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[Technisches Gebiet]
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Programmprüfvorrichtung,
die ein Programm zum Steuern von Hardware einer Halbleiterherstellungsvorrichtung
prüft.
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[Stand der Technik]
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Als
eine herkömmliche Programmprüfvorrichtung gibt
es eine Programmentwicklungsvorrichtung, die eine Prüfung
eines Programms automatisch wiederholt durchführen kann
(siehe z. B. Patentdokument 1). Diese Vorrichtung wird wie folgt
betrieben. Das heißt, falls in eine automatische Prüfvorrichtung ein
Prüfbefehl eingegeben wird, fragt die automatische Prüfvorrichtung
eine Zustandsüberwachungsvorrichtung, ob eine Emulationsvorrichtung
den Befehl von der automatischen Prüfvorrichtung empfangen
kann. Falls der Befehl empfangbar ist, wird der Befehl zu der Emulationsvorrichtung übertragen.
Die Emulationsvorrichtung führt in Ansprechen auf den empfangenen
Befehl ein Prüfprogramm aus und sendet das Ausführungsergebnis
zu der automatischen Prüfvorrichtung. Die automatische
Prüfvorrichtung speichert das Ausführungsergebnis
und führt den oben beschriebenen Prozess für alle
Befehle wiederholt aus und prüft dadurch das Prüfprogramm.
- Patentdokument 1: Japanische
Offenlegungsschrift Nr. 2003-22199 (siehe z. B. Seite 1
und 1).
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[Offenbarung der Erfindung]
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[Durch die Erfindung zu lösende
Probleme]
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Wenn
allerdings in der herkömmlichen Programmprüfvorrichtung
eine Prüfung im Fall eines anormalen Ansprechens oder einer
anderen Betriebsstörung als eines normalen Ansprechens
ausgeführt wird, ist die Prüfung üblicherweise
ausgeführt worden, nachdem eine Betriebsart eines Simulators auf
eine manuelle Betriebsart geändert worden ist. Da in der
Prüfung im Fall des anormalen Ansprechens oder der Betriebsstörung
ein manueller Betrieb enthalten ist, kann die Prüfung dementsprechend
kompliziert werden und kann ein Prüffehler verursacht werden.
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[Mittel zur Lösung der Probleme]
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In Übereinstimmung
mit einer ersten vorliegenden Erfindung wird eine Programmprüfvorrichtung
geschaffen, die enthält: eine Prüfungszielprogramm-Speichereinheit,
die darin ein Prüfungszielprogramm speichert; eine Simulatorprogramm-Speichereinheit,
die darin ein Simulatorprogramm zum Simulieren eines Betriebs von
Hardware und zum Ausführen eines Betriebs auf der Grundlage
eines Betriebsmusters und von von dem Prüfungszielprogramm
gesendeten Programminformationen speichert; eine Prüfungsinformations-Empfangseinheit, die
Prüfungsinformationen empfängt, die das Betriebsmuster
und Eingabeinformationen, die zu dem Prüfungszielprogramm
gesendet werden sollen, um das Prüfungszielprogramm zu
prüfen, enthalten; eine Prüfungssteuereinheit,
die das in den Prüfungsinformationen enthaltene Betriebsmuster
erfasst und das erfasste Betriebsmuster zu dem Simulatorprogramm sendet;
und eine Ausführungseinheit, die die in den Prüfungsinformationen
enthaltenen Einga beinformationen zu dem Prüfungszielprogramm
sendet und das Prüfungszielprogramm ausführt und
die außerdem das Simulatorprogramm unter Verwendung der Programminformationen
als ein Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms
und des durch die Prüfungssteuereinheit zu dem Simulatorprogramm gesendeten
Betriebsmusters ausführt.
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Bei
dieser Konfiguration ist es möglich, eine Prüfung
auszuführen, während das Betriebsmuster des Simulatorprogramms
automatisch geändert wird. Somit kann eine Prüfung
eines Prüfungszielprogramms selbst im Fall eines Hardwarefehlers
automatisch ausgeführt werden.
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Ferner
kann in Übereinstimmung mit einer Programmprüfvorrichtung
einer zweiten vorliegenden Erfindung die Programmprüfvorrichtung
in der ersten vorliegenden Erfindung ferner enthalten: eine Prüfungsinformations-Speichereinheit,
die darin zwei oder mehr Prüfungsinformationen speichert;
und eine automatische Prüfeinheit, die zwei oder mehr Prüfungsinformationen
von der Prüfungsinformations-Speichereinheit der Reihe
nach ausliest und die Prüfungsinformationen zu der Prüfungsinformations-Empfangseinheit
sendet.
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Bei
dieser Konfiguration können zwei oder mehr Prüfobjekte
automatisch geprüft werden.
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Darüber
hinaus können in Übereinstimmung mit einer Programmprüfvorrichtung
einer dritten vorliegenden Erfindung die Prüfinformationen
in der zweiten vorliegenden Erfindung richtige Antwortinformationen
enthalten, die ein normales Betriebsergebnis des Prüfungszielprogramms
angeben. Die Programmprüfvorrichtung kann ferner enthalten:
eine Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit, die ein Betriebsergebnis
des durch die Ausführungseinheit ausgeführten
Prüfungszielprogramms erfasst, un ter Verwendung des erfassten
Betriebsergebnisses und der in den Prüfungsinformationen
enthaltenen richtigen Antwortinformationen die Normalität
oder Anormalität bestimmt und ein Bestimmungsergebnis ausgibt.
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Bei
dieser Konfiguration kann die Normalität/Anormalität
eines Prüfungsergebnisses automatisch bestimmt werden.
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Ferner
können in Übereinstimmung mit einer Programmprüfvorrichtung
einer vierten vorliegenden Erfindung die Prüfinformationen
in einer der ersten bis dritten vorfliegenden Erfindung einen EA-Wert enthalten,
der für einen Betrieb des Simulatorprogramms verwendet
werden soll. Die Prüfungssteuereinheit kann das Betriebsmuster
und den EA-Wert, die in den Prüfungsinformationen enthalten
sind, erfassen und das erfasste Betriebsmuster und den erfassten
EA-Wert zu dem Simulatorprogramm senden. Die Ausführungseinheit
kann die in den Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen
zu dem Prüfungszielprogramm senden und kann das Prüfungszielprogramm
ausführen und kann außerdem unter Verwendung der
Prüfungsinformationen als ein Ausführungsergebnis
des Prüfungszielprogramms sowie des Betriebsmusters und
des EA-Werts, die durch die Prüfungssteuereinheit zu dem
Simulatorprogramm gesendet werden, das Simulatorprogramm ausführen.
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Bei
dieser Konfiguration ist es möglich, eine Prüfung
auszuführen, während das Betriebsmuster des Simulatorprogramms
automatisch geändert wird und der durch das Simulatorprogramm
verwendete EA-Wert automatisch geändert wird. Somit kann
eine Prüfung eines Prüfungszielprogramms selbst
im Fall eines Hardwarefehlers automatisch ausgeführt werden.
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Ferner
kann in Übereinstimmung mit einer Programmprüfvorrichtung
einer fünften vorliegenden Erfindung die Prüfungssteuereinheit
in einer der ersten bis dritten vorliegenden Erfindung einen Prozess zum
Erfassen des EA-Werts als ein Betriebsergebnis des Simulatorprogramms
und zum Ausgeben des EA-Werts ausführen.
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Bei
dieser Konfiguration kann das Betriebsergebnis des Prüfungszielprogramms
genau geprüft oder bestimmt werden.
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Ferner
kann in Übereinstimmung mit einer Programmprüfvorrichtung
einer sechsten vorliegenden Erfindung das Betriebsmuster in einer
der ersten bis fünften vorliegenden Erfindung wenigstens
ein normales Muster und ein anormales Muster enthalten.
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Bei
dieser Konfiguration können Prüfungen wenigstens
der normalen Muster und der anormalen Muster automatisch ausgeführt
werden.
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In Übereinstimmung
mit einer siebenten vorliegenden Erfindung wird eine Programmprüfvorrichtung
geschaffen, die enthält: eine Prüfungszielprogramm-Speichereinheit,
die darin ein Prüfungszielprogramm zum Steuern von Hardware
speichert; eine Simulatorprogramm-Speichereinheit, die darin ein
Simulatorprogramm zum Simulieren eines Hardwarefehlerbetriebs speichert;
eine Prüfungsinformations-Empfangseinheit, die Prüfungsinformationen empfängt,
die ein Betriebsmuster und Eingabeinformationen, die zu dem Prüfungszielprogramm
gesendet werden sollen, um das Prüfungszielprogramm zu prüfen,
enthalten; eine Prüfungssteuereinheit, die das in den Prüfungsinformationen
enthaltene Betriebsmuster erfasst; und eine Ausführungseinheit, die
die in den Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen
zu dem Prüfungs zielprogramm sendet und das Prüfungszielprogramm
ausführt, die Programminformationen als ein Ausführungsergebnis
des Prüfungszielprogramms zu der Hardware sendet, um dadurch
die Hardware zu betreiben, falls das durch die Prüfungssteuereinheit
erfasste Betriebsmuster ein normales Muster ist, und das Simulatorprogramm
unter Verwendung der Programminformationen als das Ausführungsergebnis des
Prüfungszielprogramms ausführt, falls das durch die
Prüfungssteuereinheit erfasste Betriebsmuster kein normales
Muster ist.
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Bei
dieser Konfiguration können selbst für ein Prüfungszielprogramm,
das an der Hardware betrieben wird, an der es schwierig ist, einen
Fehlerzustand zu erzeugen, Prüfungen eines normalen Falls und
eines anormalen Falls beide ausgeführt werden.
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Ferner
kann in Übereinstimmung mit einer Prüfprogrammvorrichtung
einer achten vorliegenden Erfindung die Programmprüfvorrichtung
in der siebenten vorliegenden Erfindung ferner enthalten: eine Prüfungsinformations-Speichereinheit,
die darin zwei oder mehr Prüfungsinformationen speichert;
und eine automatische Prüfeinheit, die zwei oder mehr Prüfungsinformationen
von der Prüfungsinformations-Speichereinheit der Reihe
nach ausliest und die Prüfungsinformationen zu der Prüfungsinformations-Empfangseinheit
sendet.
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Bei
dieser Konfiguration können zwei oder mehr Prüfobjekte
automatisch geprüft werden.
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Darüber
hinaus können in Übereinstimmung mit einer Programmprüfvorrichtung
einer neunten vorliegenden Erfindung die Prüfinformationen
in der achten vorliegenden Erfindung richtige Antwortinformationen
enthalten, die ein normales Betriebsergebnis des Prüfungs zielprogramms
angeben. Die Programmprüfvorrichtung kann ferner enthalten:
Eine Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit, die ein Betriebsergebnis
des durch die Ausführungseinheit ausgeführten
Prüfungszielprogramms erfasst, unter Verwendung des erfassten
Betriebsergebnisses und der in den Prüfungsinformationen
enthaltenen richtigen Antwortinformationen die Normalität
oder Anormalität bestimmt und ein Bestimmungsergebnis ausgibt.
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Bei
dieser Konfiguration kann die Normalität/Anormalität
eines Prüfungsergebnisses automatisch bestimmt werden.
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[Wirkung der Erfindung]
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In Übereinstimmung
mit der Programmprüfvorrichtung der vorliegenden Erfindung
kann eine Prüfung für ein Prüfungszielprogramm
selbst im Fall eines Hardwarefehlers erfolgreich ausgeführt
werden.
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[Beste Ausführungsart der Erfindung]
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Im
Folgenden werden mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
Ausführungsformen einer Programmprüfvorrichtung
beschrieben. In den folgenden Ausführungsformen werden
Teile, denen dieselben Bezugszeichen zugewiesen sind, auf dieselbe
Weise betrieben und kann eine redundante Beschreibung davon weggelassen
sein.
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(Erste Ausführungsform)
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In
der ersten Ausführungsform wird eine Programmprüfvorrichtung
beschrieben, die eine Prüfung von Software ausführt,
die an Hardware arbeitet.
