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DE112006000957T5 - Wärmesenke für ein Leistungsmodul - Google Patents

Wärmesenke für ein Leistungsmodul Download PDF

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Publication number
DE112006000957T5
DE112006000957T5 DE112006000957T DE112006000957T DE112006000957T5 DE 112006000957 T5 DE112006000957 T5 DE 112006000957T5 DE 112006000957 T DE112006000957 T DE 112006000957T DE 112006000957 T DE112006000957 T DE 112006000957T DE 112006000957 T5 DE112006000957 T5 DE 112006000957T5
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flow path
heat sink
power module
path
parallel flow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE112006000957T
Other languages
English (en)
Inventor
Masahiko Kimbara
Keiji Toh
Hidehito Kubo
Katsufumi Tanaka
Kota Otoshi
Eiji Kono
Nobuhiro Wakabayashi
Shintaro Nakagawa
Yuichi Furukawa
Shinobu Yamauchi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toyota Industries Corp
Resonac Holdings Corp
Original Assignee
Toyota Industries Corp
Showa Denko KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toyota Industries Corp, Showa Denko KK filed Critical Toyota Industries Corp
Publication of DE112006000957T5 publication Critical patent/DE112006000957T5/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • H10W40/47
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F3/00Plate-like or laminated elements; Assemblies of plate-like or laminated elements
    • F28F3/08Elements constructed for building-up into stacks, e.g. capable of being taken apart for cleaning
    • F28F3/086Elements constructed for building-up into stacks, e.g. capable of being taken apart for cleaning having one or more openings therein forming tubular heat-exchange passages
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F3/00Plate-like or laminated elements; Assemblies of plate-like or laminated elements
    • F28F3/12Elements constructed in the shape of a hollow panel, e.g. with channels
    • H10W40/258
    • H10W40/259
    • H10W90/753

Landscapes

  • Cooling Or The Like Of Semiconductors Or Solid State Devices (AREA)

Abstract

Wärmesenke für ein Leistungsmodul, in dem ein Leistungsbaustein an wenigstens einer Fläche montiert ist und Wärme von dem Leistungsbaustein durch ein Kühlmittel abgestrahlt wird, das in einem im Inneren angeordneten Kältemittelströmungsweg zirkuliert;
dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmesenke Folgendes aufweist:
einen Schichtkörper, in dem mehrere in einer Plattenform ausgebildete Strömungswegplatten angeordnet sind, wobei mehrere Nuten parallel zueinander an einer flachen Anfügefläche konkav angeordnet sind, und in dem jede Nut durch Schichten jeder Strömungswegplatte über jede Anfügefläche als ein paralleler Strömungsweg festgesetzt ist, der parallel zu der einen Fläche ist, und in dem ein von jeder Nut verschiedener Abschnitt einer jeden Anfügefläche einen Wärmeübertragungsweg zu jedem parallelen Strömungsweg in der Schichtrichtung ausbildet;
eine ersten Seitenplatte, die an einer Seitenfläche einer Endseite des Schichtkörpers angefügt ist und mit einem Ende eines jeden parallelen Strömungswegs in Verbindung steht, und die einen Einströmweg zum Einströmen des Kühlmittels in jeden parallelen Strömungsweg ausbildet;...

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Wärmesenke für ein Leistungsmodul.
  • Stand der Technik
  • Eine herkömmliche Wärmesenke ist in Patentdokument 1 offenbart. Bei dieser Wärmesenke ist ein Leistungsbaustein, wie z. B. ein Halbleiterchip usw., an wenigstens einer Fläche montiert, und Wärme von dem Leistungsbaustein wird durch ein Kühlmittel abgestrahlt, das in dem im Inneren angeordneten Kältemittelströmungsweg zirkuliert.
  • Diese Wärmesenke weist zwei Oberflächenplatten und einen Schichtkörper auf, bei dem mehrere Strömungswegplatten geschichtet sind, und der Schichtkörper ist mit der Oberflächenplatte zu einer Gesamtheit geschichtet.
  • Die mehreren Strömungswegplatten, die den Schichtkörper bilden, sind in einer Plattenform ausgebildet, in der ein Durchgangsloch in einer flachen Anfügefläche pressstanzeingearbeitet ist. Jede von diesen Strömungswegplatten wird über jede Anfügefläche so geschichtet, dass ein in einer Schichtrichtung in Verbindung stehender Strömungsweg in dem Schichtkörper ausgebildet wird, während jedes Durchgangsloch mäandert ist und sich parallel zu der Anfügefläche erstreckt, und mehrere Spalten sind in der Anfügefläche ausgebildet.
  • Ein Satz oder mehrere Sätze von Einströmlöchern und Ausströmlöchern, die mit dem Strömungsweg des Schichtkörpers in der Schichtrichtung in Verbindung stehen, sind an wenigstens einer Seite der Oberflächenplatte ausgebildet. Eine Rohrleitung ist mit dem Einströmloch und dem Ausströmloch verbunden. Ein Einströmweg wird durch die Rohrleitung und das Einströmloch gebildet. Ein Ausströmweg wird durch die Rohrleitung und das Ausströmloch gebildet.
  • Somit wird der Kältemittelströmungsweg bei dieser Wärmesenke durch den Einströmweg, den Strömungsweg und den Ausströmweg gebildet.
  • Bei der herkömmlichen Wärmesenke mit einem derartigen Aufbau ist der Leistungsbaustein an wenigstens einer Seite der Oberflächenplatte montiert, und wird zu einem Leistungsmodul aufgebaut. Bei der Wärmesenke für das Leistungsmodul wird das Kühlmittel von der Rohrleitung durch das Einströmloch in den Strömungsweg eingeströmt und durch das Ausströmloch aus der Rohrleitung ausgeströmt. Währenddessen strahlt das Kühlmittel Wärme von dem Leistungsbaustein ab. Das ausgeströmte Kühlmittel wird durch einen Kühlkörper usw. gekühlt, und wird anschließend zirkuliert.
    Patentdokument 1: JP-A-2-306097
  • Offenbarung der Erfindung
  • Zu lösende Probleme der Erfindung
  • In den letzten Jahren hat sich ein Fortbewegungskörper, wie zum Beispiel ein Hybridfahrzeug usw., verbreitet, der einen Elektromotor als ein Abschnitt einer Antriebsquelle aufweist. Bei einem derartigen Fortbewegungskörper ist es notwendig, den Hochleistungsbaustein an dem Leistungsmodul zu montieren, um elektrische Energie, die dem Elektromotor, usw., zugeführt wird, in Übereinstimmung mit einem Betriebszustand zu steuern. Eine weitere Verbesserung eines Wärmeabstrahlverhaltens ist bei der Wärmesenke zudem erforderlich, um Wärme von dem Leistungsbaustein abzustrahlen. Ferner ist eine Verbesserung einer Montagebeschaffenheit zudem bei der Wärmesenke erforderlich, um einen Fahrgastraum des Fortbewegungskörpers zu vergrößern.
