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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein IC-Transponder-Lesegerät.
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Allgemeiner Stand der Technik
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Seit
einigen Jahren wird ein so genanntes RFID (Radio Frequenz Identifikation)-System,
bei dem ein Transponder mit einem eingebetteten IC-Chip von ungefähr
einigen Zentimetern (im Weiteren als ein ”IC-Transponder” bezeichnet)
Informationen speichert, die mittels einer elektromagnetischen Welle
oder eines elektromagnetischen Feldes kontaktlos gelesen werden
können, als eine Identifizierungstechnologie der nächsten
Generation, die Strichcodes ersetzen kann, verwendet. Eine Vorrichtung
zum Lesen von Informationen in einem solchen System kennt man unter
der Bezeichnung IC-Transponder-Lesegerät oder RFID-Lesegerät
(siehe Patentdokumente 1 und 2). Es werden Anwendungen eines solchen
Systems im Bereich des Rückverfolgbarkeitsmanagements von
Produkten während des Vertriebes, des Bestandsmanagements
in einer Bibliothek und auf verschiedenen anderen Gebieten erwartet.
Patentdokument
1:
Japanische Patent-Offenlegungsschrift
Nr. 2005-267077 Patentdokument 2:
Japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr.
2006-20083
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Offenbarung der Erfindung
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Durch die Erfindung zu lösende
Probleme
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Ein
IC-Transponder-Lesegerät, das mit einer Funkwelle zum Beispiel
im UHF(Ultrahochfrequenz)-Band (800 MHz bis 960 MHz) arbeitet, kann große
Kommunikationsentfernungen überbrücken, was ein
wesentlicher Vorteil dieses Gerätes ist. Andererseits sind
mit einem IC-Transponder-Lesegerät dieses Typs die folgenden
Probleme verbunden. Es kann vorkommen, dass das IC-Transponder-Lesegerät
aufgrund seiner hohen Kommunikationsreichweite versehentlich Informationen
von einem IC-Transponder liest, der sich an einer Stelle befindet,
die das Gerät nicht lesen soll. Das IC-Transponder-Lesegerät
kann aufgrund von Interferenzen mit einem benachbarten System des
gleichen Typs Informationen von einem IC-Transponder möglicherweise
nicht korrekt lesen. Eine direkte Welle von einer Antenne und Wellen,
die von verschiedenen Objekten in der Umgebung reflektiert werden,
vermischen sich miteinander, so dass ein IC-Transponder speziell
an einem solchen Punkt nicht reagiert, wo sich die Wellen gegenseitig
auslöschen (Nullpunkt). Angesichts dieser Probleme kommt
es darauf an, die elektromagnetische Umgebung zweckmäßig
zu kontrollieren.
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Eine
vorrangige Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit in der
Bereitstellung eines IC-Transponder-Lesegerätes, das durch
reflektierte Wellen weniger beeinflusst wird und das IC-Transponder
innerhalb eines begrenzten Bereichs durch Kontrollieren des Bereichs
der Funkwellenausbreitung liest.
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Mittel zum Lösen der Probleme
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Um
die oben beschriebene Aufgabe zu erfüllen, enthält
ein IC-Transponder-Lesegerät der vorliegenden Erfindung:
eine Antenne, die auf einer Seite eines Durchgangs angeordnet ist,
den ein Identifizierungsgegenstand mit einem IC-Transponder passieren
soll, wobei die Antenne dafür geeignet ist, eine Funkwelle
zum Lesen von auf dem IC-Transponder gespeicherten Informationen
auszusenden; eine vordere und eine hintere wellenabsorbierende Wand, die
auf einer Vorderseite bzw. einer Rückseite mit Bezug auf
die Antenne in einer Durchlaufrichtung des Identifizierungsgegenstandes
in dem Durchgang dergestalt angeordnet sind, dass ein Halbwertswinkel der
Funkwelle, die von der Antenne über eine horizontale Ebene
abgestrahlt wird, verengt wird; und eine wellenabsorbierende Seitenwand,
die auf der anderen Seite des Durchgangs angeordnet ist.
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Bei
dem oben beschriebenen Aufbau können zwei Antenneneinheiten,
die jeweils aus einer Antenne und einer vorderen und einer hinteren
wellenabsorbierenden Wand bestehen, auf beiden Seiten des Durchgangs
angeordnet sein. In diesem Fall sind wellenabsorbierende Seitenwände
auf den jeweiligen Seiten des Durchgangs gegenüber den
entsprechenden Antennen angeordnet.
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Aus
dem oben beschriebenen Aufbau kann eine beliebige aus der Gruppe
der vorderen und hinteren wellenabsorbierenden Wand und der wellenabsorbierenden
Seitenwand weggelassen werden, solange die unverzichtbaren Bedingungen
erfüllt sind.
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In
dem oben beschriebenen Aufbau können die vordere und die
hintere wellenabsorbierende Wand so angeordnet sein, dass der Halbwertswinkel der
von der Antenne abgestrahlten Funkwelle auf 40° oder weniger
verengt wird.
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Die
wellenabsorbierende Seitenwand kann mehrere vertikal längliche
rechteckige Platten enthalten, die an vertikalen Kanten durch Verbinder
zusammenlegbar und auseinanderklappbar miteinander verbunden sind,
dergestalt, dass die gesamte wellenabsorbierende Seitenwand zwischen
einem zusammengeklappten Zustand und einem auseinandergeklappten
Zustand geöffnet und geschlossen werden kann. In diesem
Aufbau kann die wellenabsorbierende Seitenwand Leckdetektions-IC-Transponder
an vertikalen Kanten an beiden Enden in der Durchlaufrichtung des
Identifizierungsgegenstandes in dem Durchgang aufweisen, um zu bestätigen,
dass eine von der Antenne abgestrahlte Funkwelle gleich oder kleiner
ist als eine zuvor festgelegte Lecktoleranz. In diesem Fall kann
der Leckdetektions-IC-Transponder abnehmbar an den vertikalen Kanten
der wellenabsorbierenden Seitenwand angebracht sein. Die wellenabsorbierende
Seitenwand kann an einer Unterkante ein Rad aufweisen.
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Auswirkungen der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bietet die folgenden signifikanten Auswirkungen.
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Bei
einem IC-Transponder-Lesegerät der vorliegenden Erfindung
sind eine vordere wellenabsorbierende Wand und eine hintere wellenabsorbierende
Wand auf der Vorder- bzw. Rückseite mit Bezug auf eine
Antenne, die auf einer Seite eines Durchgangs angeordnet ist, angeordnet,
wobei die vordere und die hintere wellenabsorbierende Wand nahe
der Vorder- bzw. der Hinterkante der Antenne in Richtung des Durchgangs
dergestalt hervorstehen, dass die Wände den Halbwertswinkel
der Funkwelle, die von der Antenne über eine horizontale
Ebene abgestrahlt wird, verengen, während eine wellenabsorbierende
Seitenwand auf der anderen Seite des Durchgangs angeordnet ist.
Dank dieses einfachen Aufbaus kann der Ausbreitungsbereich der von
der Antenne abgestrahlten Funkwelle so kontrolliert (zonenkontrolliert)
werden, dass das Lesen von Transponderinformationen an einer unbeabsichtigten
Stelle verhindert werden kann. Es besteht keine Wahrscheinlichkeit,
dass aufgrund der Vermischung mit reflektierten Wellen im lesbaren
Bereich ein Nullpunkt eintritt, so dass ein falsches Lesen von Transponderinformationen
verhindert werden kann. Des Weiteren können Störungen
durch eine Funkwelle, die von einer anderen benachbarten Antenne
abgestrahlt wird, verhindert werden. Darum verbessert die vorliegende
Erfindung selbst in einem RFID-System mit einem großen Kommunikationsbereich
die Präzision und Sicherheit des Managements von Gegenständen,
die einer Identifizierung unterzogen werden sollen (Identifizierungsgegenstände).
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine perspektivische Ansicht, die den Gesamtaufbau eines IC-Transponder-Lesegerätes
gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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2 ist
eine Draufsicht.
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3 ist
eine Vorderansicht, die eine Antenne zeigt.
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4 ist
eine Draufsicht zur Veranschaulichung.
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5 ist
eine Vorderansicht eines Hauptteils.
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6 ist
eine Vorderansicht eines Hauptteils der ersten Variante.
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7 ist
eine Vorderansicht eines Hauptteils der zweiten Variante.
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8 ist
eine Vorderansicht eines Hauptteils der dritten Variante.
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9 ist
eine Vorderansicht eines Hauptteils der vierten Variante.
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10 ist
eine Vorderansicht eines Hauptteils der fünften Variante.
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11 ist
eine Vorderansicht eines Hauptteils der sechsten Variante.
