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TECHNISCHES GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen supraleitenden Oxiddraht, eine
supraleitende Struktur, ein Verfahren zum Herstellen eines supraleitenden
Oxiddrahtes, ein supraleitendes Kabel, einen supraleitenden Magneten
und ein Produkt, das den supraleitenden Magneten umfaßt.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Von
einem supraleitenden Oxiddraht, der einen Oxidsupraleiter auf der
Basis von Bi-2223 enthält, wird als Material erwartet,
daß es zum Beispiel in supraleitendem Kabel, einem supraleitendem
Magneten und einem Produkt verwendet wird, das den supraleitenden
Magneten umfaßt. Der Grund dafür ist, daß der
Draht bei der Temperatur von flüssigem Stickstoff verwendet
werden kann, eine relativ hohe kritische Stromdichte erreicht und
relativ leicht als langer Draht herzustellen ist.
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Es
ist ein Verfahren zum Herstellen eines supraleitenden Oxiddrahtes,
der einen Oxidsupraleiter auf der Basis von Bi-2223 umfaßt,
offenbart worden, zum Beispiel in Patentliteratur 1. Das offenbarte
Herstellungsverfahren wird folgendermaßen ausgeführt.
Zuerst wird ein Werkstoffpulver, das einen Supraleiter auf der Basis
von Bi-2223 hat, in ein Silberrohr gefüllt. Das Silberrohr,
das mit dem Werkstoffpulver gefüllt ist, wird durch Ziehen
bearbeitet, um einen einfädigen supraleitenden Draht zu
bilden. Als nächstes werden mehrere einfädige
supraleitende Drähte in einem Silberrohr aufgenommen, um
einen mehrfädigen supraleitenden Draht zu bilden. Der mehrfädige
supraleitende Draht wird einem Verdrillungsprozeß unterzogen.
Der verdrillte Draht wird durch Walzen bearbeitet. Dann wird der
gewalzte Draht wärmebehandelt, um die Herstellung eines
bandförmigen supraleitenden Oxiddrahtes abzuschließen,
der eine Breite von 3,0 mm und eine Stärke von 0,22 mm hat
(siehe die Abschnitte [0045] bis [0047] von Patentliteratur 1).
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- Patentliteratur 1: veröffentlichte japanische Patentanmeldung
Tokukaihei 7-105753 .
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OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
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PROBLEM, DAS DURCH DIE ERFINDUNG GELÖST
WERDEN SOLL
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Wenn
ein supraleitender Oxiddraht verwendet wird, zum Beispiel für
ein supraleitendes Wechselstromkabel, einen supraleitenden Magneten
und ein Produkt, das den supraleitenden Magneten umfaßt,
ist es wichtig, die kritische Stromdichte des Drahtes zu erhöhen
und den Wechselstromverlust des Drahtes zu verringern.
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In
der Grundformel, die auf dem Bean-Modell beruht, ist jedoch der
Wechselstromverlust proportional zum Produkt aus kritischer Stromdichte,
der Dicke des supraleitenden Oxiddrahtes und der Stärke
des angelegten Magnetfeldes. Daher ist es bisher äußerst
schwierig gewesen, den Wechselstromverlust zu verringern, wenn die
kritische Stromdichte erhöht wird.
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Im
Hinblick auf den obigen Umstand ist es ein Ziel der vorliegenden
Erfindung, die folgenden Produkte und das folgende Verfahren bereitzustellen:
- (a) einen supraleitenden Oxiddraht, der nicht
nur seine kritische Stromdichte erhöhen kann, sondern auch seinen
Wechselstromverlust verringern kann,
- (b) eine supraleitende Struktur,
- (c) ein Verfahren zum Herstellen eines supraleitenden Oxiddrahtes,
- (d) ein supraleitendes Kabel und einen supraleitenden Magneten,
von denen jeder den supraleitenden Oxiddraht, die supraleitende
Struktur oder einen supraleitenden Oxiddraht umfaßt, der
mit dem Verfahren zum Herstellen eines supraleitenden Oxiddrahtes
hergestellt ist, und
- (e) ein Produkt, das den supraleitenden Magneten umfaßt.
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MITTEL ZUM LÖSEN
DES PROBLEMS
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Die
vorliegende Erfindung stellt einen supraleitenden Oxiddraht bereit,
der die Form eines Bandes hat und der durch Einbetten mehrerer Fäden
in eine Matrix gebildet wird, von denen jeder einen Oxidsupraleiter auf
der Basis von Bi-2223 besitzt. Der supraleitende Oxiddraht hat in
einem Schnitt senkrecht zur Längsrichtung eine Querschnittsfläche
von höchstens 0,5 mm2. Im Querschnitt
des supraleitenden Oxiddrahtes haben die Fäden eine durchschnittliche
Querschnittsfläche pro Faden von mindestens 0,2% und höchstens
6% der Querschnittsfläche des supraleitenden Oxiddrahtes.
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Bei
dem supraleitenden Oxiddraht der vorliegenden Erfindung ist es wünschenswert,
daß die Fäden ein durchschnittliches Seitenverhältnis
von mehr als 10 haben.
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Bei
dem supraleitenden Oxiddraht der vorliegenden Erfindung ist es wünschenswert,
daß sich die Fäden um die Längsmittelachse
des supraleitenden Oxiddrahtes mit einer Verdrillganghöhe
von höchstens 8 mm, besser von höchstens 5 mm
verdrillen. In der obigen Beschreibung ist die Verdrillganghöhe
die Ganghöhe, mit der sich die Fäden verdrillen.
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Bei
dem supraleitenden Oxiddraht der vorliegenden Erfindung ist es wünschenswert,
daß eine Sperrschicht zwischen den Fäden gebildet
wird.
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Bei
dem supraleitenden Oxiddraht der vorliegenden Erfindung ist es wünschenswert,
daß ein Metallband auf einer Oberfläche der Matrix
bereitgestellt wird.
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Bei
dem supraleitenden Oxiddraht der vorliegenden Erfindung ist es wünschenswert,
daß ein Isolierfilm auf der Oberfläche der Matrix
bereitgestellt wird.
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Bei
dem supraleitenden Oxiddraht der vorliegenden Erfindung ist es wünschenswert,
daß ein Metallband auf einer Oberfläche der Matrix
bereitgestellt wird und daß ein Isolierfilm auf der Oberfläche
des Metallbandes bereitgestellt wird.
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Die
vorliegende Erfindung bietet auch eine supraleitende Struktur, die
durch Verdrillen mehrerer supraleitender Oxiddrähte gebildet
wird, wie oben beschrieben. Bei der supraleitenden Struktur umfassen
die miteinander verdrillten supraleitenden Oxiddrähte mindestens
einen supraleitenden Oxiddraht, der seitlich gebogen ist.
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Die
vorliegende Erfindung stellt auch eine weitere supraleitende Struktur
bereit, die folgendes aufweist:
- (a) mehrere
supraleitende Oxiddrähte, die oben beschrieben sind,
- (b) einen bandförmigen Schutzfilm, der zwei entgegengesetzte
Hauptflächen hat und in dem die mehreren supraleitenden
Oxiddrähte liegen, und
- (c) ein Metallband, das auf jeder der entgegengesetzten Hauptflächen
bereitgestellt wird.
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Bei
der supraleitenden Struktur, die unmittelbar oberhalb beschrieben
wird, ist es wünschenswert, daß ein Material mit
hohem spezifischem Widerstand, dessen spezifischer Widerstand höher
als der des Schutzfilms ist, zwischen die benachbarten supraleitenden
Oxiddrähte gebracht wird.
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Die
vorliegende Erfindung stellt noch eine weitere supraleitende Struktur
bereit, die folgendes aufweist:
- (a) mehrere
supraleitende Oxiddrähte, die oben beschrieben werden,
und
- (b) einen bandförmigen isolierenden Schutzfilm, in
den die mehreren supraleitenden Oxiddrähte gebracht werden.
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Die
vorliegende Erfindung stellt auch ein Verfahren zum Herstellen eines
supraleitenden Oxiddrahtes bereit. Das Verfahren weist die folgenden
Schritte auf:
- (a) einen Schritt des Befüllens
einer ersten Metallhülse mit einem Werkstoffpulver, das
ein Pulver aus einem Oxidsupraleiter und ein Pulver aus einem Nichtsupraleiter
umfaßt.
- (b) einen Schritt des Bearbeitens der ersten Metallhülse,
die mit dem Werkstoffpulver gefüllt ist, durch Ziehen,
um einen einfädigen supraleitenden Draht zu bilden,
- (c) einen Schritt des Aufnehmens mehrerer einfädiger
supraleitender Drähte, die oben beschrieben werden, in
eine zweite Metallhülse,
- (d) einen Schritt des Bearbeitens der zweiten Metallhülse,
die die einfädigen supraleitenden Drähte aufnimmt,
durch Ziehen, um einen mehrfädigen supraleitenden Draht
zu bilden,
- (e) einen Schritt des Bearbeitens des mehrfädigen supraleitenden
Drahtes durch Walzen, und
- (f) einen Schritt der Wärmebehandlung des gewalzten
mehrfädigen supraleitenden Drahtes.
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Bei
dem Verfahren, das oben beschrieben wird:
- (g)
macht in dem Werkstoffpulver die Zahl der Teilchen in einem Pulver
eines Nichtsupraleiters, die einen Teilchendurchmesser von höchstens
2 μm haben, mindestens 95% der Gesamtzahl der Teilchen
im Pulver des Nichtsupraleiters aus,
- (h) haben die Querschnittsflächen der einfädigen
supraleitenden Drähte im mehrfädigen supraleitenden Draht
vor der Bearbeitung durch Walzen einen Variationskoeffizienten (COV)
von höchstens 15%,
- (i) wird der Schritt des Bearbeitens des mehrfädigen
supraleitenden Drahtes durch Walzen bei einer Walzreduzierung von
höchstens 82% ausgeführt, und
- (j) wird der Schritt der Wärmebehandlung des gewalzten
mehrfädigen supraleitenden Drahtes bei einem Druck von
mindestens 200 Atmosphären ausgeführt.
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Bei
dem Verfahren der vorliegenden Erfindung zum Herstellen eines supraleitenden
Oxiddrahtes ist es wünschenswert, daß das Verfahren
ferner einen Schritt des Verdrillens des mehrfädigen supraleitenden Drahtes
vor dem Schritt des Bearbeitens des mehrfädigen supraleitenden
Drahtes durch Walzen umfaßt, wobei der Schritt des Verdrillens
mehrmals ausgeführt wird.
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In
dem Verfahren der vorliegenden Erfindung zum Herstellen eines supraleitenden
Oxiddrahtes ist es wünschenswert, daß das Verfahren
ferner einen Schritt zum Bilden einer Sperrschicht im supraleitenden Oxiddraht
umfaßt.
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Die
vorliegende Erfindung stellt auch ein supraleitendes Kabel bereit,
das ein Element umfaßt, welches aus der Gruppe bestehend
aus den folgenden Elementen ausgewählt wird:
- (a) einen der oben beschriebenen supraleitenden Oxiddrähte,
- (b) eine der oben beschriebenen supraleitenden Strukturen, und
- (c) einen supraleitenden Oxiddraht, der durch eines der oben
beschriebenen Verfahren zum Herstellen eines supraleitenden Oxiddrahtes
hergestellt wird.
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Die
vorliegende Erfindung stellt auch einen supraleitenden Magneten
bereit, der ein Element umfaßt, welches aus der Gruppe
bestehend aus den folgenden Elementen ausgewählt wird:
- (a) einen der oben beschriebenen supraleitenden
Oxiddrähte,
- (b) eine der oben beschriebenen supraleitenden Strukturen und
- (c) einen supraleitenden Oxiddraht, der durch eines der oben
beschriebenen Verfahren zum Herstellen eines supraleitenden Oxiddrahtes
hergestellt ist.
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Die
vorliegende Erfindung stellt auch einen Motorläufer bereit,
der den oben beschriebenen supraleitenden Magneten enthält.
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Die
vorliegende Erfindung stellt auch ein kühlschrankgekühltes
Magnetsystem bereit, das den oben beschriebenen supraleitenden Magneten
enthält.
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Die
vorliegende Erfindung stellt auch ein MRI (Magnetresonanzbilderzeugungsgerät)
bereit, das den oben beschriebenen supraleitenden Magneten enthält.
