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DE112009000565T5 - Aufbereitungs- und Gasverteilungssystem für geschmolzenes Aluminium - Google Patents

Aufbereitungs- und Gasverteilungssystem für geschmolzenes Aluminium Download PDF

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DE112009000565T5
DE112009000565T5 DE112009000565T DE112009000565T DE112009000565T5 DE 112009000565 T5 DE112009000565 T5 DE 112009000565T5 DE 112009000565 T DE112009000565 T DE 112009000565T DE 112009000565 T DE112009000565 T DE 112009000565T DE 112009000565 T5 DE112009000565 T5 DE 112009000565T5
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DE
Germany
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rotor
gas
stator
flux
molten aluminum
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DE112009000565T
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English (en)
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DE112009000565B4 (de
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Robert A. Killingworth Frank
Michael Newtown Klepacki
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Pyrotek Inc
Original Assignee
Pyrotek Inc
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Publication date
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
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    • C22B9/00General processes of refining or remelting of metals; Apparatus for electroslag or arc remelting of metals
    • C22B9/05Refining by treating with gases, e.g. gas flushing also refining by means of a material generating gas in situ
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
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    • C22B9/10General processes of refining or remelting of metals; Apparatus for electroslag or arc remelting of metals with refining or fluxing agents; Use of materials therefor, e.g. slagging or scorifying agents
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Abstract

Gasverteilvorrichtung zum Einspritzen von Gas und Flussmittel in geschmolzenes Metall, welche Folgendes aufweist:
einen länglichen Stator mit einem inneren Hohlraum;
einen Rotor mit einer Rotorwelle, wobei die Rotorwelle drehbar innerhalb des inneren Hohlraums des Stators angebracht ist;
einen Kanal zwischen einer Innenwand des inneren Hohlraums in dem Stator und einer Außenwand der Rotorwelle, um das Ausgeben von Gas an oder in der Nähe einer Oberseite des Rotors zu ermöglichen;
und
einen zentralen Kanal, der sich von einem oberen Bereich der Rotorwelle durch eine Unterseite des Rotors erstreckt, wobei der zentrale Kanal einen Durchgang für an der Unterseite des Rotors auszugebendes Gas und Flussmittel bildet.

Description

  • BEZUGNAHME AUF VERBUNDENE ANMELDUNGEN
  • Diese Anmeldung nimmt keine Priorität von einer anderen Anmeldung in Anspruch.
  • TECHNISCHER BEREICH
  • Die Erfindung betrifft ein Aufbereitungssystem für geschmolzenes Aluminium, insbesondere ein auf einem Rotor basierendes System zum Einspritzen von Gas oder Gas, Flussmittel bzw. Schmiermittel bzw. Schmelzmittel bzw. Schmelzzuschlag und/oder anderes Material in geschmolzenes Aluminium.
  • Gießprobleme verursachen, wie zum Beispiel Verkrümmung, Abblättern, Blasenbildung oder sogar Bruchbildung. Es ist typischerweise wünschenswert, den gelösten Wasserstoff unmittelbar vor dem nächsten Schritt in dem Verfahren zu entfernen.
  • Der jeweilige Gehalt an gelöstem Wasserstoff bei einer bestimmten Anwendung kann stark abweichen, kann sich aber in einem Bereich von 0,20 ml/100 g Al für allgemein extrudierte Blöcke bis zu 0,10 ml/100 g Al für gewalzte Brammen für Luftfahrtanwendungen bewegen.
  • Typischerweise wird Wasserstoff aus dem geschmolzenen Aluminium durch Einleiten eines inerten Gases oder Einbringen desselben in Blasenform durch das Metall entfernt. Beispiele von Inertgasen, welche verwendet werden können, beinhalten Argon oder Stickstoff.
  • Zusätzlich zu der Entfernung des Wasserstoffs durch die Verwendung von Inertgasen wird typischerweise auch gewünscht, andere Unreinheiten und/oder Einschlüsse während der Aufbereitungsprozesse zu entfernen und diese Entfernung kann auch während dieses Entgasungsprozesses auftreten oder gewünscht sein. Zum Beispiel kann das Hinzufügen von kleineren Mengen an Chlor in dem Inertgas verschiedene Einschlüsse und Alkalimetallverunreinigungen auf eine relativ wirksame Weise entfernen. Einschlüsse in geschmolzenem Aluminium können von einer beliebigen oder mehreren unterschiedlichen Quellen während des Schmelzvorgangs in dem das geschmolzene Metall enthaltenen Ofen oder aus absichtlich hinzugefügtem Material, wie zum Beispiel Kornverkleinerern, herrühren. Wenn Einschlüsse nicht auf angemessene Art und Weise entfernt werden, kann dies zu Rissen und Oberflächenfehlern bei gewalztem Aluminiumblech, Lunkern und erhöhtem Gießformverschleiß während des Extrudierens führen. In einigen Anwendungen ist es typisch, die Entfernung von ungefähr 50% an nicht-feuchten Einschlüssen in dem Entgasungssystem erzielen zu wollen. Typischerweise würde eine spätere Filterung des geschmolzenen Aluminiums nach dem Entgasungssystem verwendet werden, um Einschlüsse in dem geschmolzenen Metall weiter zu verringern.
  • Ein typisches Entgasungssystem oder Aufbereitungssystem für geschmolzenes Aluminium für die Entfernung von Gasen, welches einen Rotor innerhalb eines Stators verwendet, würde typischerweise die Einspritzung eines Inertgases unter Verwendung eines oder mehrerer Injektoren oder Einspritzvorrichtungen, wie zum Beispiel eine schnell rotierende bzw. schnell laufende Rotorvorrichtung, umfassen. Der Injektor würde das Inertgas, wie zum Beispiel Argon, in das geschmolzene Metall typischerweise durch eine Vielzahl von Blasen einführen, welche der Injektor abscheidet und in das geschmolzene Metall verteilt, um das geschmolzene Metall mit dem Inertgas zu sättigen. Bei Systemen, welche keinen Stator verwenden, können die Gase durch die Mitte der rotierenden Rotorwelle eingespritzt werden – in vielen Anwendungen ist es jedoch gewünscht oder bevorzugt, aus Prozess- und anderen Gründen einen Stator zu verwenden.