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1 ist
ein Blockschaltplan der Programmprüfvorrichtung in Übereinstimmung
mit der ersten Ausführungsform.
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Die
Programmprüfvorrichtung 1 enthält eine Empfangseinheit 11,
eine Prüfungszielprogramm-Speichereinheit 12,
eine Simulatorprogramm-Speichereinheit 13, eine Prüfungsinformations-Speichereinheit 14,
eine automatische Prüfeinheit 15, eine Prüfungsinformations-Empfangseinheit 16,
eine Prüfungssteuereinheit 17, eine Ausführungseinheit 18 und
eine Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19.
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Die
Empfangseinheit 11 empfängt eine Eingabe von einem
Anwender. Die von der Empfangseinheit 11 empfangene Eingabe
können z. B. verschiedene Anweisungen sein, die eine Prüfungsstartanweisung
zum Anweisen eines Starts einer Prüfung oder einer Eingabe
für die Prüfung notwendiger Informationen (z.
B. ein Betriebsmuster oder einen EA-Wert) enthalten. Ein Eingabemittel
zum Eingeben der verschiedenen Anweisungen oder dergleichen kann
einen Zifferntastenblock, eine Tastatur, eine Maus, einen Menübildschirm
oder dergleichen enthalten. Die Empfangseinheit 11 kann
z. B. durch einen Vorrichtungstreiber der Eingabemittel wie etwa des
Zifferntastenblocks oder der Tastatur oder durch Steuersoftware
des Menübildschirms implementiert werden.
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Die
Prüfungszielprogramm-Speichereinheit 12 speichert
darin ein zu prüfendes Prüfungszielprogramm. Üblicherweise
ist das Prüfungszielprogramm ein Steuerprogramm für
Hardware. Das Prüfungszielprogramm ist beispielsweise ein
Steuerprogramm für Hardware wie etwa eine Halbleiterherstellungsvorrichtung
oder eine FPD-Herstellungsvorrichtung. Obgleich wünschenswert
ist, dass die Prüfungszielprogramm-Speichereinheit 12 ein
nichtflüchtiges Speichermedium ist, kann sie ebenfalls
durch ein flüchtiges Speichermedium implementiert werden. Ein
Prozess zum Speichern des Prüfungszielprogramms in der
Prüfungszielprogramm-Speichereinheit 12 ist hier
nicht spezifisch beschränkt. Zum Beispiel kann das Prüfungszielprogramm über
ein Speichermedium in der Prüfungszielprogramm-Speichereinheit 12 gespeichert
werden oder kann das Prüfungszielprogramm über
eine Kommunikationsleitung oder dergleichen übertragen
und in der Prüfungszielprogramm-Speichereinheit 12 gespeichert werden.
Alternativ kann das Prüfungszielprogramm über
eine Eingabevorrichtung eingegeben und in der Prüfungszielprogramm-Speichereinheit 12 gespeichert
werden.
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Die
Simulatorprogramm-Speichereinheit 13 speichert darin ein
Simulatorprogramm. Das Simulatorprogramm ist ein Programm zum Simulieren
eines Betriebs der Hardware. Üblicherweise ist das Simulatorprogramm
ein Programm zum Ausführen eines Betriebs auf der Grundlage
von dem Prüfungszielprogramm übertragener Programminformationen und
eines Betriebsmusters. Die Programminformationen sind Daten (Informationen),
die gesteuert durch das Prüfungszielprogramm zu der Hardware übertragen
werden sollen. Das Betriebsmuster bezieht sich auf ein Betriebsmuster
der Hardware. Das Betriebsmuster enthält wenigstens ein
normales Muster und ein anormales Muster. Das anormale Muster kann zwei
oder mehr Muster wie etwa ein Nicht-Ansprechen-Muster, dass kein
Ansprechen erfolgt, ein Alarm-Muster, dass ein Alarm erzeugt wird,
und ein Halbnormal-Muster, das eine anormale Operation zeigt, nachdem
teilweise eine normale Operation gezeigt worden ist, enthalten.
Ferner kann das Simulatorprogramm z. B. eine Programmstumpf genannte Software
sein, die in einer Prüfung verwendet werden soll. Das Simulatorprogramm
kann einen Prozess zum Schreiben eines EA-Werts als ein Betriebsergebnis
des Simulatorprogramms ausführen. Das Simulatorprogramm
kann eine Mehrzahl von Programmen enthalten, die z. B. denselben
Funktions namen oder Methodennamen aufweisen. Die Mehrzahl von Programmen
kann z. B. ein Programm zum Ausführen eines Betriebs, der
dem normalen Muster entspricht, und ein Programm zum Ausführen
eines Betriebs, der dem anormalen Muster entspricht, enthalten.
Der EA-Wert sind Informationen (Daten), die in einem bestimmten
Bereich der Hardware gespeichert sind, wobei der EA-Wert geändert
oder ausgelesen wird, während das Prüfungszielprogramm
betrieben wird. Obgleich erwünscht sein kann, dass die Simulatorprogramm-Speichereinheit 13 ein
nichtflüchtiges Speichermedium ist, kann sie ebenfalls durch
ein flüchtiges Speichermedium implementiert werden. Ein
Prozess zum Speichern des Simulatorprogramms in der Simulatorprogramm-Speichereinheit 13 ist
hier nicht spezifisch beschränkt. Zum Beispiel kann das
Simulatorprogramm über ein Speichermedium in der Simulatorprogramm-Speichereinheit 13 gespeichert
werden oder kann das Simulatorprogramm über eine Kommunikationsleitung
oder dergleichen übertragen und in der Simulatorprogramm-Speichereinheit 13 gespeichert
werden. Alternativ kann das Simulatorprogramm über eine
Eingabevorrichtung eingegeben und in der Simulatorprogramm-Speichereinheit 13 gespeichert
werden.
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Die
Prüfungsinformations-Speichereinheit 14 speichert
darin zwei oder mehr Prüfungsinformationen. Die Prüfungsinformationen
sind Informationen, die einem Prüfobjekt entsprechen. Üblicherweise
enthalten die Prüfungsinformationen Eingabeinformationen
und ein Betriebsmuster. Die Eingabeinformationen sind Informationen,
die zu dem Prüfungszielprogramm gesendet werden sollen,
um das Prüfungszielprogramm zu prüfen. Die Eingabeinformationen
können z. B. ein Argument sein, das zu dem Programm geliefert
wird. Falls die Prüfungsinformationen kein Betriebsmuster
enthalten, wird dem Betriebsmuster ein Standardwert (z. B. ein normales Muster)
zugewiesen. Die Prüfungsinformationen können richtige
Antwortinformationen aufweisen, die ein normales Betriebsergeb nis
des Prüfungszielprogramms angeben. Die richtigen Antwortinformationen
können z. B. ein Rückgabewert des Prüfungszielprogramms
oder ein in einem Speicherbereich der Hardware als ein Ausführungsergebnis
des Prüfungszielprogramms gespeicherter Wert (z. B. ein EA-Wert)
sein. Die Prüfungsinformationen können einen EA-Wert
aufweisen, der für den Betrieb des Simulatorprogramms verwendet
werden soll. Obgleich erwünscht sein kann, dass die Prüfungsinformations-Speichereinheit 14 ein
nichtflüchtiges Speichermedium ist, kann sie ebenfalls
durch ein flüchtiges Speichermedium implementiert werden.
Ein Prozess zum Speichern der Prüfungsinformationen in
der Prüfungsinformations-Speichereinheit 14 ist
hier nicht spezifisch beschränkt. Zum Beispiel können
die Prüfungsinformationen über ein Speichermedium
in der Prüfungsinformations-Speichereinheit 14 gespeichert
werden oder kann das Prüfprogramm über eine Kommunikationsleitung
oder dergleichen übertragen werden und in der Prüfungsinformations-Speichereinheit 14 gespeichert
werden. Alternativ können die Prüfungsinformationen über
eine Eingabevorrichtung eingegeben und in der Prüfprogramm-Speichereinheit 14 gespeichert
werden.
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Die
automatische Prüfeinheit 15 liest aus der Prüfungsinformations-Speichereinheit 14 zwei
oder mehr Prüfungsinformationen der Reihe nach aus und sendet
die ausgelesenen Prüfungsinformationen der Reihe nach zu
der Prüfungsinformations-Empfangseinheit 16. Wenn
die Empfangseinheit 11 eine Prüfungsstartanweisung
empfängt, liest die automatische Prüfeinheit 15 üblicherweise
zwei oder mehr Prüfungsinformationen der Reihe nach aus
der der Prüfungsinformations-Speichereinheit 14 aus
und sendet die ausgelesenen Prüfungsinformationen zu der
Prüfungsinformations-Empfangseinheit 16. Die automatische
Prüfeinheit 15 führt durch wiederholtes Ausführen
von Prüfobjekten, die einer Mehrzahl von Prüfungsinformationen
entsprechen, eine automatische Prüfung aus. Üblicherweise
kann die automatische Prüfeinheit 15 durch eine
MPU, einen Arbeitsspeicher oder dergleichen implementiert werden. Üblicherweise
kann eine Verarbeitungsfolge der automatischen Prüfeinheit 15 durch
Software ausgeführt werden und kann die Software in einem
Speichermedium wie etwa einem ROM gespeichert werden. Allerdings
kann es ebenfalls möglich sein, die Verarbeitungsfolge
unter Verwendung von Hardware (einer dedizierten Schaltung) auszuführen.
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Die
Prüfungsinformations-Empfangseinheit 16 empfängt
die Prüfungsinformationen. Wie oben diskutiert wurde, enthalten
die Prüfungsinformationen üblicherweise die Eingabeinformationen,
die zu dem Prüfungszielprogramm gesendet werden sollen, um
das Prüfungszielprogramm und das Betriebsmuster zu prüfen.
Die Prüfungsinformations-Empfangseinheit 16 kann
die Prüfungsinformationen von der automatischen Prüfeinheit 15 empfangen
oder kann die Prüfungsinformationen durch eine manuelle Eingabe
von einem Anwender empfangen. Die Prüfungsinformations-Empfangseinheit 16 kann
durch eine MPU, durch einen Arbeitsspeicher oder dergleichen implementiert
werden. Üblicherweise kann eine Verarbeitungsfolge der
Prüfungsinformations-Empfangseinheit 16 durch
Software ausgeführt werden und kann die Software in einem
Speichermedium wie etwa einem ROM gespeichert werden. Allerdings kann
es ebenfalls möglich sein, die Verarbeitungsfolge unter
Verwendung von Hardware (einer dedizierten Schaltung) auszuführen.
Alternativ kann die Prüfungsinformations-Empfangseinheit 16 ebenfalls
z. B. durch einen Vorrichtungstreiber eines Eingabemittels wie etwa
einer Tastatur oder durch Steuersoftware eines Menübildschirms
implementiert werden.
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Die
Prüfungssteuereinheit 17 erfasst ein in den von
der Prüfungsinformations-Empfangseinheit 16 empfangenen
Prüfungsinformationen enthaltenes Betriebsmuster und sendet
das erfasste Betriebsmuster daraufhin zu dem Simulatorprogramm.
Ferner kann die Prüfungssteuereinheit 17 das Betriebsmuster
nicht zu dem Simulatorprogramm senden, wenn das Betriebsmuster der
Standardwert ist. Die Prüfungssteuereinheit 17 kann
den EA-Wert und das Betriebsmuster, die in den Prüfungsinformationen enthalten
sind, erfassen und sie daraufhin zu dem Simulatorprogramm senden.
