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sTECHNISCHES GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung betrifft die Verbindung eines Kabels, beispielsweise
aus einem Kabelbaum mit einer elektrischen Vorrichtung eines Fahrzeugs
und betrifft insbesondere einen abgeschirmten Verbinder zur Verbindung
mit einem Endabschnitt eines abgeschirmten Kabels, welches mit einer
Platine, einer Antenne etc. der elektrischen Vorrichtung zu Verbinden
ist.
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STAND DER TECHNIK
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In
den letzten Jahren ist die Geschwindigkeit elektrischer Signale
(Frequenz elektrischer Signale), welche zu Steuerplatinen zu übertragen
sind, welches sich in einer elektrischen Vorrichtung eines Fahrzeugs
befinden (beispielsweise Navigationssysteme oder dergleichen), und
auf denen Bauteile in Form elektronischer Elemente, ICs (integrierte
Schaltungen) etc. angeordnet sind, größer geworden.
Zusätzlich ist die Schaltungsdichte auf einer derartigen Platine
immer höher geworden. Für gewöhnlich
wird ein abgeschirmtes Kabel verwendet, um hochfrequente elektrische
Signale zu übertragen und im Zusammenhang mit dem Frequenzanstieg
elektrischer Signale sind abgeschirmte Hochfrequenzverbinder zur
Verbindung mit dem abgeschirmten Kabel zunehmend wichtiger geworden.
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Beispiele
abgeschirmter Kabel umfassen sogenannte Koaxialkabel. Ein Koaxialkabel
hat für gewöhnlich eine Koaxialstruktur, bei der
ein Signalleiter, der als Übertragungspfad elektrischer
Signale dient und durch ein Bündel einer Mehrzahl von Einzellitzen aus
beispielsweise Kupfer gebildet ist, ein Abschirmleiter aus einem
Drahtgeflecht ebenfalls aus einer Mehrzahl von Einzellitzen, ein
Isolator zwischen diesen beiden Leitern und eine isolierende Ummantelung
zur Abdeckung der Abschirmung konzentrisch angeordnet sind. Der
Abschirmleiter deckt den Signalleiter durchgängig ab und
schirmt den Signalleiter elektromagnetisch ab.
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Für
gewöhnlich ist ein abgeschirmter Verbinder zur Verbindung
mit einem Ende des Koaxialkabels, das hochfrequente elektrische
Signale überträgt, mit einem Innenleiteranschluss
zur Verbindung mit dem Signalleiter, der die hochfrequente elektrischen
Signale überträgt, einem Außenleiteranschluss
zur Verbindung mit der Abschirmung aus den geflochtenen Einzellitzen
und zur Abdeckung des Innenleiteranschlusses und einem Dielektrikum
versehen, welches eine bestimmte Dielektrizitätskonstante hat,
und zwischen dem Innenleiteranschluss und dem Außenleiteranschluss
angeordnet ist. Der Isolator und die Ummantelung am Ende des Koaxialkabels
werden abgezogen, um den Signalleiter und den Abschirmleiter freizulegen
und der Innenleiteranschluss bzw. der Außenleiteranschluss
werden elektrisch mit dem freigelegten Signalleiter bzw. der freigelegten
Abschirmung verbunden.
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Ein
Beispiel eines herkömmlichen abgeschirmten Verbinders ist
in der ungeprüften
Japanischen
Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. 2000-173725 beschrieben.
Die der vorliegenden Anmeldung beigefügte
9 zeigt
eine Schnittdarstellung durch diesen bekannten abgeschirmten Verbinder.
Gemäß
9 ist ein abgeschirmter Verbinder
20 mit
Abschnitten eines Signalleiters Wa und einer Abschirmung Wd eines
Koaxialkabels W verbunden, wobei die Leiter durch Abisolation eines
Isolators Wb bzw. einer Ummantelung We freigelegt werden. Ein Innenleiteranschluss
21 ist über
einen Crimpabschnitt
21a mit dem Signalleiter Wa verbunden
und ein Außenleiteranschluss
23 ist über
einen Crimpabschnitt
23a mit der Abschirmung Wd verbunden.
Ein Dielektrikum
22, welches die Anschlüsse gegeneinander
isoliert, liegt zwischen den Anschlüssen.
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Für
gewöhnlich beträgt eine charakteristische Impedanz
oder Leitungsimpedanz eines Koaxialkabels bei der Übertragung
hochfrequenter elektrischer Signale beispielsweise 50 Ohm, um eine
Anpassung an eine charakteristische Impedanz einer Platine in einer
elektronischen Vorrichtung zu haben, mit der das Koaxialkabel verbunden
wird. Wenn es einen Abschnitt gibt, wo die charakteristischen Impedanzen
nicht aneinander angepasst sind (ein Fehlanpassungsabschnitt), wobei
dieser Abschnitt im Übertragungspfad hochfrequenter elektrische
Signale liegt, treten Reflexionen elektrischer Signale in dem Fehlanpassungsabschnitt
auf, was Probleme ergeben kann, beispielsweise eine Verringerung
der Übertragungsleistung und die Erzeugung von Störrauschen.
Es ist daher notwendig, die charakteristische Impedanz eines abgeschirmten
Verbinders an die charakteristische Impedanz des Koaxialkabels anzupassen.
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Üblicherweise
erfolgt eine Impedanzanpassung der charakteristischen Impedanz des
abgeschirmten Verbinders an die charakteristische Impedanz des Koaxialkabels
durch eine Einstellung von „Verhältnis eines Innendurchmessers
eines Schalenabschnitts eines Außenleiteranschlusses an
einen Außendurchmesser eines Anschlussabschnittes eines
Innenleiteranschlusses” und durch eine „Dielektrizitätskonstante
eines Dielektrikums”. Gemäß 9 hat
ein Außendurchmesser des Crimpabschnitts 21a des
Innenleiteranschlusses 21 nach dem Crimpvorgang Größe
und Form derart, dass der Zuverlässigkeit einer elektrischen
Verbindung mit dem Signalleiter Wa höhere Priorität
gegeben wird und ist üblicherweise kleiner als ein Außendurchmesser
des Anschlussabschnitts 21b. Somit ist das „Verhältnis
von Innendurchmesser eines Schalenabschnitts 23b des Außenleiteranschlusses 23 zu
einem Außendurchmesser des Crimpabschnitts 21a des
Innenleiteranschlusses 21” am Crimpabschnitt 21a nicht
gleich dem „Verhältnis von Innendurchmesser des
Schalenabschnitts 23b des Außenleiteranschlusses 23 zum Außendurchmesser
des Anschlussabschnittes 21b des Innenleiteranschlusses 21” am
Anschlussabschnitt 21b. Von daher passt die charakteristische Impedanz
im Crimpabschnitt 21a des Innenleiteranschlusses 21 nicht
zu der charakteristischen Impedanz des Koaxialkabels W und wird
höher hiervon.
