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DE112015006837T5 - Poly(arylensulfid)harz-zusammensetzung und formkörper davon - Google Patents

Poly(arylensulfid)harz-zusammensetzung und formkörper davon Download PDF

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DE112015006837T5
DE112015006837T5 DE112015006837.6T DE112015006837T DE112015006837T5 DE 112015006837 T5 DE112015006837 T5 DE 112015006837T5 DE 112015006837 T DE112015006837 T DE 112015006837T DE 112015006837 T5 DE112015006837 T5 DE 112015006837T5
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DE
Germany
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resin
polyarylene sulfide
epoxy resin
sulfide resin
resin composition
Prior art date
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DE112015006837.6T
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English (en)
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Masanori Uchigata
Masashi Kunishige
Taku Shimaya
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DIC Corp
Original Assignee
DIC Corp
Dainippon Ink and Chemicals Co Ltd
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Abstract

Bereitgestellt werden ein Polyarylensulfidharz-Formobjekt, welches ein Polyarylensulfidharz beinhaltet und ein exzellentes Haftvermögen zu einem Epoxidharz und Temperaturwechselbeständigkeit aufweist und eine geringe Anzahl an Grat aufweist, und eine Polyarylensulfidharz-Zusammensetzung, mit welcher das Formobjekt geformt werden kann. Spezifischer werden die Polyarylensulfidharz-Zusammensetzung, die ein Polyarylensulfidharz (A), ein Polyamidetherharz (B) und ein Epoxidharz (C) als essentielle Komponenten beinhaltet, wobei das Polyamidetherharz (B) ein Biegeelastizitätsmodul von 100 (MPa) oder weniger aufweist, und ein Formobjekt davon bereitgestellt.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Polyarylensulfidharz-Formobjekt, das ein Polyarylensulfidharz beinhaltet, das besonders exzellentes Haftvermögen zu einem Epoxidharz und Temperaturwechselbeständigkeit aufweist, und eine geringe Anzahl an Grat aufweist, und auf eine Polyarylen-sulfid-Harzzusammensetzung, die fähig ist zum Bereitstellen des Formobjekts.
  • Stand der Technik
  • Ein Polyarylensulfidharz (hiernach kann es als PAS abgekürzt sein), verkörpert durch ein Polyphenylensulfidharz (hiernach kann es als PPS abgekürzt sein), weist eine exzellente mechanische Festigkeit, Temperaturbeständigkeit, chemische Beständigkeit, Formbarkeit und Formbeständigkeit auf, und wird als Material für elektrische und elektronische Ausstattungsteile und Automobilteile, und dergleichen, unter Nutzbarmachung dieser Eigenschaften verwendet.
  • Diese Teile werden häufig zu Teilmaterialien, die aus Epoxidharzen und dergleichen hergestellt sind, beim Sekundärverarbeiten gebunden. Allerdings weisen PAS-Harze ein relativ niedriges Haftvermögen zu anderen Harzen auf, insbesondere Epoxidharzen. Daher hat zum Beispiel in einem Fall, wo PAS-Harze miteinander gebunden werden, in einem Fall, wo ein PAS-Harz zu einem anderen Material mit einem Epoxid-basierten Haftmittel gebunden wird, oder in einem Fall, wo ein Versiegeln von elektrischen und elektronischen Teilen unter Verwendung eines Epoxidharzes ausgeführt wird, das schwache Haftvermögen des PAS-Harzes mit dem Epoxidharz (kann als Epoxid-Haftvermögen bezeichnet werden oder einfach als Haftvermögen bezeichnet werden) ein Problem aufgeworfen.
  • Daher wurden bisher einige Untersuchungen ausgeführt für den Zweck des Verbesserns des Epoxid-Haftvermögens des PAS-Harzes, und zum Beispiel wurden eine PAS-Harzzusammensetzung, die durch Mischen eines Epoxidharzes in ein Polyarylensulfidharz erhalten ist, und ferner eine PAS-Harzzusammensetzung, die durch Mischen einer Glasfaser, eines Olefinpolymers, eines Epoxidharzes und von Glasschuppen in ein Polyarylensulfidharz erhalten ist, vorgeschlagen (Bezug zu PTLs 1 und 2). Allerdings, da in den Verfahren ein Bisphenol A-Typ Epoxidharz als ein Epoxidharz verwendet wird, sind das Epoxid-Haftvermögen und die Fluidität exzellent, aber es ist schwierig zu sagen, dass die Temperaturwechselbeständigkeit zur praktischen Verwendung ausreichend ist. Überdies ist die Menge an Grat zum Zeitpunkt des Formens groß und daher gab es Raum für Verbesserungen.
  • Zitatliste
  • Patentliteratur
    • [PTL 1] JP-B-06-104773
    • [PTL 2] JP-A-2005-306926
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Technisches Problem
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Polyarylensulfidharz-Formobjekt, das ein Polyarylensulfidharz beinhaltet, das ein exzellentes Anhaften zu einem Epoxidharz und Temperaturwechselbeständigkeit aufweist, und das eine geringe Menge an Grat aufweist, und eine Polyarylensulfid-Harzzusammensetzung bereitzustellen, mit welcher das Formobjekt geformt werden kann.
  • Lösung des Problems
  • Als Ergebnis intensiver Untersuchungen, die die vorliegenden Erfinder zum Lösen des Problems ausgeführt haben, wurde herausgefunden, dass das Problem gelöst werden kann durch die Verwendung eines Polyamidetherharzes (B), das ein spezifisches Biegeelastizitätsmodul aufweist, zusammen mit einem PAS-Harz und einem Epoxidharz, und dadurch wurde die vorliegende Erfindung vervollständigt.
  • Das heißt, die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Polyarylensulfid-Harzzusammensetzung, die ein Polyarylensulfidharz (A), ein Polyamidetherharz (B) und ein Epoxidharz (C) als essentielle Komponenten beinhaltet, wobei das Polyamidetherharz (B) ein Biegeelastizitätsmodul von 100 (MPa) oder weniger aufweist.
  • Ferner bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Formobjekt, das durch Formen der Polyarylensulfid-Harzzusammensetzung gebildet ist.
  • Vorteilhafte Effekte der Erfindung
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es möglich, ein Polyarylensulfidharz-Formobjekt, das ein Polyarylensulfidharz beinhaltet, das ein besonders exzellentes Haftvermögen zu einem Epoxidharz aufweist und Temperaturwechselbeständigkeit aufweist, und eine geringe Anzahl an Grat aufweist, und eine Polyarylen-sulfid-Harzzusammensetzung bereitzustellen, mit welcher das Formobjekt geformt werden kann.
  • Beschreibung von Ausführungsformen
  • Eine Polyarylensulfidharz-Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung enthält ein Polyarylensulfidharz (A), ein Polyamidetherharz (B) mit einem Biegeelastizitätsmodul von 100 (MPa) oder weniger, und ein Epoxidharz (C) als essentielle Komponenten. Die Details werden nachfolgend beschrieben.
  • • Polyarylensulfidharz (A)
  • Ein Polyarylensulfidharz, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, weist eine Harzstruktur auf, in welcher eine Struktur mit einem aromatischen Ring und einem Schwefelatom, die miteinander verbunden sind, als eine Wiederholungseinheit beinhaltet ist, und spezifisch ist ein Strukturteil, der durch die folgende Formel (1) dargestellt ist, als eine Wiederholungseinheit beinhaltet.
