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Gebiet der Technik
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Die vorliegende Erfindung betrifft ein tragbares Endgerät, ein Kommunikationssteuersystem, ein Kommunikationssteuerverfahren und ein Kommunikationssteuerprogramm, die eine Kommunikationssteuerung einer direkten Kommunikation durchführen.
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Allgemeiner Stand der Technik
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Auf dem Gebiet der Kommunikation, die auf Long Term Evolution (LTE) und einem mobilen Kommunikationssystem der fünften Generation (5G) basiert, sind eine Kommunikation über eine Basisstation und eine Kommunikation, die nicht durch eine Basisstation hindurch verläuft, enthalten. Eine Kommunikation, die nicht durch eine Basisstation hindurch verläuft, wird als direkte Kommunikation bezeichnet, und die Kommunikation kann nur zwischen Direktkommunikationsgeräten durchgeführt werden, bei denen es sich um Geräte handelt, die eine direkte Kommunikation durchführen, ohne dass diese durch die Basisstation hindurch verläuft. Es wird erwartet, dass die direkte Kommunikation beispielsweise für eine Verkehrsvernetzung (V2X) verwendet wird. Die direkte Kommunikation kann auf demselben Frequenzband wie die Kommunikation über die Basisstation ausgeführt werden, aber eine Operation auf einem Frequenzband, das von dem für die Kommunikation über die Basisstation verschieden ist, wird ebenfalls angenommen, und künftig kann eine Frequenzzuweisung für den Zweck von V2X in Betracht gezogen werden.
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Hier wird nun V2X beschrieben. V2 bedeutet „(von) Fahrzeug zu“ und ist eine der Kommunikationstechnologien, die Fahrzeug betreffen. V2 hat verschiedene Kombinationen, die von dem jeweiligen Ziel abhängen. Zum Beispiel ist Fahrzeug zu Netzwerk (V2N) eine Kommunikationstechnologie zwischen einem Fahrzeug und dem Internet. Fahrzeug zu Fahrzeug (V2V) bedeutet eine Kommunikation von Fahrzeug zu Fahrzeug. Fahrzeug zu Straßenrandinfrastruktur (V2I) bedeutet eine Kommunikation von Straße zu Fahrzeug. Fahrzeug zu Fußgänger (V2P) ist eine Kommunikationstechnologie zwischen einem Fahrzeug und einem Fußgänger, der ein Smartphone bei sich trägt.
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V2X bedeutet allgemein Kommunikationstechnologien zwischen diesen Fahrzeugen und Objekten.
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In den letzten Jahren haben tragbare Endgeräte, wie etwa Smartphones und Tablet-Endgeräte, große Verbreitung erlangt und wurden weit entwickelt, und daher hat sich die Verwendung von tragbaren Endgeräten als Werkzeuge in Bezug auf das Fahren eines Fahrzeugs verstärkt. Zum Beispiel wird ein Navigationssystem in einem tragbaren Endgerät in einem Fahrzeug verwendet. Wenn die direkte Kommunikation für V2X verwendet werden soll, besteht in der Zukunft die Möglichkeit, dass eine Kommunikationsfunktion der direkten Kommunikation, die in einem tragbaren Endgerät bereitgestellt wird, für die direkte Kommunikation für V2X verwendet werden kann. Wenn die direkte V2X-Kommunikation dadurch möglich gemacht wird, dass ein tragbares Endgerät in ein Fahrzeug gebracht wird, wird es leicht, dem Fahrzeug, das nicht mit einer Kommunikationsfunktion ausgestattet ist, nachträglich eine Kommunikationsfunktion hinzuzufügen, so dass die Verbreitung von V2X beschleunigt wird.
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Wenn eine Kommunikationsfunktion der direkten Kommunikation für einen bestimmten Zweck, wie etwa V2X, in einem tragbaren Endgerät bereitgestellt wird, kann eine Anwendung, die einem vorgesehenen Zweck nicht dient, möglicherweise die Kommunikationsfunktion nutzen. Zum Beispiel besteht die Möglichkeit, dass die Kommunikationsfunktion der direkten V2X-Kommunikation für einen Austausch von Informationen zwischen tragbaren Endgeräten für andere Zwecke als V2X verwendet werden kann. Falls die Kommunikationsfunktion der direkten Kommunikation für den bestimmten Zweck für eine Anwendung verwendet werden kann, die nicht dem vorgesehenen Zweck dient, kann somit die direkte V2X-Kommunikation für den vorgesehenen Zweck durch eine Interferenz oder dergleichen beeinträchtigt werden. In einem solchen Fall ist es nötig, das tragbare Endgerät so einzuschränken, dass es die direkte Kommunikation für den bestimmten Zweck in einer Anwendung, die nicht dem vorgesehenen Zweck dient, nicht durchführt.
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Ferner wird oben die Anwendung auf ein Fahrzeug beschrieben, aber in 5G wird auch die Frequenzzuweisung zu einem privaten Netz untersucht. Wenn ein tragbares Endgerät, das eine gewidmete Frequenz verwendet, innerhalb des privaten Netzes verwendet wird, kann eine Kommunikationsfunktion der direkten Kommunikation für einen direkten Austausch von Informationen zwischen tragbaren Endgeräten genutzt werden. Wenn ein tragbares Endgerät mit der Kommunikationsfunktion der direkten Kommunikation aus einem Bereich des privaten Netzes hinausgebracht wird, ist es notwendig, das tragbare Endgerät daran zu hindern, die direkte Kommunikation unter Verwendung der dem privaten Netz gewidmeten Frequenz durchzuführen.
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Patentdokument 1 offenbart eine Technik zum Identifizieren eines bestimmten Ortes aufgrund von periodischen elektromagnetischen Wellen, die von einer Einrichtung wie etwa einem Motor und einem Fahrzeug usw. oder einer Einrichtung mit einer digitalen Schaltung und einem Behandlungsgerät usw. erzeugt werden, und zum Beschränken der Funkwellenemission, wenn der bestimmte Ort identifiziert wird, wobei der bestimmte Ort ein Ort ist, an dem die Verwendung eines Mobiltelefons verboten ist, wie etwa ein Krankenhaus.
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Liste der Entgegenhaltungen
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Patentdokument
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Patentdokument 1: Veröffentlichte
japanische Patentanmeldung Nr. 2002-186046
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Abriss der Erfindung
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Von der Erfindung zu lösende Probleme
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Jedoch wird bei dem oben beschriebenen herkömmlichen tragbaren Endgerät der bestimmte Ort, wo die Verwendung des Mobiltelefons verboten ist, nur durch elektromagnetische Wellen identifiziert, die von einer Einrichtung mit einem Motor und einem Fahrzeug usw. oder von einer Einrichtung mit einer digitalen Schaltung und einem Behandlungsapparat usw. erzeugt werden, und die Funkwellenemission wird an dem bestimmten Ort einheitlich angehalten. Da eine Betriebsumgebung nicht berücksichtigt wird, entsteht daher das Problem, dass die Kommunikation nicht gemäß einem Zweck beschränkt werden kann.
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Die vorliegende Anmeldung wurde gemacht, um das oben beschriebene Problem zu lösen, und ein Ziel davon ist die Bereitstellung eines tragbaren Endgeräts, eines Kommunikationssteuersystems, eines Kommunikationssteuerverfahrens und eines Kommunikationssteuerprogramms, durch die die direkte Kommunikation unter Berücksichtigung der Betriebsumgebung des tragbaren Endgeräts in dem tragbaren Endgerät, das die für den bestimmten Zweck zugelassene Kommunikation durchführt, gesteuert wird.
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Mittel zur Lösung des Problems
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Ein tragbares Endgerät gemäß der vorliegenden Offenbarung weist auf: eine drahtlose Direktkommunikationseinheit zur Durchführung einer direkten Kommunikation, die für einen bestimmten Zweck zugelassen ist; eine Bestimmungseinheit, um zu bestimmen, ob oder ob nicht eine Betriebsumgebung der Vorrichtung eine Betriebsumgebung ist, die eine direkte Kommunikation zulässt; und eine Steuereinheit, um die direkte Kommunikation durch die drahtlose Direktkommunikationseinheit auf der Basis eines Bestimmungsergebnisses der Bestimmungseinheit zu steuern.
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Ein Kommunikationssteuersystem umfasst: ein tragbares Endgerät, das zu einer direkten Kommunikation in der Lage ist; und einen Server, um auf Basis von Informationen, die aus dem tragbaren Endgerät und einem Fahrzeug empfangen werden, zu bestimmen, ob zugelassen ist, dass das tragbare Endgerät die direkte Kommunikation durchführt, wobei das tragbare Endgerät aufweist: eine drahtlose Direktkommunikationseinheit, um die für einen bestimmten Zweck zugelassene direkte Kommunikation durchzuführen; eine drahtlose Basisstations-Kommunikationseinheit zum Senden von Mobilendgeräte-Sensorinformationen, bei denen es sich um Informationen handelt, die Informationen über das tragbare Endgerät sind, die aus einem Sensor des tragbaren Endgeräts beschafft worden sind, und zum Empfangen eines Bestimmungsergebnisses dahingehend, ob oder ob nicht die direkte Kommunikation zugelassen ist, von dem Server; und eine Steuereinheit, um die direkte Kommunikation durch die drahtlose Direktkommunikationseinheit auf Basis des Bestimmungsergebnisses zu steuern, und der Server aufweist: eine drahtlose Kommunikationseinheit, um aus dem Fahrzeug Fahrzeug-Sensorinformationen zu empfangen, die Sensorinformationen über das Fahrzeug sind, Mobilendgeräte-Sensorinformationen aus dem tragbaren Endgerät zu empfangen und um ein Bestimmungsergebnis dahingehend, ob oder ob nicht die direkte Kommunikation zugelassen ist, an das tragbare Endgerät zu senden; und eine Bestimmungseinheit, um auf der Basis der Fahrzeug-Sensorinformationen und der Mobilendgeräte-Sensorinformationen zu bestimmen, ob oder ob nicht eine Betriebsumgebung des tragbaren Endgeräts eine Betriebsumgebung ist, die eine direkte Kommunikation zulässt.
