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TECHNISCHES GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Steuerungsvorrichtung für
ein Fahrzeug, an dem eine Brennkraftmaschine und ein Getriebe, das
mit einem Parksperrmechanismus versehen ist, angebracht sind, und
insbesondere eine Stoppsteuerung der Brennkraftmaschine entsprechend
einem Betätigungszustand des Parksperrmechanismus.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Herkömmlicherweise
ist ein bei einem Fahrzeug angebrachtes Automatikgetriebe mit einem Parksperrmechanismus
versehen, der die Drehung einer Ausgabewelle des Automatikgetriebes
begrenzt, wenn eine Schaltposition zu einer Parkposition geschaltet
ist. Der Parksperrmechanismus umfasst ein Parksperrenzahnrad, das
an der Ausgabewellenseite bereitgestellt ist und eine Vielzahl von Zahnradzähnen
aufweist, und eine Parksperrenstange, die einen Vorsprung aufweist,
der in die Zahnradzähne eingreifen kann. Wenn die Schaltposition
zu der Parkposition geschaltet wird, greift der Vorsprung in die
Zahnradzähne ein, wodurch die Drehung der Ausgabewelle
begrenzt wird.
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In
einem Schaltungsschaltmechanismus, der die Schaltposition (die in
der nachstehenden Beschreibung auch als ein Bereich bezeichnet wird)
eines Automatikgetriebes durch eine Betätigungseinrichtung
entsprechend der Betätigung eines Schalthebels durch den
Fahrer schaltet, ist ein Mechanismus bekannt, der einen Motor (beispielsweise
einen Gleichstrommotor) als eine Kraftquelle bzw. Leistungsquelle
für ein Schalten der Schaltposition umfasst.
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Entsprechend
dem Schaltungsschaltmechanismus, wie er vorstehend beschrieben ist,
besteht kein Erfordernis, den Schalthebel und den Schaltungsschaltmechanismus
wie bei einem allgemeinen Schaltmechanismus, der die Schaltposition
des Automatikgetriebes unter Verwendung einer Betätigungskraft,
die an den Schalthebel durch einen Fahrer aufgebracht wird, direkt
schaltet, mechanisch zu verbinden. Folglich besteht keine Einschränkung
hinsichtlich eines Entwurfs, wenn diese Bauelemente bei einem Fahrzeug
angebracht werden, wobei somit die Flexibilität bei einem
Entwurf verbessert werden kann. Zusätzlich gibt es einen
Vorteil dahingehend, dass ein Anbringen bei dem Fahrzeug einfach
ausgeführt werden kann.
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Als
einen solchen Schaltungsschaltmechanismus offenbart die
japanische Patentoffenlegungsschrift
Nr. 4-69450 (Patentdruckschrift 1) beispielsweise eine
Getriebevorrichtung durch eine elektronische Steuerung, deren Betriebsfähigkeit
verbessert wird, indem eine Schaltungsbetätigungseinrichtung in
Reaktion auf eine Betätigung eines Zündschalters gesteuert
wird oder eine Bremsbetätigungseinrichtung in Reaktion
auf ein Schalten der Schaltposition gesteuert wird. Diese Getriebevorrichtung
durch eine elektronische Steuerung umfasst: einen Auswahlschalter,
eine Berechnungseinrichtung zur Ausgabe eines Steuerungssignals
in Reaktion auf ein Eingabesignal von dem Auswahlschalter, und eine
Schaltungsbetätigungseinrichtung zum Schalten einer Schaltposition
einer Gangschaltung in Reaktion auf das Steuerungssignal von der
Berechnungseinrichtung, wobei die Berechnungseinrichtung eine Schaltungssteuerungseinheit
zur Steuerung der Schaltungsbetätigungseinrichtung umfasst,
um die Schaltposition zu einer Parkposition in Reaktion auf einen Zündschalter
zu schalten.
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Entsprechend
der Getriebevorrichtung durch eine elektronische Steuerung, die
in der vorstehend genannten Veröffentlichung offenbart
ist, kann eine Bewegung des Fahrzeugs, die durch den Fahrer nicht
beabsichtigt ist, resultierend aus dem Schalten der Schaltposition
verhindert werden, bevor sie auftritt, ohne die Betriebsfähigkeit
zu verschlechtern.
- Patentdruckschrift 1: japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. 4-69450
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OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
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DURCH DIE ERFINDUNG ZU LÖSENDE
AUFGABEN
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Wenn
der Parksperrmechanismus zusammen mit einem Stoppen einer Kraftmaschine
betätigt wird, ist eine Zeit erforderlich, um eine Betätigung des
Parksperrmechanismus abzuschließen. Folglich ist, wenn
eine Betätigung des Parksperrmechanismus nicht abgeschlossen
ist, nachdem die Kraftmaschine stoppt, oder wenn der Parksperrmechanismus
aus anderen Gründen nicht betätigt wird, der Ort des
Fahrzeugs in Abhängigkeit einer Bremskraft einer Bremsvorrichtung
fixiert. Da auf das Fahrzeug auf einer Straßenoberfläche
mit einer Steigung, wie beispielsweise eine Bergaufstraße,
die Schwerkraft wirkt, ist es insbesondere erforderlich, die Bewegung unter
Verwendung der Bremskraft der Bremsvorrichtung des Fahrzeugs zu
begrenzen, bis eine Betätigung des Parksperrmechanismus
abgeschlossen ist.
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In
der Bremsvorrichtung des Fahrzeugs wird jedoch die Betätigungskraft,
die auf das Bremspedal durch den Fahrer aufgebracht wird, unter
Verwendung eines Unterdrucks in einem Einlassrohr in dem Fall eines
Fahrzeugs mit einer daran angebrachten Benzinkraftmaschine oder
eines Unterdrucks durch eine Unterdruckpumpe, die durch die Antriebskraft der
Kraftmaschine betätigt wird, in dem Fall eines Fahrzeugs
mit einer daran angebrachten Dieselkraftmaschine verstärkt.
Folglich kann, wenn die Kraftmaschine stoppt, bevor der Parksperrmechanismus
betätigt ist, eine ausreichende Bremsleistung in einigen Fällen
nicht sichergestellt werden. Somit bewegt sich das Fahrzeug entgegen
der Absicht des Fahrers.
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Die
vorliegende Erfindung ist gemacht worden, um die vorstehend beschriebenen
Schwierigkeiten zu beheben, wobei es eine zugehörige Aufgabe ist,
eine Steuerungsvorrichtung für ein Fahrzeug und ein Verfahren
zur Steuerung eines Fahrzeugs bereitzustellen, welche die Bewegung
des Fahrzeugs entgegen der Absicht des Fahrers unterdrücken.
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MITTEL ZUR LÖSUNG
DER AUFGABEN
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Eine
Steuerungsvorrichtung für ein Fahrzeug gemäß einer
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist eine Steuerungsvorrichtung
für ein Fahrzeug, bei dem eine Brennkraftmaschine und ein
Getriebe angebracht sind, das mit einem Parksperrmechanismus versehen
ist. Der Parksperrmechanismus schaltet zwischen einer Begrenzung
einer Drehung einer Welle, die an ein Antriebsrad des Fahrzeugs gekoppelt
ist, und einer Freigabe der Begrenzung um, indem ein Zahnradmechanismus
verwendet wird, der durch eine Betätigungseinrichtung auf
der Grundlage eines elektrischen Signals angetrieben wird, das einem
Zustand eines Betätigungselements entspricht. Die Steuerungsvorrichtung
umfasst: eine Erfassungseinheit zur Erfassung einer physikalischen
Größe, die einen Betätigungszustand des Parksperrmechanismus
betrifft, und eine Steuerungseinheit zum Empfangen einer Ausgabe
von der Erfassungseinheit. Die Steuerungseinheit bestimmt, ob eine
Anweisung zum Stoppen der Brennkraftmaschine empfangen worden ist
oder nicht, auf der Grundlage des elektrischen Signals, bestimmt,
ob die Drehung der Welle begrenzt wird oder nicht, auf der Grundlage
der erfassten physikalischen Größe, wenn die Anweisung
zum Stoppen der Brennkraftmaschine empfangen wird, hält
die Brennkraftmaschine in einem In-Betrieb-Zustand, wenn bestimmt wird,
dass die Drehung der Welle nicht begrenzt ist, und stoppt die Brennkraftmaschine,
wenn bestimmt wird, dass die Drehung der Welle begrenzt wird.
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Gemäß der
ersten Erfindung wird, auch wenn die Anweisung zum Stoppen der Brennkraftmaschine
empfangen wird, die Brennkraftmaschine in dem In-Betrieb-Zustand
gehalten, wenn bestimmt wird, dass die Drehung der Welle nicht begrenzt
ist. Dies ermöglicht eine Unterdrückung eines
Stoppens der Brennkraftmaschine, bevor eine Betätigung
des Parksperrmechanismus abgeschlossen ist. Folglich kann eine Verschlechterung
der Bremsleistung aufgrund des Stoppens der Brennkraftmaschine unterdrückt
werden. Beispielsweise kann, auch wenn sich das Fahrzeug während
eines Parkens des Fahrzeugs auf einer Straßenoberfläche
mit einer Steigung und während einer Betätigung
des Parksperrmechanismus bewegt, nachdem die Anweisung zum Stoppen
der Brennkraftmaschine empfangen ist, der Ort des Fahrzeugs durch
eine Betätigung einer Bremse durch den Fahrer fixiert werden,
um die Bewegung des Fahrzeugs zu unterdrücken, die durch den
Fahrer nicht beabsichtigt ist. Zusätzlich kann, wenn eine
Betätigung des Parksperrmechanismus abgeschlossen ist,
die Bewegung des Fahrzeugs an die Absicht des Fahrers angepasst
werden, indem die Brennkraftmaschine gestoppt wird. Dementsprechend
können eine Steuerungsvorrichtung für ein Fahrzeug
und ein Verfahren zur Steuerung eines Fahrzeugs bereitgestellt werden,
die die Bewegung des Fahrzeugs entgegen der Absicht des Fahrers
unterdrücken.
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Vorzugsweise
erfasst die Erfassungseinheit eine Geschwindigkeit des Fahrzeugs.
Die Steuerungseinheit bestimmt, dass die Drehung der Welle nicht
begrenzt ist, wenn die Geschwindigkeit des Fahrzeugs, die erfasst
wird, größer oder gleich einer vorbestimmten Geschwindigkeit
ist.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung kann, wenn die Geschwindigkeit des Fahrzeugs,
die erfasst wird, größer oder gleich der vorbestimmten
Geschwindigkeit ist, bestimmt werden, dass die Drehung der Welle
nicht begrenzt ist, d. h., dass eine Betätigung des Parksperrmechanismus
nicht abgeschlossen ist.
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Weiter
bevorzugt umfasst der Parksperrmechanismus ein Zahnrad, das bei
der Welle bereitgestellt ist, und ein Element zur Begrenzung einer
Drehung des Zahnrades oder zur Freigabe einer Begrenzung einer Drehung
des Zahnrades. Die Erfassungseinheit erfasst einen Ort des Elements.
Die Steuerungseinheit bestimmt, dass die Drehung der Welle nicht
begrenzt ist, wenn der erfasste Ort kein Ort ist, bei dem die Drehung
des Zahnrades begrenzt ist.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung kann, wenn der Ort des Elements zur Begrenzung
der Drehung des Zahnrades oder zur Freigabe einer Begrenzung der
Drehung des Zahnrades nicht der Ort ist, bei dem die Drehung des
Zahnrades begrenzt ist, bestimmt werden, dass die Drehung der Welle
nicht begrenzt ist, d. h., dass eine Betätigung des Parksperrmechanismus
nicht abgeschlossen ist.
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Weiter
bevorzugt ist die Betätigungseinrichtung eine rotierende
elektrische Maschine, die durch ein Empfangen eines elektrischen
Stroms angetrieben wird, der von einer Stromzufuhr zugeführt
wird. Die Erfassungseinheit erfasst einen elektrischen Strom der
Stromzufuhr. Die Steuerungseinheit bestimmt, dass die Drehung der
Welle nicht begrenzt ist, wenn der erfasste elektrische Strom kein
elektrischer Strom ist, der einen Antrieb der Betätigungseinrichtung
ermöglicht.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung kann, wenn der erfasste elektrische Strom
nicht der elektrische Strom ist, der einen Antrieb der Betätigungseinrichtung
ermöglicht, der Parksperrmechanismus nicht betätigt
werden, wobei es somit bestimmt werden kann, dass die Drehung der
Welle nicht begrenzt ist.
