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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung von elektrischen Verbrauchern, mit einem an das Stromnetz angeschlossenen elektrischen Schaltmodul mit einer Schaltfunktion mit welcher es die Netzspannung an einem Ausgang zu den elektrischen Verbrauchern je nach Schaltzustand ein- oder abschaltet und das elektrische Schaltmodul einen Eingang zum Empfang von Schaltbefehlen besitzt,
eine an den Eingang des elektrischen Schaltmoduls angeschlossenen Steuereinrichtung welche an das Stromnetz angeschlossen ist, die lokale Netzspannung misst, lokal in der Steuereinrichtung Schaltspannungswerte auf Basis der Werte der lokalen Netzspannung berechnet, und bei überschreiten der lokal in der Steuereinrichtung berechneten Schaltspannungswerte auf dem Ausgang der Steuereinrichtung dem Eingang des elektrischen Schaltmoduls den Befehl zum Schalten sendet.
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Das Gleichgewicht zwischen in das Stromnetz zugeführter Energie, die Energieerzeugung, und aus dem Stromnetz entnommener Energie, der Energieverbraucher, ist immer zu halten. Ein großes Problem stellt dabei die zunehmende Anzahl von dezentralen Energieerzeugern, zum Beispiel Photovoltaikanlagen mit Netzeinspeisung in das Niederspannungsstromnetz beim Energieendkunden, dar, da die Energieproduktion der dezentralen Energieerzeuger nur unzureichend vorhergesagt werden kann aber unbedingt berücksichtigt werden muss um das Stromnetz im optimalen Gleichgewicht von Energieerzeugung und Energieverbrauch halten zu können. Im Niederspannungsstromnetz zum Beispiel erhöht sich die Netzspannung, wenn bei gleichbleibenden Energieverbrauch und gleichbleibender zentraler Energieeinspeisung die dezentralen Energieerzeuger zusätzlich Energie in das Niederspannungsnetz einspeisen. In diesem Fall spricht man von einem Energieüberschuss.
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Aus der
US 2007/0220907 A1 ist eine Kühlgerät mit einer Kontrolleinheit bekannt, welches bei einer Spitze oder einem Einbruch der Netzspannung oder Netzfrequenz Komponenten des Kühlgerätes mit hohem Energieverbrauch ab- oder einschaltet. Aus der
US 2007/0220907 A1 sind die Merkmale des Oberbegriffs des Patentanspruches 1 bekannt.
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Die Erfindung setzt sich zum Ziel, eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Steuerung von elektrischen Verbrauchern so zu entwickeln, dass sie unter praktischen Einsatzbedingungen lokal beim Energienetzbetreiberkunden einen Energieüberschuss oder ein Energiedefizit im Stromnetz erkennt und beinahe ohne Zeitverzögerung lokal beim Energienetzbetreiberkunden schaltbare elektrische Verbraucher bei einem Energieüberschuss sofort einschaltet bzw. bei einem Energiedefizit sofort ausschaltet und somit das Gleichgewicht zwischen Energiezufuhr und Energieentnahme entscheidend verbessert.
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Dieses Ziel wird in einem ersten Aspekt der Erfindung mit einer Vorrichtung der genannten Art erreicht, die sich durch eine an den Eingang des elektrischen Schaltmoduls angeschlossene Steuereinrichtung auszeichnet, welche dazu ausgelegt ist, die lokale Netzspannung zu messen, lokal in der Steuereinrichtung Schaltspannungswerte auf Basis der Werte der lokalen Netzspannung zu berechnen und bei überschreiten der lokal in der Steuereinrichtung berechneten Schaltspannungswerte auf dem Ausgang der Steuereinrichtung dem Eingang des elektrischen Schaltmoduls den Befehl zum Schalten der elektrischen Verbraucher zu senden, wobei das elektrische Schaltmodul die aktuelle Netzspannung an einem Ausgang zu den elektrischen Verbrauchern je nach Schaltzustand ein- oder abschaltet.
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Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass die gemessene Änderung der lokalen Netzspannung beim Energieendkunden, dazu verwendet werden kann, um einen Energieüberschuss oder ein Energiedefizit im Stromnetz lokal festzustellen und in weiterer Folge lokal schaltbare elektrische Verbraucher beim Energieendkunden bei einem Energieüberschuss einzuschalten bzw. bei einem Energiedefizit auszuschalten und somit das Gleichgewicht zwischen Energiezufuhr und Energieentnahme entscheidend verbessert. In einem Niederspannungsnetz welches über einen Transformator an ein Mittelspannungsnetz angeschlossen ist, sind die maximal auftretenden Änderungen der lokalen Netzspannung auf Grund des Spannungsabfalls auf der Niederspannungsleitung bei Energieendkunden nahe einer Transformatorstation geringer als bei Energieendkunden welche weiter von der Transformatorstation entfernt an das Niederspannungsnetz angebunden sind, was somit eine lokale Netzspannungsmessung beim Energieendkunden und eine lokale Berechnung von Schaltspannungswerten, welche von den lokal gemessenen Netzspannungswerten abhängig sind, erfordert.
