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[Technisches Gebiet]
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Die vorliegende Erfindung betrifft ein autodiagnostisches Blut-Manometer, das Informationen zum Herzzustand der untersuchten Person anzeigt, wobei der Name einer identifizierten Herzerkrankung gleichzeitig mit dem Messen des Blutdruckes angezeigt wird.
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[Allgemeiner Stand der Technik]
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Ein gewöhnliches Blut-Manometer, das zum Messen des Blutdruckes in der Kontraktionsphase und in der Entspannungsphase der Herztätigkeit gedacht ist, umfasst eine Kombination aus einer Quecksilbersäule zum Messen des Druckes und einem Stethoskop zum Feststellen des Korotkoff-Geräusches. Verschiedene Arten elektronischer Blut-Manometer zur automatischen Blutdruckmessung sind aktuell bekannt.
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Beispiele der bekannten elektronischen Blut-Manometer sind Folgende.
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Das veröffentlichte
koreanische Gebrauchsmuster Nr. 1979-0001708 (Veröffentlichungsdatum 30. Sept. 1979); das veröffentlichte
koreanische Gebrauchsmuster Nr. 1989-0003515 (Veröffentlichungsdatum 27. Mai 1989); die veröffentlichte
koreanische Patentanmeldung Nr. 1990-0009013 (Veröffentlichungsdatum 17. Dez. 1990); das veröffentlichte
koreanische Patent Nr. 10-0827816 (Veröffentlichungsdatum 7. Mai 2008); das veröffentlichte
koreanische Patent Nr. 10-0430144 (Veröffentlichungsdatum 3. Mai 2004); und das veröffentlichte
koreanische Patent Nr. 10-0618624 (Veröffentlichungsdatum 5. Sept. 2006).
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Das veröffentlichte
koreanische Gebrauchsmuster Nr. 1979-0001708 offenbart ein Blut-Manometer, bei dem, wenn Druck auf die Manschette ausgeübt wird, automatisch die Energiezufuhr eingeschaltet wird, die durch den Blutstromdetektor festgestellten Signale werden amplifiziert, mit gefilterten Geräuschen, und dann nochmals amplifiziert. Die Signale des amplifizierten Blutstromgeräusches werden über einen Lautsprecher und mittels eines Lichtes angezeigt.
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Das veröffentlichte
koreanische Gebrauchsmuster Nr. 1989-0003515 offenbart ein automatisches Blut-Manometer, bei dem eine Luftpumpe, die Luft an die Manschette liefert, in einer abgeschlossenen Kammer im Körper des Blut-Manometers untergebracht ist, um das Geräusch und die Schwingung der Pumpe zu absorbieren.
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Das veröffentlichte
koreanische Patent Nr. 1990-0009013 offenbart ein automatisches Blut-Manometer, das ein erstes Druckmittel, welches rasch Druck auf eine Manschette ausübt, ein Mittel zum Feststellen von Pulswellen, ein Mittel zum Vorhersagen des maximalen Blutdruckes, welches den maximalen Blutdruck aus der Schwingung der Pulswellen festgestellt durch das Mittel zum Feststellen von Pulswellen während durch das erste Druckmittel Druck ausgeübt wird, vorhersagt, ein zweites Druckmittel, welches mit weniger Geschwindigkeit Druck auf die Manschette ausübt als die Druckgeschwindigkeit durch das erste Druckmittel, ein Messmittel, welches den maximalen Blutdruck während des Druckes ausgeübt durch das zweite Druckmittel misst, und ein automatisches Freigabemittel, welches das zweite Druckmittel freigibt, um den minimalen Blutdruck zu messen, nachdem der maximale Blutdruck durch das Messmittel gemessen wurde, wodurch automatisch der maximale und minimale Blutdruck gemessen werden, umfasst.
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Das veröffentlichte
koreanische Patent Nr. 10-0827816 offenbart eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Messen des Blutdruckes, umfassend ein erstes Messmittel und ein zweites Messmittel zum Messen der Schwankung im Blutdruck der untersuchten Person, einen Druckeinstellabschnitt zum Einstellen des Druckes des ersten und zweiten Messmittels, einen Signalverarbeitungsabschnitt, der die Informationen zur Schwankung des Blutdruckes der Person gemessen durch das erste und zweite Messmittel in die erste und zweite Pulswelleninformation umwandelt, und einen Prozessorabschnitt, der den Blutdruck der Person in der Kontraktionsphase und in der Entspannungsphase durch Analyse der Informationen bereitgestellt durch die erste und zweite Pulswelleninformation misst, wobei der Blutdruck der Kontraktionsphase der Person durch das zweite Messmittel gemessen wird, wenn der zweite Puls nach dem Feststellen der ersten Pulswelle festgestellt wird, der Blutdruck der Entspannungsphase der Blutdruck zu dem Zeitpunkt ist, wenn ein Wendepunkt nach der Umwandlung der ersten Pulswellenform oder der zweiten Pulswellenform in kleine Wellen festgestellt wird, und das Verfahren zur Blutdruckmessung derart in einem Computer aufgezeichnet und gespeichert wird, dass es, wenn nötig, zum Auslesen zur Verfügung steht.
