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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bestimmen der Anordnung
von Produktionseinrichtungen und insbesondere ein Verfahren zum
Bestimmen der Anordnung von Produktionseinrichtungen, das verwendet
wird, wenn die Produktionseinrichtung eine Bauelement-Montagevorrichtung
ist, die elektronische Bauelemente auf eine Leiterplatte montiert.
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Beschreibung des Standes der
Technik
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Beim
Stand der Technik sind verschiedene Optimierungsverfahren für eine Montagereihenfolge bei
der mit einer Bauelement-Montagevorrichtung durchgeführten Montage
von Bauelementen auf eine Leiterplatte vorgeschlagen worden. Bei
einigen dieser Optimierungsverfahren für die Montagereihenfolge wird
die Montagereihenfolge so optimiert, dass die Herstellungszeit je
Leiterplatte (Taktzeit) verkürzt wird
(siehe beispielsweise Patentliteraturquelle 1).
- Patentliteraturquelle
1: Japanische Offenlegungsschrift
Nr. 2002-50900 .
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Beschreibung der Erfindung
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Probleme, die die Erfindung lösen soll
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Die Überwachung
und Verwaltung von Bauelementen, die vom Standort des Bedieners
entfernt sind, sind jedoch auch dann schwierig, wenn die Montagereihenfolge
für die
Bauelemente durch Priorisierung der Taktzeit festgelegt wird. Wenn
beispielsweise Bauelemente auslaufen und dergleichen, dauert das
Austauschen von Bauelementen lange. Dadurch entsteht das Problem,
dass auch dann, wenn die Montagereihenfolge durch Priorisierung
der Taktzeit optimiert wird, der Effekt der Optimierung nicht ohne
weiteres zu erzielen ist.
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Die
vorliegende Erfindung ist konzipiert worden, um das vorgenannte
Problem zu lösen.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zum Bestimmen
der Anordnung von Produktionseinrichtungen zur Verfügung zu
stellen, das Positionen der Anordnung von Bauelementen in einer
Bauelement-Montagevorrichtung so bestimmen kann, dass die Arbeitsbelastung
eines Bedieners, der Bauelemente und dergleichen austauscht, so
weit wie möglich
verringert wird.
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Mittel zur Lösung der
Probleme
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Um
das vorgenannte Ziel zu erreichen, ist ein erfindungsgemäßes Verfahren
zum Bestimmen der Anordnung von Produktionseinrichtungen ein Verfahren
zum Bestimmen der Anordnung von Produktionseinrichtungen, das in
einer Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung verwendet wird,
die die Anordnung von Produktionseinrichtungen bestimmt, die eine
Bauelement-Bestückungsplatte
herstellen, die eine Leiterplatte ist, auf die Bauelemente montiert
werden. Das Verfahren weist Folgendes auf: einen Bestimmungsschritt
zum Bestimmen einer Seite, auf der ein Bediener die Produktionseinrichtungen
hauptsächlich
bedient, in Abhängigkeit
von einem Standort des Bedieners, wobei der Bestimmungsschritt von
der Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung ausgeführt wird.
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Bei
dieser Konfiguration kann die Anordnung der Produktionseinrichtungen
so festgelegt werden, dass die Seite, auf der der Bediener die Produktionseinrichtungen
hauptsächlich
bedient, zu der Bedienerseite ausgerichtet ist. Dadurch wird die
Effizienz der Bedienung der Produktionseinrichtungen verbessert.
Insbesondere wenn die Hauptfunktion der Produktionseinrichtung das
Austauschen von Bauelementen ist, können Bauelementanordnungspositionen
zu der Bauelement-Montagevorrichtung so festgelegt werden, dass
die Belastung für
den Bediener beim Austauschen von Bauelementen und dergleichen soweit
wie möglich
verringert wird.
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Beispielsweise
ist die Produktionseinrichtung eine Bauelement-Montagevorrichtung, die mehrere Bauelement-Zuführeinheiten
enthält
und die Bauelemente auf die Leiterplatte montiert. In dem Bestimmungsschritt
werden die Positionen der Anordnung der die Bauelemente enthaltenden
Bauelement-Kassetten in Bezug auf die Bauelement-Zuführeinheiten
in Abhängigkeit
von der Position bestimmt, an der sich der Bediener befindet.
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Bei
dieser Konfiguration können
die Anordnungspositionen für
die Bauelement-Kassetten
so bestimmt werden, dass die Arbeitsleistung des Bedieners steigt.
Dadurch kann das Austauschen von Bauelementen von dem Bediener zügig durchgeführt werden,
und somit wird die Effizienz des von dem Bediener durchgeführten Austauschens
der Bauelemente verbessert.
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Vorzugsweise
werden in dem Bestimmungsschritt die Anordnungspositionen für die Bauelement-Kassetten
so bestimmt, dass eine Bauelement-Kassette für Bauelemente mit einer relativ
großen
Anzahl von Montagepunkten in einer der Bauelement-Zuführeinheiten
angeordnet wird, die sich auf der Seite befindet, auf der der Bediener
steht.
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Außerdem ist
die Bauelement-Montagevorrichtung vorzugsweise eine Vorrichtung,
die mehrere Montageköpfe
enthält,
die Bauelemente abwechselnd auf eine Leiterplatte montieren, und
jede der mehreren Bauelement-Zuführeinheiten
ist so in der Bauelement-Montagevorrichtung vorgesehen, dass sie
einem der mehreren Montageköpfe
entspricht. Der Bestimmungsschritt weist Folgendes auf: einen Anzahl-von-Aufnahmedüsen-Erfassungsschritt
zum Erfassen der Anzahl von Aufnahmedüsen, die die Bauelemente aufnehmen
und in jedem der mehreren Montageköpfe vorgesehen sind, wobei
der Anzahl-von-Aufnahmedüsen-Erfassungsschritt
von der Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung ausgeführt wird;
einen Zuweisungsschritt zum Zuweisen der Bauelement-Kassetten für zu montierende
Bauelemente zu einer der mehreren Bauelement-Zuführeinheiten
so, dass ein Verhältnis der
Anzahl der Aufnahmedüsen
gleich einem Verhältnis
der Anzahl von Leiterplatten-Montagepunkten der Bauelemente ist,
wobei der Zuweisungsschritt von der Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung
ausgeführt
wird; und einen Anordnungspositions-Bestimmungsschritt zum Bestimmen,
durch Austauschen der Bauelement-Kassetten zwischen den mehreren
Bauelement-Zuführeinheiten,
der Anordnungspositionen für
die Bauelement-Kassetten so, dass ein Verhältnis der Anzahl der Aufnahmedüsen gleich
einem Verhältnis
der Anzahl von Leiterplatten-Montagepunkten der Bauelemente ist,
und so, dass eine Bauelement-Kassette für Bauelemente mit einer höheren Anzahl
von Montagepunkten in einer der Bauelement-Zuführeinheiten angeordnet wird,
die sich auf der Seite befindet, auf der der Bediener steht, wobei
der Anordnungspositions-Bestimmungsschritt
von der Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung
ausgeführt
wird.
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Bei
dieser Konfiguration können
bei einer Bauelement-Montagevorrichtung, bei der mehrere Montageköpfe Bauelemente
kooperativ auf eine Leiterplatte montieren, nachdem die Anzahl von
Aufgaben der mehreren Montageköpfe
angeglichen worden ist, Bauelement-Kassetten für Bauelemente mit einer höheren Anzahl
von Montagepunkten auf der Seite angeordnet werden, auf der sich
der Bediener befindet. Im Allgemeinen laufen Bauelemente mit einer
höheren
Anzahl von Montagepunkten oft aus. Wenn die Bauelement-Kassetten für diese
Bauelemente auf der Bedienerseite angeordnet werden, kann durch
diese Anordnung das Austauschen von Bauelementen von dem Bediener
zügig durchgeführt werden,
und somit wird die Effizienz des von dem Bediener durchgeführten Austauschens
der Bauelemente verbessert.
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In
dem Bestimmungsschritt werden die Anordnungsposition für die Bauelement-Kassetten so bestimmt,
dass die Anzahl von Bauelement-Kassetten in einer der Bauelement-Zuführeinheiten,
die sich auf der Seite befindet, auf der der Bediener steht, relativ
höher ist.
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Vorzugsweise
ist die Bauelement-Montagevorrichtung eine Vorrichtung, die mehrere
Montageköpfe
enthält,
die die Bauelemente abwechselnd auf eine Leiterplatte montieren,
und jede der mehreren Bauelement-Zuführeinheiten ist so in der Bauelement-Montagevorrichtung
vorgesehen, dass sie einem der mehreren Montageköpfe entspricht. Der Bestimmungsschritt weist
Folgendes auf: einen Anzahl-von-Aufnahmedüsen-Erfassungsschritt zum Erfassen
der Anzahl von Aufnahmedüsen,
die die Bauelemente aufnehmen und in jedem der mehreren Montageköpfe vorgesehen
sind, wobei der Anzahl-von-Aufnahmedüsen-Erfassungsschritt von der Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung
ausgeführt
wird; einen Zuweisungsschritt zum Zuweisen der Bauelement-Kassetten
für zu montierende
Bauelemente zu einer der mehreren Bauelement-Zuführeinheiten so, dass ein Verhältnis der
Anzahl der Aufnahmedüsen
gleich einem Verhältnis
der Anzahl von Leiterplatten-Montagepunkten der
Bauelemente ist, wobei der Zuweisungsschritt von der Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung
ausgeführt
wird; und einen Anordnungspositions-Bestimmungsschritt zum Bestimmen der
Anordnungspositionen für
die Bauelement-Kassetten so, dass das Verhältnis der Anzahl der Aufnahmedüsen gleich
dem Verhältnis
der Anzahl der Leiterplatten-Montagepunkte der Bauelemente ist, und
so, dass die Anzahl der Bauelement-Kassetten in einer der Bauelement-Zuführeinheiten,
die sich auf der Seite befindet, auf der der Bediener steht, relativ höher ist,
wobei der Anordnungspositions-Bestimmungsschritt von der Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung
ausgeführt
wird.
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Wenn
die Anordnungspositionen für
die Bauelement-Kassetten so bestimmt werden, wie hier beschrieben,
kann der Bediener das Austauschen für eine höhere Anzahl von Arten von Bauelement-Kassetten
auf einmal durchführen.
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Die
Produktionseinrichtung ist eine Bauelement-Montagevorrichtung, die
Bauelement-Zuführeinheiten
nur auf einer Seite hat und die die Bauelemente auf die Leiterplatte
montiert. In dem Bestimmungsschritt wird die Seite mit den Bauelement-Zuführeinheiten
der Bauelement-Montagevorrichtung als die Seite bestimmt, auf der
der Bediener die Bauelement-Montagevorrichtung hauptsächlich bedient.
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Bei
dieser Konfiguration kann eine Bauelement-Montagevorrichtung, bei
der Bauelement-Zuführeinheiten
nur auf einer Seite vorgesehen sind, so angeordnet werden, dass
die Bauelement-Zuführeinheiten
zu der Bedienerseite ausgerichtet sind. Dadurch kann der Bediener
den Austausch von Bauelementen durchführen, ohne auf die Rückseite
der Bauelement-Montagevorrichtung zu gehen. Dadurch kann das Austauschen
von Bauelementen von dem Bediener zügig durchgeführt werden,
und somit wird die Effizienz des von dem Bediener durchgeführten Austauschens
der Bauelemente verbessert.
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Vorzugsweise
wird in dem Bestimmungsschritt die Anordnung von mehreren Produktionseinrichtungen
weiterhin als U-Form bestimmt, bei der sich der Bediener in der
Mitte befindet, während
eine Seite auf einer Innenseite der U-Form als die Seite bestimmt
wird, auf der der Bediener jede der Produktionseinrichtungen hauptsächlich bedient.
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Wenn
der Bediener in der Mitte der in U-Form gestalteten Produktionslinie
steht, werden die Bewegungsabstände
zu den einzelnen Montagegeräten
verringert. Wenn die Produktionslinie in U-Form gestaltet ist, können die
Seiten, auf denen sich die Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtungen
der einzelnen Produktionseinrichtungen befinden, zu der Bedienerseite
ausgerichtet werden. So kann der Bediener alle in U-Form angeordneten
Produktionsvorrichtungen gleichzeitig überwachen, indem er die Bildschirme
der Bedieneinheiten der einzelnen Produktionseinrichtungen beobachtet
und die Bedieneinheiten bedient. Dadurch wird die Belastung für den Bediener
beim Überwachen
jeder Produktionseinrichtung verringert.
