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DE112008003247T5 - Brennkraftmaschine der Funkenzündungsbauart - Google Patents

Brennkraftmaschine der Funkenzündungsbauart Download PDF

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DE112008003247T5
DE112008003247T5 DE112008003247T DE112008003247T DE112008003247T5 DE 112008003247 T5 DE112008003247 T5 DE 112008003247T5 DE 112008003247 T DE112008003247 T DE 112008003247T DE 112008003247 T DE112008003247 T DE 112008003247T DE 112008003247 T5 DE112008003247 T5 DE 112008003247T5
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DE
Germany
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load
compression ratio
engine
time
internal combustion
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DE112008003247T
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Daisuke Akihisa
Yukihiro Nakasaka
Eiichi Kamiyama
Daisaku Sawada
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Toyota Motor Corp
Original Assignee
Toyota Motor Corp
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Abstract

Brennkraftmaschine der Funkenzündungsbauart, die mit einem variablen Kompressionsverhältnismechanismus versehen ist, der in der Lage ist, ein mechanisches Kompressionsverhältnis zu ändern, und die mit einem variablen Ventilzeitgebungsmechanismus versehen ist, der in der Lage ist, eine Schließzeitgebung eines Einlassventils zu ändern, und die mit einem Drosselventil versehen ist, das in einem Kraftmaschineneinlassdurchlass angeordnet ist, um eine Einlassluftmenge zu steuern, wobei ein mechanisches Kompressionsverhältnis zu einem Zeitpunkt eines Kraftmaschinenbetriebs mit niedriger Last höher als zu einem Zeitpunkt eines Kraftmaschinenbetriebs mit hoher Last gemacht wird, ein tatsächliches Kompressionsverhältnis in einem Teil eines Betriebsbereichs oder in dem gesamten Betriebsbereich zu einem Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit niedriger Last verglichen zu einem Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit hoher Last verringert wird, und ein Drosselventil zumindest dann geschlossen wird, wenn das tatsächliche Kompressionsverhältnis zu einem Zeitpunkt eines Kraftmaschinenbetriebs mit niedriger Last verglichen zu einem Zeitpunkt eines Kraftmaschinenbetriebs mit hoher Last verringert wird.

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Brennkraftmaschine der Funkenzündungsbauart.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Aus dem Stand der Technik ist eine Brennkraftmaschine der Funkenzündungsbauart bekannt, die mit einem variablen Kompressionsverhältnismechanismus versehen ist, der in der Lage ist, ein mechanisches Kompressionsverhältnis zu ändern, und die mit einem variablen Ventilzeitgebungsmechanismus versehen ist, der in der Lage ist, eine Schließzeitgebung eines Einlassventils zu steuern, die einen Aufladebetrieb durch ein Aufladegerät zum Zeitpunkt des Betriebs mit mittlerer Kraftmaschinenlast und des Betriebs mit hoher Kraftmaschinenlast durchführt, und die mit niedriger werdender Kraftmaschinenlast im Zustand des konstant gehaltenen tatsächlichen Verbrennungsverhältnisses das mechanische Kompressionsverhältnis erhöht und die Schließzeitgebung des Einlassventils verspätet, wenn der Kraftmaschinenbetrieb von dem Betrieb mit hoher Last auf den Betrieb mit niedriger Last verstellt wird (siehe beispielsweise japanische Patentoffenlegungsschrift (A) mit der Nr. 2004-218522 ).
  • Jedoch erwähnt diese Druckschrift in keiner Weise das tatsächliche Kompressionsverhältnis bei niedriger Kraftmaschinenlast.
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Brennkraftmaschine der Funkenzündungsbauart bereitzustellen, die ein Beibehalten einer stabilen Verbrennung ermöglicht.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Brennkraftmaschine der Funkenzündungsbauart vorgesehen, die versehen ist mit einem variablen Kompressionsverhältnismechanismus, der in der Lage ist, ein mechanisches Kompressionsverhältnis zu ändern, mit einem variablen Ventilzeitgebungsmechanismus, der in der Lage ist, die Schließzeitgebung eines Einlassventils zu steuern, und mit einem Drosselventil, das in einem Kraftmaschineneinlassdurchlass zum Steuern einer Einlassluftmenge angeordnet ist, wobei ein mechanisches Kompressionsverhältnis zum Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit niedriger Last höher als zum Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit hoher Last gemacht wird, wobei ein tatsächliches Kompressionsverhältnis in einem Teil eines Betriebsbereichs oder im gesamten Betriebsbereich zum Zeitpunkt eines Kraftmaschinenbetriebs mit niedriger Last verglichen mit einem Kraftmaschinenbetrieb hoher Last verringert wird, und wobei das Drosselventil dazu veranlasst wird, sich zumindest dann zu schließen, wenn das tatsächliche Kompressionsverhältnis zum Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit niedriger Last verglichen mit einem Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit hoher Last verringert ist.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 zeigt einen Überblick einer Brennkraftmaschine der Funkenzündungsbauart.
  • 2 zeigt eine Perspektivansicht eines auseinander gebauten variablen Kompressionsverhältnismechanismus.
  • 3 zeigt eine Seitenschnittansicht der dargestellten Brennkraftmaschine.
  • 4 zeigt eine Ansicht eines variablen Ventilzeitgebungsmechanismus.
  • 5 ist eine Ansicht, die die Hubbeträge des Einlassventils und des Auslassventils zeigt.
  • 6 ist eine Ansicht zum Erläutern des Kraftmaschinenkompressionsverhältnisses, des tatsächlichen Kompressionsverhältnisses und des Expansionsverhältnisses.
  • 7 ist eine Ansicht, die die Beziehung zwischen der theoretischen thermischen Effizienz und dem Expansionsverhältnis zeigt.
  • 8 ist eine Ansicht zum Erläutern eines herkömmlichen Zyklusses und eines Zyklusses mit extrem hohem Expansionsverhältnis.
  • 9 ist eine Ansicht, die die Änderung des mechanischen Kompressionsverhältnisses usw. in Übereinstimmung mit der Kraftmaschinenlast zeigt.
  • 10 ist eine Ansicht, die die Änderung des mechanischen Kompressionsverhältnisses usw. in Übereinstimmung mit der Kraftmaschinenlast zeigt.
  • 11 ist ein Ablaufdiagramm der Betriebssteuerung.
  • 12 ist eine Ansicht, die ein Kennfeld der Schließzeitgebung des Einlassventils usw. zeigt.
  • BESTE ART ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
  • 1 zeigt eine Seitenschnittansicht einer Brennkraftmaschine der Funkenzündungsbauart.
