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Hintergrund
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Informationstechnologie und die Netzwerkindustrie sind mittlerweile hochentwickelt. Die Nachfrage nach Netzwerkkommunikation steigt weiterhin an. Beinahe jeder Personalcomputer umfasst eine Netzwerkschnittstelle, um auf ein Netzwerk (z. B. ein lokales Netz oder das Internet) zuzugreifen, und sogar die meisten Notebookcomputer und tragbaren Computer umfassen Netzwerkschnittstellen. Die Marktnachfrage nach leichten dünnen kurzen Systeme und kleinen Charakteristika in Personalcomputern und anderen Computersystemen hat sich erhöht. Daher wurde der Computerinnenraum stark reduziert. Diese Computersysteme verbinden typischerweise mit einem Netzwerk über ein Netzwerkkabel mit einem Netzwerkstecker (z. B. einem Standardnetzwerkstecker), der konfiguriert ist, um in eine entsprechende Netzwerkbuchse (z. B. eine Standardnetzwerkbuchse) des Computersystems eingefügt zu werden, wie es in 1 dargestellt ist. Daher haben die Abmessungen des Standardnetzwerksteckers des Netzwerkkabels und der Standardnetzwerkbuchse des Computersystems entsprechende Werte. Obwohl sich die Dicke eines Notebookcomputers oder tragbaren Computers fortlaufend verringert, hat sich das Bereitstellen einer Internet- oder anderen Netzwerkverbindungen innerhalb der Dicke des Geräts als schwierig erwiesen aufgrund der relativ großen Abmessungen der Standardnetzwerkbuchse. Externe Dongles oder Adapter wurden verwendet, um den tatsächlichen Verbinder entfernt von einem dünnen Notebook anzuordnen.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Die beiliegenden Zeichnungen sind enthalten, um ein weiteres Verständnis der Ausführungsbeispiele zu schaffen und sind in dieser Beschreibung enthalten und bilden einen Teil derselben. Die Zeichnungen stellen Ausführungsbeispiele dar und dienen zusammen mit der Beschreibung dazu, Prinzipien von Ausführungsbeispielen zu erklären. Andere Ausführungsbeispiele und viele der beabsichtigten Vorteile der Ausführungsbeispiele werden ohne Weiteres klar, wenn sie besser verständlich werden durch Bezugnahme auf die folgende detaillierte Beschreibung. Die Elemente der Zeichnungen sind nicht notwendigerweise maßstabsgerecht zueinander. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen entsprechende ähnliche Teile.
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1 ist eine perspektivische Ansicht eines Standardnetzwerkverbinders.
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2A ist eine perspektivische Ansicht eines modularen Netzwerkverbinders gemäß einem Ausführungsbeispiel.
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2B ist eine perspektivische Ansicht eines Netzwerkverbinders gemäß einem Ausführungsbeispiel.
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3A ist eine schematische Seitenansicht eines Netzwerksteckers und eines Netzwerkverbinders, gekoppelt mit einer gedruckten Schaltungsplatine, gemäß einem Ausführungsbeispiel.
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3B ist eine schematische Seitenansicht eines Netzwerksteckers und eines Netzwerkverbinders, gekoppelt mit einer gedruckten Schaltungsplatine, gemäß einem Ausführungsbeispiel.
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3C ist eine schematische Seitenansicht eines Netzwerksteckers und eines Netzwerkverbinders, gekoppelt mit einer gedruckten Schaltungsplatine, gemäß einem Ausführungsbeispiel.
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4A ist eine Endansicht eines Netzwerkverbinders, der mit einem tragbaren elektronischen Gerät gekoppelt ist, gemäß einem Ausführungsbeispiel.
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4B ist eine Endansicht eines Netzwerkverbinders, der mit einem tragbaren elektronischen Gerät gekoppelt ist, gemäß einem Ausführungsbeispiel.
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5A ist eine Endansicht eines Netzwerkverbinders, der mit einem tragbaren elektronischen Gerät gekoppelt ist, gemäß einem Ausführungsbeispiel.
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5B ist eine Endansicht eines Netzwerkverbinders, der mit einem tragbaren Elektronikgerät gekoppelt ist, gemäß einem Ausführungsbeispiel.
