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Technisches Gebiet
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Die
Erfindung bezieht sich auf einen Tankbehälter, insbesondere auf einen
Tankbehälter
mit einer Rahmenstruktur.
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Stand der Technik
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Tankbehälter bzw.
Tankcontainer für
den Transport von Flüssigkeiten
wurden in der Vergangenheit häufig
genutzt. 1 zeigt einen Tankbehälter 1 gemäß dem Stand
der Technik, in dem ein Tank 2 mit Rahmen 3 über bzw.
durch Schürzenaufnahmen
bzw. Randleistenaufnahmen mit zwei Oberseitenholmen 5 bzw.
Holmen 5 an den oberen Seiten und zwei Unterseitenholmen 6 bzw.
Holmen 6 an den unteren Seiten zwischen zwei Endrahmen 3 verbunden
ist. Für
den Tankbehälter 1 gemäß dem Stand der
Technik ist es notwendig, dass er Stützholme bzw. Versteifungsholme 7 zwischen
den Endrahmen und den entsprechenden Unterseitenholmen 6 und eine
Mehrzahl von Stützholmen 8 und 9 an
jedem der Endrahmen 3 aufweist, um die Steifigkeit des
Behälters
sicherzustellen.
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Daher
ist die Rahmenstruktur des Tankbehälters gemäß dem Stand der Technik vergleichsweise
komplex und hat ein schweres Eigengewicht. Ferner ist es notwendig,
wenn ein Tankcontainer mit herkömmlicher
Rahmenstruktur speziellen Anforderungen unterliegt, sowie z. B.
zum Transport von Plastikkörnern
bzw. Plastikfasern, den unteren Kreuzholm bzw. Querholm des Endrahmens
abzubrechen, um Frachtgut aus dem Kopfteil des Tanks zu entladen bzw.
abzulassen, so dass Hilfsstützen
bzw. Hilfsauflagerungen benötigt
werden, um die Festigkeitsanforderungen für den Rahmen zu erfüllen, was
jedoch die Komplexität
der Rahmenstruktur und auch das Eigengewicht erhöht.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Ein
technisches Problem, das von der Erfindung gelöst werden soll, ist einen Tankbehälter und eine
Rahmenstruktur für
diesen bereitzustellen, der gute mechanische Leistungsmerkmale,
eine einfache Struktur und ein geringes Eigengewicht aufweist.
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Um
die oben genannte Zielsetzung zu erfüllen, stellt die Erfindung
einen Tankbehälter
bzw. Tankcontainer, der einen Tank und einen ersten Endrahmen und
einen zweiten Endrahmen, die an den linken und rechten Enden des
Tanks angeordnet sind, bereit. Der Tank beinhaltet einen Zylinder,
der mit verstärkenden
Ringen bzw. Verstärkungsringen und
einem ersten Kopf bzw. Kopfende oder Kopfteil und einem zweiten
Kopf bzw. Kopfende oder Kopfteil, die an zwei Enden des Zylinderkörpers verbunden sind,
ausgestattet ist. Dabei sind der erste Endrahmen und der zweite
Endrahmen jeweils mit dem Tank über
bzw. durch eine Mehrzahl von Einzelplatten bzw. Backenplatten verbunden.
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Vorzugsweise
ist die Mehrzahl von Backenplatten jeweils an vier Ecken des ersten
Endrahmens und vier Ecken des zweiten Endrahmens angeordnet.
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Vorzugsweise
sind die Backenplatten, die an Ecken des ersten Endrahmens angeordnet
sind, mit dem ersten Kopfteil verbunden und weiter zum Zylinderkörper gestreckt;
die Backenplatten an den Ecken des zweiten Endrahmens sind hingegen
mit dem zweiten Kopfteil verbunden und weiter zum Zylinderkörper gestreckt
bzw. fortgeführt.
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Vorzugsweise
hat die Backenplatte eine gebogene bzw. biegsame Kante. Ferner sind
die Backenplatten und der Tank miteinander über bzw. durch Führungsabschnittsglieder
für einen Übergang verbunden.
