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DE112007000126T5 - Dichtungsbaugruppe mit Schutzfilter - Google Patents

Dichtungsbaugruppe mit Schutzfilter Download PDF

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DE112007000126T5
DE112007000126T5 DE112007000126T DE112007000126T DE112007000126T5 DE 112007000126 T5 DE112007000126 T5 DE 112007000126T5 DE 112007000126 T DE112007000126 T DE 112007000126T DE 112007000126 T DE112007000126 T DE 112007000126T DE 112007000126 T5 DE112007000126 T5 DE 112007000126T5
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DE
Germany
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fluid seal
unit
seal assembly
protective filter
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Withdrawn
Application number
DE112007000126T
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English (en)
Inventor
Alex Buffalo Grove PAYKIN
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SKF USA Inc
Original Assignee
SKF USA Inc
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Publication date
Application filed by SKF USA Inc filed Critical SKF USA Inc
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/32Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings
    • F16J15/3268Mounting of sealing rings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/02Sealings between relatively-stationary surfaces
    • F16J15/06Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces
    • F16J15/064Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces the packing combining the sealing function with other functions
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Abstract

Fluiddichtungsbaugruppe, enthaltend eine Fluiddichtungseinheit, die einen elastomeren Dichtungskörper und ein Dichtungsband aufweist, das durch das Zusammentreffen von luft- und ölseitigen Oberflächen definiert ist, wobei die Fluiddichtung dazu ausgelegt ist, ein hin- und herbewegliches Element abzudichten, sowie eine Schutzfiltereinheit für die Fluiddichtungseinheit, wobei der Schutzfilter auf der Ölseite der Fluiddichtung liegt, wobei die Fluiddichtungseinheit auch eine relativ starre, sich axial erstreckende Gehäuseeinheit enthält, die eine elastomere Außendurchmesseroberfläche, die zur engen Aufnahme innerhalb einer Dichtungssenkbohrung ausgelegt ist, sowie eine elastomere Innendurchmesseroberfläche aufweist, wobei die Schutzfiltereinheit einen sich axial erstreckenden Abschnitt, einen sich radial erstreckenden Abschnitt, der ein feinmaschiges Filtersieb enthält, sowie ein radial innerstes Mittel aufweist, das zum Kontaktieren des hin- und herbeweglichen Elements in Partikel-fernhaltender Beziehung angelegt ist, wobei der sich axial erstreckende Abschnitt der Schutzfiltereinheit eng in die elastomere Innendurchmesseroberfläche eingreift, die auf dem sich axial erstreckenden inneren Abschnitt der Gehäuseeinheit aufliegt.

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Fluiddichtungsbaugruppen und insbesondere die Kombination von Fluiddichtungseinheiten mit spezialisierten Schutzfiltereinheiten, wodurch eine Dichtungsbaugruppe bereitgestellt werden kann, die im Gebrauch in einer verbesserten problemfreien Weise arbeitet. Die Erfindung betrifft im einen Aspekt eine spezialisierte Schutzfiltereinheit, die für den Gebrauch mit einer Fluiddichtung ausgelegt ist, sowie die Kombination einer Schutzfiltereinheit mit einer zugeordneten Dichtungseinheit zur Bildung einer neuartigen Dichtungsbaugruppe. Die Erfindung liefert eine Dichtung mit erhöhter Zuverlässigkeit, insbesondere bei solchen spezialisierten Dichtungen, worin ein hoher Innendruck und die Möglichkeit von Partikel-Verunreinigungen vorliegen.
  • Moderne Fluiddichtungen sind im Gebrauch außerordentlich vielseitig und sind in der Lage, z. B. Öl unter sich verändernden Druck- und Temperaturbedingungen, leckagefrei über eine Lebensdauer von Millionen von Maschinenzyklen abzudichten. Eine typische Öldichtung, die in einer Hydraulikkreisanwendung verwendet wird, umfasst nun allgemein ein steifes äußeres Gehäuseelement, wie etwa einen Metallstanzling oder dgl., mit dem ein elastomerer Dichtungslippenkörper verbunden ist. Das Gehäuse kann teilweise oder vollständig mit dem elastomeren Material umgeben sein, zu dem Zweck, die Dichtung in einem zugeordneten Maschinenteil, d. h. in einer GehäuseSenkbohrung, anzuordnen und zu montieren.
  • Der Lippenabschnitt des elastomeren Dichtungskörpers läuft über eine drehende oder hin- und hergehende Welle oder eine solche, die im Gebrauch beiden Bewegungen unterliegt. Insbesondere kann in einer Anzahl von Hydraulikmechanismen, einschließlich Kraftfahrzeug-Servolenkeinheiten, Öl oder ein ähnliches Hydraulikfluid innerhalb eines abgedichteten Hohlraums unter extremen Drücken gehalten werden, welche bis zu 500 bis 2.000 psi oder darüber erreichen können. Die Dichtung, die das Öl in einem im Innenraum eines solchen Mechanismus bildenden Hohlraums zurückhält, enthält gewöhnlich eine primäre Lippe und enthält häufig auch eine oder mehrere Hilfs- oder Fernhaltelippen, die als Teil der primären Dichtungslippe ausgebildet sind, oder separat ausgebildet sind, und mit einer anderen Komponente verwendet werden, die im Gebrauch der Dichtungseinheit zugeordnet ist.
