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DE112008003426T5 - Durch aktive Materialien aktivierte Dachträgermerkmale - Google Patents

Durch aktive Materialien aktivierte Dachträgermerkmale Download PDF

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DE112008003426T5
DE112008003426T5 DE112008003426T DE112008003426T DE112008003426T5 DE 112008003426 T5 DE112008003426 T5 DE 112008003426T5 DE 112008003426 T DE112008003426 T DE 112008003426T DE 112008003426 T DE112008003426 T DE 112008003426T DE 112008003426 T5 DE112008003426 T5 DE 112008003426T5
Authority
DE
Germany
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active material
roof rack
shape
property
roof
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE112008003426T
Other languages
English (en)
Inventor
Nancy L. Northville Johnson
Alan L. Grosse Pointe Browne
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GM Global Technology Operations LLC
Original Assignee
GM Global Technology Operations LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GM Global Technology Operations LLC filed Critical GM Global Technology Operations LLC
Publication of DE112008003426T5 publication Critical patent/DE112008003426T5/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R9/00Supplementary fittings on vehicle exterior for carrying loads, e.g. luggage, sports gear or the like
    • B60R9/04Carriers associated with vehicle roof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • General Electrical Machinery Utilizing Piezoelectricity, Electrostriction Or Magnetostriction (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Abstract

Abdeckungsanordnung zum Abdecken eines Dachträgers, welche umfasst:
ein Element, das ausgebildet ist, um eine erste Form und eine zweite Form aufzuweisen, wobei die erste Form ausgebildet ist, um den Dachträger abzudecken, und die zweite Form ausgebildet ist, um den Dachträger freizulegen; und
ein aktives Material in funktioneller Verbindung mit dem Element,
wobei das aktive Material in der Lage ist, beim Empfang eines Aktivierungssignals eine Änderung einer Eigenschaft zu erfahren, wobei die Änderung der Eigenschaft wirksam ist, um das Element von der ersten Form in die zweite Form zu überführen.

Description

  • Hintergrund
  • Diese Offenlegung betrifft allgemein Dachträgermerkmale und im Spezielleren Dachträgermerkmale, die durch aktive Materialien aktiviert werden.
  • Dach/Gepäckträger werden gegenwärtig verwendet, um es zu gestatten, Frachten und Frachtbehälter auf den Dächern von Fahrzeugen zu lagern. Die Befestigung von Frachten oder Frachtbehältern an den dachträgern kann unerwünschterweise menschliche Arbeitskraft erfordern. Es kann z. B. eine an einem Frachtbehälter angebrachte Klammer verwendet werden, um den Frachtbehälter an einem Dachträger zu befestigen, wobei die Klammer physisch an einer Schiene des Dachträgers festgezogen wird. Derzeitige Dachträger besitzen auch den Nachteil, dass sie ästhetisch nicht ansprechend sind.
  • Ein weiteres Problem in Verbindung mit Dachträgern besteht darin, dass die Luftströmung über, unter und/oder um einem/n Dachträger herum beträchtlichen Lärm entwickeln kann und viele Aspekte der Fahrzeugleistung einschließlich des Fahrzeugluftwiderstandes beeinträchtigen kann. Der Fahrzeugluftwiderstand kann die Kraftstoffökonomie eines Fahrzeuges beeinträchtigen. Wie hierin verwendet, bezieht sich der Ausdruck „Luftströmung” auf die Bewegung von Luft um und durch die Teile eines Fahrzeuges relativ zu entweder der Außenfläche des Fahrzeuges oder Flächen von Elementen des Fahrzeuges, entlang welcher eine Außenluftströmung geleitet werden kann, wie z. B. Flächen im Motorraum. Der Aus druck „Luftwiderstand” bezieht sich auf den Widerstand, der durch Reibung in einer Richtung verursacht wird, die jener der Bewegung des Schwerpunktes für einen sich in einem Fluid bewegenden Körper entgegengesetzt ist.
  • Es ist daher wünschenswert, Dachträgersysteme zu entwickeln, an denen Frachten, Frachtbehälter etc. einfacher befestigt werden können. Es ist auch wünschenswert, das Aussehen und die Aerodynamik zu verbessern und den Lärm in Verbindung mit der Luftströmung durch und um solche Dachträgersysteme herum zu reduzieren.
  • Zusammenfassung
  • Hierin sind durch aktive Materialien aktivierte Dachträgermerkmale offenbart. In einer Ausführungsform umfasst ein Dachträgersystem ein Element in funktioneller Verbindung mit einem aktiven Material, wobei das aktive Material ausgebildet ist, um beim Empfang eines Aktivierungssignals eine Änderung einer Eigenschaft zu erfahren.
  • In einer weiteren Ausführungsform umfasst eine Abdeckungsanordnung zum Abdecken eines Dachträgers ein Element, das ausgebildet ist, um eine erste Form und eine zweite Form aufzuweisen, wobei die erste Form ausgebildet ist, um den Dachträger abzudecken, und die zweite Form ausgebildet ist, um den Dachträger freizulegen; und ein aktives Material in funktioneller Verbindung mit dem Element, wobei das aktive Material in der Lage ist, beim Empfang eines Aktivierungssignals eine Änderung einer Eigenschaft zu erfahren, wobei die Änderung der Eigenschaft wirksam ist, um das Element von der ersten Form in die zweite Form zu überführen.
  • In einer noch weiteren Ausführungsform umfasst eine Luftsteuerungsvorrichtung für einen Dachträger eines Fahrzeuges einen Körperabschnitt, der eine Fläche aufweist, wobei der Körperabschnitt funktionell benachbart zu dem Dachträger positioniert ist; und ein aktives Material in funktioneller Verbindung mit der zumindest einen Fläche des Körperabschnitts, wobei das aktive Material in der Lage ist, beim Empfang eines Aktivierungssignals eine Änderung einer Eigenschaft zu erfahren und wobei sich eine Luftströmung über die Luftsteuerungsvorrichtung hinweg mit der Änderung der Eigenschaft des aktiven Materials ändert.
  • Die oben beschriebenen und weitere Merkmale sind durch die nachfolgende/n Fig. und detaillierte Beschreibung beispielhaft erläutert.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Unter nunmehriger Bezugnahme auf die Fig., die beispielhafte Ausführungsformen sind und in denen gleiche Elemente gleiche Bezugsziffern aufweisen, zeigt:
  • 1a eine Draufsicht eines Dachträgers, der unter einem Dach eines Fahrzeuges vertieft und unter Abdeckklappen verborgen ist, die durch ein aktives Material aktiviert werden;
  • 1b eine Draufsicht des Dachträgers von 1a, der über dem Dach eines Fahrzeuges ausgefahren ist, wobei der Dachträger nicht mehr durch die Abdeckklappen verborgen ist;
  • 2a eine Seitenaufrissansicht eines Dachträgers auf der Oberseite eines Fahrzeuges, der durch Seitenabdeckklappen verborgen ist, die durch ein aktives Material aktiviert werden;
  • 2b eine Seitenaufrissansicht des Dachträgers von 2a, der nicht mehr durch Seitenabdeckklappen verborgen ist;
  • 3a eine perspektivische Darstellung eines Dachträgers mit einem durch ein aktives Material aktivierten formschlüssig sitzenden Merkmal, wobei ein Objekt auf der Oberseite des Dachträgers angeordnet ist;
  • 3b eine perspektivische Darstellung des Dachträgers von 3a, nachdem sich das formschlüssig sitzende Merkmal an die Form des auf der Oberseite des Dachträgers angeordneten Objekts angepasst hat;
  • 4a eine Querschnittsansicht eines variabel geformten Loches eines Dachträgers, der eine Auskleidung an seiner Wand aufweist, die ein aktives Material umfasst;
  • 4b eine perspektivische Darstellung einer Klaue, die benachbart zu dem variabel geformten Loch von 4a positioniert ist;
  • 4c eine Querschnittsansicht des variabel geformten Loches von 4b, nachdem seine Auskleidung die Form geändert hat, um sich der Form der Klaue anzupassen, sodass das Loch und die Klaue verblockt sind;
  • 5a eine perspektivische Darstellung einer Klaue, die ein aktives Material umfasst; und
  • 5b eine Querschnittsansicht der Klaue von 5b, die in einem Loch eingesetzt ist, wobei sich die Form eines Endes der Klaue geändert hat, um sich der Form des Loches anzupassen, sodass die Klaue und das Loch verblockt sind.
  • Detaillierte Beschreibung
  • Es sind hierin Dachträgermerkmale beschrieben, die durch aktive Materialien in funktioneller Verbindung mit den Dachträgermerkmalen aktiviert werden können. Wie hierin verwendet, bezieht sich der Ausdruck „Dachträger” auf eine Struktur, die in der Nähe eines Daches eines Fahrzeuges positioniert ist, um Objekte an dem Fahrzeug zu befestigen. Beispielhafte Dachträgermerkmale umfassen, sind jedoch nicht beschränkt auf eine Abdeckungsanordnung, um den Dachträger zu verbergen, eine Luftsteuerungsvorrichtung, um Lärm zu reduzieren und/oder die Aerodynamik des Dachträgers zu verbessern, ein formschlüssig sitzendes Merkmal zum Ankoppeln einer/s Fracht/Frachtbehälters an dem Dachträger, ein reversibles Ausfahrmerkmal, um den Dachträger auszufahren und zu verstauen, einen Mechanismus, um die Dachträgerelemente an dem Fahrzeug zu befestigen, und ein Greif/Eingriffs/Sperrmerkmal, um die/den Fracht/Frachtbehälter an dem Dachträger zu halten, z. B. einen intelligenten Haken, um reversibel in eine Schlaufe einzugreifen, die an der/dem Fracht/Frachtbehälter angebracht ist, variabel geformte Löcher zum reversiblen Verblocken mit Klauen, die an der/dem Fracht/Frachtbehälter angebracht sind, und variabel geformte Klauen, die an der/dem Fracht/Frachtbehälter angebracht sind, um reversibel mit Löchern des Dachträgers zu verblocken. Einige dieser Merkmale machen die Handhabung der Befestigung der/des Fracht/Frachtbehälters an dem Dachträger einfacher, und milder Bedenken, dass sich die/der Fracht/Frachtbehälter in Reaktion auf Fahrzeugbewegungen von dem Dachträger lösen könnte. Überdies machen es einige dieser Merkmale leichter, das Befestigen des Dachträgers an dem Fahrzeug selbst zu erreichen, und können sicherstellen, dass sich der Dachträger nicht von dem Fahrzeug löst.
