-
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
-
1. Gebiet der Erfindung
-
Die
Erfindung betrifft eine Brennstoffzelle.
-
2. Beschreibung des einschlägigen
Stands der Technik.
-
Brennstoffzellen,
die eine Leistung durch elektrochemische Reaktionen zwischen Wasserstoff und
Sauerstoff erzeugen, sind als Quelle zur Gewinnung von Energie immer
interessanter geworden. Eine derartige Brennstoffzelle weist im
Allgemeinen eine Membranelektrodenanordnung (die nachstehend als „MEA” bezeichnet
wird) auf, in der eine Anode auf einer Seitenoberfläche
einer Elektrodenmembran ausgebildet ist und eine Kathode auf der anderen
Seite derselben ausgebildet ist. In dieser Brennstoffzelle ist ein
kanalbildendes Element, das einen Brenngaszuführkanal bildet,
auf der Anode angeordnet (siehe
japanische
Patentanmeldungsveröffentlichungsschrift 2004-6104 (
JP-A-2004-6104 ).
Außerdem ist das häufig verwendete kanalbildende
Element ein elektrisch leitfähiger poröser Körper
oder dergleichen. Darüber hinaus weist die Anode oder die
Kathode gelegentlich eine Gasdiffusionsschicht sowie eine Katalysatorschicht
auf.
-
Im
Allgemeinen handelt es sich bei dem in den Brennstoffzellen verwendeten
Oxidationsgas um Luft oder ein Gasgemisch aus Luft und Sauerstoff, etc.
In einem solchen Fall kann ein in der Luft enthaltener Stickstoff
von der Kathodenseite zur Anodenseite ausströmen bzw. austreten.
In diesem Zusammenhang besteht auch die Möglichkeit, dass
der Stickstoff oder dergleichen, der kathodenseitig ausströmt
(und nachstehend auch als ein ausströmendes Gas bezeichnet
wird), in einem Brenngaszuführkanal auf der Anodenseite
zurückbleiben kann. Wenn ein solches ausströmendes
Gas somit im Brenngaszuführkanal zurückbleibt,
besteht die Möglichkeit, dass das Brenngas der Anode (Anodenoberfläche) nicht
fein verteilt zugeführt werden kann und es somit in einigen
Bereichen der Anode zu einer lokal mangelhaften Zuführung
des Brenngases kommen und die Leistungserzeugung in diesen Bereichen
eingeschränkt sein kann. Infolgedessen besteht die Möglichkeit,
dass es insgesamt zu einem Rückgang der Leistungserzeugungseffizienz
kommen kann.
-
Insbesondere
ist das Problem häufig bei Brennstoffzellen ohne Rückführeinrichtung
an der Anode bzw. „Anode Dead-End Operation-Type Fuel Cells” anzutreffen
(die z. B. in einem Modus arbeiten, in dem die gesamte Menge des
Brenngases, das dem Brenngaszuführkanal zugeführt
wird, an der Anode verbraucht wird, um Leistung zu erzeugen). Darüber
hinaus betrifft das vorstehend erwähnte Problem nicht nur
den Fall, in dem es darum geht, dass das ausströmende Gas
zurückbleibt, sondern es kann auch in dem Fall auftreten,
in dem es eine andere Substanz als Wasserstoff, die dem Brenngas beigefügt
worden ist, zurückbleibt.
-
KURZFASSUNG DER ERFINDUNG
-
Die
Erfindung schafft eine Technologie für Brennstoffzellen,
durch die das Brenngas der Anode in fein verteilter Form zugeführt
werden kann.
-
Die
Erfindung ist entwickelt worden, um zumindest einen Teil der vorstehend
erläuterten Aufgabe zu lösen, und kann in den
nachstehend erläuterten Formen und Anwendungen realisiert
werden.
-
Ein
Aspekt der Erfindung bezieht sich auf eine Brennstoffzelle, die
folgende Merkmale beinhaltet: eine anodenbildende Schicht, die auf
einer Außenseite einer Oberfläche einer Elektrolytmembran angeordnet
ist und die eine Anode beinhaltet; eine Kathode, die auf einer Außenseite
einer weiteren Oberfläche der Elektrolytmembran angeordnet
ist, einen Trennwandbereich, der in der anodenbildenden Schicht
in einer Dickenrichtung derselben ausgebildet ist und der zumindest
eine Oberfläche einer anodenbildenden Schicht entfernt
von der Elektrolytmembran in eine Mehrzahl von Blöcken unterteilt
und der eine Bewegung eines Gases zwischen benachbarten Blöcken
einschränkt bzw. verhindert; und einen Gaseinführbereich,
der einen Gasleitungsbereich aufweist, der ermöglicht,
dass sich das Brenngas hindurchbewegen kann, und der das Brenngas über
den Gasleitungsbereich in die Blöcke einführt, die
durch den Trennwandbereich unterteilt sind.
-
Gemäß der
wie vorstehend beschrieben konstruierten Brennstoffzelle kann das
Brenngas der Anode in der Brennstoffzelle in fein verteilter Form zugeführt
werden.
-
In
der Brennstoffzelle des vorhergehenden Aspekts können die
unterteilten Blöcke so angeordnet sein, dass ein Block
mit einem Gasleitungsbereich korrespondiert.
-
Durch
diese Konstruktion kann verhindert werden, dass Verunreinigungen,
wie z. B. ein ausströmendes Gas oder dergleichen, lokal
in einem Block zurückbleiben.
-
In
der Brennstoffzelle des vorstehenden Aspekts können die
unterteilten Blöcke in bienenwabenförmig ausgebildet
sein. Die Blöcke können übrigens auch
von der Dickenrichtung der Anode aus betrachtet bienenwabenförmig
ausgebildet sind.
-
Mit
dieser Konstruktion kann sich das Brenngas ohne Weiteres in die
Ecken eines jeweiligen Blocks verteilen.
-
Die
Brennstoffzelle des vorstehenden Aspekts kann ferner einen Oxidationsgaskanal
bildenden Bereich beinhalten, der auf einer Außenseite
der Kathode angeordnet ist und der einen Oxidationsgaszuführkanal
zum Zuführen eines Oxidationsgases in einer Richtung entlang
einer Oberfläche der Kathode ausbildet. Was die unterteilten
Blöcke angeht, so kann ein Block, der mit einer Seite stromauf in
einer Strömungsrichtung des in dem Oxidationsgaszuführkanal
strömenden Oxidationsgases korrespondiert, ein kleineres
Volumen aufweisen als ein Block, der mit einer stromabwärtigen
Seite in der Strömungsrichtung korrespondiert.
-
Mit
dieser Konstruktion können Bereichen der Anode, in denen
die erzeugte Strommenge groß ist, große Brenngasmengen
zugeführt werden, und somit kann die Leistungserzeugungseffizienz
der Brennstoffzelle verbessert werden.
-
Die
Brennstoffzelle des vorhergehenden Aspekts kann ferner einen Oxidationsgaskanal
bildenden Bereich beinhalten, der auf einer Außenseite
der Kathode angeordnet ist und der einen Oxidationsgaszuführkanal
zum Zuführen eines Oxidationsgases in einer Richtung entlang
der Oberfläche der Kathode ausbildet. Was die unterteilten
Blöcke angeht kann ein Block, der mit einer stromabwärtigen
Seite in einer Strömungsrichtung des in dem Oxidationsgaszuführkanal
strömenden Oxidationsgases korrespondiert, eine höhere
Gasdurchlässigkeit aufweisen als ein Block, der mit einer
stromauf befindlichen Seite in der Strömungsrichtung korrespondiert.
-
Mit
dieser Konstruktion kann die Verringerung der zugeführten
Brenngasmenge in einem Bereich der Anode verhindert werden, der
mit der stromabwärtigen Seite in der Strömungsrichtung
des Oxidationsgases korrespondiert. Die Leistungserzeugungseffizienz
wird in dem Bereich dementsprechend erhöht, so dass die
Leistungserzeugungseffizienz verbessert werden kann.
-
In
der Brennstoffzelle des vorhergehenden Aspekts kann der Trennwandbereich
so ausgebildet sein, dass jeder Block eine Kuppelform aufweist,
deren oberer Bereich einer Richtung zu einer Außenseite
der Anode zugewandt ist, d. h. einer von einer Seite der Anode entfernten
Richtung, wo die Elektrolytmembran positioniert ist. Unter dem Begriff
Kuppelform sind im Übrigen weitestgehend Formen zu verstehen,
deren Querschnitt sich allmählich verjüngt oder
verbreitert. Darüber hinaus ist die hierin erwähnte
Kuppelform nicht auf eine Form begrenzt, deren oberer Bereich abgerundet
ausgebildet ist.
-
Mit
dieser Konstruktion kann sich das in einen jeweiligen Block eingeführte
Brenngas ohne Weiteres in dem Block entlang der Wandoberfläche des
Trennwandbereichs verteilen. Somit nimmt die Wahrscheinlichkeit
ab, dass eine Verunreinigung, wie z. B. das ausströmende
Gas oder dergleichen, in den Blöcken zurückbleiben
kann, und die Leistungserzeugungseffizienz der Brennstoffzelle kann
somit verbessert werden.
-
In
der Brennstoffzelle des vorhergehenden Aspekts kann der Trennwandbereich
so ausgebildet sein, dass er an einer Seite der anodenbildenden Schicht,
die der Elektrolytmembran relativ nah ist, dünner ausgebildet
ist als an einer Seite der anodenbildenden Schicht, die von der
Elektrolytmembran relativ entfernt angeordnet ist.
-
Mit
dieser Konstruktion wird die katalysatorschichtkontaktierende Fläche
in einem jeweiligen Block größer, so dass das
sich in jedem Block verteilende Brenngas der Katalysatorschicht
in einer größeren Menge zugeführt werden
kann. Dadurch wird die Leistungserzeugungseffizienz der Brennstoffzelle verbessert.
-
In
der Brennstoffzelle des vorangehenden Aspekts kann eine anodenbildende
Schicht eine Katalysatorschicht, die auf einer Außenseite
von einer Oberfläche der Elektrolytmembran angeordnet ist, und
eine Gasdiffusionsschicht beinhalten, die auf einer Außenseite
der Katalysatorschicht angeordnet ist, und der Trennwandbereich
kann zumindest in der Gasdiffusionsschicht ausgebildet sein.
-
Mit
dieser Konstruktion kann das Brenngas der Katalysatorschicht in
fein verteilter Form zugeführt werden.
-
In
der Brennstoffzelle gemäß dem vorangehenden Aspekt
kann der Trennwandbereich in der Gasdiffusionsschicht ausgebildet
sein, ohne dabei die Katalysatorschicht zu kontaktieren.
-
Durch
diese Konstruktion wird verhindert, dass die Katalystorschicht durch
den Trennwandbereich beschädigt wird.
-
In
der Brennstoffzelle des vorangehenden Aspekts kann es sich bei dem
Gaseinführbereich um einen elektrisch leitfähigen
Schichtbereich handeln, der als Schicht ausgebildet und gasdurchlässig
ist und auf einer Außenseite der anodenbildenden Schicht angeordnet
ist, und der Gasleitungsbereich kann eine Mehrzahl von Durchgangslöchern
aufweisen, die entlang einer Ebene der Schicht des elektrisch leitfähigen
Schichtbereichs fein verteilt angeordnet sind, und die Brennstoffzelle
kann ferner einen Brenngaskanal bildenden Bereich beinhalten, der
auf einer Außenseite des elektrisch leitfähigen
Schichtbereichs angeordnet ist und der einen Brenngaszuführkanal
zum Zuführen des Brenngases in einer Richtung entlang einer
Ebene des elektrisch leitfähigen Schichtbereichs ausbildet.
-
Diese
Konstruktion verhindert, dass eine Verunreinigung, wie das ausströmende
Gas oder dergleichen, in den Brenngaszuführkanal von der Seite
der anodenbildenden Schicht eindringt, und verhindert, dass eine
Verunreinigung, wie z. B. das ausströmende Gas oder dergleichen,
indem Brenngaszuführkanal zurückbleibt. Somit
ist eine fein verteilte Zuführung des Brenngas zur Anode
möglich.
-
In
der Brennstoffzelle des vorangehenden Aspekts kann die Anode eine
niedrigere Gasdurchlässigkeit aufweisen als der Brenngaszuführkanal, der
durch den Brenngaskanal bildenden Bereich ausgebildet ist.
-
Mit
dieser Konstruktion kann die Diffusion des durch die Durchgangslöcher
der elektrisch leitfähigen Schicht zugeführten
Brenngases in einem jeweiligen Block der Anode unterstützt
werden.
-
In
der Brennstoffzelle des vorangehenden Aspekts können die
Durchgangslöcher, die in dem elektrisch leitfähigen
Schichtbereich angeordnet sind, in Bezug auf eine Dickenrichtung
des elektrisch leitfähigen Schichtbereichs schräg
verlaufend angeordnet sein.
-
Mit
dieser Konstruktion verteilt sich das in die Blöcke durch
die Durchgangslöcher eingeführte Brenngas ohne
Weiteres in den einzelnen Blöcken. Somit verringert sich
die Wahrscheinlichkeit, dass das ausströmende Gas in den
Blöcken zurückbleibt, und die Leistungserzeugungseffizienz
der Brennstoffzelle kann verbessert werden.
-
In
der Brennstoffzelle des vorangehenden Aspekts kann der Gaseinführbereich
ein rohrförmiges Element sein, durch dessen Inneres das
Brenngas gelangt, und bei dem Gasleitungsbereich kann es sich um
eine Mehrzahl von Durchgangslöchern handeln, die in dem
rohrförmigen Element fein verteilt angeordnet sind.
-
Durch
diese Konstruktion werden Variationen in der Menge des der Anode
zugeführten Brenngases verringert.
-
In
der Brennstoffzelle des vorangehenden Aspekts kann der Gaseinführbereich
ein rohrförmiges Element sein, durch dessen Inneres das
Brenngas gelangt, und bei dem Gasleitungsbereich des Gaseinführbereichs
kann es sich einen Öffnungsbereich handeln, der in einem
Endbereich des rohrförmigen Elements angeordnet ist.
-
Durch
diese Konstruktion wird die Variation in der Menge des der Anode
zugeführten Brenngases reduziert.
-
In
der Brennstoffzelle des vorangehenden Aspekts kann im Wesentlichen
die gesamte Menge der einem jeden Block zugeführten Brenngases
an der Anode verbraucht werden.
-
In
der vorstehend beschriebenen Brennstoffzelle kann insbesondere durch
die Bereitstellung der oben angeführten Konstruktionen
der Brennstoffzelle verhindert werden, dass ein inertes Gas, wie
z. B. das ausströmende Gas oder ähnliches, zurückbleibt, und
dass das Brenngas der Anode fein verteilt zugeführt wird.
-
In
der Brennstoffzelle des vorangehenden Aspekts kann eine Anodenseite
der Brennstoffzelle eine geschlossene Struktur aufweisen, in der
das der Anode zugeführte Brenngas nicht nach außen
abgeführt wird.
-
In
der vorstehend beschriebenen Brennstoffzelle kann insbesondere durch
die Bereitstellung der vorstehend erläuterten Konstruktionen
der Brennstoffzelle das Zurück bleiben eines inerten Gases,
wie z. B. des ausströmenden Gases, verhindert und die Zuführung
des Brenngases zur Anode in fein verteilter Form ermöglicht
werden.
-
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
-
Die
vorstehenden und weiteren Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung
werden anhand der nachstehenden Beschreibung der Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher
erläutert, in der zur Bezeichnung von identischen Elementen
identische Bezugszeichen verwendet werden. Es zeigen:
-
1A u. 1B sind
veranschaulichende Diagramme eines Brennstoffzellensystems 100 und einer
Brennstoffzelle 100;
-
2 ist
eine Seitenansicht der Brennstoffzelle 100;
-
3 ist
eine Vorderansicht einer Leistungserzeugungsanordnung 200 mit
integrierter Dichtung (eine von der rechten Seite erstellte Ansicht
der Leistungserzeugungsanordnung 200 mit integrierter Dichtung
in 2);
-
4 ist
eine Schnittansicht, die einen Bereich eines Abschnitts der Leistungserzeugungsvorrichtung 200 mit
integrierter Dichtung darstellt, die auf der Linie IV-IV in 3 erstellt
worden ist;
-
5A u. 5B sind
Vorderansichten einer elektrisch leitfähigen Schicht 860 und
einer anodenseitigen Diffusionsschicht 820B;
-
6 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das eine Form einer Kathodenplatte 400 eines
Separators 600 darstellt;
-
7 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das eine Form einer Anodenplatte 300 des Separators 600 darstellt;
-
8 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das eine Form einer Zwischenplatte 500 des Separators 600 darstellt;
-
9 ist
eine Vorderansicht des Separators 600;
-
10A u. 10B sind
veranschaulichende Diagramme, die die Strömungen der Reaktionsgase
innerhalb der Brennstoffzelle 100 einer Ausführungsform
der Erfindung darstellen;
-
11 ist
eine vergrößerte Ansicht eines X-Bereichs, der
in 10B gezeigt ist;
-
12 ist
ein Diagramm einer Brennstoffzelle als ein Vergleichsbeispiel, das
darstellt, wie das Brenngas in einer anodenseitigen Diffusionsschicht 820B diffundiert,
die keinen Trennwandbereich 825 aufweist;
-
13 ist
eine Vordersicht einer anodenseitigen Diffusionsschicht 820B in
einer Brennstoffzelle 100A gemäß einer
zweiten Ausführungsform der Erfindung;
-
14A u. 14B sind
Vorderansichten einer elektrisch leitfähigen Schicht 860A und
einer anodenseitigen Diffusionsschicht 820B in einer Brennstoffzelle 100B gemäß einer
dritten Ausführungsform der Erfindung;
-
15 ist
eine Vorderansicht einer anodenseitigen Diffusionsschicht 820B1 in
einer Brennstoffzelle 1000 gemäß einer
vierten Ausführungsform der Erfindung;
-
16 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das die Strömungen des
Brenngases auf der Anodenseite in einer Brennstoffzelle 100D einer
fünften Ausführungsform der Erfindung darstellt;
-
17 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das die Strömungen des
Brenngases auf der Anodenseite in einer Brennstoffzelle 100E einer sechsten
Ausführungsform der Erfindung darstellt;
-
18 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das die Strömungen des
Brenngases auf der Anodenseite in einer Brennstoffzelle 100F gemäß einer
siebten Ausführungsform der Erfindung darstellt;
-
19 ist
ein Diagramm, das die Trennwandbereiche 825E einer Brennstoffzelle
in einer Modifizierung 1 beschreibt;
-
20 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das eine Konstruktion in einer
ersten Modifizierung eines Duschkanals darstellt;
-
21 ist
en veranschaulichendes Diagramm, das Funktionen einer Dispersionsplatte 2100 darstellt;
-
22 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das eine Konstruktion in einer
zweiten Modifizierung des Duschkanals darstellt;
-
23 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das eine Dispersionsplatte 2102 darstellt,
die durch Verwendung eines Pressmetalls in einer dritten Modifizierung
des Duschkanals konstruiert ist;
-
24 ist
ein schematisches Diagramm, das einen entlang der Linie XXIV-XXIV
in 23 erstellten Abschnitt darstellt;
-
25 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das eine Konstruktion darstellt,
in der die Kanäle innerhalb einer Dispersionsplatte 2014hm in
einer vierten Modifizierung des Duschkanals ausgebildet sind;
-
26 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das eine Konstruktion darstellt,
in der eine Dispersionsplatte 2014hp durch Verwendung von Rohren
in einer fünften Modifizierung des Duschkanals ausgebildet
ist.