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Detaillierte Beschreibung
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In der folgenden detaillierten Beschreibung wird auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen, die einen Teil derselben bilden, und in denen darstellend spezifische Ausführungsbeispiele gezeigt sind, in denen die Erfindung ausgeführt werden kann. Diesbezüglich wird Richtungsterminologie, wie z. B. „oben”, „unten”, „vorne”, „hinten”, „vordere/r/s”, „hintere/r/s” usw. mit Bezugnahme auf die Ausrichtung der beschriebenen Figur(en) verwendet. Da Komponenten von Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung in einer Anzahl unterschiedlicher Ausrichtungen positioniert werden können, wird die Richtungsterminologie zu Darstellungszwecken verwendet und ist nicht begrenzend. Es ist klar, dass andere Ausführungsbeispiele verwendet werden können und strukturelle oder logische Änderungen durchgeführt werden können, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Die folgende detaillierte Beschreibung ist daher nicht in einem begrenzenden Sinne zu sehen und der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung ist durch die angehängten Ansprüche definiert.
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Es ist klar, dass die Merkmale der verschiedenen beispielhaften Ausführungsbeispiele, die hierin beschrieben sind, miteinander kombiniert werden können, sofern dies nicht speziell anderweitig angemerkt ist.
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1 ist eine perspektivische Ansicht eines Standardnetzwerkverbinders 10, der eine Standardnetzwerkbuchse 11 umfasst. Der Standardnetzwerkverbinder 10 umfasst ein Gehäuse 12 mit einer Höhe h1, das geeignet ist zum Aufnehmen einer Verbindung mit einem entsprechenden Standardnetzwerkstecker eines Netzwerkkabels. Der Netzwerkverbinder 10 umfasst Verbindungsanschlussstifte/leiter 14, die konfiguriert sind, um elektrische Verbindung und Kommunikation mit dem Netzwerkstecker zu liefern, wenn der Netzwerkstecker eingefügt ist. Der Netzwerkverbinder 10 umfast Schaltungsplatinenverbinder 16 zum Koppeln des Netzwerkverbinders 10 mit einer gedruckten Schaltungsplatine eines elektronischen Geräts, wie z. B. eines Computersystemgeräts.
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2A ist eine perspektivische Ansicht eines modularen Netzwerkverbinders 20 mit einer Netzwerkbuchse 21 gemäß einem Ausführungsbeispiel. Der modulare Netzwerkverbinder 20 umfasst eine Basis 22 und ein bewegbares Bauglied 24. Die Basis 22 und das bewegbare Bauglied 24 koppeln drehbar an dem Schwenkpunkt 26.
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Die Basis 22 des Netzwerkverbinders 20 umfasst eine Unterfläche 28 und zumindest zwei gegenüberliegende Seiten 30 und 32. Die Unterfläche 28 hat eine Mehrzahl von Verbindungsanschlussstiften 34 und Netzwerkleitern 36. Die Verbindungsanschlussstifte 34 und Netzwerkleiter 36 bestehen aus geeigneten Materialien zum Übertragen von Leistung und Signalen. Die Unterfläche 28 ist konfiguriert, so dass die Mehrzahl von Verbindungsanschlussstiften 34 und Netzwerkleitern 36 elektrisch koppeln mit einem Netzwerkstecker eines Kabels. Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Unterfläche 28 auch Schaltungsplatinenverbinder 38, die sich in einer Richtung im Allgemeinen entgegengesetzt zu den Verbindungsanschlussstiften 34 und den Netzwerkleitern 36 erstrecken. Die Schaltungsplatinenverbinder 38 sind konfiguriert, um mechanisch mit einer gedruckten Schaltungsplatine (nicht gezeigt) zu koppeln.
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Bei einem Ausführungsbeispiel erstreckt sich die Endabdeckung 50 der Basis 22 zwischen gegenüberliegenden Seiten 30 und 32. Bei einem Ausführungsbeispiel liefert die Endabdeckung 50 Stabilität und verhindert Schäden an den Verbindungsanschlussstiften 34 der Unterfläche 28 von der lateralen Richtung. Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Basis 22 des Netzwerkverbinders 20 aus Kunststoff oder einem anderen geeigneten Material hergestellt. Der Netzwerkverbinder 20 kann mechanisch und elektrisch mit jeder tragbaren Elektronikausrüstung gekoppelt sein, wie z. B. einem dünnen Notebookcomputer oder einem anderen elektronischen Gerät, das eine elektrische Verbindung verwendet und das eine gewünschte Dünnheit des Geräts aufweist. Bei einem Ausführungsbeispiel verwendet das tragbare elektronische Gerät Netzwerkschnittstellenverbindungsanschlussstifte 34, um eine Kontaktfläche auf dem modularen Netzwerkverbinder 20 zu bilden zum elektrischen Verbinden eines Steckers 54.
