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DE112021006802T5 - Maschinenlernvorrichtung, bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung und maschinenlernverfahren - Google Patents

Maschinenlernvorrichtung, bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung und maschinenlernverfahren Download PDF

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Publication number
DE112021006802T5
DE112021006802T5 DE112021006802.4T DE112021006802T DE112021006802T5 DE 112021006802 T5 DE112021006802 T5 DE 112021006802T5 DE 112021006802 T DE112021006802 T DE 112021006802T DE 112021006802 T5 DE112021006802 T5 DE 112021006802T5
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parameter
unit
machining program
machining
value
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE112021006802.4T
Other languages
English (en)
Inventor
Susumu Matsubara
Kenji Iriguchi
Hiroki Kaneko
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Electric Corp
Original Assignee
Mitsubishi Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsubishi Electric Corp filed Critical Mitsubishi Electric Corp
Publication of DE112021006802T5 publication Critical patent/DE112021006802T5/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/18Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form
    • G05B19/4093Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by part programming, e.g. entry of geometrical information as taken from a technical drawing, combining this with machining and material information to obtain control information, named part programme, for the NC machine
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/18Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form
    • G05B19/408Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by data handling or data format, e.g. reading, buffering or conversion of data

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Abstract

Eine Maschinenlernvorrichtung (10) beinhaltet: eine Bearbeitungsprogrammspeichereinheit (12), die ein Bearbeitungsprogramm zum numerischen Steuern einer Werkzeugmaschine in Zuordnung zu einem Bediener, der das Bearbeitungsprogramm editiert hat, speichert; eine Bearbeitungsprogrammanalyseeinheit (13), die das dem Bediener zugeordneten Bearbeitungsprogramm analysiert, um aus dem Bearbeitungsprogramm einen ersten Parameter, der beim Editieren des Bearbeitungsprogramms anzupassen ist, und einen zweiten Parameter, der beim Editieren des Bearbeitungsprogramms nicht anzupassen ist, zu extrahieren, wobei der zweite Parameter zur Anpassung des ersten Parameters zu verwenden ist; und eine Maschinenlerneinheit (14), die ein Lernmodell zum Ableiten eines Werts des ersten Parameters von dem zweiten Parameter eines durch den Bediener editierten Bearbeitungsprogramms durch Lernen unter Verwendung eines Datensatzes, der den ersten Parameter und den zweiten Parameter beinhaltet, die extrahiert wurden, zu erzeugen.

Description

  • Gebiet
  • Die vorliegende Offenbarung betrifft eine Maschinenlernvorrichtung, eine Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung und ein Maschinenlernverfahren, die bei der Erzeugung eines Bearbeitungsprogramms zur numerischen Steuerung einer Werkzeugmaschine verwendet werden.
  • Hintergrund
  • Auf dem Gebiet von durch numerische Steuervorrichtungen gesteuerten Werkzeugmaschinen sind die Strukturen der Werkzeugmaschinen in letzter Zeit kompliziert und nimmt die Anzahl der durch die Werkzeugmaschinen zu steuernden Wellen zu, um eine präzise Erstellung komplizierter Formen zu ermöglichen. Aus diesem Grund steigt die Anzahl von numerisch zu steuernden Prozessen und sind Bearbeitungsprogramme kompliziert. Aufgrund des komplizierten Bearbeitungsprogramms muss zum Erzeugen eines Bearbeitungsprogramms eine ganze Reihe von Parametern angepasst werden und erfordert es daher Zeit und Aufwand, ein Bearbeitungsprogramm zu erzeugen.
  • Patentliteratur 1 offenbart eine Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung, die Parameter eines Bearbeitungsprogramms anpasst, wobei beim Erzeugen des Bearbeitungsprogramms maschinelles Lernen verwendet wird. Gemäß der Technik aus Patentliteratur 1 bestimmt die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung Werte einer ganzen Reihe von Parametern durch Inferenz unter Verwendung eines Lernmodells, sodass sich die Zeit und der Aufwand, die zum Erzeugen eines Bearbeitungsprogramms erforderlich sind, verringern lassen.
  • Liste der Anführungen
  • Patentliteratur
  • Patentliteratur 1: Japanisches Patent Nr. 6599069
  • Kurzdarstellung
  • Technisches Problem
  • Unterschiedliche Bediener, die das Bearbeitungsprogramm editieren, können unterschiedliche Merkmale in dem durch die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung erzeugten Bearbeitungsprogramm widerspiegeln. Gemäß der herkömmlichen Technik nach Patentliteratur 1 kann es sein, dass die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung einen von einem Bediener gewünschten Wert eines Parameters nicht immer korrekt ableitet und der Bediener den Wert des Parameters ändern muss. Aus diesem Grund weist die herkömmliche Technik ein Problem auf, dass sich ein Bearbeitungsprogramm nicht einfach erzeugen lässt.
  • Die vorliegende Offenbarung wurde angesichts des Vorstehenden erstellt und eine Aufgabe davon besteht darin, eine Maschinenlernvorrichtung zu schaffen, welche die Erzeugung eines Bearbeitungsprogramms zum numerischen Steuern einer Werkzeugmaschine erleichtert.
  • Lösung des Problems
  • Zur Lösung des obengenannten Problems und Erfüllung der Aufgabe umfasst eine Maschinenlernvorrichtung gemäß der vorliegenden Offenbarung: eine Bearbeitungsprogrammspeichereinheit zum Speichern eines Bearbeitungsprogramms zum numerischen Steuern einer Werkzeugmaschine in Zuordnung zu einem Bediener, der das Bearbeitungsprogramm editiert hat; eine Bearbeitungsprogrammanalyseeinheit zum Analysieren des dem Bediener zugeordneten Bearbeitungsprogramms, um aus dem Bearbeitungsprogramm einen ersten Parameter, der beim Editieren des Bearbeitungsprogramms anzupassen ist, und einen zweiten Parameter, der beim Editieren des Bearbeitungsprogramms nicht anzupassen ist, zu extrahieren, wobei der zweite Parameter zur Anpassung des ersten Parameters zu verwenden ist; und eine Maschinenlerneinheit zum Erzeugen eines Lernmodells zum Ableiten eines Werts des ersten Parameters von dem zweiten Parameter eines durch den Bediener editierten Bearbeitungsprogramms durch Lernen unter Verwendung eines Datensatzes, der den extrahierten ersten und zweiten Parameter beinhaltet.
  • Vorteilhafte Wirkungen der Erfindung
  • Durch die Maschinenlernvorrichtung gemäß der vorliegenden Offenbarung kann eine Wirkung erzielt werden, dass die Erzeugung des Bearbeitungsprogramms zum numerischen Steuern der Werkzeugmaschine erleichtert wird.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
    • 1 ist ein Blockdiagramm, das eine beispielhafte Konfiguration einer numerischen Steuervorrichtung, die eine Maschinenlernvorrichtung und eine Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung beinhaltet, gemäß einer ersten Ausführungsform veranschaulicht.
    • 2 ist ein Ablaufdiagramm, das eine Prozedur einer Lernmodellerzeugungsverarbeitung veranschaulicht, die durch die in 1 veranschaulichte Maschinenlernvorrichtung durchgeführt wird.
    • 3 ist ein Ablaufdiagramm, das eine Prozedur einer Bearbeitungsprogrammerzeugungsverarbeitung veranschaulicht, die durch die in 1 veranschaulichte Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung durchgeführt wird.
    • 4 ist ein Ablaufdiagramm, das eine Prozedur einer Verarbeitung veranschaulicht, die durchgeführt wird, wenn die Maschinenlernvorrichtung und die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung, die in 1 veranschaulicht sind, das Lernmodell auf Grundlage der Einzelheiten des Editiervorgangs erzeugen.
    • 5 ist ein Ablaufdiagramm, das Einzelheiten einer Lernmodellerzeugungsverarbeitung veranschaulicht, die durch die in 1 veranschaulichte Maschinenlernvorrichtung durchgeführt wird.
    • 6 ist eine Darstellung, die ein Beispiel für eine Auslesung eines Bearbeitungsprogramms durch die in 1 veranschaulichte Maschinenlernvorrichtung veranschaulicht.
    • 7 ist ein Ablaufdiagramm, das Einzelheiten der Bearbeitungsprogrammerzeugungsverarbeitung veranschaulicht, die durch eine in 1 veranschaulichte Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit durchgeführt wird.
    • 8 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Form eines Werkstücks nach dem Bearbeiten veranschaulicht, die auf Grundlage von in 1 veranschaulichten CAD-Daten erzeugt wird.
    • 9 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Materialform veranschaulicht, die auf Grundlage der in 1 veranschaulichten CAD-Daten erzeugt wird.
    • 10 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Bearbeitungsentfernungsform veranschaulicht, die durch die in 1 veranschaulichte Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit erzeugt wird.
    • 11 ist eine perspektivische Ansicht, die eine erste Prozessform veranschaulicht, die durch die in 1 veranschaulichte Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit erzeugt wird.
    • 12 ist eine perspektivische Ansicht, die eine zweite Prozessform veranschaulicht, die durch die in 1 veranschaulichte Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit erzeugt wird.
    • 13 ist eine perspektivische Ansicht, die eine dritte Prozessform veranschaulicht, die durch die in 1 veranschaulichte Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit erzeugt wird.
    • 14 ist eine perspektivische Ansicht, die eine vierte Prozessform veranschaulicht, die durch die in 1 veranschaulichte Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit erzeugt wird.
    • 15 ist ein Ablaufdiagramm, das eine Prozedur einer Verarbeitung zur Analyse eines Editiervorgangs und einer zusätzlichen Verarbeitung zum Lernen in einer zweiten Ausführungsform veranschaulicht.
    • 16 ist eine Darstellung, die eine Hardwarekonfiguration der in 1 veranschaulichten Maschinenlernvorrichtung und Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung veranschaulicht.
  • Beschreibung von Ausführungsformen
  • Nachfolgend werden eine Maschinenlernvorrichtung, eine Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung und ein Maschinenlernverfahren gemäß Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben.
  • Erste Ausführungsform.
  • 1 ist ein Blockdiagramm, das eine beispielhafte Konfiguration einer numerischen Steuervorrichtung 100, die eine Maschinenlernvorrichtung 10 und eine Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 beinhaltet, gemäß einer ersten Ausführungsform veranschaulicht.
  • Die numerische Steuervorrichtung 100 beinhaltet die Maschinenlernvorrichtung 10, die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20, eine interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30, eine Anweisungseingabeeinheit 40 und eine Anzeigeeinheit 50. Die numerische Steuervorrichtung 100 ist auf einer Werkzeugmaschine (nicht veranschaulicht) installiert oder mit dieser verbunden, um den Betrieb der Werkzeugmaschine gemäß einem Bearbeitungsprogramm numerisch zu steuern. Das Bearbeitungsprogramm wird zum Schneiden eines Materialwerkstücks verwendet, um die Konstruktionsform herauszuarbeiten. Die Werkzeugmaschine ist beispielsweise ein Bearbeitungszentrum.
  • Bei dem in 1 veranschaulichten Beispiel sind die Maschinenlernvorrichtung 10 und die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 auf der numerischen Steuervorrichtung 100 installiert, jedoch ist die erste Ausführungsform nicht auf diese Konfiguration beschränkt. Beispielsweise können die Maschinenlernvorrichtung 10 und die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 Vorrichtungen sein, die sich von der numerischen Steuervorrichtung 100 unterscheiden. Die Maschinenlernvorrichtung 10 kann eine Vorrichtung sein, die sich von der Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 unterscheidet.
  • Die Maschinenlernvorrichtung 10 erzeugt ein Lernmodell auf Grundlage einer in der Vergangenheit erstellten Vielzahl von Bearbeitungsprogrammen 1. Das Lernmodell ist zu verwenden, wenn die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 ein Bearbeitungsprogramm erzeugt. Das heißt, die in die Maschinenlernvorrichtung 10 eingegebenen Bearbeitungsprogramme 1 sind Bearbeitungsprogramme zum Lernen und ein durch die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 erzeugtes Bearbeitungsprogramm ist ein neues Bearbeitungsprogramm, das zum numerischen Steuern der Werkzeugmaschine erstellt wird.
  • Die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 erzeugt ein Bearbeitungsprogramm auf Grundlage von Bearbeitungsformdaten, die von außerhalb der numerischen Steuervorrichtung 100 in die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 eingegeben werden. Die Bearbeitungsformdaten, also Daten, die eine Konstruktionsform angeben, sind beispielsweise Daten 2 zur rechnergestützten Konstruktion (CAD). Beim Erzeugen eines Bearbeitungsprogramms verwendet die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 ein Lernmodell, d. h. ein Lernergebnis der Maschinenlernvorrichtung 10.
  • Die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 ist eine Schnittstelle zwischen der numerischen Steuervorrichtung 100 und dem Bediener und ist zudem eine Schnittstelle zwischen der Maschinenlernvorrichtung 10 oder der Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 und dem Bediener. Die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 überträgt die durch den Bediener eingegebenen Anweisungsinformationen über die Anweisungseingabeeinheit 40 an die Maschinenlernvorrichtung 10 oder die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20. Darüber hinaus zeigt die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 auf der Anzeigeeinheit 50 die durch den Bediener über die Anweisungseingabeeinheit 40 eingegebenen Anweisungsinformationen an.
  • Die Anweisungseingabeeinheit 40 beinhaltet Eingabevorrichtungen, wie etwa eine Maus und eine Tastatur. Die Anweisungseingabeeinheit 40 nimmt Anweisungsinformationen von dem Bediener an und überträgt die Anweisungsinformationen an die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30.
  • Die Anzeigeeinheit 50 ist eine Anzeigevorrichtung, wie etwa ein Flüssigkristallmonitor, und zeigt die Bearbeitungsprogramme 1, die CAD-Daten 2, die durch den Bediener über die Anweisungseingabeeinheit 40 eingegebenen Anweisungsinformationen und dergleichen an. Darüber hinaus kann die Anzeigeeinheit 50 verschiedene Arten von Informationen anzeigen, die sich auf durch die numerische Steuervorrichtung 100, die Maschinenlernvorrichtung 10 und die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 durchgeführte Verarbeitung beziehen.
  • Die Maschinenlernvorrichtung 10 beinhaltet eine Bearbeitungsprogrammeingabeeinheit 11, eine Bearbeitungsprogrammspeichereinheit 12, eine Bearbeitungsprogrammanalyseeinheit 13, eine Maschinenlerneinheit 14 und eine Lernmodellspeichereinheit 15.
  • Die Bearbeitungsprogramme 1 werden von einer Vorrichtung außerhalb der numerischen Steuervorrichtung 100 in die Maschinenlernvorrichtung 10 eingegeben. Die Bearbeitungsprogrammeingabeeinheit 11 nimmt die von der externen Vorrichtung eingegebenen Bearbeitungsprogramme 1 an und gibt die empfangenen Bearbeitungsprogramme 1 in die Bearbeitungsprogrammspeichereinheit 12 ein. Die Bearbeitungsprogramme 1 sind Computerprogramme zum numerischen Steuern einer Werkzeugmaschine (nicht veranschaulicht) und beinhalten Informationen zu Bearbeitungsverfahren, Werkzeugen, Schneidbedingungen, Werkzeugbahnen, Materialformen, Materialeigenschaften und dergleichen.
  • Die Bearbeitungsprogrammspeichereinheit 12 speichert die Bearbeitungsprogramme 1. Die Bearbeitungsprogrammspeichereinheit 12 speichert die Bearbeitungsprogramme 1 in Zuordnung zu den Bedienern, welche die Bearbeitungsprogramme 1 editiert haben. Mit dem Speichern der Bearbeitungsprogramme 1 in Zuordnung zu den Bedienern ist gemeint, dass die Bearbeitungsprogramme 1 zusammen mit Informationen, welche die Bediener identifizieren können, gespeichert werden. Die Informationen, welche die Bediener identifizieren können, sind Namen oder Benutzernamen der Bediener, den einzelnen Bedienern im Voraus zugewiesene Nummern oder dergleichen. Das Editieren der Bearbeitungsprogramme 1 bezieht sich auf Arbeit, welche die Bediener vornehmen, um die Bearbeitungsprogramme 1 zu erzeugen. Das Editieren der Bearbeitungsprogramme 1 beinhaltet zudem Arbeit zum Modifizieren der erzeugten Bearbeitungsprogramme 1.
  • Die Bearbeitungsprogrammanalyseeinheit 13 extrahiert erste Parameter und zweite Parameter aus den Bearbeitungsprogrammen 1. Die ersten Parameter und die zweiten Parameter sind Parameter, die in den Bearbeitungsprogrammen 1 verwendet werden. Die ersten Parameter sind Parameter, die beim Editieren der Bearbeitungsprogramme 1 anzupassen sind. Die zweiten Parameter sind Parameter, die beim Editieren der Bearbeitungsprogramme 1 nicht anzupassen sind, sondern zur Anpassung der ersten Parameter verwendet werden. Das Anpassen eines Parameters bezieht sich auf Bestimmen eines Werts des Parameters. Die Werte der ersten Parameter werden beim Erzeugen der Bearbeitungsprogramme 1 bestimmt.
  • Die ersten Parameter beinhalten beispielsweise Parameter, die ein Bearbeitungsverfahren, eine Bearbeitungsreihenfolge, eine Werkzeugart, einen Vorschub, eine Schneidgeschwindigkeit, einen radialen Schneidbetrag, einen axialen Schneidbetrag und dergleichen wiedergeben. Die zweiten Parameter sind beispielsweise Parameter, deren Werte auf Grundlage einer Materialform, einer Materialeigenschaft, einer Bearbeitungsform und dergleichen bestimmt werden. Die zweiten Parameter beinhalten Parameter, die bereits angepasst wurden. Jeder erste Parameter weist diesem zugeordnete zweite Parameter auf, die zum Anpassen dieses ersten Parameters verwendet werden. Der erste Parameter wird auf Grundlage der dem ersten Parameter entsprechenden zweiten Parameter angepasst.
  • Die Bearbeitungsprogrammanalyseeinheit 13 bestimmt zweite Parameter, die für jeden der ersten Parameter zu extrahieren sind, und extrahiert die bestimmten zweiten Parameter. Die Bearbeitungsprogrammanalyseeinheit 13 gibt in die Maschinenlerneinheit 14 die für jedes der Bearbeitungsprogramme 1 extrahierten ersten und zweiten Parameter ein.
  • Die Maschinenlerneinheit 14 erzeugt ein Lernmodell durch Lernen unter Verwendung eines Datensatzes, der die extrahierten ersten und zweiten Parameter beinhaltet. Die Maschinenlerneinheit 14 erzeugt ein Lernmodell zum Ableiten der Werte der ersten Parameter von den zweiten Parametern des Bearbeitungsprogramms, das durch einen Bediener zu editieren ist. In der ersten Ausführungsform führt die Maschinenlerneinheit 14 ein überwachtes Lernen zum Erzeugen eines Lernmodells durch. Die Maschinenlerneinheit 14 gibt das erzeugte Lernmodell in die Lernmodellspeichereinheit 15 ein.
  • Die Maschinenlerneinheit 14 kann einen beliebigen Lernalgorithmus verwenden. Zu Beispielen für den Lernalgorithmus gehören Algorithmen wie etwa ein neuronales Netz und eine Stützvektormaschine (SVM). Das neuronale Netz kann mehrschichtiges, tiefes Lernen sein. Weiterhin kann der durch die Maschinenlerneinheit 14 verwendete Lernalgorithmus eine genetische Programmierung, eine induktive logische Programmierung, eine Stützvektormaschine oder dergleichen sein. Das maschinelle Lernen ist eine Verarbeitung von Optimierungsparametern wie etwa Gewichtungen oder Tendenzen eines neuronalen Netzes.
  • Die Lernmodellspeichereinheit 15 speichert ein Lernmodell, das ein Ergebnis des Lernens durch die Maschinenlerneinheit 14 ist. Das Lernmodell gibt eine Beziehung der optimalen ersten Parameter zu eingegebenen zweiten Parametern an.
  • Die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 beinhaltet eine Bearbeitungsformdaten-Eingabeeinheit 21, eine Bearbeitungsformdaten-Speichereinheit 22, eine Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23, eine Parameterauswahleinheit 24, eine Bearbeitungsprogrammspeichereinheit 25, eine Editiervorgangsanalyseeinheit 26 und eine Inferenzeinheit 27.
  • Die CAD-Daten 2, die Bearbeitungsformdaten sind, werden von einer Vorrichtung außerhalb der numerischen Steuervorrichtung 100 in die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 eingegeben. Die Bearbeitungsformdaten-Eingabeeinheit 21 nimmt die von der externen Vorrichtung eingegebenen CAD-Daten 2 an und gibt die angenommenen CAD-Daten 2 in die Bearbeitungsformdaten-Speichereinheit 22 ein. Die Bearbeitungsformdaten-Speichereinheit 22 speichert die CAD-Daten 2.
  • Die Bearbeitungsformdaten beinhalten eine Konstruktionsform, die eine fertige Form eines Schneiderzeugnisses ist, und Informationen, welche die Eigenschaft des Materials dieses Erzeugnisses angeben. Das Material ist ein Werkstück, aus dem die durch die CAD-Daten 2 angegebene Konstruktionsform herausgearbeitet wird. Die Bearbeitungsformdaten sind nicht auf die CAD-Daten 2 beschränkt und können beliebige Daten sein, die durch die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 interpretiert werden können.
  • Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erzeugt ein Bearbeitungsprogramm zum Herausarbeiten der durch die CAD-Daten 2 angegebenen Konstruktionsform aus dem Material. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst das Bearbeitungsprogramm von der Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 und erzeugt Eingabedaten, die in die Lerndaten in der Inferenzeinheit 27 einzugeben sind. Alternativ dazu kann die Parameterauswahleinheit 24 die CAD-Daten 2 aus der Bearbeitungsformdaten-Speichereinheit 22 auslesen und auf Grundlage der durch die CAD-Daten 2 angegebenen Bearbeitungsform in die Lerndaten einzugebende Eingabedaten erzeugen. Die Parameterauswahleinheit 24 extrahiert die in dem Bearbeitungsprogramm verwendeten zweiten Parameter aus dem Bearbeitungsprogramm und erzeugt Eingabedaten, welche die zweiten Parameter beinhalten. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt die erzeugten Eingabedaten in die Inferenzeinheit 27 ein.
