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DE112009000451T5 - Korrosionsbeständiger laminierter Stahl - Google Patents

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DE112009000451T5
DE112009000451T5 DE112009000451T DE112009000451T DE112009000451T5 DE 112009000451 T5 DE112009000451 T5 DE 112009000451T5 DE 112009000451 T DE112009000451 T DE 112009000451T DE 112009000451 T DE112009000451 T DE 112009000451T DE 112009000451 T5 DE112009000451 T5 DE 112009000451T5
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DE
Germany
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zinc
steel
coated
steel sheets
sheets
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE112009000451T
Other languages
English (en)
Inventor
David R. Shelby Township Sigler
Robert B. Livonia Ruokolainen
Song Troy Guangling
James G. Troy Schroth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GM Global Technology Operations LLC
Original Assignee
GM Global Technology Operations LLC
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Publication date
Application filed by GM Global Technology Operations LLC filed Critical GM Global Technology Operations LLC
Publication of DE112009000451T5 publication Critical patent/DE112009000451T5/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C30/00Coating with metallic material characterised only by the composition of the metallic material, i.e. not characterised by the coating process
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T428/00Stock material or miscellaneous articles
    • Y10T428/12All metal or with adjacent metals
    • Y10T428/12493Composite; i.e., plural, adjacent, spatially distinct metal components [e.g., layers, joint, etc.]
    • Y10T428/12535Composite; i.e., plural, adjacent, spatially distinct metal components [e.g., layers, joint, etc.] with additional, spatially distinct nonmetal component
    • Y10T428/12556Organic component
    • Y10T428/12569Synthetic resin

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  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Prevention Of Electric Corrosion (AREA)

Abstract

Stahllaminatgegenstand umfassend:
erste und zweite Stahlbleche, welche sich gegenüberliegen und zwischen denen eine im Allgemeinen ko-ausgerichtete Kernschicht aus einer viskoelastischen Polymerzusammensetzung angeordnet ist, wobei die Stahlbleche zu der Kernschicht benachbarte Innenflächen aufweisen und gegenüberliegende Außenflächen aufweisen,
wobei die Innenfläche eines oder beider der Stahlbleche für die Korrosionsbeständigkeit mit einer Legierung auf Basis von Zink enthaltend, pro Gewicht, ungefähr 2 bis 10% Aluminium und optional bis zu ungefähr 4% Magnesium beschichtet ist, wobei die beschichtete Innenfläche an die Kernschicht aus der Polymerzusammensetzung gebunden ist, und
wobei die Außenfläche von wenigstens einem der Stahlbleche mit wenigstens einem der Legierung auf Basis von Zink oder im Wesentlichen reinem Zink beschichtet ist.

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Gegenstände aus laminiertem Stahl, welche aus dünnen äußeren Stahlhautblechen gebildet sind, zwischen denen ein Kernmaterial aus viskoelastischem Polymer angeordnet ist. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung Beschichtungen aus einer Zink-Aluminium- oder einer Zink-Aluminium-Magnesium-Legierung für die Stahlbleche zum Verleihen von Korrosionsbeständigkeit, insbesondere zum Verleihen von Korrosionsbeständigkeit in feuchten Umgebungen.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Zur Verwendung in Kraftfahrzeugen sind Rohlinge aus laminiertem Stahl ausgebildet worden. Die äußeren Stahlhautbleche können eine Dicke von beispielsweise ungefähr einem halben Millimeter bis zu zwei Millimetern aufweisen und verleihen dem Laminat eine strukturelle Integrität. Die Kernschicht aus viskoelastischem Polymer weist eine typische Dicke von ungefähr 20 bis 50 Mikrometern auf, um dem Laminat Schall dämpfende oder andere sinnvolle Eigenschaften zu verleihen. Beispielsweise werden diese Stahllaminate zu Kraftfahrzeugskarosserieteilen geformt, welche in dem Passagierteil Geräusch erzeugende Kraftfahrzeugvibrationen verringern. Bei anderen Anwendungen können Laminate mit dickeren Kernen eingesetzt werden.
  • Die Stahlzusammensetzungen werden bezüglich ihrer Festigkeit und Verformbarkeit und bezüglich Ihrer Geeignetheit zum Verschweißen und für andere Verbindungstechniken beim Herstellen der Kraftfahrzeugkarosserie ausgewählt. Weil die Laminate oftmals gegenüber Wasser und feuchten Atmosphären ausgesetzt werden, muss der Stahl vor Korrosion geschützt werden. Die Außenflächen der derzeit kommerziell verfügbaren, laminierten Stahlprodukte können durch eine oder mehrere von galvanisierten Beschichtungen, von Zinkphosphatschichten, von Elektrobeschichtungsschichten und von zusätzlichen Polymeranstrichen vor Korrosion geschützt werden.
  • Einige der derzeit verfügbaren Versionen von laminiertem Stahl bestehen aus elektrogalvanisierten oder feuerverzinkten dünnen Stahlblechen (~0,5 mm), welche mit einem dünneren, Schall dämpfenden viskoelastischen Kern laminiert sind. Das Galvanisieren führt auf den freiliegenden Außenflächen sowie auf den beiden Innenflächen der Stahlbleche zu einem Material aus Zink mit ungefähr 60 g/m2 (ungefähr 8,4 Mikrometer dick). Die Herstellungsarbeitsschritte, wie beispielsweise das Ausbilden des Laminats, Punktschweißen, Lochen, Flanschen, Scheren und andere, können eine lokale Abschälung einer Stahlaußenschicht von dem Polymermaterial verursachen. Diese Abschälung führt zwischen den Laminatinnenflächen zu einer Öffnung für den Eintritt von Feuchtigkeit. Wasser kann durch Korrosion eine vorzeitige Perforation des Laminats verursachen, und zwar ungeachtet der hohen Mengen von Zink, welche auf die Innenflächen des Laminats aufgebracht sind, weil die Zinkschicht sehr reaktiv ist und bei Aussetzung gegenüber Feuchtigkeit schnell verbraucht werden kann, weil es keine zusätzlichen Barriereschichten gibt, wie beispielsweise diejenigen, welche auf das Blechäußere aufgebracht sind. Um die Kundenanforderungen an Kraftfahrzeuge zu erfüllen, und, um eine längere Materiallebensdauer zu erreichen, muss das Laminat eine beträchtlich verbesserte Korrosionsbeständigkeit aufweisen.
