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TECHNISCHES GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Hybridantriebseinheit,
die eine mit einer Brennkraftmaschine verbundene Eingangswelle,
eine mit Rädern verbundene Ausgangswelle, eine erste elektrische
Drehmaschine, eine mit der Ausgangswelle verbundene zweite elektrische
Drehmaschine und eine Leistungsverteilvorrichtung zum Verteilen
einer Drehantriebskraft der Eingangswelle auf die Ausgangswelle
und die erste elektrische Drehmaschine aufweist.
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STAND DER TECHNIK
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In
neuerer Zeit sind Hybridfahrzeuge zum Einsatz gekommen, die durch
Kombination einer Brennkraftmaschine und elektrischer Drehmaschinen
eine Verbesserung der Kraftstoffwirtschaftlichkeit und eine Verminderung
der Abgasemissionen der Brennkraftmaschine ermöglichen.
Als ein Beispiel einer für ein solches Hybridfahrzeug verwendeten
Hybridantriebseinheit ist eine Struktur einer Hybridantriebseinheit
bekannt, die eine mit einer Brennkraftmaschine verbundene Eingangswelle,
eine mit Rädern verbundene Ausgangswelle, eine erste elektrische
Drehmaschine, eine zweite elektrische Drehmaschine, eine Leistungsverteilvorrichtung
zum Verteilen einer Drehantriebskraft der Eingangswelle auf die
Ausgangswelle und die erste elektrische Drehmaschine und eine Getriebevorrichtung
enthält, die zwischen die zweite elektrische Drehmaschine
und die Ausgangswelle angeschlossen ist (siehe beispielsweise Patentdokument
1). Bei dieser Hybridantriebseinheit ist die Getriebevorrichtung
derart aufgebaut, dass sie eine Mehrzahl von Schaltstufen aufweist und
unter Änderung einer Drehzahl der zweiten elektrischen
Drehmaschine mit einem Drehzahlverhältnis, das einer Drehzahl
der Ausgangswelle entspricht, die Drehzahl auf die Ausgangswelle überträgt.
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Zusätzlich
wird bei dieser Hybridantriebseinheit ein Hochgeschwindigkeitsmodus
gewählt, wenn eine Fahrzeuggeschwindigkeit einen vorbestimmten Wert übersteigt
und ein angefordertes Drehmoment ebenfalls kleiner als ein vorbestimmter
Wert ist. Weiter enthält dieser Hochgeschwindigkeitsmodus
einen Normalmodus und einen Reisemodus, und der Reise modus (Hochgeschwindigkeitsreisemodus)
wird im Fall einer geringen Last gewählt, in dem das für die
zweite elektrische Drehmaschine angeforderte Drehmoment Null oder
geringer ist. In diesem Hochgeschwindigkeitsreisemodus wird ein
Rotor der ersten elektrischen Drehmaschine mittels einer Bremse festgelegt
und außerdem wird eine Bremse der Getriebevorrichtung wird
ebenfalls freigegeben, damit ein Drehbauteil der Getriebevorrichtung,
das zwischen der Ausgangswelle und der zweiten elektrischen Drehmaschine
angeordnet ist, frei laufen kann; auf diese Weise wird kaum Leistung
zwischen der Ausgangswelle und der zweiten elektrischen Drehmaschine übertragen.
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Weiter
ist diese Antriebseinheit mit einer Struktur zur Minimierung der
Entstehung eines Leistungsverlustes (Schleppverlust) versehen, der
durch Übertragung von Brennkraftmaschinenleistung, obwohl
in geringem Ausmaß, auf die zweite elektrische Drehmaschine
und das Drehbauteil der Getriebevorrichtung in dem Hochgeschwindigkeitsreisemodus, wie
oben beschrieben, zu minimieren. Mit anderen Worten enthält
diese Hybridantriebseinheit eine Beurteilungsvorrichtung zum Beurteilen
einer Energie des Schleppverlustes, und eine Steuervorrichtung zum
Steuern einer Drehzahl der zweiten elektrischen Drehmaschine, basierend
auf einem Beurteilungsergebnis dieser Beurteilungsvorrichtung. Zusätzlich
ist diese Hybridantriebseinrichtung so strukturiert, dass der Leistungsverlust
der Hybridantriebseinrichtung durch Steuerung der Drehzahl der zweiten
elektrischen Drehmaschine minimiert wird, so dass die Schleppverlustenergie
in dem Hochgeschwindigkeitsreisemodus minimiert wird.
- [Patentdokument
1] Japanische Patentveröffentlichung Nr. JP-3807386
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OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
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Selbst
bei einer solchen Struktur der Hybridantriebseinheit, wie oben beschrieben,
kann jedoch, da ein Rotor der zweiten elektrischen Drehmaschine mit
einer vorbestimmten Drehzahl im Hochgeschwindigkeitsreisemodus dreht,
der Leistungsverlust (Schleppverlust) durch diese Drehung nicht
vollständig eliminiert werden. Zusätzlich wird
durch Drehung eines solchen Rotors ein Kernverlust in der zweiten elektrischen
Drehmaschine erzeugt.
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Um
die vorgenannten Problem zu lösen, liegt eine Aufgabe der
vorliegenden Erfindung darin, eine Hybridantriebseinheit zu schaffen,
die den Schleppverlust und den Kernverlust des Rotors der zweiten elektrischen
Drehmaschine unter einer Fahrbedingung mit geringer Last, wie einem
Hochgeschwindigkeitsreisemodus, in dem es nicht erforderlich ist,
eine Antriebskraft der zweiten elektrischen Drehmaschine zur Ausgangswelle
zu übertragen, unterdrücken kann.
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Eine
charakteristische Struktur einer erfindungsgemäßen
Hybridantriebseinheit zur Lösung der vorgenannten Aufgabe
liegt darin, dass sie eine mit einer Brennkraftmaschine verbundene
Eingangswelle, eine mit Rädern verbundene Ausgangswelle, eine
erste elektrische Drehmaschine, eine mit der Ausgangswelle verbundene
zweite elektrische Drehmaschine, und eine Leistungsverteilvorrichtung
zum Verteilen einer Drehantriebskraft der Eingangswelle auf die
Ausgangswelle und die erste elektrische Drehmaschine enthält,
und dass sie weiter eine Festsetzeinrichtung für die zweite
elektrische Drehmaschine enthält, um einen Rotor der zweiten
elektrischen Drehmaschine selektiv festzusetzen, und eine Übertragungsabschalteinrichtung
zum Ermöglichen, dass die Übertragung einer Drehung
zwischen der Ausgangswelle und der zweiten elektrischen Drehmaschine
wenigstens in einem Zustand, in dem der Rotor der zweiten elektrischen
Drehmaschine festgesetzt ist, abgeschaltet wird.
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Es
sei darauf hingewiesen, dass in der vorliegenden Anmeldung umfasst
der Begriff ”Verbindung” eine Struktur zur Durchführung
einer direkten Drehübertragung zwischen zwei Bauteilen
umfasst, und weiter eine Struktur zum Durchführen einer
indirekten Drehübertragung mittels eines oder zwei oder mehreren
Bauteilen umfasst. Zusätzlich wird in der vorliegenden
Anmeldung der Begriff ”elektrische Drehmaschine” als
ein Konzept verwendet, das irgendeinen aus einem Motor (elektrische
drehende Maschine), einem Generator (Elektrizität erzeugende Maschine)
und eine Motor/Generator umfasst, der je nach Notwendigkeit als
ein Motor oder ein Generator dient.
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Entsprechend
der oben beschriebenen charakteristischen Struktur kann der Rotor
der zweiten elektrischen Drehmaschine unter einer Fahrbedingung
mit geringer Last festgesetzt werden, wie einem Hochgeschwindigkeitsreisemodus,
bei dem es nicht erforderlich ist, eine Antriebskraft der zweiten
elektrischen Drehmaschine auf die Ausgangswelle zu übertragen,
und die Drehübertragung zwischen der Ausgangswelle und
der zweiten elektrischen Dreh maschine kann ebenfalls abgeschaltet
werden, indem zugelassen wird, dass die Ausgangswelle relativ zu dem
festgesetzten Rotor der zweiten elektrischen Drehmaschine dreht.
Deshalb können unter der Fahrbedingung mit geringer Last,
bei der es nicht erforderlich ist, eine Antriebskraft der zweiten
elektrischen Drehmaschine auf die Ausgangswelle zu übertragen,
der Schleppverlust und der Kernverlust des Rotors der zweiten elektrischen
Drehmaschine unterdrückt werden, wodurch eine Verbesserung
der Kraftstoffwirtschaftlichkeit der Brennkraftmaschine ermöglicht
wird.
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Wenn
die zweite elektrische Drehmaschine mit der Ausgangswelle über
eine Getriebevorrichtung verbunden ist, ist vorteilhaft ein Ausgangsdrehelement
der Leistungsverteilvorrichtung mit einem der Drehelemente der Getriebevorrichtung
verbunden und die Getriebevorrichtung ist in der Lage, eine Drehzahl
des Ausgangsdrehelements zu erhöhen und sie sie auf die
Ausgangswelle wenigstens in dem Zustand zu übertragen,
in dem der Rotor der zweiten elektrischen Drehmaschine festgesetzt
ist.
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Durch
die vorstehende Strukturierung kann die Drehzahl der Eingangswelle
in dem Zustand, in dem der Rotor der zweiten elektrischen Drehmaschine
festgesetzt ist, erhöht werden und auf die Ausgangswelle übertragen
werden. Daher kann selbst unter der Fahrbedingung mit geringer Last,
in der es nicht erforderlich ist, eine Antriebskraft der zweiten elektrischen
Drehmaschine auf die Ausgangswelle zu übertragen, und auch
unter einer Hochgeschwindigkeitsfahrbedinung verhindert werden,
dass eine Drehzahl der Brennkraftmaschine übermäßig
hoch wird, wodurch eine weitere Verbesserung der Kraftstoffwirtschaftlichkeit
der Brennkraftmaschine ermöglicht wird.
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Weiter
ist vorteilhaft, dass die Ausgangswelle mit einem Drehelement der
Getriebevorrichtung verbunden ist, das nicht das Drehelement ist,
mit dem das Ausgangsdrehelement der Leistungsverteilvorrichtung
verbunden ist, und dass die Übertragungsabschaltvorrichtung
derart strukturiert ist, dass sie eine Kupplung zum selektiven Verbinden
der Getriebevorrichtung und des Ausgangsdrehelements der Leistungsverteilvorrichtung
mit der Ausgangswelle enthält.
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Durch
die vorbeschriebene Strukturierung kann vergleichsweise einfach
eine Struktur realisiert werden, bei der, während die Kupplung
in Eingriff ist, die Drehung des Ausgangsdreh elements der Leistungsverteilvorrichtung
ohne Änderung auf die Ausgangswelle übertragen
wird, und auch die Drehung der zweiten elektrischen Drehmaschine über
die Getriebevorrichtung auf die Ausgangswelle übertragen wird,
und während die Kupplung ausgerückt ist, die Drehübertragung
zwischen der Ausgangswelle und der zweiten elektrischen Drehmaschine
unterbrochen ist, und auch die Drehung des Ausgangsdrehelements
der Leistungsverteilvorrichtung über die Getriebevorrichtung
erhöht wird und auf die Ausgangswelle übertragen
wird.
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Zusätzlich
ist es vorteilhaft, dass die Struktur derart ist, dass die Festsetzeinrichtung
der zweiten elektrischen Drehmaschine den Rotor der zweiten elektrischen
Drehmaschine festsetzt, wenn eine Drehzahl und eine geforderte Antriebskraft
der Ausgangswelle innerhalb eines vorbestimmten Hochdrehzahlbereiches
und eines niederen Antriebskraftbereiches sind.
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Durch
die vorbeschriebene Strukturierung ist es möglich, das
Festsetzen des Rotors der zweiten elektrischen Drehmaschine und
das Abschalten der Drehübertragung zwischen der Ausgangswelle
und der zweiten elektrischen Drehmaschine geeignet durchzuführen,
indem, basierend auf der Drehzahl und der geforderten Antriebskraft
der Ausgangswelle die Niedriglastfahrbedingung, bei der es nicht
erforderlich ist, eine Antriebskraft der zweiten elektrischen Drehmaschine
auf die Ausgangswelle zu übertragen, vordefiniert wird.
Daher können der Schleppverlust und der Kernverlust des
Rotors der zweiten elektrischen Drehmaschine geeignet unterdrückt
werden, wodurch eine Verbesserung der Kraftstoffwirtschaftlichkeit
der Brennkraftmaschine ermöglicht wird.
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Weiter
ist es auch vorteilhaft, dass die Struktur eine Festsetzeinrichtung
der ersten elektrischen Drehmaschine enthält, um einen
Rotor der ersten elektrischen Drehmaschine selektiv festzusetzen.
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Durch
die vorbeschriebene Strukturierung kann in dem Zustand, in dem es
nicht erforderlich ist, die Drehantriebskraft der Eingangswelle
auf die erste elektrische Drehmaschine zu übertragen, beispielsweise
wenn keine Erzeugung elektrischer Leistung erforderlich ist, ein
Vorgang der Verteilung der Drehantriebskraft der Eingangswelle auf
die Ausgangswelle und die erste elektrische Drehmaschine mittels der
Leistungsverteilvorrichtung gestoppt werden; auf diese Weise kann
der Zustand erreicht werden, in dem die gesamte Drehantriebskraft
der Eingangswelle auf das Ausgangsdrehelement der Leistungsverteilvorrichtung übertragen
wird. Daher können in dem Zustand, in dem es nicht erforderlich
ist, die Drehantriebskraft der Eingangswelle auf die erste elektrische
Drehmaschine zu übertragen, der Schleppverlust und der
Kernverlust des Rotors der ersten elektrischen Drehmaschine unterdrückt
werden, wodurch eine weitere Verbesserung der Kraftstoffwirtschaftlichkeit
der Brennkraftmaschine ermöglicht wird.
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Eine
weitere charakteristische Struktur der erfindungsgemäßen
Hybridantriebseinheit liegt darin, dass sie eine mit einer Brennkraftmaschine
verbundene Eingangswelle, eine mit Rädern verbundene Ausgangswelle,
eine erste elektrische Drehmaschine, eine zweite elektrische Drehmaschine,
eine Leistungsverteilvorrichtung zum Verteilen einer Drehantriebskraft
der Eingangswelle auf die Ausgangswelle und die erste elektrische
Drehmaschine, und eine Getriebevorrichtung, die zwischen der zweiten
elektrischen Drehmaschine und der Ausgangswelle verbunden ist, enthält,
wobei die Getriebevorrichtung ein Planetengetriebe ist, das in der
Reihenfolge der Drehzahl wenigstens ein erstes Drehelement, ein zweites
Drehelement, ein drittes Drehelement und ein viertes Drehelement
enthält, wobei das erste Drehelement mittels einer Bremse
selektiv an einem nicht drehenden Bauteil festgesetzt wird, das
zweite Drehelement mit der Ausgangswelle verbunden ist, das dritte
Drehelement mit einem Ausgangsdrehelement der Leistungsverteilvorrichtung
verbunden ist, das vierte Drehelement mit einem Rotor der zweiten elektrischen
Drehmaschine verbunden ist und mittels einer zweiten Bremse selektiv
an einem nicht drehenden Bauteil festgesetzt ist, und darin, dass
die Hybridantriebseinheit eine Kupplung zum selektiven Verbinden
des Ausgangsdrehelements der Leistungsverteilvorrichtung und der
Ausgangswelle enthält.
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Es
sei darauf hingewiesen, dass bezüglich eines Planetengetriebemechanismus,
der mit drei Drehelementen, einem Sonnenrad, Träger und
Hohlrad versehen ist, der Einzelplanetengetriebemechanismus oder
eine Vorrichtung, die durch Kombination mehrerer Planetengetriebemechanismen
erhalten wird, in der vorliegenden Anmeldung ”Planetengetriebe” genannt
wird.
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Entsprechend
der vorbeschriebenen charakteristischen Struktur kann der Rotor
der zweiten elektrischen Drehmaschine mittels der zweiten Bremse selektiv
an dem nicht drehenden Bauteil festgesetzt werden. Zusätzlich
schaltet in dem Zustand, in dem der Rotor der zwei ten elektrischen
Drehmaschine mittels der zweiten Bremse festgesetzt ist, und in dem
die Kupplung und die erste Bremse gelöst sind, die Getriebevorrichtung
die Drehübertragung zwischen der Ausgangswelle und der
zweiten elektrischen Drehmaschine ab und erhöht ferner
die Drehzahl der Eingangswelle und überträgt sie
auf die Ausgangswelle. Daher können unter einer Niedriglastfahrbedingung,
wie einem Hochgeschwindigkeitsreisemodus, in dem es nicht erforderlich
ist, eine Antriebskraft der zweiten elektrischen Drehmaschine auf
die Ausgangswelle zu übertragen, der Schleppverlust und
der Kernverlust des Rotors der zweiten elektrischen Drehmaschine
unterdrückt werden, indem die zweite Bremse in Eingriff
gebracht wird und die Kupplung und die erste Bremse gelöst
werden, wodurch eine Verbesserung der Kraftstoffwirtschaftlichkeit
der Brennkraftmaschine ermöglicht wird.
