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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Technologie bezieht sich auf eine Bildanalyse und -anzeige.
Genauer gesagt beziehen sich Ausführungsbeispiele der vorliegenden Technologie
auf eine Bildlayoutbeschränkungserzeugung.
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Hintergrund
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Gegenwärtig
bestehen zahlreiche Systeme zum Erzeugen von Bildpräsentationen,
wie beispielsweise Diaschauen. Derartige Systeme fallen typischerweise
in eine von zwei breiten Kategorien. Die erste Kategorie kann als
vollständig oder im Wesentlichen automatisch beschrieben
werden. Die zweite Kategorie lässt sich am besten als manuell
aufwändig beschreiben.
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In
der automatischen Kategorie nehmen die verfügbaren Systeme
typischerweise eine Sammlung von Bildern als eine Eingabe und präsentieren einen
Diavortrag (oder irgendeine andere Bildanzeige) als eine Ausgabe.
Einige automatische Systeme versuchen in gewisser Weise, eine große
Anzahl von Versuchsbildlayouts zu analysieren und irgendwie das
"beste" dieser Versuchslayouts auszuwählen, um dasselbe
als eine optimierte Anzeige von Bildern in einer Betrachtungsregion
zu präsentieren. Viele derartige automatische Lösungen
verzichten jedoch auf Layouts mit mehreren Bildern und präsentieren einfach
ein einziges Bild zu einer Zeit. Derartige automatisch erzeugte
Diaschauen sind typischerweise sehr einfach und sich wiederholend,
wobei nur gelegentlich irgendeine sehr grundlegende Bildmanipulation hinzugefügt
wird, wie beispielsweise ein Schwenken (Panning) oder Vergrößern
und Verkleinern (Ein- und Auszoomen) oder Bewegen eines Bildes.
Es ist für gewöhnlich keine echte Benutzereingabe
erforderlich (oder häufig erlaubt) außer der Entscheidung,
die Diaschau zu erzeugen. Die Ausgabe aus einem derartigen automatischen
System ist typischerweise voraussagbar und formelhaft und als solches
kann der sich ergebende Präsentationsstil langweilig und
sich wiederholend und reizlos für einen Betrachter werden,
nachdem lediglich wenige Diaschauen betrachtet wurden (und manchmal
nachdem lediglich mehrere Dias innerhalb eines einzigen Diavortrages
betrachtet wurden). Zusätzlich neigt eine Variation, wie
es nun einmal ist, häufig dazu, von einem Bildinhalt abzulenken,
anstatt denselben zu ergänzen oder zu betonen.
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In
der manuell aufwändigen Kategorie verfügt der
Benutzer von keiner Kontrolle (oder beinahe keiner Kontrolle) über
die Bildpräsentation bis zu beinahe 100% Kontrolle jedes
Aspekts der Bildpräsentation. Bei einem derartigen manuell
aufwändigen System muss ein Benutzer z. B. typischerweise
alle oder beinahe alle Aspekte einer Bildauswahl, Bildpositionierung
(x-Positionierung, y-Positionierung und z-Ordnung), Bildbewegung,
Reihenfolge einer Bildpräsentation, Bildzoom, Bildskala,
Bildschwenkung, Präsentationsgeschwindigkeit und andere
derartige Einzelheiten für jedes Bildlayout einer Präsentation steuern.
Es gibt typischerweise keine Automatisierung oder intelligente Unterstützung
durch das Computersystem oder Programm, das verwendet wird, um die
Diaschau zu erzeugen. Dies bedeutet, dass es für gewöhnlich
eine sehr steile Lernkurve bei der Nutzung eines derartigen Systems
gibt. Deshalb wird ein Benutzerneuling typischerweise lediglich
sehr einfache, häufig sich wiederholende Diaschauen erzeugen.
Um fortgeschrittenere Diaschauen zu erzeugen, muss der Benutzer
eine erhebliche Menge an Zeit in Übung, Praxis oder beides
investieren, und selbst dann bestimmen Fähigkeiten des
Benutzers die Präsentationsausgabe. Das heißt,
dass eine Fertigkeit eines Benutzers bei einem Verwenden des Bildpräsentationssystems
oder -programms die Qualität der Diaschau oder anderen
Bildpräsentationsausgabe bestimmt. Bei einem manuell aufwändigen System
ist es deshalb nicht ungewöhnlich, dass ein geübter
Benutzer Stunden (oder länger) damit verbringt, eine Diaschau
oder andere Präsentation aus einer Gruppe von Bildern oder
Videoausschnitten zu erzeugen.
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Mit
dem schnellen Anstieg einer Verwendung von Digitalkameras und leistungsfähigen
Betrachtungsvorrichtungen, wie beispielsweise Personalcomputern,
Medienzentren und digitalen Projektoren, wird der Bedarf danach,
einen Bildinhalt auf attraktive Weise anzuzeigen, zunehmend vorherrschend.
Wie es beschrieben wurde, erzeugen jedoch gegenwärtige
Systeme zum Erzeugen von Bildpräsentationen, wie beispielsweise
Diaschauen, typischerweise reizlose Ergebnisse, wenn dieselben automatisch
sind, oder erfordern andernfalls einen erheblichen Aufwand und erhebliche
Zeit seitens eines Benutzers.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Die
zugehörigen Zeichnungen, die in diese Beschreibung aufgenommen
sind und einen Teil derselben bilden, stellen Ausführungsbeispiele
der Erfindung dar und dienen zusammen mit der detaillierten Beschreibung
dazu, unten erörterte Grundlagen zu erläutern:
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1 ist
ein Diagramm eines exemplarischen Computersystems, das gemäß Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
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2 ist
ein Blockdiagramm eines exemplarischen Systems zur Erzeugung einer
Bildpräsentation gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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3 ist
ein Blockdiagramm eines exemplarischen Layoutbeschränkungsgenerators
gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung.
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4 ist
ein Flussdiagramm eines exemplarischen Verfahrens zum Erzeugen eines
dimensional handhabbaren Satzes von Bildlayoutbeschränkungen
gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung.
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5 ist
eine Darstellung eines exemplarischen Benutzerstileingabesteuerbedienfeldes
gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
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6 zeigt
exemplarische Bilder, bei denen Ausführungsbeispiele der
vorliegenden Erfindung praktiziert werden können.
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7 ist
ein Flussdiagramm eines exemplarischen Verfahrens zum Erzeugen von
Bildlayoutbeschränkungen gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
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Die
Zeichnungen, auf die in dieser Beschreibung Bezug genommen wird,
sind nicht als maßstabsgerecht zu verstehen, außer
es ist spezifisch angegeben.
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Detaillierte Beschreibung
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Nun
wird im Detail Bezug auf Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung genommen, von denen Beispiele in den zugehörigen
Zeichnungen dargestellt sind. Während die vorliegende Erfindung
in Verbindung mit verschiedenen Ausführungsbeispielen beschrieben
wird, ist klar, dass dieselben die vorliegende Erfindung nicht auf
diese Ausführungsbeispiele einschränken sollen.
Die vorgelegte Technologie soll im Gegenteil Alternativen, Modifikationen
und Äquivalente abdecken, die in der Wesensart und dem
Schutzbereich der verschiedenen Ausführungsbeispiele enthalten
sein können, wie derselbe durch die beigefügten
Ansprüche definiert ist. Ferner sind in der folgenden detaillierten
Beschreibung zahlreiche spezifische Einzelheiten dargelegt, um ein gründliches
Verständnis der vorliegenden Erfindung zu liefern. Die
vorliegende Erfindung kann jedoch ohne diese spezifischen Einzelheiten
praktiziert werden. In anderen Fällen wurden gut bekannte
Verfahren, Prozeduren, Komponenten und Schaltungen nicht detailliert
beschrieben, um Aspekte der vorliegenden Erfindung nicht unnötig
zu verschleiern.
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Wenn
es nicht wie aus den folgenden Erörterungen ersichtlich
spezifisch anderweitig angegeben ist, soll klar sein, dass sich
in der ganzen vorliegenden detaillierten Beschreibung Erörterungen,
die Begriffe wie „Anwenden", „Identifizieren", „Basierend", „Erzeugen", „Nutzen", „Verwenden", „Bestimmen", „Bereitstellen"
oder dergleichen verwenden, auf die Handlungen und Prozesse eines
Computersystems (wie beispielsweise eines Computers 100 von 1) oder
einer ähnlichen elektronischen Rechenvorrichtung beziehen.
Das Computersystem oder die ähnliche elektronische Rechenvorrichtung
manipuliert und transformiert Daten, die als physikalische (elektronische)
Größen innerhalb der Register und Speicher des
Computersystems dargestellt sind, in andere Daten, die auf ähnliche
Weise als physikalische Größen innerhalb der Speicher
oder Register des Computersystems oder anderen derartigen Informationsspeicherungs-, Übertragungs-
oder Anzeigevorrichtungen dargestellt sind. Die vorliegende Erfindung
ist auch für die Verwendung anderer Computersysteme gut
geeignet, wie beispielsweise von optischen, virtuellen und mechanischen
Computern. Zusätzlich sollte klar sein, dass bei Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung einer oder mehrere der Schritte manuell
durchgeführt werden können.
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Beispielcomputersystemumgebung
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Unter
jetziger Bezugnahme auf 1 sind Abschnitte der vorliegenden
Erfindung aus computerlesbaren und computerausführbaren
Anweisungen gebildet, die beispielsweise in computerverwendbaren
Medien eines Computersystems resident sind. Das heißt, 1 stellt
ein Beispiel eines Typs von Computer dar, der verwendet werden kann,
um Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung zu implementieren,
die unten erörtert sind. 1 stellt ein
exemplarisches Computersystem 100 dar, das gemäß Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung verwendet wird. Es ist ersichtlich, dass
das Computersystem 100 von 1 lediglich
exemplarisch ist und dass die vorliegende Erfindung an oder in einer
Anzahl von unterschiedlichen Computersystemen wirksam sein kann,
einschließlich vernetzter Universalcomputersysteme, eingebetteter
Computersysteme, Routern, Schaltern, Server-Vorrichtungen, Client-Vorrichtungen,
verschiedenen Zwischenvorrichtungen/Knoten, eigenständigen
Computersystemen, Multimediavorrichtungen, Bildanzeigevorrichtungen,
Digitalkameras, elektronischen Handhaltevorrichtungen und dergleichen.
