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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spuleneinheit, die Energie kontaktlos empfängt oder zuführt, und ein Energiezuführsystem, das die Spuleneinheit enthält.
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Neuerdings werden drahtlose (kontaktlose) Energieübertragungstechniken, die keine physikalische Verbindung wie etwa eine Steckerverbindung benötigen, verwendet, um das Laden einer Sekundärbatterie (nachfolgend einfach als „Bewegungsenergiebatterie“ bezeichnet) in zum Beispiel einem Plug-in-Hybridfahrzeug (PHEV), einem Elektrofahrzeug (EV) oder ähnlichem zu vereinfachen.
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Zum Beispiel ist in dem in der Patentliteratur 1 angegebenen Energiezuführsystem eine aus einem Paar von Spulen, die elektromagnetisch miteinander resonieren, auf einer Bodenfläche einer Zuführausstattung installiert. Die andere Spule ist an einem Fahrzeug montiert, sodass die Energie kontaktlos von der an der Bodenfläche der Energiezuführausstattung installierten Spule zu der an dem Fahrzeug montierten Spule zugeführt wird. Weitere Beispiele für kontaktlose Energiezuführsysteme sind in den Patentliteraturen 2 und 3 beschrieben.
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Allgemein ist die Spule in einem Gehäuse zusammen mit verschiedenen Typen von Teilen wie etwa einem für das Einstellen einer Resonanzfrequenz konfigurierten Kondensator aufgenommen, um eine Größenreduktion zu erzielen. Das herkömmliche Energiezuführsystem weist jedoch das Problem auf, dass die Temperatur im Inneren des Gehäuses ansteigt, sodass die Energieübertragungseffizienz aufgrund einer Erhöhung des Widerstandswerts der Spule vermindert wird oder die Temperatur einen oberen Grenzwert für die Betriebstemperatur des Kondensators überschreitet.
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Deshalb werden Gegenmaßnahmen für das Vermindern der Energieausgabe ergriffen, bei denen der Kondensator entfernt von der Spule vorgesehen wird oder ein Wärmeableitungsglied hinzugefügt wird, um das oben beschriebene Problem zu lösen. Derartige Gegenmaßnahmen bringen jedoch wiederum das Problem mit sich, dass die Ladezeit aufgrund der Vergrößerung der Größe verlängert wird, das Gewicht vergrößert wird und die übertragene Energie vermindert wird.
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- Patentliteratur 1: JP 2012-186909 A
- Patentliteratur 2: JP 2013-165576 A
- Patentliteratur 3: DE 10 2010 042 395 A1
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Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Spuleneinheit, die einen Temperaturanstieg in einem Gehäuse unterdrücken kann, und ein die Spuleneinheit enthaltendes Energiezuführsystem vorzusehen.
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Die Erfinder haben intensive Untersuchungen zu den Ursachen des Temperaturanstiegs durchgeführt. Dabei haben die Erfinder herausgefunden, dass die Temperatur durch einen an einer Metallfläche wie zum Beispiel einer Elektrode eines Kondensators oder ähnlichem im Inneren des Gehäuses aufgrund eines von der Spule erzeugten Magnetfelds erzeugten Wirbelstrom verursacht wird, und haben die Erfindung auf der Grundlage dieser Erkenntnis entwickelt.
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Die vorliegende Erfindung umfasst eine Spule, die Energie kontaktlos zuführt oder empfängt; eine Vielzahl von Kondensatoren, die jeweils mit einer Elektrode als einer Metallfläche versehen sind; und ein Gehäuse, in dem die Spule und die Kondensatoren aufgenommen sind. Jeder Kondensator ist derart angeordnet, dass die Elektrode nicht-senkrecht zu einer Mittenachsenrichtung der Spule ist.
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Die Vielzahl von Kondensatoren ist entlang der Mittenachsenrichtung der Spule derart angeordnet, dass die Elektrode eines Kondensators, der näher zu der Mitte der Spule in der Mittenachsenrichtung der Spule ist, eine geringere Neigung in Bezug auf die Mittenachsenrichtung aufweist.
