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DE112007003178T5 - Magnetdetektor - Google Patents

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DE112007003178T5
DE112007003178T5 DE112007003178T DE112007003178T DE112007003178T5 DE 112007003178 T5 DE112007003178 T5 DE 112007003178T5 DE 112007003178 T DE112007003178 T DE 112007003178T DE 112007003178 T DE112007003178 T DE 112007003178T DE 112007003178 T5 DE112007003178 T5 DE 112007003178T5
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic field
magnetoresistive
magnetoresistive elements
magnetoresistive element
magnetic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE112007003178T
Other languages
English (en)
Inventor
Koji Kurata
Ichiro Tokunaga
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alps Alpine Co Ltd
Original Assignee
Alps Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alps Electric Co Ltd filed Critical Alps Electric Co Ltd
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Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R33/00Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
    • G01R33/02Measuring direction or magnitude of magnetic fields or magnetic flux
    • G01R33/06Measuring direction or magnitude of magnetic fields or magnetic flux using galvano-magnetic devices
    • G01R33/09Magnetoresistive devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B82NANOTECHNOLOGY
    • B82YSPECIFIC USES OR APPLICATIONS OF NANOSTRUCTURES; MEASUREMENT OR ANALYSIS OF NANOSTRUCTURES; MANUFACTURE OR TREATMENT OF NANOSTRUCTURES
    • B82Y25/00Nanomagnetism, e.g. magnetoimpedance, anisotropic magnetoresistance, giant magnetoresistance or tunneling magnetoresistance
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
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    • G01R33/06Measuring direction or magnitude of magnetic fields or magnetic flux using galvano-magnetic devices
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    • G01R33/093Magnetoresistive devices using multilayer structures, e.g. giant magnetoresistance sensors

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Abstract

Magnetdetektor, aufweisend:
einen Sensorbereich auf einem Substrat, wobei der Sensorbereich ein Magnetowiderstandselement aufweist, das einen Magnetowiderstandseffekt nutzt, mit der Wirkung, dass ein elektrischer Widerstand durch ein externes Magnetfeld verändert wird; und ein Magnetfeld-Erzeugungselement, das dem Sensorbereich zugewandt gegenüberliegt und dabei ein Abstand zwischen diesen vorhanden ist,
wobei das Magnetfeld-Erzeugungselement eine Nordpol- und Südpol-Anordnung aufweist, die auf einer dem Sensorbereich zugewandt gegenüberliegende Oberfläche des Magnetfeld-Erzeugungselements abwechselnd magnetisiert sind, so dass ein externes Magnetfeld in einer (+)-Richtung zu einer Relativbewegungsrichtung hin oder zu einer relativen Rotationsrichtung hin sowie ein externes Magnetfeld in einer der (+)-Richtung entgegengesetzten (–)-Richtung bei der Bewegung oder Rotation des Sensorbereichs relativ zu dem Magnetfeld-Erzeugungselement abwechselnd auf das Magnetowiderstandselement einwirken,
wobei eine Mehrzahl von Magnetowiderstandselementen auf einer Oberfläche des Substrats vorgesehen ist, wobei jedes der Magnetowiderstandselemente eine Schichtstruktur aufweist, die eine fixierte Magnetschicht mit einer in einer Richtung fixierten Magnetisierungsrichtung, eine freie Magnetschicht mit durch das...

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Magnetdetektor, der insbesondere zum Stabilisieren einer Ausgangswellenform und zum Erhöhen der Detektionsgenauigkeit im Vergleich zum einschlägigen Stand der Technik in der Lage ist.
  • Stand der Technik
  • Ein Magnetowiderstandselement (GMR-Element bzw. giant magnetoresistive element), das einen Riesen-Magnetowiderstandseffekt (GMR-Effekt) nutzt, kann für einen Magnetcodierer verwendet werden.
  • 10 zeigt eine Schnittdarstellung, in der ein Teil eines Magnetcodierers des einschlägigen Standes der Technik dargestellt ist. Unter Bezugnahme auf 10 weist ein Magnet 1 eine Oberfläche auf, die als magnetisierte Oberfläche dient. Auf der magnetisierten Oberfläche sind Nordpole und Südpole in einer Relativbewegungsrichtung eines Sensorbereichs 2 in einander abwechselnder Weise angeordnet.
  • In 10 beinhaltet der Sensorbereich 2 ein Substrat 3 sowie Magnetowiderstandselemente 47, die auf einer Oberfläche des Substrats 3 ausgebildet sind.
  • Die Magnetowiderstandselemente 4 und 6 sind in Reihe miteinander verbunden. Die Magnetowiderstandselemente 5 und 7 sind in Reihe miteinander ver bunden. Die Magnetowiderstandselemente 4 und 6 bilden eine A-Phasen-Halbbrücke. Die Magnetowiderstandselemente 5 und 7 bilden eine B-Phasen-Halbbrücke. Eine zentrale Beabstandung (Mittenbeabstandung) zwischen Nordpol und Südpol des Magneten 1 ist mit λ bezeichnet. Unter Bezugnahme auf 10 beträgt eine Distanz zwischen den Mitten der in Reihe verbundenen Magnetowiderstandselemente 4 und 6 sowie eine Distanz zwischen den Mitten der in Reihe verbundenen Magnetowiderstandselemente 5 und 7 jeweils λ. Die Magnetowiderstandselemente 4 bis 7 sind jeweils aus einem einheitlichen Schichtkörper 8 gebildet. Der Schichtkörper 8 beinhaltet eine antiferromagnetische Schicht 9, eine gepinnte bzw. fixierte Magnetschicht 10, eine Schicht 11 aus nichtmagnetischem Material und eine freie Magnetschicht 12, die in dieser Reihenfolge von unten her aufeinander gestapelt sind.
  • Unter Bezugnahme auf 10 ist die Magnetisierung der fixierten Magnetschicht 10 in der X1-Richtung in der Zeichnung durch ein Austauschkopplungsmagnetfeld (Hex) fixiert, das zwischen der fixierten Magnetschicht 10 und der antiferromagnetischen Schicht 9 erzeugt wird. Bei einer Magnetisierungsrichtung 10a der fixierten Magnetschicht 10 handelt es sich um eine Richtung, die in 10 durch einen Pfeil dargestellt ist.
  • Die Magnetisierungsrichtung 10a der fixierten Magnetschicht 10 ist die gleiche wie die Relativbewegungsrichtung des Sensorbereichs 2.
  • Wenn sich der Sensorbereich 2 in der X1-Richtung in 10 relativ bewegt, fließen externe Magnetfelder H1 und externe Magnetfelder H2 abwechselnd zu den Magnetowiderstandselementen 4 bis 7 des Sensorbereichs 2. Das externe Magnetfeld H1 ist von dem Magneten 1 in einer (+)-Richtung zu der Relativbewegungsrichtung gerichtet. Das externe Magnetfeld H2 ist von dem Magneten 1 in einer zu der (+)-Richtung entgegengesetzten (–)-Richtung gerichtet.
  • Hinsichtlich der positionsmäßigen Beziehung zwischen dem Magneten 1 und dem Sensorbereich 2 gemäß der Darstellung in 10 befindet sich das Magnetowiderstandselement 4 direkt unterhalb der Grenze von dem Nordpol und dem Südpol. Ein externes magnetisches Feld H3, das in dem externen Magnetfeld H1 in der (+)-Richtung enthalten ist und parallel zu der X1-Richtung in der Zeichnung angeordnet ist, fließt somit in erster Linie zu dem Magnetowiderstandselement 4. Das Magnetowiderstandselement 5 befindet sich direkt unterhalb von einem Südpol. Somit fließt ein externes Magnetfeld H4 in einer vertikal nach oben gehenden Richtung (Z1-Richtung in der Zeichnung) in erster Linie zu dem Magnetowiderstandselement 5. Das Magnetowiderstandselement 6 befindet sich direkt unterhalb der Grenze von einem Nordpol und einem Südpol. Ein externes Magnetfeld H5, das in dem externen Magnetfeld H2 in der (–)-Richtung enthalten ist und parallel zu der X2-Richtung in der Zeichnung angeordnet ist, fließt somit in erster Linie zu dem Magnetowiderstandselement 6. Das Magnetowiderstandselement 7 befindet sich direkt unterhalb von einem Nordpol. Ein externes Magnetfeld H6 in einer vertikal nach unten gehenden Richtung (Z2-Richtung in der Zeichnung) fließt somit in erster Linie zu dem Magnetowiderstandselement 7.
