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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine pharmazeutische Suspensionsformulierung
umfassend eine neue Stärke von Cefixim 200 mg/5 ml.
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Hintergrund der Erfindung
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Cefixim
ist ein halbsynthetisches Cephalosporin-Antibiotikum für
die orale Verabreichung. Es wurde zuerst im
US-Patent Nr. 4 409 214 der Fujisawa
Corporation, Japan, offenbart.
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Es
hat eine bakterizide Wirkung und der Wirkungsmechanismus basiert
auf der Inhibierung der Synthese der bakteriellen Zellwand.
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Es
ist für die Behandlung von Infektionen angebracht, die
durch verschiedene gram-positive und gram-negative Organismen verursacht
werden, hauptsächlich komplikationslos verlaufende Infektionen
der Harnwege, die durch E. coli und P. mirabilis hervorgerufen werden,
Mittelohrentzündung, hervorgerufen durch H. influenza,
M. catarrhalis und S. pyogenes, akute Bronchitis und Verschlimmerungen
der chronischen Bronchitis, hervorgerufen durch S. pneumonia und
H. influenza. Es ist gleichfalls angebracht bei komplikationslos verlaufender
Gonorrhöe verursacht durch N. gonorrhea. Es ist eines der
am meisten verschriebenen Arzneimittel für die pädiatrische
Verwendung.
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Cefixim
ist ein Arzneimittel, das in Wasser schlecht löslich ist.
Unter dem Gesichtspunkt der Bioverfügbarkeit ist die bevorzugte
Verabreichungsform kaum löslicher Medikamente wie beispielsweise
Beta-Lactam Antibiotika häufig eine wässrige Suspension.
Cefixim, oral verabreicht, wird ungefähr zu 40 bis 50%
absorbiert, sei es verabreicht mit oder ohne Nahrung.
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Kinder
von 12 Jahren oder darunter erhalten beispielsweise täglich
ungefähr 8 mg Cefixim/kg Körpergewicht. Die empfohlene
Dosis kann alternativ auf einmal verabreicht oder kann in zwei Einzeldosen
aufgeteilt werden (beispielsweise ungefähr 4 mg Cefixim/kg
Körpergewicht am Morgen und Abend). In Abhängigkeit
von der Schwere und des Ortes der Infektion ist eine Erhöhung
der täglichen Dosis auf 2 × 6 mg Cefixim/kg Körpergewicht
möglich. Erwachsene und Kinder über 12 Jahre können
400 mg Cefixim täglich erhalten. Die empfohlene tägliche
Dosis kann alternativ auf einmal verabreicht oder in zwei Einzeldosen
geteilt werden (am Morgen und Abend). Die Dosis sollte bei Patienten
mit merklich beeinträchtigter Nierenfunktion reduziert
werden.
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Feste
Dosierungsformen wie beispielsweise Tabletten und Kapseln haben
bestimmte Nachteile, da sie im Verdauungstrakt zerfallen müssen,
und dann muss sich das Medikament auflösen bevor es absorbiert
werden kann, was daher zu einer langsameren Absorption im Vergleich
zu der Suspensionsdosierungsform führt, und auch die Absorption
ist geringer als bei der Suspensionsdosierungsform, was zu Problemen
mit der Bioäquivalenz führt. Desgleichen haben
bestimmte Patientenpopulationen wie beispielsweise Kinder und alte Menschen
Schwierigkeiten beim Schlucken von Tabletten und Kapseln, und es
gibt eine praktische Grenze bezüglich der Größe
und daher bezüglich der Dosis, die geschluckt werden kann.
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Die
oralen Suspensionsdosierungsformen haben bestimmte Vorteile gegenüber
den oben erwähnten Dosierungsformen, besonders in Populationssegmenten
wie beispielsweise in der Pädiatrie und Geriatrie, wo Probleme
beim Schlucken der festen Dosierungsformen auftreten. Weiter erzeugt
die orale Suspensionsdosierungsform durchschnittliche Peak-Konzentrationen,
die ungefähr 25% bis 50% höher sind als bei konventionellen
Tabletten. Die Fläche unter der Zeit-gegen-Konzentration-Kurve
ist bei der oralen Suspension um ungefähr 10% bis 25% größer
als bei der konventionellen Tablette nach Dosierungen von 100 bis
400 mg, wenn sie bei normalen erwachsenen Freiwilligen getestet
werden.
