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Die
vorliegende Offenbarung bezieht sich auf einen Auspufftopf, genauer
gesagt auf eine Auspufftopfeinheit mit einem schalldämpfenden
Element.
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HINTERGRUND
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Die
Ausführungen
in diesem Abschnitt liefern lediglich Hintergrundinformationen zur
vorliegenden Offenbarung und müssen
nicht den allgemeinen Stand der Technik wiedergeben.
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Bekanntlich
werden Auspufftöpfe
in Abgasanlagen eingesetzt, um das Auspuffgeräusch des Motors zu reduzieren.
Jedoch kann es unter einigen Betriebsbedingungen vorkommen, dass
konventionelle Auspufftöpfe
das Auspuffgeräusch
nicht ausreichend reduzieren. Zum Beispiel kann bei niedrigen Motordrehzahlen
ein niederfrequentes Auspuffgeräusch
in der Abgasanlage entstehen, und Auspufftöpfe konventioneller Bauart
reduzieren den niederfrequenten Schall möglicherweise nicht ausreichend. Auch
stehende Wellen, d. h. Resonanzen innerhalb der Abgasanlage, können entstehen
und ein zu lautes Geräusch
verursachen. Es kann schwierig sein, diese stehenden Wellen unter
Verwendung eines Auspufftopfs zu reduzieren, weil übliche,
auf Reflektion beruhende Abstimmungsverfahren am Auspufftopf für diese
Zwecke meist nicht hilfreich sind.
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Dementsprechend
besteht noch immer ein Bedarf nach einem Auspufftopf, der das Auspuffgeräusch – einschließlich des
niederfrequenten Auspuffgeräuschs
und/oder stehender Wellen – innerhalb
der Abgasanlage wirkungsvoller reduziert.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Ein
Auspufftopf der Abgasanlage eines Fahrzeugs besitzt ein Gehäuse mit
einer Eingangswand und einer Ausgangswand. Die erste und die zweite mit Öffnungen
versehene Trennwand im Inneren des Gehäuses definieren mit einer der
Eingangs- und Ausgangswände
eine Eingangskammer und mit der anderen der Eingangs- und Ausgangswände eine Ausgangskammer.
Eine Zwischenkammer wird vom Gehäuse
zwischen der ersten und der zweiten Trennwand definiert. Ein schalldämpfendes
Element befindet sich in der Zwischenkammer. Ein Eintrittsrohr führt durch
die Eingangswand in das Gehäuse und
endet in der Eingangskammer. Ein Ende eines Austrittsrohrs befindet
sich in der Ausgangskammer, und ein anderes Ende führt durch
die Ausgangswand aus dem Gehäuse.
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Weitere
Anwendungsbereiche werden aus der hier gegebenen Beschreibung ersichtlich.
Es sollte klar sein, dass die Beschreibung und spezifische Beispiele
nur zur Illustration gedacht sind und den Umfang der vorliegenden
Offenbarung nicht beschränken
sollen.
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ZEICHNUNGEN
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Die
hier beschriebenen Zeichnungen dienen nur der Illustration und sollen
den Umfang der vorliegenden Offenbarung in keiner Weise beschränken.
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1 ist
eine Schnittansicht einer Abgasanlage mit einem Auspufftopf von
oben.
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2 ist
eine Schnittansicht der Abgasanlage entlang der Linie 2-2 in 1;
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3 ist
eine grafische Darstellung der Reduzierung des Auspuffgeräuschs beim
Einsatz des Auspufftopfs in den 1 und 2;
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4 ist
eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform der Abgasanlage
mit einem Auspufftopf von oben.
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5 ist
eine grafische Darstellung der Reduzierung des Auspuffgeräuschs beim
Einsatz des Auspufftopfs in 4;
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6 ist
eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform
der Abgasanlage mit einem Auspufftopf;
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7 ist
eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform
der Abgasanlage mit einem Auspufftopf; und
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8 ist
eine schematische Darstellung einer weiteren Ansicht der Abgasanlage
mit einem Auspufftopf.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
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Die
folgende Beschreibung hat nur Beispielcharakter und soll die vorliegende
Offenbarung, die Anwendung oder die Einsatzmöglichkeiten nicht beschränken.
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In
den 1 und 2 wird ein Teil eines Fahrzeugs 10 gezeigt.
Genauer gesagt wird ein Teil der Abgasanlage 12 des Fahrzeugs 10 gezeigt.
Die Abgasanlage 12 besitzt einen Auspufftopf 14.
Es sollte gewürdigt
werden, dass die Abgasanlage 12 und der Auspufftopf 14 in
andere Maschinen als ein Fahrzeug 10 eingebaut werden könnten, ohne
vom Umfang der vorliegenden Offenbarung abzuweichen. Wie weiter
unten detaillierter diskutiert, wird das Auspuffgeräusch innerhalb
der Abgasanlage 12 vom Auspufftopf 14 reduziert.
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Der
Auspufftopf 14 besitzt ein Gehäuse 16. Das Gehäuse 16 besitzt
eine erste Wand 18, eine zweite Wand 20 und eine
Außenwand 22.
