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(Technisches Gebiet)
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Abscheidungsquelleneinheit und
eine Abscheidungsvorrichtung zum Bilden eines gewünschten
Films auf einem Zielobjekt durch ein Dampfabscheidungsverfahren
und ein Verfahren zur Verwendung der Abscheidungsvorrichtung. Genauer
befasst sich die vorliegende Erfindung mit einem Erwärmungsverfahren
für ein Trägergas.
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Darüber
hinaus betrifft die vorliegende Erfindung eine Temperatursteuereinrichtung
einer Abscheidungsquelleneinheit zum Bilden eines gewünschten
Films auf einem Zielobjekt, ein Temperatursteuerverfahren für
die Abscheidungsquelleneinheit und ein Temperatursteuerverfahren
für eine Abscheidungsvorrichtung. Genauer befasst sich
die vorliegende Erfindung mit einer Temperatursteuerung der Abscheidungsquelleneinheit
durch ein Erwärmen und ein Kühlen, und der Abscheidungsvorrichtung,
die die Abscheidungsquelleneinheit umfasst.
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(Technischer Hintergrund)
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In
letzter Zeit hat eine organische EL-(Elektrolumineszenz-)Anzeige,
die eine organische EL-Einrichtung verwendet, welche Licht unter
Verwendung einer organischen Verbindung emittiert, beträchtliche
Aufmerksamkeit erfahren. Da die organische EL-Einrichtung, die bei
der organischen EL-Anzeige verwendet wird, viele vorteilhafte Eigenschaften,
wie etwa Eigenlumineszenz, hohes Ansprechvermögen, niedrigen
Energieverbrauch usw. aufweist, ist keine Rückbeleuchtung
notwendig. Somit ist eine Anwendung der organischen EL-Einrichtung auf
beispielsweise eine Anzeigeeinheit eines tragbaren Geräts
oder dergleichen in hohem Maße zu erwarten.
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Eine
solche organische EL-Einrichtung wird auf einem Glassubstrat gebildet
und weist eine organische Schicht auf, die zwischen einem positiven
Pol (Anode) und einem negativen Pol (Kathode) angeordnet ist. Wenn
eine Spannung an die Anode und die Kathode der organischen EL-Einrichtung
angelegt wird, werden von der Anode Löcher in die organische
Schicht injiziert, während von der Kathode Elektronen in
die organische Schicht injiziert werden. Diese injizierten Löcher
und Elektronen werden in der organischen Schicht rekombiniert, so
dass dabei Licht emittiert wird.
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Bei
einem Herstellungsprozess einer solchen selbstleuchtenden organischen
EL-Einrichtung wird die organische Schicht durch Abscheiden einer erwünschten
Schicht durch ein Dampfabscheidungsverfahren gebildet. Dabei ist
es sehr wichtig, eine Filmbildungsrate (D/R: Abscheidungsrate) eines
organischen Materials genau zu steuern, weil die Luminanz der organischen
EL-Einrichtung durch Bilden eines hochwertigen Films auf einem Substrat,
nachdem das organische Material vollständig zu Gas umgesetzt
wird, verbessert ist. Aus diesem Grund ist herkömmlich
ein Verfahren zum Steuern der Filmbildungsrate durch eine Temperatursteuerung
der Abscheidungsvorrichtung vorgeschlagen worden (siehe beispielsweise
japanisches offengelegtes Patent Veröffentlichungsnummer
2004-220852 ).
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Gemäß diesem
Verfahren wird eine Materialaufnahme durch Heizen einer Heizung,
die in der Materialaufnahme eingebaut ist, auf eine gewünschte Temperatur
gesteuert, wodurch eine Verdampfungsrate des organischen Materials
gesteuert wird. Das verdampfte organische Material wird durch ein
Trägergas befördert, so dass es effizient an dem
Substrat anhaftet. Wenn dabei ein Temperaturgradient zwischen dem
Trägergas und dem verdampften Filmbildungsmaterial vorhanden
ist, kann die Filmbildungsrate des organischen Materials nicht mit
hoher Genauigkeit gesteuert werden, so dass das organische Material
nicht vollständig zu Gas umgesetzt werden kann. Infolgedessen
werden die Eigenschaften des auf dem Substrat gebildeten Films verschlechtert.
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Aus
diesem Grund ist in der oben beschriebenen Abscheidungsvorrichtung
auch eine Heizung an dem Rohr zum Transportieren des Trägergases, das
von einer Trägergaszufuhrquelle zu der Materialaufnahme
zugeführt wird, eingebaut, um den Temperaturgradienten
zwischen dem Trägergas und dem verdampften Filmbildungsmaterial
zu verhindern, wodurch die Temperatur des in dem Rohr strömenden Trägergases
mittels Wärme von der Heizung gesteuert wird.
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(Offenbarung der Erfindung)
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(Durch die Erfindung zu lösende
Probleme)
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Wenn
jedoch das Innere der Abscheidungsvorrichtung unter einem Vakuum
gehalten wird, ist die Anzahl von Gasmolekülen in der Abscheidungsvorrichtung
sehr gering. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit einer Kollision
eines bestimmten Gasmoleküls mit einem Restgasmolekül
in der Abscheidungsvorrichtung sehr niedrig. Da die Wärmeübertragungseffizienz
in einem solchen Wärmeisolationszustand durch Vakuum sehr
schlecht ist, selbst wenn die Erwärmung durchgeführt
wird, um einen bestimmten Abschnitt in der Abscheidungsvorrichtung auf
eine gewünschte Temperatur zu steuern, dauert es eine beträchtliche
Zeit, die Wärme zu diesem Abschnitt zu transportieren.
Um die Temperatur des Trägergases zu steuern, so dass sie
im Wesentlichen gleich wie die des verdampften Filmbildungsmaterials
ist, bis das Trägergas die Materialaufnahme erreicht, indem
es in dem Rohr strömt, muss dementsprechend das Rohr, durch
das das Trägergas hindurchtritt, eine ausreichend lange
Länge aufweisen, was zu einer Vergrößerung
der Abscheidungsvorrichtung führt.
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Das
Problem der Vergrößerung der Abscheidungsvorrichtung
wird verschärft, wenn die Strömungsrate des Trägergases
hoch ist. Wenn das Trägergas in einem Rohr mit einem gleichmäßigen Durchmesser
strömt, nimmt die Strömungsgeschwindigkeit des
Trägergases mit dem Anstieg der Strömungsrate
des Trägergases zu, so dass die Erwärmungseffizienz
durch die Heizung verschlechtert wird. Da das Rohr, durch das das
Trägergas hindurchtritt, weiter verlängert werden
muss, wenn die Strömungsrate des Trägergases hoch
ist, sind dementsprechend ein größerer Einbauraum
und mehr Heizanlage erforderlich. Jedoch ist die Vergrößerung der
Abscheidungsvorrichtung aus dem Grund unerwünscht, dass
sie eine Verschlechterung der Auslasseffizienz und eine Erhöhung
der Produktherstellungskosten bewirkt.
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In
Anbetracht des Vorstehenden liefert die vorliegende Erfindung eine
Abscheidungsquelleneinheit und eine Abscheidungsvorrichtung, die
in der Lage sind, die Erwärmungseffizienz und die Auslasseffizienz
zu verbessern, während ein Einbauraum verringert wird,
und ein Verfahren zur Verwendung der Abscheidungsvorrichtung.
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Wenn
indessen Wärme von einem Teil der Abscheidungsvorrichtung
erzeugt wird, kann eine genaue Steuerung der Verdampfungsrate des
Filmbildungsmaterials wegen Wärmeabstrahlung oder Wärmeübertragung
schwierig werden, so dass die Eigenschaft des auf dem Substrat gebildeten
Films verschlechtert werden kann. Somit wird ein Aufbau benötigt,
der in der Lage ist, Wärmeleitungs- oder Strahlungswärmeübertragung
zu vermeiden, um eine Temperatursteuerung in der Umgebung einer Materialverdampfungskammer
zu ermöglichen.
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Als
ein Beispiel wird ein Verfahren in Betracht gezogen, bei dem eine
Heizeinrichtung und eine Kühleinrichtung als ein Körper
angeordnet sind und die Heizeinrichtung direkt durch Strömung
eines Kühlmittels durch die Kühleinrichtung gekühlt
wird, so dass verhindert werden kann, dass die Temperatur der Materialverdampfungskammer
aufgrund der Heizeinrichtung auf eine hohe Temperatur zunimmt, wodurch
die Materialverdampfungskammer auf eine gewünschte Temperatur
gesteuert wird. Jedoch wird die Heizung typischerweise auf eine
hohe Temperatur gleich oder höher als etwa 200°C
gesteuert. Wenn somit die Kühleinrichtung als ein Körper
mit der Heizeinrichtung, wie etwa der Heizung, eingebaut ist, kann
das Kühlmittel verdampft werden, was zu einer Beschädigung
und Fehlfunktion der Kühleinrichtung führt. Dementsprechend
können die Heizeinrichtung und die Kühleinrichtung
nicht integral angeordnet sein.
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Darüber
hinaus kann ein Kühlen durch natürliche Wärmestrahlung
in Betracht gezogen werden. Da jedoch die Wärmeübertragungseffizienz
in einem Vakuum schlecht ist, wie es oben erwähnt wurde, dauert
es eine beträchtliche Zeit, um einen bestimmten Abschnitt
der Abscheidungsvorrichtung auf eine gewünschte Temperatur
zu kühlen. Somit ist dieses Verfahren nicht praktisch durchführbar.
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In
Anbetracht des Vorstehenden stellt die vorliegende Erfindung eine
Temperatursteuereinrichtung der Abscheidungsquelleneinheit bereit,
die in der Lage ist, eine Temperatursteuerung effizient durch Bereitstellen
eines Kühlmechanismus in einem vorbestimmten Abstand von
der Heizeinrichtung entfernt auszuführen, und stellt auch
ein Temperatursteuerverfahren für die Abscheidungsquelleneinheit, die
Abscheidungsvorrichtung und ein Temperatursteuerverfahren für
die Abscheidungsvorrichtung bereit.
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(Mittel zum Lösen der Probleme)
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Abscheidungsquelleneinheit
vorgesehen, die ausgestaltet ist, um ein Filmbildungsmaterial zu
verdampfen und das verdampfte Filmbildungsmaterial durch ein Trägergas
zu transportieren, wobei die Abscheidungsquelleneinheit umfasst:
Eine Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe; und ein Gehäuse,
das die Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe aufnimmt. Die Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe
umfasst eine erste Materialverdampfungskammer, die ausgestaltet
ist, um das Filmbildungsmaterial darin aufzunehmen und das aufgenommene
Filmbildungsmaterial zu verdampfen; und einen Gaszufuhrmechanismus
mit einer Mehrzahl von Gasdurchgängen, der ausgestaltet
ist, um das Trägergas in den Gasdurchgängen strömen
zu lassen und somit das Trägergas in die erste Materialverdampfungskammer
hinein zuzuführen. Darüber hinaus umfasst das
Gehäuse einen Heizmechanismus, der ausgestaltet ist, um
das Trägergas, das in der Mehrzahl von Gasdurchgängen
strömt, und das Filmbildungsmaterial, das in der ersten
Materialverdampfungskammer aufgenommen ist, zu erwärmen.
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Hier
impliziert der Ausdruck ”Verdampfung” nicht nur
das Phänomen, dass Flüssigkeit in ein Gas umgewandelt
wird, sondern auch ein Phänomen, dass ein Feststoff direkt
in ein Gas umgewandelt wird, ohne eine Flüssigkeit zu werden
(d. h. Sublimation).
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In
dieser Ausgestaltung ist die Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe,
die die erste Materialverdampfungskammer zum Aufnehmen des Filmbildungsmaterials
darin und den Gaszufuhrmechanismus zum Zuführen des Trägergases
von der Mehrzahl von Gasdurchgängen aufweist, in dem Gehäuse
aufgenommen. Darüber hinaus werden das Trägergas,
das in der Mehrzahl von Gasdurchgängen strömt,
und das Filmbildungsmaterial, das in der ersten Materialverdampfungskammer
aufgenommen ist, durch den in dem Gehäuse eingebauten Heizmechanismus
erwärmt.
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Auf
diese Weise ist der Gaszufuhrmechanismus in der Abscheidungsquelleneinheit
kompakt aufgenommen. Dementsprechend ist eine Strömungsgeschwindigkeit
des Trägergases, das durch die Mehrzahl von Gasdurchgängen
strömt, reduziert, während es durch enge Zwischenräume
der Gasdurchgänge hindurchtritt. Infolgedessen kann das Trägergas,
das in der Mehrzahl von Gasdurchgängen in der Abscheidungsquelleneinheit
strömt, durch den Heizmechanismus ausreichend erwärmt
werden. Auf diese Weise kann kein Temperaturgradient zwischen einer
Temperatur des Trägergases und einer Verdampfungstemperatur
des Filmbildungsmaterials erzeugt werden, wenn das Trägergas
die erste Materialverdampfungskammer erreicht. Somit kann eine Filmbildungsrate
genauer gesteuert werden, und das Filmbildungsmaterial kann vollständig
zu Gas umgesetzt werden. Infolgedessen kann ein Film mit einer gewünschten
Eigenschaft auf einem Zielobjekt gebildet werden.
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Ferner
sind mit dieser Ausgestaltung kein langes Rohr und keine Anlage
zum Erwärmen des langen Rohrs nötig, so dass die
Abscheidungsvorrichtung verkleinert sein kann. Dementsprechend kann
die Gasauslasseffizienz verbessert sein und die Herstellungskosten
des Produkts können gesenkt werden.
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Die
Mehrzahl von Gasdurchgängen des Gaszufuhrmechanismus, der
in der Abscheidungsquelleneinheit aufgenommen ist, kann verschiedene Ausgestaltungen
aufweisen. Beispielsweise können die Gasdurchgänge
entlang einer Längsrichtung parallel zueinander vorgesehen
sein.
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Da
mit dieser Ausgestaltung das Trägergas in der Mehrzahl
von Gasdurchgängen strömt, die in der Längsrichtung
parallel zueinander angeordnet sind, kann die Leitfähigkeit
des Trägergases, das in jedem Gasdurchgang strömt,
im Wesentlichen gleich gehalten werden. Somit kann eine Strömungsgeschwindigkeit
des Trägergases, das in jedem Gasdurchgang strömt,
derart festgelegt werden, dass sie im Wesentlichen gleich ist. Infolgedessen
kann das Trägergas, das in den jeweiligen Gasdurchgängen
in der Abscheidungsquelleneinheit strömt, gleichmäßig erwärmt
werden, und es kann kein Temperaturgradient zwischen dem Trägergas,
das in die erste Materialverdampfungskammer eingeleitet wird, und
dem verdampften Filmbildungsmaterial erzeugt werden. Somit kann
das Filmbildungsmaterial vollständig zu Gas umgesetzt werden,
und die Filmbildungsrate kann hochgenau gesteuert werden.