-
27 ist
ein schematisches Diagramm, das ein Konstruktionsbeispiel darstellt,
in dem ein sogenannter Abzweigungskanal-Brenngaszuführkanal verwendet
wird;
-
28A u. 28B sind
schematische Diagramme, die Konstruktionsbeispiele von kanalbildenden
Elementen darstellen, die jeweils einen serpentinenförmigen
Kanal in Zickzack-Kanalform aufweisen.
-
29 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das eine Innenkonstruktion einer
Zirkulationsweg-Brennstoffzelle 6000 in einer Modifizierung des
Brenngaszuführkanals darstellt;
-
30 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das die Strömungen des
Brenngases in einer ersten Modifizierung der Brenngaskonfiguration
darstellt;
-
31 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das die Strömungen des
Brenngases in einer zweiten Modifizierungen der Brenngaszuführkonfiguration
darstellt;
-
32 ist
ein Diagramm, das ein Konstruktionsbeispiel der Brennstoffzelle
der Erfindung darstellt (Beispiel Nr. 1 dieser Art) darstellt; und
-
33 ist
ein Diagramm, das ein Konstruktionsbeispiel der Brennstoffzelle
der Erfindung (Beispiel Nr. 2 dieser Art) darstellt.
-
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Die
Brennstoffzellen gemäß der Erfindung werden nachstehend
basierend auf den Ausführungsformen unter Bezugnahme auf
die Zeichnung beschrieben.
-
A. ERSTE AUSFÜHRUNGSFORM: A1.
KONSTRUKTION EINES BRENNSTOFFZELLENSYSTEMS 1000:
-
Nachstehend
erfolgt eine Beschreibung einer allgemeinen Konstruktion eines Brennstoffzellensystems 1000 mit
einer Brennstoffzelle 100 gemäß einer
ersten Ausführungsform der Erfindung. Die 1A und 1B sind
veranschaulichende Diagramme des Brennstoffzellensystems 1000 und
der Brennstoffzelle 100. Genauer gesagt, handelt es sich bei 1A um
ein Blockdiagramm des Brennstoffzellensystems 1000, und
bei 1B um ein Außenkonstruktionsdiagramm
der Brennstoffzelle 100. Dieses Brennstoffzellensystem 1000,
wie in 1A gezeigt ist, ist hauptsächlich
mit der Brennstoffzelle 100, einem Hochdruck-Wasserstofftank 1100,
einem Luftkompressor 1200, einem Wasserstoffsperrventil 1120,
einem Regler 1130 und einem Steuerbereich 1300 ausgestattet.
-
Der
Hochdruck-Wasserstofftank 1100 speichert einen Wasserstoff
als Brenngas der Brennstoffzelle 100. Der Hochdruck-Wasserstofftank 1100 ist durch
eine Wasserstoffzuführleitung 1100 mit einem Brenngaszuführverteiler
(der nachstehend beschrieben wird) der Brennstoffzelle 100 verbunden.
Die Wasserstoffzuführleitung 1100 ist mit dem
Wasserstoffsperrventil 1120 auf einer stromauf befindlichen Seite
versehen, und mit dem Regler 1130 auf einer stromabwärtigen
Seite zum Einstellen des Wasserstoffdrucks.
-
Der
Luftkompressor 1200 führt der Brennstoffzelle 100 als
Oxidationsgas eine mit hohem Druck beaufschlagte Luft zu. Der Luftkompressor 1200 ist
durch eine Luftzuführleitung 1210 mit einem Oxidationsgas-Zuführverteiler
(der nachstehend beschrieben wird) der Brennstoffzelle 100 verbunden. Die
Luftzuführleitung 1210 kann mit einer Befeuchtungseinrichtung
versehen sein. Die Menge des Oxidationsgases, das nicht an der elektrochemischen Reaktion
an der Kathode der Brennstoffzelle 100 beteiligt ist, wird
nach außerhalb der Brennstoffzelle 100 über
eine Abführleitung 1220 abgeführt, die
mit einem Oxidationsgas-Abführverteiler (der nachstehend
beschrieben ist) verbunden ist.
-
Der
Steuerungsbereich 1300 ist als ein Logikschaltkreis mit
einem Mikrocomputer als Zentraleinheit konstruiert. Insbesondere
ist der Steuerungsbereich 1300 mit einer CPU (nicht gezeigt),
die vorbestimmte Berechnungen und dergleichen ausführt, indem
voreingestellte Steuerprogramme befolgt werden, einem ROM (nicht
gezeigt), in dem die Steuerprogramme, Steuerdaten etc., die für
die CPU benötigt werden, im Voraus gespeichert werden,
um verschiedene Berechnungsprozesse auszuführen, einem
RAM (nicht gezeigt), in den verschiedene Daten, die für
die CPU zum Ausführen verschiedener Berechnungsprozesse
benötigt werden, vorübergehend geschrieben und
ausgelesen werden, und Eingangs-/Ausgangs-Ports (nicht gezeigt)
ausgestattet, die verschiedene Signale etc. eingeben/ausgeben. Der
Steuerungsbereich 1300 ist mit dem Wasserstoffsperrventil 1120,
dem Luftkompressor 1200 etc. über Signalleitungen
verbunden, und steuert diese Geräte und dergleichen, um
eine Leistungserzeugung durch die Brennstoffzelle 100 zu
erreichen.
-
A2. KONSTRUKTION DER BRENNSTOFFZELLE 100:
-
2 ist
eine Seitenansicht der Brennstoffzelle 100. Wie in 1B oder 2 gezeigt
ist, weist die Brennstoffzelle 100 eine Struktur (eine
sogenannte Stapelstruktur) auf, in der Leistungserzeugungsanordnungen 200 mit
integrierter Dichtung und Separatoren 600 abwechselnd aneinandergestapelt
sind. Hergestellt wird die Brennstoffzelle 100, indem vorbestimmte
Anzahlen von Leistungserzeugungsanordnungen 200 mit integrierter
Dichtung und Separatoren 600 aneinandergestapelt werden,
und diese so aneinanderbefestigt werden, dass eine vorbestimmte Haltekraft
in der Richtung wirkt, in der sie aneinandergestapelt sind (wobei
diese Richtung nachstehend als Stapelrichtung bezeichnet wird).
Obgleich im Übrigen in 2 zwischen
den einzelnen Leistungserzeugungsanordnungen 200 mit integrierter Dichtung
und den einzelnen Separatoren 600 Räume vorgesehen
sind, existieren diese Räume in Wirklichkeit nicht, und
die Leis tungserzeugungsanordnungen 200 mit integrierter
Dichtung und die Separatoren 600 kontaktieren einander.
Die Richtung, in der die Leistungserzeugungsanordnungen 200 mit
integrierter Dichtung und die Separatoren 600 aneinandergestapelt
sind, wird ebenfalls als Stapelrichtung bezeichnet. Auf ein Dichtungselement 700 (Rippe 720) wird
in der Beschreibung später ausführlicher eingegangen.
-
Wie
in 1B gezeigt ist, ist die Brennstoffzelle 100 mit
einem Oxidationsgas-Zuführverteiler 110 versehen,
in dem das Oxidationsgas zugeführt wird, einem Oxidationsgas-Abführverteiler 120 zum Abführen
des Oxidationsgases, einem Brenngas-Zuführverteiler 130,
in dem das Brenngas zugeführt wird, einem Kühlmedium-Zuführverteiler 150 zum Zuführen
eines Kühlmediums und einem Kühlmedium-Abführverteiler 160 zum
Abführen des Kühlmediums. Die Brennstoffzelle 100 dieser
Ausführungsform ist im Übrigen nicht so konstruiert,
dass das zur Anodenseite zugeführte Brenngas abgeführt
wird. Insbesondere weist die Brennstoffzelle 100 eine geschlossene
Struktur auf, in der das zur Anodenseite zugeführte Brenngas
nicht nach außen abgeführt wird (wobei diese Struktur
nachstehend als Struktur ohne Rückführeinrichtung
an der Anode bezeichnet wird). Die Brennstoffzelle 100 ist
daher nicht mit einem Brenngas-Abführverteiler zum Abführen
des Brenngases versehen. Daneben handelt es sich bei dem in dieser
Konstruktion verwendeten Oxidationsgas um Luft und bei dem Brenngas
um einen Wasserstoff. Das hierin verwendete Kühlmittel
kann Wasser, eine kältebeständige bzw. nicht gefrierende
Flüssigkeit, wie z. B. Ethylenglykol oder dergleichen,
Luft etc. sein. Das hierin verwendete Oxidationsgas kann ein Gasgemisch
sein, das durch Mischen einer hohen Konzentration von Sauerstoff
mit Luft erhalten wird. Darüber hinaus wird die Brennstoffzelle 100 dieser
Ausführungsform mit einem unter relativ hohem Druck stehenden
Brenngas versorgt.
-
A3. LEISTUNGSERZEUGUNGSANORDNUNG 200 MIT
INTEGRIERTER DICHTUNG:
-
3 ist
eine Vorderansicht einer Leistungserzeugungsanordnung 200 mit
integrierter Dichtung (wobei in 2 eine Ansicht
von der rechten Seite der Leistungserzeugungsanordnung mit integrierter Dichtung
erstellt worden ist). 4 ist eine Schnittan sicht, die
einen Bereich eines Abschnitts der Leistungserzeugungsanordnung 200 mit
integrierter Dichtung darstellt und auf einer Linie IV-IV in 3 erstellt
worden ist. 4 zeigt neben der Leistungserzeugungsanordnung 200 mit
integrierter Dichtung zwei Separatoren 600, die bei der
Konstruktion einer Brennstoffzelle die Leistungserzeugungsanordnung 200 mit
integrierter Dichtung sandwichartig umgeben.
-
Die
Leistungserzeugungsanordnung 200 mit integrierter Dichtung
ist aus einem Schichtungselement 800 und einem Dichtungselement 700 konstruiert,
wie in 2, 3 und 4 gezeigt
ist.
-
Das
Schichtungselement 800, das in 4 gezeigt
ist, ist mit einer Membranelektrodenanordnung (die nachstehend auch
als „MEA” bezeichnet wird) 24, einer elektrisch
leitfähigen Schicht 860, einem anodenseitigen
porösen Körper 840 und einem kathodenseitigen
porösen Körper 850 versehen. Die elektrisch
leitfähige Schicht 860 ist zwischen der MEA 24
und dem anodenseitigen porösen Körper 840 angeordnet.
-
Die
MEA 24 ist mit einer Elektrolytmembran 810, einer Anode 820 und
einer Kathode 830 versehen. Die Elektrolytmembran 810 dient
beispielsweise als Ionenaustauschmembran, die aus einem Harzmaterial
auf Fluorbasis oder einem Harzmaterial auf Kohlenwasserstoffbasis
gebildet ist und in einem feuchten Zustand eine hohe Innenleitfähigkeit
aufweist. Die Anode 820 besteht aus einer Katalysatorschicht 820A,
die auf einer Oberfläche der Elektrolytmembran 810 angeordnet
ist, und einer anodenseitigen Diffusionsschicht 820B, die
auf einer Oberfläche der Katalysatorschicht 820A angeordnet
ist, die sich entfernt von der Elektrolytmembran 810 befindet.
Die Kathode 830 besteht aus einer Katalysatorschicht 830A,
die auf der anderen Seitenoberfläche der Elektrolytmembran 810 angeordnet
ist, und einer kathodenseitigen Diffusionsschicht 830B,
die auf einer Seitenoberfläche der Katalysatorenschicht 830A angeordnet
ist, die sich von der Elektrolytmembran 810 entfernt befindet.
Die Katalysatorschicht 820A und die Katalysatorschicht 830A sind
jeweils aus einem Katalysatortragkörper, der einen Katalysator
(z. B. Platin oder dergleichen) trägt, und einem Elektrolyten gebildet.
Die anodenseitige Diffusionsschicht 820B und die kathodenseitige
Diffusionsschicht 830B sind jeweils aus einem porösen
Material gebildet, das ein Gasdiffusi onsvermögen und eine
elektrische Leitfähigkeit aufweist; die beiden Schichten
sind beispielsweise aus einem Kohlenstoffgewebe gebildet, das erhalten
wird, indem ein Kohlenstofffasergarn, ein Kohlenstoffpapier, ein
Kohlenstofffilz, ein poröser Metallkörper etc.
ineinander verwoben werden. Die MEA 24 weist eine rechtwinkelige
Form auf. Im Übrigen sind die Trennwandbereiche 825 innerhalb
der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B ausgebildet,
und auf diesbezügliche Einzelheiten wird in der Beschreibung
später eingegangen.
-
Der
anodenseitige poröse Körper 840 und der
kathodenseitige poröse Körper 850 sind
jeweils aus einem porösen Material gebildet, das ein Gasdiffusionsvermögen
und eine elektrische Leitfähigkeit aufweist, wie z. B.
eine poröse Metallsubstanz oder dergleichen; dazu kann
z. B. ein expandiertes Metall, ein gestanztes Metall, eine Maschenstruktur,
ein Filz etc. verwendet werden. Wenn die Leistungserzeugungsanordnung 200 mit
einer integrierten Dichtung und die Separatoren 600 für
die Konstruktion einer Brennstoffzelle 100 aneinandergestapelt
werden, kontaktieren der anodenseitige poröse Körper 840 und
der kathodenseitige poröse Körper 850 jeweils die
Leistungserzeugungsbereiche DA (auf die später eingegangen
wird) der Separatoren 600. Ferner fungiert der anodenseitige
poröse Körper 840, auf den später
eingegangen wird, als ein Brenngaszuführkanal zum Zuführen
des Brenngases zur Anode 820. Der kathodenseitige poröse
Körper 850, wie nachstehend beschrieben, fungiert
als ein Oxidationsgaszuführkanal zum Zuführen
des Oxidationsgases zur Kathode 830. Im Übrigen
weisen die anodenseitige Diffusionsschicht 820B und die
kathodenseitige Diffusionsschicht 830B, die hierin verwendet
werden, einen niedrigeren inneren Gasströmungswiderstand
auf als der anodenseitige poröse Körper 840 bzw.
der kathodenseitige poröse Körper 850,
d. h. eine höhere Gasdurchlässigkeit als der anodenseitige
poröse Körper 840 und der kathodenseitige
poröse Körper 850.
-
5A ist
eine Vorderansicht der elektrisch leitfähigen Schicht 860,
und 5B ist eine Vorderansicht der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B. Genauer
gesagt zeigt 5A eine Ansicht der elektrisch
leitfähigen Schicht 860, die 4 oben
entnommen wurde, und 5B zeigt eine Ansicht der anodenseitigen
Diffusionsschicht 820B, die 4 oben entnommen
wurde. Im Übrigen zeigt 5B eine
Konstruktion, in der die anodenseitige Diffusionsschicht 820B mit
der elektrisch leitfähigen Schicht 860 aneinandergestapelt
ist, und die Positionen in der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B,
die den Durchgangslöchern 865 der elektrisch leitfähigen Schicht 860 entsprechen,
sind durch gestrichelte Linien gezeigt.
-
Die
elektrisch leitfähige Schicht 860 ist schichtförmig
(dünnfilmförmig) ausgebildet, wie in 5A gezeigt
ist, und weist viele Durchgangslöcher 865 auf,
die auf der Oberfläche fein verteilt angeordnet sind. Die
Durchgangslöcher 865 sind kreisförmig und
weisen den gleichen Öffnungsdurchmesser auf (d. h. sie
sind identisch geformt) und erstrecken sich durch die elektrisch
leitfähige Schicht 860 in der Dickenrichtung (der
Stapelrichtung) und sind an den Positionen angeordnet, auf die später
eingegangen wird. Das Verhältnis zwischen der Fläche
der Öffnungen der Durchgangslöcher 865 und
der Fläche der Schichtoberfläche der elektrisch
leitfähigen Schicht 860 wird als numerische Apertur
bezeichnet. Die numerische Apertur der elektrisch leitfähigen
Schicht 860 ist relativ gering angesetzt. Die numerische Apertur
der elektrisch leitfähigen Schicht 860 beträgt vorzugsweise
weniger als 5% und noch bevorzugter weniger als 3%, und ganz besonders
bevorzugt wird ein Prozentsatz von weniger als 1%. In der elektrisch leitfähigen
Schicht 860 ist daher der Öffnungsdurchmesser
der Durchgangslöcher 865 relativ klein, und der
Abstand zwischen den Durchgangslöchern 865 ist
relativ breit. Dementsprechend erfährt das Brenngas, das
durch die Durchgangslöcher 865 geleitet wird,
einen hohen Druckverlust. Diese elektrisch leitfähige Schicht 860 ist
aus Gold gebildet und wird durch Thermokompressionsbonden, Löten,
Schweißen oder dergleichen mit einer Seitenoberfläche
des anodenseitigen porösen Körpers 840 verbunden.
Im Übrigen ist in 5A und 5B der Öffnungsdurchmesser
der Durchgangslöcher 865 zur besseren Erkennbarkeit
relativ groß dargestellt. In der nachstehenden Beschreibung
werden die Richtungen entlang der Ebene eines jeweiligen Elements des
Schichtungselements 800 in der Brennstoffzelle 100 auch
als planare Richtungen bezeichnet.
-
Nachstehend
erfolgt eine Beschreibung der Trennwandbereiche 825, die
in der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B ausgebildet
sind. Die Trennwandbereiche 825 erstrecken sich parallel
zueinander in der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B in der Dickenrichtung
(Stapelrichtung) von der Seitenoberfläche der elektrisch
leitfähigen Schicht 860 zur Seitenoberfläche
der Katalysatorschicht 820A, wie in 4 gezeigt
ist. Darüber hinaus sind die Trennwandbereiche 825 wie
folgt angeordnet. Das heißt, dass, wie in 5 gezeigt
ist, die Trennwandbereiche 825 in der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B die
Seitenoberfläche der elektrisch leitfähigen Schicht 860 gitterförmig
in eine Mehrzahl von Blöcken aufteilen (wobei nachstehend
jeder Block als ein Block BL bezeichnet wird). In dieser Konstruktion sind
die Durchgangslöcher 865 der elektrisch leitfähigen
Schicht 860 so angeordnet, dass sie mit den unterteilten
Blöcken eins zu eins korrespondieren (mit diesen verbunden
sind). Die Trennwandbereiche 825 werden ausgebildet, indem
Bereiche der Seitenoberfläche der elektrisch leitfähigen
Schicht 860 von der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B maskiert
werden, aber nicht die Bereiche, die die Trennwandbereiche 825 ausbilden,
und dann die anodenseitige Diffusionsschicht 820B mit einem
Harz imprägniert werden, während die Maskierung
erhalten bleibt. Die so gebildeten Trennwandbereiche 825 schränken
die Bewegungen des Gases zwischen den Blöcken BL in der
anodenseitigen Diffusionsschicht 820B ein. Im Übrigen
kann es sich bei dem Harz um ein gasundurchlässiges Harz
handeln; so kann z. B. ein Expoxidharz, PE-Harz, Fluorkohlenstoffharz,
ein Silikonharz, ABS-Harz, PP-Harz oder dergleichen verwendet werden.
-
Das
Abdichtungselement 700 ist um einen äußeren
Umfang des Schichtungselements 800 angeordnet, das in den
planaren Richtungen positioniert ist. Das Abdichtungselement 700 wird
durch Spritzgießen eines Formmaterials hergestellt und
lückenlos und luftdicht in das Außenumfangsende
des Schichtungselements 800 integriert. Das Abdichtungselement 700 wird
durch ein Material gebildet, das im Betriebstemperaturbereich der
Brennstoffzelle gasundurchlässig, elastisch und wärmebeständig ist,
beispielsweise Kautschuk oder ein Elastomer. Genauer gesagt kann
ein Kautschuk auf Silikonbasis, Butylkautschuk, Acrylkautschuk,
Naturkautschuk, Fluorkohlenstoffkautschuk, Kautschuk auf Ethylenpropylenbasis,
ein Elastomer auf Styrolbasis, ein Fluorkohlenstoffelastomer etc.
verwendet werden.
