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DE112006003181T5 - Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen unter Verwendung von Ultraschallschwingung - Google Patents

Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen unter Verwendung von Ultraschallschwingung Download PDF

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DE112006003181T5
DE112006003181T5 DE112006003181T DE112006003181T DE112006003181T5 DE 112006003181 T5 DE112006003181 T5 DE 112006003181T5 DE 112006003181 T DE112006003181 T DE 112006003181T DE 112006003181 T DE112006003181 T DE 112006003181T DE 112006003181 T5 DE112006003181 T5 DE 112006003181T5
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DE
Germany
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bonding
electrical components
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conductive
resin
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Ceased
Application number
DE112006003181T
Other languages
English (en)
Inventor
Kyung-Wook Paik
Myung-Jin Yim
Hyoung-Joon Kim
Ki-Won Lee
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Korea Advanced Institute of Science and Technology KAIST
Original Assignee
Korea Advanced Institute of Science and Technology KAIST
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Publication date
Application filed by Korea Advanced Institute of Science and Technology KAIST filed Critical Korea Advanced Institute of Science and Technology KAIST
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    • H10W72/071
    • H10W72/00
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01LSEMICONDUCTOR DEVICES NOT COVERED BY CLASS H10
    • H01L2224/00Indexing scheme for arrangements for connecting or disconnecting semiconductor or solid-state bodies and methods related thereto as covered by H01L24/00
    • H01L2224/01Means for bonding being attached to, or being formed on, the surface to be connected, e.g. chip-to-package, die-attach, "first-level" interconnects; Manufacturing methods related thereto
    • H01L2224/42Wire connectors; Manufacturing methods related thereto
    • H01L2224/44Structure, shape, material or disposition of the wire connectors prior to the connecting process
    • H01L2224/45Structure, shape, material or disposition of the wire connectors prior to the connecting process of an individual wire connector
    • H01L2224/45001Core members of the connector
    • H01L2224/45099Material
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    • H01L2224/45138Material with a principal constituent of the material being a metal or a metalloid, e.g. boron (B), silicon (Si), germanium (Ge), arsenic (As), antimony (Sb), tellurium (Te) and polonium (Po), and alloys thereof the principal constituent melting at a temperature of greater than or equal to 950°C and less than 1550°C
    • H01L2224/45147Copper (Cu) as principal constituent
    • H10W72/012
    • H10W72/01225
    • H10W72/073
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  • Wire Bonding (AREA)
  • Electric Connection Of Electric Components To Printed Circuits (AREA)
  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)

Abstract

Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen, umfassend die Schritte:
Ausrichten von Elektroden auf einem Bondbereich eines oberen elektrischen Bauelements und eines unteren elektrischen Bauelements, welche zu bonden sind; und
Aushärten von Klebstoffen durch Einbringen von Ultraschallenergie in die Klebstoffe zwischen dem oberen elektrischen Bauelement und dem unteren elektrischen Bauelement und daher Verwenden von Wärme aus dem Klebstoff selbst.

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen, und insbesondere ein Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen, welches in einem Prozess zum Aushärten von Klebstoffen beim Bonden zwischen elektrischen Bauelementen in der Lage ist, einer Notwendigkeit abzuhelfen, Wärme von außen einzubringen, oder Wärme mit relativ niedriger Temperatur einzubringen, und den Prozessdruck im Fall eines Thermokompressions-Bondprozesses zu verringern.
  • ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
  • Gegenwärtige Anforderungen, wie etwa Schlankheit und geringes Gewicht, hohe Leistung, hohe Integration und umweltfreundliche Halbleiter-Packaging-Technologien, haben die Bedeutung einer Flip-Chip-Technologie unter den Bondverfahren auf Chipebene ins Rampenlicht gerückt. Die Flip-Chip-Technologie weitet gegenwärtig ihren Nutzungsbereich aus, bis hin zum Display-Package, wie etwa für eine Chipkarte, einen LCD, ein PDP usw., einen Computer, ein Mobiltelefon, ein Kommunikationssystem oder Ähnliches. Verbindungsmaterialien, welche in der Flip-Chip-Technologie verwendet werden, können hauptsächlich in Lot- und Nichtlotmaterialien unterteilt werden. Bis heute wird hauptsächlich die Flip-Chip-Technologie, welche Lote verwendet, eingesetzt. Allerdings weisen Lote Probleme bei Kostenwirksamkeit und bei komplexen Bondprozessen auf, wie etwa Lötflussmittelumhüllung, Ausrichtung des Chips/Substrats, Aufschmelzung von Bumps (Lötkontakthügeln), Entfernung von Lötflussmittel, Unterfüllung und Aushärtung. Auch wird es, da die Chipgröße geringer wird, immer schwieriger, Lötkügelchen herzustellen, und die Verarbeitungskosten für Dünnfilmprozesse und Lithographieprozesse usw. sind im Steigen. Daher steigt das Interesse an den Nichtlotmaterialien, wie auch das Interesse an der Fine-Pitch-Bondtechnologie und der kostengünstigen Flip-Chip-Technologie im Steigen ist. Entsprechend sind Flip-Chip-Bondtechnologien entwickelt worden, welche Klebstoffe verwenden, die Vorteile niedriger Kosten, einer Ultra-Fine-Pitch-Fähigkeit, eines bleifreien Prozesses, eines umweltfreundlichen lötflussmittelfreien Prozesses und eines Prozesses bei niedriger Temperatur aufweisen, verglichen mit jener Technologie, welche allgemeine Lot-Flip-Chips verwendet.
  • Klebstoffe als die Verbindungsmaterialien für Halbleiterpackages umfassen hauptsächlich isotrop leitende Klebstoffe (ICA), anisotrop leitende Klebstoffe (ACA), nicht leitende Klebstoffe (NCA) usw. Im Allgemeinen sind Klebstoffe Verbundmaterialien enthaltend leitende Metallpartikeln und Polymerharz, welches isolierende Eigenschaften und die Adhäsion aufweist, und sie gehen zu dem ICA, von dem NCA oder dem ACA aus, entsprechend dem Gehalt an leitenden Partikeln ineinander über. Konkret wird der Wert des Gehalts an leitenden Partikeln, wenn ein elektrischer Übergang erzeugt wird, als Perkolationsschwelle bezeichnet.
  • Entsprechend dem Gehalt an leitenden Partikeln ist ein Klebstoff, welcher die leitenden Partikel nicht aufweist, der NCA, und ein Klebstoff, welcher die leitenden Partikel unterhalb des Perkolationsschwellwerts aufweist, der ACA. Außerdem ist ein Klebstoff, welcher die leitenden Partikel oberhalb desselben aufweist, der ICA, dessen Material selbst leitende Eigenschaften aufweist. Der Zweck, die Funktion und die Anwendung als Verbindungsmaterialien für des Halbleiter-Package können je nach seinen Kennwerten vielfältig sein.
  • Ein Anwendungsbeispiel des isotrop leitenden Klebstoffs (ICA) als Verbindungsmaterialien für das Nichtlot-Flip-Chip-Package ist in 1 gezeigt. Mit Bezug auf 1 wird, nachdem der ICA auf die Nichtlotbumps wie etwa Gold-Stud-Bumps oder vergoldete Bumps und stromlos vernickelte/vergoldete Bumps, welche auf einem Halbleiterchip ausgebildet sind, aufgebracht ist, die Ausrichtung der Nichtlotbumps und der Substratelektroden ausgeführt. Und danach wird Wärme in den ICA eingebracht, um ihn auszuhärten, sodass elektrische Verbindungen zwischen den Nichtlotbumps und den Substratelektroden hergestellt werden. Zu dieser Zeit wird, wenngleich es entsprechend den Aushärtungsbedingungen des ICA anders sein kann, das Erwärmen bei annähernd 180°C 10 bis 30 Minuten lang ausgeführt. Danach wird der Unterfüllungsprozess zwischen dem Chip und dem Substrat ausgeführt, um die Zuverlässigkeit des Flip-Chip-Package zu verbessern.