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12 ist
eine Draufsicht zur Veranschaulichung, die eine Verteilung eines
elektrischen Feldes in Beispiel 1 zeigt.
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13 ist
eine Draufsicht zur Veranschaulichung, die eine Verteilung eines
elektrischen Feldes in Beispiel 2 zeigt.
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14 ist
eine Draufsicht zur Veranschaulichung, die eine Verteilung eines
elektrischen Feldes in Beispiel 3 zeigt.
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15 ist
eine Draufsicht zur Veranschaulichung, die eine Verteilung eines
elektrischen Feldes in Beispiel 4 zeigt.
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16 ist
eine Draufsicht zur Veranschaulichung, die eine Verteilung eines
elektrischen Feldes in Beispiel 5 zeigt.
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17 ist
eine Draufsicht zur Veranschaulichung, die eine Verteilung eines
elektrischen Feldes in Beispiel 6 zeigt.
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18 ist
ein Kennliniendiagramm, das auch die Ergebnisse der Messung der
Stärke des elektrischen Feldes in den Beispielen 1–3
und Beispiel 5 zeigt.
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19 ist
eine perspektivische Ansicht, die den Gesamtaufbau eines IC-Transponder-Lesegerätes
gemäß Ausführungsform 2 der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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20 ist
eine perspektivische Ansicht, die den Gesamtaufbau eines IC-Transponder-Lesegerätes
gemäß Ausführungsform 3 der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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21 ist
eine Draufsicht.
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22 ist
eine Draufsicht, die eine wellenabsorbierende Seitenwand zeigt.
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23 ist
eine perspektivische Ansicht eines Hauptteils.
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24(a) und 24(b) sind
Querschnittsansichten entlang der A-A von 23.
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25 ist
eine perspektivische Ansicht eines Hauptteils.
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26 ist
eine Draufsicht zur Veranschaulichung eines Hauptteils.
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27 ist
eine perspektivische Ansicht, die den Gesamtaufbau eines IC-Transponder-Lesegerätes
gemäß Ausführungsform 4 der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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28 ist
eine Draufsicht.
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Beste Art der Ausführung Erfindung
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Im
Weiteren werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
anhand der Zeichnungen beschrieben.
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(Ausführungsform 1)
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Die 1 bis 5 zeigen
den Gesamtaufbau eines IC-Transponder-Lesegerätes gemäß Ausführungsform
1 der vorliegenden Erfindung. Dieses IC-Transponder-Lesegerät
enthält eine Sende-Empfangsantenne 8 auf einer
Seite eines Durchgangs 13, den ein Identifizierungsgegenstand 10 mit
einem IC-Transponder 7 passieren soll. Die Antenne 8 strahlt
eine Funkwelle im UHF-Band (800 MHz bis 960 MHz) zum Lesen von in
dem IC-Transponder 7 gespeicherten Informationen aus. Die
Antenne 8 wird durch ein (nicht gezeigtes) Halteelement
dergestalt gehalten, dass eine Wellenabstrahlungsfläche 28 der Antenne 8 – in
der Draufsicht gesehen – parallel zur Ausrichtung des Durchgangs 13 (der
Passierrichtung 12 des Identifizierungsgegenstandes 10)
verläuft und dass ein Speisepunkt 18, an dem die
Funkwelle abgestrahlt oder empfangen wird, in einer zuvor festgelegten
Höhe über dem Fußboden angeordnet ist (zum
Beispiel 1.300 mm).
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Das
Gehäuse 11 der Antenne 8 hat eine solche
planare rechteckige Gestalt, dass die Länge der langen
Seite 700 mm bis 730 mm beträgt, die Länge der
kurzen Seite 300 mm bis 330 mm beträgt und die Dicke 35
mm bis 45 mm beträgt. Das Gehäuse 11 besteht
aus einem Aluminiumgehäuse mit einer Abdeckung aus Vinylchlorid.
Der schraffierte kreisrunde Bereich um den Speisepunkt 18 herum
stellt einen Funkwellenabstrahlungsbereich dar. Der Speisepunkt 18 befindet
sich an einer Position ein wenig unterhalb der Mitte des Funkwellenabstrahlungsbereichs.
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Der
Fußboden (Unterseite) des Durchgangs 13 kann mit
einem wellenabsorbierenden Bodenbelag 15 versehen sein,
der eine Reflexion der Funkwelle durch den Fußboden verhindert.
Die Decke (Oberseite) des Durchgangs 13 kann mit einem
wellenabsorbierenden Deckenelement 16 versehen sein, das
ein Entweichen der Funkwelle verhindert.
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Wenden
wir uns den 1, 2, 4 und 5 zu.
Das Lesegerät dieser Ausführungsform enthält
eine vordere wellenabsorbierende Wand 2 und eine hintere
wellenabsorbierende Wand 3, die vertikal stehen und sich
von der Nähe der Vorder- und der Hinterkante der Antenne 8 in
Richtung des Durchgangs 13 erstrecken. Die vordere wellenabsorbierende
Wand 2 und die hintere wellenabsorbierende Wand 3 dienen
dem Einengen des Halbwertswinkels θ eines Strahlbereichs 6 einer
Funkwelle, die von der Antenne 8 über eine horizontale
Ebene abgestrahlt wird.
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Genauer
gesagt, haben die vordere wellenabsorbierende Wand 2 und
die hintere wellenabsorbierende Wand 3 eine planare rechteckige
Gestalt und sind dergestalt angeordnet, dass die vordere Wand 2 und
die hintere Wand 3 die Antenne 8 in ihre Mitte
nehmen und senkrecht zu der Antenne 8 (d. h. senkrecht
zu der Passierrichtung 12) verlaufen. Die vordere Wand 2 und
die hintere Wand 3 haben vertikale Kanten 20 bzw. 30 (auf
der Seite des Durchgangs 13), die sich in der gleichen
Entfernung von dem Durchgang 13 befinden.
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Es
ist zu beachten, dass die linke Seite einer Person, die von der
Position der Antenne 8 (Oberseite von 2)
auf den Durchgang 13 blickt, als die ”vordere
Seite” bezeichnet wird und die rechte Seite (Unterseite
von 2) als die ”hintere Seite” bezeichnet
wird.
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Die
Antenne 8 kann in verschiedenen Positionen angeordnet werden.
In einem Beispiel befindet sich der Speisepunkt 18 der
Antenne 8 in der Mitte zwischen der Vorderseite und der
Rückseite, d. h. die Entfernung zwischen der vorderen Wand 2 und
dem Speisepunkt 18, W1, ist gleich
der Entfernung zwischen der hinteren Wand 3 und dem Speisepunkt 18, W2 (siehe 2 bis 5).
In anderen Beispielen ist der Speisepunkt 18 der Antenne 8 dergestalt
positioniert, dass W1 < W2
gilt (siehe 12 bis 15) oder
W2 < W1 gilt. Die
Antenne 8 dieser Ausführungsform führt
das Senden und Empfangen der Funkwelle an einem einzigen Punkt,
d. h. dem Speisepunkt 18, aus, aber es kann alternativ
auch eine Antenne verwendet werden, deren Sendepunkt und Empfangspunkt
an verschiedenen Positionen liegen. In diesem Fall stimmt der Sendepunkt
mit dem Speisepunkt 18 dieser Ausführungsform überein
(auch wenn dies nicht gezeigt ist).
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Das
Bezugssymbol θ bezeichnet den Halbwertswinkel der von der
Antenne 8 abgestrahlten Funkwelle, der entstehen würde,
wenn die vordere Wand 2 und die hintere Wand 3 nicht
vorhanden wären. Das Bezugssymbol 6 bezeichnet
den Strahlbereich, der durch den Halbwertswinkel θ definiert
wird. Der Strahlbereich 6 ist relativ zur Normalen zur
Wellenabstrahlungsfläche 28 der Antenne 8 aufgrund
der Strahlungscharakteristik der Antenne 8 ein wenig in Richtung
der Vorderseite verschoben.
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Das
Bezugssymbol θc bezeichnet einen kontrollierten Halbwertswinkel,
der durch Verengen (Zonenkontrolle) des Halbwertswinkels θ der
von der Antenne 8 abgestrahlten Funkwelle durch die vordere Wand 2 und
die hintere Wand 3 erreicht wird. Der kontrollierte Halbwertswinkel θc
wird auf einen Bereich von θc = 20° bis 40° eingestellt.
Der zonenkontrollierte Bereich 9 ist gepunktet dargestellt.
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Wenn
der kontrollierte Halbwertswinkel θc größer
als 40° ist (θc > 40°),
so würde sich die Funkwelle übermäßig
weit ausbreiten, was zu der Wahrscheinlichkeit führen würde,
dass Informationen eines IC-Transponders außerhalb des
Lesebereichs gelesen werden.
