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Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektronische Vorrichtung, insbesondere eine elektronische Vorrichtung mit einem verstellbaren Anzeigebauteil.
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Elektronische Vorrichtungen, wie z. B. Laptop- oder Notebookcomputer, weisen ein Anzeigebauteil auf, das um zwei oder mehr Schwenkpunkte drehbar mit einem Basisbauteil gekoppelt ist. Bei einigen Notebookcomputern z. B. ist das Anzeigebauteil schwenkbar mit einem Arm gekoppelt, der schwenkbar mit dem Basisbauteil gekoppelt ist, um ein variables Positionieren um zwei Schwenkpunkte zu ermöglichen. Derartige Schwenkpunkte sind gleichzeitig schwenkbar, was es oft schwierig macht, die Bewegung des Anzeigebauteils zu steuern. Bei einem Fall ist es möglich, das Anzeigebauteil zu drehen, wenn das Anzeigebauteil nicht in einer Position ist, um andere Teile des Systems freizugeben, so wird verhindert, dass sich das Anzeigebauteil in die letztendliche erwünschte Position dreht und/oder andere Teile des Systems (z. B. das Tastenfeld an dem Basisbauteil) stört und/oder diese möglicherweise beschädigt. Ferner muss ein Benutzer, da beide Schwenkpunkte gleichzeitig drehbar sind, beide Hände benutzen, um das Anzeigebauteil in eine erwünschte Ausrichtung übergehen zu lassen. Eine Hand z. B. muss verwendet werden, um einen Drehpunkt zu stabilisieren und/oder anderweitig eine Drehung desselben zu verhindern, während der andere Schwenkpunkt in die erwünschte Position gebracht wird.
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Elektronische Vorrichtungen mit einem verstellbaren Anzeigebauteil werden z. B. in der
US 6,778,196 B2 , der
US 6,903,927 B2 , der
EP 1 645 939 A2 , der
WO 2005/064436 A1 , der
US 6,430,038 B1 , der
US 2004/0114319 A1 und der
DE 201 04 209 U1 beschrieben.
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Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine elektronische Vorrichtung zu schaffen, bei der ein unerwünschter und/oder schädlicher Kontakt zwischen einem Anzeigebauteil und einem Basisbauteil verhindert wird.
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Diese Aufgabe wird durch eine elektronische Vorrichtung gemäß Anspruch 1 gelöst.
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1 ist ein Diagramm einer elektronischen Vorrichtung, die ein Ausführungsbeispiel eines verstellbaren Anzeigebauteils vorteilhaft verwendet;
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2A bis 2D sind Diagramme, die perspektivische Ansichten der elektronischen Vorrichtung und des verstellbaren Anzeigebauteils aus 1 beim Übergehen von der offenen Position in die geschlossene Position darstellen;
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3 ist ein Diagramm, das ein Ausführungsbeispiel einer Gelenkanordnung des verstellbaren Anzeigebauteils aus 1 in einer verriegelten Position darstellt;
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4 ist ein Diagramm, das die Gelenkanordnung aus 3 in einer entriegelten Position darstellt;
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5A bis 5C sind zusätzliche Diagramme, die die Gelenkanordnung der 3 und 4 darstellen; und
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6A bis 6C sind Diagramme, die eine Schnittansicht eines Teils der Gelenkanordnung der 5A bis 5C entlang der Linien 6A-6A aus 5A, 6B-6B aus 5B bzw. 6C-6C aus 5C darstellen.
