-
Copyright Hinweis
-
© 2008 Electro
Scientific Industries, Inc. Ein Teil der Offenbarung dieses Patentdokuments
enthält Material,
das einem Copyright-Schutz unterliegt. Der Copyright-Inhaber hat
keine Einwände
dagegen, dass jedermann eine Facsimile Reproduction des Patentdokuments
oder der Patentoffenbarung anfertigt, wie sie in den Akten oder
Aufzeichnungen des Patentamtes erscheint. Jedoch werden alle anderen Copyright-Rechte
vorbehalten. 37 CFR § 1.71(d).
-
Technisches Gebiet
-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Bearbeitungssystem für Objekte
oder Muster, und insbesondere auf eine Plattformarchitektur zur
Steuerung zwei- oder dreidimensionaler Positionierungen einer Bearbeitungseinrichtung
in Bezug auch auf ein Zielobjekt.
-
Hintergrundinformation
-
Wafertransportsysteme,
die zur Verwendung in der Halbleiterfertigung auf Waferniveau konfiguriert
sind, enthalten typischerweise eine Plattform oder einen Tisch,
die eine Spannvorrichtung aufweist, die den Wafer zur Bearbeitung
hält. Manchmal ist
die Plattform stationär
und manchmal ist sie beweglich. Einige Anwendungen erfordern, dass
die Plattform sich linear in ein, zwei oder drei kartesischen Dimensionen
mit oder ohne Drehung bewegt. Die Geschwindigkeit der Plattformbewegung
kann den Durchsatz der gesamten Waferbearbeitungsplattform diktieren,
wenn ein wesentlicher Teil der gesamten Prozessverarbeitungszeit
zur Ausrichtung und den Transport des Wafers verwendet wird.
-
Für Anwendungen
einschließlich
optischer Bearbeitung kann eine bewegbare Optikanordnung über der
Waferoberfläche
befestigt sein, so dass die erforderlichen Wafertransportabstände minimiert sind.
Die primäre
Richtung der Plattformbewegung wird als „Hauptachse” und die
Richtung der Plattformbewegung rechtwinklig zur Hauptachse wird
als „kleinere
Achse” bezeichnet.
Die Spannvorrichtung, die den Wafer oder das Objekt hält, das
zu bearbeiten ist, kann zur Bewegung entlang der Hauptachse an einer
Hauptachsenplattform, zur Bewegung entlang der kleineren Achse an
einer Plattform der kleineren Achse oder in einer stationären Position
unterhalb der Haupt- und kleineren Achse befestigt werden. Die Hauptachsenplattform
kann die Nebenachsenplattform tragen oder kann unabhängig voneinander
sein.
-
Das
Plattformdesign solcher optischen Systeme wird kritischer, je kleiner
die elektrischen Schaltungsdimensionen werden. Eine Betrachtung
bei dem Plattformdesign ist der Einfluss der Prozessqualität aufgrund
Vibrationen und thermischer Stabilität der Waferspannvorrichtung
und der optischen Einrichtung. Im Fall, dass die Laserstrahlposition
kontinuierlich eingestellt wird, sind die bekannten Strukturen,
die die Laseranordnung tragen, zu flexibel, um das geforderte Maß von Präzision einzuhalten.
Darüber
hinaus wird mit zunehmender Schaltungsverkleinerung die Partikelkontamination
von größerer Bedeutung.
-
Zusammenfassung der Offenbarung
-
Eine
Architektur mit gesplitteter Plattform ist als Mehrplattformpositionierungssystem
implementiert, welche in einer bevorzugten Ausführungsform einen Laseroptikanordnung
trägt und
einen Arbeitsplatz aufweist, der eine Oberfläche enthält, auf die ein Laserstrahl
zur Laserbearbeitung einwirkt. Das Mehrplattformpositionierungssystem
ist in der Lage, einen in Bezug auf Vibrationen und thermische Stabilität stabilen
Materialtransport bei hohen Geschwindigkeiten und Beschleunigungen
zu erreichen. Seine Ausbildung mit geteilten Achsen entkoppelt die
angetriebenen Plattformbewegungen entlang zweier rechtwinkliger
Achsen, die in getrennten parallelen Ebenen liegen. In einer bevorzugten
Ausführungsform
wird die Bewegung in der horizontalen Ebene zwischen einer Objektplattform
(Hauptachse oder untere) und einer Plattform für die Scanoptikanordnung (kleinere
Achse oder obere) aufgeteilt, die sich orthogonal zueinander bewegen.
-
Ein
dimensionsstabiles Substrat in Form einer Granit- oder einer anderen
Steintafel oder einer Tafel aus keramischem Material, aus Gusseisen, oder
einem zusammengesetzten Polymermaterial, wie AnocastTM,
wird als Basis für
die unteren und oberen Plattformen verwendet. Die Tafel und die
Plattformen werden vorzugsweise aus Materialien mit ähnlichen
Koeffizienten der thermischen Expansion gefertigt, so dass das System
vorzugsweise auf Temperaturänderungen
in übereinstimmender
Art reagiert. Das Substrat wird präzise geschnitten (geläppt), so dass
Teile der oberen und unteren Plattformflächen flach und parallel zueinander
liegen. In einer bevorzugten Ausführungsform ist eine untere
Führungsschiene,
die einen unteren Tisch mit einer Objektspannvorrichtung trägt, mit
einer unteren Oberfläche des
Substrats gekoppelt. Eine obere Führungsschiene, die einen oberen
Tisch führt,
und die ein Subsystem für
die Steuerung eines Laserstrahlfokusbereichs enthält, ist
mit einer oberen Oberfläche
des Substrats gekoppelt. Entlang der nebeneinander liegenden Schienen
der Schienenführung
sind Linearmotoren vorgesehen, die die Bewegungen der unteren und
oberen Tische steuern.