Die Führungsabschnittsglieder
sind vorwärts
bzw. in eine vordere Richtung mit der Position der Verstärkungsringe
des Tanks verbunden.
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Vorzugsweise
ist eine Mehrzahl von schief bzw. schräg verlaufenden bzw. gewinkelten
Endstützen
bzw. Endstützgliedern
an jeden des ersten Endrahmens und des zweiten Endrahmens angeordnet und
mit jeweils dem ersten Kopfteil und dem zweiten Kopfteil verbunden.
Die schrägen
Endstützglieder sind
an vier Ecken jedes der Endrahmen angeordnet und entlang diagonalen
Richtungen jeweils des ersten Endrahmens und des zweiten Endrahmens
angeordnet. Ferner sind die schrägen
Endstützglieder nach
innen um einen Winkel schräg
bzw. geneigt. Ferner ist eine ergänzende Verstärkungsplatte
an der Verbindung zwischen den geneigten Endstützgliedern und dem ersten oder
zweiten Kopfteil angeordnet, um das durch spitze Winkel bedingte
Ermüdungsproblem
zu vermeiden.
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Um
die oben genannte Zielsetzung zu erfüllen, stellt die Erfindung
eine Rahmenstruktur zum Halten bzw. Stützen eines Tanks des Tankbehälters bereit.
Die Rahmenstruktur umfasst einen ersten Endrahmen und einen zweiten
Endrahmen, die an zwei Enden des Tanks angeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Backenplatten zum Verbinden
mit dem Tank an dem ersten Rahmen und dem zweiten Rahmen angeordnet
sind.
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Vorzugsweise
sind die Backenplatten jeweils an vier Ecken des ersten Endrahmens
und vier Ecken des zweiten Endrahmens angeordnet.
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Vorzugsweise
hat die Backenplatte eine gebogene bzw. biegsame Kante. Und die
Backenplatten und der Tank sind verbunden durch bzw. über Führungsabschnittsglieder
für einen Übergang.
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Vorzugsweise
sind jeweils der erste Endrahmen und der zweite Endrahmen entlang
ihrer diagonalen Richtungen mit vier schrägen Endstützgliedern versehen, die mit
dem Tank verbunden sind. Die schrägen Endstützglieder verlaufen schräg mit einem Winkel
nach innen, der an Tanks mit unterschiedlichen Längen und Durchmessern angepasst
werden kann. Eine ergänzende
verstärkende
Platte ist an der Verbindung des schrägen Endstützgliedes mit dem Tank angeordnet,
um das Ermüdungsproblem
wegen spitzer Winkel zu vermeiden. Die schrägen Endstützglieder sind Profilstahl
bzw. profilierte Stahlschienen oder dicke flache Schienen.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung werden acht Backenplatten mit gebogenen Kanten
in dieser Erfindung verwendet, um die jeweiligen Endrahmen mit dem
Tank zu verbinden, wodurch bessere mechanische Leistungsmerkmale
für den
gesamten Tankbehälter
ermöglicht
werden und was für
unterschiedliche Edelstahltankbehälter für flüssige Güter, Drucktankbehälter für Flüssiggas,
Tankbehälter
für Pulvergüter usw.
geeignet ist.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der Erfindung kann der erfindungsgemäße Tankbehälter die
Forderung nach höherer
Stärke
bzw. Belastbarkeit erfüllen, indem
er weiterhin mit den schiefen Endstützgliedern auf dem Endrahmen
kombiniert wird. Beispielsweise kann der erfindungsgemäße Tankbehälter für Tankbehälter, die
speziellen Anforderungen wie jenen für den Transport von Plastikkörnern unterliegen,
geeignet sein. Im Fall des Abbrechens des unteren Kreuzholms bzw.