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1 ist ein Diagramm einer elektronischen Vorrichtung 10, die ein Ausführungsbeispiel eines verstellbaren Anzeigebauteils 16 vorteilhaft verwendet. Bei dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel weist die elektronische Vorrichtung 10 einen Laptop- oder Notebookcomputer 14 auf; es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die elektronische Vorrichtung 10 einen beliebigen Typ elektronischer Vorrichtung aufweisen könnte, wie z. B., jedoch nicht ausschließlich einen Tablett-Personalcomputer oder einen beliebigen anderen Typ tragbarer oder nicht tragbarer elektronischer Vorrichtung. Bei dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel weist die elektronische Vorrichtung 10 ein Anzeigebauteil 16 auf, das über eine Gelenkanordnung 12 drehbar mit einem Basisbauteil 18 gekoppelt ist. In 1 weist die Gelenkanordnung 12 einen Gelenkarm 20 mit einem Ende 20a, das schwenkbar mit dem Anzeigebauteil 16 gekoppelt ist, und einem Ende 20b, das schwenkbar mit dem Basisbauteil 18 gekoppelt ist, auf, um eine Schwenkbewegung des Gelenkarms 20 relativ zu dem Basisbauteil 18 und eine Schwenkbewegung des Anzeigebauteils 16 relativ zu dem Gelenkarm 20 zu ermöglichen. Bei dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel z. B. ermöglicht die Gelenkanordnung 12 eine Schwenkbewegung des Gelenkarms 20 in den Pfeilrichtungen 22, während außerdem eine Schwenkbewegung des Anzeigebauteils 16 relativ zu dem Gelenkarm 20 in den Pfeilrichtungen 23 ermöglicht wird. In Betrieb sind Ausführungsbeispiele der Gelenkanordnung 12 konfiguriert, um eine Schwenkbewegung des Anzeigebauteils 16 und/oder Gelenkarms 20 in Abhängigkeit von der Positionen von Anzeigebauteil 16 und/oder Gelenkarm 20 zu verhindern, um einen unerwünschten und/oder schädlichen Kontakt zwischen dem Anzeigebauteil 16 und dem Basisbauteil 18 zu beseitigen.
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Die 2A bis 2D sind Diagramme, die perspektivische Ansichten einer elektronischen Vorrichtung 10 aus 1 beim Übergehen von einer offenen Position (2A) in eine geschlossene Position (2D) darstellen. Bei dem in 2A dargestellten Ausführungsbeispiel erstreckt sich ein Gelenkarm 20 im Allgemeinen aufrecht von einem Basisbauteil 18 in einem Winkel θ1 von etwa 90° relativ zu dem Basisbauteil 18 und ein Anzeigebauteil 16 ist in einem Winkel Φ von etwa 45° relativ zu dem Gelenkarm 20 gedreht. In den 2A bis 2D ist der Gelenkarm um einen Bereich von Winkelpositionen drehbar, der sich von einem Winkel θ1 von etwa 90° bis zu einem Winkel von etwa 0° relativ zu dem Basisbauteil 18 (geschlossene Position in 2D dargestellt) erstreckt; es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Winkelpositionen des Gelenkarms 20 relativ zu dem Basisbauteil 16 verändert werden könnten. In den 2A bis 2D ist das Anzeigebauteil 16 in einem Bereich von Winkelpositionen drehbar, der sich von einer Position koplanar zu dem Gelenkarm 20 (2C und 2D) bis zu einem Winkel Φ von etwa 45° (2B) erstreckt, wobei jedoch darauf hingewiesen wird, dass das Anzeigebauteil 16 mit dem Gelenkarm 20 gekoppelt sein könnte, um ein Positionieren in anderen Winkelpositionen zu ermöglichen.