-
Das
massive und strukturell steife Substrat isoliert und stabilisiert
die Bewegungen der Laseroptikanordnung und des Objekts, absorbiert
Vibrationen, ermöglicht
eine gleichmäßigere Beschleunigung und
Abbremsung aufgrund dessen, dass die Trägerstruktur im Wesentlichen
fest ist. Die Steifheit des Substrats und die enge Trennung der
Plattformbewegungsachsen führt
zu höheren
Frequenzresonanzen und kleineren Bewegungsfehlern entlang aller
drei Achsen. Das Substrat liefert auch thermische Stabilität, indem
es als Hitzesenke wirkt. Darüber
hinaus besteht das System aus weniger Material, da es aus einer
kompakten Konfiguration gebildet ist und ist daher weniger anfällig für Expansion,
wenn es einer Erhitzung unterworfen wird. Ein ovaler Spalt, der
aus der Mitte des Substrats ausgeschnitten ist, setzt das Objekt
von unten dem Laserstrahl aus und erlaubt eine vertikale Bewegung
der Laseroptik durch das Substrat. Andererseits ist das Objekt durch
das Substrat vor Partikeln geschützt,
die durch Überkopfbewegung
entstehen, außer
für einen
lokalen Bereich bei der Laserbearbeitung.
-
Über der
unteren Plattform wird ein Subsystem für die Steuerung eines Laserstrahlfokusbereichs
gehalten, das eine vertikal einstellbare Optikanordnung enthält, die
in einer festen Luftlagerhülse angeordnet
ist, die an der oberen Plattform durch eine Trägeranordnung befestigt ist.
Die Festigkeit der Trägerstruktur
erlaubt eine schnellere und genauere vertikale Bewegung entlang
der Strahlachse. Die innere Oberfläche der Hülse dient als äußerer Lauf
und die äußere Oberfläche der
Linse dient als inneren Lauf, so dass diese ein Luftlager bilden,
das die vertikale Bewegung des Fokusbereichs des Laserstrahls führt. Die
vertikale Bewegung wird durch eine Linsenantriebseinrichtung, die
am oberen Ende der Hülse
angeordnet ist, initiiert, welche eine Bewegungskraft auf die Optik
ausübt,
um deren Höhe
relativ zur Arbeitsfläche
auf der unteren Spannvorrichtung einzustellen. Dabei wird der Fokusbereich
des Lasers relativ zur Arbeitsoberfläche eingestellt. Eine isolierende
Biegeeinrichtung, die fest entlang der Strahlachse und nachgiebig
in horizontaler Ebene verläuft,
puffert überschüssige Bewegung
der Linsenantriebseinrichtung von der optischen Anordnung.
-
Das
Tischdesign mit aufgeteilten Achsen ist auf vielen Plattformen anwendbar,
die in der Halbleiterverarbeitung verwendet werden, einschließlich des
Zerteilens, der Komponententrimmung, der Schweißverarbeitung, der Bedruckung,
der Bohrung von gedruckten Platten (PWB), der Leitungsführung, der
Inspektion und Metrologie. Die durch ein solches Design erreichten
Vorteile sind auch ein Vorteil für
die gesamte Klasse der Maschinenbearbeitungswerkzeuge.
-
Zusätzliche
Aspekte und Vorteile ergeben sich aus den nachfolgend detaillierten
Beschreibungen bevorzugter Ausführungsformen
in Bezug auf die begleitenden Zeichnungen.
-
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
-
1 ist
eine isometrische Ansicht eines entkoppelten Mehrplattformpositioniersystems.
-
2 ist
eine teilexplosions-isometrische Ansicht eines Positionierungssystems
nach 1, das die oberen und unteren Tische oder Plattformen zeigt,
die, wenn das System zusammengesetzt ist, mit einem dimensionsstabilen
Substrat, wie einer Steintafel, verbunden sind.
-
3 ist
eine isometrische Ansicht des Positioniersystems nach 1,
das die obere Plattform zeigt, die eine Scanlinse und obere Plattformantriebskomponenten
trägt.
-
4 ist
eine isometrische Ansicht des Positioniersystems nach 1,
das die untere Plattform zeigt, die eine Objekt haltende Spannvorrichtung
und untere Plattformantriebskomponenten trägt.
-
5A,
B, C sind Diagramme, die alternative Führungsschienenausbildungen
zeigen, um ein oder beide der unteren und oberen Plattformen des Positioniersystems
der 1–4 zu
bewegen.
-
6 ist
eine Explosionsansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines Subsystems
zur Steuerung des Laserstrahlfokusbereichs, das eine Luftlagerhülse enthält, die
eine Scanlinse aufnimmt und diese in vertikaler Bewegung (Z-Achse)
führt.