  • Das Inertgas wird typischerweise in das geschmolzene Metall in der Nähe des Bodens eines Behälters eingeführt und die Gasblasen werden verteilt und gelangen so an die Oberfläche der Schmelze, wobei sie in dem Prozess den gelösten Wasserstoff desorbieren. Die Hinzufügung von Chlor, wie oben angegeben, in geringen Mengen (wie zum Beispiel 0,5% oder weniger) kann die Verbindung zwischen dem geschmolzenem Aluminium und den nicht-feuchten Einschlüssen in dem geschmolzenen Aluminium unterstützen, wodurch es den Einschlüssen erlaubt wird, besser an den aufsteigenden Gasblasen anzuhaften und Auftrieb zu bekommen oder zu der Schmelzoberfläche des geschmolzenen Aluminiums angehoben zu werden. Zusätzliche Mengen an Chlor können zu dem Inertgas zugegeben werden, um mit eintretenden Alkalimetallen, wie zum Beispiel Natrium, Lithium, Kalzium oder anderen, chemisch zu reagieren, um Chlorsalze zu bilden, welche ebenfalls zu der Oberfläche oder zu der Schmelzoberfläche des geschmolzenen Aluminiums treiben.
  • Typischerweise bilden die Einschlüsse und feste Salze und anderes Material, welche zu der Schmelzoberfläche treiben, eine sogenannte Schlacke, welche dann von der Oberfläche abgehoben bzw. abgeschlackt werden und als Abfall entfernt werden kann.
  • Es ist typischerweise wünschenswert, die Sättigung des geschmolzenen Aluminiums mit kleinen Gasblasen zu maximieren und eine flache oder ruhige Schmelzoberfläche beizubehalten, um das Schwimmen und Erfassen von Einschlüssen und Salzen zu der Schmelzoberfläche zu verbessern. Das Erreichen dieser Aufgabe führt im Allgemeinen zu einer besseren Trennung des geschmolzenen Aluminiums von der Schlacke. Zu der Wirksamkeit dieser Systeme tragen viele Faktoren bei, wie zum Beispiel die Düsen- oder Injektorkonstruktion, Gasströmungsraten, die Flachheit der Schmelzoberfläche des geschmolzenen Aluminiums, Behälterkammergeometrien und anderes.
  • Einige aus dem Stand der Technik bekannte Injektoren verwenden einen schnell rotierenden Rotor mit einem statischen Stator, um das gewünschte Sättigungsniveau zu erreichen, wobei der schnell drehende Rotor in einem Düsenabschnitt angebracht oder einteilig mit demselben ausgebildet ist. Der schnell drehende Rotor kann auch verwendet werden, um die Gasblasen und jegliche sich mit denselben verbindenden Stoffe zu zerreißen und in das geschmolzene Aluminium zu verteilen. Es ist auch wünschenswert, um die Schmelzoberfläche relativ still oder flach zu halten, einen Wirbeleffekt durch die Drehung des Rotors zu vermeiden. Ein Wirbeleffekt würde dazu führen, Risse in der Oberfläche und eine teilweise Vermischung oder Verteilung des Materials in der Schlacke mit dem geschmolzenen Aluminium zu bewirken und ganz allgemein die Entfernung von unerwünschten Gasen und Einschlüssen zu beeinflussen oder zu behindern.
  • Ein Beispiel eines Entgasungs- oder Aufbereitungssystems für geschmolzenes Aluminium wird von Pyrotek unter der Marke SNIF angeboten. Informationen zu den Pyrotek-Produkten können auf deren Homepage unter www.pyrotek-inc.com gefunden werden.
  • Ältere US-Patente, welche sich auf solche aus dem Stand der Technik bekannten Systeme beziehen, beinhalten die folgenden: US-Patent-Nr. 5,198,180 für eine Gasverteilvorrichtung mit einem Rotor und einem Stator zur Aufbereitung von geschmolzenem Aluminium; US-Patent-Nr. 5,846,481 für eine Aufbereitungsvorrichtung für geschmolzenes Aluminium; US-Patent-Nr. 3,743,263 für eine Vorrichtung zur Aufbereitung von geschmolzenem Aluminium; und US-Patent-Nr. 4,203,581 für eine Vorrichtung zur Aufbereitung von geschmolzenem Aluminium, wobei alle genannten in ihrer Gesamtheit durch Bezugnahme hierin aufgenommen sind, weil diese hierin weiterentwickelt werden.
  • Bei einem typischen Aufbau gemäß dem Stand der Technik zur Aufbereitung von geschmolzenem Aluminium werden einer oder mehrere Injektoren, wie zum Beispiel ein Injektor 130 in 2 innerhalb des geschmolzenen Aluminiums oder geschmolzenen Metalls angeordnet und die Gase würden durch den Injektor wie nachfolgend beschrieben eingeleitet.
  • Es ist auch wünschenswert, den Anteil an gelöstem Gas und den nichtmetallischen Verunreinigungsgehalt in dem geschmolzenen Aluminium zu verringern und dies wird typischerweise durch Verwendung von einem oder mehreren verschiedener Flussmittelbehandlungen erreicht, bei welcher das geschmolzene Metall entweder mit reaktionsfreudigen gasförmigen oder festen Flussmitteln (wie zum Beispiel Halogenen) in Kontakt gebracht wird. Zum Beispiel können Chlorgase bei der Entfernung der nichtmetallischen Verunreinigungen verwendet werden. Wenn es bei einer bestimmen Anwendung wünschenswert ist, auch Flussmittel in das geschmolzene Aluminium einzuleiten, wird ein zusätzliches Ausrüstungsteil, nämlich eine Vorrichtung, wie zum Beispiel ein Flussmittelinjektor, in das geschmolzene Metall eingeführt und die Flussmittel werden durch dasselbe verteilt oder in das geschmolzene Aluminium eingespritzt. Dies erfordert einen zusätzlichen Aufwand, zusätzlichen Kapitaleinsatz für die Maschinen und zusätzliche Wartung an denselben.
  • Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, ein Aufbereitungssystem für geschmolzenes Aluminium zu schaffen, welches die Einspritzung von Gas und Flussmittel unter Verwendung eines schnell rotierenden Rotors innerhalb eines statischen Stators erlaubt.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die nachfolgenden Zeichnungen beschrieben.