  • Es verbleibt ein Bedarf für korrosionsbeständige Beschichtungen für Stahllaminate, welche Formungs-, Verbindungs-, Anstrich- und anderen Kraftfahrzeugkarosserie herstellenden Arbeitsschritten Rechnung tragen und einen Langzeitschutz gegenüber Korrosion schaffen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Im Einklang mit Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden auf Oberflächen von dünnen Stahlblechen zur Verwendung in Stahllaminatrohlingen Kombinationen von Beschichtungen aus im Wesentlichen reinem Zink und von Beschichtungen aus einer Zink-Aluminium- oder einer Zink-Aluminium-Magnesium-Legierung aufgebracht. In einer Ausführungsform kann das laminierte Stahlblech zwei Stahlhautbleche aufweisen, wobei die Oberflächen, welche sich gegenüberliegen, durch eine Polymerkernschicht miteinander verbunden sind. Die Kombinationen dieser Zink- und Zinklegierungsbeschichtungen werden eingesetzt, um die Korrosionsbeständigkeit der Stahlbleche in Kontakt mit den Polymerkernschichten zu verbessern. Die Beschichtungen werden so platziert, dass das Formen der Blechlaminate zu Kraftfahrzeugkarosserieteilen und dergleichen erleichtert wird, und, um deren Verwendung beim Schweißen, Anstreichen oder anderen Kraftfahrzeugkarosserie herstellenden Arbeitsschritten zu ermöglichen.
  • Um galvanisierte Bauteile bereitzustellen, sind auf Eisen- und Stahlgegenstände durch Feuerverzinken (bei ungefähr 460°C) und durch Niedertemperaturelektrolyseprozesse Beschichtungen aus im Wesentlichen reinem Zink (99+% Zn) aufgebracht worden. Wenn das Zink durch Feuerverzin ken aufgebracht wird, können sich auf der galvanisierten Oberfläche manchmal unerwünschte spröde Eisen-Zink-Verbindungen ausbilden. Daher werden manchmal zu dem geschmolzenen Zink kleine Mengen Aluminium (beispielsweise 0,1 bis 0,2 Gewichtsprozent der Zinklegierung) zugegeben, um die Ausbildung der spröden Verbindungen zu verhindern. Die dünne Zinkbeschichtung (typischerweise ungefähr 8 μm dick) agiert als eine Barriere und als eine Opferanode, um der Korrosion zu widerstehen. Bei dem Durchführen der vorliegenden Erfindung werden manchmal Beschichtungen aus einer Zink-Aluminium-Legierung, welche ungefähr zwei bis ungefähr zehn Gewichtsprozent Aluminium enthält, in Kombination mit den Beschichtungen aus im Wesentlichen reinem galvanisierten Zink eingesetzt. Diese Zink-Aluminium-Legierungen können ebenfalls ungefähr eins bis vier Gewichtsprozent (typischerweise ungefähr drei Prozent) Magnesium enthalten.
  • In bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung können die Zink-Aluminium- oder Zink-Aluminium-Magnesium-Legierungen als ko-ausgerichtete Beschichtungen auf eine oder auf beide Seiten des Stahlblechs aufgebracht werden, bevor das Polymerkernmaterial auf eines oder auf beide der Bleche in dem Zusammenbau des Laminats aufgebracht wird. Sofern nicht anders erwähnt, ist es beabsichtigt, dass eine Bezugnahme in der vorliegenden Beschreibung auf ein Beschichtung aus Zink-Aluminium-Legierung Beschichtungen aus einer Zink-Aluminium-Magnesium-Legierung einschließt. Über den Zink-Aluminium-Schichten oder auf ansonsten unbeschichteten Stahlblechflächen können vor oder nach dem Zusammenbau des Laminats Schichten aus im Wesentlichen reinem Zink aufgebracht werden. In verschiedenen Ausführungsformen kann die Beschichtung aus im Wesentlichen reinem Zink ungefähr 1 μm bis ungefähr 20 μm dick sein. In einer Ausführungsform kann die Beschichtung aus im Wesentlichen reinem Zink ungefähr 4 bis ungefähr 15 μm dick sein. Sofern nicht anders erwähnt, bezieht sich eine Bezugnahme in der vorliegenden Beschreibung auf im Wesentlichen reines Zink auf wenigstens 99 Gew.-% Zink bis zu und einschließlich vollständig reinem (100 Gew.-%) Zink.
  • In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden auf die beiden Oberflächen von jedem der Stahlbleche Beschichtungen aus einer Zink-Aluminium-Legierung aufgebracht und werden über die Beschichtungen aus Zink-Aluminium Beschichtungen aus im Wesentlichen reinem Zink aufgebracht. Das zusammengebaute Laminat weist folglich auf den beiden Stahlblechaußenflächen und auf den beiden Stahlblechinnenflächen des Laminats, welche dem Polymerkernmaterial benachbart sind, zwei verschiedene Beschichtungsschichten auf. In diesem Beispiel schaffen die Beschichtungen aus Zink-Aluminium den meisten Korrosionsschutz und diese sind ungefähr 4 bis 12 μm dick, wohingegen die äußeren Beschichtungen aus im Wesentlichen reinem Zink dünner sein werden: ungefähr 1 μm dick. Die Außenschicht aus im Wesentlichen reinem Zink, welche auf dem Äußeren des Laminats angeordnet ist, wird eine verbesserte Anstreichbarkeit liefern.
  • In einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden auf die beiden Oberflächen von jedem der Stahlbleche Beschichtungen aus einer Zink-Aluminium-Legierung aufgetragen, aber es werden über die Beschichtungen aus Zink-Aluminium lediglich auf den Stahlblechaußenflächen des Laminats Beschichtungen aus im Wesentlichen reinem Zink aufgebracht. Wiederum liefern die Beschichtungen aus Zink-Aluminium den größten Teil der Korrosionsbeständigkeit und werden ungefähr 4 bis 12 μm dick sein, wohingegen das im Wesentlichen reine Zink auf dem Äußeren des Laminats eine verbesserte Anstreichbarkeit liefern wird und dünner sein wird: ungefähr 1 μm dick.
  • In einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist auf jede der beabsichtigten Stahlblechinnenflächen eine Beschichtung aus einer Zink-Aluminium-Legierung aufgebracht und ist auf die Außenflächen des Stahllaminats eine relativ schwere Beschichtung aus im Wesentlichen reinem Zink aufgebracht. Die Beschichtung aus Zink-Aluminium auf den Innenflächen liefert einen Schutz für diese Oberfläche und wird ungefähr 4 bis 12 μm dick sein, wohingegen die relativ schwere, im Wesentlichen reine Zinkbeschichtung auf dem Äußeren des Laminats sowohl eine Korrosionsbeständigkeit als auch eine verbesserte Anstreichbarkeit liefern wird und ungefähr 4 bis 12 μm dick sein wird.
  • Und in einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird auf jede der beabsichtigten Stahlblechinnenflächen und auf jede der beabsichtigten Stahlblechaußenflächen des Stahllaminats eine korrosionsbeständige Beschichtung aus einer Zink-Aluminium-Legierung mit einer Dicke von beispielsweise ungefähr 8 μm aufgebracht. Bei dieser Ausführungsform wird keine Beschichtung aus im Wesentlichen reinem Zink eingesetzt. Wie in jedem der zuvor genannten Beispiele kann die Zink-Aluminium-Legierung pro Gewicht, ungefähr zwei bis sechs Prozent (sogar bis zu zehn Prozent) Aluminium, optional ungefähr ein bis vier Prozent Magnesium und Rest im Wesentlichen vollständig Zink aufweisen.