  • In dieser Hinsicht sind bei der vorhergehenden herkömmlichen Wärmesenke das Einströmloch und das Ausströmloch an wenigstens einer Seite der Oberflächenplatte ausgebildet, die mit dem Schichtkörper zu einer Gesamtheit geschichtet wird. Demnach ist die Strömungsrate des Kühlmittels auf das Einströmloch und das Ausströmloch beschränkt. Der Strömungsweg dieser Wärmesenke ist nämlich derart ausgebildet, dass das Durchgangsloch mäandert ist und sich parallel zu der Anfügefläche erstreckt, und dass mehrere Spalten in der Anfügefläche ausgebildet sind. Daher ist der Innendurchmesser des Strömungswegs selbst durch den Bereich der Anfügefläche begrenzt. Da das Einströmloch und das Ausströmloch mit dem Strömungsweg des Schichtkörpers in der Schichtrichtung in Verbindung stehen, ist zudem der Innendurchmesser durch die Breite des Strömungswegs begrenzt. Daher ist es bei dieser Wärmesenke schwierig, die Strömungsrate des Kühlmittels in hohem Maße zu erhöhen. Als Ergebnis davon ist es schwierig, das Wärmeabstrahlverhalten weiter zu verbessern.
  • Ferner muss bei der herkömmlichen Wärmesenke der Leistungsbaustein an der Oberflächenplatte montiert werden, um das Einströmloch und das Ausströmloch auszubilden, und eine Dicke wird durch die Rohrleitung erhöht. Daher ist es bei dieser Wärmesenke schwierig, die Wärmesenke in der Schichtrichtung dünn festzusetzen. Als ein Ergebnis davon ist es zudem schwierig, eine Montagebeschaffenheit zu verbessern. Die folgende Erfindung wurde in Anbetracht der vorhergehend genannten herkömmlichen realen Situation gemacht, und ein zu lösendes Problem ist es, eine Wärmesenke für ein Leistungsmodul bereitzustellen, das in der Lage ist, eine weitere Verbesserung des Wärmeabstrahlverhaltens und eine weitere Verbesserung der Montagebeschaffenheit zu verwirklichen.
  • Mittel zum Lösen der Probleme
  • Die Wärmesenke für ein Leistungsmodul der vorliegenden Erfindung ist eine Wärmesenke für ein Leistungsmodul, bei dem ein Leistungsbaustein an wenigstens einer Fläche montiert ist und Wärme von dem Leistungsbaustein durch ein Kühlmittel abgestrahlt wird, das in einem im Inneren angeordneten Kältemittelströmungsweg zirkuliert;
    dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmesenke Folgendes aufweist:
    einen Schichtkörper, in dem mehrere in einer Plattenform ausgebildete Strömungswegplatten angeordnet sind, wobei mehrere Nute parallel zueinander an einer flachen Anfügefläche konkav angeordnet sind, und in dem jede Nut durch Schichten jeder Strömungswegplatte über jede Anfügefläche als ein paralleler Strömungsweg, der parallel zu der einen Fläche ist, festgesetzt ist, und in dem ein von jeder Nut verschiedener Abschnitt einer jeden Anfügefläche einen Wärmeübertragungsweg zu jedem parallelen Strömungsweg der Schichtrichtung ausbildet;
    eine erste Seitenplatte, die an einer Seitenfläche einer Endseite des Schichtkörpers angefügt ist und mit einem Ende eines jeden parallelen Strömungswegs in Verbindung steht, und die einen Einströmweg zum Einströmen des Kühlmittels in jeden parallelen Strömungsweg ausbildet; und
    eine zweite Seitenplatte, die an einer Seitenfläche der anderen Endseite des Schichtkörpers angefügt ist und mit dem anderen Ende eines jeden parallelen Strömungswegs in Verbindung steht, und einen Ausströmweg zum Ausströmen des Kühlmittels aus jedem parallelen Strömungsweg ausbildet; und
    wobei der Kältemittelströmungsweg aus den Einströmweg, jedem parallelen Strömungsweg und den Ausströmweg gebildet ist.
  • Bei der Wärmesenke für ein Leistungsmodul der vorliegenden Erfindung ist der Leistungsbaustein an wenigstens einer Fläche montiert und Wärme von dem Leistungsbaustein wird durch das Kühlmittel abgestrahlt, das in dem im Inneren angeordneten Kältemittelströmungsweg zirkuliert. Die Wärmesenke weist den Schichtkörper, die erste Seitenplatte und die zweite Seitenplatte auf.
  • Bei dem Schichtkörper sind mehrere plattenförmige Strömungswegplatten geschichtet. Eine Fläche, die bei einem Schichten jeder Strömungswegplatte an einer weiteren Strömungswegplatte anliegt, ist als eine flache Anfügefläche festgesetzt. Mehrere zueinander parallele Nuten sind an wenigstens einer Anfügefläche einer jeden Strömungswegplatte konkav angeordnet. Diese Nuten können gerade sein, eine Kurvenform aufweisen, mäandert sein, und dergleichen. Des Weiteren kann zudem ein dreidimensionaler Vorsprung zum Fördern einer turbulenten Strömung vorgesehen sein. Jede der mehreren Nuten, die in jeder Strömungswegplatte zueinander konkav parallel angeordnet sind, wird durch die nutseitige Anfügefläche einer weiteren Strömungswegplatte bedeckt, und viele parallele Strömungswege werden durch Schichten jeder dieser Strömungswegplatten in dem Schichtkörper ausgebildet, wobei jede Anfügefläche anliegt. Ein Ende eines jeden parallelen Strömungswegs ist an der Seitenfläche einer Endseite des Schichtkörpers ausgebildet, und das andere Ende eines jeden parallelen Strömungswegs ist an der Seitenfläche der anderen Endseite des Schichtkörpers ausgebildet. Diese vielen parallelen Strömungswege sind so ausgebildet, dass sie sich in der Schichtrichtung überdecken, und sind zudem parallel zu der vorhergehenden einen Fläche zum Montieren des Leistungsbausteins.
  • Ferner bildet bei diesem Schichtkörper ein von jeder Nut verschiedener Abschnitt einer jeden Anfügefläche einen Wärmeübertragungsweg zu jedem parallelen Strömungsweg der Schichtrichtung aus. Daher ist ein Wärmeübertragungsbereich des Wärmeübertragungswegs im Vergleich zu einem Fall ausreichend sichergestellt, in dem eine wellige Lamelle und dergleichen in dem Kältemittelströmungsweg der Wärmesenke geschichtet sind, während die wellige Lamelle und dergleichen durch einen Punkt oder eine Linie verbunden sind. Mit Bezug auf den Wärmeübertragungsweg können beispielsweise auch mehrere Wärmeübertragungswege, die von einer Flächenseite zu der anderen Flächenseite gerade angeordnet sind, ausgerichtet sein. Ferner können zudem mehrere Wärmeübertragungswege in einer sternförmigen Form von der Seite des Leistungsbausteins her, der an der Wärmesenke an einer Flächenseite montiert ist, zu der anderen Flächenseite hin angeordnet sein. Der Wärmeübertragungsweg kann zudem einen abzweigenden Wärmeübertragungsweg aufweisen, der sich von einem Zwischenabschnitt abzweigt.