    Figure DE112015006837T5_0001
  • (In der Formel stellen R1 und R2 jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Nitrogruppe, eine Aminogruppe, eine Phenylgruppe, eine Methoxygruppe oder eine Ethoxygruppe dar.)
  • Hierbei sind in dem Strukturteil, das durch die oben gezeigte Formel (1) dargestellt ist, R1 und R2 in der Formel bevorzugt Wasserstoffatome, unter einem Gesichtspunkt von mechanischer Festigkeit des Polyarylensulfidharzes, und in diesem Fall ist das Strukturteil, in welchem das Binden bei einer Para-Position ausgeführt wird und welches durch die folgende Formel (2) dargestellt ist, als ein bevorzugtes Beispiel beispielhaft gezeigt.
    Figure DE112015006837T5_0002
  • Unter diesen ist insbesondere eine Struktur, in welcher das Binden von einem Schwefelatom zu einem aromatischen Ring in der Wiederholungseinheit bei einer Para-Position ausgeführt wird, wie oben durch die Strukturformel (2) gezeigt, unter dem Gesichtspunkt von Temperaturbeständigkeit und Kristallinität des Polyarylensulfidharzes bevorzugt.
  • Zusätzlich kann das Polyarylensulfidharz nicht nur das Strukturteil, das durch die oben gezeigte Formel (1) dargestellt ist, beinhalten, sondern auch Strukturteile, die durch die folgenden Strukturformeln (3) bis (6) dargestellt sind, in einer Menge von 30 Mol-% oder weniger bezüglich der Gesamtmenge, beinhaltend das Strukturteil, das durch die oben gezeigte Formel (1) dargestellt ist.
    Figure DE112015006837T5_0003
  • Insbesondere sind in der vorliegenden Erfindung die Strukturteile, die durch die oben gezeigten Formeln (3) bis (6) dargestellt sind, bevorzugt 10 Mol-% oder weniger, unter dem Gesichtspunkt der Temperaturbeständigkeit und der mechanischen Festigkeit des Polyarylensulfidharzes. In einem Fall, wo die Strukturteile, die durch die oben gezeigten Formeln (3) bis (6) dargestellt sind, in dem Polyarylensulfidharz beinhaltet sind, kann ein Bindungstyp der Strukturteile entweder ein statistisches Copolymer oder ein Block-Copolymer sein.
  • Zusätzlich kann das Polyarylensulfidharz ein trifunktionales Strukturteil, das durch die folgende Formel (7) dargestellt ist, oder eine Naphthylsulfid-Bindung in einer molekularen Struktur davon beinhalten.
    Figure DE112015006837T5_0004
  • Allerdings beinhaltet das Polyarylensulfidharz ein trifunktionales Strukturteil, das durch die obige Formel (7) dargestellt ist, oder eine Naphthylsulfid-Bindung bevorzugt in einer Menge von 3 Mol-% oder weniger und besonders bevorzugt 1 Mol-% oder weniger, bezüglich der Gesamtmolanzahl, die die anderen Strukturteile beinhaltet.
  • Zusätzlich sind die physikalischen Eigenschaften des Polyarylensulfidharzes nicht besonders beschränkt, solange die Eigenschaften den Effekt der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigen, und die Eigenschaften sind wie folgt.
  • (Schmelzviskosität)
  • Die Schmelzviskosität (V6) des Polyarylensulfidharzes, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, welche bei einer Temperatur von 300°C gemessen wird, ist bevorzugt in dem Bereich von 5 bis 1000 [Pa·s], unter dem Gesichtspunkt des Erhaltens einer exzellenten Balance zwischen der Fluidität und der mechanischen Festigkeit, stärker bevorzugt in dem Bereich von 5 bis 100 [Pa·s], und besonders bevorzugt in dem Bereich von 5 bis 50 [Pa-s].
  • (Nicht-Newtonscher Index)
  • Der Nicht-Newtonsche Index des Polyarylensulfidharzes, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, ist nicht besonders beschränkt, solange der Index den Effekt der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigt, und er ist bevorzugt in dem Bereich von 0,90 bis 2,00. In dem Fall des Verwendens eines linearen Polyarylensulfidharzes, ist der Nicht-Newtonsche Index bevorzugt in dem Bereich von 0,90 bis 1,50 und stärker bevorzugt in dem Bereich von 0,95 bis 1,20. Solch ein Polyarylensulfidharz weist exzellente mechanische Eigenschaften, Fluidität und Abriebbeständigkeit auf. Der Nicht-Newtonsche Index (N-Wert) ist ein Wert, der erhalten ist durch Messen einer Scherrate und einer Scherspannung unter Verwendung eines Kapillographen unter einer Bedingung, bei welcher die Temperatur 300°C ist und ein Verhältnis einer Öffnungslänge (L) zu einem Öffnungsdurchmesser (D) (L/D) 40 ist, und Ausführen der Berechnung unter Verwendung der Scherrate und der Scherspannung gemäß der folgenden Gleichung.
    [Math. 1] SR = K SS N
    Figure DE112015006837T5_0005
  • [Allerdings stellt SR eine Scherrate (Sekunde-1) dar, SS stellt eine Scherspannung (Dyn/cm2) dar und stellt K eine Konstante dar.] Wenn der N-Wert näher zu 1 ist, weist das PPS eine Struktur auf, die nahezu linear ist, und wenn der N-Wert höher ist, weist das PPS eine fortgeschritten verzweigte Struktur auf.