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Wirkung der Erfindung
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Gemäß der vorliegenden Offenbarung ist es möglich, die direkte Kommunikation unter Berücksichtigung der Betriebsumgebung des tragbaren Endgeräts zu steuern.
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Figurenliste
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- 1 ist ein Funktionsblockdiagramm eines tragbaren Endgeräts gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Offenbarung.
- 2 ist ein Hardware-Konfigurationsdiagramm des tragbaren Endgeräts gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Offenbarung.
- 3 ist ein Ablaufschema, das einen Betrieb einer Bestimmungseinheit gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Offenbarung zeigt.
- 4 ist ein Funktionsblockdiagramm eines tragbaren Endgeräts gemäß Ausführungsform 2 der vorliegenden Offenbarung.
- 5 ist ein Hardware-Konfigurationsdiagramm des tragbaren Endgeräts gemäß Ausführungsform 2 der vorliegenden Offenbarung.
- 6 ist ein Funktionsblockdiagramm eines tragbaren Endgeräts gemäß Ausführungsform 3 der vorliegenden Offenbarung.
- 7 ist ein Ablaufschema, das einen Betrieb einer Bestimmungseinheit gemäß Ausführungsform 3 der vorliegenden Offenbarung zeigt.
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Modus zur Ausführung der Erfindung
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Ausführungsform 1
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In der Ausführungsform 1 wird nachstehend als Beispiel ein Fall beschrieben, in dem eine Kommunikationsfunktion der direkten Kommunikation, die in einem Smartphone, das ein tragbares Endgerät ist, bereitgestellt ist, für die direkte V2X-Kommunikation verwendet wird.
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Die direkte Kommunikation wird hauptsächlich für eine Kommunikation von Fahrzeug zu Fahrzeug und eine Kommunikation von Straße zu Fahrzeug als Ziele von V2X verwendet. Die Kommunikation von Fahrzeug zu Fahrzeug, die Kommunikation von Straße zu Fahrzeug und eine Kommunikation während des Fahrens eines Fahrzeugs (einschließlich eines Anhaltens) sind V2X und sind Ziele der direkten Kommunikation.
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Wenn V2X durchgeführt wird, wird im Allgemeinen eine dafür vorgesehene Fahrzeug-Bordgerät, welche die direkte Kommunikation durchführt, in dem Fahrzeug installiert, und die Kommunikation wird in dem Fahrzeug durchgeführt. Im Gegensatz dazu gibt es, wie in Ausführungsform 1, einen Fall, wo das mit einer Direktkommunikationsfunktion versehene tragbare Endgerät in ein Fahrzeug gebracht wird, um V2X durchzuführen. In einem solchen Fall ist es möglich, das tragbare Endgerät aus dem Fahrzeug zu bringen. Da ein tragbares Endgerät typischerweise in ein Fahrzeug gebracht wird und eine Kommunikation in dem Fahrzeug durchführt, wird bestimmt, dass die Kommunikation nicht V2X ist, wenn sich das tragbare Endgerät außerhalb des Fahrzeugs befindet, und das tragbare Endgerät muss die direkte Kommunikation beschränken.
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Auch wenn es eine Anwendung gibt, die unabhängig von einer Fahrzeugbewegung arbeitet, wie etwa der Dienst ETC2.0, reicht es ferner bei der Kommunikation von Straße zu Fahrzeug aus, dass die Kommunikation durchgeführt werden kann, wenn sich das tragbare Endgerät in dem Fahrzeug befindet und das Fahrzeug in Betrieb ist, wie bei dem heutigen ETC2.0.
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In der Ausführungsform 1 der vorliegenden Offenbarung ist das tragbare Endgerät mit einer Funktion ausgestattet, mit der es bestimmen kann, ob es sich in dem Fahrzeug befindet oder nicht, und wenn bestimmt wird, dass sich das Gerät nicht in dem Fahrzeug befindet, beschränkt bzw. verhindert das tragbare Endgerät die direkte Kommunikation. Wenn das tragbare Endgerät auf der Basis von Informationen, die durch eine bestimmte Anwendung aus dem Fahrzeug beschafft werden, bestimmt, dass sich das tragbare Endgerät in dem Fahrzeug befindet, besteht dagegen eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass eine das Fahrzeug betreffende Anwendung während des Fahrens oder dergleichen in anderen Anwendungen ausgeführt wird. Da dieser Fall V2X betrifft, lässt das tragbare Endgerät die direkte Kommunikation bei der Kommunikation von anderen Anwendungen, die unabhängig von dem Fahrzeug arbeiten können, zu. Das tragbare Endgerät beschränkt die direkte V2X-Kommunikation ausschließlich auf die Kommunikation in dem Fahrzeug, und somit ist es möglich, eine Kommunikation unter Verwendung der direkten Kommunikation außer V2X zu unterdrücken. Auf die oben beschriebene Weise kann das tragbare Endgerät die direkte Kommunikation, die nicht dem vorgesehenen Zweck dient, beschränken und eine Interferenz unterdrücken. Ferner kann durch Zulassen der direkten V2X-Kommunikation unter Verwendung eines Kommunikationsendgeräts, das kein Kommunikationsgerät ist, das in einem Fahrzeug installiert ist, eine Kommunikation in der Art einer Nachrüstung verwendet werden, und es kann zur Verbreitung von V2X beigetragen werden.
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1 ist ein Funktionsblockdiagramm eines tragbaren Endgeräts 1a gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Offenbarung.
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In 1 weist das tragbare Endgerät 1a auf: eine drahtlose Direktkommunikationseinheit 2 zum Durchführen der direkten Kommunikation, eine Steuereinheit 3 zum Steuern der Kommunikation, eine Anwendungsverarbeitungseinheit 4a zum Ausführen einer Anwendung, eine Bestimmungseinheit 5a zum Bestimmen, ob sich das Gerät in einem Fahrzeug befindet, eine drahtlose Basisstations-Kommunikationseinheit 6 zum Durchführen einer Kommunikation über eine Basisstation, eine Antenne 7, die mit der drahtlosen Direktkommunikationseinheit 2 verbunden ist, und eine Antenne 8, die mit der drahtlosen Basisstations-Kommunikationseinheit 6 verbunden ist. Auch wenn das tragbare Endgerät 1a andere funktionale Komponenten aufweisen kann, werden solche, die den Inhalt der vorliegenden Offenbarung nicht direkt betreffen, weggelassen.
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Die drahtlose Direktkommunikationseinheit 2 führt die direkte Kommunikation unter Verwendung eines Frequenzbands, das für einen bestimmten Zweck zugelassen ist, über die Antenne 7 durch. Genauer ist das für den bestimmten Zweck zugelassene Frequenzband ein Frequenzband, das der direkten V2X-Kommunikation zugewiesen ist, und die drahtlose Direktkommunikationseinheit 2 führt die direkte Kommunikation mit einem anderen Direktkommunikationsgerät in dem der direkten V2X-Kommunikation zugewiesenen Frequenzband durch. Man beachte, dass das für den bestimmten Zweck zugelassene Frequenzband zwar das Frequenzband ist, das der direkten V2X-Kommunikation zugewiesen ist, das Frequenzband aber dasselbe sein kann wie das Frequenzband, das V2X bei der Kommunikation über die Basisstation zugewiesen ist.
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Die drahtlose Direktkommunikationseinheit 2 ist mit der Steuereinheit 3 und der Antenne 7 verbunden.
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Die Antenne 7 sendet und empfängt Funkwellen durch die direkte Kommunikation. Die Antenne 7 ist mit der drahtlosen Direktkommunikationseinheit 2 verbunden.
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Die drahtlose Basisstations-Kommunikationseinheit 6 führt eine Kommunikation über die Basisstation durch die Antenne 8 durch. Die drahtlose Basisstations-Kommunikationseinheit 6 ist eine Kommunikationseinrichtung für eine Kommunikation, die nicht mit der direkten Kommunikation durchgeführt wird und die beispielsweise die zelluläre Kommunikation ist. Die drahtlose Basisstations-Kommunikationseinheit 6 ist mit der Steuereinheit 3 und der Antenne 8 verbunden.
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Die Antenne 8 sendet und empfängt Funkwellen über die Basisstation. Die Antenne 8 ist mit der drahtlosen Basisstations-Kommunikationseinheit 6 verbunden.
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Die Steuereinheit 3 steuert die Kommunikation der drahtlosen Direktkommunikationseinheit 2 und der drahtlosen Basisstations-Kommunikationseinheit 6. Genauer steuert die Steuereinheit 3 die direkte Kommunikation der drahtlosen Direktkommunikationseinheit 2 auf der Basis eines Bestimmungsergebnisses der Bestimmungseinheit 5a.
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Wenn die Bestimmungseinheit 5a beispielsweise bestimmt, dass eine Betriebsumgebung der Vorrichtung nicht in dem Fahrzeug liegt, dann beschränkt die Steuereinheit 3 die von der drahtlosen Direktkommunikationseinheit 2 durchgeführt direkte Kommunikation.
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Die Steuereinheit 3 ist mit der drahtlosen Direktkommunikationseinheit 2, der Anwendungsverarbeitungseinheit 4a, der Bestimmungseinheit 5a und der drahtlosen Basisstations-Kommunikationseinheit 6 verbunden.