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In Betrieb wird zur Positionierung der elektronischen Vorrichtung 10 in der geschlossenen Position der Gelenkarm 20 in der Richtung eines Pfeils 22a (2B) gedreht, bis der Gelenkarm 20 in einem vorbestimmten Winkel θ2 positioniert ist, bei dem die Gelenkanordnung 12 konfiguriert ist, um automatisch eine weitere Schwenkbewegung des Gelenkarms 20 in der Richtung des Pfeils 22a zu verhindern, bis das Anzeigebauteil 16 relativ zu dem Gelenkarm 20 drehmäßig positioniert ist (2C), um einen Kontakt zwischen dem Anzeigebauteil 16 und einer Arbeitsoberfläche 24 des Basisbauteils 18 zu vermeiden. Wenn z. B. der Gelenkarm 20 weiter in der Richtung des Pfeils 22a in einen Winkel kleiner als θ2 drehbar ist, während das Anzeigebauteil 16 in einem Winkel Φ relativ zu dem Gelenkarm 20 positioniert ist, könnte eine untere Wand 26 des Anzeigebauteils 16 das Basisbauteil 18 berühren und das Anzeigebauteil 16 und/oder das Basisbauteil 18 möglicherweise beschädigen. Ausführungsbeispiele der Gelenkanordnung 12 sind konfiguriert, um den Betrag einer Schwenkbewegung des Gelenkarms 20 in der Richtung des Pfeils 22a zu begrenzen, bis das Anzeigebauteil 16 positioniert ist, um eine derartige mögliche Beschädigung zu verhindern. Bei einem Ausführungsbeispiel ist eine Drehung des Gelenkarms 20 eingeschränkt, bis der Winkel Φ etwa 0° beträgt, oder bis zu einem Punkt, an dem das Anzeigebauteil 16 im Allgemeinen koplanar zu dem Gelenkarm 20 ist. Wie eine „geschlossene Position” der elektronischen Vorrichtung 10 hierin verwendet wird, soll dies den Fall bedeuten, in dem das Anzeigebauteil 16 in einer Position angeordnet ist, die im Wesentlichen parallel und/oder koplanar zu dem Basisbauteil 18 ist, derart, dass das Anzeigebauteil 16 in Kontakt mit oder direkt benachbart zu der Arbeitsoberfläche 24 der elektronischen Vorrichtung 10 (1) angeordnet ist. Entsprechend ist die Gelenkanordnung 12 einsetzbar, um einen ungewollten und/oder möglicherweise beschädigenden Kontakt zwischen dem Anzeigebauteil 16 und dem Basisbauteil 18 automatisch zu verhindern. Zusätzlich ermöglicht die Gelenkanordnung 12 ein einhändiges Öffnen und Schließen des Anzeigebauteils 16 relativ zu dem Basisbauteil 18, derart, dass der Benutzer den Bildschirm nicht mit zwei Händen bedienen und/oder ausrichten muss, während das Anzeigebauteil 16 relativ zu dem Basisbauteil 18 positioniert wird.
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3 ist ein Diagramm, das ein Ausführungsbeispiel einer Gelenkanordnung 12 aus 1 in der geschlossenen Position darstellt, das ein Verriegelungssystem 38 vorteilhaft verwendet. Bei dem in 3 dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Gelenkanordnung 12 einen Gelenkarm 20 und eine Tafelbefestigungsplatte 40 auf. In 3 ist die Tafelbefestigungsplatte 40 drehbar über Gelenke 52a und 52b mit dem Gelenkarm 20 gekoppppelt, um eine Schwenkbewegung um eine Achse A1 zu ermöglichen. Der Gelenkarm 20 ist drehbar über ein Gelenksystem 46 mit dem Basisbauteil 18 (1 und 2A bis 2D) gekoppelt, um eine Schwenkbewegung um eine Achse A2 zu ermöglichen.
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Bei dem in 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Verriegelungssystem 38 konfiguriert, um einer Schwenkbewegung der Tafelbefestigungsplatte 40, und so des Anzeigebauteils 16 (1 bis 2D) relativ zu dem Gelenkarm 20 zu widerstehen, wenn der Gelenkarm 20 in einem Winkel positioniert ist, der kleiner oder gleich einem Winkel θ2 ist (z. B. 2B bis 2D). Bei dem in 3 dargestellten Ausführungsbeispiel weist das Verriegelungssystem 38 einen Haken 54 und einen Fortsatz 56, die an der Tafelbefestigungsplatte 40 angeordnet sind, eine Schieberplatte 42 und eine Verriegelungsplatte 58 auf. In 3 sind die Schieberplatte 42 und die Verriegelungsplatte 58 innerhalb einer Öffnung 44 des Gelenkarms 20 bewegbar. Die Verriegelungsplatte 58 weist ein Paar von Fortsätzen 60 und 62 auf, die sich in/durch ein Paar entsprechender Schlitze 64 und 66 auf der Schieberplatte 42 erstrecken. In Betrieb ist das Verriegelungssystem 38 konfiguriert, um eine Schwenkbewegung des Anzeigebauteils 16 relativ zu dem Gelenkarm 20 zu ermöglichen, während der Gelenkarm 20 zwischen Winkeln θ1 und θ2 (1 bis 2B) positioniert ist. Ferner ist das Verriegelungssystem 38 konfiguriert, um einer Schwenkbewegung des Anzeigebauteils 16 relativ zu dem Gelenkarm 20 zu widerstehen, wenn das Anzeigebauteil 16 zwischen der geschlossenen Position und Winkeln von kleiner oder gleich dem Winkel θ2 (2B bis 2D) ausgerichtet ist.