  • Der Ausdruck „aktives Material” (auch „intelligentes Material” genannt), wie hierin verwendet, bezieht sich auf mehrere verschiedene Klassen von Materialien, die allesamt eine Änderung zumindest einer Eigenschaft zeigen, wenn sie zumindest einem Aktivierungssignal ausgesetzt werden. Beispiele von Eigenschaften aktiver Materialien, die sich ändern können, können eine Form, eine Steifigkeit, eine Abmessung, eine Formorientierung, den Biegemodul, eine Phase und dergleichen, sind jedoch nicht darauf beschränkt. Abhängig von dem speziellen aktiven Material kann das Aktivierungssignal die Form z. B. eines elektrischen Stromes, einer Temperaturänderung, eines magnetischen Feldes, einer mechanischen Beanspruchung oder Belastung oder dergleichen annehmen. In verschiedenen Ausführungsformen kann das Aktivierungssignal durch einen Controller in Ansprechen darauf erzeugt werden, dass ein Benutzer eines Fahrzeuges einen Aktivierungsknopf betätigt, um so zu bewirken, dass sich eine Eigenschaft des aktiven Materials ändert. Es könnte auch ein Deaktivierungssignal in einer ähnlichen Weise erzeugt werden, um die Änderung der Eigenschaft des aktiven Materials umzukehren. In alternativen Ausführungsformen steht der Controller in funktioneller Verbindung mit einem Sensor und erzeugt das Aktivierungssignal in Ansprechen darauf, dass der Sensor eine Änderung eines Zustandes des Fahrzeuges detektiert. Als ein Ergebnis des Empfangens des Aktivierungssignals erfährt das aktive Material eine reversible Änderung.
  • Geeignete aktive Materialien zum Aktivieren der Dachträgermerkmale umfassen, sind jedoch nicht beschränkt auf Formgedächtnislegierungen („SMAs”; z. B. thermisch und spannungsaktivierte Formgedächtnislegie rungen und magnetische Formgedächtnislegierungen (MSMA)), elektroaktive Polymere (EAPs) wie z. B. dielektrische Elastomere, ionische Polymermetallverbundstoffe (IPMC), piezoelektrische Materialien (z. B. Polymere, Keramiken), Formgedächtnispolymere (SMPs), Formgedächtniskeramiken (SMCs), Baroplaste, magnetorheologische (MR) Materialien (z. B. Fluide und Elastomere), elektrorheologische (ER) Materialien (z. B. Fluide und Elastomere), Verbundwerkstoffe aus den vorhergehenden aktiven Materialien mit nicht aktiven Materialien, Systeme, die zumindest eines der vorhergehenden aktiven Materialien umfassen, und Kombinationen, die zumindest eines der vorhergehenden aktiven Materialien umfassen. Der Einfachheit halber und beispielhaft wird hierin auf Formgedächtnislegierungen und Formgedächtnispolymere Bezug genommen. Die Formgedächtniskeramiken, Baroplaste und dergleichen können auf eine ähnliche Weise verwendet werden. Zum Beispiel bewirkt bei baroplastischen Materialien eine druckinduzierte Vermischung von Nanophasendomänen von Komponenten hoher und niedriger Glasumwandlungstemperatur (Tg) die Formänderung. Baroplaste können bei relativ niedrigen Temperaturen wiederholt ohne Verschlechterung verarbeitet werden. SMCs sind den SMAs ähnlich, können jedoch viel höhere Betriebstemperaturen tolerieren als es andere Formgedächtnismaterialien können. Ein Beispiel einer SMC ist ein piezoelektrisches Material.
  • Formgedächtnismaterialien besitzen die Fähigkeit, nach dem Anlegen oder Entfernen äußerer Reize in ihre ursprüngliche Form zurückzukehren. Daher können Formgedächtnismaterialien in Aktuatoren verwendet werden, um eine Kraft aufzubringen und eine erwünschte Bewegung zu erreichen. Aktuatoren aus einem aktiven Material bieten die Möglichkeit einer Reduktion der Größe, des Gewichts, des Volumens, der Kosten, des Lärms und einer Erhöhung der Robustheit des Aktuators im Vergleich zu traditionellen elektromechanischen und hydraulischen Betätigungsmitteln. Fer romagnetische SMAs zum Beispiel zeigen schnelle Abmessungsänderungen von bis zu mehreren Prozent in Ansprechen auf ein angelegtes magnetisches Feld (und proportional zu seiner Stärke). Diese Änderungen sind jedoch Änderungen in eine Richtung und nutzen die Anwendung entweder einer Vorspannkraft oder einer Feldumkehr, um die ferromagnetische SMA in ihre Ausgangskonfiguration zurückzubringen.
  • Formgedächtnislegierungen sind Legierungszusammensetzungen mit zumindest zwei verschiedenen temperaturabhängigen Phasen oder Polarität. Die am häufigsten verwendeten dieser Phasen sind die sogenannte Martensit- und die Austenitphase. In der nachfolgenden Erläuterung bezieht sich die Martensitphase allgemein auf die stärker verformbare Phase niedrigerer Temperatur, wohingegen sich die Austenitphase allgemein auf die starrere Phase höherer Temperatur bezieht. Wenn sich die Formgedächtnislegierung in der Martensitphase befindet und erwärmt wird, beginnt sie, sich in die Austenitphase zu ändern. Die Temperatur, bei der dieses Phänomen beginnt, wird oft als Austenit-Anfangstemperatur (As) bezeichnet. Die Temperatur, bei der dieses Phänomen endet, wird oft als Austenit-Endtemperatur (Af) bezeichnet. Wenn sich die Formgedächtnislegierung in der Austenitphase befindet und abgekühlt wird, beginnt sie, sich in die Martensitphase zu ändern, und die Temperatur, bei der dieses Phänomen beginnt, wird oft als Martensit-Anfangstemperatur (Ms) bezeichnet. Die Temperatur, bei der der Austenit aufhört, in den Martensit überzugehen, wird oft als Martensit-Endtemperatur (Mf) bezeichnet. Der Bereich zwischen As und Af wird oft als der Martensit-zu-Austenit-Umwandlungstemperaturbereich bezeichnet, während der zwischen Ms und Mf oft als der Austenit-zu-Martensit-Umwandlungstemperaturbereich bezeichnet wird. Es sollte angemerkt werden, dass die oben erwähnten Umwandlungstemperaturen Funktionen der Spannung sind, die die SMA-Probe erfährt. Allgemein steigen diese Temperaturen mit steigender Spannung.
  • Im Hinblick auf die vorhergehenden Eigenschaften erfolgt eine Verformung der Formgedächtnislegierung vorzugsweise bei oder unterhalb der Austenit-Anfangstemperatur (bei oder unterhalb von As). Ein anschließendes Erwärmen über die Austenit-Anfangstemperatur bewirkt, dass die verformte Formgedächtnismaterial-Probe beginnt, bis zur Fertigstellung bei der Austenit-Endtemperatur in ihre ursprüngliche (nicht gespannte) permanente Form zurückzukehren. Somit ist ein geeigneter/s Aktivierungseingang oder -signal zur Verwendung mit Formgedächtnislegierungen ein thermisches Aktivierungssignal in einer Größenordnung, die ausreicht, um Übergänge zwischen der Martensit- und der Austenitphase zu bewirken.
  • Die Temperatur, bei der sich die Formgedächtnislegierung an ihre Hochtemperaturform erinnert (d. h. ihre ursprüngliche, nicht gespannte Form), wenn sie erwärmt wird, kann durch geringfügige Änderungen in der Zusammensetzung der Legierung und durch thermomechanische Verarbeitung angepasst werden. In Nickel-Titan-Formgedächtnislegierungen kann sie z. B. von über etwa 100°C auf unter etwa –100°C geändert werden. Der Formwiedererlangungsprozess kann über einen Bereich von nur wenigen Grad stattfinden oder eine allmählichere Wiederherstellung über einen größeren Temperaturbereich zeigen. Der Anfang oder das Ende der Umwandlung kann innerhalb mehrerer Grade, abhängig von der gewünschten Anwendung und Legierungszusammensetzung, gesteuert werden. Die mechanischen Eigenschaften der Formgedächtnislegierung variieren stark über den Temperaturbereich, der ihre Umwandlung überspannt, und stellen typischerweise einen Formgedächtniseffekt und einen superelastischen Effekt bereit. Zum Beispiel wird in der Martensitphase ein niedrigerer Elastizitätsmodul als in der Austenitphase beobachtet. Formgedächtnislegierungen in der Martensitphase können durch Neuausrichtung der Kristallstrukturanordnung mit der aufgebrachten Spannung große Verformungen durchmachen. Das Material wird diese Form behalten, nachdem die Spannung entfernt wurde. Anders ausgedrückt, durch Spannung induzierte Phasenänderungen in der SMA erfolgen von der Art her in zwei Richtungen; die Aufbringung von ausreichend Spannung, wenn sich eine SMA in ihrer Austenitphase befindet, wird eine Änderung in ihre Martensitphase mit niedrigerem Modul bewirken. Das Entfernen der aufgebrachten Spannung wird bewirken, dass die SMA in ihre Austenitphase zurückschaltet und damit ihre Anfangsform und den höheren Modul wiedererlangt.
  • Beispielhafte Formgedächtnislegierungsmaterialien umfassen, sind jedoch nicht beschränkt auf Legierungen auf Nickel-Titan-Basis, Legierungen auf Indium-Titan-Basis, Legierungen auf Nickel-Aluminium-Basis, Legierungen auf Nickel-Gallium-Basis, Legierungen auf Kupferbasis (z. B. Kupfer-Zinklegierungen, Kupfer-Aluminiumlegierungen, Kupfer-Gold- und Kupfer-Zinnlegierungen), Legierungen auf Gold-Cadmium-Basis, Legierungen auf Silber-Cadmium-Basis, Legierungen auf Indium-Cadmium-Basis, Legierungen auf Mangan-Kupfer-Basis, Legierungen auf Eisen-Platin-Basis, Legierungen auf Eisen-Palladium-Basis, Kombinationen, die zumindest eine der vorhergehenden Legierungen umfassen, und dergleichen. Die Legierungen können binär, ternär oder von irgendeiner höheren Ordnung sein, vorausgesetzt die Legierungszusammensetzung weist einen Formgedächtniseffekt auf wie z. B. eine Änderung der Form, der Orientierung, der Fließgrenze, des Biegemoduls, des Dämpfungsvermögens, der Superelastizität und/oder ähnlicher Eigenschaften. Die Wahl einer geeigneten Formgedächtnislegierungszusammensetzung ist zum Teil von dem Temperaturbereich der beabsichtigten Anwendung abhängig.