-
Das
Abdichtungselement 700, wie es in 2 bis 4 gezeigt
ist, weist einen Trägerbereich 710 und Rippen 720 auf,
die auf beiden Seiten des Trägerbereichs 710 ange ordnet
sind und Abdichtungsleitungen ausbilden. Wie in 3 gezeigt
ist, weist der Trägerbereich 710 Durchgangslöcher
(Verteilerlöcher) auf, die mit den Verteilern 110 bis 160 korrespondieren
(siehe 1B). Wenn die Leistungserzeugungsanordnung 200 mit
einer integrierten Dichtung und die Separatoren 600 aneinandergestapelt
sind, liegen die Rippen 720 dicht an den benachbarten Separatoren 600 an,
so dass der äußere Umfang der Leistungserzeugungsanordnung
mit der integrierten Dichtung abgedichtet wird und somit ein Ausströmen
der Reaktionsgase und des Kühlwassers verhindert wird.
Die Rippen 720 bilden eine Dichtungsleitung aus, die den
gesamten Umfang des Schichtelements 800 umgibt, und Dichtungsleitungen,
die die gesamten Umfänge der einzelnen Verteilerlöcher
in 3 umgeben.
-
A4. KONSTRUKTION DES SEPARATORS 600:
-
6 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das eine Form der Kathodenplatte 400 des Separators 600 darstellt. 7 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das eine Form der Anodenplatte 300 des
Separators 600 zeigt. 8 ist ein
veranschaulichendes Diagramm, das eine Form der Zwischenplatte 500 des
Separators 600 zeigt. 9 ist eine
Vorderansicht des Separators 600.
-
Unter
Bezugnahme auf 6 bis 9 erfolgt
eine Beschreibung der Konstruktion des Separators 600.
Der Separatur 600 ist aus der Kathodenplatte 400,
der Anodenplatte 300 und der Zwischenplatte 500 konstruiert,
die in 6 bis 8 gezeigt sind. Im Übrigen
zeigen 6, 7 und 8 jeweils
die Ansichten der Platten 400, 300 und 500,
die von der rechten Seite in 2 erstellt
worden sind. Auf die schwarzen und weißen Pfeile in 9 wird später
eingegangen.
-
In 6 bis 9 ist
ein Bereich DA, der durch eine gestrichelte Linie in einem mittleren
Bereich von jeweils den Platten 300, 400, 500 und
dem Separatur 600 gezeigt ist, ein Bereich, der der MEA 24
entspricht, die in dem Schichtungselement 800 einer jeweiligen
Leistungserzeugungsanordnung 200 mit integrierter Dichtung
gehalten wird, wenn die Separatoren 600 und die Leistungserzeugungsanordnungen 200 mit
integrierter Dichtung aneinandergestapelt werden, um ein Brennstoffzelle 100 zu
bilden. Da die MEA 24 ein Bereich ist, in dem die eigentliche Leistungserzeugung
stattfindet, wird dieser Bereich nachstehend als der Leistungserzeugungsbereich DA
bezeichnet. Da die MEA 24 eine rechteckige Form aufweist, ist natürlich
auch der Leistungserzeugungsbereich DA rechteckig.
-
Die
Kathodenplatte 400 (6) ist beispielsweise
aus einem rostfreien Stahl gebildet. Die Kathodenplatte 400 weist
fünf verteilerbildende Bereiche 422 bis 432,
einen Oxidationsgaszuführschlitz 440 und einen
Oxidationsgasabführschlitz 444 auf. Die verteilerbildenden
Bereiche 422 bis 432 sind Durchgangsöffnungsbereiche
zum Ausbilden der vorstehend erwähnten verschiedenen Verteiler,
wenn die Brennstoffzelle 100 konstruiert wird. Die verteilerbildenden
Bereiche 422 bis 432 sind außerhalb des Leistungserzeugungsbereichs
DA angeordnet. Die verteilerbildenden Bereiche 422, 424,
die mit dem Oxidationsgas-Zuführverteiler und dem Oxidationsgas-Abführverteiler
korrespondieren, sind nämlich außerhalb des Leistungserzeugungsbereichs
DA und entlang einem Seitenpaar des Leistungserzeugungsbereichs
DA angeordnet, die einander jeweils gegenüberliegen. Die
verteilerbildenden Bereiche 430, 432, die mit
dem Kühlmittel-Zuführverteiler und dem Kühlmittel-Abführverteiler
korrespondieren, sind außerhalb des Leistungserzeugungsbereichs
DA und entlang dem anderen Seitenpaar des Leistungserzeugungsbereichs
DA angeordnet, die einander jeweils gegenüberliegen. Der
Oxidationsgas-Zuführschlitz 440 ist ein längliches
Loch mit einer im Allgemeinen rechteckigen Form und ist innerhalb
des Leistungserzeugungsbereichs DA und entlang der Oberseite des
Leistungserzeugungsbereichs DA (der zum Oxidationsgas-Zuführverteiler
benachbarten Seite) angeordnet. Der Oxidationsgas-Abführschlitz 444 ist
genauso ein längliches Loch mit einer im allgemeinen rechteckigen
Form und ist innerhalb des Leistungserzeugungsbereichs DA und entlang
der Unterseite des Leistungserzeugungsbereichs DA (der zum Oxidationsgas-Abführverteiler
benachbarten Seite desselben) angeordnet.
-
Die
Anodenplatte 300 (7) ist ähnlich
wie die Kathodenplatte 400, z. B. aus einem rostfreien Stahl,
ausgebildet. Die Anodenplatte 300 weist ähnlich
wie die Kathodenplatte 400 fünf verteilerbildende Bereiche 322 bis 332 und
einen Brenngaszuführschlitz 350 auf. Die verteilerbildenden
Bereiche 322 bis 332 sind Durchgangsöffnungs bereiche,
die zum Ausbilden der vorstehenden verschiedenartigen Verteiler
dienen, wenn die Brennstoffzelle 100 konstruiert wird.
Wie in der Kathodenplatte 400 sind die verteilerbildenden
Bereiche 322 bis 332 außerhalb des Leistungserzeugungsbereichs
DA angeordnet. Der Brenngaszuführschlitz 350 ist
innerhalb des Leistungserzeugungsbereichs DA und entlang einer Unterseite
des Leistungserzeugungsbereichs DA (der zum Oxidationsgas-Abführverteiler
benachbarten Seite desselben) angeordnet, so dass er nicht den Oxidationsgas-Zuführschlitz 444 der
Kathodenplatte 400 schneidet, wenn der Separator 600 konstruiert wird.
-
Die
Zwischenplatte 500 (8) ist ähnlich wie
die Platten 300, 400, z. B. aus rostfreiem Stahl, ausgebildet.
Die Zwischenplatte 500 weist als Durchgangsöffnungsbereiche,
die dieselbe in der Dickenrichtung (Stapelrichtung) durchdringen,
drei verteilerbildende Bereiche 522 bis 526 zum
Zuführen/Abführen eines Reaktionsgases (des Oxidationsgases oder
des Brenngases), eine Mehrzahl von Oxidationsgas-Einführkanal
bildenden Bereichen 542, eine Mehrzahl von Oxidationsgas-Abführkanal
bildenden Bereichen 544 und einen Brenngas-Einführkanal
bildenden Bereich 546 auf. Die Zwischenplatte 500 weist
ferner eine Mehrzahl von Kühlmittelkanal ausbildenden Bereichen 550 auf.
Die verteilerbildenden Bereiche 522 bis 526 sind
Durchgangsöffnungsbereiche, die zum Ausbilden der vorstehend
angeführten verschiedenen Verteiler dienen, wenn die Brennstoffzelle 100 konstruiert
wird. Wie bei der Kathodenplatte 400 und der Anodenplatte 300 sind
die verteilerbildenden Bereiche 522 bis 526 außerhalb
des Leistungserzeugungsbereichs DA angeordnet.
-
Jeder
der einen Kühlmittelkanal bildenden Bereiche 550 weist
eine längliche Lochform auf, die sich über den
Leistungserzeugungsbereichs DA in der Richtung von links nach rechts
in 8 erstreckt, und zwei Enden desselben reichen
bis zur Außenseite des Leistungserzeugungsbereichs DA.
-
In
der Zwischenplatte 500 (8) ist ein Ende
eines jeweiligen Oxidationsgas-Einführkanal bildenden Bereichs 542 in
Verbindung mit dem verteilerbildenden Bereich 522, d. h.
die Oxidationsgas-Einführkanal bildenden Bereiche 542 und
der verteilerbildende Bereich 522 bilden zusammen ein kammförmiges
Durchgangsloch. Das gegenüberliegende Ende eines jeweiligen
der Oxidationsgaseinführkanal bildenden Bereiche 542 erstreckt
bis zu einer Position, an der es den Oxidationsgas-Zuführschlitz 440 des
Kathodenplatte 400 schneidet, wenn die drei Platten zusammengefügt
werden, um den Separator 600 zu konstruieren. Wenn der
Separator 600 zusammengebaut ist, bilden dabei die einzelnen Oxidationsgas-Einführkanal
bildenden Bereiche 542 mit dem Oxidationsgas-Zuführschlitz 440 eine
Verbindung.
-
In
der Zwischenplatte 500 (8) bildet
ein Ende eines jeweiligen der Oxidationsgas-Abführkanal
bildenden Bereiche 544 mit dem verteilerbildenden Bereich 524 eine
Verbindung, d. h. die Oxidationsgasabführkanal bildenden
Bereiche 544 und der verteilerbildende Bereich 524 bilden
zusammen ein kammförmiges Durchgangsloch. Das gegenüberliegende
Ende eines jeweiligen der Oxidationsgas-Abführkanal bildenden
Bereiche 544 erstreckt sich bis zu einer Position, an der
es den Oxidationsgas-Abführschlitz 444 der Kathodenplatte 400 schneidet, wenn
die drei Platten zusammengefügt werden, um den Separator 600 zu
konstruieren. Wenn der Separator 600 zusammengebaut ist,
bilden dabei die einzelnen Oxidationsgas-Abführkanal bildenden
Bereiche 544 mit dem Oxidationsgas-Abführschlitz 444 eine
Verbindung.
-
In
der Zwischenplatte 500 (8) bildet
ein Ende des Brenngas-Einführkanal bildenden Bereichs 546 mit
dem verteilerbildenden Bereich 526 eine Verbindung. Der
Brenngaseinführkanal bildende Bereich 546 erstreckt
sich entlang der Unterseite des Leistungserzeugungsbereichs DA (der
zum verteilerbildenden Bereich 524 benachbarten Seite desselben) bis
zu einer Position, wo er die Oxidationsgasabführkanal bildenden
Bereiche 544 nicht schneidet. Das gegenüberliegende
Ende des Brenngaseinführkanal bildenden Bereichs 546 reicht
bis in die Nähe der linken Seite des Leistungserzeugungsbereichs
DA (der vom verteilerbildenden Bereich 526 entfernten Seite).
Von dem Brenngaseinführkanal bildenden Bereich 546 schneidet
ein im Inneren des Leistungserzeugungsbereichs DA positionierter
Bereich den Brenngaszuführschlitz 350 der Anodenplatte 300, wenn
die drei Platten zusammengefügt sind, um so den Separator 600 zu
konstruieren. Wenn der Separator 600 zusammengebaut ist,
bildet der Brenngaseinführkanal bildende Bereich 546 mit
dem Brenngaszuführschlitz 350 eine Verbindung.
-
Der
Separator 600 (9) wird hergestellt, indem die
drei Platten so zusammengefügt werden, dass die Zwischenplatte 500 von
der Anodenplatte 300 und der Kathodenplatte 400 sandwichartig
umgeben ist, und die Bereiche 150, 160, die jeweils
mit dem Kühlmittel-Zuführverteiler 150 und
dem Kühlmittel-Abführverteiler 160 korrespondieren,
so gestanzt werden, dass die Bereiche 150, 160 freigelegt
sind. Bei dem zum Zusammenfügen der drei Platten angewendete
Verfahren kann es sich beispielsweise um Thermokompressionsbonden,
Löten, Schweißen etc. handeln. Dabei werden ein
Separator 600 mit fünf Verteilern 110 bis 160,
bei denen es sich in 9 um Durchgangsöffnungsbereiche
handelt, eine Mehrzahl von Oxidationsgaseinführkanälen 650,
eine Mehrzahl von Oxidationsgasabführkanälen 660,
ein Brenngaseinführkanal 630 und eine Mehrzahl
von Kühlmittelkanälen 670 erhalten.
-
Wie
in 9 gezeigt ist, werden die Oxidationsgaseinführkanäle 650 durch
den Oxidationsgas-Zuführschlitz 440 der Kathodenplatte 400 und die
Oxidationsgaseinführkanal bildenden Bereiche 542 der
Zwischenplatte 500 ausgebildet. Bei den Oxidationsgaseinführkanälen 650 handelt
es sich jeweils um innere Kanäle, die innerhalb des Separators 600 verlaufen,
und ein Ende derselben bildet eine Verbindung mit dem Oxidationsgas-Zuführverteiler 110,
und ein weiteres Ende derselben reicht bis zur Oberfläche auf
der Seite der Kathodenplatte 400 (der kathodenseitigen
Oberfläche) und weist eine Öffnung in der kathodenseitigen
Oberfläche auf. Wie in 9 gezeigt
ist, sind die Oxidationsgasabführkanäle 660 durch
den Oxidationsgasabführschlitz 444 der Kathodenplatte 440 und
die Oxidationsgasabführkanal bildenden Bereiche 544 der
Zwischenplatte 500 ausgebildet. Die Oxidationsgasabführkanäle 660 sind
jeweils innere Kanäle, die innerhalb des Separators 600 verlaufen,
und ein Ende derselben bildet eine Verbindung mit dem Oxidationsgas-Abführverteiler 120,
und ein weiteres Ende derselben reicht bis zur kathodenseitigen
Oberfläche auf der Seite der Kathodenplatte 400 und
weist eine Öffnung in der kathodenseitigen Oberfläche
auf.
-
Wie
in 9 gezeigt ist, ist der Brenngaseinführkanal 630 durch
den Brenngaszuführschlitz 350 der Anodenplatte 300 und
den Brenngaseinführkanal bildenden Bereiche 546 des
Zwischenplatte ausgebildet. Bei dem Brenngaseinführkanal 630 handelt
es sich um einen inneren Kanal, der an einem Ende desselben mit
dem Brenngaszuführ verteiler 130 eine Verbindung
bildet, und der an dem anderen Ende desselben eine Öffnung
in der anodenseitigen Oberfläche aufweist. Darüber
hinaus sind die Kühlmittelkanäle 670 durch
die Kühlmittelkanal bildenden Bereiche 550 (8)
ausgebildet, die in der Zwischenplatte 500 ausgebildet
sind, und bilden jeweils an einem Ende derselben mit dem Kühlmittel-Zuführverteiler 150 und
an dem anderen Ende derselben mit dem Kühlmittel-Abführverteiler 160 eine
Verbindung.
-
A5. BETRIEBSABLÄUFE DER BRENNSTOFFZELLE 100
-
10A und 10B sind
jeweils veranschaulichende Diagramme, die die Strömungen
der Reaktionsgase im Inneren der Brennstoffzelle 100 der
Ausführungsform darstellen. 11 ist
eine vergrößerte Ansicht eine X-Bereichs, der
in 10B gezeigt ist. Zur besseren Übersichtlichkeit
zeigen die 10A und 10B nur
einen Zustand, in dem zwei Leistungserzeugungsanordnungen 200 mit
integrierter Dichtung und zwei Separatoren 600 aneinandergestapelt
sind. 10A zeigt eine Schnittansicht, die
einer Linie XA-XA in 9 entspricht. In 10B zeigt die rechte Hälfte der Darstellung
eine Schnittansicht, die einer Linie XB2-XB2 in 9 entspricht, und
die linke Hälfte derselben zeigt eine Schnittansicht, die
einer Linie XB1-XB1 in 9 entspricht. Darüber
hinaus sind in 10A, 10B und 11 die
Strömungen des Reaktionsgases durch Pfeile dargestellt.
In 11 wird die rechte Seite auch als stromaufwärtige
Seite und die linke Seite auch als die stromabwärtige Seite
bezeichnet, da das Brenngas von rechts nach links strömt.
-
Die
Brennstoffzelle 100 erzeugt mit dem dem Oxidationsgas-Zuführverteiler 100 zugeführten Brenngas
und dem dem Brenngaszuführverteiler 130 zugeführten
Brenngas eine elektrische Leistung. Während der Leistungserzeugung
der Brennstoffzelle 100 wird das Kühlmittel dem
Kühlmittel-Zuführverteiler 150 und dann
den Kühlmittelkanälen 670 (nicht gezeigt)
zugeführt, um den Temperaturanstieg der Brennstoffzelle 100 einzuschränken,
der durch die während der Leistungserzeugung entstehende
Wärme bewirkt wird. Das in die Kühlmittelkanäle 670 eingeführte
Kühlmittel strömt von einem Ende eines jeweiligen
Kühlmittelkanals 670 zum anderen Ende desselben,
wobei es einem Wärmeaustausch unterzogen wird, und wird
dann in den Kühlmittel-Abführverteiler 160 abgeführt
(nicht gezeigt).
-
Das
dem Oxidationsgas-Zuführverteiler 110 zugeführte
Oxidationsgas wird, wie durch die Pfeile in 10A gezeigt,
vom Oxidationsgas-Zuführverteiler 110 durch die
Oxidationsgaseinführkanäle 650 bewegt
und strömt dann über die Oxidationsgaszuführschlitze 440 in
die kathodenseitigen porösen Körper 850 (6).
Das Oxidationsgas, das in die kathodenseitigen porösen
Körper 850 geströmt ist, strömt,
wie durch die weißen Pfeile in 9 gezeigt,
innerhalb der porösen Kathodenkörper 850,
die als Oxidationsgaszuführkanäle fungieren. Dann
strömt das Oxidationsgas von den Oxidationsgasabführschlitzen 444 (6)
in die Oxidationsgasabführkanäle 660 und wird
in den Oxidationsgas-Abführverteiler 120 abgeführt.
Ein Teil des Oxidationsgases, der in einem jeweiligen kathodenseitigen
porösen Körper 850 strömt, wird
in der gesamten kathodenseitigen Difffusionsschicht 830B,
die sich in Kontakt mit dem kathodenseitigen porösen Körper 850 befindet,
fein verteilt und wird zur Beteiligung an der Kathodenreaktion in der
Katalysatorschicht 830A freigegeben (z. B. 2H+ + 2e– + (1/2)O2 → H2O).
-
Das
dem Brenngaszuführverteiler 130 zugeführte
Brenngas bewegt sich, wie durch die Pfeile in 10B gezeigt, vom Brenngaszuführverteiler 130 durch
die Brenngaseinführkanäle 630 und strömt dann über
die Brenngaszuführschlitze 350 (7)
in die anodenseitigen porösen Körper 840.
