DE112008003397T5 - Lenkvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Lenkvorrichtung, gekennzeichnet durch:
eine Eingangswelle, die eine von einem Lenkrad eingegebene Lenkkraft überträgt;
eine Ausgangswelle, die eine Lenkkraft, mit welcher Räder gelenkt werden, überträgt; und
einen Exzenterbolzenmechanismus, der einen Exzenter und eine Anpassungsplatte aufweist, wobei
die Ausgangswelle an einer Stelle angeordnet ist, die bezüglich der Eingangswelle radial versetzt ist, und mit entweder dem Exzenter oder der Anpassungsplatte verbunden ist,
die Anpassungsplatte bzw. der Exzenter mit der Eingangswelle verbunden ist, und
ein mittleres Aufnahmeteil, das den Exzenterbolzenmechanismus aufnimmt, separat von einem eingangsseitigen Aufnahmeteil, das die Eingangswelle aufnimmt, und einem ausgangsseitigen Aufnahmeteil, das die Ausgangswelle aufnimmt, ausgebildet ist.
eine Eingangswelle, die eine von einem Lenkrad eingegebene Lenkkraft überträgt;
eine Ausgangswelle, die eine Lenkkraft, mit welcher Räder gelenkt werden, überträgt; und
einen Exzenterbolzenmechanismus, der einen Exzenter und eine Anpassungsplatte aufweist, wobei
die Ausgangswelle an einer Stelle angeordnet ist, die bezüglich der Eingangswelle radial versetzt ist, und mit entweder dem Exzenter oder der Anpassungsplatte verbunden ist,
die Anpassungsplatte bzw. der Exzenter mit der Eingangswelle verbunden ist, und
ein mittleres Aufnahmeteil, das den Exzenterbolzenmechanismus aufnimmt, separat von einem eingangsseitigen Aufnahmeteil, das die Eingangswelle aufnimmt, und einem ausgangsseitigen Aufnahmeteil, das die Ausgangswelle aufnimmt, ausgebildet ist.
Description
- HINTERGRUND DER ERFINDUNG
- 1. Gebiet der Erfindung
- Die Erfindung betrifft eine Lenkvorrichtung, welche in einem Fahrzeug, wie z. B. einem Personenkraftwagen, einem Lastwagen und einem Bus, eingesetzt wird.
- 2. Beschreibung des Standes der Technik
- Eine in einem Fahrzeug verwendete Lenkvorrichtung weist z. B. ein Lenkrad, eine Säulenwelle, eine Drehmomentsensoreingangswelle, eine Zwischenwelle und einen Zahnstangenmechanismus auf. Die Säulenwelle wird durch ein Säulenrohr drehbar gelagert. Die Drehmomentsensoreingangswelle wird durch ein Drehmomentsensorgehäuse drehbar gelagert. Die obige Lenkvorrichtung weist einen Exzenterbolzenmechanismus auf, welcher ein variables Verhältnis zwischen einer Lenkwinkeleingabe vom Lenkrad zu einem Lenkwinkel der Drehmomentsensoreingangswelle bereitstellt, wie dies z. B. in der veröffentlichten japanischen Patentanmeldung
beschrieben ist.JP 3-227772 A - Um jedoch den Exzenterbolzenmechanismus bei einer Lenkvorrichtung zu verwenden, wird das Verhältnis eines Achsversatzbetrages b zwischen der Drehmomentsensoreingangswelle und der Säulenwelle zu einem Achsversatzbetrag a zwischen der Drehmomentsensoreingangswelle und dem Exzenterbolzen, d. h. die Exzentrizität e (= b/a), eingestellt, um dadurch ein Winkelübertragungsverhältnis auf einen Wert einzustellen, welcher für die für jedes Fahrzeug jeweils notwendige Bedienbarkeit und Stabilität geeignet ist. Wenn dabei für die Fahrzeuge der Achsversatzbetrag b eingestellt wird, ist es notwendig, die Form eines ausgangsseitigen Abschnitts des Säulenrohrs und die Form eines eingangsseitigen Abschnitts des Drehmomentsensorgehäuses von Fahrzeug zu Fahrzeug zu verändern. Dieses Problem führt zu einer Erhöhung der Anzahl der Komponentenbauarten.
- ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
- Die Erfindung stellt eine Lenkvorrichtung bereit, welche eine Erhöhung der Anzahl der Komponentenbauarten verhindern kann.
