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TECHNISCHES GEBIET
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Härteberechnungsvorrichtung, eine Härtemessvorrichtung und ein Härteberechnungsverfahren.
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STAND DER TECHNIK
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Wenn ein Patient, bei dem der Verdacht auf eine Krankheit besteht, von einem Arzt diagnostiziert wird, sucht der Patient üblicherweise einen Arzt auf, und der Arzt stellt die Diagnose durch Abtasten eines betroffenen Bereichs des Patienten. Um ein ähnliches Diagnoseergebnis zu erhalten, ohne sich auf einen erfahrenen Arzt verlassen zu müssen, wurde eine Technik entwickelt, die sich auf eine Vorrichtung zur Messung des Elastizitätsmoduls eines betroffenen Bereichs bezieht (zum Beispiel siehe Patentdokument 1).
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REFERENZLISTE
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Patentliteratur
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Patentdokument 1:
JP 10-211172 A
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KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
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Technisches Problem
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Mit einer solchen Abtastvorrichtung kann ein Arzt den Elastizitätsmodul quantitativ durch Tragen der Abtastvorrichtung messen. Je nach einem betroffenem Bereich oder einer Krankheit reicht es jedoch nicht aus, den Elastizitätsmodul quantitativ zu messen, und in einigen Fällen ist eine regelmäßige Messung erforderlich. In einem solchen Fall muss der Patient regelmäßig einen Arzt aufsuchen, und es besteht das Problem, dass der Patient beim Abtasten durch den Arzt belastet wird.
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Die vorliegende Erfindung wurde in Anbetracht solcher Umstände gemacht, und ein Ziel davon ist es, eine Härteberechnungsvorrichtung, eine Härtemessvorrichtung und ein Härteberechnungsverfahren bereitzustellen, die in der Lage sind, die Härte eines Teils eines Körpers leicht zu berechnen.
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Lösung des Problems
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Gemäß einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird eine Härteberechnungsvorrichtung bereitgestellt, die eine Abstandsmessinformations-Erfassungseinheit einschließt, die so konfiguriert ist, dass sie Abstandsmessinformationen erfasst, die einen Abstand zu einer Referenzposition anzeigen, die ein Teil eines Körpers eines Tieres ist, eine Druckinformations-Erfassungseinheit, die so konfiguriert ist, dass sie Druckinformationen erfasst, die einen Druck anzeigen, wenn ein Kontaktabschnitt gegen eine Zielposition gedrückt wird, die ein Teil des Körpers des Tieres ist, die Zielposition eine Position ist, die sich von der Referenzposition unterscheidet, eine Berechnungseinheit, die konfiguriert ist, um Härteinformationen zu berechnen, die Informationen über eine Härte eines Gewebes sind, das in dem Körper des Tieres an der Zielposition vorhanden ist, basierend auf den Abstandsmessinformationen, die durch die Abstandsmessinformations-Erfassungseinheit erfasst werden, und den Druckinformationen, die durch die Druckinformations-Erfassungseinheit erfasst werden, und eine Ausgabeeinheit, die konfiguriert ist, um die Härteinformationen auszugeben, die durch die Berechnungseinheit berechnet werden.
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Ferner wird in der Härteberechnungsvorrichtung gemäß einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung die Abstandsmessinformations-Erfassungseinheit eine Vielzahl von Teilen der Abstandsmessinformationen erfassen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten voneinander erfasst werden, die Druckinformations-Erfassungseinheit eine Vielzahl von Teilen der Druckinformationen erfassen, die zu Zeitpunkten erfasst werden, die den Zeitpunkten entsprechen, zu denen die Vielzahl von Teilen der Abstandsmessinformationen erfasst werden, und die Berechnungseinheit berechnet die Härteinformationen auf der Grundlage der erfassten Vielzahl von Teilen der Abstandsmessinformationen und der erfassten Vielzahl von Teilen der Druckinformationen.
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Ferner wird in der Härteberechnungsvorrichtung gemäß einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung von der Berechnungseinheit eine erste Härte berechnet, wenn der Abstand zur Referenzposition ein erster Abstand ist, und eine zweite Härte, wenn der Abstand zur Referenzposition ein zweiter Abstand ist, wobei die zweite Härte von der ersten Härte verschieden ist.
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Ferner ist in der Härteberechnungsvorrichtung gemäß einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung der Teil des Körpers des Tieres ein Augenlid eines Menschen, die erste Härte ist eine Härte des Augenlids, und die zweite Härte ist eine Härte eines Augapfels.
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Ferner schließt eine Härtemessvorrichtung gemäß einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung die vorstehend beschriebene Härteberechnungsvorrichtung, einen Abstandsmesssensor, der so konfiguriert ist, dass er einen Abstand zu der Referenzposition misst, wobei der Abstandsmesssensor so konfiguriert ist, dass er den gemessenen Abstand an die Abstandsmessinformations-Erfassungseinheit als die Abstandsmessinformation ausgibt, und einen Drucksensor ein, der so konfiguriert ist, dass er einen Druck misst, wenn der Kontaktabschnitt gegen die Zielposition gedrückt wird, wobei der Drucksensor so konfiguriert ist, dass er den gemessenen Druck an die Druckinformation-Erfassungseinheit als die Druckinformation ausgibt.
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Ferner schließt der Drucksensor in der Härtemessvorrichtung gemäß einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung einen Verformungsabschnitt ein, der eine den Kontaktabschnitt einschließende Kontaktoberfläche einschließt, wobei der Verformungsabschnitt so konfiguriert ist, dass er sich in Reaktion auf den Druck verformt, wenn die Kontaktoberfläche mit der Zielposition in Kontakt kommt, ein auf einer Rückseite der Kontaktoberfläche bereitgestellter Marker und eine Bildgebungseinheit, die so konfiguriert ist, dass sie ein Bild des Markers von der Rückseite der Kontaktoberfläche erfasst.
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Ferner ist in der Härtemessvorrichtung gemäß einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung der Verformungsabschnitt aus einem transparenten Material hergestellt, die Bildgebungseinheit nimmt ein Bild sowohl des Markers als auch eines Objekts auf, das auf einer Kontaktoberflächenseite des Verformungsabschnitts vorhanden ist, und die Ausgabeeinheit gibt sowohl die Härteinformationen als auch das aufgenommene Bild aus.
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Ferner misst in der Härtemessvorrichtung nach einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung der Abstandsmesssensor ohne Kontakt den Abstand zur Referenzposition.
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Ferner schließt die Härtemessvorrichtung gemäß einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung einen Haltungssensor ein, der so konfiguriert ist, dass er mindestens eine Neigung erfasst, und die Ausgabeeinheit gibt sowohl die Härteinformationen als auch die Informationen über die erfasste Neigung aus, wenn die Härteinformationen berechnet werden.
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Ferner schließt in der Härtemessvorrichtung gemäß einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung die Berechnungseinheit ferner eine Korrektureinheit ein, die so konfiguriert ist, dass sie die durch die berechneten Härteinformationen angegebene Härte entsprechend den die Neigung anzeigenden Informationen korrigiert.
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Ferner schließt die Härtemessvorrichtung gemäß einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ferner eine Diagnoseinformations-Erfassungseinheit ein, die so konfiguriert ist, dass sie Diagnoseinformationen erfasst, die Informationen sind, die gemäß einem Ergebnis der von der Ausgabeeinheit ausgegebenen Härteinformationen zu erfassen sind, und eine Behandlungsvorrichtung, die so konfiguriert ist, dass sie eine in den Diagnoseinformationen enthaltene Behandlung durchführt.
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Ferner wird gemäß einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ein Härteberechnungsverfahren bereitgestellt, welches das Erfassen von Abstandsmessinformationen, die einen Abstand zu einer Referenzposition angeben, die ein Teil eines Körpers eines Tiers ist, das Kontaktieren einer Zielposition, die ein Teil des Körpers des Tiers ist, wobei die Zielposition eine von der Referenzposition verschiedene Position ist, das Erfassen von Druckinformationen, die einen Druck angeben, der beim Drücken gegen die Zielposition durch das Kontaktieren der Zielposition ausgeübt wird, das Berechnen von Härteinformationen, die Informationen über eine Härte eines Gewebes sind, das im Körper des Tieres an der Zielposition vorhanden ist, basierend auf den Abstandsmessinformationen, die durch das Erfassen von Abstandsmessinformationen erfasst werden, und den Druckinformationen, die durch das Erfassen von Druckinformationen erfasst werden, und Ausgeben der Härteinformationen, die durch das Berechnen von Härteinformationen berechnet werden, ein.
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Ferner wird gemäß einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung eine Härteberechnungsvorrichtung bereitgestellt, die eine Abstandsmessinformations-Erfassungseinheit einschließt, die konfiguriert ist, um Abstandsmessinformationen zu erfassen, die einen Abstand zu einer Referenzposition eines Prüfzielobjekts angeben, eine Druckinformations-Erfassungseinheit, die konfiguriert ist, um Druckinformationen zu erfassen, die einen Druck angeben, wenn ein Kontaktabschnitt gegen eine Zielposition gedrückt wird, die ein Teil des Prüfzielobjekts ist, wobei die Zielposition eine von der Referenzposition verschiedene Position ist, eine Berechnungseinheit, die konfiguriert ist, um Härteinformationen zu berechnen, die Informationen über eine Härte eines Gewebes sind, das in einem Körper des Tieres an der Zielposition vorhanden ist, basierend auf der Abstandsmessinformation, die durch die Abstandsmessinformations-Erfassungseinheit erfasst wird, und der Druckinformation, die durch die Druckinformations-Erfassungseinheit erfasst wird, und eine Ausgabeeinheit, die konfiguriert ist, um die Härteinformationen auszugeben, die durch die Berechnungseinheit berechnet werden.