  • (Herstellungsverfahren)
  • Ein Verfahren zum Herstellen des Polyarylensulfidharzes (A) ist nicht besonders beschränkt, und Beispiele davon beinhalten 1) ein Verfahren zum Polymerisieren einer dihalogenaromatischen Verbindung, falls notwendig, zusammen mit einer polyhalogenaromatischen Verbindung, und anderen Copolymerisationskomponenten, in der Anwesenheit von Schwefel und Natriumcarbonat, 2) ein Verfahren zum Polymerisieren einer dihalogenaromatischen Verbindung und einer polyhalogenaromatischen Verbindung, falls notwendig, zusammen mit anderen Copolymerisationskomponenten, in einem polaren Lösungsmittel in der Anwesenheit eines sulfidierenden Mittels, und 3) ein Verfahren zum Selbstkondensieren von p-Chlorthiophenol, falls notwendig, zusammen mit anderen Copolymerisationskomponenten. Unter diesen Verfahren ist das Verfahren von 2) generell zu verwenden und bevorzugt. Zu dem Zeitpunkt einer Reaktion können Alkalimetallsalze, wie etwa eine Carboxylsäure oder eine Sulfonsäure, zugegeben werden, oder können Alkalihydroxide zugegeben werden, um einen Polymerisationsgrad einzustellen. Bei dem zuvor genannten Verfahren von 2) wird das Polyarylensulfidharz bevorzugt erhalten durch ein Verfahren, in welchem ein wasserhaltiges sulfidierendes Mittel in eine Mischung eingeführt wird, die ein erwärmtes organisches polares Lösungsmittel und eine dihalogenaromatische Verbindung beinhaltet, bei einer Rate, bei welcher Wasser von der Reaktionsmischung entfernt werden kann, die dihalogenaromatische Verbindung und das sulfidierende Mittel in dem organischen polaren Lösungsmittel reagiert werden, falls notwendig, zusammen mit der polyhalogenaromatischen Verbindung, und die Feuchtigkeitsmenge innerhalb des Reaktionssystems in dem Bereich von 0,02 bis 0,5 Mol bezüglich 1 Mol des organischen polaren Lösungsmittels gesteuert wird, und demgemäß wird das Polyarylensulfidharz hergestellt (Bezug zu JP-A-07-228699 ); oder ein Verfahren, in welchem die dihalogenaromatische Verbindung, falls notwendig, zusammen mit der polyhalogenaromatischen Verbindung und anderen Copolymerisationskomponenten, Alkalimetallhydrosulfiden und organische Säure-Alkalimetall-Salzen in der Anwesenheit von festen Alkalimetallsulfiden und einem aprotischen polaren organischen Lösungsmittel miteinander reagiert werden, während die organischen Säure-Alkalimetall-Salze auf 0,01 bis 0,9 Mol bezüglich 1 Mol einer Schwefelquelle und die Feuchtigkeitsmenge innerhalb des Reaktionssystems auf den Bereich von 0,02 Mol bezüglich 1 Mol von aprotischem polaren organischen Lösungsmittel gesteuert werden (Bezug auf ein Pamphlet von WO2010/058713 ). Spezifische Beispiele der dihalogenaromatischen Verbindung beinhalten p-Dihalobenzol, m-Dihalobenzol, o-Dihalobenzol, 2,5-Dihalotoluol, 1,4-Dihalonaphthalen, 1-Methoxy-2,5-dihalobenzol, 4,4'-Dihalobiphenyl, 3,5-Dihalobenzoesäure, 2,4-Dihalobenzoesäure, 2,5-Dihalonitrobenzol, 2,4-Dihalonitrobenzol, 2,4-Dihaloanisol, p,p‘-Dihalodiphenylether, 4,4'-Dihalobenzophenon, 4,4'-Dihalodiphenylsulfon, 4,4'-Dihalodiphenylsulfoxid, 4,4'-Dihalodiphenylsulfid und eine Verbindung mit einer Alkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen auf einem aromatischen Ring von den zuvor genannten verschiedenen Verbindungen. Beispiele der polyhalogenaromatischen Verbindung beinhalten 1,2,3-Trihalobenzol, 1,2,4-Trihalobenzol, 1,3,5-Trihalobenzol, 1,2,3,5-Tetrahalobenzol, 1,2,4,5-Tetrahalobenzol und 1,4,6-Trihalonaphthalen. Zusätzlich ist ein Halogenatom, das in den zuvor genannten verschiedenen Verbindungen beinhaltet ist, bevorzugt ein Chloratom oder ein Bromatom.
  • Ein Verfahren zur Nachbehandlung der Reaktionsmischung, die das Polyarylensulfidharz beinhaltet, das durch den Polymerisationsschritt erhalten ist, ist nicht besonders beschränkt, und Beispiele davon beinhalten (1) ein Verfahren, in welchem, nachdem die Polymerisationsreaktion vervollständigt ist, zunächst in der Reaktionsmischung wie sie ist, oder nachdem eine Säure oder eine Base zu der Reaktionsmischung zugegeben wird, das Lösungsmittel durch Destillation unter reduziertem Druck oder gewöhnlichem Druck entfernt wird, anschließend ein Feststoff, von welchem das Lösungsmittel durch Destillation entfernt wurde, ein oder zwei oder mehrere Male mit Wasser, einem Reaktionslösungsmittel (oder einem organischen Lösungsmittel mit einer äquivalenten Löslichkeit zu einem niedermolekularem Polymer) oder einem Lösungsmittel, wie etwa Aceton, Methylethylketon und Alkoholen, gewaschen, und der Feststoff ferner neutralisiert, mit Wasser gewaschen, filtriert und getrocknet wird; (2) ein Verfahren, in welchem, nachdem die Polymerisationsreaktion vervollständigt ist, ein Lösungsmittel, wie etwa Wasser, Aceton, Methylethylketon, Alkohole, Ether, halogenierter Kohlenwasserstoff, aromatischer Kohlenwasserstoff und aliphatischer Kohlenwasserstoff (ein Lösungsmittel, welches in dem verwendeten Polymerisationslösungsmittel löslich ist und das ein schlechtes Lösungsmittel zumindest bezüglich Polyarylensulfid ist) zu der Reaktionsmischung als ein Sedimentationsmittel zugegeben, um zu bewirken, dass ein Feststoffprodukt, wie etwa Polyarylensulfid und anorganische Salze, ausfällen, und das Feststoffprodukt filtriert, gewaschen und getrocknet wird; (3) ein Verfahren, in welchem, nachdem die Polymerisationsreaktion vervollständigt ist, ein Reaktionslösungsmittel (oder ein organisches Lösungsmittel mit einer äquivalenten Löslichkeit zu einem niedermolekularen Polymer) zu der Reaktionsmischung zugegeben wird und die Mischung gerührt wird, und dann ein Niedermolekulargewichtspolymer durch Filtrieren der Mischung entfernt wird, und dann das Resultierende ein oder mehrere Male mit einem Lösungsmittel, wie etwa Wasser, Aceton, Methylethylketon und Alkoholen, gewaschen wird, und dann der Rückstand neutralisiert wird, mit Wasser gewaschen, filtriert und getrocknet wird, (4) ein Verfahren, in welchem, nachdem die Polymerisationsreaktion vervollständigt ist, Wasser zu der Reaktionsmischung zugegeben wird, und dann der Rückstand gewaschen wird, filtriert wird, falls notwendig, mit einer Säure behandelt wird, durch Zugeben einer Säure zum Zeitpunkt des Waschens mit Wasser, und getrocknet wird; und (5) ein Verfahren, in welchem, nachdem die Polymerisationsreaktion vervollständigt ist, die Reaktionsmischung filtriert wird, falls notwendig, ein oder zwei oder mehrere Male mit einem Reaktionslösungsmittel gewaschen wird, ferner mit Wasser gewaschen, filtriert und getrocknet wird.
  • Zusätzlich kann in dem Nachbehandlungsverfahren, das beispielhaft in (1) bis (5) angegeben ist, das Polyarylensulfidharz im Vakuum oder in einer Inertgasatmosphäre, wie etwa Luft oder Stickstoff, getrocknet werden.
  • • Polyamidetherharz (B)
  • Als das Polyamidetherharz (B), das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, wird ein Polyamidetherharz mit einem Biegeelastizitätsmodul von 100 MPa oder weniger verwendet, in einem Fall, wo das Harz (B) alleine durch ein Messverfahren gemäß ISO 178 gemessen wird. Ferner ist das Elastizitätsmodul bevorzugt in dem Bereich von 10 bis 100 (MPa) und stärker bevorzugt in dem Bereich von 20 bis 90 (MPa), unter dem Gesichtspunkt von exzellenter Temperaturwechselbeständigkeit und der Fähigkeit zum Reduzieren der Menge an Grat.
