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TECHNISCHES GEBIET
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Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Verbindungskasten und eine Stromerfassungsvorrichtung.
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STAND DER TECHNIK
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Ein elektrischer Verbindungskasten, der in ein Fahrzeug etc. eingebaut ist, umfasst in einigen Fällen eine Stromerfassungsvorrichtung (vgl. zum Beispiel die Patentschrift 1). Die Patentschrift 1 beschreibt einen Stromsensor, in dem ein magnetischer Kern, ein Sammelleiter (Leiter), der in einen Einführungsabschnitt in dem magnetischen Kern eingeführt ist, um eine Stromerfassung durchzuführen, und ein magneto-elektrisches Umwandlungselement, das in einem Spaltabschnitt des magnetischen Kerns angeordnet ist, um einen magnetischen Fluss, der aufgrund eines Stromes, der durch die Sammelschiene fließt, als ein Strom zu erfassen, in einem Gehäuse untergebracht sind.
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Der Sammelleiter ist so angeordnet, dass er aus dem Gehäuse herausragt, so dass sein Endabschnitt, der aus dem Gehäuse herausragt mit einem Endabschnitt, der mit einer Batterie oder einem Wandler verbunden werden soll, zusammengefügt werden kann.
Patentschrift 1:
Japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. 2002-243768
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OFFENBARUNG DER VORLIEGENDEN ERFINDUNG
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Allgemein wird die Größe des Anschlussabschnitts eines Leiters, der in einem elektrischen Verbindungskasten angeordnet ist, von der Stärke eines durch den Leiter fließenden Stromes bestimmt. Das heißt, wenn der durch den Sammelleiter fließende Strom zunimmt, wird es erforderlich, die Breite oder Dicke des Anschlussabschnitts des Sammelleiters zu vergrößern. Zum Beispiel besitzt der in der Patentschrift 1 beschriebene Sammelleiter insgesamt die Form einer flachen Platte und wird daher mit zunehmender Breite oder Dicke des Anschlussabschnitts insgesamt größer. Wenn der Sammelleiter größer wird, muss der magnetische Kern, durch den der Sammelleiter geführt ist, größer sein, und wenn der magnetische Kern größer wird, wird auch die Stromerfassungsvorrichtung größer. Daraus folgt, dass auch der elektrische Verbindungskasten, der mit der Stromerfassungsvorrichtung zusammengefügt ist, größer.
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Die vorliegende Erfindung ist angesichts der obigen Umstände entwickelt worden, und es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen elektrischen Verbindungskasten und eine Stromerfassungsvorrichtung so weit wie möglich zu verkleinern.
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Um die Probleme zu lösen, stellt die vorliegende Erfindung einen elektrischen Verbindungskasten bereit, der mit einer Stromerfassungsvorrichtung zusammengefügt ist, wobei die Stromerfassungsvorrichtung ein magneto-elektrisches Umwandlungselement und einen magnetischen Kern, der einen Spaltabschnitt aufweist, in dem das magneto-elektrische Umwandlungselement angeordnet ist, um einen magnetischen Fluss, der in dem magnetischen Kern auftritt, als einen Strom zu erfassen, umfasst; der magnetische Kern weist einen Leiterdurchführungsabschnitt zum Einführen eines Leiters, in dem ein Strom fließt, dessen Stärke erfasst werden soll; und der Leiter umfasst einen mit irgendwelchen weiteren Elementen zu verbindenden Anschlussabschnitt, einen Abschnitt mit rundem Querschnitt, dessen Querschnitt senkrecht zu einer axialen Richtung des Leiters kreisförmig ausgebildet ist und dessen Querschnittsdurchmesser gleich groß wie oder kleiner als ein Innendurchmesser der Leiterdurchführungsabschnitt ausgelegt ist, und einen dünnen Wandabschnitt, dessen Dicke gleich groß wie oder kleiner als eine Breite des Spaltabschnitts ausgelegt ist.