  • Ein anisotrop leitender Film (ACF) ist ein Polymerfilm, welcher elektrisch anisotrope Eigenschaften und Adhäsionseigenschaften aufweist. Der ACF weist elektrisch leitende Eigenschaften in einer Filmdickerichtung und isolierende Eigenschaften in einer Flächenrichtung auf und enthält im Wesentlichen leitende Partikel, wie etwa Nickel, Gold/Polymer, Silber usw., und isolierende Harze, welche wärmeaushärtende Eigenschaften oder Thermoplastizität aufweisen. Elektrische Verbindungen werden zwischen oberen Elektroden und unteren Elektroden mit den leitenden Partikeln hergestellt. Diese leitenden Partikel sind in dem ACF verteilt, wobei dieser gleichzeitig Wärme und Druck ausgesetzt wird, zwischen einem Chip oder einem flexiblen Schaltungssubstrat, welches einen auf demselben montierten Chip aufweist, und einem Glassubstrat oder einem starren Substrat (2).
  • Zu dieser Zeit wird das Aushärten des isolierenden Harzes durch die eingebrachte Wärme erzeugt, um größere Adhäsionskraft zu erzeugen. Um einen kostengünstigen Klebstoff-Herstellungsprozess und einen kostengünstigen Flip-Chip-Prozess, welcher derartige Klebstoffe verwendet, zu entwickeln, wurde der ACF, welcher wärmeaushärtendes Epoxidharz oder Harz auf Acrylbasis verwendet, welcher Hochgeschwindigkeits-Aushärtungseigenschaften aufweist, auf den Markt gebracht. Der ACA kann unterteilt werden in eine Filmform (anisotrop leitender Film, ACF) und eine Pastenform (anisotrop leitende Paste, ACP). Zur Zeit werden Klebstoffe in Pastenform entwickelt, um den Bondprozess und den Klebstoffherstellungsprozess zu vereinfachen. Ferner gibt es einen nichtleitenden Film (NCF) zum Entfernen leitender Partikel, um ein Ultra-Fine-Ptich-Bonden und niedrige Kosten zu erreichen, und eine NCP hergestellt in Pastenform.
  • 3 zeigt einen Flip-Chip-Bondprozess, welcher einen NCF oder die NCP als ein Verbindungsmaterial verwendet. Der Prozess bringt als Erstes den NCF oder die NCP um Substratelektroden an, und richtet diese zu einem Chip aus, in welchem Nichtlotbumps, insbesondere Gold-Stud-Bumps, ausgebildet sind, und härtet dann den NCA durch die eingebrachte Wärme aus, während die Nichtlotbumps direkt mit den Substratelektroden durch einen Thermokompressions-Bondprozess kontaktiert werden.
  • Die Verbindungsmaterialien, wie etwa ICA, ACA (ACF, ACP), NCA (NCF, NCP) usw. werden bereits zur Montage eines Flachbildschirmmoduls, wie etwa eines LCD, eines PDP, eines OLED usw., zur Oberflächenmontage elektrischer Bauelemente und zum Halbleiter-Flip-Chip-Bonden verwendet. Ferner sind die Verbindungsmaterialien bereits weitgehend in Verwendung in einem Outer-Lead-Bonding-Prozess (OLB), einem PCB-Prozess, einem Chip-on-Glass-Prozess (COG) und einem Chip- on-Film-Prozess (COF), im Bereich der Montage von Flachbildschirmmodulen, und sie haben ihren Markt hin zu Nichtlot-Flip-Chip-Bondprozessen und einer Technologie der Oberflächenmontage von Bauelementen ausgeweitet.
  • Der ICA ist ein Material, welches ein bestehendes Lot ersetzen kann, welches beim Bonden verwendet wird, um elektrische oder elektronische Bauelemente oder Schaltungsverdrahtungen einzubauen. Die Anwendungsgebiete sind ähnlich den Bondanwendungsgebieten des Lots. Das heißt, er kann zum Einbauen der Oberflächenmontage-Bauelemente verwendet werden, welche ein Aufschmelzen des Lots erfordern, oder für das Bonden des Flip-Chips unter Verwendung eines Lots, und er kann das Bonden durch Wärmeaushärtung des ICA bei einer Temperatur, welche niedriger ist als jene des Lotaufschmelzprozesses, erreichen. Allerdings besteht in diesem Fall ein Schwachpunkt darin, dass die Prozesstemperatur hoch und dass die Aushärtungszeit lang ist.
  • Im Fall des ACA wird dieser bei Montage eines Displaymoduls verwendet. Ein ACF findet am häufigsten Verwendung für OLB-Bonden, welches beim Bonden eines flexiblen Substrats an ein Glassubstrat verwendet wird, und für PCB-Bonden, welches verwendet wird, wenn ein flexibles Substrat an ein PCB-Substrat gebondet wird. Er weist verschiedene Arten leitender Partikel entsprechend den Anwendungsgebieten auf, und es ist ein bei niedriger Temperatur rasch aushärtenden Typ erforderlich, wo die Bondtemperatur niedriger wird, während die Bondzeit kürzer wird.
  • Je höher die Dichte und die Integration eines IC-Treiberschaltungschips werden, desto mehr steigt die Notwendigkeit von Ultra-Fine-Pitch-Verfahren in einem COG-Prozess, in welchem ein IC-Treiberschaltungschip direkt an das Glassubstrat gebondet wird, und in einem COF-Prozess, in welchem ein IC-Treiberschaltungschip durch das Flip-Chip-Verfahren an das flexible Substrat gebondet wird.
  • Daher ist zu erwarten, dass die gegenwärtige Situation, welche das Ultra-Fine-Pitch-Bonden des ACF und den bei niedriger Temperatur rasch aushärtenden Typ erfordert, anhalten wird. Ferner wird sich das ACF-Bonden bei der Montage des flexiblen Substrats und des starren Substrats, zusätzlich zur Montage von Displaymodulen, entsprechend den Anforderungen der Ultra-Fine-Pitch-Bondfähigkeit eines Sockels oder eines Lots, der Gestaltungsfreiheit und der Reduktion von Bondbereich und Höhe durchsetzen. Seine Nützlichkeit steigt auf Grund der Vorteile des Nichtlot-Flip-Chip-Bondprozesses an Stelle des Flip-Chip-Bondens, welches das bestehende Lot verwendet. So ist der NCA rasch als Ersatzmaterial des ACA im Kommen. Als Nichtlotbump, welches in dem Nichtlot-Flip-Chip-Bondprozess verwendet wird, gibt es ein Gold-Stud-Bump, ein vergoldetes Bump, ein stromlos vernickeltes Bump, ein Kupferbump usw. In diesem Fall wird, da das Flip-Chip-Bonden durch Aufschmelzen auf Grund eines hohen Schmelzpunkts nicht ausgeführt werden kann, der Flip-Chip-Bondprozess durch den Thermokompressions-Bondprozess unter Verwendung des ACF ausgeführt.
  • Allerdings basieren OLB, PCB, COG, COF, welche den ACF verwenden, der Flexibel-zu-Starr-Bondprozess und der Flip-Chip-Bondprozess auf einem mechanischen Kontakt der leitenden Partikel mit Elektroden und den Nichtlotbumps, unter Verwendung des Thermokompressions-Bondprozesses und des Wärmeaushärtens des Polymerharzes, neben denselben. Daher ist es nötig, die verschiedenen Probleme eines Aufbringens von Bonddruck, einer gleichförmigen Wärmeaushärtung des Polymerharzes, hoher Prozesstemperaturen für einen raschen Wärmeaushärtungsvorgang, und daher wärmebedingter Verformung eines Packages, einer Substratplanarität usw. zu lösen. Insbesondere ist es sehr schwierig, die ACF-Bondtechnologie auf Grund der Grenzen, die dem erzeugten Bonddruck gesetzt sind, wenn die Dicke eines Verbindungshalbleiterchips oder eines Siliziumchips gering ist, anzuwenden, da die Chips, durch den Prozessdruck, relativ bruchempfindlich werden.
