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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Steuermodule
für Fahrzeuge
steuern verschiedene Aspekte eines Fahrzeuges, einschließlich der
Steuerung von beweglichen Teilen, wie Sitzen, Fenstern und Dreh-Schließmechanismen,
wie Hebetüren.
Eines der Probleme, mit dem Designer von Steuermodulen konfrontiert
sind, betrifft die Sicherung der Elektronik der Steuermodule innerhalb
des Fahrzeuges. Im Allgemeinen werden Steuermodul-Gehäuse zum
Aufnehmen und Sichern der Steuermodule verwendet.
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Steuermodul-Gehäuse begegnen
einer Anzahl von Herausforderungen bei der Sicherung der Elektronik
in dem Gehäuse.
Steuergehäuse
müssen dazu
eingerichtet sein, mit dem Fahrzeug verbunden zu werden, und eine
Beschädigung
der Elektronik über
lange Zeit und bei einer Vielzahl von Umweltbedingungen, wie Hitze
und Feuchtigkeit, sowie unter dem Einfluss von Bewegung verhindern.
In dem Fall, dass das Steuermodul-Gehäuse an beweglichen Teilen des
Fahrzeuges angebracht ist, einschließlich Türen und Hebetüren, sollte
das Gehäuse
so gestaltet sein, dass es verhindert, dass Bewegung, einschließlich Vibrationen
und andere dynamische Belastungsfaktoren, die darin enthaltene Steuerelektronik
beschädigen,
weil eine Beschädigung
dazu führen
kann, dass Fahrzeugteile, die von den Steuermodulen gesteuert werden,
versagen. Es wird daher ein Gehäuse
benötigt,
das eine Beschädigung
von in dem Gehäuse
enthaltenen Steuermodulen verhindert.
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ABRISS DER ERFINDUNG
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Um
die Probleme der Beschädigung
von Steuermodulen während
ihres Betriebs in einem Fahrzeug zu verhindern, sehen die Grundsätze der Erfindung
ein Gehäuse
vor, dass dazu konfiguriert sein kann, leicht installiert zu werden,
Vibrationen aufgrund loser Montage zu minimieren, eine leichte Installation
der Elektronik innerhalb des Gehäuses erlaubt
und weitgehend verhindert, dass Wasser in das Gehäuse eindringen
kann. Eine Ausführung
des Gehäuses
kann eine Gehäuseeinheit
zum Sichern von Elektronik eines Steuermoduls an einem Gehäuse mit
einem Gehäuse
und wenigstens zwei Verbindungselementen umfassen. Die mit dem Gehäuse verbundenen
Verbindungselemente können
dazu eingerichtet sein, mit einem Adapterelement, z. B. einer Klammer,
in Eingriff zu kommen, welches dazu konfiguriert ist, an einem Fahrzeug
befestigt zu werden. Die Verbindungselemente können wenigstens ein Verbindungselement
umfassen, das so konfiguriert ist, dass es in das Adapterelement
eingehakt wird, sowie wenigstens ein Verbindungselement, das so
konfiguriert ist, dass es in das Adapterelement eingerastet wird.
Ein oder mehrere Vorsprünge
können an
einem oder mehreren Verbindungselementen vorgesehen und so konfiguriert
sein, dass sie das Adapterelement kontaktieren, um eine Querbewegung
des Gehäuses
weitgehend zu vermeiden. Die Vorsprünge können eine oder mehrere Quetschrippen
sein. Das Gehäuse
kann Merkmale zum Positionieren, Stützen und Minimieren von Vibrationen
der Elektronik aufweisen, wobei die Elektronik auf einer gedruckten
Schaltungsplatte (PCB) angeordnet sein kann.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Im
Folgenden sind Ausführungsbeispiele
der Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen im Einzelnen beschrieben.