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Ferner
können die Gasdurchgänge derart angeordnet sein,
dass sie durch den Heizmechanismus gleichmäßig
erwärmt werden. In dieser Ausgestaltung wird das Trägergas,
das in der Mehrzahl von Gasdurchgängen strömt,
gleichmäßig erwärmt, und das Trägergas
und das verdampfte Filmbildungsmaterial können derart eingestellt
werden, dass sie auf einer im Wesentlichen gleichen Temperatur liegen. Infolgedessen
kann die Filmbildungsrate hochgenau gesteuert werden, und das Filmbildungsmaterial kann
vollständig zu Gas umgesetzt werden.
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Die
Gasdurchgänge können in mehreren Niveaus von einer
zentralen Langsachse des Gaszufuhrmechanismus in Richtung eines
Außenumfangs davon angeordnet sein. Darüber hinaus
kann der Gaszufuhrmechanismus in einer zylindrischen Form gebildet
sein, und die Gasdurchgänge können in einer Ringform
in Bezug auf eine zentrale Längsachse des Gaszufuhrmechanismus
angeordnet sein. Alternativ kann die Mehrzahl von Gasdurchgängen
symmetrisch oder radial mit Bezug auf die zylinderförmige
zentrale Achse des Gaszufuhrmechanismus angeordnet sein.
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Auf
diese Weise kann durch Einbauen der Mehrzahl von Gasdurchgängen
der Gaszufuhrmechanismus in der Einheit kompakt aufgenommen sein,
und die Erwärmungseffizienz für das Trägergas, das
in der Mehrzahl von Gasdurchgängen strömt, kann
verbessert sein. Infolgedessen können das Trägergas
und das verdampfte Filmbildungsmaterial auf die im Wesentlichen
gleiche Temperatur gesteuert werden. Somit kann die Filmbildungsrate
genau gesteuert werden, und die Vorrichtung kann verkleinert sein.
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Die
Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe kann ferner einen Gaseinlass
zwischen der ersten Materialverdampfungskammer und dem Gaszufuhrmechanismus
umfassen. Der Gaseinlass ist als ein einziger Körper mit
den der Verdampfung dienenden erste Materialverdampfungskammer und
Gaszufuhrmechanismus ausgestaltet, und der Gaseinlass weist eine Öffnung
zum Einleiten des Trägergases, das in den Gasdurchgängen
strömt, in die erste Materialverdampfungskammer auf.
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In
dieser Ausgestaltung wird das Trägergas in die erste Materialverdampfungskammer
aus der Öffnung des Gaseinlasses über die Mehrzahl
von Gasdurchgängen eingeleitet. Indem beispielsweise die Öffnung
des Gaseinlasses mit in einem Gittermuster angeordneten Poren, einem
netzförmigen Element und einem porösen Element
gebildet ist, kann das Trägergas in die erste Materialverdampfungskammer
durch die in einem Gittermuster angeordneten Poren, die Öffnungen
des netzförmigen Elements oder die Zwischenräume
zwischen Poren des porösen Elements gleichmäßig
eingeleitet werden, während seine Strömungsgeschwindigkeit
niedrig gehalten wird. Da mit dieser Ausgestaltung das Trägergas
energisch eingeleitet wird, kann eine ungleichmäßige
Form des Filmbildungsmaterials, das in der ersten Materialverdampfungskammer
aufgenommen ist, verhindert werden (siehe 7A und 7B).
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Die
ungleichmäßige Form des Filmbildungsmaterials
ist unerwünscht, weil sie eine Änderung einer
Verdampfungsrate des Filmbildungsmaterials aufgrund einer Änderung
eines Kontaktzustandes zwischen einer Wandfläche der Materialaufnahme und
dem Filmbildungsmaterial bewirkt, was zu einer Schwankung der Filmbildungsrate
und zu einer unvollständigen Umsetzung des Filmbildungsmaterials zu
Gas führt. Wenn auf diese Weise eine Filmbildung durch
das unvollständig zu Gas umgesetzte Filmbildungsmaterial
durchgeführt wird, kann eine Qualität eines erhaltenen
Films verschlechtert werden, was zu einer Verschlechterung der Helligkeit
einer organischen EL-Einrichtung führt.
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Da
jedoch mit der oben beschriebenen Ausgestaltung die ungleichmäßige
Form des Filmbildungsmaterials verhindert werden kann, kann die Filmbildungsrate
mit hoher Genauigkeit gesteuert werden. Daher kann das Filmbildungsmaterial
vollständig zu Gas umgesetzt werden, und es kann ein hochwertiger
Film auf dem Zielobjekt gebildet werden.
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Die Öffnung
des Gaseinlasses kann in einem vorgegebenen Abstand von einem in
der ersten Materialverdampfungskammer vorgesehenen Materialeingangsanschluss
entfernt eingebaut sein. Ferner kann die Öffnung des Gaseinlasses
durch irgendeines von in einem Gittermuster angeordneten Poren, einem
netzförmigen Element und einem porösen Element
gebildet sein.
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In
dieser Ausgestaltung wird das Trägergas in die erste Materialverdampfungskammer
an einer Position, die von dem Filmbildungsmaterial, das in der
ersten Materialverdampfungskammer aufgenommen ist, beabstandet ist,
transportiert. Wenn ferner das Trägergas durch die in einem
Gittermuster angeordneten Poren, die Öffnungen des netzförmigen Elements
oder die Zwischenräume zwischen Poren des porösen
Elements hindurchtritt, wird es in die erste Materialverdampfungskammer
transportiert, nachdem seine Strömungsgeschwindigkeit verringert worden
ist. Dementsprechend kann eine ungleichmäßige
Form oder Rückströmung des Filmbildungsmaterials
aufgrund eines Einflusses einer Strömung des transportierten
Trägergases vermieden werden. Infolgedessen kann die Filmbildungsrate
hochgenau gesteuert werden, und eine Verschlechterung der Materialeffizienz
aufgrund der Rückströmung des Materials und eine
Verkürzung eines Vorrichtungswartungszyklus können
vermieden werden. Somit können die Herstellungskosten verringert
werden, während der Durchsatz während der Herstellung
verbessert ist.
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Der
Gaseinlass kann einen Pufferraum, der das Trägergas temporär
speichert, zwischen Auslässen der Gasdurchgänge
und der Öffnung des Gaseinlasses umfassen. Während
in dieser Ausgestaltung das Trägergas in dem Pufferbereich über
die Gasdurchgänge temporär verbleibt, kann die
Strömungsgeschwindigkeit des Trägergases verringert und
gleichmäßig sein. Somit kann eine ungleichmäßige
Form oder Rückströmung des Filmbildungsmaterials
verhindert werden, so dass der hochwertige Film auf dem Zielobjekt
gebildet werden kann.
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Der
Heizmechanismus kann eine Heizung sein, die an einem Außenumfang
des Gehäuses eingebaut ist. In dieser Ausgestaltung kann
die Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe in dem Gehäuse durch
die Heizung, die an dem Außenumfang des Gehäuses
eingebaut ist, effektiv erwärmt werden. Somit kann die
Heizeffizienz verbessert sein und die Vorrichtung kann verkleinert
sein. Infolgedessen kann durch genaues Steuern der Filmbildungsrate ein
hochwertiger Film auf dem Zielobjekt gebildet werden. Durch Verbessern
der Gasauslasseffizienz kann ferner eine Verbesserung des Durchsatzes
und eine Verringerung der Herstellungskosten bewerkstelligt werden.
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Das
Gehäuse kann die Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe auf
eine entfernbare Weise aufnehmen. Da in dieser Ausgestaltung die
Materialaufnahme entfernbar ist, ohne dass sie an der Abscheidungsvorrichtung
befestigt ist, kann das Nachfüllen des Materials leicht
durchgeführt werden.
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Eine
Abdeckung mit in einem Gittermuster angeordneten Poren, netzförmigen Öffnungen
oder lochförmigen Öffnungen kann entfernbar an
der ersten Materialverdampfungskammer eingebaut sein. In dieser
Ausgestaltung kann das verdampfte Filmbildungsmaterial aus den netzförmigen Öffnungen
oder Löchern von einer Aufnahme nach außen fliegen,
so dass eine Rückströmung des Filmbildungsmaterials in
die Aufnahme verhindert werden kann.
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Das
Gehäuse kann eine Übertragungsstrecke zum Übertragen
des Filmbildungsmaterials, das von der ersten Materialverdampfungskammer
verdampft wird, umfassen, und die Abscheidungsquelleneinheit kann
die Übertragungsstrecke mit einer externen Transportstrecke
verbinden, um das Filmbildungsmaterial von der Übertragungsstrecke
zu der Transportstrecke zu transportieren, und kann das transportierte
Filmbildungsmaterial aus einer Blaseinrichtung ausblasen.
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In
dieser Ausgestaltung wird das Filmbildungsmaterial, das in der ersten
Materialverdampfungskammer verdampft wird, effizient durch die Übertragungsstrecke
durch das Trägergas transportiert und dann aus der Blaseinrichtung
ausgeblasen, nachdem es die Blaseinrichtung über die Transportstrecke
erreicht hat. Somit kann das verdampfte Filmbildungsmaterial an
dem Zielobjekt anhaften, während die Filmbildungsrate mit
hoher Genauigkeit gesteuert wird. Infolgedessen kann der hochwertige Film
auf dem Zielobjekt gebildet werden.
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Die
Abscheidungsquelleneinheit kann ferner eine zweite Materialverdampfungskammer
umfassen, die an einer Position in der Übertragungsstrecke eingebaut
ist und ausgestaltet ist, das Filmbildungsmaterial weiter zu verdampfen.
Die zweite Materialverdampfungskammer ist an einer Position näher
bei der Transportstrecke als die erste Materialverdampfungskammer
eingebaut. Da die Transportstrecke typischerweise auf etwa 450°C
gesteuert wird, ist eine Temperatur der zweiten Materialverdampfungskammer
typischerweise höher als eine Temperatur der ersten Materialverdampfungskammer
U. Dementsprechend wird das Filmbildungsmaterial, das durch die Übertragungsstrecke
hindurchtritt, in der zweiten Materialverdampfungskammer weiter
verdampft. Demgemäß kann das Filmbildungsmaterial,
das durch das Trägergas transportiert wird, ohne dass es vollständig
zu Gas umgesetzt worden ist, wieder vollständig verdampft
werden. Infolgedessen kann ein höherwertiger Film auf dem
Substrat gleichmäßig gebildet werden, und die
Materialeffizienz kann verbessert sein.
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Die
zweite Materialverdampfungskammer kann durch irgendeines von in
einem Gittermuster angeordneten Poren, einem netzförmigen
Element und einem porösen Element gebildet sein. In dieser Ausgestaltung
kann das unvollständig zu Gas umgesetzte Filmbildungsmaterial
ausreichend verdampft werden, wenn es durch die in einem Gittermuster
angeordneten Poren, die Öffnungen des netzförmigen Elements
oder die Zwischenräume zwischen Poren des porösen
Elements hindurchtritt.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Abscheidungsvorrichtung vorgesehen,
umfassend: eine Abscheidungsquelleneinheit, die ausgestaltet ist,
um ein Filmbildungsmaterial zu verdampfen und das verdampfte Filmbildungsmaterial
durch ein Trägergas zu befördern; eine Transportstrecke,
die mit der Dampfabscheidungsquelle verbunden ist, um das Filmbildungsmaterial,
das in der Abscheidungsquelleneinheit verdampft wird, zu transportieren;
und eine Blaseinrichtung, die mit der Transportstrecke verbunden
ist, zum Ausblasen des Filmbildungsmaterials, das durch die Transportstrecke
transportiert wird. Die Abscheidungsquelleneinheit umfasst eine
Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe und ein Gehäuse, das
die Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe aufnimmt. Ferner umfasst
die Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe: eine erste Materialverdampfungskammer, die
ausgestaltet ist, um das Filmbildungsmaterial darin aufzunehmen
und das aufgenommene Filmbildungsmaterial zu verdampfen; und einen
Gaszufuhrmechanismus mit einer Mehrzahl von Gasdurchgängen,
der ausgestaltet ist, um das Trägergas in den Gasdurchgängen
strömen zu lassen, um das Trägergas in die erste
Materialverdampfungskammer hinein zuzuführen. Ferner umfasst
das Gehäuse einen Heizmechanismus, der ausgestaltet ist,
um das Trägergas, das in der Mehrzahl von Gasdurchgängen strömt,
und das Filmbildungsmaterial, das in der ersten Materialverdampfungskammer
aufgenommen ist, zu erwärmen.
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Gemäß einem
nochmals anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren
zum Verwenden einer Abscheidungsvorrichtung vorgesehen, die eine
Abscheidungsquelleneinheit, die ausgestaltet ist, um ein Filmbildungsmaterial
zu verdampfen und das verdampfte Filmbildungsmaterial durch ein Trägergas
zu befördern; eine Transportstrecke, die mit der Abscheidungsquelleneinheit
verbunden ist, zum Transportieren des verdampften Filmbildungsmaterials;
und eine Blaseinrichtung umfasst, die mit der Transportstrecke verbunden
ist, zum Ausblasen des Filmbildungsmaterials, das durch die Transportstrecke
transportiert wird. Die Dampfabscheidungsquelleneinheit umfasst
eine Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe und ein Gehäuse,
das die Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe aufnimmt. Das Verfahren
umfasst: Verdampfen des Filmbildungsmaterials, das in der ersten
Materialverdampfungskammer aufgenommen ist, durch Erwärmen des
Filmbildungsmaterials in der ersten Materialverdampfungskammer,
die in der Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe vorgesehen ist, durch
einen Heizmechanismus, der an dem Gehäuse eingebaut ist;
Strömenlassen des Trägergases durch eine Mehrzahl
von Gasdurchgängen, die in einem Gaszufuhrmechanismus gebildet
sind, der in der Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe eingebaut ist,
während das Trägergas durch den Heizmechanismus
erwärmt wird; und Einleiten des erwärmten Trägergases
in die erste Materialverdampfungskammer aus in einem Gittermuster
angeordneten Poren, netzförmigen Öffnungen oder Öffnungen
zwischen Poren, die in der Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe vorgesehen
sind.