Die erste Wand 18, die zweite Wand 20 und die
Außenwand 22 können jeweils
aus Metallblech hergestellt sein. Die erste und die zweite Wand 18 und 20 sind
im Wesentlichen flach und annähernd
eiförmig,
wie in 2 gezeigt, und die Außenwand 22 ist rohrförmig. Ein Ende
der Außenwand 22 ist
mit dem Umfang der ersten Wand 18 verbunden. Das gegenüberliegende Ende
der Außenwand 22 ist
mit dem Umfang der zweiten Wand 20 verbunden. Damit sind
die erste und die zweite Wand 18 und 20 im Wesentlichen
parallel und sind in einem Abstand voneinander angeordnet. Außerdem definiert
das Gehäuse 16 einen
Innenraum 24 des Auspufftopfs 14 zwischen der
ersten und der zweiten Wand 18 und 20 und der
Außenwand 22.
Die erste Wand 18 besitzt eine Eintrittsöffnung 23,
und die zweite Wand 20 besitzt eine Austrittsöffnung 25.
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Der
Auspufftopf 14 besitzt außerdem ein Eintrittsrohr 26.
Das Eintrittsrohr 26 ist achsgerade und kann aus Metallrohr
hergestellt sein. Das Eintrittsrohr 26 besitzt eine erstes
Ende 28 und ein zweites Ende 30. Das erste Ende 28 verläuft durch
die Eintrittsöffnung 23.
Das erste Ende 28 steht auch in strömungstechnischer Verbindung
mit dem Motor (nicht gezeigt) des Fahrzeugs 10 und nimmt
Abgase aus ihm auf. Das zweite Ende 30 des Eintrittsrohrs 26 befindet
sich innerhalb des Gehäuses 16.
Damit können Abgase
aus dem Motor des Fahrzeugs 10, durch das Eintrittsrohr 26 und
in den Innenraum 24 des Auspufftopfs 14 strömen, wie
durch die gestrichelten Pfeile in 1 dargestellt.
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Weiterhin
besitzt der Auspufftopf 14 ein Austrittsrohr 32.
Das Austrittsrohr 32 ist achsgerade und kann aus Metallrohr
hergestellt sein. Das Austrittsrohr 32 besitzt eine erstes
Ende 34 und ein zweites Ende 36. Das erste Ende 34 befindet
sich innerhalb des Gehäuses 16.
Das zweite Ende 36 verläuft
durch die Austrittsöffnung 25.
Das zweite Ende 36 könnte auch
in strömungstechnischer
Verbindung mit einem Endrohr (nicht gezeigt) des Fahrzeugs 10 stehen. Dementsprechend
gelangen Abgase aus dem Motor des Fahrzeugs 10 durch das
Eintrittsrohr 26 in den Auspufftopf 14 und verlassen
den Auspufftopf durch das Austrittsrohr 32, wie durch die
gestrichelten Pfeile in 1 dargestellt.
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Der
Auspufftopf 14 besitzt weiterhin eine erste Trennwand 38.
Die erste Trennwand 38 ist im Wesentlichen flach und annähernd eiförmig, wie
in 2 gezeigt. Die erste Trennwand 38 kann
aus Metallblech hergestellt sein. Der Umfang der ersten Trennwand 38 ist
mit der Außenwand 22 so
verbunden, dass zwischen der ersten Trennwand 38 und der Außenwand 22 eine
Dichtung entsteht. In der gezeigten Ausführungsform ist die erste Trennwand 38 im Wesentlichen
parallel sowohl zur ersten Wand 18 als auch zur zweiten
Wand 20. Außerdem
befindet sich die erste Trennwand 38 in einem Abstand sowohl
von der ersten Wand 18 als auch von der zweiten Wand 20.
In der gezeigten Ausführungsform
ist die erste Trennwand 38 näher bei der zweiten Wand 20 als
bei der ersten Wand 18. Dementsprechend definieren die
erste Trennwand 38 und das Gehäuse 16 gemeinsam eine
erste Kammer 40 zwischen der ersten Trennwand 38,
der zweiten Wand 20 und der Außenwand 22. Die erste
Trennwand 38 besitzt außerdem eine Eintrittsöffnung 42 und
eine Austrittsöffnung 44. Das
Austrittsrohr 32 verläuft
durch die Austrittsöffnung 44.
Das zweite Ende 30 des Eintrittsrohrs 26 verläuft durch
die Eintrittsöffnung 42,
und das zweite Ende 30 des Eintrittsrohrs 26 endet
innerhalb der ersten Kammer 40. Dementsprechend steht das
Eintrittsrohr 26 in strömungstechnischer
Verbindung mit der ersten Kammer 40.