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VORTEILHAFTE AUSWIRKUNGEN DER ERFINDUNG
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Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es möglich, eine Härteberechnungsvorrichtung, eine Härtemessvorrichtung und ein Härteberechnungsverfahren bereitzustellen, mit denen die Härte eines Teils eines Körpers einfach berechnet werden kann.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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- 1 ist ein Diagramm, das einen Umriss einer Härtemessvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform veranschaulicht.
- 2 ist ein Diagramm, das ein Beispiel einer funktionellen Konfiguration der Härtemessvorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform veranschaulicht.
- 3 ist ein Diagramm, das ein Beispiel einer funktionalen Konfiguration einer Härteberechnungsvorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform veranschaulicht.
- 4 ist ein Diagramm zum Erläutern eines Verhältnisses zwischen einem Eindrückbetrag und einer Kraft der Härteberechnungsvorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform.
- 5 ist ein Flussdiagramm, das eine Reihe von Vorgängen eines Härteberechnungsverfahrens gemäß der ersten Ausführungsform veranschaulicht.
- 6 ist ein Diagramm, das ein Beispiel einer funktionalen Konfiguration eines Tastsensors gemäß einer zweiten Ausführungsform veranschaulicht.
- 7 ist ein Diagramm, das ein Beispiel einer funktionalen Konfiguration einer Härtemessvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform veranschaulicht.
- 8 ist ein Diagramm zum Erläutern eines Markers, der in den Tastsensor gemäß der zweiten Ausführungsform eingeschlossen ist.
- 9 ist ein Diagramm zum Erläutern der Verformung eines Markers, wenn ein in den Tastsensor gemäß der zweiten Ausführungsform eingeschlossener Kontaktabschnitt mit einem Augenlid in Kontakt kommt.
- 10 ist ein Diagramm zum Erläutern einer Vorrichtung, die zum Überprüfen eines Konzepts der Härtemessvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform verwendet wird.
- 11 ist ein Diagramm zum Erläutern eines Verfahrens, das zum Überprüfen des Konzepts der Härtemessvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform verwendet wird.
- 12 ist ein Diagramm zum Erläutern eines Beispiels von Messergebnissen, die durch die Konzeptüberprüfung der Härtemessvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform gemessen wurden.
- 13 ist ein Diagramm, das ein Beispiel einer funktionalen Konfiguration einer Härteberechnungsvorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform veranschaulicht.
- 14 ist ein Diagramm, das ein Beispiel einer funktionalen Konfiguration einer Härteberechnungsvorrichtung gemäß einer vierten Ausführungsform veranschaulicht.
- 15 ist ein Diagramm, das ein Beispiel einer funktionalen Konfiguration einer Härteberechnungsvorrichtung gemäß einer fünften Ausführungsform veranschaulicht.
- 16 ist ein Diagramm, das ein Beispiel eines Diagnosesystems gemäß einer sechsten Ausführungsform veranschaulicht.
- 17 ist ein Diagramm, das ein Beispiel einer funktionalen Konfiguration einer Härteberechnungsvorrichtung gemäß einer sechsten Ausführungsform veranschaulicht.
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BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Erste Ausführungsform
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Im Folgenden werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
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1 ist ein Diagramm, das einen Umriss einer Härtemessvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform veranschaulicht. Ein Umriss einer Härtemessvorrichtung 1 gemäß der ersten Ausführungsform wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. Die Härtemessvorrichtung 1 misst die Härte eines Teils des Körpers eines Tieres. In der vorliegenden Ausführungsform schließen Beispiele für den Teil eines Körpers des Tieres die Härte der Haut und des von der Haut bedeckten Gewebes im Körper ein. In der folgenden Beschreibung wird ein Beispiel des Teils des Körpers des Tieres beschrieben, bei dem es sich um ein Augenlid oder einen Augapfel eines Menschen handelt.
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Es ist zu beachten, dass in der folgenden Beschreibung Komponenten mit denselben Funktionen durch dieselben Bezugszeichen gekennzeichnet sind, und Beschreibungen davon können weggelassen werden.
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1 veranschaulicht ein Beispiel, bei dem ein Subjekt S mit Hilfe der Härtemessvorrichtung 1 den Augeninnendruck des Subjekts S misst. Das Subjekt S bedient die Härtemessvorrichtung 1 selbst, um seinen Augeninnendruck zu messen. Das heißt, in der vorliegenden Ausführungsform misst das Subjekt S selbst einen betroffenen Bereich, ohne dass ein Arzt hinzugezogen werden muss.
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Genauer gesagt, drückt das Subjekt S einen Sondenabschnitt der Härtemessvorrichtung 1 gegen eine zu messende Position (Zielposition) P2.
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Wenn das Subjekt S die Härtemessvorrichtung 1 gegen die Position P2 drückt, kann das Drücken mit Hilfe von Energie erfolgen, die von einer Antriebsquelle wie einem Motor oder einer Pumpe (nicht veranschaulicht) erzeugt wird. Ferner kann der Betrag, mit dem das Subjekt S die Härtemessvorrichtung 1 gegen die Position P2 drückt, ausreichen, um einen Augeninnendruck zu messen.
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Die Härtemessvorrichtung 1 misst einen Druck, wenn die Sonde gedrückt wird. Ferner misst die Härtemessvorrichtung 1 einen Abstand L1 zu einer Position P1, die sich von der Position P2 unterscheidet. Die Härtemessvorrichtung 1 berechnet die Härte an der Position P2 aus dem Verhältnis zwischen dem gemessenen Druck und dem Abstand L1.
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Hier kann die Härte an der Position P2 die Härte einer Hautoberfläche (zum Beispiel eines Augenlids) an der Position P2 sein, oder die Härte eines Gewebes (zum Beispiel eines Augapfels), das sich an der Position P2 innerhalb der Haut befindet.
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2 ist ein Diagramm, das ein Beispiel einer funktionellen Konfiguration der Härtemessvorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform veranschaulicht. Ein Beispiel für eine funktionale Konfiguration der Härtemessvorrichtung 1 wird unter Bezugnahme auf dieselbe Zeichnung beschrieben.
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Die Härtemessvorrichtung 1 schließt einen Gehäuseabschnitt 11, einen Drucksensor 12, einen Abstandsmesssensor 13 und einen Halteabschnitt 14 ein.
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Der Drucksensor 12 schließt eine Kontaktoberfläche (Kontaktabschnitt) 121 ein und misst einen Druck (Druckkraft), wenn die Kontaktoberfläche 121 gegen eine zu messende Zielposition gedrückt wird. Der Drucksensor 12 kann zum Beispiel ein filmartiger Drucksensor sein, der einen Druck über eine Kontaktoberfläche einer Elektrode misst, ein Manometersensor, der einen Druck über eine Änderung des Messwiderstands einer Membranoberfläche misst, oder dergleichen.
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Der Abstandsmesssensor 13 misst den Abstand zu einer Referenzposition. Der Abstandsmesssensor 13 ist zum Beispiel ein Nichtkontakttypsensor und misst den Abstand zur Referenzposition durch Erfassen eines Lichtstrahls L2, der ein Reflexionslicht ist, nachdem ein von einer Licht emittierenden Einheit (nicht veranschaulicht) emittierter Lichtstrahl L1 von einem Zielobjekt reflektiert wurde. Wenn der Abstandsmesssensor 13 ein Nichtkontakttypsensor ist, kann der Abstandsmesssensor 13 zum Beispiel ein Ultraschallsensor oder ein Infrarotsensor sein.
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Es ist zu beachten, dass der Abstandsmesssensor 13 nicht auf einen Nichtkontakttypsensor zum Beispiel beschränkt ist, sondern auch ein Kontakttypsensor sein kann, der einen linearen Encoder oder dergleichen einschließt. Ein Kontakttypsensor kann zur Messung von Abständen mit hoher Genauigkeit verwendet werden.
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Es ist zu beachten, dass der Abstandsmesssensor 13 Abstände an einer Vielzahl von Punkten messen kann. Der Abstandsmesssensor 13 kann in der Lage sein, einen Abstand genauer zu messen, indem er beispielhaft Teile von Abstandsinformationen, die einer Vielzahl von Punkten entsprechen, mittelt.
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Der Gehäuseabschnitt 11 beherbergt die Härteberechnungsvorrichtung 10 in sich.
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Die Härteberechnungsvorrichtung 10 berechnet eine Härte auf der Grundlage des von dem Drucksensor 12 gemessenen Drucks und des von dem Abstandsmesssensor 13 gemessenen Abstands.
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Der Halteabschnitt 14 wird von einem Benutzer gehalten, der die Härteberechnungsvorrichtung 10 benutzt. Bei dem Benutzer kann es sich um eine Person handeln, deren Härte eines Teils des Körpers von der Härteberechnungsvorrichtung 10 gemessen wird, oder um eine Pflegekraft oder einen Helfer, wenn der Benutzer eine pflegebedürftige Person oder dergleichen ist und nicht in der Lage ist, die Messung durchzuführen, oder um einen Assistenten, der bei der Messung hilft.
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3 ist ein Diagramm, das ein Beispiel einer funktionalen Konfiguration der Härteberechnungsvorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform veranschaulicht. Ein Beispiel für eine funktionale Konfiguration der Härteberechnungsvorrichtung 10 wird unter Bezugnahme auf dieselbe Zeichnung beschrieben.
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Die Härtemessvorrichtung 10 schließt eine Abstandsinformations-Erfassungseinheit (Abstandsmessinformations-Erfassungseinheit) 110, eine Druckinformations-Erfassungseinheit 120, eine Berechnungseinheit 130 und eine Ausgabeeinheit 140 ein.
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Die Abstandsinformations-Erfassungseinheit 110 erfasst Abstandsmessinformationen ID, die von dem Abstandsmesssensor 13 gemessen werden. Die Abstandsmessinformation ID ist eine Information, die einen Abstand zu einer Referenzposition angibt, die ein Teil des Körpers eines Tieres ist. Der Abstandsmesssensor 13 misst den Abstand zur Referenzposition und gibt den gemessenen Abstand an die Abstandsinformations-Erfassungseinheit 110 als Abstandsmessinformation ID aus. Das heißt, die Abstandsinformations-Erfassungseinheit 110 erfasst Abstandsmessinformationen, welche den Abstand zur Referenzposition angeben, bei der es sich um den Teil des Körpers des Tieres handelt.