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Weiterhin enthält ein Energiezuführsystem der vorliegenden Erfindung: eine Energiezuführeinheit, die auf einer Bodenfläche vorgesehen ist; und eine Energieempfangseinheit, die in einem Fahrzeug vorgesehen ist. Die Energieempfangseinheit empfängt von der Energiezuführeinheit gesendete Energie kontaktlos. Die Energiezuführeinheit und/oder die Energieempfangseinheit enthalten die oben beschriebene Spuleneinheit.
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Wie oben beschrieben, ist gemäß der vorliegenden Erfindung der Teil derart angeordnet, dass die Metallfläche nicht-senkrecht zu der Mittenachse der Spule ist. Ein Magnetfluss ist also kaum senkrecht zu der Metallfläche, wodurch die Erzeugung eines Wirbelstroms an der Metallfläche und ein Temperaturanstieg unterdrückt werden können.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung können die Erzeugung des Wirbelstroms in der Elektrode des Kondensators und der Temperaturanstieg des Kondensators unterdrückt werden.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung können die Erzeugung des Wirbelstroms in der Elektrode des Kondensators und der Temperaturanstieg des Kondensators zuverlässiger unterdrückt werden.
- 1 ist eine schematische Ansicht, die eine schematische Konfiguration eines Energiezuführsystems einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
- 2 ist eine schematische Ansicht, die eine Anordnung einer Energiezuführeinheit und einer Energieempfangseinheit in dem Energiezuführsystem von 1 zeigt.
- 3 ist eine schematische, perspektivische Explosionsansicht der Energiezuführeinheit und der Energieempfangseinheit von 2.
- 4 ist eine Draufsicht auf einen Kondensatorkörper und eine Spule von 2.
- 5 ist eine perspektivische Ansicht des Kondensators von 2.
- 6 ist eine Draufsicht auf einen Kondensatorkörper und eine Spule gemäß einem Vergleichsbeispiel.
- 7 ist eine schematische Ansicht, die einen in einer Elektrode des Kondensators erzeugten Wirbelstrom zeigt.
- 8 ist eine schematische Ansicht, die die Beziehung zwischen der Elektrode des Kondensators und einem Magnetfluss zeigt.
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Im Folgenden wird ein Energiezuführsystem gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf 1 bis 5 beschrieben.
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1 ist eine schematische Ansicht, die eine schematische Konfiguration eines Energiezuführsystems einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. 2 ist eine schematische Ansicht, die eine Anordnung einer Energiezuführeinheit und einer Energieempfangseinheit in dem Energiezuführsystem von 1 zeigt. 3 ist eine perspektivische Explosionsansicht der Energiezuführeinheit und der Energieempfangseinheit von 2. Übrigens sind Bezugszeichen von Teilen der Energieempfangseinheit in 3 in Klammern angegeben. 4 ist eine Draufsicht auf einen Kondensatorkörper und eine Spule von 2. 5 ist eine perspektivische Ansicht des Kondensators von 2.
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Das Energiezuführsystem dieser Ausführungsform führt Energie von einer Bodenflächenseite zu einem Fahrzeug kontaktlos unter Verwendung eines MagnetfeldResonanzschemas zu. Es kann aber auch ein anderes Schema anstelle des Magnetfeldresonanzschemas verwendet werden, solange Energie über eine elektromagnetische Kopplung einer Energiezuführseite mit einer Energieempfangsseite übertragen wird.
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Im Folgenden wird zuerst eine Konfiguration eines Energiezuführsystems 1 beschrieben. Wie in 1 gezeigt, umfasst das Energiezuführsystem 1 eine Energiezuführvorrichtung 20, die auf einer Bodenfläche G (in 2 gezeigt) angeordnet ist und als Energiezuführeinheit dient, und eine Energieempfangsvorrichtung 30, die in einem Fahrzeug V (in 2 gezeigt) angeordnet ist und als die Energieempfangseinheit dient. Wie in 2 gezeigt, enthält das Fahrzeug V eine Antriebseinheit DRV, die einen Verbrennungsmotor und einen Elektromotor umfasst, und eine Bewegungsenergiebatterie BATT, die Energie zu dem Motor zuführt.