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In
einem Abschnitt, wo die charakteristische Impedanz des abgeschirmten
Verbinders nicht gleich der charakteristischen Impedanz des Koaxialkabels ist,
tritt eine Reflexion oder Abstrahlung übertragener elektrischer
Signale auf, was Probleme mit sich bringt, beispielsweise dass elektrische
Signale nicht richtig übertragen werden und/oder dass Störrauschen
erzeugt wird. Insbesondere treten bei der Übertragung von
hochfrequenten elektrischen Signalen im Bereich von einigen Gigahertz
diese Probleme ganz erheblich auf.
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Um
diese Probleme anzugehen, ist die charakteristische Impedanz am
Crimpabschnitt des Innenleiteranschluss abzusenken und an die charakteristische
Impedanz des Koaxialkabels anzupassen und die Impedanzanpassung
kann erreicht werden, indem der Außendurchmesser der Crimpabschnitts von
Innenleiteranschluss nach der Vercrimpung vergrößert
wird, um gleich dem Außendurchmesser am Anschlussabschnitt
des Innenleiteranschlusses zu werden. Üblicherweise wird
ein Verfahren verwendet, bei dem eine zylindrische Metallhülse
an dem Crimpabschnitt angebracht wird, um den Außendurchmesser
des Crimpabschnitts zu vergrößern.
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BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
VON DER ERFINDUNG ZU LÖSENDES PROBLEM
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Das
Verfahren zur Vergrößerung des Außendurchmessers
des Crimpabschnitts für den Innenleiteranschluss durch
Anbringen einer zylindrischen Metallhülse an den Crimpabschnitt
bringt jedoch das Problem mit sich, dass die zylindrische Metallhülse vorab über
den freiliegenden Isolator des Koaxialkabels gesetzt werden sollte,
bevor der Crimpabschnitt des Innenleiteranschlusses vercrimpt wird
und damit wird die Zusammenbau- oder Anschlussarbeit komplizierter.
Zusätzlich hängt die Größe des
Signalleiters vom Koaxialkabeltyp ab und ändert sich abhängig
hiervon und folglich ändert sich der Außendurchmesser
des Crimpabschnitts des Innenleiteranschlusses zum Vercrimpen mit
dem Signalleiter, nachdem der Crimpabschnitt des Innenleiteranschlusses
vercrimpt worden ist, so dass der Außendurchmesser der
Metallhülse, welche über den freigelegten Isolator
des Koaxialkabels gesetzt wird, sich ebenfalls ändert.
Um somit mit einer Mehrzahl von Koaxialkabeltypen arbeiten zu können,
müssen verschiedene Größen von Metallhülsen
bereitgestellt werden oder die Anzahl von zu verwendeten Koaxialkabeln
wird auf eines begrenzt. Die Herstellungskosten für den
abgeschirmten Verbinder nehmen folglich zu und die allgemeine Verwendbarkeit
eines abgeschirmten Verbinders wird durch Beschränken der Anzahl
von Koaxialkabeln gesenkt.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, die beschriebenen Probleme zu
beseitigen und eine Impedanzanpassung zwischen einer charakteristischen
Impedanz eines abgeschirmten Verbinders und einer charakteristischen
Impedanz eines abgeschirmten Kabels zu erreichen, indem die charakteristische
Impedanz des abgeschirmten Verbinders abgesenkt wird, welche üblicherweise
in einem Verbindungsabschnitt hoch ist, wo ein Innenleiteranschluss
des abgeschirmten Verbinders mit einem Signalleiter des abgeschirmten
Kabels verbunden ist. Ziel der vorliegenden Erfindung soll es sein,
einen abgeschirmten Verbinder bereitzustellen, der eine große
Verwendungs bandbreite hat und der nicht unterschiedliche Typen von
Metallhülsen im Gegensatz zu den oben beschriebenen Fall
benötigt, um eine Impedanzanpassung durch Anbringen einer
Metallhülse zu erreichen.
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MITTEL ZUR LÖSUNG
DES PROBLEMS
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Zur
Lösung der vorliegenden Aufgabe weist gemäß der
vorliegenden Erfindung ein abgeschirmter Verbinder für
ein abgeschirmtes Kabel mit einem Signalleiter, einer Abschirmung,
einem Isolator zwischen Signalleiter und Abschirmung und einer Ummantelung
zur Abdeckung der Abschirmung auf: einen Innenleiteranschluss zur
Verbindung mit dem Signalleiter und einen Außenleiteranschluss
zur Verbindung mit der Abschirmung, der den Innenleiteranschluss
aufzunehmen vermag, wobei ein Dielektrikum zwischen dem Außenleiteranschluss
und dem Innenleiteranschluss angeordnet ist, wobei der Innenleiteranschluss
einen Innenleiteranschlussverbindungsabschnitt zur Verbindung mit
dem Signalleiter und eine Verbindungsabschnittcrimpabschnitt aus plattenförmigem
leitfähigen Material aufweist, mit welchem ein Außendurchmesser
des Innenleiteranschlussverbindungsabschnitts vergrößerbar
ist, indem eine Vercrimpung und Wicklung um den Innenleiteranschlussverbindungsabschnitt
nach dessen Verbindung erfolgt.
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Es
ist bevorzugt, wenn einer der Anschlussabschnitte des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts an
dem anderen Anschlussabschnitt angeordnet ist, wenn der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt
auf den Innenleiteranschlussverbindungsabschnitt gecrimpt ist. Zusätzlich
ist es vorteilhaft, wenn Anschlussabschnitte des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts
so angeordnet sind, dass sie aneinander stoßen, um nach
innen gebogen zu werden, wenn der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt
auf den Innenleiteranschlussverbindungsabschnitt gecrimpt wird.
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Es
ist weiterhin vorteilhaft, wenn der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt
an einem der Anschlussabschnitte einen ringförmigen Abschnitt
enthält, der von einer Oberseite des Anschlussabschnitts
her nach innen gebogen wird und wobei der ringförmige Abschnitt
in elastischen Kontakt mit den Innenleiteranschlussverbindungsabschnitt
gelangt, wenn der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt auf den Innenleiteranschlussver bindungsabschnitt
gecrimpt wird. Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt
an einem der Anschlussabschnitte einen ringförmigen Abschnitt
aufweist, der von einer Oberseite des Anschlussabschnitts hier nach
innen gebogen wird und am anderen Anschlussabschnitt einen ringförmigen
Abschnitt aufweist, der von einer Oberseite des Anschlussabschnitts
hier nach innen gebogen wird, wobei die ringförmigen Abschnitte
in elastischen Kontakt mit dem Innenleiteranschlussverbindungsabschnitt
gelangen, wenn der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt auf den Innenleiteranschlussverbindungsabschnitt
gecrimpt wird.