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In
dieser Ausgestaltung kann das Trägergas effizient in der
Abscheidungsquelleneinheit durch den Gaszufuhrmechanismus erwärmt
werden, der in der Abscheidungsquelleneinheit kompakt aufgenommen
ist. Dementsprechend kann kein Temperaturgradient zwischen einer
Temperatur des Trägergases, das die erste Materialverdampfungskammer
erreicht, und einer Verdampfungstemperatur des Filmbildungsmaterials
erzeugt werden, so dass die Filmbildungsrate gleichmäßig
gehalten werden kann. Infolgedessen kann das Filmbildungsmaterial
vollständig zu Gas umgesetzt werden, wodurch die Bildung eines
hochwertigen Films ermöglicht wird. Da darüber
hinaus gemäß dieser Ausgestaltung die Abscheidungsquelleneinheit
verkleinert sein kann, kann die Gasauslasseffizienz verbessert sein,
so dass die Herstellungskosten und unnötige Anlageinvestition verringert
sein können.
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Gemäß einem
nochmals anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Temperatursteuereinrichtung
zum Steuern einer Temperatur einer Abscheidungsquelleneinheit vorgesehen,
die in einem Vakuum eingebaut ist und ein Filmbildungsmaterial verdampft
und das verdampfte Filmbildungsmaterial durch ein Trägergas
befördert. Die Abscheidungsquelleneinheit umfasst eine
Mehrzahl von Gasdurchgängen zur Strömung des Trägergases
darin, das das verdampfte Filmbildungsmaterial befördert.
Die Temperatursteuereinrichtung umfasst: einen Heizmechanismus,
der in der Abscheidungsquelleneinheit eingebaut ist und ausgestaltet
ist, um das Trägergas, das in der Mehrzahl von Gasdurchgängen strömt,
zu erwärmen, und einen Kühlmechanismus, der in
einem vorgegebenen Abstand von dem Heizmechanismus entfernt eingebaut
ist und ausgestaltet ist, um die Abscheidungsquelleneinheit zu kühlen.
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Ferner
kann der Kühlmechanismus einen Kühlmantel aufweisen,
der in einem vorgegebenen Abstand von der Abscheidungsquelleneinheit
entfernt derart eingebaut ist, dass die Abscheidungsquelleneinheit
bedeckt ist. Darüber hinaus kann der Kühlmechanismus
einen Mechanismus zur Strömung eines Kühlmittels
in Trennwänden aufweisen, die ausgestaltet sind, um die
Mehrzahl von Blaseinrichtungen in der Umgebung der Abscheidungsquelleneinheit
zu unterteilen. Ferner kann der Heizmechanismus eine Heizung umfassen,
die an einem Außenumfang des Gehäuses eingebaut
ist.
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In
dieser Ausgestaltung kann die Abscheidungsquelleneinheit, die die
Mehrzahl von Gasdurchgängen darin umfasst, durch den Heizmechanismus,
der in der Temperatursteuereinrichtung eingebaut ist, und den Kühlmechanismus,
der in einem bestimmten Abstand von dem Heizmechanismus entfernt
ist, mit einem hohen Ansprechvermögen auf eine gewünschte
Temperatur gesteuert werden. Das heißt, die Temperatursteuereinrichtung
kühlt die Abscheidungsquelleneinheit auf eine Temperatur
geringfügig niedriger als eine Zieltemperatur, und erwärmt
dann das Trägergas, das in die Mehrzahl von Gasdurchgängen
zugeführt wird, durch den Heizmechanismus auf eine gewünschte
Temperatur.
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Wie
es oben beschrieben ist, ist der Kühlmechanismus in einem
bestimmten Abstand von dem Heizmechanismus entfernt eingebaut, und
ein spezifischer Abschnitt, der als Temperatursteuerziel dient, wird
im Voraus auf die Temperatur heruntergekühlt, die geringfügig
niedriger als die Zieltemperatur ist, wodurch der Heizmechanismus
den spezifischen Abschnitt schnell bis zu der Zieltemperatur auch
in einem Vakuum steuern kann, in welchem die Wärmeübertragungseffizienz
schlecht ist. Durch Absorbieren der von dem Heizmechanismus erzeugten
Wärme durch den Kühlmechanismus kann ferner eine
Wärmeübertragung auf ein Bauteil abgesehen von
dem spezifischen Abschnitt als ein Ziel verhindert werden. Dementsprechend
kann die Temperatur des Trägergases schnell und genau derart
gesteuert werden, dass sie gleich ist wie die des Filmbildungsmaterials, das
von der Materialaufnahme ebenfalls in dem Vakuum verdampft wird.
Infolgedessen kann ein hochwertiger Film auf einem Zielobjekt gebildet
werden.
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Die
Abscheidungsquelleneinheit kann gekühlt werden, indem zugelassen
wird, dass ein Kühlmittel in dem Kühlmechanismus
strömt. Erwünschtermaßen kann Wasser
als das Kühlmittel unter Berücksichtigung von
Herstellungskosten verwendet werden.
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Der
Kühlmechanismus kann in einem vorbestimmten Abstand von
dem Heizmechanismus entfernt eingebaut sein. Da in dieser Ausgestaltung
der Abstand von dem Heizmechanismus zu dem Kühlmechanismus
gleich ist, kann der Heizmechanismus durch den Kühlmechanismus
gleichmäßig gekühlt werden. Dementsprechend
kann eine Übertragung von Wärme, die von dem Heizmechanismus
erzeugt wird, auf die Umgebung der Materialaufnahme effektiv vermieden
werden. Somit kann die Temperatur in der Umgebung der Materialaufnahme
genauer gesteuert werden.
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Dabei
kann die Abscheidungsquelleneinheit umfassen: eine erste Materialverdampfungskammer zum
Aufnehmen eines Filmbildungsmaterials darin und zum Verdampfen des
aufgenommenen Filmbildungsmaterials; eine Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe
mit der Mehrzahl von Gasdurchgängen; und ein Gehäuse,
das die Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe aufnimmt. Der Heizmechanismus kann
in der Umgebung eines Außenumfangs des Gehäuses
eingebaut sein, und der Kühlmechanismus kann in einem vorgegebenen
Abstand von einer Außenumfangsfläche des Gehäuses
entfernt eingebaut sein.
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Da
in dieser Ausgestaltung die Abscheidungsquelle kompakt als eine
Einheit entworfen ist, die die Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe
und das Gehäuse integriert, kann die Erwärmungseffizienz
des Trägergases verbessert sein, und die Gesamtgröße
der Vorrichtung kann verringert sein. Infolgedessen können
eine Verbesserung des Durchsatzes und eine Verringerung der Herstellungskosten durch
eine verbesserte Gasauslasseffizienz bewerkstelligt werden.
-
Eine
Fläche des Kühlmechanismus, die dem Gehäuse
zugewandt ist, kann eine vorbestimmte Oberflächenrauheit
aufweisen. Ferner kann eine Fläche des Gehäuses,
die dem Kühlmechanismus zugewandt ist, eine vorbestimmte
Oberflächenrauheit aufweisen.
-
Durch
Aufrauen der zugewandten Flächen des Kühlmechanismus
oder des Gehäuses können in dieser Ausgestaltung
ihre Oberflächeninhalte vergrößert sein.
Dementsprechend kann das Gehäuse die durch den Heizmechanismus
erzeugte Wärme effektiv nach außen abstrahlen,
und der Kühlmechanismus kann die durch das Gehäuse
(Heizmechanismus) erzeugte Wärme effektiv zu seinem Inneren
hin absorbieren.
-
Eine
Fläche des Kühlmechanismus, die dem Gehäuse
zugewandt ist, kann so verarbeitet sein, dass sie leicht Wärme
absorbiert. Ferner kann eine Fläche des Gehäuses,
die dem Kühlmechanismus zugewandt ist, so verarbeitet sein,
dass sie leicht Wärme abstrahlt.
-
In
dieser Ausgestaltung strahlt das Gehäuse äußere
Wärme ab, wohingegen der Kühlmechanismus diese
absorbiert. Indem zugelassen wird, dass das Gehäuse eine
hohe Wärmeabstrahlungsrate aufweist und der Kühlmechanismus
eine hohe Wärmeabsorptionsrate aufweist, kann infolgedessen
das Gehäuse durch den Kühlmechanismus selbst unter dem
Vakuum effizienter gekühlt werden, unter welchem die Wärmeübertragungseffizienz
schlecht ist, und ein übermäßiger Temperaturanstieg
des Inneren der Abscheidungsquelleneinheit kann verhindert werden.
Darüber hinaus können die Fläche des
Kühlmechanismus, die dem Gehäuse zugewandt ist,
und die Fläche des Gehäuses, die dem Kühlmechanismus
zugewandt ist, eine Oberflächenbearbeitung, wie etwa Sandstrahlen,
durchlaufen haben, um die Wärmestrahlungsrate und die Wärmeabsorptionsrate
zu verbessern.
-
Die
Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe kann in dem Gehäuse
entfernbar aufgenommen sein. Da in dieser Ausgestaltung die Materialaufnahme
nicht an der Abscheidungsvorrichtung befestigt ist und von dieser
getrennt ist, kann das Material leicht nachgefüllt werden.
Bei herkömmlicher Wartung für das Nachfüllen
von Material oder dergleichen muss darüber hinaus der Betrieb
der Vorrichtung für beinahe einen Tag gestoppt werden,
bis die Abscheidungsquelle natürlich heruntergekühlt
ist. Gemäß der oben beschriebenen Ausgestaltung
kann jedoch die Wartungszeit verkürzt werden, weil die
Abscheidungsquelleneinheit durch den Kühlmechanismus zwangsgekühlt
wird.
-
Das
Gehäuse kann eine Übertragungsstrecke zum Übertragen
des Filmbildungsmaterials, das in der ersten Materialverdampfungskammer
verdampft wird, umfassen, und die Übertragungsstrecke kann
mit einer externen Blaseinrichtung, die außerhalb eingebaut
ist, über eine externe Transportstrecke verbunden sein,
um das Filmbildungsmaterial, das durch die Übertragungsstrecke übertragen
wird, aus der Blaseinrichtung auszublasen.
-
Wenn
die verdampften Filmbildungsmoleküle in der Transportstrecke
zusammen mit dem Trägergas strömen, muss die Temperatur
der Transportstrecke auf höher als eine Temperatur in der
Umgebung der Materialaufnahme eingestellt sein, um eine größere
Menge von verdampften Filmbildungsmolekülen an dem Zielobjekt
anzuhaften, während die verdampften Filmbildungsmoleküle
kaum an der Transportstrecke anhaften. Dies ist der Fall, weil eine Zunahme
der Temperatur der Transportstrecke eine Abnahme eines Anhaftungskoeffizienten
begleitet und es auch erschwert, dass die verdampften Filmbildungsmoleküle
an der Transportstrecke anhaften. Somit wird die Temperatur der
Transportstrecke auf z. B. etwa 450°C gesteuert.
-
Wenn
auf diese Weise die Temperatur der Transportstrecke derart festgelegt
wird, dass sie hoch ist, kann Wärme aus der Umgebung der
Transportstrecke erzeugt werden, und die Wärme wird in die
Umgebung der Materialaufnahme durch Wärmeleitung oder -strahlung übertragen,
wodurch es schwierig gemacht wird, die Temperatur in der Umgebung
der Materialaufnahme zu steuern. Somit besteht ein Bedarf für
ein Verfahren, das die Wärmeübertragung durch
Wärmeleitung oder -strahlung unterdrückt, um die
Temperatursteuerung in der Umgebung der Materialaufnahme zu ermöglichen.
-
In
der oben Ausgestaltung wird abgestrahlte Wärme oder geleitete
Wärme durch den Kühlmechanismus absorbiert, der
in einem bestimmten Abstand von der Transportstrecke entfernt eingebaut
ist. Somit wird das verdampfte Filmbildungsmaterial nicht durch
die von der Transportstrecke erzeugte Wärme beeinflusst,
so dass es effizient zu der Blaseinrichtung transportiert werden
kann, ohne dass es an der Transportstrecke anhaftet. Infolgedessen
kann ein hochwertiger Film auf dem Zielobjekt durch die verdampften
Filmbildungsmoleküle gebildet werden, die aus der Blaseinrichtung
ausgeblasen werden, nachdem sie die Blaseinrichtung über
die Transportstrecke erreicht haben.
-
Die
Abscheidungsquelleneinheit kann einen flaschenförmigen
Halsabschnitt aufweisen, der an einer Position am engsten ist, an
der die Transportstrecke des Transportmechanismus 200 und
die Transportstrecke 115 miteinander verbunden sind.
-
Der
flaschenförmige vordere Abschnitt (Verbindungsabschnitt)
zwischen der Übertragungsstrecke und der Transportstrecke,
d. h. der Halsabschnitt), der Abscheidungsquelleneinheit weist einen kleineren
Querschnitt auf, so dass er eine höhere Wärmebeständigkeit
als die des Körperabschnitts (Kopfabschnitt) mit einem
großen Querschnitt aufweist. Mit dieser Ausgestaltung kann
die Wärmebeständigkeit des Halsabschnitts der
Abscheidungsquelleneinheit derart eingestellt werden, dass sie höher
ist als die des Kopfabschnitts der Abscheidungsquelleneinheit. Das
heißt, die Wärmeübertragungseffizienz
von dem Transportmechanismus zu dem Kopfabschnitt der Abscheidungsquelleneinheit über den
Halsabschnitt davon kann verringert werden. Dementsprechend kann
ein übermäßiger Temperaturanstieg der
ersten Materialverdampfungskammer U in dem Kopfabschnitt der Abscheidungsquelleneinheit
unterbunden werden.
-
Ein
Verbindungsabschnitt zwischen der Übertragungsstrecke und
der Transportstrecke kann durch eine Metalldichtung abgedichtet
sein. In dieser Ausgestaltung kann selbst in dem Fall, dass die Transportstrecke
auf eine hohe Temperatur gesteuert wird, der Verbindungsab schnitt
zwischen der Übertragungsstrecke und der Transportstrecke
durch die Metalldichtung, die eine hohe Wärmebeständigkeit aufweist,
sicher abgedichtet werden.
-
Außerdem
kann der Verbindungsabschnitt der Übertragungsstrecke und
der Transportstrecke mit nur der Metalldichtung in Kontakt stehen,
ohne irgendein anderes Material zu berühren. Da in dieser Ausgestaltung
ein Nichtkontaktabschnitt als ein Vakuumraum ausgestaltet ist, kann
eine Wärmeleitfähigkeit von der Transportstrecke
zu der Abscheidungsquelleneinheit durch Wärmeisolation
durch Vakuum reduziert sein. Infolgedessen wird ein Temperaturgradient
zwischen der Transportstrecke und der Abscheidungsquelleneinheit
erzeugt, so dass ein übermäßiger Temperaturanstieg
des Inneren der Abscheidungsquelleneinheit verhindert werden kann.
