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Hintergrund des Standes der Technik
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In den jüngsten Jahren haben die Anforderungen für Blutdruckmessgeräte vom Handgelenktyp zugenommen. Zum Beispiel werden in den Patentdokumenten 2 und 3 Blutdruckmesseinrichtungen offenbart, mit einem um den Arm gewickelten Gurt (Band), an welchem eine Manschette (Luftbalg) befestigt ist, wobei das um den Arm gewickelte Band an beiden Seiten des Hauptteils befestigt ist, und wobei es an dem Arm befestigt ist, indem ein Justierungsband benutzt wird. Auch wird in Patentdokument 4 ein Blutdruckmessgerät vom Uhrentyp offenbart, in welchem das vordere Ende eines Gurtes (Bandes), welche bzw. welches aus Tuch hergestellt ist, welches von einem Ende eines Blutdruckmessgerät-Hauptteilbereichs durch einen Bandring geführt wird, welcher auf dem Endteilbereich auf der gegenüberliegenden Seite des Hauptteilteilbereiches bereitgestellt ist, übergefaltet wird und mit Magic Tape bzw. Tesa-Band (registrierte Handelsmarke) befestigt wird. Eine Manschette ist so aufgebaut, dass ein Luftbalg, welcher aus einem Nylon-Oberteilbereich und einem Nylon-Unterteilbereich aufgebaut ist, innerhalb des Bandes (Manschettengehäuses) des Blutdruckmessgeräts vom Uhrentyp gespeichert ist. Hier wird die Manschette so gebildet, dass sie kurz genug ist, um den Blutdruckmess-Teilbereich und den Pumpen-Teilbereich so abzudecken, dass die Manschette nahe der Arterie platziert ist, und der Hauptteil-Teilbereich (beinhaltet den Blutdruckmess-Teilbereich und den Pumpen-Teilbereich) wird während der Blutdruckmessung einwärts von dem Handgelenk gedreht.
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Zitatliste
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Patentliteratur
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- Patentdokument 1: JP 2010-51364 A
- Patentdokument 2: JP H6-11701 A
- Patentdokument 3: JP S63-200144 A
- Patentdokument 4: JP H9-285453 A
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Zusammenfassung der Erfindung
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Technisches Problem
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Jedoch ist bei der Blutdruckmesseinrichtung, welche in dem Patentdokument 2 und dem Patentdokument 3 offenbart ist, die Manschette durch ein normales Band vom Uhrentyp aufgebaut, welches sich nach beiden Seiten des Hauptteils erstreckt, der verbindende Teilbereich ist nahe der radialen Arterie platziert, und deshalb kann die radiale Arterie nicht korrekt komprimiert werden und der Blutdruck kann nicht genau gemessen werden. Auch kann bei der Blutdruckmesseinrichtung, welche in Patentdokument 4 offenbart ist, da die Manschette nicht so gebildet ist, dass sie um das Handgelenk herumgeht, der Blutdruck nicht genau in dem Zustand gemessen werden, in welchem der Hauptteil-Teilbereich auf der Rückhandseite des Handgelenkes platziert ist. Sogar wenn die Manschette sich zu dem vorderen Ende des Bandes erstreckt, wird die Manschette an dem Band-Ringteilbereich brechen oder der übergefaltete Teilbereich der Manschette wird dick werden, wodurch das Erscheinungsbild der tragbaren Einrichtung gestört wird.
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In Anbetracht dessen liegt ein Vorteil der vorliegenden Erfindung im Bereitstellen eines Messgerätes für körperliche Information, welches der Benutzer mit einem guten Erscheinungsbild an seinem oder ihrem Handgelenk befestigen kann und welches eine gute Messgenauigkeit besitzt.
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Lösung des Problems
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In der vorliegenden Spezifikation sind „Basis-Endteilbereich“, „vorderer Endteilbereich“, „ein Endteilbereich“ und „anderer Endteilbereich“ nicht auf das Basisende, das vordere Ende, das eine Ende und das andere Ende jeweils begrenzt und können Teilbereiche innerhalb bestimmter Bereiche bezeichnen.
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Auch „innere Oberfläche“ bezeichnet eine Oberfläche auf der Messperson-Seite in einem Zustand, in welchem das Messgerät der körperlichen Information befestigt worden ist, indem es um den Messort gewickelt ist. „Äußere Oberfläche“ bezeichnet eine Oberfläche auf der Seite gegenüber zu der der inneren Oberfläche in einem Zustand, in welchem das Messgerät der körperlichen Information befestigt worden ist, indem es um den Messort gewickelt ist.
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Auch umfasst „körperliche Information“ in weitem Sinne Blutdruckwerte, einen Pulswert, eine Aktivitätsmenge, eine Blutsauerstoffkonzentration und Ähnliches.
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Um das oben beschrieben Problem zu lösen, ist ein Messgerät für körperliche Information der vorliegenden Erfindung ein Messgerät für körperliche Information, welches zu befestigen ist, indem es um einen stangenförmigen Messort gewickelt wird, wobei das Messgerät für körperliche Information beinhaltet:
- einen bandförmigen Gurt, welcher um den Messort zu wickeln ist;
- ein Hauptteil, welches an einen Basis-Endteilbereich des Bandes angeschlossen ist und auf welchem eine Druck-Detektiereinheit und eine Fluid-Liefereinheit befestigt sind; und einen Befestigungsteilbereich, welcher auf dem Hauptteil bereitgestellt ist und für das Befestigen des Bandes dient, so dass das Band eine Schleifenform bildet,
- wobei das Band durch das Übereinanderschichten einer umlaufenden Schicht, welche auf einer Seite gegenüber zu dem Messort angeordnet ist, und einem Fluidbalg, welcher auf der Messortseite angeordnet ist und für das Komprimieren des Messortes dient, durch das Umschließen eines Fluids, welches von der Fluid-Liefereinheit geliefert ist und das Anschwellen gebildet ist, und der Fluidbalg erstreckt sich in längsartiger Richtung zu einer Oberfläche auf der Messortseite des Hauptteils und ist in Verbindung mit der Druck-Detektiereinheit und der Fluid-Liefereinheit,
- in einem Zustand, in welchem der Fluidbalg und ein vorderer Endteilbereich auf einer Seite zu der des Basis-Endteilbereiches des Bandes überlappen, werden der Basis-Endteilbereich und der vordere Endteilbereich durch den befestigenden Teilbereich befestigt, und dadurch wird das Gerät für körperliche Information an dem Messort befestigt, und
- körperliche Information wird erlangt, durch die Druck-Detektiereinheit, welche den Druck in dem Fluidbalg detektiert.
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Bei dem Messgerät für körperliche Information der vorliegenden Erfindung, wenn der Basis-Endteilbereich des Bandes und der vordere Endteilbereich des Bandes befestigt werden, überlagern sich der Basis-Endteilbereich des Bandes und der vordere Endteilbereich des Bandes. Aus diesem Grund nimmt der Grad des Anschwellens des Fluidbalges auf der Rückhandseite des Handgelenkes zu, oder, mit anderen Worten, das Anschwellen des Fluidbalges in der Dickenrichtung, und deshalb kann der Puls genau detektiert werden. Auch, da das Auswärts-Anschwellen des Fluidbalges durch die äußere umlaufende Schicht unterdrückt werden kann, ist es möglich, die Effektivität des Komprimierens des Messortes zu verbessern. Entsprechend verbessert sich die Blutdruckmessgenauigkeit. Außerdem verbessert sich das äußere Erscheinungsbild, ohne dass der vordere Endteilbereich des Bandes in dem befestigten Zustand herausragt.
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Bei dem Messgerät für körperliche Information entsprechend zu einer Ausführungsform sind die äußere umlaufende Schicht und der Fluidbalg aus einem Elastomermaterial gebildet.
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Bei dem Messgerät für körperliche Information der Ausführungsform ist das Band flexibel, und deshalb kann es um das Handgelenk gewickelt werden, es ist nicht wahrscheinlich, dass es schmutzig wird, und es kann mit einem feuchten Tuch abgewischt werden.
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Bei dem Messgerät für körperliche Information entsprechend zu einer Ausführungsform sind auf einer Oberfläche des Hauptteils, welches dem Fluidbalg gegenüberliegt, bereitgestellt:
- ein erstes Hauptteilseite-Schlauchelement für das Liefern eines Fluids, um den Druck von der Fluid-Liefereinheit, welche in dem Hauptteil befestigt ist, in dem Fluidbalg zu erhöhen, und ein zweites Hauptteilseite-Schlauchelement, um den Druck in dem Fluidbalg zu der Druck-Detektiereinheit zu übertragen, welche auf dem Hauptteil befestigt ist, indem das Fluid benutzt wird,
- der Fluidbalg beinhaltet ein erstes Luftbalgseite-Schlauchelement, welches luftdicht zusammen mit dem ersten Hauptteilseite-Schlauchelement passt, in einem Zustand des Gegenüberliegens zu dem Hauptteil, und ein zweites Luftbalgseite-Schlauchelement, welches luftdicht zusammen mit dem zweiten Hauptteilseite-Schlauchelement passt, und
- ein Teilbereich des Fluidbalges, welcher gegenüber zu dem Hauptteil liegt, ist entfernbar an dem Hauptteil über eine Verstärkungsplatte, welche an dem Teilbereich angeheftet ist, befestigt.
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Bei dem Messgerät für körperliche Information dieser Ausführungsform ist die Verstärkungsplatte an das Hauptteil mit einer Schraube gebondet, und deshalb nimmt die Kraft, mit weleher der Fluidbalg an dem Hauptteil befestigt wird, zu. Außerdem, da der Fluidbalg und die Verstärkungsplatte durch das Entfernen der Schraube leicht entfernt werden, ist es möglich, den Druckdetektier-Teilbereich und den Belüftungsanschluss des Fluidliefer-Teilbereiches freizulegen. Entsprechend ist es möglich, das Prüfen des Produktes durch das bloße Entfernen der Schraube einfach durchzuführen.
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Bei dem Messgerät für körperliche Information entsprechend zu einer Ausführungsform,
beinhaltet die Verstärkungsplatte ein Durchgangsloch, welches eine Form besitzt, durch welche alle von dem ersten Hauptteilseite-Schlauchelement, dem ersten Luftbalgseite-Schlauchelement, dem zweiten Hauptteilseite-Schlauchelement und dem zweiten Luftbalgseite-Schlauchelement führen.
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Bei dem Messgerät für körperliche Information der Ausführungsform ist das Zusammenfügen während des Befestigens leichter.
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Bei dem Messgerät für körperliche Information entsprechend zu einer Ausführungsform
ist ein herausragender Ring, welcher in der Dickenrichtung herausragt, auf der Oberfläche des Fluidbalgs, welche dem Hauptteil gegenüberliegt, in einer Position entlang einer Innenseite bezüglich zu einem Randteilbereich des Durchgangsloches der Verstärkungsplatte bereitgestellt.