Ferner kann die Prüfungssteuereinheit 17 einen
Prozess des Erfassens des durch das Simulatorprogramm geschriebenen EA-Werts
und des Ausgebens des erfassten EA-Werts ausführen. Beispielhaft
kann die Prüfungssteuereinheit 17 das Simulatorprogramm
oder die Daten, die von dem Simulatorprogramm verwendet werden,
auf der Grundlage des Betriebsmusters aktualisieren. Ein solcher
Aktualisierungsprozess kann als derselbe Prozess wie das Senden
des Betriebsmusters zu dem Simulatorprogramm angesehen werden. Ferner
kann die Prüfungssteuereinheit 17 den EA-Wert
in eine im Voraus festgelegte Datei oder Variable schreiben. Ein
solcher Prozess wird ebenfalls als derselbe Prozess wie das Senden
des EA-Werts an das Simulatorprogramm angesehen. Üblicherweise
kann die Prüfungssteuereinheit 17 durch eine MPU,
einen Arbeitsspeicher oder dergleichen implementiert werden. Üblicherweise
kann eine Verarbeitungsfolge der Prüfungssteuereinheit 17 durch
Software ausgeführt werden, wobei die Software in einem
Speichermedium wie etwa einem ROM gespeichert sein kann. Allerdings
kann es ebenfalls möglich sein, die Verarbeitungsfolge
unter Verwendung von Hardware (einer dedizierten Schaltung) auszuführen.
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Die
Ausführungseinheit 18 sendet die in den Prüfungsinformationen
enthaltenen Eingabeinformationen zu dem Prüfungszielprogramm
und führt das Prüfungszielprogramm aus. Ferner
führt die Ausführungseinheit 18 unter
Verwendung der Programminformationen als das Ausführungsergebnis
des Prüfungszielprogramms und des durch die Prüfungssteuereinheit 17 zu
dem Simulatorprogramm gesendeten Be triebsmusters das Simulatorprogramm
aus. Das heißt, während z. B. das Simulatorprogramm durch
die Ausführungseinheit 18 ausgeführt
wird, kann sich eine ausgeführte Methode (oder Funktion oder
dergleichen) des Simulatorprogramms in Abhängigkeit von
dem Betriebsmuster unterscheiden. Falls sich z. B. das Betriebsmuster
unterscheidet, können verschiedene Methoden ausgeführt
werden, obgleich sie denselben Methodennamen aufweisen.
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Ferner
können die zu dem Prüfungszielprogramm gesendeten
Eingabeinformationen NULL sein. Darüber hinaus kann die
Ausführungseinheit 18 die in den Prüfungsinformationen
enthaltenen Eingabeinformationen zu dem Prüfungszielprogramm
senden und daraufhin das Prüfungszielprogramm ausführen
und außerdem unter Verwendung der Programminformationen
als das Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms
sowie des EA-Werts und des durch die Prüfungssteuereinheit 17 zu
dem Simulatorprogramm gesendeten Betriebsmusters das Simulatorprogramm
ausführen. Üblicherweise kann die Ausführungseinheit 18 durch
eine MPU, einen Arbeitsspeicher oder dergleichen implementiert werden. Üblicherweise
kann eine Verarbeitungsfolge der Ausführungseinheit 18 durch
Software ausgeführt werden und kann die Software in einem
Speichermedium wie etwa einem ROM gespeichert werden. Allerdings
kann es ebenfalls möglich sein, die Verarbeitungsfolge
unter Verwendung von Hardware (einer dedizierten Schaltung) auszuführen.
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Die
Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 erfasst
ein Betriebsergebnis des durch die Ausführungseinheit 18 ausgeführten
Prüfungszielprogramms und bestimmt unter Verwendung des
Betriebsergebnisses und der in den Prüfungsinformationen
enthaltenen richtigen Antwortinformationen die Normalität
oder Anormalität der Prüfung. Daraufhin gibt die
Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 ein Bestimmungs ergebnis
aus. Ferner kann die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 den
EA-Wert auslesen und bestimmen, ob der ausgelesene EA-Wert gleich
einem erwarteten EA-Wert (in den Prüfungsinformationen
enthaltenen richtigen Antwortinformationen) ist, woraufhin sie ein
Bestimmungsergebnis ausgibt. Die richtigen Antwortinformationen sind
die Prüfungsergebnisinformationen und können den
Rückgabewert des Prüfungszielprogramms, den EA-Wert
als das Betriebsergebnis des Prüfungszielprogramms, andere
in dem Speichermedium gespeicherte Informationen oder dergleichen
enthalten. Üblicherweise kann die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 durch
eine MPU, einen Arbeitsspeicher oder dergleichen implementiert werden. Üblicherweise
kann eine Verarbeitungsfolge der Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 durch
Software ausgeführt werden, wobei die Software in einem Speichermedium
wie etwa einem ROM gespeichert sein kann. Allerdings kann es ebenfalls
möglich sein, die Verarbeitungsfolge unter Verwendung von
Hardware (einer dedizierten Schaltung) auszuführen.
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Es
wird nun mit Bezug auf einen Ablaufplan aus 2 ein Betrieb
der Programmprüfvorrichtung erläutert.
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Die
Empfangseinheit 11 bestimmt, ob eine Prüfungsstartanweisung
empfangen wird oder nicht (Schritt S201). Falls die Prüfungsstartanweisung empfangen
wird, geht der Prozess zu Schritt S202 über, und wenn nicht,
kehrt der Prozess zu Schritt S201 zurück.
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Die
automatische Prüfeinheit 15 ersetzt für einen
Zähler i 1 (Schritt S202).
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Die
automatische Prüfeinheit 15 bestimmt, ob in der
Prüfungsinformations-Speichereinheit 14 die i-ten
Prüfungsinformationen vorhanden sind (Schritt S203). Falls
festgestellt wird, dass die i-ten Informationen vorhanden sind,
geht der Prozess zu Schritt S204 über, und falls die i-ten
Informationen nicht vorhanden sind, wird der Prozess abgeschlossen.
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Die
Prüfungssteuereinheit 17 erfasst ein in den i-ten
Prüfungsinformationen enthaltenes Betriebsmuster (Schritt
S204).
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Die
Prüfungssteuereinheit 17 sendet das in Schritt
S204 erfasste Betriebsmuster zu dem Simulatorprogramm. Die Prüfungssteuereinheit 17 kann
hier das in Schritt S204 erfasste Betriebsmuster in einen Betriebsmuster-Speicherbereich
(Datei, Arbeitsspeicher oder dergleichen) schreiben, der durch das
Simulatorprogramm zugreifbar ist. Dieser Prozess kann ebenfalls
als derselbe Prozess wie das Senden des Betriebsmusters zu dem Simulatorprogramm
angesehen werden.
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Die
Prüfungssteuereinheit 17 erfasst einen in den
i-ten Prüfungsinformationen enthaltenen EA-Wert (Schritt
S206).
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Die
Prüfungssteuereinheit 17 sendet den in Schritt
S206 erfassten EA-Wert zu dem Simulatorprogramm (Schritt S207).
Die Prüfungssteuereinheit 17 kann hier den in
Schritt S206 erfassten EA-Wert in einen EA-Wert-Speicherbereich
(Datei, Arbeitsspeicher oder dergleichen) schreiben. Dieser Prozess kann
ebenfalls als derselbe Prozess wie das Senden des EA-Werts zu dem
Simulatorprogramm angesehen werden.
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Die
Ausführungseinheit 18 erfasst die in den i-ten
Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen
(Schritt S208).
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Die
Ausführungseinheit 18 sendet die in den Prüfungsinformationen
enthaltenen Eingabeinformationen zu dem Prüfungszielprogramm
und führt das Prüfungszielprogramm aus (Schritt
S209). Üblicherweise tauschen das Prüfungszielprogramm
und das Simulatorprogramm Daten aus und wird das Simulatorprogramm
ebenfalls ausgeführt, während das Prüfungszielprogramm
ausgeführt wird. Wenn das Simulatorprogramm ausgeführt
wird, wird das Simulatorprogramm unter Verwendung des in Schritt
S205 empfangenen Betriebsmusters und des in S207 empfangenen EA-Werts
betrieben. Ferner sendet die Ausführungseinheit 18 die
Eingabeinformationen nicht zu dem Prüfungszielprogramm,
falls die Prüfungsinformationen keine Eingabeinformationen
enthalten.
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Die
Prüfungssteuereinheit 17 bestimmt, ob ein Prozess
des Lesens des EA-Werts ausgeführt werden soll (Schritt
S210). Wenn die Eingabeinformationen z. B. einen Befehl zum Lesen
des EA-Werts enthalten, bestimmt die Prüfungssteuereinheit 17,
dass der Prozess des Lesens des EA-Werts ausgeführt werden
soll. Falls bestimmt wird, dass der Prozess des Lesens des EA-Werts ausgeführt
werden soll, geht der Prozess zu Schritt S211 über, während
der Prozess zu Schritt S212 übergeht, falls bestimmt wird,
dass der Prozess des Lesens des EA-Werts nicht ausgeführt
werden soll.
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Die
Prüfungssteuereinheit 17 liest den EA-Wert (Schritt
S211).
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Die
Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 erfasst
ein Betriebsergebnis des durch die Ausführungseinheit 18 ausgeführten
Prüfungszielprogramms und bestimmt unter Verwendung des
Betriebsergebnisses und der in den Prüfungsinformationen
enthaltenen richtigen Antwortinformationen die Normalität
oder Anormalität der Prüfung (Schritt S212).
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Die
Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 gibt ein
in Schritt S212 bestimmtes Bestimmungsergebnis aus (Schritt S213).
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Die
automatische Prüfeinheit 15 erhöht den Zähler
i um ein Inkrement von 1 (Schritt S214). Daraufhin kehrt der Prozess
zu Schritt S203 zurück.
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In
dem Ablaufplan aus 2 wird der Prozess durch eine
Unterbrechung eines Abschaltens oder eines Prozessabschlusses abgeschlossen.
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Im
Folgenden wird ein spezifischer Betrieb der Programmprüfvorrichtung
in Übereinstimmung mit der ersten Ausführungsform
unter Verwendung zweier spezifischer Beispiele beschrieben.
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(Beispiel 1)
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In
der Prüfungsinformations-Speichereinheit 14 ist
eine in 3 gezeigte Prüfungsinformations-Managementtabelle
gespeichert. Die Prüfungsinformations-Managementtabelle
ist eine Tabelle für das Management einer oder mehrerer
Prüfungsinformationen. Die Prüfungsinformations-Managementtabelle
speichert darin einen oder mehrere Datensätze, die 'ID'
und 'Prüfungsinformationen' enthalten. Die 'ID' identifiziert
einen Datensatz und sie ist notwendig für das Tabellenmanagement.
In dem vorliegenden Beispiel werden Prüfungsinformationen
in Form eines Programms geschrieben.
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In
den Prüfungsinformationen ist eine Zeile (z. B. (1) aus 3),
die von '#' beginnt, eine Befehlszeile. Die Zeilen (2) und (3) aus 3 sind
Methoden zum Einstellen eines EA-Werts, der für den Betrieb des
Simulatorprogramms verwendet werden soll. Die Zeile (2) aus 3 gibt
das Einstellen eines EA-Werts von 'DO_FullOpen' auf einen ganzzahligen Wert
'CONTROL' an. Die Zeile (3) aus 3 gibt das Einstellen
eines EA-Werts von 'DO_FullClose' auf einen ganzzahligen Wert 'FULL_CLOSE'
an. Ferner gibt eine Zeile (4) aus 3 das Ausführen
(Prüfen) von 'InternalFullOpen()' eines in der Prüfungszielprogramm-Speichereinheit 12 gespeicherten
Prüfungszielprogramms an. Hier ist 'InternalFullOpen()'
ein Beispiel der Eingabeinformationen, die zu dem Prüfungszielprogramm
gesendet werden sollen. Ferner ist in der Zeile (4) aus 3 'Common_OK'
ein Beispiel in den Prüfungsinformationen enthaltener richtiger
Antwortinformationen. Das heißt, falls ein Rückgabewert
als ein Ausführungsergebnis von 'InternalFullOpen()' 'Common_OK'
ist, wird bestimmt, dass ein Prüfungsergebnis zu dieser
Zeit normal ist. Ferner wird ein Wert (z. B. '0' oder '1'), der
'Common_OK' entspricht, vorgegeben.