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WIRKUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung kann die folgenden Produkte und Verfahren
bereitstellen:
- (a) einen supraleitenden Oxiddraht,
der nicht nur seine kritische Stromdichte erhöhen kann,
sondern auch seinen Wechselstromverlust verringern kann,
- (b) eine supraleitende Struktur,
- (c) ein Verfahren zum Herstellen eines supraleitenden Oxiddrahtes,
das einen supraleitenden Oxiddraht herstellen kann, wie oben beschrieben,
- (d) ein supraleitendes Kabel und einen supraleitenden Magneten,
von denen jeder den supraleitenden Oxiddraht, die supraleitende
Struktur oder einen supraleitenden Oxiddraht enthält, der
mit dem Verfahren zum Herstellen eines supraleitenden Oxiddrahtes
hergestellt ist, und
- (e) ein Produkt, das den supraleitenden Magneten umfaßt.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine perspektivische Ansicht eines Teils eines wünschenswerten
Beispiels für den supraleitenden Oxiddraht der vorliegenden
Erfindung.
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2 ist
ein Diagramm, das schematisch den Querschnitt entlang der Linie
II-II senkrecht zur Längsrichtung des supraleitenden Oxiddrahtes
zeigt, der in 1 gezeigt wird.
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3 ist
eine perspektivische Ansicht, die das Innere eines Teils eines weiteren
wünschenswerten Beispiels für den supraleitenden
Oxiddraht der vorliegenden Erfindung zeigt.
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4 ist
eine schematische Querschnittsansicht eines weiteren wünschenswerten
Beispiels des supraleitenden Oxiddrahtes der vorliegenden Erfindung.
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5 ist
eine schematische Querschnittsansicht eines weiteren wünschenswerten
Beispiels des supraleitenden Oxiddrahtes der vorliegenden Erfindung.
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6 ist
eine schematische Querschnittsansicht eines weiteren wünschenswerten
Beispiels des supraleitenden Oxiddrahtes der vorliegenden Erfindung.
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7 ist
eine schematische Querschnittsansicht eines weiteren wünschenswerten
Beispiels des supraleitenden Oxiddrahtes der vorliegenden Erfindung.
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8 ist
eine schematische Querschnittsansicht eines weiteren wünschenswerten
Beispiels des supraleitenden Oxiddrahtes der vorliegenden Erfindung.
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9 ist
eine schematische Querschnittsansicht eines wünschenswerten
Beispiels des supraleitenden Oxiddrahtes der vorliegenden Erfindung.
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10 ist
eine schematische Querschnittsansicht eines weiteren wünschenswerten
Beispiels des supraleitenden Oxiddrahtes der vorliegenden Erfindung.
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11 ist
eine schematische Querschnittsansicht eines weiteren wünschenswerten
Beispiels des supraleitenden Oxiddrahtes der vorliegenden Erfindung.
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12 ist
ein Flußdiagramm für ein wünschenswertes
Beispiel des Verfahrens der vorliegenden Erfindung zum Herstellen
eines supraleitenden Oxiddrahtes.
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13 ist
ein schematisches Diagramm zum Illustrieren eines Teils des Herstellungsprozesses
für das Verfahren der vorliegenden Erfindung zum Herstellen
eines supraleitenden Oxiddrahtes.
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14 ist
ein schematisches Diagramm zum Illustrieren eines weiteren Teils
des Herstellungsprozesses für das Verfahren der vorliegenden
Erfindung zum Herstellen eines supraleitenden Oxiddrahtes.
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15 ist
ein schematisches Diagramm zum Illustrieren eines weiteren Teils
des Herstellungsprozesses für das Verfahren der vorliegenden
Erfindung zum Herstellen eines supraleitenden Oxiddrahtes.
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16 ist
ein schematisches Diagramm zum illustrieren eines weiteren Teils
des Herstellungsprozesses für das Verfahren der vorliegenden
Erfindung zum Herstellen eines supraleitenden Oxiddrahtes.
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17 ist
ein schematisches Diagramm zum Illustrieren eines weiteren Teils
des Herstellungsprozesses für das Verfahren der vorliegenden
Erfindung zum Herstellen eines supraleitenden Oxiddrahtes.
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18 ist
ein schematisches Diagramm zum Illustrieren der Walzreduktion beim
Verfahren der vorliegenden Erfindung zum Herstellen eines supraleitenden
Oxiddrahtes.
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19 ist
ein Flußdiagramm für ein wünschenswertes
Beispiel eines Schrittes, bei dem die Verdrillungsoperation des
mehrfädigen supraleitenden Drahtes vor dem Bearbeiten durch
Walzen beim Verfahren der vorliegenden Erfindung zum Herstellen
eines supraleitenden Oxiddrahtes mehrmals ausgeführt wird.
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20 ist
ein schematisches Diagramm, das die Verschränkung eines
supraleitenden Oxiddrahtes illustriert.
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21 ist
eine schematische Draufsicht, die einen Zustand illustriert, bei
dem ein supraleitender Oxiddraht seitlich gebogen wird.
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BESTER WEG ZUR AUSFÜHRUNG
DER ERFINDUNG
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Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend erklärt.
In der Zeichnung, die die vorliegende Erfindung zeigt, repräsentieren
gleiche Bezugszeichen jeweils dieselbe Komponente oder ein Äquivalent
derselben.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht eines Teils eines wünschenswerten
Beispiels für den supraleitenden Oxiddraht der vorliegenden
Erfindung. 2 zeigt schematisch den Querschnitt
entlang der Linie II-II senkrecht zur Längsrichtung des
supraleitenden Oxiddrahtes zeigt, der in 1 gezeigt
wird. Ein supraleitender Oxiddraht 1 der vorliegenden Erfindung
wird in Form eines Bandes gebildet und wird mit einer Matrix 2 und Fäden 3 gebildet,
die in die Matrix 2 eingebettet sind und von denen jeder
einen Oxidsupraleiter auf der Basis von Bi-2223 besitzt. Die Fäden 3 werden
von einer Metallhülse aufgenommen und haben eine Struktur,
bei der jeder Faden 3 den Oxidsupraleiter auf der Basis
von Bi-2223 besitzt.
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Die
Erfindung hat folgende Merkmale:
- (a) Der Querschnitt
senkrecht zur Längsrichtung des supraleitenden Oxiddrahtes 1,
der in 2 gezeigt wird, hat eine Querschnittsfläche
von höchstens 0,5 mm2 und
- (b) im Querschnitt des supraleitenden Oxiddrahtes 1 haben
die Fäden 3 eine durchschnittliche Querschnittsfläche
pro Faden von mindestens 0,2% und höchstens 6%, wünschenswert
mindestens 2% und höchstens 6%, der Bruttoquerschnittsfläche
des supraleitenden Oxiddrahtes 1.
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Die
hier benannten Erfinder erkannten auf der Basis der Grundformel
für das oben beschriebene Bean-Modell, daß selbst
bei der Erhöhung der kritischen Stromdichte der Wechselstromverlust
sich durch Minimieren der Querschnittsfläche des supraleitenden
Oxiddrahtes 1 bei einem Minimum der Verringerung in der Zahl
der Fäden 3 verringert werden könnte.
Die hier benannten Erfinder stellten sorgfältige Untersuchungen auf
der Basis des obigen Konzeptes an. Durch diese Untersuchungen haben
die hier benannten Erfinder festgestellt, daß ein supraleitender
Oxiddraht nicht nur seine kritische Stromdichte erhöhen
kann, sondern auch seinen Wechselstromverlust verringern kann, wenn
die folgenden Bedingungen erfüllt werden:
- (a) Der Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung des
supraleitenden Oxiddrahtes 1 hat eine Querschnittsfläche
von höchstens 0,5 mm2,
- (b) Ein Oxidsupraleiter auf der Basis von Bi-2223 wird als der
Supraleiter verwendet, der jeden der Fäden 3 ausmacht.
- (c) Die Fäden 3 haben eine durchschnittliche
Querschnittsfläche pro Faden von mindestens 0,2% und höchstens
6%, wünschenswert mindestens 2% und höchstens
6%, der Bruttoquerschnittsfläche des supraleitenden Oxiddrahtes 1.
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Damit
wird die vorliegende Erfindung vollendet.
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Die
durchschnittliche Querschnittsfläche pro Faden der Fäden 3 im
Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung des supraleitenden
Oxiddrahtes 1 kann mit dem folgenden Verfahren erhalten
werden. Zuerst wurde eine Berechnung ausgeführt, um die
Summe der Querschnittsflächen der mehreren Fäden 3 zu
erhalten, die im Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung
des supraleitenden Oxiddrahtes 1 vorhanden sind. Dann wird
die Summe durch die Zahl der Fäden 3 geteilt.
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Bei
der vorliegenden Erfindung ist der Oxidsupraleiter auf der Basis
von Bi-2223 ein Supraleiter, der durch die Formel BiαPbβSrγCaδCuεOx ausgedrückt wird (wobei 1,7 ≤ α ≤ 2,1,
0 ≤ β ≤ 0,4, 1,7 ≤ γ ≤ 2,1,
1,7 ≤ δ ≤ 2,2, ε = 3,0, 9,8 ≤ x ≤ 10,2
ist). In der obigen Formel steht Bi für Wismut, Pb für
Blei, Sr für Strontium, Ca für Calcium, Cu für
Kupfer und O für Sauerstoff. Außerdem bezeichnet α das
Zusammensetzungsverhältnis von Wismut, β das Zusammensetzungsverhältnis
von Blei, γ das Zusammensetzungsverhältnis von
Strontium, ε das Zusammensetzungsverhältnis von
Kupfer und x das Zusammensetzungsverhältnis von Sauerstoff.
Die Matrix 2 wird unter Verwendung zum Beispiel von Silber
als Werkstoff für dieselbe gebildet.
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Bei
dem supraleitenden Oxiddraht 1 der vorliegenden Erfindung
ist es wünschenswert, daß die Fäden 3
ein durchschnittliches Seitenverhältnis von mehr als 10
haben. Wenn die Fäden 3 ein durchschnittliches Seitenverhältnis
von mehr als 10 haben, erhöht der supraleitende Oxiddraht 1 der
vorliegenden Erfindung tendenziell seine kritische Stromdichte weiter.
Das durchschnittliche Seitenverhältnis der Fäden 3 wird
als durchschnittlicher Wert der Verhältnisse der Breite
zur Dicke der mehreren Fäden 3 definiert, die
im Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung des supraleitenden
Oxiddrahtes 1 vorhanden sind. Durch Verweis auf 2 kann zum
Beispiel das Seitenverhältnis von einem der Fäden 3 unter Verwendung
der Formel erhalten werden (Breite "d" eines Fadens 3)/(Dicke
"t" dieses Fadens 3). Das Seitenverhältnis, ausgedrückt
durch die vorhergehende Formel, wird für jeden der mehreren
Fäden 3 berechnet, die im Querschnitt senkrecht
zur Längsrichtung des supraleitenden Oxiddrahtes 1 vorhanden
sind. Die berechneten Ergebnisse werden summiert. Dann wird die
Summe durch die Zahl der Fäden 3 geteilt. So wird
das durchschnittliche Seitenverhältnis der Fäden 3 erhalten.
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Bei
dem supraleitenden Oxiddraht 1 der vorliegenden Erfindung,
wie zum Beispiel in 3 gezeigt, die eine perspektivische
Ansicht des Inneren ist, ist es wünschenswert, daß die
Fäden 3 in die Matrix 2 in einem verdrillten
Zustand eingebettet werden. in diesem Zustand drehen sich die Fäden 3 um
die Längsmittelachse des supraleitenden Oxiddrahtes 1.
Dieser Zustand ermöglicht tendenziell eine weitere Verringerung
des Wechselstromverlustes. Die Längsmittelachse des supraleitenden
Oxiddrahtes 1 ist die Achse, die durch die Mitte des Querschnitts
senkrecht zur Längsrichtung des supraleitenden Oxiddrahtes 1 läuft.
Die Mittelachse erstreckt sich entlang der Längsrichtung
des supraleitenden Oxiddrahtes 1. Die Fäden 3 können
durch den folgenden Prozeß in den verdrillten Zustand (den
Zustand, in dem die Fäden 3 sich um die Längsmittelachse
des supraleitenden Oxiddrahtes 1 drehen) gebracht werden.
Zuerst wird ein mehrfädiger supraleitender Draht vor der
Bearbeitung durch die unten beschriebene Walzoperation mit einem
herkömmlichen bekannten Verfahren verdrillt. Dann wird
der verdrillte mehrfädige supraleitende Draht einem Walzprozeß und
einer Wärmebehandlung unterzogen. So wird der oben beschriebene
supraleitende Oxiddraht 1 erhalten.