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In der vorliegenden Erfindung wird, wenn der Leiter an dem magnetischen Kern befestigt wird, zuerst der dünne Wandabschnitt des Leiters in den Spaltabschnitt des magnetischen Kerns eingeführt. Gemäß der vorliegenden Erfindung kann der dünne Wandabschnitt des Leiters leichtgängig in den Spaltabschnitt des magnetischen Kerns eingeführt werden, da der dünne Wandabschnitt des Spaltabschnitts gleich groß wie oder kleiner als die Breite des Spaltabschnitts ausgelegt ist.
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Anschließend wird der Leiter oder der magnetische Kern so verschoben, dass der Leiterdurchführungsabschnitt in dem magnetischen Kern an dem Abschnitt mit rundem Querschnitt des Leiters angeordnet werden kann. In der vorliegenden Erfindung hat der Leiter den Abschnitt mit dem runden Querschnitt, dessen Querschnitt kreisförmig ist und dessen Querschnittsdurchmesser gleich groß wie oder kleiner als der Innendurchmesser des Leiterdurchführungsabschnitts ausgelegt ist, so dass selbst dann, wenn der Anschlussendabschnitt eine Größe besitzt, die an die Stärke des Stroms anpasst ist, der Leiter in dem Leiterdurchführungsabschnitt in dem magnetischen Kern eingeführt werden kann.
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Ferner umfasst in der vorliegenden Erfindung der Leiter einen von dem Anschlussabschnitt separaten Abschnitt mit rundem Querschnitt, so dass es unabhängig von der Größe des Anschlussabschnitts möglich ist, die Größe, die Form und die Position des Abschnitts, der in den Spalt in dem magnetischen Kern eingeführt werden soll, bezüglich der axialen Richtung des Leiters einzustellen. In diesem Fall kann dadurch, dass dem Abschnitt des Leiters, der in den magnetischen Abschnitt eingeführt werden soll, ein runder Querschnitt verliehen wird, der Leiterdurchführungsabschnitt in dem magnetischen Kern minimiert werden.
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Daher ist es gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch, dass der Leiter den Abschnitt mit rundem Querschnitt aufweist, dessen Querschnittsform kreisförmig ist, möglich, den Leiterdurchführungsabschnitt in dem magnetischen Kern zu minimieren und dadurch die Stromerfassungsvorrichtung zu minimieren.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es möglich, den elektrischen Verbindungskasten und die Stromerfassungsvorrichtung zu minimieren.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist ein schematisches Diagramm, das schematisch einen Abschnitt eines elektrischen Verbindungskastens einer ersten Ausführungsform zeigt;
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2 ist eine Teilquerschnittsansicht eines Leiters in einer zu einer axialen Richtung senkrechten Richtung;
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3 ist eine Vorderansicht, die einen Abschnitt des Leiters zeigt, bevor er durch einen magnetischen Kern geführt ist;
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4 ist eine perspektivische Teilansicht, die Vorgehensweisen zum Befestigen des magnetischen Kerns an dem Leiter zeigt;
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5 ist eine Teilseitenansicht, die die Vorgehensweisen zum Befestigen des magnetischen Kerns an dem Leiter zeigt;
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6 ist eine perspektivische Teilansicht des Leiters, der durch den magnetischen Kern geführt ist;
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7 ist eine perspektivische Teilansicht des Leiters, der an dem elektrischen Verbindungskasten befestigt ist, gemäß einer zweiten Ausführungsform; und
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8 ist eine perspektivische Teilansicht, die Vorgehensweisen zum Einführen des Leiters in den magnetischen Kern erläutert.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Elektrischer Verbindungskasten
- 10
- Stromerfassungsvorrichtung
- 11
- Magnetischer Kern
- 12
- Spaltabschnitt
- 13
- Leiterdurchführungsabschnitt
- 14
- Magneto-elektrisches Umwandlungselement
- 21
- Anschlussabschnitt
- 22
- Abschnitt mit rundem Querschnitt
- 23
- Dünner Wandabschnitt
- 30
- Leiter
- 31
- Anschlussabschnitt
- 32
- Isolierter Draht (Abschnitt mit rundem Querschnitt)
- 32A
- Isolierungsmaterial
- 33
- Draht (dünner Wandabschnitt)
- 33A
- Litze
- R
- Durchmesser (des Abschnitts mit rundem Querschnitt)
- X
- Breite (des Spaltabschnitts)
- Y
- Innendurchmesser (des Leiterdurchführungsabschnitts)
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BESTER MODUS ZUM DURCHFÜHREN DER ERFINDUNG
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<Erste Ausführungsform>
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Eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist nachfolgend mit Bezug auf die 1 bis 6 beschrieben. Ein elektrischer Verbindungskasten 1 der vorliegenden Erfindung umfasst eine Stromerfassungsvorrichtung 10, die einen durch einen Leiter 20 fließenden Strom erfasst. Die Stromerfassungsvorrichtung 10 umfasst einen magnetischen Kern 11, ein magneto-elektrisches Umwandlungsvorrichtungselement 14, das in dem magnetischen Kern 11 angeordnet ist, den Leiter 20 und ein Gehäuse 15, in dem diese Elemente aufgenommen sind (vgl. 1 und 2).