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Das veröffentlichte
koreanische Patent Nr. 10-0430114 offenbart ein elektronisches Blut-Manometer umfassend einen Computer für Steueroperationen, welcher in der Lage ist, Daten zu übermitteln und zu empfangen, ein Systemsteuermittel, welches die Zufuhr und Blockierung von Luft steuert, ein Luftsteuermittel, welches die Steuersignale ausgegeben von dem Systemsteuermittel empfängt und einen Motor durch Antrieb eines Relais antreibt, um den Blutdruck anzuheben und zu senken, einen Notfallsteuerabschnitt zur automatischen Freigabe durch das Vornehmen notwendiger Einstellungen durch den Benutzer, wenn während des Betriebes des Luftsteuermittels ein Notfall eintritt, und ein Energiezufuhrmittel, das von außen empfangene Energie zuführt, wobei der Blutdruck, die Anzahl der Pulse, die Blutdruckverteilungskurve automatisch gemessen und gespeichert und wenn nötig ausgedruckt werden.
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Das veröffentlichte
koreanische Patent Nr. 10-0618624 offenbart ein Blutdruckmesssystem, bei dem die Informationen zum Blutdruck, der gemessen wurde, für eine Fernkommunikation an ein Mobiltelefon übermittelt werden können.
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[Detaillierte Beschreibung der Erfindung]
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[Technisches Problem]
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Der oben angegebene Stand der Technik offenbart verschiedene Messgeräte und -verfahren, die es ermöglichen, den Blutdruck exakt zu messen. Jedoch können, da diese Geräte das Ergebnis der Messung in Zahlen anzeigen, gewöhnliche Menschen, d. h. ohne professionelles medizinisches Wissen, aus den auf dem Gerät angezeigten Zahlen lediglich feststellen, dass ihr Blutdruck oder ihre Pulszahl hoch oder niedrig ist, sie wissen jedoch möglicherweise nicht, welche Auswirkung diese Zahlen auf ihre physische Gesundheit haben.
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Daher geschieht es häufig, dass ein Patient mit Arrhythmie, Angina, niedrigem Blutdruck oder hohem Blutdruck ohne ein subjektives Symptom plötzlich in einem geistesabwesenden Zustand einer gefährlichen Situation ausgesetzt sein kann.
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Es ist wirtschaftlicher, eine Erkrankung zu verhindern als eine medizinische Behandlung durchzuführen, nachdem eine Person krank geworden ist. Außerdem verbessert die Prävention einer Erkrankung die Chancen einer Person auf ein stabiles, gesundes Leben. Daher sind die Menschen mehr und mehr daran interessiert, Erkrankungen zu verhindern, und unternehmen größere Anstrengungen, einen guten physischen Zustand zu erhalten. Da die Gefahr einer Herzerkrankung in unvorhersehbarer Weise auftritt, wird es notwendig, ein Blut-Manometer zu entwickeln, welches den Herzzustand der untersuchten Person anzeigt, indem der Name einer Erkrankung gleichzeitig mit der Messung des Blutdruckes angezeigt wird. Ein Blut-Manometer mit einer derartigen Funktion ermöglicht es einer Person, ihren Herzzustand spezifisch zu verstehen, indem ihr Blutdruck gemessen wird, um, wenn nötig, unverzüglich einen Facharzt zur weiteren Diagnose und notwendigen medizinischen Behandlung aufzusuchen.
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[Technische Lösung]
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Angesichts des obigen Problems wurde durch verschiedene Studien und Forschung ein Blut-Manometer entwickelt, das den Namen einer Erkrankung gleichzeitig mit dem Messen des Blutdruckes anzeigt.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist das Bereitstellen eines Blut-Manometers, das durch gewöhnliche Menschen verwendet werden kann, wobei der Zustand der Pulswellen gleichzeitig mit dem Messen des Blutdruckes gemessen, woraus die untersuchte Person oder der Benutzer des Blut-Manometers den spezifischen Herzerkrankungs-bezogenen Zustand erfahren kann, in dem sie/er sich befindet, indem die angezeigten Worte gelesen werden.
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Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist das Bereitstellen eines Blut-Manometers, das den Herzzustand der untersuchten Person anzeigt, unter Angabe des Namens einer identifizierten Herzerkrankung, wobei der Blutdruck durch die Kombination eines elektronischen Blutdruckmessmittels und eines Pulswellenmessmittels gemessen wird, wobei der Herzzustand der untersuchten Person, unter Angabe des spezifischen Namens einer Herzerkrankung, wie normaler Blutdruck, hoher Blutdruck, niedriger Blutdruck, normaler Puls, Arrhythmie, Tachykardie oder Bradykardie, in Worten angezeigt wird, und wobei das Speichern, Ausgeben und Übermitteln derartiger Daten an einen entfernten Empfänger, einschließlich eines Arztes für Telemedizin, möglich ist. Außerdem weist das Blut-Manometer der vorliegenden Erfindung eine tragbare, bequeme Größe zur Verwendung auf.
