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GEBIET DER ERFINDUNG
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Diese
Erfindung betrifft eine Reduktionsantriebsvorrichtung für
ein Kraftübertragungssystem, die auf einer Elektromotorseite
eines Elektrofahrzeugs, das einen Elektromotor als eine Antriebsquelle
verwendet, oder eines Elektrohybridfahrzeugs mit Vierradantrieb,
das eine Kraftmaschine (Verbrennungskraftmaschine) und einen Elektromotor
als Antriebsquellen verwendet, eingebaut ist.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Eine
herkömmliche Reduktionsantriebsvorrichtung ist zum Beispiel
diejenige, die in 6 dargestellt ist. In 6 reduziert
die Reduktionsantriebsvorrichtung 201 einen Abtrieb eines
Elektromotors 203 und überträgt denselben
auf eine linke und rechte Achswelle, um z. B. ein linkes und rechtes
Hinterrad anzutreiben. Der Elektromotor 203 wird als eine
Zusatzantriebsquelle verwendet. Eine Vorderradseite verwendet eine
Kraftmaschine, wie z. B. eine Verbrennungskraftmaschine, als eine
Hauptantriebsquelle, um ein linkes und rechtes Vorderrad anzutreiben.
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Die
Reduktionsantriebsvorrichtung 201 weist ein Gehäuse 205 auf,
das einen Reduktionsmechanismus 206 und ein Differenzialgetriebe 207 trägt. Das
Differenzialgetriebe 207 ist mit den Achswellen gekoppelt,
die z. B. mit dem linken und rechten Hinterrad verkoppelt sind.
Der Elektromotor 203 ist mit Bolzen 211 an einer
Motorverbindung 209 des Gehäuses 205 befestigt
und fest angebracht.
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Der
Reduktionsmechanismus 206 reduziert einen Drehabtrieb des
Elektromotors 203, und der reduzierte Drehabtrieb wird
durch das Differenzialgetriebe 207 auf die linke und rechte
Achswelle verteilt.
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Entsprechend
einer solchen Reduktionsantriebsvorrichtung 201 steht der
Elektromotor 203 von der Motorverbindung 209 des
Gehäuses 205 in einer axialen Richtung (nach rechts
in 6) in extremem Maße vor, wodurch die
Gesamtgröße der Vorrichtung vergrößert
wird, der Elektromotor 203 leicht zum Schwingen gebracht
wird und eine Geräusch/Schwingungs-Steuerbarkeit begrenzt
wird.
- Patentliteratur 1: japanische
ungeprüfte Patentanmeldungsveröffentlichung No.
2004·293584
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BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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VON DER ERFINDUNG ZU LÖSENDES
PROBLEM
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Von
der Erfindung zu lösende Probleme bestehen darin, dass
die Vorrichtung als Ganzes gesehen voluminös ist, der Elektromotor
zum Schwingen neigt und es eine Geräusch/Schwingungs-Steuerbarkeitsgrenze
gibt.
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MITTEL ZUR LÖSUNG
DES PROBLEMS
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Das
wichtigste Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass
sich innere funktionelle Teile eines Elektromotors mit einem Verteilungsmechanismus
bei Betrachtung in einer Rotationsradiusrichtung teilweise überlappen,
so dass die Größe einer Vorrichtung als Ganzes
gesehen verringert, der Elektromotor an einem Schwingen gehindert
und eine Geräusch/Schwingungs-Steuerbarkeit verbessert
wird.
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WIRKUNG DER ERFINDUNG
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In
einer Reduktionsantriebsvorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung überlappen sich bei Betrachtung
in einer Rotationsradiusrichtung innere funktionelle Teile eines
Elektromotors teilweise mit einem Verteilungsmechanismus, so dass
der Elektromotor in einer Drehachsenrichtung von einem Gehäuse
nicht vorstehen mag und die Gesamtgröße der Vorrichtung
verringert werden kann. Indem man das Vorstehen des Elektromotors
unterdrückt, erreicht man, dass verhindert wird, dass der
Elektromotor schwingt, und eine Geräusch/Schwingungs-Steuerbarkeit
verbessert wird.
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BESTER MODUS ZUR DURCHFÜHRUNG
DER ERFINDUNG
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Die
Ziele, die Gesamtgröße der Vorrichtung zu verringern,
den Elektromotor an einem Schwingen zu hindern und eine Geräusch/Schwingungs-Steuerbarkeit
zu verbessern, werden durch sich bei Betrachtung in einer Rotationsradiusrichtung
teilweise überlappende Bauteile verwirklicht.
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AUSFÜHRUNGSFORM 1
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[Allgemeine Konfiguration eines Fahrzeugs
mit Vierradantrieb]
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1 ist
eine schematische Draufsicht, die ein Fahrzeug mit Vierradantrieb
darstellt, das eine Reduktionsantriebsvorrichtung gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet. Wie
in 1 dargestellt, weist das Fahrzeug 1 mit Vierradantrieb
eine Kraftmaschine 3, die eine Verbrennungskraftmaschine
ist, die als eine Hauptantriebsquelle dient, und einen Elektromotor 5,
der als eine Zusatzantriebsquelle dient, auf.
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Die
Kraftmaschine 3 ist eine Hauptantriebsquelle zum Antrieb
eines linken und rechten Vorderrads 7 und 9, und
der Elektromotor 5 ist eine Zusatzantriebsquelle zum Antrieb
eines linken und rechten Hinterrads 11 und 13.
Es ist möglich, eine Konfiguration so vorzunehmen, dass
die Vorderräder durch die Zusatzantriebsquelle, d. h. den
Elektromotor 5, und die Hinterräder 11 und 13 durch
die Hauptantriebsquelle, d. h. die Kraftmaschine 3, angetrieben
werden.
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Eine
Ausgangsleistung der Kraftmaschine 3 wird durch ein Getriebe 15 einem
vorderen Differenzial 17 zugeführt. Das vordere
Differenzial 17 ist durch eine linke und rechte Achswelle 19 und 21 mit den
Vorderrädern 7 und 9 verkoppelt.