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Eine
weitere charakteristische Struktur einer erfindungsgemäßen
Hybridantriebseinheit liegt darin, dass sie eine mit einer Brennkraftmaschine
verbundene Eingangswelle, eine mit Rädern verbundene Ausgangswelle,
eine erste elektrische Drehmaschine, eine zweite elektrische Drehmaschine,
eine Leistungsverteilvorrichtung zum Verteilen einer Drehantriebskraft
der Eingangswelle auf die Ausgangswelle und die erste elektrische
Drehmaschine, und eine Getriebevorrichtung enthält, die
zwischen der zweiten elektrischen Drehmaschine und der Ausgangswelle
verbunden ist, wobei die Getriebevorrichtung derart strukturiert
ist, dass sie ein erstes Planetengetriebe und ein zweites Planetengetriebe
enthält, von denen jedes in Reihenfolge der Drehzahl wenigstens ein
erstes Drehelement, ein zweites Drehelement und ein drittes Drehelement
enthält, wobei das erste Drehelement des ersten Planetengetriebes
an einem nicht drehenden Bauteil befestigt ist, das zweite Drehelement
des ersten Planetengetriebes mittels einer zweiten Kupplung selektiv
mit der Ausgangswelle verbunden ist, und das dritte Drehelement
des ersten Planetengetriebes derart verbunden ist, dass es integral
mit dem zweiten Drehelement des zweiten Planetengetriebes und einem
Ausgangsdrehelement der Leistungsverteilvorrichtung dreht, wobei
das erste Drehelement des zweiten Planetengetriebes mit der Ausgangswelle
verbunden ist und das dritte Drehelement des zweiten Planetengetriebes
mit einem Rotor der zweiten elektrischen Drehmaschine verbunden
ist und mittels einer Bremse selektiv an einem nicht drehenden Bauteil
festgesetzt ist, und darin, dass die Hybridantriebseinheit eine
erste Kupplung enthält, um das Ausgangsdrehelement der
Leistungsverteilvorrichtung und die Ausgangswelle selektiv zu verbinden.
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Entsprechend
der vorbeschriebenen charakteristischen Struktur kann der Rotor
der zweiten elektrischen Drehmaschine mittels der Bremse selektiv an
dem nicht drehenden Bauteil festgesetzt werden. Zusätzlich
schaltet in dem Zustand, in dem der Rotor der zweiten elektrischen
Drehmaschine mittels der Bremse festgesetzt ist und wenn die erste
Kupplung und die zweite Kupplung gelöst sind, die Getriebevorrichtung
die Drehübertragung zwischen der Ausgangswelle und der
zweiten elektrischen Drehmaschine ab und erhöht ferner
die Drehzahl der Eingangswelle und übertragt sie auf die
Ausgangswelle. Daher können unter einer Niedriglastfahrbedingung, wie
einem Hochgeschwindigkeitsreisemodus, in dem es nicht erforderlich
ist, eine Antriebskraft der zweiten elektrischen Drehmaschine auf
die Ausgangswelle zu übertragen, der Schleppverlust und
der Kernverlust des Rotors der zweiten elektrischen Drehmaschine
unterdrückt werden, indem die Bremse in Eingriff gebracht
wird und die erste Kupplung und die zweite Kupplung ausgerückt
werden, wodurch eine Verbesserung der Kraftstoffwirtschaftlichkeit
der Brennkraftmaschine ermöglicht wird.
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Eine
nochmals andere charakteristische Struktur einer erfindungsgemäßen
Hybridantriebseinheit liegt darin, dass sie eine mit einer Brennkraftmaschine
verbundene Eingangswelle, eine mit Rädern verbundene Ausgangswelle,
eine erste elektrische Drehmaschine, eine zweite elektrische Drehmaschine,
eine Leistungsverteilvorrichtung zum Verteilen einer Drehantriebskraft
der Eingangswelle auf die Ausgangswelle und die erste elektrische
Drehmaschine, und eine Getriebevorrichtung enthält, die
zwischen der zweiten elektrischen Drehmaschine und der Ausgangswelle
verbunden ist, wobei die Getriebevorrichtung derart strukturiert
ist, dass sie ein erstes Planetengetriebe enthält, das
in Reihenfolge der Drehzahl wenigstens ein erstes Drehelement, ein zweites
Drehelement, ein drittes Drehelement und ein viertes Drehelement
enthält, und weiter so strukturiert ist, dass sie ein zweites
Planetengetriebe aufweist, das in Reihenfolge der Drehzahl wenigstens ein
erstes Drehelement, ein zweites Drehelement und ein drittes Drehelement
enthält, wobei das erste Drehelement des ersten Planetengetriebes
mittels einer ersten Bremse selektiv an einem nicht drehenden Bauteil
festgesetzt ist, das zweite Drehelement des ersten Planetengetriebes
mittels einer zweiten Bremse selektiv an einem nicht drehenden Bauteil
festgesetzt ist, das dritte Drehelement des ersten Planetengetriebes
derart verbunden ist, dass es integral mit dem ersten Drehelement
des zweiten Planetengetriebes dreht, und das vierte Drehelement
des ersten Planetengetriebes mit einem Rotor der zweiten elektrischen
Drehmaschine verbunden ist, das zweite Drehelement des zweiten Planetengetriebes
mit einem Ausgangsdrehelement der Leistungs verteilvorrichtung verbunden
ist und das dritte Drehelement des zweiten Planetengetriebes mit
der Ausgangswelle verbunden ist, und darin, dass die Hybridantriebseinheit
eine Kupplung zum selektiven Verbinden des Ausgangsdrehelements
der Leistungsverteilvorrichtung und der Ausgangswelle enthält.
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Entsprechend
der vorbeschriebenen charakteristischen Struktur kann der Rotor
der zweiten elektrischen Drehmaschine mittels der ersten Bremse und
der zweiten Bremse selektiv an dem nicht drehenden Bauteil festgesetzt
werden. Zusätzlich schaltet in dem Zustand, in dem der
Rotor der zweiten elektrischen Drehmaschine mittels der ersten Bremse
und der zweiten Bremse festgesetzt ist und in dem die Kupplung gelöst
ist, die Getriebevorrichtung die Drehübertragung zwischen
der Ausgangswelle und der zweiten elektrischen Drehmaschine ab und
erhöht ferner die Drehzahl der Eingangswelle und überträgt
sie auf die Ausgangswelle. Daher können unter einer Niedriglastfahrbedingung,
wie einem Hochgeschwindigkeitsreisemodus, in dem es nicht erforderlich
ist, eine Antriebskraft der zweiten elektrischen Drehmaschine auf
die Ausgangswelle zu übertragen, der Schleppverlust und
der Kernverlust des Rotors der zweiten elektrischen Drehmaschine
unterdrückt werden, indem die erste Bremse und die zweite Bremse
in Eingriff gebracht werden und die Kupplung ausgerückt
wird, wodurch eine Verbesserung der Kraftstoffwirtschaftlichkeit
der Brennkraftmaschine ermöglicht wird.
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Hier
ist es vorteilhaft, dass die Leistungsverteilvorrichtung als ein
Planetengetriebe strukturiert ist, der in Reihenfolge der Drehzahl
wenigstens ein erstes Drehelement, ein zweites Drehelement und ein
drittes Drehelement enthält, wobei das erste Drehelement
mit einem Rotor der ersten elektrischen Drehmaschine verbunden ist,
das zweite Drehelement mit der Eingangswelle verbunden ist und das dritte
Drehelement das Ausgangsdrehelement ist.
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Mittels
der vorgenannten Struktur kann der Betrieb der Verteilung der Drehantriebskraft
der Eingangswelle auf die Ausgangswelle und die erste elektrische
Drehmaschine mittels der Leistungsverteilvorrichtung in geeigneter
Weise erfolgen.
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Zusätzlich
ist es auch vorteilhaft, dass die Struktur eine Bremse enthält,
um den Rotor der ersten elektrischen Drehmaschine selektiv festzusetzen.
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Mittels
der vorbeschriebenen Strukturierung kann in dem Zustand, in dem
es nicht erforderlich ist, die Drehantriebskraft der Eingangswelle
auf die erste elektrische Drehmaschine zu übertragen, beispielsweise,
wenn keine Erzeugung elektrischer Leistung erforderlich ist, der
Betrieb der Verteilung der Drehantriebskraft der Eingangswelle auf
die Ausgangswelle und die erste elektrische Drehmaschine mittels der
Leistungsverteilvorrichtung gestoppt werden; auf diese Weise kann
der Zustand erreicht werden, in dem die gesamte Drehantriebskraft
der Eingangswelle auf das Ausgangsdrehelement der Leistungsverteilvorrichtung übertragen
wird. Daher können in dem Zustand, in dem es nicht erforderlich
ist, die Drehantriebskraft der Eingangswelle auf die erste elektrische
Drehmaschine zu übertragen, der Schleppverlust und der
Kernverlust des Rotors der ersten elektrischen Drehmaschine unterdrückt
werden, wodurch eine weitere Verbesserung der Kraftstoffwirtschaftlichkeit
der Brennkraftmaschine erzielt wird.
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Eine
weitere charakteristische Struktur einer erfindungsgemäßen
Hybridantriebseinheit liegt darin, dass sie eine mit einer Brennkraftmaschine
verbundene Eingangswelle, eine mit Rädern verbundene Ausgangswelle,
eine erste elektrische Drehmaschine, eine zweite elektrische Drehmaschine,
eine Leistungsverteilvorrichtung zum Verteilen einer Drehantriebskraft
der Eingangswelle auf die Ausgangswelle und die erste elektrische
Drehmaschine, und eine zwischen der zweiten elektrischen Drehmaschine und
der Ausgangswelle verbundene Getriebevorrichtung enthält,
und darin, dass sie derart strukturiert ist, dass sie zwischen einem
festgesetzten Schnellmodus, in dem sowohl ein Rotor der ersten elektrischen Drehmaschine
als auch ein Rotor der zweiten elektrischen Drehmaschine festgesetzt
sind und in dem eine Drehzahl der Eingangswelle erhöht
wird und auf die Ausgangswelle übertragen wird, und einem
geteilten Normalmodus schaltbar ist, in dem die Drehantriebskraft
der Eingangswelle über die Leistungsverteilvorrichtung
auf die erste elektrische Drehmaschine und die Ausgangswelle verteilt
wird und in dem eine Drehantriebskraft der zweiten elektrischen Drehmaschine über
die Getriebevorrichtung auf die Ausgangswelle übertragen
wird.
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Entsprechend
der vorstehend beschriebenen charakteristischen Struktur können
unter einer Niedriglastfahrbedingung, wie einem Hochgeschwindigkeitsreisemodus,
in dem es nicht erforderlich ist, eine Antriebskraft der zweiten
elektrischen Drehmaschine auf die Ausgangswelle zu übertragen,
die Rotoren sowohl der ersten elektrischen Drehmaschine als auch
der zweiten elektrischen Drehmaschine festgesetzt werden, indem
auf den festgesetz ten Schnellmodus geschaltet wird, um den Schleppverlust
und den Kernverlust der Rotoren der ersten und der zweiten elektrischen
Drehmaschinen zu unterdrücken, und die Drehzahl der Eingangswelle
kann ebenfalls erhöht werden und auf die Ausgangswelle übertragen
werden, um zu verhindern, dass die Drehzahl der Brennkraftmaschine übermäßig
hoch wird. Daher kann die Kraftstoffwirtschaftlichkeit der Brennkraftmaschine
unter solch einer Hochlastfahrbedingung verbessert werden. Andererseits
kann unter anderen Fahrbedingungen durch Schalten auf den geteilten
Normalmodus die Drehantriebskraft der Eingangswelle auf die Ausgangswelle
und die erste elektrische Drehmaschine verteilt werden und eine von
der ersten elektrischen Drehmaschine und der zweiten elektrischen
Drehmaschine kann elektrische Leistung erzeugen, während
die andere im Leistungsbetrieb laufen kann, wodurch ein Fahren mit
effizient arbeitender Brennkraftmaschine möglich ist.
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Hier
ist es bevorzugt, dass die Struktur auch auf einen geteilten Schnellmodus
schaltbar ist, bei dem die Drehantriebskraft der Eingangswelle über die
Leistungsverteilvorrichtung auf die erste elektrische Drehmaschine
und die Ausgangswelle verteilt wird, der Rotor der zweiten elektrischen
Drehmaschine festgesetzt ist und die Drehzahl der Eingangswelle
erhöht ist und auf die Ausgangswelle übertragen wird.
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Mittels
der vorbeschriebenen Strukturierung bewirkt, wenn in einer elektrischen
Speichervorrichtung, wie einer Batterie, verbleibende Elektrizität während
des Fahrens in dem festgesetzten Schnellmodus auf einen geringen
Pegel vermindert wird, das Schalten des Modus auf den geteilten
Schnellmodus, dass die Drehantriebskraft der Eingangswelle auf die erste
elektrische Drehmaschine und die Ausgangswelle über die
Leistungsverteilvorrichtung verteilt wird, wodurch ermöglicht
wird, dass die erste elektrische Drehmaschine elektrische Leistung
erzeugt. Daher können mit dieser Struktur unter der Niedriglastfahrbedingung,
wie dem Hochgeschwindigkeitsreisemodus, bei dem es nicht erforderlich
ist, eine Antriebskraft der zweiten elektrischen Drehmaschine auf
die Ausgangswelle zu übertragen, der Schleppverlust und
der Kernverlust des Rotors der zweiten elektrischen Drehmaschine
unterdrückt werden, wodurch eine Verbesserung der Kraftstoffwirtschaftlichkeit
der Brennkraftmaschine ermöglicht wird, und ferner ist
das Erzeugen elektrischer Leistung ebenfalls möglich, indem
der Modus je nach Notwendigkeit auf den geteilten Schnellmodus geschaltet
wird.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein Strukturdiagramm, das eine Hybridantriebseinheit entsprechend
einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
zeigt.
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2 ist
ein Systemstrukturdiagramm der Hybridantriebseinheit entsprechend
der ersten Ausführungsform.
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3 ist
ein Diagramm, das ein Beispiel eines Steuerkennfeldes für
die Hybridantriebseinheit entsprechend der ersten Ausführungsform
zeigt.
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4 ist
eine Ansicht, die eine Betriebstabelle für die Hybridantriebseinheit
entsprechend der ersten Ausführungsform zeigt.
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5 ist
ein Drehzahldiagramm einer Leistungsverteilvorrichtung entsprechend
der ersten Ausführungsform.
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6 ist
ein Drehzahldiagramm einer Getriebevorrichtung entsprechend der
ersten Ausführungsform.
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7 zeigt
Zeitdiagramme, die Betriebe verschiedener Teile während
der Modusumschaltung der Hybridantriebseinheit entsprechend der
ersten Ausführungsform zeigen.
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8 zeigt
Zeitdiagramme, die Betriebe verschiedener Teile während
der Modusumschaltung der Hybridantriebseinheit entsprechend der
ersten Ausführungsform zeigen.
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9 ist
ein Strukturdiagramm, das eine Hybridantriebseinheit einer zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
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10 ist
eine Ansicht, die eine Betriebstabelle für die Hybridantriebseinheit
entsprechend der zweiten Ausführungsform zeigt.
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11 zeigt Drehzahldiagramme einer Getriebevorrichtung
entsprechend der zweiten Ausführungsform.
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12 ist
ein Strukturdiagramm, das eine Hybridantriebseinheit entsprechend
einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
zeigt.
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13 ist
eine Ansicht, die eine Betriebstabelle für die Hybridantriebseinheit
entsprechend der dritten Ausführungsform zeigt.
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14 zeigt Drehzahldiagramme einer Getriebevorrichtung
entsprechend der dritten Ausführungsform.
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BESTE MODI ZUM AUSFÜHREN DER
ERFINDUNG
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1. Erste Ausführungsform
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Zunächst
wird eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
anhand der Zeichnungen beschrieben. 1 ist ein
Strukturdiagramm, das eine mechanische Struktur einer Hybridantriebseinheit
H der vorliegenden Erfindung zeigt. Es sei darauf hingewiesen, dass
die untere Hälfte der Struktur, die bezüglich
der zentralen Achse symmetrisch ist, in 1 weggelassen
ist. 2 ist ein schematisches Diagramm, das eine Systemstruktur
der Antriebseinheit H für ein Hybridfahrzeug der vorliegenden
Erfindung zeigt. Es sei darauf hingewiesen, dass in 2 doppelt
durchgezogene Linien Übertragungspfade der Antriebskraft
zeigen, doppelt gestrichelte Linien Übertragungspfade der
elektrischen Leistung zeigen und weiße umrissene Pfeile
Strömungen von Hydrauliköl zeigen. Zusätzlich
zeigen schwarze durchgezogene Pfeile Übertragungspfade
unterschiedlicher Arten von Informationen.
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Wie
in diesen Figuren dargestellt, enthält die Hybridantriebseinheit
H eine mit einer Brennkraftmaschine E verbundene Eingangswelle I,
eine mit Rädern W verbundene Ausgangswelle O, einen ersten Motor/Generator
MG1, einen zweiten Motor/Generator MG2, eine Leistungsverteilvorrichtung
P1 zum Verteilen einer Drehkraft der Eingangswelle I auf die Ausgangswelle
O und den ersten Motor/Generator MG1, und eine Getriebevorrichtung
P2, die zwischen dem zweiten Motor/Generator MG2 und der Ausgangswelle
O angeordnet ist. Diese Komponenten sind in einem Gehäuse
Dc der Antriebseinheit untergebracht (nachfolgend einfach ”Gehäuse
Dc” genannt) das ein nicht drehendes Bauteil ist, das an
einer Fahrzeugkarosserie befestigt ist. Diese Hybridantriebseinheit
H ist derart strukturiert, dass ein Rotor Ro2 des zweiten Motor/Generators
MG2 festsetzbar ist, die Drehübertragung zwischen der Ausgangswelle
O und dem zweiten Motor/Generator MG2 abschaltbar ist und die Drehzahl
der Eingangswelle I vergrößerbar und unter Verwendung
der Getriebevorrichtung P2 auf die Ausgangswelle O übertragbar ist.
Es sei bemerkt, dass in der vorliegenden Ausführungsform
der erste Motor/Generator MG1 einer ”ersten elektrischen
Drehmaschine” der vorliegenden Erfindung entspricht und
der zweite Motor/Generator MG2 einer ”zweiten elektrischen
Drehmaschine” der vorliegenden Erfindung entspricht.