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Weiter
bevorzugt startet die Steuerungseinheit die Brennkraftmaschine bei
einem Stillstand.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung kann, wenn die Brennkraftmaschine sich in
einem Stillstand befindet, eine Verschlechterung einer Leistungsfähigkeit
der Bremse, die den Unterdruck verwendet, der auf einer Betätigung
der Brennkraftmaschine beruht, unterdrückt werden, indem
die Brennkraftmaschine gestartet wird.
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Weiter
bevorzugt umfasst die Steuerungsvorrichtung ferner eine Benachrichtigungseinheit
zur Benachrichtigung eines Insassen des Fahrzeugs, dass die Brennkraftmaschine
in dem In-Betrieb-Zustand gehalten wird, wenn bestimmt wird, dass
die Drehung der Welle nicht begrenzt ist.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung kann, indem der Insasse des Fahrzeugs benachrichtigt
wird, dass die Brennkraftmaschine in dem In-Betrieb-Zustand gehalten
wird, der Insasse des Fahrzeugs erkennen, dass die Brennkraftmaschine
nicht gestoppt werden kann, da eine Betätigung des Parksperrmechanismus
nicht abgeschlossen ist, wobei er animiert werden kann, eine Bremsvorrichtung
zu betätigen.
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Weiter
bevorzugt bestimmt die Steuerungseinheit, ob eine Anweisung zum
erzwungenen Stoppen der Brennkraftmaschine empfangen worden ist oder
nicht, auf der Grundlage des elektrischen Signals, wobei sie die
Brennkraftmaschine stoppt, wenn die Anweisung zum erzwungenen Stoppen
der Brennkraftmaschine empfangen wird.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung kann die Brennkraftmaschine entsprechend
der Absicht des Fahrers erzwungen gestoppt werden.
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Weiter
bevorzugt ist der Zustand des Betätigungselements ein Zustand,
der auf einer Zeitdauer basiert, während der sich eine
Betätigung des Betätigungselements fortsetzt.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung kann, indem die Zeitdauer, während
der sich eine Betätigung des Betätigungselements
fortsetzt, der Fahrer die Art und Weise eines Stoppens der Brennkraftmaschine auswählen,
die an die Absicht des Fahrers angepasst ist, wie beispielsweise
ein erzwungenes Stoppen der Brennkraftmaschine, ein Stoppen der
Brennkraftmaschine, nachdem eine Betätigung des Parksperrmechanismus
abgeschlossen ist, oder dergleichen.
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Weiter
bevorzugt umfasst die Steuerungsvorrichtung ferner eine Zustandserfassungseinheit zur
Erfassung eines Fahrzustands des Fahrzeugs. Die Steuerungseinheit
empfängt eine Ausgabe von der Zustandserfassungseinheit,
bestimmt auf der Grundlage des erfassten Fahrzustands, ob sich das Fahrzeug
in einem Stillstand befindet oder nicht, und stoppt die Brennkraftmaschine,
wenn bestimmt wird, dass die Drehung der Welle nicht begrenzt ist
und das Fahrzeug sich in einem Stillstand befindet.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung ist, wenn bestimmt wird, dass das Fahrzeug
sich in einem Stillstand befindet, der Ort des Fahrzeugs in einem
fixierten Zustand. Folglich kann die Bewegung des Fahrzeugs an die
Absicht des Fahrers angepasst werden, indem die Brennkraftmaschine
unabhängig von dem Betätigungszustand des Parksperrmechanismus
gestoppt wird.
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Weiter
bevorzugt erfasst die Zustandserfassungseinheit eine Geschwindigkeit
des Fahrzeugs. Die Steuerungseinheit bestimmt, dass sich das Fahrzeug
in einem Stillstand befindet, wenn die Geschwindigkeit des Fahrzeugs,
die erfasst wird, kleiner als eine vorbestimmte Geschwindigkeit
ist, nachdem eine vorbestimmte Zeitdauer von einem frühestmöglichen
Zeitpunkt, wenn die Anweisung zum Stoppen der Brennkraftmaschine
empfangen worden ist, abgelaufen ist.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung ist, wenn die Geschwindigkeit des Fahrzeugs
kleiner als die vorbestimmte Geschwindigkeit ist, nachdem die vorbestimmte
Zeitdauer von dem frühestmöglichen Zeitpunkt,
wenn die Anweisung zum Stoppen der Brennkraftmaschine empfangen
worden ist, abgelaufen ist, der Ort des Fahrzeugs in dem fixierten
Zustand. Folglich kann die Bewegung des Fahrzeugs an die Absicht
des Fahrers angepasst werden, indem die Brennkraftmaschine unabhängig
von dem Betätigungszustands des Parksperrmechanismus gestoppt
wird.
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Weiter
bevorzugt umfasst der Parksperrmechanismus ein Parksperrenzahnrad,
das bei der Welle bereitgestellt ist und einen Zahnradzahn entlang einer
Drehrichtung aufweist, eine Parksperrenstange, die durch ein Gehäuse
des Getriebes getragen wird und einen Vorsprung aufweist, der in
den Zahnradzahn eingreift, und eine Begrenzungseinheit zur Begrenzung
der Drehung der Welle, indem der Zahnradzahn und der Vorsprung der
Parksperrenstange entsprechend einem Antreiben der Betätigungseinrichtung
in Eingriff gebracht werden.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung wird, wenn auf der Grundlage der physikalischen
Größe, die den Betätigungszustand des
Parksperrmechanismus betrifft, bestimmt wird, dass die Drehung der Welle
nicht begrenzt ist, die Brennkraftmaschine in dem In-Betrieb-Zustand gehalten,
wobei eine Verschlechterung einer Bremsleistungsfähigkeit
unterdrückt werden kann.
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Weiter
bevorzugt ist eine Bremsvorrichtung zur Erzeugung einer Bremskraft
unter Verwendung eines Unterdrucks, der als ein Ergebnis einer Betätigung
der Brennkraftmaschine erzeugt wird, bei dem Fahrzeug angebracht.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung wird, wenn auf der Grundlage der physikalischen
Größe, die den Betätigungszustand des
Parksperrmechanismus betrifft, bestimmt wird, dass die Drehung der Welle
nicht begrenzt wird, die Brennkraftmaschine in dem In-Betrieb-Zustand
gehalten, wobei eine Verschlechterung einer Leistungsfähigkeit
der Bremse, die den Unterdruck verwendet, der als ein Ergebnis einer
Betätigung der Brennkraftmaschine erzeugt wird, unterdrückt
werden kann.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
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1 veranschaulicht
eine Konfiguration eines Fahrzeugs, bei dem eine Steuerungsvorrichtung für
das Fahrzeug gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
angebracht ist.
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2 veranschaulicht
eine Konfiguration eines Schaltungsschaltmechanismus in 1.
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3 veranschaulicht
eine Konfiguration eines Parksperrmechanismus.
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4 zeigt
ein Funktionsblockschaltbild einer Leistungszufuhr-ECU und einer
SBW-ECU.
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5 zeigt
ein Flussdiagramm, das eine Steuerungsstruktur eines Programms veranschaulicht,
das auf der Leistungszufuhr-ECU läuft.
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6 zeigt
ein Flussdiagramm, das eine Steuerungsstruktur eines Programms veranschaulicht,
das auf der SBW-ECU läuft.
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BEZUGSZEICHENLISTE
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- 10 Schaltsteuerungssystem; 20 Schaltungsbetätigungseinheit; 22 P-Schalter; 24 Schaltungsschalter; 30 Automatikgetriebe; 32 Kraftmaschine; 40 Betätigungseinheit; 42 Betätigungseinrichtung; 44 Ausgabewellensensor; 46 Kodiereinrichtung; 48 Schaltungsschaltmechanismus; 50 SBW-ECU; 52 ECT-ECU; 54 EFI-ECU; 56 VSC-ECU; 58 Messgerät; 60 Leistungszufuhr-ECU; 62 Leistungsschalter; 64 Fahrzeuggeschwindigkeitssensor; 66 Leistungszufuhrrelais; 68 IG-Relais; 70 ACC-Relais; 72 Bremsvorrichtung; 74 Winkelsensor; 76 Spannungsmessgerät; 78 Leistungszufuhr
bzw. Stromzufuhr; 100 Arretierplatte; 102 Welle; 104 Stange; 106 Parksperrenstange; 108 Parksperrenzahnrad; 110 Arretierfeder; 112 Rolle; 120 Ort
der Nicht-P-Position; 122 Scheitelpunkt; 124 Ort
der P-Position; 160 Nicht-P-Wand; 162 P-Wand; 200 Parksperrmechanismus; 204 Zahnradzahn; 208 Vorsprung; 210 Parksperrennocke; 212 Welle; 300, 550 Eingabe-I/F; 350, 600 Verarbeitungseinheit; 352 Betätigungsbestimmungseinheit; 354 Fahrzeuggeschwindigkeitsbestimmungseinheit; 356 Auto-P-Anforderungsübertragungseinheit; 358 Zeitgebereinheit; 360 Stoppbedingungsbestimmungseinheit; 362 Relaisansteuerungseinheit; 400, 650 Kommunikationseinheit; 402 Kommunikationsleitung; 450, 700 Speichereinheit; 500, 750 Ausgabe-I/F; 602 Anforderungsbestimmungseinheit; 604 Betätigungseinrichtungsansteuerungseinheit; 606 Positionssignalaktualisierungseinheit; 608 Fahrzeuggeschwindigkeitsbestimmungseinheit; 610 Abschluss-/Nicht-Abschluss-Signalübertragungseinheit
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BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORMEN
DER ERFINDUNG
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Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung werden nachstehend unter Bezugnahme auf die
Zeichnung beschrieben. In der nachstehenden Beschreibung werden
die gleichen Bauelemente mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Ihre Namen und Funktionen sind ebenso die gleichen. Somit wird eine
ausführliche Beschreibung hiervon nicht wiederholt.
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1 veranschaulicht
eine Konfiguration eines Schaltungssteuerungssystems 10,
das eine Steuerungsvorrichtung für ein Fahrzeug gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel umfast. Das Schaltungssteuerungssystem 10 gemäß dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel wird verwendet, um die Schaltposition
des Fahrzeugs zu schalten. Das Schaltungssteuerungssystem 10 umfasst
eine Schaltungsbetätigungseinheit 20, eine Betätigungseinheit 40,
einen Schaltungsschaltmechanismus 48, ein Automatikgetriebe 30,
eine Kraftmaschine 32, eine SBW-ECU (Shift By Wire Electronic
Control Unit bzw. elektronische Steuerungseinheit für ein
elektrisches Schalten) 50, eine ECT-ECU (Electronic Controlled Automatic
Transmission-ECU bzw. ECU für ein elektronisch gesteuertes
Automatikgetriebe) 52, eine EFI-ECU (Electronic Fuel Injection-ECU
bzw. ECU für eine elektronische Kraftstoffeinspritzung) 54,
eine VSC-ECU (Vehicle Stability Control-ECU bzw. ECU für
eine Fahrzeugstabilitätssteuerung) 56, ein Messgerät 58,
eine Leistungszufuhr-ECU 60, einen Leistungsschalter 62,
einen Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 64, ein Leistungszufuhrrelais 66 und
eine Bremsvorrichtung 72. Die Steuerungsvorrichtung für das
Fahrzeug gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
wird durch die Leistungszufuhr-ECU 60 implementiert.
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Die
SBW-ECU 50, die ECT-ECU 52, die EFI-ECU 54,
VSC-ECU 56, das Messgerät 58 und die
Leistungszufuhr-ECU 60 sind wechselseitig durch eine Kommunikationsleitung
(einen Bus) 402 verbunden, wobei eine Datenübertragung
zwischen den im Fahrzeug angebrachten Geräten durch eine CAN-Kommunikation
(Controller Area Network) verwirklicht wird.
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Die
Schaltungsbetätigungseinheit 20 ist durch einen
P-Schalter 22 und einen Schaltungsschalter 24 aufgebaut.
Die Betätigungseinheit 40 ist durch eine Betätigungseinrichtung 42,
einen Ausgabewellensensor 44 und eine Kodiereinrichtung 46 aufgebaut.
Das Leistungszufuhrrelais 66 umfasst ein IG-Relais 68 und
ACC-Relais 70.