  • Die Parameterauswahleinheit 24 erzeugt Eingabedaten für jeden der Vielzahl von ersten Parametern, die zum Erzeugen des Bearbeitungsprogramms verwendet wird. Die Parameterauswahleinheit 24 legt jeden der ersten Parameter fest und leitet die Eingabedaten an die Inferenzeinheit 27 weiter, sodass die Parameterauswahleinheit 24 die Inferenzeinheit 27 dazu anweist, erste Parameter abzuleiten.
  • Eingabedaten, welche die zweiten Parameter beinhalten, werden als Eingabedaten in die Inferenzeinheit 27 eingegeben. Unter Verwendung des Lernmodells leitet die Inferenzeinheit 27 die Werte des ersten Parameters von den zweiten Parametern ab. Die Inferenzeinheit 27 gibt das Inferenzergebnis an die Parameterauswahleinheit 24 zurück. Die Inferenzeinheit 27 gibt das Inferenzergebnis, d. h. die Vielzahl von Werten des ersten Parameters, aus.
  • Die Parameterauswahleinheit 24 empfängt die Vielzahl von Werten, die das Inferenzergebnis ist, von der Inferenzeinheit 27. Die Parameterauswahleinheit 24 stellt eine Vielzahl von Werten dar und nimmt eine Auswahl eines Werts aus der Vielzahl von Werten an. In der ersten Ausführungsform gibt die Parameterauswahleinheit 24 die von der Inferenzeinheit 27 empfangene Vielzahl von Werten über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 an die Anzeigeeinheit 50 aus, wodurch die Anzeigeeinheit 50 dazu veranlasst wird, die Vielzahl von Werten anzuzeigen. Wie oben beschrieben, veranlasst die Parameterauswahleinheit 24 die Anzeigeeinheit 50 dazu, die Vielzahl von Werten anzuzeigen, um dadurch die Vielzahl von Werten darzustellen. Der Bediener betätigt die Anweisungseingabeeinheit 40, um dadurch einen Wert aus der auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Vielzahl von Werten auszuwählen. Der ausgewählte Wert wird über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 in die Inferenzeinheit 27 eingegeben. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt den ausgewählten Wert in die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 ein.
  • Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erzeugt ein Bearbeitungsprogramm auf Grundlage der von der Parameterauswahleinheit 24 empfangenen Werte der ersten Parameter. Das heißt, die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erzeugt ein Bearbeitungsprogramm auf Grundlage des aus der Vielzahl von Werten in der Parameterauswahleinheit 24 ausgewählten Werts. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 gibt das erzeugte Bearbeitungsprogramm in die Bearbeitungsprogrammspeichereinheit 25 ein. Die Bearbeitungsprogrammspeichereinheit 25 speichert das Bearbeitungsprogramm.
  • Die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 analysiert einen Editiervorgang eines Bedieners. Die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 bestimmt zweite Parameter, die aus dem Bearbeitungsprogramm zu extrahieren sind, für jeden der durch den Bediener editierten ersten Parameter. Die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 extrahiert die bestimmten zweiten Parameter aus dem Bearbeitungsprogramm. Die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 erfasst einen aus der Vielzahl von Werten des ersten Parameters ausgewählten Wert von der Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23. Die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 erfasst den aus der Vielzahl von Werten des ersten Parameters ausgewählten Wert und extrahiert aus dem Bearbeitungsprogramm die dem ersten Parameter entsprechenden zweiten Parameter, wodurch ein Datensatz erzeugt wird. Der Datensatz, der den ersten Parameter und den zweiten Parameter beinhaltet, dient zum Erzeugen oder Aktualisieren des Lernmodells. Die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 gibt den Datensatz jedes Mal, wenn der Editiervorgang durch den Bediener durchgeführt wird, in die Maschinenlerneinheit 14 ein.
  • Als Nächstes wird die Funktionsweise der numerischen Steuervorrichtung 100 beschrieben. Die Funktionsweise der numerischen Steuervorrichtung 100 beinhaltet eine Lernmodellerzeugungsverarbeitung, die durch die Maschinenlernvorrichtung 10 durchgeführt wird, und eine Bearbeitungsprogrammerzeugungsverarbeitung, die durch die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 durchgeführt wird.
  • 2 ist ein Ablaufdiagramm, das eine Prozedur einer Lernmodellerzeugungsverarbeitung veranschaulicht, die durch die in 1 veranschaulichte Maschinenlernvorrichtung 10 durchgeführt wird. Bei der Lernmodellerzeugungsverarbeitung wird ein Lernmodell zum Erzeugen eines Bearbeitungsprogramms auf Grundlage der Bearbeitungsprogramme 1 erzeugt.
  • In Schritt S1 liest die Bearbeitungsprogrammeingabeeinheit 11 die Vielzahl von Bearbeitungsprogrammen 1 aus einem Speicherbereich (nicht veranschaulicht) aus. Die Bearbeitungsprogrammspeichereinheit 12 speichert die Bearbeitungsprogramme 1 in Zuordnung zu den Bedienern, welche die Bearbeitungsprogramme 1 editiert haben.
  • In Schritt S2 extrahiert die Bearbeitungsprogrammanalyseeinheit 13 die ersten Parameter aus den Bearbeitungsprogrammen 1, die den Bedienern zugeordnet sind. Die Bearbeitungsprogrammanalyseeinheit 13 extrahiert die Vielzahl von ersten Parametern, die in den Bearbeitungsprogrammen 1 verwendet wird.
  • In Schritt S3 extrahiert die Bearbeitungsprogrammanalyseeinheit 13 die zweiten Parameter für jeden der Vielzahl von extrahierten ersten Parametern. Dazu bestimmt die Bearbeitungsprogrammanalyseeinheit 13 die zu extrahierenden zweiten Parameter für jeden der ersten Parameter und extrahiert die bestimmten zweiten Parameter. Die Bearbeitungsprogrammanalyseeinheit 13 führt die Verarbeitung in den Schritten S2 und S3 für jedes der Bearbeitungsprogramme 1 durch. Die Bearbeitungsprogrammanalyseeinheit 13 gibt den extrahierten ersten Parameter und die extrahierte zweiten Parameter in die Maschinenlerneinheit 14 für jedes der Bearbeitungsprogramme 1 ein.
  • In Schritt S4 führt die Maschinenlerneinheit 14 die Maschinenlernverarbeitung unter Verwendung des eingegebenen ersten Parameters und der eingegebenen zweiten Parameters durch. Die Maschinenlerneinheit 14 erzeugt einen Datensatz auf Grundlage der ersten Parameter und der zweiten Parameter und führt ein maschinelles Lernen gemäß dem erzeugten Datensatz durch. Der Datensatz ist ein Satz von Daten, der einen ersten Parameter, der anzupassen ist, zweiten Parametern, die nicht anzupassen sind, sondern zum Bestimmen eines Werts des ersten Parameters verwendet werden, zuordnet. Die Maschinenlerneinheit 14 erzeugt ein optimiertes Modell als ein Lernmodell unter Verwendung eines vorbestimmten Standards. Die Maschinenlerneinheit 14 erzeugt ein Lernmodell, das ein Lernergebnis ist. Die Lernmodellspeichereinheit 15 speichert das erzeugte Lernmodell. Wie oben beschrieben, beendet die Maschinenlernvorrichtung 10 die Lernmodellerzeugungsverarbeitung gemäß der in 2 veranschaulichten Prozedur.
  • 3 ist ein Ablaufdiagramm, das eine Prozedur einer Bearbeitungsprogrammerzeugungsverarbeitung veranschaulicht, die durch die in 1 veranschaulichte Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 durchgeführt wird. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 leitet unter Verwendung des von der Maschinenlernvorrichtung 10 bereitgestellten Lernergebnisses Parameter des Bearbeitungsprogramms ab und erzeugt das Bearbeitungsprogramm unter Verwendung des Inferenzergebnisses.
  • In Schritt S11 liest die Bearbeitungsformdaten-Eingabeeinheit 21 die CAD-Daten 2, die Bearbeitungsformdaten sind, aus einem Speicherbereich (nicht veranschaulicht) aus. Die Bearbeitungsformdaten-Speichereinheit 22 speichert die CAD-Daten 2. In Schritt S12 erzeugt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 ein Bearbeitungsprogramm auf Grundlage der CAD-Daten 2.
  • Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst das Bearbeitungsprogramm von der Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23. Alternativ dazu erfasst die Parameterauswahleinheit 24 die CAD-Daten 2 von der Bearbeitungsformdaten-Speichereinheit 22. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst die zweiten Parameter zum Ableiten der ersten Parameter aus dem Bearbeitungsprogramm oder den CAD-Daten 2. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt die zweiten Parameter, die Eingabedaten sind, in die Inferenzeinheit 27 ein.
  • In Schritt S13 leitet die Inferenzeinheit 27 die ersten Parameter unter Verwendung der zweiten Parameter, d. h. der Eingabedaten und des Lernmodells, die aus der Lernmodellspeichereinheit 15 ausgelesenen werden, ab. Die Inferenzeinheit 27 gibt das Inferenzergebnis an die Parameterauswahleinheit 24 aus. In Schritt S14 veranlasst die Parameterauswahleinheit 24 die Anzeigeeinheit 50 dazu, die Vielzahl von Werten der ersten Parameter anzuzeigen, um dadurch die Werte der ersten Parameter, die das Inferenzergebnis sind, darzustellen. Die durch die Anzeigeeinheit 50 angezeigte Vielzahl von Werten sind Kandidaten für die Werte der ersten Parameter, die in dem Bearbeitungsprogramm einzustellen sind. Bei Auswahl eines Werts durch den Bediener gibt die Parameterauswahleinheit 24 den ausgewählten Wert in die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 ein.
  • In Schritt S15 erzeugt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 einen Prozess des Bearbeitungsprogramms auf Grundlage des ausgewählten Werts der ersten Parameter. In Schritt S16 speichert die Bearbeitungsprogrammspeichereinheit 25 das durch die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erzeugte Bearbeitungsprogramm. Wie oben beschrieben, beendet die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 die Bearbeitungsprogrammerzeugungsverarbeitung gemäß der in 3 veranschaulichten Prozedur.
  • Als Nächstes wird eine Verarbeitung beschrieben, die durch die Maschinenlernvorrichtung 10 und die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 durchgeführt wird, wenn das Lernmodell auf Grundlage der Einzelheiten des Editiervorgangs auf der Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 erzeugt wird. 4 ist ein Ablaufdiagramm, das eine Prozedur einer Verarbeitung veranschaulicht, die durchgeführt wird, wenn die Maschinenlernvorrichtung 10 und die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20, die in 1 veranschaulicht sind, das Lernmodell auf Grundlage der Einzelheiten des Editiervorgangs erzeugen. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 leitet unter Verwendung des von der Maschinenlernvorrichtung 10 bereitgestellten Lernergebnisses Parameter des Bearbeitungsprogramms ab und erzeugt das Bearbeitungsprogramm unter Verwendung des Inferenzergebnisses.
  • In Schritt S21 erfasst die Parameterauswahleinheit 24 den Wert des durch den Bediener ausgewählten ersten Parameters. Der Wert der ersten Parameter, die durch den Eingabevorgang auf der Anweisungseingabeeinheit 40 ausgewählt werden, wird über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 in die Parameterauswahleinheit 24 eingegeben. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erzeugt ein Bearbeitungsprogramm auf Grundlage des von der Parameterauswahleinheit 24 empfangenen Werts der ersten Parameter.
  • In Schritt S22 extrahiert die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 aus dem Bearbeitungsprogramm oder den CAD-Daten 2 die zweiten Parameter, die dem ausgewählten Wert des ersten Parameters entsprechen. Das heißt, die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 extrahiert die zweiten Parameter, die den ersten Parametern entsprechen. Die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 gibt in die Maschinenlerneinheit 14 den Wert des durch den Bediener ausgewählten ersten Parameters und der extrahierten zweiten Parameter ein.
  • In Schritt S23 führt die Maschinenlerneinheit 14 die Maschinenlernverarbeitung unter Verwendung des eingegebenen Werts des ersten Parameters und der zweiten Parameter durch. Die Maschinenlerneinheit 14 erzeugt einen Datensatz, der den ersten Parameter und die zweiten Parameter beinhaltet. Die Maschinenlerneinheit 14 liest das Lernmodell aus der Lernmodellspeichereinheit 15 aus. Die Maschinenlerneinheit 14 aktualisiert das Lernmodell durch Durchführen von zusätzlichem Lernen auf Grundlage des Datensatzes. Die Lernmodellspeichereinheit 15 speichert das durch das zusätzliche Lernen aktualisierte Lernmodell. Zu beachten ist, dass in einem Fall, bei dem das Lernmodell nicht in der Lernmodellspeichereinheit 15 gespeichert ist, die Maschinenlerneinheit 14 ein neues Lernmodell durch Lernen auf Grundlage des Datensatzes erzeugt. Die Lernmodellspeichereinheit 15 speichert das neue Lernmodell. Wie oben beschrieben, beenden die Maschinenlernvorrichtung 10 und die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 die Verarbeitung zum Erzeugen oder Aktualisieren des Lernmodells anhand der Einzelheiten des Editiervorgangs.
  • Als Nächstes werden Einzelheiten zur durch die Maschinenlernvorrichtung 10 durchgeführten Lernmodellerzeugungsverarbeitung beschrieben. 5 ist ein Ablaufdiagramm, das Einzelheiten der Lernmodellerzeugungsverarbeitung veranschaulicht, die durch die in 1 veranschaulichte Maschinenlernvorrichtung 10 durchgeführt wird. Der in 5 veranschaulichte Vorgang wird unter Verwendung des in 6 veranschaulichten Bearbeitungsprogramms beschrieben. 6 ist eine Darstellung, die ein Beispiel für eine Auslesung eines Bearbeitungsprogramms durch die in 1 veranschaulichte Maschinenlernvorrichtung 10 veranschaulicht. Das in 6 veranschaulichte Bearbeitungsprogramm ist ein numerisches Steuerprogramm zum Durchführen einer Gewindebohrbearbeitung und beinhaltet einen Parameternamen und einen Parameterwert für jeden der Vielzahl von Parametern.
  • In Schritt S31 liest die Bearbeitungsprogrammeingabeeinheit 11 die Vielzahl von Bearbeitungsprogrammen 1 aus einem Speicherbereich (nicht veranschaulicht) aus. Die Bearbeitungsprogrammspeichereinheit 12 speichert die Bearbeitungsprogramme 1 in Zuordnung zu den Bedienern, welche die Bearbeitungsprogramme 1 editiert haben. In Schritt S32 extrahiert die Bearbeitungsprogrammanalyseeinheit 13 Parameter aus jedem der in der Bearbeitungsprogrammspeichereinheit 12 gespeicherten Vielzahl von Bearbeitungsprogrammen 1.
  • Zu den Parametern, die aus dem in 6 veranschaulichten Bearbeitungsprogramm extrahiert werden, gehören beispielsweise Parameter in Bezug auf ein Material, Parameter in Bezug auf die Bearbeitung, Parameter in Bezug auf ein Werkzeug und Parameter in Bezug auf eine Bearbeitungsposition. Die Parameter in Bezug auf das Material sind eine Materialeigenschaft „FC250“, ein Materialaußendurchmesser „438“, ein Materialinnendurchmesser „352“, eine Materiallänge „530“, eine Materialstirnfläche „30“ und eine Materialdrehzahl „100“. Zu den Parametern in Bezug auf die Bearbeitung gehören eine Einheitennummer „9“, eine Bearbeitungsart „Gewindebohrbearbeitung“, ein Bearbeitungsmodus „XC“, ein Nenngewinde „M16“, ein Außendurchmesser „16“, eine Steigung „2“, eine Schraubtiefe „45“ und eine Fase „0,9“. Die Parameter in Bezug auf das Werkzeug sind eine Werkzeugsequenznummer „2“, eine Werkzeugart „Bohrer“, ein Nenndurchmesser „14“, eine Werkzeugnummer „8“, ein Bohrlochdurchmesser „14“, eine Bohrlochtiefe „42,7“, ein Pilotlochdurchmesser „0“, eine Pilotlochtiefe „100“, ein Bohrverfahren „Tiefbohren“, eine Schneidtiefe pro Durchgang „7,1“, eine Umfangsgeschwindigkeit „60“, ein Vorschub „0,22“ und ein M-Code „M45“. Die Parameter in Bezug auf die Bearbeitungsposition sind ein Formmuster „Bogen“, eine Startpunktpositionskoordinate x „202,5“, eine Startpunktpositionskoordinate y „225“, eine Startpunktpositionskoordinate z „0“, die Anzahl „2“ und ein Winkel „90“. Zu den extrahierten Parametern gehören zudem der Name des Bedieners, der das Bearbeitungsprogramm editiert hat, und die Art der Maschine, die das Bearbeitungsprogramm verwendet.
  • Es wird wieder auf 5 Bezug genommen. In Schritt S33 grenzt die Bearbeitungsprogrammanalyseeinheit 13 die zweiten Parameter aus den extrahierten Parametern für jeden von den ersten Parametern ein, wobei die ersten Parameter anzupassende Parameter sind und die zweiten Parameter nicht anzupassende Parameter sind.
  • Bei dem in 6 veranschaulichten Beispiel wird angenommen, dass „Bohrverfahren“ der erste Parameter ist und der Wert von „Bohrverfahren“ ein beliebiger von vier Werten von „0“ bis „3“ ist. Der Wert „0“ gibt einen Bohrzyklus wieder, „1“ gibt einen Hochgeschwindigkeits-Tiefbohrzyklus wieder, „2“ gibt einen Tiefbohrzyklus wieder und „3“ gibt einen Ultratiefbohrzyklus wieder. In diesem Fall sind die auf Grundlage des ersten Parameters eingegrenzten zweiten Parameter die Materialeigenschaft „FC250“, der Materialaußendurchmesser „438“, der Materialinnendurchmesser „352“, die Materiallänge „530“, die Materialstirnfläche „30“, die Bearbeitungsart „Gewindebohrbearbeitung“, der Bohrlochdurchmesser „14“ und die Bohrlochtiefe „42,7“.
  • Es sei angenommen, dass die „Bearbeitungsreihenfolge von Bohrdrehen und Stirndrehen“, welche die Reihenfolge des Bohrdrehens und des Stirndrehens angibt, der erste Parameter ist und der Wert von „Bearbeitungsreihenfolge von Bohrdrehen und Stirndrehen“ „0“ oder „1“ ist. Der Wert „0“ gibt die Reihenfolge wieder, bei der das Bohrdrehen zuerst durchgeführt wird und anschließend das Stirndrehen durchgeführt wird, während der Wert „1“ die Reihenfolge wiedergibt, bei das Stirndrehen zuerst durchgeführt wird und anschließend das Bohrdrehen durchgeführt wird. In diesem Fall können die auf Grundlage des ersten Parameters eingegrenzten zweiten Parameter die Materialeigenschaft, der Materialaußendurchmesser, der Materialinnendurchmesser, die Materiallänge, die Materialstirnfläche, der Bohrlochdurchmesser und die Bohrlochtiefe sein.
  • Es sei angenommen, dass „Bearbeitungsstelle“ der erste Parameter ist und der Wert von „Bearbeitungsstelle“ ein beliebiger von vier Werten von „0“ bis „3“ ist. Der Wert „0“ gibt einen Außendurchmesser wieder, der Wert „1“ gibt einen Innendurchmesser wieder, der Wert „2“ gibt eine Vorderfläche wieder und „3“ gibt eine Rückfläche wieder. In diesem Fall können die auf Grundlage des ersten Parameters eingegrenzten zweiten Parameter die Materialeigenschaft, der Materialaußendurchmesser, der Materialinnendurchmesser, die radiale Toleranz und die axiale Toleranz sein.
  • Es sei angenommen, dass „Automatendrehen und Stechdrehen“, was ein Bearbeitungsverfahren durch Drehen ist, der erste Parameter ist und dass der Wert von „Automatendrehen und Stechdrehen“ „0“ oder „1“ ist. Der Wert „0“ gibt Automatendrehen wieder bzw. der Wert „1“ gibt Stechdrehen wieder. In diesem Fall können die auf Grundlage des ersten Parameters eingegrenzten zweiten Parameter die Materialeigenschaft, der Materialaußendurchmesser, der Materialinnendurchmesser, die radiale Toleranz und die axiale Toleranz sein.
  • Es ist zu beachten, dass das Verfahren zum Extrahieren von Parametern, das ein Verfahren zum Auswählen eines Merkmals, das für maschinelles Lernen wirksam ist, aus Parametern ist, die aus Eingabemustern erlangt werden, ein Rundlaufverfahren, eine sequenzielle Vorwärtsmerkmalsauswahl, eine sequenzielle Rückwärtsmerkmalsauswahl oder dergleichen sein kann. Ein anderes Verfahren zum Extrahieren von Parametern, das ein auf maschinellem Lernen beruhendes Verfahren ist, beinhaltet Einstellen einer Bewertungsfunktion und Aktualisieren von Merkmalsumwandlungsparametern. Ein Verfahren namens „Lasso“, bei dem die L1-Norm eines Parameters der Bewertungsfunktion als ein Regularisierungsterm hinzugefügt wird, ermöglicht eine dünnbesetzte Merkmalsumwandlung, durch welche die Werte vieler Parameter auf null gebracht werden. Weiterhin wird ein Verfahren namens „Gruppen-Lasso“ vorgeschlagen, wobei bei diesem Verfahren einige Parameter gruppiert und „Lasso“ daran durchgeführt wird, sodass der Wert jeder Gruppe null wird. Es gibt noch ein anderes Verfahren zum Extrahieren von Parametern auf Grundlage der Erfahrung des Bedieners.