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Zusätzlich besitzt
der Auspufftopf 14 eine zweite Trennwand 46. Die
zweite Trennwand 46 ist im Wesentlichen flach und annähernd eiförmig. Die zweite
Trennwand 46 kann aus Metallblech hergestellt sein. Der
Umfang der zweiten Trennwand 46 ist mit der Außenwand 22 so
verbunden, dass zwischen der zweiten Trennwand 46 und der
Außenwand 22 eine
Dichtung entsteht. In der gezeigten Ausführungsform ist die zweite Trennwand 46 im
Wesentlichen parallel zur ersten Wand 18, zur zweiten Wand 20 und
zur ersten Trennwand 38. Außerdem befindet sich die zweite
Trennwand 46 in einem Abstand von der ersten Wand 18,
der zweiten Wand 20 und der ersten Trennwand 38.
Genauer gesagt befindet sich die zweite Trennwand 46 zwischen
der ersten Wand 18 und der ersten Trennwand 38.
Dementsprechend definieren die zweite Trennwand 46 und
das Gehäuse 16 gemeinsam
eine zweite Kammer 48 zwischen der zweiten Trennwand 46,
der ersten Wand 18 und der Außenwand 22. Die zweite
Trennwand 46 besitzt außerdem eine Eintrittsöffnung 50 und
eine Austrittsöffnung 52.
Das Eintrittsrohr 26 verläuft durch die Eintrittsöffnung 50.
Das erste Ende 34 des Austrittsrohrs 32 verläuft durch
die Austrittsöffnung 52,
und das erste Ende 34 des Austrittsrohrs 32 endet
innerhalb der zweiten Kammer 48. Dementsprechend steht
das Austrittsrohr 32 in strömungstechnischer Verbindung
mit der zweiten Kammer 48.
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Wie
gesagt befinden sich die erste und die zweite Trennwand 38 und 46 in
einem Abstand voneinander. Damit definieren die erste Trennwand 38, die
zweite Trennwand 46 und das Gehäuse 16 gemeinsam eine
Zwischenkammer 54 zwischen der ersten Trennwand 38,
der zweiten Trennwand 46 und der Außenwand 22.
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Die
erste Trennwand 38 besitzt eine Vielheit von ersten Öffnungen 56,
wie in 2 gezeigt. Damit steht die erste Kammer 40 in
strömungstechnischer
Verbindung mit der Zwischenkammer 54. Die zweite Trennwand 46 besitzt
eine Vielheit von zweiten Öffnungen 58.
Damit steht die Zwischenkammer 54 in strömungstechnischer
Verbindung mit der zweiten Kammer 48. Die ersten und die
zweiten Öffnungen 56 und 58 können von
beliebiger geeigneter Größe und Form
sein. Die ersten Öffnungen 56 können auf
der ersten Trennwand auch in einem beliebigen geeigneten Muster
angeordnet sein. Weiterhin können
die zweiten Öffnungen 58 auf
der zweiten Trennwand 46 in einem beliebigen geeigneten
Muster angeordnet sein. Zusätzlich
kann eine beliebige geeignete Anzahl erster und zweiter Öffnungen 56 und 58 vorhanden
sein.
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Der
Auspufftopf 14 besitzt außerdem ein schalldämpfendes
Element 60, das in 1 kreuzschraffiert
dargestellt ist. Das schalldämpfende
Element 60 kann aus einem beliebigen geeigneten Material
hergestellt sein. In einer Ausführungsform
ist das schalldämpfende
Element 60 eine Ansammlung mehrerer Stränge aus Glasfasern. Geeignete
Glasfasermaterialien sind, unter anderem, Glasfasern unter der Markenbezeichnung
ADVANTEX, vermarktet von Owens Corning, und/oder solche unter der
Markenbezeichnung POWERTEX, vermarktet von DBW. Das Glasfasermaterial
des schalldämpfenden
Elements 60 wird in der Technik gemeinhin auch als „Rovingmaterial" bezeichnet. Die
einzelnen Glasfasern des schalldämpfenden
Elements 60 sind so in einem Abstand voneinander angeordnet,
dass sie die schalldämpfende
Eigenschaft des schalldämpfenden Elements 60 verbessern.
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Das
schalldämpfende
Element 60 ist in der Zwischenkammer 54 angeordnet
und im Wesentlichen darin eingekapselt, wie in 1 gezeigt.
Damit gelangen die Abgase, die durch das Eintrittsrohr 26 in den
Auspufftopf 14 strömen,
in die erste Kammer 40 und strömen dann durch die ersten Öffnungen 56 der ersten
Trennwand 38 in die Zwischenkammer 54. Die Abgase
strömen
dann durch die Zwischenkammer 54 und durch das schalldämpfende
Element 60. Die Abgase strömen anschließend durch
die zweiten Öffnungen 58 in
die zweite Kammer 48 und in das Austrittsrohr 32,
um aus dem Fahrzeug 10 ausgestoßen zu werden.
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Es
sollte gewürdigt
werden, dass vom Motor erzeugter Schall (Auspuffgeräusch) auf
einem im Wesentlichen ähnlichen
Weg durch die Abgasanlage wandert. Genauer gesagt tritt das Auspuffgeräusch durch
das Eintrittsrohr 26 in den Auspufftopf 14 ein. Der
Schall tritt dann in die erste Kammer 40 ein und gelangt
durch die ersten Öffnungen 56 der
ersten Trennwand 38 in die Zwischenkammer 54.