Wie es in 1 gezeigt ist, ist das Computersystem 100 von 1 gut angepasst,
um computerlesbare Peripheriemedien 102 aufzuweisen, wie
beispielsweise eine Diskette, eine CD (compact disc), eine DVD (digital
versatile disk) und dergleichen, die mit demselben gekoppelt sind.
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Das
System 100 von 1 umfasst einen Adress-/Datenbus 104 zum Übermitteln
von Informationen und einen Prozessor 106A, der mit dem
Bus 104 gekoppelt ist, zum Verarbeiten von Informationen
und Anweisungen. Wie es in 1 gezeigt
ist, ist das System 100 auch gut für eine Mehrprozessorumgebung
geeignet, in der eine Mehrzahl von Prozessoren 106A, 106B und 106C vorhanden
sind. Umgekehrt ist das System 100 auch gut dafür
geeignet, einen einzigen Prozessor aufzuweisen, wie beispielsweise
den Prozessor 106A. Die Prozessoren 106A, 106B und 106C können
irgendwelche von verschiedenen Typen von Mikroprozessoren sein.
Das System 100 umfasst ferner Datenspeichermerkmale, wie beispielsweise
einen computerverwendbaren flüchtigen Speicher 108,
z. B. einen Direktzugriffsspeicher (RAM, random access memory),
der mit dem Bus 104 gekoppelt ist, zum Speichern von Informationen und
Anweisungen für die Prozessoren 106A, 106B und 106C.
Das System 100 umfasst ferner einen computerverwendbaren
nichtflüchtigen Speicher 110, z. B. einen Nur-Lese-Speicher
(ROM, read only memory), der mit dem Bus 104 gekoppelt
ist, zum Speichern statischer Informationen und Anweisungen für
die Prozessor 106A, 106B und 106C. Auch
in dem System 100 vorhanden ist eine Datenspeichereinheit 112 (z.
B. eine Magnet- oder Optikplatte und ein Plattenlaufwerk), die mit
dem Bus 104 gekoppelt ist, zum Speichern von Informationen
und Anweisungen. Das System 100 umfasst ferner ein optionales alphanumerisches
Eingabegerät 114, das alphanumerische und Funktionstasten
umfasst, die mit dem Bus 104 gekoppelt sind, zum Übermitteln
von Informationen und Befehlsauswahlen an den Prozessor 106A oder
die Prozessoren 106A, 106B und 106C. Das
System 100 umfasst ferner ein optionales Cursorsteuergerät 116,
das mit dem Bus 104 gekoppelt ist, zum Übermitteln
von Benutzereingabeinformationen und Befehlsauswahlen an den Prozessor 106A oder
die Prozessoren 106A, 106B und 106C.
Das System 100 des vorliegenden Ausführungsbeispiels umfasst
ferner ein optionales Anzeigegerät 118, das mit
dem Bus 104 gekoppelt ist, zum Anzeigen von Informationen.
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Unter
weiterer Bezugnahme auf 1 kann das optionale Anzeigegerät 118 ein
Flüssigkristallgerät, eine Kathodenstrahlröhre,
ein Plasmaanzeigegerät oder ein anderes Anzeigegerät
sein, das zum Erzeugen graphischer Bilder und alphanumerischer Schriftzeichen
geeignet ist, die für einen Benutzer erkennbar sind. Das
optionale Cursorsteuergerät 116 ermöglicht,
dass der Computerbenutzer die Bewegung eines sichtbaren Symbols
(Cursor) auf einem Anzeigebildschirm eines Anzeigegeräts 118 dynamisch
signalisiert. Viele Implementierungen eines Cursorsteuergeräts 116 sind auf
dem Gebiet bekannt, einschließlich einer Rollkugel (Trackball),
einer Maus, eines Berührungsbedienfeldes (Touchpad), eines
Steuerknüppels (Joystick) oder spezieller Tasten an einem
alphanumerischen Eingabegerät 114, die zum Signalisieren
einer Bewegung einer bestimmten Richtung oder Art einer Verschiebung
in der Lage sind. Alternativ ist ersichtlich, dass ein Cursor über
eine Eingabe von einem alphanumerischen Eingabegerät 114 unter
Verwendung spezieller Tasten und Tastenfolgebefehlen geführt
und/oder aktiviert werden kann. Das System 100 ist gut
geeignet zum Empfangen von Eingaben (wie beispielsweise alphanumerischen
Eingaben) und/oder dazu, einen Cursor durch andere Einrichtungen,
wie beispielsweise Sprachbefehle, führen zu lassen. Bei
einigen Ausführungsbeispielen ist zusätzlich die
alphanumerische Eingabe 114 konfiguriert zum Eingeben nicht
alphabetischer Sprachenschriftzeichen, wie beispielsweise Kanji-Schriftzeichen.
Das System 100 umfasst ferner ein I/O-Gerät 120 (I/O
= Input/Output, Eingabe/Ausgabe) zum Koppeln des Systems 100 mit
externen Entitäten. Bei einem Ausführungsbeispiel
ist das I/O-Gerät 120 beispielsweise ein Modem
zum Ermöglichen von Draht- oder Drahtloskommunikationen
zwischen dem System 100 und einem externen Netzwerk, wie
beispielsweise dem Internet, ist aber nicht begrenzt darauf.
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Immer
noch unter Bezugnahme auf 1 sind verschiedene
andere Komponenten für das System 100 dargestellt.
Genau gesagt sind ein Betriebssystem 122, Anwendungen 124,
Module 126 und Daten 128, wenn dieselben vorhanden
sind, als typischerweise in einem oder einer Kombination von computerverwendbaren
flüchtigem Speicher 108, z. B. einem Direktzugriffsspeicher
(RAM) und einer Datenspeichereinheit 112 resident gezeigt.
Bei einem Ausführungsbeispiel ist die vorliegende Erfindung beispielsweise
als eine Anwendung 124 oder ein Modul 126 an Speicherpositionen
innerhalb des RAM 108 und/oder Speicherbereichen innerhalb
der Datenspeichereinheit 112 gespeichert.
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Allgemeine Beschreibung der vorliegenden
Technologie zur Bildlayoutbeschränkungserzeugung
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Die
vorliegende Technologie zur Bildlayoutbeschränkungserzeugung
sieht Verfahren und Systeme zum Erzeugen von Bildlayoutbeschränkungen vor,
um dieselben auf Bilddaten für ein Bild, eine Gruppe von
Bildern, einen Videoausschnitt oder eine Kombination von Bildern
und Video anzuwenden, die für eine Präsentation
in einer Anzeige angeordnet werden, wie beispielsweise einer Diaschau.
Dies ist nützlich, weil der unbeschränkte Lösungssatz
von Bildlayouts für derartige Präsentationen in
vielen Fällen beinahe unendlich sein kann. Durch ein Hinzufügen
von Beschränkungen auf selektive und/oder zufällige
Weise verringern Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung Rechenressourcen und Zeit, die zum Berechen von Layouts
und Auswerten von Layouts erforderlich sind, verglichen mit einem
unbeschränkten Lösungssatz.
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Wie
es ersichtlich wird, sieht beispielsweise ein Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung eine Einrichtung zum automatischen Auswählen
einiger Beschränkungen auf der Basis einer Analyse eines
Bildinhalts vor. Diese "intelligente" Auswahl von Beschränkungen
dient dazu, die Präsentation von Bildern durch ein Identifizieren
wichtiger Merkmale in Bildern zu verbessern, so dass dieselben nicht
verschleiert oder minimiert sind und anstelle dessen akzentuiert
sind, wenn möglich. Gleichermaßen ermöglicht
ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung auch,
dass ein Benutzer einige Bildanalyseeingaben liefert, die genutzt
werden, um Beschränkungen zu erzeugen. Bei einem Ausführungsbeispiel werden
auch einfache Benutzereingaben verwendet, um die Erzeugung von Beschränkungen
zu steuern, die das stilistische Aussehen der Präsentation
formen. Zusätzlich werden bei einem Ausführungsbeispiel
eines oder mehrere zufällige Elemente eines Bildlayouts
beschränkt. Unter anderem können derartige zufällige
Beschränkungen verwendet werden, um den Lösungssatz
auf eine handhabbare Größe für das Rechengerät
oder Programm zu verringern, das Versuchslayouts erzeugen oder Versuchslayouts auswerten
wird. Derartige zufällige Beschränkungen helfen
ferner auch sicherzustellen, dass Präsentationen, die mit
Verfahren und Systemen der vorliegenden Erfindung erzeugt werden,
entweder innerhalb einer einzigen Präsentation oder über
mehrere Präsentationen hinweg nicht fade und sich wiederholend sind.
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Diese
Layoutbeschränkungen werden dann bei einem Ausführungsbeispiel
verfügbar gemacht, um eine Anzahl von Versuchslayouts aus
Bilddaten zu erzeugen. Bei einem derartigen Ausführungsbeispiel
können dann die Versuchslayouts analysiert werden, um ein
optimales Layout oder einen optimalen Satz von Layouts zum visuellen
Präsentieren eines Bildes, von Bildern, von Video oder
einer gewissen Kombination derselben beispielsweise in einer Präsentation
vom Diaschautyp auszugeben. Somit sieht die vorliegende Technologie
Verfahren und Systeme vor, die eine Erzeugung von automatischen oder
halbautomatischen Bildpräsentationen ermöglichen,
die aus Bildlayouts gebildet sind, die typischerweise den angezeigten
Inhalt akzentuieren und nicht sich wiederholender oder reizloser
Natur sind. Ferner ermöglicht die vorliegende Technologie
eine Benutzereingabe in die Erzeugung von Beschränkungen für
Bildlayouts mittels einfacher Steuerungen, die ohne weiteres zu
bedienen sind, ohne eine Übung, Praxis oder spezielle Fertigkeit
seitens des Benutzers zu erfordern.
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Übersicht der Erörterung
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2 zeigt
ein Blockdiagramm von Komponenten eines exemplarischen Systems 200,
das verwendet werden kann, um eine optimierte Bildpräsentation
zu erzeugen. Als ein Beispiel und nicht als Einschränkung
wird das System 200 bei einem Ausführungsbeispiel
verwendet, um eine optimierte Präsenta tion vom Diaschautyp
aus Bilddaten für ein Bild, eine Gruppe von Bildern, Video
oder eine gewisse Kombination derselben zu erzeugen. Das System 200 ist
dargestellt und vorgesehen, um einen Rahmen zu schaffen, der eine
Verwendung für einen exemplarischen Layoutbeschränkungsgenerator 220 zeigt.