  • Servolenkungsmechanismen, insbesondere solche vom Zahnstangen- und Ritzeltyp, enthalten eine hin- und herbewegliche Welle oder Zahnstange mit Endabschnitten, die sich in den abgedichteten Bereich hinein und aus diesem heraus bewegen, unterstützt durch starke Kräfte, die wiederum in dem Hydraulikfluid erzeugt werden, welches durch die Dichtung eingeschlossen werden soll. Existierende Dichtungskonstruktionen sind vollständig in der Lage, solches Fluid innerhalb des abgedichteten Bereichs zu halten, auch unter diesen Hochdruckbedingungen, für eine extrem hohe Anzahl von Zyklen, solange eine geeignete Dichtungsumgebung erhalten bleibt.
  • Jedoch ist diese Leistungsfähigkeit vom Vorhandensein der richtigen Arbeitsbedingungen abhängig. Damit Dichtungen in dieser Weise arbeiten, muss der abgedichtete Teil, der sich relativ zu der Dichtung hin- und herbewegt, ein Oberflächenfinish haben, das in eng definierte Grenzen fällt, und die Konstruktion des Mechanismus muss eine großzügige Zufuhr von Fluid gestatten, das sich an der Dichtungs-Wellen-Grenzfläche befindet. In vielen Fällen wird eine ansonsten zufriedenstellende Dichtung lecken, oder ein abgedichtetes Teil kann ernsthaft verkratzt oder anderweitig beschädigt werden, wenn Verunreinigungen, die sich in dem abzudichtenden Fluid befinden, diese Grenzfläche erreichen. Wenn somit, in einer typischen Kraftfahrzeug-Servolenkanwendung, Metallspäne oder andere Überbleibsel von dem Bearbeitungsprozess ihren Weg in das Hydraulikfluid finden, können sich diese Partikel zwischen der Dichtungslippe und dem abgedichteten Teil einnisten. Im Verlauf der Zeit und fortlaufender Hin- und Herbewegung des abgedichteten Teils könnte sich ein Kratzer oder eine Nut in dem Teil auf einen Grad entwickeln, der ausreicht, um eine Dichtungsleckage hervorzurufen; in einigen Fällen ist die Beschädigung derart, dass nicht nur die Dichtung, sondern auch die Welle oder das andere Element ersetzt werden müssen.
  • Es braucht nicht gesagt zu werden, dass der Aufwand zum Austausch abgedichteter Teile, die Abschnitte eines Hydraulikmechanismus bilden, beträchtlich sein kann, insbesondere dort, wo die hohen Kosten eines Facharbeiters und Probleme darin, Zugang zu dem abgedichteten Teil zu erlangen, berücksichtigt werden. Noch ferner könnte der Endverbraucher eines Produkts dieser Art eine Ölleckage und/oder das Erfordernis, ein Teil eines wichtigen Mechanismus auszutauschen, als Hinweis auf geringe Fahrzeugqualität wahrnehmen, mit extrem nachteiligen Gesamtkonsequenzen für die Hersteller und Händler der fraglichen Fahrzeuge. Die gleichen Bedenken gelten auch in Bezug auf jene Lieferanten, die Komponenten oder Unterbaugruppen an Hersteller und/oder Zusammenbauer von Fahrzeugen liefern.
  • Demzufolge gab es Bedarf nach einem verbesserten Dichtungssystem, das nach Möglichkeit sicherstellt, dass ein Fehler darin, außerordentlich saubere einzelne Maschinenelemente vorzusehen, nicht in einem nachfolgenden Dichtungsausfall mit einhergehendem großen Aufwand, Reputationsverlust für die Qualität und in einigen Fällen Totalausfall von teueren abgedichteten Maschinenteilen resultiert.
  • Bei der Herstellung von Hydraulikbaugruppen, einschließlich Servolenkeinheiten, ist es gut bekannt, dass komplexe Bearbeitungsoperationen, einschließlich Bohren, Honen, Senkbohren, Gewindeschneiden, Stirnfräsen oder andere Endbearbeitungsschritte erforderlich sind. Diese Operationen werden gewöhnlich an hochkomplexen automatischen Maschinen aufeinanderfolgend durchgeführt. Wenn die Bearbeitungs- und Endbearbeitungszyklen abgeschlossen sind, soll das Teil derart gereinigt werden, dass in dem endbearbeiteten Teil keine Späne oder andere Reste von dem Bearbeitungsvorgang verbleiben.
  • Jedoch gibt es, wie bei anderen hochautomatisierten und durchkonstruierten Produkten, es immer Potenzial für einen isolierten Fehler, und als Ergebnis gab es Bedarf nach einem Produkt, wie es durch die vorliegende Erfindung bereitgestellt wird, dass die Möglichkeit eines solchen Ausfalls weiter verringert und dies bevorzugt bei hoher Zuverlässigkeit und geringen Kosten tut.
  • Gemäß der Erfindung wird ein Dichtungssystem mit einer verbesserten Form einer Schutzfiltereinheit und einer Wischlippe bereitgestellt, worin eine Schutzfiltereinheit im Tandem mit einer existierenden Hochdruckdichtung verwendet wird, wobei der Filter derart angeordnet ist, dass er alles einfangen wird, was sich immer an Spänen oder Abfall in dem Fluid befinden könnte, und diese entweder auf der Oberfläche der Dichtung zurückhalten oder diese auf einem Bereich eingrenzen, wo sie durch starke Hydraulikwirkung zwischen der Dichtungslippe und dem hin- und hergehenden Teil nicht eingeklemmt werden können.