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Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass das elektrische Schaltmodul ein Schütz, welcher zwischen dem Schaltzustand Schaltmodul offen, was geöffneter Stromkreis und keine elektrische Energieversorgung der elektrischen Verbraucher bedeutet und dem Schaltzustand Schaltmodul geschlossen, was geschlossener Stromkreis und elektrische Energieversorgung der elektrischen Verbraucher bedeutet, geschalten wird, ist, wodurch handelsübliche elektrische Schaltmodule eingesetzt werden können und eine breite Einsetzbarkeit gewährleistet ist.
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Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung verfügt die Steuereinrichtung über einen Eingang zum Empfang von externen Schaltbefehlen von externen Geräten beim Energieendkunden, und die von der Steuereinrichtung an den Ausgang gesendeten Schaltbefehle stehen dem Eingang des elektrischen Schaltmoduls und externen Geräten beim Energieendkunden zur Verfügung.
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In einem zweiten Aspekt schafft die Erfindung ein Verfahren zur Steuerung von elektrischen Verbrauchern mittels ein an das Stromnetz angeschlossenes elektrisches Schaltmodul mit einer Schaltfunktion, mit welcher es, die aktuelle Netzspannung an einem Ausgang zu den elektrischen Verbrauchern je nach Schaltzustand ein- oder abschaltet,
das sich gemäß der Erfindung durch die folgenden Schritte auszeichnet:
- – Ermitteln der lokalen Netzspannung
- – Ermitteln der Schaltspannungswerte auf Basis der Werte der lokalen Netzspannung
- – Bei Überschreitung der Schaltspannungswerte schalten des elektrischen Schaltmoduls.
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Hierfür wird folgende Basiswerteermittlung bevorzugt, wobei:
- – die lokale Netzspannung gemessen wird,
- – die gemessenen Werte der lokalen Netzspannung mit Zeitstempel in einem konfigurierbaren Intervall bevorzugt 2 bis 300 Sekunden, besonders bevorzugt 20 Sekunden in einer ersten Tabelle gespeichert werden,
- – bevorzugt die aktuellsten ein bis drei Werte der lokalen Netzspannung, besonders bevorzugt drei Werte der lokalen Netzspannung, der ersten Tabelle summiert werden, diese Summe durch die Anzahl der summierten Werte dividiert wird und das Ergebnis in einer zweiten Tabelle mit dem Zeitstempel des jeweils ersten Wertes der ersten Tabelle gespeichert wird,
- – die Werte in der ersten Tabelle die älter als bevorzugt 20 Minuten sind gelöscht werden,
- – die Werte in der zweiten Tabelle die älter als ein konfigurierbarer Zeitraum bevorzugt 1 bis 60 Tage, besonders bevorzugt 3 Tage sind gelöscht werden,
- – die Werte der lokalen Netzspannung in der zweiten Tabelle summiert werden und die Summe durch die Anzahl der summierten Werte dividiert wird, um die durchschnittliche lokale Netzspannung zu berechnen.
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Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass der höhere Wert der Schaltspannung als Wert zwischen der durchschnittlichen lokalen Netzspannung über einen definierten Zeitraum und dem höchsten Wert der lokalen Netzspannung in einem definierten Zeitraum ermittelt wird, bevorzugt nach der Formel berechnet wird, dass der höchste Wert der Netzspannung in der zweiten Tabelle mit der durchschnittlichen lokalen Netzspannung summiert wird und die Summe durch zwei dividiert wird.
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Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass für den Zeitraum, in dem die lokale Netzspannung höher als der höhere Wert der Schaltspannung ist, das Schaltmodul in den Schaltzustand Schaltmodul geschlossen geschaltet wird, was geschlossener Stromkreis und elektrische Energieversorgung der elektrischen Verbraucher bedeutet.