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Das bewegbare Bauglied 24 umfasst eine erste Seite 40, eine gegenüberliegende zweite Seite 42 und eine dritte Seite 44 zwischen der ersten Seite 40 und der gegenüberliegenden zweiten Seite 42. Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst das bewegbare Bauglied 24 Erweiterungen 46 und Ausnehmungen 48. Die Erweiterungen 46 sind, jeweils eine, jeweils an den Grenzflächen der dritten Seite 44 mit der ersten Seite 40 und der zweiten Seite 42 angeordnet. Die Ausnehmung 48 ist auf der dritten Seite 44 des bewegbaren Bauglieds 24 angeordnet und ist zwischen Erweiterungen 46 positioniert. Die Ausnehmung 48 und die Erweiterungen 46 sind konfiguriert für eine mechanische Befestigung mit einem Verriegelungsvorsprung oder einem Netzwerkstecker.
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Der Schwenkpunkt 26 ist ein Verbindungspunkt zwischen der Basis 22 und dem bewegbaren Bauglied 24 des Netzwerkverbinders 20. Der Schwenkpunkt 26 ist ein Drehpunkt zwischen der Basis 22 und dem bewegbaren Bauglied 24. Der Schwenkpunkt 26 kann durch Anschlussstifte oder einen anderen einstellbaren Verbindungsmechanismus gebildet sein. Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Schwenkpunkt 26 mit einem federbelasteten Gelenk gebildet. Bei einem Ausführungsbeispiel liefert der Schwenkpunkt 26 einen lösbaren Verriegelungsmechanismus, wenn das bewegbare Bauglied 24 in einer ersten oder zweiten Position ist.
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Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Netzwerkverbinder 20 ein RJ45-Netzwerkverbinder (oder ein anderer geeigneter Standardnetzwerkverbinder), der kompatibel ist mit einem RJ45-Stecker oder einem anderen geeigneten Netzwerkstecker eines Netzwerkkabels. Bei einem Ausführungsbeispiel sind der Netzwerkverbinder und -stecker ein Datennetzwerkverbinder und -stecker eines Netzwerkkabels. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel sind der Netzwerkverbinder und -stecker ein Telefonnetzverbinder und -stecker. Sowohl die Verbinderkonstruktion als auch Verdrahtungsstruktur ist geeignet für eine standardisierte physikalische Netzwerkschnittstelle, wie z. B. für Telekommunikation- oder Datenausrüstung. Der Begriff RJ45-Verbinder ist ein RJ-Modularverbinder-Typ (RJ = registered jack = registrierte Buchse) und hat hier seine breiteste Bedeutung, die viele Typen von modularen Verbindern umfasst, einschließlich herkömmlichen 8P8C-Modularverbindern und anderen RJ-Verbindern.
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2B stellt eine perspektivische Ansicht eines Netzwerkverbinders 20 gemäß einem Ausführungsbeispiel dar. Der Netzwerkverbinder 20 bei diesem Ausführungsbeispiel umfasst eine Basis 22 im Wesentlichen parallel zu dem bewegbaren Bauglied 24. Bei einem Ausführungsbeispiel verringert der Netzwerkverbinder 20 in einer zusammengedrückten Position die Gesamthöhe des Netzwerkverbinders 20.
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3A–3C stellen schematische Seitenansichten des Netzwerksteckers 54 und des entsprechenden Netzwerkverbinders 62/64 dar, gekoppelt mit der gedruckten Schaltungsplatine 52, gemäß einem Ausführungsbeispiel. Wie es in 3A dargestellt ist, wird eine erste Position erreicht, wenn das bewegbare Bauglied 24 im Wesentlichen parallel zu und ausgerichtet mit der Basis 22 und der PCB52 ist. Wie es in 3A dargestellt ist, hat ein Netzwerkstecker 54 eine Höhe H1 und der Netzwerkverbinder 62 hat eine erste Positionshöhe von H2. In dieser Position haben sowohl die Basis 22 als auch das bewegbare Bauglied 24 des Netzwerkverbinders 62 eine Höhe von H2, die geringer ist als H1, und die Höhe h1 des Standardnetzwerkverbinders 10 von 1. In dieser ersten Position können der Netzwerkverbinder 62 und der Netzwerkstecker 54 nicht gekoppelt werden.