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AUSWIRKUNGEN DER ERFINDUNG
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Da
der abgeschirmte Verbinder gemäß der vorliegenden
Erfindung den oben beschriebenen Aufbau hat, bei dem der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt
aus dem plattenförmigen leitfähigen Material ist
und so angeordnet ist, dass der Außendurchmesser des Innenleiteranschlussverbindungsabschnitts
auf den Innenleiteranschlussverbindungsabschnitt gecrimpt und gewickelt
wird, nachdem die Verbindung mit dem Signalleiter erfolgt ist, kann
eine hohe charakteristische Impedanz um den Innenleiteranschlussverbindungsabschnitt
nach dem Crimpen, wobei der Außendurchmesser kleiner als
der Außendurchmesser des Anschlussabschnitts des Innenleiteranschlusses
ist, abgesenkt und an eine charakteristische Impedanz des abgeschirmten
Kabels angepasst werden.
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Zusätzlich,
da der einzige Schritt, der durchgeführt werden muss, das
Crimpen und Wickeln des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts auf
bzw. um den Innenleiteranschlussverbindungsabschnitt ist, ist es
nicht notwendig, vorab eine Metallhülse über den freiliegenden
Leiter des abgeschirmten Kabels zu setzen, wie es üblicherweise
der Fall ist, um den Außendurchmesser des Innenleiteranschlussverbindungsabschnitts
durch Anbringen dieser Metallhülse an den Innenleiteranschlussverbindungsabschnitt
zu vergrößern, so dass der Vorgang des Vergrößerns des
Außendurchmessers vom Innenleiteranschlussverbindungsabschnitt
vereinfacht ist. Zusätzlich ist es nicht notwendig, verschiedene
Metallhülsenarten bereitzuhalten, wie dies bei dem herkömmlichen
Vorgehen zum Erhalten einer Impedanzanpassung durch Anbringen einer
Metallhülse gemäß obi ger Beschreibung
der Fall ist und es können unterschiedliche Abschirmkabeltypen
gehandhabt werden.
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Durch
die Ausgestaltung, bei der einer der Anschlussabschnitte des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts
auf dem anderen Anschlussabschnitt zu liegen kommt, wenn der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt
auf dem Innenleiteranschlussverbindungsabschnitt gecrimpt wird,
kann der Außendurchmesser des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts
nach dem Crimpen kleiner gemacht werden. Weiterhin kann durch die
Ausgestaltung, bei der die Anschlussabschnitte des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts
aneinander stoßen, um nach innen gebogen zu werden, wenn
der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt auf dem Innenleiteranschlussverbindungsabschnitt
gecrimpt wird, der Außendurchmesser des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts
nach dem Crimpvorgang größer gemacht werden.
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Durch
die Ausgestaltung, bei der der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt
an einem der Anschlussabschnitte einen ringförmigen Abschnitt
aufweist, der von der Oberseite des Anschlussabschnitts her nach
innen gebogen wird, wobei der ringförmige Abschnitt in
elastischem Kontakt mit dem Innenleiteranschlussverbindungsabschnitt
gelangt, wenn der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt auf den Innenleiteranschlussverbindungsabschnitt
gecrimpt wird oder bei der Ausgestaltung, bei der der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt
an einem der Anschlussabschnitte den ringförmigen Abschnitt
aufweist, der von der Oberseite des Anschlussabschnittes her nach
innen gebogen wird und an dem anderen Anschlussabschnitt den ringförmigen
Abschnitt aufweist, der von der Oberseite des Anschlussabschnitts
her nach innen gebogen wird, wobei die ringförmigen Abschnitte
in elastischen Kontakt mit dem Innenleiteranschlussverbindungsabschnitt
gelangen, wenn der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt auf den Innenleiteranschlussverbindungsabschnitt
gecrimpt wird, wird es einfach, den Außendurchmesser des
Verbindungsabschnittcrimpabschnitts nach dem Crimpvorgang auf eine
bestimmte Größe festzulegen.
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Bei
dem herkömmlichen Verfahren zum Vergrößern
des Außendurchmessers des Innenleiteranschlussverbindungsabschnitts
durch Anbringen einer Metallhülse auf dem Innenleiteranschlussverbindungsabschnitts
ist es notwendig, verschiedene Größen unterschiedlicher
Metallhülsen vorzubereiten, um mit unterschiedlichen abgeschirmten
Kabeln arbeiten zu können. Im Gegensatz hierzu ist es bei
den bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
möglich, den Außendurchmesser des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts
nach dem Crimpvorgang entsprechend größer oder
kleiner zu machen, indem nur das Crimpverfahren für den
Verbindungsabschnittcrimpabschnitt geändert wird und somit
kann eine Impedanzanpassung an unterschiedliche Arten von abgeschirmten
Verbindern und abgeschirmten Kabeln vorgenommen werden.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
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1 ist
eine Längsschnittdarstellung durch einen abgeschirmten
Verbinder gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2A bis 2C sind
jeweils Ansichten eines Verbindungsvorgangs, in dem ein Signalleiter
eines Koaxialkabels an einem Crimpabschnitt eines Innenleiteranschlusses
des abgeschirmten Verbinders von 1 angecrimpt
wird, wobei 2A eine Querschnittsansicht
durch den Crimpabschnitt des Innenleiteranschlusses vor dem Crimpvorgang,
sowie durch den Signalleiter des Koaxialkabels ist, 2B eine
Querschnittsdarstellung durch den Crimpabschnitt des Innenleiteranschlusses
nach dem Crimpvorgang sowie durch den Signalleiter des Koaxialkabels
ist und 2C eine Längsschnittdarstellung
des Innenleiteranschlusses nach dem Crimpvorgang, sowie durch den
Signalleiter des Koaxialkabels ist;
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3A bis 3C sind
jeweils Ansichten eines Verbindungsvorgangs durch Crimpen eines Verbindungsabschnittcrimpabschnitts
an den Crimpabschnitt des Innenleiteranschlusses nach dem Crimpen
gemäß der 2A bis 2C,
wobei 3A eine Querschnittsdarstellung
durch den Crimpabschnitt des Innenleiteranschlusses nach dem Crimpen
und des Verbindungsabschnittscrimpabschnitts vor dem Crimpen ist, 3B eine Querschnittsdarstellung
des Crimpabschnitts des Innenleiteranschlusses nach dem Crimpvorgang
und des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts nach dem Crimpvorgang
ist und 3C eine Längsschnittdarstellung
des Crimpabschnitts des Innenleiteranschlusses nach dem Crimpvorgang
und des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts nach dem Crimpvorgang
ist;
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4 ist
eine Längsschnittdarstellung eines abgeschirmten Verbinders
gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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5A bis 5C sind
jeweils Ansichten des Verbindungsvorgangs durch Crimpen eines Verbindungsabschnittcrimpabschnitts
an einem Crimpabschnitts eines Innenleiteranschlusses nach dem Crimpen
des abgeschirmten Verbinders gemäß 4,
wobei 5A eine Querschnittsdarstellung des
Crimpabschnitts des Innenleiteranschlusses nach dem Crimpvorgang
und des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts vor dem Crimpvorgang
ist, 5B eine Querschnittsdarstellung des Crimpabschnitts
des Innenleiteranschlusses nach dem Crimpvorgang und des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts
nach dem Crimpvorgang ist und 5C eine
Längsschnittdarstellung des Crimpabschnitts des Innenleiteranschlusses
nach dem Crimpvorgang und des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts
nach dem Crimpvorgang ist;
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6 ist
eine Längsschnittdarstellung eines abgeschirmten Verbinders
gemäß einer dritten bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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7A bis 7C sind
jeweils Ansichten des Verbindungsvorgangs durch Crimpen eines Verbindungsabschnittcrimpabschnitts
an einen Crimpabschnitt eines Innenleiteranschlusses nach dem Crimpen
des abgeschirmten Leiters gemäß 6,
wobei 7A eine Querschnittsdarstellung des
Crimpabschnitts des Innenleiteranschlusses nach dem Crimpen und
des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts vor dem Crimpen ist, 7B eine Querschnittsdarstellung
des Crimpabschnitts des Innenleiteranschlusses nach dem Crimpen
und des Verbindungsabschnittscrimpabschnitts nach dem Crimpen ist
und 7C eine Längsschnittdarstellung des Crimpabschnitts
des Innenleiteranschlusses nach dem Crimpen und des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts
nach dem Crimpen ist;
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8A bis 8C sind
Ansichten eines modifizierten Beispiels des Crimpvorgangs der 7A bis 7C,
wobei 8A eine Querschnittsdarstellung
des Crimpabschnitts des Innenleiteranschlusses nach dem Crimpen
und des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts vor dem Crimpen ist, 8B eine
Querschnittsdarstellung des Crimpabschnitts des Innen leiteranschlusses
nach dem Crimpen und des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts nach
dem Crimpen ist, und 8C eine Längsschnittdarstellung
des Crimpabschnitts des Innenleiteranschlusses nach dem Crimpen
und des Verbindungsabschnittscrimpabschnitts nach dem Crimpen ist;
und
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9 ist
eine Längsschnittdarstellung, welche schematisch einen
herkömmlichen abgeschirmten Verbinder zeigt.
