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Verwandte Anmeldungen
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Die
vorliegende Erfindung beansprucht den Rechtsvorteil der nachfolgenden
vorläufigen US-Patentanmeldungen: die am 28. März
2008 eingereichte vorläufige US-Patentanmeldung mit der
Seriennummer 61/040,178 und dem Titel „Apparatus and Method
of Zero Clearance Connection with Sensing Function”, die
am 28. März 2008 eingereichte vorläufige US-Patentanmeldung
mit der Seriennummer 61/040,175 und dem Titel „Apparatus
und Method of Fitting Component with Sensing Function”,
die am 28. März 2008 eingereichte vorläufige US-Patentanmeldung
mit der Seriennummer 61/040,177 und dem Titel „Apparatus
and Method of Fitting with Sensing Function”, die am 28.
März 2008 eingereichte vorläufige US-Patentanmeldung
mit der Seriennummer 61/040,184 und dem Titel „Apparatus
and Method of Face Seal Connection with Sensing Function”,
die am 28. März 2008 eingereichte vorläufige US-Patentanmeldung
mit der Nummer 61/040,189 und dem Titel „Conduit Connection
with Split Body and Optional Sensing Function” und die
am 26. Juni 2007 eingereichte vorläufige US-Patentanmeldung
mit der Seriennummer 60/937,277 und dem Titel „Smart Fittings”,
wobei die gesamten Offenbarungen der genannten Druckschriften hiermit
durch Verweisung mitaufgenommen sind.
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Hintergrund der Offenbarung
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Die
vorliegende Offenbarung betrifft mechanisch angebrachte Verbindungen,
so beispielsweise Anschlussstücke, Fügestücke,
Kopplungen, Zusammensetzstücke und dergleichen mehr, die
in Fluidsystemen oder Fluidkreisen verwendet werden, die eine Fluidströmung
und einen Fluiddruck enthalten. Derartige mechanisch angebrachte
Verbindungen können, jedoch nicht hierauf beschränkt,
mit Leitungsanschlussstücken für ein Rohr, eine
Röhre oder eine beliebige andere Art von Leitung verwendet
werden und verbinden ein Leitungsende mit einem beliebigen anderen
Leitungsende oder einem anderen Abschnitt, Element oder einer Komponente
eines Fluidsystems. Aus Gründen der Einfachheit und Klarheit
soll der Begriff „Anschlussstück” („fitting”)
hier derart verwendet werden, dass er sämtliche anderen Begriffe
miteinschließt, so beispielsweise Kopplung bzw. Kupplung,
Verbindung, Zusammensetzung, Fügung und dergleichen mehr,
die alternativ verwendet werden können, um eine mechanisch
angebrachte Verbindung zu bezeichnen. Derartige mechanisch angebrachte
Verbindungen zeichnen sich durch eine fluiddichte Abdichtung sowie
mechanische Festigkeit aus, um die Verbindung zusam menzuhalten,
einschließlich einer ausreichenden Fassung der Leitung bei
Vibration, Beanspruchung und Druck. Die Fluide können Gas,
Flüssigkeit, Aufschlämmungen und eine beliebige
Abwandlung oder Kombination hieraus beinhalten.
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Fluidsysteme
und Schaltungen verwenden üblicherweise mechanisch angebrachte
Verbindungen zur wechselseitigen Verbindung von Leitungsenden miteinander
sowie mit Strömungsvorrichtungen, die eine Strömung
steuern bzw. regeln, aufnehmen, regulieren, eine oder mehrere Eigenschaften
des Fluides oder der Fluidströmung messen oder auf andere
Weise das Fluid innerhalb des Fluidsystems beeinflussen können.
Fluidsysteme kommen überall vor, vom einfachsten Wohnungssanitärsystem
bis zu hochkomplexen Fluidsystemen bei der petrochemischen, halbleitertechnischen,
biopharmazeutischen, medizinischen, lebensmitteltechnischen, kommerziellen,
wohnungstechnischen, herstellungstechnischen und analysetechnischen
Instrumentierungs- und Transportindustrie, um nur einige wenige
Beispiele zu nennen. Komplexe Systeme können Tausende von
Anschlussstücken beinhalten, wobei die Anschlussstücke
entweder als Neuinstallation oder als Teil einer Reparatur, einer
Wartung oder eines Nachrüstvorganges oder auch als Anschlussstücke, die
vorab installiert worden sind, installiert werden.
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Der
Begriff „mechanisch angebrachte Verbindung” bezeichnet
im Sinne der vorliegenden Offenbarung eine beliebige Verbindung
für oder in einem Fluidsystem, bei dem wenigstens eine
Verbindung vorhanden ist, die durch eine mechanisch ausgeübte
Kraft, eine Beanspruchung, einen Druck, ein Drehmoment oder dergleichen
festgehalten wird, so beispielsweise eine Gewindeverbindung, eine Klemmverbindung,
eine Bolzen- oder Schraubverbindung und dergleichen mehr. Dies steht
in Abgrenzung zu einer metallurgischen oder chemischen Verbindung,
die üblicherweise als Schweißen, Hartlöten, Weichlöten
bzw. Löten, Kleben und dergleichen mehr verwirklicht wird.
Eine mechanisch angebrachte Verbindung kann eine Kombination aus
mechanischen und metallurgischen Verbindungen beinhalten und tut
dies auch oftmals, wobei derartige Verbindungen ebenfalls in dem
Begriff „mechanisch angebrachte Verbindungen” mitenthalten
sein sollen, so diese wenigstens eine derartige Verbindung beinhalten.
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Zusammenfassung der Offenbarung
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Entsprechend
einer der in der vorliegenden Offenbarung präsentierten
Erfindungen wird ein verschiebungsfreies Anschlussstück
oder eine solche Anordnung für eine mechanisch angebrachte
Verbindung einer Leitung bereitgestellt. Bei einem Ausführungsbei spiel
kann ein Anschlussstück für eine Leitungsverbindung
ein Leitungsfassungsglied beinhalten, das optional in eine äußere
Oberfläche der Leitung eindringt und optional die äußere
Oberfläche abdichtet. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel
beinhaltet das Anschlussstück des Weiteren ein Abdichtungselement,
das eine verschiebungsfreie Abdichtung beinhaltet, die axial von
der Leitungsfassungseindringung beabstandet ist. Bei wieder einem anderen
Ausführungsbeispiel ist ein Abdichtungselement zwischen
einer Flächenbildungsoberfläche eines Flächenabdichtungsgliedes
und einer Flächenabdichtungsoberfläche an einer
weiteren Flächenbildungsoberfläche angeordnet.
Bei einem spezifischeren exemplarischen Ausführungsbeispiel
umfasst das Abdichtungselement eine Dichtung, die axial zwischen
zwei Flächenbildungsoberflächen komprimiert ist.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel können das
Leitungsfassungsglied und die Dichtungsanordnung und in einigen
Fällen auch zusätzliche Teile optional als separate
Unteranordnung oder Voranordnung zusammengehalten werden.
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Entsprechend
einer weiteren der in der vorliegenden Offenbarung präsentierten
Erfindungen wird eine mechanisch angebrachte Verbindung für Leitungen,
die eine verschiebungsfreie Abdichtung als Teil eines verschiebungsfreien
Anschlussstückes oder einer solchen Anordnung für
eine Leitungsverbindung beinhaltet, zusammen mit einer Sensorfunktion,
die in einem oder mehreren der Teile des Anschlussstückes
integriert oder inkorporiert ist, bereitgestellt. Bei einem exemplarischen
Ausführungsbeispiel kann die Sensorfunktion mit einem Abdichtungselement
beinhaltet oder wirkverbunden sein, das ebenfalls zur Bereitstellung
einer verschiebungsfreien Abdichtung in der Anordnung verwendet
wird. Bei einem spezifischeren exemplarischen Ausführungsbeispiel
kann die Sensorfunktion in Form eines Sensors oder einer Vorrichtung
verwirklicht sein, die in dem Abdichtungselement eingebettet, an
diesem angebracht, in diesem integriert oder auf andere Weise mit
diesem inkorporiert oder wirkverbunden ist.
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Entsprechend
einer weiteren der in der vorliegenden Offenbarung präsentierten
Erfindungen wird ein Anschlussstück bereitgestellt, bei
dem ein mehrteiliges Körperkonzept zum Einsatz kommt, bei dem
das Körperkopplungsglied einen Hauptkörper und
einen Leitungssockeleinsatz umfasst. Der Hauptkörper und
der Einsatz können optional eine Sensorfunktion oder Sensorfunktionen
beinhalten. Eine weitere hier präsentierte Erfindung stellt
ein intelligentes Anschlussstück (smart fitting) für
ein aufgeweitetes Leitungsanschlussstück bereit.
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Entsprechend
einem erfinderischen Aspekt der Offenbarung werden ein Anschlussstück
oder ein oder mehrere Komponenten eines Anschlussstückes mit
einer elektrischen, elektromagnetischen oder elektronischen Funktion
versehen, so beispielsweise in Form eines Sensors oder einer anderen
Vorrichtung, die die Nutzbarkeit des Anschlussstückes verbessert,
darunter, jedoch nicht hierauf beschränkt, ein oder mehrere
der nachfolgenden Dinge: Komponentenidentifizierung, Komponentenkompatibilität, Installation
und Anordnung oder eine beliebige andere Art von Information, die
für einen Hersteller, Installateur oder Endanwender von
Nutzen sein kann. Die vorliegende Offenbarung betrifft des Weiteren
zugehörige Verfahren des Einbringens derartiger Funktionen
in ein Anschlussstück oder in Anschlussstückkomponenten
wie auch Verfahren im Zusammenhang mit der Anwendung derartiger
Anschlussstücke.
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Entsprechend
einer weiteren der in der vorliegenden Offenbarung präsentierten
Erfindungen werden eine mechanisch angebrachte Verbindung oder ein
Anschlussstück für Leitungen und andere Fluidkomponenten
bereitgestellt, die/das ein oder mehrere Sensorfunktionen beinhaltet,
die in einer oder mehreren Komponenten des Anschlussstückes integriert
oder inkorporiert oder auf andere Weise mit diesen wirkverbunden
sind, oder in eine bestehende Anschlussstückanordnung oder
eine Komponente hiervon eingebaut werden können. Bei einem
exemplarischen Ausführungsbeispiel kann eine Sensorfunktion
mit einem Kopplungsglied in der Anordnung beinhaltet oder mit diesem
wirkverbunden sein. Bei einem spezifischeren exemplarischen Ausführungsbeispiel
können ein oder mehrere Sensorfunktionen in Form eines
oder mehrerer Sensoren oder Vorrichtungen verwirklicht sein, die
in einer Kopplungsmutter oder einem Kopplungskörper oder
beidem eingebettet, an diesen angebracht, mit diesen integriert oder
auf andere Weise mit diesen inkorporiert oder wirkverbunden sind.
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Bei
wieder einem anderen Ausführungsbeispiel kann die Sensorfunktion
in ein Anschlussstück eingebaut seien, so beispielsweise
durch zusätzliches in die Anordnung erfolgendes Miteinbeziehen einer
Komponente, die eine Sensorfunktion beinhaltet, wobei hierbei die
Komponente eine Abdichtung oder Nichtabdichtungsfunktion wie auch
die Sensorfunktion umfasst. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel
kann die Sensorfunktion beispielsweise in ein Anschlussstück
mit einem Sensorträger oder einem solchen Substrat eingebaut
sein, so beispielsweise eine Dichtung, ein Ring oder eine passscheibenartige
Vorrichtung.
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Kurzbeschreibung der Zeichnung
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1 ist
ein Ausführungsbeispiel eines Anschlussstückes,
das ein oder mehrere der hier offenbarten Erfindungen inkorporiert,
dargestellt in einem Längsquerschnitt, wobei die Teile
in einem handfest angezogenen Zustand befindlich sind.
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2 ist
eine vergrößerte Ansicht des mit dem Kreis A bezeichneten
Bereiches in 1.
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3 ist
eine vergrößerte Ansicht des eingekreisten Bereiches
von 2.
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4 ist
eine vergrößerte Ansicht des mit dem Kreis B bezeichneten
Bereiches in 1.
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5 ist
eine vergrößerte Darstellung des Anschlussstückes
von 1 in einem vollständig aufgezogenen Zustand,
dargestellt in einem Halblängsquerschnitt.
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6 ist
ein weiteres Ausführungsbeispiel der in 1 und 2 dargestellten
Anordnung, beinhaltend eine Sensorfunktion entsprechend einer weiteren
der hier offenbarten Erfindungen.
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7 ist
ein Ausführungsbeispiel eines Anschlussstückes
mit einem mehrteiligen Körper mit einer optionalen Sensorfunktion
in einem Halblängsquerschnitt.
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7A bis 7D sind
zusätzliche Ausführungsbeispiele von Flächenabdichtungskonfigurationen
mit einer Sensorfunktion, dargestellt in einem Halblängsquerschnitt.
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8 ist
ein Ausführungsbeispiel eines aufgeweiteten Leitungsanschlussstückes
mit einer Sensorfunktion in einem vollständigen Längsquerschnitt.
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8A ist
ein Ausführungsbeispiel eines Sanitäranschlussstückes
mit einer Sensorfunktion, dargestellt in einem Halblängsquerschnitt.
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9A und 9B zeigen
eine Dichtung oder Sensorträgerausführungsbeispiele,
die zur Positionierung einer Sensorfunktion in einem Anschlussstück
verwendet werden können.
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10 zeigt
eine Gewindeverjüngungsverbindung in einem Längsquerschnitt
und mit einer Sensorfunktion.
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11 stellt
ein nichtaufgeweitetes Anschlussstück vom Ringzwingentyp
dar, dargestellt in einem handfest angezogenen Zustand.
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12 ist
ein Ausführungsbeispiel einer Anschlussstückanordnung,
die eine oder mehrere der hier offenbarten Erfindungen inkorporiert,
dargestellt in einem Längsquerschnitt und in einem handfest
angezogenen Zustand vor dem Aufziehen.
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13 ist
eine vergrößerte Ansicht eines Kopplungsgliedes
vom Körpertyp, wie es beispielsweise in der Anordnung von 12 Verwendung
finden kann, in einem Längsquerschnitt.
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14 ist
eine Querschnittsansicht bezüglich der Linie 14-14 in 12.
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15 ist
ein Ausführungsbeispiel einer Anschlussstückanordnung,
die einen oder mehrere der hier offenbarten Erfindungen beinhaltet,
dargestellt in einem Längsquerschnitt und in einem handfest
angezogenen Zustand vor dem Aufziehen.
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16 ist
eine vergrößerte Ansicht eines Kopplungsgliedes
vom Körpertyp, wie es beispielsweise in der Anordnung in 15 verwendet
werden kann, im Längsquerschnitt.
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Detailbeschreibung der bevorzugten
Ausführungsbeispiele
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Obwohl
die verschiedenen Ausführungsbeispiele hier unter spezifischer
Bezugnahme auf ein Rohranschlussstück und insbesondere
auf ein Rohranschlussstück für eine rostfreie
Stahlverrohrung beschrieben werden, erschließt sich einem
Fachmann auf dem einschlägigen Gebiet ohne Weiteres, dass die
hier offenbarten Erfindungen mit einer beliebigen Metall- oder Nichtmetallleitung
oder mit beliebigen Metall- oder Nichtmetallanschlussstückkomponenten verwendet
werden können, darunter, jedoch nicht hierauf beschränkt,
Kunststoff, Polymere und dergleichen. Die Erfindungen können
darüber hinaus mit dünnerwandigen Leitungen oder
dickerwandigen Leitungen verwendet werden. Im Sinne der vorliegenden
Offenbarung bezeichnet der Begriff „verschiebungsfrei” eine
Anordnung, in der ein Anschlussstück vorab an einem Leitungsende
angebracht und mit einem weiteren Fluidglied verbunden ist, wobei
ein derartiges Anschlussstück dann ge lockert werden kann, um
eine Trennung des Leitungsendes von dem anderen Fluidglied zu ermöglichen,
ohne dass es hierfür einer axialen Verschiebung des Leitungsendes
bedürfte. Gemäß einem allgemeineren Konzept
erleichtert ein verschiebungsfreies Anschlussstück das Auseinanderbauen
des Anschlussstückes dahingehend, dass das Anschlussstück
abgetrennt werden kann, ohne dass eine axiale Verschiebung des Leitungsendes,
das an dem Anschlussstück angebracht ist, erforderlich
wäre. Ein verschiebungsfreies Anschlussstück,
das eine verschiebungsfreie Abdichtung beinhaltet, kann beispielsweise
ein Abtrennen einer ersten Kopplungskomponente, so beispielsweise
einer Mutter, von einer zweiten Kopplungskomponente, so beispielsweise
einem Körper, ermöglichen, um ein Ablösen
des Leitungsendes von dem anderen Fluidglied zu ermöglichen,
und dies mittels einer einfachen radialen Bewegung oder Verschiebung.
Darüber hinaus dient, obwohl die exemplarischen Ausführungsbeispiele
eine Verbindung zwischen einem Leitungsende und einer bestimmten
Art von Fluidglied (Kopplungskörper) vorsehen, eine derartige
Darstellung nur Erläuterungszwecken und sollte nicht in
einem beschränkenden Sinne verstanden werden. Die hier
offenbarten Erfindungen können zum Verbinden eines Leitungsendes
mit einem beliebigen Fluidglied verwendet werden, so beispielsweise,
jedoch nicht hierauf beschränkt, mit einem weiteren Leitungsende,
einer Kopplungskomponente oder einem solchen Glied, einem Strömungssteuer-
bzw. Regelglied, so beispielsweise einem Ventil, einem Regler, einem
Filter und dergleichen mehr. Der Aspekt der Verschiebungsfreiheit
erleichtert bei den vorliegenden Erfindungen das Installieren und
Entfernen eines Anschlussstückes in einem Fluidsystem durch
Beseitigen jedweder Notwendigkeit einer axialen Verschiebung des
Leitungsendes relativ zu dem anderen Fluidglied, woran die Kopplung
bestand, wobei gleichzeitig die Leitungsfassung und Abdichtung erhalten bleiben,
wenn das Anschlussstück in einem installierten und vollständig
aufgezogenen Zustand befindlich ist. Der Zustand des handfesten
Anziehens bedeutet hierbei, dass verschiedene Teile an einem Leitungsende
angebaut sind, dies jedoch in einem vergleichsweise lockeren oder
bisweilen satt anliegenden Zustand, der durch eine vergleichsweise
niedrige manuelle Zusammenbaukraft oder ein solches Drehmoment erreicht
wird. Der Begriff „vollständig aufgezogener Zustand” bezeichnet
den Umstand, wenn das Anschlussstück an einem Leitungsende
festgezogen ist, um eine Verbindung zwischen dem Leitungsende und
einem weiteren Fluidglied mit einer bereits bestehenden Leitungsfassung
und Abdichtung vollständig herzustellen. Zwischen dem handfest
angezogenen und dem vollständig aufgezogenen Zustand können zusätzliche
zwischengeschaltete Aufzieh- und Zusammenbauschritte sein, wenn
das Anschlussstück festgezogen wird. Im Sinne der vorliegenden
Beschreibung bezeichnet zudem der Begriff „Aufsetzen” ein
Anschlussstück, das „aufgesetzt” ist,
was dahinge hend ähnlich zu „aufgezogen” ist,
dass es einen Prozess des Zusammenbauens und Festziehens des Anschlussstückes
an einem Leitungsende bezeichnet. Der Verweis auf eine „Unteranordnung” oder „Voranordnung” von
Anschlussstückteilen oder Ableitungen hieraus bezeichnet
zwei oder mehr Teile, die separat zusammengebaut oder zusammengefügt
und durch eine beliebige geeignete Anordnung oder ein solches Verfahren
als integrale oder einstückige Einheit zusammengehalten
werden, um einen endgültigen Zusammenbau des Anschlussstückes
zu erleichtern, wobei die Möglichkeit für einen
unrichtigen Zusammenbau von verschiedenen Teilen verringert wird.
Die Begriffe „Fluidsystem” und „Fluidkreis” werden
gewissermaßen synonym verwendet, wobei ein Fluidsystem
im Allgemeinen eine etwas kompliziertere Anordnung zur Aufnahme
eines Fluids bezeichnet, während ein Fluidkreis etwas derart
einfaches wie eine Leitung sein kann, die mit einer anderen Fluidvorrichtung
mittels einer mechanisch angebrachten Verbindung verbunden ist.
Die vorliegende Erfindung ist bei allen verschiedenen Arten von
Fluidsystemen und Kreisen unabhängig von deren Kompliziertheit anwendbar.
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Die
vorliegende Offenbarung betrifft das Einbringen einer Sensorfunktion
in eine mechanisch angebrachte Verbindung, darunter, jedoch nicht
hierauf beschränkt, ein verschiebungsfreies Anschlussstück, eine
solche Anordnung oder eine mechanisch angebrachte Verbindung für
Leitungen. Im Sinne der vorliegenden Offenbarung sollen eine Sensorfunktion und
ein beliebiges Ausführungsbeispiel einer Sensorfunktion
in einem „Sensor” im breitestmöglichen Kontext
verstanden werden, so beispielsweise, jedoch nicht hierauf beschränkt,
als Fähigkeit, Information, einen Zustand, einen Status,
eine Bedingung oder Daten im Zusammenhang mit dem Anschlussstück
oder der Anordnung, einem oder mehreren der Anschlussstücke
oder Anordnungskomponenten, Gliedern und Teilen und/oder dem durch
das Anschlussstück aufgenommenen Fluid oder der Anordnung
sensorisch zu erfassen, zu detektieren, zu messen, anzugeben, darüber
zu berichten, eine Rückmeldung zu geben oder zu sammeln,
oder auch eine beliebige Kombination hieraus. Das sensorische Erfassen
des durch das Anschlussstück aufgenommenen Fluides bezeichnet
das sensorische Erfassen des Fluides innerhalb der Grenzen des Anschlussstückes
im Unterschied zu einem Sensor oder einer Sensorfunktion stromabwärts
oder stromaufwärts von der Anschlussstückanordnung.
Die Sensorfunktion kann durch einen Sensor verwirklicht sein, der entweder
benässt oder nichtbenässt oder beides ist. Ein
benässter Sensor ist ein Sensor, bei dem wenigstens ein
Abschnitt gegenüber dem durch das Anschlussstück
oder die mechanisch angebrachte Verbindung aufgenommenen Fluid freiliegt,
wohingegen ein nichtbenässter Sensor ein Sensor ist, der
von einem Kontakt mit dem Fluid isoliert ist.