- Ein Aspekt der Erfindung betrifft eine Lenkvorrichtung, welche aufweist: eine Eingangswelle, die eine Lenkkrafteingabe von einem Lenkrad überträgt; eine Ausgangswelle, die eine Lenkkraft, mit welcher Räder gelenkt werden, überträgt; und einen Exzenterbolzenmechanismus, der einen Exzenter bzw. eine Exzenterscheibe und eine Anpassungsplatte aufweist. Bei der obigen Lenkvorrichtung ist die Ausgangswelle an einer Stelle angeordnet, welche bezüglich der Eingangswelle radial versetzt ist, und mit entweder der Exzenterscheibe oder der Anpassungsplatte verbunden, wobei die andere von der Exzenterscheibe und der Anpassungsplatte mit der Eingangswelle verbunden ist. Ein mittleres Aufnahmeteil, welches den Exzenterbolzenmechanismus aufnimmt, ist separat von einem eingangsseitigen Aufnahmeteil, das die Eingangswelle aufnimmt, und einem ausgangsseitigen Aufnahmeteil, das die Ausgangswelle aufnimmt, ausgebildet.
- Die Ausgangswelle kann mit der Anpassungsplatte verbunden sein und die Exzenterscheibe kann mit der Eingangswelle verbunden sein.
- Die Exzenterscheibe kann einen ersten Vorsprung aufweisen, welcher zur Eingangsseite hin vorspringt, die Eingangswelle kann eine erste Ausnehmung an ihrer Ausgangsseite aufweisen und die erste Ausnehmung kann mit dem ersten Vorsprung verbunden sein.
- Die Anpassungsplatte kann eine zweite Ausnehmung aufweisen, welche von einer Ausgangsseite zur Eingangsseite hin zurücktritt, die Ausgangswelle kann einen zweiten Vorsprung an ihrer Eingangsseite aufweisen und der zweite Vorsprung kann mit der zweiten Ausnehmung verbunden sein.
- Das mittlere Aufnahmeteil kann mittels Schrauben mit dem eingangsseitigen Aufnahmeteil und dem ausgangsseitigen Aufnahmeteil verschraubt sein.
- Das eingangsseitige Aufnahmeteil kann ein Säulenrohr, das die Eingangswelle umgibt, und ein Säulenrohrgehäuse, das einen Verbindungsabschnitt umgibt, an dem die Eingangswelle mit der Exzenterscheibe oder der Anpassungsplatte verbunden ist, aufweisen, wobei der Außendurchmesser des mittleren Aufnahmeteils im Wesentlichen gleich dem Außendurchmesser des Säulenrohrgehäuses sein kann.
- Der Innendurchmesser des mittleren Aufnahmeteils kann in Abhängigkeit der Position der Ausgangswelle, die bezüglich der Eingangswelle radial versetzt ist, geändert werden.
- Der Exzenterbolzenmechanismus kann einen Exzenterbolzen an einer Oberfläche der Anpassungsplatte, die der Exzenterscheibe zugewandt ist, aufweisen und der Exzenterbolzen kann an einer Stelle angeordnet sein, die bezüglich einer Mittelachse der Anpassungsplatte radial versetzt ist.
- Ein Achsversatzbetrag zwischen der Eingangswelle und der Ausgangswelle kann kleiner als ein Achsversatzbetrag zwischen dem Exzenterbolzen und der Mittelachse der Anpassungsplatte sein.
- Der Exzenterbolzenmechanismus kann den Achsversatzbetrag zwischen der Eingangswelle und der Ausgangswelle einstellen, um so ein Winkelübertragungsverhältnis einzustellen, welches die Beziehung zwischen einer Lenkwinkeleingabe von dem Lenkrad und einer Lenkwinkelausgabe von der Ausgangswelle wiedergibt.
- Somit ist es nicht notwendig, das eingangsseitige Aufnahmeteil oder das ausgangsseitige Aufnahmeteil von Fahrzeug zu Fahrzeug zu ändern, da lediglich das mittlere Aufnahmeteil geändert werden muss. Somit ist es möglich, eine Erhöhung der Anzahl von Komponentenbauarten von Fahrzeug zu Fahrzeug zu verhindern.
- Gemäß der Aspekte der Erfindung ist es möglich, eine Lenkvorrichtung bereitzustellen, welche eine Erhöhung der Zahl der Komponentenbauarten verhindern kann.
- KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
- Die Merkmale, Vorteile sowie die technische und industrielle Bedeutung dieser Erfindung werden in der folgenden detaillierten Beschreibung beispielhafter Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, wobei gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente bezeichnen. Es zeigen:
-
1 eine schematische Ansicht einer Lenkvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung; -
2 eine vergrößerte schematische Ansicht der in der1 gezeigten Lenkvorrichtung; -
3 eine schematische Querschnittsansicht entlang der Linie III-III in der2 ; -
4 eine weitere vergrößerte schematische Ansicht der in der1 gezeigten Lenkvorrichtung; -
5 eine schematische Querschnittsansicht entlang der Linie V-V in der4 ; -
6 ein Diagramm, das die Charakteristiken der Lenkvorrichtung gemäß der Ausführungsform der Erfindung zeigt; und -
7 ein Diagramm, das die Charakteristik der Lenkvorrichtung gemäß der Ausführungsform der Erfindung zeigt. - DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
- Im Folgenden wird eine Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
-
1 ist eine schematische Ansicht, die eine Lenkvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung zeigt.2 ist eine vergrößerte schematische Ansicht einer Ausgangsseite der Lenkvorrichtung bezüglich eines Exzenterbolzenmechanismus.3 ist eine schematische Querschnittsansicht entlang der Linie III-III in der2 .4 ist eine vergrößerte schematische Ansicht der Ausgangsseite der Lenkvorrichtung bezüglich des Exzenterbolzenmechanismus.5 ist eine schematische Querschnittsansicht entlang der Linie V-V in der4 . - Wie in der
1 gezeigt ist, weist eine Lenkvorrichtung1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform ein (nicht gezeigtes) Lenkrad, eine Säulenwelle2 , eine Säulenwelle3 , ein oberes Säulenrohr4 , ein unteres Säulenrohr5 , eine Exzenterscheibe6 , einen Exzenterbolzen7 , eine Anpassungsplatte8 , ein Säulenrohrgehäuse9 , ein mittleres Gehäuse10 , eine Drehmomentsensoreingangswelle11 , einen Torsionsstab12 , einen Drehmomentsensor13 , ein Drehmomentsensorgehäuse14 , ein Schneckenrad15 , eine (nicht gezeigte) elektronische Steuereinheit einer elektrischen Servolenkung (EPSECU), einen (nicht gezeigten) Motor, eine untere Welle16 und ein Schneckengehäuse17 . - Die Eingangsseite der Säulenwelle
2 ist mit dem (nicht gezeigten) Lenkrad gekoppelt. Die Ausgangsseite der Säulenwelle2 ist hohlzylinderförmig. Die Säulenwelle3 ist mit dem Hohlzylinderabschnitt der Ausgangsseite der Säulenwelle2 kerbverzahnt, so dass sie axial verschiebbar ist. Dieser Aufbau fängt eine axiale Verschiebung zwischen der Säulenwelle2 und der Säulenwelle3 . - Die Säulenwelle
2 überträgt eine Lenkkraft eines Fahrers, die von dem (nicht gezeigten) Lenkrad eingegeben wird, auf die Säulenwelle3 . Die Säulenwelle3 überträgt die von der Säulenwelle2 eingegebene Lenkkraft auf die Exzenterscheibe6 . Somit bildet die Säulenwelle3 eine Eingangswelle. - Das obere Säulenrohr
4 umgibt die Säulenwelle2 und lagert auch drehbar die Säulenwelle2 . Das untere Säulenrohr5 umgibt die Säulenwelle3 und lagert ebenfalls drehbar die Säulenwelle3 . - Die Exzenterscheibe
6 , der Exzenterbolzen7 und die Anpassungsplatte8 werden zusammengebaut und bilden einen Exzenterbolzenmechanismus. Die Exzenterscheibe6 hat einen kreiszylinderförmigen ersten Vorsprung, welcher zur Eingangsseite hin vorspringt. Die Ausgangsseite der Säulenwelle3 hat eine geschlossene zylinderförmige erste Ausnehmung, mit welcher der erste Vorsprung zur Verbindung eingesetzt werden kann. Diese erste Ausnehmung und dieser erste Vorsprung haben jeweils (nicht gezeigte) Verzahnungen oder Passfedern. Durch Einsetzen des ersten Vorsprungs in die erste Ausnehmung zur Verbindung ist die Exzenterscheibe6 koaxial mit der Ausgangsseite der Säulenwelle3 verbunden. - Die Ausgangsseite der Anpassungsplatte