  • Somit variiert eine Magnetisierungsrichtung 12a der freien Magnetschicht 12 des Magnetowiderstandselements 4 in der gleichen Richtung wie die Richtung des externen Magnetfeldes H3. Da es sich bei der Magnetisierungsrichtung 12a der freien Magnetschicht 12 und der Magnetisierungsrichtung 10a der fixierten Magnetschicht 10 des Magnetowiderstandselements 4 um die gleiche Richtung handelt, ist ein elektrischer Widerstand des Magnetowiderstandselements 4 auf ein Minimum reduziert.
  • Eine Magnetisierungsrichtung 12a der freien Magnetschicht 12 des Magnetowiderstandselements 6 variiert in der gleichen Richtung wie die Richtung des externen Magnetfeldes H5. Da es sich bei der Magnetisierungsrichtung 12a der freien Magnetschicht 12 und der Magnetisierungsrichtung 10a der fixierten Magnetschicht 10 des Magnetowiderstandselements 6 um entgegengesetzte Richtungen handelt, ist ein elektrischer Widerstand des Magnetowiderstandselements 4 maximiert.
  • Auf diese Weise erfolgt bei Bewegung des Sensorbereichs 2 relativ zu dem Magneten 1 in der X1-Richtung in der Zeichnung eine Veränderung der elektrischen Widerstände der Magnetowiderstandselemente 4 bis 7 in dem Maße, in dem sich die Richtungen der zu den Magnetowiderstandselementen 4 bis 7 fließenden externen Magnetfelder H ändern. Eine Änderung in der Spannung in Abhängigkeit von einer Änderung bei dem elektrischen Widerstand erhält man in Form einer Sinuswellen-Ausgangswellenform. Mit der Ausgangswellenform kann z. B. eine Bewegungsgeschwindigkeit, eine Bewegungsdistanz usw. des Magneten 1 ermittelt werden.
    • [Patentdokument 1] Ungeprüfte japanische Patentanmeldungs-Veröffentlichung Nr. 2000-35343
  • Offenbarung der Erfindung
  • Von der Erfindung zu lösende Probleme
  • Bei dem in 10 dargestellten Magnetcodierer besteht jedoch ein im folgenden geschildertes Problem.
  • Unter Bezugnahme auf 10 wirken dann, wenn sich die Magnetowiderstandselemente 5 und 7 direkt unterhalb von einem Südpol bzw. Nordpol befinden, die externen Magnetfelder H4 und H6 auf die Magnetowiderstandselemente 5 bzw. 7 in einer Richtung, die zu einer Schichtgrenzfläche orthogonal ist. Zu diesem Zeitpunk variiert die Magnetisierung der freien Magnetschicht 12 nicht. Dieser Zustand ist äquivalent zu einem Zustand eines nicht-magnetischen Feldes (d. h. einem Zustand, in dem das externe Magnetfeld Null beträgt). In diesem Zustand wirkt das externe Magnetfeld (Messmagnetfeld) H nicht auf das Magnetowiderstandselement 5 oder 7. In dem nicht-magnetischen Feld wird die Magnetisierungsrichtung der freien Magnetschicht 12 nicht in einer Richtung fixiert. Die elektrischen Widerstände der Magnetowiderstandselemente 5 und 7 werden daher instabil. Als Ergebnis hiervon variiert die Ausgangswellenform, und die Detektionsgenauigkeit wird geringer.
  • Es sei z. B. angenommen, dass ein Störmagnetfeld H7, bei dem es sich nicht um das externe Magnetfeld (Messmagnetfeld) H von dem Magneten 1 handelt, auf die in 10 gezeigten Magnetowiderstandselemente 4 und 7 in einer Richtung orthogonal zu den Magnetisierungsrichtungen 10a der fixierten Magnetschichten 10 wirkt. Wenn die Magnetisierungsrichtungen 12a der freien Magnetschichten 12 in Richtung auf das Störmagnetfeld H7 verlagert werden, wird in Bezug auf 11 der elektrische Widerstand des Magnetowiderstandselements 4 erhöht, während der elektrische Widerstand des Magnetowiderstandselements 6 geringer wird. Wenn das Störmagnetfeld H7 wirksam ist, zeigen die in Reihe verbundenen Magnetowiderstandselemente 4 und 6 entgegengesetzte Tendenzen für eine Zunahme und eine Abnahme bei den elektrischen Widerständen. Die Ausgangswellenform bei Wirkung des Störmagnetfeldes H7 kann somit in Bezug auf eine Referenz-Ausgangswellenform, wenn kein Störmagnetfeld H7 wirksam ist, stark variieren. Die Schwankung der Ausgangswellenform kann zu Rauschen oder einem fehlerhaften Betrieb führen.
  • Die Ausgangswellenform kann auch dann stark variieren, wenn das Störmagnetfeld H7 in einer anderen Richtung wirkt als der zu den Magnetisierungsrichtungen 10a der fixierten Magnetschichten 10 orthogonalen Richtung.
  • Bei dem Patentdokument 1 handelt es sich um eine Erfindung, die sich auf einen magnetischen Drehcodierer bezieht. Eine positionsmäßige Beziehung zwischen einem Magnetowiderstandselement und einem Magneten sowie die Magnetisierungsrichtungen von fixierten Magnetschichten der Magnetowiderstandselemente sind ähnlich wie bei dem in 10 gezeigten Magnetcodierer. Bei dem in dem Patentdokument offenbaren magnetischen Drehcodierer kann ein ähnliches Problem auftreten wie bei dem einschlägigen Stand der Technik.
  • Die vorliegende Erfindung soll das vorstehend geschilderte Problem lösen. Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines Magnetdetektors, der zum Stabilisieren der Ausgangswellenform und zum Erhöhen der Detektionsgenauigkeit besonders in der Lage ist.
  • Mittel zum Lösen der Probleme
  • Ein Magnetdetektor gemäß der vorliegenden Erfindung beinhaltet einen Sensorbereich auf einem Substrat, wobei der Sensorbereich ein einen Magnetowiderstandseffekt nutzendes Magnetowiderstandselement aufweist, mit dem Effekt, dass ein elektrischer Widerstand durch ein externes Magnetfeld verändert wird; und ein Magnetfeld-Erzeugungselement, das dem Sensorbereich zugewandt gegenüberliegt, wobei zwischen diesen ein Abstand vorhanden ist.
  • Das Magnetfeld-Erzeugungselement weist eine Nordpol- und Südpol-Anordnung auf, die auf einer dem Sensorbereich zugewandten Oberfläche des Magnetfeld-Erzeugungselements abwechselnd magnetisiert sind, so dass ein externes Magnetfeld in einer (+)-Richtung zu einer Relativbewegungsrichtung hin oder einer relativen Rotationsrichtung hin sowie ein externes Magnetfeld in einer zu der (+)-Richtung entgegengesetzten (–)-Richtung bei einer Bewegung oder Rotation des Sensorbereichs relativ zu dem Magnetfeld-Erzeugungselement abwechselnd auf das Magnetowiderstandselement einwirken.
  • Eine Mehrzahl von Magnetowiderstandselementen ist auf einer Oberfläche des Substrats vorgesehen, wobei jedes der Magnetowiderstandselemente eine Schichtstruktur besitzt, die eine fixierte Magnetschicht mit einer in einer Richtung fixierten Magnetisierungsrichtung, eine freie Magnetschicht mit einer durch das externe Magnetfeld variablen Magnetisierung sowie eine Schicht aus nichtmagnetischem Material aufweist, wobei die Schichten derart gestapelt sind, dass die Schicht aus nichtmagnetischem Material zwischen der fixierten Magnetschicht und der freien Magnetschicht angeordnet ist.
  • Unter der Annahme, dass eine Distanz zwischen den Mitten der Nordpol- und Südpol-Anordnung λ beträgt, sind die in Reihe miteinander verbundenen Magnetowiderstandselemente mit einer Distanz λ zwischen den Mitten der Magnetowiderstandselemente in einer Richtung parallel zu der Relativbewegungsrichtung oder in einer Richtung parallel zu einer Tangentialrichtung, wenn das Zentrum der Oberfläche des Substrats als Kontakt an der relativen Rotationsrichtung dient, angeordnet.
  • Grenzflächen in den Schichten der Schichtstruktur von jedem der Magnetowiderstandselemente sind parallel zu einer Ebene, die durch eine Mindestdistanzrichtung bzw. Richtung der Mindestdistanz zwischen dem Sensorbereich und dem Magnetfeld-Erzeugungselement sowie die Relativbewegungsrichtung oder die relative Rotationsrichtung definiert ist.
  • Die fixierten Magnetschichten der Magnetowiderstandselemente weisen jeweilige Magnetisierungsrichtungen auf, wobei alle der Magnetisierungsrichtungen in einer zu den Grenzflächen parallelen Ebene orthogonal zu der Relativbewegungsrichtung oder der relativen Rotationsrichtung sind.