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Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass der niedrigere Wert der Schaltspannung als Wert zwischen dem niedrigsten Wert der lokalen Netzspannung in einem definierten Zeitraum in der zweiten Tabelle und der durchschnittlichen lokalen Netzspannung über einen definierten Zeitraum in einem konfigurierbaren Verhältnis festgesetzt wird, bevorzugt nach der Formel berechnet wird, dass der niedrigste Wert der lokalen Netzspannung in der zweiten Tabelle mit der durchschnittlichen lokalen Netzspannung summiert wird und die Summe durch zwei dividiert wird.
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Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass für den Zeitraum, in dem die lokale Netzspannung niedriger als der niedrigere Wert der Schaltspannung ist, das Schaltmodul in den Schaltzustand Schaltmodul offen geschaltet wird, was geöffneter Stromkreis und keine elektrische Energieversorgung der elektrischen Verbraucher bedeutet.
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Diese Werte stellen einen praxistauglichen Kompromiss zwischen leichten Netzspannungsschwankungen und Netzspannungsänderungen welche einen Rückschluss auf einen Energieüberschuss bzw. auf ein Energiedefizit im Stromnetz zulassen dar.
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Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass nach dem Empfang eines externen Schaltbefehls eine Schaltung des Schaltmoduls nach diesem externen Befehl ausgelöst wird, wobei bei den empfangenen externen Schaltbefehlen zwischen
- – empfohlenen Schaltbefehlen, die nur in dem Zeitraum eine Schaltung des elektrischen Schaltmoduls in den Schaltzustand Schaltmodul offen oder Schaltmodul geschlossen bewirken, in welchem die lokale Netzspannung zwischen dem niedrigeren Wert der Schaltspannung und dem höheren Wert der Schaltspannung liegt, und wenn die lokale Netzspannung höher als der höhere Wert der Schaltspannung ist schaltet das elektrische Schaltmodul für den Zeitraum in dem die lokale Netzspannung höher als der höhere Wert der Schaltspannung ist in den Schaltzustand Schaltmodul geschlossen und wenn die lokale Netzspannung niedriger als der niedrigere Wert der Schaltspannung ist schaltet das elektrische Schaltmodul für den Zeitraum in dem die lokale Netzspannung niedriger als der niedrigere Wert der Schaltspannung ist den Schaltzustand Schaltmodul offen, und
- – durchzuführenden Schaltbefehlen, die immer unabhängig von der lokalen Netzspannung eine Schaltung des elektrischen Schaltmoduls in den Schaltzustand Schaltmodul offen oder Schaltmodul geschlossen bewirken, unterschieden wird.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Erfindung einer bevorzugten Ausführungsform in Verbindung mit der beigeschlossenen Zeichnung, deren 1 die Vorrichtung der Erfindung in einem schematischen Schaltbild zeigt.
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In 1 ist eine Vorrichtung 1 mit einem elektrischen Schaltmodul 2 dargestellt, das vom Stromnetz 4 mit elektrischer Energie 3 versorgt wird, über einen Eingang 10 Schaltbefehle empfängt, nach diesen Befehlen schaltet und an dem schaltbaren Ausgang 6 die elektrische Energie je nach Schaltzustand ein- oder abschaltet. An den Ausgang 6 sind ein oder mehrere schaltbare elektrische Verbraucher 5 angeschlossen.
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Als elektrisches Schaltmodul 2 wird ein Schütz verwendet, wobei auch jedes andere in der Technik bekannte elektrische Schaltmodul 2 verwendet werden kann, beispielweise Relais, elektrische Funkschaltmodule, usw.
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Das elektrische Schaltmodul 2 kann zwischen dem Schaltzustand Schaltmodul offen, was geöffneter Stromkreis und keine elektrische Energieversorgung der elektrischen Verbraucher 5 bedeutet und dem Schaltzustand Schaltmodul geschlossen, was geschlossener Stromkreis und elektrische Energieversorgung der elektrischen Verbraucher 5 bedeutet, geschalten werden.