8 hat eine zylindrische zweite Ausnehmung, welche von der Ausgangsseite zur Eingangsseite hin zurücktritt. Die Eingangsseite der Drehmomentsensoreingangswelle11 , die als eine Ausgangswelle dient, hat einen kreissäulenförmigen zweiten Vorsprung, der zur Eingangsseite hin vorspringt. Der zweite Vorsprung kann zur Verbindung in die zweite Ausnehmung eingesetzt werden. - Diese zweite Ausnehmung und dieser zweite Vorsprung haben jeweils (nicht gezeigte) Verzahnungen oder Passfedern. Durch Einsetzen des zweiten Vorsprungs in die zweite Ausnehmung zur Verbindung wird die Drehmomentsensoreingangswelle
11 , die als die Ausgangswelle dient, koaxial mit der Anpassungsplatte8 verbunden. - Der scheibenförmige Exzenter
6 wird an seiner Außenumfangsfläche über ein Lager durch das Säulenrohrgehäuse9 und das mittlere Gehäuse10 drehbar gelagert. Ein zylindrischer Abschnitt ist an einer Eingangsseite des Säulenrohrgehäuses9 , welche in der1 auf der rechten Seite ist, vorgesehen, um zur Eingangsseite hin vorzuspringen. Das untere Säulenrohr5 ist mit einer Außenumfangsfläche des zylindrischen Abschnitts durch Bördeln verbunden. - Ein Lagerflächenabschnitt ist an einer Ausgangsseite des Säulenrohrgehäuses
9 an einer Stelle der Außenumfangsfläche vorgesehen, an welcher die Säulenwelle3 bezüglich der Drehmomentsensoreingangswelle11 um einen ersten Achsversatzbetrag b versetzt ist. Der Lagerflächenabschnitt wird verwendet, um das mittlere Gehäuse10 mit dem Säulenrohrgehäuse9 zu verbinden, indem eine Schraube in ein in dem mittleren Gehäuse10 ausgebildetes Innengewinde eingeschraubt wird. Das Säulenrohrgehäuse9 und das untere Säulenrohr5 bilden zusammen ein eingangsseitiges Aufnahmeteil, das die Säulenwelle3 aufnimmt. - Darüber hinaus ist ein fester Abschnitt an einer Ausgangsseite des mittleren Gehäuses
10 an einem Abschnitt vorgesehen, welcher axial dem Drehmomentsensorgehäuse14 zugewandt ist. Der feste Abschnitt wird verwendet, um das mittlere Gehäuse10 mit dem Drehmomentsensorgehäuse14 zu verbinden, indem Schrauben in eine Vielzahl von in dem Drehmomentsensor14 ausgebildeten Innengewinden geschraubt werden. Das mittlere Gehäuse10 bildet ein mittleres Aufnahmeteil, das die Exzenterscheibe6 , den Exzenterbolzen7 und die Anpassungsplatte8 aufnimmt. Die Exzenterscheibe6 , der Exzenterbolzen7 und die Anpassungsplatte8 bilden den Exzenterbolzenmechanismus. - Das Drehmomentsensorgehäuse
14 ist hohlzylinderförmig. Das Drehmomentsensorgehäuse14 bildet ein ausgangsseitiges Aufnahmeteil, das die Drehmomentsensoreingangswelle11 und den Drehmomentsensor13 aufnimmt. - Die Drehmomentsensoreingangswelle
11 ist hohlzylinderförmig. Die Eingangsseite des Torsionsstabs12 ist über eine Kerbverzahnung oder Passfederverbindung drehbar mit der Innenumfangsfläche der Eingangsseite der Drehmomentsensoreingangswelle11 antriebsmäßig verbunden. Auf ähnliche Weise ist die Ausgangsseite des Torsionsstabs12 über eine Kerbverzahnung oder eine Passfederverbindung mit der Innenumfangsseite der hohlzylindrischen unteren Welle16 antriebsmäßig verbunden. - Die Drehmomentsensoreingangswelle
11 ist an einer Stelle angeordnet, die bezüglich der Säulenwelle11 um den ersten Achsversatzbetrag b radial versetzt ist. Darüber hinaus ist die Drehmomentsensoreingangswelle11 antriebsmäßig mit der unteren Welle16 über den Torsionsstab12 so verbunden, dass sie in Umfangsrichtung verschiebbar ist. Das Schneckenrad15 ist drehbar mit der unteren Welle16 antriebsmäßig verbunden. Die Eingangsseite der unteren Welle16 bezüglich des Schneckenrads15 überein Lager drehbar durch das Drehmomentsensorgehäuse14 gelagert. Die Ausgangsseite der unteren Welle16 bezüglich des Schneckenrads15 wird durch das Schneckengehäuse17 über ein Lager drehbar gelagert. - Der Drehmomentsensor
13 erfasst eine vom Lenkrad eingegebene Lenkkraft des Fahrers entsprechend einer Relativverschiebung der Drehmomentsensoreingangswelle11 bezüglich der unteren Welle16 und gibt die erfasste Lenkkraft an die EPSECU aus. - Die EPSECU umfasst z. B. eine CPU, einen ROM, einen RAM und einen Datenbus, der diese miteinander verbindet. Gemäß einem in dem ROM gespeicherten Programm führt die ECU den nachfolgend beschriebenen Prozess durch.