-
Gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum
Steuern einer Temperatur einer Abscheidungsquelleneinheit vorgesehen,
die in einem Vakuum eingebaut ist und ausgestaltet ist, um ein Filmbildungsmaterial
zu verdampfen und das verdampfte Filmbildungsmaterial durch ein
Trägergas zu befördern. Das Verfahren umfasst:
Strömenlassen des Trägergases zum Transportieren
des verdampften Filmbildungsmaterials durch eine Mehrzahl von Gasdurchgängen,
die in der Abscheidungsquelleneinheit vorgesehen sind; Erwärmen
des Trägergases, das durch die Mehrzahl von Gasdurchgängen
strömt, durch einen Heizmechanismus, der in der Abscheidungsquelleneinheit eingebaut
ist; und Kühlen der Abscheidungsquelleneinheit durch einen
Kühlmechanismus, der in einem vorgegebenen Abstand von
dem Heizmechanismus entfernt eingebaut ist.
-
Gemäß einem
nochmals anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Abscheidungsvorrichtung
vorgesehen, die in einem Vakuum eingebaut ist und eine Abscheidungsquelleneinheit
umfasst, die ausgestaltet ist, um ein Filmbildungsmaterial zu verdampfen
und das verdampfte Filmbildungsmaterial durch ein Trägergas
zu befördern; eine Transportstrecke, die mit der Abscheidungsquelleneinheit
verbunden ist, zum Transportieren des Filmbildungsmaterials, das
in der Abscheidungsquelleneinheit verdampft wird; und eine Blaseinrichtung,
die mit der Transportstrecke verbunden ist, zum Ausblasen des Filmbildungsmaterials,
das durch die Transportstrecke transportiert wird. Die Abscheidungsvorrichtung umfasst:
eine Mehrzahl von Gasdurchgängen, die ausgestaltet sind,
um darin ein Trägergas zum Befördern des Filmbildungsmaterials,
das in der Dampfabscheidungsquelle verdampft wird, strömen
zu lassen; einen Heizmechanismus, der ausgestaltet ist, um das Trägergas,
das in der Mehrzahl von Gasdurchgängen strömt,
zu erwärmen; und einen Kühlmechanismus, der ausgestaltet
ist, um die Abscheidungsquelleneinheit zu kühlen, in einem
vorgegebenen Abstand von dem Heizmechanismus entfernt.
-
Dabei
kann der Kühlmechanismus in zumindest einer von einer Mehrzahl
von Abscheidungsquelleneinheiten, die mit der Transportstrecke verbunden
ist/sind, vorgesehen sein.
-
In
dieser Ausgestaltung kann der Kühlmechanismus einen übermäßigen
Temperaturanstieg des Inneren der Abscheidungsquelleneinheit aufgrund
von Wärme, die von der benachbarten Abscheidungsquelleneinheit
abgestrahlt wird, sowie von Wärmeleitung oder abgestrahlter
Wärme von der Transportstrecke verhindern. Dabei kann es
in dem Fall, dass die Abscheidungsquelleneinheiten, die mit der
Transportstrecke verbunden sind, mehr als zwei sind, erwünscht
sein, den Kühlmechanis mus an jeder Abscheidungsquelleneinheit
einzubauen. In dem Fall, dass der Kühlmechanismus nicht
an jeder Einheit eingebaut sein kann, kann es jedoch erwünscht sein,
zunächst den Kühlmechanismus an einer Abscheidungsquelleneinheit
in einer zentralen Position vorzusehen, von der es am wahrscheinlichsten
ist, dass sie durch Wärme, die von jeder Abscheidungsquelleneinheit
abgestrahlt wird, beeinflusst wird, oder an einer Abscheidungsquelleneinheit
mit der niedrigsten Steuertemperatur.
-
Gemäß einem
nochmals anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren
zum Steuern einer Temperatur einer Abscheidungsvorrichtung vorgesehen,
die in einem Vakuum eingebaut ist und eine Abscheidungsquelleneinheit,
die ausgestaltet ist, um ein Filmbildungsmaterial zu verdampfen
und das verdampfte Filmbildungsmaterial durch ein Trägergas
zu befördern; eine Transportstrecke, die mit der Abscheidungsquelleneinheit
verbunden ist, zum Transportieren des Filmbildungsmaterials, das
in der Abscheidungsquelleneinheit verdampft wird; und eine Blaseinrichtung
umfasst, die mit der Transportstrecke verbunden ist, zum Ausblasen
des Filmbildungsmaterials, das durch die Transportstrecke transportiert
wird. Das Verfahren umfasst: Aufnehmen des Filmbildungsmaterials
in einer ersten Materialverdampfungskammer und Verdampfen des aufgenommenen
Filmbildungsmaterials in der ersten Materialverdampfungskammer;
Strömenlassen des Trägergases in einem Gaszufuhrmechanismus
mit einer Mehrzahl von Gasdurchgängen; und Kühlen der
Abscheidungsquelleneinheit durch einen Kühlmechanismus,
der in einem vorgegebenen Abstand von einer Außenumfangsfläche
eines Gehäuses zum Aufnehmen der ersten Materialverdampfungskammer
und des Gaszufuhrmechanismus entfernt eingebaut ist; und Erwärmen
der ersten Materialverdampfungskammer und des Gaszufuhrmechanismus durch
einen Heizmechanismus, der in dem Gehäuse eingebaut ist.
-
In
dieser Ausgestaltung kann das Trägergas auf eine gewünschte
Temperatur erwärmt werden, nachdem die Abscheidungsquelleneinheit
durch den Kühlmechanismus gekühlt worden ist.
Dementsprechend kann die Temperatur jedes Bauteils der Abscheidungsvorrichtung
schnell und genauer selbst in einem Vakuum gesteuert werden, in
welchem eine Wärmeübertragungseffizienz schlecht
ist.
-
(Wirkung der Erfindung)
-
Gemäß der
vorliegenden Erfindung, wie sie oben angeführt wurde, kann
durch Erwärmen des Trägergases auf im Wesentlichen
die gleiche Temperatur wie die des verdampften Filmbildungsmaterials nach
Kühlen der Abscheidungsquelleneinheit auf eine gewünschte
Temperatur durch den Kühlmechanismus, der in einem bestimmten
Abstand von dem Heizmechanismus entfernt eingebaut ist, die Filmbildungsrate
selbst in einem Vakuum genau gesteuert werden, so dass ein hochwertiger
Film auf dem Zielobjekt gebildet werden kann.
-
(Kurzbeschreibung der Zeichnungen)
-
Die
Offenbarung kann am besten anhand der folgenden Beschreibung in
Verbindung genommen mit den folgenden Figuren verstanden werden:
-
1 zeigt
eine schematische Ausgestaltungsansicht einer Substratverarbeitungsvorrichtung vom
Gruppen-Typ gemäß einer Ausführungsform und
jedem Abwandlungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
-
2 zeigt
eine schematische Ansicht einer Abscheidungsvorrichtung gemäß einer
Ausführungsform und jedem Abwandlungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung;
-
3 zeigt
eine Ansicht zum Veranschaulichen jeder Schicht einer organischen
EL-Einrichtung, die durch die Abscheidungsvorrichtung gemäß der Ausführungsform
und jedem Abwandlungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gebildet
wird;
-
4A ist
eine Längsschnittansicht der Abscheidungsvorrichtung gemäß der
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
-
4B ist
eine Querschnittsansicht, genommen entlang einer Fläche
B-B von 4A;
-
5A ist
eine Querschnittsansicht einer Abscheidungsquelleneinheit, die einen
Wasserkühlmantel umfasst, gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
5B ist
eine Tabelle zum Darstellen eines Simulationsergebnisses eines Kühleffekts,
der durch die Verwendung des Wasserkühlmantels gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung erhalten wird;
-
6A ist
eine Querschnittsansicht von Gasdurchgängen eines Gaszufuhrmechanismus
gemäß der Ausführungsform und jedem Abwandlungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
-
6B ist
eine Querschnittsansicht einer Gaseinleitungsplatte gemäß der
Ausführungsform und jedem Abwandlungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
-
7A ist
eine Ansicht zum Erläutern eines Effekts einer Gaseinleitungsplatte
gemäß der Ausführungsform und jedem Abwandlungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
-
7B ist
eine Ansicht zum Erläutern eines Effekts einer Gaseinleitungsplatte
gemäß der Ausführungsform und jedem Abwandlungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
-
8 ist
ein Graph zum Zeigen einer Beziehung zwischen einer Länge
der Gasdurchgänge des Gaszufuhrmechanismus und einer Gastemperatur gemäß der
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
-
9 ist
eine Querschnittsansicht einer Abscheidungsquelleneinheit gemäß einem
ersten Abwandlungsbeispiel und einem zweiten Abwandlungsbeispiel;
-
10 ist
eine Ansicht zum Erläutern einer Menge an Wärme,
die von der Abscheidungsquelleneinheit gemäß der
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung empfangen wird;
-
11 ist
ein Graph zum Darstellen eines Temperaturanstiegs in Ansprechen
auf eine Menge an Wärme, die von der Abscheidungsquelleneinheit gemäß der
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung empfangen wird;
und
-
12 ist
eine Ansicht zum Darstellen eines Effekts, der erhalten wird, wenn
der Wasserkühlmantel an der Abscheidungsquelleneinheit
gemäß der Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung eingebaut ist.
-
- 10
- Substratverarbeitungsvorrichtung
- 20
- Abscheidungsvorrichtung
- 100
- Abscheidungsquelleneinheit
- 105
- Gaszufuhrmechanismus
- 105p
- Gasdurchgänge
- 110
- Materialaufnahme
- 115
- Übertragungsstrecke
- 120
- Heizung
- 125
- Gaseinlass
- 125a
- plattenförmiges
Element
- 125b
- Gaseinleitungsplatte
- 130
- Gaszufuhranschluss
- 135,
140
- Flansche
- 160
- zweite
Materialverdampfungskammer
- 165
- Abdeckung
- 170
- Metalldichtung
- 200
- Transportmechanismus
- 205
- Transportstrecke
- 300
- Ventile
- 400
- Blaseinrichtung
- 500
- Trennwände
- 600
- Dampfabscheidungseinrichtung
- Hu
- Gehäuse
- Hs
- Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe
- U
- erste
Materialverdampfungskammer
- B
- Pufferraum
-
(Beste Ausführungsart der Erfindung)
-
Nachstehend
wird eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ausführlich
anhand der begleitenden Zeichnungen beschrieben. Überall
in dem gesamten Dokument bezeichnen die gleichen Bezugszeichen gleiche
Bauteile, die den gleichen Aufbau und die gleiche Funktion haben,
und eine redundante Beschreibung wird weggelassen. In der Beschreibung
entsprechen 1 mTorr 10–3 × 101325/760 Pa
und 1 sccm entspricht 10–6/60 m3/s.
-
Zunächst
wird eine schematische Ausgestaltung einer Substratverarbeitungsvorrichtung 10 gemäß der
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung anhand von 1 erläutert.
In der vorliegenden Ausführungsform wird ein Herstellungsprozess
einer organischen lichtemittierenden Diode, der durch die Substratverarbeitungsvorrichtung 10 durchgeführt wird,
beschrieben.
-
(Herstellungsprozess einer organischen
lichtemittierenden Diode)
-
Die
Substratverarbeitungsvorrichtung 10 gemäß der
vorliegenden Ausführungsform ist eine Gruppen-Herstellungsvorrichtung,
die eine Mehrzahl von Verarbeitungskammern umfasst, und sie weist ein
Ladeschleusenmodul LLM, ein Überführungsmodul
TM, ein Vorverarbeitungsmodul CM und vier Verarbeitungsmodule PM1
bis PM4 auf.
-
Das
Ladeschleusenmodul LLM ist eine Vakuumüberführungskammer,
deren Inneres in einem drucklosen Zustand gehalten wird, um ein
Glassubstrat (nachstehend der Einfachheit halber als ein ”Substrat” bezeichnet)
G von der Atmosphäre in das Überführungsmodul
TM in einen drucklosen Zustand zu überführen.
Darüber hinaus wird im Voraus ITO (Indiumzinnoxid), das
als eine Anode dient, auf dem Substrat G gebildet, das von der Atmosphäre
in das Ladeschleusenmodul LLM überführt werden
soll.
-
Ein
Mehrgelenk-Überführungsarm ARM, der in der Lage
ist, ausfahrende/zurückziehende und rotatorische Bewegungen
auszuführen, ist in dem Überführungsmodul
TM eingebaut. Das Substrat G wird zunächst von dem Ladeschleusenmodul
LLM in das Vorverarbeitungsmodul CM unter Verwendung des Überführungsarms
ARM überführt, und wird anschließend
in das Verarbeitungsmodul PM1 und daraufhin in die anderen Verarbeitungsmodule
PM2 bis PM4 überführt. Das Vorverarbeitungsmodul
CM entfernt Verunreinigungen (am häufigsten organische Substanzen),
die an der Oberfläche des ITO, das auf dem Substrat G als
die Anode gebildet ist, anhaften.
-
Prozesse
zum Herstellen einer organischen lichtemittierenden Diode werden
jeweils in den vier Verarbeitungsmodulen PM1 bis PM4 durchgeführt. Zunächst
werden 6 organische Schichten aufeinander folgend auf den ITO des
Substrats in dem Verarbeitungsmodul PM1 durch Dampfabscheidung gebildet.
Anschließend wird das Substrat G in das Verarbeitungsmodul
PM4 überführt, und eine Metallelektrode (Kathodenschicht)
wird auf den organischen Schichten des Substrats G durch Sputtern
gebildet. Danach wird das Substrat G in das Verarbeitungsmodul PM2 überführt,
und ein unnötiger Abschnitt wird durch Ätzen entfernt.
-
Anschließend
wird das Substrat G in das Verarbeitungsmodul PM3 überführt
und ein Dichtfilm zum Abdichten der organischen Schichten wird darauf
durch CVD gebildet.
-
(Aufeinander folgende Filmbildung von
organischen Schichten)
-
Nun
wird ein Prozess zum aufeinander folgenden Bilden von 6 organischen
Schichten in dem Verarbeitungsmodul PM1 anhand von 2 erläutert,
die eine schematische Perspektivansicht einer Abscheidungsvorrichtung
bereitstellt. Die Abscheidungsvorrichtung 20 umfasst eine
rechteckige Verarbeitungskammer Ch. Die Abscheidungsvorrichtung 20 umfasst
in der Verarbeitungskammer Ch 6 Sätze aus drei Abscheidungsquelleneinheiten 100a bis 100f,
6 Sätze aus Transportmechanismen 200, 6 Sätze
aus drei Ventilen 300, 6 Sätze aus Blaseinrichtungen 400a bis 400f und
sieben Trennwände 500. Das Innere der Verarbeitungskammer
Ch wird auf einem vorbestimmten Vakuumniveau durch eine nicht veranschaulichte
Gasentleerungseinheit gehalten. Ferner wird jeder Satz aus drei
Abscheidungsquelleneinheiten 100, einem Transportmechanismus 200, drei
Ventilen 300 und einer Blaseinrichtung 400 als eine
Dampfabscheidungseinrichtung 600 bezeichnet, und der jeweilige
Satz ist durch eine Trennwand 500 abgeteilt.