  • In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass moderne Hydraulikdichtungen derart ausgestaltet sind, dass dann, wenn der Druck in dem abgedichteten Hohlraum ansteigt, dieser Druck um den Außenumfang des elastomeren Dichtungslippenkörpers herum ausgeübt wird, und dies wiederum eine erhöhte radiale Dichtdruckbelastung das Elastomer auf die Oberfläche des abgedichteten Teils ausübt. In anderen Worten, wenn die Tendenz des Hydrualikdrucks, eine Leckage zu verursachen, ansteigt, steigt die Dichtkraft, die an der Dichtlippen-Maschinenelement-Grenzfläche erzeugt wird, entsprechend an, um diese Leckagetendenz oder dieses Leckagepotenzial zu vermeiden. Somit wird die Dichtung durch den Druck grundlegend nicht beeinträchtigt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung sind verbesserte Filterelemente vorgesehen, die separat herstellbar sind, aber im Gebrauch im Tandem mit existierenden Dichtungen eingesetzt werden, um ein neuartiges Dichtungssystem und einen abgedichteten Mechanismus zu bilden.
  • Im Hinblick auf den Mangel herkömmlicher Dichtungen, insgesamt für eine zufriedenstellende Verunreinigungs-Reduktion und/oder Steuerungswirkung zu sorgen, die gegenwärtig von Hydraulikmechanismen gefordert wird, einschließlich Servolenkeinheiten, ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Schutzfilterbaugruppe zur Verwendung mit einer Dichtung bereitzustellen, um einen abgedichteten Hydraulikmechanismus zu bilden.
  • Eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kombination einer neuartigen Schutzfiltereinheit- und Fluiddichtungsbaugruppe anzugeben, die vormontierbar ist und als Einheit vor, während und nach dem Einsetzen in einen Abschnitt des abgedichteten Mechanismus für einen starken Rückhalt sorgt, sodass sie durch Veränderungen von Druck und Temperatur nicht beeinträchtigt wird.
  • Eine andere Aufgabe ist es, eine Dichtunganordnung anzugeben, die eine betriebsmäßig integrale Filtereinheit enthält, die dazu ausgelegt ist, die sogenannte Ölseite der Dichtung vor Verunreinigung durch im Fluid enthaltene Abschliffe oder andere abrasive Reste zu schützen.
  • Eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schutzfiltereinheit für eine Öldichtung anzugeben, welche Filtereinheit aus leicht verfügbaren Materialien durch existierende Technologie hergestellt ist und die daher bei geringen Kosten massenproduziert werden kann.
  • Eine noch weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schutzfiltereinheit für eine Dichtungsbaugruppe anzugeben, die einen Ring oder ein Gehäuse enthält, das zur Ausrichtung und zum Passsitz mit einer zugeordneten Dichtungseinheit ausgelegt ist und die, zusätzlich zum Ring oder Gehäuse, ein sich radial einwärts erstreckendes Schutzfiltersieb, das an dem Ring oder Gehäuse befestigt ist, sowie eine Wischlippe am Innendurchmesser der Dichtung enthält.
  • Eine noch andere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schutzfiltereinheit für eine Fluiddichtung anzugeben, welche Filtereinheit einen äußeren Stützring enthält, der an dem Gehäuse einer zugeordneten Dichtungseinheit befestigbar ist, und der eine Fernhaltelippe und einen zweiten Filter an seinem Innendurchmesser aufweist, in flexiblem Kontakt mit einer Welle, mit einem Filtermittel zwischen den Innen- und Außendurchmessern, um eine Verunreinigung der zugeordneten Dichtung durch Partikel in dem abgedichteten Fluid zu verhindern.
  • Es ist auch Aufgabe der Erfindung, eine Dichtungbaugruppe anzugeben, die eine Schutzfiltereinheit enthält, sowie eine Hochdruckdichtungsbaugruppe, die ein Gehäuse und einen elastomeren Dichtungskörper enthält, wobei das Gehäuse und ein Abschnitt des Dichtungskörpers zusammenwirken, um eine Dauerbefestigungsfläche für die Filtereinheit zu bilden, und worin die Filtereinheit eine äußere Gehäuseeinheit mit Abschnitten der Filtereinheit enthält und das Dichtungsgehäuse mit dem anderen in Sperreingriff bringbar ist, wodurch der Filter und die ölseitige Wischlippe in Bezug auf den Rest der Dichtung permanent positioniert sein können.
  • Eine noch weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine mehrteilige Dichtungsbaugruppe anzugeben, welche enthält: eine oder eine andere Form eines Filterelements, ein Dichtungselement, das an der Filtereinheit permanent befestigbar ist, sowie ein Hilfselement, das eine Antiextrusions- oder Gegenstützeinheit für den elastomeren primären Dichtungslippenkörper des Dichtungselements aufweist, mit einer Hilfs- oder Fernhaltelippe, die Abschnitte aufweist, die an die Innenoberfläche des abgedichteten Bereichs angreifen.
