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TECHNISCHES GEBIET
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Der vorliegende Text betrifft das Gebiet von Anzeigetechnik und ist jedoch nicht darauf beschränkt, und betrifft insbesondere ein Anzeigesubstrat und eine Anzeigevorrichtung.
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STAND DER TECHNIK
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Organische Leuchtdioden (OLED, Organic Light Emitting Diode) und Quantenpunkt-Leuchtdioden (QLED, Quantum-dot Light Emitting Diodes) sind aktive lichtemittierende Anzeigebauelemente mit den Vorteilen von Selbstleuchten, weitem Betrachtungswinkel, hohem Kontrastverhältnis, geringem Stromverbrauch, sehr hoher Reaktionsgeschwindigkeit, dünner und leichter Ausgestaltung, Biegbarkeit sowie geringen Kosten und dergleichen. Mit der kontinuierlichen Entwicklung der Anzeigetechnik ist ein flexibles Anzeigegerät (Flexible Display) mit OLED oder QLED als lichtemittierendes Bauelement und mit Dünnfilmtransistor (TFT, Thin Film Transistor) zur Signalsteuerung bereits zu einem gegenwärtigen Haupttendenz-Produkt im Anzeigegebiet geworden.
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OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
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Im Folgenden wird eine Zusammenfassung für die in der vorliegenden Offenbarung ausführlich beschriebenen Gegenstände gegeben. Diese Zusammenfassung zielt nicht darauf, den Schutzbereich der Ansprüche einzuschränken.
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Ausführungsbeispiele der vorliegenden Offenbarung stellen ein Anzeigesubstrat und eine Anzeigevorrichtung bereit.
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In einem Aspekt wird in einem vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Anzeigesubstrat bereitgestellt, umfassend: einen Anzeigebereich und einen Bondingsbereich, der sich auf einer Seite des Anzeigebereichs befindet; wobei der Anzeigebereich umfasst: ein Basissubstrat und eine auf dem Basissubstrat vorgesehene Treiberschaltungsschicht; wobei die Treiberschaltungsschicht umfasst: eine Mehrzahl von Schaltungseinheiten, die eine Mehrzahl von Einheitszeilen und eine Mehrzahl von Einheitsspalten bilden, eine Mehrzahl von Datensignalleitungen und eine Mehrzahl von Datenverbindungsleitungen; wobei mindestens eine der Mehrzahl von Datensignalleitungen elektrisch mit einer Einheitsspalte verbunden ist; wobei mindestens eine der Mehrzahl von Datenverbindungsleitungen umfasst: eine erste Verbindungsleitung, die sich entlang der ersten Richtung erstreckt, und eine zweite Verbindungsleitung, die sich entlang der zweiten Richtung erstreckt, wobei sich die zweite Verbindungsleitung in Richtung des Bondingsbereichs erstreckt, und sich die erste Richtung und die zweite Richtung schneiden; wobei die erste Verbindungsleitung jeweils elektrisch mit der zweiten Verbindungsleitung und der Datensignalleitung verbunden ist; wobei sich die erste Verbindungsleitung und die zweite Verbindungsleitung auf unterschiedlichen elektrisch leitenden Schichten befinden.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen ist ein erstes Ende mindestens einer ersten Verbindungsleitung elektrisch mit der Datensignalleitung verbunden, und ein zweites Ende ist elektrisch mit der zweiten Verbindungsleitung verbunden.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen durchdringt mindestens eine erste Verbindungsleitung den Anzeigebereich entlang der ersten Richtung.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen durchdringt mindestens eine zweite Verbindungsleitung den Anzeigebereich entlang der zweiten Richtung.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen befindet sich die erste Verbindungsleitung in einer Richtung senkrecht zum Anzeigesubstrat auf einer vom Basissubstrat entfernten Seite der zweiten Verbindungsleitung.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen umfasst der Anzeigebereich ferner: eine Mehrzahl von ersten Kompensationsleitungen, die sich entlang der ersten Richtung erstreckt, eine Mehrzahl von zweiten Kompensationsleitungen, die sich entlang der zweiten Richtung erstreckt, wobei mindestens eine der Mehrzahl von zweiten Kompensationsleitungen elektrisch mit mindestens einer der Mehrzahl von ersten Kompensationsleitungen verbunden ist.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen umfasst das Anzeigesubstrat ferner: einen Rahmenbereich, der sich auf einer anderen Seite des Anzeigebereichs befindet, wobei der Rahmenbereich mit Rahmenstromzuführungen versehen ist, wobei die Rahmenstromzuführungen elektrisch mit der Mehrzahl von ersten Kompensationsleitungen und der Mehrzahl von zweiten Kompensationsleitungen des Anzeigebereichs verbunden sind.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen sind die erste Kompensationsleitung und die erste Verbindungsleitung auf einer und derselben Schicht angeordnet, wobei mindestens eine Schaltungseinheit einen ersten Bruch umfasst, der zwischen der ersten Kompensationsleitung und der ersten Verbindungsleitung angeordnet ist.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen wird eine orthographische Projektion des ersten Bruchs auf das Basissubstrat durch eine orthographische Projektion einer elektrisch leitenden Filmschicht, mit Ausnahme einer Filmschicht, in der sich die erste Verbindungsleitung befindet, auf das Basissubstrat abgedeckt.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen sind die zweite Kompensationsleitung und die zweite Verbindungsleitung auf einer und derselben Schicht angeordnet, wobei mindestens eine Schaltungseinheit einen zweiten Bruch umfasst, der zwischen der zweiten Kompensationsleitung und der zweiten Verbindungsleitung angeordnet ist.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen wird eine orthographische Projektion des zweiten Bruchs auf das Basissubstrat durch eine orthographische Projektion einer elektrisch leitenden Filmschicht, mit Ausnahme einer Filmschicht, in der sich die zweite Verbindungsleitung befindet, auf das Basissubstrat abgedeckt.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen umfasst mindestens eine Schaltungseinheit eine Dummy-Elektrode, die über ein Durchgangsloch elektrisch mit der Datensignalleitung oder der zweiten Verbindungsleitung verbunden ist, wobei sich eine orthographische Projektion der Dummy-Elektrode auf das Basissubstrat zumindest teilweise mit einer orthographischen Projektion der Datensignalleitung oder der zweiten Verbindungsleitung auf das Basissubstrat überlappt.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen umfasst mindestens eine Schaltungseinheit: eine Dummy-Elektrode und eine erste Datenverbindungselektrode, wobei die erste Datenverbindungselektrode elektrisch mit der ersten Verbindungsleitung verbunden ist, wobei die Dummy-Elektrode durch ein Durchgangsloch elektrisch mit der ersten Datenverbindungselektrode verbunden ist, wobei sich eine orthographische Projektion der Dummy-Elektrode auf das Basissubstrat zumindest teilweise mit einer orthographischen Projektion der ersten Datenverbindungselektrode auf das Basissubstrat überlappt.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen umfasst die Schaltungseinheit mindestens: eine Pixeltreiberschaltung, die einen Speicherkondensator und mehrere Transistoren umfasst, wobei in einer Richtung senkrecht zum Anzeigesubstrat die Treiberschaltungsschicht umfasst: eine Halbleiterschicht, eine erste elektrisch leitende Schicht, eine zweite elektrisch leitende Schicht und eine dritte elektrisch leitende Schicht, die auf dem Basissubstrat vorgesehen sind, wobei die Halbleiterschicht mindestens aktive Schichten der mehreren Transistoren umfasst, die erste elektrisch leitende Schicht mindestens Gate-Elektroden der mehreren Transistoren und eine erste Elektrodenplatte des Speicherkondensators umfasst, die zweite elektrisch leitende Schicht mindestens eine zweite Elektrodenplatte des Speicherkondensators umfasst, und die dritte elektrisch leitende Schicht mindestens eine Mehrzahl von Verbindungselektroden umfasst.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen umfasst die zweite elektrisch leitende Schicht ferner die erste Verbindungsleitung, und die dritte elektrisch leitende Schicht umfasst ferner die zweite Verbindungsleitung und die Datensignalleitung.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen umfasst die Treiberschaltungsschicht ferner eine vierte elektrisch leitende Schicht, die sich auf einer vom Basissubstrat entfernten Seite der dritten elektrisch leitenden Schicht befindet, wobei die vierte elektrisch leitende Schicht umfasst: die Datensignalleitung und die zweite Verbindungsleitung, wobei die dritte elektrisch leitende Schicht ferner umfasst: die erste Verbindungsleitung.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen umfasst die Treiberschaltungsschicht ferner: eine vierte elektrisch leitende Schicht, die sich auf einer vom Basissubstrat entfernten Seite der dritten elektrisch leitenden Schicht befindet; und eine fünfte elektrisch leitende Schicht, die sich auf einer vom Basissubstrat entfernten Seite der vierten elektrisch leitenden Schicht befindet, wobei die vierte elektrisch leitende Schicht umfasst: die Datensignalleitung und die zweite Verbindungsleitung, wobei die fünfte elektrisch leitende Schicht umfasst: die erste Verbindungsleitung.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen umfasst der Bondingsbereich mindestens: einen Zuführungsbereich, wobei der Zuführungsbereich mehrere Ausgangsleitungen umfasst, wobei die Datensignalleitung eine erste Datensignalleitungsgruppe und eine zweite Datensignalleitungsgruppe umfasst, wobei Datensignalleitungen in der ersten Datensignalleitungsgruppe über die Datenverbindungsleitungen elektrisch mit den Ausgangsleitungen verbunden sind, wobei Datensignalleitungen in der zweiten Datensignalleitungsgruppe direkt elektrisch mit den Ausgangsleitungen verbunden sind.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen umfasst der Bondingsbereich mindestens: einen Zuführungsbereich, wobei der Zuführungsbereich mehrere Ausgangsleitungen umfasst, wobei die mehreren Datensignalleitungen durch die mehreren Datenverbindungsleitungen elektrisch mit den mehreren Ausgangsleitungen verbunden sind.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen sind zwischen zwei benachbarten Datensignalleitungen mindestens zwei zweite Verbindungsleitungen vorgesehen.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen umfasst mindestens eine Einheitsspalte mehrere inaktive Pixeltreiberschaltungen, wobei sich eine orthographische Projektion mindestens einer zweiten Verbindungsleitung auf das Basissubstrat mit einer orthographischen Projektion der inaktiven Pixeltreiberschaltungen der Einheitsspalte auf das Basissubstrat überlappt.
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In einem anderen Aspekt wird in einem vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Anzeigevorrichtung bereitgestellt, die ein wie oben ausgeführtes Anzeigesubstrat umfasst.
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Nach dem Lesen und dem Verstehen der Figuren und der detaillierten Beschreibung sind andere Aspekte zu erfassen.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die Figuren sind bereitgestellt, damit man die technischen Lösungen der vorliegenden Offenbarung weitergehend versteht. Sie bilden einen Teil der Beschreibung und werden in Verbindung mit den Ausführungsbeispielen der vorliegenden Offenbarung verwendet, um die technischen Lösungen der vorliegenden Offenbarung zu erläutern, und sie stellen jedoch keine Einschränkung der technischen Lösungen der vorliegenden Offenbarung dar. Die Gestalte(n) und die Größe(n) einer oder mehreren Komponenten in Figuren spiegeln nicht die wahren Proportionen wider und dienen allein zur schematischen Erläuterung des Inhalts der vorliegenden Offenbarung.
- 1 ist ein schematisches Diagramm der Struktur einer Anzeigevorrichtung;
- 2 ist ein schematisches Diagramm der Struktur eines Anzeigesubstrats;
- 3 ist ein schematisches Diagramm der Flächenstruktur eines Anzeigebereichs in einem Anzeigesubstrat;
- 4 ist ein schematisches Diagramm der Querschnittsstruktur eines Anzeigebereichs in einem Anzeigesubstrat;
- 5 ist ein schematisches Ersatzschaltbild einer Pixeltreiberschaltung;
- 6 ist ein schematisches Diagramm der Flächenstruktur eines Anzeigesubstrats gemäß mindestens einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung;
- 7A ist ein schematisches Diagramm einer weiteren Flächenstruktur eines Anzeigesubstrats gemäß mindestens einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung;
- 7B ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Bereichs C1 in 7A;
- 8 ist ein schematisches Diagramm der Flächenstruktur einer Kompensationsleitung gemäß mindestens einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung;
- 9A ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer Halbleiterschicht im Bereich C1 in 7A;
- 9B ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer ersten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C1 in 7A;
- 9C ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer zweiten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C1 in 7A;
- 9D ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer dritten Isolierschicht im Bereich C1 in 7A;
- 9E ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer dritten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C1 in 7A;
- 9F ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer vierten Isolierschicht im Bereich C1 in 7A;
- 9G ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer vierten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C1 in 7A;
- 9H ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm der dritten elektrisch leitenden Schicht und der vierten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C1 in 7A;
- 9I ist eine schematische Querschnittsansicht entlang Q-Q' in 9G;
- 10A ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer dritten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C2 in 7A;
- 10B ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer vierten Isolierschicht im Bereich C2 in 7A;
- 10C ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer vierten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C2 in 7A;
- 11A ist ein weiteres teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer vierten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C1 in 7A;
- 11B ist ein weiteres teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer fünften Isolierschicht im Bereich C1 in 7A;
- 11C ist ein weiteres teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer fünften elektrisch leitenden Schicht im Bereich C1 in 7A;
- 11D ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm der vierten elektrisch leitenden Schicht und der fünften elektrisch leitenden Schicht im Bereich C1 in 7A;
- 11E ist eine schematische Querschnittsansicht entlang einer U-U'-Richtung in 11C;
- 12A ist ein weiteres teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer zweiten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C1 in 7A;
- 12B ist ein weiteres teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer dritten Isolierschicht im Bereich C1 in 7A;
- 12C ist ein weiteres teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer dritten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C1 in 7A;
- 12D ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm der zweiten elektrisch leitenden Schicht und der dritten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C1 in 7A;
- 12E ist eine schematische Querschnittsansicht entlang einer R-R'-Richtung in 12C;
- 13 ist ein schematisches Diagramm einer weiteren Flächenstruktur eines Anzeigesubstrats gemäß mindestens einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung;
- 14 ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm einer Treiberschaltungsschicht im Bereich C3 in 13;
- 15 ist ein schematisches Diagramm einer weiteren Flächenstruktur eines Anzeigesubstrats gemäß mindestens einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung;
- 16 ist ein schematisches Diagramm der Anordnung von Schaltungseinheiten gemäß mindestens einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung;
- 17 ist ein schematisches Diagramm einer weiteren Flächenstruktur eines Anzeigesubstrats gemäß mindestens einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung;
- 18A ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer dritten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C4 in 17;
- 18B ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer vierten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C4 in 17;
- 18C ist ein schematisches Diagramm der dritten elektrisch leitenden Schicht und der vierten elektrisch leitenden Schicht in 18B;
- 19 ist ein schematisches Diagramm einer weiteren Flächenstruktur eines Anzeigesubstrats gemäß mindestens einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung;
- 20 ist ein schematisches Diagramm einer weiteren Flächenstruktur eines Anzeigesubstrats gemäß mindestens einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung;
- 21 ist ein schematisches Diagramm einer weiteren Flächenstruktur eines Anzeigesubstrats gemäß mindestens einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung;
- 22 ist ein schematisches Diagramm der Flächenstruktur einer Kompensationsleitung gemäß mindestens einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung;
- 23A ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer dritten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C5 in 21;
- 23B ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer vierten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C5 in 21;
- 23C ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer fünften Isolierschicht im Bereich C5 in 21;
- 23D ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer fünften elektrisch leitenden Schicht im Bereich C5 in 21;
- 23E ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm der dritten elektrisch leitenden Schicht, der vierten elektrisch leitenden Schicht und der fünften elektrisch leitenden Schicht im Bereich C5 in 21;
- 24 ist ein schematisches Diagramm des Erscheinungsbilds eines Anzeigesubstrats gemäß mindestens einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung;
- 25A ist ein weiteres teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer dritten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C5 in 21;
- 25B ist ein weiteres teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer vierten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C5 in 21;
- 25C ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm der dritten elektrisch leitenden Schicht und der vierten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C5 in 21;
- 26A ist ein weiteres teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer zweiten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C5 in 21;
- 26B ist ein weiteres teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer dritten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C5 in 21;
- 26C ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm der zweiten elektrisch leitenden Schicht und der dritten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C5 in 21.
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AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG
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Die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Offenbarung werden folgendermaßen in Verbindung mit den beigefügten Figuren im Detail beschrieben. Die Ausführungsformen können in einer Vielzahl von unterschiedlichen Formen durchgeführt werden. Ein allgemeiner Fachmann auf dem einschlägigen technischen Gebiet kann eine Tatsche leicht verstehen, dass Weise und Inhalt ohne Abweichung von dem Konzept und dem Umfang der vorliegenden Offenbarung in eine Vielzahl von Formen umgewandelt werden können. Dementsprechend sollte die vorliegende Offenbarung nicht so ausgelegt werden, dass sie nur auf die in den folgenden Ausführungsformen angegebenen Inhalte beschränkt ist. Die Ausführungsbeispiele und die Merkmale der Ausführungsbeispiele in der vorliegenden Offenbarung können in konfliktfreien Fällen beliebig miteinander kombiniert werden.
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In den beiliegenden Figuren sind die Größe einer oder mehrerer Bestandteile, die Dicke der Schichten bzw. Bereiche zur Verdeutlichung manchmal übertrieben dargestellt. Daher ist eine Vorgehensweise der vorliegenden Offenbarung nicht unbedingt auf die Größe beschränkt, und die Gestalten und die Größen einer oder mehreren Komponenten in den beigefügten Figuren spiegeln nicht die wahren Proportionen wider. Darüber hinaus zeigen die beigefügten Figuren schematisch ideale Beispiele, und Vorgehensweise der vorliegenden Offenbarung ist nicht auf die in den beigefügten Figuren dargestellten Formen oder Werte oder dergleichen beschränkt.
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In dieser Beschreibung werden Ordnungsbegriffe wie „erster“, „zweiter“, „dritter“ usw. verwendet, um eine Vermischung von Bestandteilen zu vermeiden, wobei sie jedoch nicht als mengenmäßige Beschränkung zu verstehen sind. „Mehrzahl“ in der vorliegenden Offenbarung bezeichnet eine Anzahl von zwei bzw. mehr als zwei.
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In dieser Beschreibung werden der Bequemlichkeit halber Ausdrücke „Mitte“, „oben“, „unten“, „vorne“, „hinten“, „vertikal“, „horizontal“, „oben“, „unten“, „innen“, „außen“ oder dergleichen verwendet, die eine Orientierung oder eine Positionsbeziehung angeben, um die Positionsbeziehungen der Bestandteile unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren zu veranschaulichen; sie dienen allein zur Erleichterung der Darstellung der vorliegenden Beschreibung und sollen jedoch nicht indizieren oder implizieren, dass eine gemeinte Vorrichtung oder ein gemeintes Element eine bestimmte Orientierung haben oder in einer bestimmten Orientierung ausgebildet und betrieben werden muss; daher dürfen sie nicht als Einschränkung der vorliegenden Offenbarung verstanden werden. Die Positionsbeziehung der Bestandteile variiert dementsprechend in Abhängigkeit von der Beschreibung der Richtungen der jeweiligen Bestandteile. Daher wird es nicht auf die in der Beschreibung angegeben Wörter und Ausdrücke beschränkt, hingegen darf eine Ersetzung je nach Sachlage in geeigneter Weise vorgenommen werden.
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Sofern nicht anders definiert, sollten technische Begriffe „montiert“, „verbunden“ und „verbinden“ in der Beschreibung im allgemeinen Sinne verstanden werden. So kann es sich beispielsweise um eine feste Verbindung, eine lösbare Verbindung oder eine einteilige Verbindung handeln; es kann sich um eine mechanische Verbindung oder eine elektrische Verbindung handeln; es kann sich um eine direkte Verbindung oder eine indirekte Verbindung mittels eines Zwischenelements oder um eine Verbindung innerhalb von zwei Elementen handeln. Die spezifische Bedeutung der obigen Begriffe in der vorliegenden Offenbarung kann von einem allgemeinen Fachmann auf dem einschlägigen technischen Gebiet je nach Sachlage verstanden werden.
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In der vorliegenden Beschreibung beinhaltet „eine elektrische Verbindung“ einen Fall, in dem Bestandteile durch ein Element mit einer gewissen elektrischen Funktion miteinander verbunden sind. Für „ein Element mit einer gewissen elektrischen Funktion“ wird keine gesonderte Beschränkung vorgenommen, solange es die Übertragung von elektrischen Signalen zwischen verbundenen Bestandteilen durchführen kann. Beispiele für „ein Element mit einer gewissen elektrischen Funktion“ umfassen nicht nur Elektroden und Verdrahtungen, sondern auch Schaltelemente wie Transistoren, Widerstände, Induktoren, Kondensatoren und andere Elemente mit verschiedenen Funktionen.
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In der vorliegenden Beschreibung ist ein Transistor ein Element, das mindestens drei Anschlüsse, nämlich eine Gate-Elektrode, eine Drain-Elektrode und eine Source-Elektrode aufweist. Der Transistor hat einen Grabenbereich zwischen der Drain-Elektrode (Drain-Elektrodenanschluss, Drain-Bereich oder Drain-Elektrode) und der Source-Elektrode (Source-Elektrodenanschluss, Source-Bereich oder Source-Elektrode), und ein Strom kann durch die Drain-Elektrode, den Grabenbereich und die Source-Elektrode fließen. In der vorliegenden Beschreibung bezieht sich der Grabenbereich auf einen Bereich, durch den der Strom überwiegend fließt.
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In der vorliegenden Beschreibung kann ein erster Pol eine Drain-Elektrode und ein zweiter Pol eine Source-Elektrode sein, oder ein erster Pol kann eine Source-Elektrode und ein zweiter Pol kann eine Drain-Elektrode sein. Die Funktionen der „Source-Elektrode“ und der „Drain-Elektrode“ werden manchmal vertauscht, wenn Transistoren mit entgegengesetzten Polaritäten verwendet werden oder wenn sich die Stromrichtung im Schaltkreisbetrieb ändert. Daher sind in der vorliegenden Beschreibung die „Source-Elektrode“ und die „Drain-Elektrode“ austauschbar. Darüber hinaus kann eine Gate-Elektrode noch als Steuerpol bezeichnet werden.
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In der vorliegenden Beschreibung bezieht sich der Begriff „parallel“ auf einen Zustand, in dem der von zwei geraden Linien gebildete Winkel größer als -10° und kleiner als 10° beträgt, und schließt daher auch einen Zustand ein, in dem der Winkel größer als -5° und kleiner als 5°beträgt. Darüber hinaus bezieht sich der Begriff „senkrecht“ auf einen Zustand, in dem der von zwei geraden Linien gebildete Winkel größer als 80° und kleiner als 100° beträgt, und schließt daher auch einen Zustand ein, in dem der Winkel größer als 85°und kleiner als 95° beträgt.
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Dreiecke, Rechtecke, Trapeze, Fünfecke oder Sechsecke usw. in der vorliegenden Beschreibung sind nicht im strengen Sinne gemeint, sondern können ungefähre Dreiecke, Rechtecke, Trapeze, Fünfecke oder Sechsecke usw. sein. Geringfügige Verformungen dürfen vorhanden sein, die durch Toleranzen verursacht werden; und abgerundete Winkeln, Bogenkanten sowie Verformungen oder dergleichen können vorliegen.
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Die Ausdrücke „etwa“, „ungefähr“ in der vorliegenden Beschreibung beziehen sich auf einen Wert, der nicht streng auf eine Grenze begrenzt ist und innerhalb eines Bereichs von erlaubten Prozess- und Messfehlern liegen kann. In der vorliegenden Beschreibung bezieht sich die Ausdrucksweise „ungefähr gleich“ auf den Fall, in dem die Wertdifferenz innerhalb von 10% liegt.
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1 ist ein schematisches Diagramm der Struktur einer Anzeigevorrichtung. Wie in 1 gezeigt, kann eine Anzeigevorrichtung umfassen: einen Timing-Controller, einen Datentreiber, einen Abtasttreiber, einen Lichtemissionstreiber und ein Pixelarray. Der Timing-Controller ist jeweils mit dem Datentreiber, dem Abtasttreiber und dem Lichtemissionstreiber verbunden. Der Datentreiber ist jeweils mit mehreren Datensignalleitungen (z. B. D1 bis Dn) verbunden, der Abtasttreiber ist jeweils mit mehreren Abtastsignalleitungen (z. B. S1 bis Sm) verbunden, und der Lichtemissionstreiber ist jeweils mit mehreren Lichtemissionssteuerleitungen (z. B. E1 bis Eo) verbunden, wobei n, m und o natürliche Zahlen sein können. Das Pixelarray kann mehrere Subpixel Pxij umfassen, wobei i und j natürliche Zahlen sein können. Mindestens ein Subpixel Pxij kann umfassen: eine Schaltungseinheit und ein mit der Schaltungseinheit verbundenes lichtemittierendes Element. Die Schaltungseinheit kann mindestens eine Pixeltreiberschaltung umfassen, wobei die Pixeltreiberschaltung jeweils mit der Abtastsignalleitung, der Lichtemissionssteuerleitung und der Datensignalleitung verbunden sein kann.
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In einigen beispielhaften Ausführungsbeispielen kann der Timing-Controller einen Graustufenwert und ein Steuersignal, die für die Spezifikationen des Datentreibers geeignet sind, für den Datentreiber bereitstellen, kann ein Taktsignal, ein Abtaststartsignal und dergleichen, die für die Spezifikationen des Abtasttreibers geeignet sind, für den Abtasttreiber bereitstellen, und kann ein Taktsignal, ein Emissionsstoppsignal und dergleichen, die für eine Spezifikation des Lichtemissionstreibers geeignet sind, für den Lichtemissionstreiber bereitstellen. Der Datentreiber kann unter Verwendung eines Graustufenwertes und eines Steuersignals, die von dem Timing-Controller empfangen sind, eine Datenspannung erzeugen, die den Datensignalleitungen D1, D2, D3, ...... und Dn zugeführt wird. Der Datentreiber kann beispielsweise eine Probennahme vom Graustufenwert unter Verwendung eines Taktsignals durchführen und eine dem Graustufenwert entsprechende Datenspannung in Pixelzeilen an die Datensignalleitungen D1 bis Dn anlegen. Der Abtasttreiber kann mittels eines Taktsignals, eines Abtaststartsignals und dergleichen, die von dem Timing-Controller empfangen sind, ein Abtastsignal erzeugen, das den Abtastsignalleitungen S1, S2, S3, ...... und Sm zugeführt wird. Der Abtasttreiber kann beispielsweise Abtastsignale mit Einschaltpegelimpulsen sequentiell an die Abtastsignalleitungen S1 bis Sm liefern. Der Abtasttreiber kann beispielsweise in Form eines Schieberegisters ausgebildet sein und die Abtastsignale erzeugen, indem die Abtaststartsignale, die in Form von Einschaltpegelimpulsen bereitgestellt sind, unter der Steuerung des Taktsignals sequentiell an eine Schaltung einer nächsten Stufe übertragen werden. Der Lichtemissionstreiber kann mittels eines Taktsignals, eines Emissionsstoppsignals und dergleichen, die von dem Timing-Controller empfangen sind, ein Emissionssteuersignal erzeugen, das den Lichtemissionssteuerleitungen E1, E2, E3, ...... und Eo zugeführt wird. Der Lichtemissionstreiber kann beispielsweise Emissionssignale mit Sperrpegelimpulsen sequentiell an die Lichtemissionssteuerleitungen E1 bis Eo liefern. Der Lichtemissionstreiber kann beispielsweise in Form eines Schieberegisters ausgebildet sein und die Lichtemissionssteuersignale erzeugen, indem Lichtemissionsstoppsignale, die in Form von Sperrpegelimpulsen bereitgestellt sind, unter der Steuerung des Taktsignals sequentiell an eine Schaltung einer nächsten Stufe übertragen werden.