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Während
verschiedene erfinderische Aspekte, Konzepte und Merkmale der Erfindung
als in Kombination in den exemplarischen Ausführungsbeispielen
verkörpert beschrieben und dargestellt sind, können
diese verschiedenen Aspekte, Konzepte und Merkmale in vielerlei
alternativen Ausführungsbeispielen Verwendung finden, und
zwar entweder einzeln oder in verschiedenen Kombinationen oder Unterkombinationen
hiervon. Alle derartigen Kombinationen und Unterkombinationen sollen
im Schutzumfang der vorliegenden Erfindungen enthalten sein, außer
dies ist explizit anders angegeben. Während verschiedene
alternative Ausführungsbeispiele mit Blick auf verschiedene
Aspekte, Konzepte und Merkmale der vorliegenden Erfindung, so beispielsweise alternative
Materialien, Strukturen, Konfigurationen, Verfahren, Kreise bzw.
Schaltungen, Vorrichtungen und Komponenten, Software, Hardware,
Steuer- bzw. Regellogik, Alternativen mit Blick auf Form, Anpassung
und Funktion und dergleichen mehr hier beschrieben sind, sollen
derartige Beschreibungen keine vollständige oder erschöpfende
Liste von verfügbaren alternativen Ausführungsbeispielen
darstellen, seien sie nun gegenwärtig bekannt oder später
noch zu entwickeln. Einem Fachmann auf dem einschlägigen
Gebiet erschließt sich ohne Weiteres, dass ein oder mehrere
der erfinderischen Aspekte, Konzepte oder Merkmale in zusätzliche
Ausführungsbeispiele eingebaut werden können,
sowie Verwendungen innerhalb des Schutzumfanges der vorliegenden
Erfindung, auch wenn derartige Ausführungsbeispiele hier
nicht explizit offenbart ist. Obwohl darüber hinaus einige
Merkmale, Konzepte oder Aspekte der Erfindung als bevorzugte Anordnung
oder ein solches Verfahren beschrieben sind, soll eine derartige
Beschreibung nicht nahelegen, dass ein derartiges Merkmal erforderlich
oder notwendig ist, außer dies wird explizit so angegeben.
Exemplarische oder repräsentative Werte und Bereiche können
darüber hinaus enthalten sein, um das Verständnis
der vorliegenden Offenbarung zu fördern, wobei jedoch die
genannten Werte und Bereiche nicht in einem beschränkenden
Sinn verstanden werden sollen oder als kritische Werte oder Bereiche
gedacht sind, außer dies ist explizit so angegeben. Obwohl
darüber hinaus verschiedene Aspekte, Merkmale und Konzepte
hier explizit als erfinderisch oder als einen Teil der Erfindung
bildend identifiziert sind, soll eine derartige Identifizierung
nicht ausschließend sein; es können vielmehr erfinderische
Aspekte, Konzepte und Merkmale vorhanden sein, die hier vollständig beschrieben
sind, ohne dass sie explizit als Teil einer spezifischen Erfindung
identifiziert sind, wobei die Erfindungen anstelle dessen in den
beigefügten Ansprüchen niedergelegt sind. Beschreibungen
von exemplarischen Verfahren oder Prozessen sind nicht auf die Einbeziehung
sämtlicher Schritte, so diese in sämtlichen Fällen
notwendig sind, beschränkt, noch ist die Reihenfolge, in
der die Schritte dargestellt werden, als erforderlich oder notwendig
gedacht, außer dies ist explizit so angegeben.
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In 1 ist
ein erstes Ausführungsbeispiel einer oder mehrerer der
Erfindungen dargestellt. Dargestellt ist eine Anordnung 10 zum
mechanischen Anbringen oder Verbinden eines Leitungsendes C an bzw.
mit einem weiteren Fluidglied. Die Anordnung 10 wird hier
zudem als mechanisch anbringbare Verbindung oder ein solches Anschlussstück
bezeichnet, wobei jedoch der Begriff „Anschlussstück” im breitestmöglichen
Sinne als beliebige Anordnung verstanden werden soll, durch die
ein Leitungsende mechanisch an einer weiteren Fluidkomponente angebracht
oder mit dieser verbunden werden kann. Lediglich zu Referenzzwecken
weist die Leitung C eine zentrale Mittelachse X auf. Die Bezugnahme
auf eine „axiale” Bewegung oder Verschiebung und
eine „radiale” Bewegung oder Verschiebung erfolgt
hierbei unter Bezugnahme auf die Achse X.
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Die
Anordnung 10 kann ein erstes Kopplungsglied oder eine solche
Komponente 12 und ein zweites Kopplungsglied oder eine
solche Komponente 14 beinhalten. Die Kopplungskomponenten
können eine beliebige geeignete Anordnung darstellen, durch
die die Anordnung 10 mit einer Leitungsfassung und Abdichtung
an dem Leitungsende C installiert werden kann. Mit Blick auf das
Ausführungsbeispiel von 1 kann die
erste Kopplungskomponente 12 in Form einer buchsenartigen
Gewindemutter verwirklicht sein, während die zweite Kopplungskomponente
in Form eines steckerartigen Gewindekörpers verwirklicht
sein kann. Ein Kopplungsglied in Form eines „Körpers” nimmt
das Leitungsende üblicherweise, jedoch nicht zwangsläufig,
in einem Leitungssockel auf. Für den Fall von verschiebungsfreien
Anschlussstücken im Sinne der vorliegenden Offenbarung
stellt der Körper 14 eine verschiebungsfreie Abdichtungsoberfläche
bereit, die nachstehend noch beschrieben wird und die das der Leitung
C zu eigene Ende nicht aufnimmt. Gleichwohl kann der Körper 14 Endkonfigurationen,
so beispielsweise die mit 16 bezeichnete, aufweisen, die ein Leitungsende aufnehmen.
Im Sinne der vorliegenden Offenbarung wird ein Körper als
Kopplungsglied betrachtet, das mit einem weiteren Kopplungsglied,
so beispielsweise einer Mutter, zusammenfügbar ist. Ein
Kopplungsglied in Form einer „Mutter” ist mit
einem Körper zusammengefügt, um das Anschlussstück
in einem fertigen Zustand mit einer geeigneten Leitungsfassung und
Abdichtung festzuziehen oder aufzuziehen, wobei die Mutter üblicherweise
eine Antriebsoberfläche aufweist, die das Leitungsfassungsglied
während des Aufziehens in Eingriff hat oder alternativ
ein Antriebsglied in Eingriff hat, das mit dem Fassungsglied in
Eingriff ist. Diese Komponenten (so beispielsweise die Mutter und
der Körper) sind in dem Sinne „kop pelnd”,
dass sie durch eine relative axiale Bewegung in Bezug aufeinander
zusammengefügt und festgezogen werden können,
um so die Anordnung 10 an dem Leitungsende C derart zu
installieren, dass die Anordnung 10 die Leitung fasst,
um eine Lockerung der Leitung unter einem oder mehreren beliebigen äußeren
Einflüssen, so beispielsweise Temperatur, Druck, Dehnung
und Vibration, um nur einige Beispiele zu nennen, zu verhindern.
Die Anordnung 10 stellt darüber hinaus eine Abdichtung
gegen einen Fluidverlust bereit. Das Fluid, das durch die Leitung C
getragen wird, kann hierbei Gas, Flüssigkeit oder eine
Kombination hieraus oder auch ein anderes Fluidmedium sein. Die
Anordnung 10 findet üblicherweise bei der Herstellung
von Verbindungen in einen Gesamtfluidsystem Anwendung. Man beachte,
dass ein Kopplungsglied oder beide in der Praxis Teil einer Fluidkomponente
oder integral mit dieser sein können und nicht zwangsläufig
diskrete Komponenten sind, wie dies hier dargestellt ist. So kann
der Körper 14 mit einer weiteren Vorrichtung oder
Struktur integriert oder wirkverbunden sein, so beispielsweise einer
Fluidsteuer- bzw. Regelvorrichtung, so beispielsweise einem Ventil
oder einem Ventilkörper, einem Strömungsmesser,
einem Tank, einem Rohrverteiler oder einer beliebigen anderen Fluidkomponente,
an der eine Leitung angebracht werden kann.
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Der
Kopplungskörper 14 kann selbst als Fluidglied
betrachtet werden, das mit dem Leitungsende C verbunden ist, oder
kann eine Endkonfiguration 16 beinhalten, die des Weiteren
mit einem weiteren Teil verbunden sein kann, so beispielsweise einer
Fluidkomponente, einem weiteren Leitungsende und dergleichen mehr.
Wie gezeigt ist, kann die Endverbindung 16 von 1 auch
ein steckerartiges Gewindeende 18 eines herkömmlichen
Rohranschlusskörpers beinhalten, wobei jedoch eine beliebige
Endverbindungskonfiguration je nach Bedarf Verwendung finden kann,
um das Leitungsende C mit dem Fluidsystem oder dem anderen Fluidglied
zu verbinden.
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Obwohl
das vorliegende Ausführungsbeispiel eine Gewindeverbindung
zwischen den ersten und zweiten Kopplungskomponenten 12, 14 bereitstellt,
sind Gewindeverbindungen nur eine von vielen verfügbaren
Optionen. Alternativen beinhalten, jedoch nicht hierauf beschränkt,
Klemm- oder Bolzenverbindungen. Die Art der eingesetzten Verbindung ergibt
sich aus der Natur der Kraft, die zum auf fluiddichte Weise erfolgenden
Sichern der Anordnung 10 an dem Leitungsende notwendig
ist. Im Allgemeinen kann ein Anschlussstück, so beispielsweise
das in 1 dargestellte, für eine nichtaufgeweitete
Endverbindung verwendet werden, was bedeutet, dass die der Leitung
zu eigene zylindrische Form vor dem Verbinden mit einem weiteren
Fluidglied als Bearbeitungsschritt nicht aufgeweitet wird (obwohl
die Leitung während des Integrationsprozesses plastisch verformt
werden kann). Das Leitungsende bedarf keiner besonderen Vorbearbeitungen,
außer vielleicht eines üblichen Glättungs-
und Entgratungsprozesses für die Endoberfläche
C1 (2). Bei wieder einem anderen alternativen Ausführungsbeispiel
kann das steckerartige und buchsenartige Gewinde bei den ersten
und zweiten Kopplungselementen vertauscht sein.
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Die
erste Kopplungskomponente 12 und die zweite Kopplungskomponente 14 können
Schraubenschlüsselabflachungen 20, 22 umfassen,
die jeweils beim Zusammenfügen und Festziehen der Anordnung 10 während
des Aufziehens des Anschlussstückes förderlich
sind. Eine Relativdrehung zwischen den Kopplungskomponenten 12, 14 kann
verwendet werden, um das Anschlussstück je nach Bedarf
festzuziehen oder zu lockern.
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Der
Körper 14 kann eine Zentralbohrung 24 mit
einem Durchmesser beinhalten, der in etwa der gleiche oder genau
der gleiche wie der Durchmesser der innenseitigen zylindrischen
Wand 26 der Leitung C ist. Bei den meisten Verbindungen
sind, obwohl dies nicht in allen Fällen zwangsläufig
erforderlich ist, die Bohrung 24 und die Leitung C koaxial
entlang der Achse X ausgerichtet und zusammengesetzt.
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Die
zweite Kopplungskomponente 14 beinhaltet des Weiteren eine
erste Endfläche oder Flächenbildungsoberfläche 18 an
einem inneren Endabschnitt 30 hiervon. Diese Endfläche
oder Flächenbildungsoberfläche 28 stellt
eine Abdichtungsoberfläche 32 zu Zwecken dar,
die nachstehend noch sehr ausführlich erläutert
werden. Die Abdichtungsoberfläche 32 umfasst bei
diesem Ausführungsbeispiel eine im Allgemeinen planare
Flächenabdichtungsoberfläche, wobei jedoch auch
andere Abdichtungsoberflächenausgestaltungen alternativ
in Abhängigkeit von der Art der Abdichtung, die die Grenzfläche
mit der Abdichtungsoberfläche 32 bildet, Verwendung
finden können. Bei dem Ausführungsbeispiel von 1 können
die Abdichtungsoberflächen beispielsweise Ausnehmungen
(nicht gezeigt) beinhalten, die bei der Ausrichtung der Wülste
des Abdichtungselementes 48 während des Zusammenbaus
und Festziehens förderlich sind.
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Aus 1 ist
ersichtlich, dass dann, wenn die ersten und zweiten Kopplungselemente 12, 24 getrennt
sind, so beispielsweise nachdem das Anschlussstück 10 an
einem Leitungsende installiert worden ist, eine einfache radiale
Bewegung oder Verschiebung erfolgen kann, um die Anordnung 10 zu zerlegen,
oder mit anderen Worten das Leitungsende C von dem Körper 14 zu
trennen. Diese Konfiguration bewirkt daher eine verschiebungsfreie
Verbindung, da die Anschlussstückkomponenten ohne die Notwendig keit
einer axialen Bewegung der Leitung C relativ zu dem Körper 14 getrennt
werden können. Bei verschiedenen Ausführungsbeispielen
wird, obwohl dies nicht notwendigerweise in allen Fällen
erforderlich ist, die verschiebungsfreie Abdichtung axial von dem
Leitungsfassungsglied getrennt oder beabstandet, und zwar insbesondere
in demjenigen Bereich, wo das Leitungsfassungsglied in die der Leitung
zu eigene äußere Oberfläche eindringt
oder diese auf andere Weise fasst. Entsprechend wird diejenige Abdichtung,
die an der Flächenbildungsoberfläche 28 ausgebildet
ist, hier als verschiebungsfreie Abdichtung bezeichnet, während
die Anordnung oder das Anschlussstück 10 hier
als verschiebungsfreie Anordnung oder verschiebungsfreies Anschlussstück bezeichnet
werden. Allgemein umfasst eine verschiebungsfreie Abdichtungsanordnung
diejenigen Teile, die zusammen eine verschiebungsfreie Abdichtung
bilden, wenn das Anschlussstück aufgezogen wird. Bei diesem
ersten Ausführungsbeispiel kann eine verschiebungsfreie
Abdichtungsanordnung einen Flächenabdichtungseinsatz (40,
siehe unten), ein Abdichtungselement, so beispielsweise eine Dichtung
(48, siehe unten) und eine von den Kopplungskomponenten,
in diesem Beispiel den Körper 14, beinhalten.
Bei vielen alternativen Ausführungsbeispielen können
jedoch andere Teile und andere Konfigurationen und Formen zum Einsatz
kommen, um eine verschiebungsfreie Abdichtung zu bewirken. Bei einem
alternativen Ausführungsbeispiel können Wülste
an einer oder beiden von den planaren Flächenbildungsoberflächen
vorgesehen sein, anstatt dass sie an der Dichtung vorgesehen sind, und
die Dichtung kann flache, planare Oberflächen aufweisen.
Darüber hinaus ist ein verschiebungsfreies Anschlussstück
vorgesehen, bei dem nach dem Auseinanderbauen das Fassungsglied
an der Leitung verbleibt, wodurch das Wiederzusammensetzen des Anschlussstückes 10 (Wiederzusammensetzen bezeichnet
hierbei ein nachfolgendes Aufsetzen oder Aufziehen des Anschlussstückes
nach einer vorherigen Installation des Anschlussstückes
an einem Leitungsende) erleichtert wird.
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Wie
in 1 und 2 gezeigt ist, kann die Anordnung 10 des
Weiteren ein oder mehrere Teile beinhalten, die verwendet werden
können, um die Leitungsfassung und Abdichtung zu bewirken.
Es kann ein Leitungsfassungsglied 34 vorgesehen sein, um
die Leitung C an einer äußeren Oberfläche
C2 hiervon zu fassen. Bei Anwendungen mit höherem Druck
ist wünschenswert, wenn das Fassungsglied 34 in
die der Leitung zu eigene äußere Oberfläche
C eindringt, einschneidet oder eingekerbt wird, um so einen hohen
Fassungsdruck und Widerstand an der Leitung C bereitzustellen, die
sich unter Druck befreit und die fluiddichten Abdichtungen innerhalb
des Anschlussstückes 10 möglicherweise
beeinträchtigt. Bei Anwendungen mit niedrigerem Druck kann
das Fassungsglied 34 derart ausgestaltet sein, dass es die
Leitung adäquat fasst, ohne dass ein Eindringen oder Einschneiden
in die Leitungsoberfläche C2 im eigentlichen Sinne erfolgen
würde. Zusätzlich zur Bereitstellung einer geeigneten
Fassungskraft an der Leitung C kann das Fassungsglied 34 zudem
eine primäre oder sekundäre fluiddichte Abdichtung
gegen die der Leitung zu eigene äußere Oberfläche
C2 bereitstellen, um einen Schutz gegen einen Fluidverlust aus der
Anordnung 10 heraus zu ermöglichen. Daher ist
im Sinne der vorliegenden Beschreibung ein Leitungsfassungsglied
ein beliebiger Teil oder eine Kombination aus Teilen, die bei einem
vollständigen Aufziehen des Anschlussstückes die
Leitung gegen Druck, Vibration und andere von außen einwirkende
Effekte fasst und optional ebenfalls eine fluiddichte Abdichtung
bereitstellt.
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Es
kann ein Antriebsglied 36 verwendet werden, um die einwirkende
benötigte Kraft auf das Leitungsfassungsglied 34 während
des Aufziehens des Anschlussstückes zu unterstützen,
um so zu bewirken, dass sich das Fassungsglied 34 verbiegt
oder auf andere Weise verformt (aus einem in 1 gezeigten
unbelasteten Zustand heraus), um die Leitung C zu fassen und optional
abzudichten. Bei alternativen Anwendungen wird das Antriebsglied 36 gegebenenfalls
nicht gebraucht, wobei eine innere Oberfläche, so beispielsweise
eine Antriebsoberfläche 38 der ersten Anschlusskomponente 12,
verwendet werden kann (mit zusätzlichen geeigneten Abwandlungen
an dem Fassungsglied 34 und dem Abdichtungsglied 40),
um das Fassungsglied 34 in einen Fassungseingriff mit der
Leitung C zu befördern.
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Es
können ein Flächenabdichtungsglied oder ein solcher
Einsatz 40 verwendet werden, um das Antriebsglied 36 dabei
zu unterstützen oder in Kooperation mit diesem zu bewirken,
dass das Fassungsglied 34 die Leitung C fasst und optional
abdichtet. Das Flächenabdichtungsglied 40 kann
optional ein weiteres primäres oder sekundäres
Abdichtungsgebiet bereitstellen, in dem das Fassungsglied 34 mit
einer inneren Oberfläche 42 des Flächenabdichtungsgliedes 40 in
Eingriff ist. Das Flächenabdichtungsglied 40 wird
hierbei als Abdichtungsglied bezeichnet, da ein beträchtlicher
und dennoch optionaler Aspekt jener Komponente darin besteht, eine Endfläche 44 bereitzustellen,
die eine zweite Abdichtungsfläche 46 bereitstellt,
die zu der ersten Endfläche 28 und der ersten
Abdichtungsoberfläche 32 der zweiten Kopplungskomponente 14 weist.
Bei diesem exemplarischen Ausführungsbeispiel sind die
Abdichtungsoberflächen 32, 46 im Allgemeinen
flache, planare Flächenbildungsoberflächen und
wirken dahingehend als Flächenabdichtungsoberflächen,
dass die fluiddichten Abdichtungsgebiete in den im Allgemeinen planaren
Oberflächen 28, 44 präsentiert
werden. Wiederum können die Flächenabdichtungsoberflächen 32, 46 je
nach Bedarf konfiguriert werden, sodass sie zu der Form oder Geometrie
eines Zwischenabdichtungselementes 48 passen. Bei vielen Ausführungsbeispielen
kann das Flächenabdichtungsglied 40 in Form einer
Stopfbüchse oder eines Körpers mit einer geeigneten
Geometrie und Konfiguration verwirklicht werden, um eine Abdichtungsoberfläche
an einer Seite des Abdichtungselementes 48 bereitzustellen.
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Wie
in 2 bis 4 gezeigt ist, kann das Abdichtungselement 48 in
einer beliebigen Form verwirklicht sein, die geeignet ist, eine
verschiebungsfreie Abdichtung zwischen dem Leitungsfassungsglied 34 und
dem zweiten Kopplungsglied 14 bereitzustellen. Ein Beispiel
von vielen ist eine Abdichtungskonfiguration, bei der eine Flächenabdichtung zwischen
Abdichtungsoberflächen 50, 52 des Abdichtungselementes 48 und
Flächenbildungsabdichtungsoberflächen 32 und 46 bereitgestellt
wird, um so eine verschiebungsfreie Abdichtung zu bilden, wenn das
Anschlussstück 10 adäquat aufgezogen
ist.
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Bei
dem exemplarischen Ausführungsbeispiel gemäß 2 und 4 kann
das Abdichtungselement 48 in Form einer Flächenabdichtungsdichtung
mit einem herkömmlichen oder auch speziellen Design realisiert
sein, oder auch, wie bei einer weiteren Alternative gezeigt ist,
einen im Allgemeinen flachen, dünnen, passscheibenartigen
Körper 54 mit einer ringförmigen Abdichtungswulst 56, 58 an
jedweder Seite aufweisen und zu den jeweiligen Flächenabdichtungsoberflächen 46, 32 weisen.
Vorzugsweise ist die relative Härte zwischen jeder Abdichtungswulst 56, 58 und
der zugehörigen Flächenbildungsoberfläche
derart, dass eine gute Abdichtung gefördert wird, wenn
die Teile axial zusammen komprimiert werden. Ob die Abdichtungsoberflächen 50, 52 härter
oder weicher als die jeweiligen Flächenbildungsoberflächen 46, 32 sind,
ist eine Frage der Ausgestaltungsoption.
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Das
Abdichtungselement 48 muss nicht unbedingt die Abdichtungwülste 56, 58 aufweisen,
sondern kann anstatt dessen flach sein oder andere Merkmale und
Formen aufweisen, die eine gute Flächenabdichtung und Verschiebungsfreiheit
garantieren. Bei einer weiteren Alternative können die
Wülste an den Flächenbildungsoberflächen 44, 28 ausgebildet
sein. Weitere Alternativen beinhalten, jedoch nicht hierauf beschränkt,
die Verwendung eines Abdichtungselementes, das gänzlich
aus Metall, aus Nichtmetall oder aus einer Kombination hieraus ist. So
kann beispielsweise ein elastomeres Kunststoffmaterial mit dem Abdichtungselement 48 oder
den Flächenbildungsoberflächen 28, 44 oder
beiden je nach Bedarf und Kompatibilität mit dem Systemfluid enthalten
sein.