  • Eine noch weitere Aufgabe der Erfindung ist es, einen abgedichteten Mechanismus anzugeben, enthaltend ein Gehäuse, ein Maschinenelement mit einem Teil, das in das Gehäuse und aus diesem heraus hin- und herbeweglich ist, sowie eine Komposit-Dichtungsbaugruppe für das Gehäuse und das hin- und herbewegliche Teil, wobei die Dichtungsbaugruppe enthält: eine primäre Dichtungeinheit mit einem Gehäuse und einem elastomeren Dichtungslippenabschnitt, eine Schutzfiltereinheit, die axial einwärts der primären Dichtungseinheit angeordnet ist und ein Filterelement enthält, wobei die Dichtungsbaugruppe ferner zumindest eine Hilfs- oder Fernhaltelippe enthält, mit einem Stütz- oder Druckabsorptionselement für Abschnitte des Körpers der primären Dichtungslippe.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorstehenden und andere Ziele und Vorteile der Erfindung werden in der Praxis erreicht, indem eine Dichtungsbaugruppe für eine Welle angegeben wird, worin eine Schutzfiltereinheit ein ringförmiges Außengehäuse enthält, das zur sperrenden Positionierung an einer radialen Innenoberfläche einer Fluiddichtungseinheit ausgelegt ist, und ein Filterelement aufweist, das sich radial einwärts der äußeren Gehäuseeinheit erstreckt, mit einer Fernhalte- oder Schab-Lippe oder dgl., die sich von der innersten Position der Filtereinheit einwärts erstreckt und die Welle kontaktiert.
  • Die exakte Art und Weise, mit der die vorstehenden und anderen Ziele und Vorteile der Erfindung in der Praxis erreicht werden, werden klarer ersichtlich, wenn auf die folgende detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführung der Erfindung Bezug genommen wird, die als Beispiel angegeben ist und in den beigefügten Zeichnungen gezeigt ist, worin gleiche Bezugszahlen durchgehend entsprechende Teile bezeichnen.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine vertikale Schnittansicht eines Abschnitts der Kompositöldichtung der Erfindung, welche einen Teil des Filters und eines Fernhalteabschnitts zeigt, der innerhalb einer zugeordneten Hochdruckdichtung ortsfest ist, und die Senkbohrung und die Welle in gestrichelten Linien zeigt;
  • 2 ist eine Endansicht der Dichtungsbaugruppe von 1;
  • 3 ist eine partielle Schnittansicht, die eine andere Form des Filters und eines Filterhalters und der Fernhaltelippe am Innendurchmesser der Filtereinheit zeigt;
  • 4 ist eine Rückansicht der Filterlippe von 3;
  • 5 ist eine vertikale Schnittansicht einer anderen Form einer Dichtungsbaugruppe, die eine noch weitere Form eines Filters und eines Fernhalteelements der Erfindung zeigt;
  • 6 ist eine teilgeschnittene vertikale Ansicht eines Abschnitts des Filters und der Fernhaltelippe einer anderen Dichtungsform;
  • 7 ist eine vertikale Schnittansicht einer Position einer anderen Dichtungsform und zeigt ein Filterelement und ein O-Ring-Fernhalteelement; und
  • 8 ist eine Perspektivansicht des Filters und des Fernhalteelements von 7.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungen der Erfindung
  • Während die bevorzugten Formen der gezeigten Fluiddichtungen nur Beispiele der Formen von Dichtungen sind, die schließlich hergenommen werden, werden dem Fachkundigen andere Modifikationen oder Versionen der beschriebenen Ausführungen ersichtlich werden.
  • Nun wird im näheren Detail auf die Zeichnungen Bezug genommen. Dort ist eine Form einer Komposit-Oldichtungsbaugruppe gezeigt, allgemein mit 10 bezeichnet, welche eine Hochdruckdichtung aufweist, allgemein mit 12 bezeichnet, und eine Filterbaugruppe, allgemein mit 14 bezeichnet. Die Fluiddichtung 10 ist so ausgestaltet, dass sie Flüssigkeit innerhalb eines Bereichs hält, der durch eine Welle und eine Senkbohrung definiert ist, wie bei 13 und 15 gestrichelt gezeigt. Die Hochdruckdichtung 12 hat ein Metallgehäuse, allgemein mit 16 bezeichnet, und dieses Gehäuse umfasst einen axialen Flansch 18, einen radialen Flansch 20 sowie einen elastomeren Dichtungskörperabschnitt, allgemein mit 22 bezeichnet. Der Dichtungskörper erstreckt sich um den axialen Flansch 18 des Gehäuses 16 herum und bildet einen Gummiaußendurchmesser (OD) 24, an dem bevorzugt eine Mehrzahl von Außenrippen 26 vorgesehen sind.
  • Der Hochdruckprimärdichtungslippenkörper 28 enthält eine Ringschraubenfeder 30, die in einer Ringschraubenfedernut 32 angeordnet ist. Eine kegelstumpfförmige ölseitige Oberfläche 34 des Dichtungslippenkörpers 28 trifft auf die kegelstumpfförmige gerippte luftseitige Oberfläche 36 des Dichtungslippenkörpers 28 an einem Dichtungsband 38. Ein Biegeabschnitt 40 des Dichtungslippenkörpers 28 stellt sicher, dass dass Dichtungsband mit der Welle in Kontakt bleibt. Eine luftseitige Fernhaltelippe 42 ist an dem radialen Flansch 20 der Hochdruckdichtung befestigt, und diese Fernhaltelippe 42 ist durch ein Paar von Oberflächen 44, 46 definiert, die sich an dem Dichtungsband 47 treffen.