  • 1 ist eine Ansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufbereitungssystems für geschmolzenes Aluminium;
  • 2 ist eine perspektivische Schnittansicht eines Aufbereitungssystems für geschmolzenes Metall gemäß dem Stand der Technik;
  • 3 ist eine perspektivische Schnittansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufbereitungssystems für geschmolzenes Metall;
  • 4 ist eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufbereitungssystems für geschmolzenes Metall mit einem anders ausgebildeten schnell rotierenden Rotor;
  • 5 ist eine Draufsicht des in 3 dargestellten Rotors;
  • 6 ist eine Schnitt 6-6 aus 5;
  • 7 ist eine Draufsicht des in 4 dargestellten Rotors;
  • 8 ist ein Schnitt 8-8 aus 7;
  • 9 ist eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsform eines Rotors, welcher bei Ausführungsformen der Erfindung verwendet werden kann;
  • 10 ist ein Schnitt 10-10 aus 9;
  • 11 ist eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufbereitungssystems für geschmolzenes Aluminium;
  • 12 ist eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsform eines Rotors, welcher in Ausführungsformen der Erfindung verwendet werden kann; und
  • 13 ist ein Schnitt 13-13 aus 12.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Viele der bei dieser Erfindung verwendeten Befestigungs-, Verbindungs-, Herstellungs- und anderer Einrichtungen und Bauteile sind in dem beschriebenen Bereich der Erfindung allgemein bekannt und ihre exakte Beschaffenheit oder Bauart ist für ein Verständnis und eine Anwendung der Erfindung durch einen Fachmann nicht notwendig; aus diesem Grund werden sie nicht detailliert beschrieben. Des weiteren können die hierin dargestellten oder beschriebenen verschiedenen Bauteile für eine spezifische Anwendung dieser Erfindung wie durch die Erfindung nahegelegt variiert oder geändert werden. Die Ausführung einer bestimmten Anwendung oder Ausführungsform eines Elements kann bereits im Stand der Technik oder durch Fachleute allgemein bekannt sein oder verwendet werden und wird daher nicht detailliert beschrieben.
  • Die Bezeichnungen ”ein/eine/einer” und ”der/die/das”, wie sie in den Ansprüchen verwendet werden, entsprechen einer bewährten Anspruchsformulierung und sind nicht als Einschränkung gedacht. Wenn es nicht speziell angegeben ist, sind die Angaben ”ein/eine/einer” und ”der/die/das” nicht auf eines solcher Elemente beschränkt, sondern bedeuten ”wenigstens eines”.
  • 1 ist eine Ansicht einer Ausführungsform eines von der Erfindung umfassten Aufbereitungssystems 100 für geschmolzenes Aluminium, mit einem Aufbereitungsbehälter 101, der zwei Injektoren 102, eine feuerfeste Auskleidung 103, Statoren 106 innerhalb von Behälterkammern 104 und 105 (welche auch einzeln oder gemeinsam als Aufbereitungskammern bezeichnet werden können), ein Niveau 107 von geschmolzenem Metall, wie zum Beispiel geschmolzenem Aluminium, aufweist. Zwei schnell drehende bzw. rotierende bzw. laufende Rotoren 108 rotieren schnell, wie durch die Pfeile 109 angedeutet, und Gasblasen mit Flussmittel 113 werden von einem zentralen Kanal verteilt und Gasblasen 111, welche kein Flussmittel enthalten, werden zwischen den Statoren 106 und dem Rotor 110 verteilt.
  • 2 ist eine perspektivische Schnittansicht eines Aufbereitungssystems 130 für geschmolzenes Metall gemäß dem Stand der Technik, oder eines Injektors 130, welcher eine Rotorwelle 131, einen Stator 132, einen schnell rotierenden Rotor 133, der an der Rotorwelle 131 angebracht ist, aufweist, wobei ein Pfeil 137 die Rotation des schnell rotierenden Rotors 133 darstellt. Der schnell rotierende Rotor 133 weist eine Vielzahl von Flügeln 134 (oder Schaufeln) mit dazwischen liegenden Räumen 135 auf.
  • 2 stellt ein Beispiel der Einführung oder Einspritzung von Gas mittels des Metallaufbereitungssystems gemäß dem Stand der Technik dar, wobei ein Pfeil 144 den Gasstrom zwischen dem Stator 132 und der Rotorwelle 131 darstellt. Das Gas tritt dann in Kanäle 140 innerhalb der Rotorwelle 131 ein, wobei die Kanäle 140 ein Teil davon sind, und tritt in dem Spalt zwischen dem Abschnitt des schnell rotierenden Rotors 133 (kann auch als eine schnell rotierende Düse bezeichnet werden) der Rotorwelle 131 und dem Stator 132 aus, wie durch Pfeile 136 und 140 dargestellt. Ein Hauptkanal 139 kann einen oder mehrere Einlässe für das Gas und einen oder mehrere Gasauslässe 140 aufweisen, wobei Gas 142 dargestellt ist, welches aus denselben austritt.
  • Wie ebenfalls aus 2 ersichtlich ist, ist die Rotorwelle 131 drehbar innerhalb des Hohlraums in dem Stator 132 angeordnet, so dass sie durch einen Motor oder eine andere Antriebseinrichtung innerhalb des Hohlraums des Stators 132 angetrieben werden kann. Die Rotorwelle 131 ist betriebsfähig an dem schnell rotierenden Rotor 133 angebracht, so dass die Düse mit der Rotorwelle 131 rotiert. Ein Gaskanal ist auch zwischen der Oberfläche des inneren Hohlraums des Stators 132 und der äußeren Oberfläche der Rotorwelle 131 vorgesehen, so dass Gase 144 durch den Kanal strömen können, bevor sie zwischen der Unterseite des Stators 132 und der Oberseite des rotierenden Rotors 133 ausgegeben werden.