  • Bei der vorliegenden Erfindung, wie sie vorstehend beschrieben worden ist, sind die Grenzflächen in den Schichten der Schichtstruktur von jedem der Magnetowiderstandselemente parallel zu der Ebene, die durch die Mindestdistanzrichtung zwischen dem Sensorbereich und dem Magnetfeld-Erzeugungselement sowie die Relativbewegungsrichtung oder die relative Rotationsrichtung definiert ist. Ein rotationsmäßiges Magnetfeld wirkt somit in angemessener Weise innerhalb der Ebene parallel zu der Grenzfläche der freien Magnetschicht von dem Magnetfeldelement, und im Gegensatz zum Stand der Technik wirkt das externe Magnetfeld nicht in einer Richtung orthogonal zu der Grenzfläche. Somit wird kein nichtmagnetischer Zustand (der Zustand, in dem das externe Magnetfeld Null beträgt) für das Magnetowiderstandselement erzeugt, wie dies beim Stand der Technik der Fall ist, und eine Schwankung in der Ausgangswellenform kann im Vergleich zum Stand der Technik vermindert werden.
  • Außerdem ist bei der vorliegenden Erfindung, wie sie vorstehend beschrieben worden ist, die Mittenbeabstandung zwischen den in Reihe verbundenen Magnetowiderstandselementen kontrolliert. Auch die Magnetisierungsrichtungen der fixierten Magnetschichten der Magnetowiderstandselemente sind kontrolliert. Wenn ein Störmagnetfeld, bei dem es sich um ein anderes Magnetfeld handelt, als das von dem Magnetfeld-Erzeugungselement erzeugte externe Magnetfeld, auf die Magnetowiderstandselemente einwirkt, können somit Tendenzen für einen Anstieg und eine Verminderung bei den elektrischen Widerständen der in Reihe verbundenen Magnetowiderstandselemente ausgeglichen werden. Das heißt, bei Wirken des Störmagnetfeldes können die elektrischen Widerstände von beiden Magnetowiderstandselementen erhöht werden. Als Ergebnis hiervon wird eine Schwankung in der Ausgangswellenform bei Einwirken eines Störmagnetfeldes gegenüber der Ausgangswellenform in dem Fall, in dem kein Störmagnetfeld wirksam ist, im Vergleich zum Stand der Technik wirksam vermindert.
  • Wie vorstehend beschrieben worden ist, kann mit der vorliegenden Erfindung die Ausgangswellenform stabilisiert werden, und die Detektionsgenauigkeit kann im Vergleich zum Stand der Technik erhöht werden.
  • Bei der vorliegenden Erfindung können die Magnetowiderstandselemente vorzugsweise ein erstes, zweites, drittes und viertes Magnetowiderstandselement beinhalten, die eine Brückenschaltung bilden, wobei das erste und das zweite Magnetowiderstandselement mit einer Mittenbeabstandung λ voneinander in Reihe miteinander verbunden sind, wobei das dritte und das vierte Magnetowiderstandselement mit einer Mittenbeabstandung λ voneinander in Reihe miteinander verbunden sind, wobei das erste und das dritte Magnetowiderstandselement parallel miteinander verbunden sind und wobei das zweite und das vierte Magnetowiderstandselement parallel miteinander verbunden sind.
  • Das erste und das vierte Magnetowiderstandselement können vorzugsweise in einer Richtung orthogonal zu der Relativbewegungsrichtung oder in einer Richtung orthogonal zu der Tangentialrichtung angeordnet sein, und das zweite und das dritte Magnetowiderstandselement können vorzugsweise in der Richtung orthogonal zu der Relativbewegungsrichtung oder in der Richtung orthogonal zu der Tangentialrichtung angeordnet sein.
  • Ferner können das erste und das dritte Magnetowiderstandselement vorzugsweise über einen Eingangsanschluss parallel miteinander verbunden sein, wobei das zweite und das vierte Magnetowiderstandselement über einen Erdungsanschluss parallel miteinander verbunden sind.
  • Bei der vorliegenden Erfindung kann ein Kontakt zwischen dem ersten und dem zweiten Magnetowiderstandselement vorzugsweise als erster Ausgangsextraktionsbereich dienen, und ein Kontakt zwischen dem dritten und vierten Magnetowiderstandselement kann vorzugsweise als zweiter Ausgangsextraktionsbereich dienen, wobei der erste und der zweite Ausgangsextraktionsbereich mit einer Eingangsseite eines Differenzverstärkers verbunden sind und eine Ausgangsseite des Differenzverstärkers mit einem Ausgangsanschluss verbunden ist.
  • Bei der vorliegenden Erfindung können vorzugsweise A-Phasen-Magnetowiderstandselemente und B-Phasen-Magnetowiderstandselemente mit Brückenschaltungs-Struktur derart auf einem Substrat gebildet sein, dass die A-Phasen- und B-Phasen-Magnetowiderstandselemente in der zu der Relativbewegungsrichtung parallelen Richtung angeordnet sind und voneinander um λ/2 versetzt sind.
  • Somit kann die Brückenschaltung, die zum Verdoppeln des Ausgangs in der Lage ist, in angemessener Weise gebildet werden, und die Detektionsgenauigkeit kann erhöht werden.
  • Vorteile
  • Mit dem Magnetdetektor der vorliegenden Erfindung kann die Ausgangswellenform stabilisiert werden und die Detektionsgenauigkeit kann im Vergleich zum Stand der Technik erhöht werden.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • 1 zeigt eine Perspektivansicht, in der ein Teil eines Magnetcodierers gemäß einem Ausführungsbeispiel dargestellt ist.
  • 2 zeigt eine vergrößerte Seitenansicht, in der der Magnetcodierer teilweise dargestellt ist.
  • 3 zeigt eine vergrößerte Seitenansicht, in der der Magnetcodierer teilweise dargestellt ist.
  • 4 zeigt eine vergrößerte Schnittdarstellung entlang der Linie A-A in 2 in einer Schichtdickenrichtung sowie betrachtet in einer durch Pfeile angezeigten Richtung.
  • 5 zeigt ein Schaltbild eines Sensorbereichs.
  • 6(a) bis 6(c) zeigen Ansichten zur Erläuterung, dass bei Einwirken eines Störmagnetfeldes auch in Reihe verbundene Magnetowiderstandselemente des vorliegenden Ausführungsbeispiels die Magnetowiderstandselemente gleiche Tendenzen für eine Zunahme und Abnahme bei den elektrischen Widerständen der Magnetowiderstandselemente zeigen.
  • 7(a) bis 7(c) zeigen Ansichten zur Erläuterung einer neuartigen positionsmäßigen Beziehung dahingehend, dass bei Wirken eines Störmagnetfeldes auf in Reihe verbundene Magnetowiderstandselemente des vorliegenden Ausführungsbeispiels die Magnetowiderstandselemente unterschiedliche Tendenzen für eine Zunahme und Abnahme bei den elektrischen Widerständen der Magnetowiderstandselemente zeigen.
  • 8 zeigt eine graphische Darstellung eines elektrischen Referenzwiderstands, wenn kein Störmagnetfeld auf die in Reihe verbundenen Magnetowiderstandselemente des vorliegenden Ausführungsbeispiels wirkt, sowie ei nes veränderten elektrischen Widerstands, wenn ein Störmagnetfeld auf die Magnetowiderstandselemente wirkt.
  • 9 zeigt eine schematische Darstellung zur Erläuterung eines Magnetcodierers gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel.
  • 10 zeigt eine Schnittdarstellung, in der ein Teil eines Magnetcodierers des einschlägigen Standes der Technik dargestellt ist.
  • 11 zeigt eine graphische Darstellung eines elektrischen Referenzwiderstandes, wenn kein Störmagnetfeld auf in Reihe verbundene Magnetowiderstandselemente des einschlägigen Standes der Technik wirkt, sowie eines veränderten elektrischen Widerstandes, wenn ein Störmagnetfeld auf die Magnetowiderstandselemente wirkt.