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Ferner
sind die Zeilen (5) und (6) aus 3 eine Beschreibung
zum Erfassen eines EA-Werts als ein Betriebsergebnis des Simulatorprogramms
und zum Bestimmen, ob der erfasste EA-Wert gleich einem erwarteten
Ergebnis (richtigen Antwortinformationen) ist. Die Zeile (5) aus 3 gibt
das Erfassen des EA-Werts von 'DO_FullOpen' und das Bestimmen, ob
der EA-Wert gleich einem ganzzahligen Wert 'FULL_OPEN' ist, an.
Hier sind 'FULL_OPEN' richtige Antwortinformationen, die in den
Prüfungsinformationen enthalten sind. Ferner gibt die Zeile
(6) aus 3 das Erfassen des EA-Werts
von 'DO_FullClose' und das Bestimmen, ob der EA-Wert gleich dem
ganzzahligen Wert 'CONTROL' ist, an. 'CONTROL' sind hier richtige
Antwortinformationen, die in den Prüfungsinformationen
enthalten sind. Ferner weisen die Prüfungsinformationen
in 3 kein Betriebsmuster auf. Das heißt,
das Betriebsmuster ist ein Standardbetriebsmuster (Normalbetriebsart).
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Falls
ein Anwender in diesem Zustand eine Prüfungsstartanweisung
eingibt, empfängt die Empfangseinheit 11 die Prüfungsstartanweisung.
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Daraufhin
liest die automatische Prüfeinheit 15 von der
Prüfungsinformations-Managementtabelle aus 3 die
1. Prüfungsinformationen (einen Datensatz von 'ID = 1')
aus.
-
Anschließend
interpretiert die Prüfungssteuereinheit 17 den
Datensatz von 'ID = 1' in 3 und führt
ihn aus. Das heißt, die Prüfungssteuereinheit 17 ignoriert
die in den 1. Prüfungsinformationen enthaltene Befehlszeile
((1) aus 3). Nachfolgend erfasst die
Prüfungssteuereinheit 17 den in den 1. Prüfungsinformationen
enthaltenen EA-Wert 'CONTROL' von 'DO_FullOpen' und speichert ihn
in einem Speicher. Daraufhin schreibt die Prüfungssteuereinheit 17 den
Wert 'CONTROL' in einen Bereich von 'DO_FullOpen', um zu ermöglichen,
dass das Simulatorprogramm den erfassten EA-Wert 'CONTROL' von 'DO_FullOpen'
((2) aus 3) verwendet. Ferner erfasst
die Prüfungssteuereinheit 17 den in den 1. Prüfungsinformationen
enthaltenen EA-Wert 'FULL_CLOSE' von 'DO_FullClose' und speichert
ihn in dem Arbeitsspeicher. Daraufhin schreibt die Prüfungssteuereinheit 17 den
Wert 'FULL_CLOSE' in einen Bereich von 'DO_FullClose', um zu ermöglichen, dass
das Simulatorprogramm den erfassten EA-Wert 'FULL_CLOSE' von 'DO_FullClose'
verwendet ((3) aus 3).
-
Nachfolgend
erfasst die Ausführungseinheit 18 die in den 1.
Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen
'InternalFullOpen()'. Daraufhin führt die Ausführungseinheit 18 durch
Ablaufenlassen des Prüfungszielprogramms 'InternalFullOpen()' aus. Üblicherweise
wird der EA-Wert dementsprechend aktualisiert, während
'InternalFullOpen()' ausgeführt wird ((4) aus 3).
-
Anschließend
erfasst die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 ein
Betriebsergebnis (einen Rückgabewert als ein Ausführungsergebnis
von 'InternalFullOpen()') des durch die Ausführungseinheit 18 ausgeführten
Prüfungszielprogramms. Daraufhin vergleicht die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 diesen
Rückgabewert mit den in den Prüfungsinformationen
enthaltenen richtigen Antwortinformationen 'Common_OK'. Falls die
zwei gleich sind, wird bestimmt, dass die Prüfung normal ist.
Falls die zwei verschieden sind, wird dagegen bestimmt, dass die
Prüfung anormal ist. Hier wird z. B. angenommen, dass der
Rückgabewert als das Ausführungsergebnis von 'InternalFullOpen()' 'Common_OK
ist. Da der Rückgabewert gleich den richtigen Antwortinformationen
'Common_OK' ist, wird bestimmt, dass die Prüfung in diesem
Schritt normal ist ((4) aus 3).
-
Nachfolgend
liest die Prüfungssteuereinheit 17 durch Interpretieren
und Ausführen (5) und (6) aus 3 den EA-Wert
von 'DO_FullOpen'. Daraufhin bestimmt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19,
ob der EA-Wert von 'DO_FullOpen' als ein Betriebsergebnis des Prüfungszielprogramms
gleich den in den Prüfungsinformationen enthaltenen richtigen
Antwortinformationen 'FULL_OPEN' ist. Falls die zwei gleich sind,
wird bestimmt, dass die Prüfung normal ist. Falls die zwei
verschieden sind, wird dagegen bestimmt, dass die Prüfung
anormal ist. Gleichfalls erfasst die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 den
EA-Wert von 'DO_FullClose' als ein Betriebsergebnis des Prüfungszielprogramms und
bestimmt, ob der erfasste EA-Wert gleich den in den Prüfungsinformationen
enthaltenen richtigen Antwortinformationen 'FULL_CLOSE' ist. Falls
die zwei gleich sind, wird bestimmt, dass die Prü fung normal
ist, während bestimmt wird, dass die Prüfung anormal
ist, falls die zwei verschieden sind. Daraufhin gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 ein
Bestimmungsergebnis (z. B. 'normal') aus. Das Bestimmungsergebnis
kann hier dadurch ausgegeben werden, dass es auf einer Anzeige angezeigt oder
in einem Speichermedium gespeichert wird. Ferner gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19,
wenn sie das Ergebnis ausgibt, die Identifizierungsnummer ID der
Prüfungsinformationen und das der ID entsprechende Bestimmungsergebnis aus.
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Durch
den oben beschriebenen Prozess wird die Verarbeitung der Prüfungsinformationen
von 'ID = 1' abgeschlossen. Ferner gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 in
dem Prozess des Bestimmens der Normalität/Anormalität
durch die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 z.
B. ein Bestimmungsergebnis aus, das 'abnormality' angibt, falls
bestimmt wird, dass der EA-Wert und die richtigen Antwortinformationen
nicht gleich sind.
-
Anschließend
liest die automatische Prüfeinheit 15 die 2. oder
nächsten Prüfungsinformationen (ein Datensatz
von 'ID = 2' oder nachfolgend) der Reihe nach aus. Die ausgelesenen
Prüfungsinformationen werden in derselben Weise wie die
1. Prüfungsinformationen interpretiert und ausgeführt
und daraufhin wird ein Bestimmungsergebnis ausgegeben.
-
Da
der Prozess zum Interpretieren und Ausführen der Prüfungsinformationen
in (1) bis (6) aus 3 im relevanten Gebiet gut bekannt
ist, wird ferner eine ausführliche Beschreibung davon weggelassen.
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(Beispiel 2)
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Eine
in 4 gezeigte Prüfungsinformations-Managementtabelle
ist in der Prüfungsinformations-Speichereinheit 14 gespeichert.
In 4 sind die Prüfungsinformationen von
'ID = 1' Informationen zum Ausführen einer Prüfung
eines normalen Betriebs einer DRP (Trockenvakuumpumpe). Ferner sind
die Prüfungsinformationen von 'ID = 2' Informationen zum
Ausführen einer Prüfung einer Zeitüberschreitung
(eines anormalen Betriebs) der DRP. In 4 ist 'TagRawWrite'
eine Funktion (Methode) zum Einstellen eines EA-Werts. Das heißt,
(1) gibt das Einstellen eines EA-Werts 'DO_RUN' auf einen Wert 'STOP'
an; (2) gibt das Einstellen eines EA-Werts 'DI_RUN' auf einen Wert
'STOP' an; und (3) gibt das Einstellen eines EA-Werts 'DI_ALARM' auf
einen Wert 'NORMAL' an. Ferner ist 'TagRead' eine Funktion zum Erfassen
eines EA-Werts und zum Bestimmen der Normalität/Anormalität.
Das heißt, (4) gibt das Bestimmen an, ob der EA-Wert 'DO_RUN' auf
den Wert 'STOP' eingestellt ist; (5) gibt das Bestimmen an, ob der
EA-Wert 'DI_RUN' auf den Wert 'STOP' eingestellt ist; und (6) gibt
das Bestimmen an, ob der EA-Wert 'DI_ALARM' auf den Wert 'NORMAL' eingestellt
ist. 'SetPatarn' ist eine Funktion zum Einstellen eines Betriebsmusters.
Das heißt, (7) gibt das Einstellen eines Betriebsmusters
von 'DO_RUN' auf 'NORMAL' an. Ferner gibt (9) das Bestimmen an,
ob ein EA-Wert 'DI_RUN' auf einen Wert 'RUN' eingestellt ist.
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Falls
ein Anwender in diesem Zustand eine Prüfungsstartanweisung
eingibt, empfängt die Empfangseinheit 11 die Prüfungsstartanweisung.
-
Daraufhin
liest die automatische Prüfeinheit 15 die 1. Prüfungsinformationen
(einen Datensatz von 'ID = 1') von der Prüfungsinformations-Managementtabelle
aus 4 aus.
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Anschließend
interpretiert die Prüfungssteuereinheit 17 Informationen
(Funktionen) in dem Datensatz von 'ID = 1' in 4 der
Reihe nach und führt sie aus. Das heißt, mit Bezug
auf eine Zeile (1) aus 4 erfasst die Prüfungssteuereinheit 17 den
in den 1. Prüfungsinformationen enthaltenen EA-Wert 'STOP'
von 'DO_RUN' und speichert ihn in einem Arbeitsspeicher. Daraufhin
schreibt die Prüfungssteuereinheit 17 den erfassten
EA-Wert 'STOP' von 'DO-RUN' in einen Bereich von 'DO-RUN', um zu
ermöglichen, dass das Simulatorprogramm den EA-Wert verwendet.
Ferner erfasst die Prüfungssteuereinheit 17 mit
Bezug auf eine Zeile (2) aus 4 den in
den 1. Prüfungsinformationen enthaltenen EA-Wert 'STOP'
von 'DI_RUN' und speichert ihn in einem Arbeitsspeicher. Daraufhin
schreibt die Prüfungssteuereinheit 17 den erfassten
EA-Wert 'STOP' von 'DI-RUN' in einen Bereich von 'DI-RUN', um zu ermöglichen,
dass das Simulatorprogramm den EA-Wert verwendet. Ferner erfasst
die Prüfungssteuereinheit 17 mit Bezug auf eine
Zeile (3) aus 4 einen in den 1. Prüfungsinformationen
enthaltenen EA-Wert 'NORMAL' von 'DI_ARARM' und speichert ihn in
einem Arbeitsspeicher. Daraufhin schreibt die Prüfungssteuereinheit 17 den
erfassten EA-Wert 'NORMAL' von 'DI_ARARM' in einen Bereich von 'DI_ARARM',
um zu ermöglichen, dass das Simulatorprogramm den EA-Wert
verwendet.
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Nachfolgend
erfasst die Prüfungssteuereinheit 17 mit Bezug
auf eine Zeile (4) aus 4 den EA-Wert von 'DO_RUN'.
Daraufhin bestimmt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19,
ob der EA-Wert von 'DO_RUN' 'STOP' ist oder nicht. Mit Bezug auf
eine Zeile (5) aus 4 erfasst die Prüfungssteuereinheit 17 den
EA-Wert von 'DI_RUN'. Daraufhin bestimmt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19,
ob der EA-Wert von 'DI_RUN' 'STOP' ist oder nicht. Ferner erfasst
die Prüfungssteuereinheit 17 mit Bezug auf eine
Zeile (6) aus 4 den EA-Wert von 'DI_ARARM'.
Daraufhin bestimmt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19,
ob der EA-Wert von 'DI_ARARM' 'NORMAL' ist oder nicht.