  • 2 stellt dar, wo die äußere Oberfläche der Rotorwelle 131 mit der inneren Oberfläche des Stators 132 zusammenwirkt, wobei dieser Schnittpunkt bzw. -bereich mit 129 bezeichnet wird, was auch als Spalt 129 bezeichnet werden kann. Der Bereich dieses Schnittpunkts kann als eine Buchse, ein Lager oder unter Verwendung anderer Bezeichnungen bezeichnet werden und es kann in einigen Ausführungsformen ein Abstand von zwei bis vier Tausendstel Zoll zwischen den zwei Bauteilen vorhanden sein. Es ist typischerweise wünschenswert, einen bestimmten Gasdruck unterhalb des Spalts 129 aufrecht zu erhalten, so dass geschmolzenes Metall nicht in den Spalt 129 an dem unteren Ende in der Nähe des rotierenden Rotors 133 eintritt.
  • Das Gas von beiden Kanälen wird zwischen der Oberfläche des schnell rotierenden Rotors 133 und der Unterseite des Stators 132 ausgegeben und vorzugsweise abgeschert und die Schaufeln 134 des schnell rotierenden Rotors 133 tragen zu dem Abscheren der Gasblasen 147 und der Verteilung derselben innerhalb des den schnell rotierenden Rotor 133 umgebenden geschmolzenen Metalls bei. Bei typischen, den Spalt 129 verwendenden Anwendungen wird in Verbindung mit der Konfiguration des Stators 132 und des Rotors nur Gas eingesetzt.
  • 2 stellt Gasblasen 147 dar, welche austreten und dann durch das geschmolzene Metall verteilt werden, in welchem der Injektor 130 arbeitet. Die den Injektor 130 verlassenden Gasblasen 147 haben mehr Auftrieb als das geschmolzene Aluminium und strömen daher nach oben in Richtung der Oberfläche des geschmolzenen Aluminiums, der Schmelzoberfläche.
  • In dem in 2 dargestellten Beispiel gemäß dem Stand der Technik ist keine Einleitung von Flussmittel in das geschmolzene Aluminium an der Stelle vorgesehen, wo die Gasblasen 147 freigegeben werden. In einem typischen System gemäß dem Stand der Technik wäre ein separater Flussmittelinjektor vorgesehen, welcher in das geschmolzene Metall bewegt werden und durch welchen Flussmittel eingespritzt werden würde.
  • 3 ist eine perspektivische Schnittansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen bzw. von dieser Erfindung umfassten Aufbereitungssytems 160 für geschmolzenes Metall. 3 stellt einen Injektor dar, welcher in dieser Ausführungsform einen Stator 162, eine Rotorwelle 161 und einen Kanal zwischen dem Stator 162 und der Rotorwelle 161 aufweist, durch welchen auf die in dem in 2 dargestellten Beispiel gemäß dem Stand der Technik dargestellte Art und Weise Gas 164 durchgeleitet wird. Ein schnell rotierender Rotor 167 weist Flügel 170 (oder Schaufeln) mit dazwischen angeordnetem Raum oder Abständen 171 auf. Gasblasen 177, welche Gase aufweisen, werden, wie durch die Pfeile 169 und 173 dargestellt, zur Verteilung in das geschmolzene Aluminium freigegeben.
  • 3 stellt auch einen zentralen Kanal 166 (oder Leitung) dar, durch welche Gas und Flussmittel wie durch einen Pfeil 163 dargestellt, von einer externen Quelle 178 eingeleitet werden, welche in den zentralen Kanal 166 eingespritzt oder gepumpt werden. 3 zeigt auch einen Gaskanal 159 zwischen dem Stator 162 und der Rotorwelle 161, durch welchen Gas in den Injektor 160 oder das Aufbereitungssystem für geschmolzenes Metall (vorzugsweise geschmolzenes Aluminium) eingeführt wird. Während Flussmittel typischerweise in Pulver- oder fester Form vorgesehen sind und mit dem Gas vermischt werden, um es in das geschmolzene Metall einzuspritzen, können auch Anwendungen, wie zum Beispiel zukünftige Anwendungen, existieren, in welchen ein Flussmittel in flüssiger oder gasförmiger Form verwendet wird.
  • Der Fachmann erkennt, dass, während der Begriff ”zentraler bzw. mittlerer” verwendet wird, um den zentralen Kanal durch den inneren Teil der Rotorwelle zu beschreiben, der Kanal nicht notwendigerweise exakt auf der Mittelachse sein muss, sondern stattdessen versetzt von derselben, jedoch noch immer innerhalb der Rotorwelle sein kann, was alles von der Erfindung umfasst wird. In dem Fall, dass der mittlere Kanal nicht exakt auf der Mittelachse liegt, kann es erforderlich sein, den Rotor oder die Rotorwelle auszuwuchten, um Vibrationen zu verringern oder zu beseitigen.
  • Der Fachmann wird erkennen, dass jeder beliebige einer Vielzahl von unterschiedlichen schnell rotierenden Rotoren verwendet werden kann, wobei keiner davon speziell erforderlich ist, um die Erfindung in die Praxis umzusetzen, was alles innerhalb des Bereichs der Erfindung liegt und abhängig von der spezifischen Anwendung der Ausführungsform der Erfindung in der Praxis ist. Zum Beispiel ist ein anderer beispielhafter schnell rotierender Rotor in 4 als schnell rotierender Rotor 192 dargestellt.
  • Wie ebenfalls aus 3 hervorgeht, ist die Rotorwelle 161 drehbar innerhalb des inneren Hohlraums in dem Stator 162 angeordnet, so dass sie durch einen Motor oder einen anderen Antrieb innerhalb des Hohlraums des Stators 162 angetrieben werden kann. Die Rotorwelle 161 ist betriebsfähig an dem schnell rotierenden Rotor 167 angebracht, so dass die Düse mit der Rotorwelle 161 rotiert. Ein Gaskanal ist ebenfalls zwischen der Oberfläche des inneren Hohlraums des Stators 162 und der äußeren Oberfläche der Rotorwelle 161 vorgesehen, so dass Gase 164 durch den Kanal strömen können, bevor sie zwischen der Unterseite des Stators 162 und der Oberseite des schnell rotierenden Rotors 167 ausgegeben werden. Das Gas wird zwischen der Oberseite des rotierenden Rotors 167 und der Unterseite des Stators 162 ausgegeben und vorzugsweise abgeschert und die Schaufeln 170 des schnell rotierenden Rotors 167 tragen zu dem Abscheren der Gasblasen 177 und der Verteilung derselben innerhalb des den schnell laufenden Rotor 167 umgebenden geschmolzenen Metalls bei. Der Stator 162 kann glatt sein, Schaufeln 170 aufweisen oder eine beliebige einer Vielzahl von unterschiedlichen Oberflächen und Konfigurationen auf der äußeren Oberfläche derselben aufweisen, wobei keine spezielle davon erforderlich ist, um die Erfindung in die Praxis umzusetzen.
