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HINTERGRUND
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Elektronische Systeme wie etwa Computer setzen typischerweise einen Mechanismus ein, um das System ausreichend kühl zu halten. Ein System, das zu warm wird, kann Funktionsstörungen unterliegen. Beispielsweise kann ein Lüfter verwendet werden, um Luft über die Elektronik des Systems zu blasen. Alternativ oder zusätzlich kann eine Logik den Prozessor des Systems ”drosseln”. Das Drosseln eines Prozessors bewirkt, dass der Prozessor mit einer langsameren Geschwindigkeit funktioniert, was dazu führt, dass der Prozessor weniger Wärme erzeugt.
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Einen Lüfter einzuschalten, hilft beim Kühlen des Systems, erzeugt jedoch ein akustisches Geräusch, das ein Benutzer als lästig empfinden kann. Einen Prozessor zu drosseln, hilft ebenfalls beim Kühlen des Systems, führt jedoch zu einer verminderten Leistungsfähigkeit, die Benutzer typischerweise nicht bevorzugen. Somit wird ein Kompromiss geschlossen zwischen einerseits einem Erzielen der höchstmöglichen Leistung mit der geringsten Menge akustischen Geräusches und andererseits einer Verhinderung dessen, dass das System so warm wird, dass das System nicht mehr korrekt funktioniert.
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Manche tragbaren Systeme, wie etwa Laptop-Computer, werden im Kontakt mit dem Benutzer verwendet. Beispielsweise kann ein Laptop-Computer, wie der Name sagt, auf dem Schoß (lap) einer Person aufliegen. Ferner können die Hände des Benutzers während der Verwendung der Tastatur des Laptop-Computers auf einer Handablage in der Nähe eines Berührungsfeldes aufliegen. Es ist möglich, dass der Kühlmechanismus den Laptop-Computer zwar ausreichend kühl hält, um eine Funktionsstörung zu vermeiden, ein menschlicher Benutzer das Berühren des Laptops jedoch als unangenehm empfindet.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Zur detaillierten Beschreibung exemplarischer Ausführungsbeispiele der Erfindung wird nun auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen, in denen:
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1 ein System, das Abstandssensoren verwendet, gemäß unterschiedlichen Ausführungsbeispielen zeigt;
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2 eine perspektivische Ansicht des Systems gemäß unterschiedlichen Ausführungsbeispielen zeigt;
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3–5 zusätzliche Ansichten von Teilen des Systems zeigen, die mögliche Stellen für die Abstandssensoren gemäß unterschiedlichen Ausführungsbeispielen abbilden;
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6 die Benutzung des Systems durch einen Menschen gemäß unterschiedlichen Ausführungsbeispielen darstellt;
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7 ein Verfahren gemäß unterschiedlichen Ausführungsbespielen darstellt; und
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8 den Übergang zwischen drei Temperaturschwellen auf Basis dessen, ob ein Mensch erkannt wird, gemäß unterschiedlichen Ausführungsbeispielen darstellt.
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NOTIERUNG UND NOMENKLATUR
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Bestimmte Ausdrücke werden in der folgenden Beschreibung und den Ansprüchen durchgängig zur Bezugnahme auf besondere Systemkomponenten verwendet. Wie für den Fachmann ersichtlich ist, können Computerunternehmen auf eine Komponente mit verschiedenen Namen Bezug nehmen. In diesem Dokument soll nicht zwischen Komponenten unterschieden werden, die sich im Namen, aber nicht in der Funktion unterscheiden. In der folgenden Erläuterung und in den Ansprüchen werden die Ausdrücke ”umfassend” und ”aufweisend” in offener Weise verwendet und sind daher im Sinne von ”umfassend, aber nicht begrenzt auf...” auszulegen. Außerdem soll der Ausdruck ”koppeln” oder ”koppelt” entweder eine indirekte, direkte, optische oder drahtlose elektrische Verbindung bedeuten. Somit kann, wenn ein erstes Bauelement mit einem zweiten Bauelement gekoppelt ist, diese Verbindung durch eine direkte elektrische Verbindung, durch eine indirekte elektrische Verbindung über andere Bauelemente und Verbindungen, durch eine optische elektrische Verbindung oder durch eine drahtlose elektrische Verbindung erfolgen.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
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Die folgende Erläuterung ist auf unterschiedliche Ausführungsbeispiele der Erfindung gerichtet. Obwohl eines oder mehrere dieser Ausführungsbeispiele möglicherweise bevorzugt sind, sind die offenbarten Ausführungsbeispiele nicht so auszulegen oder anderweitig zu verwenden, dass sie den Umfang der Offenbarung, einschließlich der Ansprüche, begrenzen. Zusätzlich versteht sich für den Fachmann, dass die folgende Beschreibung breite Anwendung aufweist und die Erläuterung eines Ausführungsbeispiels nur als für dieses Ausführungsbeispiel exemplarisch gemeint ist und nicht andeuten soll, dass der Umfang der Offenbarung, einschließlich der Ansprüche, auf dieses Ausführungsbeispiel begrenzt ist.