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Bei dem Messgerät für körperliche Information der Ausführungsform ragt der Klebstoff zwischen der Verstärkungsplatte und dem Fluidbalg nicht nach innen bezüglich zu dem herausragenden Ring heraus.
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Bei dem Messgerät für körperliche Information entsprechend zu einer Ausführungsform
ist eine Bedieneinheit für das Eingeben einer Instruktion, um die körperliche Information zu messen, an einer Seite angeordnet, anders als ein spezifizierter Teilbereich, bei welchem das Hauptteil in der längsartigen Richtung des Bandes angeordnet ist, und
ein FPC-Kabel, welches das Hauptteil und die Bedieneinheit verbindet, ist zwischen dem Fluidbalg und der äußeren umlaufenden Schicht eingefügt.
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Bei dem Messgerät für körperliche Information der Ausführungsform sind das Hauptteil und die Bedieneinheit elektrisch durch ein FPC-Kabel angeschlossen. Entsprechend kann das Band dünner gemacht werden.
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Bei dem Messgerät für körperliche Information entsprechend zu einer Ausführungsform ist ein Rillenteilbereich für das Speichern des FPC-Kabels in der äußeren umlaufenden Schicht gebildet.
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Bei dem Messgerät für körperliche Information dieser Ausführungsform kann das Band dünner gemacht werden.
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Vorteilhafte Wirkungen der Erfindung
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Wie es aus der obigen Beschreibung offensichtlich ist, überlappt der Fluidbalg, wenn das vordere Ende des Bandes an dem Hauptteil-Teilbereich befestigt wird, und deshalb nimmt der Grad des Anschwellens des Fluidbalges auf der Rückhandseite des Handgelenkes zu, oder, mit anderen Worten, das Anschwellen des Fluidbalges in der Dickenrichtung, und die körperliche Information kann mit gutem Messen detektiert werden. Außerdem verbessert sich das Erscheinungsbild, ohne den vorderen Endteilbereich des Bandes, welches in dem befestigten Zustand herausragt.
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Figurenliste
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- 1A ist eine Draufsicht, welche ein Äußeres eines Messgerätes 1 für körperliche Information entsprechend zu einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
- 1B ist eine laterale Querschnittsansicht des Messgerätes 1 für körperliche Information, aufgenommen entlang der Linie B-B in 1A.
- 1C ist eine laterale Querschnittsansicht des Messgerätes 1 für körperliche Information, welche entlang der Linie A-A in 1A aufgenommen ist.
- 2 ist eine Ansicht von unten des Messgerätes 1 für körperliche Information, welches in 1 gezeigt ist.
- 3 ist eine perspektivische Ansicht, welche einen Zustand zu einer Zeit zeigt, wenn das Messgerät 1 für körperliche Information, welches in 1 gezeigt ist, in einer Schleifenform gebildet ist.
- 4 ist eine Zeichnung, welche eine Ansicht des Messgerätes 1 für körperliche Information in 3 in einer Richtung orthogonal zu der Schleife des Gurtes bzw. Bandes zeigt.
- 5 ist eine perspektivische Explosionsansicht für das Darstellen einer Struktur des Messgerätes 1 für körperliche Information in 1A.
- 6A ist eine schematische perspektivische Ansicht für das Darstellen eines ersten Zustandes der Operationen bzw. Arbeitsweisen einer Spange 30 in 5.
- 6B ist eine schematische perspektivische Ansicht für das Darstellen eines zweiten Zustandes der Arbeitsweisen der Spange 30 in 5.
- 7A ist eine schematische Zeichnung für das Darstellen einer ersten Vorgehensweise des Durchführens der Messung mit dem Messgerät 1 für körperliche Information in 1, welches an dem Handgelenk befestigt ist.
- 7B ist eine schematische Zeichnung für das Darstellen einer zweiten Vorgehensweise des Durchführens der Messung mit dem Messgerät 1 für körperliche Information in 1, welches an dem Handgelenk befestigt ist.
- 7C ist eine schematische Zeichnung für das Darstellen einer dritten Vorgehensweise des Durchführens der Messung mit dem Messgerät 1 für körperliche Information in 1, welches an dem Handgelenk befestigt ist.
- 8 ist ein Blockdiagramm, welches schematisch eine Konfiguration des Steuersystems innerhalb des Messgerätes 1 für körperliche Information in 1 zeigt.
- 9 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Blutdruckmessvorgang zeigt, welcher durch das Messgerät 1 für körperliche Information in 1 ausgeführt wird.
- 10 ist eine laterale Querschnittsansicht, welche einen Schritt eines Verfahrens für das Herstellen eines Bandes 20 in 1 zeigt.
- 11 ist eine laterale Querschnittsansicht, welche einen Schritt eines Verfahrens darstellt, für das Herstellen des Bandes in 1, entsprechend zu einem modifizierten Beispiel einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
- 12A ist eine Draufsicht, welche ein Äußeres eines Messgerätes 1A für körperliche Information entsprechend zu einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
- 12B ist eine Ansicht von unten des Messgerätes 1A für körperliche Information in 12A.
- 12C ist eine perspektivische Ansicht, welche einen Zustand zu einer Zeit des Befestigens des Messgerätes 1 für körperliche Information in 12A durch Wickeln dieses um einen Messort zeigt.
- 13A ist eine perspektivische Explosionsansicht für das Darstellen einer Struktur des Bandes 20 des Messgerätes 1 für körperliche Information in 1A.
- 13B ist ein Grundriss, welcher eine Klebeoberfläche eines Fluidbalges 22 in 13A zeigt.
- 13C ist eine Seitenansicht, welche schematisch einen Zustand zu einer Zeit zeigt, wenn eine Verstärkungsplatte 28 an dem Fluidbalg 22 in 13A angeheftet wird.
- 13D ist eine laterale Querschnittsansicht des Messgerätes 1 für körperliche Information, welche entlang der Linie J-J in 1A aufgenommen ist.
- 14A ist eine schematische Zeichnung, welche einen ersten Schritt des Anordnens des Gurtes bzw. Bandes 20 in 1A zeigt.
- 14B ist eine schematische Zeichnung, welche einen zweiten Schritt des Anordnung des Gurtes 20 in 1A zeigt.
- 14C ist eine schematische Zeichnung, welche einen dritten Schritt des Anordnung des Gurtes in 1A zeigt.
- 14D ist eine schematische Zeichnung, welche einen vierten Schritt des Anordnung des Gurtes 20 in 1A zeigt.
- 14E ist eine schematische Zeichnung, welche einen fünften Schritt des Anordnung des Gurtes 20 in 1A zeigt.
- 14F ist eine schematische Zeichnung, welche einen sechsten Schritt des Anordnung des Gurtes 20 in 1A zeigt.
- 14G ist eine schematische Zeichnung, welche einen siebten Schritt des Anordnung des Gurtes 20 in 1A zeigt.
- 15A ist eine laterale Querschnittsansicht, welche einen ersten Schritt eines Verfahrens für das Herstellen des Fluidbalges 22 in 13D zeigt.
- 15B ist eine laterale Querschnittsansicht, welche einen zweiten Schritt eines Verfahrens für das Herstellen des Fluidbalges 22 in 13D zeigt.
- 16A ist eine laterale Querschnittsansicht, welche ein modifiziertes Beispiel eines ersten Schrittes eines Verfahrens für das Herstellen des Fluidbalges 22 in 13D entsprechend zu einem modifizierten Beispiel der ersten Ausführungsform zeigt.
- 16B ist eine laterale Querschnittsansicht, welche ein modifiziertes Beispiel eines zweiten Schrittes eines Verfahrens für das Herstellen des Fluidbalges 22 in 13D darstellt, entsprechend zu einem modifizierten Beispiel der ersten Ausführungsform.
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Beschreibung der Ausführungsformen
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Hier nachfolgend werden Ausführungsformen entsprechend zu der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben. Man beachte, dass in den folgenden Ausführungsformen ähnliche Aufbauelemente durch die gleichen Bezugsziffern bezeichnet werden, und eine redundante Beschreibung davon nicht beinhaltet ist.
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Erste Ausführungsform
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1A ist eine Draufsicht, welche ein Äußeres eines Messgeräts 1 für körperliche Information entsprechend einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt, 1B ist eine laterale Querschnittsansicht des Messgerätes 1 für körperliche Information, welche entlang der Linie B-B in 1A aufgenommen ist, und 1C ist eine laterale Querschnittsansicht des Messgerätes 1 für körperliche Information, welche entlang der Linie A-A in 1A aufgenommen ist. Auch ist 2 eine Ansicht von unten des Messgerätes 1 für körperliche Information, welche in 1 gezeigt ist, 3 ist eine perspektivische Ansicht, welche einen Zustand zu einer Zeit des Befestigens des Messgerätes für körperliche Information zeigt, welches in 1 gezeigt ist, indem es um den Messort gewickelt wird, 4 ist eine Zeichnung, welche eine Ansicht des Messgerätes 1 für körperliche Information, welches in 3 gezeigt ist, in einer Richtung orthogonal zu der Schleife des Gurtes 20 zeigt, und 5 ist eine perspektivische Explosionsansicht für das Darstellen einer Struktur des Messgerätes 1 für körperliche Information, welches in 1 gezeigt ist.
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Wie aus 3 verstanden werden kann, ist das Messgerät 1 für körperliche Information befestigt, indem es zum Beispiel um einen stab- bzw. stangenförmigen Messort gewickelt wird, wie zum Beispiel ein Handgelenk 90 (siehe 7A bis 7C) eines Benutzers, und beinhaltet einen bandförmigen Gurt 20, welcher um den Messort zu wickeln ist, ein Hauptteil 10, welches an einem Basis-Endteilbereich in der längsartigen Richtung des Gurtes 20 angeordnet ist, und auf welchem ein Element für das Messen des Blutdrucks befestigt ist, und eine Spange 30 für das Verbinden des Basis-Endteilbereiches a und eines vorderen Endteilbereiches b auf der Seite gegenüber dazu in der längsartigen Richtung des Gurtes 20, so dass der Gurt 20 eine Schleifenform erhält. Hier dient der Gurt 20 als eine Blutdruckmessmanschette. Hier nachfolgend wird die Struktur des Gurtes 20 beschrieben.