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2 ist ein schematisches Diagramm der Struktur eines Anzeigesubstrats. Wie in 2 gezeigt, kann das Anzeigesubstrat einen Anzeigebereich 100, einen Bondingsbereich 200 auf einer Seite des Anzeigebereichs 100 und einen Rahmenbereich 300 auf einer anderen Seite des Anzeigebereichs 100 umfassen. In einigen Beispielen kann der Anzeigebereich 100 ein flacher Bereich sein, der mehrere Subpixel Pxij umfasst, die ein Pixelarray bilden. Die mehreren Subpixel Pxij können zum Anzeigen von dynamischen Bildern oder Standbildern konfiguriert sein, wobei der Anzeigebereich 100 als aktiver Bereich (AA) bezeichnet werden kann. In einigen Beispielen kann das Anzeigesubstrat ein flexibles Substrat sein und daher kann das Anzeigesubstrat verformbar sein, beispielsweise gewellt, gebogen, gefaltet oder gerollt sein.
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In einigen beispielhaften Ausführungsbeispielen kann der Bondingsbereich 200 einen Fanout-Bereich, einen Biegebereich, einen Treiberchipbereich und einen Bondstiftbereich umfassen, die nacheinander in einer Richtung weg vom Anzeigebereich 100 angeordnet sind. Der Fanout-Bereich ist mit dem Anzeigebereich 100 verbunden und umfasst mindestens: eine Daten-Fanout-Leitung. Mehreren Daten-Fanout-Leitungen sind konfiguriert, um in Form einer Fanout-Verkabelung mit den Datensignalleitungen des Anzeigebereichs 100 zu verbinden. Der Biegebereich ist mit dem Fanout-Bereich verbunden, kann eine mit Rillen versehene Verbundisolierschicht umfassen und ist so konfiguriert, dass der Treiberchipbereich und der Bondstiftbereich zur Rückseite des Anzeigebereichs 100 gebogen werden. Der Treiberchipbereich kann mit einem integrierten Schaltkreis (IC, Integrated Circuit) ausgestattet sein, und der integrierte Schaltkreis kann so konfiguriert sein, dass er mit mehreren Daten-Fanout-Leitungen verbunden ist. Der Bondstiftbereich kann ein Bondpad (Bonding Pad) umfassen, und das Bondpad kann so konfiguriert sein, dass es mit einer externen flexiblen Leiterplatte (FPC, Flexible Printed Circuit) bindend verbunden ist.
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In einigen beispielhaften Ausführungsbeispielen kann der Rahmenbereich 300 einen Schaltungsbereich, einen Stromleitungsbereich, einen Rissdammbereich und einen Schneidbereich umfassen, die nacheinander in einer Richtung weg vom Anzeigebereich 100 angeordnet sind. Der Schaltungsbereich ist mit dem Anzeigebereich 100 verbunden und kann mindestens umfassen: eine Gate-Treiberschaltung, wobei die Gate-Treiberschaltung mit der ersten Abtastleitung, der zweiten Abtastleitung und der Lichtemissionssteuerleitung verbunden ist, die mit der Pixeltreiberschaltung im Anzeigebereich 100 verbunden sind. Der Stromleitungsbereich ist mit dem Schaltungsbereich verbunden und kann mindestens umfassen: eine Rahmenstromzuführung, die parallel zum Rand des Anzeigebereichs verläuft und mit der Kathode im Anzeigebereich 100 verbunden ist. Der Rissdammbereich ist mit dem Stromleitungsbereich verbunden und kann mindestens eine Mehrzahl von auf der Verbundisolierschicht vorgesehenen Rissen umfassen. Der Schneidbereich ist mit dem Rissdammbereich verbunden und kann mindestens auf der Verbundisolierschicht vorgesehenen Schneidnuten umfassen. Die Schneidnuten sind so konfiguriert, dass alle Filmschichten des Anzeigesubstrats nach ihren Herstellung durch eine Schneidausrüstung jeweils entlang der Schneidnuten geschnitten werden.
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In einigen beispielhaften Ausführungsbeispielen können der Fanout-Bereich im Bondingsbereich 200 und der Stromleitungsbereich im Rahmenbereich 300 mit ersten Isolationsdämmen und zweiten Isolationsdämmen versehen sein, wobei sich die ersten Isolationsdämme und die zweiten Isolationsdämme in einer Richtung parallel zum Rand des Anzeigebereichs erstrecken können, und eine ringförmige Struktur um den Anzeigebereich 100 bilden. Der Rand des Anzeigebereichs ist der Rand des Anzeigebereichs 100 nahe einer Seite des Bondingsbereichs 200 oder des Rahmenbereichs 300.
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3 ist ein schematisches Diagramm der Flächenstruktur eines Anzeigebereichs in einem Anzeigesubstrat. Wie in 3 gezeigt, kann das Anzeigesubstrat eine Mehrzahl von Pixeleinheiten P umfassen, die in einer Matrix angeordnet sind. Mindestens eine Pixeleinheit P kann ein erstes Subpixel P1, das Licht einer ersten Farbe aussendet, ein zweites Subpixel P2, das Licht einer zweiten Farbe aussendet, und ein drittes Subpixel P3 und ein viertes Subpixel P4, die Licht einer dritten Farbe aussenden, umfassen. Jedes Subpixel kann eine Schaltungseinheit und ein lichtemittierendes Element umfassen. Die Schaltungseinheit kann zumindest umfassen: eine Pixeltreiberschaltung. Die Pixeltreiberschaltung ist jeweils mit der Abtastsignalleitung, der Datensignalleitung und der Lichtemissionssteuerleitung verbunden. Die Pixeltreiberschaltung kann konfiguriert sein, um unter der Steuerung der Abtastsignalleitung und der Lichtemissionssteuerleitung die von der Datensignalleitung übertragene Datenspannung zu empfangen und einen entsprechenden Strom ans lichtemittierende Element auszugeben. Die lichtemittierenden Elemente in jedem Subpixel sind jeweils mit den Pixelschaltungen der jeweiligen Subpixel verbunden, und die lichtemittierenden Elemente sind dazu konfiguriert, in Reaktion auf einen von den Pixelschaltungen der jeweiligen Subpixel ausgegebenen Strom Licht mit einer entsprechenden Helligkeit zu emittieren.
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In einigen beispielhaften Ausführungsbeispielen kann das erste Subpixel P1 ein rotes Subpixel (R) sein, das rotes Licht aussendet, das zweite Subpixel P2 kann ein blaues Subpixel (B) sein, das blaues Licht aussendet, und das dritte Subpixel und das vierte Subpixel P4 können grüne Subpixel (G) sein, die grünes Licht aussenden. In einigen Beispielen kann die Form der lichtemittierenden Elemente der Subpixel rechteckig, rautenförmig, fünfeckig oder sechseckig sein, und die lichtemittierenden Elemente der vier Subpixel können in einer Diamondform (Diamond) angeordnet sein, um ein RGBG-Pixelanordnung zu bilden. In anderen beispielhaften Ausführungsbeispielen können die lichtemittierenden Elemente der vier Subpixel horizontal parallel, vertikal parallel oder quadratisch oder dergleichen angeordnet sein, was in dieser Offenbarung nicht einzuschränken ist.
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In einigen anderen beispielhaften Ausführungsbeispielen kann die Pixeleinheit drei Subpixel umfassen, und die lichtemittierenden Elemente der drei Subpixel können horizontal parallel, vertikal parallel oder auf eine „
"-Weise usw. angeordnet sein, was in dieser Offenbarung nicht einzuschränken ist.
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4 ist ein schematisches Diagramm der Querschnittsstruktur eines Anzeigebereichs in einem Anzeigesubstrat. 4 veranschaulicht die Struktur von drei Subpixeln im Anzeigebereich 100. Wie in 4 gezeigt, kann das Anzeigesubstrat in der Richtung senkrecht zum Anzeigesubstrat umfassen: ein Basissubstrat 101, sowie eine Treiberschaltungsschicht 102, eine Lichtemissionsstrukturschicht 103 und eine Verkapselungsstrukturschicht 104, die nacheinander auf dem Basissubstrat 101 vorgesehen sind. In einigen möglichen Implementierungen kann das Anzeigesubstrat weitere Filmschichten umfassen, wie Berührungssteuerstrukturschichten oder dergleichen, was in dieser Offenbarung nicht einzuschränken ist.
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In einigen beispielhaften Ausführungsbeispielen kann das Substratsubstrat 101 ein flexibles Substrat oder ein starres Substrat sein. Die Treiberschaltungsschicht 102 jedes Subpixels kann eine Pixeltreiberschaltung umfassen, die aus mehreren Transistoren und Speicherkondensatoren besteht. Die Lichtemissionsstrukturschicht 103 jedes Subpixels kann mindestens umfassen: eine Anode 301, eine Pixeldefinitionsschicht 302, eine organische Lichtemissionsschicht 303 und eine Kathode 304. Die Anode 301 ist mit der Pixeltreiberschaltung verbunden, die organische Lichtemissionsschicht 303 ist mit der Anode 301 verbunden, die Kathode 304 ist mit der organischen Lichtemissionsschicht 303 verbunden, und die organische Lichtemissionsschicht 303 emittiert unter dem Antrieb der Anode 301 und der Kathode 304 Licht in entsprechender Farbe. Die Verkapselungsstrukturschicht 104 kann eine erste Verpackungsschicht 401, eine zweite Verpackungsschicht 402 und eine dritte Verpackungsschicht 403 umfassen, die gestapelt angeordnet sind. Die erste Verpackungsschicht 401 und die dritte Verpackungsschicht 403 können aus anorganischen Materialien bestehen, und die zweite Verpackungsschicht 402 kann aus anorganischen Materialien bestehen, wobei die zweite Verkapselungsschicht 402 zwischen der ersten Verkapselungsschicht 401 und der dritten Verkapselungsschicht 403 angeordnet ist, um eine Stapelschichtstruktur aus anorganischem Material/organischem Material/anorganischem Material zu bilden, wodurch es sichergestellt werden kann, dass externer Wasserdampf nicht in die Lichtemissionsstrukturschicht eindringen kann.
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In einigen beispielhaften Ausführungsbeispielen kann die organische Lichtemissionsschicht 303 eine Lichtemissionsschicht (EML) und eine oder mehrere der folgenden Schichten umfassen: eine Hohlrauminjektionsschicht (HIL), eine Hohlraumtransportschicht (HTL), eine Elektronenblockierschicht (EBL), eine Hohlraumblockierschicht (HBL), eine Elektronentransportschicht (ETL) und eine Elektroneninjektionsschicht (EIL). In einigen Beispielen können eine oder mehrere der Hohlrauminjektionsschichten, Hohlraumtransportschichten, Elektronenblockierschichten, Hohlraumblockierschichten, Elektronentransportschichten und Elektroneninjektionsschichten aller Subpixel eine gemeinsame, miteinander verbundene Schicht sein, und die Lichtemissionsschichten benachbarter Subpixel können eine geringe Überlappung aufweisen oder voneinander isoliert sein.
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5 ist ein schematisches Ersatzschaltbild einer Pixeltreiberschaltung. In einigen beispielhaften Ausführungsbeispielen kann die Pixeltreiberschaltung eine 3T1C-, 4T1C-, 5T1C-, 5T2C-, 6T1C-, 7T1C- oder 8T1C-Struktur sein. Als die Pixelschaltung in diesem beispielhaften Ausführungsbeispiel wird eine 7T1C-Struktur als Beispiel erläutert. In diesem Ausführungsbeispiel wird es diesbezüglich jedoch nicht eingeschränkt.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen, wie in 5 gezeigt, kann die Pixeltreiberschaltung dieses Beispiels sieben Transistoren (nämlich einen ersten Transistor T1 bis einen siebten Transistor T7) und einen Speicherkondensator Cst umfassen. Die Pixeltreiberschaltung ist jeweils mit neun Signalleitungen (zum Beispiel umfassend: Datensignalleitung DL, erste Abtastsignalleitung GL, zweite Abtastsignalleitung RST1, dritte Abtastsignalleitung RST2, Lichtemissionssteuerleitung EML, erste Anfangssignalleitung INIT1, zweite Anfangssignalleitung INIT2, erste Stromleitung VDD und zweite Stromleitung VSS) verbunden.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen können die sieben Transistoren der Pixeltreiberschaltung P-Typ-Transistoren oder N-Typ-Transistoren sein. Die Verwendung des gleichen Transistortyps in der Pixeltreiberschaltung kann den Prozessablauf vereinfachen, die Prozessschwierigkeiten des Anzeigesubstrats verringern und die Produktausbeute verbessern. In einigen möglichen Implementierungen können die sieben Transistoren der Pixeltreiberschaltung P-Typ-Transistoren und N-Typ-Transistoren umfassen.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen können die sieben Transistoren der Pixeltreiberschaltung Niedertemperatur-Polysilizium-Dünnschichttransistoren oder Oxid-Dünnschichttransistoren sein oder können Niedertemperatur-Polysilizium-Dünnschichttransistoren und Oxid-Dünnschichttransistoren sein. Eine aktive Schicht eines Niedertemperatur-Polysilizium-Dünnschichttransistors verwendet Niedertemperatur-Polysilizium (LTPS, Low Temperature Poly-Silicon), und eine aktive Schicht eines Oxid-Dünnschichttransistors verwendet einen Oxidhalbleiter (Oxide). Niedertemperatur-Polysilizium-Dünnschichttransistoren haben die Vorteile einer hohen Mobilität und eines schnellen Ladens, und Oxid-Dünnschichttransistoren haben die Vorteile eines geringen Leckstroms. Niedertemperatur-Polysilizium-Dünnschichttransistoren und Oxid-Dünnschichttransistoren sind auf einem Anzeigesubstrat integriert, nämlich ein LTPS+Oxide (abgekürzt als LTPO)-Anzeigesubstrat kann die Vorteile der Beiden nutzen, wodurch ein Niederfrequenzantrieb ermöglicht werden kann, der Stromverbrauch reduziert werden kann und die Anzeigequalität verbessert werden kann.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen kann die erste Stromleitung VDD so konfiguriert sein, dass sie für die Pixeltreiberschaltung ein konstantes erstes Spannungssignal bereitstellt, und die zweite Stromleitung VSS kann so konfiguriert sein, dass sie für die Pixeltreiberschaltung ein konstantes zweites Spannungssignal bereitstellt, wobei das erste Spannungssignal größer als das zweite Spannungssignal ist. Die erste Abtastsignalleitung GL kann so konfiguriert sein, dass sie ein erstes Abtastsignal SCAN an die Pixeltreiberschaltung liefert; die Datensignalleitung DL kann so konfiguriert sein, dass sie ein Datensignal DATA an die Pixeltreiberschaltung liefert; und die Emissionssteuerleitung EML kann so konfiguriert sein, dass sie ein Emissionssteuersignal EM an die Pixeltreiberschaltung liefert. In einigen Beispielen kann in der Pixeltreiberschaltung der n-ten Zeile eine zweite Abtastsignalleitung RST1 elektrisch mit der ersten Abtastsignalleitung GL der Pixeltreiberschaltung der n-1-ten Zeile verbunden sein, damit zu ihr ein erstes Abtastsignal SCAN (n-1) eingegeben wird. Eine dritte Abtastsignalleitung RST2 der Pixeltreiberschaltung der n-ten Zeile kann elektrisch mit der ersten Abtastsignalleitung GL der Pixeltreiberschaltung der n-ten Zeile verbunden sein, damit zu ihr ein erstes Abtastsignal SCAN(n) eingegeben wird. In einigen Beispielen können die elektrisch mit der Pixeltreiberschaltung der n-ten Zeile verbundene dritte Abtastsignalleitung RST2 und die elektrisch mit der Pixeltreiberschaltung der n+1-ten Zeile elektrisch verbundene zweite Abtastsignalleitung RST1 eine integrale Struktur sein. Dabei ist n eine ganze Zahl größer als 0. Dadurch können die Signalleitungen des Anzeigesubstrats reduziert und der Entwurf eines schmalen Rahmens des Anzeigesubstrats ermöglicht werden. In diesem Ausführungsbeispiel wird es diesbezüglich jedoch nicht eingeschränkt.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen kann die erste Anfangssignalleitung INIT1 dazu konfiguriert sein, für die Pixeltreiberschaltung ein erstes Anfangssignal bereitzustellen; die zweite Anfangssignalleitung INIT2 kann dazu konfiguriert sein, für die Pixeltreiberschaltung ein zweites Anfangssignal bereitzustellen. Beispielsweise kann sich das erste Anfangssignal vom zweiten Anfangssignal unterscheiden. Das erste Anfangssignal und das zweite Anfangssignal können Konstantspannungssignale sein, deren Größen beispielsweise zwischen dem ersten Spannungssignal, das von der ersten Stromleitung VDD bereitgestellt wird, und dem zweiten Spannungssignal, das von der zweiten Stromleitung VSS bereitgestellt wird, betragen können, und jedoch nicht darauf beschränkt sind. In einigen anderen Beispielen können das erste Anfangssignal und das zweite Anfangssignal gleich sein; es kann allein vorgesehen werden, dass die erste Anfangssignalleitung das erste Anfangssignal bereitstellt.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen, wie in 5 gezeigt, ist eine Gate-Elektrode eines ersten Transistors T1 elektrisch mit der zweiten Abtastsignalleitung RST1 verbunden, ein erster Pol des ersten Transistors T1 ist elektrisch mit der ersten Anfangssignalleitung INIT1 verbunden, und ein zweiter Pol des ersten Transistors T1 ist elektrisch mit einer Gate-Elektrode des dritten Transistors T3 verbunden. Eine Gate-Elektrode eines zweiten Transistors T2 ist elektrisch mit der ersten Abtastsignalleitung GL verbunden, ein erster Pol des zweiten Transistors T2 ist elektrisch mit einer Gate-Elektrode eines dritten Transistors T3 verbunden, und ein zweiter Pol des zweiten Transistors T2 ist elektrisch mit einem zweiten Pol des dritten Transistors T3 verbunden. Eine Gate-Elektrode des dritten Transistors T3 ist elektrisch mit einem ersten Knoten N1 verbunden, ein erster Pol ist elektrisch mit einem zweiten Knoten N2 verbunden und ein zweiter Pol ist elektrisch mit einem dritten Knoten N3 verbunden. Der dritte Transistor T3 kann als Treibertransistor bezeichnet werden, und der dritte Transistor T3 bestimmt anhand einer Potentialdifferenz zwischen der Gate-Elektrode und dem ersten Pol des dritten Transistors die Menge des Treiberstroms, der zwischen der ersten Stromleitung VDD und der zweiten Stromleitung VSS fließt. Eine Gate-Elektrode eines vierten Transistors T4 ist elektrisch mit der ersten Abtastleitung GL verbunden, ein erster Pol des vierten Transistors T4 ist elektrisch mit der Datensignalleitung DL verbunden, und ein zweiter Pol des vierten Transistors T4 ist elektrisch mit dem ersten Pol des dritten Transistors T3 verbunden. Eine Gate-Elektrode eines fünften Transistors T5 ist elektrisch mit der Lichtemissionssteuerleitung EML verbunden, ein erster Pol des fünften Transistors T5 ist elektrisch mit der ersten Stromleitung VDD verbunden, und ein zweiter Pol des fünften Transistors T5 ist elektrisch mit dem ersten Pol des dritten Transistors T3 verbunden. Eine Gate-Elektrode eines sechsten Transistors T6 ist elektrisch mit der Lichtemissionssteuerleitung EML verbunden, ein erster Pol des sechsten Transistors T6 ist elektrisch mit dem zweiten Pol des dritten Transistors T3 verbunden, und ein zweiter Pol des sechsten Transistors T6 ist elektrisch mit der Anode des lichtemittierenden Elements EL verbunden. Der fünfte Transistor T5 und der sechste Transistor T6 können als lichtemittierende Transistoren bezeichnet werden. Eine Gate-Elektrode eines siebten Transistors T7 ist elektrisch mit der dritten Abtastsignalleitung RST2 verbunden, ein erster Pol des siebten Transistors T7 ist elektrisch mit der zweiten Anfangssignalleitung INIT2 verbunden, und ein zweiter Pol des siebten Transistors T7 ist elektrisch mit der Anode des lichtemittierenden Elements EL verbunden. Eine erste Elektrodenplatte des Speicherkondensators Cst ist elektrisch mit der Gate-Elektrode des dritten Transistors T3 verbunden, und eine zweite Elektrodenplatte des Speicherkondensators Cst ist elektrisch mit der ersten Stromleitung VDD verbunden.
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In diesem Beispiel ist der erste Knoten N1 ein Verbindungspunkt von dem Speicherkondensator Cst, dem ersten Transistor T1, dem dritten Transistor T3 und dem zweiten Transistor T2; der zweite Knoten N2 ist ein Verbindungspunkt von dem fünften Transistor T5, dem vierten Transistor T4 und dem dritten Transistor T3; der dritte Knoten N3 ist ein Verbindungspunkt von dem dritten Transistor T3, dem zweiten Transistor T2 und dem sechsten Transistor T6; der vierte Knoten N4 ist ein Verbindungspunkt von dem sechsten Transistor T6 und dem siebten Transistor T7 und dem lichtemittierenden Element EL.
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In einigen beispielhaften Ausführungsbeispielen kann das lichtemittierende Element EL eine OLED sein, umfassend einen ersten Pol (Anode), eine organische Lichtemissionsschicht und einen zweiten Pol (Kathode), die gestapelt vorgesehen sind; oder kann eine QLED sein, umfassend einen ersten Pol (Anode), eine Quantenpunkt-Lichtemissionsschicht und einen zweiten Pol (Kathode), die gestapelt vorgesehen sind. Der zweite Pol des lichtemittierenden Elements ist mit der zweiten Stromleitung VSS verbunden. Das Signal der zweiten Stromleitung VSS ist ein kontinuierlich bereitgestelltes Low-Pegel-Signal, und das Signal der ersten Stromleitung VDD ist ein kontinuierlich bereitgestelltes High-Pegel-Signal.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen, wenn der erste bis der siebte Transistor T1 bis T7, die die Pixeltreiberschaltung umfasst, allesamt P-Typ-Transistoren sind, kann der Arbeitsprozess der Pixeltreiberschaltung ferner folgende Phasen umfassen:
- eine erste Phase A1, die als Rücksetzphase bezeichnet wird. Das von der zweiten Abtastsignalleitung RST1 bereitgestellte Low-Pegel-Signal ermöglicht das Einschalten des ersten Transistors T1, und das von der ersten Anfangssignalleitung INIT1 bereitgestellte erste Anfangssignal wird dem ersten Knoten N1 bereitgestellt, um den ersten Knoten N1 zu initialisieren, und die ursprüngliche Datenspannung im Speicherkondensator Cst zu löschen. Die erste Abtastsignalleitung GL liefert ein High-Pegel-Signal, und die Lichtemissionssteuerleitung EML liefert ein High-Pegel-Signal, so dass der vierte Transistor T4, der zweite Transistor T2, der fünfte Transistor T5, der sechste Transistor T6 und der siebte Transistor T7 ausgeschaltet werden. In dieser Phase emittiert das lichtemittierende Element EL kein Licht.
- eine zweite Phase A2, die als Datenschreibphase oder Schwellenwertkompensationsphase bezeichnet wird. Die erste Abtastsignalleitung GL liefert ein Low-Pegel-Signal, die zweite Abtastsignalleitung RST1 und die Lichtemissionssteuerleitung EML liefern jeweils ein High-Pegel-Signal, und die Datensignalleitung DL gibt das Datensignal DATA aus. Da sich in dieser Phase die erste Elektrodenplatte des Speicherkondensators Cst auf einem niedrigen Pegel befindet, ist der dritte Transistor T3 eingeschaltet. Die erste Abtastsignalleitung GL liefert ein Low-Pegel-Signal, so dass der zweite Transistor T2, der vierte Transistor T4 und der siebte Transistor T7 eingeschaltet werden. Der zweite Transistor T2 und der vierte Transistor T4 werden eingeschaltet, so dass die von der Datensignalleitung DL ausgegebene Datenspannung Vdata dem ersten Knoten N1 über den zweiten Knoten N2, den eingeschalteten dritten Transistor T3, den dritten Knoten N3, den eingeschalteten zweiten Transistor T2 zugeführt wird, und die Differenz zwischen der von der Datensignalleitung DL ausgegebenen Datenspannung Vdata und der Schwellenspannung des dritten Transistors T3 in den Speicherkondensator Cst eingeführt wird, wobei die Spannung der ersten Elektrodenplatte (nämlich des ersten Knotens N1) des Speicherkondensators Cst Vdata-|Vth| ist, wobei Vdata die von der Datensignalleitung DL ausgegebene Datenspannung ist und Vth die Schwellenspannung des dritten Transistors T3 ist. Der siebte Transistor T7 wird eingeschaltet, so dass das zweite Anfangssignal, das von der zweiten Anfangssignalleitung INIT2 bereitgestellt wird, an die Anode des lichtemittierenden Elements EL geliefert wird, wodurch die Anode des lichtemittierenden Elements EL initialisiert (zurückgesetzt) wird, seine interne vorgespeicherte Spannung gelöscht wird und die Initialisierung gefertigt wird, und es sichergestellt wird, dass das lichtemittierende Element EL kein Licht emittiert. Die zweite Abtastsignalleitung RST1 liefert ein High-Pegel-Signal, so dass der erste Transistor T1 ausgeschaltet wird. Die Lichtemissionssteuerleitung EML liefert ein High-Pegel-Signal, so dass der fünfte Transistor T5 und der sechste Transistor T6 ausgeschaltet werden.
- eine dritte Phase A3, die als Lichtemissionsphase bezeichnet wird. Die Lichtemissionssteuerleitung EML liefert ein Low-Pegel-Signal, und die erste Abtastsignalleitung GL und die zweite Abtastsignalleitung RST1 liefern jeweils ein High-Pegel-Signal. Die Lichtemissionssteuerleitung EML liefert ein Low-Pegel-Signal, so dass der fünfte Transistor T5 und der sechste Transistor T6 eingeschaltet werden. Das von der ersten Stromleitung VDD ausgegebene erste Spannungssignal liefert über den eingeschalteten fünften Transistor T5, den dritten Transistor T3 und den sechsten Transistor T6 eine Treiberspannung an die Anode des lichtemittierenden Elements EL, um das lichtemittierende Element EL zum Emittieren von Licht anzutreiben.