Die folgende Erörterung beginnt mit einer kurzen Beschreibung
der Struktur und des allgemeinen Betriebs des Systems 200.
Die Erörterung geht dann zu einer Beschreibung der Struktur
des Layoutbeschränkungsgenerators 220 über.
Die Erörterung wendet sich dann einer Beschreibung der
Komponenten des Layoutbeschränkungsgenerators 220 zu, der
bei einem exemplarischen Verfahren zum Erzeugen eines vom Ausmaß her
handhabbaren Satzes von Bildlayoutbeschränkungen verwendet
wird. Die Erörterung geht dann zu einer Beschreibung von Komponenten
des Layoutbeschränkungsgenerators 220 über,
der bei einem exemplarischen Verfahren zum Erzeugen von Bildlayoutbeschränkungen
verwendet wird. Obwohl in Verbindung mit den hierin dargestellten
Beispielen Strichzeichnungen verwendet werden, sollte klar sein,
dass diese Strichzeichnungen (d. h. in 6 gezeigte
Bilder) exemplarische digitale Bilder und/oder Photographien darstellen,
an denen oder in Verbindung mit denen die hier beschriebene Technologie
wirksam sein soll.
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Exemplarisches System zum Erzeugen optimierter Bildpräsentationen
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Hinsichtlich
der Struktur ist das System 200 aus einem Bildanalysator 205,
einem Layoutoptimierer 210, einem Versuchslayoutgenerator 215 und
einem Layoutbeschränkungsgenerator 220 gebildet. Wie
es in 2 gezeigt ist, empfangen sowohl der Bildanalysator 205 als
auch der Versuchslayoutgenerator 215 Bilddaten, wie beispielsweise
digitale Darstellungen von Bildern, als eine Eingabe.
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Der
Bildanalysator 205 empfängt Bilddaten als eine
Eingabe und verwendet eine oder mehrere einer Mehrzahl von Bildana lysetechniken,
die auf dem Gebiet bekannt sind, um die Analyse von Bilddaten durchzuführen,
um Objekte zu lokalisieren und/oder ausgeprägte Regionen
und Merkmale innerhalb eines Bildes zu identifizieren. Bei einem
Ausführungsbeispiel analysiert beispielsweise der Bildanalysator 205 den
Inhalt von Bilddaten für jedes Bild oder Videorahmenbild,
um ausgeprägtere und weniger ausgeprägte Regionen
oder Objekte innerhalb des Bildes zu lokalisieren. Bei einem derartigen
Ausführungsbeispiel gibt der Bildanalysator 205 Bildanalysedaten
in der Form von Ausgeprägtheitsabbildungen analysierter
Bilder aus.
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Techniken
zum Erkennen von Objekten und Bestimmen ausgeprägter (oder
interessierender) Abschnitte von Bildern sind bekannt und in Arbeiten
beschrieben, wie beispielsweise A Model of Saliency-Based
Visual Attention for Rapid Scene Analysis, Laurent Itti, Christof
Koch und Ernst Niebur, IEEE Transactions an Pattern Analysis and
Machine Intelligence, November 1998; und Robust
Real-Time Object Detection, Paul Viola und Michael Jones, Second International
Workshop an Statistical and Computational Theories of Vision – Modeling,
Learning, Computing, and Sampling, 13. Juli 2001.
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Ausgeprägtheitsabbildungen
sehen typischerweise eine entsprechende Abbildung ausgeprägter
Regionen für ein spezielles Bild vor. Typischerweise kann
die Ausgeprägtheit für eine Bildregion, die so
klein wie ein Pixel eines Bilds sein kann, einen entsprechenden
Wert in der Ausgeprägtheitsabbildung/in den Ausgeprägtheitsdaten
auf. Beispielsweise kann eine Ausgeprägtheitsabbildung
eines Bildes aus einer Grauwertabbildung des zugeordneten Bildes
gebildet sein. Bei einer derartigen Ausgeprägtheitsabbildung
können Ausgeprägtheitswerte auf einer Skala, beispielsweise
von 0 bis 255, zugewiesen werden, wobei die höchste Ausgeprägtheit
durch ein weißes Pixel und einen Wert von 255 dargestellt
ist und die geringste Ausgeprägtheit durch ein schwarzes
Pixel und einen Wert von 0 dargestellt ist. Auf eine derartige Weise
markiert somit der Bildanalysator 205 ausgeprägte
Merkmale, wie beispielsweise Objekte, Gesichter und anscheinend
interessierende Regionen eines Bilds. Ausgeprägtheitsabbildungen und
andere Bildanalysedaten werden von dem Bildanalysator 205 ausgegeben
und als Eingaben zu dem Layoutoptimierer 210 und dem Layoutbeschränkungsgenerator 220 gekoppelt.
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Der
Layoutbeschränkungsgenerator 220 wird verwendet,
um Layoutbeschränkungen zu erzeugen, die verwendet werden,
um Layouts von Bildern zu bestimmen. Der Layoutbeschränkungsgenerator 220 erzeugt
Beschränkungen, die auf ein Layout eines Bilds oder von
Bildern angewandt werden können, das stationär
sein soll (z. B. eine einzige projizierte oder gedruckte Anzeige
eines Bilds oder einer Mehrzahl von Bildern, die eine Betrachtungsregion gemeinschaftlich
verwenden). Der Layoutbeschränkungsgenerator 220 erzeugt
auch Beschränkungen, die auf ein Bildlayout eines Bilds,
von Bildern, von Video oder einer Kombination derselben angewandt werden
können, das für eine zeitlich variable Anzeige vorgesehen
ist (z. B. eine Präsentation vom Diaschautyp, die verschiedene
Layouts zyklisch durchläuft und bei der ein Bild oder Bilder
in einem speziellen Layout sich eventuell in der Präsentationsbetrachtungsregion
bewegen oder über dieselbe geschwenkt werden). Layoutbeschränkungen
umfassen Beschränkungen einer Bildgröße,
x-y-Position, z-Ordnung, Bewegung, Bewegungsgeschwindigkeit, Zoom,
Schwenkung, Farbe von Bildern, Tempo der Anzeige, Einblendungen,
Ausblendungen, Drehung, Überlappung zwischen Bildern, Bildregionen,
die für eine hervorgehobene Anzeige markiert sind, Bildabschneidung,
Präsentationsthema, etc.
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Wie
es weiter beschrieben wird, erzeugt bei verschiedenen Ausführungsbeispielen
der Layoutbeschränkungsgenerator 220 Beschränkungen
auf der Basis einer automatischen Bildanalyse, von Benutzereingaben,
von Vorgabeeinstellungen und einer zufälligen Auswahl.
Der Layoutbeschränkungsgenerator 220 gibt einen
erzeugten Satz von Layoutbeschränkungen, die einen dimensional
reduzierten Lösungssatz definieren, über einen
Ausgang 227 aus, der mit dem Versuchslayoutgenerator 215 gekoppelt ist.
Diese Beschränkungen begrenzen den Lösungsraum
für die Anzahl und den Typ von Layouts, die aus Bilddaten
von einem Bild, einer Gruppe von Bildern, von Video oder einer Kombination
derselben erzeugt werden können. Um eine Beschreibung der
vorliegenden Erfindung und insbesondere des Betriebs des Layoutbeschränkungsgenerators 220 zu
vereinfachen, sind Beispiele und Beschreibungen, die folgen, auf
eine Verwendung des Layoutbeschränkungsgenerators 220 bei
einem Bild oder einer Gruppe von Bildern gerichtet.
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Der
Versuchslayoutgenerator 215 empfängt erzeugte
Layoutbeschränkungen, die den dimensional reduzierten Lösungssatz
definieren, zusammen mit Bilddaten als Eingaben. Der Versuchslayoutgenerator 215 verwendet
die Layoutbeschränkungen, die über eine Kopplung 227 empfangen
werden, um eines oder mehrere Versuchslayouts der Bilder aus den
Bilddaten zu erzeugen, die ebenfalls als eine Eingabe empfangen
werden. Das Beschränken von Layouts verringert die Freiheitsgrade,
mit denen irgendeine Gruppe von Bildern angeordnet sein kann, und
verringert somit den Lösungssatz durch ein Verringern der
Anzahl von Permutationen möglicher Versuchslayouts, die
der Versuchslayoutgenerator erzeugen muss. Dies verringert ferner
die Menge an Zeit, die erforderlich ist, um Versuchslayouts zu erzeugen,
und beschleunigt somit eine Erzeugung einer Präsentation.
Der Versuchslayoutgenerator 215 gibt erzeugte Versuchslayouts
an den Layoutoptimierer 210 aus.
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Der
Layoutoptimierer 210 empfängt Bildanalysedaten
und Versuchslayouts als Eingaben. Der Layoutoptimierer 210 verwendet
Bildanalysedaten, um jedes empfangene Bildlayout für eine
spezielle Gruppe von Bildern zu bewerten und dann ein optimales
Layout auszuwählen, das den besten Wert empfängt.
Um eine derartige Bewertung und Auswahl durchzuführen,
verwendet der Layoutoptimierer 210 eine oder mehre re von
einer Vielfalt von Layoutoptimierungstechniken. Beispielsweise berechnet der
Layoutoptimierer 210 bei einem Ausführungsbeispiel
die Kosten irgendwelcher ausgeschlossenen, abgeschnittenen oder
anderweitig nicht sichtbaren Bereichen von Bildern in einem Layout.
Bei anderen Ausführungsbeispielen wählt der Layoutoptimierer 210 ferner
Versuchslayouts aus, die die Anzeige der ausgeprägteren
Abschnitte von Bildern maximieren, während die Anzeige
der weniger ausgeprägten Abschnitte von Bildern minimiert
ist. Das Layout aus einer Gruppe von Versuchslayouts, das als optimal
angesehen wird, wird dann beispielsweise an eine Anzeige oder als
ein Teil einer Präsentation ausgegeben, wie beispielsweise
einer Präsentation vom Diaschautyp.
