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Gebiet der Anmeldung
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Die
vorliegende Anmeldung betrifft tragbare bzw. von Hand gehaltene
Vorrichtungen und insbesondere Verfahren sowie Systeme zum Anzeigen von
Nachrichten auf tragbaren Vorrichtungen.
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Hintergrund
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Tragbare
bzw. von Hand gehaltene elektronische Vorrichtungen werden allgemein
verwendet, um Nachrichten zu speichern und anzuzeigen. Vorrichtungen,
die eine drahtlose Kommunikation ermöglichen, können auch zum Senden und Empfangen
von Nachrichten verwendet werden. Wo es möglich ist, sind Vorrichtungen
mit einer Anwendung zum Senden versehen worden, die eine Benutzerschnittstelle ähnlich zu
der Benutzerschnittstelle, welche für eine vergleichbare Anwendung
auf bzw. an einem Tisch-Computer vorgesehen ist, aufweist. Zum Beispiel
kann eine e-Mail-Anwendung ein scrollbares Darstellungsfeld (scrollable
viewport) zum Anzeigen von Nachrichten in chronologischer Reihenfolge
basierend auf der Zeit und dem Datum, zu welcher/welchem sie empfangen
wurden, aufweisen. Die neuesten Nachrichten befinden sich typischerweise
oben. Der Benutzer kann dann durch die Liste von Nachrichten scrollen,
um eine besonders gewünschte Nachricht
aufzusuchen bzw. zu finden.
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Eine
tragbare Vorrichtung weist typischerweise aufgrund ihrer kompakten
Natur einen begrenzten Anzeigeraum auf. Dies kann zu einigen Problemen
beim Anzeigen von Nachrichten in einem herkömmlichen Format führen. Zum
Beispiel kann der begrenzte Anzeigeraum zu einer geringeren Zahl von
Nachrichten, welche in dem scrollbaren Darstellungsfeld erscheinen,
führen.
In einigen Fällen
kann der Benutzer aus den Augen verlieren, an welcher Stelle er
oder sie sich in der Liste befindet, und kann eine Schwierigkeit
beim Identifizieren des Datums, welchem eine bestimmte Nachricht
zugeordnet ist, haben.
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Weitere
Merkmale von tragbaren Vorrichtungen unterscheiden diese von herkömmlichen Tisch-Computern
im Hinblick auf die Fähigkeit,
Nachrichten anzuzeigen und mit diesen zu arbeiten. Zum Beispiel
kann ein Scrollen und ein Auswählen
von Posten auf der tragbaren Vorrichtung kann schwieriger sein,
da diese Vorrichtungen typischerweise keine Maus umfassen. Daher
kann ein einfaches Scrollen auf einer tragbaren Vorrichtung keine
wünschenswerte
Lösung
für das
Problem sein, die Daten, welche den Nachrichten in dem Darstellungsfeld
zugeordnet sind, aus den Augen zu verlieren.
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Dementsprechend
wäre es
vorteilhaft, die Anzeige von Nachrichten auf tragbaren Vorrichtungen
zu verbessern.
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Zusammenfassung der Anmeldung
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Die
vorliegende Anmeldung stellt ein Verfahren zum Anzeigen von Nachrichten
auf tragbaren bzw. von Hand gehaltenen Vorrichtungen zur Verfügung, welches
die Verwendbarkeit der Vorrichtung verbessern. Das Verfahren stellt
Datums-Trennzeichen
bzw. Datums-Trennungszeichen bzw. Datums-Trennsymbole bereit, die in einer vertikal
angeordneten Liste bzw. Aufstellung von Nachrichten eingefügt werden,
um den Benutzer in die Lage zu versetzen, den Nachrichten ein Datum
zuzuordnen bzw. die Nachrichten mit einem Datum zu verbinden bzw. zu
versehen. Die Datums-Trennzeichen weisen eine "klebrige" Operation bzw. einen "klebrigen" Vorgang ("sticky" operation) auf,
was bedeutet, dass die Vorrichtung ein Datums-Trennzeichen sicherstellt, welches immer
in einem Darstellungsfeld zum Darstellen von Nachrichten erscheint,
selbst wenn das Darstellungsfeld zur Mitte einer langen Liste von
Nachrichten, denen sämtlich
dasselbe Datum zugeordnet ist, gescrollt worden ist. In einer Ausführungsform
stellt die Vorrichtung sicher, dass das Feld an der Oberseite des
Darstel lungsfeldes immer ein Datums-Trennzeichen, welches der Nachricht
unmittelbar darunter zugeordnet ist, enthält.
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In
einem Aspekt stellt die vorliegende Anmeldung ein Verfahren zum
Anzeigen von Nachrichten auf einer Anzeige bzw. einer Anzeigeeinrichtung
einer tragbaren bzw. von Hand gehaltenen Vorrichtung zur Verfügung, wobei
die Anzeige bzw. Anzeigeeinrichtung ein scrollbares Darstellungsfeld
(scrollable viewport) zum Anzeigen der Nachrichten umfasst, wobei
jede Nachricht ein zugeordnetes Datum aufweist, wobei eine Gruppe
von Nachrichten, denen ein selbes zugeordnetes Datum zugeordnet
ist, eine erste zugeordnete Nachricht und weitere zugeordnete Nachrichten
umfasst, wobei das Darstellungsfeld in eine Vielzahl von Feldern,
die in einer vertikalen Liste angeordnet sind, ein oberstes Feld
und ein zweites Feld umfasst, wobei sich das zweite Feld unmittelbar unter
bzw. unterhalb des obersten Feldes in der vertikalen Liste befindet,
wobei das Verfahren die Schritte umfasst: Identifizieren einer der
weiteren zugeordneten Nachrichten zur Anzeige in dem zweiten Feld und
Anzeigen eines Datums-Trennzeichenpostens (date separator item)
in dem obersten Feld, wobei der Datums-Trennzeichenposten auf demselben
zugeordneten Datum des einen der weiteren zugeordneten Nachrichten
basiert.