Das Brenngas, das in die anodenseitigen porösen Körper 840 geströmt
ist, strömt, wie durch die schwarzen Pfeile in 9 gezeigt,
innerhalb der anodeseitigen porösen Körper 840,
die als die Brenngaszuführkanäle fungieren. Dabei
strömt das Brenngas, wie in 11 gezeigt,
von den Durchgangslöchern 865 der elektrisch leitfähigen
Schichten 860, die mit den anodenseitigen porösen
Körpern 840 in Kontakt stehen, in die Blöcke
BL der anodenseitigen Diffusionsschichten 820B in einer
Richtung senkrecht zu den planaren Richtungen (d. h. der Stapelrichtung)
und wird in einem jeweiligen Block BL fein verteilt und zur Beteiligung
an der Anodenreaktion in den Katalysatorschichten 820A freigegeben
(z. B. H2 → 2H+ +
2e–).
-
Die
Brennstoffzelle 100 in dieser Ausführungsform
weist eine Struktur ohne Rückführeinrichtung an
der Anode auf, d. h. keinen Brenngasabführkanal oder keinen
Oxidationsgasabführkanal, so dass das einem jeweiligen
anodenseitigen porösen Körper 840 zugeführte
Brenngas im Wesentlichen vollkommen in der Anode 820 absorbiert
und dort verbraucht wird. In diesem Zusammenhang versteht man unter
dem Begriff „Verbrauch” die Verwendung des Brenngases
an der elektrochemischen Reaktion auf der Anode 820 und
auch das Ausströmen des Brenngases auf die Seite der Kathode 830.
-
In
jedem Schichtungselement 800 ist die elektrisch leitfähige
Schicht 860, die die Durchgangslöcher 865 aufweist,
zwischen der Anode 820 (der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B)
und dem anodenseitigen porösen Körper 840 angeordnet.
In diesem Fall erfahrt das Brenngas einen hohen Druckverlust, wenn
es sich durch die Durchgangslöcher 865 bewegt.
Anschließend tritt zwischen der Anode 820 (der
anodenseitigen Diffusionsschicht 820B) und dem anodenseitigen
porösen Körper 840 ein hoher Differenzialdruck
auf; insbesondere wird dabei der Druck im anodenseitigen porösen
Körper 840 erheblich höher als in der
Anode 820 (der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B).
In Verbindung mit dem hohen Differenzialdruck beschleunigt sich
die Strömungsgeschwindigkeit des Brenngases, so dass die Strömungsgeschwindigkeit
des Brenngases die Diffusionsgeschwindigkeit des ausströmenden
Gases übertrifft, das aus dem Stickstoff aus der Luft besteht, die
von der Kathodenseite zur Anodenseite ausströmt. Dabei
wird verhindert, dass das ausströmende Gas sich von der
anodenseitigen Diffusionsschicht 820B in den anodenseitigen
porösen Körper 840 (den Brenngaszuführkanal)
bewegt, und es wird verhindert, dass das austretende Gas in dem
anodenseitigen porösen Körper 840 (dem
Brenngaszuführkanal) zurückbleibt.
-
Die
Effizienz der Brennstoffzelle 100 dieser Ausführungsform
wird einer als Vergleichsbeispiel dienenden Brennstoffzelle gegenübergestellt,
die in 12 gezeigt ist. 12 ist
ein Diagramm einer als Vergleichsbeispiel dienenden Brennstoffzelle,
das darstellt, wie sich das Brenngas in einer anodenseitigen Diffusionsschicht 820B,
die keinen Trennwandbereich 825 aufweist, fein verteilt.
Die für die Bereiche der Brennstoffzelle in diesem Vergleichsbeispiel verwendeten
Bezugszeichen sind im Wesentlichen mit denen identisch, die in der
vorstehenden Ausführungsform verwendet wurden.
-
In 12 wird
die rechte Seite auch als die stromaufwärtige Seite bezeichnet,
und die linke Seite auch als die stromabwärtige Seite bezeichnet.
In der Brennstoffzelle des Vergleichsbeispiels nimmt die Strömungsgeschwindigkeit
des Brenngases im anodenseitigen porösen Körper 840 von
der stromaufwärtigen Seite zur stromabwärtigen
Seite aufgrund des inneren Strömungswiderstands allmählich
ab. Was die Durchgangslöcher 865 angeht, wird
die Strömungsgeschwindigkeit des Brenngases, das durch ein
Durchgangsloch 865 gelangt, allmählich langsamer,
je weiter stromabwärts sich das Durchgangsloch 865 befindet.
Dementsprechend wird in der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B die
Diffusionsströmungsgeschwindigkeit des Brenngases in den planaren
Richtungen zur stromabwärtigen Seite hin ebenfalls allmählich
langsamer. Folglich besteht die Möglichkeit, dass eine
Strömung des Brenngases von der stromaufwärtigen
Seite zur stromabwärtigen Seite so ablaufen kann, wie in 12 gezeigt
ist.
-
Wie
vorstehend erwähnt, strömt das ausströmende
Gas in die anodenseitige Diffusionsschicht 820B aus. Erfolgt
die Strömung des Brenngases wie oben erwähnt in
der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B von der stromaufwärtigen
Seite zur stromabwärtigen Seite, kann das ausströmende
Gas nicht gegen die Strömung des Brenngases diffundieren
und kann sich somit in der stromabwärtigen Seite der anodenseitigen
Diffusionsschicht 820B ansammeln. Es besteht somit die
Möglichkeit, dass die Zuführung des Brenngases
zu Bereichen der Katalysatorschicht 820A, die mit den Bereichen
der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B korrespondieren,
in der sich das ausströmende Gas angesammelt hat, verhindert
werden kann.
-
Die
Brennstoffzelle 100 der Ausführungsform ist hingegen
mit den Trennwandbereichen 825 versehen, die die anodenseitige
Diffusionsschicht 820B in eine Mehrzahl von Blöcken
BL unterteilen. Mit dieser Konstruktion kann verhindert werden,
dass das Brenngas in den planaren Richtungen (von der stromaufwärtigen
Seite zur stromabwärtigen Seite) der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B strömt, und
somit verhindert werden, dass das ausströmende Gas vor
Ort bzw. lokal, z. B. in der Unterseite oder ähnlichem,
in der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B zurückbleibt.
Dabei kann das Brenngas der Katalysatorschicht 820A (der
Kathode 830) fein verteilt zugeführt wer den. Dementsprechend
ist eine Verbesserung der Leistungserzeugungseffizienz der Brennstoffzelle 100 möglich.
-
Die
anodenseitige Diffusionsschicht 820B ist, wie oben beschrieben,
durch die Trennwandbereiche 825 in eine Mehrzahl von Blöcken
BL unterteilt. Daher besteht die Möglichkeit, dass sich
die Konzentration des ausströmenden Gases in einem bestimmten
Block BL erhöht. In der Brennstoffzelle 100 der
Ausführungsform wird das Brenngas jedoch mit einem relative
hohen Druck zugeführt. Daher wird in einem Block BL mit
einer erhöhten Konzentration an ausgeströmtem
Gas verhindert, dass das Brenngas einem Bereich der Katalysatorschicht 820A zugeführt
wird, der mit dem Block BL korrespondiert, so dass sich folglich
die Brenngaskonzentration in genau diesem Block BL allmählich
erhöht. Dementsprechend wird das ausströmende
Gas im Block BL auf die Seite der Kathode 830 zurückgedrängt.
Somit kann in jedem Block BL die anomale Erhöhung der Konzentration
an ausströmendem Gas verhindert werden, so dass die Leistungserzeugungseffizienz der
Brennstoffzelle 100 verbessert werden kann.
-
In
der Brennstoffzelle 100 dieser Ausführungsform
sind die Trennwandbereiche 825 so angeordnet, dass jeder
Block BL mit einem der Durchgangslöcher 865 der
elektrisch leitfähigen Schicht 860 korrespondiert.
Dadurch wird verhindert, dass das ausströmende Gas in den
Blöcken BL in der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B lokal
bzw. vor Ort zurückbleibt.
-
Ferner
weist in der Brennstoffzelle 100 dieser Ausführungsform
die verwendete anodenseitige Diffusionsschicht 820B einen
niedrigeren internen Strömungswiderstand gegenüber
dem Gas auf als der anodenseitige poröse Körper 840.
Diese Konstruktion unterstützt das über die Durchgangslöcher 865 der
elektrisch leitfähigen Schicht 860 in die anodenseitige
Diffusionsschicht 820B eingeführte Brenngas dabei,
sich innerhalb der einzelnen Blöcke BL der anodenseitigen
Diffusionsschicht 820B fein zu verteilen.
-
In
der Brennstoffzelle 100 der Ausführungsform kann
der Förder- bzw. Zuströmdruck des dem Brenngaszuführkanal
zugeführten Brenngase (der nachstehend auch als der Brenngas-Zuströmdruck bezeichnet
wird) und der Zuströmdruck des in den Oxida tionsgas-Zuführkanal
eingeführten Oxidationsgases (der nachstehend auch als
der Oxidationsgas-Zuströmdruck bezeichnet werden kann)
so eingestellt werden, dass der minimale Wert des Drucks des in
den Brenngas-Zuführkanal strömenden Brenngases
den maximalen Wert des Teildrucks des ausströmenden Gases übersteigt,
das von der Kathode 830 über die Elektrolytmembran 810 zur
Anode 820 ausströmt. Diese Einstellung kann erreicht
werden, indem entweder nur der Brenngas-Zuströmdruck oder
der Oxidationsgas-Zuströmdruck angepasst wird, oder kann
auch erreicht werden, indem sowohl der Brenngas-Zuströmdruck
als auch der Oxidationsgas-Zuströmdruck angepasst werden.
Im Übrigen werden die Einstellwerte des Brenngas-Zuströmdrucks
und/oder des Oxidationsgas-Zuströmdrucks basierend auf
empirisch erhaltenen, experimentellen Daten bestimmt.
-
In
der vorstehenden Ausführungsform kann die Anode 820 als
eine Anode oder eine anodenbildende Schicht betrachtet werden, und
die Kathode 830 kann als Kathode angesehen werden. Die
anodenseitige Diffusionsschicht 820B kann als eine Gasdiffusionsschicht
betrachtet werden, und die Trennwandbereiche 825 kann als
ein Trennwandbereich betrachtet werden. Die elektrisch leitfähige
Schicht 860 kann als ein Gaseinführbereich oder
ein elektrisch leitfähiger Schichtbereich betrachtet werden, und
die Durchgangslöcher 865 können als ein
Gasdurchleitbereich oder ein Durchgangsloch betrachtet werden, und
der anodenseitige poröse Körper 840 kann
als ein kanalbildendes Element betrachtet werden.
-
B. ZWEITE AUSFÜHRUNGSFORM
-
13 ist
eine Vorderansicht einer anodenseitigen Diffusionsschicht 820B in
einer Brennstoffzelle 100A gemäß einer
zweiten Ausführungsform der Erfindung. Die Zeichnung von 13 entspricht in
Bezug auf die Brennstoffzelle 100 der ersten Ausführungsform
der Zeichnung von 5. Darüber
hinaus sind in 13 die Positionen in der anodenseitigen
Diffusionsschicht 820B, die mit den Durchgangslöchern 865 einer
elektrisch leitfähigen Schicht 860 in dem Fall
korrespondieren, in dem die anodenseitige Diffusionsschicht 820B mit
der elektrisch leitfähigen Schicht 860 aneinandergestapelt
ist, durch gestrichelte Linien angezeigt.
-
Die
Brennstoffzelle 100A dieser Ausführungsform weist
grundsätzlich die gleiche Konstruktion auf wie die Brennstoffzelle 100 der
ersten Ausführungsform, doch weist sie Trennwandbereiche 825A auf,
die sich von den Trennwandbereichen 825 der ersten Ausführungsform
unterscheiden. In der Brennstoffzelle 100A sind den Bereichen,
die mit jenen der ersten Ausführungsform identisch konstruiert sind,
die gleichen Bezugszeichen zugewiesen, und auf eine Beschreibung
derselben wird verzichtet.
-
Bei
den Trennwandbereichen 825A, die in der Brennstoffzelle 100A dieser
Ausführungsform angeordnet sind, handelt es sich, ähnlich
den Trennwandbereichen 825 der ersten Ausführungsform,
um Trennwände, die sich parallel zueinander in der anodenseitigen
Diffusionsschicht 820B in der Dickenrichtung (Stapelrichtung)
von einer Seitenoberfläche der elektrisch leitfähigen
Schicht 860 zu einer Seitenoberfläche der Katalysatorschicht 820A erstrecken. Wie
in 13 gezeigt ist, unterteilen die Trennwandbereiche 825A in
der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B eine Seitenoberfläche
einer elektrisch leitfähigen Schicht 860 bienenwabenartige
in eine Mehrzahl von Blöcken BL. Insbesondere ist in einer Ansicht,
die in der Dickenrichtung (Stapelrichtung) erstellt worden ist,
die Mehrzahl von Blöcken bienenwabenförmig ausgebildet.
Wie in 13 gezeigt ist, ist darüber
hinaus ein jeweiliges Durchgangsloch 865 der elektrisch
leitfähigen Schicht 860 so angeordnet, dass es
im Wesentlichen einem mittleren Bereich der Seitenoberfläche
der elektrisch leitfähigen Schicht 860 der anodenseitigen
Diffusionsschicht 820B in einem korrespondierenden der
Blöcke BL zugewandt ist bzw. gegenüberliegt. Jeder
Block BL ist im Allgemeinen wie ein regelmäßig
geformtes Sechseck ausgebildet, und der Unterschied zwischen dem
Abstand eines Scheitel- bzw. Eckbereichs der Trennwandbereiche 825A von
dem Bereich, der mit dem Durchgangsloch 865 korrespondiert,
und dem Abstand eines planaren Bereichs der Trennwandbereiche 825A von
dem Bereich, der mit dem Durchgangsloch 865 korrespondiert,
ist nicht sehr groß. Daher kann sich das Brenngas, das
den Blöcken BL über die Durchgangslöcher 865 zugeführt
wird, ganz leicht in den Ecken eines jeden Blocks BL ausbreiten,
d. h. es kann sich ohne Schwierigkeit in einem jedem Block BL fein
verteilen. Da darüber hinaus die Blöcke BL bienenwabenförmig
ausgebildet sind, ist eine gleich mäßige Verteilung
des Oberflächendrucks in der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B möglich.
-
C. DRITTE AUSFÜHRUNGSFORM
-
14A ist eine Vorderansicht einer elektrisch leitfähigen
Schicht 860A in einer Brennstoffzelle 100B gemäß einer
dritten Ausführungsform der Erfindung, und 14B ist eine Vorderansicht einer anodenseitigen
Diffusionsschicht 820B. Die Zeichnungen von 14A und 14B entsprechen
in Bezug auf die Brennstoffzelle 100 der ersten Ausführungsform
den Zeichnungen 5A und 5B. Abgesehen
davon sind in 14B die Positionen in der anodenseitigen
Diffusionsschicht 820B, die mit den Durchgangslöchern 865 einer
elektrisch leitfähigen Schicht 860A in dem Fall
korrespondieren, wenn die anodenseitige Diffusionsschicht 820B mit
der elektrisch leitfähigen Schicht 860 aneinandergestapelt
ist, durch gestrichelte Linien dargestellt.
-
Der
Aufbau der Brennstoffzelle 100B dieser Ausführungsform
ist im Wesentlichen mit dem der Brennstoffzelle 100 der
ersten Ausführungsform identisch, doch weist ersterer eine
Anordnung von Durchgangslöchern 865 in der elektrisch
leitfähigen Schicht 860A auf, die sich von der
Anordnung derselben in der elektrisch leitfähigen Schicht 860 der
ersten Ausführungsform unterscheidet, und weist Trennwandbereiche 825B auf,
die sich von den Trennwandbereichen 825 der ersten Ausführungsform
unterscheiden. In der Brennstoffzelle 100B sind Bereichen,
die gegenüber jenen der ersten Ausführungsform
identisch konstruiert sind, identische Bezugszeichen zugewiesen,
und daher wird auf einer Beschreibung derselben verzichtet.
-
In
der elektrisch leitfähigen Schicht 860A, die in
der Brennstoffzelle 100B dieser Ausführungsform angeordnet
ist, sind, wie in 14A gezeigt, die Durchgangslöcher 865 so
angeordnet, dass der Abstand zwischen den Durchgangslöchern 865 von
der stromabwärtigen Seite zur stromaufwärtigen
Seite in der Strömungsrichtung des Oxidationsgases geringer
wird, d. h., dass die Intervalle zwischen den Durchgangslöchern 865 von
der stromabwärtigen Seite zur stromaufwärtigen
Seite in der Strömungsrichtung des Oxidationsgases immer
kürzer werden. In anderen Worten sind die Durchgangslö cher 865 so angeordnet,
dass sich der Abstand zwischen den Durchgangslöchern 865 von
der stromaufwärtigen Seite zur stromabwärtigen
Seite in der Strömungsrichtung des Oxidationsgases verbreitert,
d. h., dass sich die Intervalle zwischen den Durchgangslöchern 865 von
der stromaufwärtigen Seiten zur stromabwärtigen
Seite in der Strömungsrichtung des Oxidationsgases verlängern.
-
Ähnlich
den Trennwandbereichen 825 der ersten Ausführungsform,
erstrecken sich die Trennwandbereiche 825B in der anodenseitigen
Diffusionsschicht 820B in der Dickenrichtung (Stapelrichtung)
von der Seitenoberfläche der elektrisch leitfähigen
Schicht 860A zur Seitenoberfläche der Katalysatorschicht 820A der
anodenseitigen Diffusionsschicht 820B parallel zueinander.
Wie ferner in 14B gezeigt ist, unterteilen
die Trennwandbereiche 825B in der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B die
Seitenoberfläche der elektrisch leitfähigen Schicht 860 in
eine Mehrzahl von Blöcken BL, so dass sich die Fläche
bzw. der Bereich eines Blocks BL von der stromabwärtigen
Seite zur stromaufwärtigen Seite in der Strömungsrichtung
des Oxidationsgases verkleinert. Anders ausgedrückt unterteilen
die Trennwandbereiche 825B die Seitenoberfläche
der elektrisch leitfähigen Schicht 860A in eine
Mehrzahl von Blöcken BL, so dass sich die Fläche
bzw. der Bereich eines Blocks BL von der stromaufwärtigen
Seite zur stromabwärtigen Seite in der Strömungsrichtung
des Oxidationsgases vergrößert. Das heißt,
dass in der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B die Blöcke
BL so ausgebildet sind, dass das Volumen eines Blocks BL sich von
der stromabwärtigen Seite zur stromaufwärtigen
Seite in der Strömungsrichtung des Oxidationsgases verkleinert.
Wie in 14B gezeigt ist, sind in diesem
Fall die Durchgangslöcher 865 der elektrisch leitfähigen
Schicht 860A so angeordnet, dass ein jeweiliges Durchgangsloch 865 einem
im Wesentlichen mittleren Bereich der Seitenoberfläche der
elektrisch leitfähigen Schicht 860 in einem zu
ihm korrespondierenden Loch des Blocks BL gegenüberliegt
bzw. zugewandt ist.
-
Darüber
hinaus erhöht sich in der Anode 820 von der stromabwärtigen
zur stromaufwärtigen Seite in der Strömungsrichtung
des Oxidationsgases der Betrag des erzeugten Stroms, d. h., dass
die angeforderte Brenngasmenge von der stromabwärtigen
Seite zur stromaufwärtigen Seite in der Strömungsrichtung
des Oxidationsgases zu nimmt. In der Brennstoffzelle 100B dieser
Ausführungsform sind die Blöcke BL so ausgebildet,
dass das Volumen eines Blocks BL von der stromabwärtigen
Seite zur stromaufwärtigen Seite in der Strömungsrichtung
des Oxidationsgases abnimmt. Mit dieser Konstruktion wird den Blöcken
BL, die sich an der stromauf befindlichen Seite der Strömungsrichtung
des Oxidationsgases befinden, mehr Brenngas als den auf der stromabwärtigen
Seite befindlichen Blöcken BL zugeführt. Daher
kann in der MEA 24 den Bereichen, wo der Betrag des erzeugten Stroms
hoch ist, große Brenngasmengen zugeführt werden,
und somit kann in der Brennstoffzelle 100B die Leistungserzeugungseffizienz
verbessert werden.