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Während des Treibervorgangs der Pixeltreiberschaltung wird der durch den dritten Transistor T3 (also den Treibertransistor) fließende Treiberstrom durch die Spannungsdifferenz zwischen der Gate-Elektrode und dem ersten Pol des dritten Transistors bestimmt. Da die Spannung des ersten Knotens N1 Vdata-|Vth| beträgt, erfüllt der Treiberstrom des dritten Transistors T3:
wobei I der durch den dritten Transistor T3 fließende Treiberstrom, d.h. ein Treiberstrom zum Antreiben des lichtemittierenden Elements EL, ist, K eine Konstante ist, Vgs die Spannungsdifferenz zwischen der Gate-Elektrode und dem ersten Pol des dritten Transistors T3 ist, Vth die Schwellenspannung des dritten Transistors T3 ist, Vdata die von der Datensignalleitung DL ausgegebene Datenspannung ist, und Vdd das von dem ersten Stromleitung VDD ausgegebene erste Spannungssignal ist.
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Aus der obigen Formel ist es ersichtlich, dass der durch das lichtemittierende Element EL fließende Strom unabhängig von der Schwellenspannung des dritten Transistors T3 ist. Die Pixeltreiberschaltung in diesem Ausführungsbeispiel kann die Schwellenspannung des dritten Transistors T3 besser kompensieren.
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Mit der Entwicklung der OLED-Display-Technologie stellen Verbraucher immer höhere Anforderungen an den Anzeigeeffekt von Anzeigeprodukten. Ultraschmale Rahmen sind zu einem neuen Trend bei der Entwicklung von Anzeigeprodukten geworden werden, weshalb beim Design von OLED-Anzeigeprodukten die Verschmälerung der Rahmen oder sogar das rahmenlose Design immer wichtiger wird. In einem Anzeigesubstrat umfasst der Bondingsbereich normalerweise einen Fanout-Bereich, einen Biegebereich, einen Treiberchipbereich und einen Bondstiftbereich, die nacheinander in einer Richtung weg vom Anzeigebereich angeordnet sind. Da die Breite des Bondingsbereichs kleiner ist als die Breite des Anzeigebereichs, müssen die Signalleitungen der integrierten Schaltkreise und der Bondpads im Bondingsbereich durch den Fanout-Bereich im Fanout-Verkabelungsweise erst in einen breiteren Anzeigebereich eingeführt werden. Je größer der Breitenunterschied zwischen dem Anzeigebereich und dem Bondingsbereich ist, und je mehr schräg gerichtete Fanout-Leitungen im Sektorbereich vorhanden sind, desto größer ist der Abstand zwischen dem Treiberchipbereich und dem Anzeigebereich. Daher belegt der Sektorbereich einen großen Raum, was zur Folge hat, dass ein Verschmälerungsentwurf des unteren Rahmens schwieriger wird, und der untere Rahmen immer bei etwa 2,0 Millimetern (mm) beibehalten wird.
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In einem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird ein Anzeigesubstrat bereitgestellt, umfassend: einen Anzeigebereich und einen Bondingsbereich, der sich auf einer Seite des Anzeigebereichs befindet. Der Anzeigebereich umfasst: eine Mehrzahl von Schaltungseinheiten, die eine Mehrzahl von Einheitszeilen und eine Mehrzahl von Einheitsspalten bilden, eine Mehrzahl von sich in einer zweiten Richtung erstreckenden Datensignalleitungen und eine Mehrzahl von Datenverbindungsleitungen. Mindestens eine der Mehrzahl von Datensignalleitungen ist elektrisch mit einer Einheitsspalte verbunden. Mindestens eine Datenverbindungsleitung umfasst: eine erste Verbindungsleitung, die sich entlang der ersten Richtung erstreckt, und eine zweite Verbindungsleitung, die sich entlang der zweiten Richtung erstreckt. Die erste Richtung und die zweite Richtung schneiden sich. Die erste Verbindungsleitung ist jeweils elektrisch mit der zweiten Verbindungsleitung und der Datensignalleitung verbunden. Die erste Verbindungsleitung und die zweite Verbindungsleitung befinden sich auf unterschiedlichen elektrisch leitenden Schichten. In einigen Beispielen kann sich die orthographische Projektion der ersten Verbindungsleitung auf das Basissubstrat mit der orthographischen Projektion einer Einheitszeile auf das Basissubstrat überlappen, und die orthographische Projektion der zweiten Verbindungsleitung auf das Basissubstrat kann sich mit der orthographischen Projektion einer Einheitsspalte auf das Basissubstrat überlappen.
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In dieser Offenbarung bedeutet „A erstreckt sich entlang der Richtung B“, dass A einen Hauptteil und einen mit dem Hauptteil verbundenen Nebenteil umfassen kann, wobei der Hauptteil eine Linie, ein Liniensegment oder ein streifenförmiger Körper ist, sich der Hauptteil entlang der Richtung B erstreckt, und die Länge des Hauptteils, die sich entlang der Richtung B erstreckt, größer ist als die Länge des Nebenteils, die sich entlang einer anderen Richtung erstreckt. In der folgenden Beschreibung bedeutet „A erstreckt sich entlang der Richtung B“, dass „sich der Hauptkörperteil von A entlang der Richtung B erstreckt“. In einigen Beispielen kann die zweite Richtung Y eine Richtung vom Anzeigebereich zum Bondingsbereich sein, und die entgegengesetzte Richtung der zweiten Richtung Y kann eine Richtung vom Bondingsbereich zum Anzeigebereich sein.
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Bei dem in diesem Ausführungsbeispiel bereitgestellten Anzeigesubstrat können durch Anordnen von Datenverbindungsleitungen im Anzeigebereich die Ausgangsleitungen im Bondingsbereich über die Datenverbindungsleitungen elektrisch mit den Datensignalleitungen verbunden werden, so dass im Bondingsbereich keine fächerförmigen schrägen Leitungen vorgesehen werden müssen, die Länge des Zuführungsbereichs des Bondingsbereichs effektiv reduziert wird, die Breite des unteren Rahmens erheblich verringert wird, und das Bildschirmzu-Körper-Verhältnis erhöht wird, was der Realisierung einer Vollbildanzeige zugutekommt. Dadurch, dass die erste Verbindungsleitung und die zweite Verbindungsleitung, die sich in zwei verschiedenen Richtungen erstrecken, der Datenverbindungsleitungen in unterschiedlichen elektrisch leitenden Schichten vorgesehen sind, kann es bei dem Anzeigesubstrat dieses Ausführungsbeispiels darüber hinaus vermieden werden, dass die Datenverbindungsleitungen in einer gleichen elektrischen Schicht kompakt vorgesehen werden, so dass verschiedene Bereiche des Anzeigebereichs sowohl beim Durchlicht als auch beim reflektierten Licht einen im Wesentlichen gleichen Anzeigeeffekt erzielen können, wodurch eine Schatteneliminierung wirksam beseitigt wird, ein schlechtes Erscheinungsbild des Anzeigesubstrats wirksam vermieden wird, und die Anzeigeeigenschaft und Anzeigequalität verbessert werden.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen kann ein erstes Ende mindestens einer ersten Verbindungsleitung elektrisch mit der Datensignalleitung verbunden werden, und ein zweites Ende kann elektrisch mit der zweiten Verbindungsleitung verbunden werden. In diesem Beispiel kann die Länge der ersten Verbindungsleitung entlang der ersten Richtung in Abhängigkeit von dem Abstand zwischen der elektrisch verbundenen Datensignalleitung und der zweiten Verbindungsleitung in der ersten Richtung bestimmt werden. In einigen Beispielen kann die Länge der zweiten Verbindungsleitung entlang der zweiten Richtung in Abhängigkeit von dem Abstand zwischen der Grenze des Anzeigebereichs und des Bondingsbereichs und der mit der zweiten Verbindungsleitung elektrisch verbundenen ersten Verbindungsleitung bestimmt werden.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen kann mindestens eine erste Verbindungsleitung den Anzeigebereich entlang der ersten Richtung durchdringen. In diesem Beispiel erstrecken sich die beiden Enden der ersten Verbindungsleitung jeweils bis zu den Grenzen des Anzeigebereichs und der Rahmenbereiche auf beiden Seiten, und der mittlere Teil der ersten Verbindungsleitung ist elektrisch mit der Datensignalleitung und der zweiten Verbindungsleitung verbunden. In einigen Beispielen können die Längen der mehreren ersten Verbindungsleitungen entlang der ersten Richtung ungefähr gleich sein. In diesem Beispiel kann eine Homogenität der Verkabelungen in unterschiedlichen Bereichen des Anzeigebereichs sichergestellt werden, indem die ersten Verbindungsleitungen mit ungefähr gleicher Länge vorgesehen sind.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen kann mindestens eine zweite Verbindungsleitung den Anzeigebereich entlang der zweiten Richtung durchdringen. In diesem Beispiel können sich die beiden Enden der zweiten Verbindungsleitung jeweils bis zur Grenze zwischen dem Anzeigebereich und dem oberen Rahmenbereich und bis zur Grenze zwischen dem Anzeigebereich und dem Bondingsbereich erstrecken. In einigen Beispielen können die Längen der mehreren zweiten Verbindungsleitungen entlang der zweiten Richtung ungefähr gleich sein. In diesem Beispiel kann eine Homogenität der Verkabelungen in unterschiedlichen Bereichen des Anzeigebereichs sichergestellt werden, indem die zweiten Verbindungsleitungen mit ungefähr gleicher Länge vorgesehen sind.
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6 ist ein schematisches Diagramm der Flächenstruktur eines Anzeigesubstrats gemäß mindestens einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung. In einer Ebene senkrecht zum Anzeigesubstrat kann das Anzeigesubstrat eine auf dem Substrat angeordnete Treiberschaltungsschicht, eine auf einer von dem Substrat entfernten Seite der Treiberschaltungsschicht angeordnete Lichtemissionsstrukturschicht und eine auf einer von dem Substrat entfernten Seite der Lichtemissionsstrukturschicht angeordnete Verkapselungsstrukturschicht umfassen. Wie in 6 gezeigt, kann das Anzeigesubstrat in einer Ebene parallel zum Anzeigesubstrat mindestens umfassen: einen Anzeigebereich 100, einen Bondingsbereich 200, der sich auf einer Seite des Anzeigebereichs 100 entlang der zweiten Richtung Y befindet, und einen Rahmenbereich 300, der sich auf einer anderen Seite des Anzeigebereichs 100 befindet. In einigen Beispielen kann die Treiberschaltungsschicht des Anzeigebereichs 100 umfassen: mehrere Schaltungseinheiten, die mehrere Einheitszeilen und mehrere Einheitsspalten bilden, mehrere Datensignalleitungen 60 und mehrere Datenverbindungsleitungen 70. Zumindest eine Schaltungseinheit kann umfassen: eine Pixeltreiberschaltung, die dazu konfiguriert sein kann, einen entsprechenden Strom an das verbundene lichtemittierende Element auszugeben. Die Lichtemissionsstrukturschicht des Anzeigebereichs 100 kann mehrere lichtemittierende Elemente umfassen. Die lichtemittierenden Elemente sind mit Pixeltreiberschaltungen entsprechender Schaltungseinheiten verbunden, und die lichtemittierenden Elemente sind dazu konfiguriert, in Reaktion auf einen von den verbundenen Pixeltreiberschaltungen ausgegebenen Strom Licht mit einer entsprechenden Helligkeit zu emittieren. In einigen Beispielen können die Schaltungseinheiten Bereiche sein, die gemäß den Pixeltreiberschaltungen unterteilt sind. Die Position der orthographischen Projektion des lichtemittierenden Elements auf das Basissubstrat kann der orthographischen Projektion der Schaltungseinheit auf das Basissubstrat entsprechen, oder die Position der orthographischen Projektion des lichtemittierenden Elements auf das Basissubstrat kann der orthographischen Position der Schaltungseinheit auf das Basissubstrat nicht entsprechen.
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In einigen Beispielen ist mindestens eine Datensignalleitung 60 mit mehreren Pixeltreiberschaltungen in einer Einheitsspalte verbunden, und die Datensignalleitung 60 kann dazu konfiguriert sein, für die verbundenen Pixeltreiberschaltungen Datensignale bereitzustellen. Mindestens eine Datenverbindungsleitung 70 ist mit der Datensignalleitung 60 korrespondierend verbunden, und die Datenverbindungsleitung 70 kann so ausgebildet sein, dass die Datensignalleitung 60 über die Datenverbindungsleitung 70 mit der Ausgangsleitung 80 im Bondingsbereich 200 korrespondierend verbunden ist.
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In einigen Beispielen kann eine Mehrzahl von Schaltungseinheiten, die nacheinander entlang der ersten Richtung X angeordnet sind, als Einheitszeilen bezeichnet werden; eine Mehrzahl von Schaltungseinheiten, die nacheinander entlang der zweiten Richtung Y angeordnet sind, kann als Einheitsspalten bezeichnet werden. Die mehreren Einheitszeilen und die mehreren Einheitsspalten bilden ein in einem Array angeordnetes Schaltungseinheitsarray, wobei sich die erste Richtung X und die zweite Richtung Y schneiden. Beispielsweise kann die zweite Richtung Y eine Erstreckungsrichtung der Datensignalleitung 60 sein (z. B. eine vertikale Richtung), und die erste Richtung X kann senkrecht zur zweiten Richtung Y sein (z. B. eine horizontale Richtung).
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In einigen Beispielen, wie in 6 gezeigt, kann der Bondingsbereich 200 umfassen: einen Zuführungsbereich 201, einen Biegebereich, einen Treiberchipbereich und einen Bondstiftbereich, die nacheinander in einer Richtung weg vom Anzeigebereich angeordnet sind. Der Zuführungsbereich 201 ist mit dem Anzeigebereich 100 verbunden, und der Biegebereich ist mit dem Zuführungsbereich 201 verbunden. Der Zuführungsbereich 201 kann mit mehreren Ausgangsleitungen 80 versehen sein. Die mehreren Ausgangsleitungen 80 können sich entlang der zweiten Richtung Y weg vom Anzeigebereich 100 erstrecken. Die ersten Enden eines Teils der Ausgangsleitungen 80 sind mit den Datenverbindungsleitungen 70 im Anzeigebereich 100 korrespondierend verbunden, die ersten Enden eines anderen Teils Ausgangsleitungen sind mit den Datensignalleitungen 60 im Anzeigebereich 100 korrespondierend verbunden, und die zweiten Enden aller Ausgangsleitungen 80 sind über den Biegebereich hinweg mit integrierten Schaltkreisen im Verbundschaltungsbereich verbunden, so dass die integrierten Schaltkreise die Datensignale über die Ausgangsleitungen 80 und die Datenverbindungsleitung 70 an die Datensignalleitungen 60 anlegen. Da die Datenverbindungsleitungen 70 im Anzeigebereich 100 angeordnet sind, kann daher die Länge des Zuführungsbereichs 201 in der zweiten Richtung Y effektiv reduziert werden, kann die Breite des unteren Rahmens erheblich verringert werden, und kann das Bildschirm-zu-Körper-Verhältnis erhöht werden, was der Realisierung einer Vollbildanzeige zugutekommt.
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In einigen Beispielen können sich die mehreren Datensignalleitungen 60 des Anzeigebereichs 100 entlang der zweiten Richtung Y erstrecken und in festgelegten Intervallen entlang der ersten Richtung X in aufsteigender Nummerierung nacheinander angeordnet sein. Die mehreren Datensignalleitungen 60 können abhängig davon, ob sie mit den Datenverbindungsleitungen verbunden sind, in eine erste Datensignalleitungsgruppe und eine zweite Datensignalleitungsgruppe unterteilt werden. Eine Mehrzahl von Datensignalleitungen 60 in der ersten Datensignalleitungsgruppe ist mit den Datenverbindungsleitungen 70 korrespondierend verbunden, und eine Mehrzahl von Datensignalleitungen 60 in der zweiten Datensignalleitungsgruppe ist nicht mit den Datenverbindungsleitungen 70 verbunden. Die Mehrzahl von Ausgangsleitungen 80 im Zuführungsbereich 201 kann abhängig davon, ob sie mit den Datenverbindungsleitungen 70 oder mit den Datensignalleitungen 60 verbunden sind, in eine erste Ausgangsleitungsgruppe und eine zweite Ausgangsleitungsgruppe unterteilt werden. Eine Mehrzahl von Ausgangsleitungen 80 in der ersten Ausgangsleitungsgruppe ist mit den Datenverbindungsleitungen 70 korrespondierend verbunden, und eine Mehrzahl von Ausgangsleitungen 80 in der zweiten Ausgangsleitungsgruppe ist mit den Datensignalleitungen 60 korrespondierend verbunden. In einigen Beispielen können die Ausgangsleitungen 80 und die Datensignalleitungen 60, die Ausgangsleitungen 80 und die Datenverbindungsleitungen 70 direkt verbunden sein oder durch Durchgangslöcher verbunden sein, was in dieser Offenbarung nicht einzuschränken ist.
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In einigen Beispielen, wie in 6 gezeigt, kann die Datenverbindungsleitung 70 des Anzeigebereichs 100 eine erste Verbindungsleitung 71 und eine zweite Verbindungsleitung 72 umfassen. Die erste Verbindungsleitung 71 und die zweite Verbindungsleitung 72 sind miteinander verbunden. Die erste Verbindungsleitung 71 kann sich entlang der ersten Richtung X erstrecken, und die zweite Verbindungsleitung 72 kann sich entlang der zweiten Richtung Y erstrecken. Das erste Ende der ersten Verbindungsleitung 71 kann mit der Datensignalleitung 60 der ersten Datensignalleitungsgruppe korrespondierend verbunden werden, und das zweite Ende der ersten Verbindungsleitung 71 kann sich entlang der ersten Richtung X oder der der ersten Richtung X entgegengesetzten Richtung erstrecken und danach mit dem ersten Ende der zweiten Verbindungsleitung 72 verbunden werden, sowie das zweite Ende der zweiten Verbindungsleitung 72 kann sich in Richtung des Bondingsbereichs 200 erstrecken und über eine Anzeigebereichsgrenze B hinweg mit der Ausgangsleitung 80 der ersten Ausgangsleitungsgruppe im Zuführungsbereich 201 korrespondierend verbunden werden, so dass die Datensignalleitung 60 der ersten Datensignalleitungsgruppe im Anzeigebereich 100 über die Datenverbindungsleitung 70 indirekt mit Ausgangsleitung 80 verbunden werden kann. Die mehreren Datensignalleitungen 60 der zweiten Datensignalleitungsgruppe können sich in Richtung des Bondingsbereichs 200 erstrecken und über eine Anzeigebereichsgrenze B hinweg mit den mehreren Ausgangsleitungen 80 der zweiten Ausgangsleitungsgruppe im Zuführungsbereich 201 korrespondierend verbunden werden, so dass die mehreren Datensignalleitungen 60 der zweiten Datensignalleitungsgruppe im Anzeigebereich 100 direkt mit den Ausgangsleitungen 80 verbunden werden. In diesem Beispiel kann die Anzeigebereichsgrenze B eine Abgrenzung des Anzeigebereichs 100 und des Bondingsbereichs 200 sein.
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In einigen Beispielen können die erste Verbindungsleitung 71 und die zweite Verbindungsleitung 72 in unterschiedlichen elektrisch leitenden Schichten vorgesehen werden, und die erste Verbindungsleitung 71 und die Datensignalleitung 60 können in unterschiedlichen elektrisch leitenden Schichten vorgesehen werden. Beispielsweise kann das erste Ende der ersten Verbindungsleitung 71 durch ein erstes Verbindungsloch K1 mit der Datensignalleitung 60 verbunden werden, das zweite Ende der ersten Verbindungsleitung 71 kann sich entlang der ersten Richtung X oder der der ersten Richtung X entgegengesetzten Richtung erstrecken und danach durch ein zweites Verbindungsloch K2 mit dem ersten Ende der zweiten Verbindungsleitung 72 verbunden werden, und das zweite Ende der zweiten Verbindungsleitung 72 kann sich entlang der zweiten Richtung Y in Richtung des Zuführungsbereichs 201 erstrecken und danach mit der Ausgangsleitung 80 verbunden werden.
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In einigen Beispielen kann mindestens eine Datensignalleitung 60 zwischen zwei benachbarten zweiten Verbindungsleitungen 72 in der ersten Richtung X vorgesehen sein. Beispielsweise kann zwischen benachbarten zweiten Verbindungsleitungen 72 eine Datensignalleitung vorgesehen sein. Auch z.B. können zwei Datensignalleitungen zwischen benachbarten zweiten Verbindungsleitungen 72 vorgesehen sind.
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In einigen Beispielen können die mehreren zweiten Verbindungsleitungen 72 parallel zur Datensignalleitung 60 angeordnet sein, und die mehreren ersten Verbindungsleitungen 71 können senkrecht zur Datensignalleitung 60 angeordnet sein.
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In einigen Beispielen kann der Abstand zwischen benachbarten zweiten Verbindungsleitungen 72 ungefähr gleich sein, und der Abstand zwischen benachbarten ersten Verbindungsleitungen 71 kann ungefähr gleich sein, was in dieser Offenbarung nicht einzuschränken ist.
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In einigen Beispielen kann der Anzeigebereich 100 eine Mittellinie O aufweisen. Die mehreren Datensignalleitungen 60 und die mehreren Datenverbindungsleitungen 70 im Anzeigebereich 100 sowie die mehreren Ausgangsleitungen 80 im Zuführungsbereich 201 können symmetrisch in Bezug auf die Mittellinie O vorgesehen werden. Die Mittellinie O kann eine gerade Linie sein, die die mehreren Einheitsspalten des Anzeigebereichs 100 halbiert und sich entlang der zweiten Richtung Y erstreckt. Wie in 6 gezeigt, werden als Beispiel die mehreren Datensignalleitungen 60 und die mehreren Datenverbindungsleitungen 70 in der ersten Datensignalleitungsgruppe, die sich auf der linken Seite der Mittellinie O befinden, genannt. Die zweite Verbindungsleitung 72, die mit der von der Mittellinie O entfernten Datensignalleitung 60 in der ersten Datensignalleitungsgruppe verbunden ist, kann sich auf der nahe der Mittellinie O liegenden Seite der zweiten Verbindungsleitung 72, die mit der nahe der Mittellinie O liegenden Datensignalleitung 60 verbunden ist, befinden. Die Längen der mehreren zweiten Verbindungsleitungen 72 entlang der zweiten Richtung Y können in diesem Beispiel in der ersten Richtung X in einer Richtung nahe der Mittellinie O allmählich zunehmen. Die erste Verbindungsleitung 71, die mit der von der Mittellinie O entfernten Datensignalleitung 60 in der ersten Datensignalleitungsgruppe verbunden ist, kann sich auf der vom Bondingsbereich 200 entfernten Seite der ersten Verbindungsleitung 71, die mit der nahe der Mittellinie O liegenden Datensignalleitung 60 verbunden ist, befinden. Die Längen der mehreren ersten Verbindungsleitungen 72 entlang der erste Richtung X können in diesem Beispiel in der zweiten Richtung Y allmählich abnehmen. Dieses beispielhafte Ausführungsbeispiel kann nicht nur das Layout der Datenverbindungsleitungen ohne plötzliche Laständerungen erleichtern, sondern auch durch Anordnen einer Datensignalleitung zwischen benachbarten zweiten Verbindungsleitungen den von den Datenverbindungsleitungen belegten Raum weiter komprimieren und die Datensignalbelastungsunterschiede minimieren. In diesem Ausführungsbeispiel wird es diesbezüglich jedoch nicht eingeschränkt. Z.B. kann sich die zweite Verbindungsleitung, die mit der von der Mittellinie O entfernten Datensignalleitung in der ersten Datensignalleitungsgruppe verbunden ist, auf der von der Mittellinie O entfernten Seite der zweiten Verbindungsleitung, die mit der Datensignalleitung nahe der Mittellinie O verbunden ist, befinden. Auch z.B. kann sich die erste Verbindungsleitung, die mit der von der Mittellinie O entfernten Datensignalleitung in der ersten Datensignalleitungsgruppe verbunden ist, auf der nahe dem Bondingsbereich liegenden Seite der ersten Verbindungsleitung, die mit der Datensignalleitung nahe der Mittellinie O verbunden ist, befinden.
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7A ist ein schematisches Diagramm einer weiteren Flächenstruktur eines Anzeigesubstrats gemäß mindestens einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung. 7B ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Bereichs C1 in 7A. Die Treiberschaltungsschicht des Anzeigebereichs 100 kann umfassen: eine Mehrzahl von Schaltungseinheiten, die ein Schaltungseinheitsarray bilden, eine Mehrzahl von Datensignalleitungen 60, eine Mehrzahl von Datenverbindungsleitungen 70 und eine Kompensationsleitung 90. Das Layout und die Struktur der mehreren Schaltungseinheiten, der mehreren Datensignalleitungen 60 und der mehreren Datenverbindungsleitungen 70 sind ungefähr gleich dem Layout und der Struktur in 6.
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In einigen Beispielen, wie in 7A und 7B gezeigt, kann die Kompensationsleitung 90 mehrere erste Kompensationsleitungen 91 umfassen, die sich entlang der ersten Richtung X erstrecken, und mehrere zweite Kompensationsleitungen, die sich entlang der zweiten Richtung Y erstrecken. Die mehreren ersten Kompensationsleitungen 91 können nacheinander entlang der zweiten Richtung Y angeordnet sein, und die mehreren zweiten Kompensationsleitungen 92 können nacheinander entlang der ersten Richtung X angeordnet sein. Die erste Kompensationsleitung 91 und die zweite Kompensationsleitung 92 können in unterschiedlichen elektrisch leitenden Schichten vorgesehen werden. Die zweite Kompensationsleitung 92 kann zwischen benachbarten Datensignalleitungen 60 angeordnet sein. Die orthographischen Projektionen der mehreren ersten Kompensationsleitungen 91 und der mehreren zweiten Kompensationsleitungen 92 auf das Basissubstrat können sich schneiden und somit eine netzartige Struktur bilden. In einigen Beispielen kann mindestens eine zweite Kompensationsleitung 92 über das dritte Verbindungsloch K3 mit mindestens einer ersten Kompensationsleitung 91 elektrisch verbunden sein, so dass mehrere erste Kompensationsleitungen 91 und mehrere zweite Kompensationsleitungen 92 eine netzartige Verknüpfungsstruktur bilden können.
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In einigen Beispielen können die erste Kompensationsleitung 91 und die erste Verbindungsleitung 71 auf einer und derselben Schicht vorgesehen und synchron durch denselben Musterungsprozess gebildet werden. Die zweite Kompensationsleitung 92 und die zweite Verbindungsleitung 72 können auf einer und derselben Schicht vorgesehen und synchron durch denselben Musterungsprozess gebildet werden. In diesem Beispiel kann durch Anordnen der Kompensationsleitung 90 ein Erscheinungsbildkompensationseffekt für die Datenverbindungsleitung 70 bereitgestellt werden, so dass verschiedene Bereiche des Anzeigebereichs sowohl beim Durchlicht als auch beim reflektierten Licht einen im Wesentlichen gleichen Anzeigeeffekt erzielen können, wodurch eine Schatteneliminierung wirksam beseitigt wird, ein schlechtes Erscheinungsbild des Anzeigesubstrats wirksam vermieden wird, und die Anzeigeeigenschaft und Anzeigequalität verbessert werden.