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Wie aus 1B verstanden werden kann, beinhaltet der Gurt 20 einen Fluidbalg 22 für das Komprimieren des Messortes während der Blutdruckmessung, eine Verstärkungsschicht 23, welche entlang der äußeren Oberfläche des Fluidbalges 22 bereitgestellt ist und für das Unterdrücken des Nach-außen-Schwellens des Fluidbalges 22 dient, und eine äußere umlaufende Schicht 24, welche entlang der äußeren Oberfläche der Verstärkungsschicht 23 bereitgestellt ist und die verstärkende Schicht 23 abdeckt. Entsprechend, da das Nach-außen-Schwellen des Fluidbalges 22 unterdrückt werden kann, kann die Effektivität des Komprimierens des Messortes verbessert werden, und die Blutdruckmessgenauigkeit kann weiter erhöht werden. Auf der anderen Seite besitzt die Oberfläche des Fluidbalges 22 (sie wird die innere Oberfläche, wenn er getragen wird) viele Einbuchtungen und Vorsprünge entlang der längsartigen Richtung und kann leicht in Richtung des Messortes anschwellen.
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Auch sind der Fluidbalg 22, die Verstärkungsschicht 23 und die äußere umlaufende Schicht 24, welche in dem Gurt 20 beinhaltet sind, jeweils aus einem Elastomermaterial gebildet. Aus diesem Grund ist der Gurt 20 flexibel und kann deshalb um das Handgelenk 90 getragen werden, ist es nicht wahrscheinlich, dass er schmutzig wird, und kann er mit einem feuchten Tuch abgewischt werden.
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Außerdem ist die Härte der Verstärkungsschicht 23 größer als die Härte der äußeren umlaufenden Schicht 24, welche größer als die Härte des Fluidbalges 22 ist. Entsprechend, da die Verstärkungsschicht 23 das Nach-außen-Schwellen des Fluidbalges 22 unterdrückt, wenn der Fluidbalg 22 anschwillt, kann die Effektivität des Komprimierens des Messortes verbessert werden. Entsprechend kann die Blutdruckmessgenauigkeit weiter erhöht werden. Außerdem, da die äußere Umfangsschicht 23, welche eine Härte besitzt, welche kleiner als die Härte der Verstärkungsschicht 23 ist, den äußeren Umfang der Verstärkungsschicht 23 bedeckt, ist die äußere Umfangsschicht 24 des Gurtes 20 für das Berühren angenehm.
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13A ist eine perspektivische Explosionsansicht für das Darstellen der Struktur des Gurtes des Messgerätes 1 für körperliche Information, welches in 1A gezeigt wird. Hier wird eine untere Oberfläche des Messgerätes 1 für körperliche Information gezeigt. 13B ist eine ebene Ansicht, welche eine Anheftoberfläche des Fluidbalges 22 zeigt, welcher in 13A gezeigt ist. 13C ist eine Seitenansicht, welche schematisch einen Zustand zu einer Zeit zeigt, wenn eine Verstärkungsplatte 28 an dem Fluidbalg 22, welcher in 13A gezeigt ist, angeheftet ist. 13D ist eine laterale Querschnittsansicht des Messgerätes 1 für körperliche Information, welche entlang der Linie J-J in 1A aufgenommen ist. In 13D wird die Breitenrichtung des Gurtes 20 als die X-Richtung gezeigt, die längsartige Richtung wird als die Y-Richtung gezeigt, und die Dickenrichtung wird als die Z-Richtung gezeigt.
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Wie in 13A gezeigt ist, sind das Hauptteil 10 und der Fluidbalg 22 gebondet, durch das Anpassen der Verstärkungsplatte 28, welche an der Fluidbalg-22-Seite in dem Hauptteil 10 angeheftet ist, und das Befestigen mit einer Schraube 67 (siehe 14C). Die Verstärkungsplatte 28 ist an dem Basis-Endteilbereich einer Seite des Fluidbalges 22 angeheftet, indem ein Klebstoff benutzt wird. Entsprechend werden durch das Entfernen der Schraube 67 der Fluidbalg 22 und die Verstärkungsplatte 28 von dem Hauptteil 10 entfernt. Jedoch zeigt 13A einen Zustand, wenn nur der Fluidbalg 22 entfernt worden ist, so dass die Position der Verstärkungsplatte 28 klarer ist, zu der Zeit, wenn der Fluidbalg 22 an dem Hauptteil 10 gebondet ist, wobei die Schraube 67 benutzt wird.
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Ein Belüftungsanschluss 45b, welcher als ein erstes Hauptteil-Seitenrohrelement für das Liefern eines Fluids für das Aufblasen von einer piezoelektrischen Pumpe 17 (siehe 8) dient, welche in dem Hauptteil 10 zu dem Inneren des Fluidbalges 22 hin befestigt ist, und ein Belüftungsanschluss 46b, welcher als zweites Hauptteil-Seitenrohrelement für das Übertragen des Druckes in den Fluidbalg 22 zu dem Drucksensor 16 (siehe 8) dient, welcher auf dem Hauptteil 10 befestigt ist, wobei das Fluid benutzt wird, sind auf einer Oberfläche des Hauptteils 10 bereitgestellt, welche dem Fluidbalg 22 gegenüberliegt. Der Fluidbalg 22 beinhaltet einen Nippel 45a, welcher als erstes Balg-Seitenrohrelement dient, welches luftdicht in den Belüftungsanschluss 45b passt, in einem Zustand des Gegenüberliegens zu dem Hauptteil 10, und einen Nippel 46a, welcher als ein zweites Balg-Seitenrohrelement dient, welches luftdicht in den Belüftungsanschluss 46b passt. Hier ist der Teilbereich des Fluidbalges 22, welcher dem Hauptteil 10 gegenüberliegt, entfernbar an dem Hauptteil 10 befestigt, und zwar mit Hilfe der Verstärkungsplatte 28, welche an dem Teilbereich angeheftet ist. Bei dieser Konfiguration ist die Verstärkungsplatte 28 an das Hauptteil 10 mit Hilfe der Schraube 67 gebondet, und deshalb ist der Fluidbalg 22 stärker an dem Hauptteil 10 befestigt. Außerdem können durch das Entfernen der Schraube 67 der Fluidbag 22 und die Verstärkungsplatte 28 leicht entfernt werden, und deshalb können der Belüftungsanschluss des Drucksensors 16 und die piezoelektrische Pumpe 17 exponiert werden. Entsprechend ist es möglich, das Produktprüfen durch Benutzen der Belüftungsanschlüsse 45a und 45b nur durch das Entfernen der Schraube 67 leicht durchzuführen.
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Auch ist ein Durchgangsloch 28a, welches eine Form besitzt, durch welche alle die Belüftungsanschlüsse 45b und 46b und die Nippel 45a und 46a führen, in der Verstärkungsplatte 28 gebildet. Bei dieser Konfiguration ist es leichter, den Nippel 45a und den Belüftungsanschluss 45b zusammen anzupassen und den Nippel 46a und den Belüftungsanschluss 46b zusammen anzupassen.
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Wie in 13B gezeigt wird, ist ein herausragender Ring 75, welcher in der Dickenrichtung des Gurtes 20 herausragt, an einer Position entlang der Innenseite bezüglich zu dem Randteilbereich des Durchgangsloches 28a der Verstärkungsplatte 28, welche zu befestigen ist, auf der Oberfläche des Fluidbalges 22, welche dem Hauptteil 1 gegenüberliegt. Bei dieser Konfiguration ragt der Klebstoff, welcher zwischen der Verstärkungsplatte 28 und dem Fluidbalg 22 angelegt ist, bezüglich zu dem herausragenden Ring 75 nicht nach innen.
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Der Teilbereich des Fluidbalges 22, an welchen die Verstärkungsplatte 28 nicht angeheftet ist, wird an der Verstärkungsschicht 23 des Gurtes 20 mit Klebstoff angeheftet. Wie in 13A und 13D gezeigt wird, ragen auf der inneren Umfangsoberfläche des Gurtes 20 die zwei Randteilbereiche 68 in der Breitenrichtung (X-Richtung) des Gurtes 20 in der Dickenrichtung (Z-Richtung) heraus und erstrecken sich linear in der längsartigen Richtung (Y-Richtung). Die Lücke zwischen den zwei Randteilbereichen 68 ist enger als die Breite des Fluidbalges 22, und der Fluidbalg 22 wird in die Breitenrichtung (X-Richtung) des Gurtes 20 zwischen die zwei Randteilbereiche 68 so gedrückt, dass sie zu dem Gurt 20 angeheftet werden. Bei dieser Konfiguration ist die Lücke zwischen den zwei Randteilbereichen 68 und dem Fluidbalg 22 in der Breitenrichtung des Gurtes 20 eliminiert. Aus diesem Grund ist es weniger wahrscheinlich, dass sich Schmutz ansammelt, und das Erscheinungsbild wird verbessert.
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Wie in 13A gezeigt wird, erstrecken sich Rillen 74a mit zurückgesetzten Querschnitten linear in der längsartigen Richtung (Y-richtung) auf der Oberfläche der Verstärkungsschicht 23. Der Klebstoff für das Anheften des Fluidbalges 22 an der Verstärkungsschicht 23 wird an den Rillen 74a angelegt. Wie in 13B und 13D gezeigt wird, sind herausragende Linien 74b, welche in die Rillen 74a passen, auf einer Basisschicht 91 des Fluidbalges 22, welche der Verstärkungsschicht 23 gegenüberliegt, bereitgestellt. Aufgrund dieser Konfiguration wird der Anheftungsschritt leichter, während das Heraustreten des Klebstoffs unterdrückt wird.
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Wie in 13D gezeigt wird, sind die Seitenoberflächen der unteren Oberflächen der herausragenden Linien 74b an den Rillen 74a angeheftet. Aufgrund dieser Konfiguration ist es möglich, die Stärke der Anheftung in der Breitenrichtung (X-Richtung) und der Dickenrichtung (Z-Richtung) des Gurtes 20 zu erhöhen. Man beachte, dass in der vorliegenden Ausführungsform die Tiefendimension 74aZ der linearen Rillen 74a größer als die Höhenabmessung 74bZ der herausragenden Linien 74b ist, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht darauf begrenzt. Zum Beispiel kann die Tiefenabmessung 74aZ der linearen Rillen 74a und die Höhenabmessung 74bZ der herausragenden Linien 74b gleich gemacht werden. Aufgrund dieser Konfiguration ist es möglich, die Stärke des Anheftens in der Breitenrichtung (X-Richtung) und der Dickenrichtung (Z-Richtung) des Gurtes 20 zu erhöhen.
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Wie in 13D gezeigt wird, beinhaltet der Fluidbalg 22 eine Basisschicht 91, welche der inneren Umfangsoberfläche des Gurtes 20 gegenüberliegt, und eine Oberschicht 92, welche so angeordnet ist, dass sie mit der Basisschicht 91 überlappt, die Randteilbereiche der Basisschicht 91 und der Oberschicht 92 sind geschweißt, und damit wird eine Balgform gebildet. Hier ist es weniger wahrscheinlich, dass sich die Basisschicht gegenüber der Oberschicht 92 streckt. Aufgrund dieser Konfiguration ist es nicht wahrscheinlich, dass die Basisschicht 91 von der inneren Umfangsoberfläche des Gurtes 20 wegkommt, wenn der Fluidbalg 22 anschwillt. Man beachte, dass die Folien 93 für das Verhindern des lateralen Ausbeulens des Fluidbalges 22 außerdem in der Dickenrichtung auf den Randteilbereichen geschweißt sind, bei welchen die Oberschicht 92 und die Basisschicht 91 geschweißt sind. Bei dieser Konfiguration wird das laterale Ausbeulen unterdrückt, wenn der Fluidbalg 22 anschwillt.