-
D. VIERTE AUSFÜHRUNGSFORM
-
15 ist
eine Vorderansicht einer anodenseitigen Diffusionsschicht 820B1 in
einer Brennstoffzelle 1000 gemäß einer
vierten Ausführungsform der Erfindung. Die Zeichnung von 15 entspricht
in Bezug auf die Brennstoffzelle 100 der ersten Ausführungsform
der Zeichnung von 5B. Darüber hinaus
sind in 15 die Positionen in der anodenseitigen
Diffusionsschicht 820B1, die den Durchgangslöchern 865 einer
elektrisch leitfähigen Schicht 860 in dem Fall
gegenüberliegen bzw. zugewandet sind, wenn die anodenseitige
Diffusionsschicht 820B1 mit der elektrisch leitfähigen
Schicht 860 aneinandergestapelt ist, durch gestrichelte
Linien angezeigt.
-
Die
Brennstoffzelle 100 dieser Ausführungsform ist
grundsätzlich genauso konstruiert wie die Brennstoffzelle 100 der
ersten Ausführungsform, doch weist sie anodenseitige Diffusionsschichten 820B1 auf,
die sich von den anodenseitigen Diffusionsschichten 820B der
ersten Ausführungsform unterscheiden. In der Brennstoffzelle 1000 sind
Bereichen, die die gleiche Konstruktion aufweisen wie jene der ersten
Ausführungsform, die selben Bezugszeichen zugewiesen, und
auf eine Beschreibung derselben wird daher verzichtet.
-
Die
anodenseitige Diffusionsschicht 820B1, die in der Brennstoffzelle 1000 dieser
Ausführungsform angeordnet ist, ist so ausgebildet, dass
die Gasdurchlässigkeit von der stromaufwärtigen
Seite zur stromabwärtigen Seite in der Strömungsrichtung
des Oxidationsgases größer wird, wie in 15 gezeigt ist.
In anderen Worten ist die anodenseitige Diffusionsschicht 820B1 so
ausgebildet, dass die Gasdurchlässigkeit von der stromabwärtigen
Seite zur stromaufwärtigen Seite in der Strömungsrichtung
des Oxidationsgases abnimmt, wie in 15 gezeigt
ist. Genauer gesagt ist die anodenseitige Diffusionsschicht 820B1 so
ausgebildet, dass sich die Porosität bzw. der Porenanteil
bzw. die Durchlässigkeit von der stromaufwärtigen
Seite zur stromabwärtigen Seite in der Strömungsrichtung
des Oxidationsgases vergrößert. Unter Porosität
bzw. Porenanteil bzw. Durchlässigkeit ist in diesem Zusammenhang
die Porosität des Materials der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B1 zu
verstehen. In dieser Ausführungsform ändert sich
die Gasdurchlässigkeit der anodenseitige Diffusionsschicht 820B1 durch
Verändern der Porosität. Dies ist jedoch nicht
als Einschränkung zu verstehen. Die Gasdurchlässigkeit
der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B1 kann beispielsweise
basierend auf dem Öffnungsdurchmesser der Innenporen der anodenseitigen
Diffusionsschicht 820B1, dem Material der anodenseitigen
Diffusionsschicht 820B1 oder einer Kombination aus beiden
verändert werden.
-
Im Übrigen
nimmt in der MEA 24 der Betrag des erzeugten Stroms von der stromaufwärtigen
Seite zur stromabwärtigen Seite in der Strömungsrichtung
des Oxidationsgases ab, in anderen Worten nimmt die angeforderte
Brenngasmenge in der Anode 820 von der stromaufwärtigen
Seite zur stromabwärtigen Seite in der Strömungsrichtung
des Oxidationsgases ab. Dementsprechend besteht in einem Bereich
der Anode 820, der mit der stromabwärtigen Seite
in der Strömungsrichtung des Oxidationsgases korrespondiert,
die Möglichkeit, dass die Zuführmenge des Brenngases
abnimmt, und somit kann der Teildruck des ausströmenden
Gases ansteigen, d. h., dass ausströmendes Gas zurückbleiben
kann. Dementsprechend wird in einem solchen Bereich die Zuführung
des Brenngases immer stärker eingeschränkt, so
dass die Möglichkeit besteht, dass die Leistungserzeugungseffizienz
der Brennstoffzelle 1000 abnehmen kann.
-
Da
jedoch in der Brennstoffzelle 1000 dieser Ausführungsform
die anodenseitige Diffusionsschicht 820B1 so ausgebildet
ist, dass die Gasdurchlässigkeit von der stromaufwärtigen
Seite zur stromabwärtigen Seite in der Strömungsrichtung
des Oxidati onsgases zunimmt, kann die Reduktion der Brenngas-Zuführmenge
in einem Bereich der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B1,
der mit der stromabwärtigen Seite in der Strömungsrichtung
des Oxidationsgases korrespondiert, verhindert werden. Dementsprechend
kann in diesem Bereich der Rückgang der Leistungserzeugungseffizienz
verhindert werden und somit die Leistungserzeugungseffizienz der
Brennstoffzelle 1000 verbessert werden.
-
F. FÜNFTE AUSFÜHRUNGSFORM
-
16 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das die Strömungen des
Brenngases auf der Anodenseite in einer Brennstoffzelle 100D einer
fünften Ausführungsform der Erfindung zeigt. Das
Diagramm von 16 entspricht in Bezug auf die
Brennstoffzelle 100 der ersten Ausführungsform
der Zeichnung von 11. Die Brennstoffzelle 100D dieser Ausführungsform
ist grundsätzlich identisch zur Brennstoffzelle 100 der
ersten Ausführungsform konstruiert, weist jedoch elektrisch
leitfähige Schichten 860B auf, die sich von den
elektrisch leitfähigen Schichten 860 der ersten
Ausführungsform unterscheiden. In der Brennstoffzelle 1000 sind
Bereichen, die die gleiche Konstruktion aufweisen wie jene der ersten
Ausführungsform, die selben Bezugszeichen zugewiesen, und
auf eine Beschreibung derselben wird daher verzichtet.
-
In
jeder elektrisch leitfähigen Schicht 860B, die
in der Brennstoffzelle 100D dieser Ausführungsform
angeordnet ist, sind Durchgangslöcher 865A so ausgebildet,
dass sie in Bezug auf die Dickenrichtung (Stapelrichtung) der elektrisch
leitfähigen Schicht 860B geneigt angeordnet sind,
wie in 16 gezeigt ist. In der elektrisch
leitfähigen Schicht 860B sind die Durchgangslöcher 865A im
Wesentlichen genauso angeordnet wie die Durchgangslöcher 865 der
elektrisch leitfähigen Schicht 860 der ersten
Ausführungsform. Bei dieser Konstruktion wird das Brenngas
von dem anodenseitigen porösen Körper 840 über
die Durchgangslöcher 865A in einer Richtung in die
Blöcke BL der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B eingeführt,
die in Bezug auf die Dickenrichtung (Stapelrichtung) der elektrisch
leitfähigen Schicht 860B schräg bzw.
geneigt verläuft. Nachdem das Brenngas in die Blöcke
BL eingeführt worden ist, trifft bzw. prallt es auf die
Trennwandbereiche 825 und kann somit problemlos in den
Blöcken BL fein verteilt werden bzw. diffundieren. Somit
verringert sich die Wahrschein lichkeit, dass ausströmende
Gas in den Blöcken BL zurückbleibt, und die Leistungserzeugungseffizienz
der Brennstoffzelle 100D kann verbessert werden.
-
F. SECHSTE AUSFÜHRUNGSFORM
-
17 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das Strömungen des Brenngases
auf der Anodenseite einer Brennstoffzelle 100E einer sechsten Ausführungsform
der Erfindung darstellt. Die Zeichnung von 17 entspricht
in Bezug auf die Brennstoffzelle 100D der fünften
Ausführungsform der Zeichnung von 16. Die
Konstruktion der Brennstoffzelle 100E dieser Ausführungsform
ist im Wesentlichen mit der Konstruktion der Brennstoffzelle 100D der
fünften Ausführungsform identisch, weist jedoch
Trennwandbereiche 825C auf, die sich von den Trennwandbereichen 825 der
fünften Ausführungsform unterscheiden. Im Übrigen
sind in der elektrisch leitfähigen Schicht 860B die
Anordnung der Durchgangslöcher 865A und der Neigungswinkel der
Durchgangslöcher 865A im Wesentlichen identisch
mit jenen der elektrisch leitfähigen Schicht 860B der
fünften Ausführungsform. In der Brennstoffzelle 100E sind
Bereichen, die die gleiche Konstruktion aufweisen wie jene der fünften
Ausführungsform, die selben Bezugszeichen zugewiesen, und
auf eine Beschreibung derselben wird daher verzichtet.
-
Die
Trennwandbereiche 825C, die in der Brennstoffzelle 100E dieser
Ausführungsform angeordnet sind, erstrecken sich, ähnlich
den Trennwandbereichen 825 der fünften Ausführungsform
von der Seitenoberfläche der elektrisch leitfähigen
Schicht 860B zur Seitenoberfläche der Katalysatorschicht 820A in
der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B in der Dickenrichtung
(Stapelrichtung) derselben, und unterteilen die anodenseitige Diffusionsschicht 820B in
eine Mehrzahl von Blöcken BL, wie in 17 gezeigt
ist. Im Speziellen sind die Trennwandbereiche 825C so ausgebildet,
dass jeder Block BL eine Kuppelform (eine Halbkugelform) aufweist,
wobei dessen oberer Bereich sich auf der elektrisch leitfähigen
Schicht 860B (der von der Anode 820 entfernten Seite)
befindet. Darüber hinaus ist, wie in 17 gezeigt
ist, jedes der Durchgangslöcher 865A der elektrisch
leitfähigen Schicht 860 so angeordnet, dass es im
Wesentlichen einem mittleren Bereich der Seitenoberfläche
der elektrisch leitfähigen Schicht 860B von einem
korrespondierenden der Blöcke BL gegenüberliegt,
und somit wird das Brenngas in die oberen Bereiche der Blöcke
BL von dem anodenseitigen porösen Körper 840 über
die Durchgangslöcher 865A eingeführt.
Mit dieser Anordnung kann sich das in die Blöcke BL eingeführte
Brenngas problemlos in jedem Block BL fein verteilen, wobei es entlang
der Wandoberfläche des Trennwandbereichs 825C strömt.
Somit verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass das ausströmende
Gas in den Blöcken BL zurückbleibt, und die Leistungserzeugungseffizienz
der Brennstoffzelle 100E kann verbessert werden.
-
G. SIEBTE AUSFÜHRUNGSFORM
-
18 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, dass die Strömungen des
Brenngases auf der Anodenseite einer Brennstoffzelle 100F einer siebten
Ausführungsform der Erfindung darstellt. Die Zeichnung
von 18 entspricht in Bezug auf die Brennstoffzelle 100 der
ersten Ausführungsform der Zeichnung von 11.
Die Brennstoffzelle 100F dieser Ausführungsform
ist im Wesentlichen identisch zur Brennstoffzelle 100 der
ersten Ausführungsform konstruiert, weist jedoch Trennwandbereiche 825D auf,
die sich von den Trennwandbereichen 825 der ersten Ausführungsform
unterscheiden. In der Brennstoffzelle 100F sind Bereichen,
die die gleiche Konstruktion aufweisen wie jene der ersten Ausführungsform,
die selben Bezugszeichen zugewiesen, und auf eine Beschreibung derselben
wird daher verzichtet.
-
Die
Trennwandbereiche 825D, die in der Brennstoffzelle 100E dieser
Ausführungsform angeordnet sind, erstrecken sich, wie in 18 gezeigt ist,
in der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B von der Seitenoberfläche
der elektrisch leitfähigen Schicht 860 in der
Dickenrichtung (Stapelrichtung) parallel zueinander, und unterteilen
die anodenseitige Diffusionsschicht 820B in eine Mehrzahl
von Blöcken BL, wie in 18 gezeigt
ist. In diesem Fall kontaktieren die Trennwandbereiche 825 in
der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B nicht die Katalysatorschicht 820A,
sondern verbleiben innerhalb der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B.
Dadurch kann verhindert werden, dass die Trennwandbereiche 825D die
Katalysatorschichten 820A beschädigen.
-
H. MODIFIZIERUNGEN
-
Die
Erfindung ist nicht auf vorstehenden Ausführungsformen
beschränkt, sondern kann auch in verschiedenen Formen ausgeführt
werden, ohne vom Schutzbereich der Erfindung abzuweichen.
-
H1. MODIFIZIERUNG 1:
-
19 ist
ein Diagramm zur Erläuterung der Trennwandbereiche 825E einer
Brennstoffzelle in einer Modifizierung 1. Obwohl in der Brennstoffzelle 100 der
vorstehenden Ausführungsform die Trennwandbereiche 825 so
ausgebildet sind, dass sie sich in der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B in
einer Richtung parallel zur Stapelrichtung erstrecken, ist die Erfindung
nicht auf diese Konstruktion beschränkt. Die Trennwandbereiche 825E in
der Brennstoffzelle in der Modifizierung 1 kann so ausgebildet sein,
dass in einer anodenseitigen Diffusionsschicht 820B die
Trennwandbereiche 825E auf der Seite der Katalysatorschicht 820E (der
Seite der Elektrolytmembran 810) dünner sind als
auf der Seite der elektrisch leitfähigen Schicht 860,
wie in 19 gezeigt ist. Dadurch wird
eine Seitenfläche einer Katalysatorschicht 820 in
jedem Block erweitert, so dass das sich in einem jeweiligen Block
BL fein verteilende Brenngas in erhöhter Menge der Katalysatorschicht 820A zugeführt
werden kann. Folglich wird dadurch die Leistungserzeugungseffizienz
der Brennstoffzelle verbessert.
-
H2. MODIFIZIERUNG 2:
-
Obwohl
in den einzelnen Brennstoffzellen der vorstehenden Ausführungsformen
die Blöcke BL, die durch den Trennwandbereich unterteilt
sind, so angeordnet sind, dass sie einem korrespondierenden der
Durchgangslöcher der elektrisch leitfähigen Schicht
gegenüberliegen, ist die Erfindung nicht auf diese Konstruktion
beschränkt. Die Blöcke BL, die durch den Trennwandbereich
unterteilt sind, können z. B. so angeordnet sein, dass
sie mit einer Mehrzahl der Durchgangslöcher 865 der
elektrisch leitfähigen Schicht korrespondieren. Dadurch
werden im Wesentlichen auch die gleichen Effekte wie in der Brennstoffzelle
der vorstehenden Ausführungsform erreicht.
-
H3. MODIFIZIERUNG 3:
-
Obwohl
in den Brennstoffzellen der vorstehenden Ausführungsformen
die Öffnungsdurchmesser der Durchgangslöcher der
elektrisch leitfähigen Schicht identisch sind, ist die
Erfindung nicht auf diese Anordnung beschränkt. Die Durchgangslöcher
der elektrisch leitfähigen Schicht können so ausgebildet sein,
dass die Öffnungsdurchmesser derselben umso größer
sind, je größer der relative Abstand derselben vom
Oxidationsgas-Zuführschlitz 440 ist (d. h. von den
Oxidationsgaszuführöffnungen zum Zuführen des
Oxidationsgases zur Kathode 830), in anderen Worten, je
kürzer der relative Abstand vom Oxidationsgaszuführschlitz 444 ist
(d. h. von den Oxidationsgasabführöffnungen zum
Abführen des Oxidationsgases aus der Kathode 830).
-
H4. MODIFIZIERUNG 4:
-
Obwohl
es sich in den Brennstoffzellen der vorstehenden Ausführungsformen
bei der verwendeten elektrisch leitfähigen Schicht um eine
Goldschicht handelt, ist die Erfindung nicht auf diese Konstruktion beschränkt.
Die elektrisch leitfähige Schicht kann beispielsweise auch
aus einem anderen elektrisch leitfähigen Element als Gold
gebildet sein, z. B. aus Titan, rostfreiem Stahl etc. In diesem
Fall wird die elektrisch leitfähige Schicht durch Thermokompressionsbonden,
Löten, Schweißen oder dergleichen mit einer Seitenoberfläche
des anodenseitigen porösen Körpers 840 verbunden.
-
Die
elektrisch leitfähige Schicht kann ferner aus einer elektrisch
leitfähigen Polymerpaste gebildet sein. Beispiele für
diese elektrisch leitfähige Polymerpaste sind eine Silberpaste,
Kohlenstoffpaste, Silber-Kohlenstoffpaste etc. Nachdem die elektrisch leitfähige
Polymerpaste schichtförmig ausgebildet worden ist, kann
diese Schicht dann mit einer Seitenoberfläche des anodenseitigen
porösen Körpers 840 verbunden werden.
-
H5. MODIFIZIERUNG 5:
-
Obwohl
die Brennstoffzellen der vorstehenden Ausführungsformen
eine geschlossene Struktur („Anode Dead-End Structure”)
aufweisen, in der das der Anodenseite zugeführte Brenngas
nicht nach außen abgeführt wird, ist die Erfindung
nicht auf diese Struktur beschränkt. Die erfindungsgemäße
Brennstoffzelle kann auch einen Mechanismus zum Abführen
des Brenngases von der Seite der Anode 820 aufweisen, beispielsweise
eine Brenngas-Abführöffnung, einen Brenngas-Abführkanal,
einen Brenngas-Verteiler etc. Eine solche Brennstoffzelle kann zudem
auch ein Sperrventil aufweisen, das das aus dem Brenngas-Abführverteiler
zur Außenseite der Brennstoffzelle abgeführte
Brenngas absperren kann (und das nachstehend als Sperrventil N bezeichnet wird),
und einen Betriebsmodus beinhalten, in dem, während sich
das Sperrventil N im geschlossenen Zustand befindet, bewirkt wird,
dass im Wesentlichen die gesamte Menge des dem anodenseitigen porösen
Körper 840 (der Anodenseite) zugeführten Brenngases
in der Anode 820 absorbiert und verbraucht wird. Mit dieser
Konstruktion können auch im Wesentlichen die gleichen Effekte
erreicht werden wie bei der Brennstoffzelle 100 der vorstehenden Ausführungsformen.
-
H6. MODIFIZIERUNG 6:
-
Obwohl
in den Brennstoffzellen der vorstehenden Ausführungsformen
die Trennwandbereiche so ausgebildet sind, dass die anodenseitige
Diffusionsschicht 820B mit einem Harz imprägniert
ist, ist die Erfindung nicht auf diese Konstruktion beschränkt.
Die Trennwandbereiche können beispielsweise auch so ausgebildet
sein, dass ein gestanztes Metall, ein geschichtetes maschenartiges
Element etc. in die anodenseitige Diffusionsschicht 820B eingebaut
wird. Mit dieser Konstruktion können auch im Wesentlichen
die gleichen Effekte erreicht werden wie bei den Brennstoffzellen
der vorstehenden Ausführungsformen.
-
H7. MODIFIZIERUNG 7:
-
Obwohl
in den Anoden 820 der Brennstoffzellen der Ausführungsformen
die Trennwandbereiche nur in der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B ausgebildet
sind, ist die Erfindung nicht auf diese Konstruktion beschränkt.