  • Als solch ein Polyamidetherharz (B) kann ein Block-Copolymerharz mit einem Polyoxyalkylenblock und einem Polyamidblock als ein bevorzugtes Harz genannt werden. Spezifische Beispiele von einem Monomer, das den Polyoxyalkylenblock konstituiert, beinhalten Polyalkylenglycole, wie etwa Polyethylenglycol, Polypropylenglycol und Polytetramethylenglycol. Zusätzlich beinhalten spezifische Beispiele von einem Monomer zum Herstellen des Polyamidblocks polykondensierte Polyamide, wie etwa ε-Caprolactam, 11-Aminoundecansäure und 12-Aminolaurinsäure, und copolykondensierte Polyamide von Dicarboxylsäuren, wie etwa Adipinsäure, Sebacinsäure, Terephthalsäure und Isophthalsäure, und Diaminen, wie etwa Hexamethylendiamin, Nonandiamin und Methylpentadiamin. Das Herstellungsverfahren ist nicht besonders beschränkt und zum Beispiel kann, nachdem das Monomer zum Herstellen des Polyamidblocks mit Dicarboxylsäuren, wie etwa Terephthalsäure, Isophthalsäure, 1,4-Cyclohexandicarboxylsäure, Adipinsäure, Decansäure und Dodecansäure, reagiert wird, und zu einem Carboxy-terminalen Ende modifiziert wird, das Resultierende mit dem Monomer, das den Polyoxyalkylenblock konstituiert, kondensiert und polymerisiert werden.
  • Beispiele von kommerziell erhältlichen Produkten des Polyamidetherharzes (B), das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, beinhalten „PEBAX 35R53“ (Biegeelastizitätsmodul: 25 MPa), hergestellt von Arkema S.A. und „PEBAX 4033“ (Biegeelastizitätsmodul: 84 MPa), hergestellt von Arkema S.A.
  • Ein Verhältnis des Polyamidetherharzes (B) bezüglich des Polyarylensulfidharzes (A) kann geeignet eingestellt und verwendet werden gemäß dem Zweck und der Anwendung, um den Effekt der vorliegenden Erfindung nicht zu beeinträchtigen. Obwohl das Verhältnis nicht bedingungslos bestimmt werden kann, ist, unter dem Gesichtspunkt von exzellentem Epoxid-Haftvermögen und Temperaturwechselbeständigkeit und der Fähigkeit zum Reduzieren der Anzahl an Grat, das Verhältnis des Polyamidetherharzes (B) bevorzugt in dem Bereich von 0,5 bis 40 Massenteilen und stärker bevorzugt in dem Bereich von 1 bis 20 Massenteilen bezüglich 100 Massenteilen des Polyarylensulfidharzes (A).
  • • Epoxidharz (C)
  • Die Harzzusammensetzung der vorliegenden Erfindung enthält ferner ein Epoxidharz (C) als eine essentielle Komponente, unter dem Gesichtspunkt des Verbesserns des Haftvermögens zu anderen Harzen, wie etwa einem Epoxidharz.
  • Das Epoxidharz (C) ist nicht besonders beschränkt, solange der Effekt der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigt wird, und Beispiele davon beinhalten ein Bisphenol-Typ Epoxidharz und ein Novolak-Typ Epoxidharz. Von diesen ist unter dem Gesichtspunkt von exzellentem Epoxid-Haftvermögen und Temperaturwechselbeständigkeit und der Fähigkeit zum Reduzieren der Anzahl an Grat ein Bisphenol-Typ Epoxidharz bevorzugt.
  • Beispiele von der Art an Epoxidharz des Bisphenol-Typ Epoxidharzes beinhalten Glycidylether von Bisphenolen und spezifische Beispiele davon beinhalten ein Bisphenol A-Typ Epoxidharz, ein Bisphenol F-Typ Epoxidharz, ein Biphenol-Typ Epoxidharz, ein Tetramethylbiphenyl-Typ Epoxidharz, ein Bisphenol S-Typ Epoxidharz, ein Bisphenol AD-Typ Epoxidharz, ein Tetrabrombisphenol A-Typ Epoxidharz und ein Dihydroxynaphthalen-Typ Epoxidharz. Von diesen ist ein Bisphenol A-Typ Epoxidharz bevorzugt. In einem Fall des Verwendens eines Bisphenol-Typ Epoxidharzes, wird bevorzugt ein Bisphenol-Typ Epoxidharz mit einem Epoxidäquivalent in dem Bereich von 400 bis 5000 [g/äq.] verwendet und ein Bisphenol-Typ Epoxidharz mit einem Epoxidäquivalent in dem Bereich von 450 bis 4000 [g/äq.] wird stärker bevorzugt verwendet. Solange das Epoxidäquivalent 400 [g/äq.] oder mehr ist, kann die Menge an erzeugtem Gas reduziert werden und Fluidität und Haftvermögen zu dem Epoxidharz und Metall sind verbessert. Daher ist es bevorzugt, dass das Epoxidäquivalent 400 [g/äq.] oder mehr ist. Andererseits, solange das Epoxidäquivalent 5000 [g/äq.] oder weniger ist, ist die Temperaturwechselbeständigkeit verbessert, und daher ist es bevorzugt, dass das Epoxidäquivalent 5000 [g/äq.] oder weniger ist. Zusätzlich, in einem Fall des Verwendens eines Bisphenol-Typ Epoxidharzes, wird bevorzugt ein Bisphenol-Typ Epoxidharz mit einem Erweichungspunkt in dem Bereich von 60°C bis 150°C verwendet, und ein Bisphenol-Typ Epoxidharz mit einem Erweichungspunkt in dem Bereich von 65°C bis 130°C wird stärker bevorzugt verwendet. Solange der Erweichungspunkt 60°C oder höher ist, kann die Menge an erzeugtem Gas reduziert werden und Fluidität und Haftvermögen zu dem Epoxidharz und Metall sind verbessert. Daher ist es bevorzugt, dass der Erweichungspunkt 60°C oder höher ist. Andererseits, solange der Erweichungspunkt 150°C oder weniger ist, ist die Temperaturwechselbeständigkeit verbessert, und daher ist es bevorzugt, dass der Erweichungspunkt 150°C oder weniger ist.
  • Zusätzlich beinhalten Beispiele von der Art des Novolak-Typ Epoxidharzes Novolak-Typ Epoxidharze, die erhalten sind durch Bewirken, dass Novolak-Typ Epoxidharze, die durch eine Kondensationsreaktion zwischen Phenolen und Aldehyden erhalten sind, mit Epihalohydrin reagieren. Spezifische Beispiele davon beinhalten ein Phenol-Novolak-Typ Epoxidharz, ein Cresol-Novolak-Typ Epoxidharz, ein Naphthol-Novolak-Typ Epoxidharz, ein Naphthol-Phenolcokondensiertes Novolak-Typ Epoxidharz, ein Naphthol-Cresol-cokondensiertes Novolak-Typ Epoxidharz und ein bromiertes Phenol-Novolak-Typ Epoxidharz. Von diesen sind ein Phenol-Novolak-Typ Epoxidharz und ein Cresol-Novolak Epoxidharz bevorzugt. In einem Fall des Verwendens eines Novolak-Typ Epoxidharzes wird bevorzugt ein Novolak-Typ Epoxidharz mit einem Epoxidäquivalent in dem Bereich von 170 bis 300 [g/äq.] verwendet und ein Novolak-Typ Epoxidharz mit einem Epoxidäquivalent in dem Bereich 190 bis 250 [g/äq.] wird stärker bevorzugt verwendet. Solange das Epoxidäquivalent 170 [g/äq.] oder mehr ist, ist die Temperaturwechselbeständigkeit verbessert, und es ist daher bevorzugt, dass das Epoxidäquivalent 170 [g/äq.] oder mehr ist. Andererseits, solange das Epoxidäquivalent 300 [g/äq.] oder weniger ist, sind Fluidität und Haftvermögen zu dem Epoxidharz und Metall verbessert, und daher ist es bevorzugt, dass das Epoxidäquivalent 300 [g/äq.] oder weniger ist. Zusätzlich wird in einem Fall der Verwendung eines Novolak-Typ Epoxidharzes bevorzugt ein Novolak-Typ Epoxidharz mit einem Erweichungspunkt in dem Bereich von 55°C bis 90°C verwendet und ein Novolak-Typ Epoxidharz mit einem Erweichungspunkt in dem Bereich von 60°C bis 80°C wird stärker bevorzugt verwendet. Solange der Erweichungspunkt 55°C oder höher ist, ist die Temperaturwechselbeständigkeit verbessert, und es ist daher bevorzugt, dass der Erweichungspunkt 55°C oder höher ist. Andererseits, solange der Erweichungspunkt 90°C oder weniger ist, sind Fluidität und Haftvermögen zu dem Epoxidharz und Metall verbessert, und daher ist es bevorzugt, dass der Erweichungspunkt 90°C oder weniger ist.