- Die EPSECU steuert den Antrieb des Motors um eine Hilfskraft auf der Basis der durch den Drehmomentsensor
13 erfassten Lenkkraft zu erzeugen. Eine durch den Motor erzeugte Antriebskraft treibt das Schneckenrad15 an und wird anschließend an die untere Welle16 übertragen. D. h. die EPSECU, der Motor und das Schneckenrad15 erzeugen auf der Basis eines durch den Drehmomentsensor13 erfassten Drehmoments eine Hilfskraft, d. h. eine Lenkkraft. - Obwohl hier in der Zeichnung nicht gezeigt, ist die Ausgangsseite der unteren Welle
16 antriebsmäßig mit einem Zahnrad des Zahnstangenmechanismus durch die Zwischenwelle antriebsmäßig verbunden. Wenn eine Lenkkraft des Fahrers vom Lenkrad eingegeben wird, wird durch die Steuerung der EPSECU am Motor eine Hilfskraft erzeugt, welche proportional zur Lenkkraft ist. Die Hilfskraft wird durch das Schneckenrad15 an die untere Welle16 , die Zwischenwelle und das Zahnrad des Zahnstangenmechanismus übertragen. Infolge dessen wird eine Zahnstange in Breitenrichtung des Fahrzeugs bewegt und anschließend lenkt eine Spurstange, welche an den beiden Außenseiten in Breitenrichtung mit der Zahnstange gekoppelt ist, (nicht gezeigte) Räder. - Eine Oberfläche der Exzenterscheibe
6 , die der Anpassungsplatte8 zugewandt ist, hat eine Exzenterscheibennut6a , die sich in Durchmesserrichtung erstreckt. Der Exzenterbolzen7 , der an der Anpassungsplatte8 vorgesehen ist, ist gleitend in die Exzenterscheibennut6a eingepasst. Die Mittelachse der Exzenterscheibe6 ist bezüglich der Mittelachse der Anpassungsplatte8 um den ersten Achsversatzbetrag b versetzt. - Der Exzenterbolzen
7 ist drehbar an der Oberfläche der Anpassungsplatte8 , welche der Exzenterscheibe6 zugewandt ist, an einer Stelle drehbar vorgesehen, an welcher die Mittelachse des Exzenterbolzens7 um einen zweiten Achsversatzbetrag a, der größer als der erste Achsversatzbetrag b ist, bezüglich der Mittelachse der Anpassungsplatte8 versetzt ist. Der Exzenterbolzen7 und die Exzenterscheibennut6a der Exzenterscheibe6 stellen ein variables Verhältnis eines Lenkwinkels der Säulenwelle3 , die als die Eingangswelle dient, zu einem Lenkwinkel der Drehmomentsensoreingangswelle11 , welche als die Ausgangswelle dient, bereit. Es ist zu beachten, dass der detaillierte Aufbau ähnlich zu dem in beschriebenen Aufbau ist, so dass eine detaillierte Beschreibung weggelassen wird.JP 3-227772 A - Der so konfigurierte Exzenterbolzenmechanismus kann ein Winkelübertragungsverhältnis, welches anzeigt, wie sich ein Lenkwinkel der unteren Welle
16 oder der Drehmomentsensoreingangswelle11 gegenüber einer Lenkwinkeleingabe von dem Lenkrad verändert, indem der erste Achsversatzbetrag b zur Einstellung der Exzentrizität e (= b/a) eingestellt wird. Dies wird unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen im Folgenden beschrieben. Die6 und7 sind Diagramme, die Eingang//Ausgang-Charakteristiken der Lenkvorrichtung gemäß der Ausführungsform der Erfindung zeigen. - Wenn z. B. wie in den