  • Wenn daher die neuen Materialien oder Prozesse entwickelt werden, welche in der Lage sind, die oben genannten Probleme im Halbleiter-Bondprozess oder im Montageprozess, welcher ICA, ACF, NCF, ACP und NCP verwendet, zu lösen, sind die Verwendungsmöglichkeiten von Polymer-Verbindungsmaterialien, wie etwa ICA, ACA und NCA usw., und von Bondprozessen bei niedriger Temperatur, welche dieselben verwenden, sowie einer kostengünstigen Bondtechnologie vielfältig.
  • Ferner ist in einer Situation, welche der Verwendung von FCKWs und der Verwendung von Pb enge Grenzen setzt, da Umweltprobleme elektronischer Produkte (auf Grund der Verwendung von Lötflussmittel, Reinigungsmittel, Lot, welches Pb enthält, usw.) als ernste Probleme betrachtet werden, das intensive Interesse an diesen Materialien als umweltfreundliche Ersatzmaterialien im Steigen.
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • TECHNISCHES PROBLEM
  • Die vorliegende Erfindung ist vorgeschlagen, um die Probleme des Standes der Technik zu überwinden. Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den Problemen des Standes der Technik abzuhelfen, und insbesondere ein Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen vorzulegen, welches in einem Schritt des Aushärtens von Klebstoffen beim Bonden zwischen elektrischen Bauelementen in der Lage ist, einer Notwendigkeit abzuhelfen, Wärme von außen einzubringen, oder Wärme mit relativ niedriger Temperatur einzubringen, und den Prozessdruck im Fall eines Thermokompressions-Bondprozesses zu verringern.
  • TECHNISCHE LÖSUNG
  • Um die Aufgabe zu erfüllen, soll die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen vorlegen, umfassend die Schritte: Ausrichten von Elektroden auf einem Bondbereich eines oberen elektrischen Bauelements und eines unteren elektrischen Bauelements, welche zu bonden sind; und Aushärten von Klebstoffen durch Einbringen von Ultraschallenergie in den Klebstoff zwischen dem oberen elektrischen Bauelement und dem unteren elektrischen Bauelement und dadurch Erwärmen des Klebstoffs selbst.
  • VORTEILHAFTE WIRKUNGEN
  • Die vorliegende Erfindung ist in der Lage in einem Prozess zum Aushärten von Klebstoffen beim Bonden zwischen elektrischen Bauelementen, einer Notwendigkeit abzuhelfen, Wärme von außen einzubringen, oder Wärme mit relativ niedriger Temperatur einzubringen.
  • Auch hat die vorliegende Erfindung die Wirkung, Prozessdruck im Fall eines Thermokompressions-Bondprozesses zu verringern. Als Resultat ist der Bondprozess gemäß der vorliegenden Erfindung in der Lage, Ertrag und Produktivität zu verbessern und dem Bondprozess exzellente Adhäsionskraft und Zuverlässigkeit zu verleihen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Weitere Ziele und Aspekte der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsformen deutlich, mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen, dabei zeigen:
  • 1 einen Flip-Chip-Bondprozess, welcher einen konventionellen isotrop leitenden Klebstoff verwendet;
  • 2 einen Flip-Chip-Bondprozess, welcher einen konventionellen anisotrop leitenden Klebstoff verwendet;
  • 3 einen Flip-Chip-Bondprozess, welcher einen konventionellen nichtleitenden Klebstoff verwendet;
  • 4 einen Flip-chip-Bondprozess, welcher isotrop leitenden Klebstoff verwendet gemäß der vorliegenden Erfindung (in dem Fall, in dem ein Bump als Bondvermittler verwendet wird);
  • 5 einen Flip-Chip-Bondprozess, welcher isotrop leitenden Klebstoff verwendet gemäß der vorliegenden Erfindung (in dem Fall, in dem kein Bump als Bondvermittler verwendet wird);
  • 6 einen Flip-Chip-Bondprozess, welcher anisotrop leitenden Klebstoff verwendet gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 7 Temperaturänderung von Klebstoff über der Zeit, in dem Fall, in dem anisotrop leitender Klebstoff mit Ultraschallenergie verarbeitet wird;
  • 8 einen Flip-Chip-Bondprozess, welcher nichtleitenden Klebstoff verwendet gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 9 einen Bondprozess zwischen starren und flexiblen Substraten, welcher anisotrop leitenden Klebstoff verwendet gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • BESTE AUSFÜHRUNGSFORM DER ERFINDUNG
  • Im hier Folgenden ist die vorliegende Erfindung ausführlicher zu beschreiben.
  • In der vorliegenden Erfindung sind unter den elektrischen Bauelementen, welche zu bonden sind, die Bauelemente zu verstehen, welche in elektrischen Produkten, wie etwa einem Halbleiterchip oder einem Substrat usw. verwendet werden, und unter dem Bonden zwischen elektrischen Bauelementen ist das elektrische Verbinden zwischen einem Halbleiterchip und einem Substrat, zwischen einem Halbleiterchip und einem Halbleiterchip, oder zwischen einem Substrat und einem Substrat, zu verstehen.
  • Auf eine Art eines derartigen Halbleiterchips wird nicht speziell eingeschränkt, und zum Beispiel können eine Display-Treiberschaltungs-IC, eine Bildsensor-IC, eine Speicher-IC, eine Nichtspeicher-IC, eine Ultrahochfrequenz- oder HF-IC, eine Halbleiter-IC, welche ein Silizium als Hauptbestandteil aufweist, und eine Verbindungshalbleiter-IC enthalten sein.
  • Es kann sein, dass der Halbleiterchip in den Elektroden auf dem Bondbereich (oder einem Eingangs-/Ausgangspad) kein Nichtlotbump aufweist oder dass er eine Art des Bumps aufweist, ausgewählt zum Beispiel aus einem Gold-Stud-Bump, einem Kupfer-Stud-Bump, einem vergoldeten Bump, einem verkupferten Bump, einem stromlos vernickelten/vergoldeten Bump und einem stromlos vernickelten/verkupferten/vergoldeten Bump, als ein Metall-Stud-Bump oder ein metallbeschichtetes Bump.
  • Außerdem können die Substrate flexible Substrate oder starre Substrate sein. Eines dieser Substrate kann eine elektrische Verbindung mit einem Halbleiterchip bilden, oder es kann eine elektrische Verbindung mit den anderen Substraten bilden, und dann eine elektrische Verbindung zwischen den flexiblen Substraten, zwischen den starren Substraten, oder zwischen den flexiblen Substraten und den starren Substraten enthalten. Unter den flexiblen Substraten sind die Substrate zu verstehen, welche eine Flexibilität aufweisen, wie etwa zum Beispiel Metallleitungen, welche auf einem Polyimidsubstrat ausgebildet sind. Die starren Substrate können indessen Substrate aus Epoxid/Glas, Keramik, Glas und Siliziumhalbleiter sein.
  • Der Klebstoff kann ein leitender Klebstoff oder ein nichtleitender Klebstoff sein, und der leitende Klebstoff kann wiederum ICA oder ACA sein.
  • Der ICA enthält leitende Partikel. Die verwendbaren leitenden Partikel sind nicht speziell eingeschränkt, und es können zum Beispiel eines ausgewählt aus einer Gruppe, enthaltend Silber, Kupfer, Gold, Kohlenstoff, Nickel, Palladium und Lotpulver mit niedrigem Schmelzpunkt, sowie Kombinationen derselben enthalten sein.
  • Der ICA, welcher Polymerharz als Hauptbestandteil verwendet, kann zum Beispiel aus thermoplastischem Harz ausgewählt sein, wie etwa Epoxidharz, Polyesterharz, Acrylharz, Polyimidharz und Polysulfonharz usw., oder aus wärmeaushärtendem Harz.