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Unter Bezugnahme auf 1 ist ein System 10 gemäß unterschiedlichen Ausführungsbeispielen gezeigt. Wie in dem illustrativen Ausführungsbeispiel gezeigt, weist das System 10 eine Logik 12, die an Abstandssensoren 14 und 18 gekoppelt ist, Temperatursensoren 16 und 20, eine Prozessorgeschwindigkeits-Steuereinheit 22, einen Prozessor 24, einen Lüfter 26 und eine Batterie 27 auf.
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Bei unterschiedlichen Ausführungsbeispielen weist die Logik 12 eine eingebettete Steuerung auf und weist in manchen besonderen Ausführungsbeispielen das Südbrücke-Bauelement oder die Tastatursteuerung des Systems auf.
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Jeder der Abstandssensoren 14 und 18 weist einen Sensor auf, der auf die Gegenwart eines Menschen anspricht. Somit können die Abstandssensoren 14, 18 zwischen einem Aufliegen des Systems 10 auf einer Arbeitsoberfläche wie etwa einem Schreibtisch und einem Aufliegen auf einem menschlichen Schoß unterscheiden. Bei einigen Ausführungsbeispielen sind die Abstandssensoren 14, 18 kapazitive Bauelemente wie etwa die von der Quantum Research Group gelieferte QT1081-Sensor-IC. Die Abstandssensoren können auch optische Sensoren aufweisen. Die Gegenwart eines Menschen in der Nähe eines der Abstandssensoren bewirkt, dass dieser Sensor ein Signal an die Steuerung 12 ausgibt, um die Steuerung 12 in die Lage zu versetzen, zu erfassen, dass sich ein Mensch in der Nähe des Sensors befindet. In dem Ausführungsbeispiel aus 1 sind zwei Abstandssensoren 14 und zwei Abstandssensoren 18 gezeigt, jedoch können beliebig viele (ein oder mehrere) Abstandssensoren verwendet werden.
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Die Temperatursensoren 16 und 20 weisen jeden geeigneten Typ von Temperatursensor wie etwa Thermopaare auf. Gemäß unterschiedlichen Ausführungsbeispielen ist ein Temperatursensor 16, 20 an oder in der Nähe jedes der Abstandssensoren 14, 18 vorgesehen. In dem Ausführungsbeispiel aus 1 sind ein Paar Temperatursensoren 16 und ein weiteres Paar Temperatursensoren 20 gezeigt, jedoch können beliebig viele (ein oder mehrere) Temperatursensoren verwendet werden.
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Das System 10 weist auch zumindest zwei Kühlmechanismen auf, die durch die Logik 12 aktiviert werden. Bei anderen Ausführungsbeispielen ist nur ein einziger Kühlmechanismus vorgesehen, während bei anderen Ausführungsbeispielen mehr als zwei Kühlmechanismen vorgesehen sind. Bei dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Lüfter 26 nur ein Kühlmechanismus. Der Lüfter 26 kann durch die Logik 12 ein- und ausgeschaltet werden, und die Logik 12 kann auch die Geschwindigkeit des Lüfters steuern. Der Lüfter 26 kann kühle Luft über die Elektronik des Systems blasen oder bewirken, dass warme Luft aus dem System abgeführt wird.