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Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist das Bereitstellen eines Blut-Manometers, welches den Namen der Erkrankung des Patienten anzeigt, damit die untersuchte Person in die Lage versetzt wird, den Namen ihrer Erkrankung zu lesen, wenn das Ergebnis der Blutdruckmessung angezeigt wird. Daher kann die Person, selbst wenn sie keine Symptome einer Erkrankung verspürt, unverzüglich einen Facharzt für die notwendige medizinische Behandlung aufsuchen.
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Die vorliegende Erfindung wird im Einzelnen wie Folgt erläutert.
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Das Blut-Manometer der vorliegenden Erfindung weist einen Blutdruckmessabschnitt, der eine Manschette zum Messen des Blutdruckes umfasst, einen Manschettendrucksteuerabschnitt, der den Luftdruck in der Manschette einstellt und steuert, und einen Drucksensor, der den Blutdruck misst, auf, wobei ein Pulswellenmessabschnitt, der einen Pulswellensensor zum Messen der Pulswellen umfasst, bereitgestellt wird, und wobei ein zentraler Prozess- und Steuerabschnitt bereitgestellt wird, der die Daten analysiert und verarbeitet, die sowohl vom Blutdruckmessabschnitt als auch vom Pulswellenmessabschnitt festgestellt und ausgegeben werden, und der den Herzzustand der untersuchten Person auf einem Anzeigeabschnitt anzeigt, unter Angabe des Namens einer identifizierten Herzerkrankung in Worten, wie normaler Blutdruck, hoher Blutdruck, niedriger Blutdruck, normaler Puls, Arrhythmie, Tachykardie oder Bradykardie, und die derart erhaltenen Daten speichert und übermittelt.
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Der Manschettendrucksteuerabschnitt ist mit einer Pumpe, die Druckluft zuführt, einem Luftzufuhrabschnitt, der Luft mit einem vorbestimmten Druck in die Manschette pumpt, und einem Luftablassabschnitt zum Ablassen der Luft aus der Manschette versehen.
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Der Blutdruckmessabschnitt ist üblicher Art, versehen mit einem Drucksensor, und übermittelt die gemessenen Blutdruckdaten an den zentralen Prozess- und Steuerabschnitt, nachdem die Daten amplifiziert und gefiltert wurden.
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Der Pulswellenmessabschnitt, der einen Pulswellensensor aufweist, umfasst einen Amplifizierungsabschnitt, der die Wellenformdaten des durch den Pulswellensensor gemessenen Pulsgeräusches amplifiziert, einen Filterabschnitt, der externe Geräusche filtert, einen A/D-Umwandlungsabschnitt, der die analogen Wellenformdaten in digitale Daten umwandelt, und einen Vergleichsabschnitt, der die Art der Pulswelle analysiert und sie als eine bestimmte Art eines Pulswellenmodells identifiziert. Die Daten der so identifizierten Pulswelle werden in den zentralen Prozess- und Steuerabschnitt eingegeben.
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Der zentrale Prozess- und Steuerabschnitt besteht aus einer Reihe von Computerschaltkreisen und steuert die gesamten Operationen des Manschettendrucksteuerabschnittes, des Blutdruckmessabschnittes und des Pulswellenmessabschnittes gemäß eines eingegebenen Programmes, analysiert die gemessenen Daten eingegeben vom Blutdruckmessabschnitt und Pulswellenmessabschnitt, identifiziert den spezifischen Namen einer Herzerkrankung, an der die untersuchte Person leidet, speichert die analysierten Daten und gibt die identifizierten Daten, d. h. den Namen einer Erkrankung, an den Anzeigeabschnitt und den Ausgabeabschnitt aus.
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Es wird auch ein Energieversorgungsabschnitt bereitgestellt, der Energie zum Einstellen des elektrischen Stromes liefert, damit dieser sich für die Operation jeder Komponente eignet. Jedoch soll hier, da es sich hierbei um eine allgemein in der Technik bekannte Komponente handelt, auf eine detaillierte Erläuterung verzichtet werden.
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Die Komponentenelemente der vorliegenden Erfindung sind einzeln in der Technik auf dem Gebiet der Elektronik bekannt. Jedoch liegen die charakteristischen Eigenschaften der vorliegenden Erfindung in der Tatsache, dass mit der Kombination des Blutdruckmessabschnittes und des Pulswellenmessabschnittes der Herzzustand der untersuchten Person identifiziert wird, unter Angabe des Namens einer identifizierten Herzerkrankung, und in Worten angezeigt wird. Der Name der identifizierten Erkrankung steht auch als Ausdruck, Sprachausgabe sowie durch drahtlose Übermittlung an einen entfernten Empfänger zur Verfügung.