  • Die Rückverformung in die Austenitphase bei einer höheren Temperatur ist begleitet von sehr großen Spannungen (im Vergleich mit denen, die er forderlich sind, um das Material zu verformen), die so hoch sein können wie die natürliche Fließgrenze des Austenitmaterials, manchmal bis zu dem Dreifachen oder mehr der verformten Martensitphase. Für Anwendungen, die eine große Anzahl von Betriebszyklen erfordern, kann eine Dehnung von weniger als oder gleich etwa 4% oder der verformten Länge des verwendeten Drahtes erhalten werden. Dieser Prozentsatz kann sich auf bis zu 8% für Anwendungen mit einer geringen Anzahl an Zyklen erhöhen. Diese Grenze bei der erzielbaren Dehnung bedeutet beträchtliche Einschränkungen bei der Anwendung von SMA-Aktuatoren, wenn der Raum begrenzt ist.
  • MSMAs sind Legierungen, die oft aus Ni-Mn-Ga bestehen und die Form infolge einer durch ein magnetisches Feld induzierten Dehnung ändern. MSMAs besitzen interne Varianten mit verschiedenen magnetischen und kristallographischen Orientierungen. In einem magnetischen Feld ändern sich die Proportionen dieser Varianten, was zu einer Änderung der gesamten Form des Materials führt. Ein MSMA-Aktuator erfordert allgemein, dass das MSMA-Material zwischen den Spulen eines Elektromagneten angeordnet wird. Der elektrische Strom, der durch die Spule fließt, induziert ein magnetisches Feld durch das MSMA-Material, das eine Änderung der Form bewirkt.
  • Wie zuvor erwähnt, sind weitere beispielhafte Formgedächtnismaterialien Formgedächtnispolymere (SMPs). Ein Formgedächtnispolymer ist ein Polymermaterial, das beim Anlegen eines Aktivierungssignals eine Änderung einer Eigenschaft wie z. B. eines Moduls oder einer Abmessung (zwei Eigenschaften der hierin beschriebenen Dachträgermerkmale, die eine Änderung erfahren können) oder einer Kombination, die zumindest eine der vorhergehenden Eigenschaften in Kombination mit einer Änderung seiner Mikrostruktur und/oder Morphologie umfasst, zeigt. Formgedächtnispo lymere können wärmeempfindlich (d. h., die Änderung der Eigenschaft wird durch ein thermisches Aktivierungssignal bewirkt, das entweder direkt über eine Wärmezufuhr oder -abfuhr oder indirekt über eine Schwingung mit einer Frequenz, die geeignet ist, um hohe Schwingungsamplituden auf dem Molekularniveau anzuregen, die zu einer inneren Wärmeerzeugung führen, geliefert wird), fotoempfindlich (d. h., die Änderung der Eigenschaft wird durch ein elektromagnetisches Strahlungsaktivierungssignal bewirkt), feuchtigkeitsempfindlich (d. h., die Änderung der Eigenschaft wird durch ein Flüssigkeitsaktivierungssignal wie z. B. Feuchtigkeit, Wasserdampf oder Wasser bewirkt), chemisch empfindlich (d. h., empfindlich gegenüber einer Veränderung der Konzentration einer oder mehrerer chemischer Spezies in seiner Umgebung, z. B. der Konzentration an H+-Ionen, also des pH der Umgebung) oder eine Kombination sein, die zumindest eines der vorhergehenden umfasst.
  • Im Allgemeinen sind SMPs phasengetrennte Copolymere, die zumindest zwei verschiedene Einheiten umfassen, welche so beschrieben werden können, dass sie verschiedene Segmente innerhalb des SMPs definieren, wobei jedes Segment unterschiedlich zu den Gesamteigenschaften des SMPs beiträgt. Wie hierin verwendet, bezieht sich der Ausdruck „Segment” auf einen Block, einen Pfröpfling oder eine Sequenz desselben oder ähnlicher Monomer- oder Oligomereinheiten, die copolymerisiert sind, um das SMP zu bilden. Jedes Segment kann (semi-)kristallin oder amorph sein und wird eine/n entsprechende/n Schmelzpunkt bzw. Glasumwandlungstemperatur (Tg) aufweisen. Der Ausdruck „Wärmeumwandlungstemperatur” wird hierin einfacherweise verwendet, um allgemein entweder auf eine Tg oder einen Schmelzpunkt Bezug zu nehmen, je nachdem, ob das Segment ein amorphes Segment oder ein kristallines Segment ist. Für SMPs, die (n) Segmente umfassen, kann gesagt werden, dass das SMP ein hartes Segment und (n – 1) weiche Segmente aufweist, wobei das harte Segment eine höhere Wärmeumwandlungstemperatur aufweist als jedes weiche Segment. Somit weist das SMP (n) Wärmeumwandlungstemperaturen auf. Die Wärmeumwandlungstemperatur des harten Segments wird als die „letzte Umwandlungstemperatur” bezeichnet und die niedrigste Wärmeumwandlungstemperatur des so genannten „weichsten” Segments wird als die „erste Umwandlungstemperatur” bezeichnet. Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass, wenn das SMP mehrere Segmente aufweist, die durch dieselbe Wärmeumwandlungstemperatur, die auch die letzte Umwandlungstemperatur ist, gekennzeichnet sind, gesagt werden kann, dass das SMP mehrere harte Segmente aufweist.
  • Wenn das SMP über die letzte Umwandlungstemperatur erwärmt wird, kann dem SMP-Material eine permanente Form verliehen werden. Eine permanente Form für das SMP kann durch ein nachfolgendes Abkühlen des SMPs unter diese Temperatur festgelegt oder ins Gedächtnis eingeprägt werden. Wie hierin verwendet, sind die Begriffe „ursprüngliche Form”, „vorher definierte Form”, „vorbestimmte Form” und „permanente Form” gleichbedeutend und sollen untereinander austauschbar verwendet werden. Eine temporäre Form kann festgelegt werden, indem das Material auf eine Temperatur erwärmt wird, die höher als eine Wärmeumwandlungstemperatur eines jeglichen weichen Segments ist, jedoch unter der letzten Umwandlungstemperatur liegt, eine äußere Spannung oder Belastung aufgebracht wird, um das SMP zu verformen, und es dann unter die bestimmte Wärmeumwandlungstemperatur des weichen Segments abgekühlt wird, während die verformende äußere Spannung oder Belastung aufrechterhalten wird.
  • Die permanente Form kann wiedererlangt werden, indem das Material, während die Spannung oder Belastung entfernt ist, über die bestimmte Wärmeumwandlungstemperatur des weichen Segments, jedoch unter die letzte Umwandlungstemperatur erwärmt wird. Es sollte somit einzusehen sein, dass es durch Kombinieren mehrerer weicher Segmente möglich ist, mehrere temporäre Formen zu zeigen, und mit mehreren harten Segmenten kann es möglich sein, mehrere permanente Formen zu zeigen. In ähnlicher Weise kann bei Verwendung eines Ansatzes mit einer Schichtung oder einem Verbund eine Kombination aus mehreren SMPs Übergänge zwischen mehreren temporären und permanenten Formen zeigen.
  • SMPs zeigen einen dramatischen Abfall im Modul, wenn sie über die Glasumwandlungstemperatur dessen ihrer Bestandteile erwärmt werden, der eine niedrigere Glasumwandlungstemperatur aufweist. Da dies eine thermisch aktivierte Eigenschaftsänderung ist, sind diese Materialien für eine schnelle Aktivierung nicht gut geeignet. Wenn eine Belastung/Verformung aufrechterhalten wird, während die Temperatur gesenkt wird, kann die verformte Form in dem SMP festgelegt sein, bis es ohne Belastung wieder erwärmt wird, um in seine ursprüngliche Gussform zurückzukehren.
  • Das aktive Material kann auch ein piezoelektrisches Material umfassen. Auch kann das piezoelektrische Material in bestimmten Ausführungsformen als ein Aktuator eingerichtet sein, um ein schnelles Ausfahren vorzusehen. Wie hierin verwendet, wird der Begriff „piezoelektrisch” verwendet, um ein Material zu beschreiben, das sich mechanisch verformt (die Form ändert), wenn ein Spannungspotenzial angelegt wird, oder umgekehrt eine elektrische Ladung erzeugt, wenn es mechanisch verformt wird. Piezoelektrische Materialien zeigen eine geringe Änderung in den Abmessungen, wenn sie der angelegten Spannung unterworfen werden, wobei das Ansprechen zu der Stärke des angelegten Feldes proportional ist und sehr schnell erfolgt (in der Lage ist, den Bereich von tausend Hertz ohne weiteres zu erreichen). Da ihre Abmessungsänderung gering ist (z. B. kleiner als 0,1%), werden sie, um die Größe ihrer Abmessungsänderung drastisch zu erhöhen, üblicherweise in der Form von piezokeramischen unimorphen und bimorphen flachen Patch-Aktuatoren verwendet, die derart aufgebaut sind, dass sie sich beim Anlegen einer relativ niedrigen Spannung in eine konkave oder konvexe Form verbiegen. Die/das Formveränderung/Durchbiegen solcher Patches innerhalb des Sitzes ist für einen schwingungstaktilen Eingang an den Fahrer geeignet.
  • Ein Typ von Unimorph ist eine Struktur, die aus einem einzigen piezoelektrischen Element zusammengesetzt ist, das außen mit einer/m flexiblen Metallfolie oder -streifen verbunden ist, die/der durch das piezoelektrische Element stimuliert wird, wenn es mit einer sich ändernden Spannung aktiviert wird, und zu einer axialen Wölbung oder Auslenkung führt, wenn sie/er der Bewegung des piezoelektrischen Elements entgegenwirkt. Die Aktuatorbewegung für ein Unimorph kann eine Kontraktion oder ein Ausdehnen sein. Unimorphe können eine Dehnung von etwa 10% zeigen, können allgemein aber nur geringen Belastungen relativ zu den Gesamtabmessungen der unimorphen Struktur standhalten. Im Gegensatz zu der unimorphen piezoelektrischen Vorrichtung umfasst eine bimorphe Vorrichtung eine dazwischen liegende flexible Metallfolie, die zwischen zwei piezoelektrischen Elementen geschichtet angeordnet ist. Bimorphe zeigen eine größere Auslenkung als Unimorphe, da sich ein keramisches Element unter der angelegten Spannung zusammenziehen wird, während sich das andere ausdehnt. Bimorphe können Dehnungen bis zu etwa 20% zeigen, können aber im Allgemeinen, ähnlich wie Unimorphe, keinen hohen Belastungen relativ zu den Gesamtabmessungen der unimorphen Struktur standhalten.