  • Es sei angenommen, dass „Bearbeitungsverfahren“ der erste Parameter ist und der Wert von „Bearbeitungsverfahren“ ein beliebiger von 40 Werten von „0“ bis „39“ ist. Die Werte „0“ bis „11“ geben ein Bearbeitungsverfahren zum Lochbohren wieder, „12“ bis „20“ geben ein Bearbeitungsverfahren zur Linienbearbeitung wieder, „21“ bis „28“ geben ein Bearbeitungsverfahren zur Oberflächenbearbeitung wieder, „29“ bis „36“ geben ein Bearbeitungsverfahren zum Drehen wieder bzw. „37“ bis „40“ geben ein anderes Bearbeitungsverfahren als Lochbohren, Linienbearbeitung, Oberflächenbearbeitung oder Drehbearbeitung wieder. In diesem Fall kann die Bearbeitungsprogrammanalyseeinheit 13 die Werte von „Bearbeitungsverfahren“ sequenziell oben aus den Bearbeitungsprogrammen 1 extrahieren.
  • Die ersten Parameter sind nicht auf „Bohrverfahren“, „Bearbeitungsreihenfolge von Bohrdrehen und Stirndrehen“, „Bearbeitungsstelle“, „Automatendrehen und Stechdrehen“ und „Bearbeitungsverfahren“ beschränkt, sondern können ein beliebiges Element beinhalten, das mit der Erzeugung eines Bearbeitungsprogramms in Zusammenhang steht, sofern dieses Element einen anzupassenden Parameter angibt. Beispielsweise können zu den ersten Parametern „Drehzahl des Drehmaterials“, „Drehwerkzeugnennwert“, „Schnitt-X“, „Schnitt-Z“, „Endbearbeitungstoleranz-X“, „Endbearbeitungstoleranz-Z“, „Umfangsgeschwindigkeit“, „Vorschub“ oder dergleichen gehören. Zu den ersten Parametern können nicht nur Drehen und Lochbohren gehören, sondern jedes Element in Bezug auf Bearbeitungsprogramme wie etwa Linienbearbeitung, Oberflächenbearbeitung, Kopfauswahl und Werkstückbewegung kann der erste Parameter sein. Die ersten Parameter sind nicht auf ganzzahlige Werte beschränkt, sondern können reelle Werte sein, wenn lineare Regression verwendet wird.
  • Es wird wieder auf 5 Bezug genommen. In Schritt S34 erzeugt die Bearbeitungsprogrammanalyseeinheit 13 einen Datensatz, der den ersten Parameter und den zweiten Parameter beinhaltet, unter Verwendung des ersten Parameters und der auf Grundlage des ersten Parameters eingegrenzten zweiten Parameter. Die Bearbeitungsprogrammanalyseeinheit 13 gibt den erzeugten Datensatz in die Maschinenlerneinheit 14 ein.
  • In Schritt S35 führt die Maschinenlerneinheit 14 eine Maschinenlernverarbeitung gemäß dem von der Bearbeitungsprogrammanalyseeinheit 13 eingegebenen Datensatz durch. Durch die Maschinenlernverarbeitung erzeugt die Maschinenlerneinheit 14 ein Lernmodell, das für jeden der ersten Parameter eine Beziehung zwischen dem ersten Parameter und den zweiten Parametern angibt. In Schritt S36 speichert die Lernmodellspeichereinheit 15 das erzeugte Lernmodell. Eine Technik zum Erzeugen eines Lernmodells aus den Bearbeitungsprogrammen 1 kann eine im japanischen Patent Nr. 6599069 offenbarte Technik oder dergleichen verwenden.
  • Als Nächstes werden Einzelheiten der durch die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 durchgeführten Bearbeitungsprogrammerzeugungsverarbeitung beschrieben. 7 ist ein Ablaufdiagramm, das Einzelheiten der Bearbeitungsprogrammerzeugungsverarbeitung veranschaulicht, die durch die in 1 veranschaulichte Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 durchgeführt wird. Nachfolgend bezieht sich eine Beschreibung auf ein Beispiel einer Bearbeitungsprogrammerzeugungsverarbeitung in Bezug auf Fräsen eines Werkstücks mit einem Werkzeug, das sich beim Drehen bewegt.
  • In Schritt S41 liest die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 die in der Bearbeitungsformdaten-Speichereinheit 22 gespeicherten CAD-Daten 2 aus. Die CAD-Daten 2 sind Konstruktionsdaten, welche die Form des Materials vor dem Bearbeiten und die Form des Werkstücks nach dem Bearbeiten beinhalten. 8 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Form des Werkstücks nach dem Bearbeiten veranschaulicht, die auf Grundlage der in 1 veranschaulichten CAD-Daten 2 erzeugt wird. Die Form des Werkstücks nach dem Bearbeiten wird nachfolgend als eine Bearbeitungsform bezeichnet. 8 veranschaulicht eine Bearbeitungsform SH1 gemäß einem konkreten Beispiel.
  • Es wird wieder auf 7 Bezug genommen. In Schritt S42 erzeugt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 eine Bearbeitungsform SH1, wie in 8 veranschaulicht, auf Grundlage der ausgelesenen CAD-Daten 2. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 platziert die Bearbeitungsform SH1 am Programmursprung. Der Programmursprung ist der Bearbeitungsursprung des Programmkoordinatensystems. Zu beachten ist, dass sich in den Schritten S42 bis S45 die Erzeugung der Form auf die Erzeugung der Form in einem virtuellen Raum bezieht.
  • Das Programmkoordinatensystem ist ein orthogonales Koordinatensystem aus drei Achsen, einer X-Achse, einer Y-Achse und einer Z-Achse. Die X-Achsenrichtung ist die Querrichtung in der Figur. Die Plusseite in der X-Achsenrichtung ist die rechte Seite in der Querrichtung. Die Y-Achsenrichtung ist die Richtung von vorne nach hinten in der Figur. Die Plusseite in der Y-Achsenrichtung ist die Rückseite in der Richtung von vorne nach hinten. Die Z-Achsenrichtung ist die vertikale Richtung in der Figur. Die Plusseite in der Z-Achsenrichtung ist die Oberseite in der vertikalen Richtung.
  • Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 platziert die Bearbeitungsform SH1 derart, dass die Bearbeitungsform SH1 einen Abschnitt mit der minimalen X-Achsenkoordinate, einen Abschnitt mit der minimalen Y-Achsenkoordinate und einen Abschnitt mit der maximalen Z-Achsenkoordinate aufweist, wobei alle Abschnitte auf den Programmursprung gesetzt sind. Dadurch wird die Bearbeitungsform SH1 am Programmursprung platziert.
  • Es wird wieder auf 7 Bezug genommen. In Schritt S43 erzeugt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 die Form des Materials vor dem Bearbeiten auf Grundlage der ausgelesenen CAD-Daten 2. Die Form des Materials vor der Verarbeitung wird nachfolgend als eine Materialform bezeichnet. Bei der Materialform handelt es sich insbesondere um eine dreidimensionale rechteckige Parallelepipedform, welche die am Programmursprung platzierte Bearbeitungsform SH1 umfasst. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 platziert die erzeugte Materialform in dem Programmkoordinatensystem ebenso wie die Bearbeitungsform SH1.
  • 9 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Materialform veranschaulicht, die auf Grundlage der in 1 veranschaulichten CAD-Daten 2 erzeugt wird. 9 veranschaulicht eine Materialform SH2 gemäß einem konkreten Beispiel. Die Abmessungen der Materialform SH2 können auf Grundlage des Höchstwerts und des Mindestwerts der Koordinaten der Bearbeitungsform SH1 in jeder von der X-Achsenrichtung, der Y-Achsenrichtung und der Z-Achsenrichtung erlangt werden.
  • Da die Bearbeitung der oberen Oberfläche zum Endbearbeiten der oberen Oberfläche der Bearbeitungsform SH1 durchgeführt wird, wird die Abmessung der Materialform SH2 in der Z-Achsenrichtung so eingestellt, dass sie um etwa 2 mm bis 3 mm größer als die Bearbeitungsform SH1 ist. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 platziert die Materialform SH2 derart, dass die obere Oberfläche der Materialform SH2 auf der +Z-Achsenrichtungsseite am Programmursprung liegt. Somit verschiebt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 die Bearbeitungsform SH1 in der -Z-Achsenrichtung von der oberen Oberfläche der Materialform SH2. Konkret verschiebt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 die Bearbeitungsform SH1 um 2 mm bis 3 mm in der -Z-Achsenrichtung. Die Materialform SH2 weist eine Abmessung von 80 mm in der X-Achsenrichtung, eine Abmessung von 60 mm in der Y-Achsenrichtung und eine Abmessung von 23 mm in der Z-Achsenrichtung auf. Die Materialeigenschaft ist S45C.
  • Es wird wieder auf 7 Bezug genommen. In Schritt S44 erzeugt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 eine Form eines von der Materialform SH2 zu entfernenden Abschnitts. Die Form des zu entfernenden Abschnitts wird nachfolgend als Bearbeitungsentfernungsform bezeichnet. 10 ist eine perspektivische Ansicht, welche die durch die in 1 veranschaulichte Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erzeugte Bearbeitungsentfernungsform veranschaulicht. 10 veranschaulicht eine Bearbeitungsentfernungsform SH3 gemäß einem konkreten Beispiel. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 kann die Bearbeitungsentfernungsform SH3 durch eine Differenzberechnung erlangen, die das Festkörpermodell der Bearbeitungsform SH1 von dem Festkörpermodell der Materialform SH2 subtrahiert.
  • Es wird wieder auf 7 Bezug genommen. In Schritt S45 erzeugt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 die Form des zu entfernenden Abschnitts für jeden Prozess. Die Form des zu entfernenden Abschnitts für jeden Prozess wird nachfolgenden als eine Prozessform bezeichnet. Die Bearbeitungsform SH1 wird aus der Materialform SH2 durch eine Vielzahl von Prozessen herausgearbeitet. Die Prozessform ist eine Form eines bei jedem der Vielzahl von Prozessen zu entfernten Abschnitts.
  • Es ist eine Beschreibung zu jeder der durch Prozesse bereitgestellten Prozessformen angeführt: die erste und die zweite Oberflächenbearbeitung zum Herausarbeiten einer Oberfläche; das Lochbohren zum Durchführen von Bohren; und die Senkbohrungsbearbeitung zum Ausbilden einer Senkbohrung, wenn die Bearbeitungsform SH1 durch diesen Prozess ausgebildet wird. Die Form des durch die erste Oberflächenbearbeitung entfernten Abschnitts ist als eine erste Prozessform definiert, die Form des durch die zweite Oberflächenbearbeitung entfernten Abschnitts ist als eine zweite Prozessform definiert, die Form des durch das Lochbohren entfernten Abschnitts ist als eine dritte Prozessform definiert und die Form des durch die Senkbohrungsbearbeitung entfernten Abschnitts ist als eine vierte Prozessform definiert.
  • 11 ist eine perspektivische Ansicht, welche die erste Prozessform veranschaulicht, die durch die in 1 veranschaulichte Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erzeugt wird. Die in 11 veranschaulichte Prozessform SH4 ist ein konkretes Beispiel für die erste Prozessform. 12 ist eine perspektivische Ansicht, welche die zweite Prozessform veranschaulicht, die durch die in 1 veranschaulichte Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erzeugt wird. Die in 12 veranschaulichte Prozessform SH5 ist ein konkretes Beispiel für die zweite Prozessform. 13 ist eine perspektivische Ansicht, welche die dritte Prozessform veranschaulicht, die durch die in 1 veranschaulichte Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erzeugt wird. Die in 13 veranschaulichte Prozessform SH6 ist ein konkretes Beispiel für die dritte Prozessform. 14 ist eine perspektivische Ansicht, welche die vierte Prozessform veranschaulicht, die durch die in 1 veranschaulichte Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erzeugt wird. Die in 14 veranschaulichte Prozessform SH7 ist ein konkretes Beispiel für die vierte Prozessform. Die Bearbeitungsentfernungsform SH3 ist eine Form, die eine Kombination aus der Prozessform SH4, der Prozessform SH5, der Prozessform SH6 und der Prozessform SH7 ist.
  • Die Prozessform SH6 beinhaltet vier zylindrische Formen SH61, SH62, SH63 und SH64. Die Prozessform SH7 beinhaltet zwei abgestufte zylindrische Formen SH71 und SH72. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 extrahiert aus der Bearbeitungsentfernungsform SH3 eine Vielzahl von zylindrischen Formen mit einem Durchmesser gleich oder kleiner einem vorgegebenen Durchmesser und teilt die Vielzahl von zylindrischen Formen in die zylindrischen Formen SH61, SH62, SH63 und SH64 und die abgestuften zylindrischen Formen SH71 und SH72 auf. Die abgestuften zylindrischen Formen SH71 und SH72 sind jeweils durch zwei zylindrische Formen definiert, die unterschiedliche Durchmesser aufweisen und in der Z-Achsenrichtung benachbart zueinander angeordnet sind. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 behandelt die benachbarten zylindrischen Formen als eine Form. Auf diese Weise erzeugt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 die Prozessform SH6 und die Prozessform SH7.
  • Als Nächstes teilt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 den Abschnitt einer abgestuften Form auf, die übrig bleibt, nachdem die Prozessformen SH6 und SH7 von der Bearbeitungsentfernungsform SH3 entfernt wurden. Die Höhenrichtung der Stufe der abgestuften Form ist die Z-Achsenrichtung. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 teilt die abgestufte Form in zwei mit einer XY-Ebene senkrecht zu der Z-Achsenrichtung auf. Infolgedessen erzeugt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 die Prozessform SH4 und die Prozessform SH5. Die erste Oberflächenbearbeitung ist die oben beschriebene Bearbeitung der oberen Oberfläche. Die zweite Oberflächenbearbeitung ist eine Verarbeitung zum Aushöhlen eines Abschnitts auf der -Z-Achsenrichtungsseite in Bezug auf die Prozessform SH4 zu einer rechteckigen Form. Jede der vier Ecken der rechteckigen Form ist abgerundet.
  • Es wird wieder auf 7 Bezug genommen. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst aus dem Bearbeitungsprogramm oder den CAD-Daten 2 die zweiten Parameter zum Ableiten der ersten Parameter. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt zweite Parameter in die Inferenzeinheit 27 ein, die einen abzuleitenden ersten Parameter festlegen. In Schritt S46 erfasst die Parameterauswahleinheit 24 Werte des ersten Parameters, die das Inferenzergebnis sind, von der Inferenzeinheit 27.
  • Es sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 ein „Oberflächenbearbeitungsverfahren“ festlegt, das ein abzuleitender erster Parameter ist. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst als zweite Parameter zum Ableiten des ersten Parameters die folgenden Parameter: eine Materialeigenschaft „S45C“, obere Oberflächenkoordinaten der Prozessform SH4 „80,0, 60,0, 0,0“, untere Oberflächenkoordinaten der Prozessform SH4 „0,0, 0,0, -3,0“, eine X-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „80,0“, eine Y-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „60,0“, eine Z-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „3,0“, eine zu der Prozessform SH4 in der horizontalen Richtung benachbarte Form „abwesend“, eine in der Prozessform SH4 beinhaltete konvexe Form „abwesend“ und eine in der Prozessform SH4 beinhaltete konkave Form „abwesend“. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt in die Inferenzeinheit 27 Eingabedaten ein, die diese zweiten Parameter beinhalten.
  • Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst als einen zweiten Parameter die beim Erzeugen der Materialform eingestellte Materialeigenschaft. Darüber hinaus analysiert die Parameterauswahleinheit 24 die Prozessform SH4, um dadurch Koordinaten und Abmessungswerte der Prozessform SH4 zu erfassen. Die Parameterauswahleinheit 24 kann als zweite Parameter einen Bedienernamen und eine Maschinenart erfassen.
  • Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst von der Inferenzeinheit 27 die Vielzahl von Werten des ersten Parameters, d. h. das Inferenzergebnis, und die Verwendungswahrscheinlichkeiten einzelner der Vielzahl von Werten für das Bearbeitungsprogramm. Das heißt, die Parameterauswahleinheit 24 erfasst einen Satz aus einer Vielzahl von Werten des ersten Parameters und ihren Wahrscheinlichkeiten.
  • Es sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis fünf Werte von „0“ bis „4“ für den ersten Parameter „Oberflächenbearbeitungsverfahren“ erfasst. Der Wert „0“ gibt einen Planfräsprozess zum Durchführen einer Planfräsbearbeitung mit einem Planfräser wieder. Der Wert „1“ gibt einen Stirnfräsprozess zum Durchführen einer Flachseitenbearbeitung mit einem Stirnfräser wieder. Der Wert „2“ gibt einen konvexen Stirnfräsprozess zum Durchführen einer Flachseitenbearbeitung mit einem Stirnfräser wieder, bei dem ein Teil der Form belassen wird. Der Wert „3“ gibt einen Taschenfräsprozess zum Taschenfräsen mit einem Stirnfräser wieder. Der Wert „4“ gibt einen konvexen Taschenfräsprozess zum Taschenfräsen mit einem Stirnfräser wieder, bei dem ein Teil der Form belassen wird.
  • Darüber hinaus sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis Wahrscheinlichkeiten von „0“: 0,8, „1“: 0,15, „2“: 0,0, „3“: 0,05 und „4“: 0,0 für die fünf Werte erfasst. „0“: 0,8 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „0“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 80 % beträgt. „1“: 0,15 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „1“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 15 % beträgt. „2“: 0,0 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „2“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 0 % beträgt. „3“: 0,05 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „3“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 5 % beträgt. „4“: 0,0 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „4“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 0 % beträgt.
  • Die Vielzahl von zweiten Parametern, die in die Inferenzeinheit 27 eingegeben wird, und der erste Parameter, der das Inferenzergebnis ist, werden zusammen als ein Programmerzeugungsparameter PA121 bezeichnet. Die Inferenzeinheit 27 liest das Lernmodell, das dem festgelegten ersten Parameter entspricht, aus den in der Lernmodellspeichereinheit 15 gespeicherten Lernmodellen aus. Die Inferenzeinheit 27 erlangt für jeden Wert des ersten Parameters eine Wahrscheinlichkeit unter Verwendung des ausgelesenen Lernmodells und der zweiten Parameter, welche die Eingabedaten sind. Die Inferenzeinheit 27 gibt an die Parameterauswahleinheit 24 ein Inferenzergebnis aus, das ein Satz aus den Werten des ersten Parameters und ihren Wahrscheinlichkeiten ist.
  • Als Nächstes stellt die Parameterauswahleinheit 24 in Schritt S47 die Werte des ersten Parameters, die das Inferenzergebnis sind, zusammen mit ihren Wahrscheinlichkeiten dar. Die Parameterauswahleinheit 24 sendet jeden Wert des ersten Parameters und dessen Wahrscheinlichkeit über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 an die Anzeigeeinheit 50. Die Parameterauswahleinheit 24 veranlasst die Anzeigeeinheit 50 dazu, eine Liste der Werte des ersten Parameters und ihrer Wahrscheinlichkeiten anzuzeigen, um dadurch die Werte des ersten Parameters und die Wahrscheinlichkeiten darzustellen. Die Anzeigeeinheit 50 kann jeden Wert des ersten Parameters und seine Wahrscheinlichkeit in beliebiger Weise anzeigen. Die Anzeigeeinheit 50 kann die Werte des ersten Parameters und ihre Wahrscheinlichkeiten in absteigender Reihenfolge der Wahrscheinlichkeit umordnen und die Werte und ihre Wahrscheinlichkeiten anzeigen. Die Anzeigeeinheit 50 kann nur Werte mit Wahrscheinlichkeiten gleich oder höher als ein vorgegebener Wert aus den Werten des ersten Parameters anzeigen. Der Bediener kann leicht einen Wert des ersten Parameters auswählen, da die Werte des ersten Parameters zusammen mit ihren Wahrscheinlichkeiten dargestellt werden.
  • Zu beachten ist, dass die Parameterauswahleinheit 24 zusätzlich zu der Vielzahl von Werten des ersten Parameters, die das Inferenzergebnis sind, Bearbeitungszeiträume darstellen kann, die vorhergesagt werden, wenn einzelne der Vielzahl von Werten für das Bearbeitungsprogramm verwendet werden. Die Parameterauswahleinheit 24 kann durch Simulieren der Bearbeitung der Prozessform SH4 einen vorhergesagten Bearbeitungszeitraum erlangen. Der Bediener kann leicht einen Wert des ersten Parameters auswählen, da die Werte des ersten Parameters zusammen mit ihren vorhergesagten Bearbeitungszeiträumen dargestellt werden.
  • Wenn der Bediener einen beliebigen Wert aus der auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Vielzahl von Werten des ersten Parameters auswählt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 in Schritt S48 den ausgewählten Wert des ersten Parameters. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst den ausgewählten Wert des ersten Parameters über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30. Beispielsweise erfasst, wenn der Bediener „Planfräsprozess“, d. h. „0“, für den Programmerzeugungsparameter PA121 auswählt, die Parameterauswahleinheit 24 „0“ für den ersten Parameter „Oberflächenbearbeitungsverfahren“. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt den ausgewählten Wert in die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 ein.
  • In Schritt S49 erzeugt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 einen Prozess des Bearbeitungsprogramms auf Grundlage des ausgewählten Werts des ersten Parameters. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erzeugt einen Planfräsprozess, indem sie „0“ für „Oberflächenbearbeitungsverfahren“ erfasst.
  • In Schritt S50 bestimmt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23, ob die Erzeugung von Prozessen für alle in dem Bearbeitungsprogramm verwendeten ersten Parameter abgeschlossen ist. Wenn die Prozesserzeugung nicht abgeschlossen ist (Schritt S50, Nein), kehrt die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 mit der Prozedur zu Schritt S46 zurück.
  • Die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 wiederholt die Verarbeitung von Schritt S46 bis Schritt S50, bis die Erzeugung von Prozessen für alle in dem Bearbeitungsprogramm verwendeten ersten Parameter abgeschlossen ist. Das heißt, die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 wiederholt die Verarbeitung der Schritte S46 bis S50 für die in dem Bearbeitungsprogramm verwendete Anzahl von ersten Parametern.