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1-1. Mechanische Struktur der Hybridantriebseinheit H
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Zunächst
wird die mechanische Struktur der Hybridantriebseinheit H der vorliegenden
Erfindung beschrieben. Wie in den 1 und 2 dargestellt, ist
die Eingangswelle I mit der Brennkraftmaschine E verbunden. Hierbei
können unterschiedliche Arten von bisher bekannten Brennkraftmaschinen
mit innerer Verbrennung, wie ein Benzinmotor und ein Dieselmotor
als die Brennkraftmaschine E verwendet werden. In dem vorliegenden
Beispiel ist die Eingangswelle I integral mit einer Ausgangsdrehwelle,
wie einer Kurbelwelle, der Brennkraftmaschine E verbunden. Vorteilhaft
ist eine Struktur, bei der die Eingangswelle I mittels eines dazwischen
angeordneten Dämpfers oder einer Kupplung mit der Ausgangsdrehwelle
der Brennkraftmaschine E verbunden ist. Die Ausgangswelle O ist
mit den Rädern derart verbunden, dass sie in der Lage ist,
die Drehantriebskraft über eine Differentialvorrichtung 17 usw.
zu übertragen. Eine Zwischenwelle M ist mit einem Ringrad
bzw. Hohlrad r1 der Leistungsverteilvorrichtung P1 und einem Träger
ca2 der Getriebevorrichtung P2 verbunden, so dass sie diese miteinander
kuppelt und sie integral mit ihnen dreht. Die Zwischenwelle M ist
ferner über eine erste Kupplung C1 selektiv mit der Ausgangswelle
O verbunden. In der vorliegenden Ausführungsform sind die
Eingangswelle I, die Ausgangswelle O und die Zwischenwelle M alle
koaxial zueinander angeordnet.
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Der
erste Motor/Generator MG1 hat einen Stator St1, der an dem Gehäuse
Dc befestigt ist, und einen Rotor Ro1, der radial innerhalb des
Stators St1 drehbar gehalten ist. Der Rotor Ro1 des ersten Motor/Generators
MG1 ist derart gekoppelt, dass er integral mit einem Sonnenrad s1
der Leistungsverteilvorrichtung P1 dreht. Der zweite Motor/Generator MG2
hingegen hat einen Stator St2, der an dem Gehäuse Dc befestigt
ist, und einen Rotor Ro2, der radial innerhalb des Stators St2 drehbar
gehalten ist. Der Rotor Ro2 des zweiten Motor/Generators MG2 ist derart
gekuppelt, dass er integral mit einem zweiten Sonnenrad s3 der Getriebevorrichtung
P2 dreht. Der erste Motor/Generator MG1 und der zweite Motor/Generator
MG2 sind jeweils über einen Wechselrichter 12 elektrisch
mit einer Batterie 11 verbunden, die als eine elektrische
Speichervorrichtung dient, wie in 2 dargestellt.
Auf diese Weise können der erste Motorgenerator MG1 und
der zweite Motorgenerator MG2 jeweils als ein Motor (elektrische
Drehmaschine) dienen, dem elektrische Leistung zugeführt
wird und der motorische bzw. Antriebsleistung erzeugt, und als ein
Generator (Elektrizität erzeugende Maschine), dem Antriebsleistung
zugeführt wird und der elektrische Leistung erzeugt.
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In
dem vorliegenden Beispiel lädt der erste Motor/Generator
MG1, der hauptsächlich als ein Generator dient, der elektrische
Energie mittels Antriebskraft erzeugt, die über das Sonnenrad
s1 der Leistungsverteilvorrichtung P1 eingegeben wird, die Batterie 11,
oder liefert elektrische Energie zum Antrieb des zweiten Motor/Generators
MG2. Jedoch kann auch ein Fall vorliegen, bei dem erste Motor/Generator
MG1 während einer Hochgeschwindigkeitsfahrt eines Fahrzeugs
als Motor dient. Andererseits dient der zweite Motor/Generator MG2
hauptsächlich als ein Motor, der die Antriebskraft für
das fahrende Fahrzeug unterstützt. Wenn der erste Motor/Generator
MG1 während einer Hochgeschwindigkeitsfahrt des Fahrzeugs
als Motor dient, dient der zweite Motor/Generator MG2 jedoch als
ein Generator. Zusätzlich dient, wenn das Fahrzeug verzögert, der
zweite Motorgenerator MG2 ebenfalls als ein Generator, der elektrische
Energie aus der Trägheitskraft des Fahrzeugs regeneriert.
Solche Betriebe des ersten Motor/Generators MG1 und des zweiten
Motor/Generators MG2 werden entsprechend Steuerbefehlen von einer
Steuereinheit ECU durchgeführt.
-
Wie
in 1 gezeigt, ist die Leistungsverteilvorrichtung
P1 aus einem Planetengetriebemechanismus der Einfachplanetenbauart
zusammengesetzt, der koaxial zur Eingangswelle I angeordnet ist. Mit
anderen Worten hat die Leistungsverteilvorrichtung P1 als Drehelemente
einen Träger ca1, der eine Mehrzahl von Planetenrädern
trägt, sowie das Sonnenrad s1 und das Hohlrad r1, die jeweils
mit den Planetenrädern kämmen. Das Sonnenrad s1
ist derart verbunden, dass es integral mit dem Rotor Ro1 des ersten
Motor/Generators MG1 dreht und weiter mittels einer dritten Bremse
B3 selektiv am Gehäuse Dc festgesetzt ist. Der Träger
ca1 ist derart verbunden, dass er integral mit der Eingangswelle
I dreht. Das Hohlrad r1 ist derart verbunden, dass es integral mit
der Zwischenwelle M dreht. Demzufolge ist das Hohlrad r1 über
die Zwischenwelle M und die Getriebevorrichtung P2, oder, wenn die
erste Kupplung C1 eingerückt ist, über die erste
Kupplung C1 mit der Ausgangswelle O verbunden. Entsprechend dient das
Hohlrad r1 als ein ”Ausgangsdrehelement” der Leistungsverteilvorrichtung
P1. In der vorliegenden Ausführungsform entsprechen das
Sonnenrad s1, der Träger ca1 und das Hohlrad r1 jeweils
einem ”ersten Drehelement m1”, einem ”zweiten
Drehelement m2” und einem ”dritten Drehelement
m3” der Leistungsverteilvorrichtung P1 der vorliegenden
Erfindung. Zusätzlich bildet die dritte Bremse B3 in der vorliegenden
Erfindung die ”Festsetzeinrichtung 1 der ersten elektrischen
Drehmaschine, da die dritte Bremse B3 den Rotor Ro1 des ersten Motor/Generators
MG1 selektiv festsetzen kann.” Die Getriebevorrichtung
P2 der vorliegenden Ausführungsform ist aus einem vierelementigen
Planetengetriebe mit vier Drehelementen zusammengesetzt, das koaxial
zur Eingangswelle I angeordnet ist. Mit anderen Worten hat die Getriebevorrichtung
P2 als Drehelemente zwei Sonnenräder, d. h. ein erstes
Sonnenrad s2 und das zweite Sonnenrad s3, ein Hohlrad r3 und den Träger
ca2. Der Träger ca2 ist dabei derart strukturiert, dass
er sowohl ein kurzes Ritzel- bzw. Planetenrad trägt, das
mit beiden, dem zweiten Sonnenrad s3 und dem Hohlrad r3 kämmt,
als auch ein abgestuftes, langes Ritzel- bzw. Planetenrad trägt,
dessen Bereich mit großem Durchmesser mit dem ersten Sonnenrad
s2 kämmt und dessen Bereich mit kleinem Durchmesser mit
dem kurzen Planetenrad kämmt. Das erste Sonnenrad s2 ist
mittels einer ersten Bremse B1 selektiv an dem Gehäuse
Dc festgesetzt. Das Hohlrad r3 ist derart verbunden, dass es integral
mit der Ausgangswelle O dreht. Der Träger ca2 ist derart verbunden,
dass er über die Zwischenwelle M integral mit dem Hohlrad
r1 der Leistungsverteilvorrichtung P1 dreht. Das zweite Sonnenrad
s3 ist derart verbunden, dass es integral mit dem Rotor Rot des zweiten
Motor/Generators MG2 dreht und ferner selektiv über eine
zweite Bremse B2 an dem Gehäuse Dc festgesetzt ist. In
der vorliegenden Ausführungsform entsprechen das erste
Sonnenrad s2, das Hohlrad r3, der Träger ca2 und das zweite
Sonnenrad s3 jeweils dem ”ersten Drehelement m1”,
dem ”zweiten Drehelement m2”, dem ”dritten
Drehelement m3” und einem ”vierten Drehelement
m4” der Getriebevorrichtung P2 der vorliegenden Erfindung.
Zusätzlich bildet in der vorliegenden Ausführungsform,
da die zweite Bremse B2 selektiv den Rotor Ro2 des zweiten Motor/Generators
MG2 am Gehäuse Dc festsetzen kann, die zweite Bremse B2 ”eine
Festsetzeinrichtung 2 für die zweite elektrische Drehmaschine” der vorliegenden
Erfindung.
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Weiter
sind der Träger ca2 und das Hohlrad r3 der Getriebevorrichtung
P2 über die erste Kupplung C1 selektiv miteinander verbunden.
Daher sind die Zwischenwelle M, die mit dem Träger ca2
der Getriebevorrichtung P2 verbunden ist, und das Hohlrad r1, das
das Ausgangsdrehelement der Leistungsverteilvorrichtung P1 ist,
selektiv mit der Ausgangswelle O verbunden, die über die
erste Kupplung C1 mit dem Hohlrad r3 der Getriebevorrichtung P2
verbunden ist. Mit anderen Worten ist im Eingriffszustand der ersten
Kupplung C1 das Hohlrad r1 der Leistungsverteilvorrichtung P1 derart
verbunden, das es integral mit der Ausgangswelle O dreht. Zusätzlich
ist in einem solchen Eingriffszustand der ersten Kupplung C1 die
Getriebevorrichtung P2 in einen direkt verbundenen Zustand gebracht,
in dem alle Drehelemente s2, s3, ca2 und r3 integral drehen. Andererseits
ist im ausgerückten Zustand der ersten Kupplung C1 das
Hohlrad r1 der Leistungsverteilvorrichtung P1 über die
Getriebevorrichtung P2 mit der Ausgangswelle O verbunden.
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Wie
vorstehend beschrieben ist der zweite Motor/Generator MG2 derart
verbunden, dass er integral mit dem zweiten Sonnenrad s3 der Getriebevorrichtung
P2 dreht, und die Ausgangswelle O ist derart verbunden, dass sie
integral mit dem Hohlrad r3 der Getriebevorrichtung P2 dreht. Entsprechend ist
der zweite Motor/Generator MG2 über die Getriebevorrichtung
P2 mit der Ausgangswelle O verbunden, genauer, über das
zweite Sonnenrad s3, den Träger ca2 und das Hohlrad r3.
Wenn die erste Kupplung C1 ausgerückt ist und der Rotor
Ro2 des zweiten Motor/Generators MG2 und das zweite Sonnenrad s3
mittels der zweiten Bremse B2 an dem Gehäuse Dc festgesetzt
sind, wird in der Getriebevorrichtung P2 die Drehung zwischen der
Zwischenwelle M und der Ausgangswelle O über den Träger
ca2 und das Hohlrad r3 übertragen; jedoch wird diese Drehung
nicht auf das zweite Sonnenrad s3 übertragen. Daher ist
die Getriebevorrichtung P2 derart strukturiert, dass sie die Übertragung
der Drehung zwischen der Ausgangswelle O und dem zweiten Motor/Generator
MG2 durch Ausrücken der ersten Kupplung C1, in einen Zustand,
in dem der Rotor Ro2 des zweiten Motorgenerators mittels der zweiten
Bremse B2 festgesetzt ist, abschalten kann. Zusätzlich
ist in einem solchen Zustand, in dem die erste Kupplung C1 ausgerückt
ist und der Rotor Ro2 des zweiten Motor/Generators MG2 und das zweite
Sonnenrad s3 mittels der zweiten Bremse B2 an dem Gehäuse
Dc festgesetzt sind, die Getriebevorrichtung P2 derart strukturiert,
dass die Drehzahl des Trägers ca2 (der Zwischenwelle M)
beschleunigt bzw. erhöht wird und auf die Ausgangswelle
O übertragen wird. Daher ist die Getriebevorrichtung P2
derart aufgebaut, dass die Drehzahl des Hohlrades r1, das das Ausgangsdrehelement
der Leistungsverteilvorrichtung P1 ist, erhöht wird und
auf die Ausgangswelle O übertragen wird. Folglich bilden
in der vorliegenden Ausführungsform die erste Kupplung
C1 und die Getriebevorrichtung P2 die ”Übertragungsabschaltvorrichtung 3” der
vorliegenden Erfindung.
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Wie
vorstehend beschrieben, enthält diese Hybridantriebseinheit
H als Reibeingriffselemente die erste Kupplung C1, die erste Bremse
B1, die zweite Bremse B2 und die dritte Bremse B3. Als diese Reibeingriffselemente
können Mehrscheibenkupplungen und Mehrscheibenbremsen verwendet
werden, die beide hydraulisch betätigt sind. Wie in 2 dargestellt,
wird der diesen Reibeingriffselementen zugeführte hydraulische
Druck von einer hydraulischen Steuereinheit 13 gesteuert,
die mit Hilfe von Steuerbefehlen aus der Steuereinheit ECU arbeitet. Das
Hydrauliköl wird der hydraulischen Steuereinheit 13 von
einer mechanischen Ölpumpe 14, während die
Brennkraftmaschine E läuft, und von einer elektrischen Ölpumpe 15,
wenn die Brennkraftmaschine nicht läuft, zugeführt.
Die mechanische Ölpumpe 14 wird im vorliegenden
Fall von der Drehantriebskraft der Eingangswelle I angetrieben.
Die elektrische Ölpumpe 15 wird mittels elektrischer
Leistung angetrieben, die von der Batterie 11 über
einen Wechselrichter 16 für die elektrische Ölpumpe
zugeführt wird (der Zufuhrpfad ist nicht dargestellt).
Es sei darauf hingewiesen, dass in 2 die erste
Kupplung C1, die erste Bremse B1 und die zweite Bremse B2 nicht
als in der Getriebevorrichtung P2 enthalten dargestellt sind, und
die dritte Bremse B3 ebenfalls nicht als in der Leistungsverteilvorrichtung
P1 enthalten dargestellt sind.
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1-2. Struktur des Steuersystems der Hybridantriebseinheit
H
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Als
nächstes wird eine Struktur eines Steuersystems der Hybridantriebseinheit
H der vorliegenden Erfindung beschrieben. Wie in 2 dargestellt, führt
die Steuereinheit ECU die Betriebssteuerung der Reibeingriffselemente
C1, B1, B2 und B3 (siehe 1) und der elektrischen Ölpumpe 15,
beispielsweise über die Brennkraftmaschine E, den ersten Motor/Generator
MG1, den zweiten Motor/Generator MG2 und die hydraulische Steuereinheit 13 unter Verwendung
von Informationen von Sensoren Se1 bis Se7 durch, die an verschiedenen
Stellen des Fahrzeugs installiert sind. Als diese Sensoren sind
im vorliegenden Beispiel ein Sensor Se1 für die Drehzahl
des ersten Motor/Generators, ein Sensor Se2 für die Drehzahl
des zweiten Motor/Generators, ein Sensor Se3 für die Drehzahl
der Brennkraftmaschine, ein Batteriezustandserfassungssensor Se4,
ein Fahrzeuggeschwindigkeitssensor Se5, ein die Betätigung eines
Fahrpedals erfassender Sensor Se6 und ein die Betätigung
einer Bremse erfassender Sensor Se7 installiert.
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Der
Sensor Se1 zum Erfassen der Drehzahl des ersten Motor/Generators
ist dabei ein Sensor, der eine Drehzahl des Rotors Ro1 des ersten
Motor/Generators MG1 erfasst. Der Sensor Se2 zur Erfassung der Drehzahl
des zweiten Motor/Generators ist ein Sensor, der eine Drehzahl des
Rotors Ro2 des zweiten Motor/Generators MG2 erfasst. Der Brennkraftmaschinendrehzahlsensor
Se3 ist ein Sensor, der eine Drehzahl der Ausgangsdrehwelle der
Brennkraftmaschine E erfasst. Da die Eingangswelle I integral mit
der Ausgangsdrehwelle der Brennkraftmaschine E dreht, stimmt dabei
die von dem Brennkraftmaschinendrehsensor Se3 erfasste Drehzahl
der Brennkraftmaschine E mit der Drehzahl der Eingangswelle I überein.
Der Batteriezustandserfassungssensor Se4 ist ein Sensor, der einen
Zustand, wie eine Ladungsmenge, der Batterie 11 erfasst.
Der Fahrzeuggeschwindigkeitssensor Se5 ist ein Sensor, der eine
Drehzahl der Ausgangswelle O erfasst, um eine Fahrzeuggeschwindigkeit
zu erfassen. Der Sensor Se6 zur Erfassung der Betätigung
eines Fahrpedals ist ein Sensor zum Erfassen des Ausmaßes
der Betätigung eines Fahrpedals 18. Der Bremsbetätigungserfassungssensor
Se7 ist ein Sensor, der ein Ausmaß der Betätigung
eines Bremspedals 19 erfasst, das mit Radbremsen (nicht
dargestellt) zusammenwirkt.
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Die
Steuereinheit ECU enthält weiter eine Brennkraftmaschinensteuereinrichtung 31,
eine Motor/Generatorsteuereinrichtung 32, eine Batteriezustandserfassungseinrichtung 33,
eine Motor/Generatordrehungserfassungseinrichtung 34, eine
Fahrzeuggeschwindigkeitserfassungseinrichtung 35, eine
Schaltsteuereinrichtung 36, eine Steuereinrichtung 37 für
die elektrische Ölpumpe, eine Brennkraftmaschinendreherfassungseinrichtung 38, eine
Modus/Schaltstufenwähleinrichtung 39 und eine Erfassungseinrichtung 40 für
geforderte Antriebskraft. Diese in der Steuereinheit ECU enthaltenen Einrichtungen
sind derart strukturiert, dass, unter Verwendung einer arithmetischen
Verarbeitungseinheit, wie einer CPU, als ein Kernbauteil, funktionale Bereiche
davon zum Durchführen unterschiedlicher Verarbeitungen
von Eingangsdaten durch Hardware und/oder Software (Programme) implementiert
sind.
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Die
Brennkraftmaschinensteuereinrichtung 31 führt
eine Betriebssteuerung der Brennkraftmaschine E durch, wie einen
Start- und Stoppvorgang, Drehzahlsteuerung und Ausgangsdrehmomentsteuerung.