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Wie in 1 gezeigt, enthält die Energiezuführvorrichtung 20 eine Hochfrequenz-Energiequelle 21, eine Energiezuführeinheit 22, die als eine Spuleneinheit dient, einen Abgleichkasten 27 und eine Steuereinheit 28.
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Die Hochfrequenz-Energiequelle 21 erzeugt eine Hochfrequenzenergie aus zum Beispiel einer kommerziellen Energiequelle und führt die erzeugte Energie zu der weiter unten beschriebenen Energiezuführeinheit 22 zu. Die durch die Hochfrequenz-Energiequelle 21 erzeugte Hochfrequenzenergie wird auf eine Frequenz gleich einer Resonanzfrequenz des Energiezuführeinheit 22 und eine Resonanzfrequenz einer weiter unten beschriebenen Energieempfangseinheit 32 gesetzt.
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Wie in 2 und 3 gezeigt, enthält die Energiezuführeinheit 22 eine Energiezuführseiten-Spule 23, die als eine Spule dient, einen Energiezuführseiten-Kondensatorkörper 24 und ein Energiezuführseiten-Gehäuse 25, das als ein kastenartiges Gehäuse zum Aufnehmen der beiden zuvor genannten Teile dient. Wie in 2 gezeigt, ist die Energiezuführeinheit 22 auf der Bodenfläche G installiert. Die Energiezuführeinheit 22 kann aber auch in der Bodenfläche G vergraben sein.
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Die Energiezuführseiten-Spule 23 und der Energiezuführseiten-Kondensatorkörper 24 sind miteinander in Reihe verbunden und bilden eine Resonanzschaltung, die mit einer vorbestimmten Resonanzfrequenz resoniert. Die Energiezuführseiten-Spule 23 und der Energiezuführseiten-Kondensatorkörper 24 sind in dieser Ausführungsform in Reihe verbunden, können aber auch parallel verbunden sein.
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Der Abgleichkasten 27 ist eine Schaltung, die konfiguriert ist, um eine Impedanz zwischen der Hochfrequenz-Energiequelle 21 und der durch die Energiezuführseiten-Spule 23 und den Energiezuführseiten-Kondensatorkörper 24 gebildeten Resonanzschaltung abzugleichen.
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Die Steuereinheit 28 ist unter Verwendung eines wohlbekannten Mikrocomputers oder ähnlichem mit einem ROM, einem RAM, einer CPU usw. konfiguriert und ist für die gesamte Steuerung der Energiezuführvorrichtung 20 verantwortlich. Die Steuereinheit 28 führt zum Beispiel eine Ein/Aus-Steuerung der Hochfrequenzenergiequelle 21 gemäß einer Anfrage für eine Energieübertragung durch.
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Die Energieempfangsvorrichtung 30 umfasst die Energieempfangseinheit 32, die als die Spuleneinheit dient, und einen Gleichrichter 38.
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Wie in 2 und 3 gezeigt, enthält die Energieempfangseinheit 32 eine Energieempfangsseiten-Spule 33, die als die Spule dient, einen Energieempfangsseiten-Kondensatorkörper 34 und ein Energieempfangsseiten-Gehäuse 35, das als ein kastenartiges Gehäuse zum Aufnehmen der beiden zuvor genannten Teile dient. Wie in 2 gezeigt, ist die Energieempfangseinheit 32 an einer unteren Fläche des Fahrzeugs V befestigt.
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Die Energieempfangsseiten-Spule 33 und der Energieempfangsseiten-Kondensatorkörper 34 sind miteinander in Reihe verbunden und bilden eine Resonanzschaltung, die mit der gleichen Resonanzfrequenz wie die Energiezuführeinheit 22 resoniert. Die Energieempfangsseiten-Spule 33 und der Energieempfangsseiten-Kondensatorkörper 34 sind in dieser Ausführungsform in Reihe verbunden, können aber auch parallel verbunden sein.
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Der Gleichrichter 38 wandelt die durch die Energieempfangseinheit 32 empfangene Hochfrequenzenergie zu einer Gleichstromenergie. Zum Beispiel ist der Gleichrichter 38 mit einer Last L wie etwa einer Ladeeinheit verbunden, die für das Laden der an dem Fahrzeug V montierten Bewegungsenergiebatterie BATT verwendet wird.