  • Unter Bezugnahme auf 1 bezeichnet Bezugszeichen 1 ein Kurbelgehäuse, 2 einen Zylinderblock, 3 einen Zylinderkopf, 4 einen Kolben, 5 eine Brennkammer, 6 eine an der oberen Mitte der Brennkammer 5 angeordnete Zündkerze, 7 ein Einlassventil, 8 einen Einlassanschluss, 9 ein Einlassventil und 10 einen Auslassanschluss. Der Einlassanschluss 8 ist über ein Einlassabzweigungsrohr 11 mit einem Zwischenbehälter 12 verbunden, während jedes Einlassabzweigungsrohr 11 mit einem Kraftstoffinjektor 13 zum Einspritzen von Kraftstoff in Richtung eines entsprechenden Einlassanschlusses 8 versehen ist. Es ist anzumerken, dass jeder Kraftstoffinjektor 13 an einer jeweiligen Verbrennungskammer 5 angeordnet sein kann, anstelle an einem jeweiligen Einlassabzweigungsrohr 11 angeordnet zu sein.
  • Der Zwischenbehälter 12 ist über ein Einlassrohr 14 mit einem Luftreiniger 15 verbunden, während das Einlassrohr 14 in seinem Inneren mit einem durch ein Stellglied 16 angetriebenen Drosselventil 17 und einem beispielsweise einen Heißdraht verwendenden Einlassluftmengendetektor 18 versehen ist. Andererseits ist der Auslassanschluss 10 durch einen Auslasskrümmer 19 mit einem katalytischen Wandler 20 verbunden, welcher beispielsweise einen Dreiwege-Katalysator aufnimmt, während der Auslasskrümmer 19 in seinem Inneren mit einem Luft-Kraftstoff-Verhältnis-Sensor 21 versehen ist.
  • Andererseits ist in dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel der Verbindungsabschnitt des Kurbelgehäuses 1 und des Zylinderblocks 2 mit einem variablen Kompressionsverhältnismechanismus A versehen, der in der Lage ist, die relativen Positionen des Kurbelgehäuses 1 und des Zylinderblocks 2 in der Zylinderachsrichtung so zu verändern, dass das Volumen der Brennkammer 5 verändert wird, wenn sich der Kolben 4 an dem oberen Kompressionstotpunkt befindet, und er ist ferner mit einem Tatsächlicher-Kompressionsvorgangstartzeitgebungsänderungsmechanismus B versehen, der in der Lage ist, die Startzeitgebung eines tatsächlichen Kompressionsvorgangs zu ändern. Es ist anzumerken, dass in dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel dieser Tatsächlicher-Kompressionsvorgangstartzeitgebungsänderungsmechanismus B aus einem variablen Ventilzeitgebungsmechanismus besteht, der in der Lage ist, die Schließzeitgebung des Einlassventils 7 zu steuern.
  • Die elektronische Steuereinheit 30 besteht aus einem Digitalcomputer, der mit Komponenten versehen ist, die miteinander über einen bidirektionalen Bus 31 verbunden sind, etwa mit einem ROM (Nur-Lese-Speicher) 32, einem RAM (Direktzugriffsspeicher) 33, einer CPU (Mikroprozessor) 34, einem Eingabeanschluss 35 und einem Ausgabeanschluss 36. Das Ausgabesignal des Einlassluftmengendetektors 18 und das Ausgabesignal des Luft-Kraftstoff-Verhältnis-Sensors 21 werden durch entsprechende AD-Wandler 37 in den Eingabeanschluss 35 eingegeben. Ferner ist das Beschleunigungspedal 40 mit einem Lastsensor 41 verbunden, der eine Ausgabespannung erzeugt, die zu dem Niederdrückbetrag L des Beschleunigungspedals 40 proportional ist. Die Ausgabespannung des Lastsensors 41 wird durch einen entsprechenden AD-Wandler 37 in den Eingabeanschluss 35 eingegeben. Ferner ist der Eingabeanschluss 35 mit einem Kurbelwinkelsensor 42 verbunden, der einen Ausgabeimpuls jedes Mal dann erzeugt, wenn sich die Kurbelwelle beispielsweise um 30° dreht. Andererseits ist der Ausgabeanschluss 36 über den Treiberkreis 38 mit einer Zündkerze 6, dem Kraftstoffinjektor 13, dem Drosselventilantriebsstellglied 16, dem variablen Kompressionsverhältnismechanismus A und dem variablen Ventilzeitgebungsmechanismus B verbunden.
  • 2 ist eine Perspektivansicht des auseinander gebauten, in 1 gezeigten variablen Kompressionsverhältnismechanismus A, wohingegen 3 eine Seitenschnittansicht der dargestellten Brennkraftmaschine ist. Unter Bezugnahme auf 2 sind an dem Boden der beiden Seitenwände des Zylinderblocks 2 eine Vielzahl von vorragenden Teilen 50 ausgebildet, die um einen bestimmten Abstand voneinander getrennt sind. Jeder vorragende Teil 50 ist mit einem Nockeneinsetzloch 51 mit kreisförmigem Querschnitt ausgebildet. Andererseits ist die obere Fläche des Kurbelgehäuses 1 mit einer Vielzahl von vorragenden Teilen 52 ausgebildet, die um einen bestimmten Abstand voneinander getrennt sind und die zwischen die entsprechenden vorragenden Teile 50 eingesetzt sind. Diese vorragenden Teile 52 sind ebenso mit Nockeneinsetzlöchern 53 mit kreisförmigem Querschnitt ausgebildet.
  • Wie dies in 2 gezeigt ist, ist ein Paar Nockenwellen 54, 55 vorgesehen. Jede Nockenwelle 54, 55 hat kreisförmige Nocken 56, die daran befestigt sind und die in der Lage sind, auf drehbare Weise an einer jeweiligen anderen Stelle in die Nockeneinsetzlöcher 51 eingesetzt zu werden. Diese kreisförmigen Nocken 56 sind koaxial zu den Rotationsachsen der Nockenwellen 54, 55. Andererseits erstrecken sich zwischen den kreisförmigen Nocken 56, exzentrische Wellen 57, die mit Bezug auf die Rotationsachsen der Nockenwellen 54, 55 exzentrisch angeordnet sind, wie dies durch die Schraffur in 3 gezeigt ist. An jeder exzentrischen Welle 57 sind die anderen kreisförmigen Nocken 58 auf exzentrische Weise drehbar angebracht. Wie dies in 2 gezeigt ist, sind diese kreisförmigen Nocken 58 zwischen den kreisförmigen Nocken 56 angeordnet. Diese kreisförmigen Nocken 58 sind auf drehbare Weise in den entsprechenden Nockeneinsetzlöchern 53 eingesetzt.
  • Wenn die an den Nockenwellen 54, 55 befestigten kreisförmigen Nocken 56 von dem in 3(A) gezeigten Zustand in entgegengesetzten Richtungen gedreht werden, wie dies durch die Pfeile mit durchgezogener Linie in 3(A) gezeigt ist,, dann bewegen sich die exzentrischen Wellen 57 in Richtung der Mitte des Bodens, so dass sich die kreisförmigen Nocken 58 in den zu den kreisförmigen Nocken 56 entgegengesetzten Richtungen in den Nockeneinsetzlöchern 53 drehen, wie dies durch Pfeile mit gestrichelter Linie in 3(A) gezeigt ist. Wie in 3(B) gezeigt ist, bewegen sich die Mitten der kreisförmigen Nocken 58 nach unterhalb der exzentrischen Wellen 57, wenn sich die exzentrischen Wellen 57 in Richtung der Bodenmitte bewegen.