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Wenn
sich die Verdrillganghöhe, welches die Ganghöhe,
mit der sich die Fäden 3 drehen, verringert, erhöht
sich der Wechselstromverlust, eine Tendenz, die umgekehrt werden
soll. Im Hinblick auf die Verringerung des Wechselstromverlustes
ist es wünschenswert, daß die Fäden 3 eine
Verdrillganghöhe von höchstens 8 mm haben. Im
Hinblick auf die weitere Erhöhung der kritischen Stromdichte
und die weitere Verringerung des Wechselstromverlustes ist es wünschenswert,
daß die Verdrillganghöhe höchstens 5
mm beträgt. Die Verdrillganghöhe der Fäden 3 wird
durch die Länge "L" in 3 angezeigt.
Herkömmliche Fäden haben eine große Querschnittsfläche
senkrecht zur Längsrichtung des supraleitenden Oxiddrahtes.
Es ist folglich schwierig, auf Grund eines Problems bei der Bearbeitung
eine Verdrillganghöhe von mehr als 8 mm zu erreichen. Andererseits
ist in der vorliegenden Erfindung die Querschnittsfläche
im Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung des supraleitenden
Oxiddrahtes 1 äußerst klein und beträgt
nicht mehr als 0,5 mm2. Daher wird es möglich, eine
Verdrillganghöhe von höchstens 8 mm, wünschenswert
von höchstens 5 mm zu erreichen.
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Bei
dem supraleitenden Oxiddraht 1 der vorliegenden Erfindung,
wie zum Beispiel in den schematischen Querschnittsansichten in den 4 und 5 gezeigt,
ist es wünschenswert, eine Sperrschicht 4 zwischen
den benachbarten Fäden 3 zu bilden. Wenn diese
Struktur eingesetzt wird, verringert sich der Wechselstromverlust
tendenziell. Insbesondere, wenn die Fäden 3 verdrillt
werden, verstärkt sich die Tendenz weiter. Die Sperrschicht 4 wird
unter Verwendung eines Materials gebildet, das einen spezifischen
elektrischen Widerstand von mindestens dem Zehnfachen von dem von
Silber bei Raumtemperatur (25°C) hat. Das Material kann
zum Beispiel Strontiumcarbonat, Kupferoxid, Zirkondioxid oder ein
Bi-2201-Oxidsupraleiter sein.
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Bei
dem supraleitenden Oxiddraht 1 der vorliegenden Erfindung,
wie zum Beispiel in einer schematischen Querschnittsansicht in 6 gezeigt,
ist es wünschenswert, ein Metallband 10 auf einer
Oberfläche der Matrix 2 bereitzustellen. Da der
supraleitende Oxiddraht 1 der vorliegenden Erfindung durch
das Metallband 10 verstärkt wird, erleichtert
diese Struktur tendenziell die Bildung einer Spulenwindung und eines
supraleitenden Kabels, die beide den supraleitenden Oxiddraht 1 der
vorliegenden Erfindung enthalten, wenn diese Struktur eingesetzt
wird. Das Metallband 10 kann auf eine Oberfläche
der Matrix 2 durch Aufkleben eines Bandes, das aus Metall,
wie zum Beispiel Kupfer oder Edelstahl, hergestellt ist, auf eine
Oberfläche der Matrix 2 unter Verwendung von Lot
oder dergleichen aufgebracht werden.
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Bei
dem supraleitenden Oxiddraht 1 der vorliegenden Erfindung,
wie zum Beispiel in einer schematischen Querschnittsansicht in 7 gezeigt,
ist es wünschenswert, einen Isolierfilm 11 auf
der Oberfläche der Matrix 2 bereitzustellen. Da
die Oberfläche des supraleitenden Oxiddrahtes 1 der
vorliegenden Erfindung im voraus isoliert wird, erleichtert diese
Struktur, wenn sie eingesetzt wird, tendenziell die Bildung einer
Spulenwindung, die den supraleitenden Oxiddraht 1 der vorliegenden
Erfindung umfaßt. Der Isolierfilm 11 kann auf die
Oberfläche der Matrix 2 durch Überlappen
eines Bandes, das aus Harz, wie zum Beispiel Polyimid, hergestellt
ist, auf der Oberfläche der Matrix 2 unter Verwendung
eines Halbüberlappungsverfahrens aufgebracht werden (bei
diesem Verfahren wird das Band durch Überlappen mit dem
vorherigen überlappten Band um eine halbe Breite des Bandes
aufgelegt). Alternativ kann der Isolierfilm 11 auch auf
die Oberfläche der Matrix 2 mit dem folgenden
Verfahren aufgebracht werden. Zuerst werden zwei Bänder
hergestellt, die aus Harz, wie zum Beispiel Polyimid, bestehen und
von denen jedes eine Breite hat, die größer als
die des supraleitenden Oxiddrahtes 1 der vorliegenden Erfindung
ist. Dann werden die beiden Bänder nicht nur auf die entsprechenden
Oberflächen der Matrix 2 entlang der Länge
des supraleitenden Oxiddrahtes 1 aufgeklebt, sondern auch miteinander
verklebt.
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Bei
dem supraleitenden Oxiddraht 1 der vorliegenden Erfindung,
wie zum Beispiel in der schematischen Querschnittsansicht in 8 gezeigt,
ist es wünschenswert, nicht nur ein Metallband 10 auf
einer Oberfläche der Matrix 2 bereitzustellen,
sondern auch einen Isolierfilm 11 auf der Oberfläche
des Metallbandes 10 bereitzustellen. Da der Isolierfilm 11 das
Isolierverhalten sichert und das Metallband 10 als Verstärkung
wirkt, ermöglicht diese Struktur tendenziell die Anwendung
auf einen supraleitenden Magneten, der einer großen Kraft
während des Betriebs ausgesetzt ist, und auf ein supraleitendes
Kabel hoher Strombelastbarkeit, das einer großen Last während
der Installation ausgesetzt ist. Das Metallband 10 kann
auf eine Oberfläche der Matrix 2 durch Aufkleben
eines Bandes, das aus Metall, wie zum Beispiel Kupfer oder Edelstahl,
hergestellt ist, auf eine Fläche der Matrix 2 unter
Verwendung von Lot oder dergleichen aufgebracht werden. Der Isolierfilm 11 kann
auf die Oberfläche des Metallbandes 10 durch Aufkleben
eines Bandes, das aus Harz, wie zum Beispiel Polyimid, hergestellt
ist, auf die Oberfläche des Metallbandes 10 aufgebracht
werden.
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Eine
supraleitende Struktur kann mit dem folgenden Verfahren hergestellt
werden. Zuerst wird mindestens ein supraleitender Oxiddraht 1,
der mit dem Isolierfilm 11 abgedeckt ist, welcher in 7 oder 8 gezeigt
wird, die oben beschrieben wird, seitlich gebogen. Dann werden mehrere
supraleitende Oxiddrähte 1, einschließlich
des mindestens einen supraleitenden Oxiddrahtes 1, der
seitlich gebogen ist, miteinander verdrillt. Die supraleitende Struktur,
die die vorgenannte Struktur hat, kann so hergestellt werden, daß sie
einen geringen Verlust, hohe Strombelastbarkeit und geringe Größe
besitzt. Folglich ermöglicht die Verwendung der supraleitenden
Struktur, die die vorgenannte Konfiguration besitzt, tendenziell
die Herstellung einer hochleistungsfähigen Wechselstromvorrichtung,
wie zum Beispiel eines supraleitenden Kabels oder eines supraleitenden
Magneten. Bei der vorliegenden Erfindung soll der verwendete Ausdruck
"seitlich biegen" folgende Operation bedeuten. Wie zum Beispiel
in 21 für die mehreren supraleitenden Oxiddrähte 1 gezeigt,
wird ein supraleitender Oxiddraht 1, der sich auf der Innenseite
befindet, so gebogen, daß zumindest ein Teil desselben auf
der Außenseite positioniert werden kann, und ein supraleitender
Oxiddraht 1, der sich an der Außenseite befindet,
wird so gebogen, daß zumindest ein Teil desselben auf der
Innenseite positioniert werden kann. Die supraleitende Struktur,
die die vorgenannte Konfiguration hat, kann zum Beispiel durch Miteinanderverdrillen von
drei supraleitenden Oxiddrähten 1 hergestellt
werden, wobei jeder von einem Isolierfilm 11 bedeckt ist, während
sie kontinuierlich seitlich mit einem Biegedurchmesser von 1.000
mm gebogen werden.
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Wie
zum Beispiel in einer schematischen Querschnittsansicht in 9 gezeigt,
kann eine supraleitende Struktur 14 auch durch das folgende
Verfahren hergestellt werden. Zuerst werden mehrere supraleitende Oxiddrähte 1,
die oben beschrieben werden, in einen bandförmigen Schutzfilm 13 eingebracht.
Dann wird ein Metallband 12 auf jede der entgegengesetzten
Hauptflächen 13a des Schutzfilms 13 gebracht.
Die supraleitende Struktur 14, die die vorgenannte Konfiguration
hat, kann den Wechselstromverlust im Magnetfeld senkrecht zu den
Hauptflächen 13a des Schutzfilms 13 verringern.
Im Ergebnis dessen erhöht diese Konfiguration tendenziell
die Strombelastungsfähigkeit pro supraleitendem Oxiddraht 1.
Die supraleitende Struktur 14, die die vorgenannte Konfiguration
hat, kann geeignet für eine Wechselstromvorrichtung verwendet
werden, die einen geringen Wechselstromverlust und eine hohe Belastbarkeit
haben muß. Der Schutzfilm 13 kann zum Beispiel
unter Verwendung von Lot oder einer anderen Legierung gebildet werden.
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Bei
der supraleitenden Struktur 14, die in 9 gezeigt
wird, wie zum Beispiel in einer schematischen Querschnittsansicht
in 10 gezeigt, ist es wünschenswert, ein
Gehäuse mit hohem spezifischem Widerstand 15,
das einen spezifischen Widerstand hat, der größer
als der des Schutzfilms 13 ist, zwischen die benachbarten
supraleitenden Oxiddrähte 1 zu bringen. Der Einsatz
dieser Konfiguration führt zur Tendenz, nicht nur den Wechselstromverlust
im Magnetfeld senkrecht zu den Hauptflächen 13a des
Schutzfilms 13 weiter zu verringern, sondern auch die Strombelastbarkeit
pro supraleitendem Oxiddraht 1 weiter zu erhöhen.
-
Wie
zum Beispiel in einer schematischen Querschnittsansicht in 11 gezeigt,
kann eine supraleitende Struktur 14 auch durch Einbringen
mehrerer supraleitender Oxiddrähte 1, die oben
beschrieben werden, in einen isolierenden Schutzfilm 16,
der aus Polyester oder dergleichen hergestellt ist, welcher die
Form eines Bandes hat, hergestellt werden. Die supraleitende Struktur 14,
die die vorgenannte Konfiguration hat, ermöglicht tendenziell
die Verringerung des Wechselstromverlustes im Magnetfeld senkrecht
zu den Hauptflächen 16a des isolierenden Schutzfilms 16.
Da die supraleitende Struktur 14, die die vorgenannte Konfiguration
hat, flexibel ist, ist ihre Handhabung vergleichsweise einfach.
Der isolierende Schutzfilm 16 kann durch Verwendung nicht
nur von Polyester, sondern zum Beispiel auch von Polypropylen, Polyethylen,
Polytetrafluorethylen oder Polyimid gebildet werden.
-
Bei
dem supraleitenden Oxiddraht 1 der vorliegenden Erfindung
ist es wünschenswert, daß der Oxidsupraleiter
auf der Basis von Bi-2223 in Faden 3 eine relative Dichte
von mindestens 99% hat. Wenn diese Bedingung erfüllt ist,
steigt die kritische Stromdichte tendenziell weiter an. In der vorliegenden
Erfindung kann die relative Dichte (%) unter Verwendung der Formel
100 × (Gesamtvolumen des Oxidsupraleiters-Gesamtvolumen
des Hohlraums)/Gesamtvolumen des Oxidsupraleiters) erhalten werden.
Bei der vorliegenden Erfindung kann die kritische Stromdichte unter
Verwendung der Formel (Wert des kritischen Stroms des supraleitenden
Oxiddrahtes 1)/Querschnittsfläche im Querschnitt
senkrecht zur Längsrichtung des supraleitenden Oxiddrahtes 1)
erhalten werden.
-
Als
nächstes wird nachfolgend das Verfahren der vorliegenden
Erfindung zum Herstellen eines supraleitenden Oxiddrahtes erklärt. 12 zeigt
ein Flußdiagramm für ein wünschenswertes
Beispiel des Verfahrens der vorliegenden Erfindung zum Herstellen
eines supraleitenden Oxiddrahtes.