2 und3 gezeigt der erste Achsversatzbetrag b auf b1 eingestellt wird, ist die Exzentrizität e1 gleich b1/a, wohingegen die Exzentrizität e2 gleich b2/a ist, wenn der erste Achsversatzbetrag b auf b2 (b2 > b1) eingestellt wird, wie in den4 und5 gezeigt ist. Somit ist e2 größer als e1. Auf diese Weise kann durch Verändern der Exzentrizität die Charakteristik des Winkelübertragungsverhältnisses verändert werden, wie in der6 gezeigt ist. Es ist zu beachten, dass das Winkelübertragungsverhältnis ermittelt wird, indem die in7 gezeigte Beziehung zwischen einem Lenkwinkel an der Ausgangsseite (AUSGANG) und einem Lenkwinkel an der Eingangsseite (EINGANG), welcher einem Lenkradeingabewinkel entspricht, durch Ableitung berechnet wird. - Wie in den
2 und4 gezeigt, ändert sich der erste Achsversatzbetrag b, d. h. eine Entfernung zwischen der Drehmittelachse der Drehmomentsensoreingangswelle11 und der Drehmittelachse der Säulenwelle3 , um die Charakteristik des Winkelübertragungsverhältnisses zu ändern. Um den ersten Achsversatzbetrag b zu verändern, muss der scheibenförmige Exzenter6 bezüglich der Drehmomentsensoreingangswelle11 radial verschoben werden. Wenn deshalb der Exzenter6 wie beim Stand der Technik so ausgebildet ist, dass die Form des ausgangsseitigen Abschnitts des Säulenrohrgehäuses9 und die Form des eingangsseitigen Abschnitts des Drehmomentsensorgehäuses14 von Fahrzeug zu Fahrzeug geändert werden, führt dieses Problem zu einer Erhöhung der Anzahl der Bauarten von dem Säulenrohrgehäuse9 und/oder dem Drehmomentsensorgehäuse 14. Jun. 2010 - Wenn das Mittelgehäuse
10 , das den Exzenterbolzenmechanismus aufnimmt, separat von dem Säulenrohrgehäuse9 und dem Drehmomentsensorgehäuse14 vorgesehen ist, wie es bei der oben beschriebenen Lenkvorrichtung1 gemäß der vorliegenden Ausführungsform der Fall ist, können die folgende Funktionsweise und die vorteilhaften Wirkungen erzielt werden. D. h., es ist nicht notwendig, das Säulenrohrgehäuse9 und das unteren Säulenrohr5 , welche als das eingangsseitige Aufnahmeteile dienen, und das Drehmomentsensorgehäuse14 , das als ausgangsseitiges Aufnahmeteil dient, von Fahrzeug zu Fahrzeug einhergehend mit Änderungen des ersten Achsversatzbetrags b zu tauschen, sondern es muss lediglich das mittlere Gehäuse10 , das als das mittlere Aufnahmeteil dient, geändert werden. Auf diese Weise kann eine Erhöhung der Anzahl von Komponentenbauarten von Fahrzeug zu Fahrzeug verhindert werden. - D. h., wenn wie in
2 gezeigt der erste Achsversatzbetrag b1 ist, wird ein mittleres Gehäuse10-1 angewandt, um den Exzenter6 zu umgeben, der bezüglich der Drehmomentsensoreingangswelle11 um den ersten Achsversatzbetrag b1 radial versetzt ist, wohingegen, wenn der erste Achsversatzbetrag wie in4 gezeigt b2 ist, ein mittleres Gehäuse10-2 angewandt wird, um den Exzenter6 zu umgeben, der bezüglich der Drehmomentsensoreingangswelle11 um den ersten Achsversatzbetrag b2 radial versetzt ist. - Es ist zu beachten, dass in der vorliegenden Ausführungsform der Abschnitt des mittleren Gehäuses
10 , der den Exzenter6 umgibt, zylinderförmig ist. Der Außendurchmesser des zylindrischen Außenumfangsabschnitts ist derselbe bei dem mittleren Gehäuse10-1 wie bei dem mittleren Gehäuse10-2 . Jedoch ist der Innendurchmesser des zylindrischen Außenumfangsabschnitts bei dem mittleren Gehäuse10-1 unterschiedlich zu dem des mittleren Gehäuses10-2 . Die Innendurchmesser der zylindrischen Außenumfangsabschnitte sind so ausgebildet, dass sie den entsprechenden ersten Achsversatzbeträgen b1 und b2 entsprechen. Mit