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Das Gehäuse 15 der Stromerfassungsvorrichtung 10 ist kastenförmige ausgebildet, wie es in 1 gezeigt ist, und besitzt ein Einführungsloch 15A, das an einer Oberseite des Gehäuses 15 ausgebildet ist und durch das der Leiter 20 herausragt.
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Der magnetische Kern 11 ist in etwa wie ein Buchstabe C geformt und weist einen Spaltabschnitt 12 und einen Leiterdurchführungsabschnitt 13 auf, durch den der Leiter 20 geführt ist, wie es in 2 gezeigt ist. In dem Spaltabschnitt 12 des magnetischen Kerns 11 ist ein magneto-elektrisches Umwandlungselement 14 zum Erfassen eines magnetischen Flusses angeordnet.
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Wie es in 3 gezeigt ist, ist der Leiter 20 insgesamt in etwa wie ein Buchstabe L ausgebildet und weist an seinem oberen Endabschnitt einen Anschlussabschnitt 21, der mit irgendeinem anderen Element (nicht gezeigt) wie etwa einer Batterie oder einem Wandler verbunden ist, und, unterhalb des Anschlussabschnitts 21, einen Abschnitt 22 mit rundem Querschnitt, dessen Querschnitt wie ein zu einer Längsachse des Leiters senkrechter Kreis ausgebildet ist (vgl. 2), auf. Die Größe des Anschlussabschnitts 21 wird durch die Stärke eines durch den Leiter 20 fließenden Stroms bestimmt.
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Der Abschnitt 22 mit rundem Querschnitt ist aus einem runden Stab aus einem leitenden Material wie etwa Kupfer gebildet und besitzt einen Querschnittsdurchmesser R, der gleich groß wie oder kleiner als ein Innendurchmesser Y des Leiterdurchführungsabschnitts 13 des magnetischen Kerns ausgelegt ist. Ein runder Abschnitt 23, der geringfügig oberhalb eines Biegeabschnitts 24 des Abschnitts 22 mit rundem Querschnitt, der wie ein Buchstabe L gebogen ist, angeordnet ist, ist der dünne Wandabschnitt 23, der gebildet wird, indem der runde Stab verformt und seine Dicke verringert wird (vgl. 4). Eine Dicke P des dünnen Wandabschnitts 12 ist gleich groß wie oder kleiner als eine Breite X des Spaltabschnitts 12 ausgelegt, so dass der dünne Wandabschnitt 23 leichtgängig in den Spaltabschnitt 12 eingeführt werden kann (vgl. 5).
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Nachfolgend ist ein Verfahren zum Befestigen der Stromerfassungsvorrichtung 10 an dem elektrischen Verteilungskasten 1 kurz beschrieben. Der runde Stab, dessen Querschnittsdurchmesser gleich groß wie oder kleiner als der Innendurchmesser Y des Leiterdurchführungsabschnitts 13 in dem magnetischen Kern 11 ist, wird durch Pressen verformt, um den dünnen Wandabschnitt 23 zu bilden, dessen einer Abschnitt eine Dicke aufweist, die gleich groß wie oder kleiner als die Breite des Spaltabschnitts 12 des magnetischen Kerns 11 ist. Der runde Stab mit dem dünnen Wandabschnitt 23 wird in eine vorbestimmte Form gebogen, und der Anschlussabschnitt 21 wird mit einem Endabschnitt des runden Stabes mit Hilfe eines Verfahrens wie etwa Schweißen etc. verbunden, um so den Leiter 20 zu erhalten. In diesem Fall kann der Prozess zum Formen des runden Stabes in die vorbestimmte Form und der Schritt zum Anfügen des Anschlussabschnitts 21 durchgeführt werden, bevor der dünne Wandabschnitt 23 gebildet wird.