Querholms des Endrahmens zum Ablassen von Frachtgut aus dem Kopfteil
des Tanks wird die Rahmenstruktur des erfindungsgemäßen Tankbehälters nicht
durch das Abbrechen des unteren Kreuzholms bzw. Querholms des Endrahmens
beeinflusst. Die erfindungsgemäße Rahmenstruktur kann
die Stärke
bzw. Belastbarkeitsanforderungen sogar für schwer beladene Tankbehälter erfüllen, sowie
für jene,
die für
eine Gesamtmasse von 45 Tonnen entworfen sind (gemäß dem internationalen Standard,
beinhaltend 40 Tonnen Beladung und 5 Tonnen Eigengewicht).
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Die
Erfindung wird nun detailliert beschrieben unter Begleitung der
Zeichnungen und bevorzugten Ausführungsformen,
die jedoch nicht als Einschränkung
der Erfindung verwendet werden.
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Kurze Figurenbeschreibung
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1 ist
eine perspektivische Ansicht eines Tankbehälters gemäß dem Stand der Technik;
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2 ist
eine schematische Ansicht eines Tankbehälters gemäß der Erfindung, die Backenplatten
zeigt, die an vier Ecken des ersten Endrahmens und des zweiten Endrahmens
angeordnet sind und mit dem Tank verbunden sind;
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3 ist
eine linke Ansicht des Tankbehälters
aus 1, die vier schräge Endstützglieder zeigt, die am ersten
Endrahmen entlang dessen diagonalen Richtungen A angeordnet sind;
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4 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie B-B aus 2,
die eine Backenplatte und den Tank zeigt, die durch ein Führungsabschnittsglied
für einen Übergang
verbunden sind, das ferner verbunden ist und gestreckt bzw. fortgeführt ist
zu der Position des Verstärkungsrings,
wobei das schräge
Endstützglied
nach innen mit einem Winkel D schräg verläuft;
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5 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie C-C aus 3,
die das Führungsabschnittsglied in
der Erfindung zeigt;
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6 ist
eine Ansicht entlang der Richtung H aus 3, die eine
ergänzende
verstärkende
Platte bzw. Verstärkungsplatte
zeigt, die zwischen dem schrägen
Endstützglied
und dem Tank angeordnet ist.
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Detaillierte Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
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Wie
in 2 gezeigt, beinhaltet der erfindungsgemäße Tankbehälter 100 einen
Tank 10, einen ersten Endrahmen 20 und einen zweiten
Endrahmen 30, die jeweils an zwei Enden des Tanks 10 angeordnet
sind. Der Tank 10 ist durch eine äußere Verbindung eines Zylinderkörpers 11 in
der Mitte mit einem ersten Kopfstück 12 und einem zweiten
Kopfstück 12 an
zwei Enden geformt. Verstärkende
Ringe bzw. Verstärkungsringe 14, 15 sind
um die äußere Oberfläche des
Tanks 10 angeordnet, so wie außerhalb des Zylinderkörpers 11.
Natürlich
können
die Verstärkungsringe 14, 15 innerhalb
des Tanks angeordnet sein. Insbesondere wird die erfindungsgemäße Rahmenstruktur
als Rahmenstruktur vom „Achtklauenbackenplatten-Typ” bezeichnet.
Das heißt
die Backenplatten 14 sind an jeder der vier Ecken jeweils des
ersten Endrahmens 20 und des zweiten Endrahmens 30 angeordnet,
um mit dem Tank 10 verbunden zu werden. Diese Backenplatten 40 sind
mit dem ersten Kopfteil 12 und dem zweiten Kopfteil 13 jeweils verbunden
und weiter gestreckt bzw. fortgeführt bis zu und verbunden mit
jeweils zwei Enden des Zylinderkörpers 11,
so dass der gesamte Tank 10 sicher bzw. ruhig gestützt wird.
Vorzugsweise hat die Backenplatte 40 eine gebogene bzw.
biegsame Kante 41, um die Stärke bzw. Belastbarkeit der
Rahmenstruktur zu erhöhen.