  • Der Einströmweg ist in der ersten Seitenplatte ausgebildet. Ein stromaufwärtiges Ende dieses Einströmwegs kann an einer Fläche ausgebildet sein, die nicht mit dem Schichtkörper verbunden ist. Ein stromabwärtiges Ende des Einströmwegs kann an einer Fläche ausgebildet sein, die mit der Seitenfläche einer Endseite des Schichtkörpers verbunden ist. Daher steht das stromabwärtige Ende des Einströmwegs mit einem Ende eines jeden parallelen Strömungswegs in Verbindung, und das Kühlmittel kann in jeden parallelen Strömungsweg geströmt werden, indem die erste Seitenplatte mit der Seitenfläche einer Endseite des Schichtkörpers verbunden ist.
  • Der Ausströmweg ist in der zweiten Seitenplatte ausgebildet. Ein stromaufwärtiges Ende dieses Ausströmwegs kann an einer Fläche ausgebildet sein, die mit der Seitenfläche der anderen Seite des Schichtkörpers verbunden ist, und ein stromabwärtiges Ende des Ausströmwegs kann an einer Fläche ausgebildet sein, die nicht mit dem Schichtkörper verbunden ist. Daher steht das stromaufwärtige Ende des Ausströmwegs mit dem anderen Ende eines jeden parallelen Strömungswegs in Verbindung, und das Kühlmittel kann aus jedem parallelen Strömungsweg ausgeströmt werden, indem die zweite Seitenplatte mit der Seitenfläche der anderen Endseite des Schichtkörpers verbunden ist.
  • Der Kältemittelströmungsweg zum Zirkulieren des Kühlmittels, um Wärme von dem Leistungsbaustein abzustrahlen, wird durch den vorhergehenden Einströmweg, jeden parallelen Strömungsweg und den Ausströmweg gebildet.
  • Bei der Wärmesenke für ein Leistungsmodul der vorliegenden Erfindung mit einem derartigen Aufbau wird der Leistungsbaustein an wenigstens einer Fläche des Schichtkörpers montiert, und wird zu dem Leistungsmodul aufgebaut. Falls beispielsweise dieses Leistungsmodul auf einen Fortbewegungskörper angewendet wird, wie zum Beispiel ein Hybridfahrzeug, usw. mit einem Elektromotor als einen Abschnitt einer Antriebsquelle, um eine elektrische Energie, die zu dem Elektromotor, usw. zugeführt wird, in Übereinstimmung mit einer Betriebssituation zu steuern, kann durch den Leistungsbaustein erzeugte Wärme wie nachfolgend abgestrahlt werden.
  • In dieser Wärmesenke für ein Leistungsmodul wird nämlich das Kühlmittel annähernd simultan in jedes eine Ende von vielen parallelen Strömungswegen in dem Schichtkörper durch den Einströmweg eingeströmt, der in der ersten Seitenplatte ausgebildet ist. Das Kühlmittel wird dann rasch in jedem parallelen Strömungsweg zirkuliert, und erreicht das andere Ende eines jeden parallelen Strömungswegs und wird aus dem Ausströmweg ausgeströmt, der in der zweiten Seitenplatte ausgebildet ist. Währenddessen bildet ein von jeder Nut verschiedener Abschnitt einer jeden Anfügefläche einen Wärmeübertragungsweg zu jedem parallelen Strömungsweg der Schichtrichtung. Demnach wird Wärme von dem Leistungsbaustein durch diesen Wärmeübertragungsweg sequenziell zu jedem parallelen Strömungsweg in der Schichtrichtung übertragen, und das Kühlmittel wird erwärmt. Das ausströmende Kühlmittel wird durch einen Kühlkörper, usw. gekühlt, und wird anschließend zirkuliert. Somit wird die Wärme von dem Leistungsbaustein durch das Kühlmittel abgestrahlt.
  • Bei der Wärmesenke für ein Leistungsmodul der vorliegenden Erfindung, wie vorhergehend genannt, wird hier der Kältemittelströmungsweg durch den mit einem Ende eines jeden parallelen Strömungswegs in Verbindung stehenden Einströmweg, viele parallele Strömungswege und den mit dem anderen Ende eines jeden parallelen Strömungswegs in Verbindung stehenden Ausströmweg gebildet. Demnach kann die Strömungsrate des in dem Kältemittelströmungsweg zirkulierenden Kühlmittels in hohem Maße erhöht werden. Daher wird die Strömungsrate des Kühlmittels bei dieser Wärmesenke für ein Leistungsmodul nicht einfach beschränkt, im Vergleich zu der herkömmlichen Wärmesenke, bei der das Einströmloch und das Ausströmloch an wenigstens einer Seite der Oberflächenplatte ausgebildet sind, die zusammen mit dem Schichtkörper geschichtet ist. Ferner weist diese Wärmesenke für ein Leistungsmodul viele parallele Strömungswege auf. Demnach kann die Länge Wärmeaufnahmewegs durch das in dem Kältemittelströmungsweg zirkulierende Kühlmittel zudem im Vergleich zu der herkömmlichen Wärmesenke stark verkürzt werden. Ferner bildet bei dieser Wärmesenke für ein Leistungsmodul ein von jeder Nut verschiedener Abschnitt einer jeden Anfügefläche den Wärmeübertragungsweg zu jedem parallelen Strömungsweg in der Schichtrichtung aus. Demnach ist ein Wärmeübertragungsbereich des Wärmeübertragungswegs ausreichend sichergestellt, und durch den Leistungsbaustein erzeugte Wärme kann effizient zu jedem parallelen Strömungsweg übertragen werden. Daher kann diese Wärmesenke für ein Leistungsmodul ein Wärmeabstrahlverhalten weiter verbessern.
  • Ferner sind bei dieser Wärmesenke für ein Leistungsmodul die erste Seitenplatte, in der der Einströmweg ausgebildet ist, und die zweite Seitenplatte, in der der Ausströmweg ausgebildet ist, mit der Seitenfläche des Schichtkörpers verbunden. Demnach, im Vergleich mit der herkömmlichen Wärmesenke, in der das Einströmloch und das Ausströmloch in der Oberflächenplatte ausgebildet sind, wird die Wärmesenke in der Schichtrichtung auf einfache Weise dünner gemacht und keine Montierstelle des Leistungsbausteins wird einfach auf den Einströmweg und den Ausströmweg beschränkt. Daher kann diese Wärmesenke für ein Leistungsmodul eine Montagebeschaffenheit weiter verbessern.
  • Die Wärmesenke für ein Leistungsmodul der vorliegenden Erfindung kann also die weitere Verbesserung des Wärmeabstrahlverhaltens und die weitere Verbesserung der Montagebeschaffenheit verwirklichen.
  • Die Strömungswegplatte kann aus einer Legierung aus Aluminium und Kupfer ausgebildet werden. Des Weiteren kann die Strömungswegplatte durch Keramik aus Aluminiumnitrid, Aluminium, Siliziumnitrid, Siliziumcarbid (SiC), usw., einem Verbundmaterial (AlSiC: Aluminiumsiliziumcarbid) aus Siliziumcarbid und einem Aluminiumsystemmetall, einer Invarleguierung (einer Legierung mit Nickel und Eisen als Hauptkomponenten), einem Verbundmaterial aus einer Invarlegierung und einem Aluminiumsystemmetall, einer Legierung aus Kupfer und Molybdän, einem Verbundmaterial aus Kupferoxid und Kupfer, einem Metall-imprägnierten Karbon-Verbundmaterial (MICC: Metall imprägnierte Karbon-Verbundwerkstoffe), usw. gebildet werden. Das Material der Strömungswegplatte weist im Hinblick auf das Wärmeabstrahlverhalten eine gute Wärmeleitfähigkeit auf. Mit Bezug auf das Material der Strömungswegplatte wird ferner ein isolierendes Schaltkreissubstrat aus einem Material mit einem vergleichbar kleinen linearen Wärmeausdehnungskoeffizienten im Hinblick auf die Haltbarkeit gebildet. Daher ist es vorzuziehen, die Wärmeausdehnungsdifferenz zwischen der Strömungswegplatte und dem isolierenden Schaltkreissubstrat klein festzusetzen. Demnach besteht das Material der Strömungswegplatte vorzugsweise aus einem Material mit einem vergleichbar kleinen linearen Wärmeausdehnungskoeffizienten. Die erste Seitenplatte und die zweite Seitenplatte können, ähnlich zu der Strömungswegplatte, ebenfalls aus dem vorhergehenden Material, usw. gebildet werden.