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Wie
weiterhin in 2 bis 4 gezeigt
ist, kann das Abdichtungselement 48 einen radial verjüngten
Kragenabschnitt 60 beinhalten, der einen Sockel oder eine
Ausnehmung 62 bildet. Der Sockel 62 kann verwendet
werden, um eine Lokalisatorposition für das Leitungsende
C1 bereitzustellen. Der Sockel 62 ist teilweise durch eine
verjüngte und nach innen ausgenommene Wand 64 festgelegt,
an der das Leitungsende C1 anliegen kann, um dem Zusammenbauenden
anzuzeigen, dass die Leitung vollständig in das Anschlussstück 10 eingeführt
ist. Das Abdichtungselement 48 kann darüber hinaus
einen Durchgang 66 beinhalten, der von einer inneren zylindrischen
Wand 68 umgeben wird. Der Durchmesser der Wand 68 wie
auch Geometrie und Material der Abdichtung 48 können
derart gewählt sein, dass bei einem vollständigen
Aufziehen des Anschlussstückes die Wand 68 eine
Bohrungslinien- oder nahezu vorhandene Bohrungslinienkontinuität
zwischen der Leitungszylinderwand 26 und der Körperzentralbohrung 24 bildet,
um so Einschlussflächen an der Verbindung zu verringern.
Die verjüngte Wand 64 und die zylindrische Wand 68 laufen
an einer ringförmigen Kante 70 zusammen. Die Kante 70 kann
verwendet werden, um gegebenenfalls ein Abdichtungsgebiet gegen
das Leitungsende C1 bereitzustellen, und zwar entweder als zusätzliche
Abdichtung für die Wulst 56 und das Fassungsglied 34 oder
als primäre Abdichtung.
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Bei
dem dargestellten exemplarischen Ausführungsbeispiel von
1 bis
3 und
5 sowie
unter besonderer Bezugnahme auf
3 kann das
Leitungsfassungsglied
34 in Form eines konisch geformten
Körpers
72 ausgebildet sein, der in gewisser Hinsicht
mit einer Federpassscheibe vergleichbar ist. Entsprechend kann der
Körper
72 eine zentrale Öffnung
74 beinhalten,
die bei diesem Beispiel durch eine radiale innere zylindrische Wand
76 festgelegt ist
und ermöglicht, dass die Leitung C während des Zusammenbaus
des Anschlussstückes
10 durch diese gleitverschoben
wird. Ein gängiges Beispiel einer Federpassscheibengeometrie
ist eine Belleville'sche Feder, wobei jedoch eine derartige Geometrie
rein exemplarisch ist. Belleville'sche Federn werden im Allgemeinen
verwendet, um eine Betriebslast (live load) oder Vorspannung an
einer Oberfläche in einer Richtung entlang einer zentralen
Längsachse der Feder, das heißt mit Blick auf
1 in
einer Richtung, die parallel zu der Achse X ist, bereitzustellen.
Das Konzept bei einem Ausführungsbeispiel besteht darin,
eine Federpassscheibenlösung einzusetzen, um eine Leitungsfassung
und optional eine Abdichtung durch eine radiale Kompression gegen
die der Leitung zu eigene äußere Oberfläche
C2 zu bewirken, die entsteht, wenn die Feder axial belastet wird.
Eine axiale Belastung gegen das Leitungsfassungsglied
34 bewirkt,
dass sich dieses im Vergleich zum Beispiel einer Feder in einem
nichtbelasteten Zustand in einen flacheren Zustand verformt, wodurch
eine nach innen gerichtete radiale Kompression der Feder gegen die
Leitung C bewirkt wird. Dieses Konzept der Verwendung einer Federpassscheibe
zum effektiven Fassen und optionalen Abdichten gegen eine äußere Oberfläche
einer Leitung ist vollständig in der internationalen Patentanmeldung
mit der Nummer PCT/US 2006/024776 beschrieben, die als
WO 2007/002576 A2 am
4. Januar 2007 veröffentlicht worden und hiermit durch
Bezugnahme mitaufgenommen ist.
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Bei
dem Ausführungsbeispiel von 3 umfasst
der konisch geformte Körper 72 zwei allgemein und
optional parallele kegelstumpfförmige Wände 80, 82 mit
einer Erstreckung von der radial inneren Wand 76 zu einer
optionalen radialen Erweiterung 84. Eine typische Belleville'sche
Feder bedient sich nicht der Erweiterung 84, wobei die
vorliegenden Erfindungen in vielen Fällen auch mit einer
konventionellen Federausgestaltung verwendet werden können.
Die äußere kegelstumpfförmige Wand 80 und
die innere zylindrische Wand 86 laufen an einem Vorderende
oder einer solchen Kante 86 der Federpassscheibe 72 zusammen.
Die Vorderkante 86 kann eine scharfe Kante, muss jedoch
keine solche Kante sein und kann vorzugsweise eine Konfiguration
und Form dafür aufweisen, um ein Eindringen in die äußere
Oberfläche C2 der Leitung oder ein Einbetten in dieser
zu bewirken, wenn das Anschlussstück 10 aufgezogen
wird. Während des Aufziehens tritt zusätzlich
zu der radialen Kompression gegen die der Leitung zu eigene äußere
Oberfläche eine geringfügige axiale Bewegung der
Vorderkante 86 auf, wenn die Feder beginnt, flach zu werden.
Die Vorderkante 86 ist radial gegen die Leitungsoberfläche
durch einen Eingriff mit der verjüngten oder kegelstumpfförmigen
Oberfläche 42 des Flächenabdichtungsgliedes 40 gerichtet.
Diese Bewegungen bewirken, dass die Vorderkante 86 in die
der Leitung zu eigene äußere Oberfläche
C2 eindringt oder diese durchdringt (siehe Diskussion unten im Zusammenhang
mit 5). Durch Eindringen in die Leitungsoberfläche
zeigt der konisch geformte Körper 72 eine große
Fassungsfestigkeit gegen jedwede Tendenz der Leitung C, aus dem
Anschlussstück 10 insbesondere unter Druck wieder
herauszugelangen. Bei Anwendungen mit niedrigeren Drücken
muss jedoch nicht zwangsläufig ein Effekt vom Einkerb-
oder Eindringtyp an der Leitung auftreten. Der konisch geformte
Körper 72 kann viele alternative Geometrien und
Konfigurationen aufweisen, um die Fassungs- und Abdichtungsfunktionen
je nach Bedarf und abhängig von einer speziellen Gesamtkonfiguration
und Ausgestaltung eines Anschlussstückes 10 zu
fördern.
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Das
Fassungsglied 34 ist anfänglich mit der inneren
Oberfläche 42 des Flächenabdichtungsgliedes 40 unten
in der Nähe der Leitungsoberfläche, wie in 3 für
den hand fest angezogenen Zustand des Anschlussstückes gezeigt
ist, in Eingriff. Die innere Oberfläche 42 ist
kegelstumpfförmig, um eine Anlaufoberfläche für
den konisch geformten Körper 72 und darüber
hinaus eine Grenze bei der Verbiegung des konisch geformten Körpers 72 während
des Aufziehens bereitzustellen. Die vorderwärtige oder äußere
kegelstumpfförmige Wand 80 und die innere Oberfläche 42 können
einen eingeschlossenen geeigneten Winkel α festlegen, während
die hinterwärtige oder innere Federwand 82 und
eine äußere verjüngte kegelstumpfförmige
Oberfläche 88 des Antriebsgliedes 86 einen
eingeschlossenen geeigneten Winkel β festlegen können.
In vielen Fällen können die Winkel α und β gleich
oder nahezu gleich sein, wobei jedoch in anderen Fällen
diese auch in Abhängigkeit von der Ausgestaltung und dem
Betrieb des Fassungsgliedes 34 verschieden sein können.
Die Oberflächen 88 und 42 wechselwirken
miteinander, um die Verbiegung des konisch geformten Körpers 72 auf
gewünschte Art zu steuern bzw. zu regeln, um so eine gewünschte
Fassung und optionale Abdichtung gegen die der Leitung zu eigene äußere
Oberfläche C2 zu erreichen. Diese Steuerung bzw. Regelung
der Verbiegung kann durch die Verwendung der optionalen radialen
Erweiterung 84 weiter verbessert werden, die eine entsprechende
radiale Erweiterung 90 an dem Antriebsglied 36 in
Eingriff nimmt. Wird das Antriebsglied 36 axial gegen die
konisch geformte Wand 72 bewegt, so ist die axiale Bewegung
der vorderwärtigen Kante 86 durch das Flächenabdichtungsglied 40 beschränkt,
weshalb der konisch geformte Körper 72 mit dem
Flachwerden beginnt, was im Querschnitt so aussieht, als würden
sich die Wände 80, 82 hin zu eine stärker
vertikalen Orientierung bewegen. Dies bewirkt eine nach innen gerichtete Kontraktion
der zylindrischen Wand 76, mit anderen Worten eine Abnahme
des Durchmessers, was wiederum bewirkt, dass die vorderwärtige
Kante 86 in die Leitung eindringt oder diese einkerbt und
die zylindrische Wand 76 im Allgemeinen die Leitung C2 quetscht.
Quetschen bedeutet hierbei, dass die Leitungsoberfläche
radial zu einem kleineren Durchmesser hin komprimiert wird, und
zwar entweder mit einer plastischen oder elastischen Verformung.
In alternativen Fällen kann insbesondere bei Anwendungen
mit niederem Druck ausreichend sein, wenn die Federwand 76 gegen
die Leitung komprimiert wird, um eine Hülsenwirkung mit
einer radialen Belastung gegen die der Leitung zu eigene äußere
Oberfläche auch dann zu bewirken, wenn die Kompression
nicht so groß ist, dass sie als Quetschwirkung betrachtet werden
könnte. Da sich der konisch geformte Körper 72 nicht
vollständig plastisch verformt und bei seiner Abflachung
potenzielle Energie speichert, betrachten wir diese Ausgestaltung
als unter Betriebslast erfolgend (live loaded), wobei des Weiteren
die Ausgestaltung ein Neuzusammenbau des Anschlussstückes 10 ermöglicht,
mit anderen Worten, es kann ein vollständig festgezogenes
Anschlussstück gelockert und anschließend mit
derselben sich erge benden Leitungsfassung und Abdichtung je nach
Bedarf neugemacht werden. Man beachte des Weiteren, dass mit ansteigendem
Systemdruck die Druckkraft tendenziell die Leitung wieder aus dem
Anschlussstück 10 (wie in 1 gezeigt
ist, beispielsweise von rechts nach links) schiebt. Bei Ausgestaltungen,
bei denen die dem konisch geformten Körper 72 zu
eigene konvexe Seite zu der Seite mit dem hohen Systemdruck weist,
führt die Tendenz, dass die Leitung versucht, das Anschlussstück
herauszuschieben, dazu, dass der konisch geformte Körper 72 sogar
noch weiter komprimiert wird, was bewirkt, dass der konisch geformte
Körper 72 weiter in die Leitung eindringt und
zudem die Leitungsoberfläche enger fasst. Wir nennen diese
Wirkung eine aktive (energized) Leitungsfassung, da die Fassungsstärke
mit zunehmendem Systemdruck zunimmt.
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Man
beachte, dass ungeachtet dessen, dass das Fassungsglied 34 gemäß vorliegender
Darstellung eine Konfiguration vom Federpassscheibentyp aufweist,
eine solche nicht erforderlich ist und alternativ auch eine andere
ringförmige, ringartige Leitungsfassung wie auch Abdichtungsglieder
verwendet werden können.
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Das
Flächenabdichtungsglied 40 kann eine optionale
zylindrische Erweiterung 92 beinhalten, die sich rückwärtig
von dem Leitungsfassungsglied 34 aus erstreckt und das
Leitungsfassungsglied 34 und einen Abschnitt des Antriebsgliedes 36 abdeckt.
Die rückwärtige Erweiterung 92 kann einen
Haken 94 oder ein ähnlich funktionierendes und
etwas flexibleres Glied enthalten, das über ein Hinterende 96 der dem
Antriebsglied zu eigenen radialen Erweiterung 90 schnappt.
Diese Anordnung kann verwendet werden, um das Antriebsglied 36,
das Leitungsfassungsglied 34 und das Flächenabdichtungsglied 40 zusammen
als vereinte Unteranordnung oder Voranordnung 98 (1)
zu koppeln, die verwendet werden können, um das Anordnen
oder den Einsatz des Anschlussstückes 10 zu vereinfachen,
um so die Möglichkeit einer unrichtigen Installation zu
verringern. Techniken über das Zusammenklemmen der Anordnung
hinausgehend können eingesetzt werden, um die Teile als
Unteranordnung 98 zusammenzuhalten. Eine Unteranordnung
kann zudem je nach Bedarf zusätzliche Teile oder weniger
Teile beinhalten. So kann das Abdichtungselement 48 beispielsweise
in einer Unteranordnung beinhaltet sein. Bei einer weiteren Alternative
kann in einigen Fällen das Antriebsglied 36 verzichtbar
sein, wobei anstatt dessen die Oberfläche 38 der
Mutter verwendet werden kann, um den konisch geformten Körper 72 gegen
das Flächenabdichtungsglied 40 zu treiben. Bei
einer derartigen Alternative können das Leitungsfassungsglied 34 und das
Flächenabdichtungsglied 40 als Unteranordnung zusammengefügt
sein oder können optional das Abdichtungselement 48 als
Teil der Unteranordnung beinhalten. Jedenfalls verbleibt eine Unteranordnung von
ausgewählten Teilen, die vollständig an dem Leitungsende
festgezogen sind, nach dem Auseinanderbauen, Lockern, Entkoppeln
oder Trennen der Mutter 12 von dem Körper 14 an
der Leitung.
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Die
zylindrische Erweiterung 92 kann zudem eine innere Endoberfläche 99 beinhalten,
die optional mit der der Mutter zu eigenen Antriebsoberfläche 38 mit
einer Anlaufwirkung in Eingriff ist, wodurch eine nach innen gerichtete
radiale Verbiegung des Hakens oder Endes 94 (siehe auch 5)
bewirkt wird. Dies bewirkt, dass der Haken oder das Ende gekrimpt
oder gegen das Antriebsglied 36, beispielsweise eine optional
verjüngte äußere Oberfläche 36a des
Antriebsgliedes, komprimiert wird. Hierdurch wird sichergestellt,
dass dann, wenn ein festgezogenes Anschlussstück nachfolgend
gelockert oder auseinandergebaut wird, das Flächenabdichtungsglied 40 mit
dem Antriebsglied 36 und dem Fassungsglied 34 als
Unteranordnung 98 an dem Leitungsende zusammengebaut bleiben
kann.
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Das
Antriebsglied 36 kann des Weiteren eine optionale rückwärtige
zylindrische Erweiterung 100 beinhalten, die mit der der
Mutter zu eigenen Antriebsoberfläche 38 mit einer
Anlaufwirkung in Eingriff ist, wodurch bewirkt wird, dass sich die
Erweiterung 100 nach innen verbiegt oder gegen die der
Leitung zu eigene äußere Oberfläche C2
(siehe 5) krimpt. Dieses Krimpen kann optional ein Eindringen
in die Leitung beinhalten, wobei dies jedoch nicht zwangsläufig
erfolgen muss. Ein optionales Schmiermaterial, so beispielsweise
ein Harz oder Schmiermittel 102, beispielsweise UHMW-Polyethylen
(ultrahigh molecular weight, ultrahohes Molekulargewicht) beziehungsweise
UHMW-PE, kann anfänglich in die Tasche 104 eingefüllt
sein, die durch die rückwärtige Erweiterung 100 festgelegt
ist. Nach einem vollständigen Aufziehen wird das Schmiermaterial
in den Kontaktbereich zwischen der gekrimpten Erweiterung 100 und
der der Leitung zu eigenen Oberfläche C2 gequetscht oder
gedrängt. Das Schmiermaterial dient einer Verringerung
der Effekte des Abriebes oder des Reibverschleißes (fretting)
der Leitungsoberfläche, was als Ergebnis von Vibrationen
und Biegemomenten in der Leitung auftreten kann.
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In 5 ist
eine exemplarische Konfiguration des Anschlussstückes 10 in
einem vollständig aufgezogenen und festgezogenen Zustand
gezeigt. Man beachte, dass das Fassungsglied 34 ein wenig abgeflacht
ist, und zwar insoweit ausreichend, als eine gewünschte
Leitungsfassungskraft durch Quetschen in dem Bereich 106 der
nunmehr kleineren zylindrischen Wand 76 an der Leitung
erreicht werden kann. In einigen Fällen kann dies das Bilden
einer Schulter 108 durch Einkerben der Leitungsoberfläche
bein halten. Die Schulter 108 drückt gegen die Vorderkante 86 des
Fassungsgliedes 34 in Reaktion auf einen Druck, der dazu
beiträgt, ein Wiederherausgelangen der Leitung zu verhindern,
wobei mit zunehmendem Druck bewirkt wird, dass das Fassungsglied
noch enger gefasst wird, was von der weiteren Abflachung des Fassungsgliedes 34 herrührt. Die
rückwärtige zylindrische Erweiterung 92 des
Flächenabdichtungsgliedes 40 ist über
das Antriebsglied 36 gekrimpt, wobei die rückwärtige
zylindrische Erweiterung 102 auf die Leitung gekrimpt worden
ist und das Schmiermaterial 102 in den gekrimpten Bereich
verschoben worden ist. Das Abdichtungselement 48 ist ebenfalls
zwischen den Flächenbildungsabdichtungsoberflächen 32, 46 axial
derart komprimiert worden, dass die Wülste 56, 58 damit
verschiebungsfreie Flächenabdichtungen bilden. Die Wülste 56, 58 sind
mit einer übertriebenen Einbringung in die Oberflächen 32, 46 dargestellt,
um das Verständnis zu erleichtern. In sämtlichen
Figuren der Zeichnung sind die verschiedenen Lücken, Räume
und Ausrichtungen zur Vereinfachung der Darstellung und Steigerung
der Klarheit etwas übertrieben dargestellt.
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Das
eingedrungene Fassungsglied 34 stellt daher eine Fassung
und Abdichtung entlang der äußeren Leitungsoberfläche
(beispielsweise in demjenigen Bereich, der allgemein mit dem Bezugszeichen 106 bezeichnet
ist) bereit, wobei das Fassungsglied 34 zudem eine Abdichtung
gegen die dem Flächenabdichtungsglied zu eigene Oberfläche 42,
so beispielsweise in dem allgemein mit dem Bezugszeichen 107 bezeichneten
Bereich, bereitstellt und das Abdichtungselement 48 verschiebungsfreie
Abdichtungen 109 mit dem Flächenabdichtungsglied 40 und dem
Körperendabschnitt 30 bereitstellt. Diese Abdichtungen
stellen eine vollständig abgedichtete Verbindung zwischen
dem Leitungsende C und dem Fluidströmungsweg durch den
Körper 14 bereit.
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Um
den Nenndruck des Anschlussstückes 10 weiter zu
vergrößern, müssen verschiedene Teile oder
Oberflächen im Vergleich zu dem Kernmaterial mittels einer
Oberflächenhärtung behandelt werden. Ein exemplarischer
geeigneter Prozess ist eine Niedertemperaturauskohlung (low temperature
carburization), die eine gehärtete Oberfläche
erzeugt, die im Wesentlichen frei von Karbiden in rostfreien Stahllegierungen
ist, wobei jedoch auch andere Härtungsprozesse, darunter
eine Arbeitshärtung und Nichtniedertemperaturauskohlung,
ein Nitridieren und anderes mehr je nach Bedarf auf Grundlage der
gewünschten Härte und Korrosionsbeständigkeitseigenschaften,
die für eine bestimmte Anwendung gebraucht werden, eingesetzt
werden können. So kann beispielsweise bei einem rostfreien
Stahlanschlussstück 10 wünschenswert
sein, die Wülste 56, 58 oder die Abdichtungsoberflächen 50, 52 (4)
an der Oberfläche zu härten. Zudem kann bei einigen
Ausgestaltungen wünschenswert sein, die gesamte Oberfläche
des Leitungsfassungsgliedes 34 oder alternativ den einwärtigen
Abschnitt 110 (3), der in die Leitung C eindringt
und diese komprimiert, an der Oberfläche zu härten.
Dies kann insbesondere dann von Nutzen sein, wenn die Leitung ein
Hartlegierungsmaterial enthält, so beispielsweise 2205er
oder 2507er rostfreien Duplexstahl, um nur einige wenige von vielen
Beispielen zu nennen. Zudem kann bei einigen Anwendungen wünschenswert
sein, den äußeren Abschnitt 112 des Fassungsgliedes 34 (3)
zu härten, da genau so, wie sich der Innendurchmesser der
Federpassscheibe 72 tendenziell verringert, wenn die Feder
flachgemacht wird, der Außendurchmesser tendenziell zunimmt.
Durch Härten des äußeren Abschnittes 112 wird
diese Tendenz, den Durchmesser der Federpassscheibe 72 zu
vergrößern, gemindert. Das Anschlussstück
kann auch derart ausgestaltet sein, dass die äußere
Berandung 114 der Federpassscheibe 72 mit der
inneren Oberfläche 116 der rückwärtigen
zylindrischen Erweiterung 92 des Flächenabdichtungsgliedes 40 in
Eingriff ist und durch dieses radial begrenzt wird.
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Während
des Aufziehens rückt der Mutter 12 relativ zu
dem Anschlussstückkörper 14 axial vor, flacht
das Leitungsfassungsglied 34 für das Eindringen
in die Leitungsoberfläche ein wenig ab und bewirkt zudem
eine radiale Flächenabdichtung zwischen dem Flächenabdichtungselement 48 und
dem Flächenabdichtungsglied 40 sowie dem Körper 14. Der
Körper 14 kann beispielsweise eine standardmäßige
SAE-Flächenabdichtungsausgestaltung aufweisen, die üblicherweise
eine O-Ring-Flächenabdichtung aufnimmt. Das Flächenabdichtungsglied 40 weist
eine entgegengesetzte bzw. gegenüberliegende Oberfläche 42 benachbart
zu der Feder 34 mit einem Winkel α mit der freien
und nicht verbogenen Leitungsfassungsfeder (in einem handfest angezogenen
Zustand, wie in 1 gezeigt ist) auf und nimmt
an der Abflachung des Leitungsfassungsgliedes 34 während
des Aufziehens teil. Entgegengesetzt bzw. gegenüberliegend
zu dem Leitungsfassungsglied 34 ist das Antriebsglied 36,
so beispielsweise eine Stopfbüchse, befindlich und weist
ebenfalls eine geeignete Oberfläche 88 (3)
benachbart zu dem Leitungsfassungsglied 34 mit einem Winkel β auf,
der ebenfalls an der Abflachung der Feder während des Aufziehens
teilnimmt, wobei das Aufziehen zudem die Flächenabdichtung
bewirkt.
