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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung betrifft im Allgemeinen die Wiedergabe und Verarbeitung
von Audio (Audiosignalen). Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere
Audiowiedergabegeräte,
die Audio (Audiosignale) in Echtzeit verarbeiten können, um
verschiedene Arten von Toneffekten bereitzustellen.
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Plattenteller
sind im Stand der Technik zur Verwendung bei der Wiedergabe von
Audio (Audiosignalen) wie z. B. Musik, die sich auf Vinylschallplatten
befindet, gut bekannt. Die Details des Betriebs eines analogen Plattentellers
sind so gut bekannt, dass die Details des Betriebs davon hierin
nicht erörtert werden
müssen.
Als Hintergrund umfassen diese Plattenteller des Standes der Technik
eine Drehplatte, die durch einen Motor entweder direkt oder über Riemen
angetrieben wird. Eine Spindel ist an der Achse der Platte angeordnet.
Eine Schallplatte mit einem zentralen Loch wird auf der Platte angeordnet, wobei
die Plattenspindel durch das Loch geführt wird. Folglich bleibt die
Vinylschallplatte auf der Platte zur Drehung mit dieser zentriert.
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Ein
Tonarm ist mit einem Tonabnehmer am freien Ende desselben versehen.
Eine Nadel im Tonabnehmer steht mit Nuten in Verbindung, die sich
auf der Vinyloberfläche
der Schallplatte befinden. Es ist gut bekannt, dass der Durchgang
der Nadel durch die Nuten der Vinylschallplatte analoge Schallwellen
erzeugt, die wiederum über
den Tonarm zur Aussendung durch ein Schallsystem elektronisch übertragen werden.
Typischerweise wird die Schallplatte in einer Vorwärtsrichtung
und mit ihrer festgelegten Drehzahl wie z. B. 33 1/3 Umdrehungen
pro Minute wiedergegeben. Eine solche "normale" Wiedergabe führt dazu, dass das aufgezeichnete
Audio (Audiosignal) wiedergegeben wird, wie ursprünglich vom
Hersteller der Vinylschallplatte erwünscht.
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Es
ist jedoch möglich,
dass die Wiedergabe dieser analogen Vinylschallplatten des Standes
der Technik manipuliert werden kann, um einzigartige Toneffekte
zu erzeugen. Die Schallplatte kann beispielsweise beschleunigt oder
verlangsamt werden oder hin- und herbewegt werden, während die
Nadel innerhalb der Nuten der Vinylschallplatte bleibt. Dieses Verfahren
der manuellen Änderung
der Wiedergabe von Vinylschallplatten ist als Musikkunstform von "Scratchen" bekannt und kann
an einer beliebigen Vinylschallplatte wie z. B. einer Aufzeichnung von
derzeit populärer
Musik durchgeführt
werden.
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In
der Industrie des Vinylschallplatten-Scratchen wurde über die
Jahre eine spezielle Anlage entworfen, um sich auf diesen speziellen
Stil der interaktiven Wiedergabe von Vinylschallplatten einzustellen. Spezialisierte
Nadeln und Plattenteller mit Antriebssystemen, die für eine ständige Hin-
und Herbewegung der Platte ausgelegt sind, wurden beispielsweise
erzeugt. Gleitmatten werden auch typischerweise zwischen der Vinylschallplatte
und der durch den Motor angetriebenen Platte angeordnet, um die
Drehung der Schallplatte unabhängig
von der Drehtellerplatte zu erleichtern. Verschiedene Gleitmatten
können
mit verschiedenen Reibungsniveaus verwendet werden, um sie an die
Bedürfnisse
des Benutzers des Scratch-Plattentellers anzupassen. Angesichts des
Vorangehenden ist der Schlüssel
zum wirksamen Scratchen die physikalische Wechselwirkung des Benutzers
mit der Schallplatte und dem Plattenteller und der Nadel.
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Die
Verwendung des Scratch-Verfahrens zur Tonwiedergabe unter Verwendung
von Vinylschallplatten wurde sehr populär. Der Verkauf und die Popularität von digitalen
Medien wie z. B. Kompaktdisks (CDs) und Flash-Medien haben jedoch über die
Jahre als bevorzugtes Medium zum Aufzeichnen von Audio (Audiosignalen)
wie z. B. Musik signifikant zugenommen. Folglich wurde digitales
Audio (digitale Audiosignale) für
viele wegen seiner Tonqualität,
leichten Speicherung und Wiedergabe bevorzugt. Digitales Audio (digitale
Audiosignale) wird beispielsweise üblicherweise als digitale Datei
gespeichert. Es kann auf irgendeiner Art von digitalen Speichermedien
wie z. B. optischen kompakten Audioplatten und Magnetplatten wie
z. B. Festplattenlaufwerken oder kompakten Flash-Medien gespeichert
werden. Folglich werden Plattenteller typischerweise nicht zur Wiedergabe
von solcher digitaler Musik verwendet. Stattdessen werden nun digitale
Kompaktdisk-Wiedergabegeräte,
Computer und digitale tragbare Medienabspielgeräte für die Wiedergabe verwendet.
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Obwohl
digitale Musik wichtige Vorteile gegenüber analogen Vinylschallplatten
aufweist, besteht ein signifikanter Nachteil darin, dass digitales Audio
(Audiosignal) nicht gescratcht werden kann, da digitales Audio nicht
auf einem Schallplatten-Plattenteller wie analoge Musik wiedergegeben
wird. Folglich ist es zu einem Wunsch geworden, das Scratchen von
digitalem Audio zu simulieren, um ähnliche Ergebnisse wie beim
Scratchen von analogem Audio, das bei Vinylschallplatten zu finden
ist, zu erhalten.
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Es
gab viele Versuche im Stand der Technik, um einen Scratch-Effekt
an einer digitalen Audiodatei durchzuführen. Im Stand der Technik
wird eine digitale Audiodatei typischerweise von einer Kompaktdisk oder
einem anderen Speichermedium in einen Speicherpuffer geladen. Eine
Drehscheibe wird typischerweise mit einem damit verbundenen Sensor
verwendet, um die Drehzahl und Richtung der Scheibe zu messen. Daten
hinsichtlich der Drehzahl und Richtung der Scheibe werden von einem
digitalen Mikroprozessor zur Digitalsignalverarbeitung gemäß einem
gewünschten
Algorithmus und einer Systemsoftware empfangen. Wenn Daten beispielsweise vom
Mikroprozessor empfangen werden, dass die Scheibe auf die halbe
Drehzahl verlangsamt wird, dann bewirkt der Mikroprozessor, dass
das Ausgangssignal dementsprechend verlangsamt wird, um die Drehzahl
der Steuerscheibe anzupassen. Wenn die Steuerscheibe rückwärts gedreht
wird, verarbeitet der Mikroprozessor ebenso das digitale Audio und gibt
es als umgekehrtes Audio aus. Die Details der Digitalsignalverarbeitung
durch eine Steuerscheibe sind auf dem Fachgebiet gut bekannt und
müssen hierin
nicht genauer erörtert
werden.