-
Die
6 Sätze aus drei Abscheidungsquelleneinheiten 100 weisen
Wasserkühlmäntel 150 zum Bedecken der
jeweiligen Abscheidungsquelleneinheiten 100 auf. Die 6
Sätze aus drei Abscheidungsquelleneinheiten 100 und
der Wasserkühlmäntel 150 weisen die gleiche
zylindrische Außenform und Innenausgestaltung auf, und
unterschiedliche Arten von Filmbildungsmaterialien sind in den Abscheidungsquelleneinheiten 100 aufgenommen.
Die 6 Sätze aus einem Transportmechanismus 200 weisen gleiche
rechteckige Außenformen auf und sind parallel zueinander
in einem gleichen Abstand angeordnet, so dass ein Ende in Längsrichtung
(Z-Richtung) eines jeden an einer Bodenwand der Abscheidungsvorrichtung 20 befestigt
ist, während das andere Ende ausgestaltet ist, um die Blaseinrichtung 400 abzustützen.
Jeder Transportmechanismus 200 ist mit den drei Abscheidungsquelleneinheiten 100 derart verbunden,
dass die drei Abscheidungsquelleneinheiten 100 an einer
Seitenwand davon in einem gleichen Abstand parallel angeordnet sind,
und jeder Transportmechanismus 200 ist auch mit den drei Ventilen 300 an
einer gegenüberliegenden Seitenwand verbunden. Die drei
Ventile 300 sind in gleich beabstandeten Positionen angeordnet,
wobei sie den Abscheidungsquelleneinheiten 100 zugewandt
sind. Auf diese Weise sind die drei Abscheidungsquelleneinheiten 100 und
ihre Wasserkühlmäntel 150 in dem gleichen
Abstand parallel zueinander angeordnet. Ferner sind die drei Ventile 300 mit
dem Transportmechanismus 200 an Positionen verbunden, die
den Abscheidungsquelleneinheiten zugewandt sind.
-
Die
sechs Blaseinrichtungen 400, die jeweils an den sechs Transportmechanismen 200 gehalten sind,
weisen den gleichen Aufbau mit einer rechteckigen Form auf, deren
Inneres teilweise hohl ist und sind parallel zueinander in einem
gleichen Abstand angeordnet. Mit dieser Ausgestaltung werden Filmbildungsmoleküle,
die von jeder Abscheidungsquelleneinheit 100 verdampft
werden, aus einer Öffnung S1 ausgeblasen, die in der Mitte
eines oberen Abschnitts jeder Blaseinrichtung 400 vorgesehen
ist, nachdem sie durch jeden Transportmechanismus 200 hindurchgetreten
sind.
-
Die
sieben Trennwände 500 sind parallel zueinander
in einem gleichen Intervall angeordnet, um benachbarte Dampfabscheidungseinrichtungen 600 voneinander
zu trennen, und dienen dazu, eine Mischung von Filmbildungsmolekülen,
die aus der oberen Öffnung S1 jeder Blasein richtung 400 ausgeblasen
werden, mit Filmbildungsmolekülen, die aus einer benachbarten
Blaseinrichtung 400 ausgeblasen werden, zu verhindern.
Die Abscheidungsquelleneinheit 100 kann mittels strömenden
Wassers in der Trennwand 500 (nicht gezeigt) gekühlt
werden. Ein nicht veranschaulichter Schiebemechanismus ist ausgestaltet,
um das Substrat G in einer horizontalen Richtung geringfügig
oberhalb jeder Blaseinrichtung 400 zu verschieben, während
das Substrat G elektrostatisch angezogen wird.
-
3 liefert
ein Ergebnis der Durchführung eines aufeinander folgenden
Filmbildungsprozesses für 6 Schichten unter Verwendung
der Abscheidungsvorrichtung 20, die wie oben beschrieben
ausgestaltet ist. Während das Substrat W oberhalb einer ersten
Blaseinrichtung 400a mit einer bestimmten Geschwindigkeit
bewegt wird, haftet zunächst ein Filmbildungsmaterial,
das aus der ersten Blaseinrichtung 400a ausgeblasen wird,
an dem Substrat G an, so dass eine Lochtransportschicht als eine
erste Schicht auf dem Substrat W gebildet wird. Während das
Substrat G anschließend oberhalb einer zweiten Blaseinrichtung 400b bewegt
wird, haftet ein Filmbildungsmaterial, das aus der zweiten Blaseinrichtung 400b ausgeblasen
wird, an dem Substrat G an, so dass eine nicht lichtemittierende
Schicht (Elektronensperrschicht) als eine zweite Schicht auf dem
Substrat G gebildet wird. Während das Substrat G der Reihe
nach von der dritten Blaseinrichtung 400c zu einer sechsten
Blaseinrichtung 400f bewegt wird, wird auf ähnliche
Weise eine blaues Licht emittierende Schicht als eine dritte Schicht,
eine rotes Licht emittierende Schicht als eine vierte Schicht, eine
grünes Licht emittierende Schicht als eine fünfte
Schicht und eine Elektronentransportschicht als eine sechste Schicht
auf dem Substrat G durch Filmbildungsmaterialien gebildet, die aus
der jeweiligen Blaseinrichtung ausgeblasen werden. Durch Bilden
der sechs Schichten aus organischen Filmen aufeinander folgend in
der gleichen Verarbeitungskammer der Abscheidungsvorrichtung 20,
können der Durchsatz und die Produktivität verbessert
werden. Da ferner keine Mehrzahl von Kammern (Verarbeitungskammern)
für unterschiedliche Typen von organischen Filmen eingebaut
sein muss, anders als in herkömmlichen Fällen,
wird keine Vergrößerung der Anlage hervorgerufen,
so dass die Kosten der Anlage verringert sein können.
-
(Transportstrecke)
-
Nun
wird eine Transportstrecke eines Filmbildungsmaterials, das von
jeder Abscheidungsquelleneinheit 100 verdampft wird, bis
es aus der Öffnung S1 jeder Blaseinrichtung 400 ausgeblasen
wird, erläutert. Da, wie es oben festgestellt wurde, die
sechs Dampfabscheidungseinrichtungen 600 den gleichen Aufbau
aufweisen, wird eine Dampfabscheidungsquelle 600 zum Bilden
der fünften Schicht anhand der 4A und 4B näher
ausgeführt, welche Längsquerschnittsansichten
der Abscheidungsvorrichtung 20 bereitstellen, die entlang
einer Fläche A-A von 2 genommen
sind, und somit wird eine Beschreibung der anderen Dampfabscheidungseinrichtungen 600 weggelassen.
-
Wie
es in 4A gezeigt ist, weisen die Abscheidungsquelleneinheiten 100e1 bis 100e3 die gleiche
innere Ausgestaltung auf. Ein Ende der Abscheidungsquelleneinheit 100e ist
mit einer nicht veranschaulichten Argon-Gaszufuhrquelle verbunden, so
dass ein Argon-Gas, das von der Argon-Gaszufuhrquelle ausgegeben
wird, in die Abscheidungsquelleneinheit 100e hinein zugeführt
wird. Die Abscheidungsquelleneinheit 100e, die zuvor durch
den Wasserkühlmantel 150 gekühlt wurde,
lässt zu, dass das Argon-Gas in einem Gaszufuhrmechanismus 105 strömt,
während das Argon-Gas erwärmt wird, und transportiert
anschließend das Argon-Gas, das auf eine erwünschte
Temperatur erwärmt wurde, in die erste Materialverdampfungskammer
U. In der ersten Materialverdampfungskammer U wird ein organisches
Filmbildungsmaterial in einer Materialaufnahme 110 aufgenommen,
und das organische Filmbildungsmaterial wird durch Erwärmen
der Materialaufnahme 110 verdampft.
-
Das
verdampfte Filmbildungsmaterial strömt in einer Übertragungsstrecke 115 in
Richtung des Transportmechanismus 200 durch eine Diffusionserscheinung
unter Verwendung des Argon-Gases, das in die erste Materialverdampfungskammer
U als ein Trägergas eingeleitet wird. Wie es in 4B veranschaulicht
ist, die eine Querschnittsansicht der Dampfabscheidungseinrichtung 600 genommen
entlang einer Fläche B-B von 4A bereitstellt,
strömen organische Moleküle und das Trägergas
in einem Hauptdurchgang 205b von einem Umgehungsdurchgang 205a der
Transportstrecke, der in dem Transportmechanismus 200 gebildet
ist, über das Ventil 300, nachdem sie durch die Übertragungsstrecke 115 hindurchgetreten
sind, und sie werden in Richtung der Blaseinrichtung 400 geschickt,
wie es in 4A gezeigt ist.
-
Das
Ventil 300 ist mit einem Hebel 305 zum Öffnen
und Schließen des Ventils 300 versehen. Wenn das
Ventil 300 durch den Hebel 305 verschlossen ist,
werden das Filmbildungsmaterial und das Trägergas durch
das Ventil 300 blockiert und nicht mehr transportiert.
Wenn das Ventil 300 durch den Hebel 305 geöffnet
wird, werden das Filmbildungsmaterial und das Trägergas
durch das Ventil 300 in den Hauptdurchgang 205b der
Transportstrecke hinein transportiert. Auf diese Weise wird zugelassen, dass
neben den organischen Molekülen, die von den Dampfabscheidungseinheiten 100e1 bis 100e3 verdampft
werden, nur die organischen Moleküle, die für die
Filmbildung notwendig sind, durch den Hauptdurchgang 205b der
Transportstrecke hindurchtreten und hoch zu der Blaseinrichtung 400 transportiert werden,
während sie miteinander vermischt werden.
-
Die
Blaseinrichtung 400 weist eine Blaseinheit 405 an
ihrem oberen Abschnitt und eine Verzweigungseinheit 410 an
ihrem unteren Abschnitt auf. Die Blaseinheit 405 weist
einen hohlen Innenraum S und eine Öffnung S1 auf, die sich
in der Mitte ihrer oberen Fläche öffnet, wie es
in 2 veranschaulicht ist. Die organischen Moleküle,
die zu der Blaseinrichtung 400 durch das Trägergas
transportiert werden, treten durch einen der vier Verzweigungsdurchgänge 410 hindurch,
die derart angeordnet sind, dass die Abstände von einer
Verzweigungsquelle zu jeweiligen Verzweigungszielen überall
gleich sind, um die Leitfähigkeit des Trägergases
und der organischen Moleküle, die durch die Verzweigungsdurchgänge 410 hindurchtreten,
gleichmäßig zu gestalten, und anschließend
werden die organischen Moleküle in Richtung des Substrats
G aus der Öffnung S1, die mit dem Raum S in der Blaseinheit 405 in
Verbindung steht, ausgeblasen.
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(Innenausgestaltung der Abscheidungsquelleneinheit)
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Nun
wird eine Innenausgestaltung der Abscheidungsquelleneinheit 100 der
Abscheidungsvorrichtung 20 gemäß der
oben angeführten vorliegenden Ausführungsform
anhand einer Querschnittsansicht der in 5A gezeigten
Abscheidungsquelleneinheit 100 erläutert.
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Die
Abscheidungsquelleneinheit 100 umfasst eine Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe As;
ein Gehäuse Hu, das ausgestaltet ist, um die Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe
As aufzunehmen; und eine Abdeckung Fx zum Bedecken des Gehäuses
Hu. Die Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe As, das Gehäuse
Hu und die Abdeckung Fx sind z. B. aus Edelstahl hergestellt. Das
Gehäuse Hu weist einen flaschenförmigen Aufbau
mit einer Differenz in einem Durchmesser auf. Das heißt,
das Gehäuse Hu umfasst einen ringförmigen Abschnitt
mit großem Durchmesser (Kopfabschnitt Hu1 der Abscheidungsquelleneinheit)
und einen ringförmigen Abschnitt mit kleinem Durchmesser
(Halsabschnitt Hu2 der Abscheidungsquelleneinheit). Ein Hohlraum in
dem ringförmigen Abschnitt mit großem Durchmesser
(Kopfabschnitt Hu1 der Abscheidungsquelleneinheit) kommuniziert
mit einem Hohlraum in dem ringförmigen Abschnitt mit kleinem
Durchmesser (Halsabschnitt Hu2 der Abscheidungsquelleneinheit).
Die Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe As ist entfernbar in dem
Gehäuse Hu eingebaut, so dass ein Filmbildungsmaterial,
das in dem Gehäuse Hu verdampft, durch ein Trägergas
transportiert werden kann.
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Eine
Heizung 120 ist in der gesamten Außenumfangsfläche
des Gehäuses Hu in einem spiralförmigen Muster
eingelassen. Die Heizung 120 ist ein Beispiel eines Heizmechanismus,
der das Trägergas und das Filmbildungsmaterial erwärmt.
Die Abdeckung Fx bedeckt das Gehäuse Hu, damit die Heizung 120 von
außen unter Druck gesetzt werden kann.
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Die
Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe As umfasst die erste Materialverdampfungskammer U,
den Gaszufuhrmechanismus 105, einen Gaseinlass 125,
einen Gaszufuhranschluss 130 zum Zuführen des
Trägergases und einen Flansch 135. Die Materialaufnahme 110 ist
in einem Bodenabschnitt der ersten Materialverdampfungskammer U
eingebaut. Das organische Filmbildungsmaterial, das zum Bilden jeder
Schicht von 3 verwendet wird, ist in der Materialaufnahme 110 aufgenommen.
Die erste Materialverdampfungskammer U und die Übertragungsstrecke 115 stehen
miteinander in Verbindung.
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Der
Gaszufuhrmechanismus 105 weist eine zylindrische Form auf,
und eine Mehrzahl von Gasdurchgängen 105p ist
darin in mehreren Niveaus angeordnet. Die Gasdurchgänge 105p sind
in der vorliegenden Ausführungsform in einer Längsrichtung parallel
zueinander vorgesehen und weisen den gleichen Durchmesser auf. Wie
es in 6A gezeigt ist, die eine Querschnittsansicht
des Gaszufuhrmechanismus 105 genommen entlang einer Fläche
C-C von 5A bereitstellt, sind die Gasdurchgänge 105p in mehreren
Niveaus angeordnet, so dass sie in Bezug auf eine zentrale Längsachse
O des Gaszufuhrmechanismus 105, der in der zylindrischen
Form gebildet ist, die Ringform aufweisen.