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Das
Flächenabdichtungsglied 40 weist den optionalen
rückwärtigen sich erstreckenden Zylinder 92 auf,
der das Leitungsfassungsglied 34 und einen Großteil
des Antriebsgliedes 36 abdeckt. Das Ende des rückwärtigen
sich erstreckenden Zylinders 92 weist optional einen radial
einwärtigen Haken auf, der über eine radiale Schulter 90 an
dem An triebsglied 36 schnappt. Beim Zusammenschnappen bilden
das Antriebsglied 36, das Fassungsglied 34 und
das Flächenabdichtungsglied 40 eine robuste Modulunteranordnung 98,
die als eine einzige Einheit gehandhabt, gespeichert und gelagert
werden kann. Als solches ist innerhalb des Moduls 98 vor
dem Aufziehen das Fassungsglied 34 in seinem freien und
unverbogenen Zustand. Bei Verwendung kann das Modul 98 in
der Mutter 12 angeordnet werden, die anschließend
in den Körper 14 eingebaut wird. Das Leitungsende
wird in das Ende der Mutter 12 durch die Modulunteranordnung 98 und
hinauf gegen das verschiebungsfreie Flächenabdichtungsglied 48 eingeführt. Die
Mutter wird vorgerückt, um (a) eine Abdichtungsfassung
an der Leitung auf Grundlage der Abflachung des Fassungsgliedes 34 und
(b) eine verschiebungsfreie Flächenabdichtung an dem Körper 14 zu bilden.
Während des Aufziehens krimpt die Anlaufantriebsoberfläche 38 der
Mutter das Ende 94 des rückwärtigen sich
erstreckenden Zylinders radial und stärker auf das Antriebsglied 34,
insbesondere auf die enthaltene Fläche 36a an
der Antriebsstopfbüchse. Das Antriebsglied 36 kann
den optional kleineren rückwärtigen sich erstreckenden
Zylinder 100 aufweisen, der die Leitung beim Zusammenbau
abdeckt. Innerhalb des kleineren rückwärtigen
sich erstreckenden Zylinders kann ein Depot eines Harzes oder eines
anderen geeigneten Schmiermittels 102 sein, das entlang
des Umfangs des Innendurchmessers des kleineren rückwärtigen
sich erstreckenden Zylinders aufgebracht wird. Während
des Aufziehens krimpt die Anlaufantriebsoberfläche der
Mutter gleichfalls das Ende des kleineren rückwärtigen
sich erstreckenden Zylinders radial sowie auf die Oberfläche
der Leitung. Das Schmiermaterial 102 wird auf die Leitungsoberfläche
und in die Kontaktzone zwischen der Leitung und dem gekrimpten Ende
des kleineren rückwärtigen sich erstreckenden
Zylinders geschoben. Diese Schmierkrimpwirkung erzeugt einen Widerstand
gegenüber möglicherweise schädigenden
Effekten der Fluidsystemvibration. Wird das Anschlussstück
auseinandergebaut, so beispielsweise zur Wartung des Fluidsystems
oder zu anderen Zwecken, so bleibt die Modulunteranordnung 98 fest am
Ende der Leitung. Die Mutter, die an dem Leitungsende durch die
Modulunteranordnung aufgenommen ist, kann frei an der Leitung zurückgleiten. Man
sagt, dass das Anschlussstück eine verschiebungsfreie Ausgestaltung
aufweist, da der Körper dann von dem Leitungsende radial
abgehoben werden kann, ohne dass man zunächst das Leitungsende
axial aus dem Körper ziehen müsste. Wird das Anschlussstück
(beispielsweise nach einer Wartung des Fluidsystems) wieder zusammengebaut,
so wird die Mutter über die Leitungsfassungsmodulunteranordnung 98 zurück
gleitverschoben und an dem Körper aufgezogen. Fluidabdichtungen
werden an der Leitungsoberfläche und an der Körperflächenabdichtung
wiederhergestellt. Diese Anschlussstückausgestaltung weist
den weiteren Vorteil der Festziehbarkeit auf. Entwickelt das Anschlussstück ein
Leck (infolge einer Mehrzahl von Gründen, darunter einem unzureichenden
Aufziehen), so kann die Mutter weiter auf dem Körper festgezogen
werden, damit die Abdichtungsglieder weiter in Eingriff gelangen
und das Leck abdichten.
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Wie
ausgeführt worden ist, kann das Leitungsfassungsglied 34 eine
grundsätzlich konische Form aufweisen, die auch eine Belleville'sche
Feder oder eine Belleville-artige Feder genannt wird, bei der ein
zentrales Loch 76 oder ein Innendurchmesser vorhanden sind,
durch die eine Leitung laufen kann. Ein axiales Drücken
der Feder zu deren Abflachung bewirkt, dass das zentrale Loch sich
dem Durchmesser nach verkleinert, sodass die Kante hiervon in die Oberfläche
der Leitung eindringt und die Leitung fest fasst. Mit einer Konfiguration
in einem Leitungsanschlussstück wird die Abflachung einer
Fassungsfeder durch Aufziehen oder Vorrücken der Mutter
relativ zu dem Körper bewerkstelligt, sodass die Oberflächen
benachbart zu der Fassungsfeder eine Toroidbiegung oder Abflachung
der Fassungsfeder vermitteln. Diese benachbarten Oberflächen
beginnen mit einem Winkel α und β mit der freien
und nicht verbogenen Leitungsfassungsfeder, berühren die
Feder im Allgemeinen an deren radial am weitesten innen befindlicher
konvexer Oberfläche und an der radial am weitesten außen
befindlichen konkaven Oberfläche. Die Fassungsfeder ist
in dem Leitungsanschlussstück mit der konvexen Seite hin
zu der Quelle eines erhöhten Systemfluiddruckes ausgestaltet.
Die Fassungsfeder behält ein gewisses Ausmaß der
Konvexität hin zu der Druckquelle bei, und zwar sogar nach dem
Aufziehen des Anschlussstückes. Versucht der Druck die
Leitung aus dem aufgezogenen Anschlussstück zu schieben,
so bettet sich der Innendurchmesser der Leitungsfassungsfeder tiefer
in der Leitungsoberfläche ein. Dieses Bereitstellen eines stärkeren
Fassens in Reaktion auf eine größere Drucklast
zum Herausschieben der Leitung wird eine aktive (energized) Leitungsfassung
oder auch eine Fassung genannt, die dem Bedürfnis einer
vergrößerten Anforderung an die Leitungsfassung
infolge eines zunehmenden Systemfluiddruckes entgegenkommt.
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Es
können Ausführungsbeispiele, bei denen eine federartige
Passscheibe bei dem Leitungsfassungsglied 34 zum Einsatz
kommt, Verwendung finden, um verschiedene Vorteile für
den Gestalter des Anschlussstückes mit sich zu bringen.
Das federartige Glied 72 kann in einem vollständig
aufgezogenen Zustand, wie in 5 gezeigt
ist, festgezogen werden, und zwar mit einem vergleichsweise kurzen
Hub oder einer solchen Verschiebung der Mutter 12 relativ zu
dem Körper 14. So kann das Ausführungsbeispiel von 1 vollständig
beispielsweise lediglich mit einer Halbdrehung oder sogar nur einer
Vierteldrehung der Mutter relativ zu dem Körper aufgesetzt
werden. Die Verwendung des im Allgemeinen flachen Fassungsgliedes
beziehungsweise der im Allgemeinen flachen Fassungsglieder 34 stellt
sogar dann, wenn mehr als eines in einer Stapelkonfiguration Verwendung
findet, eine kompakte Ausgestaltung des Anschlussstückes
bereit. Die gesteuerte Verbiegung der Feder erleichtert die Verwendung
und Ausgestaltung dieser Anschlussstücke für dünnwandige
Leitungen wie auch für schwerwandige Leitungen.
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Wie
in 6 gezeigt ist, ist als Verwirklichung der vorliegenden
Erfindung auch eine Verwirklichung eines „intelligenten
Anschlussstückes” (smart fitting) einbezogen,
was bedeutet, dass ein Anschlussstück oder eine Anordnung
für eine mechanisch angebrachte Verbindung eine Sensorfunktion beinhaltet,
die Information oder Daten für eine analytische Funktion
oder einen Prozess über die Intaktheit, die Eigenschaften,
die Anordnung, den Zustand und den Status des zusammengebauten Anschlussstückes,
eines oder mehrerer der Anschlussstückteile, des durch
das Anschlussstück aufgenommenen Fluides oder einer beliebigen
Kombination hieraus bereitstellt. Bei der vorliegenden Offenbarung
beinhaltet das in 6 dargestellte Ausführungsbeispiel eine
Sensorfunktion, die in dem Abdichtungselement 48' inkorporiert
oder auf andere Weise mit diesem wirkverbunden ist, wobei das Abdichtungselement 48' dafür
vorgesehen ist, eine verschiebungsfreie Abdichtung für
das Anschlussstück 10 zu bilden. Wir verwenden
die Notation mit einem Anhängsel (') in 6 für
das Abdichtungselement, da die grundlegende Konfiguration und Funktion
des Abdichtungselementes 48' gegebenenfalls diejenige,
die für die Ausführungsbeispiele von 1 bis 5 verwendet
wurde, sein kann, dies jedoch nicht sein muss. Wie sich ohne Weiteres
aus der nachfolgenden Diskussion ergibt, können zusätzliche
oder alternative Sensorfunktionen in das Anschlussstück 10 eingebracht
werden, darunter viele verschiedene Arten der strukturellen Einbringungen
von Sensorfunktionen bei dem Anschlussstück.
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Die
vorliegenden Erfindungen sind nicht auf eine bestimmte Anschlussstückausgestaltung
oder Konfiguration begrenzt und betreffen zudem die Idee des Einbringens
oder Einbeziehens einer Sensorfunktion in derartige Anschlussstücke.
Aufgrund der bisweilen hochgradig komplizierten und zahlreichen Anwendungen
von Anschlussstücken in einem Fluidsystem kann wünschenswert
sein, in der Lage zu sein, einen oder mehrere Zustände
sensorisch zu erfassen oder Daten und Information im Zusammenhang
mit der Anordnung, dem Leistungsvermögen oder der Intaktheit
eines Anschlussstückes oder des durch das Anschlussstück
aufgenommenen Fluides oder von beidem zu sammeln. Bei zahlreichen
bereits in Verwendung befindlichen Anschlussstücken, deren
Zahl leicht in die Milliarden geht, stellen die vorliegenden Erfindungen
Vorrichtungen und Verfahren zum Einbringen von Sensorfunktionen
in eine bestehende Anschlussstückausgestaltung oder eine
installierte Anschlussstückausgestaltung bereit oder stellen
eine Sensorfunktion als Teil eines neuen Anschlussstückes
oder einer Anschlussstückinstallation, einer Reparatur,
einer Nachrüstung oder auch als Teil eines Wartungsvorganges
bereit. Mit der Fähigkeit der Bereitstellung einer allgegenwärtigen
und leichten Installation einer Sensorfunktion in einem Anschlussstück
kann der Fluidsystemdesigner sämtliche verschiedenen Arten
von Steuer- bzw. Regel- und Überwachungssystemen 128 entwickeln,
um Daten oder Information zu nutzen, die am Ort des Anschlussstückes
gesammelt oder ermittelt worden ist, und dies gegebenenfalls sogar
auf Echtzeitbasis. Das Steuer- bzw. Regel- und Überwachungssystem oder
die Schaltung 128 können geeigneterweise außerhalb
des Anschlussstückes, sogar an einer entfernt befindlichen
Stelle, angeordnet sein und drahtgebundene oder drahtlose Kommunikationsverbindungen
mit dem Sensor einsetzen, um die Daten und Information aus der Bereitstellung
durch den Sensor zu empfangen. Alternativ kann die Schaltung 128 mit dem
Anschlussstück selbst integriert sein, so beispielsweise
an einer äußeren Oberfläche. Mit „entfernt
angeordnet” wird allgemein der Umstand bezeichnet, dass
die Schaltung 128 von dem Anschlussstück beabstandet
ist und in einem Abstand von dem Anschlussstück befindlich
sein kann, wobei der Begriff jedoch weder implizieren, noch erfordern soll,
dass dies ein großer Abstand oder sogar außerhalb
der Sichtlinie sein muss, obwohl bei einigen Anwendungen eine derartige
längere Abstandskommunikation entweder auf drahtgebundene
oder drahtlose Weise notwendig sein kann. Einige Sensoren können
durch Schaltungen abgefragt werden, die innerhalb eines nahen, beabstandeten
Ortes oder Bereiches, so beispielsweise von einem Fuß oder
weniger, in der Hand gehalten werden. Ein RFID-Etikett ist ein gängiges
Beispiel für eine derartige Vorrichtung.
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Ein
Anschlussstück mit einer Sensorfunktion kann als „intelligentes
Anschlussstück” betrachtet werden, was bedeutet,
dass ein Anschlussstück oder eine Anordnung für
eine mechanisch angebrachte Verbindung eine Sensorfunktion beinhaltet,
die Information oder Daten für eine analytische Funktion
oder einen Prozess über die Intaktheit, die Eigenschaften, die
Anordnung, den Zustand und den Status einer oder mehrerer von den
Anschlussstückkomponenten, des durch das Anschlussstück
aufgenommenen Fluides oder von beidem bereitstellt. Bei der vorliegenden
Offenbarung beinhalten die exemplarischen Ausführungsbeispiele,
die hier dargestellt sind, eine Sensorfunktion, die in einer Komponente
oder einem Teil oder Glied des Anschlussstückes inkorporiert oder
auf andere Weise damit wirkverbunden ist oder die zu einem Anschlussstück
mittels eines Sensorträgers oder Substrates hinzugefügt
werden, der/das zur Positionierung einer Sensorfunktion in dem Anschlussstück
zur Durchführung seiner Designfunktion vorgesehen ist.
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Obwohl
bei dem in 6 dargestellten Ausführungsbeispiel
die Sensorfunktion mit dem Abdichtungselement 48' wirkverbunden
ist, erschließt sich einem Fachmann auf dem einschlägigen
Gebiet ohne Weiteres, dass ein oder mehrere Sensoren und Sensorfunktionen,
seien es nun Sensoren vom benässten oder nichtbenässten
Typ, alternativ oder zusätzlich zu dem Abdichtungselementsensor
mit anderen Anschlussstückgliedern wirkverbunden sein können,
so beispielsweise dem Antriebsglied 36, dem Flächenabdichtungsglied
oder der Stopfbüchse 40, der Mutter 12,
dem Körper 14, dem Leitungsfassungsglied 34 oder
sogar der Leitung C. Als Beispiel ist ein Sensor 120c in
Wirkverbindung mit dem Flächenabdichtungsglied oder der
Stopfbüchse 40 (6) gezeigt.
Das Abdichtungselement 48' stellt eine einfache und schnelle
Art der Einbringung einer Sensorfunktion in ein Anschlussstück
bereit, sei das Anschlussstück nun eine neue Anordnung,
eine Anordnung, die bereits in einem Fluidsystem eingebaut ist,
oder für eine Nachrüstung, Reparatur oder Wartung
gedacht. Die Verwendung von installierbaren Sensorfunktionen ermöglicht
einem Designer, ein gängiges Anschlussstückdesign
bereitzustellen, dass durch Einbringen der Sensorfunktion in eine
installierbare Komponente, so beispielsweise das Abdichtungselement, „intelligent” gemacht
werden kann. Sogar nachdem ein Anschlussstück in einem Fluidkreis
installiert worden ist, kann das Anschlussstück durch Einbringen
eines oder mehrerer Sensoren in das Anschlussstück intelligent
gemacht werden, kann einen oder mehrere herausgenommene Sensoren
aufweisen oder kann verschiedene hinzugefügte oder herausgenommene
Sensoren aufweisen. So können beispielsweise interne Sensoren
installiert werden, indem zunächst ein festgezogenes Anschlussstück
derart ausreichend, dass man Zugang zu einer beliebigen Struktur
erhält, um einen Sensor einzubauen, so beispielsweise durch
Austauschen einer sensorlosen Dichtung gegen eine Dichtung mit einem
Sensor, auseinandergebaut wird. Alternativ kann der Installierende
beschließen, einen externen oder internen Temperatur- oder
Drucksensor hinzuzufügen, wenn entdeckt wird, dass eine Temperatur-
oder Druckerfassung benötigt wird, die vorher bei einem
bestimmten Anschlussstück oder an einer bestimmten Stelle
in dem Fluidkreis nicht bekannt war. Dies sind nur einige wenige
Beispiele für die vielen Optionen, die durch die Erfindungen
zur Verfügung gestellt werden, indem Anschlussstückdesigns
bereitgestellt werden, die die Verwendung von Sensorfunktionen mit
dem Anschlussstück erleichtern. Die Verwendung einer Sensorfunktion
in einem installierbaren Teil erleichtert zudem die Verlegung der
endgültigen Anschlussstückkonfiguration in die Praxis,
was eine effizientere Lager kontrolle erlaubt, da ein Endanwender
nicht mehr sowohl „intelligente” wie auch reguläre
Anschlussstücke vorhalten muss. Alternativ oder zusätzlich
kann die Sensorfunktion in einem oder mehreren der verschiedenen
Teile des Anschlussstückes inkorporiert oder damit integriert sein.
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Bei
dem exemplarischen Ausführungsbeispiel von 6 kann
das Abdichtungselement 48' einen oder mehrere Sensoren 120 beinhalten,
die an einem Abdichtungselement 48' angebracht, mit diesem
integriert oder auf andere Weise mit diesem wirkverbunden sind.
Die Sensoren 120 können eine große Vielzahl
von Formen und Funktionen wahrnehmen. Jeder Sensor 120 kann
ein benässter Sensor 120a sein, was bedeutet,
dass ein Abschnitt des Sensors für das durch das Anschlussstück 10 gelangende
Systemfluid freiliegt, oder auch ein nichtbenässter Sensor 120b,
der gegenüber dem Systemfluid nicht freiliegt, oder auch
eine Kombination hieraus. Ein Sensor kann beispielsweise verwendet
werden, um Information oder Daten über eine Eigenschaft
oder ein Charakteristikum der mechanisch angebrachten Verbindung
sensorisch zu erfassen, zu detektieren, zu messen, zu überwachen
oder auf andere Weise zu sammeln, so beispielsweise im Allgemeinen
eine Leckage, ein Leitungsbottoming oder Änderungen bei
der Belastung oder Vibration, um nur einige Beispiele zu nennen;
und zwar mit Blick auf ein oder mehrere Anschlussstückkomponenten,
so beispielsweise die Kopplungskomponenten, das Leitungsfassungsglied
beziehungsweise die Leitungsfassungsglieder, Abdichtungen und dergleichen
mehr; und/oder das durch die mechanisch angebrachte Verbindung oder
das Anschlussstück aufgenommene Fluid oder eine beliebige
Kombination hieraus. Ein benässter Sensor 120a kann
beispielsweise den Druck, die Temperatur, galvanische Effekte, die
Fluiddichte, den Brechungsindex, die Viskosität, das optische
Absorptionsvermögen, dielektrische Eigenschaften, die Strömungsrate,
die Leitfähigkeit, den pH-Wert, die Turbidität
bzw. Trübung, die thermische Leitfähigkeit, die
Feuchtigkeit, gas- oder flüssigkeitsspezifische Eigenschaften
und dergleichen mehr, um nur einige wenige Beispiele zu nennen,
sensorisch erfassen. Beispiele für einen nichtbenässten
Sensor 120b beinhalten Druck, Temperatur, Abdichtungsintaktheit,
Leckage, Leckrate, Beanspruchung und Beanspruchungsprofile, Vibration,
Rohrbottoming und dergleichen mehr.
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Das
Konzept eines verschiebungsfreien Anschlusses stellt eine exemplarische
Struktur zum optionalen Einbringen einer Sensorfunktion in eine
mechanisch angebrachte Verbindung bereit. Dies versetzt den Designer
in die Lage, eine Sensorfunktion zu inkorporieren, wenn diese gebraucht
wird, oder auch die Sensorfunktion wegzulassen, indem entweder der
Sensor nicht angeschlossen wird oder ein Abdichtungselement verwendet wird,
das keinen Sensor in seiner Struktur beinhaltet. Dies ermöglicht
eine Sensorfunktion, die sogar dann einem Fluidsystem hinzugefügt
werden kann, nachdem ein Nichtsensoranschlussstück installiert
worden ist, und zwar durch Austauschen des Abdichtungselementes 48 gegen ein
Abdichtungselement 48' mit der damit wirkverbundenen Sensorfunktion.
Durch Bereitstellen eines Anschlussstückdesigns, sei es
nun verschiebungsfrei oder nicht, das optional eine Sensorfunktion
beinhalten kann, kann der Endanwender darüber befinden,
welche Anschlussstücke intelligent sind, was eine Verlagerung
der endgültigen Anschlussstückkonfiguration in
die Praxis ermöglicht. Eine derartige Verlagerung kann
bedeutende Vorteile mit Blick auf das Lagermanagement und die Designoptimierung für
das Fluidsystem mit sich bringen.
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Man
beachte, dass die Standorte der Sensoren 120a, 120b in
der Darstellung exemplarisch sind und diese als eine Frage der Designwahl
auf Grundlage davon ausgewählt werden, was die Sensorfunktion
oder Konfiguration sein soll. Darüber hinaus können
die Sensoren in dem der Abdichtung 48' zu eigenen Körper
eingebettet, an der Oberfläche montiert oder anderweitig
an der Abdichtung 48' angebracht oder mit dieser integriert
sein. So kam der nichtbenässte Sensor 120b beispielsweise
in einer Oberfläche ausgenommen sein, so beispielsweise
mit einer Gegenbohrung der Abdichtung 48', damit er die Beanspruchung
oder den Druck des Leitungsendes C1 gegen die Abdichtungstasche 64 messen
kann, um ein Bottoming der Leitung C in dem Anschlussstück
zu detektieren oder sensorisch zu erfassen.
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Die
Sensoren 120 können auf viele verschiedene Arten
arbeiten, darunter, jedoch nicht hierauf beschränkt, elektromagnetisch,
akustisch-magnetisch, magnetresonanzbasiert, induktiv koppelnd, darunter
Antenne, Infrarot, Wirbelstrom, Ultraschall und piezoelektrisch.