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Außer der
Implementierung als Verfahren zum Bestimmen der Anordnung von Produktionseinrichtungen
mit den typischen Schritten kann die vorliegende Erfindung auch
als Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung mit
Mitteln, die aus den typischen Schritten bestehen, die Bestandteil
des Verfahrens zum Bestimmen der Anordnung von Produktionseinrichtungen
sind, oder alternativ als Programm implementiert werden, das einen
Computer die typischen Schritte ausführen lässt, die Bestandteil des Verfahrens
zum Bestimmen der Anordnung von Produktionseinrichtungen sind. Dann kann
dieses Programm natürlich über ein
Aufzeichnungsmedium, wie etwa eine CD-ROM, und ein Kommunikationsnetz,
wie etwa das Internet, verteilt werden.
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Wirkungen der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zum Bestimmen der Anordnung
von Produktionseinrichtungen zur Verfügung, das Bauelementanordnungspositionen
in einer Bauelement-Montagevorrichtung so bestimmen kann, dass die
Belastung für
den Bediener beim Bauelement-Austauschen und dergleichen so weit
wie möglich
verringert wird.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine Außenansicht,
die eine Konfiguration eines Elektronische-Bauelemente-Montagesystems nach einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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2 ist
eine schematische perspektivische Darstellung des in 1 gezeigten
Bauelemente-Montagesystems.
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3 ist
ein Ablaufdiagramm der Anordnungsverarbeitung für Produktionseinrichtungen,
die von einer Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung durchgeführt wird.
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4 ist
eine Außenansicht,
die eine Konfiguration einer Bauelement-Montagevorrichtung nach einer zweiten
Ausführungsform
zeigt.
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5 ist
eine Draufsicht, die die Hauptkonfiguration des Inneren der Bauelement-Montagevorrichtung
nach der zweiten Ausführungsform
zeigt.
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6 ist
eine schematische Darstellung, die die Lagebeziehung zwischen einem
Liniengruppen-Aufnahmekopf und einer Bauelement-Kassette zeigt.
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7 ist
ein Diagramm, das eine Bauelement-Montage beschreibt, die von einer
Bauelement-Montagevorrichtung nach der zweiten Ausführungsform
durchgeführt
wird.
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8 ist ein Diagramm, das die Bauelement-Montage
beschreibt, die von einer Bauelement-Montagevorrichtung nach der
zweiten Ausführungsform
durchgeführt
wird.
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9 ist
ein Blockdiagramm, das eine beispielhafte Konfiguration einer Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung
zeigt.
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10 ist
ein Diagramm, das ein Beispiel für Montagepunktdaten
zeigt.
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11 ist
ein Diagramm, das ein Beispiel für eine
Bauelement-Bibliothek zeigt.
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12 ist
ein Diagramm, das ein Beispiel für Montagevorrichtungsinformationen
zeigt.
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13 ist
ein Diagramm, das ein Beispiel für Anzahl-von-Montagepunkten-Informationen zeigt.
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14 ist
ein Ablaufdiagramm, das die Bestimmungsverarbeitung für eine Bauelement-Montagereihenfolge
und die Bauelementanordnungs-Bestimmungsverarbeitung für Bauelement-Zuführeinheiten
zeigt, die von einer Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung
durchgeführt werden.
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15 ist
ein Diagramm, das die Anordnungspositions-Bestimmungsverarbeitung für Bauelemente
beschreibt.
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16 ist
ein Diagramm, das ein Beispiel für Anzahl-von-Montagepunkten-Informationen zeigt.
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17 ist
ein Diagramm, das die Anordnungspositions-Bestimmungsverarbeitung für Bauelemente
beschreibt.
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18 ist
ein Diagramm, das die Beziehung des Abstands zwischen der Mittelposition
einer Leiterplatte und der normalen Stoppposition eines Liniengruppen-Aufnahmekopfes beim
Transport einer kleinen Leiterplatte beschreibt.
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19 ist
ein Diagramm, das die Beziehung des Abstands zwischen der Mittelposition
einer Leiterplatte und der normalen Stoppposition eines Liniengruppen-Aufnahmekopfes beim
Transport einer großen
Leiterplatte beschreibt.
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20 ist
eine Außenansicht
einer Bauelement-Montagevorrichtung nach einer dritten Ausführungsform,
schräg
von vorn gesehen.
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21 ist
eine Draufsicht, die eine Hauptkonfiguration des Inneren einer Bauelement-Montagevorrichtung
nach der dritten Ausführungsform zeigt.
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22 ist
ein Ablaufdiagramm, das die Bestimmungsverarbeitung für eine Bauelement-Montagereihenfolge
und die Bauelementanordnungs-Bestimmungsverarbeitung für eine Bauelement-Zuführeinheit
zeigt, die für
eine Bauelement-Montagevorrichtung nach der dritten Ausführungsform
von einer Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung durchgeführt werden.
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23 ist
ein Diagramm, das die Änderung der
Anzahl-von-Montagepunkten-Informationen
beschreibt.
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24 ist
ein Diagramm, das die Anordnungspositions-Bestimmungsverarbeitung für Bauelemente
beschreibt.
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25 ist
eine schematische perspektivische Darstellung eines Elektronische-Bauelemente-Montagesystems
nach einer vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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26 ist
eine Außenansicht
einer Bauelement-Montagevorrichtung nach der vierten Ausführungsform,
schräg
von vorn gesehen.
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27 ist
eine schematische Darstellung, die die Lagebeziehung zwischen einer
Bauelement-Zuführeinheit
und einem Rotationskopf zeigt.
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28 ist
ein Diagramm, das die Lagebeziehung zwischen einem Rotationskopf,
einer Leiterplatte und einer Bauelement-Zuführeinheit schematisch darstellt.
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29 ist
ein Diagramm, das die Anordnungspositions-Bestimmungsverarbeitung für Bauelemente
beschreibt.
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Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen
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Nachstehend
wird ein Elektronische-Bauelemente-Montagesystem nach Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschrieben.
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Erste Ausführungsform
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1 ist
eine Außenansicht,
die eine Konfiguration eines Elektronische-Bauelemente-Montagesystems zeigt. 2 ist
eine schematische Darstellung des in 1 gezeigten
Bauelemente-Montagesystems, von oben gesehen.
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Das
Elektronische-Bauelemente-Montagesystem 10 ist ein System,
bei dem eine Leiterplatte aus einer Produktionseinrichtung genommen
wird, die sich vor einer nachgelagerten Produktionseinrichtung befindet,
sodass eine mit elektronischen Bauelementen bestückte Leiterplatte hergestellt
wird, bei der elektronische Bauelemente auf beide Seiten der Leiterplatte
montiert sind. Das Elektronische-Bauelemente-Montagesystem 10 weist,
von vorn gesehen, Folgendes auf: einen Vorratsbehälter 100,
eine Lotdruckvorrichtung 112, einen Förderer 114, eine Klebstoff-Auftragsvorrichtung 116,
eine Bauelement-Montagevorrichtung 120,
eine Bauelement-Montagevorrichtung 140, einen Förderer 150,
einen Aufschmelzofen 152, einen Förderer 154, eine Leiterplatten-Wendevorrichtung 156,
eine Lotdruckvorrichtung 158, einen Förderer 160, eine Klebstoff-Auftragsvorrichtung 162,
eine Bauelement-Montagevorrichtung 170, eine Bauelement-Montagevorrichtung 180,
einen Förderer 182,
einen Aufschmelzofen 190 und einen Vorratsbehälter 192.
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Die
Vorratsbehälter 100 und 192 sind
Vorrichtungen, die Leiterplatten vorrätig halten. Der Vorratsbehälter 100 befindet
sich am vordersten Ende der Produktionslinie, während sich der Vorratsbehälter 192 am
hintersten Ende der Produktionslinie befindet. Das heißt, der
Vorratsbehälter 100 hält Leiterplatten
vorrätig,
auf die noch keine Bauelemente montiert sind, während der Vorratsbehälter 192 fertige
Leiterplatten vorrätig
hält, auf
die bereits Bauelemente montiert sind.
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Die
Lotdruckvorrichtungen 112 und 158 sind Vorrichtungen,
die Lot auf die Oberfläche
einer Leiterplatte drucken. An den Vorderseiten der Lotdruckvorrichtungen 112 und 158 sind
eine Bedieneinheit 113 bzw. 159 zum Bedienen der
Lotdruckvorrichtungen vorgesehen.
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Die
Förderer 114, 150, 154, 160 und 182 sind Vorrichtungen,
die Leiterplatten befördern.
Die Klebstoff-Auftragsvorrichtungen 116 und 162 sind
Vorrichtungen, die Klebstoff auf die Leiterplatten auftragen.
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Die
Aufschmelzöfen 152 und 190 sind
Vorrichtungen, die eine mit Bauelementen bestückte Leiterplatte 20 erwärmen und
dadurch das Lot oder dergleichen aufschmelzen, um die Bauelemente
auf der Leiterplatte zu befestigen. An den Vorderseiten der Aufschmelzöfen 152 und 190 sind
eine Bedieneinheit 153 bzw. 191 zum Bedienen der
Aufschmelzöfen
vorgesehen.
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Bei
der in der Figur gezeigten Konfiguration des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems 10 sind
die Produktionseinrichtungen in U-Form angeordnet. Ein Bediener 200 steht
in der Mitte (an der Innenseite des U) des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems 10.
Nachstehend wird die Innenseite des U, das heißt, die Seite, auf der der
Bediener 200 steht, als „Innenseite des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems 10" bezeichnet. Außerdem wird
die Außenseite
des U als „Außenseite
des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems 10" bezeichnet.
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Wenn
die Produktionseinrichtungen in Form eines U angeordnet sind, müssen die
Bedieneinheiten der einzelnen Produktionseinrichtungen zur Innenseite
des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems 10 ausgerichtet
sein. Das heißt,
die Bedieneinheit 113 zum Bedienen der Lotdruckvorrichtung 112,
die Bedieneinheit 117 zum Bedienen der Klebstoff-Auftragsvorrichtung 116,
die Bedieneinheit 127a zum Bedienen der Bauelement-Montagevorrichtung 120,
die Bedieneinheit 141a zum Bedienen der Bauelement-Montagevorrichtung 140 und
die Bedieneinheit 153 zum Bedienen des Aufschmelzofens 152 sind
zur Innenseite des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems 10 ausgerichtet.
Außerdem
sind auch die Bedieneinheit 159 zum Bedienen der Lotdruckvorrichtung 158,
die Bedieneinheit 163 zum Bedienen der Klebstoff-Auftragsvorrichtung 162,
die Bedieneinheit 171a zum Bedienen der Bauelement-Montagevorrichtung 170,
die Bedieneinheit 181a zum Bedienen der Bauelement-Montagevorrichtung 180 und
die Bedieneinheit 191 zum Bedienen des Aufschmelzofens 190 zur
Innenseite des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems 10 ausgerichtet.
Dadurch kann der Bediener die einzelnen Produktionseinrichtungen
bedienen, ohne sich zur Außenseite
des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems 10 zu bewegen.
Hier ist jeweils an der Vorder- und Rückseite der Bauelement-Montagevorrichtungen 120, 140, 170 und 180 eine
Bedieneinheit vorgesehen, damit Bauelemente von beiden Seiten der
Bauelement-Montagevorrichtung zugeführt werden können. Das
heißt,
es ist auf jeder Seite eine Bedieneinheit vorgesehen, damit der
Bediener 200 die Position angeben kann, zu der Bauelemente zugeführt werden
sollen, wenn er die Bauelemente zu der Bauelement-Montagevorrichtung
zuführen soll.
Daher erkennt der Bediener 200 problemlos die Position,
zu der die Bauelemente zugeführt
werden sollen, wenn er den in der Bedieneinheit enthaltenen Bildschirm
beobachtet.