-
Detaillierte Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
-
Die 1 und 2 zeigen
ein entkoppeltes Mehrplattformpositionierungssystem 10,
welches in einer bevorzugten Ausführungsform Komponenten eines
Laserbearbeitungssystems trägt, über das
ein Laserstrahl zur Einwirkung auf ein Zielobjekt gerichtet wird.
Das Positioniersystem 10 enthält ein dimensionsstabiles Substrat 12,
das aus einer Steintafel hergestellt ist, vorzugsweise aus Granit,
oder einer Tafel aus Keramikmaterial, aus Gusseisen, oder einem
zusammengesetzten Polymermaterial, wie AnocastTM.
Das Substrat 12 hat eine erste oder obere flache Hauptoberfläche 14 und
eine zweite oder untere flache Hauptoberfläche 16, die eine abgestufte
Vertiefung 18 enthält.
Die Hauptflächen 14 und 16 enthalten
Oberflächenbereiche,
die eben und parallel zueinander sind und so ausgebildet sind, dass
sie eine Ebenheit und Parallelität
innerhalb etwa 10 Mikron Toleranz einhalten.
-
Ein
Oberflächenbereich
der oberen Hauptfläche 14 und
eine erste Führungsschienenanordnung 20 sind
gekoppelt, um eine Bewegung eines Laseroptiktisches 22 entlang
einer ersten Achse zu führen. Ein
Oberflächenbereich einer
unteren Hauptfläche 16 und
eine zweite Führungsschinenanordnung 24 sind
gekoppelt, um eine Bewegung des Objekttisches 26 entlang
einer zweiten Achse, die quer zur ersten Achse verläuft, zu
bewegen. Der Optiktisch 22 trägt ein Subsystem 28 zur
Steuerung eines Laserstrahlfokusbereichs, welches eine Scanlinse 30 enthält, die
nach unten unter eine Hauptfläche 16 des Substrats 12 gerichtet
ist. Der Objekttisch 26 trägt eine Objektspannvorrichtung 32.
Die geführten
Bewegungen der Tische 22 und 26 bewegen die Scanlinse 30 relativ
zu den Laserstrahlpositionierungsstellen auf einer Oberfläche eines
Objekts (nicht dargestellt), das durch die Spannvorrichtung 32 gehalten ist.
-
In
einer bevorzugten Implementation wird das Substrat 12 an
einer Stelle angeordnet, so dass die Hauptflächen 14 und 16 voneinander
beabstandete horizontale Ebenen bilden und die Führungsschienenanordnungen 20 und 24 sind
so positioniert, dass die ersten und zweiten Achsen rechtwinklig
zueinander stehen und dabei jeweils eine Y- und X-Achse definieren.
Diese Architektur mit gesplitteten Achsen entkoppelt die Bewegung
entlang der X- und Y-Achsen, vereinfacht die Steuerung der Positionierung
des Laserstrahls und der Spannvorrichtung 32, wobei weniger
Freiheitsgrade erlaubt sind.
-
3 zeigt
im Detail die optische Tischanordnung 22, die mit der ersten
Führungsschienenanordnung 20 gemäß 2 zusammenarbeitet.
Die erste Führungsschienenanordnung 20 enthält zwei beabstandete
Führungsschienen 40,
die an Trägerbereichen
der oberen Hauptfläche 14 und
zwei U-förmigen
Führungsblöcken 42 befestigt
sind, die von einer Oberfläche 44 der
optischen Tischanordnung 22 getragen ist. Jeder der Führungsblöcke 42 passt
und verschiebt sich jeweils entlang einer der Schienen 40 aufgrund
einer aufgebrachten Bewegungskraft. Ein Motoroantrieb für die Optiktischanordnung 22 enthält einen
Linearmotor 46, der auf einer oberen Hauptfläche 14 und
entlang der Länge
der Führungsschiene 40 befestigt
ist. Der Linearmotor 46 übt eine Bewegungskraft aus,
um den entsprechenden Führungsblock 42 zur
Verschiebebewegung entlang der entsprechenden Führungsschiene 40 zu
bewegen. Jeder Linearmotor 46 enthält eine U-förmige Magnetschiene 48,
die voneinander beabstandet lineare Anordnungen von mehreren Magnete 50 entlang
der Länge
der Führungsschiene 40 aufweisen.
Eine Druckspulenanordnung 52 ist zwischen den linearen Anordnungen
der Magnete 50 angeordnet und mit der Bodenoberfläche 44 der
Optiktischanordnung 22 verbunden und bildet das bewegliche
Teil des Linearmotors 46, der die Optiktischanordnung 22 bewegt. Ein
geeigneter Linearmotor 46 ist ein Modell MTH480, das von
Aerotech, Inc., Pittsburgh, PA erhältlich ist.
-
Jedes
Schienenführungs- 40 – Führungsblock 42-Paar
der ersten Führungsschienenanordnung 20 ist
gemäß 2 als
eine Rolllageranordnung gezeigt. Alternativen für eine Führungsschiene 20 enthalten
ein flaches Luftlager oder ein Vakuumluftlager. Die Verwendung eines
Luftlagers erfordert die Entfernung der Führungsschienen 40,
die Freilegung der Oberflächenbereiche
der oberen Fläche 14 zur
Bildung von Führungsoberflächen, den
Ersatz jedes Führungsblocks 42 durch
die Führungsfläche oder
die Lagerfläche
des Traglagers, das an der Bodenfläche 45 der Laseroptiktischanordnung 22 angeordnet
ist. Vakuumluftlager, die einen Druckanschluss und einen Vakuumanschluss
haben, halten sich selbst nach unten und heben sich gleichzeitig von
den Führungsflächen ab.
