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DE112009004605B4 - Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung, Messergebnis-ausgabeverfahren undMessergebnisausgabeprogrammprodukt - Google Patents

Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung, Messergebnis-ausgabeverfahren undMessergebnisausgabeprogrammprodukt Download PDF

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DE112009004605B4
DE112009004605B4 DE112009004605.3T DE112009004605T DE112009004605B4 DE 112009004605 B4 DE112009004605 B4 DE 112009004605B4 DE 112009004605 T DE112009004605 T DE 112009004605T DE 112009004605 B4 DE112009004605 B4 DE 112009004605B4
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Tetsuya Sato
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Omron Healthcare Co Ltd
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Omron Healthcare Co Ltd
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/05Detecting, measuring or recording for diagnosis by means of electric currents or magnetic fields; Measuring using microwaves or radio waves
    • A61B5/053Measuring electrical impedance or conductance of a portion of the body
    • A61B5/0537Measuring body composition by impedance, e.g. tissue hydration or fat content

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Abstract

Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung mit:mehreren Elektroden (E11 bis 14, E21 bis 24), die dafür vorgesehen sind, mit einer Oberfläche eines Körpers eines Benutzers in Kontakt gebracht zu werden;einem ersten Rechenabschnitt (121) zum Berechnen eines Körperzusammensetzungswertes eines Gesamtkörpers und eines körperstellenspezifischen Körperzusammensetzungswertes des Benutzers unter Verwendung der Elektroden;einem zweiten Rechenabschnitt (122) zum Berechnen eines körperstellenspezifischen Verhältnisses, das ein Verhältnis zwischen dem körperstellenspezifischen Körperzusammensetzungswert und dem Körperzusammensetzungswert des Gesamtkörpers darstellt;einem Bewertungsabschnitt (123) zum Berechnen eines körperstellenspezifischen Bewertungsindex, der einen mit dem berechneten körperstellenspezifischen Verhältnis in Beziehung stehenden Bewertungsindex darstellt; undeinem Ausgabeverarbeitungsabschnitt (124) zum Darstellen von Information, wie beispielsweise des körperstellenspezifischen Bewertungsindex, auf einer Displayeinheit (15); wobeider körperstellenspezifische Bewertungsindex eine eine Größe des körperspezifischen Verhältnisses darstellende Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe aufweist; undwobei der Ausgabeverarbeitungsabschnitt ein Diagramm eines menschlichen Körpers schematisch auf der Displayeinheit darstellt und außerdem eine Position im Diagramm des menschlichen Körpers, die einer Körperstelle entspricht, wo die berechnete Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe höher ist als ein Mittelwert, oder einer Körperstelle, wo die berechnete Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe niedriger ist als ein Mittelwert, so darstellt, dass sie von anderen Positionen unterscheidbar ist.

Description

  • Technischer Bereich
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Körperzusammensetzungsanalysevorrichtungen (Body Composition Monitors), Messergebnisausgabeverfahren und Messergebnisausgabeprogrammprodukte und insbesondere eine Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung zum Berechnen einer Körperzusammensetzung eines Gesamtkörpers und einer körperstellenspezifischen Körperzusammensetzung durch ein bioelektrisches Impedanzverfahren, ein Messergebnisausgabeverfahren und ein Messergebnisausgabeprogrammprodukt.
  • Hintergrundtechnik
  • Herkömmliche Körperzusammensetzungsanalysevorrichtungen sind in den folgenden Patentdokumenten beschrieben.
  • In der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung JP 2004 - 81 621 A (Patentdokument 1) ist die Bestimmung eines verhältnismäßigen Alters basierend auf einer Korrelation zwischen dem Verhältnis zwischen einer Fettmasse des Rumpfes und einer Fettmasse der unteren Gliedmaße und dem Alter, die Bestimmung eines auf der physischen Stärke basierenden Alters basierend auf einer Korrelation zwischen dem Verhältnis zwischen dem Gewicht der oberen Körperhälfte und der Muskelmasse der unteren Gliedmaße und dem Alter und die Bestimmung der auf dem Körperbau basierenden physischen Stärke eines Benutzers basierend auf den derart bestimmten Daten beschrieben.
  • In der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung JP 2005 - 110 962 A (Patentdokument 2) ist die Bestimmung eines Körpertyps basierend auf einer Körperbauindexzahl und einem Körperzusammensetzungsindex beschrieben.
  • In der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung JP 2004 - 344 518 A (Patentdokument 3) ist die Bestimmung des Grades der Muskelmasse basierend auf dem Verhältnis Muskelmasse/Größen und die Berechnung der auf dem Körperbau basierenden Altersstufe beschrieben.
  • In der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung JP 2005 - 261 488 A (Patentdokument 4) ist die Darstellung eines Schwankungsgrades des Verhältnisses zwischen dem Prozentsatz an Muskelmasse und dem Prozentsatz an Fettmasse für jede Körperstelle beschrieben.
    • Patentdokument 1: ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung JP 2004 - 81 621 A
    • Patentdokument 2: ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung JP 2005 - 110 962 A ;
    • Patentdokument 3: ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung JP 2004 - 344 518 A
    • Patentdokument 4: ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung JP 2005 - 261 488 A
  • Kurze Beschreibung der Erfindung
  • Durch die Erfindung zu lösende Probleme
  • Wie vorstehend beschrieben wurde, berechnet die herkömmliche Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung nicht nur die Körperzusammensetzung und stellt sie dar, sondern berechnet auch verschiedene Indizes oder Kennzahlen basierend auf der Körperzusammensetzung und stellt sie dar.
  • Bei der in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung JP 2005 - 110 962 A und in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung JP 2004 - 344 518 A (Patentdokumente 2 und 3) beschriebenen Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung werden der mittlere Körpertyp und die auf dem Körperbau basierende Altersstufe des Körpers jedoch im Vergleich zu einer in einer Datenbank gespeicherten Subjektgruppe berechnet und dargestellt. Daher kann der Benutzer seine/ihre Position anhand der dargestellten Information erkennen.
  • Im Gegensatz dazu wird in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung JP 2004 - 81 621 A (Patentdokument 1) und in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung JP 2005 - 261 488 A (Patentdokument 4) die Verwendung des Verhältnisses zwischen dem Körperzusammensetzungswert an zwei verschiedenen Körperstellen des Benutzers selbst oder des Verhältnisses zweier verschiedener Typen von Körperzusammensetzungswerten des Benutzers selbst zum Berechnen des Index verwendet.
  • Hierbei besteht jedoch ein Nachteil dahingehend, dass mit derartigen Indizes nicht erkennbar ist, ob ein Ungleichgewicht in der Abdeckung der Körperzusammensetzung, wie beispielsweise der Fett- und der Muskelmasse, an den einzelnen Körperstellen des Benutzers selbst vorhanden ist.
  • Die vorliegende Erfindung ist entwickelt worden, um das vorstehende Problem zu lösen, und es ist Aufgabe der Erfindung, eine Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung, die in der Lage ist, dem Benutzer anzuzeigen, ob ein Ungleichgewicht in der Abdeckung der Körperzusammensetzung an den einzelnen Körperstellen vorliegt, ein Messergebnisausgabeverfahren und ein Messergebnisausgabeprodukt bereitzustellen.
  • Mittel zum Lösen des Problems
  • Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung weist eine Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung auf: mehrere Elektroden, die dafür vorgesehen sind, mit einer Oberfläche eines Körpers eines Benutzers in Kontakt gebracht zu werden, einen ersten Rechenabschnitt zum Berechnen eines Körperzusammensetzungswertes eines Gesamtkörpers und eines körperstellenspezifischen Körperzusammensetzungswertes des Benutzers unter Verwendung der Elektroden, einen zweiten Rechenabschnitt zum Berechnen eines körperstellenspezifischen Verhältnisses, das ein Verhältnis zwischen dem körperstellenspezifischen Körperzusammensetzungswert und dem Körperzusammensetzungswert des Gesamtkörpers darstellt, einen Bewertungsabschnitt zum Berechnen eines körperstellenspezifischen Bewertungsindex, der einen mit dem berechneten körperstellenspezifischen Verhältnis in Beziehung stehenden Bewertungsindex darstellt, und einen Ausgabeverarbeitungsabschnitt zum Darstellen von Information, wie beispielsweise des körperstellenspezifischen Bewertungsindex, auf einer Displayeinheit.
  • Der körperstellenspezifische Bewertungsindex weist eine eine Größe des körperstellenspezifischen Verhältnisses darstellende Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe auf. Der Ausgabeverarbeitungsabschnitt stellt ein Diagramm eines menschlichen Körpers schematisch auf der Displayeinheit dar und stellt außerdem eine Position in dem Diagramm eines menschlichen Körpers, die einer Körperstelle entspricht, wo die berechnete Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe höher ist als ein Mittelwert, oder einer Körperstelle, wo die berechnete Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe niedriger ist als ein Mittelwert der Körperstelle, so dar, dass sie von anderen Positionen unterscheidbar ist.
  • Der Ausgabeverarbeitungsabschnitt stellt vorzugsweise auf der Displayeinheit mit dem Körperzusammensetzungswert des Gesamtkörpers in Beziehung stehende Gesamtkörperinformation in Zuordnung zum körperstellenspezifischen Bewertungsindex auf der Displayeinheit dar.
  • Die Gesamtkörperinformation enthält vorzugsweise den Körperzusammensetzungswert des Gesamtkörpers und/oder einen Bewertungsindex des Körperzusammensetzungswertes des Gesamtkörpers bezüglich eines physischen Attributs, wie beispielsweise des Geschlechts, des Benutzers.
  • Der Ausgabeverarbeitungsabschnitt stellt vorzugsweise das berechnete körperstellenspezifische Verhältnis auf der Displayeinheit dar.
  • Die Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung weist ferner vorzugsweise auf: eine Speichereinheit zum Vorspeichern spezifischer Information zum Spezifizieren einer Beziehung zwischen einer Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe, die eine Größe des körperstellenspezifischen Verhältnisses darstellt, und dem körperstellenspezifischen Verhältnis für jedes physische Attribut eines Benutzers. Der Bewertungsabschnitt berechnet die Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe gemäß dem berechneten körperspezifischen Verhältnis basierend auf der spezifischen Information, dem physischen Attribut des Benutzers und dem berechneten körperstellenspezifischen Verhältnis.
  • Die spezifische Information enthält vorzugsweise eine erste Tabelle, die die Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe für alle Altersattribute speichert, und/oder eine zweite Tabelle, die die Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe für jedes Altersattribut speichert.
  • Die Körperstelle ist vorzugsweise ein Arm, ein Rumpf oder ein Bein.
  • Der Bewertungsabschnitt berechnet vorzugsweise einen Altersindex, der anzeigt, welchem Altersattribut das berechnete körperstellenspezifische Verhältnis entspricht, basierend auf einer Verteilungstabelle, die eine Verteilung eines körperstellenspezifischen Verhältnisses für jedes Altersattribut darstellt, und dem berechneten körperstellenspezifischen Verhältnis als den körperstellenspezifischen Bewertungsindex.