-
Daraufhin
erfasst die Prüfungssteuereinheit 17 mit Bezug
auf eine Zeile (7) aus 4 ein in den 1. Prüfungsinformationen
enthaltenes Betriebsmuster 'DO_RUN, NORMAL'. Das Betriebsmuster 'DO_RUN,
NORMAL' gibt an, dass ein Betrieb von 'DO_RUN' 'NORMAL' ist. Daraufhin
sendet die Prüfungssteuereinheit 17 'DO_RUN, NORMAL'
zu dem Simulatorprogramm. Das heißt, der Betrieb von 'DO_RUN'
wird auf 'NORMAL' eingestellt.
-
Nachfolgend
erfasst die Ausführungseinheit 18 mit Bezug auf
eine Zeile (8) aus 4 die in den 1. Prüfungsinformationen
enthaltenen Eingabeinformationen 'DRP.Run()'. Daraufhin führt
die Ausführungseinheit 18 durch Ablaufenlassen
eines Prüfungszielprogramms 'DRP.Run()' aus. Durch die
Ausführung von 'DRP.Run()' wird die DRP betrieben und der
EA-Wert dementsprechend aktualisiert.
-
Anschließend
erfasst die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 ein
Betriebsergebnis (einen Rückgabewert als ein Ausführungsergebnis
von 'DRP.Run()') des durch die Ausführungseinheit 18 ausgeführten
Prüfungszielprogramms. Daraufhin vergleicht die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 diesen
Rückgabewert mit den in den Prüfungsinformationen
enthaltenen richtigen Antwortinformationen. Falls die zwei gleich
sind, wird bestimmt, dass die Prüfung normal ist. Falls
die zwei verschieden sind, wird dagegen bestimmt, dass die Prüfung
anormal ist.
-
Daraufhin
erfasst die Prüfungssteuereinheit 17 mit Bezug
auf eine Zeile (9) aus 4 die in den 1. Prüfungsinformationen
enthaltenen Eingabeinformationen 'TagRead(DI_RUN, RUN)'. Daraufhin
liest die Prüfungssteuereinheit 17 durch Interpretieren und
Ausführen von 'TagRead(DI_RUN, RUN)' den EA-Wert von 'DI_RUN'.
Die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 bestimmt,
ob der EA-Wert von 'DI_RUN' als das Betriebsergebnis des Prüfungszielprogramms
gleich den in den Prüfungsinformationen enthaltenen richtigen
Antwortinformationen 'RUN' ist. Falls die zwei gleich sind, bestimmt
die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19, dass
die Prüfung normal ist, während die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 bestimmt,
dass die Prüfung anormal ist, falls die zwei nicht gleich
sind. Daraufhin gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 ein
Bestimmungsergebnis (z. B. 'normal') aus. Das Bestimmungsergebnis
kann hier dadurch ausgegeben werden, dass es auf einer Anzeige angezeigt
oder in einem Speichermedium gespeichert wird. Ferner gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 die Identifizierungsnummer
ID der Prüfungsinformationen und das der ID entsprechende
Bestimmungsergebnis aus, wenn das Ergebnis ausgegeben wird.
-
Durch
den oben beschriebenen Prozess wird die Verarbeitung der Prüfungsinformationen
von 'ID = 1' abgeschlossen. Ferner gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 in
dem Prozess zum Bestimmen der Normalität/Anormalität
durch die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 z.
B. ein Bestimmungsergebnis aus, das 'abnormality' angibt, falls
bestimmt wird, dass der EA-Wert und die richtigen Antwortinformationen
nicht gleich sind.
-
Anschließend
liest die automatische Prüfeinheit 15 von der
Prüfungsinformations-Managementtabelle aus 4 die
2. Prüfungsinformationen (einen Datensatz von 'ID = 2')
aus.
-
Daraufhin
interpretiert die Prüfungssteuereinheit 17 die
Funktionen in dem Datensatz von 'ID = 2' aus 4 der Reihe
nach und führt sie aus. Das heißt, die Prüfungssteuereinheit 17 verarbeitet
(10) bis (15) in dem Datensatz von 'ID = 2' in derselben Weise wie
(1) bis (6).
-
Nachfolgend
erfasst die Prüfungssteuereinheit 17 von der Zeile
(16) der 2. Prüfungsinformationen ein Betriebsmuster 'DO_RUN,
TIMEOUT'. Das Betriebsmuster 'DO_RUN, TIMEOUT' gibt an, dass der
Betrieb von 'DO_RUN' 'TIMEOUT' ist. Daraufhin sendet die Prüfungssteuereinheit 17 'DO_RUN, TIMEOUT'
zu dem Simulatorprogramm. Das heißt, der Betrieb von 'DO_RUN'
wird auf 'TIMEOUT' eingestellt.
-
Nachfolgend
erfasst die Ausführungseinheit 18 von einer Zeile
(17) der 2. Prüfungsinformationen die Eingabeinformationen
'DRP.Run()'. Daraufhin führt die Ausführungseinheit 18 durch
Ablaufenlassen des Prüfungszielprogramms 'DRP.Run()' aus. Durch
die Ausführung von 'DRP.Run()' wird die DRP betrieben und
wird der EA-Wert dementsprechend aktualisiert.
-
Daraufhin
erfasst die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 ein
Betriebsergebnis (einen Rückgabewert als ein Ausführungsergebnis
von 'DRP.Run()') des durch die Ausführungseinheit 18 ausgeführten
Prüfungszielprogramms. Daraufhin vergleicht die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 diesen
Rückgabewert mit den in den Prüfungsinformationen
enthaltenen richtigen Antwortinformationen. Falls die zwei gleich sind,
wird bestimmt, dass die Prüfung normal ist. Falls die zwei
verschieden sind, wird dagegen bestimmt, dass die Prüfung
anormal ist.
-
Anschließend
erfasst die Prüfungssteuereinheit 17 die in den
2. Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen
'TagRead(DI_RUN, STOP)'. Daraufhin liest die Prüfungssteuereinheit 17 durch
Interpretieren und Ausführungen von 'TagRead(DI_RUN, STOP)'
den EA-Wert von 'DI_RUN'. Die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 bestimmt,
ob der EA-Wert von 'DI_RUN' als das Betriebsergebnis des Prüfungszielprogramms gleich
den in den Prüfungsinformationen enthaltenen richtigen
Antwortinformationen 'STOP' ist. Falls die zwei gleich sind, bestimmt
die Prüfungssteuereinheit 17, dass die Prüfung
normal ist, während die Prüfungssteuereinheit 17 bestimmt,
dass die Prüfung anormal ist, falls die zwei nicht gleich
sind. Daraufhin gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 ein
Bestimmungsergebnis (z. B. 'normal') aus. Das Bestimmungsergebnis
kann hier dadurch ausgegeben werden, dass es auf einer Anzeige angezeigt oder
in einem Speichermedium gespeichert wird. Ferner gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 die
Identifizierungsnummer ID der Prüfungsinformationen und
das der ID entsprechende Bestimmungsergebnis aus, wenn das Ergebnis
ausgegeben wird.
-
Durch
den oben beschriebenen Prozess wird die Verarbeitung der Prüfungsinformationen
von 'ID = 2' abgeschlossen. Ferner gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 in
dem Prozess zum Bestimmen der Normalität/Anormalität
durch die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 z.
B. ein Bestimmungsergebnis aus, das 'abnormality' angibt, falls
bestimmt wird, dass der EA-Wert und die richtigen Antwortinformationen
nicht gleich sind.
-
Daraufhin
liest die automatische Prüfeinheit 15 die 3. oder
nächsten Prüfungsinformationen (einen Datensatz
von 'ID = 3' oder den Nächsten) der Reihe nach aus. Die
ausgelesenen Prüfungsinformationen werden in derselben
Weise wie die 1. und 2. Prüfungsinformationen interpretiert
und ausgeführt und daraufhin wird ein Bestimmungsergebnis
ausgegeben.
-
Es
wird nun die Programmprüfvorrichtung in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Ausführungsform beschrieben. 5 veranschaulicht
einen schematischen Blockschaltplan einer herkömmlichen
Programmprüfvorrichtung. Das heißt, die herkömmliche Programmprüfvorrichtung
enthält ein automatisches Prüfprogramm 51,
ein Prüfungszielprogramm 52 und ein Simulatorprogramm 53.
Das automatische Prüfprogramm 51 führt
eines oder mehrere Prüfobjekte automatisch aus. Das Prüfungszielprogramm 52 ist dasselbe
wie das Prüfungszielprogramm der Prüfungszielprogramm-Speichereinheit 12 und
ist ein zu prüfendes Programm. Das Simulatorprogramm 53 ist dasselbe
wie das Simulatorprogramm der Simulatorprogramm-Speichereinheit 13 und
ist ein Programm zum Simulieren einer Antwort der Vorrichtung. Das Simulatorprogramm
weist eine Funktion (einen Programmstumpf) eines normalen Musters
und eine Funktion (einen Programmstumpf) eines anormalen Musters
für eine einzelne Funktion (einen einzelnen Programmstumpf)
auf. Ferner können 'Übermittlung' in 5 Datenverbindungen,
Datenübertragung, Funktionsaufrufe oder dergleichen sein.
Das heißt, 'Übermittlung' bedeutet ein Zusammenwirken
zwischen dem Prüfungszielprogramm 52 und dem Simulatorprogramm 53.
-
In
der wie oben beschrieben konfigurierten Programmprüfvorrichtung
ist es notwendig, einen anormalen Fall wie etwa die Erzeugung eines
Alarms von der Vorrichtung oder die Erzeugung einer Startzeitüber schreitung
sowie einen normalen Fall zu prüfen. Das heißt,
in der Programmprüfvorrichtung muss eine Prüfung
für zwei oder mehr Betriebsmuster durchgeführt
werden: ein normales Muster und ein anormales Muster wie etwa ein
Nicht-Ansprechen-Muster, dass kein Ansprechen erfolgt, ein Alarm-Muster,
dass ein Alarm erzeugt wird, oder ein Halbnormal-Muster, das einen
anormalen Betrieb zeigt, nachdem teilweise ein normaler Betrieb
gezeigt worden ist. Allerdings muss in der herkömmlichen
Programmprüfvorrichtung das Prüfungszielprogramm
geprüft werden, nachdem in dem Simulatorprogramm zuvor
ein Programmmuster eingestellt worden ist. Das heißt, im
Fall des Ausführens von Prüfungen einer Mehrzahl
von Betriebsmustern sind die Prüfungen ausgeführt
worden, während die Betriebsmuster manuell aktualisiert
und die Funktionen geändert worden sind. Somit war es unmöglich,
die Prüfungen für die Mehrzahl von Betriebsmustern
automatisch auszuführen.
-
Währenddessen
ist in 6 ein schematischer Blockschaltplan der Programmprüfvorrichtungen
in Übereinstimmung mit der oben beschriebenen ersten Ausführungsform
gezeigt. Die Programmprüfvorrichtung der vorliegenden Ausführungsform
enthält ein automatisches Prüfprogramm 61;
ein Prüfungszielprogramm 62; ein Simulatorprogramm 63; und
ein automatisches Steuerprogramm 64. Das automatische Steuerprogramm 64 entspricht
der oben beschriebenen Prüfungssteuereinheit 17.
Das heißt, das automatische Steuerprogramm 64 kann
durch Bereitstellen einer Schnittstelle zum Ändern der
Betriebsmuster von dem automatischen Prüfprogramm 61 wie
etwa NUnit für das Simulatorprogramm 63 eine Mehrzahl
von Betriebsmustern automatisch und aufeinanderfolgend prüfen.
Da die Programmprüfvorrichtung außerdem eine Funktion
zum Aktualisieren eines EA-Zustands (EA-Werts) durch das automatische
Steuerprogramm 64 bereitstellt, kann durch das Prüfungszielprogramm 62 ferner
ebenfalls ein anormaler Betrieb der Vorrichtung oder dergleichen simuliert
werden. Die Programmprüfvorrichtung, die die oben beschriebene
Konfiguration aufweist, kann unter Verwendung eines einzigen Prüfprogramms
Prüfungen eines normalen Falls und eines anormalen Falls
ausführen. Darüber hinaus ist es dadurch, dass der
EA-Zustand (EA-Wert) aktualisiert und lesbar gemacht wird, möglich,
einen durch das Simulatorprogramm ?3 geänderten tatsächlichen
Wert sowie ein Ausführungsergebnis einer Steueranweisung
zu prüfen. Somit werden Prüfungen einer Eingabe
(Eingabeprozess) und einer Ausgabe (Ausgabeprozess) des Prüfungszielprogramms
?2 ermöglicht. Wegen einer weiteren Beschreibung der NUnit
vergleiche z. B. eine Website 'http://ww.divakk.co.jp/aoyagi/csharp_tips_nunit.html'.