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In dem oben beschriebenen Energiezuführsystem 1 schaltet die Steuereinheit 28 die Hochfrequenz-Energiequelle 21 ein, um die Hochfrequenzenergie zu erzeugen, wenn eine Anfrage für eine Energieübertragung zu dem Fahrzeug V als eine Ladebetätigung der Bewegungsenergiebatterie BATT des geparkten Fahrzeugs V in die Energiezuführanlage eingegeben wird. Und wenn die Hochfrequenzenergie zu der Energiezuführeinheit 22 zugeführt wird, führen die Energiezuführeinheit 22 und die Energieempfangseinheit 32 eine Magnetfeldresonanz durch, sodass die Hochfrequenzenergie von der Energiezuführeinheit 22 gesendet wird und die Energieempfangseinheit 32 die Hochfrequenzenergie empfängt. Die durch die Energieempfangseinheit 32 empfangene Hochfrequenzenergie wird durch den Gleichrichter 38 zu einer Gleichstromenergie gewandelt und dann zu einer Ladeeinheit des Fahrzeugs V zugeführt, wobei die Bewegungsenergiebatterie BATT durch die Ladeeinheit geladen wird.
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Im Folgenden werden detaillierte Konfigurationen der Energiezuführeinheit 22 und der Energieempfangseinheit 32, die zuvor allgemein beschrieben wurden, mit Bezug auf 3 usw. beschrieben. Die Energiezuführ- und Energieempfangseinheiten 22 und 32 enthalten jeweils die Energiezuführseiten- und Energieempfangsseiten-Spulen 23 und 33, die Energiezuführseiten- und Energieempfangsseiten-Kondensatorkörper 24 und 34 und die Energiezuführseiten- und Energieempfangsseiten-Gehäuse 25 und 35 wie oben beschrieben.
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Wie in 3 gezeigt, enthält jede der Energiezuführseiten- und Energieempfangsseiten-Spulen 23 und 33 einen Kern 3A, der eine rechteckige Plattenform aufweist und zum Beispiel aus Ferrit ausgebildet ist, und einen Spulendraht 3B, der als ein verdrillter Litzendraht spulenförmig um den Kern 3A gewunden ist.
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Die Kerne 3A der Energiezuführseiten- und der Energieempfangsseiten-Spulen 23 und 33 sind horizontal in den weiter unten beschriebenen Energiezuführseiten- und Energieempfangsseiten-Gehäusen 25 und 35 angeordnet. Der Spulendraht 3B ist um den Kern 3A in einer Richtung gewunden, die orthogonal zu einer Trennungsrichtung (vertikalen Richtung Y1 in dieser Ausführungsform) der Energiezuführeinheit 22 und der Energieempfangseinheit 32 als der Mittenachse ist. Wie in 2 gezeigt, sind die Energiezuführseiten- und Energieempfangsseiten-Spulen 23 und 33 derart angeordnet, dass die Kerne 3A einander in der vertikalen Richtung Y1 gegenüberliegen und die Mittenachsenrichtungen Y2 der Spulendrähte 3 parallel zueinander sind, wenn das Fahrzeug Z an einer vorbestimmten Energiezuführposition geparkt ist.
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Wie in 4 gezeigt, enthält jeder der Energiezuführseiten- und Energieempfangsseiten-Kondensatorkörper 24 und 34 eine Leiterplatte 4A, die eine rechteckige Plattenform aufweist und erhalten wird, indem ein Leitermuster auf einer Fläche eines Glasepoxidsubstrats ausgebildet wird, und eine Vielzahl von keramischen Kondensatoren 4B, die als auf der Leiterplatte 4A montierte Teile oder Kondensatoren dienen. Wie in 3 gezeigt, ist ein Anschlussteil, der an einem Ende des Spulendrahts 3B angebracht ist, mittels einer Schraube B an der Leiterplatte 4A befestigt. Dementsprechend sind der Spulendraht 3B und der keramische Kondensator 4B elektrisch miteinander verbunden. Außerdem ist ein Anschlussteil, der an einem Ende eines aus einem Litzendraht ausgebildeten Ausführdrahts 7 angebracht ist, mittels der Schraube B an der Leiterplatte 4A befestigt. Das andere Ende des Spulendrahts 3B und das andere Ende des Ausführdrahts 7 sind mittels der Schraube B an Anschlüssen eines Paars von Anschlussdrähten 8 befestigt, die aus dem Inneren der weiter unten beschriebenen Energiezuführseiten- und Energieempfangsseiten-Gehäuse 25 und 35 herausgeführt sind.