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Exemplarischer Layoutbeschränkungsgenerator
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3 ist
ein Blockdiagramm eines exemplarischen Layoutbeschränkungsgenerators 220 gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Der Layoutbeschränkungsgenerator 220 ist aus
einem Bildanalysebeschränkungsselektor 321, einem
Stilbeschränkungsselektor 323 und einem Zufallsbeschränker 325 gebildet.
Wie es in 3 gezeigt ist, sind ein Bildanalysebeschränkungsselektor 321,
ein Stilbeschränkungsselektor 323 und ein Zufallsbeschränker 325 alle
miteinander und mit einem gemeinsamen Ausgang 227 gekoppelt.
Diese Kopplung ermöglicht einen Austausch von Informationen, wenn
erforderlich, zwischen Elementen des Layoutbeschränkungsgenerators 220.
Diese Kopplung ermöglicht ferner, dass der Layoutbeschränkungsgenerator 220 Layoutbeschränkungen
ausgeben kann, die dimensional reduzierte Layoutlösungssätze
für eine Verwendung beispielsweise durch andere Elemente
des Systems 200 (2) definieren,
wie beispielsweise den Versuchslayoutgenerator 215.
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Der
Bildanalysebeschränkungsselektor 321 ist bei einem
Ausführungsbeispiel konfiguriert zum Erzeugen einer oder
mehrerer Layoutbeschränkungen auf der Basis einer Analyse von
einem oder mehreren Bildern oder der entsprechenden Bildanalysedaten
derselben. Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Analyse
z. B. automatisch und wird durch ein Untersuchen und Interpretieren
der Bildanalysedaten durchgeführt, die als eine Eingabe
geliefert werden. Eine derartige Analyse umfasst beispielsweise:
eine automatische Bestimmung ausgeprägterer und weniger
ausgeprägter Abschnitte von Bildern, eine automatische
Lokalisierung von Gesichtern in Bildern, eine automatische Bestimmung
einer dominanten Linie in einem Bild, eine automatische Bestimmung
einer Bildhelligkeit, eine automatische Bestimmung einer Farbvarianz
in einem Bild und eine automatische Bestimmung einer Auflösung
eines Bildes.
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Diese
automatische Analyse ermöglicht, dass der Bildanalysebeschränkungsselektor 321 Bildanalysebeschränkungen
erzeugen kann, die beispielsweise steuern, welche Abschnitte jedes
Bilds angezeigt werden sollten (wie beispielsweise durch Zoomen,
Schwenken, Abschneiden, oder Sichtbarkeit bei partieller Überlappung
durch ein anderes Bild). Derartige Beschränkungen steuern
auch, ob und wie viel Zoomen oder Skalieren erlaubt wird, beispielsweise
auf der Basis der Auflösung einer ausgeprägten
Region eines Bilds. Beschränkungen spezifizieren auch,
welche Abschnitte eines Bilds abgeschnitten, abgedeckt oder anderweitig
in der Anzeige minimiert werden sollten, wenn möglich.
Der Bildanalysebeschränkungsselektor 321 erzeugt
auch Beschränkungen auf eine Bewegung eines Bildes und ein
Schwenken eines Bildes auf der Basis von beispielsweise einer dominanten
Linie (falls vorhanden) eines Bildes. Bei einem Ausführungsbeispiel
erzeugt somit der Bildanalysebeschränkungsselektor 321 beispielsweise
eine Beschränkung, die ein Schwenken oder Bewegen eines
Bildes erlaubt, falls eine dominante Linie erfasst wird, und erzeugt
gleichermaßen eine Beschränkung, dass kein Schwenken
oder keine Bewegung erlaubt ist, falls keine dominante Linie erfasst
wird. Bei einem derartigen Ausführungsbeispiel ist der
Bildanalysebeschränkungsselektor 321 basierend
auf einer automatischen Bildin haltsanalyse von Bildern für
Bildanalysebeschränkungen konfiguriert, die suboptimale
und unerwünschte Versuchsbildlayouts verringern, die andernfalls
in der Abwesenheit derartiger Beschränkungen erzeugt und
ausgewertet würden. Diese Beschränkungen auf der
Basis einer Bildinhaltsanalyse fördern auch eine Erzeugung
von Versuchslayouts, die erwünschte Charakteristika (wie
beispielsweise ausgeprägte Regionen) eines Bildes akzentuieren,
die durch eine Bildanalyse erfasst werden, und minimieren gleichermaßen
unerwünschte Charakteristika (wie beispielsweise Regionen
geringer Ausgeprägtheit in einem Bild).
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Bei
einem Ausführungsbeispiel ergänzt der Bildanalysebeschränkungsselektor 321 die
automatische Analyse mit Benutzerbildanalyseeingaben. Bei einem
derartigen Ausführungsbeispiel ist der Bildanalysebeschränkungsselektor 321 zum
Erzeugen einer oder mehrerer Bildanalyselayoutbeschränkungen
ganz oder zum Teil auf der Basis einer Benutzerbildinhaltsanalyse
von Bildern oder Bildanalysedaten von Bildern konfiguriert. Bei
einem Ausführungsbeispiel darf ein Benutzer beispielsweise
einfache Auswahlhandlungen dahin gehend vornehmen, welche Abschnitte
von Bildern eine hohe Priorität für eine Anzeige
erhalten sollten und/oder welche Abschnitte von Bildern eine niedrige
Priorität für eine Anzeige erhalten sollten. Bei
einem Ausführungsbeispiel markiert oder validiert ein Benutzer
ferner Positionen von Gesichtern und anderen Objekten hoher Ausgeprägtheit.
Gleichermaßen markiert oder validiert bei einigen Ausführungsbeispielen
ein Benutzer Abschneideauswahlen und Richtungen einer dominanten
Linie für eines oder mehrere der Bilder, die analysiert
werden. Der Bildanalysebeschränkungsselektor 321 verwendet
diese und andere ähnliche Benutzereingaben zusammen mit
automatischen Eingaben als Basis zum Erzeugen von Beschränkungen,
beispielsweise um eine spezielle Abschneidung an einem Bild durchzuführen,
einen speziellen Teil eines Bildes anzuzeigen, einen speziellen
Teil eines Bildes nicht anzuzeigen, ein Zoomen auf einen speziellen
Abschnitt eines Bilds zu ermöglichen, ein Schwenken oder
Bewegen eines speziellen Bildes zu ermöglichen, usw.
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Der
Stilbeschränkungsselektor 323 ist bei einem Ausführungsbeispiel
konfiguriert zum Erzeugen einer oder mehrerer Layoutbeschränkungen
auf der Basis eines ausgewählten Präsentationsstils,
wie beispielsweise einem Präsentationsstil vom zeitlich variablen
Diaschautyp, eines Bildes oder von Bildern. Derartige Stilbeschränkungen
können automatisch aus automatisch ausgewählten
oder benutzerdefinierten Vorgabeeinstellungen erzeugt werden oder auf
einfachen Benutzereingaben beruhen, die eine automatische Erzeugung
von Stilbeschränkungen steuern, die den Präsentationsstil
formen, der verwendet wird, um eines oder mehrere Bilder anzuzeigen.
Derartige Stillayoutbeschränkungen werden beispielsweise
aus automatischen und/oder benutzerausgewählten Eingaben
für Präsentationsstile erzeugt, einschließlich:
Bildpräsentationstempo (Bewegungsgeschwindigkeit, Schwenkgeschwindigkeit, Zeitdauer,
die Bilder angezeigt werden, Abruptheit von Änderungen
zwischen Layouts, usw.); Anzahl von Bildern pro Layout (z. B. ein
Bild, mehr als ein Bild, variable Anzahl von Bildern, usw.); Bildthema
(z. B. Farbsättigung und/oder Harmonie der Präsentation,
usw.) und andere stilistische Präsentationsstileingaben.
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Der
Zufallsbeschränker 325 ist bei einem Ausführungsbeispiel
konfiguriert zum zufälligen Erzeugen von null oder mehr
Layoutbeschränkungen eines dimensionalen Lösungsraums,
der einer Präsentation, wie beispielsweise einer Präsentation
vom zeitlich variablen Diaschautyp, eines Bildes oder von Bildern
zugeordnet ist. Bei einem Ausführungsbeispiel erzeugt der
Zufallsbeschränker 325 genug derartige Zufallsbeschränkungen,
um die Dimensionalität eines Lösungsraums auf
einen handhabbaren Pegel zu begrenzen, der für eine spezielle
Rechenressource, wie beispielsweise ein Stück einer Bildpräsentationssoftware
oder einen speziellen Prozessor oder eine Rechenressource, die zum
Verarbeiten von Layouts oder Präsentationen verantwortlich
ist, die aus den Bildlayoutbeschränkungen erzeugt werden, rechenmäßig
optimal machbar ist. Bei einem Ausführungsbeispiel werden
Zufallsbeschränkungen lediglich erzeugt, um andernfalls
unbeschränkte Dimensionen eines Lösungsraums zu
beschränken. Somit analysiert der Zufallsbeschränker 325 Layoutbeschränkungen
von dem Bildanalysebeschränkungsselektor 321 und
dem Stilbeschränkungsselektor 323, verbleibende
unbeschränkte Dimensionen des Lösungsraums und
Fähigkeiten einer Rechenressource.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel kann der Zufallsbeschränker 325 auf
der Basis dieser Analyse bestimmen, dass ein Lösungsraum
noch nichthandhabbar ist. Ansprechend darauf beschränkt
dann der Zufallsbeschränker 325 auf zufällige
Weise genug Dimensionen eines Lösungssatzes, um den Lösungssatz
in den Bereich einer optimalen Handhabbarkeit für eine
Rechenressource zu bringen. Bei einem Ausführungsbeispiel
erzielt für Layouts eines speziellen Bildes oder Satzes
von Bildern der Zufallsbeschränker 325 dies durch
ein Erzeugen von Layoutbeschränkungen, die Dimensionen
beschränken, die bisher noch nicht durch eine Bildanalysebeschränkung
oder durch eine Stilbeschränkung beschränkt wurden.