  • Wie dies aus einem Vergleich aus 3(A) und 3(B) zu verstehen ist, sind die relativen Positionen des Kurbelgehäuses 1 und des Zylinderblocks 2 durch den Abstand zwischen den Mittelpunkten der kreisförmigen Nocken 57 und den Mittelpunkten der kreisförmigen Nocken 58 bestimmt. Je größer der Abstand zwischen den Mittelpunkten der kreisförmigen Nocken 56 und den Mittelpunkten der kreisförmigen Nocken 58 ist, desto weiter weg befindet sich der Zylinderblock 2 von dem Kurbelgehäuse 1. Falls sich der Zylinderblock 2 von dem Kurbelgehäuse 1 wegbewegt, nimmt das Volumen der Brennkammer 5 zu, wenn sich der Kolben 4 an dem oberen Kompressionstotpunkt befindet, weshalb durch Drehenlassen der Nockenwellen 54, 55 das Volumen der Brennkammer 5 geändert werden kann, wenn sich der Kolben 4 an dem oberen Kompressionstotpunkt befindet.
  • Wie dies in 2 gezeigt ist, ist die Welle eines Antriebsmotors 59 mit einem Paar Schneckenrädern 61, 62 mit entgegengesetzten Windungsrichtungen versehen, um die Nocken 54, 55 in entgegengesetzten Richtungen drehen zu lassen. Mit diesen Schneckenrädern 61, 62 eingreifende Zahnräder 63, 64 sind an Enden der Nockenwellen 54, 55 befestigt. In diesem Ausführungsbeispiel kann der Antriebsmotor 59 so angetrieben werden, dass das Volumen der Brennkammer 5 über einen breiten Bereich geändert wird, wenn sich der Kolben 4 an dem oberen Kompressionstotpunkt befindet. Es ist anzumerken, dass der in 1 bis 3 gezeigte variable Kompressionsverhältnismechanismus A ein Beispiel zeigt. Es kann jede Bauart eines variablen Kompressionsverhältnismechanismus verwendet werden.
  • Andererseits zeigt 4 einen variablen Ventilzeitgebungsmechanismus B, der an dem Ende der Nockenwelle 70 angebracht ist, um das Einlassventil 7 in 1 anzutreiben. Unter Bezugnahme auf 4 ist dieser variable Ventilzeitgebungsmechanismus B mit einem Zeitgebungsrad 71 versehen, das durch einen Zeitgebungsriemen von einer Kraftmaschinekurbelwelle in der Richtung des Pfeils gedreht wird, wobei sich das zylindrische Gehäuse 72 zusammen mit dem Zeitgebungsrad 71 dreht, wobei eine Welle 73 in der Lage ist, sich zusammen mit der Einlassventilantriebsnockenwelle 70 und relativ zu dem zylindrischen Gehäuse 72 zu drehen, wobei sich eine Vielzahl von Trennwänden 74 von einem Innenumfang des zylindrischen Gehäuses 72 zu einem Außenumfang der Welle 73 erstrecken, und wobei sich Flügel 75 zwischen den Trennwänden 74 von dem Außenumfang der Welle 73 zu dem Innenumfang des zylindrischen Gehäuses 72 erstrecken, wobei die beiden Seiten der Flügel 75 mit Hydraulikkammern 76 zum Frühstellen ausgebildet sind und Hydraulikkammern 77 zum Spätstellen verwenden.
  • Die Zufuhr des Arbeitsöls zu den Hydraulikkammern 76, 77 wird durch ein Arbeitsölzuführsteuerventil 78 gesteuert. Dieses Arbeitsölzuführsteuerventil 78 ist versehen mit Hydraulikanschlüssen 79, 80, die mit den Hydraulikkammern 76, 77 verbunden sind, einem Zuführanschluss 82 für das von einer Hydraulikpumpe 81 abgegebene Arbeitsöl, einem Paar Ablassanschlüsse 83, 84 und einem Kolbenventil 85 zum Steuern des Verbindens und des Trennens der Anschlüsse 79, 80, 82, 83 und 84.
  • Zum Frühstellen der Phase der Nocken der Einlassventilantriebsnockenwelle 70 wird das Kolbenventil 85 in 4 auf die rechte Seite bewegt, das von dem Zuführanschluss 82 zugeführte Arbeitsöl wird durch den Hydraulikanschluss 79 zu den Hydraulikkammern zum Frühstellen 76 zugeführt und das Arbeitsöl in den Hydraulikkammern zum Spätstellen 77 wird von den Ablassanschlüssen 84 abgelassen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Welle 73 relativ zu dem zylindrischen Gehäuse 72 in der Pfeilrichtung gedreht.
  • Im Gegensatz dazu wird zum Spätstellen der Phase der Nocken der Einlassantriebswelle 70 das Kolbenventil 85 in 4 nach links bewegt, das von dem Zuführanschluss 82 zugeführte Arbeitsöl wird durch den Hydraulikanschluss 80 zu den Hydraulikkammern zum Spätstellen 77 zugeführt und das Arbeitsöl in den Hydraulikkammern zum Frühstellen 76 wird von dem Ablassanschluss 83 abgelassen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Welle 73 relativ zu dem zylindrischen Gehäuse 72 in der zu den Pfeilen entgegensetzten Richtung gedreht.
  • Wenn die Welle 73 relativ zu dem zylindrischen Gehäuse 72 gedreht wird, wird der Betrieb für die Relativdrehung der Welle 73 beendet, falls das Kolbenventil 85 auf die in 4 gezeigte neutrale Stellung zurückgestellt wird, und die Welle 73 wird zu diesem Zeitpunkt an der relativen Verdrehungsposition gehalten. Daher ist es möglich, den variablen Ventilzeitgebungsmechanismus B zu verwenden, um die Phase der Nocken der Einlassventilantriebsnockenwelle 70 um den exakten gewünschten Betrag auf früh oder spät zu stellen.
  • In 5 zeigt die durchgezogene Linie, wann der variable Ventilzeitgebungsmechanismus B verwendet wird, um die Phase der Nocken der Einlassventilantriebsnockenwelle 70 am meisten nach früh zu verstellen, während die gestrichelte Linie zeigt, wann er dazu verwendet wird, um die Phase der Nocken der Einlassventilantriebsnockenwelle 70 am meisten nach spät zu verstellen. Daher kann die Öffnungszeit des Einlassventils 7 frei zwischen dem durch die durchgezogene Linie in 5 gezeigten Bereich und dem durch die gestrichelte Linie gezeigten Bereich festgelegt werden, weshalb die Schließzeitgebung des Einlassventils 7 auf jeden Kurbelwinkel in dem durch Pfeil C in 5 gezeigten Bereich festgelegt werden kann.