  • Eine bevorzugte Verwendung der Beschichtungsschichten aus im Wesentlichen reinem Zink und/oder einer Zink-Aluminium-Legierung kann für die Stahlblechoberflächen eines Laminats spezifisch für die vorgesehene Korrosionsumgebung eines Laminatbauteils und die verschiedenen Herstellungsarbeitsschritte, durch welche das Bauteil geformt, geschweißt, angestrichen oder dergleichen wird, (beispielsweise Stahlblechseitenstellen und -dicken) ausgewählt werden. Eine Außenschicht aus im Wesentlichen reinem Zink kann bevorzugt sein, um beispielsweise das Laminat für das Anstreichen zu optimieren. Aber die Zink-Aluminium-Legierung wird für eine verbesserte Beständigkeit gegenüber Korrosion, insbesondere gegenüber feuchtigkeitsgeförderte Korrosion, genutzt.
  • Über den Beschichtungen aus einer Zink-Aluminium-Legierung und über den Beschichtungen aus im Wesentlichen reinem Zink, welche auf den Stahlblechoberflächen aufgebracht sind, können weitere Beschichtungen vorgesehen werden. Beispielsweise können auf die vorbeschichteten Stahlblechoberflächen, insbesondere auf die Blechaußenoberflächen, Zinkphosphatschichten, Elektrobeschichtungsschichten und Polymeranstrichbeschichtungen aufgebracht werden.
  • Andere Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen, welche in dem nachfolgenden Text folgt, und den Zeichnungen, welche nachfolgend beschrieben werden, verstanden werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die 1 ist eine Strichansicht eines Frontarmaturenbrett-Kraftfahrzeugteils aus laminiertem Stahl. Dieses ist eine Illustration eines Kraftfahrzeugbauteils, welches aus einem laminierten Stahlblechmaterial ausgebildet sein kann. Obwohl in der 1 nicht sichtbar, umfasst das laminierte Stahlblech zwei Stahlhautbleche mit gegenüberliegenden Flächen, welche durch eine viskoelastische Polymer-Kernschicht miteinander verbunden sind. Die Kernschicht enthält elektrisch leitfähige Partikel. Die nachfolgenden Zeichnungsfiguren von Rändern des Bauteils illustrieren Strategien für korrosionsbeständige Beschichtungen für die Innen- und Außenflächen der Stahlbleche.
  • Die 2 ist eine schematische, vergrößerte Ansicht eines Teils eines Rands (an der Stelle 2 in der 1) des laminierten Stahlbauteils der 1, welche einen Korrosionsschutz gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. In der 2 sind sowohl die Innen- als auch die Außenflächen der Stahlbleche mit einer Schicht aus einer Zink-Aluminium-Legierung und mit einer dünnen darüber liegenden Schicht aus im Wesentlichen reinem Zink beschichtet.
  • Die 3 ist eine schematische, vergrößerte Ansicht eines Teils eines Rands (an der Stelle 2 der 1) des laminierten Stahlbauteils der 1, welche einen Korrosionsschutz gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. In der 3 sind sowohl die Innen- als auch die Außenflächen der Stahlbleche mit einer Schicht aus einer Zink-Aluminium-Legierung beschichtet. Die Außenflächen der Stahlbleche weisen eine dünne darüber liegende Schicht aus im Wesentlichen reinem Zink auf.
  • Die 4 ist eine schematische, vergrößerte Ansicht eines Teils eines Rands (an der Stelle 2 der 1) des laminierten Stahlbauteils der 1, welche einen Korrosionsschutz gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt. In der 4 sind die Innenflächen der Stahlbleche mit einer Schicht aus einer Zink-Aluminium-Legierung beschichtet und sind die Außenflächen der Bleche mit einer relativen dicken Schicht aus im Wesentlichen reinem Zink beschichtet.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Verschiedene Ausführungsformen umfassen ein neues laminiertes Stahlprodukt, wie beispielsweise ein Karosserieteil, welches eine verbesserte Korrosionsbeständigkeit aufweist, während dieses Schall dämpfende Eigenschaften, eine gute Blechformbarkeit, eine gute Punktschweißbarkeit und gute Anstreicheigenschaften beibehält. Die Korrosionsbeständigkeit von mit Polymerkern laminiertem Stahl wird durch die Anordnung der Schutzschichten, welche auf das Stahlhautblechmaterial aufgebracht sind, erreicht.
  • Verschiedene Ausführungsformen verwenden bestimmte Zink-Aluminium-Legierungen und Zink-Aluminium-Magnesium-Legierungen, welche so ausgestaltet sind, dass diese eine verbesserte Korrosionsbeständigkeit gegenüber Stahllaminaten verleihen, während diese die geeigneten Eigenschaften der Laminate beibehalten, welche es erlauben, dass Laminatblechrohlinge zu Kraftfahrzeugkarosserieteilen mit komplexer Form geformt werden, welche es erlauben, dass andere Metallkarosserieteile an die geformten Teile geschweißt oder damit verbunden werden, und welche es ermöglichen, dass solche Aufbauten angestrichen werden können, einschließlich der Verwendung von kathodischen Elektroabscheide-Primersystemen gemäß dem Industriestandard. Für diese Kombination von Anforderungen sind Zink-Aluminium-Legierungen, welche hauptsächlich, pro Gewicht, ungefähr 2 bis ungefähr 10% Aluminium, optional bis zu ungefähr 4% Magnesium und dem Rest im Wesentlichen Zink (ausgenommen unvermeidbare Verunreinigungen) enthalten, geeignet.
  • Der Korrosionsmechanismus von Beschichtungen aus einer Zn-Al-Legierung ist untersucht worden und wird klar verstanden. Auf der Beschichtungsfläche bildet sich zuerst ein temporärer passiver Aluminiumoxidschutzfilm aus, dann diffundiert Zink aus der Beschichtung durch die Aluminiumoxidschicht, um eine Korrosionsproduktschicht auszubilden, welche als eine andere Korrosionsbarriere auf dem Aluminiumoxid agieren kann. Die Diffusion von Zink durch die Aluminiumoxidschicht ist relativ langsam. Folglich korrodiert die Beschichtung aus der Zn-Al-Legierung relativ langsam. Es ist bekannt, dass Zugaben von Magnesium von bis zu 4% zu diesen Beschichtungen die Korrosionsprodukte weiter verfeinern, was den Korrosionsschutz erhöhen kann.