Dies kann ein Erzeugen von exakt genug Layoutbeschränkungen
aufweisen, um den Lösungssatz handhabbar zu machen, oder
mehr als genug Layoutbeschränkungen, um den Lösungssatz
handhabbar zu machen.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel kann auf ähnliche Weise
der Zufallsbeschränker 325 auf der Basis dieser
Analyse bestimmen, dass ein Lösungsraum aufgrund einer
ausreichenden Beschränkung oder Überbeschränkung
bereits für eine Rechenressource handhabbar ist. Ansprechend
darauf erzeugt der Zufallsbeschränker 325 dann
auf zufällige Weise entweder keine Layoutbeschränkung
oder erzeugt ansonsten zufällig eine oder mehrere zusätzliche Layoutbeschränkungen.
Durch ein zufälliges Erzeugen zusätzlicher Layoutbeschränkungen
beschleunigt der Zufallsbeschränker 325 entweder
den Versuchslayouterzeugungsprozess und Präsentationserzeugungs- Prozess,
liefert eine Variation bei den sich ergebenden Versuchslayouts,
die aus den Beschränkungen erzeugt werden, oder beides.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel kann der Zufallsbeschränker 325 gleichermaßen
auf der Basis dieser Analyse bestimmen, dass ein Lösungsraum für
eine Rechenressource aufgrund einer Unterbeschränktheit
nicht handhabbar ist. Ansprechend darauf erzeugt dann der Zufallsbeschränker 325 zufällig entweder
keine Layoutbeschränkungen oder ansonsten weniger Beschränkungen
als nötig, um den Lösungssatz in eine optimale
Handhabbarkeit für die Rechenressource zu bringen. Durch
ein gelegentliches (wie beispielsweise zufälliges) Nicht-Erzeugen von
Beschränkungen oder Erzeugen von weniger Beschränkungen
als optimal erforderlich erstellt der Zufallsbeschränker 325 eine
Situation, bei der die Rechenressource etwas überlastet
sein kann. Die Rechenressource wird nicht in der Lage sein, eine
erschöpfende Durchsuchung des Lösungsraums durchzuführen,
wird also an einem gewissen Punkt eine Lösung von der Art „das
Beste bis jetzt" liefern müssen. Dies zwingt die Rechenressource
dazu, in der erlaubten Zeit das Beste zu versuchen. In derartigen
Fällen erhöht der Zufallsbeschränker 325 eine Variation
der sich ergebenden Layouts dadurch, dass zusätzliche unbeschränkte
Dimensionen während Prozessen wie der Versuchslayouterzeugung
und Präsentationsoptimierung im Spiel gelassen werden.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel konsolidiert der Zufallsbeschränker 325 auch
Beschränkungen, die durch den Bildanalysebeschränkungsselektor 321 und
den Stilbeschränkungsselektor 323 ausgewählt
sind, zusammen mit irgendwelchen Zufallsbeschränkungen,
die durch den Zufallsbeschränker 325 erzeugt sind.
Die konsolidierten Beschränkungen werden dann als ein Satz
von Beschränkungen, die einen dimensional reduzierten Lösungssatz
für ein Bildlayout definieren, zu dem Ausgang 227 gekoppelt.
Bei anderen Ausführungsbeispielen kann die Konsolidierungsfunktionalität
auch in dem Layoutbeschränkungsgenerator 220 oder
anderen Elementen des Layoutbeschränkungsgenerators 220 liegen.
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Exemplarische Betriebsverfahren
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Die
folgende Erörterung legt detailliert den Betrieb der vorliegenden
Erfindung durch eine Beschreibung exemplarischer Ausführungsbeispiele dar.
Bezüglich 4 und 7 stellen
Flussdiagramme 400 und 700 jeweils exemplarische
Schritte dar, die durch verschiedene Ausführungsbeispiele der
vorliegenden Erfindung verwendet werden. Die Flussdiagramme 400 und 700 umfassen
Prozesse, die bei bestimmten Ausführungsbeispielen durch
einen Prozessor unter der Steuerung von computerlesbaren und computerausführbaren
Anweisungen ausgeführt werden. Die computerlesbaren und
computerausführbaren Anweisungen liegen beispielsweise
in computerlesbaren Peripheriemedien 102 oder in Datenspeichermerkmalen,
wie beispielsweise einem computerverwendbaren flüchtigen
Speicher 108, einem computerverwendbaren nichtflüchtigen
Speicher 110 und/oder der Datenspeichereinheit 112 von 1.
Die computerlesbaren und computerausführbaren Anweisungen
werden verwendet, um beispielsweise den Prozessor 106A und/oder
die Prozessoren 106A, 106B und 106C von 1 zu
steuern oder in Verbindung mit denselben wirksam zu sein. Obwohl
in den Flussdiagrammen 400 und 700 spezifische
Schritte offenbart sind, sind derartige Schritte exemplarisch. Das
heißt, Ausführungsbeispiele sind gut geeignet,
um verschiedene andere Schritte oder Variationen der in den Flussdiagrammen 400 und 700 genannten
Schritte durchzuführen. Es ist ersichtlich, dass die Schritte
in den Flussdiagrammen 400 und 700 in einer Reihenfolge
durchgeführt werden können, die unterschiedlich
zu der dargestellten ist, und dass eventuell nicht alle der Schritte
in den Flussdiagrammen 400 und 700 durchgeführt
werden.
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Erzeugen eines dimensional handhabbaren
Satzes von Layoutbeschränkungen
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4 ist
ein Flussdiagramm 400 eines Verfahrens gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zum Erzeugen
eines dimensional handhabbaren Satzes von Bildlayoutbeschränkungen.
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Bei 410 des
Flussdiagramms 400 wird bei einem Ausführungsbeispiel
eine ausgewählte Beschränkung angewandt, um eine
Dimension eines hoch dimensionalen Lösungsraums zu begrenzen. Die
ausgewählte Beschränkung wird durch den Bildanalysebeschränkungsselektor 321 oder
den Stilbeschränkungsselektor 323 angewandt und
kann eine Bildanalysebeschränkung oder eine Stilbeschränkung
sein. Bei einem Ausführungsbeispiel wird gleichermaßen
eine Mehrzahl derartiger Bildanalysebeschränkungen, Stilbeschränkungen
oder eine Kombination derselben angewandt, um eine Mehrzahl der Dimensionen
eines hoch dimensionalen Lösungsraums zu begrenzen.
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Der
Stilbeschränkungsselektor 323 wählt Stilbeschränkungen
aus und wendet dieselben an, die auf vordefinierten Stilvorgaben,
auf einer benutzerdefinierten Stileingabe oder auf einer Kombination derselben
beruhen. 5, unten erörtert,
stellt ein Ausführungsbeispiel eines Satzes von vereinfachten Stileingabesteuerungen
dar, die ein Benutzer einsetzt, um Benutzerstileingaben in den Stilbeschränkungsselektor 323 zu
erzeugen, oder die Vorgabeeinstellungen für den Stilbeschränkungsselektor 323 enthalten
können.
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Der
Bildanalysebeschränkungsselektor 321 wählt
Bildanalysebeschränkungen aus und wendet dieselben an,
die auf einer automatischen Analyse (die Bildanalysedaten einsetzt)
eines Bildinhalts eines Bildes oder Satzes von Bildern, auf einer
Benutzeranalyse von Bildinhalt eines Bildes oder Satzes von Bildern
oder auf einer Kombination derselben beruhen. 6,
unten erörtert, zeigt einige Beispiele von automatischen
oder benutzergelieferten Bildanalyseeingaben.
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Bei 420 des
Flussdiagramms 400 werden bei einem Ausführungsbeispiel
eine oder mehrere unbeschränkte Dimensionen des hoch dimensionalen
Lösungsraums durch zufällige Auswahl identifiziert.
Die zufällig ausgewählten Beschränkungen,
wenn beschränkt, begrenzen den hoch dimensionalen Lösungsraum
weiter auf einen dimensional handhabbaren Lösungsraum,
wobei die Handhabbarkeit des dimensional handhabbaren Lösungsraums
einer Fähigkeit einer Rechenressource zugeordnet ist. Bei
einem Ausführungsbeispiel empfängt und analysiert somit
der Zufallsbeschränker 325 irgendeine Beschränkung
oder irgendwelche Beschränkungen, die durch den Bildanalysebeschränkungsselektor 321 und/oder
den Stilbeschränkungsselektor 323 angewandt werden.
Der Bildanalysebeschränkungsselektor 325 bestimmt,
wie viele dimensionale Freiheitsgrade für ein Bildlayout
für ein spezielles Bild oder einen Satz von Bildern verbleiben.
Der Bildanalysebeschränkungsselektor 325 bestimmt
auch (z. B. über eine Vorgabeeinstellung oder eine Abfrageanforderung),
wie viele unbeschränkte dimensionale Freiheitsgrade eine
spezielle Rechenressource, wie beispielsweise ein Prozessor oder
ein Bildanalyseprogramm, wirksam lösen kann.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel wählt und beschränkt
der Zufallsbeschränker 325 dann auf zufällige
Weise genug unbeschränkte Dimensionen, um die unbeschränkten
Dimensionen (Freiheitsgrade) auf einen handhabbaren Pegel für
die Rechenressource zu reduzieren. Somit können beispielsweise dimensionale
Freiheitsgrade auf eine oder zwei Dimensionen für eine
eingebettete Vorrichtung oder vier oder fünf Dimensionen
für einen Hochleistungspersonalcomputer reduziert werden.
Man betrachte beispielsweise ein Ausführungsbeispiel, beidem
der Zufallsbeschränker 325 bestimmt, dass zehn
unbeschränkte Dimensionen für ein Layout eines
speziellen Satzes von Bildern verbleiben. Bei diesem Beispiel bestimmt
der Zufallsbeschränker 325 ferner, dass eine Rechenressource,
wie beispielsweise ein Prozessor in dem Versuchslayoutgenerator 215,
optimal zum Erzeugen von Layouts für den Satz von Bildern
in der Lage ist, wenn es fünf oder weniger unbeschränkte
Freiheitsdimensionen gibt. Ansprechend darauf wird der Zufallsbeschränker 325 genügend Beschränkungen
aus den verbleibenden zehn unbeschränkten Dimensionen auf
zufällige Weise auswählen und anwenden, um die
Anzahl von unbeschränkten Layoutdimensionen auf fünf
oder weniger zu bringen. In derartigen Fällen kann also
der Zufallsbeschränker 325 auf zufällige
Weise fünf Beschränkungen für die verbleibenden
unbeschränkten Dimensionen durch Auswählen und
Anwenden von Layoutbeschränkungen auf zufällige
Weise erzeugen. In einem anderen derartigen Fall kann der Zufallsbeschränker 325 anstelle
dessen auf zufällige Weise mehr als fünf der verbleibenden
zehn unbeschränkten Dimensionen beschränken, um
entweder die Prozesse der Versuchslayouterzeugung und der Optimierung
zu beschleunigen, eine Variation zu der sich ergebenden Präsentation
hinzuzufügen, oder beides.