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In einigen Beispielen kann in mindestens einer Einheitszeile nur die erste Kompensationsleitung 91 vorgesehen werden, und in der Einheitszeile wird keine erste Verbindungsleitung 71 vorgesehen. In mindestens einer Einheitszeile können mindestens eine erste Kompensationsleitung 91 und mindestens eine erste Verbindungsleitung 71 vorgesehen sein. Beispielsweise können die erste Kompensationsleitung 91 und die erste Verbindungsleitung 71 in mindestens einer Einheitszeile in der ersten Richtung X ausgerichtet sein. Eine Schaltungseinheit von dieser Einheitszeile kann einen ersten Bruch DF1 umfassen. Der erste Bruch DF1 kann zwischen der ersten Kompensationsleitung 91 und der ersten Verbindungsleitung 71 vorgesehen werden. Der erste Bruch DF1 kann konfiguriert sein, um es zu ermöglichen, dass keine elektrische Verbindungsbeziehung zwischen der ersten Kompensationsleitung 91 und der ersten Verbindungsleitung 71 besteht.
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In einigen Beispielen kann in mindestens einer Einheitsspalte nur die zweite Kompensationsleitung 92 vorgesehen werden, und in der Einheitsspalte wird keine zweite Verbindungsleitung 72 vorgesehen. In mindestens einer Einheitsspalte können mindestens eine zweite Kompensationsleitung 92 und mindestens eine zweite Verbindungsleitung 72 vorgesehen sein. Beispielsweise können die zweite Kompensationsleitung 92 und die zweite Verbindungsleitung 72 in mindestens einer Einheitsspalte in der zweiten Richtung Y ausgerichtet sein. Eine Schaltungseinheit von dieser Einheitsspalte kann einen zweiten Bruch DF2 umfassen. Der zweite Bruch DF2 kann zwischen der zweiten Kompensationsleitung 92 und der zweiten Verbindungsleitung 72 vorgesehen werden. Der zweite Bruch DF2 kann konfiguriert sein, um es zu ermöglichen, dass keine elektrische Verbindungsbeziehung zwischen der zweiten Kompensationsleitung 92 und der zweiten Verbindungsleitung 72 besteht.
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In einigen Beispielen können die erste Kompensationsleitung 91 und die zweite Kompensationsleitung 92 elektrisch mit der zweiten Stromleitung verbunden sein, um kontinuierlich Low-Pegel-Signale zu empfangen.
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8 ist ein schematisches Diagramm der Flächenstruktur einer Kompensationsleitung gemäß mindestens einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung. In einigen Beispielen, wie in 8 gezeigt, kann die zweite Stromleitung eine Bondingsstromzuführung 410, die sich im Bondingsbereich 200 befindet, und eine Rahmenstromzuführung 510, die sich im Rahmenbereich 300 befindet. Die Bondingsstromzuführung 410 des Bondingsbereichs 200 und die Rahmenstromzuführung 510 des Rahmenbereichs 300 können eine miteinander verbundene integrale Struktur sein. In einigen Beispielen kann mindestens eine erste Kompensationsleitung 91 an einem oder beiden Enden in der ersten Richtung X mit der Rahmenstromzuführung 510 verbunden sein. Mindestens eine zweite Kompensationsleitung 92 kann an einem Ende in der der zweiten Richtung Y entgegengesetzten Richtung mit der Rahmenstromzuführung 510 verbunden werden. In einigen Beispielen kann mindestens eine zweite Kompensationsleitung 92 an einem Ende in der zweiten Richtung Y mit der Rahmenstromzuführung 510 verbunden sein. In einigen anderen Beispielen kann mindestens eine zweite Kompensationsleitung 92 an einem Ende in der zweiten Richtung Y mit der Bondingsstromzuführung 410 verbunden sein, und kann an einem Ende in der der zweiten Richtung entgegengesetzten Richtung Y mit der Rahmenstromzuführung 510 verbunden sein. In diesem Ausführungsbeispiel wird es diesbezüglich jedoch nicht eingeschränkt.
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In einigen Beispielen können die erste Kompensationsleitung 91 und die zweite Kompensationsleitung 92 in unterschiedlichen elektrisch leitenden Schichten angeordnet sein. Wie in 7B gezeigt, kann mindestens eine zweite Kompensationsleitung 92 durch das dritte Verbindungsloch K3 elektrisch mit mindestens einer ersten Kompensationsleitung 91 verbunden werden, so dass mehrere zweite Kompensationsleitungen 92 und mehrere erste Kompensationsleitungen 91 das gleiche Potenzial aufweisen können. In diesem Beispiel kann durch das Anordnen einer mit der zweiten Stromleitung elektrisch verbundenen Kompensationsleitung im Anzeigebereich sowohl der Widerstand der zweiten Stromverkabelung wirksam verringert werden, der Spannungsabfall des Niederspannungs-Leistungssignals wirksam reduziert werden, und ein geringer Stromverbrauch ermöglicht werden, als auch kann die Homogenität der Leistungssignale im Anzeigesubstrat effektiv verbessert werden, die Anzeigegleichmäßigkeit wird effektiv verbessert, und die Anzeigeeigenschaft und Anzeigequalität werden verbessert.
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In einigen Beispielen, wie in 7A gezeigt, ist die Datenverbindungsleitung 70 in einem Teilbereich des Anzeigebereichs 100 angeordnet und die Datenverbindungsleitung 70 umfasst eine erste Verbindungsleitung 71, die sich entlang der ersten Richtung X erstreckt, und eine zweite Verbindungsleitung 72, die sich entlang der zweiten Richtung Y erstreckt. Daher kann der Anzeigebereich 100 in einen ersten Bereich 110, einen zweiten Bereich 120 und einen dritten Bereich 130 abhängig davon, ob es Datenverbindungsleitungen gibt oder nicht, sowie abhängig von den Erstreckungsrichtungen der Datenverbindungsleitungen unterteilt werden. Dabei kann der erste Bereich 110 ein Bereich (ein Bereich, in dem die Fanout-Leitungen in einer Querverkabelung vorliegen) sein, in dem die ersten Verbindungsleitungen 71 vorgesehen werden, der zweite Bereich 120 kann ein Bereich (ein Bereich, in dem die Fanout-Leitungen in einer Längsverkabelung vorliegen) sein, in dem die zweiten Verbindungsleitungen 72 vorgesehen werden, und der dritte Bereich 130 kann ein Bereich (normaler Bereich) sein, in dem weder erste Verbindungsleitungen 71 und noch zweite Verbindungsleitungen 72 vorgesehen sind. In einigen Beispielen können die erste Kompensationsleitung 91 und die zweite Kompensationsleitung 92 im dritten Bereich 130 angeordnet sein.
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In einigen Beispielen kann der erste Bereich 110 mehrere Schaltungseinheiten umfassen, wobei sich die orthographische Projektion der ersten Verbindungsleitung 71 auf die Anzeigesubstratebene zumindest teilweise mit der orthographischen Projektion der Pixeltreiberschaltungen in den mehreren Schaltungseinheiten des ersten Bereichs 110 auf die Anzeigesubstratebene überlappen kann. Der zweite Bereich 120 kann mehrere Schaltungseinheiten umfassen, wobei sich die orthographische Projektion der zweiten Verbindungsleitung 72 auf die Anzeigesubstratebene zumindest teilweise mit der orthographischen Projektion der Pixeltreiberschaltungen in den mehreren Schaltungseinheiten des zweiten Bereichs 120 auf die Anzeigesubstratebene überlappen kann. Der dritte Bereich 130 kann mehrere Schaltungseinheiten umfassen, wobei sich die orthographische Projektion der Pixeltreiberschaltungen in den mehreren Schaltungseinheiten der dritten Bereich 130 auf die Anzeigesubstratebene nicht mit der orthographischen Projektionen der ersten Verbindungsleitung 71 und der zweiten Verbindungsleitung 72 auf die Anzeigesubstratebene überlappen kann.
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In einigen Beispielen ist die in 7A gezeigte Aufteilung in mehrere Bereiche nur eine beispielhafte Darstellung. Da die Aufteilung in den ersten Bereich 110, den zweiten Bereich 120 und den dritten Bereich 130 abhängig davon, ob es Datenverbindungsleitungen gibt oder nicht, sowie abhängig von den Erstreckungsrichtungen der Datenverbindungsleitungen erfolgt, können die Formen der drei Bereiche regelmäßige Polygone oder unregelmäßige Polygone sein. Der Anzeigebereich 100 kann in einen oder mehrere erste Bereiche 110, einen oder mehrere zweite Bereiche 120 und einen oder mehrere dritte Bereiche 130 unterteilt werden, was in der vorliegenden Offenbarung nicht einzuschränken ist.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen kann das Anzeigesubstrat in einer Richtung senkrecht zum Anzeigesubstrat umfassen: ein Basissubstrat; sowie eine Treiberschaltungsschicht, eine Lichtemissionsstrukturschicht und eine Verkapselungsstrukturschicht, die nacheinander auf dem Basissubstrat angeordnet sind. Die Treiberschaltungsschicht kann eine erste elektrisch leitende Schicht, eine zweite elektrisch leitende Schicht, eine dritte elektrisch leitende Schicht und eine vierte elektrisch leitende Schicht umfassen, die nacheinander auf dem Basissubstrat vorgesehen sind. Die dritte elektrisch leitende Schicht umfasst mindestens in einigen Beispielen eine erste Verbindungsleitung, und die vierte elektrisch leitende Schicht umfasst mindestens eine Datensignalleitung und eine zweite Verbindungsleitung. Die Datensignalleitung kann durch das erste Verbindungsloch mit dem ersten Ende der ersten Verbindungsleitung verbunden werden, und die zweite Verbindungsleitung kann durch das zweite Verbindungsloch mit dem zweiten Ende der ersten Verbindungsleitung verbunden werden.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen kann die Treiberschaltungsschicht ferner mindestens eine erste Isolierschicht, eine zweite Isolierschicht, eine dritte Isolierschicht und eine vierte Isolierschicht umfassen. Die erste Isolierschicht kann zwischen der Halbleiterschicht und der ersten elektrisch leitenden Schicht angeordnet sein, die zweite Isolierschicht kann zwischen der ersten elektrisch leitenden Schicht und der zweiten elektrisch leitenden Schicht angeordnet sein, die dritte Isolierschicht kann zwischen der zweiten elektrisch leitenden Schicht und der dritten elektrisch leitenden Schicht angeordnet sein, und die vierte Isolierschicht kann zwischen der dritten elektrisch leitenden Schicht und der vierten elektrisch leitenden Schicht angeordnet sein.
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Nachfolgend erfolgt unter Bezugnahme auf 9A bis 10C durch einen Herstellungsvorgang eines Anzeigesubstrats eine beispielhafte Erläuterung. Dabei ist 9A ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer Halbleiterschicht im Bereich C1 in 7A; 9B ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer ersten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C1 in 7A; 9C ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer zweiten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C1 in 7A; 9D ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer dritten Isolierschicht im Bereich C1 in 7A; 9E ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer dritten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C1 in 7A; 9F ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer vierten Isolierschicht im Bereich C1 in 7A; 9G ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer vierten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C1 in 7A; 9H ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm der dritten elektrisch leitenden Schicht und der vierten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C1 in 7A; 9I ist eine schematische Querschnittsansicht entlang Q-Q' in 9G. In 9A bis 9H sind die Schaltungseinheiten von zwei Einheitszeilen (zum Beispiel die M-1-te Zeile und die M-te Zeile) und vier Einheitsspalten (zum Beispiel die N-1-te Spalte bis zu der N+2-ten Spalte) im Bereich C1 als Beispiel dargestellt. 10A ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer dritten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C2 in 7A; 10B ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer vierten Isolierschicht im Bereich C2 in 7A; 10C ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer vierten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C2 in 7A. In 10A bis 10C sind die Schaltungseinheiten von zwei Einheitszeilen und zwei Einheitsspalten (zum Beispiel die erste Spalte bis die vierte Spalte) im Bereich C2 als Beispiel dargestellt.
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Der in der vorliegenden Offenbarung genannte „Musterungsprozess“ umfasst Behandlungen wie das Aufbringen eines Fotolacks, das Belichten einer Maske, das Entwickeln, das Ätzen und das Ablösen des Fotolacks oder dergleichen für ein metallisches Material, ein anorganisches Material oder ein transparentes, leitendes Material und umfasst Behandlungen wie Aufbringen eines organischen Materials, das Belichten einer Maske, das Entwickeln oder dergleichen für ein organisches Material. Als das Abscheiden können eines oder mehrere von Sputtern, Aufdampfen oder chemischem Gasabscheiden verwendet werden, als das Aufbringen können eines oder mehrere von Sprüh-Coating, Spin-Coating und Tintenstrahldruck verwendet werden, und als das Ätzen können eines oder mehrere von Trockenätzen oder Nassätzen verwendet werden, was in der vorliegenden Offenbarung nicht beschränkt wird. „Film“ bezieht sich auf eine Membran, die aus einem Material mittels der Abscheidung, der Aufbringung bzw. anderes Verfahrens auf dem Substrat hergestellt ist. Falls der „Film“ im ganzen Herstellungsprozess kein Musterungsprozess braucht, kann der „Film“ auch als „Schicht“ bezeichnet werden. Falls der „Film“ im ganzen Herstellungsprozess noch ein Musterungsprozess braucht, wird der „Film“ vor dem Musterungsprozess als „Film“ und nach dem Musterungsprozess als „Schicht“ bezeichnet werden. Die „Schicht“ nach dem Musterungsprozess enthält mindestens ein „Muster“. In der vorliegenden Offenbarung bedeutet die Ausführung „A und B sind in einer und derselben Schicht vorgesehen“, dass A und B durch denselben Musterungsprozess gleichzeitig gebildet werden, und die „Dicke“ einer Filmschicht eine Abmessung der Filmschicht in einer Richtung senkrecht zu einem Anzeigesubstrat ist. Die Ausführung „eine orthographische Projektion von B befindet sich im Umfang einer orthographischen Projektion von A“ oder die Ausführung „eine orthographische Projektion von A enthält eine orthographische Projektion von B“ bedeuten, dass die Grenze der orthographischen Projektion von B im Umfang der Grenze der orthographischen Projektion von A fällt, oder die Grenze der orthographischen Projektion von A und die Grenze der orthographischen Projektion von B überlagert sind.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen kann der Herstellungsprozess des Anzeigesubstrats die folgenden Operationen umfassen:
- (1) Ausbilden eines Halbleiterschichtmusters. In einigen beispielhaften Ausführungsformen wird ein Halbleiterfilm auf dem Basissubstrat abgeschieden und der Halbleiterfilm wird durch einen Musterungsprozess gemustert, um eine auf dem Basissubstrat angeordnete Halbleiterschicht zu bilden, wie in 9A gezeigt. In einigen Beispielen kann die Halbleiterschicht jeder Schaltungseinheit im Anzeigebereich 100 mindestens umfassen: die erste aktive Schicht 11 des ersten Transistors T1 bis zur siebten aktiven Schicht 17 des siebten Transistors T7. Die ersten aktive Schicht 11 bis die siebte aktive Schicht 17 können eine miteinander verbundene integrale Struktur sein. Die erste aktive Schicht 11, die zweite aktive Schicht 12 und die vierte aktive Schicht 14 können sich auf einer Seite der dritten aktiven Schicht 13 der Schaltungseinheit in der zweiten Richtung Y befinden. Die fünfte aktive Schicht 15, die sechste aktive Schicht 16 und die siebte aktive Schicht 17 können sich auf einer anderen Seite der dritten aktiven Schicht 13 der vorliegenden Schaltungseinheit in der zweiten Richtung Y befinden.
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In einigen Beispielen, wie in 9A gezeigt, kann die erste aktive Schicht 11 in einer „n“-Form dargestellt werden, die zweite aktive Schicht 12 und die fünfte aktive Schicht 15 können in einer „L“-Form dargestellt werden, die dritte aktive Schicht 13 kann in einer „Ω“-Form dargestellt werden, und die vierte aktive Schicht 14, die sechste aktive Schicht 16 und die siebte aktive Schicht 17 können eine in einer „I“-Form dargestellt werden. In diesem Ausführungsbeispiel wird es diesbezüglich jedoch nicht eingeschränkt.
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In einigen Beispielen kann die aktive Schicht jedes Transistors einen ersten Bereich, einen zweiten Bereich und einen Grabenbereich zwischen dem ersten Bereich und dem zweiten Bereich umfassen. In einigen Beispielen können der erste Bereich 11-1 der ersten aktiven Schicht 11, der erste Bereich 14-1 der vierten aktiven Schicht 14, der erste Bereich 15-1 der fünften aktiven Schicht 15 und der erste Bereich 17-1 der siebte aktiven Schicht 17 gesondert angeordnet werden. Der zweite Bereich 11-2 der ersten aktiven Schicht 11 kann als der erste Bereich 12-1 der zweiten aktiven Schicht 12 verwendet werden. Der erste Bereich 13-1 der dritten aktiven Schicht 13 kann gleichzeitig als der zweite Bereich 14-2 der vierten aktiven Schicht 14 und der zweite Bereich 15-2 der fünften aktiven Schicht 15 verwendet werden. Der zweite Bereich 13-2 der dritten aktiven Schicht 13 kann gleichzeitig als der zweite Bereich 12-2 der zweiten aktiven Schicht 12 und der erste Bereich 16-1 der sechsten aktiven Schicht 16 verwendet werden. Der zweite Bereich 16-2 der sechsten aktiven Schicht 16 kann als der zweite Bereich 17-2 der siebten aktiven Schicht 17 verwendet werden.
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In einigen Beispielen darf der Zuführungsbereich des Bondingsbereichs mit keiner Halbleiterschicht versehen werden.
- (2) Ausbilden einer ersten elektrisch leitenden Schicht. In einigen beispielhaften Ausführungsformen werden ein erster Isolierfilm und ein erster elektrisch leitender Film nacheinander auf dem Basissubstrat, auf dem das vorstehende Muster gebildet wird, abgeschieden, und der erste elektrisch leitende Film wird durch einen Musterungsprozess gemustert, und eine erste Isolierschicht 111, die die Halbleiterschicht bedeckt, sowie eine auf der ersten Isolierschicht 111 angeordnete erste elektrisch leitende Schicht werden ausgebildet, wie in 9B dargestellt. In einigen Beispielen kann die erste elektrisch leitende Schicht als eine erste Gate-Metallschicht (GATE1) bezeichnet werden.
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In einigen Beispielen, wie in 9B gezeigt, umfasst die erste elektrisch leitende Schicht jeder Schaltungseinheit im Anzeigebereich mindestens: eine erste Abtastsignalleitung 21, eine zweite Abtastsignalleitung 22, eine Lichtemissionssteuerleitung 24 und eine erste Elektrodenplatte 25 des Speicherkondensators. Dabei ist die dritte Abtastsignalleitung 23, mit der die Pixeltreiberschaltung einer Einheitszeile elektrisch verbunden ist, ist die zweite Abtastsignalleitung 22, mit der die Pixeltreiberschaltung der nächsten Einheitszeile elektrisch verbunden ist.
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In einigen Beispielen kann die Form der ersten Elektrodenplatte 25 des Speicherkondensators eine rechteckige Form sein und die Ecken der rechteckigen Form können abgerundet sein. Die orthographische Projektion der ersten Elektrodenplatte 25 auf das Basissubstrat überlappt sich mit der orthographischen Projektion der dritten aktiven Schichten 13 des dritten Transistors T3 auf das Basissubstrat. In diesem Beispiel kann die erste Elektrodenplatte 25 gleichzeitig als eine Elektrodenplatte des Speicherkondensators und als eine Gate-Elektrode des dritten Transistors T3 dienen.
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In einigen Beispielen kann die Form der ersten Abtastsignalleitung 21, der zweiten Abtastsignalleitung 22, der dritten Abtastsignalleitung 23 und der Lichtemissionssteuerleitung 24 eine Linienform sein, bei der sich der Hauptkörperteil entlang der ersten Richtung X erstreckt. Die erste Abtastsignalleitung 21 und die zweite Abtastsignalleitung 22 können sich auf einer Seite der ersten Elektrodenplatte 25 der vorliegenden Schaltungseinheit in der der zweiten Richtung Y entgegengesetzten Richtung befinden, die zweite Abtastsignalleitung 22 kann sich auf einer von der ersten Elektrodenplatte 25 entfernten Seite der ersten Abtastsignalleitung 21 der vorliegenden Schaltungseinheit befinden, die dritte Abtastsignalleitung 23 und die Lichtemissionssteuerleitung 24 können sich auf der Seite der ersten Elektrodenplatte 25 der vorliegenden Schaltungseinheit in der zweiten Richtung Y befinden, sowie die dritte Abtastsignalleitung 23 kann sich auf einer von der ersten Elektrodenplatte 25 entfernten Seite der Lichtemissionssteuerleitung 24 der vorliegenden Schaltungseinheit befinden.
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In einigen Beispielen kann die erste Abtastsignalleitung 21 mit einem Gate-Block 21-1 versehen sein, der zu einer Seite der zweiten Abtastsignalleitung 22 hin vorsteht. Ein Bereich, in dem sich die ersteAbtastsignalleitung 21 und der Gate-Block 21-1 mit der zweiten aktiven Schicht 12 überlappen, kann als die Gate-Elektrode des zweiten Transistors T2 dienen, wodurch der zweite Transistor T2 einer Doppel-Gate-Struktur gebildet wird. Ein Bereich, in dem sich die erste Abtastsignalleitung 21 mit der vierten aktiven Schicht 14 überlappt, kann als die Gate-Elektrode des vierten Transistors T4 dienen. Ein Bereich, in dem sich die zweite Abtastsignalleitung 22 mit der ersten aktiven Schicht 11 überlappt, kann als die Gate-Elektrode des ersten Transistors T1 der Doppel-Gate-Struktur dienen. Ein Bereich, in dem sich die dritte Abtastsignalleitung 23 mit der siebten aktiven Schicht 17 überlappt, kann als die Gate-Elektrode des siebten Transistors T7 dienen. Ein Bereich, in dem sich die Lichtemissionssteuerleitung 24 mit der fünften aktiven Schicht 15 überlappt, kann als die Gate-Elektrode des fünften Transistors T5 dienen. Ein Bereich, in dem sich die Lichtemissionssteuerleitung 24 mit der sechsten aktiven Schicht 16 überlappt, kann als die Gate-Elektrode des sechsten Transistors T6 dienen.
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In einigen Beispielen können die erste Abtastsignalleitung 21 und die dritte Abtastsignalleitung 23 mit derselben Signalquelle verbunden sein, das heißt, die Ausgangssignale der ersten Abtastsignalleitung 21 und der dritten Abtastsignalleitung 23 sind gleich.
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In einigen Beispielen kann die erste elektrisch leitende Schicht nach dem Ausbilden der ersten elektrisch leitenden Schicht als Abschirmung verwendet werden, um eine leitende Behandlung an der Halbleiterschicht durchzuführen. Die Halbleiterschicht in einem Bereich, der durch die erste leitende Schicht abgeschirmt ist, bildet Grabenbereiche des ersten Transistors T1 bis des siebten Transistors T7, und die Halbleiterschicht in einem Bereich, der nicht durch die erste leitende Schicht abgeschirmt ist, wird leitend gemacht, d. h. erste Bereiche und zweite Bereiche der ersten aktiven Schicht 11 bis der siebten aktiven Schicht 17 werden alle leitend gemacht.
- (3) Ausbilden einer zweiten elektrisch leitenden Schicht. In einigen beispielhaften Ausführungsformen werden ein zweiter Isolierfilm und ein zweiter elektrisch leitender Film nacheinander auf dem Basissubstrat, auf dem das vorhergehende Muster gebildet wird, abgeschieden, und der zweite elektrisch leitende Film wird durch einen Musterungsprozess gemustert, eine zweite Isolierschicht 112, die die erste elektrisch leitende Schicht bedeckt, und eine auf der zweiten Isolierschicht angeordnete zweite elektrisch leitende Schicht werden ausgebildet, wie in 9C gezeigt. In einigen Beispielen kann die zweite elektrisch leitende Schicht als eine zweite Gate-Metallschicht (GATE2) bezeichnet werden.
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In einigen Beispielen, wie in 9C gezeigt, umfasst die zweite elektrisch leitende Schicht jeder Schaltungseinheit im Anzeigebereich mindestens: eine erste Anfangssignalleitung 31, eine zweite Anfangssignalleitung 32, eine zweite Elektrodenplatte 33 des Speicherkondensators Cst, eine Elektrodenplattenverbindungsleitung 34 und eine Abschirmelektrode 35.
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In einigen Beispielen kann die Form der ersten Anfangssignalleitung 31 und der zweiten Anfangssignalleitung 32 eine Linienform sein, bei der sich der Hauptkörperteil entlang der ersten Richtung X erstrecken kann. Die erste Anfangssignalleitung 31 kann sich zwischen der ersten Abtastsignalleitung 21 und der zweiten Abtastsignalleitung 22 der vorliegenden Schaltungseinheit befinden, und die zweite Anfangssignalleitung 32 kann sich auf einer nahe der Lichtemissionssteuerleitung 24 liegenden Seite der dritten Abtastsignalleitung 23 der vorliegenden Schaltungseinheit befinden.
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In einigen Beispielen kann die Profilform der zweiten Elektrodenplatte 33 eine rechteckige Form sein, und die Ecken der rechteckigen Form können abgerundet sein. Die orthographische Projektion der zweiten Elektrodenplatte 33 auf das Basissubstrat überlappt sich mit der orthographischen Projektion der ersten Elektrodenplatte 25 auf das Basissubstrat. Die zweite Elektrodenplatte 33 dient als eine andere Elektrodenplatte des Speicherkondensators und befinden sich zwischen der ersten Abtastsignalleitung 21 und der Lichtemissionssteuerleitung 24 der Schaltungseinheit. Die erste Elektrodenplatte 25 und die zweite Elektrodenplatte 33 bilden den Speicherkondensator der Pixeltreiberschaltung.
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In einigen Beispielen kann die Elektrodenplattenverbindungsleitung 34 auf einer Seite der zweiten Elektrodenplatte 33 in der ersten Richtung X oder in der der ersten Richtung entgegengesetzten Richtung angeordnet sein. Das erste Ende der Elektrodenplattenverbindungsleitung 34 ist mit der zweiten Elektrodenplatte 33 der vorliegenden Schaltungseinheit verbunden. Das zweite Ende der Elektrodenplattenverbindungsleitung 34 erstreckt sich entlang der ersten Richtung X oder der der ersten Richtung X entgegengesetzten Richtung und ist danach mit der zweiten Elektrodenplatte 33 einer benachbarten Schaltungseinheit verbunden, so dass die zweiten Elektrodenplatten 33 benachbarter Schaltungseinheiten in einer Einheitszeile miteinander verbunden sind. In einigen Beispielen können über Elektrodenplattenverbindungsleitungen die zweiten Elektrodenplatten mehrerer Schaltungseinheiten in einer Einheitszeile eine miteinander verbundene integrale Struktur bilden. Die zweiten Elektrodenplatten der integralen Struktur können als Leistungssignalverbindungsleitungen gemultiplext werden, um es sicherzustellen, dass mehrere zweite Elektrodenplatten in einer Einheitszeile das gleiche Potenzial aufweisen, was der Verbesserung der Homogenität des Felds zugute kommt, wodurch ein schlechtes Erscheinungsbild des Anzeigesubstrats vermieden wird, und der Anzeigeeffekt des Anzeigesubstrats gewährleistet wird.