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In 3 sind der Gelenkarm 20 und die Versatzschieberplatte 42 über ein Gelenksystem 46 schwenkbar mit dem Basisbauteil 18 (1 bis 2D) gekoppelt. In 3 ermöglicht das Gelenksystem 46 eine Schwenkbewegung des Gelenkarms 20 um eine Achse A2 und eine Schwenkbewegung der Schieberplatte 42 um eine Achse A3. Bei dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Achse A2 von der Achse A3 versetzt und/oder allgemein beabstandet, um eine relative Bewegung zwischen der Schieberplatte 42 und dem Gelenkarm 20 zu ermöglichen, wenn der Gelenkarm 20 in der Richtung, die durch den Pfeil 22b angezeigt ist, gedreht wird. Wenn z. B. der Gelenkarm 20 in der Richtung des Pfeils 22b geschwenkt wird, bewirkt die beabstandete Beziehung der Gelenkachsen A2 und A3, dass sich die Schieberplatte 42 innerhalb der Öffnung 44 relativ zu dem Gelenkarm 20 in der Richtung eines Pfeils 50a bewegt.
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4 ist ein Diagramm, das ein Verriegelungssystem 38 in einer entriegelten Position darstellt. Wenn das Verriegelungssystem 38 in der entriegelten Position konfiguriert ist, sind eine Tafelbefestigungsplatte 40 und so ein Anzeigebauteil 16 relativ zu einem Gelenkarm 20 in den Richtungen von Pfeilen 23a und 23b um eine Achse A1 schwenkbar. Bei dem in 4 dargestellten Ausführungsbeispiel bewegt sich, wenn der Gelenkarm 20 aus der geschlossenen Position (3) in der Richtung eines Pfeils 22b gedreht wird, eine Schieberplatte 42 relativ zu einer Öffnung 44 in der Richtung eines Pfeils 50a. Wenn sich die Schieberplatte 42 relativ zu dem Schlitz 44 bewegt, bringt ein Haken 54 eine Rückseite 42a der Schieberplatte 42 außer Eingriff und wird mit einer Öffnung 68, die an der Schieberplatte 42 angeordnet ist, ausgerichtet, um eine Schwenkbewegung der Tafelbefestigungsplatte 40 zu ermöglichen. Wenn z. B der Gelenkarm 20 aus der geschlossenen Position in der Richtung des Pfeils 22b gedreht wird, nimmt der Haken 54 die Rückseite 42a der Schieberplatte 42 in Eingriff, bis der Haken 54 innerhalb der Öffnung 68 positioniert ist, um eine Bewegung der Tafelbefestigungsplatte 40 in der Richtung des Pfeils 23b zu verhindern. Wenn der Gelenkarm 20 in einem Winkel θ2 positioniert ist, ist der Haken 54 vollständig von der Rückseite 42a der Schieberplatte 42 außer Eingriff gebracht und mit der Öffnung 68 ausgerichtet, um eine Schwenkbewegung der Tafelbefestigungsplatte 40 relativ zu dem Gelenkarm 20 in der Richtung des Pfeils 23b zu ermöglichen. Ähnlich bewegt sich, wenn der Gelenkarm 20 in der Richtung des Pfeils 22a gedreht wird, die Schieberplatte 42 innerhalb der Öffnung 44 relativ zu dem Gelenkarm 20 in der Richtung des Pfeils 50b, um eine Ineingriffnahme des Hakens 54 mit der Rückseite 42a der Schieberplatte 42 zu ermöglichen, wodurch einer Schwenkbewegung der Tafelbefestigungsplatte 40 und so des Anzeigebauteils 16 in der Richtung des Pfeils 23b widerstanden und/oder diese anderweitig verhindert wird.
