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Bereich der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Träger für Innen- und Außenmaterial
und auf ein Formelement zur Verwendung beim Betonbau und auf ein
Bauverfahren mit der Installation des Trägers für innere und äußere Materialien.
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Stand der Technik
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Bei
einem Bauverfahren mit einer Betonverschalung wird nach dem Gießen von
Beton in eine Betonverschalung und nach dem Entfernen eines Teils
der Verschalung ein Trägermaterial
mit einem Holzrahmen auf der gegossenen Betonoberfläche eingesetzt
und innere und äußere Materialien
werden darauf genagelt. Alternativ kann Leichtstahl eingesetzt werden
und dann die inneren und äußeren Materialien
darauf geschraubt werden. Alternativ kann Klebstoff in Bällen eingesetzt
werden und dann innere und äußere Materialien
direkt mittels Pressdruck oder anderen Verfahren verbunden werden.
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Wenn
außerdem
eine thermische Isolierung bereitgestellt wird, wird der Beton gegossen,
wobei zuvor eine thermische Isolierung aus geschäumtem Kunststoff an eine innere
Oberfläche
der Verschalung genagelt wird. Daraufhin wird nach dem Aushärten des
Betons lediglich die Verschalung entfernt und auf diese Weise eine
thermisch isolierte Betonwand bereitgestellt. Daran anschließend wird
ein Trägermaterial
für innere
und äußere Materialien
eingesetzt, so daß die
inneren und äußeren Materialien
daran befestigt werden können.
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Wie
vorstehend beschrieben werden beim Betonbau nach dem Gießen des
Betons Mittel benötigt,
um innere und äußere Materialien
zu befestigen. Hierfür
wird eine Verschalung als Träger
für innere und äußere Materialien
verwendet. Bei diesem Bauverfahren wird eine ausgeschäumte thermische
Isolierungsplatte aus Kunststoff, an der eine Holzträgerplatte
oder eine Platte aus neuem Baumaterial befestigt ist als Betonverschalung
verwendet, die auch als Träger
für innere
und äußere Materialien
verwendet werden kann. Nach dem Ausgießen des Betons werden die inneren
und äußeren Materialien
ohne Entfernung der Verschalung auf einer ihrer Oberflächen bereitgestellt.
Da bei diesem Bauverfahren die thermische Isolierung als Verschalung
verwendet wird, kann hierbei gleichzeitig eine thermische Isolation bereitgestellt
werden.
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Offenbarung der Erfindung
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Aufgabe der Erfindung
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Das
vorstehend aufgezeigte Verfahren hat jedoch die folgenden Nachteile.
Die verwendete Verschalung muß hinreichend
stabil, deformationsbeständig,
bruchbeständig
usw. sein. Aufgrund der geringen Stärke des Elements selbst muß das ausgeschäumte thermische
Isolationsmaterial aus Kunststoff, das die Verschalung bildet entsprechend
dicker sein oder an anderen Platten angeordnet oder in diese integriert
sein, was aufwendig und kostspielig ist. Außerdem treten weitere beträchtliche
Kosten bei dem tatsächlichen
aufwendigen Bauverfahren auf, wie beispielsweise Trägerelemente
für die
Verschalung, Transportkosten, Speicherung, usw.
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Die
vorstehenden Probleme treten auf, da die Veschalung hinreichend
stabil sein muß,
um als Träger
verwendet werden zu können.
Es ist jedoch außerdem
wünschenswert,
den Vorteil der Ausbildung des inneren und äußeren Trägers auf dem Betonrahmen zum
Zeitpunkt des Ausgießens
des Betons auszunutzen, um Arbeitsschritte zu rationalisieren.
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Angesichts
der vorstehenden Nachteile ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung
ein Bauverfahren bereit zu stellen, bei dem eine Verschalung nicht
als innerer und äußerer Träger verwendet
wird und ein Trägerelement
für innere
und äußere Materialien
getrennt von der Verschalung verwendet wird und auf dem Betonrahmen
ausgebildet wird nachdem der Beton ausgegossen ist.
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Die
vorstehende Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird mit den Merkmalen
der Ansprüche
gelöst.
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Die
vorliegende Erfindung umfaßt
insbesondere ein Formelement 1 als Träger für zugleich innere und äußere Materialien
mit den folgenden Merkmalen.
