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DE112008003503T5 - Durch Plasma verbesserter Verdichter - Google Patents

Durch Plasma verbesserter Verdichter Download PDF

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DE112008003503T5
DE112008003503T5 DE112008003503T DE112008003503T DE112008003503T5 DE 112008003503 T5 DE112008003503 T5 DE 112008003503T5 DE 112008003503 T DE112008003503 T DE 112008003503T DE 112008003503 T DE112008003503 T DE 112008003503T DE 112008003503 T5 DE112008003503 T5 DE 112008003503T5
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DE
Germany
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compressor
plasma generator
plasma
blades
gas turbine
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Withdrawn
Application number
DE112008003503T
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English (en)
Inventor
Aspi Rustom Loveland Wadia
David Scott Liberty Township Clark
Ching-Pang Cincinnati Lee
Andrew Cincinnati Breeze-Stringfellow
Gregory Scott Indianapolis Mcnulty
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General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
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Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D27/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids
    • F04D27/02Surge control
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/40Casings; Connections of working fluid
    • F04D29/52Casings; Connections of working fluid for axial pumps
    • F04D29/522Casings; Connections of working fluid for axial pumps especially adapted for elastic fluid pumps
    • F04D29/526Details of the casing section radially opposing blade tips
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
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    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15DFLUID DYNAMICS, i.e. METHODS OR MEANS FOR INFLUENCING THE FLOW OF GASES OR LIQUIDS
    • F15D1/00Influencing flow of fluids
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  • Control Of Positive-Displacement Air Blowers (AREA)

Abstract

System zum Vergrößern des Bereiches eines stabilen Betriebs eines Verdichters, wobei das System aufweist:
ein Gehäuse, das eine Reihe von Verdichterlaufschaufeln mit Schaufelspitzen umgibt; und
wenigstens einen Plasmagenerator, der radial außerhalb der Schaufelspitzen und von diesen getrennt angeordnet ist.

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf Gasturbinentriebwerke und insbesondere auf die Vergrößerung des Bereiches stabiler Strömung der Verdichtungssystems darin, wie etwa der Bläser, Niederdruckverdichter und Verdichter, unter Verwendung von Plasmaaktuatoren.
  • In einem Mantelstrom-Flugzeuggasturbinentriebwerk wird Luft in einem Bläsermodul, einem Niederdruckverdichtermodul und einem Verdichtungsmodul während des Betriebs unter Druck gesetzt. Die durch das Bläsermodul hindurch tretende Luft wird größtenteils in einen Mantelstrom geleitet und zur Erzeugung des Großteils des Schubs verwendet, der zum Antrieb eines-Flugzeugs beim Flug benötigt wird. Die durch das Niederdruckverdichtermodul und das Verdichtungsmodul geleitete Luft wird in einer Brennkammer mit Brennstoff gemischt und gezündet, wobei sie heiße Verbrennungsgase erzeugt, die durch Turbinenstufen strömen, die den Gasen Energie entziehen, um den Bläser-, den Niederdruckverdichter- und den Verdichterrotor anzutreiben. Das Bläser-, das Niederdruckverdichter- und das Verdichtermodul weisen eine Reihe von Rotorstufen und Statorstufen auf. Der Bläser- und der Niederdruckverdichterrotor werden typischerweise von einer Niederdruckturbine angetrieben, und der Verdichterrotor wird von einer Hochdruckturbine angetrieben. Der Bläser- und der Niederdruckverdichterrotor sind aerodynamisch mit dem Verdichterrotor gekop gelt, während diese normalerweise bei unterschiedlichen mechanischen Drehzahlen arbeiten.
  • Bei der Konstruktion von Verdichtungssystemen, wie etwa Bläsern, Niederdruckverdichtern und Verdichtern ist die Effizienz beim Verdichten der Luft mit einer ausreichenden Strömungsabrissreserve über der Hüllkurve des gesamten Flugbetriebs von Start, Reiseflug und Landung entscheidend. Die Verdichtungseffizienz und die Strömungsabrissreserve stehen jedoch normalerweise in einer entgegen gesetzten Beziehung, wobei eine steigende Effizienz typischerweise mit einer Verringerung der Strömungsabrissreserve einhergeht. Die einander entgegenstehenden Erfordernisse der Strömungsabrissreserve und der Effizienz sind insbesondere in Hochleistungs stahltriebwerken herausfordernd, die unter Betriebsbedingungen, wie etwa starken Veränderungen der Einströmung und erhöhten Hilfsleistungsentnahmen arbeiten, während weiterhin ein hohes Maß an Strömungsabrissreserve in Verbindung mit einer hohen Verdichtungseffizienz gefordert- wird.
  • Strömungsabrisse des Verdichtersystems werden gewöhnlich durch einen Strömungszusammenbruch an der Spitze des Verdichterrotors verursacht. In einem Hochdruckverdichter einer Gasturbine bestehen Spitzenfreiräume zwischen Laufschaufelspitzen und einem stationären Gehäuse, das die Schaufelspitzen umgibt. Während des Triebwerksbetriebs strömt Verdichtungsluft als Leckströmung von der Druckseite durch den Spitzenfreiraum auf die Saugseite. Diese Leckströmungen können bewirken, dass sich an dem Spitzenbereich der Schaufel Wirbel bilden. Die Wirbel können in Intensität und Größe wachsen, eine Blockade und Verluste bewirken, wenn das Verdichtungssystem gedrosselt wird, und letztendlich zu einem Strömungsabriss des Verdichtungssystems und einer Verringerung der Effizienz führen.
  • Dementsprechend wäre es wünschenswert, ein Verdichtungssystem zu haben, bei dem die Blockade und der Verlust durch Schaufelspitzenwirbel minimiert werden, um die Betreibbarkeit des Triebwerks durch eine Verzögerung des Einsetzens eines Strömungsabrisses in dem Verdichtungssystem zu verbessern. Es wäre wünschenswert, ein System zum Verringern der Spitzenleckströmung durch eine Verringerung des wirksamen Abstandes zwischen den Spitzen der Laufschaufeln und einem Gehäuse oder einer Auskleidung, die die Schaufelspitzen umgibt, zu haben. Es wäre wünschenswert, ein Verfahren zum Betreiben eines Flugzeuggasturbinentriebswerks zum Verbessern des Bereiches mit stabiler Strömung und zum Steigern der Effizienz des Verdichtungssystems des Triebwerks zu haben.
  • Kurze Beschreibung der Erfindung
  • Der oben genannte Bedarf oder die oben genannten Erfordernisse können durch beispielhafte Ausführungsformen erfüllt werden, die ein System zur Vergrößerung des Bereiches stabilen Betriebs eines Verdichters, wobei das System einen Verdichter mit einer umlaufenden Reihe von Laufschaufeln, ein die Schaufelspitzen umgebendes Gehäuse, das radial von den Schaufelspitzen getrennt angeordnet ist, und wenigstens einen an dem Gehäuse angeordneten Plasmagenerator aufweist. Der Plasmagenerator weist eine erste Elektrode und eine zweite Elektrode auf, die durch ein dielektrisches Material getrennt sind. Der Plasmagenerator ist zur Bildung eines Plasmas zwischen dem Gehäuse und den Schaufelspitzen betreibbar, um die Strömungsabrisslinie des Verdichters anzuheben. Durch eine Verringerung der Leckströmung zwischen dem Gehäuse und den Schaufelspitzen wird die Verdichtereffizienz gesteigert.
  • Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung enthält ein Gasturbinentriebwerk mit einem Plasmaaktuatorsystem in einer Verdichtungsstufe weiterhin ein Triebwerkssteuerungssystem 74, das den Betrieb des Plasmagenerators 60 so steuert, dass die Strömungsabrisslinie des Verdichters 18 angehoben wird.
  • In einer beispielhaften Ausführungsform ist der Plasmagenerator an einer segmentierten Auskleidung angebracht. In einer anderen beispielhaften Ausführungsform weist der Plasmaaktuator einen ringförmigen Aufbau auf. In einer weiteren beispielhaften Ausführungsform enthält das Plasmaaktuatorsystem einen diskreten Plasmagenerator.
  • Ein Flugzeuggasturbinentriebwerk kann unter Verwendung eines Verfahrens zum Betreiben des Plasmageneratorsystems betrieben werden, um den stabilen Strömungsbereich des Verdichtungssystems in dem Triebwerk zu verbessern. Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung kann ein Flugzeuggasturbinentriebwerk unter Anwendung eines Verfahrens zum Verringern der Spitzenleckströmung durch eine Verringerung des wirksamen Abstandes zwischen den Spitzen der Laufschaufeln und einem Gehäuse oder einer Auskleidung, die die Schaufelspitzen umgibt, betrieben werden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Der Gegenstand, der als die Erfindung angesehen wird, ist in dem anschließenden Teil der Beschreibung im Ein zelnen dargelegt und genau beansprucht. Die Erfindung kann jedoch am besten unter Bezugnahme auf die folgende Beschreibung verstanden werden, die in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen betrachtet wird:
  • 1 ist eine schematische Querschnittsansicht eines Gasturbinentriebwerks mit einer beispielhaften Ausführungsform eines Plasmaaktuatorsystems in einer Verdichtungsstufe.
  • 2 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht eines Abschnitts des Verdichters des in 1 gezeigten Gasturbinentriebwerks.
  • 3 ist ein beispielhaftes Kennlinienfeld eines in 2 gezeigten Verdichters.
  • 4a zeigt die Bildung eines Bereiches umgekehrter Strömung in einem Schaufelspitzenwirbel in einer Verdichtungsstufe.
  • 4b zeigt die Streuung des Bereiches umgekehrter Strömung in dem in 4a gezeigtem Schaufelspitzenwirbel, wenn der Verdichter oberhalb der Betriebslinie gedrosselt wird.
  • 4c zeigt die umkehrte Strömung in dem Wirbel an dem Schaufelspitzenbereich während eines Strömungsabrisses.
  • 5 ist eine schematische Querschnittsansicht des Spitzenbereiches eines Verdichters mit einer beispielhaften Ausführungsform eines Plamageneratorsystems.
  • 6 ist eine schematische Draufsicht der Schaufelspitzen eines Verdichters mit einer beispielhaften Ausführungsform eines Plasmageneratorsystems.
  • 7 ist eine schematische Draufsicht der Schaufelspitzen eines Verdichters mit einer beispielhaften Ausführungsform eines Plasmageneratorsystems.
  • 8 ist eine isometrische Ansicht eines Auskleidungssegmentes eines Verdichters mit einer beispielhaften Ausführungsform eines Plasmagenerators.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • Unter Bezug auf die Zeichnungen, in denen gleiche Bezugszeichen die gleichen Elemente in den verschiedenen Ansichten kennzeichnen: 1 zeigt ein beispielhaftes Mantel stromgasturbinentriebwerk 10, das eine beispielhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beinhaltet. Es enthält eine Triebwerkszentralachse 8, einen Bläser 12, der Umgebungsluft 14 aufnimmt, einen Booster oder Niederdruckverdichter (LPC für low Pressure compressor) 16, einen Hochdruckverdichter (HPC für high Pressure compressor) 18, eine Brennkammer 20, die Brennstoff mit der durch den HPC 18 verdichteten Luft mischt, um Verbrennungsgase oder einen Gasstrom zu erzeugen, der durch eine Hochdruckturbine (HPT für high Pressure turbine) 22 stromabwärts strömt, und eine Niederdruckturbine (LPT für low Pressure turbine) 24, von der die Verbrennungsgase aus dem Triebwerk 10 abgegeben werden. Die HPT 22 ist mit dem HPC 18 verbunden, um im Wesentlichen einen Hochdruckrotor 29 zu bilden. Eine Niederdruckwelle 28 verbindet die LPT 24 sowohl mit dem Bläser 12 als auch mit dem Niederdruckverdichter 16. Die zweite oder Niederdruckwelle 28 ist drehbar koaxial zu dem ersten oder Hochdruckrotor und radial innerhalb desselben angeordnet.
  • Der HPC 18, der die durch den Kern strömende Luft verdichtet, ist achsensymmetrisch um die in Längsrichtung verlaufende Zentralachse 8 angeordnet. Der HPC enthält eine Anzahl von Einlassleitschaufeln (IGV für inlet guide vane) 30 und eine Anzahl von Statorleitschaufeln 31, die in einer Um fangsrichtung um die längs verlaufende Zentralachse 8 herum angeordnet sind. Der HPC 18 enthält weiterhin mehrere Rotorstufen 19, die zugehörige Rotorschaufeln 40 aufweisen, die sich von einer Rotornabe 39 radial nach außen erstrecken, oder entsprechende Rotoren in Gestalt von separaten Scheiben oder einstückigen beschaufelten Scheiben (bzw. Blisk für bladed disk) oder ringförmigen Trommeln 21 auf eine beliebige konventionelle Art.
  • Mit jeder Rotorstufe 19 wirkt eine zugehörige Statorstufe zusammen, die eine Anzahl von in Umfangsrichtung beabstandeten Statorschaufeln 31 aufweist. Die Anordnung der Statorschaufeln und der Rotorschaufeln ist in 2 gezeigt. Die Rotorschaufeln 40 und die Statorschaufeln 31 bilden Schaufelblätter mit entsprechenden aerodynamischen Profilen oder Konturen, um den Kernluftstrom in den axialen Stufen schrittweise unter Druck zu setzen. Jede Rotorschaufel 40 weist einen Schaufelfuß 45, eine Schaufelspitze 46, eine Druckseite 43, eine Saugseite 44, eine Vorderkante 41 und eine Hinterkante 42 auf. Die Rotorschaufeln 40 der vorderen Stufe rotieren innerhalb eines ringförmigen Gehäuses 50, das die Rotorschaufelspitzen umgibt. Die Rotorschaufeln der hinteren Stufe rotieren typischerweise innerhalb eines ringförmigen Kanals, der durch Auskleidungssegmente 51 gebildet wird, die in Umfangsrichtung um die Schaufelspitzen 46 herum angeordnet sind. Im Betrieb wird der Luftdruck erhöht, wenn die Luft abgebremst wird und sich durch die Stator- und Rotorschaufelblätter ausbreitet.