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In
dem vorstehend beschriebenen Aufbau fungiert das Schaltungssteuerungssystem 10 als
ein elektrisches Schaltungssystem, das die Schaltposition durch
eine elektrische Steuerung schaltet. Spezifisch wird der Schaltungsschaltmechanismus 48 durch
die Betätigungseinrichtung 42 angetrieben bzw.
angesteuert, um die Schaltposition zu schalten.
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Der
P-Schalter 22 dient zum Schalten der Schaltposition zwischen
der Parkposition (die nachstehend als ”P-Position” beschrieben
wird) und einer Schaltposition, die zu der Parkposition unterschiedlich
ist (die nachstehend als ”Nicht-P-Position” beschrieben
wird), wobei er eine Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen des Zustands
des Schalters für einen Fahrer und eine Eingabeeinheit
zum Annehmen einer Anweisung von dem Fahrer umfasst (beide sind nicht
gezeigt). Der Fahrer gibt durch die Eingabeeinheit eine Anweisung
ein, um die Schaltposition in der P-Position zu platzieren. Die
Eingabeeinheit kann ein Momentanschalter sein. Ein P-Befehlssignal,
das die Anweisung von dem Fahrer anzeigt, die durch die Eingabeeinheit
angenommen wird, wird zu der SBW-ECU 50 übertragen.
Es wird angemerkt, dass in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
die SBW-ECU 50 die Schaltposition von der Nicht-P-Position
zu der P-Position in Reaktion auf eine Anforderung von der Leistungszufuhr-ECU 60 schaltet,
mit Ausnahme eines derartigen P-Schalters 22.
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Um
die Schaltposition zwischen der P-Position und der Nicht-P-Position
zu schalten, steuert die SBW-ECU 50 die Betätigung
der Betätigungseinrichtung 42, die den Schaltungsschaltmechanismus 48 antreibt,
wobei sie den Zustand der derzeitigen Schaltposition an einer (nicht
gezeigten) Anzeigeeinrichtung des Messgeräts 58 darstellt.
Wenn der Fahrer die Eingabeeinheit des P-Schalters 22 drückt
oder wenn die SBW-ECU 50 ein Auto-P-Anforderungssignal
von der Leistungszufuhr-ECU 60 empfängt, wobei
die Schaltposition in der Nicht-P-Position ist, schaltet die SBW-ECU 50 die
Schaltposition zu der P-Position um und stellt an der Anzeigeeinrichtung dar,
dass die derzeitige Schaltposition in der P-Position ist. Es wird
angemerkt, dass die SBW-ECU 50 die Schaltposition nicht
zu der P-Position schaltet, wenn die Geschwindigkeit des Fahrzeugs
größer oder gleich einer vorbestimmten Geschwindigkeit α ist.
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Die
Betätigungseinrichtung 42 ist durch einen geschalteten
Reluktanzmotor (der nachstehend als ”SR-Motor” beschrieben
wird) aufgebaut und empfängt ein Betätigungseinrichtungssteuerungssignal
von der SBW-ECU 50 und steuert den Schaltungsschaltmechanismus 48 an
bzw. treibt ihn an.
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Die
Kodiereinrichtung 46 dreht sich integral mit der Betätigungseinrichtung 42 und
erfasst die Drehsituation des SR-Motors. Die Kodiereinrichtung 46 gemäß dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel ist eine Drehkodiereinrichtung,
die Signale einer A-Phase, einer B-Phase und einer Z-Phase ausgibt.
Die SBW-ECU 50 erfasst die Drehsituation des SR-Motors,
indem das von der Kodiereinrichtung 46 ausgegebene Signal
erhalten wird, und steuert ein Leiten zum Antreiben des SR-Motors.
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Der
Schaltungsschalter 24 dient zum Schalten der Schaltposition
zu einer Position, wie beispielsweise einer Vorwärtsfahrposition
(die nachstehend als ”D-Position” beschrieben
wird), einer Rückwärtsfahrposition (die nachstehend
als ”R-Position” beschrieben wird) und einer Neutralposition
(die nachstehend als ”N-Position” beschrieben
wird), oder zum Freischalten der Auswahl der P-Position, wenn die
Schaltposition in der P-Position ist. Ein Schaltungssignal (das
nachstehend als auch Schaltsignal bezeichnet wird), das eine Anweisung
von dem Fahrer anzeigt, die durch den Schaltungsschalter 24 angenommen
wird, wird zu der SBW-ECU 50 übertragen. Anders
ausgedrückt überträgt der Schaltungsschalter 24 zu
der SBW-ECU 50 das Schaltsignal, das die Schaltposition
entsprechend dem Ort eines durch den Fahrer betätigten
Betätigungselements (beispielsweise ein Schalthebel) anzeigt.
Die SBW-ECU 50 wendet eine Steuerung zum Schalten der Schaltposition
in dem Automatikgetriebe 30 durch die Betätigungseinrichtung 42 auf
der Grundlage des Schaltsignals an, das die Anweisung von dem Fahrer
anzeigt, wobei sie zusätzlich den Zustand der derzeitigen
Schaltposition an dem Messgerät 58 darstellt.
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Genauer
gesagt steuert, wenn sich die Schaltposition, die dem Ort des Schalthebels
auf der Grundlage des Schaltsignals entspricht, das von dem Schaltungsschalter 24 empfangen
wird, von der Schaltposition unterscheidet, die auf der Drehposition
und der Größe der Drehung der Betätigungseinrichtung 42 beruht,
die durch den Ausgabewellensensor 44, die Kodiereinrichtung 46 und
dergleichen erfasst werden, die SBW-ECU 50 die Betätigungseinrichtung 42 an,
die Schaltposition entsprechend dem Ort des Schalthebels zu schalten.
In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel überträgt,
wenn die geschaltete Schaltposition in der P-Position ist, die SBW-ECU 50 zu
der Leistungszufuhr-ECU 60 ein P-Positionssignal, das anzeigt,
dass die Schaltposition zu der P-Position geschaltet worden ist.
Zusätzlich überträgt, wenn die geschaltete
Schaltposition die Nicht-P-Position ist, die SBW-ECU 50 zu
der Leistungszufuhr-ECU 60 ein Nicht-P-Positionssignal,
das anzeigt, dass die Schaltposition zu der Nicht-P-Position geschaltet
worden ist.
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Obwohl
das Automatikgetriebe 30 als ein Zahnradtyp-Automatikgetriebe
in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel beschrieben ist,
ist das Automatikgetriebe 30 darauf nicht spezifisch begrenzt,
sondern kann beispielsweise ein stufenloses Automatikgetriebe sein.
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Das
Automatikgetriebe 30 ist mit einem Hydraulikkreis versehen,
der verschiedene Ventile umfasst, wie beispielsweise ein manuelles
Ventil, wobei eine Änderung in dem Hydraulikdruck in dem
Hydraulikkreis eine Änderung in der Schaltposition und dem
Antriebskraftübertragungszustand verursacht. Genauer gesagt
ist das Automatikgetriebe 30 mit einem Planetengetriebemechanismus
sowie einem Reibungseingriffselement, wie beispielsweise einem Bremselement
und einem Kupplungselement, versehen, das die Art und Weise einer
Drehung eines jeweiligen Drehelements (d. h. eines Sonnenrades,
eines Trägers, eines Hohlrades und dergleichen) des Planetengetriebemechanismus ändert.
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Ein
Schieberventil bzw. Schieberelement ist in dem manuellen Ventil
bereitgestellt, um darin zu gleiten. Wenn das Schieberelement zu
dem Ort bewegt wird, der einer jeweiligen Schaltposition entspricht, ändert
sich der Hydraulikdruck in dem Hydraulikkreis entsprechend dem Ort,
zu dem das Schieberelement bewegt wird.
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Zu
diesem Zeitpunkt ändert sich eine Eingriffskraft des Reibungseingriffselements
entsprechend der Änderung des Hydraulikdrucks in dem Hydraulikkreis,
wobei sich das Automatikgetriebe 30 zu dem Zustand verändert,
der einer jeweiligen Schaltposition entspricht. Anders ausgedrückt ändert
sich der Zustand der Antriebskraftübertragung von der Kraftmaschine 32 zu
einem Antriebsrad in dem Automatikgetriebe 30 (beispielsweise
ein Zustand einer Vorwärtsbewegung, einer Rückwärtsbewegung
und einer Antriebskraftunterbrechung, oder ein Übersetzungsverhältnis).
Die Eingriffskraft in diesem Reibungseingriffselement wird durch
die ECT-ECU 52 gesteuert, indem verschiedene Magnetventile
verwendet werden, die in dem Hydraulikkreis bereitgestellt sind.
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Der
Schaltungsschaltmechanismus 48 umfasst eine Welle, die
an die Betätigungseinrichtung 42 gekoppelt ist.
Die Welle ist mit einer Arretierplatte versehen, die nachstehend
beschrieben wird.
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Es
wird angemerkt, dass die Arretierplatte an das Schieberelement des
manuellen Ventils des Automatikgetriebes 30 mit einer Stange
und dergleichen, die dort zwischengebracht ist, gekoppelt werden
kann. Die Welle wird durch die Betätigungseinrichtung 42 gedreht.
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Obwohl
die Betätigungseinrichtung 42 als ein drehend
angetriebener Motor in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
beschrieben ist, ist die Betätigungseinrichtung 42 nicht
spezifisch darauf begrenzt, sondern kann beispielsweise ein linear
angetriebener Motor sein. Zusätzlich ist die Betätigungseinrichtung 42 nicht
spezifisch auf einen Motor begrenzt.
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Der
Ausgabewellensensor 44 erfasst die Drehposition der Welle 102.
Spezifisch ist der Ausgabewellensensor 44 mit der SBW-ECU 50 verbunden und überträgt
ein Signal (Drehpositionssignal), das der SBW-ECU 50 den
Drehwinkel der Welle 102 anzeigt. Die SBW-ECU 50 erfasst
die Schaltposition auf der Grundlage des empfangenen Signals, das
die Drehposition anzeigt. Ein vorbestimmter Bereich eines Ausgabewerts,
der einer jeweiligen Schaltposition entspricht, ist in einem Speicher
der SBW-ECU 50 eingestellt. Die SBW-ECU 50 bestimmt
die derzeit ausgewählte Schaltposition, indem bestimmt
wird, welchem Bereich, der einer jeweiligen Schaltposition entspricht,
das empfangene Signal entspricht, das den Drehwinkel der Welle 102 anzeigt.
Zusätzlich sei in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
angenommen, dass eine Änderung in dem Ausgabewert des Ausgabewellensensors 44 eine
lineare Beziehung in Bezug auf eine Änderung in der Drehposition
(Winkel) der Welle 102 aufweist. Der Ausgabewellensensor 44 dient
zur Erfassung des Drehwinkels der Welle 102, der die physikalische
Größe ist, die der Größe einer
Betätigung der Betätigungseinrichtung 42 entspricht.
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Die
Kraftmaschine 32 ist eine Brennkraftmaschine und überträgt
eine Ausgabe, die durch eine Verbrennung erzeugt wird, zu einer
Eingabewelle des Automatikgetriebes 30. Die Ausgabe der
Kraftmaschine 32 wird durch EFI-ECU 54 gesteuert.
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Der
Leistungsschalter 62 dient zum Starten oder Stoppen der
Kraftmaschine 32. Ein Signal, das einen Betätigungszustand
anzeigt, der durch den Leistungsschalter 62 von einem Insassen
des Fahrzeugs, wie beispielsweise dem Fahrer, angenommen wird, wird
zu der Leistungszufuhr-ECU 60 übertragen. In Reaktion
auf das Betätigungssignal von dem Leistungsschalter 62 schaltet
die Leistungszufuhr-ECU 60 das Leistungszufuhrrelais 66 aus
oder überträgt ein Signal zur Anforderung eines
Startens der Kraftmaschine 32 zu der EFI-ECU 54.
Wenn das Signal zum Anfordern eines Startens der Kraftmaschine 32 von
der Leistungszufuhr-ECU 60 empfangen wird, startet die
EFI-ECU 54 die Kraftmaschine 32. Spezifisch werden
eine Kraftstoffeinspritzsteuerung über eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung
und eine Zündsteuerung über eine Zündkerze
zusammen mit einem Ankurbeln durch einen (nicht gezeigten) Anlasser
ausgeübt.
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Der
Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 64 erfasst die physikalische
Größe, die der Geschwindigkeit des Fahrzeugs entspricht.