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Die 5A bis 5C sind Diagramme, die ein Verriegelungssystem 38 der 3 und 4 darstellen. Bei dem in den 5A bis 5C dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Verriegelungsplatte 58 innerhalb einer Öffnung 44 angeordnet und gleitfähig an einem Gelenkarm 20 befestigt. In den 5A bis 5C befestigen eine Schieberplatte 42 und Stifte 59 die Verriegelungsplatte 58 derart innerhalb der Öffnung 44, dass die Verriegelungsplatte 58 in den Richtungen von Pfeilen 74 und 75 relativ zu der Öffnung 44 bewegbar ist. Bei dem in den 5A bis 5C dargestellten Ausführungsbeispiel erstrecken sich Fortsätze 60 und 62 von der Verriegelungsplatte 58 zur Einführung in Schlitze 64 bzw. 66 nach außen. Bei dem in den 5A bis 5C dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Schlitze 64 und 66 „L”-formige Schlitze, die einen Längsschlitzabschnitt 90, um eine Bewegung des Gelenkarms 20 in der Richtung von Pfeilen 22a und 22b zu ermöglichen, und einen Querschlitzabschnitt 92, um eine Bewegung des Gelenkarms 20 in der Richtung von Pfeilen 22a und 22b (1 bis 4) zu verhindern, wenn die Tafelbefestigungsplatte 40 und so das Anzeigebauteil 16 in der Richtung eines Pfeils 23b (4) von dem Gelenkarm 20 weg gedreht werden, aufweisen.
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In Betrieb bewegt sich ansprechend auf eine Bewegung des Gelenkarms 20 in der Richtung des Pfeils 22b (3 und 4) die Schieberplatte 42 relativ zu dem Gelenkarm 20 in der Richtung eines Pfeils 50a, was eine Bewegung der Fortsätze 60 und 62 relativ zu der Schieberplatte 42 innerhalb der Längsschlitzabschnitte 90 in der Richtung eines Pfeils 50b bewirkt (z. B. Bewegung der Fortsätze 60 und 62 innerhalb der Längsschlitzabschnitte 90 von einer Kante 100 in Richtung einer Kante 101, wodurch die Fortsätze 60 und 62 mit den Querschlitzabschnitten 92 ausgerichtet werden. Zusätzlich positioniert eine derartige Bewegung des Gelenkarms 20 in der Richtung des Pfeils 22b (3 und 4) die Schieberplatte 42 derart, dass ein Haken 54 mit einer Öffnung 68 ausgerichtet ist, wodurch die Rückseite der Schieberplatte 42 außer Eingriff gebracht wird. Wenn der Haken 54 mit der Öffnung 68 ausgerichtet ist und die Fortsätze 60 und 62 mit den Querschlitzabschnitten 92 ausgerichtet sind, ist das Verriegelungssystem 38 in der entriegelten Position, um eine Schwenkbewegung der Tafelbefestigungsplatte 40 und so des Anzeigebauteils 16 in der Richtung eines Pfeils 23b (1 und 4) zu ermöglichen.
