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DE112008001358T5 - Testgerät - Google Patents

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Publication number
DE112008001358T5
DE112008001358T5 DE112008001358T DE112008001358T DE112008001358T5 DE 112008001358 T5 DE112008001358 T5 DE 112008001358T5 DE 112008001358 T DE112008001358 T DE 112008001358T DE 112008001358 T DE112008001358 T DE 112008001358T DE 112008001358 T5 DE112008001358 T5 DE 112008001358T5
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
output
clock
circuit
signal
strobe signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE112008001358T
Other languages
English (en)
Inventor
Toshiyuki Negishi
Sakaki Morishita
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Advantest Corp
Original Assignee
Advantest Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Advantest Corp filed Critical Advantest Corp
Publication of DE112008001358T5 publication Critical patent/DE112008001358T5/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/28Testing of electronic circuits, e.g. by signal tracer
    • G01R31/317Testing of digital circuits
    • G01R31/31725Timing aspects, e.g. clock distribution, skew, propagation delay
    • G01R31/31726Synchronization, e.g. of test, clock or strobe signals; Signals in different clock domains; Generation of Vernier signals; Comparison and adjustment of the signals
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/28Testing of electronic circuits, e.g. by signal tracer
    • G01R31/317Testing of digital circuits
    • G01R31/31703Comparison aspects, e.g. signature analysis, comparators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Tests Of Electronic Circuits (AREA)

Abstract

Testgerät (100) zum Testen von Daten in einer Mehrzahl von Kanälen, welche von einer zu testenden Vorrichtung (200) ausgegeben sind, wobei die Kanäle als Paare angeordnet sind, wobei jedes zwei angrenzende Kanäle enthält, wobei in jedem Paar der erste Kanal (CH1) enthält:
einen ersten Zeitvorgabe-Komparator (TCP1), welcher dazu ausgelegt ist, den Pegel von ersten Ausgabedaten (Do1), welche von der zu testenden Vorrichtung (200) an den ersten Kanal (CH1) zugeführt werden, welche gemäß einem ersten Stroboskopsignal (STRB1) getaktet sind, zu bestimmen;
einen ersten Takt-Einhüllende-Extraktor (CEin1), welcher dazu ausgelegt ist, eine Einhüllende eines Taktes (CE1) von den ersten Ausgabedaten (Do1) zu extrahieren;
eine erste Takt-Wiederherstellungs-Schaltung (CR1), welche dazu ausgelegt ist, das erste Stroboskopsignal (STRB1) mit Bezug auf die Einhüllende des Taktes (CE1), welche durch den ersten Takt-Einhüllende-Extraktor (CEin1) extrahiert ist, wiederherzustellen;
eine erste Haupt-Einrastvorrichtung-Schaltung (ML1), welche dazu ausgelegt ist, eine Ausgabe von dem ersten Zeitvorgabe-Komparator (TCP1), welcher...

Description

  • [TECHNISCHES GEBIET]
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Testgerät.
  • [STAND DER TECHNIK]
  • Es wird eine serielle Datenübertragung dazu verwendet, um Daten zwischen Halbleiterschaltungen über vergleichsweise wenige Datenübertragungsleitungen zu übertragen und zu empfangen. Eine Takt- und Datenwiederherstellung (CDR) oder Quellen-Synchrontaktung wird bei der seriellen Datenübertragung verwendet. Bei der CDR wird eine 8B10B-Enkodierung oder 4B5B-Enkodierung dazu verwendet, um serielle Daten derart zu enkodieren, so dass die Daten für eine vorbestimmte Zeitperiode oder darüber hinaus kontinuierlich den gleichen Wert beibehalten. In den seriellen Daten ist ein Takt zur Synchronisierung eingebettet.
  • Beim Testen einer Halbleiterschaltung, welche dazu entworfen ist, als eine unter Test stehende Vorrichtung (DUT) serielle Daten auszugeben, ist eine CDR-Schaltung an der Eingangsstufe von einem Halbleiter-Testgerät bereitgestellt (welches manchmal auch lediglich als ein Testgerät bezeichnet wird). Die CDR-Schaltung extrahiert aus den se riellen Daten ein Referenz-Taktsignal. Die Schaltung erzeugt ein Stroboskopsignal, basierend auf dem somit extrahierten Taktsignal und rastet (engl.: latches) die Bitdaten der seriellen Daten demgemäß ein. Das Testgerät vergleicht die wiederhergestellten Daten mit extrahierten Werten, welche die Daten annehmen sollten, um somit zu bestimmen, ob die DUT fehlerhaft ist oder nicht. Patentdokumente 1 und 2 beschreiben eine zugehörige Technologie.
  • Beispielsweise beschreibt Patentdokument 2 eine CDR-Schaltung, bei welcher ein Phasenregelkreis (PLL) verwendet wird. Bei dieser Schaltung wird die Oszillationsfrequenz eines spannungsgesteuerten Oszillators derart geregelt, so dass die Phase eines Taktsignals, welches die seriellen Daten begleitet, mit der Phase des Stroboskopsignals, welches basierend auf dem Taktsignal erzeugt wird, übereinstimmt. Daraus folgend kann die Phase des Stroboskopsignals derart eingestellt werden, so dass sie die Schwankung der seriellen Daten nachführt.
  • Bei einem der Verfahren zum Testen einer DUT wird ein Toleranztest durchgeführt, bei welchem eine Zeitvorgabentoleranz oder eine Amplitudentoleranz getestet wird. Mit anderen Worten wird die Phase des Stroboskopsignals, welche durch die CDR wiederhergestellt ist, in vorbestimmten Stufen graduell verschoben, wenn die seriellen Daten von der DUT eingerastet (eingefangen) werden. Eine Bestimmung hinsichtlich eines Bestehens oder eines Nicht-Bestehens wird für jede Phase vorgenommen. Alternativ wird die Schwellwertspannung zur Bestimmung des Pegels (0 oder 1) der seriellen Daten zwischen einer Mehrzahl von Pegeln geändert, wenn die seriellen Daten von der DUT eingerastet (eingefangen) werden. Eine Bestimmung hinsichtlich eines Bestehens oder eines Nicht-Bestehens wird für jeden Pegel vorgenommen. Bei der Durchführung von Toleranztests unter Verwendung einer Mehrzahl von Parametern (beispielsweise Kombinationen von einer Zeitvorgabe und einer Amplitude) kann ein Shmoo-Plot, bei welchem das Bestehen und Nicht-Bestehen aufgezeichnet wird, für jede der Kombinationen von Parametern, welche als eine Matrix organisiert sind, erzeugt werden.
  • Wenn die Zeitvorgabe der Ausgabe der seriellen Daten von der DUT temporär schwankt, nimmt die Hunt-Funktion einen Vorteil daraus. Die Hunt-Funktion identifiziert die Zeitvorgabe der Datenausgabe aus der DUT, indem ein vorbestimmtes Muster zu Beginn der seriellen Daten eingebettet wird und das vorbestimmte Muster im Testgerät erfasst wird. Nach einem Identifizieren der Kopf-Position in den seriellen Daten unter Verwendung der Hunt-Funktion beginnt das Testgerät mit einem Vergleichen der seriellen Daten mit dem erwarteten Wertmuster (siehe Patentdokument Nr. 3).
    • [Patentdokument Nr. 1] JP H2-62983
    • [Patentdokument Nr. 2] JP 2007-17257
    • [Patentdokument Nr. 3] JP 2006-3216
    • [Patentdokument Nr. 4] JP 2008-28628
  • [BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG]
  • [Das durch die Erfindung zu lösende Problem]
  • Es wird angenommen, dass der zuvor genannte Toleranztest in einem Testgerät durchgeführt wird, welches mit der Hunt-Funktion bereitgestellt ist. In diesem Fall kann die Hunt-Funktion aufgrund des Versagens zum korrekten Einfangen des Kopf-Musters, wenn sich die Zeitvorgabe zum Einfangen von Daten oder die Schwellwertspannung zur Pegelbestimmung in einem Toleranztest ändert, nicht korrekt arbeiten. Ein Versagen zur korrekten Identifizierung der Position des Kopfmusters führt zu einem Versatz zwischen dem Zyklus von seriellen Daten von der DUT und dessen des erwarteten Wertmusters, welches es unmöglich gestaltet, eine korrekte Bestimmung hinsichtlich eines Bestehens oder eines Nicht-Bestehens abzugeben. Ein solches Problem kann ebenfalls beim Durchführen eines Tests, welcher sich von einem Toleranztest unterscheidet, verursacht werden.
