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TECHNISCHER BEREICH
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Die vorliegende Offenbarung bezieht sich auf ein dekoratives Laminat, ein dekoratives Formteil und eine Anzeigevorrichtung.
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HINTERGRUND
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Ein dekoratives Laminat mit Mustern wie Strukturen oder Bildern wird beispielsweise auf einer Oberfläche eines Formteils wie einem Fahrzeuginnenteil, einem Gebäudeinnenmaterial oder einem Gehäuse für Haushaltsgeräte angebracht, um das Formteil mit seiner Umgebung zu verschmelzen. Auf der Rückseite dieses Formteils befindet sich eine Lichtquelle, um das Anzeigen von beispielsweise Bildern, Figuren, Zeichen usw. zu ermöglichen. Wenn die Lichtquelle ausgeschaltet ist, wird das Muster auf der Oberfläche des dekorativen Laminats angezeigt; wenn andererseits die Lichtquelle eingeschaltet ist, dringt das von der Lichtquelle ausgestrahlte Licht durch das Formteil und das dekorative Laminat, und die Oberfläche des dekorativen Laminats ist beleuchtet.
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Als Beispiel für ein dekoratives Laminat zur Dekoration eines Formteils wird eine dekorative Folie offenbart, die einen Basisfilm, eine erste Strukturschicht, eine zweite Strukturschicht, eine optisch-funktionale Schicht, eine Schicht zur Einstellung der Durchlässigkeit und eine Klebschicht enthält. Diese dekorative Folie zeigt eine Holzmaserungsstruktur wenn die Lichtquelle der Anzeigevorrichtung ausgeschaltet ist, und zeigt Bilder auf der Oberfläche der dekorativen Folie an wenn die Lichtquelle eingeschaltet ist (siehe z. B. Patentschrift 1).
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Dokumente zum Stand der Technik
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Patentschriften
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Patentschrift 1: Japanische Patentveröffentlichung Nr.
6839319
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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TECHNISCHES PROBLEM
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Bei einem dekorativen Laminat wie der dekorativen Folie der obigen Patentschrift 1 ist es wünschenswert, die Lichtdurchlässigkeit des dekorativen Laminats auf z. B. 20 % oder weniger zu halten, wenn das dekorative Laminat z. B. eine Holzmaserungsstruktur aufweist, so dass das dekorative Laminat sowohl Tarneigenschaften, die es ermöglichen, dass die Lichtquelle, die auf der Rückseite des Formteils positioniert ist, nicht durch die Oberfläche des dekorativen Laminats sichtbar ist wenn die Lichtquelle ausgeschaltet ist; als auch Lichtdurchlässigkeit, die es dem Licht von der Lichtquelle ermöglicht, durch das dekorative Laminat hindurchzutreten wenn die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist.
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Die Verringerung der Lichtdurchlässigkeit eines dekorativen Laminats auf z. B. 20 % oder weniger wirft jedoch ein weiteres Problem auf: die auf der Oberfläche des dekorativen Laminats dargestellten Bilder neigen dazu, dunkel zu sein. Wird die Lichtdurchlässigkeit eines dekorativen Laminats wie der dekorativen Folie der Patentschrift 1 auf beispielsweise 25 % oder mehr erhöht, wird die gesamte Oberfläche des dekorativen Laminats weißlich und die Holzmaserungsstruktur ist nicht mehr zu erkennen. Das Problem besteht darin, dass es eine Grenze dafür gibt, wie hell ein auf der Oberfläche des dekorativen Laminats angezeigtes Bild sein kann, während die Tarneigenschaften des dekorativen Laminats erhalten bleiben.
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Außerdem ist es zwar möglich, die Helligkeit der Lichtquelle zu erhöhen, aber eine Erhöhung der Helligkeit der Lichtquelle führt zu einem erhöhten Stromverbrauch und ist daher nicht wünschenswert.
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Ein Aspekt der vorliegenden Offenbarung zielt daher darauf ab, ein dekoratives Laminat bereitzustellen, das in der Lage ist: ausreichende Tarneigenschaften zu gewährleisten, so dass, wenn die auf der Rückseite eines Formteils positionierte Lichtquelle ausgeschaltet ist, die Lichtquelle nicht durch die Oberfläche des dekorativen Laminats gesehen werden kann; das von der Lichtquelle ausgestrahlte Licht mit hoher Helligkeit durchzulassen und anzuzeigen, ohne die Helligkeit der Lichtquelle zu erhöhen, wenn die Lichtquelle eingeschaltet ist; und die diffuse Durchlässigkeit zu erhöhen, um eine verbesserte Sichtbarkeit bereitzustellen während die Lichtquelle eingeschaltet ist.
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LÖSUNG DES PROBLEMS
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Ein Aspekt des dekorativen Laminats gemäß der vorliegenden Offenbarung stellt ein dekoratives Laminat zum Durchlassen von Licht, das von einer Lichtquelle ausgestrahlt wird, bereit, wobei das dekorative Laminat umfasst:
- ein lichtdurchlässiges Substrat mit einer ersten Hauptoberfläche und einer zweiten Hauptoberfläche, wobei die zweite Hauptoberfläche eine der ersten Hauptoberfläche gegenüberliegende Oberfläche ist;
- eine Lichteinstellschicht, die auf einer Seite des Substrats vorgesehen ist, auf der sich die erste Hauptoberfläche befindet;
- eine Interferenzpigmentdruckschicht, die auf einer Seite des Substrats vorgesehen ist, auf der sich die zweite Hauptoberfläche befindet, und die eine Vielzahl von Arten von Interferenzpigmenten und einen Ultraviolettabsorber in einem Bindemittelharz enthält und ein sichtbares Muster zeigt; und
- eine schwarze halbtransparente Druckschicht auf einer dem Substrat gegenüberliegenden Oberfläche der Interferenzpigmentdruckschicht, die ein Pigment und einen Ultraviolettabsorber in einem Bindemittelharz enthält, wobei:
- die Lichteinstellschicht an einer dem Substrat gegenüberliegenden Oberfläche einen unebenen Teil aufweist, der so geformt ist, dass er zu einer Form des durch die Interferenzpigmentdruckschicht dargestellten Musters passt;
- die Interferenzpigmentdruckschicht erste lichtdurchlässige Teile aufweist, durch die das Licht durchgelassen wird; und
- die schwarze halbtransparente Druckschicht zweite lichtdurchlässige Teile, durch die das Licht durchgelassen wird, an Positionen an einer Hauptoberfläche der schwarzen halbtransparenten Druckschicht aufweist, wo in der Draufsicht die zweiten lichtdurchlässigen Teile die ersten lichtdurchlässigen Teile zumindest teilweise überlappen.
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VORTEILHAFTE AUSWIRKUNGEN DER ERFINDUNG
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Ein Aspekt des dekorativen Laminats gemäß der vorliegenden Offenbarung kann: ausreichende Tarneigenschaften gewährleisten, so dass, wenn die Lichtquelle, die auf der Rückseite eines Formteils positioniert ist, ausgeschaltet ist, die Lichtquelle nicht durch die Oberfläche des dekorativen Laminats gesehen werden kann; das von der Lichtquelle ausgestrahlte Licht mit hoher Helligkeit durchlassen und anzeigen, ohne die Helligkeit der Lichtquelle zu erhöhen, wenn die Lichtquelle eingeschaltet ist; und die diffuse Durchlässigkeit erhöhen, um eine verbesserte Sichtbarkeit zu bieten, während die Lichtquelle eingeschaltet ist.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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- [1] 1 zeigt ein Beispiel für eine Draufsicht auf das dekorative Laminat gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung;
- [2] 2 ist eine teilweise vergrößerte Ansicht von 1;
- [3] 3 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A in 2;
- [4] 4 ist eine schematische Darstellung zur Erläuterung der Reflexion und Transmission von Licht in einem Interferenzpigment;
- [5] 5 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A in 2, die ein weiteres Beispiel für den Aufbau des dekorativen Laminats gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung zeigt;
- [6] 6 ist eine teilweise vergrößerte Querschnittsansicht eines dekorativen Formteils mit dem dekorativen Laminat gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung;
- [7] 7 ist eine Draufsicht auf ein Beispiel einer Anzeigevorrichtung mit dem dekorativen Laminat gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung, die die Vorrichtung in einem unbeleuchteten Zustand und in einem beleuchteten Zustand zeigt; und
- [8] 8 ist eine teilweise vergrößerte Querschnittsansicht von 7.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Eine Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung wird im Folgenden im Detail beschrieben. Um das Verständnis der folgenden Beschreibung zu erleichtern, werden denselben Komponenten in jeder Zeichnung dieselben Bezugszeichen zugeordnet, und doppelte Beschreibungen werden weggelassen. Auch kann der Maßstab der Bauteile in den Zeichnungen von ihrer tatsächlichen Größe abweichen. Darüber hinaus bedeutet in dieser Beschreibung die Verwendung von „bis“ bei der Angabe eines Bereichs numerischer Werte, dass der Bereich die Werte umfasst, die vor und nach „bis“ als untere und obere Grenze des Bereichs angegeben sind, sofern nicht anders angegeben.
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Zu beachten ist, dass in dieser Beschreibung die Begriffe „Schicht“, „Folie“ und „Film“ einfach Variationen voneinander sind und nicht voneinander zu unterscheiden sind. Zum Beispiel umfasst der Begriff „Folie“ ein Element, das als „Schicht“ oder „Film“ bezeichnet werden kann.
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<DEKORATIVES LAMINAT>
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Ein dekoratives Laminat (im Folgenden einfach als „Laminat“ bezeichnet) gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung wird erläutert. 1 ist eine Draufsicht auf ein Beispiel eines Laminats gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung; 2 ist eine teilweise vergrößerte Ansicht von 1; und 3 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A in 2 und ist eine Querschnittsansicht, die eine schematische Beispielstruktur des Laminats gemäß der vorliegenden Ausführungsform zeigt. Wie in 1 und 2 dargestellt, hat ein Laminat 1A der vorliegenden Ausführungsform ein Muster, das aus einer Holzmaserungsstruktur besteht, bei der mehrere vertikale Holzmaserungen auf der Oberfläche gezeichnet sind.
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Man beachte, dass die vorliegende Ausführungsform einen Fall illustriert, in dem das Muster des Laminats 1A eine Holzmaserungsstruktur ist. Das Muster ist jedoch keineswegs auf eine Holzmaserungsstruktur beschränkt, sondern kann jede beliebige Struktur sein, wie z. B. eine Marmorstruktur, eine geometrische Struktur, eine Karbonstruktur, Streifen, Punkte und eine einzelne Farbe; es können auch Zahlen und Buchstaben gezeichnet und geschrieben werden.
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Wie in 3 dargestellt, besteht das Laminat 1A aus: einer Lichteinstellschicht 10; einer transparenten Substratschicht 20, die das Substrat ist; einer Pigmentinterferenzdruckschicht 30; einer rauchigen Schicht 40, die eine schwarze halbtransparente Druckschicht ist; und einer schwarzen Schicht 50, die eine schwarze Symboldruckschicht ist. Diese Schichten sind in der genannten Reihenfolge laminiert. Licht, das von einer Lichtquelle 2, die ein lichtausstrahlendes Teil ist, ausgestrahlt wird, fällt auf die Rückseite (in 3 unter der schwarzen Schicht 50) des Laminats 1A. Das Licht dringt durch das Laminat 1A hindurch und tritt auf der Oberfläche (in 3 oberhalb der Lichteinstellschicht 10) des Laminats 1A aus. Es ist zu beachten, dass das Laminat 1A nicht unbedingt die schwarze Schicht 50 enthalten muss.
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Wenn das Laminat 1A beispielsweise als dekorative Platte verwendet wird, wird ein Bindemittel zum Verbinden mit einem Pressharz auf der Oberfläche der rauchigen Schicht 40 oder der schwarzen Schicht 50, die nach außen hin freiliegt, in dem in 3 dargestellten Plattenmaterial gebildet, und die Platte kann durch Blatteinfügung erhalten werden.
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Zu beachten ist, dass in dieser Beschreibung zum besseren Verständnis die Seite des Laminats 1A, auf der sich die Lichteinstellschicht 10 befindet, als „Oberfläche“ des Laminats 1A bezeichnet wird, und die Seite des Laminats 1A, auf der sich die schwarze Schicht 50 befindet, als „Rückseite“ des Laminats 1A bezeichnet wird. In der folgenden Beschreibung kann zum besseren Verständnis auf die Oberfläche mit Begriffen wie „oben“ und „Ober-“ und auf die Rückseite mit Begriffen wie „unten“ und „Unter-“ Bezug genommen werden, aber die Verwendung dieser Begriffe bezieht sich nicht notwendigerweise auf das allgemeine Konzept der Vertikalität.
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In dem Laminat 1A ist die Lichteinstellschicht 10 mit einer konkav-konvexen Form auf der Oberfläche des Laminats 1A vorgesehen. Die Interferenzpigmentdruckschicht 30 und die rauchige Schicht 40, die unter der Lichteinstellschicht 10 angeordnet sind, haben Teile, in denen die Lichtdurchlässigkeit hoch ist. Daher weist das Laminat 1A eine Form auf, die zu dem Muster der Interferenzpigmentdruckschicht 30 auf der Oberfläche der Lichteinstellschicht 10 passt und ein taktiles Gefühl vermittelt. Außerdem wird das von außen einfallende sichtbare Licht gestreut, so dass die Teile mit hoher Lichtdurchlässigkeit (Transluzenz) für das bloße Auge weniger auffällig sind. Auch die Gesamtlichtdurchlässigkeit des Laminats 1A kann erhöht werden, z. B. auf 30 % bis 40 %. Folglich kann das Laminat 1A sowohl Tarneigenschaften, die die Lichtquelle 2, die auf der Rückseite des Laminats 1A positioniert ist, und Teile ohne die schwarze Schicht 50 oder die rauchige Schicht 40 nicht sichtbar machen, wenn die Lichtquelle 2 ausgeschaltet ist; als auch eine Lichtdurchlässigkeit, die es dem Licht der Lichtquelle 2 ermöglicht, durch das Laminat 1A zu dringen, wenn die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist, aufweisen. Auf diese Weise können, wenn die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist, Bilder auf der Oberfläche des Laminats 1A mit hoher Gesamthelligkeit angezeigt werden, ohne die Helligkeit der Lichtquelle 2 zu erhöhen.
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Zu beachten ist, dass die Aussage, dass das Laminat 1A lichtdurchlässig ist, bedeutet, dass unter der Annahme, dass Licht von der Lichtquelle 2, die sich auf der Rückseite des Laminats 1A befindet, ausgestrahlt wird, das Laminat 1A zu einem Grad durchlässig ist, bei dem das Licht von der Lichtquelle 2 durch das Laminat 1A hindurchtreten kann, und kann auch bedeuten, dass das Laminat 1A durchlässig oder halbtransparent/transluzent ist. Der Begriff „durchlässig“ kann „farblos durchlässig“ und „farbig durchlässig“ bedeuten.
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Die Lichtquelle 2 ist nicht auf einen bestimmten Typ beschränkt. Zum Beispiel kann eine Glühlampe, eine Leuchtstofflampe, eine LED-Matrixanzeige, eine organische Elektrolumineszenzanzeige, eine Leuchtdiode (LED), eine Flüssigkristallanzeige (LCD) oder Ähnliches verwendet werden. Auch natürliches Licht kann als Lichtquelle 2 verwendet werden.