  • Als eine Anfügemethode zum Anfügen und Festsetzten jeder geschichteten Strömungswegplatte zu dem Schichtkörper ist es vorzuziehen, ein Anfügeverfahren zu wählen, das für ein die Strömungswegplatte bildendes Material geeignet ist, doch Anhaften, Hartlöten, Weichlöten, usw. kann gewählt werden.
  • Bei der Wärmesenke für ein Leistungsmodul der vorliegenden Erfindung wird der vorhergehende Wärmeübertragungsweg vorzugsweise so ausgebildet, dass sich der Wärmeübertragungsbereich von der vorhergehenden einen Flächenseite weg allmählich verringert.
  • In diesem Fall, bei dieser Wärmesenke für ein Leistungsmodul, wird der Querschnitt eines jeden parallelen Strömungswegs so ausgebildet, dass sich dieser von einer Flächenseite des Schichtkörpers, an der der Leistungsbaustein montiert ist, zu der anderen Flächenseite hin allmählich zunimmt. Daher kann bei dieser Wärmesenke für ein Leistungsmodul durch den Leistungsbaustein erzeugte Wärme effizient zu dem Kühlmittel durch jeden parallelen Strömungsweg abgestrahlt werden, dessen Querschnitt allmählich zunimmt, während diese Wärme effizient von einer Fläche des Schichtkörpers zu der anderen Fläche durch den Wärmeübertragungsweg übertragen wird, dessen Wärmeübertragungsbereich allmählich abnimmt.
  • Bei der Wärmesenke für ein Leistungsmodul der vorliegenden Erfindung können mehrere Durchgangslöcher in jeder Strömungswegplatte ausgebildet sein, die durch die Bodenfläche einer jeden Nut hindurch treten und jeden parallelen Strömungsweg in der Schichtrichtung verbinden.
  • In diesem Fall, bei dieser Wärmesenke für ein Leistungsmodul, kann das Kühlmittel in dem Kältemittelströmungsweg zirkuliert werden, während das von dem Einströmweg in jeden parallelen Strömungsweg strömende Kühlmittel zu einem weiteren parallelen Strömungsweg bewegt wird. Daher kann diese Wärmesenke für ein Leistungsmodul ein Wärmeabstrahlverhalten weiter verbessern.
  • Bei der Wärmesenke für ein Leistungsmodul der vorliegenden Erfindung ist jedes Durchgangsloch vorzugsweise in der Schichtrichtung versetzt.
  • In diesem Fall, bei dieser Wärmesenke für ein Leistungsmodul, kann die Bewegung des Kühlmittels zu einem weiteren parallelen Strömungsweg effektiver erreicht werden, und ein Wärmeabstrahlverhalten kann weiter verbessert werden.
  • Bei der Wärmesenke für ein Leistungsmodul der vorliegenden Erfindung ist jedes Durchgangsloch vorzugsweise so ausgebildet, dass es das Kühlmittel in der Schichtrichtung führt.
  • In diesem Fall, bei dieser Wärmesenke für ein Leistungsmodul, kann das Kühlmittel von einer Flächenseite des Schichtkörpers zu der anderen Flächenseite bewegt werden, oder kann von der anderen Flächenseite zu der einen Flächenseite bewegt werden. Demnach kann der Temperaturunterschied zwischen einer Flächenseite und der anderen Flächenseite des Schichtkörpers verringert werden. Als ein Ergebnis davon kann ein Wärmeabstrahlverhalten weiter verbessert werden.
  • Als ein konkretes Beispiel, in dem das Durchgangsloch so ausgebildet ist, dass es das Kühlmittel in der Schichtrichtung führt, gibt es einen Aufbau zum schrägen Ausbilden des Durchgangslochs in einer Nut, einen Aufbau zum Festsetzen eines Abschnitts einer Innenwandfläche als eine Schrägfläche, einen Aufbau zum Vorstehen eines Abschnitts einer Innenwandfläche in eine Nut, und dergleichen.
  • Bei der Wärmesenke für ein Leistungsmodul der vorliegenden Erfindung kann jede Strömungswegplatte durch wenigstens Pressformen, spanende Bearbeitung oder Extrusionsformen ausgebildet werden.
  • Bei dieser Wärmesenke für ein Leistungsmodul können Herstellkosten durch Anwenden dieser Verfahren verringert werden.
  • Falls ein die Strömungswegplatte bildendes Material beispielsweise Aluminium ist, bedeutet das konkret, dass die Strömungswegplatte kontinuierlich durch Strangpressen geformt werden kann. Des Weiteren, falls das die Strömungswegplatte bildende Material beispielsweise ein Keramiksystemmaterial ist, wird ein Strangpressen in der Grünkörperphase durchgeführt und eine Nut wird konkav angeordnet, und ein Schichten und Brennen kann anschließend ausgeführt werden.
  • Bei der Wärmesenke für ein Leistungsmodul der vorliegenden Erfindung ist die sich in der Längsrichtung erstreckende Lamelle in der Nut angeordnet. Des Weiteren kann ein dreidimensionaler Vorsprung zum Fördern einer turbulenten Strömung zudem in der Nut vorgesehen werden.
  • In diesem Fall, in dieser Wärmesenke für ein Leistungsmodul, kann ein Bereich, der mit dem Kühlmittel in Kontakt tritt, durch die in der Nut angeordnete Lamelle in hohem Maße vergrößert werden. Demnach kann das Wärmeabstrahlverhalten weiter verbessert werden.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • [1] 1 ist eine schematische Vorderansicht (teilweise geschnittene Ansicht) einer Wärmesenke für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 1.
  • [2] 2 ist eine schematische Draufsicht (teilweise geschnittene Ansicht) der Wärmesenke für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 1.
  • [3] 3 ist eine schematische Seitenansicht, die sich auf die Wärmesenke für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 1 bezieht, und einen Bereich A-A von 2 zeigt.
  • [4] 4 ist eine schematische perspektivische Ansicht, die sich auf die Wärmesenke für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 1 bezieht, und einen Schichtkörper zeigt, der durch Schichten einer Strömungswegplatte ausgebildet ist.
  • [5] 5 ist eine typische Querschnittsansicht des Schichtkörpers mit Bezug auf die Wärmesenke für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 1.
  • [6] 6 ist eine typische Querschnittsansicht des Schichtkörpers mit Bezug auf eine Wärmesenke für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 2.