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14A bis 14F sind schematische Zeichnungen, welche die Schritte für das Anordnen des Gurtes 20 zeigen, welcher in 1A gezeigt ist. Als Erstes, wie in 14A gezeigt ist, wird die Verstärkungsplatte 28 an dem Fluidbalg 22 angeheftet. Als Nächstes, wie dies in 14B gezeigt ist, werden die Nippel 45a und 46a in die Belüftungsanschlüsse 45b und 46b des Hauptteiles 10 eingefügt, und die Krallen bzw. Klammern 97 der Verstärkungsplatte 28 werden in einen Zusammenfüge-Teilbereich (nicht gezeigt) eingepasst, welcher auf der Hauptteil-10-Seite bereitgestellt ist, und das Befestigen wird mit der Schraube 67 durchgeführt (siehe 14C). Als Nächstes, wie in 14D gezeigt wird, werden die Verstärkungsschicht 23 und der Fluidbalg 22 angeheftet. Zu dieser Zeit ist es gestattet, dass der Klebstoff 81 in die Rillen 74a fließt, welche wenige Millimeter einwärts von den zwei Randteilbereichen 68 des Gurtes 20 platziert sind, und danach wird der Fluidbalg 22 angeheftet, indem er gebondet wird. Als Nächstes, wie in 14E gezeigt ist, werden die vorderen Enden des Fluidbalgs 22, die Verstärkungsschicht 23 und die äußere umlaufende Schicht 24 an dem Ort der gestrichelten Linie geschnitten. Schließlich, wie in 14F gezeigt wird, wird ein Kappenelement an den geschnittenen Endteilbereich mit dem Klebstoff gebondet, und die vorderen Enden werden gemeinsam bedeckt.
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Danach, wie in 14E gezeigt wird, können die vorderen Enden des Fluidbalgs 22, die Verstärkungsschicht 23 und die äußere umlaufende Schicht 24 weiter an dem Ort der gestrichelten Linie geschnitten werden, und dann, wie in 14F und 14G gezeigt wird, kann das Kappenelement 66 mit Klebstoff an den geschnittenen Endteilbereichen gebondet werden, und die vordere Endteilbereiche können gemeinsam bedeckt werden. Das Kappenelement 66 ist ein Element, welches aus einem Elastomermaterial gebildet ist, in welchem eine Absenkung bereitgestellt ist, welche den vorderen Endteilbereich des Gurtes 20 umhüllt. Durch das Platzieren des Kappenelementes 66 auf dem vorderen Endteilbereich des Gurtes 20 ist es möglich, Positionsfehljustierung zu verdecken, welche aufgrund eines dimensionalen Fehlers und Ähnlichem der Komponenten zwischen dem vorderen Endteilbereich der Verstärkungsschicht 23 des Gurtes 20, dem vordere Endteilbereich der äußeren umlaufenden Schicht 24 des Gurtes 20 und dem vorderen Endteilbereich des Fluidbalges 22 des Gurtes 20 auftritt. Entsprechend verbessert sich das Erscheinungsbild des Produktes.
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Man beachte, dass es durch das Verleihen einer abgerundeten Form für den vorderen Endteilbereich des Bandes 20 derart, dass dieses sich zu der inneren Umfangsoberfläche krümmt, und durch das Erleichtern, zu gleiten, durch das Bilden des Kappenelementes mit einem Material, welches einen niedrigen Reibungskoeffizienten besitzt, das Hinzufügen eines Mechanismus, wie zum Beispiel eines Rollers oder Ähnlichem möglich ist, die Tragbarkeit des Bandes 20 zu erhöhen.
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15 ist eine laterale Querschnittsansicht, welche einen Schritt eines Verfahrens des Herstellens des Fluidbalges 20 darstellt. Der Fluidbalg 22 wird hergestellt, indem Lasertransmissionsschweißen bzw. Laserdurchstrahlungsschweißen (LTW) benutzt wird. Der Fluidbalg 22 ist in einer Gesamtbalgform durch das Überlappen von zwei Schichten (der Basisschicht 91 und der Oberschicht 92) gebildet. Die Folien 93 für das Verhindern des lateralen Ausbeulens sind außerdem an den Randteilbereichen des Fluidbalges 22 überlagert. Hier wird ein Randteilbereich in der Breitenrichtung (X-Richtung) beschrieben. Der andere Randteilbereich ist geschweißt, indem ebenso ein ähnliches Verfahren benutzt wird.
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Als Erstes, wie in 15A gezeigt wird, wird die Oberschicht 92, welche aus einem Licht-absorbierenden Material aufgebaut ist, vorbereitet, und die Folie 93 für das Verhindern des lateralen Ausbeulens, welche aus einem Licht-absorbierenden Material aufgebaut ist, wird auf den Randteilbereich auf der äußeren Oberfläche der Oberschicht 92 gelegt. Als Nächstes wird zum Beispiel Laserlicht, welches von der Oberschicht-92-Seite emittiert ist, über den gesamten Bereich der Folie 93 in der Breitenrichtung (X-Richtung) gestrahlt. Indem so verfahren wird, schmilzt das Licht-absorbierende Material und wird als überlappende Teilbereiche geschweißt, und die Folie 93 wird geschweißt. In 15A (und den später beschriebenen 15B, 16A und 16B) ist der geschweißte Bereich durch eine Sägezahnmarke angezeigt.
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Als Nächstes, wie in 15B gezeigt wird, ist die Basisschicht 91, welche aus einem lichtdurchlässigen Material aufgebaut ist, auf der inneren Oberfläche der Oberschicht 92 abgelegt. Dann wird das Laserlicht noch einmal von der Basisschicht-91-Seite nur zu dem Außenseitenbereich 93o der Folie 93 in der Breitenrichtung (X-Richtung) ausgesendet. Indem so verfahren wird, werden die Basisschicht 91 und die Oberschicht 92 bei dem Emissionsbereich (Außenseitenbereich 93o) geschweißt. Entsprechend werden die Basisschicht 91 und die Oberschicht 92 geschweißt, und der Fluidbalg 22 wird gebildet. Hier sind die Teilbereiche der Basisschicht 91 und der Oberschicht 92, welche den Folien 93 gegenüberliegen, nicht geschweißt, um das laterale Ausbeulen zu verhindern. Bei dieser Konfiguration ist es möglich, effektiv die Breite des Fluidbalges zu nutzen, während das laterale Ausbeulen verhindert wird.
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Hier wird ein modifiziertes Beispiel eines Verfahrens für das Herstellen des Fluidbalges 22 beschrieben. Bei dem Verfahren des Herstellens des Fluidbalges 22 wird Laserlicht zweimal auf den gleichen Bereich ausgesendet (den Außenseitenbereich 93o der Folie 93). In diesem Fall, da die Laseremission viele Male auf den gleichen Bereich durchgeführt wird, gibt es die Möglichkeit, dass das Material zerstört wird. Im Gegensatz dazu wird in dem vorliegenden modifizierten Beispiel das Problem, bezogen auf das Zerstören des Materials, am Auftreten gehindert, und zwar durch Einstellen der Anzahl der Emissionen des Laserlichts auf den gleichen Bereich auf eins.
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16 zeigt laterale Querschnittsansichten, welche ein modifiziertes Beispiel eines Schrittes eines Verfahrens für das Herstellen des Fluidbalges 22 entsprechend zu einem modifizierten Beispiel der ersten Ausführungsform zeigen. Ähnlich zu dem Beispiel, welches in 15 gezeigt wird, ist der Fluidbalg 22 in einer Gesamtbalgform durch das Überlappen von zwei Schichten (der Basisschichten 91 und der Oberschicht 92) gebildet. Die Folie 93 für das Verhindern des lateralen Ausbeulens ist außerdem auf dem Randteilbereich des Fluidbalges 22 überlagert. Hier ist ein Randteilbereich in der Breitenrichtung (X-Richtung) beschrieben worden. Der andere Randteilbereich ist geschweißt, wobei ebenso ein ähnliches Verfahren benutzt wird.
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Als Erstes, wie in 16A gezeigt ist, wird die Oberschicht 92, welche aus einem Licht-absorbierenden Material aufgebaut ist, vorbereitet, und die Folie 93 für das Verhindern des lateralen Ausbeulens, welche aus einem Licht-absorbierenden Material aufgebaut ist, ist auf den Randteilbereich auf der äußeren Oberfläche der Oberschicht 92 gelegt. Als Nächstes wird Laserlicht von der Folie-93-Seite zu nur dem Innenbereich 93i der Folie 93 in der Breitenrichtung (X-Richtung) emittiert. Indem so verfahren wird, schmilzt das Licht-absorbierende Material, und die Folie 93 wird an dem Innenbereich 93i geschweißt.
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Als Nächstes, wie in 16B gezeigt wird, wird die Basisschicht 91, welche aus einem lichtdurchlässigen Material aufgebaut ist, auf die Innenoberfläche der Oberschicht 92 gelegt. Dann wird das Laserlicht wieder einmal von der Bsisschicht-91-Seite zu nur dem Außenseitenbereich 93o der Folie in der Breitenrichtung (X-Richtung) emittiert. Indem so verfahren wird, werden die Basisschicht 91 und die Oberschicht 92 an dem Emissionsbereich (dem Außenseitenbereich 93o) geschweißt. Entsprechend wird die Basisschicht 91 und die Oberschicht 92 geschmolzen, und der Fluidbalg 22 wird gebildet. Hier kann das Laserlicht teilweise durchgelassen werden, indem die Oberschicht 92 dünner gemacht wird. Hier werden die Teilbereiche der Basisschicht 91 und der Oberschicht 92, welche den Folien 93 gegenüberliegen, um das laterale Ausbeulen zu verhindern, nicht geschweißt. Bei dieser Konfiguration ist es möglich, effektiv die Breite des Fluidbalges zu nutzen, während das laterale Ausbeulen verhindert wird.
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Das oben beschriebene Band 20 wird wie folgt hergestellt.