Auf die Zeichnungen wird Bezug genommen, wobei:
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1 eine
Darstellung eines beispielhaften Heckabschnitts eines Fahrzeuges
mit einer verlagerbaren Vorrichtung, wie einem Dreh-Schließsystem, zeigt;
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2 eine
Darstellung eines Gehäuses
zum Aufnehmen eines Steuermoduls zum Steuern einer verlagerbaren
Vorrichtung zeigt;
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3 eine
Darstellung eines beispielhaften Adapterelements zum Verbinden des
Gehäuses
der 2 mit einem Fahrzeug zeigt;
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4A bis 4C Darstellungen
eines beispielhaften Gehäuses,
das gerade mit einem Adapterelement zur Befestigung an einem Fahrzeug
in Eingriff gebracht wird, zeigen;
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5 eine
Darstellung eines Verbindungselementes mit beispielhaften Vorsprüngen zeigt;
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6 eine
Darstellung eines Verbindungselementes mit einer abstehenden Rippe
zeigt;
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7 eine
Darstellung eines beispielhaften Verbindungselementes in der Form
eines „Hundebeins”, das mit
einem Adapter in Eingriff ist, zeigt;
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8 eine
Darstellung eines beispielhaften Verbindungselementes mit daran
angeordneten Ausricht-Quetschrippen zeigt;
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9 eine
Darstellung eines beispielhaften Verbindungselementes mit einem
Rastarm, der mit einem Adapterelement in Eingriff ist, zeigt;
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10 eine
Darstellung eines beispielhaften Verbindungselementes, das mit einem
Adapterelement in Eingriff ist, zeigt;
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11A bis 11B Darstellungen
eines Verbindungselementes mit einem beispielhaften Rastarm in Einrast
und Nicht-Einrast-Positionen zeigen;
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12 eine
Darstellung eines Gehäusedeckels
mit abstehenden Erhebungen in Kontakt mit einem Adapterelement gemäß den Grundsätzen der Erfindung
zeigt;
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13 eine
Darstellung innen liegender Merkmale des Gehäuses, das zum Aufnehmen und Schützen von
Elektronik eines Steuermoduls konfiguriert ist, zeigt;
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14A bis 14C Darstellungen
eines Gehäusedeckels
und eines Gehäuseunterteils
zeigen, welche mit einem U-Kanal und einer U-Kanalaufnahme konfiguriert
sind, um das Eindringen von Wasser in das Gehäuse zu verhindern; und
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15 ein
Ablaufdiagramm eines beispielhaften Verfahrens zum Herstellen eines
Gehäuses gemäß den Grundsätzen der
Erfindung zeigt.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Darstellung eines beispielhaften Heckabschnitts eines Fahrzeuges 100 mit
einer Vorrichtung, welche verlagert werden kann, wie ein Dreh-Schließsystem.
Das Fahrzeug 100 umfasst einen Fahrzeugkörper 102,
und das Dreh-Schließsystem
umfasst eine Hebetüre
oder Hebeklappe 104, ein Scharnier 106, das die
Hebetüre 104 mit
dem Fahrzeugkörper 102 koppelt,
ein Steuermodul 108, einen Motor 110 und einen
Zylinder 112. Das Steuermodul 108 kann mit dem
Motor 110 zum Steuern des Betriebs der Hebetür 104 in
Verbindung sein. Das Steuermodul 108 kann einen Prozessor
(nicht gezeigt) aufweisen, der Software zum Steuern der Geschwindigkeit
und Position der Hebetür 104 ausführt, sowie einen
Winkelsensor (nicht gezeigt) aufweisen, der ein Rückkopplungs-Winkelsignal
für den
Prozessor zum Steuern des Motors 110, der die Hebetür 104 öffnet und
schließt,
vorsieht. In einer Ausführung
ist der Motor 110 pneumatisch. Alternativ kann der Motor 110 hydraulisch
oder elektromechanisch oder von anderer Bauart sein, wie im Stand
der Technik bekannt. Das Steuermodul 108 ist mit der Hebetüre 104 verbunden
dargestellt. Man wird jedoch verstehen, dass das Steuermodul 108 an
anderer Stelle in dem Fahrzeug angeordnet sein kann. Man wird auch
verstehen, dass das Steuermodul 108 zum Steuern einer anderen
Vorrichtung innerhalb des Fahrzeugs, wie einem motorgesteuerten
Sitz oder Fenster, verwendet werden kann. Das Steu ermodul 108 kann praktisch
jedes Steuermodul sein, auf einer gedruckten Schaltungsplatte oder
anders angeordnet, dass ein Kraftfahrzeughersteller zum Ansteuern
einer Vorrichtung (z. B. Radio, DVD-Player), zum Steuern der Bewegung
einer Fahrzeugkomponente (z. B. Fenster, Tür) oder zum Ausführen jeder
anderen Funktionsoperationen nutzt.