  • [7] 7 ist eine typische Querschnittsansicht des Schichtkörpers mit Bezug auf eine Wärmesenke für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 3.
  • [8] 8 ist eine typische Querschnittsansicht des Schichtkörpers mit Bezug auf eine Wärmesenke für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 4.
  • [9] 9 ist eine schematische Vorderansicht (teilweise geschnittene Ansicht) einer Wärmesenke für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 5.
  • [10] 10 ist eine schematische Draufsicht (teilweise geschnittene Ansicht) der Wärmesenke für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 5.
  • [11] 11 ist eine schematische Seitenansicht mit Bezug auf die Wärmesenke für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 5, und zeigt einen Bereich B-B von 10.
  • Bester Weg zum Ausführen der Erfindung
  • Ausführungsbeispiele 1 bis 5 zum Ausführen der vorliegenden Erfindung sind nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben. In jeder Fig. ist eine obere Seite als eine vordere Fläche festgesetzt, und eine untere Seite als eine hintere Fläche festgesetzt. Des Weiteren zeigen Pfeile 70a, 70b, 70c aus zwei-gepunkteten Strichlinien in Bereichen von Schichtkörpern 20, 20b, 20c, 20d von 5 bis 8 jeweils konzeptionell Wärmeübertragungswege zum Übertragen von durch einen Leistungsbaustein 5 erzeugte Wärme zu jedem parallelen Strömungsweg 50.
  • (Ausführungsbeispiel 1)
  • Wie es in 1 bis 3 gezeigt ist, ist der Leistungsbaustein 5 bei einer Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 1 über ein isolierendes Schallkreissubstrat 9 an einer Vorderflächenseite montiert. Wärme von dem Leistungsbaustein 5 wird durch ein Kühlmittel abgestrahlt, das in einem in dem Inneren angeordneten Kältemittelströmungsweg zirkuliert. Die Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul weist einen Schichtkörper 20, eine erste Seitenplatte 30 und eine zweite Seitenplatte 40 auf.
  • Wie es in 4 gezeigt ist, sind bei dem Schichtkörper 20 mehrere plattenförmige Strömungswegplatten 21 geschichtet. Jede Strömungswegplatte 21 wird aus einem Material gebildet, das von Aluminiumnitrid, einer Aluminiumlegierung, usw. ausgewählt ist. Eine Fläche, die beim Schichten einer jeden Strömungswegplatte 21 an einer weiteren Strömungswegplatte 21 anliegt, ist als eine flache Anfügefläche 22 festgesetzt. Mehrere zueinander parallele gerade Nuten 23 sind konkav an der Anfügefläche 22 der Vorderflächenseite einer jeden Strömungswegplatte 21 angeordnet.
  • Als ein Verfahren zum konkaven Anordnen der Nut 23 wird Pressformen, spanende Bearbeitung, Extrusionsformen oder Walzprofilieren angewendet, was zu einer Verringerung von Herstellkosten beiträgt. Wenn ein die Strömungswegplatte bildendes Material Aluminium ist, wird konkret ein Verfahren zum Schneiden der Strömungswegplatte auf eine vorbestimmte Länge angewendet, nachdem die Strömungswegplatte durch Extrusionsformen, usw. kontinuierlich geformt worden ist. Wenn das die Strömungswegplatte bildende Material ein Keramiksystemmaterial ist, wird ferner ein Verfahren zum Ausführen des Schichtens und Brennens nach dem Durchführen von Extrusionsformen in einem schlammigen Zustand und Herstellen eines Grünkörpers oder Ausbilden einer Nut durch Bearbeitung des Grünkörpers einer flachen Platte, usw. angewendet.
  • Mehrere Durchgangslöcher 24 sind in jeder Nut 23 ausgebildet. Wenn jede Strömungswegplatte 21 zu dem Schichtkörper 20 zusammengesetzt worden ist, sind diese Durchgangslöcher 24 in Positionen ausgebildet, die in einer Schichtrichtung versetzt sind. Weiterhin ist ein Abschnitt einer Innenwandfläche des Durchgangslochs 24 als eine Schrägfläche festgesetzt, und ist so ausgebildet, dass das in dem Durchgangsloch 24 zirkulierende Kühlmittel in der Schichtrichtung geführt wird. Ferner wird die Richtung der Schrägfläche des Durchgangslochs 24 durch Vektorzerlegung in eine Richtung parallel zu einem parallelen Strömungsweg 50 und in die Schichtrichtung aufgeteilt.
  • Jede der mehreren Nuten 23, die in jeder Strömungswegplatte 21 konkav zueinander parallel angeordnet sind, wird durch die Anfügefläche 22 einer weiteren Strömungswegplatte 21 auf der Seite der Nut 23 durch Schichten jeder dieser Strömungswegplatten 21 bedeckt, während jede Anfügefläche 22 anliegt. Viele parallele Strömungswege 50 sind dann in dem Schichtkörper 20 ausgebildet. In diesem Fall wird als ein Verfahren zum Verbinden jeder Strömungswegplatte 21 Hartlöten, usw. angewendet, falls ein jede Strömungswegplatte 21 bildendes Material Aluminiumnitrid und eine Aluminiumlegierung ist. Weiterhin ist ein Ende eines jeden parallelen Strömungswegs 50 an einer Seitenfläche 26a einer Endseite des Schichtkörpers 20 ausgebildet. Das andere Ende eines jeden parallelen Strömungswegs 50 ist an einer Seitenfläche 26b der anderen Endseite des Schichtkörpers 20 ausgebildet. Diese vielen parallelen Strömungswege 50 sind so ausgebildet, dass sie sich zudem in der Schichtrichtung überlappen, und sind zudem parallel zu einer Oberfläche zum Montieren des Leistungsbausteins.
  • Wie es in 5 typischerweise gezeigt ist, bildet bei dem Schichtkörper 20 ein von jeder Nut 23 verschiedener Abschnitt einer jeden Anfügefläche 22 einen Wärmeübertragungsweg 70a zu jedem parallelen Strömungsweg in der Schichtrichtung aus. Konkret gesagt ist jeder von jeder Nut 23 verschiedener Abschnitt einer jeden Anfügefläche 22 so angeordnet, dass er in einer geraden Linienform von der Vorderflächenseite des Schichtkörpers 20 zu der Hinterflächenseite ausgerichtet ist, und bildet den Wärmeübertragungsweg 70a mit mehreren Spalten aus. Daher ist ein Wärmeübertragungsbereich des Wärmeübertragungswegs 70a ausreichend sichergestellt, im Vergleich mit einem Fall, in dem eine gewellte Lamelle, usw. in den Kältemittelströmungsweg der Wärmesenke geschichtet sind, wobei die gewellte Lamelle, usw. durch einen Punkt oder eine Linie verbunden sind. Es ist ausreichend, den Wärmeübertragungsweg 70a in einer geraden Linienform von der Vorderflächenseite des Schichtkörpers 20 zu der Hinterflächenseite auszurichten. Der Wärmeübertragungsweg 70a ist vorzugsweise in einer senkrechten Richtung ausgerichtet, wie es in 5 gezeigt ist, kann aber auch in einer schrägen Richtung ausgerichtet sein.