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3B ist eine schematische Seitenansicht des Netzwerksteckers 54 und des entsprechenden Netzwerkverbinders 64 gemäß einem Ausführungsbeispiel. Eine zweite Position wird erhalten, wenn das bewegbare Bauglied 24 im Allgemeinen senkrecht zu der Basis 22 und der PCB 52 positioniert ist. Bei einem Ausführungsbeispiel wird das bewegbare Bauglied 24 manuell von der ersten Position, dargestellt in 3A, zu der zweiten Position, dargestellt in 3B, bewegt. Das bewegbare Bauglied 24 wird bezüglich der Basis 22 in der Drehrichtung 60 verschoben. In der zweiten Position hat der Netzwerkverbinder 64 eine Höhe von H1, die einer Verbindung mit dem Netzwerkstecker 54 entspricht und dafür geeignet ist. Daher wird das bewegbare Bauglied 24 in die zweite Position gedreht, um den Netzwerkverbinder 64 mit einer Höhe H1 zu versehen, die mit dem Netzwerkstecker 54 kompatibel ist.
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Bei dem in 3C dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Netzwerkstecker 54 in den Netzwerkverbinder 64 eingefügt. Wenn er in den Netzwerkverbinder 64 eingefügt ist, entspricht der Vorsprung 56 des Netzwerksteckers 54 der Ausnehmung 48 (in 2A dargestellt) und ist mit derselben ausgerichtet. Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Vorsprung 56 ein Verriegelungsvorsprung, der einen Mechanismus bereitstellt zum lösbaren Befestigen des Netzwerksteckers 54 in dem Netzwerkverbinder 64.
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4A stellt eine Endansicht eines Netzwerkverbinders 120 dar, der mit einem tragbaren Elektronikgerät 100 gekoppelt ist. Bei einem Ausführungsbeispiel ist das tragbare Elektronikgerät 100 ein dünner Notebookcomputer, obwohl ein tragbares Elektronikgerät auch als jedes andere geeignete tragbare Elektronikgerät ausgeführt sein kann, das Netzwerkanschlussfähigkeit verwendet. Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Netzwerkverbinder 120 teilweise ausgenommen in dem tragbaren Elektronikgerät 100. Bei der in 4A dargestellten Ansicht sind die dritte Seite 144 und die Ausnehmung 148 des bewegbaren Bauglieds 124 sichtbar. Wenn keine Netzwerkkommunikation gewünscht wird, sind der Netzwerkverbinder 120 und das bewegbare Bauglied 124 parallel zu der Basis 122 positioniert (nicht sichtbar in 4A). In einem zusammengedrückten Zustand ist die Dicke des Netzwerkverbinders 120 minimiert und die entsprechende Dicke des tragbaren Elektronikgeräts 100 kann entsprechend ebenfalls minimiert werden.
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4B stellt eine Endansicht des Netzwerkverbinders 220 dar, der mit einem tragbaren Elektronikgerät 200 (z. B. einem Notebookcomputer) gekoppelt ist. Bei einem Ausführungsbeispiel ist der Netzwerkverbinder 220 ausgenommen in dem tragbaren Elektronikgerät 200 die volle Höhe H2 des bewegbaren Bauglieds 224 des Netzwerkverbinders 220. Der Netzwerkverbinder 220 ist hier in dem zusammengedrückten Zustand dargestellt.
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5A und 5B stellen Endansichten der Netzwerkverbinder 120/220 dar, die mit tragbaren Elektronikgeräten (z. B. Notebookcomputern) 100/200 von 4A und 4B gekoppelt sind. Bei diesen Ausführungsbeispielen wurden bewegbare Bauglieder 140/240 gedreht und die Netzwerkverbinder 120/220 sind konfiguriert für eine Verbindung mit einem Netzwerkstecker.
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Obwohl hierin spezifische Ausführungsbeispiele dargestellt und beschrieben wurden, ist es für Durchschnittsfachleute auf diesem Gebiet klar, dass eine Vielzahl alternativer und/oder äquivalenter Implementierungen für die spezifischen gezeigten und beschriebenen Ausführungsbeispiele eingesetzt werden kann, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Diese Anmeldung soll alle Anpassungen oder Variationen der hierin erörterten spezifischen Ausführungsbeispiele abdecken. Daher ist diese Erfindung nur durch die Ansprüche und Äquivalente derselben begrenzt.