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In einigen Beispielen ist die zweite Elektrodenplatte 33 ist mit einer Öffnung 36 versehen, wobei sich die Öffnung 36 in der Mitte der zweiten Elektrodenplatte 33 befinden kann. Die Öffnung 36 kann rechteckig sein, so dass die zweite Elektrodenplatte 33 eine ringförmige Struktur bildet. Die Öffnung 36 legt die zweite Isolierschicht 112 frei, die die erste Elektrodenplatte 25 bedeckt, und die orthographische Projektion der ersten Elektrodenplatte 25 auf das Basissubstrat enthält eine orthographische Projektion der Öffnung 36 auf das Basissubstrat. In einigen Beispielen ist die Öffnung 36 so konfiguriert, dass sie ein nachfolgend ausgebildetes siebtes Durchgangsloch aufnimmt. Das siebte Durchgangsloch kann sich in der Öffnung 36 befinden und die erste Elektrodenplatte 25 freilegen, so dass eine nachfolgend gebildete zweite Elektrode des ersten Transistors T1 mit der ersten Elektrodenplatte 25 verbunden wird.
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In einigen Beispielen kann sich die Abschirmelektrode 35 auf einer nahe der ersten Abtastsignalleitung 21 liegenden Seite der ersten Anfangssignalleitung 31 befinden und mit der ersten Anfangssignalleitung 31 verbunden sein. Die Abschirmelektrode 35 und die erste Anfangssignalleitung 31 können eine integrale Struktur sein. Die orthographische Projektion der Abschirmelektrode 35 auf das Basissubstrat überlappt sich zumindest teilweise mit der orthographischen Projektion des ersten Bereichs 12-1 der zweiten aktiven Schicht 12 auf das Basissubstrat. Die Abschirmelektrode 35 kann konfiguriert werden, um den Einfluss des Datenspannungssprungs auf Schlüsselknoten abzuschirmen, den Einfluss des Datenspannungssprungs auf das Potential der Schlüsselknoten der Pixeltreiberschaltung zu vermeiden, und den Anzeigeeffekt zu verbessern.
- (4) Ausbilden einer dritten Isolierschicht. In einigen beispielhaften Ausführungsformen wird ein dritter Isolierfilm auf dem Basissubstrat, auf dem das vorstehende Muster gebildet wird, abgeschieden, der dritte Isolierfilm wird durch einen Musterungsprozess gemustert, und eine dritte Isolierschicht 113, die die zweite elektrisch leitende Schicht bedeckt, wird ausgebildet, wie in 9D gezeigt. In einigen Beispielen können mehrere Durchgangslöcher in jeder Schaltungseinheit vorgesehen werden. Beispielsweise kann die Mehrzahl von Durchgangslöchern jeder Schaltungseinheit im Anzeigebereich mindestens umfassen: ein erstes Durchgangsloch V1 bis ein zehntes Durchgangsloch V10. Dabei werden die dritte Isolierschicht 113, die zweite Isolierschicht 112 und die erste Isolierschicht 111 in dem ersten Durchgangsloch V1 bis dem sechsten Durchgangsloch V6 entfernt, wodurch die Oberfläche der Halbleiterschicht freigelegt wird. Die dritte Isolierschicht 113 und die zweite Isolierschicht 112 im siebten Durchgangsloch V7 werden entfernt, wodurch die Oberfläche der ersten Elektrodenplatte 25 des Speicherkondensators freigelegt wird, die sich auf der ersten elektrisch leitenden Schicht befindet. Die dritte Isolierschicht 113 in dem achten Durchgangsloch V8 bis dem zehnten Durchgangsloch V8 bis V10 wird entfernt, wodurch die Oberfläche der zweiten elektrisch leitenden Schicht freigelegt wird.
- (5) Ausbilden einer dritten elektrisch leitenden Schicht. In einigen beispielhaften Ausführungsformen wird ein dritter elektrisch leitender Film auf dem Basissubstrat, auf dem das vorstehende Muster gebildet wird, abgeschieden, der dritte elektrisch leitende Film wird durch einen Musterungsprozess gemustert, und eine dritte elektrisch leitende Schicht, die auf der dritten Isolierschicht 113 vorgesehen ist, wird ausgebildet, wie in 9E und 10A gezeigt. In einigen Beispielen kann die dritte elektrisch leitende Schicht als erste Source-Drain-Metallschicht (SD1) bezeichnet werden.
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In einigen Beispielen, wie in 9E gezeigt, können die dritten elektrisch leitenden Schichten mehrerer Schaltungseinheiten im Anzeigebereich jeweils umfassen: eine erste Verbindungselektrode 41, eine zweite Verbindungselektrode 42, eine dritte Verbindungselektrode 43 und eine vierte Verbindungselektrode 44, eine fünfte Verbindungselektrode 45 und eine sechste Verbindungselektrode 46.
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In einigen Beispielen kann ein Ende der ersten Verbindungselektrode 41 durch das erste Durchgangsloch V1 mit dem ersten Bereich 11-1 der ersten aktiven Schicht 11 verbunden werden, und ein anderes Ende der ersten Verbindungselektrode 41 kann durch das achte Durchgangsloch V8 mit der ersten Anfangssignalleitung 31 verbunden werden. Ein Ende der zweiten Verbindungselektrode 42 kann durch das zweite Durchgangsloch V2 mit dem zweiten Bereich 11-2 der ersten aktiven Schicht 11 verbunden werden, und ein anderes Ende kann durch das siebte Durchgangsloch V7 mit der ersten Elektrodenplatte 25 verbunden werden. Die dritte Verbindungselektrode 43 kann durch das dritte Durchgangsloch V3 mit dem ersten Bereich 14-1 der vierten aktiven Schicht 14 verbunden werden. Ein Ende der vierten Verbindungselektrode 44 kann durch das vierte Durchgangsloch V4 mit dem ersten Bereich 15-1 der fünften aktiven Schicht 15 verbunden werden, und ein anderes Ende kann durch das neunte Durchgangsloch V9 mit der zweiten Elektrodenplatte 33 verbunden werden. Die fünfte Verbindungselektrode 45 kann durch das fünfte Durchgangsloch V5 mit dem zweiten Bereich 16-2 der sechsten aktiven Schicht 16 verbunden werden. Ein Ende der sechsten Verbindungselektrode 46 kann durch das sechste Durchgangsloch V6 mit dem ersten Bereich 17-1 der siebten aktiven Schicht 17 verbunden werden, und ein anderes Ende kann durch das zehnte Durchgangsloch V10 mit der zweiten Anfangssignalleitung 32 verbunden werden.
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In einigen Beispielen, wie in 9E gezeigt, kann die dritte elektrisch leitende Schicht im ersten Bereich des Anzeigebereichs ferner umfassen: eine Mehrzahl erster Verbindungsleitungen 71 und eine Mehrzahl erster Datenverbindungselektroden 81. Wie in 9E und 10A gezeigt, kann die dritte elektrisch leitende Schicht im dritten Bereich des Anzeigebereichs ferner umfassen: eine Mehrzahl erster Kompensationsleitungen 91 und eine Mehrzahl erster Kompensationsverbindungselektroden 82. Wie in 10A gezeigt, kann die dritte elektrisch leitende Schicht im Rahmenbereich umfassen: eine Mehrzahl erster Kompensationsverbindungsleitungen 83.
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In einigen Beispielen, wie in 9E gezeigt, kann die Form der ersten Verbindungsleitung 71 eine Linienform sein, bei der sich der Hauptkörperteil entlang der ersten Richtung X erstreckt. In mindestens einer Schaltungseinheit im ersten Bereich kann die erste Verbindungsleitung 71 auf einer Seite in der zweiten Richtung Y mit mindestens einer erster Datenverbindungselektrode 81 versehen sein. Beispielsweise können sich in einer Schaltungseinheit im ersten Bereich zwei erste Datenverbindungselektroden 81 in der zweiten Richtung Y auf derselben Seite der ersten Verbindungsleitung 71 befinden. Die erste Verbindungsleitung 71 ist elektrisch mit mehreren ersten Datenverbindungselektroden 81 verbunden, und kann beispielsweise eine integrale Struktur sein. In einigen Beispielen kann sich die orthographische Projektion der ersten Verbindungsleitung 71 auf das Basissubstrat zwischen den orthographischen Projektionen der Lichtemissionssteuerleitung 24 und der zweiten Anfangssignalleitung 32, deren Einheitszeilen elektrisch verbunden sind, auf das Basissubstrat befinden. Die orthographischen Projektionen der ersten Verbindungsleitung 71 und der mehreren ersten Datenverbindungselektroden 81 auf das Basissubstrat dürfen sich nicht mit den orthographischen Projektionen der Lichtemissionssteuerleitung 24 und der zweiten Anfangssignalleitung 32 auf das Basissubstrat überlappen.
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In einigen Beispielen, wie in 9E und 10A gezeigt, kann die Form der ersten Kompensationsleitung 91 eine Linienform sein, bei der sich der Hauptkörperteil entlang der ersten Richtung X erstreckt. In mindestens einer Schaltungseinheit im dritten Bereich kann die erste Kompensationsleitung 91 auf einer Seite in der zweiten Richtung Y mit mindestens einer ersten Kompensationsverbindungselektrode 82 versehen sein. Beispielsweise können sich in einer Schaltungseinheit im dritten Bereich zwei erste Kompensationsverbindungselektroden 82 in der zweiten Richtung Y auf derselben Seite der ersten Kompensationsleitung 91 befinden. Die erste Kompensationsleitung 91 ist elektrisch mit mehreren ersten Kompensationsverbindungselektroden 82 verbunden, und kann beispielsweise eine integrale Struktur sein. In einigen Beispielen kann sich die orthographische Projektion der ersten Kompensationsleitung 91 auf das Basissubstrat zwischen den orthographischen Projektionen der Lichtemissionssteuerleitung 24 und der zweiten Anfangssignalleitung 32, deren Einheitszeilen elektrisch verbunden sind, auf das Basissubstrat befinden. Die orthographischen Projektionen der ersten Kompensationsleitung 91 und der mehreren ersten Kompensationsverbindungselektroden 82 auf das Basissubstrat dürfen sich nicht mit den orthographischen Projektionen der Lichtemissionssteuerleitung 24 und der zweiten Anfangssignalleitung 32 auf das Basissubstrat überlappen. Mehrere Datenverbindungselektroden 81 und mehrere erste Kompensationsverbindungselektroden 82, die sich in derselben Einheitszeile befinden, können nacheinander entlang der ersten Richtung X angeordnet sein. In einigen Beispielen können die Formen und Größen der mehreren ersten Kompensationsverbindungselektroden 82 und der mehreren Datenverbindungselektroden 81 gleich sein.
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In einigen Beispielen, wie in 9E gezeigt, ist ein erster Bruch DF1 zwischen der ersten Kompensationsleitung 91 und der ersten Verbindungsleitung 71 , die sich in derselben Einheitszeile befinden und in der ersten Richtung X ausgerichtet sind, vorgesehen. Der erste Bruch DF1 unterbricht die erste Verbindungsleitung 71 und die erste Kompensationsleitung 91 in derselben Einheitszeile. Beispielsweise grenzt die erste Verbindungsleitung 71 an gegenüberliegenden Seiten in der ersten Richtung X jeweils an einen ersten Bruch DF1 an, wobei als ein erster Bruch DF1 auf einer Seite in der ersten Richtung X die erste Verbindungsleitung 71 ist, und auf einer Seite in der der ersten Richtung X entgegengesetzten Richtung die erste Kompensationsleitung 91 ist; als ein anderer erster Bruch DF1 auf einer Seite in der ersten Richtung X die erste Kompensationsleitung 91 ist, und auf einer Seite in der der ersten Richtung X entgegengesetzten Richtung die erste Kompensationsleitung 91 ist.
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In einigen Beispielen, wie in 10A gezeigt, kann sich ein Ende mindestens einer ersten Kompensationsleitung 91 bis zum Rahmenbereich erstrecken und elektrisch mit der ersten Kompensationsverbindungsleitung 83 im Rahmenbereich verbunden sein. Beispielsweise können die erste Kompensationsleitung 91 und die erste Kompensationsverbindungsleitung 83 eine integrale Struktur sein. Beispielsweise kann sich die erste Kompensationsverbindungsleitung 83 zunächst in der der zweiten Richtung Y entgegengesetzten Richtung erstrecken und dann in der ersten Richtung X oder in der der ersten Richtung X entgegengesetzten Richtung erstrecken.
- (6) Ausbilden einer vierten Isolierschicht. In einigen beispielhaften Ausführungsformen wird ein erster Planarisierungsfilm auf das Basissubstrat, auf dem das vorstehende Muster gebildet wird, aufgetragen, der erste Planarisierungsfilm wird durch einen Musterungsprozess gemustert, und eine vierte Isolierschicht 114 wird ausgebildet, wie in 9F und 10B gezeigt. In diesem Beispiel kann die vierte Isolierschicht 114 auch als erste Planarisierungsschicht bezeichnet werden. Auf der vierten Isolierschicht 114 sind mehrere Durchgangslöcher vorgesehen. In einigen Beispielen, wie in 9F gezeigt, können mehrere Durchgangslöcher jeder Schaltungseinheit im Anzeigebereich jeweils umfassen: ein elftes Durchgangsloch V11 bis ein dreizehntes Durchgangsloch V13. Die vierte Isolierschicht 114 in dem elften Durchgangsloch V11 bis dem dreizehnten Durchgangsloch V13 wird entfernt, wodurch die Oberfläche der dritten elektrisch leitenden Schicht freigelegt wird. Wie in 9F gezeigt, können die mehreren Schaltungseinheiten im ersten Bereich und die mehreren Schaltungseinheiten im zweiten Bereich ferner umfassen: ein vierzehntes Durchgangsloch V14 bis ein sechzehntes Durchgangsloch V16. Die vierte Isolierschicht 114 in dem vierzehnten Durchgangsloch V14 bis dem sechzehnten Durchgangsloch V16 kann entfernt werden, wodurch die Oberfläche der ersten Datenverbindungselektrode 81 der dritten elektrisch leitenden Schicht freigelegt wird. Wie in 9F und 10B gezeigt, können die mehreren Schaltungseinheiten im dritten Bereich auch umfassen: ein siebzehntes Durchgangsloch V17 und ein achtzehntes Durchgangsloch V18. Die vierte Isolierschicht 114 in dem siebzehnten Durchgangsloch V17 und dem achtzehnten Durchgangsloch V18 wird entfernt, wodurch die Oberfläche der ersten Kompensationsverbindungselektrode 82 der dritten elektrisch leitenden Schicht freigelegt wird. Wie in 10B gezeigt, kann der Rahmenbereich ferner ein neunzehntes Durchgangsloch V19 umfassen. Die vierte Isolierschicht 114 im neunzehnten Durchgangsloch V19 wird entfernt, wodurch die Oberfläche der ersten Kompensationsverbindungsleitung 83 freigelegt wird.
- (7) Ausbilden einer vierten elektrisch leitenden Schicht. In einigen beispielhaften Ausführungsformen wird ein vierter elektrisch leitender Film auf dem Basissubstrat, auf dem das vorstehende Muster gebildet wird, abgeschieden, der vierte elektrisch leitende Film wird durch einen Musterungsprozess gemustert, und eine vierte elektrisch leitende Schicht auf der vierten Isolierschicht 114 wird ausgebildet, wie in 9G und 10C gezeigt. In einigen Beispielen kann die vierte elektrisch leitende Schicht als eine zweite Source-Drain-Metallschicht (SD2) bezeichnet werden.
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In einigen Beispielen, wie in 9G gezeigt, können die vierten elektrisch leitenden Schichten mehrerer Schaltungseinheiten im Anzeigebereich jeweils umfassen: eine erste Stromleitung 51, eine Anodenverbindungselektrode 52 und eine Datensignalleitung 60.
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In einigen Beispielen, wie in 9G gezeigt, kann die Form der ersten Stromleitung 51 eine Form einer Zickzacklinie sein, bei der sich der Hauptkörperteil entlang der zweiten Richtung Y erstreckt. Die erste Stromleitung 51 kann durch das zwölfte Durchgangsloch V12 im Anzeigebereich elektrisch mit der vierten Verbindungselektrode 44 verbunden werden. Da die vierte Verbindungselektrode 44 durch Durchgangslöcher jeweils mit der zweiten Elektrodenplatte 33 des Speicherkondensators und dem ersten Bereich 15-1 der fünften aktiven Schicht 15 verbunden werden kann, wird es ermöglicht, dass die erste Stromleitung 51 das Leistungssignal in den ersten Pol des fünften Transistors T5 schreibt, und die zweite Elektrodenplatte 33 des Speicherkondensators und die erste Stromleitung 51 dasselbe Potenzial aufweisen. Die erste Stromleitung 51 kann sich auch bis zum Zuführungsbereich erstrecken und elektrisch mit der Hochspannungszuführung im Zuführungsbereich verbunden sein, um einen kontinuierlichen Empfang von High-Pegel-Signalen zu ermöglichen.
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In einigen Beispielen, wie in 9G und 10C gezeigt, können sich die orthographische Projektion der ersten Stromleitung 51 auf das Basissubstrat und die orthographische Projektion der zweiten Verbindungselektrode 42 auf das Basissubstrat zumindest teilweise überlappen. Die erste Stromleitung 51 kann den Einfluss des Datenspannungssprungs auf Schlüsselknoten in der Pixeltreiberschaltung effektiv abschirmen, den Einfluss des Datenspannungssprungs auf das Potential der Schlüsselknoten der Pixeltreiberschaltung vermeiden, und den Anzeigeeffekt verbessern.
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In einigen Beispielen, wie in 9G und 10C gezeigt, können die ersten Stromleitungen 51 mit unterschiedlichen Breiten ausgelegt sein. Der Einsatz von mit unterschiedlichen Breiten ausgestalteten ersten Stromleitungen 51 kann nicht nur das Layout von Pixelstrukturen erleichtern, sondern auch eine parasitäre Kapazität zwischen der ersten Stromleitung und der Datensignalleitung reduzieren.
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In einigen Beispielen, wie in 9G und 10C gezeigt, kann die Anodenverbindungselektrode 52 eine rechteckige Form aufweisen. Die Anodenverbindungselektrode 52 kann durch das elfte Durchgangsloch V11 elektrisch mit der fünften Verbindungselektrode 45 verbunden sein. In einigen Beispielen kann die Anodenverbindungselektrode 52 so konfiguriert sein, dass sie mit einer nachfolgend gebildeten Anode verbunden wird. Da die fünfte Verbindungselektrode 45 durch ein Durchgangsloch mit dem zweiten Bereich 16-2 der sechsten aktiven Schicht 16 verbunden werden kann, wird es ermöglicht, dass die Anode durch die Anodenverbindungselektrode 52 und die fünfte Verbindungselektrode 45 elektrisch mit dem zweiten Pol des sechsten Transistors T6 verbunden ist.
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In einigen Beispielen, wie in 9G und 10C gezeigt, kann die Form der Datensignalleitung 60 eine gerade Linie sein, bei der sich der Hauptkörperteil entlang der zweiten Richtung Y erstreckt. Die Datensignalleitung 60 kann über das dreizehnte Durchgangsloch V13 elektrisch mit der dritten Verbindungselektrode 43 verbunden sein. Da die dritte Verbindungselektrode 43 durch das Durchgangsloch mit dem ersten Bereich 14-1 der vierten aktiven Schicht 14 verbunden werden kann, wird es ermöglicht, dass die Datensignalleitung 60 das Datensignal in den ersten Pol des vierten Transistors T4 schreibt. Eine Datensignalleitung 60 kann dazu konfiguriert sein, Datensignale für mehrere Pixeltreiberschaltungen einer Einheitsspalte bereitzustellen.
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In einigen Beispielen, wie in 9G gezeigt, kann die vierte elektrisch leitende Schicht der mehreren Schaltungseinheiten im ersten Bereich ferner umfassen: eine zweite Datenverbindungselektrode 86 und mehrere Dummy-Elektroden 85. Die vierte elektrisch leitende Schicht der mehreren Schaltungseinheiten im zweiten Bereich kann ferner umfassen: eine zweite Verbindungsleitunge 72, eine zweite Datenverbindungselektrode 86 und mehrere Dummy-Elektroden 85. Wie in 9G und 10C gezeigt, kann die vierte elektrisch leitende Schicht der mehreren Schaltungseinheiten im dritten Bereich ferner umfassen: eine zweite Kompensationsleitung 92, mehrere zweite Kompensationsverbindungselektroden 87 und mehrere Dummy-Elektroden 85.
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In einigen Beispielen, wie in 9G gezeigt, kann die Form der zweiten Verbindungsleitung 72 eine gerade Linie sein, bei der sich der Hauptkörperteil entlang der zweiten Richtung Y erstreckt. In mindestens einer Einheitsspalte im zweiten Bereich sind die erste Stromleitung 51, die zweite Verbindungsleitung 72 und die Datensignalleitung 60 nacheinander entlang der ersten Richtung X angeordnet. Die zweite Verbindungsleitung 72 kann sich zwischen der ersten Stromleitung 51 und der Datensignalleitung 60 befinden. Zwischen der ersten Stromleitung 51 und der zweiten Verbindungsleitung 72 kann eine zweite Datenverbindungselektrode 86 oder eine Dummy-Elektrode 85 vorgesehen sein. Die zweite Verbindungsleitung 72 kann elektrisch mit einer benachbarten zweiten Datenverbindungselektrode 86 verbunden sein und kann beispielsweise eine integrale Struktur bilden. Eine zweite Datenverbindungselektrode 86 oder eine Dummy-Elektrode 85 kann auf einer Seite der Datensignalleitung 60 entlang der ersten Richtung X vorgesehen sein. Die Datensignalleitung 60 kann elektrisch mit einer benachbarten zweiten Datenverbindungselektrode 86 verbunden sein und kann beispielsweise eine integrale Struktur bilden.
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In einigen Beispielen, wie in 9G gezeigt, kann die zweite Datenverbindungselektrode 86, die sich in der N-ten Spalte und M-ten Zeile befindet, durch das fünfzehnte Durchgangsloch V15 elektrisch mit der ersten Datenverbindungselektrode 81 verbunden sein, wodurch die Datensignalleitung 60 in der N-ten Spalte elektrisch mit der ersten Verbindungsleitung 71 in der M-ten Zeile verbunden wird. Die zweite Datenverbindungselektrode 86, die sich in der N+1-ten Spalte und M-ten Zeile befindet, kann durch das sechzehnte Durchgangsloch V16 elektrisch mit der ersten Datenverbindungselektrode 81 verbunden werden, wodurch die zweite Verbindungsleitung 72 in der N+1-ten Spalte elektrisch mit der ersten Verbindungsleitung 71 in der M-ten Zeile verbunden wird. Somit kann durch die erste Verbindungsleitung 71 in der M-ten Zeile die Datensignalleitung 60 in der N-ten Spalte und die zweite Verbindungsleitung 72 in der N+1-ten Spalte elektrisch verbunden werden. In diesem Beispiel kann das fünfzehnte Durchgangsloch V15 als ein erstes Verbindungsloch bezeichnet werden, und das sechzehnte Durchgangsloch V16 kann als ein zweites Verbindungsloch bezeichnet werden. In diesem Beispiel können die Dummy-Elektroden 85 im ersten Bereich und im zweiten Bereich durch das vierzehnte Durchgangsloch V14 elektrisch mit der ersten Datenverbindungselektrode 81 verbunden sein.
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In einigen Beispielen, wie in 10C gezeigt, kann die Form der zweiten Kompensationsleitung 92 eine gerade Linie sein, bei der sich der Hauptörperteil entlang der zweiten Richtung Y erstreckt. In mindestens einer Einheitsspalte im dritten Bereich können die erste Stromleitung 51, die zweite Kompensationsleitung 92 und die Datensignalleitung 60 nacheinander entlang der ersten Richtung X angeordnet sein. Die zweite Kompensationsleitung 92 kann sich zwischen der ersten Stromleitung 51 und der Datensignalleitung 60 befinden. Zwischen der ersten Stromleitung 51 und der zweiten Kompensationsleitung 92 kann eine zweite Kompensationsverbindungselektrode 87 oder eine Dummy-Elektrode 85 vorgesehen sein. Die zweite Kompensationsleitung 92 kann elektrisch mit der benachbarten zweiten Kompensationsverbindungselektrode 87 verbunden sein und kann beispielsweise eine integrale Struktur bilden. Auf einer Seite der Datensignalleitung 60 entlang der ersten Richtung X kann eine Dummy-Elektrode 85 vorgesehen sein.
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In einigen Beispielen, wie in 10C gezeigt, kann mindestens eine zweite Kompensationsverbindungselektrode 87 durch das achtzehnte Durchgangsloch V18 elektrisch mit der ersten Kompensationsverbindungselektrode 82 verbunden sein, wodurch eine elektrische Verbindung von der ersten Kompensationsleitung 91 und der zweiten Kompensationsleitung 92 realisiert wird. In diesem Beispiel kann das achtzehnte Durchgangsloch V18 als drittes Verbindungsloch bezeichnet werden. In einigen Beispielen können mehrere zweite Kompensationsleitungen 92 und mehrere erste Kompensationsleitungen 91 miteinander verbunden sein, sodass eine netzartige Verknüpfungsstruktur gebildet wird. In diesem Beispiel kann die Dummy-Elektrode 85 im dritten Bereich durch das siebzehnte Durchgangsloch V17 elektrisch mit der ersten Kompensationsverbindungselektrode 82 verbunden sein.
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In einigen Beispielen, wie in 9G und 10C gezeigt, kann sich die orthographische Projektion der Dummy-Elektrode 85 auf das Basissubstrat mit der orthographischen Projektion der ersten Datenverbindungselektrode 81 oder der ersten Kompensationsverbindungselektrode 82 auf das Basissubstrat überlappen. Die dargestellte Gestalt und die Struktur der Dummy-Elektrode 85 kann gleich denen der zweiten Kompensationsverbindungselektrode 87 und der zweiten Datenverbindungselektrode 86 sein, was nicht nur die Homogenität des Herstellungsprozesses verbessern kann, sondern auch ermöglicht, dass unterschiedliche Bereiche eine im Wesentlichen gleiche Vermittlungsverbindungsstruktur aufweisen, und dass verschiedene Bereiche des Anzeigebereichs sowohl beim Durchlicht als auch beim reflektierten Licht einen im Wesentlichen gleichen Anzeigeeffekt erzielen können, wodurch eine Schatteneliminierung wirksam beseitigt wird, ein schlechtes Erscheinungsbild des Anzeigesubstrats wirksam vermieden wird, und die Anzeigeeigenschaft und Anzeigequalität verbessert werden.