  • Mit Bezug auf einen Schichtkörper 20 mit einem derartigen Aufbau sind in Ausführungsbeispiel 1 zwei Schichtkörper parallel angeordnet, und ein Abstandsblock 60 ist dazwischen und an beiden Seiten angeordnet. Oberflächenplatten 80a, 80b überdecken sich an der Vorderflächenseite und der Hinterflächenseite der zwei Schichtkörper 20. Die erste Seitenplatte 30 und die zweite Seitenplatte 40, die nachfolgend beschrieben sind, liegen an der Seitenfläche 26a einer Endseite des Schichtkörpers 20 und der Seitenfläche 26b der anderen Endseite an. Danach werden diese alle durch ein Hartlöt-Verbindungsverfahren usw. zusammengefügt, und sind als die Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 1 aufgebaut.
  • Ein Einströmweg 30a ist in der ersten Seitenplatte 30 ausgebildet. Ein stromaufwärtiges Ende dieses Einströmwegs 30a ist an einer Fläche ausgebildet, die nicht mit dem Schichtkörper 20 verbunden ist, und ein Einströmloch 30b ist angebracht. Das Einströmloch 30b ist so angeordnet, dass es in einer Seitenflächenrichtung des Schichtkörpers 20 und einer Richtung senkrecht zu dem parallelen Strömungsweg 50 vorsteht. Demgegenüber ist ein stromabwärtiges Ende des Einströmwegs 30a an einer Fläche ausgebildet, die mit der Seitenfläche 26a einer Endseite des Schichtkörpers 20 verbunden ist. Bei der Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 1 ist das stromabwärtige Ende des Einströmwegs 30a in zwei Abzweigungen aufgegabelt, um die zwei Schichtkörper 20 vorzusehen. Somit ist das stromabwärtige Ende des Einströmwegs 30a mit einem Ende eines jeden parallelen Strömungswegs 50 in Verbindung, und das Kühlmittel kann in jeden parallelen Strömungsweg 50 eingeströmt werden, indem die erste Seitenplatte 30 mit einem derartigen Aufbau mit der Seitenfläche 26a einer Endseite des Schichtkörpers 20 verbunden ist.
  • Ein Ausströmweg 40a ist in der zweiten Seitenplatte 40 ausgebildet. Ein stromaufwärtiges Ende dieses Ausströmwegs 40a ist an einer Fläche ausgebildet, die mit der Seitenfläche 26b der anderen Endseite des Schichtkörpers 20 verbunden ist. Ähnlich zu dem stromabwärtigen Ende des Einströmwegs 30a ist das stromaufwärtige Ende des Ausströmwegs 40a in zwei Abzweigungen aufgegabelt. Demgegenüber ist ein stromabwärtiges Ende des Ausströmwegs 40a in einer Fläche ausgebildet, die nicht mit dem Schichtkörper 20 verbunden ist, und ein Ausströmloch 40b ist angebracht. Dieses Ausströmloch 40b ist so angeordnet, dass es in einer Seitenflächenrichtung des Schichtkörpers 20 und einer Richtung senkrecht zu dem parallelen Strömungsweg 50 vorsteht. Daher steht das stromaufwärtige Ende des Ausströmwegs 40a mit dem anderen Ende eines jeden parallelen Strömungswegs 50 in Verbindung, und das Kühlmittel kann aus jedem parallelen Strömungsweg 50 ausgeströmt werden, in dem die zweite Seitenplatte 40 mit der Seitenfläche 26b der anderen Endseite des Schichtkörpers 20 verbunden ist.
  • Ein Kältemittelströmungsweg zum Zirkulieren des Kühlmittels, um Wärme von dem Leistungsbaustein 5 abzustrahlen, wird durch vorhergehend genanntes Einströmloch 30b, Einströmweg 30a, jeden parallelen Strömungsweg 50, Ausströmweg 40a und Ausströmloch 40b gebildet.
  • Bei der Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 1 mit einem derartigen Aufbau ist der Leistungsbaustein 5 über das isolierende Schaltkreissubstrat 9 an der Oberfläche des Schichtkörpers 20 montiert und wird zu dem Leistungsmodul aufgebaut. In diesem Fall ist der Leistungsbaustein 5 mit einer Leitungsführungsschicht 9a der Oberfläche des isolierenden Schallkreissubstrats 9 durch Drahtbonden, usw. verdrahtet. Falls beispielsweise dieses Leistungsmodul auf einen Fortbewegungskörper, wie zum Beispiel ein Hybridfahrzeug, usw., mit einem Elektromotor als ein Abschnitt einer Antriebsquelle angewendet wird, kann durch den Leistungsbaustein 5 erzeugte Wärme wie nachfolgend beschrieben abgestrahlt werden, um elektrische Energie, die zu dem Elektromotor usw. zugeführt wird, in Übereinstimmung mit einer Betriebssituation zu steuern.
  • Bei der Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul wird nämlich das Kühlmittel annähernd simultan in jedes eine Ende von vielen parallelen Strömungswegen 50 in dem Schichtkörper 20 durch den in der ersten Seitenplatte 30 ausgebildeten Einströmweg 30a eingeströmt. Das Kühlmittel wird dann rasch in jedem parallelen Strömungsweg 50 zirkuliert und erreicht das andere Ende eines jeden parallelen Strömungswegs 50, und wird aus dem in der zweiten Seitenplatte 40 ausgebildeten Ausströmweg 40a ausgeströmt. Währenddessen bildet ein Abschnitt einer jeden Anfügefläche 22, der von jeder Nut 23 verschieden ist, den Wärmeübertragungsweg 70a zu jedem parallelen Strömungsweg 50 in der Schichtrichtung. Demnach wird Wärme von dem Leistungsbaustein 5 sequenziell durch diesen Wärmeübertragungsweg 70a zu jedem parallelen Strömungsweg 50 in der Schichtrichtung übertragen, und das Kühlmittel wird erwärmt. Das ausgeströmte Kühlmittel wird durch einen nicht dargestellten Kühlkörper, usw. gekühlt und wird dann zirkuliert. Somit wird die Wärme von dem Leistungsbaustein 5 durch das Kühlmittel abgestrahlt.
  • Bei der Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 1, setzt sich hier der Kältemittelströmungsweg aus dem Einströmloch 30b, dem mit einem Ende eines jeden parallelen Strömungswegs 50 in Verbindung stehenden Einströmweg 30a, vielen parallelen Strömungswegen 50, dem mit dem anderen Ende eines jeden parallelen Strömungswegs 50 in Verbindung stehenden Ausströmweg 40a und dem vorhergehend aufgebauten Ausströmloch 40b zusammen. Demnach kann die Strömungsrate des Kühlmittels, das in dem Kältemittelströmungsweg zirkuliert wird, in hohem Maße gesteigert werden. Daher wird bei dieser Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul eine Strömungsrate des Kühlmittels nicht einfach beschränkt, im Vergleich mit der herkömmlichen Wärmesenke, in der das Einströmloch und das Ausströmloch an wenigstens einer Seite der Oberflächenplatte ausgebildet sind, die zusammen mit dem Schichtkörper 20 geschichtet wird. Da diese Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul viele parallele Strömungswege 50 aufweist, kann ferner die Länge eines Wärmeaufnahmewegs durch das in dem Kältemittelströmungsweg zirkulierende Kühlmittel zudem im Vergleich zu der herkömmlichen Wärmesenke stark verkürzt werden. Ferner bildet bei dieser Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul ein von jeder Nut 23 verschiedener Abschnitt einer jeden Anfügefläche 22 den Wärmeübertragungsweg 70a in der Schichtrichtung zu jedem parallelen Strömungsweg 50 aus. Demnach ist ein Wärmeübertragungsbereich des Wärmeübertragungswegs 70a ausreichend sichergestellt, und durch den Leistungsbaustein 5 erzeugte Wärme kann effektiv zu jedem parallelen Strömungsweg 50 übertragen werden. Daher kann diese Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul ein Wärmeabstrahlverhalten weiter verbessern.