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BESTE WEISE ZUR DURCHFÜHRUNG
DER ERFINDUNG
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Eine
detaillierte Beschreibung eines abgeschirmten Verbinders gemäß bevorzugter
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung erfolgt nun unter
Bezugnahme auf die 1 bis 8.
Zunächst wird ein abgeschirmter Verbinder gemäß einer
ersten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
unter Bezugnahme auf die 1 bis 3C beschrieben. 1 ist
eine Längsschnittdarstellung des abgeschirmten Verbinders
in Verbindung mit einem Koaxialkabel. Die 2A bis 2C sind
Ansichten, welche den Crimpvorgang eines Crimpabschnittes eines
Innenleiteranschlusses an einen Signalleiter zeigen. Die 3A bis 3C sind
Ansichten, die den Crimpvorgang eines Verbindungsabschnittcrimpabschnitts
auf den Crimpabschnitt des Innenleiteranschlusses zeigen, der mit
dem Signalleiter verbunden ist. In der nachfolgenden Beschreibung
ist die Verbindungsseite des abgeschirmten Verbinders mit einem
Gegenverbinder (nicht gezeigt) als „Vorderseite” bezeichnet.
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Gemäß 1 ist
ein abgeschirmter Verbinder 1 von einer Formgebung in der
Art, dass AN einem Ende eines Koaxialkabels W ein Innenleiteranschluss 2 mit
einem Signalleiter Wa des Koaxialkabels W verbunden ist, wobei ein
Dielektrikum 3 den Innenleiteranschluss 2 hält,
ein Außenleiteranschluss 4 das Dielektrikum 3 aufnimmt
und der Außenleiteranschluss 4 mit einer Abschirmung
Wd des Koaxialkabels W verbunden ist.
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Das
Koaxialkabel W ist von bekannter Koaxialstruktur, bei der der Signalleiter
Wa, der als Übertragungsart elektrischer Signale dient
und durch ein Bündel einer Mehrzahl von Einzellitzen aus
beispielsweise Kupfer gebildet ist von der Abschirmung Wd umgeben
ist, die aus verflochtenen Einzellitzen aufgebaut ist. Zwischen
diesen beiden Leitern liegt ein Isolator Wb und eine isolierende
Ummantelung oder Hülle We dient zur Abdeckung der Abschirmung
Wd. Die genannten Elemente liegen konzentrisch zueinander. Die Abschirmung
Wd überdeckt den Signalleiter Wa lückenlos und
schirmt den Signalleiter Wa elektromagnetisch ab.
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Gemäß 1 wird
das Koaxialkabel W so vorbereitet, dass die Ummantelung We über
eine bestimmte Länge abgezogen wird, um die Abschirmung Wd
freizulegen, die freigelegte Abschirmung Wd wiederum wird über
eine bestimmte Länge abgezogen, um den Isolator Wb freizulegen
und der freigelegte Isolator Wb wird letztendlich über
eine bestimmte Länge abgezogen, um den Signalleiter Wa
freizulegen.
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Der
Innenleiteranschluss 2 des abgeschirmten Verbinders 1 zur
Verbindung mit dem Signalleiter ist einstückig hergestellt
durch Biegen eines plattenförmigen leitfähigen
Materials, um eine sogenannte Buchsenanschlussform zu haben und
weist an seiner Rückseite einen Crimpabschnitt 2a auf,
der einen Verbindungsabschnitt mit dem Signalleiter Wa definiert
und an seiner Vorderseite einen Anschlussabschnitt 2b zur
Verbindung mit einem Innenleitersteckanschluss des nicht gezeigten
Gegenverbinders.
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Der
Anschlussabschnitt 2b weist ein Paar elastischer Anschlussabschnitte 2c, 2c auf,
die nach innen gebogen sind. Die elastischen Anschlussabschnitte 2c sind
elastisch verformbar ausgebildet und wenn ein Zungenabschnitt des
Innenleitersteckanschlusses des Gegenverbinders (nicht gezeigt)
zwischen die elastischen Anschlussabschnitte 2c eingeführt
wird, gelangen die elastischen Anschlussabschnitte 2c in
Kontaktanlage mit diesem Zungenabschnitt und ermöglichen
die Übertragung und den Empfang von Signalen. Ein Verriegelungsabschnitt 2d liegt
oberhalb des Anschlussabschnitts 2b und steht nach oben
vor und ist verformbar.
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Das
Dielektrikum 3, welches den Innenleiteranschluss 2 hält,
ist ein einstückiges Bauteil, das im Wesentlichen die Form
einer zylindrischen Buchse hat und ist aus einem isolierenden Kunstharz
oder Kunststoff einer vorbestimmten Dielektrizitätskonstanten
und dient dazu, den Innenleiteranschluss 2 und den Außenleiteranschluss 4 in
einem zueinander isolierten Zustand zu halten. In dem Dielektrikum 3 ist eine
Anschluss aufnahmekammer 3a ausgebildet und verläuft
im Dielektrikum 3 in Längsrichtung und in dieser
Anschlussaufnahme 3a ist der Innenleiteranschluss 2 gehalten.