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Außerdem sind die Leiterplatte 4A und der Kern 3A horizontal nebeneinander entlang einer Breitenrichtung Y3 des Kerns 3A (d.h. in einer Richtung orthogonal zu der vertikalen Richtung Y1 und der Mittenachsenrichtung Y2) angeordnet. Außerdem ist die Leiterplatte 4a in der Mitte des Spulendrahts 3B in der Mittenachsenrichtung Y2 angeordnet.
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Jedes der Energiezuführseiten- und Energieempfangsseiten-Gehäuse 25 und 35 ist derart konfiguriert, dass es in einen Hauptkörperteil 5A, der mit einer Öffnung versehen ist, und einen Deckelteil 5B, der die Öffnung des Hauptkörperteils 5A bedeckt, geteilt werden kann. Der Hauptkörperteil 5A ist unter Verwendung eines Materials, das ein Hindurchgehen von Magnetismus von der Energiezuführvorrichtung 20 gestattet, wie etwa eines faserverstärkten Kunststoffs (FRP) oder ähnlichem ausgebildet. Der Deckelteil 5B ist unter Verwendung eines Materials, das ein Hindurchgehen von Magnetismus verhindert (als eine Magnetabschirmung dient), wie zum Beispiel Aluminium oder einer Legierung konfiguriert. Jedes der Energiezuführseiten- und Energieempfangsseiten-Gehäuse 25 und 35 bildet einen Raum, in dem die Energiezuführseiten- und Energieempfangsseiten-Spulen 23 und 33 und die Energiezuführseiten- und Energieempfangsseiten-Kondensatorkörper 24 und 34 aufgenommen sind, wenn der Hauptkörperteil 5A und der Deckelteil 5B durch ein Fixierungselement wie etwa eine Schraube (nicht gezeigt) miteinander kombiniert und aneinander fixiert sind. Außerdem ist das Energiezuführseiten-Gehäuse 25 derart auf der Bodenfläche G angeordnet, dass sich der Deckelteil 5B auf der Seite der Bodenfläche G befindet und der Hauptkörperteil 5A auf der Seite des Fahrzeugs V befindet. Das Energieempfangsseiten-Gehäuse 25 ist an einer unteren Fläche des Fahrzeugs V derart angebracht, dass sich der Deckelteil 5B auf der Seite der Bodenfläche des Fahrzeugs V befindet und der Hauptkörperteil 5A auf der Seite der Bodenfläche G befindet.
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Im Folgenden wird die Anordnung des keramischen Kondensators 4B auf der Leiterplatte 4A beschrieben. Wie in 5 gezeigt, ist der keramische Kondensator 4B aus einem Kondensator-Hauptkörperteil 4B-1 mit einer Würfelform und Elektroden 4B-2, die als Metallflächen dienen und jeweils an einem Paar von gegenüberliegenden Seitenflächen des Kondensator-Hauptkörperteils 4B-1 vorgesehen sind, konfiguriert. Die Elektrode 4B-2 ist auf der gesamten Seitenfläche des Kondensator-Hauptkörperteils 4B-1 vorgesehen und weist eine bestimmte Flächengröße auf.
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Wie in 4 gezeigt, sind die Vielzahl von keramischen Kondensatoren 4B nebeneinander auf der Leiterplatte 4A angeordnet. Wenn die Vielzahl von keramischen Kondensatoren 4B auf diese Weise auf der Leiterplatte 4A angeordnet sind, sind die Elektroden 4B-2 allgemein nebeneinander auf einer geraden Linie orthogonal zu der Mittenachsenrichtung Y2 wie in 6 gezeigt angeordnet, um die keramischen Kondensatoren 4B ohne Zwischenräume anzuordnen und dadurch die Fläche der Leiterplatte 4A zu reduzieren.