  • Des Weiteren sind bei dieser Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul die erste Seitenplatte 30, in der der Einströmweg 30a ausgebildet ist, und die zweite Seitenplatte 40, in der der Ausströmweg 40a ausgebildet ist, mit den Seitenflächen 26a, 26b des Schichtkörpers 20 verbunden. Das Einströmloch 30b und das Ausströmloch 40b sind so angeordnet, dass sie in einer Seitenflächenrichtung des Schichtkörpers 20 und einer Richtung senkrecht zu dem parallelen Strömungsweg 50 vorstehen. Im Vergleich zu der herkömmlichen Wärmesenke, in der das Einströmloch und das Ausströmloch in der Oberflächenplatte ausgebildet sind, wird demnach die Wärmesenke 1 in der Schichtrichtung auf einfache Weise dünner gemacht, und keine Montierstelle des Leistungsbausteins 5 wird einfach beschränkt. Daher kann die Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul eine Montagebeschaffenheit weiter verbessern.
  • Demnach kann die Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 1 die weitere Verbesserung des Wärmeabstrahlverhaltens und die weitere Verbesserung der Montagebeschaffenheit verwirklichen.
  • Ferner sind bei dieser Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul mehrere Durchgangslöcher 24, die durch eine Bodenfläche einer jeden Nut 23 hindurch treten und jeden parallelen Strömungsweg 50 in der Schichtrichtung verbinden, in jedem parallelen Strömungsweg 50 ausgebildet. Jedes dieser Durchgangslöcher 24 ist in der Schichtrichtung versetzt und ist ausgebildet, um das Kühlmittel in der Schichtrichtung zu führen. Daher kann bei dieser Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul das von dem Einströmweg 30a in jeden parallelen Strömungsweg 50 eingeströmte Kühlmittel zirkuliert werden, während dieses Kühlmittel zu einem separaten parallelen Strömungsweg 50 bewegt wird. Falls der gesamte Schichtkörper 20 betrachtet wird, heißt das, dass das Kühlmittel von der Vorderflächenseite des Schichtkörpers 20 zu der Hinterflächenseite bewegt werden kann, oder von der Hinterflächenseite zu der Vorderflächenseite bewegt werden kann. Als ein Ergebnis davon wird die Temperaturdifferenz zwischen der Vorderflächenseite und der Hinterflächenseite des Schichtkörpers 20 verringert und ein Wärmeabstrahlverhalten kann weiter verbessert werden.
  • (Ausführungsbeispiel 2)
  • Bei einer Wärmesenke für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 2 wird anstelle des Schichtkörpers 20 der Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 1 ein Schichtkörper 20b eingesetzt, der in 6 gezeigt ist. Die anderen Aufbauten sind ähnlich zu denen der Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 1, und deren Erklärungen werden daher unterlassen.
  • Bei dem Schichtkörper 20b ist ein Wärmeübertragungsweg 70b derart ausgebildet, dass ein Wärmeübertragungsbereich von der Vorderflächenseite her allmählich abnimmt. Daher ist jeder parallele Strömungsweg 50 so festgelegt, dass sich sein Querschnitt vergrößert, je näher sich jeder parallele Strömungsweg 50 an der Hinterflächenseite befindet.
  • Bei der Wärmesenke für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 2 mit einem derartigen Aufbau kann durch den Leistungsbaustein 5 erzeugte Wärme durch jeden sich allmählich im Querschnitt vergrößernden parallelen Strömungsweg 50 effizient zu dem Kühlmittel abgestrahlt werden, während diese Wärme effizient von der Vorderfläche des Schichtkörpers 20 zu der Hinterfläche übertragen wird, indem der Wärmeübertragungsbereich des Wärmeübertragungsweg 70b allmählich abnimmt. Daher kann diese Wärmesenke für ein Leistungsmodul ein Wärmeabstrahlverhalten weiter verbessern.
  • (Ausführungsbeispiel 3)
  • Bei einer Wärmesenke für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 3 ist anstelle des Schichtkörpers 20 der Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 1 ein Schichtkörper 20c eingesetzt, der in 7 gezeigt ist. Die anderen Aufbauten sind ähnlich zu denen der Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 1, und deren Erklärungen werden daher unterlassen.
  • Bei dem Schichtkörper 20c ist ein Wärmeübertragungsweg 70c in mehreren Spalten in einer sternförmigen Form von der Seite des an der Vorderflächenseite montierten Leistungsbausteins 5 zu der Hinterflächenseite angeordnet.
  • Bei der Wärmesenke für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 3 mit einem derartigen Aufbau kann durch den Leistungsbaustein 5 erzeugte Wärme durch den Wärmeübertragungsweg 70c aus mehreren in der sternförmigen Gestalt angeordneten Spalten zu dem gesamten Schichtkörper 20 effektiv übertragen werden. Daher kann diese Wärmesenke für ein Leistungsmodul ein Wärmeabstrahlverhalten weiter verbessern. Bei dem Wärmeübertragungsweg 70c ist es vorzuziehen, dass der Leistungsbaustein 5 auf einen Basispunkt festgesetzt ist, und der Wärmeübertragungsweg 70c in der sternförmigen Gestalt ausgebildet ist, so dass dieser in einem Bereich von 0° bis 45° von dem Basispunkt zur Senkrechten hin liegt.
  • (Ausführungsbeispiel 4)
  • Bei einer Wärmesenke für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 4, wie es in 8 gezeigt ist, ist eine Lamelle 71, die sich in einer Längsrichtung erstreckt, in jeder Nut 23 einer jeden Strömungswegplatte 21 angeordnet, die den Schichtkörper 20 der Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 1 bildet. Diese Lamelle 71 ist eine gewellte Lamelle, die gebogen ist, so dass eine dünne Platte aus Aluminium, usw., gewellt ausgebildet ist. Die anderen Aufbauten sind ähnlich zu denen der Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 1, und deren Erklärungen werden daher unterlassen.
  • Bei der Wärmesenke für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 4 mit einem derartigen Aufbau kann ein Bereich, der mit dem Kühlmittel in Kontakt kommt, in hohem Maße durch die Lamelle 71 vergrößert werden, und ein Wärmeabstrahlverhalten kann weiter verbessert werden.
  • (Ausführungsbeispiel 5)
  • Wie es in 9 bis 11 gezeigt ist, ist bei einer Wärmesenke 2 für ein Leistungsmodul von Ausführungsbeispiel 5 der Abstandsblock 60 der Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 1 entfernt. Die anderen Aufbauten sind ähnlich zu denen der Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 1, und deren Erklärungen werden daher unterlassen.