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Die Anwendungsverarbeitungseinheit 4a führt Anwendungen einschließlich einer Anwendung aus, welche die direkte Kommunikation verwendet. Anwendungen beinhalten eine Anwendung, die durch Kommunizieren mit dem Fahrzeug, um Informationen auszutauschen, operieren kann, und andere Anwendungen, die unabhängig von dem Fahrzeug operieren können. Beispiele für die Anwendungen, die durch Kommunizieren mit dem Fahrzeug, um Informationen auszutauschen, operieren können, beinhalten eine Anwendung, die Geschwindigkeitsinformationen und Positionsinformationen des Fahrzeugs verwendet, eine Anwendung, die Geschwindigkeitsinformationen und Positionsinformationen eines anderen Fahrzeugs, eines Fußgängers oder dergleichen verwendet, und eine Anwendung, die Sondeninformationen für die Kommunikation von Fahrzeug zu Fahrzeug bereitstellt, und eine Straßenrandeinheit. Die anderen Anwendungen, die unabhängig von dem Fahrzeug operieren können, sind beispielsweise eine Anwendung, die Informationen verwendet, die ein Geschäft und einen Parkplatz entlang einer Straße betreffen, eine Anwendung, die Informationen verwendet, die eine Route und eine Landkarte des Fahrzeugs betreffen, und Informationen, die eine Navigation betreffen. Konkrete Beispiele für solche Anwendungen schließen eine Anwendung für den aktuellen ETC2.0-Dienst und eine Anwendung für ein Navigationssystem ein.
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Die Anwendungsverarbeitungseinheit 4a ruft aus dem Fahrzeug Fahrzeuginformationen, bei denen es sich um Informationen handelt, die das Fahrzeug betreffen, oder Steuerinformationen für die Kommunikation zwischen dem tragbaren Endgerät 1a und dem Fahrzeug ab und verwendet diese in Anwendungen. Die Anwendungsverarbeitungseinheit 4a sendet die Fahrzeuginformationen oder die Steuerinformationen, die aus dem Fahrzeug beschafft worden sind, über die Steuereinheit 3 an die Bestimmungseinheit 5a.
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Die Anwendungsverarbeitungseinheit 4a führt eine oder mehrere Anwendungen aus und kommuniziert mit einem anderen Direktkommunikationsgerät durch die direkte Kommunikation über die Steuereinheit 3, die drahtlose Direktkommunikationseinheit 2 und die Antenne 7. Genauer sendet die Anwendungsverarbeitungseinheit 4a beim Senden von Informationen aus der Anwendungsverarbeitungseinheit 4a an das andere Direktkommunikationsgerät durch direkte Kommunikation Informationen an die verbundene Steuereinheit 3, und die Informationen, die gesendet werden sollen und die von der Steuereinheit 3 gesteuert werden, werden durch die drahtlose Direktkommunikationseinheit 2 und die Antenne 7 durch die direkte Kommunikation an das andere Direktkommunikationsgerät gesendet. Wenn die Anwendungsverarbeitungseinheit 4a Informationen von dem anderen Direktkommunikationsgerät empfängt, werden die Informationen, die über die Antenne 7 und die drahtlose Direktkommunikationseinheit 2 empfangen werden, an die Steuereinheit 3 weitergegeben, die empfangenen Informationen werden von der Steuereinheit 3 an die Anwendungsverarbeitungseinheit 4a weitergegeben und die Anwendungsverarbeitungseinheit 4a verwendet die empfangenen Informationen in einer Anwendung. Wenn die Kommunikation über die Basisstation durchgeführt wird, führt die Anwendungsverarbeitungseinheit 4a die Kommunikation durch die drahtlose Basisstations-Kommunikationseinheit 6 und die Antenne 8 statt durch die drahtlose Direktkommunikationseinheit 2 und die Antenne 7 durch. Man beachte, dass eine Mehrzahl von Anwendungen von der Anwendungsverarbeitungseinheit 4a durchgeführt werden können.
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Die Anwendungsverarbeitungseinheit 4a ist mit der Steuereinheit 3 und dem Fahrzeug verbunden.
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Die Bestimmungseinheit 5a bestimmt, ob oder ob nicht die Betriebsumgebung des tragbaren Endgeräts 1a eine Betriebsumgebung ist, in der die direkte Kommunikation zugelassen ist, auf der Basis der Fahrzeuginformationen oder der Steuerinformationen, die von der Anwendungsverarbeitungseinheit 4a aus dem Fahrzeug beschafft worden sind.
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Hierbei sind die Fahrzeuginformationen beispielsweise Geschwindigkeitsinformationen oder Positionsinformationen des Fahrzeugs, die aus dem Fahrzeug beschafft werden. Die Steuerinformationen sind beispielsweise Zeitsteuerungsinformationen für das Senden und Empfangen von Informationen zwischen dem tragbaren Endgerät 1a und dem Fahrzeug. Die Fahrzeuginformationen und die Steuerinformationen sind Beispiele für erste Beschaffungsinformationen, bei denen es sich um Informationen handelt, die aus dem Fahrzeug beschafft werden, in dem sich das tragbare Endgerät 1a befindet.
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Die ersten Beschaffungsinformationen sind ein Beispiel für Informationen, die einen bestimmten Zweck betreffen. Eine Umgebung, in der sich das tragbare Endgerät 1a in dem Fahrzeug befindet, ist ein Beispiel für die Betriebsumgebung, die eine direkte Kommunikation zulässt.
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Genauer bestimmt die Bestimmungseinheit 5a durch eine Anwendung, die durch Kommunizieren zum Austauschen von Informationen mit dem Fahrzeug arbeiten kann, dass sich das tragbare Endgerät 1a in dem Fahrzeug befindet, wenn die Fahrzeuginformationen oder die Steuerinformationen aus dem Fahrzeug beschafft werden, in dem sich das tragbare Endgerät 1a befindet. Wenn bestimmt wird, dass sich das tragbare Endgerät 1a in dem Fahrzeug befindet, lässt die Bestimmungseinheit 5a zu, dass die Steuereinheit 3 Informationen, die an das andere Direktkommunikationsgerät, wie etwa ein anderes tragbares Endgerät, ein Fahrzeug-Bordgerät oder die Straßenrandeinheit, gesendet werden sollen, von einer Anwendung der Anwendungsverarbeitungseinheit 4a, die unabhängig von dem Fahrzeug arbeiten kann, durch direkte Kommunikation sendet. Wenn bestimmt wird, dass sich das tragbare Endgerät 1a nicht in dem Fahrzeug befindet, lässt die Bestimmungseinheit 5a nicht zu, dass die Steuereinheit 3 Informationen, die an das andere Direktkommunikationsgerät gesendet werden sollen, von der Anwendung der Anwendungsverarbeitungseinheit 4a, die unabhängig von dem Fahrzeug arbeiten kann, durch direkte Kommunikation sendet.
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Die Bestimmungseinheit 5a ist mit der Steuereinheit 3 verbunden.
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Nun wird eine Hardware-Konfiguration des tragbaren Endgeräts 1a gemäß Ausführungsform 1 beschrieben.
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2 ist das Hardware-Konfigurationsdiagramm des tragbaren Endgeräts 1a gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Offenbarung. Die Konfiguration des tragbaren Endgeräts 1a gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Offenbarung wird unter Bezugnahme auf 2 beschrieben.
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Das tragbare Endgerät 1a weist einen Bus 10, einen Prozessor 11, einen Speicher 12 und eine Kommunikations-I/F 13 auf. Die einzelnen Funktionen des tragbaren Endgeräts 1a werden durch Software, Firmware oder eine Kombination aus der Software und der Firmware implementiert. Die Software, die Firmware oder eine Kombination aus der Software und der Firmware können als Programm beschrieben werden.
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Der Bus 10 ist ein Signalweg, der die Geräte für einen Datenaustausch elektrisch verbindet.
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Der Prozessor 11 ist eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU), die ein in dem Speicher 12 gespeichertes Programm ausführt. Der Prozessor 11 verbindet die anderen Geräte über den Bus 10 und steuert diese Einheiten. Der Prozessor 11 liest das Programm in dem Speicher 12 und führt das Programm aus. Der Prozessor 11 lädt zumindest einen Teil eines Betriebssystems (OS), das in dem Speicher 12 gespeichert ist, und führt das Programm aus, während das OS ausgeführt wird. Der Prozessor 11 kann eine integrierte Schaltung (IC) sein, die eine Verarbeitung durchführt, und kann somit ein Mikroprozessor, ein Mikrocomputer oder ein Digitalsignalprozessor (DSP) sein. Die Steuereinheit 3, die Anwendungsverarbeitungseinheit 4a und die Bestimmungseinheit 5a werden von dem Prozessor 11 implementiert, der das in den Speicher 12 geladene Programm liest und ausführt.
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Der Speicher 12 speichert Software, Firmware oder ein Programm, in dem eine Kombination aus der Software und der Firmware beschrieben ist. Ferner speichert der Speicher 12 die Fahrzeuginformationen, die Steuerinformationen und dergleichen. Der Speicher 12 ist beispielsweise ein nichtflüchtiger oder flüchtiger Halbleiterspeicher wie etwa ein Speicher mit wahlfreiem Zugriff (RAM), ein Nur-Lese-Speicher (ROM), ein Flash-Speicher, ein löschbarer programmierbarer Nur-Lese-Speicher (EPROM) oder ein elektrisch löschbarer programmierbarer Nur-Lese-Speicher (EEPROM), eine Magnetplatte, eine Diskette, eine optische Speicherplatte, eine Compactdisc, eine MiniDisc, eine Digital Versatile Disk (DVD) oder dergleichen. Der Speicher 12 speichert auch das OS. Die Steuereinheit 3, die Anwendungsverarbeitungseinheit 4a und die Bestimmungseinheit 5a werden von einem Programm implementiert, das in dem Speicher 12 gespeichert ist. In dem Speicher 12 können sowohl die Funktionen der Steuereinheit 3, als auch der Anwendungsverarbeitungseinheit 4a und der Bestimmungseinheit 5a durch einen separaten Speicher implementiert werden.
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Die Kommunikations-I/F 13 ist eine Vorrichtung, die für die Kommunikation mit einem Netz zu verbinden ist. Die Kommunikations-I/F implementiert kollektiv Funktionen der drahtlosen Direktkommunikationseinheit 2, der drahtlosen Basisstations-Kommunikationseinheit 6, der Antenne 7 und der Antenne 8, wenn sie Informationen von dem Fahrzeug an die Anwendungsverarbeitungseinheit 4a sendet und empfängt.
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Die Informationen usw. von jeder Einheit werden in dem Speicher 12 oder einem Register oder einem Cache-Speicher in der CPU, die der Prozessor 11 ist, gespeichert.