  • Wie vorstehend vorgeschlagen, hilft die Mikrostruktur von Beschichtungen aus einer Zn-Al-Legierung auch bezüglich der Korrosionsleistung. Es gibt in den Zn-Al-Beschichtungen bestimmte Mengen von beta-Phase (aluminiumreich), welche korrosionsbeständiger sind als die eta-Matrixphase (zinkreich). Die beta-Phasen agieren auch als Korrosionsbarrieren, nachdem in die Beschichtung Korrosion eingedrungen ist. Beschichtungen aus einer Zink-Aluminium-Magnesium-Legierung weisen eine andere Mikrostruktur auf, einschließlich einer Al-reichen primären Phase und einer Matrix aus Al-reicher Phase/Zn-reicher Phase/Zn2Mg-intermetallischer ternärer eutektischer Struktur. Es wird erwartet, dass die intergranulären Bereiche Korrosionspfade sein können. Mg in den Pfaden kann zuerst korrodiert werden und dessen Korrosionsprodukte blockieren das Eindringen von Korrosion entlang der Pfade. Dementsprechend wird es erwartet, dass die Korrosionsbeständigkeit mit zunehmenden Aluminiummengen in einem Bereich von 2% < Al Gew.-% < 10% zunehmen wird. Die beta-Phase wird schrittweise mit einer Aluminiummenge von ~0,3 Gew.-% bis zu ~10 Gew.-% zunehmen. Dementsprechend sollte der Barriereeffekt dieser Phase besser werden. Innerhalb dieses Bereiches sollte es keine Veränderungen in der Beschichtungsmikrostruktur geben, welche gegenüber der Korrosionsleistung nachteilig ist, wenn Zugaben von Aluminium verwendet werden. Für größere Mengen von Aluminium über die eutektische Al-Zn-Zusammensetzung von 6 Gew.-% bis zu 10 Gew.-% hinaus ist ebenfalls eine exzellente Korrosionsbeständigkeit beobachtet worden. Allerdings tritt mit Zn-Al-Mg-Beschichtungen bei ungefähr 10 Gew.-% Aluminium eine schlechte Haftung der Beschichtung an Stahl auf.
  • Folglich nutzen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung eine Zn-Al-Schicht auf wenigstens den Innenhautflächen des Blechs. Die auf Zink basierende Schicht enthält ungefähr 2 Gew.-% Aluminium bis zu und einschließlich ungefähr 10 Gew.-% Aluminium. Magnesiumzugaben von bis zu ungefähr 4 Gew.-% können ebenfalls zu der Zink-Aluminium-Beschichtung zugegeben werden, um die Korrosionsbeständigkeit weiter zu verbessern.
  • Die 1 illustriert ein Frontarmaturenbrettteil aus laminiertem Stahl 10 für ein Personenkraftfahrzeug. Wie dargestellt, ist das Bauteil ein einzeln geformtes und geschnittenes Bauteil aus einem Stahllaminat. Wie gesehen werden kann, ist dieses ein Bauteil mit komplexer Form, welches unter der Vorderwindschutzscheibe des Passagierteils des Kraftfahrzeugs und vor den Vordertüren liegt. Das Bauteil 10 ist beträchtlichen Formschritten zu diesem Karosseriebauteil unterworfen worden. Das Bauteil 10 umfasst ein tunnelförmiges Teilstück 12, welches den Kraftfahrzeugantriebsbauteilkomponenten oder den Bauteilen des Abgassystems gegenüber liegt, sowie für den Beinbereich für den Fahrer und die Passagiere geformte Teilstücke 14, 16. Es ist ebenfalls ein Teilstück 18 des Bauteils für die Lenksäule, nicht dargestellt, ausgeschnitten worden. Andere Teilstücke des Bauteils sind zur Durchführung der Drähte und dergleichen entfernt worden.
  • Die Stahlbleche, welche die Oberflächen des Laminats ausbilden, sind gemäß Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, bevor das Laminat hergestellt worden ist, mit Schichten aus im Wesentlichen reinem Zink und aus Zink-Aluminium-Magnesium beschichtet worden. Nach dem Formen eines Laminatrohlings zu einem Bauteil 10 können andere Karosserieteile mit dem Armaturenbrettteil verschweißt oder anderweitig verbunden werden. Und bei dem Herstellen einer vollständigen Kraftfahrzeugkarosseriestruktur können Oberflächen dieses Bauteils oder Oberflächen von anderen Stahllaminatbauteilen angestrichen werden oder diese können mit anderen Beschichtungen versehen werden.
  • Die Dicken der Schall dämpfenden Laminate, die in solchen Kraftfahrzeugkarosserieanwendungen eingesetzt werden, liegen typischerweise in einem Bereich zwischen ungefähr 0,8 mm und 1,4 mm. In solchen Stahllaminaten kann jedes Stahlhautblech ungefähr 0,40 mm bis 0,70 mm dick sein und der viskoelastische Polymerkern kann ungefähr 0,025 mm bis ungefähr 0,050 mm dick sein.
  • In Stahllaminatkraftfahrzeugkarosserieanwendungen werden oftmals Hautblechzusammensetzungen aus Niedrigkohlenstoffstahl eingesetzt. Typische Stahlgrade, welche eingesetzt werden, schließen beispielsweise Niedrigkohlenstoffstähle SAE J2329 CR4 und SAE J2329 CR5 ein. Es können Stähle mit einer höheren Festigkeit eingesetzt werden, wenn deren Festigkeitseigenschaften benötigt werden. Eine nominelle CR4-Niedrigkohlenstoffstahlzusammensetzung (Gew.-%) enthält bis zu ungefähr 0,08% C, bis zu ungefähr 0,40% Mn, weniger als 0,025% P, weniger als 0,020% S, ungefähr 0,015% Al und der Rest im Wesentlichen Eisen ausgenommen unbeabsichtigte Verunreinigungen. Manchmal werden 0,01% bis 0,03% Ti und/oder Nb zugegeben. Die Zugfestigkeiten der CR4-Stähle liegen typischerweise in einem Bereich von 270 bis 330 MPa mit Streckgrenzen in einem Bereich zwischen 140 und 180 MPa und mit Zugdehnungen von größer als ungefähr 40%. Eine nominelle CR5-Niedrigkohlenstoffstahlzusammensetzung (Gew.-%) enthält bis zu ungefähr 0,02% C, < 0,25% Mn, < 0,020% P, < 0,020% S, > 0,015% Al und Eisen. Manchmal werden 0,01% bis 0,03% Ti und/oder Nb zugegeben. Die Zugfestigkeiten von CR5-Stählen sind typischerweise größer als 260 MPa, die Streckfestigkeiten betragen ungefähr 110 bis 180 MPa und die Zugdehnungen betragen > 42%.
  • Die Polymerkernschichten in den Stahllaminaten für Kraftfahrzeugbauteile sind oftmals sehr dünn, und zwar betragen diese in der Schichtdicke typischerweise ungefähr 0,025 mm bis 0,050 mm. Die Kernschicht(en) in einem Laminat ist/sind üblicherweise mit den benachbarten Oberflächen des diese umgebenden Stahl ko-ausgerichtet. Ein typisches Laminat umfasst zwei Stahlbleche von ähnlicher Form und Bereiche mit einer einzigen ko-ausgerichteten Polymerkernschicht. Allerdings umfassen einige Laminate drei oder mehr Stahlbleche mit zwischen jedem Blech liegenden Polymerkernen.