  • Die Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung weist vorzugsweise ferner eine Kommunikationseinheit zum Übermitteln von Information über das berechnete körperstellenspezifische Verhältnis an einen Server auf, wobei die Kommunikationseinheit ferner Information über eine Person, deren Gleichgewicht der Abdeckung einer Körperzusammensetzung derjenigen des Benutzers annähernd entspricht, vom Server empfängt, und wobei der Ausgabeverarbeitungsabschnitt die durch die Kommunikationseinheit empfangene Information auf der Displayeinheit darstellt.
  • Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Messergebnisausgabeverfahren zum Ausgeben eines Messergebnisses einer Körperzusammensetzung bereitgestellt, das in einem Computer mit einer Speichereinheit und einer Displayeinheit ausgeführt wird, wobei das Verfahren die Schritte aufweist: Berechnen eines körperstellenspezifischen Verhältnisses, das ein Verhältnis zwischen einem in der Speichereinheit gespeicherten körperstellenspezifischen Körperzusammensetzungswert und einem in der Speichereinheit gespeicherten Körperzusammensetzungswert des Gesamtkörpers darstellt, Berechnen eines körperstellenspezifischen Bewertungsindex, der einen Bewertungsindex darstellt, der mit dem berechneten körperstellenspezifischen Verhältnis in Beziehung steht, und Darstellen von Information, wie beispielsweise des körperstellenspezifischen Bewertungsindex, auf der Displayeinheit. Der körperspezifische Bewertungsindex beinhaltet eine eine Größe des körperspezifischen Verhältnisses darstellende Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe.
  • Der Darstellungsschritt weist das schematische Darstellen eines Diagramms eines menschlichen Körpers und außerdem das Darstellen einer Position im Diagramm des menschlichen Körpers auf, die einer Körperstelle entspricht, wo die berechnete Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe höher ist als ein Mittelwert, oder einer Körperstelle, wo die berechnete Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe niedriger ist als ein Mittelwert der Körperstelle, derart, dass sie von anderen Positionen unterscheidbar ist.
  • Gemäß einem noch anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Messergebnisausgabeprogrammprodukt bereitgestellt, das ein Programm ist, das einen Computer veranlasst, ein Verfahren zum Ausgeben eines Messergebnisses einer Körperzusammensetzung auszuführen. Das Verfahren weist die Schritte zum Berechnen eines körperstellenspezifischen Verhältnisses, das ein Verhältnis zwischen einem körperstellenspezifischen Körperzusammensetzungswert und einem Körperzusammensetzungswert eines Gesamtkörpers darstellt, Berechnen eines körperstellenspezifischen Bewertungsindex, der einen Bewertungsindex darstellt, und zum Darstellen von Information, wie beispielsweise des körperstellenspezifischen Bewertungsindex, auf. Der körperstellenspezifische Bewertungsindex weist eine eine Größe des körperspezifischen Verhältnisses darstellende Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe auf.
  • Der Darstellungsschritt weist das schematische Darstellen eines Diagramms eines menschlichen Körpers und außerdem das Darstellen einer Position im Diagramm des menschlichen Körpers auf, die einer Körperstelle entspricht, wo die berechnete Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe höher ist als ein Mittelwert, oder einer Körperstelle, wo die berechnete Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe niedriger ist als ein Mittelwert der Körperstelle, derart, dass sie von anderen Positionen unterscheidbar ist.
  • Wirkung der Erfindung
  • Erfindungsgemäß wird das Verhältnis zwischen dem körperstellenspezifischen Körperzusammensetzungswert und dem Körperzusammensetzungswert des Gesamtkörpers berechnet, und der mit dem berechneten Wert in Beziehung stehende Bewertungsindex wird ausgegeben. Dadurch kann ein Benutzer für jede Körperstelle erkennen, ob ein Ungleichgewicht in der Abdeckung der Körperzusammensetzung vorliegt.
  • Figurenliste
    • 1 zeigt ein Beispiel eines äußeren Erscheinungsbildes einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung;
    • 2 zeigt ein Blockdiagramm eines Konfigurationsbeispiels der Ausführungsform der erfindungsgemäßen Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung;
    • 3 zeigt eine Ansicht eines spezifischen Beispiels mehrerer Tasten, die in einer Bedieneinheit der Ausführungsform der erfindungsgemäßen Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung angeordnet sind;
    • 4 zeigt eine Ansicht eines Strukturbeispiels eines Speichers der Ausführungsform der erfindungsgemäßen Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung;
    • 5 zeigt ein Beispiel einer Datenstruktur eines Messergebnisspeicherbereichs gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
    • 6 zeigt ein Beispiel einer Datenstruktur einer Tabelle (Tabelle für eine körperstellenspezifische Bewertung), die zum Bewerten eines körperstellenspezifischen Verhältnisses in der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird;
    • 7 zeigt ein Beispiel einer Datenstruktur einer Verteilungstabelle, die zum Berechnen eines Altersindex in der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird;
    • 8 zeigt ein Ablaufdiagramm zum Darstellen einer Körperzusammensetzungsmessverarbeitung, die durch die Steuereinheit der Ausführungsform der erfindungsgemäßen Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung ausgeführt wird;
    • 9 zeigt eine Ansicht zum Beschreiben eines Beispiels eines Verfahrens zum Berechnen eines auf einem Gleichgewicht basierenden Alters;
    • 10 zeigt ein Beispiel eines Bildschirmfensters zum Darstellen des Prozentsatzes an Körperfett als Messergebnis in der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
    • 11 zeigt ein anderes Beispiel eines Bildschirmfensters zum Darstellen des Prozentsatzes an Körperfett als Messergebnis in der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
    • 12 zeigt ein noch anderes Beispiel eines Bildschirmfensters zum Darstellen des Prozentsatzes an Körperfett als Messergebnis in der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und
    • 13 zeigt ein Blockdiagramm zum Darstellen eines Beispiels einer Hardwarekonfiguration einer Informationsverarbeitungsvorrichtung, die dazu geeignet ist, die Messergebnisausgabeverarbeitung gemäß einer zweiten Variante der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung auszuführen.
  • Technik zum Implementieren der Erfindung
  • Nachstehend werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Bezug auf die Zeichnungen ausführlich beschrieben. Gleiche oder entsprechende Abschnitte und Komponenten in den Figuren werden durch die gleichen Bezugszeichen bezeichnet und nicht wiederholt beschrieben.
  • Äußeres Erscheinungsbild und Konfiguration
  • Beispiel des äußeren Erscheinungsbildes
  • 1 zeigt ein Beispiel eines äußeren Erscheinungsbildes einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung 100.
  • Gemäß 1 weist die Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung 100 eine Einheit 1 für die oberen Gliedmaße, die durch einen Benutzer mit beiden Händen ergriffen werden kann, eine Einheit 2 für die unteren Gliedmaße, auf der der Benutzer beide Füße platzieren kann, und ein Kabel 3 zum elektrischen Verbinden der Einheit 1 für die oberen Gliedmaße mit der Einheit 2 für die unteren Gliedmaße auf.
  • Die Einheit 1 für die oberen Gliedmaße weist einen Hauptkörper 10a und Griffe 10b, 10c auf, die auf der linken bzw. rechten Seite des Hauptkörpers 10a angeordnet sind. Der Hauptkörper 10a weist eine Displayeinheit 15 zum Darstellen von Messergebnissen und verschiedenartiger Information und eine durch den Benutzer bedienbare Bedieneinheit 16 zum Empfangen von Anweisungen vom Benutzer und Eingeben verschiedenartiger Information auf. Die Griffe 10b, 10c weisen mehrere Elektroden E11, E12, E13, E14 auf. Die Griffe 10b, 10c sind derart konfiguriert, dass der Benutzer sie mit beiden Händen ergreifen kann.
  • Der Griff 10b für die linke Hand weist die Elektroden E11, E13 auf, und der Griff 10c für die rechte Hand weist die Elektroden E12, E14 auf. Der Griff 10b für die linke Hand weist eine Elektrode E11 für eine Stromzufuhr auf der Daumenseite der linken Hand und eine Elektrode E13 für eine Spannungsmessung auf der Seite des kleinen Fingers der linken Hand auf. Ähnlicherweise weist der Griff 10c für die rechte Hand eine Elektrode E12 für eine Stromzufuhr auf der Daumenseite der rechten Hand und eine Elektrode E14 für eine Spannungsmessung auf der Seite des kleinen Fingers der rechten Hand auf.
  • Hierin wird zwar beschrieben, dass die Einheit 1 für die oberen Gliedmaße in der Form eines Handgriffs ausgebildete Griffe 10b, 10c aufweist, die Einheit 1 für die oberen Gliedmaße ist aber nicht auf eine derartige Konfiguration beschränkt. Die Einheit 1 für die oberen Gliedmaße muss lediglich dazu geeignet sein, durch den Benutzer mit beiden Händen ergriffen zu werden, und die Elektroden E11 bis E14 müssen an dem Abschnitt angeordnet sein, der durch beide Hände ergriffen werden soll. D.h., die Elektroden E11, E13 sollen mit der linken Hand des Benutzers in Kontakt gebracht werden, und die Elektroden E12, E14 sollen mit der rechten Hand in Kontakt gebracht werden.
  • Auf der oberen Fläche der Einheit 2 für die unteren Gliedmaße (Fläche, auf der der Benutzer beide Füße platziert) sind mehrere Elektroden E21, E22, E23, E24 angeordnet. Unter diesen Elektroden sind die Elektroden E21, E22, die auf der Vorderseite der Einheit 2 für die unteren Gliedmaße (der Zehenseite des Benutzers in der Messposition) angeordnet sind, Stromzufuhrelektroden, und die Elektroden E23, E24, die auf der Rückseite der Einheit 2 für die unteren Gliedmaße (Fersenseite des Benutzers in der Messposition) angeordnet sind, sind Spannungserfassungselektroden. Die Einheit 2 für die unteren Gliedmaße weist einen Aufnahmeabschnitt 20 zum Aufnehmen der Einheit 1 für die oberen Gliedmaße auf.
  • Nachstehend werden die Elektroden E11 bis E14 gemeinsam als „Handelektrode E10“ bezeichnet, und die Elektroden E21 bis E24 werden gemeinsam als „Fußelektrode E20“ bezeichnet.
  • (Hardwarekonfiguration)
  • 2 zeigt ein Blockdiagramm zum Darstellen eines Konfigurationsbeispiels der Ausführungsform der erfindungsgemäßen Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung 100.