  • Als Nächstes sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 „Endbearbeitungstoleranz des Planfräsprozesses“ festlegt, die ein abzuleitender erster Parameter ist. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst als zweite Parameter zum Ableiten des ersten Parameters die folgenden Parameter: eine Materialeigenschaft „S45C“, eine Toleranz -Z „3,0“, obere Oberflächenkoordinaten der Prozessform SH4 „80,0, 60,0, 0,0“, untere Oberflächenkoordinaten der Prozessform SH4 „0,0, 0,0, - 3,0“, eine X-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „80,0“, eine Y-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „60,0“, eine Z-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „3,0“, eine zu der Prozessform SH4 in der horizontalen Richtung benachbarte Form „abwesend“, eine in der Prozessform SH4 beinhaltete konvexe Form „abwesend“, eine in der Prozessform SH4 beinhaltete konkave Form „abwesend“ und eine untere Oberflächenrauheit der Prozessform SH4 „1,6“. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt in die Inferenzeinheit 27 Daten ein, die diese zweiten Parameter beinhalten.
  • Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst als einen zweiten Parameter Informationen zur unteren Oberflächenrauheit, die ein Attribut einer Oberfläche der Bearbeitungsform SH1 entsprechend der unteren Oberfläche der Prozessform SH4 ist. Beispielsweise erfasst die Parameterauswahleinheit 24 einen Wert der berechneten mittleren Rauheit Ra als die untere Oberflächenrauheit.
  • In Schritt S46 erfasst die Parameterauswahleinheit 24 einen Wert des ersten Parameters, d. h. das Inferenzergebnisses, von der Inferenzeinheit 27. Es sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis einen Wert von „0,3“ als den ersten Parameter „Endbearbeitungstoleranz“ erfasst. Die Vielzahl von zweiten Parametern, die in die Inferenzeinheit 27 eingegeben wird, und der erste Parameter, der das Inferenzergebnis ist, werden zusammen als ein Programmerzeugungsparameter PA122 bezeichnet. Die Inferenzeinheit 27 liest das Lernmodell, das dem festgelegten ersten Parameter entspricht, aus den in der Lernmodellspeichereinheit 15 gespeicherten Lernmodellen aus. Die Inferenzeinheit 27 gibt den Wert des ersten Parameters, der das Inferenzergebnis ist, an die Parameterauswahleinheit 24 aus. In einem Fall, in dem der erste Parameter aufeinanderfolgende Werte sind, führt die Inferenzeinheit 27 maschinelles Lernen durch Regression durch und gibt an die Parameterauswahleinheit 24 einen numerischen Wert aus, der das Inferenzergebnis ist.
  • Als Nächstes stellt die Parameterauswahleinheit 24 in Schritt S47 den Wert des ersten Parameters dar, der das Inferenzergebnis ist. Die Parameterauswahleinheit 24 sendet den Wert des ersten Parameters über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 an die Anzeigeeinheit 50. Die Parameterauswahleinheit 24 veranlasst die Anzeigeeinheit 50 dazu, den Wert des ersten Parameters anzuzeigen, um dadurch den Wert des ersten Parameters darzustellen.
  • In einem Fall, bei dem der Bediener als den eingestellten Wert den auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Wert des ersten Parameters in seiner vorliegenden Form oder einen beliebigen Wert anstelle des auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Werts des ersten Parameters bestimmt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 den eingestellten Wert über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 in Schritt S48. Wenn der Bediener beispielsweise „0,3“ als den eingestellten Wert für den Programmerzeugungsparameter PA122 bestimmt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 „0,3“, was der eingestellte Wert für „Endbearbeitungstoleranz“ ist. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt den eingestellten Wert in die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 ein.
  • In Schritt S49 erzeugt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 einen Prozess des Bearbeitungsprogramms auf Grundlage des eingestellten Werts des ersten Parameters. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erfasst „0,3“, was der Wert von „Endbearbeitungstoleranz“ ist, um dadurch den Z-Wert der Endbearbeitungstoleranz des Planfräsprozesses auf 0,3 einzustellen.
  • Als Nächstes sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 „Werkzeugnenndurchmesser des Planfräsprozesses“ festlegt, der ein abzuleitender erster Parameter ist. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst als zweite Parameter zum Ableiten des ersten Parameters die folgenden Parameter: eine Materialeigenschaft „S45C“, eine Toleranz -Z „3,0“, obere Oberflächenkoordinaten der Prozessform SH4 „80,0, 60,0, 0,0“, untere Oberflächenkoordinaten der Prozessform SH4 „0,0, 0,0, - 3,0“, eine X-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „80,0“, eine Y-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „60,0“, eine Z-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „3,0“, eine zu der Prozessform SH4 in der horizontalen Richtung benachbarte Form „abwesend“, eine in der Prozessform SH4 beinhaltete konvexe Form „abwesend“, eine in der Prozessform SH4 beinhaltete konkave Form „abwesend“ und eine Werkzeugverwendung „Grob“. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt in die Inferenzeinheit 27 Eingabedaten ein, die diese zweiten Parameter beinhalten.
  • In Schritt S46 erfasst die Parameterauswahleinheit 24 die Werte des ersten Parameters, die das Inferenzergebnis sind, von der Inferenzeinheit 27. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst von der Inferenzeinheit 27 die Vielzahl von Werten des ersten Parameters, d. h. das Inferenzergebnis, und die Verwendungswahrscheinlichkeiten einzelner der Vielzahl von Werten für das Bearbeitungsprogramm.
  • Es sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis vier Werte „30“, „40“, „50“ und „60“ für den ersten Parameter „Werkzeugnenndurchmesser des Planfräsprozesses“ erfasst. Jeder Wert gibt einen Werkzeugnenndurchmesser des Planfräsprozesses wieder. Darüber hinaus sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis Wahrscheinlichkeiten von „30“: 0,7, „40“: 0,1, „50“: 0,1 und „60“: 0,05 für die vier Werte erfasst. „30“: 0,7 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Werkzeugnenndurchmesser des Planfräsprozesses auf 30 eingestellt wird, 70 % beträgt. „40“: 0,1 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Werkzeugnenndurchmesser des Planfräsprozesses auf 40 eingestellt wird, 10 % beträgt. „50“: 0,1 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Werkzeugnenndurchmesser des Planfräsprozesses auf 50 eingestellt wird, 10 % beträgt. „60“: 0,1 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Werkzeugnenndurchmesser des Planfräsprozesses auf 60 eingestellt wird, 5 % beträgt.
  • Die Vielzahl von zweiten Parametern, die in die Inferenzeinheit 27 eingegeben wird, und der erste Parameter, der das Inferenzergebnis ist, werden zusammen als ein Programmerzeugungsparameter PA123 bezeichnet. Die Inferenzeinheit 27 liest das Lernmodell, das dem festgelegten ersten Parameter entspricht, aus den in der Lernmodellspeichereinheit 15 gespeicherten Lernmodellen aus. Die Inferenzeinheit 27 erlangt für jeden Wert des ersten Parameters eine Wahrscheinlichkeit unter Verwendung des ausgelesenen Lernmodells und der zweiten Parameter, welche die Eingabedaten sind. Die Inferenzeinheit 27 gibt an die Parameterauswahleinheit 24 ein Inferenzergebnis aus, das ein Satz aus den Werten des ersten Parameters und ihren Wahrscheinlichkeiten ist.
  • Als Nächstes stellt die Parameterauswahleinheit 24 in Schritt S47 die Werte des ersten Parameters, die das Inferenzergebnis sind, zusammen mit ihren Wahrscheinlichkeiten dar. Die Parameterauswahleinheit 24 sendet jeden Wert des ersten Parameters und dessen Wahrscheinlichkeit über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 an die Anzeigeeinheit 50. Die Parameterauswahleinheit 24 veranlasst die Anzeigeeinheit 50 dazu, eine Liste der Werte des ersten Parameters und ihrer Wahrscheinlichkeiten anzuzeigen, um dadurch die Werte des ersten Parameters und die Wahrscheinlichkeiten darzustellen.
  • Wenn der Bediener einen beliebigen Wert aus der auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Vielzahl von Werten des ersten Parameters auswählt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 in Schritt S48 den ausgewählten Wert des ersten Parameters. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst den ausgewählten Wert des ersten Parameters über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30. Wenn der Bediener beispielsweise „30“ für den Programmerzeugungsparameter PA123 auswählt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 „30“, was der Wert des ersten Parameters „Werkzeugnenndurchmesser des Planfräsprozesses“ ist. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt den ausgewählten Wert in die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 ein.
  • In Schritt S49 erzeugt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 einen Prozess des Bearbeitungsprogramms auf Grundlage des ausgewählten Werts des ersten Parameters. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erfasst „30“ für „Werkzeugnenndurchmesser des Planfräsprozesses“, um dadurch den Werkzeugnenndurchmesser bei der Grobbearbeitung des Planfräsprozesses auf „30“ einzustellen.
  • Als Nächstes sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 „Bearbeitungsverfahren des Planfräsprozesses“ festlegt, das ein abzuleitender erster Parameter ist. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst als zweite Parameter zum Ableiten des ersten Parameters die folgenden Parameter: eine Materialeigenschaft „S45C“, eine Toleranz -Z „3,0“, obere Oberflächenkoordinaten der Prozessform SH4 „80,0, 60,0, 0,0“, untere Oberflächenkoordinaten der Prozessform SH4 „0,0, 0,0, - 3,0“, eine X-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „80,0“, eine Y-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „60,0“, eine Z-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „3,0“, eine zu der Prozessform SH4 in der horizontalen Richtung benachbarte Form „abwesend“, eine in der Prozessform SH4 beinhaltete konvexe Form „abwesend“, eine in der Prozessform SH4 beinhaltete konkave Form „abwesend“ und eine Bearbeitungsverwendung „Grob“. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt in die Inferenzeinheit 27 Eingabedaten ein, die diese zweiten Parameter beinhalten.
  • In Schritt S46 erfasst die Parameterauswahleinheit 24 Werte des ersten Parameters, die das Inferenzergebnis sind, von der Inferenzeinheit 27. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst von der Inferenzeinheit 27 die Vielzahl von Werten des ersten Parameters, d. h. das Inferenzergebnis, und die Verwendungswahrscheinlichkeiten einzelner der Vielzahl von Werten für das Bearbeitungsprogramm.
  • Es sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis vier Werte von „0“ bis „3“ für den ersten Parameter „Bearbeitungsverfahren des Planfräsprozesses“ erfasst. Der Wert „0“ gibt Schneiden durch Hin- und Herbewegen des Planfräsers in der X-Achsenrichtung wieder. Der Wert „1“ gibt Schneiden durch Hin- und Herbewegen des Planfräsers in der Y-Achsenrichtung wieder. Der Wert „2“ gibt Schneiden durch Bewegen des Planfräsers in einer Richtung in der X-Achsenrichtung wieder. Der Wert „3“ gibt Schneiden durch Bewegen des Planfräsers in einer Richtung der Y-Achsenrichtung wieder.
  • Darüber hinaus sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis Wahrscheinlichkeiten von „0“: 0,8, „1“: 0,1, „2“: 0,05 und „3“: 0,05 für die vier Werte erfasst. „0“: 0,8 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „0“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 80 % beträgt. „1“: 0,1 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „1“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 10 % beträgt. „2“: 0,05 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „2“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 5 % beträgt. „3“: 0,05 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „3“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 5 % beträgt.
  • Die Vielzahl von zweiten Parametern, die in die Inferenzeinheit 27 eingegeben wird, und der erste Parameter, der das Inferenzergebnis ist, werden zusammen als ein Programmerzeugungsparameter PA124 bezeichnet. Die Inferenzeinheit 27 liest das Lernmodell, das dem festgelegten ersten Parameter entspricht, aus den in der Lernmodellspeichereinheit 15 gespeicherten Lernmodellen aus. Die Inferenzeinheit 27 erlangt für jeden Wert des ersten Parameters eine Wahrscheinlichkeit unter Verwendung des ausgelesenen Lernmodells und der zweiten Parameter, welche die Eingabedaten sind. Die Inferenzeinheit 27 gibt an die Parameterauswahleinheit 24 ein Inferenzergebnis aus, das ein Satz aus den Werten des ersten Parameters und ihren Wahrscheinlichkeiten ist.
  • Als Nächstes stellt die Parameterauswahleinheit 24 in Schritt S47 die Werte des ersten Parameters, die das Inferenzergebnis sind, zusammen mit ihren Wahrscheinlichkeiten dar. Die Parameterauswahleinheit 24 sendet jeden Wert des ersten Parameters und dessen Wahrscheinlichkeit über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 an die Anzeigeeinheit 50. Die Parameterauswahleinheit 24 veranlasst die Anzeigeeinheit 50 dazu, eine Liste der Werte des ersten Parameters und ihrer Wahrscheinlichkeiten anzuzeigen, um dadurch die Werte des ersten Parameters und die Wahrscheinlichkeiten darzustellen.
  • Wenn der Bediener einen beliebigen Wert aus der auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Vielzahl von Werten des ersten Parameters auswählt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 in Schritt S48 den ausgewählten Wert des ersten Parameters. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst den ausgewählten Wert des ersten Parameters über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30. Wenn der Bediener beispielsweise „0“, d. h. Schneiden durch Hin- und Herbewegen des Planfräsers in der X-Achsenrichtung, für den Programmerzeugungsparameter PA124 auswählt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 „0“, was der ausgewählte Wert ist. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt den ausgewählten Wert in die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 ein.
  • In Schritt S49 erzeugt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 einen Prozess des Bearbeitungsprogramms auf Grundlage des ausgewählten Werts des ersten Parameters. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erfasst „0“ für „Bearbeitungsverfahren des Planfräsprozesses“, um dadurch das Bearbeitungsverfahren bei der Grobbearbeitung des Planfräsprozesses auf „Hin- und Herbewegen in X-Achsenrichtung“ einzustellen.
  • Als Nächstes sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 „Werkzeugnenndurchmesser des Planfräsprozesses“ festlegt, der ein abzuleitender erster Parameter ist. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst als zweite Parameter zum Ableiten des ersten Parameters die folgenden Parameter: eine Materialeigenschaft „S45C“, eine Toleranz -Z „3,0“, obere Oberflächenkoordinaten der Prozessform SH4 „80,0, 60,0, 0,0“, untere Oberflächenkoordinaten der Prozessform SH4 „0,0, 0,0, - 3,0“, eine X-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „80,0“, eine Y-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „60,0“, eine Z-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „3,0“, eine zu der Prozessform SH4 in der horizontalen Richtung benachbarte Form „abwesend“, eine in der Prozessform SH4 beinhaltete konvexe Form „abwesend“, eine in der Prozessform SH4 beinhaltete konkave Form „abwesend“ und eine Werkzeugverwendung „Endbearbeitung“. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt in die Inferenzeinheit 27 Eingabedaten ein, die diese zweiten Parameter beinhalten.
  • In Schritt S46 erfasst die Parameterauswahleinheit 24 Werte des ersten Parameters, die das Inferenzergebnis sind, von der Inferenzeinheit 27. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst von der Inferenzeinheit 27 die Vielzahl von Werten des ersten Parameters, d. h. das Inferenzergebnis, und die Verwendungswahrscheinlichkeiten einzelner der Vielzahl von Werten für das Bearbeitungsprogramm.
  • Es sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis vier Werte „30“, „40“, „50“ und „60“ für den ersten Parameter „Werkzeugnenndurchmesser des Planfräsprozesses“ erfasst. Jeder Wert gibt einen Werkzeugnenndurchmesser des Planfräsers wieder. Darüber hinaus sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis Wahrscheinlichkeiten von „30“: 0,8, „40“: 0,2, „50“: 0,0 und „60“: 0,0 für die vier Werte erfasst. „30“: 0,8 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Werkzeugnenndurchmesser des Planfräsprozesses auf 30 eingestellt wird, 80 % beträgt. „40“: 0,2 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Werkzeugnenndurchmesser des Planfräsprozesses auf 40 eingestellt wird, 20 % beträgt. „50“: 0,0 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Werkzeugnenndurchmesser des Planfräsprozesses auf 50 eingestellt wird, 0 % beträgt. „60“: 0,0 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Werkzeugnenndurchmesser des Planfräsprozesses auf 60 eingestellt wird, 0 % beträgt.
  • Die Vielzahl von zweiten Parametern, die in die Inferenzeinheit 27 eingegeben wird, und der erste Parameter, der das Inferenzergebnis ist, werden zusammen als ein Programmerzeugungsparameter PA125 bezeichnet. Die Inferenzeinheit 27 liest das Lernmodell, das dem festgelegten ersten Parameter entspricht, aus den in der Lernmodellspeichereinheit 15 gespeicherten Lernmodellen aus. Die Inferenzeinheit 27 erlangt für jeden Wert des ersten Parameters eine Wahrscheinlichkeit unter Verwendung des ausgelesenen Lernmodells und der zweiten Parameter, welche die Eingabedaten sind. Die Inferenzeinheit 27 gibt an die Parameterauswahleinheit 24 ein Inferenzergebnis aus, das ein Satz aus den Werten des ersten Parameters und ihren Wahrscheinlichkeiten ist.
  • Als Nächstes stellt die Parameterauswahleinheit 24 in Schritt S47 die Werte des ersten Parameters, die das Inferenzergebnis sind, zusammen mit ihren Wahrscheinlichkeiten dar. Die Parameterauswahleinheit 24 sendet jeden Wert des ersten Parameters und dessen Wahrscheinlichkeit über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 an die Anzeigeeinheit 50. Die Parameterauswahleinheit 24 veranlasst die Anzeigeeinheit 50 dazu, eine Liste der Werte des ersten Parameters und ihrer Wahrscheinlichkeiten anzuzeigen, um dadurch die Werte des ersten Parameters und die Wahrscheinlichkeiten darzustellen.
  • Wenn der Bediener einen beliebigen Wert aus der auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Vielzahl von Werten des ersten Parameters auswählt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 in Schritt S48 den ausgewählten Wert des ersten Parameters. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst den ausgewählten Wert des ersten Parameters über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30. Wenn der Bediener beispielsweise „30“ für den Programmerzeugungsparameter PA125 auswählt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 „30“, was der Wert des ersten Parameters „Werkzeugnenndurchmesser des Planfräsprozesses“ ist. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt den ausgewählten Wert in die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 ein.
  • In Schritt S49 erzeugt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 einen Prozess des Bearbeitungsprogramms auf Grundlage des ausgewählten Werts des ersten Parameters. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erfasst „30“ für „Werkzeugnenndurchmesser des Planfräsprozesses“, um dadurch den Werkzeugnenndurchmesser bei der Endbearbeitung des Planfräsprozesses auf „30“ einzustellen.
  • Es sei angenommen, dass die Erzeugung von Prozessen nicht abgeschlossen ist (Schritt S50, Nein) und die Parameterauswahleinheit 24 „Bearbeitungsverfahren des Planfräsers“ festlegt, das ein abzuleitender erster Parameter ist. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst als zweite Parameter zum Ableiten des ersten Parameters die folgenden Parameter: eine Materialeigenschaft „S45C“, eine Toleranz -Z „3,0“, obere Oberflächenkoordinaten der Prozessform SH4 „80,0, 60,0, 0,0“, untere Oberflächenkoordinaten der Prozessform SH4 „0,0, 0,0, - 3,0“, eine X-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „80,0“, eine Y-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „60,0“, eine Z-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „3,0“, eine zu der Prozessform SH4 in der horizontalen Richtung benachbarte Form „abwesend“, eine in der Prozessform SH4 beinhaltete konvexe Form „abwesend“, eine in der Prozessform SH4 beinhaltete konkave Form „abwesend“ und eine Bearbeitungsverwendung „Endbearbeitung“. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt in die Inferenzeinheit 27 Eingabedaten ein, die diese zweiten Parameter beinhalten.
  • In Schritt S46 erfasst die Parameterauswahleinheit 24 Werte des ersten Parameters, die das Inferenzergebnis sind, von der Inferenzeinheit 27. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst von der Inferenzeinheit 27 die Vielzahl von Werten des ersten Parameters, d. h. das Inferenzergebnis, und die Verwendungswahrscheinlichkeiten einzelner der Vielzahl von Werten für das Bearbeitungsprogramm.
  • Es sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis vier Werte von „0“ bis „3“ für den ersten Parameter „Bearbeitungsverfahren des Planfräsers“ erfasst. Der Wert „0“ gibt Schneiden durch Hin- und Herbewegen des Planfräsers in der X-Achsenrichtung wieder. Der Wert „1“ gibt Schneiden durch Hin- und Herbewegen des Planfräsers in der Y-Achsenrichtung wieder. Der Wert „2“ gibt Schneiden durch Bewegen des Planfräsers in einer Richtung in der X-Achsenrichtung wieder. Der Wert „3“ gibt Schneiden durch Bewegen des Planfräsers in einer Richtung der Y-Achsenrichtung wieder.
  • Darüber hinaus sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis Wahrscheinlichkeiten von „0“: 0,9, „1“: 0,1, „2“: 0,0 und „3“: 0,0 für die vier Werte erfasst. „0“: 0,9 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „0“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 90 % beträgt. „1“: 0,1 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „1“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 10 % beträgt. „2“: 0,0 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „2“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 0 % beträgt. „3“: 0,0 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „3“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 0 % beträgt.
  • Die Vielzahl von zweiten Parametern, die in die Inferenzeinheit 27 eingegeben wird, und der erste Parameter, der das Inferenzergebnis ist, werden zusammen als ein Programmerzeugungsparameter PA126 bezeichnet. Die Inferenzeinheit 27 liest das Lernmodell, das dem festgelegten ersten Parameter entspricht, aus den in der Lernmodellspeichereinheit 15 gespeicherten Lernmodellen aus. Die Inferenzeinheit 27 erlangt für jeden Wert des ersten Parameters eine Wahrscheinlichkeit unter Verwendung des ausgelesenen Lernmodells und der zweiten Parameter, welche die Eingabedaten sind. Die Inferenzeinheit 27 gibt ein Inferenzergebnis, das ein Satz aus den Werten des ersten Parameters und ihren Wahrscheinlichkeiten ist, an die Parameterauswahleinheit 24 aus.
  • Als Nächstes stellt die Parameterauswahleinheit 24 in Schritt S47 die Werte des ersten Parameters, die das Inferenzergebnis sind, zusammen mit ihren Wahrscheinlichkeiten dar. Die Parameterauswahleinheit 24 sendet jeden Wert des ersten Parameters und dessen Wahrscheinlichkeit über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 an die Anzeigeeinheit 50. Die Parameterauswahleinheit 24 veranlasst die Anzeigeeinheit 50 dazu, eine Liste der Werte des ersten Parameters und ihrer Wahrscheinlichkeiten anzuzeigen, um dadurch die Werte des ersten Parameters und die Wahrscheinlichkeiten darzustellen.