An der oberen Wand der Anschlussaufnahmekammer 3a an der
Rückseite ist eine Verriegelungsöffnung 3b ausgebildet.
Die Verriegelungsöffnung 3b verriegelt den Verriegelungsabschnitt 2d des
Innenleiteranschlusses 2, um zu verhindern, dass der Innenleiteranschluss 2 ohne weiteres
aus der Anschlussaufnahmekammer 3a herausgezogen werden
kann. An der unteren Wand des Dielektrikums 3 an der Rückseite
steht ein Verriegelungsvorsprung 3c nach unten vor.
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Der
Außenleiteranschluss 4, der das Dielektrikum 3 aufnimmt,
ist ein einstückig ausgebildetes Bauteil, hergestellt durch
Biegen eines plattenförmigen leitfähigen Materials,
und weist an seiner Vorderseite einen Schalenabschnitt 4a auf,
der im Wesentlichen Zylinderform hat und in welchem sich das Dielektrikum 3 befindet,
sowie an seiner Rückseite einen Crimpabschnitt 4b,
der durch einen Crimpvorgang an dem Koaxialkabel W befestigt ist.
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An
der unteren Wand des Schalenabschnitts 4a an der Vorderseite
steht nach unten ein Stabilisator 4c vor. Wenn der Stabilisator 4c in
einem nicht gezeigten Verbindergehäuse aufgenommen wird,
wird der Stabilisator 4c in einen Schlitz eingeführt,
der an der unteren Wand des Verbindergehäuses ausgebildet
ist. Der Stabilisator 4c regelt die Einführrichtung des
Außenleiteranschlusses 4 in das Verbindergehäuse.
An der Vorderseite einer Öffnung 4d, die durch
die Ausbildung des Stabilisators 4c gebildet ist, ist ein
schräg verlaufender Führungsabschnitt 4i ausgebildet.
Der schräg verlaufende Führungsabschnitt 4i führt
den Stabilisator 4c in den Schlitz an der unteren Wand
des Verbindergehäuses, wenn der Außenleiteranschluss 4 in
das Verbindergehäuse eingesetzt wird.
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An
der unteren Wand des Schalenabschnitts 4a an der Rückseite
ist ein Verriegelungsabschnitt 4e ausgebildet, der nach
oben verformbar ist. Der Verriegelungsabschnitt 4e gelangt
in Eingriff mit dem Verriegelungsvorsprung 3c, der von
der unteren Wand des Dielektrikums 3 an der Rückseite
nach unten vorsteht. Wenn das Dielektrikum 3 in den Schalenabschnitt 4a des
Außenleiteranschlusses 4 von der Vorderseite her
eingeführt wird, kann das Dielektrikum 3 in dem
Schalenabschnitt 4a gehalten wer den, um nicht mehr ohne
weiteres hieraus gezogen zu werden. An jeder der Seitenwände
des Schalenabschnitts 4a ist ein Anschlussabschnitt ausgebildet, der
zungenartig geformt ist (nicht gezeigt). Die Anschlussabschnitte
gelangen in elastischem Kontakt mit dem Außenleiteranschluss
des Gegenverbinders.
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Der
Crimpabschnitt 4b des Außenleiteranschlusses 4 ist
stufenweise ausgebildet, so dass die Abschirmung Wd und ein Ende
der Ummantelung We des Koaxialkabels W auf geeignete Weise an bzw.
in dem Crimpabschnitt 4b zu liegen kommen. In dem Crimpabschnitt 4b sind
ein Paar von Abschirmcrimpabschnitten 4f, 4f in
Streifenform und ein Paar von Ummantelungscrimpabschnitten 4g, 4b in
Streifenform so ausgebildet, dass sie sich von der unteren Wand
des Crimpabschnitt 4b aus erstrecken. Diese Crimpabschnitte
sind lang genug, um um verschiedene Koaxialkabel herum gelegt werden
zu können.
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In
der Mitte der unteren Wand des Crimpabschnitts 4b, wo das
Ende der Abschirmung Wd liegt, ist eine Durchgangsöffnung 4h ausgebildet.
Wenn die Abschirmcrimpabschnitte 4f auf das Ende des Abschirmleiters
Wd gecrimpt werden, wird ein Teil der Abschirmung Wd in dieser Durchgangsöffnung 4h aufgenommen.
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Ein
Verbindungsabschnittcrimpabschnitt 5 ist auf den Crimpabschnitt 2a des
Innenleiteranschlusses 2 des abgeschirmten Leiters 1 mit
obigem Aufbau gecrimpt und hierum gewickelt, um nach einer Vercrimpung
auf dem Signalleiter Wa den Crimpabschnitt 2a abzudecken.
Der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt 5 wird hergestellt
durch Stanzen eines plattenförmige leitfähigen
Materials in eine Streifenform bestimmter Länge. Der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt 5 wird
in leitende Verbindung mit dem Crimpabschnitt 2a gebracht,
so dass ein Außendurchmesser des Crimpabschnitts 2a elektrisch leitend
vergrößert wird.
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Nachfolgend
werden die Vorgänge des Crimpens des Crimpabschnitts 2a des
Innenleiteranschlusses 2 auf das Ende des Signalleiters
Wa und der Vorgang des Crimpens des Verbinderabschnittcrimpabschnitts 5 auf
den Crimpabschnitt 2a des Innenleiteranschlusses 2 nach
dem Crimpen beschrieben. Die 2A bis 2C sind
jeweils Ansichten, welche den Vorgang des Crimpens des Crimpabschnitts 2a des
Innenleiteran schlusses 2 auf das Ende des Signalleiters
Wa zeigen. Gemäß den 2A bis 2C ist
der Crimpabschnitt 2a des Innenleiteranschlusses 2 mit
einem Paar von Abschirmungscrimpabschnitten 2f, 2f versehen,
welche streifenförmig ausgebildet sind und sich von einer Bodenfläche
des Crimpabschnitts 2a aus erstrecken, auf welchem das
Ende des Signalleiters Wa des Koaxialkabels W zu liegen kommt. Der
Raum zwischen den Abschirmcrimpabschnitten 2f erweitert
sich nach oben in Richtung ihrer Enden und die Abschirmcrimpabschnitte 2f sind
lang genug, um um Signalleiter unterschiedlicher Durchmesser unterschiedlicher Koaxialkabel
gelegt zu werden.
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Zunächst
wird gemäß 2A das
Ende des Signalleiters Wa auf der Bodenwand des Crimpabschnitts 2a des
Innenleiteranschlusses 2 abgelegt. Dann werden die Abschirmcrimpabschnitte 2f nach innen
mittels eines Crimpvorgangs mit einer nicht gezeigten Crimpvorrichtung
verformt und in einen Zustand gemäß der 2B und 2C gebracht.