Die Trennwandbereiche kön nen beispielsweise nicht nur in
der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B ausgebildet sein,
sondern genauso gut in der Katalysatorschicht 820A. Mit dieser
Konstruktion kann in der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B und
der Katalysatorschicht 820A verhindert werden, dass das
Brenngas in den planaren Richtungen strömt, und es kann
daher verhindert werden, dass das ausströmende Gas in der
anodenseitigen Diffusionsschicht 820B und der Katalysatorschicht 820A (also
der gesamten Anode 820) lokal zurückbleibt. Folglich
kann der Anode 820 das Brenngas fein verteilt zugeführt
werden.
-
H8. MODIFIZIERUNG 8:
-
Obwohl
in jeder Anode 820 der Brennstoffzellen der vorstehenden
Ausführungsformen die Katalysatorschicht 820A und
die anodenseitige Diffusionsschicht 820B angeordnet sind
und die Trennwandbereiche in der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B ausgebildet
sind, ist die Erfindung nicht auf diese Konstruktion beschränkt.
Die Anode 820 kann z. B. auch nur aus der Katalysatorschicht 820A ohne
die anodenseitige Diffusionsschicht 820B konstruiert sein,
und die Trennwandbereiche können nur in der Katalysatorschicht 820A ausgebildet
sein. Mit dieser Konstruktion kann in der Katalysatorschicht 820A verhindert
werden, dass das Brenngas in die planaren Richtungen strömt,
und somit verhindert werden, dass das ausströmende Gas
vor Ort in der Katalysatorschicht 820A zurückbleibt.
-
In
den Anoden 820 kann ferner der elektrisch leitfähige
poröse Körper zwischen der Katalysatorschicht 820A und
der anodenseitigen Diffusionsschicht 820B angeordnet sein.
Bei dem elektrisch leitfähigen porösen Körper
kann es sich um einen Körper handeln, in dem der Strömungswiderstand
in den planaren Richtungen niedrig ist, d. h. dass das Gas ohne
Weiteres in den planaren Richtungen strömen kann. Mit dieser
Konstruktion ist in den Anoden 820 eine Verbesserung der
Verteilbarkeit bzw. Dispergierbarkeit des Brenngases möglich.
-
H9. MODIFIZIERUNG 9:
-
Obwohl
in den Brennstoffzellen der vorstehenden Ausführungsformen
als Oxidationsgas Luft verwendet, ist die Erfindung nicht auf eine
solche Konstruktion beschränkt. Es genügt beispielsweise, dass
das Oxidationsgas Sauerstoff enthält, und es kann auch
ein vorbestimmtes Gasgemisch verwendet werden, dem ein anderes Gas
als Sauerstoff beigemengt worden ist.
-
H10. MODIFIZIERUNG 10:
-
Obwohl
in den Brennstoffzellen der vorstehenden Ausführungsformen
die anodenseitige Diffusionsschicht 820B aus einem porösen
Material gebildet ist, ist die Erfindung nicht auf diese Konstruktion beschränkt.
Es genügt beispielsweise, dass die anodenseitige Diffusionsschicht 820B eine
Gasdiffusionsvermögen aufweist; wobei dies beispielsweise durch
einen Raum ermöglicht werden kann. Die Effekte der vorstehenden
Ausführungsformen können somit ebenso erreicht
werden.
-
H11. MODIFIZIERUNG 11:
-
Bei
den Brennstoffzellen der vorstehenden Ausführungsformen
handelt es sich um „Anode Dead-End Operation Type”-Brennstoffzellen,
bei denen das Brenngas nicht durch eine Umwälzpumpe oder
dergleichen umgewälzt werden muss. Dadurch wird eine Einsparung
des Raumvolumens oder eine Reduktion der Pumpleistung zur Umwälzung
möglich, so dass dadurch eine Verbesserung der Energieeffizienz
erreicht werden kann. Daher sind die Brennstoffzellen der vorstehenden
Ausführungsformen dazu geeignet, in mobilen Einheiten wie
Kraftfahrzeugen, elektrisch angetriebenen Schienenfahrzeugen, Booten
und Schiffen, Autos mit Linearmotorantrieb etc. zur Anwendung zu
gelangen.
-
H12: MODIFIZIERUNG 12:
-
Obwohl
es sich bei den die Brennstoffzellen der vorstehenden Ausführungsformen „Anode Dead-End
Operation Type”-Brennstoffzellen handelt, ist die Erfindung nicht
auf diese Art von Brennstoffzelle beschränkt, sondern kann
auch auf Umwälz-Brennstoffzellen angewendet werden, in
denen das Brenngas umgewälzt wird.
-
H13. MODIFIZIERUNG 13:
-
Obwohl
in den Brennstoffzellen der vorstehenden Ausführungsformen
die anodenseitige Diffusionsschicht 820B eine höhere
Gasdurchlässigkeit aufweist als der anodenseitige poröse
Körper 840, ist die Erfindung nicht auf diese
Konstruktion beschränkt, d. h. es ist auch möglich,
dass der anodenseitige poröse Körper 840 eine
höhere Gasdurchlässigkeit aufweist als die anodenseitige
Diffusionsschicht 820B. Mit dieser Konstruktion ist eine
problemlosere Verteilung des Brenngases in dem anodenseitigen porösen
Körper 840 möglich, so dass das Brenngas
den individuellen Blöcken BL fein verteilt zugeführt
werden kann.
-
H14. MODIFIZIERUNG 14:
-
Obwohl
die Brennstoffzellen der vorstehenden Ausführungsformen
Festpolymer-Brennstoffzellen sind, ist die Erfindung nicht auf diese
Art von Brennstoffzelle beschränkt, sondern kann auf verschiedene
Brennstoffzellen angewendet werden, wie z. B. Wasserstoffabscheidungsmembran-Brennstoffzellen,
Schmelzkarbonat-Elektrolyt-Brennstoffzellen, Festoxid-Brennstoffzellen,
Phosphorsäure-Brennstoffzellen etc.
-
H15. MODIFIZIERUNG 15:
-
Die
Brennstoffzellen der vorstehenden Ausführungsformen sind
in einer Struktur ausgeführt, in der das der Anode 820 zugeführte
Brenngas im Wesentlichen vollkommen auf der Anode verbraucht wird.
Was die Kanalkonstruktion zum Zuführen des Brenngases zur
Anode 820 angeht, die den Betrieb in einer solchen Struktur
erst ermöglicht, ist die Ausführung von verschiedenen
Kanalkonstruktionen möglich. Nachstehend erfolgt eine Beschreibung
der Modifizierungen der Konstruktion zum Zuführen des Brenngases
zur Anode 820 entsprechend einem Duschprinzip wie in den
Brenn stoffzelle der vorstehenden Ausführungsformen (die
auch als Duschkanal-Konstruktionen bezeichnet wird).
-
ERSTE MODIFIZIERUNG EINES DUSCHKANALS:
-
20 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das eine Konstruktion einer ersten
Modifizierung des Duschkanals darstellt. Die erste Modifizierung
weist eine Konstruktion auf, in der eine Verteilungs- bzw. Dispersionsplatte 2100,
die der elektrisch leitfähigen Schicht 860 in
den vorstehenden Ausführungsformen entspricht, als in die
MEA 2000 integriert ausgebildet ist. Die MEA 2000 weist
eine Anode 2200 und eine Elektrolytmembran 2300 auf.
Die Verteilungs- bzw. Dispersionsplatte 2100 ist an vorbestimmten
Intervallen mit vielen Durchgangslöchern (Öffnungen) 2110 versehen.
-
21 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das die Funktionen der Dispersionsplatte 2100 darstellt.
Das Brenngas wird durch einen auf der stromaufwärtigen
Seite befindlichen Kanal verteilt, der durch die Dispersionsplatte 2100 von
der das Wasserstoffgas verbrauchenden Anode 2200 isoliert
ist. Das Brenngas, das in dem auf der stromaufwärtigen
Seite befindlichen Kanal verteilt wird, wird der Anode 2200,
bei der es sich um eine Brenngasverbrauchsschicht handelt, lokal
bzw. vor Ort durch Durchgangslöcher 21100 zugeführt,
die in der Dispersionsplatte 2100 angeordnet sind. Das
heißt, dass in der Brennstoffzelle dieser Modifizierung
das Brenngas den Bereichen der Anode 2200 direkt zugeführt
wird, die mit den Positionen korrespondieren, an denen die Durchgangslöcher 2110 angeordnet sind.
Beispiele für die Konstruktion, in der dieser Art der lokalen
Zuführung des Brenngases realisiert ist, beinhalten eine
Konstruktion, die einen Weg bzw. Pfad aufweist, durch den das Brenngas
den Brenngas-Verbrauchsstellen direkt zugeführt wird, ohne durch
andere Bereiche der Anode 2200 gelangt zu sein, oder eine
Konstruktion, in der das Brenngas aus einer Richtung, die von der
Ebene der Anode 2200 gesondert angeordnet ist (kann über
einen von der Anode 2200 isolierten Kanal erfolgen), vornehmlich in
einer senkrechten Richtung etc. der Anode 2200 zugeführt
wird. Andererseits genügt es, wenn die Anode 2200 eine
Form aufweist, in der der Stickstoff nicht so ohne Weiteres zurückbleiben
kann. Es ist beispielsweise ausreichend, wenn die Anode 2200 aus
glatten Flächen bzw. Ebenen (ebe nen Flächen) konstruiert
ist, und eine Form aufweist, in der kein Aussparungsbereich oder
dergleichen auf der Seite der Elektrolytmembran 2300 vorhanden
ist.
-
Der
Durchmesser und die Beabstandung bzw. der Abstand der Durchgangslöcher 2110 der Dispersionsplatte 2100 kann
empirisch bestimmt werden, und kann auch so angesetzt sein, dass durch
die Strömungsgeschwindigkeit des Brenngases, das durch
die Durchgangslöcher 2110 gelangt, die durch die
Diffusion bewirkte Rückwärtsströmung des
Stickstoffgases in einem vorbestimmten bzw. vorher ausgewählten
Betriebszustand (z. B. einem Nennbetriebszustand) zufriedenstellend
verhindert werden kann. Es ist ausreichend, wenn die Intervalle und
die Kanalquerschnittsfläche der Durchgangslöcher 2110 so
angesetzt sind, dass eine Strömungsgeschwindigkeit oder
ein Druckverlust in den Durchgangslöchern 2110 erzeugt
wird, der ausreicht, um diese Bedingung zu erfüllen. In
Bezug auf die Festpolymer-Brennstoffzelle hat es sich beispielsweise
bestätigt, dass eine ausreichende Strömungsgeschwindigkeit
oder ein ausreichender Druckverlust entsteht, wenn die numerische
Apertur der Dispersionsplatte 2100 auf etwa 1% oder weniger
eingestellt ist. Diese numerische Apertur ist um ein oder zwei Grad
kleiner als im Umwälz-Brenngaskanal, und die Konstruktion unterscheidet
sich wesentlich von einer Konstruktion, bei der ein bestimmter Strömungsbetrag
des Brenngases durch Verwendung eines Kompressors in einem Umwälz-Brenngaskanal
sichergestellt wird. In dieser Modifizierung wird trotz der eine
niedrige numerische Apertur aufweisenden Struktur eine ausreichende
Brenngasmenge sichergestellt, indem der unter hohem Druck stehende
Wasserstoff aus dem Brennstofftank direkt (oder nachdem er durch
ein Druckregelventil auf einen vorbestimmten hohen Druckwert eingestellt
worden ist) zur Brennstoffzelle geführt wird.
-
ZWEITE MODIFIZIERUNG DES DUSCHKANALS:
-
22 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das eine Konstruktion einer zweiten
Modifizierung des Duschkanals darstellt. In dieser Modifizierung
wird eine Dispersionsplatte 2101, die auf einer eine Anode 2200 und
eine Elektrolytmembran 2300 aufweisenden MEA 2201 angeordnet
ist, durch Verwendung eines dichten porösen Körpers
realisiert. Die numerische Apertur des porösen Körpers der
Dispersionsplatte 2102 ist so gewählt, dass eine ausreichende
Strömungsgeschwindigkeit oder ein ausreichender Druckverlust
erzeugt wird. In dem Fall, wo die Durchgangslöcher (Öffnungen)
verwendet werden, die in Verbindung mit der ersten Modifizierung
gezeigt sind, wird das Brenngas einem jeden Durchgangsloch lokal,
d. h. einzeln, zugeführt. In dem Fall hingegen, wo ein
poröser Körper verwendet wird, besteht dahingehend
ein Vorteil, dass das Brenngas kontinuierlich zugeführt
werden kann. Abgesehen davon kann auch dahingehend ein Vorteil erreicht
werden, dass die Zufuhr des Brenngases zur Anode 2200 gleichmäßiger
gestaltet werden kann. Der dichte poröse Körper
kann durch Sintern eines Kohlenstoffpulvers hergestellt oder durch
Fixieren eines Kohlenstoff- oder Metallpulvers mit einem Bindemittel
hergestellt werden. Es genügt, wenn der poröse
Körper ein durchgehend poröser Körper
ist. Der poröse Körper kann eine Anisotropie bzw.
Richtungsabhängigkeit aufweisen, durch die eine Kontinuität
in der Dickenrichtung (Stapelrichtung) sichergestellt ist, während
eine Kontinuität in den planaren Richtungen nicht sichergestellt
ist. Es reicht aus, wenn die numerische Apertur des porösen
Körpers im Wesentlichen genauso bemessen ist wie in der
ersten Modifizierung des Duschkanals.
-
DRITTE MODIFIZIERUNG DES DUSCHKANALS:
-
23 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das eine Dispersionsplatte 2102 darstellt,
die durch Verwendung eines Pressmetalls konstruiert ist, als eine
dritte Modifizierung des Duschkanals. 24 ist
ein schematisches Diagramm, das einen entlang der Linie XXIV-XXIV
in 23 dargestellten Querschnitt darstellt. Die Dispersionsplatte 2102 ist mit
Vorsprüngen 2102t zum Ausbilden eines Kanals auf
der stromaufwärtigen Seite der Dispersionsplatte 2102 versehen,
und Poren 2112 sind auf den Seitenoberflächen
der Vorsprünge 2102t ausgebildet. In dem Fall,
in dem eine MEA 2202 eine Anode 2200 und eine
Kathode 2400 auf zueinander entgegengesetzten Seiten der
Elektrolytmembran 2300 aufweist, ist die Dispersionsplatte 2102 auf
der Seite der Anode 2200 angeordnet, und der Kanal auf
der stromaufwärtigen Seite der Dispersionsplatte 2102 ist
unter Verwendung der Vorsprünge 2102t einstückig
ausgebildet. Das Brenngas wird der Anode 2200 über
die Poren 2112 zugeführt, die in den Seitenoberflächen der
Vorsprünge 2102t ausgebildet sind.
-
Dieser
Konstruktion entsprechend kann die Dispersionsplatte 2102 ohne
Weiteres mittels eines Pressvorgangs gebildet werden, und ein Vorteil
wird dahingehend erhalten, dass der Kanals stromauf der Dispersionsplatte 2102 ohne
großen Aufwand ausgebildet werden kann. Da das Brenngas,
das durch die Poren 2112 gelangt ist, die Anode 2200 über
die Innenräume der Vorsprünge 2102t erreicht,
kann ein zufriedenstellendes Dispersionsvermögen sichergestellt
werden. Die Poren 2112 können durch einen Pressvorgang
aber auch durch eine andere Technik, wie z. B. Funkenerosion oder ähnliches,
in einem dem Ausbilden der Vorsprünge 202t vorangehenden oder
auf diesen folgenden Verarbeitungsschritt ausgebildet werden. Es
genügt, wenn die numerische Apertur basierend auf den Poren 2112 im
Wesentlichen genauso bemessen wird wie in der ersten Modifizierung
des Duschkanals.
-
VIERTE MODIFIZIERUNG DES DUSCHKANALS:
-
25 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das eine Konstruktion darstellt,
in der Kanäle innerhalb einer Dispersionsplatte 2014hm als
eine vierte Modifizierung des Duschkanals ausgebildet sind. Die
Dispersionsplatte 2014hm in dieser Modifizierung ist mit
einer Mehrzahl von Kanälen 2142n, die in einer
die kurze Seite entlang verlaufenden Richtung der rechtwinkeligen
Dispersionsplatte 2014hm ausgebildet sind, und viele Poren 2143n versehen,
die sich von den Kanälen 2142n in der Dickenrichtung
(Stapelrichtung) der Dispersionsplatte 2014hm erstrecken
und die zur Seite einer Anode (nicht gezeigt) geöffnet
sind. Die Dispersionsplatte 2014hm ist auf einer wasserstoffseitigen
Elektrodenseite einer MEA 2203 angeordnet, die eine wasserstoffseitige
Elektrode (nicht gezeigt) und eine Kathode 2400 auf zueinander
entgegengesetzten Seiten der Elektrolytmembran 2300 aufweist,
und die wasserstoffseitige Elektrode wird mit dem Brenngas über die
Dispersionsplatte 2014hm versorgt. Gemäß dieser
Konstruktion können die zu den Poren 2143n führenden
Kanäle für die einzelnen Poren 2143n gesondert
vorgesehen sein. Obwohl die Poren 2143n in 25 in
einem Zick-Zack-Muster angeordnet sind, können sie auch
in einem Gittermuster oder zu einem gewissen Grad zufällig
angeordnet sein.
-
FÜNFTE MODIFIZIERUNG DES DUSCHKANALS:
-
26 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das eine Konstruktion darstellt,
in der eine Dispersionsplatte 2014hp unter Verwendung von Leitungen
als eine fünfte Modifizierung des Duschkanals ausgebildet
ist. Die Dispersionsplatte 2014hp ist mit einem rechtwinkeligen
Rahmen 2140 versehen, wie in 26 gezeigt
ist, und außerdem mit vielen Hohlleitungen 2130,
die sich in der zur kurzen Seite verlaufenden Richtung des rechtwinkeligen
Rahmens 2140 erstrecken. Eine Mehrzahl von Poren 2141n sind
in den Oberflächen der Leitungen 2130 ausgebildet.
Diese Dispersionsplatte 2014hp ist auf einer Anode 2200 einer
MEA 2204 angeordnet, die die Anode 2200 und eine
Elektrolytmembran 2300 beinhaltet. Wenn das Brenngas durch
Gaseinströmöffnungen zugeführt wird,
die im Rahmen 2140 der Dispersionsplatte 2014hp ausgebildet
sind, gelangt das Brenngas durch das Innere einer jeweiligen Leitung 2130 der
Dispersionsplatte 2014hp und wird zur Anode 2200 durch
die Poren 2141n verteilt. Dieser Konstruktion gemäß kann
neben der Möglichkeit, das Brenngas gleichmäßig
verteilen zu können, dahingehend ein Vorteil erreicht werden,
dass keine Notwendigkeit besteht, einen Lochbildungsprozess an anderen
Elementen oder dergleichen als den Poren 2141n auszuführen,
wenn die Dispersionsplatte 2014hp konstruiert wird. Die
Poren 2141n können zur Seite der Anode 2200 hin
angeordnet werden, oder sie können auch zu der ihr gegenüberliegenden Seite
hin angeordnet sein. In letzterem Fall kann das Dispersionsvermögen
des Brenngases noch weiter verbessert werden.
-
Wie
vorstehend beschrieben, können verschiedene Konstruktionen
verwendet werden, solange eine Struktur, in der das Brenngas geführt
wird, vorgesehen ist, während es an Anode 2200 fein
verteilt wird. Die Dispersionsplatte ist nicht auf einen porösen
Körper oder ein Pressmetall beschränkt, solange
die Dispersionsplatte so konstruiert ist, dass sie das Brenngas
zur Anode 2200 leitet, während das Brenngas gleichzeitig
fein verteilt wird.