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Im
Allgemeinen ist die Digitalsignalverarbeitung von digitalem Audio
zum Erreichen von Scratch-Toneffekten ziemlich realistisch und geeignet
für die
Darbietung von Diskjockeys und dergleichen. Solche Scratch-Darsteller
fordern jedoch auch eine physikalische Schnittstelle, die so nahe
wie möglich
sowohl im Aussehen, Gefühl
als auch der Bedienung einem analogen Plattenteller ist, um so nahe
wie möglich
eine Scratch-Darbietung vorzusehen. Am bedeutendsten führt die
physikalische Schnittstelle zum digitalen Scratchen zu einer Scratch-Darbietung, die eine
analoge Scratch-Darbietung am getreuesten simuliert.
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Die
physikalische Schnittstelle von digitalen Scratch-Vorrichtungen
des Standes der Technik simuliert einen analogen Plattenteller,
an den Diskjockeys und andere Darsteller gewöhnt sind, nicht getreu. Die
Schnittstellensteuerscheiben des Standes der Technik sind typischerweise
kleine kreisförmige Platten,
die lediglich vorgesehen sind, um nur im Allgemeinen eine tatsächliche
Vinylschallplatte zu simulieren, die bei einem realen analogen Plattenteller
zu finden ist. Folglich sind das allgemeine Gefühl und die Wirkung dieser digitalen
Scratch-Vorrichtungen des Standes der Technik nicht besonders nahe
einem realen analogen Plattenteller.
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Es
bestanden jedoch Versuche im Stand der Technik, um einen analogen
Scratch-Plattenteller mit einer digitalen Vorrichtung getreu zu
simulieren. Anstrengungen wurden beispielsweise im Stand der Technik
unternommen, um eine separate "Schallplatte" und eine Platte
bereitzustellen, die beide ihre eigenen damit verbundenen Detektoren
aufweisen, um die Drehzahl und Richtung zu überwachen. Die "Schallplatte" in diesen Vorrichtungen
des Standes der Technik ist eine maßgefertigte Vinyl- oder Kunststoffscheibe,
die mit der Spindel der Vorrichtung verbunden wird. Diese "Schallplatten" weisen beispielsweise
ein spezielles verkeiltes mittleres Loch auf, das mit einer speziell
konfigurierten Plattentellerspindel in Eingriff gebracht wird. Die
Größe der Scheibe
ist typischerweise auch kleiner als eine normale LP-Scheibe. Diese
maßgefertigte
Scheibe muss mit den digitalen Scratch-Plattentellern des Standes
der Technik verwendet werden.
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Trotz
der hohen Qualität
und Leichtigkeit der Verwendung des digital gespeicherten Audio
werden Vinylschallplatten immer noch häufig verwendet, da Diskjockeys üblicherweise
ein großes
Archiv solcher Vinylschallplatten besitzen, die sie noch nicht gegen digitale
Versionen davon ausgetauscht haben können. Einige Diskjockeys können es
auch immer noch bevorzugen, analoge Vinylschallplatten zu scratchen,
um einen echten, authentischen Scratch-Effekt zu erhalten. Daher
besteht immer noch ein Bedarf, dass Diskjockeys Vinylschallplatten
in analoger Weise unter Verwendung eines Tonarms und eines Tonabnehmers
abspielen und scratchen können.
Wenn ein Diskjockey sowohl digital gespeicherte Medien als auch
Vinylschallplatten wiedergeben und scratchen will, muss er folglich
sowohl eine digitale Wiedergabe- und Scratch-Vorrichtung als auch einen analogen
Vinylplattenteller besitzen. Dies ist nicht nur kostspielig, sondern
auch für
den Diskjockey insofern lästig,
als er mit zwei Plattentellern zu einer Darbietung reisen muss.
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Angesichts
des Vorangehenden besteht ein Bedarf für einen Hybrid-Plattenteller,
der Vinylschallplatten wiedergeben und scratchen kann sowie analoges
Scratchen von Vinylschallplatten unter Verwendung von digital gespeichertem
Audio getreu simulieren kann, und zwar nicht nur von einem Tonausgabestandpunkt,
sondern auch von einem Standpunkt einer physikalischen Schnittstelle.
Es besteht ein spezieller Bedarf für einen Hybrid-Plattenteller,
der entweder als digitaler Scratch-Plattenteller, der von einem analogen
Plattenteller theoretisch ununterscheidbar ist, oder als analoger
Vinylplattenteller fungieren kann. Es besteht ein Bedarf dafür, dass
die Schnittstellen-"Schallplatte" so eng wie möglich einer realen
Vinylschallplatte ist. Es besteht ein Bedarf, dass ein solcher digitaler
Scratch-Plattenteller
eine Platte umfasst, die zu Platten identisch ist, die in analogen
Plattentellern zu finden sind. Es besteht ein weiterer Bedarf, dass
ein digitaler Scratch-Plattenteller eine Gleitmatte verwendet, um
eine analoge Scratch-Wirkung
getreuer zu simulieren. Es besteht auch ein Bedarf, dass ein digitaler
Scratch-Plattenteller das Gefühl
eines analogen Plattentellers hat, um die gesamte Scratch-Darbietung
und den Genuss des Darstellers zu verbessern. Es besteht ein Bedarf für einen
Hybrid-Plattenteller, bei dem die Platte sowohl zum Tragen einer
Steuerschnittstellenscheibe zum digitalen Scratchen von digital
gespeichertem Audio als auch zum Abstützen einer Vinylschallplattenscheibe
während
der Kommunikation mit einem Tonarm und einem Tonabnehmer für die analoge
Audiowiedergabe verwendet wird.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bewahrt die Vorteile von digitalen und analogen
Scratch-Plattentellern des Standes der Technik. Außerdem stellt
sie neue Vorteile bereit, die in derzeit erhältlichen Plattentellern nicht
zu finden sind, und beseitigt viele Nachteile von solchen derzeit
erhältlichen
Plattentellern.