  • Der ACA umfasst die Form eines anisotrop leitenden Films (ACF) oder einer anisotrop leitenden Paste (ACP). Wenn der Klebstoff ein Filmtyp ist, kann eine Klebstoffschicht auf dem Substrat durch ein Verfahren aufgebracht werden, welches eine Fläche, welche Adhäsion aufweist, auf dem Substrat bei 5 kp/cm2 bei etwa 80°C vorkomprimiert und danach einen Trennpapierfilm entfernt. Ferner ist es, wenn der Klebstoff ein Pastentyp ist, möglich, eine konstante Menge an Klebstoff in einer gewünschten Form unter Verwendung einer Sprühvorrichtung oder einer Siebdruckvorrichtung aufzubringen.
  • Diese Klebstoffe enthalten leitende Partikel. Die verwendbaren leitenden Partikel sind nicht speziell eingeschränkt, und es können zum Beispiel eines ausgewählt aus einer Gruppe, enthaltend goldbeschichtete Polymerpartikel, goldbeschichtete Nickelpartikel, goldbeschichtete Kupferpartikel, Kupferpartikel, welche mit Lot mit niedrigem Schmelzpunkt beschichtet sind, Lotpartikel mit niedrigem Schmelzpunkt, sowie Kombinationen derselben enthalten sein.
  • Außerdem kann der ACA nichtleitende Partikel enthalten, welche von geringerer Größe sind als die leitenden Partikel. Als ein Beispiel für die nichtleitenden Partikel kann Siliziumoxid von 1 μm oder weniger, Aluminiumoxid, Berylliumoxid, Siliciumcarbid, Diamant, Bornitrid usw. enthalten sein. Der Wärmeausdehnungskoeffizient des Klebstoffs kann durch Hinzufügen der nichtleitenden Partikel, wie oben beschrieben, verringert werden.
  • Der ACA, welcher Polymerharz als Hauptbestandteil verwendet, kann ausgewählt sein aus thermoplastischen Harzen, wie etwa Epoxidharz, Polyesterharz, Acrylharz, Polyimidharz und Polysulfonharz usw., oder zum Beispiel wärmeaushärtenden Harzen.
  • Der NCA umfasst die Form eines nichtleitenden Films (NCF) oder einer nichtleitenden Paste (NCP). Wenn der Klebstoff ein Filmtyp ist, kann eine Klebstoffschicht auf dem Substrat durch ein Verfahren aufgebracht werden, welches eine Fläche, welche Adhäsion aufweist, auf dem Substrat bei 5 kp/cm2 bei etwa 80°C vorkomprimiert und danach einen Trennpapierfilm entfernt. Ferner ist es, wenn der Klebstoff ein Pastentyp ist, möglich, eine konstante Menge an Klebstoff in einer gewünschten Form unter Verwendung einer Sprühvorrichtung oder einer Siebdruckvorrichtung aufzubringen.
  • Der NCA kann nichtleitende Partikel enthalten. Als ein Beispiel für die nichtleitenden Partikel kann Siliziumoxid von 1 μm oder weniger, Aluminiumoxid, Berylliumoxid, Siliciumcarbid, Diamant, Bornitrid usw. enthalten sein. Der Wärmeausdehnungskoeffizient des Klebstoffs kann durch Hinzufügen der nichtleitenden Partikel, wie oben beschrieben, verringert werden.
  • Der NCA, welcher Polymerharz als Hauptbestandteil verwendet, kann ausgewählt sein aus thermoplastischem Harz, wie etwa Epoxidharz, Polyesterharz, Acrylharz, Polyimidharz und Polysulfonharz, oder wärmeaushärtendem Harz, zum Beispiel.
  • Die vorliegende Erfindung umfasst einen Aushärtungsprozess von Klebstoff, welcher an verschiedenen Bondstrukturen anwendbar ist. Der Aushärtungsprozess des Klebstoffs gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst einen Prozess zum Einbringen von Ultraschallenergie in den Klebstoff. Durch Einbringen der Ultraschallenergie ist es möglich, Prozesszeit und Prozesstemperatur zu reduzieren.
  • Die Ultraschallschwingung kann Longitudinalrichtung oder Horizontalrichtung oder eine Kombinationen derselben verwenden. Zu diesem Zweck kann ein Longitudinal-Ultraschallwandler und/oder ein Horizontalultraschallwandler verwendet werden. Es ist bekannt, dass die Merkmale des Longitudinal-Ultraschallwandlers darin bestehen, Produktionsertrag und Bondzuverlässigkeit zu verbessern, indem er bewirkt, dass die Schwingung gleichförmig in alle Bondbereiche eingebracht wird. Allerdings besteht, wenn die Schwingung fortgesetzt wird, nachdem die oberen Elektroden und die unteren Elektroden kontaktiert sind, die Gefahr der Beschädigung eines Chips. In diesem Fall mildert es die Auswirkungen, das Ende des Wandlerhorns mit einer TeflonTM-Kappe abzudecken. Indessen kann im Fall des Horizontalultraschallwandlers, da die Schwingung in einer horizontalen Richtung eingebracht wird, der Schaden, welchen der Longitudinalwandler verursacht, minimiert werden. Im Fall eines Verwendens eines Die-Collets (Chipgreifers) usw., um den Chip zu fixieren, sind die Bondeigenschaften am Ende des Chips allerdings schlechter, da eine Konus-Schwingung erzeugt wird, derart, dass es zur Herabsetzung des Produktionsertrags und der Bondzuverlässigkeit kommt.
  • In der vorliegenden Erfindung beträgt ein angemessener Frequenzbereich 20 kHz bis 60 kHz, je nach den Kennwerten des ICA, ACA, NCA. Wenn die Frequenz erhöht wird, zu einer Zeit, in der die zugeführte Energie gleich bleibt, kann die Amplitude umgekehrt proportional zu derselben verringert werden, um eine Fehlausrichtung oder Beschädigung des Chips zu vermeiden. Da ferner der Erwärmungsvorgang des Klebstoffs unterschiedliche Kennwerte entsprechend der Frequenz indiziert, ist es nötig, einen Optimierungsprozess auszuführen, um ihn den Bedingungen, welche für den Prozess erforderlich sind, anzupassen. Da die Schwingungsfrequenz indessen durch die Masse und Form eines Schwingungserzeugers innerhalb einer einzigen Vorrichtung bestimmt ist, wird es nötig, die Vorrichtung zu modifizieren oder auszutauschen, um die Frequenz zu ändern.
  • Wenn die vorliegende Erfindung die Frequenz fixiert und verwendet, indem eine einzige Vorrichtung eingesetzt wird, ist die Ultraschallenergie, welche beim Bonden eingebracht wird, von der Amplitude der Ultraschallschwingung bestimmt. Da die Amplitude der Ultraschallschwingung von einer Spannung aus einer Spannungsquelle bestimmt ist, welche an den Oszillator angelegt ist, kann die Amplitude durch Ändern der Spannung gesteuert werden. Wenn die Ultraschallenergie, welche beim Bonden eingebracht wird, zu hoch ist, weil es zur Beschädigung des Chips oder zur Überwärmung des Klebstoffs kommt, ist es nötig, die Amplitude der Ultraschallschwingung zu optimieren. Konkret kann, beim Flip-Chip-Bonden unter Verwendung von ICA, ACA und NCA, Schaden an dem Bump und an dem Pad (=Anschlussfläche) verursacht werden, nachdem es zum Kontakt zwischen dem Bump und dem Pad gekommen ist, oder der Schaden am Chip kann verursacht werden, nachdem der Klebstoff ausgehärtet ist. Um das zu verhindern, kann ein amplitudenvariables Verfahren eingesetzt werden, welches gleitend die angelegte Spannung reduziert, um die Amplitude der Ultraschallschwingung zu reduzieren, wenn das Bonden beinahe abgeschlossen ist, während der Bondprozess fortgeführt wird.