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Die Druckinformations-Erfassungseinheit 120 erfasst Druckinformationen IP von dem Drucksensor 12. Die Druckinformationen IP sind Informationen, die einen Druck angeben, der gemessen wird, wenn die Kontaktoberfläche 121 der Sonde gegen eine Zielposition gedrückt wird, die eine von der Referenzposition verschiedene Position ist. Der Drucksensor 12 misst den Druck, wenn der Kontaktabschnitt gegen die Zielposition gedrückt wird, und gibt den gemessenen Druck an die Druckinformations-Erfassungseinheit 120 als Druckinformation IP aus. Das heißt, die Druckinformations-Erfassungseinheit 120 erfasst die Druckinformation IP, die den Druck angibt, wenn die Kontaktoberfläche 121 gegen die Zielposition gedrückt wird, die der Teil des Körpers des Tieres ist und die eine von der Referenzposition verschiedene Position ist.
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Die Berechnungseinheit 130 berechnet die Härteinformationen IR auf der Grundlage der von der Abstandsinformations-Erfassungseinheit 110 erfassten Abstandsmessinformationen ID und der von der Druckinformations-Erfassungseinheit 120 erfassten Druckinformationen IP. Die Härteinformationen IR sind Informationen, die sich auf die Härte eines Gewebes beziehen, das im Körper des Tieres an der Zielposition vorhanden ist. Das heißt, auf der Grundlage der Abstandsmessinformationen ID und der Druckinformationen IP berechnet die Berechnungseinheit 130 die Härteinformationen IR, die sich auf die Härte des Gewebes beziehen, das im Körper des Tieres an der Zielposition vorhanden ist.
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4 ist ein Diagramm zum Erläutern eines Verhältnisses zwischen einem Eindrückbetrag und einer Kraft der Härteberechnungsvorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform. Ein Beispiel für die von der Berechnungseinheit 130 berechneten Härteinformationen IR wird unter Bezugnahme auf dieselbe Zeichnung beschrieben. In derselben Zeichnung stellt die horizontale Achse einen „Eindrückbetrag“ und die vertikale Achse eine „Kraft“ dar, und es wird eine Korrespondenzbeziehung zwischen dem Eindrückbetrag und der Kraft veranschaulicht. Der „Eindrückbetrag“ gibt einen Abstand an, um den die Härtemessvorrichtung 1 gegen eine Zielposition gedrückt wird. Der „Eindrückbetrag“ wird auf der Grundlage der Abstandsmessinformation ID abgeleitet. Die „Kraft“ ist ein Druck an der Zielposition. Die „Kraft“ wird auf der Grundlage der Druckinformation IP abgeleitet.
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Die Berechnungseinheit 130 speichert die Beziehung zwischen dem „Eindrückbetrag“ und der „Kraft“ in Verbindung miteinander, um ein Diagramm zu berechnen, wie in 4 veranschaulicht, und berechnet eine Neigung davon als die Härteinformationen IR. Die Härteberechnungsvorrichtung 10 erfasst kontinuierlich die Abstandsmessinformation ID und die Druckinformation IP, um die Korrespondenzbeziehung zwischen dem „Eindrückbetrag“ und der „Kraft“ zu erfassen. Das heißt, die Abstandsinformations-Erfassungseinheit 110 erfasst eine Vielzahl von Teilen der Abstandsmessinformationen ID, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfasst werden, die Druckinformations-Erfassungseinheit 120 erfasst eine Vielzahl von Teilen der Druckinformationen IP, die zu Zeitpunkten erfasst werden, die den Zeitpunkten entsprechen, zu denen die Teile der Abstandsmessinformationen ID erfasst werden, und die Berechnungseinheit 130 berechnet die Härteinformationen IR auf der Grundlage der erfassten Vielzahl von Teilen der Abstandsmessinformationen ID und der erfassten Vielzahl von Teilen der Druckinformationen IP.
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In 4 sind drei verschiedene Messergebnisse durch eine Linie g1, eine Linie g2 und eine Linie g3 angegeben. Zum Beispiel hat die durch die Linie g1 angegebene Härte eine stärkere Neigung als die durch die Linie g2 angegebene Härte. Das heißt, die durch die Linie g1 angegebene Härte ist härter als die durch die Linie g2 angegebene Härte. Darüber hinaus hat die durch die Linie g3 angegebene Härte eine geringere Neigung als die durch die Linie g2 angegebene Härte. Das heißt, die durch die Linie g3 angegebene Härte ist weicher als die durch die Linie g2 angegebene Härte.
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Unter Bezugnahme auf 3 gibt die Ausgabeeinheit 140 die von der Berechnungseinheit 130 berechneten Härteinformationen IR aus. Zum Beispiel kann die Ausgabeeinheit 140 eine Kommunikationseinheit (nicht veranschaulicht) einschließen und die Härteinformationen IR über ein vorbestimmtes Netzwerk wie das Internet oder ein Wi-Fi-Netzwerk ausgeben.
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Es ist zu beachten, dass die Härtemessvorrichtung 1 eine Anzeigeeinheit (nicht veranschaulicht) einschließen kann, und die Ausgabeeinheit 140 kann die Härteinformationen IR an die Anzeigeeinheit ausgeben. Bei der Anzeigeeinheit kann es sich zum Beispiel um eine Flüssigkristallanzeige, eine organische Elektrolumineszenzanzeige (EL) oder dergleichen handeln.
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5 ist ein Flussdiagramm, das eine Reihe von Vorgängen eines Härteberechnungsverfahrens gemäß der ersten Ausführungsform veranschaulicht. Die Reihen von Vorgängen der Härtemessvorrichtung 1 werden unter Bezugnahme auf dieselbe Zeichnung beschrieben.
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(Schritt S110) Der Abstandsmesssensor 13 misst einen Abstand von einer vorgegebenen Position in der Härtemessvorrichtung 1 zu einer Referenzposition. Der Abstandsmesssensor 13 gibt das Messergebnis als Abstandsmessinformation ID an die Abstandsinformations-Erfassungseinheit 110 aus. Die Abstandsinformations-Erfassungseinheit 110 erfasst die Abstandsmessinformation ID von dem Abstandsmesssensor 13.
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(Schritt S120) Der Drucksensor 12 misst einen Druck, wenn die Kontaktoberfläche 121 gegen eine zu messende Zielposition gedrückt wird. Der Drucksensor 12 gibt das Messergebnis als Druckinformation IP an die Druckinformations-Erfassungseinheit 120 aus. Die Druckinformations-Erfassungseinheit 120 erfasst die Druckinformation IP vom Drucksensor 12.
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(Schritt S130) Die Berechnungseinheit 130 erfasst die Abstandsmessinformation ID von der Abstandsinformations-Erfassungseinheit 110 und erfasst die Druckinformation IP von der Druckinformations-Erfassungseinheit 120. Die Berechnungseinheit 130 berechnet die Härteinformationen IR auf der Grundlage der erfassten Abstandsmessinformationen ID und der erfassten Druckinformationen IP.
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(Schritt S140) Die Ausgabeeinheit 140 gibt die berechneten Härteinformationen IR aus.
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Zusammenfassung der ersten Ausführungsform
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Gemäß der vorstehend beschriebenen Ausführungsform schließt die Härteberechnungsvorrichtung 10 die Abstandsinformations-Erfassungseinheit 110 ein, um Abstandsmessinformationen ID zu erfassen, und schließt die Druckinformations-Erfassungseinheit 120 ein, um Druckinformationen IP zu erfassen. Darüber hinaus schließt die Härteberechnungsvorrichtung 10 die Berechnungseinheit 130 ein, um Härteinformationen IR basierend auf den Abstandsmessinformationen ID und den Druckinformationen IP zu berechnen, und schließt die Ausgabeeinheit 140 ein, um die Härteinformationen IR auszugeben. Die Abstandmessinformation ID und die Druckinformation IP sind Werte, die erhalten werden, wenn ein Benutzer die Härtemessvorrichtung 1 gegen eine Zielposition drückt. Somit kann die Härteberechnungsvorrichtung 10 gemäß der vorliegenden Ausführungsform auf einfache Weise die Härte eines Teils des Körpers berechnen, ohne dass der Patient von einem Arzt abgetastet werden muss. Somit bleibt dem Patienten der regelmäßige Gang zum Arzt erspart. Da der Patient außerdem die Härte eines Teils des Körpers selbst zu Hause berechnen kann, können regelmäßige Messungen leicht durchgeführt werden.
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Außerdem berechnet die Härteberechnungsvorrichtung 10 zur gemäß der vorstehend beschriebenen Ausführungsform die Härteinformationen IR auf der Grundlage einer Vielzahl von Abstandsmessinformationen ID, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfasst werden, und einer Vielzahl von Druckinformationen IR, die zu Zeitpunkten erfasst werden, die den Zeitpunkten entsprechen, zu denen die Teile der Abstandsmessinformationen ID erfasst werden. Das heißt, die Härteberechnungsvorrichtung 10 berechnet die Härteinformationen IR auf der Grundlage von Korrespondenzbeziehungen zwischen den „Abständen“ und den „Drücken“, die zu einer Vielzahl von Zeitpunkten gemessen werden. Somit kann gemäß der vorliegenden Ausführungsform eine Härte (Neigung), die einer Eindrückposition entspricht, berechnet werden.
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Gemäß der vorstehend beschriebenen Ausführungsform schließt die Härtemessvorrichtung 1 den Abstandsmesssensor 13 zur Erfassung von Abstandsmessinformationen ID ein und schließt den Drucksensor 12 zur Erfassung von Druckinformationen IP ein. Somit erfordert die Härtemessvorrichtung 1 keine großformatige Konfiguration, und die Vorrichtung kann in der Größe reduziert werden. Da ein Benutzer die Härtemessvorrichtung 1 zu einem niedrigen Preis erwerben kann, kann er die Messung selbst durchführen, ohne regelmäßig einen Arzt aufsuchen zu müssen.