Die Sensoren 120 können auf drahtgebundene oder
drahtlose Weise kommunizieren, darunter, jedoch nicht hierauf beschränkt,
BluetoothTM, Wi-Fi, 2G, 3G, RFID, akustisch,
infrarot und optisch. Bei dem in 6 gezeigten
Ausführungsbeispiel sind die Sensoren 120 drahtgebunden.
Ausnehmungen oder Durchlässe 122 können
in der Abdichtung 48' ausgebildet sein, wodurch Drähte
oder Leiter oder andere Kommunikationsverbindungen 124, so
beispielsweise optische Fasern, aus dem Anschlussstück 10 herausgeführt
werden können. Die Gewindemutter und die Körperverbindung
können eine Nut oder ein axiales Loch oder einen anderen Weg 126 mit
einer Positionierung unter dem kleineren Durchmesser des Gewindes
beinhalten, um das Herausführen einer Kommunikationsverbindung
aus dem Anschlussstück 10 zu elektronischen Bauteilen 128 zu
ermöglichen, die die Sensorinformation und Signale weiterverarbeiten.
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Die
Sensoren 120 können in der Abdichtung 48' durch
eine beliebige Anzahl von geeigneten Techniken inkorporiert sein,
darunter, jedoch nicht hierauf beschränkt, Kleben, Aufstreichen,
Einbetten, Sputtern, Metallspritzgießen, Gießen,
Verpressen, Ätzen, Drucken und dergleichen mehr.
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Es
gibt eine große Vielzahl von Sensoren, die heutzutage kommerziell
für verschiedene Sensorfunktionen erhältlich sind.
Zweifelsohne wird während der kommenden Jahre eine Unzahl
weiterer Sensoren entwickelt und in den Handel gebracht werden,
und zwar insbesondere Sensoren, die eine größere
Funktionalität, eine wesentlich kleinere Grundfläche,
alternative Installations- und Integrationsmöglichkeiten
und Kommunikationsfunktionalitäten aufweisen. Die vorliegende
Erfindung betrifft die Verwendung derartiger Sensoren – seien
sie nun derzeit bekannt oder später noch zu entwickeln – in
den hier beschriebenen Anschlussstücken und erleichtert
diese.
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Beispiele
für im Handel erhältliche Sensoren beinhalten,
jedoch nicht hierauf beschränkt, die nachfolgenden: den
Mikrominiaturabsolutdrucksensor des Modells 32394, erhältlich
bei der Firma Endevco Corporation. Es handelt sich hierbei um eine
Silizium-MEMS-Vorrichtung, die mittels eines leitfähigen
Epoxidklebers substrat- oder oberflächenmontiert sein kann.
Ein weiterer Drucksensor oder Wandler ist die Modellreihe 105CXX,
erhältlich bei der Firma PCB Piezotronics, Inc. Diese Sensoren
liegen in sehr kleinen Packungen vor oder können je nach
Bedarf für eine bestimmte Anwendung umgepackt werden und
arbeiten mit piezoelektrischer Technologie. Flüssigkeitsströmungsmesser,
so beispielsweise die Modelle SLG 1430 und ASL 1430, erhältlich
bei der Firma Sensirion AG. Miniaturisierte seismische Wandler,
Bewegungswandler und Winkelratensensoren, erhältlich bei
der Firma Tronics Microsystems SA. Kipp- und Vibrationssensoren,
Winkelsensoren, MEMS-Inklinometer, MEMS-Vibrationssensoren und MEMS-Beschleunigungsmesser
jeweils der Modelle SQ-SENS-XXXX, SQ-SIXX, SQ-PTS, SQ-SVS und SQ-XLD,
erhältlich bei der Firma Signal Quest, Inc. Piezoelektrische
Beschleunigungsmesser des Modells TR1BXN mit Temperatursensorfähigkeit,
erhältlich bei der Firma OceanaSensor Virginia Beach VA.
Thermische Sensoren der Modelle LM und STXXX (verschiedene Variationen),
erhältlich bei der Firma ST Microelectronics. Thermistoren,
Infrarottemperatursensoren, Gasrohrarrestoren und Varistoren, erhältlich
bei der Firma Semitec USA Corporation. Linearverschiebungssensoren
der Modelle M, MG, S, SG und NC vom Typ DVRTs, erhältlich
bei der Firma MicroStrain Inc. Abstandssensoren, erhältlich
bei der Firma COMUS International.
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Das
Vorgenannte stellt nur einige Beispiele für erhältliche
Miniatursensoren dar, die bei den vorliegenden Erfindungen zum Einsatz
kommen können. Die vorliegenden Erfindungen erleichtern
und ermöglichen, dass eine derartige Sensortechnologie in
Anschlussstücken und mechanisch angebrachten Verbindungen
inkorporiert werden kann. Verwiesen wird auf die Webseiten der Hersteller
für zusätzliche Produktinformation. Während
die grundlegende Produktliteratur spezifische Packungskonzepte darstellen
kann, können die Sensoren entweder umgepackt oder alternativ
mit einer Anschlussstückkomponente oder einem Glied entsprechend
einem oder mehreren der verschiedenen hier vorgestellten Erfindungen integriert
werden.
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Sensorintegration, benässt
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Die
Sensoren 120 können an den Wandoberflächen
des Abdichtungselementes 48' eingebettet sein. Die Einbettungsverfahren
können beinhalten, jedoch nicht hierauf beschränkt:
Harzvergießen, Pulvermetallsintern oder Hartlöten.
Benässte Sensoren 120a können verwendet
werden, um den Fluidsystemdruck, die Temperatur oder andere Fluidparameter
zu überwachen. Bei einem weiteren Beispiel kann als Strömungssensor
ein benässter Sensor verwendet werden. Für den
Fall eines Strömungssensors sind kleine benässte
Strömungssensoren bei der Firma Sensirion erhältlich.
Strömungssensoren können feinabgestimmte (getunte)
Leitungsgeometrien einsetzen, so beispielsweise mit einem feinabgestimmten
Einsatz in dem Anschlussstück. Sensoren 120, die
auf den benässten Oberflächen der Endanschlussstückrohrsockel 64 platziert
werden, können ebenfalls zur Überwachung des Rohrbottoming
und des Ausmaßes des Zustandes des Aufziehens des Anschlussstückes
verwendet werden. So kann beispielsweise ein Abstandssensor verwendet
werden, um ein Leitungsbottoming zu erfassen, oder auch die Position
der Leitungsfassungsvorrichtung oder von Vorrichtungen zum Verifizieren
des Aufziehens. Ein benässter Sensor kann mit einem anderen
Sensor (nicht gezeigt) paarig vorhanden seien, so beispielsweise
einem nichtbenässten Sensor, um eine drahtlose Kommunikation
von dem ersten Sensor zu dem anderen Sensor zu erleichtern. Bei
anderen alternativen Ausführungsbeispielen können
die drahtlosen benässten Sensoren an benässten
Oberflächen der verschiedenen Anschlussstückkomponenten
angeordnet oder mit diesen integriert sein und drahtlos durch eine
Wand der Komponente kommunizieren. Dies kann die Notwendigkeit vermeiden,
die Druckaufnahmestruktur des Anschlussstückes zu durchbrechen.
Bei Anordnungen mit niedrigerem Druck oder bedienerfreundlichen
Anwendungen können drahtgebundene Sensoren verwendet werden, die die
Druckaufnahmestruktur durchbrechen. Dieses Konzept kann nicht nur
bei Nichtmetallkomponenten zum Einsatz kommen, sondern auch bei
Metallkomponenten, darunter, jedoch nicht hierauf beschränkt, bei
316er rostfreiem Stahl. Das Komponentenmaterial bestimmt teilweise
die benötigte Drahtlosfrequenz, zusammen mit der Dicke
einer beliebigen Wand, die das drahtlose Signal durchdringen muss,
damit es von geeigneten elektronischen Schaltungen empfangen werden
kann, die die drahtlosen Signale empfangen und verarbeiten. Als
weitere Alternative können Miniaturmikrofone und Beschleunigungsmesser
von der Firma Akustica in dem Anschlussstück verwendet
werden, um eine Vibration, eine Leckage oder den Anfang einer Leckage
zu erfassen, wenn Variationen in den akustischen Signaturen erfasst
werden.
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Sensortechnologie
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Die
Sensoren 120 können einen Film umfassen, der druckempfindlich
ist und die Farbe bei Änderungen des Druckes ändert.
Photonische Elemente erfassen die Farbe, den Hinweis auf den Druck
elektronisch, und es können eine optische Faser und eine andere
Vorrichtung beispielsweise bei einer Sensorsignalübertragung
an die elektronischen Bauelemente 128 zum Einsatz kommen.
Die Sensoren 120 können alternativ eine kraftempfindliche
Molekularstruktur aufweisen, die eine charakteristische Resonanz aufweist,
die proportional zur ausgeübten Kraft ist. Die Resonanz
kann durch einen entfernt angeordneten Scanner, beispielsweise einen
HF-Lesekopf, erfasst werden. Die Sensoren 120 können
alternativ ein Dualdiaphragma zum Erfassen eines Abstandsdifferenzials
einer physischen Eigenschaft (beispielsweise Druckdifferenzial,
Beanspruchungssensordifferenzial, Kapazität) aufweisen.
Eine gängige Erfassungstechnik kann die Verwendung von
photonischen Elementen sein, die beide Diaphragmen erfassen und
eine Reaktionsdifferenz (Reflexion, Brechung oder Intensitätsverschiebung)
proportional zum physischen Eigenschaftsdifferenzial oder Änderungen
in den Diaphragmen erfassen.
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Die
Sensoren 120 können in den benässten Oberflächen
des im Allgemeinen kreisförmigen ring- oder hakenartigen
Abdichtungselementes 48' integriert sein. Die Sensoren 120 können
auf den der Abdichtung 48' zu eigenen Innendurchmesseroberflächen
oder an radialen Oberflächen integriert sein, die beim
Zusammenbau in dem Anschlussstück 10 von Systemfluiden
benässt werden. Die Sensorelemente können laminiert,
gedruckt, angebracht, klebetechnisch aufgebracht oder auf gleichwertige
Weise aufgebracht oder auch auf andere Weise direkt auf die der
Abdichtung 48' zu eigenen Oberflächen aufgebracht
werden. Die Abdichtung 48' kann eine Anordnung mit einem
mehrteiligen Ring oder einem Abdichtungseinsatz umfassen, um ein
direktes Drucken oder Aufbringen von Sensorelementen auf die dem Abdichtungselement
zu eigenen Innendurchmesseroberflächen zu ermöglichen.
Wo die axiale Orientierung des Sensors von Bedeutung ist, so beispielsweise
bei Sensoren für die Fluidströmung, können die
Abdichtungseinsätze an axial differenzierten Schlitzen
oder Nuten an der Abdichtung verstemmt (keyed) werden. Die Abdichtung 48' kann
richtungsmäßig unter Verwendung von Gegenbohrungen,
Umfangsschultern oder dergleichen verstemmt werden, um richtungsmäßig
verstemmte Strukturen an die Anschlussstücke, insbesondere
die Flächenabdichtungsanschlussstücke anzupassen.
Die Sensoren 120, die in die Abdichtung 48' integriert
sind, können mit den elektronischen Bauelementen 128 oder
anderen Sensoren oder beiden mittels einer Hartverdrahtung verbunden
sein und können daher Zuleitungen oder Gleichwertiges zu
externen Oberflächen für eine Hartverdrahtung
des Sensors von außerhalb der Systemfluidaufnahme her ermöglichen.
Derartige Zuleitungen bilden einen Verbund mit der Abdichtung, sodass
keine Beeinträchtigung der Systemfluidaufnahme oder der
Abdichtungsintaktheit entsteht. In die Abdichtung 48' integrierte
Sensoren können Zuleitungen oder Gleichwertiges zur Bereitstellung
von externen Antennen für die Sensoren umfassen. Hierbei
bilden derartige Zuleitungen einen Verbund mit der Abdichtung derart,
dass keine Beeinträchtigung der Systemfluidaufnahme oder
Abdichtungsintaktheit entsteht. Sensoren, die in Abdichtungen integriert sind,
seien sie nun vollständig passiv oder durch eine eingebaute
Batterie oder Kraftstoffzellen betrieben, können alternativ
auch über keine Zuleitungen zu äußeren
Oberflächen verfügen, weshalb sie die Systemfluidaufnahme
oder Systemintaktheit nicht beeinträchtigen.
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Die
hier vorgestellten Erfindungen beinhalten Verfahren zum mechanischen
Verbinden einer Leitung mit einem weiteren Fluidglied mittels derjenigen
Verfahren, die vorstehend in der Beschreibung der exemplarischen
Ausführungsbeispiele vollständig niedergelegt
worden sind. Ein derartiges Verfahren beinhaltet das Verbinden einer
Leitung mit einem Fluidglied durch Bilden einer Leitungsfassungsverbindung
und einer verschiebungsfreien Abdichtung auf exemplarische Weise,
wie vorstehend erläutert worden ist. Bei einem weiteren
Ausführungsbeispiel kann das Verfahren das Bereitstellen
einer Sensorfunktion beinhalten, die mit der verschiebungsfreien Abdichtung
wirkverbunden ist.
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Die
elektronischen Bauelemente 128 (6) können
funktionell mit den Sensoren 120 auf viele verschiedene
Arten gekoppelt sein, darunter durch drahtgebundene und drahtlose
Verbindungen. Drahtlose Verbindungen können elektromagnetische Kopplungen,
so beispielsweise durch eine Antenne, oder eine optische Kopplung,
eine akustische Kopp lung und dergleichen mehr beinhalten. Die spezifischen
Schaltungen, die bei den elektronischen Bauteilen 128 verwendet
werden, sind auf Grundlage der Arten der eingesetzten Sensoren 120 ausgewählt und
ausgestaltet. So kann beispielsweise ein Dehnungsmesser als nichtbenässter
Sensor 120b verwendet werden, wobei der Dehnungsmesser
eine Änderung der Impedanz, Leitfähigkeit oder
einer anderen erfassbaren charakteristischen Eigenschaft oder eines
Zustandes anzeigt. Die elektronischen Bauelemente 128 können
beispielsweise einen Strom oder eine Spannung oder eine andere Energie für
den Dehnungsmesser über eine drahtgebundene Verbindung
oder eine drahtlose Verbindung bereitstellen, um den von Interesse
seienden Zustand des Dehnungsmessers zu erfassen. Auf ähnliche
Weise können die elektronischen Bauteile 128 einen
Temperatur- oder Drucksensorzustand abfragen oder erfassen, oder
die elektronischen Bauelemente 128 können Signale
empfangen, die von dem Sensor übertragen werden, die die
von Interesse seiende Information oder die Daten, die von dem Sensor
erzeugt worden sind, codieren oder enthalten. Dies sind nur einige
Beispiele der vielschichtigen und vielfältigen Vielzahl
von Sensoren und elektronischen Bauteilen, die verwendet werden
können, um die Erfindung in der Praxis umzusetzen.
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In 7 ist
in einem Längsquerschnitt (wobei hier aus Gründen
der Einfachheit nur die Hälfte des gesamten Anschlussstückes
gezeigt ist) ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Anschlussstückes mit
einer optionalen Sensorfunktion gezeigt. Bei diesem Ausführungsbeispiel
kann das Körperkopplungsglied (mit „Körper” wird
das Kopplungsglied bezeichnet, das einen Sockel beinhaltet, der
ein Leitungsende aufnimmt) 200 in zwei konstituierende Bauteile
unterteilt werden, nämlich einen Gewindehauptkörper 202 und
einen Leitungssockeleinsatz 204. Der zusammengebaute Körper 200 kann
zu einer Mutter (nicht gezeigt) passen, so beispielsweise zu einer
Mutter 12 der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele
oder einer anderen Mutternkonfiguration. Der Hauptkörper 202 kann
ein steckerartiges Gewindeende 206 beinhalten, obwohl auch Nichtgewindekopplungen
je nach Bedarf Verwendung finden können.
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Das
Sockeleinsatzglied 204 kann ein äußeres
Ende mit einer kegelstumpfförmigen Anlaufoberfläche 208 in
Eingriff mit einem Leitungsfassungsglied 210 während
des Aufziehens beinhalten. Das Anschlussstück 200 kann
je nach Bedarf ein einziges oder auch mehrere Leitungsfassungsglieder
verwenden. Das Sockeleinsatzglied 204 kann des Weiteren eine
erste im Allgemeinen zylindrische Wand 212 beinhalten,
die zusammen mit einer ersten im Allgemeinen radialen Wand 214 einen
Sockel 216 für das der Leitung C zu eigene Ende
C1 beinhaltet. Das Sockeleinsatzglied 204 kann des Weiteren
einen radialen Flansch 218 beinhalten, der eine erste Flächenabdichtungsoberfläche 220 darstellt,
die zu einer zweiten Flächenabdichtungsoberfläche 222 an
dem Hauptkörper 202 weist. Ein beliebiges Abdichtungsmaterial
kann bei diesem exemplarischen Ausführungsbeispiel verwendet
werden, wobei es sich bei diesem Ausführungsbeispiel um
eine Abdichtungswulst 224 handelt, die eine Flächenabdichtung
zwischen dem Einsatz 204 und dem Hauptkörper 202 nach
einem vollständigen Aufziehen ermöglicht. Benötigt
wird die Dichtung aufgrund der Ausgestaltung mit einem mehrteiligen
Körper.
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Obwohl
aus Gründen der Klarheit in 7 übertrieben
dargestellt, ist eine kleine Lücke 226 zwischen
dem Einsatz 204 und dem Hauptkörper 202 vorhanden.
Diese Lücke kann verwendet werden, um Sensordrähte
je nach Bedarf aus dem Anschlussstück 200 herauszuführen.
So kann beispielsweise ein optionaler Leckdetektorsensor 228 in
einer Ausnehmung, so beispielsweise einer Gegenbohrung 230 vorgesehen
sein, um eine Fluidleckage vorbei an der von der Wulst 224 gebildeten
Flächenabdichtung zu erfassen. Ein weiterer optionaler
Sensor 232 kann in einer Ausnehmung vorgesehen sein, so
beispielsweise einer Gegenbohrung 234 in dem Einsatzglied 204.
Dies kann ein benässter Sensor sein, der beispielsweise
zum Messen von Strömung, Temperatur oder anderen charakteristischen
Eigenschaften des Fluides verwendet wird. Die Ausnehmung 234 kann alternativ
eine Blindbohrung (nicht gezeigt) in dem Einsatz 204 sein,
um so eine dünne Wand zu bilden, die den Sensor 232 von
dem Fluid trennt, um so einen nichtbenässten Sensor bereitzustellen.
Eine Verbindungsbohrung 236 kann bereitgestellt sein, um Drähte
von dem Sensor 232 nach außen herauszuführen,
oder alternativ können auch drahtlose Sensoren verwendet
werden.
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Entsprechend
einem weiteren Aspekt der Erfindung ermöglicht die Verwendung
eines mehrteiligen Körpers einem Designer des Anschlussstückes, dass
er die Wahl hat, ob er eine Sensorfunktion in dem Anschlussstück 200 inkorporieren
will. Es kann ein Einsatz 204 verwendet werden, der eine
Sensorfunktion beinhaltet, oder es kann auch ein Einsatz verwendet
werden, der über keine Sensorfunktion verfügt.
Der mehrteilige Körper 202 kann geeigneterweise
derart ausgestaltet sein, dass er mit herkömmlichen oder
gängig gestalteten Leitungsfassungsgliedern, Leitungen
oder passenden Muttern oder anderen Komponenten zusammenwirkt.
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In 8 ist
ein Anschlussstück 300 für eine aufgeweitete
Leitung dargestellt und beinhaltet einen oder optional mehrere Sensorfunktionen.
Das Anschlussstück 300 kann in seinem Design herkömmlich
sein oder für eine bestimmte Anwendung oder bestimmte Leistungskriterien
eigens ausgestaltet sein, wobei jedoch im Allgemeinen ein derartiges
Anschlussstück einen Körper 302 mit einem
verjüngten vorderwärtigen Ende 304 umfasst.
Eine Mutter 306 wirkt mit dem Körper 302 zusammen,
um das Anschlussstück in einem vollständig aufgesetzten
Zustand, wie in 8 gezeigt ist, aufzuziehen.
Die Mutter 306 kann zudem mit einem optionalen Stopfbüchsenglied 308 zusammenwirken.
Das Stopfbüchsenglied 308 übt bei Verwendung
eine Kompressionskraft auf das aufgeweitete Leitungsende CF gegen die
verjüngte Oberfläche 304 des Körpers
aus, um eine fluiddichte Abdichtung zu bilden. Für Anschlussstücke,
bei denen keine Stopfbüchse zum Einsatz kommt, weist die
Mutter üblicherweise eine Antriebsoberfläche auf,
die das Leitungsende gegen die verjüngte Oberfläche
des Körpers drückt.
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8 zeigt
eine exemplarische Art und Weise, wie verschiedene Arten von Sensoren 310 optional
verwendet werden können, um verschiedene Sensorfunktionen
in dem Anschlussstück zu inkorporieren. So können
die Sensoren 310a und b beispielsweise in Ausnehmungen
oder Gegenbohrungen 312a und b angeordnet sein, um Kompressionsbeanspruchungen
an der dem Körper zu eigenen verjüngten Oberfläche 304 oder
der Stopfbüchse 308 zu erfassen. Verschiedene
benässte Sensoren 310c und d können verwendet
werden, um Fluideigenschaften, so beispielsweise Temperatur oder
andere Eigenschaften, je nach Bedarf zu prüfen. Weitere Sensoren 310e,
f, g und h können verwendet werden, um das richtige Aufziehen,
Vibrieren oder einen Druck zu verifizieren, so beispielsweise mit
Sensoren vom Dehnungsmessertyp, Abstandssensoren und dergleichen
mehr, wie auch zur Prüfung von Lecks. Diese Sensoren können
wiederum drahtgebunden oder drahtlos oder in das Anschlussstück
auf vielerlei verschiedene Weisen integriert sein. Die spezifischen
Eigenschaften der Anschlussstückkomponenten oder des durch
das Anschlussstück aufgenommenen Fluides sind teilweise
durch den Standort des Sensors bestimmt.