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2 ist
eine Darstellung eines Gehäuses 200,
das zum Aufnehmen eines Steuermoduls eingesetzt wird, welches zur
Steuerung einer Vorrichtung dient, die dazu konfiguriert ist, verlagert
zu werden. Das Gehäuse 200 kann
ein Gehäuseunterteil 202 und
einen Gehäusedeckel 204,
der mit dem Gehäuseunterteil 202 in
Eingriff gebracht werden kann, umfassen. Das Gehäuseunterteil 202 und
der Gehäusedeckel 204 können Verbindungsmechanismen,
wie Haken, Schnappverschlüsse,
Schrauben etc., aufweisen, um die zwei Gehäusekomponenten aneinander zu
befestigen, wie im Stand der Technik bekannt. Das Gehäuse 200 kann
zwei oder mehr Verbindungselemente 206a–206b (insgesamt als 206 bezeichnet)
aufweisen. In einer Ausführung
können
die Verbindungselemente 206 mit dem Gehäuseunterteil 202 verbunden
sein. Die Verbindungselemente 206 können z. B. mit Seitenwänden des
Gehäuseunterteils 202 verbunden
sein und sich entlang dieser erstrecken, so wie sich im Wesentlichen
senkrecht von dem Gehäuseunterteil
erstrecken. Alternativ können die
Verbindungselemente 206 mit dem Boden des Gehäuseunterteils 202 verbunden
sein und sich entlang der Seitenwände erstrecken. Alternativ
können die
Verbindungselemente 206 mit dem Gehäuseunterteil 202 einteilig
ausgebildet sein (d. h. aus demselben Material und simultan durch
denselben Prozess gebildet sein). In einer anderen Ausführung können die
Verbindungselemente 206 mit dem Gehäusedeckel 204 verbunden
sein. In noch einer anderen Ausführung
können
das Gehäuseunterteil 202 und der
Gehäusedeckel 204 als
eine einzelne Komponente mit einem Kunststoffscharnier zwischen
sich vorgesehen sein. Die Verbindungselemente können aus Kunststoff, Metall
oder anderem Material gebildet sein, z. B. auch aus einem Stoff,
der während
der Installation gespannt werden kann, und sie können mit dem Gehäuseunterteil 202 mit
Befestigungselementen, wie Schrauben, Bolzen oder auf andere Weise verbunden
sein.
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Die
Verbindungselemente 206 können die gleichen oder verschiedene
Funktionen ausführen; wie
gezeigt, ist das Verbindungselement 206a z. B. in Form
eines „Hundebeins” konfiguriert,
um in ein Adapterelement, wie eine Klammer (3), eingehakt zu
werden. Das Verbindungselement 206b kann mit einer Rasteinrichtung
konfiguriert sein, um mit einem Adapterelement in Eingriff zu kommen.
Man sollte verstehen, dass andere und/oder verschiedene Konfigurationen
der Verbindungselemente zum Montieren des Gehäuses 200 in einem Fahrzeug
an dem Gehäuse 200 vorgesehen
sein können.
Der Gehäusedeckel 204 kann
zusätzlich
eine oder mehrere abstehende Erhebungen 208 aufweisen,
die mit einer anderen Komponente, wie einer Klammer, in Eingriff gebracht
werden können,
wie weiter unten in Bezug auf 12 beschrieben
ist. Man sollte ferner verstehen, dass die Begriffe Gehäuseunterteil
und Gehäusedeckel
zwei Teile eines Gehäuses
bezeichnen und sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung verbunden
werden können.
Wenn das Gehäuse
aus einem Gehäuseunterteil
und einem Deckel gebildet wird, die nebeneinander liegen, können die
Adapterelemente mit verschiednen Teilen verbunden werden. Eine Gehäuseeinheit
kann betrachtet werden als ein Gehäuse, mit welchem Verbindungselemente verbunden
sind.