-
In Übereinstimmung
mit der wie oben beschriebenen vorliegenden Ausführungsform
kann die Prüfung des Prüfungszielprogramms selbst
in einem Fall leicht ausgeführt werden, dass es einen Hardwarefehler
für das Prüfungszielprogramm gibt. Genauer können
Prüfungen für eine Mehrzahl von Betriebsmustern
automatisch und aufeinanderfolgend ausgeführt werden. Da
die Programmprüfvorrichtung außerdem die Funktion
zum Aktualisieren des EA-Zustands (EA-Werts) durch das automatische Steuerprogramm 64 bereitstellt,
kann darüber hinaus in Übereinstimmung mit der
vorliegenden Ausführungsform ein anormaler Betrieb der
Vorrichtung oder dergleichen durch das Prüfungszielprogramm 62 ebenfalls
genau simuliert werden. Darüber hinaus kann in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Ausführungsform dadurch, dass der
EA-Wert lesbar gemacht wird, eine tatsächliche Änderung
des Werts des Simulatorprogramms sowie des Ausführungsergebnisses
der Steueranweisung geprüft werden. Somit werden Prüfungen
der Eingabe und der Ausgabe des Prüfungszielprogramms ermöglicht.
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Darüber
hinaus gibt es in der vorliegenden Ausführungsform keine
besondere Beschränkung des Inhalts der Prüfungsinformationen.
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Ferner
kann der Prozess in der vorliegenden Ausführungsform durch
Software ausgeführt werden und kann die Software durch
ein Softwareherunterladeverfahren oder dergleichen verteilt werden.
Alternativ ist es möglich, diese Software in einem Speichermedium
wie etwa einer CD-ROM aufzuzeichnen und sie zu verteilen. Dies ist
ebenfalls anwendbar auf später zu beschreibende andere
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Ferner kann
die Software zum Ausführen der Programmprüfvorrichtung
in der vorliegenden Ausführungsform ein Programm wie folgt
sein. Das heißt, dieses Programm kann ein Programm sein,
um zu ermöglichen, dass ein Computer fungiert als: die
Prüfungsinformations-Empfangseinheit, die die Prüfungsinformationen
empfängt, die das Betriebsmuster und die Eingabeinformationen,
die zu dem Prüfungszielprogramm gesendet werden sollen,
enthält, um das Prüfungszielprogramm zu prüfen;
die Prüfungssteuereinheit, die das in den Prüfungsinformationen
enthaltene Betriebsmuster erfasst und das erfasste Betriebsmuster
zu dem Simulatorprogramm sendet, um eine Hardwareoperation zu simulieren;
und die Ausführungseinheit, die die in den Prüfungsinformationen
enthaltenen Eingabeinformationen zu dem Prüfungszielprogramm
sendet und das Prüfungszielprogramm ausführt und
außerdem unter Verwendung der Programminformationen als
ein Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms
und des durch die Prüfungssteuereinheit zu dem Simulatorprogramm
gesendeten Betriebsmusters das Simulatorprogramm ausführt.
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In
dem oben erwähnten Programm ist es wünschenswert,
dass die Prüfungsinformationen einen EA-Wert enthalten
können, der für einen Betrieb des Simulatorprogramms
verwendet werden soll, und dass die Prüfungssteuereinheit
das Betriebsmuster und den in den Prüfungsinfor mationen
enthalten EA-Wert erfasst und das erfasste Betriebsmuster und den
erfassten EA-Wert zu dem Simulatorprogramm sendet und dass die Ausführungseinheit
die in den Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen
zu dem Prüfungszielprogramm sendet und das Prüfungszielprogramm
ausführt und außerdem unter Verwendung der Programminformationen als
ein Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms
sowie des Betriebsmusters und des durch die Prüfungssteuereinheit
zu dem Simulatorprogramm gesendeten EA-Werts das Simulatorprogramm
ausführt.
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Darüber
hinaus kann die Prüfungssteuereinheit in dem oben beschriebenen
Programm ebenfalls einen Prozess zum Erfassen des EA-Werts als ein Betriebsergebnis
des Simulatorprogramms und zum Ausgeben des EA-Werts ausführen.
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(Zweite Ausführungsform)
-
In
einer zweiten Ausführungsform wird eine Programmprüfvorrichtung
beschrieben, die normale Prüfungsinformationen zu Hardware
und anormale Prüfungsinformationen zu einem Simulatorprogramm sendet.
Die Programmprüfvorrichtung in dieser Ausführungsform
führt eine Prüfung im Fall eines normalen Musters
mit verbesserter Genauigkeit unter Verwendung der Hardware aus,
während sie eine Prüfung im Fall eines anormalen
Musters unter Verwendung des Simulatorprogramms ausführt.
Durch Ausführung eines solchen Prozesses kann nur ein Prüfungsfall,
dessen Zustand (üblicherweise ein anormales Muster) durch
die Hardware schwierig zu erzeugen ist, durch Software geprüft
werden.
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7 ist
ein Blockschaltplan einer Programmprüfvorrichtung 2 in Übereinstimmung
mit der zweiten Ausführungsform. Die Programm prüfvorrichtung 2 enthält
eine Empfangseinheit 11, eine Prüfungszielprogramm-Speichereinheit 12,
eine Simulatorprogramm-Speichereinheit 23, eine Prüfungsinformations-Speichereinheit 14,
eine automatische Prüfeinheit 25, eine Prüfungsinformations-Empfangseinheit 16,
eine Prüfungssteuereinheit 27, eine Ausführungseinheit 28 und
eine Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29.
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Die
Simulatorprogramm-Speichereinheit 23 speichert darin ein
Simulatorprogramm zum Simulieren einer Hardwarefehleroperation. Üblicherweise führt
das Simulatorprogramm einen Betrieb auf der Grundlage von Programminformationen
durch, die von einem Prüfungszielprogramm übertragen
werden. Das Simulatorprogramm kann hier einen Betrieb nur des Zurückgebens
eines Fehlercodes durchführen. Obgleich wünschenswert
sein kann, dass die Simulatorprogramm-Speichereinheit 23 ein
nichtflüchtiges Speichermedium ist, kann sie ebenfalls
durch ein flüchtiges Speichermedium implementiert werden. Ein
Prozess zum Speichern des Simulatorprogramms in der Simulatorprogramm-Speichereinheit 23 ist
hier nicht spezifisch beschränkt. Zum Beispiel kann das
Simulatorprogramm über ein Speichermedium in der Simulatorprogramm-Speichereinheit 23 gespeichert
werden oder kann das Simulatorprogramm über eine Kommunikationsleitung
oder dergleichen übertragen und in der Simulatorprogramm-Speichereinheit 23 gespeichert
werden. Alternativ kann das Simulatorprogramm über eine
Eingabevorrichtung eingegeben und in der Simulatorprogramm-Speichereinheit 23 gespeichert
werden.
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Die
Prüfungssteuereinheit 27 erfasst ein in den durch
die Prüfungsinformations-Empfangseinheit 16 empfangenen
Prüfungsinformationen enthaltenes Betriebsmuster. Üblicherweise
kann die Prüfungssteuereinheit 27 durch eine MPU,
einen Arbeitsspeicher oder dergleichen implementiert werden. Üblicherweise
kann eine Verarbeitungsfolge der Prü fungssteuereinheit 27 durch
Software ausgeführt werden, wobei die Software in einem
Speichermedium wie etwa einem ROM gespeichert sein kann. Allerdings
kann es ebenfalls möglich sein, die Verarbeitungsfolge
unter Verwendung von Hardware (einer dedizierten Schaltung) auszuführen.
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Die
Ausführungseinheit 28 sendet in den Prüfungsinformationen
enthaltene Eingabeinformationen zu dem Prüfungszielprogramm
und führt das Prüfungszielprogramm aus. Ferner
bestimmt die Ausführungseinheit 28, ob ein durch
die Prüfungssteuereinheit 27 erfasstes Betriebsmuster
ein normales Muster ist oder nicht. Falls das Betriebsmuster ein normales
Muster ist, werden Programminformationen als ein Ausführungsergebnis
des Prüfungszielprogramms zu der Hardware gesendet und
wird die Hardware betrieben. Falls das Betriebsmuster kein normales
Muster ist, führt die Ausführungseinheit 28 das
Simulatorprogramm unter Verwendung der Programminformationen als
das Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms
aus. Ein Fall, der kein normales Muster ist, bezieht sich hier auf
ein anormales Muster, einschließlich eines Nicht-Ansprechen-Musters,
eines Alarm-Musters und eines Halbnormal-Musters. Ferner werden
die Programminformationen von dem Prüfungszielprogramm
zu der Hardware gesendet. Üblicherweise kann die Ausführungseinheit 28 durch
eine MPU, einen Arbeitsspeicher oder dergleichen implementiert werden. Üblicherweise
kann eine Verarbeitungsfolge der Ausführungseinheit 28 durch
Software ausgeführt werden und kann die Software in einem
Speichermedium wie etwa einem ROM gespeichert werden. Allerdings kann
es ebenfalls möglich sein, die Verarbeitungsfolge unter
Verwendung von Hardware (einer dedizierten Schaltung) auszuführen.
-
Mit
Bezug auf einen Ablaufplan aus 8 wird nun
ein Betrieb der Programmprüfvorrichtung erläutert.
Eine redundante Beschrei bung von Schritten, die bereits in dem Ablaufplan
aus 2 beschrieben worden sind, wird in 8 näher
ausgeführt.
-
Die
Ausführungseinheit 28 führt eine Prüfung aus
(Schritt S901). Ein Prüfungsausführungsprozess wird
mit Bezug auf den Ablaufplan aus 8 ausgearbeitet.
-
In
dem Ablaufplan aus 8 wird der Prozess durch eine
Unterbrechung des Abschaltens oder durch einen Prozessabschluss
abgeschlossen.
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Im
Folgenden wird mit Bezug auf einen Ablaufplan aus 9 der
Prüfungsausführungsprozess erläutert.
In 9 ist eine redundante Beschreibung der bereits
in dem Ablaufplan aus 2 beschriebenen Schritte weggelassen.
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Die
Prüfungssteuereinheit 27 bestimmt, ob ein in Schritt
S204 erfasstes Betriebsmuster ein normales Muster ist oder nicht
(Schritt S901). Falls das Betriebsmuster ein normales Muster ist,
geht der Prozess zu Schritt S902 über, und wenn nicht,
geht der Prozess zu Schritt S217 über.
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Die
Prüfungssteuereinheit 27 schreibt den in Schritt
S206 erfassten EA-Wert als einen EA-Wert der Hardware in die Hardware.
Der Prozess zum Schreiben des EA-Werts in die Hardware kann ein Prozess
zum Senden des EA-Werts zu der Hardware sein.
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Die
Ausführungseinheit 28 führt ein Prüfungszielprogramm
aus (Schritt S903).
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Die
Prüfungssteuereinheit 27 erfasst Programminformationen
als ein Ausführungsergebnis des Schritts S903 (Schritt
S904).
-
Die
Prüfungssteuereinheit 27 bestimmt, ob das in Schritt
S204 erfasste Betriebsmuster ein normales Muster ist oder nicht
(Schritt S905). Falls das Betriebsmuster ein normales Muster ist,
geht der Prozess zu Schritt S906 über, und wenn nicht,
geht der Prozess zu Schritt S207 über.
-
Die
Ausführungseinheit 28 sendet die in Schritt S904
erfassten Programminformationen zu der Hardware und betreibt die
Hardware (Schritt S906).