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US-Patent Nr. 4 079 138 von
American Home Products Corporation beschreibt eine beständige
Suspension mit einer nicht-wässrigen Basis als Vehikel
für aktive Substanzen, die gegen Hydrolyse empfindlich sind.
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US-Patent Nr. 5 776 926 von
Merck offenbart Cefixim-Zusammensetzungen in der Form von nicht-wässrigen
Suspensionen.
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Cefixim
ist gegenwärtig in einer Anzahl verschiedener Formulierungen
in verschiedenen Stärken für erwachsene und pädiatrische
Patienten verfügbar, beispielsweise als Tabletten umfassend
200 mg und 400 mg Cefixim, und als orale Suspension umfassend 100
mg/5 ml Cefixim.
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Bei
einigen Patientenpopulationen ist die Komplianz für die
gegenwärtig verfügbare Suspension niedrig gemäß des
Erfordernisses einer Dosierung von mehr als 100 mg bei bestimmten
Krankheitszuständen. Der Mangel an Verfügbarkeit
einer oralen Suspensionsdosierungsform umfassend mehr als 100 mg/5
ml Cefixim führt zu niedrigen Komplianzraten (beispielsweise
Verschütten).
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Es
besteht ein Bedürfnis, eine orale Suspension höherer
Stärke in einer Einheitsdosis zur Verbesserung der Patienten-Komplianz
zu entwickeln, und um die Häufigkeit der Dosierung zu reduzieren.
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Ziele der Erfindung
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Das
Ziel der Erfindung ist es, eine Suspensionsdosierungsform zur Verfügung
zu stellen, die eine Einheitsdosis von mehr als 100 mg/5 ml und
nicht mehr als 400 mg/5 ml von Cefixim und pharmazeutisch verträgliche
Hilfsstoffe umfasst.
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Das
grundsätzliche Ziel der Erfindung ist es, eine Suspensionsdosierungsform
zur Verfügung zu stellen, die im Wesentlichen aus einer
Einheitsdosis von 200 mg/5 ml Cefixim und pharmazeutisch verträglichen Hilfsstoffen
besteht.
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Ein
weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Suspensionsdosierungsform
zur Verfügung zu stellen, welche Cefixim umfasst, wobei
besagte neue Suspension der Stärke 200 mg/5 ml bioäquivalent
zu einer Suspension von 2 × 100 mg/5 ml umfassend Cefixim-Trihydrat
ist, welches unter der Bezeichnung „Suprax®"
vermarktet wird.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur
Behandlung der akuten bakteriellen Mittelohrentzündung
(Otitis media), des Rachenkatarrhs (pharyngitis), der Mandelentzündung
(Tonsillitis), der akuten und chronischen Bronchitis mit einer oralen
Suspension von Cefixim zur Verfügung zu stellen, wobei
besagte Suspensionsform im Wesentlichen aus einer Einheitsdosis
von 200 mg/5 ml von Cefixim und pharmazeutisch verträglichen
Hilfsstoffen besteht.
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Ein
weiteres Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren für komplikationslos
verlaufende Infektionen der Harnwege und der Gonorrhöe
mit einer oralen Suspension von Cefixim zur Verfügung zu
stellen, wobei besagte Suspensionsform im Wesentlichen aus einer
Einheitsdosis von 200 mg/5 ml von Cefixim und pharmazeutisch verträglichen
Hilfsstoffen besteht.
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Detaillierte Beschreibung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung stellt eine orale Suspension zur Verfügung,
welche eine Einheitsdosis von größer als 100 mg/5
ml und nicht mehr als 400 mg/5 ml von Cefixim umfasst.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform stellt die vorliegende
Erfindung eine orale, pharmazeutische Suspensionszusammensetzung
zur Verfügung, welche Cefixim 200 mg/5 ml umfasst.
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In
einer weiteren Ausführungsform stellt die vorliegende Erfindung
eine orale, pharmazeutische Suspensionszusammensetzung zur Verfügung,
welche Cefixim 200 mg/5 ml umfasst, welche bioäquivalent
zu einer Suspensionsdosierungsform von Cefixim 2 × 100
mg/5 ml ist, die unter dem Handelsnamen Suprax® vermarktet
wird.
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Der
Begriff Cefixim wie hierin verwendet bezeichnet auch verschiedene
Salzformen von Cefixim einschließlich der gewöhnlich
verwendeten Trihydrat-Salzform.
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Der
Begriff „orale Suspension" schließt in seinem
Umfang Kompositionen ein, ist aber nicht auf diese begrenzt, die
ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Pellets zur
Suspension, die beschichtet oder unbeschichtet sein können,
Granulate zur Suspension, in der Form eines Einheitsdosispakets
(manchmal im Stand der Technik auch als „Packung" bezeichnet),
in der Form einer Suspension, die aus einem Einheitsdosispaket hergestellt
wird, in der Form eines Pulvers für die orale Suspension,
in der Form einer Einheit, die in Schlückchen eingenommen
wird und in der Form einer oralen Suspension als solcher (flüssige
Suspension) und Kombinationen beispielsweise beschichteter Pellets,
die in eine Einheit für in Schlückchen zu trinkender Dosierungen
oder in eine Packung gefüllt sind. Es wird festgehalten,
dass, wenn eine Einheitsdosispackung gebildet wird, sie wahrscheinlich
hauptsächlich in der Form einer Suspension vorliegt, wenn
sie gemäß der Anweisungen hergestellt wird, obwohl
der Umfang der Suspension gegenüber der Lösung
von einer Anzahl von Faktoren wie dem pH-Wert abhängig
ist.
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Bevorzugte
orale, pharmazeutische Suspensionszusammensetzungen umfassend Cefixim
liegen in der Form eines Pulvers zur Suspension vor.
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Die
orale, pharmazeutische Suspensionszusammensetzung kann abhängig
von der Dosierungsform zusätzlich mindestens einen Hilfsstoff
umfassen, sei es beispielsweise als Pellets oder als Granulate zur
Suspension usw. Der Hilfsstoff kann ein oder mehrere Hilfsstoffe
sein ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Verdünnungsmitteln,
Süßstoffen, Viskosität erhöhendes
Mittel, Dispergiermitteln, Konservierungsmitteln, Aromastoffen und ähnlichen
Hilfsstoffen. Ein Hilfsstoff kann mehr als eine Funktion ausüben.
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Verdünnungsmittel
umfassen, sind aber nicht begrenzt auf, Rohrzucker, Sorbit, Xylit,
Dextrose, Fructose, Maltit, Zucker-Kalium, Aspartam, Saccharin,
Saccharin-Natrium, und Gemische davon. Ein bevorzugtes Verdünnungsmittel
der vorliegenden Verbindung ist Rohrzucker. Verdünnungsmittel
können auch als Süßstoffe verwendet werden.
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Geeignete
Süßstoffe umfassen, sind aber nicht begrenzt auf,
natürliche Süßstoffe, wie beispielsweise Zucker,
wie beispielsweise Fructose, Glucose, Rohrzucker, Zuckeralkohole,
wie beispielsweise Mannit, Sorbit oder Gemische davon, und künstliche
Süßstoffe wie Natrium-Saccharin, Natrium-Cyclamat
und Aspartam.
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Der
Begriff „Viskosität erhöhendes Mittel"
wie hier verwendet, betrifft einen Wirkstoff oder ein Gemisch von
Wirkstoffen, die die Dicke einer Flüssigkeit erhöhen
und dadurch den wirksamen Wirkstoff suspendiert halten, womit eine
genaue Dosierung ermöglicht wird. Viskosität erhöhende
Mittel umfassen, sind aber nicht begrenzt auf, Xanthangummi, Guargummi,
Gummiarabicum, Algininsäure, Natriumalginat, Propylenglykolalginat,
Povidon, Carbomer, Salze von Carboxymethylcellulose, Methylcellulose,
Ethylcellulose, Hydroxethylcellulose, Hydroxypropylcellulose, Hydroxypropylmethylcellulose,
Bentonit, Polydextrose, Carrageenan, Rohrzucker, Sorbit, Xylit,
Dextrose, Fructose, Maltit, Gelatine, Tragacanth, einen Polyvinylalkohol,
Cetearylalkohol, kolloidales Siliziumdioxid und Gemische davon.
Ein bevorzugtes Viskosität erhöhendes Mittel der
vorliegenden Erfindung ist Xanthangummi.
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Dispergiermittel
umfassen, sind aber nicht begrenzt auf, kolloidales Siliziumdioxid
und oberflächenaktive Stoffe, wobei der oberflächenaktive
Stoff alleine oder als Gemisch mit einem oder mehreren oberflächenaktiven
Stoffen verwendet wird. Kombinationen kolloidalen Siliziumdioxids
mit einem oder mehreren oberflächenaktiven Stoffen können
gleichfalls verwendet werden.
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Der
Begriff „Aromastoff" wie hier verwendet, bezieht sich auf
einen Wirkstoff oder ein Gemisch von Wirkstoffen, welche dem Gemisch
ein Aroma verleihen. Aromastoffe umfassen, ohne aber darauf begrenzt
zu sein, künstliches Erdbeeraroma, künstliches
Bananenaroma und künstliches Sahnearoma. Ein bevorzugter Aromastoff
der vorliegenden Erfindung ist Erdbeeraroma.
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Der
Begriff „Konservierungsmittel" wie hierin verwendet, bezieht
sich auf einen Wirkstoff oder ein Gemisch von Wirkstoffen, welche
verwendet werden, eine Zusammensetzung gegen antimikrobielle Aktivität
zu schützen (beispielsweise Hefe, Schimmel, Bakterien).
Konservierungsmittel umfassen, ohne aber darauf begrenzt zu sein,
Natriumbenzoat, Benzoesäure, Ethylendiamintetraessigsäure,
Sorbinsäure, Benzethoniumchlorid, Benzalkoniumchlorid,
Bronopol, Bronopol, Butylparaben, Methylparaben, Methylparaben,
Ethylparaben, Propylparaben, Thiomerosol, Natriumpropionat, Chlorhexidin,
Chlorbutanol, Chlorkresol, Kresol, Imidharnstoff, Phenol, Phenylquecksilbersalze,
Kaliumsorbat, Propylenglykol, und Gemische davon. Ein bevorzugtes
Konservierungsmittel der vorliegenden Erfindung ist Natriumbenzoat.
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All
diese Hilfsstoffe können in Mengen verwendet werden, die
dem Fachmann bekannt sind. Die oralen Suspensionszusammensetzungen
können durch Mittel hergestellt werden, die dem Fachmann
bekannt sind.
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Die
Anwendbarkeit der Erfindung kann an Hand der folgenden, nicht-beschränkenden
Beispiele gesehen werden: Beispiel 1 Cefixim-Suspension 200 mg/5 ml
| Bestandteile | Menge
pro Tablette (mg) |
| Cefixim
entsprechend wasserfreiem Cefixim | 200,00 |
| Xanthangummi | 10,00 |
| Natriumbenzoat | 10,00 |
| Kolloidales
Siliziumdioxid | 25,00 |
| Erdbeeraroma | 25,00 |
| Rohrzucker | 2230,00 |
| Gesamtgewicht | 2500.00 |
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Kurz dargestelltes Herstellungsverfahren:
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Siebe
Cefixim und Rohrzucker getrennt durch ein geeignetes Sieb. Siebe
auch die anderen Hilfsstoffe wie Xanthangummi, kolloidales Siliziumdioxid,
Natriumbenzoat und Erdbeeraroma. Cefixim und die obigen Hilfsstoffe
werden mit ungefähr 20 Gewichts-% des gesamten Rohrzuckers
vermahlen.
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Alle
Hilfsstoffe werden zusammen mit dem Arzneimittel in einen Mischer
gegeben und für eine bestimmte Zeitspanne gemischt.
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Bioäquivalenz-Studie
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Es
wurde eine Bioäquivalenz-Studie durchgeführt unter
Verwendung der Suspension (Test) umfassend Cefixim 200 mg/5 ml wie
in Beispiel 1 hergestellt im Vergleich zur kommerziell erhältlichen
oralen Suspension „Suprax®"
(Referenz) unter Verwendung von 25 gesunden menschlichen Freiwilligen.
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10
ml des Referenzprodukts wurden im Vergleich zu 5 ml des Testprodukts
verabreicht.
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Die
Bioäquivalenz-Daten für diese Studie sind unten
in Tabelle 1 gezeigt. Die Studie wurde bezüglich der AUC-
und C
max-Werte überwacht, die mit
dem Testprodukt und dem Referenzprodukt erhalten wurden. Die AUC-Werte
sind Auftragungen der Serumkonzentrationen von Cefixim entlang der
Ordinate (Y-Achse) gegen die Zeit auf der Abszisse (X-Achse). Im
Allgemeinen stellen die Werte für AUC eine Anzahl von Werten
dar, die aus allen Subjekten einer Population genommen werden und
sind daher Mittelwerte, die über die gesamte Population
gemittelt sind. C
max, das beobachtete Maximum
in einer Auftragung der Serumkonzentration von Cefixim (Y-Achse)
gegen die Zeit (X-Achse), ist in gleicher Weise ein Mittelwert.
Die Verhältnisse der logarithmisch transformierten Mittelwerte
für C
max und AUC für das
Test- und das Referenzprodukt (T/R-Verhältnis) ist ein
Maß für die Bioäquivalenz zwischen dem
Test- und dem Referenzprodukt. Werte zwischen 80 und 125% für
die 90%-Vertrauensintervalle dieser Werte zeigen Bioäquivalenz
an wie von der USFDA empfohlen. Tabelle 1: Daten der vergleichenden Nüchternbioäquivalenz-Studie
einer Cefixim-Suspension 200 mg/5 ml gegen eine kommerziell erhältliche
Suspensionsformulierung „Suprax
®"
2 × 100 mg/5 ml. n = 25
| Pharmakokinetische
Parameter | Logarithmisch
transformiertes T/R-Verhältnis der kleinsten mittleren
Quadrate | 90%-Vertrauensintervalle
der logarithmisch transformierten Daten |
| Cmax | 103,5 | 95,32–112,34 |
| AUC0-t | 106,2 | 96,79–116,56 |
| AUC0-inf | 105,7 | 96,72–115,62 |
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Aus
den Ergebnissen dieser Studie können wir schließen,
dass Cefixim-Suspension 200 mg/5 ml Suspension Bioäquivalenz
gegenüber der vermarkteten Suspensionsformulierung „Suprax®" 2 × 100 mg/5 ml aufweist.
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Daher
stellt diese Erfindung eine pharmazeutische Suspensionszusammensetzung
zur Verfügung, welche Cefixim 200 mg/5 ml umfasst, welche,
wenn sie Menschen verabreicht wird, für Cefixim ein AUC
und Cmax nachweist, welches im Wesentlichen äquivalent
zu den AUC- und Cmax-Werten ist, die mit
zwei Mal der Dosis einer oralen Suspensionsformulierung umfassend
Cefixim-Trihydrat erhalten wird, die unter dem Namen „Suprax®" vermarktet wird, wenn diese Menschen
verabreicht wird.
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Wie
hierin verwendet bedeutet der Begriff „im Wesentlichen äquivalent",
dass die zwei Produkte bioäquivalent sind innerhalb des
Rahmens der Richtlinien für Bioäquivalenz wie
von der USFDA empfohlen, wie er bereits früher ausgearbeitet
wurde.
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Daher
stellt die Erfindung auch ein Verfahren zum Erreichen der Bioäquivalenz
zwischen einer neuen Suspensionsdosierungsform von Cefixim 200 mg/5
ml und einer Suspension umfassend Cefixim 100 mg/5 ml zur Verfügung.
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Die
Ausführungsformen der Erfindung, in welchen ein ausschließliches
Eigentum oder Privileg beansprucht wird, sind wie folgt definiert.
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Zusammenfassung
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Pharmazeutische
Suspensionsformulierung umfassend eine Dosis größer
als 100 mg/5 ml Cefixim und pharmazeutisch verträgliche
Hilfsstoffe.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - US 4409214 [0002]
- - US 4079138 [0009]
- - US 5776926 [0010]