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DE1120941B - Generator fuer einen Geschosszuender - Google Patents

Generator fuer einen Geschosszuender

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Publication number
DE1120941B
DE1120941B DEB58895A DEB0058895A DE1120941B DE 1120941 B DE1120941 B DE 1120941B DE B58895 A DEB58895 A DE B58895A DE B0058895 A DEB0058895 A DE B0058895A DE 1120941 B DE1120941 B DE 1120941B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
coil
magnetic circuit
capacitor
generator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB58895A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brevets Aero Mecaniques SA
Original Assignee
Brevets Aero Mecaniques SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Brevets Aero Mecaniques SA filed Critical Brevets Aero Mecaniques SA
Publication of DE1120941B publication Critical patent/DE1120941B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C19/00Details of fuzes
    • F42C19/06Electric contact parts specially adapted for use with electric fuzes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C11/00Electric fuzes
    • F42C11/04Electric fuzes with current induction
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K39/00Generators specially adapted for producing a desired non-sinusoidal waveform

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

Es sind bereits Generatoren für Geschoßzünder bekannt, die einen magnetischen Kreis aufweisen, in welchem ein verschiebbarer Kern, mindestens ein Permanentmagnet und eine von dem magnetischen Fluß des Kreises durchsetzte Spule liegen, wobei der Kern aus einer Anfangsstellung in eine Endstellung in bezug auf den übrigen Teil des magnetischen Kreises verschiebbar ist zwecks Änderung des die Spule durchsetzenden magnetischen Flusses, wodurch in letzterer eine Spannung induzierbar ist.
Die Erfindung betrifft einen Generator dieser Art, der dadurch gekennzeichnet ist, daß er einen Kontakt enthält, der die Spule kurzschließt, wenn der Kern seine Anfangsstellung einnimmt, und der mit Hilfe des Kerns geöffnet wird, wenn dieser in seine Endstellung übergeht.
Infolge dieser Anordnung wird die Spule während des Beginns der Verschiebung des Kerns kurzgeschlossen, so daß die Änderung des magnetischen Flusses einen Kurzschlußstrom in der Spule fließen läßt, der dieser Flußänderung entgegenwirkt. In dem Augenblick, in welchem der Kontakt sich öffnet, erhält man eine induzierte Spannung als Folge der Unterbrechung des Stromes, wobei diese Spannung sehr viel höher ist, als sie wäre, wenn die Spule zu Beginn der Verschiebung des Kerns nicht kurzgeschlossen gewesen wäre. Daraus ergibt sich der besondere Vorteil, daß die Vorrichtung nach der Erfindung zur Erzielung einer bestimmten Spannung viel kleinere Abmessungen aufweisen kann als die bekannten Vorrichtungen.
In der Zeichnung ist in schematischer Darstellung und beispielhaft eine Ausführungsform des Generators nach der Erfindung dargestellt, wobei der Generator einen Teil des elektrischen Geschoßzünders bildet.
Die Zeichnungen zeigen den erfindungsgemäßen Generator in drei aufeinanderfolgenden Betriebsstellungen.
Die gesamte Anordnung des Zünders besteht aus einem Generator 1, der zur Ladung eines Kondensators 2 dient, dessen elektrische Energie auf eine Zündpille 3 über einen Aufschlag-Kontaktgeber 4 gegeben werden kann.
Der Generator 1 enthält einen magnetischen Kreis, der aus den beiden Teilen 5 und 6 besteht, die so zusammengesetzt sind, daß sie einen Toroidkörper bilden, in welchem sich eine Spule 7 befindet. Der innere freie Raum 8 des Toroidkörpers hat kreiszylindrische Form und enthält einen verschiebbaren Kern in Form eines Permanentmagneten 9 zylindrischer Gestalt. Dieser Magnet trägt zwei Scheiben 10 und 11 mit den axial angeordneten Stangen 12 bzw. 13, die ebenfalls einen Teil des verschiebbaren Kernes bilden.