  • In 3 ist ein Kennlinienfeld des beispielhaften Verdichtungssystems 18 in dem beispielhaften Gasturbinentriebwerk 10 mit einem korrigierten Einlassdurchsatz entlang der X-Achse und dem Druckverhältnis auf der Y-Achse gezeigt. Wenn hierin der Ausdruck „Druckverhältnis” verwendet wird, ist er als das Verhältnis von dem Gesamtdruck an dem Auslass des Verdichtungssystems dividiert durch den Gesamtdruck an dem Einlass des Verdichtungssystems definiert. Eine beispielhafte stationäre Betriebslinie 116, eine transiente Betriebslinie 114 und die Strömungsabrisslinie 112 sind zusammen mit Linien 122, 124 konstanter Drehzahl gezeigt. Die Linie 124 stellt eine Linie niedrigerer Drehzahl dar, und die Linie 122 stellt eine Linie höherer Drehzahl dar. Wenn das Verdichtungssystem bei einer konstanten Drehzahl, wie etwa bei der Linie 124, gedrosselt wird, verringert sich der korrigierte Einlassdurchsatz, während das Druckverhältnis ansteigt, und der Betrieb des Verdichtungssystems verschiebt sich näher an die Strömungsabrisslinie 12 heran. Wenn hierin der Ausdruck „Strömungsabrissreserve” verwendet wird, so ist er bei einem konstanten korrigierten Durchsatz als das Verhältnis zwischen dem Druckverhältnis bei einem Strömungsabriss und dem Druckverhältnis auf einer Betriebslinie minus eins definiert [(PRstall/PRol) – 1,0]. Jeder Betriebszustand weist eine zugehörige Verdichtereffizienz auf, die konventionell als das Verhältnis der idealen Verdichterarbeitszufuhr (isentrop) zu der tatsächlichen Arbeitszufuhr, die zum Erreichen eines gegebenen Druckverhältnisses erforderlich ist, definiert ist. Die Verdichtereffizient jedes Betriebszustandes ist in dem Verdichterkennlinienfeld in Gestalt von Umrisslinien konstanter Effizient eingezeichnet, wie etwa mit den in 3 gezeigten Bezugszeichen 118, 120. Das Kennlinienfeld weist einen Bereich maximaler Effizienz auf, der in 3 als die kleinste Umrisslinie 120 dargestellt ist, und es ist wünschenswert, den Verdichter so oft wie möglich in dem Bereich der maximalen Effizienz zu betreiben. Wie hierin weiter unten erläutert ist, schaffen die beispielhaften Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung Mittel zum Erweitern des Bereiches stabilen Betriebs des Verdichtungssystems durch ein Anheben der Strömungsabrissline (siehe Bezugszeichen 113 in 3) des Verdichtungssystems ohne einfach die Betriebslinie 116 abzusenken und Effizienz zu opfern. In 3 ist die Strömungsabrisslinie für einen konventionellen Verdichter mit dem Bezugszeichen 112 gezeigt, und die Strömungsabrisslinie unter Verwendung beispielhafter Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ist mit dem Bezugszeichen 113 gezeigt. Die Punkte 128 und 132 geben den erweiterten stabilen Betriebsbereich, der durch hierin beschriebenen beispielhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung erreicht wird, im Vergleich zu den entsprechenden Punkten 126 bzw. 130 eines konventionellen Verdichtungssystems wieder.
  • Es ist bekannt, dass Verdichterströmungsabrisse durch einen Zusammenbruch der Strömung in dem Spitzenbereich 52 des Rotors 19 hervorgerufen werden. Dieser Spitzenströmungszusammenbruch hängt mit Spitzenleckströmungswirbeln zu sammen, die als Umrissdarstellungen der Bereiche mit einer negativen Axialgeschwindigkeit auf der Grundlage von numerischen strömungsmechanischen (CFD- für computational fluid dynamics) Analysen schematisch in den 4a, 4b und 4c gezeigt sind. Ein Spitzenleckströmungswirbel 200 beginnt in erster Linie an der Rotorschaufelspitze 46 nahe bei der Vorderkante 41. In dem Bereich dieses Wirbels 200 besteht eine Strömung, die eine negative Axialgeschwindigkeit aufweist, das heißt in diesem Bereich ist die Strömung dem Hauptkörper des Stroms entgegengerichtet und in hohem Maße ungewünscht. Wenn er nicht unterbrochen wird, breitet sich der Spitzenwirbel 200 axial nach hinten und tangential von der Schaufelsaugseite 44 zu der benachbarten Schaufeldruckoberfläche 43 aus, wie es in 4b gezeigt ist. Sobald er die Druckoberfläche 43 erreicht, neigt die Strömung dazu, sich in einem Bereich der Blockade an der Spitze zwischen den Schaufeln zu sammeln, wie es in 4c gezeigt ist, und verursacht einen hohen Verlust. Wenn der Verdichter bis zu der Strömungsabrisslinie 112 hin gedrosselt wird, wird die Blockade in dem Strömungskanal zwischen den benachbarten Schaufeln zunehmend größer und bewirkt möglicherweise, dass der Verdichter 18 einen Strömungsabriss erfährt. Nahe bei einem Strömungsabriss ist das Verhalten der Strömungsfeldstruktur in dem Schaufelkanal, speziell die Bahn des Wirbels des Schaufelspitzenfreiraums, rechtwinklig zu der Axialrichtung, wobei der Spitzenfreiraumwirbel 200 die Vorderkanten 41 der benachbarten Schaufeln 40 überspannt, wie es in 4 gezeigt ist. Der Wirbel 200 beginnt von der Vorderkante 41 an der Saugseitenoberfläche 44 der Schaufel 40 und bewegt sich zu der Vorderkante 41 auf der Druckseite der benachbarten Schaufel 40, wie es in 4c gezeigt ist.
  • Die beispielhaften Ausführungsformen der Erfindung, die die hierin offenbarten Plasmaaktuatoren verwenden, verzögern das Wachstum der Blockade durch den Spitzenleckströmungswirbel 200. Wenn die Plasmaaktuatoren gemäß den beispielhaftten Ausführungsformen der Erfindung angewandt und betrieben werden, erzeugen sie ein verstärktes axiales Moment des Fluids in dem Spitzenbereich 52. Das in dem Spitzenbereich wie unten beschrieben erzeugte Plasma verstärkt das axiale Moment des Fluids, minimiert den Negativströmungsbereich 200 und hindert ihn auch an einem Wachstum zu einem großen Blockadebereich. Plasmaaktuatoren, die wie in den beispielhaften Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung gezeigt verwendet werden, erzeugen einen Ionenstrom und eine Volumenkraft, die auf das Fluid in dem Spitzenwirbelbereich einwirken, indem Sie es zwingen, durch den Schaufelkanal in der Richtung der erwünschten Fluidströmung hindurch zu treten. Wenn hierin die Ausdrücke „Plasmaaktuatoren” und „Plasmageneratoren” verwendet werden, haben sie die gleiche Bedeutung und werden austauschbar benutzt.