  • Wenn der Bediener einen beliebigen Wert aus der auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Vielzahl von Werten des ersten Parameters auswählt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 in Schritt S48 den ausgewählten Wert des ersten Parameters. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst den ausgewählten Wert des ersten Parameters über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30. Wenn der Bediener beispielsweise „0“ für den Programmerzeugungsparameter PA126 auswählt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 „0“, was der ausgewählte Wert ist. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt den ausgewählten Wert in die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 ein.
  • In Schritt S49 erzeugt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 einen Prozess des Bearbeitungsprogramms auf Grundlage des ausgewählten Werts des ersten Parameters. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erfasst „0“ für „Bearbeitungsverfahren des Planfräsprozesses“, um dadurch das Bearbeitungsverfahren bei der Endbearbeitung des Planfräsprozesses auf „Hin- und Herbewegen in X-Achsenrichtung“ einzustellen.
  • Wenn die Erzeugung von Prozessen für die Prozessform SH4 abgeschlossen ist, wiederholt die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 die Verarbeitung der Schritte S46 bis S50 für die Prozessform SH5 wie im Falle der Prozessform SH4. Infolgedessen stellt die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 für die Prozessform SH5 die Endbearbeitungstoleranz des Taschenfräsprozesses, den Werkzeugnenndurchmesser bei der Grobbearbeitung des Taschenfräsprozesses, das Bearbeitungsverfahren bei der Endbearbeitung des Taschenfräsprozesses, den Werkzeugnenndurchmesser bei der Endbearbeitung des Taschenfräsprozesses und das Bearbeitungsverfahren bei der Endbearbeitung im Taschenfräsprozess ein.
  • Wenn die Erzeugung der Prozesse für die Prozessformen SH4 und SH5 abgeschlossen ist, legt die Parameterauswahleinheit 24 ein „Lochbohrverfahren“ fest, das ein für die Prozessform SH61 abzuleitender erster Parameter ist. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst als zweite Parameter zum Ableiten des ersten Parameters die folgenden Parameter: eine Materialeigenschaft „S45C“, Mittenkoordinaten der oberen Oberfläche der Prozessform SH61 „7,0, 7,0, -3,0“, Mittenkoordinaten der unteren Oberfläche der Prozessform SH61 „7,0, 7,0, -23,0“, einen Lochdurchmesser der Prozessform SH61 „6,4“, eine Lochtiefe der Prozessform SH61 „23,0“, einen Sockellochdurchmesser der Prozessform SH61 „0,0“ und eine Sockellochtiefe der Prozessform SH61 „0,0“. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt in die Inferenzeinheit 27 Eingabedaten ein, die diese zweiten Parameter beinhalten.
  • In Schritt S46 erfasst die Parameterauswahleinheit 24 Werte des ersten Parameters, die das Inferenzergebnis sind, von der Inferenzeinheit 27. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst von der Inferenzeinheit 27 die Vielzahl von Werten des ersten Parameters, d. h. das Inferenzergebnis, und die Verwendungswahrscheinlichkeiten einzelner der Vielzahl von Werten für das Bearbeitungsprogramm.
  • Es sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis vier Werte von „0“ bis „3“ für den ersten Parameter „Lochbohrverfahren“ erfasst. Der Wert „0“ gibt einen Bohrprozess zum Durchführen von Lochbohren mit einem Bohrer wieder. Der Wert „1“ gibt einen Senkbohrungsprozess wieder, bei dem Lochbohren durchgeführt wird, um eine Senkbohrung auszubilden. Der Wert „2“ gibt einen Reibprozess zum Durchführen einer Endbearbeitung durch eine Reibahle wieder. Der Wert „3“ gibt einen Gewindebohrprozess zum Durchführen eines Gewindeherstellungsprozesses mit einem Gewindebohrer wieder.
  • Darüber hinaus sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als Inferenzergebnisse Wahrscheinlichkeiten von „0“: 0,6, „1“: 0,05, „2“: 0,1 und „3“: 0,25 für die vier Werte erfasst. „0“: 0,6 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „0“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 60 % beträgt. „1“: 0,05 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „1“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 5 % beträgt. „2“: 0,1 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „2“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 10 % beträgt. „3“: 0,25 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „3“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 25 % beträgt.
  • Die Vielzahl von zweiten Parametern, die in die Inferenzeinheit 27 eingegeben wird, und der erste Parameter, der das Inferenzergebnis ist, werden zusammen als ein Programmerzeugungsparameter PA131 bezeichnet. Die Inferenzeinheit 27 liest das Lernmodell, das dem festgelegten ersten Parameter entspricht, aus den in der Lernmodellspeichereinheit 15 gespeicherten Lernmodellen aus. Die Inferenzeinheit 27 erlangt für jeden Wert des ersten Parameters eine Wahrscheinlichkeit unter Verwendung des ausgelesenen Lernmodells und der zweiten Parameter, welche die Eingabedaten sind. Die Inferenzeinheit 27 gibt an die Parameterauswahleinheit 24 ein Inferenzergebnis als einen Satz aus den Werten des ersten Parameters und ihren Wahrscheinlichkeiten aus.
  • Als Nächstes stellt die Parameterauswahleinheit 24 in Schritt S47 die Werte des ersten Parameters, die das Inferenzergebnis sind, zusammen mit ihren Wahrscheinlichkeiten dar. Die Parameterauswahleinheit 24 sendet jeden Wert des ersten Parameters und dessen Wahrscheinlichkeit über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 an die Anzeigeeinheit 50. Die Parameterauswahleinheit 24 veranlasst die Anzeigeeinheit 50 dazu, eine Liste der Werte des ersten Parameters und ihrer Wahrscheinlichkeiten anzuzeigen, um dadurch die Werte des ersten Parameters und die Wahrscheinlichkeiten darzustellen.
  • Wenn der Bediener einen beliebigen Wert aus der auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Vielzahl von Werten des ersten Parameters auswählt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 in Schritt S48 den ausgewählten Wert des ersten Parameters. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst den ausgewählten Wert des ersten Parameters über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30. Wenn der Bediener beispielsweise den Bohrprozess, d. h. „0“ für den Programmerzeugungsparameter PA131, auswählt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 „0“, was der ausgewählte Wert ist. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt den ausgewählten Wert in die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 ein.
  • In Schritt S49 erzeugt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 einen Prozess des Bearbeitungsprogramms auf Grundlage des ausgewählten Werts des ersten Parameters. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erfasst „0“ für „Lochbohrverfahren“, um dadurch das Bohrverfahren der Prozessform SH61 auf „Bohrprozess“ einzustellen.
  • Als Nächstes sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 „Nennbohrerdurchmesser“ festlegt, der ein abzuleitender erster Parameter ist. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst als zweite Parameter zum Ableiten des ersten Parameters die folgenden Parameter: eine Materialeigenschaft „S45C“, einen Lochdurchmesser der Prozessform SH61 „6,4“, eine Lochtiefe der Prozessform SH61 „23,0“, einen Sockellochdurchmesser der Prozessform SH61 „0,0“ und eine Sockellochtiefe der Prozessform SH61 „0,0“. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt in die Inferenzeinheit 27 Eingabedaten ein, die diese zweiten Parameter beinhalten.
  • In Schritt S46 erfasst die Parameterauswahleinheit 24 von der Inferenzeinheit 27 einen Wert des ersten Parameters, der das Inferenzergebnis ist. Es sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis einen Wert von „6,0“ für den ersten Parameter „Nennbohrerdurchmesser“ erfasst. Die Vielzahl von zweiten Parametern, die in die Inferenzeinheit 27 eingegeben wird, und der erste Parameter, der das Inferenzergebnis ist, werden zusammen als ein Programmerzeugungsparameter PA132 bezeichnet. Die Inferenzeinheit 27 liest das Lernmodell, das dem festgelegten ersten Parameter entspricht, aus den in der Lernmodellspeichereinheit 15 gespeicherten Lernmodellen aus. Die Inferenzeinheit 27 gibt den Wert des ersten Parameters, der das Inferenzergebnis ist, an die Parameterauswahleinheit 24 aus. Die Inferenzeinheit 27 führt maschinelles Lernen durch Regression durch. Die Inferenzeinheit 27 kann maschinelles Lernen durch Klassifizierung durchführen.
  • Als Nächstes stellt die Parameterauswahleinheit 24 in Schritt S47 den Wert des ersten Parameters dar, der das Inferenzergebnis ist. Die Parameterauswahleinheit 24 sendet den Wert des ersten Parameters über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 an die Anzeigeeinheit 50. Die Parameterauswahleinheit 24 veranlasst die Anzeigeeinheit 50 dazu, den Wert des ersten Parameters anzuzeigen, um dadurch den Wert des ersten Parameters darzustellen.
  • In einem Fall, bei dem der Bediener als den eingestellten Wert den auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Wert des ersten Parameters in seiner vorliegenden Form oder einen beliebigen Wert anstelle des auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Werts des ersten Parameters bestimmt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 den eingestellten Wert über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 in Schritt S48. Wenn der Bediener beispielsweise „6,0“ als den eingestellten Wert für den Programmerzeugungsparameter PA132 bestimmt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 „6,0“, das der eingestellte Wert für „Nennbohrerdurchmesser“ ist. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt den eingestellten Wert in die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 ein.
  • In Schritt S49 erzeugt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 einen Prozess des Bearbeitungsprogramms auf Grundlage des eingestellten Werts des ersten Parameters. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erfasst „6,0“, was der Wert von „Nennbohrerdurchmesser“ ist, um dadurch den Nenndurchmesser des Bohrers beim Bohrprozess auf 6,0 einzustellen.
  • Als Nächstes sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 „Bohrverfahren“ festlegt, das ein abzuleitender erster Parameter ist. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst als zweite Parameter zum Ableiten des ersten Parameters die folgenden Parameter: eine Materialeigenschaft „S45C“, einen Lochdurchmesser der Prozessform SH61 „6,4“, eine Lochtiefe der Prozessform SH61 „23,0“, einen Sockellochdurchmesser der Prozessform SH61 „0,0“, eine Sockellochtiefe der Prozessform SH61 „0,0“ und eine Lochart der Prozessform SH61 „Durchgangsloch“. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt in die Inferenzeinheit 27 Eingabedaten ein, die diese zweiten Parameter beinhalten.
  • In Schritt S46 erfasst die Parameterauswahleinheit 24 Werte des ersten Parameters, die das Inferenzergebnis sind, von der Inferenzeinheit 27. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst von der Inferenzeinheit 27 die Vielzahl von Werten des ersten Parameters, d. h. das Inferenzergebnis, und die Verwendungswahrscheinlichkeiten einzelner der Vielzahl von Werten für das Bearbeitungsprogramm.
  • Es sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis „0“ oder „1“ für den ersten Parameter „Bohrverfahren“ erfasst. Der Wert „0“ gibt einen Bohrzyklus wieder, bei dem Bohren einmalig durchgeführt wird. Der Wert „1“ gibt einen Tiefbohrzyklus wieder, bei dem Bohren durchgeführt wird und, wenn eine festgelegte Schnittmenge erreicht ist, der Bohrer auf eine vorgegebene Position angehoben wird und erneut Bohren durchgeführt wird.
  • Darüber hinaus sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis Wahrscheinlichkeiten von „0“: 1,0 und „1“: 0,0 für die zwei Werte erfasst. „0“: 1,0 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „0“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 100 % beträgt. „1“: 0,0 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „1“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 0 % beträgt.
  • Die Vielzahl von zweiten Parametern, die in die Inferenzeinheit 27 eingegeben wird, und der erste Parameter, der das Inferenzergebnis ist, werden zusammen als ein Programmerzeugungsparameter PA133 bezeichnet. Die Inferenzeinheit 27 liest das Lernmodell, das dem festgelegten ersten Parameter entspricht, aus den in der Lernmodellspeichereinheit 15 gespeicherten Lernmodellen aus. Die Inferenzeinheit 27 erlangt für jeden Wert des ersten Parameters eine Wahrscheinlichkeit unter Verwendung des ausgelesenen Lernmodells und der zweiten Parameter, welche die Eingabedaten sind. Die Inferenzeinheit 27 gibt an die Parameterauswahleinheit 24 ein Inferenzergebnis aus, das ein Satz aus den Werten des ersten Parameters und ihren Wahrscheinlichkeiten ist.
  • Als Nächstes stellt die Parameterauswahleinheit 24 in Schritt S47 die Werte des ersten Parameters, die das Inferenzergebnis sind, zusammen mit ihren Wahrscheinlichkeiten dar. Die Parameterauswahleinheit 24 sendet jeden Wert des ersten Parameters und dessen Wahrscheinlichkeit über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 an die Anzeigeeinheit 50. Die Parameterauswahleinheit 24 veranlasst die Anzeigeeinheit 50 dazu, eine Liste der Werte des ersten Parameters und ihrer Wahrscheinlichkeiten anzuzeigen, um dadurch die Werte des ersten Parameters und die Wahrscheinlichkeiten darzustellen.
  • Wenn der Bediener einen beliebigen Wert aus der auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Vielzahl von Werten des ersten Parameters auswählt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 in Schritt S48 den ausgewählten Wert des ersten Parameters. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst den ausgewählten Wert des ersten Parameters über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30. Wenn der Bediener beispielsweise „0“, d. h. den Bohrzyklus, bei dem Bohren einmalig durchgeführt wird, für den Programmerzeugungsparameter PA133 auswählt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 „0“, was der ausgewählte Wert ist. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt den ausgewählten Wert in die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 ein.
  • In Schritt S49 erzeugt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 einen Prozess des Bearbeitungsprogramms auf Grundlage des ausgewählten Werts des ersten Parameters. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erfasst „0“ für „Bohrverfahren“, um dadurch das Bohrverfahren auf „Bohrzyklus, bei dem Bohren einmalig durchgeführt wird“ einzustellen.
  • Wenn die Erzeugung von Prozessen für die Prozessform SH61 abgeschlossen ist, wiederholt die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 die Verarbeitung der Schritte S46 bis S50 für die Prozessformen SH62, SH63 und SH64 wie im Falle der Prozessform SH61.
  • Wenn die Erzeugung der Prozesse für die Prozessformen SH4, SH5 und SH6 abgeschlossen ist, legt die Parameterauswahleinheit 24 ein „Lochbohrverfahren“ fest, das ein für die Prozessform SH71 abzuleitender erster Parameter ist. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst als zweite Parameter zum Ableiten des ersten Parameters die folgenden Parameter: eine Materialeigenschaft „S45C“, Mittenkoordinaten der oberen Oberfläche der Prozessform SH71 „55,0, 30,0, -13,0“, Mittenkoordinaten der unteren Oberfläche der Prozessform SH71 „55,0, 30,0, -23,0“, einen Lochdurchmesser der Prozessform SH71 „6,6“, eine Lochtiefe der Prozessform SH71 „10,0“, einen Sockellochdurchmesser der Prozessform SH71 „11,6“ und eine Sockellochtiefe der Prozessform SH71 „4,3“. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt in die Inferenzeinheit 27 Eingabedaten ein, die diese zweiten Parameter beinhalten.
  • In Schritt S46 erfasst die Parameterauswahleinheit 24 Werte des ersten Parameters, die das Inferenzergebnis sind, von der Inferenzeinheit 27. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst von der Inferenzeinheit 27 die Vielzahl von Werten des ersten Parameters, d. h. das Inferenzergebnis, und die Verwendungswahrscheinlichkeiten einzelner der Vielzahl von Werten für das Bearbeitungsprogramm.
  • Es sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis vier Werte von „0“ bis „3“ für den ersten Parameter „Lochbohrverfahren“ erfasst. Der Wert „0“ gibt einen Bohrprozess zum Durchführen von Lochbohren mit einem Bohrer wieder. Der Wert „1“ gibt einen Senkbohrungsprozess wieder, bei dem Lochbohren durchgeführt wird, um eine Senkbohrung auszubilden. Der Wert „2“ gibt einen Reibprozess zum Durchführen einer Endbearbeitung durch eine Reibahle wieder. Der Wert „3“ gibt einen Gewindebohrprozess zum Durchführen eines Gewindeherstellungsprozesses mit einem Gewindebohrer wieder.
  • Darüber hinaus sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis Wahrscheinlichkeiten von „0“: 0,0, „1“: 0,6, „2“: 0,1 und „3“: 0,3 für die vier Werte erfasst. „0“: 0,0 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „0“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 0 % beträgt. „1“: 0,6 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „1“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 60 % beträgt. „2“: 0,1 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „2“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 10 % beträgt. „3“: 0,3 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „3“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 30 % beträgt.
  • Die Vielzahl von zweiten Parametern, die in die Inferenzeinheit 27 eingegeben wird, und der erste Parameter, der das Inferenzergebnis ist, werden zusammen als ein Programmerzeugungsparameter PA134 bezeichnet. Die Inferenzeinheit 27 liest das Lernmodell, das dem festgelegten ersten Parameter entspricht, aus den in der Lernmodellspeichereinheit 15 gespeicherten Lernmodellen aus. Die Inferenzeinheit 27 erlangt für jeden Wert des ersten Parameters eine Wahrscheinlichkeit unter Verwendung des ausgelesenen Lernmodells und der zweiten Parameter, welche die Eingabedaten sind. Die Inferenzeinheit 27 gibt an die Parameterauswahleinheit 24 ein Inferenzergebnis aus, das ein Satz aus den Werten des ersten Parameters und ihren Wahrscheinlichkeiten ist.
  • Als Nächstes stellt die Parameterauswahleinheit 24 in Schritt S47 die Werte des ersten Parameters, die das Inferenzergebnis sind, zusammen mit ihren Wahrscheinlichkeiten dar. Die Parameterauswahleinheit 24 sendet jeden Wert des ersten Parameters und dessen Wahrscheinlichkeit über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 an die Anzeigeeinheit 50. Die Parameterauswahleinheit 24 veranlasst die Anzeigeeinheit 50 dazu, eine Liste der Werte des ersten Parameters und ihrer Wahrscheinlichkeiten anzuzeigen, um dadurch die Werte des ersten Parameters und die Wahrscheinlichkeiten darzustellen.
  • Wenn der Bediener einen beliebigen Wert aus der auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Vielzahl von Werten des ersten Parameters auswählt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 in Schritt S48 den ausgewählten Wert des ersten Parameters. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst den ausgewählten Wert des ersten Parameters über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30. Wenn der Bediener beispielsweise den Senkbohrungsprozess, d. h. „1“, für den Programmerzeugungsparameter PA134 auswählt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 „1“, was der gewählte Wert ist. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt den ausgewählten Wert in die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 ein.
  • In Schritt S49 erzeugt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 einen Prozess des Bearbeitungsprogramms auf Grundlage des ausgewählten Werts des ersten Parameters. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erfasst „1“ für „Lochbohrverfahren“, um dadurch das Lochbohrverfahren der Prozessform SH71 auf „Senkbohrungsprozess“ einzustellen.
  • Als Nächstes sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 „Nenndurchmesser des Pilotlochbohrers“ festlegt, der ein abzuleitender erster Parameter ist. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst als zweite Parameter zum Ableiten des ersten Parameters die folgenden Parameter: eine Materialeigenschaft „S45C“, einen Lochdurchmesser der Prozessform SH71 „6,6“, eine Lochtiefe der Prozessform SH71 „10,0“, einen Sockellochdurchmesser der Prozessform SH71 „11,6“, eine Sockellochtiefe der Prozessform SH71 „4,3“ und ein Lochbohrverfahren „Senkbohrung“. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt in die Inferenzeinheit 27 Eingabedaten ein, die diese zweiten Parameter beinhalten.
  • In Schritt S46 erfasst die Parameterauswahleinheit 24 von der Inferenzeinheit 27 einen Wert des ersten Parameters, der das Inferenzergebnis ist. Es sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis einen Wert von „6,6“ für den ersten Parameter „Nenndurchmesser des Pilotlochbohrers“ erfasst. Die Vielzahl von zweiten Parametern, die in die Inferenzeinheit 27 eingegeben wird, und der erste Parameter, der das Inferenzergebnis ist, werden zusammen als ein Programmerzeugungsparameter PA135 bezeichnet. Die Inferenzeinheit 27 liest das Lernmodell, das dem festgelegten ersten Parameter entspricht, aus den in der Lernmodellspeichereinheit 15 gespeicherten Lernmodellen aus. Die Inferenzeinheit 27 gibt den Wert des ersten Parameters, der das Inferenzergebnis ist, an die Parameterauswahleinheit 24 aus.
  • Als Nächstes stellt die Parameterauswahleinheit 24 in Schritt S47 den Wert des ersten Parameters dar, der das Inferenzergebnis ist. Die Parameterauswahleinheit 24 sendet den Wert des ersten Parameters über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 an die Anzeigeeinheit 50. Die Parameterauswahleinheit 24 veranlasst die Anzeigeeinheit 50 dazu, den Wert des ersten Parameters anzuzeigen, um dadurch den Wert des ersten Parameters darzustellen.
  • In einem Fall, bei dem der Bediener als den eingestellten Wert den auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Wert des ersten Parameters in seiner vorliegenden Form oder einen beliebigen Wert anstelle des auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Werts des ersten Parameters bestimmt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 den eingestellten Wert über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 in Schritt S48. Wenn der Bediener beispielsweise „6,6“ als den eingestellten Wert für den Programmerzeugungsparameter PA135 bestimmt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 „6,6“, was der eingestellte Wert für „Nenndurchmesser des Pilotlochbohrers“ ist. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt den eingestellten Wert in die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 ein.
  • In Schritt S49 erzeugt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 einen Prozess des Bearbeitungsprogramms auf Grundlage des eingestellten Werts des ersten Parameters. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erfasst „6,6“, was der Wert von „Nenndurchmesser des Pilotlochbohrers“ ist, um dadurch den Nenndurchmesser des Pilotlochbohrers beim Senkbohrungsprozess auf 6,6 einzustellen.