Somit ist der Innenleiteranschluss 2 über den
Crimpabschnitt 2a in leitfähiger Verbindung mit
dem Signalleiter Wa.
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Dann
wird der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt 5 auf den Crimpabschnitt 2a des
Innenleiteranschlusses 2 gecrimpt und hierum gelegt. Die 3A bis 3C sind
Ansichten, die diesen Crimpvorgang des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 auf
den Crimpabschnitt 2a des Innenleiteranschlusses 2 nach
dessen Vercrimpung zeigen. Gemäß 3A ist
der Raum zwischen rechten und linken Anschlussabschnitten 5b und 5c des
Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 von einer Bodenfläche 5a des
Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 in Richtung derer
Enden erweitert und die Anschlussabschnitte 5b und 5c sind
lang genug, um um Crimpabschnitte unterschiedlicher Durchmesser
von Innenleiteranschlüssen nach deren Vercrimpung gelegt
bzw. gewickelt zu werden.
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Zunächst
wird gemäß 3A der
Crimpabschnitt 2a des Innenleiteranschlusses 2 nach
dessen Vercrimpung auf die Bodenfläche 5a des
Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 gelegt. Dann werden
die Anschlussabschnitte 5b und 5c durch einen Crimpvorgang
nach innen mittels einer nicht gezeigten Crimpvorrichtung gebogen
bzw. verformt und in einen Zustand gemäß den 3B und 3C verbracht.
In diesem Fall wird der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt 5 so
gecrimpt, dass der rechte Anschlussab schnitt 5c unter dem
linken Anschlussabschnitt 5b zu liegen kommt. Der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt 5 hat
nach der Vercrimpung im Querschnitt im Wesentlichen Ellipsenform
mit einer Höhe A1 und einer Breite B1 gemäß 3B.
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Der
Außendurchmesser des Crimpabschnitts 2a wird durch
das Crimpen und Wickeln des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 auf
und um dem Crimpabschnitt 2e vergrößert,
nachdem der Innenleiteranschluss 2 gemäß obiger
Beschreibung angecrimpt wurde. Somit kann eine hohe charakteristische
Impedanz um den Crimpabschnitt 2a nach dessen Vercrimpung,
wobei der Außendurchmesser kleiner als einer Außendurchmesser
des Anschlussabschnitts 2b des Innenleiteranschlusses 2 ist,
abgesenkt und an die charakteristischen Impedanzen des Koaxialkabels
W und anderer Abschnitte außer dem Crimpabschnitt 2a des
abgeschirmten Verbinders 1 angepasst werden.
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Da
weiterhin der Außendurchmesser des Crimpabschnitts 2a des
Innenleiteranschlusses 2 lediglich durch Crimpen des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 auf
den Crimpabschnitt 2a nach dessen Vercrimpung vergrößert
werden kann, ist es nicht notwendig, vorab eine Metallhülse über
den freigelegten Isolator Wb des Koaxialkabels W im Gegensatz zum
herkömmlichen Vergrößern des Außendurchmessers
des Crimpabschnitts 2a durch Anbringen einer Metallhülse
zu legen, so dass die Handhabbarkeit beim Vergrößern
des Außendurchmessers des Crimpabschnitts 2a des
Innenleiteranschlusses 2 verbessert ist.
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Nachfolgend
wird ein abgeschirmter Verbinder gemäß einer zweiten
bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
unter Bezugnahme auf die 4 bis 5C beschrieben. 4 ist
eine Längsschnittdarstellung durch den abgeschirmten Verbinder
in Verbindung mit einem Koaxialkabel. Die 5A bis 5C sind
jeweils Ansichten, die den Crimpvorgang eines Verbindungsabschnittcrimpabschnitts
auf einen Crimpabschnitt eines Innenleiteranschlusses zeigen, der
mit einem Signalleiter verbunden ist. Gleiche Elemente wie bei dem
abgeschirmten Verbinder gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung haben gleiche Bezugszeichen und eine
nochmalige Beschreibung dieser Elemente erfolgt nicht; die nachfolgende
Beschreibung konzentriert sich auf die Unterschiede.
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Gemäß 4 unterscheidet
sich ein abgeschirmter Verbinder 10 von dem abgeschirmten
Verbinder 1 gemäß 1 dahingehend,
dass der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt 5 zum Aufcrimpen auf
und Wickeln um den Crimpabschnitt 2a des Innenleiteranschlusses 2 nach
dessen Vercrimpung einen Außendurchmesser hat, der sich
vom Außendurchmesser des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 gemäß 1 unterscheidet.
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Der
Vorgang des Crimpens des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 mit
dem unterschiedlichen Außendurchmesser gegenüber
dem Außendurchmesser des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 von 1 wird
nun beschrieben. Zunächst wird gemäß 5A der
Crimpabschnitt 2a des Innenleiteranschlusses 2 nach
dessen Vercrimpung auf der Bodenfläche 5a des
Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 abgelegt. Dann werden
die Anschlussabschnitte 5b und 5c durch einen
Crimpvorgang mit einer nicht gezeigten Crimpvorrichtung nach innen
umgeformt und in einen Zustand gemäß den 5B und 5C gebracht.
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In
diesem Fall stoßen der rechte Anschlussabschnitt 5c und
der linke Anschlussabschnitt 5b bei der Biegung nach innen
aneinander und es bilden sich Freiräume 6, 6 zwischen
den Anschlussabschnitten 5b und 5c und dem Crimpabschnitt 2a des Innenleiteranschlusses 2 nach
dem Crimpvorgang, so dass der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt 5 nach
dem Crimpvorgang im Querschnitt im Wesentlichen eine Herzform hat
mit einer Höhe A2 und einer Breite B2 gemäß 5B.
Die Höhe A2 und die Breite B2 im Querschnitt des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 nach
dem Crimpvorgang sind größer als die Höhe
A1 und die Breite B2 im Querschnitt des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 nach dem
Crimpvorgang gemäß 3B und
der Außendurchmesser des Crimpabschnitts 2a des
Innenleiteranschlusses 2 nach dem Crimpvorgang ist vergrößert,
um näher am Außendurchmesser des Anschlussabschnittes 2b des
Innenleiteranschlusses 2 zu sein, wie in 5c gezeigt.
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Wie
oben beschrieben können der Außendurchmesser (Höhe
A1 und Breite B1) des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 nach
dem Crimpen kleiner (siehe 3B) gemacht
werden durch Crimpen des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5,
so dass der Anschlussabschnitt 5c auf dem Anschlussabschnitt 5b zu
liegen kommt, wenn der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt 5 auf
den Crimpabschnitt 2 des Innenleiteranschlusses 2 gecrimpt
und hierum gewickelt wird, nachdem dieser vercrimpt worden ist und
der Außendurchmesser (Höhe A2 und Breite B2) des
Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 nach dem Crimpen
kann größer gemacht werden (siehe 5B),
in dem der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt 5 so gecrimpt
wird, dass der Anschlussabschnitt 5b und der Anschlussabschnitt 5c aneinander
nach innen gebogen stoßen, wenn der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt 5 auf
dem Crimpabschnitt 2 des Innenleiteranschlusses 2 gecrimpt
und hierum gewickelt wird. Mit anderen Worten, nur durch Bereitstellen
eines Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 aus einem plattenförmigen leitfähigen
Material und durch Ändern des Crimpverfahrens für
den Verbindungsabschnittcrimpabschnitt 5 am Crimpabschnitt 2a des
Innenleiteranschlusses 2 nach dessen Vercrimpung kann der
Außendurchmesser des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 nach
dem Crimpen kleiner oder größer gewählt
werden.