  • Die Kernschichten können mit elektrisch leitfähigen Partikeln gefüllt sein, um zwischen den Stahlblechen durch lokales Überbrücken des nicht leitfähigen Polymermaterials eine elektrische Leitfähigkeit zu ermöglichen. Solch eine Leitfähigkeit kann beispielsweise bei dem elektrischen Widerstandsschweißen, bei dem Elektrogalvanisieren oder bei dem elektrolytischen Aufbringen von Anstrich- oder anderen Beschichtungsschichten genutzt werden. Die leitfähigen Partikel sind typischerweise so bezüglich ihrer Größe bemessen, dass sie zu der Dicke des Polymerkerns passen, und zwar ungefähr 25 bis 50 μm in Kraftfahrzeugkarosserielaminaten. Die meisten Laminate nutzen reine Ni-Partikel, Partikel aus rostfreiem Stahl oder Partikel aus Fe-Phosphid. In anderen Laminatausführungsformen können Fe-Partikel, Al-Partikel und/oder Cu-Partikel eingesetzt werden. Typischerweise machen die leitfähigen Partikel bis zu ungefähr ein bis zwei Volumenprozent des Polymerkernmaterials aus.
  • Für Stahllaminate für Kraftfahrzeuganwendungen ist eine Vielzahl von Polymerkernzusammensetzungen entwickelt worden. Es sind verschiedene Familien von viskoelastischen Kernmaterialien bekannt und diese werden kommerziell eingesetzt. Einige der Kernmaterialien basieren auf Elastomerzusammensetzungen, wie beispielsweise Styrolbutadienkautschuk (SBR) und Styrol-Ethylen/Butylen-Styrol-Terpolymer (SEES). Einige basieren auf Acrylcopolymeren, wie beispielsweise auf Acrylsäureestercopolymer, Styrolacrylcopolymer oder dessen Polymermischungen mit Styrolbutadien. Einige der Kernmaterialien basieren auf Polyvinylacetat (VA) oder dessen Copolymeren, wie beispielsweise Ethylenvinylacetat-copolymer oder Ethylen-Vinylacetat-Maleinsäureanhydrid-Terpolymer. Und einige der Kernmaterialien basieren auf Epoxid basierendem Blockcopolymer, wie beispielsweise auf Epoxid-Polyester-Blockcopolymer oder auf Epoxid-Polyester-Blockcopolymer.
  • Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beziehen sich allgemein auf Stahllaminate, in denen eine oder mehrere Kombinationen von Zinkbeschichtungen, Beschichtungen aus Zink-Aluminium-Legierung und/oder Beschichtungen aus Zink-Aluminium-Magnesium-Legierung auf Innenflächen (d. h. dem Polymerkern benachbart) und auf Außenflächen (d. h. dem Polymerkern gegenüberliegend) der Stahlbleche aufgebracht sind. Bei verschiedenen Ausführungsformen kann eine im Wesentlichen reine Zinkschicht oder -beschichtung durch Feuerverzinken, Elektrogalvanisieren oder dergleichen aufgebracht werden. Nachfolgend werden einige illustrative Ausführungsformen der Praxis der vorliegenden Erfindung beschrieben.
  • In einer ersten Ausführungsform wird ein Laminat mit Stahlhautblechen hergestellt, welches sowohl Außenflächen als auch Innenflächen aus im Wesentlichen reinem Zink und einer Schicht aus einer Zn-Al-Legierung darunter aufweist. Das fertige laminierte Produkt weist eine viskoelastische Schicht auf, welche zwischen den Hautblechen angeordnete leitfähige Partikel enthält. Dieses Laminat ist insbesondere für Kraftfahrzeugkarosserieanwendungen geeignet.
  • Die resultierende Struktur ist in der 2 in einem Randteilstück (an der Stelle 2) des Bauteils 10 der 1 gezeigt. In dieser Ausführungsform umfasst das Stahllaminat des Bauteils 10 ein erstes Stahlblech 200 und ein zweites Stahlblech 202, wobei dazwischen eine Kernschicht 204 aus viskoelastischem Polymer angeordnet ist, welche mit den benachbarten Flächen der Stahlbleche 200, 202 im Wesentlichen ko-ausgerichtet ist. Die 2 ist für Zwecke der Illustration vergrößert und ist nicht maßstabsgetreu gezeichnet. In einer Ausführungsform kann jedes Stahlblech 200, 202 ungefähr 0,5 mm dick sein und die Polymerkernschicht 204 kann ungefähr 0,04 mm dick sein und mit identischen benachbarten Flächen der Bleche 200, 202 ko-ausgerichtet sein. In verschiedenen Ausführungsformen können die Stahlbleche 200, 202 die gleiche Dicke oder eine verschiedene Dicke aufweisen. Es ist zu sehen, dass jedes Stahlblech 200, 202 eine oberflächenbenachbarte Polymerkernschicht 204 (als Innenfläche bezeichnet) und eine der Kernschicht gegenüberliegende Fläche (als Außenfläche bezeichnet) aufweist.
  • Der Polymerkern 204 enthält leitfähige Partikel 206, welche in einer Menge dispergiert sind, dass eine ausreichende elektrische Leitfähigkeit durch das üblicherweise nicht leitfähige Kernmaterial und zwischen den Innenflächen der Bleche 200, 202 erreicht wird. Typische leitfähige Partikel schließen Kupfer, Eisen, Eisenphosphide, rostfreien Stahl, Aluminium und vorzugsweise Nickel ein. Diese werden vorzugsweise so bezüglich ihrer Größe bemessen werden, dass diese die Spalte (hier ungefähr 0,04 mm, ungefähr 40 μm) zwischen den Blechen 200, 202 (viele Partikel berühren jedes benachbarte Blech), welche während dem Laminierungsverfahren durch den viskoelastischen Kern ausgebildet wird, überspannen.
  • Bei dieser Ausführungsform sind sowohl die Innen- als auch die Außenflächen der beiden Stahlbleche 200, 202 mit einer Schicht 208 aus einer Zink-Aluminium-Legierung beschichtet. In diesem Beispiel enthält die Zink-Aluminium-Legierung ungefähr 4 Gew.-% Aluminium und 96 Gew.-% Zink. Die Schicht 208 kann ungefähr 0,004 mm bis ungefähr 0,012 mm dick sein. Folglich umfasst das Laminat 10 vier Schichten 208 aus einer Zink-Aluminium-Legierung. In verschiedenen Ausführungsformen kann jede Schicht 208 dieselbe Dicke oder eine verschiedene Dicke aufweisen. Jede Aluminium-Zink-Schicht 208 ist mit einer dünnen galvanisierten Schicht 210 aus im Wesentlichen reinem Zink, welche ungefähr 1 μm dick sein kann, beschichtet. In verschiedenen Ausführungsformen weist jede Schicht 210 dieselbe Dicke oder eine verschiedene Dicke auf. Die galvanisierten Schichten 210 aus im Wesentlichen reinem Zink auf den Innenseiten der Stahlbleche 200, 202 kontaktieren die Polymerkernschicht 204 (und leitfähigen Partikel 206) und die galvanisierten Zink-Schichten 210 auf den Stahlblechaußenflächen des Bauteillaminats 10 sind gegenüber der Bauteilumgebung freigelegt.