  • Die Einheit 1 für die oberen Gliedmaße weist zusätzlich zu der Handelektrode E10, der Displayeinheit 15 und der Bedieneinheit 16 einen Erfassungsabschnitt 11 zum Erfassen einer Potenzialdifferenz zwischen mindestens den Händen und den Füßen (Gesamtkörper) durch Zuführen eines Stroms zwischen den Händen und den Füßen des Benutzers durch die Handelektrode E10 und die Fußelektrode E20, eine Steuereinheit 12 zum Steuern der Gesamtkörperzusammensetzungsanalysevorrichtung 100, einen Zeitgeber 13 zum Messen des Datums und der Uhrzeit, einen Speicher 14 zum Speichern verschiedenartiger Daten und Programme, eine Spannungsversorgungseinheit 17 zum Zuführen von Spannung zum Steuerabschnitt 12, und eine Kommunikationseinheit 18 zum Übertragen und Empfangen von Daten und Programmen zu/von einem externen Endgerät (nicht dargestellt), wie beispielsweise einem Personalcomputer, auf.
  • Die Einheit 2 für die unteren Gliedmaße weist ferner vorzugsweise zusätzlich zur Fußelektrode E20 einen Lastsensor 22 zum Messen des Gewichts des Benutzers auf.
  • Der Speicher 14 ist durch einen nichtflüchtigen Speicher, wie beispielsweise einen Flash-Speicher, konfiguriert. Das Strukturbeispiel des Speichers 14 wird später spezifisch beschrieben.
  • Die Displayeinheit 15 ist beispielsweise durch ein LCD-Display (Flüssigkristalldisplay) konfiguriert.
  • Die Bedieneinheit 16 weist beispielsweise mehrere Tasten auf.
  • 3 zeigt eine Ansicht zum Darstellen eines spezifischen Beispiels der in der Bedieneinheit 16 angeordneten mehreren Tasten. Gemäß 3 weist die Bedieneinheit 16 auf: eine Spannungsversorgungstaste 16A zum Anweisen des ein-/ausgeschalteten Zustands der Spannungsversorgung, eine Speichertaste 16B zum Anweisen der Darstellung der letzten Messinformation, eine Messtaste 16C zum Anweisen des Starts eines Messvorgangs, eine Displayschalttaste zum Anweisen eines Schaltvorgangs zum Umschalten von aktuell auf der Displayeinheit 15 dargestellter Information auf andere Information, und eine Links- und eine Rechts-Taste 16F, 16G zum Bewegen eines auf der Displayeinheit 15 dargestellten Cursors (nicht dargestellt) nach links und nach rechts. Die Bedieneinheit 16 kann mehrere oder vier persönliche Nummerntasten 16H, 161, 16J, 16K aufweisen, so dass mehrere Benutzer die Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung 100 benutzen können. In der vorliegenden Ausführungsform wird vorausgesetzt, dass die Bedieneinheit 16 diese persönlichen Nummerntasten 16H, 161, 16J, 16K aufweist.
  • Die Erfassungseinheit 11 wird durch die Steuereinheit 12 gesteuert, um die Elektroden zu schalten. Die Erfassungseinheit 11 erfasst vorzugsweise die Potenzialdifferenz zwischen den Händen oder zwischen den Füßen durch Zuführen eines Stroms zwischen den Händen oder zwischen den Füßen des Benutzers über die Handelektrode E10 oder die Fußelektrode E20. Die Information der erfassten Potenzialdifferenz wird an die Steuereinheit 12 ausgegeben. Die Erfassungseinheit 11 ist mit allen Handelektroden E10 und Fußelektroden E20 verbunden und weist beispielsweise einen (nicht dargestellten) Umschalter zum Schalten der Elektroden gemäß einer Anweisung von der Steuereinheit 12 und einen (nicht dargestellten) Konstantstromerzeugungsabschnitt zum Zuführen eines Konstantstroms zu mindestens einem Paar Stromelektroden auf, die durch den Umschalter ausgewählt werden, und erfasst die Potenzialdifferenz mindestens eines Paares Spannungselektroden, die durch den Umschalter ausgewählt werden, während dem Benutzer über die Stromelektrode ein Konstantstrom zugeführt wird.
  • Die Steuereinheit 12 ist beispielsweise durch eine CPU (Zentraleinheit) konfiguriert.
  • (Funktionskonfiguration)
  • 2 zeigt die Funktionskonfiguration der Steuereinheit 12. Die Steuereinheit 12 weist einen Körperzusammensetzungsberechnungsabschnitt 121, einen Verhältnisberechnungsabschnitt 122, einen Bewertungsverarbeitungsabschnitt 123 und einen Displaysteuerungsabschnitt 124 als Funktionen davon auf.
  • Der Körperzusammensetzungsberechnungsabschnitt 121 berechnet die Körperzusammensetzung des gesamten Körpers oder eine körperstellenspezifische Körperzusammensetzung des Benutzers. Hierin bezeichnet der Ausdruck „Körperzusammensetzung“ den Anteil oder die Masse der den Körper bildenden Komponente (des den Körper bildenden Gewebes). In der vorliegenden Ausführungsform beinhaltet die Körperzusammensetzung insbesondere einen Index, der sowohl für den gesamten Körper als auch körperstellenspezifisch gemessen werden kann, d.h. mindestens einen Wert unter einem Prozentsatz an Körperfett, einer fettfreien Masse, einer Körperfettmasse und einer Muskelmasse.
  • Der Körperzusammensetzungsberechnungsabschnitt 121 wird nachstehend als Abschnitt zum Berechnen des Prozentsatzes an Körperfett und des Prozentsatzes an Muskelmasse als die Körperzusammensetzung beschrieben.
  • Der Körperzusammensetzungsberechnungsabschnitt 121 misst zunächst eine Gesamtkörperimpedanz, eine Impedanz zwischen den Händen und eine Impedanz zwischen den Füßen basierend auf der Potenzialdifferenz zwischen den Händen und den Füßen, zwischen den Händen und zwischen den Füßen, die durch die Erfassungseinheit 11 erfasst werden. Die Körperzusammensetzung des Gesamtkörpers und die körperstellenspezifische Körperzusammensetzung des Benutzers basiert auf derartigen gemessenen Impedanzen.
  • Jede Impedanz wird auf die folgende Weise spezifisch gemessen. Bei der Messung der Gesamtkörperimpedanz erzeugt der Körperzusammensetzungsberechnungsabschnitt 121 einen Stromfluss von den Elektroden E11, E12 zu den Elektroden E21, E22 und führt eine Steuerung zum Erfassen der Potenzialdifferenz zwischen den Elektroden E13, E14 und den Elektroden E23, E24 aus, während dem Gesamtkörper eines Subjekts ein Strom zugeführt wird. Die Gesamtkörperimpedanz wird basierend auf der derart erfassten Gesamtkörperpotenzialdifferenz berechnet (gemessen). Bei der Messung der Gesamtkörperimpedanz werden die Elektrode E11 und die Elektrode E12, die Elektrode E21 und die Elektrode E22, die Elektrode E13 und die Elektrode E14 bzw. die Elektrode E23 und die Elektrode E24 vorzugsweise kurzgeschlossen. Bei der Messung der Impedanz zwischen den Händen erzeugt der Körperzusammensetzungsberechnungsabschnitt 121 einen Stromfluss zwischen der Elektrode E11 und der Elektrode E12 und führt eine Steuerung zum Erfassen der Potenzialdifferenz zwischen der Elektrode E13 und der Elektrode E14 aus, während zwischen den Händen des Subjekts ein Stromfluss erzeugt wird. Bei der Messung der Impedanz zwischen den Füßen erzeugt der Körperzusammensetzungsberechnungsabschnitt 121 einen Stromfluss zwischen der Elektrode E21 und der Elektrode E22 und führt eine Steuerung zum Erfassen der Potenzialdifferenz zwischen der Elektrode E23 und der Elektrode E24 aus, während ein Stromfluss zwischen den Füßen des Subjekts erzeugt wird.
  • In der vorliegenden Ausführungsform berechnet der Körperzusammensetzungsberechnungsabschnitt 121 den Prozentsatz an Körperfett für den Gesamtkörper und körperstellenspezifisch (z.B. an den Armen, am Rumpf, an den Beinen) und den Prozentsatz an Muskelmasse für den Gesamtkörper und körperstellenspezifisch basierend auf der Gesamtkörperimpedanz, der Impedanz zwischen den Händen und der Impedanz zwischen den Füßen.
  • Die Formel zum Berechnen des Prozentsatzes an Körperfett (%FAT) des Gesamtkörpers wird durch die folgenden Gleichungen (1), (2) dargestellt. % FAT = ( W FFM ) / W 100
    Figure DE112009004605B4_0001
    FFM = a H 2 / Zw + b W + c Ag + d
    Figure DE112009004605B4_0002
    (wobei FFM: fettfreie Masse, W: Gewicht, H: Größe, Zw: Gesamtkörperimpedanz, Ag: Alter, a bis d: Konstanten).
  • Die Konstanten a bis d werden im Voraus durch Korrelation mit einem durch Dual-Röntgen-Absorptiometrie (DEXA (Dual Energy X-ray Absorptiometry)) oder auf ähnliche Weise gemessenen Referenzwert definiert. Die Konstanten a bis d können geschlechtsspezifisch verschieden sein.
  • Der körperstellenspezifische Prozentanteil an Körperfett wird basierend auf der Korrelation mit dem durch DEXA oder ein ähnliches Verfahren im Voraus gemessenen Referenzwert beispielsweise basierend auf der gemessenen Impedanz zwischen den Händen und der Impedanz zwischen den Füßen und der physischen Information des Benutzers berechnet.
  • Der Prozentsatz an Muskelmasse des Gesamtkörpers und körperstellenspezifisch wird ebenfalls durch ein bekanntes Verfahren auf ähnliche Weise wie für den Prozentsatz an Körperfett berechnet.
  • Der Verhältnisberechnungsabschnitt 122 berechnet das Verhältnis zwischen dem körperstellenspezifischen Körperzusammensetzungswert und dem Körperzusammensetzungswert des Gesamtkörpers, d.h. das körperstellenspezifische Verhältnis, basierend auf dem Rechenergebnis des Körperzusammensetzungsberechnungsabschnitts 121. Das körperstellenspezifische Verhältnis für den Prozentsatz an Körperfett wird durch Dividieren des körperstellenspezifischen Prozentsatzes an Körperfett durch den Prozentsatz an Körperfett für den Gesamtkörper erhalten. Das körperstellenspezifische Verhältnis für den Prozentsatz an Muskelmasse wird durch Dividieren des körperstellenspezifischen Prozentsatzes an Muskelmasse durch den Prozentsatz an Muskelmasse des Gesamtkörpers erhalten.
