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DE112009000211T5 - Programmprüfvorrichtung und -programm - Google Patents

Programmprüfvorrichtung und -programm Download PDF

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DE112009000211T5
DE112009000211T5 DE112009000211T DE112009000211T DE112009000211T5 DE 112009000211 T5 DE112009000211 T5 DE 112009000211T5 DE 112009000211 T DE112009000211 T DE 112009000211T DE 112009000211 T DE112009000211 T DE 112009000211T DE 112009000211 T5 DE112009000211 T5 DE 112009000211T5
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
program
information
test
exam
unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE112009000211T
Other languages
English (en)
Inventor
Masaru Sendai Nishimura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tokyo Electron Ltd
Original Assignee
Tokyo Electron Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tokyo Electron Ltd filed Critical Tokyo Electron Ltd
Publication of DE112009000211T5 publication Critical patent/DE112009000211T5/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F11/00Error detection; Error correction; Monitoring
    • G06F11/22Detection or location of defective computer hardware by testing during standby operation or during idle time, e.g. start-up testing
    • G06F11/26Functional testing
    • G06F11/261Functional testing by simulating additional hardware, e.g. fault simulation
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F11/00Error detection; Error correction; Monitoring
    • G06F11/36Prevention of errors by analysis, debugging or testing of software
    • G06F11/3668Testing of software
    • G06F11/3696Methods or tools to render software testable

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Abstract

Programmprüfvorrichtung, die umfasst:
eine Prüfungszielprogramm-Speichereinheit, die darin ein Prüfungszielprogramm speichert;
eine Simulatorprogramm-Speichereinheit, die darin ein Simulatorprogramm zum Simulieren eines Betriebs von Hardware und zum Ausführen eines Betriebs auf der Grundlage eines Betriebsmusters und von von dem Prüfungszielprogramm gesendeten Programminformationen speichert;
eine Prüfungsinformations-Empfangseinheit, die Prüfungsinformationen empfängt, die das Betriebsmuster und Eingabeinformationen, die zu dem Prüfungszielprogramm gesendet werden sollen, um das Prüfungszielprogramm zu prüfen, enthalten;
eine Prüfungssteuereinheit, die das in den Prüfungsinformationen enthaltene Betriebsmuster erfasst und das erfasste Betriebsmuster zu dem Simulatorprogramm sendet; und
eine Ausführungseinheit, die die in den Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen zu dem Prüfungszielprogramm sendet und das Prüfungszielprogramm ausführt und die außerdem das Simulatorprogramm unter Verwendung der Programminformationen als ein Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms und des durch die Prüfungssteuereinheit zu dem Simulatorprogramm gesendeten Betriebsmusters ausführt.

Description

  • [Technisches Gebiet]
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Programmprüfvorrichtung, die ein Programm zum Steuern von Hardware einer Halbleiterherstellungsvorrichtung prüft.
  • [Stand der Technik]
  • Als eine herkömmliche Programmprüfvorrichtung gibt es eine Programmentwicklungsvorrichtung, die eine Prüfung eines Programms automatisch wiederholt durchführen kann (siehe z. B. Patentdokument 1). Diese Vorrichtung wird wie folgt betrieben. Das heißt, falls in eine automatische Prüfvorrichtung ein Prüfbefehl eingegeben wird, fragt die automatische Prüfvorrichtung eine Zustandsüberwachungsvorrichtung, ob eine Emulationsvorrichtung den Befehl von der automatischen Prüfvorrichtung empfangen kann. Falls der Befehl empfangbar ist, wird der Befehl zu der Emulationsvorrichtung übertragen. Die Emulationsvorrichtung führt in Ansprechen auf den empfangenen Befehl ein Prüfprogramm aus und sendet das Ausführungsergebnis zu der automatischen Prüfvorrichtung. Die automatische Prüfvorrichtung speichert das Ausführungsergebnis und führt den oben beschriebenen Prozess für alle Befehle wiederholt aus und prüft dadurch das Prüfprogramm.
    • Patentdokument 1: Japanische Offenlegungsschrift Nr. 2003-22199 (siehe z. B. Seite 1 und 1).
  • [Offenbarung der Erfindung]
  • [Durch die Erfindung zu lösende Probleme]
  • Wenn allerdings in der herkömmlichen Programmprüfvorrichtung eine Prüfung im Fall eines anormalen Ansprechens oder einer anderen Betriebsstörung als eines normalen Ansprechens ausgeführt wird, ist die Prüfung üblicherweise ausgeführt worden, nachdem eine Betriebsart eines Simulators auf eine manuelle Betriebsart geändert worden ist. Da in der Prüfung im Fall des anormalen Ansprechens oder der Betriebsstörung ein manueller Betrieb enthalten ist, kann die Prüfung dementsprechend kompliziert werden und kann ein Prüffehler verursacht werden.
  • [Mittel zur Lösung der Probleme]
  • In Übereinstimmung mit einer ersten vorliegenden Erfindung wird eine Programmprüfvorrichtung geschaffen, die enthält: eine Prüfungszielprogramm-Speichereinheit, die darin ein Prüfungszielprogramm speichert; eine Simulatorprogramm-Speichereinheit, die darin ein Simulatorprogramm zum Simulieren eines Betriebs von Hardware und zum Ausführen eines Betriebs auf der Grundlage eines Betriebsmusters und von von dem Prüfungszielprogramm gesendeten Programminformationen speichert; eine Prüfungsinformations-Empfangseinheit, die Prüfungsinformationen empfängt, die das Betriebsmuster und Eingabeinformationen, die zu dem Prüfungszielprogramm gesendet werden sollen, um das Prüfungszielprogramm zu prüfen, enthalten; eine Prüfungssteuereinheit, die das in den Prüfungsinformationen enthaltene Betriebsmuster erfasst und das erfasste Betriebsmuster zu dem Simulatorprogramm sendet; und eine Ausführungseinheit, die die in den Prüfungsinformationen enthaltenen Einga beinformationen zu dem Prüfungszielprogramm sendet und das Prüfungszielprogramm ausführt und die außerdem das Simulatorprogramm unter Verwendung der Programminformationen als ein Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms und des durch die Prüfungssteuereinheit zu dem Simulatorprogramm gesendeten Betriebsmusters ausführt.
  • Bei dieser Konfiguration ist es möglich, eine Prüfung auszuführen, während das Betriebsmuster des Simulatorprogramms automatisch geändert wird. Somit kann eine Prüfung eines Prüfungszielprogramms selbst im Fall eines Hardwarefehlers automatisch ausgeführt werden.
  • Ferner kann in Übereinstimmung mit einer Programmprüfvorrichtung einer zweiten vorliegenden Erfindung die Programmprüfvorrichtung in der ersten vorliegenden Erfindung ferner enthalten: eine Prüfungsinformations-Speichereinheit, die darin zwei oder mehr Prüfungsinformationen speichert; und eine automatische Prüfeinheit, die zwei oder mehr Prüfungsinformationen von der Prüfungsinformations-Speichereinheit der Reihe nach ausliest und die Prüfungsinformationen zu der Prüfungsinformations-Empfangseinheit sendet.
  • Bei dieser Konfiguration können zwei oder mehr Prüfobjekte automatisch geprüft werden.
  • Darüber hinaus können in Übereinstimmung mit einer Programmprüfvorrichtung einer dritten vorliegenden Erfindung die Prüfinformationen in der zweiten vorliegenden Erfindung richtige Antwortinformationen enthalten, die ein normales Betriebsergebnis des Prüfungszielprogramms angeben. Die Programmprüfvorrichtung kann ferner enthalten: eine Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit, die ein Betriebsergebnis des durch die Ausführungseinheit ausgeführten Prüfungszielprogramms erfasst, un ter Verwendung des erfassten Betriebsergebnisses und der in den Prüfungsinformationen enthaltenen richtigen Antwortinformationen die Normalität oder Anormalität bestimmt und ein Bestimmungsergebnis ausgibt.
  • Bei dieser Konfiguration kann die Normalität/Anormalität eines Prüfungsergebnisses automatisch bestimmt werden.
  • Ferner können in Übereinstimmung mit einer Programmprüfvorrichtung einer vierten vorliegenden Erfindung die Prüfinformationen in einer der ersten bis dritten vorfliegenden Erfindung einen EA-Wert enthalten, der für einen Betrieb des Simulatorprogramms verwendet werden soll. Die Prüfungssteuereinheit kann das Betriebsmuster und den EA-Wert, die in den Prüfungsinformationen enthalten sind, erfassen und das erfasste Betriebsmuster und den erfassten EA-Wert zu dem Simulatorprogramm senden. Die Ausführungseinheit kann die in den Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen zu dem Prüfungszielprogramm senden und kann das Prüfungszielprogramm ausführen und kann außerdem unter Verwendung der Prüfungsinformationen als ein Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms sowie des Betriebsmusters und des EA-Werts, die durch die Prüfungssteuereinheit zu dem Simulatorprogramm gesendet werden, das Simulatorprogramm ausführen.
  • Bei dieser Konfiguration ist es möglich, eine Prüfung auszuführen, während das Betriebsmuster des Simulatorprogramms automatisch geändert wird und der durch das Simulatorprogramm verwendete EA-Wert automatisch geändert wird. Somit kann eine Prüfung eines Prüfungszielprogramms selbst im Fall eines Hardwarefehlers automatisch ausgeführt werden.
  • Ferner kann in Übereinstimmung mit einer Programmprüfvorrichtung einer fünften vorliegenden Erfindung die Prüfungssteuereinheit in einer der ersten bis dritten vorliegenden Erfindung einen Prozess zum Erfassen des EA-Werts als ein Betriebsergebnis des Simulatorprogramms und zum Ausgeben des EA-Werts ausführen.
  • Bei dieser Konfiguration kann das Betriebsergebnis des Prüfungszielprogramms genau geprüft oder bestimmt werden.
  • Ferner kann in Übereinstimmung mit einer Programmprüfvorrichtung einer sechsten vorliegenden Erfindung das Betriebsmuster in einer der ersten bis fünften vorliegenden Erfindung wenigstens ein normales Muster und ein anormales Muster enthalten.
  • Bei dieser Konfiguration können Prüfungen wenigstens der normalen Muster und der anormalen Muster automatisch ausgeführt werden.
  • In Übereinstimmung mit einer siebenten vorliegenden Erfindung wird eine Programmprüfvorrichtung geschaffen, die enthält: eine Prüfungszielprogramm-Speichereinheit, die darin ein Prüfungszielprogramm zum Steuern von Hardware speichert; eine Simulatorprogramm-Speichereinheit, die darin ein Simulatorprogramm zum Simulieren eines Hardwarefehlerbetriebs speichert; eine Prüfungsinformations-Empfangseinheit, die Prüfungsinformationen empfängt, die ein Betriebsmuster und Eingabeinformationen, die zu dem Prüfungszielprogramm gesendet werden sollen, um das Prüfungszielprogramm zu prüfen, enthalten; eine Prüfungssteuereinheit, die das in den Prüfungsinformationen enthaltene Betriebsmuster erfasst; und eine Ausführungseinheit, die die in den Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen zu dem Prüfungs zielprogramm sendet und das Prüfungszielprogramm ausführt, die Programminformationen als ein Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms zu der Hardware sendet, um dadurch die Hardware zu betreiben, falls das durch die Prüfungssteuereinheit erfasste Betriebsmuster ein normales Muster ist, und das Simulatorprogramm unter Verwendung der Programminformationen als das Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms ausführt, falls das durch die Prüfungssteuereinheit erfasste Betriebsmuster kein normales Muster ist.
  • Bei dieser Konfiguration können selbst für ein Prüfungszielprogramm, das an der Hardware betrieben wird, an der es schwierig ist, einen Fehlerzustand zu erzeugen, Prüfungen eines normalen Falls und eines anormalen Falls beide ausgeführt werden.
  • Ferner kann in Übereinstimmung mit einer Prüfprogrammvorrichtung einer achten vorliegenden Erfindung die Programmprüfvorrichtung in der siebenten vorliegenden Erfindung ferner enthalten: eine Prüfungsinformations-Speichereinheit, die darin zwei oder mehr Prüfungsinformationen speichert; und eine automatische Prüfeinheit, die zwei oder mehr Prüfungsinformationen von der Prüfungsinformations-Speichereinheit der Reihe nach ausliest und die Prüfungsinformationen zu der Prüfungsinformations-Empfangseinheit sendet.
  • Bei dieser Konfiguration können zwei oder mehr Prüfobjekte automatisch geprüft werden.
  • Darüber hinaus können in Übereinstimmung mit einer Programmprüfvorrichtung einer neunten vorliegenden Erfindung die Prüfinformationen in der achten vorliegenden Erfindung richtige Antwortinformationen enthalten, die ein normales Betriebsergebnis des Prüfungs zielprogramms angeben. Die Programmprüfvorrichtung kann ferner enthalten: Eine Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit, die ein Betriebsergebnis des durch die Ausführungseinheit ausgeführten Prüfungszielprogramms erfasst, unter Verwendung des erfassten Betriebsergebnisses und der in den Prüfungsinformationen enthaltenen richtigen Antwortinformationen die Normalität oder Anormalität bestimmt und ein Bestimmungsergebnis ausgibt.