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3 zeigt
eine Darstellung eines beispielhaften Adapterelementes zum Verbinden
des Gehäuses
der 2 mit einem Fahrzeug. Das Adapterelement 200 kann
eine Klammer sein und kann Öffnungen 302a bis 302b (insgesamt
als 302 bezeichnet) aufweisen, damit die Verbindungselemente 206 mit
dem Adapterelement 300 in Eingriff kommen können. Obwohl
dies nicht gezeigt ist, kann das Adapterelement 300 Löcher definieren,
beispielsweise Schraubenlöcher,
zur Verbindung des Adapterelements mit einem Fahrzeug. Alternativ
kann das Adapterelement 300 an das Fahrzeug angeklebt oder auf
andere Weise mit diesem verbunden werden.
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4A bis 4C zeigen
ein beispielhaftes Gehäuse,
während
es mit einem Adapterelement zur Befestigung an einem Fahrzeug in
Eingriff gebracht wird. Wie gezeigt, erstreckt sich das Verbindungselement 206a durch
die Öffnung 302a und
greift das Adapterelement 300. Dieses Eingreifen des „Hundebein”-Verbindungselementes 206a erlaubt
es dem Adapterelement 300 um das Verbindungselement 206a zu
schwenken, so dass die Öffnung 302b mit dem
Verbindungselement 206b fluchtet.
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4B ist
eine Darstellung einer zweiten Konfigurationsstufe 400b des
Gehäuses 200,
das mit dem Adapterelement 300 konfiguriert ist. Wie gezeigt,
wurde das Adapterelement 300 um das Verbindungselement 206a geschwenkt
oder gedreht, so dass das Verbindungselement 206b in die Öffnung 302b des
Adapterelementes 300 einzutreten beginnt.
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4C zeigt
eine nächste
Konfigurationsstufe 400c, in der das Adapterelement 300 mit
dem Verbindungselement 206b vollständig im Eingriff ist. In einer
Ausführung
erzeugt das Verbindungselement 206b einen Schnapp-Ton,
wenn es mit der Öffnung 302b des
Adap terelementes 300 vollständig in Eingriff ist. An diesem
Punkt sind das Gehäuse 200 und
das Adapterelement 300 aneinander befestigt. Um das Gehäuse 200 von
dem Adapterelement 300 zu trennen, kann das Verbindungselement 206b gedrückt werden,
um das Verbindungselement 206b von der Öffnung 302b zu lösen. Während der
Prozess des Verbindens des Gehäuses 200 mit
dem Adapterelement 300 derart beschrieben wurde, dass das
Adapterelement 300 in Bezug auf das Gehäuse 200 bewegt wird,
sollte man verstehen, dass dann, wenn das Adapterelement 300 bereits
mit einem Fahrzeug verbunden ist, das Gehäuse 200 relativ zu dem
feststehenden Adapterelement 300 bewegt wird.
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5 ist
eine Darstellung eines Verbindungselementes mit beispielhaften Vorsprüngen 502a bis 502b (insgesamt
als 502 bezeichnet). Wie gezeigt, umfasst das Verbindungselement 206a Vorsprünge 502,
die ein Adapterelement kontaktieren können, um die Stabilität gegenüber Vibrationen
zu erhöhen
(d. h. Vibrationen zu dämpfen).
Die Vorsprünge 502 können Quetschrippen
sein, welche aus Kunststoff, Gummi oder einem anderen nachgiebigen
Material aufgebaut sind. Obwohl mehrere Vorsprünge 502 gezeigt sind,
wird man verstehen, dass einer oder mehr Vorsprünge 502 verwendet
werden können.