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Die Vorrichtung 1 umfasst ferner eine an das Stromnetz 4 angeschlossene Steuereinrichtung 7 welche einen Ausgang 8 zur Sendung von Schaltbefehlen und einen Eingang 9 zum Empfang von externen Schaltbefehlen von externen Geräten 11 beim Energieendkunden besitzt, wobei die Steuereinrichtung 7 die lokale Netzspannung misst, Schaltspannungswerte auf Basis der gemessenen Werte der lokalen Netzspannung berechnet und bei Überschreitung der Schaltspannungswerte auf dem Ausgang 8 dem elektrischen Schaltmodul 2 Schaltbefehle sendet, und zwar in der folgenden Art und Weise, dass
- – die Steuereinrichtung 7 die lokale Netzspannung misst,
- – die Steuereinrichtung 7 die gemessenen Werte der lokalen Netzspannung als Momentanaufnahme der lokalen Netzspannung zur weiteren Verarbeitung in einer ersten Tabelle speichert; bevorzugt die Steuereinrichtung 7 die Werte der lokalen Netzspannung mit Zeitstempel in einem konfigurierbaren Interval 12 bis 300 Sekunden, besonders bevorzugt 20 Sekunden in einer ersten Tabelle speichert,
- – die Steuereinrichtung 7 die einzelnen Werte der lokalen Netzspannung aus der ersten Tabelle, welche Beispielsweise kurze Spannungsspitzen beinhalten könnten, in Form von aussagekräftigeren Werten der lokalen Netzspannung über einen gewissen Zeitraum zur weiteren Verarbeitung in einer zweiten Tabelle speichert; bevorzugt die Steuereinrichtung 7 die aktuellsten ein bis drei Werte der lokalen Netzspannung, besonders bevorzugt drei Werte der lokalen Netzspannung, der ersten Tabelle summiert, diese Summe durch die Anzahl der summierten Werte dividiert und das Ergebnis in einer zweiten Tabelle mit dem Zeitstempel des jeweils ersten Wertes der ersten Tabelle speichert,
- – die Steuereinrichtung 7 nicht mehr benötigte Werte der ersten Tabelle um Speicherplatz einzusparen löscht; bevorzugt die Steuereinrichtung 7 Werte in der ersten Tabelle die älter als 20 Minuten sind löscht,
- – die Steuereinrichtung 7 veraltete Werte der zweiten Tabelle löscht; bevorzugt die Steuereinrichtung 7 Werte in der zweiten Tabelle die älter als ein konfigurierbarer Zeitraum 1 bis 60 Tage, besonders bevorzugt 3 Tage sind löscht,
- – die Steuereinrichtung 7 die durchschnittliche lokale Netzspannung, als Durchschnittswert aus den aussagekräftigen Werten der lokalen Netzspannung der zweiten Tabelle ermittelt; bevorzugt die Steuereinrichtung 7 die Werte der lokalen Netzspannung in der zweiten Tabelle summiert und die Summe durch die Anzahl der summierten Werte dividiert um laufend die durchschnittliche lokale Netzspannung zu berechnen,
- – die Steuereinrichtung 7 den höheren Wert der Schaltspannung als Wert zwischen der durchschnittlichen lokalen Netzspannung und dem höchsten Wert der lokalen Netzspannung, aus der aussagekräftigen zweiten Tabelle ermittelt, wobei eine gemessene lokale Netzspannung oberhalb dieses höheren Wertes der Schaltspannung auf einen Energieüberschuss im Stromnetz 4 rückschließen lässt; bevorzugt die Steuereinrichtung 7 den höheren Wert der Schaltspannung als Wert zwischen dem höchsten Wert der lokalen Netzspannung in der zweiten Tabelle und der durchschnittlichen lokalen Netzspannung in einem konfigurierbaren Verhältnis festsetzt, besonders bevorzugt nach der Formel berechnet, dass der höchste Wert der lokalen Netzspannung in der zweiten Tabelle mit der durchschnittlichen lokalen Netzspannung summiert und die Summe durch zwei dividiert wird,
- – die Steuereinrichtung 7 den niedrigeren Wert der Schaltspannung als Wert zwischen der durchschnittlichen lokalen Netzspannung und dem niedrigsten Wert der lokalen Netzspannung, aus der aussagekräftigen zweiten Tabelle, ermittelt, wobei eine gemessene lokale Netzspannung unterhalb dieses niedrigeren Wertes der Schaltspannung auf ein Energiedefizit im Stromnetz 4 rückschließen lässt; bevorzugt die Steuereinrichtung 7 den niedrigeren Wert der Schaltspannung als Wert zwischen dem niedrigsten Wert der lokalen Netzspannung in der zweiten Tabelle und der durchschnittlichen lokalen Netzspannung in einem konfigurierbaren Verhältnis festsetzt, besonders bevorzugt nach der Formel berechnet, dass der niedrigste Wert der lokalen Netzspannung in der zweiten Tabelle mit der durchschnittlichen lokalen Netzspannung summiert und die Summe durch zwei dividiert wird,