  • 2 stellt in einer Querschnittsansicht schematisch beispielhafte Ausführungsformen von Plasmaaktuatorsystemen 100 für eine erhöhte Strömungsabrissreserve und/oder eine erhöhte Effizienz des Verdichtungssystems in einem Gasturbinentriebwerk 10 dar, wie etwa dem in 1 im Querschnitt gezeigten Flugzeuggasturbinentriebwerk. Das Plasmaaktuatorsystem 100 des Gasturbinentriebwerks enthält ein ringförmiges Gehäuse 50 oder ringförmige Auskleidungssegmente 51, die die drehbaren Schaufelspitzen 46 umgeben. Ein ringförmiger Plasmagenerator 60 ist an dem Gehäuse 50 oder den Auskleidungssegmenten 51 in ringförmigen Nuten 54 oder Nutsegmenten 56 angeordnet, die außerhalb von den Schaufelspitzen 46 radial beabstandet angeordnet sind. Die in 2 gezeigte beispielhafte Ausführungsform enthält einen Vorderkantenplasmaaktuator 101, der in dem Gehäuse 50 nahe bei der Spitze 46 der Vorderkante 41 angeordnet ist, und einen Plasmaaktuator 102 innerhalb des Sehnenbereiches, der in dem Gehäuse 50 nahe bei der Spitze 46 der Schaufel etwa bei der Sehnenmitte der Schaufelangeordnet ist
  • 5 zeigt eine beispielhafte Ausführungsform eines Plasmaaktuatorsystems 100 zum Erhöhen der Strömungsabrissreserve und/oder zum Steigern der Effizienz eines Verdichtungssystems 18. Wenn hierin der Ausdruck „Verdichtungssystem” verwendet wird, schließt er Vorrichtungen ein, die zum Erhöhen des Druckes eines durch sie hindurch strömenden Fluids verwendet werden, und umfasst den Hochdruckverdichter 18, den Niederdruckverdichter 16 und den Bläser 12, die in dem in 1 gezeigten Gasturbinentriebwerk verwendet werden. Die in 5 gezeigte beispielhafte Ausführungsform zeigt einen ringförmigen Plasmagenerator 60, der an dem Verdichtergehäuse 50 angebracht ist, und enthält eine erste Elektrode 62 und eine zweite Elektrode 64, die durch ein dielektrisches Material 63 getrennt sind. Das dielektrische Material 63 ist innerhalb einer ringförmigen Nut 54 in einer radial nach innen weisenden Oberfläche 53 des Gehäuses 50 angeordnet. In einigen Gasturbinentriebwerksausführungen können einige der Stufen des Verdichters 18 ringförmige Auskleidungssegmente 51 aufweisen, die die Schaufelspitzen umgeben. 8 zeigt eine beispielhafte Ausführungsform unter Verwendung von Plasmaaktuatoren in Auskleidungssegmenten 51. Wie in 8 gezeigt, weist jedes der Auskleidungssegmente 51 ein ringförmiges Nutsegment 56 mit dem dielektrischen Material 63 auf, das in dem ringförmigen Nutsegment 56 angeordnet ist. Diese ringförmige Reihe von Nutsegmenten 56 mit dem dielektrischen Material 63, ersten Elektroden 62 und den zweiten Elektroden 64, die in den ringförmigen Nutsegmenten 56 angeordnet sind, bildet den ringförmigen Plasmagenerator 60.
  • Eine Wechselstromenergiequelle 70 ist mit den Elektroden verbunden, um an die Elektroden 62, 64 ein Hochspannungs-Wechselpotenzial anzulegen. Wenn die Wechselspannungsamplitude groß genug ist, wird die Luft in einem Bereich des größten elektrischen Potenzials ionisiert, wobei sie ein Plasma 68 bildet. Das Plasma 68 beginnt allgemein nahe bei einer Kante 65 der ersten Elektrode 62, die der Luft ausgesetzt ist, und breitet sich über einen Bereich 104 aus, der über die zweite Elektrode 64 hinaus reicht, die von dem dielektrischen Material 63 bedeckt ist. Das Plasma 68 (ionisier te Luft) erzeugt in der Gegenwart eines elektrischen Feldgradienten eine Kraft auf die Umgebungsluft, die radial innerhalb des Plasmas 68 angeordnet ist, wodurch sie eine virtuelle aerodynamische Form erzeugt, die eine Änderung in der Druckverteilung über der radial nach innen weisenden Oberfläche 53 des ringförmigen Gehäuses 50 oder Auskleidungssegmentes 51 bewirkt. Die Luft nahe bei den Elektroden ist schwach ionisiert, und gewöhnlich tritt eine geringe oder gar keine Erhitzung der Luft auf.
  • Während des Triebwerksbetriebs schaltet das Plasmaaktuatorsystem 100 den Plasmagenerator 60 ein, um das ringförmige Plasma 68 zwischen dem ringförmigen Gehäuse 50 und den Schaufelspitzen 46 zu bilden. Eine elektronische Steuerung 72, die mit einem Triebwerkssteuerungssystem 74 verbunden ist, wie z. B. einem volldigitalen Triebwerksregler (FADEC für Full Authority Digital Electronic Control), der die Bläserdrehzahlen, die Verdichter- und Turbinendrehzahlen und das Brennstoffsystem des Triebwerks steuert, kann zum Steuern des Plasmagenerators 60 durch das Ein- und Ausschalten des Plasmagenerators 60 oder eine Modulation desselben auf andere Weise, wie es erforderlich ist, verwendet werden, um die Strömungsabrissreserve zu erhöhen oder die Effizienz des Verdichtungssystems zu steigern. Die elektronische Steuerung 72 kann auch zum Steuern des Betriebs der Wechselstromenergiequelle 70 verwendet werden, die mit den Elektroden verbunden ist, um ein Hochspannungs-Wechselpotenzial an die Elektroden anzulegen.
  • Im Betrieb erzeugt das Plasmaaktuatorsystem 100, wenn es eingeschaltet ist, einen Strom von Ionen, die das Plasma 68 bilden, und eine Volumenkraft, die die Luft schiebt und die Druckverteilung nahe bei der Laufschaufelspitze an der radial nach innen weisenden Oberfläche 53 des ringförmigen Gehäuses 50 verändert. Das Plasma 68 überträgt ein positives axiales Moment auf das Fluid in dem Schaufelspitzenbereich 52, wo in konventionellen Verdichtern ein Wirbel 200 dazu neigt, sich zu bilden, wie es zuvor beschrieben und in den 4a, 4b und 4c gezeigt ist. Das von dem Plasma 68 ausgeübte positive axiale Moment zwingt die Luft, in der gewünschten Richtung der positiven Strömung durch den Kanal zwischen benachbarten Schaufeln hindurch zu treten, wodurch die in der 4c für konventionelle Triebwerke gezeigte Art der Strömungsblockade verhindert wird. Dies erhöht die Strömungsabrissreserve der Verdichterstufe und demnach des Verdichtungssystems. Plasmageneratoren 60, wie sie z. B. in 5 gezeigt sind, können um die Spitzen einiger ausgewählten Verdichterstufen herum angeordnet sein, wo wahrscheinlich ein Strömungsabriss auftritt. Alternativ können Plasmageneratoren um die Spitzen aller Verdichtungsstufen herum angeordnet sein und während des Triebwerksbetriebs unter Verwendung des Triebwerkssteuerungssystems 74 oder der elektronischen Steuerung 72 wahlweise aktiviert werden.