  • Der Bewertungsverarbeitungsabschnitt 123 berechnet einen Bewertungsindex (nachstehend als „Gesamtkörperbewertungsindex“ bezeichnet) der Körperzusammensetzung des Gesamtkörpers des Benutzers basierend auf dem physischen Attribut des Benutzers und dem Körperzusammensetzungswert des Gesamtkörpers. In der vorliegenden Ausführungsform beinhaltet das „physische Attribut“ mindestens das Geschlecht und kann zusätzlich zum Geschlecht einen Altersindex beinhalten. Der „Altersindex“ stellt das Alter oder ein Altersattribut dar.
  • Mehrere Stufen, die z.B. anzeigen, ob der Körperzusammensetzungswert des Gesamtkörpers des Benutzers im Vergleich zu einem Standardwert des physischen Attributs des Benutzers niedrig (klein) oder hoch (groß) ist oder dem Standard entspricht, werden für den Gesamtkörperbewertungsindex verwendet. In der vorliegenden Ausführungsform wird die Berechnung (Bestimmung) dieser hohen und niedrigen Stufen unter Verwendung einer später beschriebenen Gesamtkörperbewertungstabelle 1401 (4) ausgeführt. Die Bewertungsbestimmung gemäß solchen Stufen kann durch ein herkömmliches Verfahren realisiert werden. Daher wird die Berechnung des Gesamtkörperbewertungsindex (Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe) nicht näher beschrieben.
  • Der Bewertungsverarbeitungsabschnitt 123 berechnet ferner die Bewertung bezüglich des körperstellenspezifischen Verhältnisses (nachstehend als „körperstellenspezifischer Bewertungsindex“ bezeichnet) basierend auf dem physischen Attribut des Benutzers und dem körperstellenspezifischen Verhältnis.
  • In der vorliegenden Ausführungsform führt der Bewertungsverarbeitungsabschnitt 123 eine Bestimmung gemäß mehreren Stufen für den körperstellenspezifischen Bewertungsindex ähnlich wie für den Gesamtkörperbewertungsindex aus. D.h., es wird bestimmt, ob das körperstellenspezifische Verhältnis des Benutzers im Vergleich zu einem Standardwert des physischen Attributs des Benutzers niedrig (klein) oder hoch (groß) ist oder dem Standard entspricht oder nicht. Der Bewertungsverarbeitungsabschnitt 123 berechnet die Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe des körperstellenspezifischen Verhältnisses unter Verwendung einer später beschriebenen Tabelle 1402 für eine körperstellenspezifische Bewertung (4).
  • Der Bewertungsverarbeitungsabschnitt 123 berechnet außerdem als den körperstellenspezifischen Bewertungsindex den Altersindex bezüglich des Standardwertes, der anzeigt, welchem Altersattribut das körperstellenspezifische Verhältnis des Benutzers entspricht. Das körperstellenspezifische Verhältnis ist das Verhältnis zwischen dem körperstellenspezifischen Körperzusammensetzungswert und dem Körperzusammensetzungswert des Gesamtkörpers und stellt das Gleichgewicht der Abdeckung der Fett- und Muskelmasse dar, so dass der Altersindex in der vorliegenden Ausführungsform als „auf das Gleichgewicht basierendes Alter“ bezeichnet wird. Eine später beschriebene Verteilungstabelle 1403 (4) wird zum Berechnen des auf das Gleichgewicht basierenden Alters verwendet.
  • Das spezifische Verfahren zum Berechnen der Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe und des auf dem Gleichgewicht basierenden Alters bezüglich des körperstellenspezifischen Verhältnisses wird später ausführlich beschrieben.
  • Es kann auch nur ein Element unter der Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe und dem auf dem Gleichgewicht basierenden Alter berechnet werden.
  • Der Darstellungssteuerungsabschnitt 124 kann eine Steuerung zum Darstellen des durch den Verhältnisberechnungsabschnitt 122 berechneten körperstellenspezifischen Verhältnisses und des körperstellenspezifischen Bewertungsindex (Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe, auf das Gleichgewicht basierendes Alter) bezüglich des durch den Bewertungsverarbeitungsabschnitt 123 berechneten körperstellenspezifischen Verhältnisses auf der Displayeinheit 15 ausführen. Es kann auch nur ein Element unter dem körperstellenspezifischen Verhältnis und dem körperstellenspezifischen Bewertungsindex dargestellt werden.
  • Der Darstellungssteuerungsabschnitt 124 kann den durch den Körperzusammensetzungsberechnungsabschnitt 121 berechneten Körperzusammensetzungswert des Gesamtkörpers und den durch den Bewertungsberechnungsabschnitt 123 berechneten Gesamtkörperbewertungsindex (Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe) auf der Displayeinheit 15 darstellen. Auch in diesem Fall kann nur ein Element unter dem Körperzusammensetzungswert des Gesamtkörpers und dem Gesamtkörperbewertungsindex dargestellt werden.
  • In der vorliegenden Ausführungsform wird mit dem körperstellenspezifischen Verhältnis in Beziehung stehende und ähnliche Information auf dem Display dargestellt, die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf dieses Beispiel beschränkt. Beispielsweise kann derartige Information durch eine Druckverarbeitung durch einen Drucker (nicht dargestellt) ausgegeben werden. Alternativ kann derartige Information an ein entfernbares Speichermedium (nicht dargestellt) ausgegeben (darin gespeichert) werden oder über eine Kommunikationseinheit 18 an ein externes Endgerät (nicht dargestellt) ausgegeben (übertragen) werden.
  • Die Verarbeitungen der Funktionsblöcke können durch Ausführen von im Speicher 14 gespeicherter Software realisiert werden, oder mindestens eine Verarbeitung kann durch Hardware realisiert werden.
  • (Strukturbeispiel des Speichers)
  • Nachstehend wird ein Strukturbeispiel des Speichers 14 ausführlich beschrieben.
  • 4 zeigt ein Strukturbeispiel des Speichers 14. Gemäß 4 weist der Speicher 14 auf: einen Tabellenspeicherbereich 140, einen Bereich 141 zum Speichern von Information, die mit dem der persönlichen Nummer 1 zugeordneten Benutzer in Beziehung steht, einen Bereich 142 zum Speichern von Information, die mit dem der persönlichen Nummer 2 zugeordneten Benutzer in Beziehung steht, einen Bereich 143 zum Speichern von Information, die mit dem der persönlichen Nummer 3 zugeordneten Benutzer in Beziehung steht, und einen Bereich 144 zum Speichern von Information, die mit dem der persönlichen Nummer 4 zugeordneten Benutzer in Beziehung steht.
  • Der Bereich 141 weist einen Speicherbereich 41 für physische Information zum Speichern der physischen Information des der persönlichen Nummer 1 zugeordneten Benutzers und einen Messergebnisspeicherbereich 42 zum Speichern des Messergebnisses für den der persönlichen Nummer 1 zugeordneten Benutzer auf. Es wird vorausgesetzt, dass die Bereiche 142 bis 144, die anderen persönlichen Nummern zugeordnet sind, ähnliche Speicherbereiche wie der Bereich 141 aufweisen.
  • „Physische Information“ ist Information, die zum Berechnen der Körperzusammensetzung erforderlich ist, und beinhaltet das Alter, das Geschlecht, die Größe und das Gewicht. Die vorliegende Ausführungsform der Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung 100 weist den Lastsensor 22 auf, so dass die Altersdaten, die Geschlechtsdaten und die Höhendaten basierend auf einer Eingabe der physischen Information durch den Benutzer im Speicherbereich 41 für physische Information gespeichert werden.
  • Ein Beispiel der Datenstruktur des Messergebnisspeicherbereichs 42 ist in 5 dargestellt. Wenn die später beschriebene Körperzusammensetzungsmessverarbeitung ausgeführt wird, wird das Messergebnis in Einheiten von Datensätzen R im Messergebnisspeicherbereich 42 gespeichert, der der durch den Benutzer spezifizierten persönlichen Nummer zugeordnet ist. Der Datensatz R (R1, R2, ..., Rn) weist auf: ein Datum und eine Uhrzeit DT der Körperzusammensetzungsmessung (z.B. einer Potenzialdifferenzerfassung), ein Gewichtwertdatenelement W als physische Information, ein den Prozentsatz an Körperfett des Gesamtkörpers anzeigendes Datenelement Fw, ein den Prozentsatz an Körperfett der Arme anzeigendes Datenelement Fa, ein den Prozentsatz an Körperfett des Rumpfes anzeigendes Datenelement Ft, ein den Prozentsatz an Körperfett der Beine anzeigendes Datenelement Ff, ein den Prozentsatz an Muskelmasse des Gesamtkörpers anzeigendes Datenelement Mw, ein den Prozentsatz an Muskelmasse der Arme anzeigendes Datenelement Ma, ein den Prozentsatz an Muskelmasse des Rumpfes anzeigendes Datenelement Mt und ein den Prozentsatz an Muskelmasse der Beine anzeigendes Datenelement Mf. Diese Daten müssen lediglich in den jeweiligen Bereichen in Zuordnung zu jeder Messung gespeichert werden, wobei die Speicherung nicht auf eine Speicherungsform unter Verwendung des Datensatzes R beschränkt ist.
  • In der vorliegenden Ausführungsform wird jeder Speicherbereich im Voraus für jede persönliche Nummer bereitgestellt. Die physische Information, das Messergebnis und der Referenzwert des Benutzers müssen jedoch lediglich in Zuordnung zur persönlichen Nummer gespeichert werden, und der Speicherbereich für jede persönliche Nummer muss nicht bereitgestellt werden.
  • Der Tabellenspeicherbereich 140 enthält die Gesamtkörperbewertungstabelle 1401, die Tabelle 1402 für eine körperstellenspezifische Bewertung und die Verteilungstabelle 1403.
  • Die Gesamtkörperbewertungstabelle 1401 wird zum Berechnen (Bestimmen) des vorstehend beschriebenen Gesamtkörperbewertungsindex verwendet. In der Gesamtkörperbewertungstabelle 1401 ist der Bereich des Körperzusammensetzungswertes in Zuordnung zu vier Stufen: hoch, leicht erhöht, normal und niedrig, für jedes Geschlecht bezüglich jeder Körperzusammensetzung definiert.
  • In der Tabelle 1402 für eine körperstellenspezifische Bewertung ist die Beziehung zwischen der Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe des körperstellenspezifischen Verhältnisses und dem körperstellenspezifischen Verhältnis für jedes physische Attribut definiert, und die Tabelle wird zum Berechnen (Bestimmen) der Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe verwendet, die einen Typ eines körperstellenspezifischen Bewertungsindex darstellt. Die Tabelle 1402 für eine körperstellenspezifische Bewertung kann die Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe bezüglich allen Altersattributen speichern, oder kann die Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe für jedes Altersattribut speichern. D.h., das zum Definieren der Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe verwendete physische Attribut kann nur das Geschlechtsattribut, oder kann das Geschlechts- und das Altersattribut (Altersgruppe) sein. In der vorliegenden Ausführungsform wird die letztgenannte Spezifizierung verwendet. Es werden beide Tabellentypen gespeichert, und es können sowohl die Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe für alle Altersattribute, als auch die Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe berechnet werden, die dem Altersattribut des Benutzers entspricht.