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Der Speicher 12 kann ein Speichermedium sein. Der Speicher 12 kann eine Kombination aus einem Speicher und dem Speichermedium sein.
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Auch wenn dies nicht dargestellt ist, kann das tragbare Endgerät 1a als anderes Beispiel mit einem Bus, einer Kommunikations-I/F und einer Verarbeitungsschaltung konfiguriert sein. Der Bus und die Kommunikations-I/F können die gleichen sein wie in 2. Die Verarbeitungsschaltung ist beispielsweise eine Einzelschaltung, eine zusammengesetzte Schaltung, ein programmierter Prozessor, ein paralleler-programmierter Prozessor, eine anwendungsspezifische integrierte Schaltung (ASIC), eine im Feld programmierbare Gatteranordnung (FPGA) oder eine Kombination davon. Die Verarbeitungsschaltung implementiert kollektiv die Funktionen der Steuereinheit 3, der Anwendungsverarbeitungseinheit 4a und der Bestimmungseinheit 5a. In der Verarbeitungsschaltung können die Funktionen der Steuereinheit 3, der Anwendungsverarbeitungseinheit 4a und der Bestimmungseinheit 5a durch separate Verarbeitungsschaltungen implementiert werden.
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Ferner können manche von den Funktionen der Steuereinheit 3, der Anwendungsverarbeitungseinheit 4a und der Bestimmungseinheit 5a durch ihnen gewidmete Hardware implementiert werden, und manche von den Funktionen können durch Software oder Firmware implementiert werden. Zum Beispiel können die Funktionen der Steuereinheit 3 und der Bestimmungseinheit 5a von einer Verarbeitungsschaltung implementiert werden, die als gewidmete Hardware dient, und die Funktionen der Anwendungsverarbeitungseinheit 4a können durch eine CPU implementiert werden, die als Verarbeitungsschaltung dient, die ein in dem Speicher gespeichertes Programm liest und ausführt. Die Verarbeitungsschaltung jede der Funktionen des tragbaren Endgeräts 1a durch Hardware, Software, Firmware oder eine Kombination davon implementieren.
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Einheiten und Geräte in dem tragbaren Endgerät 1a sind über Kommunikation miteinander verbunden. Die zu verwendende Kommunikation kann eine drahtgebundene Kommunikation oder eine drahtlose Kommunikation sein.
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Nun wird der Betrieb des tragbaren Endgeräts 1a beschrieben.
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3 ist ein Ablaufschema, das einen Betrieb der Bestimmungseinheit 5a gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Offenbarung darstellt. Der Betrieb der Bestimmungseinheit 5a wird nachstehend unter Bezugnahme auf 3 beschrieben.
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In einem Schritt S101 bestimmt die Bestimmungseinheit 5a, ob oder ob nicht von einer Anwendung, die durch die Anwendungsverarbeitungseinheit 4a aktiviert worden ist, eine Sendeanfrage an die Steuereinheit 3 vorliegt. Wenn die Bestimmungseinheit 5a bestimmt, dass eine Sendeanfrage vorliegt, ist das Ergebnis in Schritt S101 Ja, und die Verarbeitung geht zu Schritt S102 weiter. Wenn die Bestimmungseinheit 5a bestimmt, dass keine Sendeanfrage vorliegt, ist das Ergebnis in Schritt S101 Nein, und Schritt S101 wird wiederholt.
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Im Schritt S102 bestimmt die Bestimmungseinheit 5a, ob sich das tragbare Endgerät 1a in einem Fahrzeug befindet oder nicht. Genauer bestimmt die Bestimmungseinheit 5a, ob oder ob nicht die Anwendungsverarbeitungseinheit 4a die Fahrzeuginformationen oder die Steuerinformationen aus dem Fahrzeug beschafft. In einem Fall, wo die Anwendungsverarbeitungseinheit 4a eine Anwendung ausführt, die Geschwindigkeitsinformationen und Positionsinformationen des Fahrzeugs verwendet, und die Anwendung die Geschwindigkeitsinformationen und Positionsinformationen des Fahrzeugs aus dem Fahrzeug beschafft, bestimmt die Bestimmungseinheit 5a beispielsweise aufgrund dessen, dass die Fahrzeuginformationen oder die Steuerinformationen beschafft werden, dass sich das tragbare Endgerät 1a in dem Fahrzeug befindet, das Ergebnis in Schritt S102 ist Ja und die Verarbeitung geht zu Schritt S104 weiter.
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In einem Fall, wo die Fahrzeuginformationen oder die Steuerinformationen nicht beschafft werden können, bestimmt die Bestimmungseinheit 5a, dass sich das tragbare Endgerät 1a nicht in dem Fahrzeug befindet, das Ergebnis in Schritt S102 ist Nein und die Verarbeitung geht zu Schritt S103 weiter.
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In Schritt S103 meldet die Bestimmungseinheit 5a der Steuereinheit 3, dass die Sendeanfrage zurückgewiesen wird, und die Verarbeitung endet. Man beachte, dass die Steuereinheit 3 dabei das Senden der Informationen von der Anwendung durch die direkte V2X-Kommunikation der drahtlosen Direktkommunikationseinheit 2 auf der Basis des Bestimmungsergebnisses der Bestimmungseinheit 5a beschränkt.
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In Schritt S104 meldet die Bestimmungseinheit 5a der Steuereinheit 3, dass die Sendeanfrage zugelassen wird, und die Verarbeitung endet. Man beachte, dass die Steuereinheit 3 dabei auf der Basis des Bestimmungsergebnisses der Bestimmungseinheit 5a eine solche Steuerung durchführt, dass Informationen von der Anwendung durch die direkte V2X-Kommunikation der drahtlosen Direktkommunikationseinheit 2 gesendet werden.
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Nach der Ausführung von Schritt S103 oder Schritt S104 kehrt die Verarbeitung zu Schritt S101 zurück, und die oben beschriebene Verarbeitung wird wiederholt, bis die Leistungszufuhr abgestellt wird oder bis ein Auslöser für die Beendigung der Verarbeitung kommt, beispielsweise eine Beendigungsoperation durchgeführt wird, und dadurch kann die direkte Kommunikation für einen Zweck, der von dem vorgesehenen Zweck verschieden ist, eingeschränkt werden. Auch wenn angenommen wird, dass die oben beschriebene Verarbeitung wiederholt wird, kann die Verarbeitung auch nur einmal, ohne Wiederholungen durchgeführt werden.
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In dem tragbaren Endgerät 1a der Ausführungsform 1 bestimmt die Bestimmungseinheit 5a, ob oder ob nicht sich das tragbare Endgerät 1a in dem Fahrzeug befindet, auf der Basis dessen, ob oder ob nicht die Fahrzeuginformationen oder die Steuerinformationen beschafft werden, und wenn bestimmt wird, dass sich das Gerät nicht in dem Fahrzeug befindet, beschränkt die Steuereinheit 3 die direkte Kommunikation. Daher ist es möglich, die direkte Kommunikation unter Berücksichtigung der Betriebsumgebung des tragbaren Endgeräts zu 1a steuern.
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Ferner kann das tragbare Endgerät 1a in Ausführungsform 1 durch Beschränken der direkten Kommunikation für einen Zweck, der sich von dem vorgesehenen Zweck unterscheidet, eine Interferenz unterdrücken.
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In Ausführungsform 1 ermöglicht das tragbare Endgerät 1a die direkte Kommunikation in V2X unter Verwendung des Kommunikationsendgeräts, bei dem es sich nicht um das in dem Fahrzeug installierte Kommunikationsgerät handelt, wodurch die Verwendung der Kombination in einem Fahrzeug nach Art einer Nachrüstung ermöglicht wird.
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In Ausführungsform 1 wird ein Beispiel beschrieben, in dem die Bestimmungseinheit 5a außerhalb der Steuereinheit 3 bereitgestellt ist. Jedoch kann die Bestimmungseinheit 5a eine interne Funktion der Steuereinheit 3 sein.
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In Ausführungsform 1 bestimmt die Bestimmungseinheit 5a, dass sich das tragbare Endgerät 1a in dem Fahrzeug befindet, und lässt die direkte Kommunikation zu, wenn das tragbare Endgerät 1a die Fahrzeuginformationen oder die Steuerinformationen beschafft. Wenn die Bestimmungseinheit 5a die Steuerinformationen abfragt, kann die Bestimmungseinheit jedoch zusätzlich zu dieser Bestimmung, ob oder nicht die Steuerinformationen beschafft werden, Fahrzeuginformationen abrufen und bestimmen, dass sich das tragbare Endgerät 1a in dem Fahrzeug befindet, und die direkte Kommunikation zulassen, wenn auf Basis der Fahrzeuginformationen bestimmt wird, dass das Fahrzeug in Betrieb ist (Motor o.Ä. ist eingeschaltet). Hier sind die Fahrzeuginformationen beispielsweise Authentifizierungsinformationen zwischen dem Fahrzeug und dem tragbaren Endgerät 1a, Verhandlungsinformationen, Sendeinformationen von dem Fahrzeug oder dergleichen. Auf diese Weise ist durch Hinzufügen der Bestimmung, ob oder ob nicht das Fahrzeug in Betrieb ist, die Genauigkeit der Bestimmung, ob sich das tragbare Endgerät 1a in dem Fahrzeug befindet oder nicht, verbessert.
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Ausführungsform 2
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In der Ausführungsform 1 bestimmt die Bestimmungseinheit 5a, dass sich das tragbare Endgerät 1a in dem Fahrzeug befindet, wenn die Fahrzeuginformationen oder die Steuerinformationen aus dem Fahrzeug beschafft werden, und bestimmt, dass sich das tragbare Endgerät 1a nicht in dem Fahrzeug befindet, wenn die Fahrzeuginformationen oder die Steuerinformationen nicht aus dem Fahrzeug beschafft werden, und die Steuereinheit 3 steuert die direkte Kommunikation der drahtlosen Direktkommunikationseinheit 2 auf Basis des Bestimmungsergebnisses.