  • Wenn die Frequenz der Ultraschallschwingung und die Schwingungsamplitude bestimmt sind, wird der Erwärmungswert in dem Klebstoff über der Zeit bestimmt. Da die vorliegende Erfindung Wärme-Ultraschallbonden unter Verwendung von ICA, ACA und NCA implementiert, ist es sehr wichtig, den Klebstoff über eine angemessene Zeit und bei einer angemessenen Temperatur auszuhärten. Hier beträgt die angemessene Temperatur etwa 180°C bis 400°C unter Berücksichtigung der Aushärtungstemperatur und der Zerfallstemperatur des Klebstoffs. Wenn die Temperatur niedrig ist, kommt es nicht zum Aushärten, sodass es nicht zum Bonden kommen kann. Und wenn die Temperatur hoch ist, wird die Bondzuverlässigkeit aufgrund des Zerfalls des Klebstoffs oder der Hohlraumbildung innerhalb des Klebstoffs schlechter. Unter der angemessenen Zeit ist die Zeit zu verstehen, bis der Klebstoff vollständig ausgehärtet ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kann die Ultraschallenergie in einem Verfahren eingebracht werden, welches eine konstante Frequenz über eine vorbestimmte Zeit einbringt, oder in einem Verfahren, welches sie in Impulsform einbringt. Das heißt, wenn die Ultraschallenergie kontinuierlich unter den Bedingungen einer beliebigen Ultraschallschwingungsfrequenz und Schwingungsamplitude eingebracht wird, wenn die Temperatur des Klebstoffs den Temperaturbereich nicht übersteigt, dann kann das Thermosonicbonden nur mit der Steuerung der Zeit der Ultraschallschwingung implementiert werden. Wenn allerdings die Frequenz der Ultraschallschwingung und/oder die Schwingungsamplitude einen hohen Wert aufweist, sodass die Temperatur des Klebstoffs den Temperaturbereich übersteigt, kann ein Überwärmen des Klebstoffs verhindert werden, indem Energie intermittierend, durch Einbringen von Energie in Impulsform, bereitgestellt wird.
  • Der ICA, ACA und NCA weisen rheologische Eigenschaften entsprechend der Temperatur auf. Da die Wärme, welche innerhalb des Klebstoffs selbst durch die Ultraschallenergie erzeugt wird, entsprechend den rheologischen Eigenschaften des Klebstoffs variiert, kann die anfängliche Anstiegsrate der Temperatur, wenn die Temperatur steigt, durch Einbringen von Wärme in alle oder einige der oberen und der unteren Bondabschnitte geändert werden. Wenn ferner Wärme in den Klebstoff eingebracht wird, um die Viskosität des Klebstoffs vor dem Aushärten desselben zu minimieren, sodass das Klebstoffharz ungehindert fließen kann, kommt es zu Wirkungen steigender Adhäsion zwischen den Bondbereichen und zu weiterer Verringerung des Prozessdrucks.
  • Im hier Folgenden ist der Bondprozess zwischen den elektrischen Bauelementen durch das Aushärten des Klebstoffs unter Verwendung von Ultraschallenergie gemäß der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die Ausführungsform ausführlicher zu beschreiben.
  • 4 zeigt einen Bondprozess zwischen einem Halbleiterchip und einem Substrat unter Verwendung eines ICA.
  • Der Bondprozess führt SiO2-Passivierung auf einem Siliziumchip aus und scheidet danach Al-Verdrahtungen auf demselben mit einer Dicke von 1 μm ab. Danach wird ein SiNx- oder SiO2-Passivierungsprozess ausgeführt, und danach wird ein I/O-Kontaktloch von 100 μm I/O-Durchmesser und bei 180 μm Abstand gebildet. Das Gold-Stud-Bump auf dem I/O-Pad wird gebildet und danach wird ein Planarisierungsprozess ausgeführt, um die Höhenabweichung des entsprechenden Bumps zu reduzieren. Zu dieser Zeit kann das Kupfer-Stud-Bump an Stelle des Gold-Stud-Bumps ausgebildet werden und der Planarisierungsprozess kann ebenfalls durchgeführt werden.
  • Das Substrat ist ein organisches FR-4-Substrat mit einer Dicke von 1 mm, weist Nickel-/Kupfer-/Gold-Verdrahtungen als Goldverdrahtungen auf und ist mit einer Lötmaske geschützt, welche Elektroden freilässt.
  • Der ICA ist mit Matrixmaterialien gemischt, wie etwa Polymerharz usw., und mit leitenden Füllstoffen, wie etwa Silber, Kohlenstoffpartikel usw., und er ist im Allgemeinen in Pastenform. Als Polymerharz gibt es thermoplastische Harze, wie etwa Acrylharz, Polyimidharz, Polysulfonharz usw., wärmeaushärtendes Harz, wie etwa Epoxidharz, Phenolharz, Melaminharz, Polyesterharz usw., oder Harzgemische derselben. Als leitendes Füllmaterial gibt es Silber, Kupfer, Gold, Palladium, Silber-Palladium-Legierung, Kohlenstoff, Nickel oder Gemische derselben. Weitere Additive und Härter usw. sind mit denselben gemischt.
  • Der ICA, welcher durch den Prozess erhalten ist, wird auf das planare Substrat, wie etwa Glas usw., mit einer Höhe von etwa 10 μm gleichförmig aufgebracht. Danach taucht der Testchip in die ICA-Schicht, welche unter Verwendung eines Flip-Chip-Bonders aufgebracht ist. Der ICA wird durch diesen Prozess auf das Ende des Gold-Stud-Bumps übertragen, welches auf dem Testchip gebildet ist.
  • Der ICA, welcher am Ende des Gold-Stud-Bumps ausgebildet ist, wird durch Ausrichten des Testchips zu den Elektroden des organischen Substrats und danach durch Einbringen der Ultraschallenergie in denselben ausgehärtet. Zu dieser Zeit ist das Aushärten des ICA in einigen Sekunden abgeschlossen und das Gold-Stud-Bump des Testchips ist elektrisch mit den Elektroden auf dem organischen Substrat durch den dazwischen ausgehärteten Klebstoff verbunden. Danach wird die Unterfüllung, das ist das untere Füllmaterial, zwischen dem Chip und dem Substrat aufgebracht, und die Unterfüllung wird wärmeausgehärtet, sodass das Flip-Chip-Bonden unter Verwendung des ICA abgeschlossen ist.
  • In der vorliegenden Ausführungsform ist es möglich, durch die Verwendung von Ultraschallenergie an Stelle des Verwendens eines bestehenden Wärmeaushärtungsprozesses zum Aushärten des ICA die Aushärtungstemperatur zu erhöhen und die Aushärtungszeit um einige Sekunden zu verkürzen.
  • 5 zeigt ein Beispiel, in welchem das Polymerbump unter Verwendung des ICA direkt gebildet wird ohne Ausbilden des Gold-Stud-Bumps oder des Kupfer-Stud-Bumps an den jeweiligen I/Os des Halbleiterchips. Der Flip-Chip-Bondprozess kann durch Aushärten des Polymerbumps durch die Ultraschallenergie ausgeführt werden.
  • Das heißt, das ICA-Polymerbump wird an den jeweiligen I/Os des Testchips gebildet, durch einen Strahlprozess oder einen Siebdruckprozess des ICA, und danach wird die Ultraschallenergie in das ausgebildete Bump eingebracht, um das ICA-Polymerbump zu härten, sodass das Flip-Chip-Bonden abgeschlossen ist. Danach kann der Unterfüllungsprozess durch Füllen des unteren Füllmaterials zwischen den Chip und das Substrat zum Verbessern der Zuverlässigkeit ausgeführt werden.
  • Ferner kann der Bondprozess zur Oberflächenmontage ausgeführt werden, unter Verwendung der Ultraschallenergie im Bondprozess der Oberflächenmontage-Bauelemente unter Verwendung des ICA.