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Eine
Verschalungsoberfläche
einer Betonverschalung hat eine Vielzahl von longitudinalen Auskehlungen
mit rechtwinkligem Querschnitt, um die Verschalung hinreichend stabil
auszubilden. Als Material zur Ausbildung wird ein hinreichend stabiles Material
bezüglich
Stärke,
Auslenkung, Abstand zwischen horizontalem Bauholz usw. verwendet.
Außerdem
werden vierkantholmartige Trägerelemente
für innere
und äußere Materialien
in den longitudinalen Auskehlungen befestigt. Dabei umfassen die
vierkantholmartigen Elemente einen Hohlraum und sind beispielsweise
aus C-förmigem
Stahl ausgebildet. Der Träger
für zugleich
innere und äußere Materialien
wirkt außerdem
als Verstärkung
gegenüber
seitlichem Druck beim Gießen
des Betons und einem vertikalen Bauholz. Um insbesondere die Stärke und Stabilität des Bauelements
zu erhöhen
sind die longitudinalen Auskehlungen mit einem rechtwinkligen Querschnitt
in seiner Oberfläche
ausgebildet. Die vierkantholmartigen Trägerelemente für innere
und äußere Materialien
werden in den longitudinalen Auskehlungen befestigt. Dann werden
die Trägerelemente
von einer Rückseite
der longitudinalen Auskehlungen mit Schrauben gesichert. Demzufolge sind
die Trägerelemente
für innere
und äußere Materialien
als Verstärkung
gegenüber
seitlichem Betondruck integriert.
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Das
Trägerelement
für innere
und äußere Materialien
kann einen Ankerabschnitt an einer Oberfläche haben, die von der Verschalung
frei liegt. Der Ankerabschnitt des Substratelements für innere und äußere Materialien
wird nach dem Ausgießen des Betons
auf der Betonstruktur sicher befestigt, so daß das Trägerelement davor geschützt ist
herunterzufallen.
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In
den Böden
der longitudinalen Auskehlungen des Betonbauelements können in
beliebigen Intervallen Löcher
für Schrauben
zum Sichern der vierkantholmartigen Trägerelemente für innere
und äußere Materialien
ausgebildet sein, was die Arbeitseffizienz beträchtlich erhöht. Die vierkantholmartigen Trägerelemente
für innere
und äußere Materialien haben
dabei vorteilhaft einen ausgewählten
Stabilitätsbereich
und Steifigkeitsbereich, der es gestattet unter Verwendung von Nägeln, Schrauben
usw. hierauf zu sichern, wobei außerdem vorteilhaft Muttern für Schrauben
in den Trägerelementen
ausgebildet sein können.
In den longitudinalen Auskehlungen können Trennlöcher ausgebildet sein, wobei
die Trägerelemente
für innere
und äußere Materialien
an einer korrespondierenden Position ein Trennloch haben können.
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Wenn
beim Aufbau keine thermische Isolierung bereitgestellt wird, werden
die Trägerelemente für innere
und äußere Materialien
an einem zentralen Teil der Verschalung der Betonform in der Vielzahl der
longitudinalen Auskehlungen angeordnet. Dann werden die Trägerelemente
für innere
und äußere Materialien
mit Nägeln,
Schrauben oder ähnlichem gesichert,
wodurch eine Formelementverdopplung als Träger für zugleich innere und äußere Materialien bereitgestellt
wird. Das Element wird in einer vorbestimmten Ausbildung beim Bau
eingesetzt und Beton darin gegossen, wodurch die Betonstruktur bereitgestellt
wird. Daran anschließend
wird die Form auseinander genommen und die Befestigung zwischen
den Trägerelementen
für innere
und äußere Materialien und
einer Kunststoffplatte gelöst
indem Schrauben usw. entfernt werden, wobei das Formelement entfernt
wird während
die Trägerelemente
für innere
und äußere Materialien
in dem Betonrahmen verbleiben. Daran anschließend werden die verbliebenen
Trägerelemente
für innere
und äußere Materialien
als Fundament für
inneren und äußeren Ausbau
verwendet.