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Der
Elektromotor 5 ist als eine Antriebsquelle der Reduktionsantriebsvorrichtung 23 konfiguriert. Eine
Ausgangsseite der Reduktionsantriebsvorrichtung 23 ist
durch ein Paar von treibenden Wellen, d. h. eine linke und rechte
Achswelle 25 und 27, mit dem linken und rechten
Hinterrad 11 und 13 verkoppelt.
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Ein
Drehabtrieb des Elektromotors 5 wird einem Reduktionsmechanismus 29 der
Reduktionsantriebsvorrichtung 23 eingegeben. Die Reduktionsantriebsvorrichtung 23 weist
ein hinteres Differenzial 31 auf. Das hintere Differenzial 31 ist
mit der linken und rechte Achswelle 25 und 27 verkoppelt.
Die Reduktionsantriebsvorrichtung 23 weist eine Kupplung 33 auf.
Die Kupplung 33 verbindet und trennt eine Drehmomentübertragung
zwischen dem Reduktionsmechanismus 29 und dem hinteren
Differenzial 31.
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Der
Elektromotor 5 wird durch einen Kontroller 35 gesteuert,
der als eine Steuereinrichtung dient. Der Kontroller 35 empfangt
Detektionswerte von Radgeschwindigkeitssensoren der Vorder- und
Hinterräder 7, 9, 11 und 13,
Detektionssignale von verschiedenen Sensoren und dergleichen.
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Der
Elektromotor 5 erhält Energie von einer Batterie 37.
Die Batterie 37 wird zur Energieaufladung mit einem Generator 39 verbunden.
Die Batterie 37 wird auch durch den Motor 5 aufgeladen,
wenn das Fahrzeug z. B. seine Geschwindigkeit verringert. Dies findet
jedoch nur statt, wenn die Kupplung 33 eingerückt
ist, wie später erklärt wird.
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Während
eines normalen Fahrens stoppt der Kontroller 35 den Elektromotor 5 und
rückt die Kupplung 33 aus, wodurch eine Drehmomentübertragung zur
Hinterrad 11- und 13-Seite gestoppt wird. Die Kraftmaschine 3 wird
getrieben, um ein Drehmoment durch das Getriebe 15 zum
vorderen Differenzial 17 zu übertragen. Vom vorderen
Differenzial 17 wird das Drehmoment durch die linke und
rechte Achswelle 19 und 21 zum linken und rechten
Vorderrad 7 und 9 übertragen, wodurch
das Fahrzeug einachsig angetrieben wird.
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Starten
oder Beschleunigen des Fahrzeugs erfordert eine große treibende
Kraft, und deshalb treibt der Kontroller 35 den Elektromotor 5 und
rückt die Kupplung 33 ein. Infolgedessen wird
ein Abtriebsdrehmoment des Elektromotors 5 zum Reduktionsmechanismus 29,
zur Kupplung 33 und zum hinteren Differenzial 31 der
Reduktionsantriebsvorrichtung 23 übertragen. Vom
hinteren Differenzial 31 wird das Drehmoment durch die
linke und rechte Achswelle 25 und 27 zum linken
und rechten Hinterrad 11 und 13 übertragen.
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Infolgedessen
kann mit der Kraftmaschine 3, die die Vorderräder 7 und 9 antreibt,
und dem Elektromotor 5, der die Hinterräder 11 und 13 antreibt, das
Fahrzeug 1 mit Vierradantrieb mit einer großen treibenden
Kraft im Vierradantriebszustand starten oder beschleunigen.
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[Konkrete Konfiguration der Reduktionsantriebsvorrichtung]
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Die
Reduktionsantriebsvorrichtung 23 ist z. B. wie in 2 dargestellt
konfiguriert. 2 ist eine Schnittansicht, die
die Reduktionsantriebsvorrichtung 23 darstellt.
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Wie
in 2 dargestellt, ist die Reduktionsantriebsvorrichtung 23 in
einem Gehäuse 41 enthalten. Das Gehäuse 41 umfasst
einen Gehäusekörper 43 und eine Abdeckung 45.
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Der
Gehäusekörper 43 ist mit einem hinteren Differenzialbehälter 47 und
einem Motorwellenträger 49 versehen. Auf einer
Seite des hinteren Differenzialbehälters 47 und
des Motorwellenträgers 49 gibt es eine Abdeckungsverbindung 51.
Auf der anderen Seite des Motorwellenträgers 49 gibt
es eine Motorverbindung 53. Der Motorwellenträger 49 ist
zur Abdeckungsverbindung 51 benachbart, und die Motorverbindung 53 ist
im Allgemeinen in Richtung auf die Abdeckungsverbindung 51 in
Bezug zum hinteren Differenzialbehälter 47 verschoben.
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Die
Abdeckung 45 ist mit Bolzen 55 an der Abdeckungsverbindung 51 des
Gehäusekörpers 43 fest angebracht.
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Der
Elektromotor 5 weist eine treibende Welle 57 auf.
In einer Motorabdeckung 59 gibt es innere funktionelle
Teile des Elektromotors 5, wie z. B. einen Rotor 61,
einen Stator 63, eine Bürste 65 und dergleichen.
Die Motorabdeckung 59 ist mit Bolzen 67 an der
Motorverbindung 53 des Gehäusekörpers 49 befestigt.
In diesem Zustand wird die treibende Welle 57 durch Kugellager 69 und 70 in
Bezug zur Motorabdeckung 59 und zum Motorwellenträger 49 drehbar
getragen. Die Bürste 65 und ein Teil des Rotors 61 befinden
sich in der Motorverbindung 53. D. h. die Motorverbindung 53 liefert
auch eine Motorabdeckungsfunktion. Die Motorverbindung 53,
die als ein Montageteil des Gehäuses 41 dient,
wo der Elektromotor 5 angebracht ist, dient auch als ein
getrennter Teil der Motorabdeckung, die eine äußere
Umhüllung des Elektromotors 5 ist. Zwischen dem
Motorwellenträger 49 und der treibenden Welle 57 ist
eine Öldichtung 71 eingefügt.