  • Die vorliegende Erfindung ist auf das Problem gerichtet und dient dazu, ein Testgerät bereitzustellen, welches dazu in der Lage ist, verschiedene Tests durchzuführen, während es ebenfalls einen Hunt-Prozess durchführt.
  • [MITTEL ZUM LÖSEN DES PROBLEMS]
  • Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf ein Testgerät zum Testen von Daten in einer Mehrzahl von Kanälen, welche eine Ausgabe von einer zu testenden Vorrichtung sind. Die Kanäle des Testgerätes sind paarweise organisiert, wobei jedes zwei angrenzende Kanäle enthält. Jedes Paar enthält den ersten Kanal und den zweiten Kanal. Der erste Kanal enthält: einen ersten Zeitvorgabe-Komparator, welcher dazu ausgelegt ist, den Pegel von ersten Ausgabedaten zu bestimmen, welche aus der zu testenden Vorrichtung an den ersten Kanal zugeführt sind, welche gemäß eines ersten Stroboskopsignals getaktet sind; einen ersten Takt-Einhüllende-Extraktor, welcher dazu ausgelegt ist, eine Einhüllende eines Taktes aus den ersten Ausgabedaten zu extrahieren; eine erste Takt-Wiederherstellungs-Schaltung, welche dazu ausgelegt ist, das erste Stroboskopsignal mit Bezug auf die Einhüllende des Taktes, welche durch den ersten Takt-Einhüllende-Extraktor extrahiert ist, wiederherzustellen; eine erste Haupt-Einrast-Schaltung, welche dazu ausgelegt ist, eine Ausgabe von dem ersten Zeitvorgabe-Komparator, welcher gemäß dem ersten Stroboskopsignal getaktet ist, einzurasten; eine erste Neben-Einrast-Schaltung, welche dazu ausgelegt ist, die Einhüllende des Taktes, welche durch den ersten Takt-Einhüllende-Extraktor extrahiert ist, welcher gemäß dem ersten Stroboskopsignal getaktet ist, einzurasten; eine erste Hunt-Schaltung, welche dazu ausgelegt ist, eine Ausgabe von der ersten Haupt-Einrast-Schaltung mit einem vorbestimmten Kopfmuster zu vergleichen; und eine erste Erwartungswert-Vergleichseinheit, welche dazu ausgelegt ist, die Ausgabe von der ersten Haupt-Einrast-Schaltung mit einem vorbestimmten Erwartungswertmuster in Ansprechen auf die Erfassung durch die erste Hunt-Schaltung zu vergleichen, dass die Ausgabe von der ersten Haupt-Einrast-Schaltung mit dem Kopfmuster übereinstimmt. Der zweite Kanal enthält: einen zweiten Zeitvorgabe-Komparator, welcher dazu ausgelegt ist, den Pegel von zweiten Ausgabedaten, welche von der zu testenden Vorrichtung dem zweiten Kanal zugeführt werden, welche gemäß eines zweiten Stroboskopsignals getaktet sind, zu bestimmen; einen zweiten Takt-Einhüllende-Extraktor, welcher dazu ausgelegt ist, eine Einhüllende von einem Takt von den zweiten Ausgabedaten zu extrahieren; eine zweite Takt-Wiederherstellungs-Schaltung, welche dazu ausgelegt ist, das zweite Stroboskopsignal mit Bezug auf die Einhüllende des Taktes, welche durch den zweiten Takt-Einhüllende-Extraktor extrahiert ist, wiederherzustellen; eine erste Verzögerungsschaltung, welche dazu ausgelegt ist, auf das erste Stroboskopsignal eine variable Phasenverschiebung anzulegen; eine erste Auswahlvorrichtung, welche dazu ausgelegt ist, eine Ausgabe von dem zweiten Zeitvorgabe-Komparator und eine Ausgabe von der Neben-Einrast-Schaltung zu empfangen und eine der Ausgaben auszuwählen und auszugeben; eine zweite Auswahlvorrichtung, welche dazu ausgelegt ist, eine Ausgabe von der ersten Verzögerungsschaltung und das zweite Stroboskopsignal zu empfangen und die Ausgabe oder das Signal auszuwählen und auszugeben; eine zweite Haupt-Einrast-Schaltung, welche dazu ausgelegt ist, eine Ausgabe von der ersten Auswahlvorrichtung einzurasten, welche gemäß einem Ausgabesignal von der zweiten Auswahlvorrichtung getaktet ist; eine zweite Hunt-Schaltung, welche dazu ausgelegt ist, eine Ausgabe von der zweiten Haupt-Einrast-Schaltung mit einem vorbestimmten Kopfmuster zu vergleichen; und eine zweite Erwartungswert-Vergleichseinheit, welche dazu ausgelegt ist, die Ausgabe von der zweiten Haupt-Einrast-Schaltung mit einem vorbestimmten Erwartungswertmuster in Ansprechen auf die Erfassung durch die zweite Hunt-Schaltung zu vergleichen, dass die Ausgabe von der zweiten Haupt-Einrast-Schaltung mit dem Kopfmuster übereinstimmt.
  • Gemäß dieser Ausführungsform gibt es einen ersten Modus, bei welchem die erste Auswahlvorrichtung dazu bewirkt wird, die Ausgabe von dem zweiten Zeitvorgabe-Komparator auszuwählen, und die zweite Auswahlvorrichtung dazu bewirkt wird, das zweite Stroboskopsignal auszuwählen, und einen zweiten Modus, bei welchem die erste Auswahlvorrichtung dazu bewirkt wird, die Ausgabe von der ersten Neben-Einrast-Schaltung auszuwählen und die zweite Auswahlvorrichtung dazu bewirkt wird, die Ausgabe von der ersten Verzögerungsschaltung auszuwählen. Bei dem ersten Modus können Tests in dem ersten Kanal und in dem zweiten Kanal unabhängig durchgeführt werden. In dem zweiten Modus kann ein Zeitvorgabe-Toleranztest durchgeführt werden, indem die Größe der Phasenverschiebung in der ersten Verzögerungsschaltung geändert wird, ohne die Hunt-Funktion zu beeinflussen.
  • Der zweite Kanal kann ferner enthalten: eine zweite Neben-Einrast-Schaltung, welche dazu ausgelegt ist, die Einhüllende des Taktes, welche durch den zweiten Takt-Einhüllende-Extraktor extrahiert ist, welcher gemäß dem zweiten Stroboskopsignal getaktet ist, einzurasten. Der erste Kanal kann ferner enthalten: eine zweite Verzögerungsschaltung, welche dazu ausgelegt ist, auf das zweite Stroboskopsignal eine variable Phasenverschiebung anzulegen; eine dritte Auswahlvorrichtung, welche dazu ausgelegt ist, die Ausgabe von dem ersten Zeitvorgabe-Komparator und eine Ausgabe von der zweiten Neben-Einrast-Schaltung zu empfangen und eine der Ausgaben auszuwählen und auszugeben; und eine vierte Auswahlvorrichtung, welche dazu ausge legt ist, eine Ausgabe von der zweiten Verzögerungsschaltung und das erste Stroboskopsignal zu empfangen und die Ausgabe oder das Signal auszuwählen und auszugeben. Die erste Haupt-Einrast-Schaltung kann dazu ausgelegt sein, eine Ausgabe von der dritten Auswahlvorrichtung, welche gemäß einem Ausgabesignal von der vierten Auswahlvorrichtung getaktet ist, einzurasten. Der erste und zweite Kanal können symmetrisch konfiguriert sein.
  • Optionale Kombinationen der zuvor genannten Ausbildungselemente und Implementierungen der Erfindung in der Form von Verfahren, Vorrichtungen und Systemen, können ebenfalls als zusätzliche Modi der vorliegenden Erfindung in die Praxis umgesetzt werden.
  • [VORTEIL DER VORLIEGENDEN ERFINDUNG]
  • Gemäß der Erfindung kann ein Zeitvorgabetest ohne Beeinflussung der Hunt-Funktion durchgeführt werden.