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Bei
der Bereitstellung einer thermischen Isolierung sind die Trägerelemente
für innere
und äußere Materialien
aus C-förmigem
Stahl ausgebildet und in den longitudinalen Auskehlungen der Verschalungsoberfläche des
Formelements so angeordnet, daß das
Formelement mit dem Träger
zugleich für
innere und äußere Materialien
ausgebildet wird. Daran anschließend wird eine Wärmeisolierungsplatte
an der Betongußoberfläche befestigt
und das Formelement mit dem Träger
sowohl für
innere als auch für äußere Materialien
wird an dessen Rückseite
befestigt. Daran anschließend
wird ein Abgrenzer an den Trägerelementen
für innere
und äußere Materialien derart
gesichert, daß er
sie von der Rückseite
des Formelements von der thermischen Isolierungsplatte trennt, wobei
der Träger
zugleich für
innere und äußere Materialien
bereitgestellt ist, und wobei der Abgrenzer in die Betonstruktur
eingebettet ist. Daraufhin wird Beton in den Betonrahmen gegossen.
Nach dem Aushärten
des Betons wird das Formelement entfernt, wobei die thermische Isolationsplatte
und die Trägerelemente
für innere
und äußere Materialien
in dem Beton bleiben. Daran anschließend wird ein Befestigungselement
in die Trägerelemente
für innere
und äußere Materialien
eingesetzt und die inneren und äußeren Elemente
werden daran befestigt.
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Bei
Ungleichmäßigkeit
einer Bandoberfläche oder ähnlichem
nach Aushärten
des Betons ist es hier möglich
die Ungleichmäßigkeit
zu korrigieren indem mit dem Abgrenzer, der die Trägerelemente
für innere
und äußere Materialien
sichert, also mit dem Abgrenzer verbundene Muttern gelöst werden
und ein Zwischenmaterial eingeführt
wird und zwar zwischen die thermische Isolierung und die Trägerelemente
für innere
und äußere Materialien,
wodurch eine Packung bereitgestellt wird.
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Vorteile der Erfindung
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Mit
der vorstehend beschriebenen erfindungsgemäßen Konfiguration bei der vierkantholmartig
ausgebildete Trägerelemente
für innere
und äußere Materialien
in der Vielzahl von longitudinalen Auskehlungen mit rechtwinkligem
Querschnitt an einem zentralen Abschnitt der Verschalung vorgesehen
sind ist es nicht nötig
in dem Baurahmen herkömmliches
vertikales Bauholz zu verwenden, wodurch Transport, Montage und
Demontage beträchtlich
vereinfacht wird. Außerdem
kann auf komplizierte Befestigungsarbeiten der Trägerelemente
für innere
und äußere Materialien
verzichtet werden, wobei außerdem
Arbeitsschritte zwischen der Ausbildung der Verschalung und der
Befestigung der Trägerelemente
für innere
und äußere Materialien
rationalisiert werden, wobei die Arbeitsschritte verkürzt werden und
beträchtliche
Kosten eingespart werden können.
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Wenn
außerdem
eine thermische Isolierung vorgesehen ist können die Trägerelemente für innere und äußere Materialien
mittels dem Abgrenzer sicher angeordnet und in den Beton integriert
werden. Da außerdem
eine Hohlraumschicht zwischen den Trennelementen für innere
und äußere Materialien erzeugt
wird, kann der Raum der Hohlraumschicht als Belüftungsschicht zum Schutz vor
Taukondensation verwendet werden und außerdem als Schallisolierung
und auch als Raum für
Rohrleitungen und elektrische Leitungen verwendet werden.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 zeigt
eine perspektivische Darstellung eines Formbauverfahrens einer Betonverschalung nach
einer ersten Ausführung
der vorliegenden Erfindung beim Aufbau;
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2 zeigt
einen lateralen Schnitt einer Installation von inneren und äußeren Materialien
bei dem Formbauverfahren des Betonrahmens nach der ersten Ausführung der
vorliegenden Erfindung;
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3 zeigt
einen longitudinalen Schnitt der Betonverschalung nach der ersten
Ausführung
der vorliegenden Erfindung;
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4 zeigt
eine Draufsicht auf ein Trägerelement
für innere
und äußere Materialien
nach der ersten Ausführung
der vorliegenden Erfindung;
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5 zeigt
eine Seitenansicht des Trägerelements
für innere
und äußere Materialien
nach der ersten Ausführung
der vorliegenden Erfindung;
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6 zeigt
eine perspektivische Darstellung einer Betonverschalung nach einer
zweiten Ausführung
der vorliegenden Erfindung beim Aufbau;
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7 zeigt
einen lateralen Schnitt der Betonverschalung nach der zweiten Ausführung der vorliegenden
Erfindung beim Aufbau;
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8 zeigt
einen lateralen Schnitt einer Abwandlung der zweiten Ausführung der
vorliegenden Erfindung beim Aufbau;
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9 zeigt
eine Explosionsdarstellung im lateralen Schnitt eines Trägerelements
für innere
und äußere Materialien,
Empfangsmaterial für
eine Befestigung, und innere und äußere Materialien nach der zweiten
Ausführung
der vorliegenden Erfindung;
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10 zeigt
eine perspektivische Darstellung des Trägerelements für innere
und äußere Materialien
nach der zweiten Ausführung
der vorliegenden Erfindung; und
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11 zeigt
eine perspektivische Darstellung des Empfangsmaterials zur Befestigung
nach der zweiten Ausführung
der vorliegenden Erfindung.