  • 3 stellt auch dar, wo die äußere Oberfläche der Rotorwelle 161 mit der inneren Oberfläche des Stators 162 zusammenarbeitet, wobei dieser Schnittpunkt bzw. -bereich mit 179 bezeichnet wird, was auch als Spalt 129 bezeichnet werden kann. Der Bereich dieses Schnittpunkts kann als eine Buchse, ein Lager oder unter Verwendung anderer Bezeichnungen bezeichnet werden und es kann in einigen Ausführungsformen ein Abstand von zwei bis vier Tausendstel Zoll zwischen den zwei Bauteilen vorhanden sein. Es ist typischerweise wünschenswert, einen bestimmten Gasdruck in dem Spalt 179 aufrecht zu erhalten, so dass geschmolzenes Metall nicht in den Spalt 179 an dem unteren Ende in der Nähe des rotierenden Rotors 167 eintritt. Es ist typischerweise wünschenswert, einen bestimmten Gasdruck in dem Spalt 179 aufrecht zu erhalten, so dass geschmolzenes Metall nicht in den Spalt 179 an dem unteren Ende in der Nähe des rotierenden Rotors 167 eintritt.
  • In typischen, den Spalt 179 verwendenden Anwendungen wird in Verbindung mit der Stator- und Rotorkonfiguration nur Gas verwendet, wobei ein gewünschtes Flussmittel durch einen separaten Injektor hinzugefügt wird. Ausführungsformen dieser Erfindung können jedoch die Einführung von Flussmitteln in Verarbeitungssystemen für geschmolzenes Metall vorsehen, welche einen rotierenden Rotor und eine Welle innerhalb eines Stators verwenden.
  • 4 ist eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform eines Aufbereitungssystems 190 für geschmolzenes Metall, welches von dieser Erfindung umfasst wird, mit einem anders ausgeführten schnell laufenden Rotor 192. 4 zeigt einen Injektor 190, einen Stator 191, eine Rotorwelle 203, einen schnell rotierenden Rotor 192 mit Flügen 193 einschließlich Räumen 194 zwischen jeweiligen Flügen 193 oder Schaufeln und einem unteren Abschnitt 195 des schnell rotierenden Rotors 192, welcher einen kontinuierlichen Umfang aufweist. Gasblasen 207 werden zwischen dem Stator 191 und dem schnell rotierenden Rotor 192 ausgegeben.
  • 4 stellt des weiteren eine Quelle 197 für Gas und Flussmittel oder eine Gasquelle 199 allein dar, welches in einen mittleren Kanal 204 gepumpt oder eingespritzt werden kann. Die Gasquelle 199 kann Gas sowohl zu dem zentralen Kanal 204 und/oder zu den traditionelleren Gaskanälen führen (wie in 3 als Kanal 159 dargestellt).
  • 4 zeigt auch Gasblasen 202, welche Flussmittel beinhalten, die von unterhalb des schnell rotierenden Rotors 192 verteilt werden und welche aus dem zentralen Kanal 204 stammen. Abhängig von speziellen Flussmitteln oder den verwendeten Materialien, dem Gas und dem festen Flussmittel oder dem Gas allein kann die alleinige Einspritzung in den zentralen Kanal 204 erfolgen oder sie kann mit Gasen oder anderen Hinzufügungen kombiniert werden, was alles von dieser Erfindung umfasst ist und wobei nichts im Besonderen erforderlich ist, um diese Erfindung auszuführen.
  • Wie der Fachmann erkennt, hängen die Gas- und Flussmittelströmungsraten von der Metallströmungsrate, den Verunreinigungen in dem ankommenden Metall in einer bestimmten Anwendung und der erwünschten Menge des auszugebenden Metalls ab. In einem Beispiel kann der Gasstrom bis zu fünf cfm (acht Nm3/h) betragen, wobei ein typischer Bereich zwei bis viereinhalb cfm (drei bis sieben Nm3/h) beträgt. Das Flussmittel kann bei typischer Anwendung bis zu zwanzig g/m oder mehr betragen. Die hierin angegebenen Strömungsraten sind pro Düse zu verstehen und sind als Beispiele angegeben und beschränken die Erfindung in keiner Weise, weil diese nicht von einem bestimmten Bereich oder einem Satz von Parametern in dem Metallverarbeitungssystem abhängt.
  • Während das in Verbindung mit dieser Erfindung in einer bestimmten Ausführungsform bevorzugt verwendete Gas Argon ist, können auch Stickstoff oder andere Gase verwendet werden. Obwohl diese Erfindung nicht auf ein bestimmtes Flussmittel beschränkt ist, kann in einer bestimmten Ausführungsform eine eutektiksche Mischung von Magnesiumchlorid und Kaliumchlorid ein bevorzugtes Flussmittel sein (was allgemein durch die Marken Pro-Mag und Zendox bekannt ist).
  • 5 ist eine Draufsicht des schnell laufenden Rotors 210 aus 3, welches den mittleren oder zentralen Kanal 221 in dem schnell laufenden Rotor 210 mit Flügeln 211, einer oberen Oberfläche 210b und Schlitzen 212 zwischen jeweiligen oder benachbarten Flügeln 211 aufweist.
  • Der Fachmann wird erkennen, dass der schnell laufende Rotor 210 einstückig mit der Rotorwelle ausgebildet sein und als Teil der Rotorwelle betrachtet werden kann, mit welchem er rotiert, oder es sich um eine zweistückige Konfiguration handeln kann, welche an der Rotorwelle angebracht ist, was alles von der Erfindung umfasst ist und von der jeweiligen Anwendung der Erfindung abhängt.