Der Schall wandert dann durch die Zwischenkammer 54 und durch
das schalldämpfende
Element 60. Der Schall wandert anschließend durch die zweiten Öffnungen 58 in
die zweite Kammer 48 und in das Austrittsrohr 32,
um aus dem Fahrzeug 10 ausgestoßen zu werden.
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Dementsprechend
ist das schalldämpfende Element 60 direkt
auf dem Weg des größten Teils
des Auspuffgeräuschs
angeordnet. Zweckmäßigerweise wird
das Auspuffgeräusch
im Wesentlichen bei seinem Durchgang durch das schalldämpfende
Element 60 reduziert. Das schalldämpfende Element 60 ist besonders
wirksam beim Reduzieren niederfrequenten Schalls aus dem Motor.
Weiterhin reduziert das schalldämpfende
Element 60 stehende Wellen, die vom Motor erzeugt werden.
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Es
sollte gewürdigt
werden, dass durch Erhöhen
der Dichte des schalldämpfenden
Elements 60 innerhalb der Zwischenkammer 54 die
Reduzierung des Auspuffgeräuschs
weiter verbessert werden kann. Jedoch kann durch Erhöhen der
Dichte des schalldämpfenden
Elements 60 auch der Gegendruck innerhalb der Abgasanlage 12 steigen.
Dementsprechend kann die Dichte des schalldämpfenden Elements 60 so
angepasst werden, dass das Auspuffgeräusch reduziert wird und gleichzeitig
ein akzeptabler Gegendruckbereich innerhalb der Abgasanlage 12 erhalten
bleibt.
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In
einer Ausführungsform
beträgt
das Volumen der Zwischenkammer 54 etwa 5,7 Liter, und die Masse
des schalldämpfenden
Elements 60 beträgt etwa
500 g, wodurch die Dichte des schalldämpfenden Elements 60 etwa
88 g/Liter beträgt.
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In
einer Ausführungsform
wird das schalldämpfende
Element 60 innerhalb der Zwischenkammer 54 angeordnet,
indem man die Fasern des schalldämpfenden
Elements 60 direkt in die Zwischenkammer 54 spritzt.
In einer weiteren Ausführungsform
wird das schalldämpfende
Element 60 zuerst in einen Wegwerfbehälter wie etwa einen Sack aus
Polyethylen eingekapselt. Die Behälter werden zwischen der ersten
und der zweiten Trennwand 38 und 46 angeordnet,
und dann werden die erste und die zweite Trennwand 38 und 46 und
die Behälter
in das Gehäuse 16 gesteckt.
Während
des Betriebs verschwinden die Behälter zum Beispiel durch Verbrennen,
und das schalldämpfende
Element 60 bleibt innerhalb der Zwischenkammer 54 zurück.
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In
der gezeigten Ausführungsform
besitzt das Eintrittsrohr 26 eine Vielheit von quer verlaufenden Öffnungen 62.
Die quer verlaufenden Öffnungen 62 erstrecken
sich durch das zweite Ende 30 des Eintrittsrohrs 26,
sodass sie in strömungstechnischer Verbindung
mit der Zwischenkammer 54 stehen. Eine beliebige Zahl von
quer verlaufenden Öffnungen 62 von
beliebiger geeigneter Größe und angeordnet in
einem beliebigen geeigneten Muster kann vorhanden sein. Die Austrittsöffnung 32 besitzt
ebenfalls eine Vielheit von quer verlaufenden Öffnungen 64. Die quer
verlaufenden Öffnungen 64 erstrecken
sich durch das erste Ende 34 des Austrittsrohrs 32,
sodass sie in strömungstechnischer
Verbindung mit der Zwischenkammer 54 stehen. Damit treten
die Abgase und das Auspuffgeräusch
durch das Eintrittsrohr 26 in den Auspufftopf 14 ein
und können
sich durch die quer verlaufenden Öffnungen 62 des Eintrittsrohrs 26,
durch die Zwischenkammer 54, durch die quer verlaufenden Öffnungen 64 des
Austrittsrohrs 32 bewegen und verlassen den Auspufftopf 14 durch das
Austrittsrohr 32. Damit umgeht ein Teil der Abgase und
des Auspuffgeräuschs
die erste und die zweite Kammer 40 und 48, um
die Reduzierung des Auspuffgeräuschs
zu verbessern. In einer Ausführungsform
wandert der größte Teil
der Abgase und des Auspuffgeräuschs
durch die erste und die zweite Kammer 40, wie oben beschrieben,
und nur ein kleiner Prozentsatz umgeht die erste und die zweite Kammer 40 und 48.
Es wird gewürdigt
werden, dass die quer verlaufenden Öffnungen 62 des Eintrittsrohrs 26 und
die quer verlaufenden Öffnungen 64 des Austrittsrohrs 32 optional
sind und der Auspufftopf 14 ohne die quer verlaufenden Öffnungen 62 und 64 funktionieren
kann.
