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DE1120580B - Elektrisches Messinstrument mit Schwenkspule - Google Patents

Elektrisches Messinstrument mit Schwenkspule

Info

Publication number
DE1120580B
DE1120580B DED32191A DED0032191A DE1120580B DE 1120580 B DE1120580 B DE 1120580B DE D32191 A DED32191 A DE D32191A DE D0032191 A DED0032191 A DE D0032191A DE 1120580 B DE1120580 B DE 1120580B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
yoke
coil
magnet
core
pole face
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED32191A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert S Langford
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daystrom Inc
Original Assignee
Daystrom Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daystrom Inc filed Critical Daystrom Inc
Publication of DE1120580B publication Critical patent/DE1120580B/de
Pending legal-status Critical Current

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  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Elektrisches Meßinstrument mit Schwenkspule Die Erfindung betrifft ein elektrisches Meßinstrument mit einer in einem permanentmagnetischen Feld beweglichen stromdurchflossenen Spule.
  • Bei den gebräuchlichen Drehspulinstrumenten hängt das erzeugte Drehmoment vom Querschnitt der Spule ab. Um ein höheres Drehmoment zu erzeugen, muß auch die Spule entsprechend größer bemessen werden. Dadurch sind dem wirksamen Drehmoment dieser Drehspulinstrumente Grenzen gesetzt.
  • Es ist ein elektrisches Meßinstrument mit einem magnetischen System bekannt (USA.-Patentschrift 2 840 782), welches einen permanenten Magneten aufweist, der mit einer Polfläche an einem den Magneten umgebenden Weicheisenjoch anliegt, welches mit der anderen konvexen Polfläche des Magneten einen gekrümmten Luftspalt bildet, und mit einer stromdurchflossenen Spule, welche außerhalb des Joches im Krümmungsmittelpunkt des Luftspaltes schwenkbar gelagert und mit ihrer einen Seite in dem Luftspalt beweglich ist. Bei diesem System umgibt die bewegliche Spule den gesamten Magneten und den äußeren Teil des Joches. Auch bei dieser Konstruktion ist das erzeugte Drehmoment direkt proportional dem Querschnitt der beweglichen Spule. Ein großer Teil der Spule liegt außerhalb des Luftspaltes, so daß sich ebenfalls ein ungünstiges Drehmoment im Verhältnis zu den Spulenabmessungen ergibt.
  • Es ist ferner ein Relais bekannt (USA.-Patentschrift 1163 070), bei welchem das magnetische System zwei Elektromagneten aufweist, die von einem Joch umgeben sind und die mit zwei gleichnamigen Polflächen einander gegenüberliegen, zwischen denen ein den Kraftfluß aufnehmender ferromagnetischer Kern angeordnet ist. Auf dem Kern ist eine Spule quer zur Richtung der Feldlinien beweglich. Dabei werden die Spule und die Elektromagneten von Wechselstrom gespeist, und durch Abschalten des Feldes, also der Elektromagneten, wird ein Schaltvorgang ausgelöst.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Meßinstrument zu schaffen, welches ein günstigeres Drehmoment im Verhältnis zu den Abmessungen der beweglichen Spule liefert als die vorerwähnten bekannten Instrumente. Dies wird erreicht einmal durch einen Grundaufbau des Instruments und seines Magnetsystems, welcher ungefähr dem des erwähnten Relais entspricht, zum anderen durch eine spezielle konstruktive Ausgestaltung des Magnetsystems, welche die Anwendung eines Höchstmaßes an magnetischem Material bei einem Mindestmaß an magnetischer Streuung von den Rändern der konkaven Polfläche zu den nahen Wänden des Joches und damit eine höchstmögliche Kraftflußdichte in dem Luftspalt ergibt. Erfindungsgemäß wird das Instrument so ausgebildet, daß das Joch rechteckigen, im wesentlichen konstanten Querschnitt und im wesentlichen trapezförmige Grundform besitzt und in der Mitte einen gekrümmten, die beiden Schrägseiten des Trapezes verbindenden Kern aufweist, daß an den beiden parallelen Seiten des trapezförmigen Joches je ein Magnet mit einer Polfläche anliegt, daß der erste an der schmalen Seite des Joches anliegende Magnet mit seiner konvexen anderen Polfläche und dem Kern einen gekrümmten Luftspalt bildet und der zweite Magnet mit einer Tolfläche an der breiteren Seite des Joches anliegt und sich zu dem Kern hin verjüngt, daß der Kern n-it einer konkaven Polfläche des zweiten Magneten einen zweiten gekrümmten Luftspalt bildet, daß die beiden dem Kern zugewandten Polflächen gleichnamig sind und daß die Spule den Kern umschließt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und im folgenden beschrieben: Fig. 1 ist eine Frontansicht eines Meßinstrumentes nach der Erfindung; Fig. 2 ist ein Längsschnitt längs der Linie 2-2 von Fig. 1.