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In
einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Anmeldung eine tragbare
bzw. von Hand gehaltene elektronische Vorrichtung zur Verfügung, die
eine Nachrichtenübertragungsanwendung
zum Lesen und zum Zusammensetzen von Nachrichten aufweist, wobei
jede Nachricht ein zugeordnetes Datum aufweist, wobei eine Gruppe
von Nachrichten, denen ein gleiches zugeordnetes Datum zugeordnet
ist, eine erste Nachricht und weitere zugeordnete Nachrichten umfasst,
wobei die Vorrichtung umfasst: Einen Anzeigebildschirm zum Darstellen
eines scrollbaren Darstellungsfeldes zum Anzeigen der Nachrichten,
wobei das Darstellungsfeld in eine Vielzahl von Feldern, die in
einer vertikalen Liste, welche ein oberstes Feld und ein zweites
Feld umfasst, angeordnet sind, unterteilt ist, wobei das zwei te
Feld unmittelbar unter bzw. unterhalb des obersten Feldes in der
vertikalen Liste angeordnet ist, einen Prozessor, der mit dem Anzeigebildschirm
zum Steuern einer Operation bzw. eines Vorganges des Anzeigebildschirmes
verbunden ist, und wobei die Vorrichtung ein Scroll-Modul (scrolling
module) zum Steuern der Anzeige von Nachrichten und der Operation
bzw. des Vorganges des scrollbaren Darstellungsfeldes umfasst, wobei
das Scroll-Modul eine Komponente zum Identifizieren einer der weiteren
zugeordneten Nachrichten für
eine Anzeige in dem zweiten Feld und eine Komponente zum Anzeigen
eines Datums-Trennzeichenpostens
in dem obersten Feld umfasst, wobei der Datums-Trennzeichenposten
auf dem zugeordneten Datum der einen der weiteren zugeordneten Nachrichten
basiert.
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In
einem noch weiteren Aspekt stellt die vorliegende Anmeldung ein
Computerprogrammprodukt zur Verfügung,
das ein Computer-lesbares Medium, welches Computer-ausführbare Anweisungen
zum Anzeigen von Nachrichten auf einer Anzeige einer tragbaren bzw.
von Hand gehaltenen Vorrichtung greifbar bzw. fühlbar verkörpert, aufweist. Die Anzeige
umfasst ein scrollbares Darstellungsfeld zum Anzeigen der Nachrichten.
Das Darstellungsfeld ist in eine Vielzahl von Feldern, die in einer
vertikalen Liste, welche ein oberstes Feld und ein zweites Feld
umfasst, angeordnet sind, unterteilt ist, wobei das zweite Feld
unmittelbar unter bzw. unterhalb des obersten Feldes in der vertikalen
Liste angeordnet ist. Die Computerausführbaren Anweisungen umfassen Computer-ausführbare Anweisungen
zum Implementieren des Verfahrens der Erfindung.
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Weitere
Aspekte und Merkmale der vorliegenden Anmeldung werden dem angesprochenen Fachmann
aus einer Durchsicht der nachfolgenden detaillierten Beschreibung
bei Betrachtung in Verbindung mit den Zeichnungen erläutert.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Es
wird nun beispielhaft auf die anliegenden Zeichnun gen, die eine
Ausführungsform
der vorliegenden Anmeldung zeigen, Bezug genommen, in welchem:
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1 ein
Blockdiagramm einer Benutzer-Vorrichtung, auf welche die vorliegende
Anmeldung in einem Ausführungsbeispiel
angewendet ist, zeigt,
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2 auf
schematische Weise eine Vorderansicht einer Ausführungsform der Vorrichtung
nach der 1 zeigt,
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3 eine
schematische Ansicht des scrollbaren Nachrichten-Darstellungsfeldes
nach der 2 zeigt,
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4 auf
schematische Weise eine Ausführungsform
eines Datums-Trennzeichenpostens zeigt,
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5(a) bis 5(e) ein
Ausführungsbeispiel
eines scrollbaren Darstellungsfeldes zeigen, um die "klebrige" Operation bzw. den "klebrigen" Vorgang ("sticky" Operation) von Datums-Trennzeichenposten
zu veranschaulichen, und
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6 als
Ablaufdiagramm eine Ausführungsform
eines Verfahrens zum Darstellen von Nachrichten auf einer tragbaren
Vorrichtung zeigt.
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Gleiche
Bezugsziffern sind in unterschiedlichen Figuren verwendet, um gleiche
Komponenten zu bezeichnen.
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Beschreibung von spezifischen
Ausführungsformen
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Die
nachfolgende Beschreibung einer oder mehrerer spezifischer Ausführungsformen
beschränkt
nicht die Implementierung auf jede besondere Computerprogrammiersprache
oder Computersystemarchitektur. Die vorliegende Anmeldung ist nicht
auf ein besonderes Betriebssystem, eine mobile Vorrichtungsarchitektur
oder einer Computerprogrammiersprache beschränkt. Obwohl einige der unten
beschriebenen Ausführungsformen
mobile Vorrichtungen umfassen, ist die vorliegende Anmeldung des
Weiteren nicht auf mobile Vorrichtungen beschränkt. Sie kann vielmehr in einer
Vielfalt bzw. Vielzahl von Benutzer-Vorrichtungen oder Terminals, einschließlich tragbaren
bzw. von Hand gehaltenen Vorrichtungen, mobilen Telefonen, persönlichen
digitalen Assistenten (personal digital assistants) (PDAs), Personalcomputer,
Audio-visuellen Terminals, Fernseher und weiteren Vorrichtungen,
implementiert sein. Sämtliche
Bezugnahmen hierin auf "Nachrichten" sind nicht beabsichtigt,
auf e-Mail beschränkt
zu sein, sollten vielmehr verstanden sein, viele weitere Arten von
Nachrichten, einschließlich
Text-Nachrichten, Audio-Nachrichten, Video-Nachrichten und andere
Posten, einschließlich
Kalendereinträgen,
Aufgaben sowie weitere Datums-bezogene Posten zu umfassen.