  • Der in 1 und 4 gezeigte variable Ventilzeitgebungsmechanismus B ist lediglich ein Beispiel. Beispielsweise können variable Ventilzeitgebungsmechanismen oder andere verschiedene Arten von variablen Ventilzeitgebungsmechanismen verwendet werden, die in der Lage sind, lediglich die Schließzeitgebung des Einlassventils zu ändern, während die Öffnungszeitgebung des Einlassventils konstant beibehalten wird.
  • Als nächstes wird die Bedeutung der in der vorliegenden Anwendung verwendeten Ausdrücke unter Bezugnahme auf 6 beschrieben. Es ist anzumerken, dass 6(A), (B) und (C) zum Zwecke der Erläuterung eine Kraftmaschine mit einem Volumen der Brennkammern von 50 ml und einem Hubvolumen des Kolbens von 500 ml zeigen. In diesen 6(A), (B) und (C) zeigt das Brennkammervolumen das Volumen der Brennkammer, wenn sich der Kolben an dem oberen Kompressionstotpunkt befindet.
  • 6(A) erläutert das mechanische Kompressionsverhältnis. Das mechanische Kompressionsverhältnis ist ein Wert, der mechanisch aus dem Hubvolumen des Kolbens und dem Brennkammervolumen zum Zeitpunkt eines Kompressionshubs bestimmt ist. Dieses mechanische Kompressionsverhältnis wird ausgedrückt durch (Brennkammervolumen + Hubvolumen)/Brennkammervolumen. In dem in 6(A) gezeigten Beispiel wird dieses mechanische Kompressionsverhältnis zu (50 ml + 500 ml)/50 ml = 11.
  • 6(B) erläutert das tatsächliche Kompressionsverhältnis. Dieses tatsächliche Kompressionsverhältnis ist ein Wert, der aus dem tatsächlichen Hubvolumen des Kolbens ab dem Zeitpunkt des tatsächlichen Starts des Kompressionsvorgangs bis zum Zeitpunkt, zu dem der Kolbens den oberen Totpunkt erreicht, und aus dem Brennkammervolumen bestimmt ist. Dieses tatsächliche Kompressionsverhältnis ist ausgedrückt durch (Brennkammervolumen + tatsächliches Hubvolumen)/Brennkammervolumen. Das heißt, selbst dann, wie dies in 6(B) gezeigt ist, wenn der Kolben mit dem Anheben in dem Kompressionshub anfängt, wird kein Kompressionsvorgang durchgeführt, während das Einlassventil offen ist. Der tatsächliche Kompressionsvorgang wird gestartet, nachdem das Einlassventil schließt. Daher ist das tatsächliche Kompressionsverhältnis folgendermaßen unter Verwendung des tatsächlichen Hubvolumens ausgedrückt. In dem in 6(B) gezeigten Beispiel wird das tatsächliche Kompressionsverhältnis zu (50 ml + 450 ml)/50 ml = 10.
  • 6(C) erläutert das Expansionsverhältnis. Das Expansionsverhältnis ist ein Wert, der aus dem Hubvolumen des Kolbens zum Zeitpunkt eines Expansionshubs und dem Brennkammervolumen bestimmt ist. Dieses Expansionsverhältnis ist durch (Brennkammervolumen + Hubvolumen)/Brennkammervolumen ausgedrückt. In dem in 6(C) gezeigten Beispiel wird dieses Expansionsverhältnis (50 ml + 500 ml)/50 ml = 11.
  • Als nächstes werden unter Bezugnahme auf 7 und 8 die grundlegendsten Merkmale der vorliegenden Erfindung erläutert. Es ist anzumerken, dass 7 die Beziehung zwischen der theoretischen thermischen Effizienz und dem Expansionsverhältnis zeigt, während 8 einen Vergleich zwischen dem herkömmlichen Zyklus und dem Zyklus mit extrem hohem Expansionsverhältnis zeigt, der bei der vorliegenden Erfindung wahlweise in Übereinstimmung mit der Last verwendet wird.
  • 8(A) zeigt den herkömmlichen Zyklus wenn sich das Einlassventil in der Nähe des unteren Totpunkts schließt und der Kompressionsvorgang durch den Kolben in der Nähe im Wesentlichen des unteren Kompressionstotpunkts gestartet wird. In dem in dieser 8(A) gezeigten Beispiel sowie auf die gleiche Weise wie in den in 6(A), (B) und (C) gezeigten Beispielen ist das Brennkammervolumen auf 50 ml eingestellt und das Hubvolumen des Kolbens ist auf 500 ml eingestellt. Wie dies aus 8(A) zu verstehen ist, beträgt das mechanische Kompressionsverhältnis in dem herkömmlichen Zyklus (50 ml + 500 ml)/50 ml = 11, das tatsächliche Kompressionsverhältnis beträgt ebenso ca. 11 und das Expansionsverhältnis wird ebenso zu (50 ml + 500 ml)/50 ml = 11. Das heißt, in einer herkömmlichen Brennkraftmaschine werden das mechanische Kompressionsverhältnis und das tatsächliche Kompressionsverhältnis und das Expansionsverhältnis im Wesentlichen gleich.
  • Die durchgezogene Linie in 7 zeigt die Änderung der theoretischen thermischen Effizienz in dem Fall, dass das tatsächliche Kompressionsverhältnis und das Expansionsverhältnis im Wesentlichen gleich sind, d. h., in dem herkömmlichen Zyklus. In diesem Fall wird gelernt, dass die theoretische thermische Effizienz umso höher ist, je größer das Expansionsverhältnis ist, d. h., je höher das tatsächliche Kompressionsverhältnis ist. Daher sollte zum Erhöhen der theoretischen thermischen Effizienz in einem herkömmlichen Zyklus das tatsächliche Kompressionsverhältnis höher gemacht werden. Jedoch kann das tatsächliche Kompressionsverhältnis infolge der Beschränkungen bei dem Auftreten eines Klopfens zum Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit hoher Last lediglich maximal auf ca. 12 angehoben werden, weshalb dementsprechend in einem herkömmlichen Zyklus die theoretische thermische Effizienz nicht ausreichend hoch gemacht werden kann.
  • Andererseits unterschieden die Erfinder in dieser Situation streng zwischen dem mechanischen Kompressionsverhältnis und dem tatsächlichen Kompressionsverhältnis und untersuchten die theoretische thermische Effizienz und entdeckten als ein Ergebnis daraus, dass das Expansionsverhältnis in der theoretischen thermischen Effizienz vorherrschend ist und dass die theoretische thermische Effizienz überhaupt nicht stark durch das tatsächliche Kompressionsverhältnis beeinträchtigt wird. Das heißt, falls das tatsächliche Kompressionsverhältnis erhöht wird, steigt die Explosionskraft an, jedoch benötigt die Kompression eine große Energie, weshalb dementsprechend selbst bei einer Erhöhung des tatsächlichen Kompressionsverhältnisses die theoretische thermische Effizienz überhaupt nicht stark ansteigen wird.