-
Mit
Bezug zuerst auf Schritt S1 in 12, wie
zum Beispiel in einer schematischen perspektivischen Ansicht in 13 gezeigt,
wird eine erste Metallhülse 5 mit einem Werkstoffpulver 6 gefüllt,
das ein Pulver eines Oxidsupraleiters und ein Pulver eines Nichtsupraleiters
umfaßt. Bei der vorliegenden Erfindung macht in dem Werkstoffpulver 6 die
Zahl der Teilchen in einem Pulver eines Nichtsupraleiters, die einen
Teilchendurchmesser von höchstens 2 μm haben,
mindestens 95% der Gesamtzahl der Teilchen im Pulver des Nichtsupraleiters
aus. Das Pulver des Nichtsupraleiters ist ein Pulver eines Materials,
welches einen elektrischen spezifischen Widerstand hat, der größer
als der des Oxidsupraleiters bei der kritischen Temperatur des Oxidsupraleiters
ist. Arten des Materials für das Pulver des Nichtsupraleiters
umfassen (Ca, Sr)2CuO3,
(Ca, Sr)2PbO4, and
(Ca, Sr)14Cu24O3. Die Arten des Materials für das
Pulver des Oxidsupraleiters, der im Verfahren der vorliegenden Erfindung
zum Herstellen eines supraleitenden Oxiddrahtes verwenden werden
soll, umfassen den oben beschriebenen Oxidsupraleiter auf der Basis
von Bi-2223.
-
In
Schritt S2, wie zum Beispiel in einer schematischen perspektivischen
Ansicht in 14 gezeigt, wird die erste Metallhülse 5,
die mit Werkstoffpulver 6 gefüllt ist, durch Ziehen
bearbeitet, um einen einfädigen supraleitenden Draht 7 zu
bilden.
-
In
Schritt S3, wie zum Beispiel in einer schematischen perspektivischen
Ansicht in 15 gezeigt, werden mehrere einfädige
supraleitende Drähte 7 in einer zweiten Metallhülse 8 aufgenommen.
-
In
Schritt 34, wie zum Beispiel in einer schematischen perspektivischen
Ansicht in 16 gezeigt, wird die zweite
Metallhülse 8, die die einfädigen supraleitenden
Drähte 7 aufnimmt, durch Ziehen bearbeitet, um einen
mehrfädigen supraleitenden Draht 9 zu bilden.
In der vorliegenden Erfindung beträgt der Variationskoeffizient
(COV) in den Querschnittsflächen der einfädigen
supraleitenden Drähte im mehrfädigen supraleitenden Draht
vor dem Bearbeiten durch Walzen höchstens 15%. Der Variationskoeffizient
(COV), der oben beschrieben wird, ist der Wert, der durch Teilen
der Standardabweichung der Querschnittsflächen der mehrfädigen
supraleitenden Drähte senkrecht zur Längsrichtung
des mehrfädigen supraleitenden Drahtes vor der Bearbeitung
durch Walzen durch den Durchschnittswert der vorgenannten Querschnittsflächen
der mehreren einfädigen supraleitenden Drähte
erhalten wird.
-
In
Schritt S5, wie zum Beispiel in einer schematischen perspektivischen
Ansicht in 17 gezeigt, wird der mehrfädige
supraleitende Draht 9 durch Walzen bearbeitet, um die Form
eines Bandes zu erhalten. Bei der vorliegenden Erfindung beträgt
die Walzreduktion beim Walzprozeß höchstens 82%.
Mit Bezug zum Beispiel auf eine schematische Seitenansicht in 18,
ist die Walzreduktion (%) als der Prozentsatz der Verringerung der
Dicke "t1" des mehrfädigen supraleitenden Drahtes 9 nach
der Bearbeitung durch Walzen gegenüber der Dicke "t2" des
mehrfädigen supraleitenden Drahtes 9 vor der Bearbeitung
durch Walzen definiert (der Prozentsatz wird als 100 × {1 – (t1/t2)}
ausgedrückt).
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In
Schritt 36 wird der gewalzte mehrfädige supraleitende
Draht 9 wärmebehandelt, um die Herstellung des
bandförmigen Oxidsupraleiters abzuschließen. In
der vorliegenden Erfindung wird die Wärmebehandlung bei
einem Druck von mindestens 200 Atmosphären ausgeführt.
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Die
hier benannten Erfinder untersuchten die Verringerung der Querschnittsfläche
im Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung des supraleitenden
Oxiddrahtes mit der Absicht, die kritische Stromdichte des supraleitenden
Oxiddrahtes unverändert zu halten. Die hier benannten Erfinder
haben jedoch festgestellt, daß die kritische Stromdichte
ebenfalls verringert wird, wenn die vorgenannte Querschnittsfläche
verringert wird.
-
Die
hier benannten Erfinder haben auch festgestellt, daß die
Verringerung der kritischen Stromdichte durch die Tatsache verursacht
wird, daß bei Verringerung der vorgenannten Querschnittsfläche
der Grad der Bearbeitung durch Ziehen erhöht wird, so daß sich
der COV erhöht, wodurch der Stromfluß im supraleitenden Oxiddraht
behindert wird.
-
Die
hier benannten Erfinder haben ferner die Beziehung zwischen dem
Anstieg im Grad der Bearbeitung und der Größe
des COV untersucht. Die Untersuchung hat ergeben, daß bei
Verringerung der Querschnittsfläche des supraleitenden
Oxiddrahtes eine Menge eines Nichtsupraleiters, der einen Durchmesser von
höchstens 2 μm hat, zu einem Ausgangspunkt bei
der Behinderung einer gleichförmigen Änderung
in der Form des einfädigen supraleitenden Oxiddrahtes wird.
Die Untersuchung hat auch gezeigt, daß der Durchmesser
des Teilchens des Nichtsupraleiters von der Zeit des Einfüllens
in die erste Metallhülse bis zum Abschluß des
Walzprozesses fast denselben Wert beibehält.
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Auf
der Grundlage der oben beschriebenen Ergebnisse führten
die hier benannten Erfinder intensiv eine weitere Untersuchung durch.
Die Untersuchung hat ergeben, daß der COV höchstens
15% wird, wenn die Zahl der Teilchen in einem Pulver eines Nichtsupraleiters,
die einen Teilchendurchmesser von höchstens 2 μm
haben, mindestens 95% der Gesamtzahl der Teilchen in einem Pulver
des Nichtsupraleiters ausmachen, was eine Verringerung in der Querschnittsfläche
des supraleitenden Oxiddrahtes ermöglicht.
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Der
supraleitende Oxiddraht, dessen Querschnittsfläche durch
das oben beschriebene Verfahren verringert wurde, entwickelte jedoch
Schwankungen in der kritischen Stromdichte. Dementsprechend untersuchten
die hier benannten Erfinder den supraleitenden Oxiddraht, der eine
niedrige kritische Stromdichte hat. Die Untersuchung ergab, daß der
Draht eine große Zahl von Defekten hat, die auf seiner
Oberfläche gebildet sind, und daß im Abschnitt
mit Bildung von Defekten der Oxidsupraleiter, der den Faden darstellt,
eine relativ geringe Dichte hat. Eine weitere ausführliche
Untersuchung hat eine Möglichkeit gezeigt, daß eine
Korrelation zwischen der Walzreduktion zur Zeit des Walzens des
mehrfädigen supraleitenden Drahtes und der Zahl der Defekte
besteht.
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Anschließend
führten die hier benannten Erfinder ein Experiment aus,
bei dem die vorgenannte Walzreduktion in einem Bereich von 70% bis
85% variiert wurde und der gewalzte mehrfädige supraleitende
Draht bei einem Druck von mindestens 200 Atmosphären wärmebehandelt
wurde, um die relative Dichte des Oxidsupraleiters zu erhöhen,
der den Faden im supraleitenden Oxiddraht darstellt. Das Ergebnis
hat bestätigt, daß der supraleitende Oxiddraht,
der durch das folgende Verfahren erhalten wurde, eine Querschnittsfläche
von höchstens 0,5 mm2 im Querschnitt
senkrecht zu seiner Längsrichtung und eine hohe kritische
Stromdichte hat:
- (a) ein Werkstoffpulver, bei
dem die Zahl der Teilchen in einem Pulver eines Nichtsupraleiters,
die einen Teilchendurchmesser von höchstens 2 μm
haben, mindestens 95% der Gesamtzahl der Teilchen im Pulver des
Nichtsupraleiters ausmacht, wird verwendet, um zu erreichen, daß der
Variationskoeffizient (COV) in den Querschnittsflächen
der einfädigen supraleitenden Drähten im mehrfädigen
supraleitenden Draht vor der Bearbeitung durch Walzen höchstens
15% wird,
- (b) die Walzoperation bei einer Walzreduktion von höchstens
82% ausgeführt wird, und
- (c) der gewalzte mehrfädige supraleitende Draht bei
einem Druck von mindestens 200 Atmosphären wärmebehandelt
wird. Außerdem ist es in Hinsicht auf das Erreichen eines
supraleitenden Oxiddrahtes, der nicht nur eine weiter erhöhte
kritische Stromdichte hat, sondern auch einen weiter verringerten
Wechselstromverlust hat, wünschenswert, daß im
Querschnitt des supraleitenden Oxiddrahtes, der durch das Verfahren
der vorliegenden Erfindung zum Herstellen eines supraleitenden Oxiddrahtes
hergestellt wurde, die Fäden eine durchschnittliche Querschnittsfläche
pro Faden von mindestens 0,2% und höchstens 6%, besser
von mindestens 2% und höchstens 6%, der Querschnittsfläche
des supraleitenden Oxiddrahtes haben.
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Bei
dem Verfahren der vorliegenden Erfindung zum Herstellen eines supraleitenden
Oxiddrahtes ist es wünschenswert, mehrere Male den Schritt
des Verdrillens des mehrfädigen supraleitenden Drahtes
vor der Bearbeitung durch Walzen auszuführen.
-
Wenn
dieses Verfahren eingesetzt wird, kann die Verdrillganghöhe
der Fäden im supraleitenden Oxiddraht weiter verringert
werden. Wenn die Verdrillganghöhe auf höchstens
8 mm verringert wird, besser auf höchstens 5 mm, kann der
Wechselstromverlust tendenziell weiter verringert werden, wie oben
beschrieben.
-
19 zeigt
ein wünschenswertes Beispiel eines Flußdiagramms
für einen Prozeß, bei dem die Verdrillungsoperation
des mehrfädigen supraleitenden Drahtes vor der Bearbeitung
durch Walzen mehrmals ausgeführt wird. Wie im Flußdiagramm
gezeigt, wird der mehrfädige supraleitende Draht, der durch
Walzen bearbeitet wird, zuerst durch Ziehen bearbeitet. Dann wird
der gezogene mehrfädige supraleitende Draht einem Entfestigungsschritt
unterzogen und wird anschließend verdrillt. Dann wird er
wieder einem Entfestigungsschritt unterzogen und anschließend
verdrillt. Dann wird er wieder einem Entfestigungsschritt unterzogen. Nach
dem Schritt des Dressierens (kalten Nachwalzens) wird er anschließend
durch Walzen bearbeitet. In der obigen Beschreibung wird der Entfestigungsschritt
zum Beispiel durch Belassen des mehrfädigen supraleitenden
Drahtes für mindestens 0,5 Stunden in der Atmosphäre
bei einer Temperatur von mindestens 200°C und höchstens
300°C ausgeführt. Der Schritt des Dressierens
ist ein Schritt zum Glätten der Oberfläche des
mehrfädigen supraleitenden Drahtes, zum Beispiel durch
Laufenlassen durch eine Ziehdüse.
-
Bei
dem Verfahren der vorliegenden Erfindung zum Herstellen eines supraleitenden
Oxiddrahtes ist es wünschenswert, eine Sperrschicht im
supraleitenden Oxiddraht zu bilden. Wenn die Sperrschicht gebildet ist,
verringert sich tendenziell der Wechselstromverlust. Insbesondere,
wenn die Fäden verdrillt werden, verstärkt sich
diese Tendenz weiter. Die Sperrschicht kann zwischen den Fäden
und der Matrix gebildet werden, wobei beide den supraleitenden Oxiddraht
darstellen, zum Beispiel durch Herstellen des supraleitenden Oxiddrahtes
unter Verwendung von einfädigen supraleitenden Drähten,
von denen jeder mit Material beschichtet ist, das die Sperrschicht
bildet. In der vorliegenden Beschreibung wird der Begriff "einfädiger
supraleitender Draht" verwendet, bevor die oben beschriebene Wärmebehandlung ausgeführt
wird, und der Begriff "Faden" wird verwendet, nachdem die Wärmebehandlung
ausgeführt ist.
-
Bei
dem supraleitenden Oxiddraht, der durch das Verfahren der vorliegenden
Erfindung zum Herstellen eines supraleitenden Oxiddrahtes erhalten
wird, ist es wünschenswert, daß der Oxidsupraleiter
im Faden eine relative Dichte von mindestens 99% hat. Wenn diese
Bedingung erfüllt ist, steigt die kritische Stromdichte tendenziell
weiter an.