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Die 6A bis 6C sind Diagramme, die eine Schnittansicht eines Abschnitts eines Verriegelungssystems 38 aus den 5A bis 5C entlang der Linien 6A-6A aus 5A, 6B-6B aus 5B bzw. 6C-6C aus 5C darstellen. Bei dem in den 5A und 6A dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Verriegelungsplatte 58 durch einen Vorspannmechanismus 76 in der Richtung eines Pfeils 74 gegen einen Fortsatz 56 vorgespannt. In Betrieb ist der Fortsatz 56 innerhalb einer Öffnung 78 angeordnet, die an der Verriegelungsplatte 58 angeordnet ist, um den Vorspannmechanismus 76 zu komprimieren und die Verriegelungsplatte 58 derart zu positionieren, dass Fortsätze 60 und 62 innerhalb von Längsschlitzabschnitten 90 (5A) positioniert sind. Wenn eine Tafelbefestigungsplatte 40 von einem Gelenkarm 20 weg in der Richtung eines Pfeils 23b gedreht wird, wird der Fortsatz 56 aus der Öffnung 78 entfernt und der Vorspannmechanismus 76 übt eine Kraft auf die Verriegelungsplatte 58 aus, um eine Bewegung der Veriegelungsplatte 58 in der Richtung des Pfeils 74 (5B und 6B) zu ermöglichen. Bei dem in den 5A bis 5C dargestellten Ausführungsbeispiel sind, wenn sich die Veriegelungsplatte 58 in der Richtung des Pfeils 74 bewegt, die Fortsätze 60 und 62 innerhalb von Querschlitzabschnitten 92 (5B und 5C) positioniert. Entsprechend berühren in dem Fall, dass der Gelenkarm 20 in der Richtung eines Pfeils 22a gedreht wird, die Fortsätze 60 und 62 eine Kante 94 der Querschlitzabschnitte 92, um einer Bewegung des Gelenkarms 20 in der Richtung des Pfeils 22a, wie z. B. mit Winkeln kleiner als Winkeln θ2 (z. B. weniger als 70° relativ zu dem Basisbauteil 18) (2C und 2D), zu widerstehen. Ähnlich schränkt eine Kante 96 der Querschlitzabschnitte 92 eine Drehung des Gelenkarms 20 in der Richtung eines Pfeils 22b, wie z. B. mit Winkeln größer als einem Winkel θ1 (z. B. größer als 90° relativ zu dem Basisbauteil 18) (2A), ein. Es wird darauf hingewiesen, dass die Querschlitzabschnitte 90 und 92 eine größere oder kleinere Breite aufweisen könnten und/oder die Fortsätze 60 und 62 größer oder kleiner sein könnten, um den Schwenkbereich des Gelenkarms 20 zu reduzieren oder erhöhen, während das Anzeigebauteil 16 mit einem beliebigen Winkel Φ relativ zu dem Gelenkarm 20 gedreht wird.
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Bei dem in den 5A bis 6C dargestellten Ausführungsbeispiel ist, wenn die Tafelbefestigungsplatte 40 in Richtung des Gelenkarms 20 gedreht wird (z. B. in der Richtung, die durch einen Pfeil 23a (1 und 4) angezeigt ist), der Haken 54 in eine Öffnung 68 (5A bis 5C) eingeführt und der Fortsatz 56 in eine Öffnung 78 (6A bis 6C) eingeführt. In den 6A bis 6C nimmt, wenn der Fortsatz 56 in die Öffnung 68 eingeführt ist, der Fortsatz 56 eine geneigte Seitenwand 98 der Öffnung 78 gleitfähig in Eingriff und treibt die Verriegelungsplatte 58 anderweitig in der Richtung eines Pfeils 75, wodurch der Vorspannmechanismus 76 komprimiert und bewirkt wird, dass sich die Fortsätze 60 und 62 relativ zu den Querschlitzabschnitten 92 bewegen. Die Fortsätze 60 und 62 bewegen sich in der Richtung des Pfeils 75, bis sie mit den Längsschlitzabschnitten 90 (5A) ausgerichtet sind. Sobald die Fortsätze 60 und 62 mit den Längsschlitzabschnitten 90 ausgerichtet sind, ist der Gelenkarm 20 in der Richtung der Pfeile 22a und 22b (2C und 4) schwenkbar. Die Fortsätze 60 und 62 bewegen sich relativ zu dem Längsschlitz 90, bis die Fortsätze 60 und 62 Kanten 100 der Längsschlitze 90 in Eingriff nehmen und das Anzeigebauteil 16 anderweitig in der geschlossenen Position (2D und 4) ist.
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Gemäß einigen Ausführungsbeispielen könnte das Gelenksystem 46 eine Reibungskraft erzeugen, die sich von der Reibungskraft, die durch die Gelenke 52a und 52b erzeugt wird, unterscheidet. In dem Fall z. B., in dem es erwünscht ist, dass die Gelenkanordnung 12 eine Drehung des Anzeigebauteils 16 ohne Bewegung des Gelenkarms 20 ermöglicht, wären die durch das Gelenksystem 46 erzeugten Reibungskräfte größer als die durch die Gelenke 52a und 52b erzeugte Reibungskraft. So könnte in dem Fall, dass ein Benutzer das Anzeigebauteil 16 relativ zu dem Gelenkarm 20 neu konfigurieren möchte, während der Gelenkarm 20 in einem Winkel θ von 80° angeordnet ist, der Benutzer die Position des Anzeigebauteils 16 relativ zu dem Gelenkarm 20 verstellen, ohne eine Drehung des Gelenkarms 20 zu bewirken.