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Ein weiterer Kühlmechanismus, der in dem illustrativen Ausführungsbeispiel aus 1 abgebildet ist, weist die Fähigkeit des Prozessors 24 auf, gedrosselt zu werden. Der Prozessor 24 weist den Hauptprozessor des Systems auf (d. h. den Prozessor, der ein Betriebssystem und Anwendungen ausführt). Bei einigen Ausführungsbeispielen kann mehr als ein Prozessor 24 vorgesehen sein, und ein oder mehrere solcher mehreren Prozessoren kann gedrosselt werden, wie hier beschrieben. Die Prozessorgeschwindigkeits-Steuereinheit 22 empfängt ein Geschwindigkeitssteuersignal 28 von der Logik 12 und beaufschlagt den Prozessor 24 mit einem Drosselsignal 30. Das Drosselsignal 30 kann es dem Prozessor 24 bei einigen Ausführungsbeispielen erlauben, mit voller Geschwindigkeit zu funktionieren oder die Temperatur des Systems zu reduzieren, um bei einer niedrigeren Geschwindigkeit zu funktionieren. Bei einigen Ausführungsbeispielen weist die Prozessorgeschwindigkeits-Steuereinheit 22 ein ACPI-Betriebssystem auf (ACPI = Advanced Configuration and Power Interface = Hochentwickelte-Konfiguration-und-Leistungsschnittstelle). Bei einer Implementierung als das ACPI-Betriebssystem weist die Prozessorgeschwindigkeits-Steuereinheit 22 ausführbaren Code auf, der die ACPI-Spezifikation implementiert.
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Die Logik 12 empfängt Temperaturinformationen von den unterschiedlichen Temperatursensoren 16, 20 und vergleicht die abgefühlte Temperatur mit einer Schwelle. Wenn die Temperatur sich unterhalb der Schwelle befindet, aktiviert die Logik 12 bei manchen Ausführungsbeispielen nicht den Kühlmechanismus des Systems oder bewirkt ein Funktionieren des Kühlmechanismus in einem reduzierten Zustand (z. B. minimale Kühlfähigkeit). Wenn dagegen die Temperatur die Schwelle überschreitet, aktiviert die Logik 12 einen oder beide der Kühlmechanismen (Lüfter, Prozessordrosselung), um zu versuchen, die Temperatur des Systems zu reduzieren. Das System 10 ist bezüglich dessen, welcher Kühlmechanismus zu aktivieren ist, oder bezüglich der Reihenfolge programmierbar, in der die Kühlmechanismen aktiviert werden. Beispielsweise kann ein Benutzer das System (beispielsweise über ACPI) 0dazu konfigurieren, den Lüfter beim ersten Versuch einer Verringerung der Systemtemperatur einzuschalten und, wenn dies keine Reduzierung der Temperatur unter die Schwelle bewirkt, auch den Prozessor 24 zu drosseln oder umgekehrt.
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Die Abstandssensoren 14, 18 stellen für die Logik 12 einen Weg zum Bestimmen oder Erfassen dessen bereit, ob ein Mensch sich mit dem System 10 in Kontakt befindet. Wenn ein Mensch sich mit dem System in Kontakt befindet, kann der Mensch das System als bei Berührung unangenehm warm empfinden. Das System stellt das Funktionieren des Kühlmechanismus automatisch auf Basis dessen ein, ob ein Mensch sich mit dem System in Kontakt befindet oder nicht. Wenn die Gegenwart eines Menschen erfasst wird, wird die Priorität auf eine Kühlung des Systems gelegt, die für ein Wohlbefinden eines Menschen im Kontakt mit dem System ausreichend ist. Wenn keine Gegenwart eines Menschen erfasst wird, wird die Priorität auf die Kühlung des Systems zum Verhindern von Funktionsstörungen gelegt.
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Bei einigen Ausführungsbeispielen stellt die Logik 12 die der Aktivierung des Kühlmechanismus zugeordnete Temperaturschwelle ein. Wenn die Gegenwart eines Menschen erfasst wird, bewirkt die Logik 12, dass die Temperaturschwelle gesenkt wird oder auf einem bereits reduzierten Niveau gehalten wird, um dadurch zu bewirken, dass der Kühlmechanismus bei einer niedrigeren Temperatur aktiviert wird, um die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass der Mensch das System bei Berührung als unangenehm empfindet.
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Wenn eine Gegenwart eines Menschen nicht erfasst wird, erhöht die Logik 12 die Temperaturschwelle oder hält die Schwelle auf einem bestehenden höheren Niveau. Auf einem solchen höheren Niveau wird das System 10 ausreichend kühl gehalten, um eine Funktionsstörung zu vermeiden, jedoch kann ein Mensch das System als bei Berührung unangenehm empfinden (jedoch spielt das menschliche Wohlbefinden in diesem Fall keine Rolle, da das System sich nicht mit einem Menschen in Kontakt befindet).