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Wie in 4 bis 5 dargestellt ist, bestimmt in Ausführungsform 2 eine Bestimmungseinheit 5b, ob oder nicht sich ein tragbares Endgerät 1b in einem Fahrzeug befindet, auf Basis von Informationen, die nur in dem tragbaren Endgerät 1b liegen, statt des Bestimmens, ob sich die tragbare Endgerät 1b in dem Fahrzeug befindet oder nicht, auf der Basis dessen, ob oder nicht die Fahrzeuginformationen oder Verbindungsinformationen aus dem Fahrzeug beschafft werden. Der Rest ist Ausführungsform 1 gleich. In der folgenden Beschreibung werden gleiche Bezugszahlen an Konfigurationen und Betriebsabläufe vergeben, die bereits beschrieben wurden, und auf wiederholte Beschreibungen wird verzichtet.
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4 ist ein Funktionsblockdiagramm eines tragbaren Endgeräts 1b gemäß Ausführungsform 2 der vorliegenden Offenbarung.
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In Ausführungsform 2 sind anstelle der Anwendungsverarbeitungseinheit 4a und der Bestimmungseinheit 5a in 1 von Ausführungsform 1 eine Anwendungsverarbeitungseinheit 4b und eine Bestimmungseinheit 5b als Komponenten zu dem Funktionsblockdiagramm hinzugefügt. In Ausführungsform 2 wurde ein Sensor 9 neu als Komponente des Funktionsblockdiagramms hinzugefügt.
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Der Sensor 9 ist ein Sensor, der an dem tragbaren Endgerät 1b installiert ist. Der Sensor 9 ist beispielsweise ein Beschleunigungssensor, ein Vibrationssensor oder ein Sensor, der eine Funkwelle in einem niederfrequenten (LF) Band oder einem ultrahochfrequenten (UHF) Band für die Kommunikation mit einem Smart Key eines Fahrzeugs erfasst. Der Sensor 9 sendet Sensorinformationen an die Anwendungsverarbeitungseinheit 4b oder die Bestimmungseinheit 5b. Der Sensor 9 ist der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b oder der Bestimmungseinheit 5b verbunden.
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Die Anwendungsverarbeitungseinheit 4b ruft die Sensorinformationen aus dem Sensor 9 ab und verwendet die Sensorinformationen für eine Anwendung. Die Anwendungsverarbeitungseinheit 4b sendet Sensorinformationen, die aus dem Sensor 9 beschafft worden sind, und/oder Recheninformationen, die von einer Anwendung aus den Sensorinformationen errechnet worden sind, und/oder Informationen über eine Ausführung einer Anwendung, die auf das Fahrzeug bezogen ist, über die Steuereinheit 3 an die Bestimmungseinheit 5b. Die Anwendungsverarbeitungseinheit 4b ist mit dem Sensor 9 statt mit dem Fahrzeug verbunden. Der Rest ist das Gleiche wie in der Anwendungsverarbeitungseinheit 4a.
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Die Sensorinformationen schließen beispielsweise Geschwindigkeitsinformationen, Fahrtrichtungsinformationen, Vibrationsinformationen, Geräuschinformationen, Funkwelleninformationen und dergleichen ein. Die durch die Anwendung aus den Sensorinformationen berechneten Recheninformationen sind beispielsweise Positionsinformationen über eine Straße, die von einer Anwendung eines Navigationssystems berechnet werden, Betriebsinformationen, um eine Bestimmung, ob es sich um ein Fahrzeug handelt, zu ermöglichen, und dergleichen. Davon sind die Geschwindigkeitsinformationen, die Fahrtrichtungsinformationen, die Positionsinformationen, die Betriebsinformationen und dergleichen Beispiele für Bewegungsinformationen des Fahrzeugs. Die Informationen über die Ausführung der Anwendung, die das Fahrzeug betrifft, sind beispielsweise Informationen, die angeben, dass die Anwendung des Navigationssystems ausgeführt wird. Die von dem Sensor 9 oder der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b gesendeten Sensorinformationen, die von der Anwendung der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b aus den Sensorinformationen errechneten Recheninformationen und die Informationen über die Ausführung der Anwendung, die das Fahrzeug betrifft, sind Beispiele für zweite Beschaffungsinformationen, die Informationen sind, die das Fahrzeug betreffen. Die zweiten Beschaffungsinformationen sind ein Beispiel für Informationen, die einen bestimmten Zweck betreffen. Die Umgebung, in der sich das tragbare Endgerät 1b in dem Fahrzeug befindet, ist ein Beispiel für eine Betriebsumgebung, in der eine direkte Kommunikation zulässig ist.
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Die Bestimmungseinheit 5b bestimmt auf der Basis der von dem Sensor 9 oder der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b gesendeten Sensorinformationen, der von der Anwendung der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b aus den Sensorinformationen berechneten Recheninformationen und der Informationen über die Ausführung der Anwendung, die das Fahrzeug betrifft, ob oder ob nicht die Betriebsumgebung des tragbaren Endgeräts 1b eine Betriebsumgebung ist, welche die direkte Kommunikation zulässt.
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Genauer ruft die Bestimmungseinheit 5b eines von den Sensorinformationen, die von dem Sensor 9 gesendet werden, den Sensorinformationen, die von der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b gesendet werden, und den die Recheninformationen, die von der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b gesendet werden, ab und bestimmt, dass sich das tragbare Endgerät 1b in dem Fahrzeug befindet, wenn bestimmt wird, dass die beschafften Informationen die Informationen sind, die das Fahrzeug betreffen. Oder die Bestimmungseinheit 5b bestimmt in einem Fall, wo sie die von der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b gesendeten Informationen über die Ausführung der Anwendung, die das Fahrzeug betrifft, beschafft, dass das Fahrzeug selbstverständlich in Betrieb sein muss, da die Anwendung ausgeführt wird, die das Fahrzeug betrifft, und bestimmt, dass sich das tragbare Endgerät 1b in dem Fahrzeug befindet.
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Die Bestimmungseinheit 5b ist auch mit dem Sensor 9 verbunden. Der Rest ist das Gleiche wie in der Bestimmungseinheit 5a.
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Nun wird eine Hardware-Konfiguration des tragbaren Endgeräts 1b gemäß Ausführungsform 2 beschrieben.
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5 ist ein Hardware-Konfigurationsdiagramm des tragbaren Endgeräts 1b gemäß Ausführungsform 2 der vorliegenden Offenbarung. Die Konfiguration des tragbaren Endgeräts 1b gemäß Ausführungsform 2 der vorliegenden Offenbarung wird unter Bezugnahme auf 5 beschrieben.
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In Ausführungsform 2 wurde ein Sensor 14 als Komponente des Hardware-Konfigurationsdiagramms in 2 von Ausführungsform 1 hinzugefügt. Man beachte, dass die Hardware-Konfiguration der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b derjenigen der Anwendungsverarbeitungseinheit 4a gleich ist und dass die Hardware-Konfiguration der Bestimmungseinheit 5b derjenigen der Bestimmungseinheit 5a gleich ist. Anstatt die Fahrzeuginformationen, die Steuerinformationen und dergleichen zu speichern, speichert der Speicher 12 die Sensorinformationen, die durch die Anwendung aus den Sensorinformationen berechneten Recheninformationen, die Informationen über die Ausführung der Anwendung, die das Fahrzeug betrifft, und dergleichen.
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Der Sensor 14 erfasst verschiedene Arten von Sensorinformationen. Der Sensor 14 ist beispielsweise ein Beschleunigungssensor, ein Vibrationssensor oder ein Sensor, der eine Funkwelle in einem LF-Band oder einem UHF-Band für die Kommunikation mit einem Smart Key eines Fahrzeugs erfasst. Der Sensor 9 wird von dem Sensor 14 implementiert.
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Nun wird der Betrieb des tragbaren Endgeräts 1b beschrieben.
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Das Ablaufschema, das den Betrieb der Bestimmungseinheit 5b gemäß Ausführungsform 2 der vorliegenden Offenbarung zeigt, ist das gleiche wie 3 von Ausführungsform 1.
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Jedoch wird die Verarbeitung durch die Anwendungsverarbeitungseinheit 4b anstelle der Anwendungsverarbeitungseinheit 4a und durch die Bestimmungseinheit 5b anstelle der Bestimmungseinheit 5a durchgeführt. Da sich Ausführungsform 2 von Ausführungsform 1 nur in der Art und Weise unterscheidet, wie in Schritt S102 bestimmt wird, ob sich das tragbare Endgerät 1b in dem Fahrzeug befindet oder nicht, werden nachstehend die Unterschiede beschrieben.
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Im Schritt S102 bestimmt die Bestimmungseinheit 5b, ob sich das tragbare Endgerät 1b in dem Fahrzeug befindet oder nicht. Das heißt, ähnlich wie in Ausführungsform 1 ist in einem Fall, wo die Bestimmungseinheit 5b bestimmt, dass sich das tragbare Endgerät 1b in dem Fahrzeug befindet, das Ergebnis in Schritt S102 Ja, und die Verarbeitung geht zu Schritt S104 weiter. Wenn die Bestimmungseinheit 5b bestimmt, dass sich das tragbare Endgerät 1b nicht in dem Fahrzeug befindet, ist das Bestimmungsergebnis in Schritt S102 Nein und die Verarbeitung geht zu Schritt S103 weiter.
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Genauer fragt die Bestimmungseinheit 5b in einem Fall, wo der Sensor 9 der Beschleunigungssensor ist, Geschwindigkeitsinformationen oder Fahrtrichtungsinformationen aus dem Sensor 9 oder der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b ab. Wenn die Bestimmungseinheit 5b bestimmt, dass die beschafften Geschwindigkeitsinformationen oder die beschafften Fahrtrichtungsinformationen eine Bewegung des Fahrzeugs anzeigen, bestimmt die Bestimmungseinheit, dass sich das tragbare Endgerät 1b in dem Fahrzeug befindet, und somit ist das Bestimmungsergebnis in Schritt S102 Ja, und die Verarbeitung geht zu Schritt S104 weiter.