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Zweite Ausführungsform
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6 ist ein Diagramm, das ein Beispiel einer funktionalen Konfiguration eines Tastsensors gemäß einer zweiten Ausführungsform veranschaulicht. Ein Tastsensor 12A gemäß der zweiten Ausführungsform wird unter Bezugnahme auf dieselbe Zeichnung beschrieben. Der Tastsensor 12A ist ein Beispiel des Drucksensors 12. In der Beschreibung der zweiten Ausführungsform sind die bereits in der ersten Ausführungsform beschriebenen Konfigurationen mit denselben Bezugszeichen versehen, und ihre Beschreibung kann weggelassen werden.
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Der Tastsensor 12A schließt eine Bildgebungseinheit 123, eine Bildinformation-Erfassungseinheit 124, eine Bildverarbeitungseinheit 125, eine Tastinformationenberechnungseinheit 126 und eine Tastinformationenausgabeeinheit 127 ein. Der Tastsensor 12A erfasst Tastinformationen, wenn die Kontaktoberfläche 121 gegen eine zu messende Zielposition gedrückt wird, und gibt die erfassten Informationen als Druckinformationen IP an die Druckinformations-Erfassungseinheit 120 aus.
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Die Bildgebungseinheit 123 nimmt ein Bild des Verformungsgrads der Kontaktoberfläche 121 auf, wenn die Kontaktoberfläche 121 gegen die zu messende Zielposition gedrückt wird. Insbesondere wird das Bild des Grades der Verformung der Kontaktoberfläche 121 aufgenommen, indem ein Bild eines Markers aufgenommen wird, der an einer Nichtkontaktoberfläche 122 angebracht ist, welche die hintere Oberfläche der Kontaktoberfläche 121 ist. Die Bildgebungseinheit 123 kann im Inneren des Tastsensors 12A bereitgestellt sein und kann ein Bild der Außenseite des Tastsensors 12A durch die Kontaktoberfläche 121 von der Innenseite des Tastsensors 12A zur gleichen Zeit wie die Aufnahme des Bildes des Markers erfassen.
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Die Bildinformation-Erfassungseinheit 124 erfasst Informationen über das von der Bildgebungseinheit 123 aufgenommene Bild. Insbesondere erfasst die Bildinformations-Erfassungseinheit 124 die von der Bildgebungseinheit 123 aufgenommenen Bildinformationen.
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Die Bildverarbeitungseinheit 125 führt eine Bildverarbeitung an den von der Bildinformations-Erfassungseinheit 124 erfassten Bildinformationen durch. Insbesondere legt die Bildverarbeitungseinheit 125 eine Position des an der NichtkontaktOberfläche 122 angebrachten Markers durch die Bildverarbeitung fest und berechnet einen Verschiebungsbetrag der festgelegten Position des Markers.
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Die Tastinformationenberechnungseinheit 126 berechnet die Tastinformationen auf der Grundlage des von der Bildverarbeitungseinheit 125 berechneten Verschiebungsbetrags der Position des Markers. Die Tastinformationen schließen Informationen ein, die sich auf einen Druck beziehen, wenn die Kontaktoberfläche 121 gegen die zu messende Zielposition gedrückt wird, und schließen auch Informationen wie eine Richtung ein, in welcher der Druck ausgeübt wird. Zum Beispiel, wenn das Messziel ein Augapfel ist, können die Tastinformationen Informationen einschließen, die anzeigen, welche Position des Augapfels, der eine kugelförmige Form hat, gedrückt wird.
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Die Tastinformationenausgabeeinheit 127 gibt die berechneten Tastinformationen als Druckinformationen IP aus. Die Druckinformationen IP können zusätzlich zu den Druckinformationen auch Informationen über ein von der Bildgebungseinheit 123 aufgenommenes Bild einschließen.
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7 ist ein Diagramm, das ein Beispiel einer funktionalen Konfiguration einer Härtemessvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform veranschaulicht. Die funktionale Konfiguration des Tastsensors 12A wird unter Bezugnahme auf dieselbe Zeichnung beschrieben. In der Beschreibung derselben Zeichnung kann die Haltung der Härtemessvorrichtung 1 durch Verwendung eines dreidimensionalen orthogonalen Koordinatensystems mit einer x-Achse, einer y-Achse und einer z-Achse angegeben werden.
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Der Tastsensor 12A schließt die Kontaktoberfläche 121 und die Nichtkontaktoberfläche 122 ein, welche die Rückseite der Kontaktoberfläche ist. Darüber hinaus schließt der Tastsensor 12A einen Verformungsabschnitt 128 ein, der sich in Reaktion auf einen Druck verformt, wenn die Kontaktoberfläche 121 mit einer Zielposition in Kontakt kommt. Mit anderen Worten ist eine Zielobjektseite (d. h. eine Außenseite) des Verformungsabschnitts 128 die Kontaktoberfläche 121, und eine Bildgebungseinheitseite (d. h. eine Innenseite) des Verformungsabschnitts 128 ist die Nichtkontaktoberfläche 122.
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Der Verformungsabschnitt 128 besteht aus einem weichen und transparenten Material wie z. B. Silikon. Darüber hinaus kann die Form des Verformungsabschnitts 128 entsprechend der Form eines zu messenden Abschnitts geformt werden. Zum Beispiel, wenn die Härtemessvorrichtung 1 einen Augeninnendruck misst, kann der Verformungsabschnitt 128 in einer Form geformt sein, die der Form eines Augenlids entspricht. In der folgenden Beschreibung wird der Verformungsabschnitt 128 auch als eine Sonde bezeichnet.
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Darüber hinaus kann der Verformungsabschnitt 128 so konfiguriert sein, dass er austauschbar ist. Ein Benutzer kann den Verformungsabschnitt 128 je nach dem zu messenden Ziel austauschen. Darüber hinaus kann der Benutzer den Verformungsabschnitt 128 regelmäßig austauschen, um das Auftreten eines Messfehlers aufgrund von Verschleiß zu verhindern.
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Der Verformungsabschnitt 128 schließt den Marker für die Nichtkontaktoberfläche 122 ein, welche die Rückseite der Kontaktoberfläche 121 ist.
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Der Tastsensor 12A schließt die Bildgebungseinheit 123 ein. Die Bildgebungseinheit 123 nimmt ein Bild des Markers von der Rückseite der Kontaktoberfläche 121 auf. Die Bildgebungseinheit 123 nimmt ein Bild der Nichtkontaktoberfläche 122 auf, welche die hintere Oberfläche der Kontaktoberfläche 121 ist.
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8 ist ein Diagramm zum Erläutern des Markers, der in den Tastsensor gemäß der zweiten Ausführungsform eingeschlossen ist. Ein Beispiel für einen Marker MK wird unter Bezugnahme auf dieselbe Zeichnung beschrieben. 8 veranschaulicht ein Beispiel eines Bildes des Verformungsabschnitts 128, das von der Bildgebungseinheit 123 aufgenommen wurde.
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8(A) veranschaulicht ein Beispiel, bei dem fünf Marker MK1, von denen jeder eine Punktform aufweist, im Verformungsabschnitt 128 bereitgestellt werden, als ein Beispiel für den Marker MK. Wenn sich der Verformungsabschnitt 128 aufgrund des Kontakts der Kontaktoberfläche 121 mit einer Zielposition verformt, ändern sich die Größen der Marker MK1. In der detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme auf 7 kommt die Kontaktoberfläche 121 mit der Zielposition in Kontakt, wodurch der Verformungsabschnitt 128 in die negative Richtung der x-Achse geschoben wird. Somit nähern sich die Marker MK1 dem Verformungsabschnitt 128. Daher werden die Marker MK1 in einem von der Bildgebungseinheit 123 aufgenommenen Bild groß. Die Tastinformationenberechnungseinheit 126 kann einen Druck auf der Grundlage eines Durchschnittswerts der Größen der fünf Marker MK berechnen.
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Da im Beispiel in 8(A) fünf Marker MK1 bereitgestellt sind, die jeweils eine Punktform aufweisen, können sich außerdem die Positionsbeziehungen zwischen den Markern MK1 in Abhängigkeit von der Form oder Härte eines Zielobjekts, mit dem die Kontaktoberfläche 121 in Kontakt kommt, ändern. Die Tastinformationenberechnungseinheit 126 berechnet Tastinformationen auf der Grundlage von Änderungen der Größen und der Positionen dieser Marker MK1. Die Tastinformationenberechnungseinheit 126 kann die Form des kontaktierten Zielobjekts angeben, eine Position schätzen, an der die Kontaktoberfläche 121 gedrückt werden soll, und eine Korrektur auf der Grundlage der geschätzten gedrückten Position vornehmen.
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8(B) veranschaulicht ein Beispiel, bei dem eine große Anzahl von Markern MK2, von denen jeder eine Punktform aufweist, im Verformungsabschnitt 128 bereitgestellt werden, als ein Beispiel für den Marker MK. Die Anzahl und Anordnung der Marker MK sind nicht auf die in 8(A) veranschaulichten Positionen beschränkt, und es kann eine große Anzahl von Markern MK2 bereitgestellt werden, wie in 8(B) veranschaulicht. Durch Anzahl von Markern MK2 ist es möglich, die Form des kontaktierten Zielobjekts genauer zu erfassen.
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8(C) veranschaulicht ein Beispiel, in dem ein Marker MK3 mit einer Gitterform im Verformungsabschnitt 128 bereitgestellt ist, als ein Beispiel für den Marker MK. Die Form des Markers MK ist nicht auf die in 8(A) oder 8(B) veranschaulichte Punktform beschränkt und kann zum Beispiel gitterförmig sein. Vorzugsweise wird der Marker MK entsprechend der Form und der Härte des Ziels, mit dem die Kontaktoberfläche 121 in Kontakt kommt, ausgewählt.