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Nachfolgend
werden vorteilhafte Ausführungen
der vorliegenden Erfindung beispielhaft unter Bezugnahme auf die
begleitenden Zeichnungen beschrieben.
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(Ausführung 1)
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Nachfolgend
wird die erste Ausführung
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
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1 zeigt
eine Ausbildung aus Kunststoff. Eine Schale hat eine Dicke von 12
mm, eine Länge von
3000 mm und eine Breite von 600 mm und eine Vielzahl von longitudinalen
Auskehlungen 3 mit rechtwinkligem Querschnitt, die derart
ausgebildet sind, daß ein
vierkantholmartig ausgebildetes Trägerelement 4 für innere
und äußere Materialien
eingesetzt werden kann, wobei die Auskehlungen 3 von dem
zentralen Abschnitt einer Oberfläche
der Verschalung etwa im Abstand von 300 mm angeordnet sind. Eine
Bodenoberfläche
jeder longitudinalen Auskehlung 3 hat eine Vielzahl von
Schraubbohrungen D oder durchgehenden Löchern für Schrauben oder Nägel. An
einer Oberfläche
der Verschalung an der keine longitudinalen Auskehlungen ausgebildet
sind ist ein Trennloch oder ein durchgehendes Loch für einen
Abgrenzer vorgesehen. Das Trägerelement 4 für innere
und äußere Materialien
hat eine Dicke von 30 mm eine Länge
von 3000 mm und eine Breite von 45 mm. 4 zeigt
eine Seitenansicht des Trägerelements 4 für innere
und äußere Materialien
und 5 zeigt eine Draufsicht auf das Trägerelement 4 für innere
und äußere Materialien. 4 und 5 zeigen
eine Oberfläche
des Trägerelements 4 für innere und äußere Materialien
entlang seiner longitudinalen Erstreckung, die mit einem flachen
Ankerschnitt B versehen ist, der eine Vielzahl von länglichen
Löchern
umfaßt,
die sich in longitudinaler Richtung erstrecken. Bei der Befestigung
des Trägerelements 4 für innere
und äußere Materialien
in den longitudinalen Auskehlungen 3 der Verschalung wird
das Trägerelement 4 für innere
und äußere Materialien
mit einem Nagel oder einer Schraube von hinten durch das Loch D
an der Verschalung gesichert und in diese integriert. Auf diese
Weise wird ein Formelement als Träger für zugleich innere und äußere Materialien
erzielt. Das Formelement 1 als Träger für zugleich innere und äußere Materialien
wird im allgemeinen nicht auf der Baustelle bereitgestellt, sondern
eher zuvor in einer Fabrik hergestellt und an die Baustelle transportiert.
Es ist klar, daß die
vorstehend genannten Materialien, Ausbildungen und Dimensionen der
Verschalung und des Trägerelements
für innere
und äußere Materialien
rein beispielhaft sind und die Erfindung nicht hierauf beschränkt ist.