  • Eine Versteifung 48 aus Nylon oder dgl., die manchmal als Stützring bezeichnet wird, ist in einer Tasche 50 in dem Dichtungskörper 22 der primären Lippe aufgenommen. Die Versteifung 48 enthält eine axiale Außenoberfläche 52, eine verjüngte Außenoberfläche 54, eine sich axial erstreckende Innenoberfläche 56 sowie eine Stützfläche 58. Der sich radial erstreckende Hinterrandabschnitt 60 der Tasche 50 hält die Versteifung in ihrer axialen Position, auch bei Vorhandensein hoher Innendrücke.
  • Die Ölseite (in 1 oben) der Hilfsstangenwischer- und -filterbaugruppe 14 ist so gezeigt, dass sie ein Gehäuse in der Form eines Stanzlings oder Gehäuses enthält, allgemein mit 64 bezeichnet, das einen axialen Flansch 66, einen äußeren radialen Flansch 68, einen optionalen inneren Absetzflansch 70 sowie einen innersten radialen Flansch 72 enthält. Der Stangenwischer 74 ist so gezeigt, dass er eine Wischoberfläche 76 und eine andere Oberfläche 78 aufweist. Der Stangenwischer 74 ist ein im Weesentlichen Merkmal der Erfindung äquivalent, weil er Schmutz, wie etwa Späne, oder anderes abrasives Material davon abhält, unter die Fernhaltelippe zum Dichtungsband 38 zu gelangen.
  • Wieder in Bezug auf den axialen Flansch 66 des Fernhalteabschnitts, so enthält dieser eine Mehrzahl von Widerhaken 86, die bevorzugt mit gleichem Umfangsabstand und axial nahe dem in der Dicke reduzierten Endabschnitt 88 in dem Gehäuse 66 angeordnet sind. Diese Widerhaken 86 erstrecken sich hinein und machen eine starke nicht entfernbare Verbindung zwischen der Hochdruckdichtung 12 und der Filtereinheit 14.
  • Nun in Bezug auf 2, wo eine Mehrzahl von ovalen Schlitzen gezeigt ist, allgemein mit 80 bezeichnet, die in diesem Falle mit 40- bis 60-Mikron-Gittermaterial 82 gefüllt sind. Dieses Material könnte am Ort (1) angeklebt oder adhäsiv gesichert werden oder durch sehr kleine Befestigungselemente (2) gehalten werden.
  • Nun in Bezug auf den Gebrauch der Kompositdichtung der Erfindung ist es der erste Schritt, den Stützring 48 in die Tasche 50 einzusetzen. Das Hilfsgehäuse 66 wird dann in den Dichtungskörper 22 eingesetzt, bis der in der Dicke reduzierte Abschnitt 88 des Gehäuses 66 mit der Innenoberfläche des Dichtungskörpers 22 in Kontakt steht. An diesem Punkt haben die Widerhaken 86 an dem Gehäuse 66 einen vollständigen Eingriff hergestellt und haben eine dichte Verbindung mit dem Dichtungskörper 22 ausgebildet. Dies positioniert die Dichtungsbaugruppe 12, 14 relativ zueinander, wie in 1 gezeigt.
  • Eine Ausführung der in 2 gezeigten Dichtung enthält die Form langgestreckter Schlitze 80, in denen das geformte Formsitzstück des Filtermaterials 82 angeordnet ist. Die winzigen Öffnungen – z. B. 40 bis 55 Mikrometer – erlauben den Durchtritt von Fluid, wie etwa Öl oder Servolenkfluid, schließen aber aus, dass potenziell beschädigende Verunreinigungen in diesen abgedichteten Bereich eintreten. Zusätzlich wirkt die schräge Fläche 7b des Stangenwischers 74 auf die Welle und nimmt Partikel von Abrasivmaterial, die auf der Wischlippe 74 verblieben sind, auf und hält diese auf der Oberfläche 76 zurück. Dies verhindert, dass dieses abrasive Material unter der Öldichtungslippe 34 hindurchtritt und in den Dichtbandbereich 38 eintritt. Die abrasiven Partikel fallen entweder zum ID oder bleiben auf dem Filtersieb, gelangen aber keinesfalls zum Dichtband 38, wegen der Wischlippe 74.
  • Während herkömmliche Dichteinheiten bis zu einem bestimmten Ausmaß erfolgreich darin waren, Splitter oder anderes abrasives Material um die Mitte der Dichtungen herum zu sammeln, waren diese Dichtungen nicht vollständig wirkungsvoll, da diese Dichtungen keine flexible Lippe in Kontakt mit der Welle bot, um sicherzustellen, abrasive Partikel, die aus dem Sieb austreten, nicht zur ölseitigen Primärlippe hin gelangen.
  • Nun in Bezug auf die 3 und 4, ist eine modifizierte Form der Erfindung gezeigt, welche eine aus Metall oder Kunststoff gegossene Konstruktion enthält, wie in den 3 und 4 gezeigt. Hier umfasst eine allgemein mit 102 bezeichnete Struktur ein dünnes, flaches undurchlässiges Blatt 104 mit einer Dicke von vielleicht 0,010 Zoll, welche sich zwischen der Öffnung 116 in dem Blatt 104 erstreckt. Das dünne Blatt 104 wird durch Befestiger 106, 108 gehalten, die dazu ausgelegt sind, in Öffnungen 110, 112 in dem radialen Flansch 114 einer allgemein mit 102 bezeichneten Filtereinheit einzuschnappen.