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Der
Reduktionsmechanismus 29 soll einen Drehabtrieb des Elektromotors 5 reduzieren
und die Kupplung 33 mit dem reduzierten Drehabtrieb versorgen
und weist eine Zweistufenkonfiguration einschließlich eines
ersten und zweiten Reduktionsmechanismus 73 und 75 auf.
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Der
erste Reduktionsmechanismus 73 umfasst Reduktionszahnräder,
d. h. ein kleines Zahnrad 77 und ein großes Zahnrad 79,
die miteinander kämmen. Das kleine Zahnrad 77 ist
an einem Ende der treibenden Welle 57 des Elektromotors 5 als
Einheit ausgebildet, und das große Zahnrad 79 ist
in einer zweiten Welle 81 unter Druck gesetzt und wird
durch diese getragen. Ein erstes Ende der zweiten Welle 81 wird
durch ein Kugellager 83 in Bezug zur Abdeckung 45 getragen,
und ein zweites Ende derselben wird durch ein Nadellager 85 in
Bezug zum Gehäusekörper 43 getragen.
Zwischen dem ersten Ende der zweiten Welle 81 und der Abdeckung 45 gibt
es eine Öldichtung 87, um zu verhindern, dass Öl
nach außen leckt. Das Ende der zweiten Welle 81 steht
von der Abdeckung 45 nach außen vor und ist mit
einem Drehdetektionszahnrad 89 versehen.
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Der
zweite Reduktionsmechanismus 75 umfasst ein kleines Zahnrad 91 und
ein großes Zahnrad 93, die miteinander kämmen.
Das kleine Zahnrad 91 ist mit der zweiten Welle 81 als
Einheit ausgebildet, und das große Zahnrad 93 ist
an einem Ende eines äußeren Differenzialgehäuses 95 des
hinteren Differenzials 31 angeschweißt.
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Ein
Abtriebsdrehmoment des Elektromotors 5 wird durch den ersten
und zweiten Reduktionsmechanismus 73 und 75 auf
einen Fahrdrehbereich der Hinterräder 11 und 13 reduziert.
D. h. das Drehmoment wird verstärkt, um das äußere
Differenzialgehäuse 95 des hinteren Differenzials 31 zu
drehen.
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Das
hintere Differenzial 31 umfasst die Kupplung 33,
ein Kegelrad-Differenzialgetriebe 97 und dergleichen.
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Die
Kupplung 33 besteht aus dem äußeren Differenzialgehäuse 95,
einem inneren Differenzialgehäuse 99, einer Mehrscheibenhauptkupplung 101, einem
Kugelnocken 103, einer Druckplatte 105, einem
Nockenring 107, einer Mehrscheibenpilotkupplung 109,
einer Rückstellfeder 111, einem Anker 113 und
einem Elektromagneten 115.
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Das
große Zahnrad 93 des äußeren
Differenzialgehäuses 95 wird durch Kugellager 117 und 119 in
Bezug zum inneren Differenzialgehäuse 99 getragen.
Das äußere Differenzialgehäuse 95 überträgt nur
ein Drehmoment vom großen Zahnrad 93 und verwendet
eine freibewegliche Konfiguration, die frei von einer ein Element
tragenden Funktion ist.
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Das
innere Differenzialgehäuse 99 weist am ersten
Ende einen Vorsprung 121, der durch ein Kugellager 123 in
Bezug zur Abdeckung 45 getragen wird, und an einem zweiten
Ende einen Vorsprung 125, der durch ein Kugellager 127 in
Bezug zu einem Kern 129 des Elektromagneten 115 und
dem Gehäusekörper 43 getragen wird, auf.
Der Kern 129 ist an einem Ende des hinteren Differenzialbehälters 47 des
Gehäusekörpers 43 fest angebracht.
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Um
den Vorsprung 125 gibt es einen Rotor 131, der
aus einem magnetischen Material hergestellt ist und mit einem Sprengring 133 axial
positioniert ist.
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Die
Hauptkupplung 101 ist zwischen dem äußeren
Differenzialgehäuse 95 und dem inneren Differenzialgehäuse 99 angeordnet. Äußere
Scheiben der Hauptkupplung 101 sind mit einem Innenumfang
des äußeren Differenzialgehäuses 95 mittels
Keilnut in Eingriff genommen, und innere Scheiben derselben sind
mit einem Außenumfang des inneren Differenzialgehäuses 99 mittels
Keilnut in Eingriff genommen.
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Die
Pilotkupplung 109 ist zwischen dem äußeren
Differenzialgehäuse 95 und dem Nockenring 107 angeordnet. Äußere
Scheiben der Pilotkupplung 109 sind mit dem Innenumfang
des äußeren Differenzialgehäuses 95 mittels
Keilnut in Eingriff genommen, und inneren Scheiben derselben sind
mit einem Außenumfang des Nockenrings 107 mittels
Keilnut in Eingriff genommen.
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Der
Kugelnocken 103 ist zwischen der Druckplatte 105 und
dem Nockenring 107 gebildet. Die Druckplatte 105 ist
mit dem Außenumfang des inneren Differenzialgehäuses 99 mittels
Keilnut in Eingriff genommen und ist axial bewegbar, so dass sie die
Hauptkupplung 101 mit der Hilfe einer Nockenschubkraft
des Kugelnocken 103 drücken kann.
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Zwischen
dem Nockenring 107 und dem Rotor 131 gibt es ein
Drucklager 135. Das Drucklager 135 empfangt eine
Nockenreaktionskraft des Kugelnocken 103 und absorbiert
eine Relativdrehung zwischen dem Nockenring 107 und dem
Rotor 131.
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Zwischen
der Druckplatte 105 und dem inneren Differenzialgehäuse 99 gibt
es die Rückstellfeder 111. Die Druckplatte 105 wird
durch die Rückstellfeder 111 in Richtung auf eine
Freigabe eines Einrückens der Hauptkupplung 101 zu
gedrückt.
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Der
Anker 113 ist in einer Ringform ausgebildet und ist so
angeordnet, dass er zwischen der Druckplatte 105 und der
Pilotkupplung 109 axial bewegbar ist.