Die Verwendung von Vakuumluftlagern erfordert lediglich eine flache
Führungsschienenfläche, während die
Verwendung von gegenüberliegenden
Lagern zwei flache parallele Führungsflächen erfordert.
Geeignete Lager sind von New Way Machine Components, Inc, Aston,
PA erhältlich.
Abhängig
von der Art der Führungsschienenanordnung
können
daher Oberflächenbereiche
der oberen Hauptfläche 14 eine
Führungsschienenkontaktfläche oder
eine Lagerfläche
bilden, die die Führungsfläche nicht
berührt.
-
Ein
Paar Encoderköpfe 60,
die an der Bodenfläche 44 der
Optiktischanordnung 22 befestigt sind und an unterschiedlichen
Führungsblöcken 42 angeordnet
sind, enthalten Positionssensoren, die den Gierwinkel und den Abstand
der Optiktischanordnung 22 messen. Die Platzierung der
Positionssensoren nahe den Führungsschienen 40,
den Führungsblöcken 42 und
den LinearMotoren 46, die jeden der Tische 22 und 26 antreiben,
sichert eine effiziente Rückkopplungssteuerung
mit minimalen Resonanzeffekten. Ein Paar von Halteelementen 62 begrenzt
den Laufabstand der Führungsblöcke 42 aufgrund
von Grenzschaltern, die in den Encoderköpfen 60 enthalten
sind, die durch einen nicht dargestellten Magneten, der am Substrat 12 angeordnet
ist, betätigt
werden. Ein Paar von Dämpfern 64 dämmt und stoppt
die Bewegung der Optiktischanordnung 22, um zu verhindern,
dass er über
die Führungsschienen 40 hinausläuft.
-
Ein
ovaler Spalt 66 ist im Substrat 12 zwischen und
entlang der Länge
der Führungsschienen 40 gebildet,
welcher eine Öffnung
bildet, in der die Scanlinse 30 laufen kann, wenn die Optiktischanordnung 22 entlang
der Führungsschienen 40 geführt wird.
Ein Paar von Löchern 68 ist
in dem Bereich der abgestuften Vertiefung 18 im Substrat 12 vorgesehen und
bildet einen Bedienerzugang von der oberen Oberfläche 14 zu
den Encoderköpfen 60,
um deren Ausrichtung zu warten.
-
4 zeigt
im Detail den Objekttisch 26 in Arbeitsverbindung mit der
zweiten Führungsschienenanordnung 24 von 2.
Die zweite Führungsschienenanordnung 24 enthält Führungsschienen, U-förmige Führungsblöcke, Linearmotoren,
U-Kanalmagnetschienen,
Magnete, Druckspulenausbildungen und Encoderköpfe, die entsprechend mit den gleichen
Referenznummern versehen sind, wie sie bereits oben in Verbindung
mit der ersten Führungsschienenanordnung 20 verwendet
sind. Die Linearmotoren 46 und die Komponenten, die von
der zweiten Führungsschienenanordnung 24 getragen
sind, sind auf einer Fläche 70 des
Objekttisches 72 befestigt.
-
Die
mechanische Anordnung der Tische 22 und 26 und
der Motoren 46 resultiert in verringerter Neigung und Rollen
der Tische 22 und 26 und verbessert die Genauigkeit
der Hochgeschwindigkeitsbewegung. Eine symmetrische Anordnung der
Motoren 46 auf gegenüberliegenden
Seiten der Tische 22 und 26 verbessert die Steuerung
der Gierung. Die Anordnung der Motoren 46 entlang der Seiten
der Tische 22 und 26 im Vergleich mit einer Anordnung
untereinander minimiert thermische Störungen der kritischen Komponenten
und Positionssensoren.
-
Die
zweite Führungsschienenanordnung 24 und
der Objekttisch 26 tragen eine Spannvorrichtung 32,
die in die abgestufte Vertiefung 18 passt und darin befestigt
ist. Die Oberfläche 70 des
Objekttisches 72 ist an dem Oberflächenbereich 74 der
unteren Hauptfläche 16 neben
dem breiteren unteren Bereich der abgestuften Vertiefung 18 befestigt
und die Spannvorrichtung 32 ist unterhalb des inneren Bereichs
der abgestuften Vertiefung 18 der unteren Hauptfläche 16 befestigt
und bewegt sich unterhalb in Antwort auf die Bewegungskraft, die
durch die Linearmotoren 46 aufgebracht wird, wodurch der
Objekttisch 26 entlang der zweiten Führungsschienenanordnung 24 bewegt
wird. Ein Paar von Anschlagelementen 76 begrenzt den Bewegungsweg
der Führungsblöcke 42 über Grenzschalter,
die in den Encoderköpfen 60 enthalten
sind, die durch einen nicht dargestellten Magnet, der am Substrat 12 angeordnet
ist, angeregt werden. Ein Paar von Dämpfern 78 dämpft und
begrenzt die Bewegung des Objekttisches 26, um eine Überbewegung
von den Führungsschienen 40 zu
verhindern.