  • Bei dieser Konfiguration kann die Normalität/Anormalität eines Prüfungsergebnisses automatisch bestimmt werden.
  • [Wirkung der Erfindung]
  • In Übereinstimmung mit der Programmprüfvorrichtung der vorliegenden Erfindung kann eine Prüfung für ein Prüfungszielprogramm selbst im Fall eines Hardwarefehlers erfolgreich ausgeführt werden.
  • [Beste Ausführungsart der Erfindung]
  • Im Folgenden werden mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen Ausführungsformen einer Programmprüfvorrichtung beschrieben. In den folgenden Ausführungsformen werden Teile, denen dieselben Bezugszeichen zugewiesen sind, auf dieselbe Weise betrieben und kann eine redundante Beschreibung davon weggelassen sein.
  • (Erste Ausführungsform)
  • In der ersten Ausführungsform wird eine Programmprüfvorrichtung beschrieben, die eine Prüfung von Software ausführt, die an Hardware arbeitet.
  • 1 ist ein Blockschaltplan der Programmprüfvorrichtung in Übereinstimmung mit der ersten Ausführungsform.
  • Die Programmprüfvorrichtung 1 enthält eine Empfangseinheit 11, eine Prüfungszielprogramm-Speichereinheit 12, eine Simulatorprogramm-Speichereinheit 13, eine Prüfungsinformations-Speichereinheit 14, eine automatische Prüfeinheit 15, eine Prüfungsinformations-Empfangseinheit 16, eine Prüfungssteuereinheit 17, eine Ausführungseinheit 18 und eine Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19.
  • Die Empfangseinheit 11 empfängt eine Eingabe von einem Anwender. Die von der Empfangseinheit 11 empfangene Eingabe können z. B. verschiedene Anweisungen sein, die eine Prüfungsstartanweisung zum Anweisen eines Starts einer Prüfung oder einer Eingabe für die Prüfung notwendiger Informationen (z. B. ein Betriebsmuster oder einen EA-Wert) enthalten. Ein Eingabemittel zum Eingeben der verschiedenen Anweisungen oder dergleichen kann einen Zifferntastenblock, eine Tastatur, eine Maus, einen Menübildschirm oder dergleichen enthalten. Die Empfangseinheit 11 kann z. B. durch einen Vorrichtungstreiber der Eingabemittel wie etwa des Zifferntastenblocks oder der Tastatur oder durch Steuersoftware des Menübildschirms implementiert werden.
  • Die Prüfungszielprogramm-Speichereinheit 12 speichert darin ein zu prüfendes Prüfungszielprogramm. Üblicherweise ist das Prüfungszielprogramm ein Steuerprogramm für Hardware. Das Prüfungszielprogramm ist beispielsweise ein Steuerprogramm für Hardware wie etwa eine Halbleiterherstellungsvorrichtung oder eine FPD-Herstellungsvorrichtung. Obgleich wünschenswert ist, dass die Prüfungszielprogramm-Speichereinheit 12 ein nichtflüchtiges Speichermedium ist, kann sie ebenfalls durch ein flüchtiges Speichermedium implementiert werden. Ein Prozess zum Speichern des Prüfungszielprogramms in der Prüfungszielprogramm-Speichereinheit 12 ist hier nicht spezifisch beschränkt. Zum Beispiel kann das Prüfungszielprogramm über ein Speichermedium in der Prüfungszielprogramm-Speichereinheit 12 gespeichert werden oder kann das Prüfungszielprogramm über eine Kommunikationsleitung oder dergleichen übertragen und in der Prüfungszielprogramm-Speichereinheit 12 gespeichert werden. Alternativ kann das Prüfungszielprogramm über eine Eingabevorrichtung eingegeben und in der Prüfungszielprogramm-Speichereinheit 12 gespeichert werden.
  • Die Simulatorprogramm-Speichereinheit 13 speichert darin ein Simulatorprogramm. Das Simulatorprogramm ist ein Programm zum Simulieren eines Betriebs der Hardware. Üblicherweise ist das Simulatorprogramm ein Programm zum Ausführen eines Betriebs auf der Grundlage von dem Prüfungszielprogramm übertragener Programminformationen und eines Betriebsmusters. Die Programminformationen sind Daten (Informationen), die gesteuert durch das Prüfungszielprogramm zu der Hardware übertragen werden sollen. Das Betriebsmuster bezieht sich auf ein Betriebsmuster der Hardware. Das Betriebsmuster enthält wenigstens ein normales Muster und ein anormales Muster. Das anormale Muster kann zwei oder mehr Muster wie etwa ein Nicht-Ansprechen-Muster, dass kein Ansprechen erfolgt, ein Alarm-Muster, dass ein Alarm erzeugt wird, und ein Halbnormal-Muster, das eine anormale Operation zeigt, nachdem teilweise eine normale Operation gezeigt worden ist, enthalten. Ferner kann das Simulatorprogramm z. B. eine Programmstumpf genannte Software sein, die in einer Prüfung verwendet werden soll. Das Simulatorprogramm kann einen Prozess zum Schreiben eines EA-Werts als ein Betriebsergebnis des Simulatorprogramms ausführen. Das Simulatorprogramm kann eine Mehrzahl von Programmen enthalten, die z. B. denselben Funktions namen oder Methodennamen aufweisen. Die Mehrzahl von Programmen kann z. B. ein Programm zum Ausführen eines Betriebs, der dem normalen Muster entspricht, und ein Programm zum Ausführen eines Betriebs, der dem anormalen Muster entspricht, enthalten. Der EA-Wert sind Informationen (Daten), die in einem bestimmten Bereich der Hardware gespeichert sind, wobei der EA-Wert geändert oder ausgelesen wird, während das Prüfungszielprogramm betrieben wird. Obgleich erwünscht sein kann, dass die Simulatorprogramm-Speichereinheit 13 ein nichtflüchtiges Speichermedium ist, kann sie ebenfalls durch ein flüchtiges Speichermedium implementiert werden. Ein Prozess zum Speichern des Simulatorprogramms in der Simulatorprogramm-Speichereinheit 13 ist hier nicht spezifisch beschränkt. Zum Beispiel kann das Simulatorprogramm über ein Speichermedium in der Simulatorprogramm-Speichereinheit 13 gespeichert werden oder kann das Simulatorprogramm über eine Kommunikationsleitung oder dergleichen übertragen und in der Simulatorprogramm-Speichereinheit 13 gespeichert werden. Alternativ kann das Simulatorprogramm über eine Eingabevorrichtung eingegeben und in der Simulatorprogramm-Speichereinheit 13 gespeichert werden.
  • Die Prüfungsinformations-Speichereinheit 14 speichert darin zwei oder mehr Prüfungsinformationen. Die Prüfungsinformationen sind Informationen, die einem Prüfobjekt entsprechen. Üblicherweise enthalten die Prüfungsinformationen Eingabeinformationen und ein Betriebsmuster. Die Eingabeinformationen sind Informationen, die zu dem Prüfungszielprogramm gesendet werden sollen, um das Prüfungszielprogramm zu prüfen. Die Eingabeinformationen können z. B. ein Argument sein, das zu dem Programm geliefert wird. Falls die Prüfungsinformationen kein Betriebsmuster enthalten, wird dem Betriebsmuster ein Standardwert (z. B. ein normales Muster) zugewiesen. Die Prüfungsinformationen können richtige Antwortinformationen aufweisen, die ein normales Betriebsergeb nis des Prüfungszielprogramms angeben. Die richtigen Antwortinformationen können z. B. ein Rückgabewert des Prüfungszielprogramms oder ein in einem Speicherbereich der Hardware als ein Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms gespeicherter Wert (z. B. ein EA-Wert) sein. Die Prüfungsinformationen können einen EA-Wert aufweisen, der für den Betrieb des Simulatorprogramms verwendet werden soll. Obgleich erwünscht sein kann, dass die Prüfungsinformations-Speichereinheit 14 ein nichtflüchtiges Speichermedium ist, kann sie ebenfalls durch ein flüchtiges Speichermedium implementiert werden. Ein Prozess zum Speichern der Prüfungsinformationen in der Prüfungsinformations-Speichereinheit 14 ist hier nicht spezifisch beschränkt. Zum Beispiel können die Prüfungsinformationen über ein Speichermedium in der Prüfungsinformations-Speichereinheit 14 gespeichert werden oder kann das Prüfprogramm über eine Kommunikationsleitung oder dergleichen übertragen werden und in der Prüfungsinformations-Speichereinheit 14 gespeichert werden. Alternativ können die Prüfungsinformationen über eine Eingabevorrichtung eingegeben und in der Prüfprogramm-Speichereinheit 14 gespeichert werden.
  • Die automatische Prüfeinheit 15 liest aus der Prüfungsinformations-Speichereinheit 14 zwei oder mehr Prüfungsinformationen der Reihe nach aus und sendet die ausgelesenen Prüfungsinformationen der Reihe nach zu der Prüfungsinformations-Empfangseinheit 16. Wenn die Empfangseinheit 11 eine Prüfungsstartanweisung empfängt, liest die automatische Prüfeinheit 15 üblicherweise zwei oder mehr Prüfungsinformationen der Reihe nach aus der der Prüfungsinformations-Speichereinheit 14 aus und sendet die ausgelesenen Prüfungsinformationen zu der Prüfungsinformations-Empfangseinheit 16. Die automatische Prüfeinheit 15 führt durch wiederholtes Ausführen von Prüfobjekten, die einer Mehrzahl von Prüfungsinformationen entsprechen, eine automatische Prüfung aus. Üblicherweise kann die automatische Prüfeinheit 15 durch eine MPU, einen Arbeitsspeicher oder dergleichen implementiert werden. Üblicherweise kann eine Verarbeitungsfolge der automatischen Prüfeinheit 15 durch Software ausgeführt werden und kann die Software in einem Speichermedium wie etwa einem ROM gespeichert werden. Allerdings kann es ebenfalls möglich sein, die Verarbeitungsfolge unter Verwendung von Hardware (einer dedizierten Schaltung) auszuführen.
  • Die Prüfungsinformations-Empfangseinheit 16 empfängt die Prüfungsinformationen. Wie oben diskutiert wurde, enthalten die Prüfungsinformationen üblicherweise die Eingabeinformationen, die zu dem Prüfungszielprogramm gesendet werden sollen, um das Prüfungszielprogramm und das Betriebsmuster zu prüfen. Die Prüfungsinformations-Empfangseinheit 16 kann die Prüfungsinformationen von der automatischen Prüfeinheit 15 empfangen oder kann die Prüfungsinformationen durch eine manuelle Eingabe von einem Anwender empfangen. Die Prüfungsinformations-Empfangseinheit 16 kann durch eine MPU, durch einen Arbeitsspeicher oder dergleichen implementiert werden. Üblicherweise kann eine Verarbeitungsfolge der Prüfungsinformations-Empfangseinheit 16 durch Software ausgeführt werden und kann die Software in einem Speichermedium wie etwa einem ROM gespeichert werden. Allerdings kann es ebenfalls möglich sein, die Verarbeitungsfolge unter Verwendung von Hardware (einer dedizierten Schaltung) auszuführen. Alternativ kann die Prüfungsinformations-Empfangseinheit 16 ebenfalls z. B. durch einen Vorrichtungstreiber eines Eingabemittels wie etwa einer Tastatur oder durch Steuersoftware eines Menübildschirms implementiert werden.
  • Die Prüfungssteuereinheit 17 erfasst ein in den von der Prüfungsinformations-Empfangseinheit 16 empfangenen Prüfungsinformationen enthaltenes Betriebsmuster und sendet das erfasste Betriebsmuster daraufhin zu dem Simulatorprogramm. Ferner kann die Prüfungssteuereinheit 17 das Betriebsmuster nicht zu dem Simulatorprogramm senden, wenn das Betriebsmuster der Standardwert ist. Die Prüfungssteuereinheit 17 kann den EA-Wert und das Betriebsmuster, die in den Prüfungsinformationen enthalten sind, erfassen und sie daraufhin zu dem Simulatorprogramm senden. Ferner kann die Prüfungssteuereinheit 17 einen Prozess des Erfassens des durch das Simulatorprogramm geschriebenen EA-Werts und des Ausgebens des erfassten EA-Werts ausführen. Beispielhaft kann die Prüfungssteuereinheit 17 das Simulatorprogramm oder die Daten, die von dem Simulatorprogramm verwendet werden, auf der Grundlage des Betriebsmusters aktualisieren. Ein solcher Aktualisierungsprozess kann als derselbe Prozess wie das Senden des Betriebsmusters zu dem Simulatorprogramm angesehen werden. Ferner kann die Prüfungssteuereinheit 17 den EA-Wert in eine im Voraus festgelegte Datei oder Variable schreiben. Ein solcher Prozess wird ebenfalls als derselbe Prozess wie das Senden des EA-Werts an das Simulatorprogramm angesehen. Üblicherweise kann die Prüfungssteuereinheit 17 durch eine MPU, einen Arbeitsspeicher oder dergleichen implementiert werden. Üblicherweise kann eine Verarbeitungsfolge der Prüfungssteuereinheit 17 durch Software ausgeführt werden, wobei die Software in einem Speichermedium wie etwa einem ROM gespeichert sein kann. Allerdings kann es ebenfalls möglich sein, die Verarbeitungsfolge unter Verwendung von Hardware (einer dedizierten Schaltung) auszuführen.