  • Das Verhältnis des Epoxidharzes (C) bezüglich des Polyarylensulfidharzes (A) kann geeignet eingestellt und verwendet werden gemäß dem Zweck und der Anwendung, solange der Effekt der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigt wird. Obwohl das Verhältnis nicht bedingungslos bestimmt werden kann, ist die Menge des Epoxidharzes (C) unter dem Gesichtspunkt des Verbesserns des Epoxid-Haftvermögens bevorzugt in dem Bereich von 0,5 bis 40 Massenteilen und stärker bevorzugt in dem Bereich von 1 bis 20 Massenteilen bezüglich 100 Massenteilen des Polyarylensulfidharzes (A).
  • Die Harzzusammensetzung der vorliegenden Erfindung enthält zusätzlich zu den Komponenten ferner bevorzugt einen Füllstoff (D), um die Leistungsfähigkeit, wie etwa mechanische Festigkeit, insbesondere Temperaturwechselbeständigkeit, Temperaturbeständigkeit und Formbeständigkeit, weiter zu verbessern. Der Füllstoff, der in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, ist keine essentielle Komponente. Allerdings können durch Zugeben des Füllstoffs in dem Bereich von mehr als 0 Massenteilen, typischerweise 1 Massenteil oder mehr, stärker bevorzugt 10 Massenteile oder mehr und 600 Massenteile oder weniger, bezüglich 100 Massenteilen des Polyarylensulfidharzes, verschiedene Leistungsfähigkeiten, wie etwa Festigkeit, Rigidität, Temperaturbeständigkeit, Wärmeableitung und Formbeständigkeit, gemäß dem Zweck der Zugabe des Füllstoffs verbessert werden.
  • Bezüglich des Füllstoffs, solange der Effekt der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigt wird, kann ein bekanntes gewöhnliches Material verwendet werden. Zum Beispiel können Füllstoffe mit verschiedenen Formen, wie etwa faserförmige und nicht-faserförmige Füllstoffe, wie etwa teilchenförmige und plattenartige Füllstoffe, verwendet werden. Spezifisch können faserförmige Füllstoffe (D1) von Fasern, wie etwa Glasfaser, Kohlenstofffaser, Silanglasfaser, keramischer Faser, Aramidfaser, Metallfaser, Fasern von Kaliumtitanat, Siliciumcarbid, Calciumsulfat, Calciumsilicat und dergleichen, und natürliche Fasern von Wollastonit und dergleichen verwendet werden. Zusätzlich können nicht-faserförmige Füllstoffe (D2), wie etwa Glaskugeln, Glasschuppen, Bariumsulfat, Calciumsulfat, Ton, Pyrophyllit, Bentonit, Sericit, Zeolith, Glimmer, Glimmer, Talk, Attapulgit, Ferrit, Calciumsilicat, Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat und Glaskugeln verwendet werden.
  • Von diesen ist es stärker bevorzugt, als den Füllstoff (D) eine Glasfaser (D1) und zumindest eines (D2) ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Glaskugeln, Glasschuppen und Calciumcarbonat in Kombination zu verwenden. Bezüglich des Mischungsverhältnisses davon, ist die Gesamtmenge von der Glasfaser (D1) und zumindest einem (D2) ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Glaskugeln, Glasschuppen und Calciumcarbonat bevorzugt in dem Bereich von 10 bis 200 Massenteilen bezüglich 100 Massenteilen des Polyarylensulfidharzes. Ferner ist, innerhalb des Bereichs, das Mischungsverhältnis zwischen der Glasfaser (D1) und zumindest einem (D2) ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Glaskugeln, Glasschuppen und Calciumcarbonat bevorzugt 20:80 bis 80:20 bezüglich der Masse.
  • Als solch eine Glasfaser kann in dem Bereich, der den Effekt der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigt, eine bekannte Glasfaser verwendet werden. Zum Beispiel kann bevorzugt eine zerhackte Faser für eine Verbindung zum Spritzgießen verwendet werden, und insbesondere ist eine zerhackte Faser mit einem Durchmesser in dem Bereich von 3 bis 20 µm und bevorzugt mit einem Durchmesser in dem Bereich von 6 bis 13 µm, und einer Faserlänge in dem Bereich von 3 bis 6 mm bevorzugt.
  • Zusätzlich können als die Glasschuppen, in dem Bereich, der den Effekt der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigt, bekannte Glasschuppen verwendet werden. Zum Beispiel können bevorzugt Glasschuppen mit einem mittleren Teilchendurchmesser in dem Bereich von 10 bis 4000 µm verwendet werden und können bevorzugt Glasfasern mit einer mittleren Dicke in dem Bereich von 0,1 bis 20 µm verwendet werden. Als die Glaskugeln können, in dem Bereich, der den Effekt der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigt, bekannte Glaskugeln verwendet werden. Zum Beispiel können bevorzugt Glaskugeln mit einem mittleren Teilchendurchmesser in dem Bereich von 1 bis 100 µm verwendet werden. Spezifisch können Natronkalkglaskugeln, niedere Alkaliglaskugeln, Kaliglaskugeln und Quarzglaskugeln verwendet werden. Als das Calciumcarbonat kann, in dem Bereich, der den Effekt der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigt, bekanntes Calciumcarbonat verwendet werden. Zum Beispiel kann bevorzugt ein Calciumcarbonat mit einem mittleren Teilchendurchmesser in dem Bereich von 0,1 bis 300 µm verwendet werden. Spezifisch können ausgefälltes Calciumcarbonat, schweres Calciumcarbonat, Calciumcarbonat-Whisker und dergleichen verwendet werden. Allerdings bedeuten der mittlere Teilchendurchmesser und die mittlere Dicke eine Teilchengröße bei einer 50%-Akkumulation, die von einer akkumulierten Teilchengrößenverteilungskurve erhalten ist, die durch ein Laserstrahlbeugungsverfahren gemessen wird.