Die Motor/Generatorsteuereinrichtung 32 führt über
den Wechselrichter 12 eine Betriebssteuerung des ersten
Motor/Generators MG1 und des zweiten Motor/Generators MG2 durch,
wie Drehzahlsteuerung und Drehmomentsteuerung. Die Batteriezustandserfassungseinrichtung 33 erfasst
den Zustand, wie die Ladungsmenge, der Batterie 11 basierend
auf dem Ausgang des Batteriezustandserfassungssensors Se4. Die Motor/Generatordreherfassungseinrichtung 34 erfasst
die Drehzahlen des ersten Motor/Generators MG1 und des zweiten Motor/Generators
MG2, basierend auf den Ausgängen des Drehzahlsensors Se1
für den ersten Motor/Generator und den Drehzahlsensor Se2
für den zweiten Motor/Generator. Die Fahrzeuggeschwindigkeitserfassungseinrichtung 35 erfasst
die Fahrzeuggeschwindigkeit, basierend auf dem Ausgang des Fahrzeuggeschwindigkeitssensors
Se5.
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Die
Schaltsteuereinrichtung 36 rückt die Reibeingriffselemente
C1, B1, B2 und B3 (siehe 1) der Hybridantriebseinheit
H durch Steuerung des Betriebs der hydraulischen Steuereinheit 13 ein oder
aus, und führt eine Schaltsteuerung des Betriebsmodus und
der Schaltstufe der Hybridantriebseinheit H durch. Die Steuereinrichtung 37 für
die elektrische Ölpumpe führt die Betriebssteuerung
der elektrischen Ölpumpe 15 über den
Wechselrichter 16 für die elektrische Ölpumpe
durch. Die Brennkraftmaschinendreherfassungseinrichtung 38 erfasst
Drehzahlen der Ausgangsdrehwelle der Brennkraftmaschine E und der
Eingangswelle I, basierend auf dem Ausgang des Brennkraftmaschinendreherfassungssensors
Se3. Die Erfassungseinrichtung 40 für die geforderte
Antriebskraft berechnet und erhält die vom Fahrer geforderte
Antriebskraft, basierend auf den Ausgängen des Sensors
Se6 zur Erfassung der Betätigung des Fahrpedals und des Sensors
Se7 zur Erfassung der Betätigung der Bremse.
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Die
Modus/Schaltstufenwähleinrichtung 39 wählt
den Betriebsmodus und die Schaltstufe entsprechend einer Information,
wie einem Kennfeld, das in 3 gezeigt
ist, und dem Zustand der Batterie 11, der von der Batteriezustandserfassungseinrichtung 33 erfasst
wird. 3 ist ein Diagramm, das ein Kennfeld zeigt, welches
die Beziehung zwischen der Fahrzeuggeschwindigkeit, der geforderten
Antriebskraft und jedem Bereich vordefiniert, der von jeder in jedem
Betriebsmodus enthaltenen Schaltstufe abgedeckt wird, und die ein
Beispiel für die Verwendung in der Modus/Schaltstufenwähleinrichtung 39 zeigt.
In diesem Diagramm stellt die waagrechte Achse die Fahrzeuggeschwindigkeit
dar und die senkrechte Achse stellt die geforderte Antriebskraft
dar, die, basierend auf dem Ausmaß der Betätigung
eines Fahrpedals, usw. von der Erfassungseinrichtung 40 für
die geforderte Antriebskraft erhalten wird. Die Modus/Schaltstufenwähleinrichtung 39 wählt
eine geeignete Schaltstufe entsprechend dem Kennfeld, abhängig
von der Fahrzeuggeschwindigkeit und der geforderten Antriebskraft.
Genauer erhält die Modus/Schaltstufenwähleinrichtung 39 von
der Fahrzeuggeschwindigkeitserfassungseinrichtung 35 Informationen über
die Fahrzeuggeschwindigkeit. Die Modus/Schaltstufenwähleinrichtung 39 enthält weiter
Informationen über die geforderte Antriebskraft von der
Erfassungseinrichtung 40 für die geforderte Antriebskraft.
Dann wählt die Modus/Schaltstufenwähleinrichtung 39 entsprechend
dem Kennfeld gemäß 3 eine Schaltstufe,
die abhängig von der Fahrzeuggeschwindigkeit und der erhaltenen
geforderten Antriebskraft definiert ist.
-
In
dem vorliegenden Beispiel wird eine Schaltstufe aus drei Schaltstufen,
einer Niedrigstufe (Lo) im geteilten Modus, einer Hochstufe (Hi)
im geteilten Modus und einer Schnellstufe (OD) im geteilten Modus
oder festgesetzten Modus, gewählt. Mit anderen Worten wählt
die Modus/Schaltstufenwähleinrichtung 39 eine
Schaltstufe, abhängig davon, in welchem der Bereiche, d.
h., dem Niederstufenbereich (der in 3 mit ”Lo” bezeichnete
Bereich), dem Hochstufenbereich (der in 3 mit ”Hi” bezeichnete
Bereich) und dem Schnellstufenbereich (der in 3 mit ”OD” bezeichnete
Bereich), der durch die Fahrzeuggeschwindigkeit, die von der Fahrzeuggeschwindigkeitserfassungseinrichtung 35 erfasst
wird, und die geforderte Antriebskraft, die von der Einrichtung 40 zum
Erfassen der geforderten Antriebskraft erfasst wird, bestimmte Punkt
in dem in 3 gezeigten Kennfeld angeordnet
ist. Die Fahrzeuggeschwindigkeit und die Drehzahl der Ausgangswelle
O können hierbei als einander ähnlich betrachtet
werden, da zwischen ihnen eine konstante Beziehung besteht. Daher
entspricht in der vorliegenden Erfindung der Schnellstufenbereich
in dem 3 gezeigten Kennfeld einem „Hochgeschwindigkeits-
und Niedrigantriebskraftbereich” der vorliegenden Erfindung.
Zusätzlich wählt, wenn die Schnellstufe (OD) gewählt
wird, die Modusschaltstufenwähleinrichtung 39 einen
Betriebsmodus des geteilten Modus oder des festgesetzten Modus,
basierend auf einer Information, wie dem Zustand der Batterie 11, der
von der Batteriezustandserfassungseinrichtung 33 erfasst
wird.
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1-3. Betriebsmodi der Hybridantriebseinheit
H
-
Im
Weiteren werden die Betriebsmodi, die mit der Hybridantriebseinheit
H der vorliegenden Ausführungsform realisiert werden können,
beschrieben. 4 ist eine Betriebstabelle,
die eine Mehrzahl von Betriebsmodi und die Betriebszustände
der Reibeingriffselemente C1, B1, B2 und B3 in jeder Schaltstufe
zeigt, die in jedem Betriebsmodus enthalten ist. In dieser Figur
zeigt ”0” an, dass das jeweilige Reibeingriffselement
in einem Eingriffszustand ist. ”Keine Marke” zeigt
dagegen, dass das jeweilige Reibeingriffselement in einem Außereingriffszustand ist.
Wie in dieser Figur gezeigt, ist die vorliegende Hybridantriebseinheit
H derart strukturiert, dass sie zwischen zwei Betriebsmodi des ”geteilten
Modus” und ”festgesetzten Modus” geschaltet
werden kann. Der geteilte Modus ist dabei ein Modus, in dem die
Drehantriebskraft der Eingangswelle I auf den ersten Motor/Generator
MG1 und die Zwischenwelle M an der Seite der Ausgangswelle O über
die Leistungsverteilvorrichtung P1 aufgeteilt wird. Der festgesetzte
Modus ist ein Modus, bei dem sowohl der Rotor Ro1 des ersten Motor/Generators
MG1 als auch der Rotor Ro2 des zweiten Mo tor/Generators MG2 festgesetzt sind,
und die Drehzahl der Eingangswelle I auf die Ausgangswelle O übertragen
wird. Die Hybridantriebseinheit H hat in dem geteilten Modus drei Schaltstufen,
nämlich die Niederstufe (Lo), die Hochstufe (Hi) und die
Schnellstufe (OD). Andererseits ist bei der vorliegenden Hybridantriebseinheit
H die einzige Schaltstufe in dem festgesetzten Modus die Schnellstufe
(OD). Bei der Niedrigstufe (Lo) und der Hochstufe (Hi) in dem geteilten
Modus wird die Drehantriebskraft des Rotors Rot des zweiten Motor/Generators
MG2 über die Getriebevorrichtung P2 auf die Ausgangswelle
O übertragen, wohingegen in der Schnellstufe (OD) sowohl
im geteilten Modus als auch im festgesetzten Modus der Rotor Ro2
des zweiten Motorgenerators MG2 festgesetzt ist.
-
Zusätzlich
zeigt 5 ein Drehzahldiagramm der Leistungsverteilvorrichtung
P1 und 6 zeigt ein Drehzahldiagramm der Getriebevorrichtung P2.
In diesen Drehzahldiagrammen entspricht jede vertikale Achse der
Drehzahl eines jeweiligen Drehelements. Mit anderen Worten zeigt ”0”,
das der vertikalen Achse entsprechend geschrieben ist, an, dass die
Drehzahl Null ist, wobei dargestellt ist, dass aufwärts
positiv ist und abwärts negativ ist. Daneben entspricht
jede der parallel angeordneten, mehreren vertikalen Linien einem
jeweiligen Drehelement der Leistungsverteilvorrichtung P1 oder der
Getriebevorrichtung P2. Mit anderen Worten entsprechen die oben
an den vertikalen Linien in 5 vorhandenen Beschriftungen ”s1”, ”ca1”, ”r1” dem
Sonnenrad s1, dem Träger ca1 und dem Hohlrad r1 der Leistungsverteilvorrichtung
P1. Ähnlich entsprechen ”s2”, ”r3”, ”ca2” und ”s3”,
die oben an den vertikalen Linien der 6 geschrieben
sind, dem ersten Sonnenrad s2, dem Hohlrad r3, dem Träger
ca2 und dem zweiten Sonnenrad s3 der Getriebevorrichtung P2. Weiter entsprechen
die Zwischenräume zwischen den den Drehelementen entsprechenden
vertikalen Linien den Übersetzungsverhältnissen
der Leistungsverteilvorrichtung P1 und der Getriebevorrichtung P2.
Es sei darauf hingewiesen, dass die Bezeichnungen ”E”, ”MG1”, ”MG2”, ”M” und ”O” unten
an den vertikalen Linien in diesen Drehzahldiagrammen jeweils die Brennkraftmaschine
E, den ersten Motor/Generator MG1, den zweiten Motor/Generator MG2,
die Zwischenwelle M und die Ausgangswelle O darstellen, die derart
verbunden sind, dass sie integral mit den Drehelementen drehen,
die durch die jeweiligen vertikalen Linien dargestellt sind. Zusätzlich
bedeutet die Marke ”X” in diesen Drehzahldiagrammen,
dass die Bremse B1, B2 oder B3 in Eingriff ist.
-
Zusätzlich
zeigt in 5 die gerade Linie Sp ein Beispiel
des Betriebszustandes der Leistungsverteilvorrichtung P1 in dem
geteilten Modus an und die gerade Linie Fx zeigt einen Betriebszustand
der Leistungsverteilvorrichtung P1 in dem festgesetzten Modus an.
Weiter zeigen in 6 die geraden Linien Lo, Hi
und OD die Betriebszustände der Getriebevorrichtung P2
in der Niedrigstufe (Lo), der Hochstufe (Hi) und der Schnellstufe
(OD). In der nachfolgenden Beschreibung bedeutet, wenn eine einfache
Bezeichnung ”Niederstufe (Lo)” oder ”Hochstufe
(Hi)” verwendet wird, diese Bezeichnung die Niederstufe
im geteilten Modus oder die Hochstufe im geteilten Modus und wenn
ein einfacher Ausdruck ”Schnellmodus (OD)” verwendet
wird, bedeutet diese Bezeichnung die Schnellstufe (OD) im geteilten
Modus oder im festgesetzten Modus. Wenn eine einfache Bezeichnung ”Schaltstufe” in
der nachfolgenden Beschreibung verwendet wird, bezieht sich diese
Bezeichnung auf alle oder einen Teil einer Mehrzahl von Schaltstufen
im geteilten Modus und im festgesetzten Modus.
-
Wie
vorstehend beschrieben, wird jeder dieser Betriebsmodi und Schaltstufen
von der Modus/Schaltstufenwähleinrichtung 38,
basierend auf Informationen wie dem Kennfeld gemäß 3 und dem
Zustand der Batterie 11 ausgewählt. Dann wird das
Schalten auf den ausgewählten Betriebsmodus und die Schaltstufe
durchgeführt, indem die Reibeingriffselemente C1, B1, B2
und B3 über Steuerbefehle aus der Steuereinheit ECU eingerückt
bzw. in Eingriff gebracht oder ausgerückt bzw. außer
Eingriff gebracht werden. In diesem Fall führt die Steuereinheit ECU
auch die Steuerung der Drehzahl und des Drehmoments des ersten Motor/Generators
MG1 und des zweiten Motor/Generators MG2 durch, wobei die Motor/Generatorsteuereinrichtung 32 verwendet
wird, und führt zusätzlich die Steuerung der Drehzahl
und des Drehmoments der Brennkraftmaschine E durch, wobei die Brennkraftmaschinensteuereinrichtung 31 verwendet
wird. Der Betriebszustand der Hybridantriebseinheit H in jedem Betriebsmodus
und jeder Schaltstufe wird nachfolgend im Detail getrennt bezüglich
des Betriebszustandes der Leistungsverteilvorrichtung P1 und des
Betriebszustandes der Getriebevorrichtung P2 beschrieben.
-
1-4. Betriebszustand der Leistungsverteilvorrichtung
-
Wie
in 5 dargestellt, wird die Leistungsverteilvorrichtung
P1 in dem geteilten Modus und dem festgesetzten Modus in verschiedene
Betriebszustände gebracht. Wenn die Leistungsverteilvorrichtung
P1 im geteilten Modus arbeitet, dreht der Träger ca1, der
bezüglich der Reihenfolge der Drehzahl in der Mitte angeordnet
ist, integral mit der Eingangswel le I (der Brennkraftmaschine E),
und seine Drehung wird auf das Sonnenrad s1 und das Hohlrad r1,
wie als gerade Linie Sp in 5 angezeigt,
verteilt. Dann wird die auf das Sonnenrad s1 verteilte Drehung auf
den Rotor Ro1 des ersten Motor/Generators MG1 übertragen,
und die auf das Ringrad r1 als ein Ausgangsdrehelement übertragene
Drehung wird auf die Zwischenwelle M übertragen (siehe 1).
Zu diesem Zeitpunkt überträgt die Brennkraftmaschine
E über die Eingangswelle I ein positives Drehmoment auf
den Träger ca1, während sie derart gesteuert wird,
dass sie in einem Zustand hohen Wirkungsgrades und niedriger Abgasemission gehalten
wird, abhängig von der geforderten Antriebskraft, die von
der Erfassungseinrichtung 40 für die geforderte
Antriebskraft erhalten wird. Es sei darauf hingewiesen, dass im
Allgemeinen der Zustand hohen Wirkungsgrades und niedriger Abgasemission ein
Zustand ist, der konsistent mit optimalen Kraftstoffwirtschaftlichkeitseigenschaften
ist, und dass die Brennkraftmaschine E bezüglich ihrer
Drehzahl und ihres Drehmoments so gesteuert wird, dass sie in einem
solchen Zustand ist. Zusätzlich überträgt der
erste Motor/Generator MG1 das Reaktionsmoment der Eingangswelle
I auf das Sonnenrad s1, indem er ein negatives Drehmoment abgibt.
Die Drehzahl des Hohlrades r1 (der Zwischenwelle M) wird dann durch
die Drehzahl des ersten Motor/Generators MG1 bestimmt. In einem
normalen Fahrzustand erzeugt der erste Motor/Generator MG1 elektrische Leistung,
indem er ein negatives Drehmoment erzeugt, während er in
der positiven Richtung dreht (Drehzahl ist positiv). Wenn dagegen
die Fahrzeuggeschwindigkeit hoch wird (Drehzahl der Ausgangswelle
O wird hoch) und die Drehzahl der Zwischenwelle M im Vergleich zur
Drehzahl der Brennkraftmaschine E relativ hoch wird, läuft
der erste Motor/Generator MG1 im Leistungsbetrieb, indem er ein
negatives Drehmoment erzeugt während er in negativer Richtung
dreht (Drehzahl ist negativ). In dem Zustand, in dem, wie oben beschrieben,
der erste Motor/Generator MG1 im Leistungsbetrieb läuft,
erzeugt der zweite Motor/Generator MG2 elektrische Leistung, indem
ein Drehmoment in der Richtung entgegengesetzt zu der Drehung des
Rotors Ro2 erzeugt wird.
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Weiter
ist, wenn die Leistungsverteilvorrichtung P1 in dem festgesetzten
Modus arbeitet, die dritte Bremse B3 in Eingriff und somit ist das
Sonnenrad s1 am Gehäuse Dc festgesetzt, wie als die gerade
Linie Fx in 5 gezeigt. Demzufolge ist der
Rotor Ro1 des ersten Motor/Generators MG1 ebenfalls am Gehäuse
festgesetzt, und seine Drehzahl wird Null. Dabei wird die Drehzahl
der Brennkraftmaschine E und der Eingangswelle I abhängig
vom Übersetzungsverhältnis der Leistungsverteilvorrichtung
P1 erhöht und auf die Zwischenwelle M übertragen.
Es sei darauf hingewiesen, dass in der vorliegenden Ausführungsform
die Schaltstufe immer die Schnellstufe (OD) wird und die zweite
Bremse B2 in dem festgesetzten Modus, wie in 4 gezeigt,
in Eingriff gebracht wird. Daher ist im festgesetzten Modus der Rotor
Ro2 des zweiten Motor/Generators MG2 ebenfalls am Gehäuse
Dc festgesetzt und seine Drehzahl wird Null.