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Durch
Vorsehen der Mehrzahl von Gasdurchgängen 105p in
den Abscheidungsquelleneinheiten 100 auf eine regelmäßige
Art kann auf diese Weise die Strömungsgeschwindigkeit des
Trägergases verringert werden, während es durch
die engen Gasdurchgänge 105p strömt.
Dementsprechend kann das Trägergas, das durch die Gasdurchgänge 105p hindurchtritt,
durch die Heizung 120 ausreichend erwärmt werden.
Infolgedessen kann das Trägergas ausreichend bis zu einer
Temperatur erwärmt werden, die im Wesentlichen gleich einer
Verdampfungstemperatur des Filmbildungsmaterials ist, bis es die
erste Materialverdampfungskammer erreicht. Mit dieser Ausgestaltung
wird eine hochgenaue Steuerung der Filmbildungsrate ermöglicht,
so dass das Filmbildungsmaterial vollständig zu Gas umgesetzt werden
kann, und es kann ein hochwertiger Film gleichmäßig
und stabil gebildet werden.
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Ferner
sind die Gasdurchgänge 105p derart angeordnet,
dass sie durch die Heizung 120 gleichmäßig
erwärmt werden können. Somit kann das Trägergas,
das durch die jeweiligen Gasdurchgänge 105p strömt,
gleichmäßig erwärmt werden, so dass das
Trägergas und das verdampfte Filmbildungsmaterial, das
in die erste Materialverdampfungskammer hinein transportiert wird,
eine im Wesentlichen gleiche Temperatur aufweisen können.
Infolgedessen kann die Filmbildungsrate mit hoher Genauigkeit gesteuert
werden.
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Der
Gaseinlass 125 ist zwischen der ersten Materialverdampfungskammer
U und dem Gaszufuhrmechanismus 105 vorgesehen und ist als
ein Körper mit der ersten Materialverdampfungskammer U
und dem Gaszufuhrmechanismus 105 ausgestaltet und dient
dazu, das Trägergas, das durch die Gasdurchgänge 105p geströmt
ist, in die erste Materialverdampfungskammer U einzuleiten. Der
Gaseinlass 125 umfasst ein plattenförmiges Element 125a,
das ausgestaltet ist, um das Argon-Gas, das durch die Mehrzahl von
Gasdurchgängen 105p des Gaszufuhrmechanismus 105 hindurchgetreten
ist, zu konzentrieren, und weist eine zentrale Öffnung
auf, durch die das konzentrierte Argon-Gas in einen Pufferraum B
eingeleitet wird; und eine Gaseinleitungsplatte 125, die
ausgestaltet ist, um das Argon-Gas in dem Pufferraum B durch eine
Anzahl von feinen Löchern in die erste Materialverdampfungskammer
U hinein einzuleiten.
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Wie
es in 6B veranschaulicht ist, die eine
Querschnittsansicht der Gaseinleitungsplatte 125b genommen
entlang einer Fläche D-D von 5A bereitstellt,
ist die Gaseinleitungsplatte 125b mit einem Satz aus feinen
Löchern Op versehen. Die feinen Löcher Op weisen
einen Durchmesser φ von 0,5 mm auf und sind in einem Gittermuster
angeordnet. Der Satz aus feinen Löchern Op ist an einer
Position vorgesehen, die höher ist als eine Höhe
h des Materialeingangsanschlusses der Materialaufnahme 110.
Anstatt der in einem Gittermuster angeordneten Löcher kann
alternativ ein netzförmiges Element oder ein poröses
Element mit einer vorbestimmten Porosität in der Gaseinleitungsplatte 125b angewandt
werden.
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Wie
es in 7A veranschaulicht ist, kann, wenn
eine relativ große Öffnung Os in der Gaseinleitungsplatte 125b gebildet
ist, das Argon-Gas in Richtung des Filmbildungsmaterials mit einer
beträchtlich hohen Strömungsgeschwindigkeit eingeleitet
werden, so dass die Form des Filmbildungsmaterials ungleichmäßig
wird. Die ungleichmäßige Form des Filmbildungsmaterials
ist unerwünscht, weil sie eine Änderung der Verdampfungsrate
des Filmbildungsmaterials aufgrund einer Änderung eines
Kontaktzustandes zwischen einer Wandfläche der Materialaufnahme 110 und
dem Filmbildungsmaterial bewirkt, was zu einer Schwankung einer
Filmbildungsrate führt. Darüber hinaus kann die
ungleichmäßige Form des Filmbildungsmaterials
die Umsetzung des Filmbildungsmaterials zu Gas beeinträchtigen.
Wenn eine Filmbildung durch das unvollständig zu Gas umgesetzte
Filmbildungsmaterial durchgeführt wird, kann die Qualität
eines erhaltenen Films verschlechtert werden, was zu einer Verschlechterung
der Helligkeit einer organischen EL-Einrichtung führt.
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In
der Abscheidungsquelleneinheit 100 gemäß der
vorliegenden Ausführungsform kann jedoch, selbst wenn die
Leitfähigkeit des Argon-Gases, das in der Mehrzahl von
in dem Gaszufuhrmechanismus 105 vorgesehenen Gasdurchgängen 105p strömt, ungleichmäßig
ist, eine Differenz der Leitfähigkeit absorbiert werden,
während das Argon-Gas aus der Öffnung, die in
der Mitte des plattenförmigen Elements 125a vorgesehen
ist, in den Pufferraum B transportiert wird, so dass die Strömungsgeschwindigkeit
des Argon-Gases verringert und gleichmäßig sein
kann.
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Während
die Gasströmung auf diese Weise gesteuert wird, wird das
Argon-Gas in die erste Materialverdampfungskammer U von der gesamten
Fläche des Satzes aus feinen Löchern Op der Gaseinleitungsplatte 125b mit
einer niedrigen Strömungsgeschwindigkeit ohne eine Abweichung
transportiert, wie es in 7B veranschaulicht
ist. Dementsprechend kann eine ungleichmäßige
Form oder eine Rückströmung des darin aufgenommenen
Filmbildungsmaterials verhindert werden. Das sanft eingeleitete
Argon-Gas befördert das Filmbildungsmaterial, das von der
ersten Materialverdampfungskammer U verdampft wird, durch die Übertragungsstrecke 115 in
den Transportmechanismus 200 hinein.
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Durch
Steuern der Filmbildungsrate mit hoher Genauigkeit und vollständiges Überführen
des Filmbildungsmaterials zu einem Gas kann auf diese Weise ein
hochwertiger Film auf dem Substrat G gebildet werden. Durch Vermeiden
einer Verschlechterung einer Materialeffizienz aufgrund einer Rückströmung
des Materials und einer Verkürzung eines Vorrichtungswartungszyklus
können darüber hinaus die Herstellungskosten verringert
werden und der Durchsatz in dem Herstellungsprozess kann verbessert werden.
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Außerdem
wird, wie es oben angeführt wurde, das Argon-Gas von dem
Gaszufuhranschluss 130 mit einer Strömungsrate
von etwa 0,5 bis 10 sccm zugeführt, und das Argon-Gas wird
an den Gaszufuhrmechanismus 105 von einem Durchgangsloch
geliefert, das in der Mitte des Flansches 135 vorgesehen
ist. Ferner sind der Transportmechanismus 200 und die Abscheidungsquelleneinheit 100 miteinander
durch einen Flansch 140 verbunden, der an einem Ende des
Gehäuses Hu eingebaut ist.
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Das
Gehäuse Hu nimmt darin die Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe
As auf eine entfernbare Weise auf. Wenn die Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe
As in dem Gehäuse Hu eingebaut wird, wird die Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe
As zunächst in einen Raum in der Mitte des Gehäuses
Hu eingesetzt und dann durch Einsetzen von Schrauben in eine Mehrzahl
von Öffnungen (nicht gezeigt) in dem Flansch 135 der
Dampfabscheidungsquellen-Baugruppe As und durch in Eingriff bringen führender
Enden der Schrauben mit einer Schraubenaufnahmeeinrichtung (nicht
gezeigt) befestigt. Da mit dieser Ausgestaltung die Materialaufnahme 110 leicht
angebracht und abgenommen werden kann, kann das Nachfüllen
von Material leicht ausgeführt werden.
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(Experiment)
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Die
Erfinder führten eine Simulation wie folgt durch, um zu
untersuchen, ob in dem Fall der Verwendung der oben beschriebenen
Abscheidungsquelleneinheit 100 ein Temperaturgradient zwischen dem
Trägergas und dem verdampften Filmbildungsmaterial erzeugt
wird, wenn das Trägergas in die erste Materialverdampfungskammer
U eingeleitet wird, nachdem es durch die Gasdurchgänge 105p des Gaszufuhrmechanismus 105 hindurchgetreten
ist.
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Hinsichtlich
der Bedingungen für die Simulation wurde ein Argon-Gas
als ein Trägergas mit einer Strömungsrate von
etwa 10 sccm zugeführt, und 42 Gasdurchgänge 105p mit
einem Durchmesser φ von etwa 2 mm waren in dem Gaszufuhrmechanismus 105 vorgesehen.
Eine Temperatur des Gaszufuhrmechanismus 105 wurde auf
etwa 450°C gesteuert.
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Ein
Simulationsergebnis unter diesen Bedingungen ist in 8 gezeigt.
Wenn, wie es gezeigt ist, die Länge eines jeden der 42
Gasdurchgänge 105p etwa 0,105 m (= 10,5 cm) beträgt,
beträgt die Temperatur des Argon-Gases etwa 431,5°C.
Dieses Temperaturniveau des Argon-Gases, das in die erste Materialverdampfungskammer
U eingeleitet wird, wird als gleich der Temperatur des verdampften
Filmbildungsmaterials erachtet. Wie es oben beschrieben ist, bewiesen
die Erfinder auf der Basis des Simulationsergebnisses, dass eine
Filmbildungsrate mit hoher Genauigkeit unter Verwendung der Abscheidungsvorrichtung 20 gemäß der
vorliegenden Ausführungsform gesteuert werden kann, wenn
die Länge des Gasdurchgangs 105p gleich oder länger
als etwa 10 cm ist.
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Durch
die Verwendung der Abscheidungsquelleneinheit 100 gemäß der
vorliegenden Ausführungsform kann durch genaues Steuern
der Filmbildungsrate ein hochwertiger Film auf dem Substrat G gebildet
werden.
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(Erstes Abwandlungsbeispiel)
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Wie
es in 9 veranschaulicht ist, kann eine zweite Materialverdampfungskammer
(zweites Materialverdampfungselement) 160 an irgendeiner Position
in der Übertragungsstrecke 115 eingebaut sein,
um das Filmbildungsmaterial weiter zu verdampfen. Dabei kann die
zweite Materialverdampfungskammer 160 aus einem netzförmigen
Metallelement, einem porösen Metallelement, einem in einem Gittermuster
angeordneten Porenelement, einer Öffnung oder dergleichen
gebildet sein.
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Die
zweite Materialverdampfungskammer 160 ist an einer Position
näher bei dem Transportmechanismus 200 als die
erste Materialverdampfungskammer U eingebaut. Da der Transportmechanismus 200 typischerweise
auf etwa 450°C gesteuert wird, ist eine Temperatur der
zweiten Materialverdampfungskammer 160 typischerweise höher
als eine Temperatur der ersten Materialverdampfungskammer U. Dementsprechend
wird das Filmbildungsmaterial, das durch die Übertragungsstrecke 115 in
dem Gehäuse Hu hindurchtritt, wieder verdampft, wenn es beispielsweise
durch eine Öffnung eines netzförmigen Elements
oder einen Zwischenraum zwischen Poren eines porösen Elements
hindurchtritt. Dementsprechend kann das Filmbildungsmaterial, das
durch das Trägergas in einem unvollständig zu
Gas überführten Zustand transportiert wird, vollständig
verdampft werden. Infolgedessen kann ein höherwertiger
Film gleichmäßig auf dem Substrat G gebildet werden,
und die Materialeffizienz kann verbessert werden.
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(Zweites Abwandlungsbeispiel)
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Darüber
hinaus kann eine Abdeckung 165 mit in einem Gittermuster
angeordneten Poren, netzförmigen Öffnungen oder
lochförmigen Öffnungen entfernbar an der Oberseite
der ersten Materialverdampfungskammer U der Abscheidungsquelleneinheit 100 eingebaut
sein, und sie dient als die obere Abdeckung der ersten Materialverdampfungskammer
U. Mit dieser Ausgestaltung kann das verdampfte Filmbildungsmaterial
von der Materialaufnahme 110 aus den in einem Gittermuster
angeordneten Poren, den netzförmigen Öffnungen
oder lochförmigen Öffnungen nach außen
strömen, und es kann eine Rückströmung
des Filmbildungsmaterials in die Materialaufnahme 110 verhindert
werden, die durch eine Strömung des Trägergases,
das in die erste Materialverdampfungskammer U hinein transportiert
wird, hervorgerufen werden kann.
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Wie
es oben beschrieben wurde, kann durch Steuern einer Filmbildungsrate
mit hoher Genauigkeit gemäß der ersten Ausführungsform
und Abwandlungsbeispielen ein hochwertiger Film auf dem Substrat
G gebildet werden.
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(Temperatursteuereinrichtung)
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Nun
wird mit Bezug zurück auf 5A eine Temperatursteuereinrichtung
erläutert, die eine Temperatur einer Abscheidungsquelleneinheit 100 mit der
oben beschriebenen Ausgestaltung steuert.
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Die
Temperatursteuereinrichtung 180 umfasst einen Heizmechanismus,
wie etwa die Heizung 120, und einen Kühlmechanismus,
wie etwa den Wasserkühlmantel 150. Wie es oben
besprochen wurde, erwärmt die Heizung 120 das
Argon-Gas, dessen Strömungsgeschwindigkeit reduziert wird, während
es durch die engen Gasdurchgänge 105p hindurchtritt.
Infolgedessen kann das Argon-Gas bis auf die Temperatur erwärmt
werden, die im Wesentlichen gleich der Verdampfungstemperatur des
Filmbildungsmaterials ist. Ferner sind die Gasdurchgänge 105p derart
angeordnet, dass sie durch die Heizung 120 gleichmäßig
erwärmt werden.
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Der
Wasserkühlmantel 150 ist in einem bestimmten Abstand
von der Außenumfangsfläche des Gehäuses
Hu entfernt eingebaut und kühlt die Abscheidungsquelleneinheit 100 durch
die Verwendung von Kühlwasser, ohne durch die benachbarte
Abscheidungsquelleneinheit thermisch beeinflusst zu werden. Der
Wasserkühlmantel 150 ist z. B. aus Edelstahl hergestellt.