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Wenn die Geschwindigkeitsinformationen oder die Fahrtrichtungsinformationen nicht beschafft werden können oder wenn nicht bestimmt wird, dass die beschafften Geschwindigkeitsinformationen oder die beschafften Fahrtrichtungsinformationen eine Bewegung des Fahrzeugs anzeigen, bestimmt die Bestimmungseinheit 5b, dass sich das tragbare Endgerät 1b nicht in dem Fahrzeug befindet, und somit ist das Bestimmungsergebnis in Schritt S102 Nein, und die Verarbeitung geht zu Schritt S103 weiter. Man beachte, dass die Geschwindigkeitsinformationen und die Fahrtrichtungsinformationen Beispiele für die Sensorinformationen sind.
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Oder die Bestimmungseinheit 5b fragt in einem Fall, wo der Sensor 9 der Vibrationssensor ist, Geräuschinformationen oder Vibrationsinformationen aus dem Sensor 9 oder der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b ab. Die Bestimmungseinheit 5b bestimmt, dass sich das tragbare Endgerät 1b in dem Fahrzeug befindet, wenn bestimmt wird, dass die beschafften Geräuschinformationen oder die beschafften Vibrationsinformationen fahrzeugspezifische Geräusche oder Vibrationen angeben, und somit ist das Bestimmungsergebnis in Schritt S102 Ja und die Verarbeitung geht zu Schritt S104 weiter. Wenn die Geräuschinformationen oder die Vibrationsinformationen nicht beschafft werden können oder wenn nicht bestimmt wird, dass die beschafften Geräuschinformationen oder die beschafften Vibrationsinformationen fahrzeugspezifische Geräusche oder Vibrationen anzeigen, bestimmt die Bestimmungseinheit 5b, dass sich das tragbare Endgerät 1b nicht in dem Fahrzeug befindet, und somit ist das Bestimmungsergebnis in Schritt S102 Nein, und die Verarbeitung geht zu Schritt S103 weiter.
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Oder die Bestimmungseinheit 5b ruft in einem Fall, wo der Sensor 9 ein Sensor ist, der eine Funkwelle in dem LF-Band oder dem UHF-Band für die Kommunikation mit dem Smart Key des Fahrzeugs erfasst, Funkwelleninformationen aus dem Sensor 9 oder der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b ab. Wenn bestimmt wird, dass die beschafften Funkwelleninformationen eine Funkwelle im LF-Band oder im UHF-Band für die Kommunikation mit dem Smart Key des Fahrzeugs angeben, bestimmt die Bestimmungseinheit 5b, dass sich das tragbare Endgerät 1b in dem Fahrzeug befindet, das Bestimmungsergebnis in Schritt S102 ist Ja und die Verarbeitung geht zu Schritt S104 weiter. Wenn die Funkwelleninformationen nicht beschafft werden oder wenn nicht bestimmt wird, dass die beschafften Funkwelleninformationen eine Funkwelle im LF-Band oder im UHF-Band für die Kommunikation mit dem Smart Key des Fahrzeugs angeben, bestimmt die Bestimmungseinheit 5b, dass sich das tragbare Endgerät 1b nicht in dem Fahrzeug befindet, das Bestimmungsergebnis in Schritt S102 ist Nein und die Verarbeitung geht zu Schritt S103 weiter.
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Man beachte, dass die Funkwelleninformationen ein Beispiel für die Sensorinformationen sind und dass die Funkwelle im LF-Band oder im UHF-Band für die Kommunikation mit dem Smart Key des Fahrzeugs ein Beispiel für eine spezifische Funkwelle sind.
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Oder die Bestimmungseinheit 5b ruft in einem Fall, wo die Anwendung des Navigationssystems von der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b ausgeführt wird, die Positionsinformationen, die Geschwindigkeitsinformationen oder die Fahrtrichtungsinformationen aus der Anwendung des Navigationssystems in der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b ab. Wenn bestimmt wird, dass die beschafften Positionsinformationen, die beschafften Geschwindigkeitsinformationen oder die beschafften Fahrtrichtungsinformationen eine Position auf einer Straße, die Bewegung des Fahrzeugs oder beides angeben, bestimmt die Bestimmungseinheit 5b, dass sich das tragbare Endgerät 1b in dem Fahrzeug befindet, und das Bestimmungsergebnis in Schritt S102 ist Ja, und die Verarbeitung geht zu Schritt S104 weiter. Wenn die Positionsinformationen, die Geschwindigkeitsinformationen oder die Fahrtrichtungsinformationen nicht beschafft werden können oder wenn nicht bestimmt wird, dass die beschafften Positionsinformationen, die beschafften Geschwindigkeitsinformationen oder die beschafften Fahrtrichtungsinformationen die Position auf der Straße, die Bewegung des Fahrzeugs oder beides angeben, bestimmt die Bestimmungseinheit 5b, dass sich das tragbare Endgerät 1b nicht in dem Fahrzeug befindet, und das Bestimmungsergebnis in Schritt S102 ist Nein, und die Verarbeitung geht zu Schritt S103 weiter. Man beachte, dass die Positionsinformationen, die Geschwindigkeitsinformationen und die Fahrtrichtungsinformationen, die aus der Anwendung des Navigationssystems beschafft werden, Beispiele für die Recheninformationen sind, die aus der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b gesendet werden.
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Oder die Bestimmungseinheit 5b ruft in einem Fall, wo die Anwendung des Navigationssystems durch die Anwendung in der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b ausgeführt wird, Informationen über die Ausführung der Anwendung, die das Fahrzeug betrifft, aus der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b ab. Wenn die Bestimmungseinheit 5b die Informationen über die Ausführung der Anwendung, die das Fahrzeug betrifft, die von der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b gesendet werden, beschafft, bestimmt sie, dass das Fahrzeug selbstverständlich in Betrieb sein muss, da die Anwendung ausgeführt wird, die das Fahrzeug betrifft, und bestimmt, dass sich das tragbare Endgerät 1b in dem Fahrzeug befindet. Das Bestimmungsergebnis in Schritt S102 ist Ja, und die Verarbeitung geht zu Schritt S104 weiter. Wenn die Bestimmungseinheit 5b keine Informationen über die Ausführung der Anwendung, die das Fahrzeug betrifft, abrufen kann, bestimmt sie, dass sich das tragbare Endgerät 1b nicht in dem Fahrzeug befindet. Das Bestimmungsergebnis in Schritt S102 ist Nein, und die Verarbeitung geht zu Schritt S103 weiter. Man beachte, dass die Anwendung des Navigationssystems ein Beispiel für die Anwendung ist, die das Fahrzeug betrifft.
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Wie oben beschrieben, bestimmt in dem tragbaren Endgerät 1b gemäß Ausführungsform 2 die Bestimmungseinheit 5b auf Basis der vom Sensor 9 oder von der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b gesendeten Sensorinformationen und/oder der von einer Anwendung der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b aus den Sensorinformationen errechneten Recheninformationen und/oder der Informationen über die Ausführung der Anwendung, die das Fahrzeug betrifft, ob sich das tragbare Endgerät 1b in dem Fahrzeug befindet, und in dem Fall, wo sich das Gerät nicht in dem Fahrzeug befindet, kann die direkte Kommunikation unter Berücksichtigung der Betriebsumgebung des tragbaren Endgeräts 1b gesteuert werden, da die Steuereinheit 3 die direkte Kommunikation beschränkt.
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Ferner kann das tragbare Endgerät 1b auch in Ausführungsform 2 durch Beschränken der direkten Kommunikation für einen Zweck, der sich von dem vorgesehenen Zweck unterscheidet, eine Interferenz unterdrücken.
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Außerdem ermöglicht das tragbare Endgerät 1b in Ausführungsform 2 die direkte Kommunikation in V2X unter Verwendung des Kommunikationsendgeräts, bei dem es sich nicht um die in dem Fahrzeug installierte Kommunikationsgerät handelt, wodurch die Verwendung der Kombination in einem Fahrzeug nach Art einer Nachrüstung ermöglicht wird.
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Man beachte, dass in Ausführungsform 2 ein Beispiel beschrieben wird, in dem die Bestimmungseinheit 5b außerhalb der Steuereinheit 3 bereitgestellt ist. Jedoch kann die Bestimmungseinheit 5b eine interne Funktion der Steuereinheit 3 sein.
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In Ausführungsform 2 weist die Bestimmungseinheit 5b nur einen Sensor 9 auf, aber die Zahl der Sensoren 9 kann eins oder mehr sein. Das heißt, es kann eine Mehrzahl von Sensoren 9 bereitgestellt werden.
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In Ausführungsform 2 wird die Bestimmung zwar von der Bestimmungseinheit 5b auf Basis von nur einer Information getroffen, aber die Bestimmung kann auf der Basis einer Mehrzahl von miteinander kombinierten Informationen getroffen werden.
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In Ausführungsform 2 ist der Sensor 9 mit der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b oder der Bestimmungseinheit 5b verbunden, aber er kann mit beiden verbunden sein. Mindestens eine von der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b und der Bestimmungseinheit 5b ist mit dem Sensor 9 verbunden, um die Sensorinformationen erhalten zu können.
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Auch wenn in Ausführungsform 2 die Bestimmungseinheit 5b nur auf der Basis der Informationen in dem tragbaren Endgerät 1b bestimmt, ob sich das tragbare Endgerät 1b in dem Fahrzeug befindet oder nicht, kann die Anwendungsverarbeitungseinheit 4b im Falle einer Kombination mit Ausführungsform 1, wenn die Anwendungsverarbeitungseinheit 4b die Fahrzeuginformationen oder die Steuerinformationen aus dem Fahrzeug abfragt, bestimmen, dass sich das tragbare Endgerät 1b in dem Fahrzeug befindet, wenn die Informationen in dem tragbaren Endgerät 1b mit den Fahrzeuginformationen oder den Steuerinformationen, die aus dem Fahrzeug beschafft werden, übereinstimmen.