  • [KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG]
  • 1 ist ein Blockdiagramm, welches den Gesamtaufbau von einem Testgerät gemäß der Ausführungsform anzeigt;
  • 2 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau des Testgerätes von 1 detailliert anzeigt;
  • 3 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau von einem Testgerät gemäß dem Stand der Technik anzeigt;
  • 4 ist ein Zeitdiagramm, welches den Betrieb des Testgerätes von 3 gemäß dem Stand der Technik anzeigt; und
  • 5 ist ein Zeitdiagramm, welches den Betrieb von dem Testgerät von 2 anzeigt.
  • [BESCHREIBUNG DER BEZUGSZEICHEN]
    • TCP1 ... erster Zeitvorgabe-Komparator, TCP2 ... zweiter Zeitvorgabe-Komparator, CEin1 ... erster Takt-Einhüllende-Extraktor, CEin2 ... zweiter Takt-Einhüllende-Extraktor, DLY1 ... erste Verzögerungsschaltung, DLY2 ... zweite Verzögerungsschaltung, DLY3 ... dritte Verzögerungsschaltung, DLY4 ... vierte Verzögerungsschaltung, SEL1 ... erste Auswahlvorrichtung, SEL2 ... zweite Auswahlvorrichtung, SEL3 ... dritte Auswahlvorrichtung, SEL4 ... vierte Auswahlvorrichtung, ML1 ... erste Haupt-Einrastvorrichtung, ML2 ... zweite Haupt-Einrastvorrichtung, SL1 ... erste Neben-Einrastvorrichtung, SL2 ... zweite Neben-Einrastvorrichtung, CR1 ... erste Takt-Wiederherstellungs-Schaltung, CR2 ... zweite Takt-Wiederherstellungs-Schaltung, INV1 ... erster Inverter, INV2 ... zweiter Inverter, PC1 ... erster Phasen-Komparator, PC2 ... zweiter Phasen-Komparator, 12 ... erste PLL, 14 ... zweite PLL, STRB1 ... erstes Stroboskopsignal, STRB2 ... zweites Stroboskopsignal, CE1 ... Takt-Einhüllende-Signal, CE2 ... Takt-Einhüllende-Signal, DC1 ... erste digitale Vergleichsdaten, DC2 ... zweite digitale Vergleichsdaten, 100 ... Testgerät, 102 ... Zeitvorgabe-Generator, 104 ... Mustergenerator, 106 ... Format-Steuerung, 108 ... Schreibtreiber, 110 ... Eingabe-Verarbeitungseinheit, 112 ... Logik-Vergleichseinheit, 114 ... Fehlerspeicher, 116 ... Qualitäts-Bestimmungseinheit, 118 ... Hunt-Schaltung, 120 ... Steuerung, 122 ... Auswahlvorrichtung, 200 ... DUT
  • [BESTER MODUS ZUR DURCHFÜHRUNG DER ERFINDUNG]
  • Es wird eine Beschreibung von einer geeigneten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die Zeichnung gegeben. In den Figuren stellen gleiche Bezugszeichen gleiche Ausbildungselemente, Bauteile und Abläufe dar, wobei die Beschreibung derer, dort wo angemessen, ausgelassen wird. Eine Referenz hierbei auf Details der dargestellten Ausführungsformen dient nicht dazu, den Umfang der Ansprüche einzugrenzen. Es sollte verständlich sein, dass nicht alle der Merkmale und die Kombination davon, wie beschrieben, hinsichtlich der Erfindung wesentlich sind.
  • 1 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau von einem Testgerät 100 gemäß der Ausführungsform anzeigt. Das Testgerät 100 schreibt Daten in eine DUT 200 und liest nachfolgend die selber geschriebenen Daten oder die Daten, welche daraus her rühren, dass die Daten einer Signalverarbeitung durch die DUT 200 unterworfen sind, aus. Das Gerät 100 bestimmt dann, ob die ausgelesenen Daten mit einem erwarteten Wert übereinstimmen. Zum leichteren Verständnis nimmt die folgende Beschreibung an, dass die DUT 200 ein Speicher ist. Jedoch ist der Typ der DUT nicht beschränkend.
  • Das Testgerät 100 ist mit mehreren Kanälen CH bereitgestellt. Jeder Kanal ist mit einem Zeitvorgabe-Generator 102, einem Mustergenerator 104, einer Format-Steuerung 106, einem Schreibtreiber 108, einer Eingabe-Verarbeitungseinheit 110, einer Erwartungswert-Vergleichseinheit 112, einem Fehlerspeicher 114, einer Qualitäts-Bestimmungseinheit 116 und einer Hunt-Schaltung 118 bereitgestellt. Die mehreren Kanäle CH sind als Paare organisiert, wobei jedes zwei angrenzende Kanäle enthält. 1 zeigt einen ersten Kanal CH1 und einen zweiten Kanal CH2 als Beispiel. Die Kanäle haben einen identischen Aufbau, so dass die folgende Beschreibung mittels Beispiel den ersten Kanal CH1 hervorhebt.
  • Der Mustergenerator 104 erzeugt ein Zeitvorgabe-Einstellsignal (im Folgenden als ein „TS-Signal” bezeichnet) und führt das Signal dem Zeitvorgabe-Generator 102 zu. Der Zeitvorgabe-Generator 102 erzeugt einen periodischen Takt CKp und einen verzögerten Takt CKd, welche durch die Zeitvorgabedaten, welche durch das TS-Signal bestimmt sind, getaktet sind, führt den periodischen Takt CKp dem Mustergenerator 104 zu und führt den verzögerten Takt CKd der Format-Steuerung 106 zu. Der Mustergenerator 104 erzeugt eine Adresse ADRS, welche jeden von einer Mehrzahl von Speicherbereichen (als Blöcke bezeichnet), welche in der DUT 200 bereitgestellt sind, und jedes von einer Mehrzahl von Testmusterdaten-Elementen Dt, welche in die Mehrzahl von Blöcken geschrieben werden sollten, anzeigt. Der Generator 104 führt die Adresse und die Daten der Format-Steuerung 106 zu.
  • Gemäß dem verzögerten Takt CKd, welcher von dem Zeitvorgabe-Generator 102 zugeführt ist, erzeugt die Format-Steuerung 106 ein Testmustersignal St, welches durch die Testmusterdaten Dt bestimmt ist, welche durch den Mustergenerator 104 erzeugt sind. Der Schreibtreiber 108 empfängt die Adresse ADRS, welche von der Format-Steuerung 106 ausgegeben ist, und das Testmustersignal St, und führt die Adresse und das Signal der DUT 200 zu.
  • Der Mustergenerator 104 erzeugt Erwartungswertdaten EXP, bei welchen erwartet wird, dass sie die DUT 200 in Ansprechen auf die Adresse ADRS und das Testmustersignal St ausgibt, und führt die Daten der Erwartungswert-Vergleichseinheit 112 zu.
  • Eine Eingabeverarbeitungseinheit 110_1 empfängt Ausgabedaten Do in Ansprechen auf die Adresse ADRS von der DUT 200. Die Einheit 110_1 bestimmt den Pegel der Daten und gibt den Pegel an eine Erwartungswert-Vergleichseinheit 112_1 aus. Die Ausgabedaten Do_1, welche dem Testgerät 100 zugeführt sind, werden dem Einfluss von der DUT 200 oder einer Übertragungsleitung unterworfen, und enthalten somit Schwankungen. Die Eingabeverarbeitungseinheit 110_1 hat die Funktion zum Erzeugen eines Stroboskopsignals, welches die Schwankungen nachführt. Wie später detaillierter beschrieben, extrahiert die Eingabeverarbeitungseinheit 110_1 eine Flanke (Einhüllende des Taktes), welche in den Ausgabedaten Do des seriellen Formats eingebettet ist, unter Verwendung des Taktdaten-Wiederherstellungs-(CDR)-Verfahrens, um somit das Stroboskopsignal basierend auf der Einhüllende des Taktes (im Folgenden als ein Takt-Einhüllende-Signal bezeichnet) wiederherzustellen. Die Eingabeverarbeitungseinheit 110_1 rastet Ausgabedaten Do1 ein, welche gemäß dem somit wiederhergestellten Stroboskopsignal getaktet sind, und gibt die Einrastdaten als digitale Vergleichsdaten DC1 aus.