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Diese
Anordnung in U-Form ist ein Beispiel für eine Anordnung von Produktionseinrichtungen, die
durch Bestimmen der Seite bestimmt wird, auf der der Bediener die
Produktionseinrichtungen hauptsächlich
bedient. Hier kann, abgesehen von der vorgenannten Seite mit der
Bedieneinheit, die „Seite,
auf der der Bediener die Produktionseinrichtungen hauptsächlich bedient", beispielsweise
eine Seite mit einer Bauelement-Zuführeinheit für das Austauschen von Bauelement-Kassetten,
Warten/Instandsetzen und dergleichen sein. Das hier erwähnte Wort „hauptsächlich" bezeichnet eine
höhere
Bedienungshäufigkeit.
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Nachdem
elektronische Bauelemente von den Produktionseinrichtungen, die
von der Lotdruckvorrichtung 112 bis zum Aufschmelzofen 152 reichen,
auf die Vorderseite einer in dem Vorratsbehälter 100 untergebrachten
Leiterplatte 20 montiert worden sind, wird die Leiterplatte 20 von
dem Förderer 154 zu
der Leiterplatten-Wendevorrichtung 156 befördert. Die
Leiterplatten-Wendevorrichtung 156 kehrt die Seiten der
Leiterplatte 20 um. Nachdem dann elektronische Bauelemente
von den Produktionseinrichtungen, die von der Lotdruckvorrichtung 158 bis
zum Aufschmelzofen 190 reichen, auf die Rückseite
der Leiterplatte 20 montiert worden sind, wird die mit
den elektronischen Bauelementen bestückte Leiterplatte in dem Vorratsbehälter 192 untergebracht.
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Hier
sind die Bauelement-Montagevorrichtungen 120, 140, 170 und 180 mit
der Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 verbunden.
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Die
Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 ist
ein Computer, der die Verarbeitung des Bestimmens der Seite durchführt, auf
der der Bediener die Produktionseinrichtungen hauptsächlich bedient.
Außer
der Anordnung der Produktionseinrichtungen bestimmt der Computer insbesondere
auch die Anordnung der Bauelement-Kassetten, die Reihenfolge für die Bauelemente
und dergleichen. Das heißt,
die Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 führt die
Verarbeitung des Bestimmens der Montagereihenfolge für die Bauelemente
auf die Leiterplatte 20, des Bestimmens von Positionen
für die
Zuführung
der Bauelemente zu jeder Bauelement-Montagevorrichtung und dergleichen durch,
wie später
bei einer Ausführungsform
beschrieben wird. Hier kann die Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 anstelle
des „Bestimmens
der Montagereihenfolge" und
des „Bestimmens
der Zuführpositionen
für die
Bauelemente" eine „Optimierung
der Montagereihenfolge" und
eine „Optimierung der
Zuführpositionen
für die
Bauelemente" durchführen. Alternativ
kann die Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 eine
Bestimmung oder Optimierung der Montagereihenfolge oder der Anordnungspositionen
für die
Bauelemente so durchführen,
dass die Montagezeit für
die Bauelemente verkürzt
wird. Außerdem
kann die Funktion der Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 in
einer einzelnen Produktionseinrichtung (z. B. den Bauelement-Montagevorrichtungen)
vorgesehen werden.
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Nachstehend
wird die Verarbeitung des Anordnens der Produktionseinrichtungen
durch die Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 beschrieben. 3 ist
ein Ablaufdiagramm der Verarbeitung des Anordnens von Produktionseinrichtungen,
die von der Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 durchgeführt wird.
Die Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 detektiert
die Position des Bedieners zu den Produktionseinrichtungen (S1).
Dann bestimmt die Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 aufgrund
der Position des Bedieners zu den Produktionseinrichtungen die Seite,
auf der der Bediener hauptsächlich
arbeitet, und bestimmt dann die Anordnung der Produktionseinrichtungen
(S2).
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Zunächst wird
der Verarbeitung des Erkennens der Bediener-Position (S1) beschrieben.
Der Bediener kann beispielsweise über die an jeder Produktionseinrichtung
vorgesehene Bedieneinheit die Seite eingeben, auf der sich der Bediener
befindet. Dann können
die Informationen an die Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 gesendet
werden. Alternativ kann die Seite, auf der sich der Bediener befindet,
in Bezug auf die Produktionseinrichtungen über ein tragbares Endgerät, das der
Bediener besitzt, eingegeben werden. Dann können die Informationen an die
Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 gesendet
werden. Weiterhin kann die Position eines tragbaren Endgeräts unter
Verwendung des Satellitennavigationssystems (GPS) oder dergleichen
automatisch erfasst werden, sodass die Seite, auf der sich der Bediener
befindet, in Bezug auf die Produktionseinrichtungen detektiert werden kann.
Dann kann des Detektionsergebnis an die Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 gesendet
werden. Außerdem
kann die Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 die
Häufigkeit
der Eingaben des Bedieners über
die an der Vorderseite der Produktionseinrichtungen vorgesehenen
Bedieneinheiten und die Häufigkeit
der Eingaben des Bedieners über die
an der Rückseite
vorgesehenen Bedieneinheiten ermitteln und vergleichen. Dann kann
festgestellt werden, dass sich der Bediener auf der Seite mit der höheren Bedienhäufigkeit
befindet. Und wenn die Produktionseinrichtung eine Bauelement-Montagevorrichtung
ist, können
die Häufigkeit
des Austauschens von Bauelement-Kassetten an der vorderen Bauelement-Zuführeinheit
und die Häufigkeit
des Austauschens von Bauelement-Kassetten an der hinteren Bauelement-Zuführeinheit
ermittelt und miteinander verglichen werden. Dann kann festgestellt werden,
dass sich der Bediener auf der Seite mit der höheren Häufigkeit des Austauschens von
Bauelement-Kassetten befindet.
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Nachstehend
wird die Verarbeitung des Bestimmens der Anordnung der Produktionseinrichtungen
(S2) beschrieben. Damit beispielsweise bei einer Produktionseinrichtung,
bei der eine Bedieneinheit nur auf einer Seite vorgesehen ist, die
Anordnung so gewählt
wird, dass die Seite mit der Bedieneinheit zu der Seite, auf der
sich der Bediener befindet, ausgerichtet wird, kann die Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 eine
entsprechende Ansage machen oder alternativ eine Anzeige auf dem
Bildschirm der Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 vornehmen. Und
wenn die Produktionseinrichtung eine Bauelement-Montagevorrichtung
ist, bei der Bauelement-Zuführeinheiten
an der Vorder- und Rückseite vorgesehen
sind, kann die Anordnung der Bauelement-Kassetten so bestimmt werden,
dass das Austauschen der Bauelement-Kassetten bei der Bauelement-Zuführeinheit
auf der Seite, auf der sich der Bediener befindet, häufiger erfolgt.
Diese Verarbeitung des Bestimmens der Anordnung von Bauelement-Kassetten
wird später
bei der zweiten und dritten Ausführungsform
beschrieben. Damit in dem Fall, dass die Produktionseinrichtung
eine Bauelement-Montagevorrichtung ist, bei der die Bauelement-Zuführeinheit
nur auf einer Seite vorgesehen ist, die Anordnung so gewählt wird,
dass die Seite mit der Bauelement-Zuführeinheit
zu der Seite, auf der sich der Bediener befindet, ausgerichtet wird,
kann die Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 eine
entsprechende Ansage machen oder alternativ eine Anzeige auf dem
Bildschirm der Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 vornehmen.
Einzelheiten dieser Anordnungsverarbeitung für eine Bauelement-Montagevorrichtung
werden in einer vierten Ausführungsform
beschrieben.
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Hier
kann bei Produktionseinrichtungen (z. B. einer Bauelement-Montagevorrichtung),
bei der Bedieneinheiten an der Innenseite und der Außenseite
des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems 10 vorgesehen
sind, die Anordnung der Produktionseinrichtungen so gewählt werden,
dass die Seite, auf der sich eine Bedieneinheit befindet, die von dem
Bediener hauptsächlich
bedient wird, zu der Seite angeordnet wird, auf der sich der Bediener
befindet, das heißt,
zur Innenseite des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems 10.
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Wie
vorstehend dargelegt, ist bei dieser Ausführungsform die Produktionslinie
in U-Form gestaltet. Dadurch werden Bewegungsabstände zu den einzelnen
Montagevorrichtungen verringert, wenn der Bediener in der Mitte
steht. Außerdem
werden, wenn die Produktionslinie in U-Form gestaltet ist, die Vorderseite
der Produktionseinrichtungen in der Produktionslinie, die Bauelemente
auf die Vorderseite einer Leiterplatte montieren, und die Vorderseite
der Produktionseinrichtungen in der Produktionslinie, die Bauelemente
auf die Rückseite
der Leiterplatte montieren, zu der Innenseite des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems
ausgerichtet. So kann der Bediener durch Beobachten der Bildschirme
der Bedieneinheiten der einzelnen Produktionseinrichtungen und durch
Bedienen der Bedieneinheiten beide Linien gleichzeitig überwachen.
Dadurch wird die Belastung für
den Bediener beim Überwachen
jeder Produktionseinrichtung verringert.
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Zweite Ausführungsform
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Nachstehend
wird ein Bauelemente-Montagesystem nach einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beschrieben. Das Elektronische-Bauelemente-Montagesystem nach
der zweiten Ausführungsform
hat eine Konfiguration, die der des in den 1 und 2 gezeigten
Elektronische-Bauelemente-Montagesystems 10 ähnlich ist. Die
Konfiguration der Bauelement-Montagevorrichtungen 120, 140, 170 und 180 ist
jedoch so, wie vorstehend beschrieben.
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4 ist
eine Außenansicht,
die eine Konfiguration der Bauelement-Montagevorrichtung 120 zeigt.
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Die
Bauelement-Montagevorrichtung 120 weist zwei Teileinrichtungen
(vordere Teileinrichtung 120a und hintere Teileinrichtung 120b)
auf, die die Bauelement-Montage kooperativ (oder alternativ abwechselnd)
durchführen.
Die vordere Teileinrichtung 120a weist Folgendes auf: zwei
Bauelement-Zuführeinheiten 124a und 125a,
die aus einer Anordnung von Bauelement-Kassetten 123 bestehen,
die jeweils ein Bauelement-Band aufnehmen; einen Liniengruppen-Aufnahmekopf 121 mit
mehreren Aufnahmedüsen
(die nachstehend gelegentlich einfach als „Düsen" bezeichnet werden), die elektronische
Bauelemente aus den Bauelement-Kassetten 123 aufnehmen
können
und sie auf eine Leiterplatte 20 montieren können; einen
Träger 122,
an dem der Liniengruppen-Aufnahmekopf 121 angebracht ist;
und eine Bauelement-Erkennungskamera 126, die den Aufnahmezustand
der von dem Liniengruppen-Aufnahmekopf 121 aufgenommenen
Bauelemente zweidimensional oder dreidimensional kontrolliert. Die
hintere Teileinrichtung 120b hat eine Konfiguration, die der
der vorderen Teileinrichtung 120a ähnlich ist. Hier hat die hintere
Teileinrichtung 120b eine Magazin-Zuführeinheit 128 zum
Zuführen
von Magazin-Bauelementen. In Abhängigkeit
von der Teileinrichtung sind jedoch die Magazin-Zuführeinheit 128 und
dergleichen in einigen Fällen
nicht vorgesehen.
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Hier
bezeichnet das „Bauelement-Band" ein Band (Trägerband),
auf dem mehrere Bauelemente der gleichen Art angeordnet sind. Dieses
Band wird in einem auf eine Spule (Zuführspule) oder dergleichen aufgewickelten
Zustand zugeführt
und wird hauptsächlich
zum Zuführen
von Bauelementen, die eine vergleichsweise kleine Größe haben
und als Chip-Bauelemente bezeichnet werden, zu einer Bauelement-Montagevorrichtung
verwendet.
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Insbesondere
ist die Bauelement-Montagevorrichtung 120 eine Montagevorrichtung,
die sowohl die Funktion einer Bauelement-Montagevorrichtung, die
als Schnellmontagegerät
bezeichnet wird, als auch die Funktion einer Bauelement-Montagevorrichtung
hat, die als Multifunktionsmontagegerät bezeichnet wird. Das Schnellmontagegerät bezeichnet in
der Regel eine Vorrichtung, die elektronische Bauelemente von 10
mm × 10
mm oder kleiner mit einer Geschwindigkeit von 0,1 Sekunden o. Ä. montiert und
durch hohe Produktivität
gekennzeichnet ist. Das Multifunktionsmontagegerät bezeichnet eine Vorrichtung,
die große
elektronische Bauelemente von 10 mm × 10 mm oder größer, unregelmäßig gestaltete Bauelemente,
wie etwa Schalter und Verbinder, und IC-Bauelemente, wie etwa Quad
Flat Packages (QFP) und Ball Grid Arrays (BGA), montiert.