  • Die Ausführungseinheit 18 sendet die in den Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen zu dem Prüfungszielprogramm und führt das Prüfungszielprogramm aus. Ferner führt die Ausführungseinheit 18 unter Verwendung der Programminformationen als das Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms und des durch die Prüfungssteuereinheit 17 zu dem Simulatorprogramm gesendeten Be triebsmusters das Simulatorprogramm aus. Das heißt, während z. B. das Simulatorprogramm durch die Ausführungseinheit 18 ausgeführt wird, kann sich eine ausgeführte Methode (oder Funktion oder dergleichen) des Simulatorprogramms in Abhängigkeit von dem Betriebsmuster unterscheiden. Falls sich z. B. das Betriebsmuster unterscheidet, können verschiedene Methoden ausgeführt werden, obgleich sie denselben Methodennamen aufweisen.
  • Ferner können die zu dem Prüfungszielprogramm gesendeten Eingabeinformationen NULL sein. Darüber hinaus kann die Ausführungseinheit 18 die in den Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen zu dem Prüfungszielprogramm senden und daraufhin das Prüfungszielprogramm ausführen und außerdem unter Verwendung der Programminformationen als das Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms sowie des EA-Werts und des durch die Prüfungssteuereinheit 17 zu dem Simulatorprogramm gesendeten Betriebsmusters das Simulatorprogramm ausführen. Üblicherweise kann die Ausführungseinheit 18 durch eine MPU, einen Arbeitsspeicher oder dergleichen implementiert werden. Üblicherweise kann eine Verarbeitungsfolge der Ausführungseinheit 18 durch Software ausgeführt werden und kann die Software in einem Speichermedium wie etwa einem ROM gespeichert werden. Allerdings kann es ebenfalls möglich sein, die Verarbeitungsfolge unter Verwendung von Hardware (einer dedizierten Schaltung) auszuführen.
  • Die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 erfasst ein Betriebsergebnis des durch die Ausführungseinheit 18 ausgeführten Prüfungszielprogramms und bestimmt unter Verwendung des Betriebsergebnisses und der in den Prüfungsinformationen enthaltenen richtigen Antwortinformationen die Normalität oder Anormalität der Prüfung. Daraufhin gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 ein Bestimmungs ergebnis aus. Ferner kann die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 den EA-Wert auslesen und bestimmen, ob der ausgelesene EA-Wert gleich einem erwarteten EA-Wert (in den Prüfungsinformationen enthaltenen richtigen Antwortinformationen) ist, woraufhin sie ein Bestimmungsergebnis ausgibt. Die richtigen Antwortinformationen sind die Prüfungsergebnisinformationen und können den Rückgabewert des Prüfungszielprogramms, den EA-Wert als das Betriebsergebnis des Prüfungszielprogramms, andere in dem Speichermedium gespeicherte Informationen oder dergleichen enthalten. Üblicherweise kann die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 durch eine MPU, einen Arbeitsspeicher oder dergleichen implementiert werden. Üblicherweise kann eine Verarbeitungsfolge der Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 durch Software ausgeführt werden, wobei die Software in einem Speichermedium wie etwa einem ROM gespeichert sein kann. Allerdings kann es ebenfalls möglich sein, die Verarbeitungsfolge unter Verwendung von Hardware (einer dedizierten Schaltung) auszuführen.
  • Es wird nun mit Bezug auf einen Ablaufplan aus 2 ein Betrieb der Programmprüfvorrichtung erläutert.
  • Die Empfangseinheit 11 bestimmt, ob eine Prüfungsstartanweisung empfangen wird oder nicht (Schritt S201). Falls die Prüfungsstartanweisung empfangen wird, geht der Prozess zu Schritt S202 über, und wenn nicht, kehrt der Prozess zu Schritt S201 zurück.
  • Die automatische Prüfeinheit 15 ersetzt für einen Zähler i 1 (Schritt S202).
  • Die automatische Prüfeinheit 15 bestimmt, ob in der Prüfungsinformations-Speichereinheit 14 die i-ten Prüfungsinformationen vorhanden sind (Schritt S203). Falls festgestellt wird, dass die i-ten Informationen vorhanden sind, geht der Prozess zu Schritt S204 über, und falls die i-ten Informationen nicht vorhanden sind, wird der Prozess abgeschlossen.
  • Die Prüfungssteuereinheit 17 erfasst ein in den i-ten Prüfungsinformationen enthaltenes Betriebsmuster (Schritt S204).
  • Die Prüfungssteuereinheit 17 sendet das in Schritt S204 erfasste Betriebsmuster zu dem Simulatorprogramm. Die Prüfungssteuereinheit 17 kann hier das in Schritt S204 erfasste Betriebsmuster in einen Betriebsmuster-Speicherbereich (Datei, Arbeitsspeicher oder dergleichen) schreiben, der durch das Simulatorprogramm zugreifbar ist. Dieser Prozess kann ebenfalls als derselbe Prozess wie das Senden des Betriebsmusters zu dem Simulatorprogramm angesehen werden.
  • Die Prüfungssteuereinheit 17 erfasst einen in den i-ten Prüfungsinformationen enthaltenen EA-Wert (Schritt S206).
  • Die Prüfungssteuereinheit 17 sendet den in Schritt S206 erfassten EA-Wert zu dem Simulatorprogramm (Schritt S207). Die Prüfungssteuereinheit 17 kann hier den in Schritt S206 erfassten EA-Wert in einen EA-Wert-Speicherbereich (Datei, Arbeitsspeicher oder dergleichen) schreiben. Dieser Prozess kann ebenfalls als derselbe Prozess wie das Senden des EA-Werts zu dem Simulatorprogramm angesehen werden.
  • Die Ausführungseinheit 18 erfasst die in den i-ten Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen (Schritt S208).
  • Die Ausführungseinheit 18 sendet die in den Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen zu dem Prüfungszielprogramm und führt das Prüfungszielprogramm aus (Schritt S209). Üblicherweise tauschen das Prüfungszielprogramm und das Simulatorprogramm Daten aus und wird das Simulatorprogramm ebenfalls ausgeführt, während das Prüfungszielprogramm ausgeführt wird. Wenn das Simulatorprogramm ausgeführt wird, wird das Simulatorprogramm unter Verwendung des in Schritt S205 empfangenen Betriebsmusters und des in S207 empfangenen EA-Werts betrieben. Ferner sendet die Ausführungseinheit 18 die Eingabeinformationen nicht zu dem Prüfungszielprogramm, falls die Prüfungsinformationen keine Eingabeinformationen enthalten.
  • Die Prüfungssteuereinheit 17 bestimmt, ob ein Prozess des Lesens des EA-Werts ausgeführt werden soll (Schritt S210). Wenn die Eingabeinformationen z. B. einen Befehl zum Lesen des EA-Werts enthalten, bestimmt die Prüfungssteuereinheit 17, dass der Prozess des Lesens des EA-Werts ausgeführt werden soll. Falls bestimmt wird, dass der Prozess des Lesens des EA-Werts ausgeführt werden soll, geht der Prozess zu Schritt S211 über, während der Prozess zu Schritt S212 übergeht, falls bestimmt wird, dass der Prozess des Lesens des EA-Werts nicht ausgeführt werden soll.
  • Die Prüfungssteuereinheit 17 liest den EA-Wert (Schritt S211).
  • Die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 erfasst ein Betriebsergebnis des durch die Ausführungseinheit 18 ausgeführten Prüfungszielprogramms und bestimmt unter Verwendung des Betriebsergebnisses und der in den Prüfungsinformationen enthaltenen richtigen Antwortinformationen die Normalität oder Anormalität der Prüfung (Schritt S212).
  • Die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 gibt ein in Schritt S212 bestimmtes Bestimmungsergebnis aus (Schritt S213).
  • Die automatische Prüfeinheit 15 erhöht den Zähler i um ein Inkrement von 1 (Schritt S214). Daraufhin kehrt der Prozess zu Schritt S203 zurück.
  • In dem Ablaufplan aus 2 wird der Prozess durch eine Unterbrechung eines Abschaltens oder eines Prozessabschlusses abgeschlossen.
  • Im Folgenden wird ein spezifischer Betrieb der Programmprüfvorrichtung in Übereinstimmung mit der ersten Ausführungsform unter Verwendung zweier spezifischer Beispiele beschrieben.
  • (Beispiel 1)
  • In der Prüfungsinformations-Speichereinheit 14 ist eine in 3 gezeigte Prüfungsinformations-Managementtabelle gespeichert. Die Prüfungsinformations-Managementtabelle ist eine Tabelle für das Management einer oder mehrerer Prüfungsinformationen. Die Prüfungsinformations-Managementtabelle speichert darin einen oder mehrere Datensätze, die 'ID' und 'Prüfungsinformationen' enthalten. Die 'ID' identifiziert einen Datensatz und sie ist notwendig für das Tabellenmanagement. In dem vorliegenden Beispiel werden Prüfungsinformationen in Form eines Programms geschrieben.
  • In den Prüfungsinformationen ist eine Zeile (z. B. (1) aus 3), die von '#' beginnt, eine Befehlszeile. Die Zeilen (2) und (3) aus 3 sind Methoden zum Einstellen eines EA-Werts, der für den Betrieb des Simulatorprogramms verwendet werden soll. Die Zeile (2) aus 3 gibt das Einstellen eines EA-Werts von 'DO_FullOpen' auf einen ganzzahligen Wert 'CONTROL' an. Die Zeile (3) aus 3 gibt das Einstellen eines EA-Werts von 'DO_FullClose' auf einen ganzzahligen Wert 'FULL_CLOSE' an. Ferner gibt eine Zeile (4) aus 3 das Ausführen (Prüfen) von 'InternalFullOpen()' eines in der Prüfungszielprogramm-Speichereinheit 12 gespeicherten Prüfungszielprogramms an. Hier ist 'InternalFullOpen()' ein Beispiel der Eingabeinformationen, die zu dem Prüfungszielprogramm gesendet werden sollen. Ferner ist in der Zeile (4) aus 3 'Common_OK' ein Beispiel in den Prüfungsinformationen enthaltener richtiger Antwortinformationen. Das heißt, falls ein Rückgabewert als ein Ausführungsergebnis von 'InternalFullOpen()' 'Common_OK' ist, wird bestimmt, dass ein Prüfungsergebnis zu dieser Zeit normal ist. Ferner wird ein Wert (z. B. '0' oder '1'), der 'Common_OK' entspricht, vorgegeben.
  • Ferner sind die Zeilen (5) und (6) aus 3 eine Beschreibung zum Erfassen eines EA-Werts als ein Betriebsergebnis des Simulatorprogramms und zum Bestimmen, ob der erfasste EA-Wert gleich einem erwarteten Ergebnis (richtigen Antwortinformationen) ist. Die Zeile (5) aus 3 gibt das Erfassen des EA-Werts von 'DO_FullOpen' und das Bestimmen, ob der EA-Wert gleich einem ganzzahligen Wert 'FULL_OPEN' ist, an. Hier sind 'FULL_OPEN' richtige Antwortinformationen, die in den Prüfungsinformationen enthalten sind. Ferner gibt die Zeile (6) aus 3 das Erfassen des EA-Werts von 'DO_FullClose' und das Bestimmen, ob der EA-Wert gleich dem ganzzahligen Wert 'CONTROL' ist, an. 'CONTROL' sind hier richtige Antwortinformationen, die in den Prüfungsinformationen enthalten sind. Ferner weisen die Prüfungsinformationen in 3 kein Betriebsmuster auf. Das heißt, das Betriebsmuster ist ein Standardbetriebsmuster (Normalbetriebsart).
  • Falls ein Anwender in diesem Zustand eine Prüfungsstartanweisung eingibt, empfängt die Empfangseinheit 11 die Prüfungsstartanweisung.
  • Daraufhin liest die automatische Prüfeinheit 15 von der Prüfungsinformations-Managementtabelle aus 3 die 1. Prüfungsinformationen (einen Datensatz von 'ID = 1') aus.