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Genauer ruft die Bestimmungseinheit 5b in einem Fall, wo das Fahrzeug und die Anwendungsverarbeitungseinheit 4b miteinander kommunizieren und der Sensor 9 der Beschleunigungssensor ist, die Geschwindigkeitsinformationen oder die Fahrtrichtungsinformationen, die vom Sensor 9 beschafft worden sind, aus dem Sensor 9 oder der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b ab. Die Bestimmungseinheit 5b ruft die Geschwindigkeitsinformationen oder die Fahrtrichtungsinformationen, bei denen es sich um die Fahrzeuginformationen handelt, die aus dem Fahrzeug beschafft worden sind, über die Steuereinheit 3 aus der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b ab. Wenn die Geschwindigkeitsinformationen oder die Fahrtrichtungsinformationen, die von dem Sensor 9 beschafft werden, mit den Geschwindigkeitsinformationen oder den Fahrtrichtungsinformationen, die aus dem Fahrzeug beschafft werden, übereinstimmen, bestimmt die Bestimmungseinheit 5b, dass sich das tragbare Endgerät 1b in dem Fahrzeug befindet. Auf diese Weise wird die Genauigkeit der Bestimmung, ob sich das tragbare Endgerät 1b in dem Fahrzeug befindet, durch Bestimmen, dass sich das tragbare Endgerät 1b in dem Fahrzeug befindet, wenn die Fahrzeuginformationen mit den Sensorinformationen übereinstimmen, verbessert. Die Informationen für die Bestimmung durch die Bestimmungseinheit 5b sind nicht auf die Fahrzeuginformationen und die Sensorinformationen beschränkt und können die Steuerinformationen, die von der Anwendungsverarbeitungseinheit 4b gesendeten Recheninformationen, die Informationen über die Ausführung der Anwendung, die das Fahrzeug betrifft, oder dergleichen sein.
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In Ausführungsform 2 ist die Bestimmungseinheit 5b in dem tragbaren Endgerät 1b bereitgestellt. Jedoch kann ein Server in einer Basisstation für das tragbare Endgerät oder in einer Cloud oder dergleichen die Bestimmungseinheit 5b aufweisen. Genauer kann der obige Fall für einen Fall übernommen werden, wo die Kommunikation zwischen dem tragbaren Endgerät 1b und dem Fahrzeug noch nicht eingerichtet ist, das tragbare Endgerät 1b und der Server eine Kommunikation über die Basisstation durchführen und das Fahrzeug und der Server eine V2N-Kommunikation durchführen oder dergleichen. Der Server weist eine drahtlose Kommunikationseinheit zum Kommunizieren mit dem tragbaren Endgerät 1b und dem Fahrzeug und eine Bestimmungseinheit 5b auf. Das tragbare Endgerät 1b sendet an den Server Mobilendgeräte-Sensorinformationen, bei denen es sich um Informationen über das tragbare Endgerät 1b handelt, wie etwa die Positionsinformationen oder die Geschwindigkeitsinformationen, die vom Sensor 9 beschafft wurden. Ebenso sendet das Fahrzeug an den Server Fahrzeug-Sensorinformationen, bei denen es sich um die Sensorinformationen des Fahrzeugs handelt, wie etwa die Positionsinformationen oder die Geschwindigkeitsinformationen.
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Der Server bestimmt, ob oder ob nicht die Mobilendgeräte-Sensorinformationen, die aus dem tragbaren Endgerät 1b empfangen werden, und die Fahrzeug-Sensorinformationen, die aus dem Fahrzeug empfangen werden, in der Bestimmungseinheit 5b zusammenpassen. In dem Server bestimmt die Bestimmungseinheit 5b, dass sich das tragbare Endgerät 1b in dem Fahrzeug befindet, wenn die Bestimmungseinheit 5b bestimmt, dass sich das tragbare Endgerät 1b in dem Fahrzeug befindet, und die drahtlose Kommunikationseinheit sendet eine Meldung über eine Zulässigkeit einer Sendeanfrage oder ein Bestimmungsergebnis dahingehend, ob oder ob nicht die direkte Kommunikation zulässig ist, an das tragbare Endgerät 1b. Das tragbare Endgerät 1b führt die direkte Kommunikation auf der Basis des aus dem Server empfangenen Bestimmungsergebnisses durch.
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Ausführungsform 3
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In den Ausführungsformen 1 und 2 wird ein Fall beschrieben, in dem die Kommunikationsfunktion für die direkte Kommunikation, die in einem Smartphone installiert ist, das ein tragbares Endgerät ist, für die direkte V2X-Kommunikation verwendet wird. In der Ausführungsform 3, die in 6 bis 7 dargestellt ist, wird ein Fall beschrieben, in dem eine Kommunikationsfunktion der direkten Kommunikation, die in einem Tablet-Endgerät installiert ist, bei dem es sich beispielsweise um das tragbare Endgerät handelt, für die direkte Kommunikation zwischen tragbaren Endgeräten in einem privaten Netz einer Fabrik oder dergleichen verwendet wird. Man beachte, dass in der Ausführungsform 3 die direkte Kommunikation zwischen tragbaren Endgeräten durchgeführt wird, aber die Geräte nicht auf die tragbaren Endgeräte beschränkt sind und eine andere Seite, welche die direkte Kommunikation durchführt, eine Kommunikationsgerät zur Durchführung der direkten Kommunikation sein kann.
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Als Fall, wo die direkte Kommunikation in dem privaten Netz durchgeführt wird, wird beispielsweise ein Fall betrachtet, wo eine Kommunikation für eine Fabrikarbeit durchgeführt wird.
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Wenn eine Kommunikation für den Zweck der Fabrikarbeit durchgeführt wird, wird typischerweise ein tragbares Endgerät mit der Basisstation für das private Netz verbunden, und die Kommunikation kann zwischen dem tragbaren Endgerät und der Basisstation für das private Netz durchgeführt werden.
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Wenn die tragbaren Endgeräte nicht mit der Basisstation für das private Netz verbunden sind, ist die Kommunikation zwischen den tragbaren Endgeräten nicht die Kommunikation für den Zweck der Fabrikarbeit, und daher muss das tragbare Endgerät die direkte Kommunikation beschränken. Das heißt, wenn das tragbare Endgerät, das die Kommunikationsfunktion der direkten Kommunikation aufweist, aus einem Bereich des privaten Netzes hinausgebracht wird, ist es notwendig, das tragbare Endgerät daran zu hindern, die direkte Kommunikation unter Verwendung einer dem privaten Netz gewidmeten Frequenz durchzuführen.
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In der Ausführungsform 3 der vorliegenden Offenbarung hat das tragbare Endgerät eine Funktion zur Bestimmung, ob das Gerät in dem privaten Netz vorhanden ist, und wenn bestimmt wird, dass das Gerät nicht in dem privaten Netz vorhanden ist, verhindert das tragbare Endgerät die direkte Kommunikation. Wenn das tragbare Endgerät durch eine Anwendung des privaten Netzes aufgrund von Steuerinformationen, die aus der Basisstation für das private Netz empfangen werden, bestimmt, dass die Vorrichtung innerhalb des Bereichs des privaten Netzes vorhanden ist, besteht im Gegensatz zu oben eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass eine Anwendung, welche die Fabrikarbeit in dem privaten Netz betrifft, in anderen Anwendungen ausgeführt wird. Das tragbare Endgerät beschränkt die direkte Kommunikation des privaten Netzes auf die Kommunikation in dem Bereich des privaten Netzes, und somit ist es möglich, die Kommunikation unter Verwendung der direkten Kommunikation für andere Zwecke zu unterdrücken. Auf die oben beschriebene Weise kann das tragbare Endgerät die direkte Kommunikation, die nicht dem vorgesehenen Zweck dient, beschränken und eine Interferenz unterdrücken.
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Der Rest ist den Ausführungsformen 1 und 2 gleich. In der folgenden Beschreibung werden gleiche Bezugszahlen an Konfigurationen und Betriebsabläufe vergeben, die bereits beschrieben wurden, und auf wiederholte Beschreibungen wird verzichtet.
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6 ist ein Funktionsblockdiagramm eines tragbaren Endgeräts 1c gemäß Ausführungsform 3 der vorliegenden Offenbarung.
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In Ausführungsform 3 sind eine Anwendungsverarbeitungseinheit 4c und eine Bestimmungseinheit 5c als Komponenten des Funktionsblockdiagramms anstelle der Anwendungsverarbeitungseinheit 4a und der Bestimmungseinheit 5a in 1 von Ausführungsform 1 hinzugefügt worden.
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In Ausführungsform 3 kommuniziert die Antenne 8 mit der Basisstation in dem privaten Netz. Ferner wird in Ausführungsform 3 ein Frequenzband, das für einen bestimmten Zweck zugelassen ist, für das gewidmete Frequenzband des privaten Netzes eingestellt, und die drahtlose Direktkommunikationseinheit 2 führt die direkte Kommunikation mit einem anderen tragbaren Endgerät in dem gewidmeten Frequenzband des privaten Netzes durch.
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Im Falle des privaten Netzes wie in Ausführungsform 3 ist es, anders als in den Ausführungsformen 1 und 2, weniger wahrscheinlich, dass der direkten Kommunikation eine Frequenz zugewiesen wird. Es wird angenommen, dass die gewidmete Frequenz dem privaten Netz zugewiesen wird, und die Frequenz der Kommunikation über die Basisstation für das private Netz und die Frequenz für die direkte Kommunikation sind in der Benutzung gleich. Auch wenn in der Ausführungsform 3 die oben beschriebene Methode angenommen wird, kann das Frequenzband, das für den spezifischen Zweck zugelassen ist, ein Frequenzband sein, das für die direkte Kommunikation des privaten Netzes zugewiesen ist, wie in den Ausführungsformen 1 und 2.
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Wenn die Bestimmungseinheit 5c in der Ausführungsform 3 bestimmt, dass eine Betriebsumgebung der Vorrichtung nicht mit dem privaten Netz verbunden ist, wird die direkte Kommunikation durch die drahtlose Direktkommunikationseinheit 2 beschränkt.