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2 stellt eine Ansicht des Systems 10 in Form eines Laptop-Computers dar. Wie gezeigt, weist das System 10 eine Anzeige 50 auf, die gelenkig an eine Basis 52 gekoppelt ist. Die Basis 52 weist eine obere Oberfläche 62 auf, in der eine Tastatur 54 und ein Berührungsfeld 56 vorgesehen sind. Ein Handauflagebereich 60 weist den Bereich der oberen Oberfläche 62 unter der Tastatur auf (d. h. den Bereich zwischen der Tastatur und der vorderen Oberfläche 64 der Basis 52). Das Berührungsfeld 56 ist in dem Handauflagebereich 60 vorgesehen. Die Basis 52 weist auch eine untere Oberfläche 66 auf.
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Wenn der Benutzer bzw. die Benutzerin die Hände in Position bringt, um die Tastatur 54 zu verwenden, befinden sich die Hände des Benutzers bzw. der Benutzerin (z. B. die Handflächen oder Handballen) in Kontakt mit zumindest einem Teil des Handauflagebereiches 60. Zumindest ein Abstandssensor 14 ist passend an die Unterseite der oberen Oberfläche 62 in dem Handauflagebereich 60 zu beiden Seiten des Berührungsfeldes 56 gekoppelt. Die Abstandssensoren 14 befinden sich somit innerhalb der Basis 52 des Systems und sind verdeckt, wie durch die Darstellung der Abstandssensoren 14 in gestrichelter Linie angezeigt. Ein Temperatursensor 16 ist ebenfalls in der Nähe jedes Abstandssensors vorgesehen und ist somit ebenfalls verdeckt. Die Abstandssensoren 16 können die Gegenwart eines Menschen (z. B. menschlicher Hände) erfassen, die auf oder in der Nähe der oberen Oberfläche 62 in dem Handauflagebereich 60 platziert sind.
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3 stellt die Unterseite der oberen Oberfläche 62 dar, wobei eine mögliche Stelle der Abstandssensoren 14 zu beiden Seiten des Berührungsfeldes 56 dargestellt ist. Ein Temperatursensor ist benachbart zu jedem Abstandssensor gezeigt.
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4 und 5 zeigen entgegengesetzte Ansichten der unteren Oberfläche 66 der Basis 52. Wie gezeigt, ist ein Paar Abstandssensoren 18 passend an die untere Oberfläche 66 gekoppelt, und ein Temperatursensor 20 ist passend an die untere Oberfläche in der Nähe jedes Abstandssensors gekoppelt. 4 zeigt die untere Oberfläche 66 aus Sicht des Benutzers, wenn der Benutzer das System 10 umdrehen würde. Die Abstandssensoren 18 und Temperatursensoren 20 sind passend an die untere Oberfläche 66 gekoppelt, befinden sich jedoch innerhalb des Systems und sind daher in gestrichelter Link gezeigt. 5 zeigt eine Ansicht der unteren Oberfläche 66 aus einer Sicht von innerhalb des Systems 10.
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6 stellt einen Menschen 80 dar, der das System 10 verwendet, wobei das System auf dem Schoß des Benutzers platziert ist und die Hände 72 des Benutzers auf dem Handauflagebereich 60 platziert sind. Wie zu sehen ist, ist die Basis 52 über die Beine des Menschen 80 platziert, und somit können die in der Unterseite der Basis angebrachten Abstandssensoren 18 die Gegenwart der Beine des Menschen und somit des Menschen selbst erfassen. Die in dem Handauflagebereich 60 der oberen Oberfläche 62 vorgesehenen Abstandssensoren 14 erfassen die Gegenwart der Hände 70 des Menschen.
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7 stellt ein geeignetes Verfahren gemäß unterschiedlichen Ausführungsbeispielen zum Einstellen des Funktionierens des Kühlungsmechanismus, und spezifisch der oben erläuterten Temperaturschwelle dar. Bei dem in 7 abgebildeten Verfahren wird angenommen, dass das System 10 bei der Initialisierung des Systems standardmäßig das höhere Temperaturschwellenniveau einstellt. Die Temperaturschwelle wird gesenkt, sobald die Gegenwart eines Menschen erfasst worden ist. Bei anderen Ausführungsbeispielen stellt das System standardmäßig die niedrigere Temperaturschwelle ein und wird erhöht, wenn kein Kontakt mit einem Menschen erfasst wird. Die unterschiedlichen in 7 gezeigten Aktionen können durch die Logik 12 durchgeführt werden, die mit den Abstandssensoren 14, 18 zusammenwirkt.