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9 ist ein Diagramm zum Erläutern der Verformung eines Markers, wenn der in den Tastsensor gemäß der zweiten Ausführungsform eingeschlossener Kontaktabschnitt mit einem Augenlid in Kontakt kommt. Die Verschiebung des Markers MK wird unter Bezugnahme auf dieselbe Zeichnung beschrieben.
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In dem in derselben Zeichnung beispielhaft veranschaulichten Beispiel wird eine Position P2 zwischen einer Augenbraue EB und einer Wimper EL (d. h. einem Augenlid) als Zielposition festgelegt, und die Verschiebung der auf der Nichtkontaktoberfläche 122 bereitgestellten Marker MK wird beschrieben, wenn die Kontaktoberfläche 121 gegen die Zielposition gedrückt wird. Die gleiche Zeichnung veranschaulicht ein Bild der Nichtkontaktoberfläche 122, das von der Bildgebungseinheit 123 aufgenommen wurde. In dem beispielhaft veranschaulichten Bild schließt der Verformungsabschnitt 128 fünf Marker ein, nämlich einen Marker MK1, einen Marker MK2, einen Marker MK3, einen Marker MK4 und einen Marker MK5. Die Position jedes Markers MK wird verschoben, weil die Kontaktoberfläche 121 gegen die Zielposition gedrückt wird. Der Tastsensor 12A errechnet auf der Grundlage der Verschiebung Tastinformationen.
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Da der Verformungsabschnitt 128 aus einem transparenten Material besteht, ist zu beachten, dass die Bildgebungseinheit 123 ein Bild in der Nähe der Position P2 aufnehmen kann (zum Beispiel Öffnungs-/Schließzustände des Augenlids, eine Bewegung der Augenbraue EB oder der Wimper EL oder dergleichen) und eine Korrektur auf der Grundlage des aufgenommenen Bildes durchführen kann.
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Konzeptüberprüfung
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10 ist ein Diagramm zum Erläutern einer Vorrichtung, die zum Überprüfen eines Konzepts der Härtemessvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform verwendet wird. Die Konzeptüberprüfung der Härtemessvorrichtung 1 wird unter Bezugnahme auf dieselbe Zeichnung beschrieben. Die Konzeptüberprüfung der Härtemessvorrichtung 1 wurde mit Hilfe eines Überprüfungssystems 50 durchgeführt.
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Das Überprüfungssystem 50 schließt eine Arm-Bewegungsvorrichtung 51, einen Arm 52, eine elektronische Präzisionswaage 53, eine Sonde 54 und eine Informationsverarbeitungsvorrichtung 55 ein.
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Der Arm 52 fixiert den Kopf einer Person. Der Arm 52 wird durch die Armbewegungsvorrichtung 51 mit einem Armstützabschnitt 511 gestützt. Die Armbewegungsvorrichtung 51 bewegt den Armstützabschnitt 511 vertikal in Richtung eines Pfeils 56, um den Kopf der Person vertikal in Richtung des Pfeils 56 zu bewegen. Ein Abstand zwischen dem Kopf der Person und einer oberen Platte (Waagschale) der elektronischen Präzisionswaage 53 wird durch die vertikale Bewegung des Kopfes der Person in Richtung des Pfeils 56 gesteuert.
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Die elektronische Präzisionswaage 53 schließt die Sonde 54 auf der oberen Platte (Waagschale) ein. Die Sonde 54 kommt in Kontakt mit dem Augenlid, das eine Zielposition eines Subjekts S ist, und wird gegen dieses gedrückt. Durch das Steuern einer Position des Arms 52 steuert die Informationsverarbeitungsvorrichtung 55 einen Betrag (einen Eindrückbetrag), um den die Sonde 54 gegen das Augenlid des Subjekts S gedrückt wird. Zusätzlich misst die elektronische Präzisionswaage 53 eine Kraft, wenn die Sonde 54 gegen das Augenlid des Subjekts S gedrückt wird, und gibt die Kraft an die Informationsverarbeitungsvorrichtung 55 aus. Die Informationsverarbeitungsvorrichtung 55 speichert eine Korrespondenzbeziehung zwischen dem Eindrückbetrag und der erhaltenen Kraft.
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Bei der Informationsverarbeitungsvorrichtung kann zum Beispiel ein Personalcomputer oder dergleichen sein.
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11 ist ein Diagramm zum Erläutern eines Verfahrens, das zum Überprüfen des Konzepts der Härtemessvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform verwendet wird. Das Verfahren, das zum Überprüfen des Konzepts verwendet wird, wird unter Bezugnahme auf dieselbe Zeichnung beschrieben. In derselben Zeichnung fixiert das Subjekt S seinen Kopf an dem Arm 52 und drückt das Augenlid des rechten Auges gegen die Sonde 54. Der Arm 52 bewegt sich in Richtung des Pfeils 56 nach oben und unten, um den Eindrückbetrag zu ändern, und die elektronische Präzisionswaage 53 misst eine Kraft, die dem Eindrückbetrag entspricht. Die Informationsverarbeitungsvorrichtung 55 speichert eine Korrespondenzbeziehung zwischen dem Eindrückbetrag und der erhaltenen Kraft.
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12 ist ein Diagramm zum Erläutern eines Beispiels von Messergebnissen, die durch die Konzeptüberprüfung der Härtemessvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform gemessen wurden. Ein Beispiel für die von der Konzeptüberprüfung berechneten Messergebnisse wird unter Bezugnahme auf dieselbe Zeichnung beschrieben. In derselben Zeichnung werden Messergebnisse von zwei verschiedenen Subjekten S veranschaulicht. In derselben gleichen Zeichnung stellt die horizontale Achse einen Eindrückbetrag und die vertikale Achse eine Kraft dar, und es wird die Korrespondenzbeziehung davon veranschaulicht. 12(A) veranschaulicht Messergebnisse eines Subjekt S1 und 12(B) veranschaulicht Messergebnisse eines Subjekts S2.
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Zunächst werden die Messergebnisse des Subjekts S1 unter Bezugnahme auf 12(A) beschrieben. Wie in derselben Zeichnung veranschaulicht, wurde bestätigt, dass die Messergebnisse dazu neigen, in Abhängigkeit vom Eindrückbetrag zwei unterschiedliche Neigungen zu haben. Genauer gesagt wurde bestätigt, dass die Neigung eines Modus MD1 in einem Bereich des Eindrückbetrags von 0 mm (Millimeter) bis 6 mm und die Neigung eines Modus MD2 in einem Bereich des Einschubbetrags von 6 mm bis 8 mm auftrat. Es wird angenommen, dass der Modus MD1 aus dem Elastizitätsmodul eines Augenlids und der Modus MD2 aus dem Elastizitätsmodul eines Augapfels gewonnen wurde.
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Das heißt, in der vorliegenden Konzeptüberprüfung wurde ein erster Elastizitätsmodul entsprechend einem ersten Eindrückbetrag und ein zweiter Elastizitätsmodul entsprechend einem zweiten Eindrückbetrag ermittelt. Der erste Elastizitätsmodul ist der Elastizitätsmodul des Augenlids, und der zweite Elastizitätsmodul ist der Elastizitätsmodul des Augapfels. Das heißt, der erste Elastizitätsmodul ist ein Elastizitätsmodul der Haut oder dergleichen eines Tieres, und der zweite Elastizitätsmodul ist ein Elastizitätsmodul eines Gewebes, das sich innerhalb der Haut oder dergleichen eines Tieres befindet. Da die Neigung des Modus MD2 steiler ist als die Neigung des Modus MD 1, kann man sehen, dass der Augapfel härter ist als das Augenlid.
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Als nächstes werden die Messergebnisse des Subjekts S2 unter Bezugnahme auf 12(B) beschrieben. Es wurde bestätigt, dass die Neigung des Modus MD1 im Bereich des Eindrückbetrags von 0 [mm] bis 5,5 [mm] und die Neigung des Modus MD2 im Bereich des Eindrückbetrags von 5,5 [mm] bis 8 [mm] vorhanden war. Ähnlich wie in dem Fall von Subjekt S1 wurde auch für das Subjekt S2 das Ergebnis erhalten, dass die Neigung des Modus MD2 steiler war als die Neigung des Modus MD 1.
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Gemäß der vorliegenden Konzeptüberprüfung kann die Härtemessvorrichtung 1 die Neigung des Modus MD1 messen, indem sie die Sonde gegen die Zielposition drückt, und kann dann die Neigung des Modus MD2 messen, indem sie die Sonde stärker gegen die Zielposition drückt. Das heißt, es wurde festgestellt, dass die Härte eines Gewebes, das sich in der Haut oder dergleichen eines Tieres befindet, auf der Haut oder dergleichen des Tieres gemessen werden kann.
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Wenn die Ergebnisse der Konzeptüberprüfung auf die vorliegende Ausführungsform angewendet werden, berechnet die in der Härteberechnungsvorrichtung 10 eingeschlossene Berechnungseinheit 130 eine erste Härte, wenn ein Abstand zu einer Referenzposition ein erster Abstand ist, und eine zweite Härte, wenn ein Abstand zu der Referenzposition ein zweiter Abstand ist. Die Berechnungseinheit 130 berechnet die Härte eines Gewebes innerhalb der Haut eines Tieres durch Berechnen der ersten Härte und der zweiten Härte.
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In der vorliegenden Ausführungsform ist ein Teil des Körpers eines Tieres zum Beispiel das Augenlid eines Menschen. Wenn die Härtemessvorrichtung 1 das Augenlid eines Menschen misst, ist die erste Härte eine Härte des Augenlids, und die zweite Härte ist eine Härte des Augapfels. Die erste Härte und die zweite Härte sind voneinander verschieden.
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Zusammenfassung der zweiten Ausführungsform
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Gemäß der vorstehend beschriebenen Ausführungsform misst die Härtemessvorrichtung 1 die erste Härte und die zweite Härte, die voneinander verschieden sind. Somit kann die Härtemessvorrichtung 1 einen Teil eines Gewebes innerhalb eines mit Haut bedeckten Körpers messen. Darüber hinaus kann gemäß der vorliegenden Ausführungsform, da ein Teil eines Gewebes in einem mit Haut bedeckten Körper auf der Haut gemessen werden kann, die Messung durch ein Verfahren durchgeführt werden, das dem Patienten keine Unannehmlichkeiten bereitet und keine Belastung für den Patienten darstellt.