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Durch
Festlegen der Untergrenze des kontrollierten Halbwertswinkels θc
wird eine bestimmte Ausdehnung der Funkwelle gewährleistet,
so dass ein langer lesbarer Bereich (Entfernung, Passierdauer) für
IC-Transponder, die das Tor passieren, entsprechend gewährleistet
werden kann. Somit können mit größerer
Gewissheit Lesefehler verhindert werden. Von diesem Standpunkt aus
gesehen beträgt der kontrollierte Halbwertswinkel θc
besonders bevorzugt mindestens 20° (θc ≥ 20°).
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Der
Halbwertswinkel ist ein Winkel, der durch Punkte gebildet wird,
an denen die Leistung der abgestrahlten Funkwelle die Hälfte
der Leistung am stärksten Punkt beträgt (der Wert
der maximalen Leistung minus 3 dB), und bezeichnet die Schärfe des
Strahls.
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Die
Vorsprungslänge L der vorderen Wand 2 und der
hinteren Wand 3 wird auf eine elektrische Länge
von 0,5×λ bis 3×λ (λ bezeichnet
die Wellenlänge der Funkwelle) unter der Bedingung eingestellt, dass
der kontrollierte Halbwertswinkel θc innerhalb des oben
genannten Bereichs liegt. Gleichzeitig werden unter der gleichen
Bedingung die Abmessungen der Räume zwischen der vorderen
Wand 2 und der hinteren Wand 3 und der vorderen
Kante und der hinteren Kante der Antenne 8 auf 0,5×λ oder
weniger eingestellt (0 (null) bedeutet, dass sie in Kontakt stehen).
Die vordere Kante der Antenne 8 und die vordere Wand 2 und
die hintere Kante der Antenne 8 und die hintere Wand 3 können
mit einem Raum dazwischen positioniert werden (siehe 1 bis 5) oder
können ohne einen Zwischenraum positioniert werden, so
dass sie in Kontakt stehen (siehe 12 bis 14).
Zum Beispiel wird im Fall von 953 MHz und L = 150 mm die Abmessung
des Zwischenraums ungefähr durch 0,48×λ dargestellt.
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Die
vordere wellenabsorbierende Wand 2 und die hintere wellenabsorbierende
Wand 3 haben einen mehrschichtigen Aufbau, der zum Beispiel
Polycarbonat, ein Klebstoffmaterial, einen Ag-Film, PET (Polyethylen-Terephthalat),
einen Freiraum (ein Element mit einem Freiraum), PET, einen Indium-Zinnoxid
(ITO)-Film, ein Klebstoffmaterial und Polycarbonat enthält,
die in dieser Reihenfolge angeordnet sind.
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Wenden
wir uns 1, 2 und 4 zu. Das
Lesegerät dieser Ausführungsform enthält
eine planare wellenabsorbierende Seitenwand 1 auf der anderen
Seite des Durchgangs 13 gegenüber der Antenne 8.
Die wellenabsorbierende Seitenwand 1 steht parallel zur
Wellenabstrahlungsfläche 28 der Antenne 8.
Wenn das Lesegerät das wellenabsorbierende Deckenelement 16 und
den Bodenbelag 15 enthält, so sind die Ober- und
die Unterkante der wellenabsorbierenden Seitenwand 1 und
die Kanten des wellenabsorbierenden Deckenelements 16 und
des Bodenbelages 15 ohne einen Zwischenraum dazwischen
verbunden, so dass ein Entweichen der Funkwelle zusätzlich
verhindert wird.
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Die
Längsabmessung P der wellenabsorbierenden Seitenwand 1 zwischen
der Vorderseite und der Rückseite entspricht dem Strahlbereich 6 des kontrollierten
Halbwertswinkels θc bei Vorhandensein der vorderen Wand 2 und
der hinteren Wand 3. Genauer gesagt, erfüllt die
Längsabmessung P die Formel P ≥ 2Xtan(θc/2),
wobei X die Entfernung zwischen der Antenne 8 und der Seitenwand 1 bezeichnet.
Die Seitenwand 1 ist so installiert, dass die gesamte Funkwelle
des Strahlbereichs 6 leckfrei empfangen wird.
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Die 6 bis 8 zeigen
drei Varianten, Varianten 1 bis 3, die von dem in 1 bis 5 gezeigten
Lesegerät insofern verschieden sind, als eine wellenabsorbierende
obere Wand 4 und untere Wand 5 vorhanden sind,
um den oberen und den unteren Teil des von der Antenne 8 abgestrahlten
Strahlbereichs 6 zu verengen.
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Variante
1 (6) enthält die horizontale wellenabsorbierende
obere Wand 4 über der Antenne 8, die
sich in der Richtung von der Antenne 8 zu dem Durchgang 13 erstreckt.
Die obere Wand 4 erstreckt sich in Richtung des Durchgangs 13,
dergestalt, dass eine Querkante 40 der oberen Wand 4 (auf der
Seite des Durchgangs 13) mit den Positionen der vertikalen
Kanten 20 und 30 der vorderen Wand 2 und
hinteren Wand 3 übereinstimmt. Variante 2 (7)
enthält die horizontale wellenabsorbierende untere Wand 5 unter
der Antenne 8, die sich in der Richtung von der Antenne 8 zu
dem Durchgang 13 erstreckt. Die untere Wand 5 erstreckt
sich in Richtung des Durchgangs 13, dergestalt, dass eine
Querkante 50 der unteren Wand 5 (auf der Seite
des Durchgangs 13) mit den Positionen der vertikalen Kanten 20 und 30 der
vorderen Wand 2 und hinteren Wand 3 übereinstimmt.
Variante 3 (8) enthält sowohl die
wellenabsorbierende obere Wand 4 und die wellenabsorbierende
untere Wand 5, die in der gleichen Weise wie in 6 und 7 veranschaulicht angeordnet
sind.
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Mit
der oberen Wand 4 und der unteren Wand 5 können
die Winkel der aufwärts gerichteten und der abwärts
gerichteten Spreizung der vertikalen Komponente der Funkwelle kontrolliert
werden, so dass das Lesen von nicht-gewollten IC-Transpondern sowie
Interferenzen durch ein benachbartes System des gleichen Typs zusätzlich
verhindert werden können.
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9 bis 11 zeigen
drei weitere Varianten der vorderen Wand 2 und der hinteren
Wand 3 (Varianten 4 bis 6). In Variante 4 (9)
sind die vordere Wand 2 und die hintere Wand 3 in
der Draufsicht in einer Λ-Anordnung mit offenem Scheitel
angeordnet, dergestalt, dass der Raum zwischen der vorderen Wand 2 und
der hinteren Wand 3 an einer Position, die näher
an dem Durchgang 13 liegt, schmaler ist. In dem Lesegerät
von Variante 5 (10) sind die vordere Wand 2 und
die hintere Wand 3 in der Draufsicht in einer V-Anordnung
mit offenem Scheitel angeordnet, dergestalt, dass der Raum zwischen
der vorderen Wand 2 und der hinteren Wand 3 an
einer Position, die näher an dem Durchgang 13 liegt,
breiter ist. In dem Lesegerät von Variante 6 (11)
sind die vordere Wand 2 und die hintere Wand 3,
die parallel zueinander verlaufen, an den vertikalen Kanten 20 und 30 dergestalt
nach innen gebogen, dass kleine Flansche gebildet werden, die sich
in Richtung der Rück- bzw. Vorderseite erstrecken. Die
Varianten 4 bis 6 können auch mit der oberen Wand 4 und/oder der
unteren Wand 5, die in den Varianten 1–3 beschrieben
sind, kombiniert werden.
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Experimente
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Das
Folgende ist unsere Analyse der Ergebnisse realer Messungen der
Funkwelle der Antenne 8.
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Mit
dem in 1 und 2 gezeigten Lesegerät
wurden vier Experimente (Experimente 1–4) durchgeführt,
um die Funkwellenumgebung (Messung der Verteilung des elektrischen
Feldes) um die Antenne 8 herum unter variierenden Bedingungen, wie
zum Beispiel dem Installationsort, zu untersuchen. Die Ergebnisse
der Experimente 1–4 sind in 12 bis 15 gezeigt.
Das Resultat von Experiment 5, bei dem die Messung ohne die vordere
Wand 2 und die hintere Wand 3 durchgeführt
wurde, ist in 16 gezeigt. Das Messergebnis
von Experiment 6 ist in 17 gezeigt.