  • Falls im Gegensatz dazu das Expansionsverhältnis erhöht wird, wird die Zeit, während der der Kolben der Kurbelwelle eine Drehkraft mitgibt, umso länger, je länger die Zeitspanne wird, während der zum Zeitpunkt des Expansionshubs eine den Kolben herabdrückende Kraft wirkt. Daher wird die theoretische thermische Effizienz umso höher, je größer das Expansionsverhältnis gemacht wird. Die gestrichelte Linie ε = 10 in 7 zeigt die theoretische thermische Effizienz in dem Fall, dass das tatsächliche Kompressionsverhältnis bei 10 festgehalten wird und das Expansionsverhältnis in diesem Zustand erhöht wird. Auf diese Art wird gelernt, dass der Betrag der Erhöhung der theoretischen thermischen Effizienz beim Erhöhen des Expansionsverhältnisses in dem Zustand, in dem das tatsächliche Kompressionsverhältnis bei einem niedrigen Wert beibehalten wird, und der Betrag der Erhöhung der theoretischen thermischen Effizienz in dem Fall, dass das tatsächliche Kompressionsverhältnis zusammen mit dem Expansionsverhältnis erhöht wird, wie dies durch die durchgezogene Linie in 7 gezeigt ist, sich nicht so stark voneinander unterscheiden.
  • Falls das tatsächliche Kompressionsverhältnis auf diese Weise bei einem niedrigen Wert beibehalten wird, wird kein Klopfen auftreten, weshalb das Auftreten des Klopfens verhindert werden kann und die theoretische thermische Effizienz stark angehoben werden kann, falls das Expansionsverhältnis in dem Zustand erhöht wird, in dem das tatsächliche Kompressionsverhältnis bei einem niedrigen Wert beibehalten wird. 8(B) zeigt ein Beispiel des Falls, in dem der variable Kompressionsverhältnismechanismus A und der variable Ventilzeitgebungsmechanismus B verwendet werden, um das tatsächliche Kompressionsverhältnis bei einem niedrigen Wert beizubehalten und das Expansionsverhältnis zu erhöhen.
  • Unter Bezugnahme auf 8(B) wird in diesem Beispiel der variable Kompressionsverhältnismechanismus A dazu verwendet, das Brennkammervolumen von 50 ml auf 20 ml zu senken. Andererseits wird der variable Ventilzeitgebungsmechanismus B verwendet, um die Schließzeitgebung des Einlassventils auf spät zu verstellen, bis sich das tatsächliche Hubvolumen des Kolbens von 500 ml auf 200 ml ändert. Als ein Ergebnis wird in diesem Beispiel das tatsächliche Kompressionsverhältnis zu (20 ml + 200 ml)/20 ml = 11 und das Expansionsverhältnis wird zu (20 ml + 500 ml)/20 ml = 26. In dem in 8(A) gezeigten herkömmlichen Zyklus beträgt das tatsächliche Kompressionsverhältnis ca. 11 und das Expansionsverhältnis beträgt 11, wie dies vorstehend erläutert wurde. Verglichen mit diesem Fall wird in dem in 8(B) gezeigten Fall gelernt, dass lediglich das Expansionsverhältnis auf 26 angehoben wird. Dies ist der Grund dafür, dass es als der „Zyklus mit extrem hohem Expansionsverhältnis” bezeichnet wird.
  • In einer Brennkraftmaschine ist allgemein gesagt die thermische Effizienz umso schlechter je niedriger die Kraftmaschinenlast ist, weshalb es zum Verbessern der thermischen Effizienz zum Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs, d. h., zum Verbessern des Kraftstoffverbrauchs erforderlich wird, die thermische Effizienz zum Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit niedriger Last zu verbessern. Andererseits ist in dem in 8(B) gezeigten Zyklus mit extrem hohem Expansionsverhältnis das tatsächliche Hubvolumen des Kolbens zum Zeitpunkt des Kompressionshubs kleiner gemacht, so dass die Menge der Einlassluft, die in die Brennkammer 5 eingesaugt werden kann, kleiner wird, weshalb dieser Zyklus mit extrem hohen Expansionsverhältnis lediglich dann verwendet werden kann, wenn die Kraftmaschinenlast relativ niedrig ist. Daher wird in der vorliegenden Erfindung zum Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit niedriger Last der in 8 gezeigte Zyklus mit extrem hohem Expansionsverhältnis festgelegt, während zum Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit hoher Last der in 8(A) gezeigte herkömmliche Zyklus festgelegt wird.
  • Als nächstes wird unter Bezugnahme auf 9 die Gesamtheit einer Betriebssteuerung erläutert.
  • 9 zeigt die Änderungen im mechanischen Kompressionsverhältnis, im Expansionsverhältnis, in der Schließzeitgebung des Einlassventils 7, in dem tatsächlichen Kompressionsverhältnis, in der Einlassluftmenge, in dem Öffnungsgrad des Drosselventils 17 und in dem Pumpverlust entlang der Kraftmaschinenlast unter einer bestimmten Kraftmaschinendrehzahl. Es ist anzumerken, dass in dem Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung gewöhnlicher Weise das durchschnittliche Luft-Kraftstoff-Verhältnis in der Brennkammer 5 auf Grundlage des Ausgabesignals des Luft-Kraftstoff-Verhältnis-Sensors 21 auf das stöchiometrische Luft-Kraftstoff-Verhältnis geregelt wird, so dass der Dreiwege-Katalysator in dem katalytischen Wandler 20 gleichzeitig unverbrannte HC, CO und NOx in dem Abgas reduzieren kann.
  • Nun wird zum Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit hoher Last der in 8(A) gezeigte herkömmliche Zyklus ausgeführt, wie dies vorstehend erläutert ist. Daher wird zu diesem Zeitpunkt das Expansionsverhältnis niedrig, da das mechanische Kompressionsverhältnis niedrig gemacht wird, wie dies in 9 gezeigt ist. Wie dies durch die durchgezogene Linie in 9 gezeigt ist, wird die Schließzeitgebung des Einlassventils 7 auf früh gestellt, wie dies durch die durchgezogene Linie in 5 gezeigt ist. Ferner ist zu diesem Zeitpunkt die Einlassluftmenge groß. Zu diesem Zeitpunkt wird der Öffnungsgrad des Drosselventils 17 vollständig geöffnet oder im Wesentlichen vollständig geöffnet beibehalten, so dass der Pumpverlust zu null wird.
  • Andererseits wird, wie dies durch die durchgezogene Linie in 9 gezeigt ist, die Schließzeitgebung des Einlassventils 7 auf spät gestellt, wenn die Kraftmaschinenlast niedriger wird, um zusammen damit die Einlassluftmenge zu verringern. Ferner wird zu diesem Zeitpunkt das mechanische Kompressionsverhältnis mit niedriger werdender Kraftmaschinenlast erhöht, wie dies in 9 gezeigt ist, sodass das tatsächliche Kompressionsverhältnis im Wesentlichen konstant beibehalten wird. Daher wird das Expansionsverhältnis ebenso mit niedriger werdender Kraftmaschinenlast erhöht. Man beachte, dass auch zu diesem Zeitpunkt das Drosselventil 17 in dem vollständig geöffneten Zustand oder dem im Wesentlichen vollständig geöffneten Zustand gehalten ist. Daher wird die in die Brennkammer 5 eingebrachte Einlassluftmenge gesteuert, indem die Schließzeitgebung des Einlassventils 7 geändert wird, ohne auf das Drosselventil 17 angewiesen zu sein.