-
Die
Ausführungseinheit 28 führt unter Verwendung
der in Schritt S904 erfassten Programminformationen ein Simulatorprogramm
aus (Schritt S907).
-
Die
Prüfungssteuereinheit 27 bestimmt, ob ein Ausführungsergebnis
des Schritts S906 oder des Schritts S907 empfangen wird (Schritt
S908). Falls das Ausführungsergebnis empfangen wird, geht
der Prozess zu Schritt S909 über, wenn nicht, kehrt der Prozess
zu Schritt S908 zurück.
-
Die
Prüfungssteuereinheit 27 bestimmt, ob eine Prüfung
der i-ten Prüfungsinformationen abgeschlossen ist (Schritt
S909). Falls bestimmt wird, dass die Prüfung abgeschlossen
ist, geht der Prozess zu Schritt S910 über, und wenn bestimmt
wird, dass die Prüfung nicht abgeschlossen ist, kehrt der Prozess
zu Schritt S903 zurück.
-
Die
Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 erfasst
einen EA-Wert von der Hardware oder durch das Simulatorprogramm
geschriebene Informationen (Schritt S910). Daraufhin geht der Prozess zu
Schritt S212 über.
-
Hier
wird angemerkt, dass die in dem Ablaufplan aus 9 gezeigte
Prozessfolge lediglich ein Beispiel ist.
-
Im
Folgenden wird ein spezifischer Betrieb der Programmprüfvorrichtung
in Übereinstimmung mit der zweiten Ausführungsform
erläutert.
-
In
der Prüfungsinformations-Speichereinheit 14 ist
eine in 4 gezeigte Prüfungsinformations-Managementtabelle
gespeichert.
-
Falls
ein Anwender in diesem Zustand eine Prüfungsstartanweisung
eingibt, empfängt die Empfangseinheit 11 die Prüfungsstartanweisung.
-
Daraufhin
liest die automatische Prüfeinheit 25 von der
Prüfungsinformations-Managementtabelle aus 4 die
1. Prüfungsinformationen (einen Datensatz von 'ID = 1')
aus.
-
Daraufhin
interpretiert die Prüfungssteuereinheit 27 Funktionen
in dem Datensatz von 'ID = 1' aus 4 der Reihe
nach und führt sie aus. Das heißt, die Prüfungssteuereinheit 27 erfasst
einen in den 1. Prüfungsinformationen enthaltenen EA-Wert 'STOP'
von 'DO_RUN' und speichert den erfassten EA-Wert in einem Speicher.
Danach sendet die Prüfungssteuereinheit 27 den
erfassten EA-Wert 'STOP' von 'DO_RUN' zu der Hardware, wobei die
Hardware den EA-Wert 'STOP' in den Bereich von 'DO_RUN' schreibt.
Ferner erfasst die Prüfungssteuereinheit 27 einen
in den 1. Prüfungsinformationen enthaltenen EA-Wert 'STOP'
von 'DI_RUN' und speichert den erfassten EA-Wert in dem Speicher.
Daraufhin sendet die Prüfungssteuereinheit 27 den
erfassten EA-Wert 'STOP' von 'DI_RUN' zu der Hardware, wobei die Hardware
den EA-Wert 'STOP' in einen Bereich von 'DI_RUN' schreibt. Ferner
erfasst die Prüfungssteuereinheit 27 ebenfalls
einen in den 1. Informationen enthaltenen EA-Wert 'NORMAL' von 'DI_ARARM' und
speichert den erfassten EA-Wert in dem Speicher. Daraufhin sendet
die Prüfungssteuereinheit 27 den erfassten EA-Wert
'NORMAL' von 'DI_ARARM' zu der Hardware, wobei die Hardware den
EA-Wert 'NORMAL' in einen Bereich von 'DI_ARARM' schreibt.
-
Nachfolgend
liest die Prüfungssteuereinheit 27 den EA-Wert
von 'DO_RUN' von der Hardware aus. Daraufhin bestimmt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29,
ob der EA-Wert von 'DO_RUN' 'STOP' ist oder nicht. Darüber
hinaus liest die Prüfungssteuereinheit 27 von
der Hardware den EA-Wert von 'DI_RUN' aus. Daraufhin bestimmt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29,
ob der EA-Wert von 'DI_RUN' 'STOP' ist oder nicht. Ferner liest
die Prüfungssteuereinheit 27 von der Hardware den
EA-Wert von 'DI_ARARM' aus. Daraufhin bestimmt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29,
ob der EA-Wert von 'DI_ARARM' 'NORMAL' ist oder nicht.
-
Danach
erfasst die Prüfungssteuereinheit 27 ein in den
1. Prüfungsinformationen enthaltenes Betriebsmuster 'DO_RUN,
NORMAL'. Das Betriebsmuster 'DO_RUN, NORMAL' gibt an, dass ein Betrieb
von 'DO_RUN' 'NORMAL' ist.
-
Anschließend
erfasst die Ausführungseinheit 28 in den 1. Prüfungsinformationen
erhaltene Eingabeinformationen 'DRP.Run()'. Darauf hin führt
die Ausführungseinheit 28 durch Ablaufenlassen
eines Prüfungszielprogramms 'DRP.Run()' aus. Daraufhin erfasst
die Ausführungseinheit 28 ein Ausführungsergebnis
von 'DRP.Run()'.
-
Daraufhin
erkennt die Ausführungseinheit 28 mit Bezug auf
das durch die Prüfungssteuereinheit 27 erfasste
Betriebsmuster 'DO_RUN, NORMAL', dass das Betriebsmuster ein normales
Muster ist. Zuvor speichert die Ausführungseinheit 28 darin
ein Paar von Informationen, die 'NORMAL' und 'normal pattern' angeben.
-
Die
Ausführungseinheit 28 sendet Programminformationen
als ein Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms
(d. h. als ein Ausführungsergebnis von 'DRP.Run()') zu
der Hardware und betreibt die Hardware.
-
Daraufhin
erfasst die Ausführungseinheit 28 ein Ausführungsergebnis
der Hardware. Üblicherweise kann durch die Ausführung
von 'DRP.Run()' der EA-Wert in der Hardware geeignet aktualisiert
werden. Daraufhin sendet die Ausführungseinheit 28 ein Ausführungsergebnis
der Hardware zu dem Prüfungszielprogramm.
-
Nachfolgend
erfasst die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 ein
Betriebsergebnis (einen Rückgabewert als Ausführungsergebnis
von 'DRP.Run()') des durch die Ausführungseinheit 28 ausgeführten
Prüfungszielprogramms. Daraufhin vergleicht die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 diesen
Rückgabewert mit den in den Prüfungsinformationen
enthaltenen richtigen Antwortinformationen. Falls die zwei gleich
sind, wird bestimmt, dass die Prüfung normal ist. Falls
die zwei verschieden sind, wird dagegen bestimmt, dass die Prüfung
anormal ist.
-
Anschließend
erfasst die Prüfungssteuereinheit 27 in den 1.
Prüfungsinformationen enthaltene Eingabeinformationen 'TagRead(DI_RUN,
RUN)'. Daraufhin liest die Prüfungssteuereinheit 27 von
der Hardware durch Interpretieren und Ausführen von 'TagRead(DI_RUN,
RUN)' den EA-Wert von 'DI_RUN' aus. Daraufhin bestimmt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29,
ob der EA-Wert von 'DI_RUN' als ein Betriebsergebnis des Prüfungszielprogramms
gleich den in den Prüfungsinformationen enthaltenen richtigen
Antwortinformationen 'RUN' ist. Falls die zwei gleich sind, bestimmt
die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29, dass
die Prüfung normal ist, während die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 bestimmt,
dass die Prüfung anormal ist, falls die zwei verschieden
sind. Daraufhin gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 ein
Bestimmungsergebnis (z. B. 'normal') aus. Das Bestimmungsergebnis
kann hier dadurch ausgegeben werden, dass es auf einer Anzeige angezeigt
oder in einem Speichermedium gespeichert wird. Ferner gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 die Identifizierungsnummer
ID der Prüfungsinformationen und das der ID entsprechende
Bestimmungsergebnis aus, wenn das Ergebnis ausgegeben wird.
-
Durch
den oben beschriebenen Prozess wird die Verarbeitung der Prüfungsinformationen
von 'ID = 1' abgeschlossen. Ferner gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 in
dem Prozess des Bestimmens der Normalität/Anormalität
durch die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 z.
B. ein Bestimmungsergebnis aus, das 'abnormality' angibt, falls
bestimmt wird, dass der EA-Wert und die richtigen Antwortinformationen
nicht gleich sind.
-
Anschließend
liest die automatische Prüfeinheit 25 aus der
Prüfungsinformations-Managementtabelle aus 4 die
2. Prüfungsinformationen (einen Datensatz von 'ID = 2')
aus.
-
Daraufhin
interpretiert die Prüfungssteuereinheit 27 den
Datensatz von 'ID = 2' aus 4 der Reihe
nach und führt ihn aus. Das heißt, die Prüfungssteuereinheit 27 verarbeitet
(10) bis (15) in dem Datensatz von 'ID = 2' in derselben Weise wie
(1) bis (6). Die Prozesse (1) bis (6) sind in der oben erwähnten
vorliegenden Ausführungsform beschrieben.
-
Nachfolgend
erfasst die Prüfungssteuereinheit 27 von der Zeile
(16) der 2. Prüfungsinformationen ein Betriebsmuster 'DO_RUN,
TIMEOUT'.
-
Nachfolgend
erfasst die Ausführungseinheit 28 die in den 1.
Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen
'DRP.Run()'. Daraufhin führt die Ausführungseinheit 28 'DRP.Run()'
durch Ablaufenlassen des Prüfungszielprogramms aus. Daraufhin
erfasst die Ausführungseinheit 28 ein Ausführungsergebnis
von 'DRP.Run()'.
-
Anschließend
bestimmt die Ausführungseinheit 28 mit Bezug auf
das durch die Prüfungssteuereinheit 27 erfasste
Betriebsmuster 'DO_RUN, TIMEOUT', dass das Betriebsmuster kein normales
Muster ist. Ferner kann die Ausführungseinheit 28 zuvor Informationen über
eines oder mehrere andere Betriebsmuster als ein normales Muster
speichern und bestimmen, dass das durch die Prüfungssteuereinheit 27 erfasste
Betriebsmuster kein normales Betriebsmuster ist, falls das durch
die Prüfungssteuereinheit 27 erfasste Betriebsmuster
gleich irgendwelchen Informationen über die anderen Betriebsmuster als
die in der Ausführungseinheit 28 gespeicherten normalen
Muster ist. Alternativ kann die Ausführungseinheit 28 zuvor
Informationen über ein normales Betriebsmuster speichern
und bestimmen, dass das durch die Prüfungssteuereinheit 27 erfasste
Betriebsmuster kein normales Betriebsmuster ist, falls das durch
die Prüfungssteuereinheit 27 erfasste Betriebsmuster
nicht gleich den in der Ausführungseinheit 28 gespeicherten
Informationen des normalen Betriebsmusters ist.
-
Daraufhin
führt die Ausführungseinheit 28 unter
Verwendung der Programminformationen als das Ausführungsergebnis
des Prüfungszielprogramms (d. h. als das Ausführungsergebnis
von 'DRP.Run()) ein Simulatorprogramm aus. Das Simulatorprogramm
ist ein Simulatorprogramm (Programmstumpf oder dergleichen) für
ein anormales Muster. Daraufhin sendet die Ausführungseinheit 28 ein
Ausführungsergebnis des Simulatorprogramms zu dem Prüfungszielprogramm.
-
Nachfolgend
erfasst die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 das
Betriebsergebnis (den Rückgabewert des Ausführungsergebnisses 'DRP.Run()')
des durch die Ausführungseinheit 28 ausgeführten
Prüfungszielprogramms. Daraufhin vergleicht die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 diesen
Rückgabewert mit den in den Prüfungsinformationen
enthaltenen richtigen Antwortinformationen. Falls die zwei gleich
sind, wird bestimmt, dass die Prüfung normal ist. Falls
die zwei verschieden sind, wird dagegen bestimmt, dass die Prüfung
anormal ist.