Im Inneren des Rahmens 23 befindet sich der Bereich der
Messung um die Antenne 8 herum in einer horizontalen Ebene
durch eine (nicht gezeigte) Empfangsantenne, die später
beschrieben wird. Die Zahlen um den Messbereich 23 herum
bezeichnen die Positionen (Koordinaten), die in einer Richtung vom
Bezugspunkt O in der Längsmitte der Seitenwand 1 in
Richtung der Antenne 8 und in einer Richtung vom Bezugspunkt
O in Richtung der Vorderseite markiert sind. Die Messung wurde an
einer Reihe von Positionen durchgeführt, wobei die Stelle
der Empfangsantenne innerhalb des Messbereichs 23 variiert.
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Die
vordere wellenabsorbierende Wand 2 und die hintere wellenabsorbierende
Wand 3 hatten die gleichen Abmessungen: die Höhe
betrug 2.000 mm, die Breite betrug 1.000 mm, und die Dicke betrug
80 mm, einschließlich der Abmessung des Freiraums von 73
mm (es ist zu beachten, dass 1 nur einen
Teil der vorderen Wand 2 und der hinteren Wand 3 zeigt).
Die Entfernung zwischen der Antenne 8 und der wellenabsorbierenden
Seitenwand 1, die Entfernung X, betrug X = 3.000 mm. Der
Speisepunkt 18 der Antenne 8 befand sich in der
Höhe von 1.300 mm über dem Fußboden.
Der Speisepunkt 18 war näher an der Vorderseite,
als es die Längsmitte der Seitenwand 1 ist.
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Die
Frequenz der Funkwelle der gemessenen Verteilung des elektrischen
Feldes für die Antenne 8 betrug 953 MHz. Die Empfangsantenne,
die in dem Messbereich 23 für die Messung installiert
war, war eine vertikale Polarisations-Dipol-Antenne. Die Messung
wurde in der Höhe von 1.300 mm durchgeführt.
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12 (Experiment
1), 13 (Experiment 2) und 14 (Experiment
3) zeigen die Verteilungen des elektrischen Feldes, die erreicht
werden, wenn die Vorsprungslänge L des Lesegerätes
L = 300 mm, L = 500 mm bzw. L = 750 mm betrug. 16 (Experiment
5) zeigt die Verteilung des elektrischen Feldes, die erreicht wird,
wenn die Messung ohne die vordere Wand 2 und die hintere
Wand 3 durchgeführt wurde. Der unschattierte Bereich,
der mit der Zahl 24 bezeichnet wurde, stellt einen unlesbaren
Bereich dar, in dem die Stärke des elektrischen Feldes
niedriger ist als ein bestimmter Wert, so dass Informationen des
IC-Transponders 7 nicht erfolgreich ausgelesen werden können.
Der schattierte Bereich, der mit der Zahl 22 bezeichnet
ist, stellt einen lesbaren Bereich dar, in dem die Stärke
des elektrischen Feldes mindestens so hoch ist wie der bestimmte
Wert, so dass Informationen des IC-Transponders 7 erfolgreich
ausgelesen werden können. In einem Bereich mit dichterer
Schattierung können Informationen stärker gelesen
werden.
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In
den Experimenten 1–3 war der detektierte lesbare Bereich 22 aufgrund
der Zonenkontrolle durch die vordere Wand 2 und die hintere
Wand 3 schmal, während der lesbare Bereich 22 in
Experiment 5 breit war. Wie aus den Diagrammen ersichtlich ist,
wurde der lesbare Bereich 22 in dem Maße schmaler,
wie die Vorsprungslänge L zunahm. Es ist zu beachten, dass
die Messung nicht in dem Bereich außerhalb des Messbereichs 23 auf
der Rückseite vorgenommen wurde, aber natürlich
ist der lesbare Bereich in diesem ungemessenen Bereich ebenfalls zonenkontrolliert.
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15 (Experiment
4) zeigt die Verteilung des elektrischen Feldes, die erreicht wird,
wenn L = 500 mm und die Abmessung des Raums zwischen der vorderen
Wand 2 und der hinteren Wand 3 ungefähr
das Doppelte wie in den Experimenten 1–3 betrug. In Experiment
4 war der lesbare Bereich 22 übermäßig
breit, so dass Transponderinformationen von einer unbeabsichtigten
Stelle gelesen wurden. Dies ist ein Beispiel einer unzweckmäßigen
Zonenkontrolle.
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17 (Experiment
6) zeigt die Verteilung des elektrischen Feldes, die erreicht wird,
wenn das Lesegerät von Experiment 1 weder die vordere Wand 2 noch
die hintere Wand 3 enthielt und eine wellenreflektierende
Seitenwand 14 anstelle der wellenabsorbierenden Seitenwand 1 verwendet
wurde. In Experiment 6 vermischen sich die direkte Welle von der
Antenne 8 und die reflektierte Welle von der wellenreflektierenden
Seitenwand 14 miteinander, so dass der lesbare Bereich 22 mehrere
Nullpunkte enthält, wo die Wellen einander auslöschen.
An den Nullpunkten erzeugt ein IC-Transponder keine Reaktion.
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Obgleich
nicht gezeigt, besteht eine herkömmliche Lösung
dieses Nachteils darin, die Antenne mit einer Wellenabschirmung
abzudecken. In diesem Fall ist es schwierig, den Weg einer Welle
zu schätzen, die durch die Wellenabschirmung reflektiert
wurde.
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18 zeigt
die Veränderung der Stärke des elektrischen Feldes,
die an Positionen in einer bestimmten Entfernung von der Antenne 8 (Speisepunkt 18)
in den Messungen der Experimente 1–3 und von Experiment
5 gemessen wurde. Die horizontale Achse bezeichnet den Winkel von
einer Normalen zur Antenne 8, die durch den Speisepunkt 18 in dem
Bereich zwischen der Vorder- und der Rückseite verläuft,
wobei sich positive Winkelwerte auf der Rückseite befinden
und negative Winkelwerte auf der Vorderseite befinden. Die vertikale
Achse stellt die Stärke des elektrischen Feldes dar. Wie
aus dem Kurvendiagramm von 18 zu
erkennen ist, war der Halbwertswinkel der Funkwelle, bei dem die
Stärke des elektrischen Feldes um 3 dB geringer ist als der
stärkste Punkt, in dem Beispiel ohne die vordere Wand 2 und
die hintere Wand 3 (16), Winkel θ, am
größten. Der kontrollierte Halbwertswinkel θc wurde
in dem Maße kleiner, wie die Vorsprungslänge L
zunahm (in der Reihenfolge von Experiment 1, Experiment 2 und Experiment
3).
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Die
RFID-Welle in dem UHF-Band, die in dieser Ausführungsform
verwendet wird, hat eine solche Kennlinie, dass sich die Welle bis
zu einer entfernten Position ausbreitet, aber die durch die Antenne 8 abgestrahlte
Welle kann effektiv zonenkontrolliert werden, wie aus den oben beschriebenen
Messergebnissen zu erkennen ist, so dass keine Wahrscheinlichkeit
besteht, dass Informationen von einem IC-Transponder gelesen werden,
der sich an einer nicht-gewollten Stelle befindet. Des Weiteren
werden Interferenzen durch eine Welle von einer anderen Antenne
verhindert, so dass Informationen von IC-Transpondern korrekt ausgelesen
werden können. Es besteht keine Wahrscheinlichkeit, dass
ein Nullpunkt eintritt, so dass Lesefehler verhindert werden können.
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In
dem herkömmlichen Beispiel mit einem Wellenreflektor ist
die verwendete Antenne eine Antenne mit starker Richtcharakteristik,
wie zum Beispiel eine Parabolantenne und eine Hornantenne, welche
die Antennenverstärkung erhöht. In dieser Ausführungsform
wird die Antennenverstärkung nicht beeinträchtigt,
so dass die Zonenkontrolle ausgeführt werden kann, ohne
dass der Wert der EIRP (effektive isotrop abgestrahlte Leistung:
Produkt aus Antennenverstärkung und Sendeleistung) verändert
wird, die als die Stärke der Funkwelle im UHF-Band definiert
ist.
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Wie
oben beschrieben, enthält das IC-Transponder-Lesegerät
von Ausführungsform 1 die Antenne 8 auf einer
Seite des Durchgangs 13, den ein Identifizierungsgegenstand 10 mit
einem IC-Transponder 7 passieren soll. Die Antenne 8 liest
Informationen in dem gespeicherten IC-Transponder 7. Die Antenne 8 ist
zwischen der vorderen wellenabsorbierenden Wand 2 und der
hinteren wellenabsorbierenden Wand 3 angeordnet, die vertikal
stehen und nahe der Vorder- und der Hinterkante der Antenne 8 in Richtung
des Durchgangs 13 dergestalt hervorstehen, dass die Wände 2 und 3 den
Halbwertswinkel θ der von der Antenne 8 abgestrahlten
Funkwelle über eine horizontale Ebene verengen. Das IC-Transponder-Lesegerät
enthält des Weiteren die wellenabsorbierende Seitenwand 1 auf
der anderen Seite des Durchgangs 13. Dank dieses einfachen
Aufbaus kann die abgestrahlte Welle so kontrolliert (zonenkontrolliert)
werden, dass Lesen von Transponderinformationen von einer unbeabsichtigten
Stelle verhindert werden kann. Des Weiteren können Interferenzen
durch eine Funkwelle, die von einer anderen benachbarten Antenne
abgestrahlt wird, verhindert werden. Es besteht keine Wahrscheinlichkeit, dass ein
Nullpunkt in dem Strahlungsbereich auftritt, so dass Fehler beim
Lesen von Transponderinformationen verhindert werden können.