  • Als Erstes wird der ICA gleichförmig durch den Siebdruckprozess auf die Substratelektroden aufgebracht. Danach wird der ICA ausgehärtet, durch Ausrichten der Oberflächenmontage-IC-Trägerelemente oder der passiven Bauelemente in dem Bondbereich, auf welchem der ICA aufgebracht ist, und danach durch Einbringen der Ultraschallenergie beim Montieren der Elemente. Wenn der Bondprozess der Oberflächenmontage-Bauelemente durch Einbringen der Ultraschallenergie in den ICA ausgeführt wird, kann der Oberflächenmontage-Bondprozess ohne einen weiteren Aushärtungsprozess abgeschlossen werden, im Gegensatz zu dem Oberflächenmontage-Bondprozess, welcher die Oberflächenmontage-Bauteile unter Verwendung einer bestehenden Bestückungsvorrichtung montiert, und welcher danach den Aushärtungsprozess des ICA ausführt.
  • 6 zeigt den Bondprozess des Halbleiterchips und des Substrats unter Verwendung des ACA.
  • Als Erstes führt der Bondprozess SiO2-Passivierung auf einem Siliziumchip aus und scheidet Al-Verdrahtungen auf demselben mit einer Dicke von 1 μm ab. Danach wird ein SiNx- oder SiO2-Passivierungsprozess ausgeführt, und danach wird ein I/O-Kontaktloch von 100 μm I/O-Durchmesser und bei 180 μm Abstand gebildet. Das Nichtlotbump für das ACA-Bonden kann wie folgt gebildet werden.
  • Das Gold-Stud-Bump oder das Kupfer-Stud-Bump wird auf dem I/O-Pad, mit einer Höhe von etwa 60 bis 80 μm unter Verwendung einer Goldverdrahtungsvorrichtung gebildet. Danach wird ein Planarisierungsprozess ausgeführt, um die Höhenabweichung der entsprchenden Bumps zu reduzieren. Dieser Prozess soll das Verformungsausmaß an dem Endabschnitt des Bumps beim Bonden des ACA groß machen und danach den Bondbereich erweitern, sodass zahlreiche leitende Partikel zwischen dem Bump und dem Substrat eingebunden werden und dass ein elektrischer Kontaktwiderstand dazwischen geringer ist. Ferner kann dieser Prozess die Beschädigung des Chips verhindern, wenn übermäßiger Druck auf einen spezifischen I/O auf Grund von ungleichförmiger Bumphöhe aufgebracht wird.
  • Ein stromloses Bump kann mit einer Höhe von 20 bis 30 μm unter Verwendung stromloser Vernickelungs-/Verkupferungs-/Vergoldungsprozesse gebildet werden. In diesem Fall wird das Zinkatverfahren ausgeführt, um Al zu aktivieren, und danach wird ein Nickelbump gebildet, während Eintauchens desselben in eine Lösung zum stromlosen Vernickeln bei einer angemessenen Temperatur über eine angemessene Zeit. Wenn nötig, kann eine stromlos verkupferte Schicht, welche geringe Härte aufweist, gebildet werden. Danach wird eine dünne Goldbeschichtung, unter Verwendung einer Lösung zum stromlosen Vergolden, ausgeführt, um eine Oxidation von Nickel und Kupfer zu verhindern und um die elektrische Leitfähigkeit zu verbessern. Der Flip-Chip-Bondprozess durch den ACA wird unter Verwendung der stromlos vernickelten/vergoldeten Bumps oder der vernickelten/verkupferten/vergoldeten Bumps ausgeführt, sodass die leitenden Partikel in dem ACA zwischen den Bumps eingebunden sind und dass die Substratelektroden niedrigen Kontaktwiderstand aufweisen.
  • Außerdem kann nach Bilden einer Ti/Au-Seed-Layer (Keimlage) auf dem gesamten Bereich, welcher die jeweiligen I/Os des Testchips enthält, und nach Aufbringen von Photoresist (PR) (Fotolack) auf die Abschnitte, wobei die jeweiligen I/O-Padabschnitte frei bleiben, ein galvanisch vergoldetes Bump gebildet werden. Das vergoldete Bump, welches eine konstante Dicke aufweist, wird unter Verwendung eines galvanischen Vergoldungsverfahrens gebildet. Danach wird der PR entfernt, und die Seed-Layer wird geätzt, sodass des galvanisch vergoldete Bump in den jeweiligen I/O-Abschnitten ausgebildet werden kann.
  • Das verwendete Substrat ist ein organisches FR-4-Substrat, mit einer Dicke von 1 mm, weist Nickel-/Kupfer-/Goldverdrahtungen als Goldverdrahtungen auf und ist mit einer Lötmaske geschützt, welche Substratelektroden freilässt, auf welche der ACA aufgebracht wird.
  • Der ACA enthält isolierende Harze und leitende Partikel. Im Fall eines Films, wie Polymerharz, können Gemische aus festem Epoxid, flüssigem Epoxid, Phenoxyharz und MEK/Toluol-Lösungsmittel verwendet werden. Als ein typischer Härter kann Mikrokapsel-Imidazolhärter verwendet werden. Auch kann, im Fall einer Paste, der Härter in dem flüssigen Epoxid zugesetzt sein. Oberflächenbehandelte leitende Partikel werden damit gemischt, um die ACA-Lösung herzustellen. Wenn nötig, können nichtleitende Partikel, welche eine Dicke von 1 μm oder weniger aufweisen, gemischt werden, um den Wärmeausdehnungskoeffizienten nach dem Aushärten des ACA zu verringern. Um den Film zu bilden, wird der Film auf einem Trennpapierfilm durch ein Doctor-Blade-Verfahren ausgebildet, und eine Minute lang bei 80°C gehalten, um Lösungsmittel zu entfernen. Wenngleich die Dicke des Films entsprechend der Bumpgröße des Chips variiert, weist er eine Dicke von 10 bis 50 μm auf, um verschiedene Bumps aufzunehmen. Im Fall der Paste sind das flüssige Epoxid und die Additivmischungen optimiert, rheologische Eigenschaften aufzuweisen, welches für den Siebdruckprozess oder den Sprühprozess geeignet ist.
  • Nach Aufbringen des ACA, welcher durch den Prozess auf dem organischen Substrat usw. erhalten ist, werden die Chips, auf welchen der Nichtlotbump ausgebildet ist, ausgerichtet. Danach wird das Flip-Chip-Bonden ausgeführt, durch gleichzeitiges Anwenden von Wärme, Druck und Ultraschallenergie auf die Chips oder durch Anwenden von ausschließlich Ultraschallenergie und Druck auf die Chips. Der Prozess zum Aufbringen des ACA auf das Substrat ist der folgende. Wenn der ACA ein ACA des Filmtyps ist, kann der ACA auf das Substrat durch Entfernen des Trennpapierfilms, nach Vorkomprimieren der Fläche, welche den Film aufweist, auf dem Substrat bei 5 kp/cm2 bei 80°C aufgebracht werden. Wenn der ACA ein ACA des Pastentyps ist, kann der ACA auf das Substrat bei einer konstanten Menge in einer gewünschten Form aufgebracht werden, unter Verwendung einer Sprühvorrichtung oder einer Siebdruckvorrichtung. Die Temperatur des ACA kann in dem Thermokompressions-Bondprozess, welcher die Ultraschallschwingung verwendet, oder in dem Kompressionsbondprozess, welcher die Ultraschallschwingung verwendet, viel rascher erhöht werden als in dem bestehenden Thermokompressions-Bondprozess. Wie in 7 gezeigt, kann festgestellt werden, dass in dem Flip-Chip-Bondaufbau durch die Ultraschallenergie die Temperatur des ACA innerhalb von 2 Sekunden auf 270°C und auf maximal 305°C erhöht wird, und danach die Temperatur, nachdem die Ultraschallenergie weggenommen ist, rasch gesenkt wird.