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In 3 ist
ein Graph 63 zu sehen, der die Leistung einer Ausführungsform
des Auspufftopfs 14 illustriert. Die Daten des Graphen 63 wurden
durch mehrmaliges Testen desselben Auspufftopfs 14 gewonnen.
Das schalldämpfende
Element 60 besaß bei
jedem Test eine andere Dichte. Auf der vertikalen Achse des Graphen 63 ist
die Einfügungsdämmung aufgetragen,
d. h. die Reduzierung oder Dämpfung des
Auspuffgeräuschs.
Die Frequenz des Auspuffgeräuschs
ist auf der horizontalen Achse aufgetragen. Eine Kurve 67 stellt
die Leistung des Auspufftopfs 14 dar, wobei das schalldämpfende
Element 60 eine Masse von ungefähr 200 Gramm und eine Dichte
von 32 g/Liter besitzt. Eine Kurve 69 stellt den Auspufftopf 14 dar,
wobei das schalldämpfende
Element 60 eine Masse von ungefähr 600 Gramm und eine Dichte
von 96 g/Liter besitzt. Eine Kurve 71 stellt den Auspufftopf 14 dar,
wobei das schalldämpfende
Element 60 eine Masse von ungefähr 800 Gramm und eine Dichte
von 128 g/Liter besitzt. Es wird gewürdigt, dass das Volumen der
Zwischenkammer 54 konstant bleibt, weil für jeden
Test derselbe Auspufftopf 14 verwendet wurde. Allgemein
tritt, wie durch die Kurve 67 gezeigt, das stärkste Auspuffgeräusch in
dem Frequenzbereich auf, bei dem das schalldämpfende Element 60 des Auspufftopfs 14 eine
Masse von 200 g besitzt. Ein schwächeres Auspuffgeräusch tritt
auf, wenn die Masse des schalldämpfenden
Elements 60 des Auspufftopfs 14 600 g beträgt, wie
durch die Kurve 69 gezeigt. Ein noch schwächeres Auspuffgeräusch tritt auf,
wenn die Masse des schalldämpfenden
Elements 60 des Auspufftopfs 14 800 g beträgt, wie durch
die Kurve 71 gezeigt. 3 zeigt
somit, dass durch Erhöhen
der Dichte des schalldämpfenden Elements 60 der
Auspufftopf 14 das Auspuffgeräusch stärker dämpft. Es ist auch darauf hinzuweisen,
dass während
des Testens bei ungefähr
4000 U/min. eine stehende Welle in der Abgasanlage entstand; die
stehende Welle wurde jedoch durch den Auspufftopf 14 besonders
dann deutlich reduziert, wenn die Masse des schalldämpfenden
Elements 60 600 g oder 800 g betrug. Es versteht sich,
dass der Graph 63 die Leistung lediglich einer Ausführungsform
des Auspufftopfs 14 darstellt, doch könnte der Auspufftopf 14 so
angepasst werden, dass er jede gewünschte Leistung bringt.
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In 4 wird
nun eine weitere Ausführungsform
des Auspufftopfs 114 illustriert, wobei gleiche Nummern,
um 100 erhöht,
gleiche Merkmale in Bezug auf die in den 1 und 2 gezeigte Ausführungsform
bezeichnen. Der Auspufftopf 114 ist im Wesentlich ähnlich der
Ausführungsform
in den 1 und 2 mit der Ausnahme, dass der
Auspufftopf 114 ein Durchströmungs- oder Umgehungsrohr 166 besitzt.
Das Durchströmungsrohr 166 kann aus
Metallrohrmaterial bestehen. Das Durchströmungsrohr 166 ist
vollständig
im Gehäuse 116 des Auspufftopfs 114 angeordnet.
Die erste und die zweite Trennwand 138 und 146 besitzen
jeweils Durchströmungsöffnungen 168a und 168b.
Das Durchströmungsrohr 166 verläuft durch
jede der Durchströmungsöffnungen 168a und 168b.
Das Durchströmungsrohr 166 besitzt
auch ein erstes Ende 170, das in strömungstechnischer Verbindung
mit der ersten Kammer 140 steht, und ein zweites Ende 172,
das in strömungstechnischer
Verbindung mit der zweiten Kammer 148 steht. Dementsprechend
können
das Abgas und das Auspuffgeräusch
das Durchströmungs-
oder Umgehungsrohr 166 durchlaufen, ohne durch das schalldämpfende
Element 160 zu wandern.
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Wie
in 4 gezeigt, weist der Auspufftopf 114 auch
ein Ventil 174 auf. Das Ventil 174 ist funktional
mit dem zweiten Ende 172 des Durchströmungsrohrs 166 verbunden,
um den Strom der Abgase und des Auspuffgeräuschs durch das Durchströmungsrohr 166 gezielt
zu begrenzen. In einer Ausführungsform
besitzt zum Beispiel das Ventil 174 eine Klappe 176,
die am Durchströmungsrohr 166 schwenkbar
befestigt ist. Das Ventil 174 weist außerdem ein Vorspannelement 178,
zum Beispiel eine Drehfeder, auf. Das Vorspannelement 178 wird
von einem Stift 180 gehalten, der durch das Vorspannelement 178 verläuft und
mit jedem Ende an Flanschen 182a und 182b des
Durchströmungsrohrs 166 angebracht
ist. Die Klappe 176 ist so bemessen, dass sie die Öffnung im
zweiten Ende 172 des Durchströmungsrohrs 166 im
Wesentlichen bedeckt. Auch drängt
das Vorspannelement 178 die Klappe 176 in Richtung
der Öffnung
im zweiten Ende 172, um die Öffnung des Durchströmungsrohrs 166 zu
bedecken.