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Das
heißt,
die Bauelement-Montagevorrichtung 120 ist so gestaltet,
dass sie fast alle Arten von elektronischen Bauelementen montieren
kann (der Bereich der zu montierenden Bauelemente reicht von einem
Chip-Widerstand mit 0,4 mm × 0,2
mm bis zu einem 200-mm-Verbinder). Das heißt, wenn lediglich eine erforderliche
Anzahl von Bauelement-Montagevorrichtungen 120 vorgesehen
ist, kann eine Montagelinie errichtet werden.
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Hier
ist die Konfiguration der Bauelement-Montagevorrichtungen 140, 170 und 180 der Konfiguration
der Bauelement-Montagevorrichtung 120 ähnlich. Daher wird die detaillierte
Beschreibung hier nicht wiederholt.
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5 ist
eine Draufsicht, die die Hauptkonfiguration des Inneren der Bauelement-Montagevorrichtung 120 zeigt.
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Die
Bauelement-Montagevorrichtung 120 weist in ihrem Inneren
Folgendes auf: Teileinrichtungen, die in Transportrichtung der Leiterplatte 20 (Richtung
der X-Achse) angeordnet sind; und Teileinrichtungen, die in Vorwärts- und
Rückwärtsrichtung (Richtung
der Y-Achse) der Bauelement-Montagevorrichtung 120 angeordnet
sind. Insgesamt weist die Bauelement-Montagevorrichtung 120 vier
Teileinrichtungen 130a, 132a, 130b und 132b auf.
Hier weist die in 4 gezeigte Bauelement-Montagevorrichtung 120 zwei
Teileinrichtungen auf. Bei der in 5 gezeigten
Bauelement-Montagevorrichtung 120 ist jedoch die Innenkonfiguration
zur Vereinfachung der Beschreibung für den Fall gezeigt, dass zwei
Bauelement-Montagevorrichtungen, die in 4 gezeigt
sind, in Transportrichtung der Leiterplatte 20 verbunden
sind. Diese werden nachstehend beschrieben.
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Die
in Richtung der X-Achse angeordneten Teileinrichtungen (130a/132a und 130b/132b)
sind voneinander unabhängig
und können
daher voneinander verschiedene Montage-Arbeiten gleichzeitig ausführen. Die
Teileinrichtungen (130a/132b und 132b/130b)
sind ebenfalls voneinander unabhängig und
können
daher voneinander verschiedene Montage-Arbeiten gleichzeitig durchführen. Andererseits kooperieren
die Teileinrichtungen (130a/130b und 132a/132b),
die in der Vorwärts-
und Rückwärtsrichtung
(in Richtung der Y-Achse)
einander gegenüberliegen,
miteinander, damit sie Montage-Arbeiten an einer Leiterplatte durchführen können. In
der nachstehenden Beschreibung werden die Teileinrichtungen 130a und 130b kollektiv
als „linke
Teileinrichtung 120c" bezeichnet,
während
die Teileinrichtungen 132a und 132b kollektiv
als „rechte
Teileinrichtung 120d" bezeichnet
werden. Das heißt,
in jeder Teileinrichtung der linken Teileinrichtung 120c und
der rechten Teileinrichtung 120d führen zwei Liniengruppen-Aufnahmeköpfe 121 Bauelement-Montage-Arbeiten
an einer Leiterplatte 20 kooperativ durch.
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Die
Teileinrichtungen 130a, 132a, 130b und 132b sind
jeweils mit einem Träger 122,
einem Liniengruppen-Aufnahmekopf 121 und einer Bauelement-Zuführeinheit 124a, 125a, 124b bzw. 125b versehen.
Weiterhin ist an der Bauelement-Montagevorrichtung 120 ein
Paar Schienen 129 für
den Transport der Leiterplatte 20 zwischen der vorderen
und der hinteren Teileinrichtung vorgesehen.
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Die
Schienen 129 bestehen aus einer festen Schiene 129a und
einer beweglichen Schiene 129b. Die Position der festen
Schiene 129a wird vorher festgelegt, während die bewegliche Schiene 129b in Richtung
der Y-Achse entsprechend der Länge
der in Richtung der Y-Achse beförderten
Leiterplatte 20 verschoben werden kann.
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Hier
sind die Bauelement-Erkennungskamera 126, die Magazin-Zuführeinheit 128 und
dergleichen keine wesentlichen Teile der vorliegenden Erfindung.
Daher sind sie in der Figur nicht dargestellt.
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Der
Träger 122 ist
ein starrer Körper,
der in Richtung der X-Achse verläuft,
und kann auf einem Gleis (nicht dargestellt) bewegt werden, das
in Richtung der Y-Achse (senkrecht zur Transportrichtung der Leiterplatte 20)
vorgesehen ist, wobei die Parallelität zur Richtung der X-Achse
aufrechterhalten wird. Außerdem
gestattet es der Träger 122 dem
an dem Träger 122 angebrachten
Liniengruppen-Aufnahmekopf 121, sich entlang dem Träger 122,
das heißt,
in Richtung der X-Achse, zu bewegen. Durch die eigene Bewegung in
Richtung der y-Achse und die Bewegung des Liniengruppen-Aufnahmekopfes 121,
der sich in Verbindung mit der vorgenannten Bewegung in Richtung
der Y-Achse bewegt, kann sich der Liniengruppen-Aufnahmekopf 121 in
der XY-Ebene frei bewegen. Außerdem
sind mehrere Motoren, wie etwa Motoren (nicht dargestellt) zum Antreiben der
Liniengruppen-Aufnahmeköpfe 121,
in dem Träger 122 vorgesehen.
Diese Motoren und dergleichen werden über den Träger 122 mit elektrischem
Strom versorgt.
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6 ist
eine schematische Darstellung, die die Lagebeziehung zwischen einem
Liniengruppen-Aufnahmekopf 121 und einer Bauelement-Kassette 123 zeigt.
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Der
Liniengruppen-Aufnahmekopf 121 kann mit mehreren Aufnahmedüsen 121a bis 121b versehen
sein und kann elektronische Bauelemente in einer Anzahl, die im
Idealfall gleich der maximalen Anzahl von Aufnahmedüsen ist,
gleichzeitig aus den einzelnen Bauelement-Kassetten 123 aufnehmen (durch
einmalige Wiederholung des Absenkens und Anhebens).
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Der
Liniengruppen-Aufnahmekopf 121 kann sich entlang dem Träger 122 bewegen.
Diese Bewegung erfolgt durch Antreiben mit einem Motor (nicht dargestellt).
Auch das Absenken und Anheben beim Aufnehmen und Halten der elektronischen
Bauelemente und das Montieren der gehaltenen elektronischen Bauelemente
auf die Leiterplatte 20 erfolgen durch Antreiben mit einem
Motor.
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Die 7 und 8 sind Diagramme, die die Bauelement-Montage
beschreiben, die von einer Bauelement-Montagevorrichtung 120 durchgeführt wird.
Hierbei ist in den 7 und 8 nur
die linke Teileinrichtung 120c dargestellt. Die rechte
Teileinrichtung 120d arbeitet jedoch ähnlich, um Bauelemente zu montieren.
Daher wird in den 7 und 8 die rechte
Teileinrichtung weggelassen.
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Wie
in 7 gezeigt, wiederholt der Liniengruppen-Aufnahmekopf 121 der
Teileinrichtung 130b abwechselnd drei Arten von Operationen,
und zwar das Aufnehmen der Bauelemente aus der Bauelement-Zuführeinheit 124b,
das Erkennen der aufgenommenen Bauelemente unter Verwendung der Bauelement-Erkennungskamera 126 und
das Montieren der erkannten Bauelemente auf die Leiterplatte 20,
und montiert dadurch die Bauelemente auf die Leiterplatte 20.
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Hier
wiederholt der Liniengruppen-Aufnahmekopf 121 der Teileinrichtung 130a die
drei Arten von Operationen, also Aufnehmen, Erkennen und Montieren,
in ähnlicher
Weise abwechselnd und montiert dadurch die Bauelemente auf die Leiterplatte 20.
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Wenn
hierbei die beiden Liniengruppen-Aufnahmeköpfe 121 das Montieren
der Bauelemente gleichzeitig durchführen, montieren die beiden
Liniengruppen-Aufnahmeköpfe 121 die
Bauelemente durch koordiniertes Arbeiten auf die Leiterplatte 20, um
eine Kollision zwischen den Liniengruppen-Aufnahmeköpfen 121 zu
vermeiden. Insbesondere wenn, wie in 8(a) gezeigt,
der Liniengruppen-Aufnahmekopf 121 der Teileinrichtung 130b das Montieren
durchführt,
führt der
Liniengruppen-Aufnahmekopf 121 der Teileinrichtung 130a das
Aufnehmen und das Erkennen durch. Wenn im Gegensatz dazu, wie in 8(b) gezeigt, der Liniengruppen-Aufnahmekopf 121 der
Teileinrichtung 130a das Montieren durchführt, führt der
Liniengruppen-Aufnahmekopf 121 der Teileinrichtung 130b das
Aufnehmen und das Erkennen durch. Auf diese Weise kann, wenn die
beiden Liniengruppen-Aufnahmeköpfe 121 das
Montieren abwechselnd durchführen,
eine Kollision zwischen den Liniengruppen-Aufnahmeköpfen 121 vermieden
werden. Hier kann, wenn im Idealfall während der Zeit, in der das
Montieren von einem Liniengruppen-Aufnahmekopf 121 durchgeführt wird, das
Aufnehmen und das Erkennen durch den anderen Liniengruppen-Aufnahmekopf 121 beendet
werden, das von dem anderen Liniengruppen-Aufnahmekopf 121 durchzuführende Montieren
ohne Verzögerung
zu dem Zeitpunkt begonnen werden, zu dem das Montieren durch einen
der Liniengruppen-Aufnahmeköpfe 121 beendet
worden ist. Dadurch wird die Produktionsleistung verbessert.
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9 ist
ein Blockdiagramm, das eine beispielhafte Konfiguration einer Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 nach
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, das heißt, der in 1 gezeigten
Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300,
zeigt. Die Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 ist
ein Computer zum Durchführen
der Verarbeitung des Bestimmens einer Reihenfolge des Montierens
von Bauelementen auf die Leiterplatte 20 für jede Bauelement-Montagevorrichtung
und des Bestimmens von Bauelement-Zuführpositionen für jede Bauelement-Montagevorrichtung
und weist eine Rechensteuereinheit 301, eine Anzeige-Einheit 302,
eine Eingabe-Einheit 303, eine Speichereinheit 304,
eine Programmspeichereinheit 305, eine Kommunikationsschnittstelleneinheit 306 und
eine Datenbank-Einheit 307 auf. Wie nachstehend beschrieben, bestimmt
die Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 die
Anordnung von Bauelement-Kassetten so, dass die Häufigkeit von
Operationen (die Häufigkeit
des Austauschens von Bauelement-Kassetten), die von dem Bediener ausgeführt werden,
bei der Bauelement-Zuführeinheit
höher ist,
die sich auf der Seite befindet, auf der der Bediener steht.
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Die
Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 wird
mit einem Universalrechnersystem, wie etwa einem Personal Computer, implementiert,
der ein erfindungsgemäßes Bestimmungsprogramm
abarbeitet. Wenn die Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 nicht
mit der Bauelement-Montagevorrichtung 120 verbunden
ist, dient sie auch als unabhängiger
Simulator (Mittel zum Bestimmen der Reihenfolge der Bauelement-Montage).
Hier kann die Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung
in der Bauelement-Montagevorrichtung
installiert werden.
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Die
Rechensteuereinheit 301 ist eine Zentraleinheit (CPU),
ein numerischer Prozessor oder dergleichen. Entsprechend einem Befehl
von einem Bediener oder dergleichen lädt die Rechensteuereinheit 301 ein
benötigtes
Programm aus der Bestimmungsprogramm-Speichereinheit 305 in
die Speichereinheit 304 und arbeitet es ab, um die einzelnen Einheiten 302 bis 307 entsprechend
dem Abarbeitungsergebnis zu steuern.