  • Die Erwartungswert-Vergleichseinheit 112_1 vergleicht die digitalen Vergleichsdaten DC1 mit den Erwartungswertdaten EXP, welche von dem Mustergenerator 104 zugeführt sind, und gibt Fehlerdaten Df aus, wenn die digitalen Vergleichsdaten DC1 und die Erwartungswertdaten EXP nicht übereinstimmen.
  • Der Fehlerspeicher 114 speichert nachfolgend die Fehlerdaten Df, welche von der Erwartungswert-Vergleichseinheit 112 ausgegeben sind, in Zusammenhang mit den Daten mit der Adresse ADRS, welche durch den Mustergenerator 104 erzeugt sind. Die Qualitäts-Bestimmungseinheit 116 bestimmt, ob die DUT 200 fehlerhaft ist oder nicht, oder identifiziert einen Fehlerbereich, basierend auf einer Information, welche im Fehlerspeicher 114 gespeichert ist, und gibt ein Bestehen oder ein Nicht-Bestehen auf einer Bit-zu-Bit-Basis an.
  • Ein vorbestimmtes Kopfmuster ist in den Ausgabedaten Do1 von der DUT 200 eingebettet, so dass das Kopfmuster jenen Daten, welche mit dem Erwartungswert zu vergleichen sind, mit einer vorbestimmten Anzahl von Zyklen vorangeht. Eine Hunt-Schaltung 118_1 vergleicht die digitalen Vergleichsdaten DC1 mit dem vorbestimmten Kopfmuster und erzeugt ein Hunt-Signal H1, welches die Zeit anzeigt, bei welcher die digitalen Vergleichsdaten DC1 mit dem Kopfmuster übereinstimmen.
  • Das Hunt-Signal H1 wird einer Logik-Vergleichseinheit 112_1 über eine Auswahlvorrichtung 122_1 zugeführt. Die Logik-Vergleichseinheit 112_1 beginnt mit einem Vergleich des Erwartungswertmusters EXP mit den ersten digitalen Vergleichsdaten DC1, welche gemäß dem Hunt-Signal H1 getaktet sind. Diese Funktion wird als Hunt-Funktion bezeichnet. Wenn notwendig, verschiebt die Logik-Vergleichseinheit 112_1 den Zyklus des Erwartungswertes EXP derart, so dass er dem entsprechenden Zyklus der ersten digitalen Vergleichsdaten DC1 entspricht.
  • Die Eingabeverarbeitungseinheit 110_1 ist dazu ausgelegt, die Phase des Stroboskopsignals gemäß einem Steuersignal CNT1 von einer Steuerung 120_1 zu steuern. Normalerweise ist das Stroboskopsignal derart erstellt, dass es mit der Nähe von einer Mitte zwischen Flanken von seriellen Daten, welche durch das Stroboskopsignal eingerastet sind, im Hinblick auf die Einstellzeit und die Haltezeit übereinstimmt.
  • Das Testgerät 100 verschiebt das Stroboskopsignal derart, so dass es der Nähe von der Mitte vorangeht oder folgt, und erzeugt die digitalen Vergleichsdaten DC1 für die jeweiligen Positionen des Stroboskopsignals, um somit zu bestimmen, ob die DUT 200 fehlerhaft ist oder nicht. Diese Funktion erlaubt die Durchführung eines Zeitvorgabe-Toleranztests.
  • Im Vorhergehenden ist eine kurze Beschreibung des Gesamtaufbaus und des Betriebes von dem Testgerät 100 angegeben. Wenn beispielsweise der erste Kanal CH1 herangezogen wird, wird der Wert der digitalen Vergleichsdaten DC1 beeinflusst, wenn der Zeitvorgabe-Toleranztest durchgeführt wird, und wird die Zeitvorgabe des Stroboskopsignals demgemäß geändert. Dies wird zu dem Versagen der Hunt-Schaltung 118_1 zum Nachführen des Kopfmusters führen, wodurch unkorrekte Vergleichsergebnisse durch die Logik-Vergleichseinheit 112_1 erzeugt werden.
  • Um das Problem anzugehen, ist das Testgerät 100 gemäß der Ausführungsform derart ausgelegt, einen Hunt-Prozess in einem der zwei angrenzenden Kanäle durchzuführen und in dem anderen einen Zeitvorgabe-Toleranztest durchzuführen. Wie oben erwähnt, sind der erste und zweite Kanal CH1 und CH2 ähnlich konfiguriert. Eine Hunt-Schaltung 118_2 des zweiten Kanals CH2 erzeugt ein zweites Hunt-Signal H2. Das zweite Hunt-Signal wird einer Logik-Vergleichseinheit 112_1 über eine Auswahlvorrichtung 122_1 zugeführt. Die Logik-Vergleichseinheit 112_1 beginnt einen Vergleichsprozess, welcher gemäß dem ersten Hunt-Signal H1 oder dem zweiten Hunt-Signal H2, welche gemäß einem Modus-Auswahlsignal MODE2 ausgewählt sind, getaktet ist.
  • Im Gegensatz dazu gibt die Hunt-Schaltung 118_1 des ersten Kanals CH1 das Hunt-Signal H1 an den zweiten Kanal CH2 aus. Symmetrisch zum ersten Kanal CH1 ist der zweite Kanal CH2 ebenfalls mit einer Logik-Vergleichseinheit 112_2 und einer Auswahlvorrichtung 122_2 bereitgestellt.
  • 2 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau der Eingabeverarbeitungseinheit 110 des Testgerätes von 1 detailliert anzeigt. Die Eingabeverarbeitungseinheit 110 für die Kanäle von 1 enthält ein Paar in Adaption zu zwei angrenzenden Kanälen.
  • Die Eingabeverarbeitungseinheiten 110_1 und 110_2 für die zwei angrenzenden Kanäle enthalten einen ersten Komparator-Chip 10_1, einen zweiten Komparator-Chip 10_2, und einen Frontend-Chip 20. Bei dieser Ausführungsform wird angenommen, dass diese Bauteile als einzelne Halbleiter-Chips implementiert sind. In einer alternativen Ausführungsform können einige der Bauteile integriert sein.
  • Es wird zunächst eine Beschreibung des Aufbaus der Eingabeverarbeitungseinheit 110_1 des ersten Kanals gegeben. Die Eingabeverarbeitungseinheit 110_1 des ersten Kanals enthält einen ersten Zeitvorgabe-Komparator TCP1, einen ersten Takt-Einhüllende-Extraktor CEin1, eine erste Haupt-Einrastvorrichtung ML1, eine erste Neben-Einrastvorrichtung SL1, eine erste Takt-Wiederherstellungs-Schaltung CR1, eine dritte Auswahlvorrichtung SEL3, eine vierte Auswahlvorrichtung SEL4 und eine zweite Verzögerungsschaltung DLY2. Die Eingabeverarbeitungseinheit 110_2 des zweiten Ka nals enthält einen zweiten Zeitvorgabe-Komparator TCP2, einen zweiten Takt-Einhüllende-Extraktor CEin2, eine zweite Haupt-Einrastvorrichtung ML2, eine zweite Neben-Einrastvorrichtung SL2, eine zweite Takt-Wiederherstellungs-Schaltung CR2, eine erste Auswahlvorrichtung SEL1, eine zweite Auswahlvorrichtung SEL2 und eine erste Verzögerungsschaltung DLY1. Mit anderen Worten, sind die Eingabeverarbeitungseinheiten 110_1 und 110_2 der zwei angrenzenden Kanäle symmetrisch aufgebaut.
  • Die folgende Beschreibung hebt die Eingabeverarbeitungseinheit 110_1 mittels eines Beispiels hervor. Der erste Zeitvorgabe-Komparator TCP1 bestimmt den Pegel der ersten Ausgabedaten Do1, welche von der DUT 200 des ersten Kanals zugeführt sind, welche gemäß eines ersten Stroboskopsignals STRB1 getaktet sind.
  • Die ersten Ausgabedaten Do1 von der DUT 200 sind im 8B10B-Format oder im 4B5B-Format enkodiert, so dass die Daten innerhalb einer vorbestimmten Zeitperiode oder darüber hinaus nicht den gleichen Wert kontinuierlich beibehalten. Mit anderen Worten, sind die Daten derart enkodiert, so dass die Daten bei bestimmten Zeitintervallen eine Flanke darstellen.