Anmelder:
Brevets Aero Mecaniques S.A.,
Genf (Schweiz)
Vertreter: Dr.-Ing. F. Mayer, Patentanwalt,
Berlin-Dahlem, Hüttenweg 15
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 30. Oktober 1959 (Nr. 80 101)
Eines der Enden der Spule 7 und eine der Klemmen des Kondensators 2 sind stromleitend mit dem Teil 5 des magnetischen Kreises verbunden, während das andere Wicklungsende der Spule unter Zwischenschaltung eines Gleichrichters 14 mit der anderen Klemme des Kondensators 2 sowie mit einer Spiralfeder 15 verbunden ist, die ihrerseits an einem Kontaktteil 16 befestigt ist, der gegen den magnetischen Kreis isoliert ist. Der Teil 16 steht unter der Wirkung der Feder 15, die bestrebt ist, ihn im Gegenuhrzeigersinne zu verdrehen. Er wird aber an dieser Drehbewegung gehindert, solange das Ende der Stange 13 in eine Ausnehmung 17 dieses Teils eingreift.
Der Teil 16 trägt ferner einen Finger 18, dessen äußeres Ende in Berührung mit einer Zunge 19 aus Metall steht, die stromleitend mit der äußeren Hülle der Zündpille 3 verbunden ist. Diese Hülle ist ihrerseits mit einem Kontakt 20 des Aufschlag-Kontaktgebers 4 verbunden, dessen anderes Kontaktstück 21 mit dem magnetischen Kreis elektrisch verbunden ist. Die Zündpille 3 trägt außerdem noch einen Kontaktfinger 22 und ist so geformt, daß sie die Detonation des Geschosses herbeiführt, sobald die Ladung des Kondensators 2 an den Kontaktfinger 22 und an die äußere Hülle der Zündpille gelegt wird.
Fig. 1 zeigt den Generator in der Stellung, die er vor dem Abfeuern des Schusses einnimmt. Der verschiebbare Kern befindet sich in einer Anfangsstellung, in der das Ende der Stange 13 die Drehbewegung des Teils 16 verhindert, während die Stange 12,
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die sich auf der anderen Seite des Kerns befindet, an einem Blättchen 23 anliegt, das den Boden der zylindrischen Ausnehmung 8 des magnetischen Kreises bildet. Das Blättchen 23 kann beispielsweise der Boden eines Behälters sein, der den Generator enthält. Die Stange 12 kann sich gegen das Blättchen 23 abstützen, und der magnetische Kern wird auf diese Weise in der in Fig. 1 wiedergegebenen Stellung gehalten, so daß man eine gewisse Sicherheit für den Transport erhält.
Fig. 2 zeigt den Generator in der Stellung, die er unmittelbar nach Abfeuern des Schusses einnimmt. Unter der Wirkung der Anfangsbeschleunigung des Geschosses hat sich der verschiebbare Kern infolge seiner Beharrung in der Ausnehmung 8 verschoben, und die Stange 12 hat das Metallblättchen 23 durchbohrt, welches diese Ausnehmung bisher verschlossen hatte. Die Dicke des Blättchens 23 ist so gewählt, daß das Blättchen einerseits die Beanspruchungen aushält, die von der Stange 12 bei den heftigen Stoßen während des Transports ausgeübt werden, daß es aber andererseits bei der noch höheren Beanspruchung, die beim Abfeuern des Schusses auftritt, nachgibt. Dabei entfernt sich die Stange 13 von dem Teil 16 so weit, daß die Spule 7 nicht mehr über die Stange 13, den Kontaktteil 16 und den Gleichrichter 14 kurzgeschlossen ist. Im Augenblick der Unterbrechung des Kurzschlußstromes wird in der Spule eine Spannung induziert, die den Kondensator 2 über den Gleichrichter 14 auflädt. Letzterer verhindert, daß der Kondensator sich im Anschluß daran in die Spule 7 entlädt.