- – die Steuereinrichtung 7 bei keinen auf dem Eingang 9 anliegenden externen Schaltbefehl eigenständig elektrische Verbraucher 5 einschalten kann wenn im Stromnetz ein Energieüberschuss vorhanden ist, in dem die Steuereinrichtung 7 an den Ausgang 8 dem Eingang 10 des elektrischen Schaltmoduls 2 den Befehl Schaltmodul geschlossen für den Zeitraum sendet in dem die lokale Netzspannung höher als der höhere Wert der Schaltspannung ist,
- – die Steuereinrichtung 7 bei keinen auf dem Eingang 9 anliegenden externen Schaltbefehl eigenständig elektrische Verbraucher 5 abschalten kann wenn im Stromnetz ein Energiedefizit vorhanden ist, in dem die Steuereinrichtung 7 an den Ausgang 8 dem Eingang 10 des elektrischen Schaltmoduls 2 den Befehl Schaltmodul offen für den Zeitraum sendet in dem die lokale Netzspannung niedriger als der niedrigere Wert der Schaltspannung ist,
- – die von der Steuereinrichtung 7 an den Ausgang 8 gesendeten Schaltbefehle dem Eingang 10 des elektrischen Schaltmoduls 2 und externen Geräten 11 beim Energieendkunden zur Verfügung stehen,
- – die Steuereinrichtung 7 über den Eingang 9 externe Schaltbefehle von externen Geräten 11 beim Energieendkunden erhalten kann, wobei beim Anliegen eines externen Schaltbefehls auf dem Eingang 9 der Steuereinrichtung 7 nach Verarbeitung dieses empfangenen externen Schaltbefehls durch die Steuereinrichtung 7 Schaltbefehle an den Ausgang 8 gesendet werden, wobei bei den empfangenen externen Schaltbefehlen zwischen
- – durchzuführenden Schaltbefehlen, Schaltmodul offen oder Schaltmodul geschlossen, auf dem Eingang 9 der Steuereinrichtung 7, die immer unabhängig von der lokalen Netzspannung von der Steuereinrichtung 7 an den Ausgang 8 zu dem elektrischen Schaltmodul 2 weitergereicht werden,
zum Beispiel Schaltbefehle von externen Geräten 11 beim Energieendkunden zur Überwachung der Mindestbetriebszeit der elektrischen Verbraucher 5 wobei in diesem Beispiel das externe Gerät 11 beim Energieendkunden 1.) vom Ausgang 8 der Steuereinrichtung 7 die Schaltbefehle erhält, 2.) die Zeiten in welchen die Steuereinrichtung 7 den Befehl Schaltmodul geschlossen sendet summiert und 3.) wenn die für einen definierten Zeitraum die definierten Mindesteinschaltzeiten nicht erreicht werden dem Eingang 9 der Steuereinrichtung 7 den durchzuführenden Schaltbefehl Schaltmodul geschlossen sendet, und
- – empfohlenen Schaltbefehlen, Schaltmodul offen oder Schaltmodul geschlossen, auf dem Eingang 9 der Steuereinrichtung 7, die von der Steuereinrichtung 7 nur in dem Zeitraum auf dem Ausgang 8 zu dem elektrischen Schaltmodul 2, weitergereicht werden, in welchem die lokale Netzspannung zwischen dem niedrigeren Wert der Schaltspannung und dem höheren Wert der Schaltspannung liegt, was keinen Energieüberschuss und kein Energiedefizit im Stromnetz 4 bedeutet, und wenn die lokale Netzspannung höher als der höhere Wert der Schaltspannung ist und somit von einem Energieüberschuss im Stromnetz 4 ausgegangen werden kann, sendet die Steuereinrichtung 7 auf dem Ausgang 8 zu dem elektrischen Schaltmodul 2 für den Zeitraum in dem die lokale Netzspannung höher als der höhere Wert der Schaltspannung ist den Befehl Schaltmodul geschlossen und wenn die lokale Netzspannung niedriger als der niedrigere Wert der Schaltspannung ist, und somit von einem Energiedefizit im Stromnetz 4 ausgegangen werden kann, sendet die Steuereinrichtung 7 auf dem Ausgang 8 zu dem elektrischen Schaltmodul 2 für den Zeitraum in dem die lokale Netzspannung niedriger als der niedrigere Wert der Schaltspannung ist den Befehl Schaltmodul offen,
zum Beispiel Schaltbefehle von externen Geräten 11 beim Energieendkunden welche auf Grund von definierten Schaltzeitplänen empfohlene Schaltbefehle an den Eingang 9 der Steuereinrichtung 7 senden aber Schaltungen des elektrischen Schaltmoduls 2 bei einem Energieüberschuss oder einem Energiedefizit im Stromnetz 4 erlauben, unterschieden wird.