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Nun
bezugnehmend auf die Zeichnungen, ist die 1 ein Blockdiagramm
eines Ausführungsbeispiels
einer Benutzer-Vorrichtung.
In dem Ausführungsbeispiel
ist die Benutzer-Vorrichtung
eine mobile Zwei-Wege-Kommunikationsvorrichtung 10, die Daten-
und möglicherweise
auch Sprach-Kommunikationsfähigkeiten
aufweist. In einer beispielhaften Ausführungsform weist die Vorrichtung 10 die
Fähigkeit
auf, mit weiteren Computersystemen in dem bzw. über das Internet zu kommunizieren.
Abhängig
von der Funktionalität,
welche durch die Vorrichtung 10 bereitgestellt ist, kann
die Vorrichtung in verschiedenartigen Ausführungen eine Daten-Kommunikationsvorrichtung,
eine Multiple-Modus-Kommunikationsvorrichtung, die für eine Daten- und Sprach-Kommunikation
konfiguriert ist, ein mobiles Telefon, ein PDA, der für eine drahtlose
Kommunikation geeignet ist, oder ein Computersystem mit einem drahtlosen Modem
unter anderem sein.
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In
dieser Ausführungsform
umfasst die Vorrichtung 10 ein Kommunikationsuntersystem 11.
In einer Ausführungsform
kann das Kommunikationsuntersystem 11 einen Empfänger, einen
Sender, zugeordnete bzw. verbundene Komponenten, wie einige oder
mehrere, vorzugsweise integrierte oder interne, Antennen elemente
und ein Prozessormodul, wie einen digitalen Signalprozessor (digital
signal processor) (DSP), umfassen. Wie dem Fachmann auf dem Gebiet
der Kommunikationstechnik ersichtlich ist, hängt die bestimmte Ausgestaltung
des Kommunikationsuntersystems 11 von dem Kommunikationsnetzwerk,
in welchem die Vorrichtung 10 vorgesehen ist, zu arbeiten,
ab.
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Signale,
die von der Vorrichtung 10 von einem drahtlosen Kommunikationsnetzwerk 50 empfangen
werden, werden dem Empfänger
des Kommunikationsuntersystems 11 eingegeben, der allgemein
bekannte Empfängerfunktionen,
wie eine Signalverstärkung,
eine Frequenzumwandlung nach unten, ein Filtern, eine Kanalauswahl
und dergleichen, durchführen
kann. Auf ähnliche
Weise werden Signale, die zu übertragen
sind, einschließlich
einer Modulation und einer Verschlüsselung zum Beispiel, durch den
DSP verarbeitet und in den Sender zu einer Digital/Analog-Wandlung,
einer Frequenzumwandlung nach oben, einem Filtern, einer Verstärkung und
einer Übertragung über das
drahtlose Kommunikationsnetzwerk 50 eingegeben.
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Die
Vorrichtung 10 umfasst einen Mikroprozessor 38,
welcher den Gesamtbetrieb der Vorrichtung steuert. Der Mikroprozessor 38 wirkt
mit dem Kommunikationsuntersystem 11 zusammen und wirkt
ebenso mit weiteren Vorrichtungsuntersystemen, wie einem Grafikuntersystem 44,
einem Flash-Speicher 24, einem Arbeitsspeicher (random access
memory) (RAM) 26, Hilfs-Eingabe/Ausgabe (input/output)
(I/O)-Untersystemen 28, einem seriellen Port bzw. Anschluss 30,
einer Tastatur oder einem Tastenfeld 32, einem Lautsprecher 34,
einem Mikrofon 36, einem Kurzbereichs-Kommunikationsuntersystem 40 und
jeglichen weiteren Vorrichtungsuntersystemen, die im Allgemeinen
mit 42 bezeichnet sind, zusammen. Das Grafikuntersystem 44 wirkt mit
einer Anzeige bzw. Anzeigeeinrichtung 22 zusammen und gibt
Grafiken oder Text auf der Anzeige 22 wieder.
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Betriebssystemsoftware 54 und
verschiedenartige Softwareanwendungen 58, die durch den Mikroprozessor 38 verwendet sind,
werden in einem Ausführungsbeispiel
in einem permanenten Speicher, wie einem Flash-Speicher 24,
oder einem ähnlichen
Speicherelement gespeichert. Dem Fachmann ist ersichtlich, dass
das Betriebssystem 54, die Softwareanwendungen 58 und
Teile davon auch zeitweise in einen flüchtigen Speicher, wie den RAM 26,
geladen werden können.
Es ist ebenso denkbar, dass empfangene Kommunikationssignale auch
in dem RAM 26 gespeichert werden können.
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Der
Mikroprozessor 38 ermöglicht
zusätzlich zu
seinen Betriebssystemfunktionen vorzugsweise eine Ausführung von
Softwareanwendungen 58 auf bzw. an der Vorrichtung. Eine
vorbestimmte Einstellung von Softwareanwendungen 58, welche
Basisoperationen einer Vorrichtung, einschließlich zum Beispiel Daten- und
Sprach-Kommunikationsanwendungen, steuern, werden normalerweise
auf der Vorrichtung 10 während deren Herstellung installiert.