Darum können beim Vertrieb von Produkten, die ein RFID-System
mit einem großen Kommunikationsbereich verwenden, nur Produkte,
die einer Identifizierung unterzogen werden (Identifizierungsgegenstände 10),
sicherer identifiziert und verwaltet werden. Die Antenne 8 hat
eine verbesserte Strahlungsmustercharakteristik, ohne dass damit
eine Erhöhung der Antennenverstärkung verbunden
ist, was technisch sinnvoll ist.
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Der
kontrollierte Halbwertswinkel θc, der durch Verengen des
Halbwertswinkels θ der von der Antenne 8 abgestrahlten
Funkwelle unter Verwendung eines Paares wellenabsorbierender Wände – der
vorderen Wand 2 und der hinteren Wand 3 – erreicht
wird, beträgt maximal 40° (vorzugsweise mindestens
20°). Darum kann das Lesen von Informationen von einem
IC-Transponder außerhalb des Lesebereichs verhindert werden.
Der Bereich, den die Funkwelle erreichen kann, ist nicht übermäßig
verengt, so dass ein Fehler beim Lesen von Informationen von einem
Transponder, der das Tor (den Durchgang 13) passiert, mit
größerer Gewissheit verhindert werden kann. Somit
kann die Verwaltung der Identifizierungsgegenstände 10 im
Vertrieb sicherer durchgeführt werden. Des Weiteren kann
die Abmessung der wellenabsorbierenden Seitenwand 1 in
der Durchgangsrichtung zwischen der Vorderseite und der Rückseite
verringert werden. Darum wird der Zwischenraum für die
Installation entsprechend verringert, und die Materialkosten können
minimiert werden.
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(Ausführungsform 2)
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19 zeigt
den Gesamtaufbau eines IC-Transponder-Lesegerätes gemäß Ausführungsform
2 der vorliegenden Erfindung. Ausführungsform 2 ist von
Ausführungsform 1 insofern verschiedenen, als das IC-Transponder- Lesegerät
Antennen 8 auf beiden Seiten des Durchgangs 13 und
wellenabsorbierende Seitenwände 1 auf den jeweiligen
Seiten des Durchgangs 13 gegenüber den entsprechenden Antennen 8 enthält.
Die Antennen 8A und 8B befinden sich auf der gleichen
Höhe, dergestalt, dass ihre Wellenabstrahlungsflächen 28 parallel
verlaufen und einander zugewandt sind. Jede der Seitenwände 1 steht
an der Rückseite der Antenne 8 (einer Seite der Antenne 8 gegenüber
dem Durchgang 13), und die wellenabsorbierende Seitenwand 1A auf
einer Seite und die wellenabsorbierende Seitenwand 1B auf
der anderen Seite haben die gleichen Abmessungen wie die Seitenwand 1,
die in 1 bis 4 veranschaulicht ist, und verlaufen
parallel zueinander. Auf jeder Seite ist die Positionsbeziehung
der Antenne 8 und der vorderen Wand 2 und hinteren
Wand 3 die gleiche wie bei dem Aufbau, der in 1 bis 5 veranschaulicht
ist. Vorzugsweise kann eine zusätzliche Antenne unter dem
Deckenelement 16 von 19 oder
auf der Unterseite des Deckenelements 16 von 19 angeordnet
sein, obgleich dies nicht gezeigt ist.
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Die
Antenne 8A auf der einen Seite und die Antenne 8B auf
der anderen Seite führen im Wechsel ein zeitversetztes
Senden und Empfangen aus. Genauer gesagt, wenn eine der Antennen 8A und 8B ein
Senden/Empfangen ausführt (EIN), so ist die andere Antenne
AUS. Auf diese Weise werden diese Antennen im Wechsel EIN und AUS
geschaltet. Eine Funkwelle, die von jeder der Antennen 8 abgestrahlt wird,
wird in der gleichen Weise zonenkontrolliert, wie es für
die Experimente 1–3 von Ausführungsform 1 beschrieben
wurde. Darum kann selbst dann, wenn ein großer Identifizierungsgegenstand 10 einen IC-Transponder 7 an
einer außermittigen Position in der seitlichen Richtung
trägt, jede der Antennen 8 Informationen von dem
Transponder 7 lesen. Des Weiteren können selbst
dann, wenn eine große Anzahl von Identifizierungsgegenständen 10 mit
einem IC-Transponder 7 auf einem Rollenwagen transportiert
werden, Informationen sicherer von jedem der IC-Transponder 7 fehlerfrei
durch jede der Antennen 8 gelesen werden.
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Wie
oben beschrieben, enthält das IC-Transponder-Lesegerät
von Ausführungsform 2 die Antennen 8 auf beiden
Seiten des Durchgangs 13, den ein Identifizierungsgegenstand 10 mit
einem IC-Transponder 7 passieren soll. Die Antennen 8 lesen
Informationen, die in dem IC-Transponder 7 gespeichert sind.
Jede der Antennen 8 befindet sich zwischen der vorderen
wellenabsorbierenden Wand 2 und der hinteren wellenabsorbierenden
Wand 3, die vertikal stehen und nahe der Vorder- und der
Hinterkante der Antenne 8 in Richtung des Durchgangs 13 dergestalt hervorstehen,
dass die Wände 2 und 3 den Halbwertswinkel θ der
Funkwelle, die von der Antenne 8 über eine horizontale
Ebene abgestrahlt wird, verengen. Das IC-Transponder-Lesegerät
enthält des Weiteren die wellenabsorbierenden Seitenwände 1 auf den
jeweiligen Seiten des Durchgangs 13 gegenüber den
jeweiligen Antennen 8. Mit einem solchen Aufbau können
die gleichen Wirkungen wie im Fall der Ausführungsform
1 erreicht werden. Die Antenne 8A auf der einen Seite und
die Antenne 8B auf der anderen Seite führen im
Wechsel ein zeitversetztes Senden und Empfangen aus. Darum kann
selbst dann, wenn ein großer Identifizierungsgegenstand 10 einen IC-Transponder 7 in
einer außermittigen Position in der seitlichen Richtung
trägt, jede der Antennen 8 Informationen von dem
Transponder 7 lesen. Des Weiteren können selbst
dann, wenn eine große Anzahl von Identifizierungsgegenständen 10 mit
IC-Transpondern 7 auf einem Rollenwagen transportiert werden,
Informationen sicherer von jedem der IC-Transponder 7 fehlerfrei
durch jede der Antennen 8 gelesen werden. Die Antenne 8 hat
eine verbesserte Strahlungsmustercharakteristik, ohne dass damit eine
Erhöhung der Antennenverstärkung verbunden ist,
was technisch sinnvoll ist.
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(Ausführungsform 3)
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Die 20 und 21 zeigen
den Gesamtaufbau eines IC-Transponder-Lesegerätes gemäß Ausführungsform
3 der vorliegenden Erfindung. Dieses IC-Transponder-Lesegerät
enthält eine Antenne 8 auf einer Seite eines Durchgangs 13,
den ein Identifizierungsgegenstand 10 mit einem IC-Transponder 7 passieren
soll. Die Antenne 8 sendet und empfängt eine Funkwelle
in dem UHF-Band (800 MHz bis 960 MHz) zum Lesen von Informationen,
die in dem IC-Transponder 7 gespeichert sind. Die Antenne 8 wird
durch ein (nicht gezeigtes) Halteelement auf einer zuvor festgelegten
Höhe über dem Fußboden (zum Beispiel
1.300 mm) dergestalt gehalten, dass eine Wellenabstrahlungsfläche 28 der
Antenne 8 – in der Draufsicht gesehen – parallel
zu der Ausrichtung des Durchgangs 13 (der Passierrichtung 12 des
Identifizierungsgegenstandes 10) verläuft.