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1-5. Betriebszustand der Getriebevorrichtung
-
Wie
in 6 dargestellt, wird die Getriebevorrichtung P2
in verschiedene Betriebszustände gebracht, abhängig
davon, auf welche der Niedrigstufe (Lo), Hochstufe (Hi) und Schnellstufe
(OD) seine Schaltstufe geschaltet wird. Im Unterschied zu der Leistungsverteilvorrichtung
P1 wird die Getriebevorrichtung P2 dagegen sowohl in dem geteilten
Modus als auch in dem festgesetzten Modus in den gleichen Betriebszustand
gebracht (beide bei der Schnellstufe (OD)). Zusätzlich
ist, wenn die Getriebevorrichtung P2 in der Niedrigstufe Lo arbeitet,
die erste Bremse B1 in Eingriff, und somit ist das erste Sonnenrad
s2 am Gehäuse Dc festgesetzt. Folglich wird die Drehzahl
der Zwischenwelle M herabgesetzt und auf die Ausgangswelle O übertragen,
und auch die Drehzahl des zweiten Motor/Generators MG2 wird herabgesetzt
und auf die Ausgangswelle O übertragen, wie mit der geraden
Linie Lo in 6 angezeigt. Wenn die Getriebevorrichtung
P2 in der Hochstufe (Hi) betrieben wird, ist die erste Kupplung
C1 eingerückt, was zu einem direkt verbundenen Zustand
führt, in dem die Gesamtheit der Getriebevorrichtung P2
integral dreht. Folglich wird die Drehzahl der Zwischenwelle M und
des zweiten Motor/Generators MG2 ohne Änderung auf die
Ausgangswelle O übertragen, wie durch die gerade Linie
Hi in 6 dargestellt.
-
Daher
werden in der Niedrigstufe (Lo) und der Hochstufe (Hi) das Drehmoment
des zweiten Motor/Generators MG2 nach einer Drehzahländerung (herabgesetzt
oder ohne Änderung) mit einem vorbestimmten Übersetzungsverhältnis
durch den zweiten Motor/Generator MG2 und das Drehmoment der Brennkraftmaschine
E (der Eingangswelle I), das von der Leistungsverteilvorrichtung
P1 auf die Zwischenwelle M übertragen wird, summiert und
von der Ausgangswelle O abgegeben. Mit anderen Worten, wenn die
Drehantriebskraft, die durch die Getriebevorrichtung P2 von der
Zwischenwelle M auf die Ausgangswelle O übertragen wird,
der geforderten Antriebskraft nicht genügt, wird in der
Niedrigstufe (Lo) und der Hochstufe (Hi) im geteilten Modus der
zweite Motor/Generator MG2 dazu gebracht, im Leistungsbetrieb Leistung
zu laufen. Auf diese Weise kann das Fahrzeug von der Drehan triebskraft
der Brennkraftmaschine E, unterstützt von der Drehantriebskraft des
zweiten Motor/Generators MG2, angetrieben werden.
-
Außerdem
ist, wenn die Getriebevorrichtung P2 in der Schnellstufe (OD) arbeitet,
die zweite Bremse B2 in Eingriff und somit ist das zweite Sonnenrad s3
am Gehäuse Dc festgesetzt. Folglich ist der Rotor Ro2 des
zweiten Motor/Generators MG2 ebenfalls am Gehäuse Dc festgesetzt
und seine Drehzahl Null wird, wie durch die gerade Linie OD in 6 dargestellt.
Dabei wird die Drehzahl der Zwischenwelle M abhängig von
dem Übersetzungsverhältnis der Getriebevorrichtung
P2 erhöht und auf die Ausgangswelle O übertragen.
Da der Rotor Ro2 des zweiten Motor/Generators MG2 in der Schnellstufe
(OD), wie oben beschrieben, am Gehäuse Dc festgesetzt ist, wird
nur das von der Leistungsverteilvorrichtung P1 auf die Zwischenwelle
M verteilte Drehmoment der Brennkraftmaschine E (der Eingangswelle
I) auf die Ausgangswelle O übertragen. Wie vorstehend beschrieben,
wählt die Modus/Schaltstufenwähleinrichtung 39,
basierend auf dem Steuerkennfeld gemäß 3 die
Schnellstufe (OD), wenn der von der Fahrzeuggeschwindigkeit und
der geforderten Antriebskraft bestimmte Punkt innerhalb des Schnellstufenbereiches
(dem in 3 mit „OD” bezeichneten
Bereich) liegt. Daher wird in dem Fall, in dem die Drehzahl der
Ausgangswelle O, die ähnlich der Fahrzeuggeschwindigkeit
ist, und die geforderte Antriebskraft in dem geforderten Schnellstufenbereich
liegen, der dem vorbestimmten Hochdrehzahlbereich und Niedrigantriebskraftbereich
entspricht, der Rotor Ro2 des zweiten Motor/Generators MG2 mittels
der zweiten Bremse B2 als die Festsetzeinrichtung 2 der zweiten elektrischen
Drehmaschine an dem Gehäuse Dc festgesetzt. Es sei darauf
hingewiesen, dass der Betriebszustand der Getriebevorrichtung P2
in der Schnellstufe (OD) in beiden, dem geteilten Modus und dem
festgesetzten Modus gleich ist.
-
Wie
vorstehend beschrieben, ist in der Niedrigstufe (Lo) und der Hochstufe
(Hi) im geteilten Modus die dritte Bremse B3 gelöst und
somit wird die Drehantriebskraft der Eingangswelle I auf den ersten Motor/Generator
MG1 und die Zwischenwelle M an der Seite der Ausgangswelle O über
die Leistungsverteilvorrichtung P1 aufgeteilt. Zusätzlich
wird die Drehung des zweiten Motor/Generators MG2 über die
Getriebevorrichtung P2 auf die Ausgangswelle O übertragen.
Daher entsprechen die Niedrigstufe (Lo) und die Hochstufe (Hi) in
dem geteilten Modus einem ”geteilten Normalmodus” der
vorliegenden Erfindung.
-
Zusätzlich
ist in der Schnellstufe (OD) im geteilten Modus die dritte Bremse
B3 gelöst und auf diese Weise wird die Drehantriebskraft
der Eingangswelle I über die Leistungsverteilvorrichtung
P1 auf den ersten Motor/Generator MG1 und die Zwischenwelle M an
der Seite der Ausgangswelle O übertragen. Weiter ist die
zweite Bremse B2 in Eingriff; somit ist der Rotor Ro2 des zweiten
Motor/Generators MG2 festgesetzt und die Drehzahl der Eingangswelle
I wird von der Getriebevorrichtung P2 erhöht und auf die
Ausgangswelle O übertragen. Daher entspricht die Schnellstufe
(OD) in dem geteilten Modus einem ”geteilten Schnellmodus” der
vorliegenden Erfindung.
-
Weiter
ist in der Schnellstufe (OD) im festgesetzten Modus die dritte Bremse
B3 in Eingriff, so dass der Rotor Ro1 des ersten Motor/Generators MG1
festgesetzt ist und auch die zweite Bremse B2 ist festgesetzt, so
dass der Rotor Ro2 des zweiten Motor/Generators MG2 festgesetzt
ist. Dann wird die Drehzahl der Eingangswelle I erhöht
und von der Leistungsverteilvorrichtung P1 auf die Zwischenwelle M übertragen
und anschließend wird diese Drehzahl der Zwischenwelle
M weiter erhöht und von der Getriebevorrichtung P2 auf
die Ausgangswelle O übertragen. Daher entspricht die Schnellstufe
(OD) in dem festgesetzten Modus einem ”festgesetzten Schnellmodus” der
vorliegenden Erfindung. Es sei darauf hingewiesen, dass in der Schnellstufe
(OD) in dem festgesetzten Modus weder der erste Motor/Generator
MG1 noch der zweite Motor/Generator MG2 elektrische Leistung erzeugen.
Daher ist es vorteilhaft, in dem Fall, in dem das Fahrzeug nicht
mit einem getrennten Generator versehen ist und wenn die Ladungsmenge
der Batterie 11 während des Fahrens in der Schnellstufe
(OD) im festgesetzten Modus auf einen niedrigen Wert abgesunken
ist, die dritte Bremse B3 derart zu steuern, dass sie gelöst
wird, so dass eine Schaltung auf die Schnellstufe (OD) im geteilten Modus
(Sp) durchgeführt wird. Als Folge kann der erste Motor/Generator
MG1 elektrische Leistung erzeugen.
-
1-6. Schaltvorgang vom geteilten Modus
auf den festgesetzten Modus
-
Im
Weiteren werden für die Hybridantriebseinheit H der vorliegenden
Erfindung, basierend auf den Zeitdiagrammen der 7 und 8 die
Betriebe verschiedener Teile beim Umschalten vom geteilten Modus
auf den festgesetzten Modus beschrieben. Beide, die 7 und
die 8, sind Zeitdiagramme, die den Betrieb verschiedener
Teile zeigen, wenn von der Hochstufe (Hi) im geteilten Modus (Sp) über
die Schnellstufe (OD) im geteilten Modus (Sp) auf die Schnellstufe
(OD) im festgesetzten Modus (Fx) geschaltet wird. Es sei darauf
hingewiesen, dass, wenn das erste Betriebsbeispiel gemäß 7 und
das zweite Betriebsbeispiel gemäß 8 verglichen
werden, der Zeitablauf zum Stoppen des ersten Motor/Generators MG1
zwischen beiden verschieden ist und dass deshalb die Zeitdauer unterschiedlich
ist, während der die Schnellstufe (OD) im geteilten Modus
(Sp) gehalten wird.
-
In
der Kurve „BETRIEBSMODUS UND SCHALTSTUFE” der
Zeitdiagramme gemäß 7 und 8 bedeutet „Sp·Hi” die
Hochstufe im geteilten Modus, „Sp·OD” bedeutet
die Schnellstufe in dem geteilten Modus und „Fx·OD” stellt
die Schnellstufe in dem festgesetzten Modus dar. Zusätzlich
zeigen die Kurven ”DREHZAHL”, ”DREHMOMENT” und ”AUSGANGSLEISTUNG” jeweils
die Werte der Drehzahl, des Drehmoments und der Ausgangsleistung
von ”E” für die Brennkraftmaschine, ”MG1” für
den ersten Motor/Generator, und ”MG2” für
den zweiten Motor/Generator. Die Werte über der horizontalen
Achse sind positiv und unterhalb der horizontalen Achse sind negativ.
Weiter zeigt in dem Diagramm ”AUSGANGSLEISTUNG” der
diagonal schraffierte Bereich, der zwischen der Linie für
die Ausgangsleistung der ersten Motor/Generators MG1 oder des zweiten
Motor/Generators MG2 und der horizontalen Achse eingeschlossen ist,
dass der erste Motor/Generator MG1 oder der zweite Motor/Generator
MG2 elektrisch Leistung erzeugt. Die Betriebsbeispiele gemäß 7 und 8 werden
nachfolgend erläutert.
-
Zunächst
werden die Zeitdiagramme des ersten Betriebsbeispiels gemäß 7 erläutert.
In diesem Betriebsbeispiel wird zunächst eine Schaltung
von der Hochstufe (Hi) im geteilten Modus (Sp) zu der Schnellstufe
(OD) im geteilten Modus (Sp) durchgeführt, indem der zweite
Motor/Generator MG2 gestoppt wird. Dann wird in der Schnellstufe (OD)
im geteilten Modus (Sp) die Drehzahl des ersten Motor/Generators
MG1 auf Null eingestellt und der Rotor Ro1 des ersten Motor/Generators
MG1 festgesetzt, so dass der Schaltvorgang in die Schnellstufe (OD)
in dem festgesetzten Modus (Fx) durchgeführt wird. In diesem
Beispiel läuft, wie in 7 dargestellt,
der erste Motor/Generator MG1 bei negativer Drehzahl und negativem
Drehmoment im Leistungsbetrieb, während der zweite Motor/Generator
MG2 bei positiver Drehzahl und negativem Drehmoment in der Hochstufe
(Hi) im geteilten Modus (Sp) elektrische Leistung erzeugt. Dieser
Zustand entspricht dem, was Leistungszirkulationszustand genannt
wird, der dadurch erzeugt wird, dass zwischen dem ersten Mo tor/Generator
MG1 und dem zweiten Motor/Generator MG2 die Rollen getauscht werden,
da die Fahrzeuggeschwindigkeit hoch ist (die Drehzahl der Ausgangswelle
O ist hoch).
-
Dann
wird eine Steuerung durchgeführt, bei der die erste Kupplung
C1 außer Eingriff gebracht wird und die Drehzahl des zweiten
Motor/Generators MG2 auf Null gebracht wird und der Rotor Ro2 mittels der
zweiten Bremse B2 am Gehäuse Dc festgesetzt wird. Als Folge
wird eine Schaltung in die Schnellstufe (OD) in dem geteilten Modus
(Sp) erreicht. Dabei wird, wenn die Drehzahl des zweiten Motor/Generators
MG2 Null wird, während die Drehzahl der Ausgangswelle O
konstant gehalten wird, die Drehzahl der Zwischenwelle M vermindert
(siehe 6). Dabei wird des Weiteren, wenn die Drehzahl
der Brennkraftmaschine E (der Eingangswelle I) konstant gehalten
wird, die Drehzahl des ersten Motor/Generators MG1 erhöht.
Daher wird in diesem Beispiel die Drehzahl des ersten Motor/Generators
MG1 von einem negativen Wert auf einen positiven Wert erhöht. Da
das Drehmoment des ersten Motor/Generators MG1 auf einem negativen
Wert gehalten wird, erzeugt dagegen der erste Motor/Generator MG1
in der Schnellstufe (OD) im geteilten Modus (Sp) elektrische Leistung
in einem Maß, das von der Drehzahl abhängt.
-
Zusätzlich
werden in der Schnellstufe (OD) im geteilten Modus (Sp) die Drehzahlen
der Brennkraftmaschine E und des ersten Motor/Generators MG1 vermindert
bis die Drehzahl des ersten Motor/Generators MG1 Null wird, während
die Drehzahl der Zwischenwelle M konstant gehalten wird. Dann, nachdem
die Drehzahl des ersten Motor/Generators MG1 Null geworden ist,
wird der Rotor Ro1 mittels der dritten Bremse B3 an dem Gehäuse
(Dc) festgesetzt. Als Ergebnis wird eine Schaltung auf die Schnellstufe
(OD) in dem festgesetzten Modus (Fx) erreicht. In der Schnellstufe
(OD) im festgesetzten Modus (Fx) wird die Drehzahl der Brennkraftmaschine
E (der Eingangswelle) über die Leistungsverteilvorrichtung
P1, die Zwischenwelle M und die Getriebevorrichtung P2 erhöht
und dann auf die Ausgangswelle O übertragen, während
beide, der Rotor Ro1 des ersten Motor/Generators MG1 und der Rotor
Ro2 des zweiten Motor/Generators MG2 festgesetzt gehalten werden.
-
Nachfolgend
werden die Zeitdiagramme des zweiten Betriebsbeispiels gemäß 8 beschrieben. In
diesem Betriebsbeispiel wird der Rotor Ro2 des zweiten Motor/Generators
MG2 an einem speziellen Punkt festgesetzt, an dem, wenn die Drehzahl
des Rotors Ro2 des zweiten Motor/Generators MG2 Null wird, die Drehzahl
des Rotors Ro1 des ersten Mo tor/Generators MG1 ebenfalls Null wird.
Als Folge können der erste Motor/Generator MG1 und der zweite
Motor/Generator MG2 fast zur gleichen Zeit gestoppt werden und auf
diese Weise wird ein Schaltvorgang von der Hochstufe (Hi) im geteilten Modus
(Sp) über die Schnellstufe (OD) im geteilten Modus (Sp)
von sehr kurzer Dauer auf die Schnellstufe (OD) im festgesetzten
Modus (Fx) durchgeführt. Der spezielle Punkt ist dabei
ein Punkt, an dem die Drehzahl des Rotors Ro1 des ersten Motor/Generators
MG1 Null wird, wenn die Drehzahl des Rotors Ro2 des zweiten Motor/Generators
MG2 bei der Hochstufe (Hi) in dem geteilten Modus (Sp) auf Null gebracht
wird, um das Schalten auf die Schnellstufe (OD) in dem geteilten
Modus (Sp) durchzuführen, und der Punkt wird durch die
Beziehung zwischen der Drehzahl der Eingangswelle I (der Brennkraftmaschine
E) und der Drehzahl der Ausgangswelle O bestimmt. Mit anderen Worten,
um ein Schalten von der Hochstufe (Hi) auf die Schnellstufe (OD)
in dem geteilten Modus (Sp) an dem speziellen Punkt durchzuführen,
wie vorstehend beschrieben, muss das Schalten durchgeführt
werden, nachdem die Drehzahl der Brennkraftmaschine E (der Eingangswelle
I) entsprechend dem jeweiligen Punkt eingestellt ist, in dem Fall,
dass die Drehzahl der Ausgangswelle O (der Fahrzeuggeschwindigkeit)
konstant gehalten wird. Andererseits muss das Schalten in dem Fall,
in dem die Drehzahl der Brennkraftmaschine E (der Eingangswelle
I) konstant gehalten wird, ausgeführt werden, wenn die
Drehzahl der Ausgangswelle O (der Fahrzeuggeschwindigkeit) einen
speziellen Wert erreicht.
-
In
diesem Beispiel läuft in gleicher Weise wie in dem ersten
Betriebsbeispiel gemäß 7 der erste
Motor/Generator MG1 im Leistungsbetrieb bei negativer Drehzahl und
einem negativem Drehmoment, während der zweite Motor/Generator
MG2 elektrische Leistung bei einer positiven Drehzahl und einem negativen
Drehmoment in der Hochstufe (Hi) im geteilten Modus (Sp) erzeugt.
Dieser Zustand entspricht einem Zustand, in dem, wie vorstehend
beschrieben, ein sogenannter Leistungszirkulationszustand auftritt.
Dann wird an einem speziellen Punkt die erste Kupplung C1 freigegeben,
an dem, wenn die Drehzahl des Rotors Ro2 des zweiten Motor/Generators
MG2 zu Null gemacht wird, die Drehzahl des Rotors Ro1 des ersten
Motor/Generators MG1 ebenfalls Null wird. Dann wird, wie in 8 gezeigt,
eine Steuerung derart durchgeführt, dass die Drehzahl des
zweiten Motor/Generators MG2 Null wird und der Rotor Ro2 an dem
Gehäuse (Dc) mittels der zweiten Bremse B2 festgesetzt
wird. Dadurch wird ein Schalten auf die Schnellstufe (OD) in dem
geteilten Modus (Sp) erreicht.