Weitere Softwareanwendungen 58 können ebenso auf die Vorrichtung 10 durch
das Netzwerk 50, ein Hilfs-I/O-Untersystem 28, einen seriellen
Port 30, ein Kurzbereichs-Kommunikationsuntersystem 40 oder jedes
andere geeignete Untersystem 42 geladen werden und durch
einen Benutzer in den RAM 26 oder einen nicht-flüchtigen
Speicher zur Ausführung durch
den Mikroprozessor 38 installiert werden. Eine solche Flexibilität in einer
Anwendungsinstallation erhöht
die Funktionalität
der Vorrichtung und kann verbesserte Funktionen auf der Vorrichtung,
kommunikationsbezogene Funktionen oder beides bereitstellen. Zum
Beispiel können
sichere Kommunikationsanwendungen elektronische Handelsfunktionen
und andere derartige finanzielle Transaktionen ermöglichen,
die unter Verwendung der mobilen Vorrichtung 10 durchgeführt werden
sollen.
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In
einem Datenkommunikationsmodus wird ein empfangenes Signal, wie
beispielsweise eine Text-Nachricht oder ein Webseiten-Download,
durch das Kommunikationsuntersystem 11 verarbeitet und in
den Mikroprozessor 38 eingegeben, welcher das empfangene
Signal vorzugsweise zur Ausgabe auf der Anzeige 22 durch
das Grafikuntersystem 44 oder alternativ an eine Hilfs- I/O-Einrichtung 28 weiterverarbeitet.
Ein Benutzer der Vorrichtung 10 kann auch Datenposten in
einer Softwareanwendung 58, wie zum Beispiel e-Mail-Nachrichten,
zusammensetzen, indem die Tastatur 32 in Verbindung mit
der Anzeige 22 und möglicherweise
einer Hilfs-I/O-Einrichtung 28, etwa beispielhaft eines
Einstellrades, verwendet wird. Solche zusammengesetzten Posten können dann über ein
Kommunikationsnetzwerk durch das Kommunikationsuntersystem 11 übertragen
werden.
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Der
serielle Port 30 in der 1 würde normalerweise
in einer Kommunikationsvorrichtung vom Typ eines persönlichen
digitalen Assistenten (PDA), für
die eine Synchronisierung mit einem Tisch-Computer eines Benutzers
(nicht gezeigt) wünschenswert ist,
implementiert sein, ist aber eine optionale Vorrichtungskomponente.
Ein solcher Port 30 würde
einem Benutzer in die Lage versetzen, Präferenzen durch eine externe
Vorrichtung oder Softwareanwendung einzustellen, und würde die
Fähigkeiten
der Vorrichtung erweitern, indem der Vorrichtung 10 Informationen
oder Software-Downloads auf andere Weise als durch ein drahtloses
Kommunikationsnetzwerk zur Verfügung
gestellt werden.
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Ein
Kurzbereichs-Kommunikationsuntersystem 40 ist weiterhin
eine Komponente, die für
eine Kommunikation zwischen der Vorrichtung 10 und unterschiedlichen
Systemen oder Vorrichtungen, welche nicht notwendigerweise gleiche
Vorrichtungen sein müssen,
bereitstellen kann. Zum Beispiel kann das Untersystem 40 eine
Infrarot-Vorrichtung und verbundene Schaltungen oder Komponenten
oder ein BluetoothTM-Kommunikationsmodul
umfassen, um eine Kommunikation mit gleich oder vergleichbar aktiven
Systemen und Vorrichtungen bereitzustellen. Die Vorrichtung 10 kann
eine tragbare oder von Hand gehaltene Vorrichtung sein.
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Ein
drahtloses mobiles Netzwerk 50 ist in einem Ausführungsbeispiel
ein drahtloses Paketdaten-Netzwerk (zum Beispiel ein MobitexTM- oder DataTACTM-Netzwerk),
das den mobilen Vor richtungen 10 eine Funkabdeckung bereitstellt.
Das drahtlose mobile Netzwerk 50 kann ebenso ein Sprach-
und Daten-Netzwerk, wie ein Global System for Mobile Communications
(GSM)- und ein General Packet Radio System (GPRS)-, ein Code Division
Multiple Access (CDMA)-Netzwerk, oder verschiedenartige andere Netzwerke
dritter Generation, wie ein Enhanced Data rates for GSM Evolution
(EDGE)- oder Universal Mobile Telecommunications Systems (UMTS)-Netzwerk,
sein.
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In
einer Ausführungsform
umfasst die auf der Vorrichtung 10 residente Software eine
Nachrichtenübertragungsanwendung 56 zum
Senden, Empfangen und Anzeigen bzw. Darstellen von Nachrichten oder
anderen Posten, wie Aufgaben, Kalenderposten etc. Ein Beispiel einer
Softwareanwendung, die gleich oder vergleichbar zu der Nachrichtenübertragungsanwendung 56 ist,
ist die Softwareanwendung Microsoft OutlookTM,
die von der Microsoft Corporation hergestellt wird. Zu bemerken
ist, dass die vorliegende Anmeldung nicht auf eine Verwendung in
Verbindung mit e-Mail-Nachrichten beschränkt ist und auf andere Nachrichten,
einschließlich
SMS-Nachrichten, und weitere "Posten" ("items"), einschließlich Kalendereinträge bzw.
Kalenderereignisse, Aufgabenlisteneinträge und andere Posten, die ein
ihnen zugeordnetes bzw. mit ihnen verbundenes Datum aufweisen, angewendet
werden kann. Bezugnahmen in der vorliegenden Anmeldung auf "Nachrichten" oder eine "Nachrichtenübertragungsanwendung" bzw. "Datenübertragungsanwendung" sollten verständlich sein,
um diesen weiteren Bereich von Posten zu umspannen und zu umfassen.