Beispielsweise kann der Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 64 die
Drehgeschwindigkeit des Rades erfassen, oder er kann die Drehgeschwindigkeit
der Ausgabewelle des Automatikgetriebes 30 erfassen. Alternativ
hierzu kann der Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 64 die Geschwindigkeit
des Fahrzeugs direkt unter Verwendung von GPS (Global Positioning
System bzw. Globales Positionierungssystem) und dergleichen erfassen.
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In
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 64 mit
der VSC-ECU 56 verbunden, wobei er ein Signal, das die erfasste
Geschwindigkeit des Fahrzeugs anzeigt, zu der VSC-ECU 56 überträgt.
Die VSC-ECU 56 überträgt zu der Leistungszufuhr-ECU 60 das
die Geschwindigkeit des Fahrzeugs anzeigende Signal, das von dem
Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 64 empfangen wird.
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Es
wird angemerkt, dass der Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 64 direkt
mit der Leistungszufuhr-ECU 60 verbunden sein kann oder
mit zumindest einer der SBW-ECU 50, der ECT-ECU 52,
der EFI-ECU 54 und der VSC-ECU 56 verbunden sein kann.
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Zusätzlich
zu der Öltemperatur steuert die ECT-ECU 52 den
Schaltzustand des Automatikgetriebes 30 auf der Grundlage
der physikalischen Größe, die den Zustand des
Automatikgetriebes 30 betrifft (beispielsweise die Drehgeschwindigkeit
einer Turbine, die Drehgeschwindigkeit der Ausgabewelle und die
Drehgeschwindigkeit der Kraftmaschine).
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Zusätzlich
zu dem Öffnungsgrad einer Beschleunigungseinrichtung steuert
die EFI-ECU 54 die Ausgabe der Kraftmaschine 32 auf
der Grundlage der physikalischen Größe, die den
Zustand der Kraftmaschine betrifft (beispielsweise die Wassertemperatur,
die Einlassluftmenge und dergleichen).
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Zusätzlich
zu dem Hauptzylinderdruck steuert die VSC-ECU 56 den Bremshydraulikdruck
in der Bremsvorrichtung 72 auf der Grundlage der physikalischen
Größe, die das Verhalten des Fahrzeugs betrifft
(beispielsweise die Radgeschwindigkeit).
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Das
Messgerät 58 stellt den Zustand der Fahrzeugausstattung,
den Zustand der Schaltposition und dergleichen dar. Das Messgerät 58 ist
mit einer (nicht gezeigten) Anzeigeeinheit versehen, die eine Anweisung,
eine Warnung und dergleichen, die durch die SBW-ECU 50 oder die
Leistungszuführ-ECU 60 ausgegeben werden, dem
Fahrer anzeigt.
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Die
Bremsvorrichtung 72 veranlasst das Rad, die Bremskraft
zu erzeugen, indem der Unterdruck, der als Ergebnis einer Betätigung
der Kraftmaschine 32 erzeugt wird, verwendet wird. Beispielsweise
umfasst die Bremsvorrichtung 72 ein Bremspedal, einen mit
dem Bremspedal gekoppelten Bremskraftverstärker, einen
an den Bremskraftverstärker gekoppelten Hauptzylinder,
einen Hydraulikkreis, der eine Bremsbetätigungseinrichtung
und dergleichen umfasst, und eine Scheibenbremse, die an dem Rad
bereitgestellt ist.
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Wenn
die Kraftmaschine 32 eine Benzinkraftmaschine ist, ist
ein Einlassrohr der Kraftmaschine 32 mit dem Bremskraftverstärker
gekoppelt. Die Betätigungskraft, die an das Bremspedal
durch den Fahrer aufgebracht wird, wird in dem Bremskraftverstärker
verstärkt, indem der Unterdruck, der bei dem Einlassrohr
erzeugt wird, wenn die Kraftmaschine 32 betätigt
wird, verwendet wird, und zu dem Hauptzylinder übertragen.
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Wenn
die Kraftmaschine 32 eine Dieselkraftmaschine ist, ist
der Bremskraftverstärker mit einer Vakuumpumpe gekoppelt,
die durch die Antriebskraft der Kraftmaschine 32 betätigt
wird. Die Betätigungskraft, die auf das Bremspedal durch
den Fahrer aufgebracht wird, wird in dem Bremskraftverstärker
verstärkt, indem der Unterdruck, der bei der Unterdruckpumpe
erzeugt wird, wenn die Kraftmaschine 32 betätigt
wird, verwendet wird, und zu dem Hauptzylinder übertragen.
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Wenn
das Betätigungssignal, das von dem Leistungsschalter 62 empfangen
wird, ein Signal ist, das einer Anweisung zum Starten der Kraftmaschine 32 entspricht, überträgt
die Leistungszufuhr-ECU 60 ein Relaisansteuerungssignal
zu dem Leistungszufuhrrelais 66, um das IG-Relais 68 und
das ACC-Relais 70 einzuschalten, wobei sie zusätzlich
das Signal zum Anfordern eines Startens der Kraftmaschine 32 zu
der EFI-ECU 54 überträgt.
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Zusätzlich überträgt,
wenn das Betätigungssignal, das von dem Leistungsschalter 62 empfangen wird,
ein Signal ist, das einer Anweisung zum Stoppen der Kraftmaschine 32 entspricht,
die Leistungszufuhr-ECU 60 das Relaisansteuerungssignal
zu dem Leistungszufuhrrelais 66, um zumindest das IG-Relais 68 auszuschalten.
Es wird angemerkt, dass die Leistungszufuhr-ECU 60 das
Leistungszufuhrrelais 66 zusätzlich zu dem Betätigungssignal von
dem Leistungsschalter 62 auf der Grundlage des Betätigungszustands
des Bremspedals und/oder des Betätigungszustands des Schalthebels
ansteuern kann.
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In
Reaktion auf das Relaisansteuerungssignal von der Leistungszufuhr-ECU 66 schaltet
das Leistungszufuhrrelais 66 lediglich das ACC-Relais 70 ein,
schaltet das IG-Relais 68 ein, nachdem das ACC-Relais 70 eingeschaltet
ist, schaltet lediglich das IG-Relais 68 aus, oder schaltet
das ACC-Relais 70 aus, nachdem das IG-Relais 68 ausgeschaltet
ist. Wenn das IG-Relais 68 eingeschaltet ist, wird ein elektrischer
Strom der in dem Fahrzeug angebrachten Ausrüstung zugeführt,
die zumindest in Verbindung mit einem Starten der Kraftmaschine 32 in
Betrieb gesetzt wird.
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Die
Leistungszufuhr-ECU 60 überträgt das Relaisansteuerungssignal,
das Einschalt- und Ausschaltkombinationen des IG-Relais 68 und
des ACC-Relais 70 entspricht, zu dem Leistungszufuhrrelais 66 entsprechend
dem Betätigungszustand der Kraftmaschine oder dem Betätigungszustand
des Leistungsschalters 62.
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Der
Betätigungszustand des Leistungsschalters 62 ist
ein Zustand, der auf einer Zeitdauer basiert, während der
sich die Betätigung des Leistungsschalters 62 fortsetzt.
Spezifisch ist der Betätigungszustand ein Zustand, der
auf einer Zeitdauer beruht, während der ein Knopf, der
als ein Eingabeabschnitt des Leistungsschalters 62 dient,
gedrückt ist.
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2 veranschaulicht
einen Aufbau des Schaltungsschaltmechanismus 48. Obwohl
die Schaltposition nachstehend als diejenige beschrieben wird, die
die P-Position und die Nicht-P-Position bedeutet, und die keine
der R-, N- und D-Positionen in der Nicht-P-Position umfasst, kann
die Schaltposition jede der R-, N- und D-Positionen umfassen. Anders
ausgedrückt kann, obwohl ein Aufbau mit zwei Positionen,
d. h. der P-Position und der Nicht-P-Position in dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel beschrieben wird, die vorliegende Erfindung
einen Aufbau mit vier Positionen aufweisen, d. h. der P-Position
und der Nicht-P-Position, die jede der R-, N- und D-Positionen umfasst.
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Der
Schaltungsschaltmechanismus 48 umfasst die Welle 102,
die durch die Betätigungseinrichtung 42 gedreht
wird, eine Arretierplatte 100, die mit der Drehung der
Welle 102 gedreht wird, eine Stange 104, die mit
der Drehung der Arretierplatte 100 betätigt wird,
ein Parksperrenzahnrad 108, das an der nicht gezeigten
Ausgabewelle des Automatikgetriebes 30 fixiert ist, eine
Parksperrenstange 106 zum Sperren des Parksperrenzahnrades 108,
eine Arretierfeder 110 zur Begrenzung der Drehung der Arretierplatte 100 und
zum Fixieren der Schaltposition sowie eine Rolle 112. Die
Arretierplatte 100 wird durch die Betätigungseinrichtung 42 angetrieben
und schaltet die Schaltposition. Zusätzlich fungiert die Kodiereinrichtung 46 als
eine Zähleinrichtung zum Erhalten eines Zählwerts,
der der Drehgröße der Betätigungseinrichtung 42 entspricht.
Des Weiteren erfasst der Ausgabewellensensor 44 die Drehposition der
Welle 102.
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2 veranschaulicht
den Zustand, bei dem die Schaltposition in der Nicht-P-Position
ist. In diesem Zustand sperrt die Parksperrenstange 106 nicht das
Parksperrenzahnrad 108, wobei somit die Drehung der Antriebswelle
des Fahrzeugs nicht begrenzt ist. Wenn die Welle 102 im
Uhrzeigersinn von diesem Zustand durch die Betätigungseinrichtung 42 gedreht wird,
wird die Stange 104 durch die Arretierplatte 100 in
die Richtung eines in 2 gezeigten Pfeils A gedrückt,
und die Parksperrenstange 106 wird durch eine kegelförmige
Parksperrennocke 210, die bei der Spitze der Stange 104 bereitgestellt
ist, in die Richtung eines in 2 gezeigten
Pfeils B nach oben gedrückt. Mit der Drehung der Arretierplatte 100 steigt die
Rolle 112 der Arretierfeder 110, die sich in einer von
zwei Mulden befindet, die bei der Oberseite der Arretierplatte 100 bereitgestellt
sind, d. h. an einem Ort 120 der Nicht-P-Position, über
einen Scheitelpunkt 122 und bewegt sich zu der anderen
Mulde, d. h. zu einem Ort 124 der P-Position. Die Rolle 112 ist bei
der Arretierfeder 110 bereitgestellt, um in der Lage zu
sein, sich in der axialen Richtung der Rolle 112 zu drehen.
Wenn sich die Arretierplatte 100 dreht, bis die Rolle 112 den
Ort 124 der P-Position erreicht, wird die Parksperrenstange 106 nach
oben zu dem Ort gedrückt, bei dem ein Vorsprung 208 der Parksperrenstange 106 in
einen Bereich zwischen den Zahnradzähnen des Parksperrenzahnrades 108 eingreift.
Als Ergebnis wird die Drehung der Antriebswelle des Fahrzeugs mechanisch
begrenzt und die Schaltposition wird zu der P-Position geschaltet.
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In
dem Schaltungssteuerungssystem 10 gemäß dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel steuert die SBW-ECU 50 zur
Verringerung der Last, die an die Bauelemente des Schaltungsschaltmechanismus 48,
wie beispielsweise die Arretierplatte 100, die Arretierfeder 110 und
die Welle 102, zu der Zeit eines Schaltens der Schaltposition
angelegt wird, die Drehgröße der Betätigungseinrichtung 42,
um den Stoß zu verringern, wenn die Rolle 112 der
Arretierfeder 110 über den Scheitelpunkt 122 steigt
und fällt.
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Eine
Ebene, die sich auf der von dem Scheitelpunkt 122 entfernten
Seite in jeder Mulde der Arretierplatte 100 befindet, wird
als eine Wand bezeichnet. Anders ausgedrückt ist die Wand
an dem Ort, wo die Rolle 112 die Wand trifft, wenn die
Rolle 112 der Arretierfeder 110 ohne eine Steuerung
durch die SBW-ECU 50 über den Scheitelpunkt steigt
und zu der Mulde fällt, was nachstehend beschrieben wird. Die
Wand bei dem Ort 124 der P-Position wird als eine P-Wand 162 bezeichnet,
und die Wand bei dem Ort 120 der Nicht-P-Position wird
als eine Nicht-P-Wand 160 bezeichnet.
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Obwohl
ein Aufbau, bei dem ein Parksperrmechanismus 200 in dem
Automatikgetriebe 30 bereitgestellt ist, in dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel beschrieben wird, kann der Parksperrmechanismus 200 bei
einem beliebigen Ort bereitgestellt sein, wenn der Parksperrmechanismus 200 bei
der Drehwelle zwischen dem Antriebsrad und dem Automatikgetriebe 30 bereitgestellt
ist.
