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Technisches Gebiet
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Die
Erfindung betrifft ein Lager mit einer Kunstharz-Riemenscheibe,
in dem eine Kunstharz-Riemenscheibe mit einem Rolllager integriert ist.
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Stand der Technik
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In
vielen Lagern mit einer Kunstharz-Riemenscheibe, in denen eine Kunstharz-Riemenscheibe
um einen Außenumfang eines Außenlaufs eines Rolllagers
integriert ist, ist die Kunstharz-Riemenscheibe auf der radial äußeren
Fläche des Außenlaufs durch Spritzgießen
integriert, sodass ein Basisteil der Kunstharz-Riemenscheibe beide
Endflächen des Außenlaufs hält, um eine
Axialverschiebung der Kunstharz-Riemenscheibe zu verhindern (z.
B. Patentdokument 1). Wenn in einem derartigen Lager mit einer Kunstharz-Riemenscheibe
die Temperatur des Lagers steigt, kann die Bindungsstärke
zwischen dem Außenlauf und der Kunstharz-Riemenscheibe aufgrund
der verschiedenen Wärmeausdehnungskoeffizienten des Metalls
und des Kunstharzes vermindert werden, wodurch ein Kriechen verursacht
wird, in dem sich die Kunstharz-Riemenscheibe in der Umfangsrichtung
relativ zu dem Außenlauf dreht.
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Um
ein derartiges Kriechen der Kunstharz-Riemenscheibe zu verhindern,
wurden verschiedene Maßnahmen wie etwa die folgenden vorgeschlagen:
Ausbilden von zwei Umfangsrillen auf der radial äußeren
Fläche des Außenlaufs, die sich in der Umfangsrichtung
erstrecken und sich einander entgegengesetzt in der Tiefenrichtung
neigen (z. B. Patentdokument 2); Ausbilden einer Umfangsrille auf der
radial äußeren Fläche des Außenlaufs,
die sich mit einer Neigung in der Umfangsrichtung erstreckt und
eine Breite und Tiefe aufweist, die in der Umfangsrichtung variieren
(z. B. Patentdokument 3); Ausbilden von Vorsprüngen und
Vertiefungen an der Bodenfläche der Umfangsrille auf der
radial äußeren Fläche des Außenlaufs
etwa durch eine Rändelung (z. B. Patentdokument 4); und
Ausbilden einer Spiralrille auf der radial äußeren
Fläche des Außenlaufs (z. B. Patentdokument 5).
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In
dem Patentdokument 5 wird eine Konfiguration vorgeschlagen, in der
die Breite des Außenlaufs größer als
diejenige des Innenlaufs ist und die Kunstharz-Riemenscheibe mit
der radial äußeren Fläche des Außenlaufs
integriert ist, wobei der Basisteil der Kunstharz-Riemenscheibe
die radial äußere Fläche des Außenlaufs
und dessen abgeschrägte Ecken auf beiden Seiten kontaktiert,
und wobei die beiden Endflächen des Außenlaufs
nicht durch den Basisteil der Kunstharz-Riemenscheibe gehalten werden.
- Patentdokument 1: JP
07-28259A
- Patentdokument 2: JP
2002-372131A
- Patentdokument 3: JP
2003-65424A
- Patentdokument 4: JP
11-148550A
- Patentdokument 5: JP
2003-207032A
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Beschreibung der Erfindung
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Aufgabe der Erfindung
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In
einem Lager mit einer Kunstharz-Riemenscheibe, in dem die Kunstharz-Riemenscheibe
mit der radial äußeren Fläche des Außenlaufs
integriert ist, wobei der Basisteil der Kunstharz-Riemenscheibe
beide Endflächen des Außenlaufs hält,
wie etwa in den Patentdokumenten 1 bis 4 beschrieben, wird eine
Abstrahlung gedämpft, weil der Außenlauf mit einem
Kunstharz bedeckt ist, das eine viel geringere Wärmeleitfähigkeit
aufweist als Metall, wodurch eine Wärmeakkumulation und
folglich ein Temperaturanstieg in dem Lager verursacht werden. Wenn
die Temperatur des Lagers steigt, wird die Stärke des das
Lager kontaktierenden Kunstharzes vermindert und wird der Effekt
der oben beschriebenen Maßnahmen für eine Kriechverhinderung
reduziert.