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Die
Nachrichtenübertragungsanwendung 56 umfasst
eine Anzeigekomponente zum Anzeigen bzw. Darstellen von Nachrichten
auf der Anzeige 22 der Vorrichtung 10, so dass
ein Benutzer verfügbare Nachrichten
lesen und durchsehen kann. Die Anzeigekomponente definiert eine
Struktur und ein Format zum Anzeigen der verfügbaren Nachrichten für den Benutzer
und stellt eine Benutzerschnittstelle zum Auswählen, Öffnen, Zusammensetzen und anderweitigem
Verarbeiten bzw. Arbeiten mit den Nachrich ten zur Verfügung.
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In
der Praxis übersteigt
die Anzahl von verfügbaren
Nachrichten weit die Anzeigefähigkeiten der
Vorrichtung 10 dadurch, dass nicht sämtliche Nachrichten auf einmal
angezeigt werden können, selbst
wenn nur Basis-Kopfzeilen-Informationen angezeigt werden. Dies ist
besonders der Fall auf einer tragbaren Vorrichtung, die einen begrenzten
Anzeigebildschirm verglichen mit einem Tisch- oder Laptop-Personalcomputer
aufweist. Dementsprechend umfasst die Anzeigekomponente ein Scroll-Modul 62 zum
Bestimmen des Inhaltes, der in einem scrollbaren Darstellungsfeld
(scrollable viewport) angezeigt ist. Das scrollbare Darstellungsfeld
umfasst eine vertikal angeordnete Liste von Nachrichten, die eine
Teilmenge bzw. eine ausgewählte
Menge der verfügbaren
Nachrichten ist. Unter Verwendung einer Eingabeeinrichtung, wie
der Tastatur 32 oder einem Einstellrad 28a (2)
kann der Benutzer die angezeigte Liste in dem Darstellungsfeld veranlassen,
nach oben oder unten zu scrollen. Die Implementierung eines scrollbaren
Darstellungsfeldes und die Verwendung der Tastatur 32 oder
des Einstellrades 28a, um eine Scroll-Funktion zu betätigen, ist
ein vorteilhaft definierter Aspekt von existierenden Betätigungssystemen
und ist einem Fachmann auf dem vorliegenden Gebiet selbstverständlich bekannt.
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Nun
wird auf die 2, die in schematischer Weise
eine Vorderansicht einer Ausführungsform
der Vorrichtung 10 nach der 1 zeigt,
Bezug genommen. Die Vorrichtung 10 umfasst die Anzeige 22,
die Tastatur 32 und das Einstellrad 28a.
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Die
Anzeige 22 zeigt eine grafische Benutzerschnittstelle für die Nachrichtenübertragungsanwendung 56 (1).
Die Benutzerschnittstelle kann eine Symbolleiste 70, eine
Ordnerliste 72 und ein scrollbares Nachrichten-Darstellungsfeld 74 umfassen.
Die Ordnerliste 72 kann eine Liste von auswählbaren
Ordnern, wie einen Kalenderordner, einen Nachrichten-Eingangsspeicherordner,
einen Ordner für
gelöschte
Posten etc., umfassen. Der Benutzer kann einen der verfügbaren Ordner
aus der Ordnerliste 72 auswählen. Die Inhalte der ausgewählten Ordner
werden in dem scrollbaren Nachrichten-Darstellungsfeld 74 angezeigt
bzw. dargestellt.
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Nun
wird auf die 3, welche das scrollbare Nachrichten-Darstellungsfeld 74 nach
der 2 zeigt, Bezug genommen. Es ist anzumerken, dass das
scrollbare Nachrichten-Darstellungsfeld 74 in eine
Vielzahl von Feldern 76 (individuell mit 76a bis 76g nummeriert),
die in einer vertikalen Liste angeordnet sind, unterteilt ist. Es
umfasst ebenso eine Bildlaufleiste 78 zum Anzeigen bzw.
Hinweisen auf die relative Position des Darstellungsfeldes 74 in
Bezug auf die vollständige
vertikale Liste von Nachrichten und zum Bereitstellen einer Benutzerschnittstelle zum
Betätigen
einer Scroll-Betätigung.
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In
dem scrollbaren Nachrichten-Darstellungsfeld 74, das mit
der Nachrichtenübertragungsanwendung 56 (1)
verbunden ist, umfasst jedes der Felder 76 entweder einen
Nachrichtenposten oder einen Datums-Trennzeichenposten. Nachrichtenposten
können
Kopfzeilen-Informationen, wie den Absender der Nachricht, den Titel
bzw. Betreff bzw. die Überschrift
der Nachricht und sämtliche
zugeordneten Markierungszeichen, wie ein Hinweiszeichen auf eine
Dringlichkeit, umfassen. Weitere Informationen können in dem Feld 76 in
Bezug auf den Nachrichtenposten angezeigt bzw. dargestellt werden.
In einer Ausführungsform
zeigt das Feld 76 die ersten wenigen Zeilen des Nachrichteninhaltes.
In einer weiteren Ausführungsform
werden die Zeit und das Datum der Nachrichten angezeigt. Die Nachrichtenposten,
die in der vertikalen Liste von Nachrichten erscheinen, sind in
einem chronologischen Format basierend auf einem Datum und einer
Zeit, welcher jedem Nachrichtenposten zugeordnet ist, angeordnet.
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Ein
Datums-Trennzeichenposten ist kein spezifischer Posten, sondern
vielmehr eine Markierung (delineator) zum Anzeigen eines bestimmten Datums
oder eines Bereiches von Daten, das/die den Nachrichten zugeordnet
ist/sind, welche/s in der vertikalen Liste aufeinanderfolgt/aufeinanderfolgen.