  • Ferner kann die Polyarylensulfid-Harzzusammensetzung der vorliegenden Erfindung als eine Polyarylensulfid-Harzzusammensetzung verwendet werden, die erhalten ist durch ferner geeignetes Mischen, zusätzlich zu den Komponenten, von synthetischen Harzen, wie etwa einem Polyesterharz, einem Polyamidharz, einem Polyimidharz, einem Polyetherimidharz, einem Polycarbonatharz, einem Polyphenylenetherharz, einem Polysulfonharz, einem Polyethersulfonharz, einem Polyetheretherketonharz, einem Polyetherketonharz, einem Polyarylenharz, einem Polyethylenharz, einem Polypropylenharz, einem Polytetrafluorethylenharz, einem Polydifluorethylenharz, einem Polystyrolharz, einem ABS-Harz, einem Siliconharz, einem Phenolharz, einem Urethanharz, und einem Flüssigkristallpolymer, oder Elastomeren, wie etwa einem Fluorgummi und einem Silicongummi, gemäß der Anwendung. Die Menge dieser verwendeten Harze variiert gemäß den beabsichtigten Zwecken und kann nicht bedingungslos bestimmt werden. Allerdings kann die Menge des Harzes geeignet in dem Bereich von 0,01 bis 1000 Massenteilen bezüglich 100 Massenteilen des Polyarylensulfidharzes (A) eingestellt werden, gemäß dem Zweck und der Anwendung, sodass der Effekt der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigt wird.
  • Die Polyarylensulfid-Harzzusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann ferner verschiedene Additive enthalten, wie etwa ein Kupplungsmittel, ein Färbemittel, einen Temperaturbeständigkeitsstabilisator, einen Ultraviolettstabilisator, ein Schäumungsmittel, ein Rostschutzmittel, ein Flammschutzmittel und ein Schmiermittel, als Additive zum Zeitpunkt der Formprozessierung, solange der Effekt der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigt wird.
  • Die Menge dieser verwendeten Additive variiert gemäß den Zwecken der entsprechenden Additive und kann nicht bedingungslos bestimmt werden. Allerdings kann die Menge der Additive geeignet in dem Bereich von 0,01 bis 1000 Massenteilen bezüglich 100 Massenteilen des Polyarylensulfidharzes (A) eingestellt werden, gemäß dem Zweck und der Anwendung, sodass der Effekt der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigt wird. Zusätzlich variiert das Verfahren zum Verwenden dieser Additive gemäß den beabsichtigten Zwecken und kann nicht bedingungslos bestimmt werden. Zum Beispiel kann ein Kupplungsmittel verwendet werden, nachdem der Füllstoff zuvor einer Vorbehandlung unterworfen wurde. Allerdings wird ein Kupplungsmittel bevorzugt alleine als ein Additiv verwendet.
  • Als solch ein Kupplungsmittel kann ein Silan-basiertes Kupplungsmittel, ein Titan-basiertes Kupplungsmittel und dergleichen verwendet werden. Von diesen wird bevorzugt ein Silankupplungsmittel verwendet und ein Silankupplungsmittel mit einer funktionellen Gruppe, die mit einer Carboxylgruppe reagiert (zum Beispiel eine Epoxidgruppe, eine Isocyanatgruppe, eine Aminogruppe und eine Hydroxylgruppe) wird stärker bevorzugt verwendet. Beispiele von solch einem Silankupplungsmittel beinhalten Epoxidgruppe-enthaltende Alkoxysilanverbindungen, wie etwa γ-Glycidoxypropyltrimethoxysilan, γ-Glycidoxypropyltriethoxysilan und β-(3,4-Epoxycyclohexyl)ethyltrimethoxysilan, Isocyanatgruppe-enthaltende Alkoxysilanverbindungen, wie etwa γ-Isocyanatpropyltrimethoxysilan, γ-Isocyanatpropyltriethoxysilan, γ-Isocyanatpropylmethyldimethoxysilan, γ-Isocyanatpropylmethyldiethoxysilan, γ-Isocyanatpropylethyldimethoxysilan, γ-Isocyanatpropylethyldiethoxysilan und γ-Isocyanatpropyltrichlorsilan, Aminogruppe-enthaltende Alkoxysilanverbindungen, wie etwa γ-(2-Aminoethyl)aminopropylmethyldimethoxysilan, γ-(2-Aminoethyl)aminopropyltrimethoxysilan und γ-Aminopropylmethoxysilan, und Hydroxylgruppeenthaltende Alkoxysilanverbindungen, wie etwa γ-Hydroxypropyltrimethoxysilan, γ-Hydroxypropyltriethoxysilan. Die Menge des verwendeten Kupplungsmittels ist in dem Bereich von 0,01 bis 1,0 Massenteilen und stärker bevorzugt in einem Bereich von 0,1 bis 0,4 Massenteilen bezüglich 100 Massenteilen des Polyarylensulfidharzes (A).
  • Ein Verfahren zum Herstellen der PAS-Harzzusammensetzung der vorliegenden Erfindung ist nicht besonders beschränkt und ein Verfahren, in welchem das Polyarylensulfidharz (A), das Polyamidetherharz (B) und das Epoxidharz (C) als Rohmaterialien und, falls notwendig, der Füllstoff (D) und andere Additive, wie etwa das Kupplungsmittel (E), in verschiedenen Formen von Pulver, Pellets, Fragmenten und dergleichen, in einen Bandschneckenmischer, einen Henschel-Mischer, einen V-Mischer oder dergleichen gegeben werden, um ein Trockenmischen auszuführen, und dann die resultierende Mischung unter Verwendung eines Banbury-Mischers, einer Mischwalze, eines Einzel- oder Doppelschneckenextruders, oder eines Kneters und dergleichen, schmelzgeknetet wird, kann verwendet werden. Von diesen wird typischerweise ein Verfahren zum Ausführen von Schmelzkneten unter Verwendung eines Einzel- oder Doppelschneckenextruders mit einer ausreichenden Knetkraft verwendet.
  • Die PAS-Harzzusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann verschiedenen Arten von Formprozessen, wie etwa Spritzgießen, Formpressen, Strangpressen in ein Komposit, eine Lage, ein Rohr oder dergleichen, Pultrusionsformen, Blasformen und Transferformen unterworfen werden, und ist besonders geeignet für eine Anwendung bezogen auf Spritzgießen, wegen einer exzellenten Trennbarkeit.