Während der Drehung des Teils 16, die durch irgendeine an sich bekannte Reguliervorrichtung gesteuert werden kann, befindet sich der Finger 18 in Berührung mit der Zunge 19, so daß man eine Markensicherheit gewinnt. Würde nämlich das Geschoß zufällig auf ein Hindernis treffen, wenn der Teil 16 die in Fig. 2 gezeichnete Stellung einnimmt, dann würde die Schließung des Aufschlag-Kontaktgebers 4 die Entladung des Kondensators 2 bewirken, ohne daß dessen Energieinhalt an die Punkte zwischen der Hülle und dem Kontaktfinger 22 der Zündpille gegeben würde.
Fig. 3 zeigt den Generator in seiner Endstellung, in welcher der Zünder betriebsbereit für den Aufschlag ist. Der Teil 16 hat seine Drehbewegung unter der Wirkung der Feder IS fortgesetzt, bis der Finger 18 mit dem Kontaktfinger 22 der Zündpille 3 in Berührung gekommen ist. Von diesem Augenblick an bewirkt die Schließung des Aufschlag-Kontaktgebers 4 die Entladung des Kondensators 2 in die Zündpille 3 und infolgedessen die Detonation des Geschosses.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Generator für einen elektrischen Geschoßzünder mit einem magnetischen Kreis, in welchem ein verschiebbarer Kern, mindestens ein Permanentmagnet und eine von dem magnetischen Fluß des Kreises durchsetzte Spule liegen, wobei der Kern aus einer Anfangsstellung in eine Endstellung in bezug auf den übrigen Teil des magnetischen Kreises verschiebbar ist zwecks Änderung des die Spule durchsetzenden magnetischen Flusses, wodurch in letzterer eine Spannung induzierbar ist, gekennzeichnet durch einen Kontakt (13, 16), der die Spule (7) kurzschließt, wenn der Kern (9, 11) seine Anfangsstellung einnimmt, und der mit Hilfe des Kernes (9, 11) geöffnet wird, wenn dieser in seine Endstellung übergeht.
2. Generator nach Anspruch 1, bei dem ein Wicklungsende der Spule stromleitend mit einem Teil des magnetischen Kreises verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt durch eine an dem Kern (9, 11) befestigte stromleitende Stange (13) und einen weiteren Kontaktteil (16) gebildet ist, der an sich von den Teilen des magnetischen Kreises (5, 6) elektrisch isoliert und mit dem anderen Wicklungsende der Spule (7) verbunden ist.
3. Generator nach den Ansprüchen 1 und 2 mit einem Kondensator, der durch die in der Spule induzierte Spannung aufgeladen wird und dessen eine Klemme stromleitend mit einem Teil des magnetischen Kreises verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die andere Klemme des Kondensators (2) stromleitend mit dem isolierten Kontaktteil (16) verbunden ist, wodurch auch der Kondensator (2) kurzgeschlossen ist, wenn der Kern (9, 11) seine Anfangsstellung einnimmt.
4. Generator nach den Ansprüchen 1 bis 3, bei dem der Kern aus einem Permanentmagneten zylindrischer Gestalt besteht und in einer von Teilen des magnetischen Kreises gebildeten zylindrischen Ausnehmung bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Transportsicherung der Boden der Ausnehmung (8) durch ein Blättchen (23) aus Metall verschlossen ist, das von einer axial ausgerichteten Stange (12) am Kern (9, 10, 11) durchstoßbar ist, wenn der Kern sich in seine Endstellung bewegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 757/73 12.
DEB58895A 1959-10-30 1960-08-08 Generator fuer einen Geschosszuender Pending DE1120941B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH8010159 1959-10-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1120941B true DE1120941B (de) 1961-12-28

Family

ID=4537647

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB58895A Pending DE1120941B (de) 1959-10-30 1960-08-08 Generator fuer einen Geschosszuender

Country Status (7)

Country Link
US (1) US3140662A (de)
CH (1) CH356045A (de)
DE (1) DE1120941B (de)
FR (1) FR1280615A (de)
GB (1) GB963484A (de)
LU (1) LU39309A1 (de)
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Also Published As

Publication number Publication date
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