-
Anschließend
erfasst die Prüfungssteuereinheit 27 in den 1.
Prüfungsinformationen enthaltene Eingabeinformationen 'TagRead(DI_RUN,
STOP)'. Daraufhin liest die Prüfungssteuereinheit 27 durch
Interpretieren und Ausführen von 'TagRead(DI_RUN, STOP)'
den EA-Wert von 'DI_RUN' aus der Hardware aus. Daraufhin bestimmt
die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29, ob
der EA-Wert von 'DI_RUN' als das Be triebsergebnis des Prüfungszielprogramms
gleich den in den Prüfungsinformationen enthaltenen richtigen
Antwortinformationen 'STOP' ist. Falls die zwei gleich sind, bestimmt
die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29, dass
die Prüfung normal ist, während die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 bestimmt,
dass die Prüfung anormal ist, falls die zwei verschieden
sind. Daraufhin gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 ein
Bestimmungsergebnis (z. B. 'normal)' aus. Das Bestimmungsergebnis
kann hier dadurch ausgegeben werden, dass es auf einer Anzeige angezeigt
oder in einem Speichermedium gespeichert wird. Ferner gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 die Identifizierungsnummer
ID der Prüfungsinformationen und das der ID entsprechende
Bestimmungsergebnis aus, wenn das Ergebnis ausgegeben wird.
-
Durch
den oben beschriebenen Prozess wird die Verarbeitung der Prüfungsinformationen
'ID = 2' abgeschlossen. Ferner gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 in
dem Prozess der Bestimmung der Normalität/Anormalität
durch die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 z.
B. ein Bestimmungsergebnis aus, das 'abnormality' angibt, falls
bestimmt wird, dass der EA-Wert und die richtigen Antwortinformationen
nicht gleich sind.
-
In Übereinstimmung
mit der wie oben diskutierten zweiten Ausführungsform wird
die Programmprüfvorrichtung geschaffen, die normale Prüfungsinformationen
zu der Hardware und anormale Prüfungsinformationen zu dem
Simulatorprogramm sendet. Mit einer solchen Programmprüfvorrichtung
kann eine Prüfung im Fall eines normalen Musters unter Verwendung
der Hardware mit verbesserter Genauigkeit ausgeführt werden,
während eine Prüfung im Fall eines anormalen Musters
unter Verwendung des Simulatorprogramms ausgeführt werden
kann. Durch Ausführung eines solchen Prozesses kann nur
ein Prüfungsfall, dessen Zustand (üblicherweise
ein anormales Muster) durch die Hardware schwierig zu erzeugen ist,
durch Software geprüft werden. Ferner kann ein Prüfungsfall,
dessen Zustand (üblicherweise ein anormales Muster) durch
die Hardware leicht erzeugt werden kann, unter Verwendung der tatsächlich
betriebenen Hardware hochgenau geprüft werden.
-
Obgleich
die Ausführungseinheit 28 und die Hardware in
dem spezifischen Beispiel der vorliegenden Ausführungsform
nur einmal Daten austauschen, können sie darüber
hinaus ununterbrochen Daten austauschen. Obgleich die Ausführungseinheit 28 und
das Simulatorprogramm ebenfalls nur einmal Daten austauschen, können
sie gleichfalls ununterbrochen Daten austauschen.
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In
der vorliegenden Ausführungsform kann die Software zum
Ausführen der Programmprüfvorrichtung ein Programm
wie folgt sein. Dieses Programm ermöglicht, dass ein Computer
fungiert als: die Prüfungsinformations-Empfangseinheit,
die die Prüfungsinformationen empfängt, die das
Betriebsmuster und die Eingabeinformationen, die zu einem Prüfungszielprogramm
gesendet werden sollen, um das Prüfungszielprogramm zu
prüfen, enthalten; die Prüfungssteuereinheit,
die das in den Prüfungsinformationen enthaltene Betriebsmuster
erfasst; und die Ausführungseinheit, die die in den Prüfungsinformationen
enthaltenen Eingabeinformationen zu dem Prüfungszielprogramm
sendet und das Prüfungszielprogramm ausführt,
die Programminformationen als ein Ausführungsergebnis des
Prüfungszielprogramms zu der Hardware sendet, um dadurch
die Hardware zu betreiben, falls das durch die Prüfungssteuereinheit
erfasste Betriebsmuster ein normales Muster ist, und das Simulatorprogramm
unter Verwendung der Programminformationen als das Ausführungsergebnis
des Prüfungszielprogramms ausführt, falls das
durch die Prüfungssteuereinheit erfasste Betriebsmuster
kein normales Muster ist.
-
10 veranschaulicht
eine Außenansicht eines Computers, der die oben beschriebenen
Programme ausführt und somit die Programmprüfvorrichtungen
in Übereinstimmung mit den vorliegenden Ausführungsformen
implementiert. Die oben beschriebenen Ausführungsformen
können durch Computerhardware und durch ein in der Computerhardware
betriebenes Computerprogramm implementiert werden. 10 ist
eine schematische Ansicht eines Computersystems 340 und 11 ist
ein Blockschaltplan des Computersystems 340.
-
Das
Computersystem 340 in 10 enthält einen
Computer 341, der ein FD-Laufwerk (Diskettenlaufwerk) und
ein CD-ROM-Laufwerk (Compact-Disk-Nur-Lese-Speicher-Laufwerk), eine
Tastatur 342, eine Maus 343 und einen Monitor 344 aufweist.
-
Der
Computer 341 in 11 enthält
außer einem FD-Laufwerk 3411 und einem CD-ROM-Laufwerk 3412 eine
CPU (Zentraleinheit) 3413, einen BUS 3414, der
mit der CPU 3413, mit dem CD-ROM-Laufwerk 3412 und
mit dem FD-Laufwerk 3411 verbunden ist; einen ROM (Nur-Lese-Speicher) 3415 zum
Speichern z. B. eines Boot-Programms darin; einen RAM (Direktzugriffsspeicher) 3416,
der mit der CPU 3413 verbunden ist und zum vorübergehenden
Speichern eines Befehls eines Anwendungsprogramms dient, während
er einen vorübergehenden Speicherbereich bereitstellt;
und eine Festplatte 3417 zum Speichern eines Anwendungsprogramms, eines
Systemprogramms und von Daten darin. Obgleich dies nicht gezeigt
ist, kann der Computer 341 außerdem eine Netzkarte
enthalten, die den Zugriff auf ein LAN zulässt.
-
Ein
Programm, um zuzulassen, dass das Computersystem 340 die
Funktionen der Programmprüfvorrichtungen in Übereinstimmung
mit den oben beschriebenen Ausführungsformen ausführt,
kann in der CD-ROM 3501 oder der FD 3502 gespeichert sein,
wobei die CD-ROM 3501 oder die FD 3502 in das
CD-ROM-Laufwerk 3412 oder in das FD-Laufwerk 3411 eingeführt
werden, woraufhin es zu der Festplatte 3417 gesendet wird.
Stattdessen kann das Programm über ein nicht dargestelltes
Netz zu dem Computer 341 gesendet und auf der Festplatte 3417 gespeichert
werden. Wenn das Programm ausgeführt wird, wird es in den
RAM 3416 geladen. Alternativ kann das Programm direkt von
der CD-ROM 3501, von der FD 3502 oder von dem
Netz geladen werden.
-
Das
Programm braucht nicht notwendig z. B. ein Betriebssystem BS oder
ein Fremdprogramm zu enthalten, um zu ermöglichen, dass
der Computer 341 die Funktionen der Programmprüfvorrichtung
in Übereinstimmung mit den oben beschriebenen Ausführungsformen
ausführt. Das Programm braucht lediglich Befehle zum Aufrufen
einer richtigen Funktion (eines richtigen Moduls) und zum Erfassen
eines gewünschten Ergebnisses gemäß einer
gesteuerten Bedingung zu enthalten. Da die Art und Weise, in der das
Computersystem 340 betrieben wird 340, im relevanten
Gebiet gut bekannt ist, wird eine ausführliche Beschreibung
davon weggelassen.
-
Ferner
können zur Ausführung des oben beschriebenen Programms
ein einzelner Computer oder eine Mehrzahl von Computern verwendet
werden. Das heißt, es können eine zentralisierte
Verarbeitung oder eine verteilte Verarbeitung ausgeführt werden.
-
Ferner
kann in den oben beschriebenen Ausführungsformen jeder
Prozess (jede Funktion) durch zentralisierte Verarbeitung durch
eine einzelne Vorrichtung (durch ein einzelnes System) oder durch verteilte
Verarbeitung durch eine Mehrzahl von Vorrichtungen implementiert
werden.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen
beschränkt. Für den Fachmann auf dem Gebiet ist selbstverständlich,
dass verschiedene Änderungen vorgenommen werden können
und dass die Änderungen ebenfalls im Schutzumfang der vorliegenden Erfindung
enthalten sind.
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[Industrielle Anwendbarkeit]
-
Die
Programmprüfvorrichtung in Übereinstimmung mit
der vorliegenden Erfindung weist viele Vorzüge dadurch
auf, dass sie eine automatische Prüfung eines Prüfungszielprogramms
selbst in einem Fall leicht ausführen kann, dass es einen
Hardwarefehler gibt, und dadurch, dass sie als eine Programmprüfvorrichtung
nutzbar ist.
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[Kurzbeschreibung der Zeichnungen]
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1 ist
ein Blockschaltplan einer Programmprüfvorrichtung in Übereinstimmung
mit einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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2 ist
ein Ablaufplan zur Beschreibung eines Betriebs der Programmprüfvorrichtung.
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3 stellt
eine Prüfungsinformations-Managementtabelle dar.
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4 stellt
eine Prüfungsinformations-Managementtabelle dar.
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5 ist
ein schematischer Blockschaltplan einer herkömmlichen Programmprüfvorrichtung.
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6 ist
ein schematischer Blockschaltplan einer Programmprüfvorrichtung
in Übereinstimmung mit der ersten Ausführungsform.
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7 ist
ein Blockschaltplan einer Programmprüfvorrichtung in Übereinstimmung
mit einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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8 ist
ein Ablaufplan zur Beschreibung eines Betriebs der Programmprüfvorrichtung
in Übereinstimmung mit der zweiten Ausführungsform.
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9 ist
ein Ablaufplan zur Beschreibung eines Betriebs eines Prüfungsausführungsprozesses.
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10 ist
ein schematisches Diagramm eines Computersystems.
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11 ist
ein Blockschaltplan des Computersystems.
-
Zusammenfassung
-
Ein
herkömmliches Gruppensteuersystem weist ein Problem auf,
dass eines oder mehrere Rezepte, die durch die Änderung
eines Prozessparameters beeinflusst werden können, nicht
leicht bekannt sein können. Eines oder mehrere Rezepte,
die durch die Änderung des Prozessparameters beeinflusst werden
können, können leicht durch eine Prozessinformations-Managementvorrichtung
bekannt sein, die mit folgenden Teilen ausgestattet ist: einem Rezeptspeicherteil,
in dem zwei oder mehr Rezepte, die Informationen über einen
Prozess sind, die durch zwei oder mehr Controller gehalten werden,
jeweils im Zusammenhang mit den zwei oder mehr Controllern gespeichert
werden; einem Empfangsteil, der Prozessparameterinformationen empfängt,
die Informationen über die in den Rezepten enthaltenen
Prozessparameter sind; einem Rezeptinformations-Erfassungsteil,
der die Rezepte von den Rezeptspeicherteil unter Verwendung der
Prozessparameterinformationen sucht, um Rezeptinformationen zu erfassen,
die Informationen über das gesuchte Rezept sind; und einem
Ausgabeteil, der die durch das Rezeptinformationserfassungsteil
erfassten Rezeptinformationen ausgibt.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
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Zitierte Patentliteratur
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Zitierte Nicht-Patentliteratur
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- - http://ww.divakk.co.jp/aoyagi/csharp_tips_nunit.html [0086]