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Ein
Beispiel der Antenne 8 hat ein planares rechteckiges Gehäuse,
wobei die Länge der langen Seite 700 mm bis 730 mm beträgt,
die Länge der kurzen Seite 300 mm bis 330 mm beträgt
und die Dicke 35 mm bis 45 mm beträgt. Das Gehäuse
besteht aus einem Aluminiumgehäuse und einer Abdeckung
aus Vinylchlorid. Der Speisepunkt befindet sich an einer Position
ein wenig unterhalb der Mitte eines kreisrunden Funkwellenabstrahlungsbereichs.
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Das
IC-Transponder-Lesegerät dieser Ausführungsform
enthält eine wellenabsorbierende Seitenwand 1 auf
der anderen Seite des Durchgangs 13 gegenüber
der Antenne 8. Die wellenabsorbierenden Seitenwand 1 besteht
aus mehreren vertikal länglichen rechteckigen Platten 19,
die durch Verbinder 26 an vertikalen Kanten zusammenlegbar
und auseinanderklappbar miteinander verbunden sind, dergestalt,
dass die gesamte wellenabsorbierende Seitenwand zwischen einem zusammengeklappten
Zustand und einem auseinandergeklappten Zustand geöffnet
und geschlossen werden kann. In dem hier beschriebenen Beispiel
enthält die wellenabsorbierende Seitenwand 1 drei
rechteckige Platten 19, und zwar eine rechteckige Platte 19a in
der Mitte und zusammenklappbare rechteckige Platten 19b,
die zusammenlegbar und auseinanderklappbar an der vorderen und der
hinteren vertikalen Kante 29 der mittigen rechteckigen
Platte 19a durch Verbinder 26, wie zum Beispiel
Scharniere, verbunden sind. Die rechteckigen Platten 19 weisen
jeweils Räder 25 an der Unterkante 24 auf.
Die wellenabsorbierende Seitenwand 1 ist vertikal auf dem
Fußboden stehend angeordnet, dergestalt, dass die Stirnfläche
der mittigen rechteckigen Platte 19a parallel zu der Wellenabstrahlungsfläche 28 der
Antenne 8 verläuft. Jede rechteckige Platte 19 hat
einen mehrschichtigen Aufbau, der zum Beispiel Polycarbonat, ein
Klebstoffmaterial, einen Ag-Film, PET, einen Freiraum (ein Element
mit einem Freiraum), PET, einen ITO-Film, ein Klebstoffmaterial
und Polycarbonat enthält, die in dieser Reihenfolge angeordnet
sind. Es ist zu beachten, dass in dieser Ausführungsform
die Eintrittsseite, auf der der Identifizierungsgegenstand 10 in
der durch den Pfeil 12 angedeuteten Passierrichtung eintritt, als
die Vorderseite bezeichnet wird.
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In
der wellenabsorbierenden Seitenwand 1 beträgt
die Breitenabmessung der mittigen rechteckigen Platte 19a mindestens
das Doppelte der zusammenklappbaren rechteckigen Platte 19b,
so dass die beiden rechteckigen Platten 19b kompakt über
der mittigen rechteckigen Platte 19a zusammengeklappt werden
können (siehe 22). Dank der Räder 25 können
die zusammenklappbaren rechteckigen Platten 19b problemlos über
der mittigen rechteckigen Platte 19a zusammengeklappt und
von der mittigen rechteckigen Platte 19a auseinandergeklappt
werden, und des Weiteren kann die Seitenwand 1 als Ganzes
problemlos transportiert werden.
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Es
ist zu beachten, dass θ den Strahlungswinkel eines Strahls 6 in
einer horizontalen Ebene bezeichnet. Der Strahl 6 ist Teil
der von der Antenne 8 abgestrahlten Funkwelle, durch die
Informationen eines IC-Transponders gelesen werden können.
Zum Beispiel wird der Strahlungswinkel θ auf den Halbwertswinkel
eingestellt. Der Halbwertswinkel meint einen Winkel, der durch Punkte
gebildet wird, an denen die Leistung der abgestrahlten Funkwelle
die Hälfte der Leistung am stärksten Punkt beträgt
(der Wert der maximalen Leistung minus 3 dB), und bezeichnet die
Schärfe des Strahls.
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Der
in 21 gezeigte Strahlbereich 6 hat gleiche
Spreizwinkel in Richtung der Vorderseite und der Rückseite
von der Wellenabstrahlungsfläche 28 der Antenne 8,
kann aber infolge der Strahlungscharakteristik der Antenne ein wenig
in Richtung der Vorder- oder Rückseite relativ zu der Normalen
zur Wellenabstrahlungsfläche 28 verschoben sein.
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Wenden
wir uns 20 bis 24(a) zu. Die
wellenabsorbierende Seitenwand 1 ist mit Leckdetektions-IC-Transpondern 27 an
der vorderen vertikalen Kante 17 und der hinteren vertikalen
Kante 18 ausgestattet, um zu bestätigen, dass
die von der Antenne 8 abgestrahlte Funkwelle gleich oder
kleiner als ein zuvor festgelegter Lecktoleranzwert ist. Die Leckdetektions-IC-Transponder 27 haben
jeweils eine längliche rechteckige Gestalt und sind abnehmbar
an der vorderen vertikalen Kante 17 der vorderen zusammenklappbaren
rechteckigen Platte 19b und an der hinteren vertikalen
Kante 18 der hinteren zusammenklappbaren rechteckigen Platte 19b angebracht.
Genauer gesagt, bezeichnet 21 einen Transponderhalter in
Form eines Beutels, wo der IC-Transponder 27 je nach Bedarf
hineingelegt oder herausgenommen werden kann. Auf der Außenseite
des Transponderhalters 21 befindet sich ein Klettverschluss-Befestigungselement 22,
während die vordere vertikale Kante 17 der vorderen
zusammenklappbaren rechteckigen Platte 19b und die hintere
vertikale Kante 18 der hinteren zusammenklappbaren rechteckigen
Platte 19b Klettverschluss-Befestigungselemente 20 aufweisen.
Mit diesen Befestigungselementen werden die Transponderhalter 21 abnehmbar
an den rechteckigen Platten 19b angebracht.
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Die
Transponderhalter 21, in denen die IC-Transponder 27 getragen
werden, sind an der vorderen vertikalen Kante 17 und der
hinteren vertikalen Kante 18 der rechteckigen Platten 19b angebracht. Da
die Transponderhalter 21 abnehmbar sind, können
die vertikalen Positionen der IC-Transponder 27 nach Belieben
gemäß der Installationshöhe der Antenne 8 und
der Charakteristik der abgestrahlten Funkwelle, wie zum Beispiel
Größenordnung und Strahlungswinkel, geändert
werden (siehe 23).
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Die
Lage des IC-Transponders 27 kann entsprechend der Polarisationsebene
der von der Antenne 8 abgestrahlten Funkwelle auf eine
vertikale Ausrichtung (23) oder eine horizontale Ausrichtung
(25) eingestellt werden. Die vordere vertikale
Kante 17 und die hintere vertikale Kante 18 der rechteckigen
Platten 19b sind jeweils mit einem oder mehreren IC-Transpondern 27 ausgestattet.
Wie in 24(b) mit durchgezogenen Linien
und durchbrochenen Linien veranschaulicht, kann die Position der Befestigung
des IC-Transponders 27 von der vorderen vertikalen Kante 17 oder
der hinteren vertikalen Kante 18 zu einer anderen Fläche
nahe der vertikalen Kante und umgekehrt geändert werden.
Wie in 25 veranschaulicht, kann der
IC-Transponder 27 in einer diagonalen Ausrichtung mit einem
gewünschten Winkel β angebracht werden (der Winkel β ist
variabel).
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Es
ist zu beachten, dass die Transponderhalter 21 weggelassen
werden können, während die IC-Transponder 27 selbst
Klettverschluss-Befestigungselemente 22 aufweisen können,
mit denen die IC-Transponder 27 direkt an der wellenabsorbierenden
Seitenwand 1 in einer abnehmbaren Weise angebracht werden.
Die Klettverschluss-Befestigungselemente 20 und 22 können
durch ein doppelseitiges Klebeband zum Befestigen der IC-Transponder 27 an
der wellenabsorbierenden Seitenwand 1 ersetzt werden.
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26 ist
eine Draufsicht auf einen Hauptteil, welche die Beziehung zwischen
der wellenabsorbierenden Seitenwand 1 und dem Strahlbereich 6 veranschaulicht.
Wenn sich die vordere zusammenklappbare rechteckige Platte 19b in
der Position X befindet, so befinden sich die vordere vertikale
Kante 17 und der Leckdetektions-IC-Transponder 27 in dem
Strahlbereich 6, so dass die Funkwelle zur gegenüberliegenden
Seite der wellenabsorbierenden Seitenwand 1 (gegenüber
dem Durchgang 13 und damit der Antenne 8) entweicht.