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Die
Erfindung richtet sich im Allgemeinen auf den neuen und einzigartigen
Hybrid-Plattenteller,
der sowohl digitale Medien als auch analoge Vinylschallplatten abspielen
kann. Der Plattenteller der vorliegenden Erfindung hat insofern
spezielle Verwendung in der Diskjockey-Musikindustrie, als der Hybrid-Plattenteller
verwendet werden kann, um eine Scratch-Darbietung unter Verwendung
von digitalem Audio (digitalen Audiosignalen) zu simulieren, während er
auch eine analoge Vinylschallplatte scratchen kann, während derselbe
Plattenteller verwendet wird. Das digitale Audio (Audiosignal) und
analoge Audio (Audiosignal) können
selektiv wiedergegeben werden.
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Der
Hybrid-Plattenteller ist in der Lage, sowohl digitale Medien als
auch Vinylschallplattenscheiben mit demselben Plattenteller wiederzugeben.
Der Plattenteller umfasst eine motorisierte Platte und eine sich
unabhängig
drehende Spindel. Die Drehung der Platte und der Spindel ist unabhängig drehbar.
Eine Schnittstellensteuerscheibe ist mit der Spindel verbindbar,
um sie steuerbar zu drehen. Ein Adapter kann verwendet werden, um
die Verbindung der Schnittstellensteuerscheibe mit der Spindel zu erleichtern.
Die Drehposition der Platte und der Spindel wird für die Verarbeitung
von digitalen Medien verwendet, um ein digitales Audioausgangssignal
zu liefern, um eine digital simulierte Musikdarbietung vom Scratch-Typ
zu erzeugen. Alternativ kann eine Vinylschallplattenscheibe auf
der Platte und um die Spindel angeordnet werden, ohne sie direkt
mit der Spindel zu verbinden. Ein Tonarm ist auch vorgesehen, um
mit der Vinylschallplattenscheibe zu kommunizieren, um ein analoges
Phono-Audioausgangssignal
zu liefern. Eine analoge tatsächliche
Darbietung vom Scratch-Typ oder eine normale phonographische Wiedergabe
ist unter Verwendung des Tonarms und der Vinylschallplattenscheibe
möglich.
Ein digitales Audioausgangssignal und analoges Phono-Audioausgangssignal
kann selektiv unter Verwendung desselben Plattentellers wiedergegeben
werden.
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Daher
ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Hybrid-Plattenteller
bereitzustellen, der digitale Medien und analoge Vinylschallplatten unter
Verwendung desselben Plattentellers wiedergeben kann.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Hybrid-Plattenteller
bereitzustellen, der unter Verwendung desselben Plattentellers digitale
Medien digital scratchen und analoge Vinylschallplatten scratchen
kann.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Hybrid-Plattenteller
bereitzustellen, der leicht modifiziert werden kann, um entweder
digitale Medien oder analoge Vinylschallplatten abzuspielen.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Hybrid-Plattenteller
bereitzustellen, der einen Adapter umfasst, der die Montage einer Schnittstellensteuerscheibe
am Plattenteller zum digitalen Scratchen erleichtert.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen
Hybrid-Plattenteller
bereitzustellen, der einem Diskjockey ermöglicht, sowohl digitales als
auch analoges Audio abzuspielen und zu scratchen.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
neuen Merkmale, die für
die vorliegende Erfindung charakteristisch sind, sind in den beigefügten Ansprüchen dargelegt.
Die bevorzugten Ausführungsbeispiele
der Erfindung zusammen mit weiteren Aufgaben und zugehörigen Vorteilen
werden jedoch am besten durch Bezugnahme auf die folgende ausführliche
Beschreibung in Verbindung mit den zugehörigen Zeichnungen verstanden,
in denen gilt:
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1 ist
eine perspektivische Ansicht des Hybrid-Plattentellers der vorliegenden
Erfindung, der sich in einer digitalen Wiedergabeverwendungsbetriebsart
befindet;
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2 ist
eine perspektivische Ansicht des Hybrid-Plattentellers der vorliegenden
Erfindung in einer analogen Wiedergabeverwendungsbetriebsart;
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3 ist
eine perspektivische Nachansicht einer analogen Vinylschallplattenscheibe,
die auf der Spindel des Hybrid-Plattentellers der vorliegenden Erfindung
installiert ist;
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4 ist
eine Vorderansicht des Schnittstellensteuerelements und der Plattenkonstruktion
gemäß der vorliegenden
Erfindung in auseinandergezogener Anordnung;
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5 ist
eine Draufsicht auf die Spindel des Hybrid-Plattentellers der vorliegenden
Erfindung;
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6 ist
eine Draufsicht auf die obere Platte des Adapters der vorliegenden
Erfindung;
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7 ist
eine Draufsicht auf die untere Platte des Adapters der vorliegenden
Erfindung;
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8 ist
eine Querschnittslinie durch die Linie 8-8 von 4;
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9 ist
eine perspektivische Draufsicht auf den Hybrid-Plattenteller der
vorliegenden Erfindung mit dem Schnittstellensteuerelement mit einem
daran installierten Adapter in dem Prozess, dass es an der Platte
und Spindel für
die Wiedergabe von Audio von einer digitalen Medienquelle installiert
wird;
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10 ist
eine perspektivische Ansicht der Basis- und Motoranordnung des Hybrid-Plattentellers der
vorliegenden Erfindung;
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11 ist
eine teilweise aufgebrochene Seitenaufrissansicht der Motoranordnung
des Hybrid-Plattentellers der vorliegenden Erfindung;
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12 ist
eine perspektivische Draufsicht auf die Platte des Hybrid-Plattentellers
der vorliegenden Erfindung von unten; und
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13 ist
ein Ablaufplan der Verarbeitung des digitalen Audiostroms gemäß der vorliegenden Erfindung.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
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Mit
Bezug zuerst auf 1 ist eine perspektivische Ansicht
der Hybrid-Plattenteller-Tonwiedergabevorrichtung 10 der
vorliegenden Erfindung gezeigt. Die Vorrichtung 10 ist
ein Audiowidergabegerät,
das im Allgemeinen eine digitale Audiodatei von einem Speicher liest
und sie in einen Speicher für eine
spätere
maßgeschneiderte
Verarbeitung im Fluge durch den Benutzer legt, um die Wiedergabe
davon für
einen zusätzlichen
Genuss am Audio selbst sowie zur Wiedergabe von analogen Vinylschallplatten
zu modifizieren.