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Ein
Zuleitungsdraht des Elektromagneten 115 wird durch eine
Durchführungsdichtung zur Außenseite des Gehäusekörpers 43 geführt
und ist durch einen Verbinder mit der Batterie 37 verbunden.
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Zwischen
dem Kern 129 und dem Rotor 131 des Elektromagneten 115 ist
ein zweckmäßiger Luftspalt gebildet. Der Luftspalt,
der Rotor 131, die Pilotkupplung 109 und der Anker 113 bilden
einen Magnetpfad des Elektromagneten 115. Wenn der Elektromagnet 115 mit
Strom versorgt wird, wird eine Magnetflussschleife auf dem Magnetpfad
gebildet.
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Das
Differenzialgetriebe 97 weist eine Ritzelwelle 139,
Ritzelzahnräder 141 und treibende Seitenzahnräder 143 und 145 auf.
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Die
Seitenzahnräder 143 und 145 sind mit der
linken und rechten Achswelle 25 bzw. 27 mittels Keilnut
in Eingriff genommen. Die Achswellen 25 und 27 laufen
durch die Vorsprünge 121 und 125 des
inneren Differenzialgehäuses 99, die Abdeckung 45 und
den Gehäusekörper 43 und treten mit dem
linken und rechten Hinterrad 11 bzw. 13 in Eingriff.
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Zwischen
den Achswellen 25 und 27 und der Abdeckung 45 und
dem hinteren Differenzialbehälter 47 gibt es Öldichtungen 147,
um zu verhindern, dass Öl nach außen leckt.
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Gemäß dieser
Ausführungsform wird ein Verteilungsmechanismus durch das
Gehäuse 41 getragen, um den durch den Reduktionsmechanismus 29 reduzierten
Drehabtrieb auf ein Paar der Achswellen 25 und 27 zu
verteilen. Der Verteilungsmechanismus besteht aus dem inneren Differenzialgehäuse 99,
das ein Differenzialgehäuse ist, und dem Differenzialgetriebe 97,
das durch das innere Differenzialgehäuse 99 getragen
wird und mit einem Paar der Achswellen 25 und 27 gekoppelt
ist. Was den Verteilungsmechanismus anbetrifft, überlappen ihn
ein Teil des Rotors 61, ein Teil des Stators 63 und
die Bürste 65, die die inneren funktionellen Teile
des Elektromotors 5 sind, bei Betrachtung in einer Rotationsradiusrichtung
(vertikale Richtung in 2).
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Dies
verhindert deshalb, dass eine Stirnfläche des Elektromotors 5 in
einer Drehachsenrichtung (Richtung nach rechts von 2)
aus einer Stirnfläche des hinteren Differenzialbehälters 47 des
Gehäuses 41 vorsteht, wodurch eine Gesamtgröße
verringert wird. Indem man verhindert, dass der Elektromotors 5 vorsteht,
erzielt man eine Verkürzung einer freitragenden Länge
des Elektromotors 5, so dass der Elektromotor 5 aufgrund
seiner Drehung kaum schwingen kann oder kaum eine Schwingung zuführen
kann, wodurch eine Geräusch/Schwingungs-Steuerbarkeit verbessert
wird.
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Insbesondere
lässt diese Ausführungsform einen Teil des Rotors 61 und
die Bürste 65 des Elektromotors 5 mit
der zweiten Welle 81 in der Rotationsradiusrichtung überlappen.
Dies verhindert weiter, dass die Stirnfläche des Elektromotors 5 von
der Stirnfläche des hinteren Differenzialbehälters 47 des Gehäuses 41 in
der Drehachsenrichtung (die Richtung nach rechts von 2)
vorsteht, so dass die Größe der Vorrichtung weiter
verringert wird und die Geräusch/Schwingungs-Steuerbarkeit
verbessert wird.
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[Drehmomentübertragung]
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Ein
Abtrieb des Elektromotors 5 wird von der treibenden Welle 57 zum äußeren
Differenzialgehäuse 95 durch den ersten und zweiten
Reduktionsmechanismus 73 und 75 übertragen.
Vom äußeren Differenzialgehäuse 95 wird
der Abtrieb durch die Kupplung 33 zum inneren Differenzialgehäuse 99 übertragen.
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Die
Drehung des inneren Differenzialgehäuses 99 wird
von der Ritzelwelle 139 auf die Seitenzahnräder 143 und 145 durch
die Ritzelzahnräder 141 und von den Achswellen 25 und 27 auf
das linke und rechte Hinterrad 11 und 13 verteilt.
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Wenn
ein Antriebswiderstandsunterschied zwischen den Hinterrädern 11 und 13 auf
z. B. einer schlechten Straße auftritt, wird die treibende
Kraft des Elektromotors 5 auf das linke und rechte Hinterrad 11 und 13 aufgrund
der Drehung der Ritzelzahnräder 141 unterschiedlich
verteilt.
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Eine
Einrücksteuerung der Kupplung 33 wird z. B. durch
Steuern der Stromversorgung des Elektromagneten 115 durchgeführt,
wie unten erklärt.
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Der
Kontroller 35 steuert die Stromversorgung des Elektromagneten 115 entsprechend
einem Straßenoberflächenzustand und Fahr- und
Lenkzuständen, wie z. B. dem Starten, Beschleunigen und Wenden
des Fahrzeugs, die durch verschiedene Sensoren detektiert werden.
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Die
Stromversorgungssteuerung des Elektromagneten 115 wird
in Kombination mit der Betriebssteuerung des Elektromotors 5 durchgeführt. Eine
Deaktivierung des Elektromagneten 115 wird durchgeführt,
wenn der Elektromotor 5 angehalten wird.
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Wenn
der Elektromagnet 115 erregt wird, zieht die oben erwähnte
Magnetflussschleife den Anker 113 an, um mit der Pilotkupplung 109 zwischen dem
Anker 113 und dem Rotor 131 in Eingriff zu treten,
wodurch ein Pilotdrehmoment erzeugt wird. Aufgrund der Erzeugung
des Pilotdrehmoments bewirkt die Pilotkupplung 109, dass
ein vom Elektromotor 5 übertragenes Drehmoment
durch den Nockenring 107, der mit dem äußeren
Differenzialgehäuse 95 und der Druckplatte 105 auf
der inneren Differenzialgehäuse 99-Seite gekoppelt
ist, auf den Kugelnocken 103 einwirkt. Der Kugelnocken 103 verstärkt das übertragene
Drehmoment und wandelt dasselbe in Nockenschubkraft um, um die Druckplatte 105 zu bewegen
und die Hauptkupplung 101 einzurücken.