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In
dem Lager mit einer Kunstharz-Riemenscheibe, in dem die Breite des
Außenlaufs größer als diejenige des Innenlaufs
ist und der Basisteil der Kunstharz-Riemenscheibe nicht beide Endflächen des
Außenlaufs bedeckt, wie etwa in dem Patentdokument 5 beschrieben,
wird eine Abstrahlung bis zu einem gewissen Grad sichergestellt.
Weil jedoch der Basisteil der Kunstharz-Riemenscheibe nur axial
an den abgeschrägten Ecken auf beiden Seiten des Außenlaufs
gehalten wird, neigt die Kunstharz-Riemenscheibe zu einer Axialverschiebung.
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Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Wärmeabstrahlung des
Lagers sicherzustellen und zuverlässig eine Verschiebung
der Kunstharz-Riemenscheibe in der Axialrichtung zu verhindern.
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Problemlösung
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Um
die oben genannte Aufgabe zu lösen, gibt die Erfindung
ein Lager mit einer Kunstharz-Riemenscheibe an, das ein Rolllager
und eine Kunstharz-Riemenscheibe, die mit einer radial äußeren Fläche
eines Außenlaufs des Rolllagers integriert ist, umfasst,
dadurch gekennzeichnet, dass ein sich radial nach außen
erstreckender Flansch an einem Ende der radial äußeren
Fläche des Außenlaufs vorgesehen ist, um den Durchmesser
der Endfläche des Außenlaufs zu vergrößern,
und dass die Kunstharz-Riemenscheibe derart mit dem Außenlauf
integriert ist, dass die erweiterte Endfläche des Außenlaufs
vollständig freiliegt.
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Das
heißt, es ist ein Flansch an dem Ende der radial äußeren
Fläche des Außenlaufs vorgesehen, um die Endfläche
des Außenlaufs zu erweitern, und es ist eine Kunstharz-Riemenscheibe
derart integriert, dass die radial erweiterte Endfläche
des Außenlaufs vollständig freiliegt. Diese Konfiguration stellt
eine Wärmeabstrahlung des Lagers sicher, indem eine breite
Abstrahlungsfläche der radial erweiterten Endfläche
des Außenlaufs, die nicht mit Kunstharz bedeckt ist, vorgesehen
wird und außerdem eine Verschiebung der Kunstharz-Riemenscheibe
in der Axialrichtung durch den Flansch, der sich von dem Ende der
radial äußeren Fläche des Außenlaufs erstreckt,
verhindert wird.
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Indem
Flansche an beiden Enden der radial äußeren Fläche
des Außenlaufs derart vorgesehen werden, dass sie die beiden
Endflächen des Außenlaufs radial nach außen
erweitern, kann eine Verschiebung der Kunstharz-Riemenscheibe zu
beiden Seiten in der Axialrichtung verhindert werden und kann auch
eine breitere Abstrahlungsfläche erhalten werden.
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Indem
die radial äußere Fläche des Außenlaufs,
die radial äußere Fläche des Flansches und/oder
die axial innere Fläche des Flansches als eine raue Oberfläche
ausgebildet wird oder indem wenigsten eine dieser Flächen
gerändelt wird, kann ein Kriechen der Kunstharz-Riemenscheibe
verhindert werden.
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Und
indem eine Spiralrille oder eine Umfangsrille mit einer variierenden
Breite in der Umfangsrichtung auf der radial äußeren
Fläche des Außenlaufs ausgebildet wird, kann ein
Kriechen der Kunstharz-Riemenscheibe verhindert werden.
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Indem
eine gekerbte Rille in der Axialrichtung an der radial äußeren
Fläche des Flansches ausgebildet wird, kann ein Kriechen
der Kunstharz-Riemenscheibe verhindert werden.
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Indem
eine Rippe vorgesehen wird, die sich in der Axialrichtung an der
axial inneren Fläche des Flansches erstrecktt, kann ein
Kriechen der Kunstharz-Riemenscheibe verhindert werden.
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Die
Erfindung gibt weiterhin ein Lager mit einer Kunstharz-Riemenscheibe
an, das ein Rolllager und eine mit einer radial äußeren
Fläche eines Außenlaufs des Rolllagers integrierte
Kunstharz-Riemenscheibe umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass ein
ringförmiges Glied aus Metall an einem Ende der radial äußeren
Fläche des Außenlaufs vorgesehen ist, wobei das
ringförmige Glied mit einem Ringteil versehen ist, der
eine ringförmige Fläche aufweist, die mit der
Endfläche des Außenlaufs an der radial äußeren
Seite verbunden ist, und dass die Kunstharz-Riemenscheibe derart
mit dem Außenlauf integriert ist, dass die Endfläche
des Außenlaufs und die Ringfläche des Ringteils
vollständig freiliegen.