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Der auf diese Weise hergestellte Leiter 20 wird mit dem magnetischen Kern 11 gemäß der folgenden Vorgehensweise zusammengefügt. Zuerst, wie es in 4 gezeigt ist, wird der dünne Wandabschnitt 23 des Leiters 20 durch den Spaltabschnitt 12 des magnetischen Kerns 11 eingeführt. In der vorliegenden Erfindung besitzt der dünne Wandabschnitt 23 des Leiters 20 eine Dicke, die gleich groß wie oder kleiner als die Breite X des Spaltabschnitts 12 ausgelegt ist, und kann somit durch den Spaltabschnitt 12 des magnetischen Kerns 11 leichtgängig eingeführt werden.
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Anschließend wird der Leiter 20 oder der magnetische Kern 11 so verschoben, dass der Leiterdurchführungsabschnitt 13 in dem magnetischen Kern 11 an dem Abschnitt 22 mit rundem Querschnitt weiter unten als der dünne Wandabschnitt 23 angeordnet ist (vgl. 5 und 6). In der vorliegenden Ausführungsform ist der Querschnittsdurchmesser R des Abschnitts 22 mit rundem Querschnitt gleich groß wie oder kleiner als der Innendurchmesser Y des Leiterdurchführungsabschnitts 21 ausgelegt, so dass selbst dann, wenn der Anschlussabschnitt 21 groß ausgelegt ist, um die Stärke des durch den Leiter 20 fließenden Stroms aufzunehmen, der Leiter 20 in den Leiterdurchführungsabschnitts 13 in dem magnetischen Kern 11 eingeführt werden kann.
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Nachdem der Leiter 20, der mit dem magnetischen Kern 11 zusammengefügt ist, an der vorbestimmten Position in dem Gehäuse 15 angeordnet ist, wird das magneto-elektrische Umwandlungselement 14 in dem Spaltabschnitt 12 des magnetischen Kerns 11 befestigt. Anschließend wird das Gehäuse 15 mit dem darin befestigten Leiter 20 an einer vorbestimmten Position in dem elektrischen Verteilungskasten 1 angeordnet, und die Stromerfassungsvorrichtung 10 wird an dem elektrischen Verteilungskasten 1 befestigt.
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Nachfolgend sind die Effekte der vorliegenden Ausführungsform beschrieben. In der vorliegenden Ausführungsform weist der Leiter 20 den gegenüber dem Anschlussabschnitt 21 separaten Abschnitt 22 mit einem runden Querschnitt, der einen kreisförmigen Querschnitt besitzt, auf. Insbesondere ist der in den magnetischen Kern 11 einzuführende Abschnitt separat von dem Anschlussabschnitt 21, so dass seine Größe und Form unabhängig von der Größe des Anschlussabschnitts 21 ausgelegt werden kann. In diesem Fall kann der Leiterdurchführungsabschnitt 13 in dem magnetischen Kern 11 minimiert werden, wenn der in den magnetischen Kern 11 einzuführende Abschnitt des Leiters 20 einen kreisförmigen Querschnitt besitzt. Daher kann gemäß der vorliegenden Ausführungsform die Größe des Leiterdurchführungsabschnitts 13 in dem magnetischen Kern 11 minimiert werden, wodurch der magnetische Kern 11 und die Stromerfassungsvorrichtung 10 minimiert werden können.
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Ferner wird gemäß der vorliegenden Ausführungsform ein Abschnitt des runden Stabes durch das Verfahren des Pressens verformt und verdünnt, um den dünnen Wandabschnitt 23 des Abschnitts 22 mit rundem Querschnitt zu bilden, so dass der dünne Wandabschnitt 23 leicht gebildet werden kann.