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Der
Parksperrmechanismus 200 umfasst das Parksperrenzahnrad 108 und
die Parksperrenstange 106, wie es in 3 gezeigt
ist. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel kann das Parksperrenzahnrad 108 bei
der Ausgabewelle des Automatikgetriebes 30 bereitgestellt
sein oder kann bei einer Welle des Zahnrades, das in Eingriff mit
der Ausgabewelle ist, bereitgestellt sein. Das Parksperrenzahnrad 108 weist
eine Scheibenform auf und ist mit einer Vielzahl von Zahnradzähnen 204 entlang
der Drehrichtung einer Welle 212 versehen.
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Die
Parksperrenstange 106 wird durch ein Gehäuse des
Automatikgetriebes 30 derart gehalten, dass ein zugehöriges
Ende frei gedreht werden kann. Der Vorsprung 208, der in
die Zahnradzähne 204 des Parksperrenzahnrades 108 eingreift,
ist in der Mitte der Parksperrenstange 106 bereitgestellt.
An dem anderen Ende der Parksperrenstange 106 ist die Parksperrennocke 210 bereitgestellt,
um an die Parksperrenstange 106 anzustoßen. Die
Parksperrennocke 210 weist beispielsweise eine Kegelform
auf, wobei, wenn die Parksperrennocke 210 sich von der hinteren
Seite zu der vorderen Seite des Blattes der 3 bewegt,
sich das andere Ende der Parksperrenstange 106 drehend
in die Richtung eines in 3 gezeigten Pfeils entlang einem
schrägen Abschnitt der Kegelform bewegt. Entsprechend der
Bewegung des (nicht gezeigten) Schalthebels zu dem Ort, der der
P-Position entspricht, bewegt sich die Parksperrennocke 210 von
der hinteren Seite zu der vorderen Seite des Blattes der 3.
Zu diesem Zeitpunkt wird die Parksperrennocke 210 durch
die Drehung der Arretierplatte 100 betätigt, die
durch einen Antrieb der Betätigungseinrichtung 42 verursacht
wird. Wenn der Vorsprung 208 der Parksperrenstange 106 sich
als Ergebnis des Antriebs der Parksperrennocke 210 zu dem
vorbestimmten Ort bewegt, bei dem der Vorsprung 208 in
die Zahnradzähne 204 des Parksperrenzahnrades 108 eingreift, wird
die Drehung des Parksperrenzahnrades 108 begrenzt. Der
Parksperrenmechanismus 200 wird in einer derartigen Art
und Weise betätigt, dass hierdurch die Drehung des Antriebsrades
begrenzt wird.
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In
dem Aufbau des Fahrzeugs, wie es vorstehend beschrieben ist, weist
die Leistungszufuhr-ECU 60, die als die Steuerungsvorrichtung
für das Fahrzeug gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel dient, das nachstehend genannte Merkmal
auf. Wenn die Anweisung zum Stoppen der Kraftmaschine 32 empfangen
wird, bestimmt die Leistungszufuhr-ECU 60, ob die Drehung
des Parksperrenzahnrades 108 begrenzt ist oder nicht, auf
der Grundlage der physikalischen Größe, die den
Betätigungszustand des Parksperrenmechanismus 200 betrifft. Wenn
bestimmt wird, dass die Drehung des Parksperrenzahnrades 108 nicht
begrenzt ist, hält die Leistungszufuhr-ECU 60 die
Kraftmaschine 32 in dem In-Betrieb-Zustand. Wenn bestimmt
wird, dass die Drehung des Parksperrenzahnrades 108 begrenzt
ist, stoppt die Leistungszufuhr-ECU 60 die Kraftmaschine 32.
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Spezifisch
bestimmt die Leistungszufuhr-ECU 60, dass die Drehung des
Parksperrenzahnrades 108 nicht begrenzt ist, wenn die Geschwindigkeit
des Fahrzeugs, die von dem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 64 über
die VSC-ECU 56 empfangen wird, größer
oder gleich der vorbestimmten Geschwindigkeit α ist. Wenn
bestimmt wird, dass die Drehung des Parksperrenzahnrades 108 nicht
begrenzt ist, hält die Leistungszufuhr-ECU 60 das
IG-Relais 68 in dem EIN-Zustand, wodurch die Kraftmaschine 32 in
dem In-Betrieb-Zustand gehalten wird.
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Es
wird angemerkt, dass, wenn sich die Kraftmaschine 32 in
einem Stillstand befindet, die Leistungszufuhr-ECU 60 sowohl
das IG-Relais 68 als auch das ACC-Relais 70 einschalten
kann und das Signal zum Anfordern eines Startens der Kraftmaschine 32 zu
der EFI-ECU 54 übertragen kann.
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Des
Weiteren überträgt, wenn bestimmt wird, dass die
Drehung des Parksperrenzahnrades 108 nicht begrenzt ist,
die Leistungszufuhr-ECU 60 ein Warnsignal an das Messgerät 58,
um den Insassen des Fahrzeugs zu benachrichtigen, dass die Kraftmaschine 32 in
dem In-Betrieb-Zustand gehalten wird. In dem Messgerät 58 wird
eine Warnlampe, die dem empfangenen Warnsignal entspricht, beleuchtet,
um den Insassen des Fahrzeugs zu benachrichtigen, dass die Kraftmaschine 32 in
dem In-Betrieb-Zustand gehalten wird.
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Zusätzlich
schaltet, wenn eine Anweisung zum erzwungenen Stoppen der Kraftmaschine 32 empfangen
wird, die Leistungszufuhr-ECU 60 das IG-Relais 68 aus,
wodurch die Kraftmaschine 32 gestoppt wird.
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4 zeigt
ein Funktionsblockschaltbild der Leistungszufuhr-ECU 60 und
der SBW-ECU 50. Die Leistungszufuhr-ECU 60 umfasst
eine Eingabeschnittstelle (die nachstehend als eine Eingabe-I/F beschrieben
wird) 300, eine Verarbeitungseinheit 350, eine
Kommunikationseinheit 400, eine Speichereinheit 450 und
eine Ausgabeschnittstelle (die nachstehend als eine Ausgabe-I/F
beschrieben wird) 500.
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Die
Eingabe-I/F 300 empfängt das Betätigungssignal
von dem Leistungsschalter 62 und ein Fahrzeuggeschwindigkeitssignal
von der VSC-ECU 56, und überträgt die
Signale zu der Verarbeitungseinheit 350.
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Die
Verarbeitungseinheit 350 umfasst eine Betätigungsbestimmungseinheit 352,
eine Fahrzeuggeschwindigkeitsbestimmungseinheit 354, eine
Auto- P-Anforderungsübertragungseinheit 356, eine
Zeitgebereinheit 358, eine Stoppbedingungsbestimmungseinheit 360 und
eine Relaisansteuerungseinheit 362.
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Die
Kommunikationseinheit 400 ist mit einer Kommunikationseinheit 650 der
SBW-ECU 50 über eine Kommunikationsleitung 402 verbunden.
Die Kommunikationseinheit 400 empfängt ein Auto-P-Abschlusssignal
und ein Auto-P-Nicht-Abschlusssignal von der SBW-ECU 50,
und überträgt die Signale zu der Verarbeitungseinheit 350.
Zusätzlich überträgt die Kommunikationseinheit 400 das von
der Auto-P-Anforderungsübertragungseinheit 356 empfangene
Auto-P-Anforderungssignal zu der Kommunikationseinheit 650.
Des Weiteren überträgt die Kommunikationseinheit 400 das
von der Eingabe-I/F 300 über die Verarbeitungseinheit 350 empfangene
Fahrzeuggeschwindigkeitssignal zu der Kommunikationseinheit 650.
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Die
Betätigungsbestimmungseinheit 352 bestimmt, ob
der Betätigungszustand des Leistungsschalters 62 der
Betätigungszustand ist, der der Anweisung zum Stoppen der
Kraftmaschine 32 entspricht, oder der Betätigungszustand
ist, der der Anweisung zum erzwungenen Stoppen der Kraftmaschine 32 entspricht,
auf der Grundlage des über die Eingabe-I/F 300 empfangenen
Betätigungssignals.
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Es
wird angemerkt, dass die Betätigungsbestimmungseinheit 352 nicht
nur die vorstehend genannten Betätigungszustände
bestimmt. Zusätzlich zu den vorstehend genannten Betätigungszuständen kann
die Betätigungsbestimmungseinheit 352 bestimmen,
ob der Betätigungszustand des Leistungsschalters 62 der
Betätigungszustand ist, der der Anweisung zum Starten der
Kraftmaschine 32 entspricht, oder der Betätigungszustand
ist, der einer Anweisung zur Ausführung eines Übergangs
zu der Leistungszufuhrposition eines Zubehörteils (ACC) entspricht.
Des Weiteren kann die Betätigungsbestimmungseinheit 352 zusätzlich
zu dem Betätigungszustand des Leistungsschalters 62 das
Vorhandensein oder Fehlen der Anweisung von dem Fahrer auf der Grundlage
des Ortes des Bremspedals und/oder des Schalthebels bestimmen.
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Die
Betätigungsbestimmungseinheit 352 verwendet einen
Zeitgeber zum Messen einer Zeitdauer, die vergangen ist, seit das
Betätigungssignal, das anzeigt, dass der Knopf des Eingabeabschnitts des
Leistungsschalters 62 gedrückt worden ist, empfangen
wurde. Wenn die gemessene vergangene Zeitdauer, d. h. die Zeitdauer,
während der der Knopf gedrückt ist, größer
oder gleich einer vorbestimmten Zeitdauer (1) ist und innerhalb
einer vorbestimmten Zeitdauer (2) liegt, bestimmt die Betätigungsbestimmungseinheit 352,
dass der Betätigungszustand des Leistungsschalters 62 der
Betätigungszustand ist, der der Anweisung zum Stoppen der
Kraftmaschine 32 entspricht. Die vorbestimmte Zeitdauer
(2) ist länger als die vorbestimmte Zeitdauer (1).
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Des
Weiteren bestimmt die Betätigungsbestimmungseinheit 352,
dass der Betätigungszustand des Leistungsschalters 62 der
Betätigungszustand ist, der der Anweisung zum erzwungenen
Stoppen der Kraftmaschine 32 entspricht, wenn die Zeitdauer, während
der der Knopf gedrückt ist, länger als eine vorbestimmte
Zeitdauer (3) ist. Die vorbestimmte Zeitdauer (3) ist zumindest
größer oder gleich der vorbestimmten Zeitdauer
(2).
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Es
wird angemerkt, dass die Betätigungsbestimmungseinheit 352 ein
Stoppanweisungsbestimmungskennzeichen bzw. Stoppanweisungsbestimmungsflag
einschalten kann, wenn der Betätigungszustand des Leistungsschalters 62 der
Betätigungszustand ist, der der Anweisung zum Stoppen der Kraftmaschine 32 entspricht,
und ein Erzwungener-Stop-Anweisungsbestimmungsflag einschalten kann,
wenn der Betätigungszustand des Leistungsschalters 62 der
Betätigungszustand ist, der der Anweisung zum erzwungenen
Stoppen der Kraftmaschine 32 entspricht.
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Die
Fahrzeuggeschwindigkeitsbestimmungseinheit 354 bestimmt,
ob eine Geschwindigkeit V des Fahrzeugs kleiner als die vorbestimmte Geschwindigkeit α ist
oder nicht, auf der Grundlage des Fahrzeugsgeschwindigkeitssignals.
Die vorbestimmte Geschwindigkeit α ist nicht spezifisch
begrenzt, wenn die vorbestimmte Geschwindigkeit α die Geschwindigkeit
des Fahrzeugs ist, bei der bestimmt werden kann, dass das Fahrzeug
im Wesentlichen im Stillstand ist. Beispielsweise ist die vorbestimmte
Geschwindigkeit α 4 km pro Stunde. Es ist anzumerken, dass
die Fahrzeuggeschwindigkeitsbestimmungseinheit 354 ein
Fahrzeugstoppbestimmungsflag einschalten kann, wenn bestimmt wird,
dass die Geschwindigkeit V des Fahrzeugs kleiner als die vorbestimmte
Geschwindigkeit α ist.