-
H16. MODIFIZIERUNG 16
-
Obwohl
in den Brennstoffzellen der vorstehenden Ausführungsformen
der Brenngaszuführkanal ein Kanal aus einem porösen
Körper ist, der unter Verwendung eines porösen
Körpers ausgebildet wird, kann der Brenngaszuführkanal
verschiedene Konfigurationen aufweisen. Nachstehend erfolgt eine Beschreibung
der Modifizierungen des Brenngaszuführkanals.
-
27 ist
ein schematisches Diagramm, das ein Konstruktionsbeispiel darstellt,
das einen sogenannten Abzweigkanal-Brenngaszuführkanal
verwendet. Der gezeigte Brenngaszuführkanal ist in einem
kanalbildenden Element 5000 kammförmig ausgebildet,
das in den Brennstoffzellen der vorstehenden Ausführungsformen
anstelle des anodenseitigen porösen Körpers 840 verwendet
wird. Das heißt konkret, dass der Brenngaszuführkanal
durch einen Hauptkanal 5010, der das Brenngase einführt,
eine Mehrzahl von Nebenkanälen 5020, die in einer
Richtung ausgebildet sind, die den Hauptkanal 5010 schneidet,
und Kammzinken-Kanälen 5030 ausgebildet ist, die
von den Nebenkanälen abzweigen. Der Hauptkanal 5010 und
die Nebenkanäle 5020 weisen gegenüber
den am distalen Ende befindlichen Kammzinken-Kanälen 5030 eine
ausreichend Kanalquerschnittsfläche auf. Die Druckverteilung
auf der Oberfläche des kanalbildenden Elements 5000 ist
im Wesentlichen kleiner oder gleich der im anodenseitigen porösen
Körper 840.
-
Dieses
kanalbildende Element 5000 kann unter Verwendung eines
Kohlenstoffs, eines Metalls etc. ausgebildet werden. In dem Fall,
wo ein Kohlenstoff verwendet wird, kann das kanalbildende Element 5000,
das mit Kanälen versehen ist, wie in 27 gezeigt
ist, dadurch erhalten werden, dass das Kohlenstoffpulver bei hohen
Temperaturen oder niedrigen Temperaturen in einer Form gesintert
wird. Wird ein Metall verwendet, kann das kanalbildende Element 5000,
das mit Kanälen versehen ist, wie in der Zeichnung gezeigt
ist, dadurch erhalten werden, dass in eine Metallplatte Nuten geschnitten
werden, oder kann auch durch einen Pressvorgang erhalten werden.
Darüber hinaus muss das kanalbildende Element 5000 nicht
als separates Stück vorgesehen werden, sondern kann auch
einstückig mit einem anderen Element, beispielsweise einem
Separator oder dergleichen, ausgebildet sein.
-
Im Übrigen
kann das kanalbildende Element 5000 anstelle des gesamten
anodenseitigen Körpers 840 verwendet werden, oder
es kann auch den anodenseitigen porösen Körper 840 und
die elektrisch leitfähigen Schicht 860 zusammen
ersetzen. In diesem Fall genügt es, wenn die Kammzinken-Kanäle 5030 ausreichend
schmal sind und eine große Anzahl derselben von den Nebenkanälen 5020 detailliert,
d. h. wie Kapillargefäße, abzweigt. In 27 ist darüber
hinaus der Hauptkanal entlang einem Seitenkantenbereich des kanalbildenden
Elements 5000 angeordnet. Um den Differenzialdruck des
Brenngases in der Ebene des kanalbildenden Elements 5000 zu
verringern, kann der Hauptkanal 5010 entlang einer Mehrzahl
von Kantenbereichen angeordnet sein, und die Länge der
Nebenkanäle 5020 kann verkürzt werden,
oder der Hauptkanal 5010 kann in der Mitte des kanalbildenden
Elements angeordnet sein, und die Nebenkanäle 5020 können
links und rechts (auf zwei gegenüberliegenden Seiten) des
Hauptkanals 5010 angeordnet sein. Desgleichen können
die kammartigen Kanäle 5030 ebenfalls auf zwei
einander gegenüberliegenden Seiten der Nebenkanäle 5020 angeordnet
sein.
-
Als
nächstes erfolgt unter Bezugnahme auf 28A und 28B eine
Beschreibung einer Serpentinenkanalkonstruktion. 28A und 28B sind
schematische Diagramme, die Konstruktionsbeispiele für
ein kanalbildendes Element darstellen, das mit einem Serpentinenkanal
versehen ist, der eine Zickzack-Kanalform aufweist. 28A zeigt ein Beispiel für ein kanalbildendes
Element 5100, das einen einzigen Kanal für das
Brenngas aufweist, und 28B zeigt
ein Beispiel für ein kanalbildendes Element 5200,
in dem eine Mehrzahl von Brenngaskanälen integriert sind.
-
Wie
in 28A gezeigt, weist das kanalbildende Element 5100 eine
Mehrzahl von Kanalwänden 5120 auf, die von zwei
einander gegenüberliegenden Außenwänden 5110, 5115 der
den Brenngaskanal umgebenden Außenwände abwechselnd einwärts
verlaufen. Bereiche, die durch die Kanalwände 5120 getrennt
werden, bilden einen durchgehenden Kanal. An einem Ende des Kanals
ist eine Einströmöffnung 5150 ausgebildet,
und das Brenngas wird über die Einströmöffnung 5150 in
den Kanal zugeführt. Dieses kanalbildende Element 5100 wird, ähnlich
dem kanalbildenden Element 5000, das in 27 gezeigt
ist, anstelle des anodenseitigen porösen Körpers 840 der
vorstehenden Ausführungsformen verwendet.
-
28B zeigt ein Beispiel, in dem der Serpentinenkanal
als Kanalbündel ausgebildet ist. In diesem Fall sind die
Trennwände 5230, 5240, die nicht mit
den Außenwänden verbunden sind, zwischen einer
Mehrzahl von Kanalwänden 5220 angeordnet, die
sich von den beiden einander gegenüberliegenden Wänden 5210, 5215 abwechselnd
nach innen erstrecken. Daneben ist eine Einströmöffnung 5250 an einer
Einlassöffnung des Kanals ausgebildet. Das Brenngas, das über
die Einströmungsöffnung 5250 geströmt
ist, strömt durch den breiten Serpentinenkanal, der mit
den Trennwänden 5230, 5240 versehen ist,
wobei es sich auf jeden Bereich des kanalbildenden Elements 5200 in
den planaren Richtungen ausbreitet. Dieses kanalbildende Element 5200 wird, ähnlich
dem kanalbildenden Element 5000, das in 27 gezeigt
ist, anstelle des vorstehenden porösen Körpers 840 verwendet.
-
Ähnlich
dem kanalbildenden Element 5000, das einen kammförmigen
Kanal aufweist, der in 27 gezeigt ist, sind das kanalbildende
Element 5100, das in 28A gezeigt
ist, und das kanalbildende Element 5200, das in 28B gezeigt ist, aus einem Kohlenstoff oder einem
Metall gebildet. Das Herstellungsverfahren für die kanalbildenden
Elemente 5100, 5200 ist im Wesentlichen auch mit
dem für das kanalbildende Element 5000 identisch.
Die kanalbildenden Elemente 5100, 5200 müssen
nicht in gesonderten Teilen angeordnet werden, sondern können
auch einstückig mit einem anderen Element, beispielsweise
einem Separator oder dergleichen, ausgebildet sein.
-
H17. MODIFIZIERUNG 17:
-
29 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, dass eine Innenkonstruktion einer
Umwälzungsweg-Brennstoffzelle 6000 als eine Modifizierung
des Brenngaszuführkanals darstellt. Wie in 29 gezeigt,
ist in der Brennstoffzelle 6000 dieser Modifizierung ein
anodenseitiger Separator 6200 mit einem Aussparungsbereich 6220 versehen,
der einen Brenngaszuführkanal, eine Brenngas-Einlassöffnung 6210 und
eine Beschränkungsplatte 6230 ausbildet. Der Aussparungsbereich 6220,
der einen Brenngaszuführkanal ausbildet, ist vollständig
in einem Bereich ausgebildet, der einer Anode 6100 des anodenseitigen
Separators 6200 gegenüberliegt. An der Brenngas-Ein lassöffnung 6210 des
anodenseitigen Separators 6200 ist eine Düse 6300 ist
angebracht, so dass die Düse 6300 das Brenngas
hin zum Aussparungsbereich 6220 ausstoßen kann.
Während das Brenngas aus der Düse 6300 ausgestoßen wird,
wird es von der Brenngas-Einlassöffnung 6210 dem
Aussparungsbereich 6220 zugeführt. Die Beschränkungsplatte 6230 ist
ein Element, das die Strömungsrichtung des Brenngases einschränkt
und von einer Unterseite des Aussparungsbereichs 6220 absteht,
wobei sie sich in der Nähe der Düse 6300 in
die nähere Umgebung des Mittelpunkts des Aussparungsbereichs 6220 erstreckt.
Ein Endbereich der Beschränkungsplatte 6230, der
sich nahe der Düse 6300 befindet, ist entsprechend
der Form einer Seitenoberfläche der Düse 6300 gekrümmt,
und zwischen dem Endbereich der Beschränkungsplatte 6230 und
der Düse 6300 ist ein Kanal A definiert.
-
Wenn
das Brenngas in dieser Brennstoffzelle 6000, das von der
Brenngas-Einlassöffnung 6210 zugeführt
wird, aus einem Einspritzloch 6320 der Düse 6300 in
einen Brenngaszuführkanal (Aussparungsbereich 6220)
gespritzt wird, wird das Brenngas in der Strömungsrichtung
durch die Innenseitenwände des Aussparungsbereichs 6220 des
anodenseitigen Separators 6200 und durch die Beschränkungsplatte eingeschränkt,
so dass das Brenngas von stromaufwärtigen Seite zur stromabwärtigen
Seite entlang der Oberfläche der Anode 6100 strömt,
wie durch die weißen Pfeile in 29 gezeigt
ist. Dabei wird aufgrund des Ejektor- bzw. Ausstoßereffekts,
der durch das eine hohe Geschwindigkeit aufweisende Brenngas aus
der Düse 6300 herbeigeführt wird, ein
das ausströmende Gas (inertes Gas) und das Brenngas enthaltende
Fluid auf der stromabwärtigen Seite in einen Spalt (Kanal
A) gezogen, der zwischen dem Endbereich der Beschränkungsplatte 6230 und
der Düse 6300 angeordnet ist, und zur stromaufwärtigen
Seite umgewälzt. Auf diese Weise kann das Zurückbleiben des
Fluids in dem Brenngaszuführkanal und auf der Oberfläche
der Anode 6100 verhindert bzw. eingeschränkt werden.
-
Wenngleich
im Übrigen in der Brennstoffzelle 6000 der vorstehenden
Modifizierung das Fluid in Richtungen entlang der Oberfläche
der Anode 6100 umgewälzt wird, indem der Ejektor-
bzw. Ausstoßereffekt genutzt wird, kann auch jede andere
Konstruktion verwendet werden, solange es sich dabei um eine Konstruktion
handelt, in der das Fluid in Richtungen entlang der Oberfläche
der Anode innerhalb der Brennstoffzelle umgewälzt wird.
In der Brennstoffzelle 6000 ist anstelle der Düse 6300 oder
der Beschränkungsplatte 6230 beispielsweise eine
Gleichrichtungsplatte an einer Stelle angeordnet, die einen Brenngaszuführkanal
ausbilden kann, wie z. B. eine Stelle in der Oberfläche
der Anode 6100, dem anodenseitigen Separator 6200 etc.,
und das Fluid kann durch diese Gleichrichtungsplatte und die Brenngasströmung
in Richtungen entlang der Oberfläche der Anode 6100 umgewälzt
werden. Alternativ kann ein kleines Stellglied (z. B. eine Mikromaschine)
entlang einem Umwälzweg innerhalb eines Gaskanals, wie
z. B. dem Aussparungsbereich 6220 oder ähnlichem, eingebaut
sein, um so eine Struktur zu bilden, die bewirkt, dass das Brenngas
umgewälzt wird. Ferner ist auch eine Konstruktion denkbar,
in der eine Temperaturdifferenz innerhalb des Aussparungsbereichs 6220 vorgesehen
ist und die Konvektion genutzt wird, um eine Konvektion zu bewirken.
-
H18. MODIFIZIERUNG 18:
-
Unter
Bezugnahme auf 30 und 31 erfolgt
eine Beschreibung einer Modifizierung der Brenngaszuführkonfiguration
in den Brennstoffzellen der vorstehenden Ausführungsformen. 30 ist
ein veranschaulichendes Diagramm, das Brenngasströmungen
als eine erste Modifizierung der Brenngaszuführkonfiguration
darstellt. 31 ist ein veranschaulichendes
Diagramm, das Strömungen des Brenngases als eine zweite
Modifizierung der Brenngaszuführkonfiguration darstellt.
Zunächst werden jedoch Konstruktionen beschrieben, die
den beiden Modifizierungen gemein sind. In diesen beiden Brennstoffzellen
beinhaltet der elektrische Leistungsgenerator einen Rahmen bzw.
ein Gehäuse 7550, eine MEA 7510 und einen
anodenseitigen porösen Körper 7540. Ein
mittlerer Bereich des Rahmens 7550 ist mit einem Öffnungsbereich 7555 versehen, in
den die MEA 7510 eingepasst wird, und die MEA 7510 ist
so angeordnet, dass dadurch der Öffnungsbereich 7555 abgedeckt
ist. Der anodenseitige poröse Körper 7540 ist
auf der MEA 7510 angeordnet. Darüber hinaus sind
eine Mehrzahl von Durchgangslöchern, durch die das Brenngas,
Luft oder das Kühlwasser gelangen, in einem äußeren
Umfangsbereich des Rahmens bzw. Gehäuses 7550 angeordnet,
der mit denen der vorhergehenden Ausführungsformen identisch
ist.
-
Die
erste Modifizierung und die zweite Modifizierung der Brenngaszuführkonfiguration
unterscheiden sich von den vorstehenden Ausführungsformen
dahingehend, dass in dem anodenseitigen porösen Körper
die Brenngaszufuhr aus zwei Richtungen erfolgt. Die erste und die
zweite Modifizierung der Brenngaszuführkonfiguration sind
in ihrer Gesamtkonstruktion im Wesentlichen identisch, und sind
vor allem dahingehend identisch, dass das Brenngas einem Separator
(nicht gezeigt) zugeführt wird, doch in der Richtung der
Brenngaszufuhr zum anodenseitigen porösen Körper 7540 unterscheiden sie
sich voneinander. In der ersten Modifizierung der Brenngaszufuhrkonfiguration,
wie in 30 gezeigt ist, ist, bezogen
auf die äußeren Randbereiche des Öffnungsbereichs 7555 des
Rahmens 7550, ein Brenngas-Zuführschlitz 7417a zum
Zuführen des Brenngases zum anodenseitigen porösen
Körper 7540 nahe eines langen seitlichen Randbereichs
angeordnet, und ein weiterer Brenngaszuführschlitz 7417b ist
in der Nähe der anderen langen seitlichen Rands angeordnet,
der dem vorstehenden langen seitlichen Rand gegenüberliegt.
In der zweiten Modifizierung sind hingegen, wie in 31 gezeigt
ist, Brenngaszuführschlitze 7517a, 7517b neben
den beiden einander gegenüberliegenden kurzen Seiten des Öffnungsbereichs 7555 angeordnet.
-
In
der ersten Modifizierung der Brenngaszuführkonfiguration
wird das Brenngas durch den Brenngaszuführschlitz 7417a oder
den Brenngaszuführschlitz 7417b in den anodenseitigen
porösen Körper 7540 eingeführt,
wobei es von den Seiten des langen seitlichen Endbereichs zu einem
mittleren Bereich des anodenseitigen porösen Körpers 7540,
d. h. in der Richtung der Pfeile 7600a (von einer Unterseite
in 30 abwärts), strömt. Somit treffen
das Brenngas, das durch den Brenngaszuführschlitz 7417a dem
anodenseitigen porösen Körper 7540 zugeführt
wird, und das Brenngas, das durch den Brenngaszuführschlitz 7417b dem
anodenseitigen porösen Körper 7540 zugeführt
wird, aufeinander und vermischen sich in der Nähe des mittleren
Bereichs des Moduls. In der zweiten Modifizierung der Brenngaszuführkonfiguration
wird das Brenngas hingegen dem anodenseitigen porösen Körper 7540 durch
den Brenngaszuführschlitz 7517a oder den Brenngaszuführschlitz 7517b zugeführt,
wobei es von den kurzen seitlichen Endbereichen zu einem mittleren
Bereich des anodenseitigen porösen Körpers 7540,
d. h. in der Richtung der Pfeile 700a (von links nach rechts
in 31) und in der Richtung der Pfeile 7700b (von
rechts nach links in 31) strömt. Aber auch
in der zweiten Modifizierung der Brenngaszuführkonfiguration
treffen das Brenngas, das dem anodenseitigen porösen Körper 7540 durch
den Brenngaszuführschlitz 7517a zugeführt
wird, und das Brenngas, das dem anodenseitigen porösen
Körper 7540 durch den Brenngaszuführschlitz 7517b zugeführt
wird, aufeinander und vermischen sich in der Nähe des mittleren
Bereichs des Moduls.
-
Gemäß der
ersten und der zweiten Modifizierung der Brenngaszuführkonfiguration
wird das Brenngas dem anodenseitigen porösen Körper 7540 in
zwei zueinander entgegengesetzten Richtungen aus den Brenngaszuführschlitzen 7417a, 7417b (oder
den Brenngaszuführschlitzen 7517a, 7517b) zugeführt,
die nahe den beiden einander gegenüberliegenden seitlichen
Endbereichen des anodenseitigen porösen Körpers 7540 angeordnet
sind. Die so zugeführten zueinander entgegengesetzten Brenngasströmungen
treffen an einem mittleren Bereich des anodenseitigen porösen
Körper 7540 aufeinander und vermischen sich. Somit
kann dahingehend ein Vorteil erreicht werden, dass die Wahrscheinlichkeit
gering ist, dass das ausströmende Gas (inerte Gas) nicht
lokalisiert bzw. eingegrenzt werden kann. Somit kann eine Verbesserung
der Leistungserzeugungseffizienz der Brennstoffzelle erreicht werden. Da
das Brenngas aus zwei zueinander entgegengesetzten Seiten zugeführt
wird, kann dahingehend ein Vorteil erreicht werden, dass verhindert
wird, dass sich das verteilende Brenngas von einer gewünschten
Stelle innerhalb des anodenseitigen porösen Körpers 7540 wegbewegt.
Obwohl in der ersten und der zweiten Modifizierung der Brenngaszuführkonfiguration
als der Brenngaszuführkanal ein poröser Körper verwendet
wird, ist der Brenngaszuführkanal im Übrigen nicht
auf einen porösen Körper beschränkt,
sondern es können verschiedene andere Zuführverfahren
verwendet werden, die nachstehend beschrieben werden.
-
H19. MODIFIZIERUNG 19:
-
Es
erfolgt nun eine Beschreibung einer Hochfahrzeitpunktsteuerung der
Brennstoffzellen der vorstehenden Ausführungsformen. In
einer Brennstoffzelle gemäß dieser Modifizierung
wird beim Hochfahren der Brennstoffzelle die Zufuhr des Brenngases
zum anodenseitigen Brenngaskanal gestartet, und erst nach Verstreichen
einer vorbe stimmten Zeit TA wird ein Verbraucher bzw. eine Last
mit der Brennstoffzelle verbunden und Strom von der Brennstoffzelle
gezogen. Aufgrund dieses Betriebs wird das ausströmende
Gas (Stickstoffgas oder inerte Gas), das von der Kathodenseite zur
Anodenseite ausgeströmt ist und darin nach Beendung der
Leistungserzeugung der Brennstoffzelle zurückgeblieben ist,
durch den Druck des Brenngases während der vorbestimmten
Zeit TA auf die Kathodenseite zurückgeschoben bzw. zurückgedrückt.