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Indem
also ein ringförmiges Glied aus Metall mit einer Ringfläche
neben der Endfläche des Außenlaufs auf der radial äußeren
Seite auf das Ende der radial äußeren Fläche
des Außenlaufs gepasst wird und indem die Kunstharz-Riemenscheibe
derart mit dem Außenlauf integriert ist, dass die Endfläche des
Außenlaufs und die Ringfläche des Ringteils vollständig
freiliegen, dienen die Endfläche des Außenlaufs
und die Ringfläche des Ringteils, die nicht mit dem Kunstharz
bedeckt sind, als breite Abstrahlungsflächen, die eine
Abstrahlung des Lagers sicherstellen, wobei auch eine Verschiebung
der Kunstharz-Riemenscheibe in der Axialrichtung durch den Ringteil
des ringförmigen Glieds, das um das Ende der radial äußeren
Fläche des Außenlaufs gepasst ist, verhindert
wird.
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Indem
ringförmige Glieder auf beide Enden der radial äußeren
Fläche des Außenlaufs gepasst werden, um Ringflächen
neben den entsprechenden Endflächen des Außenlaufs
auf der radial äußeren Seite zu bilden, kann eine
Verschiebung der Kunstharz-Riemenscheibe zu beiden Seiten in der
Axialrichtung verhindert werden und können auch breitere Abstrahlungsflächen
erhalten werden.
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Indem
eine Konfiguration verwendet wird, in der ringförmige Glieder
mit Ringflächen neben den entsprechenden Endflächen
des Außenlaufs auf der radial äußeren
Seite versehen sind und mit einem zylindrischen Teil integriert
sind, der auf die radial äußere Fläche
des Außenlaufs gepasst ist und dünner als die
Ringteile ausgebildet sind, kann das ringförmige Glied
einfach angeordnet und gepasst werden.
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Die
mit dem zylindrischen Teil integrierten ringförmigen Glieder
können einfach durch das Bearbeiten eines Rohrmaterials
hergestellt werden.
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Die
mit dem zylindrischen Teil integrierten ringförmigen Glieder
können auch durch das Pressen eines Blechmaterials hergestellt
werden.
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Das
ringförmige Glied kann um die radial äußere
Fläche des Außenlaufs gepasst werden.
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Das
ringförmige Glied kann durch Vorsprungsschweißen
um die radial äußere Fläche des Außenlaufs
gepasst werden.
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Vorzugsweise
ist eine Einrichtung zum Verhindern eines Kriechens der Kunstharz-Riemenscheibe
auf der radial äußeren Fläche des Außenlaufs
oder auf dem ringförmigen Glied vorgesehen.
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Effekt der Erfindung
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In
dem Lager mit einer Kunstharz-Riemenscheibe gemäß der
vorliegenden Erfindung ist ein Flansch an dem Ende der radial äußeren
Fläche des Außenlaufs vorgesehen, um die Endfläche
des Außenlaufs radial zu erweitern, und ist eine Kunstharz-Riemenscheibe
derart integriert, dass die radial erweiterte Endfläche
des Außenlaufs vollständig freiliegt. Diese Konfiguration
stellt eine Abstrahlung des Lagers sicher, indem er eine breite
Abstrahlungsfläche der radial erweiterten Endfläche
des Außenlaufs vorsieht, die nicht mit Kunstharz bedeckt
ist, und verhindert weiterhin eine Verschiebung der Kunstharz-Riemenscheibe
in der Axialrichtung durch den Flansch, der sich von dem Ende der
radial äußeren Fläche des Außenlaufs
erstreckt.
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Indem
Flansche an beiden Enden der radial äußeren Fläche
des Außenlaufs vorgesehen sind, um beide Endflächen
des Außenlaufs radial nach außen zu erweitern,
kann eine Verschiebung der Kunstharz-Riemenscheibe zu beiden Seiten
in der Axialrichtung verhindert werden und kann auch eine breite Abstrahlungsfläche
erhalten werden.