  • Es wäre typisch, den Stator, den Rotor und den schnell laufenden Rotor aus Grafit oder einem ähnlichen Material herzustellen, obwohl kein spezielles Material oder Materialien erforderlich sind, um die Erfindung auszuführen. Der Fachmann wird auch erkennen, dass, während eine Anzahl bevorzugter Beispiele von Rotoren und Statoren dargestellt sind, keine spezielle Konfiguration erforderlich ist, um die Erfindung auszuführen.
  • 6 ist ein Schnitt 6-6 aus 5 und stellt den zentralen Kanal 221 innerhalb des schnell laufenden Rotors 210 dar.
  • 7 ist eine Draufsicht des in 4 dargestellten schnell laufenden Rotors 250, welche eine Vielzahl von Öffnungen 252 zwischen Flügeln 251 mit einem zentralen Kanal 256 und einer oberen Oberfläche 260b des schnell laufenden Rotors 250 darstellt.
  • 8 ist ein Schnitt 8-8 aus 7 und zeigt den zentralen Kanal 256 innerhalb des schnell laufenden Rotors 250.
  • 9 ist eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsform eines Rotors 280, welcher in Ausführungsformen dieser Erfindung verwendet werden kann. 9 zeigt einen schnell laufenden oder rotierenden Rotor 280, eine Vielzahl von Ausnehmungen 282 in dem Rotor 280 und eine Vielzahl von Flügeln 281, welche auch als Schaufeln oder Rippen bezeichnet werden können. Der Rotor 280 ist mit den Ausnehmungen 282 versehen, um eine kontrollierte Aufwärtsströmung des geschmolzenen Metalls durch die Ausnehmungen 282 zu ermöglichen. Der Rotor 280 gemäß dieser Ausführungsform weist einen erweiterten unteren Abschnitt oder Ring auf, welcher sich unterhalb des äußeren Rands 281a der Flügel 281 um einen Abschnitt 286 erstreckt, wobei der äußere Rand 280a des Rotors 280 außerhalb des äußeren Rands 281a der Flügel 281 dargestellt ist. Schlitze 277 sind zwischen benachbarten Flügeln 281 dargestellt. Der sich über den Umfang des unteren Abschnitts des Rotors 280 erstreckende Ring kann eine gleichbleibendere und vollständigere Blasenverteilung bei einer geringeren Geschwindigkeit ermöglichen. Die Ausnehmungen 282 können auch in einem größeren Bereich vorhanden sein, um eine größere Strömung des geschmolzenen Metalls durch dieselben im Vergleich zu dem zum Beispiel in 7 dargestellten Rotordesign zu ermöglichen.
  • Der Fachmann wird erkennen, dass keine besondere Größe oder Abmessungen erforderlich sind, um das Merkmal des Rings in unterschiedlichen Ausführungsformen der Erfindung zu verwenden. Ein Ringabstand kann zum Beispiel in dem Bereich von einem halben bis einem dreiviertel Zoll für den Abstand 286 ausgeführt sein. Die Verwendung eines Rings in Ausführungsformen dieser Erfindung kann es auch ermöglichen, dass die Flügel 281 in der vertikalen Richtung tiefer oder länger sind, wobei größere Ausnehmungen 282 vorgesehen sein können, um den Metallstrom zu erhöhen und eine geringere Rotationsgeschwindigkeit des Rotors 280 zu erlauben. Der Fachmann wird auch erkennen, dass größere Ausnehmungen 282 Blockierungen der Ausnehmungen 282 oder ein Blockierungspotenzial derselben verringern.
  • Es ist bei Ausführungsformen der Erfindung zu bevorzugen, die Richtung des Metallstroms relativ zu dem Rotor durch Einstellen der Düsengeschwindigkeit zu steuern. Zum Beispiel tendiert bei niedrigen Geschwindigkeiten das geschmolzene Metall dazu, nach oben zu strömen und durch den Auftrieb der Blasen getragen zu werden. Bei sehr hohen Geschwindigkeiten werden das Metall und die Blasen nach unten in Richtung des Bodens der Kammer bewegt. Bei mittleren Geschwindigkeiten, welche bei den Ausführungsformen dieser Erfindung zu bevorzugen sind, bewegen sich das geschmolzene Metall und die Blasen horizontal von dem Rotor nach außen. Der dargestellte Ring kann zumindest teilweise dazu dienen, den nach oben gerichteten Metallstrom in den Rotor zu beschränken, was dazu helfen kann, einen stabileren nach außen gerichteten Strom von dem Rotor in einer horizontalen Richtung oder einer leicht nach unten geneigten Richtung herzustellen, weil der nach unten gerichtete Metallstrom in den Rotor von der Oberseite des Rotors nicht so eingeschränkt ist.
  • Der Ringabschnitt des Rotors 280 kombiniert mit den Öffnungen 282 kann größenmäßig ausgeführt und dafür ausgebildet sein, den nach oben gerichteten Strom des geschmolzenen Metalls in dem Rotor 280 zu steuern und das Gas besser seitwärts aus dem Rotor 280 zu verteilen. Der Fachmann wird erkennen, dass die Größe und Ausführung der Ausnehmungen 282 relativ zu dem Ring und den Flügeln 281 auf empirischen, aus Tests ermittelten Daten basieren kann, um die beste Konfiguration für eine spezielle Anwendung zu finden, einschließlich bezüglich einer geeigneten Drehgeschwindigkeit, was alles innerhalb des Umfangs der Erfindung liegt und keines davon speziell erforderlich ist, um die Erfindung auszuführen.
  • 10 ist ein Schnitt 10-10 aus 9 und stellt den zentralen Kanal 283 innerhalb des schnell laufenden Rotors 280 dar.
  • Die in den 9 und 10 dargestellte Ausführungsform des Rotors 280 kann in Anwendungen eingesetzt werden, in denen eine geringere Geschwindigkeit (Umdrehungen pro Minute oder 1/min) gewünscht sind. Während eine beliebige Anzahl unterschiedlicher Möglichkeiten für die bevorzugten Umdrehungen pro Minute bestehen, um den Rotor bei einer bestimmten Anwendung zu betreiben, kann der Rotor 280 gemäß den 9 und 10 bei geringeren Geschwindigkeiten als einhundert bis zweihundert Umdrehungen pro Minute betrieben werden. Während die Geschwindigkeit eines Rotors in einer bestimmten Ausführungsform typischerweise bis zu achthundert 1/min betragen kann, wird die typische Düsenanwendung im Bereich von dreihundert bis siebenhundert Umdrehungen pro Minute liegen. Die Erfindung ist jedoch nicht auf einen speziellen Bereich oder Werte von Umdrehungen pro Minute oder spezielle Prozessparameter beschränkt, welche sich abhängig von den Prozessfaktoren bei einer bestimmten Anwendung oder Ausführungsform ändern können.