Es ist erwünscht, den Wasserkühlmantel 150 in
einem bestimmten Abstand von der Außenumfangsfläche
des Gehäuses Hu entfernt einzubauen, um die Abscheidungsquelleneinheit 100 gleichmäßig
zu kühlen.
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Wenn
eine Wartung, z. B. zum Nachfüllen von Material, durchgeführt
wird, muss herkömmlich der Betrieb der Vorrichtung für
beinahe einen Tag gestoppt werden, bis die Abscheidungsquelleneinheit natürlich
heruntergekühlt ist. Gemäß der oben beschriebenen
Ausgestaltung kann jedoch die Wartungszeit verkürzt werden,
weil die Abscheidungsquelleneinheit 100 durch den Wasserkühlmantel 150 zwangsgekühlt
werden kann.
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(Menge an Wärme, die durch die
Abscheidungsquelleneinheit aufgenommen wird)
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Hier
wird eine Menge an Wärme, die durch eine Abscheidungsquelleneinheit 100e2 aufgenommen
wird, welche an einer Mittenposition angeordnet ist, anhand der 10 und 11 erläutert.
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Eine
durchschnittliche Zeit (durchschnittliche Verweilzeit τ),
während der sich Moleküle in einem Adsorptionszustand
befinden, wird durch τ = τ0exp(Ea/kT)
ausgedrückt, wobei Ea eine Aktivierungsenergie zur Desorption
bezeichnet. Hier ist T eine absolute Temperatur; k ist eine Boltzman-Konstante
und τ0 ist eine spezifische Konstante.
Aus dieser Formel ist bekannt, dass die durchschnittliche Verweilzeit τ eine
Funktion der absoluten Temperatur ist, und dass ein Anhaftungskoeffizient
mit einer Zunahme der Temperatur (°C) abnimmt. Auf der
Basis dieser Beziehung wird die Temperatur des Transportmechanismus 200,
der organische Filmbildungsmoleküle zu dem Blasanschluss
transportiert, typischerweise auf höher als die Temperatur
der Abscheidungsquelleneinheit 100 eingestellt, um zuzulassen, dass
die organischen Filmbildungsmoleküle den Blasanschluss
erreichen, ohne an der Transportstrecke anzuhaften.
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In
einem Ausgangszustand, unter der Annahme, dass der Transportmechanismus 200 auf etwa
450°C gesteuert wird, wird eine Abscheidungsquelleneinheit 100e1 zum
Aufnehmen eines Hostmaterials darin, auf etwa 450°C gesteuert,
und die Abscheidungsquelleneinheiten 100e2 und 100e3 zum Aufnehmen
eines Dotiermittels darin werden beispielsweise auf etwa 200°C
bzw. etwa 250°C gesteuert.
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Dabei
empfängt die Abscheidungsquelleneinheit 100e2 Wärme
von etwa 5,8 W von dem Transportmechanismus 200 durch Wärmeleitung. Ferner
empfängt die Abscheidungsquelleneinheit 100e2 auch
Wärme von etwa 6,4 W, 0,7 W bzw. 0,3 W von den benachbarten
Abscheidungsquelleneinheiten 100e1 und 100e3 bzw.
der benachbarten Seitenwand der Verarbeitungskammer Ch durch Wärmestrahlung.
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Auf
diese Weise wird jede der Abscheidungsquelleneinheiten 100e1 bis 100e3 durch
Aufnahme von Wärme, die von dem Transportmechanismus 200,
dem benachbarten Abscheidungsquelleneinheiten und der Seitenwand
der Verarbeitungskammer Ch geleitet oder abgestrahlt wird, auf eine hohe
Temperatur erwärmt. Da die Abscheidungsquelleneinheit 100e2,
die in der Mittenposition angeordnet ist, abgestrahlte Wärme
von den Abscheidungsquelleneinheiten 100e1 und 100e3,
die auf beiden Seiten davon angeordnet sind, aufnimmt, wird insbesondere
ihre Temperatur auf ein höheres Niveau erhöht.
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Beispielsweise
in dem Fall, dass die Temperatur von jeder der benachbarten Abscheidungsquelleneinheiten 100e1 und 100e3 derart
eingestellt wird, dass sie etwa 450°C beträgt,
eine jede der Abscheidungsquelleneinheiten 100e1 bis 100e3 eine
Flaschenform (zylindrische Form) mit einem Durchmesser von etwa
40 mm und einer Länge von etwa 110 mm aufweist, und jede
Abscheidungsquelleneinheit 100e aus Edelstahl hergestellt
ist, nimmt die Temperatur der Abscheidungsquelleneinheit 100e2,
die an der Mittelposition angeordnet ist, durch die Wärme, die
von dem benachbarten Komponenten abgestrahlt wird, d. h. den Abschei dungsquelleneinheiten 100e1 und 100e3 und
der Seitenwand der Verarbeitungskammer Ch von etwa 200°C
auf 450°C zu, selbst wenn keine Wärme von dem
Transportmechanismus 200 übertragen wird, wie
es in 11 veranschaulicht ist.
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Indessen
zeigt 11 auch, dass die Wärmeübertragungseffizienz
in der Verarbeitungskammer Ch, die auf einem spezifischen Vakuumgrad
gehalten wird, schlecht ist und es mehr als 20 Stunden dauert, um
die Temperatur der Abscheidungsquelleneinheit 100e2 von
etwa 200°C auf 450°C anzuheben.
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(Temperatursteuereinrichtung: Wasserkühlmantel)
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Jedoch
ist in der Temperatursteuereinrichtung 180 gemäß der
vorliegenden Ausführungsform der Wasserkühlmantel 150 an
einer Position eingebaut, die in einem bestimmten Abstand von der
Außenumfangsfläche des Gehäuses eingebaut
ist, so dass er die Abscheidungsquelleneinheit 100 umgibt, wie
es in 12 gezeigt ist. Da in dieser
Ausgestaltung der Wasserkühlmantel 150 Wärme
absorbiert, die von einer benachbarten Abscheidungsquelleneinheit 100 oder
benachbarten Elementen geleitet und abgestrahlt wird, kann ein übermäßiger
Temperaturanstieg der Abscheidungsquelleneinheit 100 vermieden
werden.
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(Oberflächenrauheit)
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Ferner
weist der Wasserkühlmantel 150 eine spezifische
Rauheit an seiner Fläche, die dem Gehäuse Hu zugewandt
ist, auf. Gleichermaßen weist das Gehäuse Hu auch
eine gewünschte Rauheit an seiner Fläche, die
dem Wasserkühlmantel 150 zugewandt ist, auf.
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Dementsprechend
nimmt ein Flächeninhalt der Fläche des Wasserkühlmantels 150,
die dem Gehäuse Hu zugewandt ist, oder ein Flächeninhalt
der Außenumfangsfläche des Gehäuses Hu
zu. Somit kann das Gehäuse die durch die Heizung 120 erzeugte
Wärme effektiv nach außen abstrahlen, und der
Wasserkühlmantel 150 kann die durch die Heizung 120 erzeugte
Wärme effektiv zu seinem Inneren hin absorbieren.
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(Absorption und Reflexion von Licht)
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Die
Fläche des Wasserkühlmantels 150, die dem
Gehäuse Hu zugewandt ist, kann so bearbeitet werden, dass
sie leicht Wärme absorbiert. Darüber hinaus kann
die Fläche des Gehäuses Hu, die dem Wasserkühlmantel 150 zugewandt
ist, so bearbeitet werden, dass sie die Wärme leicht abstrahlt.
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In
dieser Ausgestaltung strahlt das Gehäuse externe Wärme
ab, wohingegen der Wasserkühlmantel diese absorbiert. Durch
Zulassen, dass das Gehäuse Hu eine hohe Wärmeabstrahlungsrate
aufweist und der Wasserkühlmantel 150 eine hohe
Wärmeabsorptionsrate aufweist, kann infolgedessen das Gehäuse
effizienter durch den Wasserkühlmantel 150 selbst
unter dem Vakuum gekühlt werden, unter welchem die Wärmeübertragungseffizienz
schlecht ist, und ein übermäßiger Temperaturanstieg
des Inneren der Abscheidungsquelleneinheit 100 kann verhindert
werden.
-
Ferner
können die Fläche des Wasserkühlmantels 150,
die dem Gehäuse Hu zugewandt ist, und die Fläche
des Gehäuses Hu, die dem Wasserkühlmantel 150 zugewandt
ist, durch Sandstrahlen bearbeitet werden. Jedoch ist die Oberflächenbearbeitung
durch das Sandstrahlen nicht mehr als ein Beispiel zum Aufrauen
einer Zielfläche, und feine Unregelmäßigkeiten
können auf der Fläche durch verschiedene Arten
einer mechanischen Bearbeitung abgesehen von dem Sandstrahlen gebildet
werden.
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(Halsabschnitt der Abscheidungsquelleneinheit)
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Ferner
weist die oben beschriebene Abscheidungsquelleneinheit von 5A einen
flaschenförmigen Halsabschnitt auf, der an einer Position,
an der die Transportstrecke des Transportmechanismus 200 und
die Übertragungsstrecke 115 miteinander verbunden
sind, verengt ist.
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Der
flaschenförmige vordere Abschnitt (Halsabschnitt Hu2) der
Abscheidungsquelleneinheit weist einen kleinen Querschnitt auf,
so dass er eine höhere Wärmebeständigkeit
als die des Körperabschnitts (Kopfabschnitt Hu1) mit einem
großen Querschnitt aufweist. Mit dieser Ausgestaltung kann
die Wärmebeständigkeit des Halsabschnitts Hu2
der Abscheidungsquelleneinheit derart eingestellt werden, dass sie
höher ist als die des Kopfabschnitts Hu1 der Abscheidungsquelleneinheit.
Das heißt, die Wärmeübertragungseffizienz
von dem Transportmechanismus zu dem Kopfabschnitt Hu1 der Abscheidungsquelleneinheit über
den Halsabschnitt Hu2 davon kann verringert werden. Dementsprechend
kann ein übermäßiger Temperaturanstieg
der ersten Materialverdampfungskammer U in dem Kopfabschnitt Hu1 der
Abscheidungsquelleneinheit vermieden werden.
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(Metalldichtung)
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Ferner
ist ein Verbindungsabschnitt der Übertragungsstrecke 115 und
des Transportmechanismus 200 durch Metalldichtungen 170 abgedichtet. Mit
dieser Ausgestaltung können die Übertragungsstrecke 115 und
der Transportmechanismus 200 hermetisch abgedichtet sein,
um eine Schä digung aufgrund einer Wärme von dem
Transportmechanismus 200 zu verhindern.
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Außerdem
kann der Verbindungsabschnitt der Übertragungsstrecke 115 und
des Transportmechanismus 200 so ausgestaltet sein, das
er nur mit den Metalldichtungen 170 in Kontakt steht, ohne
mit irgendeinem anderen Material in Kontakt zu stehen. Da in dieser
Ausgestaltung ein kontaktloser Abschnitt als ein Vakuumraum ausgestaltet
ist, kann Wärmeleitfähigkeit von der Transportstrecke
zu der Abscheidungsquelleneinheit durch Vakuumwärmeisolation verringert
werden. Infolgedessen wird ein Temperaturgradient zwischen der Transportstrecke
und der Abscheidungsquelleneinheit erzeugt, so dass ein übermäßiger
Temperaturanstieg des Inneren der Abscheidungsquelleneinheit 100 verhindert
werden kann.
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Außerdem
bilden der oben beschriebene Wasserkühlmantel 150,
die Oberflächenrauheit an der Innenfläche des
Wasserkühlmantels 150 oder an der Außenumfangsfläche
des Gehäuses Hu, der Halsabschnitt Hu2 der Abscheidungsquelleneinheit und
der Aufbau in der Umgebung der Metalldichtungen 170 der
Abscheidungsquelleneinheit 100 ein Beispiel eines Kühlmechanismus
zum Kühlen der Abscheidungsquelleneinheit 100.
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(Temperatursteuereinrichtung: Heizung)
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Ferner
ist hinsichtlich der Temperatursteuereinrichtung 180 der
vorliegenden Ausführungsform die Heizung 120 auf
die gesamte Außenumfangsfläche des Gehäuses
Hu als ein Beispiel eines Heizmechanismus zum Erwärmen
des Argon-Gases, das durch die Mehrzahl von Gasdurchgängen 105p hindurchtritt,
gewickelt.
-
Auf
diese Weise kann in der Abscheidungsvorrichtung 20 gemäß der
vorliegenden Erfindung die Abscheidungsquelleneinheit 100 mit
der Mehrzahl von Gasdurchgängen 105p darin bis
zu einer gewünschten Temperatur mit hohem Ansprechvermögen
durch die Heizung 120, die in der Temperatursteuereinrichtung 180 eingebaut
ist, und den Kühlmechanismus, wie etwa den Wasserkühlmantel 150, der
in einem bestimmten Abstand von der Heizung 120 entfernt
eingebaut ist, gesteuert werden. Das heißt, nach dem Kühlen
der Abscheidungsquelleneinheit 100 auf eine Temperatur
geringfügig niedriger als eine Zieltemperatur erwärmt
die Temperatursteuereinrichtung 180 das Trägergas,
das von der Mehrzahl von Gasdurchgängen 105p zugeführt
wird, durch die Heizung 120 auf eine gewünschte
Temperatur.
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Wie
es oben beschrieben ist, ist der Kühlmechanismus in einem
bestimmten Abstand von dem Heizmechanismus entfernt eingebaut, und
die Abscheidungsquelleneinheit 100, die als ein Temperatursteuerziel
dient, wird zuvor auf die Temperatur geringfügig niedriger
als die Zieltemperatur heruntergekühlt, wodurch der Heizmechanismus
die Abscheidungsquelleneinheit 100 schnell bis zu der Zieltemperatur
selbst in einem Vakuum, in welchem die Wärmeübertragungseffizienz
schlecht ist, steuern kann. Durch Absorbieren der von dem Heizmechanismus erzeugten
Wärme durch den Kühlmechanismus, der in einem
bestimmten Abstand von dem Heizmechanismus entfernt eingebaut ist,
kann ferner eine Wärmeübertragung auf ein Bauteil
außer der Abscheidungsquelleneinheit 100 als ein
Ziel verhindert werden. Dementsprechend kann die Temperatur des Trägergases
selbst in dem Vakuum schnell und genau derart gesteuert werden,
dass sie gleich ist wie die des Filmbildungsmaterials, das von der
Materialaufnahme 110 verdampft wird. Infolgedessen kann ein
hochwertiger Film auf dem Substrat G gebildet werden.