  • Anschließend interpretiert die Prüfungssteuereinheit 17 den Datensatz von 'ID = 1' in 3 und führt ihn aus. Das heißt, die Prüfungssteuereinheit 17 ignoriert die in den 1. Prüfungsinformationen enthaltene Befehlszeile ((1) aus 3). Nachfolgend erfasst die Prüfungssteuereinheit 17 den in den 1. Prüfungsinformationen enthaltenen EA-Wert 'CONTROL' von 'DO_FullOpen' und speichert ihn in einem Speicher. Daraufhin schreibt die Prüfungssteuereinheit 17 den Wert 'CONTROL' in einen Bereich von 'DO_FullOpen', um zu ermöglichen, dass das Simulatorprogramm den erfassten EA-Wert 'CONTROL' von 'DO_FullOpen' ((2) aus 3) verwendet. Ferner erfasst die Prüfungssteuereinheit 17 den in den 1. Prüfungsinformationen enthaltenen EA-Wert 'FULL_CLOSE' von 'DO_FullClose' und speichert ihn in dem Arbeitsspeicher. Daraufhin schreibt die Prüfungssteuereinheit 17 den Wert 'FULL_CLOSE' in einen Bereich von 'DO_FullClose', um zu ermöglichen, dass das Simulatorprogramm den erfassten EA-Wert 'FULL_CLOSE' von 'DO_FullClose' verwendet ((3) aus 3).
  • Nachfolgend erfasst die Ausführungseinheit 18 die in den 1. Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen 'InternalFullOpen()'. Daraufhin führt die Ausführungseinheit 18 durch Ablaufenlassen des Prüfungszielprogramms 'InternalFullOpen()' aus. Üblicherweise wird der EA-Wert dementsprechend aktualisiert, während 'InternalFullOpen()' ausgeführt wird ((4) aus 3).
  • Anschließend erfasst die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 ein Betriebsergebnis (einen Rückgabewert als ein Ausführungsergebnis von 'InternalFullOpen()') des durch die Ausführungseinheit 18 ausgeführten Prüfungszielprogramms. Daraufhin vergleicht die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 diesen Rückgabewert mit den in den Prüfungsinformationen enthaltenen richtigen Antwortinformationen 'Common_OK'. Falls die zwei gleich sind, wird bestimmt, dass die Prüfung normal ist. Falls die zwei verschieden sind, wird dagegen bestimmt, dass die Prüfung anormal ist. Hier wird z. B. angenommen, dass der Rückgabewert als das Ausführungsergebnis von 'InternalFullOpen()' 'Common_OK ist. Da der Rückgabewert gleich den richtigen Antwortinformationen 'Common_OK' ist, wird bestimmt, dass die Prüfung in diesem Schritt normal ist ((4) aus 3).
  • Nachfolgend liest die Prüfungssteuereinheit 17 durch Interpretieren und Ausführen (5) und (6) aus 3 den EA-Wert von 'DO_FullOpen'. Daraufhin bestimmt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19, ob der EA-Wert von 'DO_FullOpen' als ein Betriebsergebnis des Prüfungszielprogramms gleich den in den Prüfungsinformationen enthaltenen richtigen Antwortinformationen 'FULL_OPEN' ist. Falls die zwei gleich sind, wird bestimmt, dass die Prüfung normal ist. Falls die zwei verschieden sind, wird dagegen bestimmt, dass die Prüfung anormal ist. Gleichfalls erfasst die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 den EA-Wert von 'DO_FullClose' als ein Betriebsergebnis des Prüfungszielprogramms und bestimmt, ob der erfasste EA-Wert gleich den in den Prüfungsinformationen enthaltenen richtigen Antwortinformationen 'FULL_CLOSE' ist. Falls die zwei gleich sind, wird bestimmt, dass die Prü fung normal ist, während bestimmt wird, dass die Prüfung anormal ist, falls die zwei verschieden sind. Daraufhin gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 ein Bestimmungsergebnis (z. B. 'normal') aus. Das Bestimmungsergebnis kann hier dadurch ausgegeben werden, dass es auf einer Anzeige angezeigt oder in einem Speichermedium gespeichert wird. Ferner gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19, wenn sie das Ergebnis ausgibt, die Identifizierungsnummer ID der Prüfungsinformationen und das der ID entsprechende Bestimmungsergebnis aus.
  • Durch den oben beschriebenen Prozess wird die Verarbeitung der Prüfungsinformationen von 'ID = 1' abgeschlossen. Ferner gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 in dem Prozess des Bestimmens der Normalität/Anormalität durch die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 z. B. ein Bestimmungsergebnis aus, das 'abnormality' angibt, falls bestimmt wird, dass der EA-Wert und die richtigen Antwortinformationen nicht gleich sind.
  • Anschließend liest die automatische Prüfeinheit 15 die 2. oder nächsten Prüfungsinformationen (ein Datensatz von 'ID = 2' oder nachfolgend) der Reihe nach aus. Die ausgelesenen Prüfungsinformationen werden in derselben Weise wie die 1. Prüfungsinformationen interpretiert und ausgeführt und daraufhin wird ein Bestimmungsergebnis ausgegeben.
  • Da der Prozess zum Interpretieren und Ausführen der Prüfungsinformationen in (1) bis (6) aus 3 im relevanten Gebiet gut bekannt ist, wird ferner eine ausführliche Beschreibung davon weggelassen.
  • (Beispiel 2)
  • Eine in 4 gezeigte Prüfungsinformations-Managementtabelle ist in der Prüfungsinformations-Speichereinheit 14 gespeichert. In 4 sind die Prüfungsinformationen von 'ID = 1' Informationen zum Ausführen einer Prüfung eines normalen Betriebs einer DRP (Trockenvakuumpumpe). Ferner sind die Prüfungsinformationen von 'ID = 2' Informationen zum Ausführen einer Prüfung einer Zeitüberschreitung (eines anormalen Betriebs) der DRP. In 4 ist 'TagRawWrite' eine Funktion (Methode) zum Einstellen eines EA-Werts. Das heißt, (1) gibt das Einstellen eines EA-Werts 'DO_RUN' auf einen Wert 'STOP' an; (2) gibt das Einstellen eines EA-Werts 'DI_RUN' auf einen Wert 'STOP' an; und (3) gibt das Einstellen eines EA-Werts 'DI_ALARM' auf einen Wert 'NORMAL' an. Ferner ist 'TagRead' eine Funktion zum Erfassen eines EA-Werts und zum Bestimmen der Normalität/Anormalität. Das heißt, (4) gibt das Bestimmen an, ob der EA-Wert 'DO_RUN' auf den Wert 'STOP' eingestellt ist; (5) gibt das Bestimmen an, ob der EA-Wert 'DI_RUN' auf den Wert 'STOP' eingestellt ist; und (6) gibt das Bestimmen an, ob der EA-Wert 'DI_ALARM' auf den Wert 'NORMAL' eingestellt ist. 'SetPatarn' ist eine Funktion zum Einstellen eines Betriebsmusters. Das heißt, (7) gibt das Einstellen eines Betriebsmusters von 'DO_RUN' auf 'NORMAL' an. Ferner gibt (9) das Bestimmen an, ob ein EA-Wert 'DI_RUN' auf einen Wert 'RUN' eingestellt ist.
  • Falls ein Anwender in diesem Zustand eine Prüfungsstartanweisung eingibt, empfängt die Empfangseinheit 11 die Prüfungsstartanweisung.
  • Daraufhin liest die automatische Prüfeinheit 15 die 1. Prüfungsinformationen (einen Datensatz von 'ID = 1') von der Prüfungsinformations-Managementtabelle aus 4 aus.
  • Anschließend interpretiert die Prüfungssteuereinheit 17 Informationen (Funktionen) in dem Datensatz von 'ID = 1' in 4 der Reihe nach und führt sie aus. Das heißt, mit Bezug auf eine Zeile (1) aus 4 erfasst die Prüfungssteuereinheit 17 den in den 1. Prüfungsinformationen enthaltenen EA-Wert 'STOP' von 'DO_RUN' und speichert ihn in einem Arbeitsspeicher. Daraufhin schreibt die Prüfungssteuereinheit 17 den erfassten EA-Wert 'STOP' von 'DO-RUN' in einen Bereich von 'DO-RUN', um zu ermöglichen, dass das Simulatorprogramm den EA-Wert verwendet. Ferner erfasst die Prüfungssteuereinheit 17 mit Bezug auf eine Zeile (2) aus 4 den in den 1. Prüfungsinformationen enthaltenen EA-Wert 'STOP' von 'DI_RUN' und speichert ihn in einem Arbeitsspeicher. Daraufhin schreibt die Prüfungssteuereinheit 17 den erfassten EA-Wert 'STOP' von 'DI-RUN' in einen Bereich von 'DI-RUN', um zu ermöglichen, dass das Simulatorprogramm den EA-Wert verwendet. Ferner erfasst die Prüfungssteuereinheit 17 mit Bezug auf eine Zeile (3) aus 4 einen in den 1. Prüfungsinformationen enthaltenen EA-Wert 'NORMAL' von 'DI_ARARM' und speichert ihn in einem Arbeitsspeicher. Daraufhin schreibt die Prüfungssteuereinheit 17 den erfassten EA-Wert 'NORMAL' von 'DI_ARARM' in einen Bereich von 'DI_ARARM', um zu ermöglichen, dass das Simulatorprogramm den EA-Wert verwendet.
  • Nachfolgend erfasst die Prüfungssteuereinheit 17 mit Bezug auf eine Zeile (4) aus 4 den EA-Wert von 'DO_RUN'. Daraufhin bestimmt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19, ob der EA-Wert von 'DO_RUN' 'STOP' ist oder nicht. Mit Bezug auf eine Zeile (5) aus 4 erfasst die Prüfungssteuereinheit 17 den EA-Wert von 'DI_RUN'. Daraufhin bestimmt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19, ob der EA-Wert von 'DI_RUN' 'STOP' ist oder nicht. Ferner erfasst die Prüfungssteuereinheit 17 mit Bezug auf eine Zeile (6) aus 4 den EA-Wert von 'DI_ARARM'. Daraufhin bestimmt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19, ob der EA-Wert von 'DI_ARARM' 'NORMAL' ist oder nicht.
  • Daraufhin erfasst die Prüfungssteuereinheit 17 mit Bezug auf eine Zeile (7) aus 4 ein in den 1. Prüfungsinformationen enthaltenes Betriebsmuster 'DO_RUN, NORMAL'. Das Betriebsmuster 'DO_RUN, NORMAL' gibt an, dass ein Betrieb von 'DO_RUN' 'NORMAL' ist. Daraufhin sendet die Prüfungssteuereinheit 17 'DO_RUN, NORMAL' zu dem Simulatorprogramm. Das heißt, der Betrieb von 'DO_RUN' wird auf 'NORMAL' eingestellt.
  • Nachfolgend erfasst die Ausführungseinheit 18 mit Bezug auf eine Zeile (8) aus 4 die in den 1. Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen 'DRP.Run()'. Daraufhin führt die Ausführungseinheit 18 durch Ablaufenlassen eines Prüfungszielprogramms 'DRP.Run()' aus. Durch die Ausführung von 'DRP.Run()' wird die DRP betrieben und der EA-Wert dementsprechend aktualisiert.
  • Anschließend erfasst die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 ein Betriebsergebnis (einen Rückgabewert als ein Ausführungsergebnis von 'DRP.Run()') des durch die Ausführungseinheit 18 ausgeführten Prüfungszielprogramms. Daraufhin vergleicht die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 diesen Rückgabewert mit den in den Prüfungsinformationen enthaltenen richtigen Antwortinformationen. Falls die zwei gleich sind, wird bestimmt, dass die Prüfung normal ist. Falls die zwei verschieden sind, wird dagegen bestimmt, dass die Prüfung anormal ist.
  • Daraufhin erfasst die Prüfungssteuereinheit 17 mit Bezug auf eine Zeile (9) aus 4 die in den 1. Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen 'TagRead(DI_RUN, RUN)'. Daraufhin liest die Prüfungssteuereinheit 17 durch Interpretieren und Ausführen von 'TagRead(DI_RUN, RUN)' den EA-Wert von 'DI_RUN'. Die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 bestimmt, ob der EA-Wert von 'DI_RUN' als das Betriebsergebnis des Prüfungszielprogramms gleich den in den Prüfungsinformationen enthaltenen richtigen Antwortinformationen 'RUN' ist. Falls die zwei gleich sind, bestimmt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19, dass die Prüfung normal ist, während die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 bestimmt, dass die Prüfung anormal ist, falls die zwei nicht gleich sind. Daraufhin gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 ein Bestimmungsergebnis (z. B. 'normal') aus. Das Bestimmungsergebnis kann hier dadurch ausgegeben werden, dass es auf einer Anzeige angezeigt oder in einem Speichermedium gespeichert wird. Ferner gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 die Identifizierungsnummer ID der Prüfungsinformationen und das der ID entsprechende Bestimmungsergebnis aus, wenn das Ergebnis ausgegeben wird.
  • Durch den oben beschriebenen Prozess wird die Verarbeitung der Prüfungsinformationen von 'ID = 1' abgeschlossen. Ferner gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 in dem Prozess zum Bestimmen der Normalität/Anormalität durch die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 z. B. ein Bestimmungsergebnis aus, das 'abnormality' angibt, falls bestimmt wird, dass der EA-Wert und die richtigen Antwortinformationen nicht gleich sind.