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In 7A bis 7D sind
alternative Ausführungsbeispiele für Flächenabdichtungskonfigurationen
gezeigt, die gegebenenfalls, jedoch nicht zwangsläufig
in sämtlichen Fällen in Wirkverbindung mit einem
verschiebungsfreien Anschlussstück zum Einsatz kommen können
und eine Sensorfunktion oder Sensorfunktionen in Wirkverbindung
hiermit aufweisen. Wie in 7A gezeigt
ist, kann ein verschiebungsfreies Anschlussstück 1200 eine
gewindetechnisch gekoppelte Mutter 1202, einen Körper 1204,
erste und zweite Stopfbüchsen 1206, 1208 und eine
Abdichtung oder Dichtung 1210 beinhalten, die schichtartig
zwischen Flächenbildungsoberflächen der Stopfbüchsen
angeordnet sind. Die Stopfbüchsen sind üblicherweise
geschweißt oder auf eine andere fluiddichte Weise mit den
jeweiligen Leitungsenden (nicht gezeigt) verbunden. Kompressible
Abdichtungen 1212 und 1214 können je
nach Bedarf verwendet werden, um fluiddichte Flächenabdichtungen zu
bewirken. Die Abdichtungen 1212, 1214 können beispielsweise
elastomere O-Ring-Abdichtungen sein, wobei jedoch auch eine beliebige
geeignete Abdichtung alternativ verwendet werden kann. Abdichtungen
vom O-Ring-Typ sind üblicherweise in jeweiligen Abdichtungsnuten 1216, 1218 angeordnet.
Werden die Mutter und der Körper festzusammengezogen, so
werden die Dichtung und die O-Ringe axial komprimiert, um eine fluiddichte
mechanische Verbindung zu bilden. Eine typisches, im Handel erhältliches
Beispiel für ein Anschlussstück 1200 ist
bei der Firma Swagelok Company, Cleveland Ohio, erhältlich.
Bei diesem Ausführungsbeispiel kann eine Sensorfunktion
durch Wirkverbinden eines oder mehrerer Sensoren 1220 mit
der Dichtung 1210 bereitgestellt werden. Die Sensoren können
wie die hier beschriebenen oder auch andere sein. Bei dem dargestellten
Beispiel ist der Sensor 1220 ein benässter Sensor
mit einer Anordnung in einer Gegenbohrung 1222 oder einer
Anordnung an einer Oberfläche der Dichtung. Nichtbenässte
Sensoren können alternativ verwendet werden, und es können
ein oder mehrere benässte oder nichtbenässte Sensoren
optional mit jedweder oder beiden Stopfbüchsen, der Mutter
oder dem Körper verbunden sein. Nichtgewindekopplungen
zwischen der Mutter und dem Körper können ebenfalls
verwendet werden. Für drahtgebundene Sensoren können
Durchlässe 1224 zum Herausführen von
Drähten bereitgestellt werden, oder es können
auch drahtlose Sensoren verwendet werden.
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7B stellt
eine herkömmliche Flächenabdichtungsendverbindung 1229 vom
SAE-Typ bereit, in der erste und zweite SAE-Enden 1230, 1232 eine Dichtung 1234 mit
Abdichtungswülsten 1236, 1238 komprimieren.
Die Dichtung 1234 oder jedwedes oder auch beide von den
SAE-Enden können mit einem oder mehreren benässten
oder nichtbenässten Sensoren 1240 versehen sein,
so beispielsweise einem oberflächenmontierten Sensor. Die
Sensoren können die hier beschriebenen oder auch andere sein.
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7C zeigt
eine weitere Verbindung für ein SAE-Endflächenabdichtungsanschlussstück 1250, das
eine andere Abdichtungsanordnung für die Dichtung beinhaltet.
Bei diesem Beispiel kann eine Stopfbüchse oder ein Ende 1252 mit
einer Abdichtungswulst 1254 versehen sein. Eine Dichtung 1256 ist zwischen
den Enden 1252, 1258 schichtartig angeordnet,
und die Dichtung kann zudem eine Abdichtungswulst 1260 beinhalten,
die an dem SAE-Ende 1258 abdichtet. Die Dichtung 1256 kann
einen oder mehrere benässte oder nichtbenässte
Sensoren 1262 beinhalten, wobei die Enden 1252, 1258 zudem einen
oder mehrere benässte oder nichtbenässte Senso ren
entsprechend den hier beschriebenen oder auch entsprechend anderen
beinhalten können. Gemäß 7C kann
das Ende 1252 beispielsweise ein Leitungsfassungsglied
sein.
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In 7D kann
das SAE-Endflächenabdichtungsanschlussstück mit
einer mehrstückigen Dichtung zur Unterbringung beispielsweise
mehrerer Sensoren verwendet werden. Bei diesem Beispiel sind eine
erste Dichtung 1270 und eine zweite Dichtung 1272 zwischen
einem ersten Ende 1274 und einem zweiten Ende 1276 komprimiert.
Das erste Ende kann beispielsweise ein Leitungsfassungsglied sein, während
das zweite Ende ein SAE-Ende ist. Die Dichtungen oder die Enden
oder beide können mit benässten oder nichtbenässten
Sensoren 1278 entsprechend den vorbeschriebenen oder auch
entsprechend anderen versehen sein.
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8A zeigt
ein herkömmliches und wohlbekanntes Sanitäranschlussstück,
das eine Dichtung 1280 einsetzt, die zwischen zwei Stopfbüchsen 1282, 1284 durch
einen Klemmmechanismus 1285, der ebenfalls wohlbekannt
ist, komprimiert ist. Die beiden Stopfbüchsen 1282, 1284 beinhalten
verjüngte Antriebsoberflächen, die eine Umfangsklemmung derart
kontaktieren, dass dann, wenn die Klemmung radial festgezogen wird,
die Stopfbüchsen zusammengetrieben werden und die Dichtung
zwischen sich komprimieren. Ein kommerzielles Beispiel für
ein Sanitäranschlussstück zur Verwendung mit diesen Erfindungen
ist eine T-Dichtung, die bei der Firma Swagelok Company, Cleveland,
Ohio erhältlich ist, wobei jedoch 8 nicht
repräsentativ für eine T-Abdichtungserzeugnis,
sondern für ein anderes Design eines Sanitäranschlussstückes
ist.
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In
dem dargestellten Beispiel von 8A beinhaltet
die Dichtung 1280 des Weiteren einen Sensor oder Sensoren 1286 entsprechend
den hier beschriebenen Erfindungen. Die Sensoren können
je nach Bedarf benässt oder nichtbenässt sein,
wobei die Sensoren optional mit jedweder oder beiden von den Stopfbüchsen
versehen sein können. 9A und 9B zeigen
des Weiteren, dass die herkömmlichen Dichtungen oder Ringe 1290 ebenfalls
mit Sensoren 1292, wie sie hier beschrieben sind, versehen
sein können. Die Dichtung 1290 kann eine zusätzliche
Komponente sein, die in einem Anschlussstück installiert
ist, oder kann ein Anschlussstückglied sein, das beispielsweise
eine Abdichtung und/oder eine strukturelle Funktion in dem Anschlussstück
darstellt. Die Abdichtung 1290 kann damit als Sensorträger
betrachtet werden, da sie ermöglicht, dass ein Sensor oder
Sensoren in einem Anschlussstück installiert werden. In 9A ist
der Sensor mit der Dichtung entlang eines Innendurchmessers 1294 wirkverbunden,
wobei in 9B der Sensor mit der Dichtung
entlang einer äußeren Flächenbildungsoberfläche 1296,
so beispielsweise in einer Ausnehmung 1298, wirkverbunden
ist. In 8, 9A und 9B können
die Sensoren den vorbeschriebenen entsprechen oder auch andere sein.
Schließlich zeigt 10 eine
Form von herkömmlicher gewindetechnischer Verjüngungsverbindung,
so beispielsweise ein Beispiel für eine NPT-Gewindeverbindung 1300,
in der ein buchsenartiger Körper 1302 einen verjüngten
Gewindeabschnitt 1304 aufweist, der gewindetechnisch mit
einem verjüngten Gewindeabschnitt 1306 eines steckerförmigen
Körpers 1308 verbunden ist. Die Sensoren 1310 entsprechend
den vorbeschriebenen oder auch entsprechend anderen sind entweder benässt
oder nichtbenässt oder beides und können je nach
Bedarf mit den buchsenartigen oder steckerartigen Körpern
wirkverbunden sein.
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11 der
Zeichnung zeigt ein Beispiel für viele verschiedene Arten
eines Anschlussstückes 1210, das mit einer oder
mehreren von den vorliegenden Erfindungen Verwendung finden kann.
Insbesondere zeigt 11 ein nichtaufgeweitetes Kompressionsanschlussstück,
bei dem das Konzept eines intelligenten Anschlussstückes
des Inkorporierens von einem oder mehreren Sensoren in dem Anschlussstück
zum Einsatz kommt. Derartige Verwendungen von Sensoren gemäß Darstellung
in 11 können auch mit den hier beschriebenen
verschiedenen Anschlussstücken vom verschiebungsfreien
Typ Verwendung finden. Ein derartiges Anschlussstück 2010 beinhaltet üblicherweise
eine Mutter 2016, die mit einem Körper 2012 verbunden
sein kann, so beispielsweise mittels einer Gewindeverbindung 2014, 2018.
Eine oder mehrere Ringzwingen 2020, 2022 vom Kompressionstyp
können verwendet werden, um ein Leitungsende, so beispielsweise
ein Rohr- oder Röhrenende abzudichten und zu halten, um
so einen leckdichten Strömungsweg von der Leitung zu einem
weiteren Strömungsweg – in diesem Fall durch den
Körper 2012 – zu bilden. Das in der Zeichnung dargestellte
Anschlussstück wird allgemein als buchsenartiges Anschlussstück
bezeichnet, da der Körper 2012 eine buchsenartige
Gewindekomponente ist, die mit der steckerartigen Gewindemutter 2016 gefügt
ist. Alternativ werden, wie bekannt ist, gemeinhin steckerartige
Anschlussstücke verwendet, die einen steckerartigen Gewindekörper
und eine buchsenartige Gewindemutter aufweisen. Nichtgewindeverbindungen
können ebenfalls alternativ verwendet werden. Entsprechend
der vorliegenden Offenbarung kann oder können ein oder
mehrere von den Anschlussstückkomponenten, darunter der
Körper, die Mutter, die Ringzwingen und das Leitungsende,
mit einem oder mehreren von einer elektrischen, elektromagnetischen
oder elektronischen Fähigkeit versehen werden, so beispielsweise
mit einem Sensor oder Element 2100, das die Herstellung,
den Zusammenbau oder die Verwendung des Anschlussstückes vereinfacht.
Die Komponente 2100 kann oberflächenmontiert,
eingebettet, geätzt oder je nach Bedarf auf andere Weise
mit einer Anschlussstückkomponente für eine bestimmte
Anwendung wirkverbunden sind.
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Sensorintegration
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(a)
Die Sensoren werden auf die Oberflächen der Anschlussstückkomponenten
aufgebracht, so beispielsweise auf den Anschlussstückkörper,
die Ringzwinge oder die Ringzwingen, die Mutter, den Rohradapter
oder das Rohrende. Verfahren zum Aufbringen der Sensoren können
beinhalten: Anheften, Kleben, Aufmalen, Plattieren oder auch der
Art nach beliebiges Beschichten umfassen. (b) Die Sensoren werden
in Anschlussstückkomponenten eingebettet. Einbettungsverfahren
können beinhalten: Harzvergießen, Pulvermetallsintern
oder Hartlöten. (c) Die Sensoren werden gleichzeitig integral
mit den Anschlussstückkomponenten hergestellt, wenn die Komponenten
hergestellt werden. Derartige gleichzeitige Verfahren können
beinhalten: Metallspritzgießen, Gießen oder Verpressen
und Spritzgießen für den Fall von Anschlussstückkomponenten
aus Kunststoff. Gleichzeitige Verfahren können ein derartiges
Platzieren oder Einbetten von Sensoren in regelmäßigen
Abständen an oder in einem Rohteil beinhalten, dass ein
oder mehrere Sensoren in jeder maschinell hergestellten Komponente
verbleiben. (d) Die Sensoren können in dem Sinne chiplos
sein, dass sie auf die Anschlussstückkomponenten gedruckt,
geätzt, gesputtert oder auf andere Weise markiertechnisch
aufgebracht werden. Derartige Markierverfahren können beinhalten:
Aufbringen von Sensorschaltkreismaterial auf die Komponente, Verwenden
des Komponentenmaterialsubstrates. Die Markierverfahren müssen
nicht zwangsläufig Siliziumanwendungen einsetzen. Die Markierverfahren können
zudem die Verwendung von elektrischen leiterverändernden
Eigenschaften einer diffusionsmodifizierten nahen Oberfläche
der Komponente, Dotierelemente innerhalb der Komponentenlegierung
oder des Materials oder verteilte oder lokalisierte zweite Phasen
innerhalb des Komponentenmaterials beinhalten. (e) Die Sensoren
sind mit dem Anschlussstückdesign integriert. Eine derartige
Integration kann Zugangsöffnungen zur Unterstützung
der Energieversorgung des Sensors oder der Datenabfrage beinhalten,
sei es nun durch elektromagnetische Effekte, akustisch-magnetische
Effekte, magnetische Resonanz, induktive Kopplung, Infrarot, Wirbelstrom, oberflächenakustische
Wellen oder Ultraschall.
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Sensoranwendungen
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(a)
Die Sensoren, die auf die Komponenten aufgebracht sind, stellen
eine Komponentengeschichte, QA/QC-Information, ein Rückverfolgen
zur Herstellung der Rohmaterialschmelze oder Gleichwertiges bereit.
(b) Durch Verwenden eines Zentralregisters nehmen Sensoren eine Überwachung
und Erfassung des Auftretens einer Komponentenmischung oder einer
Komponentenfälschung vor. (c) Die Sensoren stellen Daten
bereit, die spezifisch für das Anschlussstück
sind, so beispielsweise Produktnennwerte, Codes und Standards, Material-
und Fluidkompatibilitäten und Installationsanweisungen.
(d) Die Sensoren stellen eine Rückmeldung über
den Zustand oder Erfolg der Installation des Anschlussstückes
in einem Fluidsystem bereit, so beispielsweise die Reihenfolge der
Ringzwingen, ein Rohrbottoming, Drehungen der Mutter. Derartige
Rückmeldungen können mit visuellen, farbcodierten,
vibrierenden, akustischen oder stimmbasierten Vorrichtungen für
einen unmittelbaren Zugriff auf anschlussstückspezifische
Daten und einen Hinweis auf den Installationszustand gekoppelt sein.
Eine derartige Rückmeldung kann zudem sowohl eine Selbstdiagnose wie
auch vorgeschlagene Abhilfen beinhalten. (e) Bei Verwendung stellen
die Sensoren einen Hinweis auf Änderungen in der Installation
bereit, so beispielsweise eine Drehung der Mutter, ein Verrutschen
des Rohres, ein Entfernen einer Komponente, Korrosionseffekte, eine
beliebige andere vor sich gehende Fehlfunktion wie auch eine erfolgreiche
Reaktion einer Ringzwinge oder Komponente im Zusammenhang mit einem
sich ändernden Fluidsystem. (f) Bei Verwendung nehmen Sensoren
eine Messung des Fluidsystems und von Fluidzustandsparametern vor, so
beispielsweise Druck, Temperatur, Fluideigenschaften, Fluidströmungsrate
oder Systemvibration. Die Sensoren können derartige Messungen
auf anwendbare Agenturcodes, Standards und Produktbewertungen bzw.
Produktnennwerte beziehen und warnen, wenn erlaubte Wertebereiche
oder Niveaus überschritten werden. Die Fluidströmungsverfahren können
eine IR-Signalverarbeitung beinhalten. (g) Bei Verwendung erfassen
Sensoren Fluidlecks und stellen Hinweise über die Leckrate
wie auch eine Bestätigung einer erfolgreichen Abdichtung
des Fluides bereit. Die Leck- und Abdichtungserfassungsverfahren
können eine Ultraschallsignalverarbeitung umfassen.
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Sensortechnologie
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(a)
Die Sensoren sind drahtgebunden oder drahtlos. Die Sensoren können
die Fluidsystemverrohrung in dem Sensorschaltkreis beinhalten. Bei Drahtgebundenheit
kann dies die Verwendung der Fluidsystemverrohrung zur Energieversorgung
des Sensors oder zur Signalübertragung beinhalten. Bei Drahtlosigkeit
kann dies die Verwendung der Systemverrohrung als Antenne beinhalten.
In beiden Fällen können die Sensoren die Position
der Verrohrung in dem Anschlussstück als Teil einer Schaltung
zur Angabe einer erfolgreichen Rohrposition während und
nach der Installation verwenden. (b) Die Sensoren sind energiebetrieben
oder passiv. Bei Energiebetriebenheit können die Sensoren
Batterien oder Miniaturkraftstoffzellen verwenden. Diese können
direkte externe elektrische Energie beziehen oder auch Energie unter
Verwendung von elektromagnetischen Feldeffekten, magnetischer Resonanz,
induktiver Kopplung, Infrarot, Wirbelstrom, oberflächenakustischen
Wellen oder Ultraschall beziehen. Die Sensoren können zudem
Energie aus der Umgebung beziehen, so beispielsweise aus Änderungen
der Temperatur, der Systemfluidströmung, dem Aufbau einer
statischen Aufladung, der Systemvibration oder galvanischen Effekten
von örtlich verschiedenen Materialien. Bei Passivität
werden die Sensoren durch die einlaufende Abfrage seitens einer
externen Vorrichtung mit Energie versorgt. Derartige Abfragen können
ein beliebiges der vorgenannten Verfahren zur kontinuierlichen Energieversorgung
der energieversorgten Sensoren verwenden. (c) Die Sensoren verwenden
gegenwärtige oder neu entstehende Signalverarbeitungs-
und Kommunikationsprotokolle. Bei Drahtgebundenheit beinhalten die
Protokolle 4 bis 20 mA (4 to 20 m-amps). Bei Drahtlosigkeit beinhalten
die Protokolle WiMax, 3G oder 2G zellulär, Wi-Fi, Bluetooth,
Zigbee, Ultrabreitband (Ultra Wide Band) oder RFID. Die Protokolle
können zudem die Verwendung von Mobiltelefonen oder gleichwertigen mobilen
Lesevorrichtungen zum Sammeln von Daten und Kommunizieren mit einer
zentralen Registratur beinhalten. Derartige mobile Lesevorrichtungen
können in die die Werkzeuge integriert sein, die zum Aufziehen
des Anschlussstückes verwendet werden (d) Die Sensoren
sind piezoelektrisch und reagieren ähnlich auf mechanische
Verbiegung oder Belastung. Bei Aufbringung auf oder in Anschlussstückkomponenten
reagieren die Sensoren auf Fluidsystemparameter, so beispielsweise
Druck, Vibration, Ultraschalleffekte von Fluidlecks wie auch auf
das Ausmaß des Aufziehens des Anschlussstückes
während oder nach der Installation.
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In 12 ist
ein weiteres Ausführungsbeispiel einer oder mehrerer der
Erfindungen dargestellt. Eine exemplarische Anordnung 3010 zum
mechanischen Anbringen oder Verbinden eines Leitungsendes C mit
einem weiteren Fluidglied ist dargestellt. Die Anordnung 3010 wird
hier auch als mechanisch angebrachte Verbindung oder Anschlussstück
bezeichnet, wobei der Begriff „Anschlussstück” jedoch
breitestmöglich als beliebige Anordnung verstanden werden
soll, durch die ein Leitungsende mechanisch an einer anderen Fluidkomponente
angebracht oder mit dieser verbunden sein kann. Lediglich zu Referenzzwecken
weist die Leitung C eine zentrale Längsachse X auf. Die
hier erfolgen de Bezugnahme auf eine „axiale” Bewegung
oder Verschiebung und eine „radiale” Bewegung
oder Verschiebung erfolgt in Bezug auf die Achse X.
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Die
Anordnung 3010 kann ein erstes Kopplungsglied 3012 und
ein zweites Kopplungsglied 3014 beinhalten. Die Kopplungsglieder 3012, 3014 können
eine beliebige geeignete Anordnung sein, durch die die Anordnung 3010 mit
Leitungsfassung und Abdichtung an dem Leitungsende C installiert
ist. Für das in 1 gezeigte Ausführungsbeispiel
kann das erste Kopplungsglied 3012 in Form einer buchsenartigen
Gewindemutter verwirklicht sein, während das zweite Kopplungsglied 3014 in
Form eines steckerartigen Gewindekörpers verwirklicht sein
kann. Im Sinne der vorliegenden Beschreibung nimmt ein Kopplungsglied
in Form eines „Körpers” ein Leitungsende
auf, jedoch nicht zwangsläufig in einem Leitungssockel.
Ein Kopplungsglied in Form einer „Mutter” wird
mit dem Körper zusammengefügt, um das Anschlussstück
in einem fertigen Zustand mit geeigneter Leitungsfassung und Abdichtung
festzuziehen oder aufzuziehen, wobei die Mutter üblicherweise eine
Antriebsoberfläche beinhaltet, die mit dem Leitungsfassungsglied
während des Aufziehens in Eingriff ist, oder alternativ
ein Antriebsglied in Eingriff hat, das mit dem Fassungsglied in
Eingriff ist. Diese Komponenten sind „koppelnd”,
da sie zusammengefügt und festgezogen werden können,
um so die Anordnung 3010 an dem Leitungsende C zu installieren, sodass
die Anordnung 10 die Leitung fasst, um eine Lockerung der
Leitung durch einen oder mehrere von außen einwirkende
Einflüsse zu verhindern, so beispielsweise Temperatur,
Druck, Beanspruchung und Vibration, um nur einige Beispiele zu nennen.
Die Anordnung 3010 stellt darüber hinaus eine
Abdichtung gegen Fluidverlust bereit. Das durch die Leitung C geführte
Fluid kann hierbei Gas, Flüssigkeit eine Kombination hieraus
oder auch ein beliebiges anderes Fluidmedium sein. Die Anordnung 3010 kann üblicherweise
Anwendung beim Herstellen von Verbindungen innerhalb eines Gesamtfluidsystems
finden. Eine Anschlussstückanordnung, so beispielsweise das
exemplarische Anschlussstück 3010 arbeitet innerhalb
des Fluidsystems, um die Aufnahme beziehungsweise Vorhaltung des
Fluids zu unterstützen, und muss in vielen Fällen
das Fluid bei verschiedenen Druckanforderungen wie auch Anforderungen
an Temperatur und andere von außen einwirkende Effekte
aufnehmen bzw. vorhalten. Man beachte, dass eines von den Kopplungsgliedern
oder beide in der Praxis Teil einer Fluidkomponente oder integral
mit dieser sein können, und nicht zwangsläufig
eine diskrete Komponente, wie sie hier dargestellt ist, sein müssen.
So kann der Körper 3014 beispielsweise mit einem
Ventilkörper, einem Rohrverteiler oder einer beliebigen
anderen Fluidkomponente, an der eine Leitung angebracht werden soll,
integriert oder wirkverbunden sein.