-
Sowohl
der supraleitende Oxiddraht 1 der vorliegenden Erfindung
wie auch der supraleitende Oxiddraht, der durch das Verfahren der
vorliegenden Erfindung zum Herstellen eines supraleitenden Oxiddrahtes
hergestellt wird, haben eine kleine Querschnittsfläche
im Schnitt senkrecht zu ihrer Längsrichtung. Folglich ermöglichen
sie eine kompakte Verschränkung. Der Begriff "Verschränkung"
soll bedeuten, daß, wie zum Beispiel im schematischen Diagramm
in 20 gezeigt, die Außenseite und Innenseite
des supraleitenden Oxiddrahtes 1 umgekehrt werden, als
Maßnahme, um einen ungleichförmigen Stromfluß zu
verhüten, wenn Wechselstrom fließt.
-
Die
Verschränkung kann durch Biegen des supraleitenden Oxiddrahtes 1 seitlich
erfolgen, wie zum Beispiel in einem schematischen Diagramm in 21 gezeigt.
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Der
herkömmliche supraleitende Oxiddraht hat eine große
Querschnittsfläche im Schnitt senkrecht zu seiner Längsrichtung.
Folglich kann der Draht nur mit einem Biegedurchmesser von etwa
1.000 mm seitlich gebogen werden, um seine kritische Stromdichte
aufrechtzuerhalten. Andererseits haben sowohl der supraleitende
Oxiddraht der vorliegenden Erfindung wie auch der supraleitende
Oxiddraht, der durch das Verfahren der vorliegenden Erfindung zum
Herstellen eines supraleitenden Oxiddrahtes hergestellt wird, eine
kleine Querschnittsfläche im Schnitt senkrecht zu ihrer
Längsrichtung. Folglich können sie mit einem Biegedurchmesser
von etwa 500 mm seitlich gebogen werden. Im Ergebnis dessen wird
eine kompaktere Verschränkung möglich.
-
Sowohl
der supraleitende Oxiddraht 1 der vorliegenden Erfindung,
die supraleitende Struktur 14 der vorliegenden Erfindung,
die den supraleitenden Oxiddraht 1 enthält, wie
auch der supraleitende Oxiddraht, der durch das Verfahren der vorliegenden
Erfindung zum Herstellen eines supraleitenden Oxiddrahtes hergestellt wird,
haben eine kleine Querschnittsfläche im Schnitt senkrecht
zu ihrer Längsrichtung. Wenn sie für ein supraleitendes
Kabel, einen supraleitenden Magneten oder eine andere Vorrichtung
verwendet werden, kann die Vorrichtung folglich eine geringe Größe
und ein geringes Gewicht aufweisen.
-
Ein
supraleitender Magnet, der den supraleitenden Oxiddraht der vorliegenden
Erfindung enthält, die supraleitende Struktur der vorliegenden
Erfindung, die den vorgenannten supraleitenden Oxiddraht enthält, oder
der supraleitende Oxiddraht, der durch das Verfahren der vorliegenden
Erfindung zum Herstellen eines supraleitenden Oxiddrahtes hergestellt
wird, können für ein Produkt verwendet werden,
wie zum Beispiel einen Motorläufer, ein kühlschrankgekühltes
Magnetsystem oder ein MRI.
-
Der
supraleitende Oxiddraht und die supraleitende Struktur, beide aus
der vorliegenden Erfindung, können den Wechselstromverlust
verringern. Der supraleitende Magnet, der einen von ihnen enthält,
und eine Vorrichtung, wie zum Beispiel ein Motorläufer,
ein kühlschrankgekühltes Magnetsystem oder ein
MRI, das den vorgenannten supraleitenden Magneten enthält,
können folglich tendenziell die Belastung verringern, wenn
sie gekühlt werden.
-
Der
supraleitende Oxiddraht und die supraleitende Struktur, beide gemäß der
vorliegenden Erfindung, können in Form eines dünnen
Bandes gebildet werden, das eine kleine Querschnittsfläche
hat. In einem supraleitenden Kabel, das eines von ihnen enthält,
verringert sich folglich tendenziell die Formänderung,
die in ihnen erzeugt wird, wenn sie auf das Kernelement aufgewickelt
sind, und die Größe des kritischen Stroms verringert
sich tendenziell nicht.
-
BEISPIEL
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Beispiel 1
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Es
wurden Bi2O3, PbO,
SrCO3, CaCO3 und
CuO verwendet. Ihre Pulver wurden gemischt, um das Mischungsverhältnis
Bi:Pb:Sr:Ca:Cu = 1,79:0,4:1,96:2,18:3 zu erreichen. Das Mischpulver
wurde durch Erwärmung und Pulverisierung behandelt, um
ein Werkstoffpulver zu erhalten, das ein Pulver eines Oxidsupraleiters auf
der Basis von Bi-2223 aufweist. Das Werkstoffpulver wurde in ein
Silberrohr gefüllt, das einen Außendurchmesser
von 12 mm und einen Innendurchmesser von 10 mm hat, welches als
erste Metallhülse verwendet wurde. Das Silberrohr, das
mit dem Pulver gefüllt war, wurde durch Ziehen bearbeitet,
bis der Durchmesser 2 mm wurde, um einen einfädigen supraleitenden
Draht zu erzeugen. Eine Sperrschicht, die aus Strontiumcarbonat hergestellt
ist, wurde auf der Oberfläche des einfädigen supraleitenden
Drahtes gebildet. Einundneunzig einfädige supraleitende
Drähte, von denen jeder die Sperrschicht auf der Oberfläche
besitzt, wurden in einem Silberrohr aufgenommen, das einen Außendurchmesser
von 36 mm und einen Innendurchmesser von 27 mm hat, welches als
zweite Metallhülse verwendet wurde. Das Silberrohr, das
die einfädigen supraleitenden Drähte aufnahm,
wurde durch Ziehen bearbeitet, bis der Durchmesser 0,9 mm wurde,
um einen mehrfädigen supraleitenden Draht zu erzeugen.
-
Der
mehrfädige supraleitende Draht wurde einem Entfestigungsschritt,
bei dem der Draht eine Stunde in einer Atmosphäre bei 250°C
belassen wurde, und einem nachfolgenden Schritt zum Verdrillen des
Drahtes unterzogen. Die Kombination der Schritte wurde wiederholt,
bis die Fäden im supraleitenden Oxiddraht, die in diesem
Beispiel erhalten werden sollten, eine Verdrillganghöhe
von 8 mm hatten. Der mehrfädige supraleitende Draht wurde
ferner einem Entfestigungsschritt unterzogen, bei dem der Draht
eine Stunde lang in einer Atmosphäre bei 250°C
belassen wurde. Dann durchlief der Draht einen Schritt des Dressierens
und einen anschließenden Schritt eines Walzprozesses.
-
Der
gewalzte mehrfädige supraleitende Draht wurde dem ersten
Sinterungsprozeß in der Atmosphäre unterzogen.
Dann wurde der Draht nochmals gewalzt. Anschließend wurde
der Draht 50 Stunden bei 850°C bei einem Druck von 200
Atmosphären wärmebehandelt. So wurde ein bandförmiger
supraleitender Oxiddraht (der supraleitende Oxiddraht in Beispiel
1) erhalten.
-
Ein
Teil des supraleitenden Oxiddrahtes in Beispiel 1 wurde in einer
Richtung senkrecht zu seiner Längsrichtung geschnitten.
Der geschnittene Querschnitt zeigte eine Struktur, bei der die Fäden
in die Matrix eingebettet waren, die aus Silber hergestellt ist,
und jeder Faden war von einer Sperrschicht umgeben.
-
Eine
Messung, die am Schnitt ausgeführt wurde, zeigte, daß die
Querschnittsfläche 0,5 mm2 betrug. Im
Schnitt betrug die durchschnittliche Querschnittsfläche
pro Faden 0,2% der Querschnittsfläche des gesamten supraleitenden
Oxiddrahtes. Die Fäden, die im supraleitenden Oxiddraht
in Beispiel 1 enthalten waren, hatten ein durchschnittliches Seitenverhältnis
von mehr als 10.
-
Der
supraleitende Draht in Beispiel 1, der so erhalten wurde, wurde
einer Messung der kritischen Stromdichte bei einem Zustand von 77
K (Kelvin) und 0 T (Tesla) unterzogen. Das gemessene Ergebnis wird in
Tabelle I gezeigt. Wie in Tabelle I gezeigt, wurde bestätigt,
daß der supraleitende Oxiddraht in Beispiel 1 eine kritische
Stromdichte von 11 kA/cm2 hat.
-
Der
supraleitende Oxiddraht in Beispiel 1 wurde auch einer Messung des
Wechselstromverlustes unterzogen. Das gemessene Ergebnis wird in
Tabelle I gezeigt. Wie in Tabelle I gezeigt, wird bestätigt,
daß der supraleitende Oxiddraht in Beispiel 1 einen Wechselstromverlust
von 15 μJ/A/m/Zyklus hat.
-
Beispiel 2
-
Ein
supraleitender Oxiddraht in Beispiel 2 wurde mit demselben Verfahren
und unter denselben Bedingungen wie in den in Beispiel 1 verwendeten
hergestellt, außer daß 37 einfädige supraleitende
Drähte, von denen jeder einen Durchmesser von 3,8 mm hat,
in einer zweiten Metallhülse aufgenommen, so daß die
durchschnittliche Querschnittsfläche pro Faden auf 1% der
Querschnittsfläche des gesamten supraleitenden Oxiddrahtes
eingestellt werden konnte.
-
Ein
Teil des supraleitenden Oxiddrahtes in Beispiel 2 wurde in einer
Richtung senkrecht zu seiner Längsrichtung geschnitten.
Der geschnittene Querschnitt zeigte eine Struktur, bei der die Fäden
in die Matrix eingebettet waren, die aus Silber hergestellt ist,
und jeder Faden war von einer Sperrschicht umgeben.
-
Eine
Messung, die am Schnitt ausgeführt wurde, zeigte, daß die
Querschnittsfläche 0,5 mm2 betrug. Die
Fäden, die im supraleitenden Oxiddraht in Beispiel 2 enthalten
waren, hatten ein durchschnittliches Seitenverhältnis von
mehr als 10.
-
Der
supraleitende Oxiddraht in Beispiel 2 wurde Messungen der kritischen
Stromdichte und des Wechselstromverlustes unter Verwendung desselben
Verfahrens und derselben Bedingungen wie den in Beispiel 1 verwendeten
unterzogen. Die gemessenen Ergebnisse werden in Tabelle I gezeigt.
Wie in Tabelle I gezeigt, hat der supraleitende Oxiddraht in Beispiel
2 eine kritische Stromdichte von 12 kA/cm2 und
einen Wechselstromverlust von 14 μJ/A/m/Zyklus.
-
Beispiel 3
-
Ein
supraleitender Oxiddraht in Beispiel 3 wurde mit demselben Verfahren
und unter denselben Bedingungen wie in den in Beispiel 1 verwendeten
hergestellt, außer daß 19 einfädige supraleitende
Drähte, von denen jeder einen Durchmesser von 5,3 mm hat,
in der zweiten Metallhülse aufgenommen wurden, so daß die durchschnittliche
Querschnittsfläche pro Faden auf 2% der Querschnittsfläche
des gesamten supraleitenden Oxiddrahtes eingestellt werden konnte.
-
Ein
Teil des supraleitenden Oxiddrahtes in Beispiel 3 wurde in einer
Richtung senkrecht zu seiner Längsrichtung geschnitten.
Der geschnittene Querschnitt zeigte eine Struktur, bei der die Fäden
in die Matrix eingebettet waren, die aus Silber hergestellt ist,
und jeder Faden war von einer Sperrschicht umgeben.
-
Eine
Messung, die am Schnitt ausgeführt wurde, zeigte, daß die
Querschnittsfläche 0,5 mm2 betrug. Die
Fäden, die im supraleitenden Oxiddraht in Beispiel 3 enthalten
waren, hatten ein durchschnittliches Seitenverhältnis von
mehr als 10.
-
Der
supraleitende Oxiddraht in Beispiel 3 wurde Messungen der kritischen
Stromdichte und des Wechselstromverlustes unter Verwendung desselben
Verfahrens und derselben Bedingungen wie den in Beispiel 1 verwendeten
unterzogen. Die gemessenen Ergebnisse werden in Tabelle 1 gezeigt.
Wie in Tabelle 1 gezeigt, hat der supraleitende Oxiddraht in Beispiel
3 eine kritische Stromdichte von 13 kA/cm2 und
einen Wechselstromverlust von 11 μJ/A/m/Zyklus.