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Für die digitale
Audiowiedergabe kann die Audiodatei von irgendeinem Speichermedium
wie z. B. einer Kompaktdisk ("CD") oder einem Festplattenlaufwerk
abgerufen werden. Für
eine leichte Erörterung
und Darstellung wird die vorliegende Erfindung im Einzelnen in Verbindung
mit dem Abrufen einer digitalen Audiodatei von einer CD gezeigt
und beschrieben, es sollte jedoch selbstverständlich sein, dass die vorliegende
Erfindung verwendet werden kann, um eine digitale Audiodatei für die spätere Verarbeitung
von irgendeinem Speichermedium wie z. B. einem Festplattenlaufwerk
oder entnehmbaren Medien wie z. B. Flash-Speicherkarten abzurufen. Der
Schutzbereich der vorliegenden Erfindung soll irgendeine Art der
vorangehenden Speichermedien abdecken.
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Die
Hybrid-Plattenteller-Wiedergabevorrichtung 10 ist eine
elektrische Vorrichtung, die von einer Leistungsquelle wie z. B.
einer Wechselstromleistung unter Verwendung einer Wandsteckdose
und dergleichen angetrieben wird. Wie nachstehend beschrieben wird,
werden verschiedene elektronische Komponenten in der Vorrichtung
der vorliegenden Erfindung verwendet. Die Art und der Typ der Leistungsversorgung
kann modifiziert werden, um sie an die in der Wiedergabevorrichtung
verwendeten Komponenten anzupassen.
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Immer
noch mit Bezug auf 1 wird die Hybrid-Plattenteller-Wiedergabevorrichtung 10 der
vorliegenden Erfindung zuerst in einer digitalen Wiedergabe- und
Scratch-Betriebsart gezeigt, die ein äußeres Hauptgehäuse 12 mit
einer Plattentellerplatte 14, die drehbar daran montiert
ist, umfasst. Eine Benutzersteuerscheibe 16, vorzugsweise
eine tatsächliche Vinylschallplatte,
wird abnehmbar mit einer zentralen Spindel 18 unter Verwendung
eines einzigartigen Adapters, der im Allgemeinen als 31 bezeichnet
ist und der nachstehend im Einzelnen beschrieben wird, verbunden.
Die bevorzugte Vinylschallplatte eines Benutzers kann beispielsweise
als kreisförmige
Scheibe 16 verwendet werden. Wie nachstehend im Einzelnen
beschrieben wird, werden die Drehzahl und die Richtung der Platte 14 und
der kreisförmigen Scheibe 16 unabhängig überwacht,
so dass Steuersignale für
die Modifikation eines Audiosignals erzeugt werden.
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Die
Wiedergabevorrichtung 10 umfasst auch eine Anzahl von Benutzersteuerungen,
die um die obere Oberfläche 12a des
Hauptgehäuses 12 der Vorrichtung 10 angeordnet
sind. Die Art und Anordnung der Benutzersteuerungen ist vorzugsweise
vorgesehen, um sie am besten an die Bedürfnisse eines Diskjockeys anzupassen.
Da der Hybrid-Plattenteller 10 der vorliegenden Erfindung
sowohl für
die digitale Wiedergabe als auch analoge Wiedergabe von Vinylschallplatten
verwendet wird, sind die Benutzersteuerungen vorgesehen, die eine
Wiedergabevorrichtung vorsehen, die einen analogen Scratch-Plattenteller
so getreu wie möglich
simuliert, die Diskjockeys sehr vertraut sind. Wie zu sehen ist, ähnelt das
Aussehen der Hybrid-Plattenteller-Wiedergabevorrichtung 10 eng
einem analogen Standard-Scratch.
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Die
Wiedergabevorrichtung 10 der vorliegenden Erfindung umfasst
einen eingebauten optischen Leser 19, der nämlich ansonsten
als Kompaktdisk-Laufwerk
bekannt ist. Ein vorderer Ladeschlitz 20 befindet sich
an der Vorderseite der Vorrichtung zum Aufnehmen einer Kompaktdisk 22.
Ein Laden der Kompaktdisk 22 auf Schubladenbasis kann anstelle
des in 1 gezeigten Schlitzladens verwendet werden. Das
Kompaktdisk-Abspielgerät 19 liest die
digitalen Audiodaten auf der optischen Platte 22 optisch
und gibt digitale Audiowellenformdaten aus. Kompaktdisk-Abspielgeräte 19 sind
auf dem Fachgebiet gut bekannt und müssen nicht hierin genauer erörtert werden. Eine Auswurftaste 24 wird
zum Auswerfen der Kompaktdisk 22 verwendet, wenn eine weitere
Verwendung dieser Platte nicht mehr erforderlich ist. Verschiedene
Tasten sind für
eine vollständige
Steuerung der Wiedergabe des ausgewählten Audiosignals vorgesehen.
Weitere Details der Benutzersteuerungen werden nachstehend in Verbindung
mit dem Betrieb und der Verwendung der Wiedergabevorrichtung der
vorliegenden den Erfindung erörtert.
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Die
Hybrid-Plattenteller-Wiedergabevorrichtung 10 der vorliegenden
Erfindung umfasst auch einen Tonarm 23, der schwenkbar
an einer Basis 25 montiert ist. Ein Tonabnehmer 27 ist
auch mit dem Tonarm 23 verbunden, um analoge Audiosignale durch
den Tonarm 23 und die Basis 25 zur Elektronik innerhalb
des Hauptkörpers 12 der
Hybrid-Plattenteller-Wiedergabevorrichtung 10 zu tragen.
Die Konstruktion des Tonabnehmers, des Tonarms 23 und der
Basis 25 arbeiten in einer Weise, die auf dem Fachgebiet
gut bekannt ist und hierin nicht genauer erörtert werden muss.
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Für die analoge
Wiedergabe unter Verwendung des Tonarms 23 und des Tonabnehmers 27,
wie am besten in 2 und 3 zu sehen,
wird die Benutzersteuerscheibe 16 mit dem daran installierten Adapter 31 entfernt
und gegen eine Vinylschallplatte 17 ausgetauscht. Wie in 3 zu
sehen ist, umfasst die Vinylschallplatte 17 ein zentrales
Loch 21, in dem die Spindel 18 aufgenommen wird.
Der Tonarm 23 und der Tonabnehmer 27 werden um
die Basis 25 gedreht, so dass der Tonabnehmer mit der Oberfläche der
Vinylschallplatte 17 zur Wiedergabe in der normalen analogen
Weise in Eingriff kommt. Folglich wird dieselbe Platte 14 verwendet,
um sowohl die Benutzersteuerscheibe 16 und den Adapter 31,
wenn sie sich in einer digitalen Scratch-Betriebsart befindet, wie
in 1, als auch eine Vinylplatte 17, wenn sie
sich in einer analogen Scratch-Betriebsart befindet, wie in 2,
aufzunehmen und abzustützen.