  • Eine solche Einheit enthält eine Mehrzahl relativ großer Öffnungen 116, 118 für die Siebeinheiten 120, 122, bevorzugt mit einer Gittergröße von 35 bis 60 Mikron. Die Dichtung 102 enthält einen Fernhaltelippenkörper 123 mit einer Oberfläche 124, welche die Wirkung hat, zu verhindern, dass Verunreinigungen von unter dem Dichtungsband 128, das teilweise durch die Oberfläche 126 gebildet ist, in den abgedichteten Bereich eintreten.
  • Nun ist in Bezug auf 5 eine weitere Ausführung der Erfindung gezeigt. Hier ist die allgemein mit 200 bezeichnete Dichtungsbaugruppe so gezeigt, dass eine eine primäre Lippenanordnung 202 und eine Fernhalte-Filterkombination, die allgemein mit 204 bezeichnet ist, enthält. Hier umfasst, in 5, der Dichtungskörper selbst einen ringförmigen Dichtungskörper 206, ein gewickeltes Gehäuse oder einen Stanzling, allgemein mit 208 bezeichnet, und enthält einen axialen Flansch 210, einen ersten radialen Flansch 212, einen zweiten axialen Flansch 214 und einen innersten radialen Flansch 216.
  • Ein gewickelter Antiextrusionseinsatz, allgemein mit 218 bezeichnet, enthält, was wichtig ist, eine radiale Innenoberfläche 220, eine erste schräge Oberfläche 222 und eine rückwärts geneigte Oberfläche 224; er enthält auch eine äußerste schräge Oberfläche 226. Die Konturen des Antiextrusionseinsatzes 218 entsprechen den Oberflächen an der konturierten Tasche 228. Die Neigungswinkel der Antiextrusionsoberflächen 222, 224 sind so, dass ein erhöhter Druck wirkt, sodass der Antiextrusionseinsatz auch unter hohen Drücken seine Form beibehält.
  • Der allgemein mit 230 bezeichnete Abschnitt der Dichtung enthält einen Lippenkörper 236 und eine Ringschraubenfeder 232, die in einer Federnut 234 sitzt. Die Lippe 236 enthält auch eine ölseitige Oberfläche 238, eine luftseitige Oberfläche 240, die mehrere Rippen 242 enthält, und die Oberflächen 238, 240 treffen sich entlang einer Ortskurve 244, die durch ein Dichtungsband definiert ist. Das andere signifikante Merkmal, zusätzlich zu den Oberflächen 246, 248, die auf die in gestrichelten Linien gezeigte Senkbohrung treffen, enthält einen Dichtungskörper mit einer konturierten Tasche 250. Diese Tasche 250 ist so ausgestaltet, dass sie die Höcker oder Vorsprünge 251, 253 auf dem sich axial erstreckenden Abschnitt 252 eines Montageflansches 252 für die Filterbaugruppe 204 aufnimmt.
  • Diese Baugruppe 204 enthält einen sich radial einwärts erstreckenden Kunststoffabschnitt 254, eine radial innere Tasche 256 sowie einen Zwischenabschnitt in der Form eines eingeklebten Siebs oder Tuchs 260. Ein kleiner sogenannter Quad-Ring 258 aus Filtermaterial ist innerhalb der Tasche 256 angeordnet, und die oberen Abschnitte 262 dieses Quad-Rings stehen gegen Seitenwände der Tasche vor, um sicherzustellen, dass er stark positioniert und am Ort gehalten wird. Die restlichen Fingerabschnitte 264, 266 des Quad-Rings erstrecken sich radial einwärts, sodass sie in etwa eng an die Welle eingreifen, um zu verhindern, dass etwaige Partikel die Öloberflächenseite der Dichtung 238 und insbesondere das Dichtungsband 244 erreichen.
  • Nun in Bezug auf 6, so zeigt diese Figur eine Konstruktion, die identisch zu jener von 5 ist, außer in Details der innersten Abschnitte des zweiten Teils. Hier enthält der radial innerste Flansch 302 eine Schablippe 304 mit Oberflächen 306, 308, die zusammentreffen, um ein Hilfsdichtband 310 zu definieren. Diese Schablippe 304 steht eng mit der Welle in Eingriff, auf der die Dichtung angeordnet ist, und verhindert, dass etwaiger Schmutz jeder Art zu und unter die Lippe, wie etwa die Lippe 244, eintritt (5).
  • 7 und 8 zeigen eine weitere Ausführung der Erfindung. Hier ist ein allgemein mit 402 bezeichneter Einsatz so ausgestaltet, dass er mit einer äußeren Primärdichtung (nicht gezeigt) zusammenwirkt; der Einsatz 402 enthält einen äußersten Ring 404 und einen axialen Flansch 406. Innerhalb des Flansches 406 befindet sich eine radial erstreckende Filtereinheit 408, die sich zwischen den äußeren und inneren Teilen 410, 412 eines allgemein mit 414 bezeichneten O-Ringhalters erstreckt.
  • Der O-Ringhalter 414 enthält eine Anzahl von äußeren Fingern 416, die radial und axial von den inneren Fingern 418 versetzt sind. Demzufolge ist der O-Ring 420 zwischen den gesetzten Fingern eingefangen, wobei diese Finger 416, 418 den O-Ring gegenüber einer hin- und hergehenden Welle (nicht gezeigt) platziert halten. Der O-Ring 420 ist bevorzugt aus einem porösen Kunststoffmaterial hergestellt, das als feinmaschiger Filter wirkt; er ist daher dem oben genannten 40- bis 60-Mikron-Gitter funktionsmäßig äquivalent.