In diesem Fall liest die Antenne 8 Informationen des IC-Transponders 27,
um ein Entweichen der Funkwelle (der Funkwelle, die an der wellenabsorbierenden
Seitenwand 1 vorbei strahlt) zu bestätigen.
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Wenn
ein Entweichen der Funkwelle auf diese Weise bestätigt
wurde, so wird die zusammenklappbare rechteckige Platte 19b von
Position X aus weiter aufgeklappt, so dass die vordere vertikale Kante 17 und
der IC-Transponder 27 außerhalb der Reichweite
des Strahlbereichs 6 liegen (Position Y) und die Funkwelle
nicht an der wellenabsorbierenden Seitenwand 1 entlang
entweicht. Oder anders ausgedrückt: Die rechteckige Platte 19b wird
zu einer Position auseinandergeklappt, wo die Funkwelle die Informationen
des IC-Transponders 27 nicht lesen kann. Das gleiche gilt
für die hintere rechteckige Platte 19b der wellenabsorbierenden
Seitenwand 1, obgleich dies nicht gezeigt ist.
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Es
wird nun die Vorgehensweise bei der Einstellung des IC-Transponder-Lesegerätes
mit dem oben beschriebenen Aufbau beschrieben. Beim Transport an
einen Installationsort befindet sich die wellenabsorbierende Seitenwand 1 in
einem zusammengeklappten Zustand, wobei zwei zusammenklappbare rechteckige
Platten 19b kompakt über der mittigen rechteckigen
Platte 19a zusammengeklappt sind (wie mit durchgezogenen
Linien in 22 veranschaulicht), so dass
die wellenabsorbierende Seitenwand 1 problemlos transportiert
werden kann. Nach der Ankunft am Installationsort wird die wellenabsorbierende
Seitenwand 1 so installiert, dass die Stirnfläche
der Antenne 8 und die mittige rechteckige Platte 19a der
wellenabsorbierenden Seitenwand 1 parallel zueinander verlaufen,
während sich der Durchgang 13 dazwischen befindet.
Dann werden, wie oben beschrieben, die zusammenklappbaren rechteckigen
Platten 19b auf einen zuvor festgelegten Winkel dergestalt
auseinandergeklappt, dass die abgestrahlte Funkwelle nicht an der
wellenabsorbierenden Seitenwand 1 vorbei entweicht. Nach
der Winkeljustierung der zusammenklappbaren rechteckigen Platten 19b wird
die wellenabsorbierende Seitenwand 1 durch (nicht gezeigte)
Befestigungsmittel so fixiert, dass sie nicht versehentlich bewegt
werden können, womit die Einstellung vollendet ist.
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Wie
oben beschrieben, enthält das IC-Transponder-Lesegerät
dieser Ausführungsform die Antenne 8 auf einer
Seite des Durchgangs 13, den ein Identifizierungsgegenstand 10 mit
einem IC-Transponder 7 passieren soll. Die Antenne 8 strahlt
eine Funkwelle zum Lesen von Informationen ab, die in dem IC-Transponder 7 gespeichert
sind. Das IC-Transponder-Lesegerät enthält außerdem
die wellenabsorbierende Seitenwand 1 auf der anderen Seite
des Durchgangs 13. Die wellenabsorbierende Seitenwand 1 besteht
aus mehreren vertikal länglichen rechteckigen Platten 19,
die durch Verbinder 26 an vertikalen Kanten zusammenlegbar
und auseinanderklappbar miteinander verbunden sind, dergestalt,
dass die gesamte wellenabsorbierende Seitenwand zwischen einem zusammengeklappten
Zustand und einem auseinandergeklappten Zustand geöffnet
und geschlossen werden kann. Die wellenabsorbierende Seitenwand 1 ist
mit Leckdetektions-IC-Transpondern 27 an der vorderen vertikalen Kante 17 und
der hinteren vertikalen Kante 18 versehen, um zu bestätigen,
dass die von der Antenne 8 in einer horizontalen Ebene
abgestrahlte Funkwelle gleich oder kleiner als ein zuvor festgelegter
Lecktoleranzwert ist. Mit dieser Funktion kann bestätigt
werden, ob die von der Antenne 8 abgestrahlte Funkwelle
zu der gegenüberliegenden Seite der wellenabsorbierenden
Seitenwand 1 (gegenüber dem Durchgang 13 und
damit der Antenne 8) entweicht oder nicht. Darum kann das
Lesen von Transponderinformationen von einer unbeabsichtigten Stelle
mit größerer Gewissheit verhindert werden. Da
die gesamte wellenabsorbierende Seitenwand 1 zwischen einem
zusammengeklappten Zustand und einem auseinandergeklappten Zustand
geöffnet und geschlossen werden kann, wird der auseinandergeklappte
Zustand der Seitenwand 1 modifiziert, wenn ein Entweichen
der Funkwelle durch den IC-Transponder 27 detektiert wird,
um das Entweichen der Funkwelle zu beseitigen.
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Da
die Leckdetektions-IC-Transponder 27 abnehmbar an den vertikalen
Kanten 17 und 18 der wellenabsorbierenden Seitenwand 1 angebracht sind,
können die vertikalen Positionen der IC-Transponder 27 nach
Belieben zum Beispiel entsprechend der Installationshöhe
der Antenne 8 und dem Strahlungswinkel θ der abgestrahlten
Funkwelle verändert werden. Darum kann mit größerer
Gewissheit bestätigt werden, ob die Funkwelle entweicht
oder nicht (ob die Funkwelle gleich oder kleiner als ein zuvor festgelegter
Lecktoleranzwert ist oder nicht). Wenn der IC-Transponder 27 eine
längliche Gestalt hat, so kann die Lage des IC-Transponders 27 entsprechend der
Polarisationsebene der abgestrahlten Funkwelle unterschiedlich eingestellt
werden, wie zum Beispiel auf eine horizontale Ausrichtung oder eine
vertikale Ausrichtung. Darum kann mit größerer
Gewissheit bestätigt werden, ob die Funkwelle entweicht
oder nicht.
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Da
die wellenabsorbierende Seitenwand 1 Räder 25 an
der Unterkante 24 aufweist, kann die Seitenwand 1 problemlos
zwischen einem zusammengeklappten Zustand und einem auseinandergeklappten
Zustand geschwenkt werden. Darum verbessert sich die Arbeitseffizienz
bei der Wandjustierung, indem die Seitenwand 1 dergestalt
geöffnet und geschlossen wird, dass die Funkwelle nicht
an der Seitenwand 1 vorbei entweicht, oder beim Transport oder
der Installation der Seitenwand 1.
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(Ausführungsform 4)
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27 und 28 zeigen
den Gesamtaufbau eines IC-Transponder-Lesegerätes gemäß Ausführungsform
4 der vorliegenden Erfindung. Ausführungsform 4 ist von
Ausführungsform 3 insofern verschieden, als das IC-Transponder-Lesegerät
Antennen 8 auf beiden Seiten des Durchgangs 13 und
wellenabsorbierende Seitenwände 1 auf den jeweiligen Seiten
des Durchgangs 13 gegenüber den entsprechenden
Antennen 8 enthält. Die Antennen 8A und 8B auf
den beiden Seiten sind an den Vorderseiten der mittigen rechteckigen
Platten 19a der Seitenwände 1 (dem Durchgang 13 zugewandt)
auf der gleichen Höhe oder in anderen Höhen angebracht,
dergestalt, dass ihre Wellenabstrahlungsflächen 28 parallel
verlaufen und einander zugewandt sind. Die wellenabsorbierende Seitenwand 1A und
die wellenabsorbierende Seitenwand 1B auf den beiden Seiten sind
so aufgestellt, dass ihre mittigen rechteckigen Platten 19a parallel
zueinander verlaufen und einander zugewandt sind. Die Orte der jeweiligen
wellenabsorbierenden Seitenwände 1 und der darauf
ausgerichteten Antennen 8, die Installationshöhe
der Antennen 8 und die Leckdetektions-IC-Transponder 27, die
an den jeweiligen Seitenwänden 1 angeordnet sind,
entsprechen denen, die in Ausführungsform 3 beschrieben
sind.
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Das
Paar wellenabsorbierender Seitenwände 1A und 1B kann
durch Verbindungsstäbe 14 an oberen Teilen der
vorderen Kanten 17 und an oberen Teilen der hinteren Kanten 18 lösbar
miteinander verbunden sein. Es ist zu beachten, dass diese Verbindungsstäbe 14 auch
weggelassen werden können.