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Da die erste Härte die Härte eines Augenlids und die zweite Härte die Härte des Augapfels ist, kann der Augeninnendruck gemäß der vorstehend beschriebenen Ausführungsform am Augenlid gemessen werden.
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Hier schließen Beispiele von Tonometern, die herkömmliche Techniken verwenden, pneumatische Tonometer und direkte Goldmann-Tonometer ein. Problematisch ist, dass ein pneumatisches Tonometer, eine Vorrichtung zur Messung des Augeninnendrucks durch die Verformung des Augapfels bei Luftbeaufschlagung des Augapfels, aufgrund seiner Größe schwer zu bewegen und teuer ist. Das direkte Goldmann-Tonometer ist eine Vorrichtung, die nach dem Auftragen eines Augentropfens eine kleine Sonde in Richtung Augapfel ausstößt, um die Reaktion zu messen. Es gibt auch tragbare direkte Goldmann-Tonometer, aber in der Praxis ist es problematisch, dass solche Tonometer nur von Fachleuten bedient werden können und der Austausch der Sonde jedes Mal Zeit und Arbeit erfordert. Gemäß der vorliegenden Ausführungsform misst die Härtemessvorrichtung 1 den Augeninnendruck und die Härte des Augapfels selbst (Dura mater), indem sie die Sonde nicht gegen den Augapfel, sondern auf das Augenlid drückt, während sie allmählich eine Kraft aufbringt, und eine Änderung der Reaktionskraft misst. Ferner ist gemäß der vorliegenden Ausführungsform, da der Tastsensor 12A als den Drucksensor 12 verwendet wird, das Messverfahren einfach, und es ist möglich, ein kleines und preiswertes Tonometer bereitzustellen.
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Gemäß der vorstehend beschriebenen Ausführungsform schließt die Härtemessvorrichtung 1 außerdem den Tastsensor 12A als den Drucksensor 12 ein. Der Tastsensor 12A schließt den Verformungsabschnitt 128, der sich als Reaktion auf einen Druck verformt, der ausgeübt wird, wenn die Kontaktoberfläche 121 mit einer Zielposition in Kontakt kommt, den Marker MK, der in dem Verformungsabschnitt 128 eingeschlossen ist, und die Bildgebungseinheit 123 ein, die ein Bild des Markers MK aufnimmt und dadurch einen Tastsinn erfasst, wenn er mit der Zielposition in Kontakt kommt. Gemäß der vorliegenden Ausführungsform kann der Tastsensor 12A die Größe der gesamten Vorrichtung ferner verringern, indem eine kleine Kamera als Bildgebungseinheit 123 verwendet wird.
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Darüber hinaus schließt der Tastsensor 12A eine Vielzahl von Markern MK ein und kann somit triaxiale Kraftinformationen an mehreren Punkten (einer Vielzahl von Positionen) messen.
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Darüber hinaus schließt der Tastsensor 12A den Verformungsabschnitt 128 ein, der eine frei wählbare Form aufweist, sodass die Form der Sonde entsprechend der Form eines Augapfels, eines Augenlids oder anderer Abschnitte eines zu messenden Körpers leicht gestaltet werden kann. Durch Verwenden der Sonde, die an die Form eines zu messenden Objekts angepasst ist, kann die Härtemessvorrichtung 1 die Härte des zu messenden Objekts mit höherer Genauigkeit messen. Darüber hinaus, da die Härtemessvorrichtung 1 die Sonde verwenden kann, die der Form des zu messenden Ziels entspricht, wird ermöglicht, eine Messung sicher durchzuführen, ohne dass der Patient belastet wird.
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Da die Härtemessvorrichtung 1 den Tastsensor 12A als den Drucksensor 12 einschließt, kann gemäß der vorstehend beschriebenen Ausführungsform die Härtemessvorrichtung 1 außerdem selbst kostengünstig gestaltet werden. Darüber hinaus kann die Härtemessvorrichtung 1 ferner durch das Verwenden der Sonde als Verbrauchsmaterial kostengünstig gestaltet werden. Da es sich bei der Sonde um ein Verbrauchsmaterial handelt, besteht auch dann, wenn sich eine Vielzahl von Benutzern eine Härtemessvorrichtung 1 teilt, keine Sorge hinsichtlich einer Infektion oder dergleichen, und die Härtemessvorrichtung 1 kann sicher verwendet werden.
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Da die Härtemessvorrichtung 1 den Tastsensor 12A als den Drucksensor 12 einschließt, kann gemäß der vorstehend beschriebenen Ausführungsform die Sonde außerdem einfach angebracht und abgenommen werden. Da die Sonde leicht an der Härtemessvorrichtung 1 angebracht und von ihr abgenommen werden kann, kann ein Benutzer die Sonde einmal lösen, die Sonde mit Alkohol getränkter Baumwolle oder dergleichen reinigen und desinfizieren und dann die Sonde wieder an der Härtemessvorrichtung 1 anbringen, wodurch die Sonde wiederholt verwendet werden kann.
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Dritte Ausführungsform
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13 ist ein Diagramm, das ein Beispiel einer funktionalen Konfiguration einer Härteberechnungsvorrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform veranschaulicht. Eine Härtemessvorrichtung 10A gemäß der dritten Ausführungsform wird unter Bezugnahme auf dieselbe Zeichnung beschrieben. In der Beschreibung der Härteberechnungsvorrichtung 10A sind Konfigurationen, die denen der Härteberechnungsvorrichtung 10 ähneln, mit denselben Bezugszeichen versehen, und ihre Beschreibung kann entfallen. Die Härteberechnungsvorrichtung 10A unterscheidet sich von der Härteberechnungsvorrichtung 10 dadurch, dass die Härteberechnungsvorrichtung 10A eine Bildinformation-Erfassungseinheit 150 und eine Korrektureinheit 151 einschließt.
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Die Härtemessvorrichtung 1A gemäß der dritten Ausführungsform schließt den Tastsensor 12A als den Drucksensor 12 ein. Der Tastsensor 12A schließt die Bildgebungseinheit 123 ein. Der in den Tastsensor 12A eingeschlossene Verformungsabschnitt 128 besteht aus einem transparenten Material, und die Bildgebungseinheit 123 nimmt ein Bild sowohl des Markers MK als auch eines Objekts auf, das sich auf der Kontaktoberfläche 121 des Verformungsabschnitts 128 befindet. Die Bildgebungseinheit 123 gibt das aufgenommene Bild als Bildinformation II an die Bildinformations-Erfassungseinheit 150 aus.
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Die Bildinformations-Erfassungseinheit 150 erfasst die Bildinformationen II von dem Tastsensor 12A. Die Bildinformations-Erfassungseinheit 150 stellt die erfassten Bildinformationen II der Korrektureinheit 151 bereit. Die Berechnungseinheit 130 korrigiert die Härteinformationen IR auf der Grundlage der erfassten Bildinformationen II.
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Zum Beispiel schließt die Bildinformation II ein Bild ein, in dem der Zustand eines Augenlids aufgenommen wird. Die Korrektureinheit 151 korrigiert die Härteinformationen IR entsprechend dem Zustand des Augenlids, der durch Verwenden der Bildinformationen II spezifiziert wird. Der Zustand des Augenlids ist zum Beispiel eine Information, die angibt, ob sich das Augenlid in einem stark geschlossenen oder in einem halb geöffneten Zustand befindet, oder dergleichen.
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Die Ausgabeeinheit 140 kann sowohl die von der Berechnungseinheit 130 berechneten Härteinformationen IR als auch die Bildinformationen II ausgeben, die Informationen über das aufgenommene Bild einschließen.
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Zusammenfassung der dritten Ausführungsform
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Wie vorstehend beschrieben, erfasst gemäß der vorliegenden Ausführungsform eine Härtemessvorrichtung 1A Informationen über ein von der Bildgebungseinheit 123 aufgenommenes Bild. Das heißt, gemäß der vorliegenden Ausführungsform erfasst der Tastsensor 12A Bildinformationen über eine Zielposition zusätzlich zu Informationen über einen Druck. Somit können gemäß der vorliegenden Ausführungsform mehr Informationen erfasst werden, und eine Korrektur auf der Grundlage der erfassten Bildinformationen kann durchgeführt werden.
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Vierte Ausführungsform
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14 ist ein Diagramm, das ein Beispiel einer funktionalen Konfiguration einer Härteberechnungsvorrichtung gemäß einer vierten Ausführungsform veranschaulicht. Eine Härteberechnungsvorrichtung 10B gemäß der vierten Ausführungsform wird unter Bezugnahme auf dieselbe Zeichnung beschrieben. In der Beschreibung der Härteberechnungsvorrichtung 10B sind Konfigurationen, die denen der Härteberechnungsvorrichtung 10 ähneln, mit denselben Bezugszeichen versehen, und ihre Beschreibung kann entfallen. Die Härteberechnungsvorrichtung 10B unterscheidet sich von der Härteberechnungsvorrichtung 10 dadurch, dass die Härteberechnungsvorrichtung 10B eine Erkennungseinheit 161 und eine Berichtseinheit 162 einschließt.
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Die Erkennungseinheit 161 stellt fest, dass die Messung durch die Härteberechnungsvorrichtung 10B beendet ist. Zum Beispiel gibt die Erkennungseinheit 161 die erste Härte und die zweite Härte aus einer von der Berechnungseinheit 130 berechneten Härte eindeutig an und benachrichtigt die Berichtseinheit 162, wenn die Messung der zweiten Härte beendet ist.
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Beim Empfangen der Benachrichtigung von der Erkennungseinheit 161 meldet die Berichtseinheit 162, dass die Messung beendet ist. Die Berichtseinheit 162 schließt zum Beispiel einen Summer ein und meldet das Ende der Messung mit einem Summerton.