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Die
Anzeige-Einheit 302 ist eine Katodenstrahlröhre (CRT),
eine Flüssigkristalfanzeige
(LCD) oder dergleichen, während
die Eingabe-Einheit 303 eine Tastatur, Maus und dergleichen
ist. Diese Einheiten werden für
interaktive Operationen oder dergleichen zwischen der Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 und
einem Bediener unter Steuerung der Rechensteuereinheit 301 verwendet.
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Die
Kommunikationsschnittstelleneinheit 306 ist ein LAN-Adapter
(LAN: lokales Netzwerk) oder dergleichen und wird zur Kommunikation
und dergleichen zwischen der Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 und
der Bauelement-Montagevorrichtung 120 verwendet.
Die Speichereinheit 304 ist ein Schreib-Lese-Speicher (RAM)
oder dergleichen, der einen Arbeitsbereich für die Rechensteuereinheit 301 bereitstellt.
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Die
Datenbank-Einheit 307 ist eine Festplatte oder dergleichen,
die beispielsweise Folgendes speichert: Eingabedaten (wie etwa die
Montagepunktdaten 307a, die Bauelement-Bibliothek 307b, die
Montagevorrichtungsinformationen 307c und die Anzahl-von-Montagepunkten-Informationen 307d), die
für die
vorstehende Bestimmungsverarbeitung verwendet werden, die von der
Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 durchgeführt wird;
und Montagepunktdaten und Bauelementanordnungsdaten, die durch die
Bestimmungsverarbeitung erzeugt werden.
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Die 10 bis 13 sind
Diagramme, die ein Beispiel für
die Montagepunktdaten 307a, die Bauelement-Bibliothek 307b,
die Montagevorrichtungsinformationen 307c bzw. die Anzahl-von-Montagepunkten-Informationen 307d zeigen.
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Die
Montagepunktdaten 307a sind eine Gruppe von Informationen,
die die Montagepunkte für
alle zu montierenden Bauelemente angeben. Wie in 10 gezeigt,
umfasst ein Montagepunkt pi einen Bauelement-Typ ci, eine X-Koordinate
xi, eine Y-Koordinate
yi und Steuerdaten i. Hier entspricht der Bauelement-Typ der Bezeichnung
des Bauelements in der in 11 gezeigten
Bauelement-Bibliothek 307b. Die X-Koordinate und die Y-Koordinate
sind die Koordinaten des Montagepunkts (Koordinaten, die eine bestimmte
Position auf der Leiterplatte angeben). Die Steuerdaten sind Beschränkungsinformationen,
die die Montage des Bauelements betreffen (wie etwa die Art der
Aufnahmedüse,
die verwendet werden kann, und die höchste Transportgeschwindigkeit
des Liniengruppen-Aufnahmekopfes 121). Schließlich sind
hier die zu erfassenden NC-Daten (NC: numerische Steuerung) eine
Folge von Montagepunkten, die einen Linientakt minimiert.
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Die
Bauelement-Bibliothek 307b ist eine Bibliothek, die von
Sammel-Informationen
erzeugt wird, die für
jeden der Bauelement-Typen spezifisch sind, die von der Bauelement-Montagevorrichtung 120 verarbeitet
werden können.
Wie in 11 gezeigt, enthält die Bauelement-Bibliothek 307b für jeden
Bauelement-Typ eine Bauelement-Größe, einen Takt (der Takt, der
für einen
Bauelement-Typ unter einer bestimmten Bedingung spezifisch ist)
und weitere Beschränkungsinformationen
(wie etwa die Art der Aufnahmedüse,
die verwendet werden kann, das von der Bauelement-Erkennungskamera 126 verwendete Erkennungsverfahren
und das maximale Geschwindigkeitsverhältnis der Liniengruppen-Aufnahmeköpfe 121).
Hier ist in der Figur aus praktischen Gründen auch das äußere Erscheinungsbild
der Bauelemente verschiedener Bauelement-Typen gezeigt.
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Die
Montagevorrichtungsinformationen 307c sind Informationen,
die die Konfiguration der Vorrichtungen, die vorgenannten Beschränkungen
und dergleichen für
alle Teileinrichtungen angeben, die die Produktionslinie bilden.
Wie in 12 gezeigt, umfassen die Montagevorrichtungsinformationen 307c Folgendes:
Kopf-Informationen zu der Art des Liniengruppen-Aufnahmekopfes 121,
das heißt,
beispielsweise zu der Anzahl von Aufnahmedüsen, die in dem Liniengruppen-Aufnahmekopf 121 vorgesehen
sind; Düsen-Informationen, die
beispielsweise die Art der Aufnahmedüsen betreffen, die an dem Liniengruppen-Aufnahmekopf 121 angebracht
werden können; Kassetten-Informationen,
die beispielsweise die maximale Anzahl von Bauelement-Kassetten 123 betreffen;
und Magazin-Informationen,
die beispielsweise die Anzahl von Magazinen betreffen, die in der Magazin-Zuführeinheit 128 gehalten
werden.
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Die
Anzahl-von-Montagepunkten-Informationen 307d werden jeweils
für die
linke Teileinrichtung 120c und die rechte Teileinrichtung 120d bereitgestellt.
Wie in 13 gezeigt, sind die Anzahl-von-Montagepunkten-Informationen 307d Informationen,
bei denen eine Zuordnung zwischen jedem auf die Leiterplatte 20 zu
montierenden Bauelement-Typ des Montagepunktes zu ihrer Anzahl (Anzahl
der Montagepunkte für
die Bauelemente) hergestellt wird. Wenn beispielsweise in 13 die
Anzahl-von-Montagepunkten-Informationen 307d,
die die linke Teileinrichtung 120c betreffen, gezeigt sind, gibt
es sechs Bauelement-Typen A, B, C, D, E und F, die von der linken
Teileinrichtung 120c montiert werden sollen, und die Anzahl
von Montagepunkten hierfür
ist 50, 50, 20, 30, 20 bzw. 30.
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Die
in 9 gezeigte Bestimmungsprogramm-Speichereinheit 305 ist
eine Festplatte oder dergleichen, die verschiedene Bestimmungsprogramme
zur Implementierung der Funktion der Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 speichert.
Die Bestimmungsprogramme sind Programme, die eine Montagereihenfolge
für die Bauelemente
und Zuführpositionen
für die
Bauelemente in der Bauelement-Montagevorrichtung
bestimmen. Für
die Funktion (in Form von Verarbeitungseinheiten, die die Funktion
verkörpern,
wenn sie von der Rechensteuereinheit 301 ausgeführt wird)
enthält
das Programm eine Montagereihenfolge-Bestimmungseinheit 305a,
eine Bauelementanordnungs-Bestimmungseinheit 305b und dergleichen.
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Aufgrund
von verschiedenen Arten von Daten, die in der Datenbank-Einheit 307 gespeichert sind,
ermittelt die Montagereihenfolge-Bestimmungseinheit 305a die
Montagereihenfolge für
die Bauelemente so, dass die Zeit für die Montage der Bauelemente
auf die Leiterplatte 20 minimiert wird.
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Die
Bauelementanordnungs-Bestimmungseinheit 305b bestimmt die
Anordnungspositionen für die
Bauelement-Kassetten 123 in den Bauelement-Zuführeinheiten 124a, 125a, 124b und 125b. Die
von der Bauelementanordnungs-Bestimmungseinheit 305b durchgeführte Verarbeitung
wird später beschrieben.
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Nachstehend
wird die Funktionsweise der Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 mit
der vorstehenden Konfiguration beschrieben. 14 ist
ein Ablaufdiagramm, das die Bestimmungsverarbeitung für eine Bauelement-Montagereihenfolge
und die Bauelementanordnungs-Bestimmungsverarbeitung für die Bauelement-Zuführeinheiten
zeigt, die von einer Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 durchgeführt werden.
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In
der nachstehenden Beschreibung wird die Bestimmungsverarbeitung
in der linken Teileinrichtung 120c beschrieben. Eine ähnliche
Bestimmungsverarbeitung wird jedoch auch in der rechten Teileinrichtung 120d durchgeführt. Außerdem wird
eine ähnliche
Bestimmungsverarbeitung auch in den anderen Bauelement-Montagevorrichtungen
durchgeführt.
Zunächst
prüft die
Bauelementanordnungs-Bestimmungseinheit 305b die Anzahl
von Aufnahmedüsen 121a des
Liniengruppen-Aufnahmekopfes 121, der jeweils in der Teileinrichtung 130a und
der Teileinrichtung 130b vorgesehen ist (S11). Dann weist
die Bauelementanordnungs-Bestimmungsverarbeitung 305b aufgrund
des Verhältnisses
der in der Verarbeitung S11 ermittelten Anzahlen von Aufnahmedüsen 121a der
beiden Liniengruppen-Aufnahmeköpfe 121 die
Bauelement-Kassetten für
die in den Anzahl-von-Montagepunkten-Informationen 307d angegebenen
Bauelement-Typen den Bauelement-Zuführeinheiten 124a und 124b zu
(S12). Wenn die Bauelemente in dieser Weise den beiden Bauelement-Zuführeinheiten
aufgrund des Verhältnisses der
Anzahlen von Aufnahmedüsen 121a zugewiesen werden,
kann die Anzahl von Aufgaben in der Teileinrichtung 130a gleich
der in der Teileinrichtung 130b sein, wenn die beiden Liniengruppen-Aufnahmeköpfe 121 eine
koordinierte Operation so ausführen, dass
sie Bauelemente auf eine einzige Leiterplatte 20 montieren.
Hier bezeichnet die „Aufgabe" eine Wiederholung
einer Serienoperation von einer wiederholten Serie von Operationen,
die sich aus Aufnahme, Transport und Montage der Bauelemente zusammensetzen,
die von dem Liniengruppen-Aufnahmekopf 121 ausgeführt werden.
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Nehmen
wir beispielsweise an, dass die Anzahl von Aufnahmedüsen 121a der
Liniengruppen-Aufnahmeköpfe 121 der
Teileinrichtungen 130a und 130b 4 bzw. 8 beträgt. Die
in den Anzahl-von-Montagepunkten-Informationen 307d angegebene
Gesamtanzahl" sei 120.
In diesem Fall werden die Bauelement-Typen den Bauelement-Zuführeinheiten 124a und 124b so
zugewiesen, dass die Gesamtanzahl der Bauelement-Typen in 4:8 aufgeteilt
wird. Das heißt,
40 Bauelemente werden der Bauelement-Zuführeinheit 124a zugewiesen,
während
80 Bauelemente der Bauelement-Zuführeinheit 124b zugewiesen
werden. Dadurch ermittelt sich die Anzahl von Aufgaben der Teileinrichtung 130a mit 40:4
= 10, und die Anzahl von Aufgaben der Teileinrichtung 130b ermittelt
sich mit 80:8 = 10. Somit ist die Anzahl von Aufgaben gleich.
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Dann
tauscht die Bauelementanordnungs-Bestimmungseinheit 305b die
Anordnungspositionen für
die bei der Verarbeitung S12 zugewiesenen Bauelemente zwischen der
Bauelement-Zuführeinheit 124a und
der Bauelement-Zuführeinheit 124b so
aus, dass Bauelemente mit einer höheren Anzahl von Montagepunkten
(Anzahl von Bauelementen) an der Innenseite des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems 10,
das heißt,
in der Bauelement-Zuführeinheit 124a,
angeordnet werden (S13).
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Schließlich bestimmt
die Montagereihenfolge-Bestimmungseinheit 305a aufgrund
der von der Bauelementanordnungs-Bestimmungseinheit 305b bestimmten
Anordnungspositionen für
die Bauelemente die Montagereihenfolge für Bauelemente (S14). Hier sind
wie für
das Bestimmungsverfahren für
die Montagereihenfolge für
die Bauelemente verschiedene Verfahren beim Stand der Technik vorgeschlagen
worden. Daher wird die detaillierte Beschreibung hier nicht wiederholt.