-
Dabei
wird die Drehzahl des Rotors Ro1 des ersten Motor/Generators MG1
Null, da das Schalten an dem speziellen Punkt durchgeführt
wird. Dann wird der Rotor Ro1 an dem Gehäuse (Dc) mittels
der dritten Bremse B3 über die Schnellstufe (OD) im geteilten
Modus (Sp) von sehr kurzer Dauer festgesetzt. Folglich wird ein
Schalten auf die Schnellstufe (OD) in dem festgesetzten Modus (Fx)
erreicht. Bei der Schnellstufe (OD) im geteilten Modus (Sp) erzeugt der
erste Motor/Generator MG1 ein negatives Drehmoment, bevor der Rotor
Ro1 an dem Gehäuse (Dc) mittels der dritten Bremse B3 festgesetzt
wird. Dann wird in der Schnellstufe (OD) in dem festgesetzten Modus
(Fx) in gleicher Weise wie in dem ersten Betriebsbeispiel gemäß 7 die
Drehzahl der Brennkraftmaschine E (der Eingangswelle I) über
die Leistungsverteilvorrichtung P1, die Zwischenwelle M und die
Getriebevorrichtung P2 erhöht und dann auf die Ausgangswelle
O übertragen, während beide, der Rotor Ro1 des
ersten Motor/Generators MG1 und der Rotor Rot des zweiten Motor/Generators
MG2 festgesetzt gehalten werden.
-
2. Zweite Ausführungsform
-
Im
Weiteren wird eine zweite Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung beschrieben. 9 ist ein Strukturdiagramm,
das eine mechanische Struktur einer Hybridantriebseinheit H der
vorliegenden Ausführungsform zeigt. Es sei darauf hingewiesen,
dass die untere Hälfte der Struktur, die bezüglich der
zentralen Achse symmetrisch ist, in 9 weggelassen
ist, in gleicher Weise wie in 1. Die Hybridantriebseinheit
H der vorliegenden Ausführungsform unterscheidet sich von
der Hybridantriebseinheit H der oben beschriebenen ersten Ausführungsform
hauptsächlich in der Struktur der Getriebevorrichtung P2.
Die anderen Strukturen sind die gleichen wie die in der oben beschriebenen
ersten Ausführungsform. In der nachfolgenden Beschreibung
wird die vorliegende Erfindung bezüglich der Unterschiede
zwischen der Hybridantriebseinheit H der vorliegenden Ausführungsform
und der der vorstehend beschriebenen Ausführungsform erläutert.
Es sei darauf hingewiesen, dass Details die gleichen wie die der
ersten Ausführungsform sind, wenn nicht anders beschrieben.
-
2-1. Mechanische Struktur der Hybridantriebseinheit H
-
Wie
in 9 gezeigt, enthält die Hybridantriebseinheit
H der vorliegenden Ausführungsform in gleicher Weise wie
die oben beschriebene erste Ausführungsform eine mit einer
Brennkraftmaschine E verbundene Eingangswelle, eine mit Rädern
W verbundene Ausgangswelle O, einen ersten Motor/Generator MG1,
einen zweiten Motor/Generator MG2, eine Leistungsverteilvorrichtung
P1 zum Verteilen einer Drehantriebskraft der Eingangswelle I auf
die Ausgangswelle O und den ersten Motor/Generator MG1 und eine
Getriebevorrichtung P2, die zwischen dem zweiten Motor/Generator
MG2 und der Ausgangswelle O angeordnet ist. Diese Komponenten sind
ebenfalls in einem Gehäuse Dc untergebracht, das ein nicht
drehendes Bauteil ist, das an einer Fahrzeugkarosserie befestigt
ist. Allerdings sind bei der Hybridantriebseinheit H der vorliegenden
Ausführungsform die Getriebevorrichtung P2 und strukturelle
Stellen von Reibeingriffselementen der Getriebevorrichtung P2 verschieden
von denen der oben beschriebenen ersten Ausführungsform.
-
Die
Getriebevorrichtung P2 der vorliegenden Ausführungsform
ist derart aufgebaut, dass sie ein erstes Planetengetriebe P21 aufweist,
das aus einem Planetengetriebemechanismus einer Einzelplanetenbauart
zusammengesetzt ist, der koaxial mit der Eingangswelle I angeordnet
ist, und weiter ein zweites Planetengetriebe P22 aufweist, das ähnlich
aus einem Planetengetriebemechanismus eines Einzelplanetentyps zusammengesetzt
ist, der koaxial mit der Eingangswelle I angeordnet ist.
-
Das
erste Planetengetriebe P21 hat als Drehelemente einen Träger
ca2, der eine Mehrzahl von Planetenrädern trägt,
sowie ein Sonnenrad s2 und ein Hohlrad r2, die jeweils mit den Planetenrädern kämmen.
Das Sonnenrad s2 ist an dem Gehäuse Dc als ein nicht drehendes
Bauteil festgesetzt. Der Träger ca2 ist mittels einer zweiten
Kupplung C2 selektiv mit der Ausgangswelle O und einem Hohlrad r3
des zweiten Planetengetriebes P22 verbunden. Das Hohlrad r2 ist
derart verbunden, dass es integral mit einem Träger ca3
des zweiten Planetengetriebes P22 dreht und über den Träger
ca3 und eine Zwischenwelle M ist es ebenfalls derart verbunden,
dass es integral mit einem Hohlrad r1 dreht, das das Ausgangsdrehelement
der Leistungsverteilvorrichtung P1 ist. In der vorliegenden Ausführungsform
entsprechen das Sonnenrad s2, der Träger ca2 und das Hohlrad
r2 jeweils einem ”ersten Drehelement m1”, einem ”zweiten
Drehelement m2” und einem „dritten Drehelement
m3” des ersten Planetengetriebes P21, das zu der Getriebevorrichtung
P2 der vorliegenden Erfindung gehört.
-
Das
zweite Planetengetriebe P22 hat als Drehelement den Träger
ca3, der eine Mehrzahl von Planetenrädern trägt,
sowie ein Sonnenrad s3 und das Hohlrad r3, die jeweils mit den Planetenrädern kämmen.
Das Hohlrad r3 ist derart verbunden, dass es integral mit der Ausgangswelle
O dreht und mittels der zweiten Kupplung C2 auch selektiv mit Träger ca2
des ersten Planetengetriebes P21 verbunden ist. Der Träger
ca3 ist derart verbunden, dass er integral mit dem Hohlrad r2 des
ersten Planetengetriebes P21 dreht und über die Zwischenwelle
M ist er auch derart verbunden, dass er integral mit dem Hohlrad
r1 dreht, das das Ausgangsdrehelement der Leistungsverteilvorrichtung
P1 ist. Das Sonnenrad s3 ist derart verbunden, dass es integral
mit einem Rotor Ro2 des zweiten Motor/Generators MG2 dreht und ist
mittels einer zweiten Bremse B2 selektiv an dem Gehäuse Dc
festgelegt. In der vorliegenden Ausführungsform entsprechen
das Ringrad r3, der Träger ca3 und das Sonnenrad s3 jeweils
einem ”ersten Drehelement m1”, einem ”zweiten
Drehelement m2” und einem ”dritten Drehelement
m3” des zweiten Planetengetriebes P22, das zu der Getriebevorrichtung
P2 der vorliegenden Erfindung gehört. Zusätzlich
bildet auch in der vorliegenden Ausführungsform, da der
Rotor Ro2 des zweiten Motor/Generators MG2 mittels der zweiten Bremse
B2 in gleicher Weise wie bei der oben beschriebenen ersten Ausführungsform
selektiv an dem Gehäuse Dc festgesetzt werden kann, die zweite
Bremse B2 die ”Festsetzeinrichtung 2 der zweiten elektrischen
Drehmaschine” der vorliegenden Erfindung.
-
Zusätzlich
sind in der Getriebevorrichtung P2 das Hohlrad r2 des ersten Planetengetriebes
P21 und der Träger ca3 des zweiten Planetengetriebes P22,
die derart verbunden sind, dass sie integral miteinander drehen,
mittels einer ersten Kupplung C1 selektiv mit dem Hohlrad r3 des
zweiten Planetengetriebes P22 verbunden. Daher sind die Zwischenwelle
M, die mit dem Träger ca3 des zweiten Planetengetriebes
P22 verbunden ist, und das Hohlrad r1, das das Ausgangsdrehelement
der Leistungsverteilvorrichtung P1 ist, mittels der ersten Kupplung
C1 selektiv mit der Ausgangswelle O verbunden, die mit dem Hohlrad
r3 der Getriebevorrichtung P2 verbunden ist. Mit anderen Worten
ist im Eingriffszustand der ersten Kupplung C1 das Hohlrad r1 der
Leistungsverteilvorrichtung P1 derart verbunden, dass es integral
mit der Ausgangswelle O dreht. Zusätzlich ist im Eingriffszustand
der ersten Kupplung C1, wie oben beschrieben, das zweite Planetengetriebe
P22 in einen direkt verbundenen Zustand gebracht, in dem alle Drehelement
s3, ca3 und r3 integral drehen. Im ausgerückten Zustand
der ersten Kupplung C1 dagegen ist das Hohlrad r1 der Leistungsverteilvorrichtung
P1 über die Getriebevorrichtung P2 mit der Ausgangswelle
O verbunden.
-
Wie
vorstehend beschrieben, ist der zweite Motor/Generator MG2 derart
verbunden, dass er integral mit dem Sonnenrad s3 des zweiten Planetengetriebes
P22 dreht, und die Ausgangswelle O ist derart verbunden, dass sie
integral mit dem Hohlrad r3 des zweiten Planetengetriebes P22 dreht.
Daher ist der zweite Motor/Generator MG2 mit der Ausgangswelle über
die Getriebevorrichtung P2 verbunden, genauer, über das
Sonnenrad s3, den Träger ca3 und das Hohlrad r3 des zweiten
Planetengetriebes P22. In der Getriebevorrichtung P2 wird, wenn beide,
die erste Kupplung C1 und die zweite Kupplung C2 ausgerückt
sind und der Rotor Ro2 des zweiten Motor/Generators MG2 mittels
der zweiten Bremse B2 an dem Gehäuse Dc festgesetzt ist,
eine Drehung zwischen der Zwischenwelle M und der Ausgangswelle
O über den Träger ca2 und das Hohlrad r3 des zweiten
Planetengetriebes P22 übertragen; aber diese Drehung wird
nicht auf das Sonnenrad s3 des zweiten Planetengetriebes P22 übertragen.
Daher ist die Getriebevorrichtung P2 derart strukturiert, dass die
Drehübertragung zwischen der Ausgangswelle O und dem zweiten
Motor/Generator MG2 durch Ausrücken der ersten Kupplung
C1 und der zweiten Kupplung C2 unterbrochen werden kann, in dem
Zustand, in dem der Rotor Ro2 des zweiten Motor/Generators MG2 von
der zweiten Bremse B2 festgesetzt ist. Zusätzlich ist in
einem solchen Zustand, in dem die erste Kupplung C1 und die zweite
Kupplung C2 in Eingriff sind und der Rotor Ro2 des zweiten Motor/Generators
MG2 und das zweite Sonnenrad s3 mittels der zweiten Bremse B2 an
dem Gehäuse Dc festgesetzt sind, die Getriebevorrichtung
P2 derart strukturiert, dass die Drehzahl des Trägers ca3 (der
Zwischenwelle M) vergrößert wird und auf die Ausgangswelle
O übertragen wird. Daher ist die Getriebevorrichtung P2
derart strukturiert, dass die Drehzahl des Hohlrades r1, das das
Ausgangsdrehelement der Leistungsverteilvorrichtung P1 ist, heraufgesetzt
ist und auf die Ausgangswelle O übertragen wird. Folglich
bilden bei der vorliegenden Ausführungsform die erste Kupplung
C1, die zweite Kupplung C2 und die Getriebevorrichtung P2 die ӆbertragungsabschalteinrichtung
3” der vorliegenden Erfindung.
-
Wie
vorstehend beschrieben, enthält diese Hybridantriebseinheit
H als Reibelemente die erste Kupplung C1, die zweite Kupplung C2,
die zweite Bremse B2 und die dritte Bremse B3. Als diese Reibeingriffselemente
können Mehrscheibenkupplungen und Mehrscheibenbremsen,
beide hydraulisch betrieben, verwendet werden. Es sei darauf hingewiesen,
dass die Systemstruktur der Hybridantriebseinheit H der vorliegenden
Ausführungsform die gleiche ist wie die in 2 gezeigte.
Daher werden diese Reibeingriffselemente C1, C2, B2 und B3 von der
hydraulischen Steuereinheit 13, die mittels Steuerbefehlen
aus der Steuereinheit ECU betrieben wird, in gleicher Weise gesteuert
wie in der oben beschriebenen ersten Ausführungsform.
-
2-2. Betriebsmodi der Hybridantriebseinheit
H
-
Im
Weiteren werden die Betriebsmodi, die mittels der Hybridantriebseinheit
H der vorliegenden Ausführungsform realisiert werden können,
beschrieben. 10 ist eine Betriebstabelle,
die eine Mehrzahl von Betriebsmodi und Betriebszuständen
der Reibeingriffselemente C1, C2, B2 und B3 bei jeder Schaltstufe
zeigt, die in jedem Betriebsmodus enthalten ist. In dieser Figur
bedeutet ”O”, dass das jeweilige Reibeingriffselement
in einem Eingriffszustand ist. Andererseits bedeutet ”keine
Markierung”, dass das jeweilige Reibeingriffselement in
einem ausgerückten bzw. freigegebenen Zustand ist. Wie
in dieser Figur dargestellt, ist die Hybridantriebseinheit H der vorliegenden
Ausführungsform derart aufgebaut, dass sie zwischen zwei
Betriebsmodi, dem ”geteilten Modus” und dem ”festgesetzten
Modus” in gleicher Weise wie die oben beschriebene erste
Ausführungsform geschaltet werden kann. Die Hybridantriebseinheit
H hat drei Schaltstufen, nämlich die Niedrigstufe (Lo),
die Hochstufe (Hi) und die Schnellstufe (OD), in dem geteilten Modus,
wohingegen die einzige Schaltstufe in dem festgesetzten Modus die
Schnellstufe (OD) ist. Es ist ebenfalls das Gleiche wie in der oben
beschriebenen ersten Ausführungsform, dass in der Niedrigstufe
(Lo) und der Hochstufe (Hi) in dem geteilten Modus die Drehung des
Rotors Ro2 des zweiten Motor/Generators MG2 über die Getriebevorrichtung
P2 auf die Ausgangswelle O übertragen wird, wohingegen
in der Schnellstufe (OD) in beiden, dem geteilten Modus und dem
festgesetzten Modus, der Rotor Ro2 des zweiten Motor/Generators
MG2 festgesetzt ist.
-
Zusätzlich
zeigt 11 Drehzahldiagramme der Getriebevorrichtung
P2, wobei 11A ein Drehzahldiagramm in
der Niedrigstufe (Lo) in dem geteilten Modus ist und 11B ein Drehzahldiagramm in der Hochstufe (Hi)
in dem geteilten Modus ist und bei der Schnellstufe (OD) sowohl
im geteilten Modus als auch im festgesetzten Modus. Die Bezeichnungen ”s2”, ”ca2” und ”r2”,
die oben an den vertikalen Linien in 11 geschrieben
sind, entsprechen dem Sonnenrad s2, dem Träger ca2 und dem
Hohlrad r2 des ersten Planetengetriebes P21, das zur Getriebevorrichtung
P2 gehört, und die Bezeichnungen ”s3”, ”ca3” und ”r3” entsprechen
jeweils dem Sonnenrad s3, dem Träger ca3 und dem Hohlrad
r3 des zweiten Planetengetriebes P22, das zur Getriebevorrichtung
P2 gehört. Weiter entsprechen die Zwischenräume
zwischen den den Drehelementen entsprechenden vertikalen Linien
den Übersetzungsverhältnissen der Getriebevorrichtung
P2. Es sei darauf hingewiesen, dass ”MG2”, ”M” und ”O”,
die an der Unterseite der vertikalen Linien in diesen Drehzahldiagrammen
geschrieben sind, jeweils den zweiten Motor/Generator MG2, die Zwischenwelle
M und die Ausgangswelle O bezeichnen, die derart verbunden sind,
dass sie integral mit den durch die jeweiligen vertikalen Linien
dargestellten Drehelementen drehen. Zusätzlich bedeutet
die Markierung ”X” in diesen Drehzahldiagrammen,
dass die Bremse B2 in Eingriff ist.
-
Zusätzlich
bedeutet in 11A die gerade Linie Lo den
Betriebszustand der Getriebevorrichtung P2 in der Niedrigstufe (Lo).
Weiter bedeutet in 11B die gerade Linie P21 einen
Betriebszustand des ersten Planetengetriebes P21 in der Hochstufe (Hi)
und in der Schnellstufe (OD), die gerade Linie P22Hi bedeutet einen
Betriebszustand des zweiten Planetengetriebes P22 in der Hochstufe
(Hi) und die gerade Linie P22OD bedeutet einen Betriebszustand des
zweiten Planetengetriebes P22 in der Schnellstufe (OD). Es sei darauf
hingewiesen, dass in der Hybridantriebseinheit H der vorliegenden
Erfindung der Betriebszustand der Leistungsverteilvorrichtung P1
in jedem Betriebsmodus des ”geteilten Modus” und ”festgesetzten
Modus” der gleiche ist, wie in der oben beschriebenen ersten
Ausführungsform. Entsprechend werden in der nachfolgenden
Beschreibung Betriebszustände der Getriebevorrichtung P2 im
Detail beschrieben.
-
2-3. Betriebszustände der Getriebevorrichtung
-
Wie
in 11 dargestellt, wird die Getriebevorrichtung
P2 in verschiedene Betriebszustände gebracht, abhängig
davon, auf welche der Niedrigstufe (Lo), der Hochstufe (Hi) und
der Schnellstufe (OD) seine Stufe geschaltet wird. Andererseits
wird im Unterschied zu der Leistungsverteilvorrichtung P1 die Getriebevorrichtung
P2 in beiden, dem geteilten Modus und dem festgesetzten Modus in
den gleichen Betriebszustand (beide in der Schnellstufe (OD)) gebracht.