  • Ein erster Takt-Einhüllende-Extraktor (ebenfalls als eine Übergangs-Erfassungsschaltung bezeichnet) CEin1 extrahiert eine Flanke, welche in den ersten Ausgabedaten Do1 eingebettet ist, als ein Takt-Einhüllende-Signal CE1. Beispielsweise, unter der Annahme, dass die seriellen Daten im 8B10B-Format enkodiert sind, extrahiert der erste Takt-Einhüllende-Extraktor CEin1 das eingebettete Takt-Einhüllende-Signal, basierend auf einer Flanke, welche in den ersten Ausgabedaten Do1 auftritt. Da der erste Takt-Einhüllende-Extraktor CEin1 die im Stand der Technik bekannte Technologie verwenden kann, wird eine detaillierte Beschreibung darauf ausgelassen.
  • Die erste Takt-Wiederherstellungs-Schaltung CR1 stellt das erste Stroboskopsignal STRB1 mit Bezug auf das Takt-Einhüllende-Signal CE1, welches durch den ersten Takt-Einhüllende-Extraktor CEin1 extrahiert ist, wieder her.
  • Die erste Takt-Wiederherstellungs-Schaltung CR1 enthält eine erste PLL 12, einen ersten Phasen-Komparator PC1 und eine dritte Verzögerungsschaltung DLY3. Die dritte Verzögerungsschaltung DLY3 legt auf das erste Stroboskopsignal STRB1 eine Verzögerung an. Der erste Phasen-Komparator PC1 vergleicht die Phase (Zeitvorgabe) der Flanke des verzögerten ersten Stroboskopsignals STRB1 mit jener von dem Takt-Einhüllende-Signal CE1. Die erste PLL 12 stellt die Zeitvorgabe der Flanke des ersten Stroboskopsignals STRB1 gemäß dem Ergebnis des Phasenvergleichs durch den ersten Phasen-Komparator PC1 ein. Die erste Takt-Wiederherstellungs-Schaltung CR1 erzeugt das Stroboskopsignal STRB1, welches die Schwankung nachführt, und führt es dem ersten Zeitvorgabe-Komparator TCP1 zu.
  • Die erste Takt-Wiederherstellungs-Schaltung CR1 braucht nicht durch eine PLL implementiert zu sein und kann auf andere Arten implementiert sein, wie beispielsweise eine verzögerte Taktschleife (DLL).
  • Zur Vereinfachung der Beschreibung wird der Aufbau, welcher die dritte Auswahlvorrichtung SEL3, die vierte Auswahlvorrichtung SEL4 und die zweite Verzögerungsschaltung DLY2 verwendet, beschrieben.
  • Die erste Haupt-Einrastvorrichtung ML rastet eine Ausgabe S1 von dem ersten Zeitvorgabe-Komparator TCP1, welche gemäß dem ersten Stroboskopsignal STRB1 getaktet ist, ein. Die eingerasteten Daten werden im nachfolgenden Schritt als digitale Vergleichsdaten DC1 an die Logik-Vergleichseinheit 112 und die Hunt-Schaltung 118 ausgegeben.
  • Eine Ausgabe von dem ersten Takt-Einhüllende-Extraktor CEin1 wird dem Daten-Eingabeanschluss der ersten Neben-Einrastvorrichtung SL1 zugeführt. Ein erstes Stroboskopsignal STRB1', welches durch die Verzögerung des Stroboskopsignals durch die dritte Verzögerungsschaltung DLY3 hergeleitet ist und durch einen ersten Inverter INV1 invertiert ist, wird dem Taktanschluss der ersten Neben-Einrastvorrichtung SL1 zugeführt. Mit anderen Worten, rastet die erste Neben-Einrastvorrichtung SL1 das Takt-Einhüllende-Signal CE1, welches gemäß dem ersten Stroboskopsignal STRB1 getaktet ist, ein. Die eingerasteten Daten S3 werden zusammen mit dem ersten Stroboskopsignal STRB1' an die Eingabeverarbeitungseinheit 110_2 des zweiten Kanals ausgegeben.
  • Im Obigen ist der Aufbau des ersten Kanals beschrieben. Es wird nun eine Beschreibung des zweiten Kanals gegeben. Die Bauelemente des zweiten Kanals haben die gleiche Funktion und den gleichen Aufbau wie die entsprechenden Bauelemente des ersten Kanals, so dass die gleiche Beschreibung nicht wiederholt wird. Das Stroboskopsignal STRB1' und die Daten S3, welche in der Eingabeverarbeitungseinheit 110_1 des ersten Kanals erzeugt sind, werden der Eingabeverarbeitungseinheit 110_2 des zweiten Kanals zugeführt.
  • Der zweite Zeitvorgabe-Komparator TCP2 bestimmt den Pegel der zweiten Ausgabedaten Do2, welche von der DUT 200 dem zweiten Kanal zugeführt sind, welche gemäß einem zweiten Stroboskopsignal STRB2 getaktet sind.
  • Ein zweiter Takt-Einhüllende-Extraktor CEin2 extrahiert ein Takt-Einhüllende-Signal CE2 aus den zweiten Ausgabedaten Do2. Die zweiten Takt-Wiederherstellungs-Schaltung CR2 stellt das zweite Stroboskopsignal STRB2 mit Bezug auf das Takt-Einhüllende-Signal CE2, welches durch den zweiten Takt-Einhüllende-Extraktor CEin2 extrahiert ist, wieder her.
  • Die erste Verzögerungsschaltung DLY1 empfängt das erste Stroboskopsignal STRB1', welches im ersten Kanal erzeugt ist, und legt auf das Signal gemäß dem Steuersignal SNT, welches von der Steuerung 120 von 1 ausgegeben ist, eine variable Verzögerung (Phasenverschiebung) an.
  • Die erste Auswahlvorrichtung SEL1 empfängt eine Ausgabe S2 von dem zweiten Zeitvorgabe-Komparator TCP2 und die Ausgabe S3 von der ersten Neben-Einrastvorrichtung-Schaltung SL1 und wählt eine der Ausgaben gemäß dem Modus-Auswahlsignal MODE2 aus, welches von der Steuerung 120 von 1 ausgegeben ist, und gibt diese aus. Genauer gesagt, wählt die erste Auswahlvorrichtung SEL1 das Signal S2 aus, wenn das Modus-Auswahlsignal MODE2 gleich 0 ist, und wählt das Signal S3 aus, wenn MODE2 gleich 1 ist.
  • Die zweite Auswahlvorrichtung SEL2 empfängt eine Ausgabe von der ersten Verzögerungsschaltung DLY1 und das zweite Stroboskopsignal STRB2 und wählt die Ausgabe oder das Signal gemäß dem Modus-Auswahlsignal MODE2 aus und gibt dieses aus.
  • Genauer gesagt, wählt die zweite Auswahlvorrichtung SEL2 das zweite Stroboskopsignal STRB2 aus, wenn das Modus-Auswahlsignal MODE2 gleich 0 ist, und wählt das erste Stroboskopsignal STRB1', welches durch die erste Verzögerungsschaltung DLY1 verzögert ist, aus, wenn MODE2 gleich 1 ist.
  • Die zweite Haupt-Einrastvorrichtung ML2 rastet eine Ausgabe von der ersten Auswahlvorrichtung SEL1 ein, welche gemäß einem Ausgabesignal von der zweiten Auswahlvorrichtung SEL2 getaktet ist. Die eingerasteten Daten werden im nachfolgenden Schritt als digitale Vergleichsdaten DC2 der Logik-Vergleichseinheit 112 und der Hunt-Schaltung 118 ausgegeben.
  • Im Obigen ist der grundlegende Aufbau der Eingabeverarbeitungseinheit 110 beschrieben. Es wird nun eine Beschreibung hinsichtlich des Betriebes der Eingabeverarbeitungseinheiten 110_1 und 110_2 gegeben. Weiterhin wird eine Beschreibung der dritten Auswahlvorrichtung SEL3 und der vierten Auswahlvorrichtung SEL4 des ersten Kanals ausgelassen.