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Nun
wendet man sich 4 zu, einer perspektivische
Ansicht der Benutzersteuerscheibe 16 mit dem daran installierten
Adapter 31 und einer Gleitmatte 44 über der
Platte 14 in auseinandergezogener Anordnung zuwendet. Eine
Standard-Gleitmatte 44 wird über der oberen Oberfläche 14a der Platte 14 angeordnet.
Scratch-Gleitmatten 44 bestehen üblicherweise aus Schaum oder
Filz und sehen die erforderliche Kombination von Gleiten und Griff einer
Schallplatte relativ zur Platte vor, die für ein zweckmäßiges Scratch-Gefühl wesentlich
ist. Die Gleitmatte 44 umfasst ein zentrales Loch 56,
das ermöglicht,
dass die zentrale Spindel 18 nach oben durch dieses hervortritt.
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Die
Benutzersteuerscheibe 16, wie vorstehend angegeben, ist
typischerweise eine Standard-Vinylscheibe mit einem runden zentralen
Loch 58. Wie verstanden werden kann, müssen sich zum digitalen Scratchen
die Platte 14 und die Spindel 18 unabhängig relativ
zueinander drehen, so dass ihre Drehung separat für simuliertes
digitales Scratchen und Wiedergeben erfasst werden kann. Die Details der
Konstruktion der Motoranordnung und von digitalen Codierern werden
in Verbindung mit 10–12 nachstehend
erörtert.
Damit das digitale Scratchen genau und realistisch funktioniert, muss
die Benutzersteuerscheibe 16 direkt mit der Spindel 18 verbunden
sein, so dass die Bewegung der Benutzersteuerscheibe 16 auf
die Spindel übersetzt
wird, die für
ein simulierte digitales Scratchen digital codiert wird. Auch in
dieser Hybrid-Plattenteller-Wiedergabevorrichtung muss die Spindel 18 sowohl
eine Benutzersteuerscheibe 16 zur digitalen Wiedergabe
als auch eine Vinylschallplatte für die analoge Wiedergabe aufnehmen
können.
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Um
dies zu bewerkstelligen, ist, wie in 5 zu sehen,
die Spindel 18 einzigartig so konfiguriert, dass sie für den Zweck
der Drehverkeilung einer Benutzersteuerscheibe 16, die
entfernbar damit verbunden ist, einen nicht- kreisförmigen Querschnitt aufweist.
Im bevorzugten Ausführungsbeispiel
von 5 besitzt die Spindel 18 eine längliche
Form mit einer ersten Breitenabmessung B, die ungefähr dieselbe
wie der Durchmesser einer typischen Vinylschallplatte ist, der etwa
7,3 mm ist. Die Spindel 18 weist eine zweite Querbreitenabmessung
A auf, die geringer ist als die Abmessung B. Folglich wirkt diese nicht-kreisförmige Form
der Spindel 18 als Drehkeil, so dass, wenn die Benutzersteuerscheibe 16 mit
dem daran installierten Adapter 31 über der Spindel 18 angeordnet
wird, die Drehung der Benutzersteuerscheibe 16 die Spindel 18 effektiv
dreht. Obwohl eine längliche
Spindel 18 mit flachen entgegengesetzten Seiten 18a bevorzugt
ist, können
andere nicht-kreisförmige
Verkeilungskonfigurationen verwendet werden und immer noch innerhalb
des Schutzbereichs der vorliegenden Erfindung liegen. Eine dreieckförmige Spindel 18 kann
beispielsweise auch die erforderliche Verkeilungswirkung mit einem
komplementär
geformten dreieckigen Loch, das durch den Adapter 31 definiert
ist, vorsehen.
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Wenn
es erwünscht
ist, eine Standard-Vinylschallplatte mit einem kreisförmigen Loch
durch diese als Benutzersteuerscheibe 16 zu verwenden, dann
muss ihr kreisförmiges
Loch dazu ausgelegt sein, mit der nicht-kreisförmigen Spindel 18 komplementär zu verkeilen.
Der Adapter 31 passt effektiv eine Standard-Vinylschallplattenscheibe
an eine Benutzersteuerscheibe an, die die Spindel 18 effektiv drehen
kann. Mit Bezug auf 4 ist eine Anzahl von Löchern 60,
vorzugsweise in einer Zahl von drei durch die Steuerscheibe 16 vorgesehen.
Vorzugsweise wird die Vinylscheibe, die als Benutzersteuerscheibe 16 wirkt,
zwischen die obere Platte 35 und die untere Platte 37 eingebettet.
Draufsichten auf die obere Platte 35 und die untere Platte 37 sind
in 6 bzw. 7 gezeigt. Die obere Platte 35 mit
den Löchern 43 durch
diese ist vorzugsweise mit der unteren Platte 37 mit Löchern 45 durch
diese durch den Eingriff von Schrauben 39 mit mit Gewinde
versehenen Stützen 41 verbunden,
die im Einzelnen in 8 zu sehen sind, die eine Querschnittsansicht
durch die Linie 8-8 von 4 ist. Die obere Platte 35 umfasst eine
zentrale Verkeilungsöffnung 47,
die zur Spindel im Wesentlichen komplementär ist. Die untere Platte 37 umfasst
eine zentrale Verkeilungsöffnung 49,
die zur Spindel im Wesentlichen komplementär ist.
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In
der Querschnittsansicht von 8 ist nur ein
Loch 60 durch die Scheibe 16, ein Loch 43 durch die
obere Platte 35 und ein Loch 45 durch die untere Platte 37 und
die zentrale Öffnung 58 zu
sehen, da die anderen zwei Löcher 60 nicht
in derselben Querschnittsebene liegen. Die obere Platte 35 und
die untere Platte 37 betten die Benutzerscheibe 16 mit
ihren jeweiligen zentralen Öffnungen 47 und 49,
die so ausgerichtet sind, dass sie die Spindel 18 durch
diese aufnehmen, ein. Damit die Scheibe 16 mit dem Adapter 31 daran über der
Spindel 18 angeordnet werden kann, muss die Scheibe 16 gedreht
werden, so dass die länglichen Öffnungen 47 und 49 der
oberen Platte 35 bzw. unteren Platte 37 rotatorisch
auf die Spindel 18 ausgerichtet werden, wodurch die verringerte
Breite A der Spindel 18 darauf ausgerichtet wird. Mit dieser
korrekten Ausrichtung kann die Scheibe 16 leicht an der
Spindel 18 installiert und von dieser entfernt werden,
während
sie die Spindel für simuliertes
Scratchen effektiv drehen kann, wie vorstehend beschrieben.