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Es ist zu beachten, dass 162 das Ende der Messung auch durch andere Mittel wie Schwingung oder dergleichen melden kann.
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Zusammenfassung der vierten Ausführungsform
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Wie vorstehend beschrieben, meldet die Härteberechnungsvorrichtung 10B gemäß der vorliegenden Ausführungsform das Ende der Messung an den Benutzer. Genauer gesagt, schließt die Härteberechnungsvorrichtung 10B die Erkennungseinheit 161 ein, um die erste Härte und die zweite Härte eindeutig zu spezifizieren, und benachrichtigt die Berichtseinheit 162, wenn die Messung der zweiten Härte beendet ist. Da die Härteberechnungsvorrichtung 10B die Berichtseinheit 162 einschließt, benachrichtigt die Härteberechnungsvorrichtung 10B den Benutzer durch einen Summerton oder dergleichen, wenn die Berichtseinheit 162 die Benachrichtigung erhält. Gemäß der vorliegenden Ausführungsform kann der Benutzer, der die Härteberechnungsvorrichtung 10B verwendet, somit das Ende der Messung erkennen und erkennen, wie weit die Sonde in die Zielposition gedrückt werden muss. Somit kann gemäß der vorliegenden Ausführungsform verhindert werden, dass die Messung vor der Messung der zweiten Härte beendet wird, und es kann verhindert werden, dass die Sonde oder der betroffene Bereich, der die Zielposition darstellt, aufgrund eines übermäßigen Eindrückens der Sonde durch den Benutzer beschädigt wird. Ferner kann gemäß der vorliegenden Ausführungsform auch ein allgemeiner Benutzer, der kein ausgebildeter Arzt ist, die Messung mit Hilfe der Härteberechnungsvorrichtung 10B einfach und sicher durchführen.
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Fünfte Ausführungsform
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15 ist ein Diagramm, das ein Beispiel einer funktionalen Konfiguration einer Härteberechnungsvorrichtung gemäß einer fünften Ausführungsform veranschaulicht. Eine Härteberechnungsvorrichtung 10C gemäß der fünften Ausführungsform wird unter Bezugnahme auf dieselbe Zeichnung beschrieben. In der Beschreibung der Härteberechnungsvorrichtung 10C sind Konfigurationen, die denen der Härteberechnungsvorrichtung 10 ähneln, mit denselben Bezugszeichen versehen, und ihre Beschreibung kann entfallen. Die Härteberechnungsvorrichtung 10C unterscheidet sich von der Härteberechnungsvorrichtung 10 dadurch, dass die Härteberechnungsvorrichtung 10C eine Beschleunigungsinformations-Erfassungseinheit 170 und eine Korrektureinheit 171 einschließt. Außerdem unterscheidet sich die Härtemessvorrichtung 1C gemäß der vorliegenden Ausführungsform von der Härtemessvorrichtung 1 dadurch, dass die Härtemessvorrichtung 1C ferner einen Beschleunigungssensor 17 einschließt.
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Der Beschleunigungssensor 17 erkennt die triaxiale Beschleunigung. Der Beschleunigungssensor 17 erkennt eine Neigung der Härtemessvorrichtung 1C durch Erkennen der triaxialen Beschleunigung. Der Beschleunigungssensor 17 wird auch als Haltungssensor bezeichnet. Der Beschleunigungssensor 17 gibt die erkannte Neigung als Beschleunigungsinformation IA an die Beschleunigungsinformations-Erfassungseinheit 170 aus.
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Die Beschleunigungsinformations-Erfassungseinheit 170 erfasst die Beschleunigungsinformation IA vom Beschleunigungssensor 17. Die Beschleunigungsinformations-Erfassungseinheit 170 gibt die erfassten Beschleunigungsinformation IA an die Berechnungseinheit 130 aus.
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Die Berechnungseinheit 130 schließt die Korrektureinheit 171 ein. Die Korrektureinheit 171 korrigiert Härteinformationen IR entsprechend der erfassten Beschleunigungsinformation IA. Das heißt, die Korrektureinheit 171 korrigiert die berechnete Härte, die durch die Härteinformation IR angezeigt wird, entsprechend der Information, welche die Neigung anzeigt.
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Die Ausgabeeinheit 140 gibt sowohl die Härteinformationen IR als auch die Informationen, welche die Neigung, die bei der Berechnung der Härteinformationen IR erkannt wurden, aus.
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Es ist zu beachten, dass die Härteberechnungsvorrichtung 10C die Härteinformationen IR und eine Körperhaltung speichern kann, wenn die Härteinformationen IR in Verbindung miteinander gemessen werden. Da die Härteberechnungsvorrichtung 10C Informationen über die Härteinformationen IR für jede Körperhaltung hat, kann die Härteberechnungsvorrichtung 10C eine Korrektur entsprechend der Körperhaltung durchführen.
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Zusammenfassung der fünften Ausführungsform
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Wie vorstehend beschrieben, schließt die Härtemessvorrichtung 1C ferner den Beschleunigungssensor 17 ein und erkennt eine Neigung der Härtemessvorrichtung 1C. Darüber hinaus gibt die Härtemessvorrichtung 1C die Härteinformationen IR und die Informationen über die Neigung, die bei der Berechnung der Härteinformationen IR erfasst werden, in Verbindung miteinander aus. Somit kann gemäß der Härtemessvorrichtung 1C ein Messwertunterschied aufgrund einer unterschiedlichen Körperhaltung gemessen werden.
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Darüber hinaus schließt die Härtemessvorrichtung 1C die Korrektureinheit 171 ein, die eine Korrektur entsprechend der Körperhaltung durchführt. Somit kann gemäß der Härtemessvorrichtung 1C der Unterschied im Messwert aufgrund des Unterschieds in der Körperhaltung korrigiert werden. Es ist zu beachten, dass der Unterschied in der Körperhaltung zum Beispiel ein Unterschied in einem liegenden Zustand, einem sitzenden Zustand oder dergleichen sein kann.
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Ferner wird in der vorstehend beschriebenen Ausführungsform bei Verwendung des Tastsensors 12A als der Drucksensor 12 die Vorrichtung selbst nicht durch eine Erdbeschleunigung beeinflusst, sodass die Messung in jeder beliebigen Körperhaltung durchgeführt werden kann.
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Sechste Ausführungsform
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16 ist ein Diagramm, das ein Beispiel eines Diagnosesystems gemäß einer sechsten Ausführungsform veranschaulicht. Ein Diagnosesystem 80 wird unter Bezugnahme auf dieselbe Zeichnung beschrieben. Das Diagnosesystem 80 schließt eine Diagnosevorrichtung 81 und eine Vielzahl von Härtemessvorrichtungen 1 ein. In derselben Zeichnung sind als Beispiel für die Vielzahl von Härtemessvorrichtungen 1 eine Härtemessvorrichtung 1-1,.., eine Härtemessvorrichtung 1-n (n ist eine natürliche Zahl) veranschaulicht.
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Die Härtemessvorrichtung 1 wird von jedem Benutzer gehalten. Die Härtemessvorrichtung 1 misst einen Augeninnendruck eines Benutzers und gibt Messinformationen IM aus, die ein Messergebnis durch ein vorbestimmtes Netzwerk NW sind. Zum Beispiel gibt die Härtemessvorrichtung 1-1 die Messinformation IM-1 und die Härtemessvorrichtung 1-n die Messinformation IM-n aus.
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Die Diagnosevorrichtung 81 erfasst Messinformationen IM von jeder der Vielzahl von Härtemessvorrichtungen 1. Die Diagnosevorrichtung 81 führt eine Diagnose des Augeninnendrucks des Benutzers, der die Härtemessvorrichtung 1 hält, auf der Grundlage der erfassten Messinformation IM durch. Zum Beispiel kann die Diagnosevorrichtung 81 eine Diagnose durch einen Arzt durchführen, der die Messinformationen IM überprüft, oder sie kann eine Diagnose auf der Grundlage von im Voraus gespeicherten statistischen Informationen durchführen. Die Diagnosevorrichtung 81 gibt Diagnoseinformationen IDD aus, die ein Ergebnis der Diagnose sind. Es ist zu beachten, dass die Diagnoseinformationen IDD zusätzlich zu einem Krankheitsnamen und einem medizinischen Zustand, die als Ergebnis der Diagnose erhalten wurden, Informationen über ein erforderliches Medikament oder Informationen über eine für den Benutzer erforderliche Behandlung einschließen können.
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Die Härtemessvorrichtung 1 erfasst die Diagnoseinformationen IDD von der Diagnosevorrichtung 81 über das vorgegebene Netzwerk NW. Zum Beispiel erfasst die Härtemessvorrichtung 1-1 die Diagnoseinformation IDD-1, und die Härtemessvorrichtung 1-n erfasst die Diagnoseinformation IDD-n. Die Härtemessvorrichtung 1 führt einen Vorgang gemäß den erfassten Diagnoseinformationen IDD durch. Zum Beispiel wird in einem Fall, in dem die Diagnoseinformationen IDD einen Krankheitsnamen und einen medizinischen Zustand einschließen, die als Ergebnis der Diagnose erhalten wurden, Informationen über ein notwendiges Medikament und dergleichen, das Ergebnis an eine Anzeigeeinheit (nicht veranschaulicht) oder dergleichen ausgegeben. Wenn die Diagnoseinformationen IDD eine für den Benutzer erforderliche Behandlung einschließen, führt die Härtemessvorrichtung 1 die Behandlung gemäß den in den Diagnoseinformationen IDD eingeschlossenen Informationen durch.
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17 ist ein Diagramm, das ein Beispiel einer funktionalen Konfiguration der Härteberechnungsvorrichtung gemäß einer sechsten Ausführungsform veranschaulicht. Eine Härtemessvorrichtung 10D gemäß der sechsten Ausführungsform wird unter Bezugnahme auf dieselbe Zeichnung beschrieben. In der Beschreibung der Härteberechnungsvorrichtung 10D sind Konfigurationen, die denen der Härteberechnungsvorrichtung 10 ähneln, mit denselben Bezugszeichen versehen, und ihre Beschreibung kann entfallen. Die Härteberechnungsvorrichtung 10D unterscheidet sich von der Härteberechnungsvorrichtung 10 dadurch, dass die Härteberechnungsvorrichtung 10D eine Diagnoseinformations-Erfassungseinheit 181 und eine Behandlungsvorrichtung 182 einschließt.