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Eine elektronische Vorrichtung 10 wird durch Bereitstellen eines Gelenkarms mit einem Anzeigebauteil, das drehbar mit einem Ende desselben gekoppelt ist, wobei der Gelenkarm an einem gegenüberliegenden Ende desselben drehbar mit einem Basisbauteil gekoppelt ist, und Bereitstellen eines Verriegelungssystems, das konfiguriert ist, um eine Drehung des Gelenkarms relativ zu dem Basisbauteil basierend auf einem Winkelort des Anzeigebauteils relativ zu dem Gelenkarm zu verhindern, hergestellt. Die elektronische Vorrichtung 10 könnte ferner durch Koppeln einer Schieberplatte mit dem Basisbauteil und drehbares Koppeln des Gelenkarms mit dem Basisbauteil um eine Rotationsachse, die von einer Rotationsachse der Schieberplatte versetzt ist, hergestellt werden. Die elektronische Vorrichtung 10 könnte außerdem durch Bereitstellen eines Verriegelungssystems mit einem Haken, der mit dem Gelenkarm in Eingriff bringbar ist, um eine Schwenkbewegung des Anzeigebauteils relativ zu dem Gelenkarm zu verhindern, hergestellt werden. Ferner könnte die elektronische Vorrichtung 10 außerdem hergestellt werden, um ein Bereitstellen eines Verriegelungssystems zu umfassen, das ein Bereitstellen eines Fortsatzes, der mit dem Gelenkarm in Eingriff bringbar ist, um eine Schwenkbewegung des Gelenkarms relativ zu dem Basisbauteil zu ermöglichen, aufweist. Das Verfahren könnte außerdem ein Bereitstellen eines Verriegelungssystems, das konfiguriert ist, um eine Bewegung des Anzeigebauteils aus einer offenen Position in eine geschlossene Position ansprechend darauf, dass das Anzeigebauteil koplanar zu dem Gelenkarm positioniert wird, zu ermöglichen, aufweisen. Das Verfahren zur Herstellung könnte außerdem ein drehbares Koppeln einer Tafelbefestigungsplatte mit dem Gelenkarm und ein Befestigen des Anzeigebauteils an der Tafelbefestigungsplatte aufweisen. Zusätzlich könnte das Verfahren zur Herstellung ein Bereitstellen eines ersten Gelenks mit einer Reibungskonfiguration, das das Anzeigebauteil drehbar mit dem Gelenkarm koppelt, und ein Bereitstellen eines zweiten Gelenks, das den Gelenkarm drehbar mit dem Basisbauteil koppelt, wobei das erste und das zweite Gelenk unterschiedliche Reibungskonfigurationen aufweisen, aufweisen. Die elektronische Vorrichtung 10 könnte durch Bereitstellen des zweiten Gelenkbauteils mit einer Reibungskonfiguration, die größer ist als die Reibungskonfiguration des ersten Gelenks, hergestellt werden.
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So werden Ausführungsbeispiele einer Gelenkanordnung 12 hergestellt, die eine Tafelbefestigungsplatte 40, die schwenkbar an einem schwenkbaren Gelenkarm 20 befestigt ist, um eine Schwenkbewegung des Anzeigebauteils 16 zu ermöglichen, aufweist. Die Gelenkanordnung 12 weist ferner eine Verriegelungsanordnung 38 auf, die hergestellt ist, um ein Beschädigen und/oder einen anderweitigen unerwünschten Kontakt mit der Arbeitsoberfläche 24 des Basisbauteils 18 beim Positionieren des Anzeigebauteils 16 relativ zu dem Befestigungsplatine 18 zu verhindern.