Wenn die Getriebevorrichtung in der Niedrigstufe (Lo) arbeitet,
ist die zweite Kupplung C2 in Eingriff und auf diese Weise ind der
Träger ca2 des ersten Planetengetriebes P21, das Hohlrad
r3 des zweiten Planetengetriebes P22 und die Ausgangswelle O derart
miteinander verbunden, dass sie integral miteinander drehen. Folglich
arbeiten das erste Planetengetriebe P21 und das zweite Planetengetriebe P22,
die die Getriebevorrichtung P2 bilden, integral als ein Planetengetriebe
mit vier Elementen, das vier Drehelemente aufweist, und somit bilden
die gerade Linie, die das erste Planetengetriebe P21 repräsentiert
(entsprechend der Linie P21 in 11B)
und die geraden Linien, die das zweite Planetengetriebe P22 repräsentiert
(entsprechend der Linie P22Hi und P22OD in 11B)
die gleiche gerade Linie in dem Drehzahldiagramm, wie als gerade
Linie Lo in 11A angezeigt. Weiter ist, da
das Sonnenrad s2 des ersten Planetengetriebes P21 an dem Gehäuse (Dc)
festgesetzt ist, die Drehzahl der Zwischenwelle M herabgesetzt und
wird auf die Ausgangswelle O übertragen, und die Drehzahl
des zweiten Motor/Generators MG2 ist ebenfalls herabgesetzt und
wird auf die Ausgangswelle O übertragen. Es sei darauf
hingewiesen, dass der Betriebszustand der Getriebevorrichtung P2
in der Niedrigstufe (Lo) der gleiche ist wie in der oben beschriebenen
ersten Ausführungsform.
-
Wenn
die Getriebevorrichtung P2 in der Hochstufe (Hi) arbeitet, ist des
Weiteren die erste Kupplung C1 in Eingriff, was zu einem direkt
verbundenen Zustand führt, in dem die Gesamtheit des zweiten
Planetengetriebes P22 integral dreht. Folglich wird die Drehzahl
der Zwischenwelle M und des zweiten Motor/Generators MG2 unverändert
zur Ausgangswelle O übertragen, wie als gerade Linie P22Hi in 11B gezeigt. Da die zweite Kupplung C2 außer
Eingriff ist, arbeitet dabei das erste Planetengetriebe P21 mit
Ausnahme des Hohlrades r2, das derart verbunden ist, dass es integral
mit dem Träger ca3 dreht, unabhängig von dem zweiten
Planetengetriebe P22, wie als gerade Linie P21 in 11B gezeigt.
-
Daher
werden in gleicher Weise wie bei der oben beschriebenen ersten Ausführungsform
in der Niedrigstufe (Lo) und der Hochstufe (Hi) das Drehmoment des
zweiten Motor/Generators MG2 nach einem Stufenwechsel (Verzögerung
oder kein Wechsel) bei einem vorbestimmten Übersetzungsverhältnis über
den zweiten Motor/Generator MG, und das Drehmoment der Brennkraftmaschine
E (der Eingangswelle I) das von der Leistungsverteilvorrichtung P1
auf die Zwischenwelle M verteilt wird, summiert und von der Ausgangswelle
O abgegeben. Mit anderen Worten läuft der zweite Motor/Generator
MG2 in der Niedrigstufe (Lo) und der Hochstufe (Hi) im geteilten
Modus im Leistungsbetrieb, wenn die Drehantriebskraft, die über
die Getriebevorrichtung P2 von der Zwischenwelle M auf die Ausgangswelle
O übertragen wird, nicht der geforderten Antriebskraft
genügt. Auf diese Weise kann das Fahrzeug mit der Drehantriebskraft
der Brennkraftmaschine E, unterstützt von der Drehantriebskraft
des zweiten Motor/Generators MG2, angetrieben werden.
-
Wenn
die Getriebevorrichtung P2 in der Schnellstufe (OD) arbeitet, ist
außerdem die zweite Bremse B2 in Eingriff und somit ist
das Sonnenrad s3 des zweiten Planetengetriebes P22 an dem Gehäuse (Dc)
festgesetzt. Infolgedessen ist der Rotor Rot des zweiten Motor/Generators
MG2 ebenfalls am Gehäuse (Dc) festgesetzt und seine Drehzahl
wird Null, wie als gerade Linie P22OD in 11B gezeigt.
Dabei wird die Drehzahl der Zwischenwelle M abhängig vom Übersetzungsverhältnis
der Getriebevorrichtung P2 angehoben und auf die Ausgangswelle O übertragen.
Da der Rotor Rot des zweiten Motor/Generators MG2 an dem Gehäuse
Dc in der Schnellstufe (OD) festgesetzt ist, wie oben beschrieben,
wird nur das Drehmoment der Brennkraftmaschine E (der Eingangswelle
I), das von der Leistungsverteilvorrichtung P1 auf die Zwischenwelle
M verteilt wurde, auf die Ausgangswelle O übertragen. Da
die zweite Kupplung C2 außer Eingriff ist, arbeitet dabei
das erste Planetengetriebe P21 mit Ausnahme des Hohlrades r2, das
derart verbunden ist, dass es integral mit der Träger ca3
dreht, unabhängig von dem zweiten Planetengetriebe P22
in gleicher Weise wie in der Hochstufe (Hi), wie durch die gerade
Linie P21 in 11 B gezeigt. Es sei
darauf hingewiesen, dass der Betriebszustand der Getriebevorrichtung
P2 in der Schnellstufe (OD) in beiden, dem geteilten Modus und dem
festgesetzten Modus gleich ist.
-
Wie
vorstehend beschrieben, entsprechen in gleicher Weise wie bei der
oben beschriebenen ersten Ausführungsform auch in der vorliegenden
Ausführungsform die Niedrigstufe (Lo) und die Hochstufe (Hi)
im geteilten Modus dem ”geteilten Normalmodus” der
vorliegenden Erfindung, die Schnellstufe (OD) in dem geteilten Modus
entspricht dem ”geteilten Schnellmodus” der vorliegenden
Erfindung und die Schnellstufe (OD) im festgesetzten Modus entspricht
dem ”festgesetzten Schnellmodus” der vorliegenden
Erfindung. Es sei darauf hingewiesen, dass die Funktionen der verschiedenen
Teile während einer Modusumschaltung von dem geteilten
Modus auf den festgesetzten Modus in der Hybridantriebseinheit H
der vorliegenden Erfindung in gleicher Weise erklärt werden
können wie in der oben beschriebenen ersten Ausführungsform,
basierend auf den Zeitdiagrammen in 7 und 8.
-
3. Dritte Ausführungsform
-
Nachfolgend
wird eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
beschrieben. 12 ist ein Strukturdiagramm,
das eine mechanische Struktur einer Hybridantriebseinheit H der
vorliegenden Ausführungsform zeigt. Es sei darauf hingewiesen,
dass die untere Hälfte der Struktur, die bezüglich
der zentralen Achse symmetrisch ist, in 12 in gleicher
Weise wie in den 1 und 9 fehlt.
Die Hybridantriebseinheit H der vorliegenden Ausführungsform
unterscheidet sich von der Hybridantriebseinheit H der oben beschriebenen
ersten Ausführungsform hauptsächlich in der Struktur
der Getriebevorrichtung P2. Die anderen Strukturen sind die gleichen
wie in der oben beschriebenen ersten Ausführungsform. In
der nachfolgenden Beschreibung wird die vorliegende Erfindung bezüglich
des Unterschiedes der Hybridantriebseinheit H der vorliegenden Ausführungsform
von der der oben beschriebenen ersten Ausführungsform beschrieben.
Es sei darauf hingewiesen, dass Details die gleichen wie die in
der ersten Ausführungsform sind, wenn sie nicht anderweitig
beschrieben werden.
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3-1. Mechanische Struktur der Hybridantriebseinheit H
-
Wie
in 12 dargestellt, enthält die Hybridantriebseinheit
H der vorliegenden Ausführungsform in gleicher Weise wie
die oben beschriebene erste Ausführungsform eine mit einer
Brennkraftmaschine E verbundene Eingangswelle I, eine mit Rädern
W verbundene Ausgangswelle O, einen ersten Motor/Generator MG1,
einen zweiten Motor/Generator MG2, eine Leistungsverteilvorrichtung
P1 zum Verteilen einer Drehantriebskraft der Eingangswelle I auf die
Ausgangswelle O und den ersten Motor/Generator MG1 und eine Getriebevorrichtung
P2, die zwischen dem zweiten Motor/Generator MG2 und der Ausgangswelle
O angeordnet ist. Diese Komponenten sind ebenfalls in einem Gehäuse
Dc angeordnet, das ein nicht drehendes Bauteil ist, das an der Fahrzeugkarosserie
befestigt ist. Bei der Hybridantriebseinheit H der vorliegenden
Ausführungsform sind die Getriebevorrichtung P2 und strukturelle
Stellen von Reibeingriffselementen der Getriebevorrichtung P2 jedoch
verschieden von denen der oben beschriebenen ersten Ausführungsform.
-
Die
Getriebevorrichtung P2 der vorliegenden Ausführungsform
ist derart strukturiert, dass sie ein erstes Planetengetriebe P21
aufweist, das aus einem vier-elementigen Planetengetriebe mit vier
Drehelementen zusammengesetzt ist, das koaxial zu der Eingangswelle
I angeordnet ist, und weiter ein zweites Planetengetriebe P22 aufweist,
das aus einem Planetengetriebemechanismus der Einfachplanetenbauart
zusammengesetzt ist, der ebenfalls koaxial zu der Eingangswelle
I angeordnet ist.
-
Das
erste Planetengetriebe P21 hat als Drehelemente zwei Sonnenräder,
d. h. ein erstes Sonnenrad s2 und ein zweites Sonnenrad s3, ein
Hohlrad r3 und einen Träger ca2. Der Träger ca2
ist dabei derart strukturiert, dass er sowohl ein kurzes Planetenrad,
das mit beiden, dem zweiten Sonnenrad s3 und dem Hohlrad r3 kämmt,
als auch ein abgestuftes langes Planetenrad drehbar trägt,
dessen Bereich mit großen Durchmesser mit dem ersten Sonnenrad
s2 kämmt, und dessen Bereich mit kleinem Durchmesser mit
dem kurzen Planetenrad kämmt. Das erste Sonnenrad s2 ist
mittels einer ersten Bremse B1 selektiv an dem Gehäuse
Dc festgelegt. Das Hohlrad r3 ist mittels einer zweiten Bremse B2
selektiv an dem Gehäuse Dc festgelegt. Der Träger
ca1 ist derart verbunden, dass er integral mit dem Sonnenrad s4
des zweiten Planetengetriebes P22 dreht. Das zweite Sonnenrad s3
ist derart verbunden, dass es integral mit dem Rotor Ro2 des zweiten
Motor/Generators MG2 dreht. In der vorliegenden Ausführungsform entsprechen
das erste Sonnenrad s2, das Hohlrad r3, der Träger ca2
und das zweite Sonnenrad s3 jeweils dem ”ersten Drehelement
m1”, dem ”zweiten Drehelement m2”, dem ”dritten
Drehelement m3” und dem ”vierten Drehelement m4” der
Getriebevorrichtung P2 der vorliegenden Erfindung. Zusätzlich
kann in der vorliegenden Ausführungsform durch in Eingriff bringen
beider, der ersten Bremse B1 und der zweiten Bremse B2, die Gesamtheit
des ersten Planetengetriebes P21 inklusive dem zweiten Sonnenrad
s3, mit dem der Rotor Ro2 des zweiten Motor/Generators MG2 verbunden
ist, an dem Gehäuse Dc festgesetzt werden. Entsprechend
bilden die erste Bremse B1 und die zweite Bremse B2 die ”Festsetzeinrichtung
2 der zweiten elektrischen Drehmaschine” in der vorliegenden
Erfindung.
-
Das
zweite Planetengetriebe P22 hat als Drehelemente einen Träger
ca4, der eine Mehrzahl von Planetenrädern trägt,
sowie das Sonnenrad s4 und das Hohlrad r4, die jeweils mit den Planetenrädern
kämmen. Das Hohlrad r4 ist derart verbunden, dass es integral
mit der Ausgangswelle O dreht. Der Träger ca4 ist über
die Zwischenwelle M derart verbunden, dass er integral mit dem Hohlrad
r1 dreht, das das Ausgangsdrehelement der Leistungsverteilvorrichtung
P1 ist. Das Sonnenrad s4 ist derart verbunden, dass es integral
mit dem Träger ca2 des ersten Planetengetriebes P21 dreht.
In der vorliegenden Ausführungsform entsprechen das Sonnenrad
s4, der Träger ca4 und das Hohlrad r4 jeweils dem ”ersten
Drehelement m1”, dem ”zweiten Drehelement m2” und
dem ”dritten Drehelement m3” des zweiten Planetengetriebes
P22, das zu der Getriebevorrichtung P2 der vorliegenden Erfindung
gehört.
-
Zusätzlich
werden der Träger ca4 und das Hohlrad r4 des zweiten Planetengetriebes
P22, das zur Getriebevorrichtung P2 gehört, mittels einer
ersten Kupplung C1 selektiv miteinan der verbunden. Daher werden
die Zwischenwelle M, die mit dem Träger ca4 des zweiten
Planetengetriebes P22 verbunden ist, und das Hohlrad r1, das das
Ausgangsdrehelement der Leistungsverteilvorrichtung P1 bildet, mittels
der ersten Kupplung C1 selektiv mit der Ausgangswelle O verbunden,
die mit dem Hohlrad r4 des zweiten Planetengetriebes P22 verbunden
ist. Mit anderen Worten ist im Eingriffszustand der ersten Kupplung
C1 das Hohlrad r1 der Leistungsverteilvorrichtung P1 derart verbunden,
dass es integral mit der Ausgangswelle O dreht. Zusätzlich
ist im Eingriffszustand der ersten Kupplung C1, wie oben beschrieben,
das zweite Planetengetriebe P22 in einen direkt verbundenen Zustand
gebracht, in dem alle Drehelemente s4, ca4 und r4 integral drehen.
In dem Außereingriffszustand der ersten Kupplung C1 dagegen
ist das Hohlrad r1 der Leistungsverteilvorrichtung P1 über
die Getriebevorrichtung P2 mit der Ausgangswelle O verbunden.
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Wie
vorstehend beschrieben, ist der zweite Motor/Generator MG2 derart
verbunden, dass er integral mit dem zweiten Sonnenrad s3 des ersten
Planetengetriebes P21 dreht und die Ausgangswelle O ist derart verbunden,
dass sie integral mit dem Hohlrad r4 des zweiten Planetengetriebes
P22 dreht. Daher ist der zweite Motor/Generator MG2 über
die Getriebevorrichtung P2 mit der Ausgangswelle O verbunden, genauer, über
das zweite Sonnenrad s3 und den Träger ca2 des ersten Planetengetriebes
P21 und über das zweite Planetengetriebe P22. Wenn die erste
Kupplung C1 außer Eingriff ist und der Rotor Ro2 des zweiten
Motor/Generators MG2 durch Eingriff beider, der ersten Bremse B1
und der zweiten Bremse B2 an dem Gehäuse Dc festgelegt
ist, wird bei der Getriebevorrichtung P2 eine Drehung zwischen der
Zwischenwelle M und der Ausgangswelle O über den Träger
ca4 und das Hohlrad r4 des zweiten Planetengetriebes P22 übertragen;
jedoch wird diese Drehung nicht auf das erste Planetengetriebe P21 übertragen.
Daher ist die Getriebevorrichtung P2 derart aufgebaut, dass die
Drehübertragung zwischen der Ausgangswelle O und dem zweiten
Motor/Generator MG2 durch Lösen der ersten Kupplung C1
in dem Zustand, in dem Rotor Ro2 des zweiten Motor/Generators MG2
mittels der ersten Bremse B1 und der zweiten Bremse B2 festgesetzt
ist, unterbrochen werden kann. Zusätzlich sind in einem
solchen Zustand, in dem die erste Kupplung C1 gelöst ist
und das erste Planetengetriebe P21 und der Rotor Ro2 des zweiten
Motor/Generators MG2 an dem Gehäuse Dc mittels der ersten
Bremse B1 und der zweiten Bremse B2 festgesetzt sind, das zweite
Planetengetriebe P22 der Getriebevorrichtung P2 derart strukturiert,
dass die Drehzahl des Trägers ca4 (der Zwischenwelle M)
erhöht wird und auf die Ausgangswelle O übertragen
wird. Daher ist die Getriebevorrich tung P2 derart strukturiert,
dass die Drehzahl des Hohlrades r1, das das Ausgangsdrehelement
der Leistungsverteilvorrichtung P1 ist, erhöht wird und auf
die Ausgangswelle O übertragen wird. Folglich bilden in
der vorliegenden Ausführungsform die erste Kupplung C1
und die Getriebevorrichtung P2 die ӆbertragungsabschalteinrichtung
3” der vorliegenden Erfindung.
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Wie
vorstehend beschrieben, enthält diese Hybridantriebseinheit
H als Reibeingriffselement die erste Kupplung C1, die erste Bremse
B1, die zweite Bremse B2 und die dritte Bremse B3. Als die Reibeingriffselemente
können Mehrscheibenkupplungen und Mehrscheibenbremsen,
beide hydraulisch betätigt, verwendet werden. Es sei darauf
hingewiesen, dass die Systemstruktur der Hybridantriebseinheit H der
vorliegenden Erfindung die gleiche ist wie in 2 gezeigt.
Daher werden diese Reibeingriffselemente C1, B1, B2 und B3 von der
hydraulischen Steuereinheit 13 gesteuert, die mittels Steuerbefehlen
aus der Steuereinheit ECU arbeitet, in gleicher Weise wie bei der
oben beschriebenen ersten Ausführungsform.