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Ferner
sind eine Mehrzahl von schrägen Endstützgliedern 50,
die mit dem Tank 10 verbunden sind, am ersten Endrahmen 20 und
dem zweiten Endrahmen 30 angeordnet. Wie in 3 gezeigt, sind
vier schräge
Endstützglieder
am ersten Endrahmen 20, der als Beispiel verwendet wird,
entlang dessen Diagonalrichtungen A angeordnet und mit dem ersten
Kopfteil 12 verbunden. Diese schrägen Endstützglieder 50 können Profilstahl
bzw. profilierte Stahlträger
oder dicke flache Schienen sein.
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Wie
in 4 gezeigt, kann das schräge Stützglied 50 weiter
nach innen um einen bzw. durch einen Winkel D abgeschrägt sein
bzw. schräg
verlaufen, um an Tanks mit unterschiedlichen Längen und Durchmesser angepasst
zu werden, so dass geringe Anforderungen an die Längentoleranz
des Tanks gestellt werden. Zusätzlich
werden erfindungsgemäß vorzugsweise
Führungsabschnittsglieder 16 für einen Übergang
verwendet, wenn die Backenplatten 40 in Verbindung mit
dem Zylinderkörper 11 stehen, insbesondere
für einen
dünnwandigen
Tank, wobei die Führungsabschnittsglieder 16 weiter
nach vorne gestreckt bzw. fortgeführt sind bzw. weiter nach vorne gestreckt
bzw. fortgeführt
werden können
und an die Position des Verstärkungsrings 14 angefügt sind.
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5 zeigt
die Struktur eines Führungsabschnittsglieds 16.
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Wie
in 6 und in Begleitung von 3 gezeigt,
werden U-förmige
ergänzende
Verstärkungsplatten 51 bzw.
verstärkende
Platten 51 vorzugsweise an den Verbindungen zwischen den
schrägen Endstützgliedern 50 und
den Kopfteilen angeordnet, die effektiv das durch spitze Winkel
bedingte bzw. hervorgerufene Ermüdungsproblem
vermeiden können
und das normale Verschweißen
der schrägen Stützgliedern
mit den Kopfteilen nicht beeinflussen werden.
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Die
Rahmenstruktur vom „Achtklauen-Backenplatten-Typ” gemäß der Erfindung
hat nicht nur gute mechanische Leistungsmerkmale sondern auch eine
einfache Struktur und ein geringes Eigengewicht. Ferner kann der
genannte untere Querholm bzw. Querträger bzw. Kreuzholm bzw. Kreuzträger bei
Tanks mit besonderen Anforderungen, so wie Tanks, die das Abbrechen
des unteren Kreuzholms bzw. Querholms des Endrahmens für den Transport von
Plastikkörnern
erfordern, direkt ohne Beeinflussung der Stabilität bzw. Belastbarkeitsanforderungen abgebrochen
werden. Sogar für
schwer beladene Tankbehälter
können
die Belastbarkeitsanforderungen immer noch erfüllt werden. Daher hat die Struktur eine
bessere Anwendbarkeit.
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Obwohl
zahlreiche bevorzugte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beschrieben worden sind, kann die vorliegende
Erfindung mit anderen Konfigurationen verwendet werden. Die Fachleute werden
zu schätzen
wissen, dass die vorliegende Erfindung viele anderen Ausführungsformen
haben könnte
und Änderungen
und Abwandlungen an ihr vorgenommen werden können, ohne von der Erfindung
in ihren breiteren Aspekten und so wie sie in den folgenden Patentansprüchen und
deren Äquivalenten
dargestellt wird, abzuweichen.
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Kurzfassung
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Die
Erfindung bezieht sich auf einen Tankbehälter und eine Rahmenstruktur
für diesen.
Der Tankbehälter
umfasst einen Tank (10), einen ersten Endrahmen (20)
und einen zweiten Endrahmen (30), die an linken und rechten
Enden des Tanks (10) angeordnet sind, wobei der erste Endrahmen
(20) und der zweite Endrahmen (30) mit dem Tank
(10) durch bzw. über
eine Mehrzahl von Backenplatten verbunden sind. Der Tankbehälter hat
nicht nur gute mechanische Leistungsmerkmale sondern auch eine einfache
Struktur, ein geringes Eigengewicht und eine gute Anwendbarkeit.