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Bei
einem anderen Ausführungsbeispiel entscheidet der Zufallsbeschränker 325 auf
zufällige Weise, weniger Beschränkungen zu erzeugen
als erforderlich, um einen optimal handhabbaren Lösungsraum
für eine spezielle Rechenressource zu erreichen. Man betrachte
beispielsweise das Ausführungsbeispiel, bei dem der Zufallsbeschränker 325 bestimmt,
dass zehn unbeschränkte Dimensionen verbleiben, und die
Rechenressource optimal wirksam ist, wenn es fünf oder
weniger unbeschränkte Dimensionen gibt. Ansprechend darauf
beschränkt der Zufallsbeschränker 325 auf
zufällige Weise vier oder weniger unbeschränkte
Dimensionen, so dass der Lösungsraum jenseits der optimalen
Handhabbarkeit der Rechenressource bleibt. Bei einem derartigen
Fall kann also der Zufallsbeschränker 325 null Layoutbeschränkungen
erzeugen, um unbeschränkte Dimensionen zu beschränken.
Bei einem anderen derartigen Fall kann der Zufallsbeschränker 325 jedoch
Layoutbeschränkungen erzeugen, um zwei, drei oder vier
Dimensionen zu beschränken.
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Bei 430 des
Flussdiagramms 400 wird bei einem Ausführungsbeispiel
ein Satz von Bildlayoutbeschränkungen für eine
Verwendung bei einem Erzeugen eines Versuchsbildlayouts geliefert,
wobei der Satz von Layoutbeschränkungen den dimensional handhabbaren
Lösungsraum definiert. Bei einem Ausführungsbeispiel
sammelt der Zufallsbeschränker 325 angewandte
Layoutbeschränkungen, die durch den Bildanalysebeschränkungsselektor 321 und
den Stilbeschränkungsselektor 323 erzeugt sind. Nach
einem Hinzufügen irgendwelcher zufällig angewandter
Beschränkungen zu den anderen gesammelten Beschränkungen
gibt der Zufallsbeschränker 325 alle dieser Layoutbeschränkungen
an dem Ausgang 227 als einen Satz von Layoutbeschränkungen aus,
die einen dimensional handhabbaren Lösungsraum für
eine spezielle Rechenressource definieren. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel
gibt der Zufallsbeschränker 325 anstelle von (oder
zusätzlich zu) einem Ausgeben des gesamten Satzes von Layoutbeschränkungen
Permutationen von Layoutbeschränkungen aus, die von dem
Satz von Beschränkungen auf derartige Weise abgeleitet
sind, dass jede Permutation verwendet werden kann, um ein Versuchslayout
zu erzeugen, das in den dimensional handhabbaren Lösungsraum
fällt.
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5 ist
eine Darstellung eines exemplarischen Benutzerstileingabesteuerbedienfeldes 500 gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Das Steuerbedienfeld 500 ist
gebildet aus: einer Temposteuerung 510 und einem zugehörigen Temposelektor 511;
einer Bilder-pro-Layout-Steuerung 520 und einem zugehörigen
Bilder-pro-Layout-Selektor 521; einer Thema-1-Steuerung 530 und einem
zugehörigen Thema-1-Selektor 531; und einer Thema-2-Steuerung 540 und
einem zugehörigen Thema-2-Selektor 541. Jede der
Steuerungen (510, 520, 530 und 540)
ist als eine Schiebesteuerung konfiguriert gezeigt, wobei eine Eingabe
durch ein Positionieren eines zugeordneten Selektors (511, 521, 531, 541)
an einer geeigneten Position an dem Schieber desselben ausgewählt
wird. Bei einem Ausführungsbeispiel sind die Steuerungen 500 als
auswählbare Regionen an einem Anzeige gerät konfiguriert,
wie beispielsweise dem Anzeigegerät 118 (1),
und werden über die Verwendung einer Cursorsteuerung manipuliert,
wie beispielsweise der Cursorsteuerung 116 des Computersystems 100 (beides 1).
Es ist ersichtlich, dass andere Steuereinrichtungen, einschließlich
Drehsteuerungen, auswählbaren Kästen, Aufklappmenüs
und dergleichen, ohne weiteres diese ersetzen können, die
in 5 gezeigt sind, und deshalb in dem Schutzbereich
der vorliegenden Erfindung liegen. Es ist ferner ersichtlich, dass
die gezeigten Steuerungen in dem Stileingabesteuerbedienfeld 500 lediglich
exemplarisch sind und dass andere Ausführungsbeispiele
eines ähnlichen Steuerbedienfeldes mit unterschiedlichen
oder zusätzlichen benutzerauswählbaren Eingaben
konfiguriert sind.
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Die
Temposteuerung 510 liefert eine vereinfachte Einrichtung
für eine Benutzereingabe, um verschiedene Elemente des
Tempos einer Präsentation eines Bildes oder einer Gruppe
von Bildern zu steuern. Beispielsweise wählt ein Benutzer
eine Tempoeingabe durch ein Positionieren des Schiebers 511 entlang
der Länge der Temposteuerung 510 aus, um Eingaben
zu liefern, die langsam 512, mittel 513 oder schnell 514 entsprechen. Über
die Eingabeauswahl von der Steuerung 510 wählt
der Stilbeschränkungsselektor 323 eine oder mehrere
Tempobeschränkungen aus und wendet dieselben an, um Dimensionen eines
hoch dimensionalen Lösungssatzes zu begrenzen. Eine Eingabeauswahl
von langsam 512, mittel 513 oder schnell 514 (wie
gezeigt) beispielsweise wird verwendet, um verschiedene tempobezogene
Beschränkungen auszuwählen und anzuwenden. Beispielsweise
und nicht einschränkend entspricht bei einem Ausführungsbeispiel
eine Auswahl von schnell 514 einer Beschränkung
von fünf Sekunden Anzeigezeit pro Bildlayout, einer Beschränkung von
einer Sekunde Einblendungen, einer Beschränkung von einer
Sekunde Ausblendungen, und einer Beschränkung einer schnellen
Zoomgeschwindigkeit und einer Beschränkung einer schnellen
Schwenkgeschwindigkeit, wenn anwendbar.
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Die
Bilder-pro-Layout-Steuerung 520 liefert eine vereinfachte
Einrichtung für eine Benutzereingabe, um die Anzahl von
Bildern zu steuern, die in jedem Versuchslayout platziert werden,
das für eine Präsentation erzeugt wird. Beispielsweise
wählt ein Benutzer eine „Bilder-pro-Layout"-Eingabe
durch ein Positionieren des Schiebers 521 entlang der Länge der
Bilder-pro-Layout-Steuerung 520 aus, um Eingaben zu liefern,
die einem Bild pro Layout 522, mehr als einem Bild pro
Layout 523 oder einer variablen Anzahl von Bildern pro
Layout 524 entsprechen. Über die Eingabeauswahl
von der Steuerung 520 wählt der Stilbeschränkungsselektor 323 Beschränkungen
aus und wendet dieselben an, um Dimensionen eines hoch dimensionalen
Lösungssatzes durch ein Beschränken der Anzahl
von Bildern zu begrenzen, die bei jedem Versuchslayout verwendet
werden. In einem Fall beispielsweise führt eine Eingabeauswahl
von „eines" 522 zu Beschränkungen, die
bewirken, dass Layouts mit einem einzigen Bild erzeugt werden. Gleichermaßen
führt bei einem Fall einer Eingabe von „mehr als
eines" 523 zu Beschränkungen, die bewirken, dass
Layouts erzeugt werden, die mehr als ein Bild in jedem Layout aufweisen.
Auf ähnliche Weise führt bei einem Fall eine Eingabe
von „variabel" 524 (gezeigt) zu Beschränkungen,
die bewirken, dass Layouts mit entweder einem oder mehr als einem
Bild in jedem Layout erzeugt werden. Es ist ersichtlich, dass bei
anderen Ausführungsbeispielen einem Benutzer zusätzliche
und/oder unterschiedliche Bilder-pro-Layout-Auswahlen angeboten
werden können.
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Die
Thema-1-Steuerung 530 liefert eine vereinfachte Einrichtung
für eine Benutzereingabe, um verschiedene Elemente des
Themas einer Präsentation eines Bildes oder einer Gruppe
von Bildern zu steuern. Beispielsweise wählt ein Benutzer
eine Thema-1-Eingabe durch Positionieren des Schiebers 531 entlang
der Länge der Thema-1-Steuerung 530 aus, um Eingaben
zu liefern, die Harmonie 532 oder Dissonanz 533 entsprechen. Über
die Eingabeauswahl von der Steuerung 530 wählt
der Stilbeschränkungsselektor 323 eine oder mehrerer
thematische Beschränkungen aus und wendet dieselben an,
um Dimensionen eines hoch dimensionalen Lösungssatzes zu
begrenzen. Beispielsweise wird eine Eingabeauswahl von Harmonie 532 (wie
gezeigt) verwendet, um thematische Beschränkungen auszuwählen und
anzuwenden, die ein Schwenken auf Bilder, die eine dominante Linie
aufweisen, und ferner ein Schwenken auf eine Richtung parallel zu
(in Harmonie mit) der dominanten Linie des geschwenkten Bildes begrenzen.
Auf ähnliche Weise begrenzt eine Eingabe von Dissonanz 533 ein
Schwenken auf Bilder, die eine dominante Linie aufweisen, und beschränkt
ferner ein Schwenken auf eine Richtung senkrecht zu (oder in Konflikt
zu) der dominanten Linie des geschwenkten Bilds.