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Wenn
der Betätigungszustand des Leistungsschalters 62 der
Betätigungszustand ist, der der Anweisung zum Stoppen der
Kraftmaschine 32 entspricht, und die Geschwindigkeit V
des Fahrzeugs kleiner als die vorbestimmte Geschwindigkeit α ist, überträgt
die Auto-P-Anforderungsübertragungseinheit 356 das
Auto-P-Anforderungssignal, das eine Anforderung zur Anwendung der
Auto-P-Steuerung anzeigt, zu der SBW-ECU 50 über
die Kommunikationseinheit 400 und die Kommunikationsleitung 402. Es
wird angemerkt, dass in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ”Auto-P-Steuerung” eine
Steuerung betrifft, in der die Stoppsteuerung der Kraftmaschine 32 und
die Antriebssteuerung der Betätigungseinrichtung zur Änderung
der Schaltposition zu der P-Position gleichzeitig ausgeführt
werden.
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Die
Zeitgebereinheit 358 misst eine Zeitdauer, die abgelaufen
ist, seit das Auto-P-Anforderungssignal übertragen worden
ist. Es wird angemerkt, dass die Zeitgebereinheit 358 lediglich
eine Zeitdauer messen kann, die von dem frühestmöglichen
Zeitpunkt, wenn der Betätigungszustand des Leistungsschalters 62 als
der Betätigungszustand bestimmt worden ist, der der Anweisung
zum Stoppen der Kraftmaschine 32 entspricht, abgelaufen
ist.
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Die
Stoppbedingungsbestimmungseinheit 360 bestimmt, ob die
Bedingung zum Stoppen der Kraftmaschine 32 erfüllt
ist oder nicht. Die Bedingung zum Stoppen der Kraftmaschine 32 umfasst
die Bedingung, dass die abgelaufene Zeitdauer, die durch die Zeitgebereinheit 358 gemessen
wird, größer oder gleich einer vorbestimmten Zeitdauer
T wird, und die Bedingung, dass das P-Positionssignal und das Auto-P-Abschlusssignal
von der SBW-ECU 50 empfangen wurden. Wenn die Bedingung
zum Stoppen der Kraftmaschine 32 erfüllt ist,
kann die Stoppbedingungsbestimmungseinheit 360 beispielsweise
ein Stoppbedingungserfüllungsflag einschalten.
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Wenn
die Bedingung zum Stoppen der Kraftmaschine 32 erfüllt
ist, überträgt die Relaisansteuerungseinheit 362 ein
Relaisansteuerungssignal an das Leistungszufuhrrelais 66 über
die Ausgabe-I/F 500, um das IG-Relais 68 und das
ACC-Relais 70 auszuschalten. Es wird angemerkt, dass, wenn
beispielsweise das Stoppanweisungsbestimmungsflag und das Stoppbedingungserfüllungsflag
beide auf EIN sind, die Relaisansteuerungseinheit 362 das Leistungszufuhrrelais 66 ansteuern
kann, um das Relais 68 und das ACC-Relais 70 auszuschalten.
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Zusätzlich überträgt,
wenn der Betätigungszustand des Leistungsschalters 62 als
der Betätigungszustand bestimmt wird, der der Anweisung zum
erzwungenen Stoppen der Kraftmaschine 32 entspricht, die
Relaisansteuerungseinheit 362 das Relaisansteuerungssignal
zu dem Leistungszufuhrrelais 66 über die Ausgabe-I/F 500,
um das IG-Relais 68 auszuschalten und das ACC-Relais 70 in
dem EIN Zustand zu halten. Wenn beispielsweise das Erzwungener-Stop-Anweisungsbestimmungsflag
EIN ist, kann die Relaisansteuerungseinheit 362 das Leistungszufuhrrelais 66 ansteuern,
um das IG-Relais 68 auszuschalten und das ACC-Relais 70 in
dem EIN-Zustand zu halten.
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Des
Weiteren überträgt, wenn die Geschwindigkeit V
des Fahrzeugs kleiner als die vorbestimmte Geschwindigkeit α ist
und das Positionssignal nicht das P-Positionssignal ist, nachdem
die vorbestimmte Zeitdauer T oder mehr vergangen ist, seit das Auto-P-Anforderungssignal übertragen
wurde, die Relaisansteuerungseinheit 362 das Relaisansteuerungssignal
zu dem Leistungszufuhrrelais 66 über die Ausgabe-I/F 500,
um das IG-Relais 68 auszuschalten und das ACC-Relais 70 in
dem EIN-Zustand zu halten.
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Es
wird angemerkt, dass, wenn das Fahrzeuggeschwindigkeitsbestimmungsflag
EIN ist und das Positionssignal nicht das P-Positionssignal ist,
nachdem die vorbestimmte Zeitdauer T oder mehr vergangen ist, seit
das Auto-P-Anforderungssignal übertragen wurde, die Relaisansteuerungseinheit 362 das
Leistungszufuhrrelais 66 beispielsweise ansteuern kann,
um das IG-Relais 68 auszuschalten und das ACC-Relais 70 in
dem EIN-Zustand zu halten.
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Zusätzlich
hält, wenn der Betätigungszustand des Leistungsschalters 62 weder
der Anweisung zum Stoppen der Kraftmaschine 32 noch der Anweisung
zum erzwungenen Stoppen der Kraftmaschine 32 entspricht,
oder wenn die Geschwindigkeit V des Fahrzeugs größer
oder gleich der vorbestimmten Geschwindigkeit α ist, die
Relaisansteuerungseinheit 362 das IG-Relais 68 und
das ACC-Relais 70 in dem EIN-Zustand. Es wird angemerkt,
dass, wenn das Fahrzeuggeschwindigkeitsbestimmungsflag, das Stoppanweisungsbestimmungsflag
und das Erzwungener-Stop-Anweisungsbestimmungsflag alle AUS sind,
die Relaisansteuerungseinheit 362 beispielsweise das Leistungszufuhrrelais 66 ansteuern kann,
um das IG-Relais 68 und das ACC-Relais 70 in dem
EIN-Zustand zu halten.
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Obwohl
in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel die Betätigungsbestimmungseinheit 352,
die Fahrzeuggeschwindigkeitsbestimmungseinheit 354, die
Auto-P-Anforderungsübertragungseinheit 356, die
Zeitgebereinheit 358, die Stoppbedingungsbestimmungseinheit 360 und
die Relaisansteuerungseinheit 362 alle als solche Elemente
beschrieben sind, die als Software arbeiten, welche durch eine CPU
(Zentrale Verarbeitungseinheit) implementiert wird, die die Verarbeitungseinheit 350 ist,
welche ein in der Speichereinheit 450 gespeichertes Programm ausführt,
können sie durch Hardware implementiert sein. Es wird angemerkt,
dass ein derartiges Programm in einem Aufzeichnungsmedium gespeichert ist
und bei dem Fahrzeug angebracht ist.
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Verschiedene
Informationen, ein Programm, ein Schwellenwert, eine Abbildung bzw.
ein Kennfeld und dergleichen sind in der Speichereinheit 450 gespeichert
und werden von der Verarbeitungseinheit 350 gelesen, wenn
es erforderlich ist.
-
Die
SBW-ECU 50 umfasst Eingabe-I/F 550, eine Verarbeitungseinheit 600,
eine Kommunikationseinheit 650, eine Speichereinheit 700 und
eine Ausgabe-I/F 750.
-
Die
Eingabe-I/F 550 empfängt ein Zählwertsignal
von der Kodiereinrichtung 46 und das Drehpositionssignal
von dem Ausgabewellensensor 44, und überträgt
die Signale zu der Verarbeitungseinheit 600.
-
Die
Verarbeitungseinheit 600 umfasst eine Anforderungsbestimmungseinheit 602,
eine Betätigungseinrichtungsansteuerungseinheit 604, eine
Positionssignalaktualisierungseinheit 606, eine Fahrzeuggeschwindigkeitsbestimmungseinheit 608 und
eine Abschluss-/Nicht-Abschluss-Signalübertragungseinheit 610.
-
Die
Anforderungsbestimmungseinheit 602 bestimmt das Vorhandensein
oder Fehlen der Anforderung zur Ausübung der Auto-P-Steuerung.
Wenn die Kommunikationseinheit 650 das Auto-P-Anforderungssignal
von der Leistungszufuhr-ECU 60 über die Kommunikationsleitung 402 empfängt,
bestimmt die Anforderungsbestimmungseinheit 602, dass die Anforderung
zur Ausübung der Auto-P-Steuerung vorhanden ist. Es wird
angemerkt, dass, wenn bestimmt wird, dass die Anforderung zur Ausübung
der Auto-P-Steuerung vorhanden ist, die Anforderungsbestimmungseinheit 602 beispielsweise
ein Ausübungsanforderungsbestimmungsflag einschalten kann.
-
Wenn
die Anforderung zur Ausübung der Auto-P-Steuerung vorhanden
ist, steuert die Betätigungseinrichtungsansteuerungseinheit 604 die Betätigungseinrichtung 42 auf
der Grundlage des Zählwertsignals und des Drehpositionssignals
derart an, dass die Schaltposition zu der P-Position geschaltet
wird, d. h., dass sich die Rolle 112 zu dem Ort 124 der
P-Position bewegt. Spezifisch erzeugt die Betätigungseinrichtungsansteuerungseinheit 604 ein Betätigungseinrichtungsansteuerungssignal
auf der Grundlage des Zählwertsignals und des Drehpositionssignals,
und überträgt das Betätigungseinrichtungsansteuerungssignal
zu der Betätigungseinrichtung 42 über
die Ausgabe-I/F 750. Es wird angemerkt, dass, wenn das
Ausübungsanforderungsbestimmungsflag eingeschaltet ist,
die Betätigungseinrichtungsansteuerungseinheit 604 beispielsweise
die Betätigungseinrichtung 42 derart ansteuern
kann, dass die Schaltposition zu der P-Position geschaltet wird.
-
Wenn
die Rolle 112 sich zu dem Ort 124 der P-Position
bewegt, aktualisiert die Positionssignalaktualisierungseinheit 606 das
Positionssignal, das zu der Leistungszufuhr-ECU 60 zu übertragen
ist, von dem Nicht-P-Positionssignal zu dem P-Positionssignal.
-
Die
Fahrzeuggeschwindigkeitsbestimmungseinheit 608 bestimmt,
ob die Geschwindigkeit V des Fahrzeugs kleiner als die vorbestimmte
Geschwindigkeit α ist oder nicht. Die Fahrzeuggeschwindigkeitsbestimmungseinheit 608 bestimmt,
ob die Geschwindigkeit V des Fahrzeugs kleiner als die vorbestimmte
Geschwindigkeit α ist oder nicht, auf der Grundlage des
Fahrzeuggeschwindigkeitssignals, das von der Leistungszufuhr-ECU 60 oder
der VSC-ECU 56 über die Kommunikationsleitung 402 empfangen
wird. Es wird angemerkt, dass der Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 64 mit
der Eingabe-I/F 550 verbunden ist und die Fahrzeuggeschwindigkeitsbestimmungseinheit 608 das Fahrzeuggeschwindigkeitssignal über
die Eingabe-I/F 550 empfangen kann. Zusätzlich
kann, wenn beispielsweise bestimmt wird, dass die Geschwindigkeit
V des Fahrzeugs kleiner als die vorbestimmte Geschwindigkeit α ist,
die Fahrzeuggeschwindigkeitsbestimmungseinheit 608 das
Fahrzeuggeschwindigkeitsbestimmungsflag einschalten. Obwohl in dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Aufbau beschrieben
ist, bei dem in der SBW-ECU 50 bestimmt wird, ob die Geschwindigkeit
V des Fahrzeugs kleiner als die vorbestimmte Geschwindigkeit α ist oder
nicht, kann beispielsweise die SBW-ECU 50 von der Leistungszufuhr-ECU 60 das
Ergebnis der Bestimmung dahingehend empfangen, ob die Geschwindigkeit
V des Fahrzeugs kleiner als die vorbestimmte Geschwindigkeit α ist
oder nicht.
-
Wenn
bestimmt wird, dass das Positionssignal das P-Positionssignal ist
und die Geschwindigkeit V des Fahrzeugs niedriger als die vorbestimmte
Geschwindigkeit α ist, überträgt die
Abschluss-/Nicht-Abschluss-Signalübertragungseinheit 610 das
Auto-P-Abschlusssignal zu der Leistungszufuhr-ECU 60 über
die Kommunikationseinheit 650 und die Kommunikationsleitung 402.