Nun wird auf die 4 Bezug genommen, die auf schematische
Weise eine Ausführungsform
eines Datums-Trennzeichenpostens 80 zeigt. Der Datums-Trennzeichenposten 80 umfasst
ein Datums-Kennzeichen (date indicator) 82. Das Datums-Kennzeichen 82 kann
ein absolutes Datum (zum Beispiel 1. Januar 2005), ein relatives
Datum (zum Beispiel Heute) oder ein relativer oder absoluter Datumsbereich
(zum Beispiel Letzte Woche) sein. Wenn ein Datums-Trennzeichenposten 80 in
der Liste von Nachrichten erscheint, sind die sämtlichen Nachrichten, welche
dem Datums-Trennzeichenposten 80 in
der Liste folgen, dem Datums-Kennzeichen 82 zugeordnet,
bis der nächste
Datums-Trennzeichenposten in der Liste angetroffen wird, d.h. sämtliche
Nachrichtenposten "Heute" oder "Letzte Woche" empfangen wurden,
was der Fall sein kann.
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In
dieser Ausführungsform
umfasst der Datums-Trennzeichenposten 80 weiterhin
ein Erweiterungs-Kennzeichen (expansion indicator) 84 und
ein Nachrichtenzähl-Kennzeichen
(message count indicator) 86. Das Erweiterungs-Kennzeichen 84 zeigt grafisch
an, ob die nachfolgenden Nachrichten, welche dem Datums-Kennzeichen 82 zugeordnet
sind, in der Liste angezeigt werden oder verborgen werden. Wenn
die Nachrichten angezeigt werden, dann zeigt das Erweiterungs-Kennzeichen 84 nach
unten. Und wenn sie verborgen werden, dann zeigt das Erweiterungs-Kennzeichen 84 zur
Seite, wie in der 4 gezeigt ist. Der Benutzer
kann die Nachrichten, welche dem Datums-Kennzeichen 82 zugeordnet sind,
wahlweise verbergen oder anzeigen.
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Das
Nachrichtenzähl-Kennzeichen 86 stellt eine
Nachrichtenzählung,
welche dem Datums-Kennzeichen 82 zugeordnet ist, dar. In
einer Ausführungsform
zeigt das Nachrichtenzähl-Kennzeichen 86 die
Anzahl von Nachrichtenposten, welche mit dem Datums-Kennzeichen 82 verbunden sind.
In einer anderen Ausführungsform
zeigt das Nachrichtenzähl-Kennzeichen 86 die Anzahl
von ungelesenen Nachrichtenposten, welche dem Datums-Kennzeichen 82 zugeordnet
sind. In einer noch anderen Ausführungsform
zeigt das Nachrichtenzähl-Kennzeichen 86 die
Anzahl von ungelesenen Nachrichtenposten, welche dem Datums-Kennzeichen 82,
die in einer vorbestimmten Zeitdauer, wie zum Beispiel innerhalb
der letzten Stunde, empfangen worden sind, zugeordnet sind. Weitere
Variationen und Kombinationen sind einem Fachmann auf dem Gebiet
verständlich.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Anmeldung ist der Datums-Trennzeichenposten 80 "klebrig" ("sticky"), was bedeutet,
dass er nicht aus dem Darstellungsfeld 74 (3)
scrollt, bis eine Bedingung bzw. ein Zustand angetroffen wird, zum
Beispiel, wenn ein anderer Datums-Trennzeichenposten in das Darstellungsfeld 74 scrollt.
In einer Ausführungsform
hält der "klebrige" Datums-Trennzeichenposten 80 seine
Position in bzw. auf dem obersten Feld 76a (3)
des Darstellungsfeldes 74, während Nachrichtenposten nach
oben gescrollt werden, bis der nächste
Datums-Trennzeichenposten in der Liste nach oben gescrollt wird
und den "klebrigen" Datums-Trennzeichenposten 80 aus
dem obersten Feld 76a"drückt" bzw. "schiebt", woraufhin der nächste Datums-Trennzeichenposten
zu dem "klebrigen" Datums-Trennzeichenposten 80 an
der Oberseite des Darstellungsfeldes 74 wird. Wenn Nachrichten
in dem Darstellungsfeld 74 nach unten gescrollt werden,
verbleibt gleichzeitig ein Daten-Trennzeichenposten in dem obersten
Feld 76a, wobei vorgesehen ist, dass der Posten in dem
Feld 76b dem Datums-Trennzeichenposten
zugeordnet ist. Wenn der Posten, der in das Feld 76b gescrollt
wird, dem "nächsten" Datum zugeordnet
ist, dann wird der Datums-Trennzeichenposten in das Feld 76c gestoßen oder
gescrollt und enthält
das oberste Feld 76a den nächsten Datums-Trennzeichenposten.
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Wiederum
auf die 1 bezugnehmend, bestimmt das
Scroll-Modul 62 die Nachrichtenposten und Datums-Trennzeichenposten,
die in dem Darstellungsfeld 74 anzuzeigen sind (3).
Das Scroll-Modul 62 erzwingt die Bedingungen bzw.
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Zustände zum
Aufrechterhalten des "klebrigen" Datums-Trennzeichenposten 80 (4)
in dem obersten Feld 76a (3) des Darstellungsfeldes 74,
während
ein Benutzer durch Nachrichten scrollt. Das Scroll-Modul 62 bestimmt,
wenn die Bedingungen bzw. Zustände
dem "klebrigen" Datums-Trennzeichenposten 80 gestatten,
aus dem Darstellungsfeld 74 heraus nach oben zu scrollen
und/oder durch den nächsten "klebrigen" Datums-Trennzeichenposten 80 ersetzt
zu werden.
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Nun
wird auf die 5(a) bis 5(e) Bezug genommen,
die schematisch ein Ausführungsbeispiel
der "klebrigen" Operation bzw. des "klebrigen" Vorganges der Datums-Trennzeichenposten 80 (individuell
mit 80a, 80b, 80c und 80d gezeigt)
darstellt. Jede 5(a) bis (e) zeigt das Darstellungsfeld 74, das
die Liste von Feldern 76 einschließlich des obersten Feldes 76a enthält.