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(LICHTEINSTELLSCHICHT)
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Die Lichteinstellschicht 10 kann über die gesamte Oberfläche einer oberen Oberfläche 201, die die erste Hauptoberfläche der transparenten Substratschicht 20 ist, oder nur in einem Teil der oberen Oberfläche 201 vorgesehen sein. Unter dem Gesichtspunkt des Schutzes des Laminats 1A ist es vorzuziehen, die Lichteinstellschicht 10 über die gesamte Hauptoberfläche vorzusehen.
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Die Lichteinstellschicht 10 hat eine Funktion, die Oberfläche des Laminats 1A vor Chemikalien wie UV-Schutzcremes zu schützen, und hat eine Hartbeschichtungsfunktion, um die Oberfläche des Laminats 1A hart und hoch kratzfest zu machen. Die Lichteinstellschicht 10 kann ferner eine Antireflexionsfunktion, eine Ultraviolettlicht-Blockierfunktion, eine Infrarotlicht-Blockierfunktion, eine Antibeschlagfunktion, eine Antischmutzfunktion, eine Blendschutzfunktion oder Ähnliches aufweisen.
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Die Lichteinstellschicht 10 ist normalerweise transparent oder transluzent. Betrachtet man das Laminat 1A von der Seite der Lichteinstellschicht 10 aus, so kann das Laminat 1A gefärbt sein oder ein Mattierungsmittel, wie z. B. Kieselsäure, enthalten, solange das Muster der Interferenzpigmentdruckschicht 30 sichtbar ist, wenn die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist.
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Der Farbstoff ist nicht auf eine bestimmte Art beschränkt. Zum Beispiel: ein anorganisches Pigment wie Ruß, Eisenschwarz, Titanweiß, Antimonweiß, Bleigelb, Titangelb, Rotoxid, Kadmiumrot, Ultramarin und Kobaltblau; ein organisches Pigment oder Farbstoff wie Chinacridonrot, Isoindolinongelb und Phthalocyaninblau; ein Metallpigment, das aus schuppenförmigen Folienflocken aus Aluminium, Messing usw. hergestellt ist; und ein Perlpigment, das aus schuppenförmigen Flocken aus mit Titandioxid beschichtetem Glimmer, basischem Bleicarbonat usw. hergestellt ist, können verwendet werden.
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Das Material, aus dem die Lichteinstellschicht 10 besteht, ist nicht auf einen bestimmten Typ beschränkt. Zum Beispiel können ein thermoplastisches Harz, ein wärmehärtendes Harz auf Acryl- oder Urethanbasis, ein durch ionisierende Strahlung härtbares Harz und dergleichen verwendet werden. Unter diesen ist eine Zusammensetzung, die ein durch ionisierende Strahlung härtbares Harz enthält, für die Herstellung der Lichteinstellschicht 10 unter dem Gesichtspunkt der Verbesserung der Kratzfestigkeit und dergleichen vorzuziehen. Die durch ionisierende Strahlung härtbare Harzzusammensetzung befindet sich jedoch vorzugsweise in einem unausgehärteten Zustand, so dass sie sich der Form des Endprodukts (z. B. einer gekrümmten Oberfläche oder der dreidimensionalen Form des Endprodukts) anpassen kann, wenn sie durch Einsetzen, Formen oder dergleichen in die Form des Endprodukts gebracht wird.
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Das bei der Bildung der Lichteinstellschicht 10 verwendete, durch ionisierende Strahlung härtbare Harz ist ein Harz, das vernetzt und aushärtet, wenn ionisierende Strahlung darauf einwirkt. Genauer gesagt kann sich das durch ionisierende Strahlung härtbare Harz hier auf eine Mischung aus mindestens einem von: einem Präpolymer, einem Monomer und einem Oligomer beziehen, die jeweils eine polymerisierbare ungesättigte Bindung oder eine Epoxygruppe in ihrem Molekül aufweisen. Ionisierende Strahlung bezieht sich auf elektromagnetische Wellen oder Strahlen geladener Teilchen, die ein Energiequantum aufweisen, durch das Moleküle polymerisiert oder vernetzt werden können. In der Regel werden ultraviolette Strahlung (UV) oder Elektronenstrahlen (electron beams, EB) verwendet, aber auch elektromagnetische Wellen wie Röntgen- und Gammastrahlen sowie Strahlen geladener Teilchen wie Alphastrahlen und Ionenstrahlen können als Beispiele dienen. Unter den durch ionisierende Strahlung härtbaren Harzen können elektronenstrahlhärtbare Harze lösungsmittelfrei gemacht werden, benötigen keinen Photopolymerisationsinitiator, haben stabile Härtungseigenschaften und eignen sich daher für die Bildung der Lichteinstellschicht 10.
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Ein (Meth)acrylat-Monomer mit einer radikalisch polymerisierbaren ungesättigten Gruppe im Molekül ist zur Verwendung als durch ionisierende Strahlung härtbares Harz geeignet; insbesondere ist ein polyfunktionelles (Meth)acrylat-Monomer vorzuziehen. Das polyfunktionelle (Meth)acrylat-Monomer kann jedes allgemeine polyfunktionelle (Meth)acrylat-Monomer und jedes (Meth)acrylat-Monomer mit zwei oder mehr polymerisierbaren ungesättigten Bindungen (2 oder mehr Funktionen), vorzugsweise drei oder mehr polymerisierbaren ungesättigten Bindungen (3 oder mehr Funktionen), im Molekül sein. Ein Typ von polyfunktionellem (Meth)acrylat kann allein verwendet werden, oder zwei oder mehr Typen von polyfunktionellen (Meth)acrylaten können kombiniert und verwendet werden.
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Was das als durch ionisierende Strahlung härtbares Harz zu verwendende Oligomer betrifft, so ist ein (Meth)acrylat-Oligomer mit einer radikalisch polymerisierbaren ungesättigten Gruppe im Molekül zu bevorzugen. Insbesondere ist ein polyfunktionelles (Meth)acrylat-Oligomer mit zwei oder mehr polymerisierbaren ungesättigten Bindungen (zwei oder mehr Funktionen) im Molekül zu bevorzugen. Beispiele für polyfunktionelle (Meth)acrylat-Oligomere sind Polycarbonat-(Meth)acrylat, Urethan-(Meth)acrylat, Epoxy-(Meth)acrylat, Polyester-(Meth)acrylat und so weiter. Ein Typ von polyfunktionellem (Meth)acrylat-Oligomer kann allein verwendet werden, oder zwei oder mehr Typen dieser polyfunktionellen (Meth)acrylat-Oligomere können kombiniert und verwendet werden.
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Von den oben genannten durch ionisierende Strahlung härtbaren Harzen ist Polycarbonat-(Meth)acrylat unter dem Gesichtspunkt der weiteren Verbesserung des Aussehens des Designs, der Verschleißfestigkeit und der Formbarkeit vorzuziehen. Vorzugsweise wird auch eine Kombination aus Polycarbonat-(Meth)acrylat und Urethan-(Meth)acrylat verwendet.
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Die Lichteinstellschicht 10 kann verschiedene Zusatzstoffe enthalten, je nachdem, welche physikalischen Eigenschaften gewünscht sind. Die Zusatzstoffe können beispielsweise einen Witterungsbeständigkeitsverbesserer wie einen Ultraviolettabsorber und einen Lichtstabilisator, einen Abriebbeständigkeitsverbesserer, einen Polymerisationshemmstoff, ein Vernetzungsmittel, einen Infrarotabsorber, ein Antistatikum, einen Haftverbesserer, ein Nivellierungsmittel, ein Thixotropiemittel, ein Kopplungsmittel, einen Weichmacher, einen Entschäumer, einen Füllstoff, ein Lösungsmittel, einen Farbstoff usw. enthalten. Diese Zusatzstoffe können je nach Bedarf ausgewählt und verwendet werden. Als Ultraviolettabsorber und Lichtstabilisator kann ein reaktiver Ultraviolettabsorber und Lichtstabilisator mit einer polymerisierbaren Gruppe wie einer (Meth)acryloylgruppe im Molekül verwendet werden.
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Die Lichteinstellschicht 10 hat einen unebenen Teil 11 mit einer konkav-konvexen Form auf ihrer Oberfläche 101. Der unebene Teil 11 ist so geformt, dass er zu der Form des durch die Interferenzpigmentdruckschicht 30 dargestellten Musters passt. Das heißt, der konkave Teil 111, der den unebenen Teil 11 bildet, ist so geformt, dass der konkave Teil 111 der Form des Musters der Interferenzpigmentdruckschicht 30 entspricht. Man beachte, dass die Aussage, dass der konkave Teil 111 zu der Form des Musters der Interferenzpigmentdruckschicht 30 „passt“, sowohl den Fall, in dem der konkave Teil des unebenen Teils 11 zum Umriss des von der Interferenzpigmentdruckschicht 30 dargestellten Musters passt, als auch den Fall, in dem der konkave Teil des unebenen Teils 11 im Wesentlichen zum Umriss des Musters passt, einschließt. Wenn man sagt, dass der konkave Teil 111 „im Wesentlichen“ zum Umriss des Musters der Interferenzpigmentdruckschicht 30 „passt“, kann dies auch den Fall einschließen, in dem der konkave Teil des unebenen Teils 11 bis zu einem gewissen Grad zum Umriss des Musters der Interferenzpigmentdruckschicht 30 passt.
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Der unebene Teil 11 in der Lichteinstellschicht 10 verleiht dem Muster ein taktiles Gefühl und streut das von außerhalb des Laminats 1A einfallende sichtbare Licht. Wenn die Lichtquelle 2 ausgeschaltet ist, können ein erster lichtdurchlässiger Teil 33 in der Interferenzpigmentdruckschicht 30, zweite lichtdurchlässige Teile 41 in der rauchigen Schicht 40 und eine Öffnung 51 in der schwarzen Schicht 50 visuell unauffällig gemacht werden.
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Darüber hinaus kann die Lichteinstellschicht 10 aus zwei oder mehr Schichten bestehen. Zum Beispiel kann die Lichteinstellschicht 10 so konfiguriert sein, dass sie eine oder mehrere Schichten, die mit den konvexen Teilen des unebenen Teils 11 gebildet werden und eine Funktion haben, ein taktiles Gefühl zu vermitteln, auf einer flachen Schicht bereitstellt, die eine Oberflächenschutzfunktion wie Kratzfestigkeit hat.
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Obwohl die Dicke der Lichteinstellschicht 10 nicht auf einen bestimmten Typ beschränkt ist, beträgt sie unter dem Gesichtspunkt, der Oberfläche 101 eine Oberflächenschutzfunktion wie Kratzfestigkeit und Haltbarkeit zu verleihen, vorzugsweise 0,1 µm bis 2.000 µm. Man beachte, dass, da die Lichteinstellschicht 10 den unebenen Teil 11 hat, die Dicke der Lichteinstellschicht 10 die Dicke an den Positionen ist, an denen die konvexen Teile in dem unebenen Teil 11 ausgebildet sind.
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Das Verfahren zur Bildung der Lichteinstellschicht 10 ist nicht auf eine bestimmte Variante beschränkt, und die Lichteinstellschicht 10 kann mit jedem geeigneten Verfahren gebildet werden. Zum Beispiel kann eine durch ionisierende Strahlung härtbare Harzzusammensetzung hergestellt werden, und dann kann die so hergestellte durch ionisierende Strahlung härtbare Harzzusammensetzung auf eine Oberfläche aufgetragen werden, um eine ungehärtete Harzschicht zu bilden.
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Die Viskosität der durch ionisierende Strahlung härtbaren Harzzusammensetzung kann beliebig hoch sein, insofern eine ungehärtete Harzschicht durch die folgenden Methoden der Anwendung der durch ionisierende Strahlung härtbaren Harzzusammensetzung gebildet werden kann.
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Die wie oben beschrieben hergestellte, durch ionisierende Strahlung härtbare Harzzusammensetzung kann unter Verwendung normaler Beschichtungsverfahren wie Sprühbeschichtung, Walzenbeschichtung, Siebbeschichtung, Gravurbeschichtung, Schleuderbeschichtung, Umkehrbeschichtung, Kiss-Beschichtung, Bar-Beschichtung, Rakelbeschichtung, Fließbeschichtung, Luftmesserbeschichtung, Tauchbeschichtung, Sprühbeschichtung usw., unter Verwendung allgemeiner Beschichtungsverfahren wie Transferbeschichtung und einer Methode, bei der eine kleine Menge der durch ionisierende Strahlung härtbaren Harzzusammensetzung auf die transparente Substratschicht 20 getropft und mit einer Rakel verteilt wird, aufgetragen werden. Durch diese Beschichtungsmethoden kann die durch ionisierende Strahlung härtbare Harzzusammensetzung im Wesentlichen gleichmäßig auf die transparente Substratschicht 20 aufgetragen werden.
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Als nächstes wird die so gebildete ungehärtete Harzschicht mit einer ungehärteten Harzschicht beschichtet, die eine Funktion eines taktilen Gefühls hat und aus den konvexen Teilen des unebenen Teils 11 besteht, und dann thermisch getrocknet, wodurch eine konkav-konvexe ungehärtete Harzschicht, d. h. die Lichteinstellschicht 10, gebildet wird.
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Die Lichteinstellschicht 10 wird durch Einsetzen, Formen oder Ähnliches an die Form des Endprodukts angepasst. Nachdem die Lichtanpassungsschicht 10 an die Form des Endprodukts angepasst wurde (z. B. an die gekrümmte Oberfläche des Endprodukts, die dreidimensionale Form usw.), kann die ungehärtete Harzschicht durch Aussenden einer ionisierenden Strahlung, wie z. B. Elektronenstrahlen oder ultraviolette Strahlen, ausgehärtet werden.
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Wenn Elektronenstrahlen für ionisierende Strahlung ausgestrahlt werden, kann die Beschleunigungsspannung in Abhängigkeit von der Art des verwendeten Harzes, der Schichtdicke usw. entsprechend angepasst werden. Zum Beispiel kann eine Beschleunigungsspannung von 70 kV bis 300 kV verwendet werden.
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Man beachte, dass bei der Elektronenbestrahlung die Eindringtiefe umso größer ist, je höher die Beschleunigungsspannung ist. Wenn unter der Lichteinstellschicht 10 ein Harz verwendet wird, das durch Elektronenbestrahlung leicht beschädigt wird, wird die Beschleunigungsspannung so gewählt, dass die Eindringtiefe des Elektronenstrahls und die Dicke der Lichteinstellschicht 10 im Wesentlichen gleich sind. Dadurch kann verhindert oder im Wesentlichen verhindert werden, dass die unter der Lichteinstellschicht 10 befindlichen Schichten übermäßiger Elektronenstrahlung ausgesetzt werden, und die Verschlechterung jeder Schicht dadurch, dass sie übermäßiger Elektronenstrahlung ausgesetzt wird, wird minimiert. Darüber hinaus wird die Strahlungsmenge in geeigneter Weise eingestellt, wobei eine Menge, bei der die Vernetzungsdichte in der Lichteinstellschicht 10 gesättigt wird, vorzuziehen ist.
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Die Elektronenstrahlquelle ist nicht auf einen bestimmten Typ beschränkt, und es können verschiedene Arten von Elektronenstrahlbeschleunigern verwendet werden, wie z. B. Elektronenstrahlbeschleuniger vom Typ Cockcroft-Walton, Van de Graft, Resonanztransformator, Isolierkerntransformator, Linearbeschleuniger, Dynamitron und Hochfrequenzbeschleuniger.