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Indem
in dem anderen Lager mit einer Kunstharz-Riemenscheibe gemäß der
vorliegenden Erfindung ein ringförmiges Glied aus Metall
mit einer Ringfläche neben der Endfläche des Außenlaufs
an der radial äußeren Seite auf das Ende der radial äußeren
Fläche des Außenlaufs gepasst wird und indem die
Kunstharz-Riemenscheibe derart mit dem Außenlauf integriert
ist, dass die gesamte Endfläche des Außenlaufs
und die Ringfläche des Ringteils freiliegen, dienen die
Endfläche des Außenlaufs und die Ringfläche
des Ringteils, die nicht mit dem Kunstharz bedeckt sind, als breite
Abstrahlungsflächen, die eine Abstrahlung des Lagers sicherstellen,
und wird eine Verschiebung der Kunstharz-Riemenscheibe in der Axialrichtung
zuverlässig durch den Ringteil des ringförmigen
Glieds verhindert, das um das Ende der radial äußeren
Fläche des Außenlaufs gepasst ist.
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Indem
ringförmige Glieder auf beide Enden der radial äußeren
Fläche des Außenlaufs gepasst werden, um Ringflächen
neben den entsprechenden Endflächen des Außenlaufs
auf der radial äußeren Seite vorzusehen, kann
eine Verschiebung der Kunstharz-Riemenscheibe zu beiden Seiten in
der Axialrichtung verhindert werden und können auch breitere
Abstrahlungsflächen erhalten werden.
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Durch
die Konfiguration der ringförmigen Glieder, die mit Ringflächen
neben den entsprechenden Endflächen des Außenlaufs
auf der radial äußeren Seite versehen sind und
mit einem zylindrischen Teil integriert sind, der auf die radial äußere
Fläche des Außenlaufs gepasst wird und dünner
als die Ringteile ist, können die ringförmigen
Glieder einfach angeordnet und gepasst werden.
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Kurzbeschreibung der Figuren
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1 ist
eine Vertikalschnittansicht eines Lagers mit einer Kunstharz-Riemenscheibe
gemäß einer ersten Ausführungsform.
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2 ist
eine Seitenansicht zu 1.
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3 ist
eine Vertikalschnittansicht eines Lagers mit einer Kunstharz-Riemenscheibe
gemäß einer zweiten Ausführungsform.
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4 ist
eine Seitenansicht zu 3.
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5 ist
eine Vertikalschnittansicht eines Lagers mit einer Kunstharz-Riemenscheibe
gemäß einer dritten Ausführungsform.
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6 ist
eine Seitenansicht zu 5.
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7 ist
eine Vertikalschnittansicht eines Lagers mit einer Kunstharz-Riemenscheibe
gemäß einer vierten Ausführungsform.
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8 ist
eine Vertikalschnittansicht eines Lagers mit einer Kunstharz-Riemenscheibe
gemäß einer fünften Ausführungsform.
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9 ist
eine Vertikalschnittansicht eines Lagers mit einer Kunstharz-Riemenscheibe
gemäß einer sechsten Ausführungsform.
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10 ist
eine Vertikalschnittansicht eines Lagers mit einer Kunstharz-Riemenscheibe
gemäß einer siebten Ausführungsform.
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- 1
- Innenlauf
- 2
- Außenlauf
- 2a
- Flansch
- 3
- Kugel
- 4
- Kunstharz-Riemenscheibe
- 4a
- Rille
- 4b
- Basisteil
- 5
- gekerbte
Rille
- 6
- Rippe
- 7
- Spiralrille
- 8
- ringförmiges
Glied
- 8a
- Ringteil
- 8b
- zylindrischer
Teil
- 9
- Spiralrille
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Bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung
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Im
Folgenden werden verschiedene Ausführungsformen der Erfindung
mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben. 1 und 2 zeigen
eine erste Ausführungsform. Dieses Lager mit einer Kunstharz-Riemenscheibe
ist ein als Kugellager ausgebildetes Rolllager, das einen Innenlauf 1,
einen Außenlauf 2 und eine Vielzahl von Kugeln 3 zwischen denselben
umfasst. Eine Kunstharz-Riemenscheibe 4, die durch Spritzgießen
ausgebildet ist und Rillen 4a aufweist, in die ein V-Riemen
(nicht gezeigt) eingreift, ist einstückig an dem Außenlauf 2 vorgesehen. An
beiden Enden der radial äußeren Fläche
des Außenlaufs 2 sind Flansche 2a vorgesehen,
um den Durchmesser der Endflächen S des Außenlaufs 2 zu vergrößern.