  • Anorganische Verbindungen, organische Verbindungen und Metalle sind beispielhafte piezoelektrische Materialien. Was organische Materialien be trifft, so können alle Polymermaterialien mit einer nicht zentralsymmetrischen Struktur und (einer) Gruppe(n) mit einem starken Dipolmoment an der Hauptkette oder an der Seitenkette oder an beiden Ketten innerhalb der Moleküle als Kandidaten für den piezoelektrischen Film verwendet werden. Beispiele für geeignete Polymere umfassen, sind jedoch nicht beschränkt auf Polynatrium-4-Styrolsulfonat („PSS”), Poly S-119 (Polyvinylamin-Hauptketten-Azochromophor) und ihre Derivate; Polyfluorkohlenstoffe, umfassend Polyvinylidenfluorid („PVDF”), sein Copolymer Vinylidenfluorid („VDF”), Trifluorethylen („TrFE”) und ihre Derivate; Polychlorkohlenstoffe, umfassend Polyvinylchlorid („PVC”), Polyvinylidenchlorid („PVC2”) und ihre Derivate; Polyacrylonitrile („PAN”) und ihre Derivate; Polycarbonsäuren, umfassend Polymethacrylsäure („PMA”) und ihre Derivate; Polyharnstoffe und ihre Derivate; Polyurethane („PUE”) und ihre Derivate; Biopolymermoleküle wie z. B. Poly-L-Milchsäuren und ihre Derivate und Membranproteine wie auch Phosphat-Biomoleküle; Polyaniline und ihre Derivate und alle Derivate der Tetramine; Polyimide, umfassend Kapton®-Moleküle und Polyetherimid („PEI”) und ihre Derivate; alle Membranpolymere; Poly-N-Vinylpyrrolidon („PVP”)-Homopolymer und seine Derivate und Zufalls-PVP-Co-Vinylacetat („PVAc”)-Copolymere; alle aromatischen Polymere mit Dipolmomentgruppen in der Hauptkette oder den Seitenketten oder sowohl in der Hauptkette als auch den Seitenketten; und Kombinationen, die zumindest eines der vorhergehenden umfassen.
  • Des Weiteren können piezoelektrische Materialien Pt, Pd, Ni, T, Cr, Fe, Ag, Au, Cu und Metall-Legierungen, die zumindest eines der vorhergehenden umfassen, und Kombinationen, die zumindest eines der vorhergehenden umfassen, wie auch Kombinationen umfassen, die zumindest eines der vorhergehenden umfassen. Diese piezoelektrischen Materialien können z. B. auch Metalloxide wie z. B. SiO2, Al2O3, ZrO2, TiO2, SrTiO3, PbTiO3, BaTiO3, FeO3, Fe3O4, ZnO und Kombinationen mit zumindest einem der vorhergehenden; sowie Verbindungen der Gruppen VIA und IIB wie z. B. CdSe, CdS, GaAs, AgCaSe2, ZnSe, GaP, InP, ZnS und Kombinationen umfassen, die zumindest eines der vorhergehenden umfassen.
  • MR-Fluide sind eine Klasse von intelligenten Materialien, deren rheologische Eigenschaften sich beim Anlegen eines magnetischen Feldes schnell ändern können (z. B. können Eigenschaftsänderungen von mehreren hundert Prozent innerhalb weniger Millisekunden erfolgen), was sie sehr geeignet zum Einsperren (Einschränken) oder Zulassen der Entspannung von Formen/Verformungen durch eine deutliche Änderung ihrer Scherfestigkeit macht, wobei solche Änderungen nutzbringend zum Ergreifen und Freigeben von Gegenständen in hierin beschriebenen Ausführungsformen eingesetzt werden. Beispielhafte Formgedächtnismaterialien umfassen auch magnetorheologische (MR) und ER-Polymere. MR-Polymere sind Suspensionen von magnetisch polarisierbaren Partikeln mit Mikrometergröße (z. B. ferromagnetische oder paramagnetische Partikel wie unten beschrieben) in einem Polymer (z. B. ein duroplastisches/er elastisches/r Polymer oder Kautschuk). Beispielhafte Polymermatrices umfassen, sind jedoch nicht beschränkt auf Polyalphaolefine, Naturkautschuk, Silikon, Polybutadien, Polyethylen, Polyisopren und Kombinationen mit zumindest einem der vorhergehenden.
  • Die Steifigkeit und unter Umständen die Form der Polymerstruktur werden erreicht, indem die Scher- und Kompressions/Zug-Moduln dadurch verändert werden, dass die Stärke des angelegten magnetischen Feldes variiert wird. Die MR-Polymere entwickeln ihre Struktur typischerweise, wenn sie einem magnetischen Feld so kurz wie einige wenige Millisekunden ausgesetzt werden, wobei die Steifigkeits- und Formänderungen zu der Stärke des angelegten Feldes proportional sind. Werden die MR-Polymere nicht länger dem magnetischen Feld ausgesetzt, kehrt sich der Vorgang um und das Elastomer kehrt in seinen Zustand mit niedrigerem Modul zurück. Die kompakte Unterbringung der felderzeugenden Spulen stellt allerdings eine Herausforderung dar.
  • MR-Fluide zeigen eine Scherfestigkeit, die proportional zu der Größe eines angelegten magnetischen Feldes ist, wobei die Eigenschaftsänderungen von mehreren hundert Prozent innerhalb weniger Millisekunden bewirkt werden können. Wenngleich auch bei diesen Materialien die Probleme beim kompakten Unterbringen der zum Erzeugen des angelegten Feldes erforderlichen Spulen bestehen, können sie als Sperr- oder Freigabemechanismus für z. B. ein federbasiertes Ergreifen/Freigeben verwendet werden.
  • Geeignete MR-Fluidmaterialien umfassen ferromagnetische oder paramagnetische Partikel, die in einem Träger, z. B. in einer Menge von etwa 5,0 Volumenprozent (Vol.-%) bis etwa 50 Vol.-% auf der Basis eines Gesamtvolumens der MR-Zusammensetzung, dispergiert sind. Geeignete Partikel umfassen, sind jedoch nicht beschränkt auf Eisen; Eisenoxide (einschließlich Fe2O3 und Fe3O4); Eisennitrid; Eisencarbid; Carbonyleisen; Nickel; Cobalt; Chromdioxid; und Kombinationen, die zumindest eines der vorhergehenden umfassen; z. B. Nickellegierungen; Cobaltlegierungen; Eisenlegierungen, z. B. Edelstahl, Siliziumstahl, wie auch andere, einschließlich Aluminium, Silizium, Cobalt, Nickel, Vanadium, Molybdän, Chrom, Wolfram, Mangan und/oder Kupfer.
  • Die Partikelgröße kann so gewählt sein, dass die Partikel Eigenschaften mehrerer magnetischer Komponenten zeigen, wenn sie einem magnetischen Feld unterworfen werden. Die Partikeldurchmesser (z. B. wie entlang einer Hauptachse des Partikels gemessen) können kleiner als oder gleich etwa 1000 Mikrometer (μm) sein (z. B. etwa 0,1 Mikrometer bis etwa 1000 Mikrometer) oder im Spezielleren etwa 0,5 bis etwa 500 Mikrometer oder noch spezieller etwa 10 bis etwa 100 Mikrometer.
  • Die Viskosität des Trägers kann weniger als oder gleich etwa 100.000 Centipoise (cPs) betragen (z. B. etwa 1 cPs bis etwa 100.000 cPs), im Spezielleren etwa 250 cPs bis etwa 10.000 cPs oder noch spezieller etwa 500 cPs bis etwa 1.000 cPs. Mögliche Träger (z. B. Trägerfluide) umfassen organische Flüssigkeiten, insbesondere nicht polare organische Flüssigkeiten. Beispiele für geeignete organische Flüssigkeiten umfassen, sind jedoch nicht beschränkt auf Öle (z. B. Silikonöle, Mineralöle, Paraffinöle, Weißöle, Hydrauliköle, Transformatoröle und synthetische Kohlenwasserstofföle (z. B. ungesättigte und/oder gesättigte)); halogenierte organische Flüssigkeiten (wie z. B. chlorierte Kohlenwasserstoffe, halogenierte Paraffine, perfluorierte Polyether und fluorierte Kohlenwasserstoffe); Diester; Polyoxyalkylene; Silikone (z. B. fluorierte Silikone); Cyanoalkylsiloxane; Glykole; und Kombinationen, die zumindest einen der vorhergehenden Träger umfassen.
  • Es können auch wässrige Träger verwendet werden, insbesondere solche, die hydrophile mineralische Tone wie z. B. Bentonit oder Hektorit umfassen. Der wässrige Träger kann Wasser oder Wasser, das ein polares, wassermischbares organisches Lösungsmittel (z. B. Methanol, Ethanol, Propanol, Dimethylsulfoxid, Dimethylformamid, Ethylencarbonat, Propylencarbonat, Azeton, Tetrahydrofuran, Diethylether, Ethylenglykol, Propylenglykol und dergleichen) umfasst, wie auch Kombinationen umfassen, die zumindest einen der vorhergehenden Träger umfassen. Die Menge an polarem organischem Lösungsmittel in dem Träger kann weniger als oder gleich etwa 5,0 Vol.-% (z. B. etwa 0,1 Vol.-% bis etwa 5,0 Vol.-%) auf der Basis eines Gesamtvolumens des MR-Fluids oder im Spezielleren etwa 1,0 Vol.-% bis etwa 3,0 Vol.-% betragen. Der pH des wässrigen Trägers kann weniger als oder gleich etwa 13 (z. B. etwa 5,0 bis etwa 13) oder im Spezielleren etwa 8,0 bis etwa 9,0 betragen.
  • Wenn die wässrigen Träger natürlichen und/oder synthetischen Bentonit und/oder Hektorit umfassen, kann die Menge an Ton (Bentonit und/oder Hektorit) in dem MR-Fluid weniger als oder gleich etwa 10 Gewichtsprozent (Gew.-%) auf der Basis eines Gesamtgewichts des MR-Fluids oder im Spezielleren etwa 0,1 Gew.-% bis etwa 8,0 Gew.-% oder im Spezielleren etwa 1,0 Gew.-% bis etwa 6,0 Gew.-% oder noch spezieller etwa 2,0 Gew.-% bis etwa 6,0 Gew.-% betragen.