  • 6 zeigt ein Datenstrukturbeispiel der Tabelle 1402 für eine körperstellenspezifische Bewertung. Gemäß 6 weist die Tabelle 1402 für eine körperstellenspezifische Bewertung einen Eintrag 61 auf, der die Körperzusammensetzung darstellt, einen Eintrag 62, der die Körperstelle anzeigt, einen Eintrag 64, der das physische Attribut anzeigt, und einen Eintrag 64, der die Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrige Stufe anzeigt.
  • In der Spalte des Eintrags 61 sind der Prozentsatz an Körperfett und der Prozentsatz an Muskelmasse als die Art der Körperzusammensetzung anzeigende Information gespeichert.
  • In der Spalte des Eintrags 62 sind die Arme (beide Arme/Gesamtkörper), der Rumpf (Rumpf/Gesamtkörper) und die Beine (beide Beine/Gesamtkörper) als Information zum Spezifizieren der Körperstelle gespeichert, die durch den Körperzusammensetzungswert des Gesamtkörpers geteilt werden soll. Diese Information ist in Zuordnung zu jeder Art der Körperzusammensetzung gespeichert.
  • In der Spalte des Eintrags 63 sind „männlich, Altersgruppe 20er“, „weiblich, Altersgruppe 20er“, „männlich, Altersgruppe 30er“, „weiblich, Altersgruppe 30er“ und ähnliche Information als Information zum Spezifizieren des physischen Attributs gespeichert. Diese Information ist für jede Körperstelle gespeichert, die durch den Körperzusammensetzungswert des Gesamtkörpers geteilt werden soll.
  • In der Reihe des Eintrags 64 sind vier Stufen, d.h. niedrig, Standard, leicht erhöht und hoch gespeichert. In der Spalte des Eintrags 64 sind für jede Stufe Daten gespeichert, die den Bereich des entsprechenden Körperzusammensetzungswertes anzeigen. Die den Bereich des entsprechenden Körperzusammensetzungswertes anzeigenden Daten sind für jedes physische Attribut gespeichert.
  • Es wird vorausgesetzt, dass der Bereich des Körperzusammensetzungswertes für jedes physische Attribut bezüglich jeder Stufe basierend auf dem Ergebnis von im Voraus ausgeführten klinischen Experimenten oder eines ähnlichen Ergebnissen definiert sein soll.
  • Die Verteilungstabelle 1403 speichert Daten, die die Verteilung des körperstellenspezifischen Verhältnisses für jede Altersgruppe (Altersattribut) anzeigen. Beispielsweise hat das Verhältnis „Rumpf/Gesamtkörper“ des Prozentsatzes an Körperfett für jede Altersgruppe eine in 7 dargestellte Verteilung.
  • 7 zeigt einen Graphen zum Darstellen der Häufigkeitsverteilung für jede Altersgruppe, wobei die Häufigkeit auf der vertikalen Achse und das „Verhältnis Rumpf/Gesamtkörper des Prozentsatzes an Körperfett“ auf der horizontalen Achse dargestellt ist. Es wird vorausgesetzt, dass der Graph von 7 eine Häufigkeitsverteilung für männliche Personen darstellt.
  • Der Prozentsatz an Körperfett des Rumpfes wird im Vergleich zum Prozentsatz an Körperfett des Gesamtkörpers mit dem Alter tendenziell größer. Daher wird das Verhältnis Rumpf/Gesamtkörper des Prozentsatzes an Körperfett mit dem Alter größer, wie in 7 dargestellt ist.
  • Die Information der Häufigkeitsverteilung für jede Altersgruppe ist auch für das Verhältnis anderer Körperstellen gespeichert, d.h. für das Verhältnis Arme/Gesamtkörper und das Verhältnis Beine/Gesamtkörper. Es wird vorausgesetzt, dass die Häufigkeitsverteilung für jede Altersgruppe auf im Voraus ausgeführten klinischen Experimenten oder ähnlichen Ergebnissen definiert sein soll.
  • In der vorliegenden Ausführungsform werden unter Verwendung der vorstehend beschriebenen Tabellen 1401 bis 1403 verschiedenartige Bewertungsprozesse ausgeführt, die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt, sondern es können verschiedenartige Bewertungsprozesse unter Verwendung einer vorgegebenen Rechenformel ausgeführt werden.
  • <Funktionsweise>
  • 8 zeigt ein Ablaufdiagramm zum Darstellen einer durch die Steuereinheit 12 der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung 100 ausgeführten Körperzusammensetzungsmessverarbeitung. Die im Ablaufdiagramm von 8 dargestellten Verarbeitungen sind im Speicher 14 als ein Programm vorgespeichert, und die Steuereinheit 12 liest dieses Programm aus und führt es aus, um die Funktion der Körperzusammensetzungsmessverarbeitung zu realisieren.
  • Gemäß 8 bestimmt die Steuereinheit 12 zunächst, ob ein Benutzer eine persönliche Nummer spezifiziert hat oder nicht (Schritt S2). D.h., es wird bestimmt, ob der Benutzer eine der Tasten 16H bis 16K drückt oder nicht. Die Steuereinheit 12 wartet, bis die persönliche Nummer spezifiziert wurde (NEIN in Schritt S2). Wenn bestimmt wurde, dass die persönliche Nummer spezifiziert wurde (JA in Schritt S2), schreitet die Verarbeitung zu Schritt S4 fort.
  • In Schritt S4 bestimmt die Steuereinheit 12, ob die Messtaste 16C gedrückt wird oder nicht. Die Steuereinheit 12 wartet, bis die Messtaste 16C gedrückt wird (NEIN in Schritt S4). Wenn die Messtaste 16C gedrückt wird (JA in Schritt S4), schreitet die Verarbeitung zu Schritt S6 fort.
  • In Schritt S6 liest der Körperzusammensetzungsberechnungsabschnitt 121 die physische Information (Größe, Alter, Geschlecht) aus, die der durch den Benutzer spezifizierten persönlichen Nummer entspricht. Es wird beispielsweise vorausgesetzt, dass in Schritt S2 die der persönlichen Nummer 1 entsprechende persönliche Nummerntaste 16H gedrückt wird. In diesem Fall werden in Schritt S6 die Größendaten, die Altersdaten und die Geschlechtsdaten vom Speicherbereich 41 für physische Information ausgelesen. Die ausgelesene physische Information wird im internen Speicher zwischengespeichert.
  • Dann misst der Körperzusammensetzungsberechnungsabschnitt 121 das Gewicht basierend auf einem Signal vom Lastsensor 22 (Schritt S8). Der gemessene Gewichtswert wird im internen Speicher zwischengespeichert.
  • Anschließend führt der Körperzusammensetzungsberechnungsabschnitt 121 die Impedanzmessverarbeitung aus (Schritt S10). Insbesondere wird die Erfassungseinheit 11 gesteuert, um die Gesamtkörperimpedanz, die Impedanz zwischen den Händen und die Impedanz zwischen den Beinen zu messen. Der Wert jeder gemessenen Impedanz wird im internen Speicher zwischengespeichert.
  • Der Körperzusammensetzungsberechnungsabschnitt 121 berechnet die Körperzusammensetzung des Benutzers basierend auf den einzelnen im internen Speicher zwischengespeicherten Datenelementen, einer vorgegebenen Rechenformel, wie vorstehend beschrieben wurde, und dergleichen (Schritt S12). Insbesondere werden der Prozentsatz an Körperfett für den Gesamtkörper, die Arme, den Rumpf und die Beine des Benutzers, sowie der Prozentsatz an Muskelmasse für den Gesamtkörper, die Arme, den Rumpf und die Beine berechnet. Die Steuereinheit 12 speichert dann den in Schritt S12 aktuell berechneten Wert der Körperzusammensetzung im Messergebnisspeicherbereich 42 (Schritt S14).
  • Dann berechnet der Bewertungsverarbeitungsabschnitt 123 eine allgemeine Bewertung für jede Körperzusammensetzung des Gesamtkörpers (Schritt S16). D.h., die Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohenzu einer niedrigen Stufe des Prozentsatzes an Körperfett des Gesamtkörpers und die Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe des Prozentsatzes an Muskelmasse des Gesamtkörpers werden unter Verwendung der Gesamtköperbewertungstabelle 1401 bestimmt.
  • Das Verhältnis „Körperstelle/Gesamtkörper“, d. h., das körperstellenspezifische Verhältnis (Verhältnis zwischen dem körperstellenspezifischen Körperzusammensetzungswert und dem Körperzusammensetzungswert des Gesamtkörpers) wird ebenfalls für jede Körperzusammensetzung berechnet (Schritt S18). Insbesondere werden das Verhältnis Arme/Gesamtkörper, das Verhältnis Rumpf/Gesamtkörper und das Verhältnis Beine/Gesamtkörper für den Prozentsatz an Körperfett und den Prozentsatz an Muskelmasse berechnet.
  • Der Bewertungsberechnungsabschnitt 123 berechnet die Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe für jede Körperstelle (Schritt S20). Insbesondere wird die Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe für sechs Arten von körperstellenspezifischen Verhältnissen berechnet, die in Schritt S18 berechnet wurden. D.h., die Tabelle 1402 für eine körperstellenspezifische Bewertung wird durchsucht, und die Einstufung für jedes körperstellenspezifische Verhältnis des Benutzers bezüglich der vier gespeicherten Stufen wird extrahiert. In der vorliegenden Ausführungsform werden die Einstufungen innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe für das Verhältnis Arme/Gesamtkörper, das Verhältnis Rumpf/Gesamtkörper und das Verhältnis Beine/Gesamtkörper bezüglich des Prozentsatzes an Körperfett und des Prozentsatzes an Muskelmasse extrahiert.
  • Der Bewertungsverarbeitungsabschnitt 123 berechnet außerdem ein auf einem Gleichgewicht basierendes Alter für das körperstellenspezifische Verhältnis des Prozentsatzes an Körperfett und des Prozentsatzes an Muskelmasse (Schritt S22). Insbesondere wird das auf einem Gleichgewicht basierende Alter des Benutzers basierend auf der in der Verteilungstabelle 1403 gespeicherte Verteilungsinformation für jede Altersgruppe berechnet. Ein Beispiel eines Verfahrens zum Berechnen des auf einem Gleichgewicht basierenden Alters gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist in 9 dargestellt.