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Wenn
die Kupplung 33 auf diese Weise eingerückt ist,
wird das zum großen Zahnrad 93 übertragene
Drehmoment des Elektromotors 5 vom äußeren Differenzialgehäuse 95 zum
inneren Differenzialgehäuse 99 übertragen,
dessen Drehung zum linken und rechten Hinterrad 11 und 13 durch
das Differenzialgetriebe 97 verteilt wird, um das Fahrzeug
in einen Vierradantriebszustand zu versetzen.
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Zu
diesem Zeitpunkt kann ein Erregungsstrom des Elektromagneten 115 gesteuert
werden, um ein Rutschverhältnis der Pilotkupplung 109 zu ändern.
Dies ändert die Nockenschubkraft des Kugelnocken 103,
um ein zu den Hinterrädern 11 und 13 übertragenes
Drehmoment zu steuern. Diese Drehmomentübertragungssteuerung
kann z. B. während eines Wendebetriebs durchgeführt
werden, um das Wendevermögen und die Stabilität
des Fahrzeugs stark zu verbessern.
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Wenn
der Elektromagnet 115 inaktiviert wird, wird die Pilotkupplung 109 ausgerückt,
um zu bewirken, dass die Nockenschubkraft des Kugelnocken 103 verschwindet.
Die Schubkraft der Rückstellfeder 111 führt
die Druckplatte 105 zurück, um die Hauptkupplung 101 freizugeben
und die Kupplung 33 auszurücken. Infolgedessen
wird das Fahrzeug in einen Zweiradantriebszustand versetzt, wobei
die Vorderräder 7 und 9 getrieben werden.
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Der
Freigabebetrieb der Kupplung 33 wird zusammen mit dem Stoppbetrieb
des Elektromotors 5 durchgeführt, wie oben erwähnt.
Im Zweiradantriebszustand sind das äußere Differenzialgehäuse 95,
der Reduktionsmechanismus 29 und der Elektromotor 5 von
den rotierenden Hinterrädern 11 und 13 getrennt,
und es wird verhindert, dass sie sich mechanisch drehen.
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Infolgedessen
werden der Reduktionsmechanismus 29, der Elektromotor 5,
die Lager desselben, die Batterie 37 und Schaltungselemente
von integrierten Schaltungen, wie z. B. Regler, gegen schlechte
Einwirkungen aufgrund einer Drehung, die durch die Hinterräder 11 und 13 verursacht
wird, geschützt und dadurch ihre Lebensdauer verbessert.
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AUSFÜHRUNGSFORM 2
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3 ist
eine Schnittansicht, die eine Reduktionsantriebsvorrichtung gemäß einer
Ausführungsform 2 der vorliegenden Erfindung darstellt. Diese
Ausführungsform ist im Wesentlichen wie die Ausführungsform
1 von 2 konfiguriert, und Bauteile entsprechend denjenigen
der Ausführungsform 1 sind mit der Verwendung derselben
Bezugszeichen oder derselben Bezugszeichen plus "A" bezeichnet.
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Gemäß der
in 3 dargestellten Ausführungsform ist ein
hinteres Differenzial 31A, das als ein Verteilungsmechanismus
dient, nicht mit der Kupplung 33 der Ausführungsform
1 versehen, und ein großes Zahnrad 93A eines zweiten
Reduktionsmechanismus 75A ist mit Bolzen 149 an
einem Differenzialgehäuse 95A fest angebracht.
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Demgemäß verwendet
diese Ausführungsform eine geringfügig unterschiedliche
Drehmomentübertragungskonfiguration. Durch das große
Zahnrad 93A des zweiten Reduktionsmechanismus 75A wird
ein Drehmoment direkt zum Differenzialgehäuse 95A übertragen,
und das Drehmoment wird vom Differenzialgehäuse 95A zur
linken und rechten Achswelle 25 und 27 durch ein
Differenzialgetriebe 97 verteilt.
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Zusätzlich
verwendet diese Ausführungsform ein Gehäuse 41A mit
einer geringfügig unterschiedlichen Struktur. D. h., eine
zweite Welle 81A weist kein Drehdetektionszahnrad auf,
und an einem Ende der zweiten Welle 81A weist eine Abdeckung 45A eine
geschlossene Struktur auf. Da das hintere Differenzial 31A keine
Kupplung aufweist, ist ein hinterer Differenzialbehälter 47A eines
Gehäusekörpers 43A kleiner als derjenige
der Ausführungsform 1, und es gibt einen ausreichenden
Raum in Bezug zu einem Elektromotor 5A.
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Ein
Verteilungsmechanismus ist mit dem Differenzialgehäuse 95A und
Differenzialgetriebe 97 gebildet. Was den Verteilungsmechanismus
anbetrifft, überlappen ihn ein Teil eines Rotors 61,
ein Teil eines Stators 63 und eine Bürste 65,
die innere funktionelle Teile des Elektromotors 5A sind,
in einer Rotationsradiusrichtung (vertikale Richtung in 2). Dies
ist eine charakteristische Struktur wie diejenige der Ausführungsform 1.
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Demgemäß liefert
diese Ausführungsform einen Betrieb und eine Wirkung, die
zu denjenigen ähnlich sind, die von der Ausführungsform
1 geliefert werden.
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Diese
Ausführungsform lässt die Kupplung weg, und deshalb
ist ihre Struktur einfacher. Es gibt einen ausreichenden Raum zwischen
dem hinteren Differenzialbehälter 47A und dem
Elektromotor 5A, um das Kühlen des Elektromotors 5A zu
fördern.