-
Nachstehend
wird anhand eines detaillierten Beispiels die Anordnungspositions-Bestimmungsverarbeitung
(S11 bis S13 in 14) für die Bauelemente näher beschrieben,
die von der Bauelementanordnungs-Bestimmungseinheit 305b durchgeführt wird. 15 ist
ein Diagramm, das die Anordnungspositions-Bestimmungsverarbeitung
für Bauelemente
beschreibt. In diesem Beispiel wird angenommen, dass die Anzahl
von Aufnahmedüsen 121a der
Liniengruppen-Aufnahmeköpfe 121 der
Teileinrichtungen 130a und 130b jeweils gleichgroß ist. Außerdem wird
angenommen, dass die Anzahl-von-Montagepunkten-Informationen 307d so sind,
wie in 13 gezeigt.
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Da
die Anzahl von Aufnahmedüsen 121a der Liniengruppen-Aufnahmeköpfe 121 der
Teileinrichtungen 130a und 130b jeweils gleichgroß ist (S11
in 14), bestimmt die Bauelementanordnungs-Bestimmungseinheit 305b,
wie in 15(a) gezeigt, die Anordnungspositionen
für die
Bauelemente so, dass die Bauelemente C, D, E und F in der Bauelement-Zuführeinheit 124a angeordnet
werden und die Bauelemente A und B in der Bauelement-Zuführeinheit 124b angeordnet
werden (S12 in 14). Das heißt, die Anzahl der Montagepunkte
für die
in der Bauelement-Zuführeinheit 124a und
der Bauelement-Zuführeinheit 124b angeordneten
Bauelemente wird jeweils 100, und somit sind sie beide
gleichgroß.
In diesem Beispiel wird angenommen, dass sich die Bauelement-Zuführeinheit 124a an
der Innenseite des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems 10 befindet.
Außerdem
wird angenommen, dass sich der Bediener 200 in der Nähe der Bauelement-Zuführeinheit 124a befindet.
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Dann
tauscht die Bauelementanordnungs-Bestimmungseinheit 305b die
Anordnungspositionen für
die Bauelemente so aus, dass möglichst viele
Bauelemente mit einer höheren
Anzahl von Montagepunkten an der Innenseite des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems 10,
das heißt, in
der Bauelement-Zuführeinheit 124a,
angeordnet werden (S13 in 14). 15(b) ist eine Darstellung, die das Ergebnis
des Austauschens der Anordnungspositionen für die in 15(a) angegebenen Bauelemente
zeigt. In dieser Figur werden die in der Bauelement-Zuführeinheit 124a angeordneten
Bauelemente und die in der Bauelement-Zuführeinheit 124b angeordneten
Bauelemente alle ausgetauscht. Auf diese Weise werden die Bauelemente
A und B, die die höchste
Anzahl von Montagepunkten haben, in der Bauelement-Zuführeinheit 124a angeordnet.
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Nachstehend
wird ein weiteres detailliertes Beispiel unter Bezugnahme auf die 16 und 17 beschrieben. Ähnlich wie
in dem vorstehenden detaillierten Beispiel wird auch in diesem Beispiel angenommen,
dass die Anzahl von Aufnahmedüsen 121a der
Liniengruppen-Aufnahmeköpfe 121 der
Teileinrichtungen 130a und 130b gleichgroß ist.
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16 ist
ein Diagramm, das ein Beispiel für die
Anzahl-von-Montagepunkten-Informationen 307d zeigt.
Wie in der Figur gezeigt, gibt es acht Bauelement-Typen von A bis
H, die von der linken Teileinrichtung 120c montiert werden
sollen. Die Anzahl von Montagepunkten für das Bauelement A beträgt beispielsweise
20, und die Gesamtanzahl von Montagepunkten beträgt 240.
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Wie
in 17(a) gezeigt, wird angenommen,
dass die Bauelementanordnungs-Bestimmungseinheit 305b die
Anordnungspositionen für
die Bauelemente so bestimmt hat, dass die Bauelemente C, D, E und
F in der Bauelement-Zuführeinheit 124a angeordnet
werden und die Bauelemente A, B, G und H in der Bauelement-Zuführeinheit 124b angeordnet
werden (S12 in 14). Das heißt, die Anzahl von Montagepunkten
für die
Bauelemente, die in der Bauelement-Zuführeinheit 124a und
der Bauelement-Zuführeinheit 124b angeordnet
werden, wird jeweils 120, und beide sind somit gleichgroß.
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Dann
tauscht die Bauelementanordnungs-Bestimmungseinheit 305b die
Anordnungspositionen für
die Bauelemente so aus, dass möglichst viele
Bauelemente mit einer höheren
Anzahl von Montagepunkten an der Innenseite des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems 10,
das heißt, in
der Bauelement-Zuführeinheit 124a,
angeordnet werden (S13 in 14). 17(b) ist eine Darstellung, die das Ergebnis
des Austauschens der Anordnungspositionen für die in 17(a) angegebenen Bauelemente
zeigt. In dieser Figur werden die in der Bauelement-Zuführeinheit 124a angeordneten
Bauelemente E und F und das in der Bauelement-Zuführeinheit 124b angeordnete
Bauelement A ausgetauscht. Dadurch wird das Bauelement A, bei dem die
Anzahl von Montagepunkten den Wert 20 hat, an der Innenseite des
Elektronische-Bauelemente-Montagesystems 10 angeordnet,
während
die Bauelemente E und F, bei denen die Anzahl von Montagepunkten
jeweils den Wert 10 hat, an der Außenseite des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems 10 angeordnet
werden. Auf diese Weise wird nur ein Teil der in der Bauelement-Zuführeinheit 124a und der
Bauelement-Zuführeinheit 124b angeordneten Bauelemente
in ihrer Anordnung geändert.
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Hier
kann anstelle des Bauelements A das Bauelement G, das die gleiche
Anzahl von Montagepunkten wie das Bauelement A hat, an der Innenseite angeordnet
werden. Der Grund, weshalb das Bauelement B und das Bauelement H
(bei denen die Anzahl von Montagepunkten jeweils den Wert 40 hat), die
eine höhere
Anzahl von Montagepunkten als das Bauelement A haben, nicht auf
der Innenseite angeordnet werden, ist, dass wenn sie auf der Innenseite angeordnet
werden würden,
das Verhältnis
zwischen dem Gesamtwert der Anzahl von Montagepunkten für die in
der Bauelement-Zuführeinheit 124a angeordneten
Bauelemente und der Gesamtanzahl der in der Bauelement-Zuführeinheit 124b angeordneten Bauelemente
von dem bei der Verarbeitung S11 in 14 ermittelten
Verhältnis
der Anzahlen von Aufnahmedüsen 121a abweichen
würde und
dadurch die Anzahl von Aufgaben bei der Teileinrichtung 130a und
der Teileinrichtung 130b nicht gleichgroß sein könnte. Wenn
die Anzahl von Aufgaben zwischen der Teileinrichtung 130a und
der Teileinrichtung 130b unterschiedlich ist, würde eine
Teileinrichtung allein Bauelemente auf die Leiterplatte 20 montieren,
während
die andere Teileinrichtung anhalten würde. Das würde die Arbeitsleistung verschlechtern
und ist somit ungünstig.
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Wie
vorstehend dargelegt, werden bei dieser Ausführungsform in jeder Bauelement-Montagevorrichtung
möglichst
viele Bauelement-Kassetten für Bauelemente
mit einer höheren
Anzahl von Montagepunkten in einer an der Innenseite des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems
befindlichen Bauelement-Zuführeinheit
angeordnet, nachdem die Anzahl von Aufgaben in den beiden Teileinrichtungen,
die Bauelemente kooperativ auf eine Leiterplatte montieren, angeglichen
worden ist. Bauelemente mit einer höheren Anzahl von Montagepunkten
laufen häufiger
aus. Wenn die Bauelement-Kassetten für diese Bauelemente auf der
Innenseite des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems angeordnet
werden, kann durch diese Anordnung das Austauschen von Bauelementen
von dem Bediener zügig
durchgeführt
werden, wodurch die Effizienz des von dem Bediener durchgeführten Austauschens
von Bauelementen verbessert wird.
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Das
Elektronische-Bauelemente-Montagesystem ist so gestaltet, dass Bauelemente
sofort auf die Rückseite
einer Leiterplatte montiert werden, nachdem Bauelemente auf die
Vorderseite der Leiterplatte montiert worden sind. Dadurch wird
die Notwendigkeit eines Lagerbehälters
zum vorübergehenden
Aufbewahren von nur auf der Vorderseite bestückten Leiterplatten vermieden.
Dadurch wird eine Zwischenlagerung in einem solchen Lagerbehälter vermieden.
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Hier
ist die vorliegende Ausführungsform
für den
Fall beschrieben worden, dass die Teileinrichtung 130a (die
Bauelement-Zuführeinheit 124a)
der Bauelement-Montagevorrichtung 120 zu
der Bedienerseite ausgerichtet ist. Die Anordnung ist jedoch nicht
hierauf beschränkt.
Die Anordnung kann so sein, dass die Teileinrichtung 130b (die
Bauelement-Zuführeinheit 124b)
zu der Bedienerseite ausgerichtet ist.
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Beispielsweise
kann die Anordnung der Bauelement-Montagevorrichtung 120 aus
der Lagebeziehung zwischen der Mittelposition der Leiterplatte 20 und
der normalen Stoppposition des Liniengruppen-Aufnahmekopfes 121 ermittelt
werden. Wie vorstehend dargelegt, kann die bewegliche Schiene 129b in
Richtung der Y-Achse entsprechend der Länge der in Richtung der Y-Achse
beförderten
Leiterplatte 20 verschoben werden. Wenn, wie in 18 gezeigt,
eine Leiterplatte 20 mit einer relativ geringen Größe befördert wird,
bewegt sich die bewegliche Schiene 129b auf die Teileinrichtung 130a zu.
Wenn der Abstand, in Richtung der Y-Achse, zwischen der Mittelposition
der Leiterplatte 20 und der normalen Stoppposition des
Liniengruppen-Aufnahmekopfes 121 der Teileinrichtung 130a mit
F bezeichnet wird und der Abstand, in Richtung der Y-Achse, zwischen der
Mittelposition der Leiterplatte 20 und der normalen Stoppposition
des Liniengruppen-Aufnahmekopfes 121 der Teileinrichtung 130b mit
R bezeichnet wird, so gilt die Beziehung F < R. Das heißt, die Leiterplatte 20 befindet
sich an einer Position in der Nähe
der Teileinrichtung 130a und nicht in der Nähe der Teileinrichtung 130b.
Dadurch wird bei Instandsetzungsarbeiten, die durchgeführt werden,
wenn der Liniengruppen-Aufnahmekopf 121 bei der Montage
von Bauelementen auf eine Leiterplatte 20 versehentlich
ein Bauelement auf die Leiterplatte 20 fallen lässt, und
bei Wartungsarbeiten, wie etwa Austausch von Tragstiften, die die
Leiterplatte 20 tragen, die Arbeitsleistung des Bedieners
verbessert, wenn die Arbeiten von der Seite der Teileinrichtung 130a aus durchgeführt werden.
Auf diese Weise kann die Anordnung der Bauelement-Montagevorrichtung 120 so bestimmt
werden, dass der Bediener auf der Seite steht, wo sich die feste
Schiene 129a befindet.
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Wenn
hier, wie in 19 gezeigt, eine Leiterplatte 20 mit
einer relativ großen
Größe befördert werden
soll, gilt die Beziehung F > R.
Um in diesem Fall die Effizienz der vorgenannten Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten
zu verbessern, kann die Anordnung der Bauelement-Montagevorrichtung 120 so bestimmt
werden, dass der Bediener auf der Seite steht, wo sich die bewegliche
Schiene 129b befindet.
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Hier
kann die Anordnungs-Bestimmungsverarbeitung für eine Bauelement-Montagevorrichtung nicht
nur für
eine Bauelement-Montagevorrichtung verwendet werden, bei der mehrere
Liniengruppen-Aufnahmeköpfe
koordinierte Operationen ausführen,
um Bauelemente auf eine Leiterplatte zu montieren. Das heißt, diese
Verarbeitung kann für eine
Bauelement-Montagevorrichtung eines Typs, bei dem ein einziger Liniengruppen-Aufnahmekopf Bauelemente
auf eine Leiterplatte montiert, oder alternativ für eine Bauelement-Montagevorrichtung verwendet
werden, bei der eine Bauelement-Zuführeinheit nur auf einer Seite
vorgesehen ist.