  • Gemäß 9 wird beispielsweise vorausgesetzt, dass der Benutzer der Altersgruppe der 20er zugeordnet ist. Es wird angenommen, dass der Wert (z.B. Rumpf/Gesamtkörper) des Prozentsatzes an Körperfett des Benutzers (der die Messung vornehmenden Person) den Mittelwert der Altersgruppe der 30er überschreitet (der kleiner ist als der Mittelwert der Altersgruppe der 40er). In diesem Fall bestimmt der Bewertungsverarbeitungsabschnitt 123, dass der Prozentsatz an Körperfett des Rumpfes des Benutzers der Altersgruppe der 30er entspricht, und bestimmt, dass das auf dem Gleichgewicht basierende Alter des Prozentsatzes an Körperfett des Rumpfes der Altersgruppe der 30er entspricht. Es wird darauf hingewiesen, dass die vorliegende Erfindung nicht auf ein derartiges Verfahren beschränkt ist, sondern das auf einem Gleichgewicht basierende Alter kann der Altersgruppe der 30er zugeordnet werden, wenn das körperstellenspezifische Verhältnis des Prozentsatzes an Körperfett des Benutzers (der die Messung vornehmenden Person) näher beim Mittelwert der Altersgruppe der 30er liegt als beim Mittelwert der Altersgruppe der 20er.
  • Nachdem das auf einem Gleichgewicht basierende Alter für jede Körperstelle für den Prozentsatz an Körperfett gemäß einem derartigen Verfahren berechnet wurde, berechnet der Bewertungsverarbeitungsabschnitt 123 den Mittelwert der Altersgruppe für jede Körperstelle bezüglich des Prozentsatzes an Körperfett. Der berechnete Mittelwert wird als das „auf einem Gleichgewicht basierende Alter“ des körperstellenspezifischen Verhältnisses des Benutzers für den Prozentsatz an Körperfett bestimmt.
  • Das Verfahren zum Berechnen jedes auf einem Gleichgewicht basierenden Alters und des Mittelwertes des auf einem Gleichgewicht basierenden Alters für den Prozentsatz an Muskelmasse ist dem Verfahren zum Berechnen der entsprechenden Werte für den Prozentsatz an Körperfett ähnlich und wird daher nicht wiederholt beschrieben.
  • Wenn bei der Berechnung des auf einem Gleichgewicht basierenden Alters nur der Mittelwert (Standardwert) für jede Altersgruppe verwendet wird, können die Daten in der Tabelle 1402 für eine körperstellenspezifische Bewertung verwendet werden. D.h., in der Tabelle 1402 für eine körperstellenspezifische Bewertung kann der Mittelwert des körperstellenspezifischen Verhältnisses, bei dem die Einstufung der Eintragung 64 „Standard“ ist, der Mittelwert jeder Altersgruppe sein. In diesem Fall muss die Verteilungstabelle 1403 nicht im Speicher 14 gespeichert sein.
  • Der Darstellungssteuerungsabschnitt 124 führt die Messergebnisdarstellungsverarbeitung gemäß den Rechenergebnissen der Schritte S12, S16, S18, S20, S22 aus (Schritt S24). Die Einzelheiten der Messergebnisdarstellungsverarbeitung werden später beschrieben.
  • Die Körperzusammensetzungsmessverarbeitung gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist dann beendet.
  • (Messergebnisdarstellungsverarbeitung)
  • In der vorliegenden Ausführungsform wird beispielsweise zuerst das Messergebnis für den Prozentsatz an Körperfett dargestellt, und dann wird das Messergebnis für den Prozentsatz an Muskelmasse dargestellt, wenn der Benutzer die Darstellungsumschalttaste 16D drückt. Die Art der zuerst darzustellenden Körperzusammensetzung kann durch den Benutzer ausgewählt werden. In diesem Fall muss im Speicher 14 eine Information zum Identifizieren, ob die zuerst darzustellende Art der Körperzusammensetzung der Prozentsatz an Körperfett oder der Prozentsatz an Muskelmasse ist.
  • 10 zeigt ein Beispiel eines in der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung als Messergebnis des Prozentsatzes an Körperfett dargestellten Bildschirmfensters.
  • In Schritt S24 wird ein in 10 dargestelltes Bildschirmfenster SC10 auf der Displayeinheit 15 dargestellt. Im Bildschirmfenster SC10 werden der Prozentsatz 81 an Körperfett des Gesamtkörpers, eine Einstufung 82 innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe des Prozentsatzes 81 an Körperfett des Gesamtkörpers und ein auf einem Gleichgewicht basierendes Alter 83 des Benutzers dargestellt. Der Prozentsatz 81 an Körperfett des Gesamtkörpers zeigt den in Schritt S12 berechneten Wert an. Die Einstufung 82 innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe des Prozentsatzes an Körperfett des Gesamtkörpers zeigt die in Schritt S16 berechnete Stufe an. Das auf einem Gleichgewicht basierende Alter 83 zeigt das in Schritt S22 berechnete mittlere, auf einem Gleichgewicht basierende Alter an.
  • Im Bildschirmfenster SC10 werden außerdem der Prozentsatz an Körperfett und das Rechenergebnis der Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe für jede Körperstelle dargestellt. Insbesondere werden ein körperstellenspezifisches Verhältnis 84 der Arme, eine Einstufung 85 innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe für die Arme, ein körperstellenspezifisches Verhältnis 86 des Rumpfes, eine Einstufung 87 innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe für den Rumpf, ein körperstellenspezifisches Verhältnis 88 der Beine und eine Einstufung 89 innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe für die Beine dargestellt. Das körperstellenspezifische Verhältnis 84 der Arme, das körperstellenspezifische Verhältnis 86 des Rumpfes und das körperstellenspezifische Verhältnis 88 der Beine zeigen die in Schritt S18 berechneten Werte an. Die Einstufung 85 innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe für die Arme, die Einstufung 87 innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe für. den Rumpf und die Einstufung 89 innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe für die Beine zeigen die in Schritt S20 berechneten Einstufungen innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe für jede Körperstelle an.
  • Weil das körperstellenspezifische Verhältnis des Prozentsatzes an Körperfett und das Rechenergebnis für die Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe für jede Körperstelle dargestellt werden, ist der Benutzer in der Lage, zu erkennen, ob sein/ihr Abdeckungsverhältnis zwischen dem Prozentsatz an Körperfett an jeder Körperstelle und dem Prozentsatz an Körperfett des Gesamtkörpers im Vergleich zu anderen Personen mit dem gleichen Wert des physischen Attribut wie derjenige des Benutzers hoch oder niedrig ist. Dadurch kann der Benutzer spezifisch erkennen, an welcher Körperstelle der Prozentsatz an Körperfett vermindert werden sollte.
  • Die Information (Prozentsatz an Körperfett, Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe) bezüglich des Prozentsatzes an Körperfett des Gesamtkörpers wird in Zuordnung zur Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe für jede Körperstelle dargestellt. Daher kann, auch wenn der Prozentsatz an Körperfett des Gesamtkörpers des Benutzers für das physische Attribut des Benutzers einem Mittelwert entspricht, der Grad eines Ungleichgewichts der Fettabdeckung für jede Körperstelle erkannt werden, so dass genau angepasste Übungen ausgeführt werden können. Außerdem muss, auch wenn der Prozentsatz an Körperfett des Gesamtkörpers des Benutzers höher ist als der Standardwert für das physische Attribut des Benutzers, eine Ganzkörperübung ausgeführt werden, wenn die Fettabdeckung für jede Körperstelle kein Ungleichgewicht zeigt (im Gleichgewicht oder ausgeglichen ist) .
  • In der vorliegenden Ausführungsform wird die Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe durch Buchstaben dargestellt. Die Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe für das körperstellenspezifische Verhältnis kann jedoch auch auf herkömmliche Weise durch einen Balken mit mehreren Segmenten (z.B. 12 Segmenten) dargestellt werden.
  • Im Bildschirmfenster SC10 wird außerdem ein Diagramm 90 eines menschlichen Körpers schematisch dargestellt. Das Diagramm 90 des menschlichen Körpers weist Arme 91, einen Rumpf 92 und Beine 93 auf. Das dargestellte Diagramm (Figur) ist nicht auf ein Diagramm 90 der Form eines menschlichen Körpers beschränkt, so lange die Arme, der Rumpf und die Beine spezifiziert werden können.
  • Der Darstellungssteuerungsabschnitt 124 stellt die Körperstelle (Position) in der schematischen Darstellung 90 des menschlichen Körpers blinkend dar, für die die Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe höher ist als der Mittelwert für die Arme 91, den Rumpf 92 und die Beine 93. Der Benutzer (die Messung vornehmende Person) kann daher intuitiv erkennen, an welcher Körperstelle das Verhältnis des Prozentsatzes an Körperfett für das physische Attribut des Benutzers hoch ist.
  • In der vorliegenden Ausführungsform wird die Körperstelle, für die die Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe höher ist als der Mittelwert, blinkend dargestellt, die vorliegende Erfindung ist aber nicht auf eine derartige Darstellung beschränkt, so lange die relevante Körperstelle auf eine von anderen Körperstellen (Körperstellen, an denen die Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe kleiner oder gleich dem Mittelwert ist) unterscheidbare Weise dargestellt werden kann.
  • Wenn der Benutzer die Darstellungsumschalttaste 16D drückt, während das Bildschirmfenster, wie beispielsweise das Bildschirmfenster SC10 dargestellt wird, kann der Darstellungssteuerungsabschnitt 124 das auf dem Gleichgewicht basierende Alter für jede Körperstelle darstellen, beispielsweise als ein in 11 dargestelltes Bildschirmfenster.
  • Gemäß 11 wird an Stelle der auf dem Bildschirmfenster SC10 dargestellten Einstufungen 85, 87, 89 innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe für jede Körperstelle das auf einem Gleichgewicht basierende Alter (Altersgruppe) 85A, 87A, 89A für jede Körperstelle dargestellt. Auch in diesem Fall wird das auf einem Gleichgewicht basierende Alter für jede Körperstelle durch Zeichen dargestellt, es kann jedoch auch durch einen Balken mit mehreren Segmenten in Einheiten des Altersgruppenintervalls dargestellt werden.
  • Im Bildschirmfenster SC20 werden die Einstufung 82 innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe des Prozentsatzes an Körperfett des Gesamtkörpers und das mittlere auf einem Gleichgewicht basierende Alter 83, die im Bildschirmfenster SC10 dargestellt werden, nicht dargestellt, diese Information kann jedoch auch im Bildschirmfenster SC20 dargestellt werden.
  • In der vorliegenden Ausführungsform werden sowohl das Verhältnis für jede Körperstelle als auch der körperstellenspezifische Bewertungsindex (Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe, auf einem Gleichgewicht basierendes Alter) in beiden Bildschirmfenstern SC10, SC20 als mit dem körperstellenspezifischen Verhältnis in Beziehung stehende Information dargestellt, es kann jedoch auch nur eine Information unter dem Verhältnis für jede Körperstelle und dem körperstellenspezifischen Bewertungsindex dargestellt werden.
  • Ein Bildschirmfenster SC30 in 12 zeigt ein Beispiel, in dem nur die Einstufungen 85, 87, 89 innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe für jede Körperstelle als mit dem körperstellenspezifischen Verhältnis in Beziehung stehende Information dargestellt werden.