  • Optionale Komponenten in dem MR-Fluid umfassen Tone (z. B. organophile Tone), Carboxylatseifen, Dispergiermittel, Korrosionshemmer, Schmiermittel, Antiverschleißadditive, Antioxidantien, thixotrope Mittel und/oder Antiabsetzmittel. Beispiele für Carboxylatseifen umfassen, sind jedoch nicht beschränkt auf Eisenoleat; Eisennaphthenat; Eisenstearat; Aliuminiumdi- und -tristearat; Lithiumstearat; Calciumstearat; Zinkstearat und/oder Natriumstearat; oberflächenaktive Substanzen (z. B. Sulfonate, Phosphatester, Stearinsäure, Glycerolmonooleat, Sorbitansesquioleat, Laurate, Fettsäuren, Fettalkohole, fluoraliphatische Polymerester); und Haftvermittler (z. B. Titanat, Aluminat und Zirkonat); und Kombinationen, die zumindest eines der vorhergehenden umfassen. Auch Polyalkylendiole wie z. B. Polyethylenglykol und teilweise veresterte Polyole können inkludiert sein.
  • Elektrorheologische (ER) Fluide sind MR-Fluiden insofern ähnlich, als sie eine Änderung der Scherfestigkeit zeigen, wenn sie einem angelegten Feld, in diesem Fall eher einer Spannung als einem magnetischen Feld, unterworfen sind. Das Ansprechen erfolgt schnell und proportional zu der Stärke des angelegten Feldes. Es ist jedoch um eine Größenordnung kleiner als das von MR-Fluiden und typischerweise sind mehrere tausend Volt erforderlich.
  • Elektronische elektroaktive Polymere (EAPs) sind ein Laminat aus einem Paar Elektroden mit einer Zwischenschicht aus einem dielektrischen Material mit einem niedrigen Elastizitätsmodul. Ein Anlegen eines Potentials zwischen den Elektroden drückt die Zwischenschicht zusammen und bewirkt, dass sie sich in der Ebene ausdehnt. Sie zeigen ein Ansprechen, das proportional zu dem angelegten Feld ist, und können mit hohen Frequenzen betätigt werden. Formverändernde EAP-Laminatfolien wurden demonstriert und sind geeignet, die haptisch basierte Warnung bereitzustellen, wie z. B. zur Verwendung in dem Sitz für einen Schwingungseingang zu dem Fahrer und/oder Insassen.
  • Elektroaktive Polymere umfassen jene Polymermaterialien, die in Ansprechen auf elektrische oder mechanische Felder piezoelektrische, pyroelektrische oder elektrostriktive Eigenschaften aufweisen. Ein Beispiel für ein elektrostriktives Polymer ist ein elektrostriktives Pfropfelastomer mit einem piezoelektrischen Polyvinylidenfluorid-Trifluorethylen-Copolymer. Diese Kombination besitzt die Fähigkeit, eine variable Menge von ferroelektrischen elektrostriktiven molekularen Verbundsystemen zu erzeugen.
  • Materialien, die zur Verwendung als ein elektroaktives Polymer geeignet sind, können jedes/n im Wesentlichen isolierende/n Polymer oder Gummi umfassen, das/der sich in Ansprechen auf eine elektrostatische Kraft verformt oder dessen Verformung zu einer Änderung eines elektrischen Feldes führt. Beispielhafte Materialien, die zur Verwendung als ein vorgedehntes Polymer geeignet sind, umfassen, sind jedoch nicht beschränkt auf Silikonelastomere, Acrylelastomere, Polyurethane, thermoplastische Elastomere, Copolymere, die PDVF umfassen, Haftkleber, Fluorelastome re, Polymere, die Silikon- und Akrylkomponenten (z. B. Copolymere, die Silikon- und Akrylkomponenten umfassen, Polymermischungen, die ein Silikonelastomer und ein Akrylelastomer umfassen, etc.) umfassen, und Kombinationen, die zumindest eines der vorhergehenden Polymere umfassen.
  • Materialien, die als ein elektroaktives Polymer verwendet werden, können auf der Basis einer oder mehrerer Materialeigenschaften wie z. B. einer hohen elektrischen Durchbruchsfeldstärke, eines niedrigen Elastizitätsmoduls (z. B. für große oder kleine Verformungen), einer hohen Dielektrizitätskonstante und dergleichen ausgewählt sein. In einer Ausführungsform kann das Polymer derart ausgewählt sein, dass es einen Elastizitätsmodul von höchstens etwa 100 MPa aufweist. In einer weiteren Ausführungsform kann das Polymer derart ausgewählt sein, dass es einen maximalen Betätigungsdruck zwischen etwa 0,05 Megapascal (MPa) und etwa 10 MPa oder im Spezielleren zwischen etwa 0,3 MPa und etwa 3 MPa aufweist. In einer weiteren Ausführungsform kann das Polymer derart ausgewählt sein, dass es eine Dielektrizitätskonstante zwischen etwa 2 und etwa 20 oder im Spezielleren zwischen etwa 2,5 und etwa 12 aufweist. Die vorliegende Offenlegung soll nicht auf diese Bereiche beschränkt sein. Idealerweise wären Materialien mit einer höheren Dielektrizitätskonstante als die oben angegebenen Bereiche wünschenswert, wenn die Materialien sowohl eine hohe Dielektrizitätskonstante als auch eine hohe Durchschlagfestigkeit hätten. In vielen Fällen können elektroaktive Polymere als dünne Filme hergestellt und implementiert sein, die z. B. ein Dicke von weniger als oder gleich etwa 50 Mikrometer aufweisen.
  • Elektroaktive Polymere können sich bei starken Dehnungen durchbiegen und auch Elektroden, die an den Polymeren befestigt sind, können sich durchbiegen, ohne die mechanische oder elektrische Leistung zu beein trächtigen. Im Allgemeinen können zur Verwendung geeignete Elektroden jede Form aufweisen und aus jedem Material sein, vorausgesetzt, sie sind in der Lage, eine geeignete Spannung an ein elektroaktives Polymer zu liefern oder von diesem eine geeignete Spannung zu empfangen. Die Spannung kann entweder konstant sein oder sich mit der Zeit ändern. In einer Ausführungsform kleben die Elektroden an einer Oberfläche des Polymers. Elektroden, die an dem Polymer kleben, können fügsam sein und passen sich der sich verändernden Form des Polymers an. Die Elektroden können nur an einem Abschnitt eines elektroaktiven Polymers angelegt sein und eine aktive Fläche gemäß ihrer Geometrie definieren. Verschiedene Arten von Elektroden umfassen strukturierte Elektroden mit Metallspuren und Ladungsverteilungsschichten, texturierte Elektroden mit verschiedenen Maßen außerhalb der Ebene, leitfähige Pasten (z. B. Kohlepasten und Silberpasten), kolloidale Suspensionen, leitfähige Materialien mit einem hohen Aspektverhältnis (z. B. Kohlenstofffilamente und Kohlenstoff-Nanoröhrchen und Mischungen aus ionenleitfähigen Materialien), wie auch Kombinationen, die zumindest eines der vorhergehenden umfassen.
  • Beispielhafte Elektrodenmaterialien können Graphit, Ruß, kolloidale Suspensionen, Metalle (umfassend Silber und Gold), gefüllte Gele und Polymere (z. B. silbergefüllte und kohlenstoffgefüllte Gele und Polymere), ionen- oder elektronisch leitfähige Polymere und Kombinationen umfassen, die zumindest eines der vorhergehenden umfassen, sind jedoch nicht darauf beschränkt. Es ist einzusehen, dass bestimmte Elektrodenmaterialien mit gewissen Polymeren gut funktionieren können und mit anderen nicht so gut funktionieren können. Zum Beispiel funktionieren Kohlenstofffilamente gut mit Akrylelastomerpolymeren und nicht so gut mit Silikonpolymeren.
  • Magnetostriktive sind Festkörper, die eine starke mechanische Verformung entwickeln, wenn sie einem äußeren magnetischen Feld unterworfen werden. Dieses Phänomen der Magnetostriktion wird den Drehungen von kleinen magnetischen Domänen in den Materialien zugeschrieben, die zufällig orientiert sind, wenn das Material keinem magnetischen Feld ausgesetzt ist. Die Formänderung ist am größten bei ferromagnetischen oder ferromagnetischen Festkörpern (z. B. Terfenol-D). Diese Materialien besitzen ein sehr schnelles Ansprechvermögen, wobei die Dehnung proportional zu der Stärke des angelegten magnetischen Feldes ist, und sie kehren nach dem Entfernen des Feldes in ihre Ausgangsabmessung zurück. Diese Materialien besitzen jedoch maximale Dehnungen von etwa 0,1 bis etwa 0,2 Prozent.
  • Spezielle Ausführungsformen von durch aktive Materialien aktivierten Dachträgermerkmalen sind in den 1a5c veranschaulicht. Wendet man sich nun den 1a und 1b zu, ist eine Abdeckungsanordnung zum Verbergen eines Dachträgers 10 und somit zum Verbessern des Aussehens des Fahrzeuges, welches den Dachträger 10 enthält, gezeigt. Der Dachträger 10 in 1 kann in einer vertieften Position unter dem Dach 20 eines Fahrzeuges verstaut sein, wo er unter Abdeckungselementen, z. B. Klappen 20 in dieser Ausführungsform, abgedeckt sein kann. Ein aktives Material steht in funktioneller Verbindung mit den Abdeckklappen 30. Wie oben beschrieben, kann das aktive Material beim Empfang eines Aktivierungssignals eine Änderung einer Eigenschaft erfahren. Geeignete aktive Materialien und deren Eigenschaften sind oben beschrieben, wobei Formgedächtnismaterialien bevorzugt sind. Das aktive Material kann in den Abdeckklappen 30 selbst oder in einer an der Oberfläche der Abdeckklappen 30 aufgebrachten Beschichtung vorhanden sein.