  • Als Nächstes sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 „Nenndurchmesser des Sockellochstirnfräsers“ festlegt, der ein abzuleitender erster Parameter ist. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst als zweite Parameter zum Ableiten des ersten Parameters die folgenden Parameter: eine Materialeigenschaft „S45C“, einen Lochdurchmesser der Prozessform SH71 „6,6“, eine Lochtiefe der Prozessform SH71 „10,0“, einen Sockellochdurchmesser der Prozessform SH71 „11,6“, eine Sockellochtiefe der Prozessform SH71 „4,3“ und ein Lochbohrverfahren „Senkbohrung“. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt in die Inferenzeinheit 27 Eingabedaten ein, die diese zweiten Parameter beinhalten.
  • In Schritt S46 erfasst die Parameterauswahleinheit 24 einen Wert des ersten Parameters, der das Inferenzergebnis ist, von der Inferenzeinheit 27. Es sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis einen Wert von „8,0“ für den ersten Parameter „Nenndurchmesser des Sockellochstirnfräsers“ erfasst. Die Vielzahl von zweiten Parametern, die in die Inferenzeinheit 27 eingegeben wird, und der erste Parameter, der das Inferenzergebnis ist, werden zusammen als ein Programmerzeugungsparameter PA136 bezeichnet. Die Inferenzeinheit 27 liest das Lernmodell, das dem festgelegten ersten Parameter entspricht, aus den in der Lernmodellspeichereinheit 15 gespeicherten Lernmodellen aus. Die Inferenzeinheit 27 gibt den Wert des ersten Parameters, der das Inferenzergebnis ist, an die Parameterauswahleinheit 24 aus.
  • Als Nächstes stellt die Parameterauswahleinheit 24 in Schritt S47 den Wert des ersten Parameters dar, der das Inferenzergebnis ist. Die Parameterauswahleinheit 24 sendet den Wert des ersten Parameters über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 an die Anzeigeeinheit 50. Die Parameterauswahleinheit 24 veranlasst die Anzeigeeinheit 50 dazu, den Wert des ersten Parameters anzuzeigen, um dadurch den Wert des ersten Parameters darzustellen.
  • In einem Fall, bei dem der Bediener als den eingestellten Wert den auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Wert des ersten Parameters in seiner vorliegenden Form oder einen beliebigen Wert anstelle des auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Werts des ersten Parameters bestimmt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 den eingestellten Wert über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 in Schritt S48. Wenn der Bediener beispielsweise „8,0“ als den eingestellten Wert für den Programmerzeugungsparameter PA136 bestimmt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 „8,0“, was der eingestellte Wert für „Nenndurchmesser des Sockellochstirnfräsers“ ist. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt den eingestellten Wert in die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 ein.
  • In Schritt S49 erzeugt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 einen Prozess des Bearbeitungsprogramms auf Grundlage des eingestellten Werts des ersten Parameters. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erfasst „8,0“, was der Wert von „Nenndurchmesser des Sockellochstirnfräsers“ ist, um dadurch den Nenndurchmesser des Sockellochstirnfräsers beim Senkbohrungsprozess auf 8,0 einzustellen.
  • Wenn die Erzeugung von Prozessen für die Prozessform SH71 abgeschlossen ist, wiederholt die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 die Verarbeitung der Schritte S46 bis S50 für die Prozessform SH72 wie im Falle der Prozessform SH71.
  • In einem Fall, bei dem die Erzeugung von Prozessen für alle in dem Bearbeitungsprogramm verwendeten ersten Parameter abgeschlossen ist (Schritt S50, Ja), beendet die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 die Bearbeitungsprogrammerzeugungsverarbeitung gemäß der Prozedur aus 7.
  • Durch die Bearbeitungsprogrammerzeugungsverarbeitung gemäß der Prozedur aus 7 erzeugt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 Oberflächenbearbeitungsprozesse zum Herausarbeiten der gewünschten Bearbeitungsform SH1 des Bedieners aus dem Material bezogen auf die Programmerzeugungsparameter PA121 bis PA126. Darüber hinaus kann die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 effizient eine Vielzahl von voneinander verschiedenen Oberflächenbearbeitungsprozessen zum Herausarbeiten der Bearbeitungsform SH1 erzeugen.
  • Durch die Bearbeitungsprogrammerzeugungsverarbeitung gemäß der Prozedur aus 7 erzeugt die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 Lochbohrprozesse zum Herausarbeiten der gewünschten Bearbeitungsform SH1 des Bedieners aus dem Material bezogen auf die Programmerzeugungsparameter PA131 bis PA136. Darüber hinaus kann die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 eine Vielzahl von voneinander verschiedenen Lochbohrprozessen zum Herausarbeiten der Bearbeitungsform SH1 effizient erzeugen.
  • Gemäß der ersten Ausführungsform erzeugt die Maschinenlernvorrichtung 10 ein Lernmodell auf Grundlage von in der Vergangenheit erzeugten editierten Bearbeitungsprogrammen des Bedieners. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 bestimmt die ersten Parameter unter Verwendung des Lernmodells. Die durch den Bediener editierten Bearbeitungsprogramme enthalten gesammelte Kenntnisse und Erfahrungen des Bedieners. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 kann daher effizient und leicht ein Bearbeitungsprogramm ähnlich dem erzeugen, das in einem Fall erzeugt wird, bei dem der Bediener das Bearbeitungsprogramm von Hand erzeugt. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 kann leicht ein Bearbeitungsprogramm erzeugen, auch wenn eine ganze Reihe von Parametern vorhanden ist, die beim Erzeugen des Bearbeitungsprogramms angepasst werden muss.
  • Zweite Ausführungsform.
  • In einer zweiten Ausführungsform ist eine Beschreibung zu Einzelheiten der durch die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 durchgeführten Editiervorgangsanalyseverarbeitung und der durch die Maschinenlernvorrichtung 10 durchgeführten zusätzlichen Lernverarbeitung angeführt. Die numerische Steuervorrichtung 100 gemäß der zweiten Ausführungsform weist eine ähnliche Konfiguration wie die numerische Steuervorrichtung 100 gemäß der ersten Ausführungsform auf. In der zweiten Ausführungsform beinhaltet die Funktionsweise der numerischen Steuervorrichtung 100 eine durch die Maschinenlernvorrichtung 10 durchgeführte Lernmodellerzeugungsverarbeitung und eine durch die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 durchgeführte Bearbeitungsprogrammerzeugungsverarbeitung wie bei der ersten Ausführungsform.
  • 15 ist ein Ablaufdiagramm, das eine Prozedur einer Editiervorgangsanalyseverarbeitung und einer zusätzlichen Lernverarbeitung in der zweiten Ausführungsform veranschaulicht. Die Editiervorgangsanalyseverarbeitung und die zusätzliche Lernverarbeitung werden anhand der in 11 veranschaulichten Prozessform SH4 beispielhaft beschrieben. Die Maschinenlernvorrichtung 10 erzeugt ein Lernmodell. Aufgrund einer Gliederung der Lernmodellerzeugungsverarbeitung ähnlich der bei der ersten Ausführungsform wird auf die Beschreibung davon verzichtet. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 erzeugt ebenfalls ein Bearbeitungsprogramm. Auch die Gliederung der Bearbeitungsprogrammerzeugungsbearbeitung ist der bei der ersten Ausführungsform ähnlich und somit wird auf deren Beschreibung verzichtet.
  • Es sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 ein „Oberflächenbearbeitungsverfahren“ festlegt, das ein abzuleitender erster Parameter ist. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst als zweite Parameter zum Ableiten des ersten Parameters die folgenden Parameter:
    • eine Materialeigenschaft „S45C“, obere Oberflächenkoordinaten der Prozessform SH4 „80,0, 60,0, 0,0“, untere Oberflächenkoordinaten der Prozessform SH4 „0,0, 0,0, -3,0“, eine X-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „80,0“, eine Y-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „60,0“, eine Z-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „3,0“, eine zu der Prozessform SH4 in der horizontalen Richtung benachbarte Form „abwesend“, eine in der Prozessform SH4 beinhaltete konvexe Form „abwesend“ und eine in der Prozessform SH4 beinhaltete konkave Form „abwesend“. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt in die Inferenzeinheit 27 Eingabedaten ein, die diese zweiten Parameter beinhalten.
  • Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst von der Inferenzeinheit 27 die Vielzahl von Werten des ersten Parameters, d. h. das Inferenzergebnis, und die Verwendungswahrscheinlichkeiten einzelner der Vielzahl von Werten für das Bearbeitungsprogramm. Das heißt, die Parameterauswahleinheit 24 erfasst einen Satz aus einer Vielzahl von Werten des ersten Parameters und ihren Wahrscheinlichkeiten.
  • Es sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis sechs Werte von „0“ bis „5“ für den ersten Parameter „Oberflächenbearbeitungsverfahren“ erfasst. Der Wert „0“ gibt einen Planfräsprozess zum Durchführen einer Planfräsbearbeitung mit einem Planfräser wieder. Der Wert „1“ gibt einen Stirnfräsprozess zum Durchführen einer Flachseitenbearbeitung mit einem Stirnfräser wieder. Der Wert „2“ gibt einen konvexen Stirnfräsprozess zum Durchführen einer Flachseitenbearbeitung mit einem Stirnfräser wieder, bei dem ein Teil der Form belassen wird. Der Wert „3“ gibt einen Taschenfräsprozess zum Taschenfräsen mit einem Stirnfräser wieder. Der Wert „4“ gibt einen konvexen Taschenfräsprozess zum Taschenfräsen mit einem Stirnfräser wieder, bei dem ein Teil der Form belassen wird. Der Wert „5“ gibt einen Linienbearbeitungsprozess zum Durchführen einer Konturbearbeitung mit einem Stirnfräser wieder.
  • Darüber hinaus sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis Wahrscheinlichkeiten von „0“: 0,8, „1“: 0,15, „2“: 0,0, „3“: 0,05, „4“: 0,0 und „5“: 0,0 für die sechs Werte erfasst. „0“: 0,8 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „0“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 80 % beträgt. „1“: 0,15 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „1“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 15 % beträgt. „2“: 0,0 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „2“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 0 % beträgt. „3“: 0,05 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „3“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 5 % beträgt. „4“: 0,0 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „4“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 0 % beträgt. „5“: 0,0 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „5“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 0 % beträgt.
  • Die Vielzahl von zweiten Parametern, die in die Inferenzeinheit 27 eingegeben wird, und der erste Parameter, der das Inferenzergebnis ist, werden zusammen als ein Programmerzeugungsparameter PA141 bezeichnet. Die Inferenzeinheit 27 liest das Lernmodell, das dem festgelegten ersten Parameter entspricht, aus den in der Lernmodellspeichereinheit 15 gespeicherten Lernmodellen aus. Die Inferenzeinheit 27 erlangt für jeden Wert des ersten Parameters eine Wahrscheinlichkeit unter Verwendung des ausgelesenen Lernmodells und der zweiten Parameter, welche die Eingabedaten sind. Die Inferenzeinheit 27 gibt an die Parameterauswahleinheit 24 ein Inferenzergebnis aus, das ein Satz aus den Werten des ersten Parameters und ihren Wahrscheinlichkeiten ist.
  • Als Nächstes stellt die Parameterauswahleinheit 24 die Werte des ersten Parameters, die das Inferenzergebnis sind, zusammen mit ihren Wahrscheinlichkeiten dar. Die Parameterauswahleinheit 24 sendet jeden Wert des ersten Parameters und dessen Wahrscheinlichkeit über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 an die Anzeigeeinheit 50. Die Parameterauswahleinheit 24 veranlasst die Anzeigeeinheit 50 dazu, eine Liste der Werte des ersten Parameters und ihrer Wahrscheinlichkeiten anzuzeigen, um dadurch die Werte des ersten Parameters und die Wahrscheinlichkeiten darzustellen. Die Anzeigeeinheit 50 kann jeden Wert des ersten Parameters und seine Wahrscheinlichkeit in beliebiger Weise anzeigen. Die Anzeigeeinheit 50 kann die Werte des ersten Parameters und ihre Wahrscheinlichkeiten in absteigender Reihenfolge der Wahrscheinlichkeit umordnen und die Werte und ihre Wahrscheinlichkeiten anzeigen. Die Anzeigeeinheit 50 kann nur Werte mit Wahrscheinlichkeiten gleich oder höher als ein vorgegebener Wert aus den Werten des ersten Parameters anzeigen. Der Bediener kann leicht einen Wert des ersten Parameters auswählen, da die Werte des ersten Parameters zusammen mit ihren Wahrscheinlichkeiten dargestellt werden.
  • Wenn der Bediener einen beliebigen Wert aus der auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Vielzahl von Werten des ersten Parameters auswählt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 den ausgewählten Wert des ersten Parameters. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst den ausgewählten Wert des ersten Parameters über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30. Wenn der Bediener beispielsweise „Linienbearbeitungsprozess“, d. h. „5“, für den Programmerzeugungsparameter PA141 auswählt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 „5“ für den ersten Parameter „Oberflächenbearbeitungsverfahren“. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt den ausgewählten Wert in die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 ein.
  • Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erzeugt einen Prozess des Bearbeitungsprogramms auf Grundlage des ausgewählten Werts des ersten Parameters. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erzeugt einen Linienbearbeitungsprozess durch Erfassen von „5“ für „Oberflächenbearbeitungsverfahren“.
  • Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 gibt in die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 „Oberflächenbearbeitungsverfahren“, was der festgelegte erste Parameter ist, und „5“, was der Wert von „Oberflächenbearbeitungsverfahren“ ist, ein. Infolgedessen erfasst die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 in Schritt S51 den Wert des ersten Parameters aus dem Editiervorgang.
  • Als Nächstes erfasst die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 in Schritt S52 Werte zweiter Parameter aus dem Bearbeitungsprogramm und der Prozessform SH4. Das heißt, die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 grenzt die zweiten Parameter auf Grundlage des festgelegten ersten Parameters ein. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erfasst als zweite Parameter, die für den Programmerzeugungsparameter PA141 notwendig sind, die folgenden Parameter: eine Materialeigenschaft „S45C“, obere Oberflächenkoordinaten der Prozessform SH4 „80,0, 60,0, 0,0“, untere Oberflächenkoordinaten der Prozessform SH4 „0,0, 0,0, -3,0“, eine X-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „80,0“, eine Y-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „60,0“, eine Z-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „3,0“, eine zu der Prozessform SH4 in der horizontalen Richtung benachbarte Form „abwesend“, eine in der Prozessform SH4 beinhaltete konvexe Form „abwesend“ und eine in der Prozessform SH4 beinhaltete konkave Form „abwesend“. Darüber hinaus erfasst die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 als einen zweiten Parameter das Oberflächenbearbeitungsverfahren „Linienbearbeitung“, das ein angepasster Parameter ist. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 gibt in die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 die erfassten zweiten Parameter ein.
  • In Schritt S53 erzeugt die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 einen Datensatz, der den ersten Parameter und den zweiten Parameter beinhaltet, unter Verwendung des ersten Parameters und der auf Grundlage des ersten Parameters eingegrenzten zweiten Parameter. Die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 gibt den erzeugten Datensatz in die Maschinenlerneinheit 14 ein.
  • Die Maschinenlerneinheit 14 liest das Lernmodell aus der Lernmodellspeichereinheit 15 aus. In Schritt S54 führt die Maschinenlerneinheit 14 gemäß dem von der Editiervorgangsanalyseeinheit 26 eingegebenen Datensatz eine Maschinenlernverarbeitung durch, die ein zusätzliches Lernen des Lernmodells ist. Die Maschinenlerneinheit 14 aktualisiert das Lernmodell durch die zusätzliche Lernverarbeitung. Durch die zusätzliche Lernverarbeitung aktualisiert die Maschinenlerneinheit 14 das Lernmodell, das für jeden der ersten Parameter eine Beziehung zwischen dem ersten Parameter und den zweiten Parametern angibt. In Schritt S55 speichert die Lernmodellspeichereinheit 15 das durch das zusätzliche Lernen aktualisierte Lernmodell. Infolgedessen beenden die Maschinenlernvorrichtung 10 und die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 die Editiervorgangsanalyseverarbeitung und die zusätzliche Lernverarbeitung gemäß der in 15 veranschaulichten Prozedur.
  • Als Nächstes werden die Editiervorgangsanalyseverarbeitung und die zusätzliche Lernverarbeitung gemäß der in 15 veranschaulichten Prozedur für jeden der abzuleitenden ersten Parameter beschrieben. Es sei angenommen, dass „Werkzeugnenndurchmesser des Linienbearbeitungsprozesses“ als ein abzuleitender erster Parameter festgelegt wird. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst als zweite Parameter zum Ableiten des ersten Parameters die folgenden Parameter: eine Materialeigenschaft „S45C“, eine Toleranz -Z „3,0“, obere Oberflächenkoordinaten der Prozessform SH4 „80,0, 60,0, 0,0“, untere Oberflächenkoordinaten der Prozessform SH4 „0,0, 0,0, -3,0“, eine X-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „80,0“, eine Y-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „60,0“, eine Z-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „3,0“, eine zu der Prozessform SH4 in der horizontalen Richtung benachbarte Form „abwesend“, eine in der Prozessform SH4 beinhaltete konvexe Form „abwesend“, eine in der Prozessform SH4 beinhaltete konkave Form „abwesend“ und Oberflächenbearbeitungsverfahren „Linienverarbeitung“ und eine Werkzeugverwendung „Grob“. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt in die Inferenzeinheit 27 Eingabedaten ein, die diese zweiten Parameter beinhalten.
  • Es sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis sechs Werte von „0“, „1“, „30“, „40“, „50“ und „60“ für den ersten Parameter „Werkzeugnenndurchmesser des Linienbearbeitungsprozesses“ erfasst. Darüber hinaus sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis Wahrscheinlichkeiten von „0“: 0,4, „1“: 0,6, „30“: 0,25, „40“: 0,25, „50“: 0,25 und „60“: 0,25 für die sechs Werte erfasst.
  • Der Wert „0“ gibt ein Planfräswerkzeug wieder. Der Wert „1“ gibt ein Stirnfräswerkzeug wieder. „0“: 0,4 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „0“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, d. h. die Wahrscheinlichkeit, dass ein Planfräswerkzeug bei dem Linienbearbeitungsprozess verwendet wird, 40 % beträgt. „1“: 0,6 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „1“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, d. h. die Wahrscheinlichkeit, dass ein Stirnfräswerkzeug bei dem Linienbearbeitungsprozess verwendet wird, 60 % beträgt. „30“, „40“, „50“ und „60“ geben jeweils einen Werkzeugnenndurchmesser an. „30“: 0,25 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Werkzeugnenndurchmesser 30 ist, 25 % beträgt. „40“: 0,25 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Werkzeugnenndurchmesser 40 ist, 25 % beträgt. „50“: 0,25 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Werkzeugnenndurchmesser 50 ist, 25 % beträgt. „60“: 0,25 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Werkzeugnenndurchmesser 60 ist, 25 % beträgt.
  • Die Vielzahl von zweiten Parametern, die in die Inferenzeinheit 27 eingegeben wird, und der erste Parameter, der das Inferenzergebnis ist, werden zusammen als ein Programmerzeugungsparameter PA142 bezeichnet. Die Inferenzeinheit 27 liest das Lernmodell, das dem festgelegten ersten Parameter entspricht, aus den in der Lernmodellspeichereinheit 15 gespeicherten Lernmodellen aus. Die Inferenzeinheit 27 erlangt für jeden Wert des ersten Parameters eine Wahrscheinlichkeit unter Verwendung des ausgelesenen Lernmodells und der zweiten Parameter, welche die Eingabedaten sind. Die Inferenzeinheit 27 gibt an die Parameterauswahleinheit 24 ein Inferenzergebnis aus, das ein Satz aus den Werten des ersten Parameters und ihren Wahrscheinlichkeiten ist.
  • Als Nächstes stellt die Parameterauswahleinheit 24 die Werte des ersten Parameters, die das Inferenzergebnis sind, zusammen mit ihren Wahrscheinlichkeiten dar. Die Parameterauswahleinheit 24 sendet jeden Wert des ersten Parameters und dessen Wahrscheinlichkeit über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 an die Anzeigeeinheit 50. Die Parameterauswahleinheit 24 veranlasst die Anzeigeeinheit 50 dazu, eine Liste der Werte des ersten Parameters und ihrer Wahrscheinlichkeiten anzuzeigen, um dadurch die Werte des ersten Parameters und die Wahrscheinlichkeiten darzustellen.
  • Wenn der Bediener einen beliebigen Wert aus der auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Vielzahl von Werten des ersten Parameters auswählt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 den ausgewählten Wert des ersten Parameters. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst den ausgewählten Wert des ersten Parameters über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30. Wenn der Bediener beispielsweise „60“ für den Programmerzeugungsparameter PA142 auswählt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 „60“, was ein Wert des ersten Parameters „Werkzeugnenndurchmesser des Linienbearbeitungsprozesses“ ist. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt den ausgewählten Wert in die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 ein.
  • Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erzeugt einen Prozess des Bearbeitungsprogramms auf Grundlage des ausgewählten Werts des ersten Parameters. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erfasst „60“ für „Werkzeugnenndurchmesser des Linienbearbeitungsprozesses“, um dadurch den Werkzeugnenndurchmesser bei der Grobbearbeitung des Linienbearbeitungsprozesses auf „60“ einzustellen.
  • Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 gibt in die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 „Werkzeugnenndurchmesser des Linienbearbeitungsprozesses“, was der festgelegte erste Parameter ist, und „60“, was der Wert von „Werkzeugnenndurchmesser des Linienbearbeitungsprozesses“ ist, ein. Infolgedessen erfasst die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 in Schritt S51 den Wert des ersten Parameters aus dem Editiervorgang.