  • Beste Art und Weise zum Ausführen der Erfindung
  • 1 zeigt eine Perspektivansicht, in der ein Teil eines Magnetcodierers (Magnetdetektors) gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel dargestellt ist. Die 2 und 3 zeigen vergrößerte Seitenansichten, in denen der Magnetcodierer teilweise dargestellt ist. 4 zeigt eine vergrößerte Schnittdarstellung entlang einer Linie A-A in 2 in einer Schichtdickenrichtung sowie bei Betrachtung in einer durch Pfeile angedeuteten Richtung. 5 zeigt ein Schaltbild eines Sensorbereichs. Die 6(a) bis 6(c) zeigen Ansichten zur Erläuterung, dass bei Einwirken eines Störmagnetfeldes auf in Reihe verbundene Magnetowiderstandselemente des vorliegenden Ausführungsbeispiels die Magnetowiderstandselement gleiche Tendenzen für eine Zunahme und Abnahme bei den elektrischen Widerständen der Magnetowiderstandselemente zeigen. Die 7(a) bis 7(c) zeigen Ansichten zur Erläuterung einer neuartigen positionsmäßigen Beziehung dahingehend, dass dann, wenn ein Störmagnetfeld auf die in Reihe verbundenen Magnetowiderstandselemente des vorliegenden Ausführungsbeispiels wirkt, die Magnetowiderstandselemente unterschiedliche Tendenzen für eine Zunahme und Abnahme bei den elektrischen Widerständen der Magnetowiderstandselemente zeigen. 8 zeigt eine gra phische Darstellung eines elektrischen Referenzwiderstandes, wenn kein Störmagnetfeld auf die in Reihe verbundenen Magnetowiderstandselemente des vorliegenden Ausführungsbeispiels wirkt, sowie eines veränderten elektrischen Widerstandes, wenn ein Störmagnetfeld auf die Magnetowiderstandselemente wirkt.
  • In der X1-X2-Richtung, der Y1-Y2-Richtung sowie der Z1-Z2-Richtung in den jeweiligen Zeichnungen ist jede Richtung orthogonal zu den jeweiligen anderen beiden Richtungen. Bei der X1-Richtung handelt es sich um eine Bewegungsrichtung eines Magneten oder eines Sensorbereichs. In der Z1-Z2-Richtung sind der Magnet und der Sensorbereich einander zugewandt gegenüberliegend angeordnet, wobei zwischen ihnen eine vorbestimmte Distanz vorhanden ist.
  • Unter Bezugnahme auf 1 beinhaltet ein Magnetcodierer 20 einen Permanentmagneten (Magnetfeld-Erzeugungselement) 21 und einen Sensorbereich 22.
  • Der Permanentmagnet 12 ist stabförmig ausgebildet und erstreckt sich in der Zeichnung in der X1-X2-Richtung. Nordpole und Südpole mit jeweils einer vorbestimmten Breite sind in der X1-X2-Richtung in der Zeichnung abwechselnd magnetisiert. Eine Distanz (Mittenbeabstandung) zwischen der Mitte einer magnetisierten Oberfläche eines Nordpols und der Mine einer magnetisierten Oberfläche eines benachbarten Südpols beträgt λ.
  • Unter Bezugnahme auf 1 ist eine vorbestimmte Distanz (Mindestdistanz) T1 zwischen dem Permanentmagneten 21 und dem Sensorbereich 22 vorgesehen.
  • Wie in 1 gezeigt ist, beinhaltet der Sensorbereich 22 ein Substrat 23 sowie eine Mehrzahl von Magnetowiderstandselementen 24a bis 24h, die auf einer Oberfläche 23a des Substrats 23 vorgesehen sind.
  • Unter Bezugnahme auf die 1 und 2 sind die acht Magnetowiderstandselemente 24a bis 24h in einer Matrix aus vier Elementen in der X1-X2-Richtung und zwei Elementen in der Y1-Y2-Richtung angeordnet. Unter Bezugnahme auf
  • 2 beträgt eine Distanz zwischen den in Breitenrichtung (X1-X2-Richtung in der Zeichnung) gelegenen Mitten der Magnetowiderstandselemente, die in der X1-X2-Richtung einander benachbart sind, λ/2.
  • Unter Bezugnahme auf 4 sind die Magnetowiderstandselemente 24a bis 24h jeweils aus dem gleichen Schichtkörper 35 gebildet. Während 4 nur die Magnetowiderstandselemente 24a bis 24d zeigt, sind auch die Magnetowiderstandselemente 24e bis 24h aus dem gleichen Schichtkörper gebildet. Da alle der Magnetowiderstandselemente 24a bis 24h aus gleichen Schichtkörpern 35 gebildet sind, können die Magnetowiderstandselemente 24a bis 24h durch den gleichen Herstellungsvorgang gebildet werden. Obwohl es im Folgenden noch beschrieben wird, sind die Magnetisierungsrichtungen 31a von allen gepinnten bzw. fixierten Magnetschichten 31 der Magnetowiderstandselemente 24a bis 24h in der gleichen Richtung fixiert. Durch einmaliges Ausführen einer Wärmebehandlung in einem Magnetfeld können somit die Magnetisierungsrichtungen 31a von allen fixierten Magnetschichten 31 in der gleichen Richtung fixiert werden.
  • Unter Bezugnahme auf 4 ist jedes Magnetowiderstandselement aus dem Schichtkörper 35 gebildet, der eine antiferromagnetische Schicht 30, eine fixierte Magnetschicht 31, eine Schicht 32 aus nichtmagnetischem Material, eine freie Magnetschicht 33 sowie eine Schutzschicht 34 aufweist, die in dieser Reihenfolge von unten her aufeinandergestapelt sind. Die Schichtstruktur des Schichtkörpers 35 ist nicht auf die in 4 dargestellte beschränkt. Bei dem Schichtkörper 35 kann eine Basisschicht zwischen der antiferromagnetischen Schicht 30 und dem Substrat 23 gebildet sein. Auch können bei dem Schichtkörper 35 die freie Magnetschicht 33, die Schicht 32 aus nichtmagnetischem Material, die fixierte Magnetschicht 31, die antiferromagnetische Schicht 30 und die Schutzschicht 34 in dieser Reihenfolge von unten her aufeinandergestapelt sein.
  • Die antiferromagnetische Schicht 30 ist z. B. aus PtMn oder IrMn gebildet. Die fixierte Magnetschicht 31 und die freie Magnetschicht 33 sind z. B. aus NiFe oder CoFe gebildet. Die Schicht 32 aus nichtmagnetischem Material ist z. B. aus Cu hergestellt. Die Schutzschicht 34 ist z. B. aus Ta hergestellt.
  • Die Magnetisierung der fixierten Magnetschicht 31 ist in einer Richtung durch ein Austauschkopplungsmagnetfeld (Hex) fixiert, das zwischen der fixierten Magnetschicht 31 und der antiferromagnetischen Schicht 30 durch Wärmebehandlung in einem Magnetfeld erzeugt wird. Unter Bezugnahme auf die 2 und 3 sind die Magnetisierungsrichtungen 31a der fixierten Magnetschichten 31 von allen Magnetowiderstandselementen 24a bis 24h in der Zeichnung in der Z1-Richtung fixiert. Dagegen sind die Magnetisierungsrichtungen der freien Magnetschichten 33 nicht fixiert, und diese variieren durch ein externes Magnetfeld (Messmagnetfeld).
  • Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel kann ein Tunnel-Magnetowiderstandselement (TMR-Element), das eine Schicht 32 aus nichtmagnetischem Material aufweist, die beispielsweise aus einem isolierenden Material wie Al2O3 gebildet ist, anstelle des GMR-Elements verwendet werden, das die Schicht 32 aus nichtmagnetischem Material aus einem nichtmagnetischem leitfähigen Material beinhaltet und einen Riesen-Magnetowiderstandseffekt (GMR-Effekt) nutzt.
  • In der nachfolgenden Beschreibung werden das Magnetowiderstandselement 24a als erstes Magnetowiderstandselement 24a, das Magnetowiderstandselement 24b als fünftes Magnetowiderstandselement 24b, das Magnetowiderstandselement 24c als zweites Magnetowiderstandselement 24c, das Magnetowiderstandselement 24d als sechstes Magnetowiderstandselement 24d, das Magnetowiderstandselement 24e als viertes Magnetowiderstandselement 24e, das Magnetowiderstandselement 24f als achtes Magnetowiderstandselement 24f, das Magnetowiderstandselement 24g als drittes Magnetowiderstandselement 24g und das Magnetowiderstandselement 24h als siebtes Magnetowiderstandselement 24h bezeichnet.
  • Unter Bezugnahme auf 5 bilden das erste Magnetowiderstandselement 24a, das zweite Magnetowiderstandselement 24c, das dritte Magnetowiderstandselement 24g und das vierte Magnetowiderstandselement 24e eine A-Phasen-Brückenschaltung. Das erste Magnetowiderstandselement 24a und das zweite Magnetowiderstandselement 24c sind über einen ersten Ausgangsex traktionsbereich 50 in Reihe miteinander verbunden. Das vierte Magnetowiderstandselement 24e und das dritte Magnetowiderstandselement 24g sind über einen zweiten Ausgangsextraktionsbereich 51 in Reihe miteinander verbunden. Wie in 5 gezeigt ist, sind das erste Magnetowiderstandselement 24a und das dritte Magnetowiderstandselement 24g über einen Eingangsanschluss 52 parallel miteinander verbunden. Das zweite Magnetowiderstandselement 24c und das vierte Magnetowiderstandselement 24e sind über einen Erdungsanschluss 53 parallel miteinander verbunden.