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Die
Vorgehensweise beim Einstellen dieses IC-Transponder-Lesegerätes
beinhaltet das Installieren – am Installationsort – des
Paares Antennen 8A und 8B und des Paares wellenabsorbierender
Seitenwände 1A und 1B, dergestalt, dass
sie über dem Durchgang 13 einander zugewandt sind,
woraufhin das Lesegerät in der gleichen Weise eingestellt
wird wie bei der Vorgehensweise von Ausführungsform 3, womit
das Einstellen vollendet ist. Danach wird das Paar wellenabsorbierender
Seitenwände 1A und 1B vorzugsweise durch
die Verbindungsstäbe 14 so miteinander verbunden,
dass die Wände stabil installiert sind. Genauer gesagt,
können eine Veränderung der Position des Paares
Seitenwände 1A und 1B und ein abruptes
Schwenken der zusammenklappbaren rechteckigen Platten 19b durch
die Verbindungsstäbe 14 verhindert werden.
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Die
Antenne 8A auf einer Seite und die Antenne 8B auf
der anderen Seite führen im Wechsel ein zeitversetztes
Senden und Empfangen aus. Das heißt, selbst dann, wenn
ein großer Identifizierungsgegenstand 10 einen
IC-Transponder 7 in einer außermittigen Position
in der seitlichen Richtung trägt, können die Transponderinformationen
mit größerer Gewissheit ausgelesen werden als
im Fall eines Einzelantennen-Lesegerätes. Des Weiteren
können selbst dann, wenn eine große Anzahl von
Identifizierungsgegenständen 10 mit IC-Transpondern 7 auf
einem Rollenwagen transportiert werden, Informationen sicherer von
jedem der IC-Transponder 7 gelesen werden als im Fall eines
Einzelantennen-Lesegerätes.
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Wie
oben beschrieben, enthält das IC-Transponder-Lesegerät
von Ausführungsform 4 die Antennen 8 auf beiden
Seiten des Durchgangs 13, den ein Identifizierungsgegenstand 10 mit
einem IC-Transponder 7 passieren soll. Die Antennen 8 lesen
Informationen, die in dem IC-Transponder 7 gespeichert sind.
Das IC-Transponder-Lesegerät enthält außerdem
die wellenabsorbierenden Seitenwände 1 auf den
jeweiligen Seiten des Durchgangs 13 gegenüber den
jeweiligen Antennen 8. Die wellenabsorbierenden Seitenwände 1 bestehen
jeweils aus mehreren vertikal länglichen rechteckigen Platten 19,
die durch Verbinder 26 an vertikalen Kanten zusammenlegbar und
auseinanderklappbar miteinander verbunden sind, dergestalt, dass
die gesamte wellenabsorbierende Seitenwand zwischen einem zusammengeklappten
Zustand und einem auseinandergeklappten Zustand geöffnet
und geschlossen werden kann. Jede der wellenabsorbierenden Seitenwände 1 ist
an der vorderen vertikalen Kante 17 und der hinteren vertikalen
Kante 18 mit Leckdetektions-IC-Transpondern 27 versehen,
um zu bestätigen, dass die von der Antenne 8 in
einer horizontalen Ebene abgestrahlte Funkwelle gleich oder kleiner
ist als ein zuvor festgelegter Lecktoleranzwert. Mit einem solchen
Aufbau können die gleichen Wirkungen wie bei Ausführungsform
3 erreicht werden. Die Antenne 8A auf der einen Seite und
die Antenne 8B auf der anderen Seite führen im
Wechsel ein zeitversetztes Senden und Empfangen durch. Darum können
zum Beispiel selbst dann, wenn ein großer Identifizierungsgegenstand 10 einen
IC-Transponder 7 in einer außermittigen Position
in der seitlichen Richtung trägt, Informationen mit größerer
Gewissheit gelesen werden. Des Weiteren können selbst dann,
wenn eine große Anzahl von Identifizierungsgegenständen 10 mit
IC-Transpondern 7 auf einem Rollenwagen transportiert werden, Informationen
sicherer von jedem der IC- Transponder 7 gelesen werden.
Die Antenne 8 hat eine verbesserte Strahlungsmustercharakteristik,
ohne dass damit eine Erhöhung der Antennenverstärkung
verbunden ist, was technisch sinnvoll ist.
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In
Ausführungsform 3 und Ausführungsform 4 besteht
die wellenabsorbierende Seitenwand 1 aus drei rechteckigen
Platten 19, die zusammenlegbar und auseinanderklappbar
miteinander verbunden sind, doch dies ist nicht auf dieses Beispiel
begrenzt. Die Bauweise der wellenabsorbierenden Seitenwand 1 kann
nach Notwendigkeit modifiziert werden. Die wellenabsorbierende Seitenwand 1 kann
aus zwei rechteckigen Platten 19 bestehen, die zusammenlegbar
und auseinanderklappbar miteinander verbunden sind, oder kann alternativ
aus vier oder mehr rechteckigen Platten 19 bestehen, die
zusammenlegbar und auseinanderklappbar miteinander verbunden sind
(nicht gezeigt). In dem Fall, wo die wellenabsorbierende Seitenwand 1 aus
vier oder mehr rechteckigen Platten 19 besteht, sind die
IC-Transponder 27 außerdem abnehmbar an der vorderen
vertikalen Kante 17 der vordersten rechteckigen Platte 19 und der
hinteren vertikalen Kante 18 der hintersten rechteckigen
Platte 19 angebracht. Es ist zu beachten, dass in einem
Beispiel, wo der maximale Klappwinkel der wellenabsorbierenden Seitenwand 1 180° beträgt,
so dass die wellenabsorbierende Seitenwand 1 auseinandergeklappt
werden kann, um eine planare Wand zu bilden, ein (nicht gezeigtes)
aufrechtes Stützelement erforderlich ist, um zu verhindern,
dass die Wand 1 umkippt. In einem anderen Beispiel, wo
der vollständig auseinandergeklappte Zustand mit dem in 21 und 28 gezeigten
Winkel erreicht wird, kann die wellenabsorbierende Seitenwand 1 von selbst
auf dem Fußboden stehen, so dass das aufrecht stehende
Element weggelassen werden kann.
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Die
Antenne 8 kann über oder unter dem Durchgang 13 installiert
werden, obgleich dies nicht gezeigt ist.
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Bei
dem in Ausführungsform 4 beschriebenen Toraufbau, wo ein
Paar Seitenwände 1 durch Verbindungsstäbe 14 miteinander
verbunden sind, kann jeder Verbindungsstab 14 mit einem
Leckdetektions-IC-Transponder 27 versehen sein, um ein
Entweichen der von der Antenne 8 abgestrahlten Funkwelle
zu detektieren.
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Die
wellenabsorbierende Seitenwand 1 von Ausführungsform
3 oder Ausführungsform 4 kann durch die wellenabsorbierende
Seitenwand 1 von Ausführungsform 1 oder Ausführungsform
2 ersetzt werden. Die Antenne 8 von Ausführungsform
3 oder Ausführungsform 4 kann mit der vorderen wellenabsorbierenden
Wand 2 und der hinteren wellenabsorbierenden Wand 3 von
Ausführungsform 1 versehen sein.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Auf
einer Seite eines Durchgangs, den ein Identifizierungsgegenstand 10 mit
einem IC-Transponder 7 passieren soll, ist eine Antenne
zum Lesen von Informationen, die in dem IC-Transponder 7 gespeichert
sind, angeordnet, und es sind eine vordere wellenabsorbierende Wand 2 und
eine hintere wellenabsorbierende Wand 3 vorhanden, die
nahe der Vorder- und der Hinterkante der Antenne 8 in Richtung
des Durchgangs 13 hervorstehen, dergestalt, dass die Wände
den Halbwertswinkel θ der von der Antenne 8 über
eine horizontale Ebene abgestrahlten Funkwelle verengen. Eine wellenabsorbierende Seitenwand 1 ist
des Weiteren auf der anderen Seite des Durchgangs 13 angeordnet.
Mit einem solchen Aufbau kann der Ausbreitungsbereich der Funkwelle so
kontrolliert werden, dass der Lesebereich des IC-Transponders 7 begrenzt
werden kann und der Einfluss der reflektierten Welle unterdrückt
wird.
-
- 1
- wellenabsorbierende
Seitenwand
- 2
- vordere
wellenabsorbierende Wand
- 3
- hintere
wellenabsorbierende Wand
- 7
- IC-Transponder
- 8
- Antenne
- 10
- Identifizierungsgegenstand
- 13
- Durchgang
- 17
- vordere
vertikale Kante
- 18
- hintere
vertikale Kante
- 19
- rechteckige
Platte
- 24
- Unterkante
- 25
- Rad
- 26
- Verbinder
- 27
- Leckdetektions-IC-Transponder
- θ
- Halbwertswinkel
- θc
- kontrollierter
Halbwertswinkel
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
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-
Zitierte Patentliteratur
-
- - JP 2005-267077 [0002]
- - JP 2006-20083 [0002]