  • In dieser Ausführungsform können Außenschichten aus im Wesentlichen reinem Zink eingesetzt werden, um eine gute Anstrichleistung zu liefern, einschließlich der Verwendung von Hochspannungselektroabscheideverfahren, welche ähnlich zu der von mit Zink beschichteten Stahlblech ist, und, um zum Formen eine gute Schmierfähigkeit zu liefern. Ferner schafft die Schicht aus einer Zn-Al-Legierung unterhalb jeder im Wesentlichen reinen Zinkschicht auf den Innenflächen einen verbesserten Korrosionsschutz im Vergleich zu einer einzigen galvanisierten Beschichtung aus im Wesentlichen reinem Zink. Das Platzieren einer Zinkschicht auf der Innenfläche kann einige weitere Probleme im Hinblick sowohl auf das Widerstandspunktschweißen als auch auf das Bolzenschweißen verursachen; durch die Verwendung einer sehr dünnen Zinkschicht sollte allerdings das Punktschweißen besser sein als das, welches durch eine übliche, schwerere galvanisierte Beschichtung erhalten wird, während eine gute Korrosionsbeständigkeit beibehalten wird. Die Anwesenheit der dickeren Beschichtung aus im Wesentlichen reinem Zink während des Punktschweißens verringert die Schweißbarkeit und fördert die lokale Abschälung um die Schweißpunkte herum. Die Punktschweißfähigkeit wird insbesondere verbessert, wenn leichtgewichtigere Beschichtungen aus einer Zn-Al-Legierung eingesetzt werden können, um die gewünschte Korrosionsbeständigkeit zu erreichen.
  • Ein Verfahren zum Herstellen der Laminatstruktur gemäß dieser Ausführungsformen umfasst das Starten mit einem feuerverzinkten, mit Zn-Al beschichteten Hautblechmaterial, das Elektrogalvanisieren des beschichteten Blechs mit Zink und dann das Laminieren des resultierenden Materials unter Verwendung eines viskoelastischen Kerns, welcher leitfähige Partikel enthält.
  • In einer zweiten Ausführungsform wird ein Laminat hergestellt, welches Stahlhautbleche mit Zn-Al-Legierungsschichten auf beiden Innen- und Außenflächen aufweist. Lediglich auf den Laminataußenflächen wird eine im Wesentlichen reine Zinkschicht lokalisiert. Das Laminat enthält einen viskoelastischen Kern mit leitfähigen Partikeln.
  • Die resultierende Struktur ist in der 3 dargestellt, und zwar in der Perspektive des Anschauens eines Randteilstücks (an der Stelle 2) des Bauteils 10 der 1. In dieser Ausführungsform umfasst das Bauteil 10 aus Stahllaminat ein erstes Stahlblech 300 und ein zweites Stahlblech 302, wobei dazwischen eine Kernschicht 304 aus viskoelastischem Polymer angeordnet ist, welche im Allgemeinen ko-ausgerichtet zu den gegenüberliegenden Flächen der Stahlbleche 300, 302 ist. Wiederum ist es zu sehen, dass jedes Stahlblech 300, 302 eine Oberfläche aufweist (als Innenfläche bezeichnet), welche der Polymerkernschicht benachbart ist, sowie eine der Kernschicht gegenüberliegende Oberfläche (als Außenfläche bezeichnet) aufweist. Und wiederum enthält der Polymerkern 304 dispergierte leitfähige Partikel 306, um eine ausreichende elektrische Leitfähigkeit durch das üblicherweise nicht leitfähige Kernmaterial und zwischen den Innenflächen der Bleche zu liefern.
  • Die Stahlbleche 300, 302 sind ungefähr 0,5 mm dick und die Polymerkernschicht 204 ist ungefähr 0,04 mm dick. In verschiedenen Ausführungsformen kann jedes Stahlblech 300, 302 dieselbe Dicke oder eine verschiedene Dicke aufweisen.
  • In dieser Ausführungsform sind sowohl die Innenflächen als auch die Außenflächen der beiden Stahlbleche 300, 302 mit einer Schicht 308 aus einer Zink-Aluminium-(95:5)Legierung beschichtet. Folglich umfasst das Laminat 10 vier Schichten 308 aus einer Zink-Aluminium-Legierung, welche jeweils ungefähr 0,004 mm bis ungefähr 0,012 mm dick sind. In verschiedenen Ausführungsformen kann jede Schicht 308 dieselbe Dicke oder eine andere Dicke aufweisen. Allerdings sind in dieser Ausführungsform lediglich die äußeren Schichten 308 aus einer Zink-Aluminium-Legierung mit einem dünnen galvanisierten Zinkschicht 310, welche ungefähr 1 μm dick ist, beschichtet. In verschiedenen Ausführungsformen kann jede Schicht 310 dieselbe Dicke oder eine andere Dicke aufweisen. Folglich sind auf den Stahlblechaußenseiten des Bauteillaminats 10 galvanisierte Zinkschichten 310 gegenüber der Bauteilumgebung freigelegt.
  • Schichten aus einer Zink-Aluminium-Legierung 3108 auf den Stahlblechinnenflächen befinden sich in Kontakt mit der Polymerkernschicht 304 und mit den leitfähigen Partikeln 306.
  • In dieser zweiten Ausführungsform weist das Laminat die mögliche Anstrichleistung von galvanisiertem Stahlblech auf. Die äußere Zinkschicht wird ebenfalls die Schmierfähigkeit für das Formen verbessern. Ferner sollte die Schicht aus Zn-Al-Legierung auf den Innenflächen im Vergleich zu einem ähnlichen Beschichtungsgewicht aus im Wesentlichen reinem Zink einen verbesserten Korrosionsschutz liefern. Schließlich sollte das Ersetzen von im Wesentlichen reinem Zink an der Innenfläche durch eine Zn-Al-Legierung sowohl bei der Widerstandspunktschweißleistung als auch bei der Bolzenschweißleistung helfen, und zwar insbesondere, wenn geringere Beschichtungsgewichte eingesetzt werden können, um die gewünschte Korrosionsleistung zu erreichen.
  • Ein geeignetes Verfahren zum Herstellen der Beschichtungsschichtkombination dieses Laminats gemäß der zweiten Ausführungsform kann es sein, feuerverzinkte beschichte Zn-Al-Hautblechmaterialien einzusetzen, um ein Laminat auszubilden. Daran anschließend kann das gesamte Laminat elektrogalvanisiert werden, um auf der Außenfläche eine im Wesentlichen reine Zinkschicht zu liefern.