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In
der 5(a) enthält das oberste Feld 76a den
ersten Datums-Trennzeichenposten 80a. Der erste Datums-Trennzeichenposten 80a zeigt
eine absolute Datumsbezugnahme vom "10. Februar 2005" und eine Nachrichtenzählung von
Drei (3). Es ist ersichtlich, dass die Datumsbezugnahme und die Nachrichtenzählung auf
alternative Weisen, wie oben beschrieben ist, implementiert sein
können,
um so ungelesene Nachrichten oder relative Datums-Kennzeichen zu
zeigen. Dem ersten Datums-Trennzeichenposten 80a folgend
sind in der Liste drei Nachrichten (A1 bis A3) vorhanden. Der nächste Posten, der
in den Feldern 76 des Darstellungsfeldes 74 gezeigt
ist, ist der zweite Datums-Trennzeichenposten 80b, der
eine Datumsbezugnahme vom "9.
Februar 2005" und
eine Nachrichtenzählung
von Zwölf
(12) darstellt.
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In
der 5(b) ist der Benutzer nach unten zu
dem Punkt, an welchem das oberste Feld 76a nun den zweiten
Datums-Trennzeichenposten 80b enthält, gescrollt,
der dann von Nachrichten B1 bis B3 gefolgt ist, welche dem zweiten
Datums-Trennzeichenposten
mittels eines Datums (zum Beispiel ein Empfangsdatum) zugeordnet
sind.
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Eine
Ausführungsform
der "klebrigen" Operation bzw. des "klebrigen" Vorganges der Datums-Trennzeichenposten 80 ist
in der 5(c1) dargestellt, die zeigt,
dass, wenn der Benutzer fortfährt,
nach unten zu scrollen, der zweite Datums-Trennzeichenposten 80b in dem
obersten Feld 76a trotz der Tatsache verbleibt, dass Nachrichten
B1 bis B3 nach oben aus dem Darstellungsfeld 74 heraus
gescrollt wurden. Wie in der 5(d) gezeigt
ist, verbleibt der zweite Datums-Trennzeichenposten 80b in
dem obersten Feld 76a des Darstellungsfeldes 74,
bis der nächste,
d.h. dritte, Datums-Trennzeichenposten 80c diesen aus dem
Darstellungsfeld 74"drückt" bzw. "schiebt", wie in der 5(e) gezeigt ist. Durch diese "klebrige" Operation bzw. diesen "klebrigen" Vorgang der Datums-Trennzeichenposten 80 ist
der Benutzer immer über
das Datum (und die Nachrichtenzählung
etc.), welche/s den Nachrichten, die in den Darstellungsfeld 74 aufgelistet sind,
zugeordnet sind, unterrichtet, selbst wenn die Anzahl von Nachrichten
für ein
bestimmtes Datum die Anzeigekapazität des Darstellungsfeldes 74 übersteigt.
Wenn ein Scrollen nach unten auftritt, ist jeder Datums-Trennzeichenposten 80 in
dieser Ausführungsform
in dem obersten Feld 76a gehalten, bis dieser durch den
in der Reihenfolge nächsten
Datums-Trennzeichenposten 80 heraus "gedrückt" bzw. "geschoben", d.h. ersetzt, wird.
Dementsprechend enthält
das oberste Feld 76a immer einen Datums-Trennzeichenposten 80.
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In
einer anderen Ausführungsform,
wie in der 5(c2) dargestellt ist, ist die "klebrige" Operation bzw. der "klebrige" Betrieb des Datums-Trennzeichenpostens 80 davon
abhängig,
ob ein anderer Datums-Trennzeichenposten in dem Darstellungsfeld 74 sichtbar
ist. Wie in der 5(c2) gezeigt ist, ist der dritte
Datums-Trennzeichenposten 80c nach oben in das Darstellungsfeld 74 gescrollt,
so dass der zweiten Datums-Trennzeichenposten 80b nicht
in dem obersten Feld 76 gehalten werden muss. Das Rationale
daran ist, dass ein Benutzer in der Lage ist, das Datum, welches
den Nachrichten über
dem bzw. oberhalb des dritten Datums-Trennzeichenposten/s 80c zugeordnet
ist, abzuleiten. In dieser Ausführungsform
wird der Datums-Trennzeichenposten 80 in dem obersten Feld 76a des
Darstellungsfeldes 74 gehalten, wenn ein anderer Datums-Trennzeichenposten 80 noch
nicht in das Darstellungsfeld 74 gescrollt wurde. Mit anderen
Worten muss immer wenigstens ein Datums-Trennzeichenposten 80 in
dem Darstellungsfeld 74 sichtbar sein.
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Obwohl
die vorhergehende Beschreibung ein Scrollen durch die Liste nach
unten betrifft, ist es für
den Fachmann auf dem Gebiet leicht verständlich, dass ähnliche
Bedingungen bzw. Zustände
der Anzeige von Datums-Trennzeichenposten 80 auferlegt sein
können,
um eine gleiche "klebrige" Operation zum Scrollen
einer Liste nach oben vorzusehen.
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Nun
wird auf die 6 Bezug genommen, die in Form
eines Ablaufdiagramms einer Ausführungsform
eines Verfahrens 100 zum Anzeigen bzw. Darstellen von Nachrichten
auf bzw. an einer tragbaren bzw. von Hand gehaltenen Vorrichtung
zeigt. Es ist verständlich,
dass der "klebrige" Datums-Trennzeichenposten
bei dieser Ausführungsform
in dem obersten Feld des Darstellungsfeldes verbleibt, bis dieser
durch einen neuen Datums-Trennzeichenposten
heraus "gedrückt" wurde.
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Die
Vorrichtung umfasst eine Liste von Nachrichten in chronologischem
Format. Eine der Nachrichten wird in Schritt 102 bestimmt,
die erste Nachricht zu sein, die in dem Darstellungsfeld gezeigt wird.