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AUSFÜHRUNGSFORM 3
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4 ist
eine Schnittansicht, die eine Reduktionsantriebsvorrichtung gemäß einer
Ausführungsform 3 der vorliegenden Erfindung darstellt. Diese
Ausführungsform ist im Wesentlichen wie die Ausführungsform
1 von 2 konfiguriert, und Bauteile entsprechend denjenigen
der Ausführungsform 1 werden mit der Verwendung derselben
Bezugszeichen oder derselben Bezugszeichen plus "B" bezeichnet.
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Wie
in 4 dargestellt, weist die Reduktionsantriebsvorrichtung 23B einen
ersten Reduktionsmechanismus 73B einer modifizierten Struktur, einen
zweiten Reduktionsmechanismus 75B einer modifizierten Anordnung
und eine Kupplung 33B einer modifizierten Struktur auf,
um einen Elektromotor 5B und einen Verteilungsmechanismus
auf einzigartige Weise anzuordnen.
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Der
erste Reduktionsmechanismus 73B dieser Ausführungsform
besteht aus einem Planetengetriebemechanismus mit einem Planetenradträger 151,
Planetenrädern 153, einem Hohlrad 155 und
einem Sonnenrad 77B.
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Eine
linke und rechte Trägerplatte 159 und 161 des
Planetenradträgers 151 tragen Trägerstifte 163.
Die Trägerstifte 163 sind in einer Umfangsrichtung
des Planetenradträgers 151 angeordnet. Die Trägerplatte 159 wird
durch ein Kugellager 83B in Bezug zu einer Abdeckung 45B drehbar
getragen. Die andere Trägerplatte 161 ist integral
mit einem kleinen Zahnrad 91B des zweiten Reduktionsmechanismus 75B versehen.
Die Trägerplatte 161 und das kleine Zahnrad 91B werden
durch ein Kugellager 165 in Bezug zu einem Motorwellenträger 49B drehbar getragen.
Eine Abdeckungsverbindung 51B ist axial breiter als diejenige
der Ausführungsform 1, um das kleine Zahnrad 91B aufzunehmen.
Die Abdeckungsverbindung 51B bringt das kleine Zahnrad 91B unter. Um
die Kugellager 70 und 165 und eine Öldichtung 71 zu
tragen, ist der Motorwellenträger 49B in einer Drehachsenrichtung
geringfügig länger als derjenige der Ausführungsform
1.
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Die
Planetenräder 153 sind in einer Drehumfangsrichtung
des Planetenradträgers 151 angeordnet. Jedes Planetenrad 153 wird
durch ein Nadellager 167 in Bezug zum Trägerstift 163 drehbar
getragen.
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Das
Hohlrad 155 ist axial in einer Innenumfangsfläche
der Abdeckung 45B axial eingesetzt und wird durch Eingriff
an einer Drehung gehindert. Das Hohlrad 155 wird mit der
Verwendung eines Sprengrings 169 daran gehindert, von der
Abdeckung 45B herunterzufallen.
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Das
Sonnenrad 77B ist ein Reduktionsrad des ersten Reduktionsmechanismus 73B und
ist mit einer treibenden Welle 57B des Elektromotors 5B als Einheit
ausgebildet. Die Planetenräder 153 kämmen mit
dem Sonnenrad 77B und dem Hohlrad 155.
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Eine
Motorverbindung 53 eines Gehäusekörpers 43B ist
im Vergleich zur Ausführungsform 1 geringfügig
von der Abdeckungsverbindung 51B in einer Drehachsenrichtung
entfernt. Jedoch befindet sie sich im Wesentlichen an derselben
Position wie ein Ende eines hinteren Differenzialbehälters 47B.
Aufgrund dieser Anordnung liegt ein Anschlussflansch 59a einer
Motorabdeckung 59 gegen ein Befestigungsteil 47Ba am
Ende des hinteren Differenzialbehälters 47B an
und ist daran fest angebracht.
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Ein
großes Zahnrad 93B des zweiten Reduktionsmechanismus 75B kämmt
mit dem kleinen Zahnrad 91B und ist mit Bolzen 149 an
einem Differenzialgehäuse 95B fest angebracht.
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Das
Differenzialgehäuse 95B nimmt ein inneres Gehäuse 99B auf
und trägt es. Das innere Gehäuse 99B ist
in Bezug zum Differenzialgehäuse 95B drehbar.
Das innere Gehäuse 99B weist eine Drehachse auf,
die mit einer Drehachse des Differenzialgehäuses 95B konzentrisch
ist und im Wesentlichen zylindrisch ist.
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Das
innere Gehäuse 99B trägt Ritzelzahnräder 141 durch
eine Ritzelwelle 139 eines Differenzialgetriebes 97.
Die Ritzelzahnräder 141 kämmen mit einem
linken und rechten Seitenzahnrad 143 und 145.
Die Seitenzahnräder 143 und 145 sind
mit Achswellen 25 und 27 der Hinterräder 11 und 13 verkoppelt.
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Ein
Ende des inneren Gehäuses 99B weist eine Verbindung 171 auf,
deren Durchmesser kleiner als die Durchmesser von anderen Teilen
ist. Das Differenzialgehäuse 95B weist einen kämmenden
Teil 173 auf, der auf der Außenumfangsseite der
Verbindung 171 positioniert ist. Ein Innenumfang des kämmenden
Teils 173 ist in einer Umfangsrichtung polygonal und weist
eine Mehrzahl von ebenen kämmenden Flächen 174 auf.
Zwischen der Verbindung 171 und den kämmenden
Flächen 174 sind Walzen 175 eingefügt.
Die Walzen 175 werden durch ein Trägerelement 177 drehbar
getragen. Das Trägerelement 177 erstreckt sich
durch ein Durchgangsloch 179 des Differenzialgehäuses 95B zur
Außenseite des Differenzialgehäuses 95B,
um mit einem Bremsschuh 181 in Eingriff zu treten.
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Eine
Ringfeder 183 ist auf einem Außenumfang des Bremsschuhs 181 aufgewickelt.