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10A bis 10C sind laterale Querschnittsansichten, welche Schritte eines Verfahrens für das Herstellen des Gurtes 20, welcher in 1 gezeigt ist, darstellen. Wie in 10A dargestellt wird, wird zuerst die Verstärkungsschicht 23 vorbereitet, und Kunststoff, welcher das Material der äußeren umlaufenden Schicht 24 bildet, wird auf die äußere Oberfläche der Verstärkungsschicht 23 durch Umspritzen gelegt. Der Fluidbalg 22, welcher zuvor vorbereitet ist, wird, wie in 10B dargestellt, angeheftet oder geschweißt, entlang der inneren Oberfläche der verstärkenden Schicht 23 des dazwischen liegenden Hauptteils, welches aus der verstärkenden Schicht 23 und der äußeren umlaufenden Schicht 24 aufgebaut ist, welche auf diese Weise integriert wurden. Auf diese Weise, wie in 10C dargestellt, wird ein Band 20 mit einer Dreischichtstruktur gebildet, welche die äußere umlaufende Schicht 24, die Verstärkungsschicht 23 und den Fluidbalg 22 beinhaltet. Man beachte, dass, um das Verständnis zu erleichtern, in den Zeichnungen der Kunststoff, welcher das Material der äußeren umlaufenden Schicht 24 bildet, durch die gleiche Referenzziffer bezeichnet ist wie die äußere umlaufende Schicht 24.
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11A bis 11C sind laterale Querschnittsansichten, welche Schritte eines Verfahrens darstellen, für das Herstellen des Bandes 20, welcher in 1 gezeigt ist, entsprechend zu einem modifizierten Beispiel einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Wie in 11A dargestellt ist, wird zuerst die Verstärkungsschicht 23 vorbereitet, und Kunststoff, welcher das Material der äußeren umlaufenden Schicht 24 bildet, wird auf die äußere Oberfläche der Verstärkungsschicht 23 durch Einspritzgießen gebildet. Als Nächstes wird, wie in 11B dargestellt, ein dazwischenliegendes Teil, welches aus der Verstärkungsschicht 23 und der äußeren umlaufenden Schicht 24 aufgebaut ist, hergestellt. Auch wird eine Folie 29 zusätzlich dazu vorbereitet. Schließlich wird der Fluidbalg 22, welcher aus der Verstärkungsschicht 23 und der Folie 29 aufgebaut ist, durch Anheften oder Schweißen der Umfangsrandteilbereiche 29e der Folie 29 gebildet, welche zuvor entlang der inneren Oberfläche der Verstärkungsschicht 23 des dazwischenliegenden Teils vorbereitet sind, welches, wie in 11C dargestellt, hergestellt ist. Auf diese Weise kann ein Band 20 mit einer Dreischichtstruktur leicht hergestellt werden, wobei dieser die äußere umlaufende Schicht 24, die Verstärkungsschicht 23 und den Fluidbalg 22 beinhaltet. Man beachte, dass, um das Verständnis zu erleichtern, in den Zeichnungen der Kunststoff, welcher das Material der äußeren umlaufenden Schicht 24 bildet, mit der gleichen Referenzziffer bezeichnet ist wie die äußere umlaufende Schicht 24.
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Man beachte, dass die oben beschriebene Verstärkungsschicht 23 nicht vorhanden sein muss, und in einem derartigen Fall ist der Teilbereich der Verstärkungsschicht als die äußere umlaufende Schicht gebildet.
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Wie aus 1A, 1B und 3 verstanden werden kann, ist ein Bedienteilbereich, welcher einen Blutdruckmessschalter 52B beinhaltet, um eine Instruktion einzugeben, um die körperliche Information zu messen, an einer Seite (in diesem Beispiel dem ungefähren Zentrumsteilbereich) angeordnet, welcher unterschiedlich von einem speziellen Teilbereich (in diesem Beispiel dem Basis-Endteilbereich a) ist, bei welchem das Hauptteil 10 in der längsartigen Richtung des Gurtes 20 angeordnet ist. Auch liegt, wie in 5 gezeigt wird, ein FPC-Kabel 54, welches elektrisch das Hauptteil 10 und das Bedienteil 52 verbindet, zwischen dem Fluidbalg 22 und der Verstärkungsschicht 23. Demnach, da das Hauptteil 10 und das Bedienteil 52 elektrisch durch das FPC-Kabel 54 verbunden sind, kann der Gurt 20 dünn gemacht werden. Man beachte, dass in der vorliegenden Ausführungsform nur die Bedieneinheit angeordnet ist, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht darauf begrenzt, und eine Kommunikationseinheit und eine Anzeigeeinheit können angeordnet werden.
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Wie aus 2 verstanden werden kann, sind Magnete 33 auf der inneren Oberflächenseite des Basisendteilbereiches a des Gurtes 20 bereitgestellt, herausragende Teilbereiche 31, welche aus Metall hergestellt sind, welche an den Magneten 33 haften, sind auf dem zweiten Plattenrahmenelement 30b bereitgestellt, und demnach wird ein Haftmechanismus gebildet. Bei diesem Haftmechanismus können die innere Oberflächenseite des Basis-Endteilbereiches a des Gurtes 20 oder der eine Endteilbereich d des ersten Plattenrahmenelementes 20a und der andere Endteilbereich h des zweiten Plattenrahmenelementes 30b aneinander haften. Entsprechend werden, wenn das Hauptteil 10, das erste Plattenrahmenelement 30a und das zweite Plattenrahmenelement 30b der Spange 30 ineinander gefaltet sind, die Innenoberfläche des Hauptteils 10, das erste Plattenrahmenelement 30a und das zweite Plattenrahmenelement 30b der Spange 30 so geführt, dass sie überlappen.
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Man beachte, dass zusätzlich zu dem oder anstatt des oben beschriebenen Haftmechanismus es wünschenswert ist, einen Schließmechanismus einzuschließen, welcher gestattet, dass die Innenoberflächenseite des Basis-Endteilbereiches des Gurts 20 oder ein Endteilbereich d des ersten Plattenrahmenelementes 30a und der andere Endteilbereich h des zweiten Plattenrahmenelementes 30b miteinander in Eingriff gehen bzw. einrasten. Auch beinhalten der Haftmechanismus und/oder der Schließmechanismus vorzugsweise einen Entriegelungsmechanismus, um das Haften und/oder das Einrasten zu entfernen. In diesem Beispiel ist eine Freigabetaste 19 (siehe 1A, 2 und 5) für das Entfernen des Haftens als ein Entriegelungsmechanismus auf dem Hauptteil 10 bereitgestellt. Wie in 5 gezeigt wird, ist eine Gleitplatte 19a integral auf der Freigabetaste 19 gebildet. Wenn die Freigabetaste 19 in Richtung des Inneren des Hauptteils 10 gedrückt wird, tritt die Gleitplatte 19a wie ein Keil zwischen den einen Endteilbereich d des ersten Plattenrahmenelementes 30a und den anderen Endteilbereich h des zweiten Plattenrahmenelementes 30b, welches in 6B gezeigt wird, und das Haften zwischen dem erstem Plattenrahmenelement 30a und dem zweiten Plattenrahmenelement 30b wird entfernt.
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Wie in 6A und 6B gezeigt wird, ist ein erstes Fixierelement, welches Einrastteilbereiche 32 beinhaltet, welche herausragende Formen besitzen, auf der Innenoberfläche des äußeren Endteilbereiches h des zweiten Plattenrahmenelementes 30b bereitgestellt, und wie in 1A, 1B und 5 gezeigt wird, ist ein zweites Fixierelement, welches Einrastteilbereiche 25 beinhaltet, welche zurückgesetzte Formen besitzen, welche mit den Einrastteilbereichen 32 in Eingriff gehen können, auf der äußeren Oberfläche des vorderen Endteilbereiches b des Gurtes 20 bereitgestellt. Entsprechend, wie in 3 und 4 gezeigt wird, können das zweite Plattenrahmenelement 30b und der vordere Endteilbereich b des Gurtes 20 so einrasten, dass der Gurt 20 in eine Schleifenform gebracht wird. Entsprechend kann das Gerät 1 für körperliche Information an dem Messort fixiert werden. Außerdem, da die nicht durchgängigen, zurückgesetzten zweiten Fixierelemente (Einrastteilbereiche 25), welche so gebildet sind, dass sie in der Lage sind, mit den herausragenden ersten Fixierelemente (Einrastteilbereiche 32) in Eingriff zu gehen, auf der äußeren Oberfläche des vorderen Endteilbereiches b des Gurtes bereitgestellt sind, beeinträchtigen die Fixierelemente nicht weiter den Fluidbalg 22. Entsprechend kann das Handgelenk 90, welches als der Messort dient, zuverlässig durch den Fluidbalg 22 während der Blutdruckmessung komprimiert werden.
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Auch, wie aus 4 verstanden werden kann, im Vergleich zu den Patentdokumenten 2 bis 4, unterscheidet sich die Spange 30 des Messgeräts 1 für körperliche Information entsprechend zu der vorliegenden Ausführungsform darin, dass sie darauf zielt, als ein befestigender Teilbereich für das Befestigen des Basis-Endteilbereiches a und des vorderen Endteilbereiches b auf der gegenüberliegenden Seite in der längsartigen Richtung des Bandes 20 so zu dienen, dass das Band 20 eine Schleifenform bildet. Mit anderen Worten, in dem Zustand, in welchem sich der Basisendteilbereich a des Gurtes und der vordere Endteilbereich b des Gurtes 20 überlappen, werden der Basis-Endteilbereich a und der vordere Endteilbereich b befestigt und sind an dem Handgelenk 90, welches als der Messort dient, durch die Spange 30 angebracht. Bei dieser Konfiguration überlappen sich der Basis-Endteilbereich a des Gurtes 20 und der vordere Endteilbereich b des Gurtes 20, wenn der Basis-Endteilbereich a des Gurtes 20 und der vordere Endeilbereich b des Gurtes 20 befestigt werden. Aus diesem Grund nimmt der Grad des Anschwellens des Fluidbalges 22 auf der Rückhandseite des Handgelenks, oder, mit anderen Worten, das Schwellen des Fluidbalges 22 in der Dickenrichtung zu, und deshalb kann der Puls genau detektiert werden. Entsprechend verbessert sich die Blutdruckmessgenauigkeit. Außerdem verbessert sich das Erscheinungsbild, ohne den vorderen Endteilereich b des Gurtes 20, welcher in dem befestigten Zustand herausragt.
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Man beachte, dass in der vorliegenden Ausführungsform eine herausragende Form als das erste Fixierelement benutzt wurde, und eine zurückgesetzte Form wurde als das zweite Fixierelement benutzt, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht darauf begrenzt. Zum Beispiel kann eine zurückgesetzte Form als das erste Fixierelement benutzt werden, und eine herausragende Form kann als das zweite Fixierelement benutzt werden. In diesem Fall kann ebenso ein Effekt ähnlich zu dem der vorliegenden Ausführungsform erhalten werden.