  • In 5 sind der erste und der zweite Ausgangsextraktionsbereich 50 und 51 mit einer Eingangsseite eines ersten Differenzverstärkers 58 verbunden, und eine Ausgangsseite des ersten Differenzverstärkers 58 ist mit einem ersten Ausgangsanschluss 59 verbunden.
  • Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel können das fünfte Magnetowiderstandselement 24b, das sechste Magnetowiderstandselement 24d, das siebte Magnetowiderstandselement 24h und das achte Magnetowiderstandselement 24f eine B-Phasen-Brückenschaltung bilden. Das fünfte Magnetowiderstandselement 24b und das sechste Magnetowiderstandselement 24d sind über einen dritten Ausgangsextraktionsbereich 54 in Reihe miteinander verbunden. Das achte Magnetowiderstandselement 24f und das siebte Magnetowiderstandselement 24h sind über einen vierten Ausgangsextraktionsbereich 54 in Reihe miteinander verbunden. Wie in 5 gezeigt ist, sind das fünfte Magnetowiderstandselement 24b und das siebte Magnetowiderstandselement 24h über einen Eingangsanschluss 56 parallel verbunden. Das sechste Magnetowiderstandselement 24d und das achte Magnetowiderstandselement 24f sind über einen Erdungsanschluss 57 parallel verbunden.
  • In 5 sind der dritte und der vierte Ausgangsextraktionsbereich 54 und 55 mit einer Eingangsseite eines zweiten Differenzverstärkers 60 verbunden, und eine Ausgangsseite des zweiten Differenzverstärkers 60 ist mit einem zweiten Ausgangsanschluss 61 verbunden.
  • Unter Bezugnahme auf 2 beträgt eine Distanz zwischen den Mitten der in Reihe verbundenen Magnetowiderstandselemente in der in 5 gezeigten Brückenschaltung λ.
  • Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist einer von dem Sensorbereich 22 und dem Permanentmagnet 21 linear beweglich in einer Richtung abgestützt, die zu der X1-X2-Richtung in der Zeichnung parallel ist. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird ein durch den Permanentmagneten 21 erzeugter externer Magnetfeldbereich innerhalb eines Relativbewegungsraums des Sensorbereichs 22 gebildet. Wenn dabei angenommen wird, dass die Relativbewegungsrichtung (in 1 die X1-Richtung in der Zeichnung) eine (+)-Richtung ist und dass eine der Relativbewegungsrichtung entgegengesetzte Richtung (in 1 die X2-Richtung in der Zeichnung) eine (–)-Richtung ist, so werden in Bezug auf die 1 und 2 ein externes Magnetfeld H8 in der (+)-Richtung zu der Relativbewegungsrichtung hin sowie ein externes Magnetfeld H9 in der zu der Relativbewegungsrichtung entgegengesetzten (–)-Richtung abwechselnd in dem externen Magnetfeldbereich erzeugt.
  • Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist unter Bezugnahme auf die 1 bis 4 die Oberfläche (eine Ausbildungsoberfläche, auf der die Magnetowiderstandselemente ausgebildet sind) 23a des Substrats 23 parallel zu einer Ebene, die durch eine Mindestdistanzrichtung zwischen dem Sensorbereich 22 und dem Permanentmagneten 21 (d. h. in einer Distanzrichtung T1; in der Zeichnung in der Z1-Z2-Richtung) und die Relativbewegungsrichtung (die X1-Richtung in der Zeichnung) definiert ist. Das heißt, die Oberfläche 23a des Substrats 23 ist in Richtung einer Ebene angeordnet, die parallel zu der X-Z-Ebene in der Zeichnung ist.
  • Somit sind Grenzflächen in den Schichten von jedem der auf der Oberfläche 23a des Substrats 23 ausgebildeten Magnetowiderstandselemente 24a bis 24h in Richtung der Ebene angeordnet, die zu der X-Z-Ebene in der Zeichnung parallel ist. Eine Oberfläche S von jedem der in 2 gezeigten Magnetowiderstandselemente 24a bis 24h bildet eine zu der Grenzfläche parallele Ebene (wobei die Ebene im Folgenden als Grenzfläche S bezeichnet wird).
  • In 2 fließt ein in dem externen Magnetfeld H8 enthaltenes externes Magnetfeld H in der X1-Pfeilrichtung von dem Permanentmagneten 21 in erster Linie zu dem ersten Magnetowiderstandselement 24a und dem vierten Magnetowiderstandselement 24e. Somit sind die Magnetisierungsrichtungen 33a der freien Magnetschichten 33 des ersten Magnetowiderstandselements 24a und des vierten Magnetowiderstandselements 24e in der Zeichnung in die X1-Richtung gerichtet.
  • Ferner fließt in 2 ein in dem externen Magnetfeld H enthaltenes externes Magnetfeld H in der Z1-Pfeilrichtung von dem Permanentmagneten 21 in erster Linie zu dem fünften Magnetowiderstandselement 24b und dem achten Magnetowiderstandselement 24f. Somit sind die Magnetisierungsrichtungen 33a der freien Magnetschichten 33 des fünften Magnetowiderstandselements 24b und des achten Magnetowiderstandselements 24f in der Zeichnung in die Z1-Richtung gerichtet.
  • Weiterhin fließt in 2 ein in dem externen Magnetfeld H9 enthaltenes externes Magnetfeld H in der X2-Pfeilrichtung von dem Permanentmagneten 21 in erster Linie zu dem zweiten Magnetowiderstandselement 24c und dem dritten Magnetowiderstandselement 24g. Somit sind die Magnetisierungsrichtungen 33a der freien Magnetschichten 33 des zweiten Magnetowiderstandselements 24c und des dritten Magnetowiderstandselements 24g in der Zeichnung in die X2-Richtung gerichtet.
  • Weiterhin fließt in 2 ein in dem externen Magnetfeld H enthaltenes externes Magnetfeld H in der Z2-Pfeilrichtung von dem Permanentmagneten 21 in erster Linie zu dem sechsten Magnetowiderstandselement 24d und dem siebten Magnetowiderstandselement 24h. Die Magnetisierungsrichtungen 33a der freien Magnetschichten 33 des sechsten Magnetowiderstandselements 24d und des siebten Magnetowiderstandselements 24h sind somit in der Zeichnung in die Z1-Z2-Richtung gerichtet.
  • Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel, wie es in 2 gezeigt ist, wirkt das auf die freien Magnetschichten 33 der Magnetowiderstandselemente 24a bis 24h wirkende externe Magnetfeld H von dem Permanentmagneten 21 in nerhalb einer Ebene, die parallel zu den Grenzflächen S ist. Wenn sich der Sensorbereich 22 in der X1-Richtung in der Zeichnung relativ bewegt, wirkt das externe Magnetfeld H als rotationsmäßiges Magnetfeld zu der Ebene, die zu den Grenzflächen S der freien Magnetschichten 33 der Magnetowiderstandselemente 24a bis 24h parallel ist.
  • Somit wird bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel im Gegensatz zu dem einschlägigen Stand der Technik kein Zustand eines nichtmagnetischen Feldes (der Zustand, in dem ein externes Magnetfeld H Null beträgt) erzeugt, wobei in diesem Zustand des nichtmagnetischen Feldes das externe Magnetfeld H nicht auf die freien magnetischen Schichten 33 wirkt. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wirkt das externe Magnetfeld H stets auf jede freie Magnetschicht 33. Die Magnetisierungsrichtung 33a der freien Magnetschicht 33 ist in der Richtung des auf jedes der Magnetowiderstandselemente 24a bis 24h wirkenden externen Magnetfeldes H gerichtet. Wie vorstehend beschrieben worden ist, wird bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel kein Zustand eines nichtmagnetischen Feldes erzeugt, und eine Schwankung bei der reproduzierten Wellenform kann im Vergleich zum Stand der Technik vermindert werden.
  • Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel, wie es in 2 gezeigt ist, sind die in Reihe verbundenen Magnetowiderstandselemente derart angeordnet, dass zwischen ihnen eine Mittenbeabstandung λ vorhanden ist. Ferner sind die Magnetisierungsrichtungen 31a der fixierten Magnetschichten 31 zueinander in der zu der Relativbewegungsrichtung orthogonalen Richtung in der zu der Grenzfläche S parallelen Ebene fixiert.