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Bei
der Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 nach
dieser Ausführungsform
ist die Anordnung der Bauelement-Kassetten so bestimmt worden, dass
die Anzahl von Aufgaben in der Teileinrichtung 130a und
in der Teileinrichtung 130b angeglichen wird. Die Anzahl
von Aufgaben braucht jedoch nicht unbedingt in beiden Teileinrichtungen
gleichgroß zu
sein, und die Bauelement-Kassetten können nach Priorität in einer Bauelement-Zuführeinheit
auf der Seite angeordnet werden, auf der sich der Bediener befindet.
In diesem Fall kann die maximale Anzahl von Bauelement-Kassetten,
die in der Bauelement-Zuführeinheit
auf der Seite, auf der sich der Bediener befindet, angeordnet werden
können,
dort angeordnet werden, während die
Bauelement-Kassetten, die nicht in dieser Bauelement-Zuführeinheit
angeordnet werden können,
allein in der Bauelement-Zuführeinheit
auf der gegenüberliegenden
Seite angeordnet werden können.
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Dritte Ausführungsform
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Nachstehend
wird ein Bauelemente-Montagesystem nach einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beschrieben. Das Elektronische-Bauelemente- Montagesystem nach
der dritten Ausführungsform
ist so gestaltet, dass bei dem in den 1 und 2 gezeigten
Elektronische-Bauelemente-Montagesystem 10 mindestens eine
Bauelement-Montagevorrichtung der Bauelement-Montagevorrichtungen 120, 140, 170 und 180 durch
eine in 20 gezeigte Bauelement-Montagevorrichtung 500 ersetzt
ist.
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Anders
als bei der Bauelement-Montagevorrichtung 120 und dergleichen
montiert bei der Bauelement-Montagevorrichtung 500 nur
ein Liniengruppen-Aufnahmekopf Bauelemente auf eine Leiterplatte 20,
anstatt dass zwei Liniengruppen-Aufnahmeköpfe koordinierte Operationen
zur Montage von Bauelementen auf eine Leiterplatte 20 ausführen. Dadurch
weicht auch die von der Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 durchgeführte Verarbeitung
ab. Hier wird angenommen, dass die Anordnung so ist, dass die Vorderseite der
Bauelement-Montagevorrichtung 500 zu der Innenseite des
Elektronische-Bauelemente-Montagesystems ausgerichtet ist.
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20 ist
eine Außenansicht
der Bauelement-Montagevorrichtung 500 nach der dritten
Ausführungsform,
schräg
von vorn gesehen. In der Figur ist ein Teil der Bauelement-Montagevorrichtung 500 ausgeschnitten,
um ihr Inneres zu zeigen.
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Die
Bauelement-Montagevorrichtung 500 ist eine Vorrichtung,
die in eine Montagelinie integriert werden kann und die elektronische
Bauelemente auf eine von dem hinteren Ende erhaltene Leiterplatte montiert
und dann eine mit den elektronischen Bauelementen bestückte Leiterplatte
zum vorderen Ende befördert.
Die Bauelement-Montagevorrichtung 500 weist
Folgendes auf: einen Liniengruppen-Aufnahmekopf 510, der
elektronische Bauelemente aufnimmt und befördert und dann die elektronischen Bauelemente
auf die Leiterplatte montiert; ein XY-Roboter 513, der
den Liniengruppen-Aufnahmekopf 510 in
den Richtungen der horizontalen Ebene bewegt; und eine Bauelement-Zuführeinheit 515,
die die Bauelemente dem Liniengruppen-Aufnahmekopf 510 zuführt. Außerdem ist
an der Vorderseite der Bauelement-Montagevorrichtung 500 eine
Bedieneinheit 516 zum Bedienen der Bauelement-Montagevorrichtung 500 vorgesehen.
An der Rückseite
der Bauelement-Montagevorrichtung 500 ist
ebenfalls eine Bedieneinheit (nicht dargestellt) vorgesehen.
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Insbesondere
ist die Bauelement-Montagevorrichtung 500 ein Montagegerät, das verschiedene Arten
von elektronischen Bauelementen, die von Mikrobauelementen bis zu
Verbindern reichen, auf eine Leiterplatte montieren kann, und ist
ein Montagegerät,
das große
elektronische Bauelemente von 10 mm × 10 mm oder größer, unregelmäßig gestaltete Bauelemente,
wie etwa Schalter und Verbinder, und IC-Bauelemente, wie etwa Quad
Flat Packages (QFP) und Ball Grid Arrays (BGA), montieren kann.
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21 ist
eine Draufsicht, die eine Hauptkonfiguration des Inneren der Bauelement-Montagevorrichtung 500 zeigt.
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Die
Bauelement-Montagevorrichtung 500 weist weiterhin Folgendes
auf: eine Düsenstation 519,
in der sich auswechselbare Düsen
befinden, die an dem Liniengruppen-Aufnahmekopf 510 austauschbar
angebracht sind, sodass Bauelemente verschiedener Größen befördert werden
können; Schienen 521,
die ein Gleis zum Transportieren von zwei Leiterplatten 20a und 20b bilden;
einen Montagetisch (nicht dargestellt), auf den die beförderten Leiterplatten 20a und 20b gelegt
werden und auf dem elektronische Bauelemente auf die Leiterplatten montiert
werden; und eine Bauelemente-Sammelvorrichtung 523,
die elektronische Bauelemente sammelt, wenn die aufgenommenen und
gehaltenen Bauelemente Fehler haben.
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Die
Bauelement-Zuführeinheiten 515 sind
an der Vorder- und Rückseite
der Bauelement-Montagevorrichtung 500 vorgesehen und umfassen
Bauelement-Zuführeinheiten 515a, 515b und 515c,
die elektronische Bauelemente zuführen, die als Band gehalten
werden, und eine Bauelement-Zuführeinheit 515d,
die elektronische Bauelemente zuführt, die auf einer Platte gehalten
werden, auf der die Bauelemente nach der Größe eingeteilt werden.
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22 ist
ein Ablaufdiagramm, das die Bestimmungsverarbeitung für eine Bauelement-Montagereihenfolge
und die Bauelementanordnungs-Bestimmungsverarbeitung für eine Bauelement-Zuführeinheit
zeigt, die für
die Bauelement-Montagevorrichtung 500 von der Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung 300 durchgeführt werden.
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Zunächst ordnet
die Bauelementanordnungs-Bestimmungseinheit 305b durch
Referenzieren der Anzahl-von-Montagepunkten-Informationen 307d die
Bauelemente in absteigender Reihenfolge der Anzahl von Montagepunkten
neu an (S21). Dann bestimmt die Bauelementanordnungs-Bestimmungseinheit 305b die
Anordnungspositionen für
die Bauelemente so, dass möglichst
viele Bauelemente in den Bauelement-Zuführeinheiten 515a und 515b an
der Vorderseite der Bauelement-Montagevorrichtung 500 angeordnet
werden (S22). Dabei werden die Anordnungspositionen so bestimmt,
dass Bauelemente mit einer höheren
Anzahl von Montagepunkten in den Bauelement-Zuführeinheiten 515a und 515b angeordnet
werden. Hier werden beim Bestimmen der Anordnungspositionen für die Bauelemente
die Bauelemente, die nicht in den Bauelement-Zuführeinheiten 515a und 515b angeordnet
werden, in der Bauelement-Zuführeinheit 515c auf
der Rückseite
der Bauelement-Montagevorrichtung 500 angeordnet.
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Schließlich bestimmt
die Montagereihenfolge-Bestimmungseinheit 305a aufgrund
der von der Bauelementanordnungs-Bestimmungseinheit 305b festgelegten
Anordnungspositionen für
die Bauelemente eine Montagereihenfolge für die Bauelemente (S14). Hier
sind wie für
das Bestimmungsverfahren für
die Montagereihenfolge für
die Bauelemente verschiedene Verfahren beim Stand der Technik vorgeschlagen
worden. Daher wird die detaillierte Beschreibung hier nicht wiederholt.
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Nachstehend
wird anhand eines detaillierten Beispiels die Anordnungspositions-Bestimmungsverarbeitung
(S21 und S22 in 22) für die Bauelemente beschrieben,
die von der Bauelementanordnungs-Bestimmungseinheit 305b durchgeführt wird. Zunächst wird
angenommen, dass die in 23(a) gezeigten
Anzahl-von-Montagepunkten-Informationen 307d vorher bereitgestellt
werden. Die Anzahl-von-Montagepunkten-Informationen 307d geben
die Anzahl-von-Montagepunkten-Informationen der Bauelemente für die Bauelement- Montagevorrichtung 500 an
und geben an, dass die Bauelement-Montagevorrichtung 500 acht
Typen von Bauelementen vom Bauelement A bis zum Bauelement H auf
eine Leiterplatte 20 montieren soll. Außerdem geben die Informationen
an, dass beispielsweise die Anzahl von Montagepunkten je Leiterplatte
für das Bauelement
A 20 ist.
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Wenn
die in 23(a) gezeigten Anzahl-von-Montagepunkten-Informationen 307d bereitgestellt
werden, ordnet die Bauelementanordnungs-Bestimmungseinheit 305b die
Bauelemente in absteigender Reihenfolge der Anzahl von Montagepunkten
neu an und erzeugt dadurch die in 23(b) gezeigten
Anzahl-von-Montagepunkten-Informationen 307d (S21 in 22).
Dann bestimmt, wie in 24 gezeigt, die Bauelementanordnungs-Bestimmungseinheit 305b aufgrund
der in 23(b) gezeigten Anzahl-von-Montagepunkten-Informationen 307d die
Anordnungspositionen für
die Bauelemente so, dass die Bauelemente in den Bauelement-Zuführeinheiten 515a und 515b in
absteigender Reihenfolge der Anzahl von Montagepunkten angeordnet
werden, und dann wird das Bauelement, das nicht in den Bauelement-Zuführeinheiten 515a und 515b angeordnet
wird, das heißt,
das Bauelement F, in der Bauelement-Zuführeinheit 515c angeordnet (S22
in 22).
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Wie
vorstehend dargelegt, werden bei dieser Ausführungsform bei jeder Bauelement-Montagevorrichtung
möglichst
viele Bauelement-Kassetten in der Bauelement-Zuführeinheit
angeordnet, die sich auf der Innenseite des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems befindet.
Dadurch kann der Bediener den Austausch von Bauelementen durchführen, ohne
häufig
zur Außenseite
des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems zu gehen. Dadurch kann das
Austauschen von Bauelementen von dem Bediener zügig durchgeführt werden,
wodurch die Effizienz des von dem Bediener durchgeführten Austauschens von
Bauelementen verbessert wird.
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Außerdem werden
die Bauelement-Kassetten für
Bauelemente mit einer höheren
Anzahl von Montagepunkten in der Bauelement-Zuführeinheit auf der Innenseite
des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems angeordnet. Bauelemente
mit einer höheren
Anzahl von Montagepunkten laufen häufig aus. Wenn die Bauelement-Kassetten
für diese Bauelemente
auf der Innenseite des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems
angeordnet werden, kann durch diese Anordnung das Austauschen von
Bauelementen von dem Bediener zügig durchgeführt werden,
wodurch die Effizienz des von dem Bediener durchgeführten Austauschens
von Bauelementen verbessert wird.
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Vierte Ausführungsform
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Nachstehend
wird ein Bauelemente-Montagesystem nach einer vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beschrieben. Das Elektronische-Bauelemente-Montagesystem nach
der vierten Ausführungsform
ist so gestaltet, dass bei dem in den 1 und 2 gezeigten
Elektronische-Bauelemente-Montagesystem 10 mindestens eine
Bauelement-Montagevorrichtung der Bauelement-Montagevorrichtungen 120, 140, 170 und 180 durch
eine in 25 gezeigte Bauelement-Montagevorrichtung 400 ersetzt
ist.
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Die
Bauelement-Montagevorrichtung 400 weist Folgendes auf:
Bedieneinheiten 401a und 401b zum Bedienen der
Bauelement-Montagevorrichtung 400; und eine Bauelement-Zuführeinheit 402 zum Zuführen von
Bauelementen zu der Bauelement-Montagevorrichtung 400.