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Es besteht jedoch das Risiko, dass in der in 6 gezeigten Anordnung die Temperatur des keramischen Kondensators 4B ansteigt und den oberen Grenzwert für die Betriebstemperatur überschreitet. Die Erfinder haben intensive Untersuchungen zu den Ursachen des Temperaturanstiegs durchgeführt und herausgefunden, dass Magnetflüsse Φ von einem Ende zu dem anderen Ende in der Mittenachsenrichtung Y2 jeder der Spulen 23 und 33 wie durch die gepunkteten Linien von 6 angegeben erzeugt werden. Wenn also die keramischen Kondensatoren 4B derart angeordnet sind, dass die Elektroden 4B-2 orthogonal zu der Mittenachsenrichtung Y2 wie in 6 gezeigt sind, vergrößern sich die Magnetflüsse Φ, die senkrecht zu den Elektroden 4B-2 der keramischen Kondensatoren 4B sind, wie in 7 gezeigt, und vergrößert sich ein in der Elektrode 4B-2 erzeugter Wirbelstrom I, wodurch die Temperatur erhöht wird.
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Die keramischen Kondensatoren 4B sind in dieser Ausführungsform derart angeordnet, dass ihre Elektroden 4B-2 nicht-senkrecht zu der Mittenachsenrichtung Y2 sind, sodass also die Elektroden 4B-2 schräg oder parallel zu der Mittenachsenrichtung Y2 wie in 4 gezeigt sind. Insbesondere ist die Vielzahl von keramischen Kondensatoren 4B entlang der Mittenachsenrichtung Y2 der Spulen 23 und 33 angeordnet. Die keramischen Kondensatoren 4B sind in dieser Ausführungsform nebeneinander in drei Spalten entlang der Mittenachsenrichtung Y2 angeordnet. Die sechs keramischen Kondensatoren 4B sind nebeneinander in jeder Spalte angeordnet.
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Die keramischen Kondensatoren 4B, die in der Nähe der Mitte in der Mittenachsenrichtung Y2 jeder der Spulen 23 und 33 angeordnet sind, sind derart angeordnet, dass ihre Elektroden 4B-2 parallel zu der Mittenachsenrichtung Y2 sind. Jeder von anderen keramischen Kondensatoren 4B ist schräg angeordnet, sodass seine Elektrode 4B-2 entfernt von den Spulen 23 und 33 ist, je näher er der Mitte in der Mittenachsenrichtung Y2 der Spulen 23 und 33 ist.
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Außerdem sind andere aus der Vielzahl von keramischen Kondensatoren 4B derart angeordnet, dass ein Kondensator, der näher zu jeder Mitte der Spulen 23 und 33 in der Mittenachsenrichtung Y2 ist, eine geringere Neigung in Bezug auf die Mittenachsenrichtung Y2 aufweist. Außerdem ist eine andere Vielzahl von keramischen Kondensatoren 4B derart angeordnet, dass sie eine geringere Neigung in Bezug auf die Mittenachsenrichtung Y2 aufweisen, je weiter sie von den Spulen 23 und 33 entfernt sind.
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Bei einer derartigen Anordnung ist der Magnetfluss Φ schräg oder parallel zu jeder der Elektroden 4B-2 der keramischen Kondensatoren 4B. Der Magnetfluss Φ ist also kaum senkrecht zu der Elektrode 4B-2, und es kann eine Erzeugung des Wirbelstroms I in der Elektrode 4B-2 unterdrückt werden. Vorzugsweise wird der Magnetfluss Φ innerhalb von ± 20° in Bezug auf eine Achse Z, die orthogonal zu der Elektrode 4B-2 wie in 8 gezeigt ist, verhindert, um die Erzeugung des Wirbelstroms I zu unterdrücken.