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Beim
herkömmlichen Verfahren des Anbringens einer Metallhülse
auf dem Crimpabschnitt 2a des Innenleiteranschlusses 2 nach
dessen Vercrimpung, um einen Außendurchmesser des Crimpabschnitts 2a zu
vergrößern, ist es notwendig, verschiedene Metallhülsen
unterschiedlicher Abmessungen bereitzustellen. Im Gegensatz hierzu
ist es bei den bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
möglich, eine Impedanzanpassung für unterschiedliche
Arten abgeschirmter Verbinder und abgeschirmter Kabel dadurch zu
erreichen, dass nur ein einziger Verbindungsabschnittcrimpabschnitt 5 aus
plattenförmigen leitfähigem Material verwendet wird.
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Nachfolgend
wird ein abgeschirmter Verbinder gemäß einer dritten
bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
unter Bezugnahme auf die 6 bis 7C beschrieben. 6 ist
eine Längsschnittdarstellung durch den abgeschirmten Verbinder
in Verbindung mit einem Koaxialkabel. Die 7A bis 7C sind
Ansichten eines Crimpvorgangs zum Verbinden eines Verbindungsabschnittcrimpabschnitts
mit einem Crimpabschnitt eines Innenleiteranschlusses, der am Signalleiter
befestigt ist. Gleiche Elemente wie bei dem abgeschirmten Verbinder
gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung haben gleiche Bezugszeichen und eine nochmalige Beschreibung
erfolgt nicht; die nachfolgende Beschreibung konzentriert sich auf
die Unterschiede.
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Gemäß 6 unterscheidet
sich ein abgeschirmter Verbinder 20 dieser Ausführungsform
vom abgeschirmten Verbinder 1 gemäß 1 bzw.
vom abgeschirmten Verbinder 10 gemäß 4 dahingehend,
dass sich der Außendurchmesser des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts,
der auf den Crimpabschnitt 2a des Innenleiterabschlusses 2 nach
dessen Vercrimpung gecrimpt und hierum gewickelt ist, von denjenigen
der 1 und 4 unterscheidet.
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Gemäß 7A ist
der Raum zwischen den linken und rechten Anschlussabschnitten 5b und 5c des
Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 ausgehend von der
Bodenfläche 5a des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 in
Richtung derer Enden nach oben hin erweitert und die Anschlussabschnitte 5b und 5c sind
lang genug, um um Crimpabschnitte von Innenleiteranschlüssen
unterschiedlicher Durchmesser nach deren Vercrimpung gelegt und
gewickelt zu werden. In diesem Fall wird ein im Wesentlichen ringförmiger
Abschnitt 5d vorab ausgebildet, indem das Ende beispielsweise
des Anschlussabschnittes 5b gemäß 7A nach
innen verformt wird, so dass eine gebogene konvexe Oberfläche 5f an
einer Innenseite des ringförmigen Abschnitts 5d gebildet
wird.
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Es
erfolgt nun eine Beschreibung des Crimpens des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 mit dem
unterschiedlichen Außendurchmesser gegenüber den 1 und 4.
Zunächst wird gemäß 7A der
Crimpabschnitt 2a des Innenleiteranschluss 2 nach
dessen Vercrimpung auf der Bodenfläche 5a des
Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 abgelegt. Dann werden
die Anschlussabschnitte 5b und 5c durch eine Crimpung
mit einem nicht gezeigten Crimpwerkzeug nach innen verformt und
gebogen und in einen Zustand gemäß den 7B und 7C gebracht.
Hierbei kommt der Anschlussabschnitt 5c auf den Anschlussabschnitt 5b mit
dem ringförmigen Abschnitt 5d zu liegen und die
gebogene konvexe Fläche 5f des ringförmigen
Abschnitts 5d des Anschlussabschnittes 5b gelangt
in elastischen Kontakt mit dem Crimpabschnitt 2a des Innenleiteranschlusses 2.
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In
diesem Fall hat der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt nach dem
Crimpvorgang im Querschnitt im Wesentlichen Ellipsenform mit einer
Höhe A3 und einer Breite B3, wie in 7B gezeigt.
Die Höhe A3 und die Breite B3 im Querschnitt des Verbin dungsabschnittcrimpabschnitts 5 nach
dem Crimpvorgang sind größer als die Höhe
A2 und die Breite B2 im Querschnitt des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 nach
dem Crimpvorgang gemäß 5B bei
der zweiten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung und der Außendurchmesser des Crimpabschnitts 2a des
Innenleiteranschlusses 2 nach dem Crimpvorgang ist vergrößert,
um näher an dem ersten Durchmesser des Anschlussabschnitts 2b des
Innenleiteranschlusses 2 zu sein, wie in 7C zu
sehen.
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Folglich
kann der Außendurchmesser des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5,
der verwendet wird, um den Außendurchmesser des Crimpabschnitts 2a des
Innenleiteranschlusses 2 zur Verbindung mit dem Signalleiter
Wa zu vergrößern, gemäß der
Größe des ringförmigen Abschnitts 5d festgesetzt
oder gewählt werden. Somit ist es nicht notwendig, verschiedene
Arten von Metallhülsen vorab bereitzustellen, wie dies
beim herkömmlichen Fall notwendig ist, um eine Impedanzanpassung
durch Anbringung einer Metallhülse zu erreichen, so dass
mit verschiedenen Arten von abgeschirmten Kabeln gearbeitet werden.
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Die 8A bis 8C sind
Ansichten eines modifizierten Beispiels der Ausführungsform
der 7A bis 7C und
zeigen den Crimpvorgang des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 am Crimpabschnitt 2a des
Innenleiteranschlusses 2 nach dessen Vercrimpung. Gemäß 8A ist
der Raum zwischen den rechten und linken Anschlussabschnitten 5b und 5c des
Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 ausgehend von der
Bodenfläche 5a des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 in Richtung
derer Enden nach oben hin erweitert und die Anschlussabschnitte 5b und 5c sind
lang genug, um um Crimpabschnitte unterschiedlicher Durchmesser
von Innenleiteranschlüssen nach deren Vercrimpung gelegt
zu werden. Nachdem der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt 5 gecrimpt
worden ist, werden die Anschlussabschnitte 5b und 5c mit
im Wesentlichen ringförmigen Abschnitten 5d und 5e versehen,
welche jeweils nach innen gebogen sind und gekrümmte konvexe
Oberflächen 5f und 5g der ringförmigen
Abschnitte 5d und 5e gelangen in elastischen Kontakt
mit dem Crimpabschnitt 2a des Innenleiteranschlusses 2.