  • Anschließend liest die automatische Prüfeinheit 15 von der Prüfungsinformations-Managementtabelle aus 4 die 2. Prüfungsinformationen (einen Datensatz von 'ID = 2') aus.
  • Daraufhin interpretiert die Prüfungssteuereinheit 17 die Funktionen in dem Datensatz von 'ID = 2' aus 4 der Reihe nach und führt sie aus. Das heißt, die Prüfungssteuereinheit 17 verarbeitet (10) bis (15) in dem Datensatz von 'ID = 2' in derselben Weise wie (1) bis (6).
  • Nachfolgend erfasst die Prüfungssteuereinheit 17 von der Zeile (16) der 2. Prüfungsinformationen ein Betriebsmuster 'DO_RUN, TIMEOUT'. Das Betriebsmuster 'DO_RUN, TIMEOUT' gibt an, dass der Betrieb von 'DO_RUN' 'TIMEOUT' ist. Daraufhin sendet die Prüfungssteuereinheit 17 'DO_RUN, TIMEOUT' zu dem Simulatorprogramm. Das heißt, der Betrieb von 'DO_RUN' wird auf 'TIMEOUT' eingestellt.
  • Nachfolgend erfasst die Ausführungseinheit 18 von einer Zeile (17) der 2. Prüfungsinformationen die Eingabeinformationen 'DRP.Run()'. Daraufhin führt die Ausführungseinheit 18 durch Ablaufenlassen des Prüfungszielprogramms 'DRP.Run()' aus. Durch die Ausführung von 'DRP.Run()' wird die DRP betrieben und wird der EA-Wert dementsprechend aktualisiert.
  • Daraufhin erfasst die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 ein Betriebsergebnis (einen Rückgabewert als ein Ausführungsergebnis von 'DRP.Run()') des durch die Ausführungseinheit 18 ausgeführten Prüfungszielprogramms. Daraufhin vergleicht die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 diesen Rückgabewert mit den in den Prüfungsinformationen enthaltenen richtigen Antwortinformationen. Falls die zwei gleich sind, wird bestimmt, dass die Prüfung normal ist. Falls die zwei verschieden sind, wird dagegen bestimmt, dass die Prüfung anormal ist.
  • Anschließend erfasst die Prüfungssteuereinheit 17 die in den 2. Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen 'TagRead(DI_RUN, STOP)'. Daraufhin liest die Prüfungssteuereinheit 17 durch Interpretieren und Ausführungen von 'TagRead(DI_RUN, STOP)' den EA-Wert von 'DI_RUN'. Die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 bestimmt, ob der EA-Wert von 'DI_RUN' als das Betriebsergebnis des Prüfungszielprogramms gleich den in den Prüfungsinformationen enthaltenen richtigen Antwortinformationen 'STOP' ist. Falls die zwei gleich sind, bestimmt die Prüfungssteuereinheit 17, dass die Prüfung normal ist, während die Prüfungssteuereinheit 17 bestimmt, dass die Prüfung anormal ist, falls die zwei nicht gleich sind. Daraufhin gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 ein Bestimmungsergebnis (z. B. 'normal') aus. Das Bestimmungsergebnis kann hier dadurch ausgegeben werden, dass es auf einer Anzeige angezeigt oder in einem Speichermedium gespeichert wird. Ferner gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 die Identifizierungsnummer ID der Prüfungsinformationen und das der ID entsprechende Bestimmungsergebnis aus, wenn das Ergebnis ausgegeben wird.
  • Durch den oben beschriebenen Prozess wird die Verarbeitung der Prüfungsinformationen von 'ID = 2' abgeschlossen. Ferner gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 in dem Prozess zum Bestimmen der Normalität/Anormalität durch die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 19 z. B. ein Bestimmungsergebnis aus, das 'abnormality' angibt, falls bestimmt wird, dass der EA-Wert und die richtigen Antwortinformationen nicht gleich sind.
  • Daraufhin liest die automatische Prüfeinheit 15 die 3. oder nächsten Prüfungsinformationen (einen Datensatz von 'ID = 3' oder den Nächsten) der Reihe nach aus. Die ausgelesenen Prüfungsinformationen werden in derselben Weise wie die 1. und 2. Prüfungsinformationen interpretiert und ausgeführt und daraufhin wird ein Bestimmungsergebnis ausgegeben.
  • Es wird nun die Programmprüfvorrichtung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Ausführungsform beschrieben. 5 veranschaulicht einen schematischen Blockschaltplan einer herkömmlichen Programmprüfvorrichtung. Das heißt, die herkömmliche Programmprüfvorrichtung enthält ein automatisches Prüfprogramm 51, ein Prüfungszielprogramm 52 und ein Simulatorprogramm 53. Das automatische Prüfprogramm 51 führt eines oder mehrere Prüfobjekte automatisch aus. Das Prüfungszielprogramm 52 ist dasselbe wie das Prüfungszielprogramm der Prüfungszielprogramm-Speichereinheit 12 und ist ein zu prüfendes Programm. Das Simulatorprogramm 53 ist dasselbe wie das Simulatorprogramm der Simulatorprogramm-Speichereinheit 13 und ist ein Programm zum Simulieren einer Antwort der Vorrichtung. Das Simulatorprogramm weist eine Funktion (einen Programmstumpf) eines normalen Musters und eine Funktion (einen Programmstumpf) eines anormalen Musters für eine einzelne Funktion (einen einzelnen Programmstumpf) auf. Ferner können 'Übermittlung' in 5 Datenverbindungen, Datenübertragung, Funktionsaufrufe oder dergleichen sein. Das heißt, 'Übermittlung' bedeutet ein Zusammenwirken zwischen dem Prüfungszielprogramm 52 und dem Simulatorprogramm 53.
  • In der wie oben beschrieben konfigurierten Programmprüfvorrichtung ist es notwendig, einen anormalen Fall wie etwa die Erzeugung eines Alarms von der Vorrichtung oder die Erzeugung einer Startzeitüber schreitung sowie einen normalen Fall zu prüfen. Das heißt, in der Programmprüfvorrichtung muss eine Prüfung für zwei oder mehr Betriebsmuster durchgeführt werden: ein normales Muster und ein anormales Muster wie etwa ein Nicht-Ansprechen-Muster, dass kein Ansprechen erfolgt, ein Alarm-Muster, dass ein Alarm erzeugt wird, oder ein Halbnormal-Muster, das einen anormalen Betrieb zeigt, nachdem teilweise ein normaler Betrieb gezeigt worden ist. Allerdings muss in der herkömmlichen Programmprüfvorrichtung das Prüfungszielprogramm geprüft werden, nachdem in dem Simulatorprogramm zuvor ein Programmmuster eingestellt worden ist. Das heißt, im Fall des Ausführens von Prüfungen einer Mehrzahl von Betriebsmustern sind die Prüfungen ausgeführt worden, während die Betriebsmuster manuell aktualisiert und die Funktionen geändert worden sind. Somit war es unmöglich, die Prüfungen für die Mehrzahl von Betriebsmustern automatisch auszuführen.
  • Währenddessen ist in 6 ein schematischer Blockschaltplan der Programmprüfvorrichtungen in Übereinstimmung mit der oben beschriebenen ersten Ausführungsform gezeigt. Die Programmprüfvorrichtung der vorliegenden Ausführungsform enthält ein automatisches Prüfprogramm 61; ein Prüfungszielprogramm 62; ein Simulatorprogramm 63; und ein automatisches Steuerprogramm 64. Das automatische Steuerprogramm 64 entspricht der oben beschriebenen Prüfungssteuereinheit 17. Das heißt, das automatische Steuerprogramm 64 kann durch Bereitstellen einer Schnittstelle zum Ändern der Betriebsmuster von dem automatischen Prüfprogramm 61 wie etwa NUnit für das Simulatorprogramm 63 eine Mehrzahl von Betriebsmustern automatisch und aufeinanderfolgend prüfen. Da die Programmprüfvorrichtung außerdem eine Funktion zum Aktualisieren eines EA-Zustands (EA-Werts) durch das automatische Steuerprogramm 64 bereitstellt, kann durch das Prüfungszielprogramm 62 ferner ebenfalls ein anormaler Betrieb der Vorrichtung oder dergleichen simuliert werden. Die Programmprüfvorrichtung, die die oben beschriebene Konfiguration aufweist, kann unter Verwendung eines einzigen Prüfprogramms Prüfungen eines normalen Falls und eines anormalen Falls ausführen. Darüber hinaus ist es dadurch, dass der EA-Zustand (EA-Wert) aktualisiert und lesbar gemacht wird, möglich, einen durch das Simulatorprogramm ?3 geänderten tatsächlichen Wert sowie ein Ausführungsergebnis einer Steueranweisung zu prüfen. Somit werden Prüfungen einer Eingabe (Eingabeprozess) und einer Ausgabe (Ausgabeprozess) des Prüfungszielprogramms ?2 ermöglicht. Wegen einer weiteren Beschreibung der NUnit vergleiche z. B. eine Website 'http://ww.divakk.co.jp/aoyagi/csharp_tips_nunit.html'.
  • In Übereinstimmung mit der wie oben beschriebenen vorliegenden Ausführungsform kann die Prüfung des Prüfungszielprogramms selbst in einem Fall leicht ausgeführt werden, dass es einen Hardwarefehler für das Prüfungszielprogramm gibt. Genauer können Prüfungen für eine Mehrzahl von Betriebsmustern automatisch und aufeinanderfolgend ausgeführt werden. Da die Programmprüfvorrichtung außerdem die Funktion zum Aktualisieren des EA-Zustands (EA-Werts) durch das automatische Steuerprogramm 64 bereitstellt, kann darüber hinaus in Übereinstimmung mit der vorliegenden Ausführungsform ein anormaler Betrieb der Vorrichtung oder dergleichen durch das Prüfungszielprogramm 62 ebenfalls genau simuliert werden. Darüber hinaus kann in Übereinstimmung mit der vorliegenden Ausführungsform dadurch, dass der EA-Wert lesbar gemacht wird, eine tatsächliche Änderung des Werts des Simulatorprogramms sowie des Ausführungsergebnisses der Steueranweisung geprüft werden. Somit werden Prüfungen der Eingabe und der Ausgabe des Prüfungszielprogramms ermöglicht.
  • Darüber hinaus gibt es in der vorliegenden Ausführungsform keine besondere Beschränkung des Inhalts der Prüfungsinformationen.
  • Ferner kann der Prozess in der vorliegenden Ausführungsform durch Software ausgeführt werden und kann die Software durch ein Softwareherunterladeverfahren oder dergleichen verteilt werden. Alternativ ist es möglich, diese Software in einem Speichermedium wie etwa einer CD-ROM aufzuzeichnen und sie zu verteilen. Dies ist ebenfalls anwendbar auf später zu beschreibende andere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Ferner kann die Software zum Ausführen der Programmprüfvorrichtung in der vorliegenden Ausführungsform ein Programm wie folgt sein. Das heißt, dieses Programm kann ein Programm sein, um zu ermöglichen, dass ein Computer fungiert als: die Prüfungsinformations-Empfangseinheit, die die Prüfungsinformationen empfängt, die das Betriebsmuster und die Eingabeinformationen, die zu dem Prüfungszielprogramm gesendet werden sollen, enthält, um das Prüfungszielprogramm zu prüfen; die Prüfungssteuereinheit, die das in den Prüfungsinformationen enthaltene Betriebsmuster erfasst und das erfasste Betriebsmuster zu dem Simulatorprogramm sendet, um eine Hardwareoperation zu simulieren; und die Ausführungseinheit, die die in den Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen zu dem Prüfungszielprogramm sendet und das Prüfungszielprogramm ausführt und außerdem unter Verwendung der Programminformationen als ein Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms und des durch die Prüfungssteuereinheit zu dem Simulatorprogramm gesendeten Betriebsmusters das Simulatorprogramm ausführt.
  • In dem oben erwähnten Programm ist es wünschenswert, dass die Prüfungsinformationen einen EA-Wert enthalten können, der für einen Betrieb des Simulatorprogramms verwendet werden soll, und dass die Prüfungssteuereinheit das Betriebsmuster und den in den Prüfungsinfor mationen enthalten EA-Wert erfasst und das erfasste Betriebsmuster und den erfassten EA-Wert zu dem Simulatorprogramm sendet und dass die Ausführungseinheit die in den Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen zu dem Prüfungszielprogramm sendet und das Prüfungszielprogramm ausführt und außerdem unter Verwendung der Programminformationen als ein Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms sowie des Betriebsmusters und des durch die Prüfungssteuereinheit zu dem Simulatorprogramm gesendeten EA-Werts das Simulatorprogramm ausführt.
  • Darüber hinaus kann die Prüfungssteuereinheit in dem oben beschriebenen Programm ebenfalls einen Prozess zum Erfassen des EA-Werts als ein Betriebsergebnis des Simulatorprogramms und zum Ausgeben des EA-Werts ausführen.