Dementsprechend wird eine Last mit der Brennstoffzelle erst verbunden, nachdem
die Menge des ausströmenden Gases, das auf der Anodenseite
verblieben ist, zurückgegangen ist. Somit kann verhindert
werden, dass es zu einer Situation kommt, in der beim Hochfahren
der Brennstoffzelle die Brennstoffzelle betrieben wird, während das
Brenngas in die Anode 820 ausströmt. Im Übrigen
versteht man in diesem Zusammenhang unter dem Begriff „Hochfahren” die
Zufuhr der Reaktionsgase (des Brenngases und des Oxidationsgases)
zur Brennstoffzelle und ein Verbinden einer Last mit der Brennstoffzelle.
Ein Grund warum das ausströmende Gas in der Anodenseite
während eines Stillstands der Brennstoffzelle zurückbleibt,
ist, dass infolge des Stopps der Zufuhr des Brenngases der Brenngasdruck
in der Anode abnimmt. Insbesondere in dem Fall, wo eine Konstruktion
ohne Rückführeinrichtung an der Anode bzw. eine „Anode
Dead-End-Konstruktion” verwendet wird, kann durch die Zufuhr
des Brenngases nicht mit einer Abführung des ausströmenden
Gases zu einem Abführweg gerechnet werden. Somit erweist
es sich nach dem Start der Brennstoffzufuhr, bevor eine Last mit
der Brennstoffzelle verbunden wird, als wirksam, sicherzustellen,
das eine ausreichend lange Zeit TA verstrichen ist.
-
Dementsprechend
ist die Verwendung einer Konstruktion möglich, bei der
zum Zeitpunkt des Hochfahrens der Brennstoffzelle zumindest entweder die
Zufuhrmenge des Brenngases oder die vorbestimmte Zeit TA vor der
Verbindung einer elektrischen Last mit der Brennstoffzelle basierend
auf der Menge des ausströmenden Gases, das zum Startzeitpunkt
des Betriebs der Brennstoffzelle vorhanden war, festgelegt wird.
Dieser Rückstandsbetrag des ausströmenden Gases
kann beispielsweise anhand der Temperatur der Brennstoffzelle oder
der Stillstandsdauer der Brennstoffzelle von der vorherigen Beendigung
des Hochfahrens bis zum gegenwärtigen Hochfahren der Brennstoffzelle
abgeschätzt werden. Die Temperatur der Brennstoffzelle
kann bei spielsweise anhand der Temperatur des Kühlmittels erfasst
werden, dass die Brennstoffzelle kühlt. Dadurch kann die
Rückstandsmenge des ausströmenden Gases in dem
anodenseitigen Brenngaskanal verringert werden, während
eine verkürzte Hochfahrzeit der Brennstoffzelle realisiert
wird.
-
Ferner
kann der Zeitpunkt des Verbindens einer Last mit der Brennstoffzelle
zum Zeitpunkt des Hochfahrens derselben anhand der Wasserstoffkonzentration
auf der Anodenseite bestimmt werden. In den Brennstoffzellen der
vorhergehenden Ausführungsformen ist an einer vorbestimmten
Stelle in dem anodenseitigen Brenngaskanal ein Wasserstoffkonzentrationssensor
angebracht. Zum Zeitpunkt des Hochfahrens der Brennstoffzelle wird
der durch den Wasserstoffkonzentrationssensor erfasste Wasserstoffkonzentrationswert überwacht,
nachdem die Zufuhr des Brenngases zum anodenseitigen Brenngaskanal
gestartet worden ist. Wenn eine elektrische Last mit der Brennstoffzelle
verbunden wird, nachdem der Wasserstoffkonzentrationswert einen
vorbestimmten Schwellwert überschritten hat, kann verhindert
werden, dass die Brennstoffzelle betrieben wird, während
an der Anode 820 ein Wasserstoffmangel vorliegt. Darüber
hinaus kann auch eine Konstruktion verwendet werden, bei der der
Steuerzeitpunkt, zu dem eine elektrische Last mit der Brennstoffzelle
verbunden wird, anhand des anodenseitigen Drucks oder der anodenseitigen
Temperatur ermittelt wird.
-
Die
vorstehend in Verbindung mit den Ausführungsformen beschriebenen
Brennstoffzellen beinhalten als den Betriebsmodus, bei dem das Brenngase
zugeführt wird, einen Modus, in dem im Wesentlichen die
gesamte zugeführte Brenngasmenge an der Anode verbraucht
wird. Der Begriff „im Wesentlichen die gesamte zugeführte
Brenngasmenge verbraucht wird” bedeutet hierin, dass das
Brenngas nicht so verwendet wird, dass es aktiv aus der Anode extrahiert
und im Brenngaszuführweg umgewälzt wird. Der Verbrauch
des Brenngases umfasst die Beteiligung desselben an den elektrochemischen
Reaktionen für die Leistungserzeugung, aber auch das Durchdringen
der Elektrolytmembran durch dasselbe auf die gegenüberliegende
Seite. Darüber hinaus ist das Ausströmen des Gases,
das in einer Brennstoffzelle auftritt und von dem in der Realität
auch ausgegangen wird, ebenfalls im Verbrauch beinhaltet. Die in
einer Brennstoffzelle ausgeführte Leistungserzeugung, während
das Brenngas aufgebraucht wird, wie vorste hend beschrieben ist,
wird als „Dead-End-Betrieb” bezeichnet. Dieser
Betrieb kann auch als Betriebsmodus verstanden werden, in dem das
Brenngas im Wesentlichen vollständig für die Leistungserzeugung
verwendet wird, während das Brenngas nicht nach außen
abgeführt wird, sondern innerhalb der Brennstoffzelle zurückbleibt.
Das bedeutet demzufolge, dass die mit dem Brenngas versorgte Anode allgemein
eine geschlossene Struktur aufweist, bei der das Brenngas nicht
abgeführt oder freigesetzt wird.
-
Der
Betrieb der Brennstoffzelle, der durch Zuführen des Brenngases
zur Anodenseite des Leistungsgenerators ausgeführt wird,
wird als „Anode Dead-End-Betrieb” bezeichnet.
Im „Anode Dead-End-Betrieb” wird die elektrische
Leistungserzeugung in einem Zustand fortgesetzt, wo das Brenngas
nicht von der Anodenseite abgeführt wird, während
die Zufuhr des Brenngases zur Anodenseite fortgesetzt wird. Die
Leistungserzeugung wird folglich ausgeführt, während
im Wesentlichen die gesamte zugeführte Brenngasmenge auf
der Anodenseite zumindest während eines konstanten bzw.
stationären Leistungserzeugungsbetriebs einbehalten wird.
In dem Fall, wo der Leistungsgenerator eine MEA (Membranelektrodenanordnung)
beinhaltet, die durch Anbringen einer Anode und einer Kathode an zwei
einander gegenüberliegende Oberflächen einer Elektrolytmembran
ausgebildet wird, und eine elektrische Leistung erzeugt, in dem
das Brenngas (in den meisten Fällen Wasserstoff oder ein
wasserstoffhaltiges Gas) der Anodenseite zugeführt wird,
wird im Wesentlichen die gesamte Menge des der Anode zugeführten
Brenngases zur Leistungserzeugung genutzt, während bewirkt
wird, dass dasselbe im Inneren zurückbleibt, ohne nach
außen abgegeben zu werden. Dies bedeutet folglich, dass
die mit dem Brenngas versorgte Anodenseite im Allgemeinen eine geschlossene
Struktur aufweist, in der das Brenngas nicht abgeführt
oder freigesetzt werden kann.
-
In
den vorstehenden Ausführungsformen wird der Betriebsmodus,
in dem im Wesentlichen die gesamte, der brenngasverbrauchenden Schicht
(Anode) zugeführte Brenngasmenge auf der Brenngasverbrauchsschicht
verbraucht wird, als „Dead-End-Betrieb” bezeichnet.
Auch wenn eine solche Konstruktion mit einer zusätzlichen
Ausformung versehen ist, in der die Umwälzung des Brenngases aus
der Brenngasverbrauchsschicht nicht vorgesehen ist, doch das Brenngas
nominal zur Verwendung aus der Brenngasverbrauchsschicht extrahiert
wird, ist diese gesamte Konstruktion ebenfalls durch den „Dead-End-Betrieb” umfasst.
So ist beispielsweise eine Konstruktion denkbar, in der ein Kanal
zum Extrahieren bzw. Abziehen einer kleinen Brenngasmenge aus der
Brenngasverbrauchsschicht oder einer stromaufwärtigen Seite
derselben angeordnet ist und das extrahierte Gas verbrannt wird,
um dadurch eine Zubehörausstattung und dergleichen vorzuwärmen. Dieser
Nominalverbrauch bzw. Nennverbrauch des Brenngases soll aus dem
Begriff ”Verbrauch von im Wesentlichen der gesamten Brenngasmenge
durch die Brenngasverbrauchsschicht” in den vorstehenden
Ausführungsformen nicht ausgeschlossen werden, es sei denn,
der Extraktion des Brenngases aus der Brenngasverbrauchsschicht
oder der stromaufwärtigen Schicht derselben soll eine spezielle
Bedeutung zukommen.
-
Die
Brennstoffzellen gemäß den vorstehenden Ausführungsformen
können außerdem auch als Brennstoffzelle verstanden
werden, in denen der Betriebzustand realisiert bzw. ausgeführt
wird, in dem die Leistungserzeugung in einem Zustand kontinuierlich
bzw. fortwährend ausgeführt wird, wenn der Teildruck
einer Verunreinigung (z. B. von Stickstoff) in der Anode (oder der
Wasserstoffelektrode) mit dem Teildruck einer Verunreinigung (z.
B. von Stickstoff) der Kathode (oder der Luftelektrode) im Gleichgewicht
ist. Im Übrigen steht der Begriff „im Gleichgewicht” beispielsweise
für einen Gleichgewichtszustand, und der Begriff ist nicht
auf den Zustand beschränkt, in dem die beiden Teildrücke
einander entsprechen.
-
Die
Brennstoffzellen gemäß den vorstehenden Ausführungsformen
beinhalten Konstruktionen, wie sie in 32 und 33 gezeigt
sind. Das in 32 gezeigte Konstruktionsbeispiel
weist einen ersten Kanal und einen zweiten Kanal auf, durch den das
Brenngas strömt. Der erste Kanal ist auf einer stromaufwärtigen
Seite des zweiten Kanals angeordnet. Der erste Kanal und der zweite
Kanal bilden über einen Hochwiderstands-Verbindungsbereich 2100x, der
einen höheren Strömungswiderstand als der erste
Kanal oder der zweite Kanal aufweist, miteinander eine Verbindung.
Diese Kanäle führen das Brenngas von außerhalb
der Leistungserzeugungsbereichsebene (der Außenseite der
Brennstoffzelle) über eine Brenngaseinführöffnung
(z. B. ein Verteiler) ein. In anderen Worten erfolgt die Brenngaszufuhr
in den zweiten Kanal aus dem ersten Kanal hauptsächlich über
den Hochwiderstandsverbindungsbereich 2100x (z. B. über
nur den Hochwiderstands-Verbindungsbereich 2100x).
-
Obwohl
der erste Kanal und der zweite Kanal durch Verwenden eines porösen
Körpers wie in der vorhergehenden Ausführungsformen
ausgebildet werden können, können die Kanäle
z. B. auch als eine Kanalkonfiguration konstruiert sein, die von Dichtungselementen
S1, S2 (32) sandwichartig umgeben ist,
oder als eine Kanalkonfiguration, bei der ein bienenwabenförmiges
Strukturelement H2 (33) verwendet wird.
-
Der
Hochwiderstands-Verbindungsbereich 2100x, der hierin verwendet
wird, kann ein Plattenelement sein, in dem eine Mehrzahl von Einführbereichen 2110x (Durchgangslöchern)
in einer auf einer Ebene befindlichen Richtung verteilt ist, wie
in 32 oder 33 gezeigt
ist. Der Hochwiderstands-Verbindungsbereich 2100x erfüllt
zumindest eine der nachstehenden Funktionen: Die erste Funktion
ist eine „Funktion des Verhinderns bzw. Einschränkens
der Zufuhr des Brenngases in einen Bereich im zweiten Kanal, der
sich benachbart zur Brenngaseinführöffnung befindet”.
Die zweite Funktion ist eine „Funktion des Verhinderns
bzw. Einschränkens der Ungleichheit der Gasdrücke
in der Ebene des zweiten Kanals entlang dem Anodenreaktionsbereich,
die auf denselben in der Richtung im rechten Winkel zur Ebene einwirken”.
Die dritte Funktion ist eine „Funktion des Umwandelns der
Richtung des Brenngases, das in auf der gleichen Ebene befindlichen
Richtungen strömt, in den ersten Kanal in der im rechten
Winkel zur Ebene verlaufende Richtung” (oder eine Richtung,
die sich mit der Ebene schneidet).
-
Die
Brennstoffzellen gemäß den vorhergehenden Ausführungsformen
können ferner auch wie das nachstehend erläuterte
Brennstoffzellensystem verstanden werden. Insbesondere handelt es
sich bei diesem Brennstoffzellensystem um ein Brennstoffzellensystem,
das einen Betriebsmodus beinhaltet, bei dem im Wesentlichen die
gesamte Menge eines zugeführten Brenngases in einem Anodenreaktionsbereich
verbraucht wird, und eine Einführöffnung beinhaltet,
die ein Anodengas in eine Leistungserzeugungszelle einführt,
einen ersten Gaskanal, der das Anodengas, das von der Einführöff nung
in Richtungen geleitet wird, die sich innerhalb der Zelle auf einer
Ebene befinden, und einen Hochwiderstandsbereich, der sich entlang
dem Anodenreaktionsbereich erstreckt und der einen höheren
Strömungswiderstand aufweist als der erste Gaskanal und
der das Anodengas von dem ersten Gaskanal zu einem zweiten Gaskanal über
eine Mehrzahl von Verbindungsbereichen leitet, die in Richtungen
verteilt sind, die sich innerhalb der Zelle auf einer Ebene befinden, während
das Einströmen des Anodengases von dem ersten Gaskanal
in den zweiten Gaskanal verhindert wird.
-
Die
Brennstoffzellen der vorstehenden Ausführungsformen können
auch als ein Brennstoffzellensystem verstanden werden, das wie nachstehend erläutert
konstruiert ist. Dieses Brennstoffzellensystem kann insbesondere
so konstruiert sein, dass der Hochwiderstandsbereich einen Verbindungsbereich aufweist,
der mit einem Bereich in dem Anodenreaktionsbereich korrespondiert,
und einen weiteren Verbindungsbereich, der mit einem anderen Bereich
in dem Anodenreaktionsbereich korrespondiert, und bei dem in Bezug
auf das in dem einen Bereich verbrauchte Anodengas der Anteil des
Gases, der durch den einen Verbindungsbereich in dem Hochwiderstandsbereich
gelangt ist, höher ist als der Anteil des Gases, der durch
den anderen Verbindungsbereich gelangt ist, oder das System kann
so konstruiert sein, dass der Hochwiderstandsbereich einen Verbindungsbereich
aufweist, der mit einem Bereich in dem Anodenreaktionsbereich korrespondiert,
und einen weiteren Verbindungsbereich, der mit einem weiteren Bereich
in dem Anodenreaktionsbereich korrespondiert, und bei dem in Bezug
auf das Anodengas, das durch den einen Verbindungsbereich gelangt
ist, der Anteil des in dem einen Bereich im Anodenreaktionsbereich
verbrauchten Gases höher ist als der Anteil des Gases,
der in dem anderen Bereich in dem Anodenreaktionsbereich verbraucht
wird.
-
Der
Kathodenkanal kann hingegen eine Konstruktion aufweisen, bei der
zumindest auf den Hochwiderstands-Verbindungsbereich verzichtet
worden ist. Der Kathodenkanal kann ferner mit nur einem ersten Gaskanal
versehen sein, der das von der Kathodeneinführöffnung
zugeführte Kathodengas ohne Zuhilfenahme des zweiten Kanals
in Richtungen leitet, die sich innerhalb der Zelle auf einer Ebene
befinden. Wenn jedoch die sogenannte Gasdiffusionsschicht als ein
zweiter Kanal betrachtet wird, kann es sich bei dem Kathodenkanal
um eine Kombination aus dem ersten und dem zweiten Kanal handeln.
Es ist jedenfalls zu erwarten, dass allein aufgrund des Verzichts auf
den Hochwiderstands-Verbindungsbereich von der Kathodenelektrode,
die Belastung der Kathodengaszuführeinrichtung abnimmt
und sich die Ableiteigenschaften an der Kathodenelektrode verbessern. Die
vorstehende Konstruktion ist insbesondere für ein System
geeignet, in dem die Ableitleistung bzw. das Ableitverhalten der
Anodenelektrode gering ist (d. h. es findet keine ständige
Brenngasabführung statt).
-
Die
Erfindung ist nicht auf die Brennstoffzellen gemäß der
vorstehenden Ausführungsformen beschränkt, sondern
kann als eine Vorrichtung auch auf andere Art und Weise realisiert
werden. Darüber hinaus kann die Erfindung auch als Verfahren
realisiert werden, wie z. B. ein Herstellungsverfahren für
eine Brennstoffzelle oder ähnliches.
-
Obgleich
die Erfindung unter Bezugnahme auf die bevorzugten Ausführungsformen
derselben beschrieben worden ist, wird darauf hingewiesen, dass
die Erfindung nicht auf die offenbarten Ausführungsformen
oder Konstruktionen beschränkt ist. Die Erfindung soll
ganz im Gegenteil verschiedene Modifizierungen und entsprechende
Anordnungen beinhalten. Obgleich die verschiedenen Elemente der
offenbarten Erfindung in verschiedenen Kombinationen und Konfigurationen
gezeigt sind, die beispielhaften Charakters sind, gelten darüber
hinaus auch andere Kombinationen und Konfigurationen, die mehr oder
weniger Elemente oder nur ein einziges Element beinhalten, als ebenfalls
vom Schutzbereich der Erfindung umfasst.
-
Zusammenfassung
-
Brennstoffzelle
-
Eine
Brennstoffzelle beinhaltet: eine anodenbildende Schicht (820),
die auf einer Außenseite einer Oberfläche einer
Elektrolytmembran (810) angeordnet ist und die eine Anode
(820A) beinhaltet; eine Kathode (830), die auf
einer Außenseite einer anderen Oberfläche der
Elektrolytmembran angeordnet ist; einen Trennwandbereich (825),
der in der anodenbildenden Schicht in der Dickenrichtung derselben
angeordnet ist und der zumindest eine Oberfläche der anodenbildenden
Schicht, die entfernt von der Elektrolytmembran angeordnet ist,
in Blöcke unterteilt, und der eine Bewegung eines Gases
zwischen benachbarten Blöcken einschränkt; und
einen Gaseinführbereich (840), der einen Gasleitungsbereich
(865) aufweist, durch den das Brenngas hindurchgelangen
kann und der das Brenngas über den Gasleitungsbereich in
die Blöcke einführt, die durch den Trennwandbereich
unterteilt sind.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste
der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert
erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information
des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-
- - JP 2004-6104 [0002]
- - JP 2004-6104 A [0002]