In einem anfänglichen
Zustand, wenn gerade gestartet, kann dies die neuste bzw. zuletzt
erhaltene Nachricht in der chronologischen Liste sein. Wenn der
Benutzer teilweise durch die Liste gescrollt ist, kann die Nachricht,
die in Schritt 102 als erste Nachricht in dem Darstellungsfeld
identifiziert wird, in einem späteren
Zustand einer Verwendung eine Nachricht irgendwo in der Liste sein.
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In
Schritt 104 wird das Datum, dass der ersten Nachricht zugeordnet
ist, bestimmt. Datums- und/oder Zeitstempelinformationen können zusammen
mit der Nachricht in einem Speicher gespeichert werden. Basierend
auf den Datumsinformationen, die in Schritt 104 identifiziert
werden, wird ein Datums-Trennzeichenposten
in das oberste Feld des Darstellungsfeldes in Schritt 106 verbracht.
Die erste Nachricht wird dann in das nächste (d.h. zweite) Feld in
dem Darstellungsfeld in Schritt 108 verbracht. In Schritt 110 wendet
sich die Vorrichtung an die nächste
Nachricht in der Liste.
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In
Schritt 112 bestimmt die Vorrichtung, ob die nächste Nachricht
zu einem neuen Datum korrespondiert. Wenn die nächste Nachricht in der Liste
einem neuen Datum, d.h. einem Datum, das sich von dem Datum, welches
der vorhergehenden Nachricht zugeordnet ist unterscheidet, zugeordnet
ist, dann fährt
das Verfahren in Schritt 114 fort, in welchem ein neuer
Datums-Trennzeichenposten
in das Darstellungsfeld in dem Feld unter bzw. unterhalb der vorhergehenden
Nachricht verbracht wird. Wenn die nächste Nachricht in der Liste
einem neuen Datum nicht zugeordnet wird, dann wird die nächste Nachricht
in das Darstellungsfeld in das Feld unter bzw. unterhalb der vorhergehenden
Nachricht verbracht. Das Verfahren 100 fährt so fort,
um Nachrichten und, wo geeignet, Datums-Trennzeichenposten in die
Felder des Darstellungsfeldes zu verbringen, bis keine weiteren
Felder verfügbar
sind, wie in den Schritten 116 oder 120 bestimmt sein würde.
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Es
ist verständlich,
dass, wenn ein Benutzer nach unten oder nach oben scrollt, sich
die "erste Nachricht", die in dem Darstellungsfeld
anzuzeigen ist, wie in Schritt 102 bestimmt wird, dann ändern würde. Die Änderung
zu einer neuen ersten Nachricht kann eine Änderung in dem Datums-Trennzeichenposten,
die in dem obersten Feld gezeigt ist, erforderlich machen, wenn
die neue erste Nachricht mit einem unterschiedlichen Datum als die
vorhergehende erste Nachricht verbunden ist. Die Erscheinung dem
Benutzer gegenüber
wird ein "klebriger" Da tums-Trennzeichenposten
in dem obersten Feld sein, während
die anderen Datums-Trennzeichenposten in dem Darstellungsfeld mit
den scrollenden Nachrichten gescrollt werden.
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In
einer anderen Ausführungsform
können die
Nachrichten in Objekten gespeichert werden, wobei sich die Objekte
jeweils auf ein spezifisches Datum beziehen. Dementsprechend können die
sämtlichen
Nachrichten in einem Objekt einem bestimmten Datum zugeordnet bzw.
mit einem bestimmten Datum verbunden werden. Das Gruppieren von
zugeordneten Nachrichten in einem Objekt gestattet Operationen bzw.
Vorgänge,
die an der Gruppe von Nachrichten durch ein Datum durchzuführen sind. Diese
Datenstruktur kann eine Implementierung des Versagens bzw. Kollabierens
und Erweiterns von Nachrichten unter Datums-Trennzeichen-Kopfzeilen erleichtern.
Geeignete Modifikationen zu dem Verfahren 100, das in der 6 beschrieben
ist, um eine solche Datenstruktur anzupassen, sind dem angesprochenen
Fachmann ersichtlich.
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Die
Lehre der vorliegenden Anmeldung kann auf andere spezifische Formen
erstreckt bzw. ausgedehnt werden, ohne den Kern oder wesentliche Merkmale
davon zu verlassen. Bestimmte Anpassungen und Modifikationen sind
dem auf dem vorliegenden Gebiet tätigen Fachmann offensichtlich.
Die oben erörterten
Ausführungsformen
sind rein beispielhaft und nicht beschränkend zu betrachten.
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Zusammenfassung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anzeigen von Nachrichten
auf tragbaren Vorrichtungen (10). Die Vorrichtung (10)
stellt Nachrichten in einem scrollbaren Darstellungsfeld (74)
von vertikal angeordneten Feldern (76) dar. Datums-Trennzeichen
(80) sind in die vertikal angeordnete Liste von Nachrichten
eingefügt,
um dem Benutzer zu ermöglichen,
den Nachrichten ein Datum zuzuordnen. Die Datums-Trennzeichen (80)
weisen eine "klebrige" Operation auf, was
bedeutet, dass die Vorrichtung (10) sicherstellt, dass
ein Datums-Trennzeichen (80) ständig in dem Darstellungsfeld
(74) erscheint, selbst wenn das Darstellungsfeld (74)
zur Mitte einer langen Liste von Nachrichten, welchen sämtlich das
gleiche Datum zugeordnet ist, gescrollt worden ist. Die Vorrichtung
(10) kann sicherstellen, dass das Feld (74a) an
der Oberseite des Darstellungsfeldes (74) immer ein Datums-Trennzeichen (80),
das mit der Nachricht unmittelbar darunter verbunden ist, enthält.