Die Feder 183 presst den Bremsschuh 181 in Richtung
auf eine Innenumfangsseite. Auf der Innenumfangsseite des Bremsschuhs 181 gibt
es eine Stahlgleitplatte 185. Der Bremsschuh 181 wird
gegen die Gleitplatte 185 gepresst. Die Gleitplatte 185 wird
auf der hinteren Differenzialbehälter 47B-Seite
getragen. Die Gleitplatte 185 wirkt als eine Verkleidung
für den hinteren Differenzialbehälter 47,
der aus Leichtmetall, wie z. B. Aluminium, hergestellt ist.
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Die
Verbindung 171, der kämmende Teil 173, die
Walzen 175, das Trägerelement 177, der
Bremsschuh 181, die Feder 183 und die Gleitplatte 185 bilden
eine Zweiwegkupplung 33B. Der Elektromotor 5B und
die Kupplung 33B sind auf parallelen Achsen angeordnet
und überlappen sich bei Betrachtung in einer radialen Richtung
mindestens teilweise.
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Eine
Drehmomentübertragung dieser Ausführungsform wird
erklärt.
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Wenn
sich der Elektromotor 5B dreht, drehen sich gleichzeitig
die treibende Welle 57B und das Sonnenrad 77B,
so dass die Planetenräder 153 gedreht werden.
Die Planetenräder 153 drehen sich um die Trägerstifte 163 und
laufen um. Die Drehung und der Umlauf der Planetenräder 153 veranlassen
die Trägerplatten 159 und 161, sich mit
einer reduzierten Geschwindigkeit zu drehen. Zu diesem Zeitpunkt dreht
sich gleichzeitig das kleine Zahnrad 91B des zweiten Reduktionsmechanismus 75B.
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Wenn
sich das kleine Zahnrad 91B dreht, dreht sich gleichzeitig
das große Zahnrad 93B. Die kämmende Drehung
zwischen dem kleinen Zahnrad 91B und dem großen
Zahnrad 93B verringert auch eine Drehgeschwindigkeit, und
bei der verringerten Drehgeschwindigkeit wird ein Drehmoment zum
Differenzialgehäuse 95B übertragen.
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Das
Trägerelement 177 tritt durch den Bremsschuh 181 mit
der Gleitplatte 185 in Friktionseingriff. Aufgrund des
Friktionseingriffs verzögert sich die Drehung des Trägerelements 177 in
Bezug zum Differenzialgehäuse 95B. Aufgrund der
Verzögerung kämmen die Walzen 175 mit
der kämmenden Fläche 174, und das Differenzialgehäuse 95B und das
innere Gehäuse 99B drehen sich zusammen, um ein
Drehmoment zu den Hinterrädern 11 und 13 zu übertragen,
wie oben erwähnt.
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Wenn
der Drehabtrieb des Elektromotors 5B stoppt, stoppt auch
die Drehung des Differenzialgehäuses 95B. Zu diesem
Zeitpunkt tritt, selbst wenn der Drehantrieb vom linken und rechten
Hinterrad das innere Gehäuse 99B durch die Seitenzahnräder 143 und 145,
die Ritzelzahnräder 141 und die Ritzelwelle 139 dreht,
jede Walze 175 in eine Vertiefung der kämmenden
Fläche 174 ein und dreht sich im Leerlauf und
kämmt niemals mit der kämmenden Fläche 174.
Infolgedessen dreht sich das innere Gehäuse 99B in
Bezug zum Differenzialgehäuse 95B frei.
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Im
Zustand freier Relativdrehung dreht sich, wenn der Elektromotor 5B angehalten
ist, selbst wenn ein Drehmoment von den Hinterrädern 11 und 13 zu
den Achswellen 25 und 27 und Seitenzahnrädern 143 und 145 übertragen
wird, nur das innere Gehäuse 99B durch die Seitenzahnräder 143 und 145,
Ritzelzahnräder 141 und Ritzelwelle 139,
und es wird keine Drehung zum Differenzialgehäuse 95B übertragen.
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Infolgedessen
wird der zweite Reduktionsmechanismus 75B im Stoppzustand
gehalten, und deshalb dreht die Drehung der Hinterräder 11 und 13 niemals
den zweiten Reduktionsmechanismus 75B, ersten Reduktionsmechanismus 73B und
Elektromotor 5B. Dies unterdrückt sicher einen
großen Energieverlust, der durch Rückwärtstreiben
der Reduktionsmechanismen 73B und 75B hervorgerufen
wird, und einen Energieverlust, der durch Treiben des gestoppten
Elektromotors 5B durch die Hinterräder 11 und 13 hervorgerufen
ist, wodurch ein Kraftstoffverbrauchswirkungsgrad und die Lebensdauer
des Elektromotors 5B verbessert werden.
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Gemäß dieser
Ausführungsform bilden das Differenzialgehäuse 95B und
das Differenzialgetriebe 97 einen Verteilungsmechanismus.
Was den Verteilungsmechanismus anbetrifft, überlappen ihn
ein Teil eines Rotors 61, ein Teil eines Stators 63 und eine
Bürste 65, die innere funktionelle Teile des Elektromotors 5B sind,
in einer Rotationsradiusrichtung (vertikale Richtung in 2).
Auf diese Weise weist diese Ausführungsform eine charakteristische
Struktur wie die Ausführungsform 1 auf.
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Aufgrund
davon kann diese Ausführungsform einen Betrieb und eine
Wirkung bereitstellen, die zu denjenigen ähnlich sind,
die von der Ausführungsform 1 geliefert werden.
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Gemäß dieser
Ausführungsform ist die Motorverbindung 53 im
Wesentlichen an derselben Position wie ein Ende des hinteren Differenzialbehälters 47B angeordnet.
Aufgrund dieser Anordnung liegt ein Anschlussflansch 59a einer
Motorabdeckung 59 gegen ein Befestigungsteil 47Ba an,
das an einem Ende des hinteren Differenzialbehälters 47B gebildet ist,
und ist daran befestigt. Dies verbessert die Festigkeit der Peripherie
der Motorverbindung 53, um die Montagefestigkeit des Elektromotors 5B zu
verstärken und eine Geräusch/Schwingung-Steuerbarkeit zu
verbessern.