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Die Diagnoseinformations-Erfassungseinheit 181 erfasst die Diagnoseinformationen IDD von der Diagnosevorrichtung 81 über das vorgegebene Netzwerk NW. Die Diagnoseinformationen IDD sind Informationen, die ein Ergebnis einschließen, das von der Diagnosevorrichtung 81 gemäß einem Ergebnis der von der Ausgabeeinheit 140 ausgegebenen Härteinformationen IR diagnostiziert wurde. Das heißt, die Diagnoseinformations-Erfassungseinheit 181 erfasst die Diagnoseinformationen IDD, die Informationen sind, die entsprechend dem Ergebnis der von der Ausgabeeinheit 140 ausgegebenen Härteinformationen IR erfasst werden.
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Die Behandlungsvorrichtung 182 führt eine vorbestimmte Behandlung durch, die in den von der Diagnoseinformations-Erfassungseinheit 181 erfassten Diagnoseinformationen IDD eingeschlossen ist. Zum Beispiel kann die vorbestimmte Behandlung eine medizinische Versorgung, eine Behandlung oder dergleichen einschließen, die durch Stimulation, wie z. B. eine Massage, ein elektrisches Signal oder Winddruck, durchgeführt wird. Zum Beispiel, wenn die Behandlungsvorrichtung 182 eine Massage durchführt, schließt die Härtemessvorrichtung 1D eine Antriebseinheit (nicht veranschaulicht) ein und führt eine Massage eines Augenlids oder dergleichen durch Antreiben der Antriebseinheit durch. Die Diagnoseinformation IDD kann Informationen wie die für die Massage erforderliche Kraft und Zeit sowie die Position, an der die Massage durchgeführt wird, einschließen. Die Härtemessvorrichtung 1 kann den Benutzer durch Spracheingabe auffordern, die Behandlungsvorrichtung 182 gegen eine vorgegebene Position zu drücken.
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Zusammenfassung der sechsten Ausführungsform
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Wie vorstehend beschrieben, schließt die Härtemessvorrichtung 1D gemäß der vorliegenden Ausführungsform die Diagnoseinformations-Erfassungseinheit 181 ein, um Diagnoseinformationen IDD zu erfassen, und schließt die Behandlungsvorrichtung 182 ein, um eine vorbestimmte Behandlung durchzuführen, die in den Diagnoseinformationen IDD angegeben ist. Somit ist es gemäß der vorliegenden Ausführungsform möglich, eine Behandlung in Abhängigkeit von einem durch die Härtemessvorrichtung 1 gemessenen Ergebnis durchzuführen. Dementsprechend kann der Benutzer eine Untersuchung durchführen, ohne regelmäßig einen Arzt aufsuchen zu müssen, und kann leicht eine geeignete Behandlung erhalten.
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Ferner kann gemäß der vorliegenden Ausführungsform, da die Diagnosevorrichtung 81 Härteinformationen IR und die Härtemessvorrichtung 1D Diagnoseinformationen IDD erfassen kann, ein Arzt die Messergebnisse einer Vielzahl von Benutzern über die Diagnosevorrichtung 81 einsehen und der Vielzahl von Benutzern in Abhängigkeit von den Messergebnissen Anweisungen erteilen. Somit kann der Arzt aus der Ferne Informationen über Vorgänge abrufen und entsprechend den erhaltenen Informationen Anweisungen erteilen. Das heißt, gemäß der vorliegenden Ausführungsform kann eine medizinische Fernbetreuung leicht erreicht werden.
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Andere Ausführungsformen
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In den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen wurde ein Beispiel beschrieben, bei dem die Härtemessvorrichtung 1 für medizinische Zwecke verwendet wird. Die Härtemessvorrichtung 1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist jedoch nicht auf die medizinische Verwendung beschränkt und kann zum Beispiel für die kosmetische Verwendung eingesetzt werden. Wenn die Härtemessvorrichtung 1 für kosmetische Zwecke verwendet wird, kann die Härtemessvorrichtung 1 eine Spannung der Haut, eine Fettmenge, eine Muskelmenge oder dergleichen messen oder schätzen. Darüber hinaus kann die Härtemessvorrichtung 1A gemäß der vorliegenden Ausführungsform weitergehende Messungen durchführen, indem sie gleichzeitig mit der Messung der Spannung der Haut, der Fettmenge oder dergleichen ein Bild des Hautzustands aufnimmt. Darüber hinaus kann die Härtemessvorrichtung 1D eine Massage, elektrische Stimulation oder dergleichen entsprechend dem gemessenen Hautzustand oder dergleichen durchführen.
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In den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen wurde zum ein Beispiel eines Falls beschrieben, in dem die Härtemessvorrichtung 1 die Härte eines Teils des Körpers eines Tieres misst. Die Härtemessvorrichtung 1 kann jedoch auch die Härte eines Prüfzielobjekts wie Lebensmittel, Materialien oder andere Objekte messen. Wenn die Härtemessvorrichtung 1 zum Beispiel die Härte eines gedämpften Brötchens mit einer Bohnenpastefüllung (Manju) als ein Beispiel für Lebensmittel erfasst, kann die Härtemessvorrichtung 1 die Härte der Haut als erste Härte und die Härte der Bohnenpastefüllung innerhalb der Haut als zweite Härte messen. Zum Beispiel, wenn die Härtemessvorrichtung 1 die Härte eines elastischen Elements als ein Beispiel eines Materials erfasst, kann ein Grad der Verschlechterung oder dergleichen durch Messen der Härte der Außenseite des elastischen Elements und der Härte der Innenseite des elastischen Elements erfasst werden, während die Härte der Außenseite des elastischen Elements und die Härte der Innenseite des elastischen Elements voneinander unterschieden werden.
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Zum Beispiel, wenn das Zielobjekt ein weiches Objekt ist, ist es möglich, die Härte des Zielobjekts, das ein weiches Objekt ist, zu messen, indem eine weiche Substanz als Material des Verformungsabschnitts 128 entsprechend der Härte des Zielobjekts verwendet wird.
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Es ist zu beachten, dass alle oder einige der Funktionen der Einheiten und Abschnitte, die in der Härtemessvorrichtung 1 in den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen eingeschlossen sind, dadurch erreicht werden können, dass ein Programm zum Erreichen dieser Funktionen auf einem computerlesbaren Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet und ein Computersystem veranlasst wird, das auf dem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnete Programm zu lesen und auszuführen. Es ist zu beachten, dass das „Computersystem“ hier ein Betriebssystem und Hardware wie z. B. periphere Vorrichtungen einschließt.
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Ferner bezieht sich das „computerlesbare Aufzeichnungsmedium“ auf ein tragbares Medium wie eine magneto-optische Platte, einen ROM oder einen CD-ROM oder eine Speicherungseinheit wie eine in das Computersystem eingebaute Festplatte. Darüber hinaus kann das „computerlesbare Aufzeichnungsmedium“ ein Medium einschließen, das ein Programm für einen kurzen Zeitraum dynamisch speichert, wie z. B. eine Kommunikationsleitung bei dem Übertragen eines Programms über ein Netzwerk wie das Internet, und ein Medium, das ein Programm für einen bestimmten Zeitraum speichert, wie z. B. ein flüchtiger Speicher innerhalb des Computersystems, das in diesem Fall als Server oder Client dient. Ferner kann das vorstehend beschriebene Programm ein Programm zum Erreichen einiger der vorstehend beschriebenen Funktionen sein, oder es kann ein Programm sein, das in der Lage ist, die vorstehend beschriebenen Funktionen in Kombination mit einem bereits im Computersystem aufgezeichneten Programm zu erreichen.
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Obwohl die Ausgestaltung zur Nutzung der vorliegenden Erfindung vorstehend anhand der Ausführungsformen beschrieben wurde, ist die vorliegende Erfindung keineswegs auf diese Ausführungsformen beschränkt, und es können verschiedene Änderungen und Ersetzungen vorgenommen werden, ohne dass der Anwendungsbereich der vorliegenden Erfindung verlassen wird.
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Liste der Bezugszeichen
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1 Härtemessvorrichtung, 10 Härteberechnungsvorrichtung, 11 Gehäuseabschnitt, 12 Drucksensor, 12A Tastsensor, 13 Abstandsmesssensor, 14 Halteabschnitt, 17 Beschleunigungssensor, 110 Abstandsinformations-Erfassungseinheit, 120 Druckinformations-Erfassungseinheit, 130 Berechnungseinheit, 140 Ausgabeeinheit, 150 Bildinformations-Erfassungseinheit, 151 Korrektureinheit, 161 Erkennungseinheit, 162 Berichtseinheit, 170 Beschleunigungsinformations-Erfassungseinheit, 171 Korrektureinheit, 181 Diagnoseinformations-Erfassungseinheit, 182 Behandlungsvorrichtung, 121 Kontaktoberfläche, 122 Nichtkontaktoberfläche, 123 Bildgebungseinheit, 124 Bildinformations-Erfassungseinheit, 125
Bildverarbeitungseinheit, 126 Tastinformations-Berechnungseinheit, 127 Tastinformations-Ausgabeeinheit, 50 Überprüfungssystem, 51
Armbewegungsvorrichtung, 511 Armstützabschnitt, 52 Arm, 53 Elektronische Präzisionswaage, 54 Sonde, 55 Informationsverarbeitungsvorrichtung, 56 Pfeil, 80 Diagnosesystem, 81 Diagnosevorrichtung, S Subjekt, ID Abstandsinformationen, IP Druckinformationen, II Bildinformationen, IM Messinformationen, IA Beschleunigungsinformationen, IDD Diagnoseinformationen
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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