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Dementsprechend
gelangen die Abgase aus dem Eintrittsrohr 126 in die erste
Kammer 140, wie oben beschrieben. Wenn der Druck in der
ersten Kammer 140 relativ niedrig ist, spannt das Vorspannelement 178 die
Klappe 176 in der Weise, dass die Klappe 176 in
einer Stellung bleibt, in der sie die Öffnung im zweiten Ende 172 des
Durchströmungsrohrs 166 bedeckt.
Somit wandern das Abgas und das Auspuffgeräusch im Wesentlichen vollständig durch das
schalldämpfende
Element 160 und durch das Austrittsrohr 132 aus
dem Auspufftopf 114, wie oben beschrieben. Wenn jedoch
der Druck in der ersten Kammer 140 relativ hoch ist, schwenkt
die Klappe 176 entgegen der Kraft des Vorspannelements 178, damit
Abgas und Auspuffgeräusch
aus der ersten Kammer 140 durch das Durchströmungsrohr 166 zur zweiten
Kammer 148 gelangen und das schalldämpfende Element 160 umgehen
können.
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In
einer Ausführungsform
bleibt der Druck in der ersten Kammer 140 niedrig genug,
damit er die Klappe 176 geschlossen hält, wenn der Fahrzeugmotor
bei relativ niedrigen Drehzahlen arbeitet. Damit werden niedrige
Frequenzen und/oder stehende Wellen, die durch niedrige Motordrehzahlen
entstehen, durch das schalldämpfende
Element 160 reduziert. Der Druck in der ersten Kammer 140 steigt
so weit, dass er die Klappe 176 öffnet, wenn das Fahrzeug bei
höheren
Drehzahlen arbeitet. Es wird gewürdigt
werden, dass das Vorspannelement 178 so angepasst werden
kann, dass es das Ventil 174 veranlasst, sich bei jeder
gewünschten
Strömungsmenge
der Motorabgase zu öffnen.
Damit kann ein Gegendruck innerhalb der Abgasanlage 112 reduziert werden,
um die Motorleistung bei höheren
Drehzahlen zu verbessern. Es wird auch gewürdigt werden, dass das Auspuffgeräusch bei
diesen hohen Drehzahlen wegen anderer externer Geräusche wie Windgeräusche und
dergleichen weniger wahrnehmbar ist.
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In 5 stellt
ein Graph 184 die Leistung des Auspufftopfs 114 in 4 dar.
Auf der vertikalen Achse des Graphen 184 ist der „Endrohrschalldruckpegel" (TPSPL), d. h. der
Auspuffgeräuschpegel,
aufgetragen. Die Motordrehzahl ist auf der horizontalen Achse aufgetragen.
Eine erste Kurve 186 stellt einen gewünschten maximalen Auspuffgeräuschpegel
dar. Ein zweite Kurve 188 stellt die Leistung des Auspufftopfs 114 dar,
wenn das Ventil 174 geschlossen und nicht fähig ist,
sich zu öffnen.
Eine dritte Kurve 190 stellt die Leistung des Auspufftopfs 114 dar,
wenn das Ventil 174 sich normal öffnet und schließt. Wie durch
die zweite Kurve 188 gezeigt, bleibt das Auspuffgeräusch über den
gesamten Motordrehzahlbereich allgemein unter dem maximalen Auspuffgeräuschpegel.
Es versteht sich jedoch, dass deswegen, weil das Ventil 174 geschlossen
bleibt, ein Gegendruck in der Abgasanlage 112 die Motorleistung beeinträchtigen
könnte.
Wie durch die Kurve 190 dargestellt, öffnet sich in der gezeigten
Ausführungsform das
Ventil 174 bei etwa 3500 U/min. Bevor sich das Ventil 174 öffnet, d.
h. wenn die Motordrehzahl weniger als etwa 3500 U/min. beträgt, liegt
das Auspuffgeräusch
unter dem gewünschten
Maximum. Wenn sich dann das Ventil 174 öffnet, d. h. wenn die Motordrehzahl
mehr als etwa 3500 U/min. beträgt, übersteigt
das Auspuffgeräusch
den maximalen Auspuffgeräuschpegel.
Wie jedoch oben erläutert, öffnet sich das
Ventil 174, um einen Gegendruck in der Abgasanlage 112 zu
reduzieren und die Motorleistung zu erhöhen. Auch ist das verstärkte Auspuffgeräusch, das
auftritt, wenn das Ventil 174 offen ist, leichter hinnehmbar,
weil externe Geräusche,
z. B. Windgeräusche,
das Auspuffgeräusch übertönen. Es
versteht sich, dass der Graph 184 lediglich eine Ausführungsform
des Auspufftopfs 114 darstellt, doch könnte der Auspufftopf 114 so
angepasst werden, dass er jede gewünschte Leistung bringt.