  • Zusätzlich kann im Unterschied zu dem Fall, in welchem der Prozessdruck in dem bestehenden Thermokompressions-Bondprozess mit 100 g pro Bump gesetzt ist, wenngleich 20 bis 50 g pro Bump gesetzt sind, ein stabiler Bondwiderstand erhalten werden, sodass der Prozessdruck bei dem Flip-Chip- Bonden, welches den ACA verwendet, durch den Ultraschallbondprozess bedeutend reduziert werden kann.
  • 8 zeigt einen Bondprozess zwischen einem Halbleiterchip und dem Substrat, welcher einen NCA verwendet.
  • Durch Ausführen von SiO2-Passivierung auf dem Siliziumchip, Abscheiden von Al-Verdrahtungen auf demselben mit einer Dicke von 1 μm und danach Ausführen von SiNx- oder SiO2-Passivierung wird ein I/O-Kontaktloch mit einem I/O-Durchmesser von 100 μm und bei einem Abstand von 180 μm gebildet. Vorzugsweise ist das Nichtlotbump ein Gold-Stud-Bump, da es für ein NCA-Bonden direkt mechanisch auf die Substratelektrode gebondet wird.
  • Aus diesem Grund wird auch das Gold-Stud-Bump oder das Kupfer-Stud-Bump auf dem I/O-Pad mit einer Höhe von etwa 60 bis 80 μm unter Verwendung einer Goldverdrahtungsvorrichtung gebildet. Ein Planarisierungsprozess wird danach ausgeführt, um die Höhenabweichung jedes Bumps zu reduzieren. Das dient dazu, einen Bondbereich zu erweitern, indem erlaubt wird, dass ein Verformungsausmaß an dem Endabschnitt des Bumps beim Bonden des NCA groß ist. Ferner kann dieser Prozess die Beschädigung des Chips verhindern, wenn übermäßiger Druck auf einen spezifischen I/O auf Grund von ungleichförmiger Bumphöhe aufgebracht wird.
  • Zusätzlich sind der Chip und das Substrat leicht auszurichten und zu bonden, sodass der Bondbereich erweitert werden kann.
  • Das verwendete Substrat ist ein organisches FR-4-Substrat mit einer Dicke von 1 mm, weist Nickel-/Kupfer-/Goldverdrahtungen auf und ist von der Lötmaske geschützt, welche die Elektroden freilässt.
  • Der NCA umfasst isolierende Harze und nichtleitende Partikel. Im Fall des Films, wie Polymerharz, können Gemische aus festem Epoxid, flüssigem Epoxid, Phenoxyharz und MEK/Toluol-Lösungsmittel verwendet werden, und als der Härter kann ein Mikrokapsel-Imidazolhärter verwendet werden. Auch kann im Fall einer Paste der Härter in dem flüssigen Epoxid verwendet werden. Hier kann der NCA durch Beimengen der oberflächenbehandelten nichtleitenden Partikel, welche eine Dicke von weniger als 1 μm aufweisen, hergestellt werden, um die physikalischen Eigenschaften, wie etwa den Wärmeausdehnungskoeffizienten des NCA usw., zu steuern. Um den Film zu bilden, wird ein Film auf einem Trennpapierfilm unter Verwendung eines Doctor-Blade-Verfahrens ausgebildet und eine Minute lang bei 80°C gehalten, um das Lösungsmittel zu entfernen. Wenngleich die Dicke des Films entsprechend der Bumpgröße des Chips variiert, weist der Film eine Dicke von 10 bis 50 μm auf, sodass verschiedene Bumps aufgenommen werden können.
  • Nach Aufbringen des NCA, welcher durch den Prozess erhalten ist, auf dem organischen Substrat, werden die Testchips, auf welchen der Nichtlotbump wie etwa der Gold-Stud-Bump ausgebildet ist, ausgerichtet. Danach wird das Flip-Chip-Bonden durch gleichzeitiges Anwenden von Wärme, Druck und Ultraschallenergie auf die Chips oder durch Anwenden von ausschließlich Ultraschallenergie und Druck auf die Chips ausgeführt. Der Prozess zum Aufbringen des NCA auf das Substrat ist der folgende. Wenn der NCA ein NCA des Filmtyps ist, kann der NCA auf das Substrat durch Entfernen des Trennpapierfilms, nach Vorkomprimieren der Fläche, welche den Film aufweist, auf dem Substrat bei 5 kp/cm2 bei 80°C aufgebracht werden. Wenn der NCA ein NCA des Pastentyps ist, kann der NCA auf das Substrat bei einer konstanten Menge in einer gewünschten Form unter Verwendung einer Sprühvorrichtung oder einer Siebdruckvorrichtung aufgebracht werden. Die Ausrichtung der Elektroden des Substrats und des Bumps des Chips ist leicht zu erreichen, da der NCA relativ transparent ist.
  • Die Temperatur des NCA kann in dem Thermokompressions-Bondprozess, welcher die Ultraschallschwingung verwendet, oder in dem Kompressionsprozess, welcher die Ultraschallschwingung verwendet, viel rascher erhöht werden, wie in dem ACA-Ultraschallbondprozess, als in dem bestehenden Kompressionsprozess. Als Resultat wird das Aushärten des NCA ausschließlich durch die Ultraschallenergie in dem Zustand, in dem Wärme nicht von außen eingebracht wird, rasch erreicht. Zusätzlich kann im Unterschied zu dem Fall, in welchem der Prozessdruck in dem bestehenden NCA-Thermokompressions-Bondprozess mit 100 bis 150 g pro Bump aufgebracht wird, wenngleich 20 bis 70 g pro Bump gesetzt werden, Bondwiderstand durch ein stabiles NCA-Bonden erhalten werden, sodass der Prozessdruck bei dem Flip-Chip-Bonden, welches den NCA verwendet, durch den Ultraschall-Bondprozess signifikant reduziert werden kann.
  • 9 zeigt einen Bondprozess zwischen einem flexiblen Substrat und einem starren Substrat, durch das Aushärten von ACA oder NCA unter Verwendung der Ultraschallenergie.
  • Für eine elektrische Verbindung des flexiblen Substrats und des starren Substrats ist ein Bondverfahren, welches ACF/ACP oder NCF/NCP verwendet, im Begriff, sich aus einem bestehenden Verfahren heraus zu etablieren, welches ein Lot oder einen Sockel verwendet, entsprechend einer Tendenz hin zu einem Micro-Pitch-Bondverfahren. Aus diesem Grund steigt die Verwendung eines flexiblen Substrats des klebstofffreien Typs derart, dass eine Kupferverdrahtung direkt auf einem Film auf Polyimidbasis für das Micro-Pitch-Bonden ausgebildet ist. Ferner ist es möglich, dass das Bonden unter Verwendung des ACA oder des NCA ausgeführt wird selbst für das flexible Substrat, an welchem die Klebstoffschicht zwischen dem bestehenden Film auf Polyimidbasis und der Kupferverdrahtung vorhanden ist. Aus diesem Grund ist in dieser Ausführungsform das flexible Substrat des klebstofffreien Typs vorgesehen, welches verschiedene Abstände aufweist, von einem Abstand von 200 μm bis zu einem Abstand von 500 μm, und ein FR-4-Substrat, welches eine Dicke von 1 mm aufweist, ist als das starre Substrat vorgesehen.