  • Der Darstellungssteuerungsabschnitt 124 stellt ferner in Antwort auf eine durch den Benutzer eingegebene Darstellungsumschaltanweisung das Messergebnis für den Prozentsatz an Muskelmasse dar. Die Darstellung des Prozentsatzes an Muskelmasse ist der Darstellung des Prozentsatzes an Körperfett ähnlich, daher wird sie hierin nicht wiederholt ausführlich beschrieben. Im Fall des Prozentsatzes an Muskelmasse kann die im schematischen Diagramm 90 eines menschlichen Körpers blinkend dargestellte Körperstelle eine Körperstelle sein, an der die Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe niedriger ist als der Mittelwert.
  • Alternativ wird in der vorliegenden Ausführungsform vorausgesetzt, dass die blinkend dargestellte Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe im Voraus gemäß der Art der Körperzusammensetzung definiert ist, die blinkend darzustellende Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe kann jedoch auch durch den Benutzer ausgewählt (spezifiziert) werden. In diesem Fall muss die Information der blinkend darzustellenden Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe für jede Art der Körperzusammensetzung im Speicher 14 gespeichert werden.
  • Alternativ können dem Benutzer mehrere Maßnahmen (Diät, Muskelaufbau, usw.) vorgeschlagen werden, und die blinkend darzustellende Einstufung kann gemäß der Maßnahme geändert werden, wenn eine der Maßnahmen ausgewählt wird. Beispielsweise kann, wenn die Maßnahme eine Diät ist, die Körperstelle, bei der der Prozentsatz an Körperfett höher ist als ein Mittelwert, blinkend dargestellt werden, und wenn die Maßnahme Muskelaufbau ist, kann die Körperstelle blinkend dargestellt werden, an der der Prozentsatz an Körperfett niedriger ist als ein Mittelwert. Die Präsentation und Auswahl der Maßnahme können unabhängig von der Körperzusammensetzungsmessverarbeitung ausgeführt werden. Wenn keine Maßnahme ausgewählt wird, kann die blinkend darzustellende Einstufung gemäß dem physischen Attribut (Geschlecht, Altersattribut) des Benutzers geändert werden.
  • Wie vorstehend beschrieben wurde, wird gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit dem Verhältnis zwischen dem körperstellenspezifischen Körperzusammensetzungswert und dem Körperzusammensetzungswert des Gesamtkörpers in Beziehung stehende Information dargestellt (ausgegeben). Daher kann der Benutzer den Grad des Ungleichgewichts der Fett- und der Muskelmasse für jede Körperstelle erkennen. Der Benutzer kann daher gemäß seiner/ihrer gewählten Maßnahme (z.B. Diät, Muskelaufbau) eine geeignete Übung ausführen.
  • In der vorliegenden Ausführungsform werden die Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe und der Altersindex im Altersattribut des Benutzers berechnet, so dass leicht erkennbar ist, ob das Gleichgewicht seiner/ihrer Fett- und Muskelabdeckung im Vergleich zum Standardwert seiner/ihrer Altersgruppe niedrig oder hoch ist.
  • In der vorliegenden Ausführungsform werden die Messergebnisse sowohl des Prozentsatzes an Körperfett als auch des Prozentsatzes an Muskelmasse dargestellt. Die Art der darzustellenden Körperzusammensetzung kann jedoch auch gemäß der Maßnahme oder dem physischen Attribut des Benutzers definiert werden. Die Darstellungsfolge kann gemäß der Maßnahme oder dem physischen Attribut des Benutzers festgelegt werden. Beispielsweise kann der Darstellung des Prozentsatzes an Körperfett für weibliche Benutzer Priorität gegeben werden, und der Darstellung des Prozentsatzes an Muskelmasse kann für ältere Benutzer (z.B. Altersgruppe über 50) Priorität gegeben werden. Die Darstellung des Verhältnisses Prozentsatz an Körperfett/Prozentsatz an Muskelmasse für jede Körperstelle kann mit Priorität für Benutzer dargestellt werden, die als Maßnahme Muskelaufbau wählen. Das Verhältnis Prozentsatz an Körperfett/Prozentsatz an Muskelmasse für jede.Körperstelle wird durch Teilen des körperstellenspezifischen Verhältnisses des Prozentsatzes an Körperfett durch das körperstellenspezifische Verhältnis des Prozentsatzes an Muskelmasse erhalten.
  • In der vorliegenden Ausführungsform ist als Beispiel der Prozentsatz an Körperfett und der Prozentsatz an Muskelmasse beschrieben worden, der Grad des Ungleichgewichts der Fett- und der Muskelmasse kann jedoch durch die Körperfettmasse und die Muskelmasse direkter bestimmt oder dargestellt werden.
  • <Erste Variante>
  • In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform kann der Benutzer durch Darstellen der mit dem körperstellenspezifischen Verhältnis in Beziehung stehenden Information erkennen, welche Körperstelle auf eine konzentrierte Weise getont werden sollte.
  • Außerdem kann, wenn der Benutzer eine Anweisung eingibt, außerdem eine Information darüber dargestellt werden, welcher Person (prominenten Person) das Gleichgewicht der Fett- oder Muskelmasse für jede Körperstelle demjenigen des Benutzers annähernd entspricht.
  • In diesem Fall überträgt die Kommunikationseinheit 18 die in Schritt S18 in 8 berechnete Information über das körperstellenspezifische Verhältnis an einen Server und empfängt Information über die Person vom Server, deren Gleichgewicht der Abdeckung der Körperzusammensetzung demjenigen des Benutzers annähernd entspricht.
  • Der Darstellungssteuerungsabschnitt 124 stellt die empfangene Information über die Person auf der Displayeinheit 15 dar.
  • Diese Verarbeitung kann nach Schritt S24 in 8 ausgeführt werden.
  • <Zweite Variante>
  • In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform werden alle in 8 dargestellten Körperzusammensetzungsmessverarbeitungen in der Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung 100 ausgeführt. Die mit der Ausgabe (Darstellung) des Messergebnisses in Beziehung stehenden Verarbeitungen (z.B. die Verarbeitungen der Schritte S16 bis S24) unter den in 8 dargestellten Verarbeitungen können jedoch in einem anderen Computer ausgeführt werden. D.h., der Computer, der die Ausgabeverarbeitung des Messergebnisses ausführt, ist nicht auf die Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung 100 beschränkt, sondern kann ein informationsverarbeitendes Endgerät sein, wie beispielsweise ein Personalcomputer oder ein tragbares Endgerät.
  • 13 zeigt ein Blockdiagramm eines Beispiels einer Hardwarekonfiguration einer Informationsverarbeitungsvorrichtung 200, die dazu geeignet ist, die Messergebnisausgabeverarbeitung in der zweiten Variante der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung auszuführen.
  • Gemäß 13 weist die Informationsverarbeitungsvorrichtung 200 einen Informationsverarbeitungsvorrichtungshauptkörper 210, einen Monitor 220, eine Tastatur 230 und eine Maus 240 auf, und der Informationsverarbeitungsvorrichtungshauptkörper 210 weist eine CPU 211, einen Speicher 212, eine als eine Speichereinrichtung dienende Festplatte 213, ein Disketten(FD)laufwerk 214, ein CD-ROM- (Compact Disk-Read Only Memory) Laufwerk 215 und eine Schnittstelleneinheit 216 auf. Diese Hardwarekomponenten sind über einen Bus wechselseitig verbunden.
  • Eine Diskette (FD) 214a wird in das Diskettenlaufwerk 214 eingelegt, und eine CD-ROM 215a wird in das CD-ROM-Laufwerk 215 eingelegt. Die vorliegende Ausführungsform der Informationsverarbeitungsvorrichtung 200 wird realisiert, wenn die CPU 211 unter Verwendung von Hardware, wie beispielsweise des Speichers 212, ein Programm ausführt. Dieses Programm ist im Allgemeinen in einem computerlesbaren, nichtflüchtigen Speichermedium, wie beispielsweise auf der Diskette (FD) 214a oder der CD-ROM 215a, gespeichert oder wird über ein Netzwerk oder dergleichen übertragen. Dieses Programm wird dann durch das Diskettenlaufwerk 214 oder das CD-ROM-Laufwerk 215 vom Speichermedium gelesen oder durch eine (nicht dargestellte) Kommunikationsschnittstelle empfangen und auf der Festplatte 213 gespeichert. Das Programm wird außerdem von der Festplatte 213 zum Speicher 212 ausgelesen und durch die CPU 211 ausgeführt.
  • Der Monitor 220 ist eine Displayeinheit zum Darstellen von Information, wie beispielsweise des durch die CPU 211 ausgegebenen Messergebnisses der Körperzusammensetzung, und ist beispielsweise durch ein LCD-Display, ein CRT- (Kathodenstrahlröhre) Display oder ein ähnliches Display konfiguriert. Die Maus 240 akzeptiert Befehle vom Benutzer gemäß einer Betätigung, wie beispielsweise einem Klick oder einer Verschiebung. Die Tastatur 230 akzeptiert Befehle vom Benutzer gemäß einer Tasteneingabe. Die CPU 211 ist eine Rechenverarbeitungseinheit, die verschiedenartige Rechenverarbeitungen durch sequenzielles Ausführen programmierter Befehle ausführt. Der Speicher 212 speichert verschiedenartige Information gemäß der Ausführung des Programms durch die CPU 211. Die Schnittstelleneinheit 126 ist eine Komponente zum Empfangen von Messergebnisdaten (5) und dergleichen von der Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung 100 und ist in der vorliegenden Ausführungsform durch einen Schlitz, in den das Speichermedium 132 eingeführt werden kann, und die Peripherieschaltung zum Steuern des Schlitzes konfiguriert. An Stelle des Schlitzes, in den das Speichermedium 132 eingeführt werden kann, kann die Schnittstelleneinheit als eine Kommunikationsschnittstelle konfiguriert sein, die dazu geeignet ist, eine Datenkommunikation mit der Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung 100 auszuführen. Die Festplatte 213 ist eine nichtflüchtige Speichereinrichtung zum Speichern des durch die CPU 211 ausgeführten Programms, der verschiedenartigen Tabellen (Gesamtkörperbewertungstabelle 1401, Tabelle 1402 für eine körperstellenspezifische Bewertung, Verteilungstabelle 1403), der von der Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung 100 empfangenen Messergebnisdaten und der physischen Information des Benutzers. Gegebenenfalls können andere Ausgabegeräte, wie beispielsweise ein Drucker, mit der Informationsverarbeitungsvorrichtung 200 verbunden werden.
  • Die CPU 211 führt die Messergebnisausgabeverarbeitung, d.h. die den Schritten S16 bis S24 von 8 entsprechenden Verarbeitungen, basierend auf den verschiedenartigen Tabellen und Messergebnisdaten aus, die auf der Festplatte 213 gespeichert sind.