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Wenn ultraviolette Strahlen ausgestrahlt werden, um ionisierende Strahlung zu erzeugen, kann Licht mit ultravioletten Strahlen im Wellenlängenbereich von 190 nm bis 380 nm ausgestrahlt werden. Die Quelle für ultraviolette Strahlen ist nicht auf einen bestimmten Typ beschränkt, und Beispiele dafür sind eine Hochdruckquecksilberlampe, eine Niederdruckquecksilberlampe, eine Metallhalogenidlampe und eine Kohlebogenlampe.
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(TRANSPARENTE SUBSTRATSCHICHT)
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Wie in 3 dargestellt, befindet sich die transparente Substratschicht 20 an der unteren Oberfläche 102 der Lichteinstellschicht 10. Die transparente Substratschicht 20 hat die Aufgabe, die Lichtdurchlässigkeit, die chemische Beständigkeit der Interferenzpigmentdruckschicht 30 und die Kratzfestigkeit der farbigen Beschichtungsschichten sicherzustellen. Auf diese Weise kann die transparente Substratschicht 20, wenn die Lichtquelle 2 auf der Rückseite des Laminats 1A positioniert ist, das von der Lichtquelle 2 ausgestrahlte Licht durch das Laminat 1A hindurchlassen, während sie das Muster der Interferenzpigmentdruckschicht 30 angemessener schützt.
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Obwohl die transparente Substratschicht 20 lichtdurchlässig ist, kann die transparente Substratschicht 20 gefärbt sein, solange bei Betrachtung des Laminats 1A von der Oberfläche aus das Muster der Interferenzpigmentdruckschicht 30 sichtbar ist, wenn die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist. Die transparente Substratschicht 20 kann ein Mattierungsmittel, wie z. B. Kieselsäure, einen Farbstoff und dergleichen enthalten. Für das Farbmittel können die oben für die Lichteinstellschicht 10 beschriebenen Farbmittel verwendet werden.
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Die transparente Substratschicht 20 ist nicht auf einen bestimmten Typ beschränkt, solange es sich um ein Material handelt, das das Laminat 1A für zwei- und dreidimensionale Formgebung geeignet macht, lichtdurchlässig ist und die Interferenzpigmentdruckschicht 30 und die rauchige Schicht 40 angemessen schützen kann. Beispiele für Materialien, die für die transparente Substratschicht 20 verwendet werden können, sind lichtdurchlässige Harze, lichtdurchlässige Elastomere und Glas.
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Beispiele für lichtdurchlässige Harze sind: ein Harz auf Polyesterbasis, ein Polyethylenterephthalat (PET)-Harz, ein Acrylharz, ein Polyolefinharz wie Polypropylen und Polyethylen, ein Polycarbonatharz, ein Vinylchloridharz, ein Polybutylenterephthalat (PBT)-Harz, ein Triacetylcelluloseharz, ein Styrolharz, ein Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS)-Harz, biotechnologischer Kunststoff und biologisch abbaubarer Kunststoff. Eine dieser Arten kann allein verwendet werden, oder es können zwei oder mehr Arten kombiniert und verwendet werden. Die transparente Substratschicht 20 kann durch Laminieren von zwei oder mehr Schichten aus den oben genannten lichtdurchlässigen Harzen gebildet werden. So ist es beispielsweise vorteilhaft, ein Acrylharz, einen biotechnologischen Kunststoff oder einen biologisch abbaubaren Kunststoff mit einem Acrylharz zu kombinieren und eine Verbundschicht zu bilden. Die transparente Substratschicht 20 kann durch Laminieren von zwei oder mehr Schichten der oben genannten lichtdurchlässigen Harze gebildet werden. Beispielsweise kann die transparente Substratschicht 20 ein Laminat sein, das eine Schicht aus einem Acrylharz und eine Schicht aus einem ABS-Harz enthält, oder die transparente Substratschicht 20 kann ein Laminat sein, das eine Schicht aus einem Acrylharz und eine Schicht aus einem Polycarbonatharz enthält.
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Für das lichtdurchlässige Elastomer kann beispielsweise ein thermoplastisches Elastomer (TPE) verwendet werden. Das thermoplastische Elastomer kann beispielsweise ein TPE auf Amidbasis (TPA), ein TPE auf Esterbasis (TPC), ein TPE auf Olefinbasis (TPO), ein TPE auf Styrolbasis (TPS) und ein TPE auf Urethanbasis (TPU) sein.
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Die transparente Substratschicht 20 kann durch Laminieren einer lichtdurchlässigen Harzschicht und einer Schicht aus einem lichtdurchlässigen Elastomer gebildet werden.
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Die Dicke der transparenten Substratschicht 20 ist nicht auf einen bestimmten Typ beschränkt, beträgt aber vorzugsweise z. B. 50 µm bis 1.300 µm, damit sie lichtdurchlässig ist.
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Um die Haftung der transparenten Substratschicht 20 an die angrenzenden Schichten zu verbessern, kann mindestens eine der oberen Oberfläche 201 und der unteren Oberfläche 202, die eine zweite Hauptoberfläche darstellt, nach Bedarf einer physikalischen oder chemischen Oberflächenbehandlung wie Oxidation oder Aufrauen unterzogen werden. Zu den beispielhaften Oxidationsverfahren gehören die Excimer-UV-Behandlung, die Koronaentladungsbehandlung, die Plasmabehandlung, die Chromoxidationsbehandlung, die Flammenbehandlung, die Heißluftbehandlung, die Ozon-Ultraviolett-Behandlung und so weiter. Beispiele für Methoden zur Aufrauung sind Sandstrahlen, Lösungsmittelbehandlung und so weiter. Diese Oberflächenbehandlungsmethoden können je nach Art des Harzes, aus dem die transparente Substratschicht 20 besteht, angemessen ausgewählt werden. In Anbetracht der Vorteile und der Durchführbarkeit der einzelnen Verfahren können die Excimer-UV-Behandlung und die Koronaentladungsbehandlung vorzuziehen sein.
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(INTERFERENZPIGMENTDRUCKSCHICHT)
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Wie in 3 dargestellt, befindet sich die Interferenzpigmentdruckschicht 30 auf der unteren Oberfläche 202 der transparenten Substratschicht 20. Die Interferenzpigmentdruckschicht 30 ist eine Druckschicht, die durch Mischen von Interferenzpigmenten hergestellt wird, die vier Farben ausdrücken: Rot, Grün, Blau und Silber. Man beachte, dass die zu mischenden Interferenzpigmente keineswegs auf diese vier Farben beschränkt sind. Das heißt, es können auch zwei oder drei Farben aus der Gruppe Rot, Grün, Blau und Silber gemischt werden, oder fünf oder mehr Farben, einschließlich anderer Farben als Rot, Grün, Blau und Silber, wie z. B. Weiß, können gemischt werden.
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Die Interferenzpigmentdruckschicht 30 enthält partikelförmige Interferenzpigmente 31 in vier Farben (Rot, Grün, Blau und Silber) und ein Bindemittelharz 32 und enthält ferner einen Ultraviolettabsorber als Zusatzstoff. Die Interferenzpigmentdruckschicht 30 kann unter Verwendung einer Tintenzusammensetzung gebildet werden, die eine additive Farbmischung aus Teilchen der Interferenzpigmente 31 von vier Farben (Rot, Grün, Blau und Silber) ist.
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Zu den Interferenzpigmenten 31 gehören: rote Interferenzpigmente 31R, die rotes Interferenzlicht ausstrahlen; grüne Interferenzpigmente 31G, die grünes Interferenzlicht ausstrahlen; blaue Interferenzpigmente 31B, die blaues Interferenzlicht ausstrahlen; und silberne Interferenzpigmente 31S, die silbernes Interferenzlicht ausstrahlen.
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Die Interferenzpigmentdruckschicht 30 umfasst eine oder mehrere Interferenzpigmentdruckschichten 30-N (wobei N eine ganze Zahl von 1 oder mehr ist), je nach der Mischfarbe, die auf der Grundlage der Arten der Interferenzpigmente 31R, 31G, 31B und 31S und der jeweiligen Anteile der Interferenzpigmente 31R, 31G, 31B und 31S erscheint. Gemäß der vorliegenden Ausführungsform umfasst die Interferenzpigmentdruckschicht 30 eine erste Interferenzpigmentdruckschicht 30-1, eine zweite Interferenzpigmentdruckschicht 30-2 und eine dritte Interferenzpigmentdruckschicht 30-3.
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Die erste Interferenzpigmentdruckschicht 30-1, die zweite Interferenzpigmentdruckschicht 30-2 und die dritte Interferenzpigmentdruckschicht 30-3 enthalten jeweils vier Arten von Interferenzpigmenten 31, die vier Farben (Rot, Grün, Blau und Silber) von Interferenzlicht ausstrahlen, mit einem Ultraviolettabsorber in einem Bindemittelharz 32. Gemäß der vorliegenden Ausführungsform drückt die erste Interferenzpigmentdruckschicht 30-1 das „Dunkelbraun“ der Holzmaserungsstruktur als eine erste Mischfarbe aus, die durch additive Farbmischung erhalten wird, bei der das Interferenzlicht der vier Arten von Interferenzpigmenten 31 in bestimmten Anteilen oder Lichtmengen gemischt wird. Die zweite Interferenzpigmentdruckschicht 30-2 drückt das „Hellbraun“ der Holzmaserungsstruktur als eine zweite Mischfarbe aus, die durch additive Farbmischung gewonnen wird, bei der das Interferenzlicht der vier Arten von Interferenzpigmenten 31 in bestimmten Anteilen oder Lichtmengen gemischt wird. Die dritte Interferenzpigmentdruckschicht 30-3 drückt das „Braun“ der Holzmaserungsstruktur als eine dritte Mischfarbe aus, die durch additive Farbmischung erhalten wird, in der das Interferenzlicht der vier Arten von Interferenzpigmenten 31 in bestimmten Anteilen oder Lichtmengen gemischt wird.
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Bezüglich der drei Mischfarben (die erste Mischfarbe, die zweite Mischfarbe und die dritte Mischfarbe) ist zu beachten, dass die erste Interferenzpigmentdruckschicht 30-1, die zweite Interferenzpigmentdruckschicht 30-2 und die dritte Interferenzpigmentdruckschicht 30-3, wie in 3 dargestellt, nicht auf der gleichen Oberfläche, sondern in Schichten ausgebildet sind. Zum besseren Verständnis wird die vorliegende Ausführungsform jedoch unter der Annahme beschrieben, dass die erste Interferenzpigmentdruckschicht 30-1, die zweite Interferenzpigmentdruckschicht 30-2 und die dritte Interferenzpigmentdruckschicht 30-3 auf derselben Oberfläche ausgebildet sind, wie in 3 dargestellt. Außerdem kann mindestens eine der ersten Interferenzpigmentdruckschicht 30-1, der zweiten Interferenzpigmentdruckschicht 30-2 und der dritten Interferenzpigmentdruckschicht 30-3 durch Laminieren mehrerer Schichten gebildet werden.
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Das Dunkelbraun der ersten Interferenzpigmentdruckschicht 30-1, das Hellbraun der zweiten Interferenzpigmentdruckschicht 30-2 und das Braun der dritten Interferenzpigmentdruckschicht 30-3 kann durch Einstellen der jeweiligen Anteile der zu mischenden Interferenzpigmente 31R, 31G, 31B und 31S ausgedrückt werden.
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Die Interferenzpigmente 31R, 31G, 31B und 31S, die in der ersten Interferenzpigmentdruckschicht 30-1 und der zweiten Interferenzpigmentdruckschicht 30-2 enthalten sind, können von der gleichen Art oder von unterschiedlichen Arten sein.
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Wenn die Interferenzpigmente 31R, 31G, 31B und 31S, die in der ersten Interferenzpigmentdruckschicht 30-1 und der zweiten Interferenzpigmentdruckschicht 30-2 enthalten sind, von unterschiedlichen Arten sind, können die Interferenzpigmente 31, die Interferenzlicht derselben Farbe (z. B. Rot) ausstrahlen, Interferenzlicht mit unterschiedlichen Frequenzen ausstrahlen, oder die Interferenzpigmente 31 können alle dieselbe Farbe (z. B. Rot) oder verschiedene Farben (z. B. einschließlich Blau) ausstrahlen.
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Wie in 2 dargestellt, haben die erste Interferenzpigmentdruckschicht 30-1 und die zweite Interferenzpigmentdruckschicht 30-2 unterschiedliche Flächenformen. Durch Kombination der ersten Interferenzpigmentdruckschicht 30-1 und der zweiten Interferenzpigmentdruckschicht 30-2 entsteht auf der Oberfläche der Interferenzpigmentdruckschicht 30 eine Holzmaserungsstruktur wie die in 1 dargestellte.
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4 ist eine Zeichnung, die eine beispielhafte schematische Querschnittsstruktur eines Interferenzpigments 31 zeigt. Wie in 4 dargestellt, hat das Interferenzpigment 31 einen Kernteil 311 und einen dünnen Schalenteil 312, der den Kernteil 311 umgibt. Der Kernteil 311 und der Schalenteil 312 lassen je nach Wellenlänge jegliches sichtbare Licht hindurch. Der Kernteil 311 und der Schalenteil 312 können aus Materialien mit unterschiedlichen Brechungsindizes bestehen. Beispielsweise kann der Kernteil 311 aus einem Material bestehen, das einen kleineren Brechungsindex als der Schalenteil 312 hat.
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Wenn einfallendes Licht IL1 mit einer vorbestimmten Wellenlänge und einfallendes Licht IL2 mit einer anderen Wellenlänge als die des einfallenden Lichts IL1 auf den Schalenteil 312 des Interferenzpigments 31 einfallen, wird das einfallende Licht IL1 von der Oberfläche des Schalenteils 312 reflektiert und wird zu reflektiertem Licht RL1, während sich das einfallende Licht IL2 innerhalb des Schalenteils 312 fortbewegt, vom Kernteil 311 reflektiert wird und zu reflektiertem Licht RL2 wird. Das reflektierte Licht RL1 und das reflektierte Licht RL2 interferieren miteinander und verstärken sich gegenseitig, so dass das Interferenzlicht einer bestimmten Wellenlänge visuell als intensiver wahrgenommen wird. Indem beispielsweise die Dicke des Schalenteils 312 oder dergleichen so eingestellt wird, dass die durch Interferenz zu verstärkende Wellenlänge der Wellenlänge einer bestimmten Farbe (z. B. Rot) entspricht, kann ein Interferenzpigment der bestimmten Farbe (z. B. Rot) erhalten werden.
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Wenn Licht L1 von der Lichtquelle 2 in das Interferenzpigment 31 eintritt, wird das Licht L1 durch das Interferenzpigment 31 hindurchgelassen und tritt auf der anderen Seite des Interferenzpigments 31 als Durchlicht TL1 aus. Daher ist selbst dann, wenn das Laminat 1A die erste Interferenzpigmentdruckschicht 30-1, die zweite Interferenzpigmentdruckschicht 30-2 und die dritte Interferenzpigmentdruckschicht 30-3 enthält, Licht von der Lichtquelle 2 von der Oberfläche 101 des Laminats 1A aus sichtbar.