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<Zweite Ausführungsform>
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Nachfolgend ist eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die 7 und 8 beschrieben. In der vorliegenden Ausführungsform ist die Konfiguration eines an dem elektrischen Verteilungskasten 1 befestigten Leiters 30 von der der ersten Ausführungsform verschieden. Die weiteren Komponenten sind nahezu die gleichen wie jene der ersten Ausführungsform, so dass identischen Komponenten in der ersten und der zweiten Ausführungsform identische Bezugszeichen vergeben wurden und die Beschreibung der identischen Komponenten nicht wiederholt ist.
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Der elektrische Verteilungskasten 1 der vorliegenden Ausführungsform ist mit dem Leiter 30 zusammengefügt, der einen Anschlussabschnitt 31 und einen isolierten Draht 32, in dem eine Litze 33A mit einem Isolierungsmaterial 32A an einem oberen Ende und einem unteren Ende eines aus der Litze 33A gebildeten Drahts 33 ummantelt ist, wie es in 7 gezeigt ist.
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Der Querschnitt des isolierten Drahtes 32 senkrecht zu der axialen Richtung ist kreisförmig, und der von diesem isolierten Draht gebildete Abschnitt 32 entspricht einem Abschnitt 32 mit rundem Querschnitt der vorliegenden Erfindung. Ein Durchmesser R des Querschnitts des isolierten Drahts 32 ist gleich groß wie oder kleiner als ein innerer Durchmesser Y eines Leiterdurchführungsabschnitts 13 in einem magnetischen Kern 11 ausgelegt. Das Isolierungsmaterial 32A des isolierten Drahts 32A umfasst ein Isolierungsmaterial aus Emaille oder ein Isolierungsmaterial auf einem Harz.
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Der von dem Draht gebildete Abschnitt 33, der dem dünnen Wandabschnitt 33 entspricht, wird durch einen Spaltabschnitt 12 des magnetischen Kerns 11 eingeführt, nachdem er aufgedrillt wurde, so dass der Abschnitt 33 auf eine gleiche oder eine kleinere Breite X des Spaltabschnitts 12 des magnetischen Kerns 11 verschmälert werden kann.
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Nachfolgend ist ein Verfahren zum Befestigen des magnetischen Kerns 11 an dem Leiter kurz beschrieben. Das Isolierungsmaterial 32A eines Abschnitts des isolierten Drahts 32, dessen Querschnittsdurchmesser gleich groß wie oder kleiner als der Innendurchmesser Y des Leiterdurchführungsabschnitts 13 in dem magnetischen Material ist, wird abgelöst und entfernt, um die Litze 33A offenzulegen. Anschließend wird der isolierte Draht 32 in eine vorbestimmte Form gebogen, um durch ein Verfahren wie etwa Schweißen etc. den Anschlussabschnitt 31 mit einem Ende der offengelegten Litze 33A zu verbinden. In diesem Fall kann der Prozess des Verbindens des Anschlussabschnitts 31 durchgeführt werden, bevor der isolierte Draht 32 gebogen wird.
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Der auf diese Weise hergestellte Leiter 30 wird durch die folgende Vorgehensweise an dem magnetischen Kern 11 befestigt. Zuerst, wie es in 8 gezeigt ist, wird die Litze 33A aufgedrillt, so dass sie auf eine gleich große oder eine kleinere Breite des Spaltabschnitts 12 des magnetischen Kerns 11 verschmälert ist, so dass der dünne Wandabschnitt 33 gebildet werden kann, der dann in den Spaltabschnitt 12 des magnetischen Kerns 11 geführt wird. Auch in der vorliegenden Ausführungsform ist der dünne Wandabschnitt 33 des Leiters 30 auf eine gleich große oder kleinere Dicke der Breite X des Spaltabschnitts 12 ausgelegt, so dass der dünne Wandabschnitt 33 des Leiters 30 leichtgängig in den Spaltabschnitt 12 des magnetischen Kerns 11 eingeführt werden kann.