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In 6 wird
nun eine weitere Ausführungsform
der Abgasanlage 212 gezeigt, wobei gleiche Nummern, um
200 erhöht,
gleiche Merkmale in Bezug auf die in den 1 und 2 gezeigte Ausführungsform
bezeichnen. Wie gezeigt, ist der Auspufftopf 214 mit dem
Eintrittsrohr 226 und dem Austrittsrohr 232 verbunden.
Genauer gesagt ist das Gehäuse 216 des
Auspufftopfs 214 zwischen dem Eintrittsrohr 226 und
dem Austrittsrohr 232 angeordnet. Die erste und die zweite
Trennwand 238 und 246 unterteilen den Auspufftopf 214 in
eine erste Kammer 240, eine zweite Kammer 248 und
eine Zwischenkammer 254, die zwischen der ersten und der zweiten
Kammer 240 und 248 angeordnet ist. Die erste Trennwand 238 besitzt
eine Vielheit von ersten Öffnungen 256,
und die zweite Trennwand 246 besitzt eine Vielheit von
zweiten Öffnungen 258.
Das Eintrittsrohr 226 endet in der ersten Kammer 240,
sodass es in strömungstechnischer
Verbindung mit ihr steht. Das Austrittsrohr 232 endet in
der zweiten Kammer 248, sodass es in strömungstechnischer Verbindung
mit ihr steht. Das schalldämpfende
Element 260 ist in der Zwischenkammer 254 eingekapselt.
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Dementsprechend
gelangen Abgase und Auspuffgeräusch
aus dem Eintrittsrohr 226 in die erste Kammer 240,
durch die ersten Öffnungen 256 in die
Zwischenkammer 254, durch das schalldämpfende Element 260,
durch die zweiten Öffnungen 258 in die
zweite Kammer 248 und treten durch das Austrittsrohr 232 aus.
Es wird gewürdigt,
dass das Auspuffgeräusch
beim Durchgang durch das schalldämpfende
Element 260 reduziert wird. Es wird auch gewürdigt, dass
die Querschnittsfläche
des Gehäuses 216 des
Auspufftopfs 214 wesentlich größer als die Querschnittsfläche des
Eintrittsrohrs 226 und des Austrittsrohrs 232 ist.
Dies reduziert die Höhe
des Gegendrucks, der während
des Betriebs innerhalb der Abgasanlage 212 erzeugt wird.
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In 7 wird
nun eine weitere Ausführungsform
der Abgasanlage 312 gezeigt, wobei gleiche Nummern, um
300 erhöht,
gleiche Merkmale in Bezug auf die in den 1 und 2 gezeigte Ausführungsform
bezeichnen. Die Abgasanlage 312 ist der in 7 gezeigten
Ausführungsform
im Wesentlichen ähnlich
mit der Ausnahme, dass der Auspufftopf 314 ein Durchströmungs- oder
Umgehungsrohr 366 ähnlich
der in 5 gezeigten Ausführungsform besitzt. Das Durchströmungsrohr 366 verläuft durch
die erste Trennwand 338 und die zweite Trennwand 346,
sodass es in strömungstechnischer Verbindung
sowohl mit der ersten Kammer 340 als auch mit der zweiten
Kammer 348 steht. Außerdem ist
das Ventil 374 innerhalb der zweiten Kammer 348 angeordnet.
Dementsprechend kann während
des Betriebs das Ventil 374 bei niedrigeren Motordrehzahlen
geschlossen bleiben, und Abgase und Auspuffgeräusch wandern im Wesentlichen
durch das schalldämpfende
Element 360. Wenn jedoch der Druck in der ersten Kammer 340 hoch
genug ist, zwingt der Druck das Ventil 374, sich zu öffnen, damit ein
Teil des Abgases und des Auspuffgeräuschs sich durch das Durchströmungsrohr 366 bewegen
kann, um dadurch den Gegendruck innerhalb der Abgasanlage 312 zu
reduzieren.
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In 8 wird
nun eine weitere Ausführungsform
der Abgasanlage 412 gezeigt, wobei gleiche Nummern, um
400 erhöht,
gleiche Merkmale in Bezug auf die in den 1 und 2 gezeigte Ausführungsform
bezeichnen. Wie gezeigt, besitzt der Auspufftopf 414 die
erste Trennwand 438 und die zweite Trennwand 446.
Die erste Trennwand 438 besitzt eine Vielheit von ersten Öffnungen 456,
und die zweite Trennwand 446 besitzt eine Vielheit von
zweiten Öffnungen 458.
Die Zwischenkammer 454 wird zwischen der ersten und der
zweiten Trennwand 438 und 446 gebildet. Das schalldämpfende
Element 460 ist innerhalb der Zwischenkammer 454 angeordnet.