  • Es wird somit ersichtlich, dass die vorliegende Erfindung eine Anzahl von Konstruktionen vorsieht, die das Problem von Herstellungsabfall überwinden, der in und unter die Primärlippe einer Hochdruckdichtung eintritt, und schützen somit eine Servolenkung oder einen anderen Hydraulikmechanismus und verlängern deren Lebensdauer.
  • Zusammenfassung
  • Fluiddichtungsbaugruppe, die eine spezialisierte Schutzfiltereinheit enthält, die für den Gebrauch mit einer Fluiddichtung ausgelegt ist, sowie die Kombination einer Schutzfiltereinheit mit einer zugeordneten Dichtungseinheit zur Bildung einer vollständigen Dichtungsbaugruppe. Die Dichtung sorgt für eine erhöhte Zuverlässigkeit, insbesondere in solchen spezialisierten Dichtungen, wo hoher Innendruck und die Möglichkeit von Partikel-Verunreinigungen vorhanden sind.

Claims (19)

  1. Fluiddichtungsbaugruppe, enthaltend eine Fluiddichtungseinheit, die einen elastomeren Dichtungskörper und ein Dichtungsband aufweist, das durch das Zusammentreffen von luft- und ölseitigen Oberflächen definiert ist, wobei die Fluiddichtung dazu ausgelegt ist, ein hin- und herbewegliches Element abzudichten, sowie eine Schutzfiltereinheit für die Fluiddichtungseinheit, wobei der Schutzfilter auf der Ölseite der Fluiddichtung liegt, wobei die Fluiddichtungseinheit auch eine relativ starre, sich axial erstreckende Gehäuseeinheit enthält, die eine elastomere Außendurchmesseroberfläche, die zur engen Aufnahme innerhalb einer Dichtungssenkbohrung ausgelegt ist, sowie eine elastomere Innendurchmesseroberfläche aufweist, wobei die Schutzfiltereinheit einen sich axial erstreckenden Abschnitt, einen sich radial erstreckenden Abschnitt, der ein feinmaschiges Filtersieb enthält, sowie ein radial innerstes Mittel aufweist, das zum Kontaktieren des hin- und herbeweglichen Elements in Partikel-fernhaltender Beziehung angelegt ist, wobei der sich axial erstreckende Abschnitt der Schutzfiltereinheit eng in die elastomere Innendurchmesseroberfläche eingreift, die auf dem sich axial erstreckenden inneren Abschnitt der Gehäuseeinheit aufliegt.
  2. Fluiddichtungsbaugruppe gemäß Anspruch 1, worin das Mittel zum engen Eingriff des Abschnitts des Elastomers, das auf der sich axial erstreckenden Gehäuseeinheit aufliegt, auf der Schutzfiltereinheit nicht entfernbar mit dem Abschnitt des Elastomers auf der Gehäuseeinheit in Eingriff steht.
  3. Fluiddichtungsbaugruppe gemäß Anspruch 1, worin der axiale Abschnitt der Schutzfiltereinheit einen Metallabschnitt aufweist, der eine Vielzahl von Metallwiderhaken aufweist, die sich von dem Rest des axialen Abschnitts radial auswärts erstrecken, wobei die Widerhaken in das Elastomer an der radial inneren Oberfläche der Gehäuseeinheit eingreifen.
  4. Fluiddichtungsbaugruppe gemäß Anspruch 1, worin der sich axial erstreckende Abschnitt der Schutzfiltereinheit einen Kunststoffabschnitt enthält, wobei der Kunststoffabschnitt daran zumindest einen Vorsprung zum Eingriff eines Gegenstück-Nutabschnitts des Elastomers enthält, der radial innerhalb eines sich axial erstreckenden Abschnitts der Gehäuseeinheit liegt.
  5. Fluiddichtungsbaugruppe gemäß Anspruch 1, worin das radial innerste Mittel, das zum Kontakt des hin- und herbeweglichen Elements in der Partikel-fernhaltender Beziehung ausgelegt ist, eine Nut in dem radial innersten Mittel aufweist, in der ein Quad-Ring angeordnet ist, wobei der Quad-Ring aus einem feinmaschigen Filtermedium hergestellt ist.
  6. Fluiddichtungsbaugruppe gemäß Anspruch 1, worin das radial innerste Mittel, das zum Kontakt des hin- und herbeweglichen Elements in Partikel-fernhaltender Beziehung ausgelegt ist, eine Dichtlippe aufweist, die mit dem radial innersten Abschnitt verbunden ist.
  7. Fluiddichtungsbaugruppe gemäß Anspruch 1, worin der Schutzfilter eine Kunststoffeinheit mit einem axialen Flansch aufweist, der einen engen Sitz mit der elastomeren Innendurchmesseroberfläche aufweist, und einen Innendurchmesser, der eine Mehrzahl von Fingern aufweist, wobei einige der Finger in einer ersten Ebene liegen, die anderen der Finger in einer zweiten Ebene liegen, die mit Abstand von der ersten Ebene parallel hierzu angeordnet ist, wobei die Finger einen mikroporösen Schaber/Filter halten.