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Bei 102 weist das Verfahren den Schritt auf, zu erfassen, ob ein Mensch sich in der Nahe zumindest eines der Abstandssensoren 14, 18 befindet. Wenn keine Gegenwart eines Menschen erfasst wird, kehrt die Steuerung schleifenartig zurück, und der Schritt des Erfassens der Gegenwart eines Menschen 102 wird wiederholt, bis eine Gegenwart eines Menschen erfasst wird. Gemäß unterschiedlichen Ausführungsbeispielen wird ein Mensch als erfasst angesehen, wenn einer der Abstandssensoren 14, 18 eine Gegenwart eines Menschen für mehr als einen vorbestimmten Zeitraum anzeigt, beispielsweise fünf Sekunden, um Veränderungen der Temperaturschwelle auf Basis nur flüchtigen Kontakts mit einem Menschen zu verhindern.
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Sobald bei 102 die Gegenwart eines Menschen erfasst wird, geht die Steuerung dann auf 104 über, bei dem die Logik 12 die Temperaturschwelle senkt. Bei 106 erfasst die Logik 12 wiederum, ob ein Mensch sich in der Nähe zumindest eines der Abstandssensoren befindet. Solange die Logik 12 weiter die Gegenwart eines Menschen erfasst, kehrt die Steuerung schleifenartig zu dem Entscheidungsschritt 106 zurück. Sobald ein Mensch nicht mehr erfasst wird (z. B. der Benutzer das System von seinem Schoß auf eine Tischplatte bewegt hat und den Handauflagebereich 60 nicht mehr berührt), erhöht die Logik 12 bei 108 die Temperaturschwelle, und die Steuerung kehrt schleifenartig zu dem Entscheidungsschritt 102 zurück. Gemäß unterschiedlichen Ausführungsbeispielen wird ein Mensch als nicht erfasst angesehen, wenn alle Abstandssensoren 14, 18 das Fehlen der Gegenwart eines Menschen für mehr als einen vorbestimmten Zeitraum wie etwa fünf Sekunden anzeigen, um Veränderungen an der Temperaturschwelle auf Basis einer nur flüchtigen Einstellung von Kontakt eines Menschen mit dem System zu verhindern. Außerdem wird die Temperaturschwelle auf ein niedriges Niveau gezwungen, wenn bestimmt wird, dass ein Mensch sich mit dem System in Kontakt befindet, und auf ein höheres Niveau erhöht, wenn kein Kontakt mit einem Menschen erfasst wird.
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Bei anderen Ausführungsbeispielen ist mehr als eine Temperaturschwelle implementiert. Beispielsweise können erste, zweite und dritte Temperaturschwellen verwendet werden. 8 stellt beispielsweise drei solcher Temperaturschwellen dar und zeigt, was den Übergang von einer Schwelle zu einer anderen auslöst. Beim Blick auf die erste Temperaturschwelle oben in der Figur und unter Verfolgung der Figur nach unten auf der linken Seite senkt die Logik 12, wenn die Gegenwart eines Menschen erfasst wird, die Temperaturschwelle von der ersten Temperaturschwelle zu der zweiten Temperaturschwelle, die niedriger als die erste Temperaturschwelle ist. Wenn nach einem vorbestimmten Zeitraum immer noch die Gegenwart eines Menschen erfasst wird, senkt die Logik 12 die Temperaturschwelle noch weiter von der zweiten Temperaturschwelle zu der dritten Temperaturschwelle, die niedriger als die zweite Temperaturschwelle ist. Während die Schwelle auf die mittlere zweite Temperaturschwelle eingestellt ist, erhöht die Logik 12, wenn die Gegenwart eines Menschen nicht mehr erfasst wird, die Schwelle wieder zu der höheren ersten Temperaturschwelle.
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Ausgehend von unten in 8 (dritte Temperaturschwelle) und bei Verfolgung der Figur nach oben auf der rechten Seite, erhöht die Logik 12, wenn Kontakt mit einem Menschen nicht mehr erfasst wird, die Temperaturschwelle von der dritten Temperaturschwelle zu der zweiten Temperaturschwelle, und erhöht dann die zweite Temperaturschwelle zu der ersten Temperaturschwelle, wenn Kontakt mit einem Menschen weiterhin nicht erfasst wird. Während die Schwelle auf die mittlere zweite Temperaturschwelle gesetzt ist, verringert die Logik 12 die Schwelle wieder nach unten zu der niedrigeren dritten Temperaturschwelle, wenn die Gegenwart eines Menschen wieder erfasst wird.