  • In einer dritten Ausführungsform wird ein Stahllaminat mit Stahlhautblechen mit vollständig verschiedenen Beschichtungen auf den Innen- und Außenflächen ausgebildet. Das Laminat weist eine Beschichtung aus im Wesentlichen reinem Zink auf, welche auf die Außenfläche aufgebracht ist, sowie eine Beschichtung aus einer Zn-Al-Legierung, welche auf die Innenfläche aufgebracht ist. Das Laminat wird ebenfalls unter Verwendung eines viskoelastischen Kerns, welcher leitfähige Partikel enthält, hergestellt. Das resultierende Laminat ist in der 4 in Draufsicht auf ein Randteilstück (an der Stelle 2) des Bauteils der 1 dargestellt.
  • In dieser Ausführungsform umfasst das Bauteil 10 aus Stahllaminat ein erstes Stahlblech 400 und ein zweites Stahlblech 402 (von denen jedes ungefähr 0,5 mm dick ist), wobei zwischen diesen eine Kernschicht 404 aus viskoelastischem Polymer angeordnet ist, welche im Allgemeinen ko-ausgerichtet zu den anliegenden Flächen der Stahlbleche 400, 402 ist und ungefähr 0,04 mm dick ist. In verschiedenen Ausführungsformen kann jedes Stahlblech 400, 402 dieselbe Dicke oder eine andere Dicke aufweisen. Es wird wiederum gesehen, dass jedes Stahlblech 400, 402 eine der Polymerkernschicht benachbarte Oberfläche (welche als Innenschicht bezeichnet wird) und eine der Kernschicht gegenüberliegende Oberfläche (welche als Außenfläche bezeichnet wird) aufweist. Und wiederum umfasst der Polymerkern 404 ungefähr ein bis ungefähr zwei Volumenprozent dispergierte leitfähige Partikel 406, um eine ausreichende elektrische Leitfähigkeit durch das üblicherweise nicht leitfähige Kernmaterial und zwischen den Innenflächen der Bleche bereitzustellen.
  • In dieser Ausführungsform werden lediglich die Innenflächen der beiden Stahlbleche 400, 402 mit einer Schicht 408 aus einer Zink-Aluminium-Legierung (beispielsweise 95:5) beschichtet, welche ungefähr 0,004 mm bis ungefähr 0,012 mm dick sein kann. In verschiedenen Ausführungsformen kann jede Schicht 408 dieselbe Dicke oder eine andere Dicke aufweisen. Folglich umfasst in dieser Ausführungsform das Laminat 10 auf den Innenflächen der Bleche 400, 402 und in Kontakt mit der Polymerkernschicht 404 und den leitfähigen Partikeln 406 befindlich lediglich zwei Schichten 408 aus einer Zink-Aluminium-Legierung. Die Außenflächen der Stahlbleche 400, 402 sind mit relativ dicken galvanisierten Zink-Schichten 406 mit einer Dicke von ungefähr 0,004 bis ungefähr 0,015 mm (ungefähr 4 bis 15 μm) beschichtet. In verschiedenen Ausführungsformen kann jede Schicht 410 dieselbe Dicke oder eine andere Dicke aufweisen. Folglich liegen die galvanisierten Zink-Schichten 410 auf den Stahlblechaußenflächen des Bauteillaminats 10 gegenüber der Bauteilumgebung frei.
  • Bei dieser dritten Ausführungsform wird die Außenschicht aus im Wesentlichen reinem Zink die gewünschte Anstrichleistung des galvanisierten Stahlblechs sowie eine gute Schmierfähigkeit und einen guten Widerstand gegenüber Oberflächenrissen zum Verbessern der Formbarkeit liefern. Die Schicht aus der Zn-Al-Legierung auf den Innenflächen liefert einen verbesserten Korrosionsschutz im Vergleich zu einem ähnlichen Beschichtungsgewicht aus im Wesentlichen reinem Zink. Schließlich soll sich die Eliminierung von reinem Zink an der Innenfläche positiv sowohl auf das Widerstandspunktschweißen als auch auf das Bolzenschweißen mit Hub durch Verringern der Zinkverdampfung auswirken, und zwar insbesondere, wenn geringere Beschichtungsgewichte eingesetzt werden können, um die gewünschte Korrosionsleistung zu erreichen.
  • Ein Verfahren zum Herstellen dieser dritten Ausführungsform des Stahllaminats wird es sein, eine einzelne Seite des Hautblechmaterials mit einer Zn-Al-Legierung zu elektrobeschichten. Diese Hautbleche werden miteinander laminiert werden, wobei die bloßen Stahlflächen freiliegen. Auf die Außenflächen des Laminats wird durch Elektrogalvanisieren eine im Wesentlichen reine Zinkschicht aufgebracht werden.
  • Und in einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird auf jede der beabsichtigten Stahlblechinnenflächen und der beabsichtigten Stahlblechaußenflächen des Stahllaminats eine korrosionsbeständige Beschichtung aus einer Zink-Aluminium-Legierung mit einer Dicke von ungefähr 4 μm bis ungefähr 12 μm aufgebracht. In dieser Ausführungsform wird keine Beschichtung aus im Wesentlichen reinem Zink eingesetzt. Wie in jedem der vorgenannten Beispiele umfasst die Zink-Aluminium-Legierung, pro Gewicht, ungefähr 2 bis 6% (sogar bis zu 10%) Aluminium, optional 1 bis 4% Magnesium und Rest im Wesentlichen vollständig Zink.
  • Ein Stahllaminat gemäß dieser vierten Ausführungsform würde einen Querschnitt ähnlich zu dem Laminat der 2 ohne die Schichten 210 aus im Wesentlichen reinem Zink oder ähnlich zu dem Laminat der 3 ohne die Schichten 310 aus im Wesentlichen reinem Zink aufweisen. Ein Stahllaminat mit zwei Innen- und mit zwei Außenschichten aus einer Zink-Aluminium-Legierung wird beispielsweise eine gute Korrosionsbeständigkeit bei Anwendungen liefern, in denen Formarbeitsschritte, Verbindungsarbeitsschritte, Anstricharbeitsschritte und dergleichen nicht durch den Aluminiumgehalt von allen der vier Schichten aus der Zink-Aluminium-Legierung behindert wird.