  • In Ansprechen auf das Aktivierungssignal können sich die Abdeckklappen 30 von einer ersten Form, in der sie den Dachträger 10 abdecken, in eine zweite Form ändern, in der sie den Dachträger 10 freilegen, wie in 1b gezeigt. Dieser Übergang von der ersten Form in die zweite Form kann infolge einer Eigenschaftsänderung in dem aktiven Material stattfinden. Zum Beispiel könnte die Steifigkeit des aktiven Materials abnehmen, sodass die Abdeckklappen 30 weich werden, oder es könnte sich eine Abmessung oder Form des aktiven Materials (z. B. eines SMP) ändern, sodass die Abdeckklappen 30 schrumpfen oder ihre Gestalt verändern. Infolgedessen kann der Dachträger 10 durch die weich gemachten Abdeckklappen oder an den in ihrer Gestalt veränderten Abdeckklappen vorbei nach oben ausfahren. Dieser Ausfahren des Dachträgers 10 kann mithilfe einer Ausfahrvorrichtung (nicht gezeigt) bewirkt werden, die z. B. einen mechanischen Aktuator, einen elektromechanischen Aktuator, einen Aktuator aus einem aktiven Material oder einer Kombination mit zumindest einem der vorhergehenden Aktuatoren umfasst. Infolgedessen wird der Dachträger 10 zugänglich, um zu gestatten, dass eine Fracht oder ein Frachtbehälter an einem Element des Dachträgers 10 befestigt wird. Während der Dachträger 10 mit Seitenschienen 40 und Querschienen 50 gezeigt ist, könnte er auch Haken und Griffe zur Unterstützung der Befestigung der/des Fracht/Frachtbehälters aufweisen.
  • In einer Ausführungsform kann das Ausfahren des Dachträgers 10 knopfaktiviert sein. Das heißt, ein Controller in Verbindung mit den Abdeckklappen 30 und der Ausfahrvorrichtung kann das Aktivierungssignal (Beispiele vorhin angeführt) in Ansprechen darauf erzeugen, dass ein Benutzer einen Aktivierungsknopf oder eine ähnliche Vorrichtung betätigt. Der Controller kann das Aktivierungssignal an eine Aktivierungsvorrichtung senden, die ausgebildet ist, um die Änderung der Eigenschaft des aktiven Materials zu bewirken. Ein Deaktivierungssignal könnte auf eine ähnliche Weise erzeugt und an die Ausfahrvorrichtung gesendet werden, um zu bewirken, dass sie den Dachträger 10 zurück in seine vertiefte Position bewegt, in der er verstaut werden kann. Das Deaktivierungssignal könnte auch an die Aktivierungsvorrichtung gesendet werden, um zu bewirken, dass die zuvor geänderte Eigenschaft des aktiven Materials in ihre ursprüngliche Form zurückkehrt. Infolgedessen würden die Abdeckklappen 30 den Dachträger 10 in seiner verstauten Position wieder abdecken und verbergen. Eine weitere Offenlegung, die sich auf durch aktive Materialien aktivierte Abdeckungsanordnungen bezieht, ist in der gemeinsam anhängigen US-Patentanmeldung Nr. 11/848 466 mit dem Titel „Active Material Based Concealment Assemblies”, eingereicht am 31. August 2007, zu finden, die hierin durch Bezugnahme in ihrer Gesamtheit aufgenommen ist.
  • Die 2a und 2b zeigen eine weitere Ausführungsform, in der ein Dachträger 60 in einer festen Position über dem Dach 70 eines Fahrzeuges angeordnet ist. Die Abdeckklappen 80 sind wie die oben beschriebenen Abdeckklappen 30, mit der Ausnahme, dass sie die Seiten anstelle der Oberseite des Dachträgers 60 bedecken können, wenn es erwünscht ist, wie in 2a gezeigt. Ferner können die Abdeckklappen 80 bewegt oder ihre Gestalt verändert werden, um den Dachträger zur Verwendung bei Bedarf durch die Wirkung des aktiven Materials in funktioneller Verbindung mit den Abdeckklappen 30 aufzudecken.
  • In einer alternativen Ausführungsform kann zumindest eine der Abdeckklappen 30 durch eine Luftsteuerungsvorrichtung ersetzt sein, die einen Körperabschnitt und ein aktives Material in funktioneller Verbindung mit zumindest einer Fläche des Körperabschnitts umfasst. Das aktive Material kann in einer Beschichtung vorhanden sein, die auf einer Fläche des Körperabschnitts oder in dem Körperabschnitt selbst aufgebracht ist. Zum Beispiel kann das aktive Material in der Form von Streifen oder Drähten vorhanden sein, die in einer Fläche des Körperabschnitts eingebettet sind. Geeignete aktive Materialien und deren Eigenschaften sind oben beschrieben, wobei Formgedächtnismaterialien bevorzugt sind. Ein Aktivierungssignal kann zu dem aktiven Material gesendet werden, um eine Eigenschaft des aktiven Materials zu ändern, um dadurch zu bewirken, dass sich die Luftströmung über die Luftsteuerungsvorrichtung hinweg ändert. Zum Beispiel kann sich das aktive Material in Ansprechen auf das Aktivierungssignal von einer im Wesentlichen geraden Form in eine gekrümmte Form oder umgekehrt ändern. Ein Controller in funktioneller Verbindung mit einem Sensor kann dieses Aktivierungssignal erzeugen, wenn der Sensor eine Änderung eines Zustandes des Fahrzeuges wie z. B. der Geschwindigkeit des Fahrzeuges detektiert. Der Controller kann das Aktivierungssignal an eine Aktivierungsvorrichtung senden, die ausgebildet ist, um die Änderung der Eigenschaft des aktiven Materials zu bewirken. Demzufolge kann die Luftsteuerungsvorrichtung dazu dienen, den Lärm reduzieren und/oder die Aerodynamik des Dachträgers zu verbessern. Eine weitere Offenlegung, die sich auf durch aktive Materialien aktivierte Luftsteuerungsvorrichtungen bezieht, ist in der US-Patentanmeldung Nr. 10/893 119 zu finden, eingereicht am 15. Juli 2004, die hierin durch Bezugnahme in ihrer Gesamtheit aufgenommen ist.
  • In weiteren Ausführungsformen können Dachträgerelemente wie z. B. Längsschienen gedreht und/oder umgesetzt werden, um ein niedrigeres aerodynamisches Profil aufzuweisen, wenn sie nicht in Verwendung sind. Zum Beispiel können sie in eine verstaute Position bewegt werden, in der sie fluchtend an der Dachfläche liegen oder innerhalb von Einbuchtungen in der Dachfläche liegen. Für solche Ausführungsformen kann ein aktives Material, vorzugsweise eine SMA, verwendet werden, um die Spoiler auszufahren oder zu verstauen. Es kann auch ein Sperrmechanismus verwendet werden, um sie in Position zu halten. Der Sperrmechanismus kann auch durch Aktivierung der SMA gelöst werden. Das Vorhandensein eines Sperrmechanismus sieht die Verwendung einer leistungslosen Halteposition vor und lässt auch zu, dass große Kräfte auf den Dachträger angewendet werden, sobald er sich in seiner ausgefahrenen Position befindet. Nach dem Lösen des Sperrmechanismus kann eine Vorspannfeder verwendet werden, um den Dachträger in die Konfiguration zurückzubringen, aus der er durch SMA-Aktivierung bewegt wurde.
  • Ein weiteres Merkmal eines Dachträgers, welches durch ein aktives Material aktiviert werden kann, ist ein „formschlüssig sitzendes” Merkmal. Das aktive Material kann in Funktioneller Verbindung mit einem Abschnitt des Dachträgers ausgebildet sein. Geeignete aktive Materialien und deren Eigenschaften sind oben beschrieben, wobei Formgedächtnismaterialien bevorzugt sind. Die Form des aktiven Materials kann sich der Form eines Objekts, z. B. einer Fracht oder eines Frachtbehälters, anpassen, auf dem es aufgesetzt ist, wenn es ein Aktivierungssignal empfangt. Infolgedessen kann ein formschlüssiger Eingriff zwischen dem Dachträger und dem Objekt hergestellt werden, um den Widerstand gegenüber einem Verschieben des Objekts (z. B. eines niedergebundenen Objekts) zu erhöhen.
  • Die 3a und 3b veranschaulichen eine Ausführungsform des oben beschriebenen formschlüssig sitzenden Merkmals. Der Dachträger 100 in den 3a und 3b umfasst parallele Seitenschienen 110 und Querschienen 120, die rechtwinklig zu den Seitenschienen 110 verlaufen. Es ist einzusehen, dass der Dachträger 100 auch andere Elemente wie z. B. Haken und Griffe zur Unterstützung der Ankopplung der/des Fracht/Frachtbehälters an dem Dachträger 100 umfassen kann. Abschnitte des Dachträgers können ein aktives Material umfassen oder können mit dem aktiven Material beschichtet oder in Kontakt damit angeordnet sein, um das formschlüssig sitzende Merkmal zu ermöglichen. Zum Beispiel können Auflagen, die das aktive Material umfassen, auf einer Fläche eines Dachträgerelements angeordnet sein. Ein Schi 130 ist über die Querschienen 120 hinweg positioniert als eine beispielhafte Fracht gezeigt. Beim Empfang eines Aktivierungssignals kann sich die Form des aktiven Materials der Form des Schis 130 anpassen, was zu einer Einbuchtung 140 in der Querschiene 120 unter dem Schi 130 führt. Beispielsweise kann das aktive Material ein SMP sein und das Aktivierungssignal kann ein thermisches Signal sein. Daher kann das thermische Signal das aktive Material erwärmen, wodurch bewirkt wird, dass es weich wird (d. h. sein Biegemodul wird kleiner) und sich der Form des Schis 130 unter Schwerkraftbelastung anpasst. Das aktive Material kann dann abgekühlt werden, indem das Aktivierungssignal entfernt wird, um in der Einbuchtungsform 140 zu sperren. In einer Ausführungsform kann das formschlüssig sitzende Merkmal knopfaktiviert sein, wie in Bezug auf vorhergehende Ausführungsformen beschrieben.