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Ungeachtet dessen, auf welche Temperaturschwelle die Logik 12 auf Basis von Signalen aus den Abstandssensoren 14, 18 einstellt, aktiviert die Logik den Kühlmechanismus des Systems auf Basis eines Vergleiches des Temperaturmesswertes aus einem oder mehreren der Temperatursensoren 16, 20 mit der programmierten Schwelle. Der bei diesem Vergleich verwendete Temperatursensor 16, 20 kann der Temperatursensor sein, der zu dem Abstandssensor 14, 18 benachbart ist, der die Veränderung der Temperaturschwelle bewirkt hat. Wenn die Logik 12 beispielsweise erfasst, dass das System 10 auf dem Schoß einer Person liegt, wie auf Basis von Signalen aus den Abstandssensoren 18 in der Unterseite der Basis 52 bestimmt, kann die Logik 12 die Temperaturmesswerte aus den Temperatursensoren 20 überwachen, die zu diesen besonderen Abstandssensoren benachbart sind. Wenn die Logik 12 auf Basis einer Eingabe aus mehr als einem Abstandssensor 14, 18 erfasst, dass ein Mensch gegenwärtig ist, wählt die Logik 12 nur einen Temperatursensor aus, der solchen zu überwachenden Abstandssensoren zugeordnet ist. Alternativ kann die Logik 12 die Temperaturmesswerte aus solchen Temperatursensoren zusammenmitteln und den durchschnittlichen Temperaturwert mit der programmierten Schwelle vergleichen.
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Bei anderen Ausführungsbeispielen weist das System 10 nur einen einzigen Temperatursensor auf, der nicht unbedingt in der Nähe eines besonderen Abstandssensors oder zu diesem benachbart ist. Bei wiederum anderen Ausführungsbeispielen kann in dem System 10 mehr als ein Temperatursensor verwendet werden, jedoch ist möglicherweise keiner von solchen Temperatursensoren zu einem der Abstandssensoren benachbart.
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Bei anderen Ausführungsbeispielen werden keine Temperatursensoren zum Auslösen des Kühlmechanismus des Systems verwendet. Stattdessen kann die Leistungsaufnahme des Systems gemessen oder bestimmt werden. Die Leistungsaufnahme kann durch den Prozessor als Strom aus der Batterie 27, multipliziert mit dessen Spannungsausgabe, bestimmt werden. Eine Erhöhung der Leistungsaufnahme über eine Schwelle hinaus (die, wie oben erläutert, auf Basis von Signalen aus dem/den Abstandssensor(en) einstellbar ist) kann den Kühlmechanismus des Systems aktivieren. Bei einer anderen Alternative zu Temperatursensoren kann die Aktivität einer mehrerer Systemkomponenten zum Steuern des Kühlmechanismus des Systems verwendet werden. Beispielsweise kann die Geschwindigkeit des Prozessors 24 zum Steuern des Lüfters 26 verwendet werden. Eine einstellbare Schwelle, entsprechend den Abstandssensoren 14, 18, ist der Prozessorgeschwindigkeit zugeordnet. Eine die Schwelle überschreitende Prozessorgeschwindigkeit bewirkt eine Erhöhung der Lüftergeschwindigkeit.
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Bei wiederum anderen Ausführungsbeispielen kann die Nähe von menschlichen Händen auf dem Handauflagebereich 60 aus einer Tastaturaktivität abgeleitet werden. Das bedeutet, wenn die Logik 12 erfasst, dass Tasten auf der Tastatur 54 gedrückt werden, kann die Logik ableiten, dass menschliche Hände sich in der Nähe des oder in Kontakt mit dem Handauflagebereich 60 befinden. Im Wesentlichen wird die Tastatur 54 selbst teilweise zu einem Abstandssensor.
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Die obige Erläuterung soll für die Prinzipien und unterschiedlichen Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung illustrativ sein. Bei vollständigem Verständnis der obigen Offenbarung werden für den Fachmann zahlreiche Varianten und Abwandlungen ersichtlich. Es ist beabsichtigt, dass die folgenden Ansprüche dahingehend ausgelegt werden, dass sie alle solche Varianten und Abwandlungen umfassen.