Die Vorsprünge 502 können an
beiden Seiten des Verbindungselementes 206a angeordnet sein,
um Vibrationen zwischen zwei steifen Materialien weitgehend zu eliminieren
(z. B. zwischen dem Material des Verbindungselementes 206 und
des Adapterelementes 300; siehe 4C). Die
Vorsprünge 502 können darüber hinaus
jede Größe, Form
und Konfiguration haben, die dazu geeignet ist, das Adapterelement
zu kontaktieren und eine Dämpfung und
Minimierung der Bewegung vorzusehen, während es an einem Fahrzeug
montiert ist. Durch Dampfen von Vibrationen werden Elektronik, Verbinder
und andere Vorrichtungen besser gegen eine mögliche Beschädigung oder
ein Lösen
während
des Betriebs des Fahrzeuges geschützt. Zusätzlich trägt die Dämpfung von Vibrationen dazu
bei, Fahrzeuggeräusche
zu reduzieren, was vorteilhaft für
den Komfort der Passagiere in dem Fahrzeug ist.
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6 ist
eine Darstellung eines Verbindungselementes 600 mit einer
abstehenden Rippe 602. Wie gezeigt, kann die abstehende
Rippe 602 an einem Teil des Verbindungselementes 206a,
welches das Adapterelement 300 kontaktiert, angeordnet sein.
Die abstehende Rippe 602 ermöglicht es, dass ein einzelner
Rand eine positive Rückkopplung
gegen das Adapterelement 300 aufbringt, um ein Presssitz
sicherzustellen. Die abstehende Rippe 602 kann aus einem
nachgiebigen Material, wie Gummi, aufgebaut sein. Während eine
abstehende Rippe 602 gezeigt ist, wird man verstehen, dass
mehr als eine abstehende Rippe gemäß den Grundsätzen der
Erfindung verwendet werden kann.
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7 ist
eine Darstellung eines beispielhaften Verbindungselementes 206a in
der Form eines „Hundebeins”, das mit
einem Adapterelement 300 in Eingriff ist. Das Verbindungselement 206a umfasst Quetschrippen 502,
die mit dem Adapterelement 300 an einer Grenzfläche 702 in
Kontakt sind. Wie zuvor beschrieben, können die Quetschrippen 502 zusammengedrückt werden,
wenn auch nicht vollständig, um
Stöße und Vibrationen
zu absorbieren und eine Translationsbewegung, welche dem Gehäuse von dem
Fahrzeug über
das Adapterelement 300 verliehen wird, zu eliminieren.
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In 8 ist
eine Darstellung eines beispielhaften Verbindungselementes 206b mit
darin angeordneten Ausrichtvorsprüngen 802. Die Ausrichtvorsprüngen 802 können Quetschrippen
sein und dazu verwendet werden, das Verbindungselement 206b zu
führen,
während
es mit einem Adapterelement in Eingriff kommt (siehe 4A bis 4C),
und das Adapterelement 300 zu kontaktieren, um Vibrationen zu
dämpfen.
Das Verbindungselement 206b kann einen Rastarm 804 aufweisen,
der dazu verwendet wird, mit dem Adapterelement 300 in
Eingriff zu kommen. Der Rastarm 804 kann so konfiguriert
sein, dass der Rastarm 804 dann, wenn sich das Verbindungselement 206b durch
das Adapterelement 300 erstreckt, verhindert, dass das
Gehäuse
von dem Adapterelement 300 weggezogen wird, und zwar aufgrund
eines Rippen- oder
Kantenelements 806, dass sich von dem Rastarm 804 erstreckt.
Der Rastarm 804 umfasst ferner ein Benutzerfreigabe-Element 808 auf
der gegenüberliegenden
Seite des Rippenelements 806 eines Endes 810 des
Rastarms 804. Der Rastarm 804 kann von einem Benutzer,
der auf das Benutzerfreigabe-Element 808 drückt, zusammengedrückt werden,
so dass sich das Rippenelement 806 von einem Adapterelement,
in welches der Rastarm 804 eingefügt ist, lösen kann.