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Das Messen des Blutdruckes erfolgt bei der vorliegenden Erfindung über ein gewöhnliches Messverfahren, bei dem das Messen des Blutdruckes und das Messen der Pulswellen zur gleichen Zeit erfolgen. Mit anderen Worten, eine Manschette wird um einen bestimmten Abschnitt des Körpers der zu untersuchenden Person gewickelt, und wenn ein Betriebsschalter (in den Zeichnungen nicht gezeigt) eingeschaltet wird, wird vom Energiezufuhrabschnitt Energie zugeführt, um alle Komponentenabschnitte zu aktivieren. Dadurch wird die Pumpe zum Betrieb des Manschettendrucksteuerabschnittes gemäß der Anweisung erteilt durch den zentralen Prozess- und Steuerabschnitt angetrieben, wodurch Druckluft an die Manschette bereitgestellt wird, und es wird ein vorbestimmter Druck in der Manschette ausgeübt. Die Geschwindigkeit und das Ausmaß des Druckes, der in der Manschette ausgeübt wird, werden durch ein Programm angewandt, das in den zentralen Prozess- und Steuerabschnitt eingegeben wurde. Ein Beispiel der Geschwindigkeit, mit der Druck in der Manschette ausgeübt wird, beträgt etwa 50 mmHg/10 sec, wobei der in der Manschette ausgeübte Druck in mehreren Schritten verstärkt wird.
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Wenn der Druck in der Manschette einen bestimmten vorbestimmten Wert erreicht (etwa 180 mmHg), stoppt der Betrieb des Luftzufuhrabschnittes durch Anweisung des zentralen Prozess- und Steuerabschnittes, welcher den Betrieb des Luftablassabschnittes startet, wodurch der Manschettendruck langsam sinkt. Die Geschwindigkeit, mit welcher der Manschettendruck sinkt, wird gemäß dem bereitgestellten Programm angewandt.
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In den steigenden und fallenden Kurven des Manschettendruckes beginnt die Blutdruckmessung an dem Punkt, wenn das Korotkoff-Geräusch durch den Pulswellensensor (eine Art Mikrophon) wahrgenommen wird, d. h. am Punkt von etwa 90 mmHg der ansteigenden Kurve des Manschettendruckes; der maximale Blutdruck wird an ihrem höchsten Punkt (etwa 130 mmHg) gemessen; und der minimale Blutdruck wird an einem Punkt zwischen etwa 100 mmHg und 80 mmHg der fallenden Kurve gemessen.
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Zu diesem Zeitpunkt, wenn bei der vorliegenden Erfindung durch den Pulswellensensor zur gleichen Zeit Pulswellen gemessen werden, stoppt der Betrieb des Luftablassabschnittes an einem Punkt von etwa 100 mmHg der fallenden Kurve des Manschettendruckes für eine Minute, wodurch der gleiche Druck horizontal gehalten wird. In dieser Zeit werden Pulswellen durch den Pulswellensensor gemessen.
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Das Vorgenannte ist für die exakte Messung von Pulswellen ausgelegt, ein charakteristisches Merkmal der vorliegenden Erfindung, welches sich vom herkömmlichen Blutdruckmessverfahren unterscheidet. Der Grund für den einminütigen Stopp des Manschettendruckes ist, dass die Anzahl der Pulse pro Minute als eine Einheit gemessen wird.
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Herkömmliche Pulswellensensoren (Stethoskop-Mikrophone) zielen hauptsächlich auf die Funktion des Messens des effektiven Druckbereiches des Blutdruckes und der Anzahl der Pulse ab. Jedoch unterscheidet sich die Hauptaufgabe des Pulswellensensors der vorliegenenden Erfindung darin, dass er eine Mischfunktion des Messens von Pulswellenformen umfasst, zusätzlich zum Messen des effektiven Druckbereiches und der Anzahl der Pulse.
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Da herkömmliche Blut-Manometer mit einem Pulswellensensor verfügbar sind, kann die Funktion bestehender Pulswellensensoren in den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung genutzt werden.
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Die gemessenen Daten des Blutdruckes werden durch einen gewöhnlichen Blutdruckmessabschnitt amplifiziert und gefiltert und in den zentralen Prozess- und Steuerabschnitt eingegeben. Der zentrale Prozess- und Steuerabschnitt unterscheidet dann die eingegebenen Blutdruckdaten zwischen normalem Blutdruck und anormalem Blutdruck. Der anormale Blutdruck wird ferner zwischen hohem Blutdruck und niedrigem Blutdruck klassifiziert. Dann zeigt der Anzeigeabschnitt das spezifische Ergebnis der Messdaten in Worten an, wie „normaler Blutdruck”, „hoher Blutdruck” und „niedriger Blutdruck”.