-
Eine
erste Alternative zur Führungsschienenanordnung 24 ist
ein Magnetluftlager, dass das Objekttischbett 72 als Lagerbereich
oder Führungsschiene
verwendet. Die Verwendung eines Magnetlagers erfordert die Entfernung
jeder Führungsschiene 40,
die Freilegung der Oberflächenbereiche
des Objekttischbetts 72 und die Entfernung jedes Führungsblocks 42,
was zur Freigabe von Raum auf der Bodenfläche des Objekttisches 26 zur
Befestigung des Luftlagers führt,
dessen (poröse)
Lagerfläche dem
freiliegenden Oberflächenbereich
gegenüberliegt.
-
5A ist
ein schematisches Diagramm, das die Anordnung der beiden Magnetlager 100 in der
ersten alternativen Ausführungsform
zeigt. Auf der Oberfläche 70 ist
eine Stahlplatte oder eine Stahllaminatstruktur 102 in
dem Raum zwischen und entlang der Längen der Druckspulenanordnungen 52 befestigt.
Zwei beabstandete flache Luftlager 100 sind an entsprechenden
Oberflächenbereichen 104 einer
Bodenfläche 106 des
Objekttisches 26 befestigt und verlaufen entlang der Längen der
Linearmotoren 46. Ein geeignetes Luftlager ist ein flaches
Siliziumkarbidlager mit porösem
Medium mit der Teilenummer S1xxxxx, das von New Way Machine Componets,
Inc., Aston, PA erhältlich
ist. Ein Blattmagnet 108 ist in dem Raum zwischen dem Luftlager 100 auf einer
Bodenfläche 106 des
Objekttisches 26 und im Abstand mit der Stahlplatte 102 ausgerichtet,
so dass die freigelegten Oberflächen
des Magneten 108 und der Stahlplatte 102 gegenüberliegen.
Die magnetische Anziehungskraft führt dazu, dass der Blattmagnet 108 nach
unten gegen die Stahlplatte oder das Stahllaminat 102 gezogen
wird, wie es mit dem nach unten gerichteten Pfeil in 5A gezeigt
ist, und die Nettokraft der Luftlager 100 führt dazu,
dass der Objekttisch 26 nach oben weg von der Oberfläche 70 der
Objekttischanordnung 72 gedrückt wird, wie durch die zwei
parallel nach oben gerichteten Pfeile in 5A dargestellt
ist. Die gleichzeitige Anwendung gegenüberliegender Magnetkräfte und
Druckluft erzeugt einen dünnen
Luftfilm in den Räumen 110 zwischen
den (porösen)
Lagerflächen 112 der
Luftlager 100 und den Lagerschienen 114 auf der
Oberfläche 70.
Die Hubkraft der Luftlager 100 entspricht dem doppelten
der Summe des Gewichts des Objekttisches 26 und der Magnetkraft
des Magnets 108. Die Linearmotoren 46 bewirken
eine Bewegungskraft, die in einer Bewegung mit nahezu Null Reibung
des Objekttisches 26 entlang der Längen der Lagerführungen 114 resultiert.
-
Eine
zweite Alternative der Führungsschienenanordnung 24 ist
ein Vakuumlager mit einem Objekttischbett 72 als Lagerbereich
oder Führungsschiene. Ähnlich der
vorgenannten ersten Alternative der Führungsschienenanordnung 20 erfordert
die Verwendung eines Vakuumlagers die Entfernung jeder Führungsschiene 40,
der Freilegung des Oberflächenbereichs 114 des
Objekttischbetts 72, der Entfernung jedes Blocks 42,
und Vorsehen einer Oberfläche 106 des
Objekttisches 26 zur Befestigung des Vakuumlagers, dessen
Druckbereich gegenüberliegend
der frei gelegten Oberfläche 114 angeordnet
ist.
-
Die 5B ist
ein schematisches Diagramm, das die Anordnung von zwei Vakuumlagern 120 in
der zweiten alternativen Ausführungsform zeigt.
Zwei voneinander beabstandete Vakuumlager 120 sind an den
entsprechenden Oberflächenbereichen 104 der
Bodenfläche 106 des
Objekttisches 26 angeordnet und verlaufen entlang der Längen der
Linearmotoren 46. Ein geeignetes Luftlager ist ein Vakuumlager,
das unter der Teilenummer S20xxxx von New Wave Machine Components,
Inc., Aston, PA erhältlich
ist. Vakuumlager 120 halten gleichzeitig nach unten und
heben selbst von den Lagerführungen 114 auf
der Oberfläche 70 ab.
Jedes Vakuumlager 120 hat einen Druckbereich, der in die
beabstandeten Lagerbereiche 122a und 122b aufgeteilt
ist. Ein Vakuumbereich 124 ist zwischen den Bereichen 122a und 122b angeordnet.
Die gleichzeitige Aufbringung und Verteilung des Luftdrucks und
des Vakuumdrucks erzeugt einen dünnen
Luftfilm in den Bereichen 126 zwischen den Druckbereichen 122a und 122b der Vakuumlager 120 und
der Lagerführungen 114 auf der
Oberfläche 70.