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9 ist
eine Darstellung eines beispielhaften Verbindungselementes 206b,
wobei der Rastarm 804 mit dem Adapterelement 300 in
Eingriff ist. Wie gezeigt, steht das Rippenelement 806 mit
dem Adapterelement 300 in einem Eingriffsbereich 902 in
Eingriff, so dass dann, wenn der Rastarm 804 in eine Öffnung des
Adapterelementes 300, welches zum Aufnehmen des Verbindungselementes 206b konfiguriert
ist, vollständig
eingefügt
ist, das Rippenelement 806 verhindert, dass das Adapterelement 206b aus
der Öffnung
gezogen wird. Ein Benutzer kann auf das Benutzerfreigabe-Element 808 drücken, um
den Rastarm 804 zusam menzudrücken, so dass sich das Rippenelement 806 von
dem Eingriffsbereich 902 des Adapterelementes 300 löst. Um zu
verhindern, dass der Rastarm 804 bricht oder während des
Lösens
auf andere Weise verformt wird, können eine oder mehrere Rast-Anschlagrippen 904 oder
andere Anschlagmerkmale an dem Verbindungselement 206b vorgesehen
werden. Man sollte verstehen, dass der Rastarm beispielhaft ist
und dass andere Konfigurationen verwendet werden können, um
das Verbindungselement 206b zu sichern und um zu verhindern,
dass es sich von dem Adapterelement 300 löst.
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10 ist
eine Darstellung eines beispielhaften Verbindungselementes 206b,
das mit einem Adapterelement 300 in Eingriff steht. Während das Rippenelement 806 verhindert,
dass das Gehäuse
in einer vertikalen oder anders senkrechten Richtung aus dem Adapterelement 300 entfernt
wird, können eine
oder mehrere Quetschrippen 1002a bis 1002b (insgesamt
als 1002 bezeichnet) dazu verwendet werden, die Bewegung
in der Querrichtung oder Drehrichtungen zu beschränken und
dadurch Stabilität
bei Vibration zu gewährleisten.
In einer Ausführung
liegen Quetschrippen 1002 an beiden Seiten des Verbindungselementes 206b.
Man sollte verstehen, dass Quetschrippen 1002 überall entlang
des Verbindungselementes 206b angeordnet sein können, um
mit dem Adapterelement 300 in Kontakt zu kommen, wenn das
Verbindungselement 206b mit dem Adapterelement 300 in
Eingriff ist.
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11A bis 11B sind
Darstellungen eines Verbindungselementes mit einem beispielhaften Rastarm 804,
in Eingriffs- und in Nicht-Eingriffs-Position. Wie gezeigt, erstreckt
sich das Rippenelement 806 des Rastarms 804 in
eine Öffnung
des Adapterelementes 300, so dass sich der Rastarm 804 von
einer zusammengedrückten
Position 1102 in eine nicht-zusammengedrückte Position 1104 verschieben
kann. Kräfte,
die auf ein Entfernen gerichtet sind, werden von dem Adapterelement 300 auf
das Rippenelement 806 des Rastarms 804 vertikal
ausgeübt. 11B ist eine Darstellung des Rastarms in der zusammengedrückten Position 1102.
In der zusammengedrückten
Position 1102 werden Kompressionskräfte, die stärkste Eigenschaft des Materials
des Rastarms 206b, kontinuierlich ausgeübt, um den Rastarm 804 in
die nicht-zusammengedrückte
Position 1104 zurückzubringen
(11A), wodurch der Rastarm 206b mit dem
Adapterelement 300 in Eingriff bleibt.
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12 ist
eine Darstellung des Gehäusedeckels
mit einer abstehenden Erhebung oder mehreren solchen Erhebungen 208 in
Kontakt mit dem Adapterelement 300 gemäß den Grundsätzen der
Erfindung. Die abstehende(n) Erhebung(en) 208 kontaktiert(en)
das Adap terelement 300, wenn sich das Verbindungselement 206b durch
eine Öffnung
des Adapterelementes 300 erstreckt, so dass das Rippenelement 806 das
Verbindungselement behindert, wenn es sich von dem Adapterelement 300 löst. Die abstehenden
Erhebungen 208 sind so gestaltet, dass sie eine isolierte
positive Rückkopplung
gegen das Adapterelement 300 vorstehen. Dass heißt, die
abstehenden Erhebungen 208 halten einen positiven Kontakt
zwischen dem Adapterelement 300 und dem Rastrippenelement 806 des
Rastarms 804 aufrecht. Die abstehenden Erhebungen 208 sehen
ferner einen einzelnen Punktkontakt-Rückkopplungsmechanismus zwischen
dem Rastarm 804 und dem Adapterelement 300 vor.