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Währenddessen werden die Pulswellendaten gemessen durch den Pulswellensensor in den Pulswellenmessabschnitt eingegeben und werden durch einen Prozess der Amplifizierung und Geräuschfilterung in den A/D-Umwandlungsabschnitt eingegeben, der analoge Daten in digitale Daten umwandelt. Dann werden die digitalisierten Pulswellendaten durch den Vergleichsabschnitt verglichen und analysiert. Der Vergleichsabschnitt identifiziert dann die Pulswellendaten als eine der vier Pulsarten, d. h. normaler Puls, bei dem die Spitzenzyklen der Pulswellen pro Minute stabil sind, Arrhythmie, bei der die Spitzenzyklen der Pulswellen instabil sind, Tachykardie, bei der die Spitzenzyklen der Pulswellen stabil sind, jedoch die Intervalle zwischen den Spitzenzyklen anormal kurz sind, und Bradykardie, bei der anormal lange Intervalle zwischen den Spitzenzyklen der Pulswellen auftreten. Die so identifizierten Daten werden in den zentralen Prozess- und Steuerabschnitt eingegeben. Der zentrale Prozess- und Steuerabschnitt bestimmt dann gemäß der eingegebenen Daten den Herzzustand der untersuchten Person, mit dem Namen der identifizierten Erkrankung als eine der sechs Kategorien des Herzzustandes, d. h. normaler Pulse, Arrhythmie, Tachykardie, Bradykardie, hoher Blutdruck oder niedriger Blutdruck. Der Speicherabschnitt speichert die Daten des Herzzustandes mit dem Namen einer so identifizierten und bestimmten Erkrankung, und der Anzeigeabschnitt zeigt den Herzzustand der untersuchten Person an, unter Angabe des Namens einer Herzerkrankung in Worten, wie normaler Puls, Arrhythmie, Tachykardie, Bradykardie, hoher Blutdruck oder niedriger Blutdruck, und wenn nötig werden die Daten an einen Drucker ausgegeben. Die im zentralen Prozess- und Steuerabschnitt gespeicherten Daten können mit Hilfe eines mobilen Kommunikationsgerätes an einen entfernten Fachempfänger übermittelt werden.
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[Der Effekt der Erfindung]
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Bei der vorliegenden Erfindung wird eine Kombination aus einem Blutdruckmessmittel und einem Pulswellenmessmittel bereitgestellt, wodurch es möglich wird, sowohl den Blutdruck als auch die Pulswellen zur gleichen Zeit zu messen, den Herzzustand der untersuchten Person zu bestimmen und den spezifischen Herzzustand anzuzeigen, unter Angabe des Namens einer identifizierten Herzerkrankung. Daher kann, im Unterschied zum herkömmlichen einfachen Blut-Manometer, eine Person ihren spezifischen Herzzustand durch Messung des Blutdruckes erfahren. Selbst ohne ein subjektives Symptom kann der Patient den Namen seiner angezeigten Herzerkrankung lesen, wodurch es für den Patienten möglich wird, über Telemedizin einen entfernten Spezialisten zu konsultieren, für eine unverzügliche detailliertere und exaktere Diagnose zur richtigen Behandlung einer Herzerkrankung, wodurch die Wirksamkeit der Behandlung gesteigert wird.
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Das Blut-Manometer der vorliegenden Erfindung ist klein und tragbar, einfach zu verwenden, bequem geeignet zum Senden gemessener Daten durch drahtlose Übermittlung, wann immer nötig, an einen diensthabenden Arzt, der sich an einem entfernten Ort befindet, und stellt dem Benutzer so ein bequemes Mittel zum physischen Gesundheitsmanagement zur Verfügung.
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[Beschreibung der Zeichnungen]
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Die obigen und weitere Aufgaben, Merkmale und weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung zusammengenommen mit den beigefügten Zeichnungen deutlicher verständlich:
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1 zeigt die Anordnung der Komponenten des Blut-Manometers der vorliegenden Erfindung.
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2 ist eine Kurve des Blutdruckes gemessen mit der vorliegenden Erfindung.
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3 veranschaulicht die Pulswellen gemessen mit der vorliegenden Erfindung.
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[Ausführungsform]
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Die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden im Einzelnen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert.
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1 zeigt die Anordnung der Komponenten des Blut-Manometers der vorliegenden Erfindung; 2 ist eine Kurve des Blutdruckes gemessen mit der vorliegenden Erfindung; und 3 veranschaulicht die Pulswellen gemessen mit der vorliegenden Erfindung.
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Das Blut-Manometer der vorliegenden Erfindung weist eine Manschette (1) zum Messen des Blutdruckes, einen Manschettendrucksteuerabschnitt (2) zum Einstellen und Steuern des Luftdruckes in der Manschette (1) und einen Blutdruckmessabschnitt (3), der einen Drucksensor (S1) umfasst, auf, und das Blut-Manometer der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass es einen kombinierten Aufbau des Blutdruckmessabschnittes (3) und eines Pulswellenmessabschnittes (4) aufweist, der einen Pulswellensensor (S2) zum Messen von Pulswellen und einen zentralen Prozess- und Steuerabschnitt (5) zum Analysieren und Verarbeiten der gemessenen Daten ausgegeben sowohl vom Blutdruckmessabschnitt (3) als auch vom Pulswellenmessabschnitt (4) umfasst und in Worten den Herzzustand der untersuchten Person, unter Angabe des Namens einer identifizierten Erkrankung, durch einen Anzeigeabschnitt (6) anzeigt.
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Der Pulswellenmessabschnitt (4) weist einen Pulswellensensor (S2) (Stethoskop-Mikrophon) auf und umfasst einen Amplifizierungsabschnitt zum Amplifizieren der Pulswellendaten des Pulsgeräusches gemessen durch den Pulswellensensor (S2), einen Filterabschnitt zum Filtern externer Geräusche, einen A/D-Umwandlungsabschnitt zum Umwandeln der analogen Wellenformdaten in digitale Daten und einen Vergleichsabschnitt zum Vergleichen und Analysieren der Form der Pulswellen und deren Bestimmung als eines der vorbestimmten Pulswellenmodelle, woraufhin die so bestimmten Daten in den zentralen Prozess- und Steuerabschnitt eingegeben werden.