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Außerdem hat das Laminat 1A die Lichteinstellschicht 10 an einer Stelle, die näher an der Oberfläche des Laminats 1A ist als die erste Interferenzpigmentdruckschicht 30-1, die zweite Interferenzpigmentdruckschicht 30-2 und die dritte Interferenzpigmentdruckschicht 30-3. Die Lichteinstellschicht 10 hat als ihre optische Funktion die Eigenschaft, auf die Oberfläche 101 der Lichteinstellschicht 10 einfallendes Licht zu reflektieren. Mit anderen Worten, durch die Eigenschaft, auf die Oberfläche 101 einfallendes Licht zu reflektieren, kann die Lichteinstellschicht 10 eine Reflexionscharakteristik aufweisen, die den Anteil von mindestens einem von Folgendem: der Lichtmenge von der Lichtquelle 2; und der Menge an sichtbarem Licht, das das Muster (Holzmaserungsstruktur) der ersten Interferenzpigmentdruckschicht 30-1, der zweiten Interferenzpigmentdruckschicht 30-2 und der dritten Interferenzpigmentdruckschicht 30-3 zeigt, über die Menge an sichtbarem Licht hinaus erhöht, die von der Oberfläche 101 reflektiert und auf der Oberfläche des Laminats 1A visuell wahrgenommen wird.
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Man beachte, dass die Menge an sichtbarem Licht, die das Muster zeigt, die Menge an sichtbarem Licht ist, die das Muster darstellt, das die Flächenformen der ersten Interferenzpigmentdruckschicht 30-1, der zweiten Interferenzpigmentdruckschicht 30-2 und der dritten Interferenzpigmentdruckschicht 30-3 kombiniert. Die Lichtmenge von der Lichtquelle 2 ist die Menge des durchgelassenen Lichts, die sich auf das Licht bezieht, das durch die erste Interferenzpigmentdruckschicht 30-1, die zweite Interferenzpigmentdruckschicht 30-2 und die dritte Interferenzpigmentdruckschicht 30-3 durchgelassen wurde.
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Der in der Interferenzpigmentdruckschicht 30 als Zusatzstoff enthaltene Ultraviolettabsorber hat eine Absorptionswellenlänge im ultravioletten Bereich. Genauer gesagt hat der Ultraviolettabsorber eine maximale Absorptionswellenlänge im Wellenlängenbereich zwischen 315 nm und 400 nm, einschließlich. Da die Interferenzpigmentdruckschicht 30 einen Ultraviolettabsorber enthält, kann die Interferenzpigmentdruckschicht 30 mittels UV-Laserbearbeitung hergestellt werden.
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Als Ultraviolettabsorber können zum Beispiel ein Ultraviolettabsorber auf Benzotriazol-Basis, ein Ultraviolettabsorber auf Benzophenon-Basis, ein Ultraviolettabsorber auf Triazin-Basis, ein Ultraviolettabsorber auf Benzoat-Basis usw. verwendet werden. Jeder dieser Absorber kann allein verwendet werden, oder es können zwei oder mehr von ihnen kombiniert und verwendet werden.
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Der Ultraviolettabsorber auf Benzotriazol-Basis kann eine Benzotriazolverbindung sein, die beispielsweise 2-(2'-Hydroxy-5'-methylphenyl)benzotriazol, 2-(2'-Hydroxy-3',5'-di-t-butylphenyl)benzotriazol, 2-(2'-Hydroxy-3'-t-butyl-5'-methylphenyl)benzotriazol, 2-(3,5-Di-t-pentyl-2-hydroxyphenyl-2-benzotriazol, 2-(2-Benzotriazol-2-yl)-4-methyl-6-(3,4,5,6-tetrahydrophthalimidylmethyl)phenol, 2-(2-Hydroxy-4-octyloxyphenyl)-2-benzotriazol, 2-(2-Hydroxy-5-t-octylphenyl)-2-benzotriazol und so weiter, enthält.
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Der Ultraviolettabsorber auf Benzophenon-Basis kann eine Benzophenonverbindung sein, die beispielsweise 2-Hydroxy-4-n-octoxy-benzophenon, 2-Hydroxy-4-dodecyloxy-benzophenon, 2-Hydroxy-4-octadecyloxy-benzophenon, 2-Hydroxy-4-benzyloxybenzophenon, 1,4-Bis(4-benzoyl-3-hydroxyphenoxy)-butan und so weiter, enthält.
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Der Ultraviolettabsorber auf Triazin-Basis kann eine Hydroxyphenyltriazinverbindung sein, die beispielsweise 2,4-Bis[2-hydroxy-4-butoxyphenyl]-6-(2,4-dibutoxyphenyl)-1,3,5-triazin, 2,4-Diphenyl-6-(2-hydroxy-4-methoxyphenyl)-1,3,5-triazin, 2,4-Diphenyl-6-(2-hydroxy-4-ethoxyphenyl)-1,3,5-triazin, 2,4-Diphenyl-(2-hydroxy-4-propoxyphenyl)-1,3,5-triazin, 2,4-Diphenyl-(2-hydroxy-4-butoxyphenyl)-1,3,5-triazin, 2,4-Diphenyl-6-(2-hydroxy-4-butoxyphenyl)-1,3,5-triazin, 2-(2-Hydroxy-4-[1-octyloxycarbonylethoxy]phenyl)-4,6-bis(4-phenylphenyl)-1,3,5-triazin, 2,4-Diphenyl-6-(2-hydroxy-4-hexyloxyphenyl)-1,3,5-triazin, 2,4-Diphenyl-6-(2-hydroxy-4-octyloxyphenyl)-1,3,5-triazin, 2,4-Diphenyl-6-(2-hydroxy-4-dodecyloxyphenyl)-1,3,5-triazin, 2,4-Diphenyl-6-(2-hydroxy-4-benzyloxyphenyl)-1,3,5-triazin und so weiter, enthält.
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Der Ultraviolettabsorber auf Benzoat-Basis kann eine Benzoatverbindung sein, die beispielsweise 2,4-Di-t-butylphenyl-3,5-di-t-butyl-4-hydroxybenzoat, Hexadecyl-3,5-di-t-butyl-4-hydroxybenzoat und so weiter, enthält.
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Das Bindemittelharz 32 hat eine Funktion, das Interferenzpigment 31 innerhalb der transparenten Substratschicht 20 zu fixieren und ist lichtdurchlässig. Für das Bindemittelharz kann zum Beispiel ein Polyisocyanatharz, das lichtdurchlässige Harz der transparenten Substratschicht 20 und so weiter verwendet werden.
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Die Interferenzpigmentdruckschicht 30 hat erste lichtdurchlässige Teile 33, die lichtdurchlässig sind. Jeder erste lichtdurchlässige Teil 33 ist ein unbedruckter Bereich, in dem kein Interferenzpigment 31 enthalten ist.
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Jeder erste lichtdurchlässige Teil 33 kann mit einem Beschichtungsschichtlückenteil 331 gebildet werden, der ein in der Interferenzpigmentdruckschicht 30 gebildetes Durchgangsloch ist. Die Lücken des Beschichtungsschichtlückenteils 331 können eine ausgehärtete Substanz aus einer lichtdurchlässigen Füllharzzusammensetzung enthalten. Unter der Annahme, dass eine ausgehärtete Substanz einer lichtdurchlässigen Füllharzzusammensetzung in den Lücken der Beschichtungsschichtlückenteile 331 enthalten ist, kann beispielsweise, wenn eine Bindemittelschicht zwischen einem Formteil 110 (dargestellt in 6, die später beschrieben wird) und dem Laminat 1A bereitgestellt wird, die lichtdurchlässige Füllharzzusammensetzung auch als das Harz zur Bildung der Bindemittelschicht verwendet werden.
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Die Füllharzzusammensetzung in den Lücken der Beschichtungsschichtlückenteile 331 enthält als Hauptmaterial ein transparentes Harz wie ein Acrylharz, ein Urethanharz, ein Polyesterharz, ein Polyvinylacetatharz, ein Vinylchloridharz oder ein Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer. Ein Zusatzstoff zur Verbesserung der Haftfestigkeit kann als Sekundärmaterial enthalten sein. Man beachte, dass sich das „Hauptmaterial“ auf das Material bezieht, das mehr als die Hälfte der Masse der gesamten Füllharzzusammensetzung ausmacht.
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Für die Füllharzzusammensetzung kann ein allgemeines Bindemittelharz verwendet werden. Wenn beispielsweise eine Bindemittelschicht zwischen dem Formteil 110 (dargestellt in 6, die später beschrieben wird) und dem Laminat 1A vorgesehen ist, kann das Bindemittelharz, das die Bindemittelschicht bildet, verwendet werden.
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Der erste lichtdurchlässige Teil 33 kann in der Draufsicht jede geeignete Form haben, wie z. B. einen Kreis, eine Ellipse oder ein Polygon, wie z. B. ein Quadrat. Die Interferenzpigmentdruckschicht 30 hat eine hohe Lichtdurchlässigkeit im ersten lichtdurchlässigen Teil 33. Wenn die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist, können die ersten lichtdurchlässigen Teile 33 die Lichtdurchlässigkeit der ausgehärteten Substanz der Füllharzzusammensetzung, wie z. B. einer Bindemittelschicht (nicht gezeigt), auf 70 % bis 98 % erhöhen. Auch wenn die Lichtquelle 2 ausgeschaltet ist, kann der Einfluss auf das Muster, das durch die Oberfläche des Laminats 1A zu sehen ist, reduziert werden.
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Die ersten lichtdurchlässigen Teile 33 können auf einer Hauptoberfläche 301 in jeder geeigneten Anordnung positioniert werden, wie z. B. einem sechseckigen Gittermuster (auch als „regelmäßiges dreieckiges Gittermuster“, „Hahnentritt-Gittermuster“ usw. bezeichnet), einem quadratischen Gittermuster, einem diagonalen Gittermuster oder einem linearen Muster.
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Die ersten lichtdurchlässigen Teile 33 können in Draufsicht im Wesentlichen gleichmäßig in vorbestimmten Abständen auf der Hauptoberfläche 301 angeordnet sein, oder sie können unregelmäßig angeordnet sein. Damit die ersten lichtdurchlässigen Teile 33 eine gleichmäßige Lichtdurchlässigkeit aufweisen, ist es vorteilhaft, die ersten lichtdurchlässigen Teile 33 gleichmäßig in vorbestimmten Abständen auf der Hauptoberfläche 301 anzuordnen.
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In der Draufsicht auf die Interferenzpigmentdruckschicht 30 beträgt der Anteil der ersten lichtdurchlässigen Teile 33 vorzugsweise 0,1 % bis 35 %, noch bevorzugter 0,5 % bis 18 % und noch bevorzugter 1,0 % bis 15 %. Wenn der Anteil der ersten lichtdurchlässigen Teile 33 innerhalb der oben genannten bevorzugten Bereiche liegt, kann die Interferenzpigmentdruckschicht 30 sowohl Tarneigenschaften als auch eine hohe Lichtdurchlässigkeit aufweisen.
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Um die ersten lichtdurchlässigen Teile 33 zu bilden, werden die erste Interferenzpigmentdruckschicht 30-1, die zweite Interferenzpigmentdruckschicht 30-2 und die dritte Interferenzpigmentdruckschicht 30-3 gebildet, und dann werden die Lücken der Beschichtungsschichtlückenteile 331 durch Laserbearbeitung oder dergleichen gebildet. Sobald solche Lücken der Beschichtungsschichtlückenteile 331 gebildet sind, können die ersten lichtdurchlässigen Teile 33 gebildet werden, indem die Lücken der Beschichtungsschichtlückenteile 331 mit einer lichtdurchlässigen Füllharzzusammensetzung gefüllt werden. Beispielsweise kann ein Verfahren zum Auftragen einer Füllharzzusammensetzung, die ein Hauptmaterial und ein Sekundärmaterial, wie ein transparentes Bindemittelharz, enthält, gemäß einem allgemeinen Beschichtungsverfahren und zum Trocknen desselben, ein Verfahren zum Auftragen einer wärmegeschmolzenen, lichtdurchlässigen Füllharzzusammensetzung gemäß einem allgemeinen Beschichtungsverfahren und zum Verfestigen desselben, ein Verfahren, wie das Spritzgießen eines lichtdurchlässigen Formharzes, und dergleichen verwendet werden.
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Beispielhafte Verfahren zum Auftragen der Füllharzzusammensetzung umfassen gewöhnliche Beschichtungsverfahren wie Walzenbeschichtung, Siebbeschichtung, Gravurbeschichtung, Schleuderbeschichtung, Umkehrbeschichtung, Kiss-Beschichtung, Bar-Beschichtung, Rakelbeschichtung, Fließbeschichtung, Luftmesserbeschichtung, Tauchbeschichtung und Sprühbeschichtung.
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Man beachte, dass die Interferenzpigmentdruckschicht 30 beispielsweise eine dünne Metallfilmschicht sein kann, die metallisiert ist, um lichtdurchlässig zu sein. Die dünne Metallfilmschicht wird z. B. durch Aufdampfen eines Metalls hergestellt.
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(RAUCHIGE SCHICHT)
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Die rauchige Schicht 40 befindet sich auf der unteren Oberfläche 302 der Interferenzpigmentdruckschicht 30. Die rauchige Schicht 40 ist eine einzelne Schicht und hat einen vorbestimmten Bereich der Lichtdurchlässigkeit (zum Beispiel, wenn man nur die rauchige Schicht 40 betrachtet, 1 % bis 70 %, vorzugsweise 1 % bis 47 %). Die rauchige Schicht 40 hat eine Funktion, das Muster der Interferenzpigmentdruckschicht 30 leichter sichtbar zu machen, wenn die Lichtquelle 2 ausgeschaltet ist, wodurch die Sichtbarkeit und Unterscheidbarkeit des Musters und die Qualität der Anzeige verbessert werden, und das gesamte Laminat 1A, einschließlich der Lücken der Beschichtungsschichtlückenteile 331, auf eine Lichtdurchlässigkeit in einem vorbestimmten Bereich (30 % bis 50 %) einzustellen, wenn die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist. Darüber hinaus hat die rauchige Schicht 40 eine Funktion, die Grenze zwischen der Öffnung 51 und dem lichtblockierenden Teil 52 der schwarzen Schicht 50 weniger sichtbar zu machen.
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Die rauchige Schicht 40 kann beispielsweise durch Drucken einer Tintenzusammensetzung gebildet werden, die ein Pigment oder einen Farbstoff einer lichtdämpfenden Farbe (z. B. schwarz) und einen Ultraviolettabsorber in einem transparenten Bindemittelharz enthält. Für die rauchige Schicht 40 kann zum Beispiel eine Schicht verwendet werden, die durch Drucken einer schwarzen Tintenzusammensetzung gebildet wird. Bei der rauchigen Schicht 40 kann es sich beispielsweise um eine dünne Metallfilmschicht handeln, die metallisiert ist, um lichtdurchlässig zu sein. Die dünne Metallfilmschicht wird zum Beispiel durch Aufdampfen eines Metalls gebildet.
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Wie die Interferenzpigmentdruckschicht 30 hat auch die rauchige Schicht 40 zweite lichtdurchlässige Teile 41, die lichtdurchlässig sind. Wie die ersten lichtdurchlässigen Teile 33 ist jeder zweite lichtdurchlässige Teil 41 ein unbedruckter Bereich, in dem kein Interferenzpigment 31 enthalten ist.