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Wie aus den 1A, 1B und 5 verstanden werden kann, sind die eingerasteten Teilbereiche 25 in Ausrichtung in der längsartigen Richtung des Gurtes 20 so gebildet, dass sie ein Justieren der Befestigungsposition des anderen Endteilbereiches h des zweiten Plattenrahmenelementes 30b in der längsartigen Richtung des Gurtes 20 gestatten. Entsprechend kann die Befestigungsposition des anderen Endteilbereiches h (siehe 6B) des zweiten Plattenrahmenelementes 30b in der längsartigen Richtung des Gurtes 20 justiert werden. Entsprechend kann die Länge der Schleife des Gurtes 20 variabel so eingestellt werden, dass sie exakt mit der Umfangslänge des Handgelenkes 90 übereinstimmt, welches als der Messort dient.
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Auch die vielen (in diesem Beispiel 2) eingerasteten Teilbereiche 25 sind in Ausrichtung in der Breitenrichtung des Gurtes 20 gebildet. Entsprechend, sogar wenn der Gurt 20 sich leicht verdreht, ist es nicht wahrscheinlich, dass das Einrasten zwischen den einrastenden Teilbereichen 32 und den eingerasteten Teilbereichen 25 aufgeht.
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Auch ist wenigstens die äußere Oberfläche des vorderen Endteilbereiches b des Gurtes 20 aus einem flexiblen Material aufgebaut. Entsprechend ist es leicht, das Einrasten zwischen den einrastenden Teilbereichen 32 und den eingerasteten Teilbereichen 25 zu entfernen bzw. aufzuheben. Man beachte, dass es möglich ist, einen Entfernungsmechanismus bzw. Ablösemechanismus(nicht gezeigt) zu beinhalten, entsprechend zu welchem der Benutzer das Schließen zwischen dem einrastenden Teilbereichen 32 und den eingerasteten Teilbereichen 25 entfernt. In diesem Fall kann in dem Zustand, in welchem der Gurt 20 an dem Handgelenk 90 befestigt ist, der Benutzer das Verschließen zwischen den einrastenden Teilbereichen 32 und den eingerasteten Teilbereichen 25 entfernen, indem er den Entfernungsmechanismus bzw. Ablösemechanismus benutzt. Entsprechend ist das Entfernen des Gurtes 20 sogar leichter.
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6A ist eine schematische perspektivische Ansicht für das Darstellen eines ersten Zustands der Operationen bzw. Arbeitsweise der Spange 30, welche in 5 gezeigt ist, und 6B ist eine schematische perspektivische Ansicht für das Darstellen eines zweiten Zustands der Operationen bzw. der Arbeitsweise der Spange 30, welche in 5 gezeigt ist.
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Die Spange 30 beinhaltet ein erstes Plattenrahmenelement 30a, welches an dem einen Endteilbereich d so befestigt ist, dass es in der Lage ist, sich um die Achse c zu drehen, welche sich mit der längsartigen Richtung des Gurtes 20 auf der Innenoberflächenseite des Basis-Endteilbereiches a des Gurtes 20 schneidet, und das erste Plattenrahmenelement 30a erstreckt sich in einer gekrümmten Weise in der Form einer Platte von dem einen Endteilbereich d zu dem anderen Endteilbereich 3 auf der gegenüberliegenden Seite. Auch ist das zweite Plattenrahmenelement 30b, welches so befestigt ist, dass es in der Lage ist, sich um eine Achse f zu drehen, welche parallel zu einer Achse c ist, auf dem anderen Endteilbereich 3 des ersten Plattenrahmenelementes 30a beinhaltet, und das zweite Plattenrahmenelement 30b erstreckt sich in einer gekrümmten Weise in der Form einer Platte von dem einen Endteilbereich g zu dem anderen Endteilbereich h auf der gegenüberliegenden Seite.
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Außerdem ist der andere Endteilbereich h des zweiten Plattenrahmenelementes 30b so geformt, dass er in der Lage ist, sich an den vorderen Endteilbereich b des Gurtes 20 zu befestigen, und das erste Plattenrahmenelement 30a und das zweiten Plattenrahmenelement 30b beinhalten einen ersten Öffnungsteilbereich OP1 und einen zweiten Öffnungsteilbereich OP2, welche durch die Plattenoberflächen der jeweiligen Elemente hindurchgehen. Hier sind in einem Zustand, in welchem die innere Oberfläche des Hauptteiles 10, das erste Plattenrahmenelement 30a und das zweite Plattenrahmenelement 30b der Spange 30 so übergefaltet sind, dass sie überlappen, der erste Öffnungsteilbereich OP1 des ersten Plattenrahmenelementes 30a und der zweite Öffnungsteilbereich OP2 des zweiten Plattenrahmenelementes 30b kontinuierlich in der Dickenrichtung des Hauptteils 10.
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Entsprechend ist es möglich, eine Konfiguration zu benutzen, in welcher der Fluidbalg 22 so angeordnet ist, um den Messort auf der Innenseite des Hauptteils 10 zu komprimieren.
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Der erste Öffnungsteilbereich OP1 öffnet sich in Richtung der anderen Endteilbereich-e-Seite des ersten Plattenrahmenelementes 30a, der zweite Öffnungsteilbereich OP2 öffnet sich in Richtung der einen Endteilbereich-g-Seite des zweiten Plattenrahmenelementes 30b, und der erste Öffnungsteilbereich OP1 und der zweite Öffnungsteilbereich OP2 sind in Kommunikation. Mit anderen Worten, das erste Plattenrahmenelement 30a und das zweite Plattenrahmenelement 30b sind in einer ungefähren U-Form gebildet und sind an den Seiten zusammengefügt, an welchen die Öffnungsteilbereiche offen sind. Auch, wie aus 2 verstanden werden kann, ist der Fluidbalg 22 für das Komprimieren des Messortes während der Blutdruckmessung entlang der längsartigen Richtung des Gurtes 20 in dem Gurt 20 bereitgestellt, und der Fluidbalg 22 ist in Kommunikation mit dem Inneren des Hauptteils 10 durch den Bereich, welcher dem ersten Öffnungsteilbereich OP1 und dem zweiten Öffnungsteilbereich OP2 in dem gefalteten Zustand entspricht.
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Bei bzw. mit dieser Konfiguration kann der Bereich des Handgelenks 90, welcher als der Messort dient, welcher räumlich kontinuierlich von dem Teilbereich, welcher der Innenseite des Hauptteils 10 entspricht, zu dem vorderen Endteilbereich b des Gurtes 20 in der Umfangsrichtung ist, mit dem Fluidbalg 22 zusammengedrückt werden. Entsprechend, da es möglich ist, die Fläche weiter zu erhöhen, mit welcher der Luftbalg 22 und der Messort in Berührung kommen, kann die Effektivität des Komprimierens der Arterie verbessert werden. Entsprechend kann die Blutdruckmessgenauigkeit weiter erhöht werden.
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Auch erstreckt sich der Fluidbalg 22 in der längsartigen Richtung des vorderen Endteilbereiches b des Gurtes 20. Auch in dem Zustand, in welchem die innere Oberfläche des Hauptteiles 10, das erste Plattenrahmenelement 30a und das zweite Plattenrahmenelement 30b der Spange 30 so gefaltet sind, um zu überlappen, überlappt der Teilbereich des Hauptteils 10, mit welchem der Fluidbalg 22 in Kommunikation ist, mit dem Teilbereich des Gurtes 20, bei welchem der Fluidbalg 22 vorhanden ist.
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Aufgrund dieser Konfiguration expandiert der oben beschriebene Bereich des Gurtes 20, welcher in der längsartigen Richtung überlappt, um einen Betrag entsprechend zu der Dicke, welche größer als die Dicke der anderen Bereiche des Hauptteils 10 ist. Entsprechend nimmt der Abstand, mit welchem die Arterie in dem Handgelenk 90 durch andere Bereiche als den überlappenden Bereich weggedrückt wird, ab, und der Extradruck-Zunahmebetrag für das Herunterdrücken der Arterie nimmt ab. Als ein Ergebnis kann der Messwert des Blutdruckes, welcher durch Aufblasen des Fluidbalges gemessen ist, dichter an den wahren Wert herangebracht werden, und die Messgenauigkeit kann erhöht werden. Man beachte, dass der Effekt, in der Lage zu sein, den Extradruck-Zunahmebetrag für das Herunterdrücken der Arterie zu reduzieren, auch in dem Fall erreicht wird, bei welchem der erste Öffnungsteilbereich OP1 des ersten Plattenrahmenelementes 30a und der zweite Öffnungsteilbereich OP2 des zweiten Plattenrahmenelementes 30b in der Spange 30 weggelassen sind.
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7A bis 7C sind schematische Zeichnungen für das Darstellen einer Prozedur des Befestigens des Messgerätes 1 für körperliche Information, welches in 1 gezeigt ist, an einem Handgelenk und das Durchführen der Messung. Wenn das Messgerät 1 für körperliche Information aktuell an dem Handgelenk 90 befestigt wird, wie dies in 7A gezeigt wird, justiert der Benutzer zuerst den Gurt 20 mit dem Handgelenk 90 in dem Zustand, in welchem das Hauptteil 10, das erste Plattenrahmenelement 30a und das zweite Plattenrahmenelement 30b der Spange 30 offen sind, in Richtung zueinander. Dann wird der vordere Endteilbereich b des Gurtes 20 durch das Innere des zweiten Öffnungsteilbereiches OP2 (siehe 6A und 6B) des zweiten Plattenrahmenelementes 30b geführt, und die einrastenden Teilbereiche 32 des zweiten Plattenrahmenelementes 30b sind in Eingriff mit den eingerasteten Teilbereichen 25 auf der vorderen Endteilbereich-b-Seite des Gurtes 20. Entsprechend wird der Gurt 20 in eine Schleife gebracht und wird in einen Zustand eingestellt, in welchem das Handgelenk 90 durch die Schleife des Gurtes 20 geführt wird. Damit ist die Länge der Schleife des Gurtes 20 so eingestellt, dass sie exakt mit der Umfangslänge des Handgelenkes 90 übereinstimmt.
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Als Nächstes, wie in 7B gezeigt wird, wird das Hauptteil 10 nahe an die Handgelenk-90-Seite gebracht, und die Innenoberfläche des Hauptteiles 10, das erste Plattenrahmenelement 30a und das zweite Plattenrahmenelement 30b der Spange 30 sind so gefaltet, dass sie überlappen. Indem so verfahren wird, haften die Vorsprünge 31 des zweiten Plattenrahmenelementes 30b an dem Magnet 33, wodurch das Befestigen des Messgerätes 1 für körperliche Information an dem Handgelenk 90 komplett ist. Als Nächstes, wie in 7C gezeigt wird, wird die Messung des Blutdruckes gestartet, wenn der Benutzer den Blutdruckmessschalter 52B drückt.