Die Linearmotoren 46 üben
die Bewegungskraft aus, die in einer Bewegung des Objekttisches 26 mit
nahezu Null Reibung entlang der Längen der Lager 114 resultiert.
-
Eine
dritte Alternative zur Führung
der Schienenanordnung 24 ergibt sich durch Verwendung entweder
eines Magnetlagers der ersten Alternative oder eines Vakuumlagers
der zweiten Alternative im Fall, dass kein Objekttischbett 72,
keine Führungsschiene 40 und
kein Führungsblock 42 verwendet werden.
-
5C ist
ein schematisches Diagramm, das den Objekttisch 26 zeigt,
der auf einem magnetischen Luftlager oder einem Vakuumlager 140 entlang
der oberen Oberfläche 142 des
Substrats 12 läuft.
Wenn das Substrat 12 in horizontaler Anordnung liegt, entwickeln
die magnetisch vorgeladenen oder vakuumbelasteten Luftlager 140 ausreichend Kraft,
um die Gravitationskraft des Objekttisches 26 zu überwinden,
während
dieser auf der Bodenfläche 142 läuft. Fachleute
werden erkennen, dass der Laseroptiktisch 22 in ähnlicher
Weise ausgebildet sein kann, um auf einem magnetisch geladenen oder
Vakuumlager entlang der oberen Oberfläche 14 des Substrats
zu laufen. Die Tischkonfiguration kann mechanische lineare Führungen
anstelle der Luftlagerführung
verwenden. Andere Einrichtungen zur Messung der Position, wie z.
B. Interferometer, können
in das Positioniersystem aufgenommen werden.
-
Die
Masse des Substrats 12 ist ausreichend groß, um die
Massen der Optiktischanordnung 22 und des Objekttisches 26 voneinander
zu entkoppeln, einschließlich
des Objekts, das darauf befestigt ist, so dass die Führungsbewegung
einer der Tische 22 und 26 nur zu einer vernachlässigbaren
Bewegungskraft auf die jeweils andere einwirkt. Die Massen der Tische 22 und 26,
die sich entlang der X- und Y-Achse
bewegen, sind gering und erlauben daher hohe Beschleunigungen und
hohe Bearbeitungsgeschwindigkeiten und begrenzen die Wärmeerzeugung
in den Linearmotoren 46. Weil das Zentrum der Masse des
Subsystems 28 zur Steuerung des Laserstrahlfokusbereichs
mit dem Zentrum der Masse der Optiktischanordnung 22 ausgerichtet
ist, werden Störungen
in den Bewegungen des optischen Tischs 22 minimiert.
-
Der
Laseroptiktisch 22 hat eine Öffnung 200, die das
Steuersubsystem 28 aufnimmt, welches ein Luftlager 202 enthält, das
die Scanlinse 30 aufnimmt. Das Steuersubsystem 28 steuert
die axiale Position eines Laserstrahlfokusbereichs, der durch die
Scanlinse 30 erzeugt wird, wenn der Laserstrahl allgemein entlang
einer Strahlachse 206 verläuft, die die optische Achse
der Scanlinse 30 ist und durch die Scanlinse 30 zur
Einwirkung auf eine Arbeitsfläche
eines Zielmusters, das auf dem Objekttisch 26 gehalten
ist.
-
6 zeigt
im größeren Detail
die Komponenten des Steuersubsystems 28 und dessen Befestigung
auf dem Laseroptiktisch 22. Im Hinblick auf 6 enthält das Steuersubsystem 28 eine
Linsenbetätigungseinrichtung 210,
die über
eine Jocheinrichtung 212 mit der Scanlinse 30 gekoppelt
ist, die im Inneren der Luftlageranordnung 214 aufgenommen
ist. Eine geeignete Lufthülse
ist unter der Teilenummer S307501, von New Wave Machine Components,
Inc., Aston, PA erhältlich.
Die Linsenbetätigungsanordnung 210,
die vorzugsweise ein Schallspulenaktuator ist, bewirkt aufgrund
der Jochanordnung 212 eine Bewegungskraft, die die Scanlinse 30 bewegt
und damit den Fokusbereich des Laserstrahls auf gewählte Positionen
entlang der Strahlachse 206.
-
Der
Schallspulenaktuator 210 enthält im Wesentlichen ein zylindrisches
Gehäuse 230 und
eine ringförmige
Spule 232, die aus einem magnetischen Kern gebildet ist,
um den ein Kupferdraht gewickelt ist. Das zylindrische Gehäuse 230 und
die ringförmige
Spule 232 sind koaxial ausgerichtet und die ringförmige Spule 232 bewegt
sich axial in das und aus dem Gehäuse 230 aufgrund von
Steuersignalen (nicht dargestellt), die auf den Schallspulenaktuator 210 gegeben
werden. Ein bevorzugter Schallspulenerzeuger 210 ist unter
der Nummer LA 28-22-006 Z, von BEI Kimco Magnetics, Vista, CA erhältlich.