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Die
radial äußere Fläche des Außenlaufs 2 und
die radial äußere Fläche und die axial
innere Fläche jedes Flanschs 2a sind als raue
Oberflächen ausgebildet, um ein Kriechen der Kunstharz-Riemenscheibe 4 zu
verhindern. Der Basisteil 4b der Kunstharz-Riemenscheibe 4 ist
derart mit dem Außenumfang des Außenlaufs 2 integriert,
dass die gesamten Endflächen S des Außenlaufs 2 freiliegen,
die radial erweitert sind und als Abstrahlungsflächen dienen. Die
Flansche 2b an beiden Enden der radial äußeren Fläche
des Außenlaufs 2 verhindern, dass die Kunstharz-Riemenscheibe
zu beiden Seiten in der Axialrichtung verschoben wird.
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3 und 4 zeigen
eine zweite Ausführungsform. Dieses Lager mit einer Kunstharz-Riemenscheibe
weist im wesentlichen dieselbe Konfiguration auf wie die erste Ausführungsform
und unterscheidet sich nur dadurch, dass zur Verhinderung eines
Kriechens der Kunstharz-Riemenscheibe 4 gekerbte Rillen 5,
die sich in der Axialrichtung erstrecken, an der radial äußeren
Fläche jedes Flansches 2a vorgesehen sind. In
dieser Ausführungsform sind die gekerbten Rillen 5 an
vier entlang des Umfangs beabstandeten Positionen vorgesehen, wobei
aber eine gekerbte Rille 5 an wenigstens einer Position ausreicht.
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5 und 6 zeigen
eine dritte Ausführungsform. Dieses Lager mit einer Kunstharz-Riemenscheibe
weist im wesentlichen dieselbe Konfiguration auf wie die erste Ausführungsform
und unterscheidet sich nur dadurch, dass zur Verhinderung eines
Kriechens der Kunstharz-Riemenscheibe 4 gekerbte Rippen 6 vorgesehen
sind, die sich von den axial inneren Flächen der Flansche 2a erstrecken.
In dieser Ausführungsform sind die Rippen 6 an
drei entlang des Umfangs beabstandeten Positionen vorgesehen, wobei
aber eine Rippe 6 an wenigstens einer Position ausreicht.
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7 zeigt
eine vierte Ausführungsform. Dieses Lager mit einer Kunstharz-Riemenscheibe weist
im wesentlichen dieselbe Konfiguration auf wie die erste Ausführungsform
und unterscheidet sich nur dadurch, dass zur Verhinderung eines
Kriechens der Kunstharz-Riemenscheibe 4 eine Spiralrille 7 an der
radial äußeren Fläche des Außenlaufs 2 vorgesehen
ist. Die vorstehend in den einzelnen Ausführungsformen
beschriebenen Einrichtungen zum Verhindern eines Kriechens der Kunstharz-Riemenscheibe
können auch in beliebigen Kombinationen verwendet werden.
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8 zeigt
eine fünfte Ausführungsform. Dieses Lager mit
einer Kunstharz-Riemenscheibe ist ein Kugellager, das einen Innenlauf 1,
einen Außenlauf 2 und dazwischen eine Vielzahl
von Kugel 3 umfasst. Eine Kunstharz-Riemenscheibe 4,
die durch Spritzgießen ausgebildet ist und Rillen 4a für
das Eingreifen eines V-Riemens (nicht gezeigt) aufweist, ist einstückig
mit dem Außenlauf 2 vorgesehen. Auf beide Enden
der radial äußeren Fläche des Außenlaufs 2 sind
ringförmige Glieder 8 pressgepasst, die jeweils aus
einem Metall mit einer hohen Wärmeleitfähigkeit ausgebildet
sind und einen Ringteil 8a mit einer Ringfläche
S aufweisen, die mit der Endfläche des Außenlaufs
auf der radial äußeren Seite verbunden ist.
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Die
radial äußere Fläche des Außenlauf 2 ist gerändelt
(nicht gezeigt), um ein Kriechen der Kunstharz-Riemenscheibe 4 zu
verhindern. Der Basisteil 4b der Kunstharz-Riemenscheibe 4 ist
derart mit dem Außenumfang des Außenlaufs integriert,
dass die Endflächen des Außenlaufs 2 und
die Ringflächen S der Ringteile 8a vollständig
als Abstrahlungsflächen freiliegen. Die Ringteile 8a auf
beiden Seiten verhindern eine Verschiebung zu beiden Seiten in der
Axialrichtung.