  • Plasmageneratoren 60 können in Axialrichtung an einer Vielzahl axialer Positionen bezogen auf die Spitze der Laufschaufelvorderkante 41 angeordnet sein. Sie können axial stromaufwärts von der Schaufelvorderkante (siehe z. B. 5) angeordnet sein. Sie können auch axial stromabwärts von der Vorderkante 41 (siehe das in den 6 und 7 markierte Bezugszeichen „S”) angeordnet sein. Plasmageneratoren sind wirksam, wenn sie an axialen Positionen von etwa 10% der Schaufelspitzensehnenlänge stromaufwärts von der Vorderkante 41 bis etwa 50% der Schaufelspitzensehnenlänge stromabwärts der Vorderkante 41 angeordnet sind. Sie sind am wirksamsten, wenn sie direkt auf das zu dem Spitzenwirbel 200 gehörende Fluid mit geringem Moment einwirken können, wie es z. B. in 4a gezeigt ist. Es ist vorzuziehen, den Plasmagenerator so anzuordnen, dass der Einfluss des Stroms des Plasmas 68 bei etwa 10% der Schaufelspitzensehnenlänge beginnt, wo erkannt wurde, dass der Wirbel sein Wachstum beginnt, wie es in 4a gezeigt ist. Es ist vorteilhafter, die Plasmageneratoren an Positionen von etwa 10% der Sehnenlänge hinter der Vorderkante 41 bis bei etwa 50% der Sehnenlänge anzuordnen.
  • In anderen beispielhaften Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ist es möglich, mehrere Plasmaaktuatoren 101, 102 zu haben, die an mehreren Stellen in dem Verdichtergehäuse 50 oder den Auskleidungssegmenten 51 angeordnet sind. Beispielhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit mehreren Plasmaaktuatoren an mehreren Stellen sind in den 6 und 7 gezeigt. 6 zeigt schematisch einen ringförmigen Vorderkantenplasmaaktuator 101, der nahe bei der Vorderkante 41 angeordnet ist, und einen ringförmigen Sehnenteilabschnittsplasmaaktuator 102, der nahe bei der Sehnenmitte der Schaufelspitzen 46 angeordnet ist. In der in 6 gezeigten beispielhaften Ausführungsform bilden die Plasmaaktuatoren 101, 102 eine durchgehende ringförmige Schleife 103 innerhalb des Gehäuses 50. Die ersten Elektroden 62 und die zweiten Elektroden 64 bilden durchgehende Schleifen und sind in Axialrichtung durch Abstände A und B getrennt angeordnet, die in Abhängigkeit von den Analysen der Wirbelbildung unter Verwendung von CFD-Analysen ausgewählt sind, wie sie z. B. in den 4a und 4b gezeigt sind. Die Axialposition des Vorderkantenplasmaaktuators 101 von der Schaufelvorderkantenspitzenposition („S”) und die Axialposition des Sehnenteilabschnittsaktuators 102 von der Schaufelspitzenposition („H”) sind ebenfalls in Abhängigkeit von den CFD-Analysen der Wirbelbildung an der Spitze gewählt. Es ist festgestellt worden, dass es für die hierin offenbarten beispielhaften Ausführungsformen am besten ist, den Vorderkantenplasmaaktuator 101 in Axialrichtung bei etwa 10% der Rotorschaufelspitzensehnenlänge von der Schaufelvorderkantenspitze („S”) anzuordnen. Der Sehnenteilabschnittsplasmaaktuator 102 kann in Axialrichtung zwischen etwa 20% und 50% der Rotorschaufelspitzensehnenlänge von der Schaufelvorderkantenspitze („H”) angeordnet sein. In einer bevorzugten Ausführungsform beträgt der Wert für „S” etwa 10% der Rotorschaufelspitzensehnenlänge, und der Wert für „H” beträgt etwa 50% der Rotorschaufelspitzensehnenlänge.
  • In einer anderen, in 7 gezeigten beispielhaften Ausführungsform sind diskrete Plasmaaktuatoren in Umfangsrichtung in dem Gehäuse 50 oder den Auskleidungssegmenten 51 angeordnet. Die Anzahl der diskreten Aktuatoren 105 und 106, die in einer bestimmten Verdichtungsstufe benötigt werden, ist von der Anzahl der Laufschaufeln abhängig, die in dieser Verdichtungsstufe verwendet werden. In einer beispielhaften Ausführungsform ist die Anzahl der verwendeten diskreten Aktuatoren 105, 106 die gleiche wie die Anzahl der Laufschaufeln in der Verdichtungsstufe,und der Umfangsrichtungsabstand zwischen den Plasmaaktuatoren ist der gleiche wie die Teilung der Schaufelreihe. Die Axialpositionen und die Abstände S, H, A und B der Plasmaaktuatoren sind so ausgewählt, wie es zuvor hierin in dem Fall ununterbrochener Plasmaaktuaoren erläutert worden ist. Die diskreten Plasmaaktuatoren, wie sie z. B. in 7 gezeigt sind, können auch so angeordnet sein, dass das Plasma 68 unter einem Winkel zu der Trieb werkszentralachse 8 geleitet wird. Dies kann z. B. erreicht werden, indem die zweite Elektrode 64 eines diskreten Plasmaaktuators bezogen auf die erste Elektrode 62 so angeordnet ist, dass das erzeugte Plasma 68 unter einen Winkel bezogen auf die Triebwerkszentralachse 8 gelenkt wird. Unter bestimmten Betriebsbedingungen kann es nützlich sein, die Plasmaaktuatoren so auszurichten, dass sie eine Ausrichtung der Strömung nahe bei der Schaufelspitze 46 im Wesentlichen in der gleichen auf den Rotor bezogene Richtung wie der Hauptkörper der Strömung durch den Schaufelkanal fördern. In einer beispielhaften Ausführungsform wird dies durch ein Anordnen der zweiten Elektrode 64 des Plasmaaktuators 60 axial stromabwärts von und in Umfangsrichtung versetzt zu der ersten Elektrode 62 erreicht, so dass sie im Wesentlichen entlang des gleichen Winkels wie die durchschnittliche, auf den Rotor bezogene Strömungsrichtung in einem ausgewählten Betriebszustand liegen.