Der kleine Oberflächenbereich der
abstehenden Erhebungen 208 erlaubt es dem Gehäusedeckel 204 sich
zu biegen, wodurch in dem Design ein stärkerer Eingriff möglich wird.
Die abstehenden Erhebungen 208 können „Stahl-sicher” („steel
safe”)
hergestellt werden, so dass eine einmalige Einstellung nach dem
Erhalt der ersten ausgelieferten („first-offs”) Gehäuse von
einem Hersteller es erlaubt, bei minimalen Kosten einen optimalen
Sitz zu erhalten. Man sollte verstehen, dass die abstehenden Erhebungen 208 Teil
des Gehäusedeckels 204, von
dem Gehäusedeckel 204 getrennte
Elemente, welche mit den Gehäusedeckel über ein
Befestigungselement oder einen Klebstoff verbunden werden, oder
Teil des Adapterelementes 300 sein können. Mit anderen Worten gibt
es verschiedene Techniken, um vorzusehen, dass die Funktionalität des Gehäusedeckels 204 flexibel
ist und in dem Gehäuse enthaltene
Elektronik schützt.
Die abstehenden Erhebungen 208 können ferner jede Form oder
Größe haben,
die dieselbe oder eine ähnliche
Funktionalität schaffen
wie die oben beschriebene.
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13 ist
eine Darstellung innen liegender Merkmale 1300 des Gehäuses, das
zum Aufnehmen und Schützen
von Elektronik eines Steuermoduls konfiguriert ist. Die innen liegenden
Merkmale 1300 des Gehäuseunterteils 202 können einen
oder mehrere Ausrichtpfosten 1302 umfassen, die Quetschrippen
zum Ausrichten einer gedruckten Schaltungsplatte (PCB) aufweisen
und eine Querbewegung der PCB verhindern. Um die Ausrichtpfosten 1302 vorteilhaft
zu nutzen, kann eine entsprechende PCB ein Loch für die primäre Positionierung
und einen Schlitz für
die sekundäre
Positionierung aufweisen, so dass eine Abweichung in der Position
der Pfosten zugelassen wird. Untere Stützrippen 1304 können eine
primäre
vertikale Bewegungslagerung für
eine PCB vorsehen. Eine sekundäre
vertikale Bewegungslagerung wird durch obere Stützrippen 1306, die
von dem Gehäusedeckel 204 vorstehen,
vorgesehen. Es kann eine oder mehrere (z. B. vier) obere Stützrippen 1306 geben,
die als Quetschrippen mit Presssitz konfiguriert sind, um Schwingungen
der PCB innerhalb des Gehäuses
weitgehend zu eliminieren. Die unteren und oberen Stützrippen 1304 und 1306 sind
so ausgerichtet, dass die PCB dann, wenn der Gehäusedeckel geschlossen ist,
zwischen den unteren und oberen Stützrippen 1304 und 1306 ohne
Verwerfung der PCB gedrückt
wird.
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Die
innen liegenden Merkmale 1300 umfassen ferner einen Sockel 1308 zum
Entfernen eines Steckers, der einen Schutz gegen Kräfte bietet,
die beim Entfernen eines Steckers angelegt werden, und auch zur
Pin-Führung
während
das Einführen
des PCB dienen. Ein Sockel 1310 zum Einfügen eines Steckers
bietet fernen Schutz gegen Kräfte,
die beim Einfüngen
des Steckers ausgeübt
werden. Andere innen liegende Merkmale können in dem Gehäuse vorgesehen
sein, um Schaden von der Elektronik abzuwenden, wie im Stand der
Technik bekannt.