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Eine
Beschreibung des Crimpvorgangs für den Verbindungsabschnittcrimpabschnitt 5 mit
unterschiedlichen Außendurchmesser gegenüber den 1 bis 4 erfolgt
nun. Zunächst wird gemäß 8A der
Crimpabschnitt 2a des Innenleiteranschlusses 2 nach
seinem Crimpvorgang auf der Bodenfläche 5a des
Verbindungsabschnittcrimpabschnittes 5 angeordnet. Dann
werden die Anschlussabschnitte 5b und 5c durch
ein nicht näher gezeigtes Crimpwerkzeug nach innen verformt,
um einen Crimpvorgang durchzuführen und gelangen in einen Zustand
gemäß den 8B und 8C.
Hierbei sind die Anschlussabschnitte 5b und 5c des
Verbindungsabschnitts 5 nach innen gebogen, um die annähernd
ringförmigen Abschnitten 5d und 5e zu
bilden und die gebogenen konvexen Oberflächen 5f und 5g der
ringförmigen Abschnitte 5d und 5e gelangen
in elastischen Kontakt mit dem Crimpabschnitt 2a des Innenleiteranschlusses 2.
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Der
Verbindungsabschnittcrimpabschnitt 5 hat nach dem Crimpvorgang
im Querschnitt gesehen im Wesentlichen Herzform mit einer Höhe
A3 und einer Breite B3 gemäß 8B.
Die Höhe A3 und die Breite B3 im Querschnitt des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 nach
der Vercrimpung sind größer als die Höhe
A2 und die Breite B2 im Querschnitt des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 nach
der Vercrimpung gemäß 5B (zweite
bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung)
und der Außendurchmesser des Crimpabschnitts 2a des Innenleiteranschlusses 2 ist
nach der Vercrimpung vergrößert, um näher
am Außendurchmesser des Anschlussabschnittes 2b des
Innenleiteranschlusses 2 zu sein, wie in 8C gezeigt.
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Der
Außendurchmesser (Höhe A3 und Breite B3) des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 nach der
Vercrimpung kann größer gemacht werden (siehe 7B),
in dem der ringförmige Abschnitt 5d gebildet wird,
der von der Oberseite des Anschlussabschnitts 5b des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 nach
innen gebogen ist und durch Durchführen eines Crimpvorgangs
derart, dass der ringförmige Abschnitt 5d in elastischen
Kontakt mit dem Crimpabschnitt 2a des Innenleiteranschlusses 2 gelangt,
wie in 7B gezeigt, wenn der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt 5 auf
den Crimpabschnitt 2 des Innenleiteranschlusses 2 nach
dessen Vercrimpung gecrimpt und hierum gewickelt wird.
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Zusätzlich
kann der Außendurchmesser (Höhe A3 und Breite
B3) des Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 nach dem
Crimpen größer gemacht werden (siehe 8B),
indem die ringförmigen Abschnitte 5d und 5e von
der Oberseite des Anschlussabschnitts 5b in das Verbindungsabschnittcrimpabschnitts 5 nach
innen gebogen werden und dann ein Crimpvorgang durchgeführt
wird, so dass die ringförmigen Abschnitte 5d und 5e in
elastischem Kontakt mit dem Crimpabschnitt 2a des Innenleiteranschlusses 2 gelangen,
wie in 8B gezeigt, wenn der Verbindungsabschnittcrimpabschnitt 5 auf den
Crimpabschnitt 2a des Innenleiteranschlusses 2 nach
dessen Vercrimpung gecrimpt und hierum gelegt oder gewickelt wird.
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Bei
einem herkömmlichen Verfahren zum Vergrößern
des Außendurchmessers des Crimpabschnitts 2a durch
Anbringen einer Metallhülse am Crimpabschnitt 2a des
Innenleiteranschlusses 2 nach dessen Vercrimpung ist es
notwendig, Metallhülsen unterschiedlicher Abmessungen bereitzustellen,
um mit unterschiedlichen abgeschirmten Kabeln arbeiten zu können.
Im Gegensatz hierzu ist es bei den bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung möglich, eine Impedanzanpassung
bei unterschiedlichsten Typen von abgeschirmten Verbindern und abgeschirmten
Kabeln allein dadurch zu erreichen, dass der eine Verbindungsabschnittcrimpabschnitt 5 vorgesehen
wird.
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Die
voran stehende Beschreibung des abgeschirmten Verbinders gemäß bevorzugter
Ausführungsformen in der Erfindung ist keinster Weise erschöpfend
oder die Erfindung auf die konkret dargestellten Formen einschränkend
zu verstehen und Abwandlungen und Modifikationen sind im Lichte
der obigen Offenbarung möglich oder können bei
einer Umsetzung der Erfindung in die Praxis realisiert werden. Beispielsweise
ist, obgleich die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung gemäß obiger Beschreibung einen Verbindungsabschnittcrimpabschnitt
betreffen, der auf einen Crimpabschnitt gecrimpt oder geklemmt wird,
der einen Verbindungsabschnitt für einen Innenleiteranschluss
eines Signalleiters definiert, die vorliegende Erfindung auch bei
Verbindungsabschnitten wie gelöteten oder geschweißten
Verbindungsabschnitten anwendbar, die durch Löten oder
Schweißen angeschlossen werden und einen Verbindungsabschnitt zu
einem Signalleiter eines Innenleiteranschlusses definieren.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Die
charakteristischen Impedanzen eines abgeschirmten Verbinders und
eines abgeschirmten Kabels werden aneinander angepasst, indem die üblicherweise
hohe Impedanz des Verbinders in einem Verbindungsabschnitt eines
Innenleiteranschlusses des Verbinders auf diejenige eines Signalleiters
des Kabels abgesenkt wird, so dass Übertragungsverluste
durch Reflexion von hochfrequenten Signalen verringert werden. Der
Verbinder für das abgeschirmte Kabel (W) mit einem Signalleiter
(Wa), einem Abschirmleiter (Wd), einen Isolator (Wb) zwischen den Leitern
(Wa, Wd) und einer Ummantelung auf den Leitern (Wd) weist einen
Innenleiteranschluss (2) in Verbindung mit dem Leiter (Wa)
und einen Außenleiteranschluss (4) in Verbindung
mit dem Leiter (Wd) zur Aufnahme des Anschlusses (2) auf,
wobei zwischen den Anschlüssen ein Dielektrikum (3)
angeordnet ist. Der Anschluss (2) weist einen Verbindungsabschnitt
(2a) mit dem Leiter (Wa) und einen Crimpabschnitt (5)
zum Vergrößern des Außendurchmessers
des Abschnitts (2a) auf, der auf den Abschnitt (2a)
nach dessen Verbindung aufgecrimpt wird.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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