-
Beispiel 4
-
Ein
supraleitender Oxiddraht in Beispiel 4 wurde mit demselben Verfahren
und unter denselben Bedingungen wie in den in Beispiel 1 verwendeten
hergestellt, außer daß sieben einfädige
supraleitende Drähte, von denen jeder einen Durchmesser
von 8,5 mm hat, in der zweiten Metallhülse aufgenommen
wurden, so daß die durchschnittliche Querschnittsfläche
pro Faden auf 6% der Querschnittsfläche des gesamten supraleitenden
Oxiddrahtes eingestellt werden konnte.
-
Ein
Teil des supraleitenden Oxiddrahtes in Beispiel 4 wurde in einer
Richtung senkrecht zu seiner Längsrichtung geschnitten.
Der geschnittene Querschnitt zeigte eine Struktur, bei der die Fäden
in die Matrix eingebettet waren, die aus Silber hergestellt ist,
und jeder Faden war von einer Sperrschicht umgeben.
-
Eine
Messung, die am Schnitt ausgeführt wurde, zeigte, daß die
Querschnittsfläche 0,5 mm2 betrug. Die
Fäden, die im supraleitenden Oxiddraht in Beispiel 4 enthalten
waren, hatten ein durchschnittliches Seitenverhältnis von
mehr als 10.
-
Der
supraleitende Oxiddraht in Beispiel 4 wurde Messungen der kritischen
Stromdichte und des Wechselstromverlustes unter Verwendung desselben
Verfahrens und derselben Bedingungen wie den in Beispiel 1 verwendeten unterzogen.
Die gemessenen Ergebnisse werden in Tabelle I gezeigt. Wie in Tabelle
I gezeigt, hat der supraleitende Oxiddraht in Beispiel 4 eine kritische
Stromdichte von 12 kA/cm2 und einen Wechselstromverlust
von 10 μJ/A/m/Zyklus.
-
Vergleichsbeispiel 1
-
Ein
supraleitender Oxiddraht in Vergleichsbeispiel 1 wurde mit demselben
Verfahren und unter denselben Bedingungen wie in den in Beispiel
1 verwendeten hergestellt, außer daß 127 einfädige
supraleitende Drähte, von denen jeder einen Durchmesser
von 1,7 mm hat, in der zweiten Metallhülse aufgenommen
wurden, so daß die durchschnittliche Querschnittsfläche
pro Faden auf 0,15% der Querschnittsfläche des gesamten
supraleitenden Oxiddrahtes eingestellt werden konnte.
-
Ein
Teil des supraleitenden Oxiddrahtes in Vergleichsbeispiel 1 wurde
in einer Richtung senkrecht zu seiner Längsrichtung geschnitten.
Der geschnittene Querschnitt zeigte eine Struktur, bei der die Fäden
in die Matrix eingebettet waren, die aus Silber hergestellt ist,
und jeder Faden war von einer Sperrschicht umgeben.
-
Eine
Messung, die am Schnitt ausgeführt wurde, zeigte, daß die
Querschnittsfläche 0,5 mm2 betrug. Die
Fäden, die im supraleitenden Oxiddraht in Vergleichsbeispiel
1 enthalten waren, hatten ein durchschnittliches Seitenverhältnis
von mehr als 10.
-
Der
supraleitende Oxiddraht in Vergleichsbeispiel 1 wurde Messungen
der kritischen Stromdichte und des Wechselstromverlustes unter Verwendung
desselben Verfahrens und derselben Bedingungen wie den in Beispiel
1 verwendeten unterzogen. Die gemessenen Ergebnisse werden in Tabelle
I gezeigt. Wie in Tabelle I gezeigt, hat der supraleitende Oxiddraht
in Beispiel 1 eine kritische Stromdichte von 5 kA/cm2 und
einen Wechselstromverlust von 24 μJ/A/m/Zyklus.
-
Vergleichsbeispiel 2
-
Ein
supraleitender Oxiddraht in Vergleichsbeispiel 2 wurde mit demselben
Verfahren und unter denselben Bedingungen wie in den in Beispiel
4 verwendeten hergestellt, außer daß die durchschnittliche
Querschnittsfläche pro Faden auf 6,5% der Querschnittsfläche
des gesamten supraleitenden Oxiddrahtes durch Verwendung der zweiten
Metallhülse, die einen Außendurchmesser von 36
mm und einen Innendurchmesser von 27 mm hat, eingestellt werden
konnte.
-
Ein
Teil des supraleitenden Oxiddrahtes in Vergleichsbeispiel 2 wurde
in einer Richtung senkrecht zu seiner Längsrichtung geschnitten.
Der geschnittene Querschnitt zeigte eine Struktur, bei der die Fäden
in die Matrix eingebettet waren, die aus Silber hergestellt ist,
und jeder Faden war von einer Sperrschicht umgeben.
-
Eine
Messung, die am Schnitt ausgeführt wurde, zeigte, daß die
Querschnittsfläche 0,5 mm2 betrug. Die
Fäden, die im supraleitenden Oxiddraht in Vergleichsbeispiel
2 enthalten waren, hatten ein durchschnittliches Seitenverhältnis
von mehr als 10.
-
Der
supraleitende Oxiddraht in Vergleichsbeispiel 2 wurde Messungen
der kritischen Stromdichte und des Wechselstromverlustes unter Verwendung
desselben Verfahrens und derselben Bedingungen wie den in Beispiel
1 verwendeten unterzogen. Die gemessenen Ergebnisse werden in Tabelle
I gezeigt. Wie in Tabelle I gezeigt, hat der supraleitende Oxiddraht
in Vergleichsbeispiel 2 eine kritische Stromdichte von 6 kN/cm
2 und einen Wechselstromverlust von 22 μJ/A/m/Zyklus. Tabelle I
| | Beispiel
1 | Beispiel
2 | Beispiel
3 | Beispiel
4 | Vergleichsbeispiel
1 | Vergleichsbeispiel
2 |
| Art
des Oxidsupraleiters | Bi-2223 | Bi-2223 | Bi-2223 | Bi-2223 | Bi-2223 | Bi-2223 |
| Querschnittsfläche
des supraleitenden Oxiddrahtes (mm2) | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 |
| Prozentsatz
der durchschnittlichen Querschnittsfläche pro Faden gegenüber
der Querschnittsfläche des supraleitenden Oxiddrahtes (%) | 0,2 | 1 | 2 | 6 | 0,15 | 6,5 |
| Seitenverhältnis | > 10 | > 10 | > 10 | > 10 | > 10 | > 10 |
| Verdrillganghöhe
(mm) | 8 | 8 | 8 | 8 | 8 | 8 |
| Vorhandensein
oder Fehlen der Sperrschicht | vorhanden | vorhanden | vorhanden | vorhanden | vorhanden | vorhanden |
| kritische
Stromdichte (kA/cm2) | 11 | 12 | 13 | 12 | 5 | 6 |
| Wechselstromverlust (μJ/A/m/Zyklus) | 15 | 14 | 11 | 10 | 24 | 22 |
-
Wie
oben erklärt, haben die supraleitenden Oxiddrähte
in den Beispielen 1 bis 4 die folgenden Merkmale:
- (a)
der Faden, der einen Oxidsupraleiter auf der Basis von Bi-2223 hat,
ist in die Matrix eingebettet, die aus Silber hergestellt ist,
- (b) die Querschnittsfläche beträgt 0,5 mm2 in der Querschnittsfläche im Schnitt
senkrecht zur Längsrichtung des supraleitenden Oxiddrahtes,
und
- (c) im Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung des
supraleitenden Oxiddrahtes liegt die durchschnittliche Querschnittsfläche
pro Faden im Bereich von mindestens 0,2% und höchstens
6% der Querschnittsfläche des gesamten des supraleitenden
Oxiddrahtes.
-
Andererseits
haben die supraleitenden Oxiddrähte in den Vergleichsbeispielen
1 und 2 Werte von 0,15% bzw. 6,5% der durchschnittlichen Querschnittsfläche
pro Faden gegenüber der Querschnittsfläche des gesamten
supraleitenden Oxiddrahtes im Schnitt senkrecht zur Längsrichtung
des supraleitenden Oxiddrahtes. Tabelle I zeigt, daß die
supraleitenden Oxiddrähte in den Beispielen 1 bis 4 nicht
nur die kritische Stromdichte erhöhen können,
sondern auch den Wechselstromverlust im Vergleich zu den supraleitenden
Drähten in den Vergleichsbeispielen 1 und 2 verringern
können.
-
Insbesondere
haben die supraleitenden Oxiddrähte in den Beispielen 3
und 4 im Schnitt senkrecht zu ihrer Längsrichtung eine
durchschnittliche Querschnittsfläche pro Faden, die in
den Bereich von mindestens 2% bis höchstens 6% der Querschnittsfläche
des gesamten supraleitenden Oxiddrahtes fällt.
-
Tabelle
1 zeigt, daß sie nicht nur die kritische Stromdichte erhöhen
können, sondern insbesondere auch den Wechselstromverlust
verringern können.
-
Beispiel 5
-
Ein
Werkstoffpulver, das einen Oxidsupraleiter auf der Basis von Bi-2223
besitzt, wurde unter Verwendung desselben Verfahrens und derselben
Bedingungen wie den in Beispiel 1 verwendeten hergestellt. Das Werkstoffpulver
hatte ein Pulver eines Nichtsupraleiters zusätzlich zum
Pulver des Oxidsupraleiters auf der Basis von Bi-2223. Es wurde
eine Untersuchung zum Teilchendurchmesser des Pulvers des Nichtsupraleiters durchgeführt.
Das Ergebnis bestätigte, daß die Zahl der Teilchen
im Pulver des Nichtsupraleiters, die einen Teilchendurchmesser von
höchstens 2 μm haben, mindestens 95% der Gesamtzahl
der Teilchen im Pulver des Nichtsupraleiters ausmacht, der im Werkstoffpulver
enthalten ist.
-
Das
Werkstoffpulver wurde in ein Silberrohr gefüllt, das einen
Außendurchmesser von 12 mm und einen Innendurchmesser von
10 mm hat, welches als erste Metallhülse verwendet wurde.
-
Das
Silberrohr, das mit dem Pulver gefüllt war, wurde durch
Ziehen bearbeitet, bis der Durchmesser 2 mm wurde, um einen einfädigen
supraleitenden Draht zu erzeugen. Eine Sperrschicht, die aus Strontiumcarbonat
hergestellt ist, wurde auf der Oberfläche des einfädigen
supraleitenden Drahtes gebildet. Einundneunzig einfädige
supraleitende Drähte, von denen jeder die Sperrschicht
auf der Oberfläche hat, wurden in einem Silberrohr aufgenommen,
das einen Außendurchmesser von 36 mm und einen Innendurchmesser
von 27 mm hat, welches als zweite Metallhülse verwendet
wurde. Das Silberrohr, das die einfädigen supraleitenden
Drähte aufnahm, wurde durch Ziehen bearbeitet, bis der
Durchmesser 0,9 mm wurde, um einen mehrfädigen supraleitenden
Draht zu erzeugen. In diesem Stadium wurde eine Untersuchung zum
COV durchgeführt, welches der Variationskoeffizient in
den Querschnittsflächen der einfädigen supraleitenden
Drähte im mehrfädigen supraleitenden Draht ist.
Die Untersuchung bestätigte, daß der COV nicht
mehr als 15% betrug.
-
Der
mehrfädige supraleitende Draht wurde einem Entfestigungsschritt,
bei dem der Draht eine Stunde in einer Atmosphäre bei 250°C
belassen wurde, und einem nachfolgenden Schritt zum Verdrillen des
Drahtes unterzogen. Die Kombination der Schritte wurde wiederholt,
bis die Fäden im supraleitenden Oxiddraht, die in diesem
Beispiel erhalten werden sollten, eine Verdrillganghöhe
von 8 mm hatten. Der mehrfädige supraleitende Draht wurde
ferner einem Entfestigungsschritt unterzogen, bei dem der Draht
eine Stunde lang in einer Atmosphäre bei 250°C
gelassen wurde. Dann wurde der Draht einem Schritt des Dressierens
und einem anschließenden Schritt des Walzprozesses unterzogen,
wobei die Walzreduktion nach Festlegung höchstens 82% betragen
soll.
-
Der
gewalzte supraleitende Draht wurde 50 Stunden bei 850°C
bei einem Druck von 200 Atmosphären wärmebehandelt.
So wurde ein bandförmiger supraleitender Oxiddraht (der
supraleitende Oxiddraht in Beispiel 5) erhalten.
-
Ein
Teil des supraleitenden Oxiddrahtes in Beispiel 5 wurde in einer
Richtung senkrecht zu seiner Längsrichtung geschnitten.