  • (Zweite Ausführungsform)
  • In einer zweiten Ausführungsform wird eine Programmprüfvorrichtung beschrieben, die normale Prüfungsinformationen zu Hardware und anormale Prüfungsinformationen zu einem Simulatorprogramm sendet. Die Programmprüfvorrichtung in dieser Ausführungsform führt eine Prüfung im Fall eines normalen Musters mit verbesserter Genauigkeit unter Verwendung der Hardware aus, während sie eine Prüfung im Fall eines anormalen Musters unter Verwendung des Simulatorprogramms ausführt. Durch Ausführung eines solchen Prozesses kann nur ein Prüfungsfall, dessen Zustand (üblicherweise ein anormales Muster) durch die Hardware schwierig zu erzeugen ist, durch Software geprüft werden.
  • 7 ist ein Blockschaltplan einer Programmprüfvorrichtung 2 in Übereinstimmung mit der zweiten Ausführungsform. Die Programm prüfvorrichtung 2 enthält eine Empfangseinheit 11, eine Prüfungszielprogramm-Speichereinheit 12, eine Simulatorprogramm-Speichereinheit 23, eine Prüfungsinformations-Speichereinheit 14, eine automatische Prüfeinheit 25, eine Prüfungsinformations-Empfangseinheit 16, eine Prüfungssteuereinheit 27, eine Ausführungseinheit 28 und eine Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29.
  • Die Simulatorprogramm-Speichereinheit 23 speichert darin ein Simulatorprogramm zum Simulieren einer Hardwarefehleroperation. Üblicherweise führt das Simulatorprogramm einen Betrieb auf der Grundlage von Programminformationen durch, die von einem Prüfungszielprogramm übertragen werden. Das Simulatorprogramm kann hier einen Betrieb nur des Zurückgebens eines Fehlercodes durchführen. Obgleich wünschenswert sein kann, dass die Simulatorprogramm-Speichereinheit 23 ein nichtflüchtiges Speichermedium ist, kann sie ebenfalls durch ein flüchtiges Speichermedium implementiert werden. Ein Prozess zum Speichern des Simulatorprogramms in der Simulatorprogramm-Speichereinheit 23 ist hier nicht spezifisch beschränkt. Zum Beispiel kann das Simulatorprogramm über ein Speichermedium in der Simulatorprogramm-Speichereinheit 23 gespeichert werden oder kann das Simulatorprogramm über eine Kommunikationsleitung oder dergleichen übertragen und in der Simulatorprogramm-Speichereinheit 23 gespeichert werden. Alternativ kann das Simulatorprogramm über eine Eingabevorrichtung eingegeben und in der Simulatorprogramm-Speichereinheit 23 gespeichert werden.
  • Die Prüfungssteuereinheit 27 erfasst ein in den durch die Prüfungsinformations-Empfangseinheit 16 empfangenen Prüfungsinformationen enthaltenes Betriebsmuster. Üblicherweise kann die Prüfungssteuereinheit 27 durch eine MPU, einen Arbeitsspeicher oder dergleichen implementiert werden. Üblicherweise kann eine Verarbeitungsfolge der Prü fungssteuereinheit 27 durch Software ausgeführt werden, wobei die Software in einem Speichermedium wie etwa einem ROM gespeichert sein kann. Allerdings kann es ebenfalls möglich sein, die Verarbeitungsfolge unter Verwendung von Hardware (einer dedizierten Schaltung) auszuführen.
  • Die Ausführungseinheit 28 sendet in den Prüfungsinformationen enthaltene Eingabeinformationen zu dem Prüfungszielprogramm und führt das Prüfungszielprogramm aus. Ferner bestimmt die Ausführungseinheit 28, ob ein durch die Prüfungssteuereinheit 27 erfasstes Betriebsmuster ein normales Muster ist oder nicht. Falls das Betriebsmuster ein normales Muster ist, werden Programminformationen als ein Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms zu der Hardware gesendet und wird die Hardware betrieben. Falls das Betriebsmuster kein normales Muster ist, führt die Ausführungseinheit 28 das Simulatorprogramm unter Verwendung der Programminformationen als das Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms aus. Ein Fall, der kein normales Muster ist, bezieht sich hier auf ein anormales Muster, einschließlich eines Nicht-Ansprechen-Musters, eines Alarm-Musters und eines Halbnormal-Musters. Ferner werden die Programminformationen von dem Prüfungszielprogramm zu der Hardware gesendet. Üblicherweise kann die Ausführungseinheit 28 durch eine MPU, einen Arbeitsspeicher oder dergleichen implementiert werden. Üblicherweise kann eine Verarbeitungsfolge der Ausführungseinheit 28 durch Software ausgeführt werden und kann die Software in einem Speichermedium wie etwa einem ROM gespeichert werden. Allerdings kann es ebenfalls möglich sein, die Verarbeitungsfolge unter Verwendung von Hardware (einer dedizierten Schaltung) auszuführen.
  • Mit Bezug auf einen Ablaufplan aus 8 wird nun ein Betrieb der Programmprüfvorrichtung erläutert. Eine redundante Beschrei bung von Schritten, die bereits in dem Ablaufplan aus 2 beschrieben worden sind, wird in 8 näher ausgeführt.
  • Die Ausführungseinheit 28 führt eine Prüfung aus (Schritt S901). Ein Prüfungsausführungsprozess wird mit Bezug auf den Ablaufplan aus 8 ausgearbeitet.
  • In dem Ablaufplan aus 8 wird der Prozess durch eine Unterbrechung des Abschaltens oder durch einen Prozessabschluss abgeschlossen.
  • Im Folgenden wird mit Bezug auf einen Ablaufplan aus 9 der Prüfungsausführungsprozess erläutert. In 9 ist eine redundante Beschreibung der bereits in dem Ablaufplan aus 2 beschriebenen Schritte weggelassen.
  • Die Prüfungssteuereinheit 27 bestimmt, ob ein in Schritt S204 erfasstes Betriebsmuster ein normales Muster ist oder nicht (Schritt S901). Falls das Betriebsmuster ein normales Muster ist, geht der Prozess zu Schritt S902 über, und wenn nicht, geht der Prozess zu Schritt S217 über.
  • Die Prüfungssteuereinheit 27 schreibt den in Schritt S206 erfassten EA-Wert als einen EA-Wert der Hardware in die Hardware. Der Prozess zum Schreiben des EA-Werts in die Hardware kann ein Prozess zum Senden des EA-Werts zu der Hardware sein.
  • Die Ausführungseinheit 28 führt ein Prüfungszielprogramm aus (Schritt S903).
  • Die Prüfungssteuereinheit 27 erfasst Programminformationen als ein Ausführungsergebnis des Schritts S903 (Schritt S904).
  • Die Prüfungssteuereinheit 27 bestimmt, ob das in Schritt S204 erfasste Betriebsmuster ein normales Muster ist oder nicht (Schritt S905). Falls das Betriebsmuster ein normales Muster ist, geht der Prozess zu Schritt S906 über, und wenn nicht, geht der Prozess zu Schritt S207 über.
  • Die Ausführungseinheit 28 sendet die in Schritt S904 erfassten Programminformationen zu der Hardware und betreibt die Hardware (Schritt S906).
  • Die Ausführungseinheit 28 führt unter Verwendung der in Schritt S904 erfassten Programminformationen ein Simulatorprogramm aus (Schritt S907).
  • Die Prüfungssteuereinheit 27 bestimmt, ob ein Ausführungsergebnis des Schritts S906 oder des Schritts S907 empfangen wird (Schritt S908). Falls das Ausführungsergebnis empfangen wird, geht der Prozess zu Schritt S909 über, wenn nicht, kehrt der Prozess zu Schritt S908 zurück.
  • Die Prüfungssteuereinheit 27 bestimmt, ob eine Prüfung der i-ten Prüfungsinformationen abgeschlossen ist (Schritt S909). Falls bestimmt wird, dass die Prüfung abgeschlossen ist, geht der Prozess zu Schritt S910 über, und wenn bestimmt wird, dass die Prüfung nicht abgeschlossen ist, kehrt der Prozess zu Schritt S903 zurück.
  • Die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 erfasst einen EA-Wert von der Hardware oder durch das Simulatorprogramm geschriebene Informationen (Schritt S910). Daraufhin geht der Prozess zu Schritt S212 über.
  • Hier wird angemerkt, dass die in dem Ablaufplan aus 9 gezeigte Prozessfolge lediglich ein Beispiel ist.
  • Im Folgenden wird ein spezifischer Betrieb der Programmprüfvorrichtung in Übereinstimmung mit der zweiten Ausführungsform erläutert.
  • In der Prüfungsinformations-Speichereinheit 14 ist eine in 4 gezeigte Prüfungsinformations-Managementtabelle gespeichert.
  • Falls ein Anwender in diesem Zustand eine Prüfungsstartanweisung eingibt, empfängt die Empfangseinheit 11 die Prüfungsstartanweisung.
  • Daraufhin liest die automatische Prüfeinheit 25 von der Prüfungsinformations-Managementtabelle aus 4 die 1. Prüfungsinformationen (einen Datensatz von 'ID = 1') aus.
  • Daraufhin interpretiert die Prüfungssteuereinheit 27 Funktionen in dem Datensatz von 'ID = 1' aus 4 der Reihe nach und führt sie aus. Das heißt, die Prüfungssteuereinheit 27 erfasst einen in den 1. Prüfungsinformationen enthaltenen EA-Wert 'STOP' von 'DO_RUN' und speichert den erfassten EA-Wert in einem Speicher. Danach sendet die Prüfungssteuereinheit 27 den erfassten EA-Wert 'STOP' von 'DO_RUN' zu der Hardware, wobei die Hardware den EA-Wert 'STOP' in den Bereich von 'DO_RUN' schreibt. Ferner erfasst die Prüfungssteuereinheit 27 einen in den 1. Prüfungsinformationen enthaltenen EA-Wert 'STOP' von 'DI_RUN' und speichert den erfassten EA-Wert in dem Speicher. Daraufhin sendet die Prüfungssteuereinheit 27 den erfassten EA-Wert 'STOP' von 'DI_RUN' zu der Hardware, wobei die Hardware den EA-Wert 'STOP' in einen Bereich von 'DI_RUN' schreibt. Ferner erfasst die Prüfungssteuereinheit 27 ebenfalls einen in den 1. Informationen enthaltenen EA-Wert 'NORMAL' von 'DI_ARARM' und speichert den erfassten EA-Wert in dem Speicher. Daraufhin sendet die Prüfungssteuereinheit 27 den erfassten EA-Wert 'NORMAL' von 'DI_ARARM' zu der Hardware, wobei die Hardware den EA-Wert 'NORMAL' in einen Bereich von 'DI_ARARM' schreibt.
  • Nachfolgend liest die Prüfungssteuereinheit 27 den EA-Wert von 'DO_RUN' von der Hardware aus. Daraufhin bestimmt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29, ob der EA-Wert von 'DO_RUN' 'STOP' ist oder nicht. Darüber hinaus liest die Prüfungssteuereinheit 27 von der Hardware den EA-Wert von 'DI_RUN' aus. Daraufhin bestimmt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29, ob der EA-Wert von 'DI_RUN' 'STOP' ist oder nicht. Ferner liest die Prüfungssteuereinheit 27 von der Hardware den EA-Wert von 'DI_ARARM' aus. Daraufhin bestimmt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29, ob der EA-Wert von 'DI_ARARM' 'NORMAL' ist oder nicht.
  • Danach erfasst die Prüfungssteuereinheit 27 ein in den 1. Prüfungsinformationen enthaltenes Betriebsmuster 'DO_RUN, NORMAL'. Das Betriebsmuster 'DO_RUN, NORMAL' gibt an, dass ein Betrieb von 'DO_RUN' 'NORMAL' ist.
  • Anschließend erfasst die Ausführungseinheit 28 in den 1. Prüfungsinformationen erhaltene Eingabeinformationen 'DRP.Run()'. Darauf hin führt die Ausführungseinheit 28 durch Ablaufenlassen eines Prüfungszielprogramms 'DRP.Run()' aus. Daraufhin erfasst die Ausführungseinheit 28 ein Ausführungsergebnis von 'DRP.Run()'.
  • Daraufhin erkennt die Ausführungseinheit 28 mit Bezug auf das durch die Prüfungssteuereinheit 27 erfasste Betriebsmuster 'DO_RUN, NORMAL', dass das Betriebsmuster ein normales Muster ist. Zuvor speichert die Ausführungseinheit 28 darin ein Paar von Informationen, die 'NORMAL' und 'normal pattern' angeben.
  • Die Ausführungseinheit 28 sendet Programminformationen als ein Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms (d. h. als ein Ausführungsergebnis von 'DRP.Run()') zu der Hardware und betreibt die Hardware.