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Wenn
man sich nun 9 zuwendet, zeigt eine perspektivische
Ansicht des Plattentellers 10 eine Benutzerscheibe 16 mit
einem daran installierten Adapter 31 im Prozess, in dem
sie über
der Verkeilungsspindel 18 zur Kommunikation mit der Platte 14 installiert
wird, wobei die Gleitmatte 44 dazwischen angeordnet ist.
In dieser Verwendungsbetriebsart ist die Tonarmkonstruktion (23, 25, 27)
nicht in Gebrauch.
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Mit
Bezug nun auf 10–12 sind
die Details der Konstruktion des Plattentellermotors und der digitalen
Codierer im Einzelnen gezeigt. Eine Durchgangsöffnung 28 in der Basisplatte 26 des
Plattentellergehäuses 3,
wie in 1 zu sehen, zum Aufnehmen des Motorkörpers 32 eines
Motors 30 mit direktem Antrieb durch dieses. Der Motor 30 umfasst ein
Motorgehäuse 32 mit
einem ringförmigen
Magneten 34, der an der inneren Oberfläche davon befestigt ist. Eine
hohle Spindel 36 ist am äußeren Gehäuse 32 des Motors 30 befestigt.
Folglich dreht sich das Motorgehäuse 32 im
Einklang mit der hohlen Spindel 36. Wie in 12 gezeigt,
gehen eine Vielzahl von Drahtspulen 38, die an Stützen 40 montiert
sind, in Richtung des ringförmigen
Magneten 34 innerhalb des Motors 30 radial nach
außen
aus. Die Spulen 38 sind vorzugsweise aus Metalldraht wie
z. B. Kupfer gewickelt, wie auf dem Fachgebiet gut bekannt ist. Die
Stützen 40,
die die Spulen 38 abstützen,
sind an einer Trägerleiterplatte 42 montiert,
die wiederum an der Basisplatte 26 montiert ist, die am
Hauptgehäuse 12 der
Plattenteller-Wiedergabevorrichtung 10 befestigt
ist. Wenn Elektrizität
durch die Spulen 38 geleitet wird, drehen sich der ringförmige Magnet 34 und
das Motorgehäuse 32 im
Einklang, wodurch ein direkter motorisierter Antrieb für die Platte 14 geschaffen wird.
Die hohle Spindel 36 besteht vorzugsweise aus Metall wie
z. B. Aluminium oder kann andere Materialien wie z. B. Kunststoff
sein.
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Die
zentrale Spindel 18 ist koaxial durch die hohle Spindel 36 montiert
und dreht sich frei mit der hohlen Spindel 36. Die zentrale
Spindel 18 besteht vorzugsweise aus Metall wie z. B. Aluminium
oder kann andere Materialien wie z. B. Kunststoff sein. Die Aktivierung
der Spulen 38 dreht nur den ringförmigen Magneten 34 (z.
B. metallisch) und das damit verbundene Motorgehäuse 32, nicht die
zentrale Spindel 18.
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Der
Motor 30 besitzt vorzugsweise ein hohes Drehmoment mit
einer Leistung von 4,5 kgf-cm. Der Motor 30 kann mit 33
U/min oder 45 U/min arbeiten. Ein Motor 30 mit direktem
Antrieb ist gegenüber
anderen Arten von Motoren wegen seiner Zuverlässigkeit und Leistung bevorzugt.
Stationäre
Spulen 38 sind auch bevorzugt, andere Arten von Motoren,
wie z. B. welche mit einem stationären Magneten, werden jedoch
auch von der vorliegenden Erfindung in Erwägung gezogen. Diese Motorkonfigurationen werden
als innerhalb des Schutzbereichs der vorliegenden Erfindung betrachtet.
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Die
Details der Verbindung der Plattentellerplatte 14 mit dem
Motorgehäuse 32 sind
in 10 und 12 zu
sehen. In 10 ist eine perspektivische
Ansicht des Motors 30 gezeigt, der sich durch die Öffnung 28 in
der Basisplatte 26 nach oben erstreckt. Wie vorstehend
beschrieben, dreht sich das Motorgehäuse 32 innerhalb der Öffnung 28 in
der Basisplatte 26, wenn Elektrizität durch die Spulen 38 im Motor 30 geleitet
wird. Eine Anzahl von Verkeilungslöchern 46 sind an der
oberen Oberfläche 32a des Motorgehäuses 32 zum
Eingriff mit der Plattentellerplatte 14 vorgesehen, deren
Unterseite in 12 gezeigt ist. Die Unterseite
der Platte 14, die vorzugsweise aus Aluminium besteht,
umfasst einen Montageverbindungsbereich in der Mitte davon, der
im Allgemeinen als 48 bezeichnet ist. Der Montageverbindungsbereich 48 umfasst
ein Paar von Verkeilungsstützen 50,
die mit den Verkeilungslöchern 46 an
der oberen Oberfläche 32a des
Motorgehäuses 32 in Eingriff
stehen und sich in diesen befinden. Eine Anzahl von Kontaktstellen 52 sind
auch innerhalb des Montageverbindungsbereichs 48 zur Kommunikation mit
der flachen oberen Oberfläche 32a des
Motorgehäuses 32 vorgesehen,
um sicherzustellen, dass die Platte 14 eben und parallel
zur oberen Oberfläche 32a des
Motorgehäuses 32 bleibt.
Die Platte 14 liegt einfach auf der Oberseite des Motorgehäuses 32 auf und
wird durch die Schwerkraft an der Stelle gehalten. Fingerlöcher 54 sind
auch vorgesehen, um die Handhabung der Platte 14 zu erleichtern.
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Infolge
des Verkeilungseingriffs der Platte 14 mit dem Motorgehäuse 32 dreht
die elektrische Aktivierung der Spulen 38 im Motor 30 effektiv
das Motorgehäuse 32 und
die Platte 14 gleichzeitig. Folglich kann die Platte 14 gedreht
werden, um wiederum eine Vinylplatte 17, die auf dieser
aufliegt, zu drehen und sie unter Verwendung der Tonarmkonstruktion 23, 25, 27 in
der analogen Wiedergabebetriebsart abzuspielen. Für digitales
Scratchen dreht sich die zentrale Spindel 18 durch die
Mitte der Platte 14 unabhängig von der Platte 14.
Wenn der Plattenteller 10 in einer analogen Wiedergabebetriebsart
verwendet wird, hat die unabhängige
Drehung der Spindel 18 keine Konsequenz, da sie sich nicht
auf die Verwendung des Plattentellers 10 in der analogen
Wiedergabebetriebsart auswirkt, da die digitalen Codierer vorzugsweise
nicht verwendet werden.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung drehen sich die Platte 14 und die kreisförmige Scheibe 16 unabhängig voneinander.