  • Wenn die vorstehend beschriebene Beziehung hergestellt ist, können die Tendenzen für eine Zunahme und eine Abnahme bei den elektrischen Widerständen zwischen den in Reihe verbundenen Magnetowiderstandselementen auch dann ausgeglichen werden, wenn ein anderes Störmagnetfeld H als das externe Magnetfeld (Messmagnetfeld) H von dem Permanentmagneten 21 auf die Magnetowiderstandselemente 24a bis 24h wirkt.
  • Das Ausgleichen der Tendenzen wird im Folgenden unter Verwendung des ersten Magnetowiderstandselements 24a und des zweiten Magnetowiderstandselements 24c beschrieben, die in Reihe verbunden sind.
  • Dabei wird angenommen, dass sich der Sensorbereich 22 ausgehend von dem in 2 gezeigten Zustand nur um λ/4 linear in der Relativbewegungsrichtung (der X1-Richtung in der Zeichnung) bewegt. Dieser Zustand ist in 3 veranschaulicht.
  • Die Richtungen der auf die Magnetowiderstandselemente 24a bis 24h wirkenden externen Magnetfelder H werden verändert. Somit variieren die Magnetisierungsrichtungen 33a der freien Magnetschichten 33 der Magnetowiderstandselemente 24a bis 24h.
  • 6(a) zeigt eine erläuternde Ansicht unter schematischer Darstellung der Magnetisierungsrichtungen 31a der fixierten Magnetschichten 31 und der Magnetisierungsrichtungen 33a der freien Magnetschichten 33 des ersten Magnetowiderstandselements 24a und des zweiten Magnetowiderstandselements 24c in dem in 3 gezeigten Zustand.
  • Wie in 6(a) gezeigt ist, sind die Magnetisierungsrichtungen 33a der freien Magnetschichten 33 des ersten Magnetowiderstandselements 24a und des zweiten Magnetowiderstandselements 24c antiparallel zueinander (bei 180 Grad).
  • Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf 3 angenommen, dass ein Störmagnetfeld H10 in der X2-Richtung in der Zeichnung, d. h. in einer zu den Magnetisierungsrichtungen 31a der fixierten Magnetschichten 31 orthogonalen Richtung, wirkt. Wie in 6(b) gezeigt ist, sind die Magnetisierungsrichtungen 33a der freien Magnetschichten 33 des ersten Magnetowiderstandselements 24a und des zweiten Magnetowiderstandselements 24c in Richtung auf das Störmagnetfeld H10 geneigt. Ausgehend von dem Zustand der 6(a) in den Zustand der 6(b) nähern sich somit bei dem ersten Magnetowiderstandselement 24a und dem zweiten Magnetowiderstandselement 24c die Magnetisierungsrichtungen 33a der freien Magnetschichten 33 an die Magnetisierungs richtungen 31a der fixierten Magnetschichten 31 an. Somit wird der elektrische Widerstand des ersten Magnetowiderstandselements 24a und des zweiten Magnetowiderstandselements 24c vermindert.
  • Weiterhin wird unter Bezugnahme auf 3 angenommen, dass ein Störmagnetfeld H11 in der Z1-Richtung in der Zeichnung, d. h. in der gleichen Richtung wie die Magnetisierungsrichtungen 31a der fixierten Magnetschichten 31 wirksam ist. Wie in 6(c) gezeigt ist, sind die Magnetisierungsrichtungen 33a der freien Magnetschichten 33 des ersten Magnetowiderstandselements 24a und des zweiten Magnetowiderstandselements 24c in Richtung auf das Störmagnetfeld H11 geneigt. Von dem Zustand in 6(a) in den Zustand in 6(c) nähern sich somit bei dem ersten Magnetowiderstandselement 24a und dem zweiten Magnetowiderstandselement 24c die Magnetisierungsrichtungen 33a der freien Magnetschichten 33 an die Magnetisierungsrichtungen 31a der fixierten Magnetschichten 31 an. Somit wird der elektrische Widerstand des ersten Magnetowiderstandselements 24a und des zweiten Magnetowiderstandselements 24c einer ersten leitfähigen Schicht 2 vermindert.
  • Wenn das erste Magnetowiderstandselement 24a und das zweite Magnetowiderstandselement 24c, die in Reihe verbunden sind, dem Störmagnetfeld H10 oder H11 ausgesetzt sind, wie dies auch in 8 gezeigt ist, können die elektrischen Widerstände im Vergleich zu einem elektrischen Referenzwiderstand ohne Einwirkung eines Störmagnetfeldes H10 oder H11 vermindert werden.
  • Die Richtungen der in 3 dargestellten Störmagnetfelder H10 und H11 sind lediglich zum Zweck der Beschreibung festgelegt, wobei die Richtungen des Störmagnetfeldes H keinen besonderen Einschränkungen unterliegen. Wenn ein Störmagnetfeld in Richtung einer zu den Grenzflächen S parallelen Eben wirkt, werden die Tendenzen für eine Zunahme und eine Abnahme bei den elektrischen Widerständen der in Reihe verbundenen Magnetowiderstandselemente ausgeglichen. In 6 werden die elektrischen Widerstände des ersten Magnetowiderstandselements 24a und des zweiten Magnetowiderstandselements 24c vermindert, wenn diese dem Störmagnetfeld H10 oder H11 ausgesetzt sind. Jedoch können die elektrischen Widerstände auch erhöht werden. Wenn z. B. ein Störmagnetfeld in einer zu der Richtung des Störmagnetfeldes H10 entgegengesetzten Richtung wirkt, werden die elektrischen Widerstände des ersten Magnetowiderstandselements 24a und des zweiten Magnetowiderstandselements 24c erhöht.
  • 7 veranschaulicht eine positionsmäßige Beziehung zwischen den Magnetisierungsrichtungen 31a der fixierten Magnetschichten 31 und den Magnetisierungsrichtungen 33a der freien Magnetschichten 33 der in Reihe verbundenen Magnetowiderstandselemente, wobei sich die Tendenzen für eine Zunahme und eine Abnahme bei den elektrischen Widerständen der in Reihe verbundenen Magnetowiderstandselemente voneinander unterscheiden, wenn ein Störmagnetfeld H, das von dem externen Magnetfeld (Messmagnetfeld) H verschieden ist, von dem Permanentmagneten 21 auf die Magnetowiderstandselemente 24a bis 24h einwirkt.
  • In 7(a) ist dann, wenn das Störmagnetfeld H nicht wirksam ist, die Magnetisierungsrichtung 33a der freien Magnetschicht von einem der in Reihe verbundenen Magnetowiderstandselemente in die gleiche Richtung gerichtet wie die Magnetisierungsrichtungen 31a der fixierten Magnetschichten 31, und die Magnetisierungsrichtung 33a der freien Magnetschicht 33 des anderen der in Reihe verbundenen Magnetowiderstandselemente ist in einer zu den Magnetisierungsrichtungen 31 der fixierten Magnetschichten 31 entgegengesetzten Richtung gerichtet. Wenn dabei das Störmagnetfeld H10 in der zu den Magnetisierungsrichtungen 31a der fixierten Magnetschichten 31 orthogonalen Richtung wirkt, wird der elektrische Widerstand des einen Magnetowiderstandselements erhöht, während der elektrische Widerstand des anderen Magnetowiderstandselements vermindert wird. In 7(b) wird dann, wenn das Störmagnetfeld H11 in der gleichen Richtung wie den Magnetisierungsrichtungen 31a der fixierten Magnetschichten 31 wirksam ist, der elektrische Widerstand des einen Magnetowiderstandselements nicht verändert, während der elektrische Widerstand des anderen Magnetowiderstandselements vermindert wird.
  • In 7(c) sind dann, wenn das Störmagnetfeld H nicht wirksam ist, die Magnetisierungsrichtungen 33a der freien Magnetschichten 33 der in Reihe verbundenen Magnetowiderstandselemente antiparallel zueinander sowie orthogonal zu den Magnetisierungsrichtungen 31a der fixierten Magnetschichten 31.
  • Wenn zu diesem Zeitpunkt das Störmagnetfeld H10 in der zu den Magnetisierungsrichtungen 31a der fixierten Magnetschichten 31 orthogonalen Richtung wirkt, wird der elektrische Widerstand des einen Magnetowiderstandselements nicht verändert, während der elektrische Widerstand des anderen Magnetowiderstandselements vermindert wird.
  • Die beiden Arten der Magnetisierungsbeziehungen zwischen den freien Magnetschichten 33 und den fixierten Magnetschichten 31, die in 7 erläutert sind, werden jedoch jeweils an einem momentanen Transferpunkt gebildet, die alle λ/2 in dem Relativbewegungsbereich des Sensorbereichs 22 auftreten. Das heißt, in einem Großteil des Relativbewegungsbereichs des Sensorbereichs 22 befinden sich im Gegensatz zum Stand der Technik die Tendenzen für eine Zunahme und eine Abnahme bei den elektrischen Widerständen der in Reihe verbundenen Magnetowiderstandselemente im Gleichgewicht, wenn das Störmagnetfeld H in der unter Bezugnahme auf 6 beschriebenen Weise wirksam ist.