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Der zentrale Prozess- und Steuerabschnitt (5) zeigt durch den Anzeigeabschnitt (6) eine der drei Kategorien des Herzzustandes der untersuchten Person, einschließlich des Namens einer identifizierten Herzerkrankung, wie normaler Blutdruck, hoher Blutdruck und niedriger Blutdruck, gemäß der Blutdruckmessdaten eingegeben vom Blutdruckmessabschnitt (3) an.
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Der zentrale Prozess- und Steuerabschnitt (5) zeigt durch den Anzeigeabschnitt (6) auch den Herzzustand der untersuchten Person gemäß der Daten der Pulswellenform gemessen durch den Pulswellenmessabschnitt (4), wie normaler Puls, Arrhythmie, Tachykardie oder Bradykardie, an.
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Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist im Einzelnen wie Folgt durch die angehängten Zeichnungen erläutert.
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Wie in 1 gezeigt, weist das Blut-Manometer der vorliegenden Erfindung eine Manschette (1) zum Messen des Blutdruckes, einen Manschettendrucksteuerabschnitt (2) zum Einstellen und Steuern des Luftdruckes in der Manschette (1) und einen Blutdruckmessabschnitt (3), der einen Drucksensor (S1) umfasst, auf, dadurch gekennzeichnet, dass das Blut-Manometer einen kombinierten Aufbau eines Blutdruckmessabschnittes (3) und eines Pulswellenmessabschnittes (4) aufweist, der einen Pulswellensensor (S2) zum Messen von Pulswellen und einen zentralen Prozess- und Steuerabschnitt (5) zum Analysieren und Verarbeiten der gemessenen Daten ausgegeben sowohl vom Blutdruckmessabschnitt (3) als auch vom Pulswellenmessabschnitt (4) umfasst und den Herzzustand der untersuchten Person, unter Angabe des Namens einer identifizierten Erkrankung, durch einen Anzeigeabschnitt (6) in Worten anzeigt, wobei die so angezeigten Daten gespeichert und an einen Ausgabeabschnitt (7) ausgegeben werden.
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Der Manschettendrucksteuerabschnitt (2) umfasst eine Pumpe (P), die Druckluft in gewöhnlicher Art und Weise bereitstellt, einen Luftzufuhrabschnitt (V1) (ein elektronisches Ventil), der Luft mit einem vorbestimmten Druck in die Manschette (1) pumpt, und einen Luftablassabschnitt (V2), der Luft aus der Manschette ablässt.
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Der Blutdruckmessabschnitt (3), bei dem es sich um eine gewöhnliche Art handelt, umfasst einen Drucksensor (S1), einen Amplifizierungsabschnitt zum Amplifizieren der gemessenen Blutdruckdaten und einen Filterabschnitt zum Filtern von Geräuschen (in den Zeichnungen nicht gezeigt). Die gemessenen Blutdruckdaten werden nach der Verarbeitung in den zentralen Prozess- und Steuerabschnitt (5) eingegeben.
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Der Pulswellenmessabschnitt (4) weist einen Pulswellensensor (S2) (Stethoskop-Mikrophon) auf und umfasst einen Amplifizierungsabschnitt zum Amplifizieren der Pulswellenformdaten des Pulsgeräusches gemessen durch den Pulswellensensor (S2), einen Filterabschnitt zum Filtern externer Geräusche, einen A/D-Umwandlungsabschnitt zum Umwandeln analoger Wellenformdaten in digitale Daten und einen Vergleichsabschnitt zum Vergleichen und Analysieren der Pulswellenform und deren Bestimmung als eines der vorbestimmten Pulswellenmodelle, woraufhin die so bestimmten Daten in den zentralen Prozess- und Steuerabschnitt (5) eingegeben werden.
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Der zentrale Prozess- und Steuerabschnitt (5) besteht aus einer Reihe von Computerschaltkreisen mit einem darin eingegebenen Programm zum Steuern der Operationen des Manschettendrucksteuerabschnittes (2), des Blutdruckmessabschnittes (3) und des Pulswellenmessabschnittes (4). Der zentrale Prozess- und Steuerabschnitt (5) analysiert die gemessenen Daten eingegeben sowohl vom Blutdruckmessabschnitt (3) als auch vom Pulswellenmessabschnitt (4), bestimmt den Herzzustand der untersuchten Person, unter Angabe des Namens einer identifizierten Herzerkrankung, speichert die analysierten Daten im Speicherabschnitt und gibt die Daten an den Anzeigeabschnitt (6) und an den Ausgabeabschnitt (7) aus. Mit einem mobilen Kommunikationsgerät, wie einem Mobiltelefon, verbunden mit dem Ausgabeabschnitt (7), ist eine drahtlose Kommunikation mit einem sich entfernt befindenden Arzt für Telemedizin möglich. Der Energiezufuhrabschnitt (8) regelt und liefert die Energie mit der notwendigen Spannung für den Betrieb jeder Komponente des Blut-Manometers.