  • Die PAS-Harzzusammensetzung der vorliegenden Erfindung weist eine Leistungsfähigkeit, wie etwa mechanische Festigkeit, Temperaturbeständigkeit, Formbeständigkeit und dergleichen auf, die dem PAS-Harz inhärent ist. Daher wird die Harzzusammensetzung zum Beispiel weithin für verschiedene Anwendungen verwendet, beinhaltend elektrische und elektronische Teile, dargestellt durch Sensoren, LED-Lampen, Stecker, Steckdosen, Widerstände, Relaisgehäuse, Schalter, Spulenkörper, Kondensatoren, variable Kondensatorengehäuse, Oszillatoren, verschiedene Anschlussplatten, Transformatoren, Anschlüsse, Leiterplatten, Tuner, Lautsprecher, Mikrophone, Kopfhörer, kleine Motoren, Magnetkopfbasen, Halbleiter, Flüssigkristalle, FDD-Wagen, FDD-Gestelle, Motorbürstenhalter, Parabolantennen und Computer-bezogene Teile und dergleichen, elektrische Anwendungsteile für den Haushalt und das Büro, dargestellt durch VTR-Teile, TV-Teile, Bügeleisen, Haartrockner, Reiskocherteile, Mikrowellenofenteile, akustische Teile, Audio- und Visualsystemteile, wie etwa eine Audiodisc, eine Laserdisc und eine Compactdisc, Beleuchtungsteile, Kühlschrankteile, Klimaanlagenteile, Schreibmaschinenteile und Textverarbeitungssystemteile, Maschinen-bezogene Teile, dargestellt durch Bürocomputer-bezogene Teile, Telefon-bezogene Teile, Fax-bezogene Teile, Kopierer-bezogene Teile, Reinigungsvorrichtungen, Motorteile, Schreiber, Schreibmaschinen und dergleichen, optische Ausrüstungs- und Präzisionsmaschinen-bezogene Teile, dargestellt durch Mikroskope, Ferngläser, Kameras, Uhren und dergleichen, Wassersanitärausstattungsteile, wie etwa Durchlauferhitzerteile, Mischbatterien, Pumpenteile, Rohrverbindungen, Wassermengeneinstellventile, Sicherheitsventile, Heißwassertemperatursensoren, Wassermengensensoren und Wasserzählergehäuse, Automobil- und Fahrzeug-bezogene Teile, wie etwa Lichtmaschinenventilklemmen, Lichtmaschinenanschlüsse, IC-Regler, Lichtdimmerpotentiometerbasen, verschiedene Ventile, wie etwa ein Abgasventil, verschiedene Rohre eines Brennstoffsystem-Abgassystem-Einlasssystems, Lufteinlassdüsenschnorchel, Ansaugkrümmer, Kraftstoffpumpen, Motorkühlwasserverbindungen, Vergaserhauptkörper, Vergaserabstandshalter, Abgassensoren, Kühlwassersensoren, Öltemperatursensoren, Drosselklappenpositionssensoren, Kurbelwellenpositionssensoren, Luftströmungsmesser, Bremsbelagverschleißsensoren, Klimaanlagen-Thermostatbasen, Heißluftströmungskontrollventile, Heizkörpermotorbürstenhalter, Wasserpumpenlaufräder, Turbinenleitschaufeln, Wischmotorbezogene Teile, Verteiler, Zündschlösser, Startrelais, Übertragungskabelbäume, Scheibenwaschdüsen, Klimaanlagenpaneelschalttafeln, Spulen des elektromagnetischen Ventils zur Kraftstoffversorgung, Sicherungsstecker, Hupenanschlüsse, Isolierplatten für elektrische Teile, Schrittmotorrotoren, Lampensockel, Lampenreflektoren, Lampengehäuse, Bremskolben, Magnetspulen, Motorölfilter und Zündvorrichtungsgehäuse, Kondensatorgehäuse für HEV, Fahrzeuggeschwindigkeitssensoren, und Kabelummantelungen, oder wird weithin als ein Material für Fasern oder Filme verwendet.
  • Beispiele
  • Hiernach wird die vorliegende Erfindung im Detail unter Verwendung von Beispielen beschrieben. Allerdings ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Beispiele beschränkt.
  • [Peakmolekulargewicht von PAS-Harz]
  • Das Peakmolekulargewicht eines PPS-Harzes wird unter den folgenden Bedingungen gemessen: Apparat: SSC-7000 (hergestellt von Senshu Scientific Co., Ltd.), Säule: UT-805L (hergestellt von Showa Denko K.K.), Lösungsmittel: 1-Chlornaphthalen, Säulentemperatur: 210°C, Detektor: UV-Detektor (360 nm). Die Molekulargewichtsverteilung eines PPS-Harzes wird unter Verwendung von sechs Arten von monodispersen Polystyrolen zur Kalibrierung bestimmt. Dann wird eine Differentialmolekulargewichts-Gewichtsverteilung angefertigt, in welcher die vertikale Achse d (Gewicht) / d Log (Molekulargewicht) darstellt und die horizontale Achse Log (Molekulargewicht) darstellt. Das Peakmolekulargewicht wurde von der horizontalen Achse abgelesen.
  • [Schmelzviskosität von PAS-Harz]
  • Die Schmelzviskosität eines PAS-Harzes, das für 6 Minuten gehalten wurde, wurde bei 300°C unter Verwendung eines Strömungstesters (KOKA FLOWTESTER „model CFT-500D“, hergestellt von SHIMADZU CORPORATION) bei einer Last von 1,96 MPa mit einer Öffnung, in welcher das Verhältnis der Öffnungslänge zu dem Öffnungsdurchmesser 10/1 war, gemessen.
  • [Messung von Biegeelastizitätsmodul von Polyamidetherharz]
  • Das Biegeelastizitätsmodul eines thermoplastischen Polyamid-basierten Elastomers wurde durch ein Verfahren gemäß ISO 178 gemessen.
  • <Beispiele 1 bis 8 und Vergleichsbeispiele 1 bis 6>
  • Gemäß den Zusammensetzungen und Mischungsmengen, die in Tabellen 1 und 2 gezeigt sind, wurden die entsprechenden Materialien homogen in einem Freifallmischer gemischt. Dann wurde das gemischte Material in einen Doppelschneckenextruder mit einem Schlitz eingegeben, „TEM-35B“, hergestellt von TOSHIBA MACHINE CO., LTD., und bei einer Harzkomponentenausstoßrate von 25 kg/Stunde, einer Schneckengeschwindigkeit von 250 U/min, wobei das Verhältnis (Ausstoßrate/Schneckengeschwindigkeit) von einer Harzkomponentenausstoßrate (kg/Stunde) zu der Schneckengeschwindigkeit (U/min) 0,1 (kg/Stunde · U/min) war, und einer Harztemperatur von 330°C schmelzgeknetet. Dadurch wurden Pellets der Harzzusammensetzung erhalten. Die folgenden Evaluationstests wurden unter Verwendung der Pellets ausgeführt. Die Tests und die Evaluationsergebnisse sind in Tabellen 1 und 2 gezeigt.
  • [Haftfestigkeit von PAS-Harzzusammensetzung zu Epoxidharz]
  • Anschließend wurden die erhaltenen Pellets in eine Spritzgussmaschine (SG75-HIPRO·III), hergestellt von Sumitomo-Netstal, eingeführt, in welcher die Zylindertemperatur auf 320°C eingestellt war, und Spritzgießen wurde unter Verwendung einer Form für ASTM Typ-I Hantelprüfkörper, welche auf 130°C erwärmt wurde, ausgeführt, um dadurch einen ASTM Typ-I Hantelprüfkörper anzufertigen. Der erhaltene ASTM Typ-I Hantelprüfkörper wurde in zwei gleiche Teile bei dem Zentrum davon unterteilt. Ein Abstandshalter (Dicke: 1,8 bis 2,2 mm, Öffnungsabschnitt: 5 mm × 10 mm) wurde zwischen die zwei Teile des ASTM Typ-I Hantelprüfkörpers eingefügt und mit einem Clip fixiert. Der Abstandshalter wurde so angefertigt, dass die Fläche eines Kontaktabschnitts, bei welchem der ASTM Typ-I Hantelprüfkörper in Kontakt mit einem Epoxid-Haftmittel gebracht wurde, 50 mm2 war. Dann wurde ein Epoxidharz (Zweiteiliges Epoxidharz, hergestellt von Nagase ChemteX Corporation, Basisharz: XNR5002, Härtungsmittel: XNH5002, Mischungsverhältnis von Basisharz: Härtungsmittel=100:90) in den Öffnungsabschnitt injiziert. Dann wurde Erwärmen für 3 Stunden in einer Heißlufttrockenmaschine, die bei 135°C gehalten wurde, ausgeführt, um zu bewirken, dass das Epoxidharz härtet, und dadurch wurden die zwei Teile des ASTM Typ-I Hantelprüfkörpers miteinander verbunden. Nachdem Kühlen bei 23°C für 1 Tag ausgeführt wurde, wurde der Abstandshalter entfernt. Die Zugbruchfestigkeit des resultierenden Probekörpers wurde bei 23°C unter Verwendung einer Zugtestmaschine, hergestellt von Instron Corporation, bei einer Dehnungsgeschwindigkeit von 1 mm/min und einer Distanz zwischen den Stützpunkten von 80 mm gemessen. Die Epoxid-Haftfestigkeit wurde berechnet durch Teilen der Zugbruchfestigkeit durch die Fläche der gebundenen Oberfläche.