  • Auf diese Weise wird das mechanische Kompressionsverhältnis zusammen mit der Verringerung der Einlassluftmenge unter einem im Wesentlichen konstanten tatsächlichen Kompressionsverhältnis erhöht, wenn die Kraftmaschinenlast von dem Kraftmaschinenbetriebszustand mit hoher Last niedriger wird. Das heißt, das Volumen der Brennkammer 5 beim Erreichen des Kolbens des oberen Kompressionstotpunkts wird proportional zu der Verringerung der Einlassluftmenge verringert. Daher ändert sich das Volumen der Brennkammer 5 beim Erreichen des Kolbens des oberen Kompressionstotpunkts proportional zu der Einlassluftmenge. Es ist anzumerken, dass das Luft-Kraftstoff-Verhältnis in der Brennkammer 5 zu diesem Zeitpunkt zu dem stöchiometrischen Luft-Kraftstoff-Verhältnis gemacht ist, so dass sich das Volumen der Brennkammer 5 beim Erreichen des Kolbens 4 des oberen Kompressionstotpunkts proportional zu der Kraftstoffmenge ändert.
  • Falls die Kraftmaschinenlast noch niedriger wird, wird das mechanische Kompressionsverhältnis noch weiter erhöht. Wenn die Kraftmaschinenlast auf die mittlere Last L1 fällt, die der niedrigen Last näher ist, erreicht das mechanische Kompressionsverhältnis das mechanische Grenzkompressionsverhältnis, das die strukturelle Grenze der Brennkammer 5 bildet. In dem Bereich einer Last, die niedriger als die Kraftmaschinenlast L1 ist, bei der das mechanische Kompressionsverhältnis das mechanische Grenzkompressionsverhältnis erreicht, wird das mechanische Kompressionsverhältnis bei dem mechanischen Grenzkompressionsverhältnis gehalten. Daher wird das mechanische Kompressionsverhältnis zum Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs der mittleren Last an der Seite der niedrigen Last und zum Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit niedriger Last maximal und das Expansionsverhältnis wird ebenso maximal. Mit anderen Worten wird das mechanische Kompressionsverhältnis zum Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs der mittleren Last an der Seite der niedrigen Last und zum Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs der niedrigen Last maximal gemacht, so dass das maximale Expansionsverhältnis erhalten wird.
  • Andererseits wird in dem in 9 gezeigten Ausführungsbeispiel selbst dann, wenn die Kraftmaschinenlast niedriger als L1 wird, wie dies durch die durchgezogene Linie in 9 gezeigt ist, die Schließzeitgebung des Einlassventils 7 nach spät gestellt, wenn die Kraftmaschinenlast niedriger wird. Wenn die Kraftmaschinenlast auf L2 fällt, dann wird die Schließzeitgebung des Einlassventils 7 zu der Grenzschließzeitgebung, bei der die in die Brennkammer 5 eingebrachte Einlassluftmenge gesteuert werden kann. Wenn die Schließzeitgebung des Einlassventils 7 die Grenzschließzeitgebung erreicht, dann wird in dem Bereich einer Last, die niedriger als die Kraftmaschinenlast L2 ist, wenn die Schließzeitgebung des Einlassventils 7 die Grenzschließzeitgebung erreicht, die Schließzeitgebung des Einlassventils 7 bei der Grenzschließzeitgebung gehalten.
  • Wenn die Schließzeitgebung des Einlassventils 7 bei der Grenzschließzeitgebung gehalten wird, dann kann die Einlassluftmenge bald nicht mehr durch Ändern der Schließzeitgebung des Einlassventils 7 gesteuert werden. In dem in 9 gezeigten Ausführungsbeispiel wird zu diesem Zeitpunkt, d. h., in dem Bereich einer Last, die niedriger als die Kraftmaschinenlast L2 ist, wenn die Schließzeitgebung des Einlassventils 7 die Grenzschließzeitgebung erreicht, die in die Brennkammer 5 geführte Einlassluftmenge durch das Drosselventil 17 gesteuert. Falls jedoch die Einlassluftmenge durch das Drosselventil 17 gesteuert wird, nimmt der Pumpverlust zu, wie dies in 9 gezeigt ist.
  • Wenn andererseits, wie dies in 9 gezeigt ist, die Kraftmaschinenlast höher als L1 ist, d. h., zum Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit mittlerer Last an der Seite der hohen Last und zum Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit hoher Last, das tatsächliche Kompressionsverhältnis für die gleiche Kraftmaschinendrehzahl beim im Wesentlichen gleichen tatsächlichen Kompressionsverhältnis beibehalten. Wenn im Gegensatz dazu die Kraftmaschinenlast kleiner als L2 ist, d. h., wenn das mechanische Kompressionsverhältnis bei dem mechanischen Grenzkompressionsverhältnis gehalten wird, dann wird das tatsächliche Kompressionsverhältnis durch die Schließzeitgebung des Einlassventils 7 bestimmt. Falls die Schließzeitgebung des Einlassventils 7 wie bei der Kraftmaschinenlast zwischen L1 und L2 auf spät gestellt wird, dann fällt das tatsächliche Kompressionsverhältnis ab. Falls die Schließzeitgebung des Einlassventils 7 wie bei der Kraftmaschinenlast, die kleiner als L2 ist, bei der Grenzschließzeitgebung gehalten wird, dann wird das tatsächliche Kompressionsverhältnis konstant beibehalten.
  • Daher wird in dem in 9 gezeigten Ausführungsbeispiel zum Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit mittlerer Last an der Seite der niedrigen Last und zum Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit niedriger Last, bei der die Kraftmaschinenlast niedriger als L1 ist, das tatsächliche Kompressionsverhältnis verglichen mit dem tatsächlichen Kompressionsverhältnis zum Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit hoher Last verringert. Falls diesbezüglich das tatsächliche Kompressionsverhältnis auf diese Weise abfällt, fällt die Temperatur in der Brennkammer 5 am Kompressionsende ab und das Zünden und das Verbrennen des Kraftstoffs verschlechtern sich. Falls jedoch in diesem Fall das Drosselventil 17 geschlossen wird, dann verursacht der Drosselungsvorgang des Einlassluftstroms durch das Drosselventil 17 Störungen im Inneren der Brennkammer 5 und dadurch können das Zünden und das Verbrennen des Kraftstoffs verbessert werden.
  • Andererseits kann in dem Betriebsbereich, in dem die Kraftmaschinenlast niedriger als L2 ist, der Betrieb ebenso gesteuert werden, indem das Luft-Kraftstoff-Verhältnis in dem Zustand, in dem das Drosselventil 17 vollständig offen gehalten ist, erhöht wird, je niedriger die Kraftmaschinenlast ist. Jedoch wird bei der vorliegenden Erfindung zum Verbessern des Zündens und des Verbrennens des Kraftstoffs, wie dies in 9 gezeigt ist, der Betrieb gesteuert, indem das Drosselventil 17 dann geschlossen wird, wenn das tatsächliche Kompressionsverhältnis abfällt.