  • Daher wird bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Schwankung in der Ausgangswellenform bei einem wirksamen Störmagnetfeld H gegenüber einer Ausgangswellenform ohne wirksames Störmagnetfeld H im Vergleich zum Stand der Technik in effektiver Weise vermindert.
  • Wie vorstehend beschrieben worden ist, sind bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Stabilisierung der Ausgangswellenform sowie eine höhere Detektionsgenauigkeit im Vergleich zum Stand der Technik möglich.
  • Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel werden im Fall des ersten Magnetowiderstandselements 24a, des zweiten Magnetowiderstandselements 24c, des vierten Magnetowiderstandselements 24e und des dritten Magnetowiderstandselements 24g, die die in 5 gezeigte A-Phasen-Brückenschaltung bilden, die elektrischen Widerstände verändert, wenn sich der Sensorbereich 22 oder der Permanentmagnet 21 bewegt, und man erhält eine im Wesentlichen sinuswellenförmige Ausgangswellenform von dem ersten Ausgangsanschluss 59.
  • Auch bei dem fünften Magnetowiderstandselement 24b, dem sechsten Magnetowiderstandselement 24d, dem achten Magnetowiderstandselement 24f und dem siebten Magnetowiderstandselement 24h, die die B-Phasen-Brückenschaltung bilden, ändern sich die elektrischen Widerstände, wenn sich der Sensorbereich 22 oder der Permanentmagnet 21 bewegt, und es ergibt sich eine im Wesentlichen sinuswellenförmige Ausgangswellenform an dem zweiten Ausgangsanschluss 61.
  • Die Phase der Ausgangswellenform, die von dem ersten Ausgangsanschluss 59 abgegeben wird, ist gegenüber der Phase der Ausgangswellenform, die von dem zweiten Ausgangsanschluss 61 abgegeben wird, versetzt. Mit dem Ausgang können die Bewegungsgeschwindigkeit und die Bewegungsdistanz des Sensorbereichs 22 oder des Permanentmagneten 21 detektiert werden. Wenn die A-Phasen- und die B-Phasen-Brückenschaltungen vorgesehen sind und die beiden Systeme von Ausgängen vorhanden sind, kann ferner die Bewegungsrichtung durch Detektieren einer Versetzungsrichtung der Phase der Ausgangswellenform des zweiten Ausgangsanschlusses 61 gegenüber der Phase der Ausgangswellenform des ersten Ausgangsanschlusses 59 erfasst werden.
  • Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind unter Bezugnahme auf 2 bei der A-Phasen-Brückenschaltung das erste Magnetowiderstandselement 31a und das zweite Magnetowiderstandselement 31c, die in Reihe verbunden sind, unter Ausbildung der zentralen Distanz λ zwischen diesen angeordnet, und das dritte Magnetowiderstandselement 24g und das vierte Magnetowiderstandselement 24e, die in Reihe verbunden sind, sind unter Ausbildung der zentralen Distanz λ zwischen diesen angeordnet. Ferner sind das erste Magnetowiderstandselement 24a und das vierte Magnetowiderstandselement 24e in der Richtung (der Z1-Z2-Richtung in der Zeichnung) orthogonal zu der Relativbewegungsrichtung (der X1-Richtung in der Zeichnung) angeordnet. Ferner sind das zweite Magnetowiderstandselement 24c und das dritte Magnetowiderstandselement 24g in der Richtung (der Z1-Z2-Richtung in der Zeichnung) orthogonal zu der Relativbewegungsrichtung (der X1-Richtung in der Zeichnung) angeordnet. Die B-Phase und die A-Phase sind zueinander lediglich um λ/2 versetzt. Die Anordnung der Magnetowiderstandselemente der B-Phase ist ähnlich wie bei der A-Phase. Somit kann eine Brückenschaltung, die einen doppelten Ausgang schaffen kann, in angemessener Weise gebildet werden, und die Detektionsgenauigkeit kann gesteigert werden.
  • Die Brückenschaltung ist in der vorstehend beschriebenen Weise ausgebildet. Wenn in diesem Fall eine Differenz verstärkt wird, während ein Störmagnetfeld auf die Brückenschaltung wirkt, kann eine Veränderung in dem Ausgang verstärkt werden. Selbst bei Ausbildung der Brückenschaltung liegt unter Verwendung des vorliegenden Ausführungsbeispiels der Großteil des Relativbewegungsbereichs in dem unter Bezugnahme auf 6 beschriebenen Zustand vor. In dem gesamten Relativbewegungsbereich ist die Schwankung im Ausgang, die bei Einwirken eines Störmagnetfeldes im Bereich von ca. 10 bis 20 Oe maximal auftritt, sehr gering. Somit sind eine Verstärkung einer Differenz sowie eine Erhöhung einer Ausgangsbreite wirksam zum Steigern der Detektionsgenauigkeit.
  • Bei dem Magnetcodierer 20 des vorliegenden Ausführungsbeispiels bewegt sich der Sensorbereich 22 linear relativ zu dem Permanentmagneten 21, wie dies in 1 gezeigt ist. Unter Bezugnahme auf 9 kann z. B. ein magnetischer Drehcodierer verwendet werden, der den Sensorbereich 22 und eine rotierende Trommel 80 mit abwechselnd magnetisierten Nordpolen und Südpolen auf einer Oberfläche 80a der rotierenden Trommel 80 aufweist. Der magnetische Drehcodierer kann eine Rotationsgeschwindigkeit, die Anzahl der Umdrehungen sowie eine Rotationsrichtung unter Verwendung des Ausgangs erfassen, der durch die Rotation der rotierenden Trommel 80 gebildet wird.
  • Wenn unter Bezugnahme auf eine vergrößerte Darstellung in 9 angenommen wird, dass eine Distanz (Mittenbeabstandung) zwischen den Mitten der Nordpole und Südpole in ähnlicher Weise wie bei dem in 1 gezeigten linear beweglichen Magnetcodierer λ beträgt, ist eine Distanz zwischen den Mitten von in Reihe verbundenen Magnetowiderstandselementen 40 und 41 auf λ gesteuert. 9 zeigt lediglich die beiden in Reihe verbundenen Magnetowiderstandselemente 40 und 41.
  • Grenzflächen in den Schichten von Schichtstrukturen jedes Magnetowiderstandselements 40 und 41 verlaufen parallel zu einer Ebene, die durch eine Mindestdistanzrichtung (die T1-Distanzrichtung) zwischen dem Sensorbereich 22 und der rotierenden Trommel 80 sowie eine Tangentialrichtung definiert ist, die vorgegeben ist, wenn das Zentrum der Oberfläche 23a des Substrats 23 des Sensorbereichs 22 als Kontakt auf einer relativen Rotationsrichtung des Sensorbereichs 22 dient.
  • Unter Bezugnahme auf 9 sind die Magnetisierungsrichtungen (PIN-Richtungen) der fixierten Magnetschichten 31 der Magnetowiderstandselemente 40 und 41 in einer zu der Tangentialrichtung orthogonalen Richtung fixiert.
  • Auf diese Weise wird kein nichtmagnetischer Zustand erzeugt. Auch wenn ein Störmagnetfeld wirkt, können die Tendenzen für eine Zunahme und Abnahme bei den elektrischen Widerständen der in Reihe verbundenen Magnetowiderstandselemente ausgeglichen werden. Somit kann die reproduzierte Wellenform stabilisiert werden, und die Detektionsgenauigkeit kann erhöht werden.
  • Während bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel, wie es in 7 gezeigt ist, die A-Phasen- und die B-Phasen-Brückenschaltung vorgesehen sind, kann auch nur eine der Brückenschaltungen vorgesehen sein.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • [Aufgabe]
  • Eine Aufgabe besteht in der Schaffung eines Magnetdetektors, der zum Stabilisieren einer Ausgangswellenform und zum Erhöhen der Detektionsgenauigkeit im Vergleich zum Stand der Technik besonders in der Lage ist.