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Anschließend wird der Leiter 30 oder der magnetische Kern 11 so verschoben, dass der Leiterdurchführungsabschnitt 13 in dem magnetischen Kern 11 an dem Abschnitt 32 mit rundem Querschnitt unterhalb des dünnen Wandabschnitts 33 angeordnet ist, wodurch der magnetische Kern 11 an dem Leiter 30 befestigt wird (vgl. 7).
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Nachfolgend sind Effekte der vorliegenden Ausführungsform beschrieben. Gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist der dünne Wandabschnitt 33 aus einer Gruppe von Einzeldrähten der Litze 33A gebildet, so dass der dünne Wandabschnitt 33 leicht in den Spaltabschnitt 12 des magnetischen Kerns 11 eingeführt werden kann, wodurch der Leiter 30 besser in den magnetischen Kern 11 eingeführt werden kann.
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Ferner ist gemäß der vorliegenden Ausführungsform der Abschnitt 32 mit rundem Querschnitt aus dem isolierten Draht 32 gebildet, der die Litze 33A und das Isolierungsmaterial 32A umfasst, und der dünne Wandabschnitt 33 ist durch Ablösen des Isolierungsmaterials 32A von einem Abschnitt des isolierten Drahts 32 und Entfernen von diesem gebildet, so dass der dünne Wandabschnitt leicht gebildet werden kann.
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<Erstes Modifikationsbeispiel>
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Nachfolgend ist ein erstes Modifikationsbeispiel der zweiten Ausführungsform beschrieben. Obwohl die zweite Ausführungsform den Leiter 30 mit dem dünnen Wandabschnitt 33, der durch Entfernen des Isolierungsmaterials 32A von einem Abschnitt des isolierten Drahts 32 gebildet ist, umfasst, unterscheidet sich das vorliegende Modifikationsbeispiel von der zweiten Ausführungsform dahingehend, dass der dünne Wandabschnitt 33 den Leiter 30 umfasst, der durch Verbinden des Anschlussabschnitts 31 durch das Verfahren des Schweißens etc. mit einem Ende eines Drahts (eines nicht durch das Isolierungsmaterial ummantelten Drahtes), der von der Litze 33A und Verbinden des isolierten Drahts 32 mit dem weiteren Ende des Drahts durch das Verfahren des Schweißens etc. gebildet ist. Die weiteren Konfigurationen sind nahezu die gleichen wie jene der zweiten Ausführungsform.
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<Weitere Ausführungsformen>
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Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die Ausführungsform begrenzt, die oben mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben ist, sondern kann zum Beispiel die folgenden Ausführungsformen in ihrem technischen Umfang enthalten.
- (1) Obwohl in der ersten Ausführungsform der dünne Wandabschnitt durch Verformen eines Abschnitts des runden Stabes und Verringerung von dessen Dicke gebildet worden ist, kann der dünne Wandabschnitt auch aus einem anderen Material als einem runden Stab, der den Abschnitt mit rundem Querschnitt bildet, hergestellt sein und kann mit einem vorbestimmten Abschnitt an dem Abschnitt mit rundem Querschnitt verbunden sein.
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<Mittel zum Lösen der Probleme>
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Um die Probleme zu lösen, stellt die vorliegende Ausführungsform einen elektrischen Verbindungskasten bereit, der mit einer Stromerfassungsvorrichtung zusammengefügt ist, wobei die Stromerfassungsvorrichtung ein magneto-elektrisches Umwandlungselement und einen magnetischen Kern mit einem Spaltabschnitt, in dem das magneto-elektrische Umwandlungselement angeordnet ist, um einen magnetischen Fluss, der in dem magnetischen Kern auftritt, als Strom zu erfassen, umfasst; der magnetische Kern umfasst einen Leiterdurchführungsabschnitts, in den der Leiter eingeführt werden kann, durch den der Strom fließt, dessen Stärke erfasst werden soll; und der Leiter umfasst einen Anschlussabschnitt zum Verbinden mit irgendwelchen weiteren Elementen, einen Abschnitt mit rundem Querschnitt, dessen Querschnitt senkrecht zu einer axialen Richtung des Leiters kreisförmig ausgebildet ist und dessen Querschnittsdurchmesser gleich groß wie oder kleiner als ein Innendurchmesser des Leiterdurchführungsabschnitts ausgelegt ist, und einen dünnen Wandabschnitt, dessen Dicke gleich groß wie oder kleiner als eine Breite des Spaltabschnitts ausgelegt ist.