  • Ein allgemeiner wärmeaushärtbarer Typ würde den ACF von einer Dicke von 40 μm als das Verbindungsmaterial verwenden, und die goldbeschichteten Nickelpartikel von 8 μm als die leitenden Partikel. Um die Ultraschallenergie zusammen mit dem Prozessdruck während des Bondens zwischen dem flexiblen Substrat und dem starren Substrat anzuwenden, muss eine Ultraschallbondvorrichtung eines OLD- oder PCB-Verfahrens und nicht ein allgemeiner Flip-Chip-Bonder verwendet werden. Das heißt, das Aushärten des ACF wird durch Vorkomprimieren und Aufbringen des ACF auf den Bondbereich des starren Substrats und durch Ausrichten zwischen den Elektroden des flexiblen Substrats und den Elektroden des starren Substrats und danach durch Einbringen der Ultraschallwärmeenergie in denselben bei dem Kompressionsprozess herbeigeführt. Ferner wird das Bonden zwischen dem flexiblen Substrat und dem starren Substrat dadurch erreicht, dass als Erstes das flexible Substrat und das starre Substrat mit dem ACF mit dem allgemeinen OLB- oder PCB-Sonder vorkomprimiert werden und danach die Ultraschallenergie auf das flexible Substrat eingebracht wird.
  • Das starre Substrat kann erwärmt werden und die Ultraschallenergie kann in einer Impulsform eingebracht werden, für den Bondprozess zwischen dem flexiblen Substrat und dem starren Substrat unter Verwendung des ACF, welcher effektiv und zuverlässig ist. Zusätzlich ist offensichtlich, dass sowohl die longitudinale Ultraschallenergie als auch die transversale Ultraschallenergie unabhängig verwendet werden können.
  • INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT
  • Die vorliegende Erfindung ist in der Lage in einem Prozess zum Aushärten von Klebstoffen beim Bonden zwischen elektrischen Bauelementen, einer Notwendigkeit abzuhelfen, Wärme von außen einzubringen, oder Wärme mit relativ niedriger Temperatur einzubringen.
  • Außerdem weist die vorliegende Erfindung eine Wirkung auf, den Prozessdruck im Fall eines Thermokompressions-Bondprozesses zu verringern. Als Resultat ist der Bondprozess gemäß der vorliegenden Erfindung in der Lage, Ertrag und Produktivität zu verbessern, wobei dem Bondprozess exzellente Adhäsionskraft und Zuverlässigkeit verliehen werden.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen bereit, umfassend die Schritte: Ausrichten von Elektroden auf einem Bondbereich eines oberen elektrischen Bauelements und eines unteren elektrischen Bauelements, welche zu bonden sind; und Aushärten von Klebstoffen durch Einbringen von Ultraschallenergie in die Klebstoffe zwischen dem oberen elektrischen Bauelement und dem unteren elektrischen Bauelement.

Claims (23)

  1. Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen, umfassend die Schritte: Ausrichten von Elektroden auf einem Bondbereich eines oberen elektrischen Bauelements und eines unteren elektrischen Bauelements, welche zu bonden sind; und Aushärten von Klebstoffen durch Einbringen von Ultraschallenergie in die Klebstoffe zwischen dem oberen elektrischen Bauelement und dem unteren elektrischen Bauelement und daher Verwenden von Wärme aus dem Klebstoff selbst.
  2. Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen nach Anspruch 1, wobei der Klebstoff leitender Klebstoff oder nichtleitender Klebstoff ist.
  3. Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen nach Anspruch 2, wobei der leitende Klebstoff isotrop leitender Klebstoff ist.
  4. Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen nach Anspruch 3, wobei der isotrop leitende Klebstoff als leitende Partikel eines, ausgewählt aus einer Gruppe, enthaltend Silber, Kupfer, Gold, Kohlenstoff, Nickel, Palladium, Lotpulver, welches einen niedrigen Schmelzpunkt aufweist, sowie Kombinationen derselben enthält.
  5. Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen nach Anspruch 3, wobei der isotrop leitende Klebstoff ein Harz, ausgewählt aus einer Gruppe, enthaltend Epoxidharz, Polyesterharz, Acrylharz, Polyimidharz und Polysulfonharz, enthält.
  6. Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen nach Anspruch 2, wobei der leitende Klebstoff anisotrop leitender Film oder anisotrop leitende Paste ist.
  7. Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen nach Anspruch 6, wobei der leitende Klebstoff als leitende Partikel eines, ausgewählt aus einer Gruppe, enthaltend goldbeschichtete Polymerpartikel, goldbeschichtete Nickelpartikel, goldbeschichtete Kupferpartikel, Nickelpartikel, welche mit Lot mit niedrigem Schmelzpunkt beschichtet sind, Kupferpartikel, welche mit Lot mit niedrigem Schmelzpunkt beschichtet sind, Lotpartikel mit niedrigem Schmelzpunkt, sowie Kombinationen derselben enthält.
  8. Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen nach Anspruch 7, wobei der leitende Klebstoff ferner nichtleitende Partikel, welche von geringerer Größe sind als die leitenden Partikel, enthält.
  9. Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen nach Anspruch 7, wobei der leitende Klebstoff ein Harz, ausgewählt aus einer Gruppe, enthaltend Epoxidharz, Polyesterharz, Acrylharz, Polyimidharz und Polysulfonharz, enthält.
  10. Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen nach Anspruch 2, wobei der nichtleitende Klebstoff ein nichtleitender Film oder eine nichtleitende Paste ist.
  11. Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen nach Anspruch 10, wobei der nichtleitende Klebstoff nichtleitende Partikel enthält.
  12. Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen nach Anspruch 10, wobei der nichtleitende Klebstoff ein Harz, ausgewählt aus einer Gruppe, enthaltend Epoxidharz, Polyesterharz, Acrylharz, Polyimidharz und Polysulfonharz, enthält.
  13. Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen nach Anspruch 1, wobei das obere und das untere elektrische Bauelement ein Halbleiterchip und ein Substrat oder ein Halbleiterchip und ein Halbleiterchip sind.
  14. Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen nach Anspruch 13, wobei der Halbleiterchip ein Halbleiterchip ausgewählt aus einer Gruppe, enthaltend eine Display-Treiberschaltungs-IC, eine Bildsensor-IC, eine Speicher-IC, eine Nichtspeicher-IC, eine Ultrahochfrequenz- oder HF-IC, eine Halbleiter-IC, welche ein Silizium als Hauptbestandteil aufweist, und eine Verbindungshalbleiter-IC, ist.
  15. Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen nach Anspruch 1, wobei die Elektroden auf einem Bondbereich ein Bump, ausgewählt aus einer Gruppe, enthaltend einen Gold-Stud-Bump, einen Kupfer-Stud-Bump, einen vergoldeten Bump, einen verkupferten Bump, einen stromlos vernickelten/vergoldeten Bump und einen stromlos vernickelten/verkupferten/vergoldeten Bump, aufweisen.
  16. Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen nach Anspruch 1, wobei das obere und das untere elektrische Bauelement ein flexibles Substrat und ein starres Substrat, oder ein flexibles Substrat und ein flexibles Substrat, oder ein starres Substrat und ein starres Substrat sind.
  17. Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen nach Anspruch 16, wobei das flexible Substrat indiziert, dass eine Metallverdrahtung auf einer Polyimidbasis ausgebildet ist.
  18. Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen nach Anspruch 16, wobei das starre Substrat ein Halbleitersubstrat aus Epoxid/Glas, Keramik, Glas oder Silizium ist.
  19. Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen nach Anspruch 1, wobei der Ultraschall eine longitudinale Ultraschallschwingung, eine horizontale Ultraschallschwingung oder eine Kombination derselben ist.
  20. Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen nach Anspruch 1, wobei, wenn die Ultraschallenergie eingebracht wird, Wärme in den gesamten oder in einen Teil des oberen und des unteren Bondbereich(s) eingebracht wird.
  21. Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen nach Anspruch 1, wobei die Frequenz der Ultraschallschwingung 20 kHz bis 60 kHz beträgt.
  22. Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen nach Anspruch 1, wobei die Frequenz und die Amplitude der Ultraschallschwingung entsprechend einem Aushärtungsgrad des Klebstoffs variieren.
  23. Verfahren zum Bonden zwischen elektrischen Bauelementen nach Anspruch 1, wobei die Ultraschallenergie konstant bei einer vorbestimmten Frequenz über eine definierte Zeit oder in einer Impulsform eingebracht wird.
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