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(Experiment)
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Die
Erfinder führten eine Simulation wie folgt durch, um eine
Temperaturabweichung durch das Kühlen und Erwärmen
der Abscheidungsquelleneinheit 100 unter Verwendung der
vorstehend erwähnten Temperatursteuereinrichtung 180 zu
untersuchen.
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Wie
es in 12 gezeigt ist, nahmen die Erfinder
an, dass der Wärmeeingang von dem Transportmechanismus 200 (Position
p0) etwa 450°C beträgt. Wenn der Wasserkühlmantel 150 ohne
Betreiben der Heizung 120 unter dieser Bedingung betrieben
wird, wird die Temperatur der ersten Materialverdampfungskammer
U der Abscheidungsquelleneinheit 100 trotz des Wärmeeingangs
von etwa 450°C auf etwa 200°C gehalten. Dies impliziert,
dass die Wärme, die von dem Transportmechanismus 200 übertragen
wird, durch den Wasserkühlmantel 150 effektiv
absorbiert werden kann.
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Aus
dem oben beschriebenen Experiment haben die Erfinder bewiesen, dass
die Abscheidungsquelleneinheit 100 durch den Kühlmechanismus,
der den Wasserkühlmantel 150 usw. umfasst, wenn
die Heizung 120 nicht betrieben wird, auf etwa 200°C
gekühlt werden kann.
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Anschließend,
nach dem effektiven Kühlen der Abscheidungsquelleneinheit 100 unter
der Bedingung von 5A ließen die Erfinder
zu, dass das Trägergas durch die Heizung 120 bis
zu einer gewünschten Temperatur erwärmt wurde.
Ein Simulationsergebnis ist in 5B angegeben.
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Die
Erfinder nahmen dabei an, dass der Wärmeeingang von dem
Transportmechanismus 200 (Position p0) etwa 450°C
beträgt. Weiter sind Strahlungskoeffizienten ε an
Positionen p1 bis p6 jeweils durch ε1 bis ε6 angegeben.
Die Strahlungskoeffizienten ε werden abhängig
von der Oberflächenrauheit der Innenfläche Is
des Wasserkühlmantels 150, der Oberflächenrauheit
der Außenumfangsfläche Os des Gehäuses
Hu oder Formen der jeweiligen Bauteile der Abscheidungsquelleneinheit 100 bestimmt.
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Wie
es aus dem Ergebnis von 5B zu
sehen ist, kann, obwohl die Temperaturen der Abscheidungsquelleneinheit 100 an
den jeweiligen Positionen p3 bis p5 für einen Wärmeeingang
von etwa 450°C so hoch wie etwa 450°C sind, ihre
Temperatur an der Position p6 in der Umgebung des Außenumfangs
des Kopfabschnitts Hu1 der Abscheidungsquelleneinheit durch den
Effekt des Kühlmechanismus, wie etwa des Wasserkühlmantels 150,
der an den Positionen p1 und p2 gezeigt ist, gut bei etwa 250°C
gehalten werden.
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Aus
dem oben beschriebenen Experiment haben die Erfinder bewiesen, dass
die Temperatur des Trägergases schnell und genau derart
gesteuert werden kann, dass sie gleich ist wie die des Filmbildungsmaterials,
das von der ersten Materialverdampfungskammer U verdampft wird,
wenn sowohl die Heizung 120 als auch der Wasserkühlmantel 150 betrieben
werden, während eine Übertragung von Wärme,
die an einem Teil der Abscheidungsvorrichtung 20 erzeugt
wird, auf die erste Materialverdampfungskammer U durch Wärmeleitung
und Strahlung vermieden wird. Somit hatten die Erfinder Erfolg bei der
Entwicklung der Abscheidungsquelleneinheit 100, die in
der Lage ist, einen hochwertigen Film auf dem Substrat G durch schnelles
und genaues Steuern einer Verdampfungsrate (d. h. einer Filmbildungsrate
auf dem Zielobjekt) selbst in dem Vakuum durch eine Kombination
des Heizmechanismus und des Kühlmechanismus zu bilden.
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Ferner
führten die Erfinder auch ein Experiment hinsichtlich eines
Temperaturgradienten von dem Transportmechanismus 200 zu
dem Kopfabschnitt Hu1 der Abscheidungsquelleneinheit in dem Fall
durch, dass eine Länge des Halsabschnitts Hu2 der Abscheidungsquelleneinheit
auf etwa 100 mm festgelegt war.
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Wenn
die Temperatur des Transportmechanismus 200 etwa 450°C
betrug, betrug infolgedessen die Temperatur des Kopfabschnitts Hu1
der Abscheidungsquelleneinheit etwa 390°C. Dieses Ergebnis beweist,
dass der Halsabschnitt Hu2 der Abscheidungsquelleneinheit durch
einen Synergieeffekt mit dem Wasserkühlmantel 150 effizient
gekühlt werden kann, wenn der Halsabschnitt Hu2 in der
Abscheidungsquelleneinheit vorgesehen ist.
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Hinsichtlich
einer herkömmlichen Abscheidungsvorrichtung, bei der ein
Trägergasheizrohr nach außen hin angeschlossen
ist, und hinsichtlich der Abscheidungsquelleneinheit 100 gemäß der
vorliegenden Erfindung, bei der ein Gasheizmechanismus (Gaszufuhrmechanismus 105)
in der Abscheidungsquelleneinheit 100 eingebaut ist, anstatt
ein langes Rohr von der Dampfabscheidungsquelle nach außen
hin einzubauen, untersuchten die Erfinder außerdem eine
Abweichung von Drücken in den Dampfabscheidungsquellen.
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Hinsichtlich
der Bedingungen für das Experiment wurde das Trägergas
mit etwa 0,5 sccm strömen gelassen, und eine Trägergaseinleitungsrate war
auf etwa 8,44 × 10–4 (Pa·m3/s) eingestellt. Bei der herkömmlichen
Abscheidungsvorrichtung, bei der das Trägergasheizrohr
nach außen hin angeschlossen ist, betrugen ein Simulationswert
und ein Messwert eines Innendrucks eines Flaschenabschnitts am Ende
von diesem etwa 75 Pa. Im Vergleich betrug ein Innendruck der Abscheidungsquelleneinheit 100 gemäß der
vorliegenden Ausführungsform etwa 1 Pa, was um eine Zählerstelle
geringer ist als das herkömmliche Ergebnis. Da der Druck
und die Temperatur proportional zueinander sind, zeigt dieses Ergebnis,
dass die Innentemperatur der Abscheidungsquelleneinheit 100 gemäß der
vorliegenden Erfindung um die eine Zählerstelle niedriger
als die Innentemperatur des Flaschenabschnitts am Ende des Rohres
ist.
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Gemäß der
Abscheidungsvorrichtung 20 der vorliegenden Erfindung,
wie sie oben beschrieben ist, kann durch Erwärmen der Materialaufnahme 110 und
der Mehrzahl von Gasdurchgängen 105p durch den
Heizmechanismus, während die Abscheidungsquelleneinheit 100 im
Voraus durch den Kühlmechanismus selbst unter dem Vakuum
gekühlt wird, die Filmbildungsrate schnell und genau gesteuert
werden, so dass ein hochwertiger Film auf dem Substrat G gebildet
werden kann.
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Ferner
kann die Abscheidungsvorrichtung 20 eine Ausgestaltung
aufweisen, bei der eine Mehrzahl von Abscheidungsquelleneinheiten 100 mit
dem Transportmechanismus 200 verbunden ist, und ein Wasserkühlmantel 150 in
zumindest einer der verbundenen Abscheidungsquelleneinheiten 100 vorgesehen
ist.
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Mit
dieser Ausgestaltung kann der Wasserkühlmantel 150 verhindern,
dass eine Temperatursteuerung in der Abscheidungsquelleneinheit 100 durch
Wärme, die von der benachbarten Abscheidungsquelleneinheit 100 abgestrahlt
wird, sowie von Wärmeleitung oder Wärmestrahlung
von dem Transportmechanismus 200 beeinträchtigt
wird. Dabei kann es in dem Fall, dass die Abscheidungsquelleneinheiten 100,
die mit dem Transportmechanismus 200 verbunden sind, drei
oder mehr betragen, erwünscht sein, den Wasserkühlmantel 150 an
jeder Abscheidungsquelleneinheit 100 einzubauen. In dem Fall,
dass der Wasserkühlmantel nicht an jeder Einheit angebaut
werden kann, kann es jedoch erwünscht sein, den Kühlmechanismus
zunächst an einer Abscheidungsquelleneinheit in einer zentralen Position
vorzusehen, bei der es am wahrscheinlichsten ist, dass sie durch
Wärmestrahlung von jeder Abscheidungsquelleneinheit beeinflusst
wird, oder an einer Abscheidungsquelleneinheit, die die niedrigste Steuertemperatur
aufweist.
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In
der oben beschriebenen Ausführungsform und Abwandlungsbeispielen
ist das Argon-Gas als das Trägergas verwendet worden. Jedoch
ist das Trägergas nicht auf das Argon-Gas begrenzt, sondern
jedes nicht reagierende Gas, wie etwa ein Helium-Gas, ein Krypton-Gas
oder ein Xenon-Gas kann angewandt werden.
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In
der vorliegenden Ausführungsform waren die Gasdurchgänge 105p in
mehreren Niveaus angeordnet, so dass sie ein ringförmiges
Muster mit Bezug auf die zentrale Achse O des Gaszufuhrmechanismus 105 aufweisen.
Jedoch ist das Anordnungsmuster der Gasdurchgänge 105p nicht
darauf begrenzt. Beispielsweise können die Gasdurchgänge 105p in
mehreren Niveaus von der zentralen Längsachse O des Gaszufuhrmechanismus 105 in
Richtung eines Außenumfangs (nicht in einem ringförmigen
Muster) eingebaut sein, oder sie können in einem ringförmigen
Muster (nicht in mehreren Niveaus) von der zentralen Längsachse
O des Gaszufuhrmechanismus 105 in Richtung des Außenumfangs
eingebaut sein. Außerdem können die Gasdurchgänge 105p symmetrisch
oder in einem radialen Muster mit Bezug auf die zentrale Achse O
des Gaszufuhrmechanismus 105 angeordnet sein.
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Ferner
gibt es keine Grenze bei einer Größe des Glassubstrats,
das durch die Abscheidungsvorrichtung 20 gemäß der
oben beschriebenen Ausführungsform und den Abwandlungsbeispielen
verarbeitet werden kann. Beispielsweise kann die Abscheidungsvorrichtung 20 aufeinander
folgend die Filmbildung auf G4.5-Substraten ausführen,
die jeweils eine Größe von etwa 730 mm × 920
mm (Innendurchmesser der Kammer: etwa 1000 mm × 1190 mm)
aufweisen, oder G5-Substraten, die jeweils eine Größe
von etwa 1100 mm × 1300 mm (Innendurchmesser der Kammer:
etwa 1470 mm × 1590 mm) aufweisen. Neben dem Glassubstrat,
das die oben spezifizierte Größe aufweist, kann
ferner ein Siliziumwafer von etwa 200 mm oder 300 mm als das Zielobjekt
verwendet werden, das durch die Abscheidungsvorrichtung 20 bei
der obigen Ausführungsform verarbeitet wird.
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In
den oben beschriebenen Ausführungsformen stehen die Arbeitsabläufe
der jeweiligen Bauteile miteinander in Beziehung und können
durch eine Reihe von Arbeitsabläufen unter Berücksichtigung
einer derartigen Beziehung miteinander ersetzt werden. Durch dieses
Ersetzen kann die Ausführungsform der Abscheidungsvorrichtung
auf eine Ausführungsform eines Verfahrens zur Verwendung
einer Abscheidungsvorrichtung und einer Ausführungsform
eines Verfahrens zum Steuern einer Temperatur der Abscheidungsvorrichtung
angewandt werden.
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Obwohl
die obige Beschreibung anhand der Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen durchgeführt
wurde, ist die vorliegende Erfindung nicht darauf begrenzt. Fachleute
auf dem Gebiet werden verstehen, dass verschiedene Änderungen
und Abwandlungen vorgenommen werden können, ohne vom Schutzumfang
der Erfindung, wie er in den folgenden Ansprüchen defi niert
ist, abzuweichen. Diese Änderungen und Abwandlungen sind
alle im technischen Umfang der vorliegenden Erfindung eingeschlossen.
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Beispielsweise
wird bei der Abscheidungsvorrichtung 20 gemäß der
oben beschriebenen Ausführungsform ein organischer EL-Mehrschicht-Filmbildungsprozess
auf dem Substrat G unter Verwendung eines pulverförmigen
(festen) organischen EL-Materials als ein Filmbildungsmaterial durchgeführt.
Jedoch kann die Abscheidungsvorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung auch in einer MOCVD (metallorganischen Gasphasenabscheidung)
zum Bilden eines Dünnfilms auf einem Zielobjekt durch Zerlegen
eines Filmbildungsmaterials angewandt werden, das aus z. B. einem
flüssigen organischen Metall über dem Zielobjekt,
das auf etwa 500 bis 700°C erwärmt wird, verdampft
wird.
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Zusammenfassung
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Eine
Filmbildungsgeschwindigkeit soll genau gesteuert werden. Eine Abscheidungsvorrichtung (20)
ist mit einer Abscheidungsquelleneinheit (100), einem Transportmechanismus
(200) zum Transportieren eines verdampften Filmbildungsmaterials;
und einem Ausblasmechanismus (400) zum Ausblasen des transportierten
Filmbildungsmaterials versehen. Die Abscheidungsquelleneinheit (100)
ist mit einer Abscheidungsquellenbaugruppe (As), einem Gehäuse
(Hu) und einem Wasserkühlmantel (150) versehen.
In der Abscheidungsquellenbaugruppe (As) sind ein Gaszufuhrmechanismus
(105), ein Gaseinlass (115) und eine erste Materialverdampfungskammer (U)
einstückig gebildet. Argon-Gas wird von einer Mehrzahl
von Gasdurchgängen (105p), die an dem Gaszufuhrmechanismus
(105) gebildet sind, in die erste Materialverdampfungskammer
(U) eingeleitet. Eine Heizung (120) des Gehäuses
(Hu) erwärmt das Filmbildungsmaterial in der ersten Materialverdampfungskammer
und das Trägergas, das in der Mehrzahl von Gasdurchgängen
(105p) strömt. Das verdampfte Filmbildungsmaterial
wird durch das Argon-Gas transportiert. Der Wasserkühlmantel
(150) ist in einem vorgeschriebenen Abstand von der Außenumfangsfläche
des Gehäuses (Hu) angeordnet, um die Abscheidungsquelleneinheit
(100) zu kühlen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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