  • Die vorliegenden Ausführungsform des Programm kann dazu geeignet sein, zu vorgegebenen Zeitpunkten erforderliche Module in einem vorgegebenen Array aufzurufen und die Verarbeitungen der Programmmodule auszuführen, die als ein Teil des Betriebssystems (OS) des Computers bereitgestellt werden. In diesem Fall ist das relevante Modul nicht im Programm selbst enthalten, sondern wird in Zusammenwirkung mit dem Betriebssystem (OS) aufgerufen, um die Verarbeitung auszuführen. Die vorliegende Ausführungsform des Programms weist außerdem ein Programm auf, das kein Modul enthält.
  • Die vorliegende Ausführungsform des Programms kann in einem Teil eines anderen Programms integriert sein. Auch in diesem Fall ist das in einem anderen Programm enthaltene Modul nicht im Programm selbst enthalten, sondern wird in Zusammenwirkung mit dem Betriebssystem (OS) aufgerufen, um die Verarbeitung auszuführen. Die vorliegende Ausführungsform des Programms weist außerdem ein Programm auf, das in einem anderen Programm integriert ist.
  • Das bereitzustellende Programmprodukt wird in einer Programmspeichereinheit, wie beispielsweise auf einer Festplatte, installiert und ausgeführt. Das Programmprodukt weist das Programm selbst und das Speichermedium auf, auf dem das Programm gespeichert ist.
  • Die hierin beschriebenen Ausführungsformen sind hinsichtlich allen Aspekten exemplarisch und sollen nicht im einschränkenden Sinne verstanden werden. Der Schutzumfang der vorliegenden Erfindung ist nicht durch die vorstehende Beschreibung, sondern ausschließlich durch die Patentansprüche definiert, und alle dem Inhalt der Patentansprüche entsprechenden Modifikationen sollen innerhalb des durch die Patentansprüche definierten Schutzumfangs eingeschlossen sein.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Einheit für die oberen Gliedmaße
    2
    Einheit für die unteren Gliedmaße
    3
    Kabel
    10a
    Hauptkörper
    10b, 10c
    Griff
    11
    Erfassungseinheit
    12
    Steuereinheit
    13
    Zeitgeber
    14
    Speicher
    15
    Displayeinheit
    16
    Bedieneinheit
    16A
    Spannungsversorgungstaste
    16B
    Speichertaste
    16C
    Messtaste
    16D
    Darstellungsumschalttaste
    16F
    Links-Taste
    16G
    Rechts-Taste
    16H, 161, 16J, 16K
    persönliche Nummerntaste
    17
    Spannungsversorgungseinheit
    18
    Kommunikationseinheit
    20
    Aufnahmeabschnitt
    22
    Lastsensor
    41
    Speicherbereich für physische Information
    42
    Messergebnisspeicherbereich
    43
    Referenzwertspeicherbereich
    44
    Tabelle für Prozentsatz an Körperfett
    45
    Tabelle für Prozentsatz an Muskelmasse
    100
    Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung
    121
    Körperzusammensetzungsberechnungsabschnitt
    122
    Verhältnisberechnungsabschnitt
    123
    Bewertungsverarbeitungsabschnitt
    124
    Darstellungssteuerungsabschnitt
    200
    Informationsverarbeitungsvorrichtung
    210
    Informationsverarbeitungsvorrichtungshauptkörper
    212
    Speicher
    213
    Festplatte
    214
    Diskettenlaufwerk
    215
    CD-ROM-Laufwerk
    216
    Schnittstelleneinheit
    220
    Monitor
    230
    Tastatur
    240
    Maus
    E10
    Handelektrode
    E20
    Fußelektrode
    E11, E12, E13, E14, E21, E22, E23, E24
    Elektrode
    1401
    Gesamtkörperbewertungstabelle
    1402
    Tabelle für körperstellenspezifische Bewertung
    1403
    Verteilungstabelle

Claims (11)

  1. Körperzusammensetzungsanalysevorrichtung mit: mehreren Elektroden (E11 bis 14, E21 bis 24), die dafür vorgesehen sind, mit einer Oberfläche eines Körpers eines Benutzers in Kontakt gebracht zu werden; einem ersten Rechenabschnitt (121) zum Berechnen eines Körperzusammensetzungswertes eines Gesamtkörpers und eines körperstellenspezifischen Körperzusammensetzungswertes des Benutzers unter Verwendung der Elektroden; einem zweiten Rechenabschnitt (122) zum Berechnen eines körperstellenspezifischen Verhältnisses, das ein Verhältnis zwischen dem körperstellenspezifischen Körperzusammensetzungswert und dem Körperzusammensetzungswert des Gesamtkörpers darstellt; einem Bewertungsabschnitt (123) zum Berechnen eines körperstellenspezifischen Bewertungsindex, der einen mit dem berechneten körperstellenspezifischen Verhältnis in Beziehung stehenden Bewertungsindex darstellt; und einem Ausgabeverarbeitungsabschnitt (124) zum Darstellen von Information, wie beispielsweise des körperstellenspezifischen Bewertungsindex, auf einer Displayeinheit (15); wobei der körperstellenspezifische Bewertungsindex eine eine Größe des körperspezifischen Verhältnisses darstellende Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe aufweist; und wobei der Ausgabeverarbeitungsabschnitt ein Diagramm eines menschlichen Körpers schematisch auf der Displayeinheit darstellt und außerdem eine Position im Diagramm des menschlichen Körpers, die einer Körperstelle entspricht, wo die berechnete Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe höher ist als ein Mittelwert, oder einer Körperstelle, wo die berechnete Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe niedriger ist als ein Mittelwert, so darstellt, dass sie von anderen Positionen unterscheidbar ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Ausgabeverarbeitungsabschnitt eine mit mit dem Körperzusammensetzungswert des Gesamtkörpers in Beziehung stehende Gesamtkörperinformation in Zuordnung zum körperspezifischen Bewertungsindex auf der Displayeinheit darstellt.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Gesamtkörperinformation den Körperzusammensetzungswert des Gesamtkörpers und/oder einen Bewertungsindex des Körperzusammensetzungswertes des Gesamtkörpers bezüglich eines physischen Attributs, wie beispielsweise des Geschlechts, des Benutzers enthält.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Ausgabeverarbeitungsabschnitt das berechnete körperspezifische Verhältnis auf der Displayeinheit darstellt
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, ferner mit: einer Speichereinheit (14) zum Vorspeichern spezifischer Information zum Spezifizieren einer Beziehung zwischen jeder Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe, die eine Größe des körperstellenspezifischen Verhältnisses darstellt, und dem körperstellenspezifischen Verhältnis für jedes physische Attribut eines Benutzers; wobei der Bewertungsabschnitt die dem berechneten körperstellenspezifischen Verhältnis entsprechende Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe basierend auf der spezifischen Information, dem physischen Attribut des Benutzers und dem berechneten körperstellenspezifischen Verhältnis berechnet.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, wobei die spezifische Information eine erste Tabelle, die die Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe für alle Altersattribute speichert, und/oder eine zweite Tabelle aufweist, die die Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe für jedes Altersattribut speichert.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Körperstelle ein Arm, ein Rumpf und ein Bein ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Bewertungsabschnitt basierend auf einer Verteilungstabelle, die eine Verteilung des körperstellenspezifischen Verhältnisses für jedes Altersattribut darstellt, und dem berechneten körperstellenspezifischen Verhältnis einen Altersindex, der anzeigt, welchem Altersattribut das berechnete körperstellenspezifische Verhältnis entspricht, als den körperstellenspezifischen Bewertungsindex berechnet.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 1, ferner mit: einer Kommunikationseinheit (18) zum Übermitteln von Information über das berechnete körperstellenspezifische Verhältnis an einen Server, wobei die Kommunikationseinheit Information über eine Person vom Server empfängt, deren Gleichgewicht der Abdeckung einer Körperzusammensetzung demjenigen des Benutzers ähnlich ist, und wobei der Ausgabeverarbeitungsabschnitt die durch die Kommunikationseinheit empfangene Information auf der Displayeinheit darstellt.
  10. Messergebnisausgabeverfahren zum Ausgeben eines Messergebnisses einer Körperzusammensetzung, das in einem Computer mit einer Speichereinheit und einer Displayeinheit ausgeführt wird, wobei das Verfahren die Schritte aufweist: Berechnen eines körperstellenspezifischen Verhältnisses zwischen einem in der Speichereinheit gespeicherten körperstellenspezifischen Körperzusammensetzungswert und einem in der Speichereinheit gespeicherten Körperzusammensetzungswert des Gesamtkörpers; Berechnen eines körperstellenspezifischen Bewertungsindex, der einen mit dem berechneten körperstellenspezifischen Verhältnis in Beziehung stehenden Bewertungsindex darstellt; und Darstellen von Information, wie beispielsweise des körperstellenspezifischen Bewertungsindex, auf der Displayeinheit; wobei der körperstellenspezifische Bewertungsindex eine eine Größe des körperspezifischen Verhältnisses darstellende Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen Stufe zu einer niedrigen Stufe aufweist; und der Darstellungsschritt das schematische Darstellen eines Diagramms eines menschlichen Körpers auf der Displayeinheit und außerdem das Darstellen einer Position im Diagramm des menschlichen Körpers aufweist, die einer Körperstelle entspricht, wo die berechnete Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe höher ist als ein Mittelwert, oder einer Körperstelle, wo die berechnete Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe niedriger ist als ein Mittelwert, derart, dass sie von anderen Positionen unterscheidbar ist.
  11. Messergebnisausgabeprogrammprodukt, das einen Computer veranlasst, ein Verfahren zum Ausgeben eines Messergebnisses einer Körperzusammensetzung auszuführen, wobei das Verfahren die Schritte aufweist : Berechnen eines körperstellenspezifischen Verhältnisses, das ein Verhältnis zwischen einem körperstellenspezifischen Körperzusammensetzungswert und einem Körperzusammensetzungswert eines Gesamtkörpers darstellt; Berechnen eines körperstellenspezifischen Bewertungsindex, der einen mit dem berechneten körperstellenspezifischen Verhältnis in Beziehung stehenden Bewertungsindex darstellt; und Darstellen von Information, wie beispielsweise des körperstellenspezifischen Bewertungsindex; wobei der körperstellenspezifische Bewertungsindex eine eine Größe des körperspezifischen Verhältnisses darstellende Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen Stufe zu einer niedrigen Stufe aufweist; und der Darstellungsschritt das schematische Darstellen eines Diagramms eines menschlichen Körpers auf der Displayeinheit und außerdem das Darstellen einer Position im Diagramm des menschlichen Körpers aufweist, die einer Körperstelle entspricht, wo die berechnete Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe höher ist als ein Mittelwert, oder einer Körperstelle, wo die berechnete Einstufung innerhalb eines Bereichs von einer hohen zu einer niedrigen Stufe niedriger ist als ein Mittelwert, derart, dass sie von anderen Positionen unterscheidbar ist.
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