  • Unabhängig der Betriebsbedingung des zweiten Kanals, erzeugt die Eingabeverarbeitungseinheit 110_1 des ersten Kanals das Stroboskopsignal STRB1, welches mit den ersten Ausgabedaten Do1 synchronisiert ist, und erzeugt die ersten digitalen Vergleichsdaten DC1. Die Hunt-Schaltung 118_1 des ersten Kanals vergleicht die ersten digitalen Kanaldaten DC1 mit dem Kopfmuster, um somit das Hunt-Signal H1 zu erzeugen. Die Logik-Vergleichseinheit 112_1 des ersten Kanals vergleicht die ersten digitalen Vergleichsdaten DC1 mit dem Erwartungswertmuster EXP, welches gemäß dem Hunt-Signal H1 getaktet ist, um somit basierend auf den Ausgabedaten Do1 des ersten Kanals zu bestimmen, ob die DUT fehlerhaft ist oder nicht.
  • Die folgende Beschreibung wird den zweiten Kanal hervorheben. Die Eingabeverarbeitungseinheit 110_2 des zweiten Kanals arbeitet im Unabhängigkeits-Modus oder in einem Toleranztest-Modus, und zwar gemäß dem Wert des Modus-Auswahlsignals MODE2.
  • Wenn das Modus-Auswahlsignal MODE2 gleich 0 ist, wird die Eingabeverarbeitungseinheit 110_2 des zweiten Kanals auf den Unabhängigkeits-Modus eingestellt. Im Unabhängigkeits-Modus ist die Eingabeverarbeitungseinheit 110_2 des zweiten Kanals unabhängig vom ersten Kanal und erzeugt die zweiten Ausgabedaten Do1 ähnlich der Eingabeverarbeitungseinheit 110_1. Genauer gesagt, wählt die Auswahlvorrichtung 122_2 das Hunt-Signal H2, welches durch die zweite Hunt-Schaltung 118_2 erzeugt ist, aus, und gibt das Signal der Logik-Vergleichseinheit 112_2 aus. Die Logik-Vergleichseinheit 112_2 vergleicht die zweiten digitalen Vergleichsdaten DC2 mit dem Erwartungswertmuster EXP.
  • Wenn das Modus-Auswahlsignal MODE2 gleich 1 ist, ist die Eingabeverarbeitungseinheit 110_2 auf den Toleranztest-Modus eingestellt. Im Toleranztest-Modus rastet die zweite Haupt-Einrastvorrichtung ML2 das Ausgabesignal S3 von der ersten Neben-Einrastvorrichtung-Schaltung SL1 ein, welches gemäß dem ersten Stroboskopsignal STRB1' getaktet ist, welches als eine variable Verzögerung durch die erste Verzögerungsschaltung DLY1 angelegt ist. Die derart eingerasteten zweiten digitalen Vergleichsdaten DC2 werden im nachfolgenden Schritt der Logik-Vergleichseinheit 112_2 zugeführt. Im Toleranztest-Modus wählt die Auswahlvorrichtung 122_2 das Hunt-Signal H1 anstelle des Hunt-Signals H2 aus und führt das ausgewählte Signal der Logik-Vergleichseinheit 112_2 zu. In Ansprechen auf das Hunt-Signal H1 beginnt die Logik-Vergleichseinheit 112_2 mit einem Vergleich der zweiten digitalen Vergleichsdaten DC2 mit den Erwartungswertdaten EXP.
  • Indem das Testgerät 100 gemäß der Ausführungsform auf den Toleranztest-Modus eingestellt ist, können die Ausgabedaten Do1 des ersten Kanals CH1 durch die Hunt-Schaltung 118_1 des ersten Kanals CH1 nachgeführt werden. Gleichzeitig kann die Zeitvorgabe des Stroboskopsignals, welches aus den Ausgabedaten Do1 hergeleitet ist, geändert werden, indem die Verzögerungsgröße geändert wird, welche durch die erste Verzögerungsschaltung DLY1 des zweiten Kanals CH2 angelegt ist, so dass eine Bestimmung hinsichtlich eines Bestehens oder eines Nicht-Bestehens vorgenommen werden kann, indem die Logik-Vergleichseinheit 112_2 des zweiten Kanals verwendet wird.
  • Der Vorteil des Testgerätes 100 gemäß der Ausführungsform wird durch einen Vergleich dessen mit dem Stand der Technik, wie im Folgenden beschrieben, zu erkennen sein. 3 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau von einem Testgerät 300 gemäß dem Stand der Technik anzeigt. In dem Testgerät 300 von 3 werden die ersten Ausgabedaten Do1 des ersten Kanals CH1 dem zweiten Kanal CH2 zugeführt.
  • Der erste Zeitvorgabe-Komparator TCP1, der erste Takt-Einhüllende-Extraktor CEin1, der zweite Zeitvorgabe-Komparator TCP2 und der zweite Takt-Einhüllende-Extraktor CEin2 von 3 entsprechen den mit identischen Bezugszeichen versehenen Bauteilen von 2. Unter Bezugnahme auf 3, sind die Auswahlvorrichtungen 34 und 36 an Stufen bereitgestellt, welche jeweils dem zweiten Zeitvorgabe-Komparator TCP2 und dem Takt-Einhüllende-Extraktor CEin2 vorangehen. Die Auswahlvorrichtungen 34 und 36 wählen im Unabhängigkeitsmodus die zweiten Ausgabedaten Do2 aus und wählen im Toleranztest-Modus die ersten Ausgabedaten Do1 aus.
  • Wenn das Testgerät 300 von 3 im Toleranztest-Modus eingestellt ist, werden die ersten Ausgabedaten Do1 sowohl dem ersten als auch dem zweiten Kanal zugeführt. Die Stroboskopsignale STRB1 und STRB2, und die ersten digitalen Vergleichsdaten DC1 und die zweiten digitalen Vergleichsdaten DC2 werden basierend auf den ersten Ausgabedaten Do1 erzeugt.
  • Es wird angenommen, dass ein Hunt-Prozess im ersten Kanal CH1 durchgeführt wird und ein Zeitvorgabe-Toleranztest im zweiten Kanal CH2 durchgeführt wird. In diesem Fall kann die Zeitvorgabe des zweiten Stroboskopsignals STRB2 unabhängig vom ersten Stroboskopsignal STRB1 geändert werden, indem die Verzögerungsgröße, welche durch die dritte Verzögerungsschaltung DLY3 angelegt wird, in der ersten Takt-Wiederherstellungs-Schaltung CR1 festgelegt wird (beispielsweise wird die Größe auf 0 festgelegt), und indem die Verzögerungsgröße, welche durch die vierte Verzögerungsschaltung DLY4 angelegt wird, in der zweiten Takt-Wiederherstellungs-Schaltung CR2 geändert wird, wobei die Größe auf ungefähr 1/2 der Datenzyklusdauer konzentriert wird. Der Zeitvorgabe-Toleranztest kann durchgeführt werden, indem das erste Hunt-Signal H1 durch die Hunt-Schaltung 118_1 des ersten Kanals CH1 erzeugt wird, und das Hunt-Signal H1 der Logik-Vergleichseinheit 112_2 des zweiten Kanals CH2 zugeführt wird.
  • Der Betrieb der ersten Takt-Wiederherstellungs-Schaltung CR1 und der zweiten Takt-Wiederherstellungs-Schaltung CR2 wird hervorgehoben. Die PLL-Schaltung der ersten Takt-Wiederherstellungs-Schaltung CR1 erzeugt das Stroboskopsignal STRB1 derart, so dass die Flanke des Stroboskopsignals STRB1 mit der Flanke des Takt-Einhüllende-Signals CE1 übereinstimmt. Ähnlich erzeugt die zweite Takt-Wiederherstellungs-Schaltung CR2 das Stroboskopsignal STRB2 derart, so dass die Flanke des Stroboskopsignals STRB2 mit der Flanke des Takt-Einhüllende-Signals CE2 übereinstimmt. Da die Takt-Einhüllende-Signale CE1 und CE2 identisch sind, wird die Zeitvorgabe der Stroboskopsignale STRB1 und STRB2 idealerweise mit Referenz auf die gleiche Flanke von jeweils den Takt-Einhüllende-Signalen CE1 und CE2 eingestellt.
  • Wenn sich jedoch bei bestimmten Schaltungen die Flanke des Stroboskopsignals bei einem Anfangszustand in der Nähe der Mitte (Totband) von zwei angrenzenden Flanken des Takt-Einhüllende-Signals befindet, wird es bekannt sein, wie sich die Flanken in Ausrichtung hin annähern, das heißt, ob die Ausrichtung an der vorangehenden Flanke oder an der folgenden Flanke auftritt. Demgemäß wird das folgende Problem unter bestimmten Bedingungen auftreten.