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Die Anwendungsverarbeitungseinheit 4c führt die Anwendung des privaten Netzes für die Durchführung der Kommunikation über die Basisstation für das private Netz aus. Man beachte, dass die Zahl der Anwendungen des privaten Netzes eins oder mehr sein kann; das heißt, sie kann nur eine oder aber mehrere sein. Die Anwendungsverarbeitungseinheit 4c fragt die aus der Basisstation für das private Netz empfangenen Steuerinformationen über die Steuereinheit 3 aus der drahtlosen Basisstations-Kommunikationseinheit 6 ab und verwendet sie für eine Anwendung. Hierbei sind die Steuerinformationen, die aus der Basisstation für das private Netz empfangen werden, ein Beispiel für Informationen, die den spezifischen Zweck betreffen.
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Die Anwendungsverarbeitungseinheit 4c sendet die Steuerinformationen aus der Basisstation für das private Netz durch die Steuereinheit 3 an die Bestimmungseinheit 5c. Die Anwendungsverarbeitungseinheit 4c ist nur mit der Steuereinheit 3 verbunden. Der Rest ist das Gleiche wie in der Anwendungsverarbeitungseinheit 4a.
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Die Bestimmungseinheit 5c bestimmt, ob oder ob nicht die Betriebsumgebung des tragbaren Endgeräts 1c eine Betriebsumgebung ist, in der die direkte Kommunikation zugelassen ist, auf der Basis der aus der Basisstation für das private Netz empfangenen Steuerinformationen.
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Genauer bestimmt die Bestimmungseinheit 5c, dass das tragbare Endgerät 1c mit der Basisstation für das private Netz verbunden ist, wenn die Steuerinformationen aus der Basisstation für das private Netz beschafft werden, und bestimmt, dass das tragbare Endgerät 1c innerhalb des Bereichs des privaten Netzes vorhanden ist. Wenn bestimmt wird, dass das tragbare Endgerät 1c innerhalb des Bereichs des privaten Netzes vorhanden ist, lässt die Bestimmungseinheit 5c zu, dass die Steuereinheit 3 Informationen, die von der Anwendungsverarbeitungseinheit 4c an ein anderes tragbares Endgerät gesendet werden sollen, durch die direkte Kommunikation sendet. Wenn die Steuerinformationen nicht aus der Basisstation für das private Netz beschafft werden können, bestimmt die Bestimmungseinheit 5c, dass das tragbare Endgerät 1c mit der Basisstation für das private Netz verbunden ist, und bestimmt, dass das tragbare Endgerät 1c außerhalb des Bereichs des privaten Netzes vorhanden ist. Wenn die Bestimmungseinheit 5c bestimmt, dass das tragbare Endgerät 1c außerhalb des Bereichs des privaten Netzes vorhanden ist, lässt die Bestimmungseinheit 5c nicht zu, dass Informationen, die von der Anwendungsverarbeitungseinheit 4c an ein anderes tragbares Endgerät gesendet werden sollen, an die Steuereinheit 3 gesendet werden. Hierbei ist eine Umgebung, in der das tragbare Endgerät 1c mit der Basisstation für das private Netz verbunden ist, ein Beispiel für die Betriebsumgebung, in der die direkte Kommunikation zulässig ist. Der Rest ist das Gleiche wie in der Bestimmungseinheit 5a
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Das Hardware-Konfigurationsdiagramm des tragbaren Endgeräts 1c gemäß Ausführungsform 3 der vorliegenden Offenbarung ist das Gleiche wie 2 von Ausführungsform 1. Die Hardware-Konfiguration der Anwendungsverarbeitungseinheit 4c ist derjenigen der Anwendungsverarbeitungseinheit 4a gleich und die Hardware-Konfiguration der Bestimmungseinheit 5c ist derjenigen der Bestimmungseinheit 5a gleich. Der Speicher 12 speichert die Steuerinformationen für die Kommunikation zwischen dem tragbaren Endgerät 1a und der Basisstation für das private Netz, statt die Fahrzeuginformationen und die Steuerinformationen für die Kommunikation zwischen dem tragbaren Endgerät 1c und dem Fahrzeug zu speichern.
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Nun wird der Betrieb des tragbaren Endgeräts 1c beschrieben.
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7 ist ein Ablaufschema, das den Betrieb der Bestimmungseinheit 5c gemäß Ausführungsform 3 der vorliegenden Offenbarung zeigt. Der Betrieb der Bestimmungseinheit 5c wird nachstehend unter Bezugnahme auf 7 beschrieben.
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Schritt S201 ist der gleiche wie Schritt S101 in Ausführungsform 1. Man beachte, dass die Bestimmungseinheit 5c eine Verarbeitung anstelle der Bestimmungseinheit 5a durchführt und dass die Anwendungsverarbeitungseinheit 4c eine Verarbeitung anstelle der Anwendungsverarbeitungseinheit 4a durchführt.
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Im Schritt S202 bestimmt die Bestimmungseinheit 5c, ob das tragbare Endgerät 1c mit der Basisstation für das private Netz verbunden ist oder nicht. Genauer bestimmt die Bestimmungseinheit 5c, ob oder ob nicht die Anwendungsverarbeitungseinheit 4c die Steuerinformationen aus der Basisstation für das private Netz beschafft. Wenn die Anwendung des privaten Netzes beispielsweise in der Anwendungsverarbeitungseinheit 4c ausgeführt wird und die Anwendungsverarbeitungseinheit 4c die Steuerinformationen aus der Basisstation für das private Netz beschafft, dann bestimmt die Bestimmungseinheit 5c, dass das tragbare Endgerät 1c mit der Basisstation für das private Netz verbunden ist, und somit ist das Ergebnis in Schritt S202 Ja und die Verarbeitung geht zu Schritt S204 weiter. Wenn die Steuerinformationen nicht aus der Basisstation für das private Netz beschafft werden können, bestimmt die Bestimmungseinheit 5c, dass das tragbare Endgerät 1c nicht mit der Basisstation für das private Netz verbunden ist, und somit ist das Ergebnis in Schritt S202 Nein und die Verarbeitung geht zu Schritt S203 weiter.
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Im Schritt S203 meldet die Bestimmungseinheit 5c der Steuereinheit 3, dass die Sendeanfrage zurückgewiesen wird, und die Verarbeitung endet. Dabei beschränkt die Steuereinheit 3 das Senden der Informationen von einer Anwendung an ein anderes drahtloses Endgerät durch die direkte Kommunikation der drahtlosen Direktkommunikationseinheit 2 auf der Basis des Bestimmungsergebnisses der Bestimmungseinheit 5c.
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Im Schritt S204 meldet die Bestimmungseinheit 5c der Steuereinheit 3, dass die Sendeanfrage zugelassen wird, und die Verarbeitung endet. Man beachte, dass die Steuereinheit 3 dabei auf der Basis des Bestimmungsergebnisses der Bestimmungseinheit 5c eine solche Steuerung durchführt, dass Informationen von der Anwendung durch die direkte Kommunikation des privaten Netzes durch die drahtlose Direktkommunikationseinheit 2 an ein anderes tragbares Endgerät gesendet werden.
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Nach der Ausführung von Schritt S203 oder Schritt S204 kehrt die Verarbeitung zu Schritt S201 zurück, und die oben beschriebene Verarbeitung wird wiederholt, bis die Leistungszufuhr abgestellt wird oder bis ein Auslöser für die Beendigung der Verarbeitung kommt; das heißt, es wird beispielsweise eine Beendigungsoperation durchgeführt, und dadurch kann die direkte Kommunikation für einen Zweck, der von dem vorgesehenen Zweck verschieden ist, beschränkt werden. Auch wenn die oben beschriebene Verarbeitung wiederholt wird, könnte die Verarbeitung nur einmal, ohne Wiederholungen durchgeführt werden.
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Wie oben beschrieben, beschränkt in dem tragbaren Endgerät 1c von Ausführungsform 3 die Steuereinheit 3 die direkte Kommunikation, wenn die Bestimmungseinheit 5c auf Basis dessen, ob oder ob nicht die Steuerinformationen beschafft werden, bestimmt, ob oder ob nicht das tragbare Endgerät 1c mit der Basisstation für das private Netz verbunden ist, und bestimmt, dass das tragbare Endgerät 1c nicht mit der Basisstation für das private Netz verbunden ist. Daher ist es möglich, die direkte Kommunikation unter Berücksichtigung der Betriebsumgebung des tragbaren Endgeräts zu 1c steuern.
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Ferner kann das tragbare Endgerät 1c auch in Ausführungsform 3 durch Beschränken der direkten Kommunikation für einen Zweck, der sich von dem vorgesehenen Zweck unterscheidet, eine Interferenz unterdrücken.
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Man beachte, dass in Ausführungsform 3 ein Beispiel beschrieben wird, in dem die Bestimmungseinheit 5c außerhalb der Steuereinheit 3 bereitgestellt ist. Jedoch kann die Bestimmungseinheit 5c eine interne Funktion der Steuereinheit 3 sein.
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Man beachte, dass das tragbare Endgerät, das Kommunikationssteuersystem, das Kommunikationssteuerverfahren und das Kommunikationssteuerprogramm in den oben beschriebenen Ausführungsformen nur Beispiele sind und auf geeignete Weise in Kombination mit anderen Geräten konfiguriert werden können und nicht auf eine einzelne Konfiguration einer Ausführungsform beschränkt sind.
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Bezugszeichenliste
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- 1a, 1b, 1c
- tragbares Endgerät,
- 2
- drahtlose Direktkommunikationseinheit,
- 3
- Steuereinheit,
- 4a, 4b, 4c
- Anwendungsverarbeitungseinheit,
- 5a, 5b, 5c
- Bestimmungseinheit,
- 6
- drahtlose Basisstations-Kommunikationseinheit,
- 7
- Antenne,
- 8
- Antenne,
- 9
- Sensor,
- 10
- Bus,
- 11
- Prozessor,
- 12
- Speicher,
- 13
- Kommunikations-I/F,
- 14
- Sensor
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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