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Das Blutdruckmessverfahren der vorliegenden Erfindung, wie oben angegeben, wird wie gewöhnlich durchgeführt, wobei sowohl die Messung des Blutdruckes als auch die Messung der Pulswellen zur gleichen Zeit stattfinden. Mit anderen Worten, die Manschette (1) wird um den bestimmten Abschnitt des Körpers der untersuchten Person gewickelt. Mit dem Einschalten eines Betriebsschalters (in den Zeichnungen nicht gezeigt), liefert der Energiezufuhrabschnitt (8) Energie an alle Komponenten des Blut-Manometers, wodurch alle Komponenten aktiviert werden. Gemäß der Anweisung ausgegeben durch den zentralen Prozess- und Steuerabschnitt (5), wird eine Pumpe (P) durch den Betrieb des Manschettendrucksteuerabschnittes (2) angetrieben, was dazu führt, dass der Luftzufuhrabschnitt (V1) Druckluft in die Manschette (1) pumpt, wodurch ein vorbestimmter Druck in der Manschette (1) angewandt wird. Die Geschwindigkeit, mit der Druck ausgeübt wird, und das Ausmaß des Druckes werden gemäß dem Programm eingegeben in den zentralen Prozess- und Steuerabschnitt (5) angewandt. Unter gewöhnlichen Umständen beträgt die Geschwindigkeit, mit der Druck in der Manschette (1) ausgeübt wird, etwa 50 mmHg/10 sec. Die Geschwindigkeit des in der Manschette angewandten Druckes kann variabel eingestellt werden.
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Erreicht der Manschettendruck das vorbestimmte Level von 180 mmHg, stoppt der Betrieb des Zufuhrabschnittes (V1) gemäß der Anweisung ausgegeben durch den zentralen Prozess- und Steuerabschnitt (5), und der Betrieb des Luftablassabschnittes (V2) beginnt, wobei der Druck in der Manschette (1) langsam gesenkt wird. Die Geschwindigkeit des fallenden Druckes wird gemäß eines vorbestimmten Programmes angewandt. Die Geschwindigkeit des fallenden Druckes ist einstellbar. Ein Beispiel der fallenden Geschwindigkeit beträgt etwa 50 mmHg/12 sec.
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Die Druckkurve zu diesem Zeitpunkt ist in 2 gezeigt. Das Korotkoff-Geräusch wird durch den Pulswellensensor (S2) an Punkt a der ansteigenden Kurve des Manschettendruckes gemessen, d. h. nahe 90 mmHg. An diesem Punkt, wo dieses Messsignal erkannt wird, beginnt das Messen des Blutdruckes durch den Drucksensor (S1), und der maximale Blutdruck wird am höchsten Punkt b der ansteigenden Kurve gemessen, d. h. bei 130 mmHg. Der minimale Blutdruck wird üblicherweise zwischen Punkt c, d. h. 100 mmHg, und Punkt d, d. h. 80 mmHg, der variierenden fallenden Kurve des Manschettendruckes gemessen.
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Zu diesem Zeitpunkt, wenn in der vorliegenden Erfindung durch den Pulswellensensor (S2) zur gleichen Zeit die Pulswellen gemessen werden, stoppt der Betrieb des Luftablassabschnittes (V2) zum exakten Messen der Pulswellen für eine Minute an Punkt c der variierenden fallenden Manschettendruckkurve, d. h. nahe 100 mmHg, gemäß einer Anweisung ausgegeben durch den zentralen Prozess- und Steuerabschnitt (5), wodurch der gleiche Druck horizontal von Punkt c zum Punkt c' der fallenden Kurve gehalten wird. Während dieses Zeitraums (t1–t2) werden die Pulswellen durch den Pulswellensensor (S2) gemessen. An Punkt d' endet die Messung des minimalen Blutdruckes, und der Manschettendruck beginnt zu fallen. Daher stoppt, obwohl der Manschettendruck-Abfallpunkt der variierenden Manschettendruckkurve Punkt e, gezeigt mit der gepunkteten Linie in der Zeichnung, ist, die Schwankung des Manschettendruckes für den Zeitraum von t1 bis t2 an Punkt c, was als volle Linie dargestellt ist. Daher ist der Abfallpunkt der variierenden Manschettendruckkurve Punkt e' mit der Erweiterung des Zeitraums t1–t2. Als solche ist die Schwankung der Manschettendruckkurve beim Messen des Blutdruckes in der vorliegenden Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass sie eine horizontale erweiterte Linie c-c' enthält, die sich von der eines allgemeinen Typs unterscheidet. Dadurch wird es möglich, Pulswellen exakt zu messen. Der Grund für den einminütigen Stopp der Schwankung des Manschettendruckes ist, dass die Anzahl der Pulse pro Minute als eine Einheit gemessen wird. Da der Stopp durch die Anweisung des zentralen Prozess- und Steuerabschnittes automatisch angewandt wird, muss die untersuchte Person nichts tun, um das Gerät zu bedienen.