  • Die vorliegende Erfindung ist durch einige spezifische Ausführungsformen beschrieben worden, aber der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung ist nicht auf diese Beispiele beschränkt.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Laminate aus äußeren Stahlblechen und einem viskoelastischen Kern sind bei Feuchtigkeit enthaltenden Umgebungen oftmals gegenüber Korrosion empfindlich. auf die Innenflächen oder auf sowohl die Innen- als auch die Außenblechflächen der Stahlbleche können vorteilhaft auf Zink basierte Legierungen von Aluminium oder aus Aluminium und Magnesium aufgebracht werden. Über die auf Zink basierenden Legierungen oder über eine anderweitig freiliegende Stahlblechaußenfläche können Beschichtungen aus im Wesentlichen reinem Zink aufgebracht sein. Kombinationen solcher Beschichtungen aus Legierungen auf Basis von Zink und Beschichtungen aus im Wesentlichen reinem Zink verbessern die Korrosionsbeständigkeit der Stahlblech-Polymerkern-Laminate, während die Schweißbarkeit und die Anstreichbarkeit maximiert werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • - SAE J2329 CR4 [0028]
    • - SAE J2329 CR5 [0028]

Claims (20)

  1. Stahllaminatgegenstand umfassend: erste und zweite Stahlbleche, welche sich gegenüberliegen und zwischen denen eine im Allgemeinen ko-ausgerichtete Kernschicht aus einer viskoelastischen Polymerzusammensetzung angeordnet ist, wobei die Stahlbleche zu der Kernschicht benachbarte Innenflächen aufweisen und gegenüberliegende Außenflächen aufweisen, wobei die Innenfläche eines oder beider der Stahlbleche für die Korrosionsbeständigkeit mit einer Legierung auf Basis von Zink enthaltend, pro Gewicht, ungefähr 2 bis 10% Aluminium und optional bis zu ungefähr 4% Magnesium beschichtet ist, wobei die beschichtete Innenfläche an die Kernschicht aus der Polymerzusammensetzung gebunden ist, und wobei die Außenfläche von wenigstens einem der Stahlbleche mit wenigstens einem der Legierung auf Basis von Zink oder im Wesentlichen reinem Zink beschichtet ist.
  2. Stahllaminatgegenstand nach Anspruch 1, bei dem die ersten und zweiten Stahlbleche jeweils eine Dicke in einem Bereich zwischen ungefähr einem halben Millimeter und ungefähr zwei Millimetern aufweisen und die Kernschicht dünner als jedes der Stahlbleche ist und eine Dicke von bis zu ungefähr einem halben Millimeter aufweist.
  3. Stahllaminatgegenstand nach Anspruch 1, bei dem die Beschichtung aus der Legierung auf Basis von Zink für die Korrosionsbeständigkeit, pro Gewicht, ungefähr 2 bis 6% Aluminium und optional bis zu ungefähr 4% Magnesium enthält.
  4. Stahllaminatgegenstand nach Anspruch 1, bei dem die Dicke der Beschichtung aus der Legierung auf Basis von Zink in einem Bereich zwischen ungefähr 2 und ungefähr 20 μm liegt.
  5. Stahllaminatgegenstand nach Anspruch 1, bei dem sowohl die Innenflächen als auch die Außenflächen beider Stahlbleche mit der Legierung auf Basis von Zink beschichtet sind.
  6. Stahllaminatgegenstand nach Anspruch 5, bei dem die Beschichtungen aus der Legierung auf Basis von Zink auf den Außenflächen des Laminats mit im Wesentlichen reinem Zink beschichtet sind.
  7. Stahllaminatgegenstand nach Anspruch 5, bei dem die Beschichtungen aus der Legierung auf Basis von Zink auf den Außenflächen und auf den Innenflächen des Laminats mit im Wesentlichen reinem Zink beschichtet sind.
  8. Stahllaminatgegenstand nach Anspruch 1, bei dem die Innenflächen beider Stahlbleche mit der Legierung auf Basis von Zink beschichtet sind.
  9. Stahllaminatgegenstand nach Anspruch 1, bei dem die Innenflächen beider Stahlbleche lediglich mit der Legierung auf Basis von Zink und die Außenflächen beider Stahlbleche lediglich mit im Wesentlichen reinem Zink beschichtet sind.
  10. Stahllaminatgegenstand nach Anspruch 9, bei dem die Dicke der Beschichtung aus im Wesentlichen reinem Zink in einem Bereich zwischen ungefähr 4 und ungefähr 15 μm liegt.
  11. Stahllaminatgegenstand nach Anspruch 1, bei dem die Außenfläche von wenigstens einem der Stahlbleche mit im Wesentlichen reinem Zink beschichtet ist, und, bei dem die Dicke der Beschichtung aus im Wesentlichen reinem Zink in einem Bereich zwischen ungefähr 1 und ungefähr 20 μm liegt.
  12. Kraftfahrzeugstruktur, welche ein Stahllaminat-Armaturenbrett umfasst, wobei das Stahllaminat-Armaturenbrett umfasst: erste und zweite Stahlbleche, welche sich gegenüberliegen und zwischen denen eine im Allgemeinen ko-ausgerichtete Kernschicht aus einer viskoelastischen Polymerzusammensetzung angeordnet ist, wobei die Stahlbleche zu der Kernschicht benachbarte Innenflächen und gegenüberliegende Außenflächen aufweisen, wobei die Innenfläche von wenigstens einem der Stahlbleche mit wenigstens einer Schicht aus einer ersten Legierung auf Basis von Zink beschichtet ist, welche so ausgewählt ist, dass das Schweißen des Stahllaminat-Armaturenbretts auf die Kraftfahrzeugstruktur ermöglicht wird und die Langzeitkorrosion an der Grenzfläche Blech/viskoelastische Schicht minimiert wird, und die Außenfläche der Stahlbleche mit wenigstens einer Schicht aus im Wesentlichen reinem Zink oder mit einer zweiten Legierung auf Basis von Zink beschichtet ist, welche so ausgewählt ist, dass die Kompatibilität mit einem kathodischen Hochspannung-Elektroabscheidesystem geschaffen wird, während der Korrosionsschutz in dem beschichteten Zustand beibehalten wird.
  13. Kraftfahrzeugstruktur nach Anspruch 12, bei der die Innenflächen beider Stahlbleche mit der ersten Legierung auf Basis von Zink enthaltend Aluminium beschichtet sind.
  14. Kraftfahrzeugstruktur nach Anspruch 13, bei der die erste Legierung auf Basis von Zink des Weiteren Magnesium enthält.
  15. Kraftfahrzeugstruktur nach Anspruch 12, bei der die Innenflächen der beiden Bleche zuerst mit der ersten Legierung auf Basis von Zink enthaltend Aluminium beschichtet sind, welche wiederum mit im Wesentlichen reinem Zink beschichtet sind.
  16. Kraftfahrzeugstruktur nach Anspruch 15, bei der die erste Legierung auf Basis von Zink des Weiteren Magnesium enthält.
  17. Kraftfahrzeugstruktur nach Anspruch 12, bei der die Außenflächen der beiden Bleche mit im Wesentlichen reinem Zink beschichtet sind.
  18. Kraftfahrzeugstruktur nach Anspruch 12, bei der die Außenflächen der beiden Bleche mit der zweiten Legierung auf Basis von Zink enthaltend Aluminium beschichtet sind.
  19. Kraftfahrzeugstruktur nach Anspruch 18, bei der die zweite Legierung auf Basis von Zink ferner Magnesium enthält.
  20. Kraftfahrzeugstruktur nach Anspruch 12, bei der die Außenflächen der beiden Bleche zuerst mit der zweiten Legierung auf Basis von Zink enthaltend Aluminium beschichtet sind, welche wiederum mit im Wesentlichen reinem Zink beschichtet sind.
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