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In einigen Beispielen, wie in 9E und 9H gezeigt, kann die orthographische Projektion der vierten elektrisch leitenden Schicht auf das Basissubstrat den ersten Bruch DF1 abdecken. Beispielsweise kann die orthographische Projektion der ersten Stromleitung 51 der vierten elektrisch leitenden Schicht auf das Basissubstrat den ersten Bruch DF1 abdecken. Wie in 9G gezeigt, kann die orthographische Projektion der ersten elektrisch leitenden Schicht (z. B. der Lichtemissionssteuerleitung 24) auf das Basissubstrat den zweiten Bruch DF2 abdecken. In diesem Beispiel kann es durch Bedecken des ersten Bruchs DF1 und des zweiten Bruchs DF2 mit einer oberen oder unteren elektrisch leitenden Schicht ermöglicht werden, dass verschiedene Bereiche des Anzeigebereichs sowohl beim Durchlicht als auch beim reflektierten Licht einen im Wesentlichen gleichen Anzeigeeffekt erzielen können, und ein einheitliches Aussehen des Anzeigesubstrats gewährleistet wird.
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In einigen Beispielen, wie in 10C gezeigt, kann die vierte elektrisch leitende Schicht im Rahmenbereich umfassen: eine Mehrzahl zweiter Kompensationsverbindungsleitungen 84 und die Rahmenstromzuführung 510. Die zweite Kompensationsverbindungsleitung 84 kann sich entlang der ersten Richtung X erstrecken, wobei ein Ende elektrisch mit der Rahmenstromzuführung 510 verbunden sein kann, und ein anderes Ende elektrisch mit der ersten Kompensationsverbindungsleitung 83 durch das neunzehnte Durchgangsloch V19 verbunden sein kann. In einigen Beispielen können die zweite Kompensationsverbindungsleitung 84 und die Rahmenstromzuführung 510 eine integrale Struktur bilden. In diesem Ausführungsbeispiel wird es diesbezüglich jedoch nicht eingeschränkt. In einigen anderen Beispielen kann sich die Rahmenstromzuführung 510 in der dritten leitenden Schicht befinden, und die zweite Kompensationsverbindungsleitung 84 kann durch ein in der vierten Isolierschicht geöffnetes Durchgangsloch elektrisch mit der Rahmenstromzuführung 510 verbunden sein.
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In diesem Beispiel kann über die erste Kompensationsverbindungsleitung 83 und die zweite Kompensationsverbindungsleitung 84 eine elektrische Verbindung zwischen der ersten Kompensationsleitung 91 und der Rahmenstromzuführung 510 ermöglicht werden. Die Verbindungsstruktur zwischen der zweiten Kompensationsleitung 92 und dem Rahmenstromzuführung 510 oder dem Bondingsstromzuführung 410 ist dazu ähnlich und wird daher hier nicht wiederholt.
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Bis hier wird die Treiberschaltungsschicht auf dem Basissubstrat hergestellt und gefertigt. In einer Ebene parallel zum Anzeigesubstrat kann die Treiberschaltungsschicht mehrere Schaltungseinheiten umfassen; und jede Schaltungseinheit kann umfassen: eine Pixeltreiberschaltung sowie eine erste Abtastsignalleitung, eine zweite Abtastsignalleitung und eine dritte Abtastsignalleitung, eine Lichtemissionssteuerleitung, eine erste Stromleitung, eine erste Anfangssignalleitung und eine zweite Anfangssignalleitung, die mit der Pixeltreiberschaltung verbunden sind. In einer Ebene senkrecht zum Anzeigesubstrat kann die Treiberschaltungsschicht mindestens umfassen: eine Halbleiterschicht, eine erste Isolierschicht, eine erste elektrisch leitende Schicht, eine zweite Isolierschicht, eine zweite elektrisch leitende Schicht, eine dritte Isolierschicht, eine dritte elektrisch leitende Schicht, eine vierte Isolierschicht und eine vierte elektrisch leitende Schicht, die nacheinander auf dem Substrat gestapelt angeordnet sind.
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In beispielhaften Ausführungsbeispielen kann das Basissubstrat 101 ein flexibles Substrat oder ein starres Substrat sein. Das starre Substrat kann eines oder mehrere der folgenden Materialien sein und sind j edoch nicht darauf beschränkt: Glas, Quarz, und das flexible Substrat kann eines oder mehrere der folgenden Materialien sein: Polyethylenterephthalat, Ethylenterephthalat, Polyetheretherketon, Polystyrol, Polycarbonat, Polyarylat, Polyarylat, Polyimid, Polyvinylchlorid, Polyethylen, Textilfasern. In beispielhaften Ausführungsbeispielen kann das flexible Substrat eine erste flexible Materialschicht, eine erste anorganische Materialschicht, eine Halbleiterschicht, eine zweite flexible Materialschicht und eine zweite anorganische Materialschicht umfassen, die gestapelt angeordnet sind, wobei als Material der ersten flexiblen Materialschicht und der zweiten flexiblen Materialschicht ein Material wie Polyimid (PI), Polyethylenterephthalat (PET) oder eine oberflächenbehandelte weiche Polymerfolie oder dergleichen verwendet werden kann, sowie als Material der ersten anorganischen Materialschicht und der zweiten anorganischen Materialschicht Siliziumnitrid (SiNx) oder Siliziumoxid (SiOx) oder dergleichen verwendet werden kann, um die Beständigkeit des Substrats gegen Wasser und Sauerstoff zu verbessern, und wobei als Material der Halbleiterschicht amorphes Silizium (a-si) verwendet werden kann.
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In beispielhaften Ausführungsbeispielen können die erste leitende Schicht, die zweite leitende Schicht, die dritte leitende Schicht und die vierte leitende Schicht aus einem metallischen Material bestehen, wie z.B. einem oder mehreren der Metalle Silber (Ag), Kupfer (Cu), Aluminium (Al) und Molybdän (Mo) oder einem Legierungsmaterial aus den oben genannten Metallen, wie z.B. einer Aluminium-Neodym-Legierung (AlNd) oder einer Molybdän-Niob-Legierung (MoNb), und es kann um eine einschichtige Struktur oder um eine mehrschichtige Verbundstruktur gehen, wie z.B. Mo/Cu/Mo usw. Die erste Isolierschicht 111, die zweite Isolierschicht 112 und die dritte Isolierschicht 113 können aus einem oder mehreren der folgenden Materialien bestehen: Siliziumoxid (SiOx), Siliziumnitrid (SiNx) und Siliziumoxynitrid (SiON), wobei es sich um eine Einzelschicht, eine Mehrschicht oder eine Verbundschicht handeln kann. Die erste Isolierschicht 111 und die zweite Isolierschicht 112 werden als Gate-Isolierschichten (GI-Schichten) bezeichnet, und die dritte Isolationsschicht 113 wird als Zwischenschicht-Isolierschicht (ILD-Schicht) bezeichnet. Die vierte Isolierschicht 114 kann aus einem organischen Material wie Harz bestehen. Die aktive Schicht kann aus amorphem Indium-Gallium-Zinkoxid-Materialien (a-IGZO), Zinkoxynitrid (ZnON), Indium-Zink-Zinn-Oxid (IZTO), amorphem Silizium (a-Si), polykristallinem Silizium (p-Si), Hexathiophen oder Polythiophen bestehen, d.h. die vorliegende Offenbarung ist geeignet für die Transistoren, die auf Basis der Oxid-Technologie, Siliziumtechnologie oder organischen Technologie hergestellt werden.
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In einigen beispielhaften Ausführungsbeispielen können nach der gefertigten Herstellung der Treiberschaltungsschicht eine Lichtemissionsstrukturschicht und eine Verpackungsstrukturschicht nacheinander auf der Treiberschaltungsschicht hergestellt werden, was hier nicht wiederholt wird.
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Aus der oben beschriebenen Struktur und dem Herstellungsvorgang ist es zu sehen: in den beispielhaften Ausführungsbeispielen können durch Anordnen von Datenverbindungsleitungen im Anzeigebereich die Ausgangsleitungen im Bondingsbereich über die Datenverbindungsleitungen mit den Datensignalleitungen verbunden werden, so dass im Zuführungsbereich keine fächerförmigen schrägen Leitungen vorgesehen werden müssen, die Länge des Zuführungsbereichs effektiv reduziert wird, die Breite des unteren Rahmens erheblich verringert wird, und das Bildschirm-zu-Körper-Verhältnis erhöht wird, was der Realisierung einer Vollbildanzeige zugutekommt. Dadurch, dass die erste Verbindungsleitung und die zweite Verbindungsleitung der Datenverbindungsleitungen in unterschiedlichen elektrisch leitenden Schichten vorgesehen sind, kann in diesem Beispiel das Layout der Datenverbindungsleitungen erleichtert werden, und eine kompakte Anordnung von einer großen Menge von Verdrahtungen vermieden werden, so dass verschiedene Bereiche des Anzeigebereichs sowohl beim Durchlicht als auch beim reflektierten Licht einen im Wesentlichen gleichen Anzeigeeffekt erzielen können, wodurch eine Schatteneliminierung wirksam beseitigt wird, ein schlechtes Erscheinungsbild des Anzeigesubstrats wirksam vermieden wird, und die Anzeigeeigenschaft und Anzeigequalität verbessert werden. In diesem Beispiel kann durch Anordnen von Kompensationsleitungen und Dummy-Elektroden die Anordnung von Verdrahtungen im Anzeigebereich weiter ausgeglichen werden, wodurch eine Schatteneliminierung wirksam beseitigt wird, und ein schlechtes Erscheinungsbild des Anzeigesubstrats wirksam vermieden wird. In diesem Beispiel kann durch das Anordnen der Kompensationsleitungen als eine netzartige Verknüpfungsstruktur sowohl der Widerstand der Stromverkabelung wirksam verringert werden, der Spannungsabfall des Niederspannungs-Leistungssignals wirksam reduziert werden, und ein geringer Stromverbrauch ermöglicht werden, als auch kann die Homogenität der Leistungssignale im Anzeigesubstrat effektiv verbessert werden, die Anzeigegleichmäßigkeit wird effektiv verbessert, und die Anzeigeeigenschaft und Anzeigequalität werden verbessert. Der Herstellungsprozess der vorliegenden Offenbarung kann sehr gut mit dem bestehenden Herstellungsprozess kompatibel sein. Der Prozess ist einfach zu realisieren, leicht zu implementieren, sowie weist eine hohe Produktionseffizienz, niedrige Produktionskosten und eine hohe Ausbeute auf.
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Die obigen in dieser Offenbarung gezeigten Strukturen und deren Herstellungsprozesse sind nur beispielhafte Erläuterungen. In beispielhaften Ausführungsbeispielen können je nach tatsächlichem Bedarf die entsprechenden Strukturen geändert und den Musterungsprozess erhöht oder reduziert werden, was in dieser Offenbarung nicht einzuschränken ist. Beispielsweise kann zwischen der Halbleiterschicht und dem Basissubstrat eine Pufferschicht vorgesehen sein.
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11A ist ein weiteres teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer vierten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C1 in 7A; 11B ist ein weiteres teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer fünften Isolierschicht im Bereich C1 in 7A; 11C ist ein weiteres teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer fünften elektrisch leitenden Schicht im Bereich C1 in 7A; 11D ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm der vierten elektrisch leitenden Schicht und der fünften elektrisch leitenden Schicht im Bereich C1 in 7A; und 11E ist eine schematische Querschnittsansicht entlang einer U-U'-Richtung in 11C.
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In einigen beispielhaften Ausführungsbeispielen, wie in 11A bis 11E gezeigt, kann die Treiberschaltungsschicht in einer Richtung senkrecht zum Anzeigesubstrat umfassen: eine erste elektrisch leitende Schicht, eine zweite elektrisch leitende Schicht, eine dritte elektrisch leitende Schicht, eine vierte elektrisch leitende Schicht und eine fünfte elektrisch leitende Schicht, die nacheinander auf dem Basissubstrat 101 angeordnet sind. Die vierte elektrisch leitende Schicht kann umfassen: die Datensignalleitung 60, die zweite Verbindungsleitung 72 und die zweite Kompensationsleitung 92, und die fünfte elektrisch leitende Schicht kann umfassen: die erste Verbindungsleitung 71 und die erste Kompensationsleitung 91. Die erste Isolierschicht 111 kann zwischen der Halbleiterschicht und der ersten elektrisch leitenden Schicht angeordnet sein, die zweite Isolierschicht 112 kann zwischen der ersten elektrisch leitenden Schicht und der zweiten elektrisch leitenden Schicht angeordnet sein, die dritte Isolierschicht 113 kann zwischen der zweiten elektrisch leitenden Schicht und der dritten elektrisch leitenden Schicht angeordnet sein, sowie die vierte Isolierschicht 114 kann zwischen der dritten elektrisch leitenden Schicht und der vierten elektrisch leitenden Schicht angeordnet sein. Die fünfte Isolierschicht 115 kann zwischen der vierten elektrisch leitenden Schicht und der fünften elektrisch leitenden Schicht angeordnet sein. Die Treiberschaltungsschicht in diesem Beispiel kann drei Source-Drain-Metallschichten umfassen.
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In einigen Beispielen, wie in 11A gezeigt, können die vierten elektrisch leitenden Schichten mehrerer Schaltungseinheiten im Anzeigebereich jeweils umfassen: eine erste Stromleitung 51, eine Anodenverbindungselektrode 52 und eine Datensignalleitung 60. Die vierte elektrisch leitende Schicht des Anzeigebereichs kann ferner umfassen: eine zweite Verbindungsleitung 72, eine zweite Datenverbindungselektrode 86, eine zweite Kompensationsleitung 92, eine zweite Kompensationsverbindungselektrode und eine Mehrzahl von Dummy-Elektroden 85.
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In einigen Beispielen, wie in 11B gezeigt, kann die fünfte Isolierschicht 115 des Anzeigebereichs mit einer Mehrzahl von Durchgangslöchern versehen sein. Beispielsweise können die mehreren Schaltungseinheiten im ersten Bereich und die mehreren Schaltungseinheiten im zweiten Bereich umfassen: ein einundzwanzigstes Durchgangsloch V21 bis ein dreiundzwanzigstes Durchgangsloch V23. Die mehreren Schaltungseinheiten im dritten Bereich können mindestens umfassen: ein vierundzwanzigstes Durchgangsloch V24. Die fünfte Isolierschicht 115 in dem einundzwanzigsten Durchgangsloch V21 bis dem vierundzwanzigsten Durchgangsloch V24 wird entfernt, wodurch die Oberfläche der vierten elektrisch leitenden Schicht freigelegt wird.
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In einigen Beispielen, wie in 11C gezeigt, kann die fünfte elektrisch leitende Schicht des Anzeigebereichs umfassen: eine erste Verbindungsleitung 71, eine erste Kompensationsleitung 91, eine erste Datenverbindungselektrode 81 und eine erste Kompensationsverbindungselektrode 82. Die erste Verbindungsleitung 71 und die mehreren ersten Datenverbindungselektroden 81 können eine integrale Struktur sein. Die erste Kompensationsleitung 91 und die mehreren ersten Kompensationsverbindungselektroden 82 können eine integrale Struktur sein.
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In einigen Beispielen kann die erste Datenverbindungselektrode 81, die sich in der N-ten Spalte und M-ten Zeile befindet, durch das einundzwanzigste Durchgangsloch V21 elektrisch mit der zweiten Datenverbindungselektrode 86 verbunden werden, so dass es ermöglicht wird, dass die erste Verbindungsleitung 71, die sich in der M-ten Zeile befindet, elektrisch mit der Datensignalleitung 60, die sich in der N-ten Spalte befindet, verbunden wird. Die erste Datenverbindungselektrode 81, die sich in der N+1-ten Spalte und der M-ten Zeile befindet, kann durch das zweiundzwanzigste Durchgangsloch V22 elektrisch mit der zweiten Datenverbindungselektrode 86 verbunden werden, so dass es ermöglicht wird, dass die erste Verbindungsleitung 71, die sich in der M-ten Zeile befindet, elektrisch mit der zweiten Verbindungsleitungen 72, die sich in der N+1-ten Spalte befindet, verbunden wird. In diesem Beispiel kann das einundzwanzigste Durchgangsloch V21 als ein erstes Verbindungsloch bezeichnet werden, und das zweiundzwanzigste Durchgangsloch V22 kann als ein zweites Verbindungsloch bezeichnet werden. In einigen Beispielen kann die erste Datenverbindungselektrode 81 durch das dreiundzwanzigste Durchgangsloch V23 elektrisch mit der Dummy-Elektrode 85 verbunden sein. Die erste Kompensationsverbindungselektrode 82 kann durch das vierundzwanzigste Durchgangsloch V24 elektrisch mit der Dummy-Elektrode 85 verbunden sein. Die erste Kompensationsverbindungselektrode kann auch elektrisch mit der zweiten Kompensationsverbindungselektrode verbunden sein, um eine elektrische Verbindung zwischen der ersten Kompensationsleitung und der zweiten Kompensationsleitung herzustellen.
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In einigen Beispielen, wie in 11D gezeigt, kann sich die orthographische Projektion des ersten Bruchs DF1, der zwischen der ersten Kompensationsleitung 91 und der ersten Verbindungsleitung 71 vorgesehen ist, auf das Basissubstrat innerhalb des Umfangs der orthographischen Projektion der vierten elektrisch leitenden Schicht befinden, und kann beispielsweise durch die orthographische Projektion der ersten Stromleitung 51 abgedeckt werden. Wie in 11C gezeigt, kann sich die orthographische Projektion des zweiten Bruchs DF2, der zwischen der zweiten Kompensationsleitung 92 und der zweiten Verbindungsleitung 72 vorgesehen ist, auf dem Basissubstrat innerhalb des Umfang der orthographischen Projektion der ersten elektrisch leitenden Schicht befinden, und kann beispielsweise durch die orthographische Projektion der Lichtemissionssteuerleitung abgedeckt werden. In diesem Ausführungsbeispiel wird es diesbezüglich jedoch nicht eingeschränkt.
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Bezüglich der restlichen Struktur der Treiberschaltungsschicht in diesem Beispiel kann auf die Erläuterung zu den vorstehenden Ausführungsbeispielen verwiesen werden, was hier daher nicht wiederholt wird.
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In einigen Beispielen kann im Herstellungsvorgang des Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden der vierten elektrisch leitenden Schicht ein zweiter Planarisierungsfilm aufgebracht werden, der zweite Planarisierungsfilm wird durch einen Musterungsprozess gemustert, und eine fünfte Isolierschicht 115 wird ausgebildet. Anschließend wird ein fünfter elektrisch leitender Film abgeschieden, der fünfte elektrisch leitende Film wird durch den Musterungsprozess gemustert, und eine fünfte elektrisch leitende Schicht auf der fünften Isolierschicht 115 wird ausgebildet. In einigen Beispielen kann die fünfte elektrisch leitende Schicht als eine dritte Source-Drain-Metallschicht (SD3) bezeichnet werden. Die fünfte Isolierschicht kann als eine zweite Planarisierungsschicht bezeichnet werden. In einigen Beispielen kann die fünfte elektrisch leitende Schicht aus einem metallischen Material bestehen, wie z.B. einem oder mehreren der Metalle Silber (Ag), Kupfer (Cu), Aluminium (Al) und Molybdän (Mo) oder einem Legierungsmaterial aus den oben genannten Metallen, wie z.B. einer Aluminium-Neodym-Legierung (AlNd) oder einer Molybdän-Niob-Legierung (MoNb), und es kann um eine einschichtige Struktur oder um eine mehrschichtige Verbundstruktur gehen, wie z.B. Mo/Cu/Mo usw. Die fünfte Isolierschicht kann aus organischen Materialien, beispielsweise Harz, bestehen. Bezüglich des weiteren Herstellungsprozesses des Anzeigesubstrats dieses Ausführungsbeispiels kann auf die Beschreibung der vorherigen Ausführungsbeispiele verwiesen werden, was hier daher nicht wiederholt wird.
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Bei dem in diesem Beispiel bereitgestellten Anzeigesubstrat kann die Belastung der ersten Verbindungsleitung reduziert werden, indem die erste Verbindungsleitung in der fünften elektrisch leitenden Schicht angeordnet wird, was geeignet für Anzeigesubstrate mit einer relativ hohen Auffrischungsfrequenz ist.
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12A ist ein weiteres teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer zweiten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C1 in 7A; 12B ist ein weiteres teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer dritten Isolierschicht im Bereich C1 in 7A; 12C ist ein weiteres teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer dritten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C1 in 7A; 12D ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm der zweiten elektrisch leitenden Schicht und der dritten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C1 in 7A; und 12E ist eine schematische Querschnittsansicht entlang einer R-R'-Richtung in 12C.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen, wie in 12A bis 12E gezeigt, kann die Treiberschaltungsschicht in einer Richtung senkrecht zum Anzeigesubstrat umfassen: eine erste elektrisch leitende Schicht, eine zweite elektrisch leitende Schicht und eine dritte elektrisch leitende Schicht, die nacheinander auf dem Basissubstrat 101 angeordnet sind. Die erste Isolierschicht 111 kann zwischen der Halbleiterschicht und der ersten elektrisch leitenden Schicht angeordnet sein, die zweite Isolierschicht 112 kann zwischen der ersten elektrisch leitenden Schicht und der zweiten elektrisch leitenden Schicht angeordnet sein, und die dritte Isolierschicht 113 kann auf der zweiten elektrisch leitenden Schicht und der dritten elektrisch leitenden Schicht angeordnet sein.
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In einigen Beispielen, wie in 12A gezeigt, kann die zweite elektrisch leitende Schicht jeder Schaltungseinheit im Anzeigebereich umfassen: eine erste Anfangssignalleitung 31, eine zweite Anfangssignalleitung 32, eine zweite Elektrodenplatte 33 des Speicherkondensators, eine Elektrodenplattenverbindungsleitung 34 und eine Abschirmelektrode 35. Die mehreren Schaltungseinheiten im ersten Bereich des Anzeigebereichs können umfassen: eine erste Verbindungsleitung 71 und mehrere erste Datenverbindungselektroden 81. Die mehreren Schaltungseinheiten im dritten Bereich des Anzeigebereichs können umfassen: eine erste Kompensationsleitung 91 und mehrere erste Kompensationsverbindungselektroden 82.
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In einigen Beispielen, wie in 12B gezeigt, kann die dritte Isolierschicht mit mehreren Durchgangslöchern versehen sein. Beispielsweise können die mehreren Schaltungseinheiten im ersten Bereich und die mehreren Schaltungseinheiten im zweiten Bereich ferner umfassen: ein sechsundzwanzigste Durchgangsloch V26 bis ein achtundzwanzigstes Durchgangsloch V28. Die mehreren Schaltungseinheiten im dritten Bereich können ferner umfassen: ein neunundzwanzigstes Durchgangsloch V29. Die dritte Isolierschicht 113 in dem sechsundzwanzigsten Durchgangsloch V26 bis dem neunundzwanzigsten Durchgangsloch V29 wird entfernt, wodurch die Oberfläche der zweiten elektrisch leitenden Schicht freigelegt wird.
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In einigen Beispielen, wie in 12C gezeigt, kann die dritte elektrisch leitende Schicht der mehreren Schaltungseinheiten im ersten Bereich und im zweiten Bereich ferner umfassen: eine zweite Verbindungsleitung 72, eine zweite Datenverbindungselektrode 86 und mehrere Dummy-Elektroden 85. Die dritte elektrisch leitende Schicht der mehreren Schaltungseinheiten im dritten Bereich kann ferner umfassen: eine zweite Kompensationsleitung 92, eine zweite Kompensationsverbindungselektrode und mehrere Dummy-Elektroden 85. In einigen Beispielen kann sich die erste Stromleitung 51 auf der dritten elektrisch leitenden Schicht befinden, und die Form der ersten Stromleitung 51 kann ein gerades Liniensegment sein, dessen Hauptkörperteil sich entlang der zweiten Richtung Y erstreckt. In einer Einheitsspalte können sich die zweite Kompensationsleitung 92 und die zweite Verbindungsleitung 72 auf einer von der ersten Stromleitung 51 entfernten Seite der Datensignalleitung 60 befinden.
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In einigen Beispielen kann die zweite Datenverbindungselektrode 86, die sich in der N-ten Spalte und der M-ten Zeile befindet, durch das sechsundzwanzigste Durchgangsloch V26 elektrisch mit der ersten Datenverbindungselektrode 81 verbunden werden, so dass es ermöglicht wird, dass die erste Verbindungsleitung 71, die sich in der M-ten Zeile befindet, elektrisch mit der Datensignalleitung 60, die sich in der N-ten Spalte befindet, verbunden wird. Die zweite Datenverbindungselektrode 87, die sich in der N+1-ten Spalte und der M-ten Zeile befindet, kann durch das siebenundzwanzigste Durchgangsloch V27 elektrisch mit der ersten Datenverbindungselektrode 81 verbunden werden, so dass es ermöglicht wird, dass die erste Verbindungsleitung 71, die sich in der M-ten Zeile befindet, elektrisch mit der zweiten Verbindungsleitungen 72, die sich in der N+1-ten Spalte befindet, verbunden wird. In diesem Beispiel kann das sechsundzwanzigste Durchgangsloch V26 als ein erstes Verbindungsloch bezeichnet werden, und das siebenundzwanzigste Durchgangsloch V27 kann als ein zweites Verbindungsloch bezeichnet werden. In einigen Beispielen kann die Dummy-Elektrode 85 durch das achtundzwanzigste Durchgangsloch V28 elektrisch mit der ersten Datenverbindungselektrode 81 verbunden sein. Die Dummy-Elektrode 85 kann durch das neunundzwanzigste Durchgangsloch V29 elektrisch mit der ersten Kompensationsverbindungselektrode 82 verbunden sein. Die erste Kompensationsverbindungselektrode kann ferner elektrisch mit der zweiten Kompensationsverbindungselektrode verbunden sein, um eine elektrische Verbindung zwischen der ersten Kompensationsleitung und der zweiten Kompensationsleitung zu ermöglichen.
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In einigen Beispielen, wie in 12D gezeigt, kann sich die orthographische Projektion des ersten Bruchs DF1, der zwischen der ersten Kompensationsleitung 91 und der ersten Verbindungsleitung 71 vorgesehen ist, auf das Basissubstrat innerhalb des Umfangs der orthographischen Projektion der dritten elektrisch leitenden Schicht befinden, und kann beispielsweise durch die orthographische Projektion der ersten Stromleitung 51 abgedeckt werden. Wie in 12C gezeigt, kann sich die orthographische Projektion des zweiten Bruchs DF2, der zwischen der zweiten Kompensationsleitung 92 und der zweiten Verbindungsleitung 72 vorgesehen ist, auf das Basissubstrat innerhalb des Umfangs der orthographischen Projektion der ersten elektrisch leitenden Schicht befinden, und kann beispielsweise durch die orthographische Projektion der Lichtemissionssteuerleitung abgedeckt werden. In diesem Ausführungsbeispiel wird es diesbezüglich jedoch nicht eingeschränkt.