  • Daraufhin erfasst die Ausführungseinheit 28 ein Ausführungsergebnis der Hardware. Üblicherweise kann durch die Ausführung von 'DRP.Run()' der EA-Wert in der Hardware geeignet aktualisiert werden. Daraufhin sendet die Ausführungseinheit 28 ein Ausführungsergebnis der Hardware zu dem Prüfungszielprogramm.
  • Nachfolgend erfasst die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 ein Betriebsergebnis (einen Rückgabewert als Ausführungsergebnis von 'DRP.Run()') des durch die Ausführungseinheit 28 ausgeführten Prüfungszielprogramms. Daraufhin vergleicht die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 diesen Rückgabewert mit den in den Prüfungsinformationen enthaltenen richtigen Antwortinformationen. Falls die zwei gleich sind, wird bestimmt, dass die Prüfung normal ist. Falls die zwei verschieden sind, wird dagegen bestimmt, dass die Prüfung anormal ist.
  • Anschließend erfasst die Prüfungssteuereinheit 27 in den 1. Prüfungsinformationen enthaltene Eingabeinformationen 'TagRead(DI_RUN, RUN)'. Daraufhin liest die Prüfungssteuereinheit 27 von der Hardware durch Interpretieren und Ausführen von 'TagRead(DI_RUN, RUN)' den EA-Wert von 'DI_RUN' aus. Daraufhin bestimmt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29, ob der EA-Wert von 'DI_RUN' als ein Betriebsergebnis des Prüfungszielprogramms gleich den in den Prüfungsinformationen enthaltenen richtigen Antwortinformationen 'RUN' ist. Falls die zwei gleich sind, bestimmt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29, dass die Prüfung normal ist, während die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 bestimmt, dass die Prüfung anormal ist, falls die zwei verschieden sind. Daraufhin gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 ein Bestimmungsergebnis (z. B. 'normal') aus. Das Bestimmungsergebnis kann hier dadurch ausgegeben werden, dass es auf einer Anzeige angezeigt oder in einem Speichermedium gespeichert wird. Ferner gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 die Identifizierungsnummer ID der Prüfungsinformationen und das der ID entsprechende Bestimmungsergebnis aus, wenn das Ergebnis ausgegeben wird.
  • Durch den oben beschriebenen Prozess wird die Verarbeitung der Prüfungsinformationen von 'ID = 1' abgeschlossen. Ferner gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 in dem Prozess des Bestimmens der Normalität/Anormalität durch die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 z. B. ein Bestimmungsergebnis aus, das 'abnormality' angibt, falls bestimmt wird, dass der EA-Wert und die richtigen Antwortinformationen nicht gleich sind.
  • Anschließend liest die automatische Prüfeinheit 25 aus der Prüfungsinformations-Managementtabelle aus 4 die 2. Prüfungsinformationen (einen Datensatz von 'ID = 2') aus.
  • Daraufhin interpretiert die Prüfungssteuereinheit 27 den Datensatz von 'ID = 2' aus 4 der Reihe nach und führt ihn aus. Das heißt, die Prüfungssteuereinheit 27 verarbeitet (10) bis (15) in dem Datensatz von 'ID = 2' in derselben Weise wie (1) bis (6). Die Prozesse (1) bis (6) sind in der oben erwähnten vorliegenden Ausführungsform beschrieben.
  • Nachfolgend erfasst die Prüfungssteuereinheit 27 von der Zeile (16) der 2. Prüfungsinformationen ein Betriebsmuster 'DO_RUN, TIMEOUT'.
  • Nachfolgend erfasst die Ausführungseinheit 28 die in den 1. Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen 'DRP.Run()'. Daraufhin führt die Ausführungseinheit 28 'DRP.Run()' durch Ablaufenlassen des Prüfungszielprogramms aus. Daraufhin erfasst die Ausführungseinheit 28 ein Ausführungsergebnis von 'DRP.Run()'.
  • Anschließend bestimmt die Ausführungseinheit 28 mit Bezug auf das durch die Prüfungssteuereinheit 27 erfasste Betriebsmuster 'DO_RUN, TIMEOUT', dass das Betriebsmuster kein normales Muster ist. Ferner kann die Ausführungseinheit 28 zuvor Informationen über eines oder mehrere andere Betriebsmuster als ein normales Muster speichern und bestimmen, dass das durch die Prüfungssteuereinheit 27 erfasste Betriebsmuster kein normales Betriebsmuster ist, falls das durch die Prüfungssteuereinheit 27 erfasste Betriebsmuster gleich irgendwelchen Informationen über die anderen Betriebsmuster als die in der Ausführungseinheit 28 gespeicherten normalen Muster ist. Alternativ kann die Ausführungseinheit 28 zuvor Informationen über ein normales Betriebsmuster speichern und bestimmen, dass das durch die Prüfungssteuereinheit 27 erfasste Betriebsmuster kein normales Betriebsmuster ist, falls das durch die Prüfungssteuereinheit 27 erfasste Betriebsmuster nicht gleich den in der Ausführungseinheit 28 gespeicherten Informationen des normalen Betriebsmusters ist.
  • Daraufhin führt die Ausführungseinheit 28 unter Verwendung der Programminformationen als das Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms (d. h. als das Ausführungsergebnis von 'DRP.Run()) ein Simulatorprogramm aus. Das Simulatorprogramm ist ein Simulatorprogramm (Programmstumpf oder dergleichen) für ein anormales Muster. Daraufhin sendet die Ausführungseinheit 28 ein Ausführungsergebnis des Simulatorprogramms zu dem Prüfungszielprogramm.
  • Nachfolgend erfasst die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 das Betriebsergebnis (den Rückgabewert des Ausführungsergebnisses 'DRP.Run()') des durch die Ausführungseinheit 28 ausgeführten Prüfungszielprogramms. Daraufhin vergleicht die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 diesen Rückgabewert mit den in den Prüfungsinformationen enthaltenen richtigen Antwortinformationen. Falls die zwei gleich sind, wird bestimmt, dass die Prüfung normal ist. Falls die zwei verschieden sind, wird dagegen bestimmt, dass die Prüfung anormal ist.
  • Anschließend erfasst die Prüfungssteuereinheit 27 in den 1. Prüfungsinformationen enthaltene Eingabeinformationen 'TagRead(DI_RUN, STOP)'. Daraufhin liest die Prüfungssteuereinheit 27 durch Interpretieren und Ausführen von 'TagRead(DI_RUN, STOP)' den EA-Wert von 'DI_RUN' aus der Hardware aus. Daraufhin bestimmt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29, ob der EA-Wert von 'DI_RUN' als das Be triebsergebnis des Prüfungszielprogramms gleich den in den Prüfungsinformationen enthaltenen richtigen Antwortinformationen 'STOP' ist. Falls die zwei gleich sind, bestimmt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29, dass die Prüfung normal ist, während die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 bestimmt, dass die Prüfung anormal ist, falls die zwei verschieden sind. Daraufhin gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 ein Bestimmungsergebnis (z. B. 'normal)' aus. Das Bestimmungsergebnis kann hier dadurch ausgegeben werden, dass es auf einer Anzeige angezeigt oder in einem Speichermedium gespeichert wird. Ferner gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 die Identifizierungsnummer ID der Prüfungsinformationen und das der ID entsprechende Bestimmungsergebnis aus, wenn das Ergebnis ausgegeben wird.
  • Durch den oben beschriebenen Prozess wird die Verarbeitung der Prüfungsinformationen 'ID = 2' abgeschlossen. Ferner gibt die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 in dem Prozess der Bestimmung der Normalität/Anormalität durch die Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit 29 z. B. ein Bestimmungsergebnis aus, das 'abnormality' angibt, falls bestimmt wird, dass der EA-Wert und die richtigen Antwortinformationen nicht gleich sind.
  • In Übereinstimmung mit der wie oben diskutierten zweiten Ausführungsform wird die Programmprüfvorrichtung geschaffen, die normale Prüfungsinformationen zu der Hardware und anormale Prüfungsinformationen zu dem Simulatorprogramm sendet. Mit einer solchen Programmprüfvorrichtung kann eine Prüfung im Fall eines normalen Musters unter Verwendung der Hardware mit verbesserter Genauigkeit ausgeführt werden, während eine Prüfung im Fall eines anormalen Musters unter Verwendung des Simulatorprogramms ausgeführt werden kann. Durch Ausführung eines solchen Prozesses kann nur ein Prüfungsfall, dessen Zustand (üblicherweise ein anormales Muster) durch die Hardware schwierig zu erzeugen ist, durch Software geprüft werden. Ferner kann ein Prüfungsfall, dessen Zustand (üblicherweise ein anormales Muster) durch die Hardware leicht erzeugt werden kann, unter Verwendung der tatsächlich betriebenen Hardware hochgenau geprüft werden.
  • Obgleich die Ausführungseinheit 28 und die Hardware in dem spezifischen Beispiel der vorliegenden Ausführungsform nur einmal Daten austauschen, können sie darüber hinaus ununterbrochen Daten austauschen. Obgleich die Ausführungseinheit 28 und das Simulatorprogramm ebenfalls nur einmal Daten austauschen, können sie gleichfalls ununterbrochen Daten austauschen.
  • In der vorliegenden Ausführungsform kann die Software zum Ausführen der Programmprüfvorrichtung ein Programm wie folgt sein. Dieses Programm ermöglicht, dass ein Computer fungiert als: die Prüfungsinformations-Empfangseinheit, die die Prüfungsinformationen empfängt, die das Betriebsmuster und die Eingabeinformationen, die zu einem Prüfungszielprogramm gesendet werden sollen, um das Prüfungszielprogramm zu prüfen, enthalten; die Prüfungssteuereinheit, die das in den Prüfungsinformationen enthaltene Betriebsmuster erfasst; und die Ausführungseinheit, die die in den Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen zu dem Prüfungszielprogramm sendet und das Prüfungszielprogramm ausführt, die Programminformationen als ein Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms zu der Hardware sendet, um dadurch die Hardware zu betreiben, falls das durch die Prüfungssteuereinheit erfasste Betriebsmuster ein normales Muster ist, und das Simulatorprogramm unter Verwendung der Programminformationen als das Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms ausführt, falls das durch die Prüfungssteuereinheit erfasste Betriebsmuster kein normales Muster ist.
  • 10 veranschaulicht eine Außenansicht eines Computers, der die oben beschriebenen Programme ausführt und somit die Programmprüfvorrichtungen in Übereinstimmung mit den vorliegenden Ausführungsformen implementiert. Die oben beschriebenen Ausführungsformen können durch Computerhardware und durch ein in der Computerhardware betriebenes Computerprogramm implementiert werden. 10 ist eine schematische Ansicht eines Computersystems 340 und 11 ist ein Blockschaltplan des Computersystems 340.
  • Das Computersystem 340 in 10 enthält einen Computer 341, der ein FD-Laufwerk (Diskettenlaufwerk) und ein CD-ROM-Laufwerk (Compact-Disk-Nur-Lese-Speicher-Laufwerk), eine Tastatur 342, eine Maus 343 und einen Monitor 344 aufweist.
  • Der Computer 341 in 11 enthält außer einem FD-Laufwerk 3411 und einem CD-ROM-Laufwerk 3412 eine CPU (Zentraleinheit) 3413, einen BUS 3414, der mit der CPU 3413, mit dem CD-ROM-Laufwerk 3412 und mit dem FD-Laufwerk 3411 verbunden ist; einen ROM (Nur-Lese-Speicher) 3415 zum Speichern z. B. eines Boot-Programms darin; einen RAM (Direktzugriffsspeicher) 3416, der mit der CPU 3413 verbunden ist und zum vorübergehenden Speichern eines Befehls eines Anwendungsprogramms dient, während er einen vorübergehenden Speicherbereich bereitstellt; und eine Festplatte 3417 zum Speichern eines Anwendungsprogramms, eines Systemprogramms und von Daten darin. Obgleich dies nicht gezeigt ist, kann der Computer 341 außerdem eine Netzkarte enthalten, die den Zugriff auf ein LAN zulässt.
  • Ein Programm, um zuzulassen, dass das Computersystem 340 die Funktionen der Programmprüfvorrichtungen in Übereinstimmung mit den oben beschriebenen Ausführungsformen ausführt, kann in der CD-ROM 3501 oder der FD 3502 gespeichert sein, wobei die CD-ROM 3501 oder die FD 3502 in das CD-ROM-Laufwerk 3412 oder in das FD-Laufwerk 3411 eingeführt werden, woraufhin es zu der Festplatte 3417 gesendet wird. Stattdessen kann das Programm über ein nicht dargestelltes Netz zu dem Computer 341 gesendet und auf der Festplatte 3417 gespeichert werden. Wenn das Programm ausgeführt wird, wird es in den RAM 3416 geladen. Alternativ kann das Programm direkt von der CD-ROM 3501, von der FD 3502 oder von dem Netz geladen werden.