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Gemäß der oben beschriebenen Ausführungsform sind Änderungen der Temperatureigenschaften des keramischen Kondensators 4B oder der Spulen 23 und 33 kleiner, sodass es nicht nötig ist, eine Schaltung zum Korrigieren der Temperatureigenschaft vorzusehen und also eine Größenreduktion möglich ist. Außerdem können Energiezuführ- und Energieempfangseinheiten 22 und 32 vorgesehen werden, die kaum durch Wärme beschädigt werden können, sodass die Handhabung vereinfacht werden kann. Außerdem kann der Temperaturanstieg reduziert werden und können die Größe und Dicke auch dann reduziert werden, wenn die Kondensatorkörper 24 und 34 von den Spulen 23 und 33 entfernt sind oder ein Wärmeableitungsmaterial hinzugefügt ist, sodass also eine Gewichtsreduktion während der Montage an dem Fahrzeug erzielt werden kann.
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Außerdem sind in dieser Ausführungsform die keramischen Kondensatoren 4B nebeneinander auf einer oberen Fläche und der unteren Fläche der Leiterplatte 4A angeordnet und sind die jeweils auf der oberen Fläche und der unteren Fläche angeordneten keramischen Kondensatoren 4B durch Durchgangslöcher hindurch elektrisch miteinander verbunden, um eine Größenreduktion der Leiterplatte 4A zu erzielen. Es besteht also das Risiko, dass der Wirbelstrom in einem in die Durchgangslöcher gefüllten Metallmaterial aufgrund der Magnetflüsse Φ von den Spulen 23 und 33 erzeugt wird. Deshalb ist die Anzahl der Durchgangslöcher auf ein Minimum reduziert, um in dieser Ausführungsform eine Form mit einer hohen Wärmeableitungseigenschaft vorzusehen.
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Übrigens ist gemäß dieser Ausführungsform der keramische Kondensator 4B als der Teil vorgesehen, wobei die Erfindung jedoch nicht darauf beschränkt ist. Es kann nämlich auch eine Leiterplatte oder ähnliches mit einem darauf ausgebildeten Leitermuster (Metallfläche) vorgesehen sein, wobei die Leiterplatte derart angeordnet ist, dass das Leitermuster nicht-senkrecht zu der Mittenachsenrichtung Y2 ist.
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Außerdem ist die Vielzahl von auf der Leiterplatte 4A angeordneten keramischen Kondensatoren 4B in dieser Ausführungsform wie in 4 gezeigt angeordnet, wobei die Erfindung jedoch nicht darauf beschränkt ist. Vorzugsweise wird die Richtung des Magnetflusses Φ von Positionen der Kondensatorkörper 24 und 34 in Bezug auf die Spulen 23 und 33 vorausgesagt und wird die Leiterplatte 4A derart vorgesehen, dass die Elektrode 4B-2 möglichst parallel zu dem Magnetfluss Φ ist.
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Außerdem sind die Elektroden 4B-2 der keramischen Kondensatoren 4B der Energieempfangs- und Energiezuführeinheiten 22 und 32 gemäß der oben beschriebenen Ausführungsform derart angeordnet, dass sie nicht-senkrecht zu der Mittenachsenrichtung Y2 sind, wobei die Erfindung jedoch nicht darauf beschränkt ist. Es können auch nur die Energieempfangs- oder Energiezuführeinheiten 22 und 32 wie oben beschrieben konfiguriert sein.
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Liste der Bezugszeichen
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- 1
- Energiezuführsystem
- 4B
- keramischer Kondensator (Teil, Kondensator)
- 4B-2
- Elektrode (Metallfläche)
- 20
- Energiezuführvorrichtung (Energiezuführeinheit)
- 22
- Energiezuführeinheit (Spuleneinheit)
- 23
- Energiezuführseiten-Spule (Spule)
- 25
- Energiezuführseiten-Gehäuse (Gehäuse)
- 30
- Energieempfangsvorrichtung (Energieempfangseinheit)
- 32
- Energieempfangseinheit (Spuleneinheit)
- 33
- Energieempfangsseiten-Spule (Spule)
- 35
- Energieempfangsseiten-Gehäuse (Gehäuse)
- G
- Bodenfläche
- V
- Fahrzeug
- Y2
- Mittenachsenrichtung