  • In den Zeichnungen ist ein magnetisches System dargestellt, welches ein Weicheisenjoch 10 aufweist, das das System umschließt. Wenn auch die genaue Form des Joches nicht Gegenstand der Erfindung ist, so werden doch im allgemeinen parallele, obere und untere Querteile 11. und 11' vorgesehen, welche durch geneigte Verbindungsteile 12 miteinander verbunden sind. Mit den ebenen parallelen Innenflächen des Joches sind permanente Magnete 13 und 14 in geeigneter Weise verbunden, die einfache Form haben können und beispielsweise so magnetisiert sein können, wie das durch die Polbezeichnungen N und S angedeutet ist. Die Magnete sind entgegengerichtet orientiert, so daß Polflächen gleicher Polarität mit dem Joch verbunden sind. Ein bogenförmiger Kern 16 erstreckt sich zwischen den geneigten Verbindungsstücken 12 etwa in der Mitte derselben. Er hat einen gewissen Abstand von den konvexen und konkaven Polflächen der Magneten 13 und 14, so daß bogenförmige Luftspalte zwischen dem Kern und dem Magneten entstehen, in welchen gegenüberliegende Seiten einer beweglichen Spule 18 wirksam werden.
  • Die Spule 18 kann auf einem Spuienrahmen 19 aus Aluminium oder anderem geeignetem, nichtmagnetischem Material gewickelt sein und den Kern 16 umschließen. Die Spule und der Rahmen sitzen an einem Paar von Winkeln 21 von U-förmigem Querschnitt. Am oberen Ende der Winkel sind Zapfen 22 vorgesehen, welche in üblichen Steinlagern 23 schwenkbar gelagert sind. Die besagten Steinlager sitzen in vorderen und hinteren Lageraugen 24, welche von den parallelen senkrechten Armen eines U-förmigen Winkels 26 gebildet werden. Der Winkel 26 ist oben auf dem Joch 10 mittels Schrauben 27 befestigt. Von dem vorderen, die Spule tragenden Winkel 21 ragt ein Zeiger 29 nach oben, der über einer Skala auf einer Skalenscheibe 31 spielt. Diese ist in nicht dargestellter Weise mit dem Instrument verbunden. Der Einfachheit halber sind die üblichen Spiralfedern zur Fesselung der Spule an die Nullage und zur Zuführung des Stromes zur Spule weggelassen worden, ebenso wie das Instrumentengehäuse und andere Bauteile, die für das Verständnis der Erfindung nicht wesentlich sind.
  • Wenn Strom durch die drahtgewickelte bewegliche Spule 18 fließt, so tragen beide Seiten der Spule in den Luftspalten zu einem Drehmoment auf die exzentrisch gelagerte Spule bei. Im Gegensatz zu vielen bekannten DrehspuIinstrumenten, .bei denen entweder auf der einen Seite der Spule überhaupt keine Kraft erzeugt wird oder die Kräfte an den Spulenseiten in entgegengesetzten Richtungen wirken und eine Drehung der Spule um ihreAchse bewirken, sind die Kräfte auf die Spule 18 nach der Erfindung alle gleichgerichtet und bewirken eine Längsverschiebung der Spule. Jede Seite der Spule liefert einen Beitrag zu dem Gesamtdrehmoment der besagten Drehspule. Dieses Drehmoment ergibt sich als Summe der Produkte aus den Kräften auf die Spulenseiten multipliziert mit ihrem Abstand von der Schwenkachse. Bei bekannten Drehspulinstrumenten ist das Drehmoment auf die Spule proportional zu der von der Drehspule umschlossenen Fläche unabhängig von der Form der Spule. Bei Instrumenten mit hohem Drehmoment, bei denen im allgemeinen ein starker Magnet vorgesehen ist, führt diese bekannte Konstruktion zu einem unnötig großen Verbrauch von Kupfer in der Drehspule. Bei der erfindungsgemäßen Konstruktion umschließt die Drehspule 18 den Weicheisenkern 16, welcher den magnetischen Kräftfluß führt und dessen Querschnitt nur groß genug zu sein braucht, um den Kraftfluß der beiden gegenüberliegenden inneren Magneten 13,14 aufzunehmen. Dementsprechend ist der Kupferverbrauch in der Spule gering, da die nicht wirksamen Windungsenden möglichst klein gehalten werden können.
  • Bei diesem minimalen Querschnitt der Spule ist der Widerstand der beweglichen Spule erheblich wirksamer verteilt als in üblichen Instrumentenmeßwerken. Aus diesem Grunde ist das Verhältnis des wirksamen Drehmoments zu dem Widerstand der beweglichen Spule bei einer Konstruktion nach der Erfindung ein Maximum. Außerdem ist das Gewicht und infolgedessen auch die Trägheit des bewegten Systems klein, da der Teil der beweglichen Spule, welcher nichts zu der Erzeugung des Drehmomentes beiträgt, kleinstmöglich gehalten ist.