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung und ihrer hierin offenbarten beispielhaften Ausführungsformen können die Plasmaaktuatoren auch so eingesetzt werden, dass sie die Verdichtungseffizienz des Verdichters 18 verbessern. Fachleuten ist allgemein bekannt, dass mit Leckströmungen über die Spitzen 46 der Verdichterrotorschaufeln 40 ein sehr hohes Maß an Momentverlust und erhöhter Entropie verbunden ist. Eine Verringerung derartiger Spitzenleckage hilft beim Verringern der Verluste und Verbessern der Effizienz des Verdichters. Außerdem hilft es beim Verringern der Verluste und beim Verbessern der Verdichtereffizienz, die Richtungen der Spitzenleckströmungen zu verändern und zu bewirken, dass sie sich mit der Hauptfluidströmung in dem Verdichter unter einem Winkel mischen, der näher bei der Haupt strömungsrichtung liegt. Plasmaaktuatoren, die an dem Verdichtergehäuse 50 oder den Auskleidungssegmenten 51 angebracht sind und wie hierin offenbart verwendet werden, erfüllen diese Ziele der Verringerung der Schaufelspitzenleckströmungen und deren Neuausrichtung. Um die Spitzenleckströmung zu verringern, ist der Plasmaaktuator 60 nahe bei dem Punkt entlang der Sehne der Schaufelspitze angeordnet, wo die maximale Druckdifferenz zwischen dem statischen Druck der Schaufeldruckseite 43 und der Saugseite 44 besteht. In den hierin gezeigten beispielhaften Ausführungsformen befindet sich diese Stelle näherungsweise bei etwa 10 der Sehnenlänge an der Schaufelspitze. Die Lage des Punktes der maximalen statischen Druckdifferenz an der Schaufelspitze kann unter Verwendung der CFD bestimmt werden, wie es in der Industrie wohlbekannt ist. Wenn die Plasmaaktuatoren eingeschaltet sind, haben sie eine dreifache Wirkung auf die Spitzenleckströmung. Wie in der Anwendung zur Verbesserung der Strömungsabrissreserve übt das von dem Plasmagenerator 60 erzeugte Plasma zuerst eine positive axiale Volumenkraft auf die Spitzenleckströmung aus, wodurch sie zum Austritt aus dem Rotorspitzenbereich 52 veranlasst wird, bevor eine Blockade mit hohem Verlust erzeugt wird. Zweitens richtet der Plasmagenerator 60 die Spitzenleckströmung neu aus und bewirkt, dass sie sich mit der Hauptfluidströmung unter einem günstigeren Winkel zur Verringerung des Verlustes mischt. Es ist bekannt, dass das Verlustniveau in Verdichtungssystemen eine Funktion des Winkels zwischen den Strömungen des sich vermischenden Fluids ist. Drittens verkleinert der Plasmagenerator 60 die wirksame Strömungsfläche für die Spitzenleckströmung und verringert dadurch den Leckdurchsatz. Das Betreiben der Plasmaaktuatoren 101, 102, 105, 106 an dem Gehäuse 50 oder den Auskleidungssegmenten 51 über den Verdichterrotorschaufelspitzen 46, wie es in den 5, 6 und 7 gezeigt ist, erzeugt eine Kraft, die die Luft in dem Spitzenbereich sowohl in der axialen Richtung als auch von dem Rotorgehäuse 50 und den Auskleidungssegmenten 51 weg schiebt. Die Wirkung des Plasmas 68, das die Grenzschicht an dem Gehäuse 50 und den Auskleidungssegmenten 51 nach unten in den Spitzenfreiraumbereich schiebt, bewirkt, dass die Rotorschaufel 40 mit einer mit einem engeren wirksamen Spitzenabstand CL (siehe 5) läuft, und verringert die wirksame Leckströmungsfläche. Dies ist besonders in Axialstromverdichtern nützlich, wo Fluid mit niedrigem Moment in dem Spitzenbereich gegen einen entgegen gerichteten Druckgradienten arbeitet, wobei der statische Druck ansteigt, wenn Luft sich durch den Axialverdichter fortbewegt. Bei konventionellen Verdichtern arbeitet dieser entgegen gerichtete Druckgradient gegen das Fluid mit niedrigem Moment in dem Spitzenwirbelbereich und bewirkt, dass es in der entgegen gesetzten Richtung strömt, was zu höheren Verlusten/geringer Effizienz führt. Die Plasmaaktuatoren, die wie hierin offenbart eingebaut sind und verwendet werden, ermöglichen die Verringerung dieser nachteiligen Auswirkungen der entgegen gerichteten Druckgradienten an den Schaufelspitzen.
  • Die hierin offenbarte Plasmaaktuatorsysteme können so betrieben werden, dass sie einen Anstieg der Strömungsabrissreserve des Verdichtungssystems in dem Triebwerk durch ein Anheben der Strömungsabrisslinie bewirken, wie es z. B. durch die erhöhte Strömungsabrisslinie 113 in 3 gezeigt ist. Obwohl es möglich ist, die Plasmaaktuatoren während des Triebswerksbetriebs kontinuierlich zu betreiben, ist es nicht notwendig, die Plasmaaktuatoren kontinuierlich zu betreiben, um die Strömungsabrissreserve zu verbessern. Unter normalen Betriebsbedingungen bestehen Schaufelspitzenwirbel und kleine Bereiche umgekehrter Strömung 200 (siehe 4a) noch in dem Rotorspitzenbereich 52. Zuerst ist es notwendig, diejenigen Arbeitspunkte des Verdichters zu erkennen, wo der Verdichter wahrscheinlich einen Strömungsabriss erfährt. Dies kann durch konventionelle Verfahren der Analyse und des Versuchs geschehen, und die Ergebnisse können in einem Kennlinienfeld wiedergegeben werden, wie es z. B. in 3 gezeigt ist. Unter Bezug auf 3: Bei normalen Betriebspunkten auf der Betriebslinie 116 sind die Strömungsabrissreserven bezogen auf die Strömungsabrisslinie 112 z. B. angemessen, und die Plasmaaktuatoren brauchen nicht eingeschaltet zu werden. Wenn der Verdichter jedoch gedrosselt wird, wie z. B. entlang der Linie 122 konstanter Drehzahl, sinkt die Axialgeschwindigkeit der Luft in der Verdichterstufe über der gesamten Schaufelspannweite von dem Schaufelfuß 45 bis zu der Schaufelspitze 46, insbesondere in dem Spitzenbereich 52. Der Abfall der Axialgeschwindigkeit in Verbindung mit einem höheren Drucksanstieg in der Rotorschaufelspitze 46 verstärkt die Strömung über die Rotorschaufelspitzen und die Stärke des Spitzenwirbels, wodurch die Bedingungen für den Auftritt eines Strömungsabrisses erzeugt werden. Wenn der Verdichterbetrieb sich Zuständen nähert, die typischerweise nahe bei der Strömungsabrisslinie 112 liegen, werden die Plasmaaktuatoren eingeschaltet. Das Steuerungssystem 74 und/oder die elektronische Steuerung sind so eingestellt, dass die das Plasmaaktuatorsystem rechtzeitig einschalten, bevor sich die Betriebspunkte der Strömungsabrisslinie 112 nähern, wo der Verdichter wahrscheinlich einen Strömungsabriss erfährt. Es ist vorzuziehen, die Plasmaaktuatoren frühzeitig einzuschalten, rechtzeitig bevor die Strömungsabrisslinie erreicht wird, weil dies die absolute Drosselgrenzkapazität steigert. Es be steht jedoch keine Notwendigkeit, die zum Betreiben der Aktuatoren notwendige Energie aufzuwenden, wenn der Verdichter unter gesunden stationären Bedingungen, wie etwa auf der Betriebslinie 116, arbeitet.