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8 ist ein Blockdiagramm, welches schematisch eine innere Konfiguration des Messgerätes 1 für körperliche Information, welches in 1 gezeigt ist, zeigt. Zusätzlich zu der oben beschriebenen Anzeigeeinrichtung 50 und der Bedieneinheit 52 ist das Hauptteil 10 ausgestattet mit: einer CPU (Zentralen Verarbeitungseinheit) 100, einem Speicher 51, einer Spannungsversorgungseinheit 53, einem Piezowiderstandsdrucksensor 16, einer piezoelektrischen Pumpe 17, welche eine piezoelektrische Pumpe ist, welche Luft liefert, welche als ein Fluid für den Fluidbalg 22 dient, einem Ventil 18 für das Justieren des Druckes (Gegendruckes) auf der Entladeseite der piezoelektrischen Pumpe 17, einer Oszillationsschaltung 160, welche das Ausgangssignal von dem Drucksensor 16 in eine Frequenz wandelt, einer Pumpe-Treiberschaltung 170, welche die piezoelektrische Pumpe 17 treibt, und einer Ventiltreiberschaltung 180, welche das Ventil 18 treibt. Der Drucksensor 16, die piezoelektrische Pumpe 17 und das Ventil 18 sind an dem Fluidbalg 22, welcher in dem Gurt 20 enthalten ist, mit Hilfe eines Luftschlauches 39, welcher innerhalb des Hauptteils bereitgestellt ist, und eines Nippels 38 (siehe 5), welcher hineinpasst und in Kommunikation mit dem Luftschlauch 39 ist, angeschlossen. Entsprechend fließt die Luft, welche als das Fluid dient, durch die Lücke zwischen dem Drucksensor 16, der piezoelektrischen Pumpe 17 und dem Ventil und dem Fluidbalg 22.
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Die Anzeigeeinrichtung 50 beinhaltet eine Anzeige, ein Anzeigeelement und Ähnliches und zeigt die vorher festgelegte Information entsprechend zu dem Steuersignal von der CPU 100 an.
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In der Bedieneinheit 52 empfängt der Leistungsschalter 52A eine Instruktion, um die Spannungsversorgungseinheit 53 ein- oder auszuschalten, und eine Instruktion, um die Blutdruckmessung zu starten. Der Blutdruckmessschalter 52B empfängt eine Instruktion, die Daten der Messergebnisse der Blutdruckwerte, welche in dem Speicher 51 gespeichert sind, auf der Anzeigeeinrichtung 50 anzuzeigen. Die Schalter 52A und 52B geben Bediensignale entsprechend zu Instruktionen, welche von dem Benutzer gegeben sind, an die CPU 100 ein.
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Der Speicher 51 speichert Programme für das Steuern des Messgerätes 1 für körperliche Information für das Einstellen von Daten für das Einstellen verschiedener Funktionen des Messgeräte 1 für körperliche Information und Daten der Messergebnisse der Blutdruckwerte. Auch wird der Speicher 51 als ein Arbeitsspeicher oder Ähnliches dafür benutzt, wenn ein Programm ausgeführt wird.
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Die Spannungsversorgungseinheit 53 liefert Leistung an die Einheiten, nämlich die CPU 100, den Drucksensor 16, die piezoelektrische Pumpe 17, das Ventil 18, die Anzeigeeinrichtung 50, den Speicher 51, die Oszillationsschaltung 160, die Pumpe-Treiberschaltung 170 und die Ventil-Treiberschaltung 180.
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Die Oszillationsschaltung 160 oszilliert basierend auf einem elektrischen Signalwert, welcher auf Änderungen im elektrischen Widerstand basiert, welche durch einen Piezowiderstandseffekt verursacht sind, von dem Drucksensor 16, und gibt das Frequenzsignal, welches die Frequenz beinhaltet, entsprechend zu dem elektrischen Signalwert des Drucksensors 16 an die CPU 100 aus.
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Die CPU 100 fungiert als eine Gegendruck-Steuereinheit entsprechend zu einem Programm für das Steuern des Messgerätes 1 für körperliche Information, welches in dem Speicher 51 so gespeichert ist, um das Steuern für das Treiben der piezoelektrischen Pumpe 17 über die Pumpe-Treiberschaltung 170 entsprechend zu den Bediensignalen von der Bedieneinheit 52 und das Treiben des Ventils 18 über die Ventil-Treiberschaltung 180 auszuführen. Das Ventil 18 öffnet und schließt so, um den Gegendruck durch Entladen oder Verschließen der Luft in dem Luftbalg 22 zu steuern. Auch berechnet die CPU 100 die Blutdruckwerte basierend auf dem Signal von dem Drucksensor 16 und steuert die Anzeigeeinrichtung 50 und den Speicher 51.
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Die piezoelektrische Pumpe 17 liefert Luft als ein Fluid an den Fluidbalg 22, um den Druck (Gegendruck) in dem Fluidbalg 22 zu erhöhen, welcher in dem Gurt 20 beinhaltet ist. Das Ventil 18 öffnet und schließt so, um den Gegendruck durch Entladen oder Einschließen der Luft in dem Luftbalg 22 zu steuern. Die Pumpe-Treiberschaltung 170 treibt die piezoelektrische Pumpe 17 basierend auf dem Steuersignal, welches durch die CPU 100 bereitgestellt ist. Die Ventil-Treiberschaltung 180 öffnet und schließt das Ventil 18 basierend auf dem Steuersignal, welches durch die CPU 100 bereitgestellt ist.
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Der Drucksensor 16 und die Oszillationsschaltung 160 arbeiten als eine Druckdetektiereinheit, welche den Gegendruck detektiert. Der Drucksensor 16 ist zum Beispiel ein Piezowiderstandsdrucksensor und ist über den Luftschlauch 39 an die piezoelektrische Pumpe 17, das Ventil 18 und den Fluidbalg 22, welcher in dem Gurt 20 beinhaltet ist, angeschlossen. In diesem Beispiel oszilliert die Oszillationsschaltung 160 basierend auf einem elektrischen Signalwert, welcher auf Änderungen in dem elektrischen Widerstand basiert, welche durch einen Piezowiderstandseffekt verursacht ist, von dem Drucksensor 16 und gibt das Frequenzsignal, welches die Frequenz beinhaltet, entsprechend zu dem elektrischen Signalwert des Drucksensors 16 an die CPU 100 aus.
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Operationen bzw. die Arbeitsweise des Messgerätes 1 für körperliche Information, welches wie oben beschrieben konfiguriert ist, werden bzw. wird nachfolgend beschrieben.
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9 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Blutdruckmessvorgang zeigt, welcher durch das Messgerät 1 für körperliche Information, welches in 1 gezeigt wird, ausgeführt wird. In dem Fall des Messens des Blutdruckes entsprechend zu einem allgemeinen oszillometrischen Verfahren werden folgende Operationen generell durchgeführt. Mit anderen Worten, die Manschette ist um den Messort (das Handgelenk etc.) des Benutzers zuvor gewickelt, und während der Messung werden die Pumpe und das Ventil gesteuert, der Gegendruck wird erhöht, um größer als der systolische Blutdruck zu sein, und danach wird der Gegendruck allmählich reduziert. In dem Vorgang des Reduzierens des Druckes wird der Gegendruck durch den Drucksensor detektiert, und die Variation in dem Arterienvolumen, welche in der Arterie an dem Messort auftritt, wird als ein Pulswellensignal hergenommen. Der systolische Blutdruck und der diastolische Blutdruck werden basierend auf Änderungen in der Amplitude des Pulswellensignals berechnet, begleitet von Änderungen in dem Gegendruck zu dieser Zeit (hauptsächlich Anstiegsflanken und abfallende Flanken).
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Bei dem Messgerät 1 für körperliche Information werden die Blutdruckwerte des Benutzers durch die CPU 100 gemessen, indem ein oszillometrisches Verfahren entsprechend zu dem Ablauf, welcher in 9 gezeigt wird, benutzt wird.
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Speziell, wenn der Messschalter 52B gedrückt wird, während der Spannungsversorgungsschalter 52A ein ist, startet das Messgerät 1 für körperliche Information die Blutdruckmessung, wie dies in 9 gezeigt wird. Bei dem Start der Blutdruckmessung initialisiert die CPU 100 den Speicherbereich für das Verarbeiten und gibt ein Steuersignal an die Ventil-Treiberschaltung 180 aus. Basierend auf dem Steuersignal öffnet die Ventil-Treiberschaltung 180 das Ventil 18, um die Luft in dem Fluidbalg 22 des Gurtes 20 zu entladen. Als Nächstes wird das Steuern für das Justieren des Drucksensors 16 auf 0 mmHg durchgeführt.
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In 9, wenn die Blutdruckmessung gestartet wird, schließt zuerst die CPU 100 das Ventil 18 mit Hilfe der Ventil-Treiberschaltung 180, und danach treibt die Pumpe 32 über die Pumpe-Treiberschaltung 170, um den Druckanstiegsvorgang durchzuführen, für das Senden von Luft an den Fluidbalg 22. Entsprechend wird der Fluidbalg 22 aufgeblasen, und der Gegendruck nimmt allmählich zu (Schritt ST101).
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Wenn der Manschettendruck erhöht wird und einen vorher festgelegten Manschettendruck erreicht (JA im Schritt ST102), stoppt die CPU 100 die Pumpe 32 über die Pumpe-Treiberschaltung 170 und führt danach das Steuern für das allmähliche Öffnen des Ventils 18 über die Ventilsteuerschaltung 180 durch. Entsprechend zieht sich der Fluidbalg 22 zusammen, und der Gegendruck nimmt allmählich ab (Schritt ST103).
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Hier ist der vorher festgelegte Druck ein Druck, welcher ausreichend höher als der systolische Blutdruck des Benutzers ist (z. B. systolischer Blutdruck + 30 mmHg), und wird in dem Speicher
51 zuvor gespeichert oder wird durch die CPU
100 bestimmt, wobei der systolische Blutdruck geschätzt wird, indem ein vorher festgelegtes Berechnungsverfahren benutzt wird, während der Gegendruck ansteigt (z. B. siehe
JP 2001-70263 A ).
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Auch bezüglich der Druckabnahmegeschwindigkeit wird eine Ziel-Druckabnahmegeschwindigkeit eingestellt, während der Druck in der Manschette erhöht wird, und die CPU
100 steuert den Öffnungsgrad des Ventiles
18 so, um die Ziel-Druckabnahmegeschwindigkeit zu erreichen (siehe
JP 2001-70263 A ).
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In dem Prozess des Reduzierens des Druckes detektiert der Drucksensor 16 ein Gegendrucksignal (angezeigt durch das Bezugszeichen Pc), welches den Druck des Gurtes 20 anzeigt, mit Hilfe des Gurtes 20. Basierend auf dem Gegendrucksignal Pc berechnet die CPU 100 die Blutdruckwerte (systolischen Blutdruck und diastolischen Blutdruck) durch das Anwenden eines später beschriebenen Algorithmus über das oszillometrische Verfahren (Schritt ST104). Man beachte, dass die Berechnung der Blutdruckwerte nicht darauf begrenzt ist, während des Druckreduktionsprozesses durchgeführt zu werden, und sie kann während des Druckzunahmeprozesses durchgeführt werden.