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14A bis 14C zeigen
Darstellungen eines Gehäusedeckels 204 und
eines Gehäuseunterteils 202,
die mit einem U-Kanal und einer U-Kanalaufnahme konfiguriert sind,
um das Eintreten von Wasser in das Gehäuse zu verhindern. In einer
Ausführung
kann der Gehäusedeckel 204 einen
U-Kanal 1402 aufweisen, der zwischen einem ersten Strukturelement 1404 und
einem zweiten Strukturelement 1406, welche aus demselben
Material hergestellt sein können,
gebildet ist. Eines oder beide der Strukturelemente 1404 und 1406 können ein
angefastes Ende aufweisen, um eine Ausrichtung zu wenigstens einem
reziproken Strukturelement 1408 in dem Gehäuseunterteil 202 vorzusehen,
wie in 14b gezeigt. Zusätzlich kann
eine Einführrippe 1410 als
Teil des Gehäuses 204 vorgesehen
sein, um eine Führung
während
der Installation zu schaffen und Vibrationen zwischen dem Gehäusedeckel 204 und
dem Gehäuseunterteil 202 zu
reduzieren. 14C ist eine Darstellung des
Gehäusedeckels 204,
der mit dem Gehäuseunterteil 202 passend
zusammengesetzt ist, wobei sich das reziproke Strukturelement 1408 in
den U-Kanal 1502 erstreckt, welcher zwischen dem ersten
und dem zweiten Strukturelement 1404 und 1406 ausgebildet
ist. Das Design des U-Kanals vermeidet eine Kapillarwirkung, wodurch im
Wesentlichen verhindert wird, dass Wasser in das Gehäuse eintritt.
Obwohl nicht gezeigt, kann ein O-Ring oder ein anderer Dichtmechanismus
gemeinsam mit dem U-Kanaldesign verwendet werden, um das Gehäuse weitgehend
wasserdicht zu machen.
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15 ist
ein Flussdiagramm eines beispielhaften Verfahrens 1500 zum
Herstellen eines Gehäuses
gemäß den Grundsätzen der
Erfindung. Der Herstellungsprozess 1500 beginnt bei einem
Schritt 1502. Im Schritt 1504 wird ein Gehäuse hergestellt, das
zum Sichern eines Elektronikmoduls eines Fahrzeugs konfiguriert
ist. Das Gehäuse
kann wenigstens zwei Verbindungselemente aufweisen, die mit einem an
einem Fahrzeug befestigten Adapterelement in Eingriff gebracht werden
können.
In einer Ausführung ist
das Gehäuse
aus einem Gehäuseunterteil
und einem Gehäusedeckel
gebildet. Das Gehäuseunterteil und
der Gehäusedeckel
können
aus einem Teil aus Kunststoff oder einem anderen Material mit einem Scharnier
zwischen diesen hergestellt werden. Das Verfahren 1500 endet
bei dem Schritt 1508.
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Die
vorangehende detaillierte Beschreibung einer kleinen Anzahl von
Ausführungen
zur Realisierung der Erfindung soll den Bereich nicht beschränken. Der
Fachmann wird sofort die Verfahren und Variationen erkennen, die
zur Realisierung dieser Erfindung auf anderen Gebieten als den hier
beschriebenen verwendet werden können.
Die folgenden Ansprüche
beschreiben eine Anzahl von Ausführungen der
mit weiteren Einzelheiten offenbarten Erfindung.
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Zusammenfassung
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Eine
Gehäuseeinheit
zum Sichern von Elektronik eines Steuermoduls an einem Fahrzeug
kann ein Gehäuse
und wenigstens zwei Verbindungselemente umfassen. Die mit dem Gehäuse verbundenen
Verbindungselemente können
dazu eingerichtet sein, mit einem Adapterelement (z. B. einer Klammer),
das zur Befestigung an einem Fahrzeug konfiguriert ist, in Eingriff
zu kommen. Die Verbindungselemente können wenigstens ein Verbindungselement umfassen,
das dazu konfiguriert ist, in das Adapterelement eingehakt zu werden,
und wenigstens ein Verbindungselement, das dazu konfiguriert ist,
in das Adapterelement einzurasten. Vorsprünge können an den Verbindungselementen
vorgesehen und dazu konfiguriert sein, mit dem Adapterelement in
Kontakt zu kommen, um eine Querbewegung des Gehäuses weitgehend zu verhindern.
Die Vorsprünge
können Quetschrippen
sein. Das Gehäuse
kann Merkmale zum Positionieren, Stützen und Minimieren von Vibrationen
der Elektronik aufweisen, wobei die Elektronik auf einer gedruckten
Schaltungsplatte (PCB) angeordnet sein kann.