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Bei dem in diesem Beispiel bereitgestellten Anzeigesubstrat umfasst die Treiberschaltungsschicht nur drei elektrisch leitende Schichten, so dass der Prozessablauf eingespart werden kann, und die Anzahl der eingesetzten Masken und die zu benutzenden Produktionsmaterialien reduziert werden können, wodurch die Kosten verringert werden können.
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Bezüglich der restlichen Struktur des Anzeigesubstrats in diesem Beispiel kann auf die Erläuterung zu den vorstehenden Ausführungsbeispielen verwiesen werden, was hier daher nicht wiederholt wird.
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13 ist ein schematisches Diagramm einer weiteren Flächenstruktur eines Anzeigesubstrats gemäß mindestens einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung. In einigen Beispielen, wie in 13 gezeigt, kann nur die erste Kompensationsleitung 91 in mindestens einer Einheitszeile, und nur mindestens eine erste Verbindungsleitung 71 kann in mindestens einer Einheitszeile vorgesehen werden. Die erste Verbindungsleitung 71 kann sich von einer Seite nahe dem linken oder rechten Rahmenbereich zur Mittellinie O erstrecken. Ein Ende der ersten Verbindungsleitung 71 kann sich bis zur Grenze zwischen dem linken oder rechten Rahmenbereich und dem Anzeigebereich erstrecken, und ein anderes Ende kann sich bis zur Mittellinie O erstrecken. Mindestens zwei erste Verbindungsleitungen 71 in mindestens einer Einheitszeile können in der ersten Richtung ausgerichtet sein, und zwischen benachbarten ersten Verbindungsleitungen 71 kann ein Bruch vorgesehen werden, um die Verbindung zwischen verschiedenen Datensignalleitungen 60 und Datenverbindungsleitungen 70 zu realisieren. In mindestens einer Einheitsspalte kann nur die zweite Kompensationsleitung 92 vorgesehen sein, und in mindestens einer Einheitsspalte kann nur die zweite Verbindungsleitung 72 vorgesehen sein. In diesem Beispiel kann die zweite Verbindungsleitung 72 den Anzeigebereich 100 entlang der zweiten Richtung D2 durchdringen. Ein Ende der zweiten Verbindungsleitung 72 kann sich bis zur Grenze zwischen dem oberen Rahmenbereich und dem Anzeigebereich erstrecken, und ein anderes Ende kann sich bis zur Grenze B zwischen dem Bondingsbereich und dem Anzeigebereich erstrecken.
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14 ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm einer Treiberschaltungsschicht im Bereich C3 in 13. In diesem Beispiel wird beispielhaft die Treiberschaltungsschicht mit drei Source-Drain-Metallschichten dargelegt. Wie in 14 gezeigt, können sich die erste Verbindungsleitung 71, die erste Kompensationsleitung 91, die erste Datenverbindungselektrode 81 und die erste Kompensationsverbindungselektrode 82 auf der fünften elektrisch leitenden Schicht befinden, sowie die zweite Verbindungsleitung 72, die zweite Kompensationsleitung 92, die Datensignalleitung 60, die erste Stromleitung 51, die zweite Datenverbindungselektrode, die zweite Kompensationsverbindungselektrode und die Dummy-Elektrode können sich auf der vierten elektrisch leitenden Schicht befinden. In diesem Beispiel kann durch das Anordnen der ersten Verbindungsleitung auf der fünften elektrisch leitenden Schicht die Belastung der ersten Verbindungsleitung verringert werden, wodurch die Länge der ersten Verbindungsleitung vergrößert werden kann und die Anordnung von Verdrahtungen vereinfacht werden kann. Bezüglich der restlichen Struktur des Anzeigesubstrats in diesem Ausführungsbeispiel kann auf die Erläuterung zu den vorstehenden Ausführungsbeispielen verwiesen werden, was hier daher nicht wiederholt wird.
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15 ist ein schematisches Diagramm einer weiteren Flächenstruktur eines Anzeigesubstrats gemäß mindestens einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung. In einigen Beispielen, wie in 15 gezeigt, kann die erste Verbindungsleitung 71 den Anzeigebereich 100 entlang der ersten Richtung X durchdringen. Ein Ende der ersten Verbindungsleitung 71 kann sich bis zur Grenze zwischen dem linken Rahmenbereich und dem Anzeigebereich erstrecken, und ein anderes Ende kann sich bis zur Grenze zwischen dem rechten Rahmenbereich und dem Anzeigebereich erstrecken. Zumindest eine Einheitszeile kann mit nur einer ersten Verbindungsleitung 71 versehen sein. Die erste Verbindungsleitung 71 kann elektrisch mit der Datensignalleitung 60 und der zweiten Verbindungsleitung 72 verbunden sein. Die erste Kompensationsleitung 91 kann parallel zu der ersten Verbindungsleitung 71 und auf derselben Schicht angeordnet sein, und die erste Kompensationsleitung 91 kann sich vom linken Rahmenbereich zum rechten Rahmenbereich erstrecken.
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In einigen Beispielen, wie in 15 gezeigt, kann die zweite Verbindungsleitung 72 den Anzeigebereich entlang der zweiten Richtung Y durchdringen. Ein Ende der zweiten Verbindungsleitung 72 kann sich bis zur Grenze zwischen dem oberen Rahmenbereich und dem Anzeigebereich erstrecken, und ein anderes Ende kann sich bis zur Grenze zwischen dem Bondingsbereich und dem Anzeigebereich erstrecken. Die zweite Kompensationsleitung 92 kann parallel zur zweiten Verbindungsleitung 72 und auf derselben Schicht angeordnet sein. Die zweite Kompensationsleitung 92 kann sich vom oberen Rahmenbereich bis zum Bondingsbereich erstrecken.
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In einigen Beispielen können sich die erste Verbindungsleitung 71 und die erste Kompensationsleitung 91 auf der fünften elektrisch leitenden Schicht befinden, sowie die zweite Verbindungsleitung 72, die zweite Kompensationsleitung 92 und die Datensignalleitung 60 können sich auf der vierten elektrisch leitenden Schicht befinden. In diesem Ausführungsbeispiel wird es diesbezüglich jedoch nicht eingeschränkt.
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Bezüglich der restlichen Struktur des Anzeigesubstrats in diesem Ausführungsbeispiel kann auf die Erläuterung zu den vorstehenden Ausführungsbeispielen verwiesen werden.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen kann mindestens eine Schaltungseinheit des Anzeigebereichs mehrere inaktive Pixelschaltungen umfassen. Eine orthographische Projektion mindestens einer zweiten Verbindungsleitung auf das Basissubstrat kann sich mit einer orthographischen Projektion der inaktiven Pixeltreiberschaltung mindestens einer Einheitsspalte auf das Basissubstrat überlappen. In einigen Beispielen kann der Anzeigebereich des Anzeigesubstrats einen UDC(Under-Display Camera)-Bereich und einen normalen Anzeigebereich umfassen; die orthographische Projektion eines lichtempfindlichen Sensors (z. B. einer Hardware wie einer Kamera) auf das Anzeigesubstrat kann sich im UDC-Bereich befinden. Durch Komprimieren der Pixeltreiberschaltungen im Anzeigebereich können die Pixeltreiberschaltungen, die mit den lichtemittierenden Elementen im UDC-Bereich verbunden sind, angeordnet werden, und gleichzeitig werden auch inaktive Pixeltreiberschaltungen erzeugt.
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16 ist ein schematisches Diagramm der Anordnung von Schaltungseinheiten gemäß mindestens einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung. In einigen Beispielen können die mehreren Einheitsspalten des Anzeigebereichs umfassen: mehrere erste Einheitsspalten 75 und mehrere zweite Einheitsspalten 76. Die erste Einheitsspalte 75 kann mehrere aktive Pixeltreiberschaltungen umfassen. Die zweite Einheitsspalte 76 kann mehrere inaktive Pixeltreiberschaltungen umfassen. Die erste Einheitsspalte 75 und die zweite Einheitsspalte 76 können entlang der ersten Richtung X beabstandet angeordnet sein. Beispielsweise können vier erste Einheitsspalten 75 zwischen zwei benachbarten zweiten Einheitsspalten 76 vorgesehen sein. In diesem Ausführungsbeispiel wird es diesbezüglich jedoch nicht eingeschränkt. Beispielsweise können eine oder mehrere erste Einheitsspalten zwischen zwei benachbarten zweiten Einheitsspalten vorgesehen sein.
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17 ist ein schematisches Diagramm einer weiteren Flächenstruktur eines Anzeigesubstrats gemäß mindestens einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung; 18A ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer dritten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C4 in 17; 18B ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer vierten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C4 in 17; und 18C ist ein schematisches Diagramm der dritten elektrisch leitenden Schicht und der vierten elektrisch leitenden Schicht in 18B.
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In einigen Beispielen, wie in 17 gezeigt, können die zweiten Verbindungsleitungen 72 in einer Einheitsspalte (nämlich die oben erwähnte zweite Einheitsspalte) angeordnet sein, die eine inaktive Pixeltreiberschaltung umfasst. Mindestens eine zweite Einheitsspalte kann mindestens eine zweite Verbindungsleitung 72 und mindestens eine zweite Kompensationsleitung 92 umfassen. Beispielsweise kann mindestens eine zweite Einheitsspalte eine zweite Verbindungsleitung 72 und eine zweite Kompensationsleitung 92 umfassen. In diesem Ausführungsbeispiel wird es diesbezüglich jedoch nicht eingeschränkt.
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In einigen Beispielen, wie in 18A bis 18C gezeigt, kann die Treiberschaltungsschicht des Anzeigesubstrats umfassen: eine Halbleiterschicht, eine erste elektrisch leitende Schicht, eine zweite elektrisch leitende Schicht, eine dritte elektrisch leitende Schicht und eine vierte elektrisch leitende Schicht, die nacheinander auf dem Basissubstrat vorgesehen sind. Zwischen der Halbleiterschicht und der ersten elektrisch leitenden Schicht ist eine erste Isolierschicht angeordnet. Eine zweite Isolierschicht ist zwischen der ersten elektrisch leitenden Schicht und der zweiten elektrisch leitenden Schicht angeordnet. Eine dritte Isolierschicht ist zwischen der zweiten elektrisch leitenden Schicht und der dritten elektrisch leitenden Schicht angeordnet. Eine vierte Isolierschicht ist zwischen der dritten elektrisch leitenden Schicht und der vierten elektrisch leitenden Schicht angeordnet. Die Treiberschaltungsschicht dieses Beispiels kann zwei Source-Drain-Metallschichten umfassen.
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In einigen Beispielen, wie in 18A gezeigt, kann die dritte elektrisch leitende Schicht des Anzeigebereichs mindestens umfassen: eine erste Verbindungsleitung 71, eine erste Kompensationsleitung 91, eine erste Datenverbindungselektrode 81 und eine erste Kompensationsverbindungselektrode 82. In einigen Beispielen kann die Form der ersten Verbindungsleitung 71 eine Form einer Zickzacklinie sein, bei der sich der Hauptkörperteil entlang der zweiten Richtung Y erstreckt. Beispielsweise kann die erste Verbindungsleitung 71 eine Kurve oder eine S-förmige Linie sein. Die erste Verbindungsleitung 71 und die mehreren ersten Datenverbindungselektroden 81 können eine integrale Struktur sein. Die Form der ersten Kompensationsleitung 91 kann eine Form einer Zickzacklinie sein, bei der sich der Hauptkörperteil entlang der zweiten Richtung Y erstreckt. Beispielsweise kann die erste Kompensationsleitung 91 eine Kurve oder eine S-förmige Linie sein. Der erste Kompensationsleitung 91 und die mehreren ersten Kompensationsverbindungselektroden 82 können eine integrale Struktur sein.
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In einigen Beispielen, wie in 18B gezeigt, kann die vierte elektrisch leitende Schicht des Anzeigebereichs mindestens umfassen: eine zweite Verbindungsleitung 72, eine zweite Kompensationsleitung 92, eine Datensignalleitung 60, eine erste Stromleitung 51, eine zweite Datenverbindungselektrode 86, eine Dummy-Elektrode 85 und eine zweite Kompensationsverbindungselektrode. Die zweite Verbindungsleitung 72 kann mit einer ihrer benachbarten zweiten Datenverbindungselektrode 86 eine integrale Struktur bilden. Die Datensignalleitung 60 kann mit einer ihrer benachbarten zweiten Datenverbindungselektrode 86 eine integrale Struktur bilden. In einigen Beispielen darf die zweite Einheitsspalte (d.h. die Einheitsspalte, die die inaktive Pixelschaltung umfasst) mit keiner Datensignalleitung versehen werden, sodass der Raum für das Anordnen von den zweiten Verbindungsleitungen und den zweiten Kompensationsleitungen eingespart wird. Beispielsweise kann in der zweiten Einheitsspalte mindestens eine zweite Verbindungsleitung und eine zweite Kompensationsleitung angeordnet werden. In einigen Beispielen dürfen die Anodenverbindungselektrode und die erste Stromleitung der vierten elektrisch leitenden Schicht der zweiten Einheitsspalte frei von einer elektrischen Verbindung mit der dritten elektrisch leitenden Schicht sein. In diesem Ausführungsbeispiel wird es diesbezüglich jedoch nicht eingeschränkt.
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In einigen Beispielen, wie in 18A bis 18C gezeigt, können die N-te Spalte und die N+5-te Spalte zweite Einheitsspalten sein. Die N-4-te Spalte bis die N-1-te Spalte und die N+1-te Spalte bis die N+4-te Spalte können die ersten Einheitsspalten sein. Die vierten elektrisch leitenden Schichten der N-ten Spalte und der N+5-ten Spalte können umfassen: eine erste Stromleitung 51, eine zweite Verbindungsleitung 72, eine zweite Kompensationsleitung 92, eine zweite Datenverbindungselektrode 86 und eine Dummy-Elektrode 85. Die erste Stromleitung der vierten elektrisch leitenden Schicht der zweiten Einheitsspalte kann frei von einer elektrischen Verbindung mit der dritten elektrisch leitenden Schicht sein. In der zweiten Einheitsspalte kann die erste Stromleitung 51 benachbart zu der zweiten Verbindungsleitung 72 und der zweiten Kompensationsleitung 92 liegen. Die vierten elektrisch leitenden Schichten der N-4-ten Spalte bis der N-1-ten Spalte und der N+1-ten bis der N+4-ten Spalte können umfassen: eine erste Stromleitung 51 sowie eine Datensignalleitung 60, eine Dummy-Elektrode 85 und eine zweite Datenverbindungelektrode 86.
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In einigen Beispielen, wie in 18A bis 18C gezeigt, kann die zweite Verbindungsleitung 72 in der N-ten Spalte über die erste Verbindungsleitung 71 in der M+1-Zeile elektrisch mit der Datensignalleitung 60 in der N-1-ten Spalte verbunden sein. Die zweite Verbindungsleitung 72 in der N+5-ten Spalte kann über die erste Verbindungsleitung 71 in der M-ten Zeile elektrisch mit der Datensignalleitung 60 in der N-2-ten Spalte verbunden werden. Dabei kann ein Ende der ersten Verbindungsleitung 71 mit der ersten Datenverbindungselektrode 81 eine integrale Struktur bilden, und die erste Datenverbindungselektrode 81 kann durch das Durchgangsloch der vierten Isolierschicht elektrisch mit der zweiten Datenverbindungselektrode 86 verbunden werden. Da die Datenverbindungselektrode 86 mit der Datensignalleitung 60 eine integrale Struktur bilden kann, so dass eine elektrische Verbindung zwischen der ersten Verbindungsleitung 71 und der Datensignalleitung 60 ermöglicht wird. Ein anderes Ende der ersten Verbindungsleitung 71 kann mit einer anderen ersten Datenverbindungselektrode 81 eine integrale Struktur bilden, und die erste Datenverbindungselektrode 81 kann durch ein Durchgangsloch der vierten Isolierschicht elektrisch mit einer anderen zweiten Datenverbindungselektrode 86 verbunden sein. Da die zweite Datenverbindungselektrode 86 mit der zweite Verbindungsleitung 72 eine integrale Struktur bilden kann, so dass eine elektrische Verbindung zwischen der ersten Verbindungsleitung 71 und der zweitem Verbindungsleitung 72 ermöglicht wird.
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In einigen Beispielen kann die dargestellte Gestalt und die Struktur der Dummy-Elektrode 85 gleich denen der zweiten Kompensationsverbindungselektrode und der zweiten Datenverbindungselektrode 86 sein, was nicht nur die Homogenität des Herstellungsprozesses verbessern kann, sondern auch ermöglicht, dass unterschiedliche Bereiche des Anzeigebereichs eine im Wesentlichen gleiche Vermittlungsverbindungsstruktur aufweisen, und dass verschiedene Bereiche des Anzeigebereichs sowohl beim Durchlicht als auch beim reflektierten Licht einen im Wesentlichen gleichen Anzeigeeffekt erzielen können, wodurch eine Schatteneliminierung wirksam beseitigt wird, ein schlechtes Erscheinungsbild des Anzeigesubstrats wirksam vermieden wird, sowie die Anzeigeeigenschaft und Anzeigequalität verbessert werden.
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In diesem Beispiel kann durch Anordnen von der zweiten Verbindungsleitung und der zweiten Kompensationsleitung in der zweiten Einheitsspalte eine kompakte Anordnung von einer großen Menge von Verdrahtungen vermieden werden, so dass verschiedene Bereiche des Anzeigebereichs sowohl beim Durchlicht als auch beim reflektierten Licht einen im Wesentlichen gleichen Anzeigeeffekt erzielen können, wodurch eine Schatteneliminierung wirksam beseitigt wird, ein schlechtes Erscheinungsbild des Anzeigesubstrats wirksam vermieden wird, sowie die Anzeigeeigenschaft und Anzeigequalität verbessert werden.
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Bezüglich der restlichen Struktur des Anzeigesubstrats in diesem Ausführungsbeispiel kann auf die Erläuterung zu den vorstehenden Ausführungsbeispielen verwiesen werden, was hier daher nicht wiederholt wird.
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19 ist ein schematisches Diagramm einer weiteren Flächenstruktur eines Anzeigesubstrats gemäß mindestens einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung. In einigen beispielhaften Ausführungsbeisformen, wie in 19 gezeigt, können sich die mehreren Datensignalleitungen 60 des Anzeigebereichs 100 entlang der zweiten Richtung Y erstrecken und in festgelegten Intervallen entlang der ersten Richtung X in aufsteigender Nummerierung angeordnet sein. Die mehreren Datensignalleitungen 60 des Anzeigebereichs können jeweils mit den Datenverbindungsleitungen 70 korrespondierend verbunden werden. Die mehreren Ausgangsleitungen 80 des Zuführungsbereichs 201 können jeweils mit den Datenverbindungsleitungen 70 korrespondierend verbunden werden. In diesem Beispiel dürfen alle Ausgangsleitungen 80 nicht direkt mit den Datensignalleitungen 60 verbunden werden, sondern über die Datenverbindungsleitungen 70 die Verbindung ermöglichen. In diesem Beispiel sind alle Datensignalleitungen 60 über die Datenverbindungsleitungen 70 mit den Ausgangsleitungen 80 verbunden.
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In einigen Beispielen, wie in 19 gezeigt, kann die Datenverbindungsleitung 70 eine erste Verbindungsleitung 71, die sich entlang der ersten Richtung X erstreckt, und eine zweite Verbindungsleitung 72, die sich entlang der zweiten Richtung Y erstreckt, umfassen. Der Anzeigebereich weist eine Mittellinie O in der ersten Richtung X auf. Im Bereich auf einer Seite der Mittellinie O kann sich die erste Verbindungsleitung 71, die elektrisch mit der nahe der Mittellinie O liegenden Datensignalleitung 60 verbunden ist, auf einer vom Bondingsbereich 200 entfernten Seite der ersten Verbindungsleitung 71, die elektrisch mit der von der Mittellinie O entfernten Datensignalleitung 60 verbunden ist, befinden. Die zweite Verbindungsleitung 72, die elektrisch mit der nahe der Mittellinie O liegenden Datensignalleitung 60 verbunden ist, kann sich auf einer nahe der Mittellinie O liegenden Seite der zweiten Verbindungsleitung 72, die elektrisch mit der von der Mittellinie O entfernten Datensignalleitung 60 verbunden ist, befinden. Im Bereich auf einer Seite der Mittellinie O kann die Länge der mehreren ersten Verbindungsleitungen 71 entlang der ersten Richtung X in diesem Beispiel entlang der zweiten Richtung allmählich zunehmen. Die Länge der mehreren zweiten Verbindungsleitungen 72 entlang der zweiten Richtung Y kann entlang der ersten Richtung X allmählich zunehmen. In diesem Ausführungsbeispiel wird es diesbezüglich jedoch nicht eingeschränkt.
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20 ist ein schematisches Diagramm einer weiteren Flächenstruktur eines Anzeigesubstrats gemäß mindestens einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung. In einigen Beispielen, wie in 20 gezeigt, können mehrere zweite Verbindungsleitungen 72 den Anzeigebereich 100 entlang der zweiten Richtung Y durchdringen. Ein Ende der zweiten Verbindungsleitung 72 kann sich bis zur Grenze zwischen dem oberen Rahmenbereich und dem Anzeigebereich 100 erstrecken, und ein anderes Ende kann sich bis zur Grenze zwischen dem Anzeigebereich 100 und dem Bondingsbereich 200 erstrecken. Bezüglich der restlichen Struktur des Anzeigesubstrats in diesem Ausführungsbeispiel kann auf die Erläuterung zu dem in 19 dargelegten Ausführungsbeispiel verwiesen werden, was hier daher nicht wiederholt wird.
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21 ist ein schematisches Diagramm einer weiteren Flächenstruktur eines Anzeigesubstrats gemäß mindestens einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung. 22 ist ein schematisches Diagramm der Flächenstruktur einer Kompensationsleitung gemäß mindestens einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung. In einigen Beispielen, wie in 21 und 22 gezeigt, kann die Treiberschaltungsschicht des Anzeigebereichs 100 umfassen: mehrere Schaltungseinheiten, die ein Schaltungseinheitsarray bilden, mehrere Datensignalleitungen 60, mehrere Datenverbindungsleitungen 70 und Kompensationsleitungen 90. Das Layout und die Struktur der mehreren Schaltungseinheiten, der mehreren Datensignalleitungen 60 und der mehreren Datenverbindungsleitungen 70 sind im Wesentlichen gleich denen wie in 20 gezeigt. Die Kompensationsleitung 90 kann mehrere erste Kompensationsleitungen 91, die sich entlang der ersten Richtung X erstrecken, und mehrere zweite Kompensationsleitungen 92, die sich entlang der zweiten Richtung Y erstrecken, umfassen. Mehrere erste Kompensationsleitungen 91 können nacheinander entlang der zweiten Richtung Y angeordnet sein, und mehrere zweite Kompensationsleitungen 92 können nacheinander entlang der ersten Richtung X angeordnet sein. Die erste Kompensationsleitung 91 und die zweite Kompensationsleitung 92 können in unterschiedlichen elektrisch leitenden Schichten vorgesehen werden. Beispielsweise können die erste Kompensationsleitung 91 und die erste Verbindungsleitung 71 auf einer und derselben Schicht angeordnet sein, und die zweite Kompensationsleitung 92 und die zweite Verbindungsleitung 72 können auf einer und derselben Schicht angeordnet sein.
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23A ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer dritten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C5 in 21; 23B ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer vierten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C5 in 21; 23C ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer fünften Isolierschicht im Bereich C5 in 21; 23D ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer fünften elektrisch leitenden Schicht im Bereich C5 in 21; und 23E ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm der dritten elektrisch leitenden Schicht, der vierten elektrisch leitenden Schicht und der fünften elektrisch leitenden Schicht im Bereich C5 in 21. 23A bis 23E stellen nur schematisch die Strukturen einiger Einheitszeilen (zum Beispiel einschließlich der M-1-ten Zeile und der M-ten Zeile) und einiger Einheitsspalten (zum Beispiel einschließlich der N-1-ten Spalte bis zur N+3-ten Spalte) im Bereich C5 dar.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen kann die Treiberschaltungsschicht des Anzeigesubstrats umfassen: eine Halbleiterschicht, eine erste elektrisch leitende Schicht, eine zweite elektrisch leitende Schicht, eine dritte elektrisch leitende Schicht, eine vierte elektrisch leitende Schicht und eine fünfte elektrisch leitende Schicht, die nacheinander auf dem Basissubstrat angeordnet sind. Zwischen der Halbleiterschicht und der ersten elektrisch leitenden Schicht ist eine erste Isolierschicht angeordnet. Zwischen der ersten elektrisch leitenden Schicht und der zweiten elektrisch leitenden Schicht ist eine zweite Isolierschicht angeordnet. Zwischen der zweiten elektrisch leitenden Schicht und der dritten elektrisch leitenden Schicht ist eine dritte Isolierschicht angeordnet. Zwischen der dritten elektrisch leitenden Schicht und der vierten elektrisch leitenden Schicht ist eine vierte Isolierschicht angeordnet. Zwischen der vierten elektrisch leitenden Schicht und der fünften elektrisch leitenden Schicht ist eine fünfte Isolierschicht angeordnet. Die Treiberschaltungsschicht dieses Beispiels kann drei Source-Drain-Metallschichten umfassen.
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In einigen Beispielen, wie in 23A gezeigt, kann die dritte elektrisch leitende Schicht des Anzeigebereichs umfassen: eine Mehrzahl von Verbindungselektroden und eine erste Stromleitung 51. Die erste Stromleitung 51 kann über ein in der dritten Isolierschicht geöffnetes Durchgangsloch mit der zweiten Elektrodenplatte 33 des Speicherkondensators und dem ersten Bereich der fünften aktiven Schicht verbunden sein. Bezüglich der Beschreibungen von der mehreren Verbindungselektroden der dritten elektrisch leitenden Schicht, der dritten Isolierschicht, der zweiten elektrisch leitenden Schicht, der zweiten Isolierschicht, der ersten elektrisch leitenden Schicht, der ersten Isolierschicht und der Halbleiterschicht, kann auf die Erläuterung zu den vorstehenden Ausführungsbeispielen verwiesen werden, was hier daher nicht wiederholt wird.