  • In dem in 10 gezeigten Ausführungsbeispiel wird selbst dann, wenn die Kraftmaschinenlast niedriger als L1 wird, während sie höher als L3 ist, die Schließzeitspanne des Einlassventils 7 konstant gehalten, und während dieser Zeit wird das Drosselventil 17 geschlossen. Wenn andererseits die Kraftmaschinenlast ebenso niedriger als L3 wird, dann wird die Schließzeitgebung des Einlassventils 7 bis L2 auf spät gestellt, d. h., bis die Schließzeitgebung des Einlassventils 7 die Grenzschließzeitgebung erreicht. Das heißt, während in diesem Ausführungsbeispiel die Schließzeitgebung des Einlassventils 7 zusammen mit dem Abfallen der Kraftmaschinenlast verspätet wird, selbst wenn sich die Kraftmaschinenlast ändert, gibt es Lastbereiche L3 bis L1, in welchen die Schließzeitgebung des Einlassventils 7 nicht geändert werden kann. In diesen Lastbereichen L3 bis L1 wird die Einlassluftmenge durch das Drosselventil 17 gesteuert.
  • Diesbezüglich wird in diesem Ausführungsbeispiel in dem Bereich einer Last, die höher als die Lastbereiche L3 bis L1 ist, das Drosselventil 17 in dem vollständig offenen Zustand gehalten. In dem Betriebsbereich, in dem die Kraftmaschinenlast niedriger als L3 ist, wird das tatsächliche Kompressionsverhältnis verglichen mit dem Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit hoher Last verringert. Auch in diesem Ausführungsbeispiel wird das Drosselventil 17 geschlossen, wenn das tatsächliche Kompressionsverhältnis verringert wird.
  • Daher wird in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel zum Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit niedriger Last das tatsächliche Kompressionsverhältnis in einem Teil des Betriebsbereichs oder in dem gesamten Betriebsbereich verglichen mit dem Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit hoher Last verringert, und zu dem Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit niedriger Last, zumindest dann, wenn das tatsächliche Kompressionsverhältnis verglichen mit dem Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit hoher Last verringert wird, wird das Drosselventil 17 geschlossen.
  • Genauer gesagt wird bei der vorliegenden Erfindung in dem Betriebsbereich, in dem die Last niedriger als die Kraftmaschinenlast L1 ist, dann, wenn das mechanische Kompressionsverhältnis das mechanische Grenzkompressionsverhältnis erreicht, in einem Teil des oder in dem gesamten Betriebsbereich das tatsächliche Kompressionsverhältnis verglichen mit dem Betriebsbereich gesenkt, in dem die Last höher als dieser Betriebsbereich ist. Auf diese Weise wird das Drosselventil 17 geschlossen, wenn das tatsächliche Kompressionsverhältnis auf diese Weise verringert wird.
  • Es ist anzumerken, dass in dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wie dies aus 9 und 10 ersichtlich ist, in dem Betriebsbereich, in dem die Last niedriger als die Kraftmaschinenlast L1 ist, wenn das mechanische Kompressionsverhältnis das mechanische Grenzkompressionsverhältnis erreicht, die Einlassluftmenge gesteuert wird, indem entweder die Schließzeitgebung des Einlassventils 7 oder die Öffnungszeitgebung des Drosselventils 17 gesteuert wird.
  • Wie dies vorstehend erwähnt ist, wird in dem in 8(B) gezeigten Zyklus mit extrem hohem Expansionsverhältnis das Expansionsverhältnis zu 26 gemacht. Je höher dieses Expansionsverhältnis ist, umso besser ist es, jedoch ist es möglich, eine beträchtlich hohe theoretische thermische Effizienz von 20 oder mehr selbst für das wirklich verwendbare tatsächliche Grenzkompressionsverhältnis ε = 5 zu erhalten, wie dies aus 7 verstanden werden kann. Daher ist der variable Kompressionsverhältnismechanismus A in der vorliegenden Erfindung so ausgebildet, dass das Expansionsverhältnis zu 20 oder mehr wird.
  • Wie dies durch die gestrichelte Linie in 9 gezeigt ist, ist es andererseits möglich, die Einlassluftmenge ohne Bezug auf das Drosselventil 17 zu steuern, indem die Schließzeitgebung des Einlassventils 7 auf früh gestellt wird, wenn die Kraftmaschinenlast niedriger wird. Indem dies so ausgedrückt wird, dass sowohl der durch die durchgezogene Linie in 9 gezeigte Fall als auch der durch die gestrichelte Linie gezeigte Fall abgedeckt sind, wird daher in dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung die Schließzeitgebung des Einlassventils 7, wenn die Kraftmaschinenlast niedriger wird in der Richtung von dem unteren Einlasstotpunkt BDC weg, hin zur Grenzschließzeitgebung L2 verschoben, die eine Steuerung der Menge der in die Brennkraft zugeführten Einlassluft ermöglicht.
  • 11 zeigt die Betriebssteuerroutine. Unter Bezugnahme auf 11 wird zunächst bei Schritt 100 der Sollwert des tatsächlichen Kompressionsverhältnisses berechnet. Als nächstes wird bei Schritt 101 die Schließzeitgebung IC des Einlassventils 7 aus dem in 12(A) gezeigten Kennfeld berechnet. Das heißt, die Schließzeitgebung IC des Einlassventils 7, die zum Zuführen der erforderlichen Einlassluftmenge in die Brennkammer 5 erforderlich ist, wird als eine Funktion der Kraftmaschinenlast L und der Kraftmaschinendrehzahl N in Form des in 12(A) gezeigten Kennfelds im Vorfeld in dem ROM 32 gespeichert.
  • Die Schließzeitgebung IC des Einlassventils 7 wird aus diesem Kennfeld berechnet.
  • Als nächstes wird bei Schritt 102 das mechanische Kompressionsverhältnis CR berechnet. Als nächstes wird bei Schritt 103 der Öffnungsgrad des Drosselventils 17 berechnet. Der Öffnungsgrad θ dieses Drosselventils 17 wird als eine Funktion der Kraftmaschinenlast L und der Kraftmaschinendrehzahl N in der Form eines in 12(B) gezeigten Kennfelds im Vorfeld in dem ROM 32 gespeichert. Als nächstes wird bei Schritt 104 der variable Kompressionsverhältnismechanismus A derart gesteuert, dass das mechanische Kompressionsverhältnis zu dem mechanischen Kompressionsverhältnis CR wird, der variable Ventilzeitgebungsmechanismus B wird derart gesteuert, dass die Schließzeitgebung des Einlassventils 7 zu der Schließzeitgebung IC wird, und das Drosselventil 17 wird derart gesteuert, dass der Öffnungsgrad des Drosselventils 17 zu dem Öffnungsgrad θ wird.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • In einer Brennkraftmaschine sind ein variabler Kompressionsverhältnismechanismus (A), der in der Lage ist, ein mechanisches Kompressionsverhältnis zu ändern, sowie ein variabler Ventilzeitgebungsmechanismus (B) vorgesehen, der in der Lage ist, die Schließzeitgebung eines Einlassventils (7) zu steuern. Zum Zeitpunkt eines Kraftmaschinenbetriebs mit niedriger Last wird das mechanische Kompressionsverhältnis maximal gemacht, so dass das Expansionsverhältnis zu 20 oder mehr wird. Ferner wird das tatsächliche Kompressionsverhältnis zum Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit niedriger Last in einem Teil des Betriebsbereich oder in dem gesamten Betriebsbereich verglichen mit dem Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit hoher Last gesenkt, und zum Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit niedriger Last wird zumindest dann, wenn das tatsächliche Kompressionsverhältnis verglichen mit dem Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit hoher Last gesenkt ist, das Drosselventil (17) geschlossen.