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Daran
anschließend
wird das Formelement 1 als Träger für zugleich innere und äußere Materialien zur
Baustelle transportiert und dort montiert. Daran anschließend wird
ein Abgrenzer, eine Anbindung usw. an dem Formelement 1 befestigt,
das als Träger zugleich
für innere
und äußere Materialien
dient, was in 1 und 3 dargestellt
ist. Daran anschließend
wird in vorbestimmten Intervallen laterales Bauholz E bereitgestellt
und mit einer Halterung gesichert. Daran anschließend wird
Beton eingegossen und ausgehärtet
woraufhin die Halterung entfernt wird. 2 zeigt
diesen Zustand, wobei der Ankerabschnitt B des Trägerelements
für innere
und äußere Materialien
in dem Betonrahmen G gesichert ist. Daran anschließend werden
die Schrauben A von der Rückseite
der longitudinalen Auskehlungen 3 der Verschalung 2 entfernt,
wobei die vierkantholmartig ausgebildeten Trägerelemente 4 für innere
und äußere Materialien
in dem Betonrahmen G verbleiben und lediglich die Verschalung 2 entfernt
wird. 2 zeigt ein inneres und äußeres Material I, das daran anschließend an
das verbleibende Trägerelement
für innere
und äußere Materialien
mit Schrauben A befestigt wird. 2 zeigt
einen verbleibenden Raum oder eine Hohlraumschicht, die zwischen
der Oberfläche
des Betonrahmens und des Trägermaterials
I für innere
und äußere Materialien
erzeugt wird. Dieser Abschnitt kann vor Kondensation schützen, als Schallisolierung
dienen, usw. beispielsweise auch als Lüftung F. Außerdem kann ein beliebiges
Wärmeisolierungsmaterial
J auf einer Betonoberfläche
dieses Abschnitts installiert sein, was zuvor bereitgestellt werden
kann oder danach bereitgestellt werden kann, um eine thermische
Isolierung auszubilden.
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Da
aufgrund des erfindungsgemäßen Bauverfahrens
die Konstruktionsarbeit von der Rahmenbildung zur Installation des
Trägers
für innere
und äußere Materialien
konsistent wie vorstehend beschrieben bereitgestellt werden kann,
können
die Arbeitsschritte signifikant vereinfacht werden.
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Mit
dem Formelement 1 als Träger zugleich für innere
und äußere Materialien
kann ein inneres und äußeres Material
zur gleichen Zeit montiert werden. Bei dem in 3 dargestellten
Aufbau wird das Formelement 1 als Träger zugleich für innere
und äußere Materialien
auf einer Seite einer Betongußseite verwendet
und eine beliebige herkömmliche
Abschirmung P (Holz, Metall, Kunststoff, Pressholz und aus Kunststoff
geschäumte
Wärmeisolierungen,
etc.) können
auf der gegenüberliegenden
Seite verwendet werden.
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(Ausführung 2)
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Nachfolgend
wird eine zweite Ausführung der
vorliegenden Erfindung beschrieben.
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6 zeigt
ein Formelement 5 mit einer Verschalung mit einer Dicke
von ungefähr
12 mm, einer Länge
von ungefähr
3 m und einer Breite von ungefähr
600 mm. Ein Abstand zwischen einer Vielzahl von longitudinalen Auskehlungen 8 in
dem zentralen Abschnitt der Oberfläche beträgt ungefähr 300 mm. Ein Trägerelement 7 für innere
und äußere Materialien
hat eine Dicke von ungefähr
1.2 mm, eine Breite von ungefähr
45 mm und eine Länge
von ungefähr
3 m. Die vorstehenden Dimensionen auch einer äußeren Form 9, einer
Strebe 10 und eines Aufnehmematerials 12 für Befestigungen
sind natürlich
nicht auf die genannten Angaben beschränkt.
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6 und 7 zeigen
das Formelement 5, bei dem die Wärmeisolierung 6 an
einer Betongußoberfläche angeordnet
ist, und das Trägerelement 7 für innere
und äußere Materialien
von 10 kann in die Vielzahl der in der Verschalung
ausgebildeten longitudinalen Auskehlungen 8 angeordnet
werden. Auf diese Weise wirkt das Trägerelement 7 außerdem vorteilhaft
als Verstärkungselement
zum Schutz vor seitlichem Betondruck G. An beiden Kanten sind außerdem die äußeren Formen 9 vorgesehen,
die mit Formplatten verbunden werden können. In einem mittleren Abschnitt
der Hinterseite der Verschalung sind außerdem Verstärkungsstreben 11 mit
einer Vielzahl von Streben und longitudinalen Auskehlungen in einem
vorbestimmten Intervall vorgesehen.