  • Es sind zusätzliche Ausführungsformen vorstellbar, in denen aktive Materialien es ermöglichen, Dachträgerelemente reversibel an einem Dach eines Fahrzeuges und/oder aneinander zu befestigen. Zum Beispiel können Querträgerelemente und Längsschienen reversibel aneinander befestigt werden. Es sind noch weitere Ausführungsformen vorstellbar, in denen aktive Materialien es ermöglichen, Frachten/Frachtbehälter reversibel an einem Dachträger zu befestigen. Zum Beispiel kann durch die Verwendung zusätzlicher Merkmale, die hierin als das „variabel geformte Loch” und die „variabel geformte Klaue” bezeichnet werden, auch die Einfachheit verbessert werden, mit der die/der Fracht/Frachtbehälter reversibel an einem Dachträger angebracht werden können oder Dachträgerelemente aneinander oder an einem Dach eines Fahrzeuges befestigt werden können. Die 4a und 4b veranschaulichen die Funktionalität des variabel geformten Loches (VSH von variable shaped hole) 150. Wie gezeigt, kann eine Auskleidung 160 entlang der Innenwand des VSH 150 positioniert sein. Diese Auskleidung 160 kann ein aktives Material umfassen. Alternativ kann das aktive Material innerhalb der Innenwand des VSH 150 vorhanden sein. Geeignete aktive Materialien und deren Eigenschaften sind oben beschrieben, wobei Formgedächtnismaterialien bevorzugt sind. Wenngleich der Durchmesser des VSH 150 als relativ gleichmäßig gezeigt ist, könnte er auch eine unregelmäßige Geometrie aufweisen. Zum Beispiel könnte er von oben nach unten abnehmen oder vice versa.
  • Wie in 4b gezeigt, kann eine Klaue 170 benachbart zu dem VSH 150 positioniert sein. Die Klaue 170 könnte an einer/m Fracht/Frachtbehälter angebracht sein, um eine Befestigung an dem Dachträger vorzusehen. Die Geometrie der Klaue 170 kann in der Form variieren, besitzt jedoch vorzugsweise einen größeren Durchmesser als der Durchmesser des VSH 150 oder besitzt zumindest einen minimalen Durchmesser, der größer ist als der minimale Durchmesser des VSH 150. Als solches passt die Klaue 170 anfänglich nicht in das VSH 150. Allerdings kann das aktive Material in Ansprechen auf den Empfang eines Aktivierungssignals eine Änderung der Form erfahren, sodass sich seine Form der Form der Klaue 170 anpasst. Infolgedessen passt sich die Form der Wand der Auskleidung 160 der Geometrie der Klaue 170 an, wie in 4c gezeigt. Zum Beispiel könnte das aktive Material ein SMP sein, das durch ein thermisches Aktivierungssignal erwärmt wird, um seinen Biegemodul zu verringern. Infolgedessen könnte das SMP um die Geometrie der Klaue 170 herum fließen, wenn die Klaue 170 in das VSH 150 eingesetzt wird. Das SMP könnte dann abgekühlt werden, um den Biegemodul zu erhöhen und dadurch eine im Wesentlichen mechanische Verblockung, d. h. einen formschlüssigen Halt, zwischen dem VSH 150 und der Klaue 170 herzustellen. Infolgedessen würde sich die Form der Innenwand der Auskleidung 160 der Geometrie der Klaue 170 anpassen, wie in 4c gezeigt.
  • In einer Ausführungsform kann die Änderung der Form des VSH 150 knopfaktiviert sein. Das heißt, ein Controller kann ausgebildet sein, um in Ansprechen darauf, dass ein Benutzer einen Aktivierungsknopf oder eine ähnliche Vorrichtung betätigt, das Aktivierungssignal zu erzeugen. Der Controller kann das Aktivierungssignal an eine Aktivierungsvorrichtung senden, die ausgebildet ist, um die Änderung der Form des aktiven Materials zu bewirken. Der Controller kann auch ausgebildet sein, um in Ansprechen darauf, dass ein Benutzer einen Freigabeknopf betätigt, ein Freigabesignal zu erzeugen. Beim Empfang des Freigabesignals kann das aktive Material weich werden und zulassen, dass die Klaue 170 aus dem VSH 150 entfernt wird.
  • 5a zeigt eine variabel geformte Klaue (VSP von variable shaped prong) 200, die ähnlich funktioniert wie das zuvor beschriebene variabel geformte Loch. Die VSP 200 kann an einer/m Fracht/Frachtbehälter die/der an einem Dachträger eines Fahrzeuges befestigt werden soll, oder an einem Dachträgerelement angebracht sein, das an einem Dach eines Fahrzeuges oder aneinander befestigt werden soll. Die VSP 200 kann mit einem aktiven Material beschichtet sein, oder, wie in 5a gezeigt, kann die VSP 200 das aktive Material in Fällen leichter Beladungsanwendungen umfassen. Beispiele für geeignete aktive Materialien sind oben beschrieben, wobei Formgedächtnismaterialien bevorzugt sind. 5b zeigt das Einsetzen der VSP 200 in ein Loch 210, das in einem Dachträger angeordnet ist. Die VSP 200 und/oder das Loch 210 kann/können Unregelmäßigkeiten in ihren ursprünglichen Geometrien, z. B. Schwankungen im Durchmesser entlang ihrer Längen, aufweisen. Als solches ist die VSP 200 anfänglich nicht in der Lage, in das Loch 210 eingesetzt zu werden. Allerdings kann sich beim Empfang eines Aktivierungssignals, z. B. Wärme, eine Eigenschaft des aktiven Materials, z. B. der Biegemodul, in Verbindung mit der VSP 200 oder dem Loch 210 ändern, um zu bewirken, dass sich die Geometrie der VSP 200 der Form des Loches 210 anpasst oder vice versa. Zum Beispiel können das Äußere der VSP 200 und das Innere des Loches 210 kreisförmig werden, sodass sie zusammenpassen. Infolgedessen kann die VSP 200 in das Loch 210 eingesetzt werden. Beim Abkühlen kann das aktive Material hart werden, um eine mechanische Verblockung zwischen der VSP 200 und dem Loch 210 zu bilden, um so ein Herausziehen zu verhindern. Die VSP 200 kann aus dem Loch 210 freigegeben werden, wenn das aktive Material in Ansprechen auf ein Freigabesignal wieder erwärmt und weich gemacht wird. Die Aktivierungs- und Freigabesignale können erzeugt werden, wie in der VSH-Ausführungsform beschrieben.
  • Es ist einzusehen, dass die Anzahl von Abdeckklappen, Luftsteuerungsvorrichtungen, formschlüssig sitzenden Bereichen, Löchern, die an dem Dachträger vorhanden sind, und Klauen, die an einer/m Fracht/Frachtbehälter vorhanden sind, ebenso wie ihre Positionen und ihre Größen variieren kann. Zum Beispiel können die Löcher und Klauen in einem Größenbereich von z. B. 1 Millimeter bis zu z. B. mehreren Zentimetern liegen. Außerdem kann eine beliebige Anzahl der hierin beschriebenen Dachträgermerkmale kombiniert werden.
  • Die hierin beschriebenen Ausführungsformen können in der Form von computerimplementierten Prozessen und Vorrichtungen zur Ausführung dieser Prozesse ausgeführt sein. Es können auch Ausführungsformen in der Form eines Computerprogrammcodes ausgeführt sein, der Anweisungen enthält, die in materiellen Medien wie z. B. Floppy Discs, CD-ROMs, Festplattenlaufwerken oder einem beliebigen anderen computerlesbaren Speichermedium enthalten sind, wobei, wenn der computerlesbare Programmcode auf einen Computer geladen und von diesem ausgeführt wird, der Computer eine Vorrichtung wird, um die Erfindung umzusetzen. Eine Ausführungsform kann auch in der Form eines Computerprogrammcodes ausgeführt sein, ob in einem Speichermedium gespeichert, auf einen Computer geladen und/oder von diesem ausgeführt, oder über ein bestimmtes Übertragungsmedium wie z. B. über eine elektrische Verdrahtung oder Verkabelung, durch Glasfasern oder über elektromagnetische Strahlung übertragen, wobei, wenn der Computerprogrammcode auf einen Computer geladen und von diesem ausgeführt wird, der Computer zu einer Vorrichtung wird, um die Erfindung umzusetzen. Wenn sie in einem Universal-Mikroprozessor implementiert sind, konfigurieren die Computerprogrammcode-Segmente den Mikroprozessor, um spezifische logische Schaltungen zu erzeugen.
  • Wie hierin verwendet, bezeichnen die Ausdrücke „ein/e” hierin keine Beschränkung einer Menge, sondern sie bezeichnen das Vorhandensein von zumindest einem der Punkte, auf die Bezug genommen wird. Die Bezugnahme über die gesamte Beschreibung auf „eine bestimmte Ausführungsform”, „eine weitere Ausführungsform”, „eine Ausführungsform” und dergleichen bedeutet, dass ein bestimmtes Element (z. B. ein Merkmal, eine Struktur und/oder eine Eigenschaft), das in Verbindung mit der Ausführungsform beschrieben ist, in zumindest einer hierin beschriebenen Ausführungsform enthalten ist und in anderen Ausführungsformen vorhanden sein kann oder nicht. Darüber hinaus sollte einzusehen sein, dass die beschriebenen Elemente auf jede beliebige geeignete Weise in den verschiedenen Ausführungsformen kombiniert sein können. Wenn nicht anders definiert, haben technische und wissenschaftliche Ausdrücke, die hierin verwendet werden, dieselbe Bedeutung, wie sie für einen Fachmann auf dem Gebiet üblicherweise verstanden wird, zu dem diese Erfindung gehört.
  • Während die Erfindung unter Bezugnahme auf beispielhafte Ausführungsformen beschrieben wurde, wird für den Fachmann einzusehen sein, dass verschiedene Änderungen vorgenommen und Elemente davon durch Äquivalente ersetzt sein können, ohne von dem Schutzumfang der Erfindung abzuweichen. Überdies können zahlreiche Abwandlungen vorgenommen werden, um ein/e bestimmte/s Situation oder Material an die Lehre der Erfindung anzupassen, ohne von deren wesentlichem Schutzumfang abzuweichen. Die Erfindung soll daher nicht auf die spezielle Ausführungsform beschränkt sein, die als beste Art, diese Erfindung auszuführen, offenbart ist. Vielmehr wird die Erfindung alle Ausführungsformen einschließen, die in den Schutzumfang der beiliegenden Ansprüche fallen. Des Weiteren bezeichnet die Verwendung der Ausdrücke erste/s/r, zweite/s/r etc. keine Reihenfolge oder Bedeutung, sondern die Ausdrücke erste/s/r, zweite/s/r etc. werden vielmehr verwendet, um ein Element von einem anderen zu unterscheiden.
  • Zusammenfassung
  • Es sind durch aktive Materialien aktivierte Dachträgermerkmale beschrieben. Eine Abdeckungsanordnung zum Abdecken eines Dachträgers umfasst ein Element, das ausgebildet ist, um eine erste Form und eine zweite Form aufzuweisen, wobei die erste Form ausgebildet ist, um den Dachträger abzudecken, und die zweite Form ausgebildet ist, um den Dachträger freizulegen; und ein aktives Material in funktioneller Verbindung mit dem Element, wobei das aktive Material in der Lage ist, beim Empfang eines Aktivierungssignals eine Änderung einer Eigenschaft zu erfahren, wobei die Änderung der Eigenschaft wirksam ist, um das Element von der ersten Form in die zweite Form zu überführen.