  • 1
    KURBELGEHAUSE
    2
    ZYLINDERBLOCK
    3
    ZYLINDERKOPF
    4
    KOLBEN
    5
    BRENNKAMMER
    7
    EINLASSVENTIL
    70
    EINLASSVENTILANTRIEBSNOCKENWELLE
    A
    VARIABLER KOMPRESSIONSVERHÄLTNISMECHANISMUS
    B
    VARIABLER VENTILZEITGEBUNGSMECHANISMUS
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - JP 2004-218522 [0002]

Claims (12)

  1. Brennkraftmaschine der Funkenzündungsbauart, die mit einem variablen Kompressionsverhältnismechanismus versehen ist, der in der Lage ist, ein mechanisches Kompressionsverhältnis zu ändern, und die mit einem variablen Ventilzeitgebungsmechanismus versehen ist, der in der Lage ist, eine Schließzeitgebung eines Einlassventils zu ändern, und die mit einem Drosselventil versehen ist, das in einem Kraftmaschineneinlassdurchlass angeordnet ist, um eine Einlassluftmenge zu steuern, wobei ein mechanisches Kompressionsverhältnis zu einem Zeitpunkt eines Kraftmaschinenbetriebs mit niedriger Last höher als zu einem Zeitpunkt eines Kraftmaschinenbetriebs mit hoher Last gemacht wird, ein tatsächliches Kompressionsverhältnis in einem Teil eines Betriebsbereichs oder in dem gesamten Betriebsbereich zu einem Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit niedriger Last verglichen zu einem Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit hoher Last verringert wird, und ein Drosselventil zumindest dann geschlossen wird, wenn das tatsächliche Kompressionsverhältnis zu einem Zeitpunkt eines Kraftmaschinenbetriebs mit niedriger Last verglichen zu einem Zeitpunkt eines Kraftmaschinenbetriebs mit hoher Last verringert wird.
  2. Brennkraftmaschine der Funkenzündungsbauart gemäß Anspruch 1, wobei das mechanische Kompressionsverhältnis zum Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit niedriger Last zu einem maximalen mechanischen Kompressionsverhältnis gemacht wird.
  3. Brennkraftmaschine der Funkenzündungsbauart gemäß Anspruch 1, wobei das Expansionsverhältnis zum Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit niedriger Last zu 20 oder mehr gemacht wird.
  4. Brennkraftmaschine der Funkenzündungsbauart gemäß Anspruch 1, wobei das mechanische Kompressionsverhältnis auf ein mechanisches Grenzkompressionsverhältnis erhöht wird, wenn die Kraftmaschinenlast niedriger wird, und das mechanische Kompressionsverhältnis in einem Bereich einer Last, die niedriger als die Kraftmaschinenlast ist, bei dem mechanischen Grenzkompressionsverhältnis gehalten wird, wenn das mechanische Kompressionsverhältnis das mechanische Grenzkompressionsverhältnis erreicht.
  5. Brennkraftmaschine der Funkenzündungsbauart gemäß Anspruch 4, wobei in einer Betriebszone mit einer Last, die niedriger als die Kraftmaschinenlast ist, wenn das mechanische Kompressionsverhältnis das mechanische Grenzkompressionsverhältnis erreicht, das tatsächliche Kompressionsverhältnis in einem Teil des oder in dem gesamten Betriebsbereich verglichen mit dem Betriebsbereich einer Last, die höher als die Betriebszone ist, verringert wird.
  6. Brennkraftmaschine der Funkenzündungsbauart gemäß Anspruch 4, wobei in einer Betriebszone einer Last, die niedriger als die Kraftmaschinenlast ist, wenn das mechanische Kompressionsverhältnis das mechanische Grenzkompressionsverhältnis erreicht, der Einlassluftbetrag gesteuert wird, indem entweder die Schließzeitgebung des Einlassventils oder ein Öffnungsgrad des Drosselventils gesteuert wird.
  7. Brennkraftmaschine der Funkenzündungsbauart gemäß Anspruch 1, wobei das Drosselventil zum Zeitpunkt des Kraftmaschinenbetriebs mit hoher Last in dem vollständig offenen Zustand gehalten wird.
  8. Brennkraftmaschine der Funkenzündungsbauart gemäß Anspruch 1, wobei die Schließzeitgebung des Einlassventils, mit niedriger werdender Kraftmaschinenlast in einer Richtung von dem unteren Einlasstodpunkt weg bis zu der Grenzschließzeitgebung verschoben wird, die ein Steuern der Menge der in die Brennkammer zugeführten Einlassluft ermöglicht.
  9. Brennkraftmaschine der Funkenzündungsbauart gemäß Anspruch 8, wobei das Drosselventil in dem Bereich einer Last, die höher als die Kraftmaschinenlast ist, wenn die Schließzeitgebung des Einlassventils die Grenzschließzeitgebung erreicht, in dem vollständig offenen Zustand gehalten wird.
  10. Brennkraftmaschine der Funkenzündungsbauart gemäß Anspruch 8, wobei die Einlassluftmenge in dem Bereich einer Last, die niedriger als die Kraftmaschinenlast ist, wenn die Schließzeitgebung des Einlassventils die Grenzschließzeitgebung erreicht, durch das Drosselventil gesteuert wird.
  11. Brennkraftmaschine der Funkenzündungsbauart gemäß Anspruch 8, wobei, während die Schließzeitgebung des Einlassventils mit niedriger werdender Kraftmaschinenlast in einer Richtung von dem unteren Einlasstodpunkt weggeschoben wird, Lastbereiche vorhanden sind, in denen die Schließzeitgebung des Einlassventils selbst dann nicht geändert werden kann, wenn sich die Kraftmaschinenlast ändert, und wobei die Einlassluftmenge in diesen Lastbereichen durch das Drosselventil gesteuert wird.
  12. Brennkraftmaschine der Funkenzündungsbauart gemäß Anspruch 11, wobei das Drosselventil in einem Bereich einer Last, die höher als der Lastbereich ist, in einem vollständig offenen Zustand gehalten wird.
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