  • 4 ist ein Zeitdiagramm, welches den Betrieb des Testgerätes 300 von 3 gemäß dem Stand der Technik anzeigt. Es wird angenommen, dass die Stroboskopsignale STRB1a und STRB2a von jeweils den Kanälen CH1 und CH2 im Anfangszustand an der Mitte der Flanken von jeweils den Takt-Einhüllende-Signalen CE1 und CE2 positioniert sind. Es wird ebenfalls angenommen, dass die Phase von einer vorgegebenen Flanke E1 des Stroboskopsignals STRB1a durch eine Rückführsteuerung mit Bezug auf die Flanke des Takt-Einhüllende-Signals CE1, welches der Flanke E1 folgt, eingestellt ist, so dass eine Annäherung auftritt, wie durch STRB1b angezeigt. Mit anderen Worten, wird die eingestellte Flanke E1 den Daten B im zweiten Zyklus entsprechen.
  • Im Gegensatz dazu wird angenommen, dass die Phase der Flanke E2 des Stroboskopsignals STRB2a entsprechend der Flanke E1 durch eine Rückführsteuerung mit Bezug auf die Flanke des Takt-Einhüllende-Signals CE2, welches der Flanke E2 vorangeht, eingestellt ist, so dass eine Annäherung, wie durch STRB2b angezeigt, auftritt. Wenn eine variable Verzögerungsgröße τ auf das Stroboskopsignal STRB2b im Toleranztest angelegt wird, wird das Stroboskopsignal derart sein, wie durch STRB2c angezeigt.
  • Das Stroboskopsignal STRB2c wird dazu verwendet, um die Daten Do2 einzurasten. Daher wird die eingestellte Flanke E2 den Daten A im ersten Zyklus entsprechen.
  • Somit können die entsprechenden Flanken E1 und E2 von jeweils dem ersten und zweiten Kanal unterschiedlichen Zyklen in der Schaltung von 3 zugeordnet werden. Daraus folgend werden die erste Haupt-Einrastvorrichtung ML1 und die zweite Haupt-Einrastvorrichtung ML2 das Einrasten der Daten, welche zueinander um einen Zyklus versetzt sind, beenden. Somit werden die ersten digitalen Vergleichsdaten DC1 und die zweiten digitalen Vergleichsdaten DC2 Daten von unterschiedlichen Zyklen darstellen. Dies wird zu einer Zeitabweichung zwischen dem Hunt-Prozess und dem Vergleichs-Prozess gegen den Erwartungswert führen.
  • Es wird mit der Beschreibung des Betriebes von der Schaltung von 2 fortgefahren. 5 ist ein Zeitablauf, welcher den Betrieb des Testgerätes von 2 anzeigt. Wenn die Eingabeverarbeitungseinheiten 110_1 und 110_2 von 2 im Toleranztest-Modus verwendet werden, wird das Stroboskopsignal STRB1 unter Verwendung der ersten Takt-Wiederherstellungs-Schaltung CR1 erzeugt und wird eine Verzögerungsgröße τ durch die erste Verzögerungsschaltung DLY1 an das somit erzeugte Stroboskopsignal STRB1 angelegt und der zweiten Haupt-Einrastvorrichtung ML2 des zweiten Kanals zugeführt. Daher werden die Stroboskopsignale, welche dem Taktanschluss von der ersten Haupt-Einrastvorrichtung ML1 und jenem von der zweiten Haupt-Einrastvorrichtung ML2 zugeführt werden, Signale entsprechend des gleichen Zyklus ohne Fehlverhalten darstellen. Daher wird das Problem des Zyklus-Versatzes, welches im Stand der Technik bei 3 auftritt, beseitigt.
  • Ferner erfordert die Schaltung von 3 Anschlüsse zum Übertragen und Empfangen von Signalen zwischen dem ersten Komparator-Chip 10_1 und dem zweiten Komparator-Chip 10_2. Im Gegensatz dazu, erfordert die Schaltung von 2 keine Anschlüsse oder Drähte, welche die Anschlüsse verbinden, so dass der Schaltungsbereich reduziert werden kann. Die Schaltung von 2 erfordert zusätzlich die Bereitstellung der ersten Neben-Einrastvorrichtung SL1, der zweiten Neben-Einrastvorrichtung SL2 und von einigen Auswahlvorrichtungen. Diese Bauteile belegen lediglich einen Schaltungsbereich, welcher ausreichend kleiner als der Bereich ist, welcher durch die Anschlüsse (Felder) erforderlich ist. Demgemäß wird der Schaltungsbereich insgesamt reduziert.
  • Es werden zusätzliche Merkmale der Schaltung von 2 beschrieben. Die Eingabeverarbeitungseinheit 110_1 von 2 ist mit der dritten Auswahlvorrichtung SEL3, der vierten Auswahlvorrichtung SEL4 und der zweiten Verzögerungsschaltung DLY2 bereitgestellt. Die Eingabeverarbeitungseinheit 110_2 ist mit der zweiten Neben-Einrastvorrichtung SL2 bereitgestellt. Somit sind die Eingabeverarbeitungseinheiten 110_1 und 110_2 symmetrisch aufgebaut.
  • Mit anderen Worten, rastet die zweite Neben-Einrastvorrichtung SL2 das Takt-Einhüllende-Signal CE2, welches durch den zweiten Takt-Einhüllende-Extraktor CEin2 extrahiert ist, ein, getaktet gemäß dem zweiten Stroboskopsignal STRB2'. Die zweite Verzögerungsschaltung DLY2 legt eine variable Phasenverschiebung auf das zweite Stroboskopsignal STRB2' an. Die dritte Auswahlvorrichtung SEL3 empfängt die Ausgabe S1 von dem ersten Zeitvorgabe-Komparator TCP1 und die Ausgabe S4 von der zweiten Neben-Einrastvorrichtung-Schaltung SL2 und wählt eine von den Ausgaben aus und gibt diese aus. Die vierte Auswahlvorrichtung SEL4 empfängt die Ausgabe von der zweiten Verzögerungsschaltung DLY2 und das erste Stroboskopsignal STRB1 und wählt die Ausgabe oder das Signal aus.
  • Durch den symmetrischen Aufbau der Eingabeverarbeitungseinheiten 110_1 und 110_2 ist die Logik-Vergleichseinheit 112_1 dazu in der Lage, einen Zeitvorgabe-Toleranztest durchzuführen, währen die Hunt-Schaltung 118_2 des zweiten Kanals einen Hunt-Prozess auf die zweiten Ausgabedaten Do2 durchführt.
  • Jedoch brauchen die Eingabeverarbeitungseinheiten 110_1 und 110_2 nicht notwendigerweise symmetrisch aufgebaut zu sein. Nicht-symmetrische Aufbauten sind ebenfalls im Umfang der vorliegenden Erfindung eingeschlossen. Beispielsweise können die dritte Auswahlvorrichtung SEL3, die vierte Auswahlvorrichtung SEL4 und die zweite Verzögerungsschaltung DLY2 von der Eingabeverarbeitungseinheit 110_1 ausgelassen sein. Die zweite Neben-Einrastvorrichtung-Schaltung SEL2 kann von der Eingabeverarbeitungseinheit 110_2 ausgelassen sein. Dies wird vorteilhafterweise den Schaltungsbereich reduzieren.
  • Im Obigen ist eine darstellhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. Die Ausführungsform stellt lediglich das Prinzip und die Anwendungen der vorliegenden Erfindung dar, und es können verschiedene Variationen und alternative Neuanordnungen in die Praxis umgesetzt werden, ohne vom Umfang der vorliegenden Erfindung, wie durch die Ansprüche bestimmt, abzuweichen.
  • [INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT]
  • Die vorliegende Erfindung ist auf Halbleitertests anwendbar.