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Wenn die Blutdruckwerte berechnet und bestimmt sind (JA im Schritt ST105), zeigt die CPU 100 die berechneten Blutdruckwerte auf der Anzeigeeinrichtung 50 an (Schritt ST106) und führt das Steuern für das Speichern der Blutdruckwerte in dem Speicher 51 durch (Schritt ST107).
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Als Nächstes öffnet die CPU 100 das Ventil 18 über die Ventil-Treiberschaltung 180 und führt das Steuern für das Entladen der Luft in dem Fluidbalg 22 des Gurtes 20 durch (Schritt ST108) .
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Danach, wenn der Spannungsversorgungsschalter 52A gedrückt ist, endet die Blutdruckmessung.
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In dem Fall des Entfernens des Messgerätes 1 für körperliche Information von dem Handgelenk 90 öffnet der Benutzer das erste Plattenrahmenelement 30a und das zweite Plattenrahmenelement 30b der Spange 30 und entfernt das Handgelenk 90 von dem Gurt 20 in einem Zustand, in welchem die Schleife des Gurtes 20 größer gemacht worden ist.
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Während der zweiten und nachfolgenden Gegebenheiten des Befestigens benötigt das Handgelenk 90 nur durch die Schleife des Gurtes 20 geführt zu werden, in einem Zustand, in welchem das erste Plattenrahmenelement 30a und das zweite Plattenrahmenelement 30b der Spange 30 offen sind, und die Spange 30 muss nur geschlossen sein. Entsprechend kann der Benutzer das Messgerät 1 für körperliche Information leicht an dem Handgelenk 90 befestigen.
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Zweite Ausführungsform
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12A ist eine Draufsicht, welche das Äußere eines Messgerätes 1A für körperliche Information entsprechend zu einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. 12B ist eine Ansicht des Messgerätes 1A für körperliche Information von unten, welches in 12A gezeigt ist, und 12C ist eine perspektivische Ansicht, welche einen Zustand zu einer Zeit des Befestigens des Messgerätes 1A zeigt, welches in 13A gezeigt ist, durch Wickeln desselben um einen Messort.
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Wie in 12A gezeigt wird, unterscheidet sich im Vergleich zu dem Messgerät 1 für körperliche Information entsprechend der ersten Ausführungsform das Messgerät 1A für körperliche Information entsprechend zu der vorliegenden Ausführungsform darin, dass ein Gurt 20A anstatt des Gurtes 20 beinhaltet ist und eine Spange 30A anstatt der Spange 30 beinhaltet ist.
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Auch, wie aus 12A und 12B verstanden werden kann, unterscheidet sich im Vergleich zu dem Gurt 20 entsprechend zu der ersten Ausführungsform der Gurt 20A entsprechend zu der vorliegenden Ausführungsform darin, dass breite Teilbereiche 20a in der Breitenrichtung, welche senkrecht zu der längsartigen Richtung des Gurtes 20A ist, bereitgestellt werden. Die breiten Teilbereiche 20a sind auf beiden Seiten der zweiten Fixierelemente (eingerastete Teilbereiche 25) in der Breitenrichtung gebildet. Mit anderen Worten, die eingerasteten Teilbereich 25 sind in einem breiten Bereich des Gurtes 20A gebildet und sind so gebildet, dass der vordere Endteilbereich des Gurtes 20A in der Breitenrichtung breit ist, welche senkrecht zu der längsartigen Richtung des Gurtes 20A ist, so dass die eingerastete Teilbereiche 25 durch die vorderen Endteilbereiche der später beschriebenen Hakenteilbereiche 34 eingefangen bzw. ergriffen werden.
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Auch, wie aus 12B und 12C verstanden werden kann, unterscheidet sich im Vergleich zu der Spange 30 entsprechend zu der ersten Ausführungsform die Spange 30A entsprechend zu der vorliegenden Ausführungsform darin, dass das zweite Plattenrahmenelement 30Ab anstatt des zweiten Plattenrahmenelementes 30b beinhaltet ist. Hier sind die ersten Fixierelemente, welche die einrastenden Teilbereiche 32A beinhalten, welche herausragende Formen besitzen, auf der Innenoberfläche des anderen Endeilbereiches h des zweiten Plattenrahmenelementes 30Ab bereitgestellt. Zusammen damit, wie in 12A und 12C gezeigt wird, sind zweite Fixierelemente bereitgestellt, welche die eingerasteten Teilbereiche 25, welche zurückgesetzte Formen besitzen, welche mit den einrastenden Teilbereichen 32A einrasten, auf der äußeren Oberfläche des vorderen Endteilbereiches b des Gurtes 20A. Entsprechend, wie in 12C gezeigt wird, können das zweite Plattenrahmenelement 30Ab und der vorderen Endteilbereich b des Gurtes 20A so eingerastet werden, um den Gurt 20A in eine Schleifenform zu bringen. Entsprechend kann das Messgerät 1A für körperliche Information an dem Messort befestigt werden. Außerdem, da die nicht durchgängigen, zurückgesetzten zweiten Fixierelemente (eingerasteten Teilbereiche 25), welche so gebildet sind, dass sie in der Lage sind, mit den herausragenden ersten Fixierelementen (einrastenden Teilbereich 32A) einzurasten, auf der äußeren Oberfläche des vorderen Endteilbereiches b des Gurtes 20A bereitgestellt sind, behindern die Fixierelemente nicht länger den Fluidbalg 22. Entsprechend kann das Handgelenk 90, welches als der Messort dient, zuverlässig durch den Fluidbalg 22 während der Blutdruckmessung komprimiert werden.
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Wie in 12A, 12B und 12C gezeigt wird, sind hakenförmige Hakenteilbereiche 34, welche so gebildet sind, dass sie heraustreten, auf dem anderen Endteilbereich h des zweiten Plattenrahmenelementes 30Ab gebildet. Die Hakenteilbereiche 23 werden durch das Einfangen auf dem breiten Teilbereich 20a des Gurtes 20A geschlossen. Entsprechend kann das zweite Plattenrahmenelement 30Ab zuverlässig an dem Gurt 20A befestigt werden.
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Wie aus 12B verstanden werden kann, sind eingerastete Teilbereiche 33A, welche zurückgesetzte Formen besitzen, auf der Innenoberflächenseite des Basis-Endteilbereiches a des Gürtels 20A beinhaltet, und die einrastenden Teilbereiche 31A, welche mit den eingerasteten Teilbereiche 33A in Eingriff gehen, sind auf dem zweiten Plattenrahmenelement 30Ab beinhaltet, und dadurch ist der Schließmechanismus konfiguriert. Mit dem Schließmechanismus ist es möglich, die Innenoberfläche des Basis-Endteilbereiches a oder den einen Endteilbereich d des ersten Plattenrahmenelementes 30a des Gurtes 20A zusammen mit dem anderen Endteilbereich h des zweiten Plattenrahmenelementes 30Ab zu schließen. Entsprechend, wenn das Hauptteil 10, das erste Plattenrahmenelement 30a und das zweite Plattenrahmenelement 30Ab der Spange 30A ineinander gefaltet sind, sind die Innenoberfläche des Hauptteils 10, das erste Plattenrahmenelement 30a und das zweite Plattenrahmenelement 30Ab der Spange 30A fixiert, um so zu überlappen.
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Wie aus 12A und 12C verstanden werden kann, sind viele eingerastete Teilbereiche 25 in Ausrichtung in der längsartigen Richtung des Gurtes 20A so gebildet, dass die Befestigungsposition des anderen Endteilbereiches h des zweiten Plattenrahmenelementes 30Ab in der längsartigen Richtung des Gurtes 20A justiert werden kann. Entsprechend kann die Befestigungsposition des andere Endteilbereiches h (siehe 12C) des zweiten Plattenrahmenelementes 30Ab in der längsartigen Richtung des Gurtes 20A justiert werden. Entsprechend ist die Länge der Schleife des Gurtes 20A variabel, und damit kann sie so eingestellt werden, dass sie exakt der Umfangslänge des Handgelenkes 90 entspricht, welches als der Messort dient.
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In der oben beschriebenen Ausführungsform, wurde ein Handgelenk als der Messort benutzt, jedoch ist die vorliegende Ausführungsform nicht darauf begrenzt. Auch die Geräte 1 bis 11 für körperliche Information der vorliegenden Erfindung müssen nicht nur Blutdruckwerte messen, sondern können auch andere körperliche Information, wie zum Beispiel die Pulszahl, messen.
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Die oben beschriebenen Ausführungsformen sind nur beispielhaft, und verschiedene Modifikationen sind möglich, ohne vom Umfang der Erfindung abzuweichen. Die oben beschriebenen vielen Ausführungsformen können unabhängig erreicht werden, jedoch können die Ausführungsformen auch kombiniert werden. Auch können die verschiedenen Charakteristika in den unterschiedlichen Ausführungsformen unabhängig erreicht werden, und die Charakteristika in den unterschiedlichen Ausführungsformen können auch kombiniert werden.
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Bezugszeichenliste
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- 1, 1A
- Messgerät für körperliche Information
- 10
- Hauptteil
- 16
- Drucksensor
- 17
- Piezoelektrische Pumpe
- 18
- Ventil
- 20, 20A
- Gurt
- 22
- Fluidbalg
- 23
- Verstärkungsschicht
- 24
- Äußere umlaufende Schicht
- 25
- Eingerasteter Teilbereich
- 29
- Folie
- 30, 30A
- Spange
- 30a
- Erstes Plattenrahmenelement
- 30b, 30Ab
- Zweites Plattenrahmenelement
- 31
- Herausragender Teilbereich
- 31A, 32, 32A
- Einrastender Teilbereich
- 32B, 32C, 32D
- Befestigungsschraube
- 33
- Magnet
- 34
- Hakenteilbereich
- 38
- Nippel
- 39
- Luftschlauch
- 50
- Anzeigeeinrichtung
- 51
- Speicher
- 52
- Bedienteilbereich
- 52A
- Spannungsversorgungsschalter
- 52B
- Blutdruckmessschalter
- 53
- Spannungsversorgungseinheit
- 66
- Kappenelement
- 160
- Oszillationsschaltung
- 170
- Pumpe-Treiberschaltung
- 180
- Ventil-Treiberschaltung
- 100
- CPU
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- JP 2010051364 A [0001]
- JP H611701 A [0001]
- JP 63200144 A [0001]
- JP H9285453 A [0001]
- JP 2001070263 A [0085, 0086]