Die Seite, auf der die Bedieneinheit 401a vorgesehen ist,
ist die Vorderseite der Bauelement-Montagevorrichtung 400,
während
die Seite, auf der die Bedieneinheit 401b vorgesehen ist,
die Rückseite
der Bauelement-Montagevorrichtung 400 ist. Die Bauelement-Zuführeinheit 402 ist
auf der Rückseite
der Bauelement-Montagevorrichtung 400 vorgesehen.
Die Bauelement-Montagevorrichtung 400 wird so angeordnet,
dass die Rückseite
der Bauelement-Montagevorrichtung 400 zu der Innenseite
eines Elektronische-Bauelemente-Montagesystems 30 ausgerichtet
ist.
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Nachstehend
wird anhand von 26 die Bauelement-Montagevorrichtung 400 näher beschrieben. 26 ist
eine Außenansicht
der Bauelement-Montagevorrichtung 400, schräg von vorn
gesehen.
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Die
Bauelement-Montagevorrichtung 400 ist eine Montagevorrichtung,
die mehrere Arten von Bauelementen mit hoher Geschwindigkeit auf
eine Leiterplatte montiert, die eine elektronische Vorrichtung bildet.
Die Bauelement-Montagevorrichtung 400 weist Folgendes auf:
einen Rotationskopf 403, der Bauelemente aufnimmt, befördert und
montiert; eine Bauelement-Zuführeinheit 402,
die dem Rotationskopf 403 verschiedene Arten von Bauelementen
zuführt;
und einen XY-Tisch 404, der eine auf ihm abgelegte Leiterplatte
in den Richtungen der horizontalen Ebene bewegt.
-
27 ist
eine schematische Darstellung, die die Lagebeziehung zwischen einer
Bauelement-Zuführeinheit
und einem Rotationskopf zeigt.
-
Wie
in dem oberen Teil von 27 gezeigt, hat der Rotationskopf 403 achtzehn
Montageköpfe 406,
die jeweils als Montagemittel zum Montieren von Bauelementen auf
eine Leiterplatte dienen. Weiterhin hat der Montagekopf 406 sechs
Aufnahmedüsen (nicht
dargestellt), die so angebracht sind, dass sie sich in Höhenrichtung
frei zu einer Rotationsbasis 405 bewegen können, die
sich dreht, ohne sich in Höhenrichtung
zu bewegen, und die Bauelemente durch Vakuum-Ansaugung halten kann.
-
Wie
in dem unteren Teil von 27 gezeigt, hat
die Bauelement-Zuführeinheit 402 Bauelement-Kassetten 123,
die horizontal in einer Reihe ausgerichtet sind und die Bauelemente
des gleichen Typs nacheinander für
den Montagekopf 406 bereitstellen können. Die Bauelement-Zuführeinheit 402 hat
die Funktion, die Bauelement-Zuführeinheit 402 in
Bezug auf den Rotationskopf 403 in Richtung der Z-Achse
in 27 so zu bewegen und zu positionieren, dass sie
das zu montierende Bauelement auswählt.
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28 ist
ein Diagramm, das die Lagebeziehung zwischen einem Rotationskopf,
einer Leiterplatte und einer Bauelement-Zuführeinheit schematisch darstellt.
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Wie
in der Figur gezeigt, bewegt sich die Drehachse des Rotationskopfes 403 nicht,
während sich
die um die Drehachse vorgesehenen Montageköpfe 406 diskontinuierlich
um die Drehachse drehen, sodass Arbeiten entsprechend jeder Position durchgeführt werden.
Kurz gesagt, der Montagekopf 406, der sich über einer
Aufnahme-Öffnung 409 (Position
B) befindet, die in jeder Bauelement-Kassette 123 vorgesehen
ist, nimmt ein Bauelement durch die Aufnahme-Öffnung 409 auf. Wenn
sich der Montagekopf 406 dann an der gegenüberliegenden
Position E befindet, montiert er das aufgenommene Bauelement auf
die Leiterplatte 20.
-
Hier
wird die Leiterplatte 20, auf die die Bauelemente montiert
werden sollen, auf einen XY-Tisch (nicht dargestellt) gelegt, der
sich in den Richtungen der horizontalen Ebene frei bewegen kann.
Die Position, an der das Bauelement montiert werden soll, wird durch
Bewegen der Leiterplatte 20 bestimmt.
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Wie
vorstehend dargelegt, wird bei dieser Ausführungsform in einer Bauelement-Montagevorrichtung,
bei der Bauelement-Zuführeinheiten
nur auf einer Seite vorgesehen sind, die Bauelement-Montagevorrichtung
so angeordnet, dass die Bauelement-Zuführeinheiten
zur Innenseite des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems ausgerichtet sind.
Dadurch kann der Bediener den Austausch von Bauelementen durchführen, ohne
zur Außenseite des
Elektronische-Bauelemente-Montagesystems zu gehen. Dadurch kann
das Austauschen von Bauelementen von dem Bediener zügig durchgeführt werden,
wodurch die Effizienz des von dem Bediener durchgeführten Austauschens
von Bauelementen verbessert wird.
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Vorstehend
ist das Elektronische-Bauelemente-Montagesystem nach Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beschrieben worden, aber die vorliegende
Erfindung ist nicht auf diese Ausführungsformen beschränkt.
-
Beispielsweise
sind bei der zweiten Ausführungsform
die Anordnungspositionen für
Bauelement-Kassetten so bestimmt worden, dass die Bauelement-Kassetten
für Bauelemente
mit einer höheren Anzahl
von Montagepunkten in einer auf der Innenseite des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems
befindlichen Bauelement-Zuführeinheit
der Bauelement-Montagevorrichtung angeordnet werden. Die Anordnungspositionen
für die
Bauelement-Kassetten können
jedoch auch so bestimmt werden, dass die Bauelement-Zuführeinheit
auf der Innenseite des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems
eine höhere
Anzahl von Bauelement-Kassetten hat.
-
Wenn
beispielsweise bei der Bestimmungsverarbeitung für die Bauelementanordnung (S12
in 14) die in 15(a) gezeigte
Bauelementanordnung erhalten wird, bestimmt die Bauelementanordnungs-Bestimmungseinheit 305b als
optimale Bauelementanordnung die in 15(a) gezeigte
Bauelementanordnung, ohne die Bauelementaustauschverarbeitung (S13
in 14) durchzuführen.
Außerdem führt, wenn
bei der Bestimmungsverarbeitung für die Bauelementanordnung (S12
in 14) die in 17(a) gezeigte
Bauelementanordnung erhalten wird, die Bauelementanordnungs-Bestimmungseinheit 305b die
Bauelementaustauschverarbeitung (S13 in 14) durch
und bestimmt dadurch als optimale Bauelementanordnung beispielsweise
die in 29 gezeigte Bauelementanordnung.
Aufgrund dieser Bestimmung kann der Bediener den Austausch für eine höhere Anzahl
von Arten von Bauelement-Kassetten auf einmal durchführen.
-
Außerdem muss
das Elektronische-Bauelemente-Montagesystem nicht unbedingt eine
U-Form haben, sondern kann so gestaltet sein, dass die einzelnen
Produktionseinrichtungen geradlinig ausgerichtet sind. Es wird beispielsweise
angenommen, dass jeder Bediener zwei Produktionseinrichtungslinien übernimmt.
Außerdem
wird angenommen, dass der Bediener zwischen den beiden übernommenen Linien
steht. Dann werden die einzelnen Produktionseinrichtungen so angeordnet,
dass die Vorderseiten, die in den beiden übernommenen Linien hauptsächlich bedient
werden, zu der Seite ausgerichtet sind, wo sich der Bediener befindet.
-
Außerdem ist
die vierte Ausführungsform
für den
Fall einer Bauelement-Montagevorrichtung
beschrieben worden, die als sogenannte Rotationsmaschine bezeichnet
wird. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf eine Bauelement-Montagevorrichtung
dieser Art beschränkt.
Das heißt,
die vorliegende Erfindung kann auch für eine Bauelement-Montagevorrichtung
einer anderen Art verwendet werden, solange die Bauelement-Montagevorrichtung
von der Art ist, dass die Bauelement-Zuführeinheit nur auf einer Seite
vorgesehen ist.
-
29 ist
ein Diagramm, das die Anordnungspositions-Bestimmungsverarbeitung für Bauelemente
beschreibt.
-
Anwendungsmöglichkeiten
in der Industrie
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Die
vorliegende Erfindung kann für
ein Elektronische-Bauelemente-Montagesystem
verwendet werden, das Bauelemente auf beide Seiten einer Leiterplatte
montiert.
-
Zusammenfassung
-
Bei
einem Verfahren zum Bestimmen der Anordnung von Produktionseinrichtungen,
das Bauelementanordnungspositionen in einer Bauelement-Montagevorrichtung
so bestimmen kann, dass die Arbeitsbelastung eines Bedieners, der
Bauelemente und dergleichen austauscht, so weit wie möglich verringert
wird, wird die Anzahl von Aufnahmedüsen eines Liniengruppen-Aufnahmekopfes
ermittelt, der in jeder von zwei Teileinrichtungen vorgesehen ist (S11).
Dann werden aufgrund des Verhältnisses
der bei der Verarbeitung S11 ermittelten Anzahlen von Aufnahmedüsen der
beiden Liniengruppen-Aufnahmeköpfe
die Bauelement-Kassetten für
die in Anzahl-von-Montagepunkten-Informationen
angegebenen Bauelemente verschiedener Typen zwei Bauelement-Zuführeinheiten
zugewiesen (S12). Die Anordnungspositionen für die bei der Verarbeitung
S12 zugewiesenen Bauelemente werden zwischen den beiden Bauelement-Zuführeinheiten
ausgetauscht, sodass Bauelemente mit einer höheren Anzahl von Montagepunkten
(Anzahl von Bauelementen) auf der Innenseite des Elektronische-Bauelemente-Montagesystems
angeordnet werden (S13).
-
- 10,
30
- Elektronische-Bauelemente-Montagesystem
- 20,
20a, 20b
- Leiterplatte
- 100,
192
- Vorratsbehälter
- 112,
158
- Lotdruckvorrichtung
- 113,
117, 127a, 127b, 141a, 141b, 153, 159, 516
- Bedieneinheit
- 114
und 154, 150, 160, 182
- Förderer
- 116,
162
- Klebstoff-Auftragsvorrichtung
- 120,
140, 170, 180, 400, 500
- Bauelement-Montagevorrichtung
- 163,
171a, 181a, 401a, 401b
- Bedieneinheit
- 120a
- Vordere
Teileinrichtung
- 120b
- Hintere
Teileinrichtung
- 120c
- Linke
Teileinrichtung
- 120d
- Rechte
Teileinrichtung
- 121,
510
- Liniengruppen-Aufnahmekopf
- 121a,
121b
- Aufnahmedüse
- 122
- Träger
- 123
- Bauelement-Kassette
- 124a,
124b, 402, 515, 515a, 515b, 515c, 515d
- Bauelement-Zuführeinheit
- 126
- Bauelement-Erkennungskamera
- 128
- Magazin-Zuführeinheit
- 129,
521
- Schiene
- 129a
- Feste
Schiene
- 129b
- Bewegliche
Schiene
- 130a,
130b, 132a, 132b
- Teileinrichtung
- 152,
190
- Aufschmelzofen
- 156
- Leiterplatten-Wendevorrichtung
- 191
- Bedieneinheit
- 200
- Bediener
- 300
- Produktionseinrichtungsanordnungs-Bestimmungsvorrichtung
- 301
- Rechensteuereinheit
- 302
- Anzeige-Einheit
- 303
- Eingabe-Einheit
- 304
- Speichereinheit
- 305
- Bestimmungsprogramm-Speichereinheit
- 305a
- Montagereihenfolge-Bestimmungseinheit
- 305b
- Bauelementanordnungs-Bestimmungseinheit
- 306
- Kommunikationsschnittstelleneinheit
- 307
- Datenbank-Einheit
- 307a
- Montagepunktdaten
- 307b
- Bauelement-Bibliothek
- 307c
- Montagevorrichtungsinformationen
- 307d
- Anzahl-von-Montagepunkten-Informationen
- 403
- Rotationskopf
- 404
- XY-Tisch
- 405
- Rotationsbasis
- 406
- Folge-Montagekopf
- 406
- Montagekopf
- 409
- Ansang-Öffnung
- 513
- XY-Roboter
- 519
- Düsenstation
- 523
- Bauelemente-Sammelvorrichtung