  • Zusammenfassung
  • Ein Testgerät ist derart aufgebaut, so dass zwei angrenzende Kanäle CH1 und CH2 ein Paar ausbilden. Zeitvorgabe-Komparatoren TCP1 und TCP2 bestimmen jeweils den Pegel von ersten Ausgabedaten DC1 und DC2, welche von einer DUT zugeführt sind, jeweils getaktet gemäß Stroboskopsignalen STRB1 und STRB2. Takt-Einhüllende-Extraktoren CEin1 und CEin2 extrahieren jeweils Einhüllende CE1 und CE2 eines Taktes. Eine Takt-Wiederherstellungs-Schaltung CR1 stellt ein Stroboskopsignal STRB1 wieder her. Eine erste Haupt-Einrastvorrichtung ML1 rastet eine Ausgabe S1 von dem ersten Zeitvorgabe-Komparator ein, getaktet durch das erste Stroboskopsignal STRB1. Eine erste Neben-Einrastvorrichtung SL1 rastet die Einhüllende CE1 des Taktes ein, getaktet durch das erste Stroboskopsignal STRB1. Eine Ausgabe von der Neben-Einrastvorrichtung SL1 wird einer zweiten Haupt-Einrastvorrichtung ML2 des zweiten Kanals CH2 zugeführt. Ein Signal, welches von dem Stroboskopsignal STRB1 abhängt, wird als eine einstellbare Verzögerung durch eine erste Verzögerungsschaltung DLY1 zugewiesen und wird einem Taktanschluss der zweiten Haupt-Einrastvorrichtung ML2 zugeführt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Claims (2)

  1. Testgerät (100) zum Testen von Daten in einer Mehrzahl von Kanälen, welche von einer zu testenden Vorrichtung (200) ausgegeben sind, wobei die Kanäle als Paare angeordnet sind, wobei jedes zwei angrenzende Kanäle enthält, wobei in jedem Paar der erste Kanal (CH1) enthält: einen ersten Zeitvorgabe-Komparator (TCP1), welcher dazu ausgelegt ist, den Pegel von ersten Ausgabedaten (Do1), welche von der zu testenden Vorrichtung (200) an den ersten Kanal (CH1) zugeführt werden, welche gemäß einem ersten Stroboskopsignal (STRB1) getaktet sind, zu bestimmen; einen ersten Takt-Einhüllende-Extraktor (CEin1), welcher dazu ausgelegt ist, eine Einhüllende eines Taktes (CE1) von den ersten Ausgabedaten (Do1) zu extrahieren; eine erste Takt-Wiederherstellungs-Schaltung (CR1), welche dazu ausgelegt ist, das erste Stroboskopsignal (STRB1) mit Bezug auf die Einhüllende des Taktes (CE1), welche durch den ersten Takt-Einhüllende-Extraktor (CEin1) extrahiert ist, wiederherzustellen; eine erste Haupt-Einrastvorrichtung-Schaltung (ML1), welche dazu ausgelegt ist, eine Ausgabe von dem ersten Zeitvorgabe-Komparator (TCP1), welcher gemäß dem ersten Stroboskopsignal (STRB1) getaktet ist, einzurasten; eine erste Neben-Einrastvorrichtung-Schaltung (SL1), welche dazu ausgelegt ist, die Einhüllende des Taktes (CE1), welche durch den ersten Takt-Einhüllende-Extraktor (CEin1) extrahiert ist, einzurasten, welche gemäß dem ersten Stroboskopsignal (STRB1) getaktet ist; eine erste Hunt-Schaltung (118_1), welche dazu ausgelegt ist, eine Ausgabe von der ersten Haupt-Einrastvorrichtung-Schaltung (ML1) mit einem vorbestimmten Kopfmuster zu vergleichen; und eine erste Erwartungswert-Vergleichseinheit (112_1), welche dazu ausgelegt ist, die Ausgabe von der ersten Haupt-Einrastvorrichtung-Schaltung (ML1) mit einem vorbestimmten Erwartungswertmuster (EXP), in Ansprechen auf die Erfassung durch die erste Hunt-Schaltung (118_1), dass die Ausgabe von der ersten Haupt-Einrastvorrichtung-Schaltung (ML1) mit dem Kopfmuster übereinstimmt, zu vergleichen, und der zweite Kanal enthält: einen zweiten Zeitvorgabe-Komparator (TCP2), welcher dazu ausgelegt ist, den Pegel von zweiten Ausgabedaten (Do2), welche von der zu testenden Vorrichtung (200) an den zweiten Kanal (CH2) zugeführt werden, welche gemäß einem zweiten Stroboskopsignal (STRB2) getaktet sind, zu bestimmen; einen zweiten Takt-Einhüllende-Extraktor (CEin2), welcher dazu ausgelegt ist, eine Einhüllende eines Taktes (CE2) von den zweiten Ausgabedaten (Do2) zu extrahieren; eine zweite Takt-Wiederherstellungs-Schaltung (CR2), welche dazu ausgelegt ist, das zweite Stroboskopsignal (STRB2) mit Bezug auf die Einhüllende des Taktes (CE2), welche durch den zweiten Takt-Einhüllende-Extraktor (CEin2) extrahiert ist, wiederherzustellen; eine erste Verzögerungsschaltung (DLY1), welche dazu ausgelegt ist, eine variable Phasenverschiebung auf das erste Stroboskopsignal (STRB1) anzulegen; eine erste Auswahlvorrichtung (SEL1), welche dazu ausgelegt ist, eine Ausgabe von dem zweiten Zeitvorgabe-Komparator (TCP2) und eine Ausgabe von der ersten Neben-Einrastvorrichtung-Schaltung (SL1) zu empfangen und eine von den Ausgaben auszuwählen und auszugeben; eine zweite Auswahlvorrichtung (SEL2), welche dazu ausgelegt ist, eine Ausgabe von der ersten Verzögerungsschaltung (DLY1) und das zweite Stroboskop signal (STRB2) zu empfangen und die Ausgabe oder das Signal auszuwählen und auszugeben; eine zweite Haupt-Einrastvorrichtung-Schaltung (ML2), welche dazu ausgelegt ist, eine Ausgabe von der ersten Auswahlvorrichtung (SEL1) einzurasten, welche gemäß einem Ausgabesignal von der zweiten Auswahlvorrichtung (SEL2) getaktet ist; eine zweite Hunt-Schaltung (118_2), welche dazu ausgelegt ist, eine Ausgabe von der zweiten Haupt-Einrastvorrichtung-Schaltung (ML2) mit einem vorbestimmten Kopfmuster zu vergleichen; und eine zweite Erwartungswert-Vergleichseinheit (112_2), welche dazu ausgelegt ist, die Ausgabe von der zweiten Haupt-Einrastvorrichtung-Schaltung (ML2) mit einem vorbestimmten Erwartungswertmuster (EXP), in Ansprechen auf die Erfassung durch die zweite Hunt-Schaltung (118_2), dass die Ausgabe von der zweiten Haupt-Einrastvorrichtung-Schaltung (ML2) mit dem Kopfmuster übereinstimmt, zu vergleichen.
  2. Testgerät nach Anspruch 1, bei welchem der zweite Kanal (CH2) ferner enthält: eine zweite Neben-Einrastvorrichtung-Schaltung (SL2), welche dazu ausgelegt ist, die Einhüllende des Taktes (CE2), welche durch den zweiten Takt-Einhüllende-Extraktor (CEin2) extrahiert ist, einzurasten, welche gemäß dem zweiten Stroboskopsignal (STRB2) getaktet ist, und wobei der erste Kanal (CH1) ferner enthält: eine zweite Verzögerungsschaltung (DLY2), welche dazu ausgelegt ist, eine variable Phasenverschiebung auf das zweite Stroboskopsignal (STRB2) anzulegen; eine dritte Auswahlvorrichtung (SEL3), welche dazu ausgelegt ist, die Ausgabe von dem ersten Zeitvorgabe-Komparator (TCP1) und eine Ausgabe von der zweiten Neben-Einrastvorrichtung-Schaltung (SL2) zu empfangen, und eine von den Ausgaben auszuwählen und auszugeben; und eine vierte Auswahlvorrichtung (SEL4), welche dazu ausgelegt ist, eine Ausgabe von der zweiten Verzögerungsschaltung (DLY2) und das erste Stroboskopsignal (STRB1) zu empfangen und die Ausgabe oder das Signal auszuwählen und auszugeben, wobei die erste Haupt-Einrastvorrichtung-Schaltung (ML1) dazu ausgelegt ist, eine Ausgabe von der dritten Auswahlvorrichtung (SEL3) einzurasten, welche gemäß einem Ausgabesignal von der vierten Auswahlvorrichtung (SEL4) getaktet ist, und wobei der erste und zweite Kanal (CH1/CH2) symmetrisch aufgebaut sind.
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