  • Als Nächstes erfasst die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 in Schritt S52 Werte zweiter Parameter aus dem Bearbeitungsprogramm und der Prozessform SH4. Das heißt, die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 grenzt die zweiten Parameter auf Grundlage des ersten Parameters ein. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erfasst als zweite Parameter, die für den Programmerzeugungsparameter PA142 notwendig sind, die folgenden Parameter: eine Materialeigenschaft „S45C“, eine Toleranz -Z „3,0“, obere Oberflächenkoordinaten der Prozessform SH4 „80,0, 60,0, 0,0“, untere Oberflächenkoordinaten der Prozessform SH4 „0,0, 0,0, -3,0“, eine X-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „80,0“, eine Y-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „60,0“, eine Z-Achsenrichtungsabmessung der Prozessform SH4 „3,0“, eine zu der Prozessform SH4 in der horizontalen Richtung benachbarte Form „abwesend“, eine in der Prozessform SH4 beinhaltete konvexe Form „abwesend“ und eine in der Prozessform SH4 beinhaltete konkave Form „abwesend“. Darüber hinaus erfasst die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 als einen zweiten Parameter das Oberflächenbearbeitungsverfahren „Linienbearbeitung“, das ein angepasster Parameter ist. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 gibt in die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 die erfassten zweiten Parameter ein.
  • In Schritt S53 erzeugt die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 einen Datensatz, der den ersten Parameter und den zweiten Parameter beinhaltet, unter Verwendung des ersten Parameters und der auf Grundlage der Art des ersten Parameters eingegrenzten zweiten Parameter. Die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 gibt den erzeugten Datensatz in die Maschinenlerneinheit 14 ein.
  • Die Maschinenlerneinheit 14 liest das Lernmodell aus der Lernmodellspeichereinheit 15 aus. In Schritt S54 führt die Maschinenlerneinheit 14 gemäß dem von der Editiervorgangsanalyseeinheit 26 eingegebenen Datensatz eine Maschinenlernverarbeitung durch, die ein zusätzliches Lernen des Lernmodells ist. Die Maschinenlerneinheit 14 aktualisiert das Lernmodell durch die zusätzliche Lernverarbeitung. Durch die zusätzliche Lernverarbeitung aktualisiert die Maschinenlerneinheit 14 das Lernmodell, das für jeden der ersten Parameter eine Beziehung zwischen dem ersten Parameter und den zweiten Parametern angibt. In Schritt S55 speichert die Lernmodellspeichereinheit 15 das durch das zusätzliche Lernen aktualisierte Lernmodell. Infolgedessen beenden die Maschinenlernvorrichtung 10 und die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 die Editiervorgangsanalyseverarbeitung und die zusätzliche Lernverarbeitung gemäß der in 15 veranschaulichten Prozedur.
  • Als Nächstes werden die Editiervorgangsanalyseverarbeitung und die zusätzliche Lernverarbeitung anhand der in 14 veranschaulichten Prozessform SH71 beispielhaft beschrieben. Die Maschinenlernvorrichtung 10 erzeugt ein Lernmodell.
  • Aufgrund einer Gliederung der Lernmodellerzeugungsverarbeitung ähnlich der bei der ersten Ausführungsform wird auf die Beschreibung davon verzichtet. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 erzeugt ebenfalls ein Bearbeitungsprogramm. Auch die Gliederung der Bearbeitungsprogrammerzeugungsbearbeitung ist der bei der ersten Ausführungsform ähnlich und somit wird auf deren Beschreibung verzichtet.
  • Es sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 „Lochbohrverfahren“ festlegt, was eine Art eines abzuleitenden ersten Parameters ist. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst als zweite Parameter zum Ableiten des ersten Parameters die folgenden Parameter: eine Materialeigenschaft „S45C“, Mittenkoordinaten der oberen Oberfläche der Prozessform SH71 „55,0, 30,0, -13,0“, Mittenkoordinaten der unteren Oberfläche der Prozessform SH71 „55,0, 30,0, -23,0“, einen Lochdurchmesser der Prozessform SH71 „6,6“, eine Lochtiefe der Prozessform SH71 „10,0“, einen Sockellochdurchmesser der Prozessform SH71 „11,6“ und eine Sockellochtiefe der Prozessform SH71 „4,3“. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt in die Inferenzeinheit 27 Eingabedaten ein, die diese zweiten Parameter beinhalten.
  • Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst von der Inferenzeinheit 27 die Vielzahl von Werten des ersten Parameters, d. h. das Inferenzergebnis, und die Verwendungswahrscheinlichkeiten einzelner der Vielzahl von Werten für das Bearbeitungsprogramm. Das heißt, die Parameterauswahleinheit 24 erfasst einen Satz aus einer Vielzahl von Werten des ersten Parameters und ihren Wahrscheinlichkeiten.
  • Es sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis vier Werte von „0“ bis „3“ für den ersten Parameter „Lochbohrverfahren“ erfasst. Der Wert „0“ gibt einen Bohrprozess zum Durchführen von Lochbohren mit einem Bohrer wieder. Der Wert „1“ gibt einen Senkbohrungsprozess wieder, bei dem Lochbohren durchgeführt wird, um eine Senkbohrung auszubilden. Der Wert „2“ gibt einen Reibprozess zum Durchführen einer Endbearbeitung durch eine Reibahle wieder. Der Wert „3“ gibt einen Gewindebohrprozess zum Durchführen eines Gewindeherstellungsprozesses mit einem Gewindebohrer wieder.
  • Darüber hinaus sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis Wahrscheinlichkeiten von „0“: 0,0, „1“: 0,6, „2“: 0,1 und „3“: 0,3 für die vier Werte erfasst. „0“: 0,0 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „0“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 0 % beträgt. „1“: 0,6 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „1“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 60 % beträgt. „2“: 0,1 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „2“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 10 % beträgt. „3“: 0,3 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „3“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 30 % beträgt.
  • Die Vielzahl von zweiten Parametern, die in die Inferenzeinheit 27 eingegeben wird, und der erste Parameter, der das Inferenzergebnis ist, werden zusammen als ein Programmerzeugungsparameter PA143 bezeichnet. Die Inferenzeinheit 27 liest das Lernmodell, das dem festgelegten ersten Parameter entspricht, aus den in der Lernmodellspeichereinheit 15 gespeicherten Lernmodellen aus. Die Inferenzeinheit 27 erlangt für jeden Wert des ersten Parameters eine Wahrscheinlichkeit unter Verwendung des ausgelesenen Lernmodells und der zweiten Parameter, welche die Eingabedaten sind. Die Inferenzeinheit 27 gibt an die Parameterauswahleinheit 24 ein Inferenzergebnis aus, das ein Satz aus den Werten des ersten Parameters und ihren Wahrscheinlichkeiten ist.
  • Als Nächstes stellt die Parameterauswahleinheit 24 die Werte des ersten Parameters, die das Inferenzergebnis sind, zusammen mit ihren Wahrscheinlichkeiten dar. Die Parameterauswahleinheit 24 sendet jeden Wert des ersten Parameters und dessen Wahrscheinlichkeit über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 an die Anzeigeeinheit 50. Die Parameterauswahleinheit 24 veranlasst die Anzeigeeinheit 50 dazu, eine Liste der Werte des ersten Parameters und ihrer Wahrscheinlichkeiten anzuzeigen, um dadurch die Werte des ersten Parameters und die Wahrscheinlichkeiten darzustellen.
  • Wenn der Bediener einen beliebigen Wert aus der auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Vielzahl von Werten des ersten Parameters auswählt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 den ausgewählten Wert des ersten Parameters. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst den ausgewählten Wert des ersten Parameters über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30. Wenn der Bediener beispielsweise „Gewindebohrprozess“, d. h. „3“, für den Programmerzeugungsparameter PA143 auswählt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 „3“ für den ersten Parameter „Lochbohrverfahren“. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt den ausgewählten Wert in die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 ein.
  • Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erzeugt einen Prozess des Bearbeitungsprogramms auf Grundlage des ausgewählten Werts des ersten Parameters. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erzeugt einen Gewindebohrprozess durch Erfassen von „3“ für „Lochbohrverfahren“.
  • Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 gibt in die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 „Lochbohrverfahren“, was die festgelegte Art des ersten Parameters ist, und „3“, was der Wert von „Lochbohrverfahren“ ist, ein. Infolgedessen erfasst die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 in Schritt S51 den Wert des ersten Parameters aus dem Editiervorgang.
  • Als Nächstes erfasst die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 in Schritt S52 Werte zweiter Parameter aus dem Bearbeitungsprogramm und der Prozessform SH4. Das heißt, die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 grenzt die zweiten Parameter auf Grundlage der Art des ersten Parameters ein. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erfasst als zweite Parameter, die für den Programmerzeugungsparameter PA143 notwendig sind, eine Materialeigenschaft „S45C“, Mittenkoordinaten der oberen Oberfläche der Prozessform SH71 „55,0, 30,0, -13,0“, Mittenkoordinaten der unteren Oberfläche der Prozessform SH71 „55,0, 30,0, -23,0“, einen Lochdurchmesser der Prozessform SH71 „6,6“, eine Lochtiefe der Prozessform SH71 „10,0“, einen Sockellochdurchmesser der Prozessform SH71 „11,6“ und eine Sockellochtiefe der Prozessform SH71 „4,3“. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 gibt die erfassten zweiten Parameter in die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 ein.
  • In Schritt S53 erzeugt die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 einen Datensatz, der den ersten Parameter und den zweiten Parameter beinhaltet, unter Verwendung des ersten Parameters und der auf Grundlage des ersten Parameters eingegrenzten zweiten Parameter. Die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 gibt den erzeugten Datensatz in die Maschinenlerneinheit 14 ein.
  • Die Maschinenlerneinheit 14 liest das Lernmodell aus der Lernmodellspeichereinheit 15 aus. In Schritt S54 führt die Maschinenlerneinheit 14 gemäß dem von der Editiervorgangsanalyseeinheit 26 eingegebenen Datensatz eine Maschinenlernverarbeitung durch, die ein zusätzliches Lernen des Lernmodells ist. Die Maschinenlerneinheit 14 aktualisiert das Lernmodell durch die zusätzliche Lernverarbeitung. Durch die zusätzliche Lernverarbeitung aktualisiert die Maschinenlerneinheit 14 das Lernmodell, das für jeden der ersten Parameter eine Beziehung zwischen dem ersten Parameter und den zweiten Parametern angibt. In Schritt S55 speichert die Lernmodellspeichereinheit 15 das durch das zusätzliche Lernen aktualisierte Lernmodell. Infolgedessen beenden die Maschinenlernvorrichtung 10 und die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 die Editiervorgangsanalyseverarbeitung und die zusätzliche Lernverarbeitung gemäß der in 15 veranschaulichten Prozedur.
  • Als Nächstes ist eine Beschreibung zu einem Beispiel angeführt, bei dem „Nenndurchmesser des Pilotlochbohrers“ als eine Art des abzuleitenden ersten Parameters festgelegt ist. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst als zweite Parameter zum Ableiten des ersten Parameters die folgenden Parameter: eine Materialeigenschaft „S45C“, einen Lochdurchmesser der Prozessform SH71 „6,6“, eine Lochtiefe der Prozessform SH71 „10,0“, einen Sockellochdurchmesser der Prozessform SH71 „11,6“ und eine Sockellochtiefe der Prozessform SH71 „4,3“. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt in die Inferenzeinheit 27 Eingabedaten ein, die diese zweiten Parameter beinhalten.
  • Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst Werte des ersten Parameters, die das Inferenzergebnis sind, von der Inferenzeinheit 27. Es sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis einen Wert von „6,0“ für den ersten Parameter „Nenndurchmesser des Pilotlochbohrers“ erfasst. Die Vielzahl von zweiten Parametern, die in die Inferenzeinheit 27 eingegeben wird, und der erste Parameter, der das Inferenzergebnis ist, werden zusammen als ein Programmerzeugungsparameter PA144 bezeichnet. Die Inferenzeinheit 27 liest das Lernmodell, das dem festgelegten ersten Parameter entspricht, aus den in der Lernmodellspeichereinheit 15 gespeicherten Lernmodellen aus. Die Inferenzeinheit 27 gibt den Wert des ersten Parameters, der das Inferenzergebnis ist, an die Parameterauswahleinheit 24 aus. In einem Fall, bei dem der erste Parameter aufeinanderfolgende Werte sind, führt die Inferenzeinheit 27 maschinelles Lernen durch Regression durch und gibt an die Parameterauswahleinheit 24 einen numerischen Wert aus, der das Inferenzergebnis ist. Die Inferenzeinheit 27 kann maschinelles Lernen durch Klassifizierung unter Verwendung einer Vielzahl von Bohrernenndurchmessern durchführen.
  • Als Nächstes stellt die Parameterauswahleinheit 24 die Werte des ersten Parameters dar, die das Inferenzergebnis sind. Die Parameterauswahleinheit 24 sendet den Wert des ersten Parameters über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 an die Anzeigeeinheit 50. Die Parameterauswahleinheit 24 veranlasst die Anzeigeeinheit 50 dazu, den Wert des ersten Parameters anzuzeigen, um dadurch den Wert des ersten Parameters darzustellen.
  • In einem Fall, bei dem der Bediener als den eingestellten Wert den auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Wert des ersten Parameters in seiner vorliegenden Form oder einen beliebigen Wert anstelle des auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Werts des ersten Parameters bestimmt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 den eingestellten Wert über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30. Wenn der Bediener beispielsweise „6,5“ als den eingestellten Wert für den Programmerzeugungsparameter PA144 bestimmt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 „6,5“, was der eingestellte Wert für „Nenndurchmesser des Pilotlochbohrers“ ist. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt den eingestellten Wert in die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 ein.
  • Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erzeugt einen Prozess des Bearbeitungsprogramms auf Grundlage des ausgewählten Werts des ersten Parameters. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erfasst „6,5“ für „Nenndurchmesser des Pilotlochbohrers“, um dadurch den Nenndurchmesser des Pilotlochbohrers beim Gewindebohrprozess auf „6,5“ einzustellen.
  • Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 gibt in die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 „Lochbohrverfahren“, was der festgelegte erste Parameter ist, und „6,5“, was der Wert von „Nenndurchmesser des Pilotlochbohrers“ ist, ein. Infolgedessen erfasst die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 in Schritt S51 den Wert des ersten Parameters aus dem Editiervorgang.
  • Als Nächstes erfasst die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 in Schritt S52 Werte zweiter Parameter aus dem Bearbeitungsprogramm und der Prozessform SH71. Das heißt, die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 grenzt die zweiten Parameter auf Grundlage des festgelegten ersten Parameters ein. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erfasst als zweite Parameter, die für den Programmerzeugungsparameter PA144 notwendig sind, eine Materialeigenschaft „S45C“, Mittenkoordinaten der oberen Oberfläche der Prozessform SH71 „55,0, 30,0, -13,0“, Mittenkoordinaten der unteren Oberfläche der Prozessform SH71 „55,0, 30,0, -23,0“, einen Lochdurchmesser der Prozessform SH71 „6,6“, eine Lochtiefe der Prozessform SH71 „10,0“, einen Sockellochdurchmesser der Prozessform SH71 „11,6“ und eine Sockellochtiefe der Prozessform SH71 „4,3“. Darüber hinaus erfasst die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 als einen zweiten Parameter das Lochbohrverfahren „Gewindebohren“, das ein angepasster Parameter ist. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 gibt die erfassten zweiten Parameter in die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 ein.
  • In Schritt S53 erzeugt die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 einen Datensatz, der den ersten Parameter und den zweiten Parameter beinhaltet, unter Verwendung des ersten Parameters und der auf Grundlage des ersten Parameters eingegrenzten zweiten Parameter. Die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 gibt den erzeugten Datensatz in die Maschinenlerneinheit 14 ein.
  • Die Maschinenlerneinheit 14 liest das Lernmodell aus der Lernmodellspeichereinheit 15 aus. In Schritt S54 führt die Maschinenlerneinheit 14 gemäß dem von der Editiervorgangsanalyseeinheit 26 eingegebenen Datensatz eine Maschinenlernverarbeitung durch, die ein zusätzliches Lernen des Lernmodells ist. Die Maschinenlerneinheit 14 aktualisiert das Lernmodell durch die zusätzliche Lernverarbeitung. Durch die zusätzliche Lernverarbeitung aktualisiert die Maschinenlerneinheit 14 das Lernmodell, das für jeden der ersten Parameter eine Beziehung zwischen dem ersten Parameter und den zweiten Parametern angibt. In Schritt S55 speichert die Lernmodellspeichereinheit 15 das durch das zusätzliche Lernen aktualisierte Lernmodell. Infolgedessen beenden die Maschinenlernvorrichtung 10 und die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 die Editiervorgangsanalyseverarbeitung und die zusätzliche Lernverarbeitung gemäß der in 15 veranschaulichten Prozedur.
  • Als Nächstes ist eine Beschreibung zu einem Beispiel angeführt, bei dem die Parameterauswahleinheit 24 „Nenndurchmesser des Sockellochstirnfräsers“ festlegt, was eine Art eines abzuleitenden ersten Parameters ist. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst als zweite Parameter zum Ableiten des ersten Parameters die folgenden Parameter: eine Materialeigenschaft „S45C“, einen Lochdurchmesser der Prozessform SH71 „6,6“, eine Lochtiefe der Prozessform SH71 „10,0“, einen Sockellochdurchmesser der Prozessform SH71 „11,6“ und eine Sockellochtiefe der Prozessform SH71 „4,3“. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt in die Inferenzeinheit 27 Eingabedaten ein, die diese zweiten Parameter beinhalten.
  • Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst Werte des ersten Parameters, die das Inferenzergebnis sind, von der Inferenzeinheit 27. Es sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis einen Wert von „8,0“ für den ersten Parameter „Nenndurchmesser des Sockellochstirnfräsers“ erfasst. Die Vielzahl von zweiten Parametern, die in die Inferenzeinheit 27 eingegeben wird, und der erste Parameter, der das Inferenzergebnis ist, werden zusammen als ein Programmerzeugungsparameter PA145 bezeichnet. Die Inferenzeinheit 27 liest das Lernmodell, das dem festgelegten ersten Parameter entspricht, aus den in der Lernmodellspeichereinheit 15 gespeicherten Lernmodellen aus. Die Inferenzeinheit 27 gibt den Wert des ersten Parameters, der das Inferenzergebnis ist, an die Parameterauswahleinheit 24 aus.
  • Als Nächstes stellt die Parameterauswahleinheit 24 die Werte des ersten Parameters dar, die das Inferenzergebnis sind. Die Parameterauswahleinheit 24 sendet den Wert des ersten Parameters über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 an die Anzeigeeinheit 50. Die Parameterauswahleinheit 24 veranlasst die Anzeigeeinheit 50 dazu, den Wert des ersten Parameters anzuzeigen, um dadurch den Wert des ersten Parameters darzustellen.
  • In einem Fall, bei dem der Bediener als den eingestellten Wert den auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Wert des ersten Parameters in seiner vorliegenden Form oder einen beliebigen Wert anstelle des auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Werts des ersten Parameters bestimmt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 den eingestellten Wert über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30. Wenn der Bediener beispielsweise „10,0“ als den eingestellten Wert für den Programmerzeugungsparameter PA145 bestimmt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 „10,0“, was der eingestellte Wert für „Nenndurchmesser des Sockellochstirnfräsers“ ist. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt den eingestellten Wert in die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 ein.
  • Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erzeugt einen Prozess des Bearbeitungsprogramms auf Grundlage des ausgewählten Werts des ersten Parameters. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erfasst „10,0“ für „Nenndurchmesser des Sockellochstirnfräsers“, um dadurch den Nenndurchmesser des Sockellochstirnfräsers beim Gewindebohrprozess auf „10,0“ einzustellen.
  • Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 gibt in die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 „Lochbohrverfahren“, was der festgelegte erste Parameter ist, und „10,0“, was der Wert von „Nenndurchmesser des Sockellochstirnfräsers“ ist, ein. Infolgedessen erfasst die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 in Schritt S51 den Wert des ersten Parameters aus dem Editiervorgang.
  • Als Nächstes erfasst die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 in Schritt S52 Werte zweiter Parameter aus dem Bearbeitungsprogramm und der Prozessform SH71. Das heißt, die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 grenzt die zweiten Parameter auf Grundlage des festgelegten ersten Parameters ein. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erfasst als zweite Parameter, die für den Programmerzeugungsparameter PA145 notwendig sind, eine Materialeigenschaft „S45C“, Mittenkoordinaten der oberen Oberfläche der Prozessform SH71 „55,0, 30,0, -13,0“, Mittenkoordinaten der unteren Oberfläche der Prozessform SH71 „55,0, 30,0, -23,0“, einen Lochdurchmesser der Prozessform SH71 „6,6“, eine Lochtiefe der Prozessform SH71 „10,0“, einen Sockellochdurchmesser der Prozessform SH71 „11,6“ und eine Sockellochtiefe der Prozessform SH71 „4,3“. Darüber hinaus erfasst die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 als einen zweiten Parameter das Lochbohrverfahren „Gewindebohren“, das ein angepasster Parameter ist. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 gibt die erfassten zweiten Parameter in die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 ein.
  • In Schritt S53 erzeugt die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 einen Datensatz, der den ersten Parameter und den zweiten Parameter beinhaltet, unter Verwendung des ersten Parameters und der auf Grundlage des ersten Parameters eingegrenzten zweiten Parameter. Die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 gibt den erzeugten Datensatz in die Maschinenlerneinheit 14 ein.
  • Die Maschinenlerneinheit 14 liest das Lernmodell aus der Lernmodellspeichereinheit 15 aus. In Schritt S54 führt die Maschinenlerneinheit 14 gemäß dem von der Editiervorgangsanalyseeinheit 26 eingegebenen Datensatz eine Maschinenlernverarbeitung durch, die ein zusätzliches Lernen des Lernmodells ist. Die Maschinenlerneinheit 14 aktualisiert das Lernmodell durch die zusätzliche Lernverarbeitung. Durch die zusätzliche Lernverarbeitung aktualisiert die Maschinenlerneinheit 14 das Lernmodell, das für jeden der ersten Parameter eine Beziehung zwischen dem ersten Parameter und den zweiten Parametern angibt. In Schritt S55 speichert die Lernmodellspeichereinheit 15 das durch das zusätzliche Lernen aktualisierte Lernmodell. Infolgedessen beenden die Maschinenlernvorrichtung 10 und die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 die Editiervorgangsanalyseverarbeitung und die zusätzliche Lernverarbeitung gemäß der in 15 veranschaulichten Prozedur.