anderen Worten kann bei der vorliegenden Ausführungsform durch Einstellen der Dicke des mittleren Gehäuses in radialer Richtung (Dicke in einer Richtung senkrecht zur axialen Richtung) gemäß dem ersten Achsversatzbetrag b das mittlere Gehäuse mit dem Säulenrohrgehäuse9 und dem Drehmomentsensorgehäuse14 verbunden werden und kann irgendeinen Exzenter6 mit unterschiedlichen ersten Achsversatzbetragbeträgen b umgeben. Deshalb ist es nicht notwendig, das Säulenrohrgehäuse9 und das unteren Säulenrohr5 , die als das eingangsseitige Aufnahmeteil dienen, und das Drehmomentsensorgehäuse14 , das als das ausgangsseitige Aufnahmeteil dient, von Fahrzeug zu Fahrzeug gemäß Änderungen des ersten Achsversatzbetrages b getauscht werden, sondern es muss lediglich das mittlere Gehäuse10 , das als das mittlere Aufnahmeteil dient, geändert werden. Somit ist es möglich, eine Erhöhung der Anzahl von Komponentenbauarten von Fahrzeug zu Fahrzeug zu verhindern. - Bei der so konfigurierten Lenkvorrichtung
1 muss selbst dann, wenn sich das Winkelübertragungsverhältnis des Exzenterbolzenmechanismus von Fahrzeug zu Fahrzeug ändert, lediglich das mittlere Gehäuse10 geändert werden und die Säulenwelle3 , die Säulenwelle2 und die Drehmomentsensoreingangswelle11 können für verschiedene Fahrzeug gleich gestaltet werden. - Darüber hinaus können Komponenten außer der Säulenwelle
3 und der Drehmomentsensoreingangswelle11 , wie z. B. das (nicht gezeigte) Lenkrad, die Säulenwelle2 , das obere Säulenrohr4 , der Exzenter6 , der Exzenterbolzen7 , die Anpassungsplatte8 , der Torsionsstab12 , der Drehmomentsensor13 , das Schneckenrad15 , die (nicht gezeigte) EPSECU, der (nicht gezeigte) Motor, die untere Welle16 und das Schneckengehäuse17 für verschiedene Fahrzeuge gleich gestaltet werden. - Die Ausführungsform der Erfindung wurde oben im Detail beschrieben. Jedoch sind die Aspekte der Erfindung nicht auf die beschriebene Ausführungsform begrenzt. Die oben beschriebene Ausführungsform kann um verschiedene Modifikationen und Auswechselungen ergänzt werden, ohne dabei den Schutzbereich der Erfindung zu verlassen.
- Zum Beispiel wird in der oben beschriebenen Lenkvorrichtung
1 das mittlere Gehäuse10 über das Säulenrohrgehäuse9 mit dem unteren Säulenrohr5 , das die Säulenwelle3 aufnimmt, verbunden. Stattdessen kann ein Flanschabschnitt direkt an dem unteren Säulenrohr5 ausgebildet sein und das mittlere Gehäuse10 direkt mit dem Flanschabschnitt verbunden werden. - Ferner kann die erfindungsgemäße Lenkvorrichtung auf jegliche Arten, wie z. B. einem Säulenunterstützungstyp, einem Zahnstangenunterstützungstyp, angewandt werden und kann auch bei einem Typ angewandt werden, welcher mit einer Hydraulikleistungsvervielfachungsvorrichtung ausgestattet ist.
- Die Aspekte der Erfindung betreffen eine Lenkvorrichtung für ein Fahrzeug und ermöglichen die Bereitstellung einer Lenkvorrichtung, die eine Erhöhung der Anzahl von Komponentenbauarten mit einer relativ einfachen Struktur und geringen Veränderungen verhindert. Somit sind die Aspekte der Erfindung vorteilhaft, wenn sie auf Lenkvorrichtungen für verschiedene Fahrzeuge, wie z. B. regulären Personenkraftwagen, Lastwagen und Bussen, eingesetzt werden und wenn eine Lenkvorrichtung im Fahrzeug montiert wird.