-
Zusätzlich überträgt,
wenn das Positionssignal das Nicht-P-Positionssignal ist oder wenn
die Geschwindigkeit V des Fahrzeugs größer oder
gleich der vorbestimmten Geschwindigkeit α ist, die Abschluss-/Nicht-Abschluss-Signalübertragungseinheit 610 das
Auto-P-Nicht-Abschlusssignal zu der Leistungszufuhr-ECU 60.
-
Es
wird angemerkt, dass die Abschluss-/Nicht-Abschluss-Signalübertragungseinheit 610 beispielsweise
das Auto-P-Abschlusssignal zu der Leistungszufuhr-ECU 60 übertragen
kann, wenn das Positionssignal das P-Positionssignal ist und das
Fahrzeuggeschwindigkeitsbestimmungsflag auf EIN ist, und das Auto-P-Nicht-Abschlusssignal
zu der Leistungszufuhr-ECU 60 übertragen kann,
wenn das Positionssignal das Nicht-P-Positionssignal ist oder wenn
das Fahrzeuggeschwindigkeitsbestimmungsflag auf AUS ist.
-
Obwohl
in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel die Anforderungsbestimmungseinheit 602, die
Betätigungseinrichtungsansteuerungseinheit 604,
die Positionssignalaktualisierungseinheit 606, die Fahrzeuggeschwindigkeitsbestimmungseinheit 608 und
die Abschluss-/Nicht-Abschluss-Signalübertragungseinheit 610 alle
derart beschrieben sind, dass sie als Software arbeiten, die durch
eine CPU implementiert wird, welche die Verarbeitungseinheit 600 ist,
die ein in der Speichereinheit 700 gespeichertes Programm
ausführt, können sie durch Hardware implementiert
sein. Es wird angemerkt, dass ein derartiges Programm in einem Aufzeichnungsmedium
gespeichert ist und bei dem Fahrzeug angebracht ist.
-
Verschiedene
Informationen, ein Programm, ein Schwellenwert, eine Abbildung bzw.
ein Kennfeld und dergleichen sind in der Speichereinheit 700 gespeichert
und werden von der Verarbeitungseinheit 600 gelesen, wenn
es erforderlich ist.
-
Obwohl
die Leistungszufuhr-ECU 60 und die SBW-ECU 50 in
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel derart beschrieben
sind, dass sie durch zwei elektronische Steuerungseinheiten aufgebaut
sind, die verbunden sind, um eine bidirektionale Kommunikation zu
ermöglichen, können die Leistungszufuhr-ECU 60 und
die SBW-ECU 50 durch eine integrierte elektronische Steuerungseinheit
aufgebaut sein. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
führen die Leistungszufuhr-ECU 60 und die SBW-ECU 50 gleichzeitig
die Programme aus, die in den jeweiligen Speichereinheiten 450 und 700 gespeichert sind.
-
Ein
Steuerungsaufbau des Programms, das auf der Leistungszufuhr-ECU 60 läuft,
die als die Steuerungsvorrichtung für das Fahrzeug gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel dient, ist nachstehend unter Bezugnahme
auf 5 beschrieben.
-
In
einem Schritt (der nachstehend als ”S” geschrieben
wird) 100 bestimmt die Leistungszufuhr-ECU 60,
ob der Leistungsschalter 62 in dem kurz gedrückten
Zustand ist. ”Kurzes Drücken” entspricht
dem Betätigungszustand, bei dem die Zeitdauer, während
der der Knopf, der als der Eingabeabschnitt des Leistungsschalters 62 dient,
länger als die vorbestimmte Zeitdauer (1) und
kürzer als die vorbestimmte Zeitdauer (2) gedrückt
wird. Wenn der Leistungsschalter 62 in dem kurz gedrückten
Zustand ist (JA in S100), schreitet die Verarbeitung zu S102. Wenn
nicht (NEIN in S100), schreitet die Verarbeitung zu S114.
-
In
S102 bestimmt die Leistungszufuhr-ECU 60, ob die Geschwindigkeit
V des Fahrzeugs kleiner als die vorbestimmte Geschwindigkeit α ist
oder nicht. Wenn die Geschwindigkeit V des Fahrzeugs kleiner als
die vorbestimmte Geschwindigkeit α ist (JA in S102), schreitet
die Verarbeitung zu S104. Wenn nicht (NEIN in S102), schreitet die
Verarbeitung zu S122.
-
In
S104 überträgt die Leistungszufuhr-ECU 60 das
Auto-P-Anforderungssignal zu der SBW-ECU 50. In S106 startet
die Leistungszufuhr-ECU 60 den Zeitgeber. In S108 bestimmt
die Leistungszufuhr-ECU 60, ob die Zeitdauer, die durch
den Zeitgeber gemessen wird, größer oder gleich
der vorbestimmten Zeitdauer T wird oder nicht. Wenn die vorbestimmte
Zeitdauer T abgelaufen ist (JA in S108), schreitet die Verarbeitung
zu S116. Wenn nicht (NEIN in S108), schreitet die Verarbeitung zu
S110.
-
In
S110 bestimmt die Leistungszufuhr-ECU 60, ob das P-Positionssignal
und das Auto-P-Abschlusssignal von der SBW-ECU 50 empfangen
werden oder nicht. Wenn das P-Positionssignal und das Auto-P-Abschlusssignal
empfangen werden (JA in S110), schreitet die Verarbeitung zu S112.
Wenn nicht (NEIN in S110), springt die Verarbeitung zu S108 zurück.
-
In
S112 steuert die Leistungszufuhr-ECU 60 das Leistungszufuhrrelais 66 an,
um das IG-Relais 68 und das ACC-Relais 70 auszuschalten.
-
In
S114 bestimmt die Leistungszüfuhr-ECU 60, ob der
Leistungsschalter 62 in dem lange gedrückten Zustand
ist oder nicht. ”Langes Drücken” entspricht
dem Betätigungszustand, bei dem die Zeitdauer, während
der der Knopf, der als der Eingabeabschnitt des Leistungsschalters 62 dient,
die vorbestimmte Zeitdauer (3) oder länger gedrückt
wird. Wenn der Leistungsschalter 62 in dem lange gedrückten
Zustand ist (JA in S114), schreitet die Verarbeitung zu S124. Wenn
nicht (NEIN in S114), schreitet die Verarbeitung zu S122.
-
In
S116 bestimmt die Leistungszufuhr-ECU 60, ob die Geschwindigkeit
V des Fahrzeugs niedriger als die vorbestimmte Geschwindigkeit α ist
oder nicht. Wenn die Geschwindigkeit V des Fahrzeugs niedriger als
die vorbestimmte Geschwindigkeit α ist (JA in S116), schreitet
die Verarbeitung zu S118. Wenn nicht (NEIN in S116), schreitet die
Verarbeitung zu S122.
-
In
S118 bestimmt die Leistungszufuhr-ECU 60, ob das P-Positionssignal
von der SBW-ECU 50 empfangen wird oder nicht. Wenn das
P-Positionssignal empfangen wird (JA in S118), schreitet die Verarbeitung
zu S112. Wenn nicht (NEIN in S118), schreitet die Verarbeitung zu
S120.
-
In
S120 steuert die Leistungszufuhr-ECU 60 das Leistungszufuhrrelais 66 an,
um das IG-Relais 68 auszuschalten und das ACC-Relais 70 in
dem EIN-Zustand zu halten.
-
In
S122 steuert die Leistungszufuhr-ECU 60 das Leistungszufuhrrelais 66 an,
um sowohl das IG-Relais 68 als auch das AC-Relais 70 in
dem EIN-Zustand zu halten.
-
In
S124 führt die Leistungszufuhr-ECU 60 eine Notstoppverarbeitung
aus. Anders ausgedrückt steuert die Leistungszufuhr-ECU 60 das
Leistungszufuhrrelais 66 an, um das IG-Relais 68 auszuschalten,
wobei sie die Kraftmaschine 32 erzwungen stoppt.
-
Als
nächstes wird ein Steuerungsaufbau des Programms, das auf
der SBW-ECU 50 läuft, unter Bezugnahme auf 6 beschrieben.
-
In
S200 bestimmt die SBW-ECU 50, ob das Auto-P-Anforderungssignal
von der Leistungszufuhr-ECU 60 empfangen wird oder nicht.
Wenn das Auto-P-Anforderungssignal empfangen wird (JA in S200),
schreitet die Verarbeitung zu S202 voran. Wenn nicht (NEIN in S200),
springt die Verarbeitung S200 zurück.
-
In
S202 steuert, wenn die Schaltposition in der Nicht-P-Position ist
(wenn beispielsweise das Positionssignal, das zu der Leistungszufuhr-ECU 60 zu übertragen
ist, das Nicht- P-Positionssignal ist), die SBW-ECU 50 die
Betätigungseinrichtung 42 derart an, dass die
Rolle 112 sich zu dem Ort der P-Position bewegt. In S204
aktualisiert die SBW-ECU 50 das Positionssignal, das zu
der Leistungszufuhr-ECU 60 zu übertragen ist,
von dem Nicht-P-Positionssignal zu dem P-Positionssignal.
-
In
S206 bestimmt die SBW-ECU 50, ob die Geschwindigkeit V
des Fahrzeugs niedriger als die vorbestimmte Geschwindigkeit α ist
oder nicht. Wenn die Geschwindigkeit V des Fahrzeugs niedriger als die
vorbestimmte Geschwindigkeit α ist (JA in S206), schreitet
die Verarbeitung zu S208 voran. Wenn nicht (NEIN in S206), schreitet
die Verarbeitung zu S210 voran.
-
In
S208 überträgt die SBW-ECU 50 das Auto-P-Abschlusssignal
zu der Leistungszufuhr-ECU 60. In S210 überträgt
die SBW-ECU 50 das Auto-P-Nicht-Abschlusssignal zu der
der Leistungszufuhr-ECU 60.
-
Der
Betrieb der Leistungszufuhr-ECU 60 und der SBW-ECU 50,
der auf den vorstehend beschriebenen Aufbauten und Flussdiagrammen
beruht, wird nachstehend beschrieben.
-
Es
sei beispielsweise angenommen, dass der Fahrer das Fahrzeug zu einem
Stopp bringt, indem er die Bremse und dergleichen betätigt,
während das Fahrzeug auf einer geneigten Straßenoberfläche
(beispielsweise eine Bergaufstraße) fährt.
-
Wenn
der Fahrer den Leistungsschalter 62 für eine kurze
Zeitdauer drückt, um die Kraftmaschine 32 zu stoppen
(JA in S100), und wenn die Geschwindigkeit V des Fahrzeugs niedriger
als die vorbestimmte Geschwindigkeit α ist (JA in S102),
wird das Auto-P-Anforderungssignal zu der SBW-ECU 50 übertragen
(S104). Danach startet der Zeitgeber (S106).
-
Wenn
die SBW-ECU 50 das Auto-P-Anforderungssignal empfängt
(JA in S200), wird die Betätigungseinrichtung 42 angesteuert
(S202). Wenn die Schaltposition von der Nicht-P-Position zu der
P-Position geschaltet wird, wird das Positionssignal von dem Nicht-P-Positionssignal
zu dem P-Positionssignal aktualisiert (S204).
-
<Wenn
die Kraftmaschine in dem In-Betrieb-Zustand gehalten wird>
-
Wenn
der Fahrer den Leistungsschalter 62 für eine kurze
Zeitdauer drückt und ein Niederdrücken des Bremspedals
lockert, wird die Bremskraft, die auf das Fahrzeug durch die Bremsvorrichtung 72 wirkt,
verringert, wobei somit das Fahrzeug beginnt, sich auf der geneigten
Straßenoberfläche in die nach unten gerichtete
Richtung aufgrund der Schwerkraft zu bewegen, bevor eine Betätigung
des Parksperrmechanismus 200 abgeschlossen ist. Folglich
kann, wenn die Geschwindigkeit V des Fahrzeugs größer oder
gleich der vorbestimmten Geschwindigkeit α wird (JA in
S206), eine Betätigung des Parksperrmechanismus 200 nicht
abgeschlossen werden und das Auto-P-Nicht-Abschlusssignal wird von
der SBW-ECU 50 zu der Leistungszufuhr-ECU 60 übertragen
(S210).
-
Das
P-Positionssignal und das Auto-P-Abschlusssignal werden nicht empfangen
(NEIN in S110), bis die Zeitdauer, die durch den Zeitgeber gemessen
wird, gleich der vorbestimmten Zeitdauer T oder länger
wird (NEIN in S108). Folglich wird, wenn die vorbestimmte Zeitdauer
T abgelaufen ist (JA in S108), bestimmt, ob die Geschwindigkeit
V des Fahrzeugs niedriger als die vorbestimmte Geschwindigkeit α ist
oder nicht (S116).