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3-2. Betriebsmodi der Hybridantriebseinheit
H
-
Zunächst
werden die Betriebsmodi, die mit der Hybridantriebseinheit H der
vorliegenden Ausführungsform realisiert werden können,
beschrieben. 13 ist eine Betriebstabelle,
die eine Mehrzahl von Betriebsmodi und die Betriebszustände
der Reibeingriffselemente C1, B1, B2 und B3 bei jeder Schaltstufe,
die in jedem Betriebsmodus enthalten ist, zeigt. In dieser Figur
bedeutet ”O”, dass das jeweilige Reibeingriffselement
in einem Eingriffszustand ist. Andererseits bedeutet ”keine
Markierung”, dass das jeweilige Reibeingriffselement in
einem freigegebenen Zustand ist. Wie in dieser Figur gezeigt, ist
die Hybridantriebseinheit H der vorliegenden Ausführungsform
derart strukturiert, dass sie zwischen zwei Betriebsmodi, dem ”geteilten
Modus” und ”festgesetzten Modus” in gleicher
Weise wie in der oben beschriebenen ersten Ausführungsform
geschaltet werden kann. Diese Hybridantriebseinheit H hat drei Schaltstufen,
die Niedrigstufe (Lo), die Hochstufe (Hi) und die Schnellstufe (OD)
in dem geteilten Modus, wohingegen die einzige Schaltstufe in dem
festgesetzten Modus die Schnellstufe (OD) ist. Wie bei der oben
beschriebenen ersten Ausführungsform wird in der Niedrigstufe
(Lo) und der Hochstufe (Hi) im geteilten Modus die Drehung des Rotors
Ro2 des zweiten Motor/Generators MG2 über die Getriebevorrichtung P2
auf die Ausgangswelle O übertragen, wohingegen im Schnellmodus
(OD) in bei den, dem geteilten Modus und dem festgesetzten Modus,
der Rotor Ro2 des zweiten Motor/Generators MG2 festgesetzt ist.
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Zusätzlich
zeigt 14 Drehzahldiagramme der Getriebevorrichtung
P2, wobei 14A ein Drehzahldiagramm des
ersten Planetengetriebes P21 ist und 14B ein
Drehzahldiagramm des zweiten Planetengetriebes P22 ist. Die Bezeichnungen ”s2”, ”r3”, ”ca2” und ”s3”,
die oben an den vertikalen Linien in 14A geschrieben
sind, entsprechen jeweils dem ersten Sonnenrad s2, dem Hohlrad r3,
dem Träger ca1 und dem zweiten Sonnenrad s3 des ersten
Planetengetriebes, das zur Getriebevorrichtung P2 gehört.
Die Bezeichnung ”s4”, ”ca4” und ”r4”,
die oben an den vertikalen Linien in 14B geschrieben
sind, entsprechen jeweils dem Sonnenrad s4, dem Träger
ca4 und dem Hohlrad r4 des zweiten Planetengetriebes, das zur Getriebevorrichtung
P2 gehört. Weiter entsprechen die Zwischenräume
zwischen den den Drehelementen entsprechenden vertikalen Linien
den Übersetzungsverhältnissen des ersten Planetengetriebes
P21 und des zweiten Planetengetriebes P22. Es sei darauf hingewiesen,
dass ”MG2”, ”M” und ”O”,
die unten an den vertikalen Linien in diesen Drehzahldiagrammen
geschrieben sind, jeweils den zweiten Motor/Generator MG2, die Zwischenwelle
M und die Ausgangswelle O bezeichnen, die derart verbunden sind,
dass sie integral mit den durch die jeweiligen vertikalen Linien
dargestellten Drehelementen drehen. Außerdem bedeutet die
Markierung ”X” in diesen Drehzahldiagrammen, dass
die Bremse B1 oder die Bremse B2 in Eingriff ist.
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Zusätzlich
stellen in 14 die gerade Linie Lo,
die gerade Linie Hi oder die gerade Linie OD jeweils den Betriebszustand
in der Niedrigstufe (Lo), der Hochstufe (Hi) oder der Schnellstufe
(OD) des ersten Planetengetriebes P21 oder des zweiten Planetengetriebes
P22 dar. Es sei darauf hingewiesen, dass bei der Hybridantriebseinheit
H der vorliegenden Ausführungsform der Betriebszustand
der Leistungsverteilvorrichtung P1 in jedem Betriebsmodus des ”geteilten
Modus” und ”festgesetzten Modus” der gleiche
ist wie in der oben beschriebenen ersten Ausführungsform.
Entsprechend werden in der nachfolgenden Beschreibung Betriebszustände
der Getriebevorrichtung P2 im Detail beschrieben.
-
3-3. Betriebszustände der Getriebevorrichtung
-
Wie
in 14 gezeigt, nimmt die Getriebevorrichtung
P2 verschiedene Betriebszustände an, abhängig
davon, auf welche der Niedrigstufe (Lo), der Hochstufe (Hi) und Schnellstufe
(OD) seine Schaltstufe geschaltet ist. Andererseits nimmt die Getriebevorrichtung
P2 anders als die Leistungsverteilvorrichtung P1 in beiden, dem
geteilten Modus und dem festgesetzten Modus den gleichen Betriebszustand
(beide in der Schnellstufe (OD)) an. In der Niedrigstufe (Lo) ist
die zweite Bremse B2 in Eingriff und somit ist das Hohlrad r3 des
ersten Planetengetriebes P21 am Gehäuse Dc festgesetzt.
Folglich wird die Drehzahl des Rotors Ro2 des zweiten Motor/Generators
MG2 vermindert und auf den Träger ca2 des ersten Planetengetriebes
P21 übertragen, wie durch die gerade Linie Lo in 14A angezeigt. Da die erste Kupplung C1 in einem
Eingriffszustand ist, ist dabei das zweite Planetengetriebe P22
in einem direkt verbundenen Zustand, in dem alle Drehelemente s4,
ca4 und r4 integral drehen, wie durch die gerade Linie Lo·Hi
in 14B gezeigt. Da der Träger ca2 des ersten
Planetengetriebes P21 derart verbunden ist, dass er integral mit
dem Sonnenrad s4 des zweiten Planetengetriebes P22 dreht, wird dabei
die herabgesetzte Drehung des Rotors Ro2 des zweiten Motor/Generators
MG2 ebenfalls auf das Sonnenrad s4 des zweiten Planetengetriebes
P22 übertragen. Daher wird bei der Niedrigstufe (Lo) die
Drehzahl der Zwischenwelle M ohne Änderung auf die Ausgangswelle
O übertragen und die Drehzahl des zweiten Motor/Generators
MG2 wird herabgesetzt und auf die Ausgangswelle O übertragen.
-
Zusätzlich
ist in der Hochstufe (Hi) die erste Bremse B1 in Eingriff und somit
ist das erste Sonnenrad s2 des ersten Planetengetriebes P21 am Gehäuse
Dc festgelegt. Folglich ist, wie durch die gerade Linie Hi in 14A angezeigt, die Drehzahl des Rotors Ro2 des
zweiten Motor/Generators MG2 herabgesetzt und wird auf den Träger
ca2 des ersten Planetengetriebes P21 übertragen. Es sei
darauf hingewiesen, dass das Drehzahlreduktionsverhältnis
des zweiten Motor/Generators MG2 in der Hochstufe (Hi) kleiner ist
als das Drehzahlreduktionsverhältnis in der Niedrigstufe
(Lo). Weiter ist, da die erste Kupplung C1 zu diesem Zeitpunkt in
einem Eingriffszustand ist, das zweite Planetengetriebe P22 in einem
direkt verbundenen Zustand, in dem alle Drehelemente s4, ca4 und
r4 integral drehen, wie durch die gerade Linie Lo·Hi in 14B angezeigt. Da der Träger ca2 des
ersten Planetengetriebes P21 derart verbunden ist, dass er integral
mit dem Sonnenrad s4 des zweiten Planetengetriebes P22 dreht, wird
die herabgesetzte Drehung des Rotors Ro2 des zweiten Motor/Generators
MG2 dabei ebenfalls auf das Sonnenrad s4 des zweiten Planetengetriebes
P22 übertragen. Daher wird in der Hochstufe (Hi) die Drehzahl der
Zwischenwelle M ohne Änderung auf die Ausgangswelle O übertragen
und die Drehzahl des zweiten Mo tor/Generators MG2 wird mit einem
Drehzahlreduktionsverhältnis vermindert, das kleiner ist
als das Verhältnis der Niedrigstufe (Lo) und auf die Ausgangswelle
O übertragen.
-
Deshalb
werden in gleicher Weise wie bei der oben beschriebenen ersten Ausführungsform
in der Niedrigstufe (Lo) und der Hochstufe (Hi) das Drehmoment des
zweiten Motor/Generators MG2 nach einer Geschwindigkeitsänderung
(Verzögerung) bei einem vorbestimmten Übersetzungsverhältnis
durch den zweiten Motor/Generator MG2 und das Drehmoment der Brennkraftmaschine
E (der Eingangswelle I), das von der Leistungsverteilvorrichtung
P1 auf die Zwischenwelle M übertragen wird, summiert und
von der Ausgangswelle O abgegeben. Mit anderen Worten, wenn in der
Niedrigstufe (Lo) und der Hochstufe (Hi) im geteilten Modus die
Drehantriebskraft, die von der Zwischenwelle auf die Ausgangswelle
O über die Getriebevorrichtung P2 übertragen wird,
der geforderten Antriebskraft nicht genügt, wird der zweite
Motor/Generator MG2 in Leistungsbetrieb gebracht. Auf diese Weise
kann das Fahrzeug mit der Drehantriebskraft der Brennkraftmaschine
E, unterstützt von der Drehantriebskraft des zweiten Motor/Generators
MG2 angetrieben werden.
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Zusätzlich
sind in der Schnellstufe (OD) sowohl die erste Bremse B1 als auch
die zweite Bremse B2 in Eingriff und somit ist die Gesamtheit des
ersten Planetengetriebes P21 am Gehäuse Dc festgesetzt. Mit
anderen Worten werden in der Schnellstufe (OD), wie durch die gerade
Linie OD in 14A angezeigt, die Drehzahlen
aller Drehelemente s2, r3, ca2 und s3 des ersten Planetengetriebes
P21 Null. Infolgedessen ist der Rotor Ro2 des zweiten Motor/Generators MG2
ebenfalls am Gehäuse Dc festgesetzt und seine Drehzahl
wird Null. Zusätzlich wird die Drehzahl des Sonnenrades
s4, das derart verbunden ist, dass es integral mit dem Träger
ca2 des ersten Planetengetriebes P21 dreht, des zweiten Planetengetriebes P22
ebenfalls Null. Da die erste Kupplung C1 zu diesem Zeitpunkt außer
Eingriff ist, wird außerdem die Drehzahl der Zwischenwelle
M, abhängig von dem Übersetzungsverhältnis
des zweiten Planetengetriebes P22, beschleunigt und auf die Ausgangswelle
O übertragen, wie durch die gerade Linie OD in 14B angezeigt. Da der Rotor Ro2 des zweiten Motor/Generators
MG2 am Gehäuse Dc in der Schnellstufe (OD), wie vorstehend
beschrieben, festgesetzt ist, wird nur das Drehmoment der Brennkraftmaschine
E (der Eingangswelle I), das von der Leistungsverteilvorrichtung
P1 auf die Zwischenwelle M verteilt wird, auf die Ausgangswelle
O übertragen. Es sei darauf hingewiesen, dass der Betriebszustand der
Ge triebevorrichtung P2 in der Schnellstufe (OD) in beiden, dem geteilten
Modus und dem festgesetzten Modus, gleich ist.
-
Wie
vorstehend beschrieben, entspricht in gleicher Weise wie bei der
oben beschriebenen ersten Ausführungsform auch in der vorliegenden
Ausführungsform die Niedrigstufe (Lo) und die Hochstufe (Hi)
in dem geteilten Modus dem ”geteilten Normalmodus” der
vorliegenden Erfindung, die Schnellstufe (OD) in dem geteilten Modus
entspricht dem ”geteilten Schnellmodus” der vorliegenden
Erfindung und die Schnellstufe (OD) in dem festgesetzten Modus entspricht
dem ”festgesetzten Schnellmodus” der vorliegenden
Erfindung. Es sei darauf hingewiesen, dass die Betriebe der unterschiedlichen
Teile während der Modusschaltung von dem geteilten Modus zum
festgesetzten Modus in der Hybridantriebseinheit H der vorliegen
Erfindung in gleicher Weise erklärt werden können,
wie bei der oben beschriebenen ersten Ausführungsform,
basierend auf den Zeitdiagrammen in 7 und 8.
-
4. Andere Ausführungsformen
-
- (1) In den oben beschriebenen Ausführungsformen
wurden Beispiele beschrieben, bei denen der zweite Motor/Generator
MG2 derart strukturiert ist, dass er über die Getriebevorrichtung
P2 mit der Ausgangswelle O verbunden ist. Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung sind jedoch nicht auf diese Beispiele
beschränkt. Insbesondere ist es auch möglich,
eine Struktur zu haben, bei der die Hybridantriebseinheit H nicht
die Getriebevorrichtung P2 enthält und der zweite Motor/Generator
MG2 direkt mit der Ausgangswelle O verbunden ist. In diesem Fall
ist es ebenfalls eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung,
eine Struktur vorzusehen, die als Übertragungsabschalteinrichtung
3 zum Ermöglichen der Abschaltung der Drehübertragung
zwischen der Ausgangswelle O und dem zweiten Motor/Generator MG2
eine Kupplung zum selektiven Verbinden des Rotors Rot des zweiten
Motor/Generators MG2 mit der Ausgangswelle O, zumindest in dem Zustand,
in dem der Rotor Ro2 des zweiten Motor/Generators MG2 festgelegt
ist, enthält. Es sei darauf hingewiesen, dass in diesem
Fall es auch möglich ist, eine Struktur zu haben, die als Festsetzeinrichtung
2 für die zweite elektrische Drehmaschine zum selektiven
Festlegen des Rotors Ro2 des zweiten Motor/Generators MG2 eine Bremse ähnlich
der zweiten Bremse B2 der oben beschriebenen ersten und zweiten
Ausführungsformen enthält.
- (2) In den oben beschriebenen Ausführungsformen wurden
Beispiele erläutert, bei denen die Drehzahl des Ausgangsdrehelements
der Leistungsverteilvorrichtung P2 von der Getriebevorrichtung P2
erhöht wird und dann auf die Ausgangswelle O in dem Zustand,
in dem der Rotor Ro2 des zweiten Motor/Generators MG2 festgelegt
ist, übertragen wird. Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung sind jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt.
Insbesondere liegt eine bevorzugte Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung auch darin, eine Struktur vorzusehen, bei
dem in dem Zustand, in dem der Rotor Ro2 des zweiten Motor/Generators
MG2 festgelegt ist, die Drehzahl des Ausgangsdrehelements der Leistungsverteilvorrichtung
P2 ohne Änderung auf die Ausgangswelle O übertragen
wird oder sie von der Getriebevorrichtung P2 herabgesetzt wird und
dann auf die Ausgangswelle O übertragen wird.
- (3) In den oben beschriebenen Ausführungsformen wurden
Beispiele erläutert, bei denen die Hybridantriebseinheit
H die dritte Bremse B3 zum Festlegen des Rotors Ro1 des ersten Motor/Generators
MG1 an dem Gehäuse Dc enthält. Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung sind jedoch nicht auf diese Beispiele
beschränkt. Eine vorteilhafte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung liegt auch darin, eine Struktur vorzusehen,
die nicht die Festsetzeinrichtung 1 für die erste elektrische
Drehmaschine zum Festsetzen des ersten Motor/Generators MG1 enthält.
- (4) In den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen
wurden Beispiele erläutert, bei denen die Hybridantriebseinheit
H drei Schaltstufen in dem geteilten Modus und eine Schaltstufe
in dem festgelegten Modus aufweist. Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung sind jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt.
Genauer liegt eine vorteilhafte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung auch darin, eine Struktur vorzusehen, die im geteilten
Modus eine oder zwei Schaltstufen oder vier oder mehr Schaltstufen
hat. Eine andere bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung liegt darin, eine Struktur vorzusehen, die in dem festgesetzten
Modus zwei oder mehr Schaltstufen hat.
- (5) Zusätzlich haben die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen
lediglich Beispiele der Strukturen der Leistungsverteilvorrichtung
P1 und der Getriebevorrichtung P2 und ebenfalls lediglich Beispiele
der Anordnungsstrukturen von Reibeingriffselementen für
deren Drehelemente erläutert. Daher ist jedwelche Struktur,
die anders ist als die oben be schriebenen Strukturen, die eine Struktur der
vorliegenden Erfindung realisieren kann in dem Umfang der vorliegenden
Erfindung enthalten.
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GEWERBLICHE ANWENDBARKEIT
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Die
vorliegende Erfindung kann als Antriebseinheit für ein
Hybridfahrzeug verwendet werden.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Die
vorliegende Erfindung schafft eine Hybridantriebseinheit, die einen
Schleppverlust und einen Kernverlust eines Rotors einer zweiten
elektrischen Drehmaschine unter einer Niedriglastfahrbedingung,
wie einem Hochgeschwindigkeitsreisemodus, in dem es nicht erforderlich
ist, eine Antriebskraft der zweiten elektrischen Drehmaschine auf
eine Ausgangswelle zu übertragen, unterdrücken
kann.
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Die
Hybridantriebseinheit enthält eine mit einer Brennkraftmaschine
E verbundene Eingangswelle I, eine mit Rädern verbundenen
Ausgangswelle O, eine erste elektrische Drehmaschine MG1, eine mit der
Ausgangswelle O verbundene zweite elektrische Drehmaschine MG2,
eine Leistungsverteilvorrichtung P1 zum Verteilen einer Drehantriebskraft
der Eingangswelle I auf die Ausgangswelle O und auf die erste elektrische
Drehmaschine MG1, eine Festsetzeinrichtung 2 für die zweite
elektrische Drehmaschine zum selektiven Festsetzen eines Rotors
Ro2 der zweiten elektrischen Drehmaschine MG2, und eine Übertragungsabschalteinrichtung
3 zum Ermöglichen eines Abschalten einer Drehübertragung
zwischen der Ausgangswelle O und der zweiten elektrischen Drehmaschine
MG2 zumindest in einem Zustand, in dem der Rotor Ro2 der zweiten
elektrischen Drehmaschine MG2 festgesetzt ist.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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