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Die Daten des Blutdruckes innerhalb des effektiven Druckbereiches der Blutdruckmessung gemessen durch den Drucksensor, die durch den Pulswellensensor gemessen werden, werden mit einem Filterprozess für externe Geräusche durch den gewöhnlichen Blutdruckmessabschnitt (3) amplifiziert und in den zentralen Prozess- und Steuerabschnitt (5) eingegeben. Die Daten des gemessenen Blutdruckes, die in den zentralen Prozess- und Steuerabschnitt (5) eingegeben wurden, werden durch ein eingebettetes Computerprogramm analysiert, identifiziert und zwischen normalem Blutdruck und anormalem Blutdruck klassifiziert. Im Falle von anormalem Blutdruck werden sie ferner in hohen Blutdruck und niedrigen Blutdruck klassifiziert. Die so identifizierten und klassifizierten Daten werden im Speicherabschnitt gespeichert. Gleichzeitig werden die identifizierten und klassifizierten Daten in Worten durch den Anzeigeabschnitt (6) als „normaler Blutdruck”, „hoher Blutdruck” oder „niedriger Blutdurch” angezeigt.
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Währenddessen werden die Pulsdaten, die durch den Pulssensor (S2) erfasst wurden, in den Pulsmessabschnitt (4) eingegeben, durch den Amplifizierungsabschnitt amplifiziert und, mit dem Prozess der Filterung externer Geräusche durch den Filterabschnitt, durch den A/D-Umwandlungsabschnitt von analogen Daten in digitale Daten umgewandelt. Dann werden die Pulswellendaten durch den Vergleichsabschnitt verglichen und analysiert. Wie in 3 gezeigt, werden die so verglichenen und analysierten Pulswellendaten in eine der vier Arten klassifiziert werden: (A), bei der die Anzahl der Spitzenzyklen der Pulswellen pro Minute 60–70 und stabil ist; (B), bei der die Spitzenzyklen der Pulswellen unregelmäßig und instabil sind; (C), bei der die Anzahl der Spitzenzyklen der Pulswellen über 80 liegt, was bedeutet, dass die Spitzenzyklen eng beieinander liegen; und (D), bei der eine verlängerte Pulswelle zwischen den Spitzenzyklen der Pulswellen auftritt. Die so identifizierten und klassifizierten Daten werden in den zentralen Prozess- und Steuerabschnitt (5) eingegeben.
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Der zentrale Prozess- und Steuerabschnitt bestimmt dann den Herzzustand der untersuchten Person, mit dem Namen einer identifizierten Herzerkrankung, basierend auf den eingegebenen Daten, wie normaler Puls für Modell A, Arrhythmie für Modell B, Tachykardie für Modell C und Bradykardie für Modell D. Die so bestimmten Daten werden im Speicherabschnitt des zentralen Prozess- und Steuerabschnittes (5) gespeichert, und gleichzeitig werden die Daten in Worten wie ”normaler Puls”, „Arrhythmie”, „Tachykardie”, „Bradykardie” auf dem Anzeigeabschnitt (6) angezeigt. Wenn nötig, werden die Daten am Ausgabeabschnitt (7) ausgedruckt. Durch Verbindung eines geeigneten mobilen Kommunikationsgerätes mit dem Ausgabeabschnitt (7), können die im zentralen Prozess- und Steuerabschnitt gespeicherten Daten über Funkwellen an einen sich entfernt befindenden Spezialisten für Telemedizin übermittelt werden.
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Infolge der Anzeige des gemessenen Blutdruckes in Worten kann die Person, für die der Name einer Herzerkrankung identifiziert wurde, unverzüglich einen Arzt zur weiteren Diagnose und Behandlung aufsuchen.
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Nach Verwendung des Blut-Manometers kann der Benutzer die Reset-Taste (in den Zeichnungen nicht gezeigt) drücken, um den Betrieb aller Komponenten zu stoppen, bevor das Gerät das nächste Mal zum Einsatz kommt.
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[Industrielle Anwendbarkeit]
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Die vorliegende Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass dem Messen des Blutdruckes sofort die Anzeige der spezifischen Informationen zu der Herzerkrankung folgt. Daher ist dies vorteilhaft für eine gewöhnliche Person für ihr Gesundheitsmanagement zu Hause. Wird ein anormaler Zustand angezeigt, kann der Benutzer die Daten unverzüglich mit Hilfe eines drahtlosen mobilen Kommunikationsgerätes, wie einem Mobiltelefon, an einen Arzt an einem entfernten Ort übermitteln, für Telemedizin und die notwendige Behandlung. Eine unverzügliche exakte Diagnose von einem Spezialisten erhöht die Chancen einer besseren Behandlung einer Herzerkrankung.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- KR 1979-0001708 [0004, 0005]
- KR 1989-0003515 [0004, 0006]
- KR 1990-0009013 [0004, 0007]
- KR 10-0827816 [0004, 0008]
- KR 10-0430144 [0004]
- KR 10-0618624 [0004, 0010]
- KR 10-0430114 [0009]