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Die
Thema-2-Steuerung 540 liefert eine zweite vereinfachte
Einrichtung für eine Benutzereingabe, um verschiedene Elemente
des Themas einer Präsentation eines Bildes oder einer Gruppe
von Bildern zu steuern. Beispielsweise wählt ein Benutzer eine
Thema-2-Eingabe durch Positionieren des Schiebers 541 entlang
der Länge der Thema-2-Steuerung 540 aus, um Eingaben
zu liefern, die wenig Farbe 542, gemischte Farbe 543 oder
viel Farbe 544 entsprechen. Über die Eingabeauswahl
von der Steuerung 540 wählt der Stilbeschränkungsselektor 323 eine
oder mehrere thematische Beschränkungen aus und wendet
dieselben an, um Dimensionen eines hoch dimensionalen Lösungssatzes
zu begrenzen. Beispielsweise und nicht als Einschränkung
wird eine Eingabeauswahl von viel Farbe 544 (wie gezeigt) verwendet,
um thematische Beschränkungen auszuwählen und
anzuwenden, die Bilder ähnlicher Farbe oder komplementärer
Farbe zu Layouts, die mehrere Bilder enthalten, oder zu einer Reihe
von Layouts gruppieren. Gleichermaßen wendet eine Auswahl von
viel Farbe 544 eine thematische Beschränkung an,
die die Anzahl von Bildern, die keine lebendigen Farben aufweisen,
ausschließt oder verringert. Auf ähnliche Weise,
wenn anwendbar, wendet eine Auswahl von viel Farbe 544 ferner
thematische Beschränkungen an, die ein Zoomen auf oder
von und Schwenken über lebendig gefärbte Abschnitte
von Bildern innerhalb eines Layouts fördern.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel sind die Steuerungen 510, 520, 530 und 540 (und
andere, falls verwendet) mit automatischen oder benutzerdefinierten
vorgegebenen Stilbeschränkungseinstellungen für
einen Präsentationsstil konfiguriert, die als Eingaben
durch den Stilbeschränkungsselektor 323 genutzt
werden, um Beschränkungen in der Abwesenheit einer Benutzeränderung
der vorgegebenen Einstellungen auszuwählen und anzuwenden.
Bei einem Ausführungsbeispiel ist beispielsweise ein vorgegebener
Präsentationsstil aus einer Temposteuerung 510 mit
einer vorgegebenen Einstellung von mittel 513, einer Bilder-pro-Layout-Steuerung 520 mit
einer vorgegebenen Einstellung von „eines" 522,
einer Thema-1-Steuerung mit einer vorgegebenen Einstellung von Harmonie 532 und
einer Thema-2-Steuerung mit einer vorgegehenen Einstellung von gemischter
Farbe 543 gebildet.
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6 zeigt
exemplarische Bilder 610 und 620, an denen Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung praktiziert werden können.
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Unter
Bezugnahme auf das Bild 610 stellt ein Flugzeug 611 ein
ausgeprägtes Objekt (interessierendes Objekt) dar, das
der Bildanalysebeschränkungsselektor 321 automatisch über
Bildanalysedaten identifiziert, die als eine Eingabe empfangen werden.
Gleichermaßen ist eine Region 615 eine automatisch
identifizierte Region des Bilds 610, die geringe oder keine
Ausgeprägtheit aufweist. Bei einem Ausführungsbeispiel
wählt der Bildanalysebeschränkungsselektor 321 ansprechend
auf die automatische Identifizierung derartiger Objekte und Regionen eine
oder mehrere Bildanalysebeschränkungen aus und wendet dieselben
an. Bei einem Ausführungsbeispiel wählt der Bildanalysebeschränkungsselektor 321 beispielsweise
eine Beschränkung aus und wendet dieselbe an, die bewirkt,
dass das Objekt 611 bei einem jeglichen Layout angezeigt
wird, das das Bild 610 enthält. Bei einem Ausführungsbeispiel
wählt der Bildanalysebeschränkungsselektor 321 gleichermaßen
eine Beschränkung aus und wendet dieselbe an, die bewirkt,
dass die Region 615 in einem jeglichen Layout, das das
Bild 610 enthält, abgeschnitten, überlappt,
minimiert oder nicht angezeigt wird.
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In 6 stellt
eine Linie 613 die Richtungen einer dominanten Linie des
Bildes 610 entsprechend der Länge des Flugzeugs 611 dar.
Bei einem Ausführungsbeispiel wurde die dominante Linie 613 über eine
Benutzerbildanalyseeingabe in den Bildanalysebeschränkungsselektor 321 identifiziert.
Ansprechend auf die Benutzeridentifizierung der dominanten Line 613 (oder
auf eine gewisse andere Benutzereingabe) wählt der Bildanalysebeschränkungsselektor 321 eine
oder mehrere Bildanalysebeschränkungen aus und wendet dieselben
an. Beispielsweise und nicht als Einschränkung wählt
bei einem Ausführungsbeispiel der Bildanalysebeschränkungsselektor 321 eine
Beschränkung, die ein harmonisches Schwenken des Bilds 610 in
Richtungen parallel zu der dominanten Linie 613 gestattet,
und eine Beschränkung, die ein dissonantes Schwenken des Bilds 610 in
Richtungen senkrecht zu der dominanten Line 613 gestattet,
aus und wendet dieselben an.
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Unter
Bezugnahme auf das Bild 620 stellt eine Person 622 ein
ausgeprägtes Objekt (interessierendes Objekt) dar, das
der Bildanalysebeschränkungsselektor 321 automatisch über
Bildanalysedaten identifiziert, die als eine Eingabe empfangen werden.
Gleichermaßen ist eine Region 626 eine automatisch
identifizierte Region des Bilds 620, die geringe oder keine
Ausgeprägtheit aufweist. Bei einem Ausführungsbeispiel
wählt der Bildanalysebeschränkungsselektor 321 ansprechend
auf die automatische Identifizierung von Objekten und Regionen eine oder
mehrere Bildanalysebeschränkungen aus und wendet dieselben
an. Bei einem Ausführungsbeispiel wählt der Bildanalysebeschränkungsselektor 321 beispielsweise
eine Beschränkung, die bewirkt, das das Objekt 622 bei
einem jeglichen Layout angezeigt wird, das das Bild 620 enthält,
aus und wendet dieselbe an. Bei einem Ausführungsbeispiel
wählt der Bildanalysebeschränkungsse lektor 321 gleichermaßen
eine Beschränkung, die bewirkt, dass die Region 626 bei
einem jeglichen Layout, das das Bild 620 beinhaltet, abgeschnitten, überlappt,
minimiert oder nicht angezeigt wird, aus und wendet dieselbe an.
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Ein
gestrichelter Kreis 624 stellt eine Region sehr hoher Ausgeprägtheit
(ein Gesicht) dar, die in dem Bild 620 identifiziert wurde.
Bei einem Ausführungsbeispiel wurde die Region 624 automatisch durch
den Bildanalysebeschränkungsselektor 321 aus Bildanalysedaten
identifiziert, die aus einer Eingabe empfangen werden. Bei einem
derartigen Ausführungsbeispiel wurde zudem auch eine Benutzerbildanalyseeingabe
durch den Bildanalysebeschränkungsselektor 321 empfangen,
um die ordnungsgemäße Identifizierung der Region 624 als
eine Region sehr hoher Ausgeprägtheit zu bestätigen.
Ansprechend auf die Identifizierung der Region 624 oder
einer anderen ähnlichen Region sehr hoher Ausgeprägtheit
wählt der Bildanalysebeschränkungsselektor 321 eine
oder mehrere Bildanalysebeschränkungen aus und wendet dieselben
an. Beispielsweise und nicht als Einschränkung wählt
bei einem Ausführungsbeispiel der Bildanalysebeschränkungsselektor 321 eine
Beschränkung, die ein Zoomen auf und von und/oder eine
Vergrößerung der Region 624 des Bilds 620 gestattet,
aus und wendet dieselbe an.
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Erzeugen von Bildanalysebeschränkungen
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7 ist
ein Flussdiagramm 700 eines Verfahrens gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zum Erzeugen
von Bildanalysebeschränkungen.
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Bei 705 des
Flussdiagramms 700 wird bei einem Ausführungsbeispiel
eine ausgewählte Layoutbeschränkung verwendet,
um einen Satz von Layoutdimensionen zu einem begrenzten Satz von
Layoutdimensionen einzugrenzen. Bei einem derartigen Ausführungsbeispiel
ist die verwendete Beschränkung eine Layoutbeschränkung,
die durch den Bildanalysebeschränkungs selektor 321 oder
den Stilbeschränkungsselektor 323 ausgewählt
und angewandt wird, um einen vorhergehend unbeschränkten Satz
von Layoutdimensionen einzugrenzen.
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In
einem Fall weist dies beispielsweise ein Verwenden einer automatisch
ausgewählten Layoutbeschränkung auf, um den Satz
von Layoutdimensionen einzugrenzen. Bei einem Ausführungsbeispiel wird
die automatisch ausgewählte Layoutbeschränkung
durch den Bildanalysebeschränkungsselektor 321 ausgewählt
und angewandt und beruht auf entweder einer automatischen Analyse
eines Bildinhalts, einer Benutzeranalyse eines Bildinhalts oder einer
Kombination derselben. Die Beschreibung von 6 legt detailliert
Beispiele dessen dar, wie der Bildanalysebeschränkungsselektor
Bildanalyselayoutbeschränkungen basierend auf Benutzereingaben und
automatischen Bildanalyseeingaben auswählt und anwendet.
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In
einem anderen Fall weist dies ein Verwenden einer ausgewählten
Layoutbeschränkung auf, die auf einer Stileingabe beruht,
um den Satz von Layoutdimensionen einzugrenzen, um einen begrenzten
Satz von Layoutdimensionen zu erzeugen. Die Stileingabe beruht auf
einer Benutzerstileingabe, einer Vorgabestileingabeeinstellung oder
einer Kombination derselben. Der Stilbeschränkungsselektor 323 wird
bei einem derartigen Ausführungsbeispiel verwendet, um
die verwendete Beschränkung auszuwählen und anzuwenden,
die auf einer Stileingabe basiert. Die Beschreibung von 5 legt
detailliert Beispiele dessen dar, wie sowohl vorgegebene Stileingabeeinstellungen
als auch benutzerausgewählte Stileingaben durch den Stilbeschränkungsselektor 323 verwendet
werden, um Stillayoutbeschränkungen auszuwählen
und anzuwenden.