Der geschnittene Querschnitt zeigte eine Struktur, bei der die Fäden
in die Matrix eingebettet waren, die aus Silber hergestellt ist,
und jeder Faden war von einer Sperrschicht umgeben. Eine Messung,
die am Schnitt ausgeführt wurde, zeigte, daß die
Querschnittsfläche 0,5 mm2 betrug.
-
Der
so erhaltene supraleitende Oxiddraht in Beispiel 5 wurde Messungen
der kritischen Stromdichte und des Wechselstromverlustes unter Verwendung
desselben Verfahrens und derselben Bedingungen wie den in Beispiel
1 verwendeten unterzogen. Die gemessenen Ergebnisse zeigten, daß der
supraleitende Oxiddraht in Beispiel 5 eine kritische Stromdichte
von 10 kA/cm2 und einen Wechselstromverlust
von 15 μJ/A/m/Zyklus hat.
-
Beispiele 6 bis 12
-
Es
wurden Bi2O3, PbO,
SrCO3, CaCO3 und
CuO verwendet. Ihre Pulver wurden gemischt, um das Mischungsverhältnis
Bi:Pb:Sr:Ca:Cu = 1,79:0,4:1,96:2,18:3 zu erreichen. Das Mischpulver
wurde durch Erwärmung und Pulverisierung behandelt, um
ein Werkstoffpulver zu erhalten, das ein Pulver eines Oxidsupraleiters auf
der Basis von Bi-2223 aufweist. Das Werkstoffpulver wurde in ein
Silberrohr gefüllt, das einen Außendurchmesser
von 12 mm und einen Innendurchmesser von 10 mm hat, welches als
erste Metallhülse verwendet wurde.
-
Das
Silberrohr, das mit dem Pulver gefüllt war, wurde durch
Ziehen bearbeitet, bis der Durchmesser 1,5 mm wurde, um einen einfädigen
supraleitenden Draht zu erzeugen. Eine Sperrschicht, die aus Strontiumcarbonat
hergestellt ist, wurde auf der Oberfläche des einfädigen
supraleitenden Drahtes gebildet. Neunzehn einfädige supraleitende
Drähte, von denen jeder die Sperrschicht auf der Oberfläche
hat, wurden in einem Silberrohr aufgenommen, das einen Außendurchmesser
von 12 mm und einen Innendurchmesser von 9 mm hat, welches als zweite
Metallhülse verwendet wurde. Das Silberrohr, das die einfädigen
supraleitenden Drähte aufnahm, wurde durch Ziehen bearbeitet,
bis der Durchmesser 0,5 mm wurde, um einen mehrfädigen
supraleitenden Draht zu erzeugen.
-
Als
nächstes wurden mehrere mehrfädige supraleitende
Drähte von dem erzeugten mehrfädigen supraleitenden
Draht abgeschnitten. Die erhaltenen mehreren mehrfädigen
supraleitenden Drähte wurden einem Entfestigungsschritt,
bei dem die Drähte eine Stunde lang in einer Atmosphäre
bei 250°C gelassen wurden, und einem nachfolgenden Schritt
zum einzelnen Verdrillen der Drähte unterzogen. Die Kombination
der Schritte wurde wiederholt, bis die Fäden im supraleitenden
Oxiddraht, der in jedem der Beispiele 6 bis 12 hergestellt werden
sollte, eine Verdrillganghöhe hatte, die sich von der der
anderen Beispiele in dieser Gruppe unterschied. So wurden mehrere
mehrfädige supraleitende Drähte hergestellt. Diese
mehrfädigen supraleitenden Drähte wurden einem
Entfestigungsschritt unterzogen, bei dem die Drähte eine
Stunde lang in einer Atmosphäre bei 250°C gelassen
wurden. Dann durchliefen die Drähte einen Schritt des Dressierens
und einen anschließenden Schritt eines Walzprozesses. Die
gewalzten mehrfädigen supraleitenden Drähte wurden
dem ersten Sinterungsprozeß in der Atmosphäre
unterzogen. Dann wurden die Drähte wieder gewalzt. Anschließend
wurden die Drähte 50 Stunden bei 850°C bei einem
Druck von 200 Atmosphären wärmebehandelt. So wurden
die bandförmigen supraleitenden Oxiddrähte in
den Beispielen 6 bis 12, die Strukturen haben, welche in Tabelle
II gezeigt werden, erhalten. Trotz der obigen Beschreibung wurde
der supraleitende Oxiddraht in Beispiel 12 keinem Entfestigungsschritt
und Verdrillungsschritt des mehrfädigen supraleitenden
Drahtes unterzogen. Tabelle II hat folglich für diesen
Draht keinen Eintrag im Abschnitt der Verdrillganghöhe.
-
Ein
Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung des supraleitenden
Oxiddrahtes in jedem der Beispiele 6 bis 12 zeigte eine Struktur,
bei der die Fäden in die Matrix eingebettet waren, die
aus Silber hergestellt ist, und jeder Faden von der Sperrschicht
umgeben war.
-
Im
Querschnitt des supraleitenden Oxiddrahtes in jedem der Beispiele
6 bis 12 betrug die Querschnittsfläche 0,3 mm2.
In diesem Schnitt betrug die durchschnittliche Querschnittsfläche
pro Faden 1% der Querschnittsfläche des gesamten supraleitenden
Oxiddrahtes. Die Fäden, die im supraleitenden Oxiddraht
in jedem der Beispiele 6 bis 12 enthalten waren, hatten ein durchschnittliches
Seitenverhältnis von mehr als 10.
-
Der
supraleitende Oxiddraht in jedem der Beispiele 6 bis 12 wurde Messungen
der kritischen Stromdichte und des Wechselstromverlustes unter Verwendung
desselben Verfahrens und derselben Bedingungen wie den in Beispiel
1 verwendeten unterzogen. Die gemessenen Ergebnisse werden in Tabelle
II gezeigt.
-
-
Wie
in Tabelle II gezeigt, bestätigten die gemessenen Ergebnisse,
daß die supraleitenden Oxiddrähte in den Beispielen
6 bis 9, die eine Verdrillganghöhe von 8 mm oder weniger
haben, den Wechselstromverlust im Vergleich zu den supraleitenden
Oxiddrähten in den Beispielen 10 bis 12, die eine Verdrillganghöhe
von mehr als 8 mm haben, verringern können.
-
Die
gemessenen Ergebnisse bestätigten auch, daß die
supraleitenden Oxiddrähte in den Beispielen 6 bis 8, die
eine Verdrillganghöhe von 5 mm oder weniger haben, den
Wechselstromverlust im Vergleich zu den supraleitenden Oxiddrähten
in den Beispielen 9 bis 12, die eine Verdrillganghöhe von
mehr als 8 mm haben, verringern können.
-
Vergleichsbeispiele 3 bis 8
-
Es
wurden Bi2O3, PbO,
SrCO3, CaCO3 und
CuO verwendet. Ihre Pulver wurden gemischt, um das Mischungsverhältnis
Bi:Pb:Sr:Ca:Cu = 1,79:0,4:1,96:2,18:3 zu erreichen. Das Mischpulver
wurde durch Erwärmung und Pulverisierung behandelt, um
ein Werkstoffpulver zu erhalten, das ein Pulver eines Oxidsupraleiters auf
der Basis von Bi-2223 aufweist. Das Werkstoffpulver wurde in ein
Silberrohr gefüllt, das einen Außendurchmesser
von 12 mm und einen Innendurchmesser von 10 mm hat, welches als
erste Metallhülse verwendet wurde.
-
Das
Silberrohr, das mit dem Pulver gefüllt war, wurde durch
Ziehen bearbeitet, bis der Durchmesser 2 mm wurde, um einen einfädigen
supraleitenden Draht zu erzeugen. Eine Sperrschicht, die aus Strontiumcarbonat
hergestellt ist, wurde auf der Oberfläche des einfädigen
supraleitenden Drahtes gebildet. Neunzehn einfädige supraleitende
Drähte, von denen jeder die Sperrschicht auf der Oberfläche
hat, wurden in einem Silberrohr aufgenommen, das einen Außendurchmesser
von 12 mm und einen Innendurchmesser von 9 mm hat, welches als zweite
Metallhülse verwendet wurde. Das Silberrohr, das die einfädigen
supraleitenden Drähte aufnahm, wurde durch Ziehen bearbeitet,
bis der Durchmesser 1,8 mm wurde, um einen mehrfädigen
supraleitenden Draht zu erzeugen.
-
Als
nächstes wurden mehrere mehrfädige supraleitende
Drähte von dem erzeugten mehrfädigen supraleitenden
Draht abgeschnitten. Die erhaltenen mehreren mehrfädigen
supraleitenden Drähte wurden einem Entfestigungsschritt,
bei dem die Drähte eine Stunde lang in einer Atmosphäre
bei 250°C gelassen wurden, und einem nachfolgenden Schritt
zum einzelnen Verdrillen der Drähte unterzogen. Die Kombination
der Schritte wurde wiederholt, bis die Fäden im supraleitenden
Oxiddraht, der in jedem der Vergleichsbeispiele 3 bis 8 hergestellt
werden sollte, eine Verdrillganghöhe hatte, die sich von
der der anderen Vergleichsbeispiele in dieser Gruppe unterschied.
So wurden mehrere mehrfädige supraleitende Drähte
hergestellt. Wenn die Verdrillganghöhe 8 mm oder weniger
sein sollte, trat während dieses Prozesses der Bruch des
Drahtes bei hoher Frequenz auf, was die Bearbeitung verhinderte.
-
Die
mehrfädigen supraleitenden Drähte, die den Herstellungsprozeß überstanden,
wurden einem Entfestigungsschritt unterzogen, bei dem die Drähte
eine Stunde lang in einer Atmosphäre bei 250°C
gelassen wurden. Dann durchliefen die Drähte einen Schritt
des Dressierens und einen anschließenden Schritt eines Walzprozesses.
Die gewalzten mehrfädigen supraleitenden Drähte
wurden dem ersten Sinterungsprozeß in der Atmosphäre
unterzogen. Dann wurden die Drähte wieder gewalzt. Anschließend
wurden die Drähte 50 Stunden bei 850°C bei einem
Druck von 200 Atmosphären wärmebehandelt. So wurden
die bandförmigen supraleitenden Oxiddrähte in
den Vergleichsbeispielen 6 bis 8, die Strukturen haben, welche in
Tabelle III gezeigt werden, erhalten. Andererseits war es nicht
möglich, die bandförmigen supraleitenden Oxiddrähte
in den Vergleichsbeispielen 3 bis 5 wegen des häufigen
Auftretens von Brüchen der Drähte während
der vorhergehenden Verdrillungsoperation herzustellen. Da außerdem
der supraleitende Oxiddraht im Vergleichsbeispiel 8 nicht dem Entfestigungsschritt
und dem Verdrillungsschritt des mehrfädigen supraleitenden
Drahtes unterzogen wurde, weist Tabelle III keine Beschreibung zur
Verdrillganghöhe für den Draht auf.
-
Ein
Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung des supraleitenden
Oxiddrahtes in jedem der Vergleichsbeispiele 6 bis 8 zeigte eine
Struktur, bei der die Fäden in die Matrix eingebettet waren,
die aus Silber hergestellt ist, und bei der jeder Faden von der
Sperrschicht umgeben war.
-
Im
Querschnitt des supraleitenden Oxiddrahtes in jedem der Vergleichsbeispiele
6 bis 8 betrug die Querschnittsfläche 0,8 mm2.
In diesem Schnitt betrug die durchschnittliche Querschnittsfläche
pro Faden 1% der Querschnittsfläche des gesamten supraleitenden
Oxiddrahtes.