  • Statt die Plasmaaktuatoren 101, 102, 104, 105 wie oben beschreiben in einem kontinuierlichen Modus zu betreiben, können die Plasmaaktuatoren alternativ auch in einem gepulsten Modus betrieben werden. In dem gepulsten Modus werden einige oder alle der Plasmaaktuatoren 101, 102, 105, 106 mit einigen vorbestimmten Frequenzen („pulsierend”) ein und ausgeschaltet. Es ist bekannt, dass der Spitzenwirbel, der zu einem Verdichterströmungsabriss führt, allgemein einige Eigenfrequenzen aufweist, die im gewissen Maße den Ablösefrequenzen eines in einer Strömung angeordneten Zylinders ähnlich sind. Bei einer gegebenen Rotorgeometrie können diese Eigenfrequenzen analytisch berechnet oder bei Tests unter Verwendung instationärer Strömungssensoren gemessen werden. Diese können in die Bearbeitungsroutinen in einem FADEC oder anderen Triebwerkssteuerungssystemen 74 oder einer elektronischen Steuerung 72 für die Plasmaaktuatoren einprogrammiert sein. Danach können die Plasmaaktuatoren 101, 102, 105, 106 durch das Steuerungssystem bei ausgewählten Frequenzen, die sich z. B. auf die Wirbelablösefrequenzen oder die Schaufeldurchgangsfrequenzen der verschiedenen Verdichterstufen beziehen, schnell gepulst ein- und ausgeschaltet werden. Alternativ können die Plasmaaktuatoren bei einer Frequenz gepulst ein- und ausgeschaltet werden, die einem „Mehrfachen” einer Wirbelablösefrequenz oder einem „Mehrfachen” der Schaufeldurchgangsfrequenz entspricht. Wenn hierin der Ausdruck „Mehrfaches” verwendet wird, kann dies eine beliebige Zahl oder ein Bruch sein und Werte aufweisen, die gleich eins, größer als eins oder kleiner als eins sind. Das Pulsen des Plasmaaktuators kann in Phase mit der Wirbelfrequenz vorgenommen werden. Alternativ kann das Pulsen der Plasmaaktuatoren phasenversetzt unter einem ausgewählten Phasenwinkel mit der Wirbelfrequenz erfolgen. Der Phasenwinkel kann zwischen etwa 0 Grad und 180 Grad variieren. Es ist vorzuziehen, die Plasmaaktuatoren um etwa 180 Grad phasenversetzt mit der Wirbelfrequenz zu pulsen, um den Schaufelspitzenwirbel schnell aufzulösen, sobald er sich bildet. Der Phasenwinkel und die Frequenz des Plasmaaktuators können in Abhängigkeit von Messwerten der Spitzenwirbelsignale unter Verwendung von Sonden ausgewählt werden, die nahe bei der Schaufelspitze angebracht sind. Es kann ein beliebiges geeignetes Verfahren zur Messung der Schaufelspitzenwirbelsignale unter Verwendung von Sonden angewandt werden, wie z. B. durch die Verwendung dynamischer Druckwandler, die von Kulite Semiconductor Products hergestellt sind.
  • Während des Triebwerksbetriebs schaltet das Schaufelspitzenfreiraum-Plasmasteuerungssystem 90 den Plasmagenerator 60 ein, um das Plasma 68 zwischen dem ringförmigen Gehäuse 50 (oder den Auskleidungssegmenten 51) und den Schaufelspitzen 46 zu erzeugen. Eine elektronische Steuerung 72 kann zum Steuern des Plasmagenerators 60 verwendet werden und den Plasmagenerator 60 ein- und ausschalten. Die elektronische Steuerung 72 kann auch zum Steuern des Betriebs der Gleichstromenergiequelle 70 verwendet werden, die an die Elektroden 62, 64 angeschlossen ist, um ein Hochspannungswechselpotenzial an die Elektroden 62, 64 anzulegen. Das Plasma 68 schiebt die Luft nahe bei der Oberfläche von der radial nach innen weisenden Fläche 53 des ringförmigen Gehäuses 50 (oder der Auskleidungssegmente 51) weg. Dies erzeugt einen wirksamen Freiraum 48 zwischen dem ringförmigen Gehäuse 50 (oder den Auskleidungssegmenten 51) und den Schaufelspitzen 46, der kleiner ist als ein kalter Abstand zwischen dem ringförmigen Gehäuse 50 (oder den Auskleidungssegmenten 51) und den Schaufelspitzen 46. Der kalte Abstand ist der Abstand, wenn das Triebwerk nicht läuft. Der tatsächliche oder Betriebsfreiraum zwischen dem ringförmigen Gehäuse 50 (oder den Auskleidungssegmenten 51) und den Schaufelspitzen ändert sich während des Triebwerkbetriebs infolge der thermischen Ausdehnung und der Zentrifugalkraft. Wenn der Plasmagenerator 60 eingeschaltet ist, ist der wirksame Freiraum 48 (CL) zwischen der ringförmigen Gehäuseoberfläche 53 und den Schaufelspitzen 46 (siehe 5) kleiner als wenn der Aktuator ausgeschaltet ist.
  • Der kalte Abstand zwischen dem ringförmigen Gehäuse 50 (oder den Auskleidungssegmenten 51) und den Schaufelspitzen 46 ist so bemessen, dass die Schaufelspitzen während des Triebwerksbetriebs mit hoher Leistung, wie etwa während des Starts, wenn sich die Schaufelscheibe und die Laufschaufeln als Folge einer hohen Temperatur und hoher Zentrifugalbelastungen ausdehnen, nicht an dem ringförmigen Gehäuse 50 (oder den Auskleidungssegmenten 51) reiben. Die hierin dargestellten beispielhaften Ausführungsformen der Plasmaaktuatorsysteme sind dazu ausgelegt und betreibbar, den Plasmagenerator 60 zu aktivieren, um während der transienten Vorgänge im Triebwerk das ringförmige Plasma 68 zu erzeugen, wenn die Betriebslinie erhöht ist (siehe Bezugszeichen 114 in 3), wo vergrößerte Strömungsabrissreserven notwendig sind, um einen Verdichterströmungsabriss zu verhindern, oder bei Flugzuständen, bei denen die Abstände 48 gesteuert werden müssen, wie z. B. einem Reiseflugzustand des Flugzeugs, das durch das Triebwerk angetrieben wird. Weitere Ausführungsformen des hierin dargestellten beispielhaften Plasmaaktuatorsystems können in anderen Arten von Gasturbinenanlagen, wie etwa Schiffs- oder vielleicht Industriegasturbinenanlagen verwendet werden.
  • In einer Ausführung mit segmentierter Auskleidung 51 umgeben die segmentierten Auskleidungen 51 Verdichterschaufein 40 und helfen bei der Verringerung der Strömung durch Leckage um die radial äußeren Schaufelspitzen 46 der Verdichterlaufschaufeln 40 herum. Ein Plasmagenerator 60 ist radial außerhalb der Schaufelspitzen 46 beabstandet und von diesen getrennt angeordnet. Bei dieser Anwendung an segmentierten Auskleidungen 51 ist der ringförmige Plasmagenerator 60 mit einer segmentierten ringförmigen Nut 56 und einem segmentierten dielektrischen Material 63, das in der segmentierten ringförmigen Nut 56 angeordnet ist, segmentiert ausbildet. Jedes Segment der Auskleidung weist ein Segment der ringförmigen Nut, ein Segment des dielektrischen Materials, das in dem Segment der ringförmigen Nut angeordnet ist, und eine erste und eine zweite Elektrode auf, die durch das Segment des dielektrischen Materials getrennt sind, das in dem Segment der ringförmigen Nut angeordnet ist.
  • Eine AC (Wechselstrom)-Versorgung 70 wird zum Anlegen eines Hochspannungs-Wechselpotenzials in einem Bereich von etwa 3 bis 20 KV (Kilovolt) an die Elektroden verwendet (AC steht für alternating current bzw. Wechselstrom). Wenn die AC-Amplitude groß genug ist, wird die Luft in einem Bereich des größten elektrischen Potenzials ionisiert, wodurch ein Plasma 68 gebildet wird. Das Plasma beginnt allgemein an den Kanten der ersten Elektroden und weitet sich über einem Bereich auf, der über den zweiten Elektroden hervorsteht, die von dem dielektrischen Material bedeckt sind. Das Plasma 68 (ionisierte Luft) erzeugt in der Gegenwart eines elektrischen Feldgradienten eine Kraft auf die Umgebungsluft, die radial innerhalb des Plasmas 68 angeordnet ist, und erzeugt eine virtuelle aerodynamische Form, die eine Veränderung der Druckverteilung über der radial nach innen weisenden Oberfläche 53 des ringförmigen Gehäuses 50 (oder der Auskleidungssegmente 51) bewirkt. Die Luft nahe bei den Elektroden ist schwach ionisiert, und es gibt dort nur eine geringe oder gar keine Erhitzung der Luft.