  • Als Nächstes ist eine Beschreibung zu einem Beispiel angeführt, bei dem die Programmauswahleinheit 24 „Nenndurchmesser des Gewindebohrers“ festlegt, das ein abzuleitender erster Parameter ist. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst als zweite Parameter zum Ableiten des ersten Parameters die folgenden Parameter: eine Materialeigenschaft „S45C“, einen Lochdurchmesser der Prozessform SH71 „6,6“, eine Lochtiefe der Prozessform SH71 „10,0“, ein Sockellochdurchmesser der Prozessform SH71 „11,6“ und eine Sockellochtiefe der Prozessform SH71 „4,3“. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt in die Inferenzeinheit 27 Eingabedaten ein, die diese zweiten Parameter beinhalten.
  • Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst von der Inferenzeinheit 27 die Vielzahl von Werten des ersten Parameters, d. h. das Inferenzergebnis, und die Verwendungswahrscheinlichkeiten einzelner der Vielzahl von Werten für das Bearbeitungsprogramm. Das heißt, die Parameterauswahleinheit 24 erfasst einen Satz aus einer Vielzahl von Werten des ersten Parameters und ihren Wahrscheinlichkeiten.
  • Es sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis drei Werte von „0“ bis „2“ für den ersten Parameter „Nenndurchmesser des Gewindebohrers“ erfasst. Der Wert „0“ gibt „M7x1“, d. h. den Nennwert „7“ und die Steigung „1“, für ein metrisches Gewinde, wieder. Der Wert „1“ gibt „M7x0,75“, d. h. den Nennwert „7“ und die Steigung „0,75“, für ein metrisches Gewinde, wieder. Der Wert „2“ gibt „M7x0,5“, d. h. den Nennwert „7“ und die Steigung „0,5“, für ein metrisches Gewinde, wieder.
  • Darüber hinaus sei angenommen, dass die Parameterauswahleinheit 24 als das Inferenzergebnis Wahrscheinlichkeiten von „0“: 0,1, „1“: 0,1 und „2“: 0,8 für die drei Werte erfasst. „0“: 0,1 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „0“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 10 % beträgt. „1“: 0,1 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „1“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 10 % beträgt. „2“: 0,8 gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass „2“ für das Bearbeitungsprogramm verwendet wird, 80 % beträgt.
  • Die Vielzahl von zweiten Parametern, die in die Inferenzeinheit 27 eingegeben wird, und der erste Parameter, der das Inferenzergebnis ist, werden zusammen als ein Programmerzeugungsparameter PA146 bezeichnet. Die Inferenzeinheit 27 liest das Lernmodell, das dem festgelegten ersten Parameter entspricht, aus den in der Lernmodellspeichereinheit 15 gespeicherten Lernmodellen aus. Die Inferenzeinheit 27 erlangt für jeden Wert des ersten Parameters eine Wahrscheinlichkeit unter Verwendung des ausgelesenen Lernmodells und der zweiten Parameter, welche die Eingabedaten sind. Die Inferenzeinheit 27 gibt an die Parameterauswahleinheit 24 ein Inferenzergebnis aus, das ein Satz aus den Werten des ersten Parameters und ihren Wahrscheinlichkeiten ist.
  • Als Nächstes stellt die Parameterauswahleinheit 24 die Werte des ersten Parameters, die das Inferenzergebnis sind, zusammen mit ihren Wahrscheinlichkeiten dar. Die Parameterauswahleinheit 24 sendet jeden Wert des ersten Parameters und dessen Wahrscheinlichkeit über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30 an die Anzeigeeinheit 50. Die Parameterauswahleinheit 24 veranlasst die Anzeigeeinheit 50 dazu, eine Liste der Werte des ersten Parameters und ihrer Wahrscheinlichkeiten anzuzeigen, um dadurch die Werte des ersten Parameters und die Wahrscheinlichkeiten darzustellen.
  • Wenn der Bediener einen beliebigen Wert aus der auf der Anzeigeeinheit 50 angezeigten Vielzahl von Werten des ersten Parameters auswählt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 den ausgewählten Wert des ersten Parameters. Die Parameterauswahleinheit 24 erfasst den ausgewählten Wert des ersten Parameters über die interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit 30. Wenn der Bediener beispielsweise „M7×1“, d. h. „0“, für den Programmerzeugungsparameter PA146 auswählt, erfasst die Parameterauswahleinheit 24 „0“ für den ersten Parameter „Nenndurchmesser des Gewindebohrers“. Die Parameterauswahleinheit 24 gibt den ausgewählten Wert in die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 ein.
  • Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erzeugt einen Prozess des Bearbeitungsprogramms auf Grundlage des ausgewählten Werts des ersten Parameters. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erfasst „0“ für „Nenndurchmesser des Gewindebohrers“, um dadurch den Nenndurchmesser des Gewindebohrers beim Gewindebohrprozess auf „M7×1“ einzustellen.
  • Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 gibt in die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 „Oberflächenbearbeitungsverfahren“, was der festgelegte erste Parameter ist, und „0“, was der Wert von „Nenndurchmesser des Gewindebohrers“ ist, ein. Infolgedessen erfasst die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 in Schritt S51 den Wert des ersten Parameters aus dem Editiervorgang.
  • Als Nächstes erfasst die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 in Schritt S52 Werte zweiter Parameter aus dem Bearbeitungsprogramm und der Prozessform SH71. Das heißt, die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 grenzt die zweiten Parameter auf Grundlage des festgelegten ersten Parameters ein. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 erfasst als zweite Parameter, die für den Programmerzeugungsparameter PA146 notwendig sind, eine Materialeigenschaft „S45C“, Mittenkoordinaten der oberen Oberfläche der Prozessform SH71 „55,0, 30,0, -13,0“, Mittenkoordinaten der unteren Oberfläche der Prozessform SH71 „55,0, 30,0, -23,0“, einen Lochdurchmesser der Prozessform SH71 „6,6“, eine Lochtiefe der Prozessform SH71 „10,0“, einen Sockellochdurchmesser der Prozessform SH71 „11,6“ und eine Sockellochtiefe der Prozessform SH71 „4,3“. Darüber hinaus erfasst die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 als einen zweiten Parameter das Lochbohrverfahren „Gewindebohren“, das ein angepasster Parameter ist. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23 gibt die erfassten zweiten Parameter in die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 ein.
  • In Schritt S53 erzeugt die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 einen Datensatz, der den ersten Parameter und den zweiten Parameter beinhaltet, unter Verwendung des ersten Parameters und der auf Grundlage der Art des ersten Parameters eingegrenzten zweiten Parameter. Die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 gibt den erzeugten Datensatz in die Maschinenlerneinheit 14 ein.
  • Die Maschinenlerneinheit 14 liest das Lernmodell aus der Lernmodellspeichereinheit 15 aus. In Schritt S54 führt die Maschinenlerneinheit 14 gemäß dem von der Editiervorgangsanalyseeinheit 26 eingegebenen Datensatz eine Maschinenlernverarbeitung durch, die ein zusätzliches Lernen des Lernmodells ist. Die Maschinenlerneinheit 14 aktualisiert das Lernmodell durch die zusätzliche Lernverarbeitung. Durch die zusätzliche Lernverarbeitung aktualisiert die Maschinenlerneinheit 14 das Lernmodell, das für jeden der ersten Parameter eine Beziehung zwischen dem ersten Parameter und den zweiten Parametern angibt. In Schritt S55 speichert die Lernmodellspeichereinheit 15 das durch das zusätzliche Lernen aktualisierte Lernmodell. Infolgedessen beenden die Maschinenlernvorrichtung 10 und die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 die Editiervorgangsanalyseverarbeitung und die zusätzliche Lernverarbeitung gemäß der in 15 veranschaulichten Prozedur.
  • Als Nächstes wird eine Hardwarekonfiguration der Maschinenlernvorrichtung 10 und der Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 beschrieben. 16 ist eine Darstellung, die eine Hardwarekonfiguration der in 1 veranschaulichten Maschinenlernvorrichtung 10 und Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 veranschaulicht. Zu in 1 veranschaulichten Funktionseinheiten gehören ein Prozessor 61, ein Speicher 62, der von dem Prozessor 61 als ein Arbeitsbereich verwendet wird, eine Speichervorrichtung 63, die ein Computerprogramm speichert, das jede Funktion der numerischen Steuervorrichtung 100 beschreibt, eine Eingabevorrichtung 64, die eine Eingabeschnittstelle für den Bediener ist, eine Anzeigevorrichtung 65 als eine Ausgabevorrichtung, die Informationen an den Bediener anzeigt, und eine Kommunikationsvorrichtung 66 mit einer Kommunikationsfunktion mit einer zu steuernden Einrichtung, einer anderen numerischen Steuervorrichtung oder dergleichen. Der Prozessor 61, der Speicher 62, die Speichervorrichtung 63, die Eingabevorrichtung 64, die Anzeigevorrichtung 65 und die Kommunikationsvorrichtung 66 sind durch einen Datenbus 67 miteinander verbunden.
  • Der Prozessor 61 ist eine Verarbeitungsvorrichtung, eine arithmetische Vorrichtung, ein Mikroprozessor, ein Mikrocomputer, eine Zentraleinheit (CPU), ein digitaler Signalprozessor (DSP) oder dergleichen. Zu Beispielen für den Speicher 62 gehören ein nichtflüchtiger oder flüchtiger Halbleiterspeicher, wie etwa ein Direktzugriffsspeicher (RAM), ein Festwertspeicher (ROM), ein Flash-Speicher, ein löschbarer programmierbarer Festwertspeicher (EPROM) oder ein elektrischer EPROM (EEPROM (eingetragenes Markenzeichen)), eine Magnetplatte, eine flexible Platte, eine optische Platte, eine Compact Disc, eine Mini Disc, eine Digital Versatile Disc (DVD) und dergleichen.
  • Die Bearbeitungsprogrammanalyseeinheit 13 und die Maschinenlerneinheit 14 können beispielsweise dadurch umgesetzt werden, dass der Prozessor 61 ein in dem Speicher 62 gespeichertes Computerprogramm liest und ausführt. Darüber hinaus können eine Vielzahl der Prozessoren 61 und eine Vielzahl der Speicher 62 zusammenwirken, um die oben beschrieben Funktionen umzusetzen. Darüber hinaus können einige der Funktionen der Maschinenlerneinheit 14 als eine elektronische Schaltung umgesetzt sein und können die anderen Funktionen unter Verwendung des Prozessors 61 und des Speichers 62 umgesetzt sein, um die oben beschriebenen Funktionen umzusetzen. Die Funktion der Bearbeitungsprogrammeingabeeinheit 11 wird durch die Kommunikationsvorrichtung 66 umgesetzt. Die Funktionen der Bearbeitungsprogrammspeichereinheit 12 und der Lernmodellspeichereinheit 15 werden durch die Speichervorrichtung 63 umgesetzt.
  • Die Bearbeitungsformdaten-Speichereinheit 22, die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23, die Parameterauswahleinheit 24, die Editiervorgangsanalyseeinheit 26 und die Inferenzeinheit 27 können dadurch umgesetzt werden, dass der Prozessor 61 ein in dem Speicher 62 gespeichertes Computerprogramm liest und ausführt. Darüber hinaus können eine Vielzahl der Prozessoren 61 und eine Vielzahl der Speicher 62 zusammenwirken, um die oben beschrieben Funktionen umzusetzen. Einige der Funktionen der Bearbeitungsformdaten-Eingabeeinheit 21, der Bearbeitungsformdaten-Speichereinheit 22, der Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23, der Parameterauswahleinheit 24, der Editiervorgangsanalyseeinheit 26 und der Inferenzeinheit 27 können als eine elektronische Schaltung umgesetzt werden und die anderen Funktionen können unter Verwendung des Prozessors 61 und des Speichers 62 umgesetzt werden. Der Prozessor 61 und der Speicher 62 zum Umsetzen der Funktionen der Bearbeitungsformdaten-Eingabeeinheit 21, der Bearbeitungsformdaten-Speichereinheit 22, der Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit 23, der Parameterauswahleinheit 24, der Editiervorgangsanalyseeinheit 26 und der Inferenzeinheit 27 können die gleichen wie der Prozessor 61 und der Speicher 62 zum Umsetzen der Maschinenlerneinheit 14 sein oder können ein Prozessor 61 und ein Speicher 62 sein, die sich von dem Prozessor 61 und dem Speicher 62 zum Umsetzen der Maschinenlerneinheit 14 unterscheiden. Die Funktion der Bearbeitungsformdaten-Eingabeeinheit 21 wird durch die Kommunikationsvorrichtung 66 umgesetzt. Die Funktionen der Bearbeitungsformdaten-Speichereinheit 22 und der Bearbeitungsprogrammspeichereinheit 25 werden durch die Speichervorrichtung 63 umgesetzt.
  • Wie oben beschrieben, erfasst die Maschinenlernvorrichtung 10 gemäß der ersten und der zweiten Ausführungsform erste Parameter, die zum maschinellen Lernen geeignet sind, auf Grundlage der Bearbeitungsprogramme 1. Für jeden der erfassten ersten Parameter kann die Maschinenlernvorrichtung 10 zweite Parameter extrahieren, die zur Inferenz des ersten Parameters verwendet werden, und automatisch ein Lernmodell erzeugen. Dieses Lernmodell wird auf Grundlage der in der Vergangenheit erstellten Bearbeitungsprogramme erzeugt, und somit kann die Maschinenlernvorrichtung 10 das Lernmodell erzeugen, das die in der Vergangenheit bei den Bearbeitungsprogrammen gesammelten Kenntnisse und Erfahrungen enthält.
  • Darüber hinaus leitet die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 gemäß der ersten und der zweiten Ausführungsform erste Parameter unter Verwendung des durch die Maschinenlernvorrichtung 10 erzeugten Lernmodells ab. Bediener können leicht Werte der Vielzahl von ersten Parametern unter Verwendung des Inferenzergebnisses einstellen. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 kann ein Bearbeitungsprogramm durch Nutzen einer Vielzahl von Kenntnissen und Erfahrungen erzeugen, die in der Vergangenheit bei dem durch den Bediener erstellten Bearbeitungsprogramm gesammelt wurden. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 kann daher leicht vom Bediener gewünschte hochwertige Bearbeitungsprogramme erzeugen.
  • Darüber hinaus gibt die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 gemäß der ersten und der zweiten Ausführungsform eine Vielzahl von Werten eines ersten Parameters als das Inferenzergebnis aus. Ein Bediener kann den Wert des ersten Parameters leicht anpassen, indem er einen Wert aus der Vielzahl von Werten des ersten Parameters auswählt. Die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 kann daher die Zeit und den Aufwand verringern, die zum Erzeugen eines Bearbeitungsprogramms erforderlich sind.
  • Darüber hinaus analysieren die Maschinenlernvorrichtung 10 und die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 gemäß der zweiten Ausführungsform die Editierarbeit des Bedieners an ersten Parametern und führen zusätzliches Lernen auf Grundlage des durch den Bediener ausgewählten Werts des ersten Parameters durch. Infolgedessen kann die Genauigkeit des Lernmodells durch die Maschinenlernvorrichtung 10 verbessert werden.
  • Die erste und die zweite Ausführungsform wurden anhand eines Beispiels beschrieben, bei dem die Maschinenlernvorrichtung 10 und die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 in derselben numerischen Steuervorrichtung 100 beinhaltet sind, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf ein solches Beispiel beschränkt. Die Maschinenlernvorrichtung 10 und die Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung 20 können unabhängig voneinander außerhalb der numerischen Steuervorrichtung 100 bereitgestellt sein. In der ersten und der zweiten Ausführungsform wurde das Bearbeitungsprogramm in einem Fall beschrieben, bei dem die numerisch gesteuerte Werkzeugmaschine ein Bearbeitungszentrum ist. Die numerisch gesteuerte Werkzeugmaschine ist nicht auf ein Bearbeitungszentrum beschränkt und kann eine andere Werkzeugmaschine sein.
  • Die in jeder der vorstehenden Ausführungsformen beschriebene Konfiguration stellt ein Beispiel für den Inhalt der vorliegenden Offenbarung dar. Die Konfiguration jeder Ausführungsform kann mit einer anderen bekannten Technik kombiniert werden. Die Konfigurationen der jeweiligen Ausführungsformen lassen sich entsprechend kombinieren. Ein Teil der Konfiguration jeder Ausführungsform kann weggelassen oder geändert werden, ohne vom Kern der vorliegenden Offenbarung abzuweichen.
  • Bezugszeichenliste
  • 1 Bearbeitungsprogramm; 2 CAD-Daten; 10 Maschinenlernvorrichtung; 11 Bearbeitungsprogrammeingabeeinheit; 12 Bearbeitungsprogrammspeichereinheit; 13 Bearbeitungsprogrammanalyseeinheit; 14 Maschinenlerneinheit; 15 Lernmodellspeichereinheit; 20 Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung; 21 Bearbeitungsformdaten-Eingabeeinheit; 22 Bearbeitungsformdaten-Speichereinheit; 23 Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit; 24 Parameterauswahleinheit; 25 Bearbeitungsprogrammspeichereinheit; 26 Editiervorgangsanalyseeinheit; 27 Inferenzeinheit; 30 interaktive Vorgangsverarbeitungseinheit; 40 Anweisungseingabeeinheit; 50 Anzeigeeinheit; 61 Prozessor; 62 Speicher; 63 Speichervorrichtung; 64 Eingabevorrichtung; 65 Anzeigevorrichtung; 66 Kommunikationsvorrichtung; 67 Datenbus; 100 numerische Steuervorrichtung.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • JP 6599069 [0004, 0063]

Claims (8)

  1. Maschinenlernvorrichtung, umfassend: eine Bearbeitungsprogrammspeichereinheit zum Speichern eines Bearbeitungsprogramms zum numerischen Steuern einer Werkzeugmaschine in Zuordnung zu einem Bediener, der das Bearbeitungsprogramm editiert hat; eine Bearbeitungsprogrammanalyseeinheit zum Analysieren des dem Bediener zugeordneten Bearbeitungsprogramms, um aus dem Bearbeitungsprogramm einen ersten Parameter, der beim Editieren des Bearbeitungsprogramms anzupassen ist, und einen zweiten Parameter, der beim Editieren des Bearbeitungsprogramms nicht anzupassen ist, zu extrahieren, wobei der zweite Parameter zur Anpassung des ersten Parameters zu verwenden ist; und eine Maschinenlerneinheit zum Erzeugen eines Lernmodells zum Ableiten eines Werts des ersten Parameters von dem zweiten Parameter eines durch den Bediener editierten Bearbeitungsprogramms durch Lernen unter Verwendung eines Datensatzes, der den extrahierten ersten und zweiten Parameter beinhaltet.
  2. Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung zum Erzeugen eines Bearbeitungsprogramms unter Verwendung eines Lernmodells, das durch die Maschinenlernvorrichtung nach Anspruch 1 erzeugt wird, umfassend: eine Inferenzeinheit zum Ableiten, unter Verwendung des Lernmodells, eines Werts eines ersten Parameters, der beim Editieren des Bearbeitungsprogramms anzupassen ist, von einem zweiten Parameter, der beim Editieren des Bearbeitungsprogramms nicht anzupassen ist, wobei ein Wert des zweiten Parameters in die Inferenzeinheit eingegeben wird; und eine Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit zum Erzeugen des Bearbeitungsprogramms auf Grundlage des abgeleiteten Werts des ersten Parameters.
  3. Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit nach Anspruch 2, wobei die Inferenzeinheit eine Vielzahl von Werten des ersten Parameters als ein Inferenzergebnis ausgibt und die Bearbeitungsprogrammerzeugungseinheit das Bearbeitungsprogramm auf Grundlage eines aus der Vielzahl von Werten ausgewählten Werts erzeugt.
  4. Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung nach Anspruch 3, umfassend eine Parameterauswahleinheit zum Annehmen einer Auswahl eines Werts aus der Vielzahl von Werten durch Darstellen der Vielzahl von Werten.
  5. Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung nach Anspruch 4, umfassend eine Editiervorgangsanalyseeinheit zum Analysieren eines Editiervorgangs des Bearbeitungsprogramms, wobei die Editiervorgangsanalyseeinheit einen aus der Vielzahl von Werten des ersten Parameters ausgewählten Wert erfasst und den zweiten Parameter, der dem ersten Parameter entspricht, aus dem Bearbeitungsprogramm extrahiert, um einen Datensatz zu erzeugen, der den ersten Parameter und den zweiten Parameter beinhaltet und zum Erzeugen oder Aktualisieren des Lernmodells verwendet wird.
  6. Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, wobei die Parameterauswahleinheit zusammen mit der Vielzahl von Werten Verwendungswahrscheinlichkeiten einzelner der Vielzahl von Werten für das Bearbeitungsprogramm darstellt.
  7. Bearbeitungsprogrammerzeugungsvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, wobei die Parameterauswahleinheit zusammen mit der Vielzahl von Werten Bearbeitungszeiträume darstellt, die vorhergesagt werden, wenn einzelne der Vielzahl von Werten für das Bearbeitungsprogramm verwendet werden.
  8. Maschinenlernverfahren, umfassend: einen Schritt zum, durch eine Maschinenlernvorrichtung, Analysieren eines Bearbeitungsprogramms, um aus dem Bearbeitungsprogramm einen ersten Parameter, der beim Editieren des Bearbeitungsprogramms anzupassen ist, und einen zweiten Parameter, der beim Editieren des Bearbeitungsprogramms nicht anzupassen ist, zu extrahieren, wobei der zweite Parameter zur Anpassung des ersten Parameters zu verwenden ist, wobei das Bearbeitungsprogramm zum numerischen Steuern einer Werkzeugmaschine dient, wobei das Bearbeitungsprogramm einem Bediener zugeordnet ist, der das Bearbeitungsprogramm editiert hat; und einen Schritt zum, durch die Maschinenlerneinheit, Erzeugen eines Lernmodells zum Ableiten eines Werts des ersten Parameters von dem zweiten Parameter eines durch den Bediener editierten Bearbeitungsprogramms durch Lernen unter Verwendung eines Datensatzes, der den extrahierten ersten und zweiten Parameter beinhaltet.
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