Die Platte 14 ist mit dem Motor 30 verbunden,
der deren Drehung steuert. In der digitalen Scratch-Verwendungsbetriebsart
wird die Drehung der zentralen Spindel 18 durch die Bedienung
des Benutzers im Fluge in Echtzeit gesteuert. Die Schnittstelle
zum Durchführen
dessen ist eine Vinylschallplatte mit Standardgröße, die im Allgemeinen als
kreisförmige
Scheibe 16 bezeichnet wird, wie vorstehend erwähnt.
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Mit
Rückbezug
auf 11 sind die Einzelheiten der Drehzahl- und Richtungserfassung
der Scheibe 16 und Platte 14 dafür gezeigt,
wenn der Plattenteller 10 in einer digitalen Scratch-Betriebsart
verwendet wird. Eine erste Codierscheibe 82 ist für die zentrale
Spindel 18 und die damit verbundene kreisförmige Scheibe 16 vorgesehen
und eine zweite Codierscheibe 84 ist für die hohle Spindel 36 und
die damit verbundene Platte 14 vorgesehen. Optische Detektoren 86, 88 sind
jeweils für
jede der Codierscheiben 82, 84 vorgesehen.
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Die
Verwendung der digitalen Codierscheiben unter Verwendung von optischen
Sensoren für die
Bestimmung der Drehzahl und Richtung der Drehung sind auf dem Fachgebiet
gut bekannt und müssen
hierin nicht genauer erörtert
werden. Die Codiererscheiben 82, 84 bestehen vorzugsweise
aus gestanztem oder perforierten Metall wie z. B. Stahl oder Aluminium,
könnten
jedoch aus anderen Materialien bestehen. In diesem Zusammenhang
gibt es viele verschiedene Verfahren zum Messen der Drehzahl und
Drehrichtung der hohlen Spindel 36 und der zentralen Spindel 18.
Es sollte jedoch selbstverständlich sein,
dass viele andere Verfahren zum Erfassen der Drehzahl und Richtung
der Spindeln 18, 36 hierin in Erwägung gezogen
werden und innerhalb des Schutzbereichs der vorliegenden Erfindung
liegen.
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Für den Betrieb
der vorliegenden Erfindung wird die Plattenteller-Wiedergabevorrichtung 10 eingeschaltet
und der Betriebsartschalter 91 wird geeignet eingestellt,
um anzugeben, ob der Plattenteller in einer digitalen Betriebsart
oder analogen Wiedergabebetriebsart arbeiten soll. Für die digitale
Betriebsart wird eine Kompaktdisk 22 in den Schlitz 20 in
der Vorderseite der Vorrichtung 10 eingeführt und
wird effektiv in den optischen Leser 19 für die Kompaktdisk geladen.
Eine Audiospur wird unter Verwendung der Auswahlknöpfe 108 und
der Anzeige 110 zur Wiedergabe von der optischen Platte 22 ausgewählt. Alternativ
kann die Wiedergabevorrichtung 10 der vorliegenden Erfindung,
wie vorstehend erörtert,
ein Festplattenlaufwerk oder eine Speicherplatte umfassen, von der
die Audiodatei abgerufen werden kann. Sobald die Audiodatei von
der geeigneten Speicherquelle geladen ist, sind zwei WIEDERGABE-Tasten 112 vorgesehen.
Eine Taste 112 kann herabgedrückt werden, um die Wiedergabe
der Audiospur zu starten. An diesem Punkt beginnt die Platte 14 gleichmäßig sich
zu drehen, um die Wiedergabe zu simulieren, als ob sie sich auf
einem echten analogen Plattenteller befinden würde. Folglich gibt die Drehung der
Platte 14 an, dass die Wiedergabe in Gang ist. Unter dieser
Bedingung wird die Platte 14 durch den Motor 30 angetrieben.
In dieser digitalen Betriebsart wird die Tonarmkonstruktion 23, 25, 27 nicht
verwendet.
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Während dieser
Wiedergabe mit normaler Drehzahl steht die kreisförmige Scheibe 16 mit
der Platte 14 über
die Gleitmatte 44 in Reibungseingriff. Es besteht genügend Reibung
dazwischen, dass sich die kreisförmige
Scheibe 16 synchron mit der Platte 14 dreht. Die
Drehzahlen und Richtung sowohl der kreisförmigen Scheibe 16 (d.
h. Vinylschallplatte mit daran installiertem Adapter 31)
als auch der Platte 14 werden durch ihre jeweiligen optischen
Codierer 82, 84 und Sensoren 96, 98 als
gleich erfasst. Folglich gibt der Mikroprozessor 100 einfach
das Audiosignal ohne Modifikation, wie durch den optischen Leser 19 ausgegeben,
wieder. Das Wiedergabesignal basiert auf der Drehzahl und Richtung
sowohl der kreisförmigen
Scheibe 16 als auch der Platte 14.
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Wie
in 13 dargestellt, werden für die Wiedergabe eines modifizierten
Audiosignals wie z. B. Scratch-Wiedergabe die Drehzahl und/oder
Richtung von einer oder beiden der Platte 14 und der kreisförmigen Scheibe 16 durch
den Benutzer der Wiedergabevorrichtung 10 geändert. Sowohl
die Platte 14 als auch die kreisförmige Scheibe 16 können beispielsweise
im gleichen Ausmaß verlangsamt werden.
Der Mikroprozessor 100 verwendet die Information, um das
geeignete verlangsamte Audio auszugeben. In einem weiteren Beispiel
ist, wenn sich die Platte 14 mit normaler Drehzahl vorwärts bewegt und
sich die kreisförmige
Scheibe 16 mit normaler Drehzahl rückwärts bewegt, dann das ausgegebene Audio 106 das
rückwärts wiedergegebene
Audiosignal. Zum Scratchen ist es möglich, dass sich die Platte 14 vorwärts bewegt,
während
die kreisförmige Scheibe 16 hin
und her bewegt wird. Scratchen, Tonhöhenverschiebung und Suchlauf
können
leicht mit der vorliegenden Erfindung ausgeführt werden.
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Folglich
erfassen die optischen Detektoren 82, 84 alle
relativen Bewegungen der kreisförmigen Scheibe 16 und
der Platte 14, um Echtzeitsignale zum Mikroprozessor 100 zu
liefern, um das Audiosignal gemäß den erfassten
Handlungen vorwärts
und rückwärts wiederzugeben.