  • Der Fachmann wird erkennen, dass es in einigen Anwendungen von bestimmten Ausführungsformen der Erfindung bevorzugt sein kann, den Rotor 280 mit einer niedrigeren Geschwindigkeit zu betreiben, um eine ruhigere Oberfläche des geschmolzenen Metalls beizubehalten und einen Wirbeleffekt zu vermeiden.
  • 11 ist eine Ansicht einer anderen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Aufbereitungssystems 320 für geschmolzenes Aluminium, mit einem Eindämmungs- oder Aufbereitungsbehälter 101, der zwei Injektoren 102, eine feuerfeste Auskleidung 103, Statoren 106 innerhalb von Behälterkammern 104 und 105, ein Niveau 107 von geschmolzenem Metall, wie zum Beispiel geschmolzenem Aluminium, aufweist. Die bei diesem Ausführungsbeispiel zu dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ähnlichen Bauteile sind mit denselben Bezugszeichen versehen, um die Bezugnahme zu erleichtern.
  • Diese Ausführungsform zeigt zwei unterschiedliche schnell laufende Rotoren 280 und 300, welche in 9 bzw. 12 dargestellt sind. Jeder der schnell rotierenden Rotoren 280 und 300 dreht sich, wie durch Pfeile 109 dargestellt, wobei der Rotor 280 einen zentralen Kanal zum Einspritzen von Gasblasen aufweist, welche Flussmittel 113 beinhalten können, und welche von einem zentralen Kanal verteilt werden, und Gasblasen 111, welche kein Flussmittel beinhalten, werden zwischen den Statoren 106 und dem Rotor 110 verteilt. Der Rotor 300 weist jedoch keinen zentralen Kanal auf (siehe nachfolgende Beschreibung unter Bezugnahme auf die 12 und 13) und es sind daher in Verbindung mit demselben keine Gasblasen dargestellt. 11 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform eines Aufbereitungssystems mit zwei Kammern in einer Kombination der zwei unterschiedlichen Rotoren 280 und 300. Der Fachmann wird erkennen, dass jede Kombination von Rotoren, welche in der Lage sind, Flussmittel einzuspritzen, wie zum Beispiel die Rotoren 210, 250 und 280, und Rotoren, welche kein Flussmittel einspritzen, wie zum Beispiel die Rotoren 134 und 300, in Aufbereitungssystemen mit einer einzelnen und mit mehreren Kammern verwendet werden können.
  • Der Fachmann wird auch erkennen, dass ein ähnlicher Rotor ohne den zentralen Kanal 283 in Anwendungen eingesetzt werden kann, bei denen eine geringere Geschwindigkeit (Umdrehungen pro Minute oder 1/min) gewünscht und die Einspritzung von Flussmittel nicht erforderlich ist. Ein Beispiel dieses Rotors ist in den 11 und in den 12 und 13 mit 300 bezeichnet.
  • 11 zeigt auch, wie Ausnehmungen in den Rotoren 280 und 300 eine nach oben gerichtete Strömung 114 des geschmolzenen Metalls durch Ausnehmungen, wie zum Beispiel die Ausnehmungen 282, erzeugen kann, wie in 9 und 12 dargestellt.
  • 12 ist eine Draufsicht einer Ausführungsform eines Rotors 300, welcher bei Ausführungsformen der Erfindung verwendet werden kann, wenn Flussmittel nicht erforderlich ist. 12 zeigt einen schnell laufenden oder rotierenden Rotor 300, eine Vielzahl von Ausnehmungen 302 in dem Rotor 300 und eine Vielzahl von Flügeln 301, welche auch als Schaufeln oder Rippen bezeichnet werden können. Die Bauteile und Gegenstände in den 12 und 13, welche ähnliche Gegenstände zu denjenigen in den 9 und 10 sind, sind gleich nummeriert.
  • 13 ist ein Schnitt 13-13 aus 12 und alle Gegenstände sind gleich bezeichnet wie in 12 und werden daher hier nicht wiederholt.
  • Die hierin dargestellten alternativen Ausführungsformen von Rotoren, wie zum Beispiel in den 7, 9 und 12, können in Verbindung mit Injektoren verwendet und mit Gas oder Gas und Flussmittel versehen werden, wie hierin dargestellt und beschrieben, wie zum Beispiel in 4.
  • Wie der Fachmann erkennt, existieren viele Ausführungsformen der Erfindung sowie Variationen von Elementen und Bauteilen, welche verwendet werden können und alle in dem Schutzbereich der Erfindung liegen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist zum Beispiel eine Gasverteilvorrichtung zum Einspritzen von Gas und Flussmittel in geschmolzenes Metall, welche Folgendes aufweist: einen länglichen Stator mit einem inneren Hohlraum; einen Rotor mit einer Rotorwelle, wobei die Rotorwelle drehbar innerhalb des inneren Hohlraums des Stators angebracht ist; einen Kanal zwischen einer Innenwand des inneren Hohlraums in dem Stator und einer Außenwand der Rotorwelle, um das Ausgeben von Gas an oder in der Nähe einer Oberseite des Rotors zu ermöglichen; und einen zentralen Kanal, der sich von einem oberen Bereich der Rotorwelle durch eine Unterseite des Rotors erstreckt, wobei der zentrale Kanal einen Durchgang für an der Unterseite des Rotors auszugebendes Gas und Flussmittel bildet.