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Jedes zweite lichtdurchlässige Teil 41 befindet sich an einer Position, an der es ein erstes lichtdurchlässiges Teil 33 in der Draufsicht auf die Hauptoberfläche der rauchigen Schicht 40 zumindest teilweise überlappt. Vorzugsweise sind die zweiten lichtdurchlässigen Teile 41 im Wesentlichen an denselben Positionen wie die ersten lichtdurchlässigen Teile 33 auf der Hauptoberfläche der rauchigen Schicht 40 in der Draufsicht angeordnet. Es ist zu beachten, dass die „im Wesentlichen gleichen“ Positionen buchstäblich die gleiche Position sein können, oder dass es sich um Positionen handeln kann, die leicht verschoben sind, aber dennoch als die gleiche Position angesehen werden können.
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Jeder zweite lichtdurchlässige Teil 41 kann mit einem Beschichtungsschichtlückenteil 411 in der rauchigen Schicht 40 gebildet werden, wie in der Interferenzpigmentdruckschicht 30. Vorzugsweise enthält jeder Beschichtungsschichtlückenteil 411 eine ausgehärtete Substanz aus einer lichtdurchlässigen Füllharzzusammensetzung. Für die lichtdurchlässige Füllharzzusammensetzung zum Füllen des Inneren der zweiten lichtdurchlässigen Teile 41 kann die lichtdurchlässige Füllharzzusammensetzung verwendet werden, die in die Lücken der Beschichtungsschichtlückenteile 331 gefüllt ist.
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Es ist zu beachten, dass die transparente Füllharzzusammensetzung nur in den Lücken der Beschichtungsschichtlückenteile 331 der Interferenzpigmentdruckschicht 30 oder in den Lücken der Beschichtungsschichtlückenteile 411 der rauchigen Schicht 40 oder nur in einem Teil der Lücken der Beschichtungsschichtlückenteile 331 und 411 vorhanden sein kann.
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Die zweiten lichtdurchlässigen Teile 41 können gleich geformt und positioniert sein wie die ersten lichtdurchlässigen Teile 33, sie können aber auch anders geformt und positioniert sein. Damit das Licht der Lichtquelle 2 die Interferenzpigmentdruckschicht 30 und die rauchige Schicht 40 problemlos durchdringen kann, ist es vorteilhaft, die Form und Positionierung der zweiten lichtdurchlässigen Teile 41 gleich oder anders als die der ersten lichtdurchlässigen Teile 33 zu gestalten.
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Die zweiten lichtdurchlässigen Teile 41 können wie die ersten lichtdurchlässigen Teile 33 durch ein Verfahren wie die Laserbearbeitung hergestellt werden.
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Vorzugsweise ist der Anteil der zweiten lichtdurchlässigen Teile 41 gleich dem der ersten lichtdurchlässigen Teile 33.
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Befinden sich die zweiten lichtdurchlässigen Teile 41 in der Draufsicht auf die Interferenzpigmentdruckschicht 30 an denselben oder im Wesentlichen an denselben Positionen wie die ersten lichtdurchlässigen Teile 33, so beträgt der Anteil der ersten lichtdurchlässigen Teile 33 und der zweiten lichtdurchlässigen Teile 41 in der Draufsicht auf die Interferenzpigmentdruckschicht 30 oder die rauchige Schicht 40 vorzugsweise 0,1 % bis 20 %, wie der Anteil der ersten lichtdurchlässigen Teile 33, weiter bevorzugt 0,5 % bis 18 % und noch weiter bevorzugt 1,0 % bis 15 %.
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Die Lichtdurchlässigkeit des Teils, in dem die Interferenzpigmentdruckschicht 30 und die rauchige Schicht 40 laminiert sind, d. h. die Lichtdurchlässigkeit des Teils, in dem die Interferenzpigmentdruckschicht 30 mit den ersten lichtdurchlässigen Teilen 33 und den zweiten lichtdurchlässigen Teilen 41 und der rauchigen Schicht 40 laminiert sind, beträgt vorzugsweise 23 % bis 51 %, besonders bevorzugt 33 % bis 41 %. Zum Beispiel beträgt die Lichtdurchlässigkeit in Teilen der Interferenzpigmentdruckschicht 30, in denen kein erster lichtdurchlässiger Teil 33 vorhanden ist, etwa 85 %. Die Lichtdurchlässigkeit in den Teilen der Interferenzpigmentdruckschicht 30, in denen die ersten lichtdurchlässigen Teile 33 vorhanden sind, beträgt etwa 86 %. Die Lichtdurchlässigkeit in den Teilen der rauchigen Schicht 40, in denen kein zweiter lichtdurchlässiger Teil 41 vorhanden ist, beträgt etwa 47 %. Die Lichtdurchlässigkeit in den Teilen der rauchigen Schicht 40, in denen die zweiten lichtdurchlässigen Teile 41 vorhanden sind, beträgt etwa 53 %. Die Lichtdurchlässigkeit in den Teilen, in denen die Interferenzpigmentdruckschicht 30 und die rauchige Schicht 40 ohne die ersten lichtdurchlässigen Teile 33 und die zweiten lichtdurchlässigen Teile 41 laminiert sind, beträgt vorzugsweise 18 % bis 46 %, besonders bevorzugt 28 % bis 36 %. Die Interferenzpigmentdruckschicht 30, die rauchige Schicht 40 und die laminierten Teile der Interferenzpigmentdruckschicht 30 und der rauchigen Schicht 40 weisen jeweils die oben beschriebene Lichtdurchlässigkeit auf, so dass in Teilen, in denen die ersten lichtdurchlässigen Teile 33 und die zweiten lichtdurchlässigen Teile 41 vorhanden sind, die Lichtdurchlässigkeit in Teilen, in denen die rauchige Schicht 40 und die Interferenzpigmentdruckschicht 30 laminiert sind, auf 23 % bis 51 % eingestellt werden kann.
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Die Summe der Dicken (laminierte Dicke) der laminierten Interferenzpigmentdruckschicht 30 und der rauchigen Schicht 40 beträgt vorzugsweise 1 µm bis 50 µm, besonders bevorzugt 10 µm bis 30 µm.
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(SCHWARZE SCHICHT)
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Die schwarze Schicht 50 ist an der unteren Oberfläche 401 der rauchigen Schicht 40 angebracht. Die schwarze Schicht 50 hat eine Form, die der anzuzeigenden Struktur entspricht, und umfasst: eine Öffnung 51, durch die das Licht der Lichtquelle 2 hindurchtritt, und lichtblockierende Teile 52, die um die Öffnung 51 herum angeordnet sind und lichtblockierende Eigenschaften haben.
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Die Öffnung 51 ist im Querschnitt rechteckig, kann aber auch trapezförmig ausgebildet sein. Indem die Öffnung 51 trapezförmig ausgebildet wird, kann das Formteil 110 (siehe 6) je nach Material und Art des Formteils 110 (siehe 6) an der Stelle, an der die untere Fläche der schwarzen Schicht 50 (die untere Seite in 3) angeordnet ist, leicht in die Öffnung 51 eingeführt werden, ohne dass ein Spalt entsteht.
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Die schwarze Schicht 50 kann auf die gleiche Weise wie die rauchige Schicht 40 gebildet werden, mit der Ausnahme, dass der Anteil des Pigments oder Farbstoffs einer lichtdämpfenden Farbe (z. B. Schwarz), der zur Bildung der rauchigen Schicht 40 verwendet wird, so erhöht wird, dass die Lichtdurchlässigkeit annähernd Null beträgt. Wie bei der rauchigen Schicht 40 kann für die schwarze Schicht 50 zum Beispiel eine Schicht verwendet werden, die durch Drucken einer schwarzen Tintenzusammensetzung gebildet wird. Bei der schwarzen Schicht 50 kann es sich beispielsweise um eine metallische Schicht handeln, die elektrisch leitfähig ist und aus einem Metall mit geringer Lichtdurchlässigkeit besteht. Die metallische Schicht wird durch ein allgemeines Beschichtungsverfahren für eine leitfähige Farbe, wie z. B. Siebdruck, gebildet.
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Das Laminat 1A der vorliegenden Ausführungsform umfasst also eine Lichteinstellschicht 10, eine transparente Substratschicht 20, eine Interferenzpigmentdruckschicht 30 und eine rauchige Schicht 40. Die Lichteinstellschicht 10 hat an ihrer unteren Oberfläche 102 einen unebenen Teil 11, der so geformt ist, dass er zu der Form des von der Interferenzpigmentdruckschicht 30 dargestellten Musters passt. Folglich kann die Lichteinstellschicht 10 das auf der Interferenzpigmentdruckschicht 30 dargestellte Muster in dem unebenen Teil 11 zeigen und gleichzeitig ein taktiles Gefühl vermitteln, das dem Muster entspricht. Darüber hinaus kann die Lichteinstellschicht 10 die Grenzen zwischen den ersten lichtdurchlässigen Teilen 33 der Interferenzpigmentdruckschicht 30, den zweiten lichtdurchlässigen Teilen 41 der rauchigen Schicht 40 und der schwarzen Schicht 50 durch diffuse Reflexion, Brechung und Streuung des von außen einfallenden sichtbaren Lichts weniger auffällig machen.
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Durch das Anbringen der rauchigen Schicht 40 unter der Interferenzpigmentdruckschicht 30 können die Farben des Musters der Interferenzpigmentdruckschicht 30 lebendiger gestaltet werden. Außerdem haben die Interferenzpigmentdruckschicht 30 und die rauchige Schicht 40 erste lichtdurchlässige Teile 33 bzw. zweite lichtdurchlässige Teile 41. Folglich weisen die Interferenzpigmentdruckschicht 30 und die rauchige Schicht 40 Tarneigenschaften auf, die die Sichtbarkeit der Lichtquelle 2, die sich auf der Rückseite des Laminats 1A befindet, und der Enden der Öffnung 51 von der Oberfläche des dekorativen Laminats aus, wenn die Lichtquelle 2 ausgeschaltet ist, verringern und auch eine Lichtdurchlässigkeit aufweisen, die es dem Licht von der Lichtquelle 2 ermöglicht, durch das Laminat 1A hindurchzutreten, wenn die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist, wodurch die Gesamtlichtdurchlässigkeit des Laminats 1A auf 30 % bis 50 % verbessert wird. Auf diese Weise kann das Laminat 1A, wenn die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist, das Licht von der Lichtquelle 2 effizienter und klarer durchlassen und zeigen, ohne die Helligkeit der Lichtquelle 2 zu erhöhen, was zu einer Anzeige mit hoher Gesamthelligkeit führt, und, wenn die Lichtquelle 2 nicht eingeschaltet ist, kann das Design der Interferenzpigmentdruckschicht 30 gezeigt werden.
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Das heißt, die vierfarbigen Interferenzpigmente 31 (Rot, Grün, Blau und Silber), die in der Interferenzpigmentdruckschicht 30 enthalten sind, sind spezielle Pigmente, die durch Kombination mit einer schwarzen Schicht wie der rauchigen Schicht 40 Farben ausdrücken können. Die Interferenzpigmentdruckschicht 30, die Interferenzpigmente 31 in vier Farben (Rot, Grün, Blau und Silber), ein transparentes Bindemittelharz 32 und einen Ultraviolettabsorber enthält, kann beispielsweise eine Lichtdurchlässigkeit von etwa 33 % bis 41 % in Bereichen aufweisen, in denen die Lücken der Beschichtungsschichtlückenteile 331 der ersten lichtdurchlässigen Teile 33 nicht ausgebildet sind, und kann eine Gesamtlichtdurchlässigkeit von etwa 79 % aufweisen (davon beträgt die diffuse Lichtdurchlässigkeit etwa 33 %). Die Interferenzpigmentdruckschicht 30 kann beispielsweise eine Lichtdurchlässigkeit von etwa 76 bis 86 % in den ersten lichtdurchlässigen Teilen 33 aufweisen und kann eine Gesamtlichtdurchlässigkeit von 80 % aufweisen (davon beträgt die diffuse Lichtdurchlässigkeit 42 %).
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Wie oben beschrieben, ist die rauchige Schicht 40 eine Tintenzusammensetzung, die schwarze Pigmente, einen Ultraviolettabsorber und ein Bindemittelharz enthält. Ihre Lichtdurchlässigkeit wird durch Subtraktion der Lichtdurchlässigkeit der ersten lichtdurchlässigen Teile 33 von der Lichtdurchlässigkeit der Teile, an denen die zweiten lichtdurchlässigen Teile 41 nicht ausgebildet sind, ermittelt. Die rauchige Schicht 40 hat durch die zweiten lichtdurchlässigen Teile 41 eine vorgegebene Lichtdurchlässigkeit (z. B. etwa 40 %). Durch das Vorhandensein der zweiten lichtdurchlässigen Teile 41 auf ihrer Hauptoberfläche kann die rauchige Schicht 40 nicht mit bloßem Auge identifiziert werden und kann beispielsweise eine vorbestimmte Lichtdurchlässigkeit (z. B. 30 % bis 40 %) aufweisen, Tarneigenschaften aufweisen, so dass die Sichtbarkeit der Lichtquelle 2 reduziert ist, wenn die Lichtquelle 20 ausgeschaltet ist, und eine Lichtdurchlässigkeit aufweisen, die es dem Licht von der Lichtquelle 2 ermöglicht, durch das Laminat 1A hindurchzutreten, wenn die Lichtquelle 20 eingeschaltet ist.
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Folglich kann das Laminat 1A, wenn die Lichtquelle 2 ausgeschaltet ist, ausreichende Tarneigenschaften gewährleisten, um zu verhindern, dass die Lichtquelle 2, die sich auf der Rückseite des Formteils befindet, von der Oberfläche des Laminats 1A aus sichtbar ist. Wenn die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist, kann das Laminat 1A das von der Lichtquelle 2 ausgestrahlte Licht durchlassen und mit hoher Helligkeit angezeigt werden, ohne die Helligkeit der Lichtquelle 2 zu erhöhen, und die diffuse Durchlässigkeit erhöhen, um eine verbesserte Sichtbarkeit zu bieten.
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Durch Anpassung der Anteile der jeweiligen Lichtdurchlässigkeit der ersten lichtdurchlässigen Teile 33 und der zweiten lichtdurchlässigen Teile 41 kann die Variation der Gesamtlichtdurchlässigkeit des Laminats 1A reduziert werden. Insbesondere hat die Interferenzpigmentdruckschicht 30 die Tendenz, dass: ihre Schichtdicke wahrscheinlich zwischen Bereichen, in denen die ersten lichtdurchlässigen Teile 33 nicht ausgebildet sind (d. h. unbedruckten Bereichen) und Bereichen, in denen die ersten lichtdurchlässigen Teile 33 ausgebildet sind, variiert; und ihre Lichtdurchlässigkeit wahrscheinlich zwischen relativ dicken und dünnen Teilen der Schicht variiert. Das Laminat 1A kann die Variationen in seiner Gesamtlichtdurchlässigkeit reduzieren und kann daher Tarneigenschaften aufweisen, so dass die Sichtbarkeit der Lichtquelle 2 reduziert ist, wenn die Lichtquelle 2 ausgeschaltet ist, und eine Lichtdurchlässigkeit aufweisen, die es dem Licht von der Lichtquelle 2 erlaubt, durch das Laminat 1A hindurchzutreten, wenn die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist, während seine Variationen minimiert werden.