-
Wenn
die Geschwindigkeit V des Fahrzeuges zunimmt, um gleich der vorbestimmten
Geschwindigkeit α oder höher zu werden, wobei
das Niederdrücken des Bremspedals gelockert wird (NEIN
in S116), wird das Leistungszufuhrrelais 66 angesteuert,
um sowohl das IG-Relais 68 als auch das ACC-Relais 70 in
dem EIN-Zustand zu halten (S122). Folglich wird die Kraftmaschine 32 in
dem In-Betrieb-Zustand gehalten. Da der Druck in dem Bremskraftverstärker
auf dem Unterdruck gehalten wird, indem die Kraftmaschine 32 in
dem In-Betrieb-Zustand gehalten wird, wird eine Verschlechterung
einer Bremsleistungsfähigkeit in der Bremsvorrichtung 72 unterdrückt.
-
<Wenn
der Betrieb der Kraftmaschine gestoppt wird (Beispiel 1)>
-
Wenn
der Fahrer den Leistungsschalter 62 für eine kurze
Zeitdauer drückt und ein Niederdrücken des Bremspedals
lockert, wird die Bremskraft, die auf das Fahrzeug durch die Bremsvorrichtung 72 wirkt,
verringert, wobei somit das Fahrzeug beginnt, sich auf der geneigten
Straßenoberfläche in die nach unten gerichtete
Richtung aufgrund der Schwerkraft zu bewegen, bevor eine Betätigung
des Parksperrmechanismus 200 abgeschlossen ist. Folglich
kann, wenn die Geschwindigkeit V des Fahrzeugs gleich der vorbestimmten
Geschwindigkeit α oder höher wird (JA in S206),
eine Betätigung des Parksperrmechanismus 200 nicht
abgeschlossen werden, und das Auto-P-Nicht-Abschlusssignal wird
von der SBW-ECU 50 zu der Leistungszufuhr-ECU 60 übertragen
(S210).
-
Das
P-Positionssignal und das Auto-P-Abschlusssignal werden nicht empfangen
(NEIN in S110), bis die Zeitdauer, die durch den Zeitgeber gemessen
wird, gleich der vorbestimmten Zeitdauer T oder länger
wird (NEIN in S108). Folglich wird, wenn die vorbestimmte Zeitdauer
T abgelaufen ist (JA in S108), bestimmt, ob die Geschwindigkeit
V des Fahrzeugs niedriger als die vorbestimmte Geschwindigkeit α ist
oder nicht (S116).
-
Wenn
die Geschwindigkeit V des Fahrzeugs unter die vorbestimmte Geschwindigkeit α durch
das Niederdrücken des Bremspedals durch den Fahrer, um
die Bremskraft, die auf das Fahrzeug wirkt, zu vergrößern,
fällt (JA S116), bevor die vorbestimmte Zeitdauer T abgelaufen
ist, wird bestimmt, ob das P-Positionssignal empfangen wird oder
nicht.
-
Wenn
das Schalten auf die P-Position abgeschlossen ist, wird das Positionssignal
von der Nicht-P-Position auf die P-Position aktualisiert. Wenn die
Leistungszufuhr-ECU 60 das P-Positionssignal empfängt
(JA in S118), wird das Leistungszufuhrrelais 66 angesteuert,
um das IG-Relais 68 und das ACC-Relais 70 auszuschalten
(S112). Zu dieser Zeit stoppt ein Betrieb der Kraftmaschine 32.
-
Wenn
das Schalten auf die P-Position nicht abgeschlossen ist, bleibt
das Positionssignal auf der Nicht-P-Position. Wenn die Leistungszufuhr-ECU 60 das
P-Positionssignal nicht empfängt (NEIN in S118), wird das
Leistungszufuhrrelais 66 angesteuert, um das IG-Relais 68 auszuschalten
und das ACC-Relais 70 in dem EIN-Zustand zu halten (S120).
Zu dieser Zeit stoppt ein Betrieb der Kraftmaschine 32.
Der Ort des Fahrzeugs wird als Ergebnis einer Betätigung des
Parksperrmechanismus 200 fixiert.
-
<Wenn
der Betrieb der Kraftmaschine gestoppt ist (Beispiel 2)>
-
Wenn
der Fahrer den Leistungsschalter 62 für eine kurze
Zeitdauer drückt und das Niederdrücken des Bremspedals
beibehält, wird die Bremskraft, die auf das Fahrzeug durch
die Bremsvorrichtung 72 wirkt, beibehalten. Zu dieser Zeit
wird, wenn die Geschwindigkeit V des Fahrzeugs niedriger als die
vorbestimmte Geschwindigkeit α ist (JA in S206), der Parksperrmechanismus 200 betätigt,
wobei der Ort des Fahrzeugs fixiert wird. Es wird bestimmt, dass
der Ort des Fahrzeugs in dem fixierten Zustand ist, und das Auto-P-Abschlusssignal
wird von der SBW-ECU 50 zu der Leistungszufuhr-ECU 60 übertragen
(S208).
-
Wenn
das P-Positionssignal und das Auto-P-Abschlusssignal empfangen werden
(JA in S110), bevor die durch den Zeitgeber gemessene Zeitdauer
gleich der vorbestimmten Zeitdauer T oder länger wird (NEIN
in S108), wird das Leistungszufuhrrelais 66 angesteuert,
um das IG-Relais 68 und das ACC-Relais 70 auszuschalten
(S112). Folglich stoppt ein Betrieb der Kraftmaschine 32.
Der Ort des Fahrzeugs ist als Ergebnis einer Betätigung
des Parksperrmechanismus 200 fixiert.
-
<Wenn
der Betrieb der Kraftmaschine gestoppt ist (Beispiel 3)>
-
Wenn
der Fahrer den Leistungsschalter 62 für eine lange
Zeitdauer drückt (NEIN in S100, JA in S114), wird die Notstoppverarbeitung
ausgeführt (S124). Anders ausgedrückt wird das
Leistungszufuhrrelais 66 angesteuert, um das IG-Relais 68 auszuschalten
und das ACC-Relais 70 in dem EIN-Zustand zu halten (S124).
Zu dieser Zeit stoppt der Betrieb der Kraftmaschine 32.
-
Wie
es vorstehend beschrieben ist, wird in der Steuerungsvorrichtung
für das Fahrzeug gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel, auch wenn die Anweisung zum Stoppen
der Kraftmaschine empfangen wird, die Kraftmaschine in dem In-Betrieb-Zustand
gehalten, wenn bestimmt wird, dass die Drehung des Parksperrenzahnrades
nicht begrenzt ist. Dies ermöglicht eine Unterdrückung
eines Kraftmaschinenstopps, bevor eine Betätigung des Parksperrmechanismus
abgeschlossen ist. Folglich kann eine Verschlechterung einer Bremsleistungsfähigkeit
aufgrund des Kraftmaschinenstopps unterdrückt werden. Beispielsweise
kann, auch wenn sich das Fahrzeug während eines Parkens
des Fahrzeugs auf einer Straßenoberfläche mit
einer Neigung und während einer Betätigung des
Parksperrmechanismus, nachdem die Anweisung zum Stoppen der Kraftmaschine
als Ergebnis eines kurzen Drückens des Leistungsschalters 62 empfangen
wird, bewegt, der Ort des Fahrzeugs durch die Betätigung
der Bremse durch den Fahrer fixiert werden, um die Bewegung des
Fahrzeugs zu unterdrücken, die durch den Fahrer nicht beabsichtigt
ist. Zusätzlich kann, wenn die Betätigung des
Parksperrmechanismus abgeschlossen ist, die Bewegung des Fahrzeugs
an die Absicht des Fahrers angepasst werden, indem die Kraftmaschine
gestoppt wird. Dementsprechend können eine Steuerungsvorrichtung
für ein Fahrzeug und ein Verfahren zur Steuerung eines
Fahrzeugs bereitgestellt werden, die die Bewegung des Fahrzeugs
entgegen der Absicht des Fahrers unterdrücken.
-
Zusätzlich
kann, wenn die Kraftmaschine sich in einem Stillstand befindet,
eine Verschlechterung der Leistungsfähigkeit der Bremse,
die einen Unterdruck verwendet, der auf einem Betrieb der Kraftmaschine
beruht, unterdrückt werden, indem die Kraftmaschine wieder
gestartet wird.
-
Es
wird angemerkt, dass, wenn das Auto-P-Nicht-Abschlusssignal empfangen
wird, die Leistungszufuhr-ECU eine Anzeige zur Benachrichtigung
des Insassen des Fahrzeugs bereitstellen kann, dass die Kraftmaschine
in dem In-Betrieb-Zustand gehalten wird. Es wird angemerkt, dass
die Benachrichtigung durch ein Informationsaustauschmedium, wie
beispielsweise ein Ton, ein Bild oder ein Zeichen, bereitgestellt
werden kann. Zusätzlich hierzu kann die Benachrichtigung
ebenso bereitgestellt werden, indem Informationen angezeigt werden,
die den Fahrer animieren, das Bremspedal niederzudrücken.
-
Obwohl
in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Aufbau beschrieben
ist, bei dem auf der Grundlage der Geschwindigkeit V des Fahrzeugs
bestimmt wird, ob die Drehung des Parksperrenzahnrades 108 begrenzt
ist oder nicht, ist die vorliegende Erfindung nicht spezifisch auf
die Bestimmung begrenzt, die auf der Geschwindigkeit des Fahrzeugs beruht.
-
Beispielsweise
kann bestimmt werden, ob die Drehung des Parksperrenzahnrades 108 begrenzt
ist oder nicht, indem auf der Grundlage eines Ausgabesignals von
einem Winkelsensor 74, der bei der Parkstange 106 bereitgestellt
ist, bestimmt wird, ob der Vorsprung 209 der Parkstange 106 in
die Zahnradzähne des Parksperrenzahnrades 108 eingreift
oder ob der Vorsprung 208 der Parkstange 106 nicht
in die Zahnradzähne des Parksperrenzahnrades 108 eingreift.
-
Alternativ
hierzu wird ein Spannungsmessgerät 76 und dergleichen
verwendet, um eine elektrische Leistung bzw. einen elektrischen
Strom einer Leistungszufuhr bzw. Stromzufuhr 78 (beispielsweise ein
Leistungsspeichermechanismus wie eine Batterie) zu erfassen, die
der Betätigungseinrichtung 42 einen elektrischen
Strom zuführt, wobei die Leistungszufuhr-ECU 60 bestimmen
kann, dass die Drehung des Parksperrenzahnrades 108 nicht
begrenzt ist, wenn der erfasste elektrische Strom kein elektrischer Strom
ist, der ein Antreiben der Betätigungseinrichtung 42 ermöglicht.
-
Es
ist ersichtlich, dass die hier offenbarten Ausführungsbeispiele
zur Veranschaulichung dienen und in keinerlei Hinsicht einschränkend
sind. Der Umfang der vorliegenden Erfindung wird vielmehr durch
die Ausdrücke der Patentansprüche als durch die
vorstehende Beschreibung definiert, wobei es beabsichtigt ist, beliebige
Modifikationen zu umfassen, die in dem Umfang liegen und die Äquivalente
zu den Ausdrücken der Patentansprüche bedeuten.
-
Zusammenfassung
-
Eine
Leistungszufuhr-ECU führt ein Programm aus, das Schritte
umfasst zum: Übertragen eines Auto-2-Anforderungssignals
(S104), wenn ein Leistungsschalter sich in einem kurz gedrückten
Zustand befindet (JA in S100) und wenn eine Geschwindigkeit V eines
Fahrzeugs niedriger als eine vorbestimmte Geschwindigkeit α ist
(JA in S102); Starten eines Zeitgeber (S106); Ausschalten eines IG-Relais
und eines ACC-Relais, wenn ein P-Positionssignal und ein Auto-P-Abschlusssignal
empfangen werden, bevor eine vorbestimmte Zeitdauer T abgelaufen
ist (NEIN in S108, JA in S110); und Halten des IG-Relais und ACC-Relais
in dem EIN-Zustand (S122), wenn die vorbestimmte Zeitdauer abgelaufen
ist (JA in S108) und wenn die Geschwindigkeit V des Fahrzeugs gleich
der vorbestimmen Geschwindigkeit α oder höher
ist (NEIN in S116).
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - JP 4-69450 [0005, 0006]