-
Der
supraleitende Oxiddraht in jedem der Vergleichsbeispiele 6 bis 8
wurde Messungen der kritischen Stromdichte und des Wechselstromverlustes
unter Verwendung desselben Verfahrens und derselben Bedingungen
wie den in Beispiel 1 verwendeten unterzogen. Die gemessenen Ergebnisse
werden in Tabelle III gezeigt. Bezüglich der supraleitenden
Oxiddrähte in den Vergleichsbeispielen 3 bis 5 war es nicht
möglich, ihre kritische Stromdichte und den Wechselstromverlust
zu messen, da sie nicht hergestellt werden konnten. Tabelle III
| | Vergleichsbeispiel
3 | Vergleichsbeispiel
4 | Vergleichsbeispiel
5 | Vergleichsbeispiel
6 | Vergleichsbeispiel
7 | Vergleichsbeispiel
8 |
| Art
des Oxidsupraleiters | Bi-2223 | Bi-2223 | Bi-2223 | Bi-2223 | Bi-2223 | Bi-2223 |
| Querschnittsfläche
des supraleitenden Oxiddrahtes (mm2) | 0,8 | 0,8 | 0,8 | 0,8 | 0,8 | 0,8 |
| Prozentsatz
der durchschnittlichen Querschnittsfläche pro Faden gegenüber
der Querschnittsfläche des supraleitenden Oxiddrahtes (%) | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Seitenverhältnis | > 10 | > 10 | > 10 | > 10 | > 10 | > 10 |
| Verdrillganghöhe
(mm) | 2 | 4 | 8 | 12 | 20 | - |
| Vorhandensein
oder Fehlen der Sperrschicht | vorhanden | vorhanden | vorhanden | vorhanden | vorhanden | vorhanden |
| kritische
Stromdichte (kA/cm2) | nicht
meßbar | nicht meßbar | nicht meßbar | 12 | 12 | 12 |
| Wechselstromverlus
t (μJ/A/m/Zyklus) | nicht
meßbar | nicht
meßbar | nicht
meßbar | 29 | 30 | 31 |
-
Wie
in Tabelle III gezeigt, bestätigten die gemessenen Ergebnisse,
daß die supraleitenden Oxiddrähte in den Vergleichsbeispielen
6 bis 8 einen Wechselstromverlust haben, der größer
als der der supraleitenden Oxiddrähte in den Beispielen
1 bis 12 ist.
-
Beispiele 13 bis 18
-
Supraleitende
Oxiddrähte in den Beispielen 13 bis 18, die jeweils eine
Verdrillganghöhe haben, die sich von den anderen unterscheidet,
wurden unter Verwendung desselben Verfahrens und derselben Bedingungen
hergestellt, wie den in Beispiel 1 verwendeten, außer daß keine
Sperrschicht, die aus Strontiumcarbonat besteht, auf der Oberfläche
des einfädigen supraleitenden Drahtes gebildet wurde. Als
weitere Ausnahme wurde der supraleitende Oxiddraht in Beispiel 18
keinem Entfestigungsschritt und Verdrillungsschritt des mehrfädigen
supraleitenden Drahtes unterzogen. Tabelle IV hat folglich für
diesen Draht keinen Eintrag im Abschnitt zur Verdrillganghöhe.
-
Ein
Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung des supraleitenden
Oxiddrahtes in jedem der Beispiele 13 bis 18 zeigte eine Struktur,
bei der die Fäden in die Matrix eingebettet waren, die
aus Silber hergestellt ist, und jeder Faden nicht von der Sperrschicht
umgeben war.
-
Im
Querschnitt des supraleitenden Oxiddrahtes in jedem der Beispiele
13 bis 18 betrug die Querschnittsfläche 0,5 mm2.
In diesem Schnitt betrug die durchschnittliche Querschnittsfläche
pro Faden 1% der Querschnittsfläche des gesamten supraleitenden
Oxiddrahtes. Die Fäden, die im supraleitenden Oxiddraht
in jedem der Beispiele 13 bis 18 enthalten waren, hatten ein durchschnittliches
Seitenverhältnis von mehr als 10.
-
Der
supraleitende Oxiddraht in jedem der Beispiele 13 bis 18 wurde Messungen
der kritischen Stromdichte und des Wechselstromverlustes unter Verwendung
desselben Verfahrens und derselben Bedingungen wie den in Beispiel
1 verwendeten unterzogen. Die gemessenen Ergebnisse werden in Tabelle
IV gezeigt. Tabelle IV
| | Beispiel
13 | Beispiel
14 | Beispiel
15 | Beispiel
16 | Beispiel
17 | Beispiel
18 |
| Art
des Oxidsupraleiters | Bi-2223 | Bi-2223 | Bi-2223 | Bi-2223 | Bi-2223 | Bi-2223 |
| Querschnittsfläche
des supraleitenden Oxiddrahtes (mm2) | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,5 |
| Prozentsatz
der durchschnittlichen Querschnittsfläche pro Faden gegenüber
der Querschnittsfläche des supraleitenden Oxiddrahtes (%) | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Seitenverhältnis | > 10 | > 10 | > 10 | > 10 | > 10 | > 10 |
| Verdrillganghöhe
(mm) | 6 | 8 | 10 | 12 | 20 | - |
| Vorhandensein
oder Fehlen der Sperrschicht | fehlt | fehlt | fehlt | fehlt | fehlt | fehlt |
| kritische
Stromdichte (kA/cm2) | 12 | 13 | 13 | 13 | 13 | 14 |
| Wechselstromverlust (μJ/A/m/Zyklus) | 14 | 15 | 20 | 20 | 24 | 26 |
-
Wie
in Tabelle IV gezeigt, bestätigten die gemessenen Ergebnisse,
daß die supraleitenden Oxiddrähte in den Beispielen
13 und 14, die eine Verdrillganghöhe von 8 mm oder weniger
haben, den Wechselstromverlust im Vergleich zu den supraleitenden
Oxiddrähten in den Beispielen 15 bis 18, die eine Verdrillganghöhe
von mehr als 8 mm haben, verringern können.
-
Beispiel 19
-
Ein
supraleitender Oxiddraht in Beispiel 19 wurde durch Überlappen
eines Bandes auf der Basis von Polyimid unter Verwendung eines Halbüberlappungsverfahrens
auf der Oberfläche des supraleitenden Oxiddrahtes in Beispiel
1 hergestellt. Nachdem bestätigt wurde, daß die
gesamte Länge des supraleitenden Oxiddrahtes in Beispiel
19 mit dem vorhergehenden Band isoliert war, wurde eine Flachspule
hergestellt.
-
Eine
Flachspule wird herkömmlicherweise durch Aufwickeln eines
Isolierblatts zusammen mit einem supraleitenden Oxiddraht hergestellt,
um die Isolation zwischen den supraleitenden Drähten sicherzustellen. Andererseits
wird der supraleitende Oxiddraht in Beispiel 19 mit dem Band auf
Polyimidbasis versehen, das auf seine Oberfläche unter
Verwendung eines Halbüberlappungsverfahrens aufgebracht
wird. Es ist daher nicht notwendig, ein Isolierblatt zusammen mit
dem supraleitenden Oxiddraht aufzuwickeln, so daß die Bearbeitbarkeit
beträchtlich verbessert wird.
-
Beispiel 20
-
Ein
supraleitender Oxiddraht in Beispiel 20 wurde durch Aufkleben eines
Kupferbandes auf beide Hauptflächen (die Oberflächen,
die die größte Fläche haben) des supraleitenden
Oxiddrahtes in Beispiel 1 in Längsrichtung hergestellt.
-
Als
ein Zugversuch am supraleitenden Oxiddraht in Beispiel 20 ausgeführt
wurde, zeigte das Ergebnis, daß der Draht eine Zugfestigkeit
hat, die mindestens 1,5 mal so groß wie die des supraleitenden
Oxiddrahtes in Beispiel 1 ist. Die Erhöhung der Zugfestigkeit
erzeugt Spielraum nicht nur bei der Konstruktion der Wickelspannung
für eine Spulenwicklung, wobei diese Spannung durch die
Festigkeit des supraleitenden Oxiddrahtes bestimmt wird, sondern
auch beim Entwurf der Belastung zum Zeitpunkt, an dem ein supraleitendes
Kabel geschlagen wird. Im Ergebnis dessen wird es möglich,
einen flexiblen Entwurf auszuführen.
-
Beispiel 21
-
Ein
supraleitender Oxiddraht in Beispiel 21 wurde durch den folgenden
Prozeß hergestellt. Zuerst wurde ein Kupferband auf beide
Hauptflächen des supraleitenden Oxiddrahtes in Beispiel
1 in Längsrichtung aufgeklebt. Dann wurde der supraleitende
Oxiddraht, der mit den aufgeklebten Kupferbändern versehen
war, ferner mit zwei Isolierbändern versehen, die aus Polytetrafluorethylen
hergestellt waren, indem sie darauf in seiner Längsrichtung
aufgeklebt wurden. Zu diesem Zeitpunkt wurden die zwei Isolierbänder
zuerst auf seine zwei Hauptflächen geklebt und dann miteinander
verklebt, um so die gesamte Oberfläche des Drahtes abzudecken, wie
in 8 gezeigt.
-
Es
wurde bestätigt, daß die gesamte Länge
des supraleitenden Oxiddrahtes in Beispiel 21 isoliert war. Als
ein Zugversuch am supraleitenden Oxiddraht in Beispiel 21 ausgeführt
wurde, zeigte das Ergebnis, daß der Draht eine Zugfestigkeit
hat, die mindestens zweimal so groß wie die des supraleitenden
Oxiddrahtes in Beispiel 1 ist.
-
Beispiel 22
-
Eine
supraleitende Struktur in Beispiel 22 wurde durch Verdrillen von
drei supraleitenden Oxiddrähten in Beispiel 19 hergestellt,
wobei sie kontinuierlich mit einem Biegedurchmesser von 1.000 mm
seitlich gebogen wurden. Die supraleitende Struktur in Beispiel
22 wurde zum Herstellen einer Zylinderspule verwendet. Eine Messung
unter Verwendung einer Rogowski-Spule bestätigte, daß der
ungleichförmige Stromfluß zwischen den drei supraleitenden
Oxiddrähten unterdrückt wurde.
-
Es
ist zu berücksichtigen, daß die oben offenbarten
Ausführungsformen und Beispiele erläuternder Art und
in keiner Hinsicht einschränkend sind. Der Geltungsbereich
der vorliegenden Erfindung wird durch den Geltungsbereich der angehängten
Ansprüche, nicht durch die oben beschriebenen Erläuterungen
angezeigt. Dementsprechend soll die vorliegende Erfindung alle Überarbeitungen
und Modifizierungen erfassen, die innerhalb der Bedeutung und des
Geltungsbereichs liegen, welcher äquivalent zum Geltungsbereich
der Ansprüche ist.
-
INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT
-
Die
vorliegende Erfindung kann die folgenden Produkte und Verfahren
bereitstellen:
- (a) einen supraleitenden Oxiddraht,
der nicht nur seine kritische Stromdichte erhöhen kann,
sondern auch seinen Wechselstromverlust verringern kann,
- (b) eine supraleitende Struktur, die den oben beschriebenen
supraleitenden Oxiddraht umfaßt,
- (c) ein Verfahren zum Herstellen eines supraleitenden Oxiddrahtes,
wobei das Verfahren den oben beschriebenen supraleitenden Oxiddraht
herstellen kann,
- (d) ein supraleitendes Kabel und einen supraleitenden Magneten,
von denen jeder entweder den supraleitenden Oxiddraht, die supraleitende
Struktur oder einen supraleitenden Oxiddraht enthält, der
mit dem Verfahren zum Herstellen eines supraleitenden Oxiddrahtes
hergestellt ist, und
- (e) ein Produkt, das den supraleitenden Magneten umfaßt.
-
Zusammenfassung
-
Die
vorliegende Erfindung stellt einen Oxid-superleitenden Draht, eine
supraleitende Struktur, ein Verfahren zum Herstellen eines Oxid-superleitenden
Drahtes, ein superleitendes Kabel, einen superleitenden Magneten
und ein Produkt bereit, das den superleitenden Magneten umfaßt.
Der supraleitende Oxiddraht ist ein bandförmiger supraleitender
Oxiddraht, bei dem mehrere Fäden, von denen jeder einen
Oxidsupraleiter auf der Basis von Bi-2223 besitzt, in eine Matrix
eingebettet sind. Der supraleitende Oxiddraht hat in einem Schnitt senkrecht
zur Längsrichtung eine Querschnittsfläche von
höchstens 0,5 mm2. Im Querschnitt
des supraleitenden Oxiddrahtes haben die Fäden eine durchschnittliche
Querschnittsfläche pro Faden von mindestens 0,2% und höchstens
6% der Querschnittsfläche des supraleitenden Oxiddrahtes.
Mit diesen obigen Merkmalen kann der supraleitende Oxiddraht nicht
nur seine kritische Stromdichte erhöhen, sondern auch seinen
Wechselstromverlust verringern.
-
- 1
- supraleitender
Oxiddraht
- 2
- Matrix
- 3
- Faden
- 4
- Sperrschicht
- 5
- erste
Metallhülse
- 6
- Werkstoffpulver
- 7
- einfädiger
supraleitender Draht
- 8
- zweite
Metallhülse
- 9
- mehrfädiger
supraleitender Draht
- 10
und 12
- Metallband
- 11
- Isolierfilm
- 13
- Schutzfilm
- 13a
und 16a
- Hauptfläche
- 14
- supraleitende
Struktur
- 15
- Material
mit hohem spezifischem Widerstand
- 16
- isolierender
Schutzfilm
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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