  • [Temperaturwechseltest]
  • Ein Stahleinsatz-Blockelement mit einer Länge von 25 mm, einer Breite von 40 mm und einer Dicke von 10 mm wurde angefertigt. Zwei Durchgangslöcher mit einem Durchmesser von 3,55 mm, welche zur Dickenrichtung des Elements parallel waren, wurden in dem Element gebildet. Die Zentren der Durchmesser der zwei Durchgangslöcher wurden entlang einer Linie positioniert, die die Mittelpunkte der vertikalen Seiten des Elements miteinander verbindet, welche parallel zu der horizontalen Seite des Elements war. Der Mittelpunkt von den Zentren von den Durchmessern der zwei Durchgangslöcher wurde ausgerichtet mit dem Mittelpunkt der Linie, die die Mittelpunkte von den vertikalen Seiten von dem Element miteinander verbindet. Das Intervall zwischen den Zentren von den Durchmessern von den zwei Durchgangslöchern war 20 mm. Als Nächstes wurde das Einsatz-Blockelement innerhalb einer Spritzgussform unter Verwendung der zwei Durchgangslöcher und zweier zylindrischer Stahlstifte, die innerhalb der Spritzgussform angeordnet sind, angeordnet, sodass das Einsatz-Blockelement innerhalb der Spritzgussform gehalten wurde. Dann wurden die Pellets von der Polyphenylensulfid-Harzzusammensetzung in ein Formprodukt spritzgegossen, unter Verwendung einer Spritzgussform, die designt war, sodass die gesamte äußere Umfangsoberfläche des Einsatz-Blockelements mit einem Film der Polyphenylensulfid-Harzzusammensetzung mit einer Dicke von 1 mm bedeckt war, nachdem Pellets einer Polyphenylensulfid-Harzzusammensetzung spritzgegossen wurden. Das erhaltene Formprodukt der Polyphenylensulfid-Harzzusammensetzung, die das Einsatz-Blockelement enthält, wurde verwendet, um einen Temperaturwechseltest auszuführen, in welchem Kühl- und Heizzyklen bei -40°C bis 150°C in einer Gasphasen-Typ Temperaturwechseltestmaschine als ein Temperaturzyklus definiert war. Die Anzahl an Zyklen, die wiederholt wurden, bis der Bruch des Formprodukts aufgrund von Rissen, die in dem Formprodukt gebildet wurden, auftrat, wurde gemessen.
  • [Grat-Test]
  • Ein Verbindungsstück mit einer Breite von 20 mm, einer Länge von 100 mm und einer Dicke von 3 mm und mit 20 Stiftlöchern mit einer Stiftlochgröße von 2 × 2 mm wurde geformt und die Länge [µm] des in dem Stiftlochabschnitt (Intervall 20 µm) gebildeten Grates wurde gemessen und evaluiert.
    Tabelle 1
    Material Beispiel Vergleichsbeispiel
    1 2 1 2
    PPS A1 31,5 31,5 34,5 34,5
    Polyamidetherharz B1 5
    B2 5 5
    B3 5
    Epoxidharz C1 3 3 3
    C2
    Anorganischer Füllstoff D1 30 30 30 30
    D2 30 30 30 30
    Additiv E1 0,5 0,5 0,5 0,5
    Evaluationsgegenstände
    Epoxid-Haftfestigkeit (MPa) 2,6 2,6 2,0 2,4
    Temperaturwechselbeständigkeit 20 25 20 10
    Menge an Grat [µm] 20 18 38 20

    Tabelle 2
    Material Beispiel Vergleichsbeispiel
    3 4 3
    PPS A1 31,5 31,5 34,5
    Polyamidetherharz B1 5
    B2 5
    B3 5
    Epoxidharz C1
    C2 3 3 3
    Anorganischer Füllstoff D1 30 30 30
    D2 30 30 30
    Additiv E1 0,5 0,5 0,5
    Evaluationsgegenstände
    Epoxid-Haftfestigkeit (MPa) 2,8 2,8 2,5
    Temperaturwechselbeständigkeit 19 20 8
    Menge an Grat [µm] 16 15 19
  • Die Mischungsmenge in Tabellen 1 und 2 ist eine Einheit bezüglich Massenteilen und die gemischten Harze und Materialien werden nachfolgend beschrieben.
  • PPS
    • A1: Linear-Typ PPS „MA-501“, hergestellt von DIC Corporation (Peakmolekulargewicht: 28000, Schmelzviskosität (V6): 150 Poise) Polyamidetherharz
    • B1: „PEBAX 35R53“, hergestellt von Arkema S.A., Biegeelastizitätsmodul: 25 MPa
    • B2: „PEBAX 4033“, hergestellt von Arkema S.A., Biegeelastizitätsmodul: 84 MPa
    • B3: „PEBAX 55R53“, hergestellt von Arkema S.A., Biegeelastizitätsmodul: 160 MPa
  • Epoxidharz
    • C1: Bisphenol A-Typ Epoxidharz „EPICLON 7050“, hergestellt von DIC Corporation
    • C2: Cresol-Novolak-Typ Epoxidharz „EPICLON N-695“, hergestellt von DIC Corporation
  • Anorganischer Füllstoff
    • D1: Glasfaser „T-717H“, hergestellt von Nippon Electric Glass Co., Ltd. (Durchmesser: 10 µm, gehackte Faser)
    • D2: Calciumcarbonat „Calcium Carbonate Class-1“, hergestellt von MARUO CALCIUM CO., LTD. (Pulvertyp, mittlerer Teilchendurchmesser: 13 µm)
  • Additiv
    • E1: 3-Glycidoxypropyltrimethoxysilan „OFS-6040“, hergestellt von Dow Corning Corporation
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • JP 6104773 B [0004]
    • JP 2005306926 A [0004]
    • JP 07228699 A [0023]
    • WO 2010/058713 [0023]
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • ISO 178 [0026]

Claims (6)

  1. Polyarylensulfidharz-Zusammensetzung, die umfasst: ein Polyarylensulfidharz (A); ein Polyamidetherharz (B); und ein Epoxidharz (C), als essentielle Komponenten, wobei das Polyamidetherharz (B) ein Biegeelastizitätsmodul von 100 (MPa) oder weniger aufweist.
  2. Polyarylensulfidharz-Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei das Polyamidetherharz (B) ein Block-Copolymerharz mit einem Polyetherblock und einem Polyamidblock ist.
  3. Polyarylensulfidharz-Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, wobei eine Menge des Polyamidetherharzes (B) in einem Bereich von 0,5 bis 40 Massenteilen ist, und eine Menge des Epoxidharzes (C) in einem Bereich von 0,5 bis 40 Massenteilen ist, bezüglich 100 Massenteilen des Polyarylensulfidharzes (A).
  4. Polyarylensulfidharz-Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Epoxidharz (C) ein Bisphenol A-Typ Epoxidharz ist.
  5. Polyarylensulfidharz-Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, die ein schmelzgeknetetes Material ist.
  6. Formobjekt, das durch Formen der Polyarylensulfidharz-Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 erhalten ist.
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