Diese Verarbeitung kann durch die Software ausgeführt werden,
die sich im Festwertspeicher (ROM), auf einem Chip befindet oder über einen
entnehmbaren Speicher geladen wird.
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Es
sollte beachtet werden, dass die Echtzeit-Mikroprozessorsteuerung
eines Audiosignals auf der Basis der Eingabe irgendeiner Art von
Benutzersteuereinheit auf dem Fachgebiet gut bekannt ist. Daher
müssen
weitere Details davon hierin nicht angegangen werden.
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Die
Wiedergabevorrichtung 10 der vorliegenden Erfindung umfasst
viele Betriebsmerkmale, um die realistische Aufzeichnungssteuerung
eines Audiosignals zu nutzen. Mit Rückbezug auf 1 wird der
Leistungsschalter (nicht dargestellt) in Eingriff gebracht, um Leistung
zur Vorrichtung 10 zu liefern. Eine Kompaktdisk 22,
die die zu verarbeitende Audiodatei enthält, wird in das CD-ROM-Laufwerk 19 über den
Frontladeschlitz eingeführt.
Die Auswurftaste 24 wirft die Kompaktdisk 22 aus
dem CD-ROM-Laufwerk 19 aus. Der SPUR/MENÜAUSWAHL-Knopf 108 wird
gedreht, um Spuren auszuwählen.
Das Herabdrücken
desselben wählt
sie für die
Wiedergabe aus. Die Tasten WIEDERGABE/PAUSE 112 starten
und stoppen die Wiedergabe und die Platte 14. Das Drücken der
Tasten 112 kippt zwischen WIEDERGABE und PAUSE der Platte.
Jedes Mal, wenn eine WIEDERGABE-Taste 112 nach PAUSE gedrückt wird,
wird ein neuer Markierungspunkt festgelegt. Eine MARKIERUNGS-Taste 118 bringt
das Audio auf den letzten festgelegten Markierungspunkt zurück und unterbricht
es. Verschiedene andere Operationen können von der Vorrichtung ausgeführt werden,
um den digitalen Transport zu steuern.
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Zur
Verwendung als analoger Plattenteller wird der Plattenteller 10 durch
Setzen des Schalters 91 in 1 auf analog
in die analoge Betriebsart umgeschaltet. Nun arbeitet der Plattenteller
wie ein analoger Standard-Plattenteller. Wie in Verbindung mit 2 erörtert, wird
der Tonarm in die Stelle über
der Vinylplatte 17 gedreht, so dass der Tonabnehmer 27 mit
dem gewünschten
Teil davon kommunizieren kann. Falls erwünscht, kann das analoge Scratchen der
Platte 17 auch durchgeführt
werden, wobei vorzugsweise eine Gleitmatte 44 verwendet
wird.
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Daher
kann der Plattenteller 10 der vorliegenden Erfindung entweder
in einer digitalen Wiedergabebetriebsart oder einer analogen Wiedergabebetriebsart
arbeiten, wobei die Wiedergabe in beiden Betriebsarten "gescratcht" werden kann, falls
erwünscht.
Es ist auch möglich,
um einzigartige Toneffekte zu erzeugen, den Plattenteller 10 in
der digitalen und analogen Wiedergabebetriebsart gleichzeitig zu
verwenden.
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Die
Wiedergabevorrichtung 10 der vorliegenden Erfindung kann
leicht mit einer anderen Audio- und Videoanlage durch einen Audio/Video-Satz
von Verbindungssteckern an der Rückseite
der Vorrichtung (nicht dargestellt) verbunden werden. Solche elektrischen
Verbindungen mit dem Audiountersystem des Plattentellers 10 sind
auf dem Fachgebiet sehr gut bekannt und müssen nicht weiter erörtert werden.
Im Allgemeinen sind Verbindungsstecker vom RCA-Typ für den linken
und rechten Kanal vorzugsweise ebenso wie ein digitaler Ausgang
vorgesehen. Ein Relaisverbindungsstecker und ein Fernstartverbindungsstecker
können
auch vorgesehen sein. Eingangs- und Ausgangsanschlüsse für eine digitale
Musikinstrument-Schnittstelle (MIDI) können auch für die digitale Verbindung mit
anderen MIDI-Vorrichtungen vorgesehen sein. Eine Spannungsauswahlvorrichtung
und ein Leistungsverbindungsstecker können auch vorgesehen sein.
Solche Verbindungsstecker sind auf dem Fachgebiet gut bekannt und
sind Diskjockeys und Audiotechnikern vertraut.
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Es
würde von
Fachleuten erkannt werden, dass verschiedene Änderungen und Modifikationen an
den dargestellten Ausführungsbeispielen
vorgenommen werden können,
ohne vom Gedanken der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Alle derartigen Modifikationen
und Änderungen
sollen von den beigefügten
Ansprüchen
abgedeckt sein.
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Zusammenfassung
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Der
Hybrid-Plattenteller (10) ist in der Lage, sowohl digitale
Medien (22) als auch Vinylschallplatten (17) wiederzugeben.
Ein Plattenteller (10) umfasst eine motorisierte Platte
(14) und eine unabhängig
drehbare Spindel (18). Die Drehung der Platte (14)
und der Spindel (18) ist unabhängig drehbar. Eine Schnittstellensteuerscheibe
(16) ist mit der Spindel (18) verbindbar, um sie
steuerbar zu drehen. Ein Adapter (31) kann verwendet werden,
um die Verbindung der Schnittstellensteuerscheibe (16)
mit der Spindel (18) zu erleichtern. Die Drehposition der Platte
(14) und der Spindel (18) wird für die Verarbeitung
von digitalen Medien verwendet, um ein digitales Audioausgangssignal
zu liefern, um eine digital simulierte Musikdarbietung vom Scratch-Typ
zu erzeugen. Alternativ kann eine Vinylschallplatte (17)
auf der Platte (14) und um die Spindel (18) angeordnet werden,
ohne sie direkt mit der Spindel (18) zu verbinden. Ein
Tonarm ist auch zur Kommunikation mit der Vinylschallplatte (17)
vorgesehen, um ein analoges Phono-Audioausgangssignal zu liefern.
Eine analoge tatsächliche
Darbietung vom Scratch-Typ oder eine normale phonographische Wiedergabe
ist unter Verwendung des Tonarms (23) und der Vinylschallplatte
(17) möglich.
Ein digitales Audioausgangssignal und ein analoges Phonoausgangssignal können selektiv
unter Verwendung desselben Plattentellers (10) wiedergegeben
werden.