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Der
Kopplungskörper 3014 kann selbst als Fluidglied
betrachtet werden, da er mit dem Leitungsende C verbunden ist, oder
kann eine Endkonfiguration (nicht gezeigt) beinhalten, die des Weiteren
mit einem weiteren Teil verbunden sein kann. So kann beispielsweise
die Endkonfiguration für den Körper 3014 ein
steckerartiges Gewindeende eines herkömmlichen Rohranschlussstückkörpers
beinhalten, wobei eine beliebige Endverbindungskonfiguration je nach
Bedarf verwendet werden kann, um das Anschlussende C in das Fluidsystem
oder mit einem weiteren Fluidglied zu verbinden.
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Obwohl
dieses Ausführungsbeispiel eine Gewindeverbindung 3016, 3018 zwischen
den ersten und zweiten Kopplungsgliedern 3012, 3014 bereitstellt,
sind Gewindeverbindungen nur eine von vielerlei verfügbaren
Optionen. Alternativen beinhalten, jedoch nicht hierauf beschränkt,
Klemm- oder Bolzenverbindungen. Die Art der verwendeten Verbindung bestimmt
sich durch das Wesen der Kraft, die benötigt wird, um die
Anordnung 3010 an dem Anschlussende auf fluiddichte Weise
zu sichern. Im Allgemeinen kann ein Anschlussstück, so
beispielsweise das in 12 dargestellte, für
eine nichtaufgeweitete Endverbindung verwendet werden, was bedeutet, dass
die zylindrische Form der Leitung als Verarbeitungsschritt vor der
Verbindung mit dem weiteren Fluidglied nicht aufgeweitet wird (obwohl
sich die Leitung während des Installationsprozesses plastisch verformen
kann). Das Leitungsende benötigt keine bestimmte Vorbearbeitung,
außer vielleicht eines üblichen Glättungs-
und Entgratungsprozesses für die Endfläche C1.
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Das
erste Kopplungsglied 3012 und das zweite Kopplungsglied 3014 können
Schraubenschlüsselabflachungen 3020, 3022 beinhalten,
die jeweils beim Zusammenfügen und Festziehen der Anordnung 3010 während
des Aufziehens des Anschlussstückes förderlich
sind. Eine Relativdrehung zwischen den Kopplungsgliedern 3012, 3014 kann verwendet
werden, um die Anschlussstückanordnung 3010 je
nach Bedarf festzuziehen oder zu lockern (im Stand der Technik auch „zumachen” und „aufmachen” genannt).
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Das
zweite Kopplungsglied 3014 kann eine Zentralbohrung 3024 mit
einem Durchmesser beinhalten, der in etwa der gleiche oder genau
der gleiche wie der Durchmesser der innenseitigen zylindrischen Wand 3026 der
Leitung C ist. Für die meisten Verbindungen werden, obwohl
dies nicht in allen Fällen zwangsläufig erforderlich
ist, die Bohrung 3024 und die Leitung C auf koaxiale Weise
entlang der Achse X ausgerichtet und zusammengebaut.
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Wie
in 13 gezeigt ist, kann das Kopplungsglied 3014 vom
Körpertyp eine Gegenbohrung 3028 beinhalten, die
mit einer inneren im Allgemeinen zylindrischen Wand 3030 einen
Rohrsockel 3032 festlegt, in den das Leitungsende C als
Teil des Anordnungsprozesses (siehe 1) eingeführt
wird. Die innere im Allgemeinen zylindrische Wand 3030 kann
einen Durchmesser aufweisen, der die äußere Durchmesseroberfläche
C2 des Leitungsendes C (1) satt aufnimmt. Die innere
Wand 3030 wird hierbei als „im Allgemeinen” zylindrisch
bezeichnet, da sie einen eine kurze Länge aufweisenden
Abschnitt 3034 beinhalten kann, der an die Gegenbohrung 3028 angrenzt,
die eine geringfügige Verjüngung hierzu aufweist.
Die innere Wand 3030 erstreckt sich axial zu einer kegelstumpfförmigen
Anlaufoberfläche 3036.
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Wie
in 12 und 13 gezeigt
ist, kann die Anschlussstückanordnung 3010 ein
oder mehrere Leitungsfassungsglieder beinhalten, so beispielsweise
Ringzwingen, wobei zwei Ringzwingen 3038, 3040 in
dem Ausführungsbeispiel von 12 dargestellt
sind. Einige Anschlussstückdesigns bedienen sich nur einer
Ringzwinge, wohingegen andere zwei oder mehr Ringzwingen verwenden
können; alternativ können auch zusätzliche
Teile zum Einsatz kommen, so beispielsweise Abdichtungen, Dichtungen und
dergleichen mehr, wobei alternativ auch Fassungsringe oder Vorrichtungen
Verwendung finden können, die im Allgemeinen nicht unter
dem Begriff „Ringzwinge” bekannt sind, jedoch
ein Fassen und Abdichten als Leitungsfassungsglied ermöglichen. Im
Sinne der vorliegenden Beschreibung sollen die Begriffe „Ringzwinge” und „Leitungsfassungsglied” innerhalb
ihrer Definition und Bedeutung eine beliebige Komponente oder Kombination
von Komponenten beinhalten, die das Leitungsende nach dem Aufziehen
fassen und das Anschlussstück entweder entlang der Leitung
oder anderswo oder an beiden Stellen abdichten können.
So dichtet beispielsweise bei einem Anschlussstück mit
einer einzelnen Ringzwinge die einzelne Ringzwinge die Leitung ab
und fasst sie auch. Bei einer exemplarischen Anordnung mit zwei
Ringzwingen, siehe 12, kann die vorderwärtige
oder vordere Ringzwinge 3038 üblicherweise verwendet
werden, um eine fluiddichte Abdichtung gegen die Anlaufoberfläche 3036 zu
bilden, kann jedoch die Leitung bei einigen Designs auch fassen und
kann bei einigen Designs auch die der Leitung zu eigene äußere
Oberfläche C2 abdichten. Die rückwärtige
oder hintere Ringzwinge 3040 kann üblicherweise
zum Fassen der Leitung C verwendet werden, kann jedoch auch die
Leitung abdichten oder das Hinterende der vorderen Ringzwinge 3038 abdichten.
Anschlussstückdesigns, bei denen Ringzwingen oder andere
Leitungsfassungsglieder und Abdichtungsvorrichtungen zum Einsatz
kommen, sind bekannt und unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Designs
und Nennwerte stark, so beispielsweise hinsichtlich der Druck- und
Leckagenennwerte. Die Ringzwingen können vorgesehen sein,
um die Leitung C an einer äußeren Oberfläche
C2 hiervon zu fassen. Für Anwendungen mit höheren
Drücken kann es wünschenswert sein, wenn die Ringzwinge oder
die Ringzwingen in die der Leitung zu eigene äußere
Oberfläche C eindringen, einschneiden oder diese einkerben,
um so einen starken Fassungsdruck und Widerstand für die
Leitung C bereitzustellen, die unter Druck weggeht und möglicherweise
die fluiddichte Abdichtung innerhalb des Anschlussstückes 3010 beeinträchtigt.
Gleichwohl können bei Anwendungen mit niedrigerem Druck
die Leitungsfassungsglieder 3038, 3040 derart
ausgestaltet sein, dass sie die Leitung adäquat fassen,
ohne in die Leitungsoberfläche C2 einzudringen oder einzuschneiden.
Zusätzlich zum Bereitstellen einer geeigneten Fassungskraft
an der Leitung C können die Fassungsglieder 3038, 3040 auch
eine primäre oder sekundäre fluiddichte Abdichtung
gegen die der Leitung zu eigene äußere Oberfläche
C2 bereitstellen, um einen Schutz gegen einen Fluidverlust aus der
Anordnung 10 heraus zu bieten. Daher ist im Sinne der vorliegenden
Beschreibung ein Leitungsfassungsglied oder eine Ringzwinge ein
Teil oder eine Kombination von Teilen, die bei einem vollständigen
Aufziehen des Anschlussstückes die Leitung gegen Druck,
Vibration oder andere von außen einwirkende Effekte fasst
und zudem eine fluiddichte Abdichtung bereitstellt.
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Gemäß dem
in 12 dargestellten Zustand werden aufgrund dessen,
dass die ersten und zweiten Kopplungsglieder 3012, 3014 miteinander
festgezogen sind, die Ringzwingen 3038, 3040 axial
zusammengetrieben und verformen sich gemäß ihrem Design,
um bei einem vollständigen Aufziehen die gewünschte
Leitungsfassung und Abdichtung für die Anschlussstückanordnung 3010 an
der Leitung C bereitzustellen.
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Die
vorliegenden Erfindungen sind nicht auf eine bestimmte Anschlussstückausgestaltung
oder Konfiguration begrenzt und betreffen zudem die Idee des Einbringens
oder Einbeziehens einer Sensorfunktion in derartige Anschlussstücke.
Aufgrund der bisweilen hochgradig komplizierten und zahlreichen Anwendungen
von Anschlussstücken in einem Fluidsystem kann wünschenswert
sein, in der Lage zu sein, einen oder mehrere Zustände
sensorisch zu erfassen oder Daten und Information im Zusammenhang
mit der Anordnung, dem Leistungsvermögen oder der Intaktheit
eines Anschlussstückes oder des durch das Anschlussstück
aufgenommenen Fluides oder von beidem zu sammeln. Bei zahlreichen
bereits in Verwendung befindlichen Anschlussstücken, deren
Zahl leicht in die Milliarden geht, stellen die vorliegenden Erfindungen
Vorrichtungen und Verfahren zum Einbringen von Sensorfunktionen
in eine bestehende Anschlussstückausgestaltung oder eine
installierte Anschlussstückausgestaltung bereit oder stellen
eine Sensorfunkti on als Teil eines neuen Anschlussstückes
oder einer Anschlussstückinstallation, einer Reparatur,
einer Nachrüstung oder auch als Teil eines Wartungsvorganges
bereit. Mit der Fähigkeit der Bereitstellung einer allgegenwärtigen
und leichten Installation einer Sensorfunktion in einem Anschlussstück
kann der Fluidsystemdesigner sämtliche verschiedenen Arten
von Steuer- bzw. Regel- und Überwachungssystemen 3100 entwickeln,
um Daten und Information zu nutzen, die am Ort des Anschlussstückes
gesammelt oder ermittelt worden ist, und dies gegebenenfalls sogar
auf Echtzeitbasis. Das Steuer- bzw. Regel- und Überwachungssystem oder
die Schaltung 3100 können geeigneterweise außerhalb
des Anschlussstückes, sogar an einer entfernt befindlichen
Stelle, angeordnet sein und drahtgebundene 3102 oder drahtlose 3104 Kommunikationsverbindungen
mit dem Sensor (3050, nachstehend noch beschrieben) einsetzen,
um die Daten und Information aus der Bereitstellung durch den Sensor zu
empfangen. Alternativ kann ein Teil oder die gesamte Schaltung 3100 mit
dem Anschlussstück integriert sein, so beispielsweise zur
Bereitstellung eines optischen Hinweises, dass das Anschlussstück
richtig arbeitet. In diesem Sinn kann ein Anschlussstück mit
einer Sensorfunktion als „intelligentes” Anschlussstück
bezeichnet werden, was bedeutet, dass ein Anschlussstück
oder eine Anordnung für eine mechanisch angebrachte Verbindung
eine Sensorfunktion beinhaltet, die Information oder Daten für
eine analytische Funktion oder einen solchen Prozess über
die Intaktheit, die Eigenschaften, die Anordnung, den Zustand oder
Status einer oder mehrerer der Anschlussstückkomponenten,
des durch das Anschlussstück aufgenommenen Fluides oder
von beidem bereitstellen kann. Bei der vorliegenden Offenbarung
beinhalten die exemplarischen Ausführungsbeispiele gemäß der
vorliegenden Darstellung eine Sensorfunktion, die in einer Komponente
oder einem Teil oder Glied des Anschlussstückes inkorporiert oder
damit wirkverbunden ist oder die zu einem Anschlussstück
mittels eines Sensorträgers oder Substrates hinzugefügt
werden, der/das zur Positionierung einer Sensorfunktion in dem Anschlussstück
zur Wahrnehme der Designfunktion bereitgestellt ist.
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Intelligente
Anschlussstücke umfassen Anschlussstückkomponenten
mit integrierten Sensoren. Die Anschlussstücke beinhalten
mechanisch angebrachte Kopplungen, die Leitungsenden sowohl mit wie
auch ohne zusätzliche Vorbearbeitung der Leitungsenden
verbinden. Die Leitung beinhaltet sowohl Rohre als auch Röhren.
Das Aufziehen eines Anschlussstückes beinhaltet die Installation
oder Anbringung an Leitungsenden sowohl mit der Hand als auch mit
maschineller Unterstützung. Installierte Anschlussstücke
beinhalten diejenigen in Installationen zur Aufnahme bzw. Vorhaltung
von Systemfluiden sowohl unter Druck wie auch im Teilvakuum.
-
Die
Anwendung von intelligenten Anschlussstücken beinhaltet
beispielsweise:
- (1) Intaktheit des installierten
Anschlussstückes – Die Sensoren in den Anschlussstückkomponenten
messen Leitungs- und Komponentenbelastungen und relative Positionen
als Maße sowohl eines anfänglich ausreichenden
wie auch eines bei Verwendung erhaltenen installierten Anschlussstückaufziehens.
Die Sensortypen betreffen die Mikrobelastung, den Abstand, die Vibration/Beschleunigung,
den Ultraschall und die Zykluszahl.
- (2) Intaktheit der Abdichtung des installierten Anschlussstückes – Die
Sensoren in den Komponenten installierter Anschlussstücke
messen das Auftreten von Abdichtungsleckagen der Systemfluide. Die
Sensortypen betreffen Ultraschall und chemische Detektoren.
- (3) Systemfluidmessung – Die Sensoren in den Komponenten
der installierten Anschlussstücke messen die Eigenschaften
von Systemfluiden. Die Sensortypen betreffen Temperatur, Druck, Strömung,
Dichte, Brechungsindex, Viskosität, optisches Absorptionsvermögen,
dielektrische Eigenschaften, Leitfähigkeit, pH-Wert, Turbidität bzw.
Trübung, thermische Leitfähigkeit und chemischen
Stoff.
- (4) Integrierte Sensoren – Die Sensoren werden an Anschlussstückkomponenten
mittels Verfahren angebracht, darunter direktes Aufdrucken oder
Herstellen auf der Komponentenoberfläche, auf Dichtungen
oder Einsätzen, die in oder zwischen Anschlussstückkomponenten
angebaut werden.
- (5) Sensorkommunikation – Die Sensoren sind drahtlos
und passiv und durch Systemfluide sowohl benässt als auch
nichtbenässt. Benässte Sensoren kommunizieren
durch die Systemfluide enthaltenden Wände der Anschlussstückkomponenten
ohne Antenne oder Drähte, die die Fluide enthaltenden Wände
durchbrechen. Benässte Sensoren weisen darüber
hinaus eine bekannte chemische Kompatibilität, einen Arbeitszyklus (duty
cycle) und einen Versagensmodus auf.
- (6) Nachverfolgbarkeit – Die Sensoren (beispielsweise
RFID) in den Anschlussstückkomponenten stellen Anschlussstück-
und Komponenteneigenschaften bereit, darunter Identität,
Serienbenennung und Codeverträglichkeit.
-
Bei
dem exemplarischen Ausführungsbeispiel von 12 kann
eine Sensorfunktion oder können Sensorfunktionen von einem
oder mehreren Sensoren 3050 in Wirkverbindung mit dem Anschlussstück 3010 wahrgenommen
werden. Eine kleine Sensorbohrung 3052 kann in dem Körper 3014 vorgesehen
sein, so beispielsweise durch einen Halsabschnitt 3054,
der tendenziell dem Durchmesser und der Wanddicke nach ein wenig
kleiner als das Körperende 3056 ist. Der Sensor 3050 ist
bei diesem Beispiel ein nichtbenässter Sensor, damit die
Bohrung 3052 nicht durch den Hals 3054 hindurchdringt, sondern
sich in den Hals hinein derart erstrecken kann, dass ein dünner
Wandabschnitt 3058 der Dicke W die Bohrung 3052 von
dem Strömungsweg durch die dem Körper zu eigene
Zentralbohrung 3024 separiert. Form und Größe
der Sensorbohrung 3052 können derart ausgewählt
sein, dass sie den Hals 3054 mit Blick auf die gesamten
Leistungsanforderungen des bestimmten Anschlussstückdesigns
nicht nachteiligerweise schwächen. Der Sensor 3050 kann irgendwo
innerhalb der Sensorbohrung 3052 angeordnet sein und kann
insbesondere unten in der Bohrung an der Wand 3058 angeordnet
sein. Ein Draht 3060 kann durch die Bohrung 3052 von
dem Sensor 3050 zu der drahtgebundenen Verbindung 3102 für die
Steuer- bzw. Regelschaltung 3100 geführt werden,
oder alternativ kann der Draht 3060 je nach Bedarf als
Antenne für eine drahtlose Verbindung 3104 mit
der Schaltung 3100 oder einer anderen drahtlosen Kommunikationsverbindung
verwendet werden. Bei einem Beispiel kann der Sensor 3050 ein
Temperatursensor oder auch ein akustischer Sensor für eine
Fluidströmung durch die zentrale Bohrung 3024 sein.
Viele verschiedene Designs und Funktionen von Sensoren können
je nach Bedarf verwendet werden.
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Wie
in 14 gezeigt ist, können aufgrund dessen,
dass die Bohrung 3052 vergleichsweise klein sein kann,
mehr als ein Sensor und eine Sensorbohrung 3050ba, b und
c um den Hals 3054 für zusätzliche Sensorfunktionen
vorgesehen sein. Obwohl das Bezugszeichen 3050 als allgemeines
Bezugszeichen für die hier verwendeten Sensoren verwendet
wird, soll dies nicht implizieren, dass derselbe Sensor oder dieselbe
Sensorfunktion für alle Sensoren verwendet wird, sondern
vielmehr verschiedene Positionen und Funktionalitäten,
die durch die hier vorgestellten Erfindungen vereinfacht werden,
darstellen. Daher können mehrere Sensoren mit derselben
Sensorfunktion verwendet werden, oder es können auch viele
verschiedene Sensoren und Sensorfunktionen je nach Bedarf verwendet
werden. In 14 sind drei Sensoren dargestellt,
wobei auch mehr oder weniger als drei Sensoren verwendet werden
können. Ebenfalls in 14 sind
die Sensoren 3050a, b und c als um den Umfang des Halses 3054 herum
gleichmäßig beabstandet dargestellt, wobei dies
jedoch nicht unbedingt erforderlich ist. Jede Bohrung 3052a,
b und c kann an einer dünnen Wand 3058a, b beziehungsweise
c enden.
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Der
Ort der Bohrung 3052 ist eine Frage der Designoption auf
Grundlage der Sensorfunktion oder Sensorfunktionen, die für
ein bestimmtes Anschlussstück oder eine Anschlussstückanwendungen
erwünscht ist/sind. Wie in 13 gezeigt
ist, kann eine Bohrung 3062 vorgesehen sein, die an einer
dünnen Wand 3064 an dem verjüngten Abschnitt 3034 des Rohrsockels 3032 endet.
Ein Sensor 3050d kann beispielsweise verwendet werden,
um ein korrektes Leitungsbottoming und/oder eine Verformung/Beanspruchung
des Leitungsendes C1 nach einem vollständigen Vorgang des
Aufziehens des Anschlussstückes 3010 zu erfassen.
Zudem kann ein Sensor 3050d verwendet werden, der den Systemfluiddruck erfasst.
Andere Sensorfunktionen können je nach Bedarf verwendet
werden.
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13 stellt
des Weiteren ein optionales Bereitstellen einer Bohrung 3066 durch
das Ende 3056 des Körpers 3014 zur Positionierung
eines Sensors 3050e dar. Die Bohrung 3066 endet
an einem dünnen Wandabschnitt 3068. Erneut kann
die Bohrung 3066 ausreichend klein sein, um eine Schwächung des
Körpers 3014 zu vermeiden, und es können
je nach Bedarf zusätzliche Bohrungen vorgesehen sein. 13 stellt
des Weiteren ein optionales Bereitstellen einer Bohrung 3070 dar,
die ein Positionieren von zwei Sensoren 3050f und 3050g jeweils
an dünnen Wandabschnitten 3072 und 3074 bereitstellt. Diese
Sensoren können beispielsweise zum Erfassen eines Leitungsbottoming,
des Ausmaßes des richtigen Aufziehens, des Systemdruckes,
der Temperatur und dergleichen mehr verwendet werden. Die Bohrung 3070 kann
irgendwo in dem Körper 3014, wo die Positionierung
von Sensoren erwünscht ist, ausgebildet sein. Ein Sensor
(nicht gezeigt) kann ebenfalls in einer Ausnehmung in dem Leitungsende C1,
zu der Gegenbohrung 3028 weisend, angeordnet sein. Ein
derartiger Sensor kann ebenfalls je nach Bedarf zum Erfassen eines
richtigen Bottoming, eines Aufziehens oder einer anderen von vielen
Sensorfunktionen verwendet werden.
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Bei
sämtlichen hier beschriebenen exemplarischen Ausführungsbeispielen
können die Sensoren 3050 drahtgebunden, drahtlos
oder auch eine Kombination hieraus sein und können je nach
Bedarf benässt oder nichtbenässt sein. Andere
Abfragetechniken können beispielsweise die Verwendung eines Lesekopfes
beinhalten, der bei einem Passieren in der Umgebung des Sensors
dessen Ausgabe oder Zustand erfasst.
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Als
weiteres Beispiel ist in 13 ein
optionaler benässter Sensor 3050h dargestellt,
der in einer Ausnehmung 3076 angeordnet sein kann, die
in dem dem Körper zu eigenen inneren zylindrischen Abschnitt 3030 ausgebildet
ist. Ein weiterer optionaler Sensor 3050i (siehe 12 und 13)
kann in einer Ausnehmung 3078 positioniert sein, die in
einer Schulter 3080 des Halses 3054 ausgebildet
ist. Der Sensor 3050i kann beispielsweise ein Abstandssensor
sein, der zum Erfassen des Umstandes verwendet wird, dass die Mutter 3012 ausreichend
während des Aufziehens vorrückt, um anzuzeigen,
dass ein richtiges Aufziehen erfolgt, und der bei einigen Designs
des Weiteren anzeigen kann, dass verschiedene Anschlussstückkomponenten
richtig installiert sind. Alternativ oder zusätzlich zu
dem Sensor 3050i kann ein Sensor 3050j in einer
Ausnehmung 3082 angeordnet sein, die in einer Flächenbildungsoberfläche 3084 der
Mutter 3012 ausgebildet ist. Dieser Sensor kann beispielsweise
ein Abstandssensor zum Verifizieren des Abziehens sein.