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Es
ist ersichtlich, dass bei Ausführungsbeispielen, bei denen
mehr als eine ausgewählte Beschränkung verwendet
wird, um einen Satz von Layoutdimensionen auf einen begrenzten Satz
von Layoutdimensionen einzugrenzen, die ausgewählten Beschränkungen
durch den Bildanalysebeschränkungsselektor 321,
den Stilbeschränkungsselektor 323 oder beide ausgewählt
und angewandt werden.
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Bei 715 des
Flussdiagramms 700 wird bei einem Ausführungsbeispiel
zumindest eine Zufallslayoutbeschränkung verwendet, um
den begrenzten Satz von Layoutdimensionen auf einen reduzierten Satz
von Layoutdimensionen einzugrenzen. Der reduzierte Satz von Layoutdimensionen
weist mehr Beschränkungen und weniger dimensionale Freiheitsgrade
für ein Bildlayout auf als der begrenzte Satz von Layoutdimensionen.
Der Zufallsbeschränker 325 wählt die
verwendeten Beschränkungen auf zufällige Weise
aus und wendet dieselben an. Bei einem Ausführungsbeispiel
analysiert der Zufallsbeschränker 325 den begrenzten
Satz von Layoutdimensionen, der aus unbeschränkten Dimensionen
gebildet ist, die nach der Anwendung von Beschränkungen
verbleiben, die durch den Bildanalysebeschränkungsselektor 321,
den Stilbeschränkungsselektor 323 oder beide ausgewählt
und angewandt werden. Durch diese Analyse bestimmt der Zufallsbeschränker 325, welche
Dimensionen in dem begrenzten Satz von Layoutdimensionen unbeschränkt
bleiben. Der Layoutbeschränker 325 wählt
auf zufällige Weise eine oder mehrerer Beschränkungen
(wie vorhergehend beschrieben) aus und wendet dieselben auf eine oder
mehrere unbeschränkte Dimensionen des begrenzten Satzes
von Layoutdimensionen an. Bei einem Ausführungsbeispiel
wählt der Zufallsbeschränker 325 ferner
auf zufällige Weise weitere Beschränkungen aus
und wendet dieselben auf bereits beschränkte Dimensionen
an.
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Bei
einem Ausführungsbeispiel besteht der Zweck der Anwendung
zufälliger Beschränkungen darin, den begrenzten
Satz von Layoutdimensionen auf einen reduzierten Satz zu reduzieren.
Bei einem derartigen Ausführungsbeispiel macht der Zufallsbeschränker 325 dies
durch ein Anwenden von genug (oder mehr als genug) Zufallsbeschränkungen
auf unbeschränkte Dimensionen, um den begrenzten Satz von
Layoutdimensionen auf eine handhabbare Dimensionalität
zu reduzie ren, die einer Rechenressource zugeordnet ist, wie beispielsweise
einem Prozessor oder Bilderzeugungsprogramm in einem Versuchslayoutgenerator
oder einem Layoutoptimierer. Falls somit beispielsweise der begrenzte
Satz von Layoutdimensionen zehn dimensionale Freiheitsgrade aufweist
und der reduzierte Satz von Layoutdimensionen fünf oder
wenige Freiheitsgrade aufweisen muss, um handhabbar zu sein, wählt
der Zufallsbeschränker 325 auf zufällige
Weise Layoutbeschränkungen aus und wendet dieselben an,
um zumindest fünf der unbeschränkten Freiheitsgrade
zu beschränken.
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Bei
einem anderen Ausführungsbeispiel wählt, falls
der begrenzte Satz von Layoutdimensionen bereits ein handhabbarer
Lösungssatz ist, der Zufallsbeschränker 325 auf
zufällige Weise immer noch eine oder mehrere Beschränkungen
aus und wendet dieselben auf beschränkte oder unbeschränkte
Dimensionen des begrenzten Satzes von Layoutdimensionen an. Dies
bringt eine Zufälligkeit in den reduzierten Satz von Layoutdimensionen
ein, so dass sich ergebende Versuchsbildlayouts und Präsentationen,
die aus dem reduzierten Satz von Layoutdimensionen erzeugt werden,
einem Benutzer nicht reizlos und nicht sehr wiederholend erscheinen.
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Der
Zufallsbeschränker 325 wendet auf zufällige
Weise weniger als die Anzahl von Beschränkungen an, die
erforderlich ist, um den Lösungssatz in den Bereich einer
optimalen Handhabbarkeit für die Rechenressource zu bringen.
Man betrachte das vorhergehende Beispiel, bei dem zehn dimensionale Freiheitsgrade
verbleiben und eine optimale Handhabbarkeit mit fünf oder
weniger Freiheitsgraden erreicht wird. Bei diesem Ausführungsbeispiel
wird der Zufallsbeschränker 325 auf zufällige
Weise vier oder weniger Beschränkungen auswählen
und anwenden. Somit verbleibt eine größere Anzahl
von unbeschränkten Dimensionen in dem Lösungssatz
als für die Rechenressource optimal handhabbar ist. Dies bringt
eine Zufälligkeit in den reduzierten Satz von Layoutdimensionen
ein, und zwar durch ein gelegentliches Erzeugen eines Satzes von
Dimensionen, die die Rechen ressource dazu zwingen, eine Lösung von
dem Typ „das beste bis jetzt Gefundene" zu liefern.
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Bei 725 des
Flussdiagramms 700 wird bei einem Ausführungsbeispiel
der reduzierte Satz von Layoutdimensionen eingesetzt, um einen Satz
von Bildlayoutbeschränkungen für eine zeitlich
variable Anzeige von Bildern zu spezifizieren. Bei einem Ausführungsbeispiel
konsolidiert der Zufallsbeschränker 325 einen
Satz von Layoutbeschränkungen aus den Beschränkungen,
die verwendet wurden, um den Satz von Layoutdimensionen zu begrenzen
und zu reduzieren. Der Zufallsbeschränker 325 kombiniert diesen
konsolidierten Satz von Beschränkungen mit den verbleibenden
unbeschränkten Dimensionen des reduzierten Satzes von Layoutdimensionen,
um einen Satz von Bildlayoutbeschränkungen für
eine zeitlich variable Anzeige, wie beispielsweise eine Präsentation
vom Diaschautyp, eines Bildes oder Satzes von Bildern zu spezifizieren.
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Bei
einem anderen Ausführungsbeispiel bestimmt der Zufallsbeschränker 325 ferner
eine Mehrzahl von Beschränkungspermutationen aus dem spezifizierten
Satz von Layoutbeschränkungen. Jede Beschränkungspermutation
führt zu einem eindeutigen Bildlayout, wenn dieselbe auf
einen Satz von Bildern angewandt wird, beispielsweise durch einen Versuchslayoutgenerator.
Unter jetziger Bezugnahme auf die Bilder 610 und 620 von 6 kann
ein Beispiel einer derartigen Permutation ein Layout vorgeben, das
das Bild 620 allein anzeigt. Nach diesem Beispiel kann
die Permutation ferner auch erfordern, dass das Bild 620 auf
eine bestimmte Weise abgeschnitten wird, so dass die Region 626 entfernt
ist, dass das abgeschnittene Bild stationär in der Mitte
einer Betrachtungsregion für eine spezielle Zeitdauer angezeigt
wird, bis ein neues Layout dann angezeigt wird, und ferner dass
die sehr ausgeprägte Region 624 mit einer langsamen
Zoomgeschwindigkeit herangezoomt wird, während das abgeschnittene
Bild angezeigt wird.
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Bei 735 des
Flussdiagramms 700 ist bei einem Ausführungsbeispiel
der Satz von Bildlayoutbeschränkungen für eine
Verwendung bei einem Erzeugen eines Satzes von Versuchslayouts für
die zeitlich variable Anzeige von Bildern vorgesehen. Bei einem derartigen
Ausführungsbeispiel liefert der Zufallsbeschränker 325 den
ausgewählten Satz von Bildlayoutbeschränkungen
(vorhergehend in Verbindung mit dem Block 725 beschrieben)
als eine Ausgabe an der Ausgangsleitung 227. Die Ausgangsleitung 227 ist
mit dem Versuchslayoutgenerator 215 (2) oder
einem gewissen ähnlichen Element für eine Verwendung
bei einem Erzeugen von einem oder mehreren Versuchslayouts für
die Auswertung oder für eine Verwendung bei einer zeitlich
variablen Anzeige, wie beispielsweise einer Präsentation
vom Diaschautyp, eines Bilds oder Satzes von Bildern gekoppelt.
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Obwohl
der Gegenstand der vorliegenden Erfindung in einer Sprache beschrieben
wurde, die für strukturelle Merkmale und/oder verfahrenstechnische
Handlungen spezifisch ist, sollte klar sein, dass der Gegenstand,
der in den beigefügten Ansprüchen definiert ist,
nicht zwangsläufig auf die spezifischen Merkmale oder Handlungen
begrenzt ist, die oben beschrieben sind. Vielmehr sind die spezifischen Merkmale
und Handlungen, die oben beschrieben sind, als beispielhafte Formen
eines Implementierens der Ansprüche offenbart.
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Zusammenfassung
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Bei
einem Verfahren (400) zum Erzeugen eines dimensional handhabbaren
Satzes von Bildlayoutbeschränkungen wird eine ausgewählte
Beschränkung angewandt (410), um eine Dimension
eines hoch dimensionalen Lösungsraums zu begrenzen. Durch
eine zufällige Auswahl wird eine oder werden mehrere unbeschränkte
Dimensionen des hoch dimensionalen Lösungsraums identifiziert
(420), die, wenn dieselben beschränkt sind, den
hoch dimensionalen Lösungsraum weiter auf einen dimensional handhabbaren
Lösungsraum begrenzen. Die Handhabbarkeit des dimensional
handhabbaren Lösungsraums ist einer Fähigkeit
einer Rechenressource zugeordnet (430).
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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Zitierte Nicht-Patentliteratur
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- - A Model of
Saliency-Based Visual Attention for Rapid Scene Analysis, Laurent
Itti, Christof Koch und Ernst Niebur, IEEE Transactions an Pattern Analysis
and Machine Intelligence, November 1998 [0027]
- - Robust Real-Time Object Detection, Paul Viola und Michael
Jones, Second International Workshop an Statistical and Computational
Theories of Vision – Modeling, Learning, Computing, and Sampling,
13. Juli 2001 [0027]