DE1121132B - Schaltungsanordnung zum Betrieb von Impulsauswerteeinrichtungen, z.B. Gebuehrenanzeigern - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Betrieb von Impulsauswerteeinrichtungen, z.B. GebuehrenanzeigernInfo
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- DE1121132B DE1121132B DEV19971A DEV0019971A DE1121132B DE 1121132 B DE1121132 B DE 1121132B DE V19971 A DEV19971 A DE V19971A DE V0019971 A DEV0019971 A DE V0019971A DE 1121132 B DE1121132 B DE 1121132B
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M15/00—Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
- H04M15/28—Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP with meter at substation or with calculation of charges at terminal
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Description
Gegenstand des Patentes 1 061 389 ist eine Schaltungsanordnung zum Betrieb von erdfreien Impulsauswerteeinrichtungen,
z. B. Gebührenanzeigern, im Selbstwählfernverkehr durch Beeinflussung der Stromstärke bzw. der Stromrichtung, bei der unter
anderem die Umkehr der Richtung des Schleifenstromes während des Gespräches mit Hilfe einer in
Reihe mit dem Teilnehmerapparat liegenden Wicklung eines Magnetsystems ausgewertet wird, die mit
einem bei Umkehr des Schleifenstromes sperrenden Gleichrichter überbrückt ist. Nach dem Gespräch
geschieht die Auswertung mit Hilfe einer zweiten Wicklung des gleichen Magnetsystems, die parallel
zum Teilnehmerapparat in Reihe mit einem durchlässigen Gleichrichter liegt und zur ersten Wicklung
gegensinnig wirkt.
Legt ein Teilnehmer bei Anlagen mit Zählung während des Gespräches während des Zählimpulses
auf, so führt dies häufig zur Anzeige von zwei Gebühreneinheiten, was in den gegensinnig wirkenden
Wicklungen seine Ursache hat.
Da beim Auflegen des Handapparates während eines Zählimpulses die Auswerteeinrichtung vorher
bereits angesprochen hat, wird jetzt die Schleife über die erste Wicklung unterbrochen, und derselbe Zählimpuls
ist über die zweite gegensinnige Wicklung nochmals wirksam. Der Anker des Magnetsystems
kehrt zunächst in die Ruhelage zurück und zeigt dabei eine Gebühreneinheit an, um sofort mit Hilfe
der zweiten Wicklung wieder betätigt zu werden. Am Ende des Zählimpulses wird dann die zweite Gebühreneinheit
angezeigt.
Die Gegensinnigkeit der beiden Wicklungen, die die Impulsauswerteeinrichtung unempfindlich gegen
Rufstrom macht, wirkt sich hier also nachteilig aus.
Ein weiterer Nachteil der gegensinnig wirkenden Wicklungen ist darin zu erblicken, daß die Kompensation
des Rufstromes mit ausreichender Sicherheit nur in einem begrenzten Spannungsbereich der Rufspannung
und außerdem nur dann zu erzielen ist, wenn die Anzahl der Wecker beim Teilnehmer und
deren Stromverbrauch annähernd gleich groß bleibt.
Das bedeutet für eine Ausführungsart der Impulsauswerteeinrichtung
einen begrenzten Anwendungsbereich oder bei einem erforderlichen zu erweiternden
Anwendungsbereich eine größere Anzahl verschiedener Wicklungsausführungen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Unempfindlichkeit gegen Rufstrom zu erreichen, ohne
daß hierbei eine fälschliche Impulsauswertung eintritt.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß beide Wicklungen gleichsinnig wirkend ausgelegt
Schaltungsanordnung zum Betrieb
von Impulsauswerteeinrichtungen,
z.B. Gebührenanzeigern
Zusatz zum Patent 1 061 389
Anmelder:
VEB Fernmeldewerk Arnstadt,
Arnstadt (Thür.), Bierweg 6
Arnstadt (Thür.), Bierweg 6
Dipl.-Ing. Friedrich Pollak, Berlin-Weißensee,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
sind und eine zusätzliche konstante und veränderliche Dämpfung aufweisen.
An Hand eines Ausführungsbeispieles wird die Erfindung näher erläutert.
Die Schaltung zeigt die Auswerteeinrichtung, wie sie beim Teilnehmer vorgesehen ist.
Wie ersichtlich, sind die Wicklungen I und II des Magnetsystems GA mit einer konstanten Dämpfung,
z. B. Kupferdämpfung, versehen, die anzugverzögernd wirkt. Die Kupferdämpfung ist gewöhnlich eine
Dämpfungswicklung.
Eine zusätzliche veränderliche Dämpfung läßt sich mit Hilfe von parallel zur Wicklung geschalteten
Widerständen erreichen, wie es z. B. für die Wicklung GA I mit Hilfe der Widerstände R1, R 2 und R 3
durchgeführt ist, die je nach Leitungslänge in ihren Werten verschieden bemessen und derart angeschaltet
sind, daß mit zunehmender Leitungslänge und damit abnehmender Rufstrombeeinflussung abschnittsweise
sich ein stets in seinem Wert verringernder Wert des betreffenden Parallelwiderstandes (der aus einem oder
mehreren Widerständen bestehen kann) ergibt. Wird während des Zählimpulses der Handapparat aufgelegt,
so wird der Schleifenstromkreis über die Wicklung GA I unterbrochen. Im gleichen Augenblick
wirkt der Zählimpuls an der Wicklung GA II in gleicher Richtung, so daß der noch im angezogenen
109 758/121
Zustand gehaltene Anker völlig durchzieht und die einmalige Zählimpulsaufnahme gesichert ist.