- ZUSAMMENFASSUNG
- Eine Lenkvorrichtung
1 weist auf: eine Eingangswelle3 , die eine Lenkkrafteingabe von einem Lenkrad überträgt; eine Ausgangswelle11 , die eine Lenkkraft, mit welcher Räder gelenkt werden, überträgt; und einen Exzenterbolzenmechanismus, der einen Exzenter6 und eine Anpassungsplatte8 aufweist. Die Ausgangswelle11 ist an einer Stelle angeordnet, welche bezüglich der Eingangswelle3 radial versetzt ist, und ist mit entweder dem Exzenter6 oder der Anpassungsplatte8 verbunden. Die Anpassungsplatte8 bzw. der Exzenter6 ist mit der Eingangswelle3 verbunden. Ein mittleres Aufnahmeteil10 , das den Exzenterbolzenmechanismus aufnimmt, ist separat von einem eingangsseitigen Aufnahmeteil5 , das die Eingangswelle3 aufnimmt, und einem ausgangsseitigen Aufnahmeteil14 , das die Ausgangswelle11 aufnimmt, ausgebildet. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
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- - JP 3-227772 A [0002, 0045]
Claims (10)
- Lenkvorrichtung, gekennzeichnet durch: eine Eingangswelle, die eine von einem Lenkrad eingegebene Lenkkraft überträgt; eine Ausgangswelle, die eine Lenkkraft, mit welcher Räder gelenkt werden, überträgt; und einen Exzenterbolzenmechanismus, der einen Exzenter und eine Anpassungsplatte aufweist, wobei die Ausgangswelle an einer Stelle angeordnet ist, die bezüglich der Eingangswelle radial versetzt ist, und mit entweder dem Exzenter oder der Anpassungsplatte verbunden ist, die Anpassungsplatte bzw. der Exzenter mit der Eingangswelle verbunden ist, und ein mittleres Aufnahmeteil, das den Exzenterbolzenmechanismus aufnimmt, separat von einem eingangsseitigen Aufnahmeteil, das die Eingangswelle aufnimmt, und einem ausgangsseitigen Aufnahmeteil, das die Ausgangswelle aufnimmt, ausgebildet ist.
- Lenkvorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die Ausgangswelle mit der Anpassungsplatte verbunden ist und der Exzenter mit der Eingangswelle verbunden ist.
- Lenkvorrichtung gemäß Anspruch 2, wobei der Exzenter einen ersten Vorsprung hat, der zu einer Eingangsseite hin vorspringt, die Eingangswelle eine erste Ausnehmung an ihrer Ausgangsseite hat und die erste Ausnehmung mit dem ersten Vorsprung verbunden ist.
- Lenkvorrichtung gemäß Anspruch 2 oder 3, wobei die Anpassungsplatte eine zweite Ausnehmung hat, die von einer Ausgangsseite zu einer Eingangsseite hin zurücktritt, die Ausgangswelle einen zweiten Vorsprung an ihrer Eingangsseite hat und der zweite Vorsprung mit der zweiten Ausnehmung verbunden ist.
- Lenkvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das mittlere Aufnahmeteil über Schrauben mit dem eingangsseitigen Aufnahmeteil und dem ausgangsseitigen Aufnahmeteil verschraubt ist.
- Lenkvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das eingangsseitige Aufnahmeteil ein Säulenrohr, das die Eingangswelle umgibt, und ein Säulenrohrgehäuse aufweist, das einen Verbindungsabschnitt umgibt, an welchem die Eingangswelle mit dem Exzenter bzw. der Anpassungsplatte verbunden ist, und der Außendurchmesser des mittleren Aufnahmeteils im Wesentlichen gleich dem Außendurchmesser des Säulenrohrgehäuses ist.
- Lenkvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der Innendurchmesser des mittleren Aufnahmeteils in Abhängigkeit einer Position der Ausgangswelle, welche bezüglich der Eingangswelle radial versetzt ist, verändert wird.
- Lenkvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Exzenterbolzenmechanismus an einer dem Exzenter zugewandten Oberfläche der Anpassungsplatte einen Exzenterbolzen aufweist und der Exzenterbolzen an einer Stelle angeordnet ist, die bezüglich einer Mittelachse der Anpassungsplatte radial versetzt ist.
- Lenkvorrichtung gemäß Anspruch 8, wobei ein Achsversatzbetrag zwischen der Eingangswelle und der Ausgangswelle kleiner als ein Achsversatzbetrag zwischen dem Exzenterbolzen und der Mittelachse der Anpassungsplatte ist.
- Lenkvorrichtung gemäß Anspruch 9, wobei der Exzenterbolzenmechanismus den Achsversatzbetrag zwischen der Eingangswelle und der Ausgangswelle verändert, um dabei ein Winkelübertragungsverhältnis zu verändern, das die Beziehung zwischen einer Lenkwinkeleingabe von dem Lenkrad und einer Lenkwinkelausgabe von der Ausgangswelle anzeigt.
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