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In einigen Beispielen, wie in 23B gezeigt, kann die vierte elektrisch leitende Schicht des Anzeigebereichs mindestens umfassen: eine Anodenverbindungselektrode 52, eine Abschirmelektrode 53, eine Datensignalleitung 60, eine zweite Verbindungsleitung 72 und eine zweite Kompensationsleitung. Die Abschirmelektrode 53 kann durch ein in der vierten Isolierschicht geöffnetes Durchgangsloch elektrisch mit der ersten Stromleitung 51 verbunden werden. In einigen Beispielen sind die Gate-Elektrode des dritten Transistors T3 der Pixeltreiberschaltung, ein zweiter Pol des ersten Transistors T1, ein erster Pol des zweiten Transistors T2 und die erste Elektrodenplatte des Speicherkondensators elektrisch mit dem ersten Knoten N1 verbunden. Die orthographische Projektion der Abschirmelektrode 53 auf das Basissubstrat kann die orthographische Projektion des ersten Knotens N1 auf das Basissubstrat abdecken, so dass der Einfluss des Datenspannungssprungs auf Schlüsselknoten in der Pixeltreiberschaltung wirksam abgeschirmt werden kann, der Einfluss des Datenspannungssprungs auf das Potential der Schlüsselknoten der Pixeltreiberschaltung vermieden wird, und der Anzeigeeffekt verbessert wird. Mindestens eine Einheitsspalte kann mit einer Datensignalleitung 60 und mindestens zwei zweiten Verbindungsleitungen 72 versehen sein. Die beiden zweiten Verbindungsleitungen 72 können an die Datensignalleitung 60 angrenzen. Beispielsweise kann sich die orthographische Projektion der Datensignalleitung 60 auf das Basissubstrat zwischen den orthographischen Projektionen der ersten Stromleitung 51 und der zweiten Verbindungsleitung 72 auf das Basissubstrat befinden. In diesem Ausführungsbeispiel wird es diesbezüglich jedoch nicht eingeschränkt. Beispielsweise kann mindestens eine Einheitsspalte mehrere zweite Verbindungsleitungen umfassen. Auch z.B. können zwei benachbarte Einheitsspalten drei zweite Verbindungsleitungen umfassen.
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In einigen Beispielen, wie in 23C gezeigt, kann die fünfte Isolierschicht des Anzeigebereichs mit mehreren Durchgangslöchern versehen sein. Beispielsweise kann die mehreren in der fünften Isolierschicht geöffneten Durchgangslöchern umfassen: ein einunddreißigstes Durchgangsloch V31 bis ein dreiunddreißigstes Durchgangsloch V33. Die fünfte Isolierschicht in dem einunddreißigsten Durchgangsloch V31 bis dem dreiunddreißigsten Durchgangsloch V33 kann entfernt werden, um die Oberfläche der vierten elektrisch leitenden Schicht freizulegen. Beispielsweise können die mehreren in der fünften Isolierschicht geöffneten Durchgangslöcher nacheinander entlang der ersten Richtung X angeordnet sein. Beispielsweise kann sich die orthographische Projektion der mehreren Durchgangslöcher in einer Einheitszeile auf dem Basissubstrat mit der orthographischen Projektion der zweiten Abtastleitung 22 in derselben Einheitszeile auf das Basissubstrat überlappen. In diesem Beispiel wird die Erhöhung der Homogenität des Herstellungsprozesses begünstigt, indem mehrere regelmäßig angeordnete Durchlöcher vorgesehen sind.
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In einigen Beispielen, wie in 23D gezeigt, kann die fünfte elektrisch leitende Schicht des Anzeigebereichs umfassen: eine erste Verbindungsleitung 71 und eine erste Kompensationsleitung 91, die sich entlang der ersten Richtung X erstrecken, eine erste Datenverbindungselektrode 81 und eine Dummy-Elektrode 85. Die erste Verbindungsleitung 71 und die erste Kompensationsleitung 91 können gerade Linien sein, die sich entlang der ersten Richtung X erstrecken. Beide Enden der ersten Verbindungsleitung 71 können jeweils elektrisch mit der ersten Datenverbindungselektrode 81 verbunden sein und beispielsweise eine integrale Struktur bilden. Beispielsweise kann ein erstes Ende der ersten Verbindungsleitung 71 in derM-1-ten Zeile durch die erste Datenverbindungselektrode 81 über das einunddreißigste Durchgangsloch V31 elektrisch mit der Datensignalleitung 60 in der N+2-ten Spalte verbunden sein. Ein zweites Ende kann durch eine andere erste Datenverbindungselektrode 81 über das zweiunddreißigste Durchgangsloch V32 elektrisch mit einer zweiten Verbindungsleitung 72 in der N+3-Spalte verbunden werden. Ein erstes Ende der ersten Verbindungsleitung 71 in der M-ten Zeile kann durch eine erste Datenverbindungselektrode 81 über das einunddreißigste Durchgangsloch V31 elektrisch mit der Datensignalleitung 60 in der N+1-ten Spalte verbunden werden, und ein zweites Ende kann durch eine andere erste Datenverbindungselektrode 81 über das zweiunddreißigste Durchgangsloch V32 elektrisch mit einer anderen zweiten Verbindungsleitung 72 in der N+3-Spalte verbunden sein. Analog dazu kann die Datensignalleitung 60 in der N+3-ten Spalte durch eine weitere erste Verbindungsleitung 71 in der M-1-ten Zeile elektrisch mit einer zweiten Verbindungsleitung 72 auf der rechten Seite der Datensignalleitung 60 verbunden werden. In diesem Beispiel kann die erste Datenverbindungselektrode direkt elektrisch mit der Datensignalleitung oder der zweiten Verbindungsleitung verbunden werden, ohne dass eine Vermittelung über andere Verbindungselektroden erforderlich ist, wodurch der Anordnungsraum eingespart werden kann. In diesem Ausführungsbeispiel wird es diesbezüglich jedoch nicht eingeschränkt. In einigen anderen Beispielen kann die vierte elektrisch leitende Schicht ferner umfassen: eine zweite Datenverbindungselektrode und eine zweite Kompensationsverbindungselektrode. Die zweite Datenverbindungselektrode kann mit der Datensignalleitung oder der zweiten Verbindungsleitung eine integrale Struktur bilden, und die zweite Kompensationsverbindungselektrode kann mit der zweiten Kompensationsleitung eine integrale Struktur bilden. Die erste Datenverbindungselektrode kann elektrisch mit der zweiten Datenverbindungselektrode verbunden sein, und die zweite Kompensationsverbindungselektrode kann elektrisch mit der ersten Kompensationsverbindungselektrode verbunden sein.
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In einigen Beispielen, wie in 23D und 23E gezeigt, können sich die mehreren ersten Datenverbindungselektroden 81 und die mehreren Dummy-Elektroden 85 auf derselben Seite der ersten Verbindungsleitung 71 in der zweiten Richtung Y befinden. In einer Einheitszeile können mehrere erste Datenverbindungselektroden 81 und mehrere Dummy-Elektroden 85 entlang der ersten Richtung X ausgerichtet angeordnet sein. Die Dummy-Elektrode 85 kann durch das dreiunddreißigste Durchgangsloch V33 elektrisch mit der Datensignalleitung 60 oder der zweiten Verbindungsleitung 72 verbunden sein. Die orthographische Projektion der Dummy-Elektrode 85 auf das Basissubstrat kann sich zumindest teilweise mit der orthographischen Projektion der Datensignalleitung 60 oder der zweiten Verbindungsleitung 72 auf das Basissubstrat überlappen. Die dargestellte Gestalt und die Struktur der Dummy-Elektrode 85 kann gleich denen der ersten Datenverbindungselektrode 81 sein, was nicht nur die Homogenität des Herstellungsprozesses verbessern kann, sondern auch ermöglicht, dass unterschiedliche Bereiche des Anzeigebereichs eine im Wesentlichen gleiche Vermittlungsverbindungsstruktur aufweisen, und dass verschiedene Bereiche des Anzeigebereichs sowohl beim Durchlicht als auch beim reflektierten Licht einen im Wesentlichen gleichen Anzeigeeffekt erzielen können, wodurch eine Schatteneliminierung wirksam beseitigt wird, ein schlechtes Erscheinungsbild des Anzeigesubstrats wirksam vermieden wird, und die Anzeigeeigenschaft und Anzeigequalität verbessert werden.
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In einigen Beispielen kann die fünfte elektrisch leitende Schicht des Anzeigebereichs ferner mehrere erste Kompensationsverbindungselektroden umfassen. Die erste Kompensationsleitung 91 kann mit mehreren ersten Kompensationsverbindungselektroden eine integrale Struktur bilden. Die erste Kompensationsleitung 91 kann über die erste Kompensationsverbindungselektrode elektrisch mit dem zweiten Kompensationsleitung 92 verbunden sein. Die Gestalt und die Struktur der ersten Kompensationsverbindungselektrode kann gleich denen der ersten Datenverbindungselektrode 81 sein, wodurch die Homogenität des Herstellungsprozesses verbessert werden kann.
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In einigen Beispielen, wie in 23E gezeigt, ist ein erster Bruch DF1 zwischen der ersten Verbindungsleitung 71 und der ersten Kompensationsleitung 91 vorgesehen. Die orthographische Projektion des ersten Bruchs DF1 auf das Basissubstrat kann sich in einem von der dritten elektrisch leitenden Schicht oder der vierten elektrisch leitenden Schicht bedeckten Bereich befinden. Beispielsweise kann die orthographische Projektion des ersten Bruchs DF1 auf das Basissubstrat durch die orthographische Projektion der zweiten Verbindungsleitung der vierten elektrisch leitenden Schicht auf das Basissubstrat abgedeckt werden. Auch z.B. kann die orthographische Projektion des ersten Bruchs DF1 auf das Basissubstrat durch die orthographische Projektion der ersten Stromleitung 51 der dritten elektrisch leitenden Schicht auf das Basissubstrat abgedeckt werden.
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Bezüglich der restlichen Struktur des Anzeigesubstrats sowie des Herstellungsvorgangs in diesem Ausführungsbeispiel kann auf die Erläuterung zu den vorstehenden Ausführungsbeispielen verwiesen werden, was hier daher nicht wiederholt wird.
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24 ist ein schematisches Diagramm des Erscheinungsbilds eines Anzeigesubstrats gemäß mindestens einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung. In einigen Beispielen, wie in 24 gezeigt, werden bei dem Anzeigesubstrat dieses Ausführungsbeispiels die ersten Verbindungsleitungen und die zweiten Verbindungsleitungen auf unterschiedlichen elektrisch leitenden Schichten angeordnet und der Anzeigebereich ist mit den ersten Kompensationsleitungen und den zweiten Kompensationsleitungen versehen, wodurch zwar geringe Unterschiede bei Brüchen der Datenverbindungsleitungen und der Kompensationsleitungen bestehen, aber die Verkabelungen in verschiedenen Bereichen des Anzeigebereichs konsistent ermöglicht werden, sodass verschiedene Bereiche des Anzeigebereichs sowohl beim Durchlicht als auch beim reflektierten Licht einen im Wesentlichen gleichen Anzeigeeffekt erzielen können, wodurch eine Schatteneliminierung wirksam beseitigt wird, ein schlechtes Erscheinungsbild des Anzeigesubstrats wirksam vermieden wird, und die Anzeigeeigenschaft und Anzeigequalität verbessert werden.
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25A ist ein weiteres teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer dritten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C5 in 21; 25B ist ein weiteres teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer vierten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C5 in 21; und 25C ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm der dritten elektrisch leitenden Schicht und der vierten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C5 in 21. 25A bis 25C stellen nur schematisch die Strukturen einiger Einheitszeilen (zum Beispiel einschließlich der M-1-ten Zeile und der M-ten Zeile) und einiger Einheitsspalten (zum Beispiel einschließlich der N-1-ten Spalte bis zur N+3-ten Spalte) im Bereich C5 dar.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen kann die Treiberschaltungsschicht des Anzeigesubstrats umfassen: eine Halbleiterschicht, eine erste elektrisch leitende Schicht, eine zweite elektrisch leitende Schicht, eine dritte elektrisch leitende Schicht und eine vierte elektrisch leitende Schicht, die nacheinander auf dem Basissubstrat angeordnet sind. Zwischen der Halbleiterschicht und der ersten elektrisch leitenden Schicht ist eine erste Isolierschicht angeordnet. Zwischen der ersten elektrisch leitenden Schicht und der zweiten elektrisch leitenden Schicht ist eine zweite Isolierschicht angeordnet. Zwischen der zweiten elektrisch leitenden Schicht und der dritten elektrisch leitenden Schicht ist eine dritte Isolierschicht angeordnet. Zwischen der dritten elektrisch leitenden Schicht und der vierten elektrisch leitenden Schicht ist eine vierte Isolierschicht angeordnet. Die Treiberschaltungsschicht dieses Beispiels kann zwei Source-Drain-Metallschichten umfassen.
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In einigen Beispielen, wie in 25A gezeigt, kann die dritte elektrisch leitende Schicht des Anzeigebereichs umfassen: eine Mehrzahl von Verbindungselektroden, eine erste Verbindungsleitung 71, eine erste Kompensationsleitung 91, eine erste Datenverbindungselektrode 81 und mehrere Dummy-Elektroden 85. In einer Einheitszeile kann sich die orthographische Projektion der ersten Verbindungsleitung 71 und der ersten Kompensationsleitung 91 auf das Basissubstrat zwischen den orthographischen Projektionen der Lichtemissionssteuerleitung 24 und der zweiten Anfangssignalleitung 32 derselben Einheitszeile auf das Basissubstrat befinden. In mindestens einer Schaltungseinheit können mehrere Dummy-Elektroden 85 vorgesehen sein, oder die Dummy-Elektroden 85 und die erste Datenverbindungselektrode 81 können vorgesehen sein. In einer Einheitszeile sind mehrere Dummy-Elektroden 85 und mehrere erste Datenverbindungselektroden 81 entlang der ersten Richtung X angeordnet. Die mehreren Dummy-Elektroden 85 und die mehreren ersten Datenverbindungselektroden 81 können sich in der zweiten Richtung Y auf derselben Seite der ersten Verbindungsleitung 71 derselben Einheitszeile befinden. Die erste Verbindungsleitung 71 kann mit den mehreren ersten Datenverbindungselektroden 81 eine integrale Struktur bilden. In einigen Beispielen kann die dritte elektrisch leitende Schicht ferner umfassen: eine Mehrzahl von ersten Kompensationsverbindungselektroden. Die Mehrzahl von ersten Kompensationsverbindungselektroden kann mit der ersten Kompensationsleitung eine integrale Struktur bilden. Die Gestalt und die Struktur der ersten Kompensationsverbindungselektroden kann gleich denen der ersten Datenverbindungselektroden 81 und der Dummy-Elektroden 85 sein, so dass die Homogenität des Herstellungsprozesses erhöht wird.
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In einigen Beispielen, wie in 25B gezeigt, kann die vierte elektrisch leitende Schicht des Anzeigebereichs umfassen: eine Anodenverbindungselektrode, eine Datensignalleitung 60, eine zweite Verbindungsleitung 72, eine erste Stromleitung 51 und eine zweite Kompensationsleitung. Mindestens eine Einheitsspalte kann mit einer Datensignalleitung 60 und mindestens zwei zweiten Verbindungsleitungen 72 versehen sein. Die beiden zweiten Verbindungsleitungen 72 können an die Datensignalleitung 60 angrenzen. Beispielsweise kann sich die orthographische Projektion der Datensignalleitung 60 auf das Basissubstrat zwischen den orthographischen Projektionen der ersten Stromleitung 51 und der zweiten Verbindungsleitung 72 auf das Basissubstrat befinden. In diesem Ausführungsbeispiel wird es diesbezüglich jedoch nicht eingeschränkt. In einigen anderen Beispielen kann die erste Stromleitung 51 in der dritten elektrisch leitenden Schicht angeordnet sein.
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In einigen Beispielen, wie in 25A und 25C gezeigt, ist ein erster Bruch DF1 zwischen der ersten Verbindungsleitung 71 und der ersten Kompensationsleitung 91 vorgesehen. Die orthographische Projektion des ersten Bruchs DF1 auf das Basissubstrat kann sich in dem von der vierten elektrisch leitenden Schicht bedeckten Bereich befinden. Beispielsweise kann die orthographische Projektion des ersten Bruchs DF1 auf das Basissubstrat durch die orthographische Projektion der zweiten Verbindungsleitung, der Datensignalleitung oder der ersten Stromleitung der vierten elektrisch leitenden Schicht auf das Basissubstrat abgedeckt werden.
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Bezüglich der restlichen Struktur des Anzeigesubstrats in diesem Ausführungsbeispiel kann auf die Erläuterung zu den vorstehenden Ausführungsbeispielen verwiesen werden, was hier daher nicht wiederholt wird.
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26A ist ein weiteres teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer zweiten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C5 in 21; 26B ist ein weiteres teilweise vergrößertes schematisches Diagramm eines Anzeigesubstrats nach dem Ausbilden einer dritten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C5 in 21; und 26C ist ein teilweise vergrößertes schematisches Diagramm der zweiten elektrisch leitenden Schicht und der dritten elektrisch leitenden Schicht im Bereich C5 in 21. 26A bis 26C stellen nur schematisch die Strukturen einiger Einheitszeilen (zum Beispiel einschließlich der M-1-ten Zeile und der M-ten Zeile) und einiger Einheitsspalten (zum Beispiel einschließlich der N-1-ten Spalte bis zur N+3-ten Spalte) im Bereich C5 dar.
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In einigen beispielhaften Ausführungsformen kann die Treiberschaltungsschicht des Anzeigesubstrats umfassen: eine Halbleiterschicht, eine erste elektrisch leitende Schicht, eine zweite elektrisch leitende Schicht und eine dritte elektrisch leitende Schicht, die nacheinander auf dem Basissubstrat angeordnet sind. Zwischen der Halbleiterschicht und der ersten elektrisch leitenden Schicht ist eine erste Isolierschicht angeordnet. Zwischen der ersten elektrisch leitenden Schicht und der zweiten elektrisch leitenden Schicht ist eine zweite Isolierschicht angeordnet. Zwischen der zweiten elektrisch leitenden Schicht und der dritten elektrisch leitenden Schicht ist eine dritte Isolierschicht angeordnet. Die Treiberschaltungsschicht dieses Beispiels kann eine einzelne Source-Drain-Metallschicht umfassen.
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In einigen Beispielen, wie in 26A gezeigt, kann die zweite elektrisch leitende Schicht des Anzeigebereichs umfassen: eine erste Anfangssignalleitung 31, eine zweite Anfangssignalleitung 32, eine zweite Elektrodenplatte 33 eines Speicherkondensators, eine Elektrodenplattenverbindungselektrode, eine Abschirmungselektrode, eine erste Verbindungsleitung 72, eine erste Kompensationsleitung 91, eine erste Datenverbindungselektrode 81 und mehrere Dummy-Elektroden 85. In einer Einheitszeile kann sich die orthographische Projektion der ersten Verbindungsleitung 71 und der ersten Kompensationsleitung 91 auf das Basissubstrat zwischen den orthographischen Projektionen der Lichtemissionssteuerleitung 24 und der zweiten Anfangssignalleitung 32 derselben Einheitszeile auf das Basissubstrat befinden. In mindestens einer Schaltungseinheit können mehrere Dummy-Elektroden 85 vorgesehen sein, oder die Dummy-Elektroden 85 und die ersten Datenverbindungselektroden 81 können vorgesehen sein. In einer Einheitszeile sind mehrere Dummy-Elektroden 85 und mehrere erste Datenverbindungselektroden 81 entlang der ersten Richtung X angeordnet. Die mehreren Dummy-Elektroden 85 und die mehreren ersten Datenverbindungselektroden 81 können sich in der zweiten Richtung Y auf derselben Seite der ersten Verbindungsleitung 71 derselben Einheitszeile befinden. Die erste Verbindungsleitung 71 kann mit den mehreren ersten Datenverbindungselektroden 81 eine integrale Struktur bilden. In einigen Beispielen kann die zweite elektrisch leitende Schicht ferner umfassen: eine Mehrzahl von ersten Kompensationsverbindungselektroden. Die Mehrzahl von ersten Kompensationsverbindungselektroden kann mit der ersten Kompensationsleitung eine integrale Struktur bilden. Die Gestalt und die Struktur der ersten Kompensationsverbindungselektrode kann gleich denen der ersten Datenverbindungselektrode 81 und der Dummy-Elektrode 85 sein, so dass die Homogenität des Herstellungsprozesses erhöht wird.
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In einigen Beispielen, wie in 26B gezeigt, kann die dritte elektrisch leitende Schicht des Anzeigebereichs umfassen: eine Mehrzahl von Verbindungselektroden, die Datensignalleitung 60, die erste Verbindungsleitung 72, die erste Stromleitung 51 und die zweite Kompensationsleitung. In mindestens einer Einheitsspalte können die beiden zweiten Verbindungsleitungen 72, die erste Stromleitung 51 und die Datensignalleitung 60 nacheinander entlang der ersten Richtung X angeordnet sein. Die beiden zweiten Verbindungsleitungen 72 können an die Datensignalleitung 60 angrenzen. Beispielsweise kann sich die orthographische Projektion der Datensignalleitung 60 auf das Basissubstrat zwischen den orthographischen Projektionen der ersten Stromleitung 51 und der zweiten Verbindungsleitung 72 auf das Basissubstrat befinden.
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In einigen Beispielen, wie in 26A und 26C gezeigt, ist ein erster Bruch DF1 zwischen der ersten Verbindungsleitung 71 und der ersten Kompensationsleitung 91 vorgesehen. Die orthographische Projektion des ersten Bruchs DF1 auf das Basissubstrat kann sich in dem von der dritten elektrisch leitenden Schicht bedeckten Bereich befinden. Beispielsweise kann die orthographische Projektion des ersten Bruchs DF1 auf das Basissubstrat durch die orthographische Projektion der zweiten Verbindungsleitung, der Datensignalleitung oder der ersten Stromleitung der dritten elektrisch leitenden Schicht auf das Basissubstrat abgedeckt werden.
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Bezüglich der restlichen Struktur des Anzeigesubstrats in diesem Ausführungsbeispiel kann auf die Erläuterung zu den vorstehenden Ausführungsbeispielen verwiesen werden, was hier daher nicht wiederholt wird.
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In anderen beispielhaften Ausführungsformen können sich die erste Verbindungsleitung und die erste Kompensationsleitung auf der vierten elektrisch leitenden Schicht befinden; die erste Stromleitung, die zweite Verbindungsleitung, die Datensignalleitung und die zweite Kompensationsleitung können sich auf der dritten elektrisch leitenden Schicht befinden. Auch z.B. können sich die erste Verbindungsleitung und die erste Kompensationsleitung auf der vierten elektrisch leitenden Schicht befinden; die zweite Verbindungsleitung und die zweite Kompensationsleitung können sich auf der fünften elektrisch leitenden Schicht befinden. Die Datensignalleitung und die erste Stromleitung können sich beide auf der dritten elektrisch leitenden Schicht befinden, oder beide können sich auf der fünften elektrisch leitenden Schicht befinden; oder die Datensignalleitung kann auf der dritten elektrisch leitenden Schicht und der ersten Stromleitung kann sich auf der fünften elektrisch leitenden Schicht befinden; oder die Datensignalleitung kann sich auf der fünften elektrisch leitenden Schicht befinden und die erste Stromleitung kann sich auf der dritten elektrisch leitenden Schicht befinden.
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Im vorliegenden Ausführungsbeispiel können durch Anordnen von Datenverbindungsleitungen im Anzeigebereich die Ausgangsleitungen im Bondingsbereich teilweise oder allesamt über die Datenverbindungsleitungen mit den Datensignalleitungen verbunden werden, so dass im Zuführungsbereich keine fächerförmigen schrägen Leitungen vorgesehen werden müssen, die Länge des Zuführungsbereichs effektiv reduziert wird, die Breite des unteren Rahmens erheblich verringert wird, und das Bildschirm-zu-Körper-Verhältnis erhöht wird, was der Realisierung einer Vollbildanzeige zugutekommt. Dadurch, dass die erste Verbindungsleitung und die zweite Verbindungsleitung der Datenverbindungsleitungen in unterschiedlichen elektrisch leitenden Schichten vorgesehen sind, kann in diesem Beispiel das Layout der Datenverbindungsleitungen erleichtert werden, und eine kompakte Anordnung von einer großen Menge von Verdrahtungen vermieden werden, so dass verschiedene Bereiche des Anzeigebereichs sowohl beim Durchlicht als auch beim reflektierten Licht einen im Wesentlichen gleichen Anzeigeeffekt erzielen können, wodurch eine Schatteneliminierung wirksam beseitigt wird, ein schlechtes Erscheinungsbild des Anzeigesubstrats wirksam vermieden wird, und die Anzeigeeigenschaft und Anzeigequalität verbessert werden. In diesem Beispiel kann durch Anordnen von Kompensationsleitungen und Dummy-Elektroden die Anordnung von Verdrahtungen im Anzeigebereich weiter ausgeglichen werden, wodurch eine Schatteneliminierung wirksam beseitigt wird, und ein schlechtes Erscheinungsbild des Anzeigesubstrats wirksam vermieden wird. In diesem Beispiel kann durch das Anordnen der Kompensationsleitungen als eine netzartige Verknüpfungsstruktur sowohl der Widerstand der Stromverkabelung wirksam verringert werden, der Spannungsabfall des Niederspannungs-Leistungssignals wirksam reduziert werden, und ein geringer Stromverbrauch ermöglicht werden, als auch kann die Homogenität der Leistungssignale im Anzeigesubstrat effektiv verbessert werden, die Anzeigegleichmäßigkeit wird effektiv verbessert, und die Anzeigeeigenschaft und Anzeigequalität werden verbessert. Der Herstellungsprozess der vorliegenden Offenbarung kann sehr gut mit dem bestehenden Herstellungsprozess kompatibel sein. Der Prozess ist einfach zu realisieren, leicht zu implementieren, sowie weist eine hohe Produktionseffizienz, niedrige Produktionskosten und eine hohe Ausbeute auf.
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In einigen beispielhaften Ausführungsbeispielen kann das Anzeigesubstrat gemäß den Ausführungsbeispielen der vorliegenden Offenbarung auf eine Anzeigevorrichtung mit einer Pixeltreiberschaltung angewendet werden, wie z. B. OLED, Quantenpunktanzeige (QLED), Leuchtdiodenanzeige (Mikro-LED oder Mini-LED) oder Quantenpunkt-LeuchtdiodenAnzeige (QDLED) usw. In der vorliegenden Offenbarung wird es diesbezüglich jedoch nicht eingeschränkt.
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Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Offenbarung stellt auch eine Anzeigevorrichtung bereit, die ein wie oben ausgeführtes Anzeigesubstrat umfasst. In einigen Beispielen kann die Anzeigevorrichtung ein Mobiltelefon, ein Tablet-Computer, ein Fernseher, ein Display, ein Notebook, ein digitaler Bilderrahmen, ein Navigationsgerät oder jedes andere Produkt bzw. jede andere Komponente mit einer Anzeigefunktion sein. Die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind nicht darauf beschränkt.
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Die Zeichnungen der vorliegenden Offenbarung betreffen nur Strukturen, die in der vorliegenden Offenbarung enthalten sind, und andere Strukturen können sich auf übliche Designs beziehen. Die Ausführungsbeispiele in der vorliegenden Offenbarung, d. h. die Merkmale in den Ausführungsbeispielen, können im konfliktfreien Fall miteinander kombiniert werden, um neue Ausführungsbeispiele zu erhalten. Der allgemeine Fachmann auf dem Gebiet soll verstehen, dass Änderungen oder gleichwertige Ersetzungen an den technischen Lösungen der vorliegenden Offenbarung vorgenommen werden können, ohne von Geist und Umfang der technischen Lösungen der vorliegenden Offenbarung abzuweichen, und sie alle in den Umfang der Ansprüche der vorliegenden Offenbarung fallen sollen.