  • In einem Beispiel einer verfahrensgemäßen Ausführungsform der Erfindung kann ein Verfahren zum gleichzeitigen Verteilen von Gas und Flussmittel in geschmolzenem Aluminium vorgesehen sein, welches das Folgende aufweist: Bilden eines länglichen Stators mit einem inneren Hohlraum; Bilden eines Rotors mit einer Rotorwelle, wobei die Rotorwelle drehbar innerhalb des inneren Hohlraums des Stators angebracht ist; Bilden eines Kanals zwischen einer Innenwand des inneren Hohlraums in dem Stator und einer Außenwand der Rotorwelle, um das Ausgeben von Gas an oder in der Nähe einer Oberseite des Rotors zu ermöglichen; Bilden eines zentralen Kanals, der sich von einem oberen Bereich der Rotorwelle durch eine Unterseite des Rotors erstreckt, wobei der zentrale Kanal einen Durchgang für an der Unterseite des Rotors auszugebendes Gas und Flussmittel bildet; Rotieren des Rotors in geschmolzenem Aluminium; Einspritzen von Gas in den Gaskanal zwischen dem Rotor und dem Stator, so dass es in das geschmolzene Aluminium ausgegeben wird; und Einspritzen von Gas und Flussmittel in den zentralen Kanal, so dass es an der Unterseite des rotierenden Rotors in das geschmolzene Aluminium ausgegeben wird.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist ein mit Flügeln versehener Rotor zur Verwendung in einer schnell rotierenden Düsenanordnung vorgesehen, welcher sich in einer Aufbereitungskammer während einer darin stattfindenden Aluminiumaufbereitung befindet, wobei der mit Flügeln versehene Rotor Folgendes aufweist: einen Rotorumfang mit einem oberen Umfang, welcher sich abwechselnde Flügel und Schlitze um den oberen Umfang aufweist, und mit einem unteren Umfang, welcher einen sich radial unterhalb des oberen Umfangs erstreckenden Ring aufweist; und wobei der Ring Öffnungen aufweist, welche mit den Schlitzen zusammenfallen und welche den Durchfluss von geschmolzenem Aluminium durch denselben bei der Verwendung des Rotors zum Aufbereiten von Aluminium bieten.
  • Zusammenfassung Aufbereitungs- und Gasverteilungssystem für geschmolzenes Aluminium
  • Aspekte dieses Aufbereitungssystems für geschmolzenes Aluminium beinhalten ein auf einem Rotor basierendes Einspritzsystems, welches die Einspritzung und Verteilung von sowohl Gas als auch Flussmittel zum Aufbereiten von geschmolzenem Aluminium aufweist.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
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    • - US 5846481 [0013]
    • - US 3743263 [0013]
    • - US 4203581 [0013]
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • - www.pyrotek-inc.com [0012]

Claims (4)

  1. Gasverteilvorrichtung zum Einspritzen von Gas und Flussmittel in geschmolzenes Metall, welche Folgendes aufweist: einen länglichen Stator mit einem inneren Hohlraum; einen Rotor mit einer Rotorwelle, wobei die Rotorwelle drehbar innerhalb des inneren Hohlraums des Stators angebracht ist; einen Kanal zwischen einer Innenwand des inneren Hohlraums in dem Stator und einer Außenwand der Rotorwelle, um das Ausgeben von Gas an oder in der Nähe einer Oberseite des Rotors zu ermöglichen; und einen zentralen Kanal, der sich von einem oberen Bereich der Rotorwelle durch eine Unterseite des Rotors erstreckt, wobei der zentrale Kanal einen Durchgang für an der Unterseite des Rotors auszugebendes Gas und Flussmittel bildet.
  2. Gasverteilvorrichtung für die Einspritzung von Gas und Flussmittel in geschmolzenes Metall nach Anspruch 1, wobei der Rotor des weiteren Folgendes aufweist: einen Rotorumfang mit einem oberen Umfang, welcher sich abwechselnde Flügel und Schlitze um den oberen Umfang aufweist, und mit einem unteren Umfang, welcher einen sich radial unterhalb des oberen Umfangs erstreckenden Ring aufweist; und wobei der Ring Öffnungen aufweist, welche mit den Schlitzen zusammenfallen und welche den Durchfluss von geschmolzenem Aluminium durch denselben bei der Verwendung des Rotors zum Aufbereiten von Aluminium bieten.
  3. Verfahren zum gleichzeitigen Ausgeben von Gas und Flussmittel in geschmolzenes Aluminium, welches Folgendes aufweist: Bilden eines länglichen Stators mit einem inneren Hohlraum; Bilden eines Rotors mit einer Rotorwelle, wobei die Rotorwelle drehbar innerhalb des inneren Hohlraums des Stators angebracht ist; Bilden eines Kanals zwischen einer Innenwand des inneren Hohlraums in dem Stator und einer Außenwand der Rotorwelle, um das Ausgeben von Gas an oder in der Nähe einer Oberseite des Rotors zu ermöglichen; Bilden eines zentralen Kanals, der sich von einem oberen Bereich der Rotorwelle durch eine Unterseite des Rotors erstreckt, wobei der zentrale Kanal einen Durchgang für an der Unterseite des Rotors auszugebendes Gas und Flussmittel bildet; Rotieren des Rotors in geschmolzenem Aluminium; Einspritzen von Gas in den Gaskanal zwischen dem Rotor und dem Stator, so dass es in das geschmolzene Aluminium ausgegeben wird; und Einspritzen von Gas und Flussmittel in den zentralen Kanal, so dass es an der Unterseite des rotierenden Rotors in das geschmolzene Aluminium ausgegeben wird.
  4. Mit Flügeln versehender Rotor zur Verwendung in einer sich schnell drehenden Düsenanordnung, welche für das Einspritzen von Gas in geschmolzenem Aluminium vorgesehen ist, das sich in einer Aufbereitungskammer während einer darin stattfindenden Aluminiumaufbereitung befindet, wobei der mit Flügeln versehene Rotor Folgendes aufweist: einen Rotorumfang mit einem oberen Umfang, welcher sich abwechselnde Flügel und Schlitze um den oberen Umfang aufweist, und mit einem unteren Umfang, welcher einen sich radial unterhalb des oberen Umfangs erstreckenden Ring aufweist; und wobei der Ring Öffnungen aufweist, welche mit den Schlitzen zusammenfallen und welche den Durchfluss von geschmolzenem Aluminium durch denselben bei der Verwendung des Rotors zum Aufbereiten von Aluminium bieten.
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