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Der
Auspufftopf 414 besitzt außerdem eine dritte Trennwand 491,
die so innerhalb des Gehäuses 416 angeordnet
ist, dass eine Dämpfungskammer 492 zwischen
der dritten Trennwand 491, der ersten Wand 418 und
der Außenwand 422 definiert wird.
Ein zweites schalldämpfendes
Element 461 ist innerhalb der Dämpfungskammer 492 angeordnet.
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Der
Auspufftopf 414 besitzt außerdem eine vierte Trennwand 493,
welche die erste Kammer 440 in eine Eingangskammer 494 und
eine Umkehrkammer 495 unterteilt. Weiterhin besitzt der
Auspufftopf 414 ein Umkehrrohr 496, das so durch
die vierte Trennwand 493 verläuft, dass die Eingangskammer 494 und
die Umkehrkammer 495 in strömungstechnischer Verbindung
stehen.
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Das
Eintrittsrohr 426 verläuft
durch die Außenwand 422 in
die Eingangskammer 494. Das Eintrittsrohr 426 endet
in der Eingangskammer 494. Das Austrittsrohr 432 verläuft durch
die erste Wand 418, durch die dritte Trennwand 491,
durch die erste Trennwand 438 und durch die zweite Trennwand 446.
Das Austrittsrohr 432 endet innerhalb der zweiten Kammer 448.
Das Austrittsrohr 432 besitzt außerdem eine Vielheit von quer
verlaufenden Öffnungen 464 dergestalt,
dass das Austrittsrohr 432 und die Dämpfungskammer 492 in
strömungstechnischer Verbindung
stehen. Es sollte gewürdigt
werden, dass die Dämpfungskammer 492 bis
auf die quer verlaufenden Öffnungen 464 vollständig eingeschlossen ist.
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Während des
Betriebs durchlaufen Abgas und Auspuffgeräusch den Auspufftopf 416,
wie durch die gestrichelten Pfeile in 8 dargestellt.
Genauer gesagt treten Abgas und Auspuffgeräusch durch das in die Eingangskammer 494 führende Eintrittsrohr 426 in
den Auspufftopf 416 ein. Ein Teil des Gases und des Geräuschs gelangt
durch die ersten Öffnungen 456 in
die Zwischenkammer 454. Der andere Teil des Gases und des
Geräuschs
wandert durch das Umkehrrohr 496 zur Umkehrkammer 495 und weiter
durch die ersten Öffnungen 456 in
die Zwischenkammer 454. Wie oben diskutiert, wird das Auspuffgeräusch beim
Durchgang durch das schalldämpfende
Element 460 reduziert. Das Gas und das Geräusch wandern
dann durch die zweiten Öffnungen 458 in
die zweite Kammer 448 und in das Austrittsrohr 432.
Im Wesentlichen das gesamte Abgas wird dann durch das Austrittsrohr 432 aus
dem Auspufftopf 414 ausgestoßen. Ein Teil des Auspuffgeräuschs jedoch
verlässt
den Auspufftopf 414 durch das Austrittsrohr 432,
und ein Teil des Geräuschs wandert
durch die quer verlaufenden Öffnungen 464 in
die Dämpfungskammer 492 zur
weiteren Reduzierung durch das zweite schalldämpfende Element 461.
Dementsprechend kann das Auspuffgeräusch aufgrund der Wirkungen
der beiden schalldämpfenden
Elemente 460 und 461 deutlich reduziert werden.
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Zusammenfassend
ist zu sagen, dass der oben offenbarte Auspufftopf 14, 114, 214, 314, 414 das
Auspuffgeräusch
effektiv reduziert, indem er dafür
sorgt, dass der größte Teil
des Auspuffgeräuschs durch
das schalldämpfende
Element 60, 160, 260, 360, 460, 461 wandert.
Dies kann unerwünschte
niederfrequente Auspuffgeräusche
und/oder stehende Wellen innerhalb der Abgasanlage 12, 112, 212, 312, 412 reduzieren.
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Zusammenfassung
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Ein
Auspufftopf wird offenbart, der ein Gehäuse, ein Eintrittsrohr, ein
Austrittsrohr, eine erste Trennwand mit ersten Öffnungen und eine zweite Trennwand
mit zweiten Öffnungen
besitzt. Die erste Trennwand und das Gehäuse definieren eine erste Kammer,
mit der das Eintrittsrohr kommuniziert. Die zweite Trennwand und
das Gehäuse
definieren eine zweite Kammer, mit der das Austrittsrohr kommuniziert.
Die zweite Trennwand befindet sich in einem Abstand von der ersten
Trennwand, um eine Zwischenkammer zu definieren. Der Auspufftopf
besitzt außerdem
ein schalldämpfendes
Element, das innerhalb der Zwischenkammer eingekapselt ist. Auspuffgeräusche, die
durch das Eintrittsrohr in die erste Kammer eintreten, wandern durch
die ersten Öffnungen
in die Zwischenkammer, wandern durch die zweiten Öffnungen
in die zweite Kammer und treten durch das Austrittsrohr aus. Das
Auspuffgeräusch wird
beim Durchlaufen des schalldämpfenden
Elements reduziert.