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Im Laminat 1A können die ersten lichtdurchlässigen Teile 33 und die zweiten lichtdurchlässigen Teile 41 unter Verwendung der Lücken in den Beschichtungsschichtlückenteilen 331 und 411 der Interferenzpigmentdruckschicht 30 und der rauchigen Schicht 40 gebildet werden. Da sich die Interferenzpigmente 31 nicht in den Lücken der Beschichtungsschichtlückenteile 331 und 411 befinden, sind die Lücken der Beschichtungsschichtlückenteile 331 und 411 sehr lichtdurchlässig. Außerdem können die Lücken der Beschichtungsschichtlückenteile 331 und 411 in jeder gewünschten Form und Anzahl an jeder gewünschten Stelle durch Laserbearbeitung oder Ähnliches gebildet werden. In der Draufsicht auf die Interferenzpigmentdruckschicht 30 und die rauchige Schicht 40 kann das Laminat 1A die ersten lichtdurchlässigen Teile 33 und die zweiten lichtdurchlässigen Teile 41 an beliebigen Stellen der Interferenzpigmentdruckschicht 30 und der rauchigen Schicht 40 ausbilden, so dass die Interferenzpigmentdruckschicht 30 und die rauchige Schicht 40 eine vorbestimmte Lichtdurchlässigkeit (z. B. 30 % bis 50 %) aufweisen. Auf diese Weise kann das Laminat 1A: ausreichende Tarneigenschaften gewährleisten, so dass die Sichtbarkeit der Lichtquelle 2 reduziert wird, wenn die Lichtquelle 2 ausgeschaltet ist; wenn die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist, es dem von der Lichtquelle 2 ausgestrahlten Licht ermöglichen, durch das Laminat 1A hindurchzugehen und auf stabile Weise mit hoher Helligkeit angezeigt zu werden, ohne die Helligkeit der Lichtquelle 2 zu erhöhen; und die diffuse Durchlässigkeit erhöhen, um eine verbesserte Sichtbarkeit und Stabilität bereitzustellen, wenn die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist.
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Das Laminat 1A kann eine ausgehärtete Substanz aus einer lichtdurchlässigen Füllharzzusammensetzung in den Lücken der Beschichtungsschichtlückenteile 331 und 411 enthalten, die die ersten lichtdurchlässigen Teile 33 und die zweiten lichtdurchlässigen Teile 41 bilden. Infolgedessen können die Lücken der Beschichtungsschichtlückenteile 331 und 411 eine hohe Lichtdurchlässigkeit beibehalten. Wenn außerdem eine Bindemittelschicht zwischen dem Formteil 110 (dargestellt in 6, die später beschrieben wird) und dem Laminat 1A vorgesehen ist, kann die Füllharzzusammensetzung auch als das Harz dienen, das die Bindemittelschicht bildet. Das Laminat 1A kann daher die Gesamtlichtdurchlässigkeit stabil bei einer gewünschten Lichtdurchlässigkeit (z. B. 30 % bis 50 %) halten und die Tarneigenschaften, die die Sichtbarkeit der Lichtquelle 2 reduzieren, wenn die Lichtquelle 2 ausgeschaltet ist, und die Lichtdurchlässigkeit, die es dem Licht von der Lichtquelle 2 erlaubt, durch das Laminat 1A hindurchzutreten, wenn die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist, stabil halten. Somit kann das Laminat 1A: ausreichende Tarneigenschaften sicherstellen, so dass die Sichtbarkeit der Lichtquelle 2 und des Endes der Öffnung 51 in der schwarzen Schicht 50 reduziert ist, wenn die Lichtquelle 2 ausgeschaltet ist; wenn die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist, es dem von der Lichtquelle 2 ausgestrahlten Licht erlauben, durch das Laminat 1A hindurchzutreten und auf einer kontinuierlichen Basis mit hoher Helligkeit angezeigt zu werden, ohne die Helligkeit der Lichtquelle 2 zu erhöhen; und die diffuse Durchlässigkeit erhöhen, um eine verbesserte Sichtbarkeit und Stabilität bereitzustellen, während die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist.
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Das Laminat 1A kann eine lichtblockierende schwarze Schicht 50 an der unteren Oberfläche 401 der rauchigen Schicht 40 aufweisen. Die schwarze Schicht 50 kann eine Öffnung 51 aufweisen. Die Öffnung 51 ist so ausgebildet, dass Teile der unteren Oberfläche 401 der rauchigen Schicht 40, an denen die zweiten lichtdurchlässigen Teile 41 ausgebildet sind, freigelegt sind. Die schwarze Schicht 50 lässt nur wenig Licht von der Lichtquelle 2 durch den lichtblockierenden Teil 52 hindurch. Folglich lässt das Laminat 1A das von der Lichtquelle 2 ausgestrahlte Licht nur durch die Öffnung 51 hindurch, und lässt das Licht durch Teile der rauchigen Schicht 40 hindurch, wo die zweiten lichtdurchlässigen Teile 41 ausgebildet sind, so dass die Tarneigenschaften der Öffnung 51 in der schwarzen Schicht 50 mit einer Lichtblockierfunktion zuverlässig aufrechterhalten werden können, und, wenn die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist, das Licht von der Lichtquelle 2 aus dem Inneren der Öffnung 51 mit hoher Helligkeit ausgegeben werden kann, ohne die Helligkeit der Lichtquelle 2 zu erhöhen.
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In dem Laminat 1A können die ersten lichtdurchlässigen Teile 33 und die zweiten lichtdurchlässigen Teile 41 in der Draufsicht auf das Laminat 1A an im Wesentlichen denselben Positionen vorgesehen werden, und der Anteil der ersten lichtdurchlässigen Teile 33 und der zweiten lichtdurchlässigen Teile 41 kann in der Draufsicht auf die Interferenzpigmentdruckschicht 30 auf 0,1 % bis 20 % eingestellt werden. Dies ermöglicht es dem Laminat 1A, eine Gesamtlichtdurchlässigkeit von 30 % bis 40 % zu haben, wodurch zuverlässig Tarneigenschaften, die die Sichtbarkeit der Lichtquelle 2 verringern, wenn die Lichtquelle 2 ausgeschaltet ist, und eine Lichtdurchlässigkeit, die es dem Licht der Lichtquelle 2 ermöglicht, durch das Laminat 1A hindurchzugehen, wenn die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist, gewährleistet werden. Somit kann das Laminat 1A: ausreichende Tarneigenschaften gewährleisten, um die Sichtbarkeit der Lichtquelle 2 und des Endes der Öffnung 51 in der schwarzen Schicht 50 zu reduzieren, wenn die Lichtquelle 2 ausgeschaltet ist; wenn die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist, es dem von der Lichtquelle 2 ausgestrahlten Licht erlauben, durch das Laminat 1A hindurchzugehen und mit hoher Helligkeit in einer zuverlässigeren Weise angezeigt zu werden, ohne die Helligkeit der Lichtquelle 2 zu erhöhen; und die diffuse Durchlässigkeit erhöhen und eine verbesserte Sichtbarkeit bereitstellen, während die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist.
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In dem Laminat 1A können in der Draufsicht auf die Interferenzpigmentdruckschicht 30 und die rauchige Schicht 40 die ersten lichtdurchlässigen Teile 33 und die zweiten lichtdurchlässigen Teile 41 in einem sechseckigen Gittermuster, einem quadratischen Gittermuster, einem diagonalen Gittermuster oder einem linearen Muster angeordnet sein. Dadurch ist es möglich, die ersten lichtdurchlässigen Teile 33 und die zweiten lichtdurchlässigen Teile 41 leicht in jeder Form und an jeder Stelle auszubilden, was es einfach macht, die Druckschicht, die durch Laminieren der Interferenzpigmentdruckschicht 30 und der rauchigen Schicht 40 gebildet wird, so zu kontrollieren, dass sie eine Lichtdurchlässigkeit von 30 bis 50 % aufweist. Da das Laminat 1A nun leicht so zu kontrollieren ist, dass die Gesamtlichtdurchlässigkeit des Laminats 1A 30 % bis 40 % beträgt, folgt daraus, dass es auch einfacher ist: ausreichende Tarneigenschaften zu gewährleisten, um die Sichtbarkeit der Lichtquelle 2 und der Enden der Öffnung 51 in der schwarzen Schicht 50 zu reduzieren, wenn die Lichtquelle 2 ausgeschaltet ist; wenn die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist, es zu ermöglichen, dass das von der Lichtquelle 2 ausgestrahlte Licht durch das Laminat 1A hindurchgeht und mit hoher Helligkeit auf stabile Weise angezeigt wird, ohne die Helligkeit der Lichtquelle 2 zu erhöhen; und die diffuse Durchlässigkeit zu erhöhen und eine verbesserte Sichtbarkeit bereitzustellen, während die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist.
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In dem Laminat 1A kann die Summe der Dicken der Interferenzpigmentdruckschicht 30 und der rauchigen Schicht 40 1 µm bis 50 µm betragen. Wenn die Summe der Dicken innerhalb des oben genannten Bereichs liegt, kann das Laminat 1A die Funktionen der Interferenzpigmentdruckschicht 30 und der rauchigen Schicht 40 zuverlässig gewährleisten. Daher kann die Druckschicht, die durch Laminieren der Interferenzpigmentdruckschicht 30 und der rauchigen Schicht 40 gebildet wird, auf zuverlässige Weise eine Lichtdurchlässigkeit von 30 % bis 50 % aufweisen. Somit kann das Laminat 1A ausreichende Tarneigenschaften gewährleisten, um die Sichtbarkeit der Lichtquelle 2 und des Endes der Öffnung 51 in der schwarzen Schicht 50 zu verringern, wenn die Lichtquelle 2 ausgeschaltet ist, und dem von der Lichtquelle 2 ausgestrahlten Licht eine stabile Lichtdurchlässigkeit verleihen, wenn die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist, so dass es möglich ist, das von der Lichtquelle 2 ausgestrahlte Licht durch das Laminat 1A hindurchgehen zu lassen und mit hoher Helligkeit auf stabile Weise angezeigt zu werden, ohne die Helligkeit der Lichtquelle 2 zu erhöhen, und eine verbesserte Sichtbarkeit bereitzustellen, während die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist.
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Mit den oben beschriebenen Eigenschaften kann das Laminat 1A effektiv als Oberflächenschicht in einem Formteil, einer Anzeigevorrichtung und dergleichen verwendet werden, die von einer Lichtquelle ausgestrahltes Licht anzeigen und eine Dekoration verleihen.
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[ABWANDLUNGEN]
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Es wird ein weiteres Beispiel für den Aufbau des Laminats 1A der vorliegenden Ausführungsform beschrieben. Das Laminat 1A kann anstelle der Interferenzpigmentdruckschicht 30 und der rauchigen Schicht 40 eine rauchweiße Basisschicht und eine Pigmentdruckschicht aufweisen, die einen Ultraviolettabsorber enthält. 5 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A in 2 eines weiteren Beispiels für den Aufbau des Laminats gemäß der vorliegenden Ausführungsform. Wie in 5 dargestellt, enthält das Laminat 1B eine Lichteinstellschicht 10, eine transparente Substratschicht 20, eine Pigmentdruckschicht 60, eine rauchweiße Basisschicht 70 und eine schwarze Schicht 50, die in der genannten Reihenfolge laminiert sind.
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(PIGMENTDRUCKSCHICHT)
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Die Pigmentdruckschicht 60 ist eine Druckschicht, die durch Mischen von Pigmenten 61 hergestellt wird, die vier Farben ausdrücken: Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Die Pigmentdruckschicht 60 enthält mehrere Arten von partikelförmigen Pigmenten 61 (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz) und einen Ultraviolettabsorber als Zusatzstoff in einem Bindemittelharz 62, wodurch sie ein sichtbares Muster aufweist und lichtstreuende Eigenschaften bietet. Es ist zu beachten, dass die zu mischenden Pigmente 61 keineswegs auf diese vier Farben beschränkt sind. Es können auch zwei oder drei Farben aus Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz oder fünf oder mehr Farben, die z. B. Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz und Weiß umfassen, gemischt werden. Bei der Verwendung von weißen Pigmenten können z. B. die oben beschriebenen Interferenzpigmente sowie Pigmente mit Streueffekt, wie z. B. Kieselerde, als Pigment verwendet werden, das eine hochgradig lichtdurchlässige weiße Farbe ausdrücken kann.
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Die Pigmente 61 können ein Cyan-Pigment 61C, ein Magenta-Pigment 61M, ein Gelb-Pigment 61Y und ein Schwarz-Pigment 61K umfassen. Für die Pigmente 61 kann jedes handelsübliche Pigment verwendet werden.
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Die Pigmentdruckschicht 60 enthält mehrere Arten von Pigmentdruckschichten 60-N (N ist eine ganze Zahl von 1 oder mehr) entsprechend den Mischfarben, die in Abhängigkeit von der Art der Pigmente 61C, 61M, 61Y und 61K und den jeweiligen Mengen der Pigmente 61C, 61M, 61Y und 61K erscheinen. In 5 umfasst die Pigmentdruckschicht 60 eine erste Pigmentdruckschicht 60-1, eine zweite Pigmentdruckschicht 60-2 und eine dritte Pigmentdruckschicht 60-3.
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Die erste Pigmentdruckschicht 60-1, die zweite Pigmentdruckschicht 60-2 und die dritte Pigmentdruckschicht 60-3 enthalten in dem Bindemittelharz 32 jeweils vier Arten von Pigmenten 61, die vier Lichtfarben (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz) ausstrahlen. Wie bei der ersten Interferenzpigmentdruckschicht 30-1, der zweiten Interferenzpigmentdruckschicht 30-2 und der dritten Interferenzpigmentdruckschicht 30-3 werden in 5 vier Arten von Pigmenten 61 in vorbestimmten Anteilen in der ersten Pigmentdruckschicht 60-1, der zweiten Pigmentdruckschicht 60-2 und der dritten Pigmentdruckschicht 60-3 additiv gemischt, wodurch das „Dunkelbraun“, „Hellbraun“ und „Schwarz“ der Holzmaserungsstruktur als eine erste Mischfarbe, eine zweite Mischfarbe und eine dritte Mischfarbe ausgedrückt wird.
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Der in der Pigmentdruckschicht 60 enthaltene Ultraviolettabsorber und das Bindemittelharz 62 sind die gleichen wie der Ultraviolettabsorber und das Bindemittelharz 32, die in der Interferenzpigmentdruckschicht 30 verwendet werden, so dass ihre detaillierte Beschreibung weggelassen wird.
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Die Pigmentdruckschicht 60 hat dritte lichtdurchlässige Teile 63, die lichtdurchlässig sind. Die dritten lichtdurchlässigen Teile 63 sind unbedruckte Bereiche, in denen kein Pigment 61 enthalten ist.
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Die dritten lichtdurchlässigen Teile 63 können mit Beschichtungsschichtlückenteilen 631 gebildet werden, die in der Pigmentdruckschicht 60 vorgesehene Durchgangslöcher sind. Die Beschichtungsschichtlückenteile 631 können eine ausgehärtete Substanz aus einer lichtdurchlässigen Füllharzzusammensetzung enthalten. Die dritten lichtdurchlässigen Teile 63 und die Füllharzzusammensetzung sind genauso aufgebaut wie die ersten lichtdurchlässigen Teile 33 und die Füllharzzusammensetzung der Interferenzpigmentdruckschicht 30, so dass ihre detaillierte Erläuterung weggelassen wird.
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Die Form, die Anordnung, die Anteile und das Herstellungsverfahren der dritten lichtdurchlässigen Teile 63 können die gleichen sein wie die Form, die Anordnung und die Anteile der ersten lichtdurchlässigen Teile 33.