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9 zeigt
eine sechste Ausführungsform. In diesem Lager mit einer
Kunstharz-Riemenscheibe umfasst das ringförmige Glied 8 Ringteile 8a auf
beiden Seiten und einen zylindrischen Teil 8b, der dünner
als die Ringteile 8a ist, um den Außenlauf 2 gepasst
ist und einstückig mit den beiden Ringteilen 8a verbunden
ist. Dieses ringförmige Glied 8 wird durch das
Bearbeiten eines Rohrmaterials ausgebildet. Eine Spiralrille 9 ist
auf der radial äußeren Fläche des zylindrischen
Teils 8b ausgebildet, um ein Kriechen der Kunstharz-Riemenscheibe 4 zu
verhindern. Der Rest der Konfiguration ist gleich derjenigen der
fünften Ausführungsform. Das einstückig
verbundene ringförmige Glied 8 wird um den Außenlauf 2 pressgepasst.
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10 zeigt
eine siebte Ausführungsform. Auch in diesem Lager mit einer
Kunstharz-Riemenscheibe umfasst das ringförmige Glied 8 genauso
wie in der sechsten Ausführungsform Ringteile 8a auf beiden
Seiten und einen zylindrischen Teil 8b, der dünner
als die Ringteile 8a ist, um den Außenlauf 2 gepasst
ist und einstückig mit den Ringteilen 8a verbunden
ist. Das ringförmige Glied 8 wird durch das Pressen
eines Blechmaterials ausgebildet, in dem die Ringteile 8a auf
beiden Seiten Flansche sind, die durch das Biegen des Blechmaterials
gebildet werden, und ist der zylindrische Teil 8b durch
Vorsprungsschweißen um die radial äußere
Fläche des Außenlaufs 2 gepasst. Die
radial äußere Fläche des zylindrischen
Teils 8b ist als eine raue Oberfläche ausgebildet,
um ein Kriechen der Kunstharz-Riemenscheibe 4 zu verhindern.
Der Rest dieser Konfiguration ist identisch mit derjenigen der fünften
Ausführungsform.
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In
den oben beschriebenen Ausführungsformen ist das Lager
ein Kugellager und ist die Kunstharz-Riemenscheibe für
einen V-Riemen vorgesehen, wobei die Erfindung jedoch nicht auf
diesen Lagertyp und eine derartige Kunstharz-Riemenscheibe beschränkt
ist, sondern auf verschiedene Lagertypen und Riemenscheiben angewendet
werden kann. In den Ausführungsforen ist die Kunstharz-Riemenscheibe
durch Spritzgießen mit dem Außenlauf integriert,
wobei die Kunstharz-Riemenscheibe aber auch auf andere Weise wie
etwa durch ein Kompressionsgießen mit der Riemenscheibe
integriert sein kann.
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Zusammenfassung
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Die
vorliegende Erfindung unterstützt die Wärmeabstrahlung
eines Lagers und kann zuverlässig eine Verschiebung einer
Kunstharz-Riemenscheibe in der Axialrichtung verhindern. Flansche 2a sind an
beiden Enden einer radial äußeren Fläche
eines Außenlaufs 2 vorgesehen, um den Durchmesser
der Endfläche S des Außenlaufs 2 zu vergrößern,
und eine Kunstharz-Riemenscheibe 4 ist derart integriert, dass
die radial erweiterte Endfläche S des Außenlaufs 2 vollständig
freiliegt. Diese Konfiguration stellt die Wärmeabstrahlung
des Lagers sicher, indem eine breite Wärmeabstrahlungsfläche
der radial erweiterten Endflächen S des Außenlaufs 2 vorgesehen
ist, die nicht durch Kunstharz bedeckt ist, und verhindert weiterhin
eine Verschiebung der Kunstharz-Riemenscheibe 4 in der
Axialrichtung durch die Flansche 2a, die sich von den Enden
der radial äußeren Fläche des Außenlaufs 2 erstrecken.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - JP 07-28259
A [0004]
- - JP 2002-372131 A [0004]
- - JP 2003-65424 A [0004]
- - JP 11-148550 A [0004]
- - JP 2003-207032 A [0004]