  • Das Programm braucht nicht notwendig z. B. ein Betriebssystem BS oder ein Fremdprogramm zu enthalten, um zu ermöglichen, dass der Computer 341 die Funktionen der Programmprüfvorrichtung in Übereinstimmung mit den oben beschriebenen Ausführungsformen ausführt. Das Programm braucht lediglich Befehle zum Aufrufen einer richtigen Funktion (eines richtigen Moduls) und zum Erfassen eines gewünschten Ergebnisses gemäß einer gesteuerten Bedingung zu enthalten. Da die Art und Weise, in der das Computersystem 340 betrieben wird 340, im relevanten Gebiet gut bekannt ist, wird eine ausführliche Beschreibung davon weggelassen.
  • Ferner können zur Ausführung des oben beschriebenen Programms ein einzelner Computer oder eine Mehrzahl von Computern verwendet werden. Das heißt, es können eine zentralisierte Verarbeitung oder eine verteilte Verarbeitung ausgeführt werden.
  • Ferner kann in den oben beschriebenen Ausführungsformen jeder Prozess (jede Funktion) durch zentralisierte Verarbeitung durch eine einzelne Vorrichtung (durch ein einzelnes System) oder durch verteilte Verarbeitung durch eine Mehrzahl von Vorrichtungen implementiert werden.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. Für den Fachmann auf dem Gebiet ist selbstverständlich, dass verschiedene Änderungen vorgenommen werden können und dass die Änderungen ebenfalls im Schutzumfang der vorliegenden Erfindung enthalten sind.
  • [Industrielle Anwendbarkeit]
  • Die Programmprüfvorrichtung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung weist viele Vorzüge dadurch auf, dass sie eine automatische Prüfung eines Prüfungszielprogramms selbst in einem Fall leicht ausführen kann, dass es einen Hardwarefehler gibt, und dadurch, dass sie als eine Programmprüfvorrichtung nutzbar ist.
  • [Kurzbeschreibung der Zeichnungen]
  • 1 ist ein Blockschaltplan einer Programmprüfvorrichtung in Übereinstimmung mit einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 2 ist ein Ablaufplan zur Beschreibung eines Betriebs der Programmprüfvorrichtung.
  • 3 stellt eine Prüfungsinformations-Managementtabelle dar.
  • 4 stellt eine Prüfungsinformations-Managementtabelle dar.
  • 5 ist ein schematischer Blockschaltplan einer herkömmlichen Programmprüfvorrichtung.
  • 6 ist ein schematischer Blockschaltplan einer Programmprüfvorrichtung in Übereinstimmung mit der ersten Ausführungsform.
  • 7 ist ein Blockschaltplan einer Programmprüfvorrichtung in Übereinstimmung mit einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 8 ist ein Ablaufplan zur Beschreibung eines Betriebs der Programmprüfvorrichtung in Übereinstimmung mit der zweiten Ausführungsform.
  • 9 ist ein Ablaufplan zur Beschreibung eines Betriebs eines Prüfungsausführungsprozesses.
  • 10 ist ein schematisches Diagramm eines Computersystems.
  • 11 ist ein Blockschaltplan des Computersystems.
  • Zusammenfassung
  • Ein herkömmliches Gruppensteuersystem weist ein Problem auf, dass eines oder mehrere Rezepte, die durch die Änderung eines Prozessparameters beeinflusst werden können, nicht leicht bekannt sein können. Eines oder mehrere Rezepte, die durch die Änderung des Prozessparameters beeinflusst werden können, können leicht durch eine Prozessinformations-Managementvorrichtung bekannt sein, die mit folgenden Teilen ausgestattet ist: einem Rezeptspeicherteil, in dem zwei oder mehr Rezepte, die Informationen über einen Prozess sind, die durch zwei oder mehr Controller gehalten werden, jeweils im Zusammenhang mit den zwei oder mehr Controllern gespeichert werden; einem Empfangsteil, der Prozessparameterinformationen empfängt, die Informationen über die in den Rezepten enthaltenen Prozessparameter sind; einem Rezeptinformations-Erfassungsteil, der die Rezepte von den Rezeptspeicherteil unter Verwendung der Prozessparameterinformationen sucht, um Rezeptinformationen zu erfassen, die Informationen über das gesuchte Rezept sind; und einem Ausgabeteil, der die durch das Rezeptinformationserfassungsteil erfassten Rezeptinformationen ausgibt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - JP 2003-22199 [0002]
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • - http://ww.divakk.co.jp/aoyagi/csharp_tips_nunit.html [0086]

Claims (13)

  1. Programmprüfvorrichtung, die umfasst: eine Prüfungszielprogramm-Speichereinheit, die darin ein Prüfungszielprogramm speichert; eine Simulatorprogramm-Speichereinheit, die darin ein Simulatorprogramm zum Simulieren eines Betriebs von Hardware und zum Ausführen eines Betriebs auf der Grundlage eines Betriebsmusters und von von dem Prüfungszielprogramm gesendeten Programminformationen speichert; eine Prüfungsinformations-Empfangseinheit, die Prüfungsinformationen empfängt, die das Betriebsmuster und Eingabeinformationen, die zu dem Prüfungszielprogramm gesendet werden sollen, um das Prüfungszielprogramm zu prüfen, enthalten; eine Prüfungssteuereinheit, die das in den Prüfungsinformationen enthaltene Betriebsmuster erfasst und das erfasste Betriebsmuster zu dem Simulatorprogramm sendet; und eine Ausführungseinheit, die die in den Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen zu dem Prüfungszielprogramm sendet und das Prüfungszielprogramm ausführt und die außerdem das Simulatorprogramm unter Verwendung der Programminformationen als ein Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms und des durch die Prüfungssteuereinheit zu dem Simulatorprogramm gesendeten Betriebsmusters ausführt.
  2. Programmprüfvorrichtung nach Anspruch 1, die ferner umfasst: eine Prüfungsinformations-Speichereinheit, die darin zwei oder mehr Prüfungsinformationen speichert; und eine automatische Prüfeinheit, die zwei oder mehr Prüfungsinformationen von der Prüfungsinformations-Speichereinheit der Reihe nach ausliest und die Prüfungsinformationen zu der Prüfungsinformations-Empfangseinheit sendet.
  3. Programmprüfvorrichtung nach Anspruch 2, bei der die Prüfungsinformationen richtige Antwortinformationen enthalten, die ein normales Betriebsergebnis des Prüfungszielprogramms angeben, und bei der die Programmprüfvorrichtung ferner umfasst: eine Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit, die ein Betriebsergebnis des durch die Ausführungseinheit ausgeführten Prüfungszielprogramms erfasst, unter Verwendung des erfassten Betriebsergebnisses und der in den Prüfungsinformationen enthaltenen richtigen Antwortinformationen die Normalität oder Anormalität bestimmt und ein Bestimmungsergebnis ausgibt.
  4. Programmprüfvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Prüfungsinformationen einen EA-Wert enthalten, der für einen Betrieb des Simulatorprogramms verwendet werden soll, wobei die Prüfungssteuereinheit das Betriebsmuster und den EA-Wert, die in den Prüfungsinformationen enthalten sind, erfasst und das erfasste Betriebsmuster und den erfassten EA-Wert zu dem Simulatorprogramm sendet, und wobei die Ausführungseinheit die in den Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen zu dem Prüfungszielprogramm sendet und das Prüfungszielprogramm ausführt und außerdem unter Verwendung der Prüfungsinformationen als ein Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms sowie des Betriebsmusters und des EA-Werts, die durch die Prüfungssteuereinheit zu dem Simulatorprogramm gesendet werden, das Simulatorprogramm ausführt.
  5. Programmprüfvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Prüfungssteuereinheit einen Prozess zum Erfassen des EA-Werts als ein Betriebsergebnis des Simulatorprogramms und zum Ausgeben des EA-Werts ausführt.
  6. Programmprüfvorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Betriebsmuster wenigstens ein normales Muster und ein anormales Muster enthält.
  7. Programmprüfvorrichtung, die umfasst: eine Prüfungszielprogramm-Speichereinheit, die darin ein Prüfungszielprogramm zum Steuern von Hardware speichert; eine Simulatorprogramm-Speichereinheit, die darin ein Simulatorprogramm zum Simulieren eines Hardwarefehlerbetriebs speichert; eine Prüfungsinformations-Empfangseinheit, die Prüfungsinformationen empfängt, die ein Betriebsmuster und Eingabeinformationen, die zu dem Prüfungszielprogramm gesendet werden sollen, um das Prüfungszielprogramm zu prüfen, enthalten; eine Prüfungssteuereinheit, die das in den Prüfungsinformationen enthaltene Betriebsmuster erfasst; und eine Ausführungseinheit, die die in den Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen zu dem Prüfungszielprogramm sendet und das Prüfungszielprogramm ausführt, die Programminformationen als ein Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms zu der Hardware sendet, um dadurch die Hardware zu betreiben, falls das durch die Prüfungssteuereinheit erfasste Be triebsmuster ein normales Muster ist, und das Simulatorprogramm unter Verwendung der Programminformationen als das Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms ausführt, falls das durch die Prüfungssteuereinheit erfasste Betriebsmuster kein normales Muster ist.
  8. Programmprüfvorrichtung nach Anspruch 7, die ferner umfasst: eine Prüfungsinformations-Speichereinheit, die darin zwei oder mehr Prüfungsinformationen speichert; und eine automatische Prüfeinheit, die zwei oder mehr Prüfungsinformationen von der Prüfungsinformations-Speichereinheit der Reihe nach ausliest und die Prüfungsinformationen zu der Prüfungsinformations-Empfangseinheit sendet.
  9. Programmprüfvorrichtung nach Anspruch 8, bei der die Prüfungsinformationen richtige Antwortinformationen enthalten, die ein normales Betriebsergebnis des Prüfungszielprogramms angeben, und die Programmprüfvorrichtung ferner umfasst: eine Prüfungsergebnis-Bestimmungseinheit, die ein Betriebsergebnis des durch die Ausführungseinheit ausgeführten Prüfungszielprogramms erfasst, unter Verwendung des erfassten Betriebsergebnisses und der in den Prüfungsinformationen enthaltenen richtigen Antwortinformationen die Normalität oder Anormalität bestimmt und ein Bestimmungsergebnis ausgibt.
  10. Programm, um zu ermöglichen, dass ein Computer fungiert als: eine Prüfungsinformations-Empfangseinheit, die Prüfungsinformationen, die ein Betriebsmuster enthalten, und Eingabeinformationen, die zu dem Prüfungszielprogramm gesendet werden sollen, um das Prüfungszielprogramm zu prüfen, empfängt; eine Prüfungssteuereinheit, die das in den Prüfungsinformationen enthaltene Betriebsmuster erfasst und das erfasste Betriebsmuster zu einem Simulatorprogramm zum Simulieren eines Betriebs von Hardware sendet; und eine Ausführungseinheit, die die in den Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen zu dem Prüfungszielprogramm sendet und das Prüfungszielprogramm ausführt und außerdem unter Verwendung der Programminformationen als ein Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms und des durch die Prüfungssteuereinheit zu dem Simulatorprogramm gesendeten Betriebsmusters das Simulatorprogramm ausführt.
  11. Programm nach Anspruch 10, bei dem die Prüfungsinformationen einen EA-Wert enthalten, der für einen Betrieb des Simulatorprogramms verwendet werden soll, wobei die Prüfungssteuereinheit das Betriebsmuster und den EA-Wert erfasst, die in den Prüfungsinformationen enthalten sind, und das erfasste Betriebsmuster und den EA-Wert zu dem Simulatorprogramm sendet, und die Ausführungseinheit die in den Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen zu dem Prüfungszielprogramm sendet und das Prüfungszielprogramm ausführt und außerdem unter Verwendung der Programminformationen als ein Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms sowie des Betriebsmusters und des durch die Prüfungssteuereinheit zu dem Simulatorprogramm gesendeten EA-Werts das Simulatorprogramm ausführt.
  12. Programm nach Anspruch 10, bei dem die Prüfungssteuereinheit außerdem einen Prozess zum Erfassen des EA-Werts als ein Be triebsergebnis des Simulatorprogramms und zum Ausgeben des EA-Werts ausführt.
  13. Programm zum Ermöglichen, dass ein Computer fungiert als: eine Prüfungsinformations-Empfangseinheit, die Prüfungsinformationen empfängt, die Betriebsinformationen und Eingabeinformationen, die zu einem Prüfungszielprogramm gesendet werden sollen, um das Prüfungszielprogramm zu prüfen, enthalten; eine Prüfungssteuereinheit, die das in den Prüfungsinformationen enthaltene Betriebsmuster erfasst; und eine Ausführungseinheit, die die in den Prüfungsinformationen enthaltenen Eingabeinformationen zu dem Prüfungszielprogramm sendet und das Prüfungszielprogramm ausführt, Programminformationen als ein Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms zu der Hardware sendet, um dadurch die Hardware zu betreiben, falls das durch die Zielsteuereinheit erfasste Betriebsmuster ein normales Muster ist, und das Simulatorprogramm unter Verwendung der Programminformationen als das Ausführungsergebnis des Prüfungszielprogramms ausführt, falls das durch die Prüfungssteuereinheit erfasste Betriebsmuster kein normales Muster ist.
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