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In der vorliegenden Erfindung wird, wenn der Leiter an dem magnetischen Kern befestigt wird, zuerst der dünne Wandabschnitt des Leiters in den Spaltabschnitt des magnetischen Kerns eingeführt. Gemäß der vorliegenden Ausführungsform kann, da der dünne Wandabschnitt des Leiters gleich groß wie oder kleiner als die Breite des Spaltabschnitts ausgelegt ist, der dünne Wandabschnitt des Leiters leichtgängig in den Spaltabschnitt des magnetischen Kerns eingeführt werden.
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Anschließend wird der Leiter oder der magnetische Kern so verschoben, dass der Leiterdurchführungsabschnitt in dem magnetischen Kern an dem Abschnitt mit rundem Querschnitt des Leiters angeordnet ist. In der vorliegenden Ausführungsform weist der Leiter den Abschnitt mit rundem Querschnitt auf, dessen Querschnitt kreisförmig ist und dessen Querschnittsdurchmesser gleich groß wie oder kleiner als der Innendurchmesser des Leiterdurchführungsabschnitts ausgelegt ist, so dass selbst dann, wenn der Anschlussabschnitt eine Größe besitzt, die an die Stärke des Stroms angepasst ist, der Leiter in den Leiterdurchführungsabschnitt in dem magnetischen Kern eingeführt werden kann.
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Ferner wird in der vorliegenden Ausführungsform der Leiter mit einen von dem Anschlussabschnitt separaten Abschnitt mit rundem Querschnitt zusammengefügt, so dass es unabhängig von der Größe des Anschlussabschnitts möglich ist, die Größe, die Form und die Lage des in den Spalt in dem magnetischen Kern einzuführenden Abschnitts bezüglich der axialen Richtung des Leiters beliebig festzulegen. In diesem Fall kann der Leiterdurchführungsabschnitt in dem magnetischen Kern minimiert werden, indem der Abschnitt des in den magnetischen Kern einzuführenden Leiters mit einem runden Querschnitt versehen wird.
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Daher ist es gemäß der vorliegenden Ausführungsform möglich, indem der Leiter mit dem Abschnitt mit rundem Querschnitt, dessen Querschnitt kreisförmig ist, versehen wird, den Leiterdurchführungsabschnitt in dem magnetischen Kern und dadurch die Stromerfassungsvorrichtung zu minimieren.
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Die vorliegende Ausführungsform kann die folgende Konfiguration haben.
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Der Abschnitt mit rundem Querschnitt kann aus einem runden Stab aus einem leitenden Material gebildet sein, und der dünne Wandabschnitt kann durch Verformen eines Abschnitts des runden Stabes und Verringern von dessen Dicke gebildet sein. Durch diese Konfiguration kann der dünne Wandabschnitt leicht durch Verformen eines Abschnitts des runden Stabes durch das Verfahren des Pressens etc. gebildet sein.
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Der dünne Wandabschnitt kann aus einer Gruppe von Einzeldrähten gebildet sein, die die Litze bilden. Durch diese Konfiguration kann der dünne Wandabschnitt leicht in den Spaltabschnitt des magnetischen Kerns eingeführt werden, so dass der Leiter besser in den magnetischen Kern eingeführt werden kann.
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In dieser Konfiguration kann der Abschnitt mit rundem Querschnitt aus einem isolierten Draht gebildet sein, der die Litze und ein Abdeckungsmaterial, das den isolierten Draht ummantelt, gebildet sein, und der dünne Wandabschnitt kann durch Entfernen des Isolierungsmaterials von einem Abschnitt des isolierten Drahts gebildet sein. Durch diese Konfiguration kann der dünne Wandabschnitt leicht gebildet werden, indem das Isolierungsmaterial von dem isolierten Draht entfernt wird.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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