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Das heißt, wie die ersten lichtdurchlässigen Teile 33 können die dritten lichtdurchlässigen Teile 63 in jeder geeigneten Form in der Draufsicht geformt sein, wie ein Kreis, eine Ellipse oder ein Polygon, wie ein Quadrat. Wie die ersten lichtdurchlässigen Teile 33 können die dritten lichtdurchlässigen Teile 63 in jeder geeigneten Anordnung auf der Hauptoberfläche 601 der dritten lichtdurchlässigen Teile 63 positioniert werden, wie z. B. ein sechseckiges Gittermuster, ein quadratisches Gittermuster, ein diagonales Gittermuster, ein lineares Muster oder ähnliches. Alternativ können die dritten lichtdurchlässigen Teile 63 in der Draufsicht im Wesentlichen gleichmäßig in vorbestimmten Abständen auf der Hauptfläche 301 oder unregelmäßig angeordnet sein. Wie bei den ersten lichtdurchlässigen Teilen 33 beträgt der Anteil der dritten lichtdurchlässigen Teile 63 in der Draufsicht auf die Pigmentdruckschicht 60 vorzugsweise 0,1 % bis 35 %, noch bevorzugter 0,5 % bis 18 % und noch bevorzugter 1,0 % bis 15 %.
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Das Verfahren zur Herstellung der dritten lichtdurchlässigen Teile 63 kann dasselbe sein wie das Verfahren zur Herstellung der ersten lichtdurchlässigen Teile 33, so dass auf eine detaillierte Erläuterung verzichtet wird.
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(RAUCHWEISSE BASISSCHICHT)
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Die rauchweiße Basisschicht 70 ist an der unteren Oberfläche 602 der Pigmentdruckschicht 60 angebracht. Die rauchweiße Basisschicht 70 ist wie die rauchige Schicht 40 eine einzelne Schicht und hat einen vorbestimmten Bereich der Lichtdurchlässigkeit (zum Beispiel, wenn man die rauchweiße Basisschicht 70 allein betrachtet, 1 % bis 70 %, vorzugsweise 1 % bis 47 %). Daher hat die rauchweiße Basisschicht 70 wie die rauchige Schicht 40 die Funktion, das Muster der Pigmentdruckschicht 60 leichter sichtbar zu machen, wenn die Lichtquelle 2 ausgeschaltet ist, wodurch die Sichtbarkeit und Unterscheidbarkeit des Musters und die Qualität der Anzeige verbessert wird, und eine Lichtdurchlässigkeit in einem vorbestimmten Bereich über das gesamte Laminat 1B einschließlich der Beschichtungsschichtlückenteile 631 bereitzustellen, wenn die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist (zum Beispiel 30 % bis 70 %, vorzugsweise 53 % bis 70 % und insgesamt 30 % bis 50 %, wenn man die rauchweiße Basisschicht 700 allein betrachtet).
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Die rauchweiße Basisschicht 70 kann beispielsweise durch Drucken einer Tintenzusammensetzung gebildet werden, die ein Pigment oder einen Farbstoff mit einer lichtmindernden Farbe (z. B. weiß) und einen Ultraviolettabsorber in einem transparenten Bindemittelharz enthält. Für die rauchweiße Basisschicht 70 kann zum Beispiel eine Schicht verwendet werden, die durch Drucken einer weißen Tintenzusammensetzung gebildet wird.
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Die rauchweiße Basisschicht 70 hat wie die Pigmentdruckschicht 60 vierte lichtdurchlässige Teile 71, die lichtdurchlässig sind. Wie die dritten lichtdurchlässigen Teile 63 sind auch die vierten lichtdurchlässigen Teile 71 unbedruckte Bereiche, in denen kein Pigment 61 enthalten ist. Die vierten lichtdurchlässigen Teile 71 können mit einem Bindemittelharz (nicht dargestellt) gefüllt sein.
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Die Positionierung der vierten lichtdurchlässigen Teile 71 kann die gleiche sein wie die Positionierung der zweiten lichtdurchlässigen Teile 41. Das heißt, jedes vierte lichtdurchlässige Teil 71 kann an einer Position angeordnet sein, an der es ein drittes lichtdurchlässiges Teil 63 in der Draufsicht auf die Hauptoberfläche der rauchweißen Basisschicht 70 zumindest teilweise überlappt. Die vierten lichtdurchlässigen Teile 71 befinden sich vorzugsweise an im Wesentlichen denselben Positionen wie die dritten lichtdurchlässigen Teile 63 auf einer Hauptoberfläche der rauchweißen Basisschicht 70 in der Draufsicht.
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Wie bei der Pigmentdruckschicht 60 können die vierten lichtdurchlässigen Teile 71 mit den Beschichtungsschichtlückenteilen 711 der rauchweißen Basisschicht 70 gebildet werden. Die Beschichtungsschichtlückenteile 711 enthalten eine ausgehärtete Substanz aus einer lichtdurchlässigen Füllharzzusammensetzung. Für die lichtdurchlässige Füllharzzusammensetzung, die in den vierten lichtdurchlässigen Teilen 71 enthalten ist, kann die lichtdurchlässige Füllharzzusammensetzung verwendet werden, die in die Beschichtungsschichtlückenteile 631 gefüllt ist.
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Es ist zu beachten, dass die lichtdurchlässige Füllharzzusammensetzung nur in den Beschichtungsschichtlückenteilen 631 der Pigmentdruckschicht 60 oder in den Beschichtungsschichtlückenteilen 711 der rauchweißen Basisschicht 70 enthalten sein kann oder nur in einem Teil der Beschichtungsschichtlückenteile 631 und 711 enthalten sein kann.
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Die vierten lichtdurchlässigen Teile 71 können genauso geformt und positioniert sein wie die dritten lichtdurchlässigen Teile 63 oder sie können anders geformt und positioniert sein. Damit das Licht der Lichtquelle 2 die Pigmentdruckschicht 60 und die rauchweiße Basisschicht 70 problemlos durchdringen kann, ist es vorteilhaft, die vierten lichtdurchlässigen Teile 71 genauso zu formen und zu positionieren wie die dritten lichtdurchlässigen Teile 63.
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Wie die dritten lichtdurchlässigen Teile 63 können auch die vierten lichtdurchlässigen Teile 71 mit Hilfe eines Verfahrens wie der Laserbearbeitung hergestellt werden.
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Vorzugsweise ist der Anteil der vierten lichtdurchlässigen Teile 71 derselbe wie der der dritten lichtdurchlässigen Teile 63.
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Die vierten lichtdurchlässigen Teile 71 befinden sich in der Draufsicht auf die Pigmentdruckschicht 60 an denselben oder im Wesentlichen an denselben Positionen wie die dritten lichtdurchlässigen Teile 63. Der Anteil der dritten lichtdurchlässigen Teile 63 und der vierten lichtdurchlässigen Teile 71 in der Draufsicht auf die Pigmentdruckschicht 60 oder die rauchweiße Basisschicht 70 beträgt vorzugsweise 0,1 % bis 20 %, besonders bevorzugt 0,5 % bis 18 % und noch bevorzugter 1,0 % bis 15 %, wie der Anteil der dritten lichtdurchlässigen Teile 63.
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Die Lichtdurchlässigkeit des laminierten Teils der Pigmentdruckschicht 60 und der rauchweißen Basisschicht 70 beträgt vorzugsweise 23 % bis 51 %, besonders bevorzugt 33 % bis 41 %.
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<DEKORATIVES FORMTEIL>
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Ein dekoratives Formteil, das das Laminat 1A der vorliegenden Ausführungsform enthält, wird beschrieben. 6 ist eine teilweise vergrößerte Querschnittsansicht, die einen Teil des dekorativen Formteils zeigt, das das Laminat 1A der vorliegenden Ausführungsform enthält. Wie in 6 dargestellt, umfasst das dekorative Formteil 100: ein Formteil 110; und das Laminat 1A, das an einer Oberfläche des Formteils 110 angebracht ist. Es ist zu beachten, dass auf der Oberfläche des Formteils 110 eine Bindemittelschicht vorgesehen sein kann, und die hintere Oberfläche des Laminats 1A kann über die Bindemittelschicht an einer Oberfläche des Formteils 110 befestigt werden.
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Das Formteil 110 kann aus einem Material mit hoher Lichtdurchlässigkeit hergestellt werden. Beispiele für Materialien mit hoher Lichtdurchlässigkeit sind Olefinharze, Acrylharze, Styrolharze, Vinylharze, Fluorharze, technische Kunststoffe, supertechnische Kunststoffe, biotechnische Kunststoffe, biologisch abbaubare Kunststoffe, duroplastische Harze und Glas. Diese Materialien können einzeln oder in Kombination von zwei oder mehr verwendet werden.
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Beispiele für Olefinharze sind: Polyethylenharze wie Polyethylen (PE), Polyethylen hoher Dichte und Polyethylen niedriger Dichte; Polypropylenharze wie Polypropylen (PP) und Propylen-Ethylen-Copolymere; und Cycloolefinharze wie ein Cycloolefinpolymer (COP), ein Cycloolefin-Copolymer (COC) und ein Ethylen-Cycloolefin-Copolymer. Unter diesen ist die Verwendung von Cycloolefinharzen aus dem Blickwinkel der einfachen Herstellung, des breiten Wellenlängenbereichs über den Licht übertragen werden kann, und der chemischen Beständigkeit vorzuziehen; unter diesen sind COP und COC besonders zu bevorzugen.
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Polymethylmethacrylat (PMMA) ist ein Beispiel für ein Acrylharz.
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Beispiele für Styrolharze umfassen Polystyrol (PS), ein Acrylnitril-Styrol-Harz und ein Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS)-Harz.
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Beispiele für Vinylharze umfassen ein Polyvinylchlorid (PVC)-Harz), ein Vinylidenchlorid-Harz, ein Polyacrylnitril-Harz, Polyvinylacetat, ein Acrylsäure-Copolymer und einen Polyvinylalkohol.
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Beispiele für Harze auf Fluorbasis umfassen Polytetrafluorethylen (PTFE), Polychlortrifluorethylen (PCTFE), Polyvinylfluoridharz und Polyvinylidenfluorid.
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Beispiele für technische Kunststoffe sind: ein Polycarbonat (PC)-Harz; ein Polyacetal (POM)-Harz; ein Polyesterharz wie Polyethylenterephthalat (PET), Polybutylenterephthalat (PBT) und Polycyclohexylendimethylterephthalat; ein Polyphenylenether (PPE)-Harz; ein Polyphenylenoxid; und ein Polyamid (PA)-Harz wie Nylon 6, Nylon 66 und aromatisches Polyamid.
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Beispiele für supertechnische Kunststoffe sind: ein Polyphenylensulfid (PPS)-Harz; ein Polysulfon (PSF)-Harz; Polyethersulfon (PES); Polyetheretherketon (PEEK); ein Polyarylatharz; ein aromatisches Polyesterharz; ein Polyimid (PI)-Harz; ein Polyamidimid (PAI)-Harz; ein Polyetherimid (PEI)-Harz; und ein Aramidharz.
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Biotechnische Kunststoffe werden hauptsächlich aus pflanzlichem Isosorbid (Isosorbid) hergestellt und sind Copolymere aus Isosorbid und technischen Kunststoffen, die Copolymerisationskomponenten sind.
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Isosorbid wird durch Dehydratisierung und Kondensation von Sorbitol gewonnen, das aus verschiedenen Stärken hergestellt wird, die als pflanzliche Ressourcen reichlich vorhanden und leicht verfügbar sind. Isosorbid ist ein sekundäres heterozyklisches Diol (Dihydroxyverbindung), das aus pflanzlichen Materialien wie Stärke und Glukose gewonnen wird. Isosorbid hat eine starre, kondensierte, ringförmige Struktur, die dem daraus hergestellten Harz eine hohe Hitzebeständigkeit und Steifigkeit verleiht. Copolymere unter Verwendung von Isosorbid sind amorph, und die Glasübergangstemperatur kann durch Auswahl der Copolymerisationskomponente und des Copolymerisationsverhältnisses eingestellt werden.
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In Isosorbid aktiviert eine heterozyklische Struktur mit Etherbindungen die Hydroxylgruppe, so dass es, obwohl es ein sekundäres Diol ist, eine hohe Acidität aufweist. Durch Umesterung von Isosorbid mit technischem Kunststoff kann ein Polymer mit hohem Molekulargewicht gewonnen werden, das ein biotechnischer Kunststoff ist. Die Polymerisationsmethode ist die Umesterung oder Schmelzpolymerisation (Schmelzen). Metalle (Salze) der Gruppe 2, die eine relativ schwache Basizität aufweisen, wie Calcium und Magnesium, weisen eine hohe Polymerisationsaktivität auf.
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Beispiele für biologisch abbaubare Kunststoffe sind Polymilchsäure (PLA), Polyhydroxyalkanoat (PHA), Polybutylensuccinat (PBS) und Polycaprolacton (PCL).
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Beispiele für duroplastische Harze umfassen ein Epoxidharz, ein Silikonharz, ein Phenolharz, ein ungesättigtes Polyesterharz und ein Polyurethanharz.
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Das Formteil 110 ist vorzugsweise ein Verbundwerkstoff, der technischen Kunststoff (insbesondere PC-Harz), biotechnischen Kunststoff oder biologisch abbaubaren Kunststoff und ein transparentes Harz enthält.
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Das Verfahren zur Herstellung des dekorativen Formteils 100 ist nicht auf einen bestimmten Typ beschränkt, und jedes allgemeine Verfahren zum integralen Formen des Formteils 110 und des Laminats 1A kann verwendet werden. Das dekorative Formteil 100 kann zum Beispiel dadurch erhalten werden, dass das Laminat 1A integral mit dem Formteil 110 über eine Bindemittelschicht auf dessen hinterer Oberfläche gleichzeitig mit dem Spritzgießen des Formteils 110 geformt wird. Eine optisch klare Klebefolie (OCA) kann anstelle einer Bindemittelschicht auf der hinteren Oberfläche des Laminats 1A angebracht werden, und dann kann das Laminat an einem Formkörper befestigt werden, der in einem separaten Verfahren auf der Grundlage eines Vakuum-/Druckluft-Laminierverfahrens (TOM-Formen) oder ähnlichem hergestellt wird, um ein integriertes Formprodukt zu bilden.
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Auf diese Weise kann das dekorative Formteil 100 durch die Bereitstellung des Laminats 1A in dem Formteil 110: ausreichende Tarneigenschaften sicherstellen, so dass die Sichtbarkeit der Lichtquelle 2 und der Öffnung 51 in der schwarzen Schicht 50 von der Oberfläche des Laminats 1A aus reduziert wird, wenn die Lichtquelle 2 ausgeschaltet ist; das von der Lichtquelle 2 ausgestrahlte Licht mit hoher Helligkeit übertragen und anzeigen, ohne die Helligkeit der Lichtquelle 2 zu erhöhen, wenn die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist; und die diffuse Durchlässigkeit erhöhen, um eine verbesserte Sichtbarkeit der Lichtquelle 2 bereitzustellen, wenn sie eingeschaltet ist. Infolgedessen kann das dekorative Formteil 100 das Muster auf einer Oberfläche des Laminats 1A zeigen, wenn die Lichtquelle 2 ausgeschaltet ist, und wenn die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist, werden Buchstaben und dergleichen, die durch das Licht der Lichtquelle 2 sichtbar gemacht werden, deutlich auf der Oberfläche des Laminats 1A angezeigt, wodurch sie von außen leicht sichtbar sind.