  • Das Plasmasteuerungssystem für den wirksamen Schaufelspitzenabstand kann auch in beliebigen Verdichtungsabschnitten des Triebwerks, wie etwa dem Booster 16, einem Niederdruckverdichter (LPD), einem Hochdruckverdichter (HPC) 18 und/oder dem Bläser 12 verwendet werden, die ähnliche Gehäuse oder Auskleidungen sowie Rotorschaufelspitzen aufweisen.
  • Diese schriftliche Beschreibung verwendet Beispiele zur Offenbarung der Erfindung, die die beste Art enthalten, und ermöglich auch jeder Person mit Fachkenntnissen, die Erfindung herzustellen und zu verwenden. Der patentierbare Bereich der Erfindung ist durch die Ansprüche definiert und kann weitere Beispiele umfassen, die Fachleuten einfallen. Es ist beabsichtigt, dass derartige weitere Beispiele innerhalb des Bereichs der Ansprüche liegen, wenn sie strukturelle Elemente enthalten, die nicht von dem Wortlaut der Ansprüche abweichen, oder wenn sie äquivalente strukturelle Elemente mit unwesentlichen Unterschieden gegenüber dem Wortlaut der Ansprüche enthalten.
  • Zusammenfassung
  • Ein Gasturbinentriebwerk ist offenbart, das einen Verdichter mit einer umlaufenden Reihe von Laufschaufeln, ein die Spitzen der Schaufeln umgebendes Gehäuse, das von den Spitzen der Schaufeln radial getrennt angeordnet ist, und wenigstens einen Plasmagenerator, der an dem Gehäuse angeordnet ist, aufweist. Der Plasmagenerator weist eine erste Elektrode und eine zweite Elektrode auf, die durch ein dielektrisches Material getrennt sind. Das Gasturbinentriebwerk enthält weiterhin ein Triebwerkssteuerungssystem, dass den Betreib des Plasmagenerators so steuert, dass der Bereich des stabilen Betriebs des Verdichters vergrößert wird.

Claims (21)

  1. System zum Vergrößern des Bereiches eines stabilen Betriebs eines Verdichters, wobei das System aufweist: ein Gehäuse, das eine Reihe von Verdichterlaufschaufeln mit Schaufelspitzen umgibt; und wenigstens einen Plasmagenerator, der radial außerhalb der Schaufelspitzen und von diesen getrennt angeordnet ist.
  2. System nach Anspruch 1, bei dem der Plasmagenerator an dem Gehäuse angebracht ist.
  3. System nach Anspruch 1, bei dem der Plasmagenerator eine erste Elektrode und eine zweite Elektrode aufweist, die durch ein dielektrisches Material getrennt sind.
  4. System nach Anspruch 3, das weiterhin eine Wechselstromversorgung aufweist, die an die erste Elektrode und die zweite Elektrode angeschlossen ist, um ein Hochspannungs-Wechselpotenzial an die Elektroden anzulegen.
  5. System nach Anspruch 1, das weiterhin eine Steuerung aufweist, die den Plasmagenerator ein- und ausschaltet, wie es zum Erhöhen der Strömungsabrissreserve des Verdichters erforderlich ist.
  6. System zum Vergrößern des Bereiches eines stabilen Betriebs eines Verdichters, wobei das System aufweist: eine Anzahl von Auskleidungen, die eine Reihe von Verdichterlaufschaufeln mit Schaufelspitzen umgeben; und wenigstens einen Plasmagenerator, der radial außerhalb der Schaufelspitzen und von diesen getrennt angeordnet ist.
  7. System nach Anspruch 6, bei dem der Plasmagenerator an einer Auskleidung angebracht ist.
  8. Verdichter, der aufweist: einen Rotor mit einer umlaufenden Reihe von Laufschaufeln; ein Gehäuse, das die Reihe von Schaufeln umgibt und radial von den Spitzen der Schaufeln getrennt angeordnet ist; und wenigstens einen Plasmagenerator, der an dem Gehäuse angeordnet ist.
  9. Verdichter, der aufweist: einen Rotor, mit einer umlaufenden Reihe von Laufschaufeln; eine Anzahl von Auskleidungen, die die Reihe von Schaufeln umgeben und radial von den Spitzen der Schaufeln getrennt angeordnet sind; und wenigstens einen Plasmagenerator, der an einer Auskleidung angeordnet ist.
  10. Gasturbinenanlage, die aufweist: einen Verdichter mit einer umlaufenden Reihe von Laufschaufeln; ein Gehäuse, das die Spitzen der Schaufeln umgibt und von den Spitzen der Schaufeln radial getrennt angeordnet ist; und wenigstens einen Plasmagenerator, der an dem Gehäuse angeordnet ist.
  11. Gasturbinentriebwerk nach Anspruch 10, das weiterhin ein Triebwerkssteuerungssystem aufweist, das den Betrieb des Plasmagenerators so steuert, dass die Strömungsabrissreserve des Verdichters erhöht wird.
  12. Gasturbinentriebwerk nach Anspruch 10, bei dem der Plasmagenerator eine erste Elektrode, eine zweite Elektrode und ein dielektrisches Material aufweist.
  13. Gasturbinentriebwerk nach Anspruch 10, bei dem der Plasmagenerator in einer Nut in dem Gehäuse angeordnet ist.
  14. Gasturbinentriebwerk nach Anspruch 10, bei dem der Plasmagenerator ringförmig ist.
  15. Gasturbinentriebwerk nach Anspruch 10, das eine Anzahl von Plasmageneratoren aufweist, die axial getrennt angeordnet sind.
  16. Gasturbinentriebwerk nach Anspruch 10, das eine Anzahl von diskreten Plasmageneratoren aufweist, die in Umfangsrichtung getrennt angeordnet sind.
  17. Gasturbinentriebwerk nach Anspruch 10, bei dem der Plasmagenerator auf einer Oberfläche angeordnet ist, die radial getrennt von der Schaufelspitze angeordnet ist.
  18. Gasturbinentriebwerk nach Anspruch 10, bei dem der Plasmagenerator eine erste Elektrode und eine zweite Elektrode, die in Umfangsrichtung von der ersten Elektrode getrennt angeordnet ist, aufweist.
  19. Gasturbinentriebwerk, das aufweist: einen Verdichter mit einer umlaufenden Reihe von Laufschaufeln; ein Auskleidungssegment, das von den Spitzen der Schaufeln radial getrennt angeordnet ist; wenigstens einen Plasmagenerator, der an dem Auskleidungssegment angeordnet ist.
  20. Gasturbinentriebwerk nach Anspruch 19, bei dem der Plasmagenerator ringförmig ist.
  21. Gasturbinentriebwerk nach Anspruch 19, das eine Anzahl von diskreten Plasmageneratoren aufweist, die in Umfangsrichtung getrennt angeordnet sind.
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