Eine fehlerhafte Impulsauswertung bei Auftreten von Rufstrom verhindert die zusätzliche Dämpfung
der Wicklungen GA I und GAU sowie auch die WiderständeRl, R2 und A3.
Bei Verwendung von Parallelwiderständen R1... R 3
tritt außerdem noch der Vorteil auf, daß eine Verkleinerung des durch die Wicklung GA I fließenden
Rufstromes, was wieder eine Erhöhung der Dämpfung bedeutet, zu verzeichnen ist.
Darüber hinaus ist es mit der Erfindung möglich, Rufspannungen in einer Größenanordnung für das
Magnetsystem unwirksam zu machen, wie sie bei Verwendung an sich üblicher in der Praxis eingeführter
Ruf- und Signalmaschinen bei geringer Belastung, z. B. Vorhegen nur eines Anrufes, auftreten können.
Ebenso gestattet die Erfindung die Anschaltung eines Zweitweckers mit beüebigem Stromverbrauch hinter
die Auswerteeinrichtung. Hierbei wirkt sich die zwisehen den Wicklungen GAI und GAU bestehende
Transformationswirkung besonders vorteilhaft aus.
Es ist ferner hervorzuheben, daß die auftretenden längeren Anzugs- und Abfallzeiten des Ankers des
Magnetsystems bei ZäbJimpulsaufnahme eines deich- »5
stromschwellimpulses mit Rücksicht auf die unerwünschte Erzeugung von Störspannungen bereits
einen langsamen Anstieg und Abfall des Zählimpulses bedingen, so daß die infolge der zusätzlichen Dämpfung
verursachte zusätzliche Anzugs- und Abfallverzögerung nur unwesentlich in den Gesamtablauf
der Zählimpulsübertragung eingeht.
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung zum Betrieb von Impulsauswerteeinrichtungen, z. B. von Gebührenanzeigern,
über erdfreie Teilnehmeranschlußleitungen mit Gleichstromimpulsen nach Patent 1 061 389, bei der zur Übermittlung und für die
Auswertung der Zählimpulse während des Gespräches über die bestehende Schleife und nach
dem Gespräch über eine besondere mit der Auswerteeinrichtung gebildete Schleife unmittelbar
der Schleifenstrom selbst herangezogen wird, derart, daß kurzzeitig eine Vergrößerung bzw.
Verringerung oder Umkehr der Richtung des Schleifenstromes stattfindet und die Umkehr des
Schleifenstromes während und nach dem Gespräch mit Hilfe zweier Wicklungen des Magnetsystems,
von denen die eine in Reihe und die andere parallel mit dem Teilnehmerapparat geschaltet
ist, ausgewertet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wicklungen (GA I, GAII)
gleichsinnig wirkend ausgelegt sind und eine zusätzliche konstante und veränderliche Dämpfung
aufweisen.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche konstante
Dämpfung aus einer Kupferwicklung und die veränderliche Dämpfung aus wahlweise anschaltbaren Widerständen(R 1,R2,R3) besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 021432.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 021432.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
109 758/121 12.61
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV19971A DE1121132B (de) | 1958-08-13 | 1961-01-12 | Schaltungsanordnung zum Betrieb von Impulsauswerteeinrichtungen, z.B. Gebuehrenanzeigern |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV14849A DE1061389B (de) | 1958-08-13 | 1958-08-13 | Schaltungsanordnung zum Betrieb von erdfreien Impulsauswerteeinrichtungen, z. B. Gebuehrenanzeigern, im Selbstwaehl-fernverkehr durch Beeinflussung der Stromstaerke bzw. der Stromrichtung |
| DEV19971A DE1121132B (de) | 1958-08-13 | 1961-01-12 | Schaltungsanordnung zum Betrieb von Impulsauswerteeinrichtungen, z.B. Gebuehrenanzeigern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1121132B true DE1121132B (de) | 1962-01-04 |
Family
ID=26001301
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV19971A Pending DE1121132B (de) | 1958-08-13 | 1961-01-12 | Schaltungsanordnung zum Betrieb von Impulsauswerteeinrichtungen, z.B. Gebuehrenanzeigern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1121132B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1021432B (de) * | 1956-10-20 | 1957-12-27 | Standard Elektrik Ag | Anrufschaltung, insbesondere fuer Fernsprechnebenstellenanlagen |
-
1961
- 1961-01-12 DE DEV19971A patent/DE1121132B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1021432B (de) * | 1956-10-20 | 1957-12-27 | Standard Elektrik Ag | Anrufschaltung, insbesondere fuer Fernsprechnebenstellenanlagen |
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