-
Die
ringförmige
Spule 232 erstreckt sich durch eine im Wesentlichen kreisförmige Öffnung 234 in
einer Schallspulenbrücke 236,
die gegenüberliegende
Seitenelemente 238 enthält,
die auf Pfosten 240 (1) ruhen,
die an der optischen Laseroptiktischanordnung 22 befestigt
sind, um eine Stütze
für das
Subsystem 28 zur Steuerung des Laserstrahlfokusbereichs
zu bilden. Die Schallspulenbrücke 236 enthält auf jeder
der beiden gegenüberliegenden
Seitenverlängerungen 242 ein
Loch 244, das ein rohrförmiges
Gehäuse 250 enthält, durch
das sich ein Stab 252 erstreckt, der sich von einer oberen
Oberfläche 254 einer
Führungsbefestigung 256 erstreckt.
Jeder Stab 252 hat ein freies Ende 258. Die Führungsbefestigung 256 hat auf
der oberen Oberfläche 254 eine ringförmige Ablage 260,
auf der die ringförmige
Spule 232 ruht. Zwei gestapelte axial ausgerichtete lineare Kugelbuchsen 264 passen
in das rohrförmige
Gehäuse 250,
das in jedem Loch 244 der Seitenprojektionen 242 der
Schallspulenbrücke 236 enthalten
ist. Die freien Enden 258 der Stäbe 252, die durch
die Kugelbuchsen 264 führen,
werden durch Stabklemmen 266 abgedeckt, um einen harten
Anschlag der unteren Bewegungsgrenze der ringförmigen Spule 232 entlang
der Strahlachse 206 zu bilden.
-
Das
Gehäuse 230 weist
eine ringförmige Öffnung 270 auf,
die in koaxialer Ausrichtung mit dem Zentrum der ringförmigen Spule 232,
der Öffnung 234,
der Schallspulenbrücke 236 und
dem Zentrum der ringförmigen
Ablage 260 der Führungsbefestigung 256 positioniert
ist. Ein hohlen Stahlschaft 272 erstreckt sich durch die Öffnung 270 des
Gehäuses 230 und
eine hexagonale Mutter 274 verbindet axial ausgerichtet
den hohlen Stahlschaft 272 und ein flexibles rohrförmiges Stahlteil 276,
das mit einer Jochanordnung 212, wie nachstehend beschrieben ist,
gekoppelt ist. Die hexagonale Mutter 274 steht in Kontakt
mit einer unteren Oberfläche 278 der
ringförmigen
Spule 232, um das flexible Stahlelement 276 entlang
eines Antriebs oder der Z-Achse 280 als Antwort auf die
Rein- und Rausbewegung der ringförmigen
Spule 232 anzutreiben. Der hohle Stahlstift 270 führt durch
das Zentrum entlang der Achse der Spulenfeder 282, die
zwischen einer oberen Fläche 284 des
Gehäuses 230 und
einer zylindrischen Federaufnahme 286 aufgenommen ist,
die an einem freien Ende 290 des hohlen Stahlschafts 272 befestigt
ist. Die Spulenfeder 282 belastet die ringförmige Spule 232 vor
auf einen Mittelpunkt des Hubs entlang der Z-Achse 280 bei fehlendem Steuersignal,
das von dem Schallspulenaktuator 210 geliefert wird.
-
Die
Jochanordnung 212 enthält
gegenüberliegende
Jochseitenplatten 300 (von denen nur eine dargestellt ist),
die an einem Ende 302 an der Oberfläche 304 eines Jochrings 306 befestigt
sind und an dem anderen Ende 308 an einer rechteckigen
Mehrebenenjochbefestigung 310. Die Scanlinse 30,
die einen zylindrischen Umfang 312 hat und einen ringförmigen oberen
Flansch 314 aufweist, passt in die Jochanordnung 212,
so dass der obere Flansch 314 auf der Oberfläche 304 des
Jochrings 306 ruht. Die Scanlinse 30, die im Inneren
der Luftbuchse 214 aufgenommen ist, bildet den inneren
Lauf der Luftlageranordnung 202 und eine innere Oberfläche 316 der Luftbuchse 214 bildet
den äußeren Lauf
der Luftlageranordnung 202. Die Ausbildung der Luftlageranordnung 202 erhöht die Festigkeit
der Scanlinse 30 in der X-Y-Ebene, jedoch erlaubt dies,
dass die Scanlinse 30 sich entlang der Z-Achse in sehr
gleichmäßiger kontrollierter
Weise bewegen kann.
-
Das
flexible Stahlelement 206 hat ein freies Ende 320,
das in eine Ausnehmung 322 in der oberen Oberfläche 324 der
Jochbefestigung 310 passt, um dieses entlang der Z-Achse 280 zu
bewegen und damit die Scanlinse 30 entlang der Strahlachse 206. Eine
Encoderkopfbefestigung 326, die einen Encoder 328 hält und der
an der Schallspulenbrücke 236 angeordnet
ist, kooperiert mit einer Encoderkörperbefestigung 330,
die eine Encoderskala trägt
und an der Führungsbefestigung 256 befestigt
ist, um unter Verwendung von Lichtdiffraktionsprinzipien den Versatz
der Führungsbefestigung 256 relativ
zur Schallspulenbrücke 236 aufgrund
der Bewegung der ringförmigen
Spule 232 zu messen. Da das flexible rohrförmige Stahlelement 276 an
der ringförmigen
Spule 232 angeordnet ist, repräsentiert der gemessene Versatz
die Position der Scanlinse 30 entlang der Strahlachse 206.