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Zusätzlich
verwendet diese Ausführungsform den Planetenradmechanismus
für den ersten Reduktionsmechanismus 73B, um die
zweite Welle wegzulassen. Dies reduziert auch die Größe
in einer Rotationsradiusrichtung, so dass eine Gesamtgröße verringert
wird.
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AUSFÜHRUNGSFORM 4
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5 ist
eine Schnittansicht, die eine Reduktionsantriebsvorrichtung gemäß einer
Ausführungsform 4 der vorliegenden Erfindung darstellt. Diese
Ausführungsform ist im Wesentlichen wie die Ausführungsform
3 von 4 konfiguriert, und Bauteile entsprechend denjenigen
der Ausführungsform 3 sind mit der Verwendung derselben
Bezugszeichen oder derselben Bezugszeichen plus "C" statt "B" bezeichnet.
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Im
Vergleich zu der Ausführungsform 3 ordnet diese
Ausführungsform eine Motorverbindung 53 geringfügig
näher an einer Abdeckungsverbindung 51C in Bezug
zu einem hinteren Differenzialbehälter 47C an
und tritt mit einer treibenden Welle 57Ca, die mit einem
Elektromotor 5C als Einheit ausgebildet ist, mit einer
separaten treibenden Welle 57Cb mittels Keilnuten entfernbar
in Eingriff.
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Die
treibende Welle 57Ca wird durch Kugellager 69 und 186 in
Bezug zu einer Motorabdeckung 59C getragen. Ein Ende der
treibenden Welle 57Cb wird durch ein Kugellager 70 in
Bezug zu einem Motorwellenträger 49C getragen,
und das andere Ende derselben wird durch ein Nadellager 187 getragen, so
dass es sich in Bezug zu einer Trägerplatte 159 frei
drehen kann.
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Am
Motorwellenträger 49C ist eine Öldichtung 71 nahe
beim Elektromotor 5C angeordnet.
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Gemäß dieser
Ausführungsform besteht ein Verteilungsmechanismus aus
einem Differenzialgehäuse 95C und einem Differenzialgetriebe 97.
Was den Verteilungsmechanismus anbetrifft, überlappen ihn
ein Teil eines Rotors 61, ein Teil eines Stators 63 und
eine Bürste 65, die innere funktionelle Teile
des Elektromotors 5C sind, in einer Rotationsradiusrichtung
(vertikale Richtung in 2). Auf diese Weise weist diese
Ausführungsform eine charakteristische Struktur wie die
Ausführungsform 3 auf.
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Aufgrund
davon kann diese Ausführungsform einen Betrieb und eine
Wirkung ähnlich zu denjenigen liefern, die von der Ausführungsform
3 geliefert werden. Zusätzlich führt gemäß dieser
Ausführungsform ein Losmachen der Bolzen 67 zu
einer Trennung der treibenden Wellen 57Ca und 57Cb voneinander,
so dass der Elektromotor 5C vom Gehäuse 41C leicht
entfernt wird.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
1 ist
eine schematische Draufsicht, die ein Fahrzeug mit Vierradantrieb
darstellt (Ausführungsform 1).
-
2 ist
eine Schnittansicht, die eine Reduktionsantriebsvorrichtung darstellt
(Ausführungsform 1).
-
3 ist
eine Schnittansicht, die eine Reduktionsantriebsvorrichtung darstellt
(Ausführungsform 2).
-
4 ist
eine Schnittansicht, die eine Reduktionsantriebsvorrichtung darstellt
(Ausführungsform 3).
-
5 ist
eine Schnittansicht, die eine Reduktionsantriebsvorrichtung darstellt
(Ausführungsform 4).
-
6 ist
eine Schnittansicht, die eine Reduktionsantriebsvorrichtung darstellt
(Stand der Technik).
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ZUSAMMENFASSUNG
-
Eine
Reduktionsantriebsvorrichtung ist kompakt, lässt einen
Elektromotor derselben kaum schwingen und weist eine verbesserte
Geräusch/Schwingungs-Steuerbarkeit auf. Die Reduktionsantriebsvorrichtung
umfasst den Elektromotor 5, der an einem Gehäuse 41 angebracht
ist und ein Drehmoment ausgeben kann, einen ersten und zweiten Reduktionsmechanismus 73 und 75,
die durch das Gehäuse 41 getragen werden, um den
Drehabtrieb des Elektromotors 5 zu reduzieren und zu übertragen,
und ein hinteres Differenzial 31, das durch das Gehäuse 41 getragen
wird, um den durch den ersten und zweiten Reduktionsmechanismus 73 und 75 reduzierten
Drehabtrieb auf ein Paar von Achswellen zu verteilen. Rotor 61,
Stator 63 und Bürste 65 des Elektromotors 5 überlappen
teilweise das hintere Differenzial 31 bei Betrachtung in
einer Rotationsradiusrichtung.
-
- 1
- Fahrzeug
mit Vierradantrieb
- 3
- Kraftmaschine
(Hauptantriebsquelle, Verbrennungskraftmaschine)
- 5,
5A, 5B, 5C
- Elektromotor
(Zusatzantriebsquelle)
- 7,
9
- Vorderrad
- 11,
13
- Hinterrad
- 23,
23A, 23B, 23C
- Reduktionsantriebsvorrichtung
- 25,
27
- Achswelle
(treibende Wellen, die ein Paar bilden)
- 29
- Reduktionsmechanismus
- 31,
31A, 31B, 31C
- hinteres
Differenzial (Verteilungsmechanismus)
- 33,
33B, 33C
- Kupplung
- 41,
41A, 41B, 41C
- Gehäuse
- 53
- Motorverbindung
(Montageteil)
- 59,
59C
- Motorabdeckung
- 61
- Rotor
(inneres funktionelles Teil von Elektromotor)
- 63
- Stator
(inneres funktionelles Teil von Elektromotor)
- 65
- Bürste
(inneres funktionelles Teil von Elektromotor)
- 95
- äußeres
Differenzialgehäuse
- 95A,
95B, 95C
- Differenzialgehäuse
(Differenzialgehäuse)
- 99
- Inneres
Differenzialgehäuse (Differenzialgehäuse)
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
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des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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Zitierte Patentliteratur
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