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Da das dekorative Formteil 100 die oben beschriebenen Eigenschaften aufweist, kann das dekorative Formteil 100 beispielsweise für ein Fahrzeuginnenteil wie die Frontplatte, die Rückplatte der Mittelkonsole und eine Tür eines Fahrzeugs, ein Gebäude-Innenmaterial, ein Gehäuse für Haushaltsgeräte und dergleichen angemessen verwendet werden.
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<ANZEIGEVORRICHTUNG>
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Eine Anzeigevorrichtung, die das Laminat 1A der vorliegenden Ausführungsform enthält, wird beschrieben. Man beachte, dass in diesem Beispiel die Anzeigevorrichtung als Frontplatte eines Fahrzeugs verwendet wird.
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7 ist eine Draufsicht auf ein Beispiel einer Anzeigevorrichtung mit einem Laminat gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung und zeigt einen Zustand, in dem die Anzeigevorrichtung ausgeschaltet ist, und einen Zustand, in dem die Anzeigevorrichtung eingeschaltet ist. 8 ist eine Querschnittsansicht eines Teils von 7, die einen Teil der Anzeigevorrichtung mit dem Laminat gemäß der vorliegenden Ausführungsform zeigt. Man beachte, dass der Schichtaufbau des Laminats der Anzeigevorrichtung derselbe ist wie der in 3 oder 6 dargestellte Schichtaufbau; 8 zeigt daher einfach den Schichtaufbau des Laminats der Anzeigevorrichtung.
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Wie in 7 dargestellt, hat die Anzeigevorrichtung 200 eine Frontplatte 210, die ein dekoratives Formteil ist, bei dem ein Laminat 1A mit einem Holzmaserungsmuster an einer Oberfläche des Formteils angebracht ist. Die Anzeigevorrichtung 200 hat auch ein Anzeigeteil 220 auf der hinteren Oberfläche der Frontplatte 210. Das oben beschriebene dekorative Formteil 100 wird in der Frontplatte 210 verwendet, und daher wird auf eine detaillierte Beschreibung der Frontplatte 210 verzichtet.
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Das Anzeigeteil 220 hat eine Lichtquelle 221, die aus mehreren in einer Matrix angeordneten lichtausstrahlenden Teilen gebildet ist und eine Anzeige ist, die Buchstaben, Zahlen, Bilder usw. auf einer Oberfläche der Frontplatte 210 anzeigt. Das Anzeigeteil 220 ist so angeordnet, dass das von einer Lichtquelle 221 ausgestrahlte Licht durch die Frontplatte 210 hindurchgeht.
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Die Lichtquelle 221 ist nicht auf eine bestimmte Art beschränkt, es kann z. B. eine LED- oder LCD-Vorrichtung verwendet werden.
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Wie in 7 dargestellt, ist bei ausgeschaltetem Anzeigeteil 220 der Anzeigevorrichtung 200 nur das Holzmaserungsmuster auf der Oberfläche des Laminats 1A der Frontplatte 210 sichtbar. Wenn das Anzeigeteil 220 eingeschaltet ist, geht das vom Anzeigeteil 220 ausgestrahlte Licht durch die Frontplatte 210 hindurch, und daraufhin werden Bilder wie eine Karte, eine Fahrtroute, die Uhrzeit, die Temperatur, die Geschwindigkeit und die Gesamtfahrstrecke auf der Oberfläche der Frontplatte 210 angezeigt. Man beachten, dass diese Bilder nicht auf Symbole und Abbildungen zur Informationsvermittlung beschränkt sind, sondern dass auch dekorative Muster und Signale angezeigt werden können.
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Da die Anzeigevorrichtung 200 die Frontplatte 210 und das Anzeigeteil 220 umfasst und die Frontplatte 210 das Laminat 1A enthält, ist es möglich: ausreichende Tarneigenschaften zu gewährleisten, die die Sichtbarkeit des Anzeigeteils 220 von der Oberfläche des Laminats 1A aus reduzieren, wenn die Lichtquelle 2 ausgeschaltet ist; den vom Anzeigeteil 2202 ausgestrahlten Bildschirm mit hoher Helligkeit durchzulassen und anzuzeigen, wenn das Anzeigeteil 220 eingeschaltet ist, ohne die Helligkeit des Anzeigeteils 220 zu erhöhen; und eine verbesserte Sichtbarkeit zu bieten, wenn die Lichtquelle 2 eingeschaltet ist, indem die diffuse Durchlässigkeit erhöht wird, wodurch die Personen im Fahrzeuginneren, wie z. B. der Fahrer, den Bildschirm mit Leichtigkeit sehen können.
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Wie oben beschrieben, wurde eine Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung oben beschrieben, aber die obige Ausführungsform ist nur als Beispiel dargestellt, und die vorliegende Offenbarung ist in keiner Weise auf die obige Ausführungsform beschränkt. Die obige Ausführungsform kann in einer Vielzahl anderer Formen implementiert werden, und verschiedene Kombinationen, Auslassungen, Substitutionen, Modifikationen und so weiter können vorgenommen werden, ohne vom Geist der Erfindung abzuweichen. Solche möglichen Ausführungsformen und Variationen sind alle im Umfang und Geist der Erfindung enthalten und sind im Umfang der Erfindung und ihrer Äquivalente, die in den Ansprüchen beschrieben sind, enthalten.
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Man beachte, dass die vorliegende Offenbarung der Ausführungsform zum Beispiel wie folgt ist:
- <1> Ein dekoratives Laminat zum Durchlassen von Licht, das von einer Lichtquelle ausgestrahlt wird, wobei das dekorative Laminat enthält:
- ein lichtdurchlässiges Substrat mit einer ersten Hauptoberfläche und einer zweiten Hauptoberfläche, wobei die zweite Hauptoberfläche eine der ersten Hauptoberfläche gegenüberliegende Oberfläche ist;
- eine Lichteinstellschicht, die auf einer Seite des Substrats vorgesehen ist, auf der sich die erste Hauptoberfläche befindet;
- eine Interferenzpigmentdruckschicht, die auf einer Seite des Substrats vorgesehen ist, auf der sich die zweite Hauptoberfläche befindet, die eine Vielzahl von Arten von Interferenzpigmenten und einen Ultraviolettabsorber in einem Bindemittelharz enthält und ein sichtbares Muster zeigt; und
- eine schwarze halbtransparente Druckschicht auf einer dem Substrat gegenüberliegenden Oberfläche der Interferenzpigmentdruckschicht, die ein Pigment und einen Ultraviolettabsorber in einem Bindemittelharz enthält, wobei:
- die Lichteinstellschicht an einer dem Substrat gegenüberliegenden Oberfläche einen unebenen Teil aufweist, der so geformt ist, dass er zu einer Form des durch die Interferenzpigmentdruckschicht dargestellten Musters passt;
- die Interferenzpigmentdruckschicht erste lichtdurchlässige Teile aufweist, durch die das Licht durchgelassen wird; und
- die schwarze halbtransparente Druckschicht zweite lichtdurchlässige Teile, durch die das Licht durchgelassen wird, an Positionen an einer Hauptoberfläche der schwarzen halbtransparenten Druckschicht aufweist, wo in der Draufsicht die zweiten lichtdurchlässigen Teile die ersten lichtdurchlässigen Teile zumindest teilweise überlappen.
- <2> Das dekorative Laminat nach <1>, bei dem die ersten lichtdurchlässigen Teile und die zweiten lichtdurchlässigen Teile Lücken in einer Beschichtungsschicht sind und an einer Hauptoberfläche der Interferenzpigmentdruckschicht bzw. an der Hauptoberfläche der schwarzen halbtransparenten Druckschicht ausgebildet sind.
- <3> Das dekorative Laminat nach <2>, bei dem mindestens eines der ersten lichtdurchlässigen Teile oder der zweiten lichtdurchlässigen Teile eine ausgehärtete Substanz aus einer lichtdurchlässigen Füllharzzusammensetzung innerhalb der Lücken in der Beschichtungsschicht enthält.
- <4> Das dekorative Laminat nach <1>, das ferner eine schwarze Symboldruckschicht auf einer Oberfläche der schwarzen halbtransparenten Druckschicht enthält, die der Interferenzpigmentdruckschicht gegenüberliegt,
wobei die schwarze Symboldruckschicht eine Öffnung aufweist, so dass Bereiche, in denen die zweiten lichtdurchlässigen Teile ausgebildet sind, freigelegt sind.
- <5> Das dekorative Laminat nach <2>, bei dem:
- die ersten lichtdurchlässigen Teile und die zweiten lichtdurchlässigen Teile in der Draufsicht an im Wesentlichen gleichen Stellen ausgebildet sind; und in der Draufsicht auf die
- Interferenzpigmentdruckschicht die ersten lichtdurchlässigen Teile und die zweiten lichtdurchlässigen Teile einen Anteil von 0,1 % bis 20 % einnehmen.
- <6> Das dekorative Laminat nach <1>, bei dem mindestens eines der ersten lichtdurchlässigen Teile oder der zweiten lichtdurchlässigen Teile in einem sechseckigen Gittermuster, einem quadratischen Gittermuster, einem diagonalen Gittermuster oder einem linearen Muster angeordnet ist.
- <7> Das dekorative Laminat nach <1>, bei dem eine Summe der Dicken der Interferenzpigmentdruckschicht und der schwarzen halbtransparenten Druckschicht 1 µm bis 50 µm beträgt.
- <8> Ein dekoratives Laminat zum Durchlassen von Licht, das von einer Lichtquelle ausgestrahlt wird, wobei das dekorative Laminat enthält:
- ein lichtdurchlässiges Substrat mit einer ersten Hauptoberfläche und einer zweiten Hauptoberfläche, wobei die zweite Hauptoberfläche eine der ersten Hauptoberfläche gegenüberliegende Oberfläche ist;
- eine Lichteinstellschicht, die auf einer Seite des Substrats vorgesehen ist, auf der sich die erste Hauptoberfläche befindet; und
- eine Pigmentdruckschicht, die auf einer Seite des Substrats vorgesehen ist, auf der sich die zweite Hauptoberfläche befindet, und die mehrere Arten von Pigmenten und einen Ultraviolettabsorber in einem Bindemittelharz enthält, ein sichtbares Muster zeigt und lichtbrechende, lichtreflektierende oder lichtstreuende Eigenschaften aufweist, wobei:
- die Lichteinstellschicht an einer dem Substrat gegenüberliegenden Oberfläche einen unebenen Teil aufweist, der so ausgebildet ist, dass er zu einer Form des durch die Pigmentdruckschicht dargestellten Musters passt; und
- die Pigmentdruckschicht an einer Hauptoberfläche der Pigmentdruckschicht dritte lichtdurchlässige Teile aufweist, durch die das Licht durchgelassen wird.
- <9> Das dekorative Laminat nach <8>, das ferner eine rauchweiße Basisschicht auf einer Oberfläche der Pigmentdruckschicht enthält, die dem Substrat gegenüberliegt, und die ein Pigment und einen Ultraviolettabsorber in einem Bindemittelharz enthält,
wobei die rauchweiße Basisschicht vierte lichtdurchlässige Teile, durch die das Licht durchgelassen wird, an Positionen an einer Hauptoberfläche der rauchweißen Basisschicht aufweist, an denen in der Draufsicht die vierten lichtdurchlässigen Teile die dritten lichtdurchlässigen Teile zumindest teilweise überlappen.
- <10> Das dekorative Laminat nach <9>, bei dem die dritten lichtdurchlässigen Teile und die vierten lichtdurchlässigen Teile Lücken in einer Beschichtungsschicht sind und an der Hauptoberfläche der Pigmentdruckschicht bzw. an der Hauptoberfläche der rauchweißen Basisschicht ausgebildet sind.
- <11> Das dekorative Laminat nach <10>, bei dem mindestens eines der dritten lichtdurchlässigen Teile oder der vierten lichtdurchlässigen Teile eine ausgehärtete Substanz aus einer lichtdurchlässigen Füllharzzusammensetzung innerhalb der Lücken in der Beschichtungsschicht enthält.
- <12> Das dekorative Laminat nach <9>, das ferner eine schwarze Symboldruckschicht auf einer Oberfläche der rauchweißen Basisschicht enthält, die der Pigmentdruckschicht gegenüberliegt,
wobei die schwarze Symboldruckschicht eine Öffnung aufweist, so dass Bereiche in der rauchweißen Basisschicht, in denen die lichtdurchlässigen Teile ausgebildet sind, freigelegt sind.
- <13> Das dekorative Laminat nach <9>, bei dem:
- die dritten lichtdurchlässigen Teile und die vierten lichtdurchlässigen Teile in der Draufsicht an im Wesentlichen gleichen Stellen angeordnet sind; und
- in der Draufsicht auf die Pigmentdruckschicht die dritten lichtdurchlässigen Teile und die vierten lichtdurchlässigen Teile einen Anteil von 0,1 % bis 20 % einnehmen.
- <14> Das dekorative Laminat nach <9>, bei dem mindestens eines der dritten lichtdurchlässigen Teile oder der vierten lichtdurchlässigen Teile in einem sechseckigen Gittermuster, einem quadratischen Gittermuster, einem diagonalen Gittermuster oder einem linearen Muster angeordnet ist.
- <15> Das dekorative Laminat nach <9>, bei dem eine Summe der Dicken der Pigmentdruckschicht und der rauchweißen Basisschicht 1 µm bis 50 µm beträgt.
- <16> Ein dekoratives Formteil, das einschließt:
- ein Formteil; und
- das dekorative Laminat von <1> oder <8>, das auf mindestens einem Teil einer Oberfläche des Formteils vorgesehen ist.
- <17> Eine Anzeigevorrichtung mit:
- dem dekorativen Formteil von <16>; und
- einer Lichtquelle, die sich auf einer Rückseite des dekorativen Formteils befindet.
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Diese Anmeldung beansprucht eine Priorität, die auf der
japanischen Patentanmeldung Nr. 2022-048595 basiert, die am 24. März 2022 beim japanischen Patentamt eingereicht wurde, und schließt durch Bezugnahme den gesamten Inhalt dieser Anmeldung ein.
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[ERKLÄRUNG DER SYMBOLE]
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- 1A, 1B
- Laminat (dekoratives Laminat)
- 2, 221
- Lichtquelle
- 10
- Lichteinstellschicht
- 11
- unebener Teil
- 20
- transparente Substratschicht (Substrat)
- 30
- Interferenzpigmentdruckschicht
- 30-1
- erste Interferenzpigmentdruckschicht
- 30-2
- zweite Interferenzpigmentdruckschicht
- 31
- Interferenzpigment
- 32, 62
- Bindemittelharz
- 33
- erster lichtdurchlässiger Teil
- 331, 631
- Beschichtungsschichtlückenteil
- 40
- rauchige Schicht (schwarze halbtransparente Druckschicht)
- 41
- zweiter lichtdurchlässiger Teil
- 50
- schwarze Schicht (schwarze Symboldruckschicht)
- 51
- Öffnung
- 60
- Pigmentdruckschicht
- 61
- Pigment
- 63
- dritter lichtdurchlässiger Teil
- 70
- rauchweiße Basisschicht
- 71
- vierter lichtdurchlässiger Teil
- 100
- dekoratives Formteil
- 110
- Formteil
- 200
- Anzeigevorrichtung
- 210
- Frontplatte
- 220
- Anzeigeteil
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- JP 6839319 [0004]
- JP 2022-048595 [0162]