  • [Lösungsmittel]
  • Magnetowiderstandselemente (24a bis 24h) weisen jeweils eine Schichtstruktur auf, die eine fixierte Magnetschicht mit einer in einer Richtung fixierten Magnetisierungsrichtung, eine freie Magnetschicht mit einer durch das externe Magnetfeld variablen Magnetisierung sowie eine Schicht aus nichtmagnetischem Material beinhaltet, wobei die Schichten derart gestapelt sind, dass die Schicht aus nichtmagnetischem Material zwischen der fixierten Magnetschicht und der freien Magnetschicht angeordnet ist. Unter der Annahme, dass eine Mittenbeabstandung zwischen einem Nordpol und einem Südpol eines Permanentmagneten (21) λ beträgt, sind die in Reihe verbundenen Magnetowiderstandselemente in einer Richtung parallel zu einer Relativbewegungsrichtung mit einer Mittenbeabstandung λ voneinander angeordnet. Grenzflächen (S) in den Schichten der Schichtstruktur von jedem der Magnetowiderstandselemente sind orthogonal zu einer zugewandten Oberfläche (21a) des Permanentmagneten (21) und sind in der Relativbewegungsrichtung angeordnet. Die fixierten Magnetschichten (31) der Magnetowiderstandselemente weisen Magnetisierungsrichtungen (31a) auf, wobei alle der Magnetisierungsrichtungen (31a) orthogonal zu der Relativbewegungsrichtung in einer zu den Grenzflächen (S) parallelen Ebene sind.
  • 20
    Magnetcodierer
    21
    Permanentmagnet
    22
    Sensorbereich
    23
    Substrat
    24a bis 24h, 40, 41
    Magnetowiderstandselemente
    30
    antiferromagnetische Schicht
    31
    fixierte Magnetschicht
    31a
    Magnetisierungsrichtung (der fixierten Magnetschicht)
    32
    Schicht aus nichtmagnetischem Material
    33
    freie Magnetschicht
    33a
    Magnetisierungsrichtung (der freien Magnetschicht)
    34
    Schutzschicht
    50, 51, 54, 55
    Ausgangsextraktionsbereich
    52, 56
    Eingangsanschluss
    53, 57
    Erdungsanschluss
    58, 60
    Differenzverstärker
    59, 61
    Ausgangsanschluss
    80
    rotierende Trommel
    H10, H11
    Störmagnetfeld
    S
    Grenzfläche
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - JP 2000-35343 [0012]

Claims (6)

  1. Magnetdetektor, aufweisend: einen Sensorbereich auf einem Substrat, wobei der Sensorbereich ein Magnetowiderstandselement aufweist, das einen Magnetowiderstandseffekt nutzt, mit der Wirkung, dass ein elektrischer Widerstand durch ein externes Magnetfeld verändert wird; und ein Magnetfeld-Erzeugungselement, das dem Sensorbereich zugewandt gegenüberliegt und dabei ein Abstand zwischen diesen vorhanden ist, wobei das Magnetfeld-Erzeugungselement eine Nordpol- und Südpol-Anordnung aufweist, die auf einer dem Sensorbereich zugewandt gegenüberliegende Oberfläche des Magnetfeld-Erzeugungselements abwechselnd magnetisiert sind, so dass ein externes Magnetfeld in einer (+)-Richtung zu einer Relativbewegungsrichtung hin oder zu einer relativen Rotationsrichtung hin sowie ein externes Magnetfeld in einer der (+)-Richtung entgegengesetzten (–)-Richtung bei der Bewegung oder Rotation des Sensorbereichs relativ zu dem Magnetfeld-Erzeugungselement abwechselnd auf das Magnetowiderstandselement einwirken, wobei eine Mehrzahl von Magnetowiderstandselementen auf einer Oberfläche des Substrats vorgesehen ist, wobei jedes der Magnetowiderstandselemente eine Schichtstruktur aufweist, die eine fixierte Magnetschicht mit einer in einer Richtung fixierten Magnetisierungsrichtung, eine freie Magnetschicht mit durch das externe Magnetfeld variabler Magnetisierung sowie eine Schicht aus nichtmagnetischem Material aufweist, wobei die Schichten derart gestapelt sind, dass die Schicht aus nichtmagnetischem Material zwischen der fixierten Magnetschicht und der freien Magnetschicht angeordnet ist, wobei unter der Annahme, dass eine Distanz zwischen den Mitten der Nordpol- und Südpol-Anordnung λ beträgt, die in Reihe verbundenen Magnetowiderstandselemente mit einer Distanz λ zwischen den Mitten der Magnetowiderstandselemente in einer Richtung parallel zu der Relativbewe gungsrichtung oder in einer Richtung parallel zu einer Tangentialrichtung, wenn das Zentrum der Oberfläche des Substrats als Kontakt an der relativen Rotationsrichtung dient, angeordnet sind, wobei Grenzflächen in den Schichten der Schichtstruktur von jedem der Magnetowiderstandselemente parallel zu einer Ebene sind, die durch eine Mindestdistanzrichtung zwischen dem Sensorbereich und dem Magnetfeld-Erzeugungselement sowie die Relativbewegungsrichtung oder die relative Rotationsrichtung definiert ist, und wobei die fixierten Magnetschichten der Magnetowiderstandselemente jeweilige Magnetisierungsrichtungen aufweisen, wobei alle Magnetisierungsrichtungen in einer Ebene parallel zu den Grenzflächen orthogonal zu der Relativbewegungsrichtung oder der relativen Rotationsrichtung sind.
  2. Magnetdetektor nach Anspruch 1, wobei die Magnetowiderstandselemente ein erstes, zweites, drittes und viertes Magnetowiderstandselement beinhalten, die eine Brückenschaltung bilden, wobei das erste und das zweite Magnetowiderstandselement mit einer Mittenbeabstandung λ voneinander in Reihe miteinander verbunden sind, wobei das dritte und das vierte Magnetowiderstandselement mit einer Mittenbeabstandung λ voneinander in Reihe miteinander verbunden sind, wobei das erste und das dritte Magnetowiderstandselement parallel miteinander verbunden sind und wobei das zweite und das vierte Magnetowiderstandselement parallel miteinander verbunden sind, und wobei das erste, zweite, dritte und vierte Magnetowiderstandselement in einer Reihe in einer Richtung orthogonal zu der Relativbewegungsrichtung oder in einer Richtung orthogonal zu der Tangentialrichtung angeordnet sind, und wobei das zweite und das dritte Magnetowiderstandselement in einer Reihe in der Richtung orthogonal zu der Relativbewegungsrichtung oder in der Richtung orthogonal zu der Tangentialrichtung angeordnet sind.
  3. Magnetdetektor nach Anspruch 2, wobei das erste und das dritte Magnetowiderstandselement über einen Eingangsanschluss parallel verbunden sind, und wobei das zweite und das vierte Magnetowiderstandselement über einen Erdungsanschluss parallel verbunden sind.
  4. Magnetdetektor nach Anspruch 2 oder 3, wobei ein Kontakt zwischen dem ersten und dem zweiten Magnetowiderstandselement als erster Ausgangsextraktionsbereich dient und ein Kontakt zwischen dem dritten und dem vierten Magnetowiderstandselement als zweiter Ausgangsextraktionsbereich dient, wobei der erste und der zweite Ausgangsextraktionsbereich mit einer Eingangsseite eines Differenzverstärkers verbunden sind und eine Ausgangsseite des Differenzverstärkers mit einem Ausgangsanschluss verbunden ist.
  5. Magnetdetektor nach Anspruch 1, wobei die Magnetowiderstandselemente ein fünftes, sechstes, siebtes und achtes Magnetowiderstandselement beinhalten, die eine Brückenschaltung bilden, wobei das fünfte und das sechste Magnetowiderstandselement mit einer Mittenbeabstandung λ voneinander in Reihe miteinander verbunden sind, wobei das siebte und das achte Magnetowiderstandselement mit einer Mittenbeabstandung λ voneinander in Reihe miteinander verbunden sind, wobei das fünfte und das sechste Magnetowiderstandselement parallel miteinander verbunden sind und wobei das sechste und das achte Magnetowiderstandselement parallel miteinander verbunden sind, und wobei das fünfte und das achte Magnetowiderstandselement in einer Reihe in einer Richtung orthogonal zu der Relativbewegungsrichtung oder in einer Richtung orthogonal zu der Tangentialrichtung angeordnet sind und das sechste und das achte Magnetowiderstandselement in einer Reihe in der Richtung orthogonal zu der Relativbewegungsrichtung oder in der Richtung orthogonal zu der Tangentialrichtung angeordnet sind.
  6. Magnetdetektor, aufweisend: A-Phasen-Magnetowiderstandselemente, die die Brückenschaltungs-Struktur gemäß Anspruch 2 aufweisen; sowie B-Phasen-Magnetowiderstandselemente, die die Brückenschaltungs-Struktur gemäß Anspruch 5 aufweisen, wobei die A-Phasen- und die B-Phasen-Magnetowiderstandselemente auf einem Substrat derart ausgebildet sind, dass die A-Phasen- und die B-Phasen-Magnetowiderstandselemente in der Richtung parallel zu der Rela tivbewegungsrichtung angeordnet sind und voneinander um λ/2 versetzt sind.
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