Claims (34)

  1. Abdeckungsanordnung zum Abdecken eines Dachträgers, welche umfasst: ein Element, das ausgebildet ist, um eine erste Form und eine zweite Form aufzuweisen, wobei die erste Form ausgebildet ist, um den Dachträger abzudecken, und die zweite Form ausgebildet ist, um den Dachträger freizulegen; und ein aktives Material in funktioneller Verbindung mit dem Element, wobei das aktive Material in der Lage ist, beim Empfang eines Aktivierungssignals eine Änderung einer Eigenschaft zu erfahren, wobei die Änderung der Eigenschaft wirksam ist, um das Element von der ersten Form in die zweite Form zu überführen.
  2. Abdeckungsanordnung nach Anspruch 1, wobei das aktive Material eine Formgedächtnislegierung, ein elektroaktives Polymer, einen ionischen Polymermetallverbundstoff, ein piezoelektrisches Material, ein Formgedächtnispolymer, eine Formgedächtniskeramik, ein Baroplast, ein magnetorheologisches Material, ein elektrorheologisches Material, einen Verbundwerkstoff aus zumindest einem der vorhergehenden aktiven Materialien mit einem nicht aktiven Material und eine Kombination umfasst, die zumindest eines der vorhergehenden aktiven Materialien umfasst.
  3. Abdeckungsanordnung nach Anspruch 1, wobei das Element das aktive Material umfasst.
  4. Abdeckungsanordnung nach Anspruch 1, wobei das aktive Material auf einer Fläche des Elements aufgebracht ist.
  5. Abdeckungsanordnung nach Anspruch 1, wobei der Dachträger einen Haken, eine Schiene, einen Griff, einen Querträger oder eine Kombination mit zumindest einem der vorhergehenden umfasst.
  6. Abdeckungsanordnung nach Anspruch 1, wobei sich der Dachträger in einer vertieften Position unter dem Dach eines Fahrzeuges, fluchtend mit einer Außenfläche davon oder in nächster Nähe dazu befindet, wenn sich das Element in der ersten Form befindet, und wobei sich der Dachträger in einer ausgefahrenen Position über dem Dach befindet, wenn sich das Element in der zweiten Form befindet.
  7. Abdeckungsanordnung nach Anspruch 1, welche ferner einen Controller umfasst, der ausgebildet ist, um das Aktivierungssignal in Ansprechen darauf zu erzeugen, dass ein Benutzer einen Aktivierungsknopf betätigt.
  8. Abdeckungsanordnung nach Anspruch 1, welche ferner eine Ausfahrvorrichtung umfasst, die ausgebildet ist, um den Dachträger in einem Schritt auszufahren und den Dachträger in einem weiteren Schritt zu verstauen, wobei die Ausfahrvorrichtung einen mechanischen Aktuator, einen elektromechanischen Aktuator, einen Aktuator aus einem aktiven Material oder eine Kombination mit zumindest einem der vorhergehenden umfasst.
  9. Abdeckungsanordnung nach Anspruch 1, wobei der Dachträger in einer festen Position über dem Dach eines Fahrzeuges angeordnet ist und wobei die erste Form ausgebildet ist, um eine Seite des Dachträgers abzudecken.
  10. Abdeckungsanordnung nach Anspruch 1, wobei die Eigenschaft des aktiven Materials eine Steifigkeit, eine Form, eine Abmessung, eine Formorientierung, eine Phase oder eine Kombination ist, die zumindest eine der vorhergehenden Eigenschaften umfasst.
  11. Dachträgersystem, welches umfasst: ein Dachträgerelement in funktioneller Verbindung mit einem aktiven Material, wobei das aktive Material ausgebildet ist, um beim Empfang eines Aktivierungssignals eine Änderung einer Eigenschaft zu erfahren.
  12. Dachträgersystem nach Anspruch 11, wobei das Element einen Haken, eine Schiene, einen Griff, einen Querträger oder eine Kombination mit zumindest einem der vorhergehenden umfasst.
  13. Dachträgersystem nach Anspruch 11, wobei das aktive Material eine Formgedächtnislegierung, ein elektroaktives Polymer, einen ionischen Polymermetallverbundstoff, ein piezoelektrisches Material, ein Formgedächtnispolymer, eine Formgedächtniskeramik, ein Baroplast, ein magnetorheologisches Material, ein elektrorheologisches Material, einen Verbundwerkstoff aus zumindest einem der vorhergehenden aktiven Materialien mit einem nicht aktiven Material und eine Kombination umfasst, die zumindest eines der vorhergehenden aktiven Materialien umfasst.
  14. Dachträgersystem nach Anspruch 11, wobei die Eigenschaft des aktiven Materials eine Steifigkeit, eine Form, eine Abmessung, eine Formorientierung, eine Phase oder eine Kombination ist, die zumindest eine der vorhergehenden Eigenschaften umfasst.
  15. Dachträgersystem nach Anspruch 11, wobei das Dachträgerelement ausgebildet ist, um reversibel an einem weiteren Dachträgerelement oder an einem Dach eines Fahrzeuges befestigt zu sein, wenn sich die Eigenschaft des aktiven Materials ändert.
  16. Dachträgersystem nach Anspruch 11, wobei das Element das aktive Material umfasst.
  17. Dachträgersystem nach Anspruch 11, wobei das aktive Material auf einer Fläche des Elements aufgebracht ist.
  18. Dachträgersystem nach Anspruch 11, wobei das Element einen Haken umfasst und wobei der Haken ausgebildet ist, um in eine Schlaufe eines Objekts einzugreifen oder diese freizugeben, wenn sich die Eigenschaft des aktiven Materials ändert.
  19. Dachträgersystem nach Anspruch 11, wobei die Eigenschaft eine erste Form ist, die in der Lage ist, sich beim Empfang des Aktivierungssignals einer zweiten Form eines Objekts anzupassen.
  20. Dachträgersystem nach Anspruch 19, wobei das Objekt auf der Oberseite des Elements positioniert ist und wobei das Element das Objekt daran hindert, sich zu bewegen, wenn die erste Form des aktiven Materials der zweiten Form des Objekts angepasst ist.
  21. Dachträgersystem nach Anspruch 19, wobei das Element ein variabel geformtes Loch umfasst und wobei eine Wand des Loches oder eine Auskleidung an der Wand das aktive Material umfasst.
  22. Dachträgersystem nach Anspruch 21, wobei das Objekt eine Klaue umfasst, welche die zweite Form aufweist, und wobei die erste Form des aktiven Materials in der Lage ist, sich an die zweite Form anzupassen, um zuzulassen, dass die Klaue beim Empfang des Aktivierungssignals in das variabel geformte Loch eingesetzt wird.
  23. Dachträgersystem nach Anspruch 22, wobei das aktive Material die Änderung der Eigenschaft erfährt, um zuzulassen, dass die Klaue beim Empfang eines Freigabesignals von dem variabel geformten Loch freigegeben wird.
  24. Dachträgersystem nach Anspruch 11, wobei das Element ein Loch mit einer ersten Form umfasst und ferner ein Objekt mit einer Klaue umfasst, die das aktive Material umfasst oder mit dem aktiven Material beschichtet ist, wobei die Eigenschaft des aktiven Materials eine zweite Form ist, die in der Lage ist, sich an die erste Form des Loches anzupassen, um zuzulassen, dass die Klaue beim Empfang des Aktivierungssignals in das Loch eingesetzt wird.
  25. Dachträgersystem nach Anspruch 24, wobei das aktive Material die Änderung der Eigenschaft erfährt, um zuzulassen, dass die Klaue beim Empfang eines Freigabesignals von dem Loch freigegeben wird.
  26. Dachträgersystem nach Anspruch 11, welches ferner einen Controller umfasst, der ausgebildet ist, um das Aktivierungssignal in An sprechen darauf zu erzeugen, dass ein Benutzer einen Aktivierungsknopf betätigt.
  27. Luftsteuerungsvorrichtung für einen Dachträger eines Fahrzeuges, welche umfasst: einen Körperabschnitt, der eine Fläche aufweist, wobei der Körperabschnitt funktionell benachbart zu dem Dachträger positioniert ist; und ein aktives Material in funktioneller Verbindung mit der zumindest einen Fläche des Körperabschnitts, wobei das aktive Material in der Lage ist, beim Empfang eines Aktivierungssignals eine Änderung einer Eigenschaft zu erfahren, und wobei sich eine Luftströmung über die Luftsteuerungsvorrichtung hinweg mit der Änderung der Eigenschaft des aktiven Materials ändert.
  28. Luftsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 27, wobei das aktive Material eine Formgedächtnislegierung, ein elektroaktives Polymer, einen ionischen Polymermetallverbundstoff, ein piezoelektrisches Material, ein Formgedächtnispolymer, eine Formgedächtniskeramik, ein Baroplast, ein magnetorheologisches Material, ein elektrorheologisches Material, einen Verbundwerkstoff aus zumindest einem der vorhergehenden aktiven Materialien mit einem nicht aktiven Material und eine Kombination umfasst, die zumindest eines der vorhergehenden aktiven Materialien umfasst.
  29. Luftsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 27, wobei die Eigenschaft des aktiven Materials eine Steifigkeit, eine Form, eine Abmessung, eine Formorientierung, eine Phase oder eine Kombination ist, die zumindest eine der vorhergehenden Eigenschaften umfasst.
  30. Luftsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 27, wobei der Körperabschnitt das aktive Material umfasst.
  31. Luftsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 27, wobei das aktive Material auf der Fläche des Körpers aufgebracht ist.
  32. Luftsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 27, wobei das aktive Material eine Vielzahl von Streifen umfasst, die in der Fläche eingebettet sind.
  33. Luftsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 27, wobei das aktive Material in der Lage ist, sich in Ansprechen auf das Aktivierungssignal von einer im Wesentlichen geraden Form in eine gekrümmte Form zu ändern.
  34. Luftsteuerungsvorrichtung nach Anspruch 27, welche ferner einen Controller in funktioneller Verbindung mit einem Sensor umfasst, wobei der Controller ausgebildet ist, um das Aktivierungssignal in Ansprechen darauf zu erzeugen, dass der Sensor eine Änderung eines Zustandes des Fahrzeuges detektiert.
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