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6 zeigt
das Formelement 5 mit einer Vielzahl von Formanbindungslöchern 13,
die in vorbestimmten Intervallen in den longitudinalen Auskehlungen 8 vorgesehen
sind. Außerdem
zeigt 10 das Trägerelement 7 für inneres
und äußeres Material
mit einer Vielzahl von Trennlöchern 14,
die in vorbestimmten Intervallen vorgesehen sind, wobei das Formelement 5 mittels
Muttern 15 über
den Abgrenzer C gesichert ist, der in den longitudinalen Auskehlungen 8 befestigt
ist. Nachdem der Beton ausgehärtet
ist, wird wie in 9 dargestellt ist, die Formabstützung demontiert
und das Material 12 zur Aufnahme von Befestigungen wird
wie in 11 gezeigt in das Trägerelemen 7 für innere
und äußere Materialien
eingesetzt und innere und äußere Materialien
I werden an dem Befestigungsmaterial 16 befestigt.
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Das
erfindungsgemäße Formelement 5 umfaßt die äußere Form 9,
die Streben 10, und die Versteifungsstreben 11 wenn
die longitudinalen Auskehlungen 8 auf der Wärmeisolierung 2 und
dem Trägerelement 7 für inneres
und äußeres Material
angeordnet sind. Demzufolge kann aufgrund von Synergieeffekten das
Formelement 6 die Verbindungsstärke der Verschalung erhöhen und
außerdem
als vertikale Verschalung verwendet werden. Durch die Befestigung
der Abgrenzer C auf denen ein horizontales Bauholz E angeordnet
ist mit den Formanbindungen H wird demzufolge ein Widerstand gegen
den seitlichen Druck des Betons G erzielt.
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Das
Formelement 5 ist außerdem
derart aufgebaut, daß es
auf beiden Seiten der Betongußoberflächen verwendet
werden kann. Außerdem
kann je nach Anwendung auf einer Seite eine beliebige zusätzliche
herkömmliche
Form P verwendet werden.
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Als
Material für
das Formelement 5, das Trägerelement 7 für internes
und äußeres Material
und das Befestigungsaufnehmematerial 12 sind außerdem Stahl
und Kunststoff bevorzugt. Die Materialien und Ausbildungen sind
solange beliebig, wie sie auf einfache Weise aufgebaut und verwendet
werden können,
wiederholt recycelt werden können,
ein erträgliches
Gewicht haben, usw. Solange außerdem die
Stärke
des Formelements 5 ausreicht kann Beton ohne Verbindung
des Trägerelements 7 für inneres und äußeres Material
in den longitudinalen Auskehlungen 8 gegossen werden, was
in 8 dargestellt ist.
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Zusammenfassung
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist ein Formelement 1 bereitzustellen,
das ein Träger
zugleich für
innere und äußere Materialien
ist, bei dem ein vierkantholmähnliches
Trägerelement 4 für innere und äußere Materialien
auf einer Betonstruktur nach der Aushärtung des Betons bereitgestellt
ist. Erfindungsgemäß werden
zur Lösung
der vorstehenden Aufgabe longitudinale Auskehlungen 3 mit
einem vierkanthomartigen U-förmigen
Querschnitt in der Oberfläche
des Formelements 2 bereitgestellt. Die vierkantholmartigen
Trägerelemente 4 für internes und
externes Material sind in die longitudinalen Auskehlungen 3 eingesetzt.
Nach der Aushärtung
des Betons wird lediglich das Formelement 2 entfernt und das
Trägermaterial
für das
interne und externe Material ist an dem Betonrahmen befestigt.
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- 1
- Formelement
als Träger
zugleich für
innere und äußere Materialien
- 2
- Kunststoffplatte
- 3,
8
- longitudinale
Auskehlungen
- 4,
7
- Trägermaterial
für innere
und äußere Materialien
- 5
- Formelement
- 6
- thermische
Isolierung
- 9
- äußerer Rahmen
- 10
- Strebe
- 11
- Verstärkungsstrebe
- 12
- Befestigungsaufnahmematerial
- 13
- Formanbindungsloch
- 14
- Trennloch
- 15
- Mutter
- 16
- Befestigungsmaterial
(Nägel
und Schrauben)
- A
- Schrauben
- B
- Ankerabschnitt
- C
- Abgrenzer
- D
- Schraubloch
- E
- laterales
Bauholz
- F
- Belüftungsschicht
- G
- Betongußabschnitt
- H
- Formanbindung