  • Bei der Wärmesenke 2 für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 5, wie sie in 10 gezeigt ist, sind zwei Schichtkörper 20 so angeordnet, dass sie voneinander parallel beabstandet sind. Oberflächenplatten 80c, 80d überdecken sich an der Vorderflächenseite und der Hinterflächenseite der zwei Schichtkörper 20. Eine erste Seitenplatte 30 und eine zweite Seitenplatte 40 liegen an einer Seitenfläche 26a einer Endseite des Schichtkörpers 20 und an einer Seitenfläche 26b der anderen Endseite an, und werden dann vollständig zusammengefügt, und werden zu der Wärmesenke 2 für ein Leistungsmodul aufgebaut.
  • Bei der Wärmesenke 2 für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 5 mit einem derartigen Aufbau ist der Leistungsbaustein 5 an der Oberfläche des Schichtkörpers 20 über ein isolierendes Schaltkreissubstrat 91 aus mehreren kleinen Bereichen montiert, und wird zu dem Leistungsmodul aufgebaut. In diesem Fall ist der Leistungsbaustein 5 mit einer Leitungsführungsschicht 91a der Oberfläche des isolierenden Schaltkreissubstrats 91 durch Drahtbonden, usw. verdrahtet. Beispielsweise wird dieses Leistungsmodul ebenfalls auf ein Hybridfahrzeug, usw. angewendet, und es zeigt sich ein Wärmeabstrahlverhalten ähnlich zu dem Fall von Ausführungsbeispiel 1.
  • Hier weist die Wärmesenke 2 für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 5 ungefähr denselben Aufbau wie die Wärmesenke 1 für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 1 auf. Demnach kann eine weitere Verbesserung eines Wärmeabstrahlverhaltens und eine weitere Verbesserung einer Montagebeschaffenheit verwirklicht werden. Zudem ist der Abstandsblock 60 in der Wärmesenke 2 für ein Leistungsmodul nach Ausführungsbeispiel 5 entfernt. Demnach wird zudem Wärme von dem Umfang des Schichtkörpers 20 zu einer Umgebung übertragen, und ein Wärmeabstrahlverhalten kann weiter verbessert werden. Ferner kann eine Montagebeschaffenheit durch eine Leichtbaugestaltung und eine kompakte Gestaltung weiter verbessert werden.
  • In der vorhergehenden Beschreibung wurde die vorliegende Erfindung in Übereinstimmung mit Ausführungsbeispielen 1 bis 5 beschrieben, ist aber nicht auf die vorhergehenden Ausführungsbeispiele 1 bis 5 begrenzt. Die vorliegende Erfindung kann passend in dem Umfang verändert und angewendet werden, der nicht von ihren Hauptinhalten abweicht.
  • Industrielle Anwendbarkeit
  • Die vorliegende Erfindung kann bei der Wärmesenke für ein Leistungsmodul verwendet werden.
  • Ursprüngliche Zusammenfassung
  • Eine Wärmesenke (1) für ein Leistungsmodul mit einem verbesserten Wärmeabstrahlverhalten und einer verbesserten Montagebeschaffenheit, mit einem Schichtkörper (2), der parallele Strömungsdurchgänge (50) aufweist, die durch Schichten plattenartiger Strömungsdurchgangsplatten (21) mit einer Vielzahl von Nuten ausgebildet werden, die parallel zueinander in deren flachen Anfügeflächen ausgespart sind, und einer ersten und einer zweiten Seitenplatte (30) und (40), die an den Seitenflächen (26a) und (26b) des Schichtkörpers (20) angefügt sind und einem Einströmdurchgang zum Einströmen eines Kühlmittels in die parallelen Strömungsdurchgänge (50) und einen Ausströmdurchgang zum Ausströmen des Kühlmittels aus den parallelen Strömungsdurchgängen (50) aufweisen.
  • 1, 2
    Wärmesenke für ein Leistungsmodul
    5
    Leistungsbaustein
    21
    Strömungswegplatte
    22
    Anfügefläche
    23
    Nut
    24
    Durchgangsloch
    20, 20b, 20c, 20d
    Schichtkörper
    26a
    Seitenfläche einer Endseite des Schichtkörpers
    26b
    Seitenfläche der anderen Endseite des Schichtkörpers
    30
    erste Seitenplatte
    30a
    Einströmweg
    40
    zweite Seitenplatte
    40a
    Ausströmweg
    50
    paralleler Strömungsweg
    70a, 70b, 70c
    Wärmeübertragungsweg
    71
    Lamelle
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - JP 2-306097 A [0007]

Claims (7)

  1. Wärmesenke für ein Leistungsmodul, in dem ein Leistungsbaustein an wenigstens einer Fläche montiert ist und Wärme von dem Leistungsbaustein durch ein Kühlmittel abgestrahlt wird, das in einem im Inneren angeordneten Kältemittelströmungsweg zirkuliert; dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmesenke Folgendes aufweist: einen Schichtkörper, in dem mehrere in einer Plattenform ausgebildete Strömungswegplatten angeordnet sind, wobei mehrere Nuten parallel zueinander an einer flachen Anfügefläche konkav angeordnet sind, und in dem jede Nut durch Schichten jeder Strömungswegplatte über jede Anfügefläche als ein paralleler Strömungsweg festgesetzt ist, der parallel zu der einen Fläche ist, und in dem ein von jeder Nut verschiedener Abschnitt einer jeden Anfügefläche einen Wärmeübertragungsweg zu jedem parallelen Strömungsweg in der Schichtrichtung ausbildet; eine ersten Seitenplatte, die an einer Seitenfläche einer Endseite des Schichtkörpers angefügt ist und mit einem Ende eines jeden parallelen Strömungswegs in Verbindung steht, und die einen Einströmweg zum Einströmen des Kühlmittels in jeden parallelen Strömungsweg ausbildet; und eine zweiten Seitenplatte, die an einer Seitenfläche der anderen Endseite des Schichtkörpers angefügt ist und mit dem anderen Ende eines jeden parallelen Strömungswegs in Verbindung steht, und die einen Ausströmweg zum Ausströmen des Kühlmittels aus jedem parallelen Strömungsweg ausbildet; und wobei der Kältemittelströmungsweg aus dem Einströmweg, jedem parallelen Strömungsweg und dem Ausströmweg gebildet ist.
  2. Wärmesenke für ein Leistungsmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmeübertragungsweg derart ausgebildet ist, dass ein Wärmeübertragungsbereich von der einen Flächenseite allmählich abnimmt.
  3. Wärmesenke für ein Leistungsmodul nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Durchgangslöcher, die durch eine Bodenfläche jeder Nut hindurchtreten und jeden parallelen Strömungsweg in der Schichtrichtung verbinden, in jeder Strömungswegplatte ausgebildet sind.
  4. Wärmesenke für ein Leistungsmodul nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Durchgangsloch in der Schichtrichtung versetzt ist.
  5. Wärmesenke für ein Leistungsmodul nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Durchgangsloch so ausgebildet ist, dass es das Kühlmittel in der Schichtrichtung führt.
  6. Wärmesenke für ein Leistungsmodul nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Strömungswegplatte durch wenigstens Pressformen, spanende Bearbeitung, Extrusionsformen oder Walzprofilieren hergestellt ist.
  7. Wärmesenke für ein Leistungsmodul nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine sich in einer Längsrichtung erstreckende Lamelle in der Nut angeordnet ist.
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