-
Eine
Viertelwellenplatte 340, die an dem Befestigungsring 342 angeordnet
ist, ist zwischen einer unteren Fläche 344 einer rechteckförmigen Jochbefestigung 310 und
dem oberen Flansch 314 der Scanlinse 30 positioniert.
Eine Einrichtung 346 zur Strahlablenkung, wie z. B. ein
piezoelektrischer Steuerspiegel, ist an der Optiktischanordnung
(3) befestigt, und zwischen der rechteckförmigen Jochanordnung 310 und
der Viertelwellenplatte 340 angeordnet. Der schnelle Steuerspiegel 346 empfängt den
einlaufenden Laserstrahl 348, der sich entlang der Strahlachse 206 fortpflanzt
und richtet den Laserstrahl 348 durch die Viertelwellenplatte 240 und
die Scanlinse 30. Die Viertelwellenplatte 340 bewirkt eine
Zirkularpolarisation des einlaufenden linear polarisierten Laserstrahls
und der schnelle Steuerspiegel 346 richtet den zirkularpolarisierten
Laserstrahl zur Einwirkung auf ausgewählte Stellen der Arbeitsfläche eines
Zielobjekts, das auf dem Objekttisch 26 gehalten ist. Wenn
sich der schnelle Steuerspiegel 346 in seiner neutralen
Position befindet, verlaufen die Z-Achse 280, die Strahlachse 206 und
der Laufweg des Laserstrahls 348 colinaer. Wenn der schnelle
Steuerspiegel 346 in Betrieb ist, ist der Strahlweg des
Laserstrahls 348 im Wesentlichen mit der Strahlachse 206 ausgerichtet.
-
Das
flexible Stahlelement 276 ist in Z-Achsrichtung fest, jedoch
in X-Y-Ebene nachgiebig. Diese Eigenschaften des flexiblen Stahlelements 276 ermögliche es,
dass es als Puffer wirkt, dass die Führungsaktion der Lageranordnung 202,
die die Scanlinse 30 enthält, von der Führungsaktion
der Linsenantriebsanordnung 210 entkoppelt, die die Scanlinse 30 bewegt.
-
Die
Linsenantriebsanordnung 210 und die Lageranordnung 212 weisen
Schwerpunkte auf und sind entlang der Z-Achsen positioniert. Die
Schallspulenbrücke 236 der
Linsenantriebsanordnung 210 hat zwei Eindrücke 350,
deren Tiefe und Querschnittsbereiche so gewählt sind, dass die axiale Ausrichtung
der zwei Schwerpunkte erreicht wird. Eine solche Ausrichtung der
Schwerpunkte verhindert ein Hebelarmmoment im Steuersystem 28 und verhindert
damit die Neigung zu niedrigen Resonanzfrequenzvibrationen bei bekannten
Hebelarmstrahlanordnungen.
-
Eine
Reihe von möglichen
Arten von Laserbearbeitungssystemen, in denen ein Positioniersystem 10 verwendet
ist, kann verwendet werden, einschließlich der Bearbeitung von Halbleiterwafern oder
anderen Objekten durch Mikrobearbeitung, Zerteilung und Schweißung. In
einem Waferzerteilungssystem bewegt sich ein Laserstrahl 348 entlang
vorgeschriebener Stellen auf der Waferoberfläche. In einem Waferschweißverarbeitungssystem
wird ein gepulster Laserstrahl 348 relativ zu Waferoberflächenstellen
von Schweißverbindungen
bewegt, um sie derart zu bestrahlen, dass die Laserstrahlpulse entweder
teilweise oder komplett das Schweißmaterial entfernen.
-
Es
ist ersichtlich für
den Fachmann, dass vielen Änderungen
an den Details der oben beschriebenen Ausführungsformen ausgeführt werden
können, ohne
dass das Grundprinzip der Erfindung verlassen wird. Der Schutzumfang
der vorliegenden Erfindung ist daher lediglich durch die nachfolgenden
Ansprüche
bestimmt.
-
Zusammenfassung
-
Es
wird eine Plattformarchitektur mit gesplitterter Achse als Mehrplattformpositioniersystem
(10) implementiert, welche in der Lage ist, einen vibrations-
und thermisch stabilen Materialtransport bei hoher Geschwindigkeit
und Beschleunigung durchzuführen.
Ein Splittachsendesign entkoppelt die Tischbewegung entlang zweier
rechtwinkliger Achsen, die in getrennten parallelen Ebenen liegen.
Ein dimensionsstabiles Substrat (12) in Form einer Granit-
oder anderen Steintafel, einem Keramikmaterial oder Gusseisen wird
als Basis für
die unteren und oberen Tische verwendet. Eine feste Trägerstruktur ermöglicht eine
schnellere und genauere Positionierung axial einstellbarer optischer
Komponenten in einem Laserbearbeitungssystem. Die Vibrations- und thermische
Stabilität
wird verbessert, wenn eine optische Anordnung (30) in einer
festen Luftlagerhülse (214)
aufgenommen ist, die an einer Trägerstruktur (236, 240)
oberhalb eines Objekttisches (26) des Mehrplattformpositioniersystems
befestigt ist. (1)