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Bei
einem weiteren Beispiel kann ein Sensor 3050k (12)
in einer Ausnehmung 3086 angeordnet sein, die in dem Hals 3054 ausgebildet
ist. Ein derartiger Sensor kann beispielsweise ein Abstandssensor
zum Erfassen der richtigen Position der Mutter 3012 nach
dem Aufziehen sein. Des Weiteren kann ein benässter Sensor 3051 in
einer Ausnehmung 3088 vorgesehen sein, die in einer zentralen Bohrung 3024 (siehe 13)
des Körpers 3014 ausgebildet ist. Als weiteres
Beispiel kann ein benässter Sensor 3050m in einer
Ausnehmung 3090 vorgesehen sein, die in der Mutter 3012 ausgebildet
ist. Der Sensor 3050m kann beispielsweise zum Erfassen von
Systemfluidleckagen oder der Position von einer oder beiden Ringzwingen 3038, 3040 verwendet werden.
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Zusätzlich
zur Verwendung von Temperatursensoren und dergleichen mehr kann/können
bei dem Beispiel des Sensors 3050k ein oder mehrere derartige
Sensoren Dehnungsmesser sein, so beispielsweise ein MEMS-Dehnungsmesser,
die bei der Firma American Sensor Technology, New Jersey erhältlich
sind. Der Dehnungsmesser kann zum Erfassen von Dehnungsänderungen
in dem Körper 1314 oder der Mutter 3012 während
des Aufziehens verwendet werden, um so einen Hinweis für
den Bediener bereitzustellen, dass ein richtiges Aufziehen erfolgt
ist. Ein Ring oder andere Mehrzahl von derartigen Dehnungsmessern 3050k kann
beispielsweise mit dem Körperhals 3054 integriert
sein, um über Dehnungsänderungen während
des Aufziehens zu berichten. Bei einem derartigen alternativen Ausführungsbeispiel
ist es wünschenswert, dass sich das Leitungsende C1 axial
tiefer erstreckt, als dies in 12 dargestellt
ist, und zwar beispielsweise derart, dass es sich bis zu den oder über
die Sensoren 3050k (nicht gezeigt) hinaus erstreckt. Eine
weitere Option besteht in der Verwendung eines Ringes derartiger
Sensoren zur Messung oder Erfassung einer Umfangsspannung, die beispielsweise
mit dem Systemdruck korreliert, oder von den richtigen Aufziehkräften
bei einem weiteren Beispiel. Derartige Dehnungsmesser reagieren üblicherweise
auf Änderungen beim Widerstand als Reaktion auf eine Dehnung, wobei
derartige Widerstandsänderungen von der Schaltung 3100 erfasst
werden können. Änderungen bei der Beanspruchung
aus der Erfassung durch den Sensor oder die Sensoren können
anschließend mit Kraftbeanspruchungen korreliert werden,
die zur Erzeugung von Mikrobeanspruchungen benötigt werden.
Auf diese Weise kann die Schaltung 3100 für eine
Bestimmung dahingehend verwendet werden, dass die aufgewendete Aufziehkraft
ausreichend ist, oder zur Erfassung von Über- oder Unterdrehmomentzuständen.
Nachdem ein Anschlussstück an seinem Wirkungsort platziert
ist, können die Dehnungsmesser zum Erfassen von Änderungen
bei der Beanspruchung im Zusammenhang mit hohem Druck, Temperatur,
Vibration und dergleichen mehr als Teil zur Verifizierung der Intaktheit
des Anschlussstückes verwendet werden. Wie bei allen hier
beschriebenen Ausführungsbeispielen kann der Sensor 3050k aktiv (sodass
er seine eigene Energie und Ausgabe erzeugt) oder passiv (sodass
er von außen her abgefragt und mit Energie versorgt wird)
sowie drahtgebunden oder drahtlos sein. Bei diesem Beispiel können
die Dehnungsmesser 3050k mit dem Körper 3014 oder
der Mutter 3012 auf eine Weise integriert sein, die nicht
die Verwendung der Ausnehmungen beinhaltet. Die Dehnungsmesser können
beispielsweise an der Oberfläche des Halses 3054 angeordnet
oder darauf gedruckt, darin eingeformt und dergleichen mehr sein,
um nur einige wenige Beispiele zu nennen.
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Die
Sensoren 3050 müssen nicht direkt an den dem Anschlussstück 3010 zu
eigenen Kopplungsgliedern angebracht oder mit diesen installiert sein.
So kann ein benässter Sensor 3050 beispielsweise
an einem Sensorträger oder Substrat angeordnet oder mit
diesem integriert sein. Ein Sensorträger kann beispielsweise
in Form eines ringförmigen, ringartigen Gliedes, so beispielsweise
einer Dichtung, verwirklicht sein.
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Ein
benässter Sensor kann zum Erfassen oder sensorischen Erfassen
von Eigenschaften des Fluides verwendet werden, so beispielsweise
der Strömungsrate, Turbulenz (beispielsweise bei einem akustischen
Sensor), der Temperatur, des Druckes und dergleichen mehr, was nachstehend
noch eingehender beschrieben wird. Alternativ kann ein Sensor benässt
sein, obwohl dessen Funktion oder eine von seinen Funktionen auf
das sensorische Erfassen eines Zustandes einer Anschlussstückkomponente
anstatt des Fluides gerichtet ist. So kann ein Sensor 3050 beispielsweise
ein Abstandssensor oder Dehnungsmesser oder ein anderer Sensor sein,
der zum Erfassen eines Bottoming des Leitungsendes C1 in dem Rohrsockel 3032 oder
zum Erfassen von Änderungen beim Zustand des Anschlussstückes,
so beispielsweise durch Vibration, Lockerung und dergleichen mehr,
verwendet wird. Bei einer weiteren Alternative kann ein Sensor an
dem Leitungsende C2 vor dem Installieren des Leitungsendes in dem
Anschlussstück 3010 oder an der der Gegenbohrung 3028 zu
eigenen Oberfläche positioniert sein. Sensoren 3050,
so beispielsweise ein akustischer Sensor, können des Weiteren
zum Erfassen von Vibrationen in der Leitung C oder von akustischen
Signaturen der Fluidströmung durch das Anschlussstück 3010 oder einer
Leckage aus dem Anschlussstück 3010 oder aus nahegelegenen
Abdichtungen heraus verwendet werden.
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Die
Sensoren 3050 können an den dem Anschlussstück
zu eigenen Kopplungsgliedern angebracht, mit diesen integriert oder
auf andere Weise wirkverbunden sein. Die Sensoren 3050 können
eine große Vielzahl von Formen und Funktionen annehmen.
Jeder Sensor 3050 kann ein benässter Sensor sein,
was bedeutet, dass ein Abschnitt des Sensors gegenüber
einem Systemfluid freiliegt, das durch das Anschlussstück 3010 läuft
und von diesem aufgenommen wird, oder auch ein nichtbenässter
Sensor sein, der gegenüber dem Systemfluid nicht freiliegt, oder
auch eine Kombination hieraus. Ein Sensor 3050 kann beispielsweise
zum sensorischen Erfassen, Detektieren, Messen, Überwachen
oder auf andere Weise erfolgenden Sammeln von Informationen oder
Daten über eine Eigenschaft oder ein Charakteristikum einer
oder mehrerer Anschlussstückkomponenten oder des Fluids
verwendet werden. Ein benässter Sensor kann beispielsweise
für Druck, Temperatur, galvanische Effekte, Fluiddichte,
Brechungsindex, Viskosität, optisches Absorptionsvermögen,
dielektrische Eigenschaften, Strömungsrate, Leitfähigkeit,
pH-Wert, Turbidität bzw. Trübung, thermische Leitfähigkeit,
gas- oder flüssigkeitsspezifische Eigenschaften und dergleichen
mehr verwendet werden, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Beispiele
für einen nichtbenässten Sensor können Druck,
Temperatur, Abdichtungsintaktheit, Leckage, Leckrate, Beanspruchung
und Beanspruchungsprofile, Vibration, Rohrbottoming und dergleichen
mehr betreffen.
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Die
Sensoren 3050 können jeweils für sich auf
verschiedene Weisen arbeiten, darunter, jedoch nicht hierauf beschränkt,
elektromagnetisch, optisch, akustisch-magnetisch, magnetresonanzbasiert,
induktive Kopplung, darunter Antenne, Infrarot, Wirbelstrom, Ultraschall
und piezoelektrisch. Die Sensoren 3050 können
auf drahtgebundene oder drahtlose Weise mit letzteren kommunizieren,
darunter, jedoch nicht hierauf beschränkt, BluetoothTM, Wi-Fi, 2G, 3G, RFID, akustisch, Infrarot
und optisch. Aufgrund des Anord nungsortes des Trägers 3052 in 12 kommuniziert
bei diesem Ausführungsbeispiel der Sensor 3050 aller
Wahrscheinlichkeit nach auf drahtlose Weise. Gleichwohl können
alternativ geeignete Nuten und Kerben vorgesehen sein, damit ein
drahtgebundener Sensor verwendet werden kann, wobei die Drähte
aus dem Anschlussstück 3010 durch die Ausnehmungen
herausgeführt werden, darunter Ausnehmungen in den Wülsten 3016, 3018.
Bei wieder einer anderen Alternative können die Drähte
zu einem weiteren Ort in dem Anschlussstück 3010 für eine
drahtlose Kommunikation geführt werden, oder es kann eine
drahtlose Verbindung zwischen dem Sensor 3050 und einer
weiteren Verbindung in Wirkverbindung mit dem Anschlussstück
verwendet werden, die/das dann wiederum mit der Schaltung 3100 verdrahtet
ist.
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Die
Schaltung 3100 kann eine beliebige herkömmliche
Schaltung oder gängige Schaltung, wie sie jeweils benötigt
wird, sein, um die Signale aus dem einen oder den mehreren Sensoren 3050 zu verarbeiten,
weshalb die Art des Sensors und die Art des Ausgabesignals, das
der Sensor bereitstellt, dadurch bestimmt sind. Derartige Schaltungen
sind wohlbekannt und mit Sensoren in Wirkverbindung, die gegenwärtig
im Handel erhältlich sind, wie nachstehend noch beschrieben
ist.
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Die
Sensoren 3050 können ein Design und eine Funktion
aufweisen, wie vorstehend beschrieben worden ist, wobei jedoch auch
andere Sensoren je nach Bedarf für eine bestimmte Anwendung
verwendet werden können.
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Wie
in 15 und 16 gezeigt
ist, müssen neben dem Einbringen von Sensorfunktionen in die
Anschlussstückkomponenten, so beispielsweise einen Körper,
eine Mutter oder eine Leitungsfassungsvorrichtung, die Sensoren
oder Sensorfunktionen nicht direkt an den Anschlussstückkomponenten angebracht
oder mit diesen installiert oder integriert sein. Ein oder mehrere
Sensorfunktionen können in ein Anschlussstück
unter Verwendung einer zusätzlichen oder modifizierten
Komponente für das Anschlussstück oder von beidem
eingeführt werden. So kann beispielsweise ein benässter
Sensor 4050 an einem Sensorträger oder Substrat 4052 angeordnet oder
mit diesem integriert sein. Bei diesem Ausführungsbeispiel
kann der Sensorträger 4052 in Form eines ringförmigen,
ringartigen Gliedes, so beispielsweise einer Dichtung, verwirklicht
sein. Die spezifische Ausgestaltung, Form, das Material, der Ort,
die Orientierung und Position des Trägers 4052 relativ
zu dem Anschlussstück wie auch zu dem Sensor 4050 auf
dem Träger 4052 bestimmt sich in Abhängigkeit von
der Funktion oder den Funktionen, die von dem Sensor 4050 ausgeführt
wird/werden, wie auch der ausgewählten Verbindung zwischen
dem Sensor 4050 und einer abfragenden oder informationssammelnden
Schaltung 4100. Bei einem Beispiel ist der Sensor 4050 in 15 ein
benässter Sensor, was bedeutet, dass wenigstens ein Abschnitt
des Sensors 4050 gegenüber einem durch das Anschlussstück 4010 aufgenommenen
Fluid freiliegt, so beispielsweise demjenigen Fluid, das durch die
Bohrung 4024 strömt. Der Träger 4052 kann
in dem dem Rohrsockel 4032 zu eigenen Bereich positioniert
sein, so beispielsweise an der Gegenbohrung 5028. Das Leitungsende
C1 kann anschließend gegen den Träger 4052 aufsitzen
und entweder in Kontakt mit dem Sensor 4050 oder auch nicht
in Kontakt mit dem Sensor 4050 sein, je nachdem, was notwendig
ist. Man beachte, dass bei dem Ausführungsbeispiel von 6 beispielsweise
die Dichtung 48' ebenfalls als Substrat oder Träger
für die Sensoren 120a, 120b dient.
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Die
Stelle des Sensors 4050 kann je nach Bedarf ausgewählt
werden. So ist beispielsweise in 16 dargestellt,
dass eine Nut oder Ausnehmung 4054 in der inneren zylindrischen
Wand 4030 ausgebildet sein kann, in der ein Sensorträger,
so beispielsweise ein mehrteiliger Ring eingeschnappt sein kann, oder
es kann eine Ausnehmung oder Nut 4056 in der zentralen
Bohrung 4024 vorgesehen sein. Alternativ kann eine Nut 4058 je
nach Bedarf in dem ersten Kopplungsglied 4012 (15)
zur Aufnahme eines Sensorträgers vorgesehen sein. Eine
derartige Sensorposition kann beispielsweise zum Erfassen einer Vibration
in der Leitung C oder alternativ einer Leckage eines Fluides vorbei
an den Ringzwingen verwendet werden, um nur zwei Beispiele zu nennen.
In einigen Fällen ist es zudem möglich, den Sensor 4050 oder
Sensorträger mit einer der Ringzwingen zu versehen, insbesondere
der vorderen Ringzwinge, die gegebenenfalls keine so große
plastische Verformung während des Aufziehens wie die hintere
Ringzwinge aufweist. Gleichwohl kann auch ein Sensor, der an der
hinteren Ringzwinge montiert ist, verwendet werden, um nachzuweisen,
dass eine gewünschte Verformung während eines
richtigen Aufziehens aufgetreten ist.
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Die
Verwendung eines Sensorträgers oder Substrates 4052 zur
Positionierung eines Sensors 4050 innerhalb des Anschlussstückes 4010 erlaubt eine
einfache Installation und Adaption eines Anschlussstückes
mit einer Anschlussfunktion, und zwar sogar für Anschlussstücke,
die bereits installiert sind oder ein etabliertes Design aufweisen.
Dies versetzt den Designer in die Lage, eine Sensorfunktion bei
Bedarf zu inkorporieren oder die Sensorfunktion auch wegzulassen,
indem entweder kein Anschließen mit dem Sensor erfolgt
oder indem einfach der Sensor und der Sensorträger nicht
installiert werden. Dies ermöglicht sogar, dass eine Sensorfunktion nachträglich
zu einem Fluidsystem hin zugefügt wird, nachdem eine Nichtsensoranschlussstück
installiert worden ist, und zwar durch einfaches Installieren des Trägers 4052 mit
einer damit wirkverbundenen gewünschten Sensorfunktion.
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Der
eine oder die mehreren Sensoren 4050 können in
dem Träger 4052 mittels einer Vielzahl von geeigneten
Techniken inkorporiert oder mit diesem wirkverbunden werden, darunter,
jedoch nicht hierauf beschränkt, Kleben, Aufstreichen,
Einbetten, Sputtern, Metallspritzgießen, Gießen,
Verpressen, Ätzen, Drucken und dergleichen mehr.
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Die
Sensoren 4050 können auf die benässten
Oberflächen des im Allgemeinen ringförmigen Ringes
oder des umfangsartigen Trägers 4052 integriert
sein. Die Sensoren 4050 können auf den innenseitigen
Durchmesseroberflächen oder auf den radialen Oberflächen
integriert sein, die bei einem Zusammenbau in dem Anschlussstück 4010 durch
Systemfluide benässt werden. Die Sensorelemente können
laminiert, gedruckt, angebracht, klebetechnisch aufgebracht oder
auf gleichwertige Weise aufgebracht oder auf andere Weise direkt
auf die ausgewählten Flächen aufgebracht werden.
Der Sensorträger kann eine Anordnung aus einem mehrteiligen Ring
oder einen Abdichtungseinsatz umfassen, um ein direktes Drucken
oder Aufbringen von Sensorelementen auf den Sensorträger
hinsichtlich der innenseitigen Durchmesseroberflächen zu
ermöglichen. Wo die axiale Orientierung des Sensors wichtig
ist, so beispielsweise bei Sensoren für die Fluidströmung,
kann der Sensorträger an axial differenzierteren bzw. verschiedenen
Schlitzen oder Nuten verstemmt sein. Der Sensorträger kann
richtungstechnisch unter Verwendung von Gegenbohrungen, Umfangsschultern
oder dergleichen derart verstemmt sein, dass richtungstechnisch
verstemmte Strukturen an die Anschlussstücke, insbesondere
die Flächenabdichtungsanschlussstücke, angepasst
sind. Die Sensoren 4050, die in das Anschlussstück 4010 integriert
sind, können mittels einer Hartverdrahtung mit den elektronischen
Bauteilen 4100 oder anderen Sensoren oder beiden verbunden
sein, und können daher Zuleitungen oder Gleichwertiges
zu externen Oberflächen für eine Hartverdrahtung
des Sensors von außerhalb der Systemfluidaufnahme her umfassen.
Derartige Zuleitungen können einen Verbund mit dem Träger
dahingehend bilden, dass keine Beeinträchtigung der Systemfluidaufnahme
oder Abdichtungsintaktheit auftritt. Sensoren, die in den Träger
integriert sind, können Zuleitungen oder Gleichwertiges
enthalten, um eine externe Antenne für die Sensoren bereitzustellen.
Hierbei bilden derartige Zuleitungen ebenfalls einen Verbund mit
dem Träger dahingehend, dass keine Beeinträchtigung
der Systemfluidaufnahme oder Intaktheit auftritt. Sensoren, die
in Träger integriert sind, seien diese nun vollständig
passiv oder durch eine eingebaute Batterie oder Kraftstoff zellen
betrieben, können alternativ auch über keine Zuleitungen
zu den äußeren Oberflächen verfügen,
damit auf diese Weise die Systemfluidaufnahme oder Abdichtungsintaktheit
nicht beeinträchtigt wird.
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Die
elektronischen Bauteile 4100 (15) können
funktionell mit den Sensoren 4050 auf viele verschiedene
Weisen gekoppelt sein, darunter mittels drahtgebundener und drahtloser
Verbindungen. Drahtlose Verbindungen können elektromagnetische Kopplung,
so beispielsweise mittels Antenne, oder optische Kopplung, akustisch
Kopplung und dergleichen mehr beinhalten. Die spezifischen Schaltungen, die
in den elektronischen Bauteilen 4100 verwendet werden,
werden auf Grundlage der Arten der verwendeten Sensoren 4050 ausgewählt
und ausgestaltet. So kann beispielsweise ein Dehnungsmesser für
einen nichtbenässten Sensor verwendet werden, wobei der
Dehnungsmesser einem Bereich für Impedanz, Leitfähigkeit
oder eine andere detektierbare Eigenschaft oder einen Zustand aufweist.
Die elektronischen Teile 4100 können beispielsweise
einen Strom oder eine Spannung oder eine andere Energie für den
Dehnungsmesser über eine drahtgebundene Verbindung oder
eine drahtlose Verbindung bereitstellen, um so den Zustand des von
Interesse seienden Dehnungsmessers zu erfassen. Auf ähnliche Weise
können die elektronischen Bauteile 4100 einen
Temperatur- oder Drucksensorzustand abfragen oder erfassen, oder
die elektronischen Bauteile 4100 können Signale
empfangen, die von dem Sensor übertragen worden sind und
die die von Interesse seiende Information oder die Daten, die von
dem Sensor erzeugt werden, codieren oder enthalten. Dies sind nur
einige wenige Beispiele der vielschichtigen und vielfältigen
Vielzahl von Sensoren und elektronischen Bauteilen, die zur Ausführung
der vorliegenden Erfindungen verwendet werden können.
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Die
erfinderischen Aspekte sind unter Bezugnahme auf die exemplarischen
Ausführungsbeispiele beschrieben worden. Abwandlungen und
Abänderungen erschließen sich beim verständigen
Lesen dieser Druckschrift. Diese Abwandlungen und Abänderungen
sollen insoweit eingeschlossen sein, als sie in den Schutzumfang
der beigefügten Ansprüche oder der Äquivalente
hiervon fallen.
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Zusammenfassung
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Ein
Verfahren und eine Vorrichtung für mechanisch angebrachte
Verbindungen von Leitungen können ein Leitungsfassungsglied
(34), ein Antriebsglied (36) und ein Abdichtungsglied
(48) beinhalten, wobei das Antriebsglied eine axiale Bewegung
des Leitungsfassungsgliedes zum Eindringen in eine äußere
Oberfläche der Leitung beim Aufziehen der Anordnung bewirkt
und das Antriebsglied bewirkt, dass das Abdichtungsglied eine verschiebungsfreie
Abdichtung an einer Stelle bildet, die axial von dem Leitungsfassungsglied
beabstandet ist. Die verschiebungsfreie Abdichtung kann eine Flächenabdichtungsanordnung
umfassen, die eine Dichtung (48) beinhaltet, wobei das
Leitungsfassungsglied eine Ringzwinge, ein Ring oder eine andere
Vorrichtung sein kann, die die äußere Oberfläche
der Leitung fassen und diese optional abdichten kann. Die Anordnung
kann eine Sensorfunktion zum Erfassen oder sensorischen Erfassen
einer Eigenschaft oder eines Zustandes einer Anordnungskomponente
oder des Fluids oder von beidem beinhalten, wobei bei einem Ausführungsbeispiel
ein Körperkopplungsglied eine zweistückige Konstruktion
aus einem Hauptkörper und einem Leitungssockeleinsatz aufweist.
Zudem ist ein Ausführungsbeispiel mit einem aufgeweiteten Anschlussstück
vorgesehen. Sensorfunktionen sind zudem in Anschlussstücke
inkorporiert, die keine verschiebungsfreien Anschlussstücke
sind.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
-
- - WO 2007/002576
A2 [0047]