  • Wenn die Spule 18, wie dargestellt ist, auf einen Rahmen 19 zum Zwecke der Dämpfung gewickelt ist, so ergeben sich, wie der Fachmann leicht sieht, optimale Bedingungen für eine maximale Leitfähigkeit des Rahmens, da die Enden des Rahmens ebenfalls kleinstmöglich gehalten sind.
  • Bei der erfindungsgemäßen Anordnung mit einer exzentrisch gelagerten beweglichen Spule, bei welcher die Schwenkachse der Spule von dieser entfernt liegt, kann das Gewicht der Spule benutzt werden, ein Gegengewicht für den langen Zeiger 29 zu bilden, der üblicherweise bei Luftfahrtinstrumenten vorgesehen ist. Zusätzlich kann noch, falls erforderlich, ein gesondertes Gegengewicht vorgesehen sein. Aus diesem Grunde ist das gesamte Gewicht des bewegten Spulensystems., welches an den Zapfen und Steinlagern wirksam wird, ein Minimum und deshalb die Reibung gering.
  • Man sieht, daß das Joch 10 die Magnete 13 und 14 umschließt, so daß sich ein selbstabschirmendes Meßwerk ergibt, wodurch das durch das Instrument erzeugte Streufeld gering ist und umgekehrt auf die Einwirkung von äußeren magnetischen Feldern auf das Instrument klein gehalten wird. Diese selbstabschirmende Eigenschaft ist von besonderer Bedeutung bei der Anwendung in Flugzeugen, bei denen Instrumente von geringstmöglichem Gewicht und kleinsten Abmessungen verlangt werden.
  • Bei der dargestellten Konstruktion sind die Seitenflächen der Magneten 13 und 14 derart von den Verbindungsstücken 12 des Joches 10 entfernt, daß sich Raum für Magnetisierungswindungen ergibt, welche in Fig. 1 gestrichelt dargestellt und n:Lit 36 gezeichnet sind.
  • Die Magneten 13 und 14 können dann mit der gewünschten Stärke nach Zusammensetzung des magnetischen Systems magnetisiert werden, indem ein Magnetisierungsstrom in richtiger Richtung durch die Windungen 36 geleitet wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrisches Meßinstrument mit einem magnetischen System, welches einen permanenten Magneten aufweist, der mit einer Polfläche an einem den Magneten umgebenden Weicheisenjoch anliegt, welches mit der anderen konvexen Polfläche des Magneten einen gekrümmten Luftspalt bildet, und mit einer stromdurchflossenen Spule, welche außerhalb .des Joches im Krümmungsmittelpunkt des Luftspaltes schwenkbar gelagert und mit ihrer einen Seite in dem Luftspalt beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Joch rechteckigen, im wesentlichen konstanten Querschnitt und im wesentlichen trapezförmige Grundform besitzt und in der Mitte einen gekrümmten, die beiden Schrägseiten des Trapezes verbindenden Kern aufweist, daß an den beiden parallelen Seiten des trapezförmigen Joches je ein Magnet mit einer Polfläche anliegt, daß der erste an der schmalen Seite des Joches anliegende Magnet mit seiner konvexen anderen Polfläche und dem Kern einen gekrümmten Luftspalt bildet und der zweite Magnet mit einer Polfläche an der breiteren Seite des Joches anliegt und sich zu dem Kern hin verjüngt, daß der Kern mit einer konkaven Polfläche des zweiten Magneten einen zweiten gekrümmten Luftspalt bildet, daß die beiden dem Kern zugewandten Polflächen gleichnamig sind und daß die Spule den Kern umschließt.
  2. 2. Elektrisches Meßinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager für die bewegliche Spule außen an der schmalen Seite des Joches befestigt sind und ihr Abstand kleiner als die Höhe des Joches ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1163 070, 2 840 782.
DED32191A 1958-12-30 1959-12-23 Elektrisches Messinstrument mit Schwenkspule Pending DE1120580B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1120580XA 1958-12-30 1958-12-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1120580B true DE1120580B (de) 1961-12-28

Family

ID=22341901

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED32191A Pending DE1120580B (de) 1958-12-30 1959-12-23 Elektrisches Messinstrument mit Schwenkspule

Country Status (1)

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DE (1) DE1120580B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2452113A1 (fr) * 1979-03-23 1980-10-17 Cgs Istrumenti Misura Spa Instrument elastique indicateur a bobine mobile, en particulier amperemetre

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1163070A (en) * 1908-10-29 1915-12-07 Hall Switch And Signal Company Relay.
US2840782A (en) * 1954-05-03 1958-06-24 Roscoe A Ammon Electrical meter movement

Patent Citations (2)

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