  8. Fluiddichtungsbaugruppe gemäß Anspruch 7, worin die Finger einen O-Ring halten, der aus mikroporösem Material hergestellt ist.
  9. Fluiddichtungsbaugruppe gemäß Anspruch 6, worin die Dichtungslippe aus thermoplastischem Elastomer hergestellt ist.
  10. Fluiddichtungsbaugruppe gemäß Anspruch 6, worin die Dichtungslippe aus thermoplastischem Vulkanisat hergestellt ist.
  11. Fluiddichtungsbaugruppe, enthaltend eine Fluiddichtungseinheit, die einen elastomeren Dichtungskörper und ein Dichtband aufweist, das durch das Zusammentreffen von luft- und ölseitigen Oberflächen des Körpers definiert ist, wobei die Fluiddichtung dazu ausgelegt ist, ein hin- und herbewegliches Element abzudichten, sowie eine Schutzfiltereinheit für die Fluiddichtungseinheit, wobei der Schutzfilter auf der Ölseite der Fluiddichtung liegt, wobei die Fluiddichtungseinheit auch eine relativ starre, sich axial erstreckende Gehäuseeinheit enthält, die eine Außendurchmesseroberfläche aufweist, die zur engen Aufnahme innerhalb einer Dichtungssenkbohrung ausgelegt ist, sowie eine elastomere Innendurchmesseroberfläche zur Aufnahme einer Schutzfiltereinheit, wobei die Schutzfiltereinheit einen sich axial erstreckenden Abschnitt, einen sich radial erstreckenden Abschnitt, der ein feinmaschiges Filtersieb enthält, sowie ein radial innerstes Mittel aufweist, das zum Kontaktieren des hin- und herbeweglichen Elements in einer Partikel-fernhaltenden Beziehung ausgelegt ist, wobei der sich axial erstreckende Abschnitt der Schutzfiltereinheit eng in die elastomere Innendurchmesseroberfläche in öldichter Beziehung eingreift.
  12. Fluiddichtungsbaugruppe zum Abdichten eines hin- und herbeweglichen Elements, wobei die Fluiddichtung eine starre Gehäuseeinheit, die sich radial und axial erstreckende Flansche aufweist, einen elastomeren Abschnitt, der radial innerhalb des axialen Flansches ausgebildet ist, einen Dichtungskörper, der eine Tasche in dem Körper zur Aufnahme eines Stützrings enthält, und eine Dichtungslippe mit einem Dichtungsband, wo luft- und ölseitige kegelstumpfförmige Oberflächen zusammentreffen, enthält, sowie einen Schutzfilter, der der Fluiddichtung zugeordnet ist, wobei der Schutzfilter auf der Ölseite der Fluiddichtung liegt, wobei der Schutzfilter einen axialen Flanschabschnitt des Schutzfilters, der nicht entfernbar von dem elastomeren Abschnitt aufgenommen ist, einen sich radial erstreckenden Abschnitt mit einem feinmaschigen Filter, der ein Teil davon bildet, sowie ein radial innerstes Mittel, das zum Kontaktieren des hin- und herbeweglichen Elements in Partikel-fernhaltender Beziehung ausgelegt ist, enthält.
  13. Fluiddichtungsbaugruppe gemäß Anspruch 12, die ferner einen in der Tasche angeordneten Stützring enthält.
  14. Fluiddichtungsbaugruppe gemäß Anspruch 12, die ferner einen in der Tasche angeordneten Stützring enthält, wobei der axiale Flanschabschnitt des Schutzfilters eine Mehrzahl von Widerhaken aufweist, die sich in den elastomeren Abschnitt hinein erstrecken, der radial innerhalb des axialen Flansches der Fluiddichtung ausgebildet ist.
  15. Fluiddichtungsbaugruppe gemäß Anspruch 12, worin der Schutzfilter einen starren axialen Abschnitt enthält, an dem zumindest ein Vorsprung vorgesehen ist, um in eine Gegenstück-Nut in dem Elastomer an dem axialen Dichtungsflansch einzugreifen.
  16. Fluiddichtungsbaugruppe gemäß Anspruch 12, worin das radial innerste Mittel eine Nut in dem radialen Abschnitt enthält, wobei die Nut darin einen Quad-Ring aufweist, der aus einem feinmaschigen Filtermedium hergestellt ist.
  17. Fluiddichtungsbaugruppe gemäß Anspruch 12, worin das radial innerste Mittel, das zum Kontaktieren des hin- und herbeweglichen Elements in Partikel-fernhaltender Beziehung ausgelegt ist, eine Dichtung aufweist, die mit dem radial einwärtigen Mittel verbunden ist.
  18. Fluiddichtungsbaugruppe gemäß Anspruch 12, worin der Schutzfilter eine Kunststoffeinheit mit einem axialen Flansch aufweist, der eine leichte Verjüngung zum Presssitz in den axialen Flansch der Dichtungseinheit aufweist, wobei die Kunststoffeinheit eine Mehrzahl von Fingern aufweist, wobei einige der Finger in einer ersten Ebene und die anderen Finger in einer zweiten Ebene liegen, die mit Abstand von der ersten Ebene und parallel hierzu angeordnet ist, wobei die Finger einen mikroporösen Fernhalter in der Form eines Schabers/Filters halten.
  19. Fluiddichtungsbaugruppe gemäß